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RTCE Roadbook 50 Jahre Renn- und Touring-Club Eberstadt 27. Nibelungenfahrt und Oldtimertreff 2014


Sur face


Edition Darmstadt. Band 13


RTCE Roadbook 50 Jahre Renn- und Touring-Club Eberstadt 27. Nibelungenfahrt und Oldtimertreff 2014

Kamera Christoph Rau, Rolf Dielmann, Gerd Ohlhauser, Ina Rhein, Fritz Uhlig und Gerhard D. Wagner Schnitt Gerd Ohlhauser


Alle Rechte vorbehalten Š 2015 by Surface Book, Darmstadt, www.surface-book.de Herausgeber Renn- und Touring-Club Eberstadt e.V. im ADAC (RTCE), Darmstadt-Eberstadt, www.rtce.de Redaktion Gerd Ohlhauser, Hans-Werner Mattis und Wolfgang Schwerber Fotos, Projektentwicklung und Marketing Christoph Rau, www.christoph-rau.de Weitere Fotos Rolf Dielmann, Gerd Ohlhauser, Ina Rhein, Fritz Uhlig, Gerhard D. Wagner Bildkomposition Gerd Ohlhauser, www.surface-book.de Bildbearbeitung Lasertype GmbH, Darmstadt, www.lasertype24.de Gestaltung, Layout und Satz Hausgrafik, Darmstadt, www.hausgrafik.de Umschlag Gerd Ohlhauser/Hausgrafik mit Fotos von Christoph Rau Akquise und Subskription Gabriele BÜhle, Neu-Isenburg und Hans-Werner Mattis, Darmstadt Gesamtherstellung printmedia-solutions GmbH, Frankfurt, www.printmedia-solutions.de, Printed in Germany ISBN 978-3-939855-41-5


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Mitherausgeber Birgit Adler (FRIZZ – Das Magazin für Darmstadt) | René Antonoff | Iris Bachmann | Conny Balss + Prof. Dr. Eugen Bruno | Jürgen Barth | Heiko Becker (Agentur für Mediendesign Lichtenberg) | Michael Beißwenger | Dr. Ariane Bentner | Hanno Benz | Christian Blümel | Kenneth L. Bobu, Boston, USA | Stacy A. Bobu, San Francisco, USA | Bertheide Böhme + Prof. Dr. Helmut Böhme | Natascha Braun (Löwenherz Design) | Dr. Dieter Brodehl | Peter Buhlinger | Alexa-Beatrice Christ (Schlossmuseum Darmstadt) | Darmstädter Kulturforum der Sozialdemokratie | Heinrich Dieckmann | Ulrich Diehl Verlag und Medienservice | Marietta + Alex Dill | Roland Dotzert | Hanno Durth (Kanzlei Kipper + Durth) | Ulli Emig | Birgit + Reiner Engel | Hans Christian Ettengruber | Bernd E.R. Festner | Vera Fles-Schönegge | Hildegard Förster-Heldmann | Prof. Volker Freischlad (Architekten BDA Freischlad + Holz) | Kurt Friedrich (Dialog-Plan Markenagentur) | Wolfgang Frotscher (Frotscher Druck) | Erika + Peter Ganßmann | Alexander Gemeinhardt (Schader-Stiftung) | Prof. Dr. Horst Geschka (Geschka & Partner Unternehmensberatung) + Otti Geschka | Elke Glenewinkel (Keller-Club) | Hans-Peter Gompf | Joachim Gottstein (Gottstein + Blumenstein Architekten BDA) | Rosel Grassmann (Wilderness BodyPainting) | Annette Graumann | Käthe und Rainer Grobe | Grünes Bündnis Kultur | Christoph Grundmann (Studio cg) | Paul-Hermann Gruner | HEAG Kulturfreunde | Annette Heinz-Cochlovius + Hans-Henning Heinz | Reiner Heiß (Hotel Restaurant Bockshaut) | Marianne Henry-Perret + Klaus Rohmig (Restaurant Belleville/Jagdhofkeller Darmstadt) | Roswitha + Wolfgang Hetzinger | Volker Hilarius | Thomas Hönscheid-von der Lancken | Marit Hoffmann | Ives Humeau (Darmstadt KulturStärken/Literaturinitiative Darmstadt) | Matthias Itzel | Kristina Kabot | Rolf Kerger | Katja König | Dr. Bernd Kretschmann | Juliane Kroitzsch | Regina + Michael Krumb | Kunst Archiv Darmstadt | Dr. Ingeborg + Dr. Hans Joachim Landzettel | Reinhard Launer (Foto-


atelier Launer) | Lutz Lehning (Lindenmayer + Lehning) | Holger Lentzen (Focus-Immobilien) | Karin + Walter Löffler | Sybille Markgraf | Hagen Mathy | Hans-Werner Mattis | Renate Meidinger | Hannes Metz | Gitarrenlehrer Axel Müller-Schroth | Robert Neumann (Format Darmstadt) | Dr. Peter Noller | Martina Noltemeier | Sabine Nothhaft (Gaststätte Gebhart) | Benita Oschatz | Uwe Petry (Büro VAR) | Uwe Prinzisky | Annette Rau-Löhr + Volker Löhr | Martin Rau (Fahrradstation Darmstadt) | Bastian Ripper | Ute Ritschel | Carla + Dr. Hans-Rolf Ropertz | Dr. Ellen Rössner | Klaus Ryczyrz (Buchheimer Käsespezialitäten) | Bernd Salm (Salm Imbissbetriebe) | Frank Salomon Unternehmensberatung | Dietrich Schäfer | Klaus Peter Schaumann + Hannah Eifler-Schaumann | Petra Schecker | Pia + Uwe Schlegel (Restaurant Goldschmidts Park) | Antje Schmidt | Hildegard Schmidt + Elke Wolf | Peter Schmidt | Martina Schönebeck | Regina Schüle | Karl Richard Schütz | Nikola Schulz + Anke Meenenga (Hausgrafik) | Ingolf Schulze (Schulze & Assoziierte Architekten) | Armin Schwarm | Elke Schwinn (Café Carpe Diem) | Wolfgang Seeliger (Konzertchor Darmstadt/Darmstädter Residenzfestspiele) | Werner Seibel (Bezirksverein Martinsviertel) | Stadtbibliothek Darmstadt | Cem Tevetoglu (Stadtkulturmagazin P) | TPM Engineering Griesheim | Dr. Miriam Ude + Dr. Christian Ude (Stern-Apotheke) | Kirsten Uttendorf | Dr. Thomas Vogel | Ulla von Sierakowsky | Nicolas von Wilcke (Nexplan) | Rechtsanwalt Christoph Wackerbarth (Insolvenz und Sanierung) | Ulrike + Gregor Wehner | Sabine Welsch (Heimatverein Darmstädter Heiner) | Klaus Wiedenroth | Christian Zährl | Ilonka + Wolf-Dieter Zorn | Brigitte Zypries und 3 ungenannte Mitherausgeber. Schreiben Sie Stadtgeschichte und werden Sie Mitherausgeber und Abonnent der EDITION 6|7 DARMSTADT (siehe Seite 314).


Sauer & Sohn Motorentechnik ist ein Name, der für 60 Jahre Erfahrung in der Motorentechnik steht. Motortechnischer Service für Klassiker, konventionelle Motoren und hochtechnologische Antriebslösungen sowie der Vertrieb von Industriemotoren, Stromaggregaten, Marinemotoren und Komponenten stellen die Kernkompetenz unseres Unternehmens dar.

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GruSSwort des ADAC von Matthias Feltz, Vorsitzender des ADAC Hessen-Thüringen e. V. ...Seite 10 Vorwort von Rolf Dielmann, 1. Vorsitzender RTCE e.V. im ADAC ...Seite 11 DAS ROADBOOK von Felix Mattis ...Seite 12 WAS BISHER GESCHAH … 1964 – 2014. 50 Jahre RTCE e.V. im ADAC   von Lothar W. Bartuschat ...Seite 16 27. NIBELUNGENFAHRT UND OLdTIMERtreff 2014 fotografiert von Christoph Rau, Rolf Dielmann, Gerd Ohlhauser, Ina Rhein, Fritz Uhlig, Gerhard D. Wagner ...Seite 28 BILDLEGENDEN Kurzgeschichten zu den Fotos ...Seite 304 KLASSISCHE DEUTSCHE AUTOMOBILE Neue Briefmarkenserie der Deutschen Post ...Seite 306 EDITION DARMSTADT ...Seite 314 USED- UND REPAIR-LOOK Oldtimer als Oberfläche Nachwort des Verlegers ...Seite 316 DANKSAGUNG ...Seite 320

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GruSSwort des ADAC Mit unseren 187 ADAC Ortsclubs in Hessen und Thüringen sind wir sowohl in der Fläche als auch in der Vielzahl der Aktivitäten rund um Motorsport, Oldtimerfahrten, Geschicklichkeitsfahrten, Heimatwettbewerben oder der Begleitung von Verkehrserziehungsprogrammen bestens aufgestellt. Durch den ausgeprägten Sachverstand und das hohe Engagement unserer Ortsclub-Mitglieder steht der ADAC HessenThüringen e. V. mit seinen Ortsclubs im inoffiziellen Ranking der clubaktivsten Regionalclubs des Gesamt-ADAC ganz weit vorn. Hierzu trägt in vorbildlicher Weise der Renn- und Touring-Club Eberstadt e.V. im ADAC seit nunmehr 50 Jahren bei. Bei vielen Oldtimerfans weit über die Rhein-Main-Neckar-Region hinaus bekannt und anerkannt, ist der südhessische Ortsclub durch Oldtimerfahrten sowie Veranstaltungen und Ausflüge rund um das Themenfeld Oldtimer eine feste Größe innerhalb des ADAC Oldtimersports geworden. Gerade in der heutigen Zeit ist der Stellenwert eines vom Ehrenamt geführten Vereins nicht hoch genug zu schätzen. Dies trifft im besonderen Maße auch auf den Renn- und Touring-Club Eberstadt zu, da hier neben dem Vorstand auch engagierte Mitglieder an der Förderung der Aktivitäten aktiv mitarbeiten. Nur so können die Int. RTCE-Nibelungenfahrt, der Pfungstädter Oldtimertreff und die clubinternen Veranstaltungen immer erfolgreich durchgeführt werden. Den Mitgliedern und Freunden des Renn- und Touring-Club Eberstadt danke ich für ihr umfassendes Engagement und ihre tatkräftige Unterstützung, dem Vorstand wünsche ich auch im Namen meiner Vorstandskollegen stets richtige und langfristig positiv wirkende Entscheidungen – im Sinne des Ortsclubs und im Sinne des ADAC. Matthias Feltz, Vorsitzender des ADAC Hessen-Thüringen e.V.


Vorwort des RTCE Ein buntes Kaleidoskop von Bildern eines Jahres als Spiegel der Aktivitäten eines Vereins, den es bereits seit 50 Jahren gibt und dessen Wandel vom Hardcore-Motorsportverein zum soften Anhänger des Oldtimersports sich vielleicht hier abbildet. Zu sehen sind mit dem unbestechlichen Auge der Kamera, Fahrzeuge die mindestens 30 Jahre alt sind und viele, die aus der Gründungszeit der Sechziger stammen und einige, die noch weitaus älter sind. Dabei ist der Fokus bei diesen Oldtimern auf so viele Details gerichtet, deren Fehlen bei modernen Fahrzeugen man so schmerzlich wahrnimmt. Verbunden ist damit natürlich auch die Erinnerung an die oft verklärte Vergangenheit und bei vielen auch die Sehnsucht, die verlorene Jugend sich mit den Dingen aus der Zeit zurückzuholen: erlaubte Träumereien, die im Alltag bunte Rückzugsnischen für schöne Gedanken eröffnen. Manches erklärt sich dadurch, vieles bleibt offen, aber es weckt Verständnis für die Begeisterung, sich mit den geliebten „Schätzchen“ zu beschäftigen. Sei es als Sammler, Schrauber, Aktiver im Oldtimersport oder als Gestalter und Organisator bei den Events an sich – wie bei der hier im Mittelpunkt stehenden 27. Int. RTCE NIBELUNGENFAHRT. Rolf Dielmann, 1. Vorsitzender RTCE e.V. im ADAC

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DAS ROADBOOK von Felix Mattis Roadbook – der Titel dieses Bildbandes passt nicht nur auf den ersten Blick zu einem Buch, das Autos zeigt. Nein, er beschreibt auch das Herzstück dessen, was hier abgebildet wird: einer Rallye für Oldtimer der alle zwei Jahre Ende April stattfindenden Internationalen Nibelungenfahrt des Eberstädter Renn- und Touring-Clubs RTCE. Über ihr Roadbook erfahren Rallye-Teilnehmer, wo sie entlangfahren sollen. Und im Fall von Oldtimer-Veranstaltungen ist es gleichzeitig eine Art Rätselsammlung für den CoPiloten. Komplizierte Orientierungsaufgaben müssen auf Landkartenkopien gelöst werden, um die Frau oder den Mann am Lenkrad durch den Straßen- und Feldweg-Dschungel des Odenwaldes zu lotsen – Chinesenzeichen, Fischgrät, Strich-Punkt-Skizze, Würmchen, Spinne, das sind nur einige der abenteuerlichen Aufgabentypen. Dabei geht es nicht darum, auf bestimmten Streckenabschnitten Bestzeiten zu erzielen, die Reifen quietschen und die Bremsscheiben glühen zu lassen. Ziel ist es, den richtigen Weg zu finden und Sieger derjenige, der das am Ende durch die richtige Anordnung aller versteckten Stempelkontrollen auf seiner Bordkarte nachweisen kann. Trotzdem spielt auch die Zeit eine Rolle, denn das Ziel soll nach rund 200 Kilometern auf die Minute pünktlich erreicht werden – Abweichungen bedeuten Strafpunkte, wobei

Kleiner Auszug aus dem knapp 40-seitigen Roadbook zur 27. Nibelungenfahrt Strich-Punkt-Skizze – die klassische Aufgabenstellung im Oldtimersport: Finde den kürzesten Weg zwischen Strich und Punkt. Chinesenzeichen – bildlich abstrahierte Wegbeschreibung: Fahre vom Punkt zur Pfeilspitze.


Strich-Punkt-Skizze

Chinesenzeichen

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im Sinne der Straßenverkehrsordnung zu frühes Erscheinen zehn Mal teurer ist, als zu spätes. Und unterwegs warten, als ob die Orientierungsaufgaben nicht schon schwer genug wären, sogenannte Gleichmäßigkeitsprüfungen. Mit viel Gefühl im Gasfuß sind gewisse Streckenabschnitte mit einer exakt bestimmten Geschwindigkeit zu absolvieren, um auf die Zehntelsekunde genau zur richtigen Zeit durch eine Lichtschranke zu rollen, die der Fahrer nicht einmal sehen kann. Auch das geht nur im Teamwork mit der Person auf dem Beifahrersitz, die den ganzen Tag hochkonzentriert im Roadbook liest. Für Sie als Leser dieses Roadbooks wird es einfacher: Sie haben schon gewonnen. Sie müssen keine Orientierungsaufgaben lösen. Sie sind schon am Ziel und brauchen nur noch die Fotos zu genießen.

Fotochinese: Folgen sie dem roten Auto wie abgebildet. Würmchen: Zu finden ist die kürzeste Strecke zwischen den einzelnen roten „Würmern“, wobei Wege, die schon einmal in einer Richtung befahren wurden, nicht in der Gegenrichtung befahren werden dürfen.


Fotochinese

W端rmchen

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Was bisher geschah … 1964 – 2014, 50 Jahre RTCE e.V. im ADAC von Lothar W. Bartuschat Eigentlich waren sie anfangs alle Mitglieder im traditionsreichen Motorsportclub Eberstadt (MCE). Da dessen Aktivitäten jedoch auch stark auf Geselligkeit ausgerichtet waren, traten bald divergierende Interessen zu Tage. Wie junge Burschen damals so waren: extrem motorsportbegeistert und voll Tatendrang, unabhängig und selbstbestimmt zu sein. Das war wohl eine der Triebfedern zur Gründung des RTCE – also eigentlich eine Abnabelung vom MCE. Es ging ihnen um Motorsport total – um sonst überhaupt nichts. Und den wollte man nun gestalten. So trafen sie sich am 10. Januar 1964 im Cafe Volkmann in Eberstadt. Das offizielle Gründungsprotokoll ist auf den 8. Oktober 1964 datiert. Alle Akteure waren aktiv im Motorrad-Geländesport oder bei den damals so beliebten Nachtorientierungsfahrten. Die Vorreiter der wilden Truppe waren (beachten Sie die flotten Wechsel im Jahre 1968) Wilfried Aßmuth (1964 – 1968), Jürgen Konetzka (1968), Gerold Fricke (1968) und Lothar W. Bartuschat (1968 – 1969). Mit dem Wechsel zu Eberhard M. Jakob (1969 – 1975) ging es nun eher präsidial zu, was sich auch in der deutlich längeren „Regierungszeit“ niederschlug. Karlheinz Huxhorn (1975 – 1978), Eberhard M. Jakob (1978 – 1980), Wolfgang Voos (1980 – 1994), Ludwig Hochgenug (1994 – 1997), Eberhard M. Jakob (1997 – 2006 †), Stephan Perthes (2007 – 2008), Elisabeth Comes (2008 – 2012), Rolf Dielmann (seit 2012). Zur Vollständigkeit sei noch hinzugefügt, dass man bald dem ADAC als Ortsclub beitrat, da zur Fahrerlizenzerteilung eine Mitgliedschaft in einem der Dachclubs Voraussetzung war. Feierlichkeiten zu diesem Datum sind nicht überliefert.


Zum Begriff „Nachtorientierungsfahrten“ (NOF) sei erklärt, dass Motorsport, wie er hier betrieben wurde, in diesen Jahren vor allem – oder nur – in der Nacht stattfand. Start am frühen Abend, Ziel ab Mitternacht, anschließend Siegerehrung – das war‘s. Und als Nachtorientierungsfahrt wurden auch alle Nibelungenfahrten bis zur „Oldtimer-Wiedergeburt“ durchgeführt. So war die erste NIBELUNGENFAHRT vermutlich eine „rabenschwarze“ NOF, denn es existieren keinerlei Aufzeichnungen. Aber einem Zeitungsausschnitt verdanken wir die Information, dass von 21 Startern vom Mühltalschwimmbad aus 19 Wagen das Ziel beim Apostelbräu in der Dieburger Straße erreichten. Von denen jedoch nur 7 (sieben!) in Wertung ankamen. Streckenlänge 215 km, 7 Zeitkontrollen, 6 Durchfahrtkontrollen, Ausfallquote 66 Prozent – das war wohl nichts für Warmduscher. Siegreich am Ende Klaus Nietzsche und Günter Klier. Dazu gab es in jener Zeit die clubinternen Mini-Rallyes mit Start und Ziel bei der ARALTankstelle Rengstorff im Hirtengrund, die als das heimliche Zentrum des Clubs galt, weil man sich hier – oft täglich – zum Motorsportplausch traf. Auch hier war immer Startpunkt der „Zeitprüfung Frankenstein“, nach deren Bewältigung zur Winterszeit (mangelnde Schneemengen waren damals selten Tagesgespräch) sich entschied, ob man mal mehr oder weniger Spikes zur anstehenden Winterrallye benötigen würde. Die Spikes wurden quasi in eigener „Handarbeit“ in selbst gestanzte Löcher per Pressluft geschossen. Die NIBELUNGENFAHRT entwickelte sich im damaligen Zeitgeist explosionsartig. Ab 1967 war dann alles „legal“ – mit gedrucktem Ausschreibungsheft, Genehmigungsnummern, Versicherung und Grußwort des Stadtoberamtmanns (so hieß das damals). Ab 1968 so16|17 gar mit einem eigenen Logo, das sich bis zu einer grafischen Überarbeitung


Vorgeschichtlich Start der Renn- und Sportwagen bis 2000 ccm auf dem Internationalen motorsportlichen Vergleichskampf der Freundschaft am 2. Juni 1952 in Leipzig – eines der ersten Fotos aus dem Album des frßhen Motorsportlers Konrad L. Rengstorff, dessen Tankstelle in Eberstadt lange das heimliche Zentrum des RTCE war.


anlässlich der 25. NIBELUNGENFAHRT 2011 erhielt. Über 200 Teilnehmer waren an der Tagesordnung und es herrschte in den jeweiligen Ziellokalen (Groß-Disco Smuggler‘s Inn, Tanzcafe Georgi u.a.m.) das totale Chaos, weil den jeweiligen Fahrtleitern – Lothar W. Bartuschat (1966 – 1968), Eberhard M. Jakob (1969 – 1970) – krumme Skizzen, versteckte SK‘s und andere Spitzfindigkeiten in der Planung wichtiger waren als Überlegungen, wo und wie man Fahrer, Co-Pilot und deren Freunde und Freundinnen beköstigen könne. So gab es z.B. aus Platzmangel schon mal die Suppe aus der Gulaschkanone im Freien – für Selbstzahler natürlich. In der Rückschau ist das origineller und lustiger, als es damals wahrscheinlich war. Letztendlich war die enorme Beliebtheit und der Riesenaufwand (vor allem im Bereich der Genehmigungen), der für so viele Starter betrieben werden musste, auch für die temporäre Abstinenz verantwortlich, die dann doch bis zur Wiederauferstehung als Oldtimerfahrt 1998 andauerte. Aber die Mitgliederentwicklung des Clubs profitierte enorm von der Außenwirkung der Veranstaltung und so wechselten die Vorstandsämter so gut wie sofort zu Neumitgliedern, während die Herren Motorsportler sich wieder ganz ihrer Passion widmen konnten. Und das mit großem Erfolg. Nur einige Highlights dieser Jahre: Peter Neumann, 3-facher Europameister im Geländesport, Michael Hildebrand 3-facher Deutscher Meister im Geländesport, Club-Weltmeisterschaft auf der Isle of Man. Daneben natürlich vielfache Hessenmeisterschaften und Auszeichnungen. Dazu viele Erfolge im Rallyesport, u.a. ONS-Pokal für Ausweisfahrer (Deutsche Nachwuchs-Rallyemeisterschaft) für Lothar W. Bartuschat/Werner Hojer auf NSU TTS, bei Berg- und Rundstreckenrennen 18|19 (Gerold Fricke, Norbert Walther, Konrad Rengstorff, Paul Deisenroth, Klaus Aß-


muth, Roman Simaitis u.a.), beim Slalomsport vor allem auch durch den legendären Oeldosen-Paule, Jogi Baer und Wolfgang Voos, um nur einige zu nennen. Auch intern war diese Zeit von gegenseitiger Freundschaft und dem Willen zur gemeinschaftlichen Gestaltung geprägt. Es gab wenig Anlässe, die man nicht in Gemeinschaft genoss. Ausfahrten (auch mit Schiff), Spaziergänge mit Programm an Ostern und anderen Anlässen – stets mit Anzug und Krawatte. Sackhüpfen u.ä. fand man durchaus gesellschaftsfähig, einfaches „Pannkuche“-Essen im ehemaligen Schießstand war Anlass genug. Von besonderem Reiz waren auch die Fahrrad-Rallyes während der Jahre der Benzinkrise, die dazu führten, dass man sich noch enger zusammenschloss. Manch zünftiges Grillfest auf der „Hildebrandwiese“ in Malchen, auch unter Beisein damaliger Motorsportgrößen wie Achim Warmbold, bleiben unvergesslich. Dazu Fastnachtsfeiern in Vollverkleidung. Hier zaubern vor allem die launigen Büttenreden mit Kultcharakter von Norbert Walther (Jumbo) noch heute ein Lächeln auf die Gesichter. Auch die Erinnerungen an alkohollastige Weihnachtsfeiern mit und ohne Reden hellen jetzt noch manch nostalgische Gesprächsrunde auf. Starke Bindungen an Clublokale sind außer dem „Darmstädter Hof“ der „Eisenbahn“ und der „Rose“ weniger in Erinnerung. Auch die Lokalitäten der Events wechselten fast ständig von Jahr zu Jahr: Darmstadt, Trautheim, Traisa, Gundernhausen, Ober-Ramstadt u.a.m. Aber auch einige Besonderheiten, wie ein Herbstball in der Otto-Bernd-Halle, seien erwähnt. Einzige Konstante waren in der Präsidentenzeit von Wolfgang Voos jahrelang die Jahresabschlussfeiern mit Siegerehrung der Clubmeister (inzwischen komplett abgeschafft) im HalbneunTheater mit großem Publikum, ansehnlichen brasilianischen Tänzerinnen und Showbands. Sogar Robert Stromberger, Autor der TV-Serie „Die Drombuschs“, war zu Gast.


Weitere Impulse ergab die 1970 gegründete Clubzeitschrift RTCE motorsport mit 12 Ausgaben pro Jahr. Durch ihre originellen Beiträge galt sie einige Jahre als die Insider-Publikation der Region schlechthin. Nicht zuletzt deshalb weitete sich die Mitglieder- und Sympathisantenzahl auf die gesamte Republik aus. Bekannte Motorsportgrößen fanden sich wohl im Kreise gleichgesinnter RTCEler. Einer der Höhepunkte dieser Ära war am 2. Dezember 1971 eine RTCE-Veranstaltung in der Bessunger Turnhalle (heute Comedy-Hall), bei der die BMW AG München offiziell durch ihren Sportchef Helle Bein im Beisein der Deutschen Rallyemeister 1971 – Achim Warmbold/Hans-Christoph Mehmel (inkl. Original Meisterschaftsauto!) – vor großem Publikum ihre Werksfahrer für die Saison 1972 erstmals der Öffentlichkeit vorstellte. Es waren Reinhard Hainbach (RTCE) und Wulf Biebinger. Dass die Herren in der folgenden Saison ihre Pflicht erfüllten, sei am Rande vermerkt Auch sportlich etwas kleiner war man durchaus emsig: Es formierte sich die RTCE-Jugendgruppe mit clubeigenen Motorrädern. Ein RTCE-Nibelungen-Slalom wurde durchgeführt: alles Veranstaltungen, die durch selbstlosen Einsatz erst möglich waren. Die Organisationsstrategen jener Zeit suchten jedoch weiter nach neuen Betätigungsfeldern, was dann auch mit dem Darmstädter Auto-Cross (erste Veranstaltung am 1. Mai 1970) auf dem Griesheimer Sand erfüllt wurde. Es mündete in eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Starkenburger Automobilclub (DMV), was damit auch ein Stück Sporthistorie wurde, denn es war bundesweit die erste Gemeinschaftsveranstaltung eines ADAC- mit einem DMV-Club. Nach allem, was damals diskutiert wurde, muss sich der alte ADAC wie ein Turbolader im Grabe gedreht haben. 20|21


Alsbald, wie es bei den Beteiligten zu erwarten war, entwickelte sich eine Großveranstaltung mit bis zu 6.000 Zuschauern. Natürlich auch mit reger Fahrerbeteiligung aus der RTCE-Riege. Ein aufwendiges Spektakel mit Riesen-Einsatz, bei dem die positiven Abschlüsse eigentlich immer nur durch die RTCE-Bratwurst-Brat-Riege erreicht wurden. Wilde Jahre mit einem lustigen Sport mit großem Zuschauerinteresse, der letztendlich am seltenen Vorkommen turkmenischen Minigrases (oder so ähnlich) am Griesheimer Sand endete. Die politische Großwetterlage hatte sich nach der Ölkrise 1973 drastisch verändert. Auch alle anderen Aktivitäten hatten mit Motorsport zu tun. So u.a. veranstaltete der RTCE (1985) auf der Hessenschau ein Motorrad-Geschicklichkeitsturnier der motorisierten Polizei mit ihren Dienstmopeds. Teams aus Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz traten gegeneinander an. Vor dem alten Theater startete die Wüstenrallye El Chott, Durchfahrtkontrollen für die Tour d‘Europe wurden organisiert . In den 90er Jahren hatte der RTCE einen Auftritt der ganz besonderen Art, als man für die Fernsehserie „Die Drombuschs“ eine Rallyeveranstaltung mit allem Drum-und-Dran türkte (siehe auch die RTCE-Website mit Link zu der Folge). Mit riesigem Starterfeld auf dem Messplatz, besetzten Kontrollen, Sonderprüfungen, Zuschauer, sogar als Stuntman für den Fernseh-Chris agierte noch Hans Koske. Das war Fernsehen live von morgens bis in die späte Nacht. Und dann der Sprung in die nähere Gegenwart: Während man in der Vergangenheit bei Polterabenden von Clubmitgliedern in der Regel – damals so genannte – „Schrottautos“ vor das Haus der Glücklichen wuchtete, wurde dieser vermeintliche Schrott in den 1990ern plötzlich „Oldtimer“ genannt. Und eigentlich


waren viele der damaligen Helden das auch geworden: Oldtimer. Grau oder haarbefreit, Waschbrettbauch im Speckmantel, Wasser statt Bier, Fernsehen statt Freundin. Dennoch engagierten sich manche gerade jetzt im historischen Motorsport. Robert Krug lief bis in die Gegenwart gerade jetzt zu sportlicher Hochform auf und gewann mit seinem Lotus Elan eine Meisterschaft nach der anderen, Alexa und Hans Koske stiegen in den historischen Rallyesport ein und Sohn Benny agierte erfolgreich im Langstreckensport. Die plötzlich einsetzende Liebe zu Oldtimern hat vermutlich viele Wurzeln. Eine davon ist sicherlich die Sehnsucht nach der vergangenen Zeit und die Hoffnung, diese irgendwie wiederbeleben zu können. „Die Jugendzeit ist jedoch kein Ort, wo man einfach hinfahren kann – auch nicht mit einem Oldtimer. Aber er lenkt zurück auf die Straße zum Herzklopfen. Doch irgendwann kommt die Erkenntnis, dass es wohl mit der herzklopfenden Jugend dann endgültig vorbei ist, wenn man meint, sie sich einfach zurückkaufen zu können“ (ein Gedanke von Sebastian Renz in der ams 3/14). Einen kleinen Zipfel der „guten, alten Zeit“ festzuhalten – oder wenigstens ein ideales Vehikel zu den guten Erinnerungen –, ist die Beschäftigung mit den 4-rädrigen Lieblingen der Jugend allemal. So wurde die gute alte „NIBELUNGENFAHRT“ 1998 wieder ausgegraben und zu neuem „Oldtimerleben“ erweckt. Mit Mut zur Lücke (letzte NIBELUNGENFAHRT war 1970 die 6.) startete man sofort mit 2 Veranstaltungen (die 11. im Frühjahr, die 12. im Herbst). Ab 1998 gab es dann nur noch eine Veranstaltung in der letzten Aprilwoche. Sie entwickelte sich rasant aufwärts – eine gelungene Art des „Selbst“-Recycling. Als dann noch 1999 Hans-Werner Mattis nach langer Club-Abstinenz – mit neuem alten TR 4 und frischem Elan – die Fahrtleitung mit immer wieder neuen Ideen übernahm, war 22|23 die Zukunft der Veranstaltung gesichert. Willi Günther organisierte als Fahrtlei-


ter dazu in zeitlichem Abstand mehrmals die Orientierungsfahrt „ORI 75“ für Orientierungsjunkies. Die NIBELUNGENFAHRT wurde ab 2000 international ausgeschrieben und etablierte sich im Oldtimersport auf einer herausragenden Position. Durch das fast unglaubliche Einbringen und Identifizieren mit der Fahrt durch Hans-Werner Mattis mutierte sie schon kurze Zeit danach zur Zwei-Tages-Veranstaltung mit der RTCE-Challenge am Samstag (ja – kurz und knackig, als „Leckerli“ für die ORI-Profis) unter Fahrtleitung von Felix Mattis, der auch alsbald dem Papa bei der Fahrtleitung der Nibelungenfahrt assistierte. Neben unzähligen Highlights der letzten Jahre seien stellvertretend die Events „CityChallenge“ genannt, bei denen eine Gleichmäßigkeitsprüfung in der Fußgängerzone in Darmstadt für viel Aufmerksamkeit sorgte. Spektakulär der Schlussakkord auf dem Marktplatz, was in Verbindung mit den geparkten alten Autos, den jungen Menschen in den Außenbereichen der Restaurants und Cafés – vom Abend bis in die späte Nacht – für ein grandioses Mille Miglia-Feeling sorgte. Dank Wolfgang Schwerber und Manfred Lukas ist auch das elektronische Management (nicht nur Online-Ausschreibung und Online-Nennung) auf der Höhe der Zeit – mit tagesfrischer Website und lebendiger Facebook-Seite mit lebhaftem Traffic und bemerkenswerten Click-Zahlen. Einen großen Bruch im Clubleben gab es ab 2006 nach dem Tod von Eberhard M. Jakob. Der wohl wichtigste Organisator, Macher, Beweger und Zusammenhalter. Die Seele des Die Fahrtleiter Mattis Junior und Senior im Vorauswagen, einem Triumph TR 4, bei der Nibelungenfahrt 2011 am Frankenstein Foto Gerhard D. Wagner


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Clubs in so vielen Jahren, verstarb infolge einer heimtückischen Krankheit. Von da an war nichts mehr so, wie es immer war. Keiner konnte so richtig die entstandenen Lücken füllen, sich mit so intensivem und zeitaufwendigem Engagement für Clubinternes einsetzen. Er hatte alle mit seiner Leidenschaft für den Club in all den Jahren verführt und verleitet zum Glauben, dass alles immer irgendwie wieder wird, weil er es schon richten wird: wie eine Art Naturgesetz. Das war aber nun nicht mehr so. Schleichend bauten sich im Laufe der Jahre Spannungen aus verschiedensten Gründen auf. Das hatte natürlich neben Verletzungen auch mit dem aktiven beruflichen Engagement der Jüngeren und mit der Fatalität und dem fortgeschrittenen Alter der Altmitglieder zu tun. Das trug auch mit dazu bei, dass die Gegensätze langsam existenzbedrohende Ausmaße annahmen, was letztendlich nur durch das selbstlose Eingreifen von Rolf Dielmann dann abgewendet wurde und sich seitdem, dank Rolf, erneut eine Renaissance des Clublebens mit guter Stimmung und positiven Zukunftsaussichten abzeichnet. 50 Jahre sind eine lange Zeit – von außen betrachtet. Für die beteiligten Protagonisten schrumpfen die einzelnen Jahre in manchen Gesprächen zu Stunden zusammen und man erinnert sich gerne an die gemeinsam verlebte Zeit, als wäre es erst gestern gewesen. Fortsetzung folgt …


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bildlegenden Kurzgeschichten zu den Fotos | 28/29 Fahrerbesprechung 27. Int. RTCE Nibelungenfahrt durch die Fahrtleiter Hans-Werner und Felix Mattis | 30 Streckenplan | 31 Helfereinweisung | 32/33 Streckenkontrollschilder | 34-45 Teilnehmerfahrzeuge | 46/47 Vorstart: Aston Martin 1934, Alvis 1936, Alvis 1938 | 48 Ford 1929 | 49 Helferin vom DRK Eberstadt | 50/51 Start | 52 Fords 1929 | 53 Alvis 1936 | 54/55 Triumph 1959, Mercedes-Benz 1958 | 56/57 Anbringung von Startnummern und Rallye-Schildern | 58/59 BMW 2002, 1972 | 60/61 Ford 1929 | 62/63 Vauxhall 1929 | 64/65 Alvis 1938 | 66/67 Alvis 1936 | 68/69 Daimler 1951 | 70/71 Bordbuch-Studium im Vauxhall 1929 | 72/73 SurfaceBook-Verleger Gerd Ohlhauser und Fahrer des Pressefahrzeugs Martin Rau | 74 Jaguar 1961 | 75 Daimler 1951 | 76/77 Jaguars 1962 | 78 BMW 600, 1959 | 79 BMW Isetta | 80/81 VW-Bus Typ 1, 1959 und Austin Healey 1959 | 82-85 Buick im Repair Look | 86/87 im Spitfire 1972 und im Porsche 911, 1971 | 88-91 Lloyd Alexander Kombi 1958 | 92/93 im Ponton 1957, 356 Roadster 1960 und MG A Coupé 1958 | 94/95 BMW 507, 1959 | 96/97 Vorfreude | 98/99 zu Gast in der Pfungstädter Brauerei | 100/101 im Austin Healey 1958 | 102/103 im Froschauge (Austin Healey Sprite 1958) | 104/105 Roadbook/Orientierungsunterlagen | 106-111 Advanced Rallye Equipment | 112-119 on the road | 120-135 Mittagspause bei sauer & sohn, Dieburg | 136/137 Durchfahrtskontrolle, historischer Marktplatz Groß-Umstadt | 138/139 in Groß-Umstadt | 140/141 on the road again | 142/143 Streckenkontrollposten Conny Schober in GroßUmstadt, Nina Haussmann und Carina Rettig in Gundernhausen | 144-151 Streckenkontrolle Darmstädter Hof, Nieder-Beerbach | 152-161 Zeitkontrolle bei Infuso-Karosseriebau, Breuberg | 162/163 Fotograf Christoph Rau mit Fahrer Martin Rau in der Presse-Ente | 164-173 von Klein-Umstadt nach Raibach | 174-177 vom Frankenstein nach Nieder-Beerbach | 178-181 in Heppenheim-Hambach | 182/183 Streckenkontrolle am Frankenstein | 184 Elisabeth Comes (Helferplanung) mit der Zielflagge | 185 Streckensprecher Bernd G. Schultz am Zieleinlauf | 186 Sportleiter Willi Günther | 187 Copiloten Viktoria Berger und Richard Jansen | 188/189 Schatzmeisterin Hilde Jakob, 2. Vorsitzender Wolfgang Schwerber, Stre-


ckensprecher Bernd G. Schultz, Landrat Klaus Peter Schellhaas, Fahrtleiter Hans-Werner Mattis, GF der Pfungstädter Brauerei Markus Lopsien, 1. Vorsitzender des RTCE Rolf Dielmann | 190/191 Begrüßungstrunk im Ziel | 192/193 Auswertungsteam | 194/195 am Ergebnisaushang | 196-227 Oldtimertreff nach der Rallye | 228/229 Biker | 230/231 Originale | 232/233 Presse RTCE Lothar W. Bartuschat, 2. Vorsitzender Wolfgang Schwerber, Seriensieger Reinhard Woite, Jogi Baer an der Streckenkontrolle | 234-239 Motorrad-Phalanx | 240 Zündapp KS 601 gen. Elefant | 241 Royal Enfield | 242/243 Horex Regina | 244/245 Back to the Future: DeLorean | 246-249 Horex mit Steib-Seitenwagen | 250/251 Vespa-Roller | 252 Rat Bike | 253 fast schon ein Fixie | 254-259 Traktor-Phalanx | 260/261 Insights | 262/263 Magirus Deutz, Umzugswagen umgebaut zum Wohnmobil | 264-267 Historische Marken | 268/269 Messerschmitt Kabinenroller, alpin | 270/271 neu interpretiert | 272-279 Riley 1935 | 280/281 Reflektionen | 282/283 Armaturen im MG TD | 284/285 Armaturen im Alvis Speed 25 Sport Special 1936 | 286/287 Klassischer Perser und Manta-Rochen | 288/289 Mit 5 Euro sind Sie dabei | 290/291 zugeklebt | 292/293 BMW 600 „Rennsemmel“ | 294-301 legendär | 302/303 Das Organisations- und Helfer/ innen Team | 317+319 Kofferraumhaube eines Citroën Traction Avant “11 CV” (1954) während der Restaurierung durch Martin Rau und Dr. Wieland Weise Fotos Christoph Rau; außerdem Rolf Dielmann: 164/165, 182/183, 284/285; Gerd Ohlhauser: 34/35, 46/47, 66/67, 90/91, 106/107, 109-111, 212, 214/215, 217-219, 246-249, 272-283, 286-289, 296; Ina Rhein: 178-181; Fritz Uhlig: 166-173; Gerhard D. Wagner: 25, 174-177

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KLASSISCHE DEUTSCHE AUTOMOBILE Neue Briefmarkenserie der Deutschen Post Sie gehören zu den schönsten ihrer Art und lassen die Herzen von Autofreunden höher schlagen: klassische Automobile aus Deutschland. Eine neue Briefmarkenserie der Deutschen Post setzt die edlen Wagen gebührend in Szene. Sie startete zum Erstausgabetag am 2. April 2015 mit dem BMW 507 und dem Mercedes-Benz 220 S. Klassiker mit Heckflossen In den 1950er Jahren war der Zeitgeschmack von US-amerikanischen Vorbildern geprägt – und das natürlich auch in der Automobilindustrie: Wagen mit Heckflossen waren in Mode. In dezenter Form schmückten sie die Mercedes-Benz-Modelle der Baureihe W 111, zu denen auch der 220 S zählt. Sie kamen ab 1959 auf den Markt und wurden im Volksmund bald als „Heckflossen-Mercedes“ bezeichnet. Mercedes-Benz zufolge erfüllten die eleganten Verzierungen auch einen ganz praktischen Nutzen: Die „Peilstege“ sollten das Einparken erleichtern. Doch die Wagen der Baureihe W 111 setzten nicht nur mit ihrer einzigartigen Optik Maßstäbe, sondern auch im Bereich der Verkehrssicherheit: Mit ihnen ging eine von dem bekannten Konstrukteur Béla Barényi entwickelte revolutionäre Sicherheitskarosserie in Serie, die die Wagen zu den sichersten ihrer Zeit machte.


Bayerische Design-Ikone Eine echte Rarität ist der BMW 507: Gerade einmal 254 Exemplare wurden zwischen 1955 und 1959 produziert, von denen heute nur noch rund 220 fahrtüchtig sind. Der schnittige Sportwagen, der von dem deutschen Designer Albrecht Graf von Goertz entworfen wurde, war bei Prominenten beliebt – so nannten unter anderen Ursula Andress, Alain Delon und Elvis Presley einen 507er ihr Eigen. Heute gilt der zweisitzige Roadster als Design-Ikone. Das zeigt sich nicht zuletzt am zwischen 2000 und 2003 produzierten BMW Z8, dessen Styling sich deutlich am BMW 507 orientiert. Sowohl der Mercedes-Benz 220 S als auch der BMW 507 sind heute legendäre Klassiker und bei Oldtimerfreunden in aller Welt begehrt. Mit den neuen Marken der Serie „Klassische Deutsche Automobile“ kann sich nun jeder ein Stück Automobilgeschichte nach Hause holen.

Nachdruck aus postfrisch 2/2015 Seite 10/11 mit freundlicher Genehmigung von postfrisch

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Donnerstag, 7. August 2014 Im Fernsehen: Drombusch-Treffen in Darmstadt und Umgebung

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Donnerstag, 24. Juli 2014 Bildung: An Darmstadts Schulen wird saniert.

Gesellschaft: Darmstädter gegen Rassismus und Antisemitismus.

Seite 2 Dauerbaustelle: Bis 2024 eine völlig neue Bismarckstraße

Beste Freunde: Adé für Schulte-Tigges und Manz-Kozár

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Inspirationen: Andächtige Ruhe im Orangerie-Lesegarten

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Tennisturnier: Siege für Andrea Mitu und Viktorija Golubic

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Mood Tour: Starkes Werben um Verstehen

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ICE-Bahnhof Darmstadt soll kommen Verkehr

Stadt: „Wir sehen das als Vorabinformation.“

Von Frank W. Methlow Seit über zehn Jahren wird um den Ausbau des Bahnverkehrs im Rhein-Graben gestritten. Jetzt hat ein Planungsbüro ein neues altes Konzept präsentiert, bei dem Darmstadt über eine Ausklinkung von Norden und Süden an das neue ICE-Gleis an der Autobahn angebunden werden könnte. Am Montag hat das vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) beauftrage Stuttgarter Planungsbüro Intraplan seine Studie zum künftigen Bahnverkehr im Rheingraben in einer nicht öffentlichen Sitzung in Mannheim präsentiert. Geladen hatte das Regionalforum ICE-Knoten Rhein-Neckar, das aus dem Verband Metropolregion Rhein-Neckar und dem Regionalverband Frank furtRheinMain gebildet worden war. Mit dabei auch der Darmstädter Oberbürgermeister (OB) Jochen Partsch (Grüne) und der Staatssekretär im BMVI Enak Ferlemann (CDU). Als erste Bewertung der Stadt

Nach Vorstellungen des Bundesverkehrsministeriums soll dieses Bild bald öfters zu sehen sein. Foto: Arthur Schönbein

erklärt Pressesprecherin Sigrid Dreiseitel auf Anfrage: „Wir sehen das als Vorabinformation.“ Im Mittelpunkt steht der seit mehr als zehn Jahren umstrittene Ausbau der Bahnstrecke zwischen Mannheim/Karlsruhe und Frankfurt. Der Abschnitt „ist schon heu-

te der am stärksten belastete Abschnitt des gesamten ICE-Netzes der Deutschen Bahn“, räumt die Deutsche Bahn (DB) gegenüber dem Darmstädter Tagblatt ein. Das will die Bahn so schnell wie möglich ändern. Nicht etwa wegen des ICE-Verkehrs, sondern wegen des Gütertransports auf

diesen Gleisen. Mittlerweile hat die DB nämlich erkannt, dass im Gegensatz zum Personenverkehr sich im Güterverkehr noch gutes Geld verdienen lässt. Schon am 4. Juni 2016 soll der Gotthard-Basis-Tunnel eröffnet werden. Dann steigt das Frachtaufkommen zwischen Genua und Rotterdam um ge-

Donnerstag, 31. Juli 2014 Stadtbild: Projekt am Osthang der Mathildenhöhe

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schätzte 30 Prozent. Mit der bestehenden Infrastruktur der Bahn im Rheingraben ließe sich das nicht mehr bewältigen. Die Bahn steht deswegen inzwischen unter erheblichem Zeitdruck. Noch bis zum Dezember betrof2012 lagen sich die betrof Gebietsfenen regionalen Gebiets südlikörperschaften im südli chen Hessen heftig in den Haaren, wenn es um die Frage der Realisierung des Streckenausbaus zwischen Frankfurt und Mannheim/ Karlsruhe ging. Darmstadt forderte eine ICE-Vollanbindung, die westlichen Kreise und Kommunen fürchteten gewaltigen Lärmzuwachs und die IHK Darmstadt vertrat gar die Interessen der Stadt Mannheim, weil die doppelt so viele Einwohner wie Darmstadt habe. Bislang einziger Profiteur dieses Streits: Die Bahn, die sich wegen dieser Zerstrittenheit um die Argumente der Region nicht glaubte kümmern zu müssen. Erst im September 2013 gelang es Partsch, die regionalen Streithähne auf eine Haltung einzuschwören. In einem gemeinsamen Schrei-

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Technik: Darmstadts digitaler Reiseführer.

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Lilien: Der SV 98 startet in die Zweite Liga.

Gestaltung: Die Zukunft der Stadtgärtnerei.

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Geschichte: Darmstädter Perspektiven 1914.

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Startschuss für ein neues Darmstadt

Landessieger: „Wie wollen wir in Europa leben?“

Gesundes Gemüse: Der Datterich kommt zum Wochenmarkt

Parlament beschließt Kauf und Konzept für Lincoln-Siedlung – Neuer Stadtteil auf dem Reißbrett Politik Seite 7 Seite 8

Von Frank W. Methlow Das Darmstädter Stadtparlament hat am Donnerstag einstimmig dem Kauf der Lincoln-Siedlung zugestimmt. Streitig diskutiert wurde vor allem das autoarme Mobilitätskonzept. Für den Chef der Bauverein AG Darmstadt, Hans-Jürgen Braun, erfordert die Verwirklichung „viel kreative Intelligenz“.

Seite 3 Straßentheater: 21. Just for fun Festival startet am Mittwoch

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Sehenswert: Filmprojekt der Graupner Schule

Sky-Dive: Fallschirm-Tandemsprung über dem Main

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Sport: Edith-Stein-Schule erfolgreich.

den Darmstädter Fans. Im Onsonst oft sehr kritischen On lilienfanszeline-Forum lilienfansze Entne.de etwa wurde die Ent scheidung teils euphorisch Arbegrüßt und auch der Ar zubeit des Fanbündnisses zu geschrieben. „Keine Arena, sondern Stadion, zudem am Böllenfalltor. Ideallösung!“, hieß es da oder einfach nur „Klasse Aktion“.

Der Vorgang hatte Symbolcharakter. Als es vor einer Woche im Darmstädter Stadtparlament zur Abstimmung über die städtebauliche Zielvereinbarung für Ein neuer Stadtteil für Darmstadt: Die Lincoln-Siedlung. die Lincoln-Siedlung ging, tionspartei FDP zusammen mit der grün-schwarzen Koalition für dieses „mutige“ Papier. FDP-Stadtverordneter Leif Blum später gegenüber dem Tagblatt: „Wann hat man schon mal die Mög-

410

EClichkeit, - Kreditkarten, Rechnungsverfahren, Kurierfahrten ein ganzes Stadt-

quartier auf dem Reißbrett www.taxi-funk-darmstadt.de zu planen.“ Dem „passionierten Autofahrer“ (Blum über Blum) unseres 2013er - ALLES MUSS RAUS!! imponiert vorLagers allem der Ansatz eines fast autofreien Wohnviertels. Der Individuauf jede MARKISE alverkehr und das Auto sei längst zur urbanen Heraus- Bauverein-Vorstand forderung geworden. Blum: Hans-Jürgen Braun. Zu jeder neugekauften Markise „Dem muss man sich mit in-im Wert von einen Markisen.Motor 300.telligenten Lösungen stel- wegen abschließend: „Das len und dem, der es will, den ist am Ende des Tages der Anzeigen machen großeAuto Augen!ermögli- richtige Ansatz.“ Verzicht aufs Sommerschlusschen.“ Dabei dürfe es nicht Blum lobt aber nicht nur bei um Zwang oder gar umverkauf das Mobilitätskonzept des Ideologie gehen, ergänzt der neuen Stadtviertels. Auch Liberale, sondern darum, der durchdachte Mix verdie Rahmenbedingungen schiedener Wohnformen so zu setzen, dass das Auto und die „solide soziale entbehrlich wird und jeder Durchmischung“ seien zuErnst-Ludwig-Straße 12 · 64283 Darmstadt selbst verantwortlich ent- kunftsweisend. Zudem würscheiden kann. Die Zielverden Möglichkeiten Alle Angebote auf geschafIch koste nur 97,50 Euro + Mwst. einbarung zwischen Stadt fen, die es auch Menschen Interesse? Tel.: 0 61 51 / 49 308 - 0 und Bauverein erfülle dieseder mitRückseite! kleinem und mittleAnforderung und Blum des- ren Einkommen erlaubten,

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zu Wohneigentum zu kommen. Blums positive Einschätzung brachte Baudezernentin Cornelia Zuschke (parteilos) in der Sitzung der Stadtverordneten auf den Punkt: „Wir wollen diesen neuen Stadttypus nicht nur denken, sondern ihn auch möglich machen.“ Diese Aufgabe hat die Stadt an die stadteigene Wohnungsbaugesellschaft Bauverein AG Darmstadt oder besser an gleich mehrere deren Töchter übertragen. Bauverein-Vorstand Hans-Jürgen Braun: „Das wird eine verdammt schwierige Aufgabe.“ Ein entsprechender städtebaulicher Vertrag wird demnächst unterschrieben. Wie Braun dem Tagblatt weiter erläuterte, habe man für das Projekt Lincoln-Siedlung eigens eine Gesellschaft „BVD New Living GmbH & Co. KG“ (New-Living) gegründet. Die eigentliche Erschließung übernehme die Grundstücksent w ick lungsgesellschaf t Darmstadt (GVD), die Braun

Fotos: Arthur Schönbein

noch als Baudezernent der Stadt schon 1999 gegründet hatte und die an der NewLiving beteiligt ist. Über die Details wolle man die Öffentlichkeit noch im August informieren. Ohne dabei das Beteiligungsverfahren selbst kritisieren zu wollen, stellte er gegenüber dem Tagblatt rückblickend fest: „Da sind von den Bürgern viele Ideen und Vorstellungen eingebracht worden, die teilweise doch sehr idealistisch sind.“ Es gehöre „verdammt viel Intelligenz dazu, dies alles nun auch umzusetzen“. Diesen Mix unterschiedlicher Interessen gelte es jetzt zu organisieren. Braun: „Das ist eine interessante Aufgabe auch weil es noch nicht sehr viele Instrumente für ihre Verwirklichung gibt.“ Die Bauverein AG sehe ihr Engagement deswegen durchaus auch als Modell für andere Konversionsgebiete wie etwa die Jefferson- und die Cambrai-Fritsch-Kaserne. Braun auf die Frage, ob man sich hier auch enga-

gieren wolle: „Wir könnten, aber wir müssen nicht.“ Und allzu hoch gesteckten Erwartungen und engen Festlegungen beugt Braun mit der Feststellung vor, das alles funktioniere nur „durch Ausformung“. Diese Vorsicht passt zu den warnenden Hinweisen von Baudezernentin Zuschke im Parlament in Richtung SPD und Linke, nicht einzelne Teile aus der zwischen Stadt und Bauverein-AG hart verhandelten Zielvereinbarung herauslösen zu wollen. Die SPD hatte gefordert, die geplanten 0,7 Stellplätze pro Wohneinheit zu erhöhen und mehr Sozialwohnungen vorzusehen. Um die Mieten bezahlbar zu halten, sollte zudem nicht für alle Neubauten der Passivhaus-Standard verbindlich festgeschrieben werden. Erwartungsgemäß scheiterte die SPD mit ihren Anträgen, und das Papier wurde wie vorgelegt mehrheitlich vom Parlament auch abgesegnet.

Geld fließt an die Stadt

Als der neue Namenszug Sonntag: enthüllt wurde, sah man bei Hafenfeuerwerk allen Beteiligten zufriedemit Musik ne Gesichter. Etwa 300 000 Euro zahlt der Pharma- und Montag: Chemiekonzern Merck erk jährAbschlussfeuerw lich fürdem über die Namensrechte, mindestens fünf JahRhein re lang heißt die Arena dafür Merck-Stadion am Böllenfalltor. Die Stadt schließt mit der Vereinbarung die Finanzierungslücke im Business-Plan für das neue Stadion, der Verein erhält ei- Kai Beckmann, Lilien-Präsident Rüdiger Fritsch und Oberbürgermeister Jochen Partsch freuen sich ne zumindest zweitliga- über das neue Merck-Stadion am Böllenfalltor. Foto: Arthur Schönbein taugliche Spielstätte, und das Dax-Unternehmen setzt Spielstätte gewahrt wurde, wegen blieb der Namensbe- oder der Bornheimer Hang einwww.rheinisches-fi deutliches Signal der scherfest.de die vor 93 Jahren an diesem standteil „am Böllenfalltor“ (FSV Frankfurt) oder auch Verbundenheit zu seinem Ort entstanden war. „Wir erhalten. das Waldstadion (Eintracht Stammort und Hauptsitz wollen, dass sich die HistoDass das keine Selbstver- Frankfurt) mussten den BeDarmstadt. rie der Sportstätte im Na- ständlichkeit ist, zeigt ein zeichnungen der Sponsoren Wichtig war allen Betei- men widerspiegelt“, sagte Blick in die Region. Tradi- weichen. ligten, dass die Tradition der etwa Oberbürgermeister Jo- tionsreiche Namen wie der Entsprechend positiv Parkett • Laminat Türen • Holz imchen Garten • Terrassen in die Jahre •gekommenen Partsch (Grüne). Des- Bieberer Berg (Offenbach) war auch die Resonanz bei

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Bloß die Summe von 300 000 Euro pro Jahr war einigen Fans zu niedrig. Allerdings fließt dieses Geld ohnehin nicht an den Verein, sondern an die Stadt. Denn der Verein ist nur Mieter, die Stadt der Eigentümer. Sie stemmt auch den voraussichtlich gut 27 Millionen Euro teuren Neubau mit ihren Mitteln und Zuschüssen des Landes. Besonders freute sich Partsch, dass Merck mit seinem Engagement bereits vor Baubeginn startet – „und nicht erst, wenn die Business-Logen fertig sind“. In den vergangenen Monaten habe man immer wieder über ein mögliches En> Fortsetzung auf Seite 2

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Im Tor: Christian Mathenia ist die Nummer Eins

Im Netz: Das Darmstädter Tagblatt online

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Spitzensportler: Frank Vydrisal und sein Team durchqueren die USA

Gesundheit Seite 7

Fusion des Klinikums Darmstadt und der Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg genehmigt Seite 7

Nach dem überraschend

um, die Personen jetzt mit einem anderen Blickwinkel an einen Tisch zu bringen. Und es geht darum, wie man sich das medizinische Portfolio vorstellen kann, wenn beide Häuser unter einem Träger arbeiten. Dafür muss es auch zu einem Sinneswandel kommen. Deswegen ist es ganz wichtig, diese Gespräche auf der Fachebene zu führen. Dieses medizinische Portfolio muss zusammen wachsen und nicht einfach von oben bestimmt werden.

L ifrühen l i e nO.K. -Tdes i cKartellamkets gewinnen tes zur Fusion des Darmstädter Klinikums und der Kreiskliniken erläuterten die Verantwortlichen beider Häuser gegenüber dem Darmstädter Tagblatt das weitere Vorgehen. Das Interview mit dem kauf-

Merck-Konzern engagiert sich als Sponsor beim Stadion am Böllenfalltor Seite 8

Auf dem Weg zu einem neuen Stadion ist ein weiterer wichtiger Schritt getan. Mit dem Einstieg des Darmstädter Weltkonzerns steht der Business-Plan für die neue Arena. Der Verein selbst bekommt zwar direkt kein Geld, profitiert aber ebenfalls von dem Deal. bis 4.8.2014 31.7.

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Im Gespräch: Darmstädter Sportler zum Thema Inklusion

Als Einzelkämpfer nicht existenzfähig

Saisonauftakt: Lilien starten erfolgreich in die Zweite Liga

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Neuer Name in alter Tradition

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Gemeinsam mit Krombacher verlost das Darmstädter Tagblatt zu jemännischen dem Heimspiel der LilienGeschäftsfüh2 x 2 Sitzplatzkarten auf der Entega Tribüne! Schicken Siedes eineKlinikums Mail bis spätestens Donnerstag, 12 Uhr vor dem rer Clemens nächsten Heimspiel mit Ihren vollständigen Kontaktdaten und Ihrer Maurer sowie seinem Telefonnummer an lilien@darmstaedter-tagblatt.de. medizinischen Kollegen Im Betreff muss der Name der Gastmannschaft stehen. Mit ein bisschen können Sie unseren Lilien dann beim Prof. Dr.Glück med. Steffen nächsten Heimspiel zujubeln! Gramminger und dem Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, wir losen aus allen Einsendungen aus.

Betriebsleiter der Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg Christian Keller führte Müssen auch Berührungsunseres 2013er Lagers - ALLES MUSS RAUS!! Frank W. Methlow. ängste abgebaut werden? Über Chancen und Risiken bei der Fusion des Klinikums in Darmstadt mit den Kreiskliniken Gramminger: Sicherlich Herren, stand in Ih- v.l.n.r: Clemens Maurer, Steffen Gramminger und Christian Keller. Foto: Arthur Schönbein ist dies gerade am Anfang auf jedeMeine MARKISE der Gespräch notwendig gerem jetzt genehmigten Kartellantrag, wann und wie nen. Wir können auch noch begonnen, indem Sie in be- ja schon viele Gespräche ge- wesen und weiter notwensie genau zusammenkom- keine Rechtsform nennen. stimmten Bereichen schon führt, um die verschiede- dig. Aber ich will auch saZu jeder neugekauften Markise 300.men wollen? einen Markisen.Motor im Wert Wirvonkönnen nur sagen, dass kooperieren? Beschleunigt nen Bereiche zusammen zu gen, dass etwa beim TumorClemens Maurer: Nein, wir etwas zusammen ma- die Entscheidung des Kar- bringen – man kennt sich. board (interdisziplinäre und wir können noch keinen chen wollen. tellamtes diesen Prozess? Aber: Nach dem bisherigen auch hausübergreifende TuZeitraum für die Bewälti- Sie haben aber jetzt schon Steffen Gramminger: Sie Nebeneinander, der KonParkett • Laminat • Holz im Garten Terrassen Übungen unterstützt ihn. Wir haben kurrenz, geht es jetzt dar> Fortsetzung auf Seite 2 gung dieser• Türen Aufgabe nenquasi• praktische

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Used Look, Vintage, Patina und Shabby Chic, die modernen Oberflächenoptiken und – trends, sind nun also auch bei den Oldtimern angekommen. Auch hier sind es nicht mehr allein die historische Form und Technik, die hochglänzende lackierte Glätte als Zeichen technischer Perfektion, sondern zunehmend auch die Spuren der Lebensgeschichte, seine Life-Performance, die einen Oldtimer erst authentisch alt machen. Nicht einfach nur


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dankSaGunG Redaktion, Autoren, Fotograf und Verlag bedanken sich bei allen, die zur Realisierung und zum Gelingen des Buches beigetragen haben: Christian Alt (Chefredakteur postfrisch), Silke Jarik (Jarik Design, Wiesbaden), Frank G. Heide (Handelsblatt), Carl Christian Jancke (historic automobile group international Deutschland), Kai Holland (Swordfish PR), Tanja Trilling, Heiko Kanaplei, Martin Rau, Melanie Dereli, Verena Fehlner.

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