Issuu on Google+

7/09

GEMEINDE – MISSION – THEOLOGIE

Chrischona setzt auf Frauen

Eine geniale Idee Wohin der Weg auch führt... «Ich kann geistlich leiten»

chrischona.org


panorama INHALT

ADRESSEN

3

Editorial

4

Leserforum

5

Vermischtes

Herausgeber Pilgermission St. Chrischona Chrischonarain 200 CH-4126 Bettingen Tel. +41 (0)61 64 64-111 Fax +41 (0)61 64 64-575 E-Mail: info@chrischona.ch Homepage: www.chrischona.org

Thema: Hirte oder Manager? 6

8

Eine Geniale Idee. Seminarleiter Horst Schaffenberger über die Gründung der Frauenbibelschule vor 100 Jahren

6

Wohin der Weg auch führt. Michael Gross

10

«Ich kann geistlich leiten». Das Portrait einer Pastorin. Fritz Imhof

11

Frauen in der Chrischona-Gemeinde

12

Vielfalt der Gaben ermögliche. Ein Interview mit Prof. Peter Zimmerling

14

Chrischona-Absolventinnen in aller Welt. Fritz Deininger

Deutschland, Südafrika, Namibia Chrischona-Gemeinschaftswerk e.V. Gottlieb-Daimler-Strasse 22 D-35390 Giessen Tel. +49 (0)641 60 59 200 Fax +49 (0)641 60 59 210 E-Mail: chrischona.giessen@chrischona.org Homepage: www.chrischona.de Homepage: www.chrischona.co.za

St. Chrischona 16

«Ich wollte für die Pilgermission ein guter Haushalter sein». Interview mit dem scheidenden Leiter Finanzen Attilio Cibien und Direktor Markus Müller

17

Finanzbericht: Lass dein Geld für Gott arbeiten. Attilio Cibien

18

«Im Vertrauen zeigt sich jetzt schon, was man noch nicht sieht». Im Gespräch mit Shane Claiborne, Referent bei der SSK 2009

20

tsc: Rückblick summer school – Die Gender-Ideologie verstehen. Fritz Imhof

23

Projekt Morgenrot: Leben kehrt zurück ins alte Gemäuer. Walter Stauffacher

8

Schweiz: Eine Standortbestimmung steht bevor. René Winkler

25

Deutschland: Frauen, die Spuren hinterlassen – Frauentag in Giessen. Rosemarie Arnold

27

Südliches Afrika: Stadtmissionen und Lutherische Kirche erkennen sich gegenseitig an. Heinrich Weidmann

30

14

16

Chrischona-Panorama 8/2009:

Redaktionsschluss: 2. Oktober 2009 Inserateschluss: 3. November 2009 Erscheinungstag: 13. Dezember 2009 Chrischona-Panorama 1/2010:

2

CHRISCHONA

7/2009

Die Pilgermission St. Chrischona (PM) ist ein internationaler christlicher Verband, der 1840 gegründet worden ist. Zur PM gehören das Theologische Seminar, Gemeindeverbände in der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Südafrika und Namibia, die Literaturarbeit (Brunnen Verlag Giessen und Basel / Alpha bzw.Bibelpanorama-Buchhandlungen), ein Diakonissen-Mutterhaus und die Arbeitsgemeinschaft für das messianische Zeugnis an Israel (amzi). Die PM finanziert sich ausschliesslich aus Spenden und Erträgen aus Dienstleistungen. Sie ist eine internationale Bewegung auf der Basis der Evangelischen Allianz. Das Werk ist Jesus Christus und der Bibel als Wort Gottes verpflichtet. Als missionarische und dienende Bewegung stellt es sich den Herausforderungen der Zeit und hilft Menschen, ihr Leben zu gestalten.

UNSERE ANGEBOTE

Menschen in unseren Gemeinden

Redaktionsschluss: 13. November 2009 Inserateschluss: 15. Dezember 2009 Erscheinungstag: 17. Januar 2010

Frankreich L’Union des Églises Chrétiennes Évangéliques (UECE) 4, chemin du Dubach F-68140 Munster Tel. +33 (0)389 77 38 05 E-Mail: h.wyttenbach@infonie.fr Homepage: www.chrischona.fr

PILGERMISSION ST. CHRISCHONA

Gemeinde 24

Schweiz Geschäftsstelle Chrischona-Gemeinden Schweiz Hauentalstrasse 138 CH-8200 Schaffhausen Tel. +41 (0)52 630 20 70 Fax +41 (0)52 630 20 79 E-Mail: gemeinden.ch@chrischona.ch Homepage: www.chrischona.ch

18

- Wir bieten eine modulare, praxisbezogene theologische Aus-, Fort- und Weiterbildung für Hauptamtliche, Ehrenamtliche, Menschen in Verantwortung und für interessierte Einzelpersonen. - Wir sind ein Kompetenzzentrum für länderspezifischen Gemeindebau und christliche Lehre. - Wir sammeln und vermitteln Wissen und Kompetenzen für Gemeindebau, Mission und Gesellschaft. - Wir bieten unsere Infrastruktur für Seminare, Konferenzen und Tagungen an. - Durch Verlage und Buchhandlungen verlegen und verbreiten wir christliche Literatur für alle Altersgruppen und Lebenslagen. - Das Diakonissen-Mutterhaus orientiert sich an der Not der Zeit. - Die Arbeitsgemeinschaft für das messianische Zeugnis an Israel (amzi) unterstützt jüdischmessianische und arabisch-christliche Gemeinden und Institutionen in Israel und Europa.


EDITORIAL

Liebe Leserin, lieber Leser

IMPRESSUM Redaktion: Michael Gross (Redaktionsleiter), Fritz Imhof, Dorothea Gebauer (Redaktionsteam) Jennifer Randriaminahy (studentische Mitarbeiterin) Tel. +41 (0)61 64 64 557 E-Mail: medienstelle@chrischona.ch Inserate: Wolfgang Binninger Tel. +41 (0)61 64 64 554 +49 (0)171 972 55 72 E-Mail: wolfgang.binninger@chrischona.ch Layout: Sascha Grether, zielwerk.de Gestaltungskonzept: fortissimo : think visual, fortissimo.ch Druck: Druckerei Jakob AG, Grosshöchstetten Erscheinungsweise: achtmal im Jahr Auflage: 12’200 Exemplare Kosten: Wir sind für einen Beitrag für die Medienarbeit dankbar, Richtwert ist CHF 20.– / € 13.– im Jahr. Sie können dazu den eingehefteten Einzahlungsschein verwenden.

KONTEN Pilgermission St. Chrischona Pilgermission St. Chrischona Chrischonarain 200, 4126 Bettingen Postkonto 40-872-3 IBAN: CH39 0900 0000 4000 0872 3 Deutschland Chrischona-Gemeinschaftswerk e.V. Gottlieb-Daimler-Strasse 22, D-35398 Giessen Ev. Kreditgenossenschaft Kassel (BLZ 520 604 10) Konto 5851 Volksbank Mittelhessen e.G. (BLZ 513 900 00) Konto 50 237 800 Gaben an das Werk der Pilgermission können auch über die Chrischona-Stiftung weitergeleitet werden: Volksbank Mittelhessen (BLZ 513 900 00), Konto 50 50 60 02 Für Spenden aus Ländern der EU: Ev. Kreditgenossenschaft Kassel, IBAN DE74 5206 0410 0000 0058 51 Für Spenden aus dem nicht EU-Raum: SWIFT-Code: GENODEF1EK1 Frankreich Pilgermission St. Chrischona CH-4126 Bettingen/Bâle Crédit Mutuel des Trois Pays, 6, Place de la Gare, F-68330 Huningue Identifikation Konto (RIB): 10278 03050, 00024007701 78 Südafrika und Namibia Für Leser in Südafrika und Namibia schlagen wir vor, jeweils im März eine Spende von R/N $ 100.– mit dem Vermerk ‘Chrischona-Panorama’ auf das Konto der jeweiligen Stadtmission zu überweisen. Herzlichen Dank!

Faszinierend, wenn etwas in der Luft liegt und es Menschen gibt, die tatkräftig nicht nur debattieren, sondern praktizieren. Das war 1840 bei der Gründung der Pilgermission so. Das war 1909 bei der Gründung der Frauenbibelschule auf St. Chrischona so. Das war so, als Menschen mutig in unseren Städten und Dörfern evangelisierten und im Anschluss daran Gemeinden gründeten. Und es ist so, wenn sich heute und morgen Menschen finden, die spüren, was in der Luft liegt, es planend aufgreifen und sich hartnäckig bis zur Verwirklichung der Idee dem Geber dieser Idee – Gott – hingeben. Gut, dass die Geschichte voller solcher Beispiele ist. Chrischona setzte im Jahr 1909 pionierhaft auf Frauen. Das lag in der Luft. Und heute? Was liegt im Hinblick auf die kommenden 10, 20 oder 50 Jahre in der Luft? Mir scheint, wir müssten zwei Grundversuchungen widerstehen: • Dass wir einfach Gewohntes und Bewährtes pflegen und dabei glauben, dass sich die kommenden Herausforderungen mit Gewohnt-Gewöhnlichem bewältigen lassen; • Dass es genügt, wenn wir Bisheriges immer noch besser machen oder gar perfektionieren – von der Jugendarbeit bis zur Seniorenarbeit, von den Gottesdienstformen bis zu Arten des persönlichen Coachings. Wage ich einen Blick in die fundamentalen Umbrüche der vergangenen 15 Jahre, bezweifle ich, dass die Fortsetzung bisheriger Denk- und Handlungsmuster künftig genügen wird. Beispiele: Unser Umgang mit dem Scheitern – die Gemeinde wird aussterben, wenn in ihr nur Menschen hoch im Kurs stehen, die alles im Griff haben. Oder: Unsere schnelle Unterscheidung von richtig und falsch, gut und böse – nicht durch ausgefeilte Standpunkte gewinnen wir Menschen, sondern indem diese Menschen Räume der Hoffnung und der Liebe erfahren. Oder: Hauptsache, ich habe genügend Diplome und Zertifikate in der Tasche – nicht was ich habe, sondern wer ich bin, wird in der Zukunft entscheidend sein. Was liegt in der Luft? Ich wage es zu sagen: Dass die Orte, an denen wir uns treffen, so etwas wie «Herzensuniversitäten» sind: Es geht um das Ganze unseres Lebens (der Glaube ist universal), und es geht in all unserem Miteinander zutiefst um eine Herzenssache. Unser Leben, Glauben und Denken – in Gemeinden, Ausbildung und Mission – ist herzlich, oder es ist für die Zukunft untauglich. Wir sprechen eine Sprache des Herzens, oder wir werden nicht mehr verstanden. Wir sprechen vom Herzen her zu den Herzen der Menschen, oder wir verkümmern und verwahrlosen im Rational-Kritischen. Ob es uns gelingt, auf dieser Grundlage etwas zu leben und zu gestalten, von dem man in 100 Jahren noch reden wird? Es bleibt zu hoffen. Dass Chrischona die Sache der theologischen Ausbildung von Frauen aufgriff – darüber reden wir heute, 100 Jahre später. Dr. Markus Müller Direktor

3


Leserforum 6/09

GEMEINDE – MISSION – THEOLOGIE

Chrischona-Panorama 6-2009

IHRE MEINUNG ZÄHLT

Berufen, nicht nur als Prediger

Hat Ihnen ein Beitrag im Heft gefallen? Oder regt sich bei Ihnen Widerspruch nach der Lektüre? Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht oder ganz andere? Dann schreiben Sie uns. Ihre Meinung g ist uns wichtig. g

Hirte oder Manager? Prediger – Ein Berufsbild verändert sich

«Im Interview mit den Länderleitern wurde mehrmals die Aussage gemacht, dass beim Prediger ‘Beruf und Berufung zusammen kommen’, ‘Prediger ist kein Beruf, sondern eine Berufung’. Prediger sein ist eine sehr schöne, gewaltige und herausfordernde Aufgabe im Reich Gottes. Die Berufung spielt darin eine sehr wichtige und weitreichende Rolle. Darüber hinaus träume ich aber von einer Christenlandschaft, in der auch die Mutter, der Zimmermann, die Krankenschwester, der Automechaniker und die Bürofachfrau ihre Berufung leben! Auch im Haushalt, auf der Baustelle, im Krankenhaus, der Werkstatt oder dem Büro darf ich als ‘Gesandte/r’ leben und arbeiten. Mit einer Berufung. Als Bote. Mit einer guten Botschaft! Auch da kann man mit Menschen über Jesus reden. Auch da kann man Menschen im Glauben fördern (herausfordern), Bedürftige stützen, Umgestaltung miterleben. Ich träume von Christen, die mit einer klaren Berufung an ihrem (Arbeits-)Platz stehen und dort verantwortlich Reich Gottes bauen. Und ich träume von Gemeinden, in denen sich Christen dazu gegenseitig ermutigen und Wertschätzung entgegen bringen. Ich träume von bewusster ‘Sendung’ nicht nur in die Missionsfelder der Welt, sondern auch vor die Haustür!» Martin Keller, Prediger in der Chrischona-Gemeinde Unterkulm, Schweiz Hören, was der Heilige Geist sagt

"Heute bin ich anders"

chrischona.org

Senden Sie Ihre Zeilen an:

7/09 GEM EIN DE – MIS SIO N – THE OLO GIE

Redaktion «Chrischona-Panorama» Chrischonarain 200 CH-4126 Bettingen Fax +41 (0)61 64 64 277 medienstelle@chrischona.ch

Chrisch setzt au ona f Frau en Eine gen iale Ide e Wohin der We g auch «Ich kan führt.. . n geistli ch Lei ten»

chrisc

hona.o

rg

Zwei Leserbriefe zum Bericht über das Crea! Jugendmeeting im ChrischonaPanorama 6-2009, S. 30:

Gehört Jesus doch ans Steuer? «Ist die Aussage von Herrn Ott ‘Jesus auf den Beifahrersitz’ am Crea-Meeting so getan worden, wie sie im Bericht zitiert wurde? Ich sage sehr bewusst: Jesus will und soll am Steuer unseres Lebens sein, ob wir alt oder jung sind. Er enthebt uns damit nicht von der Verantwortung zu fragen, zu hören, zu tun, was er von uns möchte. Ich wünsche den vielen Crea-Teilnehmern, die guten Anweisungen von Jesus zu verstehen und zu erleben, wie er segnet und auf Gehorsam antwortet.» Ursula Schinzel aus Thalwil, Schweiz Jugend

16. Crea!-Meeting

«Jesus gehört auf den Beifahrersitz – nicht ans Steuer»

«Einer trage des anderen Last» «Worte eines alten Liedes: ‘Gottes Wort darf nicht ermüden, kämpfen muss es Tag für Tag. Rufen falsche Wächter Frieden, Volk des Herrn bleib immer wach.’ In allen Veränderungen und Visionen wünsche ich dem Chrischona-Werk, seinen Dozenten, Predigern, Pastoren und all den Mitarbeitern Wachsamkeit in all ihren Aufgaben. Paulus wurde schon von verschiedenen Richtungen konfrontiert und gab den Galatern Ratschläge für die Gemeindeführung. Unter anderem: Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. In unserer Wohlstandsgesellschaft hat das Lastentragen an Wert verloren. Gott gab uns die Zehn Gebote als Richtlinie, welche auch in unserer modernen Zeit noch seine Gültigkeit haben. Ich wünsche in allen Veränderungen Gottes Segen, sein Wirken und reiche Ernte.» Alice Koch-Schmidli aus Erlinsbach, Schweiz 4

CHRISCHONA

7/2009

Rund 2500 Jugendliche bevölkerten den Chrischona-Berg vom 19. bis 21. Juni. Das 16. CREA!-Meeting konnte damit den Teilnahme-Rekord vom Vorjahr egalisieren. DAVID SOMMERHALDER

«Dein Potenzial – geistlich wachsen» lautete dieses Jahr der Slogan des traditionsreichen Jugendevents. Referent Bernhard Ott, 57-jährig und Leiter des theologischen Ausbildungszentrums Bienenberg, verstand es, die Jugendlichen trotz komplex klingendem Titel zu packen. In fünf Plenarveranstaltungen ging er auf den Wachstumsprozess ein, den wir in unserem geistlichen Leben durchlaufen. «Lebe, wie du, wenn du stirbst, wünschen wirst, gelebt zu haben» – diesen Satz wiederholte der mehrfache Buchautor vor dem komplett ge-

Doch gerade Kinder und Jugendliche hätten auf viele Dinge noch keinen Einfluss. «Das Leben ist wie eine Kiste. Wenn du erwachsen wirst, beginnst du, diese Kiste zu öffnen», erklärte Ott. «Darin entdeckst du viele kleine Kisten: deine Familiengeschichte, wer du bist, Positives, Schwierigeres … Du entdeckst das Potenzial in deiner Kiste und verarbeitest es.» Ott ermutigte die Jugendlichen, gerade die schwierigen Kisten anzupacken

Ska-Formation ‘Mojo’ (USA) & ‘October Light’ (Kroatien) oder die Worship-Rocker ‘The Listening’ (USA). In Workshops und Seminaren beschäftigten sich die Teilnehmer mit Themen wie Sucht, Finanzen, Streetdance oder Songwriting. An einem Missions-Parcours stellten zahlreiche Missionsgesellschaften ihre Arbeit vor.

«Ich war am Crea!-Jugendmeeting dabei und habe jene ‘Jesus-gehört-auf-denBeifahrersitz’-Predigt gehört. Über die Verantwortung des Menschen in seinem Leben ist sicherlich zu sprechen, aber dies auf Kosten von Jesu Herrschaft zu tun, finde ich falsch. Ich sehe nicht ein, wie man diese ‘Ichmuss-selbst-ans-Steuer-meines-Lebens’-Theologie unterstützen kann; und ich sehe auch nichts theologisch Falsches an der Herrschaft Christi über meinem Leben. (‘Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe’; ‘So liegt es nun nicht an dem Wollenden, auch nicht an dem Laufenden, sondern an dem sich erbarmenden Gott.’) Wie ich in der Bibel lese, sollen wir im Geist wandeln und nicht in unseren fleischlichen Wünschen und Begierden. Jesus soll unser ein und alles sein, unser Herr, unser König, unser Meister. Ich denke nicht, dass man um der menschlichen Verantwortlichkeit wegen Jesus auf den Beifahrersitz hiefen muss.» David Ohnemus per E-Mail gehe es darum, selber Verantwortung zu übernehmen und sich ans Steuer zu setzen. «Jesus sitzt dabei auf dem Beifahrersitz und zeigt dir immer wieder, wo du hinfahren sollst. »

Volles Programm

füllten Plenarsaal auf St. Chrischona immer wieder. Doch wie kann man nachhaltig leben? «Es geht darum, dass wir Wurzeln und Flügel haben», so Ott. Beide Bereiche müssten entwickelt sein – die Wurzeln, um bei Gott aufzutanken und die Flügel, um Dinge anzupacken und sein Leben weiterzuentwickeln.

Die Lebenskiste öffnen

Viele Entscheidungen würden früh im Leben fallen, erklärte Ott. «Man erntet, was man sät.»

30

CHRISCHONA

6/2009

und mit Gott und Menschen zu bereden. «Du darfst aber auch mit grossem Staunen neues Potenzial entdecken, in dem du zum Beispiel etwas tust, was du noch nie gemacht hast.»

Am Steuer

«Ich hatte eine gute Sonntagsschullehrerin», erzählte Ott den Jugendlichen. «Doch in einem Punkt lag sie theologisch falsch – nämlich als sie sagte, dass wir Jesus ans Steuer unseres Lebens lassen müssen.» Viel mehr

Neben den Plenarveranstaltungen wurde den Teilnehmern von Freitagabend bis Sonntagnachmittag ein volles Rahmenprogramm geboten, so zum Beispiel zahlreiche Musik-Acts wie die

Hiphop-Band gewinnt CD-Produktion

Im Rahmen des CREA!-Meetings wurde auch der CREA!Award vergeben. Auf der Openair-Bühne traten fünf junge Schweizer Bands zum Wettbewerb an. Die multikulturelle junge Hiphop-Band ‘Stego & Crew’ wurde von Publikum und Jury zum Sieger erkoren und hat damit eine CD-Produktion im Wert von über 10'000 Franken gewonnen. CREA! wird von Jugend Chrischona Schweiz verantwortet und in Zusammenarbeit mit den Jugendverantwortlichen der Freikirchen FEG, ETG und VFMG veranstaltet.

www.creameeting.ch


Vermischtes Glückwünsche zum Dienstjubiläum JENNIFER R ANDRIAMINAHY

«Hier gefällt es mir» Elisabeth Burkhardt (62) blickt dieses Jahr auf eine 25-jährige Mitarbeiterschaft in den Betrieben bei der Pilgermission auf St. Chrischona zurück. Sie begann 1984 im Gasthaus Waldrain. «Manchmal habe ich dort im Hof Salate geputzt. Die Gäste, die vorbeikamen, fragten mich, ob ich Weltmeister im Salatputzen sei», erinnert sie sich. Zehn Jahre später wechselte sie für eine kurze Zeit in die Wäscherei und landete 1997 schließlich in der Küche. «Hier gefällt es mir», sagt Lieseli, wie sie von Kollegen und Studenten liebevoll genannt wird, «ich mag die schöne neue Küche und die Bewegung». Wenn allerdings eine grosse Veranstaltung stattfindet, herrscht in der Küche Stress. «Dann müssen wir viel laufen und können keine Sekunde verschnaufen». Ansonsten besteht ihre Arbeit aus «Vorbereiten, Helfen und manchmal ein klein

Gemeinsam kommen sie auf 45 Arbeitsjahre auf Chrischona: Elisabeth Burkhardt (links) arbeitet seit 25 Jahren auf Chrischona, Isabella Mitschke seit 20 Jahren.

bisschen Mitdenken», fügt sie lächelnd hinzu. Mit ihrer grossen Chrischona-Erfahrung sei sie eine wichtige Ergänzung für das Team, sagt Koch Michael Bisegger. «Elisabeth bereichert das Küchenteam durch ihre Persönlichkeit, durch ihren Humor, durch ihre besondere Art, Dinge zu fragen und zu sagen.»

«Bin richtig Stolz auf meine Leute» «Dass ich viel mit jungen Leuten zusammenarbeite – das ist der erste Grund dafür, weshalb ich meine Arbeit so gern mache», sagt Isabella Mitschke (39). Seit 1989 arbeitet sie in den Betrieben der Pilgermission, anfangs vier Jahre in der Küche

und seit 1993 in der Wäscherei. «Obwohl wir viel Arbeit haben und es oft stressig ist, versuche ich, den Studenten ein Stück Heimat zu geben. Das finde ich wichtig.» Beim Bügeln oder Zusammenlegen habe man Zeit zu reden, «da bekomme ich viel mit vom privaten Leben der Studenten.» Die familiäre Atmosphäre und Isabellas Liebe zu den mitarbeitenden Studenten spiegelt sich auch in ihrem Büro wider: Die Wände sind gespickt mit Fotos, Karten und persönlichen Nachrichten. Die Arbeit mit den studentischen Mitarbeitern sei zwar manchmal herausfordernd, aber sie geniesse vor allem das Privileg, daran teilzuhaben, wie der Charakter «ihrer» Studenten im Laufe der Jahre geformt werde. Ihr ist es wichtig, dass sie in der Wäscherei Verantwortung übernehmen und mitanpacken lernen. «Am Ende bin ich richtig stolz auf meine Leute, darauf, was aus ihnen geworden ist. Das ist schön.» //

Inserat

EINLADUNG zum

Süddeutschen Chrischonatreffen am 27./28. Februar 2010 in Herrenberg Seit 1965 kommen ehemalige ChrischonaBibelschülerinnen jährlich zusammen. Die beiden Tage mit Austausch und Bibelarbeiten geben neue Impulse für den Alltag. Gerne kann man auch nur an einem der Tage teilnehmen. Referent: Dr. Andreas Loos, Dozent am Theologischen Seminar St. Chrischona.

Informationen und Anmeldung: Brigitte Mack, Tel. +49 (0)7127 5 91 13, E-Mail: bmack-aichtal@gmx.de Andrea Bauer, Tel. +49 (0)7473 2 22 13

5


©dreamstime – Otnaydur

Thema

Eine geniale Idee

©Pilgermission St. Chrischona

«Eine Ausbildungsstätte für Arbeiterinnen im Reich Gottes …»

Es kann nur als eine geniale Idee und als ein Musterbeispiel für Flexibilität und Weitsicht bezeichnet werden, was sich im Sommer und Herbst 1909 auf St. Chrischona ereignete. HORST SCHAFFENBERGER

Das Gästehaus «Zu den Bergen» stand erst zehn Jahre; es hatte sich als «Winterbibelschule» für Männer etabliert. Im Sommer diente es unter der Leitung des neu berufenen Lehrers Friedrich Veiel als Gästehaus. Nun wurden alle Konzepte umgeschmissen. Die Brüder müssen umziehen, um das Haus für einen neuen Ausbildungszweig zu räumen: eine Ausbildung für Frauen! Es entsprach dem geistlichen Bedürfnis dieser Zeit, dass im Jahr 1909 die Pilgermission eine der ersten biblisch-theologischen Ausbildungseinrichtungen für junge Frauen gründete. Im Jahresbericht 1909 schrieb Maria Rappard, die erste Hausmutter der neu gegründeten Bibelschule: 6

CHRISCHONA

7/2009

«Schon vielfach war die Frage angeregt worden, ob nicht in Süddeutschland oder der Schweiz eine Ausbildungsstätte für Arbeiterinnen im Reich Gottes gegründet werden sollte … da die passenden Räumlichkeiten und die Lehrkräfte hier vorhanden waren, wagten wir es im Vertrauen auf die Kraft und Zucht des Geistes Gottes, Frauen und Jungfrauen durch unser Prospekt auf die neue Bibelschule aufmerksam zu machen.»

Start mit zwölf Schülerinnen Es fanden sich Interessentinnen, so dass der erste Kurs am 20. Oktober 1909 mit zwölf Schülerinnen startete. Die Ausbildung geriet zur Er-


KURZE CHRONIK

folgsgeschichte, denn sie erfüllte ein Bedürfnis: Überall in Gemeindearbeit und Mission waren junge, unverheiratete Frauen mit biblischer Ausbildung gefragt, um hauptamtlich Aufgaben zu übernehmen. Hans Staub schrieb später über die Ziele der Ausbildung: «Diese neue Bibelschule sollte junge Mädchen im Glauben und in der Schrifterkenntnis fördern für ihren Alltag oder sie für den Dienst in der Inneren und Äusseren Mission vorbereiten. Auch Bräute von Predigern und Missionaren sollten Aufnahme finden, um sich für den Mitdienst im Reiche Gottes zu rüsten.» Noch vor dem ersten Weltkrieg studierten auf Chrischona jährlich über 20 Schülerinnen. Zwischen den Kriegen wurden es sogar über 30. 1958 wurde ein zweites Jahr, der so genannte Oberkurs, eingeführt, 1975 kam ein drittes Studienjahr hinzu. In den sechziger Jahren

standen gleichzeitig bis zu 70 Frauen in der Ausbildung. Über 1000 Frauen hatten sie in dieser Zeit schon durchlaufen.

Viel Gebet und innere Kämpfe Dass der Entschluss zur Gründung eines «Bibelhauses für Schwestern» nicht leicht gefallen ist, lässt der damalige Direktor Carl Heinrich Rappard im Glaubensboten vom September 1909 durchblicken, wenn er bemerkt: «Dass alle diese Entschlüsse nicht ohne viel Gebet, innere Kämpfe und Leiden gefasst wurden, lässt sich leicht denken.» Umso mehr bewundern wir den Weitblick und den Mut, den unsere Vorfahren an den Tag legten. Der Erfolg und die Segensspur, den die Ausbildung für Frauen vom «Bibelhaus für Schwestern» bis zum Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc) heute zeigt, gibt ihnen Recht und ist uns Vorbild. //

1909 Gründung der Bibelschule für Frauen (1 Jahr) 1958 Erweiterung auf 2 Jahre (Oberkurs) 1975 Erweiterung um das „Katechetische Seminar“ (3. Jahr) 1994 Studienreform (Koedukation, neue Studiengänge lösen die alten für Männer und Frauen ab und stehen Männern und Frauen gemeinsam offen) 1999 Akkreditierung des Studiums als Bachelor durch die Middlesex University Westlondon 2007 Ein zweiter Bachelor-Abschluss kommt hinzu, der sich besonders auch für Frauen eignet und an das frühere Katechetische Seminar anknüpft (Gemeinde- und Religionspädagogik)

AUTOR Dr. Horst Schaffenberger und seine Frau Irmgard waren von 1992 bis zur Zusammenlegung von Frauenbibelschule und Seminar 1994 Hauseltern der Bibelschule für Frauen. Seither begleiten sie gemeinsam Frauen in der Ausbildung am tsc. Horst Schaffenberger ist tsc-Dozent und seit drei Jahren Seminarleiter.

100 Jahre – Chrischona setzt auf Frauen Feiern Sie mit! 100 Jahre theologische Ausbildung von Frauen auf St. Chrischona Sonntag, 1. November 2009 9.15 Uhr 10 Uhr 15 Uhr

Stehkaffee Festgottesdienst und anschliessend Mittagessen Festveranstaltung mit Gratulanten aus aller Welt. Festvortrag von Pfarrerin Dorothea Gabler zum Thema: «Wie Frauen Kirche und Gesellschaft prägen»

Infos und Anmeldung Theologisches Seminar St. Chrischona E-Mail: tsc@chrischona.ch Tel.: +41 (0)61 64 64 426 tsc.chrischona.org www.chrischona.org 7


© ccopyri py riigh ght g h 2009 - zielwerk rk.de

Thema Thema

Wohin der Weg auch führt


Es ist heute ganz selbstverständlich: Frauen und Männer studieren gemeinsam und gleichberechtigt am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc). Und danach? Wie stellen sich Studentinnen die berufliche Zukunft vor? Welche Chancen haben sie in den Chrischona-Gemeinden? MICHAEL GROSS

Das Kräfteverhältnis zwischen Studentinnen und Studenten auf dem Chrischona-Berg ist ausgeglichen: 59 Frauen und 62 Männer studieren zurzeit am Theologischen Seminar. Im Studiengang Theologie (vier Jahre plus Praxisjahr) studieren neben 53 Männern auch 22 Frauen. In den Studiengang Gemeindepädagogik verirrt sich das männliche Geschlecht hingegen eher selten: aktuell sind es drei Studenten, neben 20 Studentinnen. Gemeindepädagogik ist das Fach, das für die pädagogische Arbeit in Gemeinde und Mission ausbildet. Wenn Frauen eine Anstellung in Gemeinden und Gemeinschaften finden, dann in der Regel in diesem Bereich, besonders in der Kinder- und Jugendarbeit.

Natürlich möchte sie auch predigen ... Als theologisch ausgebildete Frau möchte beispielsweise Rebecca von Känel nicht in die Ecke «Kinder- und Jugendarbeit, Blumendekoration, Kaffeekochen» gedrängt werden. Gemeinsam mit ihrem Mann David studiert sie Theologie am tsc. Beiden ist wichtig, als hauptamtliches Ehepaar nicht in ein bestimmtes Schema gepresst zu werden. «Da ich eine Lehrgabe habe, möchte ich auch in diesem Bereich aktiv in einer Gemeinde mitarbeiten», sagt Rebecca. Natürlich möchte sie auch predigen. Aber sie hat die Erfahrung gemacht, dass Frauen bei dieser Frage in Gemeinden teilweise noch an Grenzen stossen. Während des Praxisstudienjahres hat Rebecca von Känel viele Erfahrungen gesammelt, wie sie als Predigerin in Gemeinden wahrgenommen wird. Sie ist zuversichtlich: «Ich denke, dass sich in den Gemeinden der Weg für die hauptamtliche Frau immer mehr öffnet». «Es wäre einfach ein Traum, wenn es in jeder Gemeinde neben einem männlichen Hauptamtlichen auch eine weibliche Hauptamtliche gäbe», sagt Eva FörsterGeiss, Dozentin am tsc. Sie ist eine der fünf Frauen im 24 Köpfe zählende Kollegium aus Dozenten und Gastdozenten. Sie unterrichtet Religions- und Gemeindepädagogik und ist Programmleiterin des Studiengangs Gemeindepädagogik. Eine weibliche Hauptamtliche neben dem männlichen Prediger oder Pastor wäre eine echte Ergänzung für die Gemeinden, davon ist sie überzeugt. Doch wie sieht der Stellenmarkt für Frauen in den Chrischona-Gemeinden aus?

Stolpersteine für Frauen Der Stellenmarkt für Frauen in den Chrischona-Gemeinden ist zurzeit nicht sehr üppig. In den 69 Gemein-

den des Chrischona-Gemeinschaftswerkes Deutschland (CGW) sind momentan vier Frauen hauptamtlich angestellt, neben 77 Männern. In den 98 Chrischona-Gemeinden in der Schweiz arbeiten neun Pastoralassistentinnen und Jugendpastorinnen sowie sieben Gemeindemitarbeiterinnen – neben 119 Pastoren und Predigern. Warum so wenige? «Das liegt oft an den Kosten», sagt Erwin Siefkes, Regionalleiter im CGW. Nicht jede Gemeinde kann sich eine zweite Stelle leisten. Die Chrischona-Gemeinden stellen Frauen als hauptamtliche Mitarbeiterinnen an, aber ohne ihnen die alleinige geistliche Leitungsverantwortung zu übertragen (siehe auch S. 11). So ist die Stelle des Hauptpastors den männlichen Kollegen vorbehalten. Es sind auch arbeitsrechtliche Fragen, die Gemeinden davon abhalten, Frauen einzustellen. Was, wenn eine Predigerin oder Jugendpastorin schwanger wird? «Man könnte doch eine Stelle auch um die Situation einer Frau mit Kleinkind herumbauen», findet Dr. Horst Schaffenberger, Leiter des tsc. Das Arbeitsrecht dürfe kein unüberwindbares Hindernis sein. «Ich bin für den ergänzenden Dienst von Mann und Frau in der Gemeinde», ergänzt er.

Ausbilden fürs Reich Gottes Warum werden denn Frauen am tsc überhaupt ausgebildet, wenn es in den Chrischona-Gemeinden nur wenige Stellen gibt? «Vorsicht», meint Seminarleiter Horst Schaffenberger, «damit da bloss keine Schieflage in der Bewertung geschieht.» Als vor hundert Jahren die theologische Ausbildung von Frauen auf Chrischona begann, war das nicht, weil in den Gemeinden ein grosser Bedarf bestand. Die Gemeindewerke befanden sich zu der Zeit zum grössten Teil noch im Aufbau. Aber der Bedarf an Missionarinnen war damals stark. «Es geht heute wie damals um die Ausbildung für das Reich Gottes – wohin auch immer die führt», betont Schaffenberger. Es gibt also keinen

Grund, dass Frauen sich davon abhalten lassen sollten, Theologie zu studieren. Gerade für eine Tätigkeit in der Mission gelte: Die Ausbildung kann kaum gut genug sein.

Einander ergänzen im Dienst Gabi Müller möchte gerne einmal zusammen mit ihrem Mann Samuel arbeiten. Gemeinsam studierenn sie Theologie am tsc, werden im nächsten Jahr das Studium abschliessen. «Wir ergänzen uns in unseren Begabungen in vielen Punkten», sagen sie. «Deshalb glauben wir, dass Gott uns auch als Doppelpack in seinem Reich gebrauchen will.» Bei ihren Klassenkollegen sieht es ähnlich aus. Auch Esther und Andreas Schanz würden nach dem Studium am liebsten ein «Jobsharing» in einer Gemeinde oder einem Werk praktizieren, wo beide mit ihren unterschiedlichen Gaben unterkommen. «Ergänzung ist Gottes Idee», finden sie. Ob sich ihr Wunsch, eine Stelle in einer Gemeinde zu teilen, erfüllen wird? «Jobsharing» ist in den Chrischona-Gemeinden prinzipiell möglich – vorausgesetzt, eine Gemeinde ist dazu bereit. Haben Frauen in den ChrischonaGemeinden nur eine Chance, wo eine Gemeinde eine zweite Stelle schafft? «Denkbar wäre doch auch, dass ein Bezirk eine Stelle für ein gemeinsames Projekt einrichten», regt Horst Schaffenberger an. Es gebe ausserdem immer mehr Nischen für Absolventinnen. Zum Beispiel missionarische Projekte in Schulen, Bildungsprojekte oder Integrationsprojekte unter Ausländern. Im Studiengang Gemeindepädagogik wird es bald neue Fächer geben, erzählt Eva Förster-Geiss. Sie ist zurzeit mit der alle fünf Jahre stattfindenden Evaluation des Studienganges beschäftigt. Die neuen Fächer beinhalten beispielsweise Medienpädagogik, Schule und Jugendarbeit sowie interkulturelle Pädagogik. Eva Förster-Geiss macht Frauen Mut: «Wenn eine Frau zum Theologiestudium berufen ist, dann hat Gott auch eine Platzanweisung für sie.» // 9


Thema

«Ich kann geistlich leiten» Predigerin in einer Chrischona-Gemeinde!? Das ist für etliche langjährige «Chrischonesen» noch gewöhnungsbedürftig. Nicht für die Chrischona-Gemeinde Weinfelden, in der Stephanie Schleith seit einem Jahr als «Pastorin» wirkt.

FRITZ IMHOF

Quel Q Que Qu elle: le e: Wiki Wik medi m dia me med

Als Stephanie mit 28 Jahren eine deutliche innere Berufung zum «vollzeitlichen Dienst» erhielt, ahnte sie noch kaum, wie hoch die Hürde für Frauen ist, eine Vollzeitanstellung als Pastorin in einer Freikirche zu bekommen. Sie merkte es spätestens, als es darum ging, ein Praktikum zu finden. Als sie schliesslich nach der vierjährigen Ausbildung am tsc mit anschliessender Ordination eine Anstellung in einer Chrischona-Gemeinde suchte, erfuhr sie es als Glücksfall, dass sich gleich eine Gemeinde für sie entschied.

Kaum Wahlmöglichkeiten «Ich war froh, in Weinfelden eine offene und ehrliche Gemeinde zu finden, welche bereit war, sich auf eine Frau einzulassen», sagt Stephanie. Zwar entsprachen die Erwartungen der Gemeindeleitung nicht ganz ihren Vorstellungen. Doch sie war darauf vorbereitet, flexibel zu sein. Ihr Arbeitsschwerpunkt ist die Jugendarbeit, die für sie zunächst nicht ganz oben auf der Wunschliste stand. Doch nach wenigen Wochen fühlte sie sich in dieser Aufgabe sehr wohl. Dennoch: «Der Grat ist schmal, auf dem Frauen im vollzeitlichen Dienst wandern müssen», meint Stephanie. «Sie haben ihre Berufung erlebt und eine gute Ausbildung erhalten. Sie leben mit ihren Stärken und Begrenzungen, aber mit ganz anderen Herausforderungen.» Stephanie Schleith ist realistisch: Dass Frauen in einer Chrischona-Gemeinde meistens keine grosse Auswahl haben und daher anpassungsfähig sein müssen,

10

CHRISCHONA

7/2009

liege schon daran, dass sich nicht viele Gemeinden eine zweite Vollzeitstelle leisten können. Sie hat auch Verständnis für die Vorbehalte von Gemeindemitgliedern: «Für viele ist es einfach noch ungewohnt, Frauen in verantwortlichen Positionen in ihren Gemeinden zu erleben.» Die Frau müsse zum Beispiel bereit sein zu akzeptieren, dass ihr männlicher Kollege bei Leitungsentscheiden das letzte Wort hat. In Weinfelden sei das für sie kein Problem, denn ihr Kollege Rolf habe bereits eine 10-jährige Leitungserfahrung. Diese ist auch mit etlicher Führungs- und Organisationsarbeit verbunden, «die mir weniger liegt», meint Stephanie. «Wir ergänzen uns schon vom Gabenprofil her gut!» Sie ist eher sozial interessiert und hat ein feines Gespür für Vorgänge, die Männern oft entgehen. Wer aber stark sozial und gefühlsorientiert sei, sollte nicht eine Gemeinde leiten, stellt sie selbstkritisch fest.

Unter anderen Voraussetzungen ... Stephanie begründet ihre Haltung auch aus dem Schöpfungsbericht, der die gegenseitige Ergänzung der Begabungen von Frau und Mann beschreibe. Ob das Miteinander ebenso gut funktionieren würde, wenn sie langjährige Erfahrungen hätte und einem Kollegen unterstellt wäre, der frisch von der Ausbildung kommt, ist für sie aber offen. Sie möchte vielleicht dereinst mehr Verantwortung übernehmen. Ähnlich wie Sarah im Alten Testament, die zwar lange keine Kinder hatte, aber einen grossen Haushalt mit vielen Knechten und Mägden zu organisieren hatte. «Frauen haben eine schwierige Geschichte hinter sich», sinniert sie. Da sind viele Verletzungen passiert, die sich dann in übertriebenen Re-

aktionen äusserten. Sie könne versöhnt mit ihrer Rolle als Frau leben und der Gemeinde mit ihren speziellen Gaben dienen: «Frauen können geistlich prägen, ich möchte eine geistliche Mutter sein.» Sie möchte das Vertrauen der Gemeinde gewinnen. Und sie ist froh, dass sie strukturelle und personelle Entscheidungen ihrem Kollegen Rolf überlassen kann und sich nicht überall durchsetzen muss. Eine Frau sollte sich – auch wenn sie eine Leitungsbegabung hat – zurückhalten können. Andererseits stehen Frauen belastende Situationen oft besser durch als Männer, meint die frühere Krankenschwester, die auch schon sterbende Menschen begleitete. «Es waren Frauen, die beim sterbenden Jesus am Kreuz bis zuletzt aushielten», bemerkt sie dazu.

Zeit und gute Kommunikation Ideal ist für Staphanie Schleith jedenfalls, wenn eine Gemeinde, die zwei Vollzeitstellen vergeben kann, diese an einen Mann und eine Frau vergibt. Sie können sich ideal ergänzen. Noch sind aber etliche Gemeinden nicht bereit, auf eine Frau zu setzen. «Es braucht eine gute Kommunikation vonseiten der Werksleitung, damit die Veränderungen und Beschlüsse die Basis erreichen», meint die 37-jährige Co-Pastorin in Weinfelden. //


Frauen in der Chrischona-Gemeinde Das Chrischona-Komitee hat am 6. Mai 1993 eine Stellungnahme «Der Dienst der Frau in der Gemeinde» veröffentlicht. Es enthält eine gesellschaftliche und kirchliche Gegenwartsanalyse, eine biblisch-theologische Exegese zum Thema sowie systematisch-theologische Erwägungen. Das Resultat wird sodann in zehn Leitsätzen festgehalten.

Zehn Jahre später ging das Komitee aufgrund unterschiedlicher Erkenntnisse nochmals über die Bücher. Es setzte eine Projektgruppe ein, die das Papier von 1993 überprüfte und redigierte. Sie stellte 2006 dieser Fassung einen Prolog voran, der den Dienst der Frau präzisiert bzw. ihm neue Tätigkeitsfelder öffnet. Noch nicht beantwortet wurde 1993 die Frage, wie weit Frauen auch Leitungsverantwortung in einer Gemeinde übernehmen können. Die Präambel 2006 stellt nun fest, dass es in der Gemeinde auch Predigerinnen geben wird, allerdings ohne oberste Leitungsverantwortung. Wir dokumentieren die Präambel 2006 sowie die Leitlinien 1993.

Die Beschlüsse in der Präambel 2006 • Wir stellen Frauen als hauptamtliche Mitarbeiterinnen an, ohne ihnen die alleinige geistliche Leitungsverantwortung für die Gemeinde zu übertragen. • Frauen können ohne Einschränkung in alle Gremien der verantwortlichen Gemeindeleitungen gewählt werden. Über die Form und mit welcher Bezeichnung entscheiden die Ländervereine.

• Wir empfehlen den Ländervereinen, die Gemeindeordnung mit dem Gemeindeleitungsmodell «Gemeindeleitung mit Ältesten» (Gemeindeleitung mit nur einem Gremium inklusive der gewählten Ältesten) offiziell zu ergänzen. Über die detaillierte Leitungsstruktur und die Bezeichnung der Gemeindeleitung und ihrer Mitglieder entscheiden die Ländervereine. • Die aktive Förderung des gemeinsamen Dienstes von Mann und Frau ist zu verstärken. Die Ländervereine werden gebeten, diese Förderung zu ihrer permanenten Aufgabe zu erklären. • Die weiterhin gültige Stellungnahme vom 6. Mai 1993 «Der Dienst der Frau in der Gemeinde» wird ergänzt bzw. geändert und entsprechend unserer Entscheidungen überarbeitet. Die Gemeindeordnungen sind durch die Verantwortlichen allenfalls entsprechend anzupassen. • Ausbildungsangebote am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc) stehen Männern und Frauen in gleicher Weise offen. Alle Studierenden sind vor Beginn ihrer Ausbildung transparent über die Anstellungsmöglichkeiten von Frauen und Männern in unserem Verband zu informieren.

Die Leitlinien 1993 (in Auszügen) 1. Die Gemeinde Jesu ist dazu bestimmt, vor der Welt als eine wirksame Gemeinschaft von Brüdern und Schwestern zu leben, im Geist der Demut und der uneigennützigen Liebe, der Freundschaft und Einmütigkeit sowie der Entschlossenheit, gemeinsam Gott und den Menschen zu dienen.

2. Die gläubige Frau ist – wie der gläubige Mann – gerufen, in Mitverantwortung für das Wohl der ganzen Gemeinde gemäss ihren Gaben den einzelnen Gliedern und Gruppen der Gemeinde mit Wort und Tat zu dienen. 3. Die gläubigen Frauen können ihre volle christusgemässe Identität eher finden und ihren Auftrag in der Gemeinde besser wahrnehmen, wenn die gläubigen Männer ihren Platz in der Gemeinde schriftgemäss wahrnehmen. ... 5. Die verheiratete Frau nimmt ihren Dienst in Übereinstimmung mit ihrem Ehemann wahr. Die Aufgaben und Möglichkeiten in Familie, Haus und Nachbarschaft bilden für ihr Engagement den vorrangigen Ansatzpunkt. Bei aller weiterreichenden Mitwirkung in der Gemeinde bleibt die Zuordnung zu ihrem Ehemann gültig. ... 9. Mitverantwortliche Beratung und Gestaltung des Gemeindelebens durch Frauen (z.B. als Ressortleiterin) ist für das Gelingen christlicher Gemeinde und ihres Auftrags in unserer Gesellschaft auf Dauer unverzichtbar. Die Gemeindeleitung hat zu solcher Mitwirkung bewusst zu ermutigen und sie zu fördern. 10. Frauen können in die vollzeitliche Mitverantwortung für gemeindliche Aufgaben berufen werden, zwar nicht als Predigerin, aber als Gemeindehelferin, Diakonin, Katechetin oder in die Gemeindekrankenpflege. Dazu wird ihnen die geeignete Ausbildung und nötige Unterstützung gewährt.

Hinweis Die Dokumentation « Der Dienst der Frau in der Gemeinde» sowie weiterer Dokumente der Projektgruppe finden Sie im Internet unter www.chrischona.org -> Kommunikation -> Downloads

11


Thema

Vielfalt der Gaben ermöglichen Von Begegnungen mit Dora Rappard, Erdmuthe von Zinzendorf, Anna Schlatter und vielen anderen erzählt das Buch «Starke fromme Frauen» von Peter Zimmerling, das im Frühjahr im Brunnen Verlag neu aufgelegt wird.

Chrischona-Panorama: Herr Zimmerling, Ihr Buch erfährt nun die dritte Auflage. Wie erklären Sie sich die Nachfrage? Peter Zimmerling: Sie freut mich natürlich! Zunächst begann ich meine Arbeit damit, dass ich in einer IDEA Dokumentation interessanten Frauen aus dem Pietismus nachspürte. Dann hat Christoph Morgner vom Gnadauer Verband den Faden aufgenommen und mich zu einer grösseren Publikation ermutigt. Ich entdeckte immer mehr Frauen, deren Geschichten es wert sind, erzählt zu werden. Da gibt es unendlich viel Stoff! So konnten andere und ich belegen, was Elisabeth Moltmann dem Pietismus zugesteht, dass dieser nämlich eine «frauenbewegte Erscheinung» sei. Und eigentlich ist es Gerhard Tersteegen, der grosse Vertreter des rheinischen Pietismus gewesen, der Frauen zum ersten Mal gewürdigt hat. In «Auserlesenes Leben heiliger Seelen» beschreibt er 1785 bedeutende Mystikerinnen wie Katharina von Siena, Gertrud von Sachsen oder Hildegard von Bingen und betont darin «die Vielfalt der Gnadengaben Gottes». Viele der in meinem Buch erwähnten Frauen haben sich daran angelehnt oder wurden davon inspiriert. Wonach haben Sie bei diesen Frauen gesucht? Peter Zimmerling: Mir fiel auf, dass häufig Personen darunter waren, deren Begabung in irgendeiner Weise eklatant war, und die darin dann von Männern konsequent gefördert wurden. Meistens haben diese Frauen auch die kulturellen Schranken überwinden oder den kulturellen Rahmen verlassen müssen, um wirksam zu werden. Und sie haben häufig öffentlich gewirkt, so wie es das Bild der Frau in den Sprüchen beschreibt. Manche davon blieben unverheiratet. Welche Frauen kommen Ihnen spontan in den Sinn? Peter Zimmerling: Juliane von Krüdener hatte eine aussergewöhnlich prophetische Begabung. Dafür kommt sie einem fast etwas merkwürdig oder schrill vor. Sie bricht wirklich fast jedes Tabu des 18. Jahrhunderts, das man sich denken kann. Aber ich fand sie ausserordentlich interessant. Eva von Tiele-Winckler beeindruckte mich. Sie zählte zur reichen grossbürgerlichen Schicht Schlesiens und gehörte als Mitglied des Adels der Führungsschicht an. Sie hatte ein Heer von Bediensteten um sich herum, erfuhr Bildung und Förderung. Sie hat aber sehr wohl erkannt, dass diese Privilegien in einen diakonischen Auftrag münden müssen. Sie war im besten Sinne des Wortes Sozialunternehmerin mit Welthorizont. 12

CHRISCHONA

7/2009

Sie haben sich ausführlich mit Dora Rappard beschäftigt. Ihr ist auf Chrischona im Brüderhaus ein kleines Museum gewidmet. Peter Zimmerling: Mit ihr habe ich mich nicht so leicht getan. Ohne ihre grossartigen Leistungen schmälern zu wollen, kommt das, was sie wollte, etwas ambivalent rüber. Zum einen hat sie die Frauenund Gehilfenrolle beinahe mystifiziert, zum anderen war sie Autorin, Poetin, Finanz- und kraftvolle Führungsfrau. Sie stellte sich jedoch immer wieder ganz hinter das bürgerliche Denken des wilhelminischen Deutschlands. Etwas skurril mutet uns heute ebenfalls an, dass sie der Frau vorgibt, nicht öffentlich zu Männern zu sprechen. Und das, obwohl ja ihre Schriften von allen Männern gelesen werden konnten. Dieser Anspruch liess sich also gar nicht durchhalten. Bei ihren Vortragsreisen sassen am Ende auch Männer im Publikum. Hätte man das verhindern sollen? Sie trägt bildhaft gesprochen ein altes Kleid, das aber bereits Löcher hat und in die neue Zeit it weist. So tragen einige ige ihrer Aussagen durchaus bereits emanzipatoanzipatorische Züge.. Meine Kritik an dieser starken frommen mmen Frau ist aber, dass sie diee gesellschaftliche iche Dimension zu wenig beachchtet hat und nd sich ganzz auf das Pri-vate zurückzog. Sie schreiben, dass die heutige evangelikale Bewegung die Ansätze zur Emanzipation der Frau in ihrer eigenen Geschichte vergessen habe. An vielen Stellen sei geradezu ihre Verkehrung ins Gegenteil zu beobachten. Ist das so?

Peter Zimmerling: Die Zeit ist reif, dass die pietistischen Gruppen der Gegenwart aufbrechen, damit Frauen ihre Begabungen in Kirche und Gesellschaft optimal einbringen können. Wenn man bedenkt, dass die Anfänge der kirchlichen und gesellschaftlichen Emanzipation der Frau in Deutschland im älteren Pietismus des 18. Jahrhunderts liegen, und dass wir jetzt ins dritte Jahrhundert danach gehen, stimmt einen das bedenklich. Leben und Werk all der von mir portraitierten Frauen lassen erkennen, dass der Pietismus in den drei Jahrhunderten seines Bestehens angesichts einer oft erstarrten Staats- und Volkskirche der Frau vorbildhaft neue Wirkungsbereiche und Möglichkeiten eröffnet hat. Dazu zählte die verantwortliche Mitarbeit in der Gemeinde mit eigenen Ämtern, die Öffnung des Pfarramts und des Verkündigungsdienstes für die Frau. Das meint auch die Neubegründung der Frauenarbeit in der Kirche, die Verantwortungsübernahme und Mitbestimmung g in der Politik, die selbständigen BerufsÖffnung der se arbeit arbei für die Frau, die Möglichkeit, kirchliche Werke zu gründen und zu leiten. // d Die Fragen stellte Di Dorothea Gebauer Dor

Peter Zi Zimmerling Starke fromme Frauen 176 S., Ta Taschenbuch Erscheint im Frühjahr in der dritten Auflag Auflage im Brunnen Verlag Gießen. Dr. Peter Zimmerling ist Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig.


f

a

te efera

n i s r ae

l

is ugn

sR

focus israel

n ise e R e ze t s m a i l s h c s i e ssian c h r i f t s G e b e m eits das r tsZ ten r ü f e i t Chris m f r e h o a c f h in bis s ara n insc e d e Ju m e che s i t g i n e a b si its e sar s mes g .org b www. n nu tützt ar h s ö r ers unte V s Große Vielfalt Auf der Titelseite rt e d r Rachel Netanel, Evangelistin, Jerusalem Impulse aus der messianischen Beweö

Begegnung mit Jeschua Messianische Gemeinde Beth Immanuel, Jaffa Ein Mann gab in unserer Gemeinde Beth Immanuel ein ermutigendes Zeugnis. Vor zehn Jahren hatte er während seines Militärdienstes ein Buch über den Glauben an Jeschua geschenkt bekommen. Da er aber aus einer religiösen Familie kommt, las er das Buch nicht und warf es weg. Vor einiger Zeit lernte er messianische Juden kennen, die ihm erzählten, dass Jeschua der Messias sei. Er glaubte ihnen nicht. Doch dann begegnete ihm Jeschua in einer Vision. Seither ist er überzeugt, dass der rettende Messias bereits da war und Sohn Gottes ist. Sein Zeugnis war für uns besonders ermutigend, weil wir schon seit einiger Zeit für ihn gebetet hatten. Bitte beten Sie mit uns für ihn, dass er im Glauben wächst.

Kinderbibel hilft Hebräischsprachige Gemeinde im Beth Jedidja, Haifa Als wir zusammen im Tenach (Altes Testament) die Grundlagen des Glaubens studierten, klagte K.: „Dieser Tenach ist zu schwierig für mich.“ Das Althebräisch des Tenach unterscheidet sich so sehr vom heutigen Hebräisch, dass es viele Leute kaum verstehen können. Als ich dann eine Kinderbibel hervorholte und wir zusammen ganz am Anfang bei der Geschichte von Adam, Eva und der Schlange begannen, strahlte sie übers ganze Gesicht. Obwohl diese jüdische Frau mit der Bibel aufgewachsen ist, ist alles neu für sie. Jede neue Geschichte erfüllt sie mit Freude und gibt ihr vertiefte Erkenntnis.

Ein säkularer Journalist der zweitgrößten Zeitung Israels, Ma’ariv, fand meine Lebensgeschichte so spannend, dass er über mich und meine Arbeit einen vierseitigen Artikel für die populäre Wochenendbeilage seiner Zeitung verfasste. Ich staunte nicht schlecht, als ich ein Foto von mir in Gebetshaltung auf deren Titelseite wiederfand. Durch diese Zeitung wurden Tausende von Israelis erreicht. Die deutsche Übersetzung des Artikels finden Sie auf der Homepage www.amzi.org.

Ausstieg aus dem Nachtclub Be’ad Chaim (Pro Life-Organisation) A. ist in einer Küstenstadt im Zentrum Israels aufgewachsen. Ihre Mutter starb vor einigen Jahren, und von ihrem Vater bekam sie keinerlei Unterstützung. Einsam und scheinbar zurückgewiesen beschloss A., ihren Lebensunterhalt in einem Nachtclub zu verdienen. Als wir uns kennen lernten, stand sie am Beginn einer Schwangerschaft. Mir kam sie ziemlich unverschämt vor, doch ich spürte gleichzeitig deutlich, dass sie Hilfe brauchte. Ich erfuhr, dass sie bereits mehrere Abtreibungen hinter sich hatte und merkte, dass sie unter einem sehr geringen Selbstwertgefühl litt. Unsere Gebetsteams beteten viel für sie, und wir alle durften erleben, wie Gott Wunder tat. Als Erstes entschied sie sich für ihr Baby. Als Nächstes begann sie, Schritt für Schritt aus ihrer Arbeit im Nachtclub auszusteigen. Mittlerweile hat sie ihr altes Leben ganz hinter sich gelassen und ist zu ihrem Vater in eine andere Stadt gezogen. Man kann fast zusehen, wie Gottes Liebe das Eis ihres Herzens schmelzen lässt.

gung sind eine Bereicherung für uns Christen. Sie fordern uns heraus, gängige Lehren anhand der Bibel zu prüfen. Die Theologie der messianischen Bewegung zeichnet sich, genau wie auf christlicher Seite, durch eine große Vielfalt aus. Auch hinsichtlich der Glaubenspraxis unter messianischen Juden gibt es Unterschiede. Manche leben ihren Glauben in großer Freiheit, andere halten sich aus ganz verschiedenen Motiven an rabbinische Traditionen. Kleine messianische Gruppierungen stellen sogar zentrale Punkte, wie die Identität Jesu, in Frage. Um Klarheit zu schaffen, wurden messianische Glaubensgrundsätze formuliert, welche von den meisten messianischen Gruppen mitgetragen werden. Nähere Informationen gibt es auf unserer Homepage (www.amzi.org), in der Gebets-E-Mail, in den YouTube-Videos (amziorg) oder in der Zeitschrift focus israel. Hanspeter Obrist Leiter der amzi

Unterstützung von messianischen Juden und arabischen Christen info@amzi.org 0041 (0)61 712 11 38 D-79541 Lörrach, Hauinger Str. 6 BLZ 683 500 48 / Kto. 1017730 CH-4153 Reinach, Postfach amzi Postfinance Kto. 40–33695–4 Zeitschrift focus israel ® per E-Mail ® per Post Gebets-E-Mail ® wöchentlich ® monatlich Name: Straße: PLZ/Ort: 13

E-Mail:


Thema

Chrischona-Absolventinnen in aller Welt Seit der Zeit Jesu spielen Frauen eine wichtige Rolle in der Ausbreitung des Evangeliums. Diakonische Aufgaben gehörten ebenso zu ihrem Auftrag wie Evangelisation, Wortverkündigung und biblischer Unterricht. FRITZ DEININGER, MISSIONSSTELLE

Die Gemeinden haben den Frauen im Blick auf ihren unermüdlichen Einsatz in der Weltmission viel zu verdanken. Viele Frauen in der Mission haben ihre theologische Ausbildung auf Chrischona erhalten. Wir zählen heute 104 ledige oder verheiratete Absolventinnen, die in 22 Ländern im Einsatz stehen. Zwar gibt es keine umfassende Statistik, dennoch ist es beeindruckend, wie Absolventinnen einen wichtigen Beitrag in der Missionsarbeit geleistet haben und noch leisten. Zwei ledige Absolventinnen berichten hier, wie die Ausbildung auf Chrischona die Grundlage für ihren Dienst bildet. Sie sind auf zwei unterschiedlichen Kontinenten im Einsatz: Beate Harr in Asien und Hannelore Zimmermann in Lateinamerika. BEATE HARR

Leichter Zugang zu den Herzen der Menschen August 1978 – Die Erinnerungen sind noch lebendig: Meine erste Fahrt auf den Chrischonaberg mit einer Spannung im Herzen, wie alles werden wird. Der Wechsel von der Geschäftswelt zur Frauenbibelschule des Heiligen Berges war extrem. Was ich auf Chrischona erlebt habe, hat mich verändert: Bibelunterricht, Wohngemeinschaften, Feste, Vorbilder, Erkennen von geistlichen Zusammenhängen, Festigen meines persönlichen Glaubens und systematisch theologisch Denken lernen. Ich lernte mich besser kennen, entdeckte Gaben und bin so zu einem fröhlichen und befreiten Christen herangereift. Mein erster Dienst in einer Landeskirche war wohl eine Schuhgrösse zu gross für mich. Aber Chrischona hat mich gelehrt: Gott beruft nicht die Befähigten, er befähigt die Berufenen! Was ich in der Ausbildung gelernt hatte, vertiefte sich, und langsam wuchs ich in meine mir von Gott gegebene Berufung hinein: «Ihr sollt verkündigen die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht.» Ich wusste noch nichts über die Frauen in der Geschichte der ÜMG (Überseeische Missions-Gemeinschaft), die durch ihre Selbstlosigkeit, ihren Glauben und ihren ungeheuren Mut die Herzen der Menschen eroberten und gemeinsam mit ihnen die Kirche in 14

CHRISCHONA

7/2009

China aufbauten. Ich hätte es sonst wohl nicht gewagt, dieser Mission beizutreten. Als Frau in der Mission machte ich interessante Entdeckungen. Ich erwarb genauere Kenntnisse über das Leben der chinesischen Familie als manche Männer, da ich als Frau leicht Zugang zu den Familien und zu den Herzen der Menschen fand. Im Umgang mit taiwanesischen Kollegen haben es Frauen manchmal einfacher. Die Männer fühlen sich von uns weniger in ihrer Stellung bedroht. Manche Dienste erwarteten meine taiwanesischen Kollegen ganz selbstverständlich von mir,

und ich merkte, dass ich mit Gottes Hilfe fähig war zu tun, was ich nie für möglich gehalten hätte. Meine Grenzen weiteten sich, bis hinein in Leitungsaufgaben der ÜMG. Die Rolle der Frau hat sich in den vergangenen Jahren in Taiwan sehr verändert. Heute erfüllen viele «Powerfrauen» Aufgaben, die früher Männern vorbehalten waren. Das fordert heraus, ganz neu das biblische Bild der Frau zu entdecken, zu lehren und vorzuleben. Eine «Powerfrau» zu sein, ist für mich nicht erstrebenswert, wohl aber eine Frau, die mit Gottes Kraft den Menschen in Taiwan dient.

Beate Harr, von 1978 bis 1981 zur Ausbildung auf St. Chrischona, ist seit 1986 mit der Überseeischen Missions-Gemeinschaft ÜMG in Taiwan in der Schüler- und Studentenarbeit.


Inserat

Reisen mit dem CVJM

2009/2010

02. – 11. April 2010 (Osterferien)

...für für jedes Alter HANNELORE ZIMMERMANN

Vom «heiligen Berg» in die peruanischen Anden Irgendwo «am Ende der Welt» in einem Bergdorf in den peruanischen Anden. Tagsüber leitete ich eine Schulung für Mitarbeiter in der Arbeit mit Kindern. Jetzt sitzen wir beim Abendessen. «Hermana» (Schwester), «darf ich dir eine Frage stellen?» – «Gerne.» – «In der Bibel steht, dass wir kein Blut essen dürfen. Ist es Sünde, wenn wir es doch tun?» Immer wieder werden mir solche Fragen gestellt und oft heiss diskutiert. Ihre Beantwortung erfordert sowohl theologische als auch kulturelle Kenntnisse. Meine Gedanken schweifen zurück in den Unterricht auf Chrischona. Ich bin dankbar für die gute theologische Grundlage, die ich dort erhalten habe. *** Wieder in einem Bergdorf. Diesmal befinden wir uns im Abendgottesdienst. Kälte und Müdigkeit steigen in mir hoch. Plötzlich höre ich meinen Namen. Wie bitte? Ich habe

richtig gehört – gerade wurde angekündigt, dass ich jetzt die Predigt halten würde. Zögernd stehe ich auf. Was kann ich jetzt so spontan weitergeben? Dürfen Frauen predigen? Diese Frage wird je nach Kultur und Gemeindeprägung verschieden beantwortet. In der Mission habe ich oft die Erfahrung gemacht, dass ich als Missionarin sozusagen «geschlechtsneutral» bin. Wie gut, dass wir während der Ausbildung auf Chrischona auch auf diese Aufgabe vorbereitet wurden. *** Wir treffen uns im internationalen Missionarsteam. Ein Kollege äussert sich zu einem Problem. Na, diese Meinung ist aber völlig daneben!, denke ich. Was, ein anderer Kollege stimmt ihm zu? Mmh, vielleicht kann man ja alles auch aus einem andern Blickwinkel her sehen. Kommt mir das nicht bekannt vor? Verschiedene Meinungen in meiner Chrischonaklasse vor dem Hintergrund verschiedener Prägungen und Nationalitäten? Und die Erkenntnis daraus: Es gibt Dinge, an denen wir festhalten müssen. Aber es gibt Vieles, wo wir trotz unterschiedlicher Meinungen und Vorstellungen zusammen arbeiten können. Zur Ehre Gottes. Von ganzem Herzen danke ich Gott für die drei Jahre auf Chrischona. Es war eine Zeit, die mein Denken und mein Sein geprägt hat. Als Frau in der Mission habe ich viele Möglichkeiten, anderen weiterzugeben, was mir während der Ausbildung wichtig wurde. //

Ägypten Jordanien Griechenland Italien mit 2 Vorprogrammen

ien r Famil boteufü e n g e n p A p e r Speziellund Kleing

RU CHE B H FRÜ ATTE

RfAürBSchrifnf!e siche

Ausserdem: Ausser e de er dem m::

JesusBoatt (22 (22.-30.08.201 (22.-30.08.2010) -30 08 8 20 01 10) 10) 0) - für junge Leute von 17 - ca. 35 Advent im Erzgebirge Ad (27.-29.11.2009) (27 -2 -29 11 2009) 200 09)

Winterzauber des Nordens Rostock - Helsinki - St. Petersburg (13.-20.02.2010)

ISRAEL Erlebnisreise (25.05.-04.06.2010) Weitere Infos unter:

Tel. 09123/13658 Bitte Sonderprospekte anfordern!

eMail: urlaub@cvjm-bayern.de Veranstalter: CVJM Bayern, PF 710140, 90238 Nürnberg Gesamtleitung: Hans-Martin Stäbler

Hannelore Zimmermann studierte von 1992 bis 1995 auf St. Chrischona. Seit 1999 ist sie mit der Deutschen Missionsgesellschaft DMG in Peru. Dort baut sie eine Arbeit auf unter Kindern in Ketschua-Bergdorfgemeinden und koordiniert die Arbeit unter Kindern in der Partnermission SIM (Serving in Mission) auf internationaler Ebene.

www.cvjm-bayern.de cvjm b bay aye 15


St. Chrischona «Ich wollte für die PM ein guter Haushalter sein» Attilio Cibien hat erreicht, dass die Pilgermission nach grossen Finanzkrisen erstmals wieder schwarze Zahlen schrieb. Als begabter «Sanierer» hat er für Laufruhe in einer anspruchsvollen Arbeit gesorgt. Nun hat der Finanzchef der Pilgermission die Entscheidung gefällt, zugunsten seiner Berufung im Bereich Evangelisation und Finanzprinzipien seine Aufgabe bei der Pilgermission per Ende Januar 2010 abzugeben.

Chrischona-Panorama: Lieber Attilio Cibien, wie wird es mit dem Spendenwesen der Pilgermission weitergehen? Attilio Cibien: Ich bin überzeugt, dass uns Gott innerhalb der letzten Jahre mit den nötigen Mitteln versorgt hat. Ich betone gerne: Er hat uns überreich versorgt. Wie Gott das tut, ist ein riesiges Geheimnis und hat immer mit Glaubensschritten zu tun. Auch wenn es im Moment etwas harzt, hoffe ich, dass Gott Menschen zum Geben bereit macht. Solche, die die Notwendigkeit sehen, einen Teil ihres anvertrauten Geldes zum Bau des Reiches Gottes der Pilgermission zur Verfügung zu stellen. Schliesslich geht es ja darum, dass diese ihren Kernauftrag erfüllt. Lieber Markus Müller, welche Projekte hat Attilio Cibien für die Pilgermission geleitet? Markus Müller: Im Laufe der vergangenen 10 Jahre standen zum einen die Verantwortung für die Finanzen der Pilgermission, zum anderen verschiedene Sanierungsaufgaben im Vordergrund. Attilio ist es in einzigartiger Weise gelungen, diese unterschiedlichen Aufgaben als etwas Zusammenhängendes anzugehen und so der Zerstückelung in sehr aufwändige Einzelbereiche entgegenzuwirken. Was haben die Projekte der Pilgermission an Erfolgen eingefahren? Markus Müller: Unter dem Strich sind es die aus der Geschichte der vergangenen zehn Jahren heraus geborenen Finanz- und Haushalterschaftsprinzipien. Diese biblisch fundierten Prinzipien werden weit über die heutige Situation hinaus Bedeutung in unserem Werk und darüber hinaus behalten. Sie werden auch Leitinstanzen für jene Personen sein, die in die Fussstapfen von Attilio Cibien treten. Welche grossen Projekte stehen für die verbleibende Zeit bis Januar 2010 an? Attilio Cibien: Nach meinem Start 2001 in einer schwierigen finanziellen Situation haben wir nun Schul16

CHRISCHONA

7/2009

den abgetragen und gespart. In dieser Zeit konnten wir jedoch nie in unsere Liegenschaften investieren. Sie wurden uns von Gott anvertraut. Da haben wir als Verwalter eine Aufgabe, diese entsprechend zu unterhalten und zu pflegen. In Zukunft gilt es, verstärkt auf die Liegenschaften auf St. Chrischona zu achten. Es geht nicht nur darum, sich in alle Richtungen hin abzusichern, sondern zukunftsgerichtet, auftragsorientiert auszubauen sowie unternehmerisch zu handeln. Was raten Sie der PM angesichts rückläufiger Spendeneinnahmen? Was wünschen Sie ihr? Attilio Cibien: Ich bin nach wie vor überzeugt, dass Gott uns die Mittel für unseren Auftrag zur Verfügung stellt. Es braucht Einklang mit der Beauftragung. Es braucht eine treue Haushalterschaft. Es war mir Wunsch und Anliegen, dass ich als treuer Haushalter und nicht als Finanzminister gelte. Wir müssen darauf achten, dass wir Gottes Auftrag als treue Haushalter erfüllen. Ich wünsche der Pilgermission, dass sie weiterhin in den Finanz- und Haushalterprinzipien leben kann. Ebenso wünsche ich ihr, dass sie erlebt, wie Gott wirklich versorgt.

Markus Müller, was wünschen Sie Attilio Cibien? Markus Müller: Ich wünsche Attilio, dass durch das, was Gott ihm anvertraut hat, in den kommenden Jahren viel Segen für den Bau des Reiches Gottes ausgeht. Und: Dass Attilio immer gerne an all das zurückdenkt, was er mit uns in der Leitung der Pilgermission erlebt, geglaubt und erfahren hat. // Die Fragen stellte Dorothea Gebauer.


St. Chrischona – Finanzbericht Lass dein Geld für Gott arbeiten ATTILIO CIBIEN, LEITER FINANZEN (CFO)

© cco opyright ghtt - zziielw elwe werk k .de k.

Kürzlich las ich eine Werbung einer Schweizer Bank mit folgender Aussage: «Es gibt tausend Möglichkeiten Geld loszuwerden, aber nur zwei Wege, es zu erwerben. Entweder wir arbeiten für Geld, oder das Geld arbeitet für uns.» Es handelt

sich um ein Zitat des amerikanischen Politikers Bernard Manes Baruch, der 1870-1965 lebte. In Lukas 19,13 lese ich: «Bevor er abreiste, rief der Prinz seine Diener zusammen, gab ihnen Anteile von seinem Reichtum, die er nicht mitnehmen konnte. Er vertraute es ihnen an, damit sie verantwortlich damit umgehen. Handelt damit, bis ich wiederkomme, sagte er ihnen.» Aus diesem Befehl lese ich folgendes: • Das Geld war nicht persönliches Eigentum der Diener. Es war ihnen nur zur Verwaltung anvertraut. • Sie mussten kreativ und erfinderisch sein, das Anvertraute richtig anlegen und damit klug arbeiten. Durch diese Investitionen sollten sie Gewinn erwirtschaften. • Eines Tages würden sie zur Rechenschaft gezogen werden, wie sie mit dem Anvertrauten umgegangen sind. Überall wo sie Geld investierten und damit arbeiteten, wurde mit dem anvertrauten Gut des Prinzen sein Königreich erweitert. Wo Menschen in seinem Namen wirkten, seine Mittel einsetzten und zu seiner Ehre Gewinn machten, war sein Reich gegenwärtig. Dieses Gleichnis stellt das Wesen des Reiches Gottes dar. Gott hat uns den Auftrag gegeben, das uns Anvertraute in seinem Sinn gewinnbringend einzusetzen und damit zu arbeiten bis er, der wahre König, wiederkommt. Menschen, Gemeinden, Werke, die Gott dienen wollen, sind solche Verwalter, die im Auftrag ihres wiederkommenden Herrn handeln. Reichtum, Vermögen, Einfluss gehören Gott. Er ist Eigentümer, und wir sind seine Verwalter. Das dürfen wir niemals vergessen. Und wir setzen alles in seinem Namen und zu seinem Zweck ein: Unser eigentlicher Lebensstil. Als treuer Verwalter beeindruckt mich der Schluss dieses Gleichnisses. In Vers 23 fragt der Prinz: «Warum hast du mein Geld nicht zur Bank gebracht? Wenn ich zurückgekommen wäre, hätte ich es wenigs-

tens mit Zinsen eingefordert. Diese hätte es auf alle Fälle eingetragen.» Bei mir stellt sich immer wieder die Frage, ob dies das Mindeste ist, wie ich das mir anvertraute Kapital für sein Reich einsetze. Es gibt viele Möglichkeiten, im Reich Gottes das Anvertraute arbeiten zu lassen, zu multiplizieren. Indem wir unser Kapital nicht «den Wechslern» oder der Bank für einen kleinen Zinssatz überlassen, sondern der eigenen Gemeinde, der Pilgermission oder ganz allgemein als Darlehen oder sogar Schenkung zur Verfügung stellen. So bauen wir als seine Verwalter gemeinsam und unaufhaltsam am Reich Gottes mit. Bei der erwähnten Bankwerbung geht es darum, dass wir Geld einsetzen, damit es für uns arbeitet und die nötigen Zinsen bringt. Gott hat eine viel grössere Perspektive – sein Reich wächst nicht nur prozentual, sondern es multipliziert sich. Setze dein Geld, deine Talente und Begabungen – einfach alles was dir Gott zur Verwaltung anvertraut hat – so ein, wie wir es in Lukas 19 lesen: Handelt damit, bis ich wiederkomme ... in der Erwartung, dass er von uns Rechenschaft fordern wird. Verwalterschaft ist nicht immer etwas Einfaches. Je mehr uns anvertraut ist, desto mehr Rechenschaft wird gefordert. Und denken wir daran: wir leben in einem Land, in dem uns sehr viel anvertraut ist. //

Spenden bis August 2009 Bis Ende August wurden uns durch die Aktion «Kleine Spende – grosse Wirkung» rund CHF 109'000 zur Verfügung gestellt. Eine grosse Zahl – und dennoch haben wir das Ziel, unseren Gabenrückstand von Ende März von rund CHF 380'000 mit dieser Aktion zu decken, weit verfehlt. Trotzdem helfen uns diese Gaben sehr, die fehlenden Spenden, die sich mittlerweile auf CHF 430'000 belaufen, ein wenig zu kompensieren. Ich bitte alle Leserinnen und Leser, dafür einzustehen, dass die Pilgermission für ihren Auftrag die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung erhält.

Schulung zu Budget- und Schuldenberatern Wir freuen uns sehr, dass bereits viele Anmeldungen eingetroffen sind und täglich neue dazukommen. Wegen der überaus grossen Nachfrage ist der Kurs vom 07.11.09 bereits ausgebucht. Deshalb bieten wir die gleiche Schulung eine Woche später, am Samstag 14.11.2009, nochmals an. Haben Sie Ihren Platz gebucht? Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.freikirchen.ch/verwalterschaft

Spenden ungenannt Wir danken allen anonymen Spendern von Herzen für ihre eingelegten Gaben. Sie helfen uns, den Bau von Gottes Reich voranzutreiben.

17


St. Chrischona «Im Vertrauen zeigt sich jetzt schon, was man noch nicht sieht» Einem Referenten wie Shane Claiborne erlauben, unsere Vorstellungswelt zu sprengen. Zeigen lassen, dass man die Dinge auch mal ganz anders sehen und durch Ängste hindurch gehen kann, wenn der Heilige Geist wirkt. Das ist nur eine der Erwartungen des Leitungsteams der Pilgermission St. Chrischona zur Strategie- und Schulungskonferenz SSK im November. Dorothea Gebauer hat ein Telefoninterview mit dem Tagungsredner geführt.

Chrischona-Panorama: Sind Sie ein Evangelikaler? Shane Claiborne: (lacht) Natürlich bin ich einer! Eine meiner absoluten Lieblingsstellen ist Johannes 3,16: «Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab; damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern gerettet werden.» Wow – was für eine Botschaft. Dafür will ich eintreten, dafür will ich leben. Sind Sie eigentlich dagegen, ernsthaft Theologie zu treiben? Shane Claiborne: Überhaupt nicht! Aber schliesslich geht es ja nicht um die richtige Lehre, sondern darum, so zu leben, dass es Gott gefällt. Manchmal verstecken wir uns hinter einer Lehrmeinung, um die ganzen Risiken eines ganz und gar ungesicherten Lebens nicht tragen zu müssen.

Ist die Art, wie die Evangelikalen Weltevangelisation treiben, am Ende? Shane Claiborne: Nein. Aber wir sind dabei, in eine ganz neue Phase von Mission einzutreten. Es ist nicht mehr nur der direkte evangelistische Weg ausschliesslich über das Wort, der verändert. Erfolgreich scheint mir bei der aktuellen weltpolitischen Lage vor allem die Arbeit der «peace maker»-Teams zu sein, die bewusst Versöhnung und Frieden in Krisenherden stiftet. Man muss einfach wissen, dass evangelikale Christen im Irak keinen guten Ruf hatten. Sie standen aus irakischer Sicht eindeutig auf der Seite der amerikanischen Regierung, die den Krieg, und nicht den Frieden wollte. Ich spreche gerne vom «dritten Weg», Menschen für Jesus und sein Reich zu interessieren. Das bedeutet, kommunitäres Leben zu stiften, in dem man bereit ist, Leben und Lasten zu teilen und sich voreinander verletzbar zu machen. Darin und damit scheint es fast ein wenig einfacher, gut zu sein und einen Beitrag zu leisten. Ich spreche nicht von Romantik und rede nicht der billigen Gnade das Wort. Miteinander leben kostet etwas, das monastische Leben hat seinen Preis. Wir haben hier in den Staaten ja die Mentalität des «anything goes», alles ist möglich, auch für das Miteinander. Nein, das meine ich damit gerade nicht. Da gibt es Abmachungen, Regeln die es zu respektieren gilt. Wir haben ja, was das gemeinsame Leben betrifft, grosse Traditi-

onen und Vorbilder unter den Mennoniten oder den Amish People. Sie setzen auf Werte wie Wildheit, Mut, Weisheit und heiliger Zorn… Shane Claiborne: Wann immer ich mich selbst oder andere in ihrem Handeln prüfe, frage ich mich: Zeigt es irgendetwas von Jesus? Kann man ihn erkennen? Sieht man sein Wesen? Sind es die Früchte des Heiligen Geistes, die man schmeckt? Ist das, was ich tue oder ausstrahle, freundlich, geduldig und sanft? Es ist ja eine unglaubliche Erfahrung, wenn man Menschen mit Momenten der Gnade überrascht, wenn man sie mit etwas umgibt, was sie niemals vom Christsein erwartet hätten. Und um nicht missverstanden zu werden: Dieser Jesus tritt auch entschieden auf, wenn er für Gerechtigkeit einsteht oder für die Schwachen kämpft. In diesen Geisteshaltungen ist auch immer heiliger Zorn möglich, wir müssen ihn sogar kultivieren, wenn wir einer verwundeten Welt helfen wollen. Uns mangelt es heute an Propheten? Shane Claiborne: Wir haben ja manchmal eine komische Vorstellung von Propheten. Prophetie ist eine Kraft, die Imagination braucht. Ein Prophet ist in meinen Augen einer, der Hoffnung hat. Und mit dieser Hoffnung zu seiner Zeit spricht. Jemand, der kämpft und nicht aus seiner Zeit flieht. Prophetie heisst, so viel Vorstellungskraft zu haben, dass man die neue Welt, die verheissen ist, wirklich sieht.

Shane Claiborne, geboren 1975, ist Gründer der Gemeinschaft «The Simple Way» und lebt verbindlich in der Potter Street Community in Kensington, Philadelphia (USA). Seine beiden Bücher «Ich muss verrückt sein, so zu leben» (2007) und «Jesus for President» (2009) sind im Brunnen Verlag Gießen erschienen. www.thesimpleway.com

18

CHRISCHONA

7/2009


THE SIMPLE WAY Zwölf Prinzipien gemeinschaftlichen Lebens der Gemeinschaft «The Simple Way», deren Begründer Shane Claiborne ist. Was mich an den Propheten des AT so fasziniert, ist, dass sie ganz nahe bei Gott waren, ihn hörten und für ihr Volk «übersetzten.» Sie sagen, weltweit sei eine Jesus-Gemeinde dabei, sich neu zu formieren. Das macht Hoffnung. Shane Claiborne: Es gibt unzählige Zeichen von Gottes überwältigender Präsenz, wachsender Liebe und Freundlichkeit in der Welt. Ich bin jedoch der Meinung, dass man des Wohlstandsevangeliums, des selbstgerechten, verurteilenden und gesetzlichen Christseins ganz und gar überdrüssig geworden ist. Es taugt nicht mehr. Wenn jemand etwa einen Vertreter der jungen Generation anpredigt und Wahrheiten um die Ohren knallt, wird dieser sagen: «Nun, das ist schön und gut. Und wie gehst du mit deiner Frau um?» Machen wir uns nichts vor: Menschen, die unseren Glauben nicht teilen, durchschauen uns viel mehr, als wir meinen. Sie wollen, dass wir authentisch sind. Wir haben keine Chance, gehört zu werden, wenn wir das nicht sind. Unsere Welt ist sehr, sehr verletzbar geworden und braucht Echtheit. Darüber bin ich eigentlich richtig froh. Das Ende des Monologisierens ist eingeläutet, lasst uns in einen Dialog treten! //

1. Ansiedlung an Orten, die von den weltlichen Institutionen aufgegeben wurden. 2. Teilen der Finanzmittel mit anderen Gemeinschaftsmitgliedern und den Bedürftigen unter uns. 3. Gastfreundschaft Fremden gegenüber. 4. Klage über Rassismus innerhalb von Kirche und unseren Gemeinschaften, in Verbindung mit aktivem Streben nach einer gerechten Versöhnung. 5. Ehrfürchtige Unterordnung unter den Leib Christi, die Kirche. 6. Bewusste Einübung in die Nachfolge Jesu und in die Regeln der jeweiligen Gemeinschaft, nach dem Muster des alten Noviziats. 7. Förderung des Gemeinschaftslebens unter den Mitgliedern der Weggemeinschaft. 8. Unterstützung zölibatär lebender Singles, aber auch monogamer Ehepaare und ihrer Kinder. 9. Geographische Nähe zu Gemeinschaftsmitgliedern, die eine gemeinsame Lebensregel teilen. 10. Fürsorge für Gottes Schöpfung, Unterstützung von Produzenten und Handel vor Ort und aus der Region. 11. Aktiver Einsatz für Frieden inmitten von Gewalt und Konfliktlösung innerhalb der Gemeinschaften nach dem Muster von Matthäus 18,15-20. 12. Verpflichtung zu einem disziplinierten kontemplativen Leben.

n er ho e g d isc Ein ltun Chr ta t. ns S ra on Ve issi rm

ge

Pil

Ver-rückt leben — Die Vision sprengt den Rahmen

Dienstag, 3. November 2009, 19.30 Uhr Pilgermission St. Chrischona Shane Claiborne bezeichnet sich selbst als «normalen Radikalen». Ihn beschäftigt die Frage, wie man als Christ leben soll. In der Begegnung mit Mutter Teresa und den Ärmsten der Erde wirft der bewusst lebende Single seine beruflichen Pläne vollständig um. Die Innenstadtghettos, die Vergessenen der Wohlstandsgesellschaft, der Irakkrieg machen ihn zum verwegenen und tollkühnen Aktivisten für Gott. Als «Prophet mit Feuer»,

en

s gros t i “ te m Leu elt neu e n i W „Kle en die k n de men ) u ä r e T born (Clai

© photocase.de − complize

a

Shane Claiborne

Ein Abend mit

der durch kleine Taten der Liebe die Welt verändert, inspiriert und ermutigt er zu Experimenten in Sachen Nächstenliebe. Er macht Hoffnung und sagt: «Eine neue Generation wacht auf, die nicht länger nur über die Kirche klagt, sondern beginnt, die Kirche zu werden, von der sie träumt.»

Anmeldung unter www.chrischona.org Eintritt: 20.- CHF 19


St. Chrischona – tsc summer school 2009

Die Gender-Ideologie verstehen Für 20 theologisch Interessierte, für die, «die es im Urlaub genau wissen wollen», bot das Theologische Seminar St. Chrischona mit der ‘summer school’ Anfang August drei Module zum Bereich Psychologie und Seelsorge an. Wir fassen zusammen und lassen Teilnehmer zu Wort kommen. FRITZ IMHOF

Die Juristin und freie Mitarbeiterin am Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft in Reichelsheim (ein Arbeitszweig der Offensive Junger Christen), Monika Hoffmann sprach über die Gendertheorie: «Vom Zwang, sich selbst zu erschaffen.» Nach den Verfechtern dieses neuen Menschenbildes sage das biologische Geschlecht nichts Wesentliches über unser Menschsein aus. Wer sollen stattdessen unsere eigene Entscheidung, unabhängig von unserer Biologie, sein. Unterschiede zwischen Mann und Frau gibt es in diesem neuen Denksystem keine. Das Gender-Denken wurzelt unter anderem im Feminismus und Marxismus, wo Ungleiches als ungerecht qualifiziert wird und Ungleichheit daher abgeschafft werden soll. Das «Gender»-Denken zeige sich vielerorts in unserer Gesellschaft. Zum Beispiel in der Forderung nach einer statistischen Gleichheit von Mann und Frau in allen Lebens- und Aufgabenbereichen sowie in der Abschaffung vermeintlicher Geschlechterstereotype bereits in der Schule. Es manifestiert sich ausserdem überall dort, wo auf dem Hintergrund der Vorstellung, es gäbe keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern, eine Politik betrieben wird, 20

CHRISCHONA

7/2009

die als oberstes Ziel hat, Frauen möglichst dauerhaft als sozialabgabenpflichtige Arbeiterinnen am Arbeitsmarkt zu halten. Zu diesem Zweck wird unter dem Schlagwort «Vereinbarkeit von Familie und Beruf» mütterliche und generell elterliche unbezahlte Erziehungsarbeit abgewertet und Fremdbetreuung bereits von Kleinstkindern gefordert. Dies ungeachtet der Bedürfnisse der Kinder nach dauerhafter Bindung zu einer Bezugsperson, möglichst der Mutter in den ersten drei Lebensjahren.

Mannsein und Frausein leben An die Christen appellierte Hoffmann, die Fragen von (jungen) Männern und Frauen ernst zu nehmen. Die Gender-Ideologie gebe unrealistische Antworten auf echte Fragen. Die Herausforderung sei, lebbare und schöpfungsgemässe Antworten zu suchen. «In Wirklichkeit lebt die fruchtbare Spannung zwischen Mann und Frau – aus der allein heraus Kinder und Familie, ja überhaupt Zukunft entstehen können – gerade aus der Verschiedenheit der beiden Geschlechter», betonte Hoffmann. Die christliche Gemeinde sei herausgefordert, «den Umgang mit der Verschiedenheit der Geschlechter, mit Neid und Konflikten einzuüben». Es gehe nicht einfach darum, «Mann und Frau nur feste Rollen und Aufgaben zuzuteilen, sondern dar-

um, miteinander im Gespräch zu bleiben und in der weiblichen bzw. männlichen Identität zu wachsen». Die beiden Geschlechter könnten sich «in ihrer tiefen Verschiedenheit gegenseitig ergänzen, bereichern und geistig befruchten». Weitere Module mit Christoph Ehrat und Ruth E. Kohli halfen Laienseelsorgern, psychotherapeutische Modelle kennen zu lernen und psychische Störungen besser zu verstehen. Die Teilnehmer lernten ihre eigenen Grenzen als Seelsorger besser kennen und wurden motiviert, die Beziehung zu Gott und Menschen zu verbessern.

Ausgeruht und motiviert Wir haben zwei Teilnehmer und eine Teilnehmerin befragt, wie sie die summer school erlebt und welche Impulse sie dort empfangen haben. Markus Kiefer, M WirtschaftsingeW nieur aus Pforzn heim in Deutschh lland, fand vor allem das Thema Seelsorge interessant, obwohl er sich zuvor nicht speziell dafür interessiert hatte. «Ich sehe nun in etlichen Dingen besser durch», konstatiert er. Er erkennt jetzt besser, wo das Problem bei hilfesuchenden Menschen liegt. Aber auch ganz persönlich ist er auf seine Rechnung gekommen:

«Mir war wichtig, wieder einmal Ruhe zu finden.» Und die gab es auf dem Chrischonaberg auch. Susanne Fink, S die Familienfrau d aaus Wolhusen in der Schweiz, hat d ssich für eine Woche «eine Auszeit genommen», um sich in das Gender-Thema zu vertiefen. «Wir sind als überzeugte Christen herausgefordert, mit Offenheit den brisanten Themen unserer Gesellschaft zu begegnen, um unseren Sendungsauftrag gut erfüllen zu können», findet sie. Sie ist motiviert, das Erkannte weiterzugeben, vor allem auch die Thematik Mann-Frau, die sie mit Familien in der Gemeinde oder auch mit ihren Töchtern teilen möchte. David von Känel, D ttsc-Student auf St. Chrischona, S ffand es spannend, ein geselln schaftsrelevantes Thema innerhalb einer Woche durch eine kompetente Fachperson intensiv zu behandeln. Zudem schätzte er die Auseinandersetzung mit dem christlichen Menschenbild und damit auch mit der eigenen Identität, welche die summer school ausgelöst hat. Die Sensibilisierung für gesellschaftliche Fragen werde sich auf seinen künftigen Dienst auswirken. //

summer school 2010 Auch im nächsten Jahr heisst es wieder: ausklinken, auffrischen, begegnen und weiterbilden auf St. Chrischona. Die Termine für die Summer School 2010 stehen schon fest. Vom 9.-13. August und vom 16.-20. August werden wieder interessante Seminare stattfinden. Informationen im Internet unter www.tsc.chrischona.ch


365 – das Thema inspirierende Bibel-Tagebuch

Jahresunabh ängig. Sie können jederzeit beg innen.

Jeden Tag Raum für Ihre Gedanken Jede Woche ein Aktionsimpuls Jeden Monat ein Länderportrait In einem Jahr durch die Bibel

Buch im Originalformat

Fordern Sie noch heute Ihr koste n an – im loses Exemplar Int per Post ernet oder ! Ihrer Be stellung legen w einen Ü ir berweis u ngsträge für eine r Spende be Danke f ür Ihre H i. ilfe!

Die Bibel Liga fördert die weltweite Bibelverbreitung in Verbindung mit der Schulung einheimischer Christen, damit mehr Menschen zum Glauben an Jesus Christus finden und Teil seiner Gemeinde werden. Die Bibel Liga ist Partner der Aktion „Jahr der Stille“.

www.bibelliga.ch Schweiz: Bibel Liga · Bernstr. 70 · CH-3122 Kehrsatz info@bibelliga.ch Missionskonto: Stiftung Bibel Liga Schaffhauser Kantonalbank (Bankenclearing: 782) Kto.-Nr. 778 107 5 132 · BIC/Swiftadresse: SHKBCH2S IBAN: CH98 0078 2007 7810 7513 2

Deutschland: Bibel Liga · Weidigweg 11 · DE-74538 Rosengarten Fon +49(0)791 857034 · info@bibelliga.de Missionskonto: Stiftung Bibel Liga 21 Sparkasse Schwäbisch Hall (BLZ 622 500 30) Kto.-Nr. 15 14 887 · BIC/Swiftadresse: SOLADES1SHA IBAN: DE80622500300001514887


Willkommen im Berner Oberland *** Familienhotel Alpina Adelboden Flecklistrasse 40, 3715 Adelboden Tel. 033 673 75 75, alpina@vch.ch www.alpina-adelboden.ch Gemütliches, familienfreundliches Hotel im Wander- und Skigebiet Adelboden. Komfortable Zimmer mit Dusche/WC, Saunalandschaft, Spielzimmer, Gruppenräume. Grosszügige Kinderrabatte.

*** Hotel Artos Interlaken Alpenstrasse 45, 3800 Interlaken Tel. 033 828 88 44, mail@artos.ch www.artos.ch

Erholung mit Fürstenblick

Missions- und Erholungshaus Arche CH-9642 Ebnat-Kappel Tel. +41 71 992 25 00; Fax +41 71 992 25 55 www.missionswerk-arche.ch mail: info@missionswerk-arche.ch

Ferien- und Seminarhotel an ruhiger, zentraler Lage. Grosszügige Zimmer mit Dusche/WC und Balkon. Frühstücksbuffet und Viergang-Abendessen mit Auswahl. Wellness-Oase, gratis Ortsbus, regelmässige Andachten

Backpackers Villa Sonnenhof Alpenstrasse 16, 3800 Interlaken Tel. 033 826 71 71, mail@villa.ch www.villa.ch Herberge für junge Einzelgäste und unkomplizierte Familien. Ab 35 Fr. pro Person inkl. Frühstück, Gästeküche, WLAN und gratis Eintritt ins Hallenbad. Neu auch Zimmer mit Dusche/WC und seperate Gruppenräume.

Herzliche Gastfreundschaft im Herzen der Schweizer Alpen!

Mittwoch, 17. Februar 2010

Besucht die Kranken

www.methodisthotels.org

Unser Programmangebot 26. 10 bis 1.Nov.: Reformationswoche mit Bernd Thurm. 2. bis 8. Nov.: Woche der Ermutigung mit Bernd Subkus. 9. bis 15.Nov.: Glaubenswoche mit Paul Höfflin 16. bis 22. Nov. Tage der Einkehr mit Bernd Thurm 23. bis 29. Nov.: Adventswoche mit Walter Friesch 30.11. bis 6. Dez. Besinnungswoche mit Hans Reppel 7. bis 13. Dez.: Tage der Erquickung mit Flavio Liti 14. bis 20 Dez.: Tage der Stille mit Bernd Thurm 21.12. bis 3. Jan.’10: Weihnachts- und Neujahrsfreizeit mit Peter Steiner Herzlich Willkommen im Toggenburg!

Tagesseminar mit Pfrn. Monika Riwar Freie Christengemeinde, Aarau

Besucht die Kranken «Der Besuch am Krankenbett kann zu einer belastenden Aufgabe werden, weil man mit der eigenen Ohnmacht konfrontiert wird und diese aushalten muss.» Prof. Dr. Ralf Dziewas Das Seminar gibt hilfreiches Handwerkzeug für die wichtige Aufgabe am Krankenbett. www.cdkschweiz.ch Tel/Fax 031 771 12 14


St. Chrischona Leben kehrt zurück ins alte Gemäuer Unter den Gebäuden auf St. Chrischona ist das «Morgenrot» zurzeit das kleine Sorgenkind. Im März musste das Haus, das der Pilgermission zuletzt als Gästehaus diente, geschlossen werden. Es genügte nicht mehr den Brandschutzvorgaben des Kantons. Jetzt soll aus dem Sorgenkind wieder ein Hoffnungsschimmer werden – saniert und mit neuem Leben erfüllt. WALTER STAUFFACHER

Schon in den Sommerferien 2008 wurde das Dach des «Morgenrot» saniert und der Dachstock isoliert. Studenten des Theologischen Seminars haben dabei tatkräftig mitgewirkt. Durch diese baulichen Sofortmassnahmen konnte die Bausubstanz erhalten und ein weiterer Zerfall des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes verhindert werden. Auf der Basis eines alle Häuser des Chrischona-Berges umfassenden Liegenschaftenkonzeptes haben wir gemeinsam mit Fachleuten verschiedene Nutzungsvarianten für das Haus geprüft. Die Leitung der Pilgermission hat sich schliesslich für eine

Totalsanierung des Gebäudes und den Umbau zu einem Wohnhaus für Studentinnen entschieden.

Campus wird aufgewertet Auf drei Stockwerken sollen neue Einzel- und Doppelzimmer mit Aufenthaltsraum entstehen. Die Unterkünfte werden einfach, aber attraktiv sein und den heutigen Standards entsprechen. Mit diesem Entscheid wird die Wohnqualität für unsere Studentinnen deutlich steigen. Gleichzeitig rü-

cken die Studentinnen ins Zentrum des «Campus». Mit dem freiwerdenden «Frauenwohnhaus» können wir dann zukünftig den Gästen der verschiedenen Veranstaltungen auf Chrischona preiswerte Gästezimmer anbieten.

Ein Haus mit ereignisreicher Geschichte Das «Morgenrot» wurde 1883 als Industrie- und Wohnhaus für eine Druckerei und deren Angestellte errichtet. Zu jener Zeit war es das östlichste Gebäude auf St.

Chrischona, daher der Name «Morgenrot». In diesem Haus wurde die erste Bibel in amharischer Sprache, der damaligen Landesspreche des heutigen Äthiopien, gedruckt. Nachdem die Druckerei später verkauft und nach Basel verlegt wurde, wohnten ab 1905 in dem Haus Lehrer und handwerkliche Mitarbeiter. Im Dachgeschoss befand sich der Schlafsaal für Seminaristen, ebenso gab es einen Friseurraum. In den letzten Jahren diente es als Gästehaus und Wohnraum für Studenten sowie für Gruppenräume der Sonntagsschule. Die Unterkünfte waren zwar sehr einfach und ohne jeglichen Komfort, dafür äusserst preiswert und zweckdienlich.

Ziel: Neueröffnung im Sommer 2010 Seit der Schliessung des Hauses im Frühjahr fehlen uns etwa 40 Betten, die aktuell zur Unterbringung unserer Gäste bei Veranstaltungen fehlen. Das bringt Engpässe, Absagen und Ertragsausfälle für den Gästebetrieb auf Chrischona mit sich. Das ehrgeizige Ziel ist deshalb die Eröffnung des renovierten Morgenrots zum Studienbeginn im August 2010. Damit dies gelingen kann, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Im Internet erfahren Sie, wie Sie dieses Projekt mittragen können: morgenrot.chrischona.org 23


Gemeinde Schweiz

Eine Standortbestimmung steht bevor RENÉ WINKLER Vor zehn Jahren hat sich die Leitung der Pilgermission für fünf Werte verpflichtet: Vertrauen, Versöhnung, Verantwortung, Verfügbarkeit, Voraussicht. Unsere Beziehungen sowie unsere Arbeit und Zusammenarbeit wollten wir durch diese Werte prägen.

Die letzten drei dieser fünf Werte veranlassen die ChrischonaGemeinden Schweiz jetzt, die Qualität und die Auswirkungen unserer Arbeit zu überprüfen. Seit fast zehn Jahren arbeiten wir mit vollzeitlichen Regionalleitern statt mit nebenamtlichen Bezirksvorstehern. Wir haben Verantwortung übernommen und möchten nun wissen, wie sich die Art und Weise, wie wir unsere Verantwortung verstehen und wahrnehmen, bewährt. Wir wollen mit unserem Dienst unserem Herrn, Jesus Christus, und den Gemeinden verfügbar sein und bleiben (2. Kor. 4,5). Schliesslich wollen wir uns nicht damit zufrieden geben, dass in den letzten zehn Jahren einiges besser gelungen ist und wir insgesamt sicherer unterwegs sind. Die Herausforderungen, in denen wir

als Gemeinden in der Schweiz stehen, verändern sich laufend. Wir wollen voraussichtig handeln und deshalb gemeinsam versuchen herauszufinden, in welche Richtung wir uns als Gemeinden in den nächsten Jahren entwickeln müssen, damit wir unseren Auftrag wirksam erfüllen können. Als Leitungsmannschaft werden wir aufgrund der Ergebnisse die Frage beantworten, ob wir personell und strukturell für diese Herausforderungen gut aufgestellt sind oder ob Veränderungen anstehen. Aus all diesen Gründen führen wir Anfang März 2010 eine Standortbestimmung durch – gemeinsam mit allen angestellten Mitarbeitenden und Gemeindeleitungen. //

René Winkler ist Leiter der Chrischona-Gemeinden Schweiz. Internet: www.chrischona.ch

Inserat

Melody Carlson Designer-Stiefel und andere Katastrophen

336 Seiten Gebunden Format 13,5 x 21,0 cm Euro [D] 14.95 Euro [A] *15.40 CHF *26.80

336 Seiten Paperback Format 13,0 x 20,5 cm Euro [D] 14.95 Euro [A] *15.40 CHF *26.80

240 Seiten, Paperback Format 13,0 x 20,5 cm Euro [D] 14.95 Euro [A] *15.40 CHF *26.80

160 Seiten Gebunden Format 11,0 x 18,0 cm Euro [D] 10.95 Euro [A] *11.30 CHF *18.80

* unverbindliche Preisempfehlung

* unverbindliche Preisempfehlung

* unverbindliche Preisempfehlung

* unverbindliche Preisempfehlung

Best.-Nr. 111.744 ISBN 978-3-7655-1744-0

Best.-Nr. 111.447 ISBN 978-3-7655-1447-0

Best.-Nr. 111.446 ISBN 978-3-7655-1446-3

Best.-Nr. 111.743 ISBN 978-3-7655-1743-3

Erhältlich in Ihrer Buchhandlung oder direkt unter:

24

Annemarie Pfeifer Stark in den Stürmen des Lebens

Tracie Peterson Eine Lady mit geheimnisvollem Auftrag

CHRISCHONA

7/2009

(D) www.alpha-buch.de Tel. 06406 83 46 200

Iris Muhl Intim (Fachleute im Gespräch über Lust, Leidenschaft und erfüllte Sexualität)

(CH) www.bibelpanorama.ch Tel. 061 295 60 03


Deutschland

Frauen, die Spuren hinterlassen Um «Frauen, über die man spricht…» ging es in diesem Jahr beim «Tag der Frauen» des Chrischona Gemeinschaftswerks Deutschland in Gießen. Vor 350 Zuhörerinnen führte die Referentin Noor von Haaften den Satz weiter: «…sind Frauen, die Spuren hinterlassen, die sagen, was sie wissen, und die leben, was sie glauben.» ROSEMARIE ARNOLD

Noor van Haaften ging in ihren beiden Vorträgen auf zwei Geschichten aus dem Alten Testament ein, in denen Frauen eine Schlüsselrolle spielten. Da ist

das 13-jährige namenlose Mädchen, das von den Syrern nach deren Sieg über Israel verschleppt und gezwungen wird, Sklavin der Frau des aussätzigen Feldherrn Naemans zu werden. Sie entwickelt keinen Hass gegen ihn, sondern hat Mitleid und gibt Naeman den Rat, nach

Israel zum Propheten Elisa zu gehen und diesen um Heilung zu bitten. Naeman reist dorthin und wird gesund gemacht. So hat das Handeln eines auf den ersten Blick «unbedeutenden» Menschen Konsequenzen und hinterlässt Segensspuren. Noor van Haaften stammt aus den Niederlanden, studierte in Utrecht und arbeitete unter anderem beim niederländischen Rundfunk und Fernsehen. Seit 2002 ist sie als freiberufliche Referentin zu Konferenzen und Tagungen in ganz Europa unterwegs und bekannt als Autorin zahlreicher Bücher.

Unterstützung für das Projekt BaseCamp Die Kollekte des Tages ging an das ‘BaseCamp Prenzlau e.V.’, das sich zum Ziel gesetzt hat, Hoffnung zu stiften in einer strukturschwachen Region mit hoher Arbeitslosigkeit, vor allem unter Jugendlichen, und damit einhergehenden Problemen und Defiziten. Durch ein in Gemeinschaft integriertes Leben soll das Leben von gescheiterten Jugendlichen wieder Sinn bekommen. Sie sollen Gott und Menschen begegnen durch gemeinsames Leben, gemeinsames Arbeiten und gemeinsames Feiern. //

Inserat

50 Jahre Graf von Spiegelberg

Der fruchtigmilde Hallauer Ein halbes Jahrhundert charaktervolle Blauburgunder Weine.

weinkellerei-rahm.ch 25


Aktion e b e i l s t h c a n Weih

*DVWIUHXQGVFKDIWPLW:HLWEOLFN

Dumitru und n Andreea freue sich ßber die Päckli von Pro Adelphos.

%LEH OKH LP0lQQHG RUIDP=Â U LFKVHH

%LEHOKHLP0lQQHGRUI )HULHQXQG7DJXQJV]HQWUXP +RIHQVWU&+0lQQHGRUI

IRQID[

ZZZELEHOKHLPFKLQIR#ELEHOKHLPFK

8UODXEPLW6HHEOLFNÂą:HLWEOLFNÂą'XUFKEOLFN )Â U(LQ]HOJlVWH XQG*UXSSH

„6HHXQG%HUJVLFKW „5XKHXQG(UKROXQJ „$XVIOXJVP|JOLFKNHLWHQ „:DFKVHQLP*ODXEHQ  „*HPHLQVFKDIW  



35.– ehende CHF st in e ll A r fß t 1 Pake CHF 70.– milien Fa r fß te e k 5.– a P 2 milien CHF 10 fa ss ro G r fß te 3 Pake 2948-7 PC-Konto: 60-1

s.ch www.proadelpho 00 59 3 Telefon 052 23

Mit Ihrer Hilfe Ăźberbringen wir Heimkindern und verarmten Familien in den ärmsten Ländern Osteuropas 30‘000 Ăœberlebenspakete, damit sie an Weihnachten nicht hungern mĂźssen. Sie sollen Weihnachten als ein Fest der Liebe und Freude erleben dĂźrfen!

$XVXQVHUHP-DKUHVSURJUDPP   2NW%ULQJGHLQ/HEHQLP.DUXVVHOOGHU 0LVVW|QHHUQHXW]XP.OLQJHQ VHHOVRUJHUOLFKHV6HPLQDUPLW5XWK0D\HU  2NW)HULHQXQG%LEHOVWXGLXPZRFKH 'DVHUVWH7HVWDPHQW%LOGHUEXFKGHV(YDQJHOLXPV PLW3DXO(JORII6LRQ  2NW-HVXVLP-XGHQWXP (LQDP]L6HPLQDUPLW+DQVSHWHU2EULVWXQG0LVFKD %UDNHU  1RY6HPLQDUPLW&KULVWRSK(KUDW (LQWDXFKHQLQGLH/HEHQVXQG6HJHQVIÂ OOH*RWWHV  'H]-DQ)HVWOLFKH:HLKQDFKWV XQG-DKUHVVFKOXVVWDJH  9HUODQJHQ6LHXQVHUH'HWDLOSURJUDPPH  

  

 


Gemeinde Südliches Afrika

Stadtmissionen und Lutherische Kirche erkennen sich gegenseitig an Im September kam die Synode der Evangelischen Stadtmission im Südlichen Afrika (ESSA) in Pretoria zusammen. Angelehnt an die Jahreslosung lautete das Thema «Unmöglich – möglich». Das reflektierten die Berichte aus den Stadtmissionen sowie die Bauprojekte in Johannesburg (Jugendhaus) und Swakopmund (neue Stadtmission mit Saal und Nebenräumen). Hauptreferent war in diesem Jahr Dr. Fritz Deininger, Leiter der Missionsstelle der Pilgermission St. Chrischona. HEINRICH WEIDMANN

Fritz Deininger führte bei der diesjährigen 11. Synode der ESSA die Arbeit von Dr. Markus Müller weiter, der im Vorjahr die Synodalen mit den Visionstexten der Pilgermission bekannt gemacht hatte. Unter dem Thema «Mission und Gemeinde im Lichte der PMVisionstexte» legte Fritz Deininger den 20 Die 20 Teilnehmer der Synode der Evangelischen Stadtmissionen im Südlichen Afrika. Teilnehmern nahe, wie wichtig der Bereich Mission für aufbauende Gemeindearbeit sei. Im Blick auf die Visi- nalen Jugendarbeit. Jugendpastor Wieland Müller, Johannesburg, onstexte bedeute dies, dass sich die Umsetzung der Verse auf drei legte ein Konzept zur «Strategie ESSA Jugend 2020» vor, das in Ebenen ereignen müsse: der Ebene des Gemeindeaufbaus, der so- Gruppenarbeiten vertieft und konkretisiert wurde. zialdiakonischen Ebene und der missionarischen Ebene. Die Möglichkeiten, sich daran zu beteiligen, sind vielfältig: selbst eine Arbeit Einblicke in die Pastorenkonferenz beginnen, eine bestehende Arbeit fördern, Gemeindeglieder mit Im Anschluss an die Synode fand die Pastorenkonferenz statt. Der bestehenden Missionsorganisationen aussenden, einheimische erste Tag war den dienstlichen Besprechungen gewidmet. Die Christen fördern und durch sie Gemeinden bauen oder theologi- beiden weiteren Tage dienten der Weiterbildung und geistlichen sche Ausbildung von Einheimischen fördern. Wir haben erkannt, Förderung. Inspektor Rainer Geiss hielt die Bibelarbeiten am Vordass der Bereich Mission innerhalb der ESSA zwar teilweise ernst mittag, Fritz Deininger leitete die Weiterbildung unter dem Thema genommen wird, wir aber insgesamt noch ein weites Übungsfeld «Phasen in der Entwicklung zur Leiterschaft am Beispiel von Mose». vor uns haben. Das wollen wir nicht brach liegen lassen. Die vier interaktiven Schulungseinheiten waren sehr lehrreich und praktisch. An den Abenden erzählten wir einander, wie es uns in unserer Arbeit und im persönlichen Leben geht. Dem gemeinsamen Vereinbarung mit Evangelisch-Lutherischer Kirche Nach eineinhalb Jahre dauernder Vorarbeit hat die Synode eine Gebet wurde viel Zeit eingeräumt. Themen wie Pastorennachwuchs und Jugendarbeit haben in den Vereinbarung zwischen der ESSA und der Vereinigten EvangelischLutherischen Kirche im Südlichen Afrika (VELKSA) verabschiedet. Stadtmissionen im Südlichen Afrika hohe Priorität. Es wird immer Sie wurde am 11. September 2009 von Bischof Nils Rohwer (VELK- schwieriger, für Leute aus dem Ausland eine Arbeitsgenehmigung SA) und Inspektor Rainer Geiss (ESSA) in Kapstadt unterzeichnet in Südafrika zu bekommen. Ebenso ist die Frage nach der Zukunft der deutschsprachigen und in Kraft gesetzt. In dieser Vereinbarung geht es darum, dass wir uns, obwohl wir uns in einzelnen theologischen Fragen unterschei- Arbeit immer aktuell. Solange es hier noch eine grosse Anzahl den, gegenseitig als evangelische Kirchen anerkennen. Das bein- Deutschsprechender gibt, sehen wir unseren Auftrag als noch nicht haltet die Mitgliedschaft und die Amtshandlungen, einschliesslich erfüllt und abgeschlossen: «Menschen aller Altersgruppen und HerTaufe. Bei evangelistischen und missionarischen Aktivitäten halten kunft, vornehmlich der Deutsch sprechenden Bevölkerung im Südlichen Afrika, das Evangelium von Jesus so zu bezeugen, dass sie an wir eine Zusammenarbeit für möglich und wünschenswert. Eine weitere Entscheidung war, dass wir als ESSA das neue Cor- ihn glauben, ihm gehören und mit ihrem ganzen Leben dienen». // porate Design von Chrischona annehmen und ab 1. Januar 2010 in allen Gemeindem umsetzen. Heinrich Weidmann ist Pastor der Evangelischen Stadtmission in Kapstadt Im Bereich unserer Stadtmissionsarbeit beschäftigte uns wäh- und Koordinator der ESSA. rend der Synode auch die Thematik der regionalen und überregio- www.stadtmission.org.za 27


K-Kalender 2010

Clown

lender

s-Ka Jubiläums-

2 010

N EU

Das Beste aus 10 Jahren

JubiläumsKalender BESTE AUS DAS

Freu(n)de fĂźr jeden Tag K

In der Stille

2010

n mit gute

2010 PostkartenKalender von Doro Zachmann

WĂźnsc

hen

K

N EU Bestell-Nr. 10250 Š Kawohl Kawoohl Verlag 46485 Wesel Wesel

Rosenduft mit lieben

ROSENDUFT MIT LIEBEN WĂœNSCHEN Postkarten-Kalender, 16 x 16 cm. 480.159 #5,95

ROSENDUFT MIT BESTEN WĂœNSCHEN Aufstellkalender, 12 x 12 cm. 480.805 #2,85

J ub

2010

L

Naturstimmungen von Lars Basinski

Bestell-Nr. 10324 Kawohl Verlag 46485 Wesel

s-TI E R-Kalend e iläum

2010

Jubiläums-Ausgabe 2010 40 JAHRE KAWOHL VERLAG Kawohl Verlag 46485 Wesel

K

Bestell-Nr. 10109

DAS BESTE AUS ALLES IN UNS SCHWEIGE Jubiläums-Ausgabe 2010 Die beliebten Highlights des Erfolgskalenders. Wandkalender, 30 x 44 cm. 480.109 nur #10,00

r

K

IN DER STILLE LEUCHTET DAS LEBEN Traumhafte Naturaufnahmen von Lars Basinski und tiefe Gedanken von Ute Weiner laden zum Ausruhen ein und schaffen einen Raum der Besinnung. Wandkalender, 42 x 30 cm. 480.324 #12,50

WĂźnschen K

Bestell-Nr. 10159 Š Kawohl Verlag

46485 Wesel

atmet das Leben ebbee 2010

Postkarten-Kalender mit Bildern von Lars

Basinski

Bestell-Nr. 10158 Kawohl Verlag 46485 Wesel

K

N EU

MEINE WELT HAT GOTT GEMACHT Mit offe offenen Augen Gottes Welt entdecken –dazu lädt Annie die Kinder ein. Farbenfrohe Zeichnungen von Annette BoxdĂśrfer und leicht verständliche DenkanstĂśĂ&#x;e. Wandkalender, 21 x 30 cm. 480.446 #7,50

2010

Nr. 100154 544 . Ka K woh wohl Verl Verlag ag 464 46485 85 Wes Wesel el

Der flexible Kalen der fĂźr BĂźro & Zuhause

N EU



8BOELBMFOEFSNJU;FJDIOVOHFOWPO"OOFUUF#PYEzSGFS #FTUFMM/S‚,BXPIM7FSMBH8FTFM

IM BLICK BEHALTEN Der flexible Kalender fßr Bßro und Zuhause. Wählen Sie je nachh Tagesverfassung das passende Bild, den passenden Text – der flexible Wechsel-Kalender macht es mÜglich und hält dabei noch Ihre Termine im Blick. Aufstellkalender, 21 x 12 cm. 480.154 nur #6,95

8ORTEVOLL5ROSTUND)OFFNUNGMIT#ILDERNZUM"UFATMEN 8 LL 5 D ) FF # LD " F

k,AWOHL7ERLAG8ESEL

#ESTELL/R

Worte voll Trost und Hoffnung mit Bildern zum Aufatmen. Gedanken voll stärkender Tiefe. BALSAM FĂœR DEINE SEELE Wandkalender, 35 x 30 cm. 480.645 #11,50

Kalender der besonderen Art lŠwƒ„{

|ˆ‰^{ˆ�

Bestell-Nr. 10105 ŠKawohl Verlag 46485 Wesel

JUBILĂ„UMS-TIER-KALENDER Das Beste aus 25 Jahren Meine kleine Welt Begeisternde Tierbilder und Bibelworte frisch wie aus dem Ei gepellt. Wandkalender, 30 x 44 cm. 480.119 nur #10,00

Wechsel-Kalender

K

Das Beste aus 25 Jahren MEINE KLEINE WELT K

IN DER STILLE ATMET DAS LEBEN Postkarten-Kalender, 21 x 12 cm. 480.158 #5,95

In der Stille

Im Blick behalten

DASS ES DICH G I BT

N EU

eeee

Doro Zachmann ROSENDUFT CHEN MIT GUTEN WĂœNSCHEN Wohltuende, lebensnahe WĂźnsche und verträumte Poesie streicheln die Seele und machen diesen Kalender zu einem RosengruĂ&#x; fĂźr ein ganzes Jahr. Wandkalender, 30 x 31 cm. 480.250 #9,80

SCHĂ–N ,

CLOWN-JUBILĂ„UMS-KALENDER Das Beste aus 10 Jahren Freu(n)de fĂźr jeden Tag Humorvolle Weisheiten und charmante Lebensfreude – zum Jubiläum versammeln sich die beliebtesten Clowns in einem groĂ&#x;en Wandkalender, 30 x 44 cm. 480.114 nur #10,00

leuchtet das Leben ebb

Doro Zachmann

eeee

uft Ro send

N EU

Bestell-Nr. 10114 ŠKawohl Verlag 46485 Wesel

ALLES IN UNS SCHWEIGE Aussagestarke Foto-Poster mit ausgewählten Texten. Wandkalender, 30 x 50 cm. 480.300 #16,80

Aufstell-Kalender: Die Bestseller Der kleine

Zeit der Stille

Begleiter 2010

KAWOHL VERLAG 46485 WESEL Bestell-Nr. 10820

"VGTFJOFN8FH



Phil Bosmans-Kalender

HFGF

K

2010

DER KLEINE BEGLEITER Leuchtende Blumen- und Stimmungsfotos, klar lesbare Bibelworte und christliche Texte. Aufstellkalender, 18 x 11 cm. 480.820 #2,95

Guten2010Tag!

Psalmworte und Fotos zur Besinnung

Kawohl Verlag 46485 Wesel • Bestell-Nr. 10800

K

ZEIT DER STILLE Brillante Farbfotos und wegweisende Psalmworte. Aufstellkalender, 12 x 12 cm. 480.800 #2,85

Impulse zum Leben

Mit Texten von: Arno Backhau s, Bettina Reinhard

Bestell-Nr. 10160

K 46485 Wesel

Der „Ich mag dich“-Kalender 2010 mit Texten und Bildern von Doro Zachmann K RKW 10325 • Š Kawohl Verlag 46485 Wesel

Doro Zachmann SCHĂ–N, DASS ES DICH GIBT Ein „Ich mag dich“, das ein Jahr lang tiefe Verbundenheit zeigt. Wandkalender, 21 x 38 cm. 480.325 #10,80

,BXPIM7FSMBH8FTFM#FTU/S

"ESTELL .R +AWOHL6 6ERLAG 7 7ESEL



Phil Bosmans VITAMINE FĂœRS HERZ Positive AnstĂśĂ&#x;e ermutigen und machen Freude Wandkalender, 21 x 38 cm. 480.570 #10,80

AUF SEINEM WEG • Ermutigende Bibelworte, einfßhlsame Foto-Kompositionen der ExtraKlasse und inspirierende Impulse namhafter Autoren auf der Rßckseite jedes Blattes. Wandkalender, 42 x 60 cm. 480.060 #19,90

Becker, Ellsel, Ruth Heil, Andreas Malessa, Jßrgen Mette, Elisabeth Mittelstä dt, JÜrg Swoboda, Fabian Vogt, Jßrgen Werth, Doro Zachman n, Christoph Zehendn er

GUTEN TAG IMPULSE ZUM LEBEN (Verteil-)Kalender mit prägnanten Bildern und erfrischenden Beiträge beliebter Autoren. Postkarten-Kalender, 14 x 16 cm. 480.160 nur #3,95

Bitte bestellen Sie beim

KAWOHL VERLAG Blumenkamper Weg 16

46485 WESEL Fon: 0281/96299-0 Fax:-100 E-Mail: verlag@kawohl.de

www.kawohl.de


Marktplatz REISEN

FÜR DAS ALTER

ZU VERKAUFEN

B n B «Jura & 3 Lacs» Übernachten Frühstück, CHF 49 - CHF 52 / 6 Gästezimmer, Maison Stadtmission, Edith & Hanspeter Mundschin, Musées 37, CH-La Chaux-de-Fonds Tel. +41 (0)32 913 13 40 hanspetermundschin@ bluewin.ch

Glaube im Alter 21.11.09 - Eine Tagung mit Prof. R. Kunz und Sam Moser Anordnungen für den Todesfall Ein hilfreiches Dossier, um die letzten Dinge zu regeln. Bestellen und Infos bei: Richard Stäheli Tel. +41 (0)79 302 65 47 oder info@perilife.ch

im Kanton Aargau 7-Zimmer Einfamilienhaus mit Gartenhalle und Pool Tel. +41 (0)79 386 52 43

Israel - Erlebnisreise 26.04.-05.05.2010 Sehr preisgünstig mit spannenden Begegnungen. Bade-Kurreise ans Tote Meer 05.-16./10.05.10 Namibia-Südafrikareise 30.08.-16.09.10 Prospekte beim Reiseleiter: Ueli Stettler Tel. +41 (0)79 765 82 90 ueli.stettler@gmx.ch oder bei www.kultour.ch Tel. +41 (0)52 235 10 00

ZU VERSCHENKEN Neues Verzeichnis christlicher Gästehäuser und Hotels! Jetzt gratis bestellen auf www.vch.ch oder +41 (0)41 754 99 30

BIETEN besser läbe - Magazin gratis in CH für 1/2 Jahr. Info und Bestellung: textlive@laendli.ch oder www.textlive.ch Vermerk: CP-Aktion 13.-15. Nov. 2009: Stilles Wochenende im Haus der Stille, Wildberg (ZH) Vielfältige Gebetsformen und christliche Meditation Thema: "Herzensverwandlung am Beispiel von Petrus: Herr, nimm mich mir - gib mich dir!" Leitung: Walter Gasser, Antoinette Matthieu Leicht. www.eVBG.ch/ Agenda.O.html

... damit Menschen Hoffnung haben

licht im osten

www.lio.ch

Wir suchen WERKMISSIONARE für unser missionarisches Ausbildungszentrum für Indianer in Costa Rica. Seit 28 Jahren bilden wir Indianer in verschiedenen Berufen aus und vermitteln ihnen den christlichen Glauben. Nun suchen wir für folgende Bereiche Mitarbeiter:

Ö Ö Ö Ö Ö Ö

LANDWIRTSCHAFT / GÄRTNEREI MECHANIKERWERKSTATT SCHREINEREI HAUSWIRTSCHAFT ADMINISTRATION UNTERHALT (ELEKTRIK, INFORMATIK, ALLROUNDER)

Können Sie sich vorstellen Ihre Fähigkeiten, Liebe und Kraft für diese Frucht bringende Arbeit einzusetzen? Erlernen der spanischen Sprache, Aufbau und Pflege des Freundeskreises sowie das Leben in einem multikulturellen Team benötigen Flexibilität und Einsatzbereitschaft. Haben Sie Interesse oder Fragen? Wir freuen uns auf einen Kontakt per E-Mail (sekretariat@lil.ch) oder per Telefon (052 335 35 80).

Gemeinnütziger Verein zur Förderung von Entwicklungshilfeprojekten und Werkmissionsschulen www.lil.ch


&2!5%. (!.$%,

Gemeinde Menschen in unseren Gemeinden Geburten 6. Juli: Benjamin Bissig, CH-Liestal 15. Juli: David von Grünigen, CH-Weinfelden 17. Juli: Jael Dina Blatti, CH-Därligen 20. Juli: Anna Marie Zoe Dübel, D-Sontheim 25. Juli: Timon Aeschlimann, CH-Reinach AG 27. Juli: Annika Marie Bosch, D-Sontheim 31. Juli: Joris Heusi, CH-Hallau 4. Aug.: Aline Remund, CH-Lenzburg 8. Aug.: Jaron Gabriel Mack, D-Sontheim 11. Aug.: Mateo Hochuli, CH-Lenzburg 12. Aug.: Sandro Tobias Germann, CH-Romanshorn 6. Sept.: Jan Ruben Stähli, CH-Reinach AG 18. Geburtstag 22. Okt.: Salome Kuratle, CH-Saland 25. Okt.:Kevin Forster, CH-Weinfelden 3. Nov.: Matthias Maurer, CH-Schöftland-Rued 1. Nov.: Fabian Scheibling, CH-Hittnau 2. Nov.: Timon Resner, CH-Saland 12. Nov.: Benjamin Suppiger, CH-Lenzburg 19. Nov.: Simone Früh, CH-Freienstein-Rorbas 20. Nov.: Claudia Aebi, CH-Saland 21. Nov.: Jonas Fröhlich, D-Sontheim 21. Nov.: Selina Landauer, CH-Adliswil-Langnau 25. Nov.: Patricia Schmutz, CH-Fischenthal 1. Dez.: Matthias Heinzelmann, CH-Meilen 80. Geburtstag 4. Nov.: Erika Neuschwander, CH-Reinach-Münchenstein 30

CHRISCHONA

7/2009

7. Nov.: Frieda Ertle, D-Altheim 8. Nov.: Lina Trüb, CH-Brunnadern 10. Nov.: Ruth Vögeli, CH-Hallau 17. Nov.: Lucie Ludt, D-Saarbrücken 9. Dez.: Ernst Hasler, CH-Gränichen 101. Geburtstag 19. Nov.: Fritz Meyer, CH-Muttenz Hochzeiten 17. Okt.: Stefanie Kreiliger und Tobias Morf, CH-Weinfelden 24. Okt.: Debora Madörin und Michael Koller, CH-Weinfelden Goldene Hochzeit 1. Nov.: Walter und Hildegard Reuter, D-GladenbachMornshausen Todesfälle 28. Juli: Schwester Paula Hungerbühler (96), Zürich Adressänderungen Diese Adressänderungen betreffen Absolventen des Theologischen Seminars St. Chrischona und Mitarbeiter der Pilgermission. Wir sind dankbar, wenn Sie uns Adress- und MailÄnderungen mitteilen. Bitte senden Sie diese an: pm_admin@chrischona.ch Doris Roduner Kapplerstrasse 28 A CH-9620 Lichtensteig Helga Schuler Buchenstrasse 46 D-72116 Mössingen Winfried und Andrea Neukom Scheidgasse 62 CH-3800 Unterseen Eva-Maria Becker Wielandstrasse 12 D-67547 Worms

Gerda Trümpelmann Deutsches Altersheim P.O. Box 17092, Groenkloof 0027 Pretoria, Südafrika Roman und Ursula Bamert Niesenbergstrasse 3 CH-5623 Boswil Mühlestrasse 8: Esther und Thomas Eberhardt Ruth Baumberger; Dorfstrasse 100 Ruth Gugger; CH-5728 Gontenschwil Elisabeth Hunziker; Eckehard und Dorothee Markus und Rose Schaaf; Bluhm Jakob und Ruth Spengler Hungerbühlstrasse 43 Mühlestrasse 14: D-73614 Schorndorf Matthias und Sylvia Hedinger Thomas und Regula Havener Mühlestrasse 29: Obere Schwand Paul und Johanna Breymaier; CH-3436 Zollbrück Theophil Rüdiger Fritz und Eunike Wahl Mühlestrasse 31: Güterstrasse 6a Werner und Klärli D-79639 Grenzach-Wyhlen Giesenhagen; Adalbert und Renate Emil und Myrtha Maurer Kanzinger Mühlestrasse 48: Wöhlerstrasse 48 Heinrich und Lieselotte D-79618 Rheinfelden Deppe-Bantel; Arno und Annette Broers Paul Graf Tulpenweg 6 Inserat D-89567 Sontheim Max und Waltraud Frei Katzenrütistrasse 2 CH-8153 Rümlang Radivoje und Ruth Stevanovic Turnstrasse 8/1 D-89547 Gerstetten Jürg und Esther Peter 10, rue du Cèdre Mit christlicher Reisebegleitung. Damit auch F-68600 Volgelsheim nach den Ferien noch die Sonne scheint. Raphael Nishanta Bachmann z.B. Erlebnis- & Kulturreisen Rehhagstrasse 32 Salzburg im Advent 04.12. – 06.12. CH-4410 Liestal Israel Erlebnisreise 11.04. – 25.04. Andreas und Priska Ruh z.B. Silvesterplausch Äussere Stammerau 10 Scuol, Ski & Snowboard 26.12. – 02.01. Savognin, Snowboard 16 - 24 J. 26.12. – 02.01. CH-8500 Frauenfeld Prag, Gospelferien 27.12. – 01.01. Erna Weißer z.B. Winterferien Ortenauerstr. 5a in Klosters und Pontresina oder SchneeschuhD-69126 Heidelberg/RohrTrekking in Norwegen. bach

Endlich Ferien.

In CH-8487 Rämismühle ist die Tösstalstrasse in Mühlestrasse umbenannt worden. Dies betrifft folgende Personen: Mühlestrasse 6: Alexander und Miriam Flor

Viele weitere Angebote findest du in unserem Ferienkatalog. Jetzt anfordern unter 071 414 50 80.

Surprise Reisen AG, www.surprise-reisen.ch


Chancen für die Kirche von morgen? Freitag, 27. November 2009 in Zürich mit Dr. theol. Graham Tomlin zum Thema: • • • •

Die Kirche in der heutigen Gesellschaft Das Reich Gottes und die Gemeinde Alphalive und Evangelisation heute Die missionale Gemeinde

Dr. theol. Graham Tomlin versteht es mit seinem trockenen Humor und seinem klaren Denken, das grosse Reich Gottes und das kleine Gemeindeleben zu skizzieren und die nötigen Schritte zum Wachstum in der missionalen Kirche aufzuzeigen.

Veranstalter: Alphalive Schweiz, Josefstrasse 206, 8005 Zürich

Anmeldung auf: www.alphalive.ch/veranstaltungen oder Tel. 044 274 84 74

Zwar nicht für die Ewigkeit …

… aber vielleicht als Stärkung auf dem Weg dorthin: Schöni Sauerkraut. Schöni Swissfresh AG Niedermattstrasse 30 4538 Oberbipp


schmal

«Der Grat ist schmal, auf dem Frauen im vollzeitlichen Dienst wandern müssen.» Pastorin Stephanie Schleith im Portrait auf Seite 10

chrischona.org


Chrischona Panorama 7/2009, Chrischona setzt auf Frauen