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CHRISCHONA 6/10 GEMEINDE – MISSION – THEOLOGIE

Chrischona im Gepäck Aus dem Leben ehemaliger Studenten Geistlich fit für Krisenzeiten Manches kam ganz anders, als gedacht Chrischona-Absolventen weltweit

chrischona.org


Edit orial

panorama

EDITORIAL

INHALT

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Auf ein Wort. Direktor Dr. Markus Müller Leserforum / tsc Info Thema

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Claudius Buser über Angebote für die neue «tsc alumni family»

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Chrischona-Absolventen weltweit. Michael Gross

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Geistlich fit für Krisenzeiten. Primo Cirrincione im Portrait. Fritz Imhof

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«Christen sollten moderne Medien mehr nutzen» Hanspeter Hugentobler im Portrait. Verena Birchler Es kam ganz anders... im Leben von Inge Schmidt. Michael Gross

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Auf seinen Wegen. Drei Fragen an fünf Absolventen

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Mit Vitamin B nach St. Chrischona. Ein Interview mit Daniel Tanusaputra St. Chrischona

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KGE 2010 – Eine Woche mit Tiefgang. Michael Gross

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Das «Pilgermissions-Gen» entdecken. Ein Vorgeschmack auf die SSK 2010

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Finanzbericht: Sommerloch. Walter Stauffacher Projekt Morgenrot: Innenbau nimmt Gestalt an

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Frankreich: Ein paar Autostunden bis zum Missionsfeld. Hans Wyttenbach Gemeinde

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Deutschland: Es braucht mehr Lebensraum – im «baseCamp» in Prenzlau. Michael Gross

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Frankreich: Neuer Dachverband der evangelischen Christen gegründet. Hans Wyttenbach / Fritz Imhof

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Namibia: Neues Gemeindezentrum in Swakopmund eingeweiht. Ursula Eherler / Michael Gross

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Deutschland: Blaumachen erlaubt – bei einer Frauenfreizeit im Allgäu. Christa Gatter 28

Menschen in unseren Gemeinden Kinder und Jugend

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«Woody Town» – Nicht nur für kleine Baumeister. Michael Gross

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«Camp Adventure» – Nur für echte Männer unter 13 Jahren. Daniel Allig

25 Chrischona-Panorama 7/2010: Redaktionsschluss: 20. August 2010 Inserateschluss: 15. September 2010 Erscheinungstag: 17. Oktober 2010 Chrischona-Panorama 8/2010: Redaktionsschluss: 8. Oktober 2010 Inserateschluss: 27. Oktober 2010 Erscheinungstag: 5. Dezember 2010

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CHRISCHONA

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Studienzeit auf St. Chrischona ist eine prägende Zeit. Davon berichten ehemalige Studentinnen und Studenten immer wieder. Auch in diesem Heft, in dem wir Geschichten einiger Absolventen gesammelt haben. Wir wollten wissen, was sie heute tun und wie das Studium auf St. Chrischona ihren Dienst prägt. Auf den folgenden Seiten lesen Sie in verschiedenen Portraits und Interviews von den Erfahrungen, die ehemalige Studenten während ihrer Zeit auf dem Chrischona-Berg sammelten – und von ihren Lebenswegen, die manchmal anders verliefen, als gedacht. Ende August haben 37 neue Studentinnen und Studenten ihre Ausbildung auf St. Chrischona begonnen – neun mehr als im Vorjahr. In den kommenden Jahre wird St. Chrischona vielleicht auch für sie ein Stück Heimat werden. So wie für Generationen vor ihnen. Wenn sie nach Abschluss ihrer Ausbildung dann irgendwann den Berg verlassen, so wie die 27 Absolventinnen und Absolventen im Juli dieses Jahres, werden auch sie zur «tsc alumni family» gehören – der grossen Familie der tsc-Absolventen. Mehr darüber auf Seite 5. Wo auf der Welt zurzeit Absolventinnen und Absolventen leben oder arbeiten, und wieviele es überhaupt sind, sehen Sie auf den Seiten 6 und 7. Viel Freude mit diesem Heft!

Michael Gross Redaktionsleiter


Auf ein Wort AUF EIN WORT

Unsere Perspektive DIREKTOR DR. MARKUS MÜLLER

Was ist eigentlich in einem christlichen Werk – oder in einer Gemeinde – das Kostbarste? Was sollten wir um jeden Preis pflegen und bewahren? Ich meine, es ist der Auftrag, den Gott einem Werk oder einer Gemeinde gegeben hat. Fast alles kann in einem Werk oder in einer Gemeinde zerbrechen. Wo trotzdem der Auftrag vor Augen steht, keimt Hoffnung. Und umgekehrt: Wo in einer christlichen Organisation alles zu klappen und bestens zu funktionieren scheint, aber die Verwurzelung im Auftrag von Gott aus dem Blickfeld gerät, wird alles zerbrechlich und droht schnell, zum frommen und wirkungslosen Betrieb zu verkommen. Es habe, so schreibt der frühere Direktor Hans Staub an einer Stelle, «dem Herrn der Gemeinde» gefallen, neben vielen andern Werken und Institutionen das Werk der Pilgermission ins Leben zu rufen. Weil Gott «eine besondere Aufgabe erfüllt haben» wollte. Kern dieser Aufgabe sei Ausbildung. Diese, so Carl Heinrich Rappard, «ist dafür da, allerlei Kräfte und Gaben, auch geringe, für die verschiedenen Tätigkeiten im grossen Feld des Herrn flüssig zu machen, indem sie den aufgenommenen Jünglingen eine einfache, aber möglichst gründliche Ausbildung gibt. … Die biblische Ausbildung hat zur Basis das christliche Gemeinschaftsleben. … Lehrer und Schüler sitzen zu den Füssen des Herrn, der durch sein Wort zu ihnen redet».

IMPRESSUM Redaktion: Michael Gross (Redaktionsleiter), Fritz Imhof, Dorothea Gebauer (Redaktionsteam) Jennifer Randriaminahy (studentische Mitarbeiterin) Tel. +41 (0)61 64 64 557 E-Mail: medienstelle@chrischona.ch Inserate: Wolfgang Binninger Tel. +41 (0)61 64 64 554 +49 (0)171 972 55 72 E-Mail: wolfgang.binninger@chrischona.ch Layout: Sascha Grether, kyrio.de Gestaltungskonzept: fortissimo : think visual, fortissimo.ch Druck: Druckerei Jakob AG, Grosshöchstetten Erscheinungsweise: achtmal im Jahr Auflage: 12’000 Exemplare Kosten: Wir sind für einen Beitrag für die Medienarbeit dankbar, Richtwert ist CHF 20.– / € 13.– im Jahr. Sie können dazu den eingehefteten Einzahlungsschein verwenden.

Was ist in den vergangenen 170 Jahren geworden? Rund 6000 Menschen – Absolventen und Absolventinnen des Biblischen Jahreskurses eingerechnet – haben bisher auf St. Chrischona die von Gott ins Leben gerufene Ausbildung durchlaufen. Sie waren und sind in 107 Ländern tätig, sagt die Statistik. Kleines und Grosses, kurz und lang Anhaltendes, viel Sichtbares und noch mehr Unsichtbares ist durch diese 6000 Männer und Frauen an unterschiedlichsten Stellen gewirkt worden. Begeisterung und Leiden waren und sind mit diesem Dienst in aller Welt verbunden. Es lohnt sich, nachzulesen und hinzuhören, wie Gott Menschen, die auf St. Chrischona ausgebildet worden sind, zum Bau seines Reiches gebraucht hat, heute braucht und morgen brauchen wird. Und es lohnt sich, Kontakte und Beziehungen zu diesen Menschen zu pflegen. Gut, dass das Theologische Seminar einen Anlauf macht, den Reichtum dieser Beziehungen stärker zu pflegen. In den Anfangszeiten des Werkes war diese Beziehungspflege auf schriftlichem Weg und durch unzählige gegenseitige Besuche selbstverständlich. Daran anzuknüpfen wird sich lohnen – für alle Beteiligten.

KONTEN

Diese Ausbildung ermöglicht haben in erster Linie die Gemeinden und ein Kreis von unzähligen Freunden. An dieser Stelle deshalb ein riesengrosser Dank an all die Menschen, die durch Gebet, durch gutes Reden und durch ihre finanzielle Unterstützung ermöglichen, dass es dieses Werk auch in Zukunft geben wird, dass der Auftrag, den Gott gegeben hat, gepflegt werden kann, und dass viele Absolventen und Absolventinnen weltweit ihren Dienst in Vollmacht und grosser Freude tun können. Das bleibt uns Auftrag und Zielperspektive. //

Frankreich Pilgermission St. Chrischona CH-4126 Bettingen/Bâle Crédit Mutuel des Trois Pays, 6, Place de la Gare, F-68330 Huningue Identifikation Konto (RIB): 10278 03050, 00024007701 78

Pilgermission St. Chrischona Pilgermission St. Chrischona Chrischonarain 200, 4126 Bettingen Postkonto 40-872-3 IBAN: CH39 0900 0000 4000 0872 3 Deutschland Chrischona-Gemeinschaftswerk e.V. Gottlieb-Daimler-Strasse 22, D-35398 Giessen Ev. Kreditgenossenschaft Kassel (BLZ 520 604 10) Konto 5851 Volksbank Mittelhessen e.G. (BLZ 513 900 00) Konto 50 237 800 Gaben an das Werk der Pilgermission können auch über die Chrischona-Stiftung weitergeleitet werden: Volksbank Mittelhessen (BLZ 513 900 00), Konto 50 50 60 02 Für Spenden aus Ländern der EU: Ev. Kreditgenossenschaft Kassel, IBAN DE74 5206 0410 0000 0058 51 Für Spenden aus dem nicht EU-Raum: SWIFT-Code: GENODEF1EK1

Südafrika und Namibia Für Leser in Südafrika und Namibia schlagen wir vor, jeweils im März eine Spende von R/N $ 100.– mit dem Vermerk ‘Chrischona-Panorama’ auf das Konto der jeweiligen Stadtmission zu überweisen. Herzlichen Dank! © Foto Cover: photocase.de – kallejipp © Foto Rückseite: photocase.de – jba

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Leserforum / St. Chrischona CHRISCHONA 5/10 GEMEINDE – MISSION – THEOLOGIE

Zum Chrischona-Panorama 5/2010:

«Fünfliber: Gott wird versorgen! Dass der Christustag unter diesem Motto stattgefunden hat, war grossartig. Gott wird versorgen – das sind drei grosse Worte für jedermann sowie für Gemeinden und Missionen. ImIm Dialog Dialog Da ich dieses Versorgen schon x-mal erleben durfte – in Krisen- und Kriegszeiten, in der Familie etc. – schenke ich seit Jahren meinen Enkelkindern bei Besuchen jeweils einen Fünfliber. Vom Grosi dieses Geldstück zu erhalten, wird sehr geschätzt, verbindet Jung und Alt. Damit gebe ich die Verheissung, den Segen weiter, den diese drei Worte beinhalten. Mein Wunsch für das Chrischona-Werk: Gott wird versorgen!» Alice Koch-Schmidli aus Erlinsbach, Schweiz Gut miteinander umgehen

So haben wir es noch nie gemacht ... Sind wir dialogfähig?

chrischona.org

Ihre Meinung IHRE MEINUNG ZÄHLT

Hat Ihnen ein Beitrag im Heft gefallen? Oder regt sich bei Ihnen Widerspruch nach der Lektüre? Haben Sie ähnliche Erfahrungen ungen gemacht oder ganz andere? Dann schreiben Sie uns. Ihre Meinung ist uns wichtig.

Senden Sie Ihre Zeilen an: Redaktion «Chrischona-Panorama» Chrischonarain 200 CH-4126 Bettingen medienstelle@chrischona.ch

Neuer Partner für das tsc

Fördern und Trainieren Führungspersonen im Gemeindebau fördern und trainieren und sie in ihren Kernaufgaben und Kompetenzen fördern – das ist das Anliegen des Instituts für Führung und Gemeinde-Entwicklung (IFGE) von Wilf Gasser. Es hat am 1. September seine Arbeit in Partnerschaft mit dem Theologischen Seminar St. Chrischona aufgenommen.

TSC INFO 37 neue Studenten auf St. Chrischona – das neue Studienjahr hat begonnen

Institut für Führung und Gemeinde-Entwicklung Wilf Gasser, Pastor in der Chrischona-Gemeinde Neftenbach und Inhaber einer Beratungsfirma für Entwicklungsberatung und Prozessgestaltung, führt innerhalb der Chrischona-Gemeinden Schweiz seit fünf Jahren das Leiter-Entwicklungs-Programm LEP durch, eine berufsbegleitende Weiterbildung für heuptamtliche Gemeindemitarbeiter. Dieses Programm geht im neuen IFGE auf, dessen Angebot sich an Führungspersonen im Gemeindebau richtet – auch ausserhalb des Chrischona-Werkes. Dazu zählen neben Pastoren und Pastoralassisteninnen auch Pastorenfrauen, ehrenamtliche Gemeindeleitungsmitglieder, Mentoren und Personen in Leitungsaufgaben. «Wenn wir dafür sorgen wollen, dass die gut ausgebildeten Pastoren in unseren Gemeinden einen nachhaltigen Dienst tun können, müssen wir sie gezielt unterstützen und fördern», davon ist Wilf Gasser überzeugt. Für das tsc ist die Partnerschaft mit dem IFGE nützlich. «Das IFGE knüpft dort sinnvoll an, wo das tsc aufhört», sagt Seminarleiter Dr. Horst Schaffenberger. Es mache Sinn, dass Absolventen, die am tsc eine gründliche theologische Ausbildung genossen haben, sich später berufsbegleitend und praxisnah weiterbilden können. // Internet: www.ifge.ch 4

CHRISCHONA

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Am 24. August war es so weit: Die neuen Studentinnen und Studenten kamen auf dem Chrischona-Berg an. 15 Neue im Bacheler-Studiengang Theologie (BATh), 9 im Studiengang Gemeindepädagogik (BACE), 13 im tsc-Jahreskurs und ein Student im Individualprogramm – so lautete der Stand kurz vor Druck dieser Panorama-Ausgabe am 16. August. Ein paar Bewerbungen Kurzentschlossener lagen da noch vor. Sehr erfreulich ist, dass etwa zwei Drittel der neuen Studenten aus Chrischona-Gemeinden stammen. Die Neuen haben mitlerweile die Einführungswoche am tsc hinter sich. Seit 30. August läuft der Seminarbetrieb wieder. Die genauen Zahlen, neuen Klassenfotos und weitere Informationen finden Sie aktuell im Internet: tsc.chrischona.ch

Kostenlose Schnuppertage jederzeit möglich Lernen Sie das Theologische Seminar doch einmal persönlich kennen. Kostenlose Schnuppertage mit einer Übernachtung und Vollpension sind jederzeit möglich. Kontakt: tsc-Sekretariat, +41 (0)61 64 64 426, tsc@chrischona.ch

Nächstes Interessenten-Wochenende vom 29.-31. Oktober 2010 Den tsc-Campus kennenlernen, Studenten und Dozenten begegnen und dabei lernen, was Berufung bedeutet und wie man ihr auf die Spur kommt – das alles ist möglich beim nächsten Interessenten-Wochenende vom 29.-31. Oktober. Mehr darüber im Internet: tsc.chrischona.ch


Alumni «Wir möchten für unsere ehemaligen St. Chrischona

Studentinnen und Studenten da sein» Das Theologische Seminar St. Chrischona (tsc) will den Kontakt zu seinen Ehemaligen verstärken. Unter der Leitung von Dozent Claudius Buser hat sich ein Team zusammengefunden, das das Alumni-Angebot des tsc vorantreibt. Der Begriff «Alumni» wird allgemein an Schulen und Universitäten für ehemalige Schüler, Studenten und Auszubildende benutzt. Auf St. Chrischona hat die Arbeit für die Ehemaligen nun einen neuen Namen: «tsc alumni family». Zu ihr gehören alle Absolventen und Absolventinnen der Ausbildung auf Chrischona – vom Biblischen Jahreskurs bis zum fünfjährigen Theologiestudium.

Claudius Buser

Chrischona-Panorama: Schon immer werden ehemalige Studenten des Theologischen Seminars St. Chrischona begleitet. Wie geschieht das? Claudius Buser: Wer auf St. Chrischona studiert, wächst in eine Lebens-, Studien- und Arbeitsgemeinschaft hinein, die ihresgleichen sucht. Damit wird St. Chrischona für die Studentinnen und Studenten zu einem Stück Heimat, in die fast alle gerne mal wieder zurückkehren. Wir feiern Jubiläen, führen Einkehrtage durch und heissen Ehemalige ganz individuell willkommen. Weil der Weg nach St. Chrischona für viele Absolventen weit ist, haben diese auch regionale Treffen gebildet. Diese guten Angebote werden von den jeweiligen Verantwortlichen weitergeführt. Mit dem Weihnachtsbrief schreibt Direktor Markus Müller alle Ehemaligen an. Und über das ChrischonaPanorama wissen sich auch viele Ehemalige mit uns verbunden. Ihnen ist diese Personengruppe wichtig. Warum? Mir wachsen unsere Studenten einfach ans Herz. Es ist ein grosses

Privileg, mit so vielen jungen Menschen unterwegs sein zu dürfen. Was Gott in die nächsten Generationen alles an Gaben gelegt hat, ist ermutigend und lässt hoffen. Doch die Herausforderungen an Pastoren, Gemeindemitarbeiterinnen, Religionspädagogen, Missionare und Missionarinnen werden immer vielfältiger und anspruchsvoller. Gott hat uns diese Studenten für die Zeit der Ausbildung anvertraut. Darüber hinaus möchten wir mit ihnen in Verbindung bleiben und sie unterstützen. Was bringen Ihrer Einschätzung nach die Bemühungen um die Bindung eines Studenten an seine ehemalige Ausbildungsstätte? Zuerst soll sie den Absolventen dienen. Sie sollen «heimkehren» können, Unterstützung erhalten und miteinander verbunden bleiben. Schliesslich bringt es auch dem Seminar etwas, denn zufriedene Absolventen, die mit ihrer Ausbildungsstätte in Kontakt bleiben, werden ganz selbstverständlich jungen Menschen von uns erzählen. Sie werden für uns werben, uns unterstützen und sich für ihr ehemaliges Seminar einsetzen. Nun wurde die Arbeit für die Ehemaligen über ein Projekt neu ins Leben gerufen. Wozu soll die Projektarbeit dienen? Bei allen Angeboten unsererseits ist uns bewusst geworden, dass wir (ausser bei den Printmedien) jeweils nur einen Teil unserer Absol-

Angebote für unsere Ehemaligen • Neu wird zweimal im Jahr ein Alumni-Newsletter per E-Mail verschickt – mit Informationen vom tsc und Chrischona-Berg, mit Beiträgen von Ehemaligen und Dozenten, mit Hinweisen und Tipps. Haben Sie auf Chrischona studiert und möchten den Newsletter zukünftig erhalten? Dann schreiben Sie an pm_admin@chrischona.ch. • Weiterhin erscheint im Dezember der Weihnachtsbrief von Direktor Markus Müller. • Wir schaffen ein neues Angebot für alle Ehemaligen: Erstmals in der Woche vom 3.-8. April 2011 wird es Veranstaltungen und Angebote für Ehemalige auf St. Chrischona geben. Weitere Informationen folgen. • Stück für Stück wird auf den Internetseiten des Theologischen Seminars ein Bereich für die «tsc alumni family» eingerichtet: tsc.chrischona.ch

venten erreichen. Das empfanden wir immer mehr als Defizit. Wir möchten gerne bewusster und aktiver für unsere Ehemaligen da sein. Dies packen wir mit diesem Projekt an. Im Konzept haben wir das so formuliert: «Alumniarbeit ist organisierte, bewusste und konkrete Kontaktpflege mit den Absolventen unseres Seminars». Ehemalige wissen am besten, welche Art an weiterem Kontakt und Unterstützung für sie sinnvoll ist. Deshalb habe ich ein Team aus Ehemaligen zusammengestellt, zu dem auch Direktor Markus Müller gehört. Wie können Panorama-Leser die «tsc alumni family» unterstützen? Wie kann man darüber mehr erfahren oder teilhaben? Es berührt mich immer sehr, wenn Menschen mir sagen, dass sie regelmässig für uns auf St. Chrischona beten. Studierende brauchen unsere Gebete. Besonders dann, wenn sie später in einer Gemeinde oder in der Mission vollzeitlich für Gottes Sache unterwegs sind, benötigen sie treue Beter hinter sich. Wer hier mithilft, tut genau das Richtige. Wer unsere Ehemaligenarbeit finanziell unterstützen will, kann dies sehr gerne tun. Wir werden solche Beiträge dazu nutzen, unsere Angebote auszubauen und möglichst preisgünstig zu gestalten. Wer das Chrischona-Panorama liest, ab und zu mal im Internet unter tsc.chrischona.ch vorbeischaut und das Gespräch mit Absolventen sucht, bleibt gut informiert. // Das Gespräch führte Dorothea Gebauer. 5


Thema

Chrischona-Absolventen weltweit Die Karte zeigt, wieviele Chrischona-Absolventen derzeit in den jeweiligen Ländern leben. Darunter sind all jene, die eine Ausbildung auf Chrischona abgeschlossen haben, vom Jahreskurs bis zum fünfjährigen Theologiestudium, ob be-

MICHAEL GROSS Wo in der weiten Welt leben zurzeit Chrischona-Absolventen? Das fragten wir die Adress-Datenbank der Pilgermission. Das Ergebnis: 2503 Absolventen in 53 Ländern.

rufstätig oder schon pensioniert. Die Karte ist eine Momentaufnahme aus dem August 2010. Während Sie diese Seite betrachte, kann sie im Detail wieder anders aussehen. Die Statistik sagt, dass Chrischona-Absolventen bisher in 107 Ländern der Erde tätig waren. Seit der Gründung der Pilgermission 1840 sind rund 6000 Menschen auf St. Chrischona ausgebildet worden. //

Grossbritannien (5) Lettland (2) Litauen (1) Niederlande (3) Belgien (2) Luxembourg (2) Deutschland (1151) Polen (1) Tschechien (4) Slowakei (2) Österreich (31) Rumänien (2) Frankreich (28) Schweiz (1104) Italien (6) Kroatien (2) Bosnien-Herzegowina (1) Spanien (4) Albanien (1) Portugal (1)

Kanada (3)

USA (8)

Haiti (1)

St. Chrischona

Senegal (1)

Costa Rica (1)

Mali (1)

Kolumbien (2)

Benin (1)

Peru (16)

Brasilien (22)

Zentralafrikanische Republik (1) Angola (1)

Namibia (8) Chile (3)

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Paraguay (18)


Von diesen Chrischona-Absolventen lesen Sie im Heft: Primo Cirrincione, Schweiz, Seite 8 Hanspeter Hugentobler, Schweiz, Seite 9 Inge Schmidt, Kenia, Seite 9 Rolf Trauernicht, Deutschland, Seite 10 Christian Candrian, Schweiz, Seite 10 Andrea Baur, Deutschland, Seite 11 Milena Šelemba, Bosnien-Herzegowina, Seite 11

Siegfried und Ursula Eherler, Namibia, Seite 11 Daniel und Eva Tanusaputra, Indonesien, Seite 12 Stefan Krehl, Deutschland, Seite 14 u. 20 Ernest Strupler, Frankreich, Seite 19 Johannes Trauernicht, Namibia, Seite 22 Michael Rust, Namibia, Seite 22 u.a.

Russland (3)

Türkei (1) Israel (4)

Japan (8) Südkorea (1) Taiwan (3)

Indien (1)

Philippinen (5) Dschibuti (1)

Thailand (12)

Kambodscha (1)

Papua-Neuguinea (1)

Kenia (1) Tansania (1)

Indonesien (6)

Australien (2) Botsuana (1)

Südafrika (11)

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fit für Krisenzeit en Geistlich fit für Krisenzeiten Thema

Auch in der Sportwelt nehmen Ehemalige des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) Verantwortung wahr. So der aktuelle Leiter von Athletes in Action, der Basler Primo Cirrincione.

FRITZ IMHOF

Primo Cirrincione, 38, erinnert sich: «Auf St. Chrischona habe ich meine heutige Frau Heike kennengelernt, die zur gleichen Zeit wie ich ihre Ausbildung am tsc machte.» Seine «Brüderklasse» war der letzte Jahrgang nach dem alten Curriculum und schloss 1997 ab. Primo: «Ich schätzte das alte System und das Leben im Brüderhaus. Besonders auch das ‘Brüdergebet’ und den Austausch mit den andern 26 ‘Brüdern’. Das war ein Stück gelebter Glaube neben der Theorie auf dem Berg.»

Glaubwürdige Dozenten Besonders geprägt habe ihn in dieser Zeit Karl Albietz, der damalige Direktor und Dozent am tsc, der mit dem Fach «praktische Evangelisation» seinem Interesse an der Praxis entgegenkam: «Man lernte bei ihm nicht nur Theorie kennen, sondern auch sein praktisches Beispiel. Besonders eindrücklich war für uns sein Umgang mit der schweren Krankheit seiner Frau.» In guter Erinnerung ist Primo Cirrincione auch der damalige Deutschund Philosophielehrer Kurt Matter. Er habe sich für jeden einzelnen seiner Studenten interessiert und auch für sie gebetet. Das schaffte eine intensive Beziehung. «Chrischona war für mich als gelerntem Chemielaboranten eine eigentliche Lebensschule und Lebensgemeinschaft», erinnert er sich. Primo war noch jung im Glauben und wusste die vielen Anstösse für sein späteres Leben und seinen Dienst zu schätzen. Auch in den ganz praktischen Belangen wie der Besorgung der eigenen Wäsche habe er profitiert. Viel habe er auch im Zusammenleben mit seinen Zimmerkollegen gelernt. Gerade diese 8

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Elemente hätten ihm im späteren Leben mehr genützt als viel Theorie, bilanziert der heutige Sportpastor, Sportlerseelsorger und Vater von drei Kindern.

Gleichnis vom verlorenen Fussballer In der Welt des Sportes stehen nicht christliche Werte im Vordergrund. Es sei daher seine Leidenschaft, diese in das Leben der Sportler einzubringen. Seine tsc-Ausbildung habe ein Fundament gelegt und sein Gottesbild geprägt. Das habe ihm Stabilität auch in Krisensituationen verschaffen. «Davon kann ich heute in Fussball-Lagern mit Jugendlichen, aber auch im Kontakt mit Spitzensportlern etwas weitergeben.» «Ein zentraler Punkt in der Welt des Sportes ist die Koppelung der persönlichen Identität an die Leistung», weiss Cirrincione. Hier sei es wichtig, den Aktiven zu zeigen, dass ihr Wert vor Gott nicht von ihrer persönlichen Leistung abhängt. Primo Cirrincione liebte schon während seiner Studienzeit den Fussball. Mit seiner Berufung zu Athletes in Action (AiA), die er nach einem Gemeinde-Praxisjahr 1998 durch den damaligen AiA Europaleiter Joe Smalley erhielt, ging daher ein Traum in Erfüllung. «Ich hatte AiA zuvor nicht einmal gekannt», gesteht er. «Mit dem frühen krankheitsbedingten Tod von Joe Smalley empfand ich eine zusätzliche Verantwortung für diese Arbeit», erinnert er sich. Seit drei Jahren ist er Hauptleiter von AiA-Schweiz. «Meine Hauptaufgabe ist, Sport und Glauben miteinander in Verbindung zu bringen!» Er konzentriert sich heute auf diese

Aufgabe und übersetzt biblische Inhalte in die Sprache der Fussballwelt. Die Geschichte vom verlorenen Schaf eigne sich zum Beispiel gut dazu: «Ein Coach trainierte 100 Spieler. Plötzlich tauchte einer von ihnen unter.» Er vergleiche nun, wie ein Trainer heute darauf reagieren würde – und erklärt dann, wie es Jesus tun würde. In diesen Ferienlagern erreicht AiA jeweils 10 bis 30 Prozent Jugendliche aus nichtchristlichen Familien.

Vertrauen zur Welt des Sports schaffen Im Kontakt mit der Welt des Spitzenfussballs legt er viel Gewicht auf einen guten Kontakt zu den Verantwortlichen von Swiss Olympic und zum Bundesamt für Sport: «Ich versuche, das Vertrauen der Funktionäre zu gewinnen, damit wir den Zugang zu den Sportlern bekommen.» Damit werde der Zugang zu den Sportlern freigemacht. «So können wir im Krisenfall auch als Seelsorger zum Einsatz kommen.» Primo Cirrincione weiss auch von Krisen im Leben und Dienst. Er habe aber in den 13 Jahren seit seinem tsc-Abschluss gelernt, diese als Chance zum persönlichen Wachstum zu sehen. Und: «Ich habe Gott als einen Vater mit weit offenem Herzen erfahren!» //

Primo Cirrincione studierte von 1993 bis 1997 auf St. Chrischona und ist heute Leiter von «Athletes in Action» Schweiz. Kontakt: Athletes in Action Josefstrasse 206, 8005 Zürich info@athletes.ch www.athletes.ch / www.sportseelsorge.ch


«Christen sollten moderne Medien mehr nutzen» Schon immer war Hanspeter Hugentobler von den Medien fasziniert. Bereits als Viertklässler hatte er seinen ersten Fernsehauftritt in der Kindersendung «was man weiss und doch nicht kennt» im Schweizer Fernsehen. Diese Faszination hat den tsc-Absolventen (1989 – 1993) bis heute nicht verlassen. VERENA BIRCHLER

Heute leitet Hanspeter Hugentobler das Schweizer Unternehmen ERF Medien im zürcherischen Pfäffikon. ERF Medien hat er bereits als Jugendlicher kennen gelernt. Bei einer Jubiläumsveranstaltung konnte er vertieft in dieses Unternehmen schauen und war begeistert, wie mit modernen Medien Menschen mit dem Evangelium in Kontakt kommen können. Damals hat ihn der Medienvirus gepackt, «und noch heute freue ich mich über jede einzelne Rückmeldung, in der Menschen dank moderner Medien Gott begegnet sind.»

Theologe – Medienmann – Politiker Hanspeter Hugentobler lernte die Grundlagen des Journalismus während seines Studiums auf St. Chrischona kennen. Als Mitglied des Medienteams motivierte ihn

die professionelle Art des damaligen Leiters Andrea Vonlanthen. Er bedauert daher, dass in den meisten theologischen Ausbildungsplätzen der Umgang und die Nutzung moderner Medien und Technologien im Lehrplan kaum vorkommen. «Dabei erreichen wir Sonntag für Sonntag allein mit der Fernsehsendung ‘Fenster zum Sonntag’ so viele Menschen, wie in drei Fussballstadien passen». Hugentobler ist überzeugt, dass der Einfluss der Medien von Christen noch viel mehr genutzt werden müsste. Auch die neuen sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Flickr zeigten, dass eine neue Art der Kommunikation und Mediennutzung das Denken und Handeln der Menschen andersartig prägen wird. «Darauf müssen wir Christen noch viel besser vorbereitet sein!» Engagiertes Christsein bedeutet für Hanspeter und Margrit Hugento-

bler (auch eine Chrischona-Absolventin), mitten in die Gesellschaft zu gehen. «Uns nur in der eigenen christlichen Gemeinde zu bewegen, wäre uns zu wenig». Deshalb sind beide auch politisch engagiert. Hanspeter Hugentobler als Gemeinderat und Präsident der Schulbehörde und Margrit als Präsidentin der reformierten Kirchenpflege Pfäffikon ZH und als Mitglied der Synode der evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich. // Verena Birchler ist verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit des ERF Schweiz.

www.erf.ch

Es kam ganz anders ... Vor zehn Jahren war Inge Schmidts Leben noch ganz normal. Sie arbeitete in der reformierten Kirche Dübendorf mit Schwerpunkt Seniorenarbeit. Dann besuchte sie 2001 eine Bekannte in einer Missionsstation in Kenias Hauptstadt Nairobi. Dort lernte sie Margaret und deren Familie kennen. Danach kam alles anders, als sie dachte. MICHAEL GROSS

Inge Schmidt war von 1972 bis 1974 zur Ausbildung auf St. Chrischona, absolvierte den Unter- und Oberkurs der Frauenbibelschule. Ein Jahr später, als Chrischona mit dem Katechetischen Seminar das dritte Ausbildungsjahr für Frauen einführte, kam sie noch einmal für ein Jahr auf den Berg. «Wenn während der Bibelschulzeit Missionsvorträge gehalten wurden und ein Aufruf nach zumeist Krankenschwestern erfolgte, war ich immer dankbar, nicht zu ihrer Berufs-

gattung zu gehören», erinnert sich die gelernte Erzieherin. Heute, mit 64 Jahren, pendelt sie zwischen zwei Kontinenten: in Nairobi (Kenia) und in Dübendorf (Schweiz). Früher wäre sie nie auf diese Idee gekommen. Seit ein paar Jahren sieht ihr Leben plötzlich ganz anders aus.

Aus einem Projekt werden zwei, dann drei ... In Nairobi verspürte Inge Schmidt in der Begegnung mit der Kenianerin Margaret einen neuen Auftrag. Daraus entstand 2003 das erste Projekt: ein Nähatelier am Stadtrand von Nairobi, das die gelernte Designerin Margaret leitet. Dort finden Frauen Arbeit und ein offenes Ohr für ihre Probleme. «Dass da miteinander gebetet wird, ist ganz normal», erzählt Inge Schmidt. Im Nähatelier entstehen Topflappen und Topfhandschuhe, Turnbeutel und «Handysäckli», die sie in der Schweiz verkauft. Der Ertrag fliesst zurück in die Projektarbeit. Durch verschiedene Begegnungen vor Ort entstand ein zweites Projekt: die Vergabe von Kleinkrediten nkrediten an Frauen. Das hat schon das Leben en so mancher allein erziehenden Frau positiv verändert. 2006 liess sich h Inge Schmidt frühhpensionieren. Seiteitdem widmet sie sich

ganz den Projekten in Kenia. Mittlerweile arbeitet sie noch bei einer Organisation mit, die die Menschen im grössten Slum Nairobis über sauberes Trinkwasser und Hygiene informiert. Inge Schmidt ist dankbar für den spannenden Weg, den Gott sie führt spanne – auch wenn manches anders kam, als gedacht. ged // www.projekte-frauen-kenya.ch www w.projekte frauen kenya.ch

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seine

Thema

Wir haben Chrischona-Absolventen drei Fragen gestellt: 1. Erinnern Sie sich an Ihr prägendstes Erlebnis am Theologischen Seminar St. Chrischona? 2. Was hat Ihnen vom Studium am meisten für den Dienst gebracht? 3. Welches war Ihre wichtigste Entscheidung im Dienst?

Rolf Trauernicht, 59, war 1974 – 1978 zur Ausbildung auf St. Chrischona, ist verheiratet und hat eine erwachsene Tochter. Die Stationen seines Dienstes: Prediger im Chrischonaverband in Hessen, Leitung EC-Seelsorgezentrum Kassel, Geschäftsführer Deutscher EC Verband. Seit vier Jahren Leiter «Weisses Kreuz e.V.», Fachverband für Sexualethik und Seelsorge im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche Deutschlands. 1 Bedingt durch eine Schilddrüsenerkrankung hatte ich die einzige richtige Krise meines Lebens, sie dauerte ein Jahr. Die Erfahrungen in dieser Zeit, die aus Enttäuschungen, Ermutigungen und Gebetserhörungen bestanden, waren mir für die vielen Jahre in der Seelsorgearbeit immer wieder sehr wichtig. In dieser Zeit entstanden wertvolle Freundschaften mit Menschen, die mir auch heute noch viel bedeuten. 2 Die enge Lebensgemeinschaft auf St. Chrischona hat mich gelehrt, beziehungsfähiger zu werden. Der Unterrichtsstoff und die Theologie waren gut und nötig, aber die Dienste in den umliegenden Gemeinden und das Zwischenpraktikum haben mich sehr motiviert. Ich konnte meine Gaben einsetzen und das Gelernte in die Tat umsetzen. Gerne hätte ich mehr gelernt über praktische Seelsorge, Hilfen für die Konfliktberatung und Mitarbeitermanagement. Der Unterricht damals war zu theoretisch. Das hat sich heute sicher geändert. 3 Meine Dienstjahre – vor allem die letzten – waren von vielen gravierenden Entscheidungen geprägt: Neue Aufgaben anpacken, Arbeitsbereiche schliessen, Kündigungen aussprechen, neue Herausforderungen offensiv angehen. Diese wesentlichen Entscheidungen haben sich als richtig erwiesen. Aber ich habe mindestens einen Fehler gemacht: Ich habe oft zu lange mit entscheiden zugewartet, um niemanden zu verletzen, und gehofft, dass sich das Problem von selbst löst. Heute fälle ich Entscheidungen schneller und transparenter und bin konfliktfreudiger. //

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Christoph Candrian, 36, studierte 1996 – 2001 am tsc, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er ist seit 2001 Pastor in der Chrischona-Gemeinde «Chile Grüze» in Winterthur. 1 Prägende Erlebnisse waren die zwei praktischen Einsätze in Ostländern, die wöchentlichen Treffs der Gassenarbeit der «Mitternachtsmission» und natürlich das Praxisstudienjahr in Pfäffikon. All das hat mir geholfen, einen grossen Teil der Theorie mit der Praxis der Reich Gottes-Arbeit zu verknüpfen. 2 Für meinen Dienst am meisten gebracht hat mir eindeutig die Studentengemeinschaft. Ich habe gelernt, mit unterschiedlichen Menschen eng zusammenzuarbeiammenzuarbeiten, zu leben und mit ihnen den Glauben uben zu teilen. Diese Erfahrungen haben mir einen Boden oden an Sozialkompetenz gegeben, der für meine jetzige ige Aufgabe enorm wichtig ist. 3 Ich habe mich kürzlich dafür entschieden, dass die Gemeinde zuhause in meiner Familie beginnt. Ich lerne noch, welche praktischen Konsequenzen diese Sichtweise hat. //

©p photocc ase. ase s de – ssta stt dtjunge g ge

Auf seinen Wegen


Wege von je her

Milena Šelemba, 38, verheiratet mit Damir, einjährige Tochter Mattea, war 1997 – 2002 am tsc. 2002 – 2008 war sie Jugendpastorin in der Chrischona-Gemeinde Neftenbach. Seit 2008 lebt sie in Sarajewo, Bosnien-Herzegowina. Zurzeit hauptsächlich Ehefrau und Mutter, unterstützt sie ihren Mann in der Leitung des Drogen-Rehabilitations-Zentrums «Vrata nade» (Türe der Hoffnung). 1 Neben ganz vielen prägenden Erlebnissen war für mich die Entscheidung am wichtigsten und für die Zukunft am stärksten wegweisend, dass ich als Frau den Predigerzweig absolvieren konnte. Ich wäre meinen Weg nie so gegangen, wenn sich diese Türe nicht geöffnet hätte. Ich wäre heute nicht dort, wo ich bin, wenn das nicht möglich geworden wäre! 2 Das Studium hat mir immer dort am meisten gebracht, wo es mit dem Alltag und der Praxis verknüpfbar war, und das geschah an verschiedensten Stellen: neben dem Erlernen der exegetischen Arbeit für die Predigtvorbereitung, vielen Hintergrundinformationen aus verschiedenen Fächern, sicher im Seelsorgeunterricht bei Ernst Gassmann. Für mich war aber auch das gemeinsame Leben der Studentinnen und Studenten Teil des Studiums, das mich persönlich geprägt und für den Dienst ausgerüstet hat. 3 Eine schwierige Frage, die ich nur schwer beantworten kann, weil oft kleine Entscheidungen weitreichende Auswirkungen haben – auf mich und andere. Mein Herz schlägt nach wie vor für die Begleitung von Menschen in Mentoring und Seelsorge. Vielleicht war es deshalb eine wichtige Entscheidung, in einzelne Menschen zu investieren und mich in diesem Bereich weiterzubilden und dranzubleiben. //

Andrea Baur, 58, 1975 – 1977 zum Studium auf St. Chrischona, verheiratet mit Werner, drei erwachsene Kinder. Stationen ihres Dienstes: ehrenamtlich in Kinder und Jugendarbeit, Familienseminare, Frauenarbeit, Weiterbildung in Seelsorge und geistlicher Begleitung. Sie ist Vorstandsmitglied des AlbrechtBengel-Hauses in Tübingen und begleitet Angehörige von Patienten in einer Wachkomastation. 1 Die Dozenten haben mich sehr geprägt: Edgar Schmid, die Ehepaare Bockmühl und Bühler sowie Pfarrer Breymaier, die uns Leben und Lehre vorgelebt haben. 2 Pfarrer Breymaier sagte immer wieder den Satz: «nach meiner heutige Sicht ...». Dies machte mir deutlich, dass er sich immer noch als ein Lernender sah. Diese Haltung hat mich geprägt, auch wie die Dozenten um einen Weg gerungen haben, die Lehre ins Leben zu bringen. 3 Diese Frage ist für mich nicht so einfach zu beanworten. Ich war immer ehrenamtlich tätig. Die wohl wichtigste Entscheidung war vielleicht, ein Ja zu finden für den beruflichen Weg meines Mannes. //

Siegfried Eherler, 47, 1987 – 1991 zum Studium auf St. Chrischona, verheiratet mit Ursula, zwei Söhne. 1991 – 1998 Prediger im Gemeinschaftsbezirk Wetter in Hessen. Seit 1998 Pastor in der Stadtmission Windhoek in Namibia. Dort ist er auch Standesbeamter und leitet Farmgottesdienste. 1 Ich habe meine Frau auf St. Chrischona kennengelernt! In den Fächern Bibelkunde Altes und Neues Testament haben die Dozenten Martin Liedholtz Meyer sehr plastisch die biblischen Zusammenhänge erklärt. und Elsbeth Me Manchmal konnte konn ich mich fast in die Zeit hineinversetzen. 2 Für meinen Dienst Dien haben mir das breite Fächerangebot und das vermittelte Aber auch das Arbeiten an immer neuen HerausforWissen viel gebracht. geb derungen wie zum zu Beispiel eine Predigt vorzubereiten oder eine theologische Ausarbeitung Ausarbeitu zu schreiben. 3 Nachdem wir eine ei Arbeit im Ausland nicht mehr im Blick hatten, berief uns ins südliche Afrika. Und wir sind gegangen! Gott in die Stadtmissionsarbeit Stadt Mir ist wichtig, vor Herausforderungen nicht davonzulaufen, sondern treu und in Verantwortung vor Gott den Dienst zu tun. //

Die Fragen stellte Michael Gross.

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T Thema

Mit Vitamin B nach St. Chrischona Daniel Tanusaputra folgte seiner Berufung und verliess 1974 seine Heimat Indonesien, um in Europa zu studieren. Wie er schliesslich an das Seminar St. Chrischona kam und wie sein Lebensweg verlief – darüber sprachen wir mit dem heute 56-jährigen Dozenten aus Malang in Indonesien.

Zwar gab es damals schon Farbfilme, das Gruppenfoto nach der Ordination im Jahr 1984 ist jedoch in ehrwürdigem schwarz-weiss gehalten. Vier Jahre gemeinsames Leben, Lernen und Arbeiten auf St. Chrischona liegen hinter Daniel Tanusaputra (erste Reihe zweiter von rechts) und seinen Klassenbrüdern, die hier mit den Dozenten vor der Kamera stehen.

Chrischona-Panorama: Daniel Tanusaputra, Sie haben von 1980 bis 1984 auf St. Chrischona studiert. Welches war Ihr eindrücklichstes Erlebnis? Daniel Tanusaputra: Positive Erinnerungen verbinde ich vor allem mit dem Zusammenleben in der Bruderschaft. Besonders die Zweierschaft erlebte ich als bereichernd und herausfordernd für meine persönliche und geistliche Entwicklung. Schwieriger war, dass ich wegen meiner begrenzten Deutschkenntnisse in Klassendiskussionen nicht so mithalten konnte, wie ich mir das gewünscht hätte. Was hatte Sie dazu bewogen, auf St. Chrischona Theologie zu studieren – weit weg von Ihrer Heimat? Tanusaputra: Nach St. Chrischona kam ich mit Vitamin B. Traugott Stäheli, der damalige Leiter der ÜMG Schweiz (Überseeische Missions-Gemeinschaft), vermittelte mir ein Gespräch mit dem Lehrerkollegium, nachdem ich beim ersten Anlauf aus mir unbekannten Gründen abgelehnt worden war. Nach guter asiatischer Art versuchte ich, mit den Dozenten einen Handel abzuschliessen. Ich erbat mir ein Semester Probezeit, in dem ich mich als «würdiger» Student erweisen konnte. Dies wurde mir gewährt – und so konnte ich schliesslich die ganze vierjährige Ausbildung machen. Aber eigentlich war ich 1974 nach Deutschland gekommen, um Psychologie zu studieren. Ich hatte auch 12

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schon einen Studienplatz in Düsseldorf. Aber ein Mathematikprofessor, mit dem ich mich in der Mensa der Uni Köln anfreundete, überzeugte mich davon, meiner Berufung zum vollzeitlichen Dienst nachzukommen und Theologie zu studieren. Dies ist übrigens ein Merkmal meines Lebensweges: Jesus gebrauchte immer wieder Menschen, durch die er zu mir sprach und mir seinen Willen offenbarte. Welche Wünsche hatten Sie, als Sie zur Ausbildung nach St. Chrischona kamen? Tanusaputra: Eigentlich wollte ich einmal als Pastor in einer Gemeinde arbeiten. Das hat sich so nicht erfüllt. Vielmehr gebraucht mich Gott als Mentor und Begleiter für angehende Pastoren. So bin ich trotzdem zum Hirten geworden, wenn auch nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Im Anschluss an die Ausbildung – ich war noch im Praktikum im Toggenburg – besuchte mich der Rektor des Southeast Asia Bible Seminary’s in Ost Java, Indonesien. Er hatte durch Traugott Stäheli von mir gehört. Im Verlaufe unseres Gesprächs bot er mir eine Stelle als Dozent an seinem Seminar an. Ich hatte vorher noch nie von diesem Seminar gehört. Doch bevor ich zurück nach Indonesien ging, hatte Gott noch etwas anderes im Sinn … … und das war? Tanusaputra: Er wollte mir noch eine Frau mitgeben.


Inserat

Indonesien

Fröhliches Wiedersehen auf St. Chrischona im November 2009: Daniel und Eva Tanusaputra mit Tochter Tabita, die seit 2008 am Theologischen Seminar St. Chrischona studiert, an der ehemaligen Ausbildungsstätte ihrer Eltern.

Deshalb landete ich an der Freien Hochschule für Mission (heute die Akademie für Weltmission) in Korntal. Ich hatte mich für das MasterProgramm in Missiologie eingeschrieben. Dort gewann eine Schweizer Missionarin im Heimataufenthalt aus Thailand, Eva Sidler, ebenfalls Chrischona-Absolventin, mein Herz beim Pingpong. Von der Spielpartnerin wurde sie zur Lebensund Dienstpartnerin! Wir heirateten zehn Monate später und reisten 1986 gemeinsam in mein Heimatland zurück. Nach vier Jahren Unterrichtstätigkeit hatte ich die Gelegenheit, von 1990 bis 1994 an der FETA in Basel (heute die Staatsunabhängige Theologische Hochschule Basel) meinen Master in Theologie zu erwerben, der vom Seminar in Indonesien verlangt wurde. Die vier Jahre Schweiz trugen zugleich dazu bei, dass sich unserer Ehe festigte, nachdem wir in Indonesien kaum Zeit hatten, an unserer Beziehung

zu arbeiten. Wir konnten vieles aufarbeiten und wurden so auf eine neue Aufgabe vorbereitet: Seelsorge an Ehepaaren. Welches sind die Schwerpunkte Ihres Dienstes heute? Tanusaputra: Der Unterricht am Southeast Asia Bible Seminary, der Kontakt mit jetzigen und ehemaligen Studenten, Predigtdienste in verschiedenen Gemeinden und die Seelsorge- und Beratungstätigkeit im «Pastorium», dem Beratungszentrum, das dem Seminar angeschlossen ist. Zusammen mit meiner Frau führe ich auch immer wieder Ehe- und Familienseminare und Workshops in Gemeinden und anderen Institutionen durch. Das Faszinierende an meinem Dienst ist seine Vielfalt, und dass ich Gottes Wirken im Leben von Menschen hautnah miterleben kann! Ihre Tochter Tabita studiert seit 2008 auch am tsc. Wie finden Sie das? Tanusaputra: Ich finde das super! Unsere Tochter hat uns das tsc von heute nahe gebracht. Wir haben so den Schritt aus der Vergangenheit – von unserem Chrischona vor 25 Jahren – in die Gegenwart geschafft. Es ist gut, wieder auf dem Laufenden zu sein und sich erneut verbunden zu fühlen. // Die Fragen stellte Michael Gross.

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Es ist schon jedes Jahr was Besonderes, wenn die Konferenz für geistliche Erneuerung (KGE) auf St. Chrischona läuft. In diesem Jahr fand die Konferenz zum 60. Mal statt. 1950 startete sie als Heiligungskonferenz, seit 1993 unter neuem Namen. Unter dem Motto «Leben in veränderten Zeiten» erlebten die 240 Teilnehmer – 40 mehr als im Vorjahr – vom 31. Juli bis 7. August eine Woche mit wertvollen geistlichen Impulse, reichlich Erholung und Begegnungen. MICHAEL GROSS

Zeiten ändern sich, die Welt um uns herum verändert sich, wir verändern uns – und zwar ständig. Soweit nichts Neues. Was trägt wirklich, und wo finden wir Quellen der Kraft für unser Leben, unser Glaubensleben? Wie kann heute Glauben gelebt werden, und wie können Christen die Welt gestalten? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Referenten in den morgendlichen Bibelstudien. Nach einem Wochenende des Ankommens und des Feierns – Sonntag 1. August war schweizerischer Nationalfeiertag – machte Hanspeter Wolfsberger, Gemeindepfarrer im südbadischen Betberg und dort Leiter des Hauses der Besinnung, am Montag den Anfang.

Zur Kraftquelle Jesus Wo finden wir Quellen der Kraft? Na, bei Jesus. Um Jesu Kraftquelle zu finden, braucht es die Beziehung zu ihm. So wie Jesus im Markus-Evangelium, Kapitel 6, die Jünger aufforderte, mit ihm an einen Ort zu gehen, um etwas zu ruhen. «Die Beziehung macht’s. Deshalb war das Alleinsein mit Jesus so wichtig», sagt Hanspeter Wolfsberger. Alleinsein mit Jesus – das konnten die KGE-Teilnehmer gleich zu Beginn und während der Woche üben.

Was Zukunft ermöglicht In einer Bibelstudie machte Schwester Anna-Maria aus der Wiesche aus der Communität Christusbruderschaft Selbitz anhand des Buches Ruth im Alten Testament deutlich, wie «versöhnte Geschichte Zukunft ermöglicht». Die Geschichte im Buch Ruth mache deutlich, wie sich Zukunft eröffnen kann trotz veränderter Zeiten: «Wo wir uns Barmherzigkeit wünschen in den nächsten Beziehungen, wo wir aufgrund der Verheissung Gottes immer wieder umkehren, wo Mann und Frau einander segnen, wo die Gebote Gottes geachtet werden – dort bricht Zukunft auf!» Schwester Anna-Maria schliesst: «Und der Inbegriff der Zukunft ist der, der dient, der Messias Jesus Christus.»

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Martin Bühlmann, Leiter der Vinyard-Bewegung in Deutschland, Österreich und der Schweiz, fragte in seinen Bibelstudien, wann Glauben zeitgemäss ist und wie Christen die Welt gestalten können. «Glauben ist immer zeitgemäss», stellt er fest. Die Frage sei, wie wir den Glauben leben. Die Welt verändere sich ständig, aber die Herrschaft Jesu bleibe. Deshalb: «Zeitgemässer Glaube richtet sich an Christus aus, nicht an der Welt.» In diesem Sinne traf das diesjährige Konferenz-Lied «Jesus, sei das Zentrum» mitten ins Schwarze und begleitete die Teilnehmer durch die Woche. //

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St. Chrischona – KGE 2010

Marc und Astrid Overath aus Worms sind zum zweiten Mal an der KGE. «Die Woche ist sehr ausgewogen. Und jeden Morgen denke ich nach der Bibelstudie aufs Neue: Wow, das war was Besonderes», sagt Astrid. Beide schätzen die grosse Offenheit der Menschen bei der KGE. Mit in den Alltag nimmt Marc eine Erkenntnis aus einer Bibelstudie von Martin Bühlmann: «Dass man sich jeden Morgen für Jesus entscheidet, Tag für Tag.» //

Pfarrerin Esther Schaaf aus Dettingen an der Erms ist zum fünften Mal bei der KGE dabei. «Eigentlich müsste ich die KGE-Woche als Fortbildung beantragen, weil sie theologisch so gut ist», sagt sie lachend. Bei der KGE kann sie die Seele baumeln und sich verwöhnen lassen. «Ich habe noch während der Woche einem Kollegen geschrieben, dass er das nächste Mal auch dabei sein muss», erzählt sie. //

«Auf der KGE 2010 spürte ich die Sehnsucht vieler Christen, Jesus in ihrer Mitte zu haben und auch nach der KGE aus seinen Quellen zu leben.» Stephan Grossenbacher, Prediger der ChrischonaGemeinde Schlieren, leitet den KGE-Trägerkreis

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St. Chrischona Ein Vorgeschmack auf die SSK 2010

Das «Pilgermissions-Gen» entdecken Anfang November findet auf St. Chrischona die Schulungs- und Strategiekonferenz (SSK) statt. Ein Anlass, der seine Schatten vorauswirft. Wir sprachen über die nächste SSK mit Direktor Dr. Markus Müller.

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Chrischona-Panorama: Jedes Jahr kommen im Herbst bis zu 300 Prediger und Mitarbeiter aus den Chrischona-Gemeinden auf den Berg. Was bedeutet das an Vorbereitungsaufwand? Markus Müller: Der Aufwand für diese Hauptkonferenz mit unseren hauptamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zusammen mit der Dozentenschaft am Theologischen Seminar ist gross, aber er lohnt sich.

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internationab les Chrischonawerk mit m e v o 1. N 7. - 1 Gemeinden, Ausbildung und Mission sehen wir uns als ein gemeinsames Werk. Damit die gemeinsame Identität genährt wird gelingt, eine Truppe mit sehr unterschiedlichen Formen und es gelingt und Tätigkeitsschwerpunkten zu sein, brauchen wir diesen jährlichen Treffpunkt der ganzen Mannschaft. Dabei steht die Frage nach dem inhaltlichen Schwerpunkt im Vordergrund. Hier hat sich unter uns im Laufe der letzten Monaten eine Leidenschaft entwickelt: Wir wollen uns vor dem Hintergrund unserer Visionstexte aus Jesaja 61,1-3 und 1. Petrus 2,9 der Frage nach dem

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Selbst- und Dienstverständnis von Gemeinde und ihren Hauptamtlichen stellen. Wir glauben: Die Spur stimmt, und sie ist für die kommenden Jahre sehr verheissungsvoll. Was passiert denn während einer SSK? Und worum soll es in diesem Jahr inhaltlich gehen? Markus Müller: Die Strategie- und Schulungskonferenzen waren und sind zuallererst ein Ort der Erfrischung und Neuausrichtung. Solche Konferenzen sollen für unsere Hauptamtlichen Orte der Solch Hoffnung sein. Menschen, die mit ähnlichen Anliegen an unterHoffn schiedlichen Orten unterwegs sind, treffen sich und inspirieren schie sich. Als Gesamtwerk erkennen wir an solchen Konferenzen nächste Schritte, die Gott uns als Werk in dieser Welt führt. Vernäch gangenes Jahr war es Shane Claiborne, der uns viele Impulse gang gegeben hat. Zum Beispiel den Glauben einfacher, konkreter und geg auch au ganz im Kleinen zu gestalten. Auch dieses Jahr erwarten wir w – auch wenn es keinen Hauptreferenten geben wird –, dass Gott durch unterschiedliche Menschen aus unseren eigenen G Reihen zu uns reden wird. Welchen Nutzen wünscht sich die Leitung der Pilgermission von Welc der SSK für die Gemeinde vor Ort? S Markus Müller: In einer Welt, die in Einzelteile zu zerbrechen Mar droht, droh erwarten wir eine Stärkung der gemeinsamen Identität. Wir glauben, dass es so etwas wie ein «Pilgermissions-Gen» gibt. Dieses Diese gilt es immer wieder neu zu entdecken. Nichts ist für uns als Leitung so hilfreich wie eine Mannschaft, die in Einmütigkeit L ihre Schwerpunkte für die Zukunft setzt. Dabei geht es nicht nur um das «Was» (wir tun), sondern ganz besonders auch um das «Wie» (wir etwas tun). // Die Fragen stellte Dorothea Gebauer. Sie ist Leiterin Kommunikation der Pilgermission.

MIT DEM FAHRRAD ZUR SSK Tausend Kilometer liegen zwischen Prenzlau im Nordosten Deutschlands und St. Chrischona. Zur SSK 2010 im November möchte Stefan Krehl, Pastor der Evangelischen Stadtmission Prenzlau und Initiator des sozial-missionarischen Projektes «baseCamp» (siehe auch S. 20), mit dem Fahrrad anreisen. Dafür hat er sich eine Woche Zeit genommen. Inspiriert von den Themen der SSK 2009 hält er damit seine Ökobilanz niedrig. Gleichzeitig möchte er diese Aktion als Sponsorenfahrt für das «baseCamp» nutzen.

Kontakt Stafan Krehl Tel. +49 (0)3984 87 97 06 E-Mail: stefan.krehl@chrischona.org www.basecamp-prenzlau.de St. Chrischona

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St. Chrischona

Innenbau im Morgenrot nimmt Gestalt an Wer derzeit über den Berg läuft, dem entgeht nicht, dass die Bauarbeiten im Haus Morgenrot zügig voranschreiten. Zum einen umrankt ein grosses Gerüst das Gebäude, das Handwerkern den Zugang zu den Etagen gewährt. Für die Fenstergucker ist bereits die Decke über dem Erdgeschoss zu sehen. Sie wurde mit Hilfe von freiwilligen Mitarbeitern und Studenten ausgebaut. Wer mehr sehen möchte, kann einen Blick auf die Architekturpläne werfen. n. Die Pläne stehen auf den Morgenrot-Seiten im Internet als Download load zur Verfügung. Noch mehr Fotos gibt es dort auch in der Bildergalerie. galerie. Nachrichten, Videos und Bilder vom Umbau im Internet: http://morgenrot.chrischona.org

Pergola fürs Morgenrot gesucht Auf der Gartenfläche zwischen dem Haus Morgenrot enrot und dem Brüderhaus soll ein Sitzplatz für die Studenudentinnen und Studenten entstehen. Für den Sonnenn- und Sichtschutz suchen wir einen Pavillion oder eine Pergola aus Metall oder Holz mit einer Grösse von etwa 15 5 Quadratmetern. Vielleicht steht sowas ja irgendwo ungenutzt genutzt in einem Garten herum? Wenn ja, freut sich Andreas Diemling über einen Anruf: Tel. +41 (0)61 64 64 391.

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Finanzen

Sommerloch WALTER STAUFFACHER

Wie im Sommer üblich, machen auch die Spenden «Sommerferien». So auch in diesem Juni und vor allem Juli: Dort wurden weder das Budget (-43%) noch die Vorjahreswerte (-47%) erreicht. Es zeichnet sich ab, dass das Sommerloch dieses Jahr früher und deutlicher in Erscheinung tritt als aus früheren Jahren gewohnt. Wir verstehen dies als eine Art Entspannungsreaktion auf den grossen Spendeneffort im Frühling. Das schmerzt natür-

lich. Trotzdem liegen die aufsummierten Gaben von Januar bis Ende Juli 15% über den Zielwerten. Wir zehren also im

Sommer von den grosszügigen Gaben im Frühling. Bleibt zu hoffen, dass dieses Polster nicht noch mehr schrumpft

und die Spendenreserven aufgezehrt werden. // Walter Stauffacher ist Geschäftsführer der Pilgermission. 17


Mission MissionM

Frankreich

Ein paar Autostunden bis zum Missionsfeld Warum das französische Westeuropa weiterhin ein lohnendes Missionsfeld ist. Sieben Argumente für eine dynamische Pionierarbeit in Frankreich. HANS W Y T TENBACH

1. Der Missionsbefehl aus Matthäus 28 ist immer noch gültig. Er gilt nicht nur für exotische Länder, die mindestens zehntausend Kilometer entfernt liegen. Das Missionsfeld ist überall, wo Menschen ohne Glauben an Jesus Christus leben. 2. Die geistliche Not im lateinischen Westeuropa. Frankreich brachte im 16. Jahrhundert die Reformatoren Jean Calvin, Théodore de Bèze, Guillaume Farel und andere hervor, erlebte aber auch die Religionskriege. Heute ist die Lage kritisch. 1972 bekannten sich noch 87% der Franzosen zur katholischen Kirche, 2009 waren es noch 64%. Mehr als die Hälfte von ihnen nehmen entweder nie oder nur an wichtigen Gelegenheiten an einer Messe teil. Wenn 1956 noch 825 Priester ordiniert wurden, waren es fünfzig Jahre später noch 94. Mehr als ein Viertel aller Franzosen leben nach eigener Aussage religionslos. 3. Unsere geistlichen und materiellen Möglichkeiten. Das Gleichnis der anvertrauten Talente in Matthäus 25 trifft auch auf uns zu. Wir haben viel erhalten und sind verantwortlich dafür. Die biblische Mathematik gilt immer noch: Wer schon zehn Talente hat, bekommt noch das Talent des untätigen Verwalters. Das ist das Prinzip der Gemeinde in Antiochien: Der göttliche Segen antwortet auf den menschlichen Gehorsam, die Besten (Paulus und Barnabas) in die Mission zu senden (Apg. 13). 4. Die sozio-kulturelle Nähe. Die sendende Gemeinde ist oft nur wenige Stunden entfernt. Viele amerikanische Missionare wirken in Frankreich mit weit grösseren Anpassungsproblemen aufgrund der sprachlichen und kulturellen Unterschiede. Für den deutschen Sprachraum ist Frankreich viel eher Samaria als das Ende der Welt! 5. Die offenen Türen. Frankreich ist (immer noch) ein Land der Freiheit. Niemand wird für seinen Glauben verfolgt. Wir glauben an eine Stunde Gottes, an ein Erntefeld. Vielleicht wird es nicht mehr lange so bleiben. Man zählte 1970 in Frankreich 769 evangelikale Gemeinden. 2004 waren es 1850. Es gibt im Land ungefähr 500’000 Evangelikale, das sind dreiviertel aller Protestanten. George Verwer sagte: «Du bist entweder ein Missionar oder ein Missionsfeld!». Das Missionsfeld ist gross, die Türe offen, aber es fehlt an Missionaren. 6. Die strategische Wichtigkeit. In 21 afrikanischen Ländern ist Französisch die offizielle Landessprache und in fünf weiteren die Umgangssprache. Man schätzt die Französisch sprechenden Afrikaner auf 80 Millionen. Ein französischer Missionar hat es leichter als alle anderen, den kulturellen und sprachlichen Zugang zu ihnen zu finden. 18

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7. Eine historische Gegenleistung. Deutschland und die Schweiz haben geistlich und materiell von den französischen Hugenotten profitiert. Diese gehörten zu den besten Arbeitern ihrer Zeit. «Die Vertreibung der Hugenotten war ein schwerer Schlag für die französische Uhrenindustrie», steht auf einer Gedenktafel im Uhrenmuseum von La Chaux-de-Fonds. Die Hugenotten brachten auch die Spitzenklöpplerei nach Neuenburg und haben im 17. Jahrhundert die Textilindustrie in Deutschland stark gefördert. Nach Berlin brachten sie ihre Sprache und ihren Glauben. Und sie waren zwei Jahrhunderte lang Erzieher der königlichen Familie und des preussischen Adels. Heute braucht Frankreich Missionare aus dem deutschen Sprachraum. //

Noch nicht am Ziel HANS WYTTENBACH

Es gibt in Frankreich im Durchschnitt eine evangelikale Gemeinde auf 33’000 Einwohner. Nur im Elsass und in den Cevennen gibt es eine Gemeinde auf 10’000. Mehrere unserer Pastoren haben im «Inneren» Frankreichs unter sehr unterschiedlichen Verhältnissen und Voraussetzungen gewirkt. Sie haben begriffen: Wir sind unseren Mitbürgern, die wenig Gelegenheiten haben, den lebendigen Glauben zu finden, etwas schuldig. So setzte sich Ernest Strupler im nahen Jura ein. Später kam die Arbeit im besonders vernachlässigten Département Vendée an der Atlantikküste dazu. Es ist ein «kleiner Anfang», und wir sind froh, dass andere die Vision für die Menschen in diesen Gebieten teilen. Wir sehen bereits die ersten Früchte: auf dem Missionsfeld, aber auch in unseren elsässischen Gemeinden. In den nächsten drei Jahren möchten wir je eine Gemeinde im südlichen Elsass, im Jura und in der Vendée eröffnen. Wir denken auch an eine Arbeit in Strassburg und an eine engere Zusammenarbeit der bestehenden Gemeinden. Auch im Elsass muss der missionarische Gedanke lebendig erhalten und jeder Generation weitergegeben, ja manchmal neu entdeckt werden. Aber wer will schon seine besten Leute aussenden? Vom Auca-Missionar Jim Elliot kennen wir die berühmten Worte: «Der ist kein Narr, der verliert, was er nicht behalten kann, und der gewinnt, was er nicht verlieren kann.» Das gilt für Missionare, die auf die geistliche Not des lateinischen Westeuropas antworten. Wir sind unterwegs, aber noch keineswegs am Ziel. //

Hans Wyttenbach ist Prediger in Munster/ Elsass und Koordinator von Vision-France. Internet: www.visionfrance.net


Inserat

Missionsstelle der Pilgermission

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Dr. Fritz Deininger Chrischonarain 200 4126 Bettingen Tel.: +41 (0)61 64 64 547 fritz.deininger@chrischona.ch mission.chrischona.org

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Anne-Rose und Ernest Strupler Sttru r pler ler er in der Gemeinde in Besançon esan es a ço on haben verschiedene Initiativen tiattivven n gestartet, um die Menschen sch chen en im Ort zu erreichen. Zum BeimB eiispiel die Crêpes-Party: Zw Zwei wei ei bis drei Mal im Jahr findet de t de sie statt, 200 – 300 Crêpes es werden zubereitet, 80 – 110 Besucher kommen n vorbei. So entstehen gute Kontakte. Durch Crêpess Partys haben sich schon n etliche etlililich ch che he Leute einem Hauskreis oder der Gemeinde angeschlossen.

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Vision-France ... 13 Gemeinden, eine entstehende Gemeinde und ein Projekt im Elsass. ... drei entstehende Gemeinden und ein Projekt im Jura. ... zwei Pionierposten und ein Projekt in der VendĂŠe.




Gemeinde Deutschland

Es braucht mehr Lebensraum Die Arbeit geht nicht aus im «baseCamp» in Prenzlau. Das sozialmissionarische Projekt in Nordbrandenburg, das vom Chrischona-Gemeinschaftswerk Deutschland (CGW) und dem Diakonissen-Mutterhaus St. Chrischona unterstütz wird, füllt sich immer mehr mit Leben. An einem Strategietag im Juli hat der Vereinsvorstand darüber nachgedacht, welche Schritte als nächstes dran sind.

Freiwillige Helfer beim Sommer-Arbeitseinsatz im baseCamp: Sie bauen ein Spielgerät auf für den neuen Spielplatz auf dem Gelände.

Aktuelle Projekte: Spielplatz und Graffiti MICHAEL GROSS

Seit das «baseCamp» 2007 auf einem von den Diakonissen erworbenen Grundstück in Prenzlau seine Arbeit aufnahm, ist viel gewachsen. Es entstand ein «Lebenshaus» mit Wohnungen für Mitarbeiter und Wohngemeinschaften. Werkstätten wurden eröffneten, in denen Freiwillige mitarbeiten und junge Leute Sozialstunden leisten: zunächst eine Holzwerkstatt, seit Anfang 2010 auch eine Fahrrad- und eine Keramikwerkstatt. Ein Ergebnis des Strategietages: neuen Wohnraum schaffen, damit noch mehr Lebensraum entsteht. «In den nächsten Jahren wird vor allem Wohnraum für ältere Menschen gebraucht», sagt Stefan Krehl, Prediger der Stadtmission Prenzlau und Vorstandtsmitglied. Der Verein will diesem gesellschaftlichen Erfordernis begegnen. Gleichzeitig wird in Zukunft aber auch mehr Wohnraum für Mitarbeiter benötigt. Damit verfolgt das baseCamp den Ansatz des «gemeinsamen Lebens, Arbeitens und Feierns» konsequent weiter. Auf dem baseCamp-Gelände befindet sich auch die Evangelische Stadtmission. Sie ist zwar organisatorisch unabhängig, viele ihrer Mitglieder arbeiten aber im baseCamp ehrenamtlich mit. Und auch manches Fest wird gemeinsam gefeiert. Die Evangelische Stadtmission wurde 2009 von ehemaligen Mitgliedern der Landeskirchlichen Gemeinschaft Prenzlau gegründet, nachdem diese sich aus dem Projekt baseCamp zurückzog. «Das baseCamp war nie ohne Gemeinde gedacht», sagt Stefan Krehl, «die Arbeit braucht den geistlichen Halt, den die Gemeinde auf dem Gelände bietet.»

Zurzeit entsteht auf dem baseCamp-Gelände ein Spielplatz mit Kletterwand. Daneben sollen Gärten entstehen, in denen Familien Gemüse anbauen können. Dies entsteht in Zusammenarbeit mit einem Verein, der sich für benachteiligte Familien im Ort einsetzt. Neu im baseCamp ist das Graffiti-Projekt. Zum einen hat der Verein Flächen zur Verfügung gestellt, die von Graffiti-Künstlern bemalt wurden. Zum anderen entsteht auf Anfrage der Stadt Prenzlau eine «Graffiti-Wehr», die im Auftrag der Stadt ausrückt, um mit Graffiti beschmierte Wände im Ort entweder zu säubern oder neu zu besprühen.

Gemeindeausflüge mit Arbeitseinsatz im baseCamp Jedes Jahr im Sommer verbringen zwei bis drei Gruppen aus Gemeinden eine Woche im baseCamp. Sie verbinden ihre Freizeit mit einem Arbeitseinsatz. Im Juli waren zunächst 13 junge Leute aus der Evangelischen Stadtmission Butzbach in Hessen eine Woche zum Baueinsatz in Prenzlau, danach 25 Leute aus der ChrischonaGemeinde Bethel aus Zürich. Im August rückten dann an einem Wochenende 25 Jugendliche aus dem deutschen Chrischona-Landesjugendverband ECJA an, um mit anzupacken. Es gibt immer was zu tun in Prenzlau – was genau, erfahren interessierte Gemeinden und Gruppen auf den Internetseiten des baseCamps. // Internet: www.basecamp-prenzlau.de

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20

CHRISCHONA

6/2010

Graffiti-Künstler bemalen freie Flächen an Gebäudewänden im baseCamp. Im Auftrag der Stadt Prenzlau entsteht ausserdem eine «Graffiti-Wehr», die ausrückt, um beschmierte Wände im Ort zu säubern oder neu zu besprühen.


Frankreich

Neuer Dachverband der evangelischen Christen in Frankreich Am 15. Juni wurde in Nogent-sur-Marne bei Paris der Conseil National des Evangéliques de France (CNEF) gegründet. Gründungsmitglied ist auch Vision-France, der Dachverband der Chrischona-Gemeinden in Frankreich. HANS W Y T TENBACH / FRITZ IMHOF

Zum neuen Dachverband CNEF, der nach neunjähriger Vorarbeit zustande gekommmen ist, gehören die drei bisher grössten Verbände der Evangelikalen in Frankreich: die Evangelische Allianz und die Fédération Evangélique de France (FEF), zu der auch Chrischona-Gemeindeverband in Frankreich «Vision-France» gehört, sowie die Pfingstbewegung Assemblées de Dieu. Die Evangelische Allianz in Frankreich hat sich aufgelöst und sich in den neuen Verband integriert. Umgekehrt hat der CNEF die Vision und die Aktivitäten der Allianz übernommen. Der CNEF wird vom Anliegen getragen, die Stimme der evangelischen Christen in Frankreich und ihren geistlichen Einfluss zu verstärken und die bisher parallelen Bemühungen verschiedener Verbände zu koordinieren. Im CNEF werden künftig die Evangelikalen in Frankreich gemeinsame Projekte diskutieren und beschliessen,

die gegenseitige Information ausbauen und die Vertretung bei staatlichen und internationalen Behörden sicherstellen. Das Fundament des CNEF bilden das Glaubensbekenntnis der Evangelischen Allianz, die Lausanner Verpflichtung (1974) und das Manifest von Manila (1989). Ausserdem wurden Prinzipien zum gemeinsamen Umgang formuliert und eine Gründungscharta geschaffen. Neben den erwähnten Dachverbänden gehören auch die freien Pfingstgemeinden und charismatische Gemeinden sowie evangelikale Werke zum CNEF. Der Verband hat seine Aktivitäten bereits aufgenommen, zum Beispiel die Koordinationbemühungen in der Pionierarbeit. Es gibt eine Ethikkommission, eine juristische Kommission sowie eine Konferenz für Bioethik. Der CNEF plant auch Zusammenkünfte mit dem Innenminister und baut eine Vertretung bei der staatlichen Sozialversicherung, der EU in Brüssel und bei der UNO auf. Für das Gelingen bei der Konsolidierung der verschiedenen Projekte und Aktivitäten haben die Gründungsorganisationen zur Fürbitte aufgerufen. // Internet: www.cnef.info

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Das Kinder-Partygetränk

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Gemeinde Namibia

Neues Gemeindezentrum in Swakopmund eingeweiht Die Sonne strahlte am 18. Juni in der namibischen Küstenstadt Swakopmund. Und mit ihr die fast 400 Besucher beim grossen Einweihungsfest des neuen Gemeindezentrums der Evangelischen Stadtmission. Sichtlich wohl und willkommen geheissen fühlten sich alle Gäste in den schönen, lichtdurchfluteten neuen Räumen. URSULA EHERLER / MICHAEL GROSS

Pastor Johannes Trauernicht, der zusammen mit seiner Frau Hanni die Arbeit in Swakopmund vor drei Jahren begann, stellte die Einweihung unter das Motto aus 2. Chronik 5,14: «Die Herrlichkeit des Herrn erfülle das Haus Gottes!» Im Anschluss an den Festgottesdienst waren alle Gäste zum Mittagessen eingeladen. Die Gemeinde hatte reichlich für das leibliche Wohl gesorgt. Die Leute hielten sich gerne in den schönen Räumen auf, genossen das Essen und pflegten die Gemeinschaft. Noch ist die Gemeinde in Swakopmund eine Filialgemeinde der Evangelischen Stadtmission Windhoek. Bei der Synode der Evangelischen Stadtmissionen im Südlichen Afrika (ESSA) im Oktober wird

sie wahrscheinlich zur selbständigen Gemeinde erklärt. Johannes Trauernicht, Chrischona-Absolvent von 1969 und seit 2004 im Ruhestand, betreut die Gemeinde noch bis Dezember. Ab Januar 2011 wird Michael Rust, Chrischona-Absolvent von 2009, neuer Pastor der Gemeinde. Eingesetzt wird er bereits am 3. Oktober von Rainer Geiss, dem Inspektor des Chrischona-Gemeinschaftswerks Deutschland. Er ist auch Leiter der Stadtmissionen im Südlichen Afrika. 130 Personen zählen sich zur Evangelischen Stadtmission in Swakopmund, zwischen 80 und 100 Personen nehmen regelmässig am Gottesdienst teil. //

Inserat

Endlich Ferien.

Deutschland

Adventsreise

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Mit christlicher Reisebegleitung. Damit auch nach den Ferien noch die Sonne scheint.

Salzburger Adventsingen

26.12. – 01.01. 26.12. – 01.01. 27.12. – 01.01. 29.12. – 01.01. 29.12. – 01.01.

Winterferien Pontresina, Wintersport Klosters, Wintersport Schweden, Schneeschuh Schneeschuh-Weekend

06.02. – 12.02. 27.02. – 05.03. 26.02. – 05.03. 24.02. – 04.03. 05.03. – 06.03.

Viele weitere Angebote findest du im Internet oder in unserem Ferienkatalog. Jetzt anfordern unter 071 414 50 80.

6/2010

«Blaumachen im Grünen» – unter diesem Motto fand im Juni zum zweiten Mal eine Frauenfreizeit des TFC (Trägerkreis für Frauenarbeit im Chrischona-Gemeinschaftswerk) im Allgäu statt. 30 Frauen zwischen 37 und 71 Jahren verbrachten vier Tage im Gästehaus «Allgäu Weite», um fernab vom Alltag blau zu machen.

10.12. – 12.12.

Silvesterreisen Scuol, Wintersport Klosters, Wintersport Gwatt/Thunersee, Tanzen Mailand, Städteplausch Hohgant, Schneeschuh

Blaumachen erlaubt

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Das Allgäu als grüne Oase bildet eine gute Kulisse für die Erfrischung von Leib und Seele. Die Vormittage waren geprägt von geistlichen Impulsen rund um das Thema: «Einen Platz bei Gott haben». Dabei war es den Mitarbeiterinnen Margret Steinberg, Renate Kanzinger und Christa Gatter wichtig, den Text mit persönlichen Fragen ins Leben der Einzelnen sprechen zu lassen. Der thematische rote Faden zog sich durch das vielfältige Programm mit Film, Quiz, Erzählen und Kreativangeboten. Viel Raum blieb zwischen den Programmpunkten für Begegnungen und Kaffeepausen, Ausruhen und Spaziergänge, eine Kutschenfahrt durch den frischen grünen Kemptener Wald oder Massagen zur Entspannung. Blaumachen: Einfach mal die Seele baumeln lassen und Zeit für sich und Gott haben, ist gelungen. Im nächsten Jahr machen wir wieder blau im Grünen: 14. -17. April 2011. Nähere Infos bei Margret Steinberg, Tel. +49 (0)6403 24 76 //


Janz Team Schweiz

wird

Netzwerk Schweiz Einzigartig in der Schweizer Missionslandschaft legt Janz Team Schweiz seine gesamten Ressourcen, Projekte und Mitarbeiter in die Hände der jungen Evangelisations-Bewegung Netzwerk Schweiz. Persönlich sei er immer der Überzeugung gewesen, dass Janz Team Schweiz mutig einen neuen Weg einschlagen sollte, um das Evangelium zeitgemäss und effektiv unters Schweizer Volk zu bringen, sagt Vorstandsmitglied und langjähriger Missionsleiter von Janz Team Deutschland Werner Schmidli. Neu wird Janz Team unter einem neuen Namen, einer

Rund 200 Leute am Segnungsgottesdienst

neuen Leitung und neuen Strategien dazu beitragen, auch im 21.Jahrhundert viele Menschen zu Jesus zu führen. Es sei, als ob sich die Janz Teamler neue Kleider anziehen, betont Gabriel Häsler, neuer Leiter von Netzwerk Schweiz, vielleicht etwas moderner und in einer anderen Farbe.Trotzdem würde das Erbe der Janz TeamGründerväter weitergeführt. So haben nun am vergangenen Sonntagmorgen, 15. August, die Vereinsmitglieder von Janz Team Schweiz nach einjähriger Vorbereitungszeit Nägel mit Köpfen gemacht. An einer ausserordentlichen Gen-

Der neue Missionsleiter Gabriel Häsler

Arbeitsbereiche Netzwerk Schweiz Durch das Zusammenführen von Janz Team und Netzwerk Schweiz entsteht in der Schweiz ein Kompetenz-Zentrum für Evangelisation. Neu sollen zwei Kernwerte im Zentrum dieses Inland-Missionswerkes stehen: Mobilisation & Evangelisation.

Beat Abry

Netzwerk Schweiz Waltersgrabenweg 7 4125 Riehen 1 Tel. +41 (0)61 601 21 38 Fax +41 (0)61 601 21 37 info@netzwerkschweiz.ch www.netzwerkschweiz.ch

eralversammlung wurde sozusagen die standesamtliche Hochzeit vollzogen. Am Nachmittag fand mitten in der Basler Innenstadt ein Segnungsgottesdienst statt, an welchem langjährige Janz Team- Freunde wie auch junge Evangelisten aus den verschiedenen Netzwerk-Regionen teilnahmen. An diesem Segnungsgottesdienst wurde das neue Leitungsteam offiziell eingesetzt und die bisherige Leitung unter Paul Lehmann verdankt.

Der neue Vorstand wird von Vertretern verschiedener Werke eingesegnet.

Die bisherigen Leiter übergeben ihr Erbe der nächsten Generation.

Mobilisation: Lokale Netzwerke: • Monatlicher Newsletter, um das Evange- Was wäre, wenn sich die Kirchen und Gelisations-Feuer anzufachen (zu bestellen meinden einer Region zusammenschliesauf www.netzwerkschweiz.ch) sen würden, um regelmässig das Evangeli• Nationale Evangelisations-Tage um auf die Strassen und Gassen zu tragen? (www.tagderevangelisation.ch) Die Region würde nach und nach mit der • Christen durch ermutigende guten Nachricht durchdrungen. Immer Predigten zur Evangelisamehr Menschen würden ihr tion motivieren Leben Jesus anvertrauen und • Die Gründung lokaler voller Freude ebenfalls anfanEvangelisations-Netzwerke gen, das Evangelium zu bezeufördern gen. Das „Netzwerk“-Modell • Die Ressourcen der setzt genau an diesem Punkt lokalen Evangelisationsan: Verschiedene Gemeinden Netzwerke national schliessen sich zusammen, um vernetzen. regelmässige, generationen• Entwicklung evangelistiübergreifende Einsätze durchscher Tools zuführen. Und dies nicht einfach für • Schulung und Ausbildung ein paar Monate, sondern bis zu dem von Evangelisten Tag, an dem Jesus wiederkommt! netzwerk Angefangen beim Netzwerkbasel.ch, • Etc. E VA N G E L I S AT I O N S - P L AT T F O R M Evangelisation: durch welches 14 Gemeinden und • Evangelistische Events (z.B. Werke wöchentliche StrasseneinsätBeat Abry, www.superlative-online.ch) ze durchführen, gibt es mittlerweile auch • Strasseneinsätze ein Netzwerk Zürcher Unterland, Netz• Evangelistische Camps werk Zürcher Oberland und Netzwerk • Evangelistischer Buchladen in Delémont St.Gallen. In weiteren Region sind solche • Etc. lokale Netzwerke am Entstehen.

Ehemalig


Kinder und Jugend Woody Town – Idee fßr die Kinderwochen

Nicht nur fßr kleine Baumeister Schon mal mit HolzklÜtzen gespielt? Mit ein paar KlÜtzen vielleicht. Wie wäre es aber mit 40’000? Ja, da kann man dem Turmbau zu Babel mächtig Konkurrenz machen. Woody Town – Stadt aus Holz – nennt sich dieses gigantische Holzspielzeug. Woody Town steht beim ECJA, dem Kinder und Jugendverband des Chrischona-Gemeinschaftswerks Deutschland, parat und kann von Gemeinden beispielsweise fßr Kinderwochen gemietet werden. MICHAEL GROSS

Den Turmbau zu MĂźcke stoppte nur die Zimmerdecke: Die 40000 HolzklĂśtze waren bei den Kindertagen der Chrischona-Gemeinde MĂźcke in Hessen im Einsatz.

Die 40’000 HolzklÜtze eignen sich hervorragend, um biblische Geschichten nachzubauen, zum Beispiel den Turmbau zu Babel oder die Arche Noah. Spannender noch sei es, wenn den Kindern Freiraum fßr ihre persÜnliche Kreativität gelassen werde, sagt Thomas Wecker, ECJA-Jugendreferent fßr die Region Vogelsberg und Prediger in der Chrischona-Gemeinde Mßcke-Sellnrod. Seine Gemeinde hatte Woody Town drei Tage lang an einem Wochenende veranstaltet. Am zweiten Tag hatten die Kinder die tollsten Bauten errichtet. Zunächst kÜnnten sich viele Kinder unter Bauen mit HolzklÜtzchen nichts Genaues vorstellen. Gerade heute in der von Medien

geprägten Zeit ist Woody Town eine wunderbare MÜglichkeit, Kinder zu erreichen, sagt Thomas Wecker. Die 40’000 HolzklÜtze stehen in Ulrichstein in der Nähe der ECJAZentrale zum Ausleihen bereit. Gemeinden buchen sie am besten gleich zusammen mit Kinder- und Bildungsreferent Stefan Kaiser, der das Drumherum wie Bibelprogramm und Lieder organisiert. // ECJA-Geschäftsstelle, Tel. +49 (0)6400 50999, geschaeftsstelle@ecja.de Internet: www.ecja.de

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FNQšFIMU

Neues entfalten

7FSjOEFSVOHFSMFCFO   'SFJUBH 0LUPCFS .FJO-FJUVOHTQPUFO[JBMFOUGBMUFO Wer andere erfolgreich leiten mšchte, muss sich zunŠchst selbst leiten kšnnen und einen gereiften Charakter besitzen. Entdecken und Â&#x;berwinden Sie Ihre persšnlichen Wachstums-Barrieren und entwickeln Sie Ihren eigenen Wachstumspfad.

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Kleingruppen, in denen Menschen einander liebevoll die Wahrheit sagen, die Bibel in ihr Leben hineinsprechen lassen und fÂ&#x;reinander einstehen, erleben drastische VerŠnderungen im Leben ihrer Teilnehmer. Entdecken Sie, wie Sie solche Gruppen ins Leben rufen sowie Ihre bestehende Kleingruppe zu mehr Wachstum fÂ&#x;hren.

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«Camp Adventure»

Nur für echte Männer unter 13 Wir leben in einer Zeit, in der sich Jungs nicht immer wie Jungs verhalten können. Beim «Camp Adventure» am Pfingstwochenende hatten Jungs von 9 – 13 Jahren einmal die Möglichkeit, viele Dinge auszuprobieren, die sie in ihren behüteten Kreisen und zuhause nicht dürfen. Die von Stefan Kaiser, Kinder- und Bildungsreferent im ECJA, ins Leben gerufene Projekt-Freizeit war deshalb nur etwas für «echte Männer». DANIEL ALLIG

Die zwei Jagdhütten im einsamen Wald bei Gedern war der optimalen Ort für die Freizeit. Dort haben die jungen Männer echte Abenteuer erlebt: beim Klettern mit Übernachtung im Baum, beim Jagen und Fischen, bei einem Technik-Projekt, beim Bau einer Hollywoodschaukel und einem Überlebens-Kurs. Dabei konnten sie ihre Grenzen ausprobieren, Kräfte messen und die Natur hautnah erleben. Schnitzen, Holzhacken, permanentes Lagerfeuer sowie jede Menge Action versteht sich von selbst. Dazu gab es dann noch spannende Geschichten von «echten Männern aus der Bibel». Der krönende Abschluss war ein Spanferkel, das die jungen Männer am letzten Tag am offenen Feuer selbst zubereiteten und

zusammen n mit den Eltern, die sie abholten, verspeisten. Die zu zunächst unächst etwas verblüfften Eltern – vorr allem die Mamas – liessen sich von ihren bege begeisterten eisterten Kindern mitreissen. Und etliche he Väter boten ihre Mitarbeit für ür die nächste Frei-zeit an. // Daniel Allig absolsolemvierte von Septemugust ber 2009 bis August williges 2010 ein Freiwilliges Soziales Jahr beim A ist der ECJA. Der ECJA gendverKinder- und Jugendverhonaband des Chrischonaerks in Gemeinschaftswerks Deutschland.

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Der 2. Teil erscheint im März 2011

John Paton Esther Secretan Der 1824 geborene Schotte John Paton reist als Missionar auf die Südseeinsel Tanna auf den neuen Hebriden. Dort begegnet er vielen Gefahren: Feindselige Eingeborene – echte Menschenfresser –, starke Stürme und die Malaria. Bald nach der Ankunft sterben seine Frau und ihr gemeinsames Baby. Aber all dies hindert ihn nicht daran, den verängstigten und verfeindeten Menschen dort den Frieden und die Liebe Gottes zu bringen. Er studiert ihre Sprache, übersetzt die Bibel, hilft bei medizinischen Notfällen und schlichtet Stammeskriege. Aber am Ende nimmt die Gewalt gegen ihn dermassen überhand, dass er von der Insel fliehen muss. War alles umsonst? CD E85045, CHF 19.80 Preisänderungen vorbehalten!

w w w . a d o n i a s h o p . c h


Wir gratulieren herzlich zu Geburt, Geburtstag und Hochzeit mit Psalm 103,8:

Gemeinde Menschen in unseren Gemeinden Geburten CH-Liestal: 22. Mai: Niklas Bolliger CH-Reinach AG: 15. Juni: Aaron Elias Mosimann 18. Geburtstag CH-Bauma: 19. Sept.: Adrian Köppel 15. Okt.: Leandra Baur D-Eichstetten 20. Sept.: Isabel Schmidt D-Gießen: 14. Sept.: Nicole Rannefeld CH-Gränichen: 11. Okt.: Benjamin Brunner CH-Hallau: 6. Sept.: Nathanael Schellenberg CH-Muttenz: 21. Sept.: Diana Luise Pfister CH-Meilen: 16. Okt.: Daniel Ritter CH-Neckertal/Brunnadern: 7. Sept.: Damaris Bürge

CH-Reinach AG: 28. Juli: Rahel Gautschi 15. Aug.: Simon Michael Fricker 21. Aug.: Andreas Trachsler 10. Sept.: Jasmin Hug CH-Schaffhausen: 29. Mai: Clarissa Piani 15. Juni: Rebekka Widmer CH-Schleitheim 5. Sept.: Elodie Huber CH-Schlieren: 2. Juni: Benjamin Wettstein 14. Juli: Raphael Grossenbacher 19. Juli: René Kathriner 80. Geburtstag D-Eichstetten 16. Sept.: Otto Meier CH-Glattfelden 9. Okt.: Martha Koch D-Gossau: 18. Sept.: Bernard Cookman 8. Okt.: Madeleine Marti CH-Hallau: 9. Sept.: Beate Meier

Barmherzig und gnädig ist der Herr, geduldig und von großer Güte.

D-Lauterbach: 30. Sept.: Marie Stock 4. Okt.: Erna Habermehl D-Saarbrücken: 14. Sept.: Helga Stark CH-Schaffhausen: 26. Aug.: Annemarie Biber CH-Zürich (Bethel): 13. Sept.: Annie Müller

CH-Romanshorn: 14. Aug.: Rebecca Stauffer und Thiéry Terraz 11. Sept.: Regula Marini und Hanspeter Leuch Todesfall 25. Juli: Marta Sturm (99), CH-Männedorf, Witwe von Edwin Sturm, Absolvent 1927 u. Komiteemitglied 1960-1970

90. Geburtstag CH-Meilen: 20. Sept.: Fritz Herzog

Adressänderungen Diese Adressänderungen betreffen Absolventen des Theologischen Seminars St. Chrischona und Mitarbeiter der Pilgermission. Wir sind dankbar, wenn Sie uns Adress- und MailÄnderungen mitteilen. Bitte senden Sie diese an: pm_admin@chrischona.ch

Hochzeiten CH-Interlaken: 11. Sept.: Milena Stauffer und Christoph Stoll D-Sontheim a. d. Brenz: 21. Aug.: Steffi Moser und Siggi Bosch

Brunnen Verlag Basel

Der verschwenderische Gott Nach seinem ersten Buch «The Reason for God» nannte die amerikanische Zeitschrift Newsweek Timothy Keller einen «C. S. Lewis für das einundzwanzigste Jahrhundert». Mitte September erscheint nun «Der verschwenderische Gott», ein Buch, in dem Keller das Gleichnis vom verlorenen Sohn auslegt. Oder: das Gleichnis von den zwei verlorenen Söhnen, wie es besser heissen müsste. Denn Keller zeigt, dass der ältere Sohn ebenso verloren ist wie der jüngere – und womöglich noch schwerer aus seiner Verlorenheit zu befreien. Mit scharfsinniger Menschenkenntnis und Beispielen aus aktuellen Büchern und Filmen führt Keller seiner Leserschaft vorr Augen, dass Jesus in diesem Gleichnis seinen n Zuhörern die gesamte biblische Botschaft in ei-ner unnachahmlich verdichteten Form präsen-tierte. Und dass er dabei oft missverstandenen n Begriffen wie Sünde, Verlorenheit und Hoffnung g einen neuen, überraschenden Sinn gab. // Timothy Keller: Der verschwenderische Gott ca. 140 Seiten ca. CHF 19,80 / € 11,95 (D) / € 12,30 (A) ISBN 978-3-7655-1792-1 Brunnen Verlag Basel Erscheint Mitte September 2010 28

CHRISCHONA

6/2010

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Pilgermission PILGERMISSION ST. CHRISCHONA

UND DEIN INPUT

Die Pilgermission St. Chrischona (PM) ist ein internationaler christlicher Verband, der 1840 gegründet worden ist. Zur PM gehören das Theologische Seminar, Gemeindeverbände in der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Südafrika und Namibia, die Literaturarbeit (Brunnen Verlag Giessen und Basel / Alpha bzw.Bibelpanorama-Buchhandlungen), die Schwesternschaft des Diakonissen-Mutterhauses St. Chrischona und die Arbeitsgemeinschaft für das messianische Zeugnis an Israel (amzi). Die PM finanziert sich ausschliesslich aus Spenden und Erträgen aus Dienstleistungen. Sie ist eine internationale Bewegung auf der Basis der Evangelischen Allianz. Das Werk ist Jesus Christus und der Bibel als Wort Gottes verpflichtet. Als missionarische und dienende Bewegung stellt es sich den Herausforderungen der Zeit und hilft Menschen, ihr Leben zu gestalten.

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Basisseminar Diakonie mit Hubert Castelberg Ferienzentrum Aeschiried, Aeschi

Dienen aus Liebe - weil wir die Liebe Gottes erfahren haben Themen: Urvertrauen, Gewissheit der Gotteskindschaft, Vollmacht in Jesus, Liebe Gottes, Gnade, Barmherzigkeit und unser Auftrag. Dieses Seminar bietet persönliche Zurüstung und praktische Hilfe im Dienst an Kranken und Bedürftigen. www.cdkschweiz.ch Tel/Fax 031 771 12 14

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Adrian Jaggi

7. - 10. November 2010

ADRESSEN

Reto Pelli

Dienen aus Liebe

- Wir bieten eine modulare, praxisbezogene theologische Aus-, Fort- und Weiterbildung für Hauptamtliche, Ehrenamtliche, Menschen in Verantwortung und für interessierte Einzelpersonen. - Wir sind ein Kompetenzzentrum für länderspezifischen Gemeindebau und christliche Lehre. - Wir sammeln und vermitteln Wissen und Kompetenzen für Gemeindebau, Mission und Gesellschaft. - Wir bieten unsere Infrastruktur für Seminare, Konferenzen und Tagungen an. - Durch Verlage und Buchhandlungen verlegen und verbreiten wir christliche Literatur für alle Altersgruppen und Lebenslagen. - Die Arbeitsgemeinschaft für das messianische Zeugnis an Israel (amzi) unterstützt jüdischmessianische und arabisch-christliche Gemeinden und Institutionen in Israel und Europa.


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«Das Theologische Seminar auf St. Chrischona war für mich die eigentliche Lebensschule und Lebensgemeinschaft» sagt Chrischona-Absolvent Primo Cirrincione auf Seite 8

chrischona.org

Chrischona-Panorama, 6/2010, Geistlich fit für Krisenzeiten  

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