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Wie das Morgen im Heute beginnt:

ein Format fßr Visionäre


POETRY IN BUSINESSTM 

by TalkShop.cc

Wie das Morgen im Heute beginnt: ein Format für Visionäre

Nobody expects you To be human anymore, A feeler does not have a place On the platform of success. This is the future. This is now. — Lovelyn Andrade aus Robo-Boss

Grafisches Konzept: Fabian Dembski Layout und Satz: Gerlinde Gröll

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Foto © Markus Spiske

Alle Rechte vorbehalten. © Christina Merl 2018

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INHALT Vorwort  .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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TalkShop.cc Kompetenz   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Poetry in Business™ Anwendungsfelder   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Poetry in Business™ Innovationsprozesse mit Communities of Practice: das iterativ-kreative Vorgehen auf einen Blick   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Poetry in Business™ Methoden-Setup  .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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– Lab21  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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– 2CGTM Content und Context Methode  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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– Communities of Practice – Kompetenzgruppen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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– Typischer Lebenszylus einer Community of Practice (CoP)  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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– Methoden-Setup: Interventionshypothesen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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– Nutzen und Vorteile des Methoden-Setup  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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– Erfolgsmessung, Nutzen und Aufwand  .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Poetry in Business™ Team   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Kontakt  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Innovationsprozesse mit CoP

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Vorwort

An der Schnittstelle zwischen Business und Poesie Im digitalen Zeitalter übernimmt die Software zunehmend das „Denken“ – und damit auch das Ausdenken. Die Alexas der Zukunft wählen für uns die besten Tarife, Wetter-Apps bestimmen, was wir anziehen, und im Internet kommunizieren die Dinge miteinander. Tatsächlich verlassen sich immer mehr Menschen auf Algorithmen, ganz einfach weil sie das Leben komfortabler machen. Bei genauerer Betrachtung entwirft die künstliche Intelligenz ihre optimierten Lösungen jedoch auf Basis von Anforderungen und Restriktionen, die ihr von denkenden und fühlenden Menschen einprogrammiert werden. Folgende Fragen drängen sich auf: Wollen wir unsere Zukunft dem Kompetenzfeld der Technik überlassen? Wie kann die Zukunft echter, kreativer Innovation aussehen? Tatsächlich wird der Ruf nach humanis­ tischen Aus- und Weiterbildungsprogrammen für ManagerInnen und Mitarbeiter­ Innen immer lauter. Denn echte Innovation findet außerhalb definierter Kriterien statt und beruht auf mensch­licher Kreativität und Intuition. Maschinen, und mögen sie noch so „klug“ sein, sind immer nur nützliche Instrumente. Führungskräfte und ManagerInnen widmen sich folglich wieder verstärkt philosophischen, soziologischen und anthropologischen Themen – die neuen „Learning Workers“ müssen sich global vernetzen und in interkulturellen, interdisziplinären Teams kooperieren. Institutionen wie die OECD oder das Weltwirtschaftsforum haben bereits entsprechende Kompetenzraster definiert: 4

Sogenannte „21st Century Skills“ umfassen all jene Fertigkeiten und Fähigkeiten, die für einen effektiven Austausch zwischen SpezialistInnen und GeneralistInnen erforderlich sind und einen sorgfältigen Umgang mit zukunftsentscheidenden Belangen sowie partizipatorische Entscheidungsprozesse sicherstellen sollen. Wer angesichts des rasanten technologischen Wandels für seine Märkte und Zielgruppen relevant bleiben will, muss die Ressource „Mensch“ mit all seiner Vielfalt und Kreativität wieder ins Zentrum rücken. Es gilt, das Paradigma der Potenzialentfaltung weiter zu konkretisieren. Denn man weiß heute: Menschliche Emotion und Intuition bilden die Grundlage aller Kreativität und Innovation. Rhetorik alleine reicht jedoch nicht aus. Die Herausforderung besteht darin, die menschliche Intuition bei aller Rationalität ins Spiel zu bringen und das Neue real zu leben – rasche, innovative Lösungsansätze zu finden und wirksam in den Arbeitsalltag zu integrieren. Poetry in Business™ setzt exakt bei dem Bedürfnis von Organisationen, Führungskräften und Teams an, ihr kreatives Potenzial voll auszuschöpfen und für die fortlaufend notwendigen Anpassungen der operativen Abläufe, Zielsetzungen und Entscheidungsprozesse zu nutzen.

Christina Merl Inhaberin von TalkShop.cc POETRY IN BUSINESSTM


Foto: TalkShop.cc

Innovationsprozesse mit CoP

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Foto: Joakim Nadell

TalkShop.cc Kompetenz

TalkShop.cc arbeitet mit Führungskräften, Teams und Privatpersonen. Wir konzipieren, initiieren und begleiten nachhaltige Lern- und Veränderungsprozesse und bieten maßgeschneiderte 21st Century Skills Workshops in englischer Sprache. Im Mittelpunkt steht dabei immer der menschliche Aspekt der Kommunikation. Wir legen großen Wert auf ein respektvolles Miteinander, einen vertrauens­vollen Umgang mit Inhalten und einen innovativen Methodenmix, den wir auf die Bedürfnisse unserer Zielgruppen zuschneiden. Am liebsten arbeiten wir mit Menschen, die gerne Visionen entwickeln und Prozesse aktiv mitgestalten möchten, experimentierfreudig an die Dinge herangehen und dabei einen kühlen Kopf bewahren. Der kreative Funke springt auf unsere KundInnen über. Denn mit uns erkunden Sie neue Denkwege, legen Ihr kreatives Potenzial frei und optimieren die Qualität individueller und kollektiver Lernprozesse: im Team, in der Abteilung oder in bereichs- und organi­ sationsübergreifenden Kompetenzgruppen (Communities of Practice). Poetry in Business™ ist unsere Leidenschaft.

Sie finden uns im Web: www.christinamerl-consulting.com www.mytalkshop.club www.talkshop.cc www.basecamp.talkshop.cc https://www.instagram.com/poetryinbusiness/ https://www.facebook.com/TalkShop.cc/ https://twitter.com/CMerl Poetry in Business™ – Sprachworkshops mit poetischen Texten

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POETRY IN BUSINESS   TM

Anwendungsfelder

Poetry in Business™ ist mehr als nur der Einsatz poetischer Texte bei Sprachworkshops. Poetry in Business™ ist ein moderner Beratungsansatz, der bei dem Bedürfnis von Organisationen, Führungskräften und MitarbeiterInnen ansetzt, im digitalen Zeitalter relevant – innovativ und beschäftigungsfähig – zu bleiben. Der maßgeschneiderte Methoden-Mix nutzt künstlerische Impulse, ausgewählte Kreativ-Techniken und eine systemisch-konstruktivistische Didaktik und kommt in drei ineinander greifenden Anwendungsfeldern zum Einsatz: 1. Sprach- und Kommunikationsworkshops Maßgeschneiderte Workshops in englischer Sprache mit Fokus auf 21st Century Skills 2. Lab21 Kreativ-Workshops Ausschöpfen des Kreativpotenzials mittels künstlerischer Impulse und maßgeschneiderter Kreativ-Anweisungen 3. Innovationsprozesse mit Communities of Practice (CoP) Spezialmethode für das Erarbeiten und Umsetzen innovativer Lösungen in Organisationen, KMUs und Teams

Zielgruppe Alle drei Anwendungsbereiche richten sich an Organisationen, KMUs und Einzelpersonen – Führungskräfte, mittleres Management, MitarbeiterInnen und InteressensvertreterInnen –, die ihr kommunikatives, kreatives und innovatives Potenzial voll ausschöpfen und in ihren Arbeitsalltag integrieren wollen. Auf den nachfolgenden Seiten wollen wir den Fokus auf das Anwendungsfeld der Innovationsprozesse mit CoP – themenfokussierte Kompetenzgruppen – richten und unser eigens entwickeltes Methoden-Setup vorstellen.

Innovationsprozesse mit CoP

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Innovationsprozesse mit Communities of Practice: das iterativ-kreative Vorgehen auf einen Blick

Unser eigens entwickeltes iterativkreatives Vorgehen beruht auf langjähriger praktischer Erfahrung mit Gruppen, Lern- und Wissensprozessen und unterstützt Organisationen, Führungskräfte und Teams dabei, die Kreativität und fachliche Kompetenz ihrer MitarbeiterInnen für die fortlaufend notwendigen Anpassungen der operativen Abläufe, Zielsetzungen und Entscheidungsprozesse effektiv zu nutzen (siehe Abb. Seite 9). Im Lab21, einem experimentellen Versuchs- und Möglichkeitsraum, befeuern wir mit der 2CGTM Methode (künstlerische Impulse, Kreativanweisungen) das kreative Potenzial, das in Organisationen und MitarbeiterInnen schlummert. Das Lab21 ist ein Ideen-Generator und fügt sich unabhängig von Hierarchie und Kompetenzfeld in die ­bestehen­de Organisationsstruktur ein.

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In themenfokussierten Kompetenzgruppen – Communities of Practice (CoP) –

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werden die Ideen aus dem Lab21 mithilfe einer systemisch-konstruk­ tivistischen Didaktik rationalisiert und zu praxistauglichen Lösungsvorschlägen – Interventionshypothesen – weiter entwickelt. Agile Teams (temporäre Arbeitsgruppen oder Task Forces) zeichnen für die reale Um­setzung der innovativen Lösungs­ vorschläge verantwortlich und überprüfen deren Praxistauglichkeit.

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Das iterativ-kreative Vorgehen ersetzt klassisches Projekt­ management und hat den Vorteil, dass Hürden bei der konkreten ­­ Umsetzung innovativer Lösungsvorschläge rasch erkannt und gemeinsam wirksam überwunden werden können. Dank effektiver Kommunikationswege und professioneller Moderation ist die Vorgehensweise ergebnisorientiert und ressourcenschonend. Die Komplexität, mit der Führungskräfte und Mitarbeiter­Innen im digitalen Zeitalter umgehen müssen, wird überschaubar. Die Geschäftsleitung behält den Überblick über die Kommunikationsund Innovationsprozesse sowie über den aktuel­len Stand des Könnens (STAKÖ) in ihrem Unternehmen. STAKÖ ist ein messbarer Indikator für die Relevanz – Wett­bewerbsfähigkeit und Inno­va­tionskompetenz.

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Foto: Sharon Mccutcheon

Echte Innovation entsteht immer außerhalb definierter Kriterien und Strukturen. Die Herausforderung bei Kreativ- und Innovationsprozessen besteht folglich darin, bei aller Rationalität die menschliche Intuition ins Spiel zu bringen.

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Geschäftsleitung STAKÖ für kator als Indi anz der v die Rele isation n Orga

Professionell moderierte CoP Arbeit: Formulieren von Interventions-Hypothesen. Anweisungen an Agile Teams. Erfahrungs­ austausch über konkrete Umsetzungen: was funktioniert, was funktioniert nicht, warum nicht. Kreative Impulse aus dem Lab21 holen.

LAB21

CoP

Task 1

...

Neues Arbeiten

Agiles Team

Task 2

Systemische und systematische Unterstützung von Veränderungsund Innovationsprozessen:  Das Lab21 dient als

Ideen-Generator.

 Die Kompetenzgruppen (CoPs)

wirken als Katalysatoren und sorgen für die Übersetzung krea­ tiver Ideen in operative Konzepte.

Feedback an CoP/GL

Testlauf Prototyp

 Agile Teams sind temporäre

Arbeitsgruppen (Task Forces) und für die reale Umsetzung der Lösungskonzepte zuständig (Testläufe und Prototypen).

 STAKÖs (aktueller Stand des

Könnens) dokumentieren die Relevanz des Unternehmens Innovationsprozesse mit CoP

Reale Umsetzung

Testlauf Prototyp

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Das Methoden-Setup

Eine gute Idee ist noch keine Innovation. Die Herausforderung besteht darin, die menschliche Intuition ins Spiel zu bringen, bahnbrechende Ideen zu generieren, zu rationalisieren und in operative Konzepte zu übersetzen. Unser speziell entwickeltes Methoden-Setup unterstützt Organisationen, Führungskräfte und Teams dabei, ihr kreatives Potenzial zu heben und auf allen Ebenen zu nutzen. Methode

Kurzbeschreibung

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Lab21

Ein Spiel- und Möglichkeitsraum zur Befeuerung des kreativen Poten­ zials mittels künstlerischer Impulse und maßgeschneiderter KreativAnweisungen. Fügt sich flexibel in die bestehende Struktur ein und ist zu vorab ausgehandelten Zeiten und Regeln nutzbar.

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2CG™ Content und Context Methode

Ein Methoden-Mix zur Entwicklung von 21st Century Skills (siehe Abb. auf Seite 13) und zur Befeuerung des Kreativpotenzials im Lab21.   Puppentheater   Poetische Texte   Impro   Rollenspiele   Sprachspiele   Kunst-Performances

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Communities of Practice (CoP)

Themenfokussierte Kompetenzgruppen (CoP), die auf einer systemischkonstruktivistischen Didaktik beruhen. Folgen einem typischen Lebenszyklus (siehe Abbildung auf Seite 17) und konzentrieren sich auf die Verbesserung der Practice – die Fertigkeiten und Fähigkeiten zur Lösung aktueller Probleme und Herausforderungen.

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Interventionshypothesen

Innovative Lösungsvorschläge, die in sechs Schritten entwickelt werden und konkrete Umsetzungsvorschläge für die Anpassung von operativen Abläufen, Zielsetzungen und Entscheidungsprozessen darstellen .

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Agile Teams

Temporäre Arbeitsgruppen (Task Forces) zur konkreten Umsetzung der in CoP entwickelten Interventionshypothesen mittels Testläufen und Prototyping.

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STAKÖ Stand des Könnens

Eine maßgeschneiderte, fortlaufende Dokumentation auf Basis realer Umsetzungen. Beinhaltet Tools, Fertigkeiten und Fähigkeiten (Practice), die sich als praxistauglich erwiesen haben. STAKÖ sind ein Indikator zur Messung der Relevanz und geben Aufschluss über den Fortschritt des Vorgehens.

Weitere Information auf Anfrage: cmerl@talkshop.cc

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Methoden-Setup: Lab21

Das Lab21 ist ein Spiel- und Möglich­ keitsraum, der sich flexibel in bestehende Strukturen einfügt. Die kreative Atmos­ phäre erinnert an eine Start-up Struktur und fördert Ideenfindungsprozesse im geschützten Rahmen, und zwar innerhalb der Organisation. Künstlerische Impulse und maßgeschneiderte Kreativ-Anweisungen befeuern das kreative Potenzial, die TeilnehmerInnen können frei assoziieren, mit Gedanken

und Sprache spielen und neue Denkweisen explorieren. Ideen dürfen hier unkontrolliert und ungefiltert ausgetauscht werden, rationale Einwände und hierarchische Kontrollinstanzen sind nicht erlaubt. Das Lab21 ist für alle offen, die eingefahrene Denkwege verlassen und einen Perspektivenwechsel vornehmen wollen, kreative Impulse und innovative Ideen benötigen. Die Benutzung und Öffnungszeiten werden vorab definiert.

Hier entstehen Ideen in einer besonderen Atmosphäre. Kleine interdisziplinäre Teams setzen sich zusammen, erhalten künstlerisch-kreative Impulse, führen Brainstormings durch, filtern und diskutieren bahnbrechende Ideen.“ „Innovative Ideen werden hier durch Kreativtechniken getriggert: der gesamte Ideenfindungsprozess gleicht dem kreativen Vorgehen von Künstlern und Designern.“ „Chaos und kreative Prozesse sind a priori störend für etablierte Strukturen und Prozesse, da sie ein latent subversives Potenzial in sich tragen. Um die Stabilität der Organisation nicht zu gefährden, wird das Lab21 als agiles Element innerhalb der geordneten Strukturen eingerichtet.“ „Das Besondere daran ist, dass in alle Richtungen gedacht werden darf, egal wie ungewöhnlich die Idee erscheint. Während früher alles problembasiert, analytisch und linear ablief, finden wir im Lab21 kreative Prozesse vor.

Innovationsprozesse mit CoP

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Methoden-Setup: 2CGtm Content und Context Methode

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erforderlich sind und einen sorgfältigen Umgang mit zukunfts­entscheidenden Belangen sowie parti­zi­patorische Ent­ scheidungsprozesse sicherstellen. Die 2CG™ Methode konzentriert sich auf die Skills 7-16 (siehe Abb. Seite 13) und nutzt künstlerische Impulse, Kreativ-­ Methoden, Impro, Rollenspiele, Sprach­ spiele und eine systemisch-konstruk­ tivistische Didaktik.

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Foto: Priscilla du Preez

Führungskräfte und MitarbeiterInnen müssen heute flexibel agieren und sich über kulturelle, fachliche und hie­ rarchische Grenzen hinweg austauschen. Die 2CGtm – Content und Context – Methode richtet den Fokus auf die Entwicklung von 21st Century Skills. Das sind all jene Basiskompetenzen, Fähig­ keiten und Persönlichkeitsmerkmale, die für einen effektiven Austausch zwischen SpezialistInnen und Generalist­Innen


21 st CENTURY SKILLS BasisKompetenzen   für den Umgang mit Alltags-Problemen

Fähigkeiten   Umgang mit Komplexität

  Persönliche Haltung

  Teamfähigkeit

  Bereitschaft ­Veränderungen im Arbeitsalltag umzusetzen und zu leben

  Problemlösungskompetenz   Kreativität

  1. Grundkenntnisse in Lesen und Schreiben

  7. Kritisches Hinterfragen und Problemlösen

  2. Rechnen

  8. Kreativkompetenz

  3. Wissenschaftliches Arbeiten

  9. Kommunikations­ kompetenz

  4. IKT Kompetenz

10. Kooperationskompetenz und Teamfähigkeit

  5. Finanzwissen   6. Kulturelle und politische Bildung

CharakterEigenschaften

11. Neugierde 12. Ergreifen der Initiative 13. Ausdauer 14. Anpassungsfähigkeit 15. Führungsqualitäten 16. Soziales und kulturelles Bewusstsein

21st Century Skills-Raster auf Basis des Weltwirtschaftsforum (2015)

Innovationsprozesse mit CoP

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Methoden-Setup: Communities of Practice (CoP) und stabiler Ordnung. Sie verarbeiten bahnbrechende Ideen zu operativen Konzepten (Interventionshypothesen) und entwickeln dabei die Fertigkeiten und Eigenschaften, die Organisationen und MitarbeiterInnen benötigen, um für ihre Märkte und Zielgruppen relevant zu bleiben.

Foto: Geralt / Pixabay

Das Neue kann erst real wirken, wenn es gelingt, das vorhandene Kreativ­potenzial konstruktiv in den Arbeitsalltag zu integrieren. Professionell moderierte Kompetenzgruppen (CoP nach Etienne Wenger-Trayner) sind in un­ serem iterativ-kreativen Vorgehen das Bindeglied zwischen kreativem Chaos

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Themenfelder und Arbeitsweise in CoPs Die in einer Kompetenzgruppe zu bearbeitenden Themenfelder werden vorab in einem Sondierungsgespräch mit EntscheidungsträgerInnen oder im Rahmen einer breit angelegten Kick-off Veranstaltung definiert und können vielfältig sein: Bankfilial-MitarbeiterInnen weiterbilden; Altersgerechtes Wohnen organisieren; Produktivität messbar machen; Burnout

bei ServicemitarbeiterInnen vermeiden; Arbeitsbedingungen von Fremdarbeitskräften verbessern; nachhaltige Aktivitäten einzelner Abteilungen optimieren; Auswirkungen der Digitalisierung konstruktiv begegnen; Themenwelten mit den Bedürfnissen der KonsumentInnen abstimmen; effektive Marketing-Maßnahmen im digitalen Zeitalter definieren usw.

Kreativimpulse für CoPs mittels Prototyping auf ihre Praxistauglichkeit hin überprüft. Vorgehen, die noch nicht praxistauglich sind, werden mit Feedback versehen und in die CoP zurückgesendet (siehe Abb. Seite 9). Kompetenzgruppen (CoP) unterliegen einem typischen Lebenszyklus (siehe Abb. Seite 17) und lösen sich auf, sobald sie nicht mehr relevant sind.

Foto: www.freepik.com“>Designed by rawpixel.com

Die Kompetenzgruppen holen sich regelmäßig kreative Impulse aus dem Lab21, filtern diese, formulieren taugliche Fragestellungen und erarbeiten konkrete Lösungsvorschläge in Form von Interventionshypothesen. Diese richten sich an konkrete UmsetzerInnen und EntscheidungsträgerInnen und werden in agilen Teams allenfalls in Testläufen oder

Innovationsprozesse mit CoP

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Typischer Lebenszylus einer Community of Practice (CoP) benötigt werden, wird das zu bearbeitende Themenfeld (die Domain) neu definiert. Dies geschieht je nach Organisationskultur eigenverantwortlich, im Austausch und in Absprache mit der Führungsebene beziehungsweise mit einem eigens eingerichteten Lenkungsausschuss.

Foto: Pexels / Pixabay

Eine themenfokussierte Kompetenzgruppe (CoP) folgt einem bestimmten Rhythmus. Ihre Aufgabe ist es, die Fertigkeiten und Fähigkeiten (die Practice) zu etablieren, die für das Lösen komplexer Herausforderungen benötigt werden. Sobald sich die Interessenslage verschiebt und neue Fertigkeiten und Kompetenzen

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Lebenszyklus einer Community of Practice (CoP) (basierend auf den fünf Entwicklungsstadien von CoPs nach Etienne Wenger-Trayner)

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Sondieren

Initialisieren

Hochphase

Reduzieren

Archivieren

MitarbeiterInnen mit ähnlichen Interessenslagen und Kompetenzen möchten eine Verbesserung der aktuellen Situation und Bedingungen erwirken.

MitarbeiterInnen erkennen ihr gemeinsames Wirkungspotenzial, definieren die Themenfelder, die sie gemeinsam bearbeiten wollen.

Die CoP durchlebt ihre Hochphase. Die Members stehen in intensivem Austausch und erarbeiten gemeinsam innovative Lösungsvorschläge für Herausforderungen in ihrem definierten Themenfeld. Dabei lernen sie fortlaufend und gewinnen neue Einsichten. Sie pflegen ihr Handwerk (ihre Practice).

Die CoP Members Die CoP erhält kein haben zur Umsetzung weiteres Mandat zur innovativer Lösungen Fortführung ihrer beigetragen und dabei Aktivitäten. Die neue Erfahrungen gemeinsamen gesammelt und Lernerfahrungen Fertigkeiten wurden integriert. entwickelt. Die Die Members Interessenslagen brauchen nun wieder verändern sich nun andere Fertigkeiten, langsam, sie brauchen um ihre aktuellen neue Fertigkeiten. Herausforderungen zu bewältigen.

IN DER HOCHPHASE PFLEGEN CoP-MEMBERS IHR „HANDWERK“

Findungsphase, Sondieren gemeinsamer Interessen und Definition der gemeinsamen Practice - das CoP Handwerk.

Die CoP Members holen sich kreative Impulse und Inputs aus dem Lab21, verarbeiten diese zu Interventionshypothesen, erhalten von den mit der konkreten Umsetzung betrauten Erkennen von agilen Teams Feedback zur Zusammenhängen, Praxis-Tauglichkeit ihrer Definition des Teillösungen. Ggf. holen sie sich gemeinsamen Input von Außen, organisieren Unterfangens, Field Trips, rekrutieren neue Aushandeln Members, verbessern ihre gemeinsamer Regeln Fertigkeiten und stehen in und Vorgehensweisen. intensiver Beziehung zueinander.

Innovationsprozesse mit CoP

Die Erkenntnisse und Ergebnisse der CoP wurden in den Die CoP Members Arbeitsalltag und in sind nach wie vor die Strukturen der in Kontakt, geben Organisation integriert sich gegenseitig und werden vielleicht Ratschläge. Aber auch in Form sie reduzieren bereits von Anekdoten ihre Aktivitäten, „überliefert“. Die ihre Interessen und CoP wirkt in den ihre Practice Organisationsverändern sich. Strukturen weiter.

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Methoden-Setup: Interventionshypothesen

Foto: Scott Webb

In sechs Schritten erarbeiten die themenfokussierten Kompetenzgruppen (CoPs) sogenannte Interventionshypothesen. Das sind konkrete Umsetzungsvorschläge, die

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der Anpassung von operativen Abläufen, Zielsetzungen und Entscheidungsprozessen dienen. Eine professionelle CoP Moderation ist unerlässlich.


Schritt 1 WAS – Operative Klarheit erlangen Die im Lab21 freigesetzten Ideen und Gedankenströme werden mittels professioneller Moderation gefiltert und rationalisiert, um operative Klarheit zu erlangen: Was genau wollen wir real verändern und erwirken? Schritt 2: WOFÜR – Relevanz der Veränderung definieren  Den Beteiligten muss der Nutzen der angedachten Veränderung klar sein. Wer profitiert, was ist der Nutzen, was ist die Relevanz des Vorhabens? Schritt 3: WOMIT – Ressourcen definieren Als nächstes gilt es, die physischen Ressourcen, Fertigkeiten und Fähig­keiten zu definieren, die für die angedachte Veränderung erforderlich sind. Schritt 4: WER – Umfeld analysieren Ein wichtiger Teilaspekt für das Vorhaben ist die Umfeld-Analyse. Die TeilnehmerInnen analysieren, welche EntscheidungsträgerInnen im realen Machtgefüge einbezogen werden müssen, welche Hürden es zu überwinden gilt und welche Allianzen sie bilden sollten, um die Veränderung real ­erwirken zu können. Schritt 5: REAL – Praxistauglichkeit überprüfen Die in der CoP erarbeiteten Interventionshypothesen werden jetzt von agilen Teams oder Task Forces real umgesetzt und auf ihre Praxistauglichkeit hin überprüft. Schritt 6: STAKÖ – Lernerfahrungen dokumentieren In Berichten zum Stand des Könnens wird auf Basis der realen Umsetzung dokumentiert, welche Fertigkeiten und Tools (Practice) erforderlich sind. STAKÖ sind ein Indikator für die Relevanz einer Organisation und geben Aufschluss über Lücken und fehlende Kompetenzen.

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Nutzen und Vorteile des Methoden-Setup 1. Schnelle, kreative Lösungen: Organi­sationen, Führungskräfte, Teams und Einzelne brauchen im Zeitalter der ­Digitalisierung schnelle, kreative ­Lösungen. Der Innovationsbedarf zieht sich durch alle Fachbereiche und Branchen. Die alles entscheidende Frage ist: WIE? Wie können wir innovativ sein, als Organisation, im Team, als Einzel­person?

3. Iterativ-kreatives Vorgehen: Klassisches Projektmanagement wird durch ein iterativ-kreatives Vorgehen ersetzt. Die Beteiligten arbeiten im Gegensatz zur wissenschaftlich-analy­ tischen Vorgehensweise, wo ein Problem zuerst klar umrissen werden muss, ehe man sich auf Lösungssuche begibt, sofort an Teil-Lösungen. Hürden und Hindernisse bei der realen Umsetzung können so rasch erkannt und gemeinsam wirksam aus dem Weg geräumt werden – immer mit dem Ziel, reale Veränderung zu bewirken und wettbewerbsfähig, also für Märkte und Zielgruppen relevant, zu bleiben.

Foto: Hugo Sousa

2. Geeignetes Umfeld: Ein kreatives Umfeld, das auf Vertrauen, Motivation und Dialog setzt, menschliche Emo­tionen zulässt und kreatives Chaos erlaubt, bildet die Grundlage für alles Neue. Die systemisch-konstruktivistische Grundstruktur von Communities of Practice (CoP) trifft den Nerv der Zeit, indem sie Dialog, Trans­parenz, Selbst­ organisation, partizipatorische Ent­ scheidungsprozesse, Vertrauen und Commitment fördert. In Kombination mit der agilen Start-up-Atmosphäre des Lab21 wird die Komplexität, mit der es

Organisationen, Führungskräfte, Teams und einzelne MitarbeiterInnen heute zu tun haben, überschaubar.

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Auf einen Blick: Iterativ-kreatives Vorgehen (Scrum) Teillösungen mittels Testläufen und Prototyping Rasche Entscheidungsfindungsprozesse Ausschöpfung des kreativen und fachlichen Potenzials auf allen Ebenen Transparenz und Überschaubarkeit der Komplexität Ressourcenschonender Ansatz Sicherstellung der Relevanz

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Erfolgsmessung, Nutzen und Aufwand In einem Sondierungsgespräch definieren wir Ihre konkreten Bedürfnisse und Zielsetzungen. Auf Basis dieses Gesprächs erstellen wir ein maßgeschneidertes Angebot samt Ressourcen-Aufwand. Die konkrete Erfolgsmessung, Evaluierung der Vorgangsweise und weitere Ressourcenallokation wird auf Basis der

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Aktions-Berichte der CoPs (STAKÖ) und anhand konkreter Umsetzungen durchgeführt. EntscheidungsträgerInnen müssen bereit sein flexibel zu agieren, da die exakte Entwicklung und der Aufwand in den einzelnen CoPs nicht präzise vorausgeplant oder vorhergesagt werden können. Der

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Foto: David Travis

Vorteil des iterativ-kreativen Vorgehens ist, dass die TeilnehmerInnen analog zur Scrum-Methode sofort an Teil-­Lösungen bzw. Prototypen arbeiten, etwaige Hindernisse bei der praktischen Umsetzung rasch erkennen und ihr Vorgehen ohne großen Zeit- und Ressourcenverlust sofort adaptieren können.

Erste konkrete Ergebnisse liegen üblicherweise nach einer Pilotphase von vier bis sechs Monaten vor, in der regelmäßige Treffen und Inter­ ventionen stattfinden. Nach jeder Mandats-Phase beschließen Ent­ scheidungsträgerInnen, ob die CoP ihre Arbeit fortsetzen soll.

Weitere Information auf Anfrage: cmerl@talkshop.cc

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Als Agronom der ETH Zürich verbrachte Ueli Scheuermeier viele Jahre in Asien und Afrika. Fasziniert hat ihn dort die Kommunikation zwischen den verschiedenen „Szenen“ einer Kultur und das Innovationsverhalten in Krisen­situationen. Heute engagiert er sich, wo immer unterschiedliche Menschen miteinander Neuland entdecken wollen.

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Ueli Scheuermeier

Poetry in BusinessTM Team, CoP Moderator, lebt in Bern

Ueli, wo siehst du das Potenzial von Communities of Practice (CoP)? In der Möglichkeit immer am Ball zu bleiben, wo es infolge der Komplexität keine ExpertInnen gibt, die uns instruieren könnten. Wir lernen in CoPs beim systematischen Austausch unserer Erfahrungen. Die Akteure wollen immer eine reale Veränderung erwirken. Was macht einen guten CoP Moderator aus? Emotionale Empathie, die dafür sorgt, dass jeder und jede sich motiviert fühlt mitzudenken und auszutauschen. Intellektuelle Empathie, die mit der Kunst der Paraphrase dafür sorgt, dass alle so verstanden werden wie sie es gemeint haben. Und schließlich die Fähigkeit, überraschende Denk- und Suchrichtungen anzustoßen. Worin besteht die aktuell größte Herausforderung von Organisationen? Dass sie relevant bleiben für ihr sich rasant änderndes Umfeld. In unserer zunehmend vernetzten Welt passt sich eine relevante Organisation nicht ständig veränderten Bedingungen an, um “wettbewerbsfähig” zu bleiben, sondern baut aktiv gemeinsam mit anderen Organisationen ständig die Bedingungen des gemeinsamen Umfeldes. Das geht nur mit einem hohen Maß an Austausch, Teilen und Kooperation. Da bahnt sich ein Paradigmenwechsel an. Poetry in Business™ macht Sinn... ... wenn EntscheidungsträgerInnen begriffen haben, dass sie das kreative Potenzial, das in ihren MitarbeiterInnen steckt, nutzen können, damit ihre Organisation relevant bleibt. Was ist Poesie für dich? Poesie ist die Verdichtung hochkomplexer Zusammenhänge und macht sie inuitiv erfassbar. Der emotionale Anker ist wichtig, wenn es dann darum geht zu erkennen, inwiefern man selbst betroffen ist. Meine Quelle der Inspiration... …. sind mehrtägige Hikes, alleine, mit Schlafsack und Kochtopf durch die Wälder und Berge, weil “es gibt viel mehr Leute auf diesem Planeten als nur uns Menschen”. Und Musik. Innovationsprozesse mit CoP

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Gabriela Dorn-Scheruga Poetry in BusinessTM Team, Sprach- und Kulturmittlerin, lebt bei Wien

Gabriela, was bedeutet für dich Kreativität? Zu gestalten, zu verändern und Ideen zu haben. Warum ist Kreativität für Unternehmen so wichtig? Die Gesellschaft und die Probleme, die es zu lösen gilt, verändern sich rasant. Ein Unternehmen, das zukunftsfähig handeln möchte, braucht nicht nur jene MitarbeiterInnen, die fokussiert bewährten Plänen folgen, sondern auch Quer­ denkerInnen. Wissen wird in der digitalisierten Welt immer leichter zugänglich, kreatives Denken und Handeln sind nötig, um sich abzuheben. Was ist für dich das Besondere am Impro-Theater? Ja-Sagen statt Nein-Sagen, mit den eigenen Emotionen in Kontakt treten, den Kopf ausschalten und spontan reagieren. TeilnehmerInnen profitieren von Impro, weil ... sie in einer geschützten Umgebung Fähigkeiten erwerben, die sie auf der Bühne des Lebens tagtäglich brauchen können. Im Impro-Theater lernen wir mit Unbekanntem klar zu kommen, unerwartete äußere Einflüsse zu akzeptieren, Fehler zuzulassen und dabei Spaß zu haben. Ich kenne kaum eine andere Plattform, die uns ein derartiges Angebot macht: Be happy! Even if you fail! Was ist dein persönlicher Zugang zur Poesie? Poesie ist eine Möglichkeit, den Verstand und das Rationale mehr und mehr wegzuschalten und Intuition und Gefühle in den Vordergrund zu rücken. In einer zunehmend unpoetischen Umgebung ist Poesie ein Wellness-Trip für die Seele. Meine Quelle der Inspiration ... Theater, Bücher und Menschen, die Ja-Sagen!

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Foto: Bernhard Schramm

Gabriela Dorn-Scheruga arbeitet seit 20 Jahren als Sprach- und Kulturmittlerin in Österreich, Deutschland, England und Spanien. Die Liebe zum Theater hat sie schon als Kind entdeckt, heute arbeitet sie vor allem mit Impro-Theater. Gabriela wohnt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in der Nähe von Wien.

Innovationsprozesse mit CoP

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Christian Pfütze Poetry in BusinessTM Team, Puppenspieler aus Erfurt, lebt in Wien

Christian, was ist dein persönlicher Zugang zur Poesie? Sprache belebt die Welt. Und Poesie macht die Welt zu einem Gedicht. Was fasziniert dich am Puppenspiel? Puppenspiel ist eine Verdichtung von Welterfahrung. Das Archaische, der Humor, der Intellekt und das Herz treffen sich am Ort der Puppe, um heilvollen, seligen Unsinn zu stiften. Welche Anteile des Robo-Boss sind dir im echten Leben begegnet? Ich beschäftige mich intensiv mit den neuen Technologien und empfinde es mitunter als überwältigend, wie die Visionen der Entwickler und die bereits existenten An­ wendungen uns als Individuen und als Gesellschaft beeinflussen. Die Menschheit entwickelt sich durch die Digitalisierung weiter und kann daraus großen Nutzen ziehen, vorausgesetzt sie nutzt die Technologie für die Gestaltung einer idealen und lebenswerten Zukunft. Woher nimmst du die Inspiration für deine Inszenierungen? Menschen auf der Straße. Menschen im Flugzeug. Menschen auf Gemälden, auf denen keine Menschen abgebildet sind. Ich lasse mich gerne von Beobachtungen im Alltag inspirieren und davon, wie diese Beobachtungen mit meinem Wissen und Verständnis korrespondieren. Alle Formen der Bildenden Kunst sind zudem ungemein inspirierend für mich. Wien ist für mich ... ... eine sehr große Kleinstadt. Meine größte Sehnsucht ist ... ... nicht in Worte zu fassen.

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POETRY IN BUSINESSTM


Foto: TalkShop.cc

Bereits als Kind erlebte Christian Pfütze die vielfältige Welt des Puppenspiels. In Berlin studierte er schließlich„zeitgenössische Puppenspielkunst“. Und hat seither über 300 verschiedene Figuren an renommierten Theatern in Dresden, Hamburg, Zürich und Basel gespielt. Die Kunst des Puppenspiels ist für ihn wie eine universelle Sprache.

Innovationsprozesse mit CoP

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Fotos: Markus Spiske

Dr. Christina Merl Learning & Language Specialist Community of Practice Facilitator +43 676 777 68 96 cmerl@talkshop.cc Sie finden uns im Web: www.christinamerl-consulting.com www.mytalkshop.club www.talkshop.cc www.basecamp.talkshop.cc https://www.instagram.com/poetryinbusiness/ https://www.facebook.com/TalkShop.cc/ https://twitter.com/CMerl Poetry in Business™ – Sprachworkshops mit poetischen Texten

Profile for Christina Merl

Poetry in Business™ - From Talk to Action!  

Poetry in Business™ by Christina Merl puts human-beings center stage. The concept focuses on the human aspect of collaboration, communicatio...

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