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Zeitschrift der Christkatholischen Kirche der Schweiz

26. April – 9. Mai 2014

Nr. 9

Christkatholisch

Mein ganzes Glück Hans im Glück und Spiritualität

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Ein Pfarrer mit Pfeife Interview mit Erwin Gut

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Keine dogmatischen Differenzen Mariaviten zurück in Utrechter Union

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Thema

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Die Bedeutung von «Hans im Glück» für die Spiritualität

«Mein ganzes Glück bist Du allein» Glücklich sein, wer will das nicht? So zählt Glück gegenwärtig zu den höchsten Gütern der Gesellschaft. Dabei ist klärungsbedürftig, worin das begehrte Glück eigentlich besteht. Reduktion und Hingabe an Jesus Christus im Angesicht Gottes bedeutet Glück aus Sicht der christlichen Mystik.

Kaum ein Märchen erfreut sich solcher Bekanntheit wie «Hans im Glück». Dieses Märchen aus der Sammlung der Brüder Grimm ist beliebt, obwohl ihm offensichtlich alle Kennzeichen eines Märchens fehlen. Es rettet den Hans keine Fee, auch verzaubert ihn keine Hexe. Es ist die einfache Erzählung eines Handwerksburschen, der sieben Jahres fleissig und konzentriert schafft, um dann von seinem Meister einen rechten Lohn zu empfangen. Dieser Lohn fällt zwar für die vorindustrielle Produktionsmethode üppig aus, doch der Meister begründet den Goldklumpen, den er seinem Mitarbeiter Hans zum Abschied überreicht, mit Ehrlichkeit, Treue und guter Arbeitsleistung. Hans ist also zuallererst nicht im Glück, sondern bei ihm handelt es sich um einen strebsamen und zuverlässigen Arbeiter. Mit diesem Lohn macht sich Hans auf den Weg nach Hause, zu seiner Mutter.

Hans im Glück Die Dynamik der weiteren Geschichte ist wohlbekannt: Stetig wird Hans das, was er in Besitz hat, schwerer und schwerer. Schließlich findet sich jemand, der ihn übervorteilt und Hans verliert in rascher Folge Gold, Pferd, Kuh usw. bis er letztendlich nichts mehr besitzt. Als auch sein letztes Eigentum in einem Brunnen versunken ist, wird sein Glück vollkommen. Hans stellt abschließend fest: «So glücklich wie ich, gibt es keinen Menschen unter der Sonne.»

Glücklich sind die Dummen

Spiritualität des Glücks glückt durch die Hingabe an Jesus

sich im Besitz weniger, das schwache Bildungssystem verhindert Fortschritte und der Norden des Landes verdurstet nicht nur in Armut. Die sozialen Unterschiede sind nirgendwo anders derart extrem. Während internationale Sportanlässe für die Gastgeberländer stets eine Visitenkarte mit Goldrand darstellen, verkörpert der internationale Spitzensport mit seinen strengen Teilnahmebedingungen Fairness und Sportlichkeit pur. Ich wünsche mir, dass der Spitzensport deswegen zukünftig deutliche Zeichen setzt, damit dieser Geist auch ausserhalb der Stadien stärker weht.

Allemal ist die Dynamik von «Hans im Glück» für die spirituelle Kultur von hoher Bedeutung. Ein Mensch wird nicht durch die Anhäufung von Besitz glücklich. Vielmehr ist das Gegenteil der Fall: Die Reduktion, das Hingeben, – ja in gewisser Weise sogar der Verlust – machen glücklich. Da, wo ein Mensch stets darauf aus ist, seine Macht, sein Ansehen, seine Aussenwirkung und sein Geld zu maximieren, da lässt das Unglück nicht lange auf sich warten. Obwohl Jesus von Nazareth das Wort «Glück» nicht verwendet, liegt in seiner Weisung: «Wer sein Leben verliert, wird es gewinnen!» (Lk 17,33), der Weg zum Glück verborgen. Nicht Raffen öffnet die Tür des Glücks. Es sind Hingabe und Opfer, die die Dimension des glücklichen Lebens erschliessen. Einem alten Menschen ist das mögli-

Editorial

Lenz Kirchhofer, Redaktor

Titelbild: Das vierblättrige Kleeblatt. Ein Glückssymbol in Kreuzform. Foto: M. Grossmann_ pixelio.de

Werte Leserin, werter Leser Mit der Fussballweltmeisterschaft in Brasilien steht ein Megaevent des Sports an. Während das Säbelrasseln Russlands den olympischen Winterspielen in Sotschi den letzten Glanz nahm, trübt soziale Ungleichheit in Brasilien bereits jetzt den Glorienkranz des Gastgeberlandes. Der Uno-Koordinator für Brasilien bezeichnete den südamerikanischen Staat als «Weltmeister in sozialer Ungleichheit». Weite Teile des Landes befinden

tierten Gegenwart, die beständig Gewinn und Wert von Dingen und Handlungen ermessen kann, entweder naiv erscheinen, oder provokant wirken!

Diese Erzählung ist aus der vermögenssichernden Perspektive ein Desaster. Doch der scheinbare Verlust erweist sich in Hinsicht auf Glück nicht nur als Gewinn, sondern als die einzige richtige Möglichkeit. Das muss in unserer kapitalorien-


Thema

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«Froh zu sein bedarf es wenig und wer froh ist, ist ein König.» Wer frei und unbeschwert durchs Leben geht, erfährt Glück. Foto: Heike Berse / pixelio.de

cherweise eher gegeben als dem jungen, der noch ganz mit Macht- und Geltungsstreben angefüllt ist. Zu jeder Zeit aber ist uns Gott gegenwärtig. Lebe ich im Gegenwärtigen, kann sich das Glück eröffnen. Selbst der Tod trägt die Möglichkeit in sich, ein Ort radikalen Glücks zu sein. Vielleicht eröffnet sich der Sinn eines Gedichtverses von Richard Dehmel (1863–1920) erst in diesem Kontext. Dehmel schreibt: «Nichts ist schwer, sind wir nur leicht.» Dieser Gedanke trägt durchaus die Kraft in sich, der Leitvers für eine Spiritualität des Glücks zu sein.

Mystik als Weg der Reduktion Gerade in kirchlichen Kontexten finden sich erstaunlicherweise nicht wenige unglückliche Menschen. Mag es daran liegen, dass es Angst gibt, etwas Wesentliches zu verlieren? Wer viel hat, will eben auch viel bewahren. Doch das Bewahren ist nicht die erste Aufgabe einer Kirche. Das Klammern an liebgewonnene Formen schon gar nicht. Auch hier kann «Hans im Glück» eine wichtige Weisung geben: Er hat ein Ziel. Er will nach Hause zu

seinen Ursprüngen. Auf diesem Weg, der zu den Quellen führt, kommt wohl nur derjenige gut voran, der sich nicht aufs Materielle fixiert. Die Mystiker des Mittelalters nannten diese Haltung «wahre Gelassenheit». So spricht der Dominikaner Johannes Tauler (1300–1361) von seiner Bereitschaft, das Priesteramt aufzugeben und das Kloster zu verlassen, wenn er in der «Gelassenheit des Herzens» leben könne.

Glück für dich und mich Der «Hans im Glück» aus der Grimm’schen Erzählung nimmt eine klare Rhythmisierung des Lebens vor. Es gibt eine Zeit für die Arbeit und eine Zeit für die Begegnung. Die «sieben Jahre» der Arbeit – die Zahl sieben symbolisiert hierbei eine andauernde, erfüllte Phase – haben ein Ende, weil sich Hans nach der Begegnung sehnt. Glück keimt nur da, wo es eine kluge Einteilung der Zeit zum einen in Phasen der Arbeit, zum anderen in Phasen der Begegnung und der Freundschaft gibt. Wird alles der Arbeit untergeorordnet, dann ist sie es auch, die allein übrigbleibt.

Glücklich im Gebet Ebenso will die Weisheit der biblischen Tradition die Menschen in eine Begegnung führen, die das Leben erfüllt und glücklich macht. Psalm 16 formuliert ein Gebet: «Mein ganzes Glück bist Du allein!» Dieses Wort spricht von Zuversicht und von der Erfahrung des göttlichen Schutzes. Es spricht von der vertrauensvollen Begegnung mit dem Geheimnis Gottes. Das Gespräch mit dem gegen wärtigen Gott lässt Glück aufkeimen. Ein Gebet, das sich nicht von Moral und Ängstlichkeit dominieren lässt, bewirkt Glück. Auch das behutsame Gespräch unter Menschen, die mit einander freundschaftlich verbunden sind, befördert die Erfahrung von Glück. Es ist das «Du», das Gegenüber, der andere Mensch, welche das Glück erfahrbar machen. Der «Hans im Glück» gibt alles her, um der Begegnung näher zu kommen – eine wirtschaftliche Katastrophe. Menschlich gesehen aber ist es das Höchste! Für Glück braucht es nur die Begegnung mit einem Du, sei es wortlos am Grund der Seele oder im Gespräch. Michael Bangert


Hintergrund

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50 Jahre Priester: Erwin Gut blickt zurück

Ein Pfarrer mit Pfeife Erwin Gut diente von 1985–2001 in Kaiseraugst und Baselland. Heute lebt der 78-Jährige in Rheinfelden. Am 22. März 1964 ist er zum Priester geweiht worden. Foto: lk.

Im komfortablen Wohnzimmer empfing mich Erwin Gut, ein alter Pfarrherr, der am Stock geht. In die Sitzgruppe integriert stand da ein interessantes Tischlein mit vielen Tabakpfeifen drauf, gleich unter einem abstrakt gestalteten Kruzifix.

Was bedeutet es für Sie, seit 50 Jahren Priester zu sein? Das habe ich gar nicht gemerkt, das ist weit weg. Wie hat sich das Pfarramt im Laufe ihrer Zeit verändert? Alles hat sich geändert hat. Das ist ganz klar. Konkret könnte ich aber nichts nennen. 50 Jahre sind eine lange Zeit, allein schon dadurch hat sich vieles geändert. Auch die Kirche hat sich verändert, etwa mit der Frauenordination. Das wurde viele Jahre auf der Pastoralkonferenz diskutiert. Das Pfarrerbild hat sich auch gewandelt. Welchen Rat würden sie heute jungen Pfarrerinnen und Pfarrern geben?

Das geht hinauf und hinab. Es gibt immer beides. Einen Tiefpunkt hatte ich eigentlich nie. Ich hatte die schlechteste Gemeinde bekommen, als ich damals in die christkatholische Kirche übertrat.

Hausbesuche, Hausbesuche, Hausbesuche. Es gibt nichts anderes. Sonst wüsste ich nicht was. Das waren jedenfalls Zeiten …

Was meinen sie mit «schlechtester Gemeinde»?

Ja, ich war schon Priester und wollte heiraten. Nach meiner Matur in Immensee studierte ich direkt Theologie in Schönegg, oben in Beckenried. Ich weiss nicht, ob ich das noch einmal mitmachen würde. Das war eine lange Zeit, zwei Jahre Philosophie und vier Jahre Theologie.

Ja, diese Gemeinde wollte damals niemand anderes übernehmen. Die hatten andauernd Krach. Ich sagte dann: gut, probieren wir es doch einmal. Ich musste zuerst die Sachen abbauen, von denen die Leute meinten, sie hätten sie da gehört und dort gehört. Diese Zeit war für mich am schwiergisten. Was hat sie am meisten gestärkt?

Dass sie zuhören können sollten. Und auch dass sie wissen, was sie wollen.

Das weiss ich eigentlich nicht. Ja, ausser vielleicht … (lächelt geheimnisvoll).

Welches sind die schönsten Momente in Ihrem Pfarramt?

Auf welche Weise haben Sie als Pfarrer bei den Menschen am meisten gewirkt?

Waren sie früher römisch-katholisch?

Wie sieht ihre Beziehung zur Kirche heute aus? Wir haben ein gutes Verhältnis. Wo haben sie den Menschen am meisten gedient? Das müsste man die Leute fragen. Was wären sie geworden, wenn nicht Pfarrer?


Hintergrund

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Ich weiss nicht, ob ich etwas anderes geworden wäre. Jetzt wäre es ja sowieso zu spät. Wie gestaltete sich für sie der Übergang vom Berufsleben in den Ruhestand? Wenn man Pfarrer ist und es plötzlich nicht mehr sein soll ist der Unterschied zunächst nicht sehr gross. Es bleibt eigentlich alles beim Alten. Es fand kein abrupter Bruch statt, wie es vielleicht bei anderen der Fall war. Heisst das, dass Sie anfangs auch viele Stellvertretungen hatten? Ja, ziemlich, ziemlich viele. Erst seit etwa drei Jahren habe ich keine mehr. Das hing aber auch mit meiner Gesundheit zusammen. Das Leben ist eben das Leben. Wo waren sie zuletzt Pfarrer?

Eigentlich gar nicht. Man ist nicht mehr angebunden, aber viel weiterentwickelt hat sie sich nicht. Ich hatte mich natürlich ans Priestersein gewöhnt. Aber einen grossen Sprung gab es nicht, nein.

Wie viele Pfeifen haben sie? Am längsten war ich in Kaiseraugst. Und lassen sie sich nicht vom Pfarrhaus täuschen! Es liegt gut und ich konnte aus meinem Büro direkt in den Rhein schauen. Innen war es damals zwar eine Bruchbude. Das hat mich allerdings kaum gestört. Hatten sie noch andere kirchliche Ämter? Nein, andere Verpflichtungen hatte ich nicht, ausser der Pastoralkonferenz. Auch heute habe ich keine Ämter mehr, ausser wenn man mich braucht. Heute bin ich vogelfrei. Wie entwickelte sich ihre «pfarramtliche Spiritualität» im Ruhestand weiter?

Randbemerkung

Lenz Kirchhofer

Sie sind anscheinend ein fröhlicher Pfeifenraucher? (schwärmerisch) Jaja! Ich rauche schon so lange, ich weiss gar nicht, wann ich damit angefangen habe. Aber ich rauche nicht, wenn jemand anwesend ist. Denn ich weiss, dass einige Menschen sich am Rauch stören. Obwohl Pfeife nicht so schlimm qualmt, wie etwa Stumpen. Ich komme gut einen Tag ohne aus, deswegen verserble ich nicht. Es musste sich also noch nie jemand wegen mir ärgern. Aber ich wüsste auch nicht, weshalb ich aufhören sollte.

Gezählt habe ich sie noch nie. Das muss ich aber auch nicht wissen. Hier neben mir habe ich nur gerade die Auswahl, die ich aktuell benutze. Ich habe die Pfeifen über Jahre gesammelt. Einige stammen aus England. Früher fuhr ich jedes Jahr in meinen Ferien dorthin und kaufte jedes mal eine Pfeife, wenn ich eine fand, die ich noch nicht hatte. Dort kosteten sie auch relativ wenig. Die Pfeife gehörte ja lange auch irgendwie zum Pfarrbild. Heute ist das sicher nicht mehr so. Sie ist aber auch nicht unbedingt ein Markenzeichen von mir. lk

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Der Geheimniskrämer «Guten Tag. Sie wünschen?» «Verraten sie mir ein Geheimnis!» «Tut mir leid, das geht nicht.» «Aber das hier ist doch die Geheimniskrämerei ‹Grabesstille›!?» «Wirklich? … bitte, was kramen sie da in meinen Regalen herum?» «Bitte, ich hätte gern ein Geheimnis und Sie sind der berühmteste Geheimniskrämer weit und breit.» «Deswegen bin ich zu äusserster Verschwiegenheit verpflichtet. Aber gut, wenn sie es nicht weiter erzählen: Kramen Sie mit jemandem?» «Wie kommen Sie denn darauf?» «Ach, ich habe nur irgendwo ganz beiläufig gehört, dass die Dame, mit der man Sie in letzter Zeit so oft sieht, ein süsses Geheimnis habe.» «Ich weiss nicht, wen Sie meinen. Ausserdem will ich von Ihnen ein Geheimnis, nicht Sie von mir.» «Natürlich. Fräulein B. meine ich. Warum wollen Sie sich überhaupt mit einem Geheimnis belasten?» «Nun, jeder hat doch so seine kleinen Geheimnisse, selbst Eheleute.» «Selbstverständlich. Verstehe.» «Sie lenken ab. Weihen Sie mich bitte in dieses Geheimnis ein.» «Unmöglich. Wenn ich ein Geheimnis preisgebe, verliere ich die Kundschaft. Ausserdem hat das Ausplaudern eines Geheimnisses unabsehbare, möglicherweise weitreichende und ungewollte Folgen.» «Sie sind wirklich ein Krämergeist. Lüften Sie schon das Geheimnis!» «Also gut. Fräulein B. ist schwanger. Von Ihnen. Und Sie beide heiraten in zwei Monaten. Ob es Ihnen in den Kram passt oder nicht.» «Ich weiss! – Es gibt Geheimnisse, von denen man nichts wüsste, wenn sie keine Geheimnisse wären. Wie viel?» «99'999.95 für ein offenes Geheimnis. 1A-Qualität, kein Krimskrams.»

< Die aktuell gebrauchte Auswahl aus Erwin Guts unbestimmt grosser Pfeifensammlung. Foto: lk.


Hintergrund

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Wiederaufnahme der Mariaviten in die Utrechter Union

Dogmatische Differenzen bereinigt Die Internationale Altkatholische Bischofskonferenz hat an ihrer Sitzung am 1. April 2014 beschlossen, die altkatholische Kirche der Mariaviten in Polen wieder in die Utrechter Union der Altkatholischen Kirchen aufzunehmen.

Anlässlich des Beschlusses zur Wiederaufnahme wurde eine Vereinbarung aufgesetzt, die wesentliche Schritte des Wiederaufnahmeprozesses enthält. Die Bischöfe der Utrechter Union der Altkatholischen Kirchen stützen sich dabei sowohl auf die Berichte und die Empfehlungen der Dialogkommission, die von 2007 bis 2014 Gespräche über die mögliche Wiederaufnahme geführt hat, als auch auf folgende drei Versprechen von Seiten der Mariavitenkirche.

Filioque gestrichen Während des Dialogs hat die Kirche der Mariaviten angedeutet, dass sie bereit ist, die Absprache aus den 1980er Jahren einzuhalten und das Filioque aus dem Credo zu streichen. Die altkatholischen Kirchen lehnen zusammen mit den orthodoxen das Filioque ab, weil es sich dabei um eine spätere Ergänzung des ursprünglichen Glaubensbekenntnisses handelt. Diese erhielt vor allem auf dem Konzil von Toledo 589 Gewicht und richtete sich gegen den Arianismus, der die Gottheit Jesu bestritt.

Die Altkatholische Kirche der Mariaviten Die polnische Nonne Feliksa Kosłowska hatte im Jahre 1893 Visionen und gründete daraufhin noch im selben Jahr die Bewegung der Mariaviten. Bis zur Exkommunikation der Nonne am 5. April 1906 verstand sich die Bewegung als Reformbewegung innerhalb der römisch-katholischen Kirche. 1909 weihte der altkatholische Erzbischof von Utrecht, Gerardus Gul, den mit Kosłowska von Rom ex-

Keine unbefleckte Empfängnis Weiterhin erklärt sich die Kirche der Mariaviten bereit, bei der Revision ihres Statuts, an der gegenwärtig gearbeitet wird, den Passus über die unbefleckte Empfängnis Mariä zu streichen. Im Vorfeld des ersten vatikanischen Konzils wurde zum Dogma erklärt, dass Maria von ihrer Mutter unbefleckt empfangen worden sei. Die altkatholischen Kirchen empfanden die Art und Weise, wie dieses Dogma zu Stande kam als Generalprobe für das Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes. Infolgedessen distanzierten sie sich von dieser Lehre. Bei den Mariaviten, bis 1906 Teil der römisch-katholischen Kirche, gehört diese noch zum dogmatischen Erbe.

aufgenommen. Damit begeben sich die Mariaviten auf den Weg der Synodalität, wie sie die altkatholischen Kirchen weithin vertreten. Diese Versprechen bedeuten, dass die Bischöfe der Mariaviten das gegenwärtige Statut der IBK von 2001 einschliesslich der Utrechter Erklärung von 1889 ohne Vorbehalt annehmen können.

Einsitz in der IBK

Die Kirche der Mariaviten bereitet die Einberufung einer Synode vor, in der die Laien eine eigene Stimme haben. Gleichzeitig werden bei der schon genannten Revision ihres Statuts neue Bestimmungen über diese Synode

Obwohl die Kirche der Mariaviten mehrere Bistümer umfasst und mehrere Bischöfe zählt, muss sie aus Sicht der IBK als eine Diözese angesehen werden, weil das Generalkapitel im Moment das einzige Entscheidungsgremium ist. Daher steht gegenwärtig die Mitgliedschaft nur dem leitenden Bischof zu. Die anderen Bischöfe sind bei den Sitzungen der IBK als Gäste willkommen. Die Mitgliedschaft des leitenden Bischofs beginnt mit der Unterschrift des Statuts der IBK während eines geplanten Festaktes. Bis dahin sind alle Bischöfe der Mariavitenkirche und der Utrechter Union eingeladen, die Vereinbarung zu unterschreiben. lk

kommunizierten Generalminister Jan Maria Michał Kowalski zum Bischof. Als die Mariaviten aber sogenannte «mystische Ehen» zwischen Priestern und Nonnen propagierten kam es 1924 wieder zum Ausschluss aus der Utrechter Union. Aus heutiger Sicht bemerkenswert ist die frühe Einführung des Frauenpriestertums 1929. Aus inneren Auseinandersetzungen resultierte 1935 eine Aufspaltung in die «Altkatholische Kirche der Mariaviten» und eine «Katholische Kirche der Mariaviten».

Die Verehrung der Kommunion steht im Zentrum der mariavitischen Frömmigkeit. Dem Namen «Mariaviten» entsprechend, was soviel bedeutet wie «Marias Leben, Marias Nachfolgen», spielt die Gottesmutter eine wichtige Rolle im Glaubensleben. Darauf gründet auch das bisherige Festhalten an ihrer unbefleckten Empfängnis. Seit 2008 läuft der Dialog mit der IBK der Utrechter Union über die Wiederaufnahme, der in absehbarer Zeit zu einem positiven Ende kommen soll.

Synode mit Laienvertretern


Hintergrund

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Die Neuapostolische Kirche in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen

Neuapostolische Kirche wird Gast Die Neuapostolische Kirche (NAK) in der Schweiz ist von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK CK) in den Gaststatus aufgenommen worden. Die Delegierten der Plenarversammlung haben den Antrag des Präsidiums am Mittwoch, 9. April 2014, an ihrer Sitzung in St. Gallen einstimmig angenommen. Dies teilte die Arbeitsgemeinschaft am Donnerstag, 10. April, mit.

In den letzten Jahren habe die Neuapostolische Kirche «massgebliche Anstrengungen in der Ökumene» unternommen, heisst es in einer Presseerklärung. Daher habe das Präsidium der AGCK CH der Plenarversammlung den Antrag auf Aufnahme in den Gaststatus empfohlen. Nach fünf Jahren werden beide Seiten die Erfahrungen im Gaststatus überprüfen. Insbesondere wird die AGCK sowohl die internationale Entwicklung der NAK, als auch die ökumenische Zusammenarbeit der lokalen NAK-Gemeinden beobachten. Die gemeinsame Gesprächkommission wird ihre Arbeit weiterführen. «In den Gesprächen zeigte sich, dass die NAK die Charta Oecumenica ohne Einschränkungen unterzeich-

nen könnte», erklärt Pfarrerin Claudia Haslebacher, Präsidiumsmitglied der AGCK CH und Vorsitzende der Kommission AGCK-NAK, «Damit war ein wichtiges Kriterium für die Gastmitgliedschaft erfüllt.» Seit 2007 wurde im Auftrag der AGCK CH durch eine Kommission abgeklärt, ob und in welcher Form eine Zusammenarbeit zwischen AGCK CH und NAK möglich wäre. Der Weg der NAK mit der AGCK CH wird durch jährliche Fachgespräche begleitet. Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz kennt neben der Mitgliedschaft die Gastmitgliedschaft. Gastmitglieder sind nicht im Präsidium vertreten, in der Plenarversammlung haben sie ein Rede-, aber kein Stimmrecht.

Die NAK hat weltweit etwa 11 Millionen Mitglieder, in der Schweiz zählt sie rund 34.000 Mitglieder; sie ist damit die grösste Freikirche in der Schweiz. Die NAK finanziert sich aus freiwilligen Opfern ihrer Mitglieder. 2013 veröffentlichte sie ihren ersten Katechismus, der die Glaubensgrundlagen beschreibt. Die NAK versteht sich als Nachfolgerin der katholisch-apostolischen Gemeinden. Entstanden waren diese in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in England. Unter dem Eindruck der Französischen Revolution machten sich vor allem britische und amerikanische Protestanten Gedanken über die Endzeit und studierten deshalb intensiv die Offenbarung (Apokalypse) des Johannes.

Die «Plattform Jugend» ist eine gesamtschweizerische Jugendfachstelle der Christkatholischen Kirche der Schweiz. Sie vernetzt die Jugendarbeit der Kirchgemeinden und ergänzt deren Angebote, initiiert eigene Projekte und Lager, arbeitet bei Projekten für Jugendliche der Kirchgemeinden mit, publiziert die Jugendanlässe, unterstützt und begleitet den Aufbau von Jugendgruppen, tauscht sich mit anderen Jugendarbeitenden und den Kirchgemeinden aus. Zur ergänzung des Teams wird per 1.9.2014 gesucht ein(e):

Jugendarbeiter/in (20%) Ihr Aufgabengebiet: Projektarbeit, Zusammenarbeit mit Kirchgemeinden, Kontaktpflege mit Jugendlichen der Kirchgemeinden, Organisation und Durchführung von jugendspezifischen Projekten und Anlässen, Öffentlichkeitsarbeit und Zusammenarbeit mit christkatholischen Medien, Führen der Internetseite, Zusammenarbeit mit der Jugendseelsorgerin. Ihr Profil: Abgeschlossene oder laufende Ausbildung in soziokultureller Animation (oder vergleichbare Ausbildungen), Freude an der Beziehungsarbeit mit Jugendlichen, Erfahrung in der Betreuung von Einzelpersonen und Gruppen, Teamfähigkeit, Flexibilität, Kreativität und gute IT-Kenntnisse, Bereitschaft zu unregelmässigen Arbeitseinsätzen (Abende, Wochenenden), Mitglied der Christkatholischen Kirche oder einer anderen Kirche der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen der Schweiz. Französischkenntnisse erforderlich. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen bis zum 16. Juni 2014 per Post an Plattform Jugend, z. Hd. Pfr. Lars Simpson, Augustinerhof 8, 8001 Zürich.Für weitere Auskünfte steht Ihnen die derzeitige Stelleninhaberin Miriam Friedli, Jugendarbeiterin, Tel. 079 826 56 11, gerne zur Verfügung. Weitere Einblicke in unsere Jugendarbeit bietet die Webseite: www.plattform-jugend.ch

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Panorama

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Bistum Leserbrief Ausserordentliche Einladung zur Synode Das im Hirtenbrief des Bischofs erwähnte Thema «Der Zukunft entgegen» wird an der kommenden Session der Nationalsynode in Bern am ersten Tag (Freitag, 13. Juni 2014) ausführlich behandelt. Dazu sind auch Gäste, das heisst Nicht-Synodale, herzlich eingeladen. Bitte melden Sie sich mit diesem Talon bis spätestens am 15. Mai 2014 bei Christkatholische Kirchgemeinde Bern, Postfach 660, 3000 Bern 8 oder gescannt per E-Mail: nationalsynode@ckkgbern.ch an. Anmeldung Ich melde mich zur Teilnahme am Freitag, 13. Juni 2014, an der Nationalsynodesession in Bern an: Name: Vorname/n: Adresse: ☐ Teilnahme am Mittagessen (Fr. 22.–)

MV Vereinigung Hortus Dei Olsberg Wir laden die Mitglieder und weitere Freunde unserer Vereinigung herzlich zur Mitgliederversammlung am Mittwoch, 7. Mai 2014, im Alten Pfarrhaus in Olsberg ein. Die Versammlung beginnt um 19.30 Uhr. Der Vorstand trifft sich um 19 Uhr zur Vorbesprechung. Bei der Mitgliederversammlung geht es nach Veränderungen und Demissionen dieses Jahr um die Wahl des neuen Vorstands und speziell des Präsidiums. Wir sind glücklich, dass Frau Prof. Dr. Angela Berlis, Bern/Magden, bereit ist, sich mit uns um die Geschicke unserer Vereinigung zu kümmern. Nach der Mitgliederversammlung servieren wir einen kleinen Apéro. Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung ! Der Vorstand VHDO

Kritisches Fragen und Hinterfragen ist durchaus angebracht! Randbemerkung Christkatholisch 6/2014 und Leserbriefe 7/2014 und 8/2014 Eines vorweg – ich schätze die Randbemerkungen von Herrn Osswald sehr und möchte ihm dazu gratulieren, wie er kritische Themen formuliert und dass er kritische Punkte thematisiert. Ich hoffe auch, dass er sich durch die Leserbriefe nicht irritieren lässt und weiterhin sagt, was ihn beschäftigt. Journalistisch gesehen ist die Randbemerkung auch der richtige Platz, wo man klare Worte wie «Haltungsschaden» formulieren darf, ohne dass man selber eine fixfertige Lösung präsentieren kann. Wo sind wir denn, wenn wir auf Ungereimtes nicht mehr aufmerksam machen dürfen? Wenn ich nun im Hirtenbrief zur Fastenzeit 2014 lese, dass man an der Nationalsynode im Juni 2014 darüber diskutieren lassen will «Wohin geht unsere Reise?», bin auch ich enttäuscht. Es ist das 5. Jahr nach der Bischofsweihe, wo uns zum bischöflichen Ziel «Wachstum» drei Szenarien vorgelegt werden. Das Erste «Status quo» hat, wie der Name sagt, mit Wachstum gar nichts zu tun und mit dem dritten Szenario «Zusammenarbeit mit den Anglikanern» wachsen wir auch nicht von innen heraus. Hoffentlich werden noch rechtzeitig praktikable Lösungen angegangen, bevor unsere heutigen Kirchgänger ausgestorben sind. Lorenz Jaggi, Deitingen

Nein zur Herabstufung des Bettags Am 18. Mai stimmen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger des Kantons Solothurn über die Totalrevision des Gesetzes über die öffentlichen Ruhetage ab. Die drei Landeskirchen des Kantons empfehlen übereinstimmend ein Nein zur Vorlage. Seitens der christkatholischen Kirche steht der Ausschuss der Kantonalsynode hinter diesem Nein. Nach der Totalrevision des Gesetzes soll der Eidgenössische Dank-, Buss und Bettag

kein hoher Feiertag mehr sein. Dieser Tag ist aber ein wichtiger Tag des Dankes, ein Tag der Besinnung und ein Tag des Suchens nach dem gegenseitigen Verständnis unter den Konfessionen und Religionen in der Schweiz. Das soll auch in Zukunft an diesem Tag im Vordergrund stehen und uneingeschränkt möglich sein. Der Ausschuss der Kantonalsynode bittet die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am 18. Mai mit Nein zu stimmen, gegen die Abschaffung des Bettages als hohen Feiertag. Clemens Ackermann

GV Jugendhaus Mörlialp Am 10. Mai 2014 findet die Generalversammlung der Genossenschaft Jugendhaus Mörlialp statt. Wir treffen uns um 15.00 Uhr im Jugendhaus auf der Mörlialp. Es sind alle herzlich eingeladen, auch Nichtmitglieder. Falls Sie gerne noch weitere Informationen erhalten möchten oder einen Shuttledienst ab Giswil wünschen, melden Sie sich bitte bei Caroline Martin, Tel. 079 215 64 81/044 940 13 03 oder EMail: carolinemartin@hispeed.ch. Caroline Martin


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Gemeindenachrichten Kalender

Region Basel Ganze Region Sonntag, 27. April, 11 h, Klosterkirche Dornach, Eucharistiefeier.

Allschwil-Schönenbuch Gottesdienste So. 27. April, 9.30 h, Eucharistie. So. 4. Mai, 9.30 h, Eucharistie. Matinée-Konzert in der Kirche Sonntag, 27. April, findet von 10.45 bis 11.30 Uhr nach dem Gottesdienst das Matinée-Konzert mit «La Boz Galana» in der Dorfkirche Allschwil statt. Eintritt frei, Kollekte. Die Musiker spielen bereits im Gottesdienst 9.30 Uhr. Herzliche Einladung! Bibelkreis Mittwoch, 30. April, 19.30 Uhr, im Pfarrhaus in Allschwil: Wir sprechen über die Konzilien der (katholischen) Kirche von 1123 bis 1965. Auch wer beim 1. Teil nicht dabei war, kann teilnehmen. Herzliche Einladung! Chorprobe Jeden Dienstag von 18 bis 19.30 Uhr im Kirchgemeindesaal Allschwil. Lektorentreff Donnerstag, 8. Mai, von 18 bis 19.30 Uhr im Pfarrhaus Allschwil. Mittagstisch Jeden Donnerstag von 12 bis 13.15 Uhr im Kirchgemeindesaal Allschwil. Bitte vormerken Samstag, 10. Mai, 9 bis 11.45 h, Religionsunterricht im Pfarrhaus Allschwil.

Baselland Gottesdienste So. 27. April, 10.15 h, Dornach, Eucharistiefeier, Pfrn. Denise Wyss. Mi. 30. April, 9.15 h, Sissach, ökumenische Frauen-Andacht. Sa. 3. Mai, 14.30 h, Liestal, Tischeucharistie im Altersheim Frenkenbündten. So. 4. Mai, 9.30 h, Sissach, Eucharistiefeier. Mi. 7. Mai, 9.15 h, Sissach, ökumenische Frauen-Andacht. Umzug der Kirchgemeinde Die Kirchgemeinde Baselland zügelt Ende April von Pratteln weg. Der neue Kirchgemeinderaum befindet sich an der Austrasse 19, 4144 Arlesheim (hinter dem Bahnhof Dornach-Arlesheim). Das ist auch die neue Postadresse. Die bisherige Pfarramts-Nummer Tel. 061 821 92 88 bleibt.

Rampenverkauf Das Kirchgemeindehaus ist verkauft. Ein letztes Mal bieten wir an der Vereinshausstrasse 4 in Pratteln Mobiliar, Geschirr, Bilder und vieles mehr an. Kommen Sie am Samstag, den 26. April von 10 bis 14 Uhr vorbei! Danach wird das Haus geräumt. Ferien Pfarrer Viktor Jungo ist ab Ostern bis zum 30. April abwesend. Die Vertretung hat Pfarrerin Denise Wyss, Laufen, Tel. 061 761 12 93.

Basel-Stadt Gottesdienste So. 27. April, 10 h, Eucharistiefeier. So. 4. Mai, 10 h, Eucharistiefeier. Kollekte Die Kollekte ist im April für die Fastenopfersammlung von «Partner Sein» bestimmt. OffenBar Am Donnerstag, 1. Mai, bleibt die OffenBar geschlossen. Am 8. Mai ist die OffenBar ab 17 Uhr geöffnet. Sie können gerne Ihren Tisch reservieren unter offenbar@ckk-bs.ch. Tag der Kirchen am Rheinknie Am 24. Mai 2014 beginnt um 9.30 Uhr in Lörrach der 4. Tag der Kirchen am Rheinknie auf dem Marktplatz in Lörrach. Programm unter: www.kirk2014.org «Theologischer Tipp» auf Telebasel Am Samstag, 26. April, spricht Diakonin Karin Schaub um 19.10 Uhr auf Telebasel den «Theologischen Tipp». Die Sendung wird anschliessend stündlich wiederholt. Frauenverein Am Donnerstag, 8. Mai, findet die GV des Frauenvereins im Formonterhof statt. Die Einladungen mit den Traktanden sowie die Anmeldung für das anschliessende Essen in der OffenBar wurden an die Mitglieder verschickt. Der Vorstand freut sich auf eine rege Teilnahme der Mitglieder. Seniorenausflug Am Mittwoch, 14. Mai, startet um 10 Uhr der diesjährige Ausflug der Seniorinnen und Senioren. Über die Badische Weinstrasse führt der Weg nach Sasbach am Kaiserstuhl. Nach einem guten z'Mittag geht es über den Rhein nach Ebersmünster mit seiner berühmten Barockkirche. Bitte melden Sie sich mit dem Talon an, den Sie per Post erhalten haben. Kurs an der Volkshochschule beider Basel Die Französische Revolution und ihre Folgen verändern um 1800 Europa grundlegend. Die Bewegungen und Entwicklungen der nachfolgenden Epoche, die mit dem schil-

Liturgischer Kalender mit Schriftlesungen Weisser Sonntag (27. April) Neue Menschen … Apg 2,42 – 47: … wirken durch die Lehre der Apostel und durch das Brechen des Brotes: Die junge Gemeinde lobt Gott und ist beim ganzen Volk beliebt. 1 Petr 1,3 – 7: … haben eine lebendige Hoffnung durch die Auferstehung Christi: Mancherlei Prüfungen trüben ihre Freude nicht. Joh 20,19 – 23: … werden wir durch den Frieden des Auferstandenen: Er sendet uns, wie Gott ihn gesandt hat. 2. Sonntag nach Ostern (4. Mai) Gott gibt, worum wir bitten Koh 2,18–23: Besitz bringt Sorge und Unruhe, denn keiner weiss, ob seine Erben ihn mit Würde empfangen. Jak 1,5–11: Zweifeln und wie eine Welle vom Wind hin- und hergetrieben werden und dann zum Glauben kommen und die Würde der Niedrigkeit entdecken. Lk 12,13–21: Vor Gott reich sein bedeutet nicht, aufgrund eines grossen Vermögens im Überfluss zu leben.

Wichtige Daten: 10. Mai GV der Genossenschaft Jugendhaus Mörlialp, Mörlialp 18. Mai Delegierten-Versammlung Chorverband, Zürich 29. Mai Journée Romande, Annecy 29. Mai–1. Juni Jugendlager zur Himmelfahrt (französischsprachig), Les Rasses 13.–14. Juni 146. Session der Nationalsynod, Kirchgemeinde Bern 21. Juni Generalkapitel der Gemeinschaft des Hl. Johannes des Täufers, Kloster Name Jesu Solothurn

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Gemeindenachrichten lernden Begriff «Romantik» umschrieben wird, umfassen alle Bereiche der Kunst, aber auch die Philosophie, die Religionswissenschaft und die Theologie. Die historischen Entwicklungslinien, herausragende Kunstwerke, theoretische Schriften und neue Frömmigkeitspraktiken bestimmen die Thematik des Kurses. Insbesondere die Bilder von Kaspar David Friedrich und die Gedichte von Novalis und Joseph von Eichendorff werden in dem Kurs eine wichtige Rolle spielen. Termine/Zeit/Ort Dienstag, 6. Mai, 18 bis 19.30 Uhr, Predigerkirche Basel, Totentanz 19; Dienstag, 13. Mai, 18 bis 19.30 Uhr, Predigerkirche Basel, Totentanz 19; Dienstag, 20. Mai, 18 bis 19.30 Uhr, Predigerkirche Basel, Totentanz 19; Kurspreis Fr. 88.–, inkl. Unterlagen, Kursleitung Pfr. Michael Bangert. Aus dem Kirchenrat Der Kirchenrat hat in seiner letzten Sitzung vom 15. April folgende Traktanden behandel: er hat – sich über das weitere Vorgehen betreffend Zentralbeitrag beraten und wird sich nach der Synode wieder mit dem Thema befassen. – die Pendenzenliste bereinigt. – die Bauabrechnunungen für den Formonterhof, die neue Heizung, das EDV-System, den Bericht der Revision für die Kirchgemeindeversammlung vom 20 Mai vorbereitet und die in der Revision vorgeschlagenen Verbesserungen zur Kenntnis genommen. – für die Gesangsgruppe einen Beitrag von 2000 Franken gesprochen. – die Satuten für den Verein CKK bereinigt und wird sie in der Junisitzung verabschieden. – sich darüber informiert, dass bezüglich Schalldämpfung in der OffenBar erste Schritte eingeleitet und die nässende Wand neben der Theke sondiert wurde. – beschlossen, ein Beitragsgesuch für neue Aussentische der OffenBar zu stellen. – die Verhandlungen mit Baselland über die Spitaldatenerhebung weiterzuführen. – die positive Aufnahme unserer Interessen und Wünsche beim Neubau des Spitals durch die Bauherrschaft zur Kenntnis genommen. Sekretariat Tel. 061 322 43 77. E-Mail: sekretariat.basel@christkatholisch.ch. Öffnungszeiten: Montag, 14 bis 17 Uhr; Mittwoch, 8 bis 12 und 14 bis 17 Uhr; Freitag, 14 bis 17 Uhr. Website: www.ckk-bs.ch.

Birsigtal Gottesdienste So. 27. April, 9.30 h, Dorfkirche Allschwil, Eucharistiefeier.

So. 4. Mai, 9.30 h, Dorfkirche Allschwil, Eucharistiefeier. Kirchgemeindeversammlung Therwil Am Mittwoch, den 7. Mai, um 19.30 Uhr findet die Kirchgemeindeversammlung im römisch-katholischen Pfarreiheim, Hinterkirchweg 17, in Therwil statt. Alle Kirchgemeindeglieder haben bereits eine Einladung mit der Traktandenliste erhalten. Sollte dies nicht der Fall sein, dann melden sie sich bitte. Wir hoffen auf eine zahlreiche Teilnahme. Matinée-Konzert Siehe unter Allschwil. Bibelkreis Siehe unter Allschwil. Lektorentreff Siehe unter Allschwil.

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Laufen Gottesdienste So. 27. April, 10.15 h, Klosterkirche Dornach, Eucharistiefeier. So. 4. Mai, 10 h, Eucharistiefeier. Fehlertüüfeli In der Agenda hat sich ein Fehler eingeschlichen: Den Gottesdienst am 27. April feiern wir in Dornach und nicht in der Katharinenkirche. Kaffistübli am 1.-Mai-Markt Am 1. Mai führt Pfarrerin Denise Wyss von 10 bis 17 Uhr mit Jugendlichen wieder ein Kaffistübli am Maimarkt im Kirchgemeindehaus Laufen durch. Kuchenspenden nehmen wir ab 9.30 Uhr gerne entgegen. Herzlichen Dank und herzliche Einladung.

Region Fricktal Ganze Region Projektchor Rheinfelden Antonin Dvorak Messe in D Op 86 Aline du Pasquier, Sopran Roswitha Müller, Alt Jakob Pilgram, Tenor Michael Leibundgut, Bass Tobias Lindner, Orgel Leitung: Angelika Hirsch Samstag, 3. Mai 2014, 20 Uhr, Stadtkirche Rheinfelden Sonntag, 4. Mai 2014, 17 Uhr, Klosterkirche Olsberg Karten nummeriert zu Fr. 40.– / nicht nummeriert Fr. 35.– / Studenten Fr. 30.– unter Tel. 061 841 20 07, E-Mail: mspaar16@ gmail.com oder an der Abendkasse.

Magden-Olsberg Gottesdienst So. 27. April, 9.30 h, Eucharistie mit Erstkommunion. Erstkommunion Nicole Brendel und Cyrill Lützelschwab empfangen am Weissen Sonntag erstmals die heilige Kommunion. Die ganze Gemeinde ist eingeladen sie in diesem wichtigen Gottesdienst zu begleiten. Verdankung Wir danken allen, die beim Erstellen der Palmbäume, beim Eiermalen und bei der

Gestaltung der Gottesdienste der Karwoche und Ostern mitgeholfen haben. Frauenverein Nächstes Treffen: An unserer nächsten Zusammenkunft am Dienstag, 6. Mai, ist wiederum ein kleiner Ausflug in die Region geplant. Treffpunkt ist wie immer um 14 Uhr bei der Pfarrschüüre. Gerne begrüssen wir auch neue Mitglieder, die an unseren Anlässen teilnehmen möchten. Generalversammlung vom 1. April: Zur 32. Generalversammlung konnten wir in der Pfarrschüüre unseren neuen Pfarrer Peter Feenstra, die Präsidentin der Kirchenpflege sowie 23 Vereinsmitglieder begrüssen. Der ausführliche Jahresbericht wies auf die vielseitigen Tätigkeiten unseres Vereins hin. Die Kassiererin erläuterte uns die von ihr gut geführte Kasse mit einem Gewinn. Auch dieses Jahr mussten wir von zwei Mitgliedern Abschied nehmen und gedachten ihnen in einer Schweigeminute. Wiederum konnten wir dieses Jahr ein Mitglied zum Ehrenmitglied küren. Im Anschluss präsentierte uns das Vorbereitungsteam des Weltgebetstags eine 15-minütige Bildpräsentation über Ägypten. Bei Speis und Trank sowie dem traditionellen Stück Schwarzwälder Torte klang der Nachmittag mit angeregten Gesprächen aus. Der Vorstand Die Kirchenpflege

Möhlin Gottesdienste So, 27. April, 10 h, Kirche, Eucharistie, Pfr. Grüter. So, 4. Mai, 10 h, Kirche, Erstkommunion.


Gemeindenachrichten

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Erstkommunion Kevin Agner, Seline Gremper, Lena Käser, Luca Lützelschwab, Lieon Räber, Jeremey Räber und Anna Urich haben sich im Kurs auf dem Leuenberg zusammen mit anderen Fricktaler auf ihre Erstkommunion am 4. Mai 2014 vorbereitet. Frauenverein Donnerstag, 1. Mai, Blueschtbummel. Treffpunkt: für Spaziergänger 18.30 Uhr bei der Post, oder 19.30 Uhr im Restaurant Warteck. Libertas Libertas-Generalversammlung am Freitag, 2. Mai, 19.30 Uhr, Restaurant Löwen. Jassabend Männerverein Der Männerverein lädt am Mittwoch, 7. Mai, um 19 Uhr zum Jassabend ins Kirchgemeindehaus. Bestattungen Hansruedi Gremper-Zaugg ist im 76. Lebensjahr verstorben, Ursula Müller-Bürgi im 51. Lebensjahr. Wir entbieten den Angehörigen unser herzliches Beileid. Unsere Homepage www.christkatholisch.ch/moehlin

Obermumpf-Wallbach Gottesdienste So. 4. Mai, 10 h, Obermumpf, Erstkommunionfeier. Erstkommunion Am Sonntag, 4. Mai 2014 , feiern Corina Herzog aus Wallbach, Rahel Jegge und Simon Burkhalter aus Kaisten, Colin Betschart, Norah Müller, Fabio Kull und Larissa Mehr aus Obermumpf, Rebecca Mahrer aus Wölflinswil und Finn Wunderlin aus Münchwilen mit der Gemeinde ihre erste heilige Kommunion. Anschliessend wird ein Apéro serviert. Es spielt der Musikverein. Pfr. Klaus Heinrich Neuhoff Maibummel Der Frauenverein lädt zum Maibummel ein, am Dienstag, 6. Mai. Wir treffen uns um 18.30 Uhr beim Milchhüsli und spazieren gemütlich nach Münchwilen, wo wir uns im Restaurant Post verpflegen. Für alle, die nicht mehr so gut zu Fuss sind und mit dem Auto kommen möchten: wir treffen um ca. 19.30 Uhr beim Restaurant «Post» ein. Wir freuen uns auf viele Teilnehmerinnen. Frauenverein Obermumpf-Wallbach Ordentliche Kirchgemeindeversammlung Einladung zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung am Freitag, 9. Mai, um 19.30 Uhr im Saal des Pfarrhofes Obermumpf. Den Imbiss nehmen wir vor der Versammlung ab 19.30 Uhr zu uns, damit wir um 20.15 Uhr gestärkt mit der Versammlung

beginnen können. Stimmberechtigt sind alle Christkatholiken ab dem 16. Lebensjahr. Anträge können bis am Donnerstag, 1. Mai 2014, schriftlich bei der Präsidentin Gaby Hasler eingereicht werden. Traktanden 1. Protokoll der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 11. Mai 2013 2. Jahresrechnung 2013 3. Entschädigung Präsidium Fr. 5‘000.– ab 2014 4. Budget 2015, mit unverändertem Steuerfuss (26% in den Gemeinden Wallbach, Mumpf, Obermumpf und Schupfart; 22% in den Diasporagemeinden) 5. Pfarramtsbericht Klaus Heinrich Neuhoff 6. Jahresbericht der Präsidentin 7. Wahlen Delegierte für die Kantonalsynode: Rebeca Vogel Ersatz-Delegierte für die Kantonalsynode 8. Verabschiedungen Katechetinnen Beatrice Waldmeier und Monique Müller Blumenschmückerin Lilli Stocker Lektorin Trudi Stocker-Huwyler Organistin Ruth Fäs 9. Kapelle Wallbach, Aussenfassade 10. Verschiedenes Die Kirchenpflege

Rheinfelden-Kaiseraugst Gottesdienste So. 4. Mai, 9.30 h, Rheinfelden, Eucharistiefeier, Pfr. Grüter. Gottesdienst mit Totengedenken Im Gottesdienst vom 4. Mai gedenken wir der Gemeindemitglieder, welche in den vergangenen fünf Jahren verstorben sind: Alice Marugg, Margarita Beltrami, Walter Reimann, Helene Kym, Margrit Schmidlin, René Grell, Maria Burkhardt, Emilie Köhler, Othmar Stalder, Elise Schweri, Bethli Böni, Lina Kaufmann, Hilda Baumer, Ella Müller,

Margaretha Schneider, Gaudenz Aebi, Guido Hunziker, Walter Schweizer, Margrit Soder, Liselotte Fässler, Margrith Koller, Otto Bürgi, Johann Eberhard, Marie Metzger, Karl Köhler, Adolf Bröchin, Maria Dörr, Josef Schneider, Yvonne Di Salvo, Annemarie Ischi, Adelheid Witschi, Selma Obrist, Isabelle Mahrer, Erika Waldmeier, Rolf Schmidlin, Adolf Herzog, Ernst Soder, Ruth Locher, Erich Zerweck, Liselotte Lützelschwab und Mathilde Vogel. Der Kirchenchor Cäcilia wird die Feier musikalisch umrahmen. Im Anschluss sind Sie zu einem einfachen Mittagessen ins Kirchgemeindehaus Martinum eingeladen. Musik zum Feierabend Am Dienstag, 6. Mai, spielt Tobias Lindner, Basel, Werke von verschiedenen barocken Meistern. Das Konzert beginnt um 19 Uhr in der Stadtkirche St. Martin, Rheinfelden. Fahrdienst Wenn Sie nicht mehr so mobil sind und trotzdem gerne die Gottesdienste oder andere Anlässe der Kirchgemeinde besuchen wollen, dann melden Sie sich auf dem Pfarramt Tel. 061 831 50 13.

WegenstettenHellikon-Zuzgen Gottesdienste So. 27. April, 10 h, Zuzgen, Erstkommunion. Erstkommunion Am Weissen Sonntag werden Cheyenne Hasler und Diego Gysin aus Zuzgen zur ersten heiligen Kommunion geführt. Anschliessend an den Gottesdienst wird ein Apéro serviert. Kollekte Beim ökumenischen Mittagstisch in Zuzgen am 1. Fastensonntag, 9. März, wurde ein Reingewinn von. Fr. 1`874.10 erzielt. Zusammen mit den im Gottesdienst gesammelten Fr. 525.– konnte unser Kirchenrechner runde Fr. 2400.– an die «Fair Wear Foundation» überweisen. Ganz herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer. Pfr. Klaus Heinrich Neuhoff

Aarau Olten Luzern Aarau Gottesdienste So. 27. April, 11.30 h, Stadtkirche Aarau, Eucharistiefeier zum Weissen Sonntag. So. 4. Mai, 8.40 h, Stadtkirche Aarau, Eucharistiefeier. So. 4. Mai, 17.15 h, Clarakapelle Bremgarten, Eucharistiefeier.

Vitrine für die Kirchgemeinde Derzeit klärt die Kirchenpflege ab, ob es möglich wäre, eine Vitrine am Pfarr- und Gemeindehaus zu montieren. Eine Vitrine würde der Kirchgemeinde in der Öffentlichkeit mehr Sichtbarkeit verleihen. Dass seitens der Passanten ein Interesse an Informationen besteht, zeigen Versuche mit einzelnen Aushängen in den Fenstern des Gemeindesaals.

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Gemeindenachrichten Ausflug des Frauenvereins Am 27. Mai wird der Frauenverein Aarau das Kloster Fahr besuchen. Auf dem Programm stehen eine Besichtigung der Klosterkirche, ein Augenschein in der Paramentenwerkstatt, ein Besuch im Klosterladen und ein z'Vieri. Herzlich eingeladen sind alle Interessierten. Abfahrt ca. 13 Uhr, Rückkehr ca. 17.30 Uhr. Es besteht die Möglichkeit abgeholt zu werden. Anmeldung beim Pfarramt unter Tel. 062 822 22 74 bis am 20. Mai. Gottesdienste mit Gross und Klein Am 18. Juni wird das Kompetenzzentrums Liturgik, Universität Bern, in der Stadtkirche Aarau seine Jahrestagung abhalten. Diese hat das Thema «Gottesdienste mit Gross und Klein». HauptreferentInnen sind am Morgen Lisbeth Zogg, Fulbert Steffensky, David Plüss und Adrian Suter. Am Nachmittag können die Teilnehmenden wiederum aus einem breiten Workshopangebot auswählen. Der Kunsthistoriker Johannes Stückelberger wird zusammen mit Pfr. Lenz Kirchhofer einen dieser Workshops leiten. Abschied Am 10. März ist Nelly Domig-Wyss im Alter von 85 Jahren verstorben. Die Kirchgemeinde entbietet den Angehörigen ihr herzliches Beileid.

Baden-Brugg-Wettingen Gottesdienste So. 27. April, 9.30 h, Eucharistiefeier. So. 4. Mai, 9.30 h, Eucharistiefeier. So. 4. Mai, 17.15 h, Klarakapelle Bremgarten, Eucharistiefeier (Pfr. Kunicki). Gottesdienste in Bremgarten Die Klarakapelle hinter der röm.-kath. Stadtkirche steht der Christkatholischen Kirche der Schweiz nun schon über zwei Jahre für Gottesdienste zur Verfügung. Nun konnten die beiden Kirchgemeinden Aarau und BadenBrugg-Wettingen übereinkommen, die Gottesdienste in Absprache zwischen den drei Geistlichen der beiden Kirchgemeinden aufzuteilen. Das heisst auch, dass alle Christkatholikinnen und Christkatholiken des Bezirks Bremgarten und Umgebung, also auch Muri usw., herzlich eingeladen sind, die Gottesdienste, die immer am ersten Sonntagabend des Monats stattfinden, zu besuchen. Der Bezirk Bremgarten ist nämlich zwischen den beiden Kirchgemeinden aufgeteilt; im Westen KG Aarau und im Osten die KG Baden-Brugg-Wettingen. Parkplätze und Bahnhof sind ganz in der Nähe. Herzliche Einladung an Gläubige beider Kirchgemeinden und natürlich auch an Gäste. Im Anschluss an den Gottesdienst am 4. Mai sind alle noch herzlich zu einer Maibowle in

der «Synesiusstube» neben der Kirche eingeladen. Pfr. Wolfgang Kunicki

Gemeinde Region Olten Gottesdienste So. 27. April, 9.30 h, Olten, Firmung, Bischof H. Rein, Pfv. Kai Fehringer. So. 4. Mai, 9.30 h, Olten, Erstkommunion, Pfv. Kai Fehringer. Gottesdienst in den Seniorenheimen Di. 6. Mai, 9.30 h, Brüggli, Kai Fehringer. Di. 6. Mai, 10.15 h, Ruttigen, Roland Lauber. Do. 8. Mai, 9.45 h, Haus zur Heimat, Roland Lauber. Do. 8. Mai, 10 h, Weingarten, Kai Fehringer. Firmung Das Sakrament der Firmung empfangen Lara Aerni, Paula Di Battista und Linda Schibli. Erstkommunion Die erste heilige Kommunion empfangen Nadine Andrik, Luc Baumann, Enea Blöchliger, Noah Martin, Florian Müller, Laura Ryser, Ellen Schibli und Samira Schibli. Frauenverein Region Olten 98. Generalversammlung am 30. April um 19 Uhr im Kirchgemeindesaal. Runder Tisch Start der aktuellen Serie des Runden Tisches ist am 2. Mai um19.30 Uhr im Kirchgemeindehaus Olten. Wir diskutieren das Buch «dem Herzen nahe» von Jörg Zink. Inhalt: In kurzen, präzisen und feinfühligen Worten zum Tagesbeginn, zum Sonntag und zu den Festen des Jahres, zu Lebensthemen und Zeitfragen, ist es dem Autor gelungen, den Herzen einer grossen Leserschaft nahe zu kommen. Alle sind herzlich willkommen. Für die erste Runde liegen kopierte Texte vor. Zyt ha fürenand, ässe mitenand 6. Mai, von 11.30 Uhr bis 13 Uhr, Trimbach, ökumenisches Mittagessen im Johannessaal der reformierten Kirche Trimbach. Pfarrwahl Der Kirchgemeinderat hat für die Ersatzwahl des Pfarrers folgenden Termin beschlossen: Sonntag, 18. Mai 2014. Die Anmeldefrist ist am Montag, 31. März, um 17 Uhr abgelaufen. Es wurde nur eine gültige Anmeldung von Pfarrverweser Kai Fehringer eingereicht. Gehen während der Beschwerdefrist keine Beschwerden ein, gilt Pfarrer Kai Fehringer als in stiller Wahl gewählt. Rechtsmittel: Beschwerde an das Verwaltungsgericht (eingeschrieben) innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens jedoch am dritten Tag nach Publikation der stillen Wahl.

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Luzern Gottesdienste So. 27. April, 9.30 h, Eucharistiefeier. Sa. 3. Mai, 17.30 h, Eucharistiefeier. Mittagstisch mit Frühlingsmenü Am Donnerstag, 8. Mai, um 12 Uhr bekochen uns Annelis Glur und Heidi Kamber mit einem köstlichen Frühlingsmenü. Anmeldungen an Heidi Kamber bis Dienstagmittag, 6. Mai, unter Tel. 041 467 18 76 oder E-Mail: h.kambergrogg@gmail.com

Schönenwerd-Niedergösgen Gottesdienste So. 27. April, 8.45 h, Schönenwerd, Eucharistiefeier (Pfr. Roland Lauber). So. 4. Mai, 10 h, Schönenwerd, Eucharistiefeier. Handwerkermarkt im Kreuzgang Am Samstag, 26.April, von 10 bis 17 Uhr findet im Kreuzgang der Stiftskirche Schönenwerd ein Handwerkermarkt statt. Personen aus der Region bieten an 17 Ständen eigens gefertigtes Handwerk an. Auch Kräuter und Kunsthandwerk werden vertreten sein. Daneben gibt es eine Kinderkleiderbörse. Die mitgebrachten Kleider können direkt aus dem Koffer verkauft werden. Pro Koffer wird ein Unkostenbetrag von Fr. 5.– erhoben. Es braucht keine Anmeldung, der Platz wird vor Ort zugeteilt. Kinder können ausgedientes Spielzeug verkaufen oder tauschen – die Spielzeugbörse ist gratis. Das Team vom Familienzentrum Mosaik hat einen Kinderschminkstand und eine Verkleiderkiste. Die Kirchgemeinde wird ein Turmbeizli betreiben, der Erlös geht zu Gunsten der Kirchturmsanierung. Eine feine Gemüsesuppe, Wienerli und Raclette werden zu geniessen sein. Die 6. Klasse wird Kuchen für Gross und Klein backen und einen Teil vom Erlös einer Kinderorganisation zukommen lassen.

Zofingen Verweilen mit Mozart Am Montag, 5. Mai, um 18 Uhr referiert im Mozartraum am Aarequai, Landhaussstrasse 5, Aarburg, Prof. Christoph Schwabe, Dresden, über «Das Konzert bei Mozart und Bach». Weitere Informationen unter: www. mozartweg.ch Voranzeige Unsere nächste christkatholische Eucharistie in Zofingen feiern wir am Sonntag, den 11. Mai, um 11.30 Uhr in der Stadtkirche. Herzliche Einladung.


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Gemeindenachrichten Gratulationen

Bern Solothurn Genze Region Berner Spurensuche zum Thema «Grenzen» Am Dienstag, 29. April, eröffnet der Bischof von Basel, Dr. Felix Gmür, die fünfte Ausgabe der Berner Spurensuche. In vier Denkpausen über Mittag, jeweils dienstags von 12.15 bis 12.45 Uhr sollen die Referentinnen und Referenten im Wochenturnus dem diesjährigen Thema «Grenzen» nachgehen. Auf den Basler Bischof folgt der bekannte Berner Gefängnisseelsorger Dr. theol. h.c. Willi Nafzger, der Regierungspräsident Christoph Neuhaus, der als Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektor auch für die Landeskirchen zuständig ist, und Prof. Dr. Doris Wastl-Walter, Vizerektorin der Universität Bern. Zu den Denkpausen wird passende Musik gespielt, eine Einführung und das Vaterunser mit Segen runden die einzelnen Anlässe ab. Die Veranstaltungsreihe findet ganz bewusst in der Osterzeit statt, da sie nicht nur zum Denken anregen, sondern zudem eine Brücke der Hoffnung im Dialog zwischen Religion und Gesellschaft aufbauen will.

Bern Gottesdienste So. 27. April, 9.30 h, Eucharistiefeier mit Taufe, Pfr. Christoph Schuler. Mi. 30. April, 18.30 h, Abendmesse, Pfr. Christoph Schuler. So. 4. Mai, 10 h, Eucharistiefeier, Bischof em. Hans Gerny. Mi. 7. Mai, 18.30 h, Abendmesse, Pfrn. Anne-Marie Kaufmann. Kultur am Freitag, 25. April Kirchgemeindesaal, 17 Uhr: Konzert Theater Bern, «Krieg – stell dir vor es wäre hier», offene Vorführung für die 6./7. Unterrichtsklasse, für Eltern und alle Interessierten. Um 18 / 19 / 20 Uhr in der Krypta: Hang und Xang in der leeren Krypta mit Bruno Bieri. Besichtigung der leeren Krypta und Apéro. Kirchgemeinde an der BEA Am Samstag, 26. April, von 10 bis 17 Uhr ist unsere Kirchgemeinde Gastgeberin am Kirchenstand zum Thema «Ganz normal anders?» in der Halle 2.2 zusammen mit der koptisch-orthodoxen Kirche Eritrea St. Georg, Bern. Kommen Sie doch auf einen Kaffee vorbei. Auskunft erteilt Pfarrer Christoph Schuler. Vide Grenier in der unteren Altstadt Der Frauenverein hat ab 10 Uhr zusammen mit dem Männerverein wieder einen Ver-

Zum 75. Geburtstag

kaufsstand unter der Laube vor der Kramgasse 10. Der Erlös des Verkaufs ist zugunsten der Renovation der Krypta. Käuferinnen und Käufer sind herzlich willkommen. Weisser Sonntag mit Taufe Am Sonntag, 27. April, feiern wir um 9.30 Uhr einen besonderen Gottesdienst. Wir dürfen Louise Engel, Tochter von Karin Enzen Engel und Simon Engel, durch die Taufe in die Kirche Gottes aufnehmen. Wir verabschieden die langjährige Präsidentin der Kunstkommission Marianne Gerny und feiern die Überführung des Tondos von Gerard Breuil über die Seitentüre in Anwesenheit des Künstlers. Kirchenkaffee und Apéro. Frauenverein Am Montag, 28. April, von 14 bis 17 Uhr ist Spielnachmittag mit Jassen und anderen Spielen bei Kaffee und Kuchen. Frauen und Männer sind herzlich willkommen. Spurensuche Thema «Grenzen» Am Dienstag, 29. April, eröffnet um 12.15 Uhr Dr. Felix Gmür, Bischof von Basel die diesjährige Ausgabe. Es musizieren Christian Schmitt, Naturhorn, und Helene Ringgenberg, Hammerflügel. Am Dienstag, 6. Mai, spricht Willi Nafzger, Dr. theol. h.c., Gefängnisseelsorger. Es musiziert Erika Wakita, Cembalo. Die Denkpausen über Mittag mit anschliessendem Apéro bilden eine Brücke zwischen Religion und Gesellschaft und stehen allen Interessierten offen. Mehr Informationen unter www.bernerspurensuche.ch. Kirchgemeinderat Der Rat trifft sich zur vierten Sitzung am 30. April, nach der Abendmesse. Gemeindeausflug nach Beromünster Am Samstag, 3. Mai, findet der erste diesjährige Gemeindeausflug unter dem Motto «Spirituelles, Kultur, Vergnügliches» statt. Jan Straub und Pfr. Christoph Schuler begleiten die Gruppe zum Chorherrenstift Beromünster, einem barocken Gesamtkunstwerk mit einem bedeutenden Kirchenschatz. Als Gast dürfen wir Bischof Wilson Kamani, anglikanisches Bistum von Ibba, Süd Sudan, begrüssen. Auskunft zum Tagesausflug von 8 bis 18 Uhr und Anmeldung bei Jan Straub unter Tel. 079 781 59 72. Neue Gottesdienstzeiten ab Mai Im Rahmen der Renovation der Krypta werden die Gottesdienstzeiten bis Mitte November neu festgelegt, da beide Gottesdienstgemeinden in der Oberkirche feiern. Die koptisch-orthodoxe Kirche St. Georg Eritrea Bern feiert am Sonntagmorgen neu von 6 bis 9 Uhr, unsere Sonntagsgottesdienste sind neu immer um 10 Uhr, Abendgottesdienste

Daniela Uebelhart-Boller, Breitenbach, am 30. April Jean Bessire, Englisberg am 7. Mai Zum 80. Geburtstag Magdalena Leuenberger-Moll, Olten, am 29. April Rosmarie Carraro-Renggli, Magden, am 5. Mai Ruth Fricker-Hohler, Möhlin am 5. Mai Otto Munzinger-Schenker, Olten, am 7. Mai Lily Bretscher, Magden am 9. Mai Zum 85. Geburtstag Margrith Belser, Niedergösgen am 29. April Hans Säubli-Aeschlimann, Magden, am 29. April Rolande Grunder, Biel, am 5. Mai Silvia Herzog-Bellina, Möhlin am 7. Mai Zum 90. Geburtstag Margaretha Becker, Rheinfelden am 6. Mai Ruth Frei, Wegenstetten Rheinfelden, am 6. Mai Margrith Studer-Flury, Gunzgen am 8. Mai Zum 91. Geburtstag Gertrud Fessler-Dietsche, Therwil am 7. Mai Zum 92. Geburtstag René Künzli-Kully, Olten am 3. Mai Zum 93. Geburtstag Friedel Borner-Stark, Würenlingen, am 4. Mai Zum 96. Geburtstag Elsa Götschi, Biberist am 26. April Nivez Vogt-Dossé, Basel am 9. Mai Zum 97. Geburtstag Marie Bröchin, Birsfelden am 28. April Zum 99. Geburtstag Lily Wächter-Scherrer, Basel am 1. Mai

immer um 18.30 Uhr (Abendmesse am Mittwoch, Vesper an ausgewählten Sonntagen). Religionsunterricht Freitag, 9. Mai, 18 bis 21 Uhr, 6./7. Klasse. Verstorben Paul Eisenring, Bolligen, im 77. Altersjahr. Er ruhe im Frieden des Herrn.

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Gemeindenachrichten Biel/Bienne Gottesdienste So. 27. April, 9.30 h, Eucharistiefeier, P Peter Hagmann. So. 4. Mai, 10 h, Saint-Imier, Eucharistiefeier. Kirchgemeindeversammlung Die Kirchgemeindeversammlung findet am Mittwoch, 4. Juni, um 19 Uhr im Kirchgemeindehaus (Dufourstr. 105) statt. Traktand 1. Wahl der Stimmenzähler 2. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 26. November 2013 3. Jahresbericht 2013 des Vizé-Präsidenten Peter Derendinger 4. Jahresbericht 2013 des Pfarrers Nassouh Toutoungi 5. Finanzen 5.1 Jahresrechnung 2013 5.2 Bericht der Rechnungsprüfungskommission 6. Sanierung der Kirche: Kredit für Sanierungsstudie (Fr. 12'000.–) 7. Orientierungen 8. Verschiedenes Frühlingskonzert «Epiphanie»-Kirche Biel, Quellgasse (Talstation Leubringenbahn). Unter der Leitung von André Froelicher (Cembalo) und dem Stadtorchester Olten gelangen am Samstag, den 3. Mai, um 17 Uhr die 4 Jahreszeiten von A. Vivaldi & A. Piazzola zur Aufführung. Solisten: Olivier Vogt (Violine), Franziska Schumacher (Flöte) und Heinz Strohbach (Gitarre). Olivier Vogt, Diakon unserer Kirche, ist heute als Lehrer an der Rudolf Steiner Schule Biel tätig. Herzliche Einladung. Eintritt frei – Kollekte.

Grenchen-Bettlach-Selzach Gottesdienste So. 4. Mai, 10 h, Eucharistiefeier mit Firmung und Erstkommunion, B Harald Rein, Pfv. Klaus Wloemer, Prn. Sarah Böhm. Zu den Gottesdiensten Am 4. Mai heissen wir anlässlich der Frimung unseren Bischof, Dr. Harald Rein, willkommen. Im Gottesdienst wird Aaron Doukpo gefirmt und Diana Bieri empfängt zum ersten Mal die Heilige Kommunion. Ihnen beiden wünschen wir Gottes Segen und einen schönen Festtag! Alle Gemeindeglieder sind eingeladen, mit den beiden jungen Menschen zusammen diesen Gottesdienst zu feiern. Er wird musikalisch gestaltet vom Grenchener Männerchor CantaGaudio und unserer Organistin Renate Jenny.

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Religionsunterricht Samstag, 3. Mai, für die 7. bis 9. Klasse von 9 bis 12 Uhr, Kirchgemeindehaus Solothurn. «Christkatholische Mitfahrzentrale» Bitte rufen Sie am Vorabend bis 19 Uhr bei René Meier, Tel. 079 333 63 93, an, wenn Sie zum Gottesdienst abgeholt werden wollen. Öffnungszeiten Pfarrbüro Das Pfarrbüro im Pavillon, Lindenstrasse 33, ist montags in der Regel von 14 bis 15.30 Uhr geöffnet. Selbstverständlich sind Besuche auf telefonische Voranmeldung hin auch zu anderen Zeiten möglich. Pfv. Klaus Wloemer, Prn. Sarah Böhm

den Verstorbenen des 2. Quartals. Wir danken herzlich Pfarrer em. Niklaus Reinhart für seinen liturgischen Dienst am 4. Mai! Religionsunterricht Am Samstag, dem 3. Mai, findet der Religionsunterricht für die 7. bis 9. Klasse von 9 bis 12 Uhr im Kirchgemeindehaus statt. «Christkatholische Mitfahrzentrale» Bitte rufen Sie samstags bis am Mittag Barbara Frentzel, Tel. 078 908 96 96, an, wenn Sie zum Gottesdienst abgeholt werden möchten. Pfr. K. Wloemer, Prn. Sarah Böhm

Solothurn

Gottesdienst So. 4. Mai, 10 h, Eucharistiefeier zum Patrozinium mit Aufnahme Radio BEO, Pfr. Christoph Schuler, Vk. Thomas Zellmeyer, Formation Brassix, anschliessend Apéro. Kollekte Wir spenden für ACAT. Frauenverein Dienstag, 6. Mai, 14.30 Uhr, Marienzentrum. Abschied Am 2. April ist Frau Susanne Noth aus Spiez im 82. Altersjahr verstorben. Die Abdankung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Der Herr lasse Sie in Frieden ruhen. Den Angehörigen entbieten wir unser herzlichstes Beileid. Patrozinium Das Patrozinium wird mit unseren Glaubensgenossen aus Winterthur gefeiert. Im Jahr 1264 hat Elisabeth von Kyburg die Stadtrechte an Thun und Winterthur verliehen. Beide feiern heuer das 750-Jahr-Jubiläum. Anschliessend sind alle Besucher zum Apéro eingeladen. Der Gottesdienst wird von Radio BEO aufgezeichnet und am 31. August ausgestrahlt.

Gottesdienste So. 27. April, 10 h, Eucharistiefeier mit Erstkommunion, Pfr. Klaus Wloemer, Prn Sarah Böhm, Kat. Lotti Fluri. Di. 29. April, 19 h, Jahrzeitmesse für die Verstorbenen des 2. Quartals, Pfr. Klaus Wloemer. So. 4. Mai, 10 h, Eucharistiefeier, Pfr. Niklaus Reinhart. Mi. 7. Mai, 18 h, Abendgebet, Pfr. Klaus Wloemer. Zu den Gottesdiensten Am 27. April gehen am Weissen Sonntag die folgenden Kinder zum ersten Mal zur heiligen Kommunion: Liv Biberstein, Aurel Hostettler, Rocco Walter, Nico Waser, Rik Weber und Lyn Willimann. Wir wünschen unseren Erstkommunikanten Gottes Segen und einen schönen Festtag! Alle Gemeindeglieder sind eingeladen, den Gottesdienst zusammen mit den Erstkommunikanten und ihren Familien zu feiern. Im Gottesdienst am 29. April gedenken wir

Thun

Zürich Ostschweiz Ticino St. Gallen

Schaffhausen

Gottesdienste So. 27. April, 9.30 h, Eucharistiefeier. So. 4. Mai, 9.30 h, Eucharistiefeier, Kaffee. Autofahrdienst Blitz Kurt Müller, Tel. 071 223 39 56, fährt am 27. April; am 4. Mai fährt Erwin Steiner, Tel. 071 477 26 81. Rufen Sie bitte bis 8 Uhr an, wenn sie vom Bahnhof oder von zu Hause abgeholt werden möchten. Ferien des Pfarrers Vom 28. April bis 3. Mai. wird das Pfarramtstelefon auf die Präsidentin Myrtha Gabler umgeleitet, die im Bedarfsfalle gerne eine/n Seelsorger/in vermittelt. Pfr. Daniel Konrad

Gottesdienst So. 27. April, 9.30 h, Eucharistiefeier, Pfr. Martin Bühler. Frauengruppe Das nächste Treffen der Frauengruppe ist am Mittwoch, den 7. Mai, um 14 Uhr im Kirchgemeindehaus. Abwesenheit Vom Montag, den 21. April, bis am Montag, den 5. Mai weile ich in den Ferien. Während dieser Zeit wird das Pfarramtstelefon umgeleitet. Für Aushilfen in Notfällen ist gesorgt. Pfrn. Melanie Handschuh


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Zürich Gottesdienste So. 27. April, 9.30 h, Christuskirche, Eucharistiefeier mit Taufe, Pfr. Christoph Führer. So. 27. April, 10 h, Augustinerkirche, Eucharistiefeier, B. Hans Gerny. Mi. 30. April, 18.30 h, Christuskirche, Eucharistiefeier, Pfr. Peter Hagmann. So. 4. Mai, 9.30 h, Christuskirche, Eucharistiefeier, Pfr. Peter Hagmann. So. 4. Mai, 10 h, Augustinerkirche, Gottesdienst für alle, von Frauen gestaltet. Mi. 7. Mai, 18.30 h, Christuskirche, Eucharistiefeier, Pfrn. Melanie Handschuh. Monatsausflug Am Dienstag, 29. April, zieht es uns nach Solothurn. Wie üblich treffen wir uns im vordersten Wagen in Fahrtrichtung, der um 9.30 Uhr in Zürich abfährt. Pfarrer Reinhart wird eine Stadtführung für uns machen. Frauenverein Zürich-Augustiner Am Dienstag, 6. Mai, ist um 14 Uhr Kreativer Nachmittag in der Herzogstube. Kommen Sie auch zum gemütlichen Beisammensein. Aus unserer Mitte Verstorben ist Alice Meier-Reutimann, Wetzikon, im Alter von 82 Jahren. Wir entbieten den Angehörigen unser herzliches Beileid. Abwesenheit Pfarrerin Melanie Handschuh: bis 5. Mai. Pfarrer Lars Simpson: 28. April bis 5. Mai. Pfarrer Frank Bangerter: 26. April bis 10. Mai. «Haltestille» Bahnhofstrasse Jeden Donnerstag von 12.15 bis 12.35 Uhr in der Augustinerkirche: Mittagsimpuls, umrahmt durch Musik und Stille. In Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule der Künste. Wir sind für ein Gespräch mit Ihnen da bis um 13.15 Uhr. Offene Christuskirche Jeden Samstag von 12 bis 14 Uhr. GV Kirchenchor Zürich Am 2. März hielt der christkatholische Kirchenchor Zürich seine Generalversammlung ab. Die Co-Präsidentinnen Elisabeth FöhnPfenning und Silvia Friedlin führten durch die Traktanden. Das Chorjahr 2013 war geprägt durch die Chortage 2013 in Bern. Der Chor hatte 16 Einsätze übers Jahr ver-

Gemeindenachrichten teilt in Gottesdiensten. Der Chor sang in der Augustinerkirche, Zürich, der Christuskirche, Oerlikon, in der Michaelskappelle in Winterthur sowie in der St. Anna Kapelle in Schaffhausen. Im Mai 2013 fanden die 29. Chortage in Bern statt. Der Chor Zürich sang dort mit anderen Chören des Bistums. Am Konzert in der Französichen Kirche, Bern, wurde das Werk «Vesper Nr. 2» von Robert Führer sowie im Gesamtchor das «Prager Te Deum» von Antonio Caldara gesungen. Es war ein Genuss in einer so grossen Chorformation singen zu dürfen. Anschliessend fand ein Bankett statt. Am Sonntag sang man noch im Festgottesdienst im Einsatz. Zum Abschluss folgte ein Ausflug auf den Hausberg Gurten. Co-Präsidentin Silvia Friedlin sprach dem Chor Bern nochmals grossen Dank aus für die perfekte Organisation. An Ostern sang der Chor die «Missa brevis Sancti Joannis de Deo» von Joseph Haydn, an Weihnachten die «Missa pastoralis in C» von Jakub Jan Ryba, jeweils mit kleinem Orchester sowie Solistinnen und Solisten. Diese Auftritte sind immer eine grosse Herausforderung, aber auch eine grosse Freude für den Chor. Dirigent Andreas Meier gab einen Ausblick für 2014 und 2015: so wird an Ostern 2014 eine Messe von Ignaz Reimann gesungen, an Weihnachten 2014 eine Messe von W. A. Mozart. Am 18. April 2015 findet das «Kirchenklangfestival Cantars» in Zürich statt. Der christkatholische Kirchenchor Zürich wird mit andern christkatholischen Chören und mit dem Bistumschor auftreten, gemeinsam mit dem Chor der Kirche St.Peter Zürich und dem Synagogenchor Zürich.

Co-Präsidentin Elisabeth Föhn-Pfenning wurde für zehn Jahre Aktivmitgliedschaft geehrt. Hans Damm hat nach über 40 Jahren als aktiver Sänger, Vorstandsmitglied, Reiseorganisator, Fotograf und hilfsbereiter Mitsänger den Rücktritt erklärt. Hans wurde vom Chor mit grossem Applaus bedacht und der Chor wünscht ihm alles Gute für die Zukunft. Der christkatholische Kirchenchor Zürich sucht laufend Mitsängerinnen und Mitsänger für Projekte. Informationen sind auf der Website der Kirchgemeinde Zürich erhätlich oder bei Dirigent Andreas Meier, Tel. 076 334 96 55. René Tamsel Winterthur Gemeindeausflug nach Thun Am Sonntag, 4. Mai, reist der Sprengel Winterthur nach Thun, um dort gemeinsam Eucharistie zu feiern und einen schönen Tag zu verbringen. Anlass sind das Patrozinium der Thuner und die gemeinsamen 750-JahrStadtjubiläen. Abfahrt ist um 7.28 Uhr auf Gleis 5 in Winterthur. Anmeldung und nähere Informationen bei Heidi Wettstein, E-Mail: heidi.wettstein@wgt.ch , Tel: 079 416 88 66. Frauenchränzli Unser nächstes Treffen ist am Montag, den 5. Mai um 14 Uhr im Kafistübli der Kapelle St. Michael.

Tessin Ticino Celebratione La prossima Santa Messa sarà sabato 3 maggio alle ore 17,30 a Lugano. Sarà presente il carissimo parroco Ioan L. Jebelan. Elisabetta Tisi

Région Suisse Romande La Chaux-de-Fonds, Saint-Pierre Di 27 avril à 10 h: messe Di 4 mai à 10 h: messe Lausanne Di 27 avril à 17 h: messe

Grand-Lancy, Trinité Di 27 avril à 10 h: messe Genève, Saint-Germain, Di 4 mai à 10 h: messe www.catholique-chretien.ch

Impressum Christkatholisch 137. Jahrgang; erscheint 14-täglich, ISSN 1664-1027 (Print), ISSN 1664-1035 (Internet). Herausgeberin: Christkatholische Kirche der Schweiz – www.christkatholisch.ch. Twitter: @christkath_ch. Redaktion: Lenz Kirchhofer (lk), Adelbändli 2, 5000 Aarau, Tel. 061 481 15 21; Franz Osswald (of). E-Mail: redaktion@christkatholisch.ch. Redaktionskommission: Clemens Ackermann; Anna Chudozilov; Alois Schmelzer, Franziska Hälg. Redaktionsschluss: Nummer 10 (10. – 23. Mai), Freitag, 25. April, 12 Uhr; Nummer 11 (24. Mai – 6. Juni), Freitag, 9. Mai, 12 Uhr. Druck und Spedition, Adressänderungen und Abonnementsverwaltung: W. Gassmann AG, Längfeldweg 135, 2501 Biel, Telefon: 032 344 82 15, uwaelti@gassmann.ch. Abonnementspreis: In- und Ausland sFr. 39.–, Geschenk- und Einzelabonnemente: Michael Böhm, Bäreggstrasse 33, 4900 Langenthal, verwaltung.kirchenblatt@christkatholisch.ch

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Bibelwort

Grosse Glocken und Kirchen im Dorfe

Geld und Geist

Frieden ist die Botschaft von Ostern

«Alle Enden der Erde sehen das Heil unseres Gottes.» (Jes 52, 10)

In der Sakristei der Zürcher Augustinerkirche finden sich mittelalterliche Wandmalereien.

AZA

2501 Biel Adressberichtigung melden

Foto: Florian Sutter (Wandmalereien); zVg

Die Augustinerkirche steht heute mitten im Zürcher Banken- und Geschäftszentrum. Gebaut wurde sie ab 1270 als Bettelordenskirche am damaligen Stadtrand. An das dreischiffige Langhaus und den ursprünglich grösseren Chorraum wurden im 15. Jahrhundert zwei Kapellen angebaut. In der Reformationszeit veränderte man die Kirche für die weltliche Nutzung stark: Im Kirchenschiff wurde das Almosenamt eingerichtet und der Raum als Trotte und Kornspeicher gebraucht. Im Chor und in den beiden Kapellen war von 1596 bis 1841 gar die Zürcher Münzstätte untergebracht. 1843 wurde das Schiff und ein Teil des Chores im neugotischen Stil umgestaltet und von den zugewanderten Katholiken wieder als Gotteshaus genutzt. 1958 erfolgte eine restaurierende Renovation, die neugotische Ausstattung wurde ausgeräumt. Aus dem Spätmittelalter erhalten geblieben sind, als kleine Preziosen, einige mittelalterliche Wandmalereien in der ehemaligen Jakobuskapelle, heute Sakristei. Ein Fragment zeigt zwei Szenen aus der «Galgenwunder»Legende: Während zwei Jakobspilger schlafen, steckt der Wirt dem jüngeren einen kostbaren Becher in den Sack. Am nächsten Morgen werden

Christkatholisch

sie des Diebstahls bezichtigt. Mitbeteiligt an der Verleumdung ist auch die Wirtstochter, welche aus enttäuschter Liebe nach Rache sinnt. Nicht erhalten ist die Fortsetzung der Legende: Der junge Mann wurde gehängt. Auf dem Rückweg von Santiago fand der Vater seinen Sohn noch lebend am Galgen, da ihn der heilige Jakob gehalten hatte. Uns mag dies mirakulös erscheinen, aber was die Legende ausdrückt – die Hoffnung auf ein Getragen-Sein und Hilfe für und auf dem Lebensweg – kennen auch wir. Franziska Hälg-Steffen

Bis zu den Grenzen der bekannten Welt wird das Heil unseres Gottes bekannt. Ehrlich gesagt, diese alttestamentliche Prophezeiung könnte doch etwas zu gross tönen, ginge dieser Ruf nicht einher mit der Botschaft des Freudenboten, der Frieden ankündigt. «Wie willkommen ist auf den Bergen seine Botschaft», so steht es geschrieben. Ich versuche ihn mir vorzustellen, diesen Boten, der die lang ersehnte Botschaft des Friedens in die entlegensten Gebiete bringt. Welche Freude und Tränen der Erleichterung das auslöst. Endlich Friede, endlich Zuversicht. Auch den Kindern nicht mehr erklären müssen, warum es gefährlich ist, draussen zu spielen. In Ruhe der Erwerbsarbeit nachzugehen, die Geschäfte wieder zu öffnen. Frieden bis an die Grenzen der Erde? Dies wäre tatsächlich eine frohe Osterbotschaft. Jedoch entspricht sie weder der Realität von damals, zur Zeit des Propheten Jesaja noch zur Zeit Jesu, noch derjenigen von heute. Nicht vor Ostern und auch nicht nach Ostern. Syrien, Südsudan, Afghanistan – die Liste der Länder im Krieg und in bewaffneten Konflikten sprengt jede Kolumne. So uneinig wir in vielen politischen Fragen in der Schweiz auch sein mögen, dass wir im Frieden leben, das nimmt, so glaube ich, niemand als selbstverständlich. Frieden gilt also nur für die Wenigen? Nehmen wir die Auferstehung Christi doch ernst, stehen wir auf für das Leben, lassen nicht nach im Gebet und finden wir uns mit den Kriegen nicht ab. Ein grosser Anspruch, eine grosse Hoffnung, aber Ostern ist auch ein grosses Fest. Ulrike Henkenmeier

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Christkatholisch 2014-9  

Ausgabe 2014/9

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