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CHRISCHONA 2/11

Türöffner Türöffner

GEMEINDE – MISSION – THEOLOGIE

Wie Eltern ihren Kindern den Weg zum Glauben vorspuren können

Blick in die arabische Welt Ein Ruf zu Selbstkritik und Gebet von Direktor Markus Müller | Seite 13 Werdet Streitschlichter! Versöhnung ist lebenswichtig, allein Gottes Werk und unser Auftrag, schreibt Eva Förster-Geiss | Seite 16 Für «vorbildlich» befunden Revisoren prüften die Finanzen und das Interne Kontrollsystem der Pilgermission | Seite 17

chrischona.org


Editorial

panorama

Editorial

Inhalt

Liebe Leser

6 3 Auf ein Wort. Direktor Markus Müller 4

Leserforum / Vermischtes Thema

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Glaube zuhause leben – schon der bewusste Entscheid dazu verändert. Hans Forrer

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Eltern wollen wieder erziehen. Hannelore Kürzdörfer

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Glauben im Alltag – eine tägliche Herausforderung. Sandra Schenkemeyer

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«Unser Bemühen lohnt sich». Im Gespräch mit drei PEP4Kids-Trainern

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St. Chrischona

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Ein Blick in die arabische Welt. Ein Ruf zu Selbstkritik und Gebet. Markus Müller

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Evangelisationswoche am tsc: eine erlebnisreiche Zeit. Jennifer Randriaminahy

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Jahresabschluss 2010 – Revision nach führendem Standard. Walter Stauffacher

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«Die Pilgermission ist unglaublich vielseitig und spannend». Im Gespräch mit Roland Krähenbühl, dem Leiter Marketing & Kommunikation

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Impuls Werde Streitschlichter! Eva Förster-Geiss Mission

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Theologische Ausbildung weltweit fördern. Im Gespräch mit Fritz Deininger

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Missionsstelle – wie weiter? Markus Müller

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Interessantes aus den Chrischona-Ländern

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Menschen in unseren Gemeinden

Gemeinde

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Nachruf zum Tod von Wilfried Jerke Literatur

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Brunnen Verlag Basel: 60 Buchhändler auf St. Chrischona

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Gütesiegel für Alpha-Buchhandlung Worms

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Aufgelesen: Gefangene Chrischona-Missionare in der Festung Magdala. Jochen Eber

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Chrischona-Panorama 3/2011: Redaktionsschluss: 15. April 2011 Inserateschluss: 4. Mai 2011 Erscheinungstag: 12. Juni 2011 Chrischona-Panorama 4/2011: Redaktionsschluss: 17. Juni 2011 Inserateschluss: 29. Juni 2011 Erscheinungstag: 7. August 2011

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CHRISCHONA

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«Kinder verstehen», «Babys spielerisch fördern» – die Ratgeberbücher stapeln sich zurzeit bei uns zuhause. Felix ist jetzt ein halbes Jahr alt, unser erstes Kind. Ich staune, wie viel er von Woche zu Woche lernt – und wie viel er schon jetzt von uns, seinen Eltern, lernt. Wie wird das einmal mit seinem Glauben sein? Können wir Felix den auch beibringen? Eins sei klar, sagt Hans Forrer in seinem Beitrag auf Seite 6: Den weitaus grössten Einfluss auf das Glaubensleben von Kindern und Jugendlichen hätten deren Mütter und Väter. Die Initiative «Glaube zuhause leben» setzt deshalb dort an: Gemeinden sollen Eltern darin unterstützen, den Glauben mit den Kindern zuhause zu leben. Wie das zwei Gemeinden umsetzen, lesen Sie auf den Seiten 6 und 7. Erziehungsratgeber gibt es wie Sand am Meer. Mit den Erziehungsmethoden steht es ähnlich. Die Päda­gogin Hannelore Kürzdörfer diagnostiziert trotzdem oder gerade deshalb einen Erziehungsnotstand in unserer Gesellschaft – doch es verändert sich was, schreibt sie auf Seite 8. Aber können Kinder überhaupt zum Glauben an Jesus erzogen werden? Und wenn ja, wie? Das fragen wir drei PEP4Kids-Trainer auf den Seiten 10 und 11. So, nun gibt es mit diesem Heft einen weiteren Erziehungsratgeber auf dem Markt. Hoffentlich einen, der Vätern und Müttern hilft, ihren Kindern die Tür zu öffnen – die Tür zum Glauben. Michael Gross Redaktionsleiter


Auf ein Wort auf ein wort

Wohin gehört der Glaube? Direktor Dr. Markus Müller

Es ist schon krass. Vor 2000 Jahren kam Jesus in diese Welt. Und im Johannes-Evangelium lesen wir: Zwar kam dieser Jesus «in sein Eigentum», doch «die Seinen nahmen ihn nicht auf». Findet Jesus, findet die Beziehung zu Jesus, findet der Glaube an Jesus eigentlich Raum und Platz in dieser Welt? Mit Sicherheit liesse sich ein spannendes Buch zum Thema schreiben, wie Jesus und der Glaube darum kämpfen und wohl stets darum werden kämpfen müssen, Raum und Platz zu bekommen. Die nicht sehr erfreuliche Geschichte beginnt in Bethlehem. Und die Geschichte dauert an, aller Wahrscheinlichkeit nach bis zum heutigen Tag, bei Ihnen und bei mir. Wohl am leichtesten fällt uns die Annahme, dass der Glaube Platz und Raum in der Gemeinde findet. Hier ist es – zumindest auf den ersten Blick – wie selbstverständlich, dass Jesus und der Glaube willkommen sind. Aber dann geht es ja weiter: Hat der Glaube seinen (Lebens-)Raum in meiner persönlichen Lebensführung, am Arbeitsplatz, in der Politik, … Und: Zuhause? Bei uns zuhause beten wir vor dem Essen nicht selten das Tischgebet: «Komm, Herr Jesus, sei unser Gast, …». Denke ich darüber nach, werde ich unweigerlich mit der Frage konfrontiert, ob es denn wirklich mein Wille ist, dass Jesus Gastrecht hat, dass er Mitte sein darf, dass er mit- und reinreden darf, dass er Wohnung haben darf unter uns am Familientisch, in unserem gemeinsamen Leben, in unserer Ehe und unserer Erziehung. Und plötzlich stosse ich auf weitere kecke Fragen: Was darf Jesus überhaupt? Es ist sicherlich leicht, am Sonntagmorgen im Gottesdienst Jesus in unser Leben einzuladen. Es ist eine Stufe schwieriger, ihn in meinen Lebens- und Lebensgestaltungsentscheidungen mitreden zu lassen. Ich will es auf den Punkt bringen: Darf der Glaube Raum und Platz in meinem Innersten haben? Darf er meine innerste Triebfeder und mein wirklicher «Treiber» sein (als Alternative zu den vielen Treibern, denen ich gewollt und ungewollt täglich Raum und Wirkungsmöglichkeit gebe)? Mir scheint es eine Grundversuchung in unserem Leben zu sein, den Glauben als gelegentlich passenden Schmuck zu behandeln: Wo er passt, da darf er mit. Ich gestehe es: Das gesellschaftliche und möglicherweise gemeindliche Programm der vergangenen 40 bis 60 Jahre war nicht darauf ausgelegt, dem Glauben seinen Platz und Raum in der Mitte unseres Lebens und unserer Lebensgestaltung zu geben. Könnte es sein, dass unsere Herausforderung der kommenden 40 bis 60 Jahre, sofern Jesus nicht vorher zurückkommt, darin besteht, dem Glauben Gast- und Wohnrecht in der Mitte unseres Lebens und unserer Lebensgestaltung zu geben? Schön, wenn Ihnen dieses Heft dazu Mut macht – zuallererst zuhause. //

Impressum

Redaktion: Michael Gross (Redaktionsleiter), Fritz Imhof, Jennifer Randriaminahy (studentische Mitarbeiterin) Tel. +41 (0)61 64 64 557 E-Mail: medienstelle@chrischona.ch Inserate und Beilagen: Wolfgang Binninger Tel. +41 (0)61 64 64 554 E-Mail: wolfgang.binninger@chrischona.ch Layout: Sascha Grether, kyrio.de Druck: Druckerei Jakob AG, Grosshöchstetten Erscheinungsweise: sechsmal im Jahr Auflage: 12’000 Exemplare Kosten: Wir sind für einen Beitrag für die Medien­ arbeit dankbar, Richtwert ist CHF 20.– / € 13.– im Jahr. Sie können dazu den eingehefteten Einzahlungsschein verwenden.

Konten

Pilgermission St. Chrischona Pilgermission St. Chrischona Chrischonarain 200, 4126 Bettingen Postkonto 40-872-3 IBAN: CH39 0900 0000 4000 0872 3 Deutschland Chrischona-Gemeinschaftswerk e.V. Gottlieb-Daimler-Strasse 22, D-35398 Giessen Ev. Kreditgenossenschaft Kassel (BLZ 520 604 10) Konto 5851 Volksbank Mittelhessen e.G. (BLZ 513 900 00) Konto 50 237 800 Gaben an das Werk der Pilgermission können auch über die Chrischona-Stiftung weitergeleitet werden: Volksbank Mittelhessen (BLZ 513 900 00), Konto 50 50 60 02 Für Spenden aus Ländern der EU: Ev. Kreditgenossenschaft Kassel, IBAN DE74 5206 0410 0000 0058 51 Für Spenden aus dem nicht EU-Raum: SWIFT-Code: GENODEF1EK1 Frankreich Pilgermission St. Chrischona CH-4126 Bettingen/Bâle Crédit Mutuel des Trois Pays, 6, Place de la Gare, F-68330 Huningue Identifikation Konto (RIB): 10278 03050, 00024007701 78 Südafrika und Namibia Für Leser in Südafrika und Namibia schlagen wir vor, jeweils im März eine Spende von R/N $ 100.– mit dem Vermerk ‘Chrischona-Panorama’ auf das Konto der jeweiligen Stadtmission zu überweisen. Herzlichen Dank!

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Leserforum / St. Chrischona Zum Chrischona-Panorama 1-2011:

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«Wie jedes Mal, wenn der Bund seine Soldaten durcheinander mischt, herrschte am ersten Tag des Wiederholungskurses (WK) aufg edrückt eine allgemeine Abtastphase. Die AnzieAufgedrückt hungskraft der Sympathie sowie die geteilte Liebe zu Thomas Manns literarischem ausserdem Schaffen führte mich mit einem eher introvertierten, aber fröhlichen jungen Mann zusammen. Wir verstanden uns auf Anhieb prächtig und verbrachten viel Zeit in gemeinsamen Gesprächen über Literatur und Musik. Wir kamen auch auf den Glauben zu sprechen, wobei ich mich als ‘Evangelikalen’ outete. Damit trat ein sofortiger Knick in unserer Beziehung ein. Er zog sich zurück, mied Begegnungen mit mir aktiv und verweigerte mir die zuvor so beglückende Konversation. Ich konnte mir die Reaktion meines Dienstkameraden anfänglich nicht erklären und wunderte mich sehr über sein Verhalten. Mit der Zeit erfuhr ich aber, dass er homosexuell empfindet und die ‘Evangelikalen’ in jenen Kreisen das Feindbild par excellence darstellen. Jenes Erlebnis machte mir erstmals bewusst, wie sehr das Adjektiv ‘evangelikal’ für viele den Charakter eines Schimpfwortes hat. Als ich nun im letzten Chrischona-Panorama las, dass ‘evangelikal’ eine Selbstbezeichnung ist, die aus den eigenen Reihen kommt, hat mich das gewissermassen amüsiert. In der Kirchengeschichte war es oft die Umwelt, die die Christen mit einer GEMEINDE – MISSION – THEOLOGIE

Ihre Meinung

Ihre Erfahrung zum Thema Den Glauben zuhause leben – Wie erlebten Sie es früher, wie praktizieren Sie es heute? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Was hat sich in Ihren Augen TüTürrööffffnener r bewährt, und was nicht?

«Evangelikal» – ein brauchbarer Ausdruck?

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GEM EIN DE – MIS SIO N – THE OLO GIE

«Endlich können wir rein!» 26 Studentinnen sind in ihre neuen Zimmer im frisch sanierten Haus Morgenrot eingezogen | Seite 12

Wie Elte rn zum Gla ihren Kinder uben vors n den Weg puren können

«Ich leide Gott, und du?» Andreas Loos über menschliches Leid und Gottes Liebe, sein Thema an der summer school 2011 | Seite 18

Gelassenheit ist keine Kunst, sondern eine elegante Form des Gottvertrauens – schreibt Seminarleiter Horst Schaffenberger | Seite 16

Senden Sie Ihre Zeilen an: Redaktion «Chrischona-Panorama» Chrischonarain 200 CH-4126 Bettingen medienstelle@chrischona.ch

chrischona.org

Blick in die arabische Ein Ruf zu Welt Direktor Selbstkritik und Gebe Markus t von Müller | Seite Werdet 13 Streitschl Versöhnun ichter! g ist leben Gottes swichtig, Werk und allein schreibt unser Auftr Eva Först er-Geiss ag, | Seite 16 Für «vorb Revisoren ildlich» befu nden das Intern prüften die Finanzen und Pilgermiss e Kontrollsys ion | Seite tem der 17

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entdeckt Neu entdeckt! neu Sicherheit

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Freude

KGE 2011 Konferenz für geistliche Erneuerung 30. Juli bis 6. August 2011 Pilgermission St. Chrischona in Bettingen bei Basel

Kommen Sie mit auf eine Entdeckungsreise! Wir wollen die Wurzeln unseres Glaubens neu entdecken: Hoffnung und Zuversicht, Frieden und Freiheit, Vertrauen und Liebe. Entdecken Sie Gottes Wort und Kraftquelle. Entdecken Sie, wie Gott redet. Begegnen Sie Christus. Was Sie an der KGE 2011 erwartet: • täglich Bibelstudien mit wertvollen geistlichen Impulsen • Spannende Seminare und inspirierende Referenten • Erholung und Entspannung jenseits des Alltags • Begegnung mit Menschen, Begegnung mit Gott • eine erfrischende Woche mit Tiefgang

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speziellen, negativ besetzten Bezeichnung versahen, z.B. die Pietisten. Diese setzte sich dann so durch, dass die entsprechende christliche Gruppierung sich irgendwann selbst damit benannte. Die Bezeichnung ‘evangelikal’ scheint nun den umgekehrten Weg genommen zu haben. Eingeführt als Terminus zur Abgrenzung von anderen theologischen Ansätzen, wird er mittlerweile als Schimpfwort für fundamentalistische, missionarische Christen verwendet, vor denen man sich hüten sollte.» Beat Brugger-Thommen aus Andelfingen, Schweiz

Zuversicht Freiheit

Hoffnung Vertrauen Leben Frieden

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Mehr Informationen gibt es im Internet unter kge.chrischona.org

Pilgermission St. Chrischona Chrischonarain 200, CH-4126 Bettingen Tel.: +41 (0)61 64 64 270


2011 ist Wahljahr des Direktors

tsc Info

Die Statuten der Pilgermission St. Chrischona legen fest, dass die Wahlperioden von Leitungsämtern fünf Jahre dauern. Unter diese Regelung fällt auch das Amt des Direktors. Folgerichtig kommt es diesen September wieder zu einer Direktorenwahl. Dr. Markus Müller, seit 2001 Direktor, wird nicht für eine dritte Wahlperiode antreten.

Freudenspender geschenkt

«Es ist eine Chance, alle fünf Jahre zu überprüfen, ob die Dinge stimmig sind oder ob Veränderungen anstehen», sagt Markus Müller. Im Anschluss an ein Votum von Leitungsteam und Aufsichtskommission der Pilgermission ist er zu der Entscheidung gelangt, nicht für eine dritte Amtsperiode zur Verfügung zu stehen. «Wir verstehen die Leitung als eine Art Staffellauf. Es gibt ein Rennen, aber unterschiedliche Läufer», sagt das Leitungsteam. «Und die eigentliche Leitung übt Gott aus». Neben den Leitwerten Vertrauen, Verantwortung, Versöhnung und Voraussicht sei der fünfte Wert Verfügbarkeit einer der kostbarsten innerhalb des Werkes Pilgermission. Das schliesse die Bereitschaft ein, eine Aufgabe, auch wenn man diese geliebt habe, nun in andere Hände zu geben, ergänzt Markus Müller. Das Komitee der Pilgermission wird in seiner Sitzung am 2. April einen Wahlausschuss bilden, der die Wahl des neuen Direktors im September vorbereitet. Mehr darüber in den nächsten Ausgaben des Chrischona-Panorama. // Michael Gross

Termine auf St. Chrischona 11. - 15. April tsc intensiv – die besondere theologische Woche

Thema: «… den Armen und Elenden die frohe B(r)otschaft zu verkünden!» Für Studenten und Nicht-Studenten! Internet: tsc.chrischona.ch/tscintensiv 3. Mai Seniorentag

Thema: «Das kann ja heiter werden» – von der Freude des Glaubens. Mit Dr. Christoph Morgner. Mehr Infos auf Seite 12 15. Mai Gemeindebesuchstag mit Einweihung des Hauses «Morgenrot» Mehr Infos unter: www.chrischona.org 30. Juli - 6. August KGE – Die Konferenz für geistliche Erneuerung Mehr Infos auf Seite 4 und unter kge.chrischona.org

Theologisches Seminar St. Chrischona

Es war eine gelungene Überraschung, als am 9. März nach dem Mittagessen ein Tischkicker in den Speisesaal geschoben wurde. Ein «Freudenspender» für die Studentinnen und Studenten des Theologischen Seminars, gesponsert von Robert Rahm, Geschäftsführer der Rimuss- und Weinkellerei Rahm aus Hallau. Der Tischkicker soll den Studenten auf St. Chrischona ein besonderes Stück Lebensfreude schenken, nämlich Spielfreude. Das Eröffnungsspiel wurde gleich vor Ort ausgetragen: Die Studentensprecher Anita Spöhel und Dennis Hassler traten gegen Seminarleiter Horst Schaffenberger und Geschäftsführer Walter Stauffacher an – die Studis gewannen das erste Match. Der Tischkicker wird künftig seinen Platz im Studenten-Café «Viva» haben. Das gemeinsame Leben ist neben dem gemeinsamen Studieren und Arbeiten ein Eckpfeiler der Ausbildung am tsc. Der Tischkicker wird die Community auf spielerische Weise bereichern. // Michael Gross

Neu: Fernstudiengang soll im Herbst starten Seit geraumer Zeit steht der Wunsch nach einer soliden Teilzeitausbildung am tsc im Raum. Die bisherige Lösung – das Teilzeitstudienprogramm – ist eine erste Antwort auf diesen Wunsch. Eine zweite Lösung soll das Fernstudium werden. Dieser neue Studiengang bietet ein alternatives, praxisorientiertes Theologiestudium, das zu einem grossen Teil von zu Hause aus oder in zentralen Studienzentren absolviert werden kann. Mehr: tsc.chrischona.ch -> Studiengänge

summer school: Lernen in Urlaubsstimmung 8.-12. und 15.-19. August 2011 Für Christen, die für sich und ihre Aufgaben in Familie, Gemeinde oder Beruf etwas lernen und sich weiterbilden wollen. Mehr: tsc.chrischona.ch/summerschool

Kostenlose Schnuppertage jederzeit 10. September Innovationsmesse «Die Zukunft lieben»

Die Messe für mutige Ideen, Dienstleistungen und Produkte. Mehr Infos unter: www.innovationsmesse.ch

Lernen Sie das Theologische Seminar doch einmal persönlich kennen. Kostenlose Schnuppertage mit einer Übernachtung und Vollpension sind jederzeit möglich. Kontakt: tsc-Sekretariat, +41 (0)61 64 64 426, tsc@chrischona.ch

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Thema

Glaube zuhause leben – schon der bewus Der weitaus grösste und wertvollste Beitrag zur Glaubenserziehung von Kindern kommt von den eigenen Eltern. Doch wer hilft diesen verantwortungsvollen Eltern und wer unterstützt sie? Gemeinden haben in der Vergangenheit angenommen, das gehe schon gut bei den Familien zuhause. Man hat nicht nachgefragt und schon gar nicht Unterstützung angeboten. Das ändert sich nun. Hans Forrer

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Situation in den Familien grundlegend verändert. Vor 40 Jahren wurde als Familie noch ein Ehepaar mit einigen eigenen Kindern verstanden. Heute gibt es über 20 anerkannte Familienformen in unserer Gesellschaft. In der Vergangenheit kannten die christlichen Familien mindestens die Rituale von Tisch- und Abendgebet. Mancherorts wurde auch eine biblische Andacht gehalten. Leider blieb es dann nicht selten beim trockenen Ritual ohne Bezug zum Alltag. Gemeinden boten in den letzten drei Jahrzehnten immer ansprechendere und attraktivere Angebote für Kinder und Jugendliche an. Die Eltern freute das, weil sie oft glaubten, so die Verantwortung für die geistliche Erziehung der Kinder etwas delegieren zu können. Die immer ansprechenderen Gemeindeprogramme für Kinder und Jugendliche trugen das ihre dazu bei, nach dem Motto: «Gebt uns eure Kinder, wir machen das für euch». Zu oft gab es allerdings unter diesen Gruppenangeboten der Gemeinde keine Absprache.

Jedes Leitungsteam dachte nur an sich und hatte die Kinder und Jugendlichen auf dem Radar, solange sie gerade ihrer spezifischen Zielgruppe entsprochen haben. Viele junge Menschen sind so zwischen den Angeboten der Gemeinden hindurchgefallen.

Eltern spielen eine grosse Rolle Neue Erhebungen unter Jugendlichen und Erwachsenen in der Schweiz und in anderen Ländern zeigen ein ganz anderes Bild: Den weitaus grössten Einfluss auf das Glaubensleben von Kindern und Jugendlichen haben Mutter und Vater. Das Kinderprogramm der Gemeinde spielt demgegenüber eine viel geringere Rolle. Damit spreche ich nicht den Gemeindeangeboten das

Hans Forrer ist seit Herbst 2010 zu 40% für den Aufbau von «Glaube zuhause leben» innerhalb der Chrischona-Gemeinden Schweiz freigestellt. Er soll vernetzen und beraten. Er steht zur Unterstützung von örtlichen Aufbauprojekten und Impulsen gerne zur Verfügung.

kontakt Hans Forrer Obere Bahnhofstrasse 58 CH-8640 Rapperswil hans.forrer@chrischona.ch Tel: +41 (0)55 26 31 780

Kleingruppe für die ganze Familie Beispiel «Chile Grüze», Winterthur Bei einer Konferenz im Mai 2009 sprang der Funke über. Mitarbeiter und Eltern aus der Chrischona-Gemeinde «Chile Grüze» aus Winterthur liessen sich von den neuen Gedanken anstecken. Denn «Glauben zuhause leben» sei nicht einfach ein Programm, betont Pastor Christoph Candrian: «Es ist ein Umdenk-Prozess». Im Frühjahr 2010 führte die Gemeinde eine Gottesdienstserie zum Thema durch, im Sommer startete eine «Familien-Kleingruppe». In der Gemeinde hat es viele Familien mit kleinen Kindern. Für sie sei es oft schwierig, eine Kleingruppe oder Elternimpulse zu besuchen. «Deswegen haben wir eine Familien-Kleingruppe lanciert», sagt Christoph Candrian. Zurzeit sind sechs Familien dabei: zwölf Erwachsene und 14 Kinder im Alter bis fünf Jahre. Sie treffen sich monatlich an einem Samstag zu einem Familienmorgen. Der beginnt mit einem Znüni (für unsere nicht-schweizerischen Leser: morgendliche Zwischenmahlzeit um neun), geht über in ungezwungenen Austausch und mündet schliesslich in einer 45-minütigen «Elternlektion», die jemand aus der Gruppe hält. Ausserdem treffen sich die Mütter und Väter monatlich zu Männer- und Frauen­abenden, während die Partner zuhause die Kinder hüten. In dieser Runde führen sie offene und tiefe Gespräche, was an den Familienmorgen meist nicht möglich ist. Ein drittes Standbein sind Familien-Events wie Grillen im Sommer oder «Chläusli» (Nikolausfeier) vor Weihnachten. «Die Familien-Kleingruppe hat sich bis jetzt bewährt, Eltern und Kinder sind begeistert», sagt Christoph Candrian, «es ist ein sehr gutes Gefäss, um junge Familien in die Gemeinschaft zu integrieren». Falls mehr Familien Interesse zeigen, wird die Gemeinde ab Sommer eine zweite Familien-Kleingruppe gründen. // Michael Gross 6

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Glaube leben ste Entscheid dazu verändert Existenzrecht ab oder rede der Nachlässigkeit das Wort! Aber wir haben erkannt, dass wir umdenken und die Eltern stärken müssen. Eine weitere Untersuchung hat gezeigt, dass gläubige Menschen grundsätzlich besser geistlich wachsen und als Christen im Leben weiterkommen können, wenn sie mehr Eigenverantwortung übernehmen und lernen, sich selber mit der Botschaft der Bibel auseinander zu setzen.

Geistliches Wachstum und Selbstverantwortung Hier setzt die Initiative «Glaube zuhause leben» an. Eltern werden unterstützt, den Glauben mit den Kindern zuhause zu leben: mit Ritualen, Bibellesen, Gebet, aber auch im Umgang mit Not, mit Druck, mit Trauer und mit Fragen des Alltages. Die Gemeinde soll Impulse und niederschwellige, aber effektive und wertvolle Angebote machen. In Kurzimpulsen und Austauschrunden werden die Eltern dazu ermutigt und gestärkt, mit ihren Kindern den Glauben im Alltag zu leben. Es ist

ein offenes Geheimnis, dass jüngere und ältere Kinder von Vorbildern lernen. Eltern sollen also ermutigt und gestärkt werden, den eigenen Glauben zu leben – vorzuleben. Personen jeden Alters müssen angeleitet werden, selber Verantwortung für ihr geistliches Wachstum zu übernehmen. Die Gemeinde hat zudem die Aufgabe, die Kinder und Jugendlichen auf ihrem Weg geistlich zu begleiten – und nicht nur aus einem Gemeindegefäss ins nächste weiterzugeben.

Mit «Eltern-Impulsen» können Gemeinden helfen Vor einigen Jahren starteten manche Gemeinden mit «Eltern-Impulsen» . An einem Sonntag während des Gottesdienstes kommen Eltern einer bestimmten Altersgruppe zusammen und machen sich Gedanken zu einem Thema (Ritual), das sie zuhause neu aufleben lassen könnten. So macht es beispielsweise die Chrischona-Gemeinde in Liestal (siehe unten). Der Ablauf: Erst wird die Wichtigkeit des Themas für den Alltag und von der Bibel her begründet, dann berichten eine oder mehrere Personen aus ihrer Erfahrung mit diesem Thema, als drittes kommen die Kinder dazu, und die ersten Schritte der Umsetzung werden gleich gemacht. Zum Schluss bekommen Eltern Anstösse und Material mit nach Hause, was die Umsetzung erleichtern soll. //

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infos

Impulstag für Gemeinde- und Hauptleitungen mit dem Thema: «0-20plus» 27. Mai 2011 in Sursee

Weitere Infos, Anstösse, Beispiele, Zeugnisse und Hinweise auf Veranstaltungen dauernd im Intenet: www.glaubezuhauseleben.ch

Austauschrunde «Glaube zuhause leben» am 3. September 2011 in Zürich

In der Chrischona-Gemeinde Liestal fand 2010 der erste «Eltern-Impuls» statt: in Form eines Impulsmorgens während des Gottesdienstes. Es standen verschiedene Themen auf dem Programm: Für Eltern mit 3-6jährigen Kindern das Thema «Gebet in der Familie», für die 7-9jährigen «Familienandachten», für die 10-12jährigen «Bibellesen in der Famile» und für die Eltern mit 13-14jährigen Kinder das Thema «Umgang mit dem Computer». An dem ersten Impulsmorgen kamen etwa 20 Familien mit 35 Kindern, zwei Drittel derjenigen, die eingeladen worden waren, erzählt Sandra Schenkemeyer, in der Gemeindeleitung verantwortlich für das Ressort Kinder, Mitarbeit und für die Leitung des Kids-Treff. «Die Eltern empfanden die Impulse als sehr wertvoll», sagt sie. Welche Impulse sind das? Zum Beispiel ein spielerischer Tipp zum Beten mit Kindern: ein Gebetswürfel, auf dessen Seiten Kindergebete stehen. Zum Thema «Bibellesen» erhielten die Eltern den Impuls, dass sie ihren Kindern in einem Brief schreiben sollten, was ihnen die Bibel bedeutet und wozu ihnen Bibellesen hilft – so können die Eltern ihren Kindern die Bibel lieb machen, indem sie die Kinder an ihrem Glaubenseben teilhaben lassen. «Die Familie ist ein Trainingsplatz für ein Leben mit Gott», sagt Sandra Schenkemeyer. «Wenn wir Familien darin untertützen, den Glauben zuhause vorzuleben, und die Kinder so zu mündigen Christen wachsen – das wäre doch genial!» In diesem Jahr gibt es eine Neuauflage des Eltern-Impulses. Diesmal stehen zusätzlich Themen für zwei neue Zielgruppen bereit: für Eltern mit Kindern, die jünger als drei sowie älter als fünfzehn sind. Die rohen Diamanten werden weitergeschliffen, gemeinsam: Mami, Papi und die Kinder. // Michael Gross 7

© photocase.de – nailaschwarz

Verlorenes wieder lernen Beispiel Chrischona-Gemeinde Liestal


wieder erziehen Eltern wollen wieder erziehen Thema

Die Unsicherheit, wie Eltern und andere Erziehende mit Kindern umgehen sollen, ist gross. Wir fragten daher die Pädagogin und ehemalige Dozentin am Theologischen Seminar St. Chrischona, Hannelore Kürzdörfer, einige Leitplanken aufzuzeigen. Besonders auch für Eltern und Gemeinden, welche Kinder zum Glauben führen möchten.

Hannelore Kürzdörfer

Christliche Familien sind vom gravierenden Veränderungsprozess in der Pädagogik nicht ausgenommen. Viele Eltern haben die Erziehung ihrer Kinder nicht mehr im Griff, sind überfordert bis mutlos und erwarten von der Schule Hilfe. Lehrer können die Erziehungsaufgaben aber nicht übernehmen. Sie stehen unter Stoffdruck und den Anforderungen aus den Pisa-Studien. Nicht wenige Schulen stellen auf Drill bei den Schülern um. Dazu kommt, dass an die Stelle von Einheitswerten, die vom Elternhaus, Kirche, Staat und Schule vertreten wurden, ein Wertepluralismus getreten ist, der das Leben unserer Kinder noch komplizierter macht. So herrscht landauf, landab der Erziehungsnotstand. Schon kleine Kinder machen Stress, führen sich auf wie Tyrannen. Schulkinder gehorchen nicht, haben vor nichts und niemandem Respekt. Jugendliche weisen mehr und mehr Verhaltensstörungen auf und sind oft nicht ausbildungsfähig. Trotz dieses äusseren Erscheinungsbildes mühen sich viele, vor allem auch junge Eltern, um einen autoritativen bis demokratischen, partnerschaftlichen und freundschaftlichen Erziehungsstil. Er ist kinderzentriert, zeigt klare Standards, setzt Regeln und gibt Halt und Orientierung, kann aber auch überfordern.

Hoffnungsvolle Veränderung Doch es hat sich etwas verändert: Die meisten Eltern und Pädagogen setzen wieder auf Werte und wollen sie gemeinsam mit den Kindern leben. Dabei geht es nicht nur um ethische Werte, sondern auch um religiöse, politische und ästhetische. Von Eltern hört man wieder Sätze wie: >Wir > sind als Eltern in der Pflicht, unseren Kindern vorzuleben, was wir von ihnen erwarten – sie brauchen Vorbilder. >Wir > haben in der Familie feste Regeln und versuchen sie, Eltern wie Kinder, einzuhalten. >Der > kindliche Standpunkt ist mir wichtig, aber ich vertrete auch unseren Standpunkt als Eltern, und oft bleibe ich fest. >Ein > klares «Nein» muss sein. >Ich > nehme mir jeden Tag Zeit für mein Kind und konzentriere mich auf seine Anliegen. Diese Liste liesse sich beliebig fortsetzen. 8

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Das Beste für das Kind Ein «Ja» zum Kind und ein geborgenes, warmes Nest in der Familie, dazu eine innige, dauerhafte Beziehung ist wohl das Beste, das wir unseren Kindern mitgeben können. Liebe schenken, Vertrauen wecken, Zeit haben, zuhören können, ermutigen und Hoffnung säen, dazu gemeinsam unseren Glauben leben. «Geben wir den kleinen Kindern tiefe Wurzeln des Vertrauens und den Grossen weite Flügel der Hoffnung», sagte schon Sokrates. Was nie vorkommen sollte: Liebe entziehen – Vertrauen brechen – nicht mehr kommunizieren – vor anderen über das Kind klein reden – aus Wut und im Affekt zu hart bestrafen – nicht authentisch reden und handeln.

Kinder in der Gemeinde Kindern und Jugendlichen auf gemeindlicher Ebene zu begegnen, ist heute sehr herausfordernd und braucht vor allem qualifizierte Mitarbeiter. Die Kinder sind unruhiger, unkonzentrierter und weit anspruchsvoller als früher. Mit ihnen zu arbeiten heisst: ihnen so, wie sie sind, begegnen, Beziehungen aufbauen, um Vertrauen werben, Zuwendung zeigen in Form von Interesse, Gespräch und investierter Zeit, für sie beten, glauben und da sein. Es geht zuerst darum, ihnen in ihrer speziellen Lebenssituation nahe zu sein und erst dann um das Vermitteln von Inhalten, ein spannendes Programm und gemeinsame Schritte im Glauben. Jugendmitarbeiter brauchen Unterstützung und Gebet. //

Das Kind «züchtigen»? Hannelore Kürzdörfer: Hinter dem biblischen Begriff «Züchtigung» sehe ich das Wort «erziehen». Mir ist im AT und NT keine Stelle bekannt, die besagt, dass Erziehung nur aus Strafe, sprich Prügelstrafe, besteht. Ganz im Gegenteil. Es gibt Stellen, die Warnzeichen setzen: zum Beispiel «reizt eure Kinder nicht, damit sie nicht mutlos werden» (Kol. 3,21); «Ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn» (Eph. 6,4); «lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht» (Matth.19,14). Das heisst doch: Betrügt sie nicht um Gott oder den Glauben. Die biblischen Aussagen haben allesamt das Wohl des Kindes im Blick und sagen eindeutig und klar, dass Gott den Gehorsam der Kinder will. Strafe wird dabei bejaht, sie soll aber eingebettet sein in eine Beziehung des Vertrauens, der Barmherzigkeit und der Liebe.


Herausforderung

Als ich meinen Mann Ralf 1994 kennen lernte, war er auf dem Weg zu Jesus hin, ich war noch Suchende. Stundenlang diskutierte ich mit ihm über Glaubensfragen. Tapfer stand er Rede und Antwort. Wir heirateten schnell und unser erstes Kind war unterwegs. In dieser Zeit vollzog ich eine Wende zu Jesus. Zu Anfang fiel es mir als junge Mutter schwer, den Glauben zuhause zu leben. Ich hatte keine Erinnerung aus meiner Kindheit, da bei uns der Glaube so gut wie keine Rolle spielte. Aber ich wollte Gott kennen lernen und geistlich wachsen – und dies passierte vor allem mit den Kindern zusammen.

Bibelrätsel gelöst – unter dem Tisch

© photocase.de – Tommy Windecker

© photocase.de – sylvi.bechle

Alltag Glauben im Alltag – eine tägliche

Sandra Schenkemeyer

Beim Gebet unter den Esstisch verzogen Als die Kinder klein waren, erzählten wir ihnen oft biblische Geschichten und sangen mit ihnen viele Lieder, eine Kinder-Lobpreis-CD lief fast ständig. Am Tisch vor dem Essen und abends vor dem Schlafengehen haben wir mit den Kindern gebetet. Benjamin verzog sich als kleiner Junge beim Tischgebet oft unter den Esstisch. Die Gründe kenne ich heute noch nicht. Wir haben uns zwar geärgert, ab und an ein Theater deswegen gemacht und uns bei Oma und Opa geschämt, aber da es uns wichtig ist, dass unsere Kinder Jesus lieb gewinnen, hatten wir uns dazu entschlossen, ihn gewähren zu lassen. Heute – mit elf Jahren – betet er mit und sitzt nicht mehr unter dem Tisch! Als Katharina sechs oder sieben Jahre alt war, lehrte sie der Papa das «Vater unser», das Glaubensbekenntnis und später auch Psalm 23. Benjamin, vier Jahre jünger als seine Schwester, konnte diese wenig später auch auswendig. Diese Gebete, Bibelstellen und Bekenntnisse werden heute in Freikirchen nur noch wenig gepflegt. Mit ein bisschen Starthilfe können unsere Kinder diese aber wieder rasch aus ihren grauen Hirnzellen – oder ihrem Herzen – abrufen.

Als Katharina in die 3. Klasse kam, schenkte ihr Patenonkel ihr ein Bibelleseheft für Kinder. Zu Beginn erwarteten wir, dass sie mit dem Bibelleseheft selbständig in der Bibel liest. Als dies trotz des üblichen elterlichen Drucks nicht funktionierte, nahmen wir die Sache in die Hand und begannen mit der allmorgendlichen Familienandacht. Benjamin, damals im Kindergarten, war auch immer dabei. Allerdings unter dem Tisch. Zwar waren die Bibelstellen und die Erklärungen noch nicht für ihn gedacht, trotzdem drang ab und zu eine Rätsellösung unter dem Tisch zu uns nach oben. Unsere Kinder gehen jetzt in die 5. und 9. Klasse. Beide haben Jesus lieb und haben sich für ein Leben mit ihm entschieden. Im Alltag merkt man das mal mehr, mal weniger. Aber ein Fundament haben beide. In der Schule wurde Benjamin immer wieder ausgelacht und ausgegrenzt, weil er sehr zu seinem Glauben stand. Sogar sein Lehrer machte sich ab und zu über ihn lustig. Seit einem Jahr besucht er eine christliche Schule. Es ist wunderbar, wie das geknickte Schilfrohr wieder aufgerichtet worden ist. Er ist wieder der alte, kreative und etwas vorwitzige Junge.

Gefordert, den Glauben vorzuleben Neben der täglichen Familienandacht sind wir immer wieder mit den Kindern zu christlichen Konferenzen oder Ferienlagern gefahren. Aber am allerwichtigsten ist uns, dass wir uns als Eltern Mühe geben, mit Jesus zu leben, dass wir unseren Kindern erklären, wie wir Entscheidungen mit Gott fällen, dass wir mit ihnen in der Gemeinde aktiv sind und immer wieder mit ihnen das Leben und Lebensumstände mit dem Fokus auf Jesus anschauen. Dies fordert uns tagtäglich, und mein Mann und ich führen darüber viele Gespräche. So sind wir gemeinsam und ständig gefordert, nicht nur über unseren Glauben zu reden, sondern ihn auch zuhause vorzuleben. // Sandra Schenkemeyer lebt mit ihrer Familie in Ramlinsburg, Schweiz. Sie ist Mitglied der Gemeindeleitung der ChrischonaGemeinde Liestal. 9


es lohnt sich «Unser Bemühen lohnt sich» Thema

Können Kinder zum Glauben erzogen werden? Wenn ja, welche Grundsätze sind dabei zu beachten? Und welche Methoden eignen sich nicht? Wir fragten die PEP4Kids-Trainerin Ingrid Senn aus der Schweiz und das ebenfalls mit PEP4Kids arbeitende Ehepaar Helga und Andreas Grützner aus Deutschland.

Chrischona-Panorama: Erziehung zum Glauben – gibt es für Sie ein Schlüsselerlebnis, das Ihre Überzeugung zu diesem Thema geprägt hat? Ingrid Senn: Erziehung zum Glauben – ist das überhaupt möglich? Mit dieser Frage lag ich Gott förmlich in den Ohren, als ich auf Jesaja 55,10f stiess: Gottes Worte bleiben nicht ohne Wirkung! Ich erkannte mit grosser Freude: Wir dürfen mutig zum Glauben erziehen, Gott sorgt für Frucht. Kinder die zum Glauben erzogen werden, haben eine Hoffnung über den Tod hinaus. Ich denke an einen schwer krebskranken fünfjährigen Jungen, der zu seiner Mutter sagte: «Mama, im Himmel ist eine Tür, da steht mein Name dran.» Helga Grützner: Es war nicht ein Schlüsselerlebnis, sondern es sind viele kleine Erfahrungen. Angefangen hat es bei uns beiden in einem interessanten und fröhlichen Kindergottesdienst. Andreas Grützner: Wir sind beide in einer lebendigen evangelischen Kirchengemeinde aufgewachsen und haben dort zunächst als Kinder und später in der Jugendarbeit des Evangelischen Jugendwerkes überzeugende Menschen kennen gelernt, die selbst im Glauben gelebt und damit ihre Begeisterung und ihre Erfahrungen an uns weitergegeben haben.

Andreas G.: Später kam unsere gemeinsame therapeutische Arbeit mit drogen- bzw. suchtabhängigen jungen Menschen dazu. Vor allem in der damit verbundenen Eltern- und Familienarbeit sind uns wichtige Dinge klar geworden, die ebenfalls dazu geführt haben, dass wir den inneren Ruf verspürten, junge Familien zu unterstützen. Daraus ist die von uns gegründete Initiative «family go!» geworden. Später begegnete uns dann das Programm «PEP4Kids», das mittlerweile zu unserem Hauptangebot geworden ist. Können Kinder überhaupt «zum Glauben erzogen» werden? Wo beginnt die Manipulation, wo fängt die Entscheidungsfreiheit des Kindes zum Glauben an? Ingrid S.: Die Gefahr der Manipulation besteht dort, wo unser Glaube zur Routine geworden ist. Darum ist es wichtig, dass wir unsere Beziehung zu Gott pflegen. Nur in dieser lebendigen Beziehung erhalten wir die Fähigkeit, unsere Kinder «zur Freiheit im Glauben» zu erziehen. Eltern sollten mit ihren Kindern über ihren Glauben und ihre Wertvorstellungen reden und den eigenen Standpunkt vertreten. Der Glaube muss auch im Alltag sichtbar werden. Das bedeutet auch, sich gegenseitig zu vergeben und neu anzufangen. Eltern sollen ihren Weg mit Gott so gehen, dass die Kinder ihnen nachfolgen können. Helga G.: Da Kinder noch sehr offen sind für alles, was ihnen angeboten wird, ist die Gefahr der Manipulation gross. Doch Gott ist ein Gott der Liebe und nicht der Manipulation. In Jesus hat Gott uns gezeigt, wie er seine Menschen und besonders die Kinder liebt. Wenn Kinder in dieser Liebe geführt und mit Glaubensinhalten vertraut gemacht werden, wird ein guter Weg für ihr Leben vorbereitet. Dazu gibt es eine

Welche persönlichen Erfahrungen stehen hinter Ihrem Erfahrungswissen und ihrem Konzept? Ingrid S.: Kleinere Kinder verstehen einfache biblische Geschichten, die das menschliche Miteinander schildern – auch Wunder – sehr gut. Und sie zweifeln nicht daran. Grössere Kinder und Teenager suchen nach biblischen Wahrheiten im menschlichen Miteinander. Sie wollen einen alltagstauglichen Glauben. Sie hinterfragen und diskutieren. Damit wollen sie nicht die Eltern in Frage stellen, sondern Lösungen für ihre Lebensfragen und ein Fundament fürs Leben finden. Diese Erkenntnis, die ich durch die Arbeit mit dem PEPProgramm gewonnen habe, hat mir Mut r tner. e n: che r P a P lau t li E s s P lä r n ve gemacht, echt zu sein und auch zuzugevo asics K ind ein ben B einem ie d ben, wenn ich keine Antwort auf ihre Fras i e s ie D d amilie. keit un gen habe. in der F onsequent. st ändig u g Z n u e h in ei k ezie he de Helga G.: Die eigenen Erfahrungen mit der sitive B n und s Glauben. o e 1. Beja h p c e a r in p inen A bs t ag s . ere e froh machenden und befreienden Botschaft dliche und de igung des All 2. Förd in n b e r g e n v u ere wollten wir in der Kinder- und Jugendarbeit Bewält vorstell 3. F ö r d e Wer t icheren s in e r e d d e i e und ich selbst später in meiner Tätigkeit als 4. L e b K ind b h. einem t. christliche Erzieherin bei Kindergartenkinalistisc 5. Hilf d uf dich selbs ge n r e n u a t r e t a h w dern weitergeben. Später wurde uns dies 6. Ac inen Er e in de wichtig in der Erziehung unserer eigenen Kin7. Bleib der.

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bunte Palette von Möglichkeiten. Das wichtigste ist die Zeit, die wir für unsere Kinder einsetzen, um mit ihnen zu reden und ihre Fragen zu beantworten, Familien­ rituale zu entwickeln und zu gestalten und mit ihnen fröhliche Feste zu feiern. Gibt es Erziehungsstile, die besonders geeignet sind, Kindern die Türe zum Glauben zu öffnen? Ingrid S.: Dazu drei wichtige Worte: Gebet – Beziehung – Vorbild. Unsere Beziehung zu Gott und zum Kind muss gepflegt werden. Die Beziehungspflegemittel sind Wertschätzung, Einfühlsamkeit und Echtheit. Im PEP werden Eltern angeregt, ihren Glauben zu reflektieren und sich zu überlegen: >Wo > stehe ich in meiner Beziehung zu Gott? >Was > sind eigentlich meine Werte? >Wie > lebe ich diese Werte in meinem Alltag? >Will > ich das, was ich lebe, so meinem Kind mitgeben? >Stimmen > mein Reden und mein Tun überein? Helga G.: Ich meine, hier ist der demokratische Erziehungsstil der günstigste. Dort wo ein Kind sich angenommen, geborgen und wertgeschätzt fühlt, ist es leichter, eines Tages eine eigene, positive Glaubensentscheidung zu treffen. Eine partnerschaftlich geprägte christliche Erziehung bedeutet, dass sich beide, Eltern und Kinder, gemeinsam der Führung Gottes anvertrauen. Diese Tatsache kann für Kinder viele Türen zum persönlichen Glauben öffnen.

Eine Vertrauensbeziehung zum Kind aufbauen – oder Grenzen setzen, was ist letztlich entscheidend, dass das Kind sich zum Glauben entscheiden kann? Ingrid S.: In einer positiven Erziehung gehört beides zusammen. Ein Kind braucht Liebe, Struktur und Grenzen. Das gibt ihm Sicherheit. Dann wird es immer mehr eigenverantwortlich leben, handeln und glauben können. Wo eine Vertrauensbeziehung besteht, kann ein Kind auch gesetzte Grenzen ernstnehmen und einhalten. Trotz allen Anforderungen dürfen Eltern gelassen bleiben. Wenn Gott uns Kinder anvertraut, dann schenkt er uns auch die Gabe, sie ins Leben zu begleiten. Andreas G.: Vertrauensbeziehung und Grenzen setzen sind doch keine Gegensätze! – Ein Grundsatz der von uns und zahlreichen anderen Trainern in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführten PEP4Kids-Elternseminare lautet: «Erziehung beginnt immer mit Beziehung!» – Daraus folgt: Je besser die Beziehung zwischen Eltern bzw. Erziehenden und Kindern ist, desto eher gelingt auch Erziehung. Helga G.: Zu all dem gehören Werte, Regeln, eigenes Vorbild, Konsequenz in Lob und Tadel – und wenn es sein muss auch in angemessenen und das Kind zu positiven Verhaltensänderungen ermutigenden Sanktionen. Aber vor allem ist wichtig, dass Eltern Kindern vermitteln, dass Gott uns alle, Eltern und Kinder, bedingungslos liebt, nicht nur und nicht erst dann, wenn wir so sind, wie wir sein sollten. Und dazu gehört auch, dass junge Familien mit ihren Kindern in eine lebendige und familienfreundliche christliche Gemeinde eingebunden sind. Dort können sie ein soziales Umfeld erleben, in dem sie als Familie – auch mit manchen Spannungen, die zur Erziehung immer dazugehören – gemeinsam geborgen sind. Und dort erhalten sie Hilfen und Anregungen, ihr Familienleben so zu gestalten, dass es Kindern und Eltern Freude macht, Familie zu sein. // Die Fragen stellte Fritz Imhof.

Ingrid Senn, verheiratet mit Max, zwei erwachsene Söhne, ist Begleitende Seelsorgerin rheiratet ner (56), ve tz rü G a BCB und zertifizierte PEPkelk inder, d Helg er, drei En as (60) un d re in d K n e A n 4Kids und PEP4Teensm. Beide rwachse s-Program id 975, drei e 1 K 4 it P E se P Trainerin. Sie wohnt in Rupit in einer für das me Tätigke Kursleiter sa in d e n m si e g perswil (CH). lga ist Erlangjährige r sich. He te in h haben eine g n htu ell ist er rapieeinric goge. Ak tu a d ä sp Drogenthe n io lig ndreas Re rater. zieherin, A ehmensbe rn te n U h ic fl ru e hauptb

Ein weiterer Ansatz: Erziehen im Vertrauen Heinz Etter hat eine «Vertrauenspädagogik» entwickelt. Er schreibt dazu:

«Viele Eltern-Kind-Beziehungen sind geprägt durch Kontrolle und Widerstand. Das Buch ‘Erziehen im Vertrauen’ zeigt einen Weg aus dieser Sackgasse, der sich orientiert an den Weisungen Jesu und an angeborenem Wissen der Eltern und Kinder. Es ist kein Zufall, dass das zusammenpasst. Vertrauenspädagogik hat nicht ein ‘christliches’ Verhalten zum Ziel, sondern die Entwicklung des inneren Menschen. Es geht um Beziehung, um Liebe, Achtung und Gehorsam – und die kommen aus dem Vertrauen, man kann sie nicht erzwingen. Oft prägen Anklagen unseren Erziehungsalltag, obwohl wir eigentlich wissen, dass Anklagen meist nur Verteidigung und Gegenklage auslösen und nur selten Einsicht und Busse. (Wäre der Teufel der Ankläger, wenn Anklagen etwas Gutes bewirken würden?) – Vertrauenspädagogik zeigt, wie elterliche Leiterschaft im Sinne Jesu aussieht, wie wir Kinder in einen Jüngerschaftsprozess führen können, und wie wir in der Familie Hierarchien bilden können, die geprägt sind von gegenseitigem Respekt und Vertrauen.» Mehr darüber und das Buch finden Sie auf www.fluestern.ch

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Pil ge Ve rm ra E iss nst ine ion alt St ung .C d hr er isc ho na

Seniorent ag

Seniorentag 2011

«Das kann ja heiter werden...» – von der Freude des Glaubens

REFERENT: Dr. Christoph Morgner Präses i. R. des Evang. Gnadauer Gemeinschaftsverbandes

© photocase.de – luna4

Dienstag, 3. Mai 2011 auf St. Chrischona

9.00 Uhr Willkommensgruss mit Kaffee und Gipfeli 10.00 Uhr Begrüssung – Markus Müller Vortrag Dr. Christoph Morgner «Das kann ja heiter werden...» – von der Freude des Glaubens Berichte über das Werk der Pilgermission 12.15 Uhr Mittagessen Führung über den Chrischona-Berg 14.15 Uhr Im Gespräch mit Dr. Christoph Morgner Interview mit Verantwortlichen unseres Werkes 16.00 Uhr kaffee und Gebäck Musikalische Begleitung und Umrahmung des Tages: Martin Scheidegger und Karl Heuberger Susanne Hagen & Studentenchor

Anmeldung über Ihren Prediger oder direkt an die Pilgermission St. Chrischona, Chrischonarain 200, CH-4126 Bettingen, reception@chrischona.ch


St. Chrischona Blick in die arabische Welt

Ein Ruf zu Selbstkritik und Gebet Was tut sich eigentlich zur Zeit in Tunesien, Ägypten, Libyen und einigen anderen, vorwiegend arabischen Staaten? Fraglos: Was sich momentan in diesen Ländern abspielt, ist eine Geschichte mit offenem Ende.

© photocase.de – Flügelwesen

Markus Müller

Ein Blick auf uns: Kaum jemand konnte es rund um das Jahr 1989 glauben, dass dieses Jahr zu einem Jahr der Wende mit ungeahnten welt-, wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Chancen würde. Ernsthafte Sorge war nachvollziehbar. Ernsthafte Sorge ist auch im Blick auf die aktuellen Ereignisse im arabischen Raum begründet. Werden Chaos, Gewalt und Brutalität um sich greifen, oder – so darf und muss gefragt werden – sind es Spuren der Hoffnung, die sich in und durch alle Turbulenzen hindurch andeuten? Im folgenden eine Frage und eine Bitte. Die Frage: Könnte es sein, dass wir als Christen und als oft eher konservativ-bewahrende Menschen dazu neigen, uns für Stabilität und Erhalt der bisherigen Ordnung einzusetzen und das Aufbrechen zu neuen Ufern eher kritisch zu betrachten? Wäre dem so, müssten wir allerdings selbstkritisch eingestehen, dass wir die bisherigen und aktuellen Machtverhältnisse stützen und die Brutalität bisheriger Regime billigen. Selbstkritisch müssten wir uns dann eingestehen, dass der Schrei nach Menschenwürde und Freiheit bei uns auf taube Ohren stösst. Die Bitte: An mehreren Stellen werden wir im Alten und Neuen Testament aufgefordert, für Staat und Obrigkeit vor Gott einzutreten. Der Grund: Gott will das Gute für die Menschen. Die Ereignisse im arabischen Raum sind wie ein roter Teppich, Gott zu bitten, dass er Menschen und Völkergeschicke lenkt und Verhältnisse schafft, die nochmals ganz neu Raum zum Hören auf das Evangelium bieten. Deshalb: Lasst uns beten, dass sich die Hoffnungsspuren verstärken, dem Bösen Einhalt geboten wird und Orte und Plätze entstehen, an denen das Böse mit Gutem überwunden wird. //

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St. Chrischona Chrischona - tsc

Evangelisationswoche am tsc: eine erlebnisreiche Zeit Die Studenten des Theologischen Seminars (tsc) pilgerten vom 12.-20. Februar in drei verschiedene Länder, um in Gemeinden dabei mitzuwirken, das Licht Gottes in die Welt zu tragen.

Die Evangelisationseinsätze sind für alle Studierenden obligatorisch, ausser für die Abschlussklassen, da diese mit dem Schreiben ihrer Diplomarbeiten und der Stellensuche ausgelastet sind. Diese Einsätze finden jedes Jahr statt, wobei die Studenten neben der Mithilfe in Gemeinden oder anderen Organisationen (z.B. Netzwerk Basel) auch bei Grossveranstaltungen mitwirken (z.B. Christival in Bremen, Christustag in Bern).

Zwis c A r b e he n Eva n it – V g o l ge eli s a t ion l s he Jennifer im ( F und p r a k tisc R andriaminah )

Vor Ort werden die Studenten betreut und angeleitet, damit sie während des praktischen Teils des Studiums möglichst viele evangelistische Einsatzmöglichkeiten kennen lernen. Die Studenten können sich mit ihren Fähigkeiten und kreativen Ideen in das vorhandene Programm einbringen, um ihre sprachlichen Fähigkeiten zu erweitern, mit anderen Menschen über den Glauben zu reden. Die drei Berichte von tsc-Studenten spiegeln die bunte Palette der Möglichkeiten wieder, wie man den Glauben unter die Menschen bringen kann. //

E s se n he r ! wenn – das w y (3 . j ir A HR inne ich an d d immer G AN rhalb ie W eine G tH o m meh s c o e h EOLO i k e n u r ze r ve r e z r u erste rück G IE ) r Zei wöhn ben i d n t e A n w t m el s k . s ässis Doch na urden wi e. Mit s soziation uns: o ch r e t N word achdem en Volge ürlich wa elf tsc-St v iel gute n sein, u e n si m l r s d w t h e e ir am E s se n ei m i ten w nten nd, z geht nd la n eit ie S e rund s bei «A hen wir amstag v er «chape wichtig ge nicht er ct o . g lle év um b K inder au ion Qua leich los rmittag a n ge e Au f g a r tier h lique – ei ei s den e r i z n s» lic toben nem e » Spiel verschied (sinngem inem Vie h empfa auf u n d Mon n r e e e ä t ge n e n i M s n l s s :« en ix te ta de eine g und Di christlic zusamm n Hinterg Spiele im s Dorfes ensta span hen e ründ n üb Vier In n g e scha Auszüge aus dem «Logbuch» – Basel (CH) ft sol ende Auf nehmen put zu h er den F n treffen tel») g l ö w u e sich, a r zösis n ssbal che E im Dorf be in An ir gemein en. l p l atz z griff: sam und vang Zwec Andreas Fronius (3. jAHRGANG tHEOLOGIE) u mit im 20 el i k aber produzie st Emma Nachbar 0 DV Ds m Gemeind ort v nuel auch rt. W eleut it de erte Tag 0, Sonntag, 22.30 Uhr: Gerade ist der Einleitungsabend M se rf en ir fast a lle D hr gute B treffen t aennlein ilt werde rohen Bo V egeg eilwe vorbei. Gabriel Hässler von Netzwerk Basel hat eine Motivationsh t n Donn Ds ei a . t D «E X nun er f ise er n «Vita stag und en intere gen. Am auf Abw IT» zu d ranrede für uns 40 Studenten gehalten. Morgen geht’s los! Wir werssi ie Fr E e B noch ox» inkl eitag pac erten Bes nde der z isung, er sem den, wie jeden Tag in der Woche, in den Strassen evangelisieren. u l ke we itz eb e s willig iniger ha ive der S n wir tatk er gefun i Tage ha en Tag 1, Montag, 11.34 Uhr: Der Tag startet mit einem Seminar über n d rä e ka b d e depa Helfer ab werklich terhalle ftig mit a n. Hallel en Eventevangelisation. Am Ende der Theoriestunden kann ich es er Ar u aren n gede « j Liber : Das a! be ho ck elsäs t kaum erwarten, auf die Strasse zu gehen! sisch chwillko t wird. S it, die gr y Planet Projekt en G o ist » bed osste ermu esch mmen. S die ils arf Immer noch Tag 1, Montag, 16.30 Uhr: Wir machen uns auf den ti lungs genden E wistern « chliesslic Mithilfe v durch fre irlebn h mü Au re Rückweg aus der Stadt. Wir haben versucht, über Fragebögen oder reich on el en W is s f v oche sen im G oir!» sag sen wir u HänFlyer mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Das Ziel ist, dass die e n nach e n Haus päck aus und reis seren Menschen am Samstag zu dem von uns gestalteten Evangelisationsen m e. diese it r abw gottesdienst kommen! In meinen Gesprächen hat sich zwar nieechsmand an Ort und Stelle bekehrt, doch ich bin zuversichtlich, dass ein Mann, mit dem ich sprach, den Gottesdienst besuchen wird. Tag 5, Freitag, 11.42 Uhr: Während der letzten Tage erlebten wir ein dichtes Programm: Theorieeinheiten und kreative Evangelisationselemente wechselten sich mit Lobpreis- und Zeugniszeiten ab. Einmal nahmen wir einen Sarg mit der Aufschrift «Was passiert

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Thema Theologisches Seminar St. Chrischona Sekretariat Chrischonarain 200 CH-4126 Bettingen Tel.: +41 (0)61 64 64 426 tsc@chrischona.ch tsc.chrischona.ch

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Impuls St. Chrischona Impuls

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Versöhnung ist lebenswichtig. Gerade in einer Welt voller Missverständnisse, Streit und Konflikte. Damit ein Konflikt nicht eskaliert, ist es entscheidend, zur Versöhnung bereit zu sein, bevor es zu spät ist. In einigen Schulen gibt es deshalb Streitschlichter. Sie helfen, Konflikte anzusprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, damit das Leben wieder gelingt. Auch die Beziehung zwischen dem Apostel Paulus und der Gemeinde in Korinth war nicht unproblematisch. Nachdem Paulus der Gemeinde den Brief schrieb, den wir als 1. Korintherbrief kennen, stellten Leute in der Gemeinde die Autorität des Apostels in Frage. Paulus war daraufhin zu einem klärenden Gespräch nach Korinth gereist. Dieses Gespräch muss die Situation aber eher verschärft haben. Deshalb schrieb Paulus einen persönlichen Brief, den so genannten «Tränenbrief», auf den er dann versöhnliche Nachricht erhielt. Ein Wechselbad der Gefühle. Versöhnung ist ein Wagnis. Ein Streitschlichtergespräch kann auch scheitern.

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CHRISCHONA

Versöhnung ist allein Gottes Werk. Durch Jesu Tod am Kreuz sind wir versöhnt mit Gott. Der Sündlose wurde zur Sünde, damit wir vor Gott zur Gerechtigkeit werden. Jesus ist gestorben, und demzufolge ist das Versöhnungswerk vollbracht – noch bevor ich mich für oder gegen ihn entscheiden kann. Als ich in einer 11. Klasse im Religionsunterricht an diesen Punkt kam, sahen mich nur fragende Gesichter an. Also erklärte ich den Schülern die Sache mit dem Kreuz. Als ich damit fertig war, sahen sie mich mit grossen Augen an: Das hätte ihnen ja noch nie jemand erklärt! Genau, wer erklärt es ihnen? Wer sagt der Welt,2/was am Kreuz geschah? 2011

Versöhnung ist unser Auftrag. Paulus bittet die Korinther: Lasst euch versöhnen mit Gott! Versöhnung mit Gewalt gibt es nicht. Genauso wenig wie Versöhnung auf Anweisung. Die Bitte ist der Anfang der Versöhnung. Sie erweist dem Gebetenen Respekt. Wer bitten will, muss den anderen aufsuchen, wo er ist. Paulus versteht sich und seine Mitarbeiter als Botschafter. «Botschafter an Christi Statt» sind nun nicht nur Paulus und sein Team, sondern alle Christen, die der Bitte nachgekommen sind: «Lass dich versöhnen mit Gott!» Am Kreuz ist es zur Versöhnung zwischen Gott und uns Menschen gekommen. Durch diese Versöhnungstat kommt es auch zu Versöhnungen zwischen Menschen. Was kann uns Besseres passieren?

© photocase.de – kallejipp

«Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung. So sind wir nun Botschafter an Christi Statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi Statt: Lasst euch versöhnen mit Gott! Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.» 2. Korinther 5, 19-21

Eva Förster-Geiss, Dozentin für Religions- und Gemeindepädagogik und Leiterin der Studienprogramme am Theologischen Seminar St. Chrischona

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St. Chrischona Finanzen

Jahresabschluss 2010 – Revision nach führendem Standard Walter Stauffacher

Es freut uns sehr, dass sich unsere Ankündigung eines positiven Jahresabschlusses im Chrischona-Panorama 1/2011 nun bestätigt hat. Detaillierte Informationen zur Jahresrechnung folgen mit dem Jahresbericht im im Juni. Ich möchte Ihnen von Herzen danken für alle kleinen und grossen Gaben, für die vielen neuen zinslosen Darlehen und alle Verbundenheit mit unserem Werk, die wir im vergangenen Jahr erfahren durften. Ja, «dominus providebit» – der Herr wird versorgen! Dies haben wir einmal mehr im letzten Jahr auf vielfältige Weise erfahren, und darauf vertrauen wir auch in Zukunft.

Vermögens zugesprochen. Nach diesem ersten Teil im Januar wurde Anfang März auch die Jahresrechnung 2010 von den Revisoren während zweier Tage unter die Lupe genommen. Die Revision verlief ohne Beanstandung, so dass die Jahresrechnung 2010 dem Komitee am 2. April zur Genehmigung vorgelegt werden kann. Erstmals wurde die JahresCHF

rechnung nach dem führenden nationalen Standard der Rechnungslegung Swiss GAAP FER erstellt. Die Rechnungslegungsvorgaben nach diesem Standard sind wesentlich detaillierter und präziser als die gesetzlichen Vorschriften aus dem schweizerischen Obligationenrecht (OR), welche bisher der Rechnung der Pilgermission zugrunde lagen. Sie finden verbreitet Anwen-

Monatliche Spenden 2011

dung bei kleineren und mittelgrossen Unternehmen (KMU) sowie Non-Profit-Organisationen (NPO). Wir sind überzeugt, mit dieser erhöhten Transparenz zusätzliches Vertrauen zu schaffen bei Spendern, Darlehensgebern und Geschäftspartnern. // Walter Stauffacher ist Geschäftsführer der Pilgermission.

Spendenstand Ende Februar Fehlbetrag gegenüber Budget Ende Februar

Revision erfolgreich Im Januar wurde durch die externe Revisionsstelle unser «Internes Kontrollsystem» (IKS) geprüft und für «vorbildlich» befunden. Das freut uns sehr, denn damit erfüllen wir als Spendenwerk einerseits alle Vorgaben und gesetzlichen Voraussetzungen für die vorgeschriebene ordentliche Revision, und andererseits wird der Pilgermission damit eine wirksame und effiziente Geschäftsführung mit verantwortungsvollem Schutz des

Wenn wir den Spendeneingang der ersten beiden Monate des aktuellen Jahres betrachten, ist dieses Vertrauen auf Gottes Durchtragen und seine Versorgung einmal mehr herausgefordert. Ende Februar liegen wir 47% hinter dem Budget. Konkret heisst das, es fehlen uns gegenüber dem Budget momentan CHF 238'000. Aufgrund des positiven Ergebnisses von 2010 sowie der neuen zinslosen Darlehen stehen wir finanziell solide da. Mittelfristig sind wir allerdings auf höhere Spenden angewiesen, da wir in diesem Jahr noch grössere Rechnungen erwarten (z.B. fürs Morgenrot) und einige grosse Darlehen zur Rückzahlung fällig werden. Deshalb sind wir weiterhin auf Ihre Solidarität und Unterstützung im Gebet und finanziell angewiesen. Vielen herzlichen Dank dafür!

Sanierung Haus Morgenrot vorhandene Mittel

CHF 668’000 eingegangene Spenden

Fehlbetrag

CHF 1’500’000

Ein Besuch im Internet unter morgenrot.chrischona.org lohnt sich: dort gibt es einen neuen Film, der den Umzug der 26 Studentinnen vom Frauenwohnhaus ins Morgenrot zeigt. Wer das Resultat des gelungenen Umbauprojekts vor Ort be-

sichtigen möchte, ist eingeladen zur Einweihung am 15. Mai um 15.15 Uhr im Anschluss an den Gemeindebesuchstag. Für das Sanierungsprojekt sind bisher bereits rund CHF 668’000 Spenden eingegangen. Um das Spendenziel von einer

Million Franken zu erreichen, fehlen noch rund CHF 332’000 (Stand März 2011). Herzlichen Dank für alle bisherige und künftige Unterstützung durch Spenden und Darlehen! //

CHF 332’000

Stand: März 2011

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MissionMission

St. Chrischona

Theologische Ausbildung weltweit fördern Der Leiter der Missionsstelle St. Chrischona, Dr. Fritz Deininger, hat Ende Februar eine neue Aufgabe als Direktor des «Instituts für akademische Leiterschaft» übernommen und ist zusammen mit seiner Frau Marianne nach Korntal bei Stuttgart umgezogen. Das Institut ist Teil eines internationalen Netzwerkes zur Förderung der weltweiten theologischen Ausbildung. Wir befragten ihn über seine neuen Aufgaben und die Zukunft der Mission.

Chrischona-Panorama: Fritz Deininger, Sie geben nach zweieinhalb Jahren die Leitung der Missionsstelle ab, wohin wissen Sie sich geführt? Fritz Deininger: Wir werden nach Korntal umziehen, wo sich unsere Heimatgemeinde, die Evangelische Brüdergemeinde, befindet. Wir haben eine gute Verbindung zu ihr, und sie hat uns neben anderen Gemeinden – z. B. die Chrischona-Gemeinde Saron in Zürich – über viele Jahre hinweg begleitet. Korntal lag nahe, weil von dort aus die internationale Aufgabe wahrgenommen werden kann, in der ich bereits jetzt teilzeitlich engagiert bin. Was tun Sie da konkret? Deininger: Das «Institut für akademische Leiterschaft», das vom Internationalen Rat für Evangelikale Theologische Ausbildung (ICETE) unterstützt wird, bildet Führungskräfte in einem Dreijahreszyklus weiter. Es geht um Grundsätze der theologischen Ausbildung, die Aufgaben eines Studienleiters, die Lehrplangestaltung und die Förderung und Weiterbildung der Dozenten. Wir möchten dadurch die Qualität der theologischen Ausbildung weltweit fördern und haben dazu bereits 25 Seminare organisiert und rund 600 Leiterpersönlichkeiten erreicht. Seminare fanden in Brasilien, Guatemala, Peru, Jamaica und an verschiedenen Orten in Asien statt. Dieses Jahr beginnen wir mit einem Seminar in Afrika. Was waren Ihre Aufgaben als Leiter der Missionsstelle St. Chrischona? Deininger: Ich stellte die Verbindung mit Missionswerken und ihren Dachverbänden (AEM) in Deutschland und der Schweiz her. Zudem arbeitete ich mit Gemeinden zusammen, die sich in der Mission engagieren. Der dritte Schwerpunkt lag im Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc), wo ich Studierende für die Missionsarbeit beriet und «Interkulturelle Studien» unterrichtete. Es gelang mir auch, das Projekt «Scholar in Residence» zu ver-

wirklichen: Professor Claude Kalemba aus der Demokratischen Republik Kongo war vom 26. April bis 13. Mai 2010 der erste Gastprofessor aus einem Missionsland am tsc (vgl. CP 4/10). Sind die Chrischona-Gemeinden weiterhin von Mission begeistert? Deininger: Generell haben viele Gemeinden eine Beziehung zur Mission oder zu einer Missionsgesellschaft. Sie unterstützen zahlreiche Arbeiten und Projekte. Es gibt auch Projekte, die von einer einzelnen Gemeinde betrieben werden, zum Beispiel das AfrikaProjekt der Chrischona-Gemeinde in La Chaux-de-Fonds (vgl. CP 4/2010). Missionsgesellschaften haben immer noch eine grosse Bedeutung, aber sie werden durch private Initiativen ergänzt. Wie entwickeln sich klassische Missionsländer? Wie gehen wir darauf ein? Deininger: Wir müssen die Zusammenarbeit zwischen Missionaren und den einheimischen Christen noch viel stärker fördern. Nicht wir planen und machen etwas, sondern wir arbeiten mit den ehemaligen Missionsgemeinden und ihren Leitern zusammen – auch wenn das langsamer und umständlicher ist und Geduld erfordert. Unsere Partner verwirklichen eigene Projekte und senden selbst Missionare aus. Brasilien sendet Missionare in portugiesisch sprechende Länder in Afrika. In Spanien soll es etwa 500 Missionare aus spanisch sprechenden «Missionsländern» in Lateinamerika geben. Wie steht es um die Zukunft der Missionsstelle? Deininger: Mein Wunsch ist, dass die Missionsstelle gut in die Leitung der Pilgermission integriert wird und somit von ihr Impulse ins Gesamtwerk und die Gemeinden ausgehen. Die Mission würde dann im Dreiklang Theologie – Mission – Gemeinde eine entscheidende Rolle spielen. Da gibt es noch viel Raum zur Entwicklung und Anknüpfungsmöglichkeiten an die Geschichte der Pilgermission. Jedenfalls wünsche ich der Pilgermission und den Chrischona-Gemeinden die Erfahrung, dass die Beteiligung an der Mission Gottes bereichernd ist. // Die Fragen stellte Fritz Imhof.

Dienst von Chrischona-Brüdern unter den Falaschas in Äthiopien Erste Chrischona-Brüder nach Äthiopien gesandt Gründung der Pilgermission

1926-1936

1855

1840

1846 «Chrischonasöhne» gründen ein Brüderhaus in Jerusalem, das später Waisenhaus wird.

18

CHRISCHONA

2/2011

1895

1953

St. Chrischona wird Zentrale der China-Inland-Mission (heute Überseeische Missionsgemeinschaft ÜMG) in der Schweiz. Die Pilgermission sorgt für China-InlandMissionare und trägt die Kostern für deren Unterhalt.

Chrischona-China-Zweig wird geschlossen aufgrund politischer Umbrüche.


WWW.LEITUNGSkoNGrESS.DE

Thema

LEITUNGSkoNGrESS 2012

Mit einem grossen Dankeschön verabschiedete Direktor Markus Müller (links) das Ehepaar Fritz und Marianne Deininger.

Missionsstelle – wie weiter? Markus Müller

Seit dem Entscheid von Fritz Deininger, eine andere Aufgabe im Hinblick auf die weltweite Mission zu übernehmen, hat sich das Leitungsteam der Pilgermission St. Chrischona intensiv mit der Frage Zukunft Missionsstelle auseinander gesetzt. Im Vordergrund stand dabei die Auswertung der vergangenen Jahre. Die bisherigen Ergebnisse der Auswertung werden am 2. April im Komitee vorgestellt. Im Anschluss daran wird es zu einem Entscheid kommen, wie wir als Pilgermission gedenken, die Missionsstelle weiter zu führen. Das Leitungsteam beantragt, die Stelle nicht unmittelbar neu zu besetzen, sondern im Zusammenhang mit der Frage zu klären, welcher Bedarf am Theologischen Seminar mittel- und langfristig in Bezug auf Mission besteht. Sicher ist, dass der Schwerpunkt der Missionsstelle künftig noch stärker im Bereich strategischer Partnerschaften liegen soll.

Bill Hybels andy Stanley Michael Herbst Christine Caine Hanspeter Wolfsberger

Wir danken an dieser Stelle Fritz Deininger und seiner Frau Marianne ganz herzlich für den Dienst, den sie in den vergangenen Jahren hier auf St. Chrischona getan haben. Wir hoffen, dass wir die Leidenschaft für Mission, mit der Fritz und Marianne Deininger uns immer neu angesteckt haben, unter uns zu einer unbezweifelbaren Selbstverständlichkeit wird.

Missionsarbeit in Äthiopien. Ende aufgrund politischer Umbrüche.

Jeff Manion Gordon MacDonald Pete + Geri Scazzero

Die Chrischona-Mission wird aufgelöst. An ihre Stelle tritt 2003 die Missionsstelle.

iGe Günst is rb Ge b ü h 0 1 1 – i2 30. Jun nline O t z t Je n. buche

2002

1960-1977

alles ist in Bewegung: neue Netzwerke, neue Medien, neue Ideen, neue konzepte, lokal, global, überall. rasante Veränderungen drängen in unser persönliches Leben und in unsere kirchengemeinden. Überwältigend ist die Fülle an guten Programmen, aktionen und Themen. Was ist das Wesentliche für meinen Dienst, worauf konzentrieren wir uns als Leitung? Es gilt, den Fokus zu setzen, Profile zu schärfen, Entscheidungen zu treffen, um klar nach vorne zu blicken. alles ist in Bewegung. Eine konstante: das Evangelium. Jesus Christus – Basis, kraftquelle und Perspektive. Gestern, heute, morgen. Herzlich willkommen zu FokUS, dem Willow Leitungskongress 2012.

26.–28. JaNUar 2012 IN STUTTGarT SCHLEYEr-HaLLE + PorSCHE-arENa MIT GroSSEr FaCHaUSSTELLUNG

+ TaGESSEMINarE + INNoVaTIoNSForUM

1977 Gründung «Chrischona-Mission» als eigene Missionsgesellschaft aus einer Zusammenarbeit mit der Deutschen Missionsgemeinschaft DMG. Schwerpunkte: Afrika und Südamerika.

Inserat

19 WWW.WILLOWCREEK.DE/INNO2012


St. Chrischona «Die Pilgermission ist unglaublich vielseitig und spannend» Im Zuge der Führungs- und Organisationsentwicklung der Pilgermission St. Chrischona wurde in diesem Jahr aus «Kommunikations & Medien» der Geschäftsbereich «Marketing & Kommunikation». Sein Leiter ist seit 1. Januar Roland Krähenbühl. Was ist sein Eindruck von St. Chrischona, und vor welchen Herausforderungen steht er? Wir fragten nach.

Chrischona-Panorama: Sie arbeiten und wohnen seit Dezember auf St. Chrischona. Was ist Ihr Eindruck vom «Berg»? Roland Krähenbühl: Ich bin von Spiez im Berner Oberland auf den «Berg» hinuntergezogen – rein höhenmetermässig. Nein, Spass beiseite. Mein erster Eindruck war: Wow, was es hier alles gibt und was alles gemacht wird – und wer weiss davon? Es beeindruckt mich, mit welcher Professionalität und Hingabe die verschiedenen Bereiche geführt werden. In eine neue Kultur einzutauchen ist immer sehr interessant und herausfordernd. Und wenn ich Heimweh nach dem Berner Oberland habe, schaue ich mir das Live-Panorama von der Chrischona-Kirche aus an und sehe Top of Switzerland (Eiger, Mönch, Jungfrau) von weitem. Aus Kommunikation & Medien wurde Marketing & Kommunikation. Was hat die Pilgermission denn zu vermarkten? Krähenbühl: Der Begriff Marketing ist für viele eine eher Unbekannte. Werbung – die von vielen mit Marketing gleichgesetzt wird – ist da nur ein kleiner Teil davon. Als internationale Nonprofit Organisation ist die Pilgermission St. Chrischona Teil eines Marktes, der auf dem Prinzip von Angebot und Nachfrage basiert. Marketing heisst nicht einfach etwas «vermarkten», sondern ist der Aufbau und die Gestaltung der Beziehung zwischen Anbieter und Nachfrager. Alle Zusammenhänge und das Umfeld dieser Beziehung zu kennen, aufzubauen, zu prägen und zu steuern, ist Marketing. Das Theologische Seminar, das Konferenzzentrum, das Chrischona-Panorama, die verschiedenen Webseiten, die Veranstaltungen und Events, der Berg selbst mit seinen tausenden von Besuchern – die Pilgermission ist unglaublich vielseitig und spannend. Als Neuer in einem Unternehmen bringt man immer auch frischen Wind mit. Welchen frischen Wind bringen Sie mit? Krähenbühl: Als Neuer habe ich einen «ungetrübten» Blick von aussen. Welchen Wind ich mit diesem Blick und meinen Ideen und Erwartungen bringe, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Ist es ein laues Lüftchen, ein Wind oder gar ein Sturm? Welches «Wetter» erwartet die Pilgermission? Entscheidend wird sein, dass wir die Segel richtig setzen. Vor welchen Herausforderungen stehen Sie? Krähenbühl: Ich bin gerade dabei, die verschiedenen Zweige, Arbeiten und Personen der Pilgermission kennenzulernen. Meine Frau und ich leben uns auf dem Berg ein. In vielen Bereichen bin ich in meiner Rolle bereits voll involviert, so zum Beispiel in die Einweihung vom Morgenrot am 15. Mai, in das SSK-Team, in das Corporate Design und noch vieles mehr. Mit dem Team «Marketing & Kommunikation» sind wir am Aufbau unseres Portfolios, an der Sicherstellung unserer Dienstleistungen und an organisatorischen Themen. // 20

CHRISCHONA

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Roland Krähenbühl (50) ist in Richterswil aufgewachsen. Der gelernte Technische Zeichner war unter anderem 20 Jahre in der Grafik- und Werbebranche tätig, auch als Geschäftsführer. Zuletzt arbeitete er fünf Jahre im Hauptquartier Heilsarmee Brocki Bern, zuerst als Leiter des nationalen Call Centers und dann als Leiter Marktentwicklung und Projekte. 2010 machte er seinen Master of Advanced Studies im betriebswirtschaftlichen Management von Nonprofit Organisationen. Er ist verheiratet mit Luzia, sie haben drei erwachsene Kinder.

das team marketing & Kommunikation Roland Krähenbühl, Leiter Dorothea Gebauer, Medien und Presse Michael Gross, PR/Redaktion Fritz Imhof, Redaktion Wolfgang Binninger, Beschaffungsmarketing Stefan Kuhn, Multimedia Inserat

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20. bis 27. August 2011

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Mit Peter Brechbühl, eidg. dipl. Drogist und Heilpflanzenspezialist, Sigriswil.

Klettersteigtage und Wandern

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Jesus und Pessach Im April feiern die Christen Ostern, die Juden Pessach. In beiden Festen geht es um das Opferlamm. In der Passahfeier wird an den Auszug aus Ägypten gedacht, als jede Familie ein Lamm opfern musste, um vor der zehnten Plage verschont zu bleiben. Ostern erinnert daran, dass Jesus nicht nur als das perfekte Opfer gestorben, sondern auch wieder auferstanden ist. Am Abend vor seinem Tod begannen die Pessachtage mit der Sederfeier. Jesus folgte dieser Tradition zusammen mit seinen Jüngern und erklärte ihnen anhand von Matze und Wein, was am nächsten Tag geschehen würde. Heute sind uns diese Erklärungen als Einsetzungsworte zum Abendmahl bekannt. Die Sederfeier war den Jüngern altvertraut, und gleichzeitig kündete Jesus ihnen etwas absolut Neues an, was sie erst später verstehen sollten: den Neuen Bund, die Erlösung durch sein Blut. Mehr dazu können Sie auf unserer Homepage www.amzi.org oder im Buch „Feste Israel“ lesen. Catherine Meerwein, Theologin und adm. Leiterin der amzi

Wie wichtig es ist, auf Gott zu hören, wurde mir kürzlich wieder bewusst. Ich war müde, hatte aber den Eindruck, dass Jeschua möchte, dass ich zu einem Abendgottesdienst gehe. Also machte ich mich auf. Nach der Veranstaltung kam ich mit einem jungen Mann ins Gespräch, der sehr interessiert schien. Ich lud ihn in ein Café ein, um in Ruhe über den Glauben sprechen zu können. Dort fragte ich ihn: „Willst du, dass sich in deinem Leben etwas ändert? Nur Jeschua kann dein Leben verändern!“ Der junge Mann stimmte zu und war bereit, mit mir zu beten, um sein Leben Jeschua anzuvertrauen. Nach dem Gebet erklärte ich ihm, dass es nun – mitten in der Nacht – im Himmel eine große Party gebe, weil er zu seinem himmlischen Vater umgekehrt sei. Schon länger besteht ein loser Kontakt zu einem religiösen Juden, der an einer Jeschiwa, einer Toraschule, studiert. Nun lud ich ihn zu einer Kabbalat Schabbat-Feier bei Tom Hess ein. Dort erzählte uns der junge Mann von seinem Interesse an Jeschua und seinen Nachforschungen darüber, was denn an Jeschua so besonders sei. Bisher hatte er noch keine befriedigende Antwort erhalten. Nachdem Tom Hess ihm Gottes Plan erklärt hatte, vertraute der junge Mann sein Leben Jeschua an. Halleluja!

Glauben an Gott wichtiger als Panzer Israels Vize-Generalstabschef Yair Naveh besuchte Ende Februar den obersten Militärrabbiner. Während seines Besuchs der Tzrifin-Armeebasis erklärte Naveh, dass die israelische Armee mehr Glauben an Gott brauche als Glauben an Flugzeuge und Panzer. Der Vize-Generalstabschef ist der Meinung, die aktuellen Entwicklungen in der arabischen Welt seien „von oben geführt“. Israel sei ein Land wie eine Insel inmitten eines Sturmes im Nahen Osten, der selbst von Geheimdienstlern so nicht vorhergesagt werden konnte, obwohl diese gute Arbeit leisten, so Naveh. „Wir wissen nicht, wohin es führt, aber es ist klar für uns, dass es eine Hand von oben gibt.“

Einige sprechen mit unseren Mitarbeiterinnen Kathrin und Rana über ihre tiefsten Probleme, sie äußern ihre Zweifel und Fragen bezüglich des Glaubens oder schütten einfach nur ihr Herz aus. Nicht selten fließen bei solch einem Besuch bittere Tränen. So ging es zum Beispiel Diana. Als es in einer Frauenstunde um das Thema Ehe ging, war es ihr, als gelte jeder Satz ihr ganz persönlich. Sie spürte, wie Gott sie ansprach, und ein Prozess der Heilung begann in ihr. „Mein Mann hat mich so gedemütigt. Ich war tief verletzt und dachte, dass ich ihn nie wieder lieben kann“, erzählte Diana unseren Mitarbeiterinnen bei einer Tasse Tee. „Unsere Ehe war am Ende, doch Gott zeigte mir, wie ich meinem Mann verzeihen kann. Jetzt ist alles anders geworden!“

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www.

Unterstützung von messianischen Juden und arabischen Christen amzi, Hauinger Str. 6, D-79541 Lörrach BLZ 683 500 48 / Kto. 1017730 amzi, Postfach, CH-4153 Reinach Postfinance Kto. 40–33695–4 info@amzi.org 0041 (0)61 712 11 38 Zeitschrift focus israel       per E-Mail     per Post Gebets-E-Mail

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Math. 5,14 Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. (Schweizer Hotel Sunnebad im Morgennebel.)

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Ein leuchtendes Dankeschön an die Chrischona-Generation Viele Stammgäste, die wir in der kurzen Zeit als Gastgeber im Schweizer Hotel Sunnebad begrüssen durften, könnten unsere Eltern sein. Andere „Sunnebadkenner“ wurden bereits nach der ersten Begegnung unsere Freunde. Es kommen Gäste, die im Sunnebad seit Jahren einkehren erwecken schnell nach der Anreise ihre Erinnerungen, die Geschichten über diesen Gott geweihten Ort auf dem Sternenberg werden erzählt. Wir hören von Menschen, die in diesem Haus entscheidende Erkenntnis und Hilfe, ja Heilung erfahren durften. Schnell wird uns bewusst, dass wir mit der Neueröffnung des Schweizer Hotel Sunnebad ein grosses Erbe angetreten sind.

VCH - Forum

arbeiteten Menschen aus den Chrischona-Gemeinden in diesem Haus am grossen Auftrag Gottes. „Machet zu Jünger alle Völker...“. Dieser Auftrag ist uns ein Herzensanliegen. Auch wenn sich der Frömmigkeitsstil im Laufe der Zeit geändert hat und wir den Auftrag unseres Herrn etwas anders wahrnehmen als unsere Väter, so sind wir doch ihre Erben. Wir erben das Werk ihrer Hände, die Arbeit einer ganzen Generation. Im geistlichen, wie im praktischen Sinne, denn viele Hände haben an diesem Werk Sunnebad zur Ehre des Herrn gearbeitet.

Das Sunnebad als Haus der Stille wurde im Juni 2010 aus betriebswirtschaftlichen Gründen geschlossen und im Oktober als Schweizer Hotel Sunnebad wieder neu eröffnet. Das Hotelkonzept wird von vier Säulen getragen. 1. Das Sunnebad als Seminarhaus. 2. Das Sunnebad als Ferienhaus mit geistlichem und sportlichem Angebot. 3. Das Sunnebad mit einem Feinschmecker- und Gartenrestaurant. 4. Das Sunnebad als Bankettveranstalter, ideal für Jubilare, Betriebs- und Familienfeiern.

Auch wenn das Haus schon einige Jahre nicht mehr im Besitz der Chrischona-Gemeinden ist, so möchten wir uns von ganzen Herzen bei jenen Geschwistern bedanken, die Hand angelegt hatten um dieses tolle Hotel aufzubauen und zu pflegen. Es ist uns eine Ehre, dieses Werk als Gastgeberfamilie im Schweizer Hotel Sunnebad, in Anerkennung der Leistungen jener geistlichen Väter und Mütter, weiterzuführen. Es war und es soll ein Ort des Friedens sein. Ein Ort, an dem sich der Geist Gottes seinen Menschen persönlich offenbart. Ein Ort zum Wohlfühlen.

Mit diesem breiten Konzept haben wir zwar die Stille aufgelöst, aber keinesfalls den Auftrag dieses Hauses. Seit Generationen

Herzlichen Dank Cornelia & Joachim Ernst

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Gemeinde Interessantes aus den Chrischona-Ländern Deutschland Wahltag im Chrischona-Gemeinschaftswerk Am 21. Mai ist Wahltag im Chrischona-Gemeinschaftswerk Deutschland (CGW). Dann bestimmen die Delegierten in ihrer Sitzung den neuen Inspektor des des CGW. Er wird voraussichtlich Anfang 2012 die Nachfolge von Pfarrer Rainer Geiss (63) antreten, der nach 14 Jahren Dienst an der Spitze des CGW in den Ruhestand geht. Im nächsten Chrischona-Panorama wissen wir mehr ...

ECJA Camp 2.0 in Flensungen Web 2.0 steht für für eine Reihe interaktiver und kollaborativer Elemente des Internets, bezeichnet bisweilen auch eine neue Web-Generation. Mit der Zeit erlangte Web 2.0 so populär, dass das Begriffsschema auf weitere Bereiche angewandt wird: Fernsehen 2.0, Beziehung 2.0, Lernen 2.0 – und nun auch noch ECJA Camp 2.0. Irgendwie passenf für das Jubiläumsjahr: Es ist das 20. ECJA Camp des Jugendverbands des CGW.

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gehabt, ab Sommer wird die Stelle wieder besetzt. Die Jahre waren einerseit Herausfordernt, sagt Gemeindeleiter Andreas Nater. Andererseit schweisst so eine Situation aber auch zusammen, und es sei schön zu sehen, dass die Gemeinde auch ohne Prediger läuft.

Crea-Jugendmeeting auf St. Chrischona Wer möchte nicht alles schnell und sofort haben? Auch im Glauben: Er muss mir was bringen, oder er ist nichts wert. Doch Gott nimmt sich in der Bibel viel Zeit dafür, auf das hinzuweisen, was uns so weit weg scheint – den Himmel. Wie siehts im Himmel aus? Wer kommt rein? Lohnt es sich überhaupt? Fragen, die beim Crea-Meeting vom 17. - 19. Juni auf St. Chrischona im Mittelpunkt stehen. CrEA! MEEting 17-19. Juni 2011 St.ChriSChonA bEi bASEl CrEAmEEting.Ch

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Infos und Anmeldung:

Skatepark steht vor offizieller Einweihnung

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Dieses Jahr wird ein besonderes Jahr für den Verein «Liberty Planet» in Volgelsheim im Elsass: Am 10. April findet die Einweihungsfeier des Fun- und Skateparks statt. 30 Monate Arbeit und unzählige Arbeitsstunden ehrenamtlicher Helfer aus Chrischona-Gemeinden im Elsass, Deutschland und aus der Schweiz stecken in dem Projekt. «Liberty Planet» hat ausserdem den Antrag gestellt, Mitglied des französischen Roller Skating Verbandes zu werden. «Damit werden wir wahrgenommen», sagt Prediger Jürg Peter, Initiator des Projekts, «und können auch offizielle Veranstaltungen organisieren.» Internet: http://liberty-planet.over-blog.com/

Schweiz Gebetstag an fünf Orten gleichzeitig Im Gebet vereint: Zum erstenmal findet der Gebetstag der Chrischona-Gemeinden Schweiz an fünf Orten gleichzeitig statt. Am 16. April sind alle Gemeindemitglieder eingeladen an einen der fünf Gebets-Orte: Chile Grüze in Winterthur (Region Ost), ChrischonaGemeinde Schöftland-Rued (Region West), Chrischona-Gemeinde Uster (Region Mitte), Eglixe Evangélique Montreux (Romandie), Evangelische Stadtmission Lugano (Tessin). Flyer liegen in den Gemeinden aus

80 Jahre Chrischona-Kapelle in Kölliken Die Anfänge der Chrischona-Gemeinde in Kölliken im Kanton Aargau reicht bis ins Jahr 1888 zurück. Damals trafen sich Christen aus dem Ort zu Bibelstunden in Privatwohnungen. Schon viele Jahre zuvor hielt ein Mitglieder der Chrischona-Gemeinde Schöftland im Schulhaus Kölliken Sonntagsschule. Durch diesen Dienst an den Kindern entstanden Kontakte zu den Erwachsenen. Es dauerte dann bis ins Jahr 1931, dass die Gemeinde eine eigene Kapelle errichten konnte auf einem Grundstück, das ihr geschenkt wurde. Diesen März feierte die Gemeinde das 80jährige Bestehen der Kapelle. Die vergangenen drei Jahre hat die Gemeinde keinen Prediger 23


Literatur Brunnen Verlag Basel

60 Buchhändler auf St. Chrischona Grossandrang der Buchhändler auf St. Chrischona! Am 17. und 18. Januar versammelten sich rund 60 Buchhändler, um das Neuste aus der Welt der christlichen Bücher und Medien zu erfahren.

Andreas Walter, Geschäftsführer des einladenden Brunnen Verlags Basel, ermutigte in der Begrüssung die Anwesenden, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Arbeit mit christlichen Büchern voranzutreiben. Er betonte das gemeinsame Ziel, Menschen damit zum Glauben zu führen und ihnen zu helfen, als Christen glaubwürdig zu leben. Auch aktuelle Probleme wurden angesprochen wie das geplante neue Buchpreisbindungsgesetz und der schwache Euro, der zu sinkenden Preisen führte. Dieses Treffen gibt es erst seit zwei Jahren, und es ist in seiner Art einzigartig. Die deutschen Verleger freuten sich, ihre neuen Produkte quasi dem ganzen evangelischen Buchhandel der Deutschschweiz vorstellen zu können. Ein Höhepunkt sind jeweils die Auftritte der Autoren. Dieses Mal waren es Bianca Bleier, Daniel Gerber, Elisabeth Mittelstädt (Zeitschrift «Lydia») und Carlo Meier («Kaminski-Kids»). Der pensionierte Chrischonaprediger Alfred Goetz präsentierte seinen Bildband «Der Isenheimer Altar». Er hat fast 40 Jahre lang Führungen am Altar in Colmar gemacht und gilt als ausgewiesener Experte. Mit diesem schön gestalteten Buch ist gesichert, dass sein Lebenswerk der Nachwelt erhalten bleibt. //

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CHRISCHONA

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Auszeichnung

Gütesiegel für Alpha-Buchhandlung Worms Die zum Chrischona Gemeinschaftsverband CGV in Deutschland gehörende ALPHA-Buchhandlung in Worms hat von der Landesregierung Rheinland-Pfalz und dem Börsenverein Deutscher Buchhandel LV Rheinland-Pfalz das Gütesiegel «Leselust 2010/11» erhalten.

Insgesamt wurden 42 Buchhandlungen in Rheinland-Pfalz ausgezeichnet, die besondere Aktionen anbieten, um Kinder fürs Lesen zu begeistern. Für die Wormser Alpha-Buchhandlung nahm die Leiterin Beate Harthausen das Gütesiegel mit der Urkunde aus der Hand der Bildungsministerin Doris Ahnen und des stellvertretenden Vorsitzenden des Landesverbandes Rheinland-Pfalz im Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Eberhard Duchstein, entgegen. Die Alpha-Buchhandlung gehört zu den 19 Buchhandlungen, die das Gütesiegel zum ersten Mal erhalten haben. Voller Freude berichtete Beate Harthausen, sie sehe das Gütesiegel als Belohnung, dass «wir als christliche Buchhandlung durch-

aus mit den anderen Buchhandlungen mithalten könnten». Denn Leseförderung mit christlicher Literatur sei sehr wichtig, so Harthausen, «und betrifft nicht nur Kinder aus christlichem Elternhaus, sondern alle Kinder, die sonst vielleicht keinen Zugang zur guten Nachricht haben». Den Preis erhielten die Wormser für die Ausrichtung des bundesweiten Vorlese-Wettbewerbs auf der Ebene der Stadt Worms, einem italienischen Mittagessen zur Neuerscheinung des sechsten Bandes von «Maya und Domenico» sowie der Organisation einer «Rallye durch die Buchhandlung», die im Herbstferienkalender der Stadt Worms angeboten wurde. Das Gütesiegel «Leselust in RheinlandPfalz – Anerkannter Lesepartner 2010/2011» prangt nun in Form eines Aufklebers an der Eingangstür der Buchhandlung. //

Inserat ch CD erhältli bereits

11 Tour 20 Adonia-Teens Chor & Band 9100 9000 9107 9491 9323 8590 8500 8580 5212 5312 5013 5734 2502 5034 3780 5063 4954 3800 3150 3714 9500 9450 9300 9642

Herisau St. Gallen Urnäsch Ruggell FL Steinach Romanshorn Frauenfeld Amriswil Hausen Döttingen Niedergösgen Reinach Biel / Bienne Suhr Gstaad Wölflinswil Wyssachen Matten b. Interlaken Schwarzenburg Frutigen Wil Altstätten Wittenbach Ebnat-Kappel

13.04. 14.04. 15.04. 16.04. 13.04. 14.04. 15.04. 16.04. 13.04. 14.04. 15.04. 16.04. 13.04. 14.04. 15.04. 16.04. 13.04. 14.04. 15.04. 16.04. 20.04. 21.04. 22.04. 23.04.

20:00 20:00 20:00 20:00 20:00 20:00 20:00 20:00 20:00 20:00 20:00 20:00 20:00 20:00 20:00 20:00 20:00 20:00 20:00 20:00 20:00 20:00 20:00 20:00

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20.04. 21.04. 22.04. 23.04. 20.04. 21.04. 22.04. 23.04. 20.04. 21.04. 22.04. 23.04. 27.04. 28.04. 29.04. 30.04. 27.04. 28.04. 29.04. 30.04. 27.04. 28.04. 29.04. 30.04. 27.04. 28.04. 29.04. 30.04. 04.05. 05.05. 06.05. 07.05. 04.05. 05.05. 06.05. 07.05. 04.05. 05.05. 06.05. 07.05.

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Mehrzweckhalle Hirschmatt Reithalle, Rapperswilerstr. 112 Mehrzweckhalle Primarschule Ref. Kirche, Bahnhofstrasse Mehrzweckanlage Maienmatt Theatersaal Kloster Aula Kantonsschule, Seminarstr. 3 Parktheater, Lindenstr. 41 Grande salle, entrée libre-collecte, Trad. française Schlossgutsaal, Schlossstr. 8 KKT Kongresszentrum Thun, Seestr. 68 Gemeindesaal, Schulanlage Dorf Mehrzweckhalle Dörlimatt Mehrzweckhalle Mehrzweckhalle, Bahnhofstrasse Mehrzweckhalle, Schulhaus Worbighalle, Botzengasse Städtlihalle Casino, Zentralstr. 30 Gemeindesaal, Schulstrasse Gemeindesaal Blatten Jürg Wille Saal Restaurant Löwen, Seestr. 595 Gemeindehaussaal, Dorfstr. 9 Tircal 9 Kulturzentrum Braui, Brauiplatz 5 Uristier-Saal, Dätwyler AG Sportzentrum Tellimatt Mehrzweckhalle Zentrum Sagi, Oberdorfstrasse Freie Christengemeinde Lenzburg, Hauptstr. 12 Ref. Kirchgemeindehaus, Stockenstr. 150 Kasinosaal Gemeindezentrum, obere Bahnhofstr. 7 Mönchhofsaal Zentrum Arche, Heinrich-Bosshardstr. 2 Gemeindesaal b. Doktorhaus, a. Winterthurerstr. Zentrum Oberwis, Stationsstr. 34 FEG Thayngen, Schlatterweg 35 Rössli ess-kultur Wohlhusen Räberhus Ref. Kirchgemeindehaus, Poststr. 50 Sporthalle Mettlen, Mettlenstrasse

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Literatur Aufgelesen

Gefangene Chrischona-Missionare in der Festung Magdala Die Gefangennahme von Chrischona-Missionaren im Jahr 1863 durch Kaiser Theodor II. in Äthiopien gehört zu den spannendsten Kapiteln in der Geschichte der Pilgermission. Der Kaiser suchte den Anschluss an die damals moderne Technik. Daher setzte er die Missionare gefangen und liess sie Waffen herstellen. Jochen Eber

Zuletzt verschleppte der Äthiopische Kaiser die gefangenen Chrischona-Missionare zusammen mit deren Familien, mit englischen und französischen Diplomaten, mit Judenmissionaren und Forschungsreisenden auf die Bergfestung Magdala. In einer dramatischen militärischen Aktion englischer Truppen wurden die Geiseln im April 1868 befreit. Bekannt geworden ist Magdalena Hall, Enkelin des Deutschen Eduard Zander. Sie wurde während der Belagerung geboren und heiratete später den Grossvater von Sir Peter Ustinov. Der Historiker Volker Matthies hat diese Militäraktion jetzt erstmals für das deutsche Publikum ausführlich dargestellt. Dabei hat

er unter anderem die Forschungen von Gerd Gräber zum neu entdeckten Photoalbum der Expedition ausgewwertet. Daher ist das populärwissenschaftlich geschriebene Buch mit zahlreichen Originalbildern eine leichte und zugleich spannende Lektüre. Faszinierend und erschreckend zugleich ist die kostspielige Maschinerie, die die englische Regierung in Gang setzte. Etwa 200 Schiffe, darunter Lazarettschiffe, etwa 36.000 Lasttiere, sogar Elefanten; circa 63’000 Mann im Heer und im Tross. Telegraf und Eisenbahn, Wasseraufbereitungsanlagen. Das Industriezeitalter hat auch den Kriege erreicht. Für die Pilgermission eine wichtige Studie! // Jochen Eber, Pfarrer in Mannheim, war von 1996 bis 2002 Dozent für Kirchengeschichte am Theologischen Seminar St. Chrischona.

Volker Matthies Unternehmen Magdala: Strafexpedition in Äthiopien. Berlin: Ch. Links Verlag, 2010, 200 S. CHF 44 / 24,90 Euro ISBN 978-3-86153-572-0

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Es stehen auch verschiedene Aufenthaltsräume/Seminarräume für unsere Gäste zur Verfügung. Im Sommer kann man direkt vor dem Haus im See baden und der grosse Park mit Spielplatz und Liegewiese lädt zum Verweilen ein. Im neuen SeeCafé mit Selbstbedienung erwartet Sie eine gemütliche Atmosphäre mit Lounge und grosser Sonnenterrasse. Unser Angebot beinhaltet Tagesmenüs, Salatbüffet, Kuchenbüffet und ein attraktives Angebot an alkoholfreien Getränken. Das SeeCafé ist während der Hauptsaison täglich von 11-17 Uhr geöffnet. Für einen Mittags-/Zvierihalt, ob als Familie oder als Gruppe, sind unsere neuen Räumlichkeiten bestens geeignet. Herzlich willkommen! Anmeldung: Hotel Seebüel, Davos Wolfgang Tel. +41 (0)81 410 10 20, info@seebuel.ch

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CH-Lenzburg: 7. Feb.: Alena Kern 15. Feb.: Cyril Wöhrle D-Oppenheim: 31. Jan.: Henry Keller CH-Sissach: 29. Dez.: Thea Noa Breiter D-Sontheim: 15. Feb.: Lenja Mack CH-Weinfelden: 18. Dez.: Zoe Simea Reifler 4. Feb.: Yuna Sun-Theiler CH-Winterthur: 22. Jan.: Janik Penzhorn 12. Feb.: Kalina Ashlay Buser 18. Geburtstag D-Altheim/Alb: 21. Mai: Jonathan Keppler 21. Mai: Elena Nusser CH-Andelfingen: 4. Mai: Anja Ryter CH-Beringen: 13. April: Dave Brunner CH-Felben-Pfyn: 31. Mai: Lukas Müller CH-Freienstein-RorbasTeufen: 26. April: Colin Neukom D-Friedberg: 28. Mai: Damaris Hug D-Grüningen: 13. Mai: Adrian Staub CH-Hallau: 2. Mai: David Wanner CH-Ebnat-Kappel: 18. Mai: Jessica Rutz CH-Kirchleerau-Reitnau: 8. Mai: Damaris Burgherr CH-Meilen: 15. April: Vania Cimino CH-Muttenz: 27. Mai: Mira Georg CH-Schaffhausen: 21. Dez. 2010: Bettina Huber 18. Jan.: Nicole Fischbacher 10. April: Mathias Hörnlimann 21. Mai: Anja Knuchel 30. Mai: Corina Müller CH-Schleitheim: 22. Mai: Simon Stamm D-Sontheim: 2. Mail: Robin Wawrowitsch CH-Zürich: 20. April: Jasmin Ott

80. Geburtstag D-Altheim/Alb: 12. April: Maria Bandtl CH-Andelfingen: 19. Mai: Hans Brandenberger D-Friedberg: 3. April: Elfriede Bechthold CH-Kirchleerau-Reitnau: 26. Mai: Ruth Härdi-Baumann CH-Schaffhausen: 1. Feb.: Paul Enderli 14. März: Esther Ritschard CH-Schleitheim: 9. Mai: Peter Schweizer CH-Schlieren: 20. Mai: Alfred Hollenweger CH-Schöftland-Rued: 30. April: Trudi Neeser D-Sontheim: 7. Mai: Rosa Lindemann CH-Zürich: 6. Mai: Ruth Walti 19. Mai: Hans Oester 90. Geburtstag D-Altheim/Alb: 15. April: Helmut Knaut CH-Weinfelden: 20. April: Hanna Tobler CH-Zürich: 26. April: Eugen Albrecht 1. Juni: Berta Müller Hochzeiten D-Altheim/Alb: 12. März: Bastian und Manuela Fink CH-Bauma: 30. April: Mirjam Spörri und Thomas Langenegger 28. Mai: Amanda Nock und Simon Ganz CH-Rämismühle: 11. Juni: Andrea Hedinger und Jonas Furrer CH-Romanshorn: 30. April: Susanne Baumann und Robin Schilling CH-Schöftland-Rued: 9. April: Rahel Guggisberg und Lukas Wäfler CH-Oberweningen: 21. Mai: Stefi Müller und Res Wyser

CH-Weinfelden: 16. April: Sarah Speinle und Joel Ruff Goldene Hochzeit D-Pohlheim/Dorf-Güll: 8. April: Hans und Helga Fülber 15. April: Friedhelm und Marga Rüb Todesfälle 15. Jan.: Daniel Blaser (62), CH-Turbenthal, tsc-Absolvent 1973 26. Jan.: Wilfried Jerke (71), D-Buseck, tsc-Absolvent 1965, Komiteemitglied 19732004, ehemaliger Geschäftsführer des Brunnen Verlags Gießen 27. Jan.: Paul Schaub (96), CH-Thürnen, ehemaliger Koch im Restaurant Waldrain auf St. Chrischona 5. März: Schwester Elisabeth Merz (99), CH-Bettingen, Diakonissen-Mutterhaus Adressänderungen Diese Adressänderungen betreffen Absolventen des Theo­ logischen Seminars St. Chri­ schona und Mitarbeiter der Pilgermission. Wir sind dankbar, wenn Sie uns Adress- und MailÄnderungen mitteilen. Bitte senden Sie diese an: pmc_admin@chrischona.ch Birgit Hobohm Rathausstrasse 4 DE-79585 Steinen


Zum Tod von Wilfried Jerke

Wegbereiter für die Verbreitung des Evangeliums in Buchform Detlef Holtgrefe

Der 1939 in Berlin geborene Wilfried Jerke war gelernter Kauf- kam es 1978 unter seiner Hand gemeinsam mit dem R. Brockmann, als er 1961 dem Ruf in den vollzeitlichen Dienst folgte und haus Verlag zur Gründung der Theologischen Verlagsgemeinsein Studium am heutigen Theologischen Seminar St. Chrischo- schaft (TVG), um auch der wissenschaftlichen Theologie aus Pina begann. Nach der Ordination übernahm er 1965 die Leitung etismus und Freikirchen eine Plattform zu geben. der Chrischona-Gemeinde Freiburg, zu der Während der Internationalen Frankfurter auch der Dienst in der damals an Freiburg Buchmesse 2003 erhielt Wilfried Jerke den Ehangeschlossenen Gemeinde Eichstetten gerenpreis des internationalen Verlegerverbandes hörte. Bereits zwei Jahre später erfolgte die ECPA für sein verlegerisches Lebenswerk und Berufung in den Brunnen Verlag den langjährigen Einsatz für die Gießen, wo er 1970 in die Geinternationale Zusammenarbeit schäftsführung eintrat und diese christlicher Verlagshäuser. Diese bis zur Pensionierung 2004 inneletzte grosse Auszeichnung für hatte. seine Arbeit bringt den hohen In seiner Zeit als Verleger des Respekt und das Vertrauen zum Brunnen Verlags entwickelte er Ausdruck, das Wilfried Jerke im gemeinsam mit den Mitarbeitern, aber auch In- und Ausland als Verleger und Christ genoss. mit Branchenkollegen, neue Ideen zur VerWilfried Jerke starb am 26. Januar im Alter breitung des Evangeliums in Buchform. So von 71 Jahren. Mit seinem Tod verliert die Pilträgt die Entwicklung der Bibellesehilfen germission einen langjährigen treuen Mitarbei‘Start in den Tag’, ‘Termine mit Gott’ und ter und Wegbegleiter. Wilfried Jerke gehörte ‘Bibel für heute’ seine Handschrift. 1971 über 30 Jahre zum Komitee der Pilgermission. gründete er mit den Leitern weiterer konfesAllen, die mit ihm eng zusammenarbeiteten, Wilfried Jerke starb am 26. Januar im Alter sioneller Verlagshäuser die ABCteam Verlags­ von 71 Jahren. fehlt fortan ein wichtiger Gesprächspartner, kooperation, deren Geschäftsführer er über Freund und Beter. Wilfried Jerke hinterlässt viele Jahre war, und die bis heute den einzigen umfassenden seine Frau Gertrud, drei Kinder und Enkelkinder. jährlichen Katalog für christliche Bücher und Medien herausgibt. Angeregt durch die Impulse des ersten Lausanner Kongresses Detlef Holtgrefe ist Geschäftsführer des Brunnen Verlags Gießen.

Inserate

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Pilgermission St. Chrischona Pilgermission St. Chrischona

Die Pilgermission St. Chrischona (PM) ist ein internationaler christlicher Verband, der 1840 gegründet worden ist. Zur PM gehören das Theologische Seminar, Gemeindeverbände in der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Südafrika und Namibia, die Literaturarbeit (Brunnen Verlag Giessen und Basel / Alpha bzw.Bibelpanorama-Buchhandlungen), die Schwesternschaft des Diakonissen-Mutterhauses St. Chrischona und die Arbeitsgemeinschaft für das messianische Zeugnis an Israel (amzi). Die PM finanziert sich ausschliesslich aus Spenden und Erträgen aus Dienstleistungen. Sie ist eine internationale Bewegung auf der Basis der Evangelischen Allianz. Das Werk ist Jesus Christus und der Bibel als Wort Gottes verpflichtet. Als missionarische und dienende Bewegung stellt es sich den Herausforderungen der Zeit und hilft Menschen, ihr Leben zu gestalten.

Unsere Angebote - Wir bieten eine modulare, praxisbezogene theologische Aus-, Fort- und Weiterbildung für Hauptamtliche, Ehrenamtliche, Menschen in Verantwortung und für interessierte Einzelpersonen. - Wir sind ein Kompetenzzentrum für länderspezifischen Gemeindebau und christliche Lehre. - Wir sammeln und vermitteln Wissen und Kompetenzen für Gemeindebau, Mission und Gesellschaft. - Wir bieten unsere Infrastruktur für Seminare, Konferenzen und Tagungen an. - Durch Verlage und Buchhandlungen verlegen und verbreiten wir christliche Literatur für alle Altersgruppen und Lebenslagen. - Die Arbeitsgemeinschaft für das messianische Zeugnis an Israel (amzi) unterstützt jüdischmessianische und arabisch-christliche Gemeinden und Institutionen in Israel und Europa.

Adressen Herausgeber Pilgermission St. Chrischona Chrischonarain 200 CH-4126 Bettingen Tel. +41 (0)61 64 64 111 Fax +41 (0)61 64 64 277 E-Mail: info@chrischona.ch Homepage: www.chrischona.org Schweiz Geschäftsstelle Chrischona-Gemeinden Schweiz Hauentalstrasse 138, Postfach 3, CH-8200 Schaffhausen Tel. +41 (0)52 630 20 70 Fax +41 (0)52 630 20 79 E-Mail: gemeinden.ch@chrischona.ch Homepage: www.chrischona.ch Deutschland, Südafrika, Namibia Chrischona-Gemeinschaftswerk e.V. Gottlieb-Daimler-Strasse 22 D-35390 Giessen Tel. +49 (0)641 60 59 200 Fax +49 (0)641 60 59 210 E-Mail: chrischona.giessen@chrischona.org Homepage: www.chrischona.de Homepage: www.chrischona.co.za Frankreich Vision-France Une Union d’Églises Protestantes Évangéliques 6-8, rue Maire Teutsch F-67160 Wissembourg Tel. +33 (0)3 88 94 02 61 E-Mail: vision.france@gmx.fr Homepage: www.vision-france.net

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Neuer Bildband!

• Traum-Kreuzfahrt in den Norden 4.-18. Juni, Fjorde - Nordkap - Spitzbergen - Lofoten Alfred Goetz

• Erlebnisfreizeit am See Genezareth Der Isenheimer 4.-16. & 11.-23. Okt., schönstes Kibbutzhotel, AltarTop-Ausflüge

• Unterwegs auf dem Jakobsweg 88 Seiten

Hardcover, gebunden 9.-17. April, Jakobsweg zu Fuss und mit Bus

• Israel-Erlebnisreise mit 2 Badetagen 4.-17. April, Unterwegs in

Durchgehend vierfarbig Format 18,6 x 22,8 cm Euro [D] 14.99 biblischen Landschaften Euro [A] *15.40 CHF *26.80

• Landwirtschaftsreise nach Israel

* unverb. Preisempfehlung

4.-13./17. Februar, Landwirtschaft & Best.-Nr. biblisches 191.112 Israel ISBN 978-3-7655-1112-7 Prospekte bei: Kultour Ferienreisen, Tel. 052 235 10 00

info@kultour.ch / www.kultour.ch

Alfred Goetz ist seit Jahrzehnten anerkannter Führer des Isenheimer Altars im «Unterlinden-Museum» in Colmar (Elsass/Frankreich) und profunder und geschätzter Kenner dieses Wandelaltars von Matthias Grünewald. In eindrücklicher Weise weiß der heute 4.-18. dieses Juni,großartige Fjorde -Kunstwerk Nordkap - Spitzbergen 81-Jährige zu interpretieren und dessen Botschaft in kunsthistorischer und theologischer Sicht zu aktualisieren.

Reisehits 2011

• Traum-Kreuzfahrt in den Norden - Lofoten

• Erlebnisfreizeit am See Genezareth 4.-16. & 11.-23. Okt., schönstes Kibbutzhotel, Top-Ausflüge

• Unterwegs auf dem Jakobsweg Alfred Goetz

9.-17. April, Jakobsweg zu Fuss und mit Bus

• Israel-Erlebnisreise mit 2 Badetagen

Erhältlich in Ihrer Buchhandlung oder direkt unter: (D) www.alpha-buch.de, Tel. 06406 83 46 200 (CH)4.-17. www.bibelpanorama.ch, Tel. 061 295 60 April, Unterwegs in03biblischen

Landschaften

• Landwirtschaftsreise nach Israel

4.-13./17. Februar, Landwirtschaft & biblisches Israel Prospekte bei: Kultour Ferienreisen, Tel. 052 235 10 00

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vorleben

«Es ist ein offenes Geheimnis, dass jüngere und ältere Kinder von Vorbildern lernen. Deshalb sollten Eltern ermutigt werden, den eigenen Glauben zu leben – vorzuleben.» sagt Hans Forrer auf Seite 7

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