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D i e

K u n d e n z e i t u n g

aktuell

Der neue Volks-Wagen: mit Hightech-Produkten von BorgWarner BERU Systems

BERU Zündspulen

Glühkerzentechnologien

Millionenfach verbaut in Erstausrüstung und Aftermarket Seite 2, 3 und 11

Patentierte Innovationskraft, neue PSG-Linie, Werkstoff Keramik Seite 4–8

Werkstatttipps Gewusst wie: der erfolgreiche Glühkerzenund Zündspulentausch Seite 14/15

BERU® ist eine registrierte Marke der BorgWarner BERU Systems GmbH


Zündungstechnik

Dieselkaltstarttechnologie

Elektronik

Sensorik

VW Baukastenkonzept mit BorgWarner BERU Systems

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser, wohl kaum ein Begriff ist in unserer Branche (und den meisten anderen) so sehr von Bedeutung wie die Qualität. Aber was ist das überhaupt – Qualität? Doch weit mehr als die Definition laut Lexikon, also die Beschaffenheit einer Sache bzw. deren Güte oder Wert. Qualität ist das, was ein Produkt, ein Sortiment, eine Leistung ausmacht. Eine Marke untrennbar mit dem Begriff Qualität zu verbinden, das ist es, was BERU in nun über 100 Jahren gelungen ist. Denn Qualität ist nichts Kurzfristiges, sondern das Ergebnis kontinuierlichen Arbeitens und ständigen Noch-besser-Werdens. Grundstein für Qualität ist sicherlich die hohe Innovationskraft, die sich auch an den zahlreichen BERU Patenten zeigt (von denen wir Ihnen in dieser Ausgabe einige aus dem Glühkerzenbereich vorstellen). Unabdingbar auch das Niveau der Fertigung, das wir Ihnen diesmal anhand eines Blicks in die Produktionshalle der BERU Glühkerzen-Innovation PSG aufzeigen. Aber einer der elementarsten Qualitätsfaktoren ist das, was bei Ihnen, unseren Partnern in Handel und Werkstatt, als Servicequalität wahrgenommen wird: die Sicherheit, dass Sie bei BERU Menschen erreichen, die Sie um Rat fragen können – ob im Außendienst, im Innendienst oder an der Hotline. Die Gewissheit, dass bei uns Praktiker arbeiten, die sich genau mit den Problemen auseinandersetzen, mit denen Sie vor Ort tagtäglich konfrontiert werden – und die Ihnen diese Erfahrungen praxisgerecht aufbereiten, beispielsweise als monatlichen Newsletter oder als Werkstatttipp. Das Wissen, dass Sie von uns unterstützt werden, nicht nur, aber auch mit Werbung und Verkaufsförderung. Und die Gewissheit, dass Sie mit uns einen Partner haben, der Ihnen Zugang zu einer laufend bedarfsgerecht erweiterten Produktpalette verschafft. Diese hohe Qualität in allen Bereichen wird mit der Vereinbarung weiter ausgebaut, die ab 1. Januar 2013 die Federal-Mogul Aftermarket GmbH, Ludwigsburg zum exklusiven weltweiten Vertriebspartner für alle BERU Aftermarket Produkte macht. So können wir dem freien Kfz-Teile-Handel eine noch breitere Produktpalette und ein erweitertes globales Vertriebsnetz anbieten: BERU Zündungskomponenten für Benzinmotoren, Sensoren, Glühkerzen und Dieselkaltstartsysteme in der bekannt hohen Produktqualität, hergestellt an den Ihnen bekannten Fertigungsstätten, betreut von einer eingespielten Vertriebsmannschaft. Kurz: Alle Faktoren, die die

BorgWarner BERU Systems liefert Zündspulen, Drucksensor-Glühkerzen PSG, ISS-Glühkerzen, Glühsteuergeräte und Innenraum-Zuheizer (PTC) für den neuen Golf und viele weitere Modelle, die auf dem neuen Modularen Querbaukasten von VW aufbauen. Nach dem Audi A3 ist der Golf VII das zweite Fahrzeug, das auf dem sogenannten Modularen Querbaukasten (kurz: MQB) von Volkswagen basiert. Dieses neue, mar­ kenübergreifende Konzept für Fahrzeuge mit quer eingebauten Motoren beinhaltet standardisierte Bauteile, Maße und Produktionsprozesse für mehr als 40 Modelle von VW, Audi, Škoda und Seat – mit dem Ziel, insbesondere in den volumen­ starken Segmenten die Entwicklungs­zei­ten zu reduzieren, Produk­tions- und Lo­gis­­tik­ prozesse zu optimieren und die weltweite Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern. Die Vorteile für die Kunden: mehr Platz im Innenraum, verbesserte Sicherheit und ver­brauchsgünstigere Motoren. Die Herausforderungen für die Lieferanten: die Komponenten so zu konzipieren, dass sie den hohen Anforderungen bezüg­lich Effizienzsteigerung, Bauraum- und Gewichtsersparnis (pro Fahrzeug durchschnittlich 50 kg) gerecht werden. BorgWarner BERU Systems konnte mit gleich mehreren innovativen Produkten über­zeugen. Zum Beispiel mit Plug-TopZündspulen: Ihre Elektronik wurde vom Motor­­ma­na­gement direkt in die Zündspule

verla­gert. Das innovative Kon­zept ist ex­ trem platzsparend und erzeugt eine hö­ here Verbrennungsenergie und größere Zünd­spannung – für weniger Emissionen, weniger Verbrauch, erhöhte Leistung und Zuverlässigkeit. Durch den Einsatz neuer synthetischer Materialien sind die Zündspulen auch gegen die Auswirkungen feuchter Hitze im Motorraum geschützt. Für die Euro-6-Variante der Selbstzünder liefert BorgWarner BERU Systems die Druck­sensor-Glühkerze PSG sowie ISSGlühkerzen und Glühsteuergeräte in die Serie. Die vielfach ausgezeichnete Pres­ sure Sensor Glow Plug (PSG) besteht aus dem besonders robusten Stahlheizstab des bewährten BERU Diesel-Schnellstartsystems ISS (Instant Start System) und einem piezo-resistiven Sensor. Dieser ermittelt in einem Leitzylinder den sich zyklisch schnell ändernden Brennraumdruck und meldet ihn kontinuierlich an die MotorSteuerelektronik weiter. In Verbindung mit drei ISS-Glühkerzen ermöglicht die PSG einen „otto­ motorischen Schlüsselstart“, eine präzise Regelung der Verbrennungsvorgänge, stabilen Leerlauf, saubere Last­ annahme und geringe Schadstoff­­ emis­

sionen, selbst bei extrem tiefen Tem­pe­­­­ra­ turen von bis zu minus 25 Grad Celsius. Auch in der Euro-5-Variante arbeitet Diesel­ kaltstarttechnologie von BorgWarner BERU Systems: Die in Kombination mit BERU Glühsteuergeräten eingesetzten BERU ISSGlüh­kerzen heizen extrem schnell auf und halten auch den durch die Start-StoppAutomatik bedingten hohen Startfrequenzen stand. Für eine rasche Erwärmung des Fahrzeug­ innenraums sorgen im neuen Golf und in anderen Fahrzeugmodellen des VW Konzerns wie Audi A3 und Škoda Octavia BERU Innenraum-Zuheizer (PTC) der Generation II. Die Basis entsteht in einem inno­ vativen Verfahren (sog. Strangpressen), bei dem ein erwärmter Pressling (Block) mit einem Stempel durch eine Gussform gedrückt wird – ein Verfahren, das die Herstellung auch sehr komplexer Formen in einem ein­zigen Prozessschritt erlaubt. Das Strang­­­pressprofil wurde eigens für die hohen An­ forderungen des MQB (eingeschränkter Bauraum, hohes Leistungsniveau bei mög­ lichst geringem Luftwiderstand) optimiert.

Marke BERU ausmachen, fungieren nun unter dem Dach der weltweit bekannten Marke Federal-Mogul. In diesem Sinne freuen wir uns auf einen guten Start ins Jahr 2013 … und wünschen Ihnen nach einem hoffentlich erholsamen und besinnlichen Jahresausklang einen guten Auftakt in die neue Saison. Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen. Ihr

INHALT Diese BERU aktuell enthält wichtige Informationen – auch für Ihre Mitarbeiter. Bitte geben Sie die Zeitung nach der Lektüre weiter oder fordern Sie zusätzliche Exemplare an!

NEWS

Produkt-News

Werkstatttipps

Editorial. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

BERU Keramikglühkerzen:

Werkstattreport:

BorgWarner BERU Systems im

innovative Werkstoffe und Konzepte. . . . . . . . . . 8

Prüfung von Wasserglühkerzen. . . . . . . . . . . . . 13

VW Querbaukasten und in vielen

Ganzjahresthema Glühkerzen-Check. . . . . . . . . 8

Austausch von Glühkerzen, Zündspulen

anderen Fahrzeugen in der Erstausrüstung. . . . 2/3

Neu in Handel und Werkstatt . . . . . . . . . . . . . . 10

und ISS-Steuergeräten . . . . . . . . . . . . . . . . . 14/15

Die Glühkerzen-Experten:

BERU Zündspulen – innovative Umsatzträger . . 11

Blick in die PSG-Hightech-Fertigung . . . . . . . . 4/5 Niko Johannidis

Patentierte Innovationskraft,

Verkaufsförderung

Director Sales + Marketing Aftermarket

Teil 2: Glühkerzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6/7

Aktuelle Aktionen:

BERU – die Marke im Wandel der Zeit . . . . . . . . 9

Glühkerzen und Zündkerzen. . . . . . . . . . . . . . . 12

Ihre Meinung ist mir wichtig: beruaktuell@beru.com

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beru.borgwarner.com


BorgWarner BERU Systems in der Erstausrüstung

Die internationale Automobilindustrie stattet ihre Neufahrzeuge mit Komponenten und Systemen von BorgWarner BERU Systems aus – und vertraut damit auf die über 100-jährige Erfahrung, hohe Innovationskraft und umfassende Fertigungskompetenz des Spezialisten für Zündung, Dieselkaltstart, Elektronik und Sensorik. Hier nur einige Beispiele, stellvertretend für viele weitere.

Die vierte Generation des Clio wurde gründlich überarbeitet. Die Front des Clio 4 trägt das neue Renault Markengesicht – mit großem Lufteinlass, prominent platziertem Logo-Rhombus und LEDTagfahrlicht. Seine fließenden Seitenlinien setzen sich dank verborgener Griffe auf den hinteren Seitentüren ohne optische Unterbrechung fort. Ausgestellte Radkästen und eine steil abfallende Heckscheibe prägen die Heckpartie. Auch die inneren Werte wurden modernisiert: Mit dem Turbo­benziner ENERGY TCe 90 bringen die Franzosen ihr erstes Drei­ zylinder-Serientriebwerk auf die Straße – mit 0,9 l Hubraum, 66 kW und einem Normverbrauch von 4,3 l pro 100 km. Noch sparsamer unterwegs ist der ENERGY dCi 90, der sich laut Hersteller mit 3,6 l pro 100 km begnügt. Ob Selbstzünder oder Benziner: Sie arbeiten mit Glühkerzen bzw. Zündspulen von BorgWarner BERU Systems.

Mit einem Längenzuwachs von 10 cm und einem um 35 l gewachsenen Laderaumvolumen von 495 l, bei umgeklappter Rückbank sogar 1.500 l, hat der neue BMW 3er Touring an Kombi-Qualitäten zugelegt. Besonders beladefreundlich: die separat öffnende Heckscheibe und auf Wunsch nun auch der „Smart Opener“ – ein Mechanismus, mit dem sich der Kofferraum durch eine Fußbewegung unter der Stoßstange öffnen lässt. Unter der Motorhaube zeigen sich die Ergebnisse der BMW Entwicklungsstrategie EfficientDynamics, deren geforderte Fahrdynamiksteigerung bei gleichzeitig reduzierten Verbrauchs- und Emissionswerten in den neuen Benzin- und Dieselaggregaten erfolgreich umgesetzt ist. Die besten Werte bietet der 85 kW starke 316d, der mit weit unter 5 l pro 100 km auskommen soll. Für den schnellen und zuverlässigen Start dieser und der anderen Selbstzünder ist modernste Dieselkaltstarttechnologie im Einsatz: Glühsteuergeräte und Stahlglühkerzen von BorgWarner BERU Systems.

Der Plan von Mercedes-Benz Designchef Gordon Wagener, mit der neuen A-Klasse „das aufsehenerregendste Auto in dieser Klasse“ zu kreieren und die Kunden zu begeistern, ging auf: Wegen der hohen Nachfrage reichen die Fertigungskapazitäten der Werke bereits heute nicht mehr aus, ein Teil der Produktion wird nun nach Finnland ausgelagert. Neben der Formensprache wurden auch die Motoren kräftig überarbeitet. So steht das „A“ bei den Dieselmodellen dank äußerst niedriger Normverbräuche auch für die „Energieeffizienzklasse A“. Erreicht wird dieser Standard durch das Zusammenspiel modernster Systeme wie der serienmäßigen ECO Start-Stopp-Funktion. Weil die hohe Startfrequenz an das Glühsystem extreme Anforderungen stellt, setzt Mercedes-Benz auf Technologien vom Dieselkaltstartspezialisten: auf Glühkerzen in Kombination mit Glühsteuergeräten von BorgWarner BERU Systems.

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Den neuen Twingo hat Renault mit Glüh­ker­zen, Zündkerzen und Zündspulen von BorgWarner BERU Systems ausgestattet.

Auch der Citroën C4 arbeitet mit Zündkerzen von BorgWarner BERU Systems.

Der neue Peugeot 208 zündet zuverlässig mit Zündkerzen von BorgWarner BERU Systems.

Technik vom Feinsten: der Jaguar XF Sportbrake mit PTC-Zuheizern, Temperatursensoren und Ent­stör­kondensatoren von BorgWarner BERU Systems.

Der Dacia Dokker ist ausgerüstet mit Glühkerzen von BorgWarner BERU Systems.

In den Dieselmotoren des Renault Clio 4 Grandtour arbeiten Glühkerzen, in den Benzinern Zündspulen aus dem Hause BorgWarner BERU Systems.

Auch in den Selbstzündern des BMW X1 Facelift steckt Technik von BorgWarner BERU Systems: Glühsteuergeräte und Stahlglühkerzen.

Die Dieselmodelle des Dacia Sandero gehen mit Glühkerzen von BorgWarner BERU Systems an den Start.

Das Espace 4 Facelift hat Renault mit Zündspulen von BorgWarner BERU Systems ausgestattet.

Die Dieselmotoren des neuen Renault Master sind mit Glühkerzen von BorgWarner BERU Systems bestückt.

Adam heißt der Neue von Opel. Die Dieselmo­ toren des City-Flitzers starten mit Glühkerzen und Glühsteuergeräten von BorgWarner BERU Systems.

Original BERU Markenprodukte arbeiten unter anderem in Fahrzeugen und Motoren von AGCO International, ATAG, Audi, AVL Schrick, Bajaj, Balzer, BASF, Behr, BMW, Caterpillar, Chery, Chrysler, Citroen, CMD, Contitech, Cosworth, Cummins, Dacia, DAF, Daimler, Deutz, DMAX, Dodge, Ducati, Dürr, Eberspächer, Eisenmann, Elco, Eltec, EvoBus, Faurecia, FEV, Fiat, Ford, FTE, Gateway, General Dynamics, General Engines, GM, GMC, Great Wall, Guascor, Hindustan, Hyundai, IAV, IHR, IMCO, IRISBUS, Isuzu, Iveco, Jeep, John Deere, Kia, KTM, Kubota, Land Rover, Liebherr, Mahindra + Mahindra, MAN, Mann+Hummel, Mazda, Mercedes Benz, Mercedes-AMG, MTU, Navistar, Nissan, Opel, Perkins, Peugeot, Piaggio, Renault, Rotex, SAIC, Same Deutz, Scania, Skoda, Smart, Ssangyong, Steyr Motorentechnik, Tatra, Telco, Tenneco, Toyota, Vaillant, Valeo, Vauxhall, Visteon, Volvo Penta, Volvo Truck, VW, Wärtsilä, Yanmar, ZF

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Zündungstechnik

Dieselkaltstarttechnologie

Elektronik

Sensorik

PSG: Innovation in High PSG – diese drei Buchstaben stehen für „Pressure Sensor Glow Plug“, also DrucksensorGlühkerze … und damit für eine der bedeutendsten Innovationen in der Dieselkaltstarttechnologie: eine Glühkerze, die nicht nur als Wärmespender für den Selbstzünder fungiert, sondern darüber hinaus noch als Messgerät – mitten im Brennraum. Dies geschieht durch einen integrierten Sensor, der den Brennraumdruck permanent überwacht – und durch die laufende Anpassung der Einspritzung höhere Druckspitzen und damit eine Reduktion der Emissionswerte ermöglicht. Damit schafft die PSG wichtige Voraussetzungen zur Erfüllung der neuen, immer strenger werdenden Abgasgesetze in Europa, den USA und Asien.

Werk in etliche Dieselmodelle verbaut. Aufgrund der zahlreichen Erstausrüstungseinsätze steigt auch der verschleißbedingte Ersatzbedarf im Aftermarket, wo die PSG als Original-Ersatzteil disponierbar ist.

Stecker

Hochstromanschluss

Messmembran

Glühkerzen-Heizstab Leiterplatte mit Elektronik

Zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem der begehrte Automechanika Innovation Award, der Eureka Lillehammer Award oder der Automotive News PACE Award, dokumentieren die Bedeutung der PSG für die Automobilbranche im Allgemeinen und für die Dieselkaltstarttechnologie im Besonderen. Heute wird die PSG von VW, Audi und Opel ab

Glühkerzen-Körper

Dichtung Schnitt durch die intelligente Drucksensor-Glühkerze PSG.

Neue modulare PSG-Fertigungslinie Die Zukunft des Dieselmotors bedingt intelligente, ressourcenschonende Lösungen wie die PSG. Um der steigenden Nachfrage nach dieser Glühkerzen-Innovation auch mittel- und langfristig gerecht zu werden, hat BorgWarner in eine hochkomplexe Fertigungslinie investiert. Das vollautomatische Konzept besteht aus 16 Einzelmodulen, in denen die gesamte Prozesskette stattfindet – von der Zuführung des ersten Einzelteils bis zur endmontierten PSG. Signifikantes Merkmal der neuen Linie ist die strikte Trennung von Montage- und Schweißvorgängen mit entsprechend hoher Prozesssicherheit und Effizienz. Bei der Verschweißung kommen neueste Lasertechnologien zum Einsatz; die Schweißoperationen werden durch exakt gesteuerte Zuleitung und Absaugung von Schutzgas optimiert – und durch modernste Kameratechnologie überwacht. Ein PC-basiertes Steuerungskonzept ermöglicht die Rückverfolgbarkeit bis zum einzelnen Bauteil. Zahlreiche in die Prozesskette integrierte Prüfeinrichtungen sichern das hohe Qualitätsniveau jeder einzelnen Pressure Sensor Glow Plug aus dem Hause BorgWarner BERU Systems ab.

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Blick in die modular aufgebaute Fertigungslinie für PSG-Drucksensor-Glühkerzen.

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Dieser Fertigungsschritt wird über ein Bildverarbeitungssystem überwacht.

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Der Glühstromanschluss wird durch den Kanal im Innern des Sensormoduls geführt.

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Die 100%-Funktionsprüfung der PSG: Die Glühprüfung beweist, dass die Kerze in der vorgegebenen Zeit auf die geforderte Temperatur kommt.

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Auftakt des vollautomatischen Fertigungsprozesses: Die Montage des Heizstabs und seiner Verlängerung, …

Im 6. Modul wird der Sensor mit Laser an die Verlängerung geschweißt.

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Anschließend findet die Dichtigkeitsprüfung statt.

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htech-Fertigungsqualität Die PSG im Handel In diesen Fahrzeugen ist die BERU PSG ab Werk im Einsatz – und als OriginalErsatzteil im Handel erhältlich: BERU Typ PSG 001

PSG 002

PSG 003

PSG 004

BERU Bestell-Nr. 0 103 010 903

0 103 111 104

0 103 110 904

0 103 010 104

Verwendung

Motoren

Opel Insignia Sports Tourer

A 20 DTC; A 20 DTJ; A 20 DTH

Opel Astra J

A 20 DTH

Opel Zafira C

A 20 DT; A 20 DTL; A 20 DTH

VW Beetle

CJAA

VW Golf/ Variant/4 Motion

CJAA

VW Jetta/Syncro

CJAA

VW Touareg

CATA

Audi A4/S4/ Avant/quattro

CCLA; CKVB

Audi A4 allroad quattro Audi A5/S5 Coupe/ Sportback

CKVB

Audi A6/S6/Avant quattro

CKVB; CKVC

Audi A7 Sportback

CKVB; CKVC

Audi Q7

CATA; CCMA; CLZB; CNRB

Opel Meriva B

A 13 DTC (LDV); A 13 DTE (LFS)

Opel Corsa D

A 13 DTC (LDV)

Opel Astra J

A 13 DTE (LFS) bis einschl. MJ 2011

Opel Astra J

A17DTE; A17 DTF

CKVB

am Standort Ludwigsburg 3

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… die hier im Detail sichtbar ist.

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Heizstab und Verlängerung werden im 2. Modul per Laser verschweißt.

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Die Zuführung des Glühkerzen-Körperoberteils wird durch eine Kamera überwacht und dokumentiert.

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Um die flexible Lagerung des Heizstabs zu erreichen, wird das Glührohr von einem Faltenbalg umschlossen. Die Abbildung zeigt die Faltenbalg-Zuführung über einen Fördertopf.

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Jetzt erfolgt die Prüfung der Kerzengeometrie: Die Endmaße und ein exakter Rundlauf werden über ein Kamerasystem dokumentiert.

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Dann wird der Glühstromanschluss an den Innenpol montiert und verschweißt.

Zur Zentrierung des Heizstabs wird hier der O-Ring in die Verlängerung montiert.

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Im Logistikmodul werden die Teile vom ersten in den zweiten Fertigungsstrang verbracht, wo zunächst die Vormontage der Vergusskappe stattfindet.

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Nur Kerzen, die alle Tests bestanden haben, werden zum nächsten Schritt, der Laserbeschriftung, weitertransportiert.

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Hier werden die geprüften Drucksensor-Glühkerzen verpackt, bevor sie zum Versand gebracht werden.

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Zündungstechnik

Dieselkaltstarttechnologie

Elektronik

Sensorik

BERU Glühkerzentechnologien: Ein Patent beweist Einfallsreichtum und technisches Know-how. Bringt der Erfinder noch ein Gespür für den Markt mit, gepaart mit entsprechender Problemlösungskompetenz, dann können Patente wegweisend für die Entwicklungen einer gesamten Sparte werden. So wie die zahlreichen Patente, mit denen BERU Systems die Erfolgsgeschichte des Selbstzünders mitgeschrieben hat. Nachdem wir Teil 1 dieser Reihe bedeutenden BERU Zündspuleninnovationen gewidmet haben, zeigen wir Ihnen heute anhand ausgewählter Beispiele, wie BERU Glühkerzenpatente dazu beigetragen haben, dass der Selbstzünder immer komfortabler, sparsamer, zuverlässiger und langlebiger wurde – und sich am Markt so erfolgreich durchsetzte.

technologie maßgeblich Vorschub leistete: die einpolige Drahtglühkerze, deren Glühstab die Luft aufheizte und somit eine kontrollierte Entzündung des Kraftstoff-LuftGemischs ermög­lichte. 1931 wurde diese zur zweipoligen Drahtglühkerze weiterentwickelt, die neben der Heizwendel erstmals eine vor Überhitzung schützende Regelwendel besaß.

Die Anfänge des Selbstzünders Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte Rudolf Diesel einen Motor, der ganz ohne Vergaser und Zündanlage auskam: Er zündete durch Einbringen von flüssigem Kraftstoff in reine, verdichtete Luft – was jedoch nur manchmal gelang. Derlei Startprobleme trieben BERU Unternehmensgründer Albert Ruprecht, der sich bereits mit der Erfindung einer innovativen Zündkerze in der Branche einen Namen gemacht hatte, zum weiteren Tüfteln an. 1929 brachte er ein Produkt auf den Markt, das der Diesel-

Erster Diesel-Pkw: mit BERU Glühwendelkerze Der Einsatz von Dieselmotoren beschränkte sich zunächst auf Lkw. Bis Mercedes-Benz 1936 auf der internationalen Motorrad- und Automobilausstellung in Berlin eine neue Ära des automobilen Antriebs einläutete: mit der Präsentation des legendären Mercedes 260 D der Baureihe W 138 – des ersten Pkw-Selbstzünders. Die Wärmespende für den 33 PS starken 2,6-l-Motor lieferte eine Glühwendelkerze von BERU: die 202 GE, in patentierter zweipoliger Ausführung, mit

Abb. 1 1932 von BERU zum Patent angemeldete Glühwendelkerze, die Starthilfe gab ein vorgeschalteter Glüheinsatz. Die zweipo­ lige Ausführung erlaubte erstmals, dass die Glühkerzen aller Zylinder in Reihe geschaltet werden konnten. Das Patent findet seinen Niederschlag in der 202 GE, die im weltweit ersten Diesel-Pkw arbeitete.

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Abb. 2 Ebenfalls 1932 zum Patent angemeldet und umgesetzt in der 202 GE: die parallele Schaltung mehrerer Drahtwendeln. Das Verdrillen von Einzeldrähten ermöglichte eine höhere abstrahlende Oberfläche gegenüber einem Einzeldraht mit gleichem Gesamtquerschnitt – und verminderte dadurch die Überhitzungsgefahr.

mehreren parallel geschalteten Einzelwendeln (Abb. 1 + 2). Verkürzung der Vorglühzeit: mit neuer Glühwendeltechnik Im Laufe der Jahre folgten weitere Innovationen, mit denen BERU die Entwicklung der Dieseltechnologie maßgeblich vorantrieb. Zum Beispiel eine in den Sechzigerjahren konzipierte Stabglühkerze mit zwei Glühwendeln, die in Magnesiumoxid eingebettet und von einem Stahlschutzrohr ummantelt waren. Ihre neuartige Vorglühkonstruktion ermöglichte eine Reduzierung der vormals als „Diesel-Gedenkminute“ verspotteten Vorglühzeit auf lediglich 20 Sekunden. 1978 dann ein wegweisendes Patent, auf dem noch die heutigen Stahlglühkerzen basieren: eine Kombination von Heiz- und Regelwendel, umgesetzt in einer selbstregelnden Stabglühkerze, die die Vorglühzeit

Abb. 3 Wegbereiter für den Schnellstart und die selbstregelnde Glühkerze: die Kombination von Heiz- und Regelwendel, 1978 von BERU zum Patent angemeldet. Diese auf dem Markt einzigartige Technologie setzte sich rasch durch.

auf nunmehr 5 bis 7 Sekunden verringerte (Abb. 3). In den folgenden Jahren hat das BERU Entwicklungsteam die Glühkerzentechnologie immer weiter fortentwickelt – und dazu beigetragen, dass der Dieselmotor mehr und mehr an Beliebtheit gewann. Sauberer Start: mit nachglühfähiger selbstregelnder Glühkerze Vor dem Hintergrund der Ölkrisen und steigenden Umweltbewusstseins entwickelten die BERU Versuchsingenieure Ende der Achtzigerjahre eine Glühkerze, die nach dem Start weiterglühte – und dadurch die Startgeräusche und -emissionen deutlich verringern konnte. Grundlage schaffte eine patentierte Regelwendel aus einer KobaltEisen-Legierung, die im Gegensatz zur bisherigen Ausführung aus Nickel ein steileres Regelverhalten und somit ein schnelleres Aufheizen ermöglichte, ohne die Gefahr zu überhitzen (Abb. 4).

Abb. 4 Schrittmacher für die Nachglüh-Technologie: die 1988 zum Patent angemeldete Regelwendel aus einer Kobalt-Eisen-Legierung. Durch das stärkere Abregelverhalten des neuen Werkstoffs ist es gelungen, einer Überhitzung bei laufendem Motor vorzubeugen.

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Patentierte Innovationskraft Schnellstart wie ein Benziner: mit BERU Instant Start System Die jüngere Geschichte des Dieselkaltstarts wird bestimmt vom BERU ISS (Instant Start System). Bestehend aus elektronisch gesteuerten Glühkerzen und einem Steuergerät ermöglichte es selbst bei extrem tiefen Temperaturen erstmals den Start praktisch ohne Vorglühzeit – und verbesserte gleichzeitig die Laufruhe, Lastannahme und Emissionswerte. Bereits 1990 schuf ein BERU Patent die Grundlage dafür: eine dauerglühfähige „Sofortstart-Glühkerze“. Ihre Heiz- und Regelwendel sind direkt in der Glühspitze angeordnet, weshalb nur ein relativ kleines Volumen aufgeheizt werden muss (Abb. 5). Mithilfe einer getakteten Ansteuerung kann die Kerze mit Überlast sehr schnell auf Starttemperatur aufgeheizt und dann elektronisch wieder abgeregelt werden. Die kurze Regelwendel kann Überschwinger abdämpfen, aber auch zur Widerstandsmessung für die Spannungsregelung verwendet werden – daher auch die Bezeichnung „Sensorwendel“. Bedeutende europäische und asiatische Glühkerzenhersteller erwarben Lizenzen auf dieses Patent, ohne das der Dieselsofortstart nicht möglich geworden wäre.

Abb. 5 Dauerglühfähige „Sofortstart“-Glühkerze für getaktete Ansteuerung – später als ISSGlühkerze am Markt. Eine Heiz- und eine kurze „Sensor-“ oder Steuerwendel sind in der Glühspitze konzentriert (1990).

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Weitere Effizienzsteigerungen: neue Keramikglühkerzen-Konzepte Die zur weiteren Senkung von Verbrauch und Emissionen eingesetzten modernen Motorentechnologien stellen an die beteiligten Komponenten extreme Anforderungen: noch schnellere Aufheizzeiten, höhere Druck- und Temperaturresistenz sowie eine weitere Optimierung des Regelverhaltens. Die sich hierfür anbietenden keramischen Werkstoffe stießen jedoch bislang häufig an ihre Grenzen. Bis ein Kreis von BERU Ingenieuren neue Produktionsverfahren entwickelte, die bald darauf in der Serie umgesetzt werden konnten. Eines dieser Verfahren ist die sogenannte Koextrusion, bei der mehrere Schichten unterschiedlicher Keramikmassen zu einem koaxialen Aufbau, also um eine gemeinsame Achse herum, zusammengefügt werden (Abb. 6). Ein weiteres Patent für die BERU Keramikglühkerze beschreibt das Aufbringen der Heizschicht auf den Keramikheizstab durch thermisches Spritzen (Abb. 7). Dieses Verfahren erlaubt eine gezielte Einstellung des Heizwiderstands sowie die konzentrische Anordnung in der Heizstabspitze. Durch die innovativen Konzepte und Herstellungsmethoden (mehr dazu auf der

Abb. 6 Durch ein neuartiges Verfahren (2003) hergestellter Heizstab einer Keramikglühkerze: Mittels Koextrusion werden mehrere Schichten unterschiedlicher Keramikmassen zu einem koaxialen Schichtaufbau zusammengefügt. Dies schützt die keramischen Heizstäbe und ermöglicht eine außen liegende Heizschicht.

nächsten Seite) bieten die BERU Keramikglühkerzen gegenüber Konkurrenzprodukten entscheidende Vorteile: eine höhere Heizstabsta­bilität und optimierte Regelbarkeit, eine schnellere Aufheizung durch die außen liegende Heizschicht – und die Wärmeerzeugung direkt dort, wo sie für den Kaltstart gebraucht wird. Verbrennungsoptimierung: mit Drucksensor-Glühkerze PSG Immer strengere Abgasnormen verlangten eine weitere Reduktion von Verbrauch und Emissionen. Da hierfür eine Verbrennungsoptimierung viel versprechende Potenziale bot, setzten die BERU Ingenieure direkt am Ort des Geschehens an: Sie integrierten in die Glühkerze einen Sensor, der zylinderselektiv den sich zyklisch schnell ändernden Brennraumdruck erfasst und ihn kontinuierlich an die Steuerungselektronik des Motors weitermeldet, um die Verbrennung den aktuellen Gegebenheiten optimal anzupassen (Abb. 8). Diese fortlaufende Rückkopplung erlaubte erstmals eine Closed-LoopRegelung von Kraftstoffeinspritzung, Ladedruck und Abgasrückführungsraten – und damit eine deutliche Reduzierung von Kraftstoffverbrauch, Feinstaub- und insbesondere Stickoxid-Emissionen, wie sie die

Abb. 7 Weitere Verfahrensinnovation zur Keramikglühkerzen-Herstellung: das Aufbringen der Heizschicht auf den Heizstab durch thermisches Spritzen (2003).

Abgasnachbehandlung alleine nicht leisten könnte. Die BERU Drucksensor-Glühkerze PSG (Pressure Sensor Glow Plug) setzte sich schnell am Markt durch: Die noch heute von BorgWarner BERU Systems als einzigem Hersteller in die Serie gelieferte Technologie konnte bereits in Millionen von Fahrzeugen einen wichtigen Beitrag zur Einhaltung der Emissionsgrenzwerte leisten (weshalb sie auch schon mit zahlreichen Innova­ tionspreisen ausgezeichnet wurde). In den nächsten Jahren wird sie noch weiter an Bedeutung gewinnen, weil noch strengere Abgasnormen zu erfüllen sind. Auch künftig wird die Innovationskraft von BorgWarner BERU Systems für die Fahrzeugbranche eine wichtige Rolle spielen. So werden die Ingenieure und Entwickler mithilfe modernster Versuchsanlagen im Forschungs- und Entwicklungszentrum am Standort Ludwigsburg immer neue Patente entwickeln – und damit die Automobil­ geschichte weiterschreiben.

Abb. 8 Erste, bereits im Jahr 2003 patentierte Glühkerze mit integriertem Drucksensor, der den auf den Heizstab wirkenden Zylinderdruck misst. Der Heizstab ist so gelagert, dass er in seiner Längsachse beweglich ist.

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Zündungstechnik

Dieselkaltstarttechnologie

Elektronik

Sensorik

Bestleistung unter Druck Spezielle Werkstoffe, innovative Konzepte und patentierte Produktionsverfahren: Wie sich BERU Keramikglühkerzen von Wettbewerbsprodukten abheben. Keramikglühkerzen sind an sich ja nichts Neues. Sie werden seit vielen Jahren angeboten, von unterschiedlichen Herstellern. Jedoch bieten die Keramikglühkerzen von BorgWarner BERU Systems herausragende Eigenschaften, mit denen sie sich von Keramikglühkerzen des Wettbewerbs deutlich abheben. Starke innere Werte Entscheidend für die Leistungsfähigkeit der BERU Keramikglühkerzen ist die Zusammensetzung ihres Werkstoffs: eine hochfeste Siliciumnitridkeramik, die in einem Durchdringungsgefüge das elektrisch leitende Molybdändisilicid einschließt. Dieses Material hält Drücken von bis zu 200 bar und Temperaturen bis 1.300 °C stand – in unterschiedlichen im Brennraum vorherrschenden Gasatmosphären (Umluft, Diesel, Sauerstoff, Wasser).

Leistung auf die Spitze getrieben Das von BorgWarner BERU Systems patentierte Konzept des außen liegenden Heizstabs (mehr dazu auf S. 7) ermöglicht neben kurzen Aufheizzeiten eine optimierte Regelbarkeit. Zusätzlich bedingt die an der Spitze des Keramikelements konzentrierte Heizleistung der Kerze einen reduzierten Energiebedarf zur Erzeugung der zum Motorstart benötigten Temperaturen – und somit auch geringere Spritverbräuche im Vergleich zu konventionellen Kerzen. Die ebenfalls von BorgWarner BERU Systems ent­ wickelte Widerstandsregelung unter Nutzung spezieller Glühsteuergeräte erlaubt neben einer Erhöhung der Betriebssicherheit auch einen bei allen Motorbetriebspunkten optimalen Energiehaushalt, was ebenfalls zu einer Reduzierung von Verbrauch und Emissionen beiträgt.

Aufbau des keramischen Heizstabs der BERU Glühkerze Glühstiftkontaktierung

Mikrostruktur der BERU Glühkerzenkeramik mit festigkeitsbildenden Siliciumnitridstäbchen und weißen Molybdändisilicid-Körnern, welche die elektrisch leitende, dreidimensionale Struktur aufbauen.

Kontaktierung des keramischen Heizstifts wird mit speziellen Hochtemperaturverfahren vollflächig vorgenommen, womit die hohe Widerstandsfähigkeit gegen Schwingungen und Temperaturwechsel erreicht wird. Durch die Kombination aus hochfestem Material, innovativem Aufbau und modernsten Produktionsverfahren bieten BERU Keramikglühkerzen herausragende Eigenschaften.

Technische Merkmale

Isolator

Noch schnelleres Aufheizen mit höheren Temperaturen durch definierten Glüh­bereich an der Heizstabspitze, dadurch Verminderung des Schadstoffausstoßes bereits beim Start

Innenleiter

Maximaltemperaturen bis zu 1.300 °C

Außenleiter Heizzone Kappe

Ein exklusiver Prozess Die Produktion der BERU Keramikglühkerzen erfolgt nach patentierten Großserienverfahren. Das keramische Heizelement wird im Extrusions- und Spritzguss-Verfahren hergestellt (mehr darüber auf Seite 7). Im Weiteren folgen die Prozessschritte Entbindern, Sintern und die Hartbearbeitung zur Erzeugung der zum Einbau in den Metallkörper nötigen engen Toleranzen. Dazu sind mehrere Schleifvorgänge erforderlich, die wegen der extremen Materialhärte und -festigkeit nur mit Diamantwerkzeugen durchgeführt werden können. Die

Kappenbereich

Das Heizelement besteht aus einer elektrisch leitfähigen Vollkeramik. Weil diese an der Oberfläche einen höheren spezifischen Widerstand hat als das Hin- und Rückleitermaterial, glüht der Glühstab nur an der Spitze (Kappe) und erreicht somit schneller hohe Temperaturen. Die Glühstiftkontaktierung setzt sich aus einem Innen- und Außenleiter und einem dazwischen liegenden Isolator zusammen.

Neuartiges Funktionsprinzip, das auch eine Teil- oder Komplettregelung der Glühkerzen ermöglicht, bei der die Ansteuerung an die jeweilige Kerzentemperatur angepasst wird und ein Absinken der Temperatur verhindert Zuverlässiges und schadstoffarmes Startverhalten, verbesserte Verbrennung und damit eine deutliche Senkung der Schadstoffemissionen Von der Spritzguss- und Extrusionstechnik abgeleitetes und dadurch sicheres und großserientaugliches Produktionsverfahren

Es ist immer Zeit für den Glühkerzen-Check! Warum die regelmäßige Glühkerzen-Prüfung so wichtig ist – nicht nur vor der kalten Jahreszeit. Sie kennen es sicher: Alle Jahre wieder, wenn die Temperaturen einbrechen, kommt es zu verstärktem Andrang in der Werkstatt. Die Kunden klagen über Startschwierigkeiten oder gar ein Startversagen. Die Ursache liegt zumeist in Glühkerzendefekten, die in der warmen Jahreszeit nicht erkannt wurden. Ein regelmäßiger Check der Glühkerzen hätte dies verhindern und zur Entzerrung der Auftragslage beitragen können – und vor allem zu mehr Kundenzufriedenheit. Denn, was viele nicht wissen: Nicht funk­ tionsfähige Glühkerzen führen zu zusätz­ lichen Belastungen des Motors, der Umwelt und des Geldbeutels. Wer also

8 Produkt-News

regelmäßig die Glühkerzen prüft und über die Notwendigkeit dafür aufklärt, kann das Vertrauen der Kunden stärken. Als Basis für Ihr Kundengespräch haben wir Ihnen hier die möglichen Auswirkungen von defekten Glühkerzen zusammengestellt:  S chlechter

Motorstart bei niedriger Temperatur  S tärkere Batteriebelastung mit der Gefahr, dass das Fahrzeug nicht mehr startet  H öheres Laufgeräusch mit gleichzeitig erhöhter Motorteilebelastung  U nzureichende Kalt- und Warmlaufeigen­ schaften, unrunder Motorlauf  E rhöhter Kraftstoffverbrauch

 V ermehrter

Schadstoffausstoß

 V erstärkte Partikelemissionen – denn die­

se werden mithilfe der Nachglühtechnologie um bis zu 40% gesenkt  V ermehrter Rußausstoß – dadurch schnel­ lere und stärkere Verschmutzung des AGR-Ventils bis hin zu einem Zusetzen des AGR-Kühlers, was einen Austausch erforderlich macht (Kosten einschließlich Arbeitszeit: je nach Fahrzeugmodell ca. 300–400 Euro zzgl. MwSt.)  V orzeitiger Qualitätsverlust des Motoröls durch Ruß und Ölverdünnung, da sich der Dieselpartikelfilter schneller zusetzt und öfters freigebrannt werden muss  B ei Fehlercode-Eintrag in das Steuergerät: Risiko, die AU/HU nicht zu bestehen

 V erkokung

der defekten Glühkerzen – je länger sie im Motor verbleiben, umso schwieriger wird ihr Ausbau

Glühkerzen sind also ein Ganzjahresthema – und können mit dem BERU Testgerät ohne Ausbau und Motorstart einfach, schnell und zuverlässig geprüft werden (mehr dazu auf Seite 13). Jede Glühkerze, die den Test nicht besteht, gibt Ihnen dazu noch die Gelegenheit, auf www.besser.beru.com Ihr Prämienkonto aufzufüllen: Für jede BERU Glühkerze erhalten Sie 3 Punkte im BESSER BERU Portal – und obendrein für jede BERU Glühkerzenorder bis 31.01.2013 attraktive Konditionen bei Ihrem Großhändler.

beru.borgwarner.com


BERU – die Jahrhundertmarke Coca-Cola, Nivea, Persil – große Marken wie diese wären undenkbar ohne ihre langjährige Tradition … und ihre über viele Jahre kontinuierlich praktizierte Reklame, wie Werbung Anfang des vergangenen Jahrhunderts noch genannt wurde. Auch die Marke BERU, 1912 aus der Taufe gehoben, und die herausragende Qualität ihrer Produkte wurde durch Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit bekannt. War es am Anfang, kurz nach der Erfindung der Ruprecht-Zündkerze, eher die Mund-zu-MundPropaganda, die die Nachfrage nach der neuen kompressionsoptimierten Zündkerze binnen Kurzem stark ansteigen ließ, so bediente sich das Unternehmen schon bald aller sich bietenden Kanäle: Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften, Plakate … und natürlich Flugblätter, Werbestempel auf Lieferscheinen und Rechnungen und vieles mehr. Ein besonders beliebter Werbe­ träger waren auch Emaille- und Blechschilder, mit denen die Werkstätten und KfzBetriebe ihre Büros, Montierhallen, Garagen und Außenwände dekorierten. (Eine Jubiläumsedition dieser Schilder hat BERU kürzlich anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Marke wieder aufgelegt; erhältlich auf www.besser.beru.com.) Blättert man im Archiv der BERU Werbeabteilung, zeigt sich im Zeitraffer die Entwick-

lung der Marke: Nicht nur das Logo veränderte sich – die eingesetzten Bilder und die verwendete Sprache spiegelt in beeindruckender Weise den jeweiligen Zeitgeist wider. Die Zeitleiste zeigt auch, wie sich die Werbung für BERU Produkte im Laufe des vergangenen Jahrhunderts weiterentwickelte – anhand einiger für die jeweilige Epoche typischer Anzeigenbeispiele. Heute, im Zeitalter der Multimedialität, ist zielgruppengenaue Kommunikation wichtiger denn je – schließlich soll die Marke BERU unter inzwischen um die 5.000 Werbeimpulsen, die jeder Autofahrer, jeder Werkstattinhaber und jeder Kfz-Teile-Händler tagtäglich von vielen verschiedenen Absendern erhält, nicht nur gesehen werden, sondern auch in Erinnerung bleiben. Daher spielt die Marke BERU auf allen modernen Kommunikationskanälen: In den relevanten Fach- und Autofahrermagazinen werden Anzeigen geschaltet und technische Fachartikel publiziert. Auch für Werkstatt und Handel stehen zahlreiche Werbemittel zur Verkaufsförderung zur Verfügung: von Anzeigenvorlagen zur Veröffentlichung in den regionalen Medien über Plakate und Displays für Werkstatt und Verkaufsraum bis zur Unterstützung von Veranstaltungen.

Mehr jedoch als jede Anzeigenkampagne und jedes Großflächenplakat hat ein Medium die Werbung verändert: das Internet. In den vergangenen zwei Jahrzehnten wurde es von der Datentauschplattform zu einem der wichtigsten Werbemedien. Auch die Marke BERU nutzt diesen vielschichtigen Kanal – nicht nur für die Werbung, sondern auch zur Kommunikation. Neben der informativen Homepage www.beru.borgwarner.com bie­­ tet BorgWarner BERU Systems gleich zwei zielgruppenspezifizierte Webseiten: das Service-Portal www.beru-partner.com, auf dem die BERU Handelspartner aktuelle Produktneuaufnahmen, Schulungsunter­ lagen, praxiserprobtes Technik-Know-how, Lagervorschläge, Verkaufsförderungsmittel und vieles mehr abrufen können. Und www.besser.beru.com, Werkstattforum und Prämienportal zugleich: Ein moderiertes On­line-Forum, betreut vom BERU HotlineTeam, hilft im Alltag schnell weiter, und die Vielzahl an hilfreichen, praxisorientierten Informationen ist schnell und unkompliziert abruf- und downloadbar. Ein monatliches Newsfax informiert überdies zeitnah über aktuelle Aktionen und die neuesten Werkstatttipps. Aber damit nicht genug: BESSER BERU ist auch ein attraktives Prämienportal. Durch Sammeln der BERU Produktverpackungen können Punkte erworben und in attraktive Prämien umgewandelt werden

– von der Bürotasse bis zum Flachbildfern­ seher. (Für alle, die noch nicht registriert sind: einfach mal auf www.besser.beru.com reinschnuppern!) Die beste Werbung jedoch ist nach wie vor der persönliche Kontakt, der positive Erfahrungsbericht, die gute Empfehlung. Seit ihrer Gründung steht die Marke BERU für den Dialog mit ihren Kunden – und bietet beispielsweise, wie nur wenige andere KfzTeile-Hersteller, die Serviceleistung eines eigenen Außendienstes an. Das 13-köpfige Expertenteam begleitet den Großhandel bei Kundenbesuchen, erarbeitet vor Ort individuelle Lagervorschläge und vieles mehr. Nicht selten wird ein BERU Außendienstmitarbeiter bei seinem Besuch spontan in eine die Werkstatt aktuell beschäftigende Problemstellung einbezogen – und kann oftmals mit fundiertem ProduktKnow-how direkt weiterhelfen. Auch der BERU Innendienst und die BERU Hotline, besetzt von praxiserfahrenen Technikern, helfen Werkstatt und Handel immer wieder gerne mit kompetentem Rat weiter.

Das BERU Logo im Wandel der Zeit

BERU Anzeigenwerbung – nicht nur die Technik entwickelte sich weiter …

BERUaktuell 3/12

News 9


Zündungstechnik

Dieselkaltstarttechnologie

Elektronik

Sensorik

Neu in Handel und Werkstatt Das BERU Handelsprogramm wird permanent erweitert und an die aktuelle Nachfrage angepasst. Hier nur ein paar der Neuzugänge, die BorgWarner BERU Systems für Handel und Werkstatt verfügbar macht. Die genauen Fahrzeugzuordnungen entnehmen Sie bitte TecDoc.

Zündspulenprogramm ergänzt Im BERU Handelsprogramm sind nun weitere Zündspulentypen für Audi, Ferrari, Hyundai, Infinity, Lada, Lamborghini und Nissan gelistet:  Z SE 138 (BERU Bestell-Nr. 0 040 102 138)

für Audi A8, A8Q  Z SE 127 (BERU Bestell-Nr. 0 040 102 127)

für Ferrari 458 Italia Coupé, Spider  Z SE 128 (BERU Bestell-Nr. 0 040 102 128)

 Z S

395 (BERU Bestell-Nr. 0 040 100 395) für LADA 110, 111, Kalina, Niva, Priora  Z SE 129 (BERU Bestell-Nr. 0 040 102 129) für Lamborghini Aventador LP700-4  Z SE 132 (BERU Bestell-Nr. 0 040 102 132) für Nissan 350Z; Infinity FX35, G35, M35 Luxury/Allrad, M45  Z SE 134 (BERU Bestell-Nr. 0 040 102 134) für Nissan Armada, Pathfinder, Titan; Infinity QX56

für Ferrari California, 599 GTB Fiorano 526 (BERU Bestell-Nr. 0 040 100 526) für Hyundai LPG-Fahrzeuge

 Z S

Schnelldreher: 139 neue elektrische Lüfter Für Audi, BMW, Citroën, Dacia, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Jeep, Kia, Mini, Nissan, Opel, Peugeot, Renault, Seat, Subaru und Volvo hat BorgWarner BERU Systems jetzt noch mehr Lüfter im Programm. Hier ein kleiner Auszug:

 L E

644 (BERU Bestell-Nr. 0 für Audi A3  L E 652 (BERU Bestell-Nr. 0 für Hyundai i30  L E 680 (BERU Bestell-Nr. 0 für Opel Astra  L E 688 (BERU Bestell-Nr. 0 für Renault Kangoo Rapid  L E 694 (BERU Bestell-Nr. 0 für Audi A4

720 004 644) 720 004 652) 720 004 680) 720 004 688)

 L E

698 (BERU Bestell-Nr. für Ford Ka  L E 703 (BERU Bestell-Nr. für Peugeot 206  L E 705 (BERU Bestell-Nr. für Citroën Xsara  L E 711 (BERU Bestell-Nr. für Renault Twingo

0 720 004 698) 0 720 004 703) 0 720 004 705) 0 720 004 711)

720 004 694)

Komplett im Set: elektrische Lüfter-Kits Nun können Sie bei BorgWarner BERU Systems noch mehr elektrische Lüfter-Kits, bestehend aus Lüfter, Kühler, Kondensator und Widerstand disponieren – selbstverständlich in Erstausrüstungsqualität:

 L EK 011 (BERU Bestell-Nr. 0 720 006 011)

für Fiat 500 8V

 L EK 016 (BERU Bestell-Nr. 0 720 006 016)

für Audi A3, A3 Sportback

 L EK 012 (BERU Bestell-Nr. 0 720 006 012)

für Fiat 500 D Multijet; Ford Ka TDCi

 L EK 017 (BERU Bestell-Nr. 0 720 006 017)

für VW Golf IV, Golf V, Golf Variant

 L EK 015 (BERU Bestell-Nr. 0 720 006 015)

für VW Golf V, Golf Plus 1.9 TDI

Neue Sensoren

Zündkerzensteckerfett ZKF 02

Jetzt auch für Handel und Werkstatt verfügbar sind 2 neue BERU Hochtemperatursensoren:

Unverzichtbar beim Zündkerzentausch und jetzt auch in der handlichen Tube (50 g) mit praktischer Einführspitze erhältlich: das BERU Zündkerzensteckerfett ZKF 02 (BERU Bestell-Nr. 0 890 300 045). Es erleichtert das Abziehen des Zündkerzensteckers von der Zündkerze und trägt dazu bei, dass Spannungsüberschläge am Isolator vermindert werden und Zündkerzenstecker und -isolator nicht miteinander verbacken.

 S T 500 (BERU Bestell-Nr. 0 824 114 500)

für Smart Fortwo Cabrio CDI und Fortwo Coupé CDI  S T 503 (BERU Bestell-Nr. 0 824 114 503) für Audi A6, A6 Avant, A7 Sportback, A8

10 Produkt-news

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BERU Zündspulen: Erfolg im Programm Wie BorgWarner BERU Systems mit Zündspulen Marktabdeckungsraten von bis zu 99% erreicht – und wie sich das Unternehmen den Erfolg auch künftig sichern wird. Seit rund 40 Jahren entwickelt und fertigt BERU Zündspulen für die internationale Automobilindustrie. Zur optimalen Auslegung auf die entsprechende Fahrzeugapplikation können die Ingenieure von BorgWarner BERU Systems auf den umfassenden Erfahrungsschatz und das hochmoderne Entwicklungsequipment des Zündungsspezialisten zurückgreifen. Auch die

Fertigung erfolgt nach modernsten Standards: Alle Werke sind nach DIN EN ISO 9001 und auch nach der strengeren DIN ISO TS 16949 zertifiziert und erfüllen zusätzlich die Anforderungen des Umweltzertifikats ISO 14001. Von der herausragenden Entwicklungs- und Fertigungskompetenz profitieren auch Handel und Werkstatt: BorgWarner BERU Systems bietet ihnen

ein umfassendes Sortiment an Markenzündspulen, selbstverständlich in Erstausrüstungsqualität.

Innovationen mit System Zur weiteren Optimierung der Verbrennungsvorgänge liegt ein Entwicklungsschwerpunkt von BorgWarner BERU Systems im Zündsystem. Im Fokus steht der Zündfunke, konkret: die Erhöhung seiner Frequenz und Variabilität. Denn hat eine herkömmliche Einzelfunkenspule bisher ausgereicht, um die Zündkerze mit zündfähigen Funken zu versorgen, stößt diese in immer leistungsstärkeren Motoren mit hohen Abgasrückführungsraten, Turboaufladung und Schichtladebetrieb an ihre Grenzen. Herausforderungen, für die BorgWarner BERU Systems unterschiedliche Lösungen entwickelt hat.

Breitbandige Energiezufuhr: Mehrfachfunken-Zündsystem „Multi Spark“ Das Prinzip der Mehrfachfunken-Zündspule basiert auf breitbandiger Energiezufuhr: Nach dem ersten Funkenüberschlag an den Zündkerzenelektroden schiebt die Zündspule in kurzer zeitlicher Abfolge weitere Energie nach, wodurch eine lange Funkenstandzeit erreicht wird. Innerhalb 1 ms können 4 Funken ausgelöst werden – und somit verhindern, dass der Zündfunken abreißt. Durch den Einsatz der BERU MultiSpark-Zündspule in neuen Zündsystemen können eine weitere Reduzierung von Kraftstoffverbrauch und Abgasemissionen so­wie eine Erhöhung der Laufruhe realisiert werden.

Primäranschlussstecker 4-polig Kontaktierung Gehäuse Elektronik-Modul Massekontakt Masselasche Primärwicklung Sekundärwicklung

Befestigungsbuchse

zahlen und Lastzustände – für eine magere Team-Arbeit: DoppelspulenVerbrennung und höhere AbgasrückführraZündsystem „Dual Coil“ ten (AGR). Die neue Doppelspulen-TechnoDen Verbrennungsprozess noch signifikanlogie wird derzeit von mehreren internatioter zu verbessern, verspricht das von Borgnalen Automobilherstellern in Test- und Warner BERU Systems neu entwickelte Entwicklungsphasen integriert. Doppelspulen-Zündsystem. Es besteht aus zwei in einem Gehäuse integrierten Zündspulen, die direkt mit der Zündkerze verbunden sind und zeitversetzt arbeiten: Während sich die eine entlädt, kann die andere bereits wieder die geforderte Zündspannung aufbauen. Die Anzahl der Ladungen und somit auch der Zündfunken wird verdoppelt, der Zündverzug entsprechend verkürzt – ein einziger Funke kann beliebig verlängert werden ohne abzureißen. Das Ergebnis: eine noch präzisere Anpassung des Zündzeitpunkts an sich ständig ändernde Dreh- BERU Doppelspulen-Zündsystem.

Schutzschlauch

Konstruktiver Aufbau der BERU Multi-Spark-Zündspule (Mehrfachfunkenzündspule).

BERU Zündspulen: von der Konstruktion bis zur Serienfertigung alles aus einer Hand – in kompromissloser Qualität! Das Innovations-Plus Insbesondere in Deutschland am Stammhaus Ludwigsburg und in Asien betreibt BERU Systems eigene Entwicklungsabteilungen – und beherrscht sämtliche Zündspulen-Technologien: von der Becher­ ­zündspule, der Blockzündspule und der Verteilerzündspule bis zur modernen Kerzenschacht- und Steckerzündspule.

BERUaktuell 3/12

Das Erfahrungs-Plus Als Zündungsexperte blickt BERU Systems auf ein ganzes Jahrhundert wertvoller Erfahrung zurück. Im Zündspulenbereich ist das Unternehmen seit rund 40 Jahren aktiv – in Entwicklung und Produktion. Das Erstausrüstungs-Plus BERU Systems liefert direkt an die Automobilhersteller – und produziert auch die Zündspulen des Handelssortiments nach den gleichen hohen Maßstäben, also in kompromissloser OE-Qualität.

Das Marktabdeckungs-Plus Das BERU Zündspulen-Sortiment wird laufend marktgerecht erweitert und umfasst aktuell über 400 Typen. So erreicht es heute bei den Fahrzeugen der Marke VW eine Marktabdeckung von 99%, bei der BMWGruppe 80%, beim VW Konzern kumuliert über 95%. Auch die passenden Zündkerzenstecker hat BERU im Programm. Das Qualitäts-Plus BERU Zündspulen werden in eigenen Fertigungsstätten in Deutschland und Asien

produziert. In Ludwigsburg steht eine der modernsten Zündspulen-Produktionsanlagen weltweit. Das Service-Plus Ob Fragen oder technische Probleme: Weil BERU Systems – im Gegensatz zu anderen Anbietern – selbst produziert, wissen die Experten mehr über Zündspulen als andere. Und geben ihr Wissen gerne weiter und helfen Ihnen bei der Fehlersuche – zum Beispiel über die technische Hotline: (0) 7141-132-399.

Produkt-News 11


Zündungstechnik

Dieselkaltstarttechnologie

Elektronik

Sensorik

Der Mehrwert liegt im Angebot! Auch nach dem Jubiläumsjahr geht’s weiter: Abgestimmt auf die saisonalen Umsatzbringer hat BERU wieder attraktive Aktionen für Sie vorbereitet.

Glühkerzen-Aktion* Warum BERU Glühkerzen? Die Nummer 1 Die meistgekaufte Glühkerzenmarke – in Erstausrüstung und Aftermarket Erstausrüstungsqualität Kompromisslos und sicher Vollsortiment Glühkerzen vom Spezialisten – die richtige Entscheidung: für jeden Diesel die richtige Glühkerze Fordern Sie gleich den Aktionsprospekt an (Coupon auf Seite 13!)

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Zündkerzen-Aktion* Warum BERU Zündkerzen? Erstausrüstungsqualität Von führenden Automobilherstellern verbaut Sortiment und Handling Für vielfältige Motoren und Anwendungsbereiche Mit einprägsamem Z-Nummern-System Sicher und umweltfreundlich Zündsicher auch bei tiefen Temperaturen – für emis­sionsarme Verbrennung Fordern Sie gleich den Aktionsprospekt an (Coupon auf Seite 13!)

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*Sprechen Sie Ihren Großhändler gezielt auf die BERU Aktionen an – er macht Ihnen ein lukratives Angebot! Schnell noch sichern: BERU Nostalgie-Blechschild-Edition Das dreiteilige Blechschild-Set mit historischen BERU Motiven ist streng limitiert. Und nur im BESSER BERU Portal erhältlich. Also: Gleich rein auf www.besser.beru.com und für je 100 Punkte ein Schild ergattern!

12 Verkaufsförderung

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Glühkerzen-Check Auch Wasserglühkerzen sollten regelmäßig geprüft werden Je höher der Wirkungsgrad eines Motors, desto geringer dessen Abwärme. Moderne Direkteinspritzer-Motoren geben nur noch sehr wenig Hitze an die Umgebung ab. Daher ist – insbesondere im Winter, bei tiefen Temperaturen – eine zusätzliche Wärmequelle nötig, die unterstützend auf die Heizleistung wirkt. In den Fahrzeugen der neuesten Generationen wird diese Unterstützung über einen PTC-Heizer erreicht, der im Luftstrom sitzt und die Heizluft erwärmt. Ältere Diesel-Pkw hingegen sind zumeist mit sogenannten Wasserglühkerzen ausgestattet. Diese elektrischen Glühkerzen arbeiten nach dem Tauchsiederprinzip, indem sie zunächst das Kühlwasser beheizen, das dann wiederum die Heizungsluft erwärmt. Wichtig dabei für die Werkstatt: Wie die „normalen“ Glühkerzen im Brennraum sind auch die Wasserglühkerzen im Kühlwasserkreislauf Verschleißfaktoren unterworfen. Und genau wie bei jeder anderen Glühkerze treten Defekte oftmals erst zutage, wenn die Funktionsfähigkeit schmerzlich vermisst wird – weil der Innenraum nicht ausreichend oder gar nicht mehr beheizt

wird. Daher empfiehlt sich bei mit Wasserglühkerzen bestückten Fahrzeugen die routinemäßige Überprüfung auch dieser Bauteile.

2

1

Das Foto zeigt die Einbauposition der Glühkerzen. Zur Prüfung können die Glühkerzenstecker einzeln abgezogen werden. 3

Blick in den Motorraum eines VW-Diesel-Pkw mit quer eingebautem 1.9-l-TDI-Motor. Die Motorabdeckung wird mit einem 10er-T-Griff abgeschraubt.

Unser Beispiel zeigt einen typischen VWTDI-Motor mit 1.9 l, wie er unter anderem im VW Bora (je nach Modell und Motorisierung zwischen Bj. 10/98 und 05/05), Golf III (zwischen Bj. 9/93 und 04/99), Golf IV (zwischen Bj. 8/97 und 6/05) und Sharan (ab Bj. 9/96) verbaut worden ist.

Während der Prüfphase flackert die Anzeigenskala in Rot.

Glühkerzentest leicht gemacht: mit dem BERU Glühkerzen-Schnelltester Mit dem BERU Testgerät können Glühkerzen – aus Stahl und Keramik (Betriebsspannung von 3,3 bis 15 Volt) ebenso wie Wasserglühkerzen – einfach, schnell und zuverlässig geprüft werden. Die Testung erfolgt einzeln, im eingebauten Zustand und ohne den Motor starten zu müssen. Besonders praktisch: Das Einstellen des Glühkerzentesters auf die jeweilige Betriebs­ spannung und Glühkerzenart entfällt, da das Gerät beides ohne Zutun des Monteurs erkennt. Die Prüfung der Glühkerze erfolgt unter Realbedingungen, d. h. die Glühkerze wird bestromt – im Gegensatz zu anderen Testgeräten, die lediglich den Widerstand messen.

4

An der gut ablesbaren, analogen Anzeige können die Stromaufnahme und das Abregelverhalten überprüft und mit weiteren im Motor verbauten Glühkerzen verglichen werden. Das ermöglicht eine genaue und sichere Diagnose. Nach Ablauf des Prüfvorgangs erfolgt eine klare, auch für den Kunden sichtbare Bewertung – durch ein grü­ nes OK-Symbol bzw. ein rotes Dauerlicht.

Hier für Sie: wichtige Infos zum Anfordern! Die innovativsten Technologien, die neuesten Produkte, die aktuellsten Werk­ statt­­tipps – all das haben wir für Sie zu­ sam­ mengestellt. Sie brauchen die

Wenn die Glühkerze in Ordnung ist, leuchtet das OK-Symbol und die Skala in Grün. (Ist die Kerze defekt, leuchtet das komplette Anzeigenfeld rot, das OK-Symbol bleibt inaktiv.)

Info-Materialien nur anzufordern, indem Sie diesen Coupon ausfüllen und aufs Fax legen (07141/132-385). Gerne können Sie auch über www.besser.beru.com bestellen – oder per E-Mail an khess@borgwarner.com.

Coupon £ Prospekt „BERU Zündkerzen:

Sortimente und Displays“ Bestell-Nr. 5 001 001 150

£ Prospekt „Zündspulen“

Bestell-Nr. 5 040 000 012

£ Prospekt „Zündkabelsätze

und Einzelzündleitungen“ Bestell-Nr. 5 300 001 021

£ Prospekt „Glühkerzen“

Bestell-Nr. 5 100 001 070

£ Aktionsprospekt Zündkerzen

Bestell-Nr. 5 000 007 008

£ Aktionsprospekt Glühkerzen

Bestell-Nr. 5 000 007 009

£ Katalog „Werkzeuge“

Bestell-Nr. 5 000 001 086

£ TI 07 „Alles über Zündspulen“

Bestell-Nr. 5 001 006 055

£ Broschüre „Drucksensor-Glühkerze PSG“

Bestell-Nr. 5 100 001 062

£ Prospekt „Glühkerzen-Testgerät“

Bestell-Nr. 5 100 006 040

£ Jubiläumsbroschüre „100 Jahre BERU“

Bestell-Nr. 5 000 001 101

Absender oder Firmenstempel: Name: Werkstatt: Konzept: Adresse:

£ Katalog „Lüfterkomponenten“

Bestell-Nr. 5 720 000 001

£ Verwendungsliste „Zünd- und Glühkerzen“

Bestell-Nr. 5 001 001 113

E-Mail:

£ BERU CD

BERUaktuell 3/12

BERU Glühkerzen-Tester für 12 Volt Bordnetzspannung. BERU Bestell-Nr. 0 800 115 010.

Bestell-Nr. 5 000 004 018

£ TI 02 „Alles über Zündkerzen“

Bestell-Nr. 5 001 006 001

£ Ich wünsche einen Besuch des BERU Außendienstes und bitte um Kontakt­- aufnahme.

Werkstatttipps/Verkaufsförderung 13


Zündungstechnik

Dieselkaltstarttechnologie

Elektronik

Sensorik

Tauschgeschäfte Glühkerzen-Montage: Herausforderung Keramik Keramikglühkerzen halten im Brennraum zwar extremen Temperaturen und Drücken stand, gegen Stoß und Biegung sind sie jedoch sehr empfindlich – weshalb bei ihrem Ein- und Ausbau besondere Sorgsamkeit geboten ist:  S elbst aus geringer Höhe (ca. 2 cm) herabgefallene Keramikglühkerzen dürfen keinesfalls verwendet werden, auch wenn augenscheinlich keine Beschädigung erkenn­bar ist.  I st der Keramikglühstift gebrochen, müs­ sen alle Bruchstücke sorgfältig aus dem Verbrennungsraum entfernt werden, sonst droht ein Motorschaden.

 D er

Montageanweisung bitte unbedingt Folge leisten, ansonsten besteht die Gefahr eines Stiftbruchs und daraus folgender Motorschäden.  B eim Ausbau die Keramikglühkerzen nicht verkanten und Drehmomente be­­ ach­ten.  M  ontage behindernde Bauteile ausbauen.

 K eramikglühkerzen nur von Hand eindre-

hen und keinesfalls verkanten, anschließend mit dem vom Hersteller vorgegebenen Drehmoment festziehen.  N ach dem Einbau und vor dem ersten Motorstart: eine Widerstandsprüfung an allen Kerzen durchzuführen (Sollwert: max. 1 Ohm).

 O der

besser: Die Glühkerze über einen Stellgliedtest mehrfach ansteuern und anschließend den Fehlerspeicher auf abgelegte Fehler hin überprüfen. Wird der Sollwert überschritten bzw. ein entsprechender Fehler abgelegt, so ist die defekte Glühker­ ze ohne vorherigen Motorstart zu ersetzen.

Keramikglühkerzen-Wechsel bei BMW Fahrzeug: BMW 530d (Motor: F10, N57 ab 5/2010) BERU Produkt: Keramikglühkerze CGP 001, Gewinde M10x1 (BERU Bestell-Nr. 0 106 671 105) Zum Aus- und Einbau empfohlene Vorgehensweise: 1. Motor auf Betriebstemperatur bringen, um einer Beschädigung der Glühstifte vorzubeugen 2.  Batterie-Minusleitung abklemmen 3. Ansaugfiltergehäuse ausbauen 4. Akustikabdeckung hinten ausbauen

5.   Kabelschacht von der Zylinderkopfschraube abbauen 6.  Steckerverriegelung des Glühkerzenanschlusses zusammendrücken – Stecker abziehen 7.   Glühkerzen vorsichtig mit passendem Drehmomentschlüssel herausschrauben (Wichtig: Lösedrehmoment 20 Nm sowie Bruchdrehmoment 35 Nm beachten!) 8.  Gewindeschacht und Auflagekonus im Zylinder reinigen, Konusdichtung im Zylinderkopf muss blank sein 9.   Neue Keramikglühkerzen leicht mit BERU Glühkerzenfett am Gewinde bestreichen

10. Glühkerzen von Hand in den Zylinderkopf eindrehen 11.   Mit Drehmomentschlüssel und unter Beachtung des Anzugdrehmoments von 15 Nm festziehen 12.  Vor dem ersten Motorstart: Widerstandsprüfung bzw. Stellgliedtest (Vorgehensweise siehe oben) Bitte beachten Sie: Der gleichzeitige Einsatz von Glühkerzen unterschiedlicher Hersteller ist grundsätzlich nicht möglich.

Entscheidend bei der Glühkerzenmontage: die Einhaltung des vorgeschriebenen Drehmoments.

PSG-Wechsel Montagesicherheit: nur mit Spezialeinsatz In den BERU Drucksensor-Glühkerzen (PSG) sind – wie der Name schon sagt – Sensoren integriert. Um die empfindlichen Bauteile nicht zu beschädigen, wird zur Demontage und Montage ein speziell dafür geeignetes Werkzeug benötigt: der BERU PSG-Steckschlüsseleinsatz SW 12 mm (BERU Bestell-Nr. 0 890 000 006). Anschlussstecker: Hand anlegen Wichtig beim Lösen des Anschlusssteckers von der BERU Drucksensor-Glühkerze (PSG):

14 Werkstatttipps

Verwenden Sie kein Werkzeug wie Zangen o. ä., sondern ziehen Sie den Stecker von Hand ab. Ansonsten besteht die Gefahr, dass er beschädigt wird.

Sichere Demontage und Montage von PSG-Glühkerzen mit dem BERU Steckschlüsseleinsatz SW 12 mm (BERU Bestell-Nr. 0 890 000 006).

Wichtig zur Vermeidung von Steckerschäden: das Abziehen des Steckers von Hand.

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Zündspulen-Wechsel bei Renault Fahrzeug: Renault Clio 1,2 l 16V (Motor: D4F ab 10/2008) BERU Produkte:  S pule komplett mit Zündleitungen und Steckern (ZS 375, BERU Bestell-Nr. 0 040 104 100)  S pule separat (ZS 325, BERU Bestell-Nr. 0 040 104 325)  Z ündleitungssatz separat (ZEF 1604, BERU Bestell-Nr. 0 300 891 604)

Zum Aus- und Einbau empfohlene Vorgehensweise: 1. Primärstecker abziehen, die 4 Befestigungsschrauben der Spule lösen, Spule abziehen

2. Zündleitungen und Zündkerzenstecker auf Risse, Überschlagspuren und eventuelle Marderverbissspuren untersuchen

3.  Je nach Ergebnis entweder nur die Zündspule oder die Zündspule mit Hoch­ ­spannungszündleitungen und Ste­ck­ern einbauen 4.  Anzugsdrehmoment der 4 Befestigungsschrauben an der Spule: 6 Nm 5. Vor Aufstecken der Zündkerzenstecker: Steckerinnenteil mit BERU Zündkerzensteckerfett be­strei­chen

Wechsel sowohl der Einzelkomponenten als auch der Komplettlösung mit Kabeln und Steckern möglich.

Wichtig: die Beachtung des korrekten Anzugsdrehmoments bei allen 4 Befestigungsschrauben.

Erleichtert das Abziehen und Aufstecken des Zündkerzensteckers und trägt dazu bei, dass Spannungsüberschläge am Isolator vermindert werden und Zündkerzenstecker und -isolator nicht miteinander verbacken: das BERU Zündkerzensteckerfett. Erhältlich als 10-g-Tube (ZKF 01, BERU Be­­stell-Nr. 0 890 300 029) und als 50-g-Tube (ZKF 02, BERU Bestell-Nr. 0 890 300 045).

Up to date? Austausch von ISS-Steuergeräten: Achten Sie auf das Fertigungsdatum! Wenn Steuergeräte für ISS-Glühkerzen getauscht werden, ist laut Katalog der Softwarestand zu beachten. Das bedeutet in der Praxis: Aus Kompatibilitätsgründen muss das Fertigungsdatum des neuen Steuergerätes jünger sein als das des auszutauschenden. Die Kennzeichnung des Produktionsdatums ist jedoch bei den einzelnen Fahrzeugherstellern verschieden.

BERUaktuell 3/12

So kennzeichnet BERU für BMW …

… und so stempelt BERU für VW.

Fertigungskennung 036/10 heißt: Dieses Steuergerät wurde am 36. Tag des Jahres 2010 hergestellt.

Fertigungsdatum 22/09 heißt: Dieses Gerät wurde in der 22. Kalenderwoche des Jahres 2009 produziert.

ISS-Steuergerät Kurz-Nr.

BERU Bestell-Nr.

Applikation

ISS-Steuergerät Kurz-Nr.

BERU Bestell-Nr.

Applikation

GSE 101

0 522 120 701

BMW 4 Zyl.

GSE 100

0 522 120 702

VW 4 Zyl.

GSE 102

0 522 140 701

BMW 6 Zyl.

GSE 103

0 522 150 701

BMW 8 Zyl.

Werkstatttipps 15


Zündungstechnik

Dieselkaltstarttechnologie

Elektronik

Sensorik

Da glüht Ihnen was! Die Glühkerze dient nicht nur als effiziente Wärmespende beim Dieselkaltstart, sie heizt auch Ihren Umsatz an – insbesondere jetzt, in der kalten Jahreszeit. Und weil nichts so gut zusammenpasst wie klirrende Kälte und glühende Wärme, gibt’s als Hauptpreis einen satten Gutschein für Ihr persönliches Schneegrill-Event: ein Riesenspaß fürs ganze Team!

Die Gewinnfragen: Was war die Innovation bei der 1932 entwickelten zweipoligen BERU Glühkerze? £ Sie hatte einen Nord- und einen Südpol  £ Sie arbeitete in einem Benzinmotor  £ Sie arbeitet mit Zwei-Wendel-Techno logie: die Heizwendel wurde durch eine Regelwendel ergänzt – dadurch wurde

1.Preis: Glühende Kohlen

Für Ihr Schneegrill-Event brauchen Sie: einen Sack Kohlen, einen anständigen Grill … und natürlich jede Menge Leckeres zum Drauflegen. Von uns gibt’s den Etat dafür: 500 €!

eine Überhitzung verhindert Was ist das Einzigartige an der PSGGlühkerze? £ Sie ist in verschiedenen Farbvarianten  erhältlich £ Diese BERU Innovation ist mit einem  integrierten Sensor zur Messung des Brennraumdrucks ausgestattet £ Sie besteht aus einem starren Alumi­  niumkörper Wodurch zeichnen sich BERU Keramikglühkerzen aus?

2.Preis: Glühende Wangen

Die brandneue Wii U eröffnet dank zusätzlichem Controller mit 6,2-Zoll-Bildschirm eine neue Dimension des Mit- und Gegen­ einanderspielens. Da kommt Ihr Team richtig auf Touren!

£ Sie bestehen aus reinweißem Porzellan  £ Sie werden im Ofen bis zum Schwarz werden gebrannt £ Die Materialkombination von Molybdän disilicid und hochfester Siliciumnitrid­ keramik hält Drücken bis zu 200 bar und Temperaturen bis zu 1.300°C stand

Absender: Name

In Firma £ Händler £ Freie Werkstatt £ Markengebundene Werkstatt Firmenanschrift

PLZ/Ort E-Mail

3.–10. Preis: Glühende Idee 1929 entwickelte BERU die einpolige Drahtglühkerze – die auch auf diesem Blechschild zu sehen ist. Wir verlosen 8 der begehrten Sammlerstücke.

Korrekt? In der Ausgabe 2/2012 der BERU aktuell drehte sich alles um Zündspulen. So wollten wir von Ihnen wissen, seit wann BERU Zündspulen entwicklet und produziert (seit rund 40 Jahren), wie viele Typen das aktuelle Zündspulensortiment umfasst (über 400), wie hoch die Marktab­ deckung momentan ist (bei VW 99%, bei der BMW-Gruppe 80%, beim VW-Konzern über 95%) … und auch, worin sich die Kompetenz eines Zündspulenherstellers ausdrückt (da waren natürlich alle angebotenen Antworten richtig: Erstausrüstungskompetenz, eigene Entwicklung, eigene Produktion).

Telefon-Durchwahl

Gewonnen! Entweder gleich eine E-Mail mit den richtigen Lösun­gen senden an khess@borgwarner.com – oder den Cou­pon ausschneiden oder kopieren, ausfüllen und per Fax an die 07141/132-385. Oder per Post schicken an: BorgWarner BERU Systems GmbH, Abtei­ lung AMMC, Post­ fach 229, 71602 Ludwigsburg. Wir drücken die Dau­men! Teilnahmebedingungen: Einsendeschluss (Datum des Poststempels): 11.02.2013. Alle richtigen Einsendungen nehmen an der Verlosung teil. Mit­­ar­ bei­ter der Firma BorgWarner BERU Systems GmbH und deren Angehörige sind von der Teil­ nahme ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechts­w eg ist ausgeschlossen.

16 Gewinnspiel

Alles richtig angekreuzt hat Manfred Schönberger aus Höhn-Neuhochstein – und hat nun Zugriff auf ein nagelneues iPad. Marcus Vollerthun aus Schiffdorf lag ebenfalls richtig … und kann jetzt mit dem Paket „Action & Abenteuer“ ordentlich was erleben. Und auch Jörn Hück aus Mechernich wusste Bescheid – und hat jetzt 1.000 Extra-Punkte auf dem BESSER BERU Konto!

IMPRESSUM Redaktion BERU aktuell BorgWarner BERU Systems GmbH, Abt. AMMC, Mörikestraße 155, 71636 Ludwigsburg Telefon: (07141) 132-318, Fax: (07141) 132-385 beru.borgwarner.com Verantwortlich für den Inhalt: Hans-Peter Vater Redakteure: Klaus Bolay, Klaus Hess, Niko Johan­nidis, Giuseppe T. De Masi, Thomas Räuchle, Andreas Sommer, Hans-Peter Vater, Günther Vogt Außenredaktion: Ingrid Münzer, Sabine Steinmaier (Bransch & Partner Werbeagentur GmbH, Stuttgart) Gestaltung und Produktion: Bransch & Partner Werbeagentur GmbH, Stuttgart Fotos: Blühdorn Werbefotografie, Stuttgart Repro: Prolith GmbH, Remseck Druck: JR Druck + Service, Detmold Vertrieb: DataM Services GmbH, Würzburg

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beruaktuell_3_2012