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SCHLOSSBERG SURF &TURF Urlaubsfeeling mitten in Graz: Das EL PESCADOR und das el Gaucho im ultimativen Gastgarten-Duett

Green Cooking Photovoltaik, Müllpresse, E-Car & Co.: Nachhaltigkeit im Fokus der gesamten Grossauer-Gruppe

FRISCH AUS DEM URMEER Neuer Hotspot an der südsteirischen Weinstraße: der „Fischwirt im Urmeer“

Magazin

AU S G A

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HERBST

BE

2020


AKTIV AM SCHÖCKL schoeckl.at

Sommerrodelbahn „Hexenexpress“ 7 Kurven | 2 Jumps | 40 km/h Mo. bis So. von 10 bis 17.30 Uhr Bergwanderweg „WEGE für ALLE“ Noch mehr Aktiv-Tipps

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EDITORIAL

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WIR TRAGEN VERANTWORTUNG Unsere Zutaten

W

as haben uns die letzten Monate nicht

langsam losging in der Gastronomie, mussten

heit und der Gegenwart für ein paar Stunden

alles gelehrt: Demut, Dankbarkeit, Fa-

wir erneut Verantwortung übernehmen. Wir

vergessen zu machen. Dazu sind wir quasi mit

miliensinn, Zukunftsängste, Lebenskri-

mussten jenen Mitarbeitern, die wir nicht von

einem Ehrenkodex verpflichtet. Das ist das, was

der Kurzarbeit zurückholen konnten, weil nicht

uns jeden Tag antreibt.

sen, neue Wege, geniale Ideen ... Unternehmer wie uns haben sie aber

alle Betriebe sofort wieder die gewohnte Aus-

Aber an dieser Stelle sei natürlich noch

vor allem eines gelehrt: Verantwortung zu

lastung erreichten, wieder eine Perspektive

ein ganz wichtiger Punkt gesagt: Ja, wir tra-

übernehmen. In erster Linie natürlich für unsere

geben. Und so gelang uns in Zeiten des Zu-

gen auch große Verantwortung

Familien. Auch wir mussten unsere Familenzu-

rücksteckens ein großer Tritt nach vorne: Mit

der Gesundheit der Gäste und

sammenkünfte – egal ob beruflicher oder pri-

dem „Fischwirt im Urmeer“ konnten wir Mitte

Mitarbeiter gegenüber! In allen

vater Natur – stark reduzieren und über vieles

Juli 2020 unser 17. Lokal aufsperren. Wunder-

Betrieben haben wir durch unzäh-

digital kommunizieren. Wir achteten genauso

schön direkt an der südsteirischen Weinstraße

lige bauliche und organisatorische

wie der Rest der Welt auf die ältere Generation

gelegen, erreichten wir damit genau das, was

Maßnahmen sowie viele Schulun-

in unserer Familie und mieden Kontakte.

wir vermitteln wollten: Das Leben kann auch

gen und Informationsaustausch

wieder schön sein!

höchste

Doch in zweiter Linie mussten wir von

Sicherheitsmaßnahmen

einem Tag auf den anderen für über 600 Mitar-

Und genau dafür übernehmen wir

gesetzt. Tische mit viel Abstand,

beiter Verantwortung übernehmen. Es war uns

auch Verantwortung: für die steirische Gast-

Events ohne Handshake, Hygiene-

wichtig, auch in schweren Zeiten zu beweisen,

lichkeit! Egal ob in Graz, Wien, Baden oder

schleusen u. v. m. sollen uns allen

dass wir ein verlässlicher Arbeitgeber sind und

München. Wir als Gastronomen tragen der Ge-

ein sicheres Gefühl geben. Dafür

auch unsere Mitarbeiter zur Familie gehören.

sellschaft gegenüber die Verantwortung, wie-

setzen wir uns voll ein.

Selbstverständlich wurde niemand gekündigt,

der für eine positive Stimmung zu sorgen, die

Zuletzt wollen wir persön-

sondern der Großteil der Mannschaft auf Kurz-

Menschen wieder zum Genießen zu bringen

lich noch für eines verantwortlich

arbeit angemeldet.

und durch Herzlichkeit, Gastfreundschaft und

sein: für Ihre Geschmacksexplosio-

Menschlichkeit die Probleme der Vergangen-

nen. Wir freuen uns auf Sie!

Und selbst, als es dann im Mai wieder

Christof Widakovich S Herti Grossauer_Widakovich


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INHALT

VON ANFANG BIS ENDE

5

64

Unsere Zubereitung

GASTLICHKEIT ... __________________

LEICHT DURCHS LEBEN ________________________

... ohne Handshake! Im SCHLOSSBERG verbinden sich beste Kulinarik mit Sicherheitsmaßnahmen. Egal ob für kleine Dinner oder große Events.

Auch im Herbst werden im Glöckl Bräu Hausmannskost-Klassiker serviert – aber auf leichte Art und Weise. Inklusive passender Biere!

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LEGENDÄR ___________

MARKTFRISCH _______________

Bodenständige „Gerichte mit Geschichte“ werden ab sofort im Gösser Bräu Graz kredenzt.

Andreas Hamler begeistert in seiner Genießerei am Markt mit besten regionalen Produkten und Kreativität.

ERLEBNISREICH _________________ Hollywood-Gerichte, DachterrassenKräuter, Bestell-App: Wir verraten, welche fünf Dinge Sie im Streets unbedingt erlebt haben sollten!

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10

48

NEUER FANG _____________ Der „Fischwirt im Urmeer“ ist das neueste Lokal der Grossauers – direkt an der wunderschönen südsteirischen Weinstraße.

28 AL FORNO! ___________

106

Im EL PESCADOR wird Herrliches aus dem Ofen serviert – gebraten, überbacken u. v. m.

NACHHALTIG _____________

Fotos: Werner Krug

74 86 STARK REGIONAL __________________ In den el Gaucho-Steakhäusern wird großer Wert auf regionales Fleisch gelegt.

Das Grossauer-Unternehmen setzt auf eigene Stromversorgung, eine Müllpressanlage, E-Car und recyclebare Pfandbecher.

Guten Appetit!


MAKING OF

BEHIND THE SCENES Unsere Lieferanten

LEGENDE IM TALK ___________________ SCHLOSSBERG Magazin-Redakteurin Hedi Grager (l.) und MagazinMacherin Christina Dow (r.) im Gespräch mit Starkoch Johann Lafer, der im Rahmen des Food Festival Graz seine alte Heimat besuchte. Und ja, er hat richtig Ahnung vom Fach und ist einfach

FOOD IM FOKUS _________________ Manchmal stehen nicht die Gesichter der Mitarbeiter im Rampenlicht, sondern einfach nur das Essen ...

Unser Fotograf Werner Krug zeigte wie immer vollen Einsatz. Und musste sich im SCHLOSSBERG sogar nach der Decke strecken.

IMPRESSUM

STEAK, GEMÜSE, BREZ’N & BIER __________________________________ Alexandra Grabner und Max Derler stellen im el Gaucho im Landhaus auch mal das Gemüse zum Steak in den Vordergrund. R.: Das Glöckl-Team musste beim Shooting immer wieder einen Schluck nehmen. Zwecks Schaum. ;-)

Herausgeber: Grossauer Events und Gastronomie GmbH, Kalvarienbergstraße 121, 8020 Graz, Tel.: 0316/68 25 00, www.grossauer.co.at. Konzeption, Produktion & Layout: publ!c – die öffentlichkeitsagentur. Christina Dow, Klosterwiesgasse 67, 8010 Graz, Tel.: 0650/33 72 520, office@christinadow.at, www.christinadow.at. Redaktion: Christina Dow, Hedi Grager, Svjetlana Wisiak. Anzeigen: Ines Ganic, 0316/68 25 00 15, i.ganic@ grossauer.co.at. Fotos: Werner Krug bzw. Verweise auf der Seite. Erscheinung 2021: 2 x jährlich (Mai/November). Auflage: 18.000 Stück. Druck: Offsetdruck DORRONG OG, Kärntner Straße 96, 8053 Graz, www.dorrong.at Im redaktionellen Teil stehende entgeltliche Veröffentlichungen sind mit „Werbung“ oder „Promotion“ gekennzeichnet. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos sowie Satz- und Druckfehler übernehmen wir keine Haftung. Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz, sind vorbehalten.

Werner Krug, Christina Dow, Isabella Edler

GROSS(ARTIG) _______________

Fotos:

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DIE

WIEN BADEN BEI WIEN

MÜNCHEN

ÜBELBACH GRAZ

FAMILIE

SULZTAL AN DER WEINSTRASSE

Und da waren es 17. Was vor 36 Jahren als kleiner Familienbetrieb

EL GAUCHO IM LANDHAUS _____ GRAZ _____

mit Schaumrollen und Schnitzeln begann, ist heute eines der größten Gastrounternehmen Österreichs. Die Familie Grossauer hat sich mit ihren mittlerweile 17 Betrieben weit über die (Bundes-)Landesgrenzen hinaus

MINT, BAD STRASSGANG UND AUGARTENBAD _____ GRAZ _____

einen Namen gemacht. Mit viel Herzlichkeit, Fleiß und Schmäh.

GÖSSER BRÄU _____ GRAZ _____

STAMMHAUS & ZENTRALE _____ GRAZ _____ Geschäftsführung: Franz Grossauer Mitarbeiter: 20 Kalvarienbergstraße 121, 8020 Graz, +43 (0)316/68 25 00, office@grossauer. co.at, www.grossauer.co.at

Geschäftsführung: Franz Grossauer Mitarbeiter: 4 Kalvarienbergstraße 121, 8020 Graz, +43 (0)316/68 25 00 16, office@ grossauer.co.at, www.grossauer.co.at

2001

2012

2010 GLÖCKL BRÄU _____ GRAZ _____

1984

2008

2011

2005

Geschäftsführung: Isabella Edler Mitarbeiter: 26 Glockenspielplatz 2-3, 8010 Graz, +43 (0)316/81 47 81, office@gloecklbraeu.at, www.gloecklbraeu.at

RESTAURANT SCHLOSSBERG, BIERGARTEN & SKYBAR GRAZ _____ GRAZ _____ Geschäftsführung: Christof Widakovich & Herti Grossauer-Widakovich Mitarbeiter: 50 Am Schloßberg 7, 8010 Graz, +43 (0)316/84 00 00, office@schlossberggraz.at, www.schlossberggraz.at

EL GAUCHO IM JOSEFSBAD _____ BADEN BEI WIEN _____

Geschäftsführung: Michael Grossauer Mitarbeiter: 31 Josefsplatz 2, 2500 Baden bei Wien, +43 (0)2252/80 399, josefsbad@elgaucho.at, www.elgaucho.at

Fotos: Werner Krug, Katharina Hafner, thekengold

CAFE GROSSAUER _____ GRAZ _____

Geschäftsführung: Robert Grossauer Mitarbeiter: 35, Neutorgasse 48, 8010 Graz, +43 (0)316/82 99 09, office@goesserbraeugraz.at, www.goesserbraeugraz.at

Geschäftsführung: Isabella Edler Mitarbeiter: 22 gesamt Auster – Sport- und Wellnessbad Eggenberg, Janzgasse 21, 8020 Graz, +43 (0)316/88 73 379, www.grossauer.co.at

Geschäftsführung: Christof Widakovich & Robert Grossauer Mitarbeiter: 44 Landhausgasse 1, 8010 Graz, +43 (0)316/83 00 83, landhaus@ elgaucho.at, www.elgaucho.at


GENUSS-PENSION HERTI _____ ÜBELBACH _____ EL GAUCHO AM VIKTUALIENMARKT _____ MÜNCHEN _____

2013

Geschäftsführung: Franz Grossauer Mitarbeiter: 30 Frauenstraße 7–9, 80469 München, +49 (0)89/24 22 41 04, steak@elgauchomuenchen.de, www.elgaucho.at

EL GAUCHO IM DESIGN TOWER _____ WIEN _____

2014

Geschäftsführung: Peter Kazianschütz Mitarbeiter: 23 Praterstraße 1, 1020 Wien, +43 (0)1/21 21 210, designtower@ elgaucho.at, www.elgaucho.at

2016

Geschäftsführung: Franz Grossauer Mitarbeiter: 5 Gleinalmstraße 20, 8124 Übelbach, +43 (0)664/88 18 82 23, genuss@pensionherti.at, www.pensionherti.at

EL PESCADOR IM RATHAUS _____ GRAZ _____ Geschäftsführung: Christof Widakovich & Robert Grossauer Mitarbeiter: 20 Landhausgasse 6, 8010 Graz, +43 (0)316/82 90 30, fisch@elpescador.at www.elpescador.at

EL GAUCHO AM ROCHUSMARKT _____ WIEN _____ Geschäftsführung: Michael Grossauer & Peter Kazianschütz Mitarbeiter: 45 Rochusplatz 1, 1030 Wien, +43 (0)1/38 10 00, rochusmarkt@elgaucho.at www.elgaucho.at

GENIESSEREI AM MARKT _____ GRAZ _____ GF: Christof Widakovich & Robert Grossauer; Mitarbeiter: 8 Kaiser-Josef-Platz 10, 8010 Graz, +43 (0)664/92 11 005, genuss@geniessereiammarkt.at www.geniessereiammarkt.at

2020 2018

2019

FISCHWIRT IM URMEER ____ SULZTAL ____

2017 STREETS – FAMOUS FOOD & DRINKS _____ GRAZ _____ Geschäftsführung: Franziska Grossauer Mitarbeiter: 10 Waagner-Biro-Straße 109, 8020 Graz, +43 (0)316/57 33 57, eat@streets-graz.at, www.streets-graz.at

GROSSAUER APARTMENTS ___ GRAZ & ÜBELBACH ___ Geschäftsführung: Franz Grossauer Mitarbeiter: 5 Glockenspielplatz 2–3, 8010 Graz | Augasse 34, 8020 Graz | Pastner 110/110A, 8124 Übelbach, +43 (0)316/ 68 25 00, apartment@ grossauer.co.at, www.grossauer-apartment.at

Geschäftsführung: Franz Grossauer Mitarbeiter: 12 Sulztal an der Weinstraße 18 8461 Sulztal, +43 (0)3453/211 49, ahoi@fischwirt.co.at www.fischwirt.co.at

PRODUKTIONSKÜCHE ___ GRAZ ___ Geschäftsführung: Franz Grossauer Mitarbeiter: 8 Kalvarienbergstraße 121, 8020 Graz, +43 (0)316/68 25 00, office@grossauer.co.at, www.grossauer.co.at


Steirische Gastlichkeit OHNE HANDSHAKE

Ein kulinarischer Ausflug auf den Grazer Schlossberg zählt — mit Abstand — zu den schönsten Erlebnissen, die die Murmetropole zu bieten hat. Ein Gespräch mit Christof Widakovich, Mastermind hinter Restaurant SCHLOSSBERG, SKYBAR GRAZ und Biergarten, über individuelle Genüsse, internationale Gäste und die innovative Durchführung von Events.

BEST OF Die SCHLOSSBERGGastgeber Stefanie Hallemann und Christof Widakovich empfangen in außergewöhnlichem Ambiente und mit TopService.


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Fotos: Werner Krug, Paul Stajan

B

ei diesem Ausblick sollte es einem maximal die Sprache und nicht den Appetit verschlagen, sonst würde man am Schlossberg mit Garantie so manch Gaumenfreude versäumen. Hoch über den Dächern von Graz bieten Restaurant SCHLOSSBERG, SKYBAR GRAZ und Biergarten mit Abstand den besten Ort zum Feiern und Genießen – egal ob für Firmenfeiern, Hochzeiten oder eine kulinarische Auszeit zu zweit. Damit man das auch in Zeiten von ­Covid-19 ohne Bedenken erleben kann, haben Hausherr Christof Widakovich, Restaurantleiterin Stefanie Hallemann und Küchenchef Markus Meichenitsch gemeinsam mit allen Mitarbeitern ein umfangreiches Sicherheits- und Hygienekonzept erstellt. Dem Feiern steht also nichts im Wege. Aber nicht nur in puncto Corona-bedingter Maßnahmen hat sich am Schlossberg so einiges getan. Auch das Innen- sowie das Außenleben des kulinarischen Hotspots erstrahlen dank

aktuellster Technik und Equipment im neuen Glanz. Der Schlossberg hat sich sozusagen einer Ayurveda-Kur unterzogen. Denn bevor man optisch von außen gesund ist, muss auch das Innere, also in diesem Fall das technische Know-how, gesund sein. Und eines ist sicher: Nach diesem GeneralUpdate würde das SCHLOSSBERG jeden Gesundheitscheck mit Bravour bestehen. Christof Widakovich im Gespräch über den Schlossberg als Eventlocation, kulinarische Erlebnisse, erhöhte Sicherheitsstandards und die Folgen von Corona. Bewegte und bewegende Zeiten – was hat sich im SCHLOSSBERG alles getan?? Christof Widakovich: „Vieles. Der Schlossberg erstrahlt indoor und outdoor in neuem Glanz und hat sich nun noch mehr zur topmodernen Eventgastronomie-à-la-carte-Location entwickelt. Vom Soundsystem bis zu

den Lichtanlagen entspricht alles dem aktuellsten Stand der Technik, die Räumlichkeiten wurden optisch erneuert und auch die Küche wurde rundum verbessert. Modernste Techniken erlauben es uns jetzt, die große Zahl an Gästen noch besser zu bewirten. Und besonders wichtig bei Events: Alle Räume sind voll klimatisiert.“ Mit ihrem atemberaubenden Ausblick ist die SKYBAR GRAZ eine beliebte Eventlocation für Firmen wie für Privatleute. Gab es auch dort Erneuerungen? Widakovich: „Auch hier wurden Tontechnik, die Lichtanlage, der Terrassenboden und die Möbel komplett erneuert. Von der Hochzeit über das Firmenevent bis zur Geburtstagsfeier kann hier alles veranstaltet werden.“ Und im Outdoor-Bereich? Widakovich: „Der Outdoor-

STILVOLL Das Restaurant SCHLOSSBERG ist vom Ambiente, von der Kulinarik und natürlich vom Ausblick her, im wahrsten Sinne des Wortes, on top.

Gastgarten wurde vergrößert, neu möbliert und beschattet. Bei unserem Biergarten haben wir die Schank erweitert, damit wir über unsere steirischen Produkte hinaus auch immer wieder Schwerpunkt-Specials rund um regionale Spezialitäten anbieten können. So werden auch gefüllte Kalbsbrust, Krautwickler nach Original-Rezept, gefüllte Paprika, Pilzgerichte und vieles mehr Abwechslung auf der Karte bringen.“ Die Grossauer-Betriebe sind bekannt dafür, konstant zu erneuern und neue Ideen einzubauen. Es ist wohl verdammt wichtig, mit der


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SCHLOSSBERG

EINGESPIELT

Zeit zu gehen ...? Widakovich: „Konzepte, die stillstehen, sind bald einmal out. Meiner Meinung nach muss man sich immer wieder neu erfinden, ohne dass man den Gästen dabei das Liebste nimmt. Das ist eine Kunst. Ein Beispiel: Unser Steak-Lokal, das el Gaucho, hat sich in den sieben Jahren seit der Eröffnung komplett gedreht. Da ist nichts mehr so, wie es anfangs war. Aber das fällt dem Besucher kaum auf. Es ist gefühlt dasselbe, nur besser. Das Gleiche gilt für den Schlossberg. Wir entwickeln uns weiter, bevor die Gäste sagen, dass wir nicht mehr auf dem neuesten Stand in puncto Technik oder Internationalität sind.“ Wie würdest du den Stil des Restaurant SCHLOSSBERG beschreiben? Widakovich: „Wir wagen den Blick über den Tellerrand, bleiben

Oben: Daniel Grobnik (kulinarischer Koordinator) und SCHLOSSBERG-Küchenchef Markus Meichenitsch (v. l.). R.: Pâtissier Gottfried Schachner, Sous Chef Martin Azzu und Markus Meichenitsch (v. l.).

unseren heimischen Wurzeln dabei aber treu. Das gibt unseren vielen Gästen die Möglichkeit, in einem sehr schönen internationalen Restaurant steirische Gastlichkeit zu erleben. Das fängt bei einem dreigängigen Gedeck an und geht bis zu sieben Gängen. Abgerundet wird das Ganze mit Weinbegleitung, Petit-Four-Wagen, Gin-Wagen, Schnaps-Wagen, SorbetWagen und vielem mehr. Ein wahres Kulinarik-Erlebnis.“ Auf der Speisekarte steht seit neuestem „Catch or Cut“ zur Auswahl. Was dürfen sich die Gäste dabei erwarten? Widakovich: „Neben unseren SCHLOSSBERG-Klassikern wie Beef Tartare, Rinderfiletspitzen, in But-

ter gebratenem Kalbswienerschnitzel, Fischsuppe oder Topfenknödeln bieten wir nun auch ,Catch or Cut‘ an. Das heißt, wir empfehlen tagesaktuell, was wir frisch im Einkauf und in höchster Qualität im Haus haben. ,Cut‘ sind Groß- und Klein-Stücke für eine oder mehrere Portionen vom Rind, Schwein, Kalb oder Lamm, entweder dry- oder wet-aged. Unser Salzwasser-,Catch‘ kommt vom Triester-Fischmarkt, mit dem wir beste Erfahrungen haben, und unsere Süßwasserfische bekommen wir aus den steirischen Gewässern von

regionalen Anbietern – in perfekter Qualität. Das Ganze macht das Speisen-Angebot für unsere Gäste noch individueller, regionaler und frischer.“ Wie wichtig ist Individualität in der Gastronomie? Widakovich: „Sehr, und es wird immer wichtiger. Man kann nicht immer alles zu jeder Zeit anbieten. Darunter würden Qualität und Regionalität leiden. Und beides gehört zu unseren hohen Ansprüchen dazu. Wir haben in den letzten Jahren vermehrt bemerkt, wie wichtig es ist, dass wir


Fotos: Werner Krug, Robert Velghe, KK

HIGH END

uns – für unsere Gäste – eine gewisse Individualität vorbehalten. Es ist doch viel besser, wenn man sagt, dass es heute einen frischen Saibling gibt, als wenn ich Saibling immer auf der Karte habe und dieser dann nicht frisch ist.“ Biergarten, SKYBAR und À-lacarte-Restaurant – eine spannende Mischung, die ihr hier am Schlossberg bietet ... Widakovich: „So machen wir den Schlossberg für alle erlebbar. Egal, ob ich jetzt gemütlich im Biergarten sitzen will und ungezwungen die stei-

rische Gastlichkeit und ihre steirischen Spezialitäten genießen möchte, jemand in der SKYBAR ein Beef Tartare bestellt oder ob man ein romantisches mehrgängiges Menü zu zweit erleben möchte – der Schlossberg ist für alle da.“ Welche Maßnahmen habt ihr getroffen, damit sich auch alle sicher aufgehoben fühlen? Widakovich: „Das Maßnahmenpaket ist sehr umfangreich. Erstens bietet das Raumwunder Schlossberg ausreichend Platz und variable

Die SKYBAR GRAZ (o.) ist wohl eine der schönsten Bars Österreichs. Unten: So außergewöhnlich können Feste im SCHLOSSBERG gefeiert werden.


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SCHLOSSBERG

PERFEKTER ORT

Räumlichkeiten, um Events in allen Größen durchzuführen. Die Gäste können leicht mit ausreichend Abstand platziert werden. Zweitens achten wir penibelst auf Reinheit. Durch unsere Hygieneschleuse und hohe Hygienestandards kann jeder bei uns bedenkenlos genießen. Und drittens führen wir auf Wunsch bei Events sogar Fieberchecks im Eingangsbereich durch.“ Wie könnten Weihnachtsfeiern heuer aussehen? Widakovich: „Laut aktuellem Stand werden klassische Weihnachtsfeiern im großen Stil unter der Einhaltung aller Sicherheits- und Hygienemaßnahmen heuer ohne Probleme möglich sein. Ich kann mir aber auch sehr gut vorstellen, dass manche Firmen es bevorzugen, in kleineren Gruppen, zum Beispiel je Abteilung,

... für Events: von Hochzeiten in der SKYBAR (l.) über Galaabende in den Kasematten (M.) bis hin zum Business Dinner im Restaurant-Gastgarten (r.)

zu feiern. Dafür haben wir ebenfalls spezielle Packages oder auch ,Christmas-Dinner zum Verschenken‘.“ Die letzten Monate waren nicht leicht. Hat die Gastronomie deiner Meinung nach gut auf die Lockdown-Maßnahmen aufgrund von Covid-19 reagiert? Widakovich: „Anfangs standen wir, so wie die meisten anderen Branchen, unter einer kurzen Schockstarre. Aber mit viel Kreativität und gegenseitiger Unterstützung haben sich viele Gastronomie-Betriebe durch die Krise gekämpft und sind sogar mit neuen Geschäftsfeldern daraus hervorgegangen. So haben nicht wenige das Take-away-Konzept neu in ihre Unternehmen implementiert, und das mit Erfolg.“

Stichwort „Unterstützung für andere“ – da war das gesamte Grossauer-Team sehr

aktiv, oder? Widakovich: „Gerade in der Krise muss man an andere denken. In unserem Zentrallager in der Grazer Kalvarienbergstraße lagerten Produkte und Lebensmittel im Wert von vielen tausend Euro, die sonst verdorben wären. Doch Wegwerfen kam für uns, die stets die Nachhaltigkeit und Menschlichkeit im Fokus haben, nicht infrage. So wurde zum Beispiel an zwei Tagen pro Woche die Notschlafstelle ,Arche 38‘ der Caritas der Diözese Graz-Seckau mit Grossauer-Menüs aus der Zentrale beliefert.“ Trotz der vielen negativen Aspekte: Könnte Corona auch seine positiven Effekte haben?

Widakovich: „Aktuell gibt es nicht viel Positives. Alleine das gewachsene Bewusstsein für den Stellenwert von regionalen Produkten und Produzenten sehe ich als ein Plus an. Die Beziehung Produzent– Wirt–Gast ist in dieser Zeit besonders gestärkt worden. Wenn sich das Ganze wieder normalisiert hat, könnte es aber durchaus einen positiven Effekt geben. In Österreich hatten wir bisher schon sehr hohe Hygienestandards in der Gastronomie. Das RESTAURANT hat sich jetzt SCHLOSSBERG noch einmal Öffnungszeiten: Do.+Fr. 17–23 Uhr; gesteigert. Sa. 11–23 Uhr, So. 11–17 Uhr, Mo.–Mi. Das sollten geschlossen (vorübergehend)* Schloßberg 7, 8010 Graz, und werden Tel.: +43 (0)316/84 00 00, wir bestimmt office@schlossberggraz.at, auch beibewww.schlossberggraz.at halten.“ *siehe Website!


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Der 1860 Brut blanc de blanc ist ein Winzersekt, der einen den Rest der Welt vergessen lässt. Aus dem Hause des südsteirischen Erfolgsweinguts Stefan Potzinger, ist dieser Schaumwein der ideale Begleiter für besondere Momente oder die pure Lust am Genießen.

Promotion, Fotos: Weingut Potzinger

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elch ein gelungener Balanceakt zwischen Tradition und Innovation! Der 1860 Brut blanc de blanc ist mit seinem außergewöhnlichen Charakter Teil einer Vision, die immer danach strebt, den idealen Schaumwein zu erschaffen. Und wer den Perfektionismus von Winzer Stefan Potzinger kennt, weiß, wovon wir sprechen. Mit diesem Sekt hat er ein unglaubliches Genusserlebnis in die Flaschen gepackt. Vollmundig, feinperlig, reife Aromen und viel frische Fruchtigkeit. Der 1860er ist alles, was man in prickelnden Momenten wünscht. Der nach der Methode Traditionnelle (Flaschengärung) hergestellte Schaumwein hatte 30 Monate Feinhefekontakt und besteht aus 100 % Chardonnay-Trauben von kalkreichen Spitzenlagen in der Südsteiermark. Eine feinste Cuveé edler Grundweine aus mehreren Jahrgängen. Auszeichnungen wie 91 Punkte im Decanter, 92 Punk-

te im Falstaff oder 93 Punkte im A la Carte (Top 5 Winzersekte Österreichs) geben dem 1860er Recht. Der Name ist übrigens eine Hommage an das im Jahre 1860 in Ratsch – an einem der schönsten Plätze an der südsteirischen Weinstraße – gegründete Weingut Potzinger. Im Stammhaus in Gabersdorf nähe Leibnitz, direkt neben der prachtvollen, barocken Wallfahrtskirche des heiligen Leonhard, kann man den 1860 Brut und natürlich auch weitere großartige und vielfach prämierte Weine und Sekte kosten. Um Anmeldung bei Stefan und Heidi Potzinger wird dabei gebeten. Und: Zeit nehmen! Es zahlt sich aus, versprochen! Natürlich findet man den 1860 Brut blanc de blanc auch in ausgewählten Restaurants, genauso wie Potzingers bekannte Top-Riedenweine wie zum Beispiel den Sauvignon Blanc Czamillonberg. Viel Vergnügen beim Genießen!

WEINGUT POTZINGER

WEINGUT STEFAN POTZINGER Verkostung & Ab-Hof-Verkauf: Mo–Fr. 8–12 Uhr und 13–17 Uhr, Sa. & So. 9–12 Uhr (Anmeldung empfohlen) 8424 Gabersdorf 12 Tel.: +43 (0)664/521 64 44 potzinger@potzinger.at www.potzinger.at

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FESCHES TEAM Das Glöckl-Team rund um Chefin Isabella Edler, Küchenchef Johannes Haderspeck, CoChefin Andrea Schwarz und Sous Chef Rene Brunner (v. l.) punktet nicht nur mit Charme, Genuss und bestem Bier, sondern begeistert auch optisch. Hier in Trachtenmode Hiebaum. Das Unternehmen im steirischen Vulkanland fertigt seit 60 Jahren Trachten in der hauseigenen Manufaktur. Top Preis-Leistungs-Verhältnis! 8322 Studenzen 118, www.hiebaum.at


leicht

GLÖCKL BRÄU

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SO KANN

HAUSMANNSKOST SEIN

Bodenständige und leichte Küche. Ein kulinarischer Widerspruch? Zu Unrecht, wie das Glöckl-Bräu-Team rund um Chefin Isabella Edler mit der Herbst-Winter-Karte und der beliebten Auswahl an Leichtbieren wieder einmal gekonnt beweist. Da kann man nur sagen: Am besten ausprobieren und genießen!

Fotos: Werner Krug

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eichte Küche ist in aller Munde. Das merkt man auch im Glöckl Bräu. Ein Trend, den das Team rund um Hausherrin Isabella Edler, Geschäftsführerin Andrea Schwarz und Küchenchef Johannes Haderspeck schon lange in seinem Wirtshaus im Herzen der Grazer Altstadt in das Küchenkonzept miteinfließen lässt. „Wir merken am Bestellverhalten unserer Gäste, dass die leichte Hausmannskost immer beliebter wird. So gehört zum Beispiel der Backhendl-Salat schon längst zu den absoluten Rennern bei uns. Im Sommer lässt er sogar das Wiener Schnitzel hinter sich“, weiß Edler aus Erfahrung. Das gesamte Team legt viel Wert auf leichte Alternativen – und das nicht erst seit kurzem. „Über das Thema leichte Hausmannskost haben wir uns schon immer Gedanken gemacht.“ Das bezeugt

PROFIS Restaurantleiter Franz Rieder (l.) und Philipp Harlander – auch in Trachtenmode von Hiebaum.

auch eine Auszeichnung aus dem Jahr 2008. Bei der Aktion „Gesunder Genuss“, einer Kooperation von (damals noch) GKK, Styria Vitalis und dem Land Steiermark, wurde das Glöckl-Bräu-Gericht „Gebratene Polentaschnitte mit Champignons auf knackigem Blattsalat und Joghurtdressing“ ausgezeichnet. Zwölf Jahre später feiert die Kreation ein Revival und ist immer wieder auf der Menü-Karte des Glöckl Bräu zu entdecken. „Viele unterschätzen den steirischen Polenta. Natürlich ist er einerseits sehr bodenständig und es wurde immer schon damit in Verbindung mit eher deftigen Gerichten gekocht. Aber in abgeänderter Form, so wie wir ihn jetzt zum Beispiel servieren, ist er eine sehr leichte, gesunde und vor allem g’schmackige Kost“, so Küchenchef Johannes Haderspeck.

LEICHT & G’SCHMACKIG Vor allem die kälteren Jahreszeiten werden meist mit deftiger Küche gleichgestellt. Aber auch hier macht das Glöckl Bräu seiner Rolle als Experte für leichte Hausmannskost alle Ehre, wie der Küchenchef erklärt: „Gerade im Herbst stehen bei den Gästen Gerichte wie unsere steirischen Krautfleckerln oder Kichererbsenpüree mit steirischen Antipasti bestehend aus eingelegten Zucchini, Melanzani, Paprika, Tomaten, Zwiebeln und – solange es die Saison erlaubt – Eierschwammerln ganz hoch im Kurs.“ Das Gemüse dazu kommt von Lieferant Haar aus Feldkirchen. „Wozu sollten wir Gemüse aus dem Ausland verwenden, wenn wir das beste


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GÖSSER NATURRADLER ZITRONE ___ SO NATÜRLICH ___

GLÖCKL BRÄU

WEIHENSTEPHANER ALKOHOLFREI _____ SO LEICHT _____ SCHNEIDER ALKOHOLFREI ____ SO AROMATISCH ____ Ein Weißbier mit Muskeln weckt die Lebensgeister auch ohne Alkohol. Ein spritziges Bier mit aromatischmalzigem Charakter. Stammwürze 6,5°, Alkohol 0,25 % vol

Das erfrischende Weißbier aus Weihenstephan besticht mit seinem hefeblumigen Geschmack und passt gut zu leichten Speisen. Stammwürze 12,7°, Alkohol weniger als 0,5 % vol

GLÖCKL’S SOMMERBIER ___ SO ERFRISCHEND ___

Typischer Biergeschmack trifft auf einen besonders erfrischenden Charakter. Das Sommerbier gibt es meist bis Ende Oktober zum Genießen. Stammwürze 9,7°, Alkohol 3,0 % vol

heimische Gemüse direkt vor den Toren von Graz beziehen können?“ Fisch-Fans kommen in den Genuss von frischer Räucherforelle aus Leibnitz, serviert mit Oberskren, Toastbrot, Butter und Zitrone. Und wild wird es bei der „Wilden Henne“, eine gefüllte Hühnerbrust auf Kürbisgemüse. Den perfekten Abschluss bildet das Käse-Trio von der Hofkäserei Deutschmann. Ein Weichkäse, ein Schnittkäse und ein halbweicher Schnittkäse, garniert mit Nüssen und Weintrauben. Am Nachmittag als Jause kann man das Trio auch mit Brez’n und Bier dazu bestellen. „Einfach

Vollmundiges Gösser und 100 % natürlicher Zitronensaft verbinden sich zu einem erfrischend leichten Biergenuss. Ganz ohne künstliche Zusatzstoffe. Stammwürze 9,8°, Alkohol 2,0 % vol

Biergenuss light!

SCHLOSSGOLD ____ SO BELIEBT ____ Das reine Naturprodukt zählt zu den beliebtesten alkoholfreien Bieren Österreichs. Stammwürze 6,5°, Alkohol 0,4 % vol

geile steirische Produkte“, wie es Küchenchef Haderspeck treffend ausdrückt.

es Bier auf der Karte. Mittlerweile ist die Auswahl beachtlich angestiegen“, weiß Geschäftsführerin Andrea Schwarz. INDIVIDUELL? JA, GERNE!

ALKOHOLFREI & LEICHT Zu einem g’schmackigen Essen darf natürlich das passende Getränk nicht fehlen. Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich da in den letzten Jahren leichte Biere und alkoholfreie Biere – auch bei den Damen. Bei der großen Auswahl im Glöckl Bräu bleiben da garantiert keine Wünsche offen. „Vor allem alkoholfreie Biere werden immer häufiger nachgefragt und haben sich ihren Status als ,salonfähig‘ schon längst verdient. Als wir 2001 eröffnet haben, hatten wir nur ein alkoholfrei-

Steirische Gastlichkeit wird im Glöckl Bräu ganz großgeschrieben. Dazu gehört natürlich auch, dass man individuell auf jeden Gast eingeht. Vegetarisch und vegan oder gibt es vielleicht bestimmte Unverträglichkeiten? Kein Problem, im Gespräch findet man die passende Lösung. „Eine endlos lange Speisekarte ist dafür gar nicht notwendig. Wir suchen lieber das persönliche Gespräch. Ein Gast, der zum Beispiel die vegane Küche bevorzugt, wird auch nicht glücklich sein, wenn er immer nur aus zwei, drei Alternativen wählen

GÖSSER NATURGOLD ___ SO VOLLMUNDIG ___ Sattes Gold, natürlich trüb und dadurch besonders vollmundig im Geschmack – Gösser NaturGold ist Biergenuss zu jeder Tageszeit. Stammwürze 7,0°, Alkohol 0,4 % vol

kann. Unsere Küche versucht daher, trotz unserer Größe als Betrieb, bei bestimmten Wünschen je nach Tageseinkauf immer individuell auf unsere Gäste einzugehen. Dafür stehen wir als Wirtshaus und für die bei uns typische steirische Gastlichkeit, die wir im Glöckl wirklich leben“, erklärt Isabella Edler. Eine Einstellung, die bei den Besuchern auf großen Anklang trifft. „Die Gäste wünschen sich Gemütlichkeit bei uns. Wir setzen alles daran, dass sie mit einem Lächeln GLÖCKL BRÄU wieder rausÖffnungszeiten: gehen. Und täglich 10.30–24 Uhr, das gelingt Glockenspielplatz 2–3, 8010 Graz, uns auch so Tel.: +43 (0)316/81 47 81, gut wie imoffice@gloecklbraeu.at, mer.“ www.gloecklbraeu.at Facebook & Instagram


EINGELEGTES GEMÜSE an Kichererbsenpüree

Lederhose von Hiebaum

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KÜRBISCREMESUPPE mit Kernöl und Knusperstangerl


STEIRISCHE KRAUTFLECKERLN mit Speckchips

GEFÜLLTE HÜHNERBRUST auf Kürbisgemüse und blauen Kartoffeln


DREIERLEI KÄSE mit Bauernbutter, Trauben und Nüssen

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Dirndln von Hiebaum


28 BODENSTÄNDIG Im Gösser Bräu Graz serviert Wirt Robert Grossauer mit seinem Team echte Hausmannskost und viele Bierspezialitäten.


GÖSSER BRÄU

Gerichte mit Geschichte

Ab sofort kann man sich im Gösser Bräu auf eine kulinarische Zeitreise begeben. Mit traditionellen Speisen aus dem letzten Jahrhundert will Gösser-Wirt Robert Grossauer seine Gäste in längst vergangene Zeiten entführen. Der Schwerpunkt „Gerichte mit Geschichte“ greift eine erlesene Auswahl aus einer Vielzahl von über 100 Jahre alten handgeschriebenen Rezepten auf, welche mittlerweile fast in Vergessenheit geraten sind, und inszeniert damit alte Rezepte neu.

Fotos: Werner Krug

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irft man einen Blick in die „Speisekoatn“, fand man immer schon eine Vielzahl an traditionellen Gerichten. Vom Gösser-Bräu-Gulasch über steirische Ofenerdäpfel bis hin zum legendären Kalbsrahmbeuschl oder dem Grazer Krauthäuptel. Der Grund dafür ist naheliegend: Wer ins Gösser Bräu geht, möchte österreichische Traditionsküche mit allen Sinnen erleben. Und genau da beginnt nun die kulinarische Zeitreise in die Vergangenheit. Wirt Robert Grossauer hat sich gemeinsam mit seinem Küchenteam auf die Suche gemacht und unzählige handgeschriebene Rezepte durchstöbert, welche seit

langer Zeit in Vergessenheit geraten sind. KULINARISCHE ZEITZEUGEN Und das nicht ohne Grund: Die neue Serie „Gerichte mit Geschichte“ präsentiert kulinarische Highlights aus der Vergangenheit. Dabei geht es jedoch nicht nur um das Gericht an sich, sondern vielmehr um die Zubereitung bzw. die elegante Neuinszenierung dieser Spezialitäten. Im Gösser Bräu befinden sich diese Gerichte ab sofort für all jene, die sich diese traditionsreichen Köstlichkeiten in Erinnerung rufen oder sie neu entdecken wollen, auf der Speisekarte.

NAHELIEGENDES VOM BAUERN Wie bekommt so ein Prestige-Gericht das gewisse Extra? Robert Grossauer glaubt, erst dann, wenn man nicht nur die Zubereitungsart, sondern auch die Zutaten selbst so nah wie möglich an das Original angleicht. So gibt es zum Beispiel bei der Auswahl der richtigen Erdäpfel keine Kompromisse, schließlich sind sie doch ein wesentlicher Bestandteil vieler Gerichte. Traditionell in steirischer Erde gewachsen und genau zum richtigen Zeitpunkt geerntet – nur so kommt das erlesene Gemüsesortiment in der Gösser auf den Tisch. Apropos Gemüse: Dieses wird seit mehr als 20 Jahren direkt von der Familie Haar aus Feldkirchen bei

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GÖSSER BRÄU

Graz bezogen. Egal ob Salat, Zucchini, Gurken, Artischocken, Melanzani, Mangold oder Kraut – das Ergebnis ist dasselbe: frisch, knackig, g’sund! Es ist kein Geheimnis, dass die Grossauer-Gruppe nahezu alle Lebensmittel von regionalen Bauern, Produzenten und Händlern bezieht, doch gerade wenn man sich auf die Spur alter Generati-

onen begibt und dabei authentisch bleiben möchte, muss man auch die damit verbundenen Umstände gezielt miteinander verbinden.

Köstlichkeiten aus seiner Kindheit kann er sich gut erinnern, wie z. B. die Rahmsuppe mit Sterz oder das G’selchte mit Erdäpfelpüree.

AUS GROSSMUTTERS KÜCHE

VIELE GESCHICHTEN

Viele Rezepte für traditionelle Leckerbissen wurden aufbewahrt und behutsam weitergereicht. Wer erinnert sich nicht gerne an den festlich gedeckten Esstisch bei der Großmutter, an dem die gesamte Familie am Sonntag oder anderen hohen Feiertagen zusammenkam, um eine „Aufg’setzte Henn’“ (ein mit Semmelknödel gefülltes Brathendl) oder eine köstliche Supp’nspeis mit Lungenstrudel zu genießen? „Unsere Oma kaufte den Lungenstrudl immer bei ihrem Fleischer in Gnas. Ganz wichtig war es für sie, nur frisches Fleisch mit der besten Qualität zu kaufen“, erinnert sich Robert Grossauer. „Diese Tradition führen wir in der Grossauer-Gruppe weiter. Durch die Beuschlzubereitung haben wir stets reichlich frische Zutaten für einen Lungenstrudel im Haus, den wir dann mit viel Liebe zubereiten.“ Aber auch an viele weitere

In einer so großen Familie mit einer langen Tradition im Gastgewerbe wie der Familie Grossauer-Widakovich gibt es natürlich noch viele weitere Geschichten über geheime Rezepte und deren Zubereitung. Eine ganz besondere ist, wie das Rezept des Kalbsrahmbeuschls mit Semmelknödeln ins Hause Grossauer kam, wie der Gösser-Wirt erzählt: „Chris­ tof (Widakovich) ging nach seiner Lehrzeit als Koch ins Steirereck in Wien. Dort bereitete immer ein bestimmter Koch das Kalbsrahmbeuscherl nach einem ganz speziellen Rezept zu – und die Gäste liebten es! Es wurde von ihnen sogar als Drei-Hauben-Beuscherl bezeichnet. Eines Tages bat Christof genau diesen Koch, das Rezept und die Zubereitungsart an die Grossauer-Köche weiterzugeben, was dieser schließlich auch tat. Seitdem servieren wir mit großem Stolz genau dieses Kalbsrahmbeuscherl mit Semmelknödeln auch in der Gösser.“ SCHNEENOCKERL & CO. Ganz besondere Erinnerungen aus Kindheitstagen verbinden sich oft auch mit den

Süßspeisen, die bei der Großmutter oder sogar Urgroßmutter in der Kücher zubereitet wurden: Der Geruch des heißen Fetts, in dem „Gebackene Mäuse“, Brandteigkrapferl oder – in der Faschingszeit – Krapfen herausgebacken wurden, erfüllte das ganze Haus und ließ einem das Wasser im Mund zusammenrinnen. An eine spezielle Süßspeise erinnert sich Robert Grossauer besonders gerne: „Nachdem Oma Krapfen gemacht hat, blieb ihr viel Eiweiß übrig. Daraus machte sie dann herrliche Schneenockerl mit Vanillecreme. Mit diesem Gericht verbinde ich meine Kindheit!“ Am Sonntag und an hohen Feiertagen gab es im Hause Grossauer aber noch ein Dessert mit einem – für heutige Verhältnisse – ungewöhnlichen Namen: B’soffene Liesl. „Für die Zubereitung verwendeten wir immer gezuckerten Feldbacher Zwieback. Und oft wurde die Besoffene Liesl schon mit der Hauptspeise am Tisch eingestellt, damit der Wein schön durchzog. Opa bevorzugte Rotwein“, erinnert sich Grossauer. Und es gibt natürlich noch viele weitere „Gerichte GÖSSER mit Geschichte“, BRÄU GRAZ die erzählt und Öffnungszeiten: Do.–Sa. 10–24 verspeist werUhr, So.–Mi. 10–23 Uhr, den wollen. Neutorgasse 48, 8010 Graz, Kosten Sie Tel.: +43 (0)316/82 99 09-0, office@goesserbraeugraz.at, sich durch! www.goesserbraeugraz.at


GUTEN APPETIT IN DER WUNDERSCHÃ&#x2013;NEN STEIERMARK!


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BRAU UNION ÖSTERREICH

Lebensfreude! LATEINAMERIKANISCHE

Mit dem mexikanischen Original SOL geht nun die Sonne

Mexikos auch in Österreich auf! Die Brau Union Österreich braut dieses ansprechende, leichte Lagerbier in der Brauerei Wieselburg. So schmeckt Urlaub das ganze Jahr über!

LEICHT & UNBESCHWERT SOL trinken heißt, bei 4,2 % Alkoholgehalt leicht und unbeschwert die Sonne genießen mit einem frischen, malzigfruchtigen Geschmack und einem wei-

chen, durstlöschenden Abgang, der Lust auf mehr macht. Erhältlich ist SOL in der 33-cl-Einwegflasche, sowohl in der Gastronomie als auch im 6er-Träger im Handel. „Mit SOL erweitern wir unsere Produktpalette um ein leichtes Lager, das ein unbeschwertes Lebensgefühl, Lebensfreude am Puls der Zeit vermittelt und dadurch die Österreicher ansprechen soll“, so Andreas Stieber, Marketing-Geschäftsführer der Brau Union Österreich. Denn laut der aktuellen repräsentativen Studie zur österreichischen Bierkultur, die jährlich als Basis des Bierkulturberichtes der Brau Union Österreich durchgeführt wird, trinkt ein Drittel der Österreicher gerne Lager und fast jeder Zweite trinkt Bier gerne zum Feiern, auf Partys und Festen, beim Treffen mit

Freunden, also in unbeschwerten Genussmomenten voller Lebensfreude. ÜBER DIE BRAU UNION Über fünf Millionen HL Bier setzt die Brau Union Österreich in einem Jahr ab – mit 13 führenden Biermarken, über 100 Biersorten und laufenden Innovationen. Sie steht sowohl für internationale Premium-Brands wie Heineken, Desperados und die Cider-Marken Strongbow und Stibitzer, verbreitete Top-Marken wie Gösser, Schwechater, die Weizenbiermarke Edelweiss, das alkoholfreie Schlossgold und die Biere der Spezialitäten-Manufaktur Hofbräu Kaltenhausen sowie regionale Marken wie Zipfer, Puntigamer, Wieselburger, Kaiser, Schladminger und Reininghaus. www.brauunion.at

Promotion, Foto: Brau Union Österreich

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eit 1899 in Mexiko gebraut, kommt das lateinamerikanische Geschmackserlebnis SOL 120 Jahre später nun auch nach Österreich. Der Legende nach war der Braumeister gerade mit der Abfüllung der ersten Charge einer neuartigen Rezeptur beschäftigt, als ein Sonnenstrahl auf die Flasche fiel. So entstand der Name „El Sol“. Wie die Sonne strahlt auch das Bier in goldgelber Farbe. In Österreich wird das ansprechende leichte Lagerbier in der Brauerei Wieselburg gebraut.


GÖSSER BRÄU

SAURE SUPPE mit Eierschwammerln und gebackenen Polentaknöderln

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KÜRBISKARTOFFEL-RÖSTI mit Blattspinat


B’SOFFENE LIESL mit Vanillesauce und Zwetschkeneis

AUFG’SETZTE HENN’ auf Gartengemüse


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GÖSSER BRÄU

1 BOCKBIERANSTICH Die Freude ist groß bei BierliebhaberInnen. Der „Bier-Herbst“ wird mit dem berühmten Bockbier-Anstich eingeleitet. Termin auf der Website!

Immer was los

Im Gösser Bräu Graz gib es auch im Herbst und Winter die mit Abstand besten Veranstaltungen. Natürlich stets mit Einhaltung aller notwendigen Maßnahmen. Alle aktuellen Termine dazu finden Sie auf www.goesserbraeugraz.at/events!

2 BRENNSTOFF Hier wird den besten Schnapsbrennern des Landes sowie den kleinen, noch weniger bekannten Brennern eine große Bühne geboten. Im Vier-Wochen-Rhythmus werden die besten Erzeugnisse, kulinarisch untermalt, in einer geführten Premiumverkostung vorgestellt.


GÖSSER BRÄU

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3 GÖSSER IM ADVENT

DIE GÖSSER-APP

Im weihnachtlich geschmückten Innenhof präsentiert die Gösser auch dieses Jahr wieder besinnliche Gemütlichkeit und weihnachtliche Spezialitäten.

M i t d e r ko s t e n l o s e n A p p kö n n e n S i e v o n z u H a u s e o d e r v o r O r t m i t d e r d i g i t a l e n S p e i s e ka r t e ko n t a k t l o s b e s t e l l e n . Z u s ä t z l i c h s a m m e l n S i e b e i j e d e r B e s t e l l u n g „ B r e z e l n “ u n d kö n n e n d i e s e g e g e n kö s t l i c h e A k t i o n e n e i n t a u s c h e n .

Zu Hause bestellen und in der Gösser B rä u a b h o l e n .

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„Brezeln“ sammeln u n d g e g e n kö s t l i c h e

Fotos: Werner Krug, Tina Szabo

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TRÜFFEL Himmel

BLACK & WHITE

Die GenussHauptstadt Graz lockt im Herbst zum ultimativen Genuss!

Beim Grazer Trüffelmarkt gibt es nicht nur die heimische Graz-Trüffel zu verkosten, sondern auch feinste weiße aus Istrien und Alba.

Besonderes Highlight ist die alljährliche Trüffelzeit — mit dem Trüffelmarkt, den spannenden Trüffelwanderungen und vielen Specials in den Grazer Restaurants. Sie werden staunen, was die steirische Landeshauptstadt so alles bietet!

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ass Graz nicht nur am Papier, sondern auch in live GenussHauptstadt Österreichs ist, haben Sie hoffentlich schon am eigenen Leib erfahren. Die verschiedenen kulinarischen Rundgänge, bei denen man mehrere Stunden durch die wunderschöne Altstadt geleitet wird und in verschiedenen Genuss-Hotspots, Bauernmärkten und Restaurants einkehrt, sollte man defitiv einmal (oder öfter!) erlebt haben. Egal ob als Einheimischer oder Gast. Für alle, die nicht zu Fuß marschieren wollen, gab es heuer ganz neu im Grazer Genuss-Erlebnisangebot die kulinarische Stadtrundfahrt „Auf zum Genuss mit dem Cabriobus“. Unter fachkundiger Leitung darf man sich hier nicht nur über eine „Oben-ohne-Stadtrundfahrt“ freu-

en, sondern lernt auch einige kulinarische Ziele außerhalb des Stadtzentrums kennen. Die nächsten Fahrten starten im Sommer 2021! WILDE WOCHE „Auf der Jagd nach dem wilden Genuss“ nennt sich der neueste Genuss-Clou. Nach der Auftaktveranstaltung am 13. September 2020 im Biergarten des Restaurant SCHLOSSBERG bieten viele weitere Betriebe der GenussHauptstadt Graz beste heimische Wildspezialitäten an. Menüs, Specials und andere lukullische Verführungen locken hier noch bis 20. September 2020. Erleben Sie den Herbst von seiner ganz besonders schönen Seite – für die Seele und den Gaumen.

KOSTBARE KNOLLE DAS Highlight im Herbst wird aber definitiv wieder das „Trüffelfestival Graz“. Erleben Sie ein ganz besonderes Fest für die exquisite Edelknolle und für das Trüffelvorkommen in Graz. Ja, Sie haben richtig gelesen – auch in den Grazer Wäldern findet man Trüffel! Und das Beste: Sie können sich sogar selbst auf die Suche begeben! Bei den geführten Trüffelwanderungen im Grazer Leechwald wird von der Waldschule Graz viel Wissenswertes zu den Themen Trüffel und nachhaltige Waldbewirtschaftung vermittelt. Anschließend darf man ein Gericht mit den gefundenen Trüffeln verkosten. Trüffelschweine wurden in den Grazer Wäldern nie zur Suche eingesetzt,

sondern vielmehr quirlige Trüffelhunde (Sie werden sie lieben!). Kosten: € 35,für Erwachsene, € 25,- für Kinder zwischen 6 bis 12 Jahren. Termine zwischen 28. Oktober und 7. November 2020. ERLEBNIS TRÜFFELMARKT Nach dem Erfolg der letzten Jahre lädt die GenussHauptstadt Graz auch im Herbst 2020 zum internationalen Trüffelmarkt im Paradeishof, wo zahlKONTAKT reiche internatiGenussHauptstadt Graz onale Aussteller Info Graz Tourismus: wieder exquiHerrengasse 16, 8010 Graz, site, qualitativ Tel.: +43 (0)316/80 75-0, info@graztourismus.at hochwertige www.graztourismus.at Tr ü f f e l - S p e www.genusshauptstadt.at


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KNOLLE DELUXE

Fotos: Graz Tourismus/Werner Krug/Harry Schiffer, Werner Krug

Das „Trüffelfestival Graz“ zwischen 28. Oktober und 7. November begeistert mit dem Trüffelmarkt und den Trüffelwanderungen mit Suche.

zialitäten aus ihren jeweiligen Regionen präsentieren. Nicht nur Umbrien, sondern auch Alba – das Trüffelzentrum im Piemont – und die Toskana bieten wieder außergewöhnliche Köstlichkeiten wie Trüffelsalami oder Trüffelkäse an. Die Region Istrien präsentiert sich mit vorzüglichen „Tartufo Prestige“-Produkten wie der Trüffel-Schokoladencreme und der beliebten schwarzen Trüffel. Natürlich ist auch Graz auf dem Trüffelmarkt vertreten. Die Waldschule zeigt mit der Graz-Trüffel, welche lukullischen Schätze in den Grazer Stadtwäl-

dern gedeihen. Daraus produziert „Gaumengut“ hervorragende Produkte wie Trüffelbutter, Trüffelsalami, Trüffelhonig und vieles mehr. Auch die Marke Naturtrüffel präsentiert Trüffel aus der Steiermark. Ausgewählte Termine zwischen 28. Oktober und 7. November 2020. Zusätzlich erleben Sie zu dieser Zeit kulinarische Highlights in den Partnerbetrieben der GenussHauptstadt Graz. Genießen Sie spezielle Trüffelmenüs, Wine-Dinner mit Trüffel, einen Trüffelbrunch, eine große Trüffelgala und vieles mehr. Freuen Sie sich auf Köstlichkeiten rund um Trüffel aus Alba, Istrien und sonstigen Trüffel-Hotspots, aber auch mit der Graz-Trüffel. Denn diese sollten Sie definitiv erlebt und gekostet haben.

OPEN AIR Unter dem Motto „Auf zum Genuss mit dem Cabriobus“ fährt man ab Sommer 2021 wieder zu kulinarischen Stationen in Graz.

JAGD AUF WILD Noch bis 20. September 2020 servieren Betriebe der GenussHauptstadt Graz heimische Wild-Specials. Unbedingt durchkosten!


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Frische kick

Bewährtes, neu definiert! Klein, aber dafür umso kreativer präsentiert sich die Genießerei am Markt. Seit Anfang des Jahres leitet Andreas Hamler die kulinarischen Geschicke des Haubenlokals und sorgt mit seinem frischen Wind für Begeisterung bei den Gästen. Im Talk verrät er uns seinen typischen Koch-Stil, was er am Konzept beibehalten möchte und welche News kommen.


GENIESSEREI

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as Moos unter den Füßen federt jeden Schritt ab. Der Duft feuchter Erde erinnert an den letzten Regenguss. In der Ferne hört man einen Vogel zwitschern. Sonst nur Stille. Oft sind es die kleinen Dinge im Leben, die einen besonders glücklich machen. Auch Andreas Hamler genießt bei seinen Spaziergängen durch den Wald diese Ruhe. Trotzdem sind es meist andere „kleine Dinge“, die ihm die größte Freude bereiten. Denn immer, wenn es ihm die Zeit erlaubt, geht der Küchenchef der Genießerei am Markt in den Wald und durch die Wiesen auf die Suche nach Pilzen, Kräutern oder Beeren. Oft in der Nähe von Bad Radkersburg. Dort ist er aufgewachsen und kennt die besten Geheimplätze. Über seine Funde freut sich Hamler aber nicht nur selbst, sondern auch seine Gäste im Haubenlokal am Kaiser-Josef-Platz in Graz kommen in den Genuss davon. Denn passend zum Motto „Gekocht wird, was es frisch

am Markt gibt“ baut der Steirer seine Waldausbeute gleich in die tagesaktuellen Menüs mit ein. Das kann sich schmecken lassen. Anfang des Jahres 2020 hat der Steirer das Zepter in der Genießerei am Markt von Walter Triebl übernommen. Die Abläufe erklären musste man ihm aber nicht mehr, konnte der sympathische Koch doch – nach Stationen im Restaurant Carl, Loisium, Magnolia und Aiola upstairs ­– seit bereits zwei Jahren als Sous Chef sein Talent mit in die Genießerei-Küche einfließen lassen. „Die zwei Jahre als Sous Chef waren schon toll, da ich sehr frei kochen konnte und auch der Markt die Möglichkeit bietet, sich kulinarisch auszutoben.“ Seinen Koch-Stil selbst beschreibt er als experimentell. „Ich probiere gerne neue Sachen aus. Auch Ausgefalleneres, was man nicht täglich kocht.“ Der Bauernmarkt, an den das Lokal angrenzt, ist dabei eine schier endlose Quelle an abwechslungsreichen Zutaten für seine Ideen. „Eine lange Speisekarte sucht

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MARKTFRISCH

man bei uns vergeblich. Es wird nur gekocht, was es an diesem Tag am Markt gibt. Dieses Konzept liebe ich.“

FRISCHER WIND So hat Hamler auch nicht lange überlegen müssen, als das Angebot da war, die Stelle des Küchenchefs zu übernehmen. Dem Konzept des Lokals wollte er stets treu bleiben, trotzdem plant er, frischen Wind hineinzubringen. „Die Mittagsmenüs, unsere Exklusivveranstaltungen sowie das 10-Gänge-Marktdinner

Andreas Hamler beim Einkaufen am Kaiser-JosefMarkt – stets bei den Bauern und Bäurinnen seines Vertrauens. Noch frischer geht nicht!

am Donnerstag oder das Überraschungsmenü am Freitag oder Samstag wird es natürlich weiterhin geben. Diese einzigartigen kulinarischen Erlebnisse haben sich schon sehr etabliert und zeigen, was alles mit den Zutaten vom Markt möglich ist und dass wir sehr viel mehr als ein normaler Marktstand sind. Trotzdem werden wir das eine oder andere verändern beziehungsweise ergänzen. Genussevents gemeinsam mit


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GENIESSEREI

Seeforelle Andreas Hamler bezieht seine herrlich frischen Seeforellen von Schröcker. Ihr Fleisch ist meist zart rosa und mild im Geschmack. Dieser Fisch eignet sich perfekt zum Braten in Butter – egal ob als Filet oder im Ganzen.

Wurzelgemüse einem ausgewählten Winzer oder einem Kulinarik-Schwerpunkt mit Trüffel kann ich mir zum Beispiel sehr gut vorstellen. Das hatten wir bis jetzt noch nicht. Ich bin davon überzeugt, dass das bestimmt eine Bereicherung für die Genießerei wäre und von den Gästen gut angenommen werden würde.“ Und seine Gäste und deren Wünsche kennt Hamler gut. „Dadurch, dass wir ein eher kleines Lokal sind und die Stimmung wirkQuitte lich familiär ist, kommt man oft dazu, mit den Süßes oder Saures? Geschmacklich erinnert die Quitte an eine MiGästen zu reden. So schung aus Apfel, Birne und Zitrone. erfährt man viel über Durch diese süß-saure Mischung Vorlieben und beeignet sie sich ideal für Chutneys, kommt auch Feedback als Beilage zum Wild, aber zu den Gerichten. Das auch für Sorbets. ist etwas, das mir besonders wichtig ist.“

HERBSTGEFÜHLE Coronabedingt kam es in der ersten Jahreshälfte zu einer kurzen Kochpause im Lokal, die vom Küchenchef aber gut genutzt wurde. „Nichtstun liegt mir einfach nicht. So tüftelte ich fleißig an neuen Rezepten und Gerichten für die ,Zeit danach‘ – immer die köstlichen regionalen und saisonalen Produkte der Steiermark im Fokus.“ Zum Glück verwöhnt der Kulinarikexperte aber schon längst wieder die vielen Besucher am Markt mit seinen Kreationen. Und die lassen auch im Herbst nicht an Kreativität zu wünschen übrig. Denn wer jetzt glaubt, dass mit Beginn der kälteren Jahreszeit durch die geringere Auswahl an frischen heimischen Gemüse- und Obstsorten die Abwechslung am Teller leidet, sollte der Genießerei auf jeden

Kohlrabi, Kohlsprossen, Pastinaken, bunte Karotten – der Herbst sorgt für echte Geschmackskicks und für eine Extraportion Vitamin C. In der Genießerei landen Wurzelgemüse & Co. marktfrisch am Teller.

Fall bald einen Besuch abstatten. Denn im kleinsten der Grossauer-Betriebe wird ganz nach der Jahreszeitenküche gekocht – mit einer Vielfalt, die ihresgleichen sucht, wie das sich täglich komplett ändernde Menü-Angebot beweist. „Aber genau das macht Spaß, denn da ist man als Koch gefordert.“ So warten auf die Gäste im Herbst vielseitige Gerichte mit Herbstgemüse, Fisch, Fleisch und der ExtraPrise Hingabe. Streifenbarsch mit Brokkoli und Kürbis oder Risotto mit Steinpilz und Trüffel sorgen da genauso wie Kürbiscremesuppe, Wildhasenragout mit Rotkraut und Kohlsprossen oder Gnocchi mit Roter Rübe, Radicchio und Parmesan für außergewöhn-

liche Geschmackserlebnisse. Außerdem ist das Gemüse eine frische, gesunde und nachhaltige Alternative zu den Gemüsesorten aus fremden Ländern.

DARF ICH VORSTELLEN? Hamler versucht bei seinen Rezepten auch immer Zutaten einzubauen, die weniger bekannt oder in Vergessenheit geraten sind. Kommen im Frühjahr zum Beispiel Rhabarber, Löwenzahn aus dem Garten oder steirische – natürlich selbst im Wald gesammelte – Morcheln auf die Karte, so vervollständigen im Herbst und Winter Topinambur, Wurzelgemüse, Pastinaken und Co. die Einkaufsliste.


GENIESSEREI

Aber was isst der Küchenchef eigentlich privat am liebsten? „Ich liebe die steirisch-wienerische Küche. Also die klassische Wirtshausküche. Klarerweise verbindet man diese nicht gerade mit leichter Kost, aber auch da kann man mit viel Finesse und kleinen Abänderungen kreativ sein und, wenn gewünscht, weniger deftige Ergebnisse erzielen.“

Fotos: Werner Krug

INDOOR WIE OUTDOOR Der zum Lokal gehörige – und im letzten Jahr komplett neu gestaltete – Gastgarten mitten am Markt ist ganzjährig ein beliebter Treffpunkt für Grazer, aber auch Besucher der Murmetropole. Die Tatsache, dass man an den Ständen die Produkte sehen kann, die dann in der Küche verarbeitet und bald darauf am Tisch serviert werden, spielt dabei

natürlich eine große Rolle. Und nicht nur, wenn es die Temperaturen erlauben, kann man die Gerichte auch im Gastgarten genießen. Denn all jene, die befürchten, es könnte zu kühl werden, kann man beruhigen. Für die passende Beheizung ist natürlich gesorgt. „Der Gastgarten kann bis in den Winter hinein genutzt werden. Das ist eine große Bereicherung für uns und unsere Gäste. Einerseits, weil wir indoor nicht so viele Sitzplätze haben, wie wir eigentlich vergeben könnten, und andererseits, weil die Gäste das unvergleichliche GENIESSEREI Flair vom AM MARKT Markt so Öffnungszeiten: Di.–Sa. 9-23 Uhr, hautnah Kaiser-Josef-Platz 10, 8010 Graz, miterleben Tel.: +43 (0)664/92 11 005, können.“ genuss@geniessereiammarkt.at www.geniessereiammarkt.at

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GEBEIZTE SEEFORELLE Kohlrabi | Granny Smith | Erdnuss | Yuzu


STEINPILZSUPPE Heidensterz | Grammeln


ENTENBRUST Entenleber | Entengrammeln | ButternusskĂźrbis | Feige


FLUSSKREBSBISQUE Ziegenfrischkäsetortellini | Artischocke


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Streets-Geschäftsführerin Franziska Grossauer (u.) mit Wandbild-Künstlerin Carola Deutsch.

5 DINGE, die haben du im solltest ERLEBT

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STREETS

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Gerichte mit Hollywood-Faktor, Drinks aus Sex and the City und Kräuter von der Dachterrasse – wir verraten die 5 Musts, die man im Streets unbedingt erlebt haben sollte! Text: Hedi Grager

Fotos: Werner Krug, Manuela Schwarzl

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an muss nicht ins ferne Ausland reisen, um internationale Küche zu erleben. Das kann man auch im Streets – Famous Food and Drinks in Graz. Inmitten von urbanem Lebensgefühl und ungezwungenem Flair wird Köstliches aus den Küchen von weit her serviert. „Bei uns gibt es bekannte und beliebte Gerichte von berühmten Köchen aus der ganzen Welt sowie echte Nationalspeisen. Und das alles wirklich nach Originalrezept“, zeigt sich Geschäftsführerin Franziska Grossauer sichtlich begeistert. „So erleben unsere Gäste von früh bis spät eine kulinarische Reise rund um den Globus, ganz nach unserem Motto ‚Wir bringen die Straßen der Welt nach Graz‘.“ Echte Lieblinge und Dauerbrenner wurden zum Beispiel das Nobu’s Salmon New Style Sashimi oder die berühmte

Zwiebelsuppe von Paul Bocuse. „Auch werden diese nach berühmten OriGordon Ramsay’s Famous Burger ist ginal-Rezepten gemixt. Da schlürft sehr gefragt, und das Steak Tartare man sich dann durch Cosmopolimit Butter und Toast wäre nicht mehr tans, Moscow Mules, Martinis oder wegzudenken. Der absolute Renner ist klassische Margaritas. aber unsere scharfe Tom Yam mit GarAber nicht nur die Kulinarik und die Getränke sind besonders in dienelen aus Thailand“, verrät die StreetsChefin. sem Lokal, sondern auch die EinrichAuf der Speisekarte, die alle tung, die immer wieder begeistert. Sie ist zwei Monate geändert wird, gibt es imeine gemütliche Mixtur aus verschiedemer auch ein Gericht für Vegetarier. Und wenn im Streets dann abends BarREGIONALITÄT Atmosphäre aufkommt, TRIFFT INTERNATIONALITÄT können die Gäste bei Das Streets ist Partner eines innovativen Konzepts, des köstlichen Cocktails geProjektes „Smart City Rooftop Farming“ am Dach des Science Tower Graz. „Bei diesem ‚Urban Gardening‘ mütlich chillen. ernten wir Gemüse, Salat und unsere Kräuter im 13. N a t ü rStock des Science Tower“, freut sich Franziska Grossaulich

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er. Auch Landesrat Johann Seitinger (unten) zeigt sich begeistert: „Die Steirerinnen und Steirer zeigen durch ihre Kaufentscheidung Tag für Tag immer mehr, dass sie Lebensmittel nicht mehr anonym konsumieren wollen, sondern großen Wert auf Regionalität und Saisonalität legen. ‚Urban Gardening‘ liegt daher voll im Trend!“ Foto l., v. l.: LIFE-Dir. Franz Prettenthaler, Joanneum-Research GF Wolfgang Pribyl, LR Barbara Eibinger-Miedl, Franziska Grossauer.

FAMOUS LUNCH

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Gab es bisher beim Famous Lunch nur ein Gericht, besteht er jetzt aus einem 3-Gänge-Lunch: Vorspeise, Hauptspeise und Dessert um € 11,-. Als Vorspeise gibt es entweder eine Suppe oder einen Salat vom Science Tower (siehe l.), danach ein internationales Traditionsgericht z. B. aus Italien, Frankreich, Spanien etc. Zum Abschluss wartet ein kleines, feines Dessert. Grossauer: „Andere haben ein Mittagsmenü, wir haben unseren Famous Lunch, der natürlich täglich wechselt.“


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FAMOUS DRINKS

FAMOUS CHRISTMAS

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Ja, es ist höchste Zeit, an Weihnachten zu denken – zumindest kulinarisch! Denn im Streets wird eure Feier in kleinem Ambiente zur genussvollen Reise durch die Küchen der Welt. So sieht das 4-Gänge-Menü aus: Original Steak Tartare Thailändische Tom Yam Gung oder Französische Zwiebelsuppe Rinderfiletspitzen auf hausgemachten Trüffelgnocchi und heimischen Pilzen 3erlei Schokomousse p. P. € 45,- (3 Gänge mit Suppe € 35.- / 3 Gänge mit Vorspeise € 38.-)

nen Des i g n s , wobei ein Highlight und bereits Markenzeichen die XXL-Wandmalerei der international bekannten Grazer Künstlerin Carola Deutsch ist.

IN MEHREREN GÄNGEN Neu im Streets ist der Famous Lunch. Die drei Gänge um 11 Euro bestehen aus Vorspeise, Hauptspeise und Dessert. „Andere Lokale haben ein Mittagsmenü, wir haben unseren Famous Lunch“, erzählt Grossauer.

Zu einem genialen Essen gehören natürlich auch die besten Getränke. Im Streets kann man daher berühmte Klassiker wie Cosmopolitan, Moscow Mule, Martini Fiero oder Margarita bestellen. Enjoy!

Und auch wenn draußen noch kein Schnee in Sicht ist, sollte man jetzt schon an Weihnachten denken. Denn für die perfekte Feier in kleinem Rahmen – egal ob privat oder mit der Firma – ist das Streets mit Abstand die coolste Location. Das 4-Gänge-ChristmasMenü ist eine kleine Reise um die Welt. Jetzt schon Termin sichern! DACHTERRASSEN-GEMÜSE Außergewöhnlich ist das Projekt „Smart City Rooftop Farming“ am Dach des Science Tower Graz, ein Partner des Streets. Experten forschen dabei an der Entwicklung eines BestPractice-Beispiels für die nachhaltige Nutzung von Dachgärten. „Urban Gardening liegt voll im Trend, bringt die Natur wieder in die Städte und schafft

Bewusstsein für gesunde Ernährung. So können wir unser frisches Gemüse, Salate und Kräuter einfach im 13. Stock des Science Tower holen“, ist Grossauer begeistert. „Was wir noch zusätzlich benötigen, holen wir uns von unseren regionalen Partnern. Nur wenige Zutaten, die wir für unsere Originalrezepte brauchen, kommen aus anderen Ländern.“ Der Platz für das Streets ist von der Gastrofamilie Grossauer vorausschauend gewählt. „Nach Fertigstellung der Smart City wird es hier einen wunderschönen Park geben. Mit der Straßenbahn werden wir dann auch öffentlich sehr gut erreichbar sein,“ freut sich die Streets-Chefin. Aktuell finden Gäste in der kostenpflichtigen SmartCity-Parkzone gemütlich einen Parkplatz direkt vor der Haustüre.


STREETS

MIT ABSTAND DAS BESTE TEAM Am Puls der Zeit ist auch die Möglichkeit der kontaktlosen Bestellung und Bezahlung mit der eigenen App direkt am Tisch. „Das ist gerade in Covid19-Zeiten perfekt. Man sucht sich seine Speisen und Getränke am Smartphone aus, und unser Serviceteam bringt die Bestellung an den Tisch.“ Und mit Lieferando und Mjam kann man sich jetzt

COOLE APP

Fotos: Werner Krug

Am Puls der Zeit ist die Möglichkeit der kontaktlosen Bestellung und Bezahlung mit der eigenen App direkt am Tisch – ohne Warten auf den Kellner. „Unsere App war von Beginn an bei den Gästen sehr beliebt und hat sich natürlich gerade in Covid-19-Zeiten als perfekt erwiesen. Auf der App befindet sich unsere gesamte Speisekarte, man sucht sich seine Gerichte und Getränke am Smartphone aus, und unser Serviceteam bringt die Bestellung an den Tisch“, so Franziska Grossauer.

auch alle Köstlichkeiten nach Hause liefern lassen. Aber: Das Team vom Streets sollte man dennoch unbedingt persönlich kennenlernen. Wäre schade um die Herzlichkeit und Gute-LauneStimmung, die man versäumen würde. Also: Wir sehen uns auf ein famous ErlebSTREETS – FAMOUS FOOD AND DRINKS nis!

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Öffnungsz.: Di.–Fr. 12-14 Uhr, 17–21 Uhr, Sa. 12–21 Uhr, Waagner-Biro-Straße 109, 8020 Graz, Tel.: +43 (0)316/57 33 57, eat@streets-graz.at www.streets-graz.at Find us on Facebook & Instagram!

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STREETS

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Urlauben, wo andere leben „Leben, wo andere urlauben“ lautet ein gut bekannter

Werbeslogan für idyllische Plätzchen, derer es zahlreiche in Österreich gibt. „Urlauben, wo andere leben“ trifft auf die Genuss-Pension und die Apartments der Grossauer Tourismus- und Beherbergungs GmbH noch viel mehr zu. Das jüngste von drei Projekten nennt sich Pastner am Teich in Übelbach und besticht mit einer idealen Lage und unübertroffener Gemütlichkeit. Text: Svjetlana Wisiak

eben der Genuss-Pension Herti und dem angebauten Apartmenthaus haben Gäste im malerischen Übelbach unweit der steirischen Landeshauptstadt Graz die Möglichkeit, im kürzlich fertiggestellten generalsanierten Apartmenthaus Pastner am Teich ihre Seele baumeln zu lassen. Der Name ist hier Programm: Von der Lebensqualität der Übelbacher zeugt nicht nur der angrenzende Badeteich, sondern auch der schnuckelige Ortskern, der den Ausgangspunkt für Wander- und Radtouren zur Mixnitzer Bärenschützklamm, zur Lurgrotte, dem Zisterzienserstift Rein

oder der umliegenden Almenlandschaft bietet. PURES WOHLFÜHLEN Kein Wunder also, dass Franz Grossauer nahe seines Elternhauses, das heute die Pension beherbergt, noch weitere Möglichkeiten für Genussreisende schaffen wollte. Die Idee fürs Pastner am Teich war geboren. Im Frühjahr 2020 begann die Generalsanierung, kurz darauf die Corona-Krise. Geht nicht, gibt’s nicht, lautete das Credo des Familienoberhauptes, der sich von seiner Unternehmung

nicht abbringen ließ. Und so erstrahlen sieben Apartments nun im neuen Licht, eines davon – das 38 Quadratmeter große, kuschelige „Käfer“ – entstand komplett neu. Mit geradlinigen Möbeln aus Massivholz und einer Küchenzeile, die alles zaubert, was zwei bis drei Personen sich im Urlaub nur wünschen können, und gemütlichen Sitz- und Schlafplätzen unter der Dachschräge bildet die Wohneinheit ein perfektes Zuhause auf Zeit – zu einem unschlagbaren Preis ab 45 Euro pro Nacht. „Roadstar“, „Mini“, „Mistral“, „Ente“, „Dino“, „Azure“: Während sich

die Namensgebung der mittlerweile begehrten Wohnungen in Graz an den Plätzen der Stadt orientiert, so fällt einem hier der Bezug auf legendäre wie edle Karossen auf. Als Autoliebhaber hat Franz Grossauer sich von eben diesen inspirieren lassen. Die stimmige Komposition der Dekoration, die APARTMENTS AM von modern GLOCKENSPIELPLATZ über schick Glockenspielplatz 2–3 bis ret8010 Graz ro reicht, + 43 (0)316/ 68 25 00 apartment@grossauer.co.at übernahm

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Fotos: Werner Krug

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eine Freundin der Familie. Quasi „in der Familie“ bleibt Grossauer auch, wenn es um die handgetischlerten Möbel eines lokalen Tischlermeisters geht. Regionalität ist nicht nur in der Küche das Gebot. So erwarten die Gäste in allen Apartments hochwertige Kosmetik-Kits der Marke Vinoble aus der Südsteiermark. NEUES BEI DER HERTI „Was gut ist, soll man nicht ändern“, sagt der Österreicher. Sehr wohl kann man es aber erweitern. So lädt die zugebaute Loggia der Genuss-Pension Herti neuerdings zum Verweilen ein. Neben den Zimmern in drei Kategorien mit Blick auf den Kirchturm, die Gleinalm, den Rosengarten oder den Mur-Nebenfluss Übelbach nehmen auch diese, liebevoll nach Franz Grossauers Enkeln benann-


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Fotos: Werner Krug

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ten, geräumigen Apartments bis zu vier Personen ab 90 Euro pro Nacht auf. Einen Vorteil aller Häuser in Übelbach bietet das herzhafte Frühstück, das für Pensionsgäste inkludiert, für Apartmentbewohner bereits im Voraus buchbar ist. Bei Grossauer kommt nur das Beste vom Besten auf den Tisch: Ob würziger Käse aus Knittelfeld, feiner Schinken aus dem Schwarzautal, süße Marmeladen des Grazer Schlossbergrestaurant-Chefs Christof Widakovich, herzhafte Eierspeis aus Semriach, goldfarbener Honig aus dem Übelbachtal oder herrlich duftendes Gebäck vom Viertler in Prenning – biologisch und regional muss es sein! Das üppige Frühstücksbuffet gibt es für 9 Euro einschließlich der Heißgetränke.

MIT ALLEN SINNEN Wem das Herz für Graz schlägt, der muss dorthin, wo die Glocken den Rhythmus vorgeben: Am Glockenspielplatz befindet man sich nicht nur im Herzen der Altstadt, sondern auch unmittelbar vor den Apartments der Grossauer Tourismus- und Beherbergungs GmbH. Direkt über dem Glöckl Bräu wohnt man in fünf stilvollen Wohnungen, die eine exquisite Quersumme aus modern-gemütlich und rustikal-herkömmlich bilden. Hier eine Bar, deren Anblick Cocktailkreationen inspiriert, APARTMENTS AM d o r t KALVARIENBERG e i n e Augasse 34, 8020 Graz Sitz+ 43 (0)316/68 25 00 landapartment@grossauer.co.at www.grossauer-apartment.at

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schaft, die zum Eintauchen in die literarische Abenteuerwelt lädt. Knarrende Parkettböden verraten die langjährige Geschichte der generalsanierten Wohnungen, stimmige Erdtöne dominieren bei den Farben. Platz bieten sie für bis zu acht Personen, ab 78 Euro kann man in einer begehrten Lage nächtigen, von der aus fast alle Höhepunkte der Stadt fußläufig erreichbar sind. Einmal in der Woche wird gereinigt, einen Rabatt gibt es für Gäste, die länger als einen Monat bleiben und schon bei ihrer Ankunft ein voll ausgestattetes Apartment vorfinden. Buchen kann man über die Homepage, AirBnB und Booking. IM KULINARISCHEN HERZEN Die Idee, nahe der Zentrale der Gross­ auer Events & Gastronomie GmbH Wohnmöglichkeiten für Gäste zu schaffen, keimte mit der steigenden Nachfrage der Graz-Touristen auf. So entstanden

in der Augasse 34, am Fuße des historischen Kalvarienbergs, drei vollmöblierte Wohnungen von jeweils 48 Quadratmetern Größe, mit einer offenen Küche, Wohn- und Essbereich, Bad mit Dusche und Waschmaschine, Schlafzimmer und einem Balkon. Hochwertige BoxspringDoppelbetten zählen ohnehin in allen Grossauer-Apartments zum Standard, gemütliche Auszieh-Couches bieten Platz für bis zu vier Personen. Das stimmige Farbkonzept aus dem Apartmenthaus am Glockenspielplatz zieht sich auch hier durch die Räume. Die ruhige Lage bietet sich vor allem auch für Geschäftsleute an, die längere Zeit in Graz verweilen – und sich ab und zu einen kulinarischen APARTMENTS Streifzug PASTNER AM TEICH durch d i e Pastner 110/110a, 8124 Übelbach +43 (0)664/88188223 Stadt genuss@pensionherti.at gönnen. www.grossauer-apartment.at

Fotos: Werner Krug

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Urlaub

IN DER NATUR Sie wollen abschalten, genießen und viel Ruhe? Dann sind Sie in Übelbach, genauer gesagt in der gemütlich-modernen Genuss-Pension Herti in Übelbach genau richtig! Hier erleben Sie Urlaub abseits des Trubels, inmitten von Wäldern, Wiesen und Almen. Und die Entspannung kommt hier auch nicht zu kurz ...

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ie war eine Auszeit am Land und mit viel Ruhe populärer als in Zeiten wie diesen. In der Genuss-Pension Herti in Übelbach lebt man dieses Konzept nun schon seit bald vier Jahren. Hier werden Privatsphäre, viel Abstand und Herzlichkeit großgeschrieben. Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht in Vollholzzimmern mit moderner Ausstattung und hochwertigen Boxspringbetten starten Sie mit einem

regionalen Frühstück in den Tag. Resche Semmerln, frisch gepresste Säfte, Grander-Wasser, herrliche Käsespezialitäten – Urlauberherz, was willst du mehr? Danach hat man die Qual der Wahl, ob man sich Ruhe und Entspannung in der hauseigenen Sauna gönnt oder doch einen Ausflug unternimmt. Wer sich für Outdoor-Aktivitäten entscheidet, ist in der wunderschönen Region nördlich von Graz genau richtig. Herrliche, auch stundenlange, Spazier-

Fotos: Werner Krug, Übelbach

Text: Christina Dow


GENUSS-PENSION HERTI

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ENTSPANNT Die Genuss-Pension in Übelbach (nördlich von Graz) ist der ideale Ort für einen Urlaub mit viel Erholung, Privatsphäre und Genuss.

gänge oder Wanderungen über die Wiesen, Almen und durch schattige Wälder lassen die Seele baumeln. Dafür gibt es auch eigene Packages-Touren, GENUSSdie Jause & PENSION HERTI Co. beinhalten und Gleinalmstraße 20 die direkt 8124 Übelbach Tel.: +43 (0)3125/27400 im Hotel genuss@pensionherti.at buchbar www.pensionherti.at sind.

facebook.com/PensionHerti

Wer gerne schneller und weiter vorankommen möchte, dem seien die hauseigenen E-Bikes ans Herz gelegt. Damit lässt sich die Umgebung wunderbar erkunden. Fragen Sie an der Rezeption auch nach den Ausflugspaketen – zum Beispiel der Tour nach Graz inklusive kulinarischen Erlebnissen. Golfbegeisterte haben die Auswahl zwischen drei verschiedenen Golfplätzen in der Nähe. Doch nicht nur Urlaubs- oder

Aktiv-Gästen bietet die Genuss-Pension Freude pur. Auch alle, die geschäftlich zu tun haben und einen Ort der Ruhe und Konzentration suchen, sind hier genau richtig. So hat sich das Haus als echter Businesshotel-Hotspot entwickelt. Im topmodernen und vollausgestatteten Seminarraum finden kleine bis mittelgroße Gruppen den perfekten Ort, um gemeinsam produktiv zu arbeiten. Mit Weitblick ins Grüne und genügend Abstand ist er ideal für Seminare und

Meetings aller Art. Abseits des Seminars wird gerne ein individuelles Komplettprogramm zusammengestellt – von der exklusiven Weinverkostung über Kochseminare bis hin zu Wandertouren und E-BikeAusflügen. Im (fast überdimensionalen) Fitnessraum im Haus kann man sich fit halten. Erleben Sie einen Urlaub abseits des Trubels und genießen Sie die Natur pur!


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Frisch aus dem

Urmeer

In Zeiten, wo andere Unternehmen eher einen Schritt zurück machen, ging die Familie Grossauer in die Offensive und eröffnete Lokal Nummer 17. Wir verraten, warum

der „Fischwirt im Urmeer“ eigentlich für die Mitarbeiter entstand, wie das regionale

Fischlokal innerhalb von zwei Wochen zum Super-Hotspot der Südsteiermark wurde und warum man hier so oft picken bleibt ...

Fotos: Katharina Hafner

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enn man von heute auf morgen rund 600 Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken muss, lässt’s sich die ersten Nächte wohl nicht mehr ganz so ruhig schlafen. Doch wer die Familie Grossauer kennt, weiß, dass Kopf in den Sand stecken noch nie die bevorzugte Taktik war. Also versuchte man auch in der Corona-Krise, das Beste daraus zu machen – man öffnete die Türen zum Zentrallager, um el Gaucho-Beef zu verkaufen, kochte für die Arche 38 der Caritas Steiermark für einen guten Zweck und schnürte geniale Genusspakete to go, die man zu Hause nur mehr aufwärmen musste. Die beste Idee war allerdings etwas ganz anderes. Ein neues Lokal. Seit einiger Zeit wurde im Traditionswirtshaus Tscheppe an der Weinstraße in Sulztal nach einem neuen Pächter bzw. Betreiber gesucht. Das wunderschöne

Text: Christina Dow

Platzerl, das im Besitz der Familie Wesonig ist, besticht durch eine außergewöhnliche Sonnenterrasse, gemütliches Innenambiente und einen Ausblick über die Weinberge, weit nach Slowenien. Im Mai trat die Familie Wesonig an die Familie Grossauer heran und fragte sie, ob sie nicht eine Idee für dieses Restaurant hätte und es übernehmen möchte. Daran sollte es nicht scheitern. „Mir kam sofort der Gedanke eines Fischlokals“, erzählt Küchen-Patron Christof Widakovich. „Unser EL PESCADOR in der Grazer Innenstadt ist sehr erfolgreich – dieses Konzept, leicht abgewandelt natürlich, wollte ich auch in der Südsteiermark umsetzen. Denn ich finde, ein Lokal dieser Art hat in diesem Urlaubs- und Naherholungsparadies einfach noch gefehlt.“ Doch die Neuübernahme ergab sich nicht aus einem Expansionsgedanken heraus – im Gegenteil. „Vor der Krise hätte

FAMILY POWER Franz Grossauer sieht den Fischwirt als gemeinsames Projekt – so ist jedes Wochenende ein anderes Familienmitglied als Gastgeber im Dienst. V. l.: Herti Grossauer-Widakovich, Christof Widakovich, Peter Kazianschütz, Franz Grossauer, Mathias Edler, Franziska, Michael und Robert Grossauer (v. l.).


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FISCHWIRT IM URMEER

WILLKOMMEN

ich aufgrund unserer Lokaldichte niemals daran gedacht, noch ein weiteres Lokal aufzusperren“, so Widakovich. „Doch jetzt mussten wir umdenken. In unserem Pool von rund 600 Mitarbeitern konnten wir aufgrund der behördlichen Minimierung der Sitzplätze und der fehlenden Veranstaltungen nicht alle sofort von der Kurzarbeit zurückholen. Doch unser Ziel war es, möglichst rasch wieder alle zu 100 Prozent beschäftigen zu können. Daher war es für uns ein logischer Schritt, gerade in der Krise zu expandieren und neue Arbeitsplätze zu generieren. Das sind wir unseren Mitarbeitern schuldig.“ REGIONALE FISCH-POWER Mit der Familie Wesonig konnte man sich rasch einigen, eröffnet wurde bereits Mit-

te Juli. Mit „Michi’s frische Fische“ fand man auch den perfekten Haus-und-HofLieferanten. So darf man sich über BioGebirgssaibling, echte Bachforellen oder auch steirischen Branzino auf der Karte freuen. Im Ganzen, aber auch als Filet. Der Name des Lokals war auch bald gefunden: „Fischwirt im Urmeer“. Symbolisch für die ursprüngliche Region. Widakovich: „Früher wären wir hier mitten im Urmeer gestanden – davon zeugen heute noch die Korallen- bzw. Muschelkalkböden. Diese Verbindung der Region mit dem Meer bzw. den Fischen wollte ich wieder herstellen.“ Und das ist ihm gelungen, denn das neue Konzept ist klar und einfach: volle Power Regionalität, gepaart mit einem Blick über den Tellerrand, der in das benachbarte Slowenien oder auch

bis K ­roatien (Riesengarnelen, Trüffel!) oder Italien (Burrata!) reichen kann. „Im Fischwirt im Urmeer servieren wir allerbeste regionale Spezialitäten – sowohl was die Fischauswahl betrifft als auch die Vorspeisen, Beilagen und Salate.“ Für die Küchenlinie zeichnet Christof Widakovich verantwortlich, junger Küchenchef ist der erst 22-jährige Philipp Wendler, seines Zeichens Staatsmeister. Ein ganz besonderes Highlight ist der Bio-Räucher-Gebirgssaibling im Ganzen. Er wird per Hand mit aromatisiertem, südsteirischem Weinrebenholz immer frisch und durch eine spezielle Methode geräuchert. Diesen Fisch gibt es übrigens nicht nur im Restaurant, sondern auch bei der Drive-in-Station gegenüber des Lokals. Hier kann man sich den Bio-Räucher-Gebirgssaibling für zu Hause mitneh-

Charmante Gastgeber im Fischwirt: Albert Kriwetz, Franziska Grossauer-Iberer, Christof Widakovich und Herti Grossauer-Widakovich.

men oder vor Ort auf gemütlichen Bänken oder unter der alten Weinpresse zwanglos mit einem guten Glas offenem Wein genießen. Jetzt schon beliebte Musts bei den Gästen sind die Fischsuppe „Alpe Adria“, das Beef Tatar „Surf & Turf“ oder ein Sashimi vom Steirerbranzino. Fische im Ganzen, kombiniert mit genialen Beilagen wie Carnaroli-Risotto, hausgemachten Krebsenravioli oder Vogerlsalat mit Erdäpfeln und Kernöl, begeistern ebenso wie Specials wie der gebackene Karpfen oder hausgemachte Pappardelle in BuzaraFond mit Riesengarnelen (Suchtgefahr!). Auch nicht so große Fischfans werden auf der Karte fündig. Widakovich: „Ganz nach dem Motto ,no fish – no problem‘


FISCHWIRT IM URMEER

STIMMUNG

Fotos: Katharina Hafner, Christina Dow, Grossauer

Das „Urmeer“ spiegelt sich auch im Ambiente wider. So zum Beispiel beim großen Holzboot, das als lässige Bar auf der Eingangsterrasse fungiert (r.).

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FISCHWIRT IM URMEER

servieren wir auch regionales AlmbullenSteak, Knusperhendlschnitzel oder cremige, hausgemachte Gnocchi mit istrischem Trüffel.“ Alles frisch, authentisch, lässig … perfekte Qualität trifft hier auf einzigartige Atmosphäre. MITTEN IM URLAUB

ahoi@fischwirt.co.at www.fischwirt.co.at

FISH LOVERS

Widakovich erfolgreich im Eckstein gearbeitet hat. IM BANN DES WEINS

Herzensprojekt: Christof Widakovich und Franz Grossauer. R.: Die drei eigenen Hausweine passen perfekt zu den leichten Fischgerichten.

Selbstverständlich kommen auch die Weine, Säfte und Getränke vorwiegend aus der Südsteiermark. Mit „Fischers Frizzie Rosé“, „Fischers Frizzie“ und dem „Fischwein“ gibt es auch drei eigene Hausweine, die perfekt zu den leichten Fischgerichten passen. Entstanden in Kooperation mit den Weingütern Hack-Gebell und Wruss. Aber aufpassen: Trifft man (wie so oft) auf einen der Winzer persönlich, ist die Gefahr groß, im Fischwirt picken zu bleiben. Bei besten steirischen Weinen, Postkartenpanorama und Schmäh. Gibt Schlimmeres.

PRICKELND „Fischers Frizzie“ – der hauseigene Frizzante, made by Weingut Hack-Gebell im südsteirischen Eckberg. www.hack-gebell.at

Fotos: Katharina Hafner, Christina Dow. Werner Krug

Wenn man so die Speisekarte in der Hand hält, empfiehlt es sich, die Augen kurz zu schließen und die Düfte von den Nebentischen wahrzunehmen. Hilft bei der Entscheidung und bringt Urlaubsfeeling pur – versprochen! Dazu trägt auch das wunderschöne, stimmige Ambiente bei: Saftige Weinreben hängen von der Terrassendecke, gepaart mit Glühbirnen auf Fischerseilen. Herzstück der komplett Glas-überdachten Terrasse ist das kleine Eis-Boot, in dem Fischwein & Co. darauf warten, den Weg ins nächste Glas zu schaffen. Auch das Innenambiente sorgt mit viel Holz, warmen Farben und sanfter Beleuchtung für pures Wohlfühlen. Apropos Wohlfühlen: Als Gastgeber sorgt tatsächlich die gesamte Familie Grossauer. Abwechselnd natürlich. Aber es ist immer jemand aus der Familie da. Selbst Patron Franz Grossauer wird immer wieder mitten im Service entdeckt. „Das war meine Bedingung, dass wirklich alle aus der Familie mithelfen. Sogar ich. Sonst hätten wir das Lokal nicht übernommen“, lacht er. UnFISCHWIRT IM URMEER terstützt in puncto Gastgeberschaft wird die Familie Öffnungszeiten: von Urgestein Albert KriDo.–So. ab 11.30 Uhr Sulztal an der Weinstraße 18, 8461 wetz, der schon vor vielen, Sulztal, Tel.: +43 (0)3453/211 49 vielen Jahren mit Christof


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Al Forno! Aus dem Steinofen auf den Tisch, und das

in Perfektion. Die traditionelle Gar-Methode „al forno“ sorgt im EL PESCADOR im

Rathaus für Urlaubsgefühle am Gaumen. In Zeiten, wo viele auf den Urlaub am Meer verzichten, bietet das Fischlokal im Herzen von Graz maritimes Flair mit Abstand, aber grenzenlosem Genuss.


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Fotos: Werner Krug

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eht es schöner? Die Fischernetze wehen leicht im Wind, der Duft von Oleander liegt in der Luft und spätestens beim ersten Bissen des Fritto Misto Deluxe ist der Alltag längst vergessen. Wir befinden uns aber nicht in einem malerischen Hafen entlang der Adria, sondern mitten im stimmungsvollen Herzen der Grazer Altstadt, wo der Süden trotzdem ganz nahe ist. Und das nicht nur wegen des berühmten mediterranen Flairs der Murmetropole. Das EL PESCADOR im Rathaus, das sich seit seiner Eröffnung 2016 schon längst zum Hotspot für Fans von hochwertigen Fischspezialitäten entwickelt hat, war heuer noch mehr als sonst kulinarischer Sehnsuchtsort vieler Steirer und Steirerinnen. Denn auf den Urlaub am Meer haben Corona-bedingt dieses Jahr viele verzichtet. Die Lieblingsspeisen aus dem Süden konnte man aber trotzdem in vollen Zügen genießen. Denn kommen wir nicht zum Meer, kommt das Meer einfach zu uns. Und im wunderschönen Gastgarten in der Grazer Landhausgasse kommen so tatsächlich schnell Urlaubsgefühle und Erinne-

rungen an die Zeiten am Meer auf. Das EL PESCADOR spiegelt das weltoffene Lebensgefühl eines Hafenlokals gekonnt wider und bietet maritime Kreationen von mediterran bis asiatisch. Ein ungezwungenes Ambiente trifft hier auf feinste Küche. Kapitän Christof Widakovich und seine Mannschaft legen bei ihren Gerichten besonders viel Wert auf authentische Zubereitung. So kommen viele der kulinarischen Köstlichkeiten direkt aus dem speziell für das Fischlokal konzipierten Steinofen, um so noch mehr maritimen Genuss auf die Teller zu zaubern. Denn „al forno“ – also im Steinofen gebacken – gehört im Süden zum Kochen wie das Amen zum Gebet. „Al forno ist etwas typisch Südliches. Eine Spezialität, die wir seit der Eröffnung des EL PESCADOR besonders weiterentwickelt haben. Denn dieses Garen im Steinofen gibt Produkten wie unserem Branzino, der aus den glasklaren Gewässern vor Piran kommt, das gewisse Extra. Die Zirkulation der Hitze im Ofen sorgt für einen ganz eigenen Geschmack – intensiver und leicht rauchig. Ein Geschmack, den man mit einem modernen Dampfgarer oder viel

Elektronik gar nie so hinbekommen würde. Abgerundet mit einem Glaserl Malvasia und einem köstlichen Olivenöl ist die Geschmacksexplosion perfekt“, weiß der Küchenpatron. Der Fantasie ist bei den Gerichten kaum eine Grenze gesetzt. Von Jakobsmuscheln auf Meersalz über Drachenkopf à la Buzara im alten Reindl serviert und frische Al-forno-Melanzani bis hin zum beliebten EL PESCADORBrot kommt vieles aus dem Ofen, der im Lokal ganz nach alter Tradition mit Schamottsteinen ausgekleidet ist. „Es ist ähnlich einem Pizza-Ofen und ermöglicht eine besonders authentische Zubereitung. Das lieben unsere Gäste.“ Aber nicht nur authentisch, sondern auch unkompliziert soll es sein. Obwohl unkompliziert nicht mit einfach gleichgestellt werden kann. Widakovich: „Je unkomplizierter ein Gericht am Teller aussieht, desto komplizierter ist es meist im Hintergrund. Zum Beispiel, einen perfekt glasigen Fisch aus dem Ofen auf den Teller zu bringen, verfeinert mit Tomaten, Olivenöl und Salz, ist

CON CUORE Küchenchef Andrea Guastafierro ist – wie man es sich von einem gebürtigen Italiener erwartet – mit Leidenschaft und Herz bei der Arbeit.

viel schwieriger, als – salopp gesagt – irgendetwas auf einem Teller aufzumalen und nur schön zu präsentieren. Daher ist mein Motto: Bevor es schön ist, muss es einmal gut sein. Das ist das Um und Auf.“ URLAUBSFLAIR DAHEIM „Um unseren Gästen das perfekte maritime Geschmackserlebnis zu bieten, sind wir aber gefordert, die Gerichte immer noch eine Spur besser zu machen als im Urlaubslokal der Wahl.“ Denn wer hat das noch nicht erlebt? Der Wein im Urlaub schmeckt hervorragend. Wenn man ihn aber mit heim nimmt und am Balkon ein Schluckerl trinkt, schmeckt der Wein plötzlich gar nicht mehr so gut. „Es feh-


DETAILARBEIT Im EL PESCADOR begeistern sowohl das Ambiente als auch die Küchenkreationen. So geht Urlaubsfeeling pur!

len einfach die Emotionen, die aufkommen, wenn man so aufs Meer hinausschaut, der salzige Duft in der Nase und die landestypische Musik im Ohr. Daher sind wir umso mehr gefragt, den Geschmack und die Qualität unserer Gerichte hochzuhalten. Gleich gut reicht nicht, wir müssen besser sein.“ So versucht der Gourmetexperte auf seinen Reisen immer so viel wie möglich an Eindrücken, kulinarischen Tipps und tollen Produkten mit heim in die Steiermark zu nehmen. Aber nicht nur die Urlaubserinnerungen des Hausherrn sind Teil des maritimen Konzeptes des EL PESCA-

DOR. Auch echte südländische Familiengeheimrezepte sorgen für das gewisse Extra an Genuss. „In meinem Team gibt es Köche aus Italien und Kroatien. Da fließt nicht nur viel Expertise mit in die Arbeit ein, sondern auch die eine oder andere Kindheitserinnerung. Ob das jetzt eine tolle Pasta à la mamma ist oder eine spezielle Garmethode – es ermöglicht uns, Essen und Getränke so authentisch wie überhaupt nur möglich unseren Gästen zu präsentieren.“ MIT ABSTAND NAH AM GENUSS Mit großer Verantwortung und unter Mitwirkung der Eigenverantwortung

der Gäste hat man es im EL PESCADOR trotz der aktuellen Situation aufgrund von Covid-19 geschafft, dieses authentische Flair zu bewahren. „Wir haben die Anzahl der Tische reduziert und den offenen Schank- und Küchenbereich mit Glasscheiben abgegrenzt. Grenzenlos bleibt aber trotzdem der Genuss.“ Und dafür werden nur die frischesten und nachhaltigsten Zutaten verwendet. Im wahrsten Sinne des Wortes werden die Weltklasse-Produkte, die in der EL PESCADOR-Küche verarbeitet werden, aus den besten der besten am regionalen und internationalen Markt ausgesucht – wofür oft intensive Recherche und genaue Kontrollen im Vorfeld notwendig sind. Aber das Ergebnis kann sich sehen und vor allem schmecken lassen. Die besten handgetauchten französi-

schen Jakobsmuscheln, Ora King Lachs, der auch als das Wagyu-Beef des Meeres bezeichnet wird, oder Zander, der König der heimischen Seen, kommen genauso auf die Teller wie viele weitere Zutaten, die alle eine eigene Geschichte mit sich bringen. So lässt der Duft von Kräutern und wilden Artischocken des Mate-Olivenöls die Lage der Olivengärten direkt am Meer der istrischen Westküste mit seinem vom Salz geprägten rauen Wind erahnen. Oder der Geschmack des weltberühmten piemontesischen Reis, der für das Carnaroli-Risotto verwendet wird und der rund um die Stadt Arborio in Italien angebaut wird. Durch seine enthaltene Stärke verleiht er dem EL PESCADOR-Risotto, das geschmacklich mit der Saison geht, seine unvergleichbare Cremigkeit.


EL PESCADOR

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Restaurantleiter David Sobietzki (l.) serviert neben den herrlichen Gerichten auch beste Weine. Im Inneren des Lokals hängt ein altes Boot aus Medulin.

Fotos: Werner Krug

GENUSS-AUSZEIT IM HERBST Auch im Herbst steht einer genussvollen Auszeit mitten in Graz nichts im Weg. Mit dem beheizbaren Gastgarten lässt sich auch bei sinkenden Temperaturen Urlaubsflair im Freien unter Palmen und Zypressen mit besten maritimen Speisen genießen. So sind die schönsten Urlaubserinnerungen wieder erlebbar. Aber nicht nur die Gerichte erinnern an die Zeit am Meer, auch

Wein, Pelinkovac und Co. Das Team berät dabei gerne, welcher Tropfen ideal zum ausgewählten Fischgericht schmeckt. Also am besten: Vo r b e i EL PESCADOR kommen, IM RATHAUS abschalMo.–Sa. 11.30–22 Uhr, Feiertage ten und individuell geöffnet einfach Landhausgasse 6, 8010 Graz, genie+43 (0)316/82 90 30, ßen! fisch@elpescador.at www.elpescador.at


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SCHLOSSBERG

Ã&#x153;BERBACKENE JAKOBSMUSCHELN mit Melanzani al forno, Sarde in saor und griechischem Joghurt


EL PESCADOR

DRACHENKOPF Ã la Buzara

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SCHLOSSBERG

BRANZINO AL FORNO mit Mangold & Kartoffeln


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EL PESCADOR


EL PESCADOR

Gastgarten-

Surf & Turf

Die kleine Grazer Landhausgasse als neue, große Genuss-Meile! Denn vor kurzem gesellte sich zum EL PESCADOR-Gastgarten auch noch ein selbiger vom el Gaucho im Landhaus dazu. Direkt gegenüber — eine gelungene Liaison von Fisch und Rind.

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ie neue Fußgängerzone in der Landhausgasse besticht ab sofort vor allem durch eines: Surf-&-Turf-Genuss! Denn direkt gegenüber dem wunderbaren EL PESCADOR-Gastgarten (mit der Ex­ traportion Urlaubsfeeling) entstand ein kleiner, zusätzlicher Gastgarten des el Gaucho im Landhaus. Ab Mittag sind nun beide Open-Air-Genuss-Hotspots geöffnet – ab 11.30 Uhr werden in beiden Gastgärten alle Schmankerln aus der EL PESCADOR-Küche serviert. Ab 17 Uhr geht der el Gaucho-Outdoorbereich in seine ursprüngliche Funktion über, und herrliche Steaks, Trüffel­ gnocchi, Steak Fries, Grill-Specials & Co. erwarten die Gäste. Neu ist auch der mobile GauchoBarwagen, der direkt zu Ihnen an den Tisch gefahren kommt. Barchef Mathias Rumpf und sein Team sorgen für Apero, Digestif und lässige Cocktails direkt am Gast. So geht echtes Surf-&-Turf-Feeling!

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EL PESCADOR


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86 EL GAUCHO

STARK regional In den fünf el Gaucho-Steakhäusern in

Graz, Baden, Wien und München wird nur

allerbeste Fleischqualität verwendet — allem voran regionales Beef. Das österreichische Dry Aged Beef schmilzt auf der Zunge und sorgt für echtes Gaumen-Aquaplaning. Wir recherchierten, woher das Rindfleisch der heimischen el Gaucho-Partner kommt und was das Besondere daran ist. Text: Hedi Grager


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GRAZ | B ADEN WIEN 2 | WIEN MÜNCHE 3 N

Fotos: Werner Krug, Adobe Stock

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a, die el Gaucho-Steakhäuser der Familie Grossauer sind über viele Grenzen hinaus bekannt für ihre internationalen Steakspezialitäten. Aber wussten Sie, dass der Großteil des Gaucho-Beefs von heimischen Betrieben stammt? Bestes Dry Aged Beef aus der Steiermark, aus Kärnten, Bayern & Co. Gepaart mit heimischen und saisonalen Beilagen ein echter Hochgenuss. Schon letztes Jahr hat es Christof Widakovich, Küchen-Capo der el Gaucho-Betriebe und Kreativ-Mastermind, vorgezeigt und in seinem Buch „Medium Rare. Steak – die hohe Schule“ regionales Rind vor den Vorhang gebeten. Er beschreibt darin die beste Zubereitung edler Filets und T-Bones wie auch kreativer Beilagen. Ergänzt werden die Rezepte noch mit interessanten Texten, Fleischkunde und Küchenkniffen. Ein absoluter Lesetipp! Für den Spitzenkoch sind vor allem die Zutaten für seine Gerichte entscheidend. „Ohne eine erstklassige Fleischqualität kann man auch mit der besten Kochkunst kein exzellentes Steak zubereiten“, erklärt er. „Das gilt auch für unsere Beilagen, wie zum Beispiel die heißbegehrten Trüffelgnocchi, die grünen Bohnen mit Speck, die original Steak Fries oder den BBQ-Dip ,Gaucho Edition‘. Auch Vegetarier finden übrigens herrliche Gerichte auf der Karte und auf Voranmeldung auch Veganer.“

Verarbeitet werden überwiegend regionale und saisonale Produkte. „Bei Gemüse, Obst und Kräutern versteht sich das fast von selbst. Wir beziehen aber auch unser Fleisch nur von speziellen Betrieben, die auch unsere Philosophie leben. Allein das stressfreie Leben von Tieren wirkt sich entscheidend auf die Qualität des Produktes aus.“ Wird das Premium Beef für alle el Gauchos zentral eingekauft, spiegelt sich die Regionalität der Produkte in den einzelnen Steakhäusern doch individuell wider. „Wir wollen die topographische Regionalität weiter stärken und damit unseren CO2-Fußabdruck so klein wie möglich halten. Deshalb arbeiten wir mit Vertragspartnern, die unsere regionalen Steakspezialitäten in Österreich und Deutschland nach unseren Richtlinien für uns top produzieren. Für unser el Gaucho in München beziehen wir das Fleisch deshalb von unserem bewährten Partner, der Metzgerei Klobeck. Das steirische Hochrippensteak vom Almbullen kommt von Prenner Fleisch aus Wildon.“ Für Widakovich ist es wichtig, immer wieder zu betonen, dass neben dem el Gaucho Premium Beef aus biozertifizierten Betrieben Argentiniens das Steakfleisch so weit wie möglich in Österreich bezogen wird. So gehören zu den heimischen Partnern auch die Qualitätsbetriebe TANN und Jaga’s Steirerei. „Aber wir benötigen für unsere Betriebe

zwei Tonnen Fleisch wöchentlich, und diese Mengen würden wir nur in Österreich nicht schaffen.“ Zusammenhalt in der Region ist ihm und Robert Grossauer (ebenso Geschäftsführer im el Gaucho Graz) wichtig. Grossauer: „Wir sagen: Der Gast unterstützt den Wirt, der Wirt den regionalen Produzenten und die Produzenten bekommen das Futter aus der Region – so bleibt die Wertschätzungskette in der Region und alle haben etwas davon, sich gegenseitig zu unterstützen.“ Auf der Speisekarte heißt es zwar stets „el Gaucho goes worldwide“ (alle paar Monate steht ein anderes Land im kulinarischen Fokus), aber die Produkte dafür sind sehr regional. Man könnte fast sagen, auch in den el Gauchos macht man ÖsterreichUrlaub ... S e h r wichtig ist Widakovich die Verarbeitung „from nose to tail“: „Aus Fleischstücken, die man

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früher eher unbeachtet ließ, werden jetzt Köstlichkeiten zubereitet. Das alles ist in meinem Buch nachzulesen.“ Neben den klassischen Filet-, Rump- oder Rib-Eye-Steaks gibt es viele andere, neue Steaksorten, die aber nach einer speziellen Zubereitung verlangen. Denn man könne nicht alle Steaks gleich grillen. „Am einfachsten ist das Rinderfiletsteak, da kann man eigentlich nichts verhauen. Bei neuen Cuts ist es wichtig BEEF JUNKIES zu wissen, dass durch ver-

Alexandra Grabner (M., Küchenchefin el Gaucho im Landhaus) und ihre Küchenmänner lieben Steaks und haben ihren Job voll im Griff.


EL GAUCHO

LET’S START Josef Neuhold (JAGA’s Steirerei) liefert u. a. „Steirerprosciutto“ fürs Gaucho-Gedeck.

nahe Erzeugung unserer Produkte ist nicht nur gesund, sie schont auch die Umwelt. Sie erhalten bei uns nur kulinarische Köstlichkeiten, die mit dem Siegel ,Gutes vom Bauernhof‘ gekennzeichnet sind. Das garantiert sowohl kon­trollierte Herkunft, Frische und Natürlichkeit als auch Qualität und Hygiene unseres Betriebs“, erklärt Christina Neuhold. Seit 2007 ist der Betrieb mit dem AMA-Gütesiegel ausgezeichnet, seit 2015 gehören seine Fleischprodukte u. a. zur GenussRegion Südoststeirisches schiedene Schnittweisen die Fleischteile ihre Struktur und ihren Geschmack verändern können.“ Was aber ist nun das persönliche Lieblingssteak von Küchen-Maestro Widakovich? „Das kommt immer ganz auf meine emotionale Stimmung an. Bei einem Barbecue darf es ruhig mal ein großes Flank Steak sein, das im Ganzen gebraten, aufgeschnitten und mit der Familie geteilt wird. Ein Rib-Eye-Steak ist sicherlich mein Favorit im el Gaucho. Und ab und zu reicht mir auch schon ein kleines Filetsteak mit einer Pfeffersauce.“ STEIRERPROSCIUTTO Haben Sie sich schon einmal gefragt, woher der unglaublich gute Rohschinken und die saftigen Würste beim el Gaucho-Gedeck stammen? Aus der Südoststeiermark! Der Vollblut-Landwirt Josef Neuhold und seine Power-

Frau Christina führen einen Fleischerei- und Bäckereibetrieb in Leitersdorf, JAGA’s Steirerei. Die beiden wissen um ihre Verantwortung gegenüber ihren Kunden und der Umwelt. Das wiederum passt ausgezeichnet zu den el Gaucho-Betrieben, die größten Wert auf Qualität, Nachhaltigkeit und Regionalität legen und von JAGA’s Steirerei den köstlichen „Steirerprosciutto“ und die ausgezeichneten Knoblauch- und Salamiwürste von Duroc-Schweinen beziehen. Diese Tiere wachsen artgerecht und mit gentechnisch unverändertem Futter der eigenen Landwirtschaft auf, angereichert mit 20 verschiedenen Kräutern und Krenextrakten als Prophylaxe gegen Krankheiten. „Die Tiere legen nur sechs Kilometer bis zum Schlachter zurück – so wird unnötiger Stress vermieden“, so Neuhold. Die Produkte von JAGA’s Steirerei sind vielfach prämiert. „Die natur-

Woazschwein. Für den Familienbetrieb haben Josef und Christina Neuhold noch große Ziele: „Ein völlig autarker, unabhängiger Hof wäre unser Traum.“ Der schon fast erfüllt ist, denn ihr Betrieb umfasst zehn Hektar Forst, hundert Hektar Acker, GUT GEREIFT modernste TANN ist der größte PhotovoltaikPartner, wenn es um Anlagen zur regionales Beef geht. CO 2 -neutra-

Das Dry Aged produziert Siegfried Weinkogl (r.) exklusiv für die el GauchoHäuser.


EL GAUCHO

Fotos: Werner Krug

len Stromversorgung und eine eigene Direktvermarktung, zu der neben der JAGA’s Greißlerei in Heiligenkreuz am Waasen und JAGA’s Steirerei Bauernmarkt im Murpark auch mobile Bauernläden gehören. Sogar das benötigte Wasser wird aus eigenen Quellen geschöpft. Gemeinsam haben sie den ersten Gentechnik-frei zertifizierten Bauernladen Österreichs ins Leben gerufen, 2011 wurden sie mit dem

Sol a r preis von Eurosolar Austria für das größte private Sonnenkraftwerk des Landes ausgezeichnet. Bei dieser Kreislaufwirtschaft muss wirklich kaum mehr etwas zugekauft werden.

DIE ZEIT IST REIF Beim Dry Aged Beef und auch Frischfleisch setzt die Familie Grossauer auf die Topqualität des heimischen Produktionsbetriebs TANN und auf Siegfried Weinkogl, der zu den absoluten Experten zählt. Als der Trend „Dry Aged“ kam, begann Christof Widakovich gemeinsam mit Siegfried Weinkogl zu experimentieren, Fleischsorten und Reifungen zu testen und baute die Zusammenarbeit erfolgreich immer weiter aus. Mittlerweile produziert TANN das Dry Aged exklusiv für die el Gaucho-Betriebe. Für Weinkogl ist Rindfleisch schon lange sein Steckenpferd: „Vor zwölf Jahren hatte ich eine Vision: Ich wollte das beste Rindfleisch Österreichs auf den Markt bringen.“ Dafür begann er sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen und kam so auf das Murbodner Rind, eine alte und sehr robuste Rinderrasse, die auch Widakovich begeistert. Als sich Weinkogl auch für Kreuzungsrinder zu interessieren begann, stieß er auf sogenannte „Fleischrinder“ wie Weißblaue Belgier, Blonde d’Aquitaine, Charolais, Limousin oder Angus. „Wir arbeiteten mit der Erzeugergemeinschaft Steirisches Rind, bäuerlichen Vermarktungsgesellschaften und mit Schlachthöfen zusammen und haben sukzessive mit dem Aufbau begonnen.“ Die gesetzlichen Mindestanforderungen an die Tierhaltung

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PRACHTSTÜCK Ja, Küchenchef Christian Hermann auch ;-) Das Rindfleisch für die el Gaucho-Häuser wird von TANN exklusiv produziert. R.: Alexandra Grabner (el Gaucho Graz) am Grill.

und an den Tierschutz werden bei diesen Partnern mehr als nur eingehalten. Die Dry-Aged-Reiferäume sind sozusagen das Herzstück des Unternehmens. Diese Trockenreifung ist das älteste Verfahren der Fleischreifung, und dafür sollte das Fleisch einen gewissen Fettgehalt aufweisen, die Maserung fein und dicht und auch die Muskeln der Tiere von Fettäderchen durchzogen sein. Dafür eignet sich der „englische“ Teil ideal – er ist das Karree vom Rind, das aus Rostbraten, Beiried und Rinderfilet besteht. Das Besondere am Dry Aged Beef ist aber die

lange Reifezeit: Das Fleisch wird mindestens 21 Tage am Knochen trocken gereift, bevor es im el Gaucho am Griller landet. Die Kühltemperatur liegt dabei knapp über dem Gefrierpunkt, Feuchtigkeit und Luftzirkulation müssen fein aufeinander abgestimmt werden. Im Zuge dieses Reifungsprozesses verliert das Fleisch Flüssigkeit – und damit gut 20 Prozent seines Gewichts. Im Gegenzug werden dadurch die Aromen konzentriert, das Fleisch schmeckt intensiver, würziger, kräftiger und lässt sich butterweich schneiden. Nach 21 Tagen muss die gewünschte Zartheit des Steaks erreicht sein, bei längerer Reifung ändert sich nur mehr der Geschmack, er wird spürbar nussiger. Danach werden die Steaks in ca. 3–4 cm starke Scheiben geschnitten und von der Hochrippe als Rib Eye oder vom Rinderrücken als Rumpsteak in den el Gaucho-Steakhäusern serviert.

BAYERN-BEEF Michael Schulz kauft das feine Dry Aged Beef für sein el Gaucho am Viktualienmarkt direkt am Markt bei der Familie Klobeck ein.

BEEF VOM MARKT Das el Gaucho am Viktualienmarkt in München ist ja quasi mittendrin im kulinarischen Schlaraffenland. Fast verständlich, dass auch bestes Rindfleisch direkt vom Markt bezogen wird. Die Metzgerei Klobeck mit ihren Standorten am berühmten Viktualienmarkt und im oberbayrischen Weilheim liefert täglich frische Spezialitäten aus eigener, regionaler Produktion, überwiegend aus dem Münchner Umland. Die Metzgerei ist ein traditioneller Familienbetrieb, den Schwiegersohn Walter vor über 20 Jahren von Albert Klobeck sen. übernahm und jetzt mit seiner Tochter Martina führt. Erst kürzlich wurde ihre Zentrale in Weilheim erneuert und vergrößert. Ihren beliebten Stand am Viktualienmarkt führt Sohn Adrian. „An unseren Standorten bereiten wir für unsere Kunden tagtäglich frische Fleisch- und Wurstkreationen zu. Unsere Rezepturen und das spezielle Fachwissen dafür werden bei uns schon über Generationen hinweg weitergegeben“, erzählt er stolz. „Daher schmecken unsere hausgemachten Produkte wie Weißwürste, Wiener Würstchen oder besondere Rinder- und Schweinefleisch-Spezialitäten so ausgesprochen gut.“ Schonende Verarbeitung und strenge Hygiene verstehen sich in der modernst ausgestatteten Metzgerei von selbst. Auch das Münchner el Gaucho

weiß die hohe Fleischqualität zu schätzen. „Unser Dry-Aged-Fleisch von der Metzgerei Klobeck ist wirklich außergewöhnlich gut. Hierbei handelt es sich um Rinder aus dem bayrischen Oberland, die eine Top-Fleischqualität besitzen. Seinen Stand am Viktualienmarkt kenne ich seit fast 50 Jahren“, erklärt Michael Schulz, Betriebsleiter des el Gaucho am Viktualienmarkt. Und Adrian Klobeck ergänzt: „Wohlschmeckendes Fleisch kommt von gesunden und artgerecht gehaltenen Tieren. Daher achten wir bei der Auswahl unserer Lieferanten darauf, dass sie aus der Region kommen, und unterziehen sie ständigen Kontrollen. Unsere Tiere und Bauern kommen aus dem Umland und


HEISS Alexandra Grabner (el Gaucho Graz) am Grill mit Sous Chef Stefan Bauer.

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Fotos: Werner Krug, el Gaucho München

N, ZUERST ESSE EN! CH KO ST LB SE DANN

unsere Schlachterei befindet sich direkt in München. Die weitere Verarbeitung findet bei uns in der Metzgerei in Weilheim statt. Auch das Dry Aged Beef kommt aus unserer eigenen Reifung. Qualität steht bei uns an erster Stelle. Und wir wollen stets die regionale Wirtschaft stärken. Diese Philosophie verbindet uns mit der Familie Grossauer – und dafür bin ich sehr dankbar!“

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GRAZ

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H STARS am Grill

MAX DERLER

Die beiden Youngsters Max Derler und

27, el Gaucho-Griller

-----------------Wie lange arbeitest du schon im el Gaucho im Landhaus und wieso hast du in diesem Betrieb begonnen? Derler: „Seit sechs Jahren mittlerweile. Ich kannte das el Gaucho schon davor, ich war öfters essen hier und es hat mir immer sehr gut gefallen. Dann begann ich meine Ausbildung zum Koch und hab mich hier beworben. Gott sei Dank wurde ich aufgenommen.“ Wann bist du dann auf der Position des Grillers gelandet? Derler: „Vor zwei Jahren. Ich hatte schon alle Küchenposten durch und suchte eine neue Herausforderung.“ Und das ist es, oder? Derler: „Und wie. Man muss sich sehr konzentrieren, um alle Steaks am Grill im Auge zu behalten, damit die Garstufen perfekt sind. Timing und Gefühl ist alles. Jedes Fleisch ist anders. Und dennoch ist für mich das am meisten Faszinierende die Freude der Gäste, wenn sie ihr Steak auf den Tisch bekommen. Das macht mich happy, da weiß ich, dass ich einen coolen Job hab!“

Luka Emersic zeichnen seit vielen Jahren für den ultimativen Steakgenuss der Gäste im el Gaucho im Landhaus verantwortlich. Nun wurden beide mit der GrillmeisterUrkunde in Gold ausgezeichnet — eine LUKA EMERSIC 27,

el

Gaucho-

Griller

------------------Gratulation zur Auszeichnung! Wie bist du damals an den Grill gekommen? Emersic: „Vielen Dank, ich bin auch sehr stolz und dankbar für die Urkunde! Ich hab vor vier Jahren aus einem Sushi-Lokal ins el Gaucho gewechselt, weil mich Grillen immer schon fasziniert hat. Es war eine super Entscheidung – das Team hier ist unglaublich, wir haben richtig Spaß.“ Was ist für dich der Kick beim Grillen? Emersic: „Das Feuer! Und die Tatsache, aus einem tollen Grundprodukt ein noch besseres Endprodukt zu machen. Ein tolles Handwerk!“ Und man lernt nie aus, oder? Emersic: „Ja, wir bekommen regelmäßige Grill- und Cut-Schulungen von Meister Daniel.“

Anerkennung der Familie Grossauer TopMitarbeitern gegenüber. Die Freude war natürlich riesig! Text: Christina Dow

EL GAUCHO IM LANDHAUS Mo.–Do. 17–23 Uhr, Fr.–So. & Ft. 11.30–23 Uhr (vorbehaltlich aktuelle Änderungen) Landhausgasse­1, 8010 Graz +43 (0)316/83 00 83, landhaus@elgaucho.at www.elgaucho.at


Fotos: Werner Krug

GENUSS-TREFFPUNKT Der große el Gaucho-Gastgarten im historischen „Kleinen Landhaushof“ ist unter den Steirern und deren Gästen längst zu einem Hotspot in der warmen Jahreszeit geworden. Diese Atmosphäre ist nur schwer zu toppen. Neu ist jetzt auch, wie schon berichtet, der kleine Gastgarten in der Landhausgasse – für erweiterten Steakgenuss mit noch mehr Abstand. Aber auch indoor im Restaurantbereich unter historischem Gewölbe diniert man stimmungsvoll zu Abend und kann die Griller bei ihrer Arbeit beobachten. Die EL1 Bar im Eingangsbereich beherbergt den beliebten „Dinner Club“, in dem man auf elegant-gemütlichen Hochtischen sein Steak & Co. genießen kann. Ein echter Signature-Hingucker ist das Wandbild von den decasa-Künstlerinnen Carola und Sabrina Deutsch. After-SteakDrink nicht vergessen! ;-)

WINE MAKERS DINNER 5-Gänge-Steakdinner & 5 Weine (und mehr), p. P. € 109,-. Für Wine-Club-Mitglieder um € 10,- vergünstigt! Nächste Termine: 3. & 10. Nov. 2020: „Trüffel“


Fotos: Werner Krug, el Gaucho im Josefsbad

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N BADE


EL GAUCHO

WINE MAKERS DINNER 5-Gänge-Steakdinner & 5 Weine (und mehr), p. P. € 109,-. Für Wine-ClubMitglieder um € 10,- vergünstigt! V. l.: Betriebsleiter Dieter Kraus, Andrea Hermann (Ass. d. GL), Küchenchef Markus Tötsch und Sous Chef Matthias Fischer sowie GF Michael Grossauer (Foto r.) freuen sich auf Sie! Nächster Termin: 12. November 2020: „Trüffel“

HOTSPOT LÄSSIGKEIT MIT STIL In den ehrwürdigen Räumlichkeiten des Josefsbads, im Herzen der Badener Altstadt, führt das el Gaucho seit vielen Jahren die Tradition des Hauses fort und sorgt für Genuss und Entspannung. Es wurde 2011 als das erste der fünf el Gaucho-Steakhäuser der Familie Grossauer eröffnet und gab somit den Erfolgsweg vor. Michael Grossauer und sein Team sind längst über die Badener Grenzen für ihre Herzlichkeit, Gastfreundschaft und ihren Humor bekannt. Aber noch viel wichtiger: Das el Gaucho im Josefsbad ist natürlich wegen seiner Spitzensteaks in aller Munde. Die kann man bis in den Herbst hinein im außergewöhnlichen Gastgarten oder danach in den stylishen Innenräumlichkeiten genießen. Und nicht den Rum an der Bar vergessen!

mit Geschichte EL GAUCHO IM JOSEFSBAD Mo.–Sa. 11.30–24 Uhr; So. & Ft. 11.30–23 Uhr Josefsplatz 2, 2500 Baden, Tel.: +43 (0)22 52/ 80 399, josefsbad@elgaucho.at www.elgaucho.at

im Josefsbad

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N W1I0E 20

Das verflixte 7. Jahr? Nicht für die drei el Gaucho-„Urgesteine“ Christian Hermann, Lukas Herndlhofer und Maarten van Ginkel. Sie tragen seit Beginn an zum großen Erfolg des el Gaucho im Design Tower im 2. Wiener Bezirk bei, Ein kulinarischer Talk. Text: Hedi Grager

Young OLDIES


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LUKAS HERNDLHOFER Kulinar. Küchenleiter

CHRISTIAN HERMANN

Fotos: Werner Krug

Küchenchef

----------Sieben Jahre Erfahrung am Grill – sag uns: Welche Steaks sind die meistbegehrten? Hermann: „Bei den Dry Aged sind es das Rib Eye und das Rumpsteak, mit Knochen das T-Bone und das Porterhouse-Steak. Immer wieder wird auch nach einem Tomahawk-Steak oder einem Club-Steak gefragt. Wenn wir unsere Gäste auf die verschiedenen Steakarten aufmerksam machen, dann probieren sie sich gerne durch.“ Was sind „Signature Cuts“? Hermann: „Signature Cuts sind jene Schnitte, die sich in Textur, Marmorierung und Zubereitungsmöglichkeiten unterscheiden. Z. B. wird beim ,Churrasco Cut‘ das Hüftsteak in einen dünnen Lappen gegen die Fleischfaser geschnitten. Unter ,King’s Cut‘ versteht man das zackenförmige Einschneiden der Fettschicht, dadurch wird das Fleisch besonders zart und saftig.“ Was zeichnet die „el Gaucho-Familie“ aus? Hermann: „Wir können uns super weiterentwickeln, lernen immer neue Produkte und Techniken kennen und bekommen viele Chancen und Entfaltungsmöglichkeiten. Wir sind gerne bei der Arbeit, fühlen uns wohl, und das überträgt sich auch auf die Gäste.“

----------------Du bist die Karriereleiter intern ordentlich nach oben geklettert. Was sind heute deine Aufgaben im Betrieb? Herndlhofer: „Ich hole Vorschläge der Mitarbeiter ein, veranlasse Probekochen, gestalte gemeinsam mit Christof Widakovich und allen el Gaucho-Küchenchefs die Speisekarten und achte darauf, dass diese in allen Betrieben unserem Konzept entsprechend umgesetzt werden. Und ich kontrolliere stets die Qualität, die bei uns an allerhöchster Stelle steht.“ Wie viel Steakfleisch wird pro Monat im el Gaucho im Design Tower verarbeitet? Herndlhofer: „Ungefähr 500 Kilo. An vielen Tagen ist jeder Tisch dreimal belegt, das ergibt circa 220 Gäste. Und wenn man pro Gast ein Steak mit circa 200–250 Gramm rechnet, ist das schon ordentlich.“ Welches ist dein persönliches Lieblings-Steak? Herndlhofer: „Das Rumpsteak. Und mir reicht dazu schon ein Vogerlsalat.“ Apropos – die Beilagen sind bevorzugt regional und saisonal? Herndlhofer: „Auf jeden Fall. Regional ist heute zwar ein Modewort, aber mit dem, was der Boden und die Region hergeben, arbeiten wir schon seit vielen Jahren. Natürlich müssen Qualität und Nachhaltigkeit stimmen.“

MAARTEN VAN GINKEL Restaurantleiter

-------------Seit sieben Jahren arbeitest du direkt am Gast. Wie ist der typische el Gaucho-Gast? Van Ginkel: „Unsere Gäste sind sehr unterschiedlich, aber wir haben sehr viele – auch internationale – Stammgäste, da wir von Hotels und Botschaftsviertel umgeben sind. Oft bringen uns diese sogar Spezialitäten

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aus den verschiedenen Ländern als Geschenk mit.“ Und wenn jemand in eurem Steaklokal vegan essen möchte? Van Ginkel: „Wenn wir es vorher wissen, ist das kein Problem, und wir können sehr gerne ein schönes veganes Gericht zaubern. Vegetarisch ist sowieso kein Problem und ist Standard auf unserer Karte.“ Was begeistert dich an der „el Gaucho-Familie“? Van Ginkel: „Man fühlt sich einfach sehr wohl, das Team ist toll und hält zusammen. Ich bin jetzt schon bald acht Jahre hier, so lange wie noch nirgends zuvor. Es macht einfach riesig Spaß und ich kann selbstständig und eigenverantwortlich arbeiten.“

EL GAUCHO IM DESIGN TOWER Mo.–Sa. 11.30–1 Uhr; Praterstraße 1 1020 Wien, +43 (0)1/21 21 210 designtower@elgaucho.at www.elgaucho.at

im Design Tower


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Lieblingsplatzerl IM DRITTEN ECHTER HOTSPOT Der dritte Wiener Bezirk, rund um das Rochusviertel, ist ja seit Jahren ein aufstrebender, moderner Stadtteil. Große Firmen entstehen Tür an Tür mit trendigen Lokalen für echte Genussjunkies. Der Rochusmarkt ist ein lässiger Markt mit internationalem Touch, die Rochuskirche eine Ode an die Barockzeit und ein denkmalgeschütztes Haus. Und mittendrin? Das el Gaucho am Rochusmarkt! Vor drei Jahren in das neue, moderne Business Center „Post am Rochus“ gezogen, ist das Steakhaus längst zum Publikumshit im Dritten geworden. Kein Wunder bei dem Auftritt. Über zwei Ebenen breitet es sich großzügig aus – und hat sowohl im Erdgeschoß als auch im ersten Stock eine sehenswerte Schauküche. In der unteren Ebene (und im neuen Gastgarten) erwartet die Gäste unkomplizierter Steakgenuss, der auch mal schnell EL GAUCHO gehen kann, wenn es AM ROCHUSMARKT (mittags) sein muss. Im oberen Stockwerk Mo.–Sa. 11–2 Uhr, So. & feiertags 12–23 Uhr befinden sich großRochusplatz 1, 1030 Wien, +43 (0)1/38 10 00 zügige Tische, die rochusmarkt@elgaucho.at perfekt für intimere www.elgaucho.at Geschäftsessen oder romantische Dinner sind. Nur die Steaks schmecken oben und unten gleich (genial). am Rochusmarkt

STEAK LOVERS Michael Grossauer, Franz Grossauer, Georg Pölzl (Vorstand Post AG), GF Peter Kazianschütz (v. l.)


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PRIVATER GENUSS

Fotos: Werner Krug, Bianca Kübler

Perfekt für alle, die gerne ein bisschen auf Abstand gehen oder intim bleiben wollen: der Private Room im hinteren Teil des Obergeschoßes des Restaurants! Im schicken Old English Style. Bis zu zwölf Personen finden hier Platz, um in intimer Atmosphäre ihr Private Dinner, ihre Feier oder auch ihre Besprechung zu erleben. Privater Wein- und Spirituosenschrank und eigene Musik inklusive – ideal auch für ungestörte Junggesellenabschiede!


EL GAUCHO

HEN MÜNC

Markt

PAOLO TEGAS

FRISCH

Ihre Namen: Michael Schulz und Paolo Tegas. Ihre Mission: die besten Steaks von München! Und tatsächlich ist das el Gaucho am Viktualienmarkt wohl ganz nah dran. Hier werden bodenständige Kreativ-Küche, allerbeste Steakqualität und regional-saisonale Beilagen mit internationalem Touch gekonnt kombiniert. Text: Hedi Grager

BAYERN-POWER Starkes Team in München: Küchenchef Paolo Tegas, Gastgeber Michael Schulz und Restaurantleiter Sven Gilch.

Küchenchef

MICHAEL SCHULZ Betriebsleiter

-----------Du schaukelst seit Anfang des Jahres 2020 das Lokal – und wirkst dabei sehr routiniert ...? Schulz: „Ich komme aus einer Gastronomie-Familie und bin ein ‚echtes Münchner Kindl‘. Wichtig ist, dass unsere Gäste eine schöne Zeit bei uns verbringen und wiederkehren. Dies tun sie, weil wir Top-Qualität und ein aufmerksames, freundliches Service bieten.“ Was hast du mit deinen 25 Jahren Erfahrung noch am Erfolgskonzept „el Gaucho“ ändern können? Schulz: „Bei so einem tollen Haus geht es nur um kleine Verbesserungen – bei den Arbeitsabläufen und darum, für noch mehr Wohlfühl-Atmosphäre zu sorgen. Auch Anregungen von Gästen nehme ich gerne auf.“ Die Familie Grossauer ...? Schulz: „... ist ein toller Arbeitgeber mit einem hohen Maß an Professionalität und Qualitätsansprüchen. Dies kommt meiner Einstellung zu Gastronomie und Arbeit sehr entgegen.“

----------Du hast jeden Tag mit bestem Steakfleisch zu tun. Was ist dir dabei besonders wichtig? Tegas: „Der Einkauf bei regionalen Händlern! Unser Dry-Aged-Fleisch beziehen wir von unserem Metzger Klobeck am Viktualienmarkt. Hierbei handelt es sich um Rinder aus dem bayrischen Oberland. Unser Fleisch der Black-Angus-Rinder kommt aus nachhaltiger Zucht in Argentinien.“ Wie viele Kilo landen im Durchschnitt auf den Tellern? Tegas: „Monatlich werden circa 1,3 Tonnen Steakfleisch verarbeitet. Sehr beliebt sind dabei spezielle SteakCuts wie z. B. der King’s, der Churrasco oder der ‚Tira de Ancho‘ Cut. Diese gibt es in dieser Art nur in den el Gauchos!“ Warum liebst du deinen Job? Tegas: „Kochen ist einfach meine Leidenschaft, pure Faszination. Und ich bin stolz, Mitglied des GrossauerFamilienunternehmens zu sein. Dieser große, erfolgreiche Betrieb bietet durch innovativen, persönlichen und sozialen Einsatz ein tolles Arbeitsklima. Entspannung finde ich mit meiner Familie – ich habe drei tolle Kinder – in der Natur. Und natürlich beim Kochen, auch privat.“

Fotos: thekengold, el Gaucho am Rochusmarkt

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EL GAUCHO AM VIKTUALIENMARKT Mo.–Fr. 17–1 Uhr, Sa. 12–1 Uhr, So. & Ft. 12–22 Uhr, Frauenstraße 7–9, 80469 München, +49 (0)89/24 22 41 04, steak@elgauchomuenchen.de, www.elgaucho-muenchen.de

am Viktualienmarkt

INTIM FEIERN „What happens in our private room, stays in our private room“, so Betriebsleiter Michael Schulz augenzwinkernd. Der Private Room eignet sich perfekt für mittelgroße Gruppen, um exklusive Events oder Firmenfeiern mit vollem Steakgenuss abzuhalten. Da die Fensterwände aufgeschoben werden können, ist er in der warmen Jahreszeit eine wunderbare „Vergrößerung“ der Terrasse. Ein Feeling fast wie outdoor!

EL GAUCHO

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R STEIEK MAR

HOCHRIPPENSTEAK VOM STEIRISCHEN ALMBULLEN mit Rollgerstl-Kürbisgemüse — davor gibt’s das el Gaucho-Gedeck mit Steirerprosciutto, Knoblauchwürstel und Kernölaufstrich


WIEN

FILETSTEAK mit gebackenen und gebratenen Steinpilzen und Schnittlauchsauce


ÖSTERREICHISCHES

ER NIED RR E T ÖS EICH

TOMAHAWK-STEAK mit Marchfeld-Gemüse


RN BAYE

BAYERISCHES DRY AGED

RUMPSTEAK

mit Erdäpfel-Eierschwammerl-Gröstl und Schmand


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CITY-FLITZER Der Elektro-Smart mit dem Spitznamen „FischMobil“ steht den GrossauerMitarbeiterInnen (hier die Marketing-Ladies Nina Wanz und Ines Ganic, r.) stets für Erledigungen oder Termine zur Verfügung.

morgen

WEIL

ZÄHLT Vom eigenen Strom über recyclebare Pfandbecher bis hin zur Müllpresse, dem Elektro-„Fisch-Mobil“ und natürlich regionalen Lebensmitteln — die Familie Grossauer denkt in ihren 17 Betrieben stets an die Zukunft und arbeitet nachhaltig. Patron Franz Grossauer im Interview über die nächste Generation, Transparenz und Vorbildfunktionen. Text: Christina Dow

E

rst vor rund einem Jahr wurde die Grossauer-Zentrale in der Grazer Kalvarienbergstraße – dort, wo vor 36 Jahren alles begann – groß umgebaut. Im neuen, gigantischen Lager befinden sich Tonnen von Waren, in der Produktionsküche werden Gnocchi, Beuschel, Gewürzmischungen und Co. vor- bzw. zubereitet und mit einem eigenen Fuhrpark an die einzelnen Betriebe geliefert. In der Schulungsküche werden Workshops abgehalten und entstehen neue Gerichte für die fünf el Gauchos. Am großen Parkplatz

warten zig LKWs und mobile Hütten auf ihren Einsatz beim nächsten Großevent. Doch all das baut Franz Gross­ auer nicht auf, ohne an morgen zu denken. Nachhaltigkeit, Regionalität und der Umweltgedanke stehen ganz oben auf der Prioritätenliste. Wir plauderten mit dem Erfolgsunternehmer, wie er es schafft, wirtschaftlichen Erfolg und nachhaltiges Denken unter einen Hut zu bringen. Ist Nachhaltigkeit in der heutigen Zeit bereits ein Muss, ohne das es


GROSSAUER ZENTRALE

AM PULS DER ZEIT

Fotos: Werner Krug

V. l.: Gigantische Photovoltaik-Anlagen für eigenen Strom, Produktionsstätten, neue Müllpresse und wiederverwertbare Designer-Pfandbecher.

keinen Erfolg mehr geben kann? Franz Grossauer: „Ich denke schon. Auf die Umwelt zu achten sollte eigentlich Standard sein – egal ob für den kleinen Privatverbraucher oder für uns Großunternehmer. Zudem tragen wir auch eine soziale Verantwortung gegenüber der nächsten Generation und möchten das Image der Gastronomie stets stärken. Betriebe, die nur auf Profit aus sind, ohne nach rechts, links und vorne zu schauen, werden sich in langfristiger Zukunft nicht halten können. Wir stehen mit allen Betrieben für

Spitzenqualität – und diese beinhaltet auch, regional zu wirtschaften, Strom und Müll zu sparen und neue Wege zu finden. Unsere Gäste erwarten sich einen gewissen Qualitätsstandard, zahlen auch für diese Qualität, und deshalb möchten wir alles transparent machen. Die Leute sollen wissen, wie bei uns gearbeitet wird und woher die Produkte kommen.“ Und woher kommen sie? Grossauer: „So gut es geht natürlich aus der Steiermark bzw. für unsere el Gaucho-Lokale in Wien, Baden und München aus dem Umfeld vor

Ort. Ein paar Zahlen aus der Zentrale in Graz: Wir verarbeiten monatlich 15.000 Stück Freilandeier, 2 Tonnen Mehl aus der Steiermark, 200 Hektoliter Biomilch, 13 Tonnen Erdäpfelsalat aus der Steiermark, 1 Tonne Weidegans aus dem Lavanttal, 1 Tonne Sauerkraut aus der Steiermark, 40 Tonnen Fleisch aus der Steiermark und 300 Kilo Erdäpfel aus der Steiermark. Der regionale Fisch kommt von Michi’s frische Fische aus dem Mürzer Oberland. Selbst das Steakfleisch für die el Gauchos beziehen wir großteils von regionalen Partnern. Und

f ü r unser argentinisches Beef waren wir sogar bei den Farmen vor Ort unterwegs, um sie genau unter die Lupe zu nehmen und uns zu vergewissern, dass es den Tieren gut geht, das Futter perfekt ist und nur allerbestes Fleisch auf den Tellern unserer Gäste landet. Wir versuchen, den ökologischen

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Fußabdruck so gering wie möglich zu halten.“ Das sieht man auch bei euren Gemüse- und Kräuterbeeten … Grossauer: „Ja, in der Zentrale haben wir nun ein Hochbeet für die eigenen Kräuter gepflanzt – natürlich alles bio. Und im Science Tower beim Streets hat das Projekt ,Urban Farming‘ voll eingeschlagen. Am Dach des Towers werden mindestens dreimal pro Woche frisches, knackiges Gemüse und verschiedene Kräuter geerntet und im Streets verarbeitet. Wirklich genial.“ Welche Gedanken habt ihr euch beim Thema Müllentsorgung gemacht? Grossauer: „Seit kurzem haben wir eine moderne Müllpresse und neue Container, in denen ganz penibel getrennt werden kann. Die hauseigene Presse ermöglicht es uns, Abfall mit wenig Volumen zu hinterlassen und damit Kosten zu sparen. Plastik gibt es bei uns ohnehin kaum mehr.“ Aus welchem Material sind dann all die Becher und Teller bei euren Veranstaltungen? Grossauer: „Unsere Becher bei den Events sind ausKEIN LAGERKOLLER schließlich aus hochVon der gigantischen wertigem, waschbarem Zentrale aus verlassen laut Kunststoff und werden Franz Grossauer monatlich stets wiederverwertet. Tonnen von Waren das Haus. Transportiert wird mit eigenen Es handelt sich um LKWs. Oben: Serviceleiter Pfandbecher, der Gast Christian Schrempf verwaltet zahlt zwei Euro Einsatz das Wein-Lager.

und bekommt diese dann wieder retour. Aber er kann den Becher auch gerne mit nach Hause nehmen – diese werden in Kürze nämlich zu echten Sammelobjekten. Die beiden decasa-Künstlerinnen Carola und Sabrina Deutsch haben eine Bilderreihe für die Becher entworfen, von denen es jedes Jahr neue Designs geben wird. Super auch für die Gartenparty zu Hause! Und bei unseren mobilen Ständen servieren wir Schnitzel, Pommes, Burger & Co. ausschließlich auf biologisch abbaubaren Materialien. Plastikteller wird man bei uns vergeblich suchen.“ Auch der Stromverbrauch muss bei so einem großen Unternehmen enorm sein. Wie bekommt ihr das in den Griff? Grossauer: „Unser Ziel ist es, unabhängig von Anbietern zu werden und alle unsere Betriebe über Sonnenenergie versorgen zu können. Auf dem Dach unserer Zentrale sind in großem Stil Sonnenkollektoren angebracht, über das eigene System können 130 kW erzeugt werden. Auch in der Genuss-Pension Herti in Übelbach verwenden wir schon seit einiger Zeit Photovoltaik. Seit fast drei Jahren fallen hier keine Stromrechnungen mehr an. Ich sehe das auch ein bisschen als eine Vorbildfunktion für unsere Branche – auch in der Gastronomie muss man Rücksicht auf seine CO2Spuren nehmen.“ Ein echter Hingucker ist auch euer Elektro-Smart …


#wellbeback

kein Trend mehr, sondern fast schon Standard. Das ist wichtig. Genauso wie Bio. Ich denke, es wird auch immer wichtiger, ganzheitlich zu denken – eben in Richtung Stromversorgung, Müllvermeidung, Wiederverwertbarkeit. Wir versuchen, hier stets am Puls der Zeit zu GROSSAUER EVENTS & sein.“ GASTRONOMIE GMBH Kalvarienbergstraße 121, 8020 Graz, Tel.: +43 (0)316/682500, office@grossauer.co.at www.grossauer.co.at

GEMÜSE VOM DACH „Urban Farming“, also Gemüse und Kräuter in der Stadt anzubauen, liegt voll im Trend. Am Dach des Science Tower Graz befindet sich das „Smart City Rooftop Farming“ – hier erntet das Streets von Franziska Grossauer (2. v. l.).

Fotos: Werner Krug, Manuela Schwarzl

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Mit Zeit zum Genießen Mut für morgen. www.news.steiermark.at

BEZAHLTE ANZEIGE DES LANDES STEIERMARK. Design: Rubikon Werbeagentur; Fotos: Christian Jungwirth

Grossauer: „Ja, unser Team nennt es liebevoll ,Fisch-Mobil‘, weil es ja im EL PESCADOR-Design gebrandet ist. Mit diesem E-Car kann und soll unser Team regelmäßig zu Terminen fahren oder Kleinigkeiten transportieren. Gerade in der Stadt ist das super – man darf überall ohne Parkschein parken und findet mit dem kleinen Flitzer fast immer einen Parkplatz. In der Zentrale haben wir natürlich eine E-Ladestation.“ Wohin geht die Zukunft der Gastronomie in puncto Nachhaltigkeit? Grossauer: „Der Trend zu regional und saisonal ist ja mittlerweile gar

GROSSAUER ZENTRALE


LEUTE + G'SCHICHTEN

LEUTE+ ˉ G'schichten

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STEIERMARK’S BEST FALKENSTEINER SCHLADMING _________________________________

Auch wenn es zurzeit wenige(r) Veranstaltungen gibt —

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wir erinnern uns dennoch (oder gerade deshalb) gerne an

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unsere vergangenen Events zurück. Und zeigen freudestrahlende Menschen, beste Stimmung und kulinarische Glücksmomente. Erinnern Sie sich zurück und blättern Sie nach vorne!

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Fotos: Markus Casna/Falkensteiner, Christina Dow

Es war bereits zum zweiten Mal DAS Kulinarikevent des Jahres! Unter dem Titel „Steiermark’s Best“ trafen sich letzten November im Falkensteiner Hotel Schladming die besten Köche made in Styria und geigten zwei Tage lang in der Küche auf. V. l.: 1 Die Besten der Besten in der Küche, u. a. TV-Star Johann Lafer, Richard Rauch (Steira Wirt), Christof Widakovich, Bernd Maier (Falkensteiner) und Eveline Wild (Der Wilde Eder). 2 Christof Widakovich hilft Eveline Wild beim Anrichten ihres Desserts. 3 Daniel Grobnik (SCHLOSSBERG) und Hannes Felsner (Falkensteiner). 4 Ex-Skistar Michaela Dorfmeister, Partner Thomas Lerch und Christof Widakovich bei der Steak-BuchÜbergabe. 5 Johanna Heuberger, Herti Grossauer-Widakovich, Christof Widakovich, Petra Kotnik-Brombauer, Georg Heuberger. 6 Patrick Marchl (Rick Gin) präsentierte seinen 1. alkoholfreien Gin. 7 Steirische Winzer-Power: Georg Winkler-Hermaden, Walter Frauwallner, Stefan Langmann, Christian Maurer (Polz), Stefan Potzinger, Stefan Unterlader (Falkensteiner). 8 Spitzenkoch Richard Rauch mit STK-Winzer Walter Frauwallner. 9 Christof Widakovich beim Anrichten mit Johann Lafer. 10 Cornelia Wesonig, Philipp Pirstinger (beide Michi’s frische Fische), Magazin-Macherin Christina Dow. 11 Eveline Wild, Christof Widakovich, Reinhard Schütter (Schafalm-Wirt).


LEUTE + G’SCHICHTEN

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SCHLOSSBERG MAGAZINPRÄSENTATION GROSSAUER-ZENTRALE, GRAZ ___________________________________

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Fotos: Werner Krug

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Anlässlich der Präsentation der 18. Ausgabe lud die Familie Grossauer zum großen Hoffest in die Zentrale in der Kalvarienbergstraße, wo in einem aufgebauten „Gastro-Dorf“ einige der Kulinarik- und GetränkeStände von Grossauer-Events zum aufsehenerregenden Einsatz kamen. Alle Betriebe servierten ihre Schmankerln, Winzer präsentierten ihre Weine – und das el Gaucho-Steak-Kochbuch „medium rare“ wurde auch präsentiert. V. l.: 1 Franz Grossauer, Christof Widakovich, Landesrätin Juliane Bogner-Strauß, MagazinMacherin Christina Dow. 2 Die Jazz Gitti mit Christof Widakovich. 3 Franz Grossauer, Graz-Tourismus-Chef Dieter Hardt-Stremayr, Mathias Edler, C. Widakovich. 4 Franziska Grossauer (Streets), Martin und Birgit Amerhauser (Amedia Hotels). 5 ORF-SteiermarkLandesdirektor Gerhard Koch mit Alfred Herz-Digruber. 6 Juwelier Klaus Weikhard, Frau Pisk, Barbara und Karl Gerstl, Walter Pisk. 7 Winzer Andreas Sattler und Walter Polz mit Franz Grossauer. 8 Harald Hild (Vulcano), ORF-Kulinariker Reinhart Grundner, Andreas Cretnik (Alwera), Weinexperte Alexander Andreadis. 9 Auf Schnitzeljagd: Alfred Pölzl (Brandschutzmanagement). 10 Hubert Pferzinger (Tourismusverband), Landesrätin Juliane Bogner-Strauß, Gastrounternehmer Michael Schunko, Josef Schellnegger (Tourismusschule), Unternehmerfamilie Kathrin und Ferdinand Paar, Herti GrossauerWidakovich, Helga Paar. 11 Hubert Pferzinger, Christina Dow, Doris und Günther Huber. 12 Gross­auerTeam: Daniel Grobnik und Corinna Jesenicnik. 13 GrossauerMarketing-Ladies: Ines Ganic und Nina Wanz. 14 Weinfreunde & Winzer: Walter Frauwallner, Franz Paier (buschenschank.at), Stefan Krispel, Mario Gruber (Thermen- & Vulkanland). 15 Action in der Showküche zwischen GösserGulasch und Glöckl-Schnitzel. 16 Franz Grossauer bei einer Führung durch sein Zentrallager.


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LEUTE + G’SCHICHTEN

ERÖFFNUNG „FISCHWIRT IM URMEER“

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Im Juli 2020 wurde der „Fischwirt im Urmeer“ eröffnet und war von Anfang an DER neue Hotspot an der südsteirischen Weinstraße. V. l.: 1 GenussHauptstadt-Graz-Chefin Waltraud Hutter, Franziska Grossauer, Hannelore und Dieter Hardt-Stremayr (Graz Tourismus). 2 Armin Assinger mit Freundin Sandra Schranz. 3 Winzer Manfred Tement, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Patron Franz Grossauer. 4 Gertrude und Karl Wratschko (Bürgermeister Gamlitz), Herti Grossauer-Widakovich. 5 Walter Polz (Domaines Kilger), Christof Widakovich. 6 Starker Youngster im Service: Lukas Grossauer. 7 Winzerfreunde: Hannes Sabathi, Johannes Wruss, Philipp Hack-Gebell mit Christof Widakovich. 8 Christian Purrer (Vorstand Energie Steiermark), Unternehmer Rudi Roth und die ORFler Wolfgang Schaller, Gerhard Koch und Reinhart Grundner. 9 Christina Dow (publ!c – die öffentlichkeitsagentur) mit Christof Widakovich. 10 Schlagerstar Monika Martin, Eiskönig Charly Temmel, Franz Grossauer. 11 Stefanie Hallemann (SCHLOSSBERG), Herti GrossauerWidakovich. 12 Ingo Reinhardt (art+event), Opernredoute-Macher Bernd Pürcher, GenussHauptstadtChefin Waltraud Hutter. 13 Robert Kögl-Savebrook, Franziska Grossauer und Nachbarswinzerin Tamara Kögl. 14 Verewigungen am Weinfass. 15 Herti Grossauer-Widakovich mit Selina und Vali Gartner (beide „der Grazer“). 16 Lena Grossauer, Herti GrossauerWidakovich, Anna-Lena Rauch. 17 Familie Dr. Reisenhofer.

Fotos: Katharina Hafner, Christina Dow

SULZTAL AN DER WEINSTRASSE ________________


LEUTE + G’SCHICHTEN

10. STEIRERBALL

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HOFBURG, WIEN ______________________ Prachtvoll und mit toller Stimmung feierte der fröhligante Steirerball sein zehnjähriges Jubiläum in der Wiener Hofburg. V. l.: 1 LH Hermann Schützenhöfer, Bundesministerin Christine Aschbacher, Bundesministerin Leonore Gewessler, Vizekanzler Werner Kogler und Andreas Zakostelsky (Obmann Verein Steirer in Wien/Veranstalter). 2 Philipp Holzer, Robert und Andrea Hermann (el Gaucho Baden). 3 Wolfgang-Ambros-Auftritt zu Mitternacht. 4 Winzer Wolfgang Maitz mit Schwester und Designerin Leni Koinegg. 5 Das SCHLOSSBERG Magazin gab es für 3.500 Gäste als Give-away.

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ie Steirische Wasserwirtschaft sichert die Versorgung mit gutem Trinkwasser. Eine Vielzahl von Maßnahmen zum Schutz des Wassers sowie der Errichtung und Instandhaltung von Anlagen sowie Adaptierungsmaßnahmen garantieren eine optimale Wasserversorgung unseres Landes auch für künftige Generationen.

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SPORTLER DES JAHRES MARX-HALLE, WIEN __________________________ Bei der letzten „Sportler des Jahres“-Gala war das el Gaucho als Partner mit an Bord. Michael Grossauer (l., el Gaucho im Josefsbad, Baden) freute sich besonders mit Paul Vogl (r.). Der mental beeinträchtigte Spitzensportler wurde aufgrund seiner tollen Judo-Leistungen als Sportler des Jahres in der Kategorie „Special Olympics“ ausgezeichnet. Die Familie Vogl sind Freunde und Stammgäste des el Gaucho in Baden – dort wurde natürlich noch einmal groß gefeiert.

DER IMMOBILIENTREUHÄNDER

auf Ihrer Seite! HAUSVERWALTUNG

Fotos: Verein der Steirer/Ludwig Schedl, Christina Dow, Paul Stajan

BAUTRÄGER JOHANN LAFER-DINNER RESTAURANT SCHLOSSBERG, GRAZ _____________________________________ Im Rahmen des Food Festival Graz 2020 (organisiert von Rolling Pin-CEO Jürgen Pichler) stand Starkoch Johann Lafer gemeinsam mit Christof Widakovich am SCHLOSSBERG-Herd. V. l.: Widakovich, Franz Grossauer, Gastgeberin Stefanie Hallemann, Lafer, KC Markus Meichenitsch.

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SCHLOSSBERG Magazin 19  

Das Genussmagazin der Familie Grossauer-Widakovich.

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