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Kirchgemeindeversammlung in der Münz

Familien-Gottesdienst

Orgelkonzert Tête-à-Tête

Treff

PUNKT

Für Christkatholikinnen U N D C HRISTKATHOLIKEN im Kanton Zürich sommer 2011

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Das Herz zum Leben

In unsere Herzen wird die Liebe Gottes gleichsam eingegossen, wenn wir uns dafür öffnen und sie zulassen. Und wenn dem so ist, dann wird die Liebe Gottes durch unser Herz im Körper in Bewegung gebracht. Wir werden ganz davon erfüllt, jede Zelle unseres Körpers. Vom Herzen her können wir, mit viel Geduld, Göttliches erahnen. Unser Glaube kommt in Bewegung.

Von Pfarrer Frank Bangerter Am zweiten Wochenende meiner Frühlingsferien lernte ich Erwin kennen. Gemütlich sass ich im Garten mit einem interessanten Buch in den Händen. Plötzlich rief ein zarte, aber laute Stimme vom Balkon des Nebenhauses mir zu: «Hallo». Es war die vierjährige Tochter meines Nachbarn. Sie hielt etwas in ihren Händen, womit sie sehr beschäftigt war. Plötzlich streckte sie mir den Gegenstand über die Balkonbrüstung entgegen. Ganz keck erklärte sie mir, dass das Erwin sei. «Erwin?» fragte ich verdutzt. Und da fing sie bereits an, Erwin auseinanderzunehmen. Erwin ist nämlich eine Puppe. Eine ganz besondere Puppe, mit der Kinder spielerisch menschliche Organe kennen lernen. Das aufgeweckte Mädchen zeigte mir die inneren Organe, die sie aus Erwin entfernte und fing auch an, sie zu bezeichnen. Lunge, Niere, ... Herz – beim Herzen schaute sie mich mit grossen Augen an und fragte: «Wozu braucht Erwin eigentlich das Herz?» Meine Antwort wartete sie erst gar nicht ab. Sie rannte in die Wohnung, um – das wusste ich in diesem Moment noch nicht – ihre Mutter danach zu fragen. Ja, was würden Sie einem Kind erklären, was das Herz ist? Wozu benötigen wir es? Diese doch eigentlich einfache Frage machte mich nachdenklich. Da gibt es doch verschiedene Antworten. Klar, das Herz ist ein grosser Muskel, eine Art Pumpe, die unser Blut im Körper in Bewegung bringt. In eine Bewegung, die zum Leben notwendig ist, die Leben erst ermöglicht. 2

Was ist also das Herz? Unvermittelt wurde ich durch die Tochter meines Nachbarn aus meinen Gedanken herausgerissen. Voller Freude und schon rufend rannte sie auf den Balkon zurück. Sie erzählte mir aufgeregt, dass ihre Mutter gesagt habe, dass aus dem Herzen alles Leben kommt. Ganz flink stopfte das Mädchen Erwins Herz und alle anderen Organe wieder in seinen Stoffkörper hinein, zog den Reissverschluss zu und sagte: «Jetzt lebt Erwin wieder!» Ich musste in mich hineinschmunzeln. So einfach hätte ich es selbst niemals zeigen und erklären können. Jede Zelle unseres Körpers wird so mit Nahrung und Sauerstoff versorgt. Das Herz ist aber noch viel mehr. Es ist auch ein Symbol. D a s Symbol der Liebe. Viele Menschen sind ausserdem überzeugt, dass dort unsere Seele und unsere Gefühle zu Hause sind. Was ist das Herz? Es gibt eben nicht nur eine Antwort. Es gibt eine biologische, eine medizinische, eine symbolische und auch – so würde ich das ausdrücken – eine spirituelle Antwort. Mein Herz bringt mich nicht nur physisch in Bewegung. Es kann mich auch spirituell in Bewegung bringen. Genau diese Bewegung finden wir in der Lehre Jesu. Er, der die Menschen immer wieder dazu aufgefordert hat, die Liebe in sich fliessen zu lassen und daraus zu handeln. Das menschliche Herz wird bei Jesus zu einem eigentlichen Gefäss des Göttlichen.

Vielleicht finden Sie die Zeit über Ihr Herz nachzudenken. Was ist es für Sie? Ich wünsche Ihnen wunderbare und erholsame Sommertage. Tage, die Ihr Herz beleben und an denen Sie die Zeit finden, auf Ihren Herzschlag zu hören.

Treff

PUNKT

Nr. 183 – Mai 2011 Editorial: «Das Herz zum Leben»

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Einladung und Traktanden Kirchgemeindeversammlung 4 Bestnoten für 40 Jahre Finanzkompetenz 6 Das ist unser neuer Gutsverwalter 8 Nina Hug und Walter Rey zum Abschied

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Erstkommunion 11 Familiengottesdienst 12 Orgelkonzert Augustinerkirche

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Kirchenzettel 14 Feierlicher Gottesdienst zum Passionssonntag 16 Gemeindereise nach England

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Kreativ, aktiv und karitativ

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Quiet City

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«Offenes Ohr in der Christuskirche» 22 Kontaktadressen / Pfarrämter

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Agenda 24 Herzliche Gratulation

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Gemeindespiegel 27 Schlusspunkt 28

Titelbild zur Reise- und Ferienzeit: Er war ein Riese und hiess Reprobus, der Verdammte. Auf seinem Reiseweg begegnete ihm ein Kind, das ihn anflehte es durch reissende Flussfluten zu tragen. Als sie das Ufer sicher erreichten, sagte das Kind: «Du hast den Sohn Gottes getragen, darum sollst du ab jetzt Christophorus heissen». Seither gilt St. Christophorus als Schutzpatron der Reisenden. Das Wandbild des Waltensburger Meisters an der ehemaligen Pfarrkirche Sogn Gion in Rhäzüns (GR) entstand in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts und gehört mit zum kantonalen Kulturgut von nationaler Bedeutung. (Bild Wikipedia) 3


Christkatholische Kirchgemeinde Zürich Die Stimmberechtigten der Kirchgemeinde Zürich werden eingeladen, an der ordentlichen

Kirchgemeindeversammlung

Christkatholische Kirchgemeinde Zürich Kirchgemeindeversammlung vom Dienstag, 21. Juni 2011, 19.15 Uhr

Traktanden 1. Begrüssung, Wahl der Stimmenzähler 2. Rechnung für das Jahr 2010

vom Dienstag, 21. Juni 2011

3. Budget für das Jahr 2012 4. Steuerfuss für das Jahr 2012

im Kirchgemeindehaus «zur Münz», Augustinerhof 8, 8001 Zürich, teilzunehmen. 18.15 – 19.15 Uhr: Die Kirchgemeinde lädt zu einem Imbiss ein (im grossen Saal)

5. Jahresbericht der Kirchgemeinde 6. Jahresbericht des Pfarramtes 7. Kredit CHF 440'000.– Sanierung Fassade Kirchgemeindehaus «zur Münz» 8. Spende 50'000.– für Studentenheim Bern 9. Ersatzwahl eines Kirchenpflegers (Rücktritt Jonny Roos) Vorschlag: Ernst Jäggi-Kummer 10. Verschiedenes

19.15 Uhr: Kirchgemeindeversammlung

Die Akten können auf Voranmeldung, Telefon 044 211 12 75, beim Sekretariat, Augsutinerhof 8, 8001 Zürich, vom 15. bis 21. Juni 2011 eingesehen werden.

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Stimmberechtigt sind alle im Kanton Zürich wohnhaften Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, die der christkatholischen Kirche angehören, das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und im Aktivbürgerrecht nicht eingestellt sind. Zürich, 9. Mai 2011 Der Präsident der Kirchgemeinde: Urs Stolz

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Jonny und Ursula Roos: Bestnoten für vierzig Jahre Finanzkompetenz Von Urs Stolz, Fotos: Annelies Studer Nach rund vierzig Jahren Finanzverwaltung für unsere Kirchgemeinde, tritt Jonny Roos von seinem Amt zurück. Im gleichen Atemzug ist auch seine Gattin, Ursula Roos zu erwähnen, die über die Jahre hinweg, als Ansprechpartnerin, Koordinatorin, Mitarbeiterin und Lenkerin auf der Finanzbühne sicht- und spürbar geworden ist. Keine Frage, die Fachkompetenz war auf vier Schultern verteilt. Jonny Roos hat die Finanzverwaltung zu einer Zeit übernommen, als noch keine elektronischen Hilfsmittel zur Verfügung standen, Arbeitsverträge per Handschlag erfolgten, die Abläufe weniger hektisch und die Zahl der Rechnungen und Zahlungen bedeutend kleiner war. Wegen einer plötzlichen Erkrankung des damaligen Verantwortlichen, ging es zuerst darum, Berge von Akten zu

Das Aufgabengebiet der Finanzverwaltung wurde regelmässig erweitert und vertieft und die Zahl der Geldbezüger aus der Kirchgemeinde nahm zu. Zu den Arbeitsverträgen gesellten sich Fragen und Ideen zur Altersvorsorge und der Anstellungsbedingungen, Darlehensverträge und in den letzten Jahren die Einführung der elektronischen Hilfsmittel im Finanzwesen aber auch in der Administration. Die zweijährlich stattfindenden Visitationen durch den Bezirksrat, gerieten zum eigentlichen Schaulaufen, das Rechnungswesen erhielt immer Bestnoten. Auch die Kontakte zum Steueramt verliefen immer ohne Dissonanzen.

Lieber Jonny, liebe Ursula, wir danken Euch für die grosse Treue, die vorzüglich geleistete Arbeit und die Zuverlässigkeit und Sorgfalt beim Umgang mit den Gemeindefinanzen. Wenn die Kirchgemeinde Zürich über vier Jahrzehnte hinweg nie von Finanzsorgen geplagt wurde, so liegt es weitgehend auch an eurem Weitblick, der Seriosität und dem Sachverstand.

Kurze Zwiesprache vor der Kirchgemeindeversammlung.

sortieren, die entstandenen Pendenzen abzubauen und eine zeitgemässe Rechnungsführung einzurichten. Ein Anfang, der Jonny die ungeteilte Anerkennung der Kirchenpflege einbrachte, verbunden mit der grossen Bitte, das neu angetretene Amt möglichst lange zu bekleiden. Eine Bitte, die er in die Tat umsetzte und seine Arbeitskraft für vier Jahrzehnte der Kirche zur Verfügung stellte. Erläuterungen zu der Jahresrechnung.

Ursula und Jonny Roos: Willkommene Sommeliers an der Cüpli-Bar beim traditionellen Herbstmärt des Frauenvereins Zürich Treff. 6

Über all den Jahren, haben wir Jonny und Ursula Roos als absolut zuverlässige, fachlich kompetente und menschlich unkomplizierte Finanzverantwortliche erlebt. Nie gab es Zweifel über den Finanzfluss, Abläufe, und die Berichterstattung wurde immer transparenter und professioneller, eine Entwicklung, die wir nur ihnen verdanken. Es gab nie eine verdeckte Zahlenakrobatik, sondern immer Klarheit und die vorgelegten Zahlen konnten jederzeit begründet und erklärt werden.

Über die Schulter geschaut: Ursula Roos mit Raymond Bisang, Vize-Präsident der Zürcher Kirchenpflege.

Euch beiden wünschen wir eine sorgenfreie Zukunft, gute Gesundheit und viel gemeinsame Zeit für persönliche Freuden.

«Gebt allen, was ihr ihnen schuldig seid: Steuern, wem ihr Steuern schuldet, Zoll, wem ihr Zoll schuldet, Respekt, wem ihr Respekt schuldet, Ehre, wem ihr Ehre schuldet. Bleibt niemandem etwas schuldig, ausser, dass ihr einander liebt. Denn wer den andern liebt, hat das Gesetz erfüllt.» Brief an die Römer, 13,7-8 7


Das ist unser neuer Gutsverwalter

Nina Hug und Walter Rey zum Abschied Von Niklaus Reinhart

Ich heisse Ernst Jäggi und wurde am 20. Dezember 1947 in Biel geboren. Pfr. Paul Richterich hat mich getauft und christkatholisch «ausgebildet». Mein Vater war Mitglied der christkatholischen Kirchenpflege und beruflich Werkzeugmacher für UhrenRohlinge, meine Mutter besorgte den Haushalt und hat in Heimarbeit für eine Uhrenmanufaktur Zifferblätter mit Radium bemalt.

Seit Urzeiten hatte in der Augustinersakristei einer das Sagen, ein Mann, der Sigrist. Er überdauerte in der Regel mehrere Pfarrer, die seinen Anordnungen Folge leisteten. Sepp Munari und Theo Frey, die ich noch kannte, waren dabei keine Diktatoren, nein, beide hatten viel Gemüt und Witz, aber Ordnung musste schliesslich sein, bei so vielen geistlichen Herren, die allsonntäglich zum Dienst antraten.

In der Stadt Biel habe ich meine Jugendzeit als Einzelkind erleben dürfen, war eifriger Pfadfinder, besuchte den Affenkasten (Progymnasium) und die Handelsschule. Im Militär war ich Quartiermeister, zuletzt in einer Territorialregion im Kanton Zürich. Mit meiner Frau, Elisabeth Kummer, bin ich seit 1972 verheirat und seit da in Regensberg wohnhaft. Pfarrer Rolf Reimann hat uns in der Kapelle Magglingen, oberhalb von Biel, ökumenisch getraut. Inzwischen sind wir bereits zweifache Grosseltern der Kinder von Tochter Christine. Unsere Tochter Regula ist unverheiratet - doch in festen Händen. Nach 25 Jahren Tätigkeit als Gemeindeschreiber in Regensberg habe ich mich im Mai 2010 für einen vorzeitigen Ruhestand entschieden. Zuvor war ich 13 Jahre lang als Leiter der Finanzabteilung in der Bauer Holding AG (Zürich und Rümlang) und zwei Jahre am Spital Neumünster tätig. Meine Frau Elisabeth leitet seit über 35 Jahren ein kleines Heim für Gehörlose in Regensberg und wird Anfang 2012 auch den Ruhestand geniessen dürfen. 8

Regelmässig besuche ich mit meiner Frau klassische Konzerte in der Region und in der Tonhalle Zürich, höre gerne Jazz (früher habe ich Banjo in einer Schulband gespielt), wandere und bin «Hundefan». Leider starb letzthin unsere Labradorhündin Doda. «Hundelos» sind wir leider auch sportlich etwas träger geworden. Nun freue ich mich auf die Aufgabe, ab Mitte Jahr als Gutsverwalter der Christkatholischen Kirchgemeinde Zürich tätig zu sein. Besten Dank an Ursula und Jonny Roos für die äusserst gründliche Einführung in die umfangreiche Tätigkeit.

Vor zehn Jahren indessen fand ein Paradigmenwechsel statt. Der Sonntag war nicht mehr für alle selbstverständlich der Kirchtag. Zudem hatten die Frauen in allen Bereichen kirchlichen Lebens ihr verbürgtes Recht auf Gleichberechtigung und damit auch auf Gleichverpflichtung wahrgenommen und ausgebaut. Nach Theo Frey, dem letzten Solisten im Amt, begann daher die Neuzeit. Mit einem vierköpfigen Team. Warum auch nicht, dachten sich die Damen und Herren. Wir können es versuchen. Für uns selbst und miteinander. So traten Nina Hug, Marianna Schmitt, Robert Lorgé und Walter Rey an. Zur Freude der Gemeinde und des Pfarramts, das mittlerweile auch nicht mehr nur aus Männern besteht. Robert Lorgé schied, aus Wohnsitzgründen, als erster aus dem Team aus und wurde durch Angelika Führer ersetzt, damit das Quartett wieder vollständig war. Und nun denken auch Nina Hug und Walter Rey ans Aufgeben. Das ist schade, wenn auch durchaus verständlich. Wir werden ja alle nicht jünger. Vieles braucht mehr Zeit, als früher. Zudem ist einiges

Abschied vom Dream-Team Nina Hug und Walter Rey

dazugekommen, das vor zehn Jahren noch in keinem Pflichtenheft stand. Nun brauchte ein neues Team ein neues Statut. Nina Hug hat das an die Hand genommen. Des Umgangs mit dem Computer kundig, hat sie sehr bald eine umfangreiche Auflistung aller kirchlichen Veranstaltungen und der damit verbundenen notwendigen Vorkehrungen in die Tasten geklimpert. Was muss am Sonntag bereitstehen, wenn der/die Geistliche eintrifft. Welche Besonderheiten sind an Feiertagen zu beachten, etwa am Karfreitag, in der Osternacht oder in der Mitternachtsmesse. Welche Gewänder gehören wem und müssen jeweils aus dem Schrank geholt werden, wann 9


muss wie lange geläutet werden? Was ist bei Taufen, Trauungen, Abdankungen, was allenfalls bei Fremdgottesdiensten, vorzubereiten, und was steht bei den Sternschnuppen an? So entstand ein Katalog, der ein ständiges Update erfuhr, je nach neuen Gegebenheiten. Ferner sind bei einem mittleren Unternehmen wie der Zürcher Gemeinde immer wieder Mitarbeiterlisten zu erstellen. Wer hat wann anzutreten? Unter Berücksichtigung anderer Verpflichtungen, etwa des Lektoren- und des Chorsängerdienstes. Da kam Walter Reys Organisationstalent zum Spielen. Aus allen möglichen Dienstplänen tüftelte er die besten Lösungen heraus. Und wenn er gefordert war, war er ohne Wenn und Aber auf dem Posten, meistens schon Stunden vor dem eigentlichen Anlass. Manchmal fürchtete man wirklich, seine Frau Ruth müsse sich am heimischen Herd mit einer Fotografie des Gatten begnügen. Die Sigristencrew ist zwar durchaus kein hierarchisch strukturiertes Gremium, alle tun ihren Dienst ohne Fehl und Tadel und in gegenseitiger Absprache, aber wenn einem, schon von seiner raumgreifenden Erscheinung her, die Stellung eines Chefs zukommen sollte, dann denkt man am ehesten an den Walti. Pflichtbewusstsein und Herzlichkeit sind eine Etikette, die alle Sigristinnen und Sigristen im Augustiner auszeichnet. Gerade der Schreibende, umständehalber zum Gast geworden, taucht jeweils in der Sakristei in wohltuende Vertrautheit und Wärme ein. Walti hat stets einen markigen Scherz auf den Lippen, Nina umsorgt den Eintreffenden und schaut dafür, dass er in den Gewändern eine präsentable Gattung macht. Und dies 10

sowohl im Augustiner, wie auch im Ris. Wobei immer der obligate Dienstbecher bereitsteht, ein Schluck Wein, der Stimme und Gemüt geschmeidig macht. Dafür, und für vieles mehr, dessen Erwähnung den Rahmen dieses Textes sprengen würde, danke ich – und dabei spreche ich zweifellos auch für die Kolleginnen und Kollegen, für die Kirchenpflege und die gesamte Gemeinde – ganz herzlich. Und ich wünsche den Scheidenden für weitere Jahre alles Gute.

Gebet um Humor

Erstkommunion mit leuchtendem Symbol Von Doris Zimmermann, Fotos: Sonja Frei Im Berghüsli in Heiligenschwendi fand vom 25. bis 27. März die Vorbereitung zur Erstkommunion statt. Wer dabei war, weiss, wie viel wir gearbeitet haben: Bibellesen, uns mit Karfreitag und Ostern auseinander gesetzt und Jesu Kreuzweg und Auferstehung in Form von Symbolen ausgelegt, Tanzen, mit viel Freude in drei Gruppen Entwürfe gezeichnet, um die diesjährigen Osterkerzen zu verzieren. Eine für jede unserer drei Kirchen. Die Motive aus Wachs sind Symbole zum

Thema «Kommunion heisst Freude und Glück». Die freie Zeit kam nicht zu kurz und auch die Verpflegung war wunderbar. Wir waren uns alle einig: So ein Lager sollte eine ganze Woche lang dauern. Ein grosses Dankeschön an die Kirchgemeinde Zürich, die das Lager ermöglichte, die Frauenvereine Zürich/Treff und Zürich-Oerlikon für die finanzielle Unterstützung, an die beiden Köchinnen Sonja und Bianca und an René, der sich an Stelle des erkrankten Pfr. Lars Simpson ganz spontan zur Mithilfe angeboten hat.

Schenk mir eine gute Verdauung, Herr, und auch etwas zum Verdauen. Schenke mir Gesundheit des Leibes mit dem nötigen Sinn dafür, ihn möglichst gut zu erhalten. Schenke mir eine heilige Seele, Herr, die das im Auge behält, was gut ist und rein, damit sie im Augenblick der Sünde nicht erschrecke, sondern das Mittel finde, die Dinge wieder in Ordnung zu bringen. Schenke mir eine Seele, der die Langeweile fremd ist, die kein Murren kennt und kein Seufzen und Klagen, und lass nicht zu, dass ich mir allzuviel Sorgen mache um dieses sich breit machende Etwas, das sich “Ich” nennt. Herr, schenke mir Sinn für Humor, gib mir die Gnade, einen Scherz zu verstehen, damit ich ein wenig Glück kenne im Leben und anderen davon mitteile. Gebet von Thomas Morus (1478-1535) aus unserem Gebet- und Gesangbuch.

Pfarrer Frank Bangerter, Diakonin Doris Zimmermann mit den Jugendlichen, die die erste Kommunion empfangen haben (v.l.): Anna Lea Kobelt, Veronika Kamber, Lilian Fraefel, Cristian Hug, Severin Frei, (hinten) Flurin Jenny, Vikarin Ulrike Henkenmeier, (vorne) Tim Schöpflin, Nicolas Schneebeli, Leeroy Zimmermann, Noah Bartholet, Jeremy Nehmer 11


Familiengottesdienst

Das besondere Konzert: Tête-à-Tête mit aussergewöhnlichen Orgelwerken

Von Jugendlichen während des ErstkommunionLagers gestaltet: Die Osterkerzen für unsere Kirchen

Wir laden alle Gemeindemitglieder, besonders Kinder, Jugendliche und ihre Eltern, zu einem Familiengottesdienst ein

am Sonntag, 3. Juli, um 10.30 Uhr, in die Christuskirche Zürich-Oerlikon

Die Christkatholische Kirchgemeinde Zürich lädt Sie zu einem Konzert der besonderen Art ein: Das Tastenduo «Tête-à-Tête» mit den Organisten Frédéric Champion und Merit Eichhorn präsentiert eigene Bearbeitungen berühmter Orchesterwerke. Ausgewählte Kompositionen von Maurice Ravel und Igor Strawinsky zeigen sich in neuem Gewand – als schillernde Orgelwerke, die die Subtilitäten des Orchesters wiedergeben. Ein musikalisch spannender Abend erwartet Sie am

unter Mitwirkung des Kirchenchores

Freitag, 16.September, um 18.30 Uhr in der Augustinerkirche zu den

Anschliessend gemeinsames Grillieren. Bitte Grillgut und Essen selbst mitbringen. Getränke stehen zur Verfügung.

«Danses symphoniques» mit dem Duo «Tête-à-Tête»

Wir freuen uns! Pfr. Frank Bangerter, Pfr. Lars Simpson und das Unterrichtsteam 12

Haben Sie den berühmten Boléro von Maurice Ravel schon mal in einer Version für vier Hände, vier Füsse und Perkussion gehört? Können Sie sich vorstellen, wie Orchestermusik auf der Orgel klingt? Haben Sie Lust auf ein wirklich aussergewöhnliches Orgelkonzert?

Konzert mit Orgel, vierhändig und vierfüssig und Perkussion mit Werken von Igor Strawinsky und Maurice Ravel Eintritt frei - Kollekte

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MO 1. 10.00 1. August-Feier, Pfr. Simpson, Pfr. Suter SO 7. 10.00 Eucharistiefeier, Pfr. Simpson SO 14. 10.00 Eucharistiefeier, Bischof em. Gerny SO 21. 10.00 Eucharistiefeier, Pfr. em. Reinhart, Vkn. Handschuh SO 28. 10.00 Eucharistiefeier, Pfr. Simpson, Vkn. Henkenmeier, Kirchenchor SO 4. 10.00 Eucharistiefeier, Pfr. em. Reinhart SO 11. 10.00 Pfingsten, Eucharistiefeier, Pfr. Simpson, Vkn. Henkenmeier SO 18. 10.00 Bettag, Eucharistiefeier, Pfr. Simpson, Vkn. Handschuh, Kirchenchor SO 25. 10.00 Eucharistiefeier, Pfr. em. Reinhart

September

10.00 Eucharistiefeier, Pfr. em. Reinhart 10.00 Diakonaler Gottesdienst, Vkn. Handschuh 10.00 Diakonaler Gottesdienst, Vkn. Henkenmeier 10.00 Eucharistiefeier, Pfr. Bangerter 10.00 Eucharistiefeier, Pfr. Simpson

9.30 Eucharistiefeier, Pfr. Simpson 9.30 Diakonaler Gottesdienst, Dkn. Zimmermann 9.30 Bettag, Eucharistiefeier, Pfr. Bangerter 9.30 Eucharistiefeier, Pfr. Simpson

ST. MICHAELSKAPELLE WINTERTHUR

Juli

August

3. 10. 17. 24. 31.

SO 4. SO 11. SO 18. SO 26.

SO 3. 10.00 Eucharistiefeier, Pfr. Bühler SO 17. 10.00 Diakonaler Gottesdienst, Dkn. Zimmermann SO 31. 10.00 Laien-Gottesdienst, Othmar Imhof

August

Juli

SO SO SO SO SO

September

Augustinerkirche Zürich-Stadt

CHRISTUSkirche Zürich-Oerlikon

SO 7. 10.00 Eucharistiefeier, Pfr. em. Führer SO 21. 9.30 Spital - Gottesdienst, Dkn. Zimmermann

Sept.

Kirchenzettel Juli – September 2011

SO 4. 10.00 Eucharistiefeier, Pfr. Bangerter SO 18. 9.15 Bettag, Eucharistiefeier, Pfr. em. Führer

Aktuelle Daten finden Sie immer auf www.christkath-zuerich.ch

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Juli

SA

Aug.

SO 7. 9.30 Eucharistiefeier, Pfr. Bangerter, Vkn. Henkenmeier, Kirchenchor SO 14. 9.30 Diakonaler Gottesdienst, Dkn. Zimmermann SA 20. 17.00 Krankensalbung, Pfr. Bangerter, Dkn. Zimmermann SO 21. 9.30 Eucharistiefeier, Pfr. em. Führer SO 28. 9.30 Eucharistiefeier, Pfr. Bangerter, Vkn. Handschuh

Gottesdienste im Tessin

Im August finden keine Gottesdienste statt.

Sept.

Juli

SO 3. 10.30 Familiengottesdienst, Eucharistiefeier, Pfr. Bangerter, Pfr. Simpson, Unterrichtsteam, Kirchenchor SO 10. 9.30 Diakonaler Gottesdienst, Dkn. Zimmermann SO 17. 9.30 Eucharistiefeier, Pfr. Simpson SO 24. 9.30 Diakonaler Gottesdienst, Vkn. Handschuh SO 31. 9.30 Eucharistiefeier, Pfr. Bangerter

August

CHRISTUSkirche Zürich-Oerlikon

SA 3. 17.30 S. Messa, Priesterin Dellagiacoma (A) SO 18. 17.00 Culto ecumenica, festa di ringraziamento (ökumenischer Gottesdienst, Dank-, Buss- und Bettag)

2. 17.30 S. Messa, Priesterin Dellagiacoma (A)

(A) = Anglikanische Kirche Lugano (B) = Chiesa S. Maria della Natività, Losone 15


Gemeindereise nach England Von Helena Egli-Broz Eine muntere Gruppe von über 30 Personen verbrachte vom 30. April bis 8. Mai 2011 eine spannende und bereichernde Woche in Nordengland. Von Küste zu Küste ging es – von York über Lancaster nach Liverpool – bei untypisch englischem, weil sonnigem Wetter. Am Samstag begrüssten die Reiseleiter, Pfarrer Lars Simpson (Organisation, Programm), Pfarrer em. Christoph Führer (Vorträge) und Vikarin Ulrike Henkenmeier (Organisation, Andachten), 34 Personen von 7 - 87 Jahren beim Gruppen-Check-in des Flughafens Kloten. Bei der Landung in Manchester machten wir das erste Mal Bekanntschaft mit dem heftigen Wind, der uns den meisten Teil der Reise begleiten sollte. Dann ging es per Car Richtung York. Unterwegs gab uns Pfarrer Lars Simpson erste Informationen zur Reise. Er machte dies souverän und ruhig, wie er auch während der ganzen Reise die Organisation perfekt im Griff hatte und dennoch Freiraum gab. Der Sonntag begann mit der Teilnahme am Hauptgottesdienst im York Minster (Kathedrale), der grössten gotischen Kirche nördlich der Alpen, bei dem unsere Gruppe namentlich willkommen geheissen und zum anschliessenden Kirchenkaffee eingeladen wurde. Am Nachmittag wurden uns auf einem geführten Stadtrundgang die schönsten Winkel der mittelalterlichen Stadt gezeigt. Danach bestand die Gelegenheit, am traditionellen Evensong (gesungene Abendandacht) teilzunehmen, was rege benutzt wurde. Der Gesang des Chors und das feierliche Zeremoniell be16

eindruckten sehr. Den Abschluss des Tages bildete der erste von fünf Vorträgen von Christoph Führer. Es war sehr interessant, wie Christoph Führer uns im Laufe der Woche die Englische Kirchengeschichte durch Porträts aus 13. Jahrhunderten näher gebracht hat. Am Montag ging es nach Castle Howard. Individuell haben wir die imposanten Innenräume des barocken Landschlosses besichtigt, flanierten in den ausgedehnten Parkanlagen, haben am See Kaffee und Kuchen genossen oder den Abenteuerspielplatz erkundet. Letzteres nahm unser jüngster Reiseteilnehmer, Julian Simpson, gerne wahr. Dann ging es an die Ostküste nach Scarborough, wo wir in einem typischen Fischrestaurant das Abendessen genossen. Der Dienstag führte uns zu den imposanten Ruinen von Fountains Abbey, der grössten Abteiruine Englands und UnescoWeltkulturerbe. Die guten Ausführungen des englischsprachigen Führers wurden von Ulrike Henkenmeier meisterhaft übersetzt. Danach konnten wir nach Wunsch noch ausführlich die Ausstattungen jeder englischen Sehenswürdigkeit nutzen – TeaShop, Gift-Shop (Souvenirs) und PlantShop (Pflanzen-Verkauf).

stärkten wird uns bei Sandwiches und feinen Scones, bevor es weiterging nach Skipton (Besichtigung der Burg). Kurz nach der Ankunft im Hotel in Lancaster ging es gleich wieder los, zum Abendessen in ein indisches Restaurant. Am Donnerstagvormittag bestand beim Gottesdienst und anschliessendem Kirchenkaffee die Gelegenheit zum Kontakt mit Gemeindemitgliedern der anglikanischen Kirche St. Paul’s Scotforth, wo Lars Simpson während vier Jahren als Vikar und Pfarrer gewirkt hatte. Der Gottesdienst wurde vom deutschstämmigen Vikar der Gemeinde, unter Mitwirkung von Lars Simpson und Ulrike Henkenmeier, zweisprachig und sehr lebendig gestaltet. Am Nachmittag machten wir einen Ausflug an die Küste, um dem Wahlspruch der Reise – von Küste zu Küste – gerecht zu werden, wo auch das Gruppenbild entstand, bei einer kleinen Kapelle auf der Klippe. Am Freitag ging es weiter zu unserem letzten Reiseziel – Liverpool. Gleich nach der Ankunft besichtigten wir die Anglikanische Kathedrale, die grösste Grossbritanniens, und die fünftgrösste der Welt, die beim Eintreten durch ihre Grösse beeindruckt. Der Architekt Giles Gilbert Scott war erst 22 Jahre alt, als er im Jahre 1903 die Pläne

entwarf. Über die teils säkulare Nutzung mit Gift-Shop und Restaurant direkt im Kirchenraum, kann man geteilter Meinung sein. Danach besichtigten wir die röm.kath. Kathedrale. Der moderne runde Bau aus den 1960er-Jahren gefällt durch seine Farbigkeit und Vielfältigkeit, die dennoch eine Einheit bilden. Der Samstagvormittag wurde individuell in den Albert Docks, beim Besuch eines der Museen (Beatles, Schifffahrt, Kunst) verbracht. Danach ging es nach Speke Hall, einem Landsitz im Fachwerkstil aus der Tudorzeit, gelegen in einer gepflegten Gartenanlage. Das letzte Abendessen nahmen wir in den Philharmonic Dining Rooms ein, einem im Art-déco-Stil gestalteten Pubs. Die gute Stimmung in der Gruppe zeigte sich auch hier in angeregten Gesprächen an den Tischen. Das Organisationstalent von Lars Simpson und Ulrike Henkenmeier war nochmals am Sonntag am Flughafen von Manchester gefragt, wo es keinen Gruppen-Check-in gibt und man durch ein Labyrinth von Gängen zum Check-in gelangen muss. Die disziplinierte Gruppe meisterte aber auch das und am Flugzeug-Einstieg konnten 34 Personen abgezählt werden, die danach glücklich und zufrieden in Zürich landeten.

Am Mittwoch hiess es Abschied nehmen von York. Die Fahrt nach Westen führte durch schöne Landschaften ins Herz der Yorshire Dales nach Bolton Abbey. Ein Teil der Ruine des ehemaligen Augustiner Chorherrenstiftes aus dem 13. Jahrhundert wird als Pfarrkirche benutzt, in der wir einen Gottesdienst halten konnten. Danach 17


Feierlicher Gottesdienst zum Passionssonntag

Christkatholischer Frauenverein Zürich/ Treff: Kreativ, aktiv und karitativ

Fotos: Annelies Studer

Von Lotti Stämpfli, Präsidentin Frauenverein Zürich/Treff, Fotos: Annelies Studer

Anlässlich des Internationalen Treffens der Bischöfe und Synodalvertretung der Utrechter Union am 9./10. April, durfte die Kirchgemeinde Zürich auch Dr. Joris Vercammen, Erzbischof von Utrecht, willkommen heissen.

Vereinsjahr 1. März 2010 bis 28. Februar 2011 Wir sind 130 Jahre alt und ich freue mich, im Jubiläumsjahr über Spannendes und Interessantes zu berichten.

Zelebrierte den Gottesdienst am Passionssontag: Bischof Dr. Harald Rein.

Immer gut besucht ist das abwechslungsreiche Kreistanzen mit Christine Wieland.

Hielt die sonntägliche Gastpredigt: Dr. Joris Vercammen, Erzbischof von Utrecht.

Elisabethenkantorei unter der Leitung von Andreas Meier 18

Unser Hauptanlass 2010 war wiederum der Herbstmärt, der alle zwei Jahre stattfindet. Viele Damen und Herren halfen mit, den Tag zu einem gemütlichen Treffpunkt zu gestalten. Die Frauen aus Winterthur offerierten den gut besuchten «Zmorge» und lockten mit einer vielfältigen Auswahl zu Kaffee und Kuchen. Beliebt ist auch der Flohmarkt.

Friedensgruss für alle.

Ausser in den Monaten Juli und August treffen wir uns regelmässig am ersten Dienstag im Monat. An diesen kreativen Nachmitta-

Auszug aus der Augustinerkirche auch mit Bischof John Ekemezie Okoro aus Österreich (2.v.l.)

Gut besuchte Generalversammlung

gen in der Herzogstube entstehen schönste Handarbeiten und Tischdekorationen für die Seniorenweihnacht. Unsere Damen arbeiten auch zu Hause. Ihnen gehört ein grosses Dankeschön! Am 30. März färbten wir wiederum 250 Eier für die Osternacht. Die jüngste Teilnehmerin war neun, die älteste neunzig Jahre alt. Die Delegiertenversammlung des Verbandes Christkatholischer Frauen am 25. April in Wettingen wurde von Elvira Besomi, Trudy Gschwind, Christa Munari und mir besucht. Nochmals suchten wir Ideen und Lösungen zum Thema: «Frauenvereine – wie weiter?». Am 6. Mai besuchten wir die City Synagoge. Erstmals wurde dieser Treff im Internet der Zürcher Frauenzentrale ausgeschrieben. Es meldeten sich ca. 15 Personen an, es kamen 45!

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Unser Ausflug führte uns per Car am 23. Juni nach Büren an der Aare.

Quiet City

Die Jahresversammlung des Verbands Christkatholischer Frauen (VCF) am 28. August fand in Luzern statt. Dabei waren Elisabeth Föhn Pfenning, Trudy Gschwind und ich.

Frühabendmusik in der Augustinerkirche Zürich

Vom 9. – 13. August tagte der Internationale Altkatholikenkongress bei uns in Zürich, wobei auch Mitglieder unseres Frauenvereins im Organisationskomitee aktiv mitwirkten.

Konzerte am 1. Juli und 26. August

Am 2. November packten wir 92 Weihnachtsgeschenke in von uns genähte Stoffsäckli für den Versand nach Rumänien ein. Für den Kauf von Lebensmitteln überwiesen wir 150 Franken.

Freitag, 1. Juli, um 18.30 Uhr – Musik für Trompete, Streicher, Harfe und Orgel An diesem Tag treten Roland Doldt und André Briel mit der Velia Roth: Schwungvoll und immer elegant

Am 25. November kranzten und steckten wir im Gemeindesaal der Elisabethenkirche unsere eigenen Adventskreationen, dies letztmals mit der Unterstützung von Margrit Neef. An der Christbaumfeier erhielten die Unterrichtskinder einen Geschenkgutschein von «ex libris». Die Kleinen ein Überraschungspäckli. An der Seniorenweihnacht wurde Kinderchorleiter Martin Steinacher durch Pino Gasparini vertreten.

und Velia Roth. Luce Katz und Velia Roth übernahmen unsere Weihnachtsgrüsse. Ein grosses Dankeschön an die Damen. Ein Dank auch an Annelies Studer. Sie überrascht uns immer wieder mit fantasievollen Einladungen zu unseren Anlässen. Die Gottesdienste von Frauen gestaltet fanden am 11. April und 14. November in der Augustinerkirche statt, im November auch abends in der St. Michaelskapelle in Winterthur. Mitgliederbestand per 28. Februar 2011: 131 / Vorjahr: 129

Der Verkauf unserer Handarbeiten an der Christbaumfeier und Seniorenweihnacht ist weiterhin beliebt. Die Einnahme in unsere Spendenkasse betrug 588 Franken zu Gunsten wohltätiger Zwecke.

Herzlichen Dank allen, die uns mit ihrer spirituellen und materiellen Unterstützung ein gutes Jahr ermöglicht haben.

Für die Geburtstagsgratulationen und Besuche zeichnen Elisabeth Föhn Pfenning, Trudy Gschwind, Bernadette Pfister

Aktuelle Informationen zu unserem Programm erhalten Sie auch unter www.christkath-zuerich.ch

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bisher grössten Formation auf: Mit einem Streich-Quartett der Musikhochschule Basel sowie einer Harfe und einem Kontrabass. Mit abwechslungsreichem Programm von Alessandro Scarlatti über Henry Purcell, J. J. Quantz, Peter J. Tschaikowsky bis hin zum finalen Präludium von A. F. Goedicke.

Freitag, 26. August, um 18.30 Uhr – Musik für Horn, Trompete/Flügelhorn und Orgel An diesem Tag gesellt sich zu den beiden Organisatoren die junge Hornistin Jennifer Aynilian (u.a. Hornistin im Musikkollegium Winterthur). Die Weltenbürgerin aus Armenien und den USA bietet ein vielseitiges Programm: Nebst barocken Komponisten werden Alan Hovhaness (Armenien/USA) und Eric Ewazen (USA) ihren Platz finden.

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Montag 1. August 10.00 bis 10.45 Uhr Augustinerkirche

KONTAKTADRESSEN PFARRÄMTER

1. August-Feier

www.christkath-zuerich.ch

Wort – Musik – Gebet zum Bundesfeiertag Liturgie: Pfr Lars Simpson Gastpredigt: Dr. Adrian Suter Thema: «rot – weiss» Mitwirkung: «Echo vom Zürihorn», Alphorntrio

Sekretariat Kirchgemeinde Augustinerhof 8 · 8001 Zürich Rita Hauser Tel. 044 211 12 75 · Fax 044 211 12 72 sekretariat@christkath-zuerich.ch Pfarrteam: Pfr. Lars Simpson Augustinerhof 8 · 8001 Zürich lars.simpson@christkath-zuerich.ch Tel. 044 211 12 76 · Fax 044 211 12 72 Pfr. Frank Bangerter Augustinerhof 8 · 8001 Zürich frank.bangerter@christkath-zuerich.ch Tel. 044 212 40 83 · Fax 044 211 12 72 Diakonin Doris Zimmermann Bankstrasse 10 · 8610 Uster doris.zimmermann@christkath-zuerich.ch Tel. 044 940 62 63 · Fax 044 940 73 77 Vikarin Melanie Handschuh Augustinerhof 8 · 8001 Zürich melanie.handschuh@christkath-zuerich.ch Tel. 044 212 40 73 · Fax 044 211 12 72 Vikarin Ulrike Henkenmeier Augustinerhof 8 · 8001 Zürich ulrike.henkenmeier@christkath-zuerich.ch Tel. 079 962 22 71 · Fax 044 211 12 72 Prn. Marlies Dellagiacoma Grossweidstrasse 2 · 6010 Kriens marlies.dellagiacoma@christkath-zuerich.ch Tel./Fax 041 310 56 01

«Offenes Ohr in der Christuskirche» Jeden 2. Mittwoch des Monats von 14.00 - 16.00 Uhr steht Ihnen Pfr. Frank Bangerter für ein persönliches Gespräch in der Christuskirche Zürich-Oerlikon zur Verfügung. Er hat für Sie ein «Offenes Ohr» und freut sich auf eine Begegnung mit Ihnen! Sie sind herzlich willkommen! Gerne dürfen Sie jederzeit Pfr. Frank Bangerter unter der Telefon: 044 212 40 83 kontaktieren, um einen individuellen Gesprächstermin zu vereinbaren. 22

Spitalseelsorge: Monique Henrich Feldgüetliweg 10 · 8706 Feldmeilen monique.henrich@christkath-zuerich.ch Tel. 043 344 80 72 In dringenden Fällen P: 044 793 27 30 Flughafenseelsorge: Oekumenisches Flughafenpfarramt Christian Buschan 8060 Zürich-Flughafen christian.buschan@christkath-zuerich.ch Tel. 043 816 57 57 Mobile 076 390 57 56 Seniorenarbeit: Gabriele Loch (Katechetin) Nauengasse 41d · 8427 Rorbas gabriele.loch@christkath-zuerich.ch Tel. 044 865 55 32 Pfr. Frank Bangerter

siehe oben

Jugendbetreuer: Oliver Wartenweiler Neubruchstrasse 1 · 8406 Winterthur oliver.wartenweiler@christkath-zuerich.ch Tel. 079 432 49 68

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AGENDA

HERZLICHE GRATULATION Vom 1. Juli bis 30. September 2011

Juli 5. FV Zürich/Treff: Kreativer Nachmittag 13. FV Zürich-Oerlikon: Monatszusammenkunft

Kirchenchor

Zum 18. Geburtstag

Zum 75. Geburtstag

16.07. Eleonora Sprenger

02.07. Arnold Erb

25.07. Robyn Marcocci

07.07. Ruth Niederhauser 12.07. Bruno Chiappolini

3. Familiengottesdienst, Christuskirche

15.07. Irene Klara Nell 17.07. Liselotte Frochaux

August 10. FV Zürich-Oerlikon: Monatszusammenkunft 30. Kirchenpflege

Kirchenchor 7. Patrozinium, Verklärung Christi, Christuskirche 28. P atrozinium, Hl. Augustinus, Augustinerkirche

September 1. FV Zürich/Treff: Kreistanzen 5. FV Zürich/Treff: Kreativer Nachmittag 8. Forum 60+ 13. Seniorennachmittag 14. FV Zürich-Oerlikon: Gemeinsames Mittagessen 27. Kirchenpflege

Kirchenchor 7. Bettag, Augustinerkirche

Aktuelle Daten finden Sie auf www.christkath-zuerich.ch

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Zum 65. Geburtstag

17.08. Charlotte Huster

14.07. René Otter

07.09. Edwin Sulzer

14.07. Alex Spielmann

27.09. Johann Blatter

20.07 Margrit Killer 21.07. Franziska Sumpf 12.08. Eva Rüedi 02.09. Reto Brun

Zum 80. Geburtstag

05.09. Doris Zimmermann

04.07. Luigia Lehmann-Testi

14.09. Brigitte Schenker

25.07. Bruno Meier 26.08. Alfred Thoma 09.09. Luise Bernhard

Zum 70. Geburtstag 17.08. Helene Zwygart 18.08. Gertrud Riette

Zum 85. Geburtstag

31.08. Margrit Müller Blum

04.09. Denise Baer

30.09. Werner Schneider

20.09. Alexander Schnurrenberger

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Vom 1. Juli bis 30. September 2011

Zum 90.Geburtstag

Zum 95. Geburtstag

13.07. Marta Käppeli

01.08. Helene Ramel 14.08. Gertrud Wietlisbach

Zum 92. Geburtstag 17.07. Heinrich Erb

Zum 97. Geburtstag

03.08. Albert Sidler

20.07. Tina Gruber-von Arx

28.09. Emilie Gianora

GEMEINDESPIEGEL GEMEINDESPIEGEL LEGEIPSEDNIEMEG GEMEINDESPIEGEL

HERZLICHE GRATULATION

IN DIE GEMEINSCHAFT DER KIRCHE AUFGENOMMEN Cristian Edilson Hug, Sohn von Gabriela Hug, wurde am 23. April in der Augustinerkirche getauft; Yul Winston Bickel, Sohn von Tabea Lerch Bickel und Thomas Bickel, wurde am 15. Mai in der Augustinerkircher getauft; David Leo Schatzmann, Sohn von Deborah Bailey Schatzmann und Markus Schatzmann-Bailey, wurde am 29. Mai in der St. Peter und Paul-Kirche in Bern getauft.

WIR GEDENKEN UNSERER VERSTORBENEN Elisabeth Schneeberger, 86 Jahre, Winterthur; Justine Kramer, 86 Jahre, Schlieren; Erich Weiss, 79 Jahre, Zürich; Anna Fischer, 87 Jahre, Rümlang; Gerhard Heinz, 82 Jahre, Dietikon; Walter Zehnder, 86 Jahre, Zürich; Heinz Jetzer, 73 Jahre, Uster.

Zum 93. Geburtstag 24.07. Anna Scheuermeier

HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER GEMEINDE Sara Antonini, Affoltern am Albis; Roger Bianchi, Wetzikon; Marlène Consonni, Winterthur; Florentina Gojani, Winterthur; Ralph Haller, Adliswil; Dominik Moor, Winterthur; Renate und Svenja Motsch, Wald; Lucia Nizzola, Urdorf; Giada Petralia, Winterthur; Samuel Roniger, Kloten; Marion Walliser, Horgen.

IMPRESSUM Der TREFFPUNKT erscheint viermal jährlich und wird gratis an alle christkatholischen Haushalte im Kanton Zürich abgegeben. Herausgeberin: Christkatholische Kirchgemeinde Zürich. Nächster Redaktionsschluss:

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Verantwortliche Redaktoren: Monique Henrich, Rolando Henrich, Lars Simpson, Frank Bangerter, Heidi Briel und Beat Sutter. Mitarbeit: Rita Hauser Redaktion: Pressebüro Henrich Postfach 137, 8706 Feldmeilen eMail: pressebuero@bluewin.ch

KOLLEKTEN Juli/August Meile Stei (Rehabilitationszentrum für Suchtkranke junge Menschen) September Diasporasammlung

Gestaltung, Druckvorstufe: Beat Sutter, 8053 Zürich-Witikon. Druck: Schneider Druck AG, 8032 Zürich.

Aktuelles finden Sie immer auf www.christkath-zuerich.ch

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Der Schäfer und das Wetter Ein Wanderer: «Wie wird das Wetter heute?» Der Schäfer: «So, wie ich es gerne habe.» Ein Wanderer: «Woher wisst Ihr, dass das Wetter so sein wird, wie Ihr es liebt?» Der Schäfer:

«Ich habe die Erfahrung gemacht, mein Freund, dass ich nicht immer das bekommen kann, was ich gerne möchte. Also habe ich gelernt, immer das zu mögen, was ich bekomme. Deshalb bin ich ganz sicher: das Wetter wird heute so sein, wie ich es mag.»

Antony de Mello, geboren 1931, Bombay, Indien, war Jesuitenpriester und spiritueller Lehrer.

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Treffpunkt Nr. 183 Sommer 2011