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SCHLOSSBERG

Magazin

20.

JUBILÄU AU S G A

STEAK LOVER Die el Gaucho-Erfolgsstory: über Mut, Verantwortung, Gastroerlebnisse 2.0 und das richtige G'spür.

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MS

BE

WIR FEIERN! 2021

20. Ausgabe, 20 Jahre Glöckl Bräu, 10 Jahre el Gaucho im Josefsbad


achtzigzehn | Foto: Lex Karelly | BEZAHLTE ANZEIGE

AKTIV AM SCHÖCKL schoeckl.at

Sommerrodelbahn „Hexenexpress“ 7 Kurven | 2 Jumps | 40 km/h Mo. bis So. von 10 bis 17.30 Uhr Bergwanderweg „WEGE für ALLE“ Noch mehr Aktiv-Tipps Schöckl Trail Area, Motorikparkour für Alle, Natur-Spieleweg, 40 km Wanderwege, Disc Golf Parcours und vieles mehr Kinderspielareale für Alle


EDITORIAL

3

ÜBER LAGENWEINE UND DOSENBIER Unsere ersten Worte

W

as bleibt nach einem Jahr der vielen

Da gibt es diese Anti-Gourmets, die

vielen kulinarisch die Augen geöffnet! Und

Entbehrungen, der Neuentdeckun-

sich vor dem pandemischen Ereignis kaum

zwar nicht nur aufgrund etwaiger neuer Er-

gen von Genüssen und der vielen

Gedanken über ihr Essen, geschweige denn

nährungsweisen, sondern vor allem auch in

Selbsterkenntnisse eigentlich übrig? Viel Zeit

über echten Genuss gemacht hatten. So nach

puncto Wertigkeit der Gastronomie. Diese ist

für Gedanken, viel Zeit, sich auf seine eigenen

dem Motto „Hauptsache satt“. Auf einmal

ein großes Kulturgut und ein extrem wichtiger

Bedürfnisse und Wünsche zu besinnen, viel Zeit,

kam der x-te Lockdown, und diese Menschen

Teil unserer Gesellschaft, der uns allen un-

sich vielleicht neu zu orientieren, Ideen wach-

beschäftigten sich auf einmal intensiv mit

glaublich gefehlt hat. Auch die Berufe Koch

sen zu lassen oder Dinge zu hinterfragen. Und

Lebensmitteln, Zubereitungsarten und Koch-

oder Kellner werden jetzt wohl noch mehr

es gab viel Zeit, in der Traditionen entbehrt

methoden. Weiter noch – sie bestellten das

Wertschätzung erfahren, oder freuen Sie sich

werden mussten – seien es Familienfeiern zu

erste Mal in ihrem Leben Gourmetboxen von

nicht darauf, von uns wieder das erste Glas

Anlässen, Urlaube am Meer oder der Weg in

gehobenen Restaurants und Lagenweine aus

am Tisch eingeschenkt zu bekommen? WIr

die Gastronomie.

Winzer-Onlineshops. Die breite österreichisch-

sagen: Wir haben einfach den tollsten Beruf

internationale Kulinarik unseres Landes wurde

der Welt!

Gerade das Fehlen unserer so gelieb-

Coverfoto & dieses Foto: Werner Krug

ten Gaststätten, die mehr denn je aufzeigten,

entdeckt und zu lieben begonnen.

Nachzulesen und zu sehen in dieser

dass die Gastronomie nicht nur ein Ernährungs-

Und dann gibt es die Menschen, die

20. Jubiläumsausgabe – in der wir nicht nur

platz ist, sondern ein Ort der Zusammenkunft,

früher mehrmals die Woche in Gourmetrestau-

unser Magazin feiern, sondern auch 20 Jahre

der Freude, der Emotionen und des sozialen

rants zu Gast waren und die die Einfachkeit

Glöckl Bräu und 10 Jahre el Gaucho-Erfolgs-

Miteinanders, hat uns spannende Verhaltens-

des Lebens entdeckt haben. Mit einer einfa-

story. Feiern Sie mit uns – am besten vor Ort in

weisen beobachten lassen. Wir haben in den

chen Jause aus tollen Zutaten, einem guten

unseren Betrieben. Wir freuen uns auf Sie!

vielen Monaten des Lockdowns alle mögli-

Brot und auch einmal einem Dosenbier.

chen Erscheinungen des homo sapiens edens,

Denn echter Genuss ist vielfältig.

also des „essenden Menschen“, entdeckt.

Welche kulinarische Lebensphilosophie für

Zwei gänzlich konträre finde ich dabei beson-

einen die beste ist, muss jeder selbst entschei-

ders interessant:

den. Aber eines ist sicher: Die Pandemie hat

Christof Widakovich S Herti Grossauer_Widakovich

Kostprobe!

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Unsere el Gaucho-Gewürzmischung eignet sich für Steaks, Gemüse und als Brotgewürz. Mehr Produkte der Grossauer-Genusswelt: www.grossauer.co.at/shop


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JUBILÄUM

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SCHLOSSBERG

Die Familie Grossauer-Widakovich steht mit ihren vielfältigen Restaurants für herzliche Gastronomie und zeitgemäße kulinarische Konzepte. Mein Lieblingsrestaurant ist das Grazer EL PESCADOR, dort bekommt man die Düfte und Aromen der Adriaküste serviert und jeder Besuch ist wie ein kulinarischer Kurzurlaub.“

Fotos: Nils Hasenau, Steiermark Tourismus/Harry Schiffer, life photography Kanizaj Marija

TIM RAUE, Star- und TV-Koch

„ Ich bewundere den Erfolg der Familie Grossauer, der auf dem Zusammenhalt der Familie und den Leistungen jedes Familienmitglieds beruht. Und das schon über so viele Jahre, das ist in heutigen Zeiten außergewöhnlich! Besonders gerne erinnere ich mich an die Events am SCHLOSSBERG und an die gemeinschaftliche Kroatien-Oldtimer-Rallye zurück.“ JOHANN LAFER, Star- und TV-Koch

20

Magazin

HAPPY BIRTHDAY!

Ein Jubiläum der besonderen Art! Kaum ein anderes „Kundenmagazin“ ist seit über 10 Jahren

ein derartiger Big Player in der nationalen Medienwelt wie das SCHLOSSBERG Magazin. Und: Auch das Glöckl Bräu (20 Jahre) und das el Gaucho im Josefsbad (10 Jahre) feiern! Viele Prominente, Wirtschaftspartner und Politikgrößen gratulieren.

Graz ist im neuen Jahrtausend zu einer der attraktivsten Städte Europas geworden. Neun von zehn Grazerinnen und Grazern leben ,gerne‘ oder ,sehr gerne‘ in unserer Stadt. Unsere Gastronomie hat daran großen Anteil und die Familie Grossauer ist hier immer vorne dabei.“ SIEGFRIED NAGL, Bürgermeister der Stadt Graz


JUBILÄUM

Ich kam als Fremde und ging als kulinarisch verwöhnte ,Freundin des Hauses‘. Die Grossauers sind hervorragende Gastgeber und geben jedem Besucher das Gefühl, ,etwas Besonderes zu sein‘. Gott sei Dank gab es im Lockdown das ,Steak to go‘!“

CHRISTINA „MAUSI“ LUGNER, TV-Sternchen

Christof Widakovich und sein Team sind eine Riesen-Bereicherung für den Schloßberg und die Kulinarik in Graz! Herzlichen Glückwunsch auch zur wie immer gelungenen, leuchtenden 20. Ausgabe des Magazins.“

MICHAEL KRAINER, GF Holding Graz Freizeit

Ich und meine Familie schätzen und genießen die Gastfreundschaft der Familie Grossauer, die herausragende Qualität der Speisen und des Service sowie das tolle Ambiente seit vielen Jahren. Herzlichen Glückwunsch zur 20. Ausgabe dieses Magazins und alles Gute für die weitere Zukunft.“

ALEX KRISTAN, Kabarettist

Die el Gauchos sind für mich die Top-Adresse betreffend Steaks, jeder Abend wurde bisher zu einem besonderen Erlebnis. Gratulation der Familie Grossauer!“ ANDY LEE LANG, Musiker

„ Ich freue mich schon sehr auf meinen nächsten Besuch im benachbarten el Gaucho am Rochusmarkt und überbringe hiermit meine Glückwünsche zum Jubiläum.“ DANIEL SERAFIN, Opernsänger

In euren Lokalen ist es immer ein bisschen wie ,nach Hause kommen‘ – mit liebevollem Service, ausgezeichnetem Essen und Geborgenheit. Ich freu mich, dass es euch gibt und hoffentlich noch viele Jahre weiter gibt. Toll, wie ihr Beruf und Familie vereint! Ich wünsche euch weiterhin Gesundheit, alles Gute und viel Muse für weitere neue Ideen, euer Volks-Rock-’n’-Roller.“

ANDREAS GABALIER, Starsänger

Wir gratulieren der Familie Grossauer-Widakovich herzlich zu 20 Ausgaben und 10 Jahren spannenden Gastro-Storys. Wir freuen uns, nicht nur im Magazin Wegbegleiter der ersten Stunde zu sein, und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Abende!“ KLAUS WEIKHARD, Juwelier

„ Als Vertreter der Republik Österreich in München erfüllt es mich mit Stolz, mit dem el Gaucho ein Top­ restaurant eines österreichischen Vorzeigeunternehmens in der bayerischen Landeshauptstadt zu wissen.“ JOSEF SAIGER, Generalkonsul

Fotos: Andreas Tischler, Wernre Krug, Christina Dow, Caro Strasnik, Manfred Baumann, John McAvoy, BMEIA

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„ Seit 10 Jahren schon glänzt das SCHLOSSBERG Magazin mit genießerischen Beiträgen, die Lust auf einen Besuch machen, etwa im el Gaucho in der Post am Rochus. Mein herzlicher Glückwunsch der Familie Grossauer-Widakovich nicht nur zu diesem Jubiläum, sondern auch zur tollen unternehmerischen Leistung der letzten Jahre.“ GEORG PÖLZL, Post-Generaldirektor

Fotos: Werner Krug, Lebensressort, Stefan Joham, Susanne-HasslerSmith, Christian Zenger, KK. Zeichnung: Reini Buchacher

Ich gratuliere von ganzem Herzen zum Jubiläum und zur Familienkarriere. Ich weiß mich glücklich zu schätzen, von Franz Grossauer persönlich die Geschichte, wie alles begann, erzählt bekommen zu haben – irrsinnig faszinierend! Er ist wirklich ein Vorbild.“

LENA HOSCHEK, Stardesignerin

Herzlichen Glückwunsch zur 20. Ausgabe des SCHLOSSBERG Magazins! Ich freue mich aber vor allem darauf, endlich wieder ein hervorragendes Steak im el Gaucho genießen zu können.“ PETER WECK, Schauspieler

JUBILÄUM

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Die Restaurants der Familie Grossauer sind immer einen Besuch wert, allen voran die el Gauchos. Ich komme gerne wieder!“

MICHAELA DORFMEISTER, Ex-Skistar

Die Steiermark ist weit über die Grenzen als kulinarische Schatzkammer Österreichs bekannt. Diesen exzellenten Ruf verdanken wir den erstklassigen Produkten unserer Bäuerinnen und Bauern sowie unseren hervorragenden Gastronomen, wie der Familie Grossauer. Sie zeigt darüber hinaus mit dem SCHLOSSBERG Magazin seit 10 Jahren, was die steirische Kulinarik zu bieten hat. Ich gratuliere zum Jubiläum!“ HANS SEITINGER, steirischer Landesrat

Ich bin seit vielen Jahren Stammgast in allen fünf el Gauchos, hab auch schon meinen Geburtstag hier gefeiert. Mit Rücksicht auf mein Gewicht bin ich ein sparsamer Kunde, der immer nur ein vortreffliches, trüffelüberbackenes 150-gLadies-Filetsteak verzehrt. Während der Wartezeit lass ich mich auch noch vom Küchengruß verwöhnen.“ RICHARD LUGNER, Lugner City GmbH

Ich wünsche herzlichst alles Gute zum 10-jährigen Jubiläum und freue mich schon darauf, bald wieder ein schönes Rib-Eye medium rare im el Gaucho zu schnabulieren.“ REINHARD NOWAK, Schauspieler


Das el Gaucho im Josefsbad ist ein Fixpunkt im kulinarischen Angebot der Stadt Baden. 10 Jahre el Gaucho in Baden stehen für 10 Jahre Top-Qualität, Genuss, Gastfreundschaft und stetige Weiterentwicklung. Ich wünsche der Familie Grossauer-Widakovich alles Gute für die Zukunft und freue mich auf eine weitere, gute Zusammenarbeit.“

Wir gratulieren euch zu 10 Jahren, 20 Ausgaben und so vielen, wunderschönen Seiten in eurem SCHLOSSBERG Magazin. Ihr liebt wie wir das Schöne, und das verbindet uns. Wir sind stolz darauf, euch als Partner und Freunde zu haben. Ihr seid großartig und einzigartig!“

Wenn Liebe durch den Magen geht, dann mache ich dem el Gaucho bald einen Heiratsantrag. Zum Jubiläum wünsche ich der Familie Gross­ auer alles Beste und hoffe, dass ich bald wieder in den Genuss ihrer Küche kommen darf.“

MARCOS NADER, Profiboxer

Herzliche Gratulation zum 10-jährigen Jubiläum des SCHLOSSBERG Magazins. Die Familie Grossauer-­ Widakovich besticht seit Jahren mit ihren innovativen Ideen und repräsentiert die Steiermark und ihre Kulinarik vorbildlich in anderen Ländern. Dafür spreche ich ihr meinen großen Dank aus!“ HERMANN SCHÜTZENHÖFER, Landeshauptmann der Steiermark

„ Gratulation zur 20. Ausgabe – unglaublich, wie sich das Magazin und auch die Familie Grossauer-Widakovich in den letzten 10 Jahren weiterentwickelt haben! Ich freue mich immer, wenn ich in einem der Lokale zu Gast bin, am liebsten bin ich natürlich im Fischwirt in meiner Wahlheimat Südsteiermark. Ich bedanke mich für die jahrelange, ehrliche Freundschaft!“ PETER KRAUS, Starsänger

Ich als leidenschaftlicher Koch und Feinschmecker bin sehr begeistert vom el Gaucho am Viktualienmarkt – vom Fleisch über den Wein bis hin zu den Gewürzen. Ich hab auch gleich einiges für zuhause mitgenommen, damit der Genuss noch länger hält.“ FRANCIS FULTON-SMITH, Schauspieler

Fotos: Moni Fellner, Foto Dusek, Bounce, Apresvino, STVP/Kanizaj, Mike Kraus

MICHAEL LAMERANER & ADI WEISS, Magazin-Herausgeber

STEFAN SZIRUCSEK, Bürgermeister Baden bei Wien


WIR HABEN GESCHMACK 2021 GIBT ES NOCH MEHR GASTROVIELFALT

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Silvia Schneider


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JUBILÄUM

20 AUSGABEN, 10 JAHRE das SCHLOSSBERG MAGAZIN

das SCHLOSSBERG

das SCHLOSSBERG MAGAZIN

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SCHLOSSBERG

MAGAZIN

das SCHLOSSBERG MAGAZIN

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SCHLOSSBERG

MAGAZIN

MAGAZIN

AUSGABE 2 / Nov. 2011

AUSGABE 3 / Mai 2012

AUSGABE 1/2011

das SCHLOSSBERG MAGAZIN

das

das SCHLOSSBERG MAGAZIN

SCHLOSSBERG

das

SCHLOSSBERG

MAGAZIN

MAGAZIN Ausgabe 5 / April 2013

Ausgabe 4 / Oktober 2012

Kulinarisches aus Graz.

Klassiker reloaded wir feiern die wiederauferstehung von girardirostbraten & co.

bergsteigen

PowEr CookING

Der Schloßberg im Herbst und Winter.

Die besten Rezepte für Zuhause.

Frischekick

der grazer krauthäuptel rockt die teller.

käferbohne Der steirische Star.

15 JAhrE ACkErN Strohballen, Musik & Kulinarik.

Außergewöhnliches vom Schloßberg.

GUAtEMAlA Coffee, Rum & Spices.

johANN lAfEr

10 jAhrE GlÖcKl

Die Show, die Rezepte.

Rück- & Vorausblick.

BESt of GUlASch

MAllorcA

Dem Klassiker aus dem Gösser Bräu auf der Spur.

Die besten Genuss-Hotspots im Check.

Ein Stück Glück

baby, ich will ein steak von dir!

rUNdGANG

im el gaucho sollten sie sich ein scheibchen abschneiden (lassen).

Fleischgenuss im el Gaucho.

El GAUcho

Das Lokal, die Steaks, das Viertel.

Bangkok

best of transsibiria

loNdoN tAStING

eine reise im auftrag der steirischen genüsse.

Ein Reisebericht von Moskau bis Peking.

Auf den Spuren Jamie Olivers.

Kulinarisches aus Graz.

AUSGABE 4 • November 2012 _______________________

Sch loSSberg

MAGAZIN

MAGAZIN

Pimp my Coffee!

Best of bauernmärkte

Ins Strudeln gekommen! gut gefüllte zeiten im glöckl Bräu.

Gerichte mit

GeschIcHte

Lokalaugenschein bei kulmer fisch

der ursprung von zitrone, kümmel, zimt & co.

Triest

mörderisch gut

Das Beef zieht seine Kreise NIx für veGetArIer!

Caorle

kräuter •

Paradeiser die besten rezePte von PikAnt bis süss

kAffee-extrAs, dIe schMeckeN uNd ANIMIereN

Rauchzeichen

rindfleisch von seiner zArten seite

vol.4 Jetzt kommt

münchen

eINe GeNusstour durch veNeZIeNs strANdschöNheIt

auSgab

10

winter

e

2015

kren

Darf ‘s ein bis erl mehr sein?

üBerirdische momente am schlossBerg.

rhAbArber

exklusIve el GAucho-weINe IM oNlINe-shop

Hart

abeR herzLicH

Das erste Wein-iPad

Kitsch lass nach

erdäPfel

Neu eröffnet: das el gaucho in wien

MAGAZIN

rind

HöhenluFt

bruNcheN, feIerN, trINkeN, GeNIesseN, ferNblIckeN, verlIebeN – über deN dächerN der stAdt

erDäpFel

done!

Sch loSSberg

MAGAZIN

Ausgabe 7 / April 2014

PArAdeiser

Well

November 2014

Sch loSSberg r o

MAGAZIN

AusgAbe 9 – mai 2015

Ausgabe 6 / Oktober 2013

Ausgabe 8

AUSGABE 5 • April 2013 ___________________

top 10 weine

SCHLOSSBERG

das

das

das

22.10.2012 07:06:12

AUSGABE 3 • April 2012 ____________________

1-3 cover einleitung ok.indd 1

das

07.05.2012 10:46:01

el gaucho specials

AUSGABE 2 • November 2011 _______________________

01-25.indd 1

14.11.2011 12:05:54

AUSGABE 1 • Juli 2011 __________________

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zwiebel

05.07.2011 08:08:50

der stAr im hintergrund

AusgAbe 9

auSgabe 10 – winter 2015

01-13.indd 1

zWiebeL so genussvoll können tränen schmecken

echt Scharf auf den spuren der krenwurzel

Late nIGHt das echte el gaucho feeling

mai 2015

AUSGABE 6 • November 2013 _______________________

AUSGABE 7 • April 2014 ___________________

AUSGABE 8 • November 2014 _______________________

AUSGABE 9 • April 2015 ____________________

AUSGABE 10 • November 2015 ________________________


Sch loSSberg

MAGAZIN

Magazin

magazin

was bier wirklich kann

AUSGABE 11 • Mai 2016 ____________________

fisch •

• AusgAbe 14 – herbst/winter 2017/18

Fangfrisch! ein fischlokal mit urlaubsflair und klasse: das el pescador wirft seine netze aus

AUSGABE 12 • November 2016 ________________________

AUSGABE 13 • Mai 2017 ____________________

AusgAb

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Sommer

e

2018

we are

Gaucho

Family

generationen-power für fünffach-erfolg

wien 2.0 der nächste streich: das el gaucho am rochusmarKt

Rubbel mich!

1.reiben 2.riechen

Go wild! warum wild das gesündeste fleisch ist und wo man in graz auf trüffeljagd gehen Kann

AUSGABE 14 • November 2017 ________________________

bayern vs. steiermark

blunz’n trifft oktopus: kreativgerichte mit blut

el pescador

xund

2017/18

Gemüse

die el gauchos im länderspiel: regionalität trifft internationalität

winter

e

Kürbis & schwein

wiener blut

united colors

Kürbis & schwein – eine geschmacKvolle paarung

wild

smoked pulled pork

gemüseraritäten sind die echten rockstars der küche

AusgAbe 12 – winter 2016/17

meat & greet: bei den steirischen duroc-ferkeln

Geniales Duo

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streets

Neu

AusgAb

gaucho-family

2016/17

rochus

winter

e

AusgAbe 15 – sommer 2018

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eNtdeckt

karriere • el gaucho best of

Schwein gehabt!

AusgAb

2016

qinta bier

sommer

• bier • duroc-schwein

AusgAbe 11 – sommer 2016

Sch loSSberg

e

MAGAZIN

11

11

Sch loSSberg

AusgAb

brauschätze

Sch loSSberg

das

das

JUBILÄUM

Famous!

Bier-Quiz welche speisen passen zu meinem bier?

das neue streets bringt die berühmtesten gerichte dieser welt nach graz

AUSGABE 15 • Mai 2018 ____________________

SCH LOSSBERG SCHLOSSBERG SCHLOSSBERG 16

E

2018/19

MAGAZIN

NEW YORK

NEW YORK DAS GROSSAUER-TEAM AUF GENUSSVOLLER ENTDECKUNGSREISE IM BIG APPLE

AUS GAB

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SOMMER

MIT HERZ

E

2019

18

E

19/20

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DIE GENIESSEREI AM MARKT SETZT AUF INNERE WERTE

AUSGABE 20 • Mai 2021 ____________________

STEIRISCHE GARNELEN

WIRTSHAUS

RELOADED

NEUERÖFFNET: DAS GÖSSER BRÄU GRAZ

• AUSGABE 17 – SOMMER 2019

AUSGABE 16 • November 2018 ________________________

AUS GAB WINTER

AUS DER ZENTRALE: PASTA, GNOCCHI, BEUSCHEL & CO.

• FANGFRISCH VOM WOLFGANGSEE IN DIE EL PESCADOR-KÜCHE

JETZT WIRD'S HEISS

• GÖSSER-TRADITIONEN •

Frischekick

AUSGABE 16 – WINTER 2018/19

EINGEKOCHT

Haus gemacht

MAGAZIN

AUSGAB WINTER

GAUCHO INTERNATIONAL

MAGAZIN

Jetzt , wirdheiß! s

VON GAUCHOSTEAKS ÜBER GLÖCKL-GRILLHENDL BIS HIN ZUM GÖSSERSMOKED-PORK – DIESER SOMMER HAT JEDE MENGE KULINARIKFEUER.

AUSGABE 17 • Mai 2019 ____________________

WELT

KLASSE

EL PESCADOR: NUR DAS BESTE VOM REGIONALEN UND INTERNATIONALEN FISCHMARKT

IHR ULTIMATIVER EVENTFAHRPLAN AM SCHLOSSBERG .................................................................... FUCKING FAMOUS:

Stefan Marquard STREUT DEM STREETS KOMPLIMENTE

AUSGABE 18 • November 2019 ________________________

AUSGABE 19 • September 2020 _________________________


MAKING-OF

BEHIND THE SCENES Unser Making-of

VOLLER EINSATZ _________________ SCHLOSSBERG-Magazin-Fotograf Werner Krug steigt bei den Shootings nicht nur hoch hinauf (l.), sondern landet manchmal auch (fast) am Boden der Realität (u.). In diesem Fall im Mühlbach in Baden bei Wien.

ÜBERRASCHUNG! __________________ Das Shooting im Streets war diesmal ein echtes Aha-Erlebnis. Warum, lest ihr ab Seite 60!

PROST MIT ABSTAND _____________________ Mit unseren treuen Partner-Firmen (hier KSM) wurde angestoßen – natürlich mit mindestens zwei Metern Abstand ;-)

Fotos: Werner Krug, Christina Dow

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PS-STARKER STRAFZETTEL _______________ Ernst Freidl kam für das Shooting vor dem Glöckl Bräu extra mit seiner Harley – um das Eröffnungs-Bild von 2001 originalgetreu nachzustellen. Für das coole Foto nahm Isabella Edler den Strafzettel für „Parken“ in der Fußgängerzone gerne in Kauf ;-)

IMPRESSUM

BIG BOSS _________ KURZE PAUSE ______________ Magazin-Macherin und Agentur-Chefin Christina Dow kam bei der Verschnaufpause im Grossauer-Strandkorb unter Palmen nur auf blöde (Urlaubs-)Gedanken. Hündin Yona würd’s auch gefallen.

Ein Foto mit Seltenheitswert! Das mussten wir gleich ausnutzen, wenn der Chef sich mal freiwillig fotografieren lässt!

Herausgeber: Grossauer Events und Gastronomie GmbH, Kalvarienbergstraße 121, 8020 Graz, Tel.: 0316/68 25 00, www.grossauer.co.at. Konzeption, Produktion & Layout: publ!c – die öffentlichkeitsagentur. Christina Dow, Klosterwiesgasse 67, 8010 Graz, Tel.: 0650/33 72 520, office@christinadow.at, www.christinadow.at. Redaktion: Christina Dow, Hedi Grager, Svjetlana Wisiak. Anzeigen: Ines Ganic, 0316/68 25 00 15, i.ganic@ grossauer.co.at. Fotos: Werner Krug bzw. Verweise auf der Seite. Erscheinung 2021: 1 x jährlich (Mai). Auflage: 18.000 Stück. Druck: Offsetdruck DORRONG OG, Kärntner Straße 96, 8053 Graz, www.dorrong.at Im redaktionellen Teil stehende entgeltliche Veröffentlichungen sind mit „Werbung“ oder „Promotion“ gekennzeichnet. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos sowie Satz- und Druckfehler übernehmen wir keine Haftung. Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz, sind vorbehalten.


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INHALT

VON GRAZ ÜBER BADEN, WIEN NACH MÜNCHEN

92

Unsere 17 Betriebe OBEN OHNE! _____________ Im Restaurant SCHLOSSBERG, in der SKYBAR GRAZ und im Biergarten schmaust und feiert man mit der garantiert schönsten Open-Air-Idylle.

16

GEMÜTLICH _____________ 20-JAHR-JUBILÄUM ____________________

MARKTKÜCHE _______________

GUT VORBEREITET ___________________

Das Glöckl Bräu feiert heuer sein 20-jähriges Bestehen. Wir blicken zurück – und vor.

Christopher Leitinger und sein Team servieren in der Genießerei, was der Markt hergibt. Und das ist genial.

Die Genuss-Pension Herti in Übelbach ist DIE Location für Business Meetings inklusive Erlebnis-Side-Programm.

32

68 54

WIRTSHAUS-LIEBE ___________________ Das Gösser Bräu Graz punktet mit Gemütlichkeit, Tradition und moderner Hausmannskost.

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Die Grossauer-Apartments in der Grazer Kalvarienbergstraße und am Glockenspielplatz sowie das Haus Pastner am Teich in Übelbach laden zum Bleiben ein – egal, ob kurz oder lang.

74

URLAUBSFLAIR ________________ Im EL PESCADOR im Herzen von Graz fühlt man sich wie in Bella Italia, in Kroatien oder an der Côte d’Azur

82 IM URMEER _____________

60 ERLEBNISREICH _________________ Im Streets erlebt man beim Experience Dinner so manches Wunder. Und noch so manch Neues wartet.

Der Fischwirt im Urmeer an der südsteirischen Weinstraße wurde innerhalb weniger Monate zum Fisch-Hotspot der Region und ein Garant für gute Stimmung.

Fotos: Werner Krug, Julia Grossauer, Paul Stajan, Adobe Stock, KK

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INHALT

GENUSSREISE _______________

15

116

Wann waren Sie das letzte Mal in München? Wir haben die besten Tipps und Insider-Infos. Inklusive el Gaucho am Rochusmarkt natürlich.

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10 JAHRE STEAK-LIEBE HOTSPOT ________________________ __________

TRENDIG __________

Das el Gaucho im Josefsbad in Baden bei Wien war 2011 das erste Steakhaus der Grossauer-Familie.

Beste Stimmung auf zwei Ebenen und echte Steak-Highlights: Willkommen im el Gaucho am Rochusmarkt!

108

RARE! _______

Das el Gaucho im Design Tower im zweiten Wiener Bezirk begeistert mittags mit genialen Menüs.

112

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Die el Gaucho-Erfolgsstory: über Mut, Verantwortung, Gastroerlebnisse und das richtige G’spür.

PROMINENT _____________

110 MOBILE BAR _____________

IM ZENTRUM _____________

Im el Gaucho Graz kommt nicht nur das Steak zu Ihnen an den Tisch, sondern auch ein ganzer Barwagen.

Die Grossauer-Zentrale und das Café Grossauer sind seit 37 Jahren Institution. Und mittlerweile topmodern.

130

Grossauer Events ist seit über 20 Jahren im Auftrag des Genusses unterwegs. Ein Rückblick und die besten Fotos von heute.

Guten Appetit!


16

SCHLOSSBERG

KASEMATTEN ______________

EIN

BERG FÜR

Fotos: Werner Krug

Hoffentlich bald wieder ein wunderschöner, geschichtsträchtiger Ort für Veranstaltungen jeglicher Art – Konzerte, Gala­ abende, Bälle etc. Ein Must-see am Schloßberg!

jedermann Zum Dinner, zum Ausblick-Genießen, auf ein Krügerl Bier oder auf einen Cocktail – die Möglichkeiten am Grazer Hausberg, dem Schloßberg, sind schier unendlich. Erleben auch Sie die Vielfalt dieses Naherholungsplatzes mitten in der Grazer Altstadt – und dank der Grossauer’schen Betriebe stets in Verbindung mit viel Genuss!

RESTAURANT SCHLOSSBERG _______________ SKYBAR GRAZ _______________ Die wohl schönste Bar der Stadt! Mit einem unglaublichen Blick über ganz Graz bietet die SKYBAR GRAZ den perfekten Ort für einen Aperitif, einen After-Dinner-Cocktail oder den legendären Brunch.

Feine Kreativküche trifft alte Klassiker. Ein Genusserlebnis sondergleichen – sowohl indoor (dank Panoramafenstern) als auch outdoor im neuen Gastgarten. Außerdem ein Highlight: die Eventräumlichkeiten!


SCHLOSSBERG

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SCHLOSSBERGERLEBNIS-BIERGARTEN ________________________ Bodenständige Biergarten-Küche trifft auf Bier vom Fass und beste steirische Weine. Der mit Abstand schönstgelegene Biergarten der Stadt!

Das Wahrzeichen der Stadt Graz ist nur wenige Gehminuten vom Biergarten entfernt. Der Uhrturm, erstmalig im 13. Jahrhundert erwähnt, 28 Meter hoch und legendär mit seinen vertauschten Zeigern, ist ein absoluter Pflichtbesuch am Schloßberg!

SCHLOSSBERGBAHN _____________________ Nicht nur ein Erlebnis, sondern auch funktional: Mit der seit 1894 betriebenen Standseilbahn geht es in wenigen Minuten und mit einer Steigung von 60 Prozent von der Altstadt direkt vor das Restaurant SCHLOSSBERG.

GRAZER ALTSTADT ___________________ Die Altstadt von Graz erwartet einen mit dem größten und schönsten geschlossenen historischen Zentrum Mitteleuropas. Seit 1999 ist Graz auch UNESCOWeltkulturerbe – und wer einmal durch die schmalen Altstadtgassen oder entlang der Mur geschlendert ist, weiß auch, warum. Man muss es einfach lieben.

Fotos: Steiermark Tourismus/ikarus.cc

UHRTURM _______________


WEITBLICK Genuss unter freiem Himmel: Herti Grossauer-Widakovich (r.) und Gastgeberin Stefanie Hallemann sorgen im SCHLOSSBERG für außergewöhnliche Momente.


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OBEN OHNE! Ohne Sorgen, aber mit ganz viel Genuss. Wer kulinarisch Besonderes erleben will, muss hoch hinaus – auf zwar auf den Grazer Hausberg, der mit dem Restaurant SCHLOSSBERG, der SKYBAR GRAZ und dem Biergarten Kulinarik mit Weitblick und Abstand bietet.

Fotos: Werner Krug

P

latz haben und gerne Platz nehmen. Steirische Gastlichkeit, kombiniert mit regionaler Kulinarik in höchster Qualität sowie ausreichendem Platzangebot, lockt nicht nur Besucher der Murmetropole auf den Schloßberg, sondern auch regelmäßig deren Bewohner. Mit dem Restaurant SCHLOSSBERG, der SKYBAR GRAZ und dem Biergarten bietet die Familie Grossauer auf dem Grazer Hausberg ein stimmiges Gesamtkonzept, wo jeder auf seine Kosten kommt.

Die Masterminds dahinter sind Herti Grossauer-Widakovich und Chris­tof Widakovich. Mit einer kreativen Küchenlinie und innovativen Ideen sorgen sie im Herzen von Graz immer wieder für neue Überraschungen, die sich sehen und schmecken lassen können. Welche das aktuell sind, verraten Christof und Herti im Interview. Christof, auf dem Schloßberg bietet ihr für jeden etwas: indoor, outdoor, Restaurant SCHLOSSBERG, Biergarten oder SKYBAR GRAZ. Was ist

euer Credo dabei? Christof Widakovich: „Uns ist es wichtig, ein Ort für alle zu sein, daher bieten wir auch dieses umfassende Gesamtkonzept, bei dem jeder auf seinen Geschmack kommt.“ Im Sommer ist besonders der Biergarten beliebt? Herti Grossauer-Widakovich: „Der Biergarten ist ein einzigartiges Juwel, in dem ein toller, sicherer OpenAir-Genuss in den wärmeren Monaten möglich ist. Bei großzügigem Sitzangebot und einer einmaligen Aussicht über

REPRÄSENTATIV „Eine Location wie das SCHLOSSBERG zu führen, ist eine Verantwortung, die wir sehr ernst nehmen. Wir wollen als Aushängeschild die GenussHauptstadt Graz und die Genuss-Regionen möglichst kreativ auf den Tellern widerspiegeln“, so Hausherr Christof Widakovich.

d i e Dächer von Graz lassen sich hier bodenständige, steirische Spezialitäten genießen. Zum Trinken gibt es dazu aber nicht nur Bier, sondern auch viele steirische Weine oder Fruchtsäfte. Ein breitgefächertes Angebot für jedermann.“


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SCHLOSSBERG

BEST OF

Das Restaurant SCHLOSSBERG ist auch als Veranstaltungs-Location beliebt. Die Herausforderungen in diesem Bereich haben zugenommen. Wie reagiert ihr darauf? Grossauer-Widakovich: „Unsere Räumlichkeiten sind gefragt für Veranstaltungen aller Größen. Und ja, die Herausforderungen haben zugenommen, aber wir reagieren mit 110 Prozent auf die jeweiligen Umstände. Daher ist es uns extrem wichtig, kontinuierlich daran zu arbeiten, die neuesten internationalen Standards in puncto Hygiene umzusetzen. Das ermöglicht es uns, auch größere Gruppen sicher zu verpflegen.“

Raum und Platz werden zum neuen Luxus – und davon haben das Restaurant SCHLOSSBERG und die SKYBAR GRAZ ausreichend zu bieten.

Euer Service geht aber über die Bereitstellung von Räumlichkeiten hinaus? Widakovich: „Eine Location nur zu vermieten ist zu wenig, wir helfen beim Erstellen von ganzen Konzepten. Dafür ist unsere Gastgeberin Stefanie Hallemann genau die richtige Ansprechperson. Sie berät mit ihrer umfassenden Erfahrung sehr gerne bei allen Fragen.“ Viele sind bei ihrem Besuch im Restaurant SCHLOSSBERG von der sehr regionalen Küche überrascht. Woher kommt das?

Widakovich: „Der Schloßberg ist ein beliebter Hotspot bei Touristen und für Tagesausflüge. Gerade deshalb glaubt der ein oder andere noch immer, dies könnte Einfluss auf unsere Arbeit haben. Wenn schon Einfluss, dann nur in der Hinsicht, dass wir noch motivierter sind, die Qualität überdurchschnittlich hoch zu halten und mit regionalen Produkten zu überzeugen.“ Worin siehst du deine Verantwortung gegenüber Besuchern der Murmetropole? Widakovich: „Viele Menschen, die auf Besuch nach Graz kommen, ha-

ben ihr einziges kulinarisches Erlebnis auf dem Grazer Schloßberg. Da sollen sie natürlich nicht enttäuscht werden.

DEM HIMMEL GANZ NAH Im Gegenteil. Sie sollen erleben, welche Genüsse die steirische Küche zu bieten hat, und aus diesem Grund gerne wiederkommen. Diese Verantwortung nehmen wir sehr ernst. Wir wollen als Aushängeschild die GenussHauptstadt Graz und die umliegenden Genuss-Regionen möglichst kreativ widerspiegeln. Das schaffen wir, indem wir tolle steirische Geschmäcker auf den Teller bringen.“


GENUSS-SPECIALS

GENIAL REGIONAL Gerichte mit dem gewissen Wow-Effekt. Wer regionale Produkte kreativ zubereitet genießen will, sollte unbedingt auf einen Besuch hierherkommen.

mit Weitblick

GRENZENLOSER BRUNCH

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Jeden Sonntag | 10.30 bis 14 Uhr | SkyBar Graz. Köstlichkeiten ohne Limit: Frühstücksklassiker, Frontdeskcooking und allerhand Spezialitäten zum Essen & Trinken inklusive

EARLY BIRD DINNER

Mittwoch - Samstag | Buchbar von 17 bis 17.30 Uhr Der frühe Vogel genießt so richtig: Ein überraschendes 3-Gang-Gourmetdinner im Restaurant SCHLOSSBERG

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Fotos: Werner Krug

CANDLE LIGHT DINNER Beschreibe uns kurz die Küchenlinie im Restaurant SCHLOSSBERG! Widakovich: „Wir verwenden solide Produkte, um Gerichte mit dem gewissen Wow-Effekt zu kreieren. Dazu gehört auch, einmal etwas zu kombinieren, was man nicht zu 100 Prozent erwarten würde, oder auf etwas zurückzugreifen, was schon bei älteren Gerichten immer gang und gäbe war. Man muss nicht immer alles neu erfinden. Zum Beispiel braucht man da nur an Matrosenfleisch zu denken. Dort waren früher schon Sardellen beigemengt. Das heißt, es war vor über 100 Jahren schon üblich, Fisch und Fleisch aufgrund des besonderen Ge-

schmackes zu kombinieren.“ Dieser Wow-Effekt wird auch beim Grazer Visionen-Menü geschätzt. Wird es dieses Angebot weiterhin auf der Karte geben? Widakovich: „Natürlich. Das siebengängige Menü unter dem Titel ,Grazer Visionen‘, bei dem man sich bei einem Gourmetabend durch die unterschiedlichsten kulinarischen Genüsse kosten kann, ist eines unserer fixen Highlights. Damit bieten wir Experimentelles, ohne unverständlich zu werden.“ Euren Brunch habt ihr ja schon letztes Jahr an die geänderten Umstände angepasst ...

€ 69 p.P.

Mittwoch - Samstag | 18.30 Uhr Romantik pur für alle Frisch- und Altverliebten im Restaurant SCHLOSSBERG! Ein 6 GangGourmetmenü mit Aperitif und Traumambiente sorgt für unvergessliche Momente zu zweit!

Infos & Reservierung: Am Schloßberg 7 | A-8010 Graz T +43 316 84 00 00 E office@schlossberggraz.at www.schlossberggraz.at


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SCHLOSSBERG

BIERGARTEN-LOVE Der SCHLOSSBERGBiergarten begeistert nicht nur mit atemberaubendem Ausblick, sondern auch mit zünftigen Schmankerln.

Widakovich: „Ja. Jeden Sonntag laden wir in der SKYBAR GRAZ zum Grenzenlos Brunchen. Dabei werden viele der Gänge am Tisch serviert. Dadurch entsteht kein Anstellen am Buffet und alle Abstände können eingehalten werden.“ Auf welche neuen – und auch altbewährten – Specials darf man sich über den Dächern von Graz noch freuen? Widakovich: „Unser beliebtes Candle Light Dinner im Restaurant SCHLOSSBERG zum Beispiel gibt es nun nicht mehr nur zu ausgewählten Terminen, sondern immer abends, wenn geöffnet ist. Wer romantisch essen gehen will, dem empfehle ich dieses 6-GängeMenü. Der Ausblick über Graz, RosenDekoration und Kerzenschein – romantischer geht es wohl kaum. Perfekt für alle Frisch- und Altverliebten – für

unvergessliche Momente zu zweit. Für einen entspannten Tagesausklang nach der Arbeit bietet sich das Early-BirdSpecial von 17 bis 19 Uhr an.“ Was wird aus der Coronakrise bleiben? Widakovich: „Dass wir prinzipiell mehr Wert auf Entschleunigung und Platz legen werden. Das haben wir in diesem Jahr gelernt, und das wird uns bleiben. Vor allem Raum und Platz werden zum neuen Luxus. Die Menschen wollen keine eng zusammengestellten Tische mehr im Restaurantbereich. Sicherheit und Genuss stehen beim Essengehen an erster Stelle. Im Restaurant SCHLOSSBERG haben wir mit unseren Logen und den abgetrennten Sitzplätzen am Fenster schon lange Wert auf diese Art Luxus gelegt.“

Neue kulinarische Akzente – gibt es schon eine Vorschau auf den Herbst? Widakovich: „Im Herbst wird hoffentlich wieder vieles mehr möglich sein. Geplant hätten wir zumindest schon einiges. Zum Beispiel den Kulinarischen Herbst im Biergarten. So wie viele liebe ich den Herbst in der Steiermark. Da fährt man gerne in die Südsteiermark oder in die Weststeiermark. Aber oft liegt das Gute so nah, denn auch unser Hausberg hat einen besonderen Reiz im Herbst. Das wollte ich mehr in den Vordergrund rücken. Daher habe ich mir darüber so einige Gedanken gemacht. Das Ergebnis ist der Kulinarische Herbst.“ Was genau ist dabei geplant? Widakovich: „Vom frischen Räuchern von Fischen über einen Maroni-

GRAZER VISIONEN


AUSSICHTSREICH Dinner mit Blick über Graz? Im Restaurant SCHLOSSBERG sitzt man erste Reihe fußfrei und genießt beste steirischmoderne Küche.

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brater bis hin zu ausgesuchten Weinen werden wir im Herbst den Schloßberg kulinarisch erlebbar machen. Kombiniert mit den beliebten Austropop-Konzerten der Band „DeZwa“, die ihre Auftritte über den Sommer bis in den Herbst hineinziehen werden, macht der Kulinarische Herbst den Biergarten eigentlich schon wahrlich zu einem Genussgarten. Und obwohl es sich um eine neue Idee handelt, haben wir jetzt schon unzählige steirische Produzenten als Partner mit an Bord, worüber ich mich besonders freue.“

Fotos: Werner Krug

RESTAURANT SCHLOSSBERG Aktuelle Öffnungszeiten: siehe Website Schloßberg 7, 8010 Graz, Tel.: +43 (0)316/84 00 00, office@schlossberggraz.at, www.schlossberggraz.at

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DIE GASTGEBERIN

STEFANIE HALLEMANN Das Restaurant SCHLOSSBERG ist für mich … der schönste Arbeitsplatz, den es geben kann. Meine Motivation ist ... dass sich unsere Gäste wohlfühlen. Und es ist wichtig, sie das auch spüren zu lassen. Der Schloßberg … bietet für jeden Besucher genau das Richtige – vom exklusiven Ambiente in der SKYBAR GRAZ bis zum uriggemütlichen Flair im Biergarten. Für Feiern … haben wir Räumlichkeiten in allen Größen und für jedes Budget. Ich bin glücklich … wenn die Gäste glücklich sind. Neu im SCHLOSSBERG ist … dass es das Candle Light Dinner jeden Tag gibt. Die perfekte Gelegenheit für schöne Stunden zu zweit.

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SCHLOSSBERG


SCHLOSSBERG

PARADEISERCEVICHE

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Weintipp

von Blumauer Paradeisern mit Ponzu-Sauce, frittiertem Jungzwiebel und Kernöl-Mayonnaise

Promotion, Fotos: Weingut Potzinger

5 Blumauer Paradeiser 160 ml Ponzu-Sauce (Kikkoman) 2 Jungzwiebeln 60 g Tempura-Mehl 1 Ei 1 Limette 30 g Koriander 40 g Mayonnaise 20 g steirisches Kürbiskernöl Salz, Frittieröl

1860 BRUT BLANC DE BLANC Weingut Stefan Potzinger, Gabersdorf

FÜR 4 PERSO NEN

Zutaten Zubereitung Paradeiser blanchieren, Haut abziehen und in der Ponzu-Sauce mehrere Stunden marinieren. Tempura-Mehl mit Ei und Eiswasser zu einem Teig anrühren und den Saft der Limette einrühren. Die Jungzwiebeln durch den Tempurateig ziehen und im heißen Öl (ca. 170 °C) herausbacken. Auf Küchenrolle abtropfen lassen und leicht salzen. Mayonnaise mit Kernöl verrühren. Die marinierten Tomaten in die passenden Teller geben, Kernölmayonnaise auftragen. Die Tomatenmarinade über die Zutaten nappieren, grob gehackten Koriander und feine Jungzwiebelringe darüberstreuen und mit dem TempuraJungzwiebel vollenden.

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Der nach der Methode Traditionnelle (Flaschengärung) hergestellte Schaumwein ist der perfekte Start in jedes Menü. Er hatte 30 Monate Feinhefekontakt und besteht aus 100 % Chardonnay-Trauben von kalkreichen Spitzenlagen in der Südsteiermark. Eine feinste Cuveé edler Grundweine WEINGUT aus mehreren Jahrgängen mit außerSTEFAN POTZINGER gewöhnlicher Perlage. Der Name ist Verkostung & Ab-Hof-Verkauf: eine Hommage an das im Jahre Mo.–Fr. 8–12 Uhr und 13–17 Uhr, Sa. & 1860 in Ratsch gegründete So. 10–12 Uhr (Anmeldung empfohlen) Weingut Potzinger. Tipp: Die 8424 Gabersdorf 12 wunderbaren Riedenweine Tel.: +43 (0)664/521 64 44 am Weingut in Gaberspotzinger@potzinger.at dorf durchkosten! www.potzinger.at


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SCHLOSSBERG


SCHLOSSBERG

GLEICHENBERGER LAMM

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Weintipp

RIED STEINBACH GRAUBURGUNDER 2019 Bio, 1STK, Weingut LacknerTinnacher

mit Gemüse-Saganaki

FÜR 4 PERSO NEN

Zutaten

Promotion, Fotos: Weingut LacknerTinnacher, Marion Luttenberger

480 g Lammrücken 120 g reife Paradeiser 80 g Melanzani 40 g rote Zwiebel 30 g Knoblauch 1 Chilischote 120 g griechischer Schafskäse 100 g Frühkartoffeln 50 g Olivenöl 30 g Petersilie 70 g Butter 20 g Basilikum Salz, Pfeffer Oregano, Thymian nach Geschmack

Zubereitung Fett des Lammrückens einschneiden, würzen, bei mittlerer Hitze in Olivenöl und Butter anbraten. Knoblauch und Thymian beigeben und im vorgeheizten Ofen bei 160 °C rosa braten. Die Kerntemperatur sollte ca. 52–54 °C betragen. Knoblauch und Chili in Olivenöl andünsten, die geviertelten Paradeiser zugeben und schmelzen, leicht pürieren. In Scheiben geschnittene Melanzani, in Ringe geschnittenen Zwiebel und den Schafskäse grillen. Das Lamm aus dem Ofen nehmen und mit Bratenfett mehrmals übergießen, aus der Pfanne nehmen und 5 Minuten rasten lassen. Frühkartoffeln in Butterfond (Fett vom Lammanbraten mit Butter und etwas Wasser vermischen) cremig kochen und Petersilie zufügen. Abschmecken und mit Basilikumblättern garnieren.

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Alte Reben, biologische Weingartenpflege, sorgsame Handarbeit und ein langsamer Ausbau im großen Holzfass prägen diesen besonderen Wein: Im Duft verbinden sich Steinobst, Birnen und Walnüsse mit feinen mineralischen Noten. Der burgundische, vollmundige Gaumen mit eleganter Säure mündet in ein dichtes und lang anhaltendes Finale. Ein ausdrucksstarker, langlebiger Grauburgunder, der zu kräftigen Gerichten wie dem Gleichenberger Lamm besonders gut passt.Katharina Tinnacher steht für tiefgründige, elegante und zeitlose Weine. Sie kultiviert ihre Reben biologisch und macht ihre Weine exklusiv aus den Trauben der eigenen Weingärten. Die Liebe zur WEINGUT Qualität prägt das historische Weingut LACKNER TINNACHER seit 1770 und zeigt sich auch in der neu gestalteten Vinothek, wo man Steinbach 12, 8462 Gamlitz entspannt Wein kaufen sowie zum Tel.: +43 (0)3453/2142 weingut@tinnacher.at Verkosten und Genießen verweilen www.tinnacher.at kann.


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Black Orange, Purple Berry und Ginger Beer von ORGANICS by Red Bull®?. Alle Zutaten sind aus 100 % natürlicher Herkunft und ihre Kombinationen liefern puren Genuss. Die drei neuen sind die perfekte Ergänzung zu den bereits bekannten und beliebten Sorten Simply Cola, Bitter Lemon, Ginger Ale, Tonic Water und Viva Mate. In den Grossauer-Betrieben gibt es die ORGANICS by Red Bull® pur

E

gal, ob direkt aus der kalten Dose oder Flasche, auf Eis serviert oder als Mixgetränk: Black Orange, Purple Berry und Ginger Beer sind eine erfrischende und biozertifizierte Alternative zu klassischen Limonaden. Die Kombinationsmöglichkeiten sind unendlich, ebenso wie die echten Genussmomente. ORGANICS by Red Bull® sind in jeder Hinsicht die idealen Lifetime Drinks – natürlich, pur im Geschmack und kreativ beim Servieren. Dieses Erlebnis gibt es natürlich auch in den Grossauer-Betrieben – allen voran in den el Gaucho-Steakhäusern! Die drei neuen Sorten – allesamt biozertifizierte Erfrischungsgetränke und keine Energy Drinks – sind in der

Gastronomie in 250-ml-Glasflaschen verfügbar. Im Einzelhandel gibt es Black Orange in der Dose. Die drei neuen Sorten haben es in sich: ORGANICS by Red Bull® Black Orange punktet mit frischem und fruchtigem Orangengeschmack und einem einzigartigen Mix aus Säure, Frucht und leicht bitterer Note. Wunderbar erfrischend! Die Sorte Purple Berry beginnt fruchtig und blumig auf der Zunge, bekommt dann eine frische Zitrusnote und klingt mit einem Hauch angenehmer Säure ab. Bei Ginger Beer treffen erdige Ingwertöne auf frische Zitrone und einen Hauch würziger Schärfe. www.organicsbyredbull.com

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SCHLOSSBERG

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20 JAHRE

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KRÖNEND!

Happy Birthday, Glöckl Bräu! Das Wirtshaus der Familie Grossauer

am Grazer Glockenspielplatz feiert heuer seinen 20. Geburtstag. Bedeutet: 20 Jahre qualitativ hochwertige und feinste Hausmannskost, Geselligkeit und steirische Gastlichkeit. „Z’samm feiern“ steht und stand schon immer im Mittelpunkt. Eine kleine Zeitreise ... Text: Hedi Grager

JUBILÄUMSJAHR

2021

2001

Die Eröffnungsfeier 2001 (l.) war bereits feuchtfröhlich – und auch 20 Jahre später wird im Glöckl Bräu ordentlich angestoßen: Andrea Schwarz (von Anfang an dabei), Robert Grossauer (2001 noch Glöckl-GF), Isabella Edler (seit 2004 Chefin) und Patron Franz Grossauer (v. l.).


GLÖCKL BRÄU

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PROST!

Fotos: Werner Krug, KK

D

ie Erfolgsgeschichte des Grazer Gastronomen Franz Grossauer begann in den 1980ern als „Schnitzelkönig“ auf der Grazer Messe, beim Ackern und am Münchner Oktoberfest. 1985 etablierte er mit dem „Winzerhaus“ eines seiner ersten gas­ tronomischen Event-Standbeine. Immer mehr Gäste animierten ihn aber, doch ein ganzjähriges Lokal zu eröffnen. Als er 2000 bei einem Spaziergang durch Graz entdeckte, dass das prächtige Haus aus dem 17. Jahrhundert am Glockenspielplatz zu haben wäre, stand für ihn fest: Das hier wird mein Gastgarten, schöner geht es nicht! Wie die langjährige Gross­ auer-Mitarbeiterin und heutige stellvertretende Geschäftsführerin im Glöckl Bräu Andrea Schwarz erzählt, rieten ihm zwar gute Freunde wegen der schwierigen Umsetzung eines Gastrobetriebs in einem denkmalgeschützten Haus davon ab, aber Franz Grossauer ließ sich nicht beirren. „Rückblickend war es typisch für ihn. Mit seinem Elan, seinem Durchsetzungsvermögen und seinem G’spür funktionierte bei ihm immer alles“, erzählt Schwarz. Seine Tochter und heutige Chefin Isabella Edler fügt noch hinzu: „Er setzt immer auf sein Bauchgefühl. Wenn er spürt, dass etwas passt, ist es auch so.“ Der Gastronom setzte im Glöckl

L.: Franz Grossauer mit dem damaligen Bürgermeister Alfred Stingl. U.: Der Glockenspielplatz, bevor das Glöckl Bräu einzog.

die gemütliche Atmosphäre und Bierkultur der Münchner Bierhäuser, die er so liebte, um. Bei der Generalsanierung wurden die beiden Stockwerke für zeitgemäße Gastronomie ausgestattet. Nach dem Stiegenaufgang gelangt man seit damals in den überdachten Wintergarten, der zusammen mit der Theke das Zentrum des Wirtshauses bildet. In den Gewölberäumen herrscht eine wahnsinnig gemütliche Stimmung. Sehr wichtig war Franz Grossauer auch die Schank im Erdgeschoß, wo man sich nach der Arbeit ganz unkompliziert ein gemütliches Bier zapfen lässt. Am 5. Dezember 2001 wurde schließlich mit Pauken und Trompeten eröffnet. „Es war sozusagen an seinem Geburtstag, der am 4. Dezember ist. Ein Geschenk an ihn selbst“, lacht Isabella Edler heute. In München lernte Franz Gross­ auer auch das Holzfassbier sehr zu schätzen. So wird das hauseigene Glöckl Bräu von der Brauerei Puntigam exklusiv für die Familie Grossauer gebraut und aus dem Holzfass gezapft. Apropos anzapfen: Wenn die Glocke an der Theke läutet, bedeutet das, dass ein neues Fass angeschlagen wird! Sorgt immer wieder für Hingucker und Schmunzler. Für den Mai wird übrigens eines der wenigen Maibock-Biere Österreichs gebraut, der Maibock-An-

stich ist Tradition. „Das Bier war damals schon unser Herzstück und ist es immer noch“, so Edler, die übrigens nicht von Anfang an die Geschäftsführung innehatte. Bis 2004 wurde das Glöckl Bräu von Sohn Robert Grossauer geführt, der danach mit der Geschäftsführung des Gösser Bräu eine neue spannende Aufgabe übernahm. Die hübsche, quirlige Tochter übernahm danach das Zepter. Und wie. 2004 KAM DIE FRAUEN-POWER Nach ihrer Lehre zum Koch-Kellner arbeitete Edler ein halbes Jahr in München. „Aber ich hatte einfach Heimweh.“ So kam sie zurück nach Graz, wo sie als Kellnerin im Glöckl Bräu begann und sich langsam hocharbeitete. 2004 war es so weit. „Mein Papa meinte eines Tages: Du kannst eh was! Und schon übertrug er mir die Leitung des Wirtshauses. Damals war ich erst 20 Jahre alt, Gott sei Dank hat er mich auch weiter bei dieser Aufgabe unterstützt.“ Andrea Schwarz, Mit-

2000

2019

2003 UNTERNEHMER O.: So sieht der Glockenspielplatz nun viele Jahre später aus – und erblüht mit einem belebten Gastgarten. L.: Franz mit seiner Herta Grossauer.


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2004

GLÖCKL BRÄU

PROMINENT Gast der ersten Stunde: Arnold Schwarzenegger – hier mit Kellnerin Kathi und den Geschwistern Isabella Edler und Robert Grossauer.

KOCHLEGENDE Der damalige Glöckl-Koch Peter Zangl mit Starkoch Alfons Schuhbeck.

BODENSTÄNDIG Im Glöckl Bräu darf man bei echter Hausmannskost und vielen Bierspezialitäten so richtig zugreifen. Perfekt für Gruppen!

arbeiterin seit der ersten Stunde, ergänzt lachend: „Mit mir gemeinsam war dann das Team Frauenpower geboren.“ Das bedeutete: neue Pölster für die Sitzbänke, neue Vorhänge, Blümchen am Tisch und weitere optische Veränderungen … Die weibliche Hand war nicht zu übersehen und tat dem Wirtshaus von Anfang an gut. IMMER NUR DAS BESTE Gewisse Dinge haben sich im Glöckl Bräu nie verändert – wie zum Beispiel die Qualität der Biere und der Speisen oder auch das Bierglas, das seit 20 Jahren gleich

2005 ist. Geändert hat sich aber die Optik der angerichteten Speisen. „Früher war es ja fast egal, wie der Schweinsbratenteller aussah, es musste nur viel und gut sein. Das hat sich aber sehr verändert und die Speisen werden optisch viel ansprechender serviert“, schmunzelt Schwarz. „Auch sind die Gäste viel bewusstere Esser geworden, wollen heimisches Fleisch und achten auf den Fettanteil beim Schweinsbraten und beim Gulasch. Aber ein bisschen Fett gehört zum guten Geschmack.“ Immer hat Isabella Edler die Worte ihres Vaters im Ohr, dass man sich jedes einzelne verwendete Produkt genau ansehen muss. Denn ein Gericht kann

vom Koch nur dann perfekt zubereitet werden, wenn alle Zutaten von bester Qualität sind. Küchenchef Johannes Haderspeck beherrscht dies seit vielen Jahren perfekt. Auf einer Steiermark-Karte im Eingangsbereich ist sogar mit Fähnchen gekennzeichnet, woher die Produkte kommen. LEICHTE HAUSMANNSKOST Ein Trend, auf den das Team auch schon länger eingeht, ist der Wunsch nach Leichtigkeit und fleischlosen Gerichten. Edler: „Wir achten darauf, immer eine vegane Speise auf der Karte zu haben, vegetarische gibt es sogar drei. Und auch

bei diesen Gerichten bleiben wir bei unseren steirischen Grundprodukten.“ Für seine leichte Hausmannskost bekam das Glöckl Bräu schon 2008 bei der Aktion „Gesunder Genuss“ eine Auszeichnung – und zwar für die „Gebratene Polentaschnitte mit Champignons auf knackigem Blattsalat und Joghurtdressing“. „Der steirische Polenta zählte schon immer zu den eher deftigen Gerichten, aber in unserer abgeänderten Form ist er eine sehr leichte, gesunde und vor allem g’schmackige Kost“, erklärt Johannes Haderspeck, der stets versucht, seine Gäste mit seinen Gerichten zu begeistern und zu überraschen. Natürlich stehen damals wie heu-


GLÖCKL BRÄU

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2015

2005

ERFOLGSMENSCH Das Glöckl-Team durfte auch schon Marc Marquez, den 6-fachen Moto-GP-Weltmeister, kulinarisch mit Schnitzerl & Bier verwöhnen.

KÜCHENTEAM O.: Auch Gastköche wie Christian Übeleis, Patrick Spenger, Jürgen Kleinhappl oder Christof Widakovich waren immer wieder im Glöckl zu Gast. R.: So sah die Ausgabe des damaligen Kundenmagazins „Der Franz“ im Jänner 2006 aus. Am Cover: Isabella Edler, Franz und Robert Grossauer.

Fotos: Werner Krug, KK

te die Wirtshausklassiker wie Schnitzel, Schweinsbraten, Bierbraten, Backhendlsalat und Käsespätzle auf der Speisekarte. Aber auch die steirischen Krautfleckerln oder das Kichererbsenpüree mit steirischen Antipasti aus eingelegten Zucchini, Melanzani, Paprika, Tomaten, Zwiebeln und saisonbedingt Eierschwammerln sind sehr beliebt. Für Fisch-Fans gibt es eine frische Räucherforelle. LANGJÄHRIGE PARTNER Mit seinen Lieferanten verbindet das Glöckl-Bräu-Team eine langjährige Partnerschaft. „Wir haben immer noch dieselben Gemüsebauern und Fleischlieferan-

JUNGSPUND Franz Rieder (r.) in der Startphase mit „Bierpapst“ Conrad Seidl. Heute ist er Restaurantleiter im Glöckl und Bier-Experte.

ten, sogar den gleichen Tischler wie vor 20 Jahren“, erzählt Isabella Edler voller Stolz. „Unsere Treue gegenüber Lieferanten und Firmen zieht sich auch bei den Mitarbeitern durch. Unser Küchenchef Johannes Haderspeck ist schon acht Jahre bei uns, unser Restaurantleiter Franz Rieder begann bei uns als Schankbursch und ist quasi gleich lange wie ich im Betrieb.“ Sie findet es wichtig, dass Lehrlinge auf Saison gehen, und sie freut sich, wenn manche auch wieder zurückkommen. „Ich habe auch die Idee geboren, dass sich Mitarbeiter innerhalb des Grossauer-Teams weiterbilden und in unseren anderen Betrieben Erfahrung sammeln können, wie zum Beispiel im Restaurant SCHLOSSBERG, in

den el Gauchos oder im EL PESCADOR.“ UMBAU ALS AHA-EFFEKT 2014 gab es im Glöckl Bräu einen Riesenumbau, bei dem die gesamte Küche und alle Leitungen auf den neuesten Stand gebracht wurden. Der Umbau wurde zwar gemeinsam mit klugen Köpfen geplant, nur der Küchenchef konnte sich nicht darüber freuen. Daraufhin fasste Isabella Edler den mutigen Entschluss, nach der praktischen Sicht von Johannes Haderspeck umzuplanen. „Ich wollte einfach nur, dass er noch lange bei mir glücklich ist.

ROTE TEUFEL Das ehemalige GAK-Team bei einem Mannschaftsabend im Glöckl.

Gut funktionierende Abläufe waren mir immer wichtig und wir feilen immerzu daran, noch besser zu werden. Nur langsam fällt uns nichts mehr ein, das wir noch verbessern könnten“, lächelt Edler. Haderspeck war mit der neuen Küche dann übrigens mehr als glücklich.


FERNSEHREIF Der ORF drehte 2005 gleich zwei Mal im Glöckl: L.: Gernot Rath, CR Gerhard Koch (heute Landesdirektor), damaliger Landesdirektor Edgar Sterbenz und Kulinariker Reinhart Grundner. R.: Grossauer, Jazz Gitti, Harry Prünster, Herbert Granditz, lsabella Edler und ,,McSchuly" (v. l.).

2005 2010

SCHLAGFEST GENUSS & GAUDE

Sommerbieranstich: Die Jazz Gitti hatte alles fest im Griff, Sigi Paar (damals Brau Union) assistierte.

Im Jahr 2018 erfolgte dann der Umbau „für den Gast“. Neben einigen Interior-Neuheiten steht jetzt im erneuerten Haupteingang als richtiger Hingucker ein riesiger Bierkühlschrank mit perfektem Blick auf die neu adaptierte Schank im Erdgeschoß. Alle Räume wurden in tollen Erd- und Grüntönen gestrichen und die gemütlichen Holzmöbel wurden großzügig erneuert. Ein perfekter, moderner Wirtshaus-Look mit Gemütlichkeitsgarantie war geboren! STEIRISCH-BAYRISCHE BIERKULTUR Gab es anfangs im Glöckl Bräu drei Biere von der Schank und das Schlossgold als ein alkoholfreies Bier, gibt es mittlerweile über 20 ver-

Damalige Szenewirte: Rene Janger (heute GlockenspielcaféNachbar), Kurt Strasser (ehem. Gastrochef der Helmut-List-Halle) und Michi Hüttler (v. l.).

schiedene Sorten auf der Bierkarte. Das absolute Highlight war, ist und bleibt aber das Hausbier. Das „Glöckl Bräu“ mit Bekömmlichkeitsgarantie wird mit Wasser aus der 300 Meter tiefen Herrgottwiesquelle aus der Steiermark gebraut. Seine Milde wird durch die spezielle Holzfassausschankmethode hervorgerufen. ALTE KULTUR, NEU BELEBT Stammtische gab es im Glöckl Bräu bereits von Beginn an, einige davon sind nach wie vor regelmäßig zu Gast. „Manche, die damals als Arbeitskollegen einen Stammtisch gegründet haben, sind mittlerweile gemeinsam älter geworden und gut gereifte Pensionisten“, lacht Andrea Schwarz.

SCHMANKERLN Beliebte GlöcklKlassiker, damals wie heute: gebratene Polentaschnitten und Backhendlsalat.

Während des Lockdowns hatte das Team viel Zeit für neue Ideen – und eine davon war, wieder vermehrt einen Schwerpunkt auf Stammtische zu setzen. Edler: „Unsere Vision ist, dass sich die Menschen wieder öfter treffen, sich dafür einen Tisch aussuchen, ihm einen Namen geben und einen Wimpel besorgen. Gerade in den letzten Monaten hat sich gezeigt, wie wichtig gemütliches Zusammensitzen ist!“ Neu dazu kommt der Bier-Stammtisch. „Wir wollen jeden zweiten Mittwoch im Monat Gastbrauer von kleineren Brauereien einladen, ihre Biere zu präsentieren. Dabei wird auch immer jemand von uns anwesend sein, um mehr über die Wünsche unserer Gäste zu hören und diese dann

umzusetzen. Auch kann sich jeder im BierStammtisch-Buch eintragen. Ich glaube, es wird für unsere Gäste sehr spannend, mit den Braumeistern zu plaudern und ihre Bierkultur zu verstehen. Und: Man darf dann sogar mitbestimmen, welches das ‚Bier des Monats‘ wird!“ Eine weitere Idee sind Wirtshausspiele wie „Krug stemmen“, Knobel-Spiele oder Blind-Bierverkostungen. „Bei Bier, Spiel und Spaß kommen sich Menschen einfach leichter näher“, ist die Chefin überzeugt. VIEL NEUES ZU ERLEBEN Außerdem will Isabella Edler ihr hauseigenes Bier noch besser in Szene setzen: „Jetzt wird unser Bierfass immer frisch im Lokal gezapft,


Echte

GLÖCKL BRÄU

STAMMTISCH KULTUR

2001

2021 URGESTEIN Seit 2003 gibt es den „7er-Stammtisch“ von Peter Schaffer. „202 Mal waren wir bisher im Glöckl, oft bis zu 16 Leute. Ich hoffe, es folgen noch viele weitere!“

Fotos: Werner Krug, KK

2021 was die Gäste im Gastgarten gar nicht mitbekommen. Deshalb wird heuer unser Bierfass draußen im Gastgarten gezapft. Wir müssen nur auf die Glocken vom Glockenspiel ober uns achten, damit wir nicht zeitgleich läuten“, lacht sie. Fortgesetzt wird auch das neue, tägliche Frühstück von 9 bis 11 Uhr mit Weißwürsten, Schinken, Käse, Ei und Kernöleierspeis. Weiterhin auf der Karte bleiben die beliebten kleinen Bier-Tapas sowie das Grillhendl am Sonntagmittag. Edler: „Nicht neu, aber wichtig sind unsere Gruppen- und Familien-

angebote ab 15 Personen. Auf Platten serviert gibt es GLÖCKL BRÄU die SpezialitäÖffnungszeiten: ten des Hautäglich ab 9 Uhr geöffnet, ses. Ganz Glockenspielplatz 2–3, 8010 Graz, individuell Tel.: +43 (0)316/81 47 81, office@gloecklbraeu.at, – denn wir www.gloecklbraeu.at wollen, dass Facebook & Instagram unsere Gäste mit einem Lächeln wieder nach Hause gehen.“ Das wird definitiv passieren.

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NEU: STAMMTISCH RELOADED Der neue Bier-Stammtisch im Glöckl Bräu findet jeden zweiten Mittwoch im Monat statt. Gastbrauer von kleineren Brauereien sind eingeladen, ihre Biere zu präsentieren. Und: Man darf sogar mitbestimmen, welches das „Bier des Monats“ wird! Eine weitere Idee sind Wirtshausspiele wie „Krug stemmen“, Knobel-Spiele oder Blind-Bierverkostungen. „Die alte Stammtischkultur soll bei uns noch weiter aufblühen. Manche Stammtische haben wir seit unserer Eröffnung vor 20 Jahren – jetzt wollen wir auch junge Menschen wieder auf den Geschmack bringen“, so Edler.


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GLÖCKL BRÄU

DAS

PERFEKTE Der Schaum, die Temperatur, die Kohlensäure – alles muss harmonieren, damit der Biergenuss perfekt wird. Wer könnte

SCHAUMKRONE

Bier

Das Glas sollte zunächst mindestens halbvoll gezapft werden. Dann das Glas abstellen und stehen lassen. Nach ein bis zwei Minuten kann dem Bier mit einem Schuss die Krone aufgesetzt werden.

das besser wissen als Glöckl-

PRICKELN

Restaurantleiter Franz Rieder. TEMPERATUR Die richtige Temperatur hängt von der Lagerung unserer Holzfässer ab. Die ideale Trinktemperatur beträgt 6–8 °C.

GLAS Um einen kompakten, festen und stabilen Schaum hinzubekommen, muss das Glas sauber und kalt (spülen!) sein. Auch die Form spielt eine wichtige Rolle. Das typische Glas zeichnet sich durch einen dicken Glasboden und einen Goldrand aus. Durch die große Öffnung kann sich das Bier perfekt entfalten.

Das Glas schräg halten, damit das Bier an der Wand des Glases entlanglaufen kann, denn so verliert es so wenig Kohlensäure wie möglich.

ZAPF-PROFI Franz Rieder ist seit 18 Jahren DER Bierprofi im Glöckl. Beim perfekten Bierzapfen kann man ihm immer wieder über die Schulter schauen.


GLÖCKL BRÄU

Früh

START

Fotos: Werner Krug

Seit kurzem beginnt der Tag im Glöckl Bräu noch früher – nämlich mit einem ordentlichen Frühstück! Täglich von 9 bis 11 Uhr werden Weißwürste, Brezen, Schinken, Käse, Kernöleierspeis, Gemüse, Schnittlauch-Butterbrot und vieles mehr serviert. Der Kaffee duftet dabei mit dem frischen Bauernbrot um die Wette. So lässt es sich in den Tag starten!

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GLÖCKL BRÄU

Making-of

HEIDENSTERZ

SCHWAMMERLSUPPE

Schwammerlsuppe: 300 g Pilze (Steinpilze, Eierschwammerl, Champignons, Austernpilze) 50 g Zwiebel 1 Knoblauchzehe 1 Prise Majoran 1 EL Petersilie 750 ml Wasser ⅛ l Weißwein 1 großer Erdapfel ¼ l Schlagobers 1 EL Mehl 1 Prise Salz 1 Prise weißer Pfeffer

Heidensterz: 200 g Heidenmehl 170 g Grammelschmalz Salz, Pfeffer 1 KL Liebstöckl ⅜ l abgeschmeckte, heiße Rindsuppe oder Gemüsebouillon

Fotos: Werner Krug

Koch-Video zum Rezept:

Zubereitung Für die Suppe die Zwiebel und den Knoblauch schälen, klein schneiden und beides in heißem Öl anschwitzen. Die Pilze gründlich putzen, klein schneiden und dazugeben. Dann folgen Petersilie und Majoran. Alles auf kleiner Flamme ca. 2–3 Minuten anrösten, dabei öfters umrühren. Dann mit Weißwein ablöschen und mit Wasser aufgießen. Alles zum Kochen bringen. Währenddessen den Erdapfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Zur Suppe geben und alles ca. 20 Minuten auf mittlerer Flamme kochen lassen. Für den Heidensterz das Heidenmehl in einem Topf ohne Flüssigkeit erwärmen. Wenn das Mehl heiß ist, den Topf von der Platte nehmen und die heiße Rindsuppe bzw. Gemüsebouillon hinzufügen. Mit einem Kochlöffel gut verrühren. Inzwischen das Grammelschmalz erhitzen und damit das Heidenmehl abbrennen. Zum Schluss die Masse gut verrühren, je nach Geschmack mit Salz und Pfeffer verfeinern. Lassen Sie den Heidensterz ca. 15 Minuten abkühlen, währenddessen mehrmals mit einer Fleischgabel fein zerbröseln. Für die Finalisierung der Suppe Schlagobers, Salz und Mehl sowie einen Schöpfer von der Suppe in einer kleinen Schüssel verrühren und diese Mischung in die restliche Suppe einrühren. Nochmals kurz aufkochen lassen und mit dem Sterz servieren. Tipp: Statt Grammelschmalz pflanzliches Öl verwenden. Fleischtiger hingegen können noch Speckwürfel hinzufügen – schmeckt noch würziger.

TU TO RIAL

1. MEHL RÖSTEN

mit Erdäpfelwürfeln und Heidensterz

Zutaten

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Das Heidenmehl in einem Topf ohne Flüssigkeit erwärmen.

FÜR 4 PERSO NEN

2. ABLÖSCHEN 3. ABBRENNEN Mit einem Kochlöffel gut verrühren. Inzwischen Grammelschmalz erhitzen und damit das Heidenmehl abbrennen.

Wenn das Mehl heiß ist, den Topf von der Platte nehmen und die heiße Rindsuppe bzw. Gemüsebouillon hinzufügen.

4. ABSCHMECKEN Zum Schluss die komplette Masse gut verrühren. Je nach Geschmack mit Salz und Pfeffer verfeinern. Küchenchef Johannes Haderspeck ist ein echter Heiden­ sterz-Profi.


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Das zweite Wohnzimmer Das Gösser Bräu in Graz vereint auf einzigartige Weise Tradition und Moderne – das spiegelt sich sowohl in den Räumlichkeiten als auch in der „Speisekoatn“ wider, auf der man nun neben den beliebten Klassikern auch moderne Gerichte wie den Pulled Pork Burger oder die Gösser Bowl findet. Und auch für Familienfeste und Events aller Art bietet die Gösser mit ihrem gelungenen Mix aus urigem Charme und modernem Chic genau das richtige Ambiente.

D

ie Gösser ist für viele unserer Gäste wie ihr zweites Wohnzimmer, in dem man sich trifft, gemeinsam gut isst, einander vom Leben erzählt, feiert und miteinander lacht“, beschreibt Wirt Robert Grossauer das Lokal. „Und genau das hat mir in der Zeit, in der wir geschlossen haben mussten, auch am meisten gefehlt, denn viele unserer Stamm-

gäste sind ja fast wie Familienmitglieder für mich und mein Team. Wir haben unsere Gäste wirklich sehr vermisst!“ Mit Take-away-Angeboten konnte zwar der stärkste „Hunger“ nach den Gösser-Spezialitäten gestillt werden, was aber – im Vergleich zu einem Besuch in der gemütlichen Gaststube und dem dort herrschenden Flair – für die Gäste natürlich nur ein schwacher Trost war.


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GUTE LAUNE

Fotos: Werner Krug, GLDDGGRS

KREATIV, MODERN & G’SCHMACKIG Robert Grossauer und sein Team haben die „Verschnaufpause“ jedoch dafür genützt, bereits langgehegte Ideen und Pläne in die Wirklichkeit umzusetzen. Eine wichtige Rolle spielt dabei der neue Küchenchef Christian Tschermonegg, der in diesem Zeitraum zum Gösser-Team dazustieß. Der erfahrene Koch, dessen Lieblingsgebiet „traditionelle, gutbürgerliche Wirtshausküche mit einem modernen Schwung“ ist, brachte bei der Kreation neuer Speisen auch seine Liebe zur BBQKüche und asiatischen Aromen ein. Der Pulled Pork Burger und die Gösser Bowl – eine fein gewürzte Reismischung mit Wirsing-Linsen-Gemüse, angeschmortem Kürbis, Kernöl-Kren-Mayonnaise und

vielem mehr – sind die ersten gelungenen Beweise seiner Kreativität. EINE KULINARISCHE ZEITREISE Gleichzeitig haben es sich Robert Gross­ auer und sein Team zur Aufgabe gemacht, das Angebot an traditionellen Speisen gekonnt fortzuführen – und sogar auszuweiten. Dies geschieht unter anderem im Rahmen des Themenschwerpunkts „Gerichte mit Geschichte“, bei dem Spezialitäten aus längst vergangenen Zeiten auf die Gösser-Speisekarte „zurückgeholt“ werden – behutsam neu interpretiert, liebevoll zubereitet und stets mit dem gewissen Etwas! Oft sind die Geschichten hinter den Gerichten mit ganz persönlichen

Erlebnissen verbunden, wie es zum Beispiel beim Brathendl mit Semmelfülle der Fall ist: „Das Rezept und die Zubereitung unseres gefüllten Brathendls habe ich von einem Freund der Familie, Thomas Gebell von der Alpenländischen Schilderfabrik Gebell, erfahren. Er ist ein hervorragender Hobbykoch und hat die Zubereitungsart von der Wirtin des Gasthauses zur Schwalbe gelernt – und dann an mich und meinen Küchenchef weitergegeben. Das Besondere daran ist, dass die fein gewürzte Semmelfülle nicht nur in das Hendl gegeben wird, sondern auch zusätzlich unter die Haut. Die Erdäpfel werden im Bratensaft gegart, mit dem das Hendl dann während der gesamten Bratzeit regelmäßig übergossen wird“, erzählt Robert Grossauer. Und genau so

Im Gösser Bräu herrscht immer eine gute Stimmung. V. l.: Küchenchef Tschermonegg, Wirt Robert Grossauer und Office-Dame Bianca Herberth.

wird es jetzt auch von Christian Tschermo­ negg und seinem Küchenteam zubereitet. Damit ist es auch kein Wunder, dass das gefüllte Brathendl jetzt zu den Lieblingsspeisen der Gösser-Gäste gehört! IDEAL FÜR FESTE & EVENTS

Mit rund 900 Quadratmetern Platz für bis zu 500 Gäste bietet die Gösser einen idealen Rahmen für Firmenveranstaltungen und Familienfeste wie Hochzeiten, Taufen oder Geburtstagsfeiern. Sämtliche Räumlichkeiten können dem Anlass entsprechend – beispielsweise mit Blumenschmuck


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WIRTSHAUS RELOADED Im Gösser Bräu Graz werden noch echte Hausmannskost-Klassiker, oft auch modern interpretiert, serviert.


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ALLES IM GRIFF

Fotos: Werner Krug, GLDDGGRS

Die beiden Servicechefs Thomas Pepper (l.) und Mathias Kamper begeistern in der Gösser mit Schmäh und Kompetenz.

– individuell gestaltet werden, ebenso das Speisen- und Buffetangebot. Aber auch für Events und Feiern im kleineren Rahmen ist die Gösser mit ihrem urigen Charme im Herzen der Grazer Innenstadt genau der richtige Ort. Die zwei Bürgersäle mit der Größe von 55 bis 150 Quadratmetern, die „Abtei“ und die „Ecke“ im Erdgeschoß sowie das „Salettl“ im 1. Stock bieten – kombiniert mit dem perfekten Gösser-Service – den idealen Rahmen für ein unvergessliches Event. Für Präsentationen stehen zudem ein moderner Beamer mit Leinwand und Tontechnik sowie auch eine Bühne zur Verfügung.

DRINNEN & DRAUSSEN In der warmen Jahreszeit kommen zu den gemütlichen Räumlichkeiten im Gasthaus noch der Biergarten mit den schönen, schattenspendenden Kastanienbäumen und die großzügige Dachterrasse mit einem wunderschönen Blick auf den Biergarten hinzu. Zwei wunderbare Plätze, um mit Freunden oder der Familie einen geselligen Abend zu verbringen – natürlich bestens betreut vom freundlichen und aufmerksamen Service-Team. Damit ist das Gösser Bräu Graz zu jeder Jahreszeit der ideale Ort, um gemeinsam

gut zu essen, Feste zu feiern oder einfach den urigen Charme und das schöne Ambiente im Herzen der Grazer Altstadt zu genießen. BELIEBTE KLASSIKER Natürlich verbindet man die Gösser vor allem mit ihrem großen Angebot an klassischen Gerichten, die zum Großteil bereits eine lange Tradition haben. Bei einer dieser Speisen steht sogar das Jahr in der Speisekarte, seitdem es serviert wird: Es ist das Gösser Bräu Gulasch mit Salzerdäpfeln, Frankfurter und Spiegelei, das

seit 1902 schon den Hunger von vielen Generationen gestillt hat – und es werden sicher noch viele dazukommen. Und man könnte die Liste der beliebten GösserKlassiker noch lange fortsetzen – vom Schnitzelteller mit hausgemachtem Erdäpfelsalat über das knusprige Steirische Backhendl und den deftigen Krustenschweinsbraten bis hin zum legendären Kalbsrahm­ beuschl mit Semmelknödel. Je nach Saison gibt es außerdem spezielle kulinarische Schwerpunkte, wie beispielsweise die Schwammerl- oder Wildwochen und natürlich das beliebte Ganslessen rund um den Martinstag.

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IN FEIERLAUNE Die Räumlichkeiten in der Gösser eignen sich perfekt für Geburtstage, Firmenevents oder Hochzeitsgesellschaften. Alles individuell.

Fotos: Werner Krug, GLDDGGRS

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GENUSSEXPLOSION Nicht nur die Bieranstiche (hier mit LH Hermann Schützenhöfer, BM Siegfried Nagl, Brau-UnionVerkaufsdirektor Ronald Zentner und Wirt Robert Grossauer) sind immer wieder legendär, sondern auch der wunderschöne, schattige Gastgarten mitten in der Stadt.

Eines aber haben alle in der Gösser servierten Speisen gemeinsam: Die Zutaten stammen von regionalen Bauern und Produktionsbetrieben, welche die Gösser oft bereits seit vielen Jahren mit frischem Obst, Gemüse und Fleisch in höchster Qualität beliefern – und das schmeckt man auch! GROSSE AUSWAHL

BierliebhaberInnen können im Gösser Bräu aus einem großen Sortiment an exzellenten Bieren auswählen – vom klassischen „Gösser braufrisch“ über die Sorten Spezial, Zwickl und Stiftsbräu bis hin zum Gösser Naturweizen. Und es

gibt noch viele weitere Bierspezialitäten im Gösser Bräu: Wer einen leichten Karamellgeschmack bei seinem Bier bevorzugt, kann es „gestachelt“ bestellen. Dabei handelt es sich um den alten Brauch des Bierstachelns, bei dem ein heißes Eisen – der sogenannte Bierstachel – in das kalte Bier getaucht wird, um es auf Trinktemperatur zu bringen. Aufgrund der Hitze karamellisiert ein Teil des Restzuckers im Bier, wodurch es ein ganz spezielles Aroma erhält.

„BIER VON OBEN“ Wer Wert auf eine besonders schöne Schaumkrone auf seinem Bier legt, bestellt ein „Bier von oben“ – und braucht dann ein wenig Geduld, denn das Zapfen dauert zwischen zwölf und 15 Minuten. Aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude und belohnt wird man für seine Geduld mit einer Schaumkrone auf dem speziell gezapften Bier, die wohl einzigartig ist!

Ein erlesener Edelbrand oder Schnaps ist der perfekte Abschluss für ein gutes Essen: In der Gösser findet man an der ersten Bier- & Schnapsbar Österreichs ein großes Sortiment an hochwertigen Edelbränden und GÖSSER Schnäpsen. Ein BRÄU GRAZ exzellenter Öffnungszeiten: Do.–Sa. 11–24 Uhr, Ausklang eiSo.–Mi. 11–23 Uhr, nes gelungeNeutorgasse 48, 8010 Graz, Tel.: +43 (0)316/82 99 09-0, nen Abends! office@goesserbraeugraz.at, www.goesserbraeugraz.at


BRAU UNION ÖSTERREICH

Biergenuss

Im Alltag werden die Pausen zwischendurch immer wichtiger. Ein

ZU JEDER TAGESZEIT

ausgedehntes Mittagessen, ein entspannter Feierabend – Genussmomente kennen keine Tageszeit! Deswegen bietet die Brau Union Österreich zwischendurch eine breite Palette an alkoholfreien Bieren und Biermischgetränken, damit dem Biergenuss untertags nichts im Wege steht – auch nicht der Alkoholgehalt

Promotion, Foto: Brau Union Österreich

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oller Genuss, aber ohne Promille? Egal, ob aufgrund der Tageszeit, des Autofahrens oder aus Gesundheitsbewusstsein – immer wieder verzichten Menschen auf alkoholische Getränke. Um für jeden Geschmack das ideale Getränk bieten zu können, erweitert die Brau Union Österreich 2021 ihr bereits jetzt sehr umfangreiches AlkoholfreiSortiment um drei weitere Innovationen: Das Puntigamer PR0,0ST Alkoholfrei besitzt eine würzig-fruchtige, malzigaromatische Note. Im Geschmack wirkt es ausgewogen, leicht trocken und elegant vollmundig, ohne zu süß zu sein. Die wenig intensive Bittere macht das Bier besonders süffig und angenehm zu trinken. Das Wieselburger 0,0 präsentiert sich traditionell goldgelb und geprägt durch die aromatische Hopfennote und eine angenehme Bittere im Nachtrunk.

0 Prozent Alkohol bei 100 Prozent Geschmack. Und das neue HOPS Kola Zitron ist eine überraschende neue Erfrischung für Erwachsene. Prickelnder Cola-Geschmack mit erfrischenden ZitronenHopfennoten verleihen diesem Getränk einen spritzigen Charakter und es enthält dabei um 40 Prozent weniger Zucker als klassische Cola-Limonaden. Der Wunsch der Konsumenten nach natürlichen, leichteren und gesunden Produkten wird immer größer. „Speziell alkoholfreies Bier wird mehr und mehr als Erfrischungsgetränk gesehen und in gewisser Weise als herber Ersatz für Limonaden. Wer bewusst auf Alkohol verzichtet oder alkoholfrei bleiben möchte, kann inzwischen auf eine stolze Palette an bierigen Produkten zurückgreifen. Denn als

Förderer der österreichischen Bierkultur unterstützt die Brau Union Österreich ihre Partner in der Gastronomie bei neuen Impulsen am Markt und den passenden Produkten

dazu“, so Dr. Andreas Hunger, Geschäftsführung Gastronomie der Brau Union Österreich. www.brauunion.at

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ROSA GEGARTE KALBSKOTELETTS

Starkoch Johann Lafer hat bis heute eine enge Verbundenheit mit dem Gösser Bräu.

mit gegrilltem weißen Spargel, Kirschtomaten und Basilikum-Hollandaise

4 Kalbskoteletts (à ca. 200 g) Salz, schwarzer Pfeffer 4 EL Olivenöl 1 Bund Basilikum 200 g Butter 2 EL Weißweinessig 2 Eigelb Cayennepfeffer Saft von ca. ½ Zitrone 600 g weißer Spargel 400 g Kirschtomaten (an der Rispe) Zucker Basilikum zum Garnieren

Fotos: Markus Bassler, Werner Krug

Aus dem Buch von Johann Lafer und Eckart Witzigmann „Eine Freundschaft – 100 Rezepte“, Gräfe und Unzer Verlag

Zubereitung

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DIE WERTSCHÄTZUNG IST SICHER GESTIEGEN

Lafer Rezept von igmann und Witz

Zutaten

GÖSSER BRÄU

Nicht nur, dass er hier seine Lehre absolvierte, er kehrt bei seinen Graz-Besuchen auch immer wieder gerne hier auf ein Gulasch ein. Ein Kurz-Talk.

FÜR 4 PERSO NEN

Den Backofen auf 120 °C vorheizen. Die Kalbskoteletts auf beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen und in 2 EL Olivenöl in einer heißen Pfanne anbraten. Auf ein Backblech umsetzen und im Ofen in etwa 15–20 Min. rosa garen. Aus dem Ofen nehmen und bei Zimmertemperatur etwas ruhen lassen. Währenddessen für die Hollandaise Basilikum waschen, trockenschütteln und die Blätter abzupfen. Die Butter schmelzen. Basilikum dazugeben und beides zusammen möglichst fein mixen. Weißweinessig mit 2 EL Wasser und den Eigelben in eine große Schüssel geben und über einem heißen Wasserbad (70–75 °C) etwa 5–6 Min. zu einem dickcremigen Schaum aufschlagen. Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und die flüssige Basilikumbutter nach und nach unterschlagen. Mit Salz, Cayennepfeffer und Zitronensaft abschmecken, die Hollandaise dann bei schwacher Hitze neben dem Herd auf dem Wasserbad warm halten. Den Spargel waschen, schälen und die holzigen Enden wegschneiden. Die Stangen in kochendem Salzwasser etwa 8 Min. vorgaren. Kirschtomaten waschen, in kleinere Rispen teilen und zusammen mit den vorgekochten Spargelstangen im restlichen Olivenöl in einer Grillpfanne rundum etwa 6 Min. grillen. Dabei mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Kalbskoteletts mit gegrilltem Spargel und Tomatenrispen sowie Basilikum-Hollandaise auf vier Teller verteilen. Nach Belieben mit frischem Basilikum garnieren.

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elche Erinnerungen verbinden Sie heute noch mit der Gösser? Johann Lafer: „Meine Kochlehre im Gösser Bräu lehrte mich zunächst, dass dieser Beruf kein Zuckerschlecken ist. Im ersten Lehrjahr habe ich so viele Tränen vergossen wie in meinem ganzen Leben nicht – und das lag nicht nur am Zwiebelschneiden. Aber ich lernte Demut, dass man als Koch nur mit Herzblut und Ausdauer erfolgreich werden kann und noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. Wenn ich heute an meine Lehrstätte zurückkehre, genieße ich gerne den Klassiker, das Gösser-Gulasch.“ Hausmannskost, From nose to tail, Veganismus ... derzeit gibt es in der Kochwelt ja einige Trends, die bewegen. Welcher ist für Sie der wichtigste und wohin geht die Reise in der Gastronomie? Lafer: „Zurück zu den Wurzeln, traditionelle Gerichte modern interpretieren, die Natur mit ihren verknappten Ressourcen wertschätzen, kochen mit saisonalen Lebensmitteln aus ökologischem Anbau ohne Chichi, da geht mir das Herz auf. ,Das Produkt ist der Star‘ war schon immer meine Devise. Nicht mehr wegzudenken – aus gesundheitlicher, aber auch aus ökologischer Sicht – ist das vegetarische und vegane Angebot. Einen Unterschied zu Deutschland sehe ich in der

traditionell tief verwurzelten Wertschätzung der Küche in Österreich, hier findet man in jeder Region kleine, spezielle Manufakturen, deren Angebot mehr Wertschätzung erfährt.“ Wird sich Ihrer Meinung nach das Verhalten der Genussmenschen durch die Coronakrise verändern? Lafer: „Man hat ja schon im Laufe des letzten (Corona-)Jahres feststellen können, dass Bioprodukte boomen, aber auch der Wissensdurst gestiegen ist. Auf einmal muss sich ja jeder Haushalt selbst versorgen und viele erkennen, wie viel Aufwand und Geschick eine gute Küche erfordert. Kochbücher, auch mein Lafer Magazin sowie zum Beispiel meine Online-Kurse bei 7Hauben und viele Angebote der Kollegen sind so gefragt wie nie zuvor. Die Wertschätzung gegenüber der Gastronomie ist sicher gestiegen.“ Worauf freuen Sie sich 2021 besonders? Lafer: „Nun, ich hoffe sehr, dass ich zumindest in der zweiten Jahreshälfte auch wieder kulinarische Reisen und Events wahrnehmen kann. Bis dahin arbeite auch ich meine digitalen Angebote aus. Es gibt neue Folgen meines Genusspodcasts ,Lafer & Friends‘, Online-Kochkurse bei 7Hauben, mein Engagement für Manufakturen bei gourmondo.de, und das Thema Medical Cuisine liegt mir sehr am Herzen.“


GÖSSER BRÄU

GEFÜLLTES BRATHENDL

Tipp: RIED HOCHGRAIL SCHILCHER Weingut Langmann, St. Stefan/Stainz

mit knusprigen Erdäpfeln

FÜR 4 PERSO NEN

Zutaten Für das Hendl: 1 Brathendl à 1200 g 4 große Erdäpfel ½ l Gösser Märzenbier 1 l Gemüsefond Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß

Promotion, Fotos: Weingut Langmann, Augenblick

Für die Fülle: 300 g Knödelbrot 2 Zwiebeln 50 g Butter 300 ml Milch ½ Bund Petersilie 3 Eier Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Kümmel (gemahlen), Majoran

Zubereitung Die Zwiebel mit Butter glasig anschwitzen, mit der Milch aufgießen, würzen und lauwarm erwärmen. Die Zwiebelmilch über das Knödelbrot gießen und gut durchrühren. Nun die Eier und die gehackte Petersilie dazugeben, durchkneten und nochmals abschmecken. Dann wird das Henderl zum Füllen unter der Haut vorbereitet: Man nimmt am besten einen Kochlöffel mit einem breiten Griff und löst die Haut von der Brust zwischen Haxerl und Flügerl. (Die Haut am Mittelbrustknochen soll nicht gelöst werden!) Nun wird das Huhn mit einem Spritzsack unter der Haut und im Inneren gefüllt. Dann das Henderl außen mit Paprika, Salz und Pfeffer würzen. Die Erdäpfel schälen, in Viertel schneiden und in eine Bratenform geben, das Henderl daraufsetzen und bei 200 °C Heißluft 10 Minuten anbraten. Danach mit Bier übergießen und bei 165 °C ca. 70 Minuten fertigbraten. Alle 13 Minuten das Henderl mit Gemüsebrühe und Biersaft vom Henderl übergießen. Falls etwas Knödelbrotmasse übriggeblieben ist, gibt man diese am besten in ein kleines Förmchen und bäckt sie mit. Und noch ein Tipp: Um das Hendl leichter füllen zu können, zerkleinert man das Knödelbrot vor dem Verarbeiten am besten noch ein wenig!

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Dieser besondere Schilcher ist ein freundlicher und zugleich bestimmter Charakter, der seine Herkunft sehr präzise reflektiert. Die Reben sind mit kleinbeerigen, feinfruchtigen Trauben auf bis zu 550 Metern Seehöhe gewachsen. Die Trauben hatten bei der Lese eine hohe Reife, der Wein wurde langsam mit langem Hefekontakt ausgebaut. Das ergibt fein nuancierte Aromen von Himbeeren, Cassis und Minze sowie einen vital-muskulösen Körper. Säure und Schmelz inszenieren ein spannendes Spiel, das durch salzige Noten einen zusätzlichen Kick erfährt. Das Weingut Langmann liegt in einer malerischen, hügeligen Weinlandschaft inmitten der Weststeiermark. Stefan und Daniela Langmann bewirtschaften ihre Weingärten mit 100 Prozent Handarbeit. Hauptdarsteller ist die Rebsorte Blauer Wildbacher, aus dem die rare SortenspeziWEINGUT alität Schilcher gekeltert wird. Ebenso LANGMANN finden hier Sauvignon Blanc, Gelber Muskateller und Co. perfekte BeLangegg 23, 8511 St. Stefan/Stainz dingungen. Weitere Highlights: die Tel.: +43 (0)34 63/61 00 Schaumweine (Schilchersekt, Pet office@weingut-langmann.at Nat, Blanc de Blancs, Brut Rosé) www.weingut-langmann.at und die Buschenschank.


Graz IST KOSTBAR!

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Auch wenn die Großevents derzeit noch ein bisschen in den Sternen stehen – die GenussHauptstadt Graz bietet dennoch das ganze Jahr über tolle Möglichkeiten, die Grazer Kulinarik hautnah zu erleben. Mit spannenden Führungen, Verkostungen, Cabrio-Genuss-Touren oder Trüffel-Specials. Sollten Sie erlebt haben!

BIERRUNDGANG Hier erfahren Sie, was Sie schon immer über Bier wissen wollten und wie das Biertrinken zum wahren Genusserlebnis wird. Jeden Freitag werden in verschiedenen Stationen wie auch dem Gösser Bräu und dem Glöckl Bräu regionale Bierspezialitäten, besondere Sorten und bodenständige Gerichte kredenzt und erläutert.

FR KULINARISCHER RUNDGANG Ein gemütlicher Spaziergang mit appetitlichen Zwischenstopps in verschiedenen Lokalen, garniert mit heiteren Geschichten. Ob am Bauernmarkt oder auf dem Schloßberg – Sie werden überall puren Grazer Genuss erleben! Samstags und sonntags geht es jeweils auf verschiedenen Routen in andere Lokale. Inklusive Weinbegleitung und Espresso zum Dessert. Start 10.30 Uhr. Rechtzeitig reservieren unter www.genusshauptstadt.at

SA+ SO

KERNÖL-TAGE Das Gasthaus Stainzerbauer spielt verkostungstechnisch alle Stückerln! Auch heuer finden im Herbst wieder exklusive Kernölverkostungen statt. Lernen Sie das Grüne Gold der Steiermark neu kennen und erfahren Sie Spannendes, das Sie garantiert noch nicht wussten! Auch regionale Menüs mit Kernöl-Schwerpunkt werden angeboten. www.stainzerbauer.at

HER BST


GENUSSHAUPTSTADT GRAZ

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VEGGIE WALK Am Mittwoch ist in Graz Veggie-Day, und zwar ganz offiziell! Für Graz Tourismus ein guter Grund, während der Sommermonate jeweils mittwochs einen kulinarischen Veggie Walk anzubieten. Und nein, Sie müssen keineswegs – können aber natürlich sehr gerne – Vegetarier sein, um diesen köstlichen Rundgang zu erleben!

GENUSS MIT DEM CABRIOBUS

Fotos: Graz Tourismus/Werner Krug/Hans Wiesenhofer/ikarus.cc, GLDDGGRS, UMJ

Auch im Sommer 2021 fährt man wieder open Air zu kulinarischen Stationen außerhalb des Stadtzentrums. Bequem im Cabriobus und selbstverständlich mit fachkundiger Begleitung durch einen geprüften Guide. An den vier Stationen gibt es jeweils einen Gang mit Weinbegleitung bzw. Kaffee. Termine immer aktuell auf www.graztourismus.at

GRAZER PICKNICKKORB Graz hat so viele schöne ­Platzerln! Darum gibt es den Grazer Picknickkorb, gefüllt mit ausgesuchten Spezialitäten aus landwirtschaftlicher Produktion, in Kooperation mit Delikatessen Frankowitsch. Danach suchen Sie sich das geeignete Fleckerl (Tipps: Augarten, Hilmteich, Murufer, Burggarten, Stadtpark, Schloßberg etc.).

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BIS . OKT

KONTAKT GenussHauptstadt Graz Info Graz Tourismus: Herrengasse 16, 8010 Graz, Tel.: +43 (0)316/80 75-0, info@graztourismus.at www.graztourismus.at www.genusshauptstadt.at

SOMR ME BÜHNEN GRAZ GOURMET Zehn ausgewählte Restaurants servieren vor (18–19.30 Uhr) oder nach (ab 21.30 Uhr) den Vorstellungen von Oper und Schauspielhaus ein 3-gängiges Menü inklusive Aperitif und Gedeck zum Spezialpreis von € 35,- pro Person. Nur gültig in Kombination mit einem Ticket für Oper Graz oder Schauspielhaus Graz am selben Tag! Änderungen vorbehalten.

LAU FEND

LAU FEND GENUSSREISE IM MUSEUM Die GenussHauptstadt Graz serviert auch heuer wieder eine appetitanregende Genussreise durch die Geschichte der Museen – wie z. B. im Archäologiemuseum Schloss Eggenberg („Küchengeheimnisse der Alten Römer“) oder im Museum für Geschichte („Tischlein deck dich“). Termine unter www.graztourismus.at

TRÜFFELFESTIVAL Im Oktober/November 2021 findet wieder das Grazer Trüffelfestival statt. Zahlreiche Betriebe bieten in diesen zwei Wochen spezielle Trüffelmenüs an bzw. setzen Event-Schwerpunkte. Beim Internationalen Trüffelmarkt gibt es nicht nur die heimische GrazTrüffel zu verkosten, sondern auch feinste weiße aus Istrien und Alba. Tipp: die geführten Trüffelwanderungen im Leechwald!

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MARKT-TEAM Christopher Leitinger, Julia Glanzer und Stefan Feiertag sind die jungen Gastgeber in der Genießerei am Markt.

Alles zu seiner Zeit

Vom Markt direkt auf den Teller. Wer regionale und saisonale Kulinarik erleben will, sollte der Genießerei am Markt am Kaiser-Josef-Platz unbedingt einen Besuch abstatten. Kreative Geschmacksexplosionen sind dabei garantiert. Und auch fürs Auge gibt es neue Highlights

K

ennen Sie das? Sie spazieren in Italien, Griechenland oder daheim in Ihrer Heimatstadt über den Markt, erfreuen sich gerade an der großen Vielfalt der vielen dargebotenen Köstlichkeiten, da beschleicht Sie ein Gedanke. Wie schön wäre es denn jetzt, aus diesen aromatischen Zutaten ein Gericht zu kosten. Gedacht, getan! In Graz am Kaiser-Josef-Platz brauchen Sie dafür nur ein paar Schritte weitergehen und Sie stehen vor der Genießerei am Markt, wo genau nach dieser Idee gekocht wird.

„Dass man den Markt nicht nur spüren, riechen und sehen, sondern auch schmecken kann – das ist die Idee unsere Marktküche. Wir verstehen sie als Weiterleitung vom Marktstand auf den Teller. Und genau diese Authentizität lieben die Gäste“, erklärt Grossauer-Küchenchef Christof Widakovich. Mit Christopher Leitinger, Julia Glanzer und Stefan Feiertag steht der Genießerei am Markt seit kurzem ein wahres Kreativ-Trio vor, das weiß, was es tut. Nach verschiedenen Stationen innerhalb des Grossauer-Konzerns, bei denen er sein Fachwissen erweitern konnte, hat Küchenchef Chris Leitinger in der Genießerei am Markt nun seine Berufung gefunden. Julia Glanzer und Stefan Feiertag


GENIESSEREI

KLEIN, ABER FEIN

stehen ihm im Service sowie in der Küche zur Seite. „Ein kleines Restaurant, in dem ich mich kreativ groß entfalten kann, das gefällt mir. Hier kann ich meine Individualität ausleben und habe trotzdem den perfekt organisierten Background der Grossauer-Gruppe hinter mir“, freut sich Leitinger über seine neue Aufgabe. .

Fotos: Werner Krug

WURZEL DES GESCHMACKS

Eine neue Aufgabe im wohl dynamischsten Restaurant der Stadt. Denn so wie sich die Natur verändert, so verändert sich das Angebot in der Marktküche. Nicht nur saisonal, sondern mit neu kultivierten Gemüsesorten ebenso wie mit wiederentdeckten, regionalen Produkten, die

Die Genießerei punktet durch Gemütlichkeit und Einfachheit – ähnlich wie die bodenständigen, aber raffinierten Gerichte von Christopher Leitinger.

eigentlich schon lange nicht mehr auf unseren Speisekarten zu finden sind. Ein Beispiel dafür: die Pastinake oder auch diverse Rübenarten. Bei der jüngeren Generation sind sie längst in Vergessenheit geraten, da sie wohl nicht trendy genug sind. Zu Unrecht! Diese Produkte bekommen jetzt in der Genießerei am Markt wieder den richtigen Aufwind. Aber auch in puncto Verarbeitung legt das Genießerei-Team großen Wert auf alte Traditionen. So zählen das Einkochen und das Einlegen zu beliebten Beschäftigungen in der Küche. Pilze, Wurzeln oder Kräuter – alles wird mit viel Hingabe länger haltbar

gemacht. „Die saisonalen Geschmäcker lassen sich so bestens erhalten und kommen über einen längeren Zeitraum zum Einsatz“, freut sich Leitinger über die Verarbeitung der köstlichen Produkte der vielen regionalen Anbieter vom Markt. Diese Wiederauferstehung steirischer Produkte – kreativ zubereitet – zieht sich durch die ganze Speisekarte. Diese ist nicht lang, denn auf den Tellern landet nur, was der Markt tagesaktuell hergibt. Sie ist dafür aber umso ideenreicher. Erlebbar sind die Geschmacksexplosionen bei den täglich wechselnden Mittagsgerichten, abends oder bei Exklu-

sivbuchungen. Besonders gefragt ist das beliebte 10-Gänge-Überraschungsmenü. Das wohl spannendste Genuss-Erlebnis am Markt, das es immer donnerstags gibt. Hier muss man aber schnell sein, die begrenzten Plätze sind immer sehr schnell ausgebucht.

NEU GESTALTET Der Gourmet-Marktstand mit Herz und Seele ist ein Treffpunkt für jedermann. Wert legt das Team aber nicht nur auf kulinarische Akzente, sondern es optimiert auch optisch ständig das Lokal. „Stillstand ist Rückstand, der Fortschritt zählt. So haben wir uns auch für die Genießerei am Markt einiges an Neuheiten überlegt“,

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GENIESSEREI

Fisch von Schröcker

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Geheimtipps vom Markt Fotos: Werner Krug

F(r)isch verliebt! „Süßwasserfisch in bester Qualität holen wir am liebsten gleich bei unserem Nachbarn, dem Fischhändler Schröcker. Das ist Qualität, die man später am Teller schmecken kann“, so Chris Leitinger.

Geflügel von Tappauf

Gemüse von Kollmann „Der Gemüsestand Kollmann bietet nicht nur tolles Gemüse, sondern auch eine große Auswahl an Kräutern und Salaten. Einer meiner absoluten Lieblingsstände am Markt“, so Julia Glanzer.

erklärt Christof Widakovich. Neu sind zum Beispiel die gemütlichen OutdoorSitzbankerln vorm Stand. Sie laden gerade in der warmen Jahreszeit zum Verweilen unter freiem Himmel ein. Der perfekte Ort, um das Treiben am Markt bei einem Glaserl Wein zu beobachten. Die markanteste Neuheit sticht einem aber gleich beim Betreten des Marktes auf dem der Straßenseite zugewandten Teil des Standes ins Auge. Auf der gesamten Länge des Standes zeigt ein riesiges Graffito die Genüsse des Marktes vereint in einem Bild. Für das Konzept verantwortlich zeichnet Einrichtungs-Expertin Petra Kotnik, die auch sonst als TrendScout an der Gestaltung der perfekt abgestimmten Looks der Grossauer-Betriebe maßgeblich beteiligt ist. Das Graffiti-Bild selbst stammt vom international tätigen österreichischen Graffiti-Künstler Peks.

Stefan Feiertag: „Wenn es wärmer wird, sind leichtere Gerichte wieder sehr beliebt, wie zum Beispiel Hendl & Co. vom Geflügelhof Tappauf. Tipp: Dort bekommt man auch Spargel und Kartoffeln in Top-Qualität!“

Die beste Einstimm u n g auf das Genusserlebnis, das einen in der Genießerei am Markt erwartet. Ein Erlebnis für alle Sinne. Aber am besten schauen Sie einfach selbst vorbei und verbinden den Besuch des einzigartigen Marktes im Herzen der Grazer Altstadt mit einem Abstecher zu Chris Leitinger und seinem Team in der GenießeGENIESSEREI rei am Markt. AM MARKT Sie werden Öffnungszeiten: Di.–Sa. 9–23 Uhr, es nicht beKaiser-Josef-Platz 10, 8010 Graz, reuen – verTel.: +43 (0)664/92 11 005, genuss@geniessereiammarkt.at sprochen! www.geniessereiammarkt.at


GENIESSEREI

IN DER STEIERMARK SCHMECKT’S AM BESTEN - MAHLZEIT!

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GENIESSEREI

Making-of

STEIRISCHES RATATOUILLE

RATATOUILLE

Für das Ratatouille: 3 große Melanzani 2 Zucchini je 1 grüner und gelber Paprika 3 große, frische Tomaten 1 Zwiebel, 3 Knoblauchzehen 1 Dose geschälte Tomaten frische Kräuter nach Wahl (z. B. Thymian, Rosmarin, Salbei) Salz, Pfeffer, Olivenöl

Fotos: Werner Krug

Für die Schnecken: 8 Vulkanland-Schnecken 2 EL Butter Kräuter nach Wahl Salz, Pfeffer

Das Gemüse in kleine (aber nicht zu kleine!) Stücke schneiden. Dabei unbedingt auf gleich große Stücke achten.

FÜR 4 PERSO NEN

Zubereitung Zwiebel und Knoblauch klein schneiden und in Olivenöl anschwitzen, mit den geschälten Tomaten aufgießen. Gehackte Kräuter hinzufügen und alles um die Hälfte einkochen. Inzwischen die Tomaten blanchieren, kalt abschrecken und die Haut abziehen. Gewürfelt zur Tomatensauce geben und kurz mitkochen lassen. Dann alles durch die Flotte Lotte pürieren. Restliches Gemüse (nur 1 der 3 Melanzani!) in kleine Stücke schneiden und in Olivenöl goldbraun anbraten. Nach maximal fünf Minuten mit der Tomatensauce aufgießen und durchschwenken. Die zwei restlichen Melanzani der Länge nach halbieren, kreuzweise einschneiden, mit Olivenöl und Salz beträufeln und im Ofen bei ca. 180 °C mit der Schnittfläche nach oben für ungefähr 10–15 Minuten backen. Butter mit den Kräutern, Salz und Pfeffer vermengen, Schnecken damit füllen und ebenso bei ca. 180 °C für rund 10 Minuten in den Ofen schieben. Die halben Melanzani auf Tellern anrichten, mit Ratatouille übergießen, darauf die Schnecken setzen.

TU TO RIAL

1. SCHNEIDEN

Unsere Interpretation des Klassikers mit Vulkanland-Schnecken

Zutaten

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2. ANBRATEN 3. TOMATISIEREN Gemüse mit der vorbereiteten, selbst gemachten Tomatensauce aufgießen und kurz erhitzen.

Gemüse in Olivenöl anbraten. Wer es ganz genau nehmen möchte, beginnt mit den Paprika, fügt dann die Zucchini hinzu und am Schluss die Melanzani (unterschiedliche Garzeiten).

4. ABSCHMECKEN Salz, Pfeffer und ein paar frische Kräuter hinzufügen. Christopher Leitinger: „Pur mit Brot essen, als Beilage verwenden oder eine kreative Vorspeise mit Feta, Fisch oder Schnecken zaubern!“


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Jetzt KNALLT'S! Welcome to the City-Jungle – von der grünen Oase im Gastgarten bis zum umgestalteten Innenbereich bekommen Gäste im Grazer Streets – famous food and drinks jede Menge köstlicher Neuheiten serviert!

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er das nicht erlebt, hat was versäumt. Mitten im neu entstehenden Stadtteil Smart City steht das Streets – famous food and drinks seit seiner Eröffnung vor drei Jahren für urbanes Flair, das in der Murmetropole seinesgleichen sucht. Schon alleine mit der Speisekarte, die Originalrezepte berühmter Köche und traditioneller Gerichte aus der ganzen Welt vereint, ist das Streets ideal für junge und ältere Genießer, für Freunde Französischer Zwiebelsuppe genauso wie für Fans japanischen Sashimis, für eine gute Zeit mit Familie und Freunden. Der Erfolg freut Geschäftsführerin Franziska Grossauer-Iberer, ist aber noch lange kein Grund für die dynamische Gastro-Expertin, sich darauf auszuruhen. Daher hat sie sich gemeinsam

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STREETS

COOL GARDEN Dschungel-Flair mitten in der Stadt. Im neuen Streets-Gastgarten fühlt man sich dank Palmen und Outdoor-Bar an einen anderen Ort versetzt!

mit Grossauer-Mastermind Christof Widakovich und ihrem Team zahlreiche Neuigkeiten einfallen lassen, um ihren Gästen in Zukunft die Welt der famous foods and drinks noch näher zu bringen. „Wir bieten echtes Großstadtfeeling im wohl innovativsten Teil der Stadt. Jetzt geht’s erst richtig rund“, verspricht Widakovich.

Fotos: Werner Krug

JUNGLE-FEVER Und er verspricht nicht zu viel. Schon alleine beim Betreten des neu konzipierten Gastgartens fühlt man sich an einen anderen Ort versetzt. Giraffen, Affen und Papageien mitten in einer grünen Oase machen den Großstadt­dschungel im wahrsten Sinne des Wortes lebendig. Mit rund 60 Outdoor-Plätzen steht dem

chilligen Get-together unter freiem Himmel nichts mehr im Weg. DJ-Klänge runden das Ganze noch gekonnt ab. Speziell ist aber nicht nur das Jungle Fever im Gastgarten – auch die monatlich geplanten Special Guests können sich sehen lassen. Und das, was sie mitbringen, kann sich schmecken lassen. So ist beim „Comeback der Stars“ unter anderem angedacht, dass der als „Crazy Cheese“ bekannte Unternehmer Roland Ludomirska seine exklusiven Käsesorten präsentiert. Ein passendes Special-Menü wird es dazu natürlich auch geben. Und mit etwas Glück stimmt „Crazy Cheese“ auch noch einem Ständchen an und gibt musikalisch eine Kostprobe seiner neuen Single zum Besten. „Es ist viel geplant.

Vom Cuba Gourmet and Music Event über die Famous Waterfront Seafood Party, bei der die Region um Kapstadt im Mittelpunkt steht, bis zum Barbecue Sunday, wo wir im Außenbereich einen echten Asadogrill aufstellen werden“, verrät GrossauerIberer schon einige Highlights. Wer jetzt aber glaubt, dass der singende Käseexperte oder der Riesengrill schon das Abgefahrenste sind, was es im Streets zu erleben gibt, der irrt. Mit einem komplett

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STREETS

ECHTE ERLEBNISSE Beim Streets Experience ­ inner wird das Essengehen D zum Aha-Erlebnis. StickstoffBomben kommen hier ebenso aus der Küche wie z. B. auch Summer Rolls zum Selbermachen inklusive Anleitung.

neuen GenussAbenteuer fordert das Streets-Team alle Sinne heraus. Neben der Speisekarte, die alle drei bis vier Monate saisonal angepasst wird, ergänzt das „Streets Experience“ nun nämlich das Angebot. Aber aufgepasst: Da wird es dampfen, man muss auch schon mal selbst Hand anlegen oder seine Detektiv-Kenntnisse unter Beweis stellen. Das Vier-GängeMenü ist als interaktives KulinarikErlebnis gedacht, für all jene, die einen ganz besonderen Abend erleben wollen.

Das Menü wird monatlich geändert und für alle Neugierigen schon vorab im Internet zum Gustieren präsentiert. Wer dieses unvergleichliche „Streets Experience“-Menü erleben will, sollte bitte unbedingt vorab reservieren!

GENUSS DEN GANZEN TAG Neben altbewährten Kulinarik-Angeboten wie dem „Tischlein deck dich“, bei dem alles serviert wird, was die StreetsKüche hergibt, und davon so viel man will, oder dem Frühstück samstags und sonntags hat man beim neuen „Coffee

sweet or salty“ die Qual der Wahl, denn bis 11.30 Uhr gibt es da zu jedem Kaffee eine kleine pikante Quiche oder eine kleine süße Tarte gratis dazu. Nachmittags wird beim „Afternoon Tea“ Tee oder das Achterl offener Wein im Kombination mit Tapas zum Spezialpreis geboten. Generell wandelt sich das Streets im Laufe des Tages vom relaxten Ort für Kaffee, Spritzer, Lunch und Co. zum Restaurant mit gedeckten Tischen ab 17 Uhr. Und um dem Ganzen auch noch den passenden Rahmen zu geben, wurden die ruhigen Monate am Anfang

des Jahres genutzt, um auch die Räumlichkeiten zu adaptieren. So bietet die beliebte orientalische Ecke zwar noch immer das gewohnte Flair, größere Tische und Rückenlehnen sorgen dort aber jetzt für noch mehr Gemütlichkeit. Perfekt auch zum Feiern. Beim großen Birthday Special heißt es „bring your friends“: Ab einer Reservierung von zehn Personen bekommt man zwei Flaschen Prosecco aufs Haus. Und wer will, bekommt vom Streets-Team sogar ein Ständchen gesungen – aber dass das ein Genuss für die Ohren wird, ist nicht garantiert.


STREETS

NACHMITTAGSHIGHLIGHTS Von „Coffee sweet or salty“ (u.) bis zum „Afternoon Tea & Tapas“ (r.) sorgen viele lässige Specials für GaumenGenuss pur. Ausprobieren!

Fotos: Werner Krug

A M P U L S DER ZEIT In puncto Genuss für den Gaumen ist das Team aber top. Denn genauso innovativ, wie der umliegende Stadtteil der Smart City in puncto Stadtplanung ist, ist das Streets, wenn es zur Kulinarik kommt. Hoch hinaus geht es dabei zum Beispiel auf dem Dach des gegenüberliegenden Science Towers. Beim Urban Rooftop Farming legt das Küchenteam

gleich selbst Hand an, erntet das Gemüse und bringt es direkt über die Straße in die Streets-Küche. Noch frischer geht es wohl gar nicht mehr. „In der Gegend tut sich so viel. Es ist schön, die Entstehungsphase der Smart City so hautnah miterleben zu dürfen und zusammen mit diesem Stadtteil zu wachsen“, so Franziska Gross­ auer-Iberer. BECOME A MEMBER! Gute Nachrichten gibt es für alle StreetsAfficionados. Mit der neuen Member-

Card sammelt man bei jedem Besuch Punkte. Einfach die Streets-App downloaden, Rechnung einscannen und Punkte erhalten. Je nach Punktestatus – Fan, VIP oder Famous – erhält man dann einen Gutschein in Form eines QR-Codes und kann diesen dann beim VIVA ITALIA! nächsten Besuch einlöAuthentische mesen. Vom Glas Spritzer diterrane Küche ist oder Bier bis zur Flasche einer der Lieblinge der Gäste. Wie hier z. B. Famous-Wein reichen die das original Piccata Member-Goodies. Punkte milanese. sammeln zahlt sich also aus!

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STREETS

FAMOUS FOOD AND DRINKS

Gordon Ramsay FAMOUS BURGER Tatsache ist, dass der cholerische Gordon Ramsay mit seinen insgesamt 18 Restaurants, verteilt in aller Welt, sehr ernstzunehmende 16 MichelinSterne erkocht hat. Inklusive seinem legendären Burger.

Paul Bocuse FRANZÖSISCHE ZWIEBELSUPPE Ursprünglich sehr rustikal, fügte der legendäre Sternekoch Paul Bocuse (1926–2018) dem Basisrezept kurz vor dem Servieren noch Eigelb mit Madeira hinzu und machte seine „soupe à la discrétion“ somit einzigartig.

Nobuyuki Matsuhisa NOBU NEW STYLE SASHIMI Als ein Gast einmal reklamierte, dass er keinen ganz rohen Fisch mag, kam Nobuyuki auf die Idee, den Lachs mit heißem Öl zu übergießen! Und so wird sein legendäres Sashimi auch heute noch serviert.

STREETS

– FAMOUS FOOD AND DRINKS

Aktuelle Öffnungszeiten auf der Website! Waagner-Biro-Straße 109, 8020 Graz, Tel.: +43 (0)316/57 33 57, eat@streets-graz.at www.streets-graz.at Find us on Facebook & Instagram!

Fotos: Werner Krug, Rolling Pin, Mandarin Oriental Minuch, www.caesarstijuana.com

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MOSCOW MULE Anders als vielleicht erwartet, hat dieser Cocktail nicht in Moskau seinen Ursprung, sondern in den Vereinigten Staaten. Aufgrund der Weltwirtschaftskrise sah sich der Russe Wladimir Smirnow 1934 gezwungen, sein Unternehmen in die USA zu verkaufen. John G. Martin war daraufhin sehr ambitioniert, Wodka in den USA zu vermarkten, und traf 1941 auf Hollywood-Wirt John A. „Jack“ Morgan, der seine selbsthergestellte Ingwerlimonade in Szene setzen wollte. So entstand ein Drink aus beiden Zutaten, der im Sinne des Marketings in einem Kupferbecher serviert wurde, um ihn unverwechselbar zu machen. Ist gelungen.

Bezahlte Anzeige

Made in USA

STREETS

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Ihre Karriere als Partner einer

Caesar,s, Tijuana CAESAR’S SALAD Wussten Sie, dass dieser berühmte Salat im Restaurant Cesar’s Place in Tijuana (Mexiko) erfunden wurde? Schnell zählten Clark Gable, Jean Harlow und W.C. Fields zu seinen Fans.

r g ie D ie E n e k s uc h t r a m r ie Ste le n t e . n e u e Ta

un te r w e r ben J e tz t b e om / r m a r k .c

e - s t e ie ie r e k ar r

Xhesika F., Junior Account Managerin B2B


STREETS

TUNA TATAKI

..

Weintipp

mit Sobanudeln und buntem Wok-Gemüse

Zutaten

Promotion, Fotos: Weingut Tschermonegg

800 g frischer Thunfisch 400 g Sobanudeln 100 ml Terijakisauce gesamt ca. 500 g Zucchini, Paprika, Zuckerschoten, Stangensellerie, Lauch, gelber Paprika, Karotten, Sojasprossen Sesam Salz, Pfeffer Sesamöl

GELBER MUSKATELLER 2020 Weingut Tschermonegg, Glanz a. d. Weinstraße

FÜR 4 PERSO NEN

Zubereitung Gemüse in gleichmäßige Streifen oder Stücke schneiden, in Öl braten und gegen Ende mit Terijakisauce würzen. Sobanudeln laut Anleitung in kochendem Wasser zubereiten. Mit dem knackig gegarten Gemüse vermengen. Aus dem Thunfischfilet möglichst quadratische Stäbe schneiden und diese in Sesam wenden. Nach Geschmack mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Ganz wenig Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und die Thunfischstücke auf allen Seiten kurz (maximal 20 Sekunden pro Seite!) anbraten. Thunfisch in ca. halbzentimeterdicke Scheiben schneiden (innen muss er noch roh sein!) und auf dem Gemüse anrichten.

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Dieser Gelbe Muskateller, ein Gebietswein Südsteiermark DAC, passt perfekt zum asiatischen Tuna Tataki. Ein floraler Duft erinnert an Holunderblüten und Ananasminze, begleitet von einem Hauch Muskatnuss. Am Gaumen feinwürzig und trocken, mit einer filigranen Säurestruktur und schlankem Körper. Ein Wein, der mit seinen alc. 11,5 Vol.-% und seiner fruchtigen Zitrusnote sehr viel Trinkfreude bereitet. Das Weingut Tschermonegg ist das höchstgelegenste Weingut an der südsteirischen Weinstraße und begeistert durch ein traumhaftes Panorama und seine aromatisch-ausdrucksstarken WEINGUT TSCHERMONEGG vinifizierten Weine. Seit 2018 ist auch Franz-Josef, der ältere der 8463 Glanz an der Weinstraße 50 beiden Söhne, im Team und maßTel.: +43 (0)3454/326 geblich für den zukünftigen Erfolg weingut@tschermonegg.at www.tschermonegg.at mitverantwortlich.


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Erlebnisfaktor

TEAMBUILDING Work-Life-Balance ist in aller Munde. In der Genuss-Pension Herti wird mit eiserner Disziplin darü-

ber gewacht: Für Unternehmen bietet sich hier ein vielseitig anpassbares Seminarprogramm an, das Ernst mit Vergnügen verbindet und die Phantasie anregt. Und braucht der Teamgeist Auffrischung, ist ein Besuch im Weinkeller ein Muss. Text: Svjetlana Wisiak

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eminare bilden für Unternehmen wie auch für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine einzigartige Bühne, um gebündelten Wissensaustausch zu betreiben, sich fortzubilden oder kreative Prozesse fernab von Ablenkungen und dem täglichen Geschäft zu fördern. So umfassend der Output am Ende auch aussieht, so intensiv gestaltet sich diese Zeit, die höchste Konzentration fordert. Mittagspausen, Abende oder auch Wochenenden bieten

KONZENTRIERT sich bestens an, um einen wohlverdienten wie auch benötigten Ausgleich zu schaffen. Ist man in einem Seminarhotel nahe eines Flughafens oder Bahnhofs eingemietet, sehen die Aussichten in diese Richtung eher trist aus. In der Genuss-Pension Herti hat man genau dafür ideale Rahmenbedingungen geschaffen. Der Seminarraum „Schöpfergeist“ trifft mit seinem Namen voll ins Schwarze. Mit Platz für bis zu 25 Personen betritt man eine moderne und

technisch voll ausgestattete Plattform für Ideenfindung und Wissensvermittlung: Beamer und Leinwand, Flipcharts und Moderationskoffer, kostenloses WLAN, CD-Player und Flachbild-Fernseher eröffnen alle Möglichkeiten, um multimediale Veranstaltungen von allen Formaten zu betreiben. Und sollten die Köpfe rauchen, so lässt sich per Taste die Klimaanlage bedienen oder per Türgriff ein Schritt auf den Balkon setzen. Weil man die Kaffeepause zwischendurch oh-

Individuell passt sich der Seminarraum „Schöpfergeist“ den Anforderungen der Gruppe an. Köstliche Verpflegung und ein Ausblick ins Grüne inklusive.

nehin lieber in der Natur genießt, steht den Te i l n e h merinnen und Teilnehmern zusätzlich eine Terrasse zur Verfügung. Individuell lässt sich nicht nur die Sessel- und Tischaufteilung gestalten, sondern auch die Zeiteinteilung. „Schöpfergeist“ lässt sich halbtags in


GENUSS-PENSION HERTI

HIGHLIGHTS FÜR FIRMEN

Fotos: Werner Krug, Paul Stajan

♥ Raumgröße 50 m² ♥ Viel Tageslicht (verdunkelbar) ♥ Klimaanlage ♥ Angeschlossener Balkon sowie Gartenterrasse für Pausen ♥ Echte Moosdecke zur Verbesserung des Raumklimas und der Akustik ♥ 2 Flipcharts, 3 Pinnwände, Leinwand ♥ Beamer (Epson) & Beamertisch ♥ Flachbildschirm / TV, CD-Player ♥ Moderationskoffer, Verlängerungskabel ♥ Kostenfreies W-LAN ♥ Seminarpauschalen mit Verpflegung, Übernachtung und Teambuilding-Programmen

drei Blöcken zu je vier Stunden buchen. Ganztägige Seminare werden von Pauschal-Angeboten abgerundet. Von der ländlichen Idylle mitten in der Natur, die innerhalb von 20 Autominuten von Graz aus zu erreichen ist, profitieren Teilnehmende kostenlos. SCHMANKERL(AUS)ZEIT Erwiesenermaßen verbrennt ein Mensch während kreativer und denkintensiver

Prozesse mehr Kalorien. Um die Batterien wieder aufzuladen, werden die ganztägigen Angebote durch eine kulinarische Versorgung ergänzt. Schließlich macht sich der Seminarveranstalter durch nichts leichter beliebt als durch die Verkündung der Pause. Diese lässt sich mit Brötchen und Kuchen ideal füllen. Aufstrichbrötchen zählen genauso dazu wie mit Schinken, Käse, Wurst und Garnitur belegte Brötchen und Schwarzbrot, Kuchen oder Obst

Seminarraum „Schöpfergeist“

der Saison und Plundergebäck. Knurrt der Magen im Anschluss an die Veranstaltung etwas lauter, so beinhaltet eine ganztägige Seminarpauschale auch ein dreigängiges Menü in einem der benachbarten Gasthäuser. Fans der steirischen GenussHauptstadt-Jause hingegen können die liebevoll dekorierten Platten im gemütlichen Aufenthaltsraum verspeisen. Genießer kommen mit steirischem Monscheinschinken, Krispl’s deftigem Verhackert oder Leberaufstrich vom

Wollschwein, feinem Camembert der Käserei Aichstern und den knusprigen Bierbrezen & Co. voll auf ihre Kosten. Und wenn ein mehrtägiges Seminar in ein Teambuilding mündet, so bietet sich ein entspannter abendlicher Ausklang im hauseigenen Weinkeller an. Ab zehn Personen können in der urigen Atmosphäre des Gewölbes individuelle Wünsche erfüllt werden – von der Kochshow mit anschließendem Abendessen bis hin zu nostalgischen Video- und Fo-

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GENUSS-PENSION HERTI

10 Gründe FÜR IHR BUSINESS IN DER GENUSS-PENSION HERTI ♥ Absolute Ruhelage im Übelbacher Ortskern (20 Autominuten von Graz) ♥ 12 kostenfreie Parkplätze ♥ 12 Zimmer & 4 Apartments (auch längerfristig für Mitarbeiter buchbar) ♥ Bio-Frühstück & Granderwasser ♥ 1 Seminarraum „Schöpfergeist“ ca. 50 m² ♥ 1 Weinkeller (max. 20 Personen) & viele weitere Teambuilding-Möglichkeiten ♥ 1 Aufenthaltsraum für 30 Personen & 1 Gartenterrasse für 15 Personen ♥ Kleiner Wellnessbereich mit Sauna, Dampfbad und Ruheraum ♥ 1 Fitnessraum mit Geräten der Marke „Technogym“ ♥ 10 E-Bikes der Marke „KTM“

to-Vorführungen auf TV oder Beamer. BETRIEBSAUSFLUG MIT ACTION Viel angenehmer als „Seminarwochenende“ klingt das Wort „Betriebsausflug“ nach. Die Wünsche aller Kolleginnen und Kollegen zu berücksichtigen und dabei keine Langeweile aufkommen zu lassen, erfordert dennoch oft die geschickte Hand eines erfahrenen Projektmanagers. Im Sinne eines effektiven Workflows lassen sich hier unterschiedliche Touren direkt von der Genuss-

Pension Herti aus unternehmen, die vom Abenteurer bis zum Genießer ein ausgedehntes Programm in petto haben. So wird man z. B. bei der „ActionTour“ von Familienoberhaupt Franz Grossauer höchstpersönlich mit dem Geländewagen chauffiert – und zwar zur Walzkogelhütte auf 1.236 Metern Seehöhe (unterschiedliche Strecken je nach Wetterlage). Nach dem Aufenthalt geht es zum Schloss Waldstein und zur Almhütte Plotscherbauer auf 1.145 Metern. Bei einer köstlichen Almjause auf der gemütlichen Terrasse hat man einen schö-

nen Ausblick über die Oststeiermark – vom Grazer Hausberg Schöckl bis hin zu den Gleichenberger Bergen. Wem die Aussicht auf die Jeepfahrt schon beim Gedanken Herzrasen bereitet, der kann sich zu Fuß gemütlich auf eine vierstündige Wanderung begeben, die über idyllische Almwiesen zur urigen Bockstallerhütte führt, auf der man vom Muhen der Kühe begrüßt und mit kulinarischen Schmankerln aus der Region verköstigt wird. Die spannenden Geschichten zwischen der Anhöhe Hiedner, den Gleinalmwiesen und Taschlerkreuz erzählt Berg-

führerin Karoline Eisenberger auf Wunsch. Die Aussicht auf eine Wanderung klingt zu gemächlich, die Jeep-Tour zu wild!? Bleibt immer noch die sanfte Almentour mit dem E-Bike. Da startet man bei der Genuss-Pension Herti, radelt dann talauswärts bis zum Schloss Waldstein und in den Arzwaldgraben. Es geht rauf auf den Schenkenberg auf 908 Metern, vorbei am Gasthaus Ebenwirt bis hinauf auf die Gmoa-Almhütte auf 1.238 Metern. Über sanfte Almwiesen mit einer kurzen Abfahrt ist die nächste Station die Almhütte Plotscherbauer auf 1.145 Metern, dort gibt es


ABWECHSLUNG

Fotos: Werner Krug, Paul Stajan

Action bei geführten Touren, Yoga und Fitness ... der Wellnessbereich liefert den entspannenden Ausgleich, das leckere Frühstück die Stärkung.

dann auch eine kulinarische Stärkung auf der gemütlichen Terrasse. Gestärkt fährt man nach einem kurzen Halt beim Thomaskreuz – um die Aussicht zur Gleinalm mit dem Kirchlein Maria Schnee sowie auf die höchste Erhebung im Bezirk GrazUmgebung, dem Speikkogel, zu genießen – bergab ins Kleintal und zurück zur Genuss-Pension Herti. PAKET VOLLER VORTEILE Das Angebot für Firmen endet nicht hier: Mehrtägige Aufenthalte können

selbstverständlich in ein Gesamtpaket samt Nächtigung geschnürt werden. Das beinhaltet auch den Bereich im Haus, der zum Wohlfühlen und Auspowern gedacht ist. Wer den ereignisreichen Tag in Ruhe Revue passieren lassen möchte, hat im Wellnessbereich alle Möglichkeiten dazu. Bis zu fünf Personen fasst die hauseigene Sauna, das Dampfbad kann von vier Personen gleichzeitig benützt werden. Spätestens im Ruhebereich stellt sich die absolute Entspannung ein, während man sich kuschelige Bademäntel und ansprechendes Lesematerial vor Ort


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GENUSS-PENSION HERTI

ERLEBNISTOUR

Gemeinsam on Tour!

Mit Bergwanderführerin Karoline Eisenberger eine Genusswanderung für alle Sinne erleben! ♥ Dauer: 4 Stunden/5,5 km/300 Hm ♥ Teilnehmer: 4–12 Personen ♥ Durchgeführt von: Karoline Eisenberger ♥ Inklusive: Transfer, 1 Jause, 1 Stück Obst, 1 Energieriegel + 1 Getränk

SANFTE ALMENTOUR Mit den Mountain-E-Bikes zum Plotscherbauer und retour!

ABENTEUERTOUR Mit Gelände-Jeeps abenteuerlich auf zwei Almen von Übelbach! ♥ Dauer: 4 Stunden (mittwochs) ♥ Teilnehmer: 4–20 Personen ♥ Durchgeführt von: Franz Grossauer, Bernhard Hasler ♥ Inklusive: Transfer, 1 Getränk auf der Walzkogelhütte, 1 Jause + 1 Getränk auf der Plotscherbauerhütte

VERLÄSSLICHER PARTNER BEI ALLEN INSTALLATIONEN Die Froschauer Haustechnik GmbH ist seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner der Familie Grossauer. Zuverlässig und professionell zeichnen Andreas Froschauer und sein Team für sämtliche Installationsleistungen rund um Gas, Sanitär, Wasser und Heizung in vielen Grossauer-Betrieben verantwortlich. Dies betrifft natürlich nicht nur die Neuinstallationen, sondern auch die Reparatur, Installation und Wartung. „Wir sind froh, mit der Firma Frosch­ auer einen derat kompetenten und zuverlässigen Partner an unserer Seite zu haben“, so Ingrid Posch (Grossauer-Unternehmenszen­ trale). V. l.: Uwe Bogdan, Andreas Froschauer, Jürgen Mirtschin und Ingrid Posch. Kontakt: Reitweg 30, 8055 Graz, Tel.: +43 (0)316/244002, office@froschauer-graz.at, www. froschauer-graz.at

ausleihen kann. Gut möglich, dass man auf dem Weg zum Zimmer in den Fluren auf die eine oder andere Sportskanone trifft, die den Fitnessraum für sich entdeckt hat. Dieser ist mit Geräten der Marke „Technogym“ auf dem neuesten Stand der Technik und „sportlich“ im Dachgeschoß des Hauses untergebracht. Wie auch immer sich der Aufenthalt in der Genuss-Pension Herti gestaltet: An diesem geschichtsträchtigen Ort, der dem Elternhaus von Franz Grossauer entsprungen ist, wird mit Herzlichkeit und Kreativität auf Bedürfnisse und Wünsche eines jeden

Gastes eingegangen. So lassen sich Seminare und Betriebsausflüge nicht nur „irgendwie über die Runden“ bringen, sondern werden zum unvergesslichen Erlebnis, das einem die Kraft für kommende Herausforderungen schenkt und den Zusammenhalt innerhalb des Betriebs wachsen lässt – zwei Faktoren, die in GENUSSPENSION HERTI unsicheren Zeiten ein unbezahlbares Asset bilden.

Gleinalmstraße 20 8124 Übelbach Tel.: +43 (0)664/88 188 223 genuss@pensionherti.at www.pensionherti.at facebook.com/PensionHerti

Promotion (Froschauer). Fotos: Werner Krug, Kerstin Kotal, KK

♥ Dauer: 4 Stunden ♥ Teilnehmer: max. 6 Personen (nur Pensions-/Seminargäste) ♥ Inklusive: E-Bike, 1 Getränk Gmoa-Almhütte, 1 Almjause, 1 Getränk beim Plotscherbauer


GROSSAUER APARTMENTS

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HAUS PASTNER AM TEICH

TEICH

Idylle

Mit der Familie hinaus in die Natur – ohne umfangreiche Vorbereitungen treffen zu müssen. Was sich viele wünschen, wird im Apartmenthaus Pastner am Teich sehr leicht zur Realität – beste Ausstattung inklusive.

on Eltern verlangt ein erfolgreicher Familienurlaub vor allen Dingen gute Planung. Immerhin will man für ausreichende Unterhaltung sorgen und gleichzeitig selbst etwas zur Ruhe kommen. Oft reicht es jedoch, genügend Spiele und Bücher, wetterfeste Wanderkleidung und eine volle Ladung guter Laune einzupacken, um lang nachklingende gemeinsame Erinnerungen zu schaffen. Weil ein erprobter Rhythmus Gold wert ist, entscheiden sich viele Familien dazu, sich in Apartments einzumieten. Wichtig ist dabei eine gute Lage, eine malerische Umgebung, die genügend „Material“ zum Erkunden und Kraftquellen zum Energieauftanken liefert, und eine gemütliche Einrichtung, in der man sich daheim fühlen kann. Das Apartmenthaus Pastner am Teich ist genau auf diese Bedürfnisse zugeschnitten.

HIGHLIGHTS FÜR DIE FAMILIE Sieben Apartments, allesamt mit Wohnund Essbereich, einem vollständig eingerichteten Küchenbereich, Schlafbereich und Bad ausgestattet, stehen Familien aller Größen zur Auswahl. TV, W-LAN, Safe, Waschmaschine und Wäschetrockner decken alle grundsätzlichen Bedürfnisse ab. Auch auf vierbeinige Familienmitglieder wird nicht vergessen – im Apartment „Roadstar“ sind Hunde herzlich willkommen. Ein herzhaftes Frühstück, gespickt mit köstlichen regionalen Produkten, wartet nur fünf Gehminuten entfernt in der Genuss-Pension Herti auf die Gäste des Apartmenthauses. Und weil es mitten in der traumhaften Landschaft rund um das gemütliche Übelbach auch den größten Natur-Muffel schnell einmal nach draußen zieht, kann man direkt vom Haus

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PLUSPUNKTE

Reservierter Carportparkplatz Waschmaschine und Wäschetrockner Ruhige Lage am Badeteich Fitnessraum-/Sauna-Nutzung & Frühstück in der Pension Herti Apartmentreinigung & Wäschewechsel einmal pro Woche

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Pastner am Teich aus zahlreiche Touren in verschiedenen Schwierigkeitsgraden und mit zahlreichen Highlights starten. Einen „elektrisierten“ Spaßfaktor ermöglichen E-Bikes, die für die Erkundung mehrerer Touren genutzt werden können. Zum Ausleihen gibt es sie in der Genuss-Pension Herti. Und soll es einmal ein ruhiger Tag werden, so kann man nach einem Sprung ins herrlich frische Nass am Ufer des Teichs die Seele baumeln lassen. Oder aber man unternimmt den kurzen Spaziergang zur Genuss-Pension, wo der Wellnessbereich

Fotos: Grossauer

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Text: Svjetlana Wisiak

mit Sauna auch allen Apartment-Gästen zur Verfügung steht. Nicht immer begleitet einen die kulinarische Muse auch in den Urlaub: Wenn gemeinsames Kochen nicht auf der Aktivitäten-Liste steht, so trumpfen zahlreiche Wirte mit köstlichen steirischen Schmankerln auf – fußAPARTMENTS läufig vom PASTNER AM TEICH ApartPastner 110/110a, 8124 Übelbach menthaus +43 (0)664/88 188 223 erreichgenuss@pensionherti.at bar. www.grossauer-apartment.at


Wohlfühlen AUF ZEIT Den klassischen Touristen gibt es nicht. So individuell wie die Menschen sind auch ihre Vorlieben, wenn sie eine Stadt erkunden. Die einen ziehen los, um sich bewusst in den Straßen und Gässchen zu verirren – ganz ohne Stadtplan und Google Maps. Die anderen planen Städtetrips akribisch im Vorfeld. Wiederum andere besuchen denselben Ort immer wieder. Eine Unterkunft zum Wohlfühlen wünschen sich jedenfalls alle.

APARTMENTS AM GLOCKENSPIELPLATZ Glockenspielplatz 2–3 8010 Graz + 43 (0)316/ 68 25 00 apartment@grossauer.co.at www.grossauer-apartment.at

PLUSPUNKTE

+ Wohnen im Herzen von Graz + Badezimmer mit Badewanne + Frühstück im Café Glockenspiel (Sonderkonditionen) + Entzückender Balkon in der Dächerlandschaft („Venezia“) + Apartmentreinigung + Neu: Klimaanlage

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icht jeder bevorzugt es, während des Urlaubs in einem Hotel unterzukommen. Oft möchten Reisende in das Stadtbild und seine Bewohnerinnen und Bewohner eintauchen. Sie möchten die Stadt aus Sicht eines „Insiders“ erleben. Anders ausgedrückt: Sie möchten nicht beherbergt werden, sie möchten wohnen. Mit diesem Gedanken sind auch die Apartments im

Herzen der GenussHauptstadt entstanden – und lassen den Schlüsselbund nicht nur für kurzzeitige Besucher klingeln. VIEL PLATZ FÜR MODERNITÄT Der jüngste Zuwachs im Portfolio des Apartmenthauses am Glockenspielplatz (jetzt alle neu mit Klimaanlage!) trägt den Namen „Bischofsplatz“. Dieses geräumige Apartment zählt 63 gemütliche, mit echtem Parkettboden ausgelegte Quadratmeter, die sich auf zwei Schlafzimmer, eine voll ausgestattete Küche (samt Kaffeemaschine, Geschirrspüler und Geschirr) mit

angrenzendem Wohn-/Esszimmer und ein Bad mit Dusche aufteilen. Fernseher, Safe und W-LAN zählen wie in allen Gross­auerApartments ohnehin zum Standard, dank Schlafsofa böte „Bischofsplatz“ sogar Platz für bis zu sechs Personen. Moderne Einrichtung mit geradlinigem Design dominiert das brandneue Apartment, während nur ein Blick durchs Fenster ausreicht, um im Herzen der Altstadt in ein vergangenes Zeitalter einzutauchen. Ist „Bischofsplatz“ den sechs Freunden zu kuschelig, so kann man immer noch auf „Hauptplatz“ ausweichen. Stilsicher und minimalistisch zieht sich

Fotos: Werner Krug

Text: Svjetlana Wisiak


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GROSSAUER APARTMENTS

STIL & CHARME Das brandneue Apartment „Bischofsplatz“ punktet mit Gemütlichkeit, Stil und einem tollen Ambiente dank der hohen Räume.

JETZT EIGENTUM-TRAUM ERFÜLLEN! Die eigenen vier Wände sind ein wichtiger Lebensraum. Umso entscheidender, dass man diesen Ort wirklich gerne hat. „Dank des aktuellen Zinsniveaus ist es momentan so günstig wie selten zuvor, sich den individuellen Wohntraum anzuschaffen“, sagt Johann Edlinger, Leiter Stammvertrieb des Teams Steiermark Graz Nord bei Wüstenrot. Maßgeschneidert, sicher und flexibel Verschiedene Finanzierungslösungen erlauben es, maximal flexibel und dennoch auf der sicheren Seite zu bleiben: „Empfehlenswert sind Optionen mit verschiedenen Rückzahlungsvarianten, fixen sowie variabel verzinsten Darlehenssummen“, ergänzt Edlinger. Wer am Weg zum Eigenheim kompetente Beratung möchte, ist bei Johann Edlinger und seinem Team bestens aufgehoben: 057070-250. Diese Marketingunterlage ist unverbindlich und allgemein. Vertragsgrundlage sind Ihr Antrag, Ihre Bausparurkunde, die jeweils gültigen Allgemeinen Bedingungen für das Bauspargeschäft, Ihre Schuldurkunde sowie die Darlehensbedingungen. Näheres unter www.wuestenrot.at. Irrtum, Änderungen und Druckfehler vorbehalten.

Promotion, Foto: Wüstenrot

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hier ebenfalls der moderne Touch durch, während die 88 Quadratmeter, aufgeteilt auf drei Schlafzimmer und ein Wohnzimmer, Platz für acht Personen bieten. Ein Extra-Plus bieten die kompakte Küche samt praktischer Bar und Durchreiche ins gemütliche Wohnzimmer sowie die Badewanne im hell eingerichteten Bad. Gemütlichkeit steht im Vordergrund, wenn es um das 46 Quadratmeter große Apartment „Glockenspielplatz“ geht. Genügend Platz bietet es für die volle Ausstattung und für eine bis vier Personen, die an einem stylischen Hochtisch den einen oder anderen ereignisreichen Abend mit einem Gläschen Wein ausklingen lassen können. Einen Hauch von Extravaganz hingegen vermittelt „Venezia“, das seine Gäste ins romantische Italien eintauchen

lässt. Boxspring-Betten laden hier genauso zum Träumen ein wie der Balkon mit Blick über die umliegenden denkmalgeschützten Dächer von Graz. Dachschrägen verleihen „Venezia“ seine gemütliche Atmosphäre, die weiche Samtcouch lädt zum Verweilen ein. Genau die richtige Wahl haben Geschäftsreisende getroffen, wenn sie sich im „Schlossberg“ einmieten. Unaufgeregtzeitloses Design mit neutralen Farben in Erdtönen und ein separates Büro fördern die Konzentration, die geräumige Badewanne wiederum die Entspannung. Einen Sonderpreis gibt es fürs Frühstück im Café Glockenspiel im Erdgeschoß des Gebäudes für alle Gäste am Glockenspielplatz. Wie für alle Apartments in der City gibt es für „Schlossberg“ Sonderkonditionen bei längerem Aufenthalt. Auf seinen Business-Trip


GROSSAUER APARTMENTS

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APARTMENTS AM KALVARIENBERG Augasse 34, 8020 Graz + 43 (0)316/68 25 00 apartment@grossauer.co.at www.grossauer-apartment.at

PLUSPUNKTE

+ Reservierter Parkplatz + Überdachter Balkon

+ Sehr ruhige, historische Lage + Apartmentreinigung & Wäschewechsel einmal pro Woche + Frühstücksmöglichkeit im Café Grossauer gegenüber + Nutzung des Fitnessstudios nebenan

kann man hier also nicht nur die gesamte Arbeit, sondern auch die Familie mitnehmen.

Fotos: Werner Krug, Grossauer

IN DER RUHE LIEGT DIE KRAFT Business ist auch ein gutes Stichwort, wenn man nördlich die Mur entlangspaziert: Unweit der Grossauer-Zentrale, wo die köstlichen kulinarischen Kreationen erdacht und erkocht werden, beherbergt das Apartmenthaus Kalvarienberg drei 47 Quadratmeter große Ferienwohnungen. Mit geräumigen Wohnküchen, Schlafzimmern mit Boxspring-Betten, großzügigen Bädern mit Dusche und Balkonen fehlt es den Gästen hier an nichts. Das Frühstück kann man im benachbarten Café Grossauer, einer Institution im Norden von Graz, verspeisen. Vor allen Dingen ist es die Ruhe, die hier

geschätzt wird, während das Stadtzentrum lediglich einen ausgedehnten Spaziergang entfernt ist. Nicht umsonst wird Graz auch die „Stadt der kurzen Wege“ genannt. Nirgendwo ist das so wahr wie im Stadtzentrum, von dem aus Theater und Oper genauso wie Pubs, Lokale, Kaffeehäuser und die Shoppingmeile Herrengasse in unter zehn Minuten zu Fuß erreichbar sind. Graz trägt auch viele weitere Namen. „GenussHauptstadt“ ist einer von ihnen. So ist es auch kein Geheimnis, dass eine ganze Welt an kulinarischen Genüssen nur einen Katzensprung entfernt ist – einschließlich der etablierten Restaurants der Familie Grossauer-Widakovich, u. a. das Restaurant SCHLOSSBERG, das EL PESCADOR, das el Gaucho und das Glöckl Bräu.


DUETS OF DUET STING

DUET ZUCCHERO

Baci Sulla Bocca/Sting: € 24.90 (EP)

Di.Vino Rosso/Zucchero: € 19,80 (EP)

Chocabeck/Zucchero: € 19,80 (EP)

New Day/Sting: € 15,90 (EP)

Sting CD (handsigniert): € 34,90

Zucchero CD (handsigniert): € 34,90

Paketpreis: € 69,90 statt € 79,60

Paketpreis: € 62,90 statt € 70,60

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Exklusiv bei

THE YEAR FRIENDS FOREVER Gute Freunde halten zusammen. So jedenfalls sehen es die Musiker Sting und Zucchero. Der Brite und der Italiener haben ein zweisprachiges Lied aufgenommen, das „September“ heißt. Der Song ist im neuen Doppelalbum Zuccheros „D.O.C. Deluxe“ und auch in Stings neuem Album „DUETS“ enthalten. Zucchero und Sting sind seit 30 Jahren befreundet. „Wenn ich mit Sting arbeite, ist nie etwas geplant. Er hat mich angerufen und mich gefragt, ob ich einen italienischen Text für sein neues Lied schreiben will. Mir hat das Lied sofort gefallen und so haben wir dieses Duett entworfen“, erzählte Zucchero im Gespräch. „Das Lied spricht von der Zeit, die wir im Sommer erlebt haben, als wir die Hoffnung hegten, im September zu einem normalen Alltag nach der Coronavirus Pandemie zurückzufinden. Heute noch hoffen wir, dass „September“ bald kommt“, erzählen die beiden Freunde.

ZUCCHERO

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Urlaub im

Süden

Zugegeben – viele von uns drängt es wieder ans Meer. Der salzige Geruch

in der Nase, die frischen Fische am Teller ... all das bedeutet Lebensglück. Doch aus bekannten Gründen ist auch 2021 alles nicht so einfach.

Und deshalb sei Ihnen eines ans Herz gelegt: Machen Sie Urlaub im Süden! Und zwar im Süden der Steiermark. Genauer gesagt im Fischwirt im Urmeer in Sulztal an der Weinstraße. Ja, richtig

gehört – hier gab es einmal ein Urmeer. Also könnte man fast sagen: Das zählt heuer auch als Meerurlaub. Sie werden sehen.

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Text: Christina Dow

rundsätzlich heißt es in einer Krise ja immer: Das Beste daraus machen! Sagt sich natürlich leicht. Zu lange musste man auf das Erlebnis Restaurant verzichten, zu lange verzehrten wir uns nach einem frisch duftenden Hotelbett und zu sehr sehnten wir uns nach dem Geräusch des Meeres. So stark wie kaum zuvor in den letzten Jahrzehnten bemerkten wir, wie wichtig die Gastronomie und Ho-

tellerie für unser Leben und unser Lebensglück ist. Denn ein Restaurant, eine Bar oder ein Beisl sind definitiv viel mehr als nur eine Ausschankstätte. Sie sind ein Treffpunkt der Emotionen. Der Wirt ist Seelsorger, vermeintlich bester Freund, Freudestifter und Menschenverbinder. Die Gaststätte ist Heimat, Erlebnisort und Alltagsabtauchstation. Die Speisen sind Magenfüller, Glücklichmacher, Erinnerungsstifter. Der Wein erzählt Geschichten und das Bier lässt legendäre Momente entstehen. All dafür steht die Gastronomie. Und dann multiplizieren wir all diese Sehnsüchte, die wir hatten, noch mit der Sehnsucht nach dem Meer. Was dabei rauskommt? Ein Urlaub im Süden! Genauer gesagt im Süden der Steiermark.


FISCHWIRT IM URMEER

EINZIGARTIG

Fotos: Katharina Hafner

WILLKOMMEN IM URMEER Willkommen im Fischwirt im Urmeer! Hier an der südsteirischen Weinstraße, im wunderschönen Sulztal, hat sich die Familie Grossauer 2020 – der Krise zum Trotz – einen Traum vom Fischlokal in den Weinbergen erfüllt. Dieser außergewöhnliche Kraftplatz, der im Besitz der Familie Wesonig ist, wurde durch die Grossauers zu neuem Leben erweckt und besticht durch eine Sonnenterrasse mit Blick weit nach Slowenien, gemütliches Innenambiente und beste Kulinarik, die heimische Fische im Fokus hat, aber auch Spezialitäten von der Adria stehen im Visier. Franziska Grossauer-Iberer, die gemeinsam mit Christof Widakovich die

Weinreben-Terrasse, Postkartenpanorama, richtig gutes Essen. Beim Fischwirt kommt man aus dem Staunen und Genießen nicht raus.

Geschäftsführung im Fischwirt innehat, erklärt auch die Geschichte hinter dem „Urmeer“: „Die Südsteiermark war vor vielen tausenden Jahren ein Urmeer – davon zeugen heute noch die Korallen- bzw. Muschelkalkböden. Diese Verbindung der Region mit dem Meer bzw. den Fischen wollten wir mit dem Namen des Lokals und auch mit dem ganzen Konzept widerspiegeln.“ Apropos, das Konzept ist klar und einfach: volle Power Regionalität, gepaart mit einem Blick über den Tellerrand, der in das benachbarte Slowenien oder auch bis ­ Kroatien oder Italien reichen kann. Aus dem (noch weiteren) Süden kommen zum Beispiel die herrlichen Riesengarne-

len, die Sardellen, die Trüffel oder die Burrata. Ansonsten wird Regionalität aber großgeschrieben. Bei der Fischauswahl als auch bei den Vorspeisen, den Beilagen und den Salaten. Für die Küchenlinie zeichnet Christof Widakovich verantwortlich, junger Küchenchef ist der erst 23-jährige Philipp Wendler. Der war sogar einmal Staatsmeister seiner Zunft und schwingt in der Fischwirt-Küche seit nun rund einem Jahr richtig erfolgreich das Zepter. Ein Name, den man sich merken sollte. Mit „Michi’s frische Fische“ aus dem Mürzer Oberland fand man den perfekten Haus-und-Hof-Lieferanten – Bio-

Gebirgssaibling, echte Bachforellen oder auch steirischer Branzino landen regelmäßig auf der Karte. Im Ganzen, aber auch als Filet. Ein echter Gästehit war von Beginn an übrigens der Bio-Räucher-Quellwassersaibling im Ganzen. Er wird per Hand mit aromatisiertem, südsteirischem Weinrebenholz immer frisch und durch eine spezielle Methode geräuchert. Diesen Fisch gibt es übrigens nicht nur im Restaurant, sondern auch bei der gemütlichen Drive-in-Station gegenüber dem Lokal. Hier kann man sich den Bio-RäucherGebirgssaibling für zuhause mitnehmen oder vor Ort auf einfachen Bänken oder unter der alten Weinpresse zwanglos mit einem guten Glas offenem Wein genießen.

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FISCHWIRT IM URMEER

AHOI!

So manchen Winzer sah man hier auch schon vom Traktor steigen und eine Arbeitspause bei einem guten Flascherl machen. AUGEN ZU UND DURCH

Wenn Sie ein richtig großer Skeptiker sind, fragen Sie sich an dieser Stelle vielleicht, ob das alles tatsächlich mit einem Urlaub im „echten Süden“ mithalten kann. Erstens: Blättern Sie noch einmal eine Seite zurück und blicken Sie auf das Bild auf Seite 80. Länger. Noch länger! Postkartenpanorama, oder? Schließen Sie kurz die Augen und lassen Sie das mal wirken.

Augen wieder öffnen! Nicht einschlafen. Sondern weiterlesen: über die Fischsuppe „Alpe Adria“, den Branzino al Forno, das Carnaroli-Risotto, die Pasta „Süd“-Südsteiermark (hausgemachte Pappardelle, Buzara made in Styria und Riesengarnelen), aber auch über den in Almbutterschmalz gebackenen Karpfen mit Vogerl-Krauthäuptel-Salat und das Almbullen-Steak mit allerhand Rüben, Pfeffersauce und Steakfries. Spätestens jetzt sollten Sie definitiv Ihren ganz persönlichen Urlaub vor den Augen haben. Und als Tipp, um zu prüfen, ob sich Ihre Vorstellungen mit der Realität decken: einen Tisch im Fischwirt reservieren!

DRAUSSEN & DRINNEN Apropos reservieren: ein wirklich gut gemeinter Tipp! Denn da der Fischwirt im Urmeer nur Donnerstag bis Sonntag seine Reling geöffnet hat, sind die Plätze heiß begehrt – vor allem an warmen Sommertagen auf der vielleicht schönsten Terrasse der Weinstraße. Saftige Weinreben hängen von der Decke, gepaart mit Glühbirnen auf Fischerseilen. Herzstück der komplett Glas-überdachten Terrasse ist das kleine Boot mit Eis, in dem Fischwein, Fischers Frizzie & Co. darauf warten, den Weg ins nächste Glas zu schaffen. Sollten Wetter oder Temperatur einmal nicht mitspielen, bietet auch der

Innenraum alles, was das Gemütlichkeits-Herz begehrt: viel Holz, gefinkelte Design-Details, warme Farben und sanfte Beleuchtung. Wohlfühlen pur auch indoor garantiert. NEUE WINZER-LOUNGE MIT STIL Falls Sie beim Lesen dieser Zeilen gerade im Fischwirt sitzen (und vielleicht noch auf eine herrliche Vorspeise warten), fragen Sie sich vielleicht, wer denn der charmante Herr ist, der sich flink und umsichtig zwischen den Tischen bewegt. Und vielleicht auch noch verdammt viele Gäste kennt. Das ist der Albert. Albert Kriwetz

Fotos: Katharina Hafner, Julia Grossauer

Christof Widakovich und Franziska Grossauer-Iberer (r.) haben die Führung im Fischwirt inne, die rechte Hand und Tausendsassa ist Daniela Zrim (l.).


FISCHWIRT IM URMEER

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Rechts

Experten

Das Grazer Traditionsnotariat

Dr. Pisk & Dr. Wenger in den Kanzlei-

räumlichkeiten Raubergasse 20, 8010 Graz, versteht sich als moderner Dienstleistungsbetrieb und bietet kompetente Beratung und Urkundenverfassung in allen Belangen des Familien-, Erb- und Liegenschaftsrechts ebenso wie im Bereich des Wirtschaftsrechts, insbesondere des

BODENSTÄNDIG

Unternehmens- und Gesellschaftsrechts.

Küchenchef Philipp Wendler (l. mit Daniel Marjanovic) kocht einfach und genial. Lukas Grossauer (u.) begeistert im Serviceteam mit viel Charme.

D

as Notariats-Team besteht aus den beiden öffentlichen Notaren Dr. Walter Pisk und Dr. Peter Wenger und vier Notarsubstituten – Mag. Christoph Lohberger, Mag. Johannes Marko, Mag. Stephan Plankensteiner, MBL, und Dr. Christian Horn – sowie 25 nicht juristischen Mitarbeiter/-innen. Das Notariat verfügt auch über langjährige Erfahrung in der Abwicklung von Bauträgerprojekten sowie in der Umgründung von Unternehmen und kann auf ein großes

Netzwerk von Spezialisten (z. B. Steuerberater, Rechtsanwälte, Geometer, Architekten, Immobiliensachverständige etc.) zurückgreifen. Für weitere Informationen sowie eine umfassende rechtliche Beratung steht Ihnen das Team vom Notariat Dr. Walter Pisk & Dr. Peter Wenger (www.notariat-graz.at) selbstverständlich gerne zur Verfügung. Die erste Rechtsauskunft ist kostenlos! Übrigens: Haben Sie schon Ihre Personenvorsorge (Testament, Vorsorgevollmacht) geregelt? Wir beraten Sie gerne!

IHR GUTES RECHT Promotion, Foto: Rodarich

MIT SICHERHEIT

NOTARIAT PISK & WENGER Raubergasse 20 A-8010 Graz T: +43 316 810044-0 M: pisk.wenger@notariat-graz.at

www.notariat-graz.at


ist seit Herbst 2020 neben den Grossauer’schen Familienmitgliedern DER Gastgeber im Fischwirt. Der erfahrene Sommelier hat in der Südsteiermark seine neue berufliche Heimat gefunden und geht in seiner Rolle sichtlich auf. Ein Arbeitsplatz inmitten „seiner“ Winzer – Herz, was willst du mehr? Dass seine Weinhelden natürlich tagtäglich immer wieder zu Gast sind und bei ein paar Glaserln fachgesimpelt werden muss, gehört hier quasi zum Berufsrisiko dazu. Und dieses Risiko hat sich vor kurzem weiter verschärft. Der Grund dafür? Die schicke, neue Lounge „Süddeck“ am östlichen Ende des Lokals. Hier werden

auf terrassenförmig angelegten, gemütlichen Bereichen ein Gläschen Wein, ein Stück hausgemachter Kuchen mit Kaffee oder kleine Häppchen serviert. Steirische Fish & Chips könnten da zum Beispiel dabei sein oder ein feines Beef Tartar. Ganz ungezwungen – vor, nach oder statt einem Menü im Fischwirt. Außerdem wird jedes Wochenende ein anderes Weingut im Fokus stehen, das klassische, aber vor allem auch besondere Tropferln präsentiert. Ausgeschenkt wird dann aus Großflaschen von drei bis zu neun Litern und echte Raritäten. Geplant ist auch ein Winzerstammtisch, an dem sich einmal pro Mo-

nat die Kollegen der Region treffen und gegen ein Stoppelgeld ihre Schätze mitbringen. BESONDERE TROPFEN Wie es sich für ein Lokal mitten in den steirischen Weinbergen gehört, kommen die Weine, Säfte und Getränke selbstverständlich vorwiegend aus der Südsteiermark. Mit „Fischers Frizzie Rosé“, „Fischers Frizzie“ und dem „Fischwein“ gibt es auch drei eigene Hausweine, die perfekt zu den leichten Fischgerichten passen. Entstanden in Kooperation mit den Weingütern Hack-Gebell und Wruss. Ein echter Publikumsliebling

wurde auch der „Alte Reben Ried Sulztal“ vom Weingut Stefan Potzinger – sozusagen der Hauswein (die Weingärten dafür befinden sich unmittelbar unter der Fischwirt-Terrasse). Ein gemischter Satz aus acht verschiedenen Rebsorten, gekeltert aus über 50-jährigen Reben. Ach, es gäbe noch so viel zu erzählen über den Fischwirt. Am besten ist: Fahren Sie mal hin und machen Sie UrFISCHWIRT laub! Dann IM URMEER ist nichts Öffnungszeiten: mehr hinDo.–So. ab 11.30 Uhr zuzufüSulztal an der Weinstraße 18, 8461 Sulztal, Tel.: +43 (0)3453/211 49 gen. ahoi@fischwirt.co.at www.fischwirt.co.at

Fotos: Katharina Hafner, Julia Grossauer

WEIN-HIMMEL Sommelier und Gastgeber Albert Kriwetz begrüßt die Gäste in der neuen Lounge – bei Kaffee, Nachtisch und natürlich einem Glaserl Wein.


FISCHWIRT IM URMEER

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1 PETER KRAUS LIVE FISCHWIRT IM URMEER ________________________

Hauseigener Fischwein Fotos: Katharina Hafner, Christina Dow. Apresvino

WEINGUT HACK-GEBELL Der Fischwirt im Urmeer hat auch eine eigene Hausweinlinie. Einer der Lieblingstropfen der Gäste ist dabei der klassische Fischwein vom südsteirischen Weingut Hack-Gebell. Eine sommerliche Cuvée, die perfekt zu den leichten Speisen passt. Tipp: Buschenschank am Weingut besuchen, Weine durchkosten und gleich in den gemütlichen Winzerzimmern bleiben! Eckberg 100, 8462 Gamlitz, www.hack-gebell.at

Es war DAS Konzert des Jahres! Im Herbst 2020 gab der legendäre Rock-’n’-Roll-Sänger Peter Kraus ein Live-Konzert in kleinem, exklusivem Rahmen im Fischwirt. Unter dem Motto „Wein, Gourmet & Rock ’n’ Roll“ lud die Familie Grossauer-Widakovich – seit vielen Jahren mit der Familie Kraus befreundet – auf die wunderschöne Terrasse und zu vier genussvoll-musikalischen Gängen. V. l.: 1 Patron Franz Grossauer, Peter Kraus, Christof Widakovich. 2 Unfassbare Stimmung unter den Gästen. 3 Nicole und Thomas Schober-Plankl (C&P Immobilien). 4 Gastgeber Albert Kriwetz mit Magazin-Macherin Christina Dow. 5 Notar Walter Pisk mit Gattin. 6 Gertrude und Karl Wratschko (Bürgermeister Gamlitz). 7 Empfangskontrolle: Franziska Grossauer-Iberer, Daniela Zrim und Herti Grossauer-Widakovich. 8 Schlagerstar Monika Martin. 9 Winzer Manfred Tement mit seiner Heidi. 10 Gastrounternehmerfamilie: Ferdinand, Kathrin und Helga Paar. 11 Unternehmer Alfred „Pinky“ Wall mit seiner Sabine. 12 Mike Kraus sorgte für eine Überraschung und sang gemeinsam mit seinem Vater auf der Bühne den Hit „(Oh Baby) Mach dich schön“ ... 13 ... das gefiel auch den Ehefrauen Ingrid und Coco Kraus.

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MIT SARDELLEN GESPICKTER

ZANDERSCHWANZ

Weintipp:

auf Paprikakraut und Weißburgunderschaum FÜR 4 PERSO NEN

Zutaten

Promotion, Fotos: Weingut Wruss, Katharina Hafner

Für den Zander: 700 g frisches Zanderfilet 16 Sardellen (eingelegt in Olivenöl) ½ Kopf Weißkraut 1 roter Paprika 50 g kalte Butter 6 Wacholderbeeren 3 Lorbeerblätter ¾ l Gemüsebrühe ¼ l Weißburgunder frische Petersilie Paprikapulver (nach Geschmack süß oder scharf) Salz, Pfeffer, Mehl, Butter, Öl Für den Schaum: 1 weiße Zwiebel ¼ Sellerie ½ l Gemüsebrühe ¼ l Weißburgunder ¼ l Schlagobers 100 g kalte Butter Öl, Salz, Pfeffer

Zubereitung Für den Schaum Zwiebel und Sellerie in Öl anschwitzen, mit Weißburgunder und Gemüsebrühe ablöschen und weichdünsten. Schlagobers hinzufügen, salzen und pfeffern. Das Weißkraut und den Paprika in feine Streifen schneiden, kurz anbraten und mit Weißburgunder und Gemüsebrühe ablöschen. Wacholder- und Lorbeeren sowie Paprikapulver hinzufügen und weichschmoren. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit der kalten Butter montieren. Die Zanderfilets an der Hautseite je viermal ca. einen Zentimeter dick und ca. 5–7 cm lang einschneiden, mit den Sardellen spicken. An der Hautseite mehlieren und in einem Öl-Butter-Gemisch scharf anbraten. Temperatur reduzieren und nach einigen Minuten ganz kurz auf die andere Seite wenden. In die heiße Basis für den Schaum die kalte Butter einrühren und mit einem Stabmixer aufmixen, bis ein schöner Schaum entsteht. Kraut anrichten, mit gehackter Petersilie bestreuen, Fisch darauflegen und mit dem Weißburgunderschaum umgießen.

WEISSBURGUNDER GAMLITZ 2019 Weingut Wruss, Gamlitz Dieser Ortswein DAC ist ein kräftiger Burgundervertreter mit einer herrlichen Mineralität. In der Nase zeigt er Anklänge von Haselnüssen und Banane, am Gaumen ist er herzhaft, animierend und sehr saftig. Perfekt zum Zander. Zehn Monate im großen Eichenfass, 13,0 Vol.-%. Das Weingut WEINGUT Wruss steht auf einem kleinen BergWRUSS plateau mitten in den idyllischen Verkostung & Ab-Hof-Verkauf: Hügeln des Kranachbergs bei Mo.–Sa. 8–17 Uhr, Gamlitz. Die Weingärten werden So. nach Anmeldung von Winzer Johannes Wruss (u. r.) Kranach 74, 8462 Gamlitz und seinem Team das ganze Jahr Tel. +43 (0)664/2029078 über in liebevoller Handarbeit bepost@weingut-wruss.at wirtschaftet. www.weingut-wruss.at


FISCHWIRT IM URMEER

Making-of

STEIRERCEVICHE

400 g Bio-Saiblingsfilets 8 cl Sojasauce je 10 g Jungzwiebel, roter Paprika, Stangensellerie, rote Zwiebel 1 Stück Ingwer ½ Chilischote 1 Limette 4 EL steirisches Kürbiskernöl

1. MARINADE Alle Zutaten möglichst klein schneiden bzw. hacken und miteinander in einer Schüssel vermengen.

FÜR 4 PERSO NEN

Zubereitung Für die Marinade das Gemüse in sehr kleine Würfel schneiden, Ingwer fein raspeln, Chilischote sehr klein hacken. Mit dem Saft der Limette und der Sojasauce vermengen. Saibling mit der Hautseite nach unten auf ein Schneidbrett legen und vom Filet dünne Streifen schräg abschneiden. Diese auf je einen flachen Teller legen und mit der Marinade übergießen. Zehn Minuten stehen lassen – der Fisch gart durch die Säure in der Marinade leicht an. Zum Schluss mit dem Kernöl beträufeln und servieren.

TU TO RIAL

CEVICHE

mit steirischem Kürbiskernöl und scharfem Gemüse

Zutaten

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2. FISCH SCHNEIDEN 3. MARINIEREN Fisch mit der Marinade bedecken und zehn Minuten stehen lassen. Durch die Säure gart der Fisch leicht.

Die Saiblingsfilets schräg in dünne Streifen schneiden und auf einen flachen Teller auflegen.

Fotos: Werner Krug

4. FINALISIEREN Der junge FischwirtKüchenchef Philipp Wendler ist kreativ und genau zugleich. Zum Schluss beträufelt er das Gericht mit Kürbiskernöl.


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URLAUBSKÜCHE Fangfrisch aus dem Meer auf den Teller im EL PESCADOR. Dank GF Christof Widakovich, Küchenchef Andrea Guastafierro (l.), Restaurantleiter David Sobietzki und GF Robert Grossauer.

Frisch

gefangen

Ein Urlaub am Meer umfasst viel mehr als aneinandergereihte Sonnenbäder. Es geht um die Bandbreite an Gerüchen, Geräuschen und kulinarischen Genüssen, die das Gesamterlebnis ausmachen. Und dieses wird im EL PESCADOR wieder zum Leben erweckt. Text: Svjetlana Wisiak


EL PESCADOR

Fotos: Werner Krug, Adobe Stock

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ennen Sie dieses Gefühl, wenn Sie durch Urlaubsfotos blättern und sofort fühlen sie sich an den Tisch im netten kleinen Restaurant gleich neben der Marina zurückversetzt, wo es die besten Seezungen gegeben hat, die Sie jemals genüsslich verspeisen durften? Alle Eindrücke werden auf einmal wieder wach: Das Meer hat gerauscht, die sanfte, salzig riechende Brise hat die Hitze des Tages vertrieben, die letzten Sonnenstrahlen haben den Horizont in ein feurig-warmes Rot getaucht, kurz bevor die Lichter der Strandpromenade das Nachtleben des kuscheligen Urlaubsortes haben erwachen lassen. Im Hintergrund hören Sie immer noch den Klang der Gitarre vom dunkelhaarigen Sänger auf der kleinen, bunt beleuchteten Bühne und die Nase kitzelt, wenn Sie an den herrlichen Duft des gegrillten Fisches denken. Nur Salzerdäpfel und Mangold habe das Gericht ergänzt. Als einziges Gewürz wurde der in fruchtig-intensivem Olivenöl eingelegte, mit ein paar Kräutern verfeinerte Knoblauch serviert. Läuft Ihnen das Wasser im Mund

zusammen? Oder ist es eher eine Nostalgie, die wieder auflebt? Man möchte wieder den feinen, warmen Sand zwischen den Zehen spüren. Man möchte sich in diese Entspannung hineinversetzen, in die nicht zuletzt der trockene Weißwein hineinverholfen hat. Genuss hat immer etwas mit einem Gesamterlebnis zu tun, das alle Sinne mit einschließt. Man riecht und spürt, man hört und sieht. Erst dadurch wird die lebhafte Erinnerung geschaffen, von der Leib und Seele noch lange zehren werden. VOM ERLEBNIS AUF DEN TELLER Erlebnisse dieser Art hat Christof Widakovich, Küchen-Mastermind der Gross­ auer-Gruppe, zur Genüge gesammelt. Im EL PESCADOR will er genau dieses „Gesamtpaket“ nachempfinden und vor allem seine Gäste nacherleben lassen. In seinem Restaurant im Herzen der GenussHauptstadt Graz wird man – kulinarisch – aber nicht an eine einzige Urlaubsdestination befördert. Ob Griechenland, Kroatien oder Spanien: Überall, wo der Spitzenkoch seine Genuss-Erfahrungen gesammelt hat, will er seine Gäste hinein-

versetzen. Der Phantasie sind hier genauZander oder den ICCAT-zertifizierten so wenig Grenzen gesetzt wie der Band„König der Meere“, den Bluefin Tuna, auf breite an Geschmäckern, die Flora und der Zunge zergehen lässt. Die Qualität Fauna der Gewässer zu bieten haben. des Augenblicks liegt in der Komposition Die räumlichen Gegebenheiten des Erlebnisses. machen einen zusätzlichen Reiz aus: Gemessen wird diese Qualität in „Durch die neue Fußgängerzone in der erster Linie an den zufriedenen GesichSchmiedgasse/Landhausgasse ist ein tern der Gäste. Und dafür muss sie sich Raum mit einer neuen Qualität entstandurch alle Komponenten ziehen – von der den, die wir für unsere Gäste nutzen Einrichtung bis zum Gedeck. Allem voran können. Man erlebt Graz aus einer neustellt man die höchsten Anforderungen an en Perspektive – und nicht nur, weil die Altstadt die Kulisse für unsere Fischspezialitäten bildet“, erklärt der Küchenpatron. So kann man bei einem Gläschen slowenischen Malvazijas, bei südsteirischem Morillon oder französischem Miraval Rosé im großzügigen Gastgarten des Restaurants die architektonische Schnittstelle aus Moderne und Tradition im Herzen von Graz bewundern. Man muss nur den Blick über den Tellerrand wagen, im wahrsten Sinne des Wortes. Nach diesem Credo lebt und isst man im EL „GARNÖLLN“ PESCADOR, wenn man sich das feurige Garnele ist nicht gleich Garnele: Was auf den Thunfisch-Sashimi, Teller kommt, muss von den knusprigen feinster Qualität sein – wie etwa die steirische Gebirgsgarnele.

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KURZE WEGE Der Fischmarkt in Triest liegt nur rund drei Autostunden von Graz entfernt. Das mundet besser und spart CO2.

die Qualität der Produkte. Nachhaltigkeit ist hier ein wichtiges Stichwort. Doch was bedeutet „nachhaltiger Fischfang“ eigentlich? „Wildfang hat in der Fischerei und in der Gastronomie durchaus seine Berechtigung – solange der Artenreichtum gegeben ist. Wogegen ich mich aber ganz klar ausspreche, ist die unkontrollierte Überfischung. Man muss die Lebensräume im Wasser mit jenen in Wäldern vergleichen. Fischer sollten im Wasser ein Regulativ bilden, so, wie es Jäger an Land tun“, erklärt Widakovich, selbst ein passionierter Fischer und Jäger.

Genau diese Voraussetzung müssen seine Lieferanten erfüllen. Einen großen Stellenwert nimmt die Schaffung von nachhaltigen Lebensräumen, in denen kontrolliertes Wachstum möglich ist, ein. Artgerechte Haltung bedeutet feinste Wasserqualität, genügend Platz und beste Nahrung aus der Natur. Denn ist der Fisch glücklich, ist es der Kunde auch. GLÜCKLICHE FISCHE Wie man glückliche Fische großzieht, weiß Michael Wesonig von „Michi’s frische Fische“. Im Mürzer Oberland schwimmen die Gebirgsgarnele, der steirische Branzino und der Gebirgssaibling im eiskalten, glasklaren (mitunter mit

Salz angereicherten) Trinkwasser von höchster Qualität. „Besser als Bio“ lautet hier das Motto, und darin haben sich der „Fischflüsterer“ Wesonig und der „Fischmeister“ Widakovich wahrlich gefunden. Das südländische Pendant zum Obersteirer bilden Irena Fonda aus Piran oder auch die befreundeten Fischer vom Triester Fischmarkt – die alle übrigens in einem Liefer-Radius von drei Stunden zum EL PESCADOR liegen: ein weiterer Anspruch, der erfüllt werden muss. Auch vom Wolfgangsee reist der Bio-Seesaibling innerhalb dieses Zeitrahmens an. Mit dem dort ansässigen Fischer Nik hat EL PESCADOR-Chef Widakovich übrigens den jüngsten Coup gelandet. Denn die köstlichen Bio-Seesaiblinge vom Wolfgangsee gibt es künftig aus der Dose. Glasig eingelegt in feinstem Olivenöl,

werden die Filets mit Lorbeer, Wacholder und würzigen Gurkerln abgerundet. Die köstliche Portion Bio-Seesaibling aus der Dose gibt es künftig vor Ort und im Onlineshop zu kaufen. Beste Qualität für die Kunden – die fordert mittlerweile nicht nur Spitzenkoch Widakovich, das fordern die Gäste auch selbst: „Wir stellen fest, dass unsere Gäste in den letzten Jahren aufmerksamer geworden sind. Sie fragen uns, wo der Fisch herkommt. Und mit Recht. Ich brauche einem Fisch nur in die Augen zu schauen und sehe, ob er etwas wert ist oder nicht. Ich finde, das sollte sich auch in der Preis-Leistungs-Politik in der Gastronomie niederschlagen“, findet Widakovich. Einen unverfälschten Geschmack macht schließlich nicht nur das Handwerk aus, sondern auch


EL PESCADOR

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Fotos: Werner Krug, Adobe Stock, Bianca Kübler/Gastromedia, KK

MAGIC MOMENTS

eine einwandfreie, nachhaltige Herkunft und die Spitzenqualität der verwendeten Produkte. Und das wird sich in Zukunft auch auf der Rechnung zeigen, prognostiziert der Chefkoch. „Überlegen Sie einmal: Wenn ich ein Schnitzel um sieben Euro esse, kann ich mir nicht vorstellen, dass im Prozess alle – also das Tier, der Gastronom, die Mitarbeiter und die Lieferanten – glücklich waren.“ SCHEUKLAPPEN ABLEGEN Gute Qualität lässt sich schlussendlich an der Freude der Menschen messen. Im EL PESCADOR hat man es sich zur Aufgabe gemacht, für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Freizeit, Arbeit und Benefits zu schaffen. Man schaut aufeinander –

Die Erlebnisse, die Christof Widakovich vermitteln will, hat er zuallererst selbst erlebt. Wie hier mit dem befreundeten Starkoch Johann Lafer.

vor allem in diesen ungewissen Zeiten. Dass diese Einstellung auch Geld kostet, weiß Widakovich: „Man muss sich trauen, das auch auszusprechen. Dafür bieten wir ein ganzheitliches, emotionales wie auch kulinarisches Erlebnis, das noch intensiver ist als im Herkunftsland unserer Produkte. Das gelingt uns, weil wir die Scheuklappen ablegen. Wenn man in einer Urlaubsstadt am Meer unterwegs ist, dann trifft man hintereinander auf zehn Lokale – alle haben sie dieselbe Speisekarte, dieselbe Musik, dasselbe Ambiente und dieselben Preise. Weil sie sich nicht trauen. Über das können wir hinauswachsen.“ Besser als das Original – diese Anforderung stellt Widakovich an sein Team, vor allem aber an sich selbst.

PERFEKT ÜBERDACHT So wie hier für den stimmungsvollen Gastgarten des EL PESCADOR sorgte die Firma LIPOWEC auch in allen anderen Grossauer-Betrieben – z. B. dem Restaurant SCHLOSSBERG, allen el Gauchos, dem Streets etc. – für das perfekte Outdoor-Konzept. Egal, ob in puncto Sonnen- und Wetterschutz, Großflächenschirme, Markisen, Infrarot-Terrassenheizung oder im Bereich Mobiliar – seit über 10 Jahren ist LIPOWEC verlässlicher Partner der Familie. GF Thomas Kummer: „Wir sind Komplettanbieter für die Gestaltung des Außenbereichs – sowohl im Firmen- als auch im Privatkundenbereich. Die Zusammenarbeit mit der Familie Grossauer verläuft immer großartig – ich freue mich schon auf die nächsten gemeinsamen Projekte!“ www.lipowec.at


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EL PESCADOR

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PREMIUMPARTNER

Nur so ist es möglich, in ein und demselben Restaurant, im historischen Gewölbe eines klassizistischen Rathauses, in das maritime Flair von Sylt und der Toskana, von Japan, Santorini, der Normandie, Neuseeland oder auch des Salzkammerguts einzutauchen. Wenn der würzige Duft des frisch aus dem Steinofen kommenden Branzino aus der offenen Schauküche den Raum erfüllt, dann fällt es zugegebenermaßen auch leicht, seine Gedanken schweifen zu lassen. Und genau darin liegt die Kunst, den Gästen ein unvergessliches Erlebnis zu bereiten, das alle Sinne umfasst, wie Widakovich findet: „Ich erliege da keiner Illusion – es gibt viele Köche, die besser sind

als ich. Aber ich behaupte, das Gespür für das emotionale Gesamtpaket zu haben. Eben, weil ich diese Orte selbst bereist habe, stelle ich die Anforderung, genau dieses Gefühl in unseren Gästen zu wecken. Wie damals, als ich in Griechenland unter dem Olivenbaum gesessen bin und Saganaki gegessen habe, während die Sonne unterge- gangen ist. Und mit dem Stamperl Ouzo hat alles noch einmal besEL PESCADOR ser geschmeckt. IM RATHAUS Genau diese Mo.–Sa. 11.30–22 Uhr, Feiertage Erinnerungen individuell geöffnet will ich mit Landhausgasse 6, 8010 Graz, unseren Gäs+43 (0)316/82 90 30, ten teilen.“ fisch@elpescador.at www.elpescador.at

5 Fotos: Werner Krug, Adobe Stock, Paul Stajan, Michi's frische Fische

Im EL PESCADOR landen nur die besten Produkte am Teller – so zum Beispiel 1 Branzino aus Istrien von Fonda, 2 ICCAT-zertifizierter Bluefin Tuna, 3 steirischer Bio-Gebirgssaibling von „Michi’s frische Fische“, 4 istrischer Gambero Rosso oder 5 die Südsee-Garnele, die aus den blauen Lagunen des UNESCO-Weltkulturerbes in Neukaledonien kommt.


EL PESCADOR

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WIE SICH GUT GESCHÜTZT ANFÜHLT. Unser umfassender Schutz in allen Lebensbereichen, von Österreichs meistempfohlener* Versicherung. grawe.at/meistempfohlen

* Alljährlich werden in einer unabhängigen Studie (FMVÖ Recommender Award) 8.000 Versicherungs- und Bankkunden in ganz Österreich zu ihrer Zufriedenheit und Bereitschaft zur Weiterempfehlung befragt. Die GRAWE steht bei den überregionalen Versicherungen in der Gesamtwertung der Jahre 2016-2020 klar an erster Stelle. Details: grawe.at/meistempfohlen.


EL PESCADOR

GARNELEN-KEBAB

Weintipp:

auf Zitronengrasspieß mit 3 Dips

FÜR 4 PERSO NEN

Zutaten

Promotion, Fotos: Weingut Hannes Sabathi

Für den Garnelen-Kebab: 500 g gehackte Garnelen, roh 1 unbehandelte Limette 1 EL gehackte Petersilie 80 g Mie de pain oder Weißbrotbrösel, weitere zum Panieren 50 g kalte Butter 2 EL Olivenöl 1 Knoblauchzehe 1 rote Chili 1 Ei 4 Zitronengras-Stängel Öl zum Frittieren Salz, Pfeffer Für die Dips: 4 EL Sojasauce 2 EL Zucker Sesamkörner 4 EL Tomatenmark 2 EL Essig ½ Chilischote 4 EL Erdnusspaste 2 EL Erdnussöl 1 Stück Ingwer ½ Schalotte 1 Knoblauchzehe etwas Maizena Salz, Pfeffer, Wasser

Zubereitung Für den Sesam-Soja-Dip die Sojasauce mit 1 EL Zucker und den Sesamkörnern verrühren, Maizena mit etwas Wasser glattrühren und ein wenig hinzufügen, bis die Konsistenz stimmt. Für den Erdnuss-Dip die Erdnusspaste und das Erdnussöl mit dem sehr fein gehackten Ingwer, den Schalotten und dem Knoblauch verrühren, mit Wasser etwas strecken, salzen, pfeffern. Für die Sweet-Chili-Sauce Tomatenmark, 1 EL Zucker, Essig und die klein gehackte Chilischote vermengen, salzen und peffern. Garnelen mit der geriebenen Limettenschale und deren Saft, Petersilie, Mie de pain, Butter, Olivenöl, fein gehackter Knoblauchzehe sowie Chili und dem Ei gut vermengen, bis eine formbare Masse entsteht. Bei Bedarf noch mehr Mie de pain hinzufügen. Auf die Hälfte der Gesamtlänge des Zitronengrases die Masse aufdrücken und formen. In Mie de pain wenden und in heißem Öl goldbraun und knusprig frittieren (Achtung, nur den Teil mit den Garnelen, nicht den Stiel vom Zitronengras). Mit den drei Dips servieren.

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CHARDONNAY GAMLITZ 2018 Weingut Hannes Sabathi, Gamlitz Feine Aromen von getrockneten Apfelspalten, süßen Früchten und getrockneten Gewürzkräutern findet man sowohl in der Nase als auch am Gaumen dieses Ortsweins DAC. Darauf folgt ein cremiger Körper und ein langer, mineralischer Abgang bei 13,0 Vol.-%. Die Trauben für den Chardonnay stammen größtenteils von der Ried Jägerberg (kalkhaltig, tiefgründiger Boden) und zu einem kleinen Teil von der Ried Kranachberg (schottrigsandiger Boden). Die Rebstöcke sind 19 Jahre alt. Der charismatische Winzer Hannes Sabathi ist bekannt für seine authentischen, erdverbundenen Weine, die durchaus Ecken und Kanten haben dürfen, dafür aber umso mehr PerWEINGUT sönlichkeit ausstrahlen.

HANNES SABATHI Weinverkauf: Mo.–Sa. 10–18 Uhr

Kranachberg 51 8462 Gamlitz Tel.: +43 (0)3453/2900 office@hannessabathi.at www.hannessabathi.at


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EL PESCADOR


EL PESCADOR

TU TO RIAL

THUNFISCH-RISOTTO

DAS PERFEKTE RISOTTO

mit Tonno fresco und Bonitoflocken

1. ANSCHWITZEN

FÜR 4 PERSO NEN

Zutaten 200 g frischer, roher Thunfisch 4 EL Bonitoflocken* 300 g Risottoreis 100 g Parmesan 1 Schalotte 1 Knoblauchzehe ¾ l Gemüse- oder Fischbrühe ¼ trockener Weißwein 50 g kalte Butter 2 EL eingelegte, gesalzene Kapern 1 Bio-Zitrone 1 Handvoll Basilikum Salz, Pfeffer, Olivenöl Öl zum Frittieren Für die Thunfischcreme: 200 g Thunfisch, eingelegt, ohne Öl 100 g Butter Saft einer ½ Zitrone * Bonitoflocken bestehen aus getrocknetem und geräuchertem Bonito (Katsuwonus pelamis, eine Fischart aus der Familie der Makrelen und Thunfische)

Fotos: Werner Krug

Making-of

Reis immer mit im Olivenöl anschwitzen – das Fett umschließt die Stärke des Reiskorns und bindet sie. Das sorgt für noch mehr Geschmack und Bissfestigkeit! 2. RÜHREN

Zubereitung Thunfisch, Butter und Zitronensaft zu einer feinen Creme mixen. Öl ca. einen Zentimeter hoch in einem Topf erhitzen und die Kapern darin knusprig frittieren. Abtropfen lassen. Schalotte und Knoblauchzehe fein würfeln und in nicht zu wenig Olivenöl anbraten. Reis dazugeben, kurz mitrösten und mit dem Weißwein aufgießen. Nach und nach Brühe hinzufügen, dabei ständig rühren. Parmesan fein reiben. Kurz vor Ende der Garzeit die Thunfischcreme, die Butter und den Parmesan unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Einen Deckel auf den Kochtopf geben und 2 Minuten rasten lassen (ohne Hitze!). Thunfisch in ca. ½ cm dicke Scheiben schneiden (insgesamt 8 Stück). Risotto auf tiefen Tellern anrichten, je 2 Thunfischstücke daraufsetzen und mit Bonitoflocken bestreuen. Zuletzt die Zesten der Zitrone darüberreiben und mit den frittierten Kapern und Basilikumblättern garnieren. Mit bestem Olivenöl beträufeln.

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3. FINALISIEREN Parmesan und kalte (!) Butter zum Montieren dazu. Ergibt noch mehr Cremigkeit! Salzen und pfeffern erst am Schluss.

Zuerst Wein, dann Stück für Stück Brühe dazu und immer fleißig rühren. Durch die Reibung der Reiskörner löst sich die Stärke und sorgt für die typische Cremigkeit.

4. RASTEN LASSEN Christof Widakovich: „Das fertige Risotto zwei Minuten zugedeckt ohne weitere Hitze ziehen lassen, dadurch verbinden sich noch einmal alle Aromen!“ Wenn ein so großer MeerLiebhaber (Widakovich, r.) und ein echter Italiener (Andrea Guastafierro) gemeinsam am Herd stehen, kann das Risotto ja nur abartig gut werden!


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102 EL GAUCHO

GRAZ | B ADEN WIEN 2 | WIEN MÜNCHE 3 N

Zutaten :

• BESTE QUALITÄT • ERLEBNISFAKTOR • TEAMKOMPETENZ • WEITERENTWICKLUNG • ECHTES KNOW-HOW • PRISE MUT

Rezept :

ERFOLG

Was vor 10 Jahren als neuartiges Steakkonzept begann, ist heute ein Großunternehmen mit fünf Stand­ orten in Österreich und Deutschland. Erfahren Sie, warum die Marke „el Gaucho“ einen derartigen Boom erlebte, wie der Erfolg bis heute anhält und welche die wichtigsten Soft Skills für ein Gastrokonzept der heutigen Zeit sein müssen. Text: Christina Dow


EL GAUCHO

N

ein, es ist keine Kette. Und schon gar kein Franchise. Die Familie Grossauer hat einfach nur richtig viele Nachkommen. Und fast jeder Nachkomme hat sein eigenes el Gaucho. Die Idee zu einem Steaklokal hatte Franz Grossauer ja schon lange. Bzw. eigentlich sein Sohn Michael, der der Liebe wegen nach Baden bei Wien zog und sich dort mit einem eigenen Betrieb entfalten wollte. Es sollte aber kein Schnitzellokal werden, wie es die Familie Grossauer in der Steiermark bereits höchst erfolgreich betrieb, sondern etwas Besonderes. Auf diversen kulinarischen Reisen sammelte man Eindrücke, saugte Geschmäcker auf und nahm Konzepte unter die Lupe. Und weil es meistens das Beste ist, auf sein Herz zu hören, tat Michael Grossauer genau das. Sein Herz sagte: Steakhouse!

Fotos: Werner Krug

BAUCH, HERZ UND HIRN Das war vor ungefähr 12, 13 Jahren. Damals waren Steakhäuser in Österreich noch eher eine Seltenheit. Ein richtig cooles in Verbindung mit höchster Qualität gab es ohnehin noch nicht wirklich. Doch es sollte noch ein bisschen dauern, bis sein Traum in Erfüllung ging. Denn die perfekte Location dafür war nicht leicht zu finden. Jahrelang suchten Michael und Franz nach dem Ort, wo auch der Bauch ja sagt ... bis eines Tages das Josefsbad in Baden bei Wien zur Pacht stand. Ein geschichtsträchtiges Gebäude mit einem unglaublichen Flair, an einem wun-

derschönen Platz. Da haben dann Bauch und Herz und Hirn gleichzeitig Luftsprünge gemacht. Apropos Herz. Noch etwas ist der Familie Grossauer damals zugutegekommen: die neue Liebe von Tochter Herti. Christof Widakovich war sein Name und seines Zeichens einer der erfolgreichsten und innovativsten Köche der Steiermark. Diese Kombination aus Franz᾿ Bauernschläue, Michaels Ambitionen und Christofs Küchen-Know-how waren der Beginn einer ganz, ganz großen Erfolgsgeschichte. DER SPRUNG INS WASSER 2011 war es so weit. Die Pforten des ersten Grossauer᾿schen Steaklokals, das „el Gaucho im Josefsbad“, wurden pompös geöffnet. Es sollte nicht die letzte pompöse Party der Familie gewesen sein. Denn feiern können sie. Aber arbeiten auch. Das el Gaucho-Konzept war von Anfang an klar: modern-gemütliches, hochwertiges Ambiente, kompromisslose Spitzenqualität bei den Speisen und Getränken, eine unkomplizierte Karte und viel steirische Herzlichkeit. Ein auf den ersten Blick einfaches Erfolgsrezept, das aber von Anfang an eine starke Führung und gerade Linie benötigte. „Wir waren damals sicher unter den Ersten in Österreich, die auf spezifische Mitarbeiterschulungen von externen Lehrmeistern – in diesem Fall vom internationalen Steakmeister Daniel Veron – gesetzt haben“, erinnert sich Michael

Gross­auer. „Auch unsere offene Schauküche, in der man die Steaks am Griller brutzeln sah, sorgte sofort für Aufsehen. Und die Idee, die Steaks extra von den Beilagen zu bestellen und sich quasi nach einem Baukastensystem sein Hauptgericht zusammenzustellen, war in der gehobenen Gastronomie auch unüblich. Aber unsere Gäste liebten es von Beginn an.“ Kein Wunder – noch heute kostet man sich zu seinem Rib-Eye durch Trüffelgnocchi, Humitas und Pfeffersauce ... oder zu seinem Ladies Steak durch Wilden Brokkoli oder Schwammerlgulasch. Es wurden angeblich sogar schon Gäste gesichtet, die sich nur von den wunderbaren Vorspeisen und

MASTERMINDS Die Macher hinter dem el Gaucho-Erfolg: Michael und Franz Grossauer, Christof Widakovich, Robert Grossauer und Peter Kazianschütz (v. l.).

S­ ides ernährt haben. Im el Gaucho kein Problem – alles darf, nichts muss. NACHWUCHSGLÜCK Zurück nach Baden. Nach der Geburtsstunde im Josefsbad ging es richtig rund. Aus ganz Niederösterreich und auch aus Wien – und sogar aus Graz – eilten die Gäste herbei, um DAS neue It-Lokal zu erleben. Michael Grossauer hatte damals schon Andrea Hermann zur Seite, die auch heute noch alle Fäden zieht. Und stets ein tolles, motiviertes Team hinter sich – ohne das wäre es keinen einzigen Tag gutgegangen. Michael blühte so richtig auf – und mit

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EL GAUCHO

MIT STIL

VIELFALT Zu den besten Steaks (auch Dry-Aged!) gesellen sich unzählige Vorspeisen, Sides und vegetarische Gerichte.

ihm entfachte sich in der gesamten Familie Grossauer-Widakovich das Steakfieber. Und dann musste man nur noch eins und eins zusammenzählen. Richtig, el Gaucho Nummer 2 wurde geboren. Naheliegend, dass es diesmal in der GrossauerHeimat Graz sein sollte. Mit dem im Landhaus hatte man ambientetechnisch ein Pendant zum geschichtsträchtigen Josefsbad gefunden. Das el Gaucho im Landhaus wurde nur ein Jahr später, 2012, eröffnet. Natürlich mit einer nicht zu kleinen Feier. Das Konzept war auch hier dasselbe, natürlich fein abgestimmt auf regionale Unterschiede. Christof Widakovich übernahm auch hier die Küchenleitung, mit Alexandra Grabner fand er die perfekte Chefin in der Küche. Die bis zum heutigen Tag ihren Männerhaushalt am Grill perfekt schupft.

GRENZEN

Jedes der fünf el GauchoHäuser ist anders, aber dennoch gibt es eine Linie im Auftreten. Allen gemein ist die Hochwertigkeit und Gemütlichkeit der Ausstattung.

Um das Ganze ein bisschen abzukürzen: Es folgten in den kommenden fünf Jahren noch drei weitere Steakhäuser. Zwei davon in Wien (el Gaucho im Designtower und el Gaucho am Rochusmarkt), eines in München (el Gaucho am Viktualienmarkt). Letzteres war für Franz Grossauer ein Herzensprojekt. Hier, in seiner alten Arbeitsheimat München, einmal ein fixes Lokal zu besitzen, war schon sein Traum gewesen, als er am Oktoberfest noch kiloweise Schnitzelsemmeln und literweise Bier ausschenkte. Direkt am Viktualienmarkt gelegen, wurde auch das Münchner

el Gaucho rasch zu einem der ultimativen Hotspots der Stadt. Auch wenn der Weg dorthin von Graz, Wien oder Baden aus nicht immer der nächste ist. Denn eines hat das el Gaucho in München – durch anfängliche Schwierigkeiten in puncto Geschäftsführung – gezeigt: Es muss immer jemand von der Familie vor Ort sein! „Wenn nicht einer von uns immer da ist, funktioniert das Geschäft nicht. Wir sind ein Familienbetrieb und kein Konzern. So ist auch unsere Art, zu arbeiten und mit Mitarbeitern umzugehen. Das hat viele Vorteile, bringt aber auch immer wieder mal Schwierigkeiten“, erzählt Patron Franz


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SIND SIE AUCH FEUER UND FLAMME? EL GAUCHO

WIR HOFFEN, NICHT. Baulicher & betrieblicher Brandschutz • Brandschutzmanagement • ganzheitliche Brandschutzplanung für nachhaltige Sicherheit • Brandschutzmanagementsystem • Brandschutzgutachten

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Fotos: Werner Krug

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Grossauer, der ja Gott sei Dank für genügend Nachwuchs gesorgt hat. Michael kümmert sich um Baden und München, Robert gemeinsam mit Schwiegersohn Christof Widakovich um Graz, Neffe Peter Kazianschütz um die beiden Wiener Lokale. Und seitdem läuft᾿s wie am Schnürchen. Aber wa­ rum eigentlich? Was ist wirklich das Erfolgsrezept der el Gaucho-Familie? Erstens: Kochen tun viele gut. Aber im el Gaucho sind nicht nur die Grundprodukte top, sondern auch die Qualität ist immer gleichbleibend. Dafür sorgen regelmäßige Schulungen und Workshops mit Schlüsselmitarbeitern. Zweitens: Stillstand ist Rückschritt. Unzählige Male wurden die fünf Betriebe be-

FEUER-MANN Daniel Veron sorgt als Steakmeister für regelmäßige Schulungen in den el Gaucho-Teams.


PRACHTSTÜCKE

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EL GAUCHO

reits umgebaut, weiterentwickelt, verändert, verbessert. Neue Konzepte, Ideen, Speisen und Marketings-Gadgets laufen ganz selbstverständlich mit und sind immer up to date. Unglaublich, was sich in den letzten Jahren hier intern getan hat. Vom neuartigen Steaklokal ist man zu einem der coolsten und anerkanntesten Häuser geworden. „Wachsende Herausforderungen waren immer ein Antrieb für uns“, bringt es Widakovich auf den Punkt. „Wir sind ja mittlerweile viel mehr als ein Steakhouse. Wenn du heutzutage in der Gastronomie Fleisch verkaufst, trägst du eine Verantwortung dem Gast gegenüber, dass das Fleisch hochwertig, möglichst regional und mit Liebe auf den Punkt gegrillt ist. Dazukommt, dass der Fleischkonsum a l l gemein

zurückgeht – auch darauf mussten wir in den letzten Jahren reagieren. Also haben wir neue Speisenschwerpunkte wie zum Beispiel ,el Gaucho worldwide‘, wo wir immer wechselnd die besten Nationalgerichte aus aller Welt auf die Teller bringen, oder unsere vielen vegetarischen Gerichte. Bewusster Genuss als Gesamterlebnis, das ist am Puls der Zeit.“ Drittens: G᾿spür. Und das hat die Familie Grossauer-Widakovich, da kann man sagen, was man will. G᾿spür, was der Gast möchte, G᾿spür, wohin sich Trends entwickeln, G'spür, was Mitarbeiter brauchen, und G᾿spür fürs Geld. Weil übrig bleiben sollte ja auch etwas, man kann ja einmal einen Polster brauchen. Durch eine Pandemie oder so. Viertens: Essen kann man auch zuhause. Oder auf einer Parkbank. Aber in einer zeitgemäßen Gastronomie geht es darum, Erlebnisse zu schaffen. Der Gast muss mit einem Glücksgefühl und tollen Erinnerungen heim gehen und sich schon auf den nächsten Besuch freuen. Das tut man in den

STARKER FAN Auch Diskuswerfer Lukas Weißhaidinger stärkt sich mit Gaucho-Steaks für seine Wettbewerbe. So ein 500-g-Stück ist natürlich nur ein Zwischensnack für ihn.

el Gauchos definitiv. Fünftens: Es muss „menscheln“. Der Wirt ist ja schließlich nicht nur Speisenträger, sondern Unterhalter, Diskussionspartner und vielleicht sogar Freund. Und die Menschlichkeit, gepaart mit Bodenständigkeit, die passt hier. Und Netzwerken können sie auch, die Grossauers. Das ist mit keinem Marketingbudget der Welt zu bezahlen. Sechstens: Mitarbeiter müssen sich zugehörig fühlen und gerne arbeiten. Workshops, Weiterbildungen, Ausflüge & Co. sind Standard. Siebtens: Mut kann man nicht kaufen. Also kostenlos annehmen und: investieren, verändern, ins kalte Wasser springen. Wenn erstens bis sechstens schon mal passen, darf man auch PROMINENT mutig sein. Und meisBei der Eröffnung von el tens gesellt sich dann Gaucho am Rochusmarkt 2017 auch noch ein bissfeierte auch die Prominenz chen Glück dazu. Und mit. Von oben, jeweils v. l.: „Mr. für Sie: ein GlücksgeFerrari“ Heribert Kasper, Winzer fühl. Willkommen in Manfred Tement. Edi Finger jun., Andy Lee Lang und Toni Polster. den el Gauchos! L.: Peter und Ingrid Kraus.

Auch Post-Generaldirektor Georg Pölzl (2. v. r.) war happy über den Einzug der neuen Nachbarn am Rochus (mit Michael, Franz Grossauer, Peter Kazianschütz, v. l.).


Fotos: Werner Krug, Andreas Tischler, el Gaucho im Designtower

Fotos: Werner Krug, el Gaucho München

EL GAUCHO

GELÜSTE

Die vielleicht besten Steaks der Stadt – und geniale Kreativgerichte.

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EL GAUCHO

N BADE

Mo.–Sa. 11.30–24 Uhr; So. & Ft. 11.30–23 Uhr Josefsplatz 2, 2500 Baden, Tel.: +43 (0)22 52/ 80 399, josefsbad@elgaucho.at www.elgaucho.at

10 JAHRE

im Josefsbad

2011

2021

des Erfolgs

Das erste Kind ist immer etwas Besonderes. Und so ist es auch

ZEITREISE Das Kernteam vom el Gaucho im Josefsbad ist noch immer quasi dasselbe. V. l.: Betriebsleiter Dieter Kraus (9 Jahre dabei), Restaurantleiter Dominik Pongracic (8 J., hinten l.), Assistentin der GF Andrea Hermann (10 J.), Barkeeper Amir Vafaei (10 J., hinten r.) und Chef Michael Grossauer.

BABY

beim el Gaucho im Josefsbad in Baden bei Wien. Dieses erste der fünf Steakhäuser gab den Weg vor, sorgte für echtes Steakfieber und war der Grossauer’sche Durchbruch in die Welt der gehobenen Gastronomie. Alles Gute zum 10. Geburtstag! GESCHICHTLICH Das Josefsbad war – wie der Name schon verrät – in der Kaiserzeit tatsächlich ein Bad. Das denkmalgeschützte Gebäude begeistert noch heute.

Fotos: Werner Krug, el Gaucho im Josefsbad, Moni Fellner

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EL GAUCHO IM JOSEFSBAD


EL GAUCHO

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2021 AUSSERGEWÖHNLICH Oft wurde das Lokal in den letzten zehn Jahren umgebaut, umgestaltet und modernisiert. Vom ursprünglichen Look (ganz links) blieb nur noch die Gemütlichkeit ... die jetzt um jede Menge Stil und Wow-Effekte ergänzt wurde.

2011

2021

FEIER-PROFI

2011

WEGBEGLEITER

2016

Die Medien- und PR-Profis Adi Weiss und Michael Lameraner (am Bild oben mit Christof Widakovich, unten mit Michael Grossauer und Patrizia Kaiser) waren von Beginn an große el Gaucho-Fans und wurden zu echten Freunden der Familie.

el Gaucho-Geschäftsführer Michael Grossauer ist nicht nur ein echter Herzensmensch und Netzwerker aus Leidenschaft, sondern auch ein gekonnter Feierer. So wie vor fünf Jahren bei der 5. Geburtstagsparty, bei der unter anderen auch Ex-Fußballstar Toni Polster (o. l.) oder Tanzprofi Yvonne Rueff mit Mausi Lugner o. r.) zu Gast waren. Dass die 10 Jahre heuer nicht Michael-like gefeiert werden können, ist natürlich schade – aber wie man ihn kennt, wird er sich bestimmt noch etwas einfallen lassen ...


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EL GAUCHO

GRAZ

ErlebBAR! Das el Gaucho im Landhaushof in Graz ist sowohl innen unter altem Gewölbe, als auch outdoor ein echtes Schmuckstückerl. Der große Gastgarten im kleinen Landhaushof wurde heuer neu gestaltet und begeistert durch neue, heimelige Bereiche und einen Outdoor-Spirituosen-Wagen. Der kleine Gastgarten in der Landhausgasse hingegen ist der perfekte Ort, um zu sehen und gesehen zu werden.

SERVICE AUF RÄDERN Kennen Sie schon den neuen ORGANICS by Red Bull® Outdoor-Spirituosen-Wagen? Ab sofort müssen Sie nicht mehr zur Bar, sondern die Bar kommt zu Ihnen! Egal, ob als Aperitif vor dem Steakgenuss oder als krönender Abschluss. Lassen Sie sich direkt beim Tisch beraten (in diesem Fall von unserer charmanten Bettina Knoblauch und Benjamin Baumgartner, h.) und mit kreativen Drinks verwöhnen.


EL GAUCHO

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BEEINDRUCKEND Der kleine Landhaushof ist die eindrucksvolle Kulisse des großen Grazer el Gaucho-Gastgartens. Wind- und sonnengeschützt sitzt man hier zwischen den alten Mauern der Grazer Altstadt und genießt Rumpsteak, Garnelen und Rotwein. Neue Bereiche und Möbel sorgen für noch mehr Stil und Gemütlichkeit. Der zweite, kleinere Gastgarten befindet sich vor dem Haupteingang in der Landhausgasse (direkt gegenüber dem kleinen Fisch-Bruder EL PESCADOR). Hier lädt die Fußgängerzone dazu ein, Menschen zu beobachten oder auch mal gesehen zu werden. Nix fürs Date mit der Affäre! ;-) R. u.: Seit über 15 Jahren ein geniales Team: el Gaucho-imLandhaus-Küchenchefin Alexandra Grabner und Christof Widakovich.

Fotos: Werner Krug

REGIONALE COCKTAILS Eine geniale Idee hatte das EL1-Barteam: Ab sofort werden in der Bar im Anfangsbereich des Lokals regionale Cocktails und Drinks serviert! So kann der Gast seinen Lieblingsdrink mit regionalen Spirituosen genießen. Ausgesuchte Gins, Rums oder Whiskeys regionaler Brennereien vervollständigen die Karte und geben die Möglichkeit, den Old Fashioned auch einmal auf die steirischregionale, nachhaltige Variante zu genießen. Auf der Karte befinden sich zum Beispiel Highlights wie „Wild West“ (mit Miss Rosy Schilcher-Wermut), steirische Gin-Kreationen oder „Zirberl Mule“ (mit Zirbenansatz). Must-try!

EL GAUCHO IM LANDHAUS Mo.–Do. 17–23 Uhr, Fr.–So. & Ft. 11.30–23 Uhr (vorbehaltlich aktueller Änderungen) Landhausgasse­1, 8010 Graz +43 (0)316/83 00 83, landhaus@elgaucho.at www.elgaucho.at


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EL GAUCHO

N W1I0E 20

&

RATHAUS Am Rathausplatz gibt es regelmäßig Veranstaltungen (so der Corona-Gott will) und eine lässige Atmosphäre vor dem beeindruckenden Bau.

Steak SIGHT SEEING Das el Gaucho im Designtower ist nicht nur die

beste Adresse im zweiten Wiener Bezirk, um ein richtig geiles Steak zu essen, sondern auch der ideale Startpunkt, um zu Fuß die Bundeshauptstadt zu erkunden. Innerhalb einer halben Stunde ist man bei den Top-Plätzen.

WIENER STAATSOPER Zuerst in die Oper und dann zum SteakGenuss? Oder umgekehrt? Lässt sich zu Fuß ganz gemütlich bewältigen. Spaziergang durch die Kärntnerstraße-Shoppingmeile inklusive.

20 MIN

26 MIN


START: EL GAUCHO IM DESIGNTOWER LOS!

17 MIN

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Dieses el Gaucho (eröffnet 2013) befindet sich im ­Designtower, in dem u. a. auch das Luxushotel Sofitel zu finden ist. Businessgäste lieben die Mittagsteller, abends tummeln sich Reisende aus aller Welt und viele Stammgäste im Lokal. Geschwitzt wird hier übrigens nicht – im Sommer sind die Räumlichkeiten herrlich klimatisiert. So kann man Abkühlung und Genuss kombinieren! Peter Kazianschütz (r.) und sein Team rund um Krisztian Simon, Benjamin Oberhumer, Florentina Rotpuller, Christian Hermann und Daniel Sehling (v. l.) begeistern als Gastgeber.

PRATER

COOL

Spaß und Naherholung – der Wiener Prater ist legendär und beliebt zugleich. Auch bei den Einheimischen. Must-see!

10 STADTPARK MIN

26 NASCHMARKT MIN

Fotos: Werner Krug, Adobe Stock

EL GAUCHO

DIE ultimative Genuss-Meile der Stadt! Ein Sammelsurium an Kulturen, Gerüchen und Eindrücken. Unbedingt einkaufen gehen, ein Glaserl gönnen oder ein Häppchen aus fremden Ländern kosten.

So grün kann Wien sein! Der Stadtpark ist der perfekte Platz, um die Sonne zu genießen, ein Buch zu lesen oder Sport zu machen. Tipp: Frühstücken in der Meierei!

Das täglich wechselnde Mittagsmenü ist ein Renner(o.). Das Ambiente innen besticht durch Gemütlichkeit, gepaart mit jeder Menge Stil. Holz und Leder spielen die Hauptrolle. Ein Ort zum Wohlfühlen und – Achtung! – sitzen bleiben!

EL GAUCHO IM DESIGN TOWER Mo.–Sa. 11.30–1 Uhr; Praterstraße 1 1020 Wien, +43 (0)1/21 21 210 designtower@elgaucho.at www.elgaucho.at

im Design Tower


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EL GAUCHO

N W1I0E 30

LÄSSIG Im Erdgeschoß befinden sich Hochtische für ein unkompliziertes Mittagoder Abendessen. Hier gibt es zusätzlich zur Karte auch ein täglich wechselndes Mittagsmenü.

OUTDOOR

Platz

Im Gastgarten kann man nicht nur im Sommer Platz nehmen, sondern auch im Winter in der beheizbaren Outdoor-Lounge.

GENOMMEN!

. o w aber

Das el Gaucho am Rochusmarkt im trendigen dritten Wiener Bezirk ist nicht nur das jüngste Baby in der el Gaucho-Familie

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(eröffnet 2017), sondern auch das größte. Auf

zwei Ebenen kann man sich sein Lieblingsplatzerl aussuchen – von unkomplizierten Hochtischen

über den großen, eleganten Bereich im ersten Stock bis hin zum Gastgarten und dem Private Room. Sie haben die Qual der Wahl. Aber das Steak schmeckt überall gleich gut, versprochen.


EL GAUCHO

EL GAUCHO AM ROCHUSMARKT

Fotos: Werner Krug, Bianca Kübler

Mo.–Sa. 11–2 Uhr, So. & feiertags 12–23 Uhr Rochusplatz 1, 1030 Wien, +43 (0)1/38 10 00 rochusmarkt@elgaucho.at www.elgaucho.at

JULIUS COSMILLA 41, Chef de Rang

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POMPÖS Der erste Stock ist der À-la-carte-Bereich – sowohl mittags als auch abends. Die perfekte Atmosphäre für Businessessen oder für romantische Dates.

Fotos: Werner Krug, Bianca Kübler

Im Private Room (o.) im ersten Stock haben bis zu zwölf Personen Platz für ein ungestörtes Meeting mit Steak-Genuss.

piel Erfolgsbeis

Du bist „erst“ seit März 2018 im el Gaucho am Rochusmarkt, hast aber schon einen tollen Aufstieg erlebt!? Cosmilla: „Ja, ich kam als Commis de Rang und bin nun schon seit über einem Jahr Chef de Rang. Ich liebe meinen Job und den Kontakt mit Menschen. Das Team ist unglaublich und Peter ist ein toller Chef, der einen immer durch seine gute Laune motiviert. Ich lerne jeden Tag dazu.“ Als gebürtiger Philippiner liebst du wahrscheinlich auch Rindfleisch? Cosmilla: „Und wie, besonders jenes aus Argentinien! Bei uns im el Gaucho haben wir eine sensationelle Fleischqualität; das zu servieren – noch dazu in so einer tollen Atmosphäre – bereitet echte Freude. “ Was sind deine Ziele? Restaurantleiter zu werden? Cosmilla: „Ich bin ehrgeizig und offen für alles. Also ja – mal schauen, was auf mich zukommt.“ Dein persönliches Lieblingssteak ist ...? Cosmilla: „Rumpsteak Kings Cut medium, dazu ein Glas Malbec aus Argentinien. Aus der philippinischen Küche liebe ich ,Chicken Adobo‘, Hähnchen mit Knoblauch. Schade, dass es in Wien kein echtes, philippinisches Restaurant gibt. Aber vielleicht eröffne ich ja eines Tages eines!“ (lacht)

am Rochusmarkt

GANZ INTIM

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EL GAUCHO

BESTES STEAK VON

MÜNCHEN

HEN MÜNC

D Reise LUST! Ob mit dem Auto, der Bahn oder dem Flugzeug – alle Wege führen nach

München! Und damit auch zum wohl besten Steakhaus der Stadt, dem el Gaucho am Viktualienmarkt. Wir präsentieren die besten Reise-, Shopping- und Genuss-Tipps aus der bayerischen Hauptstadt.

as wunderschöne, geschichtsträchtige München mit seinen vielen interessanten Sehenswürdigkeiten und herrlichen Shopping- und Genussmöglichkeiten ist immer eine Reise wert. Und von Graz oder Wien aus ist man in wenigen Stunden auch schon dort – egal, ob per Auto, Bus, Bahn oder Flugzeug. Was das Endziel sein sollte? Das vermutlich beste Steak der Stadt natürlich – im el Gaucho am Viktualienmarkt.

zeiten Kempinski“ in der Maximilianstraße 17 einnehmen, das 1858 auf Wunsch von König Maximilian II. erbaut wurde. Nach einem Bummel und dem Besuch eines der exklusiven Geschäfte wie Dolce & Gabbana, Versace, Dior, Chanel, Jil Sander oder Jimmy Choo gibt es vielleicht einen ersten Drink im legendären Café Roma in der Maximilianstraße 33: zwei Etagen coole Kunst, farbenfrohes Interieur und eine große Sonnenterrasse.

VON DER MAXIMILIANSTRASSE …

… RICHTUNG MARIENPLATZ …

Womit beginnt ein schöner Tag? Natürlich mit einem guten Frühstück. Das könnte man im beliebten „Brenner“ in der denkmalgeschützten Säulenhalle des Marstalls in der Maximilianstraße 15 oder gleich daneben im sehenswerten Hotel „Vier Jahres-

Weiter geht es zum weltberühmten Hofbräuhaus am Platzl und zum Marienplatz mit dem Glockenspiel hoch oben im Turm des Neuen Rathauses. Über die Kaufingerstraße gelangt man zur Frauenkirche mit den beiden markanten Türmen, dem

Text: Hedi Grager

ALTSTADT Der Marienplatz mit dem Neuen Rathaus, seinem berühmten Glockenspiel und der Pfarrkirche Sankt Peter.


Wahrzeichen der Stadt. Falls man jetzt schon Gusto auf das beste Steak Münchens hat, sind es nur ein paar Schritte ins el Gaucho am Viktualienmarkt. Am Weg dorthin lohnt sich ein Abstecher auf den Turm der Peterskirche, liebevoll ‚Alter Peter‘ genannt. Wenn man sein Steak erst abends genießen möchte, könnte man noch über die Theatinerstraße zum Odeonsplatz spazieren. Nach einem Drink auf der berühmten Sonnenterrasse des Tambosi warten die königliche Residenz samt Hofgarten, die Feldherrnhalle, die Theatinerkirche und das langgestreckte Bazargebäude auf eine Besichtigung. Für Trachtenfreunde lohnt sich ein Abstecher in die Brienner Straße 9 zum steirischen Trachtenlabel Mothwurf. Der Weg zurück führt über den Promenadenplatz mit dem bekannten Hotel Bayrischer Hof, einem Kaffeestopp

in Hugo’s Pizza Bar Lounge und einem Besuch im Department Store Lodenfrey München. … ZUM BESTEN STEAK Bevor man jetzt ins el Gaucho geht, führt ein letzter Rundgang über den berühmten Viktualienmarkt mit seinen köstlichen Spezialitäten – ein absolutes Muss. Vielleicht noch ein kurzer Besuch in der kleinen Espressobar „Kaffeerösterei“ oder bei Tamara Karnoll und ihrem „Karnoll’s Back- und Kaffeestandl“. Aber jetzt zu Michael Schulz und Paolo Tegas. „Unsere Gäste erwartet ein voll motiviertes Gaucho-Team, das sich bemüht und darauf freut, die besten Steaks der Stadt zu servieren, und das in einem gewohnt gemütlichen Ambiente“, so Schulz.

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DER SCHNELLSTE WEG ZUM MÜNCHENER STEAK

MIT DEM AUTO: Via Salzburg A9/A8, Villach/Salzburg A9/A10 oder Wels A9. Ca. 400–484 km. MIT DEM ZUG: Schnellste Route ca. 6 Stunden, mehrmals täglich. Tickets bei Vorausbuchung ab € 27,-.

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Fotos: thekengold, Werner Krug, Adobe Stock

VIKTUALIENMARKT Ein Platz für wahre Genießer. Hier bekommt man alles – urbayerische Waren, aber auch exotische Früchte.

Olympiastadion, Olympiahalle und Olympiaturm wurden für die Olympischen Spiele 1972 angelegt.


EL GAUCHO

Meine 5

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DALLMAYR DELIKATESSENHAUS Bar und Grill für den exklusiven Tages-Snack, im Café nebenan gibt’s den weltberühmten Kaffee. Toller Flair! Dienerstraße 14–15

GEHEIMTIPPS Michael Schulz leitet das el Gaucho am Viktualienmarkt und

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ist ein ‚echtes Münchner Kindl‘. Wir haben ihn nach seinen Insider-Geheimtipps gefragt und freuen uns jetzt noch mehr auf unseren nächsten München-Besuch!

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FISCH WITTE

EL GAUCHO

4 ALTER PETER Rauf auf die Aussichtsplattform! Zu Fuß 56 Meter hinauf, den Blick über München genießen und dem Glockenspiel beim Rathaus zuschauen (11, 12, 17 Uhr). Rindermarkt 1

Beste Weißwürste zum dort „Zuzzeln“ im Stehen oder Mitnehmen und auch der beste Leberkäse der Stadt. Letzteren esse ich dort seit meiner Kindheit. Viktualienmarkt 2

Fischladen mit bedienten Tischen, Mittagessen mit bestem und frischestem Fisch und passenden Weinen. Cooles, unkompliziertes Ambiente. Frau Witte kümmert sich persönlich um die Gäste. Viktualienmarkt 9

Mein Herzenstipp. Wenn ich nicht dort arbeiten würde, ich wäre Dauerstammgast. Steaks, Flair, Stimmung – einfach nur gut.

METZGEREI KLOBECK

5 EL GAUCHO AM VIKTUALIENMARKT Mo.–Fr. 17–1 Uhr, Sa. 12–1 Uhr, So. & Ft. 12–22 Uhr, Frauenstraße 7–9, 80469 München, +49 (0)89/24 22 41 04, steak@elgauchomuenchen.de, www.elgaucho-muenchen.de

am Viktualienmarkt

Fotos: thekengold, Werner Krug, Adobe Stock, KK

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BEEF TARTAR Surf & Turf FÜR 4 PERSO NEN

Zutaten 4 Riesengarnelen 320 g Rinderfilet 5 g Kapern 10 g Essiggurken 15 g Schalotten 5 g frische Petersilie 40 g Ketchup 20 g Olivenöl 5 g Dijon-Senf ½ TL Paprikapulver, edelsüß 2 eingelegte Sardellenfilets Worcestersauce Cognac Salz, Cayennepfeffer Olivenöl zum Braten

Zubereitung Rinderfilet in kleine Würfel schneiden. Das Fleisch in eine gekühlte Schüssel geben, mit Salz und Paprikapulver würzen. Alles gut vermischen. Das Rinderfilet im Kühlschrank 30 Minuten durchziehen lassen, danach fein hacken. Für die Marinade Sardellenfilets, Petersilie, Kapern und Essiggurken fein hacken. Schalotten schälen, klein würfelig schneiden und blanchieren. Abkühlen lassen und mit den anderen Zutaten der Marinade gut verrühren. Das gehackte Filet mit der Marinade vermengen und mit Salz, Pfeffer, Worcestersauce und Cognac abschmecken. Zum Schluss das Olivenöl hinzufügen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Garnelen darin glasig braten. Salzen und auf das angerichtete Beef Tartar setzen.

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Foto: Thomas Apolt/ Brandstätter Verlag


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Aus dem Buch von Christof Widakovich „medium rare. Steak – die hohe Schule“, Brandstätter Verlag, erhältlich auch in allen el Gaucho-Steakhäusern sowie im Grossauer-Onlineshop, € 35,-

mit Pariser Butter überbacken

Promotion, Fotos: Weingut Salomon

Zutaten PARISER BUTTER 400 g Butter, zimmertemperiert 20 g Petersilie, fein gehackt 20 g Schnittlauch, fein gehackt 4 g Estragon, fein gehackt 2 g Majoran, fein gehackt 2 g Thymian, fein gehackt 1 g Rosmarin, fein gehackt 3 g Paprikapulver, edelsüß 3 g Currypulver, 30 g Salz, 30 g Pfeffer 25 g Ketchup, 10 g Dijon-Senf 10 g Kapern, gehackt 50 g Schalotten, gehackt 5 g Knoblauch, gehackt 20 g Sardellen-Filets, gehackt 25 g Brandy oder Cognac 4 Eigelb, 25 ml Madeira 10 g Worcestersauce Zesten von ½ unbehandelten Zitrone Saft von 1 Zitrone Saft und Zesten von ¼ unbehandelten Orange MAISGEMÜSE 2 ganze Maiskolben 16 Baby-Maiskolben Sonnenblumenöl zum Anbraten 50 g Popcorn-Maiskörner 250 g Butter, zerlassen Salz, 4 Zweige Thymian RUMPSTEAK Sonnenblumenöl zum Anbraten 2 Rumpsteaks à 400 g, Salz, Pfeffer

Zubereitung Butter in einer Rührschüssel mit einem Mixer schaumig schlagen. Wenn die Butter weiß geschlagen ist, trockene Zutaten beifügen und gut verrühren. Danach alle feuchten Zutaten hinzufügen und auf mittelhoher Geschwindigkeit mixen. Wenn eine homogene Masse entstanden ist, auf eine Frischhaltefolie aufstreichen und zu einer Rolle formen (ca. 6 cm Durchmesser). Rolle zusätzlich mit Alufolie einschlagen und beide Enden fest zusammendrehen (wie bei einer Serviettenrolle). Mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Für das Maisgemüse Maiskolben und Baby-Mais in einer Pfanne in Öl goldbraun anbraten. Von den Kolben die Körner der Länge nach herunterschneiden und noch einmal in der Pfanne kurz Farbe nehmen lassen. Popcorn in einem Topf mit etwas Öl auf mittelhoher Hitze zugedeckt auf den Herd stellen. Warten, bis die Maiskörner aufpoppen, hin und wieder den Topf zugedeckt schütteln, damit nichts anbrennt. Wenn die Popp-Geräusche aufhören, den Topf vom Herd nehmen und das Popcorn mit flüssiger Butter, Salz und Thymian übergießen und durchschwenken. Öl in einer Pfanne erhitzen und Steaks salzen. 6–8 Minuten auf beiden Seiten anbraten. Mit Pfeffer würzen und 5 Minuten ruhen lassen. Mit ca. 1 cm dicken Scheiben von der Pariser Butter belegen und im vorgeheizten Ofen gratinieren. Mit dem Maisgemüse anrichten. TIPP: Die Butter kann auch mit einem Bunsenbrenner abgeflämmt werden. Pariser Butter kann man auch auf Vorrat herstellen, sie kann ca. 1 Monat tiefgekühlt werden.

Weintipp

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RUMPSTEAK FÜR 4 PERSO NEN

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Foto: Werner Krug

Hier werden Sie Augen machen! Wenn Ihr nächstes T-Bone-Steak inklusive Rinderfettstück zu Ihnen an den Tisch kommt und das Serviceteam es mit Rindertalg vor Ihren Augen abbrennt, lassen Sie sich auf dieses Spektakel ein! Den Geschmack des heißen Fetts auf dem zarten Fleisch müssen Sie erlebt haben! Jetzt neu in den el Gaucho-Steakhäusern.

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Power

BACKGROUND

Ein Indianer verwertet den ganzen Büffel. Hinter diesem Klischee steckt eine echte Weisheit, auf die man in der Gourmetküche der Grossauer-Zentrale setzt: Statt Lammfilets werden ganze Lämmer eingekauft und verarbeitet. Für konstant hohe Qualität sorgt die neueste Technologie. Davon profitieren die Grossauer-Betriebe, ihre Mitarbeiter und letztendlich natürlich die Gäste. Text: Svjetlana Wisiak

STARKES TEAM

Fotos: Werner Krug

V. v. l.: Nina Wanz, Isabell Tassati, Petra Puntigam, Sabrina Pivac. H. v. l.: Linda Dorner, Lisa Offner, Mathias Edler und Andreas Gölles.

G

emeinsam mit Daniel Grobnik, dem kulinarischen Leiter der Gross­ auer-Gruppe, sorgt Geschäftsführer Christof Widakovich dafür, dass die Qualität vor Ort gesichert ist. Und an diese werden höchste Ansprüche gestellt: Nicht nur frisch, sondern regional, nicht nur hochwertig, sondern nachhaltig müssen die Produkte sein. Der Betrieb rund um die Gourmet-Großküche in der Kalvarienbergstraße dient als Drehscheibe für neue Kreationen, mit denen alle GrossauerRestaurants versorgt werden. Sie ist aber auch ein Kompetenzzentrum, wo ServiceMitarbeiter eingeschult werden, Sommeliers Weine fürs Raritätenlager selektieren

oder Köche neue Rezepte ausprobieren. So wird man auch Albert Kriwetz hier antreffen. Der Gastgeber vom Fischwirt im Urmeer tauscht sich mit Christof Widakovich regelmäßig aus, um zu bewährten Gerichten den passenden Wein zu finden. Die „frische Note“ steckt zu jeder Zeit in der technischen Infrastruktur: Die Mitarbeiter der Zentrale sind mit modernen Arbeitsplätzen ausgestattet. Die Grossauer-Gruppe zählt zu den ersten Betrieben in der Gastronomie, die alle Belege elektronisch archiviert – ein wichtiger Schritt in Richtung „papierloses Büro“. Die Logistik wird mithilfe von EANCodes koordiniert – ein System, das man sonst nur von Großhändlern kennt. Denn


GROSSAUER ZENTRALE

nichts anderes stellt die Zentrale dar: einen Umschlagplatz, von dem aus alle Betriebe beliefert werden – und das mit einem Fuhrpark der neuesten Generation. Elektromobilität ist hier ein Stichwort, das immer größeren Raum einnimmt. Aus diesem Grund entstehen derzeit vier neue Elektro-Tankstellen auf dem Gelände. Mitarbeiter, die bereits elektronisch von anderen StandorGIGANTISCH ten anreisen, finden L.: Die topmoderne Lagerhalle in Übelbach für Equipment und auch jetzt Fuhrpark. U.: In der Grossauerschon eine Zentrale in der Grazer KalvariZapfsäule enbergstraße läuft das Tagesvor. Eine geschäft in puncto Logistik und

Stromrechnung für die viele Elektronik sucht man am Kalvarienberg vergeblich. Denn bereits seit Jahren setzt die Grossauer-Gruppe auf Photovoltaik. So wird die bestehende Anlage mit einer Leistung von 130 Kilowattstunden in der kommenden Zeit auf 300 kWh ausgebaut. Das Ziel? Vielleicht (noch) nicht die Weltherrschaft, jedenfalls aber ein autarker Betrieb, der im Einklang mit der Umwelt steht. Diese Bedingung erfüllt die Anlage auf dem Dach der kürzlich fertiggestellten Lagerhalle in Übelbach bereits. Mit über 2.000 Quadratmetern Fläche bietet diese genügend Platz für das gesamte Equipment und den vollzähligen Fuhrpark aller 17 Betriebe der Grossauer-Gruppe.

Für Letzteren wurde eine professionelle Waschanlage installiert, die Ästhetik wird durch ein zehn Meter breites Kunstwerk der decasa-Künstlerinnen Carola und Sabrina Deutsch vervollständigt. SÄULEN DES UNTERNEHMENS Die jüngsten Modernisierungsschübe haben nicht zuletzt die Mitarbeiter – und das mit Begeisterung – mitgetragen. Sie bilden die Säulen, auf denen die Grossauer-Gruppe steht. Deshalb wird vor allem in dieser herausfordernden Zeit höchste Priorität auf ihr Wohlergehen gesetzt: Einmal wöchentlich werden alle Mitarbeiter vor Ort getestet. Alle Be-

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triebe sind mit der notwendigen Schutz­ ausrüstung ausgestattet. Das beinhaltet FFP2-Masken genauso wie berührungslose Desinfektionsmittelspender. Für all jene Kollegen, die sich in dieser Pandemie-geplagten Zeit in einer finanziellen Notlage befinden, ist außerdem ein Fonds für Kredite eingerichtet worden, die erst nach Ablauf der Kurzarbeit getilgt werden müssen. Die soziale Ader ist im Betrieb aber nicht nur nach innen, sondern auch nach außen gerichtet: So beliefert die Gourmetküche zweimal die Woche Einrichtungen der Caritas. Vor Ort hat man außerdem ein Angebot für Menschen mit geringem Einkommen geschaffen:

Fotos: Werner Krug

Gourmetküche zusammen. R.: In der Schulungsküche werden neue Rezepte entwickelt.


LEGENDÄR Das Café Grossauer stellt nicht nur symbolisch den Mittelpunkt dessen dar, was Franz Grossauer vor 37 Jahren begonnen hat: Gemütlichkeit, Tradition und Genuss.

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GROSSAUER ZENTRALE

Freitags werden Mittagsmenüs zum Selbstkostenpreis „to go“ angeboten. Der Reingewinn wird wiederum an die Caritas gespendet. Nicht zuletzt kann man sich bei der Grossauer-Gruppe auf Kontinuität verlassen. Das Café Grossauer, eine In­ stitution im Norden von Graz, liefert den besten Beweis dafür. Was 1984 mit einer Schaumrollenproduktion angefangen hat, ist 37 Jahre später zu einem Imperium herangewachsen, das sich ständig weiterentwickelt, ohne aber auf seine Wurzeln zu vergessen. Und der Erfolg gibt diesem Konzept recht.

NACHHALTIG In der Grossauer-Zentrale bereits Standard: Die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Zentrale liefert bald 300 kWh Strom.

KÜHLTECHNIK AUF HÖCHSTEM NIVEAU

DER ELEKTRO-PROFI

Kontakt: Hauptplatz 21, 8330 Feldbach, Tel.: +43 0)3152/2400, office@elektroramert.at, www.elektro-ramert.at

Fotos: Werner Krug

Kontakt: Obstweg 4, 8073 Seiersberg-Pirka, Tel.: +43 0)316/243 243, office@ksm.at, www.ksm.at

Promotion

Das südoststeirische Familienunternehmen Ramert besteht seit über 122 Jahren und ist seit über 72 Jahren als Elektro Ramert erfolgreich am Markt etabliert. Es ist in Österreich sowie neun Ländern Südosteuropas in den Bereichen Elektrohandel und Elektroinstallation tätig. Für die Familie Grossauer ist Ramert seit vielen Jahren DER verlässliche Partner in puncto Elektroinstallation in fast allen Betrieben. „Auch die gigantischen Photovoltaikanlagen in der Grossauer Zentrale in der Grazer Kalvarienbergstraße sowie im Zentrallager in Übelbach wurden perfekt von Heinz Ramert und seinem Team umgesetzt. Damit können wir unseren Strom autark produzieren!“, so Christof Widakovich (r., mit Heinz Ramert).

Die Firma KSM Kälte- und Klimatechnik GmbH in Seiersberg-Pirka ist seit vielen Jahren Partner der Familie Grossauer. U. a. wurde die kältetechnische Versorgung der verschiedenen Kühlstellen für Normal-, Klima- und Tieftemperaturen inklusive einer energieeffizienten Wärmerückgewinnung für das Zentrallager in der Grazer Kalvarienbergstraße von KSM installiert. „Wir bieten individuelle und flexible Lösungen für jegliche Anwendung im Bereich Kälte- und Klimatechnik und sind dankbar, mit der Familie Grossauer einen so treuen und auch innovativen Kunden zu haben“, so GF Martin Spring (r. mit Grossauer-Events-Leiter Mathias Edler und Projektleiter Martin Spornberger, M.).

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20 JAHRE Der „Schnitzel-König“ mit Arnolds Schnitzelburger – so begann alles auf dem Münchener Oktoberfest vor vielen, vielen Jahren. Auch die Stoanis waren bei Franz Grossauer (M.) zu Gast.

Sie waren die steirischen Vorreiter in puncto Event-Gastronomie

– und scharren bereits in den Startlöchern, um auch in Zukunft bei Veranstaltungen in Graz, ganz Österreich und auch Italien die Gäste kulinarisch begeistern zu dürfen. Die Familie Grossauer ist seit über 20 Jahren mobil mit einem modernen Fuhrpark unterwegs – und hat dazu auch noch stets gute Laune mit im Gepäck. Ein kleiner Rückblick auf die Highlights ...

ACKERN Strohballen, Hütten, Bier, Live-Musik! Das „Ackern“ in Graz war über viele Jahre hinweg die legendärste Sommerveranstaltung in Graz.

Fotos: Werner Krug, Christina Dow, KK

OKTOBERFEST

besteStimmung


GROSSAUER EVENTS

STEIERMARK FRÜHLING Am Wiener Rathausplatz zeigten die letzten Jahre die Steirer, was es heißt, gut zu essen und zu feiern. Mitten drin die Grossauer’sche Steirer Alm und der GenussHauptstadtGraz-Pavillon, in dem nicht nur die Politik-Prominenz (o. l.), sondern u. a. auch die Jazz Gitti und Johann Lafer (u.) Platz nahmen.

STADTFESTE ITALIEN Unfassbar, wenn man das einmal live gesehen hat! Die Italiener lieben Schnitzel, Bier & Co. so sehr, dass sie auch stundenlanges Anstellen in Kauf nehmen. Hoffentlich finden bald wieder Stadtfeste in Udine, San Donà di Piave und Gorizia statt ... Das Grossauer-Team steht in den Startlöchern!

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UNSERE PARTNER

SPIELBERG Beste Kulinarik zwischen DTM und Formel 1: Die Event-Gastronomie am Red Bull Ring war immer eine Riesenherausforderung, aber auch tolle Zeit.

MESSE GRAZ Die Schnitzel-Rutsche bei der Schnitzel-ALM sorgte sofort für Aufsehen und Begeisterung – auch auf der legendären Grazer Messe.

AIRPOWER Die ultimative Flugschau des Österreichischen Bundesheeres in Zeltweg in der Steiermark wurde auch von Grossauer Events begleitet.

COPACABANA Unter dem Motto „Streets goes Copa“ wurden am beliebten Badesee im Süden von Graz Foca­ccia, Calamari, Salate und coole Cocktails serviert.

BÄDER Auch die Restaurants in den Grazer Bädern Auster, Augarten und Straßgang sowie auf der Copacabana sind fest in Grossauer-Hand.

Fotos: Werner Krug, Christina Dow, Joel Kernasenko, Streets, Grossauer Events, KK

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LEUTE + G'SCHICHTEN

LEUTE + G’SCHICHTEN

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LEUTE+ ˉ G'schichten

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SCHLOSSBERG-MAGAZINPRÄSENTATION

Fotos: Werner Krug

BIERGARTEN SCHLOSSBERG _________________________________ Bei sommerlichen Temperaturen luden die Familie Grossauer und die GenussHauptstadt Graz letzten September zur „Jagd nach dem wilden Genuss“ und zur SCHLOSSBERG-Magazin-Präsentation Ausgabe 19. V. l.: 1 Eröffnung mit Bieranstich. 2 GenussHauptstadt-Chefin Waltraud Hutter, Jagdschule-Hirschenhof-Chef Andreas Zwilak-Hermann, Magazin-Macherin Christina Dow (publ!c), Franz Grossauer, Christof Widakovich. 3 Toller Sektempfang: Heidi und Stefan Potzinger. 4 Christof Widakovich am Outdoor-Kochen mit den Kollegen Reinhart Grundner und Patrick Spenger. 5 Reinhold Zötsch (Kernöl-GF) mit Gabriela Wiedner. 6 Heinz und Nina Ramert (Elektro Ramert). 7 Die SchloßbergPiazza stand ganz im Zeichen der Jagd. 8 Fesche Damen: Andrea Schwarz und Isabella Edler (Glöckl Bräu). 9 Mit dabei bei der Hiebaum-Trachtenmodenschau auch das SCHLOSSBERG-Magazin-Team rund um Christina Dow, Ines Ganic und Nina Wanz (Marketing Grossauer). 10 Michael Krainer (Holding Graz), Caroline und Klaus Weikhard (Juwelier Weikhard). 11 Wein-Power: Sommerliervereins-Chefin Sabine Flieser-Just mit den Winzern Philipp Hack-Gebell, Stefan Potzinger, Walter Polz. 12 Robert und Karin Grossauer mit Herta Grossauer und Gastronom Michael Schunko. 13 Autohauschef Jakob Prügger mit Gerhard Lecker (Bundespolizeidirektion Graz).

Ein paar Veranstaltungen gab es dann 2020 doch ...

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und dabei strotzten die Gäste nur so vor Lebensfreude. Wir hoffen, dass es auch heuer wieder ab und zu ein

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bisschen lustig zugehen darf!

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LEUTE + G’SCHICHTEN

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ERÖFFNUNG ZENTRALLAGER ÜBELBACH ___________________________________

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KÜRBISKERNÖL-CHAMPIONAT

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RESTAURANT SCHLOSSBERG, GRAZ ___________________________________

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Außergewöhnliche Bedingungen, außergewöhnliche Sieger. Unter strenger Einhaltung der Covid-Vorgaben zeichneten Landesrat Johann Seitinger, Präsident Franz Titschenbacher und Vizepräsidentin Maria Pein im Beisein des Münchner Fernsehkochs und Starjurors Martin Baudrexel und von SchiAss Conny Hütter die Sieger des Kürbiskernöl-Championats 2020 aus. V. l.: 1 Maria Pein, Martin Baudrexel, Gewinnerin Claudia Pein mit ihrem Vater Anton, Conny Hütter, Franz Titschenbacher. 2 Verkostungsleiter Franz Siegfried Wagner. 3 Auch die Spitzenköche Patrick Spenger und Lorenz Kumpusch (im Hintergrund) kosteten und bewerteten. 4 Qualitätsüberprüfung im Speziallicht. 5 Chris­tof Widakovich und Martin Baudrexel.

Fotos: Christina Dow, Steirisches Kürbiskernöl g.g.A., KK

Die 2.000 m2 große Halle bietet indoor und outdoor Platz für das gesamte Equipment sowie den Fuhrpark für alle der mittlerweile 17 Grossauer-Betriebe. Von hier aus wird zentral ausgeliefert. Allen voran befinden sich hier Sommer- bzw. Wintermobiliar, Sonnenschirme, Dekoration, Hütten und der gesamte Grossauer-EventsFuhrpark. Für Letzteren wurde sogar eine eigene, professionelle Waschanlage errichtet, die auch für die großen LKW befahrbar ist. V. l.: 1 Familienaufstellung. Fast alle am Bild ;-) 2 Gernot Kulmer mit Schwester Hannelore Feichtinger (Kulmer Bau), Franz Grossauer, Christof Widakovich, Vizebürgermeisterin Sonja Zuser, Carola Deutsch, Bürgermeister Markus Windisch. 3 Widakovich servierte u. a. das „Übelbacher FesttagsSchnitzel“. 4 Carola und Sabrina Deutsch zeichneten für das Kunstwerk verantwortlich. 5 Gigantische Ausmaße der neuen Halle. 6 Gesegnet wurde das neue Gebäude von Pfarrer Horst. 7 Hotelier Alfred Pierer mit Albert Kriwetz (Fischwirt). 8 Franz Grossauer mit den Musikern.


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S P E E D M A S T E R M O O N WAT C H Die Speedmaster kam 1957 auf den

Mond zu ihrem «Spitznamen», als erste

Markt und hat mit ihren Geschichten

Uhr, die auf dem Mond getragen wurde!

selbst Geschichte geschrieben.

1970 übertraf sie alle Erwartungen: Sie half dabei, die Crew von Apollo 13 sicher

Alles begann im Jahr 1965, als die NASA

auf die Erde zurückzubringen, nachdem

sie für alle bemannten Raumfahrtmissionen

eine Explosion an Bord die Mission lahm-

qualifizierte. Die Uhr wurde einer ganzen

gelegt hatte.

Reihe

extremer

Schlag-,

Druck-

und

Temperatur-Tests ausgesetzt, mit dem Ziel,

Unser legendärer Chronograph ist zudem als

sie zu zerstören. Die Speedmaster bestand

Master Chronometer zertifiziert. Diese un-

mit Bravour und wurde ab sofort jedem

abhängige Zertifizierung des Eidgenössi-

Astronauten überreicht.

schen Instituts für Metrologie (METAS) garantiert mehr Präzision, Verlässlichkeit

So kam die Speedmaster im Juli 1969

sowie höchste Widerstandsfähigkeit gegen

anlässlich der ersten Landung auf dem

Magnetismus.

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SCHLOSSBERG Magazin Ausgabe 20  

SCHLOSSBERG Magazin Ausgabe 20  

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