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COLLEGIUM HUNGARICUM WIEN

September 2016

Programmheft September–Dezember 2016

Collegium Hungaricum Wien Ungarische ART

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Herausgeber S.E. Dr. János Perényi, Botschafter von Ungarn Mag. Mária Molnár, Direktorin, Collegium Hungaricum Wien Dipl. oec. Balázs Kovács, Direktor, Ungarisches Tourismusamt Wien Redaktion Collegium Hungaricum Wien, 1020 Wien, Hollandstraße 4 Tel.: +43 1/214 0581-0, E-mail: office@collegiumhungaricum.at www.collegium-hungaricum.at www.facebook.com/CollegiumHungaricumWien Titelbild László Fehér: Skulptur mit Vogel (2015) Foto Miklós Sulyok Grafik Eszter Szabó Druck Mester Nyomda, Budapest


Programmheft September–Dezember 2016

Collegium Hungaricum Wien Ungarische ART

Inhalt Ausstellung 2, 7, 16 Kinderecke 4, 6, 10, 18 Konzert 8, 14 Geschichte 4, 6, 11, 16, 21 Tanz 9, 12 Design 3 Literatur 5, 18 Film 19

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2016 September

14.

Sept. 19 Uhr

COLLEGIUM HUNGARICUM WIEN

Ausstellungseröffnung László Fehér: Neue Werke Ausstellungsdauer: 15. September - 14. Oktober Galerie UngArt, Collegium Hungaricum Wien (Wien 2., Hollandstraße 4) László Fehér (1953-) gilt als einer der weltberühmtesten Maler Ungarns. Er war der erste mitteleuropäische Künstler, dessen Kunstwerk auf dem Ringturm in Wien gezeigt wurde. Fehér entwickelte einen unverwechselbaren Stil, er stellt konturhafte, verletzliche Figuren vor einem homogenen dichten Hintergrund dar. Er interessiert sich besonders für den Zusammenhang zwischen Zeit, Raum und dem Gedächtnis. Seine neuesten Papier-Werke zeigen Familienmitglieder des Künstlers und erzählen diskret ihre ganz persönlichen Geschichten. Die Kompositionen basieren auf Familienfotos aus den 50er Jahren. Fehér reinterpretiert die Fotografien mit Aussparungen, damit zeigt er die Lücken unserer Erinnerung und lässt Platz für die Fantasie. Unsere Schau präsentiert die neuesten Werke auf Papier neben den früheren Gemälden, um die Vielfältigkeit in der Wiederholung zu zeigen.

Programm: 1. Oktober Führung mit dem Künstler und Kunsthistoriker Dávid Fehér Die Ausstellung ist bis 14. Oktober 2016 bei freiem Eintritt zu besichtigen. Öffnungszeiten der Galerie UngArt: Mo-Do. 10-18 Uhr, Fr. 10-14 Uhr

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Eine Ausstellung von Collegium Hungaricum Wien in Zusammenarbeit mit László Fehér und Qualysoft.


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September 2016

Ungarisches Kulturfestival - Hungaricum Festival Botschaft von Ungarn (Wien 1., Bankgasse 6)

22.

Sept. 11 Uhr

PROGRAMM 11:00 Die Veranstaltung fängt mit der Modeschau von Tünde Hrivnák-By Me an. Inzwischen Vorführungen von Kunsthandwerken (Klöppelspitze und Lebkuchen) im Garten. 12:30-13:00 Empfang mit ungarischen Spezialitäten (Kesselgulasch, Dobostorte) 13:30 Weinvorstellung – Weinfreundinnen von Tokaj 14:00 Die Aufführung von der Volksliedsängerin Mária Petrás 14:30 Buchpräsentation – Ildikó Szeleczky: Botschaft unserer gedeckten Tische „Der gedeckte Tisch als ein sakraler, kultischer Ort, der die Gemeinschaft formt, hatte immer eine bedeutende Rolle im Familien-, Gesellschafts- und politischen Leben der Ungar, die als ein gastfreundliches Volk bekannt sind.“ (Zitat aus dem Buch) 16:00 Das Festival wird mit der Modeschau von Katalin Hampel geschlossen. Katalin Hampel hat wieder die elegante, mit Schnurverzierung versehene, den ungarischen Traditionen folgende Volkstracht in Mode gebracht. Die von ihr geträumten Kleider vereinigen die Muster alter ungarischer Trachten mit der heutigen Mode. Die Veranstaltung dauert voraussichtlich bis 17 Uhr. Man kann sich den Programmen laufend anschließen. Das Festivalprogramm wurde von dem Collegium Hungaricum Mag. Mária Molnár und der Botschaft von Ungarn Mag. Jur. Dr. Krisztina Orbán zusammengestellt. Zutritt nur mit Einladung. Eine Veranstaltung der Botschaft von Ungarn, NKA und des Collegium Hungaricum Wien.

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2016 September

23.

Sept. 17 Uhr

COLLEGIUM HUNGARICUM WIEN

Kinderecke - DER DISTEL UND DER DISTELFINK interaktives Märchentheater Ungarisches Volksmärchen Theater Collegium Hungaricum Wien (Wien 2., Hollandstraße 4) Der Distelfink fühlt sich sehr allein und will sich deshalb mit dem Distel anfreunden. Der stolze und dornige Distel will sich aber nicht mit ihm abgeben. Die Ziege, den Wolf, das Dorf, das Feuer, das Wasser, den Stier, die Keule und den Wurm bittet er vergeblich um Hilfe, sie erhören die einfache Bitte des Vögelchens nicht. Doch schließlich braucht der Hahn genau das, was der Distelfink ihm anbietet. Dadurch wird eine dominosteinartige Reaktion in Gang gesetzt, bis wir letztendlich wieder beim Distel landen, der jetzt mit dem Distelfink zusammen singt und ihn dabei hin- und herschaukelt. Die Szenen werden mithilfe drei Spielleiter mit Einbezug der Kinder gemeinsam durchschritten. Eintritt frei. Eine Veranstaltung von Collegium Hungaricum Wien.

26. 28. Sept.

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Wissenschaftlicher Konferenz Franz Joseph (nicht nur) aus ungarischer Sicht Collegium Hungaricum Wien (Wien 2., Hollandstraße 4) Anlässlich des österreichischen Franz Joseph-Jahres organisiert das Institut für Ungarische Gesichtsforschung in Wien eine mehrtägige Konferenz für die wissenschaftliche Untersuchung der Regierung des Königs, der auf dem ungarischen Thron am längsten gesessen hat. Auf der interdisziplinären Tagung zeigen wir einerseits den Vorgang, wie es für die Mehrheit der Ungarn von dem „Tyrann” ein „Ferenc Jóska” wurde, der den Freiheitskampf niederschlug und die Stabilität sicherte. Andererseits ist unser wichtiger Forschungsaspekt, was für eine repräsentative Meinung die verschiedenen ethnischen, Konfessions- und Gesellschaftsgruppen über Franz Joseph hatten. Wir hoffen, dass unsere Diskussion dazu beitragen kann, ein realistischeres Bild über den Kaiser im Vergleich mit den Klischees der „rebellischen” Ungarn und des „ungarfeindlichen” Kaisers zu gestalten. Eine Veranstaltung des Instituts für Ungarische Geschichtsforschung in Wien, NKA, Collegium Hungaricum Wien


September 2016

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30.

Tag des Kaffees - FLUCHTPUNKT

Sept.

Café Korb (Wien 1., Brandstätte 9)

19 Uhr

dr. Liliana Niesielska liest György Spiró, Kazimiera Iłłakowiczówna, Zbigniew Herbert Autorengespräch mit György Spiró umrahmt von ungarisch-polnischer Jazzmusik 1956 Saxofon : Krzysztof Kasprzyk Klarinette: Gábor Varga Eine Veranstaltung von der EUNIC Austria, der Wirtschaftskammer Wien, Collegium Hungaricum Wien und dem Polnischen Institut in Zusammenarbeit mit dem Café Korb

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2016 Oktober

06. Okt.

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Podiumsdiskussion: Polnisch- ungarische Wege zur Freiheit Professor Dr. Csaba Kiss Gy. und Herr Dr. hab. Konrad Białecki Collegium Hungaricum Wien (Wien 2., Hollandstraße 4) Die wichtigsten Fragen an die beiden Teilnehmer der Paneldiskussion lauten: Inwiefern die Geschehnisse in Polen und in Ungarn im Jahre 1956 das Streben nach sozialer und politischer Veränderung sowie nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit in den Staaten der späteren Visegrád-Gruppe beeinflusst haben könnten – insbesondere im Jahre 1968 in der damaligen Tschechoslowakei und in den Jahren 1970 und 1980 in Polen, als sich die polnische Freiheitsbewegung Solidarność entwickelte – und welche Folgen hatten sie für die Entwicklung der demokratischen Opposition dieser Staaten. Eine Veranstaltung des Collegium Hungaricum Wien und Polnischen Instituts.

14. Okt. 17 Uhr

Kinderecke Das Puppentheater „Fabula” präsentiert: das musikalische Puppenspiel „Vuk” interaktives Märchentheater Collegium Hungaricum Wien (Wien 2., Hollandstraße 4) Die Produktion ist eine Aufarbeitung des gleichnamigen Romans von István Fekete. Im Laufe der Vorführung können wir miterleben, wie der unerfahrene kleine Fuchswelpen Vuk zu einem mutigen, erwachsenen Fuchs und zum Beschützer seines Volkes heranwächst. Besetzung: Vuk, Kag, Íny, Fickó, Sut, Karak, Íny, Csele, Csí, Nyau, Tás, Unka, Csusz, Rá, Gänse, Hühner, Jäger und Borsos Puppenspieler: Eszter F.Nagy, Tibor Felszeghy

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Eine Veranstaltung von Collegium Hungaricum Wien. Eintritt frei.


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Oktober 2016

Austellungseröffnung László Lakner: Referenzen – Konzeptuelle Werke Ausstellungsdauer: 21 Oktober–25 November Galerie UngArt, Collegium Hungaricum Wien (Wien 2., Hollandstraße 4)

20. Okt. 19 Uhr

©György Gadányi

László Lakner gehört zu den bedeutenden Figuren des ungarischen Konzeptualismus. Paralell mit seinen fotorealistischen Gemälden hat er zwischen 1968 und 1974 (bis seiner Emigration nach Deutschland) auch fotorealistische Werke geschaffen. Die Ausstellung zeigt eine begrenzte thematische Auswahl von seinen mehr als hundert konzeptuellen Werken von Lakner, vor allem solche, die mit semiotischen und sprachphilosophischen Fragen in Zusammenhang gebracht werden können, inzwischen haben sie als „Protestwerke” auf die aktuellen Gesellschaftsverhältnisse der Zeit reflektiert. Die frühe konzeptuelle Periode von Lakner bekommt wegen der wissenschaftlichen Bearbeitung und Neubewertung der „langen sechziger Jahren” und der internationalen Entdeckung der osteuropäischen Kunst der Zeit immer mehr Aufmerksamkeit. Die Werke, die gesellschaftliche Empfindlichkeit zeigen, komplexe philosophische und linguistische Fragen untersuchen, Humor, Verspieltheit oder auch Ironie enthalten, haben auch nach vierzig Jahren von der Frische und Aktualität nichts verloren. Die jetzt ausgestellten selten zu besichtigenden Werke zeigen die konzeptuelle Seite des vor allem als Maler bekannten Künstlers aus einem neuen Aspekt.

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2016 Oktober

COLLEGIUM HUNGARICUM WIEN

Lakner hat 1972, 1976 und 1990 eine Einladung zu der Biennale in Venedig bekommen, wo er eine Ausstellung hatte. Eigenständige Ausstellungen wurden 1977 in documenta von Kassel, 1979 in der Biennale von Sydney, 1974 in der Neuen Galerie - Sammlung Ludwig in Aachen, 1975 in dem Neuen Berliner Kunstverein eröffnet, wo auch konzeptuelle Werke vorgestellt wurden. Im Jahre 2004 war eine begrenzte Auswahl von seinen konzeptuellen Werken bei seiner groβen retrospektiven Ausstellung in dem Ludwig Museum in Budapest zu sehen. Jetzt geschieht immer noch eine kunsthistorische Verarbeitung seiner konzeptuellen Tätigkeit und dazu kann auch diese Ausstellung beitragen. Dávid Fehér Die Ausstellung ist bis 25. November 2016 bei freiem Eintritt zu besichtigen. Öffnungszeiten der Galerie UngArt: Mo.-Do. 10-18 Uhr, Fr. 10-14 Uhr Eine Ausstellung von Collegium Hungaricum Wien in Zusammenarbeit mit László Lakner und Qualysoft.

28. Okt. 19 Uhr

Jubiläumskonzert vom Budapester Radio Symphonieorchester anlässlich des 60. Jahrestages der ungarischen Revolution von 1956 Großer Saal, Konzerthaus Wien (Wien 3., Lothringerstraße 20) Dirigiert und am Klavier begleitet: Tamás Vásáry Beethoven: Egmont Overtüre Liszt: Klavierkonzert A-Dur Liszt: Les Préludes Kodály: Tänze aus Galanta

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Eine Veranstaltung von Collegium Hungaricum Wien, Botschaft von Ungarn, Palast der Künste und Wiener Konzerthaus.


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November 2016

Kulturverein Napraforgók - Tanzhaustreffen Collegium Hungaricum Wien (Wien 2., Hollandstraße 4)

05. Nov. 15 Uhr

Am 5. November findet erneut das Ungarische Tanzhaustreffen in Wien statt, nun schon zum 18. Mal in Folge. Das Tanzensemble Napraforgók und das Collegium Hungaricum erwarten die tanzfreudigen Gäste mit einem abwechslungsreichen Programm. Programm. 15:00-17:00 Kindertanzhaus 17:00-18:30 Kunsthandwerk für Kinder 17:00-19:00 Tanzunterricht: Auswahl von Tänzen des Karpatenbeckens 19:30: Galaabend: Dorfmusikband aus Magyarpalatka, Musikband Dűvő und viele andere Nachher Tanzhaus Eine Veranstaltung des Collegium Hungaricum Wien und Kulturverein Napraforgók.

Der 6. Große Ungarn Tourismustag in Wien 29. September 2016, Donnerstag, 9-14 Uhr

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Veranstaltungsort: Botschaft von Ungarn, 1010 Wien, Bankgasse 6 Bereits zum sechsten Mal findet das größte B2B Branchentreffen der sterreichischen und ungarischen Touristiker statt. Unter dem Namen „Großer Ungarn Tourismustag“ stellen über 30 Vertreter von ungarischen Tourismusverbänden, Hotels und touristischen Dienstleistern aus 2 Regionen ihre Angebote und Neuigkeiten vor. Am besten gleich vormerken: am 29. September 2016 ist der 6. Großer UNGARN Tourismustag in Wien. Die TOP Spezialisten und Repräsentanten vom Balaton, sowie dem Mittleren Transdanubien werden von 9 bis 14 Uhr im Rahmen von Highlights-Präsentationen und 2 Workshops ihre Geheimtipps vorstellen und mit zahlreichen Kooperationsideen, vielen Überraschungen und ungarischer Kulinarik aufwarten. Das detaillierte Programm folgt Anfang September. 11


2016 November

11.

Nov.

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Kinderecke - Theater „Nektar“: Der Nussknacker Collegium Hungaricum Wien (Wien 2., Hollandstraße 4)

17 Uhr

Die Geschichte des Nussknackers kennt – danke dem wunderbaren Ballett von Tschaikowski - jeder. Wir haben eine auf der originalen Geschichte von E. T. A. Hoffmann basierende Aufarbeitung vorbereitet, in die sich das Ballett leicht einfügen lässt. Für die Kinder ist diese Version einfacher zu verstehen als die mit komplizierten Traumsequenzen gespickte Ballettsuite.

Die Geschichte spielt am Heiligabend, und die Geschwister Marie und Fritz erwarten gespannt ihre Geschenke. Vor allem sind sie neugierig auf die Überraschung von ihrem Onkel, da er sich jedes Jahr etwas Besonderes einfallen lässt. Auch jetzt ist es nicht anders: der Nussknacker erscheint… die Puppe wird nach den Regeln des Märchens lebendig und nimmt die Rolle von Maries Traumprinzen ein… kämpft mit dem Mausekönig… und tritt schließlich in der Gestalt von Ferdinand persönlich durch die Tür. Wir empfehlen die Vorstellung Kindern im Vorschul- und Grundschulalter, aber die sie begleitenden Erwachsenen werden sich auch nicht langweilen. Eine Veranstaltung von Collegium Hungaricum Wien.

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November 2016

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Wissenschaftlicher Konferenz Le roi est mort, vive le roi! Tod, Begräbnis, Krönung 1916 Collegium Hungaricum Wien (Wien 2., Hollandstraße 4)

15. 16. Nov.

Vor hundert Jahren starb Franz Joseph, Kaiser von Österreich und König von Ungarn, eine der wichtigsten Persönlichkeiten der modernen ungarischen Geschichte. Sein Tod nach einer langen Herrschaft und seine feierliche Beerdigung löste verständlicherweise eine ernsthafte Resonanz unter seinen ungarischen Untertanen aus. In der Konferenz werden in erster Linie die ungarischen Aspekte der Bestattung neben den verschiedenen Manifestationen der Trauer untersucht. Kurz nach dem Tod Franz Josephs, in der Mitte des Ersten Weltkriegs wurde der letzte König Ungarns gekrönt. In der zweiten Hälfte unserer Konferenz wird die Krönung von Karl IV. in Buda aus verschiedenen Gesichtspunkten vorgestellt. Eine Veranstaltung des Instituts für Ungarische Geschichtsforschung in Wien, NKA, Collegium Hungaricum Wien

Kunst auf Leinwand, Flatscreens und Tablets www.qualysmArt.com 13 Die innovative Kunst- und Kulturdivision der Qualysoft


2016 November

17.

Nov. 19 Uhr

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Zeitgenössisches Tanzfestival Mitwirkende: Ballett Győr und Ballett Pécs Collegium Hungaricum Wien (Wien 2., Hollandstraße 4 ) GYŐRER BALLETT – Innere Stimmen – Etüden über ein Thema Choreograph: László Velekei; Assistentin: Zsuzsanna Kara; Dramaturg: Alexandra Csepi; Kostüm: Gabriella Győri; Licht: Péter Hécz Erste Etüde – äußere Stille, innere Stimmen Tänzer: Daichi Uematsu, Tatiana Shipilova, Adrienn Matuza Zweite Etüde – der verliebte Fuchs Tänzer: Daichi Uematsu, Patrik Engelbrecht, Tetiana Baranovska Dritte Etüde – Männerstimmen Tänzer: Adrienn Matuza, Artem Pozdeev, Zoltán Jekli, Luigi Iannone Vierte Etüde – Abschied von den Stimmen Tänzer: Tataiana Shipilova, Alexandra Hancz, Barbara Tüű Fünfte Etüde – äußere Stimmen, innere Stille Tänzer: Daichi Uematsu, Adrienn Matuza, Tataiana Shipilova

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©Mihály László


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November 2016

Der Choreograph, der mit dem Harangozópreis ausgezeichnet ist, hat jetzt ein sehr aufregendes symphonisches Ballett über die inneren Stimmen geschaffen, die unser Leben beeinflussen. Direktor: János Kiss Kossuthpreisträger, Verdienter Künstler Künstlerischer Leiter: László Velekei, Harangozópreisträger BALLETT PÉCS „ Der Tanz ist eine universale Sprache. Die Feinheit der Emotionen und der zwischenmenschlichen Beziehungen werden durch den Körper auf so eine Art kommuniziert, wie es durch Worte unmöglich wäre, deshalb bleiben sie in der Tat nur sekundäre Interpretationen. Die Körpersprache ist intuitiv und funktioniert oft als erste Äußerung der Gefühle. Das zentrale Element meines schöpferischen Schaffens betrifft die Entwicklung sowie das Umformen der Bewegungssprache. Der Ausgangspunkt meiner Arbeit ist die Entwicklung der Kommunikationssprache der Tänzer untereinander sowie zwischen ihnen und dem Publikum, wobei meine choreographische „Untersuchung“ mit den Tanzkünstlern des Balletts Pécs vertieft werden kann. Die Suche nach den sprachlichen Grenzen und den effizienten Kommunikationsmitteln trat in dem Ablauf meiner vorherigen Pécser Choreographie „In dem Garten von Gut und Böse“ als ein bedeutender Aspekt auf. Mein Ziel besteht darin, jene Begriffe mit denselben Tanzkünstlern bereits im Rahmen des reinen Tanzes wieder zu entdecken.“ Cameron McMillan Musik: J. S. Bach Kostüm: Julcsi Kiss Choreograf: Cameron McMillan Eine Veranstaltung von Collegium Hungaricum Wien, Győrer Ballett und Ballett Pécs.

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2016 November

24. 25. Nov.

24. Nov. 19 .30 Uhr

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Konzertreihe anlässlich des 60. Jahrestages der ungarischen Revolution und des ungarischen Freiheitskampfes von 1956.

INTONATION I. Ein Abend mit Edit Klukon und Dezső Ránki Konzert für zwei Klaviere aus den Werken von Ferenc Liszt und Barnabás Dukay Schubert-Saal, Konzerthaus Wien (Wien 3., Lothringerstraße 20)

PROGRAMM Barnabás Dukay: Löwenbrunnen bei zunehmendem Mond – das Rote Klangdichtung – für zwei Klaviere Barnabás Dukay: zu dritt eins – allein – das Blaue Klangdichtung – für zwei Klaviere F. Couperin – B. Dukay: Besuch von Engeln bei der Quelle der Vergänglichkeit – ein aus Erkenntnis und Unkenntnis gewobener Schleier zwei Rondos – für zwei Klaviere I. La Juillet / Der Juli II. Le Tic-Toc-Choc, ou Les Maillotins / Der Tic-Toc Schock, oder die Beilschlägel J. S. Bach–B. Dukay: …Aussendung des heiligen Geistes Motetten-Instrumental – für zwei Klaviere 1. einfach sein 2. glücklich werden

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Barnabás Dukay: …, der in seiner eigener Stille ruht Klangdichtung – für zwei Klaviere


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November 2016

Barnabás Dukay: Vernehmen über Licht und Liebe Kanons und Symphonien– für zwei Klaviere Barnabás Dukay: Halleluja aus Himmel und Erde Antifon-Instrumental – für zwei Klaviere Barnabás Dukay: …aus Sonnenschein, Wasser und Steinen… Klangdichtung – für zwei Klaviere Ferenc Liszt: Eine Symphonie zu Dante’s Divina Commedia übertragen für zwei Klaviere vom Komponisten 1. Inferno 2. Purgatorio – Magnificat

INTONATION II. Collegium Hungaricum Wien (Wien 2., Hollandstraße 4 )

25. Nov. 19 Uhr

Accord Quartet Judit Varga: Des fleurs en décomposition György Ligeti: 1. Streichquartett Gyula Fekete: 2. Streichquartett Pause Máté Bella: Etüde Iván Erőd: 3. Streichquartett, Op. 78 Eine Veranstaltung der Botschaft von Ungarn, des Collegium Hungaricum Wien und des anlässlich des 60. Jahrestages der ungarischen Revolution und des Freiheitkampfes von 1956 gegründete Gedächtniskomitee in Zusammenarbeit mit Wiener Konzerthaus.

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2016 Nov.Dez.

24. 25. Nov.

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Wissenschaftliche Konferenz Die internationalen Wirkungen der ungarischen Oktoberrevolution 1956 Collegium Hungaricum Wien (Wien 2., Hollandstraße 4 ) Ungarn erregte das letzte Mal in der Zeit der Revolution und Freiheitskampf von 1956 die Aufmerksamkeit der Welt. In diesen Wochen beobachteten nicht nur die Nachbarländer, sondern auch die Führer und die öffentliche Meinung der Weltmächte die Nachrichten aus Budapest. In unserer internationalen wissenschaftlichen Konferenz anlässlich des 60. Jahrestages der Revolution von 1956 werden untersucht, wie die Führer der wichtigsten Staaten über die ungarische Revolution ihre offizielle Meinung gestalteten, und wie die öffentliche Meinung der bedeutenderen Länder die ungarische Revolution gegen die kommunistische Diktatur und deren blutige Niederschlagung annahm. Eine Veranstaltung des Instituts für Ungarische Geschichtsforschung in Wien, Collegium Hungaricum Wien, des anlässlich des 60. Jahrestages der ungarischen Revolution und des Freiheitkampfes von 1956 gegründete Gedächtniskomitee

01.

Ausstellungseröffnung Gyula Konkoly

Dez.

Galerie UngArt, Collegium Hungaricum Wien (Wien 2., Hollandstraße 4 )

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Gyula Konkoly (1941-) ist einer von den Initiatoren der ungarischen neoavantgardistischen Bewegung in der Mitte der Sechziger Jahre, er war der Aussteller der Gruppe Iparterv. Als Student hat er sich an die sürnaturalistische Richtung von Tibor Csernus, László Lakner und Ákos Szabó geschlossen. In der zweiten Hälfte der Sechziger Jahre hat er die radikalsten Stücke der ungarischen Pop Art gemalt. Dieser Radikalismus hat zu den environmentalen und konzeptuellen Arbeiten geführt. Das emblematische Werk der Austellung Iparterv II., geöffnet am 24-ten Oktober 1969, war ein Eisblock von Gröβe eines Menschen in Watte und Gaze eingewickelt, der Hypermangan blutete, es ist ein Teil der Denkmal-Reihe. Als Redakteur und Herausgeber der Publikation „Dokument 6970” hat er es für besser gehalten, an dem Tag nach der Erschei-

19 Uhr


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Dezember 2016

nung das Land zu verlassen. Das Denkmal der illegalen M.K.P. hat er schon mit den Künstlern von G. Attico in Rom verwirklicht. In der Biennale in Paris 1971 hat er aufgrund der präparierten Texte von Lenin das Projekt der illegalen Parteiorgan-Struktur ausgestellt. In den Jahren in Frankreich hat er sich mit angewandter Graphik beschäftigt. Am Anfang der achtziger Jahre hat er sich wieder der Malerei zugewandt. In seiner Reihe von Monet inspirierten Seerosen strömen das Malerische, Wasser und Licht, Spiegelung und Farbe, Schein und Wirklichkeit frei und imprivisationsartig in einer untrennbaren Verflechtung. Ab Anfang der neunziger Jahre lebt er wieder in Ungarn. Gyula Konkoly wird von spektakulären, figuralen Kompositionen mit starkem Kolorit beschäftigt, die das frühere Pop Art-Denken mit dem Malerischen in Nagybánya zusammenbringen. Die Ausstellung ist bis 15 Jänner 2017 bei freiem Eintritt zu besichtigen. Öffnungszeiten der Galerie UngArt: Mo.-Do. 10-18 Uhr, Fr. 10-14 Uhr Eine Ausstellung von Collegium Hungaricum Wien in Zusammenarbeit mit Gyula Konkoly und Qualysoft.

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2016 Dezember

07. Dez. 19 Uhr

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Balassi Café - Buchpräsentation Lajos Adamik: „Und ich habe die Lebern von einer Ganß gebraten“ Collegium Hungaricum Wien (Wien 2., Hollandstraße 4 ) Gesprächspartner: Kurt Kladler „Gänseleberterrine nach Dieter Müller 1 frische Gänsestopfleber, etwa 600g 6 cl Terjék Máslás vulgo Auszutresterwein (mindestens 10 Jahre alt) 5 cl Terjék Weinbrand (mindestens 30 Jahre alt) Gewürzmischung 3 EL Salz 1 Prise Pökelsalz 1 TL weißer Pfeffer aus der Mühle 1 Prise Zucker 1 Msp. Pastetengewürz“ Eine Veranstaltung von Collegium Hungaricum Wien.

16. Dez. 15 bis 19 Uhr

Kinderecke Weihnachtsmarkt für Kunsthandwerk Collegium Hungaricum Wien (Wien 2., Hollandstraße 4 ) Das Collegium Hungaricum bietet Kindern die Möglichkeit, Weihnachtsgeschenke selber zu basteln und zu kaufen. Zur Auswahl stehen das Bemalen von Weihnachtsdekoration, das Verzieren von Lebkuchen, das Bemalen von Textilien, das Herstellen von Kerzen oder Perlenschmuck, das Bearbeiten von Leder und noch viele weitere Geschenkideen. Materialkosten/Geschenk: 2.- Euro Eine Veranstaltung von Collegium Hungaricum Wien.

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2016

Filmabende anlässlich des 60. Jahrestages der ungarischen Revolution und des ungarischen Freiheitskampfes von 1956 Collegium Hungaricum Wien (Wien 2., Hollandstraße 4)

12. September 2016 um 19 Uhr Eldorádó (1989) Spielfilm - 100 Minuten Regisseur: Géza Bereményi; Musik: Ferenc Darvas; Kameramann: Sándor Kardos In den Hauptrollen: Károly Eperjes, Judit Pogány, Enikő Eszenyi 19. September 2016 um 19 Uhr Hol zsarnokság van (1989) Dokumentarfilm- 75 Minuten Regisseure: Lívia Gyarmathy és Géza Böszörményi; Musik: György Selmeczi; Kameramann: Adrienne Horváth und László Ramm 26. September 2016 um 19 Uhr Mansfeld (2006) Spielfilm- 122 Minuten Drehbuch und Regie: Andor Szilágyi; Kameramann: Gábor Medvigy; Produzent: Jenő Hábermann und Zoltán Füredi In den Hauptrollen: Péter Fancsikai, Maia Morgenstern, Csaba Pindroch, Károly Eperjes 3. Oktober 2016 um 19 Uhr Vérrel és kötéllel (1989) Dokumentarfilm -107 Minuten Regisseure: Jánis Erdélyi és Dezső Zsigmond, Kameramann: Balázs Sára 10. Oktober 2016 um 19 Uhr A berni követ (2014) Spielfilm- 76 Minuten Regisseur: Attila Szász, Musik: Gergely Parádi, Kameramann: András Nagy, Produzent: Dr. Tamás Lajos und Tamás Mink In den Hauptrollen: János Kulka, József Kádas, Tamás Szabó Kimmel

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2016

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7. November 2016 um 19 Uhr A vizsga (2010) Spielfilm - 90 Minuten Regisseur: Péter Bergendy; Musik: Gergely Parádi; Kameramann: Zsolt Tóth; Produzent: István Bodzsár In den Hauptrollen: Zsolt Nagy, János Kulka, Gabriella Hámori 14. November 2016 um 19 Uhr Megáll az idő (1982) Spielfilm - 96 Minuten Regisseur: Péter Gothár; Drehbuch: Géza Bereményi; Musik: György Selmeczi ; Kameramann: Lajos Koltai In den Hauptrollen: István Znamenák, Henrik Pauer , Sándor Sőth 21. November 2016 um 19 Uhr Hazatérés (2006) Dokumentarfilm – 88 Minuten Regisseur: Réka Pigniczky; Musik: Gáspár Horváth (Jumurjack); Kameramann: Gergő Kiss; Dramaturg: Pierre-Olivier Francois; Narrator: Réka Pigniczky Darsteller: Mária Donkó, László Eörsi, Katalin Vörös, Mária Lengyel

Die Veranstaltung wird mit der Unterstützung des ungarischen Gedächtniskomitees - gegründet anlässlich des 60. Jahrestages der Revolution und des Freiheitkampfes 1956 in Ungarn - verwirklicht.

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2016

Programme des Instituts für Ungarische Geschichtsforschung in Wien 21. Seprember 2016, 19 Uhr Wissenschaftlicher Vortrag Dr. Dávid TURBUCZ (Historisches Institut der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, Budapest): Horthy Ort: Collegium Hungaricum Wien (Wien 2., Hollandstraße 4 ) (in ungarischer Sprache) 26-28. September 2016 Wissenschaftliche Konferenz Franz Joseph (nicht nur) aus ungarischer Sicht Ort: Collegium Hungaricum Wien (Wien 2., Hollandstraße 4 ) (in deutscher Sprache) 15-16. November 2016 Wissenschaftliche Konferenz Le roi est mort, vive le roi! Tod, Begräbnis, Krönung 1916 Ort: Collegium Hungaricum Wien (Wien 2., Hollandstraße 4 ) (in deutscher Sprache) 28-29. November 2016 Wissenschaftliche Konferenz Die internationalen Wirkungen der ungarischen Oktoberrevolution 1956 Ort: Collegium Hungaricum Wien (Wien 2., Hollandstraße 4 ) (in deutscher und englischer Sprache) 13. Dezember 2016 um 19 Uhr Wissenschaftlicher Vortrag Dr. Anna FUNDÁRKOVÁ (Historisches Institut der Slowakischen Akademie der Wissenschaften, Pressburg): Die „vergessene” Elite der Slowaken Ort: Collegium Hungaricum Wien (Wien 2., Hollandstraße 4 ) (in deutscher Sprache)

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5. Dezember 2016, 19 Uhr Wissenschaftlicher Vortrag Prof. Dr. Róbert HERMANN (Károli Gáspár Universität der Reformierten Kirche - Institut und Museum für Kriegsgeschichte): Verräter oder der größte Feldherr seiner Zeit? Zum 100. Todestag von Artúr Görgei Ort: Collegium Hungaricum Wien (Wien 2., Hollandstraße 4) (in ungarischer Sprache) 15. Dezember 2016, 19 Uhr Buchpräsentation Geschichte des Szeklerlandes in 3 Bde. Hg. von Nándor BÁRDI, Elek BENKŐ, Ákos EGYED, Gusztáv HERMANN, Teréz OBORNI und Judit PÁL Ort: Collegium Hungaricum Wien (Wien 2., Hollandstraße 4) (in ungarischer Sprache)

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September 2016

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2016 September

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Vielen Dank f├╝r die Zusammenarbeit

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2016 September

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COLLEGIUM HUNGARICUM WIEN

Programmheft 2016 Herbst  
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