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CHRISCHONA 2/12

berufen

GEMEINDE – MISSION – THEOLOGIE

Hallo Gott, du hast gerufen? Wie wir unsere Berufung finden

ausserdem

Der Lauf in die Zukunft René Winkler als Direktor eingesetzt. Fast 100 Läufer beim Sponsorenlauf am Start | Seiten 6-8 Angesagt und abgesagt Wir können den Sohn Gottes nicht zähmen, schreibt Andreas Loos im biblischen Impuls | Seite 20 Deutsch und/oder Englisch? Die Evangelischen Stadtmissionen im Südlichen Afrika auf dem Weg zur Zweisprachigkeit | Seite 26 chrischona.org


Edit orial

panorama

Editorial

Inhalt

Liebe Leser

6 3 Auf ein Wort 4

Leserforum / Vermischtes St. Chrischona

6

Einsetzung von Direktor René Winkler und Sponsorenlauf: Ein Tag für die Zukunft

8

«Ich freue mich, dass es jetzt losgeht» Interview mit Direktor René Winkler

10

Mach dich auf den Weg. Im Gespräch mit Seminarleiter Horst Schaffenberger zum Thema «Berufung»

Thema 10 13

«Plötzlich wusste ich: Hier ist mein Platz» Robert Gautschis Berufungsgeschichte

14

Bist du bereit? Wie Gott Sabine Kaiser berief. Michael Gross

St. Chrischona 17

Was es kosten kann, Jesus nachzufolgen. BonhoefferBiograph Eric Metaxas auf St. Chrischona. Dorothea Gebauer

18

«Panorama Spezial»: Die Pilgermission St. Chrischona ist eine Reise wert

19 14 21

Gedanke zu den Spenden: ein Leserbrief Finanzen: Danke für das Startkapital

Unser Umgang mit Finanzen – fünfter Grundsatz

Impuls 20

Angesagt und abgesagt. Andreas Loos

23

Schweiz: Dazu berufen, andere zu fördern – Stefan Fuchser, neuer Regionalleiter West. Dorothea Gebauer

24

Deutschland: Impulse für Leben und Glauben. Günther Kress

Gemeinde

20 26

Südliches Afrika: Gemeinden auf dem Weg zur Mehrsprachigkeit. Harald Wenzel

29

Männertag Schweiz: Jeder Mensch verdient Gottes Würde. Rolf Frey

30

Männertage in Hessen und Rheinhessen

32

Jugend Deutschland: Vorschau ECJA-Camp 2012

33

Jugend Schweiz: Vorschau CREA! Meeting 2012

36

Menschen in unseren Gemeinden

Viel Freude mit diesem Heft wünscht

Chrischona-Panorama 3/2012: Redaktionsschluss: 20. April 2012 Inserateschluss: 9. Mai 2012 Erscheinungstag: 10. Juni 2012

Michael Gross, Redaktionsleiter

26

Chrischona-Panorama 4/2012: Redaktionsschluss: 22. Juni 2012 Inserateschluss: 11. Juli 2012 Erscheinungstag: 12. August 2012

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CHRISCHONA

2/2012

Wer wünscht sich das nicht auch manchmal: einen direkten Draht zu Gott. So ein Dosentelefon zu nutzen, wie das Mädchen auf der Titelseite, durch das man Gott zum Beispiel direkt fragen kann: Wozu hast du mich berufen? Und er dann darauf antwortet, klar und deutlich. Aber so einfach ist es nicht. Um seiner persönlichen Berufung auf die Spur zu kommen, muss man sich auf den Weg machen, sagt Seminarleiter Horst Schaffenberger im Interview ab Seite 10. Es ist mitunter ein langer Weg, bis man weiss: dies ist mein Platz, an dem mich Gott haben möchte. Weil wir eine «Platzanweisung» selten via Dosentelefon direkt von Gott erhalten, braucht es die Bestätigung – und davon meist mehrere und immer wieder. Was es heisst, dem Ruf Gottes zu folgen, hat Sabine Kaiser eindrücklich erlebt. Auf ihrem Weg in die Mission hat sie manche Schritte wagen müssen. Die Herausforderung sei heute die gleiche wie früher: «Informationen geben keine Sicherheit, Vertrauen zu Gott ist gefragt» (Seite 14). Ein «Ruf» löst Fragen aus. Das haben der neue Direktor René Winkler und seine Frau Monika erlebt. Warum für sie die neue Aufgabe auf St. Chrischona eine «klare Platzanweisung» ist, schreiben sie nebenan. Am 4. März wurden sie auf St. Chrischona herzlich empfangen. Fast hundert Läufer starteten mit ihnen beim Sponsorenlauf den «Lauf in die Zukunft» – mehr dazu ab Seite 6.


Auf ein Wort Auf ein Wort

Meilenstein Monika und René Winkler

Die Einsetzung in die Verantwortung als Direktor der Pilgermission St. Chrischona am 4. März war für mich und meine Frau Monika ein Meilenstein auf unserem Weg mit Jesus. Einige längere und kürzere Etappen unseres Lebens liegen bereits hinter uns; eine neue Etappe nehmen wir eben gerade in Angriff. Dazu möchten und haben wir Folgendes zu sagen: Danke! Den Tag der Einsetzung haben wir als Ermutigungsfest erlebt und so richtig genossen! Wir danken allen sehr herzlich, die diesen Tag vorbereitet und gestaltet haben und auch allen, die ihn mit uns geteilt haben! Allein die Tatsache, dass viele von euch einfach da waren und diesen Schritt in die neue Aufgabe mit uns gegangen sind, hat uns sehr wohl getan! Anteilnahme tut gut.

Impressum

Redaktionsleitung: Michael Gross Tel. +41 (0)61 64 64 557 E-Mail: markom@chrischona.ch Inserate und Beilagen: Wolfgang Binninger Tel. +41 (0)61 64 64 554 E-Mail: wolfgang.binninger@chrischona.ch Layout: kyrio.de

Zuspruch. «Lehre mich tun nach deinem Wohlgefallen, denn du bist mein Gott; dein guter Geist führe mich auf ebner Bahn.» (Psalm 143,10) wurde mir als Wort aus der Bibel zugesprochen. Mit dieser Bitte im Herzen starte ich gerne in die neue Etappe! Psalm 16,8-9 war das besondere Wort für meine Frau Monika. Jesus, den Herrn der Zeit und der Ewigkeit vor Augen zu haben, nimmt den alltäglichen Herausforderungen ihre unangemessene Macht. Viele Fragen. Die Frage im letzten Frühjahr, ob ich bereit sei, mich als Kandidat für die Aufgabe des Direktors zur Verfügung zu stellen, löste bei uns viele Fragen aus. Sind wir dazu ausreichend begabt? Verstehe ich genug von den grossen Zusammenhängen, die für die strategische Leitung und Entwicklung der Pilgermission und insbesondere auch des Theologischen Seminars entscheidend sind? Sind Monika und ich die Richtigen? Wie finden wir heraus, was Jesus will? Reicht unsere Gesundheit aus für einen solchen Dienst? Kann ich mit all der Kritik und den Erwartungen, die ein so öffentliches Amt auf sich ziehen, angemessen umgehen und dennoch fröhlich leben und glauben? Eine sehr klare Platzanweisung. Heute, einige Monate später, wissen wir ohne Zweifel, dass Jesus uns an diesem Platz haben will. Zu dieser Klarheit kam es durch die gemeinsame, übereinstimmende Überzeugung der Verantwortlichen der Pilgermission und Chrischona Schweiz, durch Freunde und Beter, die uns ausnahmslos zur Annahme der Direktorenaufgabe ermutigten, durch das Reflektieren meiner bisherigen Lebensgeschichte, durch einen tiefen inneren Frieden, den Gott uns schenkte und durch zwei eindrückliche Bestätigungen, dass es wirklich Gott war, der geredet hat. Danke Jesus! Wir sind Jesus sehr dankbar für seine klare Führung und für die für uns eigentlich untypische Gelassenheit, mit der wir in die Aufgabe starten: «Jesus, hier sind unsere fünf Brote und zwei Fische. Wir geben sie gerne. Jetzt bist du dran.» //

Druck: Druckerei Jakob AG, Grosshöchstetten Erscheinungsweise: sechsmal im Jahr Auflage: 12’000 Exemplare Kosten: Wir sind für einen Beitrag für die Medien­ arbeit dankbar, Richtwert ist CHF 20.– / € 15.– im Jahr. Sie können dazu den eingehefteten Einzahlungsschein verwenden.

Konten

Pilgermission St. Chrischona Pilgermission St. Chrischona Chrischonarain 200, 4126 Bettingen • Postkonto 40-872-3 IBAN: CH39 0900 0000 4000 0872 3 Deutschland Chrischona-Gemeinschaftswerk e.V. Gottlieb-Daimler-Strasse 22, D-35398 Giessen • Ev. Kreditgenossenschaft Kassel BLZ 520 604 10, Konto 5851 • Volksbank Mittelhessen e.G. BLZ 513 900 00, Konto 50 237 800 Gaben an die Pilgermission können auch über die Chrischona-Stiftung weitergeleitet werden: • Volksbank Mittelhessen BLZ 513 900 00, Konto 50 50 60 02 Für Spenden aus Ländern der EU: • Ev. Kreditgenossenschaft Kassel IBAN DE74 5206 0410 0000 0058 51 Für Spenden aus dem nicht EU-Raum: • SWIFT-Code: GENODEF1EK1 Frankreich Pilgermission St. Chrischona CH-4126 Bettingen/Bâle • Crédit Mutuel des Trois Pays, 6, Place de la Gare, F-68330 Huningue Identifikation Konto (RIB): 10278 03050, 00024007701 78 Südafrika und Namibia Für Leser in Südafrika und Namibia schlagen wir vor, jeweils im März eine Spende von R/N $ 100.– mit dem Vermerk ‘Chrischona-Panorama’ auf das Konto der jeweiligen Stadtmission zu überweisen. Herzlichen Dank!

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St. Chrischona

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• Christlicher Glaube und postmoderne Welt (mit Prof. Dr. Heinzpeter Hempelmann) • Seelsorge (mit Christoph Ehrat)

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Woche 2: 13. bis 17. August 2012

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Woche 1: 6. bis 10. August 2012

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Giselher Samen, Teilnehmer 2011

Die summer school am Theologischen Seminar St. Chrischona richtet sich an Christen, die für sich und ihre Aufgaben in Familie, Gemeinde oder Beruf etwas lernen wollen. Zur Auswahl stehen verschiedene einwöchige Kurse mit interessanten Themen und Referenten:

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Der Sommer auf St. Chrischona

• Die Thora – Anweisungen für ein gelingendes Leben (mit Raymond Timm) • Psychologie (mit Ruth E. Kohli) • Spiel- und Theaterpädagogik (mit Bettina Förster) • Erlebnispädagogik (mit Christian Stricker)

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Die summer school will nicht nur weiterbilden. Man kann sich auch wunderbar erholen. St. Chrischona und die Region Basel bieten dazu viele Möglichkeiten. //

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Infos und Anmeldung: tsc.chrischona.ch/summerschool tsc-Sekretariat, +41 (0)61 64 64 426, tsc@chrischona.ch

Scheitern erlaubt KGE 2012

Bei Gott brauchst Du kein Held zu sein

Konferenz für geistliche Erneuerung 28. Juli bis 4. August 2012 Pilgermission St. Chrischona in Bettingen bei Basel

Die Referenten der KGE 2012

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CHRISCHONA

Was Sie an der KGE 2012 erwartet:

Dr. Andreas Loos unterrichtet am Theologischen Seminar St. Chrischo­na (tsc). Sein Herz schlägt höher für die bunte Gemeinschaft mit Studenten und Kollegen, für ernsthafte Theologie und heilsame Lehre.

► ein Woche Urlaub und Freizeit mit geistlichem Tiefgang ► tägliche Bibelarbeiten ► inspirierende Seminare, vielseitige Freizeitangebote ► Erholung und Entspannung jenseits des Alltags ► Ein Erlebnis auch für Kinder und Jugendliche

Christina Brudereck verbindet Theologie und Lyrik, Spiritualität, Kultur und Politik, spricht und reimt, reist, schreibt und initiiert Projekte für religiös Kreative. Sie liebt Indien und Birma und das Ruhrgebiet, wo sie in einer Kommunität lebt.

Tipp für Gemeinden: ► Nutzen Sie die KGE 2012 doch als «Gemeindefreizeit»

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Jetzt online anmelden: kge.chrischona.org oder per Telefon: +41 (0)61 64 64 270


Vermischtes Leitungswechsel im DiakonissenMutterhaus St. Chrischona

Theologisches Seminar St. Chrischona

tsc Info

Nach achtjähriger Amtszeit als Oberin und Vorsitzende der Geschäftsleitung wird Schwester Iris Neu im Sommer 2012 von ihrem Amt als Oberin der Schwesterngemeinschaft des DiakonissenMutterhauses St. Chrischona (DMH) zurücktreten. Das teilte Andreas Kämpfer, Präsident des Stiftungsrats des DMH, Ende Februar mit. Unterschiedliche Erwartungen und Vorstellungen sowie vielschichtige Verpflichtungen hätten dazu geführt, dass sich ihre Berufung zum kommunitären verbindlichen Leben nicht wie gewünscht gestalten und entfalten konnten. Um dieser Berufung treu zu bleiben, plant Schwester Iris Neu, in eine andere Kommunität überzutreten. //

220 Senioren in Romanshorn Rund 220 Teilnehmer kamen am 1. März zum regionalen Seniorennachmittag nach Romanshorn am Bodensee. Erfreulicherweise sogar 40 mehr als angemeldet. Es ist vorgesehen, 2012 wieder einen solchen Seniorennachmittag durchzuführen, berichtet Pastor Markus Mosimann vom Organisations-Team. Dieser Anlass bietet jenen Senioren ist besonders auch für jene gedacht, für die der Weg nach St. Chrischona zu weit ist. Er ist nicht Konkurrenz, sondern Ergänzung zum jedes Jahr im Mai stattfindenden Seniorentag auf St. Chrischona. Die Pilgermission St. Chrischona freut sich sehr über die Kollekte, die an dem Anlass für das Werk gesammelt wurde. //

Bewerbungen für das neue Studienjahr Zurzeit treffen im tsc-Sekretariat neue Bewerbungen für das Studium am Theologischen Seminar ein. Zum Redaktionsschluss dieses Heftes waren es insgesamt 14, von denen schon 9 definitiv aufgenommen sind. «Zum jetzigen Zeitpunkt ist das nicht schlecht», sagt Seminarleiter Dr. Horst Schaffenberger, «aber wir haben noch Platz für mehr. Mit 45 neuen Studentinnen und Studenten wären wir gut ausgelastet.»

Nächstes Interessenten-Wochenende vom 19.-21. Oktober 2012 Den tsc-Campus kennenlernen, Studenten und Dozenten begegnen und dabei lernen, wie man seiner Berufung auf die Spur kommt. Herzliche Einladung dazu. Infos und Anmeldung: tsc.chrischona.ch/intwe

Kostenlose Schnuppertage jederzeit Lernen Sie das Theologische Seminar doch einmal persönlich kennen. Kostenlose Schnuppertage mit einer Übernachtung und Vollpension sind jederzeit möglich. Kontakt: tsc-Sekretariat, +41 (0)61 64 64 426, tsc@chrischona.ch

Termine auf St. Chrischona 8. Mai

Seniorentag Lernen Sie die Herzensanliegen der neuen LeitungsMannschaft kennen. 13. Mai Gemeindebesuchstag auf St. Chrischona

Ihre Meinung

Eingeladen sind Gemeinden aus dem Chrischona-Verband zu einem erlebnisreichen Tag auf St. Chrischona. Lernen Sie die Pilgermission und den Chrischona-Berg kennen. 15.-17. Juni

Ihre Erfahrung zum Thema Hat Ihnen ein Beitrag im Heft gefallen? Oder regt sich Widerspruch nach der Lektüre? Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht – oder ganz andere? Dann schreiben Sie uns.

Senden Sie Ihre Zeilen an: Redaktion «Chrischona-Panorama» Chrischonarain 200 CH-4126 Bettingen markom@chrischona.ch

CREA! Meeting auf St. Chrischona Mehr Infos auf S. 33 CHRISC HONA 2/1 2

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GEM EIN DE – MIS SIO N – THE OLO GIE

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Berufu ng finde n

23.-24. Juni

Abschlusswochenende und Ordination Die Absolventen des Theologischen Seminars feiern den Studienabschluss und werden ausgesandt in ihren Dienst im Reich Gottes. 28. Juli - 4. August KGE – Die Konferenz für geistliche Erneuerung Infos auf S. 4 und im Internet unter kge.chrischona.org

Angesagt Wir könn und abgesagt en den zähmen, Sohn Gotte schreibt biblischen Andreas s nicht Loos im Impuls | Seite 20 Deutsch und/oder Die Evang Englisch? Südlichen elischen Stadt missionen ZweisprachAfrika auf dem im Weg zur igkeit | Seite 26

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Zukunft Ein Tag für die Zukunft St. Chrischona

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kler in eitet g René Win usst. Er arb er gründte w g e b sa r », to n e k e sch e Dir zu ein troh gedro h de r ne u die Liebe iebe el leeres S wie auch sen ist sic vi , s it e h die erste L e d ic h , rb e n ic A b e r a b te h a h zu h c t, ö bt e n ib b m e tu , ie r tr e L e ist, d lie ich tu diese s nicht d viel zu ben. A ber allem, was el vergeben worden a iebe Gotte h i und er wir h L c e si zu ie «B zu . d n n e ff n h ih ll e ri f ic wem vi ben au ritter Ste iben: «W lles im G a d a n le «Wenn m , n fg b n n e u a t e d A t s ll , s e e rs fa u n e b e w be e Lie it .» me n hiede ihm g r will sich elassenhe au genom rt auf sein es würde viele versc er. Aber e keit und G , steht gen Liebe sei die Antwo d r ein, und e e ig ie d g w te in l zü e m a s u s m m e rä ro me r it G das eite r zur G nd dies m bt sich im ir.» Die z w ologie ode e verschie tes tun – u iebe zu m u L lg lichen The G s fo l e n e tt e vi o ih G e ir en w ren – : Die R ndet, werd nicht verlie realistisch iebe entzü inkler ist L W n é te n rs e e R viel. an d e r idenschaft unsere Le

chön und «schwer s t r is rs to k e Direkto des Dire scheidend r r, e e d D as A m t te te h g c a s wün hwer», s achfolger ge . s c hö n s c Seinem N r. n überwie e e ll h ü c s M is b s u in rk e a r in M W kme Schöne im überreichte er René nde das s das e he tsübergab m «das ru d Bei der Am r und wünschte ih n Blick un Adle n scharfe e in e , ler einen n e b d S c hw e oment.» Segeln un chtigen M ri im n e k das Zupac

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CHRISCHONA

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ers t e Woche «Ich freue mich, dass es jetzt losgeht» St. Chrischona

René Winkler ist seit 4. März Direktor der Pilgermission St. Chrischona. Eine Woche nach Beginn seiner Amtszeit sprachen wir mit ihm über die Ziele, die er sich gesteckt hat, und die Aufgaben, die gerade anstehen. Interview: Michael Gross

Chrischona-Panorama: Wie war Ihre erste Arbeitswoche als Direktor der Pilgermission St. Chrischona? René Winkler: Ich habe mich gefreut, dass es nun richtig losgeht. Die Wochen zuvor habe ich vor allem gedanklich in der neuen Situation gelebt. Endlich wurde es handfest und praktisch. Ich bin sehr herzlich und zuvorkommend empfangen worden. Elke Schlabach, unsere Direktionsassistentin, unterstützte mich hervorragend und verhindert mit Erfolg, dass ich mich in den vielen Dingen, die anstehen, verliere. Eigentlich war mir vieles schon bekannt, und doch fühlte sich manches neu und ungewohnt an. Es braucht natürlich noch etwas Zeit, bis ich mich in meinem Büro und dem ganzen Umfeld heimisch fühle. Wenn es dann einmal soweit ist, werde ich auch zügiger arbeiten können. Noch habe ich diesbezüglich Entwicklungsspielraum. Welche Ziele haben Sie sich für Ihre Amtszeit gesteckt? René Winkler: Ich möchte die Vision konkretisieren. Gott hat der Pilgermission 2007 zwei Bibeltexte aufs Herz gelegt: Jesaja 61,1-3 und 1. Petrus 2,9. Es wird für mich immer deutlicher, aus welchen Gründen er uns mit diesen Texten neu ausrichten und prägen will. Ich will diese Gründe benennen und ins Bewusstsein rücken. Zum Beispiel sollten wir unsere Kraft, Zeit, Kreativität und unser Geld mehr als bisher in den Dienst für die Menschen um uns herum investieren. Wir sind Gemeinde für andere. Die wirksamste Gemeinschaft ist eine Gemeinschaft, die sich durch das intensive Zusammenspiel vieler (begrenzt) begabter Christen auszeichnet. Das heisst, unser Miteinander in der Gemeinde sollte viel stärker von dem Bild vom Körper und seinen Gliedern geprägt sein, statt von dem Bild vom Hirten (Prediger/Gemeinschaftspastor) und den Schafen (Gemeindeglieder). Ausserdem muss unsere Bildungsarbeit am Theologischen Seminar St. Chrischona weiterentwickelt werden – gemäss den sich verändernden Herausforderungen in Gemeinde und Mission sowie den Möglichkeiten, die die Studierenden heute mitbringen. Wir halten dabei 8

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auch Ausschau nach strategischen Partnern für das Theologische Seminar. Schliesslich möchte ich Menschen für die Pilgermis­ sion gewinnen. Ich möchte den Menschen danken, die die Pilgermission bisher geistlich und finanziell getragen haben, und sie für die nächste Etappe gewinnen. Und ich möchte den Kreis dieser Menschen erweitern – und die nächste Generation für die Pilgermission gewinnen. Neben diesen drei Zielen gibt es noch tausend andere Dinge, die ich möchte. Unter anderem möchte ich auch so wach sein, dass ich rechtzeitig merke, wenn Prioritäten verschoben werden müssen – und so mutig, sie tatsächlich zu verschieben. Stichwort Prioritäten: In Ihrer Predigt an der Einsetzungsfeier am 4. März haben Sie angedeutet, dass viele verschiedene Aufgaben auf Sie warten. Welche stehen zuerst an? René Winkler: Ab sofort und bis zum Ende meiner Tage als Direktor ist die Kommunikation entscheidend wichtig. Führung wird zu einem wesentlichen Teil durch Kommunikation wahrgenommen. Ich bin dabei, die Arbeitsweise im Direktionsteam (Direktor, Seminarleiter, Geschäftsführer) und im Leitungsteam (Direktionsteam plus Länderleiter CH, D, F) zu definieren und gegebenenfalls neu zu strukturieren. Daneben geht die Suche nach einem neuen Geschäftsführer für den Brunnen Verlag Basel, dessen Präsident ich als Direktor der Pilgermission bin, in die Schlussrunde. Der bisherige Geschäftsführer Andreas Walter geht in diesem Jahr in den Ruhestand. Zurzeit lerne ich auch die aktuellen Projekte und Dossiers der Seminarleitung und die Arbeitsweise von Seminarleitung und Dozentenkollegium kennen und bringe mich ein bei der Bearbeitung der strategischen Fragen des Theologischen Seminars (Entwicklung der Ausbildung, Positionierung auf dem christlichen Bildungsmarkt). In den kommenden Wochen und Monaten bin ich in Chrischona-Gemeinden zu Gast. Und es stehen diverse Veranstaltungen auf dem Programm. Ausserdem kümmere ich mich um den Aufbau persönlicher Kontakte zu den verantwortlichen Leitern innerhalb und ausserhalb des Chrischonawerkes. Und dann gibt es da noch viele weitere wichtige und interessante Projekte. //


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Suppe und Liebe Andy Ball von der israelischen Bibelgesellschaft war mit seinem Team unterwegs zu einem Einsatz in einem Park im Süden Tel Avivs, als er eine überraschende Begegnung erlebte. „Wir waren unterwegs zu einem nahe gelegenen Gemeindehaus, wo die Bibeln und weiteres evangelistisches Verteilmaterial gelagert waren. Dort angekommen, fanden wir im Hauseingang einen schlafenden orthodoxen Mann vor. Da er regelrecht im Weg lag, waren wir gezwungen, ihn aufzuwecken. Als er uns erblickte, entschuldigte er sich und meinte, er würde frieren und sei hungrig. Kurzerhand luden wir ihn ein, mit ins Haus zu kommen, machten ihm eine heiße Suppe und holten eine Decke herbei. Als er sich aufgewärmt hatte, unterhielten wir uns, erzählten ihm, wer wir waren, und fragten ihn auch gleich, ob er ein Neues Testament wolle. Er nahm es und erzählte uns seine traurige Geschichte. Er hatte in einer Jeschiwa (Talmudschule) studiert, sie jedoch abgebrochen, da er mit dem, was seine Rabbiner lehrten, nicht einverstanden war. Daraufhin kehrte ihm seine gesamte Familie den Rücken zu. Er hatte dann versucht, in Tel Aviv eine Schlafunterkunft zu finden, aber alles war belegt. So landete er auf dieser Türschwelle. Er bedankte sich für die Decke, die Suppe sowie das Neue Testament und dafür, dass wir so freundlich zu ihm waren. Er schien bewegt darüber, dass wir uns Zeit für ihn genommen hatten, und meinte, dass er gerne mehr über unseren Glauben erfahren wolle. Bitte beten Sie, dass er im Neuen Testament in Jeschua seinen Messias erkennt.“

Dass es für Gott keine hoffnungslosen Fälle gibt, zeigen die beiden folgenden Zeugnisse unserer Partner. Anis und Nawal Barhoum von der Gefängnisarbeit House of Light erzählen: „Bei unseren Gefängniseinsätzen erleben wir immer wieder ermutigende Überraschungen. Regelmäßig sind wir mit unserem Team in verschiedenen Gefängnissen unterwegs, um Lobpreislieder zu singen, Gottes Wort zu predigen und durch Gottes Geist den Widersacher in die Schranken zu weisen und Seelen für Gottes Reich zu gewinnen. Wir waren angenehm überrascht, als ein uns alt bekannter Häftling, der eine lebenslange Strafe verbüßt, mit einem ungewohnten Strahlen im Gesicht zu unserem Treffen erschien. Bisher war jegliche seiner Äußerungen von Wut und Vorurteilen Gott und seinen Mitmenschen gegenüber geprägt gewesen. Dieses Mal teilte er uns mit, er hätte begonnen, in der Bibel zu lesen. Jesus sei in sein Leben gekommen, und seither werde er von einem wunderbaren Frieden erfüllt. Er bat um Fürbitte, dass seine Sprache nicht mehr wie bisher von Wut, sondern von Liebe beeinflusst sein würde. Bei Jesus gibt es keine hoffnungslosen Fälle – auch nicht hinter Gittern.“ Israel Pochtar leitet die messianische Gemeinde Beth Hallel, die auch ein Rehabilitationszentrum führt, und berichtet: „Oleg, ein 60-jähriger Alkoholiker, stand eines Tages vor unserer Tür und bat um Aufnahme in unser Rehabilitationszentrum. Noch während unseres ersten Gesprächs teilte er uns den Grund mit: „Ich möchte zu Gott zurück, ich habe genug von meinem bisherigen Leben.“ Nachdem wir lange miteinander gesprochen hatten und er im Gebet Jesus sein Leben übergeben hatte,

Fotos vom Einsatz der Bibelgesellschaft

focus israel

erzählte uns Oleg seine Geschichte. Er wurde in Russland in eine jüdische Familie hineingeboren. Sein Vater kam zum Glauben an Jeschua und wurde Pastor. Als Oleg von Zuhause auszog, ließ er auch Gott zurück und lebte 40 Jahre ohne ihn. Vor einigen Jahren wanderte Oleg nach Israel aus, wo er jedoch zunehmend in eine Abwärtsspirale geriet. Er verlor seine Arbeit, seine Familie und sein Zuhause, bis er sich auf der Straße wiederfand. Zwei Jahre lang lebte er als Obdachloser, und immer wieder erinnerte er sich an seinen Vater und an Gott. Die Sehnsucht, zu Gott zurückzukehren, wuchs von Tag zu Tag. So kam Oleg also zu uns und erlebte eine radikale Umkehr. Heute arbeitet er in unserem Rehabilitationszentrum mit, stets von dem Wunsch beseelt, anderen Menschen zu dienen. Wir loben Gott dafür.“

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www.

Unterstützung von messianischen Juden und arabischen Christen amzi, Hauinger Str. 6, D-79541 Lörrach BLZ 683 500 48 / Kto. 1017730 amzi, Postfach, CH-4153 Reinach Postfinance Kto. 40–33695–4 info@amzi.org 0041 (0)61 712 11 38 Zeitschrift focus israel       per E-Mail     per Post Gebets-E-Mail

 wöchentlich     monatlich

      Buch Feste Israels (CHF 9.80 / € 5.95) Name: Straße: PLZ/Ort: E-Mail:


Thema

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Wohin dich Mach der Weg auf den auch Weg führt


«Was hat Gott mit meinem Leben vor? Welches ist meine Berufung?» Wer am Theologischen Seminar St. Chrischona zu studieren beginnt, hat sich diese Frage gestellt oder wird sie sich während des Studiums stellen. Das weiss Seminarleiter Horst Schaffenberger – ihm ging es auch so. Wir sprachen mit ihm darüber und erfuhren, dass sich sein Berufungsverständnis mit der Zeit gewandelt hat. Interview: Michael Gross

Chrischona-Panorama: Herr Schaffenberger, wie hat Gott Sie zum geistlichen Dienst berufen? Horst Schaffenberger: Ich bin ein klassischer Fall. Ich spürte eine innere Berufung und erlebte eine äussere Berufung als Bestätigung. Mit 15 Jahren bin ich Christ geworden, eine klassische Bekehrung bei einer Evangelisation. Das war für mich eine Lebenswende mit spürbaren Veränderungen. Ich war sofort mit Feuer und Flamme für Jesus unterwegs und schon in der Woche darauf bei einem ersten missionarischen Einsatz auf der Strasse. Ich wollte Missionar werden, der «vollzeitliche Dienst» war mein Ziel. Dann habe ich mich beraten

«Die Berufung ist ein Weg. Für mich steht am Anfang einer theologischen Ausbildung nicht einfach ein Berufungserlebnis, mit dem alles klar ist. Der Beginn der Ausbildung ist erst der Anfang.»

lassen von Leuten, die sagten, lern erst mal einen «normalen» Beruf. Wenn sich dein Wunsch festigt – früher sprach man gerne von Bewährung im Glauben – kannst du immer noch auf eine Bibelschule gehen. Die «innere Berufung» war also der Drang: Ich will Missionar werden. Was war die «äussere Berufung?» Schaffenberger: Zu der Zeit war ich in der Jugendarbeit sehr aktiv. Ich konnte meine Gaben ausprobieren. Von Mitarbeitern und vom Pfarrer hörte ich deutliche Signale: Wenn wir jemanden aus der Jugendgruppe für den hauptamtlichen Dienst empfehlen können, dann den Horst. 1980 bewarb ich mich am Theologischen Seminar St. Chrischona. Ich wurde angenommen. Das war für mich damals ein deutliches Signal, dass es die richtige Entscheidung war. Die Aufnahme am Theologischen Seminar war eine erste äussere Bestätigung der Berufung. Es braucht also eine äussere Bestätigung einer inneren Berufung. Da hatten es die Jünger im Neuen Testament leichter: Sie hörten den Ruf «Folget mir

nach» direkt aus dem Mund von Jesus und brauchten keine Bestätigung mehr. Schaffenberger: Das Neue Testament kennt aber auch Geschichten, wo Menschen von Paulus relativ unspektakulär für den Missionsdienst rekrutiert werden, zum Beispiel Timotheus. Wir lesen nur die Namen derjenigen, die mit Paulus im Missionsteam waren. Die Berufungsgeschichten der Einzelnen werden uns nicht geschildert. Es ist wichtig, dass Berufung nicht nur ein innerer Prozess ist. Wir kommen von der Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts und einem Berufungsverständnis her, das die innere Berufung und möglichst ein spektakuläres, emotionales Berufungserlebnis in den Mittelpunkt stellt. Ich nenne das die ausklingende Romantik, von Gefühlen gesteuert. Heute befinden wir uns am anderen Ende der Skala: Wir müssen die Berufung, die jemand persönlich spürt und gehört hat, bestätigt bekommen. Das macht auch Sinn. Wenn innere und äussere Berufung nicht übereinstimmen, haben wir ein Problem. Zum Beispiel wenn jemand das Gefühl hat, für den Dienst als Pastor berufen zu sein, aber Menschen aus seinem Umfeld das nicht so sehen? Schaffenberger: Ja. Wenn zum Beispiel ein Bewerber für die Ausbildung am Theologischen Seminar von seiner Berufung überzeugt ist, aber seine Gemeinde, sein Mentor oder Menschen, mit denen er zusammenarbeitet, dies gar nicht sehen – dann müssen wir sehr genau prüfen. Man darf die Messlatte aber auch nicht zu hoch setzen. Wenn innere und äussere Berufung nicht übereinstimmen, sollte man nicht automatisch die äussere für die richtige halten und die innere zunichte reden. Man muss dann sehr genau prüfen: Was ist das für ein Mensch, was treibt ihn, was motiviert ihn? Wenn er nicht in das idealtypische Gabenprofil eines Predigers oder Pastors hineinpasst, hat er vielleicht

seine ganz spezielle Berufung im Reich Gottes. Ich kenne junge Männer, die auf St. Chrischona studiert haben, die würden als «normale» Prediger eingehen. Sie haben ihren Platz gefunden in der Jugendarbeit, in evangelistischen oder sozialdiakonischen Aufgaben. Wenn das Theologische Seminar sie nicht genommen hätte, weil einer ihrer Referenzen Bedenken gehabt hat, dann hätten wir ihnen den Zugang verwehrt zu einer guten Arbeit, die sie jetzt leisten. Wir Menschen entwickeln uns schliesslich immer weiter. Wenn wir am Theologischen Seminar unseren Studenten helfen, dass sie ihre richtige Berufung finden, haben wir schon viel erreicht. Wenn man seine Berufung gefunden hat – ist dann alles gelaufen? Schaffenberger: Mein Berufungsverständnis hat sich in diesem Punkt gewandelt. Früher stand die Berufung am Anfang und musste möglichst klar sein. Damit war alles im Kasten. Dann kam die Ausbildung, danach der Dienst. Da konnten sich Prediger zeitlebens auf ihre Berufung zurückbesinnen. In Krisen kann das ein Halt sein, aber auch eine Last: Aber Gott hat mich doch berufen, auch wenn es im Dienst nicht so richtig klappt. Berufung kann an der Stelle auch psychischen Druck erzeugen: Ich bin doch berufen, ich kann da nicht mehr raus. Das verhindert, die Berufung auch mal kritisch zu hinterfragen. Die Berufung kann sich also mit der Zeit auch ändern… Schaffenberger: Die Berufung ist ein Weg. Für mich steht am Anfang einer theologischen Ausbildung nicht einfach ein Berufungserlebnis, mit dem alles klar ist. Der Beginn der Ausbildung ist erst der Anfang. Berufung muss sich bestätigen: durch die Ausbildung, durch die Praxiserfahrungen während der Ausbildung, in der Ordination (der Einsetzung in einen geistlichen Dienst) und in den ersten Dienstjahren. Das ist ein Weg, der nicht

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Thema am Ende der Ausbildung schon beendet ist, sondern bis in die ersten Dienstjahre hinein reicht. Ich habe das selbst so erlebt an meiner ersten Arbeitsstelle in einer Gemeinde. In den ersten zwei Dienstjahren habe ich alles Mögliche gemacht und dabei herausgefunden, welches meine Stärken und Schwächen sind, was ich gerne tue, und was nicht. Danach habe ich sieben Jahre im Jugendverband des Chrischona-Gemeinschaftswerks Deutschland gearbeitet. In dieser Zeit habe ich gemerkt, dass ich Jugendarbeit zwar gerne mache, aber dass ich auch gerne predige und in der Ausbildung und Lehre tätig bin. Es ist mitunter ein langer Weg, bis man mit Überzeugung sagen kann: Der Platz, an dem ich jetzt stehe, ist genau der richtige. Bei manchen geht das schneller, andere brauchen länger – die Zeit muss man sich geben, damit sich Dinge verfestigen können. Das gilt auch für andere Berufe, aber für den Prediger-Beruf besonders.

Hat jeder Christ eine spezielle Berufung? Schaffenberger: Jeder Christ ist berufen, in der Gemeinschaft mit Jesus zu leben, das bedeutet auch zum aktiven Leben in einer Gemeinde. Das gehört für mich zur Grundausstattung der Berufung eines jeden Christen. Darüber hinaus kann mich Gott für spezielle Dienste berufen: in der Gemeinde, im Beruf, in meiner Freizeit, in eine soziale Aufgabe oder eben als Missionar, Prediger oder Pastor. Ich glaube auch, dass es eine Berufung für politisches Handeln gibt.

Beruf und Berufung – worin be«Wir sollten Menschen helfen, dass sie ihren Weg finden, steht der Unterschied? und sollten ihnen den Druck nehmen, der in manchen Schaffenberger: Ich finde es gut, frommen Kreisen noch herrscht.» dass zwischen den Wörtern Beruf und Berufung ein deutlicher Zusammenhang besteht. In jedem Beruf ist Was, wenn ich verzweifelt es wichtig, dass ich den richtigen Platz finde, an dem die Gaben, die mir Gott ge- nach meiner Berufung suche – sie schenkt hat, zur Erfüllung kommen. Manche sind beru- aber nicht finde? Das kann mich fen für den geistlichen Dienst, andere als Kranken- auch unter Druck setzen. schwester, Bankangestellte oder Journalisten. Natürlich Schaffenberger: Wir sollten Menkann ich neben «geistlichen Berufen» auch andere Be- schen helfen, dass sie ihren Weg rufe als Berufung finden, und sollten ihnen den Druck leben, wenn ich nehmen, der in manchen frommen merke: Das ist der Kreisen noch herrscht. Ein Beispiel: Platz, an dem ich Bevor man eine Berufsausbildung Dr. Horst Schaffenberger als Christ meine beginnt, braucht man nicht absolu(54) ist seit 2006 Leiter des Gaben und Bega- te Klarheit darüber, dass dies von Theologischen Seminars St. bungen einsetzen Gott genau so gewollt ist. Man kann Chrischona. Er ist verheiratet kann und Freude eine Ausbildung, ein Studium oder mit Irmgard, sie haben zwei sonst eine Tätigkeit auch wieder daran habe. erwachsene Kinder. abbrechen, wenn man merkt, dass Muss ich für mei- das nicht der richtige Weg war. Das ne Berufung ist doch kein Problem. Manchmal braucht es auch den Mut, unkonschon begabt sein – oder schenkt das dann Gott? Schaffenberger: Manche sagen, für die Aufgabe, zu ventionelle Wege zu gehen. Im Ausder Gott mich beruft, gibt er mir auch die Gaben. Das probieren merkt man schliesslich, würde ich hinterfragen. Ich glaube, es ist umgekehrt: was das Eigentliche ist. Die Einen Mit meinen Begabungen und Gaben – manche muss ich brauchen dafür etwas länger als die neu entdecken – bin ich in der Lage, ein bestimmtes Anderen. So kommt man Schritt für Berufsfeld im Reich Gottes auszufüllen. Ich würde sa- Schritt seiner persönlichen Berugen, normalerweise führt Gott einen bestimmten fung – auch im «normalen» Beruf – Dienstplatz und eine bestimmte Person mit ihren be- auf die Spur. stimmten Gaben zusammen. Meine Erfahrung ist, dass es oft schief geht, wenn Leute an Orten sind, für die sie Vielen Dank für das Gespräch. // nicht begabt sind.

zur person

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CHRISCHONA

2/2012


mein Platz «Plötzlich wusste ich: Thema

Hier ist mein Platz»

Zweimal im Jahr lädt das Theologische Seminar St. Chrischona zu einem Interessenten­ wochenende ein. Dabei begeben sich die Teilnehmer auf die Spur ihrer Berufung. Robert Gautschi (27) war im Herbst 2004 an einem solchen Wochenende auf St. Chrischona – und erhielt dabei überraschend Antwort auf seine Zukunftsfragen. Er erzählt seine Berufungsgeschichte:

einfach ein cooles Wochenende verbringen wollte – obwohl ich wusste, dass die Chancen gering waren, im Dienst der Armee Freitag und Samstag kurzfristig freizubekommen. Ich bekam frei.

«Nach der Banklehre im Jahr 2004 ging ich ein Jahr zur Armee. Während der Militärzeit machte ich mir Gedanken darüber, was danach kommen würde. Vom Lernen hatte ich genug. Ich wollte einen Beruf mit Verantwortung, einen, der Sinn macht, wo ich elegant in einem Anzug gekleidet mit Menschen arbeiten konnte. Zum Beispiel Filialleiter oder Teamchef einer Bankabteilung. Meinen zukünftigen Beruf nahm ich in meine Gebete hinein. So betete ich einmal: Herr, mach mit mir, was du willst. Gott antwortete nicht sofort. Aber er führte meine Gedanken in den folgenden Monaten bis zum Ziel. So fiel mir plötzlich der Jugendpastor unserer Gemeinde auf, der auch einen Anzug trägt, wenn er predigt. Auch Verantwortung trägt er – in meinen Augen sogar grössere als ein Top-Banker, eine Verantwortung vor Gott. Zu der Zeit sagte ich mir aber auch: Ich will nicht ledig bleiben, kein Missionar werden und sicher nie Pastor. Trotzdem fand ich den Job unseres Jugendpastors interessant. An einem Jugendanlass in unserer Gemeinde machten Studenten des Theologischen Seminars St. Chrischona Werbung für das Interessentenwochenende am darauf folgenden Wochenende. Ich meldete mich an, weil ich

An diesem Wochenende auf St. Chrischona im Oktober 2004 fand ich heraus, was Gott mit mir vor hat. Mir wurde klar, dass Gott mich in der Ausbildung am Theologischen Seminar sehen möchte. Das war etwas völlig anderes, als ich mir für meine Zukunft vorgestellt hatte. Trotzdem war dies eine Antwort auf all meine Fragen und teilweise naiven Wünsche: Das Theologiestudium führt in einen Beruf mit Verantwortung, in dem ich mit Menschen zu tun und viel Abwechslung habe – und dabei einen Anzug tragen kann. Ich wusste, dass ich im Studium weitere Antworten finden würde, die zu dem Zeitpunkt noch offen waren. Nach dem Militärdienst konnte ich mich noch nicht so richtig darauf einlassen. Es war noch nicht an der Zeit, das Studium zu beginnen. So ging ich zunächst ein Jahr an die Berufsmittelschule und arbeitete danach in einer Bank, um Geld für das Studium zu verdienen. Jeden Winter fragte ich mich, ob ich im Sommer das Studium beginnen sollte. Ich lebte so, dass ich jeden Sommer sofort zum Studium aufbrechen konnte. Anfang 2011 war es dann soweit: Mein Chef in der Bank teilte dem Team mit, dass er kündigen würde. Das war für mich ein Zeichen. Eine halbe Stunde später sass ich im Büro meines Chefs und sagte ihm, dass ich auf den Sommer kündige. Seit August 2011 studiere ich am Theologischen Seminar St. Chrischona. Das ist der Platz, an dem mich Gott haben will. Diese Berufung bestätigt sich immer wieder neu: durch die Freude am Studieren, durch meine Entwicklung im Glauben und die Noten, die stimmen. Ich habe es nicht bereut. Ich kann jedem empfehlen, sich ganz Gott hinzugeben – und bin gespannt, was Gott noch mit mir vorhat.» //

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Thema

bereit

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Wohin Bist duder bereit? Weg auch führt


«Sabine, bist du bereit, für mich in ein anderes Land zu gehen, um dort von meiner Liebe zu erzählen?» Sabine Kaiser ist zwölf Jahre alt, als sie den Eindruck hat, Gott rufe sie mit diesen Worten. Sie ist bei einer Jungscharfreizeit und hat an dem Tag Jesus in ihr Leben eingeladen. Sie erschrickt bei dem Gedanken, eines Tages Missionarin zu werden – aber der Gedanke lässt sie die nächsten Jahre nicht los. Michael Gross

Es vergehen 18 Jahre, bevor Sabine Kaiser 1993 schliesslich als Missionarin der Überseeischen Missionsgemeinschaft (ÜMG) in die Armenviertel von Manila auf den Philippinen reist. Bis dahin sind aber noch einige Glaubensschritte nötig. Angefangen bei der Ausbildung. Nach der Realschule möchte sie einen praktischen Beruf erlernen. Wie wäre es mit Krankenschwester – auch im Blick auf die Mission? Der Haken dabei: Wenn sie Blut sieht, fällt sie regelmässig in Ohnmacht. Sie bewirbt sich trotzdem um einen der begehrten Ausbildungsplätze. «Wenn ich genommen werde, dann soll es so sein», sagt sie sich. Sie bekommt einen Ausbildungsplatz. Eines Tages kommt der Moment: Sie soll den Arzt zum Blutabnehmen begleiten. «Ich hatte Angst und habe gebetet und gebetet», erzählt sie. Im Krankenzimmer angekommen, nimmt der Arzt der Patientin Blut ab – und Sabine steht immer noch. «Das war mein erster Schritt des Glaubens, wo ich etwas tun musste, was ich absolut nicht beeinflussen konnte. Mir wurde in den ganzen Jahren nie mehr schlecht beim Blutabnehmen.» Sie macht das Examen als Krankenschwester. Und die Mission? Die kann noch warten, erst möchte sie zwei Jahre im Beruf arbeiten. So vergeht die Zeit. Plötzlich, von einem auf den anderen Tag, ist der Schwung weg. Sie sucht nach einer Ursache. Da merkt sie, es sind zwei Jahre nach dem Examen rum. «Gott fragte mich sachte: Sabine, willst du jetzt in die Mission?», erzählt Sabine Kaiser. Sie bittet um konkrete Zeichen: Drei Menschen, die nichts von ihrer Berufung wussten, sollten sie auf die Mission ansprechen. So geschieht es. «Gott hat geantwortet. Ich wusste, jetzt muss ich Schritte tun.» Aber wenn Mission, dann bitte Afrika, nicht Asien. Sie will zu einem Kurzeinsatz nach Afrika, aber es klappt nicht. Gott hat einen anderen Plan. Stattdessen fliegt sie nach Asien. «Ich dachte, Gott will mir was vorenthalten», erzählt sie, «dabei meint er es nur gut mit mir.» Später hat sich herausgestellt, dass sie gegen Hirse allergisch ist – in Afrika, wo man viel Hirse isst, hätte sie das vielleicht nicht überlebt. Sabine Kaiser studiert von 1988 bis 1991 auf St. Chrischona. Nach einem Jahr Gemeindepraktikum und einem Jahr Vorbereitung für die Mission, ist es soweit. Sie möchte auf die Philippinen, in den Armenvierteln, den Slums der Hauptstadt Manila arbeiten. Beim Ge-

sundheitscheck für angehende Missionare stellt sich heraus: Sie hat Asthma. Die Millionenmetropole Manila mit ihrer schlechten Luft – wie soll das gehen? «Wenn ich trotz dieser scheinbar unüberwindbaren Hürde jemals in den Slums von Manila arbeiten kann, dann ist meine Berufung als Missionarin glasklar», sagt sie sich. Mit zitternden Knien fliegt sie mit der ÜMG auf die Phi­ lippinen. Sie macht ein Praktikum in einem Slum in Manila – es hat geklappt, das Asthma macht ihr keine Probleme, auch die ganzen Jahre danach nicht. Zwölf Jahre ist Sabine Kaiser Missionarin in Manila. 2005 erhält sie die Anfrage, in die ÜMG-Zentrale nach Mücke in Hessen zu wechseln. Dort kümmert sie sich heute um die Interessenten, Bewerber und Missions-Kandidaten. Gehen die jungen Leute heute anders mit dem Thema

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Berufung um? «Es fällt den jungen Leuten heutzutage schwerer, sich festzulegen», sagt sie, «weil es viel mehr Möglichkeiten gibt als früher.» Heute gibt es sehr viele Informationen über die Mission. Das sei zwar gut, die Herausforderung aber trotzdem die gleiche wie vor dreissig Jahren: «Informationen geben keine Sicherheit, Vertrauen zu Gott ist gefragt. Die Frage besteht nachwievor: Kann ich mich im Vertrauen auf Gott auf etwas einlassen, ohne zu wissen, was dabei herauskommt?» Sabine Kaisers Glaube hat sich mit der Zeit verändert: Früher hat sie Angst gehabt, Gott könne etwas von ihr wollen, was sie nicht kann oder möchte. Sie hat die Erfahrung gemacht: «Gott meint es gut mit mir. Auch dann, wenn Dinge anders laufen als gewünscht. Und das einzige, was in diesen Zeiten trägt, ist Gott zu vertrauen.» //

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„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen.“ Dieses geflügelte Wort gilt nicht nur für unsere Freizeiten. Es bestimmte auch schon das Reisen vor mehr als 2 000 Jahren. Im Gegensatz zu heute stand jedoch damals das „Erlebnis“ nicht gerade im Vordergrund. Antike: Reisen zu Sportwettkämpfen Bereits in der Antike machten sich Menschen auf den Weg, um andere Gegenden und ferne Länder zu entdecken. Man reiste zu den Sportwettkämpfen der Olympischen Spiele oder besuchte die Wagenrennen im Circus Maximus und die Kämpfe im Kolosseum in Rom. Einer der fleißigsten Reisenden der Antike war der Apostel Paulus. Schätzungsweise 30 000 Kilometer legte er bei seinen Missionsreisen zurück, um den Menschen in Griechenland, Kleinasien und Rom die Gute Nachricht von Jesus Christus zu bringen. Mittelalter: Reisen als unkalkulierbares Risiko Im Mittelalter hatte die Mehrzahl der

Menschen weder Geld noch einen Anlass für weite Reisen. Zudem barg es auf den unmarkierten Wegen unbekannter Landschaften wegen wilder Tiere und Wegelagerer ein unkalkulierbares Risiko. Zu verreisen blieb meist nur Soldaten oder Pilgern vorbehalten. 18. Jahrhundert: Bildungsreisen stehen hoch im Kurs Wer etwas auf sich hielt, musste Städte wie Rom, Wien, Paris oder Florenz gesehen haben. Der wohl bekannteste deutsche Bildungsreisende war Johann Wolfgang von Goethe. Seine fast zweijährige Italienreise ist „Legende“. 19. Jahrhundert: Vergnügungs- und Erholungsreisen Die Zahl der Reisenden stieg stark an. Schon 1848 hat der Baptistenprediger und Missionar Thomas Cook begonnen, Gruppenreisen zu veranstalten. Sein Motto war: „Menschen mit Menschen und Menschen mit Gott zu verbinden.“ Seine organisierten Gruppenreisen innerhalb verschiedener europäischer

Länder, nach Israel, Ägypten und per Schiff um die Welt, markieren den Beginn des späteren Massentourismus. 20. Jahrhundert bis heute: Im Verlauf des 20. Jahrhunderts haben immer mehr Vereine, Kirchen und Gemeinden erkannt, dass eine organisierte Gruppenreise eine ausgezeichnete Möglichkeit ist, mit ihren Mitgliedern und Freunden ihre angestrebte Ziele zu verwirklichen. Christliche Verbände, Kirchengemeinden und Missionsgesellschaften haben die Wahrnehmung von Ulrich Parzany real erlebt: „Es gibt viele Hunderte von Möglichkeiten, das Evangelium zu verkündigen. Freizeiten sind eine der Besten davon!“ Im Urlaub sind Menschen oft aufgeschlossener für Gottes Wort und nehmen sich mehr Zeit zum Bibellesen und Gespräch. Daher bieten wir auch 2012 und zukünftig Freizeiten unter dem Motto „Schöne Ferien und Mehr...“ an.

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Nachfolgen Was es kosten kann, Jesus nachzufolgen St. Chrischona

Wie beruft Gott? Dass er es tut, ist klar. Aber wie? Es braucht Vorbilder. Ein markantes und eindrückliches Beispiel eines von Gott Berufenen ist der Theologe Dietrich Bonhoeffer (1906-1945). Davon erzählte der amerikanische Journalist und Bonhoeffer-Biograph Eric Metaxas in einem Vortrag den Studenten des Theologischen Seminars St. Chrischona.

Dorothea Gebauer

Mit 21 Jahren bereits promovierte Dietrich Bonhoeffer in Theologie. Er sei in eine «unglaublich interessante» Familie, eine Familie von Genies hinein geboren worden. Sein Umfeld sei davon geprägt gewesen, zu dem zu stehen und das zu leben, was man glaube. So der Autor Eric Metaxas, der vor 80 Studenten in der Kirche auf St. Chrischona den Theologen, Widerstandskämpfer und Märtyrer näherbrachte. Dass es in Deutschland so jemanden wie Bonhoeffer gegeben hat, er als USBürger aber lange nichts von ihm gewusst habe, habe ihn schlicht «wütend gemacht», so Metaxas. Der Lebensweg Bonhoeffers habe ihn dann «gepackt». Mit dem Buch «Bonhoeffer. Pastor, Agent, Märtyrer und Prophet», das 2011 in Deutsch erschienen ist, will er den Christen Bonhoeffer einem breiten Publikum zugänglich machen und stösst damit in den Vereinigten Staaten auf überraschend grosses Interesse. Vor den Studenten auf St. Chrischona entfaltet er eloquent und geistreich die innere Logik einer Berufung eines politisch handelnden Christen. Skizzenhaft und in wenigen groben Zügen markiert er Meilensteine in dessen Leben. Bonhoeffer, der brilliante Student und Amerikareisende. Bonhoeffer, der Dozent und Mentor vieler Theologen, die in Konzentrationslagern (KZ) der Nazis sterben oder im Zweiten Weltkrieg an der Front fallen. Bonhoeffer, der Ökumeniker und schliesslich Doppelagent, der sich den Hitler-Attentätern anschliesst und erhängt wird.

«Operation 7» und die Schweiz Metaxas, dessen Mutter Deutsche und Vater Grieche ist, hat nicht nur ein tiefgründiges und dennoch leicht lesbares Buch geschrieben. Er wartet auch mit neuen Rechercheergebnissen auf. In seinem Vortrag auf St. Chrischona bemerkt er, dass Bonhoeffers Agententätigkeit nicht allein im Zusammenhang mit der «Operation Walküre» zu dessen Märtyrertod führten. Zunächst war er inhaftiert worden, weil sein konspiratives Handeln im Zusammenhang mit «Operation 7» bekannt geworden war. Dass der Widerstandskämpfer unter anderem auch deshalb im KZ Flossenbürg erhängt

Eric Metaxas signiert nach seinem Vortrag am Theologischen Seminar St. Chrischona seine Bücher für die Studenten.

wurde, hat mit beiden Aktivitäten zu tun. Bei «Operation 7» sollten sieben jüdische Bürger in die Schweiz evakuiert werden. Die Schweiz verlangte dafür eine Geldsumme. Die Verhandlungen über die Geldsumme sickerten an die deutschen Behörden durch und Bonhoeffer wurde verraten.

Vorbild für Theologiestudenten Dem niveauvollen, witzig und persönlich gehaltenen Vortrag folgten Fragen der jungen Studenten. Was es denn heute bedeute, für seinen Glauben einzustehen, gar Märtyrer zu sein? Zwar hätten wir das grosse Glück, in Freiheit unseren Glauben zu leben. Aber wenn Gottes Gnade sich in uns auswirken solle, müssten wir jeden Tag ein bisschen sterben, sagt Metaxa. Der Samen muss in die Erde, in den Tod, wenn Leben entstehen soll. Andere bewegt, wie Bonhoeffer dies leben konnte: Einerseits als Vertreter der Ökumene in Europa unterwegs und gleichzeitig Doppelagent und Spion? Für die Zuhörer wird deutlich, wie Gott von Anfang an seine Finger im Spiel hatte. Gott stellte Bonhoeffer in seinen Dienst und liess durch ihn in einem der dunkelsten Kapitel der europäischen Geschichte sein Licht aufleuchten.

Theologie für die Welt Blaise Gouget, Franzose und Student am Theologischen Seminar St. Chrischona, ist begeistert, wie Eric Metaxas über Bonhoeffer spricht: «Bonhoeffer zeigt mir, dass Theologie nicht im Elfenbeinturm stattfinden darf, sondern in die Welt gehen muss.» Er habe «grosse Lust» bekommen, die Biographie zu lesen. Von den jungen Besuchern erwirbt fast die Hälfte das Buch und lässt es sich signieren. «Das wird mir bei meiner Seminararbeit helfen», sagt ein Student. «Bonhoeffer ist einer, der intellektuell redlich und anständig war», sagt ein anderer, «das macht mir Mut und Hoffnung». //

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Panorama Spezial

Die Pilgermission St. Chrischona ist eine Reise wert NA CHRISCHO

März 2012

SPEZIAL Auf den Sp Sieben D uren unse irekt en rer Direor ktoren

Wer ist die Pilgermission St. Chrischona? Sie ist ein internationaler christlicher Verband, so stellt sie sich in ihrem Kurzportrait vor (zu lesen auf Seite 38). Sie ist vor allem ein vielfältiger Verband.

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Christian Fried (1840 - 1867 rich Spittler ) Ich bin der Gründer der Wir bilden Pilgermiss ion. Missionare aus und sende sie in die Welt. n Mein Motto : Was hilft` beim warm s wenn Tabak die wir en Ofen Notstände und einer der Zeit bejam müssen wir mern? Hand Pfeife und sei es auch Mein Beitr anlegen ag unter ander nur ganz im Klein en. sche und en: Ich gründete sozialdiak 30 missionari onische Werk e.

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Zur Einsetzung von Direktor René Winkler ist Anfang März ein achtseitiges «Panorama Spezial» erschienen. Es nimmt den Leser mit auf eine Reise zu Menschen in allen Ecken und Enden der Chrischona-Welt. So kriegt man einen Eindruck von der Vielfalt des Werkes, und wer in der Schweiz, in Deutschland, Frankreich, Südafrika und Namibia alles zur Pilgermission gehört. Daneben erfährt der Leser Inressantes über die sieben ehemaligen Direktoren in der mittlerweile 172-jährigen Geschichte der Pilgermission. Und der aktuelle und achte Direktor der Pilgermission, René Winler, erzählt, was denn typisch für die Chrischona-Bewegung ist und was fehlen würde, gäbe es die Pilgermission St. Chrischona nicht.

Ich bin Lehre r und Pioni er. Mein Motto : Bewährtes erhalten und wagen. Von Neues unseren Studenten kung ausge soll Wirhen! Mein Beitr ag unter ander Kurzbibelsc en: Ich führt hule ein. de konnte e die Das Mehr bezogen werd zweckgebä Herausford en. uerungen: Wir hatte Anmeldung n den Höch en nach ststand von dem Krieg neue Halle : 180! Ich und bekam wollte eine ein ganze s Zentr um.

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Dieses «Panorama Spezial» gibt einen Überblick über die Pilgermission St. Chrischona und ihre Zweige. Es eignet sich gut zum Verteilen in der Gemeinde, bei Anlässen und Veranstaltungen oder zum Weitergeben an Menschen, die die Pilgermission St. Chrischona kennenlernen möchten.

Inserat

Ihr Exemplar Sie können das «Panorama Spezial» in Paketen zu 5, 25 oder 50 Exemplaren per Post oder E-Mail bestellen bei: Pilgermission St. Chrischona Marketing & Kommunikation Chrischonarain 200 4126 Bettingen Schweiz

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INSERAT

E-Mail: markom@chrischona.ch

Christliches Gästehaus BERGFRIEDEN e.V.

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Gedanken Gedanken zu den Spenden St. Chrischona

Im Februar erreichte Walter Stauffacher, Geschäftsführer der Pilgermission, eine E-Mail von Alfred Müller, Kassier in der Chrischona-Gemeinde Glattfelden. Darin macht er sich Gedanken zu den Finanzen der Pilgermission St. Chrischona – und hat eine Idee, damit dem «neuen Direktor einige Sorgenfalten erspart bleiben». Lesen Sie selbst:

Liebe Mitglieder und Gottesdienstbesucher der Chrischona-Gemeinden Es ist in dieser Zeit für die Verantwortlichen der Pilgermission sicher nicht immer einfach, ein Budget zu erstellen. Zudem stelle ich fest, dass die Pilgermission in den letzten Jahren jedes Jahr irgendwo spart und weniger Spenden als Einnahmen budgetieren. Sicherlich hat dieses Sparen einmal ein Ende, weil dann der Auftrag nicht mehr richtig durchgeführt werden kann. Der Spendenrückgang liegt vermutlich auch darin, dass treue Geber, ältere Personen sterben oder in ein Pflegeheim gehen. Ihre regelmässigen Gaben können nicht mehr an die Pilgermission überwiesen werden. Ich weiss, dass jeder für sich verantwortlich ist und möchte deshalb Folgendes anregen: Wäre es uns als Mitglieder einer Chrischona-Gemeinde nicht möglich, aus dem persönlichen Zehnten einen Franken (oder einen Euro oder 50 Cent...) pro Tag an die Pilgermission zu überweisen? Bei einem Franken pro Tag würde das für jeden 365 Franken im Jahr ergeben. Wenn die Hälfte der rund 20‘000 Gottesdienstbesucher der Chrischona-Gemeinden in Deutschland, Frankreich und der Schweiz dies täten, kämen schon gut 3,6 Millionen Franken zusammen. Damit könnten wir Mitglieder und Gottesdienstbesucher fast das gesamte Budget der Pilgermission zusammenlegen. Natürlich braucht das Werk dieses Geld nicht erst im Dezember, sondern regelmässig, wie das Spendenbudget des Jahres 2011 auf Seite 17 des letzten Chrischona-Panorama belegt. Wir Gottesdienstbesucher und Mitglieder der Chrischona-Gemeinden profitieren von den ausgebildeten Predigern und Jugendarbeitern. Wir erhalten immer wieder neu ausgebildete Prediger, wenn jetzt aktive Gemeindeleiter pensioniert werden. Diese Ausbildung geschieht am Theologischen Seminar St. Chrischona. Dies könnt ihr immer wieder im Chrischona-Panorama lesen. Damit wir weiterhin auf diese Ausbildung zählen können, müssen wir handeln. Denkt doch daran beim Einteilen eures persönlichen Zehnten. Gemeinsam können wir es schaffen, dass unserem neuen Direktor einige Sorgenfalten erspart bleiben. / In der Liebe von Jesus Christus Alfred Müller, Glattfelden

DANKE! Es kommt ab und zu vor, dass im Briefkasten der Pilgermission St. Chrischona ein Briefumschlag liegt, darin Geldscheine und eine Notiz eines anonymen Spenders. Auf einem Brief stand zum Beispiel «Mein Lohn fürs Kirschenpflücken für St. Chrischona». Solche Gesten der Verbundenheit tun gut. Die Pilgermission St. Chrischona dankt allen anonymen Spendern von Herzen für die Gaben.

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Impuls St. Chrischona Impuls

Angesagt und abgesagt Markus 1,32: «Am Abend aber, als die Sonne unter-

Die Jünger, die den Kopf schütteln, die es auch gar nicht

gegangen war, brachten sie zu ihm alle Kranken

einsehen. Was? Den Ort, die Spur des Erfolgs verlassen?

und Besessenen.» Hoffnung, Erwartung, Spannung – ein

Wie schwer ist das wohl, Jesus auf dem Weg zu folgen und

Hype entsteht. Jesus in Kapernaum. Er ist in. Er ist angesagt.

die jubelnden Menschen hinter sich zu lassen.

Wo er hinkommt, da versammeln sich die Menschen.

Markus 1,35: «Und am Morgen, noch vor Tage,

Und du? Und ich? Wenn wir das hier jetzt lesen? Welcher

stand er auf und ging hinaus. Und er ging an eine

Gruppe ordnest du dich zu?

einsame Stätte und betete dort.» Angesagt war Jesus, angesagt war eine weitere Veranstaltung mit ihm. Aber er sagt

Für die Kranken: Hör nicht auf, zu Jesus zu gehen mit dei-

sie ab.

ner Krankheit, mit deiner Sucht, mit deinem gebrochenen Herzen, mit den Fragmenten deines Lebens. Er bleibt ja in

Ich sehe sie förmlich vor mir stehen – die Menschen, die von

der Nähe. Und wenn du in dieser Nacht nicht geheilt wor-

dieser Absage betroffen sind.

den bist, vielleicht wartet das ja noch auf dich, so wie auf

Die Kranken: War mal wieder nichts. Da hast du noch ein-

den gelähmten Knecht des Hauptmanns (Matthäus 8,13).

mal alle Hoffnung und Energie zusammengerafft, hast dich

Für die Fürsorger: Hör nicht auf, andere Menschen zu Jesus

auf den Weg gemacht, um dann mit hängendem Kopf zu-

zu bringen, denn die können sich selbst nicht zu Jesus

rückzukehren in dein Elend! Wie ätzend ist das denn, wenn

schleppen. Und wenn du es nicht mehr alleine hinbringst,

dein Nachbar vor ein paar Stunden noch geheilt worden ist!

dann suche dir Verbündete. So wie die vier Freunde. Als

Aber dann macht der Heiland einfach nicht weiter, jetzt, wo

Jesus später wieder nach Kapernaum kam, da waren sie mit

du an der Reihe wärst! Das gibst du dir einmal, und dann

ihrem gelähmten Freund am Start (Markus 2,1-12). Für die Jünger: Hört nicht auf, Jesus zu suchen und zu fin-

nie wieder.

den für die Menschen, die ihn nicht finden können. Hört Die Enttäuschten, die ihre Kranken zur Heilung tragen wollten. Sie hatten ihre

nicht auf hinter Jesus her zu laufen und ihm zu sagen: «Die Welt sucht dich, die Welt braucht dich» (Markus 1,37).

Leidenden motiviert, hatten ihnen erzählt von dem Mann aus

Aber hör auf, Jesus zu sagen, wo der Weg des Erfolgs liegt.

kann

Hüte dich davor, Jesus und sein Werk für deinen Erfolg,

heilen, der kann

deine Popularität und deinen Glanz zu benutzen. Du

Nazareth:

«Der

kannst den Sohn Gottes nicht zähmen. Er wird dir immer mal wieder quer kommen und deinen Plänen eine Absage erteilen. // Dr. Andreas Loos. Dozent für systematiauch dich heilen.» Und nun? Wie die Doofen

sche Theologie am Theologischen Seminar St. Chrischona

stehen sie da, können noch Das gibst du dir einmal, und dann nie wieder.

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CHRISCHONA

2/2012

© photocase.de – Mr. Boythorne

nicht mal sagen: «Es tut mir leid.»


St. Chrischona Finanzen

Danke für das Startkapital Walter Stauffacher

Die Spendenerwartung der Pilger­ mission für das Jahr 2012 beträgt 3.8 Mio Franken. Im ersten Quartal erhoffen wir uns 750’000 Franken als «Startkapital» für den neuen Direktor und seine Führungsmann­ schaft. Zum Redaktionsschluss lie­ gen die Zahlen bis Ende Februar vor: Die Pilgermission hat bereits 320’974 Franken an Spenden erhal­ ten (siehe Grafik). Vielen Dank al­ len Unterstützern! Mit dem «Lauf in die Zukunft», dem Sponsorenlauf bei der Einset­ zung von Direktor René Winkler, sind wir dem Quartalsziel ein gros­ ses Stück näher gerückt. Die Hochrechnung ergibt einen zuge­ sagten Sponsoringbetrag von ca. 120’000 Franken (mehr zum Spon­ sorenlauf auf S. 6+7). Bitte beten Sie weiterhin mit uns, dass Gott die Pilgermission mit al­ lem Notwendigen versorgt. Herzli­ chen Dank! //

Spendenstand Ende Februar: CHF 320’974

Spenden 2012

Walter Stauffacher ist Geschäftsführer der Pilgermission.

Budget Spenden

Die Grafik zeigt, wie der aktuelle Spendenstand (grün) und der Bedarf an Spenden (rot) von Monat zu Monat wächst. Für das Jahr 2012 beträgt die Spendenerwartung der Pilgermission St. Chrischona 3.8 Mio Franken.

Unser Umgang mit Finanzen

Fünfter Grundsatz: Investitionen und Neuverschuldung An dieser Stelle wird die Serie zum Umgang mit Finanzen bei der Pilgermission fortgesetzt. Bisher erschienen folgende Themen: «Gott ehren», «Schuldensanierung», «Fundraising» und «Prioritäten setzen». Das Thema diesmal: «Investitionen und Neuverschuldung»

Neue Schulden dürfen nur gemacht werden, wenn klar ist, wann und wie sie wieder zurückbezahlt werden. So gehören zu Investiti­ onen immer auch Businesspläne, die solche Fragen beantworten. Jesus setzt in Lukas 14,28 ebenfalls betriebswirtschaftliche Überle­ gungen voraus, als es darum geht, ob einer genug Geld hat, um einen Turm zu bauen. Diese Stelle steht allerdings im Zusammen­ hang mit der Nachfolge. Für die Planung grösserer finanzieller Vorhaben muss deshalb nach betriebswirtschaftlichen Regeln und im Hören auf Gott vorgegangen werden.

Schulden dürfen nur für Investitionen gemacht werden. Investiti­ onen sind grössere Ausgaben, die zum Erhalt oder Ausbau der be­ trieblichen Anlagen dienen, z.B. Liegenschaften oder Maschinen. Der laufende Betrieb ist keine Investition; er muss selbsttragend sein und darf nicht über Kredite finanziert werden. Wenn wir Geld für Investitionen aufnehmen müssen, bevorzugen wir Geldgeber aus dem Chrischonawerk, statt Banken. Bei der Sa­ nierung des Hauses Morgenrot hat sich diese Vorgehensweise sehr bewährt: Ein detaillierter Businessplan, eine umsichtige Projektlei­ tung, grosszügige Spender, die chrischona-interne Finanzierung mit Darlehen – das Zusammenspiel dieser Faktoren und Gottes reicher Segen führten das Projekt zum Erfolg: Die Sanierung des Hauses Morgenrot konnte im vorgegebenen Finanz- und Zeitrahmen reali­ siert werden. // Patrik Senn, Controller | Kontakt: patrik.senn@chrischona.ch 21


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Dorothea Trudel: eine einfache Frau, die kindlich glaubte Dorothea war das elfte Kind einer gläubigen Mutter und eines trunksüchtigen Vaters, der nichts von Gott wissen wollte und meistens die Ursache der familiären Not war. Selber konnte sie nur vier Jahre lang unregelmässig die Schule besuchen. In jungen Jahren erkrankte sie, was zu einer Wirbelsäulenverkrümmung führte. Die Geschichte des Aufbruchs von Männedorf geht bis auf den 11. November 1844 zurück. An diesem Tag hielt Dorothea Trudel mit ihren beiden Schwestern und ihrem Onkel Einzug in ein Häuschen in Männedorf. Dort arbeitete sie als Blumenmacherin und Haushälterin eines Neffen. Als vier Arbeiter ihres Neffen krank wurden, pflegte und versorgte die 37jährige Dorothea diese wochenlang, ohne Erfolg. Sie erzählte aus dieser Zeit «...weil jeder nach freiem Willen handeln konnte, so brauchten alle vier den Arzt. Merkwürdigerweise wurde es aber fast jedes Mal, wenn sie Arznei nahmen, schlimmer. Die Not wurde so gross, dass ich mich wie ein Wurm vor dem Herrn hinlegte, um ihm die Not zu klagen. Ich sagte ihm, wie ich so gerne nach Jakobus 5 einen Ältesten kommen lassen wollte; aber weil keiner da sei, so wolle ich im Glauben jenes kananäischen Weibes zu meinen Kranken gehen und, ohne von meiner Hand etwas zu erwarten, ihnen diese auflegen. Der Herr segnete es so, dass alle vier gesund wurden.» Dorothea wollte einfach tun, was Gottes Wort sagt. Im Verlauf der nächsten Jahre wuchs ihr Werk beträchtlich. Drei Wohnhäuser standen den Kranken zur Verfügung, die jährlich zu Hunderten nach Männedorf pilgerten und nach Heilung suchten. Arme

VCH - Forum

wie Reiche, Alte und Junge. Es wurde für sie gebetet, Wort Gottes verkündigt und die Hände wurden aufgelegt. Viele konnten geheilt nach Hause gehen. 1856, 1861 und 1866 wurde von offizieller Seite versucht, die Tätigkeit von Dorothea und ihrem Nachfolger Samuel Zeller zu unterbinden. Doch die Zeugnisse der geheilten Gäste verhinderten eine Schliessung.

Noch heute sind im Ferien- und Tagungszentrum Bibelheim Männedorf Schriften im Original vorhanden. Was die Tragweite dieses Aufbruchs betrifft, ist eine Studie aus Amerika bekannt, die aussagt, dass die Heilungsbewegung in Amerika auf Dorothea Trudel aus Männedorf zurückzuführen sei – eine einfache, ungebildete, verkrüppelte Frau, die kindlich glaubte, was Gott verheissen hat. Elisabeth Rutschi Betriebsleiterin Ferien- und Tagungszentrum Bibelheim Männedorf

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Gemeinden Schweiz

Dazu berufen, andere zu fördern Stefan Fuchser wird neuer Regionalleiter für die ChrischonaGemeinden in der Westschweiz. Der 49-Jährige übernimmt diese Aufgabe von Peter Gloor, der seit Anfang 2012 Leiter der Chrischona-­Gemeinden Schweiz ist. Er freut sich auf die neue Aufgaben, auch wenn ihm der Abschied aus der Gemeindearbeit in Genf nicht leicht fällt. Im Mai fängt er mit 20 Stellenprozenten an, ab Juli übernimmt er die Aufgaben dann voll.

Seit 21 Jahren ist Stefan Fuchser Pastor, seit 2001 in der Evangelischen Stadtmission Genf. Er hat alle Abgründe und Gefahren dieses Berufs durchlebt, erzählt er. Darüber ist ihm deutlich geworden, wie wichtig es ist, richtig und gut begleitet zu werden: «Ich glaube, dass Gott mich besonders dazu berufen hat, andere zu fördern und zu begleiten». Als Regionalleiter ist er in seiner Region unter anderem verantwortlich für die Personalführung und die Begleitung und Beratung der Gemeindeleitungen. Und er wird Teil der Leitung der Chrischona-Gemeinden Schweiz, in der er mit den beiden anderen Regionalleitern, dem Leiter und dem Geschäftsführer an der strategische Führung beteiligt ist. Stefan Fuchser studierte am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc), das er 1991

abschloss. Danach absolvierte er ein Masterprogramm am Institut für Gemeindebau und Weltmission (IGW), durch das er eine praktische Ausrüstung in Leiterschaft und Gemeindebau erhalten hat. An der University of South Africa schliesslich habe er gelernt, akademisch korrekt zu arbeiten und evangelikale Theologie klarer zu formulieren.

Ein geistliches Abenteuer Ein ganz «besonderes geistliches Abenteuer» waren für ihn die Studien zur Christologie von Carl Heinrich Rappard, von 1868 bis 1909 Direktor (damals: Inspektor) der Pilgermission, und von Frère Roger, dem Gründer der Taizé-Bewegung. «Mich interessierte die Spiritualität dieser Menschen, die die Welt bewegt haben», erzählt Fuchser. Sowohl Rappard als auch Frère Roger hätten ihren Dienst ganz aus Christus heraus gelebt. «Ich

wollte wissen, wie konkret die Kraft Christi sich bei ihnen manifestiert hat.» Rappard hat in Jesus neue Kraft gefunden, Frère Roger in Jesus seinen Mittelpunkt und Ruhepunkt. «Ich kann sagen, dass mein geistliches Leben seither viel deutlicher christozentrisch, also auf Christus ausgerichtet ist», resümiert Fuchser seine Arbeit. «Schliesslich liegen doch in Christus allein alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis verborgen.»

Interkulturelle Gemeindearbeit Als Pastor in Genf hat er mit dem damaligen Regionalleiter Peter Gloor zusammen interessante Projekte wie die «Eglise Ouverte» (offene Gemeinde) aufgebaut. «Der Blick für eine offene interkulturelle Gemeindearbeit haben mich und einige meiner Kollegen fasziniert», sagt Fuchser. Daraus entstanden im-

mer mehr Ideen. Menschen aus asiatischen, afrikanischen und südamerikanischen Kulturen suchten eine vollmächtige Predigt mit viel Kraft und klaren Worten, die lebensverändernd sei. Da dürfe der Pastor «deutlich und auch mit Emotionen» sprechen.

Neues Land, altes Land und der schöne Jura Wer neue Ufer anstrebt, verlässt alte. Im Sommer 2012 wird Familie Fuchser Genf verlassen. Das fällt ihnen nicht leicht. «Denn es heisst Abschied und Wegzug aus einer geistlichen Familie, die mir sehr am Herzen liegt», sagt Stefan Fuchser. «Es heisst auch, dass ich aus der Verantwortung in der Genfer Allianz aussteige und meine Mitarbeit in verschiedenen Gremien abgebe. Ein neues Leben beginnt!» //

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Dorothea Gebauer

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Gemeinde Deutschland: Impulse für Leben und Glauben

Jeden Tag JÜNGER werden Geistliche Erfrischung, Fitness im Glauben, herausfordernde Inhalte: die «Impulsetage für Leben und Glauben» gehören zu den vielleicht bedeutsamsten Veranstaltungen des Chrischona-­ Gemeinschaftswerks in Hessen. Günther Kress

Donnerstag, 15. März, Evangelische Stadtmission Butzbach, 19.55 Uhr. Im Gottesdienstraum des Gemeindezentrums am Schloss wird es ruhig. Gerade noch quirrlig durcheinanderredende Menschen nehmen ihre Plätze ein, Decken- und Bühnenstrahler tauchen Gastgeber und Gäste in ein warmes Farbspiel. Leise Klaviertöne perlen in die Stille: Nun danket alle Gott, mit Herzen Mund und Händen. Countdown zu drei herausragenden Veranstaltungstagen mit Tiefgang. Mit mitreissenden Liedern, guten Gesprächen im Foyer und Bistro, einem kompetenten Moderatoren- und Technikteam und vielen fleissigen Helfern. Und mit einem Referenten, dem es vor allem um die Beantwortung einer Frage geht: Wie der Glaube nicht nur sonntags, sondern auch im Alltag Gestalt gewinnen kann.

Verbindung statt Systempflege «Da startet jemand mit leuch­ tenden Augen in den Glauben», beschreibt Gastredner Jörg Ahlbrecht aus Weimar (Lahn) den Beginn einer Jesus-Beziehung: «Das ist spannend. Lebendig. Mit wunderbaren Momenten beim Bibellesen, beim Beten, im Gottesdienst. Aber dann schleicht sich etwas ein: falsche Entscheidungen, Enttäuschung, Sünde. Das innere Feuer geht verloren, Leben mit Jesus reduziert sich auf einen Minimalanspruch. Was bleibt, ist ein Glaubens-System. Manche meinen, dies sei das Eigentliche, das wir

als Christen den Menschen zu bringen haben. Aber Jesus hat uns nicht in ein System, sondern in eine Beziehung berufen. Und die lebt von der vertrauensvollen Bindung seiner Jünger an ihn.

Leben mit Psalm 23 Leidenschaftlich ruft Jörg Ahlbrecht seine Zuhörer dazu auf, sich die Wirklichkeit der Gegenwart und Gnade Gottes täglich bewusst zu machen. Und lädt dazu ein, jeden Morgen mit Psalm 23 zu beginnen: Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. «Das gibt die Richtung vor, wenn ich mir vor Augen

Inserat

Schicksalstage am Fuße der Pyramiden

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Sie nennen es den «arabischen Frühling» ... Ist das wirklich ein «arabischer Frühling»? Zur koptischen Weihnacht im Januar 2011 eröffnen Schützen das Feuer auf die Christen. Und in der Neujahrsnacht reißt ein Selbstmordattentäter vor einer Kirche 21 Menschen in den Tod. Der Autor recherchierte vor Ort und traf mitten im politischen Umbruch leidgeprüfte Christen. Aber er sah durchaus auch etliche Zeichen der Hoffnung!

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Das Herz vor Gott ausschütten Gebete von den biblischen Psalmen bis zu Augustinus, Luther, Bonhoeffer und den Betern der Neuzeit: Die vorliegende Sammlung mit den Gebeten von bekannten Gottessuchern ist entstanden in Zeiten der Grenzerfahrung, wenn dem Autor eigene Worte fehlten. Dies ist die Neuauflage eines alten «Klassikers».

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halte, wem ich heute folgen will», betont der Schulungsbeauftragte und Referent für Training und Ressourcen bei Willow Creek Deutschland: «Denn Gott kann eine Rolle spielen bei der Frage, wie ich Auto fahre, was ich mir in den Einkaufskorb packe, oder wie ich mit anderen Menschen umgehe. Er weiss, wie Leben gelingt. Und er befreit mich aus dem Zwang, für mich selbst sorgen zu müssen, jedem Bedürfnis hinterher zu hecheln.»

Ohren für den Menschenflüsterer «Wenn wir durch das verändert werden, wofür wir uns öffnen, und wenn Gott die Quelle der Verwandlung ist, dann ist es entscheidend, ihn anzuschauen – und nicht nur den Mann von der Tagesschau.» Für Jörg Ahl-

brecht macht es einen Unterschied, ob Jünger Jesu gelernt haben, sich dem Sog unserer Kultur, dem Lärm unserer Zeit, dem Anspruch des Habenmüssens und der schnellen Bedürfnisbefriedigung immer wieder auch zu entziehen. Eine gute Übung dafür sieht er in der Praxis eines gesunden Lebensrhythmus, dem Feiern der Güte Gottes, Verzicht als Mittel innerer Unabhängigkeit, in geistlichen Freundschaften und Stillen Zeiten zum Hören auf die leise Stimme Gottes, um Bilder, Gedanken und Emotionen aufzunehmen, die er uns mitteilen möchte. Am Ende der Impulstage steht die Entdeckung, dass es bei all dem nicht um Addition frommer Leistungen geht, sondern um ein Beschenkt werden durch Gottes Liebe. //

Impulse im Rück-Blick: «Schöne Gemeinschaft, gute Atmosphäre, wichtiger geistlicher Input.» Armin Conrad, Hüttenberg «Wir sind als Gemeinde keine Versammlung von Rechtbehaltern, sondern von Nachfolgern. Wir erfüllen kein System, sondern wir lieben Jesus.» Frieder Wiener, Butzbach «Gottes Wort wirkt täglich kraftvoll… Wenn sich Menschen aus unseren Gemeinden treffen um auf Gott zu hören, erwarte ich Auswirkungen auf die Gemeindearbeit.» Wieland Müller, Gießen «Das will ich einüben: Bewusst mit dem leben, was Jesus täglich für mich tut und mir schenken will.» Edgar Hecklinger, Gladenbach

Inserat Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt.

Kreuzfahrten &

Reisen 2012 18. bis 31. August 2012

31. Mai bis 7. Juni 2012

Große Sommer Kreuzfahrt im Mittelmeer

Auf der „schönen blauen Donau“ zwischen Passau und Budapest

Auf biblischen Spuren bis ins Heilige Land Mit dem ehemaligen ZDF-Traumschiff MS FTI BERLIN – exklusiv gechartert VENEDIG KORFU KANAL VON KORINTH PIRÄUS/ATHEN KUSADASI/EPHESUS FETYJE/MYRA ANTALYA LIMASSOL/ZYPERN HAIFA/GALILÄA ASHDOD/JERUSALEM HERAKLION/KRETA KANAL VON KORINTH KORINTH VENEDIG

Wort an Bord: Pfarrer Hanspeter Wolfsberger, Pastor Dr. Hansjörg Bräumer,

Erwin Damson Musik an Bord: Beate Ling, Michael Schlierf, Gerhard Schnitter, KMD Hans-Ulrich Nonnenmann, Leiter des Bordposaunenchors

Flusskreuzfahrt mit MS CLASSICA – exklusiv gechartert

14. bis 21. Juli 2012

Auf Flüssen und Kanälen durch Holland und Flandern Flusskreuzfahrt mit MS SWISS RUBY – exklusiv gechartert

Mit an Bord bei beiden Reisen Pfarrer Winrich & Beate Scheffbuch

31. Juli bis 12. August 2012

Auf Wolga & Newa von Moskau nach St. Petersburg Einzigartige Landschaften und beeindruckende Weltstädte, Flusskreuzfahrt mit MS FEDIN, in Zusammenarbeit mit dem Missionsbund LICHT IM OSTEN

Mit an Bord:

5. bis 12. Mai 2012

Johannes Lange, Waldemar Zorn, Schirinaj Dossowa, Pjotr Lunitschkin

Auf „Vater Rhein“ von Basel nach Amsterdam Erleben Sie den Rhein in seiner Gesamtheit, Flusskreuzfahrt mit MS ALEMANNIA

Mit an Bord: Hans-Dieter Frauer, Journalist und Autor

2. bis 15. Oktober 2012

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Den Sommer verlängern: Vom Mittelmeer in den Atlantik

Licht ist Dein Kleid ...! (Psalm 104,2)

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Gemeinde Südliches Afrika

Gemeinden auf dem Weg zur Mehrsprachigkeit

Am 7. April 1965 schrieb Mareile Wortmann aus Südafrika an die Pilgermission St. Chrischona und bat, einen Missionar nach Südafrika zu entsenden, um «tausenden von ungläubigen deutschen Einwanderern, die von keiner Kirche erreicht werden», das Evangelium zu verkünden. Auf diesen Brief hin wurden von Chrischona Missionare ins Südliche Afrika ausgesandt. Aus unscheinbaren Anfängen sind im Laufe der Jahre sieben Stadtmissionen in Südafrika und Namibia gewachsen. Der Auftrag Gottes gilt heute noch – auch wenn sich die Situa­tion geändert hat.

Junge Einwanderer in den wilden Siebzigern: Toni, in der Mitte auf dem Motorrad, wandert 1977 aus der Schweiz nach Südafrika aus. In der Evangelischen Stadtmission in Kapstadt sucht er Anschluss unter Deutschsprachigen.

Harald Wenzel

Toni ist ein solcher Einwanderer. 1977 kam er als junger Schweizer nach Südafrika. Er suchte Anschluss unter Deutschsprachigen, kam in die Evangelische Stadtmission in Tygerberg, hörte das Evangelium und erkannte Jesus als seinen Herrn. Seither ist er aktives Gemeindeglied. So kamen viele in den Anfangsjahren zur Stadtmission und fanden zum Glauben an Jesus Christus.

«Die Stadtmission ist mein Zuhause»: Johnny mit seiner Tochter Marie (10).

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CHRISCHONA

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Heute haben wir es grösstenteils nicht mehr mit Einwanderern zu tun, sondern mit deren Kindern und Enkelkindern. Sie sind hier geboren und aufgewachsen. Sie haben sich kulturell und sprachlich den hiesigen Gegebenheiten angepasst. Zu Hause sprechen sie teilweise noch Deutsch, weil es ihre Herzenssprache ist. Ihre alltägliche Umgangssprache ist jedoch Englisch. Darin können sie sich oft besser ausdrücken als in Deutsch. Diese Generation ist nicht mehr so stark auf die deutsche Sprache und das Deutschtum fixiert. Sie heiraten oft anderssprachige Partner und sprechen zu Hause zwei Sprachen. Johnny ist ein englischsprachiger Südafrikaner, verheiratet mit einer Deutschen. Ihre

Tochter Marie schicken sie auf die Deutsche Schule. Dort erhielt sie eine Einladung zur Kinderwoche und nahm daran teil. So kam Johnny zur Stadtmission. Er ging gerade durch eine Lebens- und Sinnkrise. Durch Gespräche mit dem Pastor führte Jesus ihn zurück auf den Weg des Glaubens, den er einmal als junger Mann beschritten hatte. Der verlorene Sohn kehrte nach Hause zurück. Doch in welche Gemeinde sollte er nun gehen? Für ihn war klar, auch wegen seiner Tochter: «The Stadtmission is my home» (Die Stadtmission ist mein Zuhause).


Inserat

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Neue Wege in der Mehrsprachigkeit

Die Anzahl der nicht Deutsch sprechenden Gottesdienstbesucher in den Gemeinden der ESSA nimmt unterschiedlich schnell zu; aber alle Gemeinden sind davon betroffen. Den Verantwortlichen der Evangelischen Stadtmissionen im Südlichen Afrika (ESSA) ist klar, dass die Gemeinden darauf reagieren müssen, wenn sie zukunftsfähig bleiben wollen. Es ist nötig, sprachlich flexibel zu sein, damit Menschen wie Johnny in den deutschen Gottesdiensten das Evangelium nicht nur hören, sondern auch verstehen können. Aus diesem Grund haben die Pastoren im Oktober 2011 an die Synode den Antrag gestellt, den Gemeinden Freiraum zu geben, neue Wege in eine bewusst gelebte Mehrsprachigkeit zu gehen.

Ganz auf beispielsweise die englische Sprache umzustellen, wäre momentan keine gute Lösung. Diesen Dienst nehmen andere Kirchen wahr. Der Auftrag Gottes für die ESSA, unter Deutschsprachigen zu missionieren, ist noch nicht erfüllt. Noch ist die Glaubensprache der überwiegenden Mehrzahl der Mitglieder Deutsch. Ein 86-jähriges Gemeindemitglied beteuert: «Wenn Englisch gesprochen wird, habe ich das Gefühl, nicht alles mitzubekommen und das verunsichert mich. Aber egal wie der Weg nach vorne aussieht, ich gehe ihn mit.» Hier braucht es viel Liebe und Geduld, aber auch Mut und Entschlossenheit.

Wie reagieren die Gemeinden auf die Zweisprachigkeit?

In Tygerberg in Südafrika, mit zehn Prozent gemischtsprachigen Ehepaaren, werden Gottesdienstbesucher ermutigt, in ihrer Mut-

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Gemeinden Männertag in der Schweiz

Jeder Mensch verdient Gottes Würde

© Rolf Frey

300 Chrischona-Männer suchten am 21. Januar in der «Arche Winterthur» nach Freiheit und Würde. «Gerechtigkeit leben ist nicht nur Männersache!», motivierte ein Referent. Interviews, Musik und konkrete Angebote würdigten das Thema. Die gegenseitige Fusswaschung wurde nicht als «unter der Würde empfunden».

Von Mann zu Mann: Markus Mosimann (rechts) im Gespräch mit den Referenten Martin Bühlmann (Mitte) und Christian Haslebacher.

Rolf Frey

Markus Mosimann, Pastor der Chrischona-Gemeinde Arbon und Organisator des Männertages, erzählte zu Beginn von Leuten, die in Innsbruck mit «Gratis-Umarmung»-Schildern auf Passanten zugingen. Aus sicherer Entfernung beobachtete er, wie Menschen nach einer Umarmung mit einem Strahlen im Gesicht weitergingen. «Wie wenig es doch braucht, um Würde zu verbreiten!», meinte er.

Leben unter der Würde? «Die menschliche Würde ist nicht von Leistung oder Geld abhängig, sondern basiert auf der Begegnung mit dem lebendigen Gott», erklärte Christian Haslebacher, Regionalleiter Ost

der Chrischona-Gemeinden Schweiz, in seinem Referat. Das Tragische an Dingen wie Pornographiesucht bei Christen liege darin, nicht der Würde Gottes entsprechend zu leben, sich dessen nicht bewusst zu sein. Wie beim «verlorenen Sohn» in der Bibel sei es aber jederzeit möglich, wieder mit Würde gekleidet zu werden. In einer Gebetszeit, im Segnen, bei der Fusswaschung und im Feiern des Abendmahls konnten die Männer dies erfahren. «Fehlgeleitete Sexualität und Süchte haben mit Identitätsproblemen zu tun und stellen deshalb nur die Fassade tieferliegender Nöte dar.» Das sagte Rolf Rietmann, als Kind Missbrauchsopfer und heutiger Leiter von «Wüstenstrom Schweiz»,

im Interview. Auch Urs Jutz, fünffacher Familienvater und Anbieter von Motorradtouren in Kirgistan und Zentralasien, «outete» sich in seiner Präsentation als «früherer Junkie».

«Seid Männer der Gerechtigkeit!» Martin Bühlmann, Leiter der Vineyard-Bewegung in Deutschland, Österreich und der Schweiz, wies in seinem Referat auf die Freiheit als Zeichen von Gottes Würde hin. Diese wirke sich auf unseren Lebensstil als Christen aus, zeige sich am bedingungslosen Dienst am (schwächeren) Mitmenschen oder im Umgang mit Ausländern. Im Aufbau von VineyardDiensten in Berlin erlebte er selbst, wie schwer es war, «ne-

ben einem bestialisch stinkenden Obdachlosen» in der UBahn nicht wie alle andern die Flucht zu ergreifen. Er rief dazu auf, Bequemlichkeit oder Zwänge über Bord zu werfen. «Lebt Jesus-mässig! Das ist Evangelium!» //

Info Im Internet unter www.chrischona.ch >Bereiche >Männertag kann man(n) sich die Referate von Christian Haslebacher und Martin Buehlmann als MP3-Datei herunterladen.

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Gemeinde Männertag in Hessen

Ansteckend leben Christus durch seinen Geist in uns wohnt, können wir sichtbar Flagge zeigen. Die Frage ist, ob wir tatsächlich mit der Gegenwart Gottes rechnen. Die Botschaft des Tages war ein leidenschaftlicher Aufruf, sich der Identität als Christ bewusst zu werden – und dann daraus zu leben. Seminare vertieften das Thema und nahmen es in Bezug auf den Alltag der Männer in Vereinen, in der Politik oder in der Familie unter die Lupe. //

«Flagge zeigen» – unter dem markanten und vielleicht für den ein oder anderen provokanten Thema stand der Männertag der Chrischona-Gemeinden in Hessen am 26. Februar. Referent Thomas Penzel stellte folgende Frage ins Zentrum: Wie können wir Christsein sichtbar leben und Position beziehen? Eine Frage nicht nur für die rund 300 Männer in der Festhalle in LindenLeihgestern. Martin Grebe

«Eigentlich weiss jeder, dass er mehr tun sollte», betonte Thomas Penzel. Die Referate waren aber keine Appelle mit dem mahnenden Zeigefinger. Stattdessen forderte Penzel die Männer auf, sich den Grundlagen des Glaubens bewusst zu werden: Das Evangelium ist

einseitig, weil Gott alles tut. Das Fundament, auf das wir bauen, ist die Gnade, die uns geschenkt ist. Wenn dieses Fundament falsch gelegt ist, wird darauf auch nichts wachsen – auch nicht bei evangelistischen Bemühungen. Eindrücklich stellten die beiden Predigten den Zuhörern vor Augen, was uns in Christus alles geschenkt ist. Im Bewusstsein, dass wir in Christus gerecht gesprochen sind, und dass

Referent Thomas Penzel

Männertag in Rheinhessen

Ein «erfolgreicher» Männertag Sören Sommer

Rund 80 Männer der rheinhessischen Chrischona-Gemeinden trafen sich am 4. Februar zum Männertag in Worms. Das Thema typisch männlich: «erfolgreich!?». Referent war Michael Diener, Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes und Vorsitzender der Evangelischen 30

CHRISCHONA

2/2012

Allianz Deutschland. Er ging den Fragen nach, was Erfolg bedeute und warum er insbesondere Männern so wichtig ist – und ob erfolgreich sein und reich werden zusammengehören. Er suchte das Gespräch mit dem Publikum. Mit dem ersten Referat überraschte Michael Diener manche

Männer: Es hatte keine «christlichen» Inhalte. So wollte er mögliche nichtchristliche Gäste an das Thema heranführen. Am Nachmittag dann beleuchtete er die Fragen nach Erfolg und Reichtum von biblischer Seite. Das kam bei den Männern gut an. Fazit: Ein «erfolgreicher» Männertag. //


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Gemeinden Jugend – Deutschland

ECJA-Camp 2012: Vorsicht, die Hessen kommen «Was die Stuttgarter können, das können wir schon längst», sagen sich die Macher des ECJA-Camps, das vom 17.-20. Mai im Freizeitdorf Flensunger Hof in Mücke in Hessen steigt. Es ist das 21. Camp des Jugendverbands des Chrischona-Gemeinschaftswerks Deutschland. Das Motto ist naheliegend: «Mücke21» – in Anlehnung an «Stuttgart21».

«Ich sag da nur: Vorsicht, die Hesse komme», sagt Hauptjugendreferent Christhard Bidlingmaier. «Nur, wir machen es gleich richtig.» Aber keine Sorge, sie legen den Bahnhof von Mücke nicht unter die Erde. Aber die Frage, die sich die Jugendlichen beim Camp stellen, ist: Für was stehen wir als Christen? Wie werden wir wahrgenommen? Was erleben Nicht-Christen bei uns Christen? Wissen wir alles besser? Haben wir keine Meinung? Schwimmen wir mit dem Strom? Oder sind wir immer nur «gegen» etwas? Impulse dazu zum Mit- und Nachdenken liefert Referent Frank Lederer. Ausserdem darf man sich auf das Zelt, den Fun-Park, auf persönliche «Zeugnisse», «crazy Action», «Chill Area», Kleinkunst, Seminare, Sport, Match, Gemeinschaft, Steaks und vieles mehr freuen. //

Internet: www.ecja.de Bei Anmeldung bis zum 29. April gibt’s einen Frühbucherrabatt.

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St. Margrethen Appenzell Wald Altstätten Steinach Berg St. Gallen Netstal Walde Döttingen Suhr Reinach Ebikon Erlinsbach Therwil Wölflinswil Grindelwald Biel/Bienne Urtenen-Schönbühl Grenchen Schwarzenburg Zweisimmen Matten b. Interlaken Frutigen

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Begegnungszentrum Rebgarten Mehrzweckhalle Kirchenfeld Doppelturnhalle Bützel Gemeindesaal, Nellengasse 40 Mehrzweckhalle Lust, Walchiweg 6 Mehrzweckhalle, Gommiswalderstr. Mehrzweckhalle, Oberhardstrasse Turnhalle Buchzelg Aegerihalle, Alte Landstr. 113 Festsaal Kloster Muri, Seetalstr. 6 Büelacherhalle, beim Schulhaus Turnhalle, Seetalstrasse Freie Christengemeinde, Hauptstr.12 Mehrzweckhalle Niedergösgen Begegnungszentrum FEG Murten Mehrzweckhalle, Schilligasse 1 Mehrzweckhalle Schlossgutsaal, Schlossstr. 8 Mehrzweckhalle auf der Lamm 1 MZH Bach, Allmend Salmensaal, Uitikonerstr. 17 Mehrzweckhalle, Tircal 9 Konzertsaal, Hotel Laudinella Mehrzweckanlage Meierhof Worbighalle Ref. Kirchgemeindehaus Wülflingen Bahnhofsaal Rheinfelden Stadtsaal, vis-à-vis Bahnhof Gemeindesaal Restaurant Löwen, Jürg-Wille-Saal Ref. Kirche, Bergstrasse Mehrzweckhalle, Gipfstr. 1 Zentrum Arche, Heinrich-Bosshardstr. Gemeindesaal, Dorfstr. 7 Eventhouse Rapperswil Städtlihalle Dorfzentrum, Hauptstr. 20 Ref. Kirchgemeindehaus, Stockenstr. Kasinosaal Gemeindezentrum Gemeindesaal Schützenmatt

Glaubenszentrum, Industriestr. 8 Aula Gringel, Unterrainstr. 7 Turnhalle MZA Hotel Sonne, Kugelgasse 2 Gemeindesaal, Schulstr. 14a Mehrzweckhalle FEG Stadtmission Mehrzweckhalle Primarschule Schulanlage Turnhalle Bogen 1 Zentrum Bärenmatte Saalbau Reinach Kirchenzentrum Höfli, Oberdierikonerstr. Mehrzweckhalle Kretz, Brühlstr. 1 Eintritt zu allen Konzerten frei – Kollekte Mehrzweckhalle, Bahnhofstrasse isseromande www.adonia.ch/su Turnhalle nz. Sprache siehe fra in s» ma ho «T Kongress-Saal, Hauptstrasse al Romande Music Kongresshaus, Zentralstr. 60 Adonia Suisse Zentrumssaal, Zentrumsplatz 8 14:30 Parktheater, Lindenstr. 41 , 6. Mai 2012 um n Sie sich findet am Sonntag MZA Pöschen, Freiburgstr. 100 ere en rvi ör se Ch Re . en en all t nd n: e vorha nzert mi Gemeindesaal, Schulanlage Dorf Ein Abschlusskofingen statt. Verpflegungsständ latz). Letzter Reservationstermi39. F 5.00/P 746 86 alle Zo Kirchgemeindehaus Matten r Mehrzweckh schon heute Ihre Platzkarte (CH2012, 12:00. Ticket-Line: 062 de in Pfimi Frutigen, Zeughausstr. 6 skonzert Freitag, 4. Mai für das Abschlus

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Jugend – Schweiz

CREA! Meeting 2012: Für den König «For King & Country, für König und Vaterland» – das war der Schlachtruf der englischen Ritter, die für ihren König in den Kampf zogen. Und so lautet das Motto des Jugendmeeting «CREA!» vom 15.-17. Juni auf St. Chrischona. Dort geht es darum, Gottes königliche Kultur zu entdecken. Das hat weniger mit Blut und Gemetzel zu tun, sondern viel mehr mit Liebe, Barmherzigkeit, Vergebung und Leidenschaft.

«Gottes Herzschlag soll zu unserem Lebensstil werden», sagt Organisator Peter Bruderer, Jugendpastor aus Frauenfeld. Es werden wieder um die 2000 Jugendliche erwartet. Sie können sich neben

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Plenar-Veranstaltungen mit Inputs, kreativen Überraschungen und Worship in über 20 Seminaren und Workshops mit vielen Themen auseinandersetzen. Musik spielt beim «CREA!» eine grosse Rolle: Internationale TopBands gibt’s auf der grossen Aussenbühne und Neuentdeckungen in der Musicbar. Dabei sind unter anderem die «Parachute Band» aus Neuseeland, «Jimmy Needham» aus den USA und «DJ FreeG» aus der Schweiz. «Crea ist aber mehr als nur Programm», betont Peter Bruderer. Bei einem Missionseinsatz in Basel können die Jugendlichen Flagge zeigen. //

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2/2012

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In Münzenberg-Gambach, einer kleinen Chrischona-Gemeinde mit 58 Mitgliedern in der fruchtbaren Wetterau nördlich von Frankfurt, gab es innerhalb von drei Wochen dreimal Nachwuchs. Drei Jungs: Manoah Elias Schwantge, Samuel Reuhl und Levi Mohr. Und das nicht genug, bereits im November wurde Lilly Noelle Andres geboren. Wir danken Gott, dass alle gesund das Licht der Welt erblickten und es den Müttern mit Kindern gut geht. Viermal Nachwuchs in der Gemeinde – da freuen sich nicht nur die glücklichen Eltern. Die Gemeinde ist begeistert und hofft, dass sich der Babyboom fortsetzt. Und die Kindergruppen «Rasselbande» und «Die kleinen Strolche» warten schon sehnsüchtig auf die Verstärkung. //

Geburten CH-Beringen: 21. Dez.: Luca Zurbrügg CH-Brunnen: 16. Feb.: Anna Hauser CH-Freienstein-TeufenRorbas: 22. Jan.: Valeria Campagiorni CH-Grüningen: 11. Jan.: Jannik Timo Ryffel CH-Liestal 27. Jan.: Jannik Ramseier D-Münzenberg-Gambach: 18. Nov.: Lilly Noelle Andres 6. Feb.: Manoah Elias Schwantge 13. Feb.: Samuel Reuhl 16. Feb.: Levi Mohr CH-Reinach AG: 18. Nov: Noelia Kislig 25. Nov: Tobias Mosimann 13. Dez.: Leony Alina Mosimann CH-Romanshorn: 6. Jan.: Micha Tanner 22. Jan.: Aaron Samuel Wawrik CH-Schaffhausen: 29. Dez.: Aaron Wermelinger CH-Schleitheim: 24. Feb: Yann Maximilian Gasser D-Sontheim: 15. Jan.: Naomi Mattes 27. Jan.: David Werner


Gemeinde Menschen in unseren Gemeinden

18. Geburtstag CH-Bauma: 2. Juni: Tatiana Napolitano 2. Juni: Raphael Heimgartner CH-Felben-Pfyn: 29. April: Edith Schweingruber 30. April: Julia Rosenkranz D-Friedberg: 14. Mai: Yannic Koch CH-Muttenz: 17. April: Joel Altwegg CH-Schaffhausen: 9. April: Jonas Bill 27. Mai: Andrea Stamm CH-Stammheim: 9. Juni: Tirza Wick CH-Schlieren: 6. Juni: Evelyn Wettstein CH-Schöftland-Rued: 11. Mai: Stefan Goldenberger CH-Weinfelden: 9. April: Fabienne Baumann CH-Winterthur: 22. April: Joana Chaclan

80. Geburtstag CH-Amriswil: 8. Juni: Lydia Blaser CH-Bauma: 21. Mai: Marianne Keller CH-Hallau: 14. April: Heinz Külling D-Ottweiler: 18. Mai: Heinrich Wolf CH-Grüningen: 21. April: Erika Strahm CH-Muttenz: 14. Mai: Meta Diem CH-Schaffhausen: 28. Mai: Waltraud Weibel CH-Weinfelden: 12. April: Gottfried Vogel CH-Winterthur: 6. Juni: Kurt Huber

CH-Hallau: Korrektur: Paul Leu ist am 12. Februar 80 Jahre geworden, im letzten ChrischonaPanorama ist er versehentlich zu den 90-Jährigen gerutscht. 90. Geburtstag CH-Felben-Pfyn: 1. Mai: Berty Stamm CH-Kirchleerau-Reitnau: 10. März: Gotthilf Häuselmann D-Pohlheim/Dorf-Güll: 1. Juni: Mariechen Beier CH-Stammheim: 26. Mai: Eugen Schmid CH-Zürich: 2. Mai: Edith Steiner Hochzeiten CH-Felben-Pfyn: 3. März: Eliane Rechberger und Randy Erickson 9. Juni: Corina Bolli und Erich Böhi CH-Lenzburg: 31. März: Deborah Tadres und David Garaventa 21. April: Manuela Siegrist und Thomas Fischer CH-Liestal: 12. Mai: Claudia Ziegler und David Sturzenegger CH-Muttenz: 30. Juni: Stefan Winkler und Patricia Dipner CH-Reinach AG: 14. April: Barbara Mosimann und Simon Haueter 2. Juni: Cornelia Meier und Daniel Hunziker CH-Grüningen: 14. April: Silvio und Beatrice Koller-Staub 12. Mai: Cornelius und Silvia Manz-Morf CH-Schlieren: 12. Mai: Manuel Filippi und Jasmine Bauert CH-Zürich: 3. März: Deborah Zündorf und Dominik von Wartburg

Inserat Zu Geburt, Geburtstag und Hochzeit gratulieren wir recht herzlich mit Habakuk 3,18:

«Aber ich will mich freuen des Herrn und fröhlich sein in Gott, meinem Heil.»

Todesfälle 19. Dez. 2011: Heinz Krämer (84), D-Springe, tsc-Absolvent von 1971 20. Jan.: Hildgard Heling (84), D-Hamburg, tsc-Absolventin von 1952 23. März: Jakob Grossenbacher (81), CH-Männedorf, tsc-Absolvent von 1955

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Adressänderungen Adressänderungen betreffen Absolventen des Theo­logischen schona und Seminars St. Chri­ Mitarbeiter der Pilgermission. Wir sind dankbar, wenn Sie uns Adress- und Mail-Änderungen mitteilen. Bitte senden Sie diese an: pmc_admin@chrischona.ch

Mehr Infos und Anmeldung unter:

www.omf.ch

für Ihr Inserat im C Überseeische Missions-Gemeinschaft 043 244 75 60; ch@omfmail.com

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Inserat

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CH-Stammheim: 25. Jan.: Thalita Jäggi CH-Weinfelden: 12. Sept.: Elia Herzog 17. Jan.: Anna Madörin 23. Jan.: Noah Madörin

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Pilgermission Pilgermission St. Chrischona

Die Pilgermission St. Chrischona ist ein internationaler christlicher Verband mit Sitz in Bettingen bei Basel. Zum Verband gehören das Chrischona-Gemeinschaftswerk Deutschland (CGW) inklusive den Evangelischen Stadtmissionen im Südlichen Afrika (ESSA), der Literaturarbeit Brunnen Giessen / ALPHA Buchhandlung, dem Logistikzentrum ChrisMedia und der Chrischona Service-Gesellschaft, die Chrischona Gemeinden Schweiz, der französische Gemeindeverband VisionFrance, die Arbeitsgemeinschaft für das messianische Zeugnis an Israel (amzi), die Schwesternschaft des Diakonissen Mutterhauses St. Chrischona (DMH) und die Literaturarbeit Brunnen Basel / Bibelpanorama. Die rund 200 Chrischona Gemeinden evangelisch-landeskirchlicher und freikirchlicher Prägung werden derzeit von etwa 20’000 Menschen besucht. Kernauftrag der Pilgermission St. Chrischona ist die Bildungsarbeit am Theologischen Seminar. Derzeit sind auf Chrischona über 120 Studierende eingeschrieben. Sie studieren Theologie oder Gemeindepädagogik oder besuchen den Jahreskurs. Die Bachelor-Abschlüsse sind von der Middlesex University in London (GB) akkreditiert. Unsere Absolventen arbeiten in den unterschiedlichsten kirchlichen und freikirchlichen Werken und in der weltweiten Mission. Neben dem Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc) zieht das Konferenzzentrum jährlich rund zehntausend Gäste zu Seminaren, Konferenzen oder Tagungen an. Zusammen mit vielen weiteren Besuchern lassen sie sich auf dem höchsten Punkt des Kantons Basel-Stadt durch die Ruhe und Aussicht inspirieren.

Adressen Herausgeber Pilgermission St. Chrischona Chrischonarain 200 CH-4126 Bettingen Tel. +41 (0)61 64 64 111 Fax +41 (0)61 64 64 277 E-Mail: info@chrischona.ch Homepage: www.chrischona.org Theologisches Seminar St. Chrischona Chrischonarain 200 CH-4126 Bettingen Tel. +41 (0)61 64 64 426 E-Mail: tsc@chrischona.ch Homepage: http://tsc.chrischona.ch Schweiz Geschäftsstelle Chrischona-Gemeinden Schweiz Hauentalstrasse 138, Postfach 3, CH-8200 Schaffhausen Tel. +41 (0)52 630 20 70 Fax +41 (0)52 630 20 79 E-Mail: gemeinden.ch@chrischona.ch Homepage: www.chrischona.ch Deutschland, Luxemburg, Südafrika, Namibia Chrischona-Gemeinschaftswerk e.V. Gottlieb-Daimler-Strasse 22 D-35390 Giessen Tel. +49 (0)641 60 59 200 Fax +49 (0)641 60 59 210 E-Mail: chrischona.giessen@chrischona.org Homepage: www.chrischona.de Homepage: www.chrischona.co.za Frankreich Vision-France Une Union d’Églises Protestantes Évangéliques 6-8, rue Maire Teutsch F-67160 Wissembourg Tel. +33 (0)3 88 94 02 61 E-Mail: vision.france@gmx.fr Homepage: www.vision-france.net

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«Manchmal braucht es auch den Mut, unkonventionelle Wege zu gehen.» sagt Horst Schaffenberger im Interview ab Seite 10

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Panorama 2/2012: Hallo Gott, hast Du gerufen?