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Tastatur in Israel neu erfunden • 20

Gehirnsequenzen steuern lernen • 24

ISRAEL NACHRICHTEN AUS

Nr. 04 – April 2012

t g i t f ä r k e b Iran : n o i s s i M e sein

s s u m Israel n e d r e w t e t h c i n r e v BETH-SHALOM


Golgatha

Bücher und CDs aus unserem Verlag

Manuel Seibel

Das Passah des Herrn Das Evangelium für Gläubige – so hat man den Bericht über das Passahfest im 2. Buch Mose genannt. Aber haben Christen das Evangelium denn noch nötig? Paulus jedenfalls wollte extra deshalb nach Rom kommen – daher sollten auch Christen heute in das Thema einsteigen. «Sieh dir Christus an» – dieses lebensverändernde Motto zieht sich durch das ganze Buch, das jeder Bibelleser zur Hand nehmen sollte.

Gebunden, 173 Seiten, Bestell-Nr. 170007 CHF 11.50, EUR 8.00

John F. MacArthur

Carsten Peter Thiede

Erwin W. Lutzer

Am Kreuz von Golgatha, wo die grösste Sünde und Ungerechtigkeit der Menschheitsgeschichte geschah, erreichte Gottes Gerechtigkeit ihren Höhepunkt. Angefangen beim Abendmahl bis hin zum qualvollen Tod am Kreuz zeigt «Tatort Golgatha» die Geschichte der grossen Schuld und Rebellion des Menschen und die Dimension der unfassbaren, grenzenlosen Gnade Gottes.

Jesus – von vielen geliebt, aber auch von vielen gehasst. Wo liegt die Wahrheit? Gibt es überhaupt Beweise für Seine Existenz? Prüfen Sie alle vorhandenen Fakten anhand dieses scharfsinnigen Buches!

Wer ist der wahre Jesus? Ist es möglich zu wissen, wer Er wirklich war? Dr. Erwin Lutzer widerlegt in seinem neuesten Buch sechs populäre Lügen, die heute über Jesus in Umlauf sind und beharrlich verbreitet werden.

Tatort Golgatha

Der unbequeme Messias

Taschenbuch, 224 S., Bestell-Nr. 170240 CHF 18.95, EUR 10.95

Verrat an Jesus

Gebunden, 175 Seiten, Bestell-Nr. 170001 CHF 19.90, EUR 10.90

Taschenbuch, 252 S., Bestell-Nr. 170002 CHF 12.50, EUR 8.90

EerU N lag! im V

EerU N lag! im V EerU N lag! im V

Wilfried Plock

Die Gewissheit des Glaubens In 1. Johannes 5,9-13 finden wir eine besonders schöne Frucht der Auferstehung: die Gewissheit des Glaubens. Auf bewegende Art und Weise macht Wilfried Plock die bemerkenswerten Worte des Apostels lebendig.

Audio-CD, Bestell-Nr. 130046 CHF 5.50, EUR 4.00

Paul Minder

Die Gemeinde Jesu – Passion für eine verlorene Welt Ausgehend von Johannes 17 zeigt Paul Minder eindringlich die Passion, die die Gemeinde Jesu für eine verlorene Welt haben sollte. Lassen Sie Ihr Herz wieder neu entflammen für den wichtigen Auftrag der Mission!

Audio-CD, Bestell-Nr. 130047 CHF 5.50, EUR 4.00

EerU N lag! im V

Elia Morise

Norbert Lieth

Was wäre, wenn Jesus nicht auferstanden wäre? Eindrücklich zeigt Elia Morise die herrlichen Folgen der Auferstehung auf. Wir beten einen lebendigen Herrn an! Bewegend und ermutigend.

«Siehe, ich lege in Zion einen Stein des Anstosses und einen Fels des Ärgernisses; und jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden!» Anhand von drei Felsen in der Bibel macht Norbert Lieth die Einzigartigkeit Christi gross.

Audio-CD, Bestell-Nr. 130048 CHF 5.50, EUR 4.00

Audio-CD, Bestell-Nr. 130049 CHF 5.50, EUR 4.00

Das Leben nach der Auferstehung

Der Fels der Passion


EDITORIAL 3

Liebe Israelfreunde Die islamische Revolution feierte im Iran ihren 33. Jahrestag. Einer der wichtigsten Geladenen zu den Feierlichkeiten war Ismail Haniyeh, Ministerpräsident der Hamasregierung in Gaza. Der oberste Führer der Islamischen Republik Iran, Ali Khamenai, versicherte Haniyeh zu diesem Anlass die volle Unterstützung des Iran im Kampf gegen Israel. Er erklärte, dass Palästina eine Sache des gesamten Islams sei. Der Iran werde für immer die palästinensische Sache und den islamischen Widerstand in Palästina unterstützen. Khamenai erklärte weiter, wie der siegreiche Widerstand in Palästina dazu beigetragen habe, das islamische Erwachen in der Region auszulösen, so wie es in Tunesien und Ägypten geschehen sei. Es bestehe kein Zweifel, dass das immer stärker werdende Mitgefühl der Völker in der Region für den gerechten islamischen Kampf und seine Sache in Gaza zum plötzlichen Aufstand der Massen beigetragen habe. Khamenai sprach ausserdem eine Warnung an all jene aus, die versuchten, den ungebrochenen Widerstandskampf der Hamas zu untergraben. Damit meinte er diejenigen, die versuchen, die Hamas mit der Fatah auszusöhnen und auf einen gemässigten Kurs zu bringen. Haniyeh seinerseits bedankte sich bei der iranischen Führung für ihre fortwährende Unterstützung der Hamas und der palästinensischen Sache. Dabei unterstrich er die drei ungebrochenen strategischen Ziele der Hamasregierung in Gaza: Befreiung Palästinas vom Meer bis zum Jordan, Festhalten am Widerstand und Festhalten am islamischen Charakter der palästinensischen Sache. Es besteht kein Zweifel, dass die iranische Führung die palästinensische Sache auf ihre Fahne geschrieben hat, um dadurch Anerkennung in der gesamten islamischen Welt zu finden. Sie ist nicht die erste, die Israel als Sündenbock missbraucht, um dadurch die Anerkennung der Massen zu erlangen. Diese Politik hatten schon Nasser in Ägypten und Assad, Vater des momentanen syrischen Präsidenten, mit Erfolg betrieben. Im Unterschied zu Nasser und Assad versucht die iranische Führung heute, die gesamte islamische Welt auf diesen Kampf gegen Israel einzuschwören. Die Botschaft der schiitischen Prediger an die islamische Welt ist die, dass die palästinensische Sache nicht nur eine Sache zwischen den Palästinensern und Israel sei, sondern zwischen der gesamten islamischen Welt und dem Besatzer Israel. Sie beschwören die islamischen Gläubigen, dass die Befreiung Palästinas und der islamischen Heiligtümer in Jerusalem eine gesamtislamische Sache sei. Daraus können wir ersehen, dass der Kampf um Palästina nicht nur ein territorialer, sondern vor allem ein religiöser Kampf ist. Die Vergangenheit zeigt, dass religiöse Kriege die fanatischsten und die am längsten währenden Kriege waren. Verständlicherweise ist Israel über die Entwicklung im Iran höchst besorgt, besonders angesichts der drohenden Erstellung atomarer Waffen durch den Iran. Überdies zeichnet sich zwischen dem Iran und der Türkei immer mehr eine Rivalität über den Führungsanspruch in der islamischen Welt ab. Die Lage in Syrien verschlimmert sich zusehends und fordert immer mehr ein Eingreifen von aussen. Islamische Stimmen erklären, dass dafür nur islamische Länder ein Mandat erhalten dürften. Welches islamische Land ist dazu in der Lage? Fast unausweichlich bleibt da nur die Türkei. Das würde bedeuten, dass über Nacht plötzlich türkische Truppen an der Grenze zu Israel stehen könnten. Wir können am aktuellen Geschehen sehen, wie der Kampf um das Land Israel immer mehr apokalyptische Ausmasse annimmt. Doch die Worte unseres Herrn Jesus in Matthäus 24,6 machen uns diesbezüglich zuversichtlich: «… erschreckt nicht, denn dies alles muss geschehen.» Mit dieser Zuversicht grüsst Sie herzlich mit Shalom Ihr Fredi Winkler

Israels Bevölkerung wächst und glaubt an Gott. Seite 10

Der alte Frieden ist tot. Seite 12

Titel 4 Iran bekräftigt seine Mission: Israel muss vernichtet werden 6 Der israelisch-iranische Schlagabtausch 6 Mossad-Basis vor der Nase des Iran

Hintergrundinformationen aus Israel 8 Kurzmeldungen 10 Israels Bevölkerung wächst und glaubt an Gott 11 Arabisch-israelischer Stolz 12 Der alte Frieden ist tot 13 Die Regensaison 2011/2012 14 Woher hatten die Nazis die Pläne für den Volkswagen? 15 Facebook-Botschaft des Staates Israel 20 Tastatur in Israel neu erfunden 21 Das Technion und seine NanoSatelliten 23 Mobileye weltweit gefragt 24 Gehirnsequenzen steuern lernen 26 Erneut gesundheitsfördernde Wirkungen entdeckt

Bibel und Israel 28 Der mosaische Bund und die eschatologische Bedeutung von 3. Mose 26 – Teil I


4 TITEL

Zu dieser Ausgabe

Nachrichten aus Israel • 04/2012

Der Iran will Israel in neun Minuten auslöschen. Lesen Sie dazu unbedingt unsere drei Beiträge unter «Titel». Der Beitrag, dass Israels Bevölkerung wächst und der grösste Teil an Gott glaubt, ist eine grosse Ermutigung. Auch wenn diese Menschen noch nicht an Jesus glauben, so hat doch schon mancher religiöse Jude den Weg zu Jesus gefunden, indem er begann, das Neue Testament zu lesen. Jesus sagt ja ganz klar, dass Er der alleinige Weg zu Gott ist (Joh 14,6). Auch in diesem Sinne dürfen wir für Israel beten! Die messianischen Gemeinden in Israel brauchen deshalb unsere unentwegte Fürbitte. Lesen Sie ab Seite 10. Im Beitrag «Arabisch-israelischer Stolz» können wir einen interessanten Blick hinter die Kulissen werfen, nämlich, dass viel mehr israelische Araber auf Israel stolz sind, als bisher in der Weltpresse angenommen. Dazu kommt noch, dass viele Araber bei solchen Umfragen sich gar nicht trauen, zu sagen, was sie wirklich denken, nämlich, dass sie sehr gerne in Israel leben und dass die israelischen Araber den höchsten Lebensstandard aller Araber in den umliegenden Ländern haben. Auch hier kommt die Wahrheit nach und nach ans Licht. Seite 11. Der Artikel «Der alte Frieden ist tot» zeigt mit erschreckender Deutlichkeit, was die Friedensbekundungen der Welt wert sind. Israel ist der einzige Partner, der wirklich Opfer bringt und gebracht hat. Von der andern Seite kommt nichts zurück. Die Nationen können noch so viel toben, rufen und schreien, der im Himmel wohnt, lachet ihrer (Ps 2). Wahren Frieden bringt nur Jesus Christus! Seite 12. Israel ist das Land der Wunder! Lesen Sie, was Gott getan hat und kein Meteorologe für möglich hielt: Der See Genezareth hat wieder reichlich Wasser! Seite 13. Der jüdische Hintergrund von Volkswagen bzw. dessen Käfer – lesen Sie diese unglaubliche Geschichte! Seite 14. Israel benutzt Facebook als Waffe gegen den Antisemitismus. Seite 15. Alle Monate wieder: Wissenschaft aus Israel. Ab Seite 20. Danke, wenn Sie die Nachrichten aus Israel auch anderen Menschen weitergeben. So unterstützen Sie auch Israel, das auf unsere Freundschaft zählt. Christen sollten auf der Seite Israels stehen. CM 

4 TITEL Nachrichten aus Israel • 04/2012

Iran bekräftigt seine Mission:

Israel muss vernichtet werden Wussten Sie, dass der Iran gerade einmal neun Minuten bräuchte, um Israel von der Landkarte zu tilgen? Zwi Lidar NAI-Korrespondent in Jerusalem, Israel Neun Minuten. Das ist alles. Neun Minuten im Jahr 2014 und der Staat Israel, der Geschichte geschrieben hat, könnte dann selbst Geschichte sein. Das würde geschehen, wenn alles nach Wunsch der politischen und militärischen Führung des Iran verlaufen

würde. Immer wieder einmal betont sie in aller Öffentlichkeit: «Wir brauchen lediglich neun Minuten, um den zionistischen Feind in Grund und Boden zu stampfen.» Mit solchen Äusserungen tat sich kürzlich vor allem der iranische General Alireza Forghani deutlich hervor. Er soll der politischen und geistlichen Führung des Iran extrem nahestehen. Er ist es auch, der schon wiederholte Male


5 Ayatollah Ali Khamenei: Israel ist ein Krebsgeschwür, das vernichtet werden sollte.

Im zweiten Schritt würde sein Land dann weitere Raketen auf andere strategische Ziele abfeuern, wie beispielsweise die zwei in Israel bestehenden Atommeiler, Wasser- und Stromversorgungszentren sowie militärische und zivile Industrieanlagen. Dieser Artikel erschien im Februar 2012 im Mitteilungsblatt der Iranischen Revolutionsgarde. Die Veröffentlichung fiel mit einer Freitagspredigt von Ayatollah Ali Khamenei zusammen. Darin bezeichnete er Israel als Krebsgeschwür, das vernichtet werden sollte. Für die Übersetzung des Artikels und der Predigt auf Englisch zeichnet MEMRI (The Middle East Media Research Institut) verantwortlich. Dieses 1998 in Washington D. C. ins Leben gerufene Forschungsinstitut beobachtet systematisch die islamischen Medien und erstellt Analysen zur politischmilitärischen Lage im Nahen Osten. Beamte der US-Regierung schlussfolgerten aus Forghanis Artikel, dass dies die letzten Hoffnungen in die Absichten des Iran zunichte mache. Dazu sagte ein Regierungsbeamter deutlich: «Sollte die verabscheuungswürdige iranische Rhetorik tatsächlich auf ein atomares Schlagvermögen dieses Lan-

das Jahr 2014 als Zeitpunkt für dieses Horrorszenario ins Spiel brachte. Forghani veröffentlichte dazu sogar einen Zweistufenplan zur «endgültigen Vernichtung des israelischen Volkes». Darin schreibt er auch von den eingangs erwähnten neun Minuten. Zunächst, so der General, würde sich sein Land um die Bevölkerungszentren in Israel «kümmern»: Tel Aviv, Jerusalem und Haifa. In diesen Regionen leben rund 60 Prozent aller Bürger Israels. Um diese militärisch zu vernichten, würde sein Land die Shihab-3-Raketen einsetzen.

des treffen, so besteht kein Zweifel, wohin das führen würde. Deshalb kann man dies unter keinen Umständen mehr ignorieren oder auf die leichte Schulter nehmen. Man kann einfach nicht länger behaupten, dass der Iran nur grosse Reden schwingt.» Diese Haltung hat die israelische Regierung schon lange: Der jüdische Staat dürfe unter keinen Umständen zulassen, dass der Iran tatsächlich in den Besitz von Atomwaffen komme. Das erklärte erst kürzlich Moshe Yaalon. Der ehemalige Generalstabschef ist heute stellvertretender Ministerpräsident und Minister für strategische Angelegenheiten. Er weiss, wovon er redet. «Dem iranischen Bestreben, in den Besitz von Atombomben zu gelangen, muss unbedingt Einhalt geboten werden, auf die eine oder auf die andere Art und Weise, aber unzweifelhaft und unbedingt. Das radikale iranische Regime darf einfach nicht in den Besitz von Massenvernichtungswaffen kommen», führte Yaalon auf der jährlichen Strategiekonferenz in Herzlija aus. Inzwischen gab Israel bekannt, erfolgreich eine Testphase der Weiterentwicklung des «Chetz»-Raketenabwehrsystems durchgeführt zu haben. Laut Mitarbeitern des israelischen Verteidigungsministeriums habe Israel nun nicht nur die Möglichkeit, feindliche Raketen erfolgreich abzuwehren, sondern auch die Chance, seine Bürger noch warnen zu können.  Moshe Yaalon: Der jüdische Staat darf unter keinen Umständen zulassen, dass der Iran tatsächlich in den Besitz von Atomwaffen kommt.


6 TITEL Nachrichten aus Israel • 04/2012

Der israelisch-iranische Schlagabtausch Aufgrund der Anschläge auf israelische Ziele im Ausland weiss inzwischen die gesamte Welt über den israelischiranischen Schlagabtausch Bescheid. Der Anschlag im thailändischen Bangkok machte unzweifelhaft deutlich: Die Iraner sind für mehrere Terrorakte gegen israelische Ziele im Ausland verantwortlich. Dies wurde deutlich, weil ausgerechnet einer der Attentäter bei den Explosionen schwer verletzt wurde. Es stellte sich heraus, dass dieser Mann ira-

Nur einen Tag vor dem Anschlag in Bangkok wurde bei einem Attentat in New Delhi eine israelische Staatsbürgerin verletzt. Es handelte sich um die Ehefrau des Militärattachés der israelischen Botschaft in Indien.

nischer Staatsbürger ist. Er gehörte wohl zu einer Terrorzelle von sechs Männern. Ihre Spuren führen samt und sonders in den Iran. Sie wollten ein Attentat auf

israelische Diplomaten verüben, die sich in Bangkok aufhalten. Eine Zielscheibe war der israelische Botschafter Yitzhak Shoham. Aufgrund einer Verkettung kleinerer Zwischenfälle scheiterte der Anschlag allerdings kläglich. Bangkok ist nur ein Schauplatz dieses Schlagabtausches. In den letzten Jahren kam es zu unzähligen Anschlägen auf israelische Ziele, die auf das Konto des Iran oder seiner Handlanger gehen (z.B. Hisbollah). Die Liste der Orte ist lang: Türkei, Bulgarien, Ägypten, Aserbaidschan, Indien, Georgien, die USA, aber auch einige Länder, deren Namen von den Geheimdiensten nicht preisgegeben werden. Zu erwarten ist leider, dass diese Liste noch länger werden wird. Längst ist der Geheimdienst der Iranischen Revolutionsgarde tief in das Netzwerk von Terrorzellen verstrickt, die entweder bereits aktiv wurden oder immer noch als Schläfer irgendwo auf ihren Einsatz warten. Sie haben es sich auf ihre Fahne geschrieben, die Liquidationen von insgesamt fünf hochrangigen iranischen Wissenschaftlern zu rächen. Seit einigen Wochen mehren sich die Anschläge auf israelische Ziele im Ausland. Nur einen Tag vor dem Anschlag in Bangkok wurde bei einem Attentat in New Delhi eine israelische Staatsbürgerin verletzt. Es handelte sich um die Ehefrau des Militärattachés der israelischen Botschaft in Indien. Ein Motorradfahrer hatte sich dem Wagen genähert, in dem sie sass, und mithilfe

eines Magneten einen Sprengsatz angebracht. Sie überlebte schwer verletzt und wurde einige Zeit später nach Israel geflogen. Sie befindet sich auf dem Weg der Besserung. Die Angreifer gingen hier ähnlich vor wie die Agenten beim Anschlag auf die iranischen Wissenschaftler im eigenen Land. Noch am Tag des Anschlags in Indien wurde bekannt, dass ein Sprengsatz auf ähnliche Weise an einem israelischen Botschaftswagen in der georgischen Hauptstadt Tiflis angebracht worden war. Der Fahrer hatte ihn rechtzeitig entdeckt. Die Untersuchungsergebnisse dieser Attentate führten zum Iran. Das bevorzugte Terrain dieser iranischen Akteure ist Aserbaidschan. Seit Mai 2008 kam es dort zu mindestens vier Anschlägen auf israelische Diplomaten und ultraorthodoxe Chabad-Anhänger. Dass hier besonders viele Terroristen mit iranischem Hintergrund Israelis ins Visier nehmen, zeigte die kürzlich erfolgte Aushebung einer verhältnismässig grossen Terrorzelle, der mindestens 20 Iraner angehörten. Israelische Experten äusserten sich besorgt über diese Häufung von Terroranschlägen auf israelische Ziele. Dennoch zeigt das Scheitern der meisten Anschläge, dass sie in aller Eile durchgeführt wurden. Offensichtlich steht die Teheraner Führungsschicht unter einem externen Druck, der durch innenpolitische Spannungen wohl noch gesteigert wird. ZL 

Brennendes Thema

Mossad-Basis vor der Nase des Iran Inzwischen ist im Iran-Israel-Konflikt ausgerechnet Aserbaidschan, Nachbarstaat des Iran, ins Blickfeld der Experten geraten. Aserbaidschan wurde in den 1920er Jahren zwangsweise sowjetisiert, spaltete sich 1991 jedoch mithilfe von Befreiungsbewegungen von der damals auseinanderbrechenden Sowjetunion ab. Seither wird das Land als Republik geführt, die trotz der sowjetischen Säkularisierung muslimisch geprägt ist. Ausgerechnet dieses Land schaffte es in den letzten Wochen in die internationalen Schlagzeilen, weil man es als Operationsbasis

des israelischen Auslandgeheimdienstes Mossad gegen den Iran identifiziert haben will – wenn man den Behauptungen der Times of London Glauben schenkt. In einem Artikel wurde behauptet, dass der Mossad Dutzende von Agenten in Aserbaidschan habe, die von dort aus im Iran aktiv würden. Die in der Hauptstadt Aserbaidschans akkreditierte Journalistin der Times of London, Shira Frenkel, berichtete in

ihrem Beitrag über ein Interview mit einem Mann namens Shimon, der angab, als Mossad-Agent bereits seit mehreren Jahren in Baku tätig zu sein. Shimon stand zwar Rede und Antwort, gab jedoch nur wenig handfeste Informationen preis. Laut seiner Aussage habe der israelische Auslandsgeheimdienst Mossad die Anzahl seiner Agenten vor Ort schon vor einiger Zeit massiv erhöht. «Damit sind wir sozusagen direkt vor der Haustür


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Tournee durch Deutschland von Thomas Lieth

D-Tour Sie hören eine biblische Botschaft. Thomas Lieth Do. 26.04.2012, 19.30 Uhr 72250 Freudenstadt

DLM

Kurhaus Freudenstadt, Am Promenadenplatz

Fr. 27.04.2012, 19.00 Uhr

67550 Worms-Rheindürkheim Maranatha Baptisten Gemeinde, Kirchstrasse 14

Sa. 28.04.2012, 17.00 Uhr

76133 Karlsruhe

Verein für innere Mission, Amalienstrasse 77

So. 29.04.2012, 15.00 Uhr

90478 Nürnberg

Meistersingerhalle, Konferenzr. 2, Münchenerstr. 21

Mo. 30.04.2012, 19.30 Uhr

Mossad-Agent Shimon: «Damit sind wir sozusagen direkt vor der Haustür des Iran präsent. Aserbaidschan ist ein ideales Land, denn von hier aus können wir ziemlich einfach den Iran infiltrieren.»

des Iran präsent. Aserbaidschan ist ein ideales Land, denn von hier aus können wir ziemlich einfach den Iran infiltrieren.» Die britische Journalistin kommt zum Schluss, dass die zunehmenden Spannungen wegen der iranischen Atompläne dazu führten, dass Aserbaidschan in den Mittelpunkt der Nachrichtendienste rückte. Dieses Land in Eurasien ist selbst ein Erdöl- und Erdgasexporteur. Es ist zwar islamisch geprägt, aber westlich orientiert und bietet aufgrund seiner geografischen Lage etliche Vorteile. Das habe das Land zum Sprungbrett von westlichen Agenten gemacht, die den Iran im Visier haben. Der Iran ist von der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku aus leicht zu erreichen. Viele Bürger des Landes reisen ungehindert in den Iran und wieder zurück. Auch das ist für Agenten wichtig, denn ohne die «Grauzone» in Aserbaidschan verlassen zu müssen, können sie so dennoch an viele aktuelle Informationen kommen. Im Artikel wird allerdings auch ausgeführt, dass die in Aserbaidschan tätigen Angehörigen der Iranischen Revolutionsgarde den westlichen Agenten zahlenmässig weit überlegen zu sein scheinen. Informant Shimon sagte dazu: «Sie gehen jedoch ganz anders vor als wir vom Mossad. Sie sind vollkommen offen tätig, ja, sie wollen sogar, dass man sie und ihre Aktivitäten wahrnimmt. Wir Israelis sind eher auf Tauchstation, ge-

nauso wie die Amerikaner, und dennoch ist es so etwas wie ein offenes Geheimnis, dass auch wir hier präsent sind.» Israel und Aserbaidschan blicken, so die Times of London, bereits auf eine fast 20-jährige Beziehung zurück. Israel erwirbt in dem Land rund 30 Prozent seines benötigten Erdöls. Auch im militärischen Bereich bestehen Beziehungen, denn vor den Toren Bakus unterhält Israel eine Fabrik, in der Drohnenteile hergestellt werden. Seine unbemannten Flugobjekte verkauft Israel unter anderem auch an Aserbaidschan. Gerade dieser Aspekt bietet Anlass zu weiteren Spekulationen. In Frenkels Artikel wird nämlich die Behauptung aufgestellt, dass israelische Drohnen von Aserbaidschan aus den Iran ausspionieren. Sie sollen dort sogar Operationen ausführen. Man kann sich denken, dass dieser Artikel im Iran auf grossen Unmut stiess und zu massiven Spannungen zwischen dem Iran und Aserbaidschan führte. Doch auch in Aserbaidschan gibt es offensichtlich genügend Bürger, die mit dieser Entwicklung unzufrieden sind. Daher scheint es dem Iran schon vor Wochen gelungen zu sein, aserbaidschanische Bürger für einen Anschlag auf die israelische Botschaft in Baku zu gewinnen, der jedoch fehlschlug. Man kann davon ausgehen, dass dies nicht die letzten Schlagzeilen sind, die zu diesen Themen verfasst werden. ZL 

73312 Geislingen an der Steige Mehrgenerationenhaus, Schubartsaal, Schillerstrasse 4

Di. 01.05.2012, 17.30 Uhr

73312 Geislingen an der Steige Mehrgenerationenhaus, Schubartsaal, Schillerstrasse 4

Mi. 02.05.2012, 19.30 Uhr

57072 Siegen

Kongresszentrum, Siegerlandhalle, Atrium Saal, Koblenzer Str.

Do. 03.05.2012, 19.30 Uhr

42285 Wuppertal (Barmen)

CVJM-Bildungsstätte Bundeshöhe, Bundeshöhe 7

Fr. 04.05.2012, 19.30 Uhr

34117 Kassel

CVJM Kassel, Wolfsschlucht

Sa. 05.05.2012, 15.00 Uhr

30625 Hannover

Gemeindezentrum, Helstorfer Str. 21

So. 06.05.2012, 16.00 Uhr

08280 Aue/Sachsen

Kulturhaus «Aue», Goethe-Strasse 2

Mo. 07.05.2012, 19.30 Uhr

99089 Erfurt

CVJM Gästehaus, Gerberstrasse 14a

Di. 08.05.2012, 19.30 Uhr

80637 München

Innere Mission München, Landshuter Allee 40

Herzlich willkommen!


8 HINTERGRUNDINFORMATIONEN AUS ISRAEL Nachrichten aus Israel • 04/2012

Kurzmeldungen • 300 vietnamesische Landwirte nehmen an einer elfmonatigen Fortbildung teil, die die Agentur für internationale Zusammenarbeit des israelischen Aussenministeriums fördert. Im Sommer erwartet man weitere 700 Bauern zur theoretischen und praktischen Fortbildung. • Ab Mitte Januar zog es zahllose Israelis in den Norden. Hotels und Privatunterkünfte waren ausgebucht, denn auf dem Hermon, dem höchsten Berg der Golan-Höhen, wurde die Ski-Saison eröffnet – dieses Mal mit reichlich Schnee. • Ein ungewöhnliches Angebot erhielt das israelische Top-Modell Sarai Givaty bei einem Fototermin in der jordanischen Felsenstadt Petra. Ein Beduine bot an, ihrer Familie 100 Rennkamele als Brautpreis zu zahlen. • Japan zeichnete die Organisation IsraAid mit einem Preis aus. Anerkannt wurde der sofortige Einsatz sowie die fortwährende Hilfestellung, die die japanische Bevölkerung auch noch Monate nach dem verheerenden Erdbeben erhielt. • Die ägyptischen Behörden untersagten in diesem Jahr jüdischen Israelis, zum Grab des marokkanischen Rabbiners Abuhatzeira bei Kairo zu pilgern, da es Attentatsdrohungen gegeben haben soll. • Israelische und amerikanische Kriegsversehrte unternahmen gemeinsam eine Radtour durch Israel. Man wollte sich sowohl austauschen als auch gegenseitig motivieren. • Die Zwei-Schekel-Sondermünze «Jona im Walfischbauch» wurde mit dem internationalen Preis «Schönste Münze des Jahres» ausgezeichnet, den das US-Verlagshaus «Krause Publications» vergibt. • Israels Norden hat einen neuen, rund zehn Kilometer langen Radwanderweg, der durch das Jesreel-Tal führt, wo eine einzigartige Pflanzenwelt und wunderschöne Aussichten genossen werden können. • Das Ministerium für Energie, Umwelt und Wasser hat einen Etat von zehn Millionen Schekel (ca. zwei Millionen Euro) für die Planung von bis zu 2.000 Hektar Solaranlagen bewilligt.

• Im Januar begingen Israel und China das 20. Jubiläum ihrer diplomatischen Beziehungen. Israel sandte eine Grussbotschaft nach China, in der die verschiedenen Aspekte dieser «prosperierenden Beziehungen» gebührend gewürdigt wurden. • 2011 haben israelische und ausländische Investoren 2,14 Milliarden US-Dollar in 546 israelische oder mit Israel verbundene Hightech-Firmen investiert, wie das «Israel Capital Venture Research Center» berichtete. Dies ist die grösste Investition seit 2001 und stellt gegenüber 2009 einen Zuwachs von 91 % dar. • Erneut musste eine Israelin ihr Kind ohne Ehemann an der Seite zur Welt bringen. Asher Palmer war mit seinem einjährigen Sohn im September 2011 ums Leben gekommen, als Palästinenser sein Auto mit Steinen bewarfen. Puah Palmer gebar ein gesundes Mädchen. • Während in vielen Bereichen Frauen in Israel in öffentlichen Positionen unterrepräsentiert sind, stellen sie – ihrem Anteil an der Bevölkerung entsprechend – rund die Hälfte der 646 Richter des Landes. Bis Februar 2012 stand zudem eine Frau dem Obersten Gerichtshof des Landes vor. • Bis Anfang 2012 stand Galia Maor der israelischen Bank Leumi vor. In ihre Fussstapfen wird erneut eine Frau treten, denn die 46-jährige Rakefet Russak-Aminoach, verheiratete Mutter von zwei Kindern und langjährige Mitarbeiterin im Führungsstab der Bank, wurde zur neuen Vorsitzenden und Geschäftsführerin (CEO) der grössten Bank des Landes ernannt. • Da immer mehr junge arabische Bürger des Staates Israel einen freiwilligen sozialen Dienst leisten, sollen für sie speziell ausgerichtete Hebräischsprachkurse angeboten werden. Gegenwärtig leisten 2.300 junge Araber einen sozialen Dienst, zu dem sie sich aus freien Stücken melden. • Der zweijährige Imad Gadir aus S­ hfaram, eine der grössten arabischen Städte Israels, liess sich nicht von der Schlange einschüchtern, die seinen Weg kreuzte. Im Gegenteil, er biss ihr den Kopf ab. Eine nachfolgend ärztliche Untersuchung ergab, dass es dem Kind gut geht.


9 Berg Tabor

• Das Plenum der Knesset hat die Verjährungsfrist für Anklagen wegen sexueller Belästigung verlängert. Statt drei Jahre, wie 1988 beschlossen, soll nun auch noch nach sieben Jahren Anklage erhoben werden können. • Bei Vorwahlen zum Likud-Vorsitz ging der gegenwärtige Vorsitzende der Partei, Ministerpräsident Netanjahu, als Sieger hervor. Rund 50 % der 250.000 stimmberechtigten Likud-Mitglieder wählten. 75 % stimmten für Netanjahu. • Interessante Nutzung: Leer stehende Bunker und Kasernengebäude der israelischen Armee haben neue Bewohner: Fledermäuse. Da diese Fremdnutzung extrem umfangreich ist, beschloss die Universität Tel Aviv eine Forschungsstudie zum Thema in Angriff zu nehmen. • Auf der 33. Fachmesse für Speiseeis, Konditoren- und Bäckerhandwerk im italienischen Rimini entschied das Team aus Israel die Bäckerweltmeisterschaft für sich. Da Israel in zwei von vier Kategorien haushoch siegte, errang das Landesteam den Gesamtsieg. • Circa 700 Personen, darunter Internetnutzer aus Ägypten, Jordanien, Irak, den Palästinensischen Autonomiegebieten, der Golfregion sowie einige arabische Israelis, nahmen an einem Live-Chat mit Ministerpräsident Netanjahu teil, dessen Antworten ein Übersetzer auf Arabisch eingab. • Die israelische Armee nahm das Hamas-Mitglied Aiman Salama, der im Oktober 2011 gegen Gilad Shalit ausgetauscht worden war, wegen erneuter Terroraktivitäten fest. Salama war 2002 zu 38 Jahren Haft unter anderem wegen Beteiligung an einem Bombenattentat in Beer Sheva verurteilt worden. • Alltag in der israelischen Grenzregion zum Gazastreifen: In der Region Shaar Hanegev und an der Küste Ashkelons schlugen an einem einzigen Abend im Februar sieben Kassam-Raketen ein. An einem Sabbat-Morgen mussten auch die rund 200.000 Einwohner von Beer Sheva wegen drei Grad-Raketen in den Bunkern Schutz suchen. • Laut der OECD ist Israel nach Kanada das am Zweitbesten gebildete Land der Welt. Der Studie zufolge

haben 45 % der Israelis einen Hochschulabschluss. Ein israelischer Soldat, der in einem palästinensischen Dorf während einer Routinepatrouille den Kontakt zu seiner Einheit verlor, wurde von Einwohnern des Dorfes sicher zurück eskortiert. Die Einheit wurde derweil weiter von anderen Dorfbewohnern mit Steinen angegriffen. Israel wurde als Mitglied in das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) aufgenommen. Israels Vize-Botschafter bei der UNO bezeichnete die Aufnahme als «Ausdruck des Wandels, den wir von einem Entwicklungsland zu einem entwickelten Land durchgemacht haben.» Bei Bauarbeiten auf dem Gelände der Universität Tel Aviv wurden mehrere Granaten aus der britischen Mandatszeit entdeckt, die professionell entschärft werden mussten. Mit 97 Jahren ist die Argentinierin Maria Bertha Holskon Israels älteste Einwanderin. Die Mutter von zwei Töchtern, siebenfache Oma und fünffache Uroma zog in die Nähe ihrer jüngeren Tochter, die Argentinien schon vor einiger Zeit verliess, um in Israel zu leben. Am «internationalen Tag für Internetsicherheit» klärten 90 Computerspezialisten der israelischen Armee zusammen mit Mitarbeitern des Bildungsministeriums die Schüler des Landes über Risiken insbesondere der sozialen Netzwerke auf. Anfang Februar legte ein Generalstreik zur Verbesserung der Lage von Leiharbeitern ganz Israel lahm. Behörden, Krankenhäuser, Banken, die Börse, Flughafen und Bahn waren betroffen. Der wirtschaftliche Schaden eines Streiktages wird mit 2,5 Milliarden Schekel (5 Milliarden Euro) bemessen. Die Knesset feierte ihr 63-jähriges Bestehen mit einem Tag der Offenen Tür. Mehrere Tausend Bürger nahmen diese Gelegenheit wahr und besuchten das israelische Parlament. Einwohner der Siedlung Efrat und des palästinensischen Nachbardorfes Jurat al-Shama pflanzten zum jüdischen Fest Tu B’Shwat – dem Fest der neuen Früchte und Bäume – gemeinsam einen Hain an. Man plant für die nahe Zukunft weitere Kooperationen. AN 


10 HINTERGRUNDINFORMATIONEN AUS ISRAEL Nachrichten aus Israel • 04/2012

Religiosität

Israels Bevölkerung wächst und glaubt an Gott Schaut man sich die Wachstumsstatistik der jüdischen Bevölkerung Israels an, so muss man unweigerlich an die Prophezeiungen im Buch Hesekiel denken.

In Israel leben Menschen, die rund 140 Nationen den Rücken kehrten, um sich im jüdischen Staat ein neues Leben aufzubauen.

In Hesekiel 36,24 verkündet Gott dem Volke Israel: «Denn ich will euch aus den Heidenvölkern herausholen und aus allen Ländern sammeln und euch wieder in euer Land bringen.» Und in Vers 28 heisst es weiter: «Und ihr sollt in dem Land wohnen, das ich euren Vätern gegeben habe …» In Israel leben Menschen, die rund 140 Nationen den Rücken kehrten, um sich im jüdischen Staat ein neues Leben aufzubauen. Auch die Ankündigung «Ich will viele Menschen auf euch wohnen lassen …» (Hes 36,10) trifft bereits in Ansätzen zu: Der Staat Israel zählte bei seiner Gründung im Jahr 1948 gerade einmal 870.000 jüdische Bürger. 2011 nannten über 5,8 Millionen Juden Israel ihr Zuhause. So hat sich die jüdische Bevölkerung innerhalb von sechs Jahrzehnten versiebenfacht. Das ist eine beispiellose Entwicklung. Zwei enorme Sprünge sind dabei zu beobachten: In der ersten Dekade des Bestehens des Staates Israel verdoppelte sich die Bevölkerung und kam bis 1960 auf stolze 2,1 Millionen Bürger. Einen ähnlichen Sprung verzeichnete man in den 1990er

Jahren aufgrund der Einwanderung von Juden aus der ehemaligen Sowjetunion. Während das Land 1990 4,8 Millionen Einwohner zählte, waren es im Jahr 2000 6,4 Millionen. Am Vorabend des 64. israelischen Unabhängigkeitstages zählte der Staat Israel rund 7,8 Millionen Einwohner. In der letzten Ausgabe berichteten wir, dass im Staat Israel die christliche Bevölkerung lediglich zwei Prozent ausmacht. Israelische Statistiken gehen selten separat auf die christliche Bevölkerungsgruppe ein, denn es werden andere Kategorien gewählt: die jüdische Bevölkerung, die arabische Bevölkerung (was sowohl die arabischen Muslime als auch die arabischen Christen umfasst) sowie eine Kategorie, die den Titel «Andere» trägt. Gemeint sind damit Nichtjuden ohne arabischen Hintergrund. Oftmals handelt es sich dabei um die Partner eingewanderter Juden. Die Araber stellen 20,5 Prozent der Gesamtbevölkerung (fast 1,6 Millionen Personen), während 4,3 Prozent (fast 320.000) zu den «Anderen»

gehören. Beide Gruppen wachsen; die erstgenannte aufgrund einer hohen Geburtenrate; die andere vorwiegend wegen der Zuwanderung von Juden mit nichtjüdischen Partnern. Die jüdische Bevölkerung stellt mit 75,3 Prozent die absolute Mehrheit der Bürger des jüdischen Staates. Bemerkenswert ist darüber hinaus, dass Israel als herausragendes Einwandererland eine sehr junge Bevölkerung hat. Senioren machen kaum mehr als zehn Prozent aus, während Kinder unter 14 Jahren 28 Prozent der Bevölkerung stellen. Die erwachsene Bevölkerung des Landes (15 bis 64 Jahre) umfasst somit 62 Prozent, eine prozentuale Verteilung, die kaum ein anderes westliches Land vorzuweisen hat. Die jüdischen Erwachsenen des Landes standen kürzlich in einer grossangelegten Umfrage Rede und Antwort. Durchgeführt wurde die Studie vom Guttman Center, das dem IsraelDemokratie-Zentrum angegliedert ist. Daran beteiligte sich zudem die AviChai-Stiftung. Die Ergebnisse der aktuellen Studie wurden zudem mit den Resultaten der Jahre 1991 und 1999 verglichen. In der Umfrage gaben 46 Prozent der jüdischen Bürger Israels an, säkular zu sein. 1999 sagten dies hingegen noch 52 Prozent. 22 Prozent bezeichneten sich selbst als orthodox oder ultraorthodox. Gegenüber 1999 ist dies ein Anstieg um sechs Prozent, denn damals definierten sich lediglich 16 Prozent so. 32 Prozent der befragten Juden bezeichneten sich als «traditionell». Auf das Thema Religion und Glauben bezogen, machten sie folgende Angaben: 65 Prozent glauben, dass die Thora gottgegeben ist. 56 Prozent glauben an ein Leben nach dem Tod und rund 70 Prozent glauben, dass die Juden das «auserwählte Volk» sind. Darüber hinaus glauben 55 Prozent an einen Messias. 80 Prozent aller befragten jüdischen Israelis gaben zudem an, an Gott zu glauben. Dies ist ein wesentlich höherer Prozentsatz als bei den Umfragen von1991 und 1999. AN 


11 Gastkommentar

Arabisch-israelischer Stolz Für die angesehene israelische Tageszeitung Haaretz beschäftigte sich der Historiker und Publizist Dr. Alexander Yakobson kürzlich mit dem Thema der Identität der arabischen Bürger des jüdischen Staates. Die Frage: «Wie stolz sind die israelischen Araber darauf, Israelis zu sein?», klingt angesichts der gegenwärtigen Atmosphäre im Land wie eine Provokation – als wolle man die Minderheit jetzt noch verspotten. Doch Umfragen, in denen die arabische Bevölkerung gebeten wird, diese und ähnliche Fragen zu beantworten, zeigen immer wieder ein Bild, das viele überraschen wird. Und nicht nur das: Obwohl Bürgerrechte nicht nach Sympathien vergeben werden, die jemand für den eigenen Staat hegt, hat es noch keiner Minderheit der Welt geholfen, sich als dem Staat gegenüber feindlicher – sehr viel feindlicher – darzustellen, als sie es tatsächlich ist. Wenn diejenigen, die einer Gruppe übel wollen, diese als staatsfeindlich hinstellen, ist das zwar zu verurteilen, erscheint jedoch logisch – wenn es allerdings die Vertreter der jeweiligen Gruppe selbst tun, ist das ein grösseres Problem. Laut dem «Demokratie-Index 2011» des Israelischen Instituts für Demokratie beantworten 52,8 Prozent der arabischen Staatsbürger (und 88 % der jüdischen) die Frage, ob sie stolz seien, Israelis zu sein, positiv. Nur 28,3 Prozent der Befragten erklärten, sie seien «überhaupt nicht stolz», Israelis zu sein. Diese Einstellung, hinter der also weniger als ein Drittel der Araber in Israel steht, entspricht aber beinahe 100 Prozent der Aussagen, die im Namen der arabischen Israelis in der Öffentlichkeit gemacht werden. Die Ergebnisse der Umfrage sind überhaupt nicht aussergewöhnlich. 2009 etwa, eine Woche nach Ende der Operation «Gegossenes Blei» im Gazastreifen, haben 45 Prozent der arabischen Befragten erklärt, sie seien stolz, Israelis zu sein. Ein Jahr zuvor waren es 53 Prozent. Bei einem Gespräch mit britischen Journalisten, die mich, zu Recht, äusserst kritisch zur Situation der israelischen Araber befragten, fragte ich einmal, ob ihrer Einschätzung nach 45 Prozent der Katholiken in Nordirland dem Satz: «Ich bin stolz, Brite zu sein», zustimmen würden. Einer der Journalisten antwortete: «Ich glaube nicht, dass es auch nur 45

Katholiken in Nordirland gibt, die diesen Satz aussprechen würden – von 45 Prozent gar nicht zu reden.» Der Stolz, Israeli zu sein, bedeutet natürlich nicht, das Establishment nicht auch aufs Schärfste zu kritisieren. Nur 24,5 Prozent der Araber vertrauen gemäss der Umfrage von 2011 dem Ministerpräsidenten, 35,5 Prozent der Regierung als Institution, 44 Prozent der Knesset, 39 Prozent der israelischen Polizei, 45,6 Prozent der Staatsanwaltschaft, 50 Prozent dem Rechtsberater

frage gelesen, in der ein Grossteil der Wähler der arabischen Parteien, einschliesslich Wähler der Partei Balad, erklärt haben, sie seien israelische Patrioten. Wer dem Fragensteller gegenüber sagt, er wähle Balad, versucht nicht, sich bei den Juden einzuschmeicheln. Israelischer Stolz ist eine sehr starke Aussage – wesentlich stärker als «Treue», von der in diesen Tagen so viel die Rede ist. Doch wie verträgt sich eigentlich eine solche Einstellung mit der sehr verbreiteten Wahl von arabischen Parteien,

Laut dem «Demokratie-Index 2011» des Israelischen Instituts für Demokratie beantworten 52,8 Prozent der arabischen Staatsbürger (und 88 % der jüdischen) die Frage, ob sie stolz seien, Israelis zu sein, positiv.

der Regierung und 69,4 Prozent (beinahe genauso viele wie unter jüdischen Israelis) dem Obersten Gerichtshof. 41 Prozent der arabischen Befragten vertrauen den Israelischen Verteidigungsstreitkräften (IDF) und 45 Prozent stimmen zu, dass es «wichtig oder sehr wichtig» ist, die israelische militärische Schlagkraft zu stärken. Wer hätte wohl in der jüdischen Öffentlichkeit vermutet, dass es wesentlich mehr israelische Araber gibt, denen die Stärkung der israelischen Schlagkraft wichtig ist, als solche, denen sie «überhaupt nicht wichtig» ist (29 %)? Sind diese Antworten glaubwürdig? Vor etwa zwei Jahren habe ich eine Um-

die das Gegenteil behaupten? Es scheint, dass die arabische Öffentlichkeit dem Staat grundsätzlich ambivalent gegenübersteht. Unter den gegebenen Umständen ist diese Ambivalenz eine gute Nachricht. Die gewählte Führung dieser Öffentlichkeit spiegelt die negative Seite dieser Ambivalenz wider – und zwar ausschliesslich. Nicht eine Stimme in der Öffentlichkeit vertritt ihre positive Seite. Es ist im Interesse der arabischen Öffentlichkeit und der israelischen Gesellschaft überhaupt, dass eine solche Stimme in Zukunft zu hören sein wird.  Quelle Haaretz/Bearbeitung AN


12 HINTERGRUNDINFORMATIONEN AUS ISRAEL Nachrichten aus Israel • 04/2012

Gastkommentar

Der alte Frieden ist tot Der Historiker Ari Shavit, der auch als Publizist arbeitet, schrieb sich kürzlich sehr offensichtlich seine Frustration von der Seele, die viele Israelis teilen. Jetzt steht es fest: Der alte Frieden

ist tot. Am Anfang wurde er nur leicht verletzt. Nachdem Israel den Palästinensern den Gazastreifen überlassen hatte, explodierte der erste Bus am DizengoffPlatz. Nachdem Israel den Palästinensern Nablus und Ramallah überlassen hatte, sind Busse im Zentrum von Jerusalem und Tel Aviv explodiert. Nachdem Israel den Palästinensern angeboten hatte, einen unabhängigen Staat auf dem Grossteil der besetzten Gebiete zu errichten, reagierten sie mit einer Terrorwelle. Als die Selbstmordattentäter in unseren Städten feierten, beschlich uns der Gedanke, dass vielleicht irgend­ etwas an der Verheissung vom grossen Frieden faul ist. Danach erlitt der alte Frieden Verletzungen mittleren Grades. Nachdem

e h c i l z r e H ng … Einladu Norbert Lieth Neumünster spricht in

Holstenhallen Neumünster Justus-von-Liebig-Strasse 2-4 DE 24537 Neumünster

Di. 01.05.2012, 10.00 Uhr Di. 01.05.2012, 14.00 Uhr

Thema: «Faszination biblischer Prophetie» Immer auf den neusten Stand: www.mnr.ch/agenda

Das arabische Erwachen hat zum Tod des politischen Prozesses geführt. In den nächsten Jahren wird kein arabischer Politiker die Legitimierung und Macht dafür haben, einen Friedensvertrag mit Israel zu schliessen.

Israel sich aus dem Süd-Libanon zurückgezogen hatte, wurde das Gebiet zu einer schiitischen Raketenabschussbasis, die das gesamte Land bedroht. Nachdem Israel sich aus dem Gush Katif zurückgezogen hatte, wurde aus dem Gazastreifen ein bewaffnetes Hamastan, das den Süden des Landes angriff. Die beiden einseitigen – und berechtigten – Rückzüge hatten schwerwiegende Konsequenzen. Als Kassam-Raketen in Sderot einschlugen, Grad-Raketen in Ashdod landeten und Al-Fajar-Raketen Haifa trafen, begann sich ein mulmiges Gefühl breitzumachen, angesichts dessen, was uns nach dem ganz grossen Rückzug erwarten könnte. Als Nächstes wurde der alte Frieden schwer verletzt. Tzipi Livni verhandelte ein ganzes Jahr lang mit Abu Ala (Ahmed Qurai), doch Abu Ala unterschrieb nichts. Ehud Olmert bot Abu Mazen (Mahmud Abbas) Jerusalem an, doch Abu Mazen war verschwunden. Die Tatsache, dass die gemässigtsten Palästinenser den grosszügigsten Friedensangeboten der Israelis die kalte Schulter zeigten, führte zu ernsthaften Bedenken bezüglich ihrer Absichten. Sind sie wirklich bereit, das Land in zwei Nationalstaaten aufzuteilen, die nebeneinander in Frieden leben? Und dann wurde der alte Frieden lebensbedrohlich verletzt: Nachdem die vernünftigen und gemässigten Israelis eine ganze Reihe von Schlägen eingesteckt hatten, verloren sie endgültig ihren Glauben an eine Aussöhnung. (...) Doch jetzt ist der alte Frieden tot. Wirklich tot. Die islamische Revolution in Ägypten nimmt dem Friedensversprechen seine südliche Achse. Die mörde-

rische Unterdrückung in Syrien nimmt ihm seinen nördlichen Horizont. Jeder, der noch Augen hat zu sehen, der die Wirklichkeit um uns herum wahrnimmt, versteht heute, was vor einem Jahr noch nicht abzusehen war: Das arabische Erwachen hat zum Tod des politischen Prozesses geführt. In den nächsten Jahren wird kein arabischer Politiker die Legitimierung und Macht dafür haben, einen Friedensvertrag mit Israel zu schliessen. Das, wonach wir seit 1967 streben und woran wir seit 1993 geglaubt haben, wird es nicht geben. Nicht jetzt. Nicht in diesem Jahrzehnt. Der endgültige Tod des alten Friedens ist eines der schlimmsten Ergebnisse des Jahres 2011. (...) Ohne Friedensprozess wächst die Gefahr einer Eskalation im Nahen Osten. (...) Daher verpflichtet der Tod des alten Friedens uns zu kreativem Nachdenken über einen neuen Frieden. (...) Der neue Frieden wird nicht der Frieden sein, von dem wir einst geträumt haben. Er wird nicht der Frieden sein, der den Konflikt endgültig beendet. Er wird noch nicht einmal ein Frieden sein, der die Besatzung beendet. Er wird nicht ein Frieden der Brüderlichkeit, des Fortschritts und der gemeinsamen Werte sein. Doch der neue, bescheidene Frieden wird es uns vielleicht ermöglichen, durch einen grossen Sturm zu navigieren, den israelisch-palästinensischen Konflikt zu moderieren und abzumildern. (...) Nach dem Tod des alten Friedens sind wir verpflichtet, ihn schnell durch einen neuen zu ersetzen.  Quelle Haaretz/Bearbeitung AN


13 Ein Segen fürs Land

Die Regensaison 2011/2012 In Israel richten sich im Winter alle Augen gen Norden. In dieser Region fallen die meisten Niederschläge und dort befindet sich das grösste Trinkwasserreservoir des Landes. Nach vielen Jahren war es endlich wieder einmal ein regenreicher Winter. Der See Genezareth als grösstes Süsswasserreservoir des Staates Israel steht im Winter im Zentrum des Interesses. Alle bewegt eine Frage: Um wie viel Zentimeter ist der Wasserstand gestiegen? Die winterliche Regensaison 2011/2012 liess die Israelis nach vielen bangen Jahren bei diesem Thema endlich einmal aufatmen – zumindest etwas. Die Monate Januar und Februar 2012 brachten gute Niederschlagsmengen. Auch der März brachte noch ein dreitägiges Sturmtief, das dem Land auf dem Golan fast 70 Zentimeter Schnee bescherte, Jerusalem für eine kurze Weile weiss kleidete und in einigen Orten die verzeichnete Regenmenge über die Jahresdurchschnittsmenge schnellen liess. Der Schnee auf dem Golan verspricht in den Frühjahrsmonaten nochmals einen Wasserpegelanstieg des See Genezareths, wenn die Schneeschmelze einsetzt. Der See deckt 25 Prozent des Trinkwasserbedarfs des Landes. In den letzten Jahren regnete es weitaus weniger als üblich, sodass der See Genezareth sogar kurz vor einer ökologischen Katastrophe stand. Zu Beginn des Winters 2011 wurde der Pegel mit minus 213,70 Meter unter dem Meeresspiegel angegeben – nur 40 Zentimeter vom sogenannten roten Pegelstand entfernt, der in Israel sogar Kindern ein Begriff ist. Fällt der Wasserpegel unter diesen Stand, werden ansonsten geflutete Re-

gionen freigelegt und können die salzhaltigen Wasserquellen am Boden des Sees durch den fehlenden Wasserdruck mehr Wasser absetzen, was eine Bedrohung für das gesamte Gewässer wäre. Die Schlussfolgerungen des Israelischen Meteorologischen Dienstes nach der letzten Regensaison hatten in Israel die Sorgen nach sieben Jahren relativer Dürre noch mehr gesteigert. Ein weiteres regenarmes Jahr, so hatten die Wetterfrösche prophezeit, und der See Genezareth wäre wohl nicht mehr zu retten gewesen. Im November und Dezember 2011 verhiess der mehrheitlich blaue Himmel dann tatsächlich nichts Gutes. Zwar regnete es zwischendurch, aber die Niederschlagsmengen waren enttäuschend gering. Im Januar jedoch wendete sich das Blatt. Der Himmel tat sich auf und wieder und wieder wurden Regentage verzeichnet, die teilweise massive Niederschläge brachten. Nach dem Sturmtief Anfang März wurden in den meisten Orten des Landes 110 bis 125 Prozent der Jahresdurchschnittmenge Regen registriert. Lediglich der Süden, sprich die NegevWüste, fiel hinter dieser Statistik zurück, wo noch nicht einmal 40 Prozent der jährlichen Durchschnittsmenge Regen verzeichnet wurde. Alleine an einem Wochenende stieg der Wasserpegel des See Genezareths um sensationelle 33 Zentimeter. Auf dem Hermon türmte sich nach dem Sturmtief der Schnee

Jerusalem im Regen

rund drei Meter hoch – so viel, wie schon seit 20 Jahren nicht mehr! Somit machte auch der See Genezareth endlich einmal positive Schlagzeilen. Der Wasserpegel stieg innerhalb eines Monats um einen ganzen Meter an, was rund 160 Millionen Kubikmeter Wasser entspricht. Dennoch ist man sich in Israel nur allzu bewusst: Zwar ist das halbe Glas Wasser voll, aber die andere Hälfte ist weiterhin leer. Mit anderen Worten: Weder die massiven Niederschläge noch die anstehende Schneeschmelze können die vielen Jahre der Dürre vollständig wettmachen. Es müssten noch rund vier weitere Meter hinzukommen, um das Gewässer auf seinen üblichen und ökologisch vertretbaren Pegelstand zu bringen. ZL 

Alleine an einem Wochenende stieg der Wasserpegel des See Genezareths um sensationelle 33 Zentimeter. Auf dem Hermon türmte sich nach dem Sturmtief der Schnee rund drei Meter hoch – so viel, wie schon seit 20 Jahren nicht mehr!


14 HINTERGRUNDINFORMATIONEN AUS ISRAEL Nachrichten aus Israel • 04/2012

Hintergrund

Woher hatten die Nazis die Pläne für den Volkswagen? Immer wieder stossen Historiker in Archiven auf neue Erkenntnisse über die NS-Zeit. Nun kam vergessenes Wissen über den Volkswagen ans Licht. «Fünf Mark die Woche musst du sparen, willst du einen eigenen Wagen fahren», hiess es nach 1937 auf Werbeplakaten in NS-Deutschland. Damals begann der Volkswagen seinen Eroberungsfeldzug, zunächst in Deutschland, doch nach dem Zweiten Weltkrieg auch als Exportschlager in der gesamten Welt. Kostengünstig, effizient und bequem und beinahe unverwüstlich war der VW-Käfer. In den 1930er Jahren war er der Stolz des NS-Regimes im Allgemeinen und Adolf Hitlers im Besonderen. Inzwischen deutet eine historische Studie darauf hin, dass die Nazis die Idee und Patente stahlen. Damit wird aufgedeckt, dass sie auf eine Entwicklung stolz waren, die auf einen Juden zurückgeht. Bis heute betrachtet die Welt Ferdinand Porsche als den Erfinder des VWKäfers, den viele zweifellos als Kultauto bezeichnen würden. Der niederländische Journalist Paul Schilperoord teilt diese Ansicht ganz und gar nicht. Dazu heisst es im Internet: «Durch einen Artikel in Automobile Quarterly war er auf die Biografie von Josef Ganz gestossen, den der Niederländer als eigentlichen Erfinder des VW-Käfers sieht. Seine These: Der Käfer konnte nur mithilfe von Patenten gebaut werden, die dem ungarischen Juden Josef Ganz von den Nationalsozialisten gestohlen worden waren. Deshalb ist er der eigentliche Schöpfer des VW-Käfers.» Schilperoord forschte und präsentierte nach fünf Jahren der Arbeit in deutschen, schweizerischen, australischen und kanadischen Archiven sein Buch Die wahre Geschichte des Käfers: Wie die Nazis Josef Ganz die VW-Patente stahlen. Er kommt zum Schluss, dass die Idee und die grundlegenden Konstruktionspläne eines modernen und erschwinglichen Familienwagens auf Josef Ganz zurückgehen. Er wurde in Budapest (Ungarn) geboren und wanderte 1916 nach Deutschland aus, wo er Ingenieurwesen studierte. Nach seinem Studium begann Ganz als Journalist für Autozeitungen zu arbeiten und

wikipedia

Der «Standard Superior» von Ganz auf einer Automobilmesse im Jahre 1933

beschäftigte sich mit einer Idee, die ihm einfach nicht aus dem Kopf ging: Er war der Ansicht, dass jeder in den Besitz eines Autos kommen können sollte, eines erschwinglichen, kompakten und dennoch bequemen Wagens. Damals sah die Realität noch ganz anders aus. Ein Privatwagen war eine extrem teure Angelegenheit und ein Statussymbol, das der Elite der Elite vorbehalten war. Als Journalist brachte Ganz seine andere Sicht der Realität wieder und wieder zum Ausdruck. Er kritisierte die Automobilindustrie und forderte sie auf, endlich einen Wagen für alle – einen «Wagen fürs Volk» – zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Diese Idee brachte dem guten Mann allerdings keinen Ruhm, sondern vielmehr Spott ein. Als er realisieren muss­ te, dass die Automobilhersteller der damaligen Tage keinerlei Interesse an einer solchen Innovation hatten, machte er sich selbst an die Konstruktionspläne. Eines der drei von ihm entworfenen Autos war der «Standard Superior», den er 1932 für die deutsche Firma Motor Standard entwickelte und der damals auch auf den deutschen Markt kommen sollte. Es war das kostengünstigste Auto der damaligen Ära und wurde als «deutscher Volkswagen» angepriesen. Der holländische Journalist Schilperoord glaubt, dass Hitler von dieser Idee nicht nur begeistert, sondern re-

gelrecht besessen gewesen sei. Er soll sich, so Schilperoord, schon während seiner Haftzeit in den 1920er Jahren für das Thema interessiert haben. Er beschreibt zudem einen Besuch Hitlers auf einer Automobilmesse im Jahre 1933, auf der der «Standard Superior» von Ganz eine kleine Attraktion war. Dann waren es nur noch wenige Schritte: Hitler beauftrage Porsche mit der Konstruktion eines solchen Wagens auf Grundlage der Ideen von Ganz. Um die Peinlichkeit zu unterdrücken, dass die Idee von einem Juden gestohlen worden war, wurde zunächst Ganz’ Entlassung veranlasst. In der Firma «Motor Standard», die den «Standard Superior» zu produzieren begonnen hatte, wurden die Produktionsbänder gestoppt und die Büros leergeräumt. Es sollte gar nicht lange dauern, da stand bei Ganz zudem die Gestapo vor der Tür. Ganz gelang vor Ausbruch des Krieges die Flucht in die Schweiz. Von dort wanderte er nach Australien aus, wo er 1967 verstarb. Er hatte viele Jahre lang zu beweisen versucht, dass die Idee eines Volkswagens eigentlich seine war. Er hatte niemals Erfolg. Die Firma Volkswagen leugnet bis heute, dass die ursprünglichen Pläne auf diesen Mann zurückgehen. Das versucht der holländische Journalist mit seinem aufsehenerregenden Buch endlich zu korrigieren. ZL 


15 Neuartige diplomatie

Facebook-Botschaft des Staates Israel Das soziale Netzwerk Facebook hat das Leben vieler nachhaltig verändert. Nun verändert Facebook die klassische Diplomatie.

Israel braucht vermehrt Netzwerke wie Facebook für ihre Öffentlichkeitsarbeit.

Immer wieder einmal steht der Staat Israel vor der Frage, wie er sein Medien­ image korrigieren kann. In Zeiten, als es nur Zeitungen, Radio und TV-Nachrichten gab, brannten sich die Schlagzeilen bei den Menschen ins Gedächtnis ein, und das war’s dann. Doch heute kann man diese Menschen auch nach der Schlagzeile noch erreichen, denn sie tauschen sich im Internet über unzählige Inhalte aus. Das geschieht unter anderem über soziale Netzwerke wie Facebook. Experten für Öffentlichkeitsarbeit des Staates Israel wurde schon vor längerer Zeit klar, dass sie solche Netzwerke für ihre Aufklärungsarbeit über den jüdischen Staat nutzen müssen. Inzwischen verfügt das israelische Aussenministerium in Jerusalem über ein kleines zusätzliches Team. Dem Team gehören jüdische und arabische Bürger des Staates an. Sie sind so etwas wie eine virtuelle Internetbotschaft. Zunächst wollen sie vor allem Menschen in Staaten erreichen, zu denen Israel keine diplomatischen Beziehungen unterhält. Die Arbeit dieser virtuellen Botschaft ist somit vorwiegend auf arabische Staaten ausgerichtet. Das Team untersteht Lior Ben David von der Abteilung für Kommunikationswesen des Aussenministeriums. Mittels einer arabischsprachigen Facebook-Seite, einer Sendestation bei YouTube und einer Homepage auf Arabisch präsentiert sich der Staat Israel vor allem für Bürger arabischer Staaten mit vielseitigen Informationen.

«In der Welt leben rund 350 Millionen Menschen, die Arabisch sprechen», führte Ben David aus. «Wir möchten sie erreichen und ein wahrheitsgetreues Image des Staates Israel wiedergeben, zumal in vielen Staaten, in denen diese Menschen leben, weiterhin eine Pressezensur aufrechterhalten wird. Wir haben die arabischsprachigen Weltenbürger beispielsweise darüber informiert, dass in Israel erstmals eine Frau als Richterin an einen muslimischen SchariaGerichtshof berufen wurde, oder dass im Negev, wo 25 Prozent der Bevölkerung muslimisch ist, acht arabische Richter an den Bezirksgerichten amtieren.» Darüber hinaus wird über jüdischarabische Kooperationsprojekte berichtet und es werden neueste technologische Innovationen vorgestellt. Die Spannbreite der Informationen richtet sich zwar an eine bestimmte Zielgruppe, ist aber dennoch vielseitig. Auf der Facebook-Seite hat die virtuelle israelische Botschaft bereits 97.000 Freunde, und jeden Tag kommen mehr hinzu. Die arabischsprachige Homepage des israelischen Aussenministeriums, die schon lange Zeit vor der Facebook-Seite online ging, verzeichnet mittlerweile rund eine Million Surfer pro Monat. Doch der Staat Israel nutzt diese Medien nicht nur, um Informationen über sich zu verbreiten, sondern sucht zugleich den Austausch mit den Menschen. Die arabischsprachigen Internetsurfer werden ausdrücklich dazu aufge-

fordert, Inhalte zu kommentieren. «Wir sehen sofort, ob hinter dem Kommentar Personen aus Ägypten oder beispielsweise dem Irak stecken und suchen oftmals den gezielten Kontakt. Ist der erst einmal hergestellt, so gibt es viele Hürden nicht mehr, die in der Welt dort draussen ansonsten einen Austausch behindern würden», fasste Ben David zusammen. Oftmals kommen auch direkte Anfragen, beispielsweise von einem Iraker, der gerne mit Israel Handel treiben würde, oder einem Ägypter, der sich dafür interessiert, als Journalist nach Israel zu kommen. Ziel der virtuellen Botschaft ist: Alle sollen eine Antwort erhalten. Sicherlich muss man dabei behutsam vorgehen und vorsichtig bleiben, denn schliesslich weiss man nicht, wer wirklich hinter der Person am anderen Ende steckt. Doch zugleich gilt auch, dass der junge Araber, mit dem man in irgendeinem Staat Kontakt hat, später einmal ein wichtiger Unternehmer oder gar ein Regierungsbeamter werden könnte. «Wohin uns das führen wird, ist eine gute Frage», meinte Ben David. «Das ist wirklich schwer zu sagen. Dennoch wissen wir zunächst mit Bestimmtheit, dass wir dort draussen präsent sein müssen. Die moderne Kommunikation hat sich verändert und findet nicht mehr auf bestimmten Kanälen unter Eliten statt, sondern stellt Kontakt zwischen einfachen Bürgern her. Das ist unsere Chance, uns in arabischen Ländern zu präsentieren, zu denen wir als Israelis ansonsten keinen Zugang haben. Im Gegensatz zu unserer virtuellen Botschaft können andere israelische Botschaften zu Veranstaltungen einladen und Pressekonferenzen einberufen. Das können wir nicht, dafür können wir aber einen Kontakt zur Basis aufbauen und ihn entsprechend nachhaltig pflegen. Staaten, die uns die Tür weisen, erfahren gerade, dass wir durch den virtuellen Hintereingang zurückkehren – und auf nicht wenig Interesse stossen», schlussfolgerte der Leiter der virtuellen arabischsprachigen Botschaft des Staates Israel. ZL 


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Nachrichten aus Israel • 04/2012

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Änderungen vorbehalten. Die Agenda im Internet, immer aktuell: www.mitternachtsruf.ch

Nathanael Winkler

Alle Termine im Überblick

Agenda vom 01.04. bis 31.05.2012

Mitternachtsruf

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17:00

Bibel Center, Dickenberg 2 EC Gemeinschaftshaus Spandau, Ruhlebener Strasse 9 Mehrgenerationenhaus, Schubartsaal, Schillerstrasse 4 Holstenhallen Neumünster, Justus-von-Liebig-Strasse 2-4 EC Gemeinschaftshaus Spandau, Ruhlebener Strasse 9 Holstenhallen Neumünster, Justus-von-Liebig-Strasse 2-4 EC Gemeinschaftshaus Spandau, Ruhlebener Strasse 9 Mehrgenerationenhaus, Schubartsaal, Schillerstrasse 4 Kongresszentrum, Siegerlandhalle, Atrium Saal, Koblenzer Str. CVJM-Bildungsstätte Bundeshöhe, Bundeshöhe 7 CVJM Kassel, Wolfsschlucht Gemeindezentrum, Helstorfer Str. 21 (Nähe med. Hochschule) Kongress-Zentrum Kreuz, 1. UG, Zeughausgasse 39 Zionshalle, Ringwiesenstrasse 15 Kulturhaus «Aue», Goethe-Strasse 2 CVJM Gästehaus, Gerberstrasse 14a Innere Mission München, Landshuter Allee 40 Chiesa Evangelica «Bethel», Corso Giuseppe Mazzini 140/A Arca della Salvezza, Missione Evangelica «La Buona Novella», Strada per Restinco 17 Arca della Salvezza, Missione Evangelica «La Buona Novella», Strada per Restinco 17 Kongress-Zentrum Kreuz, 1. UG, Zeughausgasse 39 Action Biblique, Evangelische Gemeinde, Zurlindenstrasse 52 Zionshalle, Ringwiesenstrasse 15 Schloss Beuggen, Evangelische Tagungs- und Begegnungsstätte Mnr-freunDestreffen Stadthalle Sindelfingen, Schillerstrasse 23 Mnr-freunDestreffen Stadthalle Sindelfingen, Schillerstrasse 23 Brandpuntkapel (Gebouw van Het Zoeklicht), Postweg 18 Kongress-Zentrum Kreuz, 1. UG, Zeughausgasse 39 Zionshalle, Ringwiesenstrasse 15 Vrije Evangelische Gemeente «De Ark», Kennelweg 14 Spinnerei-Lettenstrasse Paulus Kapelle (EMK), Klosestrasse 10 Kongress-Zentrum Kreuz, 1. UG, Zeughausgasse 39 Zionshalle, Ringwiesenstrasse 15

De 58339 Breckerfeld

De 13597 Berlin

De 73312 Geislingen an der steige

De 24537 neumünster

De 13597 Berlin

De 24537 neumünster

De 13597 Berlin

De 73312 Geislingen an der steige

De 57072 siegen

De 42285 Wuppertal (Barmen)

De 34117 Kassel

De 30625 Hannover

CH 3011 Bern

CH 8600 Dübendorf

De 08280 Aue/sachsen

De 99089 erfurt

De 80637 München

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It Brindisi

CH 3011 Bern

CH 8036 zürich

CH 8600 Dübendorf

De 79618 rheinfelden

De 71065 sindelfingen

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nL 3941 KA Doorn

CH 3011 Bern

CH 8600 Dübendorf

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CH 8192 zweidlen-Glattfelden

CH 3600 thun

CH 3011 Bern

CH 8600 Dübendorf

Erich Maag

Marcel Malgo

Nathanael Winkler

René Malgo

Norbert Lieth

Samuel Rindlisbacher

Nathanael Winkler

Norbert Lieth

Elia Morise, Daniel Yahav

Norbert Lieth

Samuel Rindlisbacher

Marcel Malgo

René Malgo

Samuel Rindlisbacher

Norbert Lieth

Norbert Lieth

Norbert Lieth

Thomas Lieth

Thomas Lieth

Thomas Lieth

René Malgo

Helmut Fürst

Thomas Lieth

Thomas Lieth

Thomas Lieth

Thomas Lieth

Thomas Lieth

Marcel Malgo

Norbert Lieth

Marcel Malgo

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Thomas Lieth

Marcel Malgo

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18 HINTERGRUNDINFORMATIONEN AUS ISRAEL

34. Osterkonferenz Nachrichten aus Israel • 04/2012

Osterkonferenz 5. – 9. April 2012 2012

DLM Generalthema:

Spuren zum

Kreuz

E

s ist eine bereits langjährige Tradition: Die 34. Osterkonferenz in der Zionshalle wird am Gründonnerstag mit einer Abendmahlsgebetsstunde eröffnet. Seien Sie um 20.00 Uhr mit dabei, wenn Marcel Malgo den Weg auf den «Spuren zum Kreuz» eröffnet und wir bei der Feier des heiligen Abendmahls dessen gedenken, was Christus für uns auf Golgatha vollbracht hat. In den Tagen darauf wird Norbert Lieth Sie in seiner unnachahmliche Art wieder auf den prophetischen Spuren zum Kreuz führen. Auch freuen wir uns besonders auf die beiden Gastredner, den brasilianischen Evangelisten Eros Pasquini und den jüdisch-messianischen Pastor Meno Kalisher. Verpassen Sie auch nicht den Samstagabend, an dem wir Ihnen wieder ein aussergewöhnliches musikalisches Festprogramm bieten. Dieses Mal ist unter anderem der bekannte christliche Liederdichter und Komponist Klaus Heizmann beteiligt. Auch während dieser Osterkonferenz wird Peter Malgo wieder durch das Programm führen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Donnerstag, 5. April, 20.00 Uhr Eröffnungsgottesdienst mit Abendmahl Marcel Malgo

Freitag, 6. April, 10.00 Uhr Eros Pasquini (Übersetzung: Martin Manten)

Freitag, 6. April, 14.00 Uhr Norbert Lieth

Freitag, 6. April, 17.00 Uhr Eros Pasquini (Übersetzung: Martin Manten)

Samstag, 7. April, 19.00 Uhr Passionskonzert Leitung: Klaus Heizmann / Govert Roos

Sonntag, 8. April, 10.00 Uhr Norbert Lieth

Sonntag, 8. April, 14.00 Uhr Meno Kalisher (Übersetzung: Martin Manten)

Montag, 9. April, 10.00 Uhr Meno Kalisher (Übersetzung: Martin Manten)

Montag, 9. April, 14.00 Uhr Norbert Lieth


19

Norbert Lieth , Autor und Publizist, ist 1955 in Deutschland geboren. Zwischen 1978 und 1985 war er auf verschiedenen Missionsbasen in Südamerika tätig. Er ist verheiratet und hat vier Kinder. Heute gehört er dem Vorstand des Missionswerkes Mitternachtsruf an. Ein zentraler Punkt seines weltweiten Verkündigungsdienstes ist das prophetische Wort Gottes. Er ist Verfasser zahlreicher Bücher.

Eros Pasquini ist seit 1989 Lehrer beim «Haggai International Institut». Über viele Jahre hinweg repräsentierte er das Missionswerk von Luis Palau in Brasilien, den er auch übersetzte. Auch Billy Graham wurde verschiedentlich von Pasquini übersetzt. Seit 25 Jahren nimmt er als Redner und Übersetzer an Tagungen teil. Seit 13 Jahren tut er dies auch bei den Kongressen des Mitternachtsruf in Brasilien. Zurzeit ist er Pastor der neu gegründeten Baptistengemeinde «Bereana» in São Caetano do Sul.

Meno Kalisher kam aufgrund des Studiums der Prophezeiungen über den Messias zum Glauben an Jesus. Heute ist er Pastor der jüdischen messianischen Gemeinde «Jerusalem Assembly – House of Redemption» in Jerusalem, Israel. Zu seinen Hauptaufgaben gehören Evangelisation und Jüngerschaft unter jüdischen Menschen in Israel sowie weltweite Lehr- und Verkündigungsdienste. Er ist verheiratet und hat vier Kinder.

Marcel Malgo , Jahrgang 1958, verheiratet, fünf Kinder, war nach seiner kaufmännischen Ausbildung im Missionswerk Mitternachtsruf unter anderem drei Jahre in Israel und acht Jahre in Holland tätig. Heute steht er im vollamtlichen pastoralen Dienst in den MitternachtsrufGemeinden Dübendorf und Bern. Gelegentlich ist er für Bibelvorträge im In- und Ausland unterwegs und ist Verfasser einiger Bücher und Broschüren.

Samstag, 7. April, 19.00 Uhr

Besonderes Passionskonzert von und mit Klaus Heizmann Mitwirkende: Klaus Heizmann (Klavier, Lesungen) • Daniela Joos-Kesselmeyer (Sopran) Heike Wetzel (Flöte) • Mitternachtsruf-Chor unter der Leitung von Govert Roos Ein unvergessliches Erlebnis: Die Passionsgeschichte einmal ganz anders!

D

er Besuch einer mehrtägigen Konferenz macht hungrig. Darum bieten wir Ihnen während dieser Tage nicht nur etwas für Geist und Seele, sondern auch für das leibliche Wohl. An Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag können Sie bei uns kostenlos eine warme Mahlzeit einnehmen (oder auch zwei). Unser alljährliches Freiwilligenteam in der Küche scheut keine Mühen, um ein gutes, reichhaltiges Mittagsmenü auf den Tisch zu bringen. Überzeugen Sie sich an der diesjährigen Osterkonferenz selbst, dass die körperliche Speise die geistliche in ihrer Qualität bestens ergänzt!

Grosser Büchertisch mit vielen Neuheiten. Vortrags-CDs können direkt mitgenommen werden

Kinderbetreuung (ausser Donnerstag und Samstag) Auch Hans-Jürgen Braun mit seinem rollenden Kindertreff wird wieder mit dabei sein!

Veranstaltungsort: Zionshalle, Ringwiesenstr. 15, CH-8600 Dübendorf

www.mitternachtsruf.ch

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20 HINTERGRUNDINFORMATIONEN AUS ISRAEL Nachrichten aus Israel • 04/2012

Bahnbrechend

Tastatur in Israel neu erfunden Bei modernen kleinen Geräten kennen wir alle das Problem: Wir treffen auf der Tastatur nicht den gewünschten Buchstaben. Durch eine Neuanordnung und Reduzierung solcher Tastaturen auf gerade einmal vier Tasten, revolutioniert eine israelische Firma diesen Bereich. Die israelische Firma Snapkeys stellte ihre Innovation auf einer elektronischen Verbrauchermesse in Las Vegas erstmals öffentlich vor. Es war ein Hingucker. Die Besucher bestaunten die neue, drastisch reduzierte Tastatur, die vor allem bei Smartphones und Tablets zum Einsatz kommen soll. Die israelische Firmenneugründung Snapkeys trat erstmals 2011 öffentlich auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona auf. Doch damals war das Produkt noch nicht ausgereift. Inzwischen verhandelt die Firma jedoch mit den grossen Mobilfunkanbietern, um die Technik als Eingabeoption schon in demnächst herauskommende Geräte zu integrieren. Ryan Ghassabian, der für die Entwicklungen der Geschäftsbeziehungen von Snapkeys verantwortlich ist, gab sich diesbezüglich gegenüber der Presse zuversichtlich. Zusammen mit der Firmenleitung geht er davon aus, dass sich diese Technologie innerhalb von drei Jahren zum Standard für Geräte mit Touchscreen etablieren wird. Doch wie funktioniert das eigentlich; das Alphabet auf gerade einmal vier Tas­ten reduziert? Im ersten Augenblick kommt da eher der Gedanke auf, dass die Treffsicherheit dadurch erst recht

reduziert werde. Tatsächlich ist genau das Gegenteil der Fall, wenngleich zugegebenermassen etwas Übung erforderlich ist. Die vier Tasten sortieren unser Alphabet neu: Auf der linken oberen Tas­te befinden sich Buchstaben, die auf einer Spitze stehen, wie F, I, T, Y, J und V. Auf der Taste rechts daneben wählt man Buchstaben aus, die auf zwei Spitzen stehen, sprich: M, A, N, W, H, K und X. Mit der linken unteren Taste erfasst man Buchstaben mit einer breiten Basis: L, E, G, S, C, U und Z. Die rechte untere Taste bedient Buchstaben mit

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einem geschlossenen Kreis, also R, O, D, P, Q und B. Zusätzlich gibt es zwei Schaltflächen, die als Leer- und Rücktaste fungieren. Wer möchte, der kann auf der Homepage der Firma diese innovative Tastatur einmal ausprobieren. Die Tastatur und ihre Software kombiniert die Technologie zudem mit einer Worterkennung. Das Prinzip ist denkbar einfach: Der Benutzer tippt nur noch den Bereich an, der der Form des gewünschten Buchstabens entspricht. Snapkeys verspricht eine Treffsicherheit von 99 Prozent! Die Firma geht für den geübten Benutze sogar noch einen Schritt weiter. Dann erscheinen auf den vier Tasten nämlich nur noch ein Punkt, zwei Punkte, ein leicht nach oben gebogenes Minuszeichen und ein Kreis. Dies erinnert dann an einen Smiley. Diese Variante ist allerdings wirklich gewöhnungsbedürftig und etwas für Fortgeschrittene. Gegenüber der Presse verriet Ghassabian, dass die Firma ihre Innovation auch in anderen Bereichen zur Anwendung bringen möchte. Das dieser Entwicklung zugrunde liegende Prinzip soll später beispielsweise auf virtuelle Tastaturen übertragen werden, die im Lenkrad eines Hightech-Autos integriert sind. AN  Snapkeys-Demo: http://snapkeys.com/register/ demo

N


21 Richtungsweisend

Das Technion und seine NanoSatelliten Das Technion in Haifa plant, eine Satelliteninnovation ins All zu schicken. Das Technion wurde 1924 offiziell gegründet. Erst im letzten Jahr brachte es wieder einen Nobelpreisträger hervor. Die Nobelpreise, mit denen Wissenschaftler des Technion ausgezeichnet wurden, verweisen darauf, dass gerade Chemie ein Forschungsschwerpunkt dieser israelischen Hochschule ist. Doch das Technion tut sich noch in viel mehr Bereichen hervor: Zum Beispiel in den Nano-Wissenschaften oder in der Raumfahrt. Die Schlagzeilen, die das Technion zuletzt in Fachkreisen machte, beruhen auf einem Brückenschlag zwischen beiden Bereichen: Es konstruierte eine Einheit von drei Nano-Satelliten, die erstmals im Verbund im Weltall kreisen und gemein-

sam unterschiedliche Aufgaben übernehmen sollen. Die drei Nano-Satelliten wiegen jeder gerade einmal sechs Kilogramm. Laut Plan des Technion sollen sie im Jahr 2015 lanciert werden. Sie sollen sich im All unter anderem mit der Ortung von Personen in Notlage sowie der Beobachtung der Zugvogelwanderungen beschäftigen. Die Planer verrieten in einer Pressemitteilung des Technion, dass die Genauigkeit der Ortungen durch diese Nano-Satelliten bei wenigen Dutzend Metern liegen wird. Das Projekt steht unter der Leitung von Prof. Pini Gurfil vom Fachbereich für Raumfahrtingenieurwesen. Er erläuterte die Besonderheiten,

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Das Technion in Haifa


22 HINTERGRUNDINFORMATIONEN AUS ISRAEL Nachrichten aus Israel • 04/2012

Prof. Gurfil: Das könnte Israel einen Durchbruch in diesem Bereich bescheren und unser Land endgültig an die Spitze der Weltraummächte setzten.

die dieses Projekt von anderen Satellitenprogrammen abheben lassen: «Zum ersten Mal wird der Versuch gestartet, eine Satellitenformation ins All zu schicken, deren Satelliten im Verbund die Erde umkreisen und miteinander kooperieren werden. Bisher war so etwas wegen der Grösse der Satelliten nicht möglich. Unsere Nano-Technologie eröffnet jedoch vollkommen neue Chancen. Allerdings muss man sagen, dass dabei auch das moderne Kommunikationswesen eine Rolle spielt, schliesslich wollen wir die Satelliten nicht nur im Verbund ins All befördern und ihre Flugbahn absolvieren lassen, sondern sie sollen auch kontrolliert miteinander kooperieren.» Wie gesagt sollen diese drei NanoSatelliten ihre Reise im Jahr 2015 antreten. Bis dahin sind noch jede Menge Entwicklungen zu verfeinern. Man geht derzeit davon aus, dass diese Satellitenformation rund ein Jahr lang vom All aus ihre Dienste leisten wird. Die Nano-Satelliten sollen die Erde in einer Höhe von 600 Kilometern umkreisen – dies zudem in einer vorab festgelegten Formation. «Wenn uns dies tatsächlich gelingt», sagte Prof. Gurfil, «dann ist das eine Weltsensation». Das bezieht sich sowohl auf die Grösse und das Gewicht der Satelliten als auch auf das Umkreisen der Erde im Verbund. «Das könnte Israel

einen Durchbruch in diesem Bereich bescheren und unser Land endgültig an die Spitze der Weltraummächte setzten.» Das Technion kann in diesem Bereich tatsächlich schon einige Erfahrungen vorweisen. Bereits in den 1990er Jahren machte die Hochschule mit dem Satelliten «Techsat» Schlagzeilen, der die Innovation eines Stu-

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denten war. Schon damals war das geringe Gewicht das Bemerkenswerte des Satelliten. «Techsat» galt mit seinen 50 Kilogramm als Federgewicht unter den Satelliten. Ferner wurden in den 1990er Jahren bei den Satellitenkonstruktionen aus der Schmiede des Technion neue Materialien ausprobiert, die auf bahnbrechende Ideen israelischer Firmen zurückgingen. Die Entwicklung des «Techsat» kostete damals 3,5 Millionen Dollar. Dieser Satellit wurde 1995 von einer russischen Rakete ins All transportiert. Doch leider ging er nie in seine Umlaufbahn und übernahm die vorgesehenen Aufgabe nicht, da im letzten Moment ein technischer Fehler auftrat. Der nächste Versuch des Technion, der drei Jahre später unternommen wurde, war von mehr Erfolg gekrönt. Der entwickelte Satellit «Techsat-2» befindet sich bis heute auf seiner Umlaufbahn. Für die gegenwärtig laufende Entwicklung der Formation von drei Nano-Satelliten gewährte die Europäische Union vor einigen Monaten einen Forschungsbeitrag in Höhe von 1,5 Millionen Euro. ZL 


23 Israelische Erfolgsgeschichte

Mobileye weltweit gefragt

ISRAELKONFERENZ IN

BUDAPEST AUF DER DONAU 14.—15. Juli 2012

Wir berichteten schon über diese israelische Innovation für Autofahrer. Inzwischen wurde dieses System von den namhaftesten Autoherstellern in aller Welt übernommen und erobert mehr und mehr den Weltmarkt. Die israelische Firma Mobileye, die sich selbst als «globaler Pionier der Entwicklung von fortschrittlichen Hilfssystemen für den Autofahrer» (Advanced Driver Assistance Systems, ADAS) bezeichnet, besteht seit 1999. Diese von Prof. Amnon Shashua (ehemaliger Leiter des Fachbereichs für Ingenieur- und Computerwissenschaften der Hebräischen Universität Jerusalem) und Ziv Aviram gegründete Firma, die im Jerusalemer Industriepark Har Hotzvim angesiedelt ist, beschäftigte zunächst nur eine Handvoll Mitarbeiter. Inzwischen sind es weltweit rund 300 Angestellte, Tendenz weiter steigend. Nach den bescheidenen Anfängen kann die Firma inzwischen stolz auf Geschäftsniederlassungen in den USA, in Japan sowie in Europa (Niederlande und Zypern) verweisen. Auch die Liste der Kunden ist immer länger geworden. Mittlerweile wird die von Mobileye entwickelte Technologie von namhaften Automobilherstellern wie BMW, General Motors, Volvo, Hyundai, Renault Trucks, Ford, Citroen und anderen Firmen übernommen und in einigen Wagenklassen sogar standardmässig eingebaut. Isaac Litman, leitender Geschäftsführer der Firma, führte kürzlich gegenüber dem israelischen Internetwissenschaftsportal «Israel21c» aus: «Unser System warnt frühzeitig vor einem möglicherweise bevorstehenden Unfall, sodass der Fahrer durch die Warnmeldung mehr Zeit für seine Entscheidung hat, welche Massnahmen angebracht sind.» Zudem teilte er mit, dass in den USA die mit diesem System ausgestatteten Autos insgesamt bereits mehrere Milliarden Kilometer zurückgelegt hätten. Statistisch sei nachweisbar, dass die Unfallrate um knapp die Hälfte zurückgegangen sei.

23

Budapest

REFERENTEN

Norbert Lieth

Vorstandsmitglied des Missionswerkes Mitternachtsruf

Dr. Kálmán Mészáros

Präsident des ungarischen Baptistenbundes

János Szeverényi

Vorsitzender der Missionsabteilung der Lutherischen Kirche in Ungarn

UNTERKUNFT

Margareteninsel

Danubius Health Spa Resort Margitsziget **** H-1138 Budapest, Margitsziget Das Hotel liegt mitten in Budapest auf der Margareteninsel «Margitsziget». Parkplätze sind vorhanden.

TAGUNGSORT AUF DER DONAU Die simultan übersetzten Vorträge werden auf dem Schiff «Budapest» gehalten. Ein einmaliges Erlebnis!

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Donauknie

ANMELDUNG DIREKT AN Missionswerk Mitternachtsruf Ungarn H-1135 Budapest, Paloc utca 2 E-mail: ejfel@t-online.hu Telefon Elisabeth Nagy (spricht deutsch): 0036 30 630 78 23

PROGRAMM AUF DEM SCHIFF Unser Konferen

zschiff «Budapes

Freitagabend Stadtrundfahrt durch das jüdische Viertel von Budapest inkl. Kaffee und Kuchen in einer jüdischen Cafeteria, Dauer 3 Stunden. (fakultativ, Kosten EUR 24.00).

Samstagabend Folkloreabend mit Zigeunermusik und mit Abendessen in Budapest (fakultativ, Kosten EUR 30.00). Samstag 14. Juli, 14:00 bis ca. 19:00, Sonntag, 15. Juli 10:00 bis ca. 12:00 Schifffahrt auf der Donau, musikalische Darbietungen von den Charis-Sängern und der Gruppe «Sabbath Song», Vorträge von Norbert Lieth, Dr. Kálmán Mészáros und János Szeverényi. Informationen von Erzsébet Nagy und Gusztav Fodor. Erklärungen der Sehenswürdigkeiten entlang unserer Schiffsroute.


24 HINTERGRUNDINFORMATIONEN AUS ISRAEL Nachrichten aus Israel • 04/2012

Statistisch sei nachweisbar, dass die Unfallrate um knapp die Hälfte zurückgegangen sei.

Grundsätzlich könne man, so Litman, drei wesentliche Unfallfaktoren aufzählen: 1.) schlechte Strassen, 2.) schlechte und/oder mangelhafte Fahrzeuge und 3.) Fahrfehler. «In den letzten Jahren wurden unsere Strassen als solche immer besser und auch im Fahrzeugdesign hat sich viel getan, sodass diverse Unfallquellen massiv minimiert

e h c i l z r e H ng … Einladu Marcel Malgo spricht in

Berlin

EC Gemeinschaftshaus Spandau Ruhlebener Strasse 9, DE 13597 Berlin

So. 29.04.2012, 11.00 Uhr Thema:«Öffne mir die Augen»

Mo. 30.04.2012, 19.30 Uhr

Thema:«Bis ich ging ins Heiligtum»

Di. 01.05.2012, 11.00 Uhr

Thema:«Der unvergleichliche Gott»

Di. 01.05.2012, 14.30 Uhr Thema:«Der treue Gott»

Immer auf den neusten Stand: www.mnr.ch/agenda

wurden. Dagegen hat sich nichts bezüglich des menschlichen Faktors verändert. Menschen machen nun einmal Fehler. Im Strassenverkehr reicht ein Fehler aus, um der erste und auch der letzte Fehler zu sein.» Zieht man erneut Statistiken heran, so gehen 93 Prozent aller Verkehrsunfälle auf menschliche Fehlentscheidungen zurück. Bei rund 80 Prozent ist mangelhafte Aufmerksamkeit des Fahrers in den zwei bis drei Sekunden vor dem Unfall die Ursache. Genau an diesem Punkt setzt das Mobil­ eye-System ein.

Laut Litman widmete man sich bei Mobileye keiner neuen Idee, denn viele Firmen waren mit der Entwicklung eines solchen Warnsystems beschäftigt. Mobileye konnte sich auf dem Markt durchsetzen, da das System im Gegensatz zu den anderen nur eine Kamera erfordert und dennoch extrem zuverlässig arbeitet. «Das verschaffte uns einen Vorteil gegenüber anderen Firmen beim Gewinnen von Kunden, sodass wir inzwischen behaupten können, Marktführer zu sein. Allerdings hat uns das etliche Jahre harter Arbeit gekostet», meinte Litman. «Ausserdem dauert es rund zwei bis fünf Jahre, um das System einem bestimmten Fahrzeugtyp anzupassen. Inzwischen sind wir so weit, dass wir rund 65 Prozent aller Fahrzeuge, die sich auf dem Markt befinden, problemlos und relativ zügig umrüsten können.» Litman verriet, dass die Firma CocaCola schon im nächsten Jahr ihre gesamte europäische Fahrzeugflotte mit dem Mobileye-System ausstatten wird. Er ist zuversichtlich, dass in zehn Jahren jedes moderne Auto standardmässig mit diesem aus Israel stammenden System ausgestattet sein wird. AN 

Zukunftsvision

Gehirnsequenzen steuern lernen In den Laboren des israelischen Sourasky-Krankenhauses in Tel Aviv tun sich wundersame Dinge. Der Mensch soll Kraft seines Gehirns dazu in die Lage versetzt werden, elektronische Geräte zu steuern. Das hört sich etwas abstrus an, doch wenn man den Ausführungen von Prof. Talma Hendler lauscht, klingt es nicht mehr ganz so fantastisch. Prof. Hendler ist Neuro-Psychiaterin und Gründungsdirektorin am Zentrum für funktionale Gehirnforschung des Sourasky-Krankenhauses. Ausserdem lehrt sie als Professorin für Psychologie und Psychiatrie an der Universität Tel Aviv. «Jeder von uns hat in einer mehr oder weniger ausgeprägten Weise das Vermögen, unterschiedliche Organe unseres Körpers zu spüren. Am einfachsten ist

das wohl bezüglich Herz, Magen und Lungen», setzte Prof. Hendler erklärend an. «Obschon wir nicht die Funktion dieser Organe steuern können, können wir ihnen dennoch lauschen. Mit anderen Worten: Wir können dem Herz keinen Befehl geben, sind aber dennoch dazu in der Lage, jeden einzelnen Herzschlag wahrzunehmen. Das ändert sich im Hinblick auf das Gehirn. Letztlich ist es unser Gehirn, das uns die Wahrnehmung der Aktivitäten unterschiedlicher Organe unseres Körpers ermöglicht, doch es ermöglicht uns nicht, wahrzunehmen, was im Gehirn selbst vor sich geht. Wir sind nicht dazu in der Lage, veränderte Funktionsweisen des Gehirns zu erkennen.»


25 Im Rahmen dieser spezifischen Studie arbeitet Prof. Hendler mit ihrem Kollegen Prof. Nathan Intrator zusammen. Gemeinsam entwickelten sie ein Gerät, das auf einem modernen Computer basiert und als Vermittler fungiert. An der praktischen Studie nahmen bereits Dutzende Testpersonen teil. Sie bekamen einen Hut mit Elektroden aufgesetzt, die die elektronischen Impulse des Gehirn registrieren. Der Computer und ein MRI-System verzeichneten, in welchen Regionen des Gehirns Aktivitäten erfolgten. Parallel dazu wurden auf Kopfhörer, die die Testpersonen trugen, Töne eingespielt. Es handelte sich um laute und unangenehme Geräusche. Dabei war das von den israelischen Professoren entwickelte Gerät zwischengeschal-

den können», fasste Prof. Hendler zusammen. «Das Geräuschvolumen nahm entsprechend der Gehirnaktivitäten des Probanden entweder zu oder ab.» Jeder Versuch dauerte 15 Minuten. Rund sieben Minuten nach der Anweisung, sich um Ruhe zu bemühen, reduzierte sich das Geräuschvolumen auf den Kopfhörern der meisten Testpersonen. «In mehreren Fällen kam es sogar vor, dass unsere Probanden die Geräusche ganz abschalteten.» Das sind interessante erste Einblicke, doch im Grunde genommen steckt dieser Forschungsansatz noch immer in den Kinderschuhen. Letztlich geht es den beiden Forschern jedoch nicht da­ rum, dass ein Mensch mittels Gehirnsequenzen Geräte beherrscht, sondern die

25

Prophetie-

Wochenende in Bad Windsheim 28.09. bis 30.09.2012

REFERENTEN

Norbert Lieth

Vorstandsmitglied des Missionswerkes Mitternachtsruf

Dr. Elia Morise

Ägyptischer Missionar und Islamkenner (deutschprachig)

mit speziellem Seminar über den Islam TAGUNGSORT UND UNTERKUNFT

Tagungshotel Residenz Bad Windsheim***** PREIS PRO TAG UND PERSON ab EUR 99.00 Im Preis inbegriffen: Vollpension, alkoholfreie Getränke und je eine Kaffeepause am Vor- und Nachmittag Tagesgäste: mit Verpflegung EUR 34.00 tet. In dieser unangenehmen Situation wurden die Testpersonen aufgefordert, dennoch Ruhe zu bewahren und zu versuchen, sich zu entspannen. Daraufhin wurden Veränderungen ganz bestimmter Gehirnsequenzen festgestellt. Diese Veränderungen wurden vom Gerät mittels eines besonderen Programms erfasst, das diese Frequenzen als Anweisungen an den Tonregler weitergab. Je mehr eine Testperson sich bemühte, Ruhe zu bewahren, desto geringer wurde das eingespielte Geräuschvolumen. «Letztlich wurden wir Zeugen des menschlichen Vermögens, gewisse Gehirnsequenzen herbeizuführen, die dank Geräten in Befehle umgewandelt wer-

gezielte Steuerung gewisser Gehirnsequenzen erlernt. Eine erlernte gezielte Steuerung des Gehirns kann Personen, die sich in seelischen Notlagen befinden, durchaus dabei helfen, Ruhe zu bewahren. «Auf diese Weise könnte man zukünftig Menschen helfen, die unter Phobien leiden oder Traumata durchlebt haben. Trainiert man bei solchen Personen ganz bestimmte Regionen des Gehirns, so könnten sie durchaus erlernen, die mit ihren Phobien und Traumata in Zusammenhang stehenden Stress­ auslöser selbst zu kontrollieren», sagte Prof. Hendler, die sich schon seit Jahren mit solchen und ähnlichen Themen beschäftigt. ZL 

ANMELDUNG DIREKT AN Residenz Bad Windsheim Hotel & Spa Erkenbrechtallee 33 D-91438 Bad Windsheim Telefon: +49(0)9841/910 Telefax: +49(0)9841/912663 www.residenz-badwindsheim.de e-mail: hotel@residenz-badwindsheim.de

PROGRAMM • Fr. 28.09. 20:00 • Sa. 29.09. 09:00 • Sa. 29.09. 10:30 • Sa. 29.09. 15:30 • Sa. 29.09. 17:00 • Sa. 29.09. 20:00 • So. 30.09. 09:00 • So. 30.09. 10:30

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Norbert Lieth Dr. Elia Morise Norbert Lieth Dr. Elia Morise Norbert Lieth Dr. Elia Morise Norbert Lieth Dr. Elia Morise


26 HINTERGRUNDINFORMATIONEN AUS ISRAEL Nachrichten aus Israel • 04/2012

Vitamin D

Erneut gesundheitsfördernde Wirkungen entdeckt Erneut macht Vitamin D Schlagzeilen. Zwei israelische Forscherteams haben unabhängig voneinander herausgefunden, dass Vitamin D bei der Behandlung von Lebererkrankungen hilfreich ist. Vorweg sei gesagt: Bei den Entdeckungen von zwei israelischen Forscherteams handelt es sich um Laborerkenntnisse, die noch nicht anhand von

Professor Ran Tur-Kaspa, stellvertretender Dekan der Sackler-Fakultät für Medizin der Universität Tel Aviv und Leiter des Forschungsinstituts für L e b e r­e r k r a n k u n g e n , entdeckte zusammen mit seinem Team, dass Vitamin D die Aktivitäten von Viren eindämmt, insbesondere jenes Virus, das Hepatitis C auslöst. Sie machten diese Entdeckung, indem sie unter Laborbedingungen die Wirkung von Vitamin D auf menschliches Lebergewebe erforschten. Darüber hinaus entdeckten sie, dass unser Körper über ein InterferonAktivierungssystem verDie Entdeckung zeigt eindeutig, dass dieses Vitamin, das unser Körper durch aufgenommene Sonneneinstrahlung produziert, wichtige Funktiofügt, das zusammen mit nen erfüllt, die die moderne Medizin gerade erst zu ergründen beginnt. Vitamin D das Immunsystem aktiviert, das eiklinischen Tests weiterführend über- nen solchen Virus dann bekämpft. Dieprüft wurden. Sie entdeckten positive se Erkenntnis erweitert den bisherigen Wirkungen, die das Vitamin D im Fall Wissensstand über die Rolle von Vitvon Lebererkrankungen bringt (z.B. bei amin D entscheidend. Die Entdeckung Leberzirrhose). zeigt eindeutig, dass dieses Vitamin,

www.

Hirtenkonferenz

Sprecher

Benedikt Peters Pastor (Arbon, CH)

.de

Thema

„Habe acht auf dich selbst!“

Christian Andresen

EBTC-Schulleiter (Berlin, DE)

Termin

Martin Manten

g: Achtunrmin ! e T Neuer

24. - 26. Mai 2012

Pastor (Bern, CH)

doug McMasters Pastor (London, GB)

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Pastor (Prairie Village, USA)

Ort

Metzingen

Haus Bethesda • Reutlinger Str. 40 • 72555 Metzingen

das unser Körper durch aufgenommene Sonneneinstrahlung produziert, wichtige Funktionen erfüllt, die die moderne Medizin gerade erst zu ergründen beginnt. Über diese Erkenntnis berichtete Prof. Tur-Kaspa zusammen mit seinem Kollegen Dr. Romy Zemel bereits ausführlich in einem Artikel für die amerikanische Fachzeitschrift Hepatology. Ein anderes Wissenschaftlerteam unter der Leitung von Prof. Shimon Reif vom Sourasky-Krankenhaus in Tel Aviv entdeckte, dass Vitamin D wirksam in der Bekämpfung von Leberzirrhose ist. Bei dieser Erkrankung zersetzt sich das Lebergewebe aufgrund einer übermässigen Bildung von Bindegewebe (Fibrosierung). Das Endergebnis ist ein fibrotisches Collagengewebe, das die Leberfunktion nachhaltig stört. Leberzirrhose entwickelt sich über eine lange Zeit, ist im Endstadium chronisch und nicht rückgängig zu machen. Häufigste Ursachen sind sowohl übermässiger Alkoholgenuss als auch eine chronische Virushepatitis. Prof. Reif entdeckte, dass die hepatischen Sternzellen, die für einen solchen Fibrosierungsprozess verantwortlich sind, in der Ruhephase Vitamin D einlagern. Werden sie aktiviert, so produzieren sie Collagen, was zur Fibrose führt. Die Wissenschaftler untersuchten im Labor Lebergewebe von Laborratten und behandelten dies mit Vitamin D, was die Zellen weniger schnell wachsen und aktiv werden liess. Auch über diese Entdeckung wurde bereits in Fachzeitschriften berichtet. AN 


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28 Bibel und Israel Nachrichten aus Israel • 04/2012

Hat Gott Seine Verheissungen erfüllt? Der mosaische Bund und die eschatologische Bedeutung von 3. Mose 26 – Teil I Zu einem biblischen Verständnis von Josua 21,43-45. Teil 4. Dr. Greg Harris Professor für biblische Auslegung an The Master’s Seminary, Autor und Pastor einer Gemeinde in Kalifornien Der mosaische Bund wurde zu Lebzeiten Josuas bestätigt (2.Mo 24,1-8), der zusammen mit dem jüdischen Volk unter dessen Bestimmungen lebte. An dieser Stelle fehlt der Raum für eine umfassende Behandlung aller Elemente dieses nächsten Bundes Jahwes (Anm. Red.: nach Noah-Bund, Teil 2, und abrahamitischer Bund, Teil 3).1 Jedoch sollte unter anderem ein für diese Studie ungeheuer wichtiger Punkt erwähnt werden. Dies ist von besonderer Bedeutung: In 1. Mose 15,18 nannte Jahwe den Euphrat als Teil der Landesgrenze im abrahamitischen Bund. Und dies bestätigte Er bei drei verschiedenen Gelegenheiten innerhalb des Bundesschlusses mit Mose: (1) 2. Mose 23,31: «Und ich will deine Grenze festsetzen von dem Schilfmeer bis an das Philistermeer und von der Wüste bis an den Euphratstrom. Denn ich will dir in deine Hand geben die Bewohner des Landes, dass du sie ausstossen sollst vor dir her.» (2) Dem

Volk, das Josua demnächst in das verheissene Land führen würde, gab Jahwe in 5. Mose 1,7 die Anweisung: «Wendet euch nun und zieht weiter, dass ihr zu dem Bergland der Amoriter kommt und zu allen ihren Nachbarn in der Arava, im Bergland und in der Schephela, zum Negev und zum Ufer des Meeres, in das Land der Kanaaniter und zum Libanon, bis an den grossen Strom, den Fluss Euphrat!» Und (3) 5. Mose 11,24: «Jeder Ort, auf den eure Fusssohle tritt, soll euch gehören; von der Wüste an, vom Libanon und dem Euphratstrom bis an das westliche Meer soll euer Gebiet reichen.» Das ist bedeutend, denn das Buch Josua beginnt mit der Anweisung Jahwes an den neuen Leiter, das dem Volk gegebene Land Jeder Ort, auf den eure Fusssohle tritt, soll euch gehören; von der Wüste an, vom Libanon und dem Euphratstrom bis an das westliche Meer soll euer Gebiet reichen.

erstrecke sich «von der Wüste und dem Libanon dort bis zum grossen Strom Euphrat, das ganze Land der Hetiter, und bis zu dem grossen Meer, wo die Sonne untergeht» (Jos 1,4). Darüber später mehr. Für jetzt genügt festzustellen: Hätte Jahwe etwas anderes als den irdischen Euphrat im Blick gehabt, dann müsste bewiesen werden, was Jahwe wohl meinte, wenn nicht genau diesen Fluss, den Er spezifisch und wiederholt nannte. Darüber hinaus müsste erklärt werden, wie Josua Gottes wahre


29 Absicht wohl herausgefunden haben mochte in seinem Bestreben, den Befehlen und Anordnungen Jahwes Folge zu leisten. Die eschatologische Bedeutung von 3. Mose 26. Ein anderer sachdienlicher Bestandteil des mosaischen Bundes ist 3. Mose 26. Auch dieser Faktor muss bei einer Auslegung von Josua 21,43-45 in Betracht gezogen werden. In diesem Teil des Bundes mit Mose verhiess Jahwe dem Volk Israel Seinen Segen, wenn es Ihm gehorchen würde (3.Mo 26,1-13). Dem folgten Gerichtsandrohungen gegen das jüdische Volk, sollte es den Bund brechen (3.Mo 26,14-39). «Der Segen bezog sich auf die Landes- und Segensverheissungen, die Gott im abrahamitischen Bund gegeben hatte; die Flüche hingegen

will ich unter die Heidenvölker zerstreuen und das Schwert hinter euch her ziehen, sodass euer Land zur Wüste wird und eure Städte zu Ruinen. Dann wird das Land seine Sabbate geniessen, solange es verwüstet liegt und ihr im Land eurer Feinde seid. Ja, dann wird das Land ruhen und seine Sabbate geniessen dürfen. Solange es verwüstet liegt, wird es ruhen, weil es nicht ruhen konnte an euren Sabbaten, als ihr darin wohntet.» Interessanterweise wurde 3. Mose 26 dem Volk schon am Berg Sinai gegeben (V 45); das war noch, bevor die Kundschafter ausgesandt wurden, um das Land zu erkunden (4.Mo 13-14). Jahrzehnte vor dem Einzug in das ihnen von Jahwe verheissene Land hatte Jahwe den Israeliten also ein Leben im Land oder aber die Vertreibung versprochen,

Und ich will eure Städte zu Ruinen machen und eure heiligen Stätten verwüsten und euren lieblichen Geruch nicht mehr riechen.

kündigten einen Fünfstufenplan der Vergeltung im Rahmen des mosaischen Bundes an.»2 All die von Jahwe auferlegten Flüche sollten das Volk zum Bundesgehorsam gegenüber Ihn zurückbringen (z.B. 3.Mo 26,18.21) – wie wir schon mehrfach festgestellt haben. Zu diesen Strafen Jahwes für schamlosen und andauernden Bundesbruch gehört auch das Gericht über das verheissene Land in 3. Mose 26,31-35: «Und ich will eure Städte zu Ruinen machen und eure heiligen Stätten verwüsten und euren lieblichen Geruch nicht mehr riechen. Und ich will das Land verwüsten, sodass eure Feinde, die darin wohnen werden, sich davor entsetzen sollen. Euch aber

je nachdem, ob sie im Bundesgehorsam bleiben oder Ihm ungehorsam sein würden. Walter C. Kaiser formuliert es so: «Das Eigentumsrecht am Land (als Geschenk Gottes) ist gesichert und ewig, aber ob irgendeine der Generationen das Land besitzt, hängt von ihrem jeweiligen Gehorsam ab.»3 Schon im vorhergehenden Kapitel nannte Jahwe das Land «Sein Eigentum»: «Ihr sollt das Land nicht für immer verkaufen; denn das Land gehört mir, und ihr seid Fremdlinge und Gäste bei mir» (3.Mo 25,23). Wer denkt, die biblischen Landesverheissungen würden über Gebühr betont, sollte sich diesen Vers zu Herzen nehmen: Bis zu diesem Tag gehört das Land Jahwe.

Trotz der Bundesbrüche und selbst wenn das Volk schliesslich in das angedrohte Exil ziehen müsste, schliesst dieses Kapitel von Segen und Fluch (3.Mo 26) mit der Verkündigung von Jahwes Absichten sowohl mit Seinem Land als auch mit Seinem Volk: «Dann werden sie ihre Schuld und die Schuld ihrer Väter bekennen samt ihrer Untreue, die sie gegen mich begangen haben, und dass sie sich mir widersetzten, weswegen auch ich mich ihnen widersetzte und sie in das Land ihrer Feinde brachte. Und wenn sich dann ihr unbeschnittenes Herz demütigt, sodass sie dann ihre Schuld annehmen, so will ich an meinen Bund mit Jakob gedenken, und auch an meinen Bund mit Isaak und auch an meinen Bund mit Abraham, und ich will an das Land gedenken. Aber das Land wird von ihnen verlassen sein, um seine Sabbate zu geniessen, indem es ohne sie öde liegt; sie aber werden ihre Schuld büssen, eben deshalb, weil sie meine Rechtsbestimmungen missachtet haben und ihre Seele meine Satzungen verabscheut hat. Jedoch, auch wenn sie im Land der Feinde sein werden, so will ich sie nicht so verwerfen und sie nicht so verabscheuen, dass ich ein Ende mit ihnen mache oder meinen Bund mit ihnen breche; denn ich, der Herr, bin ihr Gott. Und ich will zu ihren Gunsten an meinen ersten Bund gedenken, als ich sie aus dem Land Ägypten herausführte vor den Augen der Heidenvölker, um ihr Gott zu sein. Ich bin der Herr» (3.Mo 26,40-45). 3. Mose 26,40-45 ist eine ausserordentlich wichtige Schriftstelle, um Gottes Pläne und Absichten mit dem jüdischen Volk und dem im abrahamitischen Bund zugesagten Land zu verstehen. Allerdings bleibt das unter Theologen weithin unberücksichtigt. Denn «das 3. Buch Mose gehört nicht gerade zu den ersten biblischen Büchern, die Bibelschüler zu eschatologischen Studien heranziehen».4 William D. Barrick fasst die Bedeutung von 3. Mose 26 richtig zusammen: «Theologen und Ausleger haben es versäumt, 3. Mose 26 ebenso viel Aufmerksamkeit zu schenken wie 5. Mose 27-28; dieses Versagen hat das Lehrgebäude der Kirche ausgehöhlt.»5 Dies ist kein «Darbyismus des 19. Jahrhunderts», wozu man schlussfolgert: «Die Theorie des Futurismus bezüglich


30 HINTERGRUNDINFORMATIONEN Bibel und Israel AUS ISRAEL SOFORTHILFE FÜR ISRAEL

Nachrichten aus Israel®

Nachrichten aus Israel • 04/2012

Israel ist eine neue Lehre, die erst um 1830 entstanden ist.»6 Nein, dies ist vom ersten Moment an inspiriertes Wort Gottes, das von Jahwe ausgegangen ist. Zu behaupten, die Verheissungen in 3. Mose 26,40-45 seien eine Lehre aus dem 19. Jahrhundert, würde bedeuten, die folgenden Aussagen seien der «relativ neuen» Lehre der Reformation zuzurechnen und nicht dem ersten Jahrhundert, in dem Paulus dies schrieb: «Der Gerechte wird aus Glauben leben» (Röm 1,17) oder «Da wir nun aus Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus» (Röm 5,1). Nochmals: Ob jemand 3. Mose 26 in seine Eschatologie einschliesst oder

Nachkommen Abrahams zu geben versprochen hat. Die Erfüllung der Landesverheissungen wartet darauf, wartet auf Israels Busse. Wenn Israel sich zu Gott wendet und seine Sünden bekennt, wird Gott es im verheissenen Land wiederherstellen. Chronologisch gesehen ist 3. Mose 26 die erste detaillierte Beschreibung von Israels eschatologischer Busse und Wiederherstellung. Dieses Kapitel bietet bedeutende Belege dafür, dass der Ungehorsam gegen den mosaischen Bund auf die Beseitigung des im abrahamitischen Bund versprochenen Segens hinausläuft. Es ist das Herzstück der Ankündigungen der alttestamentlichen Propheten über das zukünftige messianische Königreich. Zu einem korrekten Verständnis des prophetischen Programms des Alten Testaments gehört die Offenbarung von 3. Mose 26.»7  Siehe dazu William D. Barrick, «The Mosaic Covenant», Master’s Seminary Journal 10/2 (Herbst 1999), 213-32, und besonders, wie die Bestätigung des mosaischen Bundes keine der vorherigen Bundesverheissungen Jahwes aufhebt. Siehe auch Johannes H. Sailhamer, «The Mosaic Law and the Theology of the Pentateuch», WTJ 53 (1991), 241-61. 2 William D. Barrick, «Inter-covenantal Truth and Relevance: Leviticus 26 and the Biblical Covenants», Master’s Seminary Journal 21/1 (Frühjahr 2010), 82. – Die fünf Stufen sind (1) Schwächung und Misserfolg (3.Mo 26,16-17), (2) Wassermangel (V 18-20), (3) Verwüstung durch wilde Tiere (V 21-22), (4) Beraubung durch die Belagerung (V 23-26) und (5) Deportation (V 27-38) [Ebd. n. 2]. 3 Walter C. Kaiser, Jr., «The Promised Land: A Biblical-Historical View», 307. 4 William D. Barrick, «The Eschatological Significance of Leviticus 26», Master’s Seminary Journal 16/1 (Frühjahr 2005), 95. 5 Ebd., 125. 6 Contra Cox, The New-Covenant Israel, 73. 7 Ebd., 125-26. – Für andere eschatologische Verheissungen im Pentateuch, wie der vierfache Gebrauch des Begriffs «am Ende der Tage» im Pentateuch (1.Mo 49,1; .4.Mo 24,1424; 5.Mo 4,30 und 31,29) und ihre Bedeutung siehe Johannes H. Sailhamer, Genesis, Expositor’s Bible Commentary, ed. Frank E. Gaebelein (Grand Rapids: Zondervan, 1990) 2:132. Für die messianischen Bedeutungen von 1. Mose 49,1 und «das Ende der Tage» siehe Johannes H. Sailhamer, «The Messiah of the Hebrew Bible», Journal of the Evangelical Theological Society 44:1 (März 2001), 12-22. 1

Ihr sollt das Land nicht für immer verkaufen; denn das Land gehört mir, und ihr seid Fremdlinge und Gäste bei mir

nicht, hat weitreichende Auswirkungen auf die Auslegung späterer biblischer Passagen. Barrick fasst die eschatologische Bedeutung von 3. Mose 26 so zusammen: «3. Mose 26 enthält Offenbarungen über Israels zukünftige Busse und Wiederherstellung; diese werden sowohl im Alten als auch im Neuen Testament bestätigt. Da ihre Busse und Wiederherstellung noch nicht erfolgt sind, muss die Erfüllung eschatologisch eingeordnet werden. Die Nähe von 3. Mose 26 zum abrahamitischen Bund knüpft die Erfüllung an das Land, das Gott den

Schweiz: Missionswerk Mitternachtsruf Abteilung Beth-Shalom Ringwiesenstrasse 12a CH 8600 Dübendorf Tel. 0041 (0)44 952 14 17 Fax 0041 (0)44 952 14 19 E-Mail: beth-shalom@mnr.ch

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Initialen der Autoren und Quellenangaben in dieser Ausgabe: ZL = Zwi Lidar; CM = Conno Malgo; AN = Antje Naujoks


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Prophetie-Konferenz Zavelstein

Dem Glauben Zukunft geben mit Norbert Lieth und Alexander Seibel Norbert Lieth, Verk체ndiger, Bibellehrer und Vorstandsmitglied des Missionswerkes Mitternachtsruf Alexander Seibel, vollzeitiger, weltweit t채tiger Verk체ndiger des Evangeliums mit Schwerpunkt Apologetik

Freitag, 15.06.2012, 20:00 Uhr Samstag, 16.06.2012 09:00 Uhr, 10:30 Uhr, 15:30 Uhr, 17:00 Uhr, 20:00 Uhr Sonntag, 17.06.2012, 09:00 Uhr, 10:30 Uhr Bibel- und Erholungsheim Haus Felsengrund Weltenschwanner Strasse 25 DE 75385 Bad Teinach-Zavelstein


Mitternachtsruf-Freundestreffen in

Sindelfingen Stadthalle, Schillerstr. 23

Do. 17.05.2012 (Himmelfahrt)

10.00 Uhr: Norbert Lieth 14.00 Uhr: Daniel Yahav / Elia Morise

Drei Nationen ein Thema:

JESUS Norbert Lieth

Ein Deutscher. Er gehört dem Vorstand des Missionswerks Mitternachtsruf an. Ein Schwerpunkt seiner Verkündigung ist die biblische Prophetie. Er ist verheiratet, hat vier Kinder und lebt in der Schweiz.

Daniel Yahav

Elia Morise

Ein Israeli. Er ist Sohn eines Holocaust-Überlebenden, wurde 1959 in Jaffa geboren und traditionell jüdisch erzogen. Mit 15 Jahren kam er zum Glauben an Jesus. Er ist Pastor der Pniel-Gemeinde in Tiberias.

Ein Ägypter. Er ist freier Mitarbeiter des Missionswerks Mitternachtsruf und als Evangelist und Islamexperte international unterwegs, besonders in der arabischsprechenden Welt. Er lebt mit seiner Familie in Deutschland.

✘ Spezielles Highlight im musikalischen Programm: eine christlich-arabische Musikgruppe. ✘ Besonderes für die Kinder: Hans-Jürgen Braun und sein rollender Kindertreff. ✘ Grosser Büchertisch!

n ere d son

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n e em mm ein r o k nte l u l i Tag w r e h der c n i o l bes erz n i E H be

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