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Zeitschrift der Christkatholischen Kirche der Schweiz

26. September – 9. Oktober 2015

Nr. 17

Christkatholisch

Eine besondere Beziehung 50 Jahre Kirchengemeinschaft

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Verstehen und verstanden werden Kirchentag im Fricktal

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Die Minis und der Bischof Ministrantentag in Bern

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Thema

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Iglesia Filipina Independiente und die Utrechter Union

Eine besondere Beziehung Vor fünfzig Jahren haben die Iglesia Filipina Independiente und die Utrechter Union die volle Kirchengemeinschaft festgestellt. Diese Kirchengemeinschaft bedeutet sehr viel für eine weltweite Katholizität, die nicht auf Macht und Zentralismus basiert, sondern auf Freiheit und Gleichheit.

Die Altkatholischen Kirchen sind überall Minderheitenkirchen. Dennoch verfügen sie über zahlreiche ökumenische Beziehungen. Es begann mit der Betonung des gemeinsamen katholischen Erbes mit der weltweiten Anglikanischen Kirche. Ähnlich ist es auch in den Beziehungen mit den Orthodoxen Kirchen und auch zur Schwedischen Kirche. Immer ging und geht es darum, den gemeinsamen katholischen Glauben festzustellen. Doch eine Ausnahme gibt es: die Kirchengemeinschaft mit der Iglesia Filipina Independiente (IFI). Als sie vor fünfzig Jahren geschlossen wurde, geschah weit mehr als anfangs beabsichtigt wurde. Ich möchte unterstreichen, dass die Kirchengemeinschaft mit der IFI von historischer Bedeutung für die Altkatholischen Kirche und ihre Theologie ist. Worin besteht diese Bedeutung? Nicht allein der gemeinsame katholische Glaube wurde wie in den bisherigen ökumenischen Beziehungen festgestellt. Mit der Aufnahme

der Kirchengemeinschaft mit der IFI begannen sich die europäischen Altkatholischen Kirchen für andere Kirchen zu öffnen, die in anderen Kontexten leben. Sie verlassen ihren europäischen Kontext. Der katholische Theologe Johann B. Metz nennt dies den Übergang zu einer «polyzentrischen Katholizität». Er meint damit die Herausforderung, aus einer Kirche, die auf Europa bezogen ist, aufzubrechen in eine wirklich universale Katholische Kirche. Bei diesem Aufbruch entdecken die Altkatholischen Kirchen die Lebendigkeit und Radikalität der biblischen Botschaft vom Reich Gottes, wie sie Jesus gemeint hat, neu.

Von einer europäischen Kirche zur weltweiten Katholizität Es gibt wie in einem Meer Gezeiten der Verbreitung des Evangeliums. Immer «flutet» das Evangelium wie bei einer Ebbe von den Rändern zurück in die Zentren. So kam das

Editorial

Lenz Kirchhofer, Redaktor

Titelbild: Gemeinsam ein Segen. Pfarrer Moreno (l.) und Pfarrer Ioan Jebelean bei einem Gottesdienst in Candijaj. Foto: Paul Hagmann

Werte Leserin, werter Leser Ziel der ökumenischen Bemühungen der Altkatholischen Kirchen der Utrechter Union ist letztlich die Wiedervereinigung der christlichen Kirchen weltweit. Mit der Iglesia Filipina Independiente konnte vor 50 Jahren ein Stück dieser Wiedervereinigung realisiert werden. Franz Segbers denkt auf diesen beiden Seiten über die Gemeinsamkeiten der Kirchen und über die Bedeutung dieser Gemeinschaft nach.

Nach dem ersten Kirchentag des Bistums über die Zukunft der Kirche in der französischsprachigen Schweiz, fand ein zweiter im Fricktal statt. Redaktor Franz Osswald nahm an Letzterem teil und berichtet auf den Seiten 4 und 5 über die Kernanliegen, welche die Teilnehmer/innen formuliert haben. Lassen Sie sich inspirieren! Nach längerer Zeit fand wieder einmal ein nationaler Ministrantentag statt. Zu entdecken gab es nebst den diffizilen Künsten des Ministrierens auch die geheimnisvolle Truhe «Rührmichnichtan» und einen kletternden Bischof. Lesen Sie den Bericht auf Seite 7.

Evangelium vom besetzten Palästina in das Zentrum Rom, von den iroschottischen Mönchen am Rande Europas in das Zentrum. Bischof Willibrord, auf den sich die Altkatholische Kirche bezieht, kam vom Rand, nämlich von Schottland nach Utrecht in Zentraleuropa. Nachdem ab dem 15. Jahrhundert das Evangelium mit Schwert und Bibel verbreitet wurde, flutet es jetzt von den Rändern der Erde in das Zentrum Europa mit seiner politischen und wirtschaftlichen Macht zurück, wo aber das Evangelium nur noch am Rande von Bedeutung ist. Die vormals Kolonisierten bringen das Evangelium zu ihren früheren Kolonialherren zurück. Das hat ein politische und eine spirituelle Seite: Die europäischen Kirchen werden mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert. Es ist eine Geschichte der Ausbeutung, Unterdrückung und des Raubes. Die spirituelle Seite besteht darin, dass mit der IFI auf die Altkatholischen Kirchen in Europa eine arme Kirche aus dem Süden zukommt. Sie erinnert die Altkatholischen Kirchen daran, wie Christus die Kirche gewollt hat: Eine lebendige Kirche der Armen an der Seite der Armen. Die IFI ist eine solche Kirche. Darin besteht die Herausforderung für die Altkatholischen Kirchen: Der Mittelpunkt der Christenheit liegt nicht mehr in den politischen und wirtschaftlichen Zentren dieser Welt, sondern im Süden, und zwar zahlenmässig und spirituell. Diese neue Lage macht Angst, so wie Petrus in der Urkirche Angst hatte, als Paulus daran ging, das Christentum für die Nichtjuden zu öffnen.

Die Armen sind die Privilegierten des Evangeliums Die Hoffnung des Reiches Gottes ist die Hoffnung der Armen auf Brot, Kleidung und Gerechtigkeit. Das hat


Thema

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Die Iglesia Filipina Independiente (IFI) und die Kirchen der Utrechter Union teilen miteinander Brot und Wein in der Eucharistie. Diese sogenannte «Konzelebration» (siehe Foto) ist in diesem Fall ein Zeichen für die volle Kirchengemeinschaft. Pfarrer Ioan Jebelean (3.v.l.) nahm 2014 bei einer Reise für das christkatholische Hilfswerk «Partner sein» an diversen Gottesdiensten der IFI teil. Hier mit Bischof Santie R. Azaula vom Bistum Bohol (4.v.l.) in Matinao. Foto: Paul Hagmann

der frühere Obispo Maximo Tomas Millamena so ausgeführt: «Wir haben eine Theologie, die uns zum Kampf gegen die Übel der sozialen Ungerechtigkeit und Ungleichheit anleitet, eine Theologie, die wir in der Teilnahme am Kampf der Menschen für soziale Gerechtigkeit und spirituelle Emanzipation entdeckt haben, eine Theologie, die die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen aufnimmt.» Bischof Alberto Ramento, der 2006 für sein Engagement für die Landarbeiter und Arbeiter ermordet wurde, hatte man oftmals bedroht. Doch auf diese Bedrohungen antwortete er: «Ich weiss, dass sie daran gehen mich umzubringen. Aber ich werde in meinem Dienst an Gott und seinem Volk nicht nachlassen.»

Kirche ohne Machtanspruch Die Altkatholischen Kirchen sind nach 1870 in Opposition gegen das Erste Vatikanische Konzil entstanden. Wenn die Altkatholischen Kirchen sich öffnen und sich als Kirchen verstehen, die in Gemeinschaft und Solidarität mit anderen Kirchen weltweit stehen, entdecken sie auch Gemeinsamkeiten. Die IFI ist eine Kirche, die sich von einer Kolonialkirche losgesagt hat. Sie ist die einzige Kirche weltweit, die

im Kampf gegen eine Kolonialmacht entstanden ist. Der Gründerbischof Gregorio Aglipay hat die Mission der Kirche so formuliert: «Die IFI wurde vom Volk unseres Landes gegründet. Sie ist das Ergebnis ihrer Sehnsucht nach religiöser, politischer und sozialer Freiheit.» Aufgabe der Kirche ist es, an der Befreiung der Menschen, die Gottes Projekt für diese Erde ist, mitzuwirken. Die IFI ist ein lebendiges Zeichen für die Gezeiten des Evangeliums – das Evangelium flutet von den Rändern der Erde zurück. Die IFI erinnert uns, die reichen Kirchen an ihre Geschichte der Schuld am Kolonialismus, der sich fortsetzt in der gegenwärtigen Globalisierung. Die Armen konfrontieren die Reichen – wie Aglipay sagt – mit der «Sehnsucht nach religiöser, politischer und sozialer Freiheit». Die Altkatholische Kirche erinnert mit ihrer Selbstbezeichnung «alt» nicht nur an die alte, ungeteilte Kirche des ersten Jahrtausends, sondern auch an eine «nicht-imperiale Katholizität». Darauf hat jedenfalls Ignaz von Döllinger, der grosse Theologe und Gründungsvater der Altkatholischen Kirche, hingewiesen. Er sprach sich gegen die neuen Dogmen des Ersten Vatikanischen Konzils aus: Er könne sie nicht akzeptieren. Denn die Römische Kirche sei dabei, «das

Imperium dieser Welt aufzurichten, welches Christus ablehnte». Dann fährt er fort: «Denn ich weiss, dass das beharrliche Streben, diese Theorie der Weltherrschaft zu verwirklichen, Europa Ströme von Blut gekostet, ganze Länder verwirrt und heruntergebracht … hat.» Gegen diese Weltherrschaft und Kolonialisierung hat sich die IFI zur Wehr gesetzt. Die Bezeichnung «altkatholisch» teilt mit der IFI die Überzeugung von einer Katholizität, die nicht auf Herrschaft über Menschen beruht. Das ist auch der Kern der Synodalität. Es gibt eine gemeinsame Wurzel, aus der die IFI und auch die Altkatholischen Kirchen leben. Gemeinsam ist der Widerstand gegen eine Katholizität, die über Menschen herrschen will.

Eine alternative eucharistische Globalisierung Wir leben in einer Welt voller Armut und Hunger inmitten von Überfluss. Wenn wir Eucharistie feiern, geben wir auf diesen Skandal eine Antwort. In der Eucharistie teilen wir Brot und Wein miteinander. Es beginnt, was wir uns für diese Welt voller Hunger der vielen mitten im Überfluss der wenigen erhoffen. Wir praktizieren Fortsetzung Seite 4.


Hintergrund

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Zweiter regionaler Kirchentag im Fricktal

Verstehen und verstanden werden Der zweite regionale Kirchentag, nach jenem in der Romandie, fand im Fricktal statt – in Möhlin. Ergebnis des Tages war, dass keine neuen Wege beschritten werden, sondern die bewährten bewusster: zum Beispiel die Liturgie im Gottesdienst.

Verständlichkeit und Verständnis sind nicht nur im persönlichen Gespräch wichtig, sondern auch für das Leben der Kirche. Teilnehmer des Fricktaler Kirchentages im Gespräch. Foto: Silvio Iotti

«Danken hat mit denken zu tun», sagte Bischof Harald in seiner Predigt am gut besuchten Erntedanksonntag. Nur wer zuerst darüber nachdenke und sich erinnere, was ihm gegeben wurde, könne auch dankbar sein. Gemäss diesem Wort ging es nach dem stimmungsvollen Gottesdienst mit Alphornklängen für die rund 50 Teilnehmenden des Kirchentags im Kirchgemeindehaus an die Arbeit. Provokativ hörten sich die Ausgangsthesen an, die zur Diskussion anregen sollten. Etwa: Kirchenpflege oder Gemeinschaftspflege? Religionsunterricht für Senioren statt für Jugendli-

che? In einer weiteren Gruppe wurde die Frage gestellt, ob Übergangsriten für Scheidung und Jobverlust eine Aufgabe für unsere Kirche sein könnten, in der vierten Gruppe, ob Menschen die Exit und die Präimplantationsdiagnostik befürworten von der Kirche seelsorgerlich begleitet werden sollen. Alles Vorschläge, die bedingten neue Wege zu beschreiten.

Fortsetzung von Seite 3.

feiern. Deshalb ist die weltweite Nahrungsmittel- und Hungerkrise ein eucharistisches Problem. Brot zu teilen und für Gerechtigkeit zu kämpfen macht die Kirche zur Kirche. Denn die Kirche ist dort, wo Brot und Wein in der Eucharistie geteilt werden. Jedes Mal, wenn wir Eucharistie feiern, dann feiern wir eine eucharistische Alternative des Teilens zur Globalisierung des Habens und der Habgier.

eine «alternative eucharistische Globalisierung». Immer wieder erzählt Jesus vom Reich Gottes in Bildern der Tischgemeinschaft, wo Menschen versammelt sind und miteinander teilen. Brot ist nicht nur ein blosses Nahrungsmittel. Mit Brot und Wein feiern wir Eucharistie. Wo Brot und Wein fehlen, können wir nicht Eucharistie

Zwei Kernpunkte Das auf den ersten Blick erstaunliche an diesem Tag war, dass das Ergebnis der vier völlig unterschiedli-

chen Fragestellungen mehrere Berührungspunkte aufwies. Die Erklärung dafür ist indes um vieles einfacher: In jeder Gruppe kam man da und dort vom Thema ab, was insofern nicht erstaunte, als dass die vorgelegten Thesen weitgehend nicht den Bedürfnissen der Leute entsprachen. Und so ergab es sich, dass trotz unterschiedlicher Ausgangslage zwei Kernpunkte herausgearbeitet wurden. Verstehen: Eine Kirche, die sich profilieren möchte, muss eine Kirche sein die verstanden wird. Gerade bei der Liturgie scheint dies aber nicht (mehr)

Ich hoffe, dass die Kirchengemeinschaft mit der IFI, deren fünfzigjähriges Bestehen wir feiern, wie eine Tischgemeinschaft ist: Reiche und arme Kirchen sind um einen Tisch versammelt, teilen Brot und Wein und nähren Träume von einer gerechten Welt, in der für alle Platz ist. Genau das feiern wir in jeder Eucharistie. Franz Segbers


Hintergrund

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der Fall zu sein. Das Unverständnis führt dazu, dass der Gottesdienst als langweilig erlebt wird und deshalb auch als zu lang. Das Bedürfnis, den Gottesdienstablauf nicht mühsam übers Gesangbuch nachverfolgen zu müssen, sondern ohne «Hilfsmittel» nachvollziehen und verstehen zu können, wurde in zwei Gruppen formuliert. Erwachsenenbildungskurse könnten hier Abhilfe schaffen, lautete ein Lösungsansatz.

Kirche erleben In der Gruppe «Religionsunterricht für Senioren» wünschten sich die Teilnehmenden unter anderem, dass der Gottesdienst erlebnisorientierter gestaltet werde – so, wie man für Jugendliche spezielle Feiern gestalte, so könnte man dies auch für Senioren tun. Dieser Wunsch wurde auch anderweitig genannt: Der Gottesdienst müsse lebensnah(er) sein, was heute oft nicht der Fall sei. Nicht aufwendiger, sondern einfacher solle der Ablauf sein – und auch die Lieder. Klar sollten auch die (wenigen) Stellungnahmen unserer Kirche sein – zum Beispiel zu Exit – und auf der Website auffindbar. Die Gläubigen wollen wissen, was ihre Kirche zu gewissen gesellschaftlichen Themen meint. Die Schwierigkeit dabei sei indes, dass die CKK eine bischöflichsynodale Kirche ist, wurde moniert. Das heisst, dass jeder und jede mitreden kann (siehe Kirchentag) und die Meinung der Kirche nicht wie bei der Römisch-katholischen Kirche hierarchisch festgelegt wird. Verstanden werden: Offenbar bringt es die Kirche nicht immer fertig, die Menschen mit ihren Anliegen und Bedürfnissen zu verstehen. Dies wäre aber nötig, wollte man sich besser profilieren. Ein Problem dabei ist, dass Seelsorger und Gemeindemitglied sich heute nicht mehr oder nur schlecht kennen. Wo keine Bindung besteht, kann auch kein Vertrauen entstehen. So wenden sich Menschen an andere Institutionen, um Hilfe zu erhalten: an Psychiater beispielsweise. In diesem Zusammenhang kam der Wert der Gemeinschaft ins Gespräch. Dies auch deshalb, weil erkannt wurde, dass ein Seelsorger nicht die Kirche ist und alles abdecken kann, sondern auf das Engagement der Ge-

meinschaft aller Gläubigen angewiesen ist. Alle zusammen sind Kirche und für die Gemeinschaft verantwortlich.

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Randbemerkung

Sensible Aufgabe Diese Verantwortlichkeit gilt es sensibel zu pflegen. Bei der Frage, ob Rituale bei Scheidungen oder Jobverlust in der Kirche wünschbar wären, reagierten die Teilnehmenden ablehnend. Nicht, weil sie keinen Sinn in einem solchen Ritual erkannt hätten, sondern weil die Öffentlichkeit der Kirchengemeinschaft für sehr Persönliches als nicht geeignet erachtet wurde. In nicht personifizierter Form aber Anliegen wie Scheidung und Jobverlust zu vertiefen, dazu wären auch neue Riten möglich – sie müssten aber aus der Gemeinde herausgewachsen sein und «nicht erfunden». Auch die Gruppe «Denkmalpflege oder Gemeinschaftspflege» steuerte einen Beitrag bei: Um der Kirchenpflege ihre Hauptaufgabe – die Gemeinschaftspflege – zu erleichtern, solle sie von der Immobilienverwaltung befreit werden. Fazit: Der Kirchentag, der mit provokativen Thesen auf neue Wege hinzielte, erbrachte als Resultat das Bewährte. Der Tenor lautete, dass die begangenen Wege in Zukunft bewusster gegangen werden müssen. Die Gläubigen wollen vor allem eines: Verstehen und verstanden werden. Am Kirchentag nahmen auch Bischof Harald Rein und Synodalratspräsidentin Manuela Petraglio teil. Ausdrücklich nicht in «Kontrollfunktion», wie sie sagten, sondern im Sinne der biblischen Weisung: Wer Ohren hat, der höre. Gehört wurde auch der Dank aller Anwesenden ans Organisationsteam aus Möhlin und die vielen helfenden Hände. Franz Osswald

OK und Gruppenleitung Das Organisationsteam des Fricktaler Kirchentags besteht aus folgenden Personen:  Sandra Hasler, Peter Grüter, René Ott und Christian Edringer.

Anna Cudozilov

Der Flüchtling Der junge Mann war Paul auf dem Perron sofort aufgefallen. Seine Hose hatte eindeutig schon bessere Tage gesehen, die Ärmel seines Pullovers waren offensichtlich zu kurz. Alles an ihm sah verwaschen aus, nur die dunklen, wild gelockten Haare nicht. Da zog der junge Mann plötzlich sein klingelndes Handy aus dem abgewetzten Rucksack und machte ein besorgtes Gesicht. Das war jetzt also einer von denen. Vor ein paar Wochen hatten die Flüchtlinge Paul insgeheim noch Sorgen gemacht. Man kann ja nicht alle aufnehmen, hat er sich gedacht, und wo kommt denn Europa hin, wenn wir so weitermachen. Doch dann hatte die Stimmung angefangen zu drehen. Zunächst nur zögerlich, dann immer deutlicher: Auf den Titelseiten der Gratiszeitungen morgens im Zug, in den Status-Meldungen seiner Freunde auf Facebook, und schliesslich auch in Pauls Herz. Nun war für Paul der Moment gekommen, seiner neuen Einstellung gegenüber unseren Gästen, wie er die Flüchtlinge inzwischen nannte, Ausdruck zu verleihen. Hier und jetzt, auf diesem Perron. Er nahm seinen ganzen Mut zusammen und lächelte den jungen Mann mit den schwarzen Locken an. Zuerst etwas zögerlich, dann so breit er konnte. Als sich ihre Blicke kreuzten, formten Pauls Lippen die zwei Worte, die er seit Tagen wie ein süsses Bonbon im Mund hin und her geschoben hatte: «Welcome, Refugee». Der junge Mann lächelte zurück und drehte sich ab. «Du wirst es nicht glauben, Alter», sagte er dann aufgeregt ins Telefon, «jetzt hat’s schon der zweite gesagt! Vielleicht hat Mama doch recht und ich sollte mal zum Frisör!»


Panorama

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Internationales Altkatholisches Laienforum: Begegnung mit Niklaus von Flüe

Die Grenze des Ich überschreiten Am 13. August begaben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Internationalen Altkatholischen Laienforums auf die Spuren von Niklaus von Flüe. Der Eremit konnte dabei als jemand entdeckt werden, der die Grenzen seiner Selbst überwunden hat.

Bruder Klaus in einer wahrscheinlich französischen Interpretation von ca. 1865. Die Statue steht in der Kirche St. Peter und Paul in Bern Foto: Werner Brechbühl

Michael Bangert (Universität Basel) verstand es an diesem Tag, den Teilnehmern des Laienforums mit sehr viel Humor und spannendem Vortragsstil den Mystiker und Nationalheiligen der Schweiz, Niklaus von Flüe, von Grund auf erfahrbar zu machen. Zunächst ging es um die Frage: Sind wir überhaupt in der Lage, ein Menschenleben des 15. Jahrhunderts vorurteilsfrei wahrzunehmen? Oder sehen wir nicht vielmehr das von ihm, was wir aufgrund unserer religiösen Sozialisation gewohnt sind zu sehen? Anhand einer Darstellung der Maria von Magdala durften die meisten von uns feststellen, dass wir «Verbildeten» reichlich daneben lagen und aus dem Bild eine Gottesmutter-Darstellung lasen, obwohl ein dem mittelalterlichen Menschen sehr ver-

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Jahrestagung des VCF Samstag, 24. Oktober 2015 in Olten

«Wie gestalten wir Frauen unsere Kirche?» Wie sehen wir als Frauen unsere Christkatholische Kirche? Wie und wo engagieren wir uns? Was gibt es bereits, was wollen wir in Zukunft tun? – Diese spannenden und wichtigen Fragen wollen wir uns an der Jahrestagung gemeinsam stellen und mit Ihnen diskutieren, Erfahrungen und Ideen austauschen, die Fantasie spielen lassen… Der Vorstand des Verbandes Christkatholischer Frauen (VCF) lädt alle interessierten Frauen herzlich ein! Kosten der Tagung: Keine. Ablauf: – ab 9 Uhr Begrüssungskaffee und Gipfeli im Kirchgemeindehaus, Kirchgasse 15. – 9.30 Uhr Impuls in der Kirche St. Martin. – 10 Uhr Einstiegsreferat, anschliessend Diskussion in Gruppen I. – 12 Uhr einfaches Mittagessen und kurze Pause. – 13.15 Uhr Diskussion in Gruppen II, danach Runde im Plenum. – 15.30 Uhr Abschluss – Reisesegen in der Kirche St. Martin. Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen (Mittagessen) erbeten. Bitte bis am Mittwoch, 15. Oktober, per E-Mail an Pfrn. Melanie Handschuh (Co-Präsidentin) unter melanie.handschuh@christkath-zuerich.ch.

trauter Gegenstand, ein Salbgefäss, eindeutig auf die Magdalenerin hinwies. Den Menschen des 15. Jahrhunderts verstehen heisst also in eine vorreformatorische Welt einsteigen, in das Zeitalter der Aufklärung, der bewussten Ich-Werdung des Individuums. Niklaus von Flüe lebte von 1417 bis 1487 in Flüeli, Kanton Obwalden, diente beim Militär, wurde ein reicher Bauer und bekleidete mehrere ehrenhafte, unter anderem militärische, Ämter, er war gut verheiratet mit Dorothea Wyss und hatte mit ihr zehn Kinder. Als Fünfzigjähriger stieg er aus dem scheinbar bürgerlich-konformen Leben aus, denn seine Lebenserfahrungen frustrierten seine politischethische Haltung. Wie viele seiner Zeitgenossen, nahm er sich eine Auszeit für ein Dasein als geistlicher Pilger und machte sich zu einer Wallfahrt auf. Von dieser kehrte er jedoch sehr bald wieder zurück und begann, mit der Zustimmung seiner Frau, ein Leben als «Eremit» in der Melchaa-Schlucht, zehn Fussminuten von seinem Wohnhaus entfernt. So waren wir an diesem Tag, den wir grossteils in Flüeli und im Ranft verbrachten, auf vielerlei Weise mit dem Thema «Grenzen» befasst: Wir entdeckten die Grenzen unserer eigenen Urteilskraft. Niklaus von Flüe überschritt viele Grenzen seiner Zeit, indem er sich seinem Ruf stellte, dem Leiden Christi das Herz zu öffnen und diese Spiritualität den Menschen zu vermitteln, die bei ihm Rat suchten. Er leistete damit auch einen Friedensbeitrag in einer politischen Krise und wurde zum zentralen Ratgeber. «Der Friede ist immer in Gott, denn Gott ist der Friede», war der Kernpunkt seiner Botschaft. Auch wusste er um seine persönlichen Grenzen und blieb lebenslang bescheiden. Er beweist uns mit seinem Beispiel bis heute, dass Grenzen, die zu überschreiten sind, auch direkt vor unserer Haustür liegen können. Aussteiger, aus was auch immer, benötigen keine ferne Insel! Doris Echterbroch


Panorama

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Ministrantentag in Bern

Minis bringen Bischof auf die Palme Rund 25 Ministrantinnen und Ministranten trafen sich in der Bischofskirche in Bern zu einem Ministrantentag. Eingeladen hatten der Bischof und die Plattform Jugend. Der 14-jährige Berner Ministrant Linus Oesch war dabei und erzählt, wie er den Tag erlebt hat.

Am Morgen wurde gearbeitet, am Nachmittag geklettert. Der Ministrantentag in Bern bot ein abwechslungsreiches Programm. Fotos: Lenz Kirchhofer (l.), Geneviève Savaux (r.)

An diesen coolen Ministrantentag kamen Minis aus Bern, Solothurn, Thun, Aarau, Lausanne und Biel. Am 22. August, um 9.45 Uhr, ging es los. Die ersten Ministranten trudelten ein und durften sich gerade an einem üppigen Buffet bedienen. Währenddessen wurden Namensschilder verteilt, da wir uns gegenseitig zum Teil kaum kannten.

Grosse Ministrantenprobe in St. Peter und Paul Nachdem fast alle da waren, ging es in die Kirche für eine Ministrantenprobe. Diese Probe wurde in vier Teile geteilt. Der erste Teil hat mit dem Bischof diverse Sachen angeschaut, wie zum Beispiel seine Rolle im Gottesdienst und wie man mit der Mitra und dem Hirtenstab umgeht. Der zweite Teil hat mit Sakristan Jan Straub eine kleine Kirchenführung gemacht, bei der er uns die Architektur und so gezeigt hat. Das bekam er sehr gut auf die Reihe, obwohl wir sehr wenig Zeit hatten. Leider reichte es nicht für den Orgelraum oder den Dachboden. Ich fand die Bauweise der Kirche und die Truhe «Rührmichnichtan» sehr spannend. Diese Truhe steht in der Kirche neben der

Blumensakristei. Was Sie enthält oder wie sie dahin kam, weiss kein Mensch. Die dritte Gruppe hat bei Pfarrerin Anne-Marie Kaufmann ein Ministrantenquiz gemacht. Die vierte und letzte Gruppe hat mit Pfarrer Christoph Schuler unsere Lieblingsstellen der Gottesdienste angeschaut und noch ein wenig geübt. Immer nach einer gewissen Zeit wurden die Posten gewechselt. Nach dieser Übungsphase gab es das Mittagessen. Zum Zmittag gab es selbst mitgebrachtes Essen und etwas zu Trinken. Wer etwas zum Grillen dabei hatte, durfte es grillieren lassen.

Warten und Klettern im Seilpark «Ropetech» Nach dem Mittagessen ging es mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in den nahegelegenen Kletterpark. In diesem Kletterpark ging dann das Chaos richtig los. Obwohl unsere Gruppe angemeldet gewesen war, hatte sich das Personal nicht so gut vorbereitet und wir mussten, nachdem alle einen Theorietest bestanden hatten, eine Stunde lang warten. Leider wurde es uns dabei ziemlich langweilig. Nach einer gefühlten Ewigkeit durften die Grossen in 3er-Gruppen

und die Kleinen in Begleitung von Erwachsenen in den Bäumen herumklettern. Ich fand das sehr lustig aber auch extrem anstrengend. Unsere Gruppe wollte den Bischof überzeugen, mit uns auf die schweren Parcours zu kommen. Leider war er schon bei den kleineren Kindern eingeteilt worden, mit denen er auch tapfer mitkletterte. Insgesamt durften wir gut zwei Stunden herumklettern. Besonders schön fand ich, dass man von einer Plattform aus das Dach des Bundeshauses sehen konnte.

Das eingerüstete Bischöfliche Haus zum Schluss Nach diesem Teil gingen wir zum Bischöflichen Haus, wo wir ein abschliessendes Zvieri aus Muffins, Schoggistängeli und etwas zu trinken bekamen. Um das Haus steht im Moment ein Gerüst, weil es renoviert wird. Diejenigen, die wollten, durften das Haus trotzdem noch von innen anschauen. Ich habe diese Chance leider verpasst. Soweit ich mitbekommen habe, ist es innen weitgehend leer. Danach wurden wir von den Eltern abgeholt oder fuhren sonst irgendwie nach Hause. Linus Oesch


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Panorama

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Biografie von Oberst Abraham Stocker Am Namen von Abraham StockerSteiger (1825–1887) kommt keiner vorbei, der sich für die Entstehung einer christkatholischen Kirchenorganisation interessiert. Mit der Ende März 1871 von ihm, dem damaligen Ständeratspräsidenten, einberufenen Schützenhausversammlung in Luzern nimmt der Protest gegen die «vatikanischen Neuerungen» auch in anderen Kantonen allmählich Gestalt an. Er gehörte zum 5-köpfigen Zentralkomitee des Schweizerischen Vereins freisinniger Katholiken, der eine der Keimzellen war, aus denen in einem von 1871 bis 1876 dauernden Prozess die bischöflich-synodal verfasste Christkatholische Kirche entstanden ist. Stocker gehörte zu jenen Männern, die nicht nur aus politischen und staatsrechtlichen Überlegungen und Gründen gegen die befürchteten Folgen des Unfehlbarkeitsdogmas opponierten, sondern aus religiöser Überzeugung. Pfarrer Otto Gilg nennt ihn

in seinem 1946 erschienenen Buch «Christkatholizismus in Luzern» den Gründer der Gemeinde, die sich 1883 als Genossenschaft konstituierte. Nun hat Werner Lustenberger ein lesenswertes Lebensbild von Stocker verfasst, das auf anschauliche Weise noch ganz andere Aspekte seines Lebens im unruhigen Kontext des 1848 geschaffenen Bundesstaates schildert. Ein paar Stichwörter anhand des Inhaltsverzeichnisses können dies andeuten: Der familiäre Rahmen / vom Buchhändler zum Parlamentarier (Stadtrat, Grossrat, Ständerat) / Offizier der Schweizer Armee (vier Aktivdienste in innen- und aussenpolitisch schwierigen Situationen; Mitgestalter der Militärorganisation von 1874, Oberinstruktor der Infanterie) / Mitwirken in Kirche und Gesellschaft (Kulturkampf, Armenfürsorge, Stocker der Schütze, Sänger und Alpinist).

Ruf nach Bonn

Lehrauftrag für georgische Botschafterin beim Vatikan am Departement für christkatholische Theologie

Dr. Andreas Krebs, seit 2011 Assistenzprofessor für Systematische Theologie am Departement für Christkatholische Theologie der Uni Bern, wird per 1. November Nachfolger von Prof. Günter Esser auf dem Lehrstuhl für Alt-Katholische Theologie am Alt-Katholischen Seminar der Uni Bonn. Dieses ist Dr. Krebs wohlbekannt; er hat dort alt-katholische Theologie studiert und war bis zu seinem Wechsel nach Bern wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Esser. Vor wenigen Monaten wurde Dr. Krebs an der Berner Theologischen Fakultät in christkatholischer Theologie habilitiert. Sein Blockseminar diesen Herbst in Bern wird noch stattfinden. Angela Berlis

Urs von Arx

Im Herbstsemester 2015 wird die georgische Theologin Dr. Tamara Grdzelidze als Lehrbeauftragte für orthodoxe Theologie am Departement für christkatholische Theologie lehren. T. Grdzelidze arbeitete von 2001 bis 2013 beim Weltkirchenrat in Genf (Kommission Faith and Order) und ist seit 2014 Botschafterin Georgiens am Heiligen Stuhl und beim Malteserorden. Seit 2007 ist sie Ehrendoktorin der Theologischen Fakultät der Berner Universität. Sie erhielt diese

Werner Lustenberger: Oberst Abraham Stocker. Lebensbild eines Eidgenossen im jungen Bundesstaat (Schriftenreihe Bibliothek am Guisanplatz Nr. 5), 108 S., gratis zu beziehen unter: www.guisanplatz.ch (>Publikationen).

vermittelt». Dr. Grdzelidzes Blockseminar hat das Thema «Orthodoxy and Gender: Male and Female Ways of Thinking in the Orthodox Church».

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Solidarität weltweit Christkatholisches Hilfswerk «Partner sein» Spendenkonto: PC 25-10000-5

Würde für ihre vermittelnde Rolle für den Dialog zwischen orthodoxen und abendländischen Kirchen und dafür, dass sie «orthodoxe Theologie und Spiritualität mit den Fragestellungen der Gegenwart verbindet und einem westlichen Publikum

Angela Berlis


Panorama

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Leserbrief Unsere Kirche spricht wie jede Kirche von Nächstenliebe und von Verantwortung für den Nächsten. Und sie sagt wie jede Kirche, dass Worte ohne Taten wertlos sind. Wir erleben eine der grössten Flüchtlingstragödien der letzten Jahrzehnte. Alle reden davon und beklagen das. Vielleicht sollten wir uns deshalb an das Wort aus Goethes Faust erinnern: «Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehen.» (Faust I) Der Satz ist in der gegenwärtigen Situation so wahr wie kaum ein anderer. Natürlich, wir können die Tragödie, die sich vor unseren Augen abspielt, nicht beenden. Aber ist das ein Grund einfach nichts zu tun? Unsere Kirche hat es vor Jahren selbst vorgemacht: In den 50er- und 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts hat sie zwei Flüchtlinge (einen ungarischen Studenten und einen montenegrinischen Arbeiter) während Jahren kostenlos im Studentenheim untergebracht. Warum tun wir das nicht auch mit zwei syrischen Christen? Oder könnten nicht eine Kirchgemeinde oder ein paar Kirchgemeinden gemeinsam für zwei verfolgte Christen aus dem Nahen Osten Verantwortung übernehmen? Oder könnten nicht Kirchgemeinden ihre Kirche oder ihr Kirchgemeindehaus für Flüchtlinge offen halten? Denn Gast-

freundschaft ist eine christliche Grundtugend! Natürlich würde das am grausamen Los von hunderttausenden Flüchtlingen nichts ändern. Aber es wäre ein Stück Nachfolge Christi. Und die Nachfolge Christi besteht auch in Dingen, die möglicherweise nichts verändern, aber die Christus nachahmen. Die Kirche, also wir Christinnen und Christen, müssen deshalb Dinge tun die vielleicht nichts verändern, die aber in der Nachfolge Christi stehen. Das würde den Kirchen – auch unserer Kirche! – wieder etwas von ihrer Glaubwürdigkeit zurückgeben, die so sehr verloren gegangen ist. Wir sind eines der reichsten Länder der Welt und im Vergleich mit vielen Kirchen auf der Erde ist unsere kleine Kirche eine reiche Kirche. Reichtum ist nichts Böses. Auch Jesus hat die Reichen nicht gescholten. Aber er hätte wohl einen Satz des grossen Christen Abbé Pierre unterschrieben. Er hat gesagt: «Nicht der Besitz verstösst gegen Gottes Gebot, sondern die Armut des Nächsten.» Wir sollten ihn uns hinter die Ohren schreiben. Ich habe diese Gedanken zweimal in Predigten geäussert. Die Menschen haben betroffen reagiert. Sie sagten: Es stimmt. Warum tun wir nichts? Ich appelliere an Geistliche und Laien, sich Gedanken darüber zu machen, ob unsere Kirche in der scheusslichen Flüchtlingssituation weiterhin tatenlos bleiben darf. Hans Gerny

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Kalender Liturgischer Kalender mit Schriftlesungen Michael und alle Engel (27. September) Leuchten … Dan 12,1–3: … wie die Sterne werden jene, die in der Zeit der Not viele zum rechten Tun geführt haben. Offb 15,1–4: … wie ein gläsernes Meer, die Harfen Gottes tragen und singen: Gross und wunderbar sind deine Taten, du Herrscher über die ganze Schöpfung! Mt 13,24–30.35–43: … wie die Sonne werden die Gerechten im Reich Ihres Vaters. Das Unkraut aber wird dort verbrannt, wo sie heulen und mit den Zähnen knirschen. 19. Sonntag nach Pfingsten (4. Oktober) Heilen … Hos 6,1–3: … wird Gott jene, die umkehren. Am dritten Tag richtet er sie wieder auf. Gal 2,16.19–21: … und gerecht machen wird Jesus jene, die an ihn glauben. Soweit ich also jetzt noch in dieser Welt lebe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes. Mk 2,1–12: … und die Sünden vergeben konnte Jesus, indem er zum Gelähmten sagte: Steh auf, nimm deine Tragbahre und geh nach Hause. Die Leute aber sagten: So etwas haben wir noch nie gesehen.

Die christkatholische Kirchgemeinde Saint-Imier sucht: eine Person für die Betreuung, die Organisation, die Gottesdienste in Zusammenarbeit mit dem Kirchgemeinderat und dem Pfarrer bis zu 20% ab dem 1. Januar 2016 oder nach Vereinbarung. Wenn Sie PriesterIN, DiakonIN oder PastoralassistentIN sind, sind Sie einE potenzielleR KandidatIN. Wenn Ihre Ausbildung ergänzt werden soll, können Sie es berufsbegleitend tun. Die üblichen Bedingungen für eine Anstellung in einer Kantonalkirche gelten. Die Entlöhnung lehnt sich an die kantonale Lohnskala. Das Pflichtenheft kann nach den Kompetenzen und Wünschen angepasst werden. Der Pfarrer gibt gerne Auskunft, Tel. : 032 968 44 13. Feste französische Kenntnisse sind erforderlich. Gute deutsche Kenntnisse sind ein Vorteil. Sie können bis zum 20. November 2015 Ihre Unterlagen an die folgende Adresse schicken: Paroisse catholique-chrétienne, Case postale 207, 2610 Saint-Imier

Wichtige Daten: 17. Oktober Wort zum Sonntag mit Pfarrer Ioan L. Jebelean, 20 Uhr, SRF 1 18. Oktober Radiogottesdienst aus St. Gallen, ab 9.30 Uhr, Radio SRF 2 21.–25. Oktober V. Internationaler Kongress für Kirchenmusik, Bern 1. November Radiopredigt von Diakonin Karin Schaub, ab 9.30 Uhr, Radio SRF 2 6.–7. November Die für diese Tage angesagte Tagung über Adolf Thürlings wird erst im Februar 2016 stattfinden.

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Gemeindenachrichten

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Die Vignette auf der Titelseite der Ringbuchblätter der Osternachtsfeier von Adrian Frutiger.

Bistum

Region Basel

Adrian Frutiger gestorben

Ganze Region

Der VignettenGestalter unseres Gebet- und Gesangbuches, Adrian Frutiger, ist im Alter von 87 Jahren

verstorben. Adrian Frutiger war einer der bedeutendsten Schriftgestalter unserer Zeit. Er war ein Grafikdesigner und Typograf von Weltruhm. Seine Schriften – unter anderen die «Frutiger» – haben die Druckkunst des 20. Jahrhunderts wesentlich geprägt. Dieser berühmte Mann konnte für die Gestaltung unseres Gebet- und Gesangbuches gewonnen werden. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass er den Auftrag für unsere kleine Kirche übernahm. Mit grosser Liebe und Begeisterung zeichnete er die feinsinnigen Vignetten, die das Buch nicht nur verschönern, sondern ihm auch ästhetische Tiefe geben. Grosszügig stellte er nicht einmal eine Rechnung. Die Ausstattung eines religiösen Buches war ihm zu wichtig. Unsere Kirche ist ihm zu grossem Dank verpflichtet. Er ruhe im Frieden des Herrn. Marianne Gerny-Schild

Finanzverwaltung des Bistums

>Das Schaulager ist Ausflugsziel des Basler Frauenvereins.

Ab sofort gelten für die Finanzverwaltung folgende Adressen und Telefonnummern: Postadresse, E-Mail: Finanzverwaltung der Christkatholischen Kirche der Schweiz Postfach 164, 8427 Rorbas-Freienstein finanzverwaltung@christkatholisch.ch  Adresse und Telefonnummer der Finanzverwalterin: Frau Anne Loch Am Burghügel 8, 8427 Freienstein Tel. 076 546 00 15 Postkonto: Finanzverwaltung der Christkatholischen Kirche der Schweiz 3006 Bern 20-7696-6; IBAN-Nr: CH02 0900 0000 2000 7696 6; BIC-Nr:POFICHBEXXX

Foto: wikipedia

Der Synodalrat

Gottesdienst So. 27. Sept., 10.15 h, Eucharistiefeier, Klosterkirche Dornach, Pfrn. Denise Wyss.

Allschwil-Schönenbuch und Birsigtal Gottesdienste So. 27. Sept., 9.30 h, Eucharistiefeier in der Alten Dorfkirche. So. 4. Okt., 10 h, Eucharistiefeier in der St. Anna-Kapelle in Therwil. Chorproben Jeden Dienstag finden von 18 bis 19.30 Uhr die Chorproben im Kirchgemeindesaal statt. Wer Lust hat, seine Stimme zu trainieren und ihr Töne zu entlocken, ist ohne Voranmeldung herzlich zur Probe eingeladen. Mittagstisch Am Donnerstag, jeweils von 12 bis 13.30 Uhr, findet der Mittagstisch im Kirchgemeindesaal statt. Der Koch Josef Hackl und sein Team freuen sich auf Ihr Kommen. An- und Abmeldungen sind jeweils bis am Dienstag beim Sekretariat, Tel. 061 481 22 22, erbeten. Herzliche Einladung! Spenden steuerbefreit Spenden zugunsten unserer Kirchgemeinden oder der ökumenischen Arbeitsgruppe «Versteckte Armut Allschwil-Schönenbuch» (VAAS) können bei den Steuern in Abzug gebracht werden.

Baselland Gottesdienst So. 27. Sept., 10.15 h, Eucharistiefeier, Klosterkirche Dornach.

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Kirchenkaffee im Kloster Nach Möglichkeit gehen wir nach den Gottesdiensten in der Klosterkirche zum Kirchenkaffee. Dies ist in der Klosterschenke aber nur dann möglich, wenn ein Säli frei ist. Das können wir aber jeweils nur kurz vor dem Gottesdienst vereinbaren, weil Reservationen zum Mittagessen Vorrag haben.

Basel-Stadt Gottesdienste So. 27. Sept., 10 h, Eucharistiefeier. So. 4. Okt., 10 h, Eucharistiefeier. Kollekte Die Kollekte ist im September für die Kultuskosten in der Predigerkirche und im Oktober für die christkatholische Jugendarbeit bestimmt. Kollekte im August Die Kollekte vom August zugunsten der Musik in der Predigerkirche hat Fr. 1418.– ergeben. Herzlichen Dank! OffenBar Die OffenBar ist am 1. und 8. Oktober, ab 17 Uhr geöffnet. Sie können gerne unter offenbar@ckk-bs.ch einen Tisch reservieren oder jeweils am Sonntag nach dem Gottesdienst bei Karin Schaub. Frauenverein Der Frauenverein lädt ein zum Museumsbesuch mit Führung durch die Ausstellung «Futur-Present» der Emanuel HoffmannStiftung im Schaulager Münchenstein. Datum: Mittwoch, 14. Oktober. Besammlung 14.30 Uhr, Tram Nr. 11, Haltestelle Schaulager. Unkostenbeitrag Fr. 15.– pro Person. Anmeldung bis allerspätestens am 8. Oktober beim Sekretariat oder bei Maja Schmidt, Lenzgasse 35, 4056 Basel, Tel. 061 381 27 84, E-Mail: maja.schmidt@sunrise.ch.


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Christkatholisch 17/2015

Verstorben Frau Hedwig Winkler-Schenker. Wir entbieten ihren Angehörigen unser Beileid. Taufe Am Sonntag, 4. Oktober, wird Sibylle Herzog getauft. Wir wünschen Sibylle und der ganzen Familie Gottes Segen! Sekretariat E-Mail: sekretariat.basel@christkatholisch.ch, Tel. 061 322 43 77. Unsere Öffnungszeiten:

Mo. 14 bis 17 Uhr, Mi. 9 bis 12 und 14 bis 17 Uhr, Fr. 14 bis 17 Uhr. Weitere Infos auf unserer Website www.ckk-bs.ch.

Laufen Gottesdienste So. 27. Sept., 10.15 h, Eucharistiefeier, Klosterkirche Dornach. So. 4. Okt., 10 h, Eucharistiefeier.

Taufglöggli Für die Restauration der kleinsten Glocke der Katharinenkirche erwarten wir in diesen Tagen noch eine Offerte der Firma Rüetschi aus Aarau. Diese Firma hat übrigens das Taufglöggli 1959 gegossen und in unserem Kirchturm installiert. Es sollte möglich sein, dass es bis spätestens anfangs Dezember wieder geläutet werden kann. Pfrn. Denise Wyss

Region Fricktal Ganze Region Gemeindeverband Fricktal, Budgetauflage: Das Budget 2016 liegt vom 1. bis 15. Oktober 2015 im zentralen Sekretariat, Kanzleistrasse 4 in Möhlin, zur Einsicht auf. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9 bis 11 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung unter Tel. 061 853 16 90. Einsprachen sind bis 31. Oktober 2015 an die jeweiligen Kirchenpflegen zu tragen.

Magden-Olsberg Gottesdienst So. 4. Okt., 9.30 h, Eucharistie mit Jahrzeit für die Verstorbenen von Mai bis September. Vogelpredigt und Sonnengesang Samstag 3. Oktober: Die Spuren des zur Legende gewordenen Heiligen Franz von Assisi werden in Wort und Musik beleuchtet. Mitwirkende: Karen Haverbeck (Gesang), Ruggero Pezzani (Geige), Buda Fuentes Manzor Amador (Klavier), Sharon Prushansky (Orgel) und Peter Feenstra (Wort). Dorfkirche St. Martin, 18 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Familienabend am 19. September Wir danken den Kindern und allen anderen Mitwirkenden für diesen filmreifen Familienabend und ihr grosses Engagement. Frauenverein Am Dienstag, den 6. Oktober, treffen wir uns um 14 Uhr in der Pfarrschüüre zum Arbeitsnachmittag. Wir wollen Strohsterne usw. für den Adventsverkauf herstellen. Wir freuen uns auf viele Teilnehmerinnen.

Möhlin Gottesdienste So. 27. Sept., 10 h, Kirche, Eucharistiefeier, Gemischter Chor. So. 4. Okt., 10 h, Chäppeli, Eucharistiefeier.

Frauenverein Lotto Am Donnerstag, 1. Oktober, 14 Uhr, Lotto im Kirchgemeindehaus. Abholdienst Susi Brogli, Tel. 061 851 36 52. Jassabend Männerverein Der Männerverein lädt am Samstag, den 10. Oktober, um 19 Uhr zum Jassturnier ins Kirchgemeindehaus ein. Voranzeige Patrozinium mit Orgeleinweihung und einem Apéro vor der Kirche am Sonntag, den 11. Oktober. Unsere Homepage www.christkatholisch.ch/moehlin

Obermumpf-Wallbach Gottesdienste So. 4. Okt., 9.30 h, Wallbach, Jahrzeit, Pfr. Neuhoff. So. 4. Okt., 11 h, Obermumpf, Jahrzeit, Pfr. Neuhoff. Jahrzeit Am Sonntag, den 4. Oktober, gedenken wir in der Eucharistiefeier aller in der zweiten Jahreshälfte der vergangenen fünf Jahre verstorbenen Gemeindeglieder; in Wallbach: Max Belser (Oberhof), Walter MetzgerKowalenko (Stein), Jolanda Teruggia (Frick), Heidi Burkhardt-Ott und Claudia Swiatek (Gipf-Oberfrick); in Obermumpf: Bruno Egloff, Paul Herzog, Lina Müller-Stocker und Heidi Müller. Ferien Pfarrer Neuhoff ist vom 5. bis 18. Oktober in den Ferien. Sie erreichen Pfarrerin Liza Zellmeyer jedoch wie gewohnt unter der Telefonnummer 061 483 92 25. Mitfahrgelegenheit An Sonn- und Feiertagen, an denen in Wallbach kein Gottesdienst gefeiert wird, bietet Georges Wunderlin eine Mitfahrgelegenheit an. Nähere Informationen erhalten Sie unter Tel. 079 714 14 41. Pfr. Dr. Klaus Heinrich Neuhoff

Rheinfelden-Kaiseraugst Gottesdienst So. 4. Okt., 9.30 h, Wortgottesdienst, Rheinfelden, Hans Hunziker. Jassnachmittag Mittwoch, 7. Oktober, um 14 Uhr im rheinfelder Kirchgemeindehaus Martinum. Ferienzeit Bis Mittwoch, 14. Oktober, hat Pfr. Peter Grüter Ferien. In dringenden Angelegenheiten wenden Sie sich bitte an die Stellvertretungen Pfr. Christian Edringer, Möhlin, Tel. 061 851 10 60 oder 24h-SeelsorgePikett-Telefon 061 853 16 91.

WegenstettenHellikon-Zuzgen Gottesdienst So. 27. Sep., 9.30 h, Zuzgen, Patrozinium, Chor. Patrozinium Das (alte Wegenstetter) Patrozinium «St. Michael und alle Engel» feiern wir dieses Jahr in Zuzgen, weil der Vorplatz der Helliker Kirche erneuert wird. Im Gottesdienst um 9.30 Uhr singt der Kirchenchor Obermumpf unter der Leitung von Doris Haspra; anschliessend Apéro. Konzert Im Rahmen der Konzertreihe «Kontrapunkt» findet am Bettag, um 17.15 Uhr, das zweite diesjährige Konzert in unserer Zuzger St. Georgs-Kirche statt. Es musizieren der berühmte Flötist Barthold Kuijken (Belgien), die ungarische Flötistin Ildiko Kertesz (Bonn) und der deutsche Organist Thomas Leininger; anschliessend Apéro. Ferien Pfarrer Neuhoff ist vom 5. bis 18. Oktober in den Ferien. Die Vertretung übernimmt Pfarrerin Liza Zellmeyer aus Allschwil, Tel. 061 483 92 25. Pfr. Dr. Klaus Heinrich Neuhoff

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Christkatholisch 17/2015

Aarau Olten Luzern Aarau Gottesdienste So. 27. Sept., 11.30 h, Stadtkirche Aarau, Familiengottesdienst zu Michael und alle Engel, anschliessend Spaghettiessen im Pfarrhaus. So. 4. Okt., 8.40 h, Stadtkirche Aarau, Eucharistiefeier , Pfr. R. Lauber. Anschl. Kirchenkaffee. Frauenverein Dienstag, 29. September, 9.40 Uhr Bahnhof Aarau, Ausflug ins Kloster Muri. Dienstag, 6. Oktober, 14.15 Pfarrhaus, Spiel und Kaffee. Das Kloster Muri und Augustin Keller: Am 29. September wird der Frauenverein das Kloster Muri besuchen. Dort werden wir bei einer Führung mehr über das Kloster zur Zeit des Kulturkampfes und das Verhältnis zu Augustin Keller erfahren. Nach einem Mittagessen in Muri folgen ein Spaziergang am Hallwylersee und ein Zvieri. Die Anfahrt nach Muri erfolgt mit der S-Bahn (S26) ab Aarau. Treffpunkt Gleis 4AB um 9.30 Uhr, Abfahrt 9.51 Uhr. Die Rückfahrt erfolgt mit dem Car. Der Frauenverein lädt gerne Gäste zum Ausflug ein.

Baden-Brugg-Wettingen Gottesdienste So. 27. Sept., 9.30 h, Eucharistiefeier. So. 4. Okt., 10 h, Eucharistiefeier, Kapuzinerkirche Bremgarten, Pfr. em. Christoph Bächtold. Ferien des Pfarrers Vom 28. September bis am 16. Oktober. Während dieser Zeit bitte Pfr. em. Roland Lauber kontaktieren, Tel. 062 724 08 38. Pfr. Wolfgang Kunicki

Gemeinde Region Olten Gottesdienste So. 27. Sept., 9.30 h, Hägendorf. So. 4. Okt., 9.30 h, Olten. Jeweils Do. 10 h, Stadtkirche Olten, 20 Minuten für den Frieden (ökumenisch). Chorenschmaus Immer montags, von 19.45 bis 21.45 Uhr, probt der Chor «Chorenschmaus bei der Stadtkirche Olten» im Saal des Kirchgemeindehauses Olten. Wir proben für das Patrozinium und die Christbaumfeier in Olten. Ausflug Frauenverein Region Olten Unser jährlicher Ausflug führt uns am Dienstag, 29. September, in die Zentralschweiz, wo wir die Wallfahrtskirche Hergiswald besichtigen und eine Schifffahrt auf dem Vierwaldstätter-

see geniessen werden. Abfahrt ist um 10 Uhr ab Stadtkirche Olten, Rückkehr um ca. 17 Uhr. Anmeldung bitte bei Marlies Dellagiacoma, Tel. 079 639 86 60, dellagiacoma@hispeed.ch. Herbstzeit ist Ferienzeit Vom 19. September bis zum 4. Oktober ist das Sekretariat jeweils nur dienstags geöffnet. Pfr. Kai Fehringer ist vom 6. bis 20. Oktober im Urlaub. Eine Notfallnummer ist auf dem Anrufbeantworter hinterlegt, Tel. 062 212 23 49. Kirchgemeindereise Auf vielseitigen Wunsch wollen wir auch im kommenden Jahr vom 16. bis 20. Mai 2016 wieder auf Reisen gehen. Auf dem Programm steht diesmal Polen (Krakau). Bitte bis zum 30. September zügig im Sekretariat anmelden. Taufe am 25. Oktober Alice Francine Stebler aus Trimbach. Herzlichen Dank Wir danken allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen der Bettagsgottesdienste beigetragen haben.

Luzern Gottesdienste So. 27. Sept., 9.30 h, Eucharistiefeier mit Bischof em. Hans Gerny. Sa. 3. Okt., 17.30 h, Eucharistiefeier mit Bischof em. Hans Gerny. Dankesanlass für Helferinnen und Helfer Am Freitag, 9. Oktober, sind alle freiwilligen Helferinnen und Helfer zu einer Weindegustation mit anschliessendem Nachtessen bei «Schumacher’s feine Weine» in Neudorf eingeladen. Die Einladungen sind verschickt worden. Anmeldung bitte bis am Montag, den 5. Oktober, an luzern@christkatholisch.ch oder telefonisch unter 041 410 33 00. Ferienabwesenheit Vom 27. September bis 4. Oktober ist Pfr. Ioan L. Jebelean ferienhalber abwesend. Die Stellvertretung hat Pr. Simon Huber, Luzern, Tel. 076 411 51 86. Das Sekretariat ist in dieser Zeit wegen Ferienabwesenheit der Sekretärin auch nicht besetzt. Vertretung Gottesdienste Wir freuen uns sehr, dass Bischof em. Hans Gerny zwei Gottesdienste mit unserer Luzerner Gemeinde feiern wird. Herzlichen Dank.

Schönenwerd-Niedergösgen Gottesdienste So. 27. Sept., 8.45 h, Schönenwerd, Eucharistiefeier.

Do. 1. Okt., 19 h, Niedergösgen, Vesper. So. 4. Okt., 10 h, Schönenwerd, Eucharistiefeier. Fr. 9. Okt., 9.30 h, Haus im Park, Eucharistiefeier. Patrozinium Im Gottesdienst vom 4. Oktober feiern wir um 10 Uhr das Patrozinium unserer Stiftkirche St. Leodegar. Abschluss Turmsanierung Die Turmsanierung ist beendet, das Gerüst entfernt. Am Sonntag, 25. Oktober, werden wir die erfolgreiche Renovation mit einem Gottesdienst feiern. Dazu werden neben den Gemeindegliedern auch alle Sponsoren und Spender speziell eingeladen. Ferienzeit Die Proben des Kirchenchors beginnen wieder am 21. Oktober, 20 Uhr. Die Altersstube trifft sich wieder am Montag, 19. Oktober, 14 Uhr. Pfr. Adrian Suter nutzt die ruhigere Zeit, um sich seinen Verpflichtungen an der Universität zu widmen, ist aber in dringenden Fällen erreichbar.

Zofingen Vorschau So. 10. Okt., 11.30 h, Eucharistiefeier, Pfrn. Antje Kirchhofer. Abwesenheiten Pfarrerin Vom 26. September bis 9. Oktober. Bitte wenden Sie sich in allen Angelegenheiten an unseren Kirchgemeindepräsidenten Peter Hohler, Tel. 062 791 52 31. Verweilen mit Mozart Am 5. Oktober, 18 Uhr, spricht im Mozartraum, Aarburg, der Komponist Eberhard Klotz zum Thema: «Mozarts späte Symphonik – wandern in Grenzbereiche, dargestellt an der g-moll Symphonie KV 550». Weitere Informationen unter www.mozartweg.ch.

Bern Solothurn Bern Gottesdienste So. 27. Sept., 10 h, Eucharistiefeier, Pfr. Christoph Schuler. So. 27. Sept., 17 h, Gedenkfeier für Bischof Godfrey Makumbi, Pfr. Christoph Schuler. Mi. 30. Sept., 18.30 h, Abendmesse, Pfr. em. Rolf Reimann. So. 4. Okt., 10 h, Eucharistiefeier, Prof. em. Urs von Arx.


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Mi. 7. Okt., 18.30 h, Abendmesse, Pfrn. Anne-Marie Kaufmann. Gedenkfeier für Bischof Makumbi Am 31. Mai ist in Uganda Bischof Godfrey Makumbi nach längerer Krankheit im 53. Altersjahr verstorben. Er hinterlässt seine Frau und seine vier Töchter. Godfrey Makumbi war durch das christkatholische Hilfswerk «Partner sein» sehr eng mit der Schweiz verbunden. Während zwanzig Jahren engagierte er sich für die Projekte in Uganda. Wir möchten deshalb diesen aussergewöhnlichen Menschen anlässlich eines Gedenkanlasses würdigen. Die Gedenkfeier findet am Sonntag, 27. September, um 17 Uhr in unserer Kirche St. Peter und Paul statt. Anschliessend, um 17.30 Uhr, wird ein Film gezeigt, der den Besuch der Delegation von «Partner sein» im Sommer 2013 nach Uganda dokumentiert. Veranstaltet durch die Kommission von «Partner sein» und dem Zentralvorstand der Christkatholischen Jugend kann anschliessend bei einem Apéro über das Engagement diskutiert werden. Gerne werden auch Fragen beantwortet. Mittagstisch Am Freitag, 2. Oktober, um 12 Uhr, lädt Sie der Frauenverein zum Mittagstisch ein. Sie werden von den Mitwirkenden liebevoll bekocht. Der Frauenverein freut sich auf Sie und bittet bis zum 30. September an Rosmarie Kunz, Tel. 031 911 02 77, um Anmeldung. Frauenverein-Treff Am Montag, 5. Oktober, findet der Spielnachmittag von 14 bis 17 Uhr statt. Frauen und Männer treffen sich zum Jassen und für Gesellschaftsspiele. Kaffee und Kuchen runden den Nachmittag ab. Ministranten Am Sonntag, 30. August, wurden Landolin Wirz, Bremgarten bei Bern, und Aurel Hostettler, Gerlafingen, für den Ministrantendienst in Bern beauftragt und mit dem Ministrantenkreuz ausgezeichnet. Wir wünschen den beiden viele tolle Einsätze in grossen und kleinen Feiern. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, welche sich für das Ministrieren interessie-

ren, wenden sich bitte an Pfarrer Christoph Schuler. Kirchgemeindeversammlung Die Kirchgemeindeversammlung für das zweite Halbjahr findet, wie die Erneuerungswahlen, am 8. November, um 11.30 Uhr nach dem Gottesdienst im Kirchgemeindehaus statt. Nähere Infos finden Sie in Ihrer persönlichen Einladung und auf unserer Website www.christkatholisch.ch/bern. Ferienabwesenheiten Das Sekretariat ist während den Herbstferien nur reduziert besetzt, telefonisch jedoch zu den gewohnten Zeiten von 9 bis 12 Uhr erreichbar. Anja Staub, Sekretariat

Gratulationen Zum 75. Geburtstag Helga Schwab, Hornussen am 26. September Hans-Peter Galli-Hohler, Therwil am 30. September Kurt Metzger-Martin, Gelterkinden am 5. Oktober Zum 80. Geburtstag Stephan Bader, Thun am 26. September Maria Segginger-Franz, Rheinfelden am 8. Oktober Zum 85. Geburtstag Paul Lüthi, Solothurn am 5. Oktober

Biel

Zum 90. Geburtstag

Gottesdienste So. 27. Sept., 9.30 h, Eucharistiefeier, Predigt Pfr. Hans Metzger. So. 4. Okt., 9.30 h, Gottesdienst in der christkatholischen Kirche St. Peter und Paul, Grenchen, Predigt Pfr. Hans Metzger. Stellenausschreibung Pfarrstelle Beschäftigungsgrad 60% Die christkatholische Kirchgemeinde von Biel/Bienne sucht auf den 1. Januar 2017 oder nach Vereinbarung eine Pfarrerin oder einen Pfarrer. Unsere grossflächige Kirchgemeinde liegt im Seeland zwischen Erlach und Leuzigen sowie zwischen Magglingen und Seedorf. Wir zählen ca. 350 Mitglieder. Aufgaben: Neben den üblichen Aufgaben unserer Pfarrperson, wie Gottesdienste und Religionsunterricht, liegen uns die Hausbesuche unserer verstreut wohnenden Mitglieder sehr am Herzen. Anforderungen: Wir erwarten deshalb Kontaktfreude und initiative Aufbauarbeit. Französischkenntnisse sind erwünscht. Sprache: Deutsch, Französisch. Wir bieten: Sie können sich bei uns auf die Mithilfe unserer erfahrenen Sekretärin und des Kirchgemeinderates verlassen. Stellenantritt: 1. Januar 2017 oder nach Vereinbarung Arbeitsort: Biel/Bienne. Ihre Bewerbung erreicht uns unter folgender Adresse: Peter Derendinger Kirchgemeinderatspräsident Bodenacherweg 25 2556 Scheuren Bewerbungsfrist: 31. Dezember 2015

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Bruno Ueltschi-Hildebrand, Trimbach am 3. Oktober Ida Ernst-Studer, Olten am 8. Oktober Sigrid Hagmann, Solothurn am 8. Oktober Zum 91. Geburtstag Gertrud von Sury-Flury, Basel am 6. Oktober Zum 93. Geburtstag Luise Bünzly, Solothurn am 9. Oktober Zum 94. Geburtstag Liselotte Wolf, St. Gallen am 1. Oktober Zum 103. Geburtstag Gertrud Schenk-Gürtler, Bern am 8. Oktober Zur Diamantenen Hochzeit Elisabeth und Willy Siegrist-Stocker Obermumpf am 1. Oktober

Gemeindeausflug Mittwoch, 21. Oktober: Der Kirchgemeinderat lädt Sie ganz herzlich ein, am Gemeindeausflug nach Solothurn teilzunehmen. Programm: 11 Uhr: Besammlung beim Kirchgemeindehaus, Dufourstrasse 105, Biel. Für Selbstfahrer, Treffpunkt 11.45 Uhr bei der Bushaltestelle St. Niklaus in Solothurn. 11.15 Uhr: Abfahrt mit Privatautos nach Solothurn. Gemeinsames Mittagessen in Solothurn. Anschliessend fakultativer Spaziergang in die Verenaschlucht oder auf dem Meditationsweg. 17 Uhr ca.: Rückkehr in Biel.

<Landolin Wirz, Bremgarten bei Bern, und Aurel Hostettler, Gerlafingen, werden neu Ministranen in Bern. Foto: zVg


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Gemeindenachrichten Aus organisatorischen Gründen bitten wir bis 12. Oktober beim Sekretariat (032 341 21 16 sekretariat.biel@christkatholisch.ch) um ihre Anmeldung. Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Pfarrer Hans Metzger Liebe Christkatholikinnen und Christkatholiken der Kirchgemeinde Biel. Mein Name ist Hans Metzger, und hier ist mein Steckbrief: Ich bin verheiratet mit Bernadette geb. Scheiwiller, mein Geburtstag ist der 24. Dezember 1951. Ich habe vier erwachsene Kinder und fünf Enkelkinder im Alter von 0 bis 5 Jahren. Meine Hobbys sind lesen, singen, schreiben, dialogisch leben, in der Natur spazieren. Ich freue mich, bis Weihnachten 2016 Ihr Pfarrer sein zu dürfen. Mein Motto lautet: «Achtsam miteinander auf dem Weg – Schritt für Schritt». In diesem Sinne schaue ich zuversichtlich vorwärts und hoffe, Sie bald bei einem Hausbesuch oder in einem Gottesdienst in unserer Kirche kennenlernen zu dürfen. Hans Metzger

Grenchen-Bettlach-Selzach Gottesdienste Di. 29. Sept., 19 h, ökumenisches Friedensgebet in der Josefskapelle. So. 4. Okt., 9.30 h, Eucharistiefeier, Pfr. Hans Metzger. Zu den Gottesdiensten Am ersten Oktobersonntag ist bei uns als Zelebrant Pfarrer Hans Metzger zu Gast, den die Gemeinde Grenchen aus früheren Zeiten kennt und der seit August 2015 in unserer Nachbargemeinde Biel/Bienne als Pfarrer wirkt. Wir heissen Hans Metzger herzlich bei uns willkommen und danken für seine Ferienstellvertretung! Abwesenheit Vom 28. September bis zum 11. Oktober hat Pfarrer Klaus Wloemer Ferien. Wenden Sie sich bitte in dieser Zeit in allen Pfarramtsangelegenheiten an Priesterin Sarah Böhm, Tel. 062 530 04 27. «Christkatholische Mitfahrzentrale» Bitte rufen Sie am Vorabend bis um 19 Uhr bei René Meier, Tel. 079 333 63 93, an, wenn Sie zum Gottesdienst abgeholt werden möchten. Öffnungszeiten Pfarrbüro Das Pfarrbüro im Pavillon, Lindenstrasse 33, ist in der Regel (ausser in den Ferien des Pfarrverwesers) montags, von 14 bis 15.30 Uhr geöffnet. Selbstverständlich sind auf telefo-

nische Voranmeldung hin auch zu anderen Zeiten Besuche möglich. Pfv. Klaus Wloemer, Prn. Sarah Böhm

Solothurn Gottesdienste So. 27. Sept., 10 h, Eucharistiefeier, Pfr. Klaus Wloemer. So. 4. Okt., 10 h, Eucharistiefeier, Prn. Sarah Böhm. Do. 8. Okt., 15 h, christkatholischer Gottesdienst im Demenzzentrum Forst, Solothurn, Prn. Sarah Böhm. Fr. 9. Okt., 10.15 h, christkatholischer Gottesdienst im Alterszentrum Magnolienpark, Prn. Sarah Böhm. Zu den Gottesdiensten Am 27. September, dem «Doppelfest» des Heiligen Erzengels Michael und des Heiligen Franz von Assisi, wirkt die Schola unter der Leitung von Annette Studer im Gottesdienst mit. Sie singt Teile des lateinischen Messordinariums. Vorschau Am Dienstag, 20. Oktober, treffen sich die Lektorinnen und Lektoren und die Helferinnen und Helfer beim Kirchenkaffee, um den Plan für die Zeit von November 2015 bis Februar 2016 zu besprechen. Wer dann nicht dabei sein kann, schicke seine Angaben bis zum 18. Oktober ans Pfarramt. Die leeren Listen werden rechtzeitig durch das Sekretariat zugestellt. Abwesenheit Vom 28. September bis zum 11. Oktober hat Pfarrer Klaus Wloemer Ferien. Wenden Sie sich bitte in dieser Zeit in allen Pfarramtsangelegenheiten an Priesterin Sarah Böhm, Tel. 062 530 04 27.

Christkatholisch 17/2015

«Christkatholische Mitfahrzentrale» Bitte rufen Sie samstags bis am Mittag Barbara Frentzel, Tel. 078 908 96 96, an, wenn Sie zum Gottesdienst abgeholt werden möchten. Pfr. K. Wloemer, Prn. Sarah Böhm

Thun Gottesdienst So. 4. Okt., 9.30 h, Eucharistiefeier, Bischof em. Hans Gerny. Einladung zur Wahlversammlung Gesamterneuerungswahlen der Behörden sowie weiterer Funktionäre der christkatholischen Kirchgemeinde Thun für die Amtsperiode 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2019. Gestützt auf das Organisationsreglement der christkatholischen Kirchgemeinde Thun vom 27. Februar 2012 (OgR) hat der Kirchgemeinderat den Termin der Erneuerungsund Neuwahlen wie folgt festgelegt: Sonntag, 29. November 2015, 10.45 Uhr nach dem Gottesdienst in der Kirche St. Beatus im Göttibach in Thun. Die detaillierte Wahlausschreibung wird in allen Amtsanzeigern unserer Kirchgemeinde termingerecht Ende Oktober publiziert. Mit dem Versand des Gemeindebriefes haben Sie bereits eine persönliche Einladung erhalten. Sollten Sie weitere Informationen/Unterlagen benötigen, wenden Sie sich bitte an Bernhard Moll, Weekendweg 6b, 3646 Einigen.

Andrea Cantaluppi

Zürich Ostschweiz Ticino St. Gallen Gottesdienst So. 4. Okt., 9.30 h, Eucharistiefeier, Kaffee Autofahrdienst Blitz. Am Sonntag, den 4. Oktober, fährt Marlis Schaut, Tel. 071 245 30 63. Rufen Sie bitte bis spätestens um 8 Uhr an, wenn sie vom Bahnhof oder von zu Hause abgeholt werden möchten. Anglikanische Gemeinde Unsere anglikanischen Freunde erhalten mit Rev. Paul Brice einen neuen Pfarrer, der in Zürich am 2. Oktober in sein Amt eingesetzt wird. Wir heissen ihn auch in St. Gallen herzlich willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Glarus Gottesdienst So. 27. Sept., 17 h, Eucharistiefeier in der Burgkapelle in Glarus. Ab 15 Uhr Kaffee im Glarnerhof (beim Bahnhof). Pfr. Daniel Konrad

Schaffhausen Gottesdienst So. 27. Sept., 10 h, Winterthur, Kapelle St. Michael, regionaler Erntedankgottesdienst. Wir feiern mit den Winterthurern und der ganzen Kirchgemeinde Zürich in der Kapelle St. Michael, Mühlestrasse 2, 8400 Winterthur. Mehr unter «Winterthur».


Christkatholisch 17/2015

Zürich Gottesdienste So. 27. Sept., Christuskirche, kein Gottesdienst, Erntedankfest in Winterthur. So. 27. Sept., Augustinerkirche, kein Gottesdienst, Erntedank in Winterthur. Mi. 30. Sept., 10 h, Altersheim «Im Ris», Eucharistiefeier, Pfr. Lars Simpson. Mi. 30. Sept., 18.30 h, Christuskirche, Eucharistiefeier, Pfrn. Ulrike Henkenmeier. So. 4. Okt., 9.30 h, Christuskirche, Eucharistiefeier, Pfrn. Melanie Handschuh. So. 4. Okt., 10 h, Augustinerkirche, Eucharistiefeier, Pfr. em. Niklaus Reinhart. Mi. 7. Okt., 18.30 h, Christuskirche, Eucharistiefeier, Pfr. Frank Bangerter. Erntedankfest Am 28. September ist die ganze Kirchgemeinde eingeladen, in der Kapelle St. Michael Winterthur das Erntedankfest zu feiern. Mehr unten «Winterthur». Wandergruppe Am Freitag, den 2. Oktober, Wanderung von Twann nach Vinelz über die St. Petersinsel (Verschiebedatum 9. Oktober; bei Fragen Tel. 044 311 49 94, Martin Hug). Die Wanderzeit beträgt ca. 2 ½ Stunden (Strecke ca. 9 km, bergauf 50 m, bergab 50 m). Verpflegung aus dem Rucksack. Treffpunkt um 9.15 Uhr Zürich HB, in der Halle vor dem Billettschalter. Billette bitte selber lösen (Hinweg: Zürich–Biel– Twann–(mit Schiff nach) St. Petersinsel; Rückweg: Vinelz (Strand)–Lüscherz (Bahnhof) mit Bus Ligerz–Biel–Zürich). Rückkehr: ca. 18 Uhr. Unkostenbeitrag: Fr. 5–. Wir freuen uns auf eine angenehme Wanderung! Forum 60+ Am Donnerstag, 8. Oktober, um 14.30 Uhr laden wir alle, die gerne erzählen und zuhören, in die Herzogstube ein. Pfr. Frank Bangerter führt durch den Nachmittag. Eine Vorbereitung ist nicht nötig. Ausserordentlicher Monatsausflug Auf Wunsch einiger Teilnehmerinnen fahren wir am Donnerstag, 8. Oktober, nach Interlaken, um in der Naturdrogerie einzukaufen. Wir treffen uns im vordersten Wagen in Fahrtrichtung des Zuges, der um 9.02 Uhr ab Zürich HB in Richtung Bern fährt.

Gemeindenachrichten Frauenverein Zürich – Augustiner Am Dienstag, den 6. Oktober, wird am kreativen Nachmittag ab 14 Uhr in der Herzogstube wieder gestrickt usw. Neue Mitschaffende sind jederzeit herzlich willkommen! Vorschau: Lismi-Event Wir stricken zusammen und laden alle – auch Nichtmitglieder – zu unserem LismiEvent ein: spielerisch leichte Babyfinkli, weiche Kaschmirsocken, raffiniertes NorwegerMuster usw. Sie bringen Ihre angefangene Strickete oder Ihr eigenes Material, Ihr Design und Ihre Ideen mit und Frau Eva Bürgler, erfahrene Strickkursleiterin, inspiriert Sie mit der richtigen Masche. Wann: Mittwoch, 28. Oktober, von 18 bis ca. 21 Uhr im Kirchgemeindehaus zur Münz. Unkostenbeitrag Fr. 10.–, vor Ort bezahlbar. Voraussetzung: Grundkenntnisse im Stricken. Anmeldungen unter Tel. 055 244 38 46 oder E-Mail: verena.kolarik@gmx.ch. Aus unserer Mitte Verstorben ist Armin Greber-Grossenbacher, Zürich, im Alter von 102 Jahren. Wir entbieten den Angehörigen unser herzliches Beileid. Abwesenheit Pfr. Frank Bangerter bis 4. Oktober. Pfr. Lars Simpson 3. bis 11. Oktober. «Haltestille» Bahnhofstrasse Jeden Donnerstag, von 12.15 bis 12.35 Uhr in der Augustinerkirche: Mittagsimpuls, umrahmt durch Musik und Stille. In Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule der Künste. Gesprächsbereitschaft bis 13.15 Uhr. Am Donnerstag, 1. Oktober, spricht Pfr. Lars Simpson; es spielt Irene Martignoni (Violine). Am 8. Oktober spricht Pfr. Ueli Greminger; es spielt Manuel Naegel (Violine). Offene Christuskirche Jeden Samstag, von 12 bis 14 Uhr. Winterthur Gottesdienste So. 27. Sept., 10 h, regionaler Familiengottesdienst zum Erntedank, Vorbereitungsteam. So. 4. Okt., 10 h, Eucharistiefeier, Pfrn. Ulrike Henkenmeier.

Erntedank Nach dem Wortgottesdienst mit Agape für Gross und Klein am 28. September sind alle zu einem Apéro bei der Kapelle St. Michael und anschliessend zum Mittagessen im reformierten Kongress- und Kirchgemeindehaus, an der Liebestrasse 3 in Winterthur eingeladen. Anmeldung zum Essen bei Thomas Oberle, thomas-oberle@gmx.net, Tel. 052 222 61 93. Frauenverein Winterthur Das nächste Treffen (Frauenchränzli) ist am Montag, 5. Oktober, um 14 Uhr im Kafistübli der Kapelle St. Michael. Vorschau Konzert «TanzKlang – KlangTanz» mit dem Duo Klangspuren und Tänzerin Coco Nufer am Sonntag, den 25. Oktober, um 17 Uhr in der Kapelle St. Michael. Unbedingt vormerken!

Tessin Celebrazione Sabato 26. settembre, ore 16, chiesa anglicana, Lugano, vescovo Harald Rein.

Région Suisse Romande Genève, Saint-Germain Di 27 septembre à 10 h: Messe de départ de Jean-Claude Mokry Grand-Lancy, Trinité Di 20 septembre à 10 h: Messe Di 4 octobre à 17 h : Vêpres ou concert Lausanne, Sainte-Marie du Servan Di 27 septembre à 17 h: Messe La Chaux-de-Fonds, Saint-Pierre Di 27 septembre à 10 h : Messe Di 4 octobre à 10 h: Messe St. Imier, Saint-Paul Di 4 octobre à 10 h: Messe www.catholique-chretien.ch

Impressum Christkatholisch 138. Jahrgang; erscheint 14-täglich, ISSN 1664-1027 (Print), ISSN 1664-1035 (Internet). Herausgeberin: Christkatholische Kirche der Schweiz – www.christkatholisch.ch. Twitter: @christkath_ch. Redaktion: Lenz Kirchhofer (lk), Adelbändli 2, 5000 Aarau, Tel. 061 481 15 21; Franz Osswald (of). E-Mail: redaktion@christkatholisch.ch. Hans Metzger (Lit. Kalender) Redaktionskommission: Clemens Ackermann, Alois Schmelzer, Franziska Hälg, Christian Edringer. Redaktionsschluss: Nummer 18 (10. Oktober – 6. November), Freitag, 25. September, 12 Uhr; Nummer 19 (7. –20. November), Freitag, 23. Oktober, 12 Uhr. Druck und Spedition, Adressänderungen und Abonnementsverwaltung: W. Gassmann AG, Längfeldweg 135, 2501 Biel, Telefon: 032 344 82 15, uwaelti@gassmann.ch. Abonnementspreis: In- und Ausland sFr. 39.–, Geschenk- und Einzelabonnemente: Michael Böhm, Bäreggstrasse 33, 4900 Langenthal, verwaltung.kirchenblatt@christkatholisch.ch

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Bibelwort

Grosse Glocken und Kirchen im Dorfe

Zeugin der Jahrhunderte

GeRECHTigkeit

«Der Mensch wird nicht durch Werke des Gesetzes gerecht, sondern durch den Glauben an Jesus Christus.» (Gal 2, 16a)

Die behauenen Steine (o.) in der Kirche Saint-Germain in Genf (u.), markieren nur eine der vielen Stationen des Gebäudes.

AZA

2501 Biel Adressberichtigung melden

Fotos: Bernard Boulens

Mitten in der Altstadt, in der «Rue des Granges», steht die Kirche «SaintGermain» seit ihrer Erbauung im Zentrum der Stadtgeschichte und ist gleichzeitig eines der ältesten Zeugnisse der Ausbreitung des Christentums im französischsprachigen Raum. Sie wurde im vierten Jahrhundert erbaut, wovon behauene Steine zeugen, die wahrscheinlich Teil eines Altars oder eines Sarkophags waren. Ein Dokument über eine Schätzung der Kirchgemeinden der Stadt von 1218 erwähnt die Kirche erstmals. Am 4. September 1334 verwüstete ein gigantischer Brand den grossen Teil der oberen Stadt. Von der Kirche blieb nur die Asche übrig. Wieder aufgebaut, dann ein Jahrhundert später umgestaltet in ihre heutige Form, wurde «Saint-Germain» 1535 ein Ort der Verkündigung der Reformation. Später wurde sie für zivile oder militärische Zwecke genutzt. Einmal wurde sie zur Metzgerei, ein anderes mal zum Artilleriedepot. Ab 1566 nutzte der «Conseil Général», der Genf regiert, die Kirche für seine Versammlungen. Dort billigte die Genfer Bevölkerung am 18. Oktober 1584 den Allianzvertrag mit Bern und Zürich. Nach der Zeit des Kulturkampfes wurde die Kirche Hauptort für die

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altkatholischen Gottesdienste. Nachdem Pater Hyacinthe Loyson vor dem «Conseil d’Etat» einen Eid geleistet hatte, feierte er am 19. Oktober 1874 seine erste Messe in «Saint-Germain». 1904 zerstörte ein Feuer den Dachstuhl und den Kirchturm. Nach vier Jahren Bauarbeit kam Bischof Eduard Herzog, um «Saint-Germain» feierlich wieder zu eröffnen. Nach dem Gesetz über die Trennung von Kirche und Staat im Jahr 1907 schliesslich, gab die Stadt Genf das Gebäude ganz in den Besitz der Christkatholischen Kirche. Bernard Boulens

Wie kann ein Mensch vor Gott recht dastehen? Diese Frage beschäftigt die Menschheit seit Jahrhunderten. Paulus gibt auf sie in seinem Brief an die Galater eine klare Antwort: Nicht die Befolgung eines Gesetzes, sondern allein der Glaube an Jesus Christus führt uns in das rechte Verhältnis zu Gott. Dass wir vor Gott recht dastehen dürfen, dass wir mit ihm versöhnt in eine Beziehung treten dürfen, beruht also nicht auf einer Tat oder Leistung, die wir vollbringen. Nein, es ist ein Geschenk, das Gott uns in seiner Gnade macht und das wir annehmen oder ablehnen können. Ein Geschenk, das uns ein neues Leben mit Gott eröffnet. Was für eine befreiende Botschaft in unserer von Leistung und Erfolg geprägten Gesellschaft. Wenn uns unsere Werke vor Gott nicht gerecht machen, können wir also tun und lassen was wir wollen? Nicht ganz. Denn das neue Leben im Glauben ist nicht bloss Freiheit vom Gesetz, sondern es ist positiv gefüllt durch seine Orientierung an Christus. Sie wird für uns zur neuen Verbindlichkeit. Aus der Beziehung mit Christus leben, hiess für Paulus, sich für eine Tischgemeinschaft zwischen Judenchristen und Heidenchristen stark zu machen. Auf uns übertragen, könnte dies heissen, dass wir vorurteilsfrei auf andere Menschen zugehen und ihnen eine Chance geben – unabhängig von ihrem religiösen, ethnischen und sozialen Hintergrund. Angesichts der Flüchtlingsströme, die sich in diesen Wochen auf Europa zubewegen, eine sehr aktuelle Botschaft, die uns ein reichliches Übungsfeld gibt. Sarah Böhm

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