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Wirtschaft

Oben

Steiermark

-

Oben Holz

Waldreich Knapp 960.000 Hektar Waldfläche – das entspricht einem Waldanteil von über 70 Prozent: Damit ist die Obersteiermark das waldreichste Gebiet im grünen Herz Österreichs. Die über drei Millionen Festmeter, die hier jährlich geerntet werden, machen über sechzig Prozent des steirischen Gesamteinschlages aus.

WALDwirtschaft Der Wald dient nicht nur als Erholungsraum, sondern ist einer der größten Wirtschaftszweige der Region. So schafft der geniale Rohstoff in unserem Bundesland über 50.000 „Green Jobs“ – viele davon sind in der Obersteiermark angesiedelt. Sowohl steirische Leitbetriebe als auch familiengeführte holzverarbeitende Kleinbetriebe prägen diese Region und tragen zur Lebensqualität der Obersteirer bei. Sie bieten Beschäftigung mit Mehrwert. WALDluft Wussten Sie, dass eine zwanzig Meter hohe Fichte pro Tag rund 21.000 Liter

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Sauerstoff abgibt? Das ist so viel, wie 35 Menschen zum Atmen brauchen. Bäume sind unsere natürlichen Klimaschützer. Sie entziehen der Luft beim Wachstum das Treibhausgas CO2 und wandeln es mit Hilfe des Sonnenlichts in Kohlenstoff und Sauerstoff um. Der Kohlenstoff wird im Holz gespeichert, der Sauerstoff wieder an die Umwelt abgegeben (Photosynthese). Kein Wunder, dass der Wald unser größter Kohlenstoffspeicher ist! Pro Sekunde entsteht in Österreich ein Kubikmeter Holz, in dem eine Tonne CO2 gebunden ist. Durch Pflege und Nutzung des Waldes wird aus dem grünen Schatz ein noch größerer Klimaschützer. Durch die laufende Verjüngung wachsen neue Bäume heran, die wieder CO2 einfangen. Holzbauten sorgen dafür, dass das CO2 möglichst lang in Holzprodukten gebunden bleibt. Es wird erst dann frei, wenn das Holz verbrannt wird oder verrottet.

Waldjob Nicht nur große Betriebe wie Mayr Melnhof in Leoben, die Firma Pabst in Zeltweg oder die Papierfabrik Norske Skog in Bruck sorgen für Wohlstand in der Region. Wichtiger Wirtschaftsmotor sind vor allem die kleinen und

mittleren Unternehmen im Holzsektor, die mit bewährtem Wissen und neuen Ideen oft seit vielen Generationen Arbeit und somit Lebensqualität bieten. Für die meisten holzbe- und verarbeitenden Betriebe ist es selbstverständlich, Holz aus der Region einzusetzen. Dafür, dass immer genug Bäume für die Aufforstung vorhanden sind, sorgt ebenfalls ein regionales Unternehmen: Die Firma LIECO GmbH & Co KG aus Kalwang produziert seit 1985 qualitativ hochwertige Forst-Containerpflanzen.

WALDwissen Das Wissen, das für eine professionelle Waldbewirtschaftung notwendig ist, wird zum Beispiel in der Forstschule in Bruck oder in der Forstlichen Ausbildungsstätte Pichl in Mitterdorf im Mürztal weitergegeben. Die Absolventinnen und Absolventen sind nicht nur in der regionalen Wirtschaft gefragt. Ihnen stehen weltweit viele Tore offen!

proholz.at/holzistgenial


OBEN STeirisch

Mit der

Kraft von

morgen

Oben: PhotoDisc Getty; Rechts: Archiv

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Wirtschaft

Wirtschaftsstandortfür

Innovative und

Innovationen Die Innovationskraft eines Landes trägt ganz wesentlich zu seiner Attraktivität als Wirtschaftsstandort bei. Sie sorgt für Wachstum, schafft neue Bildungsund Arbeitsmöglichkeiten und fördert zusätzlich die Gründung neuer Betriebe. Das gilt im besonderen Maße für die Obersteiermark. Die gesamte Steiermark zählt mit einer Forschungsquote von 4,3 ­Prozent* nicht nur innerhalb Österreichs, sondern auch europaweit zu den TopRegionen. Universitäre und außer­ universitäre Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen und Unternehmen tragen hier ebenso dazu bei wie die Impuls- und Kompetenzzentren, die vielfach für die Verbreitung von F&E-Ergebnissen (Forschung & Entwicklung) sorgen. Mit dem Programm der steirischen Impulszentren wurde zudem ein Netzwerk von Technologieparks, Gründer- und Innovationszentren geschaffen, das Unternehmen optimale Rahmenbedingungen für die Gründungs-,

­Aufbau- und Wachstumsphase bietet und für die jeweilige Region auch Entwicklungsimpulse ermöglicht.

Joanneum Research, weist die Region Obersteiermark Ost daher auch eine sehr große Dichte an F&E-Einrichtungen auf.

Standortkompetenzen In diesem gesamtsteirischen Umfeld positioniert sich die Obersteiermark als Werkstoff-Kompetenz- Region und genießt einen internationalen Bekanntheitsgrad. Die inhaltlichen Kernkompetenzen der Zentren liegen vorwiegend in Bereichen wie neue Werkstoffe, Lasertechnik, industrieller Anlagenbau, Oberflächentechnik, Rohstoffe, Prozesstechnik & Produktentwicklung sowie industrie- und produktionsnahe Dienstleistungen. Als Standort der Montanuniversität, von Christian-Doppler-Laboratorien, von Kompetenz- und Impulszentren in Leoben, Niklasdorf, Kapfenberg, Krieglach, Bruck an der Mur und Mürzzuschlag sowie aufgrund einer Reihe von Aktivitäten außeruniversitärer Forschungseinrichtungen, wie etwa

In der Region Obersteiermark West gibt es in Zeltweg das AiZ Gründerzentrum, das Büro- und Produktionsflächen für Unternehmen bietet, und das Holzinnovationszentrum Zeltweg – mit Schwerpunkten um das Thema Holz, Holzverarbeitung und -bearbeitung. Im Holzinnovationszentrum werden Betriebs- und Büroflächen sowie auch notwendige Infrastruktur für moderne Produktionen, neue Holz-Anwendungsgebiete und hochtechnologische Forschungs- und Entwicklungsbestrebungen angeboten. Dabei wird auch die Neugründung von Betrieben unterstützt.

* Mit Forschungsquote wird der ­ Anteil der Gesamtausgaben für F&E am Bruttoregionalprodukt bezeichnet.

Innovations-Landkarte

Obersteiermark

Uni Universität FH Fachhochschule AplusB Zentrum A+B Academia plus Business

IZ Mürzzuschlag IZ Liezen

IZ Bruck a. d. Mur FE IZ Niklasdorf

K Kompetenzzentrum Außeruniversitäre FE Forschungseinrichtung K CDG-Labor IZ Impulszentrum TP Technologiepark Trägergesellschaft, TF Förderungssesellschaft

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IZ FH Kapfenberg

A+B IZ CDG FE TP K TF Uni Leoben IZ Zeltweg


OBEN STeirisch

Basenpulver

Dr. Auer速

Oben: PhotoDisc Getty

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Wirtschaft

dem

ORIGINAL vertrauen WIE STEIRISCHE INNOVATIONSKRAFT, GEDULD UND der unbeugsame Wille zur Qualit채t aus der Obersteiermark zum Welterfolg f체hren

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OBEN STeirisch

natürliche

Heilmittel 1999 wurde die Natürliche Heilmittel GmbH von Wolfgang Auer und Helmut Reidlinger gegründet. Aus dem damaligen Kleinstunternehmen hat sich eine weltweit tätige Firma ­entwickelt. Auch solches ist in Neumarkt möglich. „Ausdauer, Fleiß und Disziplin“ sind nach Wolfgang Auer die Zutaten, die es braucht, um erfolgreich am Markt ­reüssieren zu können. Und es liegen hunderte ­Hindernisse am steinigen Weg zum anerkannten Unternehmen. Auch wenn es in der Provinz ungleich härter ist als in einer ­Metropole, so bietet auch der Standort Obersteiermark den einen oder anderen Vorteil. „In Moskau oder Bogota ist es unseren Kunden egal, wenn wir nicht in Wien oder Salzburg beheimatet sind, da zählt die Qualität unserer Präparate“, sagt Monika Haid, Marketingleiterin von Dr. Auer Natürliche Heilmittel. „Außerdem genießen unsere Gäste aus dem Ausland die Herzlichkeit und

Oben, Rechts: Archiv

aus Neumarkt

den Charme der Region. Sie kommen immer wieder gerne nach Neumarkt. Dabei ergeben sich auch immer wieder neue Geschäftskontakte.“ Begonnen hat alles mit einer Reihe homöopathischer Präparate, die in den Apotheken platziert waren. So richtig losgegangen ist es mit der Entwicklung von Basenpulver® Dr. Auer® , das sich von Beginn an zum Liebling übersäuerter Menschen entwickelte. Auch heute noch, nach zahlreichen Weiterentwicklungen ist dieses Präparat absolute Nummer eins in Österreich. Ebenso im Ausland konnten zahlreiche Märkte gewonnen werden. So liefert Dr. Auer® sein Basenpulver nach Kolumbien, Kroatien, Polen, Russland, in die Vereinigten Emirate sowie in einige afrikanische Staaten. Aber damit nicht genug. Vor einigen Jahren wurden Präparate gegen rheumatische Erkrankungen, Diabetes

mellitus, Leberschäden sowie Übergewicht entwickelt. Damit konnte endgültig der Durchbruch erzielt werden. Ein besonderes Anliegen ist Wolfgang Auer auch etwas zurückzugeben und Frauen und Kinder in der Dritten Welt zu unterstützen. So gibt es in Kerala/ Indien, Bangladesch und Afrika Projekte, die Frauen und Kindern Bildung ermöglichen; diese können damit ein unabhängiges Leben führen. Die Initiative heißt „Hilfe durch Bildung“ und wird als ­gemeinnützige Stiftung geführt. Auch zahlreiche Sportvereine und Ein­zel­sportler aus der Obersteiermark werden unterstützt. Als Beispiel sei hier das Dr. Auer Night of BMX Champions in Mühlen genannt, das eine besondere Erfolgsgeschichte erzählen kann.

basenpulver.net

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Wirtschaft

die sanfte

HILFE BEI

Übersäuerung

Nur dem Original vertrauen

Optimale Qualität

Gegen Übersäuerung sollte regel­ mäßig ­Basenpulver ® Dr. AUER ® zugeführt ­wer­den. Die hohe Qualität der Dr. AUER ® Präparate wurde in zahl­ reichen i­nternationalen Studien nach­ gewiesen.

Dr. AUER ® steht für höchste Produkt­ qualität zum besten Preis. Entscheidend sind heraus­ragende Qualität, wissenschaftlicher ­Hintergrund und internationale Anerkennung. Basen­pulver ® Dr. AUER ® enthält nur untersuchte Substanzen höchster Reinheit.

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AAPO-SPA natürliche Heilmittel GmbH Anton-Schwetter-Gasse 7 8820 Neumarkt Gegründet 1999 von Dr. Wolfgang Auer und Mag. Helmut Reidlinger (ist nicht mehr im Unternehmen) Spezialisiert auf Forschung, Entwicklung und Zulassung im Bereich natürlicher Präparate. AAPO-SPA unterstützt über „Hilfe durch Bildung“ Projekte in Indien, Afrika und Bangladesch. basenpulver.net aapospa.com


natur

OBEN STeirisch

PUR

Zwischen den Seetaler Alpen und dem beliebten Skigebiet Grebenzen liegt die idyllische Marktgemeinde Neumarkt mit etwa 1.800 Einwohnern. Hier entwickelt der Alternativmediziner Dr. Wolfgang Auer seit dem Jahr 1999 zahlreiche Naturpräparate und vertreibt sie erfolgreich in Europa und der ganzen Welt. Herr Dr. Auer, was ist das Besondere an der Obersteiermark?

Für welche Zielgruppe haben Sie Ihre Präparate entwickelt?

Woher kommt der internationale Ruf der AAPO-SPA Präparate?

Ich bin in Neumarkt geboren und schätze die hohe Lebensqualität, die Nähe zur reinen Natur und die freundlichen Menschen. Mit meinem Unternehmen bin ich international tätig und habe natürlich auch die Übersiedlung nach Graz oder Wien überlegt. Die Zukunftsperspektive der Obersteiermark ist jedoch so positiv, dass wir definitiv hier bleiben werden.

Alle Präparate wurden in Neumarkt entwickelt. Als praktischer Arzt und Komplementärmediziner weiß ich, dass jeder Mensch irgendwann gesundheitliche Probleme bekommt. Egal ob es sich um Übersäuerung, Übergewicht oder Gelenksprobleme handelt, unsere Präparate können die Genesung positiv beeinflussen.

Wir kontrollieren unsere natürlichen Ausgangsprodukte vom Anbau über die Verarbeitung bis zum fertigen Produkt. Wir prüfen alle Substanzen auf ihre Reinheit und Qualität und können uns dabei auf langjährige Partner mit FairTrade-Auszeichnung verlassen. Deshalb findet sich nicht nur in jedem dritten österreichischen Haushalt ein Präparat von AAPO-SPA, sondern auch in vielen anderen europäischen Ländern und sogar in Russland, Südafrika und Kolumbien.

Wofür stehen die Präparate von AAPO-SPA?

Verraten Sie uns Ihr wirtschaftliches Erfolgsgeheimnis?

Unser Motto lautet „Natur und Wissenschaft in Harmonie“. Die Natur liefert uns ein riesiges Potential an Wirkstoffen, mit der wir unsere Gesundheit unterstützen können. Die Inhaltsstoffe unserer Präparate sind ausschließlich natürlich, denn mit der Heilkraft der Natur erzielen wir eine optimale Wirkung ohne jegliche Nebenwirkungen.

Wir sind ein obersteirisches Unternehmen mit starker Internationalisierung. Besonders die Bereiche Forschung und Entwicklung haben in den vergangenen Jahren zu unserem gesunden Wachstum beigetragen. Darüber hinaus erweitern wir ständig das Angebot von natürlichen Heilmitteln und legen höchsten Wert auf die wissenschaftliche Untermauerung der Wirkungsweise. Alle unsere Präparate sind nach den Erfordernissen des Europäischen Rechts zugelassen und wir sind stolz, das Apothekenzertifikat „Qualität ausgezeichnet“ tragen zu dürfen.

Oben: Archiv; Rechts: iStockPhoto Getty

Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit in Ihrem Unternehmen? Als Spezialist für natürliche Heilmittel betrachten wir Nachhaltigkeit als langfristigen Ansatz. Wir sind ständig bestrebt, unternehmerische Chancen mit sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Verantwortung in Einklang zu bringen. Daher engagieren wir uns im Bereich nachhaltiger humanitärer Projekte und unterstützen die Initiative „Hilfe durch Bildung“, die Frauen in Indien zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten eröffnet.

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Wirtschaft

den

BAU sicher

meistern

Immer innovativere Technik bringt immer mehr Komfort ins Zuhause, stellt Laien aber während des Hausbaus vor unge­ahnte Herausforderungen. Wer von Anfang an auf den Baumeister als kompetenten Partner setzt, profitiert von umfangreichem Wissen sowie: der Bauzeit- und Endpreisgarantie. Die technischen Anforderungen sind in den letzten Jahren auch beim Hausbau gestiegen. Nicht nur Neubauten sind komplexer geworden, auch bei Sanierungen gilt es, die empfindlichen Systeme genau aufeinander abzustimmen. Landesinnungsmeister DI Alexander Pongratz: „Wer etwa beim Sanieren nur Fassade und Fenster ersetzt und den alten Heizkessel behält, wird weit weniger Energie einsparen, als es eigentlich möglich wäre. Der Baumeister als kompetenter Ansprechpartner berät bei einer Sanierung umfassend über mögliche Einsparpotenziale.“

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Zeit- und Kostengarantie Bei der Bauausführung eines Einfamilienhauses sind bis zu 20 Professionisten beteiligt. „Diese müssen richtig koordiniert werden“, so Pongratz. „Wer diese Koordination an den Bau­ meister übergibt, ist klar im Vorteil. Denn der Baumeister ist eine Ansprechperson, die über die Ausbildung und Berechtigung verfügt, ein Bauprojekt von Anfang bis Ende zu planen und auszuführen.“ Darüber hinaus kann der Baumeister eine verlässliche Zeit- und Kostenschätzung liefern und eine Bauzeit- und Endpreisgarantie geben. Von Anfang an bestens beraten Der Baumeister gibt entscheidende Hilfestellung vor der Kaufentscheidung und berät in punkto Grundrissveränderung oder Sanierungsmöglichkeiten

sowie Förderungen durch die öffentliche Hand – Informationsgespräche, die sich bezahlt machen, vor Fehlinvestitionen schützen, Energiekosten sparen und finanzielle Unterstützung vom Staat bringen. Baumeister-Check Seit der EU-Osterweiterung steigt die Beliebtheit von Baufirmen aus dem Ausland. Alexander Pongratz: „Billig bauen kommt die Häuslbauer leider oft teuer zu stehen. Denn die Gewährleistung endet oft an der Grenze. Diese sollte aber auf keinen Fall unterschätzt werden. Österreichische Firmen stehen für Qualität, Know-how und Gewährleistung.“

wko.at/stmk


OBEN STeirisch

mit

LAIB &

SEELE

Obersteirische Molkerei oml.at

Oben, Rechts: iStockPhoto, PhotoDisc Getty

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Wirtschaft

Staufreie

Verkehrsströme Datenhighways sichern die

Zukunft

Schnelle Verbindungen sind das Um und Auf eines jeden modernen Wirtschaftsstandortes. Sie sorgen für Wachstum, schaffen neue Bildungsund Arbeitsmöglichkeiten, fördern die Gründung neuer Betriebe und sichern die Zukunft. Unter schnellen Verbindungen versteht man heute aber nicht mehr nur ein gut ausgebautes Straßenund Bahnnetz. Das wird ohnedies als selbstverständlich vorausgesetzt. Die modernen Verkehrsströme beruhen auf der digitalen Telekommunika­tionsinfrastruktur eines Landes und sind zu einem Schlüsselelement für einen attraktiven Wirtschaftsraum geworden. Das gilt in ganz besonderem Maße für einen sehr ländlich geprägten Wirtschaftsraum, wie es die Obersteiermark mit ihren unterschiedlichen Strukturen von hügelig bis hochalpin ist. Funktionierende und leistungsstarke Telekommunikationsverbindungen sorgen dafür, dass „die Welt ins Dorf kommt“, was den zusätzlichen Vorteil hat, dass dem Dorf seine traditionellen Strukturen erhalten bleiben können.

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Diese Zeichen der Zeit wurden rechtzeitig erkannt und von der Steiermärkischen Landesregierung der Ausbau Breitbandinfrastruktur auf Basis der Glasfasertechnologie vorangetrieben, um sowohl der Bevölkerung als auch den Unternehmen einen schnellen Internetzugang zu ermöglichen. Zusätzliche Prioritäten wurden in jenen Regionen gesetzt, wo mit dem „Next Generation Access“-Ausbau (NGA) die meisten Unternehmen in Bezug auf die Unternehmensgröße (Arbeitnehmer/ innen) sowie die zu versorgenden Haushalte erreicht werden können. In der Region Obersteiermark Ost betraf das unter anderem die Orte St. Michael, Kindberg, Niklasdorf, Hönigsberg/Langenwang, Thörl, Veitsch und St. Peter Freienstein, in der Region Obersteiermark West die Gemeinde Teufenbach im Bezirk Murau. Mobiles Internet Gleichzeitig wurde begonnen, auch das mobile Internet-Hochleistungsnetz

auszubauen und sowohl die Ballungsgebiete wie auch den ländlichen Raum mit dem Next Generation Mobile Networks 4G/LTE zu versorgen. In der Obersteiermark profitieren von dieser Entwicklung besonders die Städte Kapfenberg und Leoben in der Mur-Mürz Furche. Zusätzlich zum Ausbau mit 4G/LTE wird weiterhin in die Erweiterung des 3G-Netzes investiert, um die Upload-Kapazität auf 11 Mbit/s zu verdoppeln. Sportliche Anreize Im Rahmen der Förderung des Breitbandausbaus gab es zuletzt für die Region Schladming eine Sonderförderung anlässlich der Ski-Weltmeisterschaft 2013. Sie wurde als Pilotregion für den Ausbau mit Glasfaserbreitband ausgewählt. Das war so erfolgreich, dass von der Landesregierung beschlossen wurde, auf Grund der Freestyle- und SnowboardWM 2015 als nächstes auch die Region Kreischberg des Bezirkes Murau an diesen speziellen Datenhighway anzuschließen.


OBEN STeirisch

Oben: Archiv

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Wirtschaft

stolz

AUF

HOLZ Die steirischen Wälder sind nicht nur Erholungsoasen und sorgen für saubere Luft, sondern sind Quelle erneuerbareR Ressourcen. Damit sorgt der Rohstoff Holz auch für wertvolle Arbeitsplätze. Österreich verfügt über einen gesunden und intakten Wald, der rund 47 Prozent des Staatsgebiets umfasst – umgerechnet rund eine Milliarde Festmeter Holz. Die Steiermark, aus gutem Grund auch Grüne Mark genannt, ist das waldreichste Bundesland und zu rund 60 Prozent mit Wald bedeckt, der für seine artenreiche Fauna und Flora bekannt ist. Darüber hinaus gilt er als Erholungsoase, schützt vor Naturgefahren, speichert Wasser und sorgt für reine Luft. Der steirische Waldreichtum ist ein großes Glück, denn Holz zählt zu den wichtig­ sten erneuerbaren Ressourcen und lässt sich vielseitig einsetzen. Der nachwachsende Rohstoff aus den heimischen Wäldern speichert das Treibhausgas Kohlendioxid und leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Der CO2 -neutrale Rohstoff setzt nur jene Menge an Kohlendioxid frei, die der Baum der Atmosphäre beim Wachsen entzogen hat. Ein Kubikmeter Holz enthält rund 250 Kilogramm Kohlenstoff, wofür der Luft 912 Kilogramm Kohlendioxid entzogen wurden. Das ist auch der Grund, weshalb nachhaltig bewirtschaftete Wälder und die Verwendung von Holzprodukten für ein stabiles Klima so wichtig sind.

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OBEN STeirisch

Im Wald, da sind die Ideen. Wachstum ist möglich - jeden Tag, überall in den Wäldern der Obersteiermark. Bestens entwickelt durch die Bewirtschaftung der PHA. Flink und schlau: POST Logistik. Die Profis der Post AG tun es mit vollem Einsatz auf allen Wegen - Logistikdienst­ leistungen aus erster Hand im ganzen Land.

Holz ist genial Holz ist nicht nur ein vielseitig verwendbarer Rohstoff, sondern er wächst auch in weit größerer Menge nach als tatsächlich von ihm genutzt wird. Damit stellen die Waldflächen eine Rohstoffreserve von großem Wert dar, die unbegrenzt zur Verfügung steht. Das Ökosystem Wald berücksichtigt gleichermaßen ökologische, ökonomische und soziale Aspekte. Als bei weitem größter Investor im ländlichen Raum schafft die „Wertschöpfungskette Holz“ eine Vielzahl an attraktiven Arbeitsplätzen, Infrastruktur und Dienstleistungen, die Grundlagen für eine prosperierende Gesellschaft sind. Papierholz Austria: Service für Wald und Holz Internationaler Wettbewerb Die Papierholz Austria (PHA) wurde 1997 als Holzbeschaffungs- und Logistikunternehmen für vier Zellstoffund Papierfabriken gegründet, die gleichzeitig auch Gesellschafter der PHA sind. Als Holzeinkaufsgesellschaft versteht sich die PHA als Bindeglied zwischen der Forstwirtschaft und der holzverarbeitenden Industrie. Im Mittelpunkt der 35 Mitarbeiter steht die Holzversorgung der Gesellschafterwerke und weiterer Partner. Geschäftsführer DI Klaus Krammer bringt es auf den Punkt: „Unsere Gesellschafter sind innovative Unter-

Oben: Steiermark Tourismus; Rechts: Archiv

nehmen, die eine lange Tradition in der Zellstoff- und Papiererzeugung haben. Die Gesellschafterwerke der Papierholz Austria produzieren rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr und exportieren mehr als 80 Prozent ihrer Produkte. Damit trägt die heimische Zellstoff- und Papierindustrie einen erheblichen Anteil zu Österreichs Exportüberschuss an Holzprodukten bei. Die konkurrenzfähige Bereitstellung von Rohstoff und Versorgungssicherheit stellt eine große Herausforderung für Holzeinkauf und Logistik dar. Ohne verlässliche Partner in der österreichischen Familien­ forstwirtschaft und der modernen, heimischen Sägeindustrie ist das nicht möglich.“ Vieles liegt in der Natur der Sache Die Papierholz Austria versorgt ihre Gesellschafter und ihre Partner jährlich mit ca. sechs Millionen Festmeter Holz. Neben dem Einkauf ist für die PHA die optimierte Logistik bzw. die reibungslose und transparente Administration eine der wichtigsten Aufgaben.

FHP-Kooperationsabkommen laufend durch die Holzforschung Austria überprüft. „Die Werke bieten etwa 2.700 Menschen einen Arbeitsplatz im ländlichen Raum, hinzu kommt noch ein nicht unerheblicher indirekter Beschäftigungseffekt, der ebenfalls der Region wirtschaftlich zu Gute kommt“, so DI Klaus Krammer, Sprecher der PHA-Geschäftsführung.

papierholz-austria.at PAPIERHOLZ AUSTRIA Ges.m.b.H. Frantschach 39 9413 St. Gertraud 1997 als Holzbeschaffungs- und Logistikunternehmen für vier Zellstoffund Papierfabriken gegründet Mondi Frantschach GmbH Norske Skog Bruck GmbH Sappi Austria Produktions-GmhH Zellstoff Pöls AG Mitarbeiter: 2.700 34 Mitarbeiter (Papierholz Austria) Geschäftsführer DI Klaus Krammer papierholz-austria.at

Der überwiegende Teil des eingekauften Holzes, rund 4,5 Millionen Festmeter, wird in den Gesellschafterwerken Mondi Frantschach GmbH, Norske Skog Bruck GmbH, Sappi Austria Produktions-GmbH und Zellstoff Pöls AG verarbeitet. Dabei wird die Holzübernahme in den PHA-Gesellschafterwerken gemäß Vereinbarung im

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Wachstum

Die Grenzen moderner Forstwirtschaft werden nicht durch Wachstum, sondern Durch die Verarbeitung festgesetzt Waldfläche in Österreich nach Bundesländern Waldfläche in Millionen Hektar. Waldfläche Österreich gesamt 3,96 Millionen Hektar, 47,2 Prozent der Staatsfläche.

0,13 0,37

Burgenland

0,10 Vorarlberg

0,01 Wien

Salzburg

1,00 Steiermark

0,49 Oberösterreich

0,76

0,52

Niederösterreich

Tirol

0,58 Kärnten

Strukt ur des Österreichischen Holzvorrates nach Baumarten Laubholz gesamt: 19 Prozent, Nadelholz gesamt: 81 Prozent

0,0%

2,4%

Sonstige Nadelbäume

Eiche

7,3% Sonstige Laubbäume

9,3% 4,4% 6,7% Buche

61,6% Fichte

Tanne

Lärche

8,3% Kiefer

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Rohstoff Reichtum

Rohstoffe und Energie sind die zen­ tralen Themen der Zukunft. Für diese Anforderungen bringt die Obersteiermark die besten Voraussetzungen mit. Der Rohstoffreichtum des Landes ist legendär und steht auch bei der Energiegewinnung (Wasser und Holz) an vorderster Stelle. Am augenfälligsten ist der Rohstoff Holz. Grün dominiert nicht nur die Landesfarben, sondern ist allgegenwärtig. Bis zu zwei Drittel der Landschaft sind bewaldet. Daher wurde dem Werkstoff Holz immer schon besondere Beachtung geschenkt. In der Erlebniswelt Holzknechtland auf der Bürgeralpe bei Mariazell stehen Bäume, die Gewinnung von Holz und seine Verarbeitung im Mittelpunkt und sind anschaulich dargestellt. Auch heute sind Forstwirtschaft, Holzindustrie, Bioenergie sowie die Papier- und Zellstoffindustrie wichtige Säulen der Wertschöpfungskette Holz und nicht nur ein bedeutender, sondern auch von hoher Schöpfungs-

Oben: PhotoDisc Getty; Rechts: Murauer

kraft und Innovation ausgezeichneter Arbeitsgeber. Zudem versorgen steirische Forstwirte die österreichische Papierindustrie seit Jahrzehnten verlässlich mit Industrieholz. Grundlage für den Reichtum des Landes war aber nicht die Holzindus­ trie, sondern der Bergbau am Erzberg. Denn in den Eisenerzer Alpen in der Obersteiermark liegt die weltweit größte bekannte Spareisensteinlagerstätte (Siderit), mit einem Eisengehalt von durchschnittlich 33 Prozent. Auf dem wegen des Tagbaus auch steirischer Brotlaib genannten Berg wird zumindest seit dem frühen Mittelalter Eisenerz abgebaut. Vermutlich stammt aber auch das sogenannte Norische Eisen aus der Römerzeit von hier. Aktuell werden jährlich 6,5 Millionen Tonnen Gestein abgebaut, 2 Millionen davon werden zu Feinerz verarbeitet. Die gewaltigen Abbaumengen haben am Erzberg auch deutliche Spuren hin­sichtlich seiner Höhe hinterlassen:

Die Erzbergspitze lag im Mittelalter noch 70 Meter höher bei 1532 Metern. Neben der Energiegewinnung in Form von Wasserkraftwerken ist speziell die Beschaffenheit des Brauwassers ausschlaggebend für die Qualität des Bieres. Entsprechend stolz ist man daher auch bei der Gösser Bierbrauerei, dass das durch seine Reinheit und Frische legendäre Gösser Brauwasser aus dem eigenen Quellschutzgebiet in der Obersteiermark kommt. Mittlerweile wird auch dem Rohstoff im Abfall besondere Beachtung geschenkt. Unter Federführung der Montanuniversität Leoben und gemeinsam mit der TU Graz und mehreren Betrieben des Öko-Clusters Eco World Styria wird in einem mehrjährigen Projekt erkundet, ob und wie die in den 147 Abfalldeponien schlummernden Rohstoffe nutzbringend verwertet werden können.

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Wirtschaft

Murauer

BIer

– seit über 500 Jahren

„Rein das Beste“!

Brauerei mit Tradition ist wichtiger Impulsgeber für die Region Murtal In Murau, einem kleinen mittelalterlichen Städtchen am Oberlauf der Mur, wird schon seit 1495 im Einklang mit der Natur bestes Bier gebraut. Die Brauerei Murau hat mit ihrer über 500-jährigen Geschichte eine lange Tradition, die in Zusammenarbeit mit dem Umfeld, der Region Murau und dem Lungau erfolgreich gepflegt und gelebt wird. Diese Tradition, gepaart mit ständiger Innovation, Qualität und einem hohen Verantwortungsgefühl gegenüber der Umwelt und der Region, zeichnet Murauer Bier aus. Diesen Grundsätzen folgend wird in Murau täglich hochwertiges Bier gebraut, das in Steiermark, Kärnten, Salzburg, Niederösterreich und teilweise in Oberösterreich und in Teilen Norditaliens vertrieben wird. Die Privatbrauerei Murau ist seit 1910 eine Genossenschaft und hat sich aus einem ehemaligen Handwerksbetrieb zu einem modernen und wichtigen steirischen Unternehmen mit Expansionskraft entwickelt. Heute ist die Brauerei ein wichtiger Arbeitgeber in der Region und beschäftigt ca. 180 ambitionierte Mitarbeiter. Während in Murau selbst knapp 100 Mitarbeiter in den Bereichen Produktion, Technik, Verwaltung, Schankdienst usw. ihrer Arbeit nachgehen, sind 80 Angestellte in den vier Depots bzw. im Außendienst tätig. Die Brauerei Murau ist in Besitz von vier Depots in Zeltweg, Tamsweg, St. Veit und Graz und einem modernen

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Logistik­zentrum in Murau, einem Fuhrpark mit insgesamt 105 Kennzeichen und einem Brauerei­museum mit Shop. Die Brauerei fühlt sich in der Region wohl, und die Region und ihre Menschen fühlen sich mit der Brauerei wohl. Denn sie arbeitet mit den essentiellen Dingen, die die Menschen zum Leben brauchen: intakte Umwelt, soziale Absicherung und Arbeitsplätze. Welche Bedeutung die Brauerei für die Region hat, wurde u.a. beim Bierstadtfest, anlässlich des 100-jährigen Bestandsjubiläums im Sommer 2010 deutlich. Aus diesem Anlass wurde die Stadt Murau zur Bierstadt erhoben. Als eines der führenden Unternehmen im Murtal, ist die Brauerei Murau eines der über 60 Mitglieder der Initiative „Kraft. Das Murtal“, um Impulse für eine Stärkung der Wirtschaftsregion zu setzen. Authentizität, Qualität, Stabilität und Individualität charakterisieren die vielfach ausgezeichnete Brauerei Murau, die Gleichgesinnte bei den CULTURBrauern (Zusammenschluss von österreichischen Privatbrauereien) fand. Die mittels­tändische Genossenschaftsbrauerei produziert mit Mut, Kompetenz und viel Leidenschaft abseits des Massengeschmacks herrliches Bier, bei dem man die Einzigartigkeit herausschmeckt.

murauerbier.at


OBEN STeirisch

Wissen IST Macht

Oben: PhotoDisc Getty

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Wirtschaft

INTERCOM® / Software

Durchdachte

Informationstechnik

„Intelligente Software hat dem Anwender zu dienen“

so lautet das Motto des Intercom®-Chefs Dr. h.c. Ernst E.P. Hochsteger. Mit seinem Team entwickelt er EDV-Programme für die öffentliche Hand.

Als „Spezialeinheit“ mit hohem Anwender-Know-how bei Organisations- und Programmierungsfragen und führende Softwareschmiede mit optimaler Nachbetreuung ist die Firma INTERCOM ® -Intercomputing von Dr. h.c. Ernst E.P. Hochsteger weit über die steirischen Landesgrenzen in ihrem Geschäftsfeld bekannt. Der Managing Director eines kompetenten und kundenorientierten Teams stammt aus der tausendjährigen Bergstadt Rottenmann und setzt seit Mitte der 1980er Jahre auf Software­ entwicklung verbunden mit Service und Support für den öffentlichen Bereich. „Wir haben uns schon 1986, also zu Beginn unserer Selbstständigkeit, im Rahmen einer Ausschreibung gegen alle großen Konkurrenten durchgesetzt und einen Auftrag der steirischen Landesregierung für das Büro des Landeshauptmanns übernommen und waren damals der berühmte Hecht im Karpfenteich. Mittlerweile sind wir seit Langem a ­ nerkannter und integrierter Bestand­teil der steirischen und österreichischen IT-Wirtschaft. Neben der elektronischen Administ-

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ration im öffentlichen Bereich haben wir auch Fachapplikationen für die steirischen Bezirkshauptmannschaften und den österreichweiten Bildungs­ bereich (Ministerium, Landesschulräte, Bundesschulen) seit Jahrzehnten für zigtausend Anwender etabliert.“ Ansprechpartner der öffentlichen Hand Mittlerweile bestehen strategische Partnerschaften mit dem Land Steiermark, aber auch mit dem Bildungsministerium in Wien, wo man seit 1992 auf das IT-technische und organisatorische Fachwissen der ­steirischen Firma INTERCOM® unter anderem im Bereich des elektronischen Bildungs- und Schulmanagement zurückgreift. Innerhalb des Unternehmens setzt Firmengründer Hochsteger stark auf Weiterbildung: „Spitzenleute sind international sehr schwer zu finden. Die Steiermark kann aufgrund seiner Universitäten, Fachhochschulen und dem Forschungszentrum Joanneum jedoch auf gut ausgebildete Spezial­ isten zurückgreifen.“

INTERCOM ® wurde für seine richtungsweisenden Pilotprojekte im Bereich der EDV-Bürokommunikation schon 1989 mit dem Landeswappen der Steiermark geadelt.

intercom.at Intercom® – Intercomputing Gesellschaft für E-Government und E-Administration sowie Behördenund Unternehmensberatung mbH Metahofgasse 30, 8020 Graz Johannesgasse 15, 1010 Wien Gegründet 1985 von Dr. h.c. Ernst E.P. Hochsteger / Ein auf Basis ISO 9001/EN 29000 organisiertes Unternehmen. Steirisches Softwareunternehmen mit Schwerpunkt auf Organisations- und Programmierungsfragen im öffen­t­ lichen Bereich. Ausgezeichnet mit dem Landeswappen der Steiermark.

Intercomputing Gesellschaft für E-Government und E-Administration sowie Behördenund Unternehmensberatung mbH


G 1221_13

Jetzt Mitglied werden Murau Neumarkt Zeltweg Leoben

(03532) 33 32 (03584) 32 16 (03577) 226 59 (03842) 481 11

Liezen Bruck a. d. Mur Mürzzuschlag

(03612) 227 50 (03862) 535 27 (03852) 48 48

 

www.oeamtc.at/club direkt bei Ihrem ÖAMTC Stützpunkt

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100% MOBILITÄT 0% SORGEN

NOTHILFE    

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Pannenhilfe Abschleppung Ersatzwagen Weitere Nothilfe-Maßnahmen

Ein gutes Gefühl, beim Club zu sein.


OBEN STeirisch

die LOGISTISCHE

Systematisch Besser Allein in Wien rollen täglich zwanzig eigene Fahrzeuge im Fuhrpark der POST AG für serviceorientierte Zustelldienstleistungen der Kunden des neuen Logistikangebotes.

ERFÜLLUNG

Oben, Rechts: Post AG

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Wirtschaft

Die Österreichische Post AG bietet mit neuem Geschäftsbereich innovative Mehrwert-Logistikdienstleistungen inklusive Verbringung der gewünschten Ware im Raum Wien. Mit 20 eigenen Fahrzeugen werden service-orientierte Zustelldienstleistungen garantiert.

Die Österreichische Post AG hat entlang der gesamten logistischen Wertschöpfungskette weitere Kompetenzen aufgebaut und ist nun als Anbieter einer Vielfalt von Lösungen erfolgreich. Diese Mehrwert-Dienstleistungen offeriert das Unternehmen neuerdings unter dem Dach des im Jahr 2012 neu gegründeten Geschäftsfeldes Post Logistik Services. Mit der 100-Prozent-Tochter Systemlogistik bietet die Post hier maßgeschneiderte Fulfillment-Lösungen für Unternehmen, die komplexe Logistikdienstleistungen auslagern möchten und dafür einen kompetenten Partner benötigen. Das Dienstleistungsportfolio umfasst folgende Bereiche: Webshop-Logistik Komplette Bestell- und Warenabwicklung von der Übernahme der Lieferung per Bahn oder LKW, der Lagerung Ihrer Artikeln, der telefonischen Bestellannahme, der Implementierung des Bestellvorganges aus Ihrem Webshop, der kundenspezifischen Verpackung inkl. Versandlabel, dem Rechnungsund Lieferscheindrucks, dem Retourenmanagement bis zur Belieferung Ihrer Filialen. Lager-Logistik mit Mehrwert Über 20.000 m2 Lagerfläche an zwei

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Standorten in Wien, direkte LKW- und Bahnanschlüsse bieten ideale Bedingungen. Qualifiziertes Personal garantiert die kundenspezifische Abwicklung von Aufträgen rund um Konfektionierung, Kommissioniertätigkeiten und Co-Packing. Integrierte und innovative IT-Systeme stellen effiziente Schnittstellen zu den Kundensystemen und transparentes Bestandsmanagement sicher. Transport-Logistik mit Mehrwert »» Paketversand mit Paket Österreich oder Premium Österreich Die Zustellung der Paketsendung erfolgt innerhalb von 2 Werktagen bzw. beim Premium Produkt bereits innerhalb von 24 Stunden. Sowohl beim Paket Österreich als auch beim Premium Paket erfolgt die Abgabe der Sendung nur gegen Unterschrift des Empfängers. In beiden Fällen kann der Kunde anhand der Sendungs­nummer den Sendungsverlauf von der Aufgabe bis zur Zustellung im Internet unter post.at/tracking nachverfolgen. Für B ­ usinesskunden gibt es eine ­erweiterte Sendungsabfrage über das Business Cockpit. »» Serviceorientierte Zustellung Tägliche Abholung und Zustellung nach telefonischer Vereinbarung

»» Retouren- und Entsorgungslogistik Die professionelle Bearbeitung von Retouren, entweder über das Filialnetz der Post oder durch die direkte Abholung, stellt einen wesentlichen Mehrwert für den Kunden dar. Bei der Abholung direkt vor Ort wird im Bedarfsfall auch die Mitnahme und Entsorgung von Verpackungsmaterialien angeboten.

post.at


OBEN STeirisch

Oben; Von Willer; Rechts: PhotoDisc Getty

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Wirtschaft

Liebe den

geht durch

Magen

Ob als herzhaftes Stück Brot zwischendurch oder süSSe Versuchung am Nachspeisenteller: Mehl ist aus der österreichischen Küche nicht wegzudenken. Das hochwertige Naturprodukt wird seit Jahrhunderten auch in der Steiermark produziert.

Heidensterz, Topfenfleck oder Weinstrauben sind typisch steirische Süß- und Hauptspeisen, deren Gelingen von einem unscheinbaren Grundbestandteil abhängig ist: Mehl. Zu den bekanntesten Mehl­ sorten des Landes zählen die Produkte von Farina.

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OBEN STeirisch

Tradition trifft Innovation Die Farina Mühle in Raaba ist ein traditionelles steirisches Unternehmen, existiert bereits seit dem Jahr 1771 und produziert eine Vielzahl an verschiedenen Mehlsorten. Für die hohe Qualität sorgen die langjährige, über viele ­Generationen weitergegebene ­Erfahrung sowie innovative Schritte des Unternehmens. So befindet sich an der Fassade der Getreidesilos in Raaba eine 400 m2 große Photovolt­ aik-Anlage, die 40.000 kWh Strom produziert – die Paketierung der Mehle erfolgt zu 100 Prozent durch Solar­ energie. Auf das vielseitige Sortiment ist auch der Vorsitzende der Geschäfts­führung, DI Josef Dietrich stolz: „Es reicht von Weizenmehlen sämtlicher Sorten und Typen über Goldgrieß bis hin zu dem für die Steiermark typischen Heidenmehl.“

Oben alle: Farina; Rechts: AHT

Reine Natur Die Mehlsorten von Farina sind reine Naturprodukte von höchster Qualität und regionaler Marktführer in den Bereichen Haushaltsmarkenmehle und Mehle für die Back- und Süßwarenindustrie. Ein wichtiges Standbein ist für Dietrich auch die Produktion von Hartweizengrieß: „Die größten inländischen und viele ausländische Teigwarenproduzenten vertrauen unserer Grießqualität und produzieren köstliche Pasta und Eierteigwaren.“ Die Farina-Mühle beschäftigt 45 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und verarbeitet jährlich mehr als 70.000 Tonnen Weichweizen, Hartweizen, Bio-Hartweizen und Dinkel. Hergestellt wird unter Einhaltung einer strengen dreifachen Naturrein-Garantie: strengste Pestizidkontrolle, Gentechnikfreiheit und der Verzicht von Zusatzstoffen jeglicher Art. Insgesamt 15 Millionen

einzelne Pakete verlassen jährlich das Werk. Farina Paketmehl ist die regionale Nummer eins in der Steiermark und Kärnten. Und für ganz Österreich gilt: Kochen und backen mit Farina macht einfach Spaß und gelingt immer.

farina.at Farina Mühlen GmbH Emil-Mann-Gasse 1  8074 Raaba In der Farina-Mühle wird seit 1771 Mehl gemahlen / Geschäftsführung: DI Josef Dietrich, Mag. (FH) Bernhard Gitl Die Farina-Mühle gehört zu der größten Mühlengruppe Österreichs, die im Be­reich Haushaltsmarkenmehle, Mehle für die Back- und Süß­wa­ren­ industrie und der Erzeugung von Hartweizengrießen für die Teig­ warenindustrie, Marktführer ist.  Pro Jahr werden 70.000 t Getreide vermahlen. Getreidesilo Kapazität: 16.000 t / Paketierung: 14 t pro Stunde / Hartweizenmühle Kapazität: 132 t pro Tag / Weich­wei­zenmühle Kapazität 160 t pro Tag

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Wirtschaft

Erlebnis

Wirtschaft

Wirtschaft hautnah Wirtschaft ist weit mehr als nur abstrakte Zahlen. Wirtschaft heißt „Was hinter Wirtschaft wirklich steckt“, nämlich Leidenschaft, Fleiß und die feste Absicht, Ideen in die Tat umzusetzen. Was dabei an Innovationen entsteht, die das Leben der Menschen angenehmer machen, kann sich nun im wahrsten Sinn des Wortes sehen lassen. Bei „Erlebnis Wirtschaft – made in Styria“ können Besucher in der Obersteiermark anhand der besten Unternehmen die faszinierende Vielfalt der steirischen Wirtschaft hautnah und anschaulich erleben und bekommen einzigartige Einblicke in die Produktions- und Geschäftsprozesse der Betriebe. Die Bandbreite reicht von klassischen Familienbetrieben, die sich bereits seit mehreren Generationen für ihr Produkt und für ihre Kunden einsetzen, bis hin zu großen Unternehmen, die in ihren Branchen ganz vorne auf dem Weltmarkt mitmischen. Unternehmen, die ihre Tore für solche exquisiten Erlebnisführungen öffnen, dürfen das Gütesiegel „Made in Styria“ tragen, und dies auch in ihrer

AHT Cooling Systems Im Rahmen der Aktionswoche TakeTech besuchte die 2 CHMIF die Firma AHT Cooling Systems in Rottenmann.

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Kommunikation nach außen einsetzen. Das Gütesiegel ist ein sichtbarer Qualitätsnachweis für die Öffnung der Betriebe und die Bereitschaft, ihre Leistungen und ihren Einsatz für den Wirtschaftsstandort Steiermark einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

ozonschädlichen Gasen, besitzen einen hohen Recyclinggrad und ihre drehzahlgeregelten Kompressoren sparen bis zu 50 Prozent Energie ein. Diese grüne Offensive hat bei AHT bereits 1995 begonnen und ist durch zahlreiche Zertifikate ausgezeichnet worden.

Auch rund ein Dutzend der in Obersteiermark ansässigen Unternehmen dürfen bereits das Gütesiegel „Erlebniswelt Wirtschaft“ tragen. Eines davon wird hier vorgestellt:

Wie tiefes Kühlen möglich ist und wie jene Gerätschaften entstehen, die unsere Nahrungsmittel haltbar machen, kann man bei der AHT-Erlebnisführung auf einer eigens errichteten LiveProduktionsstraße direkt nachvollziehen. In elf Stationen sehen die Teilnehmer­ innen und Teilnehmer die Erzeugung der weltweit vertriebenen AHTKühlsysteme. Sie erleben, wie Bleche gebogen und gestanzt, Gerätekörper geschäumt und Kühlstäbe eingesetzt werden.

AHT Cooling Systems Vom steirischen Rottenmann aus hat sich das Unternehmen AHT Cooling Systems innerhalb der letzten drei Jahrzehnte als Weltmarktführer bei Kühlgeräten etabliert. Produziert wird in Rottenmann und im chinesischen Changshu, durch Vertriebsniederlassungen in den USA, in Brasilien oder in Hong Kong werden Kühl- und Tiefkühltruhen in über 70 Ländern verkauft. AHT investiert permanent in Innova­tion, Forschung und Technik – und das umweltbewusst: Hergestellt in ressourcenschonender Fertigungstechnologie sind alle Geräte frei von FCKW oder

Und ganz nebenbei veranschaulichen die Experten wissenswerte Einzelheiten über Ressourcen- und Umweltschonung und, dass AHT als erster Hersteller überhaupt gewerbliche Tiefkühlgeräte mit dem umweltfreund­lichen Kältemittel Propan (R290) auf den Weltmarkt gebracht hat.


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