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SCH LOSSBERG MAGAZIN

AUSGAB E

16

WINTER

2018/19

Frischekick FANGFRISCH VOM WOLFGANGSEE IN DIE EL-PESCADOR-KÃœCHE


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VORWORT

3

ÜBER DIE SCHÖNEN DINGE DES LEBENS UNSERE ZUTATEN

I

mmer wieder fragen wir uns innerhalb der Familie, was denn

Stadt und einem herrlichen Malvasia über die Erlebnisse vom

eigentlich Glück ist und was die schönen Dinge des Lebens

letzten Meer-Urlaub.

sind. Und immer wieder kommen wir auf den gleichen Punkt:

Es ist der Genuss!

Unsere el Gauchos in Baden, Wien, Graz und München wecken die Genuss-Emotionen auf besondere Art. Dank

Natürlich hat jeder Mensch eine andere Vorstellung

der offenen Schaugrillstationen, lässig-urbanem Ambiente und

von Genuss. Der eine genießt eine Ausfahrt im neuesten Sport-

dem Duft von gegrilltem Beef in der Nase wird jeder Besuch

wagen-Cabrio, ein anderer eine Leberkäsesemmel am Standl,

zum besonderen Erlebnis. Für Gauchos und Gauchas.

andere wiederum genießen einen romantischen Abend zu zweit. Genuss ist sehr vielschichtig.

Besonders viele schöne Geschichten befinden sich auch im Gösser Bräu Graz – einem der ältesten Wirtshäuser der

Für uns bedeutet Genuss, die Zeit bewusst zu genießen

Stadt, ausgestattet mit einer echten Stammtisch-Kultur. Nicht

und immer wieder freie Tage – oder auch nur Stunden – für un-

umsonst schmeckt einem das Bier an einem Ort besonders

sere Liebsten zu haben. Genuss ist für uns etwas Einfaches, et-

gut, mit dem man viele Erlebnisse verbindet. Welche Emotio-

was Authentisches, bei dem man loslassen kann und Erinnerun-

nen und Erinnerungen hier dahinterstecken, lesen Sie ebenso

gen schafft. Egal, ob in der Heimat, am nahe gelegenen Meer

in diesem 16. SCHLOSSBERG Magazin wie die aktuellsten News

oder auf weit entfernten Kontinenten. Genießen zu können,

aus dem Glöckl Bräu, dem Streets, der Genießerei am Markt,

heißt, den Moment einzufangen – oft nur durch die Bilder im

der Pension Herti, dem Café Grossauer und so weiter.

Kopf, die man nicht so schnell vergisst. Diese Art von Genuss wollen wir auch mit unseren

Bei 16 Betrieben dürfen wir getrost sagen: Sie werden den vollen Genuss spü-

Betrieben vermitteln. Im SCHLOSSBERG gelingt es immer wie-

ren! In ständiger Suche nach neuen

der, bei besonderen Veranstaltungen, Hochzeiten oder ro-

Emotionen,

mantischen Candle Light Dinners besondere Augenblicke

Produkten wird es bei uns keinen

zu vermitteln, an die die Gäste oft viele Jahre zurückdenken.

Stillstand geben. Denn auch das

Im EL PESCADOR, unserem beliebten Fischlokal im Herzen der

Schaffen von Neuem – das ge-

Grazer Altstadt, erinnert man sich gerne an den letzten Urlaub

hört für uns zu den schönen Din-

zurück und sinniert zwischen der wohl besten Fischsuppe der

gen des Lebens dazu.

Entdeckungen

und

Christof Widakovich & Herti Grossauer-Widakovich

PS:

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Foto: TMB


INHALT

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VON VORNE NACH HINTEN UNSERE ZUBEREITUNG

Man nehme den besten Überblick, ...

8 GLASKUNST

Im SCHLOSSBERG landen die besten Produkte in Einmachgläsern – perfekt konserviert und eingekocht.

36 GROSSER UND KLEINER DURST

Vom Fass bis zum Schluckerl – im Glöckl Bräu gibt es Bier in jeder Größe. Und dazu natürlich die passenden Speisen in Groß und Klein (Steirer-Tapas!).

26 ALTE TRADITIONEN

Wir sprachen mit ehemaligen Chefs, Köchen und langjährigen Stammgästen des Gösser Bräu und staunten nicht schlecht.

46 KOCHEN NACH KALENDER In der Genießerei am Markt hat jetzt das beste Wintergemüse Saison. Tipps und Gerichte von Walter Triebl.

... frischeste Zutaten ...

76 FANGFRISCH

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Nick Höplinger fischt aus dem Wolfgangsee Reinanken von höchster Qualität – diese landen dann wiederum in der Küche des EL PESCADOR. Ein Traum!

HOME COOKING

Christof Widavich kocht gemeinsam mit Prominenten – diesmal bei Sänger Peter Kraus.

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Fotos: Werner Krug, Mike Kraus, Nick Höpfinger

INTERNATIONAL

Alle zwei Monate steht ein anderes Land aus aller Welt im Fokus der el-Gaucho-Speisekarten. Eine kreativ-kulinarische Reise ist garantiert.

... und genieße mit einer Portion Herzlichkeit!

IMPRESSUM. Herausgeber: Grossauer Events und Gastronomie GmbH, Kalvarienbergstr. 121, 8020 Graz, Tel.: 0316/68 25 00, www.grossauer.co.at.

Konzeption, Produktion & Layout: publ!c – die öffentlichkeitsagentur. Christina Dow, Klosterwiesgasse 67, 8010 Graz, Tel.: 0650/33 72 520, office@christinadow.at, www.christinadow.at. Redaktion: Christina Dow, Hedi Grager. Anzeigen: Mercedes Furtlehner, Tel.: 0316/84 00 00, info@schlossberggraz.at. Fotos: Werner Krug bzw. Verweise auf der Seite. Erscheinung: 2 x jährlich (Mai/November). Auflage: 18.000 Stück. Druck: Offsetdruck DORRONG OG, Kärntner Straße 96, 8053 Graz, www.dorrong.at Im redaktionellen Teil stehende entgeltliche Veröffentlichungen sind mit „Werbung“ oder „Promotion“ gekennzeichnet. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos sowie Satz- und Druckfehler übernehmen wir keine Haftung. Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz, sind vorbehalten.

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tit! uten Appe

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MAKING OF

DIE LIEFERANTEN WeinbergShooting

UNSER MAKING OF

û

KOCHEN MIT DEM STAR

Rock ’n’ Roller trifft Haubenkoch. Also konnte es nur ein lustiger Abend werden, als Christof Widakovich in der südsteirischen Küche bei Sänger Peter Kraus Hand anlegte. Außerdem kam ja Manfred Tement auch noch mit Wein vorbei ...

AHA-EFFEKTE

... Die gab es sowohl für Fotograf Werner Krug beim Shooting in der neuen EL 1 Bar im el Gaucho als auch für Sternekoch Tim Raue (ganz r.), der von uns am ­SCHLOSSBERG sofort genötigt wurde, sein „Interview“ selbst zu schreiben ;-)

Mal- & Schreibkünstler

û NERVENSACHE

Eine riesige Portion Geduld und richtig gute Nerven mussten unsere „Ess-Models“ im Streets beweisen. Eine Stunde lang (hungrig) vor vollen Tellern sitzen zu müssen, ohne zugreifen zu dürfen, ist wohl wahr eine Folter.

û VOLLER EINSATZ

Für die Food-Fotos im Magazin wurde immer wieder mal umgebaut. Im Glöckl Bräu zum Beispiel Türen ausgehängt, im SCHLOSSBERG Eisblöcke auf Tischen balanciert. Somit war nicht nur Fotograf Werner Krug gefordert, sondern das ganze Team.

SCH LOSSBERG MAGAZIN

AUSGAB

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WINT

ER 2018/

GAUCHO INTERNA

TIONAL

NÄCHSTE AUSGABE

• EINGEKOCHT – WINTER 2018/19 AUSGABE 16

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Gerne lassen wir Sie auf den VIP-Verteiler setzen – E-Mail mit allen Daten an info@schlossberggraz.at und zweimal im Jahr das SCHLOSSBERG Magazin druckfrisch ins Haus bekommen!

GÖSSER-TRADITI

ONEN

Das nächste SCHLOSSBERG Magazin (Ausgabe 17) erscheint Anfang Mai 2019!

Frischekick FANGFRISCH VOM WOLFG IN DIE EL PESCAD ANGSEE OR-KÜCHE

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E

Fotos: Werner Krug, Christina Dow, Mike Kraus, KK

û Helfende Hände

Fastenzeit


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K

GLAS

JETZT GEHT’S ANS EINGEMACHTE! LEBENSMITTEL KONSERVIEREN WIE ZU OMAS ZEITEN LIEGT NICHT NUR VOLL IM TREND, SONDERN WIRD AUCH

AM SCHLOSSBERG – GANZ NACH DEM BEWÄHRTEN MOTTO „BACK TO THE ROOTS“ – GROSSGESCHRIEBEN. WORAUF ES BEIM EINKOCHEN, EINLEGEN UND HALTBARMACHEN ANKOMMT, VERRATEN CHRISTOF WIDAKOVICH UND DANIEL GROBNIK.


SCHLOSSBERG

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Künstler


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SCHLOSSBERG

EINGEKOCHT Das SCHLOSSBERGKüchenteam hat sich schon für den Winter eingedeckt: Koch Martin Azzu, GF Christof Widakovich, Chef Pâtissier Gottfried Schachner, Sous Chef Florian Schuster und Daniel Grobnik (kulinarische Leitung der GrossauerGruppe, v. l.)

Ein Credo, das Daniel Grobnik nur bestätigen kann. Seit April 2018 zeichnet der Steirer als kulinarischer Koordinator für die Grossauer-Betriebe verantwortlich. Gemeinsam mit Christof Widakovich erklärt Grobnik, wie man sich den Garten am besten ins Glas holt.

„EIN ERLEBNIS MIT EMOTIONEN UND ERINNERUNGEN“ Eingelegte Eierschwammerln, Kürbis-Chutney, saures Gemüse – woher kommt dieses neu entdeckte Interesse am Konservieren von Lebensmitteln? Widakovich: „Das hat sicherlich viel mit Tradition und Emotion zu tun. Man baut selber etwas an, erntet es und verarbeitet es danach … da weiß man einfach, woher es kommt. Außerdem weckt es in vielen von uns Kindheitserinnerungen. Schon alleine das ,Ploppen‘ beim Öffnen eines Glases selbstgemachter Marmelade lässt mich an meine Oma denken.“ Grobnik: „Da geht es mir gleich. Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen – meine Großmutter und meine Mutter haben noch mit viel Leidenschaft die hauseigenen Produkte eingekocht und verwertet. Da hatten wir dann auch im Winter immer ausreichend Obst und Gemüse. Heutzutage geht man einfach in den Supermarkt und bekommt fast alles das ganze Jahr über. Aber es hat in den letzten Jahren ein Umdenken stattgefunden.“ Umdenken – inwiefern? Widakovich: „Die Leute essen wieder bewuss-

Fotos: Werner Krug, Adobe Stock

M

it dem guten alten Rexglas hat auch das Einkochen in den letzten Jahren eine Renaissance erlebt. Und dabei ist es viel mehr als die Konservierung von schmackhaften Speisen – für Liebhaber ist Einkochen fast zu einer Lebenseinstellung geworden. Irgendwie ist es ja auch eine Zeitreise, riecht man sich beim Öffnen der verschiedenen Köstlichkeiten fast an Omas Tisch oder in die großmütterliche Speis zurück, in der die Gläser regalweise, geordnet nach Erzeugungsdatum und Geschmacksrichtungen, geduldig auf ihren Verzehr warteten. Eines hat sich dann aber doch verändert – wurde früher eingekocht, um für die kalte Jahreszeit oder Notzeiten gerüstet zu sein, tut man dies nun für den Genuss. Die heute gegebene Verfügbarkeit der meisten Lebensmittel das ganze Jahr über hat dazu beigetragen, dass Einkochen in geringerem Maße praktiziert wird. Jedoch steigt in den Menschen vermehrt der Wunsch nach biologisch einwandfreien Lebensmitteln und deren nachhaltiger Verarbeitung. Ein Trend, der auch in der Gastronomie Einzug gehalten hat. Restaurant-SCHLOSSBERG-Mastermind Christof Widakovich schwört schon lange auf die alte Tradition. Alleine schon deswegen, weil es bei ihm schöne Kindheitserinnerungen weckt: „Die selbstgemachte Marillenmarmelade von der Oma wird einfach immer die beste bleiben.“ Aber auch Nachhaltigkeit spielt eine große Rolle. „Wir verarbeiten nicht alles zu jeder Zeit, sondern alles zu seiner Zeit.“


SCHLOSSBERG

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� n o h c � � s � e Wussten Si URSPRUNG Das Wort „Konservieren“ stammt vom lateinischen „conservare“ ab und bedeutet übersetzt „erhalten“ bzw. „bewahren“.

RÖMERTOPF Im alten Rom wurden Früchte in unvergorenem, durch Kochen eingedicktem Traubensaft oder in abgekochten Salzlösungen in Tonkrügen eingelegt.

GESCHMACKSTEST Eberhard Hackelsberger, Geschäftsführer der für Einmachgläser bekannten Firma J. Weck, hat in den 70ern ein Glas konservierter Bohnen aus dem Jahr 1921 gegessen – es hat geschmeckt und er hat es überlebt ;-)

ter. Und auch beim Einkaufen wird immer mehr auf Qualität, Regionalität und Saisonalität geachtet.“ Grobnik: „Das sieht man auch bei den Bauernmärkten. Es sind dort auch sehr viele junge Leute unterwegs.“ Widakovich: „Die Menschen wollen einfach nachhaltiger leben. Wenn ich zu viel Gemüse oder Obst im Garten habe, dann lege ich es ein oder mache Marmelade daraus, bevor es verdirbt. Dann habe ich Wochen und Monate später auch noch etwas davon.“ Christof, diese Einstellung gibst du auch schon an deine Kinder weiter, oder? Widakovich: „Natürlich. Das gehört zur Familienbildung, wenn die ganze Familie Kirschen vom Baum pflückt, dann gemeinsam die Kerne aussticht und die Kirschen eingekocht werden. Das ist einfach ein sehr schönes Erlebnis, bei dem viele Emotionen und Erinnerungen mitspielen.“ Spielen diese Emotionen auch in der Gastronomie eine Rolle? Widakovich: „Die Gastronomie lebt ja sehr viel von Emotionen. Welche Wirkung hat die Einrichtung auf mich? Welche kulinarische Philosophie wird vertreten? Und genauso ist es mit eingelegten und eingemachten Lebensmitteln. Verbunden mit Erinnerungen und Emotionen werden sie immer besser schmecken, als wenn man sie im Supermarkt kauft. Das ist eine Tradition, die unbedingt weitergeführt werden muss.“

BEUTEZUG Raffiniert: Schon in der Steinzeit versuchten die Menschen, Teile ihrer Beute oder der gesammelten Beeren und Wurzeln mit Salzen, Räuchern und Trocknen haltbar zu machen.

HEISSE SACHE Napoleon Bonaparte (1769-1821) setzte 12.000 Goldfrancs für die Entdeckung eines Konservierverfahrens aus, um die Versorgung seiner Truppen zu gewährleisten. Nicolas Appert gewann diesen Preis mit seiner Erkenntnis, dass Lebensmittel durch Erhitzen in geschlossenen Behältern auf 100 Grad haltbar gemacht werden.

Was lässt sich alles einkochen und einlegen? Grobnik: „Im Grunde genommen alles – vom Gemüse bis zum Fleisch. Wichtig ist beim Verarbeiten vor allem ein hoher Hygiene-Standard. Dann können die Lebensmittel schon bis zu einem Jahr haltbar sein.“ Welche gängigen Methoden gibt es, um Lebensmittel zu konservieren? Grobnik: „Im Allgemeinen unterscheidet man Einkochen, Einmachen und Einlegen. Beim Einkochen wird frisches Obst oder Gemüse gekocht, wobei es in ein spezielles Glas gegeben und im Wasserbad erhitzt wird. Dadurch werden die Lebensmittel sterilisiert und haltbar gemacht. Beim Einmachen – beliebt für Marmeladen – werden alle Zutaten gekocht, anschließend pasteurisiert und in saubere, sterile Gläser mit Schraubdeckel gefüllt. Einlegen erfolgt ohne Kochen. Hierbei werden Gemüse, Pilze und Co. in Öl oder Essig konserviert. Und schlussendlich gibt es noch das Fermentieren, das zum Beispiel zur Herstellung von Sauerkraut verwendet wird.“ Welche sind die häufigsten Fehler beim Konservieren? Widakovich: „Ein großer Fehler ist, nicht steril zu arbeiten – die Gläser müssen sauber sein und es darf keine Luft darin sein. Und das verarbeitete Produkt selbst muss perfekt sein. Überreife, angeschlagene oder schimmlige Lebensmittel werden trotz Konservierens nicht lange haltbar sein.“ Bleiben die Vitamine und Nährstoffe beim Prozess erhalten?


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SCHLOSSBERG

Grobnik: „Im Winter werden viele Obst- und Gemüsesorten – meist unreif geerntet – von weit her importiert. Da ist der Vitamingehalt natürlich gering. Wenn ich aber frische, heimische Lebensmittel konserviere, bleiben Vitamingehalt und Nährstoffe gut erhalten. Und auch der Geschmack ist ein ganz anderer. Das ist das Schöne an der Jahreszeitenküche.“

Dos � Don�ts

Stichwort „Jahreszeitenküche“: Das Thema Konservieren passt ja perfekt zu eurem Konzept hier im SCHLOSSBERG, aber auch in den anderen Grossauer-Lokalen ... Widakovich: „Ja, wir führen unsere Betriebe gastronomisch im Sinne der Jahreszeitenküche. Das heißt: nicht alles zu jeder Zeit, sondern alles zu seiner Zeit.“ Grobnik: „Darüber hinaus ist man in der modernen Küche draufgekommen, dass nicht nur das Erhalten der Lebensmittel selbst eine tolle Sache ist. Sondern durch das Verarbeiten verändern sich die Struktur und der Geschmack der Lebensmittel leicht. Damit lassen sich kulinarisch spannende, neue Kombinationen kreieren.“ In welcher Form finden Gäste im Restaurant SCHLOSSBERG Eingemachtes und Co. auf ihren Tellern wieder? Widakovich: „Auf sehr vielseitige Weise. Wenn ich ein Rehgericht mit eingelegten Vogelbeeren kombiniere und dann auch gleich etwas vom Sirup für die Sauce verwende, harmoniert das wunderbar miteinander. In der Patisserie verwenden wir selbstgemachte Marmeladen. Aber auch eingelegte Gurken, Kürbis, Schwammerln und Zucchini kommen genauso wie Chutneys zu Käse zum Einsatz.“

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EREN & EINKOCH

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Gemüse gekauft rvieren Obst und Falls für das Konse portware kaufen Im ich ntl ht versehe werden sollte, nic e Enttäuschung! e geschmacklich – die ist meist ein

VIELSEITIGER JOB Daniel Grobnik ist kulinarischer Koordinator für die GrossauerBetriebe – ein Job, den er mit großer Leidenschaft und viel fachlichem Know-how ausübt.


SCHLOSSBERG

Grobnik: „Wir legen und kochen alles selbst ein. Die so konservierten Lebensmittel sind wunderbar kombinierbar in der Herbst-Winter-Küche. So kann man sich Frühling, Sommer und Herbst regional auf den Teller zurückholen.“ Daniel, du bist seit Frühjahr 2018 als kulinarischer Koordinator für die Grossauer-Betriebe im Team. Wie sieht dein Aufgabenbereich aus? Grobnik: „Der reicht von der Qualitäts- und Hygienekontrolle bis zu Wareneinsatz und Kalkulationen. Nach einer klassischen Kochlehre habe ich zuerst in Graz gearbeitet und war dann die letzten 16 Jahre weltweit in kulinarischen Betrieben tätig, unter anderem in England, der Schweiz, in der Karibik und in Singapur.“ Das heißt, du hast schon viel auf der Welt gesehen. Was ist dir persönlich bei LeRESTAURANT SCHLOSSBERG bensmitteln wichtig? Öffnungszeiten: Mo.–Mi. 17–24 Uhr; Do.–Sa. 11–24 Uhr; So. 11–18 Uhr Grobnik: Schloßberg 7, 8010 Graz, „Qualität und NaTel.: +43 (0)316/84 00 00, türlichkeit. Ich office@schlossberggraz.at, brauche nichts www.schlossberggraz.at Überzüchtetes oder

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vom Aussterben Bedrohtes. Ich finde, in unserem Beruf haben wir eine gewisse Verantwortung der Umwelt gegenüber. Wir wollen dem Gast zeigen, dass es in unserer Jahreszeitenküche eine große Bandbreite von Lebensmitteln gibt, mit denen wir genauso gute Gerichte kreieren können, wenn nicht sogar bessere.“ Somit passt deine Philosophie ja gut zu den Gross­ auer-Betrieben ... Grobnik: „Auf jeden Fall. Die ganze Familie Grossauer ist sehr qualitäts- und umweltbewusst. Außerdem sind sie offen gegenüber Neuem, und sie schauen, wie man gewohnte Dinge anders und vielleicht sogar besser machen kann. Und das ist genau das, was mich auch interessiert.“

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SCHLOSSBERG

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SAUERRAHMSOUFFLÉ MIT EINGELEGTEN HOLUNDERBEEREN UND HOLLERSORBET


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SCHLOSSBERG

Mein Tag am

SCHLOSSBERG VOM AUFSPERREN BIS ZUM LETZTEN GAST: SCHLOSSBERG-RESTAURANTLEITERIN ALINA TAUSEND IST OFT VON FRÜH BIS SPÄT IM EINSATZ. UND GERADE DESHALB LIEBT DIE 25-JÄHRIGE SPITZEN-GASTGEBERIN IHREN JOB HOCH ÜBER DEN DÄCHERN VON GRAZ. WIR GINGEN AUF LOKALAUGENSCHEIN UND BEGLEITETEN SIE EINEN GANZEN TAG LANG.

Mitarbeitereinteilung TAGES-CHECK Montag bis Mittwoch beginnt Alina um 14 Uhr, Donnerstag, Freitag und Samstag um 12 Uhr und sonntags bereits um 10 Uhr. Dafür gibt es eine 5-Tage-Woche. Bei Arbeitsbeginn wird zunächst die Personaleinteilung am PC gecheckt, „damit ich gleich weiß, wer heute Dienst hat bzw. wer wann beginnt. So lässt sich der Tag perfekt planen!“

Team-Besprechung & VORBEREITUNGEN Bei der täglichen Besprechung mit F&B-Managerin Doris Wiltschi (l.) und Gastgeberin Stefanie Hallemann (r.) werden alle Reservierungen und etwaigen Veranstaltungen – egal, ob im Restaurant, im Bühnen-/Panoramasaal oder im Extrazimmer – durchgeplant und eingeteilt. Danach beginnen die SCHLOSSBERGLehrlinge (o.) sofort mit dem Eindecken der Tische.


SCHLOSSBERG

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Küchen-Empfehlungen TAGESGERICHTE In der Küche fragt Alina nach den täglich wechselnden Empfehlungen sowie nach dem 5-Gang-Überraschungsmenü. Wie dieses am Teller landet, wird oft spontan aus dem Bauch heraus entschieden – ganz nach den frisch erhaltenen Produkten oder saisonalen Themen. Schließlich stehen bei Daniel Grobnik (l.) und Florian Schuster Qualität und Kreativität ganz oben auf der Liste.

Tafel-Beschriftung LUST AUF MEHR Auf der zwei Meter hohen Kreidetafel im Restaurant werden die Tagesempfehlungen kunstvoll niedergeschrieben – schließlich soll den Gästen schon beim Vorbeigehen das Wasser im Mund zusammenlaufen ...

Mitarbeiteressen STÄRKUNG

Opening SESAM ÖFFNE DICH Montag bis Mittwoch öffnet das Restaurant um 17 Uhr. Die restlichen Tage bereits zu Mittag. „Ich genieße es sehr, dass jeder Tag anders ist. Ich empfinde nie Stress, bleibe auch immer sehr ruhig.“

Fotos: Werner Krug

Gemeinsam mit ihrem Lehrlingsteam gibt es jeden Tag ein Personalessen – im Winter im Bistro, im Sommer sogar immer wieder im wunderschönen Biergarten am Schloßberg. „Ich liebe meinen Beruf vor allem deshalb, weil ich jungen Menschen etwas beibringen und sie motivieren kann. Unser Team ist wirklich spitze – wir verstehen uns alle hervorragend, es fühlt sich für mich wie ,Arbeiten mit Freunden‛ an!", strahlt Alina. „Außerdem genieße ich die flexible Arbeit am Gast und den Menschenkontakt.“

Letztes Update RUHE VOR DEM STURM Mit Stefanie Hallemann (r.) werden noch einmal die letzten Punkte für den Abend durchbesprochen. Veranstaltungen im Bühnen- und Panoramasaal (u.) – parallel zum À-la-carte-Geschäft – sind immer eine große Herausforderung, aber für die beiden Eventprofis längst keine Hürde mehr.

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Blind Date mit Tim Raue

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RESTAURANT SCHLOSSBERG

Sternebesuch hoch über den Dächern von Graz! 1 Im Rahmen der „Blind Date“-Veranstaltung des Food Festivals Graz kochte der Berliner Spitzenkoch und Teilzeit-Grazer Tim Raue gemeinsam mit Christof Widakovich und Team groß auf. 2 Für eine starke Wein-Begleitung sorgte u. a. Winzer Armin Tement. 3 Eines der Raue-Gerichte: Hamachi | Holunderblüte | Grüner Thaipfeffer. 4 Unser Wordrap mit Tim Raue – sorgfältig handgeschrieben :-) 5 Auch Gastro-Kollegen wie das Laufke-Team rund um Markus König ließen sich dieses Genuss-Event nicht entgehen.

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Best of Graz

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Beim Food Festival Graz wurden durch ein großangelegtes Publikumsvoting der beste Koch, die beste Bar und der Newcomer des Jahres gewählt. Stilecht und bei 13 Gängen wurden die Sieger der drei Kategorien in den Räumlichkeiten des SCHLOSSBERG gelüftet. 1 Johann Lafer (r.) wurde von Urs Harnik (Energie Steiermark) zum Genussbotschafter für Graz gekürt. 2 Riesenfreude: Koch des Jahres wurde Walter Triebl von der Genießerei am Markt. 3 Graz-Tourismus-Chef Dieter HardtStremayr mit Food-Festival-Graz-Veranstalter Jürgen Pichler. 4 Kochten u. a. auf: Andreas Hamler (Genießerei), Thomas Galler (Carl), Dominik Gaspar (Genießerei) ... 5 ... Werner Wiener (Stainzerbauer) ... 6 ... Michael Gauster (dreizehn by Gauster) und Thomas Galler (Carl). 7+8 Coole Drinks & Spitzenaussicht: SKYBAR GRAZ. 9 Kreative Gerichte aller Köche landeten auf den Tellern. 10 Große Ehrung: Walter Triebl bei der Verkündung zum „Koch des Jahres“.

Fotos: ROLLING PIN/ Monika Reiter/ Gerd Tschebular

BÜHNE- & PANORAMASAAL & SKYBAR GRAZ


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1. Schlossbergball

Fotos: Marija Kanizaj, Copyright: Schlossbergball

GESAMTER SCHLOSSBERG Der gesamte Schloßberg wurde zum Ballsaal! Zwischen Kasematten, SKYBAR, Piazza und Kanonenbastei luden die Opernredoute-Macher zum 1. Grazer Schloßbergball. 1 Polonaise in den Kasematten. 2 Veranstalter-Duo: Bernd Pürcher und Wolfgang Hülbig (r.). 3 Bernhard Rinner (GF Theaterholding) mit Bürgermeister Siegfried Nagl (r.). 4 Nagl mit Motorsportler und Graz-Eh1 renbürger Helmut Marko (r.). 5 Herti Gross­ auer-Widakovich (l.), Franziska Grossauer. 6 Dieter Hardt-Stremayr (Graz-TourismusChef) mit Gattin Hannelore. 7 Juwelier Klaus Weikhard mit Gattin Caroline. 8 Unternehmer Johannes und Edith Hornig. 9 Kastner&Öhler-Vorstand Martin Wäg mit 6 Ehefrau Monika. 10 Architekt Guido R. Stroh­ ecker mit Gattin Olivia. 11 Moderatorin Marion Petric mit Organisator Ingo Reinhardt. 12 Casino-Graz-Direktor Andreas Sauseng mit Gattin Susanne und Stefan Bachernegg (Casino Graz). 13 Die Cover Girls mit Piano-Legende ball loßberg Michele. zer Sch ra G 9 . 1 2 Der uni 20 m 29. J findet a statt! t rgball.a hlossbe www.sc

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1. Grazer Jägerkirchtag SCHLOSSBERG BIERGARTEN

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Der erste Kirchtag hoch über den Dächern der Stadt! Dementsprechend spitze war die Stimmung und groß der Andrang. Jeweils v. l.: 1 Stadtförster Peter Bedenk, Michael Krainer (Holding Graz), Christian Triebl (Brau Union), Adolf Scaria, GenussHauptstadt-Graz-Chefin Waltraud Hutter und Hausherr Christof Widakovich. 2 Günther Pichler mit Gattin, Christof Widakovich mit seiner Herti Grossauer-Widakovich. 3 Andreas und Petra Zwilak. 4 Winzer Philipp Hack-Gebell (l.) präsentierte seine Hubertuskeller Jäger-Cuvée – ein fruchtig-leichter 2018er! 5 Michael Grossauer (GF el Gaucho Baden) mit Jagdkollegen Herbert. 6 Heidemarie Kuttin, Herti Grossauer-Widakovich, Renate Haider, Renate Widakovich. 7 Handgefertigte Hüte: Michael Lippitsch und Karin Krahl-Wichmann von der Hutmanufaktur Kepka. 8 Helga Paar, Patron Franz Grossauer und Kathrin Paar (Paar Gastronomie). 9 Patrick Spenger (KOCHstudio PUR), die Ex-Gastronomen Doris und Günther Huber, Tobias und Yvonne Spenger. 10 SCHLOSSBERG-Gastgeberin Stefanie Hallemann und el Gaucho-Küchenchefin Alexandra Grabner. 11 Stimmungsvolle, zünftige Musik: Johannes Wruss und die Oberkrainer. 12 Bezirksjägermeister Harald Schönbacher, Franziska Grossauer (GF streets), Martina Zisler, Katrin Schwaiger (el Gaucho) und Max Müller-Mezin.13 Sascha Pototschnigg (Süßer Steirer).

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Davis Cup 2018-Empfang

Krauthäuptel-Botschafter SKYBAR GRAZ

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Der Vorstand der Genussregion Grazer Krauthäuptel adelte Christof Widakovich (3. v. r.) zum Grazer Krauthäuptel-Botschafter – denn „er ist unter den heimischen Köchen ein Garant für lukullische Neuinterpretationen des Grazer Krauthäuptels“, so Vizepräsidentin Maria Pein (2. v. r.). Ebenso gratulierten GenussHauptstadt-Chefin Waltraud Hutter (3. v. l.), Markus Hillebrand (Sprecher Genussregion, 2. v. l.) sowie Produzenten zu dieser Auszeichnung.

Fotos: Erwin Scheriau, Werner Krug, LK Steiermark

SKYBAR GRAZ Im Rahmen des Messe Graz Open-Air empfing das österreichische Tennis-Davis-Cup-Team Australien. In der SKYBAR GRAZ luden LH Hermann Schützenhöfer und BM Siegfried Nagl über die Dächer von Graz. V. l.: 1 Die Tennis-Asse Oliver Marach, Jürgen Melzer, Gerald Melzer, Dennis Novak, Dominic Thiem und Stefan Koubek (v.). 2 Hermann Schützenhöfer, Tennisstar Dominic Thiem und Bürgermeister Siegfried Nagl.


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Lange Nacht der Jungen Wirtschaft KASEMATTENBÜHNE

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Reger Ansturm von mehr als 2000 Jungunternehmern bei der 5. Langen Nacht der Jungen Wirtschaft am Schloßberg ... 1 ... in den wunderschönen Kasematten. 2 WKSteiermark-Präsident Josef Herk mit Gattin Valentina und Bernd Liebminger (Junge Wirtschaft, r.). 3 Manuela Khom (2. Landtagspräsidentin), Martina Kaufmann (ÖVP) und Gemeinderätin Daniela Gmeinbauer (v. l.). 4 Christian Stephan (Moderator 2m2m, Puls 4), Christoph Kovacic (Landesvorsitzender JW), Daniel Zech (2m2m Jury, Puls 4), Keynote Speakerin Designerin Lena Hoschek, Josef Herk und Jürgen Roth (WKO, v. l.).

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Breitling-Präsentation SKYBAR GRAZ 1 3

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Gemeinsam mit Juwelier – Uhren Weikhard präsentierte Breitling seine neuesten Highlights als Österreich-Premiere! 1 Die Sportasse Klaus Kröll, Thomas Morgenstern, Renate Götschl und Miriam Höller, Klaus Weikhard und Breitling-CEO Georges Kern (v. l.). 2 Götschl (l.) und Höller kosteten bei Gast- und Starkoch Andreas Döllerer aus Golling. 3 Hausherr Christof Widakovich mit Klaus Weikhard und Andreas Döllerer (v. l.). 4 Caroline und Klaus Weikhard. 5 Conny und Ex-Fußballstar Walter Schachner. 6 Bürgermeister Siegfried Nagl mit Christof Widakovich (r.)

Fotos: Werner Krug, Breitling, Junge Wirtschaft Steiermark

Gleich notieren: GRENZENLOS BRUNCHEN

CANDLE LIGHT DINNER

BEST OF SCHLOSSBERG

SONNTAGS

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Köstlichkeiten ohne Limit an ausgewählten Sonntagen von 10.30 bis 15 Uhr in der SKYBAR GRAZ. Frühstücksklassiker, Buffet, FrontDesk-Cooking, Sweets. Inklusive Getränken (Bier, Wein, SCHLOSSBERG prickelnd, Kaffee etc.). P. P. € 69,–. Nächste Termine: 13. Jänner, 27. Jänner, 3. Februar, 3. März, 17. März, 24. März, 7. April und 28. April 2019. Weitere laufend auf www.schlossberggraz.at.

An ausgewählten Mittwochen in der SKYBAR GRAZ! 6-Gang-Dinner inklusive Sundowner-Aperitif und romantischem Ambiente hoch über den Dächern von Graz. Beginn: 18.30 Uhr. Nächste Termine: 5. Dezember 2018, 23. Jänner, 20. März und 3. April 2019. www.schlossberggraz.at

Genießen, so viel das Herz begehrt – stets unter einem anderen Motto. Von BBQ über Fisch bis hin zu Wild und Trüffel – immer zu anderen Themen, je nach Saison. Inklusive Wein, Wasser, Bier, Aperitif. Beginn: 18 Uhr in der SKYBAR GRAZ. www.schlossberggraz.at


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ALTE VERBUNDENHEIT Erika Wagner war jahrzehntelang die Chefin im Gösser Bräu Graz – heute ist es Robert Grossauer. Und ihm ist es wichtig, die alten Traditionen zu bewahren und immer wieder aufleben zu lassen.

Bierg'schichten UND

GULASCHSACHEN EIN WIRTSHAUS MIT ECHTER TRADITION – DAS IST DAS GÖSSER BRÄU IM HERZEN VON GRAZ! WIR GINGEN DER GESCHICHTE AUF DIE SPUR UND PLAUDERTEN NICHT NUR MIT WIRT ROBERT GROSSAUER ÜBER DAS BEWAHREN VON ALTBEWÄHRTEM, SONDERN AUCH MIT STAMMGÄSTEN ÜBER IHRE ERLEBNISSE UND GESCHICHTEN. JOHANN-LAFER-LEHRE INKLUSIVE. Text: Hedi Grager


GÖSSER BRÄU

„Als ich in den 70ern als Profi-Fußballer beim GAK spielte, war die Gösser das Stammlokal. Die Familie Wagner war ein großer Förderer des GAK, 35 Jahre lang wurden dort unsere Sieges- und Weihnachtsfeiern sowie wichtige Sitzungen abgehalten. Als ich 1975 mit der Mannschaft Fußballmeister wurde und wir in die Bundesliga aufstiegen, feierten wir natürlich auch in der Gösser. Ich bin auch der Familie Grossauer sehr verbunden und komme auch heute noch gerne in die Gösser – mit Gästen, die ein richtig gutes Gulasch essen wollen.“

Rudi Roth

Unternehmer und Stammgast seit den 70er Jahren

Fotos: Werner Krug, KK

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eit stolzen 13 Jahren ist „die Gösser“ – das 1902 entstandene Gösser Bierhaus in Graz – Teil der Grossauer Gruppe. Robert Grossauer, der das geschichtsträchtige Wirtshaus führt, erinnert sich gerne an seine Anfänge: „Papa und ich hatten das Glöckl Bräu umgebaut und als Bierhaus eröffnet. Doch schon bald beichtete ich meinem Vater, dass ich mich über eine neue Herausforderung freuen würde. Und wer Franz Grossauer kennt, weiß, es geht oft schnell. So übernahm ich schon kurz darauf die Gösser.“ Sehr ehrlich gesteht Robert Grossauer, dass ihm schon etwas mulmig wurde, als ihm so richtig die Größe der Gösser bewusst wurde. Erika Wagner, die ehemalige, langjährige und sehr beliebte Gösser-Chefin, schmunzelt, als sie das hört, und erinnert sich: „Wir haben anfangs täglich 20 Kilo Fleisch und 20 Kilo Zwiebeln verbraucht, hatten 70 Mitarbeiter und eine eigene Fleischhauerei. Einbußen kamen erst mit der Fußgängerzone in der Herrengasse, als die Post ihre eigene Kantine bekam und mit dem Fernsehen. Ich weiß noch: Der Name des ersten Fortsetzungskrimis war ,Das Halstuch‘. Da waren wir und die Straßen oft leer“, lacht sie heute. Erika Wagner begann ihre Lehre selbst in der Gösser, beendete sie in Gastein und arbeitete einige Zeit in der Schweiz, bevor sie „der Liebe wegen“ zurück in die Gösser kam. Sie war gerade mal 28 Jahre alt, als ihr Mann Julius 1967 verstarb und sie mit drei kleinen Kindern die Gösser alleine weiterführen musste. „Es war schwierig, aber ich war mit Leib und Seele Gastwirtin, mochte meine Gäste sehr gerne und hatte ein tolles Publikum. Von Jung bis Alt, alles war da.“ Sie erinnert sich mit einem Schmunzeln an die große Empörung der Gäste, als das erste Handy klingelte. Auch daran, als eine Kellnerin einem Gast die Rechnung brachte und dieser aufgrund der Höhe reklamierte – und erklärt bekam, dass das jene Biere seien, die er vor ein paar Jahren getrunken, aber nicht bezahlt habe. Weil er aus dem Fenster gesprungen war! „Der war so baff, dass sie ihn wiedererkannt hatte, und wusste gar nicht, was er sagen sollte“, lacht Wagner. Eine schlimme Erinnerung hat sie daran, „wie der Haas, ein Mörder, bei mir einen Job wollte und ich ihm sagen musste, dass der Platz schon besetzt sei. Er schrieb mir eine Morddrohung und ich stand eine Woche unter Polizeischutz.“

Während dieser schaurig-schönen Erzählungen begrüßt Robert Grossauer den Onkel seiner Frau Karin, Herbert Hörmann. Dieser erinnert sich an viele gemütliche Abende, die er hier mit Freunden nach GAK-Spielen verbrachte, und wie ihnen Julius Wagner, der ein großer GAK-Fan war, großzügig einen großen Korb mit Gebäck gratis zum kleinen Gulasch spendierte. „Später bin ich dann mit meiner Frau nach GAK-Spielen hergefahren. Und auch heute sind Besuche in der Gösser Pflichttermine für mich.“ Nach wie vor kommen Gäste von früher gerne in die Gösser, um Klassiker wie ein Gulasch, ein Wiener Schnitzerl, ein Backhendl oder eine gute Rindsuppe mit Frittaten zu essen. Oft auch nur für eine Kleinigkeit wie ein Gulasch mit Saft oder ein Salzstangerl mit Bier. Das berühmte Gösser-Gulasch wird nach wie vor originalgetreu nach altem Rezept gekocht. „Als traditionelles Wirtshaus liegen wir voll im Trend, und das spüren wir auch“, erzählt Robert Grossauer. Die Gösser versteht es somit auch sehr gut, junge Menschen anzusprechen. „Bei uns gibt es zum Beispiel auch Pulled Pork. Das ist ein Schweinsbraten, mariniert, 16 Stunden geräuchert und von Hand gezupft. Pulled Pork verkaufen wir in zwei Varianten, einmal als Burger und einmal als Pulled Pork Teller“, verrät er begeistert. „Auch unsere Ripperln sind mittlerweile schon legendär. Diese sind vom steirischen Kräuterschwein, gesmoked und extrem fleischig und zart.“

BIER VON OBEN Wussten Sie, dass die Gösser auch für das langsame „Bier von oben“ bekannt war? „Nach dem ersten Einschenken wurden die Gläser nach oben auf ein Zwischenregal gestellt, um den Schaum absitzen und rasten zu lassen. Es wurde auch eine langsame Halbe genannt.“ Wie Robert Grossauer erklärt, hat es inzwischen aber ein bisschen an Bedeutung verloren. Heute bestellen die Gäste gerne ein Biermenü, das ist ein kleines Schnellgezapftes und ein Bier von oben. Ob sich der Biergeschmack der Gäste geändert

„Nur allzu gut erinnere ich mich an mein erstes Gericht, das ich alleine kochen durfte: Es war ein gebackener Emmentaler mit Sauce tartare. Unerfahren, wie ich war, hab ich mir meinen Finger fast quer durchgeschnitten. Die Chefin selbst hat mich ins UKH gefahren, und heute noch habe ich eine Narbe als bleibende Erinnerung.“

Johann Lafer

Starkoch, der in der Gösser bei Erika Wagner lernte

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hat, wollen wir wissen. „Gerne getrunken wird nach wie vor unser Gösser Gold und das Gösser Spezial, deren Rezeptur immer die gleiche blieb. Seit nunmehr sieben Jahren sehr beliebt ist auch das Gösser Zwickl. Und der Naturradler hat ebenfalls gut eingeschlagen.“ Ein Gösser Spezial trinkt auch Gerald Zanker, Braumeister der Brau Union Österreich, gerne zum berühmten Gösser-Gulasch. „Es ist ein etwas kräftigeres und hopfenbetonteres Bier und passt gut dazu.“ Auch er ist seit früher Jugend Gast in der Gösser. „Ich habe neben meinem Studium schon in der Steirer Brau gearbeitet, war für die Qualitätssicherung zuständig.“ Er weiß natürlich ganz genau, wie wichtig das richtige Verhältnis von Bier zu Schaum ist und wie stabil dieser sein muss: „Am Ende muss ein Rest des Bierschaums noch zu sehen sein, denn Optik ist für einen Biertrinker ein Teil des Genusses.“ Ein Kapitalfehler beim Ausschenken ist, „wenn man das Bier im vollen Schwung ins Glas fließen lässt und das Glas nicht schräg in einem bestimmten Winkel hält. Das funktioniert gar nicht. Genauso wichtig ist natürlich auch die Glaspflege“, erklärt Zanker und

„Ich war erst 28, als ich nach dem Tod meines Mannes die Gösser alleine weiterführte. Mein Mann war ein großer GAK-Anhänger. Wenn ich ihn gesucht und im Lokal nicht gefunden habe, dachte ich mir, wahrscheinlich ist er wieder am GAK-Platz.“

Erika Wagner

ehemalige Gösser-Wirtin

betont, dass sich die Bier- und Ausschankqualität durch die heutige moderne Ausschanktechnik wesentlich verbessert habe.

ALTE STAMMTISCH-KULTUR Die beliebten Gösser-Stammtische gibt es natürlich immer noch. „So ist zum Beispiel der ehemalige Mohrenwirt, Johann Schwinzerl, beim ältesten Stammtisch ,Die frommen Brüder‘ dabei. Er machte in der Gösser seine Kochlehre und verriet mir das Rezept für das Original Gösser-Schnitzel“, freut sich Robert Grossauer. „Ich bin mir sicher, das Geheimnis von Bierlokalen ist, eine weltoffene Gastfreundschaft zu leben, wo sich Arbeiter und Angestellte genauso wohlfühlen wie Geschäftsleute oder Richter.“ Apropos Richter, dazu fällt ihm gleich wieder ein „Geschichten-Schmankerl“ ein. „Es gab einen Stammtisch von vier Richtern, die jeweils einen Decknamen nach den vier Jahreszeiten hatten. Wenn sie also nach dem Mittagessen ‚etwas länger‘ in der Gösser blieben, wurden sie manches Mal angerufen und über die Sprechanlage ausgerufen – Handys gab es damals ja noch nicht“, schmunzelt er. „Wenn es also hieß, ,Herr Sommer bitte zum Telefon‘, wusste dieser genau, dass er wieder zurück

„Ich war wie Gösser-Wirt Julius Wagner ein großer GAK-Fan. Gerne erinnere ich mich an die gemütlichen Abende und auch befruchtenden Diskussionen mit Freunden nach GAK-Spielen und daran, wie uns Julius Wagner immer großzügig einen großen Korb mit Gebäck gratis zum kleinen Gulasch spendierte.“

Herbert Hörmann

TRADITIONELL Die alten Speisekarten vom Gösser Bräu sind heute noch echte Hingucker. Vor Jahrzehnten schon vor Ort: Herbert Hörmann, Erika Wagner und Fabian Haintz (v. l.)

Fotos: Werner Krug, Hedi Grager

Stammgast seit den 80er Jahren


GÖSSER BRÄU

ins Büro oder ins Gericht muss.“ Und ein mittlerweile verstorbener Notar, der sein Büro gegenüber der Gösser hatte, saß immer auf einem bestimmten Platz in der Gösser, von dem aus er das Fenster seiner Sekretärin im Blick hatte. Wenn in diesem Fenster ein weißer Mantel hing, wusste er, dass er zurück ins Büro gehen musste.“

STARS ZU BESUCH Eines der Highlights von Robert Grossauer war, als die berühmten Bands „Die Toten Hosen“ und „Die Ärzte“ am Beginn ihrer Tour mit ihrem kompletten TourTross, insgesamt 120 Leute, in die Gösser kamen. „Ich durfte nichts verraten. Unseren Mitarbeitern sagten wir, dass der Landeshauptmann mit Leuten aus Kunst und Kultur kommen würde. Aber bei den Toten Hosen klappte die Geheimhaltung nicht, sie wurden schon auf der Straße erkannt, als sie zu Fuß zu uns kamen – und mit ihnen viele Groupies“, lacht Grossauer. Er gesteht, dass es schon etwas Besonderes war, für diese Bands Gastgeber zu sein. „Die Rockstars waren sehr unkompliziert, ich hatte aber am Folgetag ein großes Problem: Weil sie sich bei uns so wohlgefühlt hatten, haben sie aus Freude alle Mitarbeiter zu ihrem Konzert eingeladen – und ich musste fast zusperren, denn alle wollten natürlich ins

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„Als Studenten verbrachten wir die Abende oft in der Gösser. Wir waren aber immer knapp bei Kasse und haben daher zum Bier gerne Salzstangerln mit viel Senf und Ketchup gegessen. Um uns das leisten zu können, gingen wir nach Eishockeyspielen sogar von der Liebenauer Eishalle zu Fuß in die Gösser, anstatt mit der Straßenbahn zu fahren.“

Reinhard Sudy

Stammgast seit den 80er Jahren

Konzert gehen“, lacht er.

DER BERÜHMTESTE LEHRLING Was vielleicht noch nicht jeder weiß: Einer der berühmtesten Fernsehköche des deutschen Sprachraums, Johann Lafer, begann seine Karriere im Gösser Bräu. Schon als Kind half er zu Hause gerne seiner Mutter beim Kochen, und so war rasch klar, dass er eine Kochlehre beginnen wollte. Und diese begann er in der Gösser! In bester Erinnerung habe er Erika Wagner, „der es gar nicht gefiel, als ich beim Vorstellungsgespräch ein Krügerl Bier trank“, schmunzelt Lafer. Sehr ehrlich verrät er auch, dass zwischen Theorie und Praxis ein gro-

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GÖSSER BRÄU

BIER VON OBEN Braumeister Gerald Zanker und Robert Grossauer beim Einschenken des „Biers von oben“, einer alten Technik und Tradition – die natürlich auch heute noch in der Gösser so gelebt wird.

„Ich erinnere mich an die Großzügigkeit von Julius Wagner. Ich war einer von vier Studenten, die in den 50ern – organisiert über die Hochschülerschaft – in der Gösser einen Freitisch hatten und gratis essen durften. Toll ist, dass Robert Grossauer mit meiner Hilfe und über die Hochschülerschaft diese alte Tradition nun wieder aufleben ließ.“

Fabian Haintz

Stammgast seit den 50er Jahren

ßer Unterschied war. „Ich hatte mir meine Arbeit nicht so vorgestellt, dass ich im ersten Lehrjahr vor allem das Kühlhaus zu putzen oder Zwiebeln zu schälen hatte. Aber da bin ich meiner Mutter sehr dankbar, die meinte damals: ,Jetzt hast du A gesagt, jetzt musst du auch B sagen. Wenn du die Lehre einmal fertig hast, kannst du immer noch entscheiden, was du tun möchtest!‘“ Diese Durchhalteparolen haben bei ihm gewirkt, „und heute bin ich froh darüber“. Nur allzu gut erinnert er sich an sein erstes Gericht, das er alleine kochte: „Es war ein gebackener Emmentaler mit Sauce tartare. Unerfahren und nervös, wie ich war, hab ich mir meinen Finger fast quer durchgeschnitten. Die Chefin selbst hat mich ins UKH gefahren, und heute noch habe ich eine Narbe als bleibende Erinnerung.“ Seit damals ist er auch ein großer Fan des Gösser-Gulaschs mit genauso viel Zwiebel wie Fleisch. Und schöne Erfahrungen gibt es für ihn viele. „Ich war relativ bald in der Mehlspeisenabteilung bei der Rosa. Die war so ausgebufft und hat uns immer nur die abge-

wogenen Zutaten hingestellt, sodass wir nie eine Chance hatten, an die Rezepte zu kommen. Als sie dann viele Jahre später nicht mehr unter uns weilte, rief mich ihre Tochter an und hat mir ihr Buch mit allen Originalrezepten geschenkt. Darauf bin ich sehr stolz.“ Mit Erika Wagner hatte er eine sehr nette Chefin mit großem Einfühlungsvermögen. Lafer: „Ich muss sagen, ich schätze und verehre diese Frau, weil sie eine Lehrchefin war, die nicht nur das Negative, sondern auch das Positive gesehen hat. Was bei mir hängenblieb, war, dass man nur mit Konsequenz ein Unternehmen gut führen kann.“ Jungen Menschen, die eine Kochlehre machen möchten, gibt Lafer mit, dass „einem mit diesem Beruf weltweit Tür und Tor offen stehen. Essen ist nun mal ein elementares Grundbedürfnis jedes Menschen. Wer Ansätze von Kreativität hat und anderen Menschen gerne Freude bereitet, kann in diesem Beruf seine absolute Erfüllung finden.“ Die Basis eines beruflichen Erfolgs ist aus seiner Sicht eine gute Ausbildung. „Und man muss auch einfache Dinge wie Geschirrspülen lernen und Demut und Respekt vor den Lebensmitteln haben.“ Weise Worte. GÖSSER BRÄU GRAZ Nicht umsonst hängt in Öffnungszeiten: Do.–Sa. 11–24 Uhr, So.–Mi. 11–23 Uhr, der Gösser ein Bild von Neutorgasse 48, 8010 Graz, ihm, auf dem „Hier be+43 (0)316/82 99 09-0, gann alles. Danke, Johann office@goesserbraeugraz.at, Lafer.“ steht. www.goesserbraeugraz.at


or Wie v ren h 80 Ja

GÖSSERGULASCH NACH ALTEM TRADITIONS-REZEPT „A Gulasch und a Seidl Bier, das is ein Lebenselixier bei mir", sang schon Wolfgang Ambros. Und so war es auch von Beginn an in der Gösser – Gulasch war vom ersten Moment an (also seit 1902) DAS Gericht schlechthin. Robert Grossauer: „Wir servieren es heute natürlich nach dem Originalrezept – mit der gleichen Menge Zwiebel wie Fleisch. Und: Aufg’wärmt schmeckt’s natürlich besser!“


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GÖSSER BRÄU

GEBACKENE BLUTWURST IN KÜRBISKERN-PANIER, AUF BUNTEN BLATTSALATEN – MARINIERT MIT KÜRBISKERNÖL UND PRÄMIERTEM APFELESSIG

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LAUWARMES, GERÄUCHERTES

FORELLENFILET AUF ROTE-RÜBEN-ERDÄPFEL-CARPACCIO UND KREN-DILL-SCHAUM

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GÖSSER BRÄU

Kleine Bühne im Gösser MIT HERBERT GRANDITZ Das neue Kabarettprogramm vom Altmeister des Humors, Herbert Granditz, verspricht wieder lustige Lach-Abende auf der Kleinen Bühne im Gösser Bräu Graz. Termine 2018: Mittwoch, 14.11.2018 Mittwoch, 28.11.2018 Montag, 3.12.2018 Dienstag, 11.12.2018 Mittwoch, 19.12.2018 Mo, 31.12.2018 – Silvesterspezial Termine 2019: Donnerstag, 10.1.2019 Donnerstag, 24.1.2019 Freitag, 1.2.2019 Donnerstag, 7.2.2019 Samstag, 23.2.2019 Samstag, 9.3.2019 Donnerstag, 21.3.2019 Samstag, 30.3.2019 Samstag, 6.4.2019 Donnerstag, 11.4.2019 Donnerstag, 9.5.2019 Samstag, 18.5.2019


BRAU UNION ÖSTERREICH

WELTNEUHEIT! DER WELTBÜRGER UNTER DEN BIEREN PRÄSENTIERT EINE INNOVATION: DAS HEINEKEN 0.0! DIE ÖSTERREICHISCHE BRAUEREI WIESELBURG WAR MASSGEBLICH DARAN BETEILIGT, DASS DAS BELIEBTE HEINEKEN NUN VÖLLIG OHNE ALKOHOL AUF DEN MARKT KOMMT.

Promotion; Fotos: Brau Union Österreoch

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n über 190 Ländern der Welt beheimatet, ist Heineken der Weltbürger unter den Bieren oder die internationale Biermarke schlechthin. Die Marke richtet sich an selbstbewusste, zukunftsorientierte Konsumenten, die eine klare Vorstellung darüber haben, was sie wollen und wie sie ihre Ziele erreichen werden. 2017 wurde eine Innovation vorgestellt, an der die österreichische Brauerei Wieselburg maßgeblich beteiligt war: Gemeinsam mit einem globalen Team von Heineken entwickelt, hat Wieselburg einen großen Anteil daran, dass das beliebte Heineken völlig ohne Alkohol – als Heineken 0.0 – auf den Markt kam. Ronald Zentner, Verkaufsdirektor Gastronomie Region Süd Brau Union Österreich, meint: „Die Marke Heineken beweist einmal mehr, dass sie immer am Puls der Zeit ist – und zeigt mit der Innovation Heineken 0.0, dass sie Konsumentenwünsche versteht und ihnen mit dem passenden Angebot begegnet. Die Biergenießer wünschen sich nämlich vermehrt Biere mit wenig oder

keinem Alkohol – darauf ist Heineken 0.0 die perfekte Antwort.“ Heineken 0.0 zeichnet sich durch typische Heineken-Noten – z. B. also besonders fruchtige Eindrücke – aus. Es ist ein erfrischendes, alkoholfreies und perfekt ausbalanciertes Lagerbier, das durch leichte Vollmundigkeit und einen weichen, malzigen Körper besticht. Heineken 0.0 passt besonders gut zu leichten, bekömmlichen Speisen und wird am besten bei 6-8 °C getrunken.

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GROSS FÜR DEN


SEN

&

KLEINEN

Durst

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GASTGEBER Glöckl-Bräu-Chefin Isabella Edler (r.) und ihr Team rund um Stellvertreterin Andrea Schwarz, Küchenchef Johannes Haderspeck (l.) und Rene Brunner freuen sich auf Besuche mit großem oder kleinem Hunger und Durst.

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on (relativ) früh bis spät: Im Glöckl Bräu, dem Bierlokal am Grazer Glockenspielplatz, kann man fast rund um die Uhr genießen. Ganz klassisch bayerisch startet man hier den Tag mit einer Weißwurst– die gibt es von 10.30 bis 12 Uhr sogar im Angebot (das Paar mit einer Breze und süßem Senf um € 3,50). Perfekt dazu natürlich ein Krügerl Weißbier. „Was das Bier betrifft, hat man bei uns aber die Qual der Wahl“, lacht Chefin Isabella Edler. „Rund 20 ausgewählte Sorten bieten wir bei uns im Haus an – einiges flaschenweise aus unserem Schau-Bierschrank im Eingangsbereich, vieles aber auch offen. Unser eigenes Bier, das Glöckl Bräu, wird sogar extra für uns gebraut und fassweise bei uns in der Schank angeschlagen. Wenn es so weit ist, hört man es meistens im ganzen Lokal – denn nach alter Tradition wird natürlich vor dem Bieranzapfen kräftig mit der alten Glocke geläutet!“ Dass es die verschiedenen Biersorten durch die Riesenauswahl natürlich auch in unterschiedlichen Größen gibt, versteht sich fast von selbst. Ein 20- oder 30-LiterFass kann auch von Gruppen direkt am Tisch selbst gezapft werden und ist daher der perfekte Durstlöscher bei kleineren und größeren Feiern. Ganz in Oktoberfest-Manier wird auch die Maß Bier gerne durchs Lokal geschleppt – uns löst damit oft Gaumen-Aquaplaning beim Nebentisch aus. Wer es gemütlicher angehen möchte, ist beim Krügerl gut aufgehoben. Für den Gusto-Schluck eignen sich im Glöckl das Seidl, der Pfiff oder das Bier-Schluckerl – Letzteres misst gerade einmal 0,125 l.

„Doch was wäre der Biergenuss ohne die kulinarische Unterlage?“, hat Isabella Edler natürlich Recht und schwärmt von der Speisekarte ihres Hauses, die steirische, bayerische und österreichische Schmankerln und Hausmannskost-Klassiker beinhaltet. „Auch hier haben wir für den großen und kleinen Hunger alles dabei. Von allem etwas bietet zum Beispiel unsere Hausplatte ab fünf Personen – perfekt zum Teilen für Gruppen. Am besten gleich zum Fass Bier“, schmunzelt Edler. Für den kleinen Hunger bieten sich die steirischen Tapas an – zwischen fünf und acht verschiedene stehen laufend auf der Karte. Von Aufstrichen wie Verhackert, Obatzta oder Bratlfett bis hin zu Mini-Portionen Käsespätzle, Chili-Käsekrainer, Rindsgulasch oder gebackenem Emmentaler. Super zum Dazusnacken zu Pfiff & Co.! Noch ein Tipp für alle Genussfreunde: Der Drehgrill über offenem Feuer! Freitag gibt es darauf herrlich zarte Stelzen, Sonntag knuspriges Hendl. Probieren!

AB GEHT DIE PARTY! Winterzeit ist im Glöckl Bräu auch immer Partyzeit. In der Schank im Erdgeschoß wird bei stimmungsvoller Musik (und NichtraucherAtmosphäre) oft bis in die GLÖCKL BRÄU GRAZ frühen Morgenstunden geÖffnungsz.: täglich 10.30–24 Uhr Glockenspielplatz 2–3, 8010 feiert! Und Barmann Oliver Graz, +43 (0)316/81 47 81, ist nicht nur Getränkeexperoffice@gloecklbraeu.at, te, sondern auch ein bisschen www.gloecklbraeu.at DJ und Frauenversteher ;-) Facebook & Instagram Wir sehen uns im Glöckl!


GLÖCKL BRÄU

STEIRERTAPAS LEBERSTREICHWURST, VERHACKERT, OBATZTA, KÄSESPÄTZLE, CHILI-KÄSEKRAINER

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GLÖCKL BRÄU

STELZE

Jeden

FREITAG

AB 18 UHR frisch vom Grill!

VOM DREHGRILL MIT KRAUTSALAT, SENF UND KREN


GLÖCKL BRÄU

GRILLHENDL VOM DREHGRILL MIT BRATKARTOFFELN

Jeden

SONNTAG

AB 12 UHR frisch vom Grill!

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GLÖCKL BRÄU

HAUSPLATTE VON ALLEM ETWAS – AB FÜNF PERSONEN


GLÖCKL BRÄU

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Winterfreuden

WEIHNACHTEN AM GLOCKENSPIELPLATZ – WOHL EINER DER SCHÖNSTEN ORTE ZU DIESER ZEIT IN GRAZ. DER STIMMUNGSVOLLE ADVENTMARKT WÄRMT NICHT NUR DIE SEELE, SONDERN DANK DEM GROSSEN ANGEBOT AUCH DEN KÖRPER – VON AUSSEN UND VON INNEN.

ADVENTMARKT AM GLOCKENSPIELPLATZ

Fotos: Werner Krug, Glöckl Bräu

23. NOV. – 24. DEZ. 2018 Erleben Sie steirisches Brauchtum und heimische Kulinarik bei Familie Hainzl-Jauk, Familie Ertl, beim Café Glockenspiel, bei Maro-Beanies Hauben, bei den Zirbenspezialitäten, am GrossauerEvents-Adventstand und am Glöckl-Bräu-Stand! Und zum Einkehren ist natürlich das Glöckl die erste Adresse – winterliche Schmankerln inklusive!

Weihnachtsöffnungszeiten im Glöckl Bräu: 24. Dezember 2018: 10.30–15 Uhr 25. Dezember 2018: geschlossen 26. Dezember 2018: 10.30–18 Uhr 31. Dez. 2018, 1. Jänner 2019: 10.30–24 Uhr 6. Jänner 2018: 10.30–18 Uhr

Samstags im Glöckl! An den Samstagen im Dezember ist in den GlöcklRäumlichkeiten garantiert nichts ausreserviert – kommen Sie vorbei, wir finden ein Platzerl!

WEIHNACHTSFEIER VERPASST? Haben Sie heuer keinen Platz für Ihre Weihnachtsfeier gefunden oder ist die Zeit vor dem Jahreswechsel zu stressig? Was halten Sie davon, die Weihnachtsfeier für Sie und Ihre Mitarbeiter auf den stressfreien Jänner zu verschieben? Denn: Im Glöckl Bräu gibt es die Weihnachtsmenüs bis einschließlich 31. Jänner 2019 zu einem Sonderrabett von minus 10 Prozent!


Steirisches

GOLD TRÜFFEL ALL OVER! AUCH IN GRAZ WÄCHST DIE KOSTBARE KNOLLE! AUS DIESEM GRUND FINDET IM JUBILÄUMSJAHR „10 JAHRE GENUSSHAUPTSTADT GRAZ“ ERSTMALS AUCH EIN TRÜFFEL-FESTIVAL STATT, BEI DEM ES JEDE MENGE KULINARISCHE EVENTS IN DEN BETRIEBEN GIBT.

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chon letztes Jahr konnte Graz mit einer kleinen kulinarischen Sensation aufwarten, die der GenussHauptstadt Graz das Krönchen aufsetzte: In den Grazer Stadtwäldern wurden ganze sieben verschiedene Arten und Varietäten an Trüffeln entdeckt! Die Trüffel gilt als kulinarische Kostbarkeit und Diamant in der Küche. Nach Überlieferungen sollen die unterirdisch wachsenden und überaus schwer zu entdeckenden Pilze bereits im alten Ägypten sehr beliebt gewesen sein. In Graz wurde nun sogar die bei Feinschmeckern begehrte Burgundertrüffel geerntet. Aus diesem Anlass wird anlässlich des Jubiläumsjahres „10 Jahre GenussHauptstadt Graz“ bis 10. November 2018 erstmals auch ein Trüffelfestival über die Bühne gehen. Seit Oktober werden bereits die Trüffelwanderungen angeboten, die seit 2017 jährlich in den Grazer Stadtwäldern stattfinden.

Die „Graz-Trüffel“ ist eine Burgundertrüffel von höchster Qualität. Nachdem sie von den Trüffelhunden im Wald „erschnüffelt“ und zur Verkostung gereicht wurde, wird sie direkt in die Küchen der Partnerbetriebe der GenussHauptstadt Graz geliefert. Dort zaubern die jeweiligen Köche damit die herrlichsten Gerichte – von der einfachen Eierspeise, Risotto oder Tagliatelle mit Trüffel bis hin zu Kreativ-Kreationen wie mit Trüffel gepimpten Steaks oder Käse-Gängen. Highlight des Trüffelfestivals 2018 sind somit die die verschiedenen Programmpunkte und kulinarischen Events der Partnerbetriebe der GenussHauptstadt Graz, die den „Graz-Trüffeln“ noch bis 10. November 2018 (und viele auch darüber hinaus den ganzen Winter lang) speziellen Tribut zollen. Mehr Infos auf www.graztourismus.at.


Trüffel-Specials in de

n Betrieben

EL GAUCHO

2.-10. November 2018: Täglich wechselnd e Gerichte mit Trü ffeln aus verschiedenen He rkunftsländern 13. November 20 18: Um 19 Uhr: 5-Gän ge-Trüffeldinner

EL PESCADOR

2.-10. November 2018: Täglich wechselnd e Trüffel-Specials 13. November 20 18: Um 19 Uhr: 5-Gän ge-Trüffeldinner

RESTAURANT SC

HLOSSBERG

2.-10. November 2018: Täglich wechselnd e Trüffel-Specials

GENIESSEREI AM

MARKT

2.-10. November 2018: Tagesgerichte mi t dem Graz-Trüffe l

SACHER RESTAU RA

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2.-10. November 2018: Tagesgerichte mi t dem Graz-Trüffe l

Trüffel-Specials in den Betrieben STAINZERBAUER 8., 9., 10. November 2018: Zwei verschiedene Hauptgerichte – jeweils eines mit Graz-Trüffeln und eines mit Trüffeln aus Istrien

STARCKE HAUS 2.-10. November 2018: „Trüffel Genussreise“ durch Istrien, Italien und Graz. 5 Gänge, Weinbegleitung kann vor Ort gebucht werden.

FREIBLICK BY ECKSTEIN 2.-10. November 2018: Verschiedene Gerichte mit Trüffeln aus Istrien und dem Graz-Trüffel auf der Tageskarte

CAFE PROMENADE

Fotos: Graz Tourismus/Harry Schiffer, Christina Dow

1.-10. November 2018: Vier verschiedene Trüffelgerichte auf der Tapas-Karte, passend dazu eine feine Auswahl an Highballs und Cocktails. Auch auf der Frühstückskarte gibt es zusätzlich Trüffeln zu den Eier-Gerichten.

DREIZEHN BY GAUSTER 2.-10. November 2018: Exklusives 4-Gänge-Trüffelmenü

CUISINO 2.-10. November 2018: Verschiedene Trüffelgerichte auf der Karte

FLORIAN IM PARKHOTEL 2.-10. November 2018: 3-Gänge-Trüffelfestival-Menü mit Trüffeln aus Is­trien und dem Graz-Trüffel. Die Gerichte können auch einzeln à la Carte bestellt werden.

EN IN GRAZ

TRÜFFELWANDERUNG

r Riegler, ald. V. l.: Stadtrat Günte hule im Grazer Leechw ldsc Wa der ter (GeHut bei e ud uch ltra Trüffels r Hirner (GF GBG), Wa rio Eustacchio, Günte chutzbeturs (Na h disc Bürgermeister-Stellv. Ma Win ng enk, Wolfga Stadtförster Peter Bed er. Marion Weissenbrunn nussHauptstadt Graz), Gabriele Sauseng und en rtinn xpe fele Trüf auftragter) und die


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KOCHEN NACH

KALENDER REGIONAL UND FRISCH – HEIMISCHES GEMÜSE HAT IN DER GENIESSEREI AM MARKT AUCH IN DER KALTEN JAHRESZEIT SAISON. „KOCH DES JAHRES“ WALTER TRIEBL LÄSST SEINER KREATIVITÄT FREIEN LAUF UND VERARBEITET, WAS DER BAUERNMARKT VOR DER TÜRE HERGIBT.

Karfiol

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Mangold & Spinat

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BER M E Z E D M B E R

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O N R E B OKTO

Kürbis

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GENIESSEREI

47 FRISCHE VOR DER TÜR Walter Triebl geht für seine Gerichte jeden Morgen eine Runde am Kaiser-Josef-Markt, um die besten regionalen Produkte zu ergattern und danach in seiner Küche zu verarbeiten.

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PRIL A Z R Ä U A R M

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GENIESSEREI

KLEIN, ABER OHO! Pure Gemütlichkeit, einfache Kreativküche, Bombengeschmäcker direkt von den Standlern auf den Teller – das ist die Genießerei. Walter Triebl (l. am Foto rechte Seite), Best-of-Graz-Koch des Jahres 2018, und Christof Widakovich dürfen stolz auf ihr Team rund um Dominik Gaspar und Andreas Hamler (v. l.) sein.

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enn es draußen kalt wird, sich langsam die Blätter verfärben und die Tage kürzer werden, wird es in den Kochtöpfen wieder besonders heiß. Denn zwischen November und März ist Wintergemüsezeit. Wer jetzt aber glaubt, dass durch die geringere Auswahl an frischem, heimischem Gemüse in der kalten Jahreszeit die Abwechslung am Teller leidet, sollte der Genießerei am Markt einen Besuch abstatten. In diesem Grossauer-Betrieb am Grazer Kaiser-Josef-Platz wird ganz nach der Jahreszeitenküche selbst Sauerkraut im Gärtopf zubereitet, Wild mit Roter Rübe und einer fruchtigen Note à la Himbeeressig kombiniert oder mit Topin­ ambur die Schaumsuppe verfeinert. Küchenchef Walter Triebl, der erst unlängst im Rahmen des Food Festival Graz zum „Koch des Jahres“ gekürt wurde, zaubert mit seinem Team aus oft stiefmütterlich behandelten Wintergemüsesorten wahrliche Gaumenfreuden und beweist täglich seinen kulinarischen Einfallsreichtum, für den er so bekannt ist. „Grundsätzlich ist im Winter aufgrund der geringeren Auswahl mehr Kreativität gefragt. Vor allem weil wir täglich das komplette Menü-Angebot wechseln. Aber genau das macht ja auch Spaß, denn da ist man als Koch gefordert. Für mich persönlich macht es die Arbeit noch interessanter“, zeigt sich der Küchenchef als Fan von Kohl, Sellerie, Karotten und Co. Und da auch in der kalten Jahreszeit die heimischen Bauernmärkte nicht mit ihren Reizen geizen, geht Triebl ebenso in den Wintermonaten jeden Morgen auf den Markt vor der Tür, schaut, was es an frischen Produk-

ten aktuell gibt und kreiert damit ein abwechslungsreiches Angebot. „Mittags gibt es immer eine Suppe, Fisch, Fleisch, ein vegetarisches Gericht sowie meist ein Dessert. Abends kochen wir à la carte.“ Der einzige Unterschied zum restlichen Jahr ist, dass es im Winter etwas deftiger sein darf: „Der Körper braucht mehr Energie als im Sommer, da darf das Essen ruhig herzerwärmend sein. Aber auch nicht zu deftig. Wir versuchen, einen Mittelweg zu gehen und das Ganze etwas leichter zu halten.“

LUST-LAUNE-GEFÜHLSKÜCHE Generell bezeichnet man als Wintergemüse Sorten, die vorwiegend im Winter geerntet werden und meist gut über den Winter gelagert werden können, wie zum Beispiel Kohlsorten, Lauch, Karotten und diverse Winterkürbissorten. Während es vielen Gemüsesorten im Winter schlichtweg zu kalt ist, fühlen sich gerade die robusten Wintersorten, die ein Muss auf den Tellern für Walter Triebl sind, bei niedrigen Temperaturen wohl. „Eine meiner Lieblingsgemüsesorten sind die Roten Rüben, die wirklich vielseitig einsetzbar sind. Sie sind erdig – gerade mit einer fruchtigen Komponente ergibt das eine tolle Kombination.“ Aber auch andere Kompositionen können sich schmecken lassen. Steinpilz mit Topinambur und dazu ein confiertes Eigelb, Blutwurst mit Kren, Entenkeule mit Wirsing, Feigen und Kartoffelknödeln … die Liste der LustLaune-Gefühlsküche, wie Triebl seine Art zu kochen selbst beschreibt, ließe sich wohl noch lange fortsetzen. Was alle Gerichte gemeinsam haben, ist die extrem hohe Qualität. „Wir legen sehr viel Wert auf die Grundprodukte und deren Geschmack. Die Gerichte wir-


GENIESSEREI

VITAMINBOMBEN-ALARM Die heimischen Wintergemüsearten haben es aber nicht nur kulinarisch in sich. Sie gelten als wahre Vitaminbomben, die das Immunsystem stärken und so gegen Viren und Bakterien schützen. So liefert zum Beispiel eine Portion Grünkohl 180 Prozent des empfohlenen Tagesbedarfs an Vitamin A, so viel wie kein anderes Gemüse, und Sellerie senkt den Blutdruck. Nicht umsonst griff man früher automatisch zu Wintergemüse, um gesund zu bleiben. Ein Wissen, das in Zeiten, wo Sommergemüse – halb gereift nach langem Transport – das ganze Jahr über in den Supermärkten erhältlich ist, oft in Vergessenheit gerät.

Fotos: Werner Krug, KK

GENUSS HAUTNAH ERLEBEN

Wer sich selbst von den kreativen Kreationen von Walter Triebl und seinem Team in der Genießerei am Markt überzeugen will, hat dazu unter anderem donnerstags beim Dinner am Markt (10 Gänge) Gelegenheit. Tipp: Lassen Sie sich vom GenießerEI überraschen. Die Räumlichkeiten der Genießerei sind aber auch für „Private Dinner“ für Firmen oder privat exklusiv mietbar – ab 10 und bis 22 Personen. Oder man lernt bei einem exklusiven Kochkurs gleicht selbst vom Chef persönlich einige Insidertipps. Um selbst Hand anzulegen – beim Wintergemüse oder wo auch immer.

GENIESSEREI AM MARKT Öffnungszeiten: Mo.–Sa. ab 8 Uhr Kaiser-Josef-Platz 10, 8010 Graz +43 (0)664/92 11 005 genuss@geniessereiammarkt.at www.geniessereiammarkt.at

Top 5

Wintergemüse 2

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ken vielleicht zum Teil einfach, sind es aber nicht immer. Wir kochen alles frisch, à la minute. Diese Speisen immer auf den Punkt zu kochen, dafür braucht es sehr viel Gefühl. Für mich steht stets im Vordergrund, dass der Gast bei uns rausgeht und sagt ,Geil war’s!‘.“

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GRÜNKOHL

Vitamin A, C, und K, Kalzium, Eisen und Folsäure – unterstützt den Verdauungsprozess

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ROTKRAUT Vitamin C und Anthocyane – Verjüngungskur für den Körper

ROTE RÜBE

Kalzium, Kalium, Magnesium, Folsäure, Eisen und Vitamin C – rotes Superfood

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KÜRBIS

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Antioxidantien, Vitamin C, E und A sowie Kalium – stärkt das Immunsystem und sorgt für schöne Haut

KAROTTE

Beta-Carotin, Vitamine C, B und K, Folsäure, Eisen, Kalzium, Kalium, Ballaststoffe – der Allrounder


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GENIESSEREI

TOPINAMBUR KALBSBRIES | EIGELB | BIRNE | STEINPILZ


GENIESSEREI

ENTENLEBER APFEL | MARTINI | CHAMPIGNON GRAZ-TRÃ&#x153;FFEL

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ROTE RÜBE REH | VOGELBEERE | QUINOA


GENIESSEREI

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„Marktgeschehen“ GENIESSEREI AM MARKT

Fotos: ROLLING PIN

Unter dem Motto „Wir kochen, was der Markt hergibt!“ fand in der Genießerei im Rahmen des Food Festival Graz ein exklusiver Workshop mit Gastgeber Walter Triebl statt. Bei einem kleinen Marktrundgang am Kaiser-Josef-Markt lernten die Teilnehmer die frischen und regionalen Produkte und auch gleich noch deren Lieferanten kennen. Danach starteten sie gemeinsam mit Triebl eine gemütlichen Kocherei und zauberten ein 3-gängiges Menü zum Nachkochen. Übrigens: Private Dinner bzw. Kochkurse mit Walter Triebl kann man auf Anfrage das ganze Jahr über buchen (s. u.). Perfekt für alle Genussjunkies oder kreative Teambuilder!

WINTER-SPECIALS in der

16.& 23.

Jänner

2019 9.-26. Jänner

2019

GOURMET-WOCHEN

10-Gang-Überraschungsmenü

Genießerei am Markt Kaiser-Josef-Platz 10 | 8010 Graz T: 0664 / 9211005 genuss@geniessereiammarkt.at www.geniessereiammarkt.at

KOCHKURS AM MARKT

1x Kochen für 1 Person + anschließendes Essen für 2 Personen

PRIVATE DINNER

Exklusiv für 10-22 Personen | Wunsch- oder 10-Gang-Überraschungsmenü

Only for you


LANGE TAFEL

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Lange Tafel HAUPTPLATZ GRAZ Ein Dinner der Superlativen! Sie ist längst DER kulinarische Pflichttermin für jeden Feinschmecker: die legendäre Lange Tafel der GenussHauptstadt Graz mitten in der Altstadt. In sagenhaftem Ambiente wurde auch heuer wieder 750 Gästen ein festliches 5-gängiges Menü mit exklusiver Getränkebegleitung serviert. Und das in Zusammenarbeit der Köche aller GenussHauptstadt-Partnerbetriebe. Sozusagen eine Leistungsschau par excellence. Jeweils v. l.: 1 Veranstalter-Team: Bürgermeister Siegfried Nagl, GenussHauptstadt-Graz-Projektchefin Waltraud Hutter und Graz-Tourismus-Chef Dieter Hardt-Stremayr. 2 Steirische Amuse Gueule gab es bereits beim stimmungsvollen Empfang im Landhaushof. 3 Urs Harnik (Energie Steiermark) mit Ehefrau Brigitta, Spitzengastronom Christof Widakovich und Bernhard Rinner mit Gattin Sabine. 4 Dieter Hardt-Stremayr, Josef Pfeifer (Kirchenwirt), Waltraud Hutter, Martin Gmeinbauer (Revita) und Michael Schunko (Eckstein). 5 Am Durchkosten: Dieter Hardt-Stremayr, Bürgermeister Siegfried Nagl und Wirtschaftslandesrätin Barbara EibingerMiedl. 6 Paradeiser-Raritäten und Frischkäse: So schmeckt Graz! 7 Dutzende Köche aus den verschiedensten Grazer Betrieben standen gemeinsam am Herd und zauberten kulinarische Glücksmomente auf die Teller. Insgesamt wurden 10.400 (!) Teller angerichtet!

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Fotos: Graz Tourismus/Harry Schiffer

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LANGE TAFEL

Friuli DOC

Fotos: KK

UDINE Wie jedes Jahr im September ging auch heuer wieder das große Stadtfest „Friuli DOC“ in Udine über die Bühne. In der gesamten Altstadt wurden die besten landwirtschaftlichen Produkte und typischen Speisen und Weine der Provinz Friaul-Julisch Venetien präsentiert. Höhepunkte waren unter anderem die stimmungsvolle und imposante Eröffnung sowie die Überflieger, die italienische Flugzeugstaffel „Frecce Tricolori“. Alle Aussteller und Teilnehmer kamen wie immer ausnahmslos aus der Provinz – nur die Familie Grossauer ist mit ihren bewährten Ständen, an denen Spezialitäten aus der Steiermark angeboten werden, nach zehn Jahren wieder zur Teilnahme an diesem kulinarischen Großevent eingeladen worden. Diesen Umstand nutzte auch Graz Tourismus (vertreten durch GenussHauptstadt-Chefin Waltraud Hutter) für eine intensive Bewerbung und zum Netzwerken – so etwa mit Bürgermeister Pietro Fontanini sowie Tourismusstadtrat Maurizio Franz. Franz Grossauer kümmerte sich persönlich mit Bieranstich & Co. um seine Gäste. Am Ende hatten knapp 500.000 Menschen diese Veranstaltung besucht!

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HAUSE

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PURE GEMÜTLICHKEIT Kochen, anstoßen, über das Leben philosophieren: Christof Widakovich bei Ingrid, Peter und Sohn Mike Kraus in ihrem Haus in Südsteiermark.

„Essen ist Verführung“ WARUM ESSEN BESSER ALS FERNSEHEN IST, WIE GROSS SEIN KOCHTALENT WIRKLICH IST UND WARUM DIE REGION RUND UM GAMLITZ ZU SEINER HERZENSGEGEND WURDE: ZU GAST IN DER KÜCHE VON STARSÄNGER, ENTERTAINER UND „JUNGWINZER“ PETER KRAUS INMITTEN DER SÜDSTEIRISCHEN WEINBERGE. AM HERD: CHRISTOF WIDAKOVICH UND INGRID KRAUS. AM TISCH: WINZER MANFRED TEMENT UND BÜRGERMEISTER KARL WRATSCHKO. UND HINTER DER KAMERA: MIKE KRAUS. KLINGT DOCH VIELVERSPRECHEND. Interview: Christina Dow


HOME COOKING

Fotos: Mike Kraus, René van der Voorden

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eter, du wurdest in München geboren, dein Sohn Mike lebt mit seiner Familie noch immer dort. Die Heimat von dir und Ingrid ist aber der Lunganersee in der Schweiz. Und seit einigen Jahren auch die Südsteiermark. Wie kommt man auf die Idee, in die Nähe von Gamlitz, mitten in die Weinberge, zu ziehen? Peter: „Durch meine Oldtimer-Leidenschaft und die Rallye ,Südsteiermark Classic‘ bin ich immer wieder in die Südsteiermark gekommen und habe mich sehr in die Gegend und die Menschen hier verliebt. Bis ich eines Tages zu meinem Beifahrer Heimo gesagt habe: Ich möchte hier etwas kaufen. Von der Idee bis zur Umsetzung vergingen aber gute fünf Jahre. Da er zu diesem Zeitpunkt in der Südsteiermark wohnte, konnte er sich immer wieder Immobilien vor Ort anschauen – und sah leider auch viel Grauenhaftes. Durch Zufall ist er dann aber auf dieses Haus hier gekommen, hat es für uns ein bisschen renoviert und uns schließlich verkauft. Wir haben dann noch den alten Ziegen- und Schweinestall umgebaut und das Haus erweitert. Bauen und Handwerken sind ja meine Hobbys, ich liebe das.“ Wobei hast du selbst Hand angelegt? Peter: „Bei vielem. Zuletzt zum Beispiel bei den Fensterläden – die wurden von mir geschliffen und neu gestrichen. Das war richtig viel Arbeit.“ Du hast es schon erwähnt, du schätzt auch die Menschen hier in der Region sehr? Peter: „Ja, sie sind unglaublich herzlich und offen. Ich werde oft sehr positiv angesprochen. Aber eigentlich fühle ich mich durch meine Jahre in Salzburg, Wien, aber auch München sehr österreichisch. Für mich geht Deutschland ja erst ab Frankfurt los (lacht). Und unser Gedanke war immer: Wenn wir eines Tages reifer sind – nicht älter –, dann wollen wir wieder in Österreich leben. Mieten kommt für mich aber nicht in Frage, wenn mir etwas gefällt, dann will ich es auch haben. Man muss dann natürlich schauen, was man sich leisten kann, aber Miete war für mich immer schon uninteressant.“ Ingrid: „Ich bin auch sehr froh, dass wir unsere zweite Heimat nun hier in der Südsteiermark haben. Hier gibt es keinen Verkehr, alles ist ursprünglich, ruhig und idyllisch, aber dennoch sind wir nicht komplett abgeschottet von der Außenwelt. Die nächste Buschenschank ist 200 Meter entfernt.“ Karl: „Ich bin froh über den Zuwachs der Familie Kraus in unserer Gemeinde. Wir haben uns von Anfang an gleich super verstanden. Peter schätzt unsere gute Küche und den guten Wein. Genuss verbindet eben! Und er ist ein sehr zugänglicher Mensch. Beim letzten Maibaumaufstellen hat er sich das Mikro genommen und mit den Kindern gesungen. Diese gute Stimmung ist sofort auf alle Leute übergesprungen. Ich freue mich immer, wenn wir auf ein gutes Glaserl zusammensitzen. Und Ingrid ist ohnehin eine Perle!“ Ingrid: „Danke dir. Du bringst mir auch jedes Mal,

wenn du vorbeikommst, so wunderschöne Blumen mit …“ Peter: „Ich kann nur sagen, Karl: Ich fühle mich sehr, sehr wohl hier!“ Christof: „Ich würde aber auch gut als Gamlitzer passen!“ (lacht und öffnet eine Flasche hauseigenen Muskateller) Karl: „Ja, du auch! Du könntest ja bei uns noch ein Lokal aufmachen.“ Christof: „Die Idee, am Land oder in Kroatien ein kleines, feines Restaurant zu eröffnen, gibt es schon lange. Auch zu Hause koche ich oft für 10 bis 15 Gäste, so etwas würde ich auch gerne als Lokal machen. Kochen wie daheim.“ Karl: „So wie die Buschenschänken früher. Da ist man auch ins Zuhause bei Familien eingekehrt, hat sich an den Tisch gesetzt und eine Jause bekommen.“ Christof: „Ja, dieses heimelige Gefühl zu vermitteln, ist heutzutage wieder sehr wichtig. Die Menschen wollen Gemütlichkeit, Herzlichkeit und eine persönliche Atmosphäre. So wie bei uns im EL PESCADOR zum Beispiel.“ Zum Weintrinken bräuchtet ihr aber nicht einmal so weit gehen – schließlich produzierst du ja deinen eigenen Wein, Peter … Peter: „Ja, das stimmt. Als ich das Haus gekauft habe, übersiedelte ich die Schafe auf eine andere Wiese, versetzte den Schafstall und pflanzte Rebstöcke. Natürlich mit professioneller Hilfe – mein Freund und Winzer Manfred Tement stand mir hier von der ersten Stunde an bei. Insgesamt wurden 3000 Stöcke auf einem dreiviertel Hektar gepflanzt. Ich bin stolz auf unseren ,Muskateller Tement Ried Labitschberg Peter Kraus‘ – er schmeckt fruchtig und frisch und besitzt dennoch Körper.“ Manfred: „Als ich mir die Bodenbeschaffenheiten näher ansah, kam heraus, dass es sich hier um einen reinen Sand-Lehm-Boden handelt. Eine tolle Basis – vor allem für den Muskateller. Ich wusste sofort, das ist die richtige Rebsorte für diesen Weinberg! 2016 gab es den ersten Jahrgang – und den gleich mit Anfangsschwierigkeiten. Durch

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GENUSSFREUNDE Kulinarik und Wein verbindet: Karl Wratschko (Bürgermeister Gamlitz), Peter Kraus und Spitzenwinzer Manfred Tement (v. l.)


HOME COOKING

HANDGEPÄCK Christof Widakovich reiste mit den besten Produkten vom EL PESCADOR und el Gaucho an: Branzino von Fonda und argentinisches Filetsteak.

die extremen Regengüsse ist uns nämlich der neue Weinberg zum Nachbarn in die Garage abgerutscht. Da haben wir uns gleich richtig beliebt gemacht.“ (lacht) Peter: „Ja, aber wir haben alle tagelang zusammengeholfen, und das Problem war bald gelöst. So ist das am Land.“ Was macht ihr eigentlich so den ganzen Tag, wenn ihr hier in der Südsteiermark seid? Peter: „Wir sind viel unterwegs. Entweder mit dem Fahrrad oder mit einem meiner Autos. Ich liebe die Landschaft und verbringe viele Stunden in der Natur. Natürlich sind wir auch immer wieder einmal in einer Buschenschank oder in einem Wirtshaus. Oder einfach hier in unserem Haus, es ist ja wunderschön da. Bärli, schau zu, was der Christof da mit dem Fisch macht. Richtiges Fischfiletieren ist wichtig!“ (Anmerkung: Christof Widakovich kam natürlich nicht mit ganz leeren Händen zum Kochen in die Kraus’sche Küche, sondern hatte einen Branzino von Fonda sowie ein argentinisches Stück Filetsteak mit im Gepäck. Während er und Ingrid in der Küche stehen und erste Vorbereitungen treffen, sind Peter Kraus und Manfred Tement noch am vinophilen Fachsimpeln.) Peter: „Hier herunten sind wir einige Monate im Jahr, meistens im Frühjahr, zur Lese und zu Weihnachten. Den Sommer genießen wir im Tessin. In Graz sind wir natürlich auch oft, das ist eine wunderschöne Stadt. Wir gehen gerne ins EL PESCADOR essen. Ich bin ein großer Fischliebhaber. Früher habe ich Unmengen an Steaks gegessen, aber jetzt esse ich mehr Fisch.“ Mike, du hast deine Constanze 2013 sogar hier in der Südsteiermark geheiratet? Mike: „Ja, genau. Die Zeremonie fand bei dem Baum auf der Wiese gegenüber statt, inklusive Schnapsstationen. Die Braut wurde mit einem alten Traktor gefah-

ren. Hier im Haus gab es dann einen Umtrunk und beim benachbarten Weingut Pongratz die Feier. Es war eine wunderschöne, stimmungsvolle Feier in kleinem Rahmen mit nur 80 Gästen. Papa und ich haben dann auch gesungen …“ Peter: „Ja, ich hab ,Du bist Hamma‘ von Culcha Candela für die Braut gesungen. In meinem Stil halt …“ Mike: „Ein toller Tag. Constanze und ich wollten unbedingt in Österreich heiraten – und im Laufe der Jahre ist durch meinen Vater die Liebe zur Südsteiermark immer mehr gewachsen. Ich bin einige Male im Jahr hier.“ Peter: „Ja, dafür haben wir ja auch angebaut nebenan!“ (lacht) Wie hast du eigentlich Franz Grossauer kennengelernt? Peter: „Zum ersten Mal getroffen hab ich ihn gemeinsam mit Dr. Karl Gerstl bei einer Ausstellung in Graz. Er hat mich dann aufgrund der gemeinsamen Leidenschaft zu Oldtimern zu seiner Styria Rallye eingeladen. Das war vor circa sieben Jahren. Von da an sind wir oft gemeinsam gefahren und haben uns immer wieder gerne in Graz getroffen. Wir schätzen beide das einfache, bodenständige und genussvolle Leben – das verbindet. Ich bewundere Leute wie ihn, die so intensiv arbeiten und immer selbst Hand angelegt haben. In meiner Jugend war ich auch so – heute hab ich Gott sei Dank mein Management-Team um mich.“ Christof: „Und durch Franz haben wir beide uns dann kennengelernt – das finde ich sehr schön. Du hast sogar auf meiner Hochzeit gesungen!“ Peter: „Ja! Mittlerweile sind wir ja alle gut miteinander befreundet und schätzen einander sehr. Ich finde es wichtig, wenn man wo hinzieht, dass man sich auch Bekannte und Freunde schafft. Ingrid und ich wollen ja privat auf keine Partys oder Veranstaltungen gehen, sondern

Fotos: Mike Kraus

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59 HANDARBEIT Peter Kraus bei der Weinlese in seinem eigenen Weingarten mit Manfred Tement (l.). Ingrid Kraus und Christof Widakovich bei der Kräuterernte im eigenen Gemüsegarten.

„Mein Verführungsgericht war früher Lady Curzon ¯ Schildkrötensuppe?aus der Dose·“

Peter Kraus


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HOME COOKING

PROFI AM WERK

gemütliche Abende verbringen. Und da ist es wichtig, liebe Leute zu kennen.“ Christof: „Da ticken wir sehr ähnlich. Franz und unsere ganze Familie ist privat auch am liebsten gemütlich unterwegs – in kleinen Restaurants, am Meer, am Berg … Das ist Lebensqualität!“ (Anmerkung: Christof setzt bereits das Risotto an, während Ingrid die Kräuter klein schneidet, die sie zuvor im eigenen Gemüsegarten geerntet haben. Ein unglaublicher Duft macht sich in der alten Stube breit.) Christof ist fleißig am Werken, Ingrid assistiert ihm. Wie sieht es denn mit deinen Kochkünsten aus, Peter? Peter: „Ich gebe zu: Ich habe keine Ahnung vom Kochen! Nur eine Eierspeise schaff ich, das kann ich seit meiner Junggesellenzeit. Aber das ist ewig her – am 1. Oktober 2019 sind Ingrid und ich 50 Jahre verheiratet!“ Ingrid: „Peter kennt sich wirklich nicht aus mit Kochen. Einmal hab ich ihn geschickt, um im Geschäft einen Kürbis zu kaufen – heimgekommen ist er mit einer Melone! Aber er liebt mein Essen, das ist das Wichtigste!“

„Einmal hab ich Peter geschickt‚, um einen Kürbis zu kaufen ¯ heimgekommen ist er mit einer Melone·“ Ingrid Kraus

Peter: „Ja, ich denke, ich bin ein guter Kunde – ich esse wahnsinnig gerne und Ingrid kocht fantastisch! Am liebsten hab ich ihre Suppentöpfe oder Pasta, gerne auch mit Gewürzen aus der ganzen Welt. Und natürlich mit Gemüse und Kräutern aus dem eigenen Garten – bei uns ist immer alles frisch!“ Mike: „Ich koche auch leidenschaftlich gerne – seit ich 18 bin. Da lebte ich eine Zeitlang in Florenz und liebe daher die italienische, aber auch die asiatische Küche. Da hab ich wohl ein bisschen mehr Talent als Papa …“ (lacht) Peter: „Aber ein Gericht konnte ich früher auch super: Lady Curzon!“ Schildkrötensuppe?? Peter: „Ja, das war früher mein Verführungskochen! Schildkrötensuppe aus der Dose, in Butter und mit Curry angebrutzelt und mit Cognac flambiert. Das war eine tolle Show – Lady Curzon hat immer funktioniert!“ (lacht) Hat er dich auch so „eingekocht“, Ingrid? Ingrid: „Nein, bei mir hat er einen anderen Schmäh gehabt …“ (schmunzelt) Mike: „Mein Verführungsgericht waren immer Spaghetti mit Gambas, Lauch und Weißwein-Sauce. Das hat auch gut funktioniert. (lacht) Für meine Constanze hab ich aber asiatisch gekocht beim ersten Mal …“ Liebe geht bei euch in der Familie also tatsächlich durch den Magen. Essen und Genießen bedeuten euch viel, oder? Ingrid: „Mir ist es ganz wichtig, es muss Spaß machen.“

Fotos: Mike Kraus

Haubenkoch Christof Widakovich zeigte, worauf es beim Fischfiletieren und beim Risotto-Kochen wirklich ankommt.


HOME COOKING

BRANZINO MIT EINEM RISOTTO VON 9 KRÄUTERN AUS DEM GARTEN, TOMATEN-AVOCADO-SALSA UND OLIVENÖL AUS PAG

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FACHSIMPELEIEN Bei einer guten Flasche vom hauseigenen Muskateller wurde über das Leben, die Liebe und den Genuss geplaudert: Peter Kraus, BM Karl Wratschko, Interviewerin Christina Dow, Starkoch Christof Widakovich und Ingrid Kraus (v. l.).

PETER KRAUS • Geboren am 18. März 1939 in München, verheiratet mit Ingrid • Schauspieler, Sänger & Entertainer („Rock ’n’ Roller“) • Lebt am Luganersee in der italienischen Schweiz und am Labitschberg in Gamlitz (Südsteiermark) • Startet 2019 seine nächste Tournee: 13. November 2019 in Graz (Messehalle), am 14. und 15. November in Wien (Stadthalle), am 16. November in München (Philharmonie) und am 17. November 2019 in Linz (Brucknerhaus)

Peter: „Ich versuche immer, das zu genießen, was wir haben: unser schönes Haus in der Südsteiermark, in Lugano direkt am See zu wohnen, schöne, alte Autos … Es wäre ein großer Fehler, nicht zu genießen.“ Gibt es wahre Freundschaften in deinem Leben? Peter: „Ich hatte viele Schulfreunde, aber leider sind viele davon schon verstorben. Aber natürlich ist es wichtig, Freundschaften zu pflegen. Obwohl ich sehr wenige Freunde aus der Branche habe, das ist gut so. Da kann man viel unbeschwerter miteinander umgehen, weil es keinen Neid und keine Vergleiche gibt. Es gibt genug andere Themen, über die ich mit Freunden rede. Aber ich mag viele Menschen nur, wenn ich sie von der Bühne aus sehe, sonst bin ich gerne allein mit meinen Liebsten und hab meine Ruhe. Vielleicht bin ich da auch ein bisschen ein Einzelgänger.“ Christof: „Ich verstehe das, ich bin auch nie die ganze Zeit mit Köchen zusammen gewesen. Meine engsten Freunde sind nicht aus der Branche. Ich hab immer meine Ideen autodidaktisch umgesetzt, hab Küchen und Lokale ohne großen Austausch oder viele Kochbücher geführt. Man muss auf sein Bauchgefühl hören und selbst viel probieren bzw. in anderen Lokalen essen gehen. Dann kommen die Ideen und die Kreativität von ganz alleine.“ Ingrid: „Ich koche auch immer ohne Kochbuch. Ich mache alles nach Gefühl. Und oft merke ich mir spannende Kreationen, wenn ich sie wo gegessen hab, und versuche sie dann nachzukochen.“ Genuss hat bei euch also höchste Priorität. Wie sieht

Fotos: Mike Kraus, René van der Voorden, KK

Peter: „Essen statt Fernsehen ist meine Devise! Es ist wichtig, bewusst genießen zu können. Sünden sind doch viel schöner, wenn man sie selten hat. So wie zum Beispiel Palatschinken.“ Christof: „Das stimmt. Sich einmal etwas zu gönnen, ist sehr wichtig. Aber alles mit Maß und Ziel.“ Mike: „Aber Marmelade zum Frühstück – das muss schon sein!“ Peter: „Außerdem schätze ich es hier in Österreich sehr, dass man auch am Nachmittag gegen 16/17 Uhr essen gehen kann, nicht erst ab 19/20 Uhr, wie im Tessin. So frühstücken wir oft ausgiebig und essen dann früh zu Abend – das liebe ich.“ Diesen Rhythmus schaffst du aber nicht, wenn du auf Tournee bist? Peter: „Nein, leider. Die Tourneen sind für mich kulinarisch gesehen ein großes Problem. Meistens wohne ich mit meiner Band in einem guten Hotel, aber das Essen ist oft schrecklich. Auch, wenn wir unseren eigenen Koch dabei haben, hilft das oft nichts. Er bekommt ja nicht immer und überall sofort Topprodukte. Da bin ich aus unserem eigenen Garten schon sehr verwöhnt. Aber ich kann lange ohne Essen auskommen, oft esse ich vor dem Auftritt gar nichts. Nachher hab ich dann oft einen Riesenhunger, aber dann gibt es nichts mehr. Auf Tournee nehme ich so immer ab – aber nicht durch den Stress, sondern durch das WenigEssen. Kulinarisch also ein echt hartes Leben!“ (lacht) Was ist für euch Glück? Ingrid: „Das kleine Glück des Lebens: die Natur zu genießen, mit dem Auto durch die Gegend zu fahren, Zeit für die Familie zu haben und mit den Liebsten zusammen zu sein.“ Christof: „Ja, es sind auch für mich die kleinen Dinge und Glücksmomente, die wirklich zählen. Aber früher war das nicht immer so – wenn man jung ist, wünscht man sich Erfolg. Aber je länger man im Business ist, desto wichtiger sind die wahren Werte wie Familie, Gesundheit und Zeit mit wichtigen Menschen im Leben zu verbringen.“


FILETSTEAK MIT GEBRATENEN SCHUPFNUDELN, KÜRBIS-FENCHEL-OFENGEMÜSE UND SAUERRAHM

es mit der Liebe aus? Peter: „Die ist natürlich das Wichtigste im Leben! Ingrid ist immer auf Tour mit, nur zu Einzelkonzerten kommt sie nicht mit. Nach dem Konzert trinke ich meistens noch eines mit meiner Band und dann freue ich mich, mich mit meiner Frau ins Zimmer zurückziehen zu können und die Ruhe zu genießen. Manche Musiker verspüren nach einem Konzert viel Einsamkeit oder fallen gar in ein Loch. Das verstehe ich überhaupt nicht, Gott sei Dank.“ Hast du Peter damals 1965 eigentlich als Fan in Wien kennengelernt? Ingrid: „Ich kannte ihn natürlich – jeder kannte ihn! Aber ich war kein Groupie von ihm. Für meine Eltern war das damals aber alles schrecklich. Zuerst mussten sie verkraften, dass ich Model werden wollte, und dann kam ich auch noch mit einem Rock ’n’ Roller daher!“ Peter: „Ich bin damals auch gerade in den Wiener Kammerspielen aufgetreten, das ließen die Eltern dann gerade noch durchgehen. Eigentlich wollte ich immer Regisseur werden.“ Was schätzt ihr aneinander? Peter: „Darüber könnte ich ein Buch schreiben! Ingrid ist häuslich, liebt die Zweisamkeit und die Gemütlichkeit. Das liebe ich sehr.“ Ingrid: „Ich schätze seine Ehrlichkeit. Und er glaubt immer an das Gute im Menschen.“ Christof: „Das ist gut – es gibt genug pessimistische Leute. Das ist schrecklich.“

Nächstes Jahr wird deine Tournee fortgesetzt, oder? Peter: „Ja, das Album war so erfolgreich, dass ich noch ein Jahr weitermachen möchte. Obwohl wir schon mehrere Abschiedstouren hatten. (lacht) Es wird rein im 50er- und 60er-Jahre-Stil sein und ich erzähle ein bisschen über die Entstehung des Rock ’n’ Roll und die 50er Jahre. Rund 30 Konzerte werden es das nächstes Jahr werden – am 13. November 2019 trete ich in Graz auf, am 14. und 15. November in der Wiener Stadthalle, am 16. in München und am 17. in Linz.“ Ingrid: „Und ich bin bei fast jedem Konzert dabei!“ Peter: „Alles andere wäre ein schlechtes Omen. Außerdem muss du ja die Groupies abhalten!“ (lacht) Ingrid: „So Groupies sind aber auch wirklich blöd.“ Du wirst nächstes Jahr 80 Jahre alt. Hast du noch immer genug Energie auf der Bühne? Peter: „Wenn ich auf der Bühne stehe, habe ich noch genauso viel Power wie in meinen jungen Jahren. Da gibt es keinen Unterschied.“ Und, wird gefeiert? Peter: „Ja, ich feiere nächstes Jahr in München und in Graz. Ich hoffe, am Schloßberg oben, mit der Unterstützung von Franz.“ Christof: „Das werden wir sicher super hinbekommen!“ Zum Abschluss: Was wünschst du dir, wenn du einen Wunsch freihättest? Peter: „Noch mal 50 zu sein!“


WEINGÜTER

WO DER

WEIN

ZUHAUSE IST MANFRED TEMENT IST OHNE ZWEIFEL EINER DER VORREITER UND WEGWEISER DES STEIRISCHEN WEINS. IN SEINEM WEINGUT IM SÜDSTEIRISCHEN BERGHAUSEN WERDEN WEINE MIT WELTSPITZE-NIVEAU GEMACHT. LÄNGST HABEN AUCH SEINE BEIDEN SÖHNE ARMIN UND STEFAN HAND ANGELEGT – UND KOMBINIEREN MIT VIEL FINGERSPITZENGEFÜHL ALTE TRADITIONEN MIT MODERNSTEM DENKEN.

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ieregg. Der Name ist Programm. Manfred Tement schaffte es vor vielen Jahrzehnten, mit seinen Sauvignon Blancs dieser Top-Riede weltweit Aufsehen zu erregen – bemerkenswerte Auszeichnungen inklusive. Und noch heute ist das Weingut in der Südsteiermark, direkt an der slowenischen Grenze gelegen, einer der Vorzeige- und VorreiterBetriebe des gesamten Bundeslandes. Mittlerweile sind auch Manfreds Söhne Armin und Stefan voll in den Betrieb eingestiegen und setzen den Erfolgsweg ihres Vaters fort. Mit viel Spürsinn und Feingefühl schaffen es die Tements, die alten Traditionen des Weinbaus mit modernem, jungem Denken zu kombinieren. Die Riede (vormals Lage) wird stets in den Vordergrund gerückt, oft sogar vor die Rebsorte. Selten prägte ein Weingut den Begriff „Terroir“ dermaßen konsequent wie Tement – hier schmeckt man im Wein die Beschaffenheit des Bodens (Muschelkalk) und die Herkunft der Trauben wie selten zuvor. Die biologische und selektive Bewirtschaftung der Weingärten, niedrigste Erträge und nachhaltige Handarbeit sind die Eckpfeiler ihres Schaffens und Voraussetzung für herkunftsbetonte, vielschichtige Weine.

Ein Besuch am Weingut lohnt sich aber nicht nur aufgrund des Inhalts der Flaschen, sondern auch ob der Lage und des beeindruckenden Fasskellers (Führung buchen!). Das Familienweingut liegt auf einem kleinen, erhabenen Bergplateau über der imposanten Riede Zieregg. Von hier aus kann man den herrlichen Rundblick genießen, der sich bis ins Nachbarland Slowenien und die südliche Oststeiermark erstreckt.

WOHNEN BEIM WEIN Wer länger bleiben möchte, dem sei die „Winzarei“ ans Herz gelegt: ingesamt 25 mit viel Liebe zum Detail ausgestattete Chalets und Suiten mitten in den Weinbergslagen Zieregg und Ciringa. Der atemberaubende Blick auf die Weinberge macht die Urlaubstage in der Südsteiermark perfekt. Jedes Zimmer bietet eine charmante Kombination aus Alt und Neu, mit wunderschönen Holzmöbeln, modernem Komfort und direktem WEINGUT TEMENT Gartenzugang. Erholung und Zieregg 13 Genuss stehen hier an erster Stel8461 Berghausen le. Diese sind schon garantiert, Tel.: +43 (0)3453/410 10 wenn eine Jause mit regionalen weingut@tement.at www.tement.at Produkten und hauseigenen Weinen bereitsteht. Zum Frühstück verwöhnt ein wohlgefüllter Korb mit Delikatessen. So schön kann das Leben sein!

Promotion, Fotos: Tement, Blendpunkt

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LUXUSCHALETS Die „Winzarei“ gibt es an mittlerweile drei Standorten (Zieregg, Ciringa Menhard, Ciringa Stampfer) mit insgesamt 25 Chalets und Suiten mitten in den Weinbergen. Ein Traum für Ruhe- und Genusssuchende.

VATER & SÖHNE Manfred Tement (l.) und seine beiden Söhne Armin (M.) und Stefan betreiben heute gemeinsam das Familienweingut und ergänzen einander perfekt. Herkunft und Terroir stehen dabei im Fokus.


TEAMWORK Stets gute Stimmung gibt es bei Heidi und Stefan Potzinger sowie ihrem Kellermeister Hans Peter Wippel und Marketingleiter Tim Maak (v. l.)

LEIDENSCHAFT Heidi und Stefan Potzinger leben mit und für den Wein. „Ich arbeite sehr perfektionistisch und mag geordnete Verhältnisse“, gesteht Stefan. „Aber nur so gelingen Weine von allerhöchster Qualität und Präzision.“ Der Erfolg gibt ihnen Recht.


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GEWACHSEN. Nicht gemacht.

POTZINGER – EIN NAME, DER SEIT JAHRZEHNTEN FÜR QUALITÄT AN DER SPITZE, GROSSES LAGERPOTENZIAL UND VIELSCHICHTIGKEIT STEHT. STEFAN UND HEIDI HABEN IHR SÜDSTEIRISCHES WEINGUT ZU EINEM VORZEIGEBETRIEB MIT VIELFACH PRÄMIERTEN WEINEN GEMACHT.

Promotion, Fotos: Weingut Potzinger, www.kanizaj-marija.com, Anna Stöcher

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er auf der Suche nach dem Besonderen ist und das breite Geschmacksrepertoire der Südsteiermark erleben möchte, der sollte einen Stopp beim Weingut in Gabersdorf oder beim wunderschönen Winzerhaus in Ratsch einlegen. Nicht nur, um die Herzlichkeit und Wein-Leidenschaft der Potzingers hautnah zur erleben, sondern auch, um sich durch die Palette zu kosten. Denn kaum ein anderes Weingut der Steiermark kann ein derart großes Terroir-Erlebnis bieten. „Unsere Weingartenflächen sind über die gesamte Südsteiermark auf 20 Hektar verteilt. Oft wächst eine Sorte aber nur auf ein paar tausend Quadratmetern – für uns hat die perfekte Lage und Bodenbeschaffenheit oberste Priorität, wir wollen keine Masse erzeugen. Wir bewirtschaften Top-Rieden von der Region Sausal über Ratsch bis an die slowenische Grenze“, erklärt Stefan Potzinger, der das Weingut, das eine über 150-jährige Tradition besitzt, vor rund 20 Jahren von seinen Eltern übernommen hat und seitdem mit seiner Gattin und Diplom-Sommelière Heidi führt. „In Höch auf der Theresienhöhe bewirtschaften wir zum Beispiel Burgundersorten und Sauvignon Blanc, auf der Riede Steinriegel in Kitzeck wächst auf 574 Metern Seehöhe neben Morillon, Weißburgunder und Sauvignon Blanc auch Riesling. Die Böden im Sausal sind geprägt von Schiefer – wie bei unserer Top-Riede Kittenberg –, aber auch von Sand und Lehm – wie am Oberpurgstall. Unsere Weine am Kainberg hingegen wachsen auf einem Kalkriff ! Die Regionen Ratsch und Leutschach mit Top-Rieden wie unserem Czamillonberg punkten durch sehr alte Reben. Ideal für Burgundersorten, aber auch Sauvignon Blanc und Muskateller.“

Ein wichtiger Weingarten des Gutes ist auch in der seit 1208 für Weinbau genutzten Ried Sulz. Dort wachsen der berühmte Sauvignon Blanc „Joseph“ und „Sulztal alte Reben“, die seit Jahren Spitzenbewertungen von internationalen Weinkennern und Führern erhalten. Die Aushängeschilder sind aber auch Weißburgunder und Sauvignon Blanc Tradition mit einem top Preis-Leistungs-Verhältnis – sowohl im Privatkauf als auch in der Spitzengastronomie. „Durch diese breite Streuung unserer Weingärten innerhalb der Südsteiermark ergeben sich die unterschiedlichsten Böden, Höhenlagen und Ausrichtungen und damit auch bei unseren Weinen eine unglaubliche Vielfalt. Derzeit haben wir rund 75 verschiedene Produkte im Verkauf – verschiedene Flaschengrößen mitgerechnet“, so Stefan. Der Gedanke, naturbelassene Weine von höchster Qualität und Typizität zu erzeugen, prägt seit jeher den Stil der Weine. Deshalb lautet das Credo auch: „Gewachsen, nicht gemacht.“ Integrierter Anbau, intensive, selektive Handlese und der Ausbau in kleinen Tanks und Fässern sorgen für großartige Weine, die so unbehandelt und naturbelassen wie WEINGUT nur möglich in die Flasche kommen. STEFAN POTZINGER „Das Wichtigste ist immer die Qualität Weingut: der Trauben. Deshalb hab ich auch 8424 Gabersdorf 12 meine Tätigkeit in den letzten Jahren Verkauf und Verkostung: von der Kellerarbeit wieder immer Mo.-Fr. 8-12 & 13-17 Uhr mehr Richtung Weingartenarbeit Sa. & So.: gegen Voranmeldung verschoben. Seit 14 Jahren stehen mir Winzerhaus: 8461 Ratsch a.d. Weinstraße 5-6 außerdem mein Kellermeister Hans Verkauf und Verkostung: Peter Wippel und Weinakademiker täglich von 9-13 & 14-17 Uhr Tim Maak zur Seite. Mit meiner Frau gegen kurze Voranmeldung Heidi und meinen Elten sind wir ein Tel.: +43 (0)664/521 64 44 super eingespieltes Team und arbeiten potzinger@potzinger.at mit viel Präzision und Leidenschaft an www.potzinger.at unseren Weinen.“


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SO GOED! GOEDWINEMAKERS – DIE HOLLÄNDER UNTER DEN STEIRERN HABEN SICH MIT DER SALZBURGER FAMILIE KALTENBÖCK KONGENIALE PARTNER IN DAS WUNDERSCHÖNE WEINGUT AM SERNAUBERG (GAMLITZ) GEHOLT. WAS DIESER MULTIKULTI-MIX, GEPAART MIT MODERNSTER INFRASTRUKTUR UND RIGOROSEM QUALITÄTSFANATISMUS, IN DIE FLASCHEN BRINGT, BEGEISTERT IN HOHEM MASSE.

„Wer eine kurze Geschichte hat, bemüht sich umso mehr um eine lange Zukunft.“


WEINGÜTER

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ut, dass sich der holländische Unternehmer Ton Goedmakers und der Salzburger Sommelier Uli Kaltenböck am Arlberg beim vinophilen Genuss getroffen und über die Jahre hinweg eng befreundet haben. Denn wäre das vor rund 25 Jahren nicht passiert, wäre die Südsteiermark heute um einen echten Geheimtipp ärmer. Die beiden träumten vom eigenen Weingut, wurden am wunderschönen Sernauberg in Gamlitz fündig und ließen einen State-of-the-Art-Weinbaubetrieb Wirklichkeit werden. Seit 2011 produzieren die Quereinsteiger zusammen mit ihren Familien und jungen, ambitionierten Profis ihren „goed wine“. Der oft sogar „verboten goed“ ist, wie auf so mancher Flasche steht. Neben dem Qualitätsfanatismus, der das Team prägt (von der Traube bis in das Fass), begeistern einen vor allem die Leidenschaft und die Herzlichkeit, die einen bei einem Besuch im Weingut überschwemmt. Man spürt die unfassbar große Liebe zum Produkt, die bereits auf Ulis Sohn, Bastian Kaltenböck, übergesprungen ist. Der ehemalige Profi-Skispringer lässt das Sportmetier endgültig hinter sich und stürzt sich in eine neue Herausforderung. Er

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übernimmt mit 2019 die Betriebsleitung und wird zusammen mit dem jungen Kellermeister Christian Söll die Zukunft der Goedwinemakers gestalten.

REIF, KRAFTVOLL & BIO Die Weine der Goedwinemakers wachsen in bester Süd- bzw. Südwest-Exposition auf sechs Hektar und ausschließlich auf der Top-Riede Sernauberg. Neben den steirischen Klassikern Gelber Muskateller und Sauvignon Blanc setzen die beiden Familien vor allem auf Burgundersorten (Morillon, Weiß- und Grauburgunder). Dazu gesellen sich die Rotweine Blauer Zweigelt und Pinot Noir. Seit 2017 befindet sich das Weingut in Umstellung auf biologischen Weinbau. Klassikweine im herkömmlichen Sinne sind nicht ihr Ding – alle Weine (bis auf den Gelben Muskateller und den Sekt-Grundwein) landen im Holzfass. Unverwechselbar daher der Charakter dieser feinen Tropfen: vollmundig, fruchtig, säurebalanciert, mit Kraft, aber niemals zu schwer oder zu holzbetont. Dass die Weine erst ein, zwei Jahre später als üblich auf den Markt kommen, GOEDWINEMAKERS ist bei den Goedwinemakers Sernau 29, 8462 Gamlitz Standard. Lange Reifestadien Tel.: +43 (0)664/36 49 994 ergeben eben den perfekten order@goedwinemakers.at Geschmack – und ein ebenso langes www.goedwinemakers.at Lagerpotenzial.

DER STAR

Promotion, Fotos: Goedwinemakers

Produziert wird reinsortig – einzige Ausnahme ist die Burgundercuvée „TOMO“, das Flaggschiff der Goedwinemakers.

LEIDENSCHAFT Bastian Kaltenböck (ganz l.) gestaltet mit Kellermeister Christian Söll die Zukunft der Goedwinemakers. Sein Vater Uli (l.) und der holländische Unternehmer Ton Goedmakers hatten vor vielen Jahren den Traum vom eigenen Weingut.


WURZELN

Promotion, Fotos: Weingut Schneider

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STARKE


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DAS BIO-WEINGUT SCHNEIDER IM WEINBAUGEBIET THERMENREGION PRODUZIERT WEINE MIT VIEL ELEGANZ UND FINESSE. DAS HAUPTAUGENMERK LIEGT AUF DEN BURGUNDERSORTEN – SOWOHL IN ROT ALS AUCH IN WEISS. NACHHALTIGKEIT UND ARBEITEN IM EINKLANG MIT DER NATUR STEHEN DABEI AN ERSTER STELLE.

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irca 30 Kilometer südöstlich von Wien in der Gemeinde Tattendorf befindet sich das Bio-Weingut Schneider. Mitten im wunderschönen Weinbaugebiet Thermenregion. Der Betrieb umfasst heute rund 15 Hektar Weingärten, in der Ebene des Steinfeldes in der Gemeinde Tattendorf und an den Hängen des Wienerwaldes in Gumpoldskirchen und Pfaffstätten. Hauptaugenmerk liegt auf den Burgundersorten – einerseits in Weiß mit Chardonnay und Weißburgunder und andererseits in Rot mit den Sorten St. Laurent und Pinot Noir, welche sich wohl am besten dazu eignen, ein eigenständiges Profil für qualitativ hochwertigen Rotwein aus der Thermenregion zu repräsentieren. Eine wahre Rarität stellt der Rotgipfler aus der Pfaffstättner Ried Tagelsteiner dar, eine Rebsorte, welche heute nur mehr auf rund 120 Hektar in Österreich angebaut wird. Die Leitsorten des Betriebes – St. Laurent und Pinot Noir – gelten als gewisse Herausforderung unter den Rebsorten. Einerseits, weil die Arbeit damit für jeden Winzer sehr aufwändig sein kann, andererseits da es sehr elegante und finessenreiche Weine sind. Einer, der sich sowohl als Weinbauer als auch als

Genießer sehr mit diesen Rebsorten angefreundet hat, ist Georg Schneider: „Für mich muss ein perfekter St. Laurent oder Pinot Noir elegant und fein sein, aber auch eine feste Struktur und lebendige Säure haben. Am Gaumen soll er Druck erzeugen und lang sein. Und man sollte die typische Salzigkeit der kargen Böden der Lagen herausschmecken.“ Dem Mitglied der Burgundermacher gelingen Jahr für Jahr einige der besten Sortenvertreter des Landes. Seit 2008 wird der Betrieb biologisch bewirtschaftet. Das bedarf einer intensiveren Auseinandersetzung mit dem Boden, den Bodenlebewesen, den Pflanzen und Tieren im Weingarten und selbstverständlich auch mit der Rebe. „Eine nachhaltige Bewirtschaftung der Böden sieht man bei uns WEINGUT SCHNEIDER im Weingut als Fundament für Badner Straße 3, 2523 Tattendorf ein erfolgreiches FamilienunterTel.: +43 (0)664/730 46 101 nehmen“, so Schneider. office@weingut-schneider.co.at Das Ergebnis daraus sind www.weingut-schneider.co.at großartige Weine. Vor allem die Auszeichnungen: Rotweine zählen jedes Jahr zu den Falstaff Sieger mit St. Laurent Falstaff Sortensieger mit Pinot Noir besten Österreichs. Die BurgunGault Millaut: Weintalent des Jahres der sind klar und haben eine feiÖ1 Rotwein des Jahres ne und dichte Struktur. Sie haben NÖ Landessieger mit St. Laurent Kraft, eine gewisse Strenge, sind Wein Pur Trophy trotzdem elegant, vielschichtig, Salonweine Sortensieger Thermenregion mineralisch und im Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar!


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WENN DER FLEISCHHAUER ZUM WINZER WIRD, KANN ES NUR SCHRÄG WERDEN. ABER AUCH VERDAMMT GUT. SO GESCHEHEN BEI JOHANN SCHWARZ, DER SEIT 1999 IM BURGENLÄNDISCHEN ANDAU WEINE JENSEITS VON TRADITIONS-VORGABEN ODER ÖNOLOGISCHEN TRENDS PRODUZIERT.

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Promotion, Fotos: Weingut Schwarz

R Q E K N E D


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enn der liebe Gott Österreich geküsst hat, dann auf Andau. Andau ist nicht nur der wärmste Ort des Landes, sondern auch gesegnet mit den meisten Sonnenstunden. Wärme, Sonne und mineralische Schotterböden bieten weltweit ideale Bedingungen für reife, vollmundige, harmonische Rotweine. Dachte sich auch Johann Schwarz, seines Zeichens gelernter Fleischhauer und ehemaliger Hobbywinzer. Anfangs brachte er wie sein Vater die Trauben zur örtlichen Winzergenossenschaft. Ab dem Jahr 1992 versuchte er sich mit zwei Andauer Freunden als Hobbywinzer mit einem im Barrique ausgebauten Zweigelt namens „Giovanni“. Ab 1994 lieferte „Hans“ Schwarz seine Trauben an seinen Freund Alois „Luis“ Kracher und war stets einer seiner wichtigsten und besten Traubenlieferanten. Luis war es auch, der ihm nahelegte, seinen eigenen Wein zu produzieren. So gründete er im Jahr 1999 mit der Unterstützung des Süßwein-Gurus und dem in Südkalifornien ansässigen Kultwinzer mit österreichischen Wurzeln Manfred Krankl (sine qua non) das Weingut Schwarz. Die Zielvorgabe war klar: Eigenständig und individuell sollten die Weine sein, ohne Fixierung auf bodenständige Traditionen oder das Aufspringen auf önologische Trends – außer diese Traditionen tragen dazu bei, das Ergebnis zu verbessern. Obwohl aufgrund der Vergangenheit zur Zeit des Gründungsbeginns internationale Rebsorten oder Cuvées aus diesen sehr angesagt waren, galt die ganze Leidenschaft der als einfach und als Massenträger verrufenen Sorte Zweigelt. Sehr untraditionell

ECHT SCHRÄG Vom Fleischhauer zum Winzer: Genauso ungewöhnlich wie seine Karriere sind auch die Weine von Johann Schwarz (r., mit Sohn Michael)

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bei der Verarbeitung der Trauben war zum Beispiel der Einzug der Kühl-LKWs aus der Fleischerei in die Weingärten, um die Trauben so rasch wie möglich vor Ort zur Vorbereitung für eine anschließende mehrtägige Kaltmazeration runterkühlen zu können. Das Produkt in der Flasche war ein reinsortiger Wein aus der autochthonen Rebsorte Zweigelt mit dem einfachen Namen „Schwarz-Rot“. Sein erster „Schwarz-Rot“ erreichte, unter anderem durch die sofortige Kühlung der Trauben noch im Weingarten direkt nach der Lese, eine noch nie dagewesene Dichte und Struktur für die Rebsorte Zweigelt. Im Jahr 2004 produzierte Hans Schwarz seinen ersten „A Lita“-Weißwein und -Rotwein, mit Augenmerk auf das glasweise Ausschenken in der Gastronomie, aber auch, um das 1-Liter-Format wieder zu beleben. Die Idee zum „Kumarod“ entstand 2006 bei der Betrachtung eines Bildes von Nikolaus Eberstaller, das heute das Etikett ziert. Dieser Wein wurde zur Erinnerung an die enge Freundschaft zwischen Alois Kracher, Manfred Krankl und Hans Schwarz geschaffen. Im Jahr 2012 fiel der Entschluss zum Bau des neuen Weingutes in einem Drei-Phasen-Plan. Heute befindet sich das Weingut im ersten Drittel und soll in den nächsten Jahren vollständig erbaut sein. Hans’ Sohn Michael, der bereits neben WEINGUT SCHWARZ seinem Studium der Önologie im Hauptgasse 21, 7163 Andau Unternehmen tätig war, ist nach Tel.: +43 (0)21 76/32 31 Praktika in Deutschland, Frankoffice@schwarz-weine.at reich, Spanien und Australien seit www.schwarz-weine.at 2017 voll im Betrieb engagiert.


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LEIDENSCHAFT für Ihren WOHNTRAUM EIN HAUS BAUT MAN MEISTENS NUR EINMAL IM LEBEN. AUCH DER KAUF EINER WOHNUNG ODER EINE GENERALSANIERUNG SIND VORWIEGEND EINMALIGE AUFGABEN. NICHT UMSONST HABEN VIELE MENSCHEN VOR SOLCHEN VORHABEN GROSSEN RESPEKT.

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ichard Straus und René Vertnik, Wohnberater im wohn²Center der Steiermärkischen Sparkasse in Graz, können ihren Kunden einen besonderen Vorteil bei der Schaffung der eigenen vier Wände bieten: In die Beratungen fließen neben fachlichem Know-how rund um WohnbauFinanzierungen und Förderungen auch jede Menge praktische Erfahrungen und eine kräftige Portion Leidenschaft für ihre Tätigkeiten ein. „Wohnqualität ist Lebensqualität. Man sollte sich gut überlegen, ob man lieber eine Eigen-

tumswohnung oder ein Haus kaufen oder bauen will, und Vor- und Nachteile bedenken. Egal für welche Immobilie man sich letztendlich entscheidet: Ein wesentliches Kriterium ist die Lage. Wir empfehlen unseren Kunden, die künftige Wohngegend zu verschiedenen Tageszeiten zu besichtigen und auf eventuelle Geruchs- oder Lärmbelästigungen zu achten und sich vorab über Flächenwidmung, Bebauungsvorschriften, Grundbuchstand etc. zu informieren“, so die Wohn-Experten. Eine wichtige Rolle spielt beim Bauen, Wohnen,


STEIERMÄRKISCHE SPARKASSE

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„Die richtige Finanzierung der privaten Wohnimmobilie ist eine der wichtigsten Entscheidungen. Unsere Berater im wohn²Center unterstützen Sie mit einem individuell auf die Lebenssituation angepassten Finanzierungskonzept, das neben der Wohnbaufinanzierung auch Bauspar- und Förderdarlehen berücksichtigt.“

EKKEHARD KOCH

Promotion, Fotos: Steiermärkische Sparkasse, Margit Kundigraber

Leiter wohn²Center und der Region Graz Schlossberg, Steiermärkische Sparkasse

Sanieren auch der Faktor Zeit, wissen die Wohnberater aus Erfahrung: „Wer von 8 bis 17 Uhr beruflich tätig ist, muss seine Freizeit für die Planung, die Vorbereitung und die Behördenwege rund ums Wohnprojekt genau einteilen.“ Bereits hier ist der Weg ins wohn²Center der Steiermärkischen Sparkasse ein immenser Vorteil: Ob es um Finanzierung, Absicherung, Förderungsanträge etc. geht – die Spezialisten sind mit allen Details bestens vertraut und begleiten ihre Kunden bei der Verwirklichung ihrer Wohnträume. „Mit der Finanzierungsplanung sollte so früh wie möglich begonnen werden. Denn bei jedem Wohnprojekt fallen neben Kaufpreis, Ablöse oder Sanierungskosten auch Gebühren und Nebenkosten an, die man oft nicht bedacht hat“, gibt Vertnik zu bedenken. „Wir berechnen für unsere Kunden optimale Finanzierungsvarianten und informieren über mögliche Förderungen. Eine maßgeschneiderte Finanzierung lässt die finanzielle Lage oft in einem anderen Licht erscheinen. So kann möglicherweise für die Einrichtung mehr Geld übrig bleiben, als ursprünglich angenommen. Vor allem bei der Wahl der Zinsvereinbarung ist eine umfassende Beratung unumgänglich. Ich empfehle meinen Kunden neben attraktiven Zinssätzen im variablen Bereich, sich auch gegen zukünftige Veränderungen am Zinsmarkt abzusichern.“ Für Interessenten, die mit der Planung ihres Eigenheimes beginnen, hat der Wohnberater Richard Straus einen Tipp: „Die Nachfrage an Wohnbaufinanzierungen in Graz sowie in den steirischen Ballungszentren ist nach wie vor sehr hoch. Man kehrt wie-

der zu guten alten Tugenden zurück und gewährt den Förderungswerbern ein Förderdarlehen mit einer 1-prozentigen Fixverzinsung und einer Laufzeit von 20,5 Jahren. Die Höhe der Förderung richtet sich nach den im Haushalt lebenden Personen, nach der Umsetzung ökologischer Maßnahmen, z. B. wenn das Objekt im Bereich eines Siedlungsschwerpunktes liegt bzw. wenn es sich um Errichtung von Eigenheimen in Gruppen handelt. Die Bandbreite des Darlehens liegt zwischen 30.000 bis 70.000 Euro.“ Die Wohn-Experten haben immer ein offenes Ohr für ihre Kunden und stehen ihnen zeitlich flexibel zur Verfügung. Die Begeisterung für ihre Tätigkeit sieht man ihnen an: „Das Schöne an unserer Tätigkeit ist, dass wir nicht nur am Schreibtisch, sondern auch direkt vor Ort arbeiten. Ich freue mich, wenn ich meine Kunden auf der Baustelle besuche und mitverfolgen kann, wie sich ihr Projekt Schritt für Schritt entwickelt“, so Vertnik. steiermaerkische.at

GEWUSST WIE Die WohnExperten der Steiermärkischen Sparkasse in Graz im Gespräch: Richard Straus (l.) und Renè Vertnik


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Kristallklarer Fang

NATUR PUR Nick Höplinger fischt aus dem Wolfgangsee Reinanken von höchster Qualität – davon kann man sich schlussendlich im EL PESCADOR überzeugen.


EL PESCADOR

PURES URLAUBSFEELING, MARITIMES FLAIR UND EIN WUNDERBARER MIX AUS HEIMISCHEN UND INTERNATIONALEN FISCHSPEZIALITÄTEN – DAFÜR STEHT DAS EL PESCADOR IM HERZEN VON GRAZ. QUALITÄT HAT HIER OBERSTE PRIORITÄT – GENAUSO WIE BEIM LEGENDÄREN „FISCHER NICK“ VOM WOLFGANGSEE. KEIN WUNDER, DASS SEINE FISCHEREI HÖPLINGER IM SALZKAMMERGUT EINER DER TOP-LIEFERANTEN IST. EIN LOKALAUGENSCHEIN.

Text: Hedi Grager

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Foto: Höplinger

iese unglaubliche Stille. Nur das leise Plätschern des kristallklaren Sees ist hörbar. Zeit, die Netze auszuwerfen. Per Hand, denn hier wird Tradition noch großgeschrieben. Seit dem Jahr 1786 bewirtschaftet die Familie Höplinger in ununterbrochener Erbfolge ihr Fischereirecht am Wolfgangsee im Ausmaß von 864 Hektar. Der Wolfgangsee selbst hat eine Fläche von ca. 13 Quadratkilometern und ist an seiner tiefsten Stelle 114 Meter tief. Zum Fischereirecht der Familie Höplinger gehören auch der Großteil seiner Zuflüsse und die Ischler Ache. Das Fischwasser zeichnet sich durch absolute Trinkwasserqualität aus und ist an den tiefsten Stellen bis zum Grund mit Sauerstoff gesättigt. Diese beiden Faktoren garantieren einen idealen Lebensraum für Unterwasserflora und -fauna. Von der großartigen Fischqualität konnte sich Spitzenkoch Chris­ tof Widakovich überzeugen, als er vor einigen Jahren in diesem Gebiet zum Fliegenfischen war – eine große Leidenschaft von ihm. Nikolaus Höplinger zeigte ihm damals seine Gewässer. Und was soll man sagen: Es war Liebe auf den ersten Blick (und Biss) – und seither wird das EL PESCADOR mit Fischen aus dem Salzkammergut beliefert. Die ersten Erinnerungen an Fisch verbindet „Fischer Nick“ mit seinen Eltern, „die jeden Morgen mit frischem Fisch vom See zurückkamen“. Er war gerade mal 17 Jahre alt und hatte die HAK beendet, als sein Vater erkrankte und bald darauf verstarb – und er das Unternehmen übernehmen musste. Dass sich das Salzkammergut besonders durch frisches Gletscherwasser, Trinkwasserqualität und den hohen Sauerstoffgehalt der Fischgewässer auszeichnet, darauf ist er besonders stolz: „Durch den niedrigen Nährstoffgehalt wachsen die Fische langsamer, was zur ausgezeichneten Qualität beiträgt. Denn dadurch ergibt sich eine andere, bessere Konsistenz des Fleisches.“ Ein gravierender Unterschied zu Aquakulturprodukten ist außerdem, „dass unsere Wildfangfische nicht gefüttert werden. Sie leben ausschließlich von dem, was die Natur ihnen in unseren Seen bietet“.

EIN STÜCK HEIMATGESCHICHTE „Das Fischen ist ja bei uns leider ein beinahe ausgestorbener Beruf“, meint EL PESCADOR-Chef, Haubenkoch und Fliegenfischer Christof Widako-

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EL PESCADOR

MITTEN DRIN ...

vich. „Aber mit dem Boot rauszufahren und die Netze auszuwerfen, ist ein Stück Heimatgeschichte. Und die Qualität der Fische von Nick hat mich sofort überzeugt. Sie sind ein echtes österreichisches Spitzenprodukt! Die Reinanken, von denen es nicht sehr viele gibt, sind weltweit gesehen ein seltenes Highlight. Sie besitzen einen sehr feinen Geschmack, können roh gegessen, angebraten oder leicht confiert werden und schmecken einfach wunderbar“, gerät Widakovich ins Schwärmen. Liefern lässt Nick Höplinger übrigens durch die Post, die ein Liefersystem für Lebensmittel aufgestellt hat. „Dieses garantiert, dass am nächsten Tag um 12 Uhr die Kühlbox bei unveränderter Temperatur beim Kunden ist. So ist es möglich, dass unsere Fische vom Salzkammergut in Top-Qualität beim Kunden a n ko m m e n “ , erzählt er. Die Belieferung erfolgt österreichweit. „Wir haben früher selber ausgeliefert, aber der zeitliche Aufwand ist ein-

fach zu groß geworden. Mit diesem Liefersystem geht es einfacher und besser und wir erreichen genau unsere Zielgruppe.“ Eine Expansion ist nicht geplant, „da die Menge unserer Produkte auf natürliche Art und Weise begrenzt ist“. Christof Widakovich schätzt dieses penible Frische-Denken extrem: „Eines unserer wichtigsten Merkmale im EL PESCADOR ist unsere Spitzen-Qualität. Fünfmal wöchentlich bekommen wir frischen Fisch von überall her – vom Wolfgangsee, vom Mürzer Oberland oder von Piran, natürlich abhängig von Angebot und Nachfrage. Fische haben natürlich auch ihre Saisonen, es gibt nicht immer alle Fische zu jeder Zeit. Sehr beliebt sind bei uns die österreichischen Süßwasserfische und Fische von unseren Nachbarn aus Kroatien und Italien. Eines unserer Highlights ist sicher der Branzino aus Piran. Regional zu sein, wird in unserer Zeit großgeschrieben und ist uns sehr wichtig.“ „Das mit der Saison ist ein wichtiger Punkt", wirft Höplinger nickend ein, während er und Widakovich zwei große Körbe mit fangfrischen Reinanken in Händen halten. „Nicht jede Fischart gibt es ganzjährig und es gibt natürlich Schonzeiten. Wir verlängern diese sogar und erhalten dadurch eine noch bessere Qualität. Wichtig ist auch die Maschenweite. Diese wird bei uns so gewählt, dass wir fast ausschließlich Exemplare in unseren Netzen fangen, die schon mindestens ein- bis zweimal abgelaicht haben, und somit ist die natürliche Reproduktion der jeweiligen Fischart gewährleistet.“

Fotos: Höplinger, Werner Krug, KK

... statt nur dabei. Christof Widakovich schätzt das Fischen in der freien Natur: „Was man selbst fängt, erntet oder erlegt, hat noch mehr Wertigkeit.“


EL PESCADOR

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SEE-STAR Die Reinanken von Fischer Nick (im Bild Mitte, mit Restaurantleiter David Sobietzki und Küchenchef Domenico D’Orazio) sind eines der Highlights der heimischen Fischgerichte im EL PESCADOR.

Zusätzlich zieht er im betriebseigenen Bruthaus mit großem Aufwand alljährlich eine sehr hohe Zahl an Seesaibling- und Seeforellensetzlingen vom befruchteten Ei bis zur Besatzfischgröße heran und sichert durch diesen Besatz einen gesunden Bestand dieser beiden überaus wertvollen Fischarten im Wolfgangsee. „Das ist zwar ein großer Aufwand, bewährt sich aber in der Praxis und sichert, dass unsere Fische mengenmäßig ausreichend vorkommen.“

QUALITÄT STATT QUANTITÄT Beim Kaufverhalten sieht Nick Höplinger eine deutliche Änderung, eine Teilung in zwei Gruppen. „Die eine kauft nach Aktionen und stets günstig. Aber immer größer wird jene Gruppe, die ganz bewusst auf die Qualität schaut, sich für die Produkte interessiert und großen Wert auf natürliches Wachstum und Herkunft legt. Wir beantworten Fragen von Kunden, die direkt bei uns im Laden kaufen bzw. in unseren Produktionsund Schlachtbereich kommen, sehr gerne. Egal, ob zu Fangmethoden, zur Qualität oder auch zur richtigen Filetierung.“ Sehr beliebt sind neben den Reinanken auch seine Saiblinge, Seeforellen und Karpfen. Als echte Delikatesse schätzt Höplinger persönlich den geräucherten Fisch, der traditionell auf Buchenholz und sehr puristisch zubereitet wird. „Bei so guter Fischqualität wäre es schade, zu viel in die Lake reinzugeben und so viel-

leicht den typischen Eigengeschmack zu verfälschen. Nur salzen ist am besten“, verrät er. „Entscheidend ist, dass er im kühlen Bereich, sauber und sehr schnell verarbeitet wird.“

KREISLAUF DER NATUR Dass zwischen dem Fischer und dem großen Fischliebhaber und -zubereiter eine gute Chemie herrscht, ist nicht zu übersehen. Christof Widakovich betont: „Für uns ist auch das Gesicht zum Produkt sehr wichtig. Einen Ansprechpartner zu haben, der sich wirklich auskennt – und den haben wir mit Nick. Das schätzen wir sehr.“ Widakovich kommt immer wieder gerne ins Salzkammergut. „Der Einklang mit der Natur ist ein ganz wichtiger Ausgleich in meinem Leben. Es ist schön, die Veränderungen in der Natur zu erleben und zu sehen, wo etwas herkommt. Das Jagen, Fischen und Bewegen in der Natur bedeuten mir sehr viel.“ Ob er die Fische, die er fängt, auch selbst verarbeitet, wollten wir wissen. „Ja, klar. Was man selbst EL PESCADOR IM RATHAUS fängt, erntet oder erlegt, Mo.–Sa. 11.30–24 Uhr (Küche bis 22 Uhr) hat noch mehr WertigSo. geschlossen. Feiertage individuell geöffnet keit. So soll ja der Kreislauf der Natur sein – was Landhausgasse 6, 8010 Graz, man von ihr bekommt, +43 (0)316/82 90 30, fisch@elpescador.at www.elpescador.at soll man auch konsumieren und genießen.“


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SASHIMI VOM MÃ&#x153;RZSTEGER SAIBLING VON MICHI'S FRISCHEN FISCHEN & VOM ADRIA-THUNFISCH


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REINANKE AM SALZSTEIN GEGART MIT KÜRBISRISOTTO Wunderbar zart im Geschmack durch die schonende Garung am Salzstein – mit gleichmäßiger Hitze und natürlicher Würze.


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HAUSGEMACHTE STROZZAPRETI MIT GEMISCHTEN MUSCHELN, GEGRILLTEN JAKOBSMUSCHELN UND TRÜFFELSCHAUM Küchenchef Domenico D’Orazio macht die wunderbare Pasta „Strozzapreti“ selbst im Lokal. Gelernt hat er das von seiner Oma aus Apulien. Uns freut’s!


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GESCHMORTER OKTOPUS MIT TOMATEN, KAPERN UND GEGRILLTEM POLENTA Es gibt viele Arten, einen Oktopus zuzubereiten und weich zu bekommen: In Griechenland wird er geschlagen, in Süditalien in die Sonne gelegt und in der Landhausgasse wird er in reichlich Tomatensauce, Zwiebeln, Knoblauch, Kapern und Zitronen für mindestens drei Stunden geschmort.

Besteck Alt Kopenhagen von Robbe und Berking, deutsche Silbermanufaktur. 1 Paar versilbert: € 166,-, 1 Paar Sterlingsilber: € 456,Gabel oder Messer: jeweils € 83,- bzw. € 228,www.scala-murgasse.at

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EL PESCADOR

Genussreise Unterwegs in Kroatien – auf der Suche nach neuen Geschmäckern & besten Produkten ...

JOHANN LAFER & CO. AM GAUMENCHECK Dass sich bei der Familie Grossauer auch in der Freizeit immer alles rund um Essen, Trinken und Genießen dreht, dürfte mittlerweile allseits bekannt sein. Und auch wenn Freunde der Familie mit dabei sind – so wie neulich im Rahmen einer Oldtimer-Rundfahrt nach Opatija, Rab, Pag und Portorož –, ist es nicht viel anders. Kein Wunder aber, wenn die Freunde Johann Lafer, Peter Kraus, Hans Schenk oder Philipp Hack-Gebell heißen – da kann der Genuss ja nur im Mittelpunkt stehen! Und so machten sich die Gross­ auers auf die Suche nach neuen Gerichten und Geschmäckern, anderen Zubereitungsarten und den besten Produkten. Fündig wurden sie bei herrlichem Hummer, fangfrischem Branzino, perfekt gewürzten Muscheln und aromatischem Olivenöl. Ein echtes Erlebnis war das Lamm vom Grill, das auf völlig puristische Art und Weise auf dem Feuer landete und mit einfachsten Beilagen auf den Tisch gebracht wurde. So schmeckt Kroatien – und auch das EL PESCADOR.

Fotos: Privat, KK

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Festa Istria EL PESCADOR Beim „Captain’s Dinner“ unter dem Motto „Festa Istria“ wurden die besten Genussprodukte aus Istrien von Christof Widakovich und seinem Küchenteam zu kulinarischen Meisterwerken verwandelt. V. l.: 1 Die Hausherren Christof Widakovich und Franz Grossauer, die slowenische Botschafterin Ksenija Škrile, Konsul Rudi Roth, Fischzüchterin Irena Fonda, Miren Mulvaj-Kopani (Kellermeister Weingut Kabola), Weinexperte Alexander Andreadis und Christian Walcher (GB Premium Cars). 2 Perfekte Beratung: Miren Mulvaj-Kopani. 3 Fischexperten unter sich: Irena Fonda und Christof Widakovich. 4 Sashimi vom Branzino. 5 Goldbrasse mit Trüffel. 6 Franziska Grossauer (streets) mit Mutter Herta Grossauer.

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Fotos: Paul Stajan

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„Als Koch muss man die Hitze spüren“ DIE RTL-2-KOCHPROFIS IM STREETS? NEIN, ZU RETTEN GAB ES NICHTS – IM GEGENTEIL! ANDI SCHWEIGER, FRANK OEHLER UND NILS EGTERMEYER ZAUBERTEN GEMEINSAM MIT DEM STREETSKÜCHENTEAM EIN LÄSSIGES, URBANES, KREATIVES 3-GÄNGE-MENÜ – UND DAS GLEICH DREI MAL AN NUR EINEM TAG. TROTZDEM GING SICH NOCH EIN TALK ÜBER INTERNATIONALE TRENDS, HOFFNUNGSLOSE FÄLLE UND DIE LIEBLINGSPRODUKTE AUS DER STEIERMARK AUS. Text & Interview: Christina Dow

sturm, als bekannt wurde, dass die drei TV-Stars im Streets in der Küche stehen werden. Schnell waren die dreimal 3-Gänge-Dinner (im Zwei-Stunden-Takt) ausreserviert. Und man durfte sich glücklich schätzen, wenn man einen der Plätze ergattert hatte. Frank Oehler startete mit einem Rehrücken mit Wachauer Marille, Nils Egtermeyer begeisterte mit seinem unglaublich saftig-fleischigen Bacalao (Kabeljau), den er extra aus seiner Heimat Hamburg liefern hatte lassen. Für den süßen Abschluss sorgte Andi Schweiger mit einer Schokoladen-Zwetschken-Komposition. Und das Beste daran: Die Kochprofis waren dank der offenen Schauküche nicht nur anschaubar, sondern durch ihre offene, lockere Art auch angreifbar für die Gäste. Fachsimpeleien und Autogrammschreibereien inklusive. Also nutzten auch wir die Gelegenheit zum gemeinsamen Genuss-Sinnieren und baten die drei, nachdem der letzte Teller geschickt war, zum Talk. Inklusive echten, steirischen Muskateller-Spritzern.

„REGIONALITÄT, ABER NICHT ÜBERTRIEBEN“ Das Streets: Famous Food and Drinks hat ja erst wenige Monate offen. Schon kommen die Trouble Shooter aus Deutschland. Muss man sich Sorgen machen? Frank: „Damit haben wir uns heute selber ein bisschen ein Ei gelegt – denn es gab für uns diesbezüglich wirklich nichts zu tun.“ Nils: „Im Gegenteil. Das Team hier hat uns super geholfen und war top organisiert. Auch die Logistik im Vorfeld hat super funktioniert – für den Hauptgang kam

Foto: www.rollingpin.com Michael Fiedler

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ormalerweise kommen die drei ja nur, wenn der Hut brennt. Gescheiterte Restaurants, qualitativ schlechte Küchen oder überforderte Chefs stehen an der Tagesordnung, wenn die Kochprofis auf RTL 2 anrücken. Diesmal war aber alles ganz anders. Im Rahmen des Food Festivals Graz, organisiert vom Gastrofachmagazin Rolling Pin rund um Jürgen Pichler, statteten die drei deutschen Küchenstars dem „Streets: Famous Food and Drinks“ einen Besuch ab. Dieses neueste Baby des Grossauer-Clans steht für internationale Küche und serviert seit Frühjahr 2018 legendäre Gerichte von berühmten Köchen und bekannte Speisen aus der ganzen Welt – alles stets nach Originalrezept. So etwa die Zwiebelsuppe von Paul Bocuse, Sashimi von Nobu oder pures bella Italia wie Carpaccio oder Gnocchi al Pomodoro. Natürlich dürfen auch österreichische Klassiker wie eine Kürbiscremesuppe oder Tafelspitz bzw. französische wie Mousse au chocolat oder Crème brûlée nicht fehlen. Auch die Drinks dazu sind „famous“ – vom Original-Bellini aus der Harry’s Bar in Venedig über Sake aus Japan bis hin zu Carrie’s Cosmopolitan oder italienischen Weinen von Starsänger Sting. Dazu gibt es im Streets ein urban-lässiges Ambiente mit vielen Details (unter anderem der überdimensionalen Geisha an der Wand, gemalt von Künstlerin Carola Deutsch) und purer Gemütlichkeit. Ein unkompliziertes Lokal zum Wohlfühlen für Jung (Studenten-Zone!) und Älter (also über den Studenten-Status hinaus). Zurück zu den Kochprofis Andreas Schweiger, Frank Oehler und Nils Egtermeyer. Groß war der Gästean-


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GASTAUFTRITT der Kabeljau ja direkt aus Hamburg und wurde in einer Spitzenqualität geliefert.“ Wie findet ihr das Konzept des Streets? Voll am Punkt der Zeit oder zu viele Kopien am Teller? Nils: „Ich finde das Konzept cool und vor allem die Tatsache, dass ein Lokal außerhalb der Stadt so boomt. Das heißt, es scheint hier alles richtig gemacht zu werden.“ Andi: „So ein Konzept habe ich auch in Deutschland noch nie gesehen – scheint einzigartig zu sein.“ Nils: „Natürlich wird jeder Koch einmal sagen: Nein, ich kopiere nichts! Aber es gibt doch so tolle Originalgerichte. Warum sollte man an einer Zwiebelsuppe von Paul Bocuse etwas verändern?“ Frank: „Ich finde das Konzept hier auch schlau. Man sieht es alleine heute: Wir machen drei lässige Gerichte, drei Sitzungen – und alle sind sofort ausverkauft.“ Das Streets serviert sehr viele Speisen von überall auf der Welt. Wie wichtig ist Internationalität vs. Regionalität heutzutage wirklich? Frank: „Der Clou ist, international zu kochen, aber mit regionalen Produkten!“ Nils: „Wobei man sagen muss: Manche Leute übertreiben es mit der Regionalität ein bisschen. Verwenden nur mehr Produkte, die aus dem Umkreis von ein paar Kilometern stammen. Das ist dann auch bald wieder out. In einem Laden in New York gab es neulich nicht einmal einen Kaffee, weil der nicht regional ist. Das finde ich stark übertrieben!“ Frank: „Aber bei Grundprodukten ist Regionalität schon gut und wichtig ...“

Nils: „Natürlich! Wenn ich bei mir in Hamburg vor der Haustüre die besten Fische hab, finde ich das immer besser als Fleisch.“ Ihr seid viel unterwegs, seht und kostet viele Dinge, seid in unterschiedlichsten Restaurants. Welche internationalen Trends machen sich derzeit bemerkbar? Andi: „Das Herkunfts-Denken. Es wird immer wichtiger für den Gast zu wissen, wo das Produkt herkommt und wie es verarbeitet wurde. Natürlich kosten hochwertigste Produkte auch ein bisschen mehr. Vielleicht kann es sich auch nicht jeder leisten. Aber meistens ist es eine Frage der Prioritäten: Viele haben daheim drei Fernseher, aber wollen für Essen kein Geld ausgeben. Außerdem ist der Trend zu Bio/Regionalität/Saisonalität nach wie vor vorhanden. Aber wie schon gesagt sollte man das nicht zu ernst nehmen. Man will auch einmal einen Steinbutt, Thunfisch oder Jakobsmuscheln am Teller haben. Ich als Koch will dem Gast ja etwas Besonderes bieten, ihn überraschen. Da liegt die Latte in der Spitzengastronomie sehr hoch, und da geht es nicht immer nur mit Regionalität.“ Hier im Streets werden ja auch Gerichte von famous Köchen serviert. Habt auch ihr Vorbilder oder Lieblingsoriginale? Andi: „Eckart Witzigmann ist für mich ein einzigartiger Koch. Schon mein Lehrmeister sprach damals von ihm. Als Gericht finde ich das Original Carpaccio Cipriani sehr geil!“ Nils: „Mein Lieblingsklassiker ist eine gute Bouilla­ baisse.“

Die Kochprofis Andi Schweiger (mit Gattin Franziska), Nils Egtermeyer und Frank Oehler (v. l.) kochten im Grazer Streets auf. Auch die Jüngsten (Georg) waren schon große Fans, genauso wie seine Eltern, Weinexperte Alexander Andreadis (hinten r.) und Wasiliki (hinten l.).


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LÄSSIG Sowohl beim SelfieMachen mit dem Streets-Team rund um Franziska und Viktoria Grossauer sowie Christof Widakovich waren die drei Kochprofis unkompliziert als auch in der Küche. Foto r. u.: Auch Food-Festival-GrazVeranstalter Jürgen Pichler (M.) und seine Mannschaft waren begeistert.

Frank: „Leberkäse und Käsekrainer – das gehört für mich einfach dazu! Oft sind die einfachsten Sachen die besten. Ich finde es schade, dass es heutzutage oft so labortechnisch abläuft. Das sehe ich sehr kritisch. Als Koch muss man die Hitze spüren, mit den Händen arbeiten ...“ Nils: „Ja, eine Küche, die brodelt! Sonst gehen der Charakter des Kochens und alte Traditionen ja komplett verloren. Es ist etwas völlig Unterschiedliches, ob ich eine Lammschulter am Holzofen zubereite oder in einem Beutel. Aber ich denke, man geht hier auch in der Spitzen­ gastronomie ohnehin wieder ein bisschen back to the roots – alte, klassische Kochtechniken sind wieder am Kommen.“ Was esst ihr privat zu Hause am liebsten? Andi: „Im Sommer haben wir viel eigenes Obst und Gemüse im Garten. Dazu den Griller anschmeißen, fertig.“ Nils: „Ich esse nur Hummer und Kaviar.“ (lacht) Frank: „Für meine Frau und meinen Sohn koche ich am liebsten Pasta Bolognese – und zwar literweise. Ich kann nämlich nicht für drei kochen. Es sieht danach zu Hause auch immer aus wie nach einer Bombe und wir haben dann viel zu viel Essen – aber es schmeckt herrlich!“ Habt ihr schon ein bisschen etwas von Graz gesehen? Frank: „Ich bin ein großer Freund der Architektur von Graz. Zum Beispiel vom Gehirntumor über dem Kunsthaus – ich glaub, ihr nennt das Blase? – und von der Insel auf der Mur. Die Stadt hat einen tollen Charakter, ist sehr alt und mediterran.“ Andi: „Ich muss zugeben, wir waren bis jetzt nur

im Hotel.“ Frank: „Ich finde, die Steirer sind Genussmenschen. Leute, die ehrlich genießen können – das finde ich toll!“ Aber ihr kennt doch sicher ein paar tolle Produkte aus der Steiermark? Nils: „Das Kürbiskernöl!“ Andi: „Backhendl – am besten in einer KürbiskernPanade!“ Frank: „Fesche Hasen und Kren!“ Wie sieht es mit steirischem Wein aus? Frank: „Gestern haben wir einen Sauvignon Blanc getrunken – sehr gut!“ Krauthäuptel? Buschenschank? Frank: „Nein, da müssen wir wohl passen ...“ Zeigen wir euch beim nächsten Mal! Zum Abschluss: Was wollt ihr jungen Köchen oder kochambitionierten Menschen mit auf den Weg geben? Andi: „Dass das Kochen im Fernsehen nichts mit unseSTREETS: rem Beruf zu tun hat!“ FAMOUS FOOD AND DRINKS Frank: „Dass es ein Öffnungsz.: Mo.–Do. 11–24 Uhr, Fr. großartiger Kultur-Job ist. Es11–1 Uhr, Sa. 9–1 Uhr, So. 9-22 Uhr sen und Trinken versteht man Waagner-Biro-Straße 109, 8020 überall auf der Welt – man kann Graz, Tel.: +43 (0)316/57 33 57 so viel daraus machen. Aber eat@streets-graz.at man muss sich richtig reinstürwww.streets-graz.at zen, es lieben und manchmal Find us on Facebook & Instagram! auch hart durchbeißen.“


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BACALAO DE VERANO von Nils Egtermeyer

Fotos: www.rollingpin.com Michael Fiedler, Nils Egtermeyer , KK

Er ist der jüngste unter den Kochprofis und ein absoluter Qualitätsfanatiker. Frische, Nachhaltigkeit und Leichtigkeit stehen bei ihm ganz oben auf der Liste. Sein Motto: Weniger ist mehr. So wie auch bei diesem Kabeljau aus den Hamburger Gewässern.

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REHRÜCKEN

MIT WACHAUER MARILLE, MEERRETTICH, HUMMUS & ROTEN ZWIEBELN

von Frank Oehler

Der Gordon Ramsay unter den Kochprofis nimmt sich kein Blatt vor den Mund und stellt an sich und andere hohe Ansprüche. Und die schmeckt man am Teller. Er war zum „kreativsten­Koch Deutschlands“ nominiert und erkochte 2010 einen Michelin-Stern.

Fotos: www.rollingpin.com Michael Fiedler, Frank Oehler, Andreas Schweiger

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SCHOKOLADE

ZWETSCHKE | BEEREN | ROTE BETE TOPFEN | BASILIKUM | VANILLE

von Andreas Schweiger

Er ist ein echter Freigeist und kocht nicht nur mit viel Ästhetik am Teller, sondern vor allem ehrlich und uneitel. Seit 2006 leitet er gemeinsam mit seiner Frau Franziska, einer Konditorin, das Restaurant schweiger² in München und erhielt 2010 dafür den ersten Michelin-Stern.


Fotos: Werner Krug

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Opening Party & Magazin-Präsentation STREETS Eine famous Party wurde im Mai 2018 gefeiert, als einerseits das Streets: Famous Food and Drinks seine Pforten öffnete und andererseits die 15. Ausgabe des SCHLOSSBERG Magazins präsentiert wurde. Jeweils v. l.: 1 Christof Widakovich, Viktoria und Franziska Gross­auer (Streets-GF), Patron Franz Grossauer und MagazinMacherin Christina Dow (publ!c). 2 Unternehmer Rudi Roth und LAbg. Detlev Eisel-Eiselsberg. 3 Ines und Gastro-Unternehmer Peter Berghoffer mit Architekt Jörg Jandl. 4 Juwelier Klaus und Caroline Weikhard mit Herti Grossauer-Widakovich und Christof Widakovich. 5 Das Künstlerinnen-Duo Carola und Sabrina Deutsch (decasa). 6 Thomas Sponring von der Domäne Müller. 7 Architekt Jörg Jandl und Patron Franz Grossauer. 8 Flughafen-Graz-GF Gerhard Widmann mit GösserBräu-Wirt Robert Grossauer. 9 Medienprofis: Gabi Slamanig und Ulli Glettler. 10 Sänger Walter Reischl mit Gattin Margit. 11 Viktoria Grossauer, Steuerberater Klaus Gaedke und Franziska Grossauer. 12 el Gaucho im Landhaus-Restaurantleiter Harry Van Eeuwijk mit Franz Pointner von Morandell. 13 Agenturchefin Christina Dow mit Stein-Reinisch-GF Siegfried Wurzinger. 14 Servierte seine famous wines: Alexander Andreadis. 15 Rene Wagner (Schnepf) mit Streets- und el Gaucho im Landhaus-Küchenleiterin Alexandra Grabner. 16 Diplom-Käsesommelier Friedrich Pirstinger servierte Spitzenprodukte von Schärdinger.

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Michael Grossauer (GF el Gaucho im Josefsbad, Baden), Thermen- & Vulkanland Steiermark-GF Mario Gruber und Veranstalter Claus Grünwald. 18 SCHLOSSBERG-EventBetreuerinnen: Mercedes Furthlehner und Ines Ganic. 19 Elvira Kasumovic (Streets) und Isabella Edler (GF Glöckl Bräu). 20 Harald Hild und Manfred Pichler (Vulcano Schinken). 21 Isabella und Mathias Edler, Walter Triebl (Genießerei am Markt), Corinna Jesenicnik (Grossauer Assistentin der GF) und Christian Triebl (Brau Union). 22 Kochteam: Boris Deisting (Gösser Bräu), Alexandra Grabner und Michael Heinz-Fischer. 23 Ex-Gastronomen Günther und Doris Huber mit Wolfgang Stündl.

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[ famous tapas brunch ] Jeden Samstag 9.00 - 11.30 t << >> All you can ea >>

Our famous Breakfast & Tapas + 1 Heißget ränk + 1x Mimosa

[ € 25 ]

| 8020 r-Biro-Straße 109 Café GmbH | Waagne , Lunch, Dinn ast akf Grossauer Streets Bre | 2 9-2 Ft: 1 | Sa: 9-1 | So + z.at Mo - Do: 11-24 | Fr: 11t | www.streets-gra eat@streets-graz.a

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Famous Tapas Brunch STREETS Wohin brunchen am Samstag? Ins Streets! Hier werden am laufenden Band beste Tapas aus allen Ländern serviert – und beste Stimmung ist garantiert! V. l.: 1 Viktoria und GF Franziska Grossauer. 2 Musttry: Kernöleierspeis mit Grammeln! 3 Simon Aldrian (greenbox COOLCITY) mit Alexander Ceh. 4 Klassisch: Beef Tatar. 5 Petra Kotnik-Brombauer (B&P) und Tina Eibisberger (Strobl Schotter). 6 Breakfast Lover: Architekt Jörg Jandl. 7 Genuss ohne Ende: die Frühstücks-Tapas werden laufend durchserviert. 8 Nina Widakovich und Albi Ospelt. 9 Mädelsrunde: Herti Grossauer-Widakovich, Gastrounternehmerin Kathrin Paar und Nicole Schober-Plankl. 10 Thomas Schober-Plankl (Vorstand der C&P Immobilien AG) machte sich bereit für Food-Fotos.

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Fotos: Werner Krug

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CARPACCIO CIPRIANI & ORIGINAL BELLINI Eine Kombination wie in Harry’s Bar in Venedig! Nur dass das Carpaccio im Streets ca. € 15,- statt € 55,- kostet. Original geschnitten aus dem weißen Scherzel vom Rind, plattiert (nicht gefroren!) und mit italienischem Lagunensalz verfeinert.

Fotos: Werner Krug

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TAFELSPITZ MIT DEN TRADITIONELLEN BEILAGEN Der Original Wiener Tafelspitz wird mit einem Markknochen sowie den klassischen Beilagen wie Suppengemüse, Apfelkren, Röstkartoffeln, Cremespinat und Schnittlauch­ sauce serviert. Dazu gibt es ein kleines Bier. Herrlich!


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MOUSSE AU CHOCOLAT MIT RON ZACAPA Dieses französische Nationaldessert ist wohl auf der ganzen Welt gleichermaßen beliebt. Süß, cremig, zart – einfach zum Niederknien! Perfekt dazu: Ron Zacapa, ein süß-würziger Rum mit viel Power.


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Tel.: +43 (0) 50 220 500 E-Mail: info@vinorama.at

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ERLEBNIS Hot Spot

DIE NEUEN PACKAGES IN DER GENUSSPENSION HERTI BIETEN SOWOHL FÜR GENUSSREISENDE ALS AUCH FÜR SEMINARGÄSTE DAS PERFEKTE ERLEBNIS RUND UM KULINARIK, SPORT UND AUSFLÜGE IN DIE REGION. WILLKOMMEN IN ÜBELBACH! Text: Christina Dow

SEMINARE & TEAMBUILDINGS Einer der Schwerpunkte der Genuss-Pension Herti liegt im Seminar- und Veranstaltungsbereich. Unter dem Motto „ungestört tagen, weiterbilden & besprechen“ punktet das Haus durch perfekte Infrastruktur für Firmenmeetings. Der moderne Seminarraum „Schöpfergeist“ begeistert durch eine echte (!) Moosdecke als Highlight, die sich besonders gut auf das Raumklima und die menschlichen Sinne auswirkt. Verschiedene Seminarpakete bieten darüber hinaus nicht nur kulinarische Verpflegung, sondern auch Übernachtungsprogramme für Teambuildings, Outdoor-Aktivitäten und Entspannung. Ideal dafür sind zum Beispiel Ausflüge mit den E-Bikes auf die Alm, Wanderungen in der Region, Sauna­ aufgüsse im Wellnessbereich oder kulturelle Sightseeing-Touren bei umliegenden Sehenswürdigkeiten wie dem Stift Rein, dem Freiluftmuseum Stübing, der Lurgrotte Semriach u.v.m.

Der wunderschöne Gewölbekeller ist exklusiv buchbar und ideal für kleine Veranstaltungen, Feierlichkeiten oder als Abschluss nach einem erfolgreichen Seminartag. Dazu gibt es verschiedene Speisen- und Getränkevorschläge – zum Beispiel eine steirische Jause mit Weinverkostung im Weinkeller. Wer übrigens länger bleiben möchte, für den bieten sich neben den modernen Zimmern auch die neu renovierten Apartments an. Diese Monats-Apartments sind für Langzeitaufenthalte zu speziellen Konditionen buchbar – inklusive Küche mit Kochgeschirr, optionalem Frühstück in der GenussPension sowie Mitbenützung des neuen Fitnessraums und des gemütlichen Wellnessbereichs. Die Apartments befinden sich in zwei verschiedenen Häusern – einmal am Pastner-Teich und einmal in der Genuss-Pension Herti.

DAS LAND ERKUNDEN Doch auch für Urlaubsreisende und Ruhesuchende ist die Genuss-Pension Herti DIE Anlaufstelle der Region. Herrlich entspannend sind die Vollholz-Zimmer mit Balkon, modernen Flachbildfernsehern, Boxspringbetten, Radio, Safe, Föhn und kostenlosem W-LAN. Mit dem Genuss-Frühstück am reichhaltigen Buffet startet man energiegeladen und gesund in den Tag. Qualitativ hochwertige Bio-Produkte, vorwiegend aus der Region, und traditionelle Küche werden hier großgeschrieben. Wer sich sportlich betätigen möchte, nutzt am besten das hauseigene neue Fitnessstudio, den E-BikeVerleih oder die Wandertipps. Golfbegeisterte haben die Auswahl zwischen drei verschiedenen Golfplätzen in der Nähe.

DREI NEUE ALL-INCLUSIVE-PAKETE Neu und klug durchdacht sind die drei Wochenendpakete in der Genuss-Pension Herti, die in Zusammenarbeit mit Hotelund Gastro-Coach Tina Stöckl entstanden sind: das Sportler-, Kultur- und Stadt-Land-Paket. Hier wurden ganz auf die Wünsche der Kunden zugeschnittene Packages geschnürt, die keine Wünsche offenlassen und mit denen sich die Gäste um nichts mehr kümmern müssen. So macht Urlaub Spaß!

Fotos: Werner Krug

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ugegeben: In Übelbach steppt nicht immer der Bär. Aber: Gott sei Dank! Denn das idyllische Örtchen, nur 20 Minuten nördlich von Graz, punktet durch die perfekte und ruhige Lage zwischen Stadt und Land und jede Menge Ausflugsmöglichkeiten. Und vor rund eineinhalb Jahren ist in Übelbach ein echter Hot Spot hinzugekommen: die GenussPension Herti! Errichtet im ehemaligen Elternhaus von Franz Grossauer ist diese mittlerweile zu einer DER Topadressen der steirischen Hotellerie geworden. Mit dem wohl besten Rundum-Service der Region.


GENUSS-PENSION HERTI

Sportler-Paket

Genießen Sie ein wohltuendes Wochenende in der Natur – Abenteuer inklusive. Nach einer erholsamen Nacht starten Sie Ihren Tag mit einem kräftigenden Frühstück. Danach beginnt Ihr Abenteuer mit einer E-Bike-Tour z. B. auf eine der wunderschönen Almen. Nach einer erfrischenden Pause (etwa beim Plotscherbauer) geht es durch den Wald zurück in die Genuss-Pension. Dort genießen Sie die Ruhe im Wellness- und Saunabereich und werden im Anschluss mit einem Abendessen in einem der Dorf-Gasthäuser belohnt. Am Sonntag steht Ihnen nach dem Frühstück Ihr Zimmer bis 14 Uhr ohne Zusatzkosten zur Verfügung – nutzen Sie gerne noch das Fitnessstudio, die Ruhewiesen oder den Saunabereich!

INKLUSIV-LEISTUNGEN:

● 2 Übernachtungen im Doppelzimmer/Kategorie II (Fr-So oder Sa-Mo) inklusive reichhaltigem Frühstück ● 1 x E-Bike ganztags ● 1 x Abendessen im Gasthaus Schwarzbauer (3-gängiges Menü/Getränke nicht inkludiert) Preis p. P.: € 134,- (exkl. Nächtigungsabgabe)

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GENUSS-PENSION HERTI

Stadt-Land-Paket

Bei diesem Paket kommen Naturbegeisterte wie auch Stadtschwärmer auf ihre Kosten. Am Anreisetag können Sie den Alltag bei einem erholsamen Saunagang hinter sich lassen und sich auf ein steirisches Abendessen in einem unserer Dorfgasthäuser einstimmen. Gut ausgeschlafen starten Sie Ihren Kulturtag bei einem herrlichen Frühstück, um danach in Richtung Landeshauptstadt Graz aufzubrechen. Bei einem geführten historischen Stadtrundgang lernen Sie ein Stück Weltkulturerbe kennen und haben danach noch ausreichend Zeit für etwas Shopping. Oder aber Sie genießen die Vielfalt der steirischen Kulinarik, begleitet von einem köstlichen Glas steirischem Wein. Bedenken Sie dabei aber, dass am nächsten Tag noch das Entdecken der steirischen Almen auf dem Programm steht. Mit einem der E-Bikes wird dies eine beeindruckende Spazierfahrt.

INKLUSIV-LEISTUNGEN:

● 2 Übernachtungen im Doppelzimmer/Kategorie II (Fr-So oder Sa-Mo) inklusive reichhaltigem Frühstück ● 1 x Abendessen im Gasthaus Schwarzbauer (3-gängiges Menü/Getränke nicht inkludiert) ● 1 Stadtführung in Graz (Dauer ca. 1,5 Stunden) ● 1 x E-Bike halbtags Preis p. P.: € 137,- (exkl. Nächtigungsabgabe)

Kultur-Paket

Am Anreisetag können Sie im kleinen Ruhebereich mit Sauna und Dampfbad herrlich zu Ruhe kommen und sich auf Ihren folgenden Kulturtag vorbereiten. Nach einer wohltuenden Nacht starten Sie mit einem ausgiebigen Frühstück. Im Anschluss beginnt Ihre Zeitreise auf den Spuren der bäuerlichen Geschichte Österreichs im Freilichtmuseum Stübing. Dort können Sie sich auch kulinarisch stärken, um danach in das weltälteste Zisterzienser-Stift Rein aufzubrechen. Dort blicken Sie hinter die Klostermauern und können die einzigartige Kulisse auf sich wirken lassen. Den kulinarischen Tagesabschluss erleben Sie bei einem typisch steirischen Menü in einem unserer Dorfgasthäuser. Am Sonntag steht Ihnen nach dem Frühstück Ihr Zimmer bis 14 Uhr ohne Zusatzkosten zur Verfügung. Wenn Sie auch den Sonntag noch zum Kulturtag machen möchten, besuchen Sie doch noch die größte aktive Wasserhöhle Österreichs, die Lurgrotte in Semriach (nicht im Paketpreis inkludiert)!

INKLUSIV-LEISTUNGEN:

● 2 Übernachtungen im Doppelzimmer/Kategorie II (Fr-So oder Sa-Mo) inklusive reichhaltigem Frühstück ● Eintritt in das Freiluftmuseum Stübing ● Eintritt in das Zisterzienser-Stift Rein ● 1 x Abendessen im Gasthaus Schwarzbauer (3-gängiges Menü/Getränke nicht inkludiert) Preis p. P.: € 134,- (exkl. Nächtigungsabgabe)


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Fotos: Werner Krug, Reinhard Nunner, Stift Rein/Thomas Haas, Graz Tourismus/Harry Schiffer, KK

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PROMINENTE GÄSTE In der Genuss-Pension Herti lassen es sich auch namhafte Gäste nicht nehmen, immer wieder vorbeizuschauen. V. l.: 1 Isabella Edler (Glöckl Bräu), Franziska Gross­ auer (Streets), Starsänger Peter Kraus, Volks-RockGENUSS-PENSION ’n’-Roller ­Andreas HERTI Gabalier, HerGleinalmstraße 20 ta und Patron 8124 Übelbach Franz Grossauer. Tel.: +43 (0)3125/27 400 2 Christiana und genuss@pensionherti.at Willi Gabalier mit www.pensionherti.at Corinna Jesenicfacebook.com/PensionHerti nik (Assistentin der GF – Grossauer).

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Haus

MIT

GESCHICHTE VOM SCHAUMKÖNIG ZUM EL PATRON: FRANZ GROSSAUER HAT ES GESCHAFFT, SICH IM LAUFE DER LETZTEN 30 JAHRE ALS GASTRO-GURU ZU ETABLIEREN. WAS VIELE NICHT WISSEN: ALLES BEGANN IN DER KALVARIENBERGSTRASSE, WO SICH AUCH HEUTE NOCH DAS „CAFE GROSSAUER“ BEFINDET. UND DAS NOCH DAZU SEIT KURZEM IN NEUEM LOOK! Text: Ramona Jung

Die Produktionsstätte, 1985

Michael Grossauer, 19 85

Fotos: Werner Krug, Privat

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ie Geschichte des Grossauer-Imperiums begann 1984 mit einer kleinen Schaumrollenproduktion in der Kalvarienbergstraße und einer einzigen Mission: Gästen genussvolle Erlebnisse zu schenken. Zunächst gab es von den leckeren Schaumbechern, Berliner Küssen, Punschkrapfen oder Schaumrollenwickel nur einen Direktverkauf. Die Nachfrage nach den süßen Köstlichkeiten stieg jedoch rasch und das „Café WaBack“, der Vorgänger des „Café Grossauer“, wurde 1984 eröffnet. Jahrelang steckte Franz Grossauer viel Herzblut in seinen großen Traum vom erfolgreichen Gastrounternehmen hinein – und bekam immer wieder motivierte Unterstützung seiner damals noch kleinen Kinder. Dass daraus einmal (fast) alle Gastrogrößen werden sollten, zeichnete sich damals vielleicht schon ein bisschen ab. Franz Grossaue r, 1984 Im Jahr 1998 wurde die Produktion aber schließlich eingestellt und die Familie konzentrierte sich nun mehr auf das 2001 übernommene Glöckl Bräu und die zahlreichen Events. 16 Jahre war der „Schnitzelkönig“ am Grazer Ackern und 14 Jahre am Münchner Oktoberfest vertreten. „Eine wunderschöne, aufregende, aber auch anstrengende Zeit“, erinnert sich Grossauer gerne zurück. Aufgrund des großen Erfolgs eröffnete die Familie Grossauer einen Betrieb nach dem anderen. Auf das Glöckl Bräu folgte das Gösser Bräu, dann wurde das Restaurant SCHLOSSBERG übernommen, danach das erste von bisher fünf el Gauchos ... der Rest ist Geschichte. 16 Betriebe, unzählige Veranstaltungen und zahlreiche Auszeichnungen später, kann die Familie stolz auf das rt Caroline & Robe Unternehmen blicken und mit einem Lächeln im Gesicht feststellen, dass Grossauer, 1985 der Traum, den Franz Grossauer einst hatte, zur Realität wurde. Seit damals ist das Café Grossauer, am Fuße des Grazer Kalvarienbergs und in unmittelbarer Nähe zur Kalvarienbergkirche, Treffpunkt für Menschen aus den umliegenden Bezirken. Heute begeistert es mit verschiedenen Frühstücksangeboten, Mehlspeisen- und Tortenkreationen sowie Mittagssnacks. Außerdem gibt es nach alter Greißler-Tradition Frühstücksbasics wie Milch, Butter, Säfte & Co. zu kaufen. Ab 18 Uhr gibt es –30 % auf das gesamte Gebäck. Bei der Produktion, 1986 Noch heute ist das Café immer wieder Treffpunkt für die ganze Familie – und punktet seit Kurzem auch noch durch ein neues Wohlfühl-Ambiente nach dem Umbau. Wie sagte Karl Farkas so schön: „Schau’n Sie sich das an!“


CAFE GROSSAUER

105 ALLES NEU! In einem wunderbaren Mix aus Modern und Retro präsentiert sich das Café Grossauer nach dem Umbau. Ein echter Hingucker ist die Kuchen- und Torten-Vitrine, ein Highlight für alle Kleinen ist die Kinderspielecke.

CAFE GROSSAUER Öffnungszeiten: Mo.–So. 8-19 Uhr Kalvarienbergstraße 121 8020 Graz Tel.: +43 (0)316/68 25 000 16 office@grossauer.co.at www.grossauer.co.at facebook.com/cafegrossauer Instagram: @cafegrossauer


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CAFE GROSSAUER

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EL GAUCHO

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NÄCHSTER TERMIN r 2018, 19 Uhr: 13. Novembe Trüffeldinner tz sichern! Rechtzeitig Pla aucho.at landhaus@elg

enn es so etwas wie ein Paradebeispiel für ein gastronomisches Erfolgsrezept gibt, dann darf man wohl ohne zu übertreiben von den el Gaucho-Steakhäusern sprechen. Denn damit ist der Familie Grossauer ein echter Clou gelungen. Lässiges, hochwertiges, urbanes Ambiente trifft auf ehrliche Steaks vom Grill, kreativ-moderne Vorspeisen, Beilagen und Desserts und charmant-lässige Mitarbeiter, die einem gerne auch noch zu späterer Stunde einen Drink servieren. Und man schafft es, all diese Parameter tatsächlich in konstanter und gleicher Qualität an allen fünf Standorten zu erfüllen. Denn egal, ob Sie im el Gaucho im Josefsbad (Baden bei Wien), im Design Tower (Wien, 2. Bezirk), am Rochusmarkt (Wien, 3. Bezirk), im Landhaus (Graz) oder im el Gaucho am Viktualienmarkt (München) sitzen: Das Erlebnis ist immer das gleiche! Und das muss man in der heutigen Zeit erst einmal schaffen. Als vor mittlerweile über sieben Jahren das erste el Gaucho in Baden bei Wien seine Pforten öffnete, glaubte der Familienclan wohl selbst nicht an diesen großartigen Erfolg. Doch mit der Kombination aus Ungezwungenheit und Topqualität hat er den Zahn der Zeit getroffen. Punkt. Umso erfreulicher ist es aber (und wahrschein-

lich auch Teil des erfolgreichen Überlebenskonzepts), dass in den el Gauchos immer wieder Neues passiert. Seien es Veranstaltungen, Ideen oder Umbauten. Letztere standen vor allem in den letzten Monaten an der Tagesordnung – sowohl im el Gaucho München (spektakuläre Vergrößerung des Lokals), im el Gaucho im Design Tower (neues Innendesign) wie auch in der EL1 Bar, die im Eingangsbereich des el Gaucho im Landhaus zum außergewöhnlichen Dinner Steak Club wurde. Denn nicht umsonst sagt man: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Kann der Gaucho-Family hoffentlich nicht passieren.

WENN JEMAND EINE REISE TUT ... ... so kann er was erzählen. In diesem Fall reicht eine Reise in eines der fünf el Gauchos aber vollkommen aus. Denn eine der Neuigkeiten auf der Karte ist, dass es alle zwei Monate ein anderes „Gastland“ geben wird, aus dem die besten Gerichte und Kreativ-Kreationen auf den Tellern landen. Und zwar als perfekte Begleiter zum bewährten Steak-Genuss! So darf man sich zukünftig über Vorspeisen, Beilagen, Specials, Saucen und Desserts aus Italien, Mexiko, Indien, China & Co. freuen und sich dabei von den Geschmäckern und Gewürzen fremder Länder überraschen lassen. Denn eines steht in puncto Erfolgsrezept immer noch ganz oben auf der To-doListe: Emotionen zu erzeugen! ¡Bienvenidos!

2 im Landhaus

im Landhaus

Every Friday & Saturday

DINNER STEAK CLUB

from 10 p.m. | for 4+ people

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WHAT’S INCLUDED? • el Gaucho Gedeck & Appetizer • Birthday Special • Steak Party mit matching Drinks

Schloßberg trifft Spielberg EL GAUCHO IM LANDHAUS

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Zum Formel-1-Auftakt hieß es in der Grazer Innenstadt „Schloßberg grüßt Spielberg“ – inklusive zahlreichen Side-Events. So u. a. im el Gaucho im Landhaus und im gegenüber liegenden EL PESCADOR. Hier fand ein weiteres Wine Makers Dinner mit einigen prominenten Gästen und Weinen von ExFormel-1-Star Jarno Trulli statt. V. l.: 1 Weinexperte Alexander Andreadis, Bürgermeister Siegfried Nagl, Ex-Formel-1-Star Mika Häkkinen und Christof Widakovich. 2 Juwelier Hans Schullin mit Gattin Anne Marie. 3 Ex-Miss-Austria Patricia Kaiser. 4 Juwelier Klaus Weikhard mit Gattin Caroline. 5 Vizebürgermeister Mario Eustacchio mit einem trachtigen Formel-1-Girl. 6 Dieter Weber (GF Ankünder), Mika Häkkinen, Alexander Andreadis und ÖFB-Teamchef Franco Foda.

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Fotos: Christina Dow, Paul Stajan, Werner Krug

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EL GAUCHO

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EL GAUCHO IM LANDHAUS Mo.–Fr. 17–2 Uhr, Sa.–So. & Ft. 11.30–2 Uhr Landhausgasse­1, 8010 Graz +43 (0)316/83 00 83, landhaus@elgaucho.at www.elgaucho.at

Alles neu: EL1 Bar!

GAUCHO NEWS

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Die EL1 Bar – die beliebte Bar im Eingangsbereich des el Gaucho im Landhaus – eröffnete vor Kurzem völlig runderneuert und mit neuem Konzept. Nach dem Umbau findet man nun einen neuen Loungebereich, Sitzmöbel und einen ChampagnerKühlschrank. Außerdem gibt es 12 Plätze mehr und die Bar ist komplett rauchfrei! Für das gigantische Wandbild – eine argentinische Gaucha – verwendeten Starkünstlerin Carola Deutsch (l.) und Schwester Sabrina (r.) u. a. hochkarätiges Blattgold sowie alte argentinische Tapeten, Sprayelemente, Wachskreide und Acryl. Neu ist auch der „Dinner Steak Club“, der Freitag und Samstag ab 22 Uhr in der EL1 Bar stattfindet. Am „Late Night Table“ kann man hier zwischen verschiedenen Steak-Packages wählen (u. a. auch Großstücke wie Tira de Ancho oder Corona), dazu gibt es von Barchef Alexander Wogg (ganz l.) eigens kreierte Cocktails als Pairing. Die EL1 Bar ist zu den gleichen Öffnungszeiten wie das Restaurant im Inneren reservierbar!


EL GAUCHO

After Work Special

GAUCHO NEWS

Im Erdgeschoß vom el Gaucho am Rochusmarkt gibt es so schnell kein Heimgehen. Vor allem nicht mittwochs. Denn ab 7. November 2018 startet jeden Mittwoch ab 19 Uhr ein After Work Event mit DJ und Bar Specials. Beste Stimmung garantiert!

EL GAUCHO AM ROCHUSMARKT Mo.–Sa. 9–2 Uhr, So. & feiertags 12–23 Uhr Rochusplatz 1, 1030 Wien, +43(0)1/38 10 00 rochusmarkt@elgaucho.at www.elgaucho.at

am Rochusmarkt

NÄCHSTER TERMIN r 2018, 19 Uhr: 15. Novembe Trüffeldinner rn! itig Platz siche tze ch Re rochusmarkt@ elgaucho.at

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Steaks & DTM Die DTM (Deutsche Tourenwagen Masters) war zu Gast beim MEDIA DAY im el Gaucho am Rochusmarkt. Als konstanter Partner in gastronomischen Belangen bot das el Gaucho den perfekten Rahmen für den offiziellen Media Talk, bevor die DTM von 21. bis 23. September 2018 zum achten Mal in Folge auf dem Red Bull Ring gastierte. V. l.: Formel-1-Legende und DTM-Vorsitzender Gerhard Berger mit den DTMStars Rene Rast, Philipp Eng und Lucas Auer.

Fotos: Philipp Schuster Red Bull Content Pool, Werner Krug, Lepsifoto

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EL GAUCHO IMEL LANDHAUS EL GAUCHO GAUCHO

EL GAUCHO IM DESIGN TOWER Mo.–Sa. 11.30–1 Uhr; Praterstraße 1 1020 Wien, +43(0)1/21 21 210 designtower@elgaucho.at www.elgaucho.at

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im Design Tower

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Tel.: 0316/82 91 83 ww.SCALA-MURGASSE.at

EL GAUCHO IM JOSEFSBAD

Fotos: ww.LSD.co.at, Werner Krug

Mo.–Sa. 11.30–24 Uhr; So. & Ft. 11.30–23 Uhr Josefsplatz 2, 2500 Baden, Tel.: +43 (0)22 52/ 80 399, josefsbad@elgaucho.at www.elgaucho.at

im Josefsbad

GAUCHO NEWS

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VIP Room

Auch das el Gaucho im Design Tower wurde optisch gepimpt und ein neuer Bereich wurde geschaffen. Der „VIP Room“ – der rot möblierte Bereich an der Fensterfront des Lokals – ist ab sofort exklusiv mietbar für bis zu 15 Personen. Mit einem zuziehbaren Vorhang ergibt sich eine private Atmosphäre – perfekt für Feiern jeglicher Art! Nicht neu, aber immer gut: die Lunch Specials, die zusätzlich zur Steakkarte Montag bis Freitag von 11.30 bis 14.30 Uhr serviert werden. Täglich wechselnde Mittagsgerichte für den kulinarischen Kick!

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114 Late Night Steak Im el Gaucho im Josefsbad ist nicht nur der Mittags-Lunch ein beliebtes Highlight, sondern auch das Late Night Steak: Zwischen 22 und 23 Uhr gibt es das 200-g-Huftsteak inklusive einer Beilage und einer Sauce nach Wahl um nur € 19,-. Der ultimative Steakgenuss bis spät in die Nacht ist also garantiert!

EL GAUCHO

GAUCHO NEWS

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EL GAUCHO IM JOSEFSBAD Mo.–Sa. 11.30–24 Uhr; So. & Ft. 11.30–23 Uhr Josefsplatz 2, 2500 Baden, Tel.: +43 (0)22 52/ 80 399, josefsbad@elgaucho.at www.elgaucho.at

im Josefsbad

Genussmeile MÖDLING BIS BAD VÖSLAU

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Fotos: Christian Dusek, Werner Krug, thekengold

Jedes Jahr an den ersten beiden Wochenenden im September verwandeln mehr als 80 Winzer und Betriebe die Thermenregion Wienerwald in die längste Schank der Welt. Mitten in den Weingärten heißt es: Wandern – Verkosten – Genießen! Mit dabei auch das el Gaucho aus Baden. 1 GauchoChef Michael Grossauer mit Gästen. 2 Das Veranstalterteam Claus Grünwald und Markus Ruess mit Michael Grossauer (v. l.) und Barbara Ceidl (u.). 3 Das el Gaucho im Josefsbad servierte bei der Genussmeile die legendären Weingarten-Burger NÄCHSTER sowie PulledTERMIN Pork-Burger r: Uh 19 r 2018, 14. Novembe und OfenTrüffeldinner kartoffeln. tz sichern! Rechtzeitig Pla ucho.at josefsbad@elga


EL GAUCHO AM VIKTUALIENMARKT

EL GAUCHO

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Mo.–Do. 17–1 Uhr, Fr.–Sa. 12–1 Uhr, So. & Ft. 12–23 Uhr, Frauenstraße 7–9, 80469 München, Tel.: +49(0)89/24 22 41 04, steak@elgauchomuenchen.de, www.elgaucho-muenchen.de

am Viktualienmarkt

Großer Zubau In München wurde das el Gaucho am Rochusmarkt spektakulär erweitert – um einen eigenen Private Room gegenüber des Gastgartens! Dieser moderne Raum mit tollem Lichtkonzept und überdimensionalem GlasWeinschrank bietet Platz für bis zu 45 Personen – egal, ob für das À-la-carteGeschäft oder exklusiv für Gruppenveranstaltungen und Feiern. Für alle, die den Private Room exklusiv mieten wollen, gibt es auch individuelle Konzepte und Packages. Die Grazer Starkünstlerin Carola Deutsch (r.) hat auch hier (wie schon in Graz) ein imposantes Wandbild gestaltet – ein echter Hingucker!

NÄCHSTER TERMIN r 2018, 19 Uhr: 12. Novembe Trüffeldinner tz sichern! Rechtzeitig Pla chosteak@elgau de! n. he nc mue

GAUCHO NEWS

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Steakbesteck aus rostfreiem Stahl, mattierte Oberfläche, Griff aus Olivenholz, erzeugt in Frankreich von Forge de Laguiole, € 155,www.scala-murgasse.at

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er Alexander Andreadis, Grazer Weinprofi und -importeur, kennt, weiß: Er liebt nicht nur die edlen Tropfen aus aller Welt, sondern auch stilvolle Autos. Und wer Christian Walcher, seines Zeichens der steirische „Mr. Jaguar“, kennt, weiß: Er liebt gutes Essen und guten Wein. Kein Wunder also, dass die beiden eine Kooperation schlossen, die Wein und Autos miteinander verbindet. Unter dem Motto „Wein, der bewegt“ ist Ale­ xander Andreadis im schicken Business-Kombi Jaguar XF Sportbrake unterwegs, der neben seinem unnachahmlichen Design mit technischen Daten wie 240 Biturbo-Diesel-PS, ZF 8-Gang-Automatik und Allradantrieb begeistert. Und genau dieses Fahrzeug aus der Jaguar-Familie können Sie als SCHLOSSBERG Magazin-Leser auch ausprobieren – und mit ein bisschen Glück auch gewinnen. Denn im Rahmen unseres PS-starken Wein-Gewinnspiels (s. r.) können Sie diesen Jaguar für ein Wochenende gewinnen! Mitmachen, testen, genießen!

Restaurant Steirerschlössl in Zeltweg unter dem Titel „el Gaucho im Steirerschlössl meets Jaguar“ geplant. Man darf sich auf einen Abend der Extraklasse freuen! Und zu guter Letzt gibt es bei jedem Winemakers Dinner, die in den el Gauchos in allen Städten stattfinden, für Jaguar-Kunden ein eigenes KartenKontingent im Vorverkauf. Vor allem im Rahmen der Formel-1-Kooperation JETZT mit dem Projekt Spielberg wird es GEWINNEN! 2019 wieder tolle Aktionen und

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GROSSAUER EVENTS

Fotos: Werner Krug, Adobe Stock, KK

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eit über 30 Jahren steht der Name Grossauer für Veranstaltungen mit Gaude-Garantie. Was auf der Grazer Messe als Schnitzelstand begann, ist heute ein umfangreiches Unternehmen, das bei Events und Großveranstaltungen in ganz Europa vertreten ist. Grossauer Events ist mit seinen mobilen Hütten und Ständen einer DER Partner geworden, wenn es um professionelle und hochwertige Verpflegung für viele Gäste geht. „Mittlerweile haben wir sechs verschiedene Hütten, mit denen wir bei tollen Events unterwegs sind“, so Patron Franz Grossauer. „Damit sind wir zum Beispiel bei den italienischen Stadtfesten in Udine, San Doná oder Codroipo, beim Steiermark Frühling am Wiener Rathausplatz oder bei Formel-1- und DTM-Veranstaltungen am Red Bull Rind in Spielberg.“ Doch was viele vielleicht nicht wissen: Die Gross­ auer-Hütten kann man nicht nur besuchen, sondern auch selbst mieten. Und zwar exklusiv! Für Veranstaltungen ab 100 Personen – sei es eine Firmenfeier, Geburtstagsfete, Hochzeit oder Gartenparty – kommt Gross­ auer Events zu Ihnen und bietet mit

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Rundum-Service alles, was Ihr Event braucht. Das bedeutet, das Team kümmert sich nicht nur um Zustellung, Aufbau und Abbau, sondern auch um die kulinarische Verpflegung. Speisen und Getränke sind ebenso im Hütten-Package inkludiert wie Bier- und Stehtische. Sechs Hütten stehen dabei zur Auswahl: große wie die SteirerKuchl, das Schnitzelhaus und die SchnitzelAlm bzw. kleinere wie die Dursthütte, die BackAlm oder das Fassl. Serviert wird steirische Hausmannskost von Käsespätzle über Steirer-Burger bis hin zu Schnitzel und Würsteln, dazu gibt es heimische Weine und bestes Bier EVENT GEPLANT? vom Fass. Sie planen eine Veranstaltung für mehr Auf Wunsch kümals 100 Personen mit Top-Service und -Produkmert sich das Team geten? Dann hoffentlich mit Grossauer Events! meinsam mit ausgesuchWir bieten Ihnen: ten und langjährigen • verschiedene Hütten inkl. Bier- und Stehtischen • Speisen nach Wahl (Schnitzel, Burger, Würstl etc.) Partnern auch um Zelt­ • Getränke nach Wahl (Bier, Wein, Säfte etc.) aufbau, Licht-/TontechWir brauchen: nik, Dekoration, Blu• Strom, Wasser, Standplatz menschmuck, Security, Specials durch Subunternehmen (Zeltaufbau, Licht-/ GarderobenTontechnik, Deko, Security, Garderobenservice, service, BeBestuhlung) gerne möglich! stuhlung u.v.m. event@grossauer.co.at

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r ist eines DER Ball-Highlights der Saison – der stimmungsvolle Steirerball in der Wiener Hofburg! Steirische Herzlichkeit trifft auf elegante Prunksäle. Wie man sieht, eine mehr als gelungene Kombination – kommen schließlich jährlich rund 3500 Gäste zu diesem besonderen Abend. Wenn die Hofburg das nächste Mal am 11. Jänner 2019 eine Nacht lang fest in steirischer Hand ist, werden auch wieder zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport aus Wien und der Steiermark dabei sein. „Wir Steirer geben der Wiener Ballsaison erst den richtigen Schwung, denn der Steirerball ist der Hofburgball mit dem vielfältigsten Programm“, so Andreas Zakostelsky, Ballveranstalter und Obmann des Vereins der Steirer in Wien. Bedeutet: Rund 15 Bands,

an die 360 Künstler/-innen, steirische Schmankerln, farbenfrohe Trachten und stimmungsvolle Musik machen den Ballabend unvergesslich. Highlights sind außerdem die Steirische Weinstraße, die Trachtenmodenschau, die legendäre Mitternachts-Quadrille, der Gösser-Bieranstich oder die traditionelle Steirerkraft-Kernöleierspeis. Als Gastregion präsentiert sich die Thermenhauptstadt Fürstenfeld mit ihren Partnern Therme Loipersdorf und Frutura Thermal-Gemüsewelt.

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SCHLOSSBERG Magazin Ausgabe 16  

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