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Herzschlag Gehört, erlebt, getan – in den 42 Tagen mit der Chrischona Vision

Chrischona International Es ist soweit: Pilgermission St. Chrischona wird zu Chrischona International | Seite 7 Flexibel studieren tsc.online@church heisst der neue Fernstudiengang des Theologischen Seminars St. Chrischona | Seite 21 Neustart geschafft Wie die einst «sterbende» ChrischonaGemeinde Seon zur wachsenden seetal chile wurde | Seite 26

JUNI-JULI 2014

Chrischona International


panorama INHALT

3 Auf ein Wort 4

EDITORIAL

Leserbriefe / Vermischtes

Liebe Leser St. Chrischona 8

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Bonheur – die inspirierende Urlaubswoche

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Die Pilgermission wird zu Chrischona International Thema

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Herzschlag –42 Tage mit der Chrischona Vision

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«Jesus will unsere Grenzen weiten.» Im Gespräch mit René Winkler über die Herzschlag-Kampagne

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Vier Herzschlag-Berichte aus Frankreich

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Eine Kleingruppe zeigt Tramfahrern Gottes Liebe

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«Gott bewegt mich.» Was Ute Drevermann während der sechs Herzschlag-Wochen wichtig wurde

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Kreative Kidstreff-Kinder

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Wie das Leitungsteam 2007 Gottes Reden hörte

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Wenn die Verpackung das Geschenk ins Zentrum rückt. Erfahrungen aus Zug

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Am Herzen Gottes – im Herzen der Stadt. Erfahrungen aus Marburg

Debys Burger St. Chrischona 16

Nur mal kurz die Welt retten. Von der Pastorenund Mitarbeiterfrauentagung auf Chrischona

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Seniorentag: Altes Eisen oder Schlüsselperson?

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Impuls

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Komm Heiliger Geist. Claudius Buser

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Finanzen: Francke, der Unverzagte.

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tsc: Verstehen, wie die anderen ticken.

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Der neue Fernstudiengang tsc.online@church

Summer School 2014: Mach mehr aus dem Sommer

St. Chrischona

Gemeinde 20 23 24

Eine «sterbende Gemeinde» schafft den Neustart Die Welt umarmen. Vom Strategietag des Chrischona-Gemeinschaftswerk Deutschland

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Motorradgottesdienst in Hüttenberg

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Schweiz: Wie sich ein totes Meer anfühlt

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Menschen in unseren Gemeinden

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Die Danklieder der Diakonissen

Schw. Rose Schwarz: Ein Herz für Afrika

Diakonie

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Schreiben Sie uns. Behalten Sie Ihre wertvollen Erfahrungen und Erlebnisse nicht für sich. Lassen Sie sie frei – wie die Herzen auf der Titelseite. Damit sie über den Tellerrand der Gemeinde hinaus wehen und auch wir anderen im ChrischonaVerband sie sehen. Lassen wir den Herzschlag Gottes sichtbar werden – und werfen wir uns die Herzen zu. In diesem Sinne wünsche ich viel Freude beim Lesen!

Waldrain Rezept

Chrischona-Panorama 4/2014: Redaktionsschluss: 23. Juni 2014 Inserateschluss: 9. Juli 2014 Erscheinungstag: 10. August 2014

CHRISCHONA

In diesem Heft erzählen Menschen, was sie während der HerzschlagKampagne erlebt haben – in ihrer Gemeinde, in der Kleingruppe oder ganz persönlich. Ein vergleichsweise kleiner Einblick, wenn man bedenkt, dass sich rund 150 Gemeinden im Chrischona-Verband an der Herzschlag-Kampagne beteiligten. Da gibt es sicher noch viel zu erzählen. Dazu möchte ich ermutigen: Das Forum im Internet unter chrischona.org/herzschlag ist weiterhin offen. Auch das ChrischonaPanorama bietet dafür Raum.

Apfelstreusel

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42 Tage mit der Chrischona Vision. Da ist viel passiert. Myrielle Wolff aus Brumath in Frankreich erlebte ein paar unerwartete Begegnungen – auf die Gott allerdings schon gewartet habe, schreibt sie auf Seite 10. Den Basler Tramfahrern bescherte die Herzschlag-Kampagne eine österliche Überraschung (Seite 11). Beschenken liess sich die Gemeinde in Zug: In jedem der sechs Herzschlag-Gottesdienste entfaltete sie die Visionstexte wie ein kostbares Geschenk (Seite 14).

Chrischona-Panorama 5/2014: Redaktionsschluss: 25. August 2014 Inserateschluss: 10. September 2014 Erscheinungstag: 12. Oktober 2014

Michael Gross Redaktionsleiter


Auf ein Wort AUF EIN WORT

Herzrhythmusstörungen RENÉ WINKLER, DIREKTOR

Unser Herz schlägt. Dieser Herzschlag ist lebenswichtig. Regelmässig bekommt unser Herz einen elektrischen Impuls und pumpt das Blut mit lebenswichtigem Sauerstoff durch unseren Körper. So geschieht es bei allen, die diesen Text lesen, seit Jahren und Jahrzehnten. Egal ob wir wach sind oder schlafen: Unser Herz schlägt. Und so lange es schlägt, leben wir. Wird der Herzrhythmus gestört, fangen die Probleme an. Störungen sind zum Beispiel plötzlich auftretende zusätzliche elektrische Impulse. Dann erreichen unser Herz mehr Impulse als gesund sind. Sie fordern vom Herzen mehr Pumpleistung, als der Kreislauf braucht und das Herz leisten kann. Es kommt aus dem Tritt und pumpt teilweise nur noch oberflächlich, weil es diesen Rhythmus gar nicht schaffen kann. Anfänglich ist das unproblematisch. Lässt man die vielen Impulse aber gewähren, werden es immer mehr. Es muss etwas getan werden, damit das Herz nicht Schaden nimmt und Leistung einbüsst. Ein Arzt kann die unnötigen und schädlichen Impulse unterbinden, indem er das Gewebe verödet, durch das sie sich einen Weg gebahnt haben. Eine ziemlich radikale Therapie, wie ich meine. Aber eine notwendige und entlastende. Zu viele Impulse schaden unseren Herzen. Die Herzschlag-Kampagne hat uns auf den lebenswichtigen Herzschlag Gottes ausgerichtet. Die (zu) vielen anderen Impulse von innen und aussen, auf die unsere Herzen auch reagieren, haben wir gleichzeitig deutlicher wahrgenommen. Nicht zuletzt zeigen uns ja auch unsere überfüllten Tage und Wochen – mit und ohne Agenda –, dass da mehr läuft als gesund ist. Selbst unsere Freizeit ist übervoll. Aufgrund der vielen Impulse und Anforderungen wird unser Herzschlag immer oberflächlicher. Was anfänglich unproblematisch erscheint, macht auf Dauer krank. Da hilft nur eines: Impulse reduzieren, radikal! Einige Leitungen ausschalten und Freiraum schaffen für den Herzschlag Gottes. Unverzweckte Zeit einbauen in unseren Alltag. Dies schaffen wir besser gemeinsam als einsam und alleine. Als königliche Priesterschaft eben. Und sollte sich das Problem mit den Herzrhythmusstörungen erneut entwickeln – was nicht aussergewöhnlich wäre – müssen wir sogleich entschlossen dagegen vorgehen. So einfach ist das. Und so nötig. Auf einen gesunden HERZSCHLAG! //

IMPRESSUM

Redaktion: Michael Gross Tel. +41 (0)61 64 64 557 E-Mail: markom@chrischona.ch Inserate und Beilagen: Wolfgang Binninger Tel. +41 (0)61 64 64 554 E-Mail: wolfgang.binninger@chrischona.ch Druck: Druckerei Jakob AG, Grosshöchstetten Erscheinungsweise: sechsmal im Jahr Auflage: 12’000 Exemplare Kosten: Wir sind für einen Beitrag für das Chrischona-Panorama dankbar. Richtwert ist CHF 20.– / € 15.– im Jahr. Erscheinungstag: 8. Juni 2014

KONTEN

Pilgermission St. Chrischona Chrischonarain 200, 4126 Bettingen • Postkonto 40-872-3 IBAN: CH39 0900 0000 4000 0872 3 Theologisches Seminar St. Chrischona Chrischonarain 200, 4126 Bettingen • Postkonto 40-548456-3 IBAN: CH50 0900 0000 4054 8456 3 Deutschland Chrischona-Gemeinschaftswerk e.V. Gottlieb-Daimler-Strasse 22, D-35398 Gießen • Volksbank Mittelhessen e.G. IBAN: DE34 5139 0000 0050 2378 00 Gaben an den Verband Chrischona International können auch über die Chrischona-Stiftung weitergeleitet werden: • Volksbank Mittelhessen e.G. IBAN: DE34 5139 0000 0050 5060 02 Für Spenden aus Ländern der EU: • Volksbank Mittelhessen e.G. IBAN: DE34 5139 0000 0050 2378 00 Für Spenden aus dem nicht EU-Raum: • SWIFT-Code: GENODEF1EK1 Frankreich Pilgermission St. Chrischona CH-4126 Bettingen/Bâle • Crédit Mutuel des Trois Pays, 6, Place de la Gare, F-68330 Huningue Identifikation Konto (RIB): 10278 03050, 00024007701 78 Südafrika und Namibia Für Leser in Südafrika und Namibia schlagen wir vor, jeweils im März eine Spende von R/N $ 100.– mit dem Vermerk ‘Chrischona-Panorama’ auf das Konto der jeweiligen Stadtmission zu überweisen. Herzlichen Dank!

Titelbild: © photocase – misterQM

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Vermischtes Termine auf St. Chrischona

Ihre Meinung zum Heft

13. - 15. Juni 2014 CREA! Meeting auf Chrischona

Hat Ihnen ein Beitrag im Heft gefallen? Oder regt sich Widerspruch nach der Lektüre? Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht – oder ganz andere?

Mehr unter creameeting.ch und auf Seite 30

22. Juni 2014, 10 Uhr Abschluss- und Aussendungsfeier der Absolventen des Theologischen Seminars St. Chrischona Mehr unter tsc.chrischona.ch/aussendung

26. Juli bis 2. August 2014 Bonheur – die inspirierende Urlaubswoche im Dreiländereck Mehr Infos auf Seite 6 und auf chrischona.org/bonheur

7.-10. August und 11.-15. August 2014 summer school am Theologischen Seminar Mehr dazu auf Seite 21

10.-12. Oktober 2014 tsc erleben - Wochenende für Interessenten Mehr unter tsc.chrischona.ch/intwe

Schreiben Sie uns: Redaktion Chrischona-Panorama Chrischonarain 200 CH-4126 Bettingen markom@chrischona.ch

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Herzs chlag Gehört

, – in den erlebt, getan der Chr 42 Tagen mit ischona Vision

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René Winkler im ERF-Fernsehen «Jesus bewegt mit Vision» – zu diesem Thema sprach Chrischona-Direktor René Winkler beim Kongress «JESUSbewegt» der Apis, dem Evangelischen Gemeinschaftsverband Württemberg. Der ERF hat seinen Vortrag ausgestrahlt – man kann ihn ansehen unter www.erf.de > Fernsehen > Mediathek

Dieser QR-Code führt direkt zum Vortrag

18.-19. Oktober 2014 Besuchswochenende für Gemeinden Mehr unter chrischona.org/veranstaltungen

Kinderzeit am Segensort

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Da sprudelten die Erinnerungen: «Das Fenster dort oben war mein Zimmer» – «Weisst Du noch, damals …». Etwa hundert «Chrischona-Kinder» folgten am Sonntag, 27. April 2014, der Einladung zu einem Treffen auf St. Chrischona. Gemeinsam mit Ehepartnern und Kindern besuchten sie den Ort, an dem sie als Kinder aufgewachsen waren, weil ihre Eltern dort arbeiteten. Sie brachten gute Erinnerungen mit – und schauten interessiert, wie sich der Ort ihrer Kindheit verändert hat. MICHAEL GROSS

Eine Erinnerung, die gut schmeckt Die Erinnerungen an Chrischona haben auch einen guten Geschmack. Nämlich den des leckeren Brotes aus dem Holzofen der früheren Chrischona-Bäckerei. Daniel Hurni und seine fünf Brüder haben bis 1989 in der Wohnung über der Backstube gewohnt. Immer wenn gebacken wurde, gab es leckere kleine Brötchen als Ableger für die Kinder. Wie die anderen anwesenden «ChrischonaKinder», hat Daniel Hurni gute Erinnerungen an Chrischona. Es war ein Tag des Wiedersehens. Beim Rundgang über den ChrischonaCampus war Zeit für Begegnung und Gespräche. Auf dem Dachboden der Kirche bestaunten sie die Chrischona-Ausstellung – und 4

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entdeckten auf alten Fotos bekannte Gesichter von früher. Für viele Menschen ist Chrischona ein Segensort, ein Ort, an dem ihnen Gutes widerfahren ist – heute wie früher. Dieser Segen scheint sich auch über Generationen zu übertragen. Das findet jedenfalls die

26-jährige Stefanie Rüdiger, die mit ihrem Vater Fritz Rüdiger an dem Tag dabei war, sozusagen als «Chrischona-Enkelkind». «Ich habe all das mitbekommen», erzählt sie, «was meine Grosseltern und Eltern auf Chrischona an Gutem erlebt haben.» Es sei ein gutes Gefühl, solch ein Erbe zu besitzen. //


Chrischonas weise Beter «Im Reich Gottes geschieht nichts ohne Gebet. Gott lässt sich gar nichts nehmen, es muss erbeten sein». Das sagt Alfred Stäheli auf der Gebets- und Gemeinschaftswoche 2014 in der Heimstätte Rämismühle. Der Pastor im Ruhestand nennt damit eine Grundidee der Veranstaltung. Eine Woche lang hören rund 50 pensionierte Pastoren und Mitarbeiter aus den Chrischona-Gemeinden Schweiz auf die Berichte des Chrischona-Leitungsteams und beten für aktuelle Anliegen. MARKUS DÖRR

Jeden Tag berichtet ein anderes Mitglied des Chrischona-Leitungsteams aus seiner Arbeit und gibt in Andachten geistliche Impulse weiter. Chrischona-Direktor René Winkler wählt dafür Psalm 84. «Glücklich ist der Mensch, dessen Stärke in dir ist, in dessen Herz gebahnte Wege sind», heisst es dort im Vers 6. René Winklers Botschaft lautet daher, auf Jesus zu vertrauen. Wer gewöhnt sei, in den Herausforderungen des Alltags auf Jesus zu vertrauen, entwickle solch gebahnte Wege. «Nicht Bank, nicht AHV, nicht Gemeinde – letztlich ist es der Vater im Himmel, der für mich sorgt», erklärt René Winkler.

Laut einer Erhebung in der April-Ausgabe des Branchenmagazins «Buchreport» ist der Verlag, der zum ChrischonaGemeinschaftswerk Deutschland (CGW) gehört, mit einem Umsatz von gut sechs Millionen Euro im Jahr 2013 auf Platz 100 der grössten deutschsprachigen Verlagshäuser gelandet. «So ein Platz muss Jahr für Jahr mit einem guten Buchprogramm bestätigt werden», sagt Verlagsleiter Detlef Holtgrefe. Der 1919 gegründete Brunnen Verlag ist einer von drei konfes-

Auf die Gebetsunterstützung der Senioren kann Chrischona zählen. Sie sehen sich selbst als «tragende Säulen» für den ChrischonaVerband – vor allem als Spender und Beter. Deshalb nehmen sie grossen Anteil an allem, was Chrischona bewegt. Viele schätzen, dass das Chrischona-Leitungsteam ihnen persönlich Gebetsanliegen vermittelt und nehmen sich Zeit, um dafür zu beten.

Weise Ratgeber Damit nicht genug, die Pastoren und Pastorenfrauen im Ruhestand werden sogar zu Ratgebern. René Winkler interessiert, wie Gemeinschaft auf St. Chrischona noch intensiver gelebt werden kann. Ein Thema, bei dem die Senioren einiges aus ihrer Lebenserfahrung weitergeben können. Vielleicht ist es diese Mischung aus liebevoller Anteilnahme und gesammeltem Wissen, die Weisheit auch ausmacht. Gut, dass Chrischona davon profitieren kann. //

Brunnen Verlag Basel wird «`fontis»

Brunnen Verlag Gießen ist gut platziert Der Brunnen Verlag Gießen gehört erneut zu den hundert grössten deutschsprachigen Verlagen.

Tragende Säulen als Spender und Beter

Veränderung beim Brunnen Verlag Basel: Am 1. Juni 2014 wechselte er seinen Namen in «`fontis».

sionellen Verlagen auf der Rangliste, als einziger unabhängig und ohne Zweitverlag oder Imprints aktiv und erzielt seine Umsätze vorrangig im Buchbereich und nicht mit Zeitschriften. 2013 erschienen 198 Bücher erstmalig, 30 wurden auch als E-Book herausgegeben. Für Brunnen-Verlagsleiter Detlef Holtgrefe ist die erneute Listung im Verlagsranking eine «Bestätigung der kontinuierlichen Verlagsarbeit». //

Der Verlag, der zum Verband Chrischona International gehört, möchte sich mit dem neuen Namen als eigenständige Marke positionieren. «Wir sind überzeugt, dass das dran und nötig ist», schreibt Verlagsleiter Dr. Dominik Klenk im gerade erschienenen Chrischona-Geschäftsbericht 2013 (siehe chrischona.org/geschäftsbericht). Die breiten Umwälzungen auf dem Buch- und Medienmarkt verlangten nach einer klaren Positionierung. Das Programm des viel grösseren Brunnen Verlags in Gießen sei so stark und breit, dass die Basler kaum erkennbar waren, sagt Domink Klenk. «Small is beautiful» – klein aber fein, das sei die Chance, um in Zukunft mit dem Profil als missionarischer Verlag mit Schweizer Wurzeln Menschen zu fördern und dem Nächsten zu dienen. Der neue Name schlägt eine Brücke zur mehr als 90-jährigen Geschichte des Brunnen Verlages: Das lateinische Wort «fontis» bedeutet Ursprung oder auch Quelle. //

www.brunnen-verlag.de

www.fontis-verlag.com

Detlef Holtgrefe, Verlagsleiter Brunnen Verlag Gießen

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Thema

INSPIR IE R E N DE IM U R LAU BSWOCH E DIE

DR E ILÄN DE R ECK

Kinderbetreuung für die Kleinsten, Ferienlager für Kinder und Zeltlager für Teenies.

26. Juli - 2. August 2014 auf St. Chrischona bei Basel

hautnah & himmelwärts Mein Leib. Sein Licht. Dein Leben.

VORMITTAGS Inspirierende Referenten Dominik Klenk

NACHMITTAGS Seminare, Workshops und Erlebnisangebote

Verlagsleiter Brunnen Basel früher Handballprofi, Unter­ nehmer und Prior der OJC

Glaube wird körperlich

Ute Paul

Bibliolog – Zugang zur Bibel Suppe, Seife, Seelenheil

Erlebnispädagogin, lebte lange unter Indios in Argentinien, Offensive Junger Christen (OJC)

Schönheit gesucht!

Glaube und Behinderung Bike- und Berg-Tour Wildwasser und Erlebniskletterwald Schmuck-Workshop und Musikprojekt

SPECIAL GUEST 27. Juli 2014, 20 Uhr Abend mit dem «ziemlich besten Schurken» Josef Müller Eintritt für Tagesgäste frei

und vieles mehr...

Alle Infos unter

nheur

chrischona.org/bo

30. Juli 2014, 20 Uhr Konzert mit Samuel Harfst Für Bonheur-Gäste inklusive! Tagesgäste: CHF 15 / 12 Euro

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CHRISCHONA

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Chrischona International


St. Chrischona

Von der Pilgermission zu Chrischona International Es ist soweit: Die Pilgermission St. Chrischona wird zu Chrischona International. Das wirkt sich natürlich im Erscheinungsbild aus. Sie haben vielleicht das veränderte Logo auf der Titelseite des Chrischona-Panoramas bemerkt. Der neue Name hat eine Geschichte.

Christian Friedrich Spittler hatte das Anliegen, Handwerker zu Missionaren auszubilden. Deshalb gründete er 1840 in der Kirche auf St. Chrischona bei Basel die Schule für Pilgermissionare. Neben der theologischen Ausbildung sind in der 175-jährigen Geschichte von Chrischona verschiedenste Arbeitszweige entstanden: Gemeindearbeit, Literaturarbeit, Diakonie und Missionssupport.

Vielfalt und Internationalität vermitteln Im Rahmen des 2007 gestarteten Visionsprozesses wurde deutlich, dass der Name Pilgermission St. Chrischona die Verschiedenartigkeit und Internationalität der gesamten Arbeit des Verbandes zu wenig ausdrückt. Zudem verleitet der Name zu Fehlinterpretationen. Die Leitungen der einzelnen Arbeitszweige haben darum in einem gemeinsamen Prozess entschieden, im Sommer 2014 den Namen «Pilgermission St. Chrischona» durch «Chrischona International» zu ersetzen – um die Vielfalt und Internationalität des Verbandes Chrischona International besser zum Ausdruck zu bringen.

ZUM VERBAND CHRISCHONA INTERNATIONAL GEHÖREN: mit Sitz auf St. Chrischona/Bettingen Theologisches Seminar St. Chrischona (tsc) Hauptsitz Verband Chrischona International Chrischona Campus Diakonissen-Mutterhaus St. Chrischona (DMH) mit Sitz in der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Südafrika und Namibia Verein Chrischona-Gemeinden Schweiz Chrischona-Gemeinschaftswerk Deutschland (CGW) mit Evangelische Stadtmission im Südlichen Afrika (ESSA) Brunnen Verlag Gießen Alpha Buchhandlungen Deutschland Logistikzentrum ChrisMedia Chrischona Service Gesellschaft Vision-France Arbeitsgemeinschaft für das messianische Zeugnis an Israel (amzi) `fontis – Brunnen Basel Brunnen Bibel Panorama Buchhandlungen Schweiz

Mit dem neuen Namen kommt auch ein überarbeitetes Logo daher. Das Corporate Design, also wie Chrischona International nach aussen in Erscheinung tritt, wird nach und nach angepasst und laufend weiterentwickelt. //

Chrischona International 2015 FEIERT CHRISCHONA INTERNATIONAL 175. GEBURTSTAG Feiern Sie mit! Den 175. Geburtstag feiert Chrischona International am 7. und 8. März 2015 auf dem grossen Campus auf St. Chrischona. Aber nicht nur dort. Denn es soll ein Jubiläum des vielfältigen und internationalen Verbandes Chrischona International sein. Verschiedene Anlässe werden dem Jubiläum den würdigen Rahmen geben. Bis es 2015 Zeit zum Feiern ist, hat sich Chrischona etwas vorgenommen: 175 Geschichten sammeln zum 175. Geburtstag. Verbindet Sie etwas mit Chrischona? Dann erzählen auch Sie Ihre Geschichte mit Chrischona. Damit lebendig und erlebbar wird, wofür Chrischona International steht: JESUS ERLEBEN. MENSCHEN FÖRDERN. DEM NÄCHSTEN DIENEN. Mehr dazu auf www.chrischona2015.org

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Thema

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© photocase – mathesch

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CHRISCHONA

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Thema

«Jesus will unsere Grenzen weiten»

INTERVIEW: MICHAEL GROSS

Chrischona-Panorama: Die Herzschlag-Kampagne ist ein chrischonaweites Ereignis, kennt keine Grenzen, weder Landes- noch Sprachgrenzen. Gab es das eigentlich schon einmal? René Winkler: Meines Wissens noch nie. Sie haben gemeinsam mit einem Team die Herzschlag-Kampagne konzipiert und auf den Weg gebracht. Die meisten Gemeinden haben die Kampagne durchgeführt. Haben sich Ihre Erwartungen erfüllt? René Winkler: Dass sich rund 150 Gemeinden entschlossen haben, diese Kampagne durchzuführen, obwohl es jeder Gemeinde ja frei stand mitzumachen oder nicht, hat meine und unsere Erwartungen deutlich übertroffen. Die Kreativität, die einzelne Personen und ganze Gemeinden entwickelt haben, hat mich auch sehr beeindruckt. Unsere Erwartungen gehen aber natürlich viel weiter: Die beiden Visionstexte und das Mission Statement «Jesus erleben. Menschen fördern. Dem Nächsten dienen» sollen den Gemeindealltag nachhaltig verändern und neu prägen! Inwieweit sich diese Erwartung erfüllen wird, werden die nächsten Monate und Jahre zeigen.

Was hat die Herzschlag-Kampagne schon bewegt im ChrischonaVerband? René Winkler: Sie hat sicher bei vielen neu oder erstmals ins Bewusstsein gerückt, dass Chri­scho­na eine grosse Bewegung ist und wir über viele Sprach- und Kulturgrenzen hinweg viel bewegen können. Aufbrüche gab es in der Geschichte des Pietismus oft dort, wo Menschen neu auf Gott gehört, die Menschen und ihre Bedürfnisse mit neuen Augen gesehen und deshalb neu und beherzt gehandelt haben. Die Herzschlag-Kampagne hatte das Hören, Sehen und gemeinsame Handeln im Fokus. Die Kampagne hat auch die Identifikation mit der ganzen Chrischona-Bewegung verstärkt. Wie haben Sie persönlich Gottes Herzschlag gespürt während der 42 Tage mit der ChrischonaVision? René Winkler: Je länger ich mit den beiden Bibeltexten unserer Vision lebe und mit anderen darüber im Gespräch bin, desto deutlicher wird mir bewusst, wie sehr wir als Gemeinden unsere Identität von unseren Leistungen (Aktivitäten) ab-

leiten, und wie wenig wir aus unserer Berufung heraus leben. In unserer gemeinsamen Berufung liegt eine enorme Kraft. Ich stehe unter dem starken Eindruck, dass Jesus mit diesen beiden Texten leidenschaftlich um uns wirbt und uns aus unserer «eigen-artigen» Knechtschaft in die Weite führt! Unsere Eigenart hat uns enge Grenzen gesetzt. Als Sie vor zwei Jahren Chrischona-Direktor wurden, steckten Sie sich unter anderem das Ziel, die Vision zu konkretisieren. Ziel erreicht? René Winkler: Wir konnten die Konkretisierung entscheidend fördern. Unser Mission Statement etwa bringt deutlich auf den Punkt, wofür Chrischona International steht: Jesus begegnen, Menschen fördern, dem Nächsten dienen. Und in diesem Jahr sind wir im Verband dran, unsere Leitbilder neu zu erarbeiten. Wir werden weiter alles tun, was eben Gärtner tun können, damit das Gepflanzte wächst. Das Gepflanzte ist kein Saisongemüse. Wir haben Jesus um eine Vision für die nächsten 20 Jahre gebeten. Mindestens 13 Jahre Gartenarbeit haben wir noch vor uns. //

© photocase – complize

Was hat die Herzschlag-Kampagne im ChrischonaVerband bewegt? Und haben sich die Erwartungen derjenigen erfüllt, die die Kampagne geplant haben? Wir fragten bei Chrischona-Direktor René Winkler nach.

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© photoc ase – misterQM

Thema

Herzschlag auf Französisch Die Vorreiterrolle bei «Herzschlag – 42 Tage mit der Chrischona Vision» hatten die französischen Chrischona-Gemeinden von VisionFrance. Schon zu Jahresbeginn nahmen sie Gottes Herzschlag auf. Viele Teilnehmer wurden von den Visionstexten aus Jesaja 61,1-3 und 1. Petrus 2,9 berührt. Ausserdem gab es Entscheidungen, Gott auf neuen Wegen zu dienen. Die folgenden Zeugnisse von «Battement de cœur» erzählen davon.

Myrielles spannender Tag «Zum ersten Mal öffne ich mein Herzschlag-Heft. Wir befinden uns in der ersten Woche mit der Kernaussage «Wenn wir beten, dann kommen wir, um lieben zu lernen.» Ja, aber wie? Ich entdecke, dass sechs Bibelstellen vorgeschlagen sind, eine für jeden Tag. Die erste ist Micha 7,18: Gott ist barmherzig. Der Begriff Barmherzigkeit ist für mich abstrakt. Deshalb mache ich mich auf die Suche nach der Bedeutung des Wortes und entdecke dabei etwas, das meinen Tag auf den Kopf stellen wird! Das hebräische Wort für Barmherzigkeit ist rahamim, welches «Mutterschoss, Zärtlichkeit, die daraus entspringt» bedeutet. Daraus resultierend – so sagt der Kommentar – handelt es sich um Gottes mütterliche Zärtlichkeit für seine Kinder. Ich hatte bis dahin nie gedacht, dass man sich Gottes Barmherzigkeit in einer solchen Fülle vorstellen könnte: ein Kind, das sich an die Mutterbrust anschmiegt und den Herzschlag hört. Das ist genau das, was ich in diesem Moment spüre: ange-

schmiegt sein an Gottes Herz. Meine Liebe für ihn läuft über und ich bete: «Gott, schenke, dass ich deinen Herzschlag und deine Zärtlichkeit für die Menschen, denen ich heute begegne, weiterhin spüre.» Ich lese, dass sich Barmherzigkeit einerseits auf materielle Weise erleben lässt. Etwa durch Spenden von Nahrung oder Kleidung, das Aufnehmen von Ausländern oder durch Krankenbesuche. Andererseits aber auch auf moralischer und geistlicher Ebene mit Beraten, Unterrichten, Ermahnen, Trösten, Vergeben und Beten für den Nächsten. Mein Tag wird zu einer Folge von unerwarteten Begegnungen – auf die Gott allerdings gewartet hat. Ich erhalte die Möglichkeit, ein Ehepaar zu beraten, welches mir spontan von ihrer Zukunftsangst erzählt. Als Lehrerin kann ich einen ausländischen Schüler in meiner Klasse aufnehmen und auf seine Bedürfnisse eingehen, weil ich dazu mit Gottes Zärtlichkeit ausgestattet werde. Ich bin von einer Organisation beeindruckt, die sich um junge, kranke Menschen kümmert. Ein ganzes Programm, welches durch Gottes Herzschlag und seine unendliche Zärtlichkeit gekennzeichnet ist. Ich habe neue Begeisterung zum Dienen entdeckt – ein spannendes Leben!» Myrielle Wolff, Eglise Evangélique de Brumath //

Wœrth: Andacht im Altenpflegeheim «Gehört, gesehen, begeistert, berufen, bedient und beherzt». Diese Worte gaben den Takt unserer Herzschlag-Treffen an und wir wollten sie in die Praxis umsetzen. Deshalb kontaktierten wir ein Altenpflegeheim in Wœrth und boten eine musikalische Zeit mit Liedern, Lesungen und Worten der Ermutigung an. Wir hoffen, dass sich daraus eine regelmässige Veranstaltung entwickelt. Unser Wunsch ist, dass es ein Engagement der Gemeinde wird und dass wir von Jesus erzählen können. Um Bewohnern, Angehörigen und Angestellten im Altenpflegeheim Wärme und Licht zu bringen von dem, welcher sagt: «Ich bin das Licht der Welt.» Sabine Leborgne, Eglise Evangélique de Wœrth //

Volgelsheim: Lectio divina «Wir haben in der Chrischona-Gemeinde Volgelsheim das Hören auf Gott praktiziert. So, wie Herzschlag es uns vorschlug. An einem Abend waren wir in der Kleingruppe zu einer «Lectio divina» eingeladen – einer meditativen, geistlichen Lesung. Für einige war es eine erstaunliche oder gar verwirrende Art, den Glauben zu leben. Für andere hingegen bereichernd und erbauend. Unterschiedlicher hätte das Erlebte nicht sein können! Bestimmt werden wir die Erfahrung bald wiederholen: Sollten wir unser Ohr nicht spitzen, um Gottes Stimme zu hören?» Gaël Archinard, Eglise Evangélique de Volgelsheim //

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CHRISCHONA

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Thema

Währ end der Herzschlag Kampagne sind die Jugend­gruppen aus Saver ne und Boux willer im Elsas s näher zusammengerück t.

Saverne und Bouxwiller: Herzschlag verbindet und motiviert

Frohe Ostern für die Basler Tramfahrer

«Eine XXL-Jugendgruppe! Diese organisierten die Chrischona-Gemeinden Saverne und Bouxwiller während der Herzschlag-Kampagne. Unsere Jugendgruppen trafen sich samstags abwechselnd an beiden Orten. Einige Jugendliche kamen zudem aus der Region, um das besondere Gruppenprogramm zu erleben. Beim gemeinsamen Essen und bei Spielen lernten wir uns näher kennen. Mit einer Gebets- und Diskussionsgruppe rund um die Bibel konnten wir uns gegenseitig ermutigen.

In der fünften Herzschlag-Woche zum Thema «bedient» steht im Teilnehmerheft eine Anregung: jemandem Gottes Liebe zeigen, der nicht zur Gemeinde gehört. Verena Städeli erzählt, wie sie es mit ihrem Hauskreis in der Chrischona-Gemeinde St. Chrischona angestellt haben:

Und was sagten die Jugendlichen? «Wenn wir alle zusammen sind, ist es viel motivierender!» «Gut zu sehen, dass es andere junge Christen gibt, welche die gleichen Herausforderungen haben.» «Ich habe verstanden, dass ich berufen bin.» «Ich fühle mich angespornt und neu motiviert, um die Bibel zu lesen, zu beten und um Gottes Liebe in meiner Umgebung zu zeigen.» «Ich möchte mich mehr in meiner Gemeinde einzusetzen.» Diese Zitate zeigen: Die Herzschlag-Kampagne hat uns auf persönlicher Ebene bereichert, aber auch als Gemeinschaft. Denn unsere Gruppen sind dynamischer geworden – und wir wollen uns in Zukunft öfter treffen.» Noémie Del, Eglise Evangélique de Bouxwiller //

«Wir prüften verschiedene Vorschläge. Dann kam die zündende Idee: Wir basteln Papierkörbchen, bestücken diese mit Schoko-Eiern und verteilen sie am frühen Ostermorgen an das Fahrdienstpersonal der Basler Verkehrsbetriebe. Also setzten wir uns an einem Nachmittag zusammen, bastelten 80 Papierkörbchen, dekorierten sie, steckten einen Zettel mit der Aufschrift «Frohe Ostern, der Herr ist auferstanden» sichtbar ein und legten Schoko-Eier auf etwas Ostergras. Am Ostermorgen fuhren wir dann früh nach Basel auf den Marktplatz, teilten uns auf und begannen, die Körbchen zu verteilen. Beim ersten Körbchen brauchte es noch Überwindung, an die Fahrerkabine der Tram zu klopfen und das Körbchen hinein zu reichen. Doch nachdem wir die Überraschung und Freude in den Gesichtern sahen, waren wir ermutigt. Es hat uns viel Freude gemacht, das zu tun. Es war für uns bereichernd, unseren Dank für die Dienste der Leute so auszudrücken. Wir beten und hoffen, dass sie etwas gespürt haben von Gottes Liebe und dem auferstandenen Herrn.» //

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Thema «Gott bewegt mich!» Die sechs Wochen der Herzschlag-Kampagne folgen einem Muster. Jede Woche startet mit einem Gottesdienst, der auf das Thema einstimmt. Während der Wochen wird das Thema in Kleingruppen vertieft. Jeder Teilnehmer kann in persönlichen Zeiten täglich am Thema dran bleiben, das Teilnehmerheft bietet hilfreiche Impulse. Ute Drevermann aus der Evangelischen Stadtmission Mainz erzählt, was ihr in den sechs Wochen wichtig geworden ist:

42 Tage – nicht mit Verzicht, sondern etwas zusätzlichem: sich einlassen auf die Herzschlag-Kampagne! Jeden Tag erhielt ich in der Stillen Zeit einen weiteren ImPULS auf meinem Weg mit Gott.

wirklich? Was bedeutet das für mein Leben? Durch Gottes Liebe und meine Bekehrung werde ich in viel tieferer Art und Weise begeistert: erfüllt mit seinem Heiligen Geist, der in mir wirkt, der mein Leben lenkt und der mich gebraucht. Ich stehe nicht daneben und beobachte, sondern ich bin mitten drin, weil Gott in mir ist! Ihm allein gilt die Ehre!

Erste Woche

Gehört – stille werden, Gottes Stimme hören Ist ja alles klar! Und doch so viele Fragezeichen. Still werden! Das mal auszuhalten – Stille. Meine Gedanken scheinen zu schreien, jedes Geräusch um mich herum vervielfacht sich in seiner Lautstärke. Ich muss mich richtig anstrengen. Wie kann ich Gottes Stimme hören? Sich einlassen heisst auch, dass es ruhiger werden kann; in mir und um mich herum. Stille Zeit bekommt eine neue Ruhe: Gedanken werden konzentrierter, kommen und gehen, werden leiser und klarer, sprechen zu mir, ich spüre und erkenne… das ist die Stimme Gottes. Das ist das Wort in mir, das anfängt zu wirken. Das ist das Herz Gottes, das für mich schlägt – am Puls des Lebens!

Was kann ich nun für andere tun? Dienen ist Sprache Gottes, ich höre Gottes Wort und ich erkenne was ich tun kann, wo ich mich einbringen kann, wo ich für jemanden da sein und ihm helfen soll. Und dies durch die Liebe Gottes, die ich erfahre und die ich weitergebe. Ein Satz, der mir sehr wichtig geworden ist: Jesus liegt für jeden Menschen im Weg – entweder stösst du dich an ihm, oder du gründest dein Leben auf ihn!

Wir sind so beschäftigt, wie soll ich mich um andere kümmern? Was gehen mich die Sorgen und Nöte der anderen an? Ich habe doch selbst kein einfaches Leben. Aber ich habe Gott! Ich spüre seinen Herzschlag, er hat mich erwählt, erlöst und hat mich lieb – Klasse, ich bin aus dem Schneider! Und die Menschen um mich herum? Hat Gott nicht auch sie lieb? Soll nicht ich es sein, durch den Gott ihnen sagt, dass er sie ansieht? Dass er in ihrer Not für sie der Anker ist? Gott leidet unter den Qualen der Menschen, weil er sie alle liebt. Jeden einzelnen sieht er mit klopfendem Herzen an. Gott öffnet mir die Augen und mein Herz, damit ich sehe und Gottes Sehnsucht nach den Menschen wahrnehmen lerne. Jesus Christus, bitte verändere Du mein Sehen!

Sechste Woche

Beherzt – am Puls des Lebens

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© photoc ase – France sca Schellh

CHRISCHONA

aas

Dritte Woche

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Mit Gottes Hilfe bin ich berufen, an seinem Heilsplan mitzuwirken. Ich stehe in einer festen Beziehung zu meinem Gott. Er schenkt mir Glaubensgemeinschaft mit anderen Gotteskindern und stattet mich aus mit Gaben, die ich für ihn einsetze, damit er durch mich verherrlicht werde! «Jesus, ich möchte Deinen Weg mit mir erkennen und gehen. Zeige Du mir, wo es für mich hingeht! Öffne Du mir meine Augen, meine Ohren und mein Herz, damit ich erkenne, was Du mit mir vorhast. Dir folge ich nach, Du lenkst meinen Schritt, Dir vertraue ich!»

Bedient – da tut jemand etwas für mich

Gesehen – Augen auf und doch nichts sehen

Ich bin schon immer begeistert von Jesus. Er fasziniert mich! Das ist meine Beobachtung. Was heisst das aber

Berufen – Christ durch Christus

Fünfte Woche

Zweite Woche

Begeistert – eine neue Dimension

Vierte Woche

Wie kann ich jetzt ruhig sitzen bleiben? Wir sind befreit durch Jesus, wir sind beauftragt und ausgestattet, um seine Liebe in die Welt zu bringen, Licht und Salz zu sein, den Puls des Lebens weitergeben – mit ganzem Herzen! «Jesus, ich lobe Deinen heiligen Namen, ich danke Dir, dass Du mich so sehr liebst, dass Du Dich durch mich offenbaren möchtest: Herr, hier bin ich!» //


Thema

Den Kidstreff-K inder aus Thun machte es Spass , die Botschaften der Visionstex te szenisch umzusetzen.

Kreative Kidstreff-Kinder

«Wie war das damals genau?»

Der Kreativwettbewerb zur Chrischona-Vision brachte Marianne Kobi aus der Chrischona-Gemeinde Thun auf eine Idee – die am Ende die ganze Gemeinde einbezog:

Beim Lesen im Herzschlag-Teilnehmerheft liessen Peter Arnold einige Fragen nicht los. Im Herzschlag-Forum im Internet stellte er sie: Wie hat das Chrischona-Leitungsteam 2007 Gottes Reden gehört, als er ihnen die Visionstexte «aufs Herz gelegt» hat? Und warum war man «sehr überrascht», obwohl man «Gottes Reden erwartet hatte»? Chrischona-Direktor René Winkler antwortete:

«Das wäre doch etwas zum Umsetzen mit unseren Kindern im Kidstreff. Zeichnen? Malen? Basteln? Wir entschlossen uns fürs Fotografieren, um mit den Fotos eine Präsentation zu erstellen. Mit den Kindern lasen wir den Text aus Jesaja 61,1-3 – und schon ging es ans Umsetzen der einzelnen Szenen. Es war zum Staunen, wie die Kinder Ideen entwickelten, um die einzelnen Aussagen des Textes darzustellen. Die Szene vom Trösten gefällt mir: eine liebevolle Umarmung unter dem Kreuz! Oder Schmuck statt Asche: flugs wurden Armbänder, Uhren und Ohrenschmuck auf einem Tuch arrangiert. Mit einer guten Ausbeute an Fotos setzte ich mich zu Hause an den Computer. Zusätzliche Bilder fand ich vom Seniorenausflug und weiteren Anlässen der Gemeinde. Aber mir fehlten noch die Musiker der Gemeinde. Im nächsten Gottesdienst liessen sie sich ablichten für den «Lobgesang statt des betrübten Geistes». Imposante «Bäume der Gerechtigkeit» aus dem Tessin, eine «Pepinière» vom Neuenburgersee mit frisch gepflanzten Reben, Text aus der Hörbibel, passende Musik dazu – es hat Spass gemacht, die Chrischona-Gemeinde Thun in diesem Visionstext sichtbar zu machen!» // Die Beiträge vom Herzschlag-Kreativwettbewerb finden Sie im Internet unter chrischona.org/herzschlag

«Die Überraschung bestand darin, dass wir keine genauen Vorstellungen davon hatten, wie Gott unser Gebet beantworten soll. Wir erwarteten nicht, dass Gott uns durch Bibeltexte Antwort gibt. Auch erwarteten wir nicht, dass Gott uns gerade in dieser Gebetszeit Antwort geben muss. Wir waren durchaus darauf eingestellt, dass es nicht in diesem Moment passiert, sondern vielleicht Wochen oder Monate später. Wir waren persönlich in der Stille, haben gemeinsam gebetet, die Bibel gelesen, Gott angebetet. Auf diese beiden Texte kamen wir, als wir unsere Eindrücke aus der Stille zusammengetragen haben. Für uns, die wir dabei waren, ist es nicht wirklich rational erklärbar. Wir waren innerlich so gepackt von diesen beiden Texten, dass wir gar nicht mehr von ihnen loskamen. Diese innere Ergriffenheit hat sich im Gespräch verstärkt, so dass wir anfingen zu ahnen, dass Gott uns Antworten gegeben hat. Weil wir nicht sicher waren, ob diese Eindrücke wirklich von Gott kamen, haben wir einige Monate mit niemandem darüber gesprochen – ausser in unserem Kreis. Erst als diese Eindrücke auch über längere Zeit nicht nachliessen, haben wir die Erfahrung mit anderen geteilt.» //

JESA JA 61,1-3 h gesalbt hat. Er ist auf mir, weil der HER R mic Der Geist Got tes des HER RN zerbrochenen die , gen den gute Botschaft zu brin hat mich gesandt, den Elen iheit, den GeFre die n ene ang Gef ündigen den Herzen zu verbinden, zu verk ein gnädiges igen ledig sein sollen; zu verkünd bundenen, dass sie frei und trösten alle zu tes, Got res uns Tag der Vergelt ung Jahr des HER RN und einen en Schmuck stat t Trauernden zu Zion, dass ihn Trauernden, zu schaffen den rübten Geistes bet s kleid, Lobgesang stat t eine Asche, Freudenöl stat t Trauer echtigkeit», Ger der ume «Bä genannt werden gegeben werden, dass sie zum Preise. «Pflanzung des HER RN», ihm

1. PETRUS 2,9 Ihr aber seid das auserwähl che igli kön die te Geschlecht, Prie sterschaft, das hei lige Vol k, das Vol k des Eigentums, dass ihr verkündigen , sollt die Wohltaten dessen der von hat der euch berufen Finsternis zu seinem wun derbaren Licht.

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Thema

Wenn die Verpackung das Geschenk ins Zentrum rückt

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«Unboxing» nennt man privat aufgenommene Videos (zu sehen im Internet), die Jemanden fröhlichinteressiert beim Auspacken und in Betrieb nehmen eines langersehnten elektronischen Geräts zeigt. Manchmal steigert die Vorfreude beim ersten bewussten Öffnen und Kennenlernen noch das bereits bestehende Interesse am eigentlichen Geschenk! Genau so erging es der Evangelischen Freikirche Zug mit den Herzschlag-Gottesdiensten der Chrischona-Kampagne.

und mit Filmen unterlegte Textlesungen. Nach einer ausführlichen Zeit des «GKS» – des Gott-Komplimente-Singens, auch Lobpreis genannt – folgte eine Themenpredigt, die absichtlich keine reine textauslegende Verkündigung sein sollte. Anschliessend konnten sich alle Gottesdienstteilnehmer bei einer gemeinsamen «Aktion» in persönlicher Art und Weise direkt am Gottesdienst beteiligen.

Während sieben Wochen «entpackten» wir jeden Sonntagmorgen langsam und Stück für Stück die kostbaren Chrischona-Visionstexte. Es waren für viele unserer Besucher sicher etwas andere und ungewohnte Gottesdienste. Denn schon die äusserliche Aufmachung und Abfolge machten deutlich, dass der Gemeindeleitung der biblische Inhalt und das Geschenk der Visionstexte sehr wichtig geworden sind. Wir legten bewusst viel Wert und Kreativität auf das «Rahmenprogramm» unserer Gottesdienste. Wir stimmten die Gottesdienstbesucher immer wieder sinnlich-emotional auf das jeweilige Thema ein: durch fröhliche Musikvideos, ein sich wiederholendes Herzschlag-Titellied, kreative Moderation, Theaterszenen mit Tiefgang, biblische Sprechmotetten

Ja, wir Gemeindeverantwortlichen in Zug wollen bewusst auch viel Wert und Aufmerksamkeit auf eine schöne Verpackung und ansprechende Darbietung rund um die Predigt im Gottesdienst legen. Aber nicht, weil es das Gottes-Geschenk des biblischen Wortes nötig hätte, dass man es «aufpeppt». Nein, im Gegenteil. Die Visionstexte sind bereits gehaltvoll, kostbar und aussagekräftig genug! Aber es macht etwas mit uns selbst, wenn wir uns dem Geheimnis Gottes langsam, erwartungsvoll und auch gespannt nähern. Wir wollen das göttliche Geschenk der Predigt bewusst nicht einfach schnell aufreissen, wie Kinder oft ungeduldig das Papier zerfetzen, um schneller ans «Einge-

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Dem Geheimnis Gottes langsam nähern

machte» zu gelangen. Schon beim «emotionalen Auspacken» und innerlichen Vorbereiten auf die Predigt wollen wir uns vergewissern, mit welch kostbarem Geschenk wir es anschliessend zu tun bekommen werden.

«Danke, Chrischona, für die Herzschlag-Kampagne» Die Menschenfreundlichkeit Gottes gibt sich auch im Detail und der liebenswerten Art der Verpackung zu erkennen: im «Rahmenprogramm» des Gottesdienstes und der emotionalen und kreativen Beiträge, die zur Predigt hinführen. Es hilft uns und wir kommen den Gottesdienstbesuchern entgegen, wenn wir durch eine ansprechende Verpackung das eigentliche Geschenk (noch) mehr in den Mittelpunkt rücken. Ein Geschenk hat meist einen sachlich-praktischen Nutzen und spricht uns gleichzeitig emotional an. In unserem Gottesdienst wollen wir unseren Glauben auch vielschichtig und ganzheitlich erlernen und erleben. In diesem Sinne bedanken wir uns für alle Hilfsmittel, die Chrischona uns während der Herzschlag-Kampagne inhaltlich und äusserlich zur Verfügung gestellt hat. Pastor Christian Seitz im Namen der Gemeindeleitung der Evangelischen Freikirche Zug (EFZ). //


Thema

n Meer in Israel schickten Jürge Dieses Urlaubsfoto vom Toten chona-Gemeinde Heinebach. und Esther Frost aus der Chris auch wir n sehen könnt, ware Sie schreiben dazu: «…wie ihr i.» über die Entfernung beherzt dabe

Eindrückliche Erfahrungen erlebte die Evangelische Stadtmission Marburg während der Herzschlag-Kampagne. Gemeinschaftspastor Thomas Huth berichtet:

«Die Visionstexte zu vertiefen machte Freude, gerade auch dann, wenn es praktisch wurde. So erlebten wir zum Thema «begeistert» einen begeisternden Taufgottesdienst, bei dem sich drei junge Menschen aus der Nachbargemeinde Bellnhausen taufen liessen und wir zusammen feierten. Beim Thema über die Barmherzigkeit Gottes gab es anschliessend ein Mittagessen. Plötzlich stand ein wildfremder Mann vor der Tür, der einfach nur Hunger hatte. Wie Leute dann das in der Predigt Gehörte umsetzten und er ein Teil der Gemeinschaft wurde, war Gottes Werk. Eine tiefgreifende Erfahrung machten wir in unserer «Herzschlaggruppe», die sich jede Woche traf und die gut gestalteten Kleingruppenimpulse umsetzte. Waren es erst wenige Teilnehmer, wuchs die Gruppe immer mehr und jeder konnte sich einbringen. Beim Thema «Priestertum aller Gläubigen» stand plötzlich ein junger Drogenabhängiger vor unserer Tür. Wir gaben ihm zu essen und eine Bibel, unterhielten uns mit ihm und durften für ihn in seiner Notlage beten. Wir staunen, wie wir Gottes Herzschlag hören konnten, und erleben, dass er uns meint und die Menschen um uns herum. Aus der «Herzschlaggruppe» entstand ein Projekt: Wir werden die Nachbarschaft zum Grillen einladen. Die Herzschlag-Kampagne ermutigte uns, weiter auf dem Weg zu sein, getreu unserem Motto: Am Herzen Gottes – im Herzen der Stadt.» //

Debys Burger Im Herzschlag-Forum im Internet erzählt «Deby» eine interssante Geschichte. Sie beginnt in einem Schnellrestaurant, wo sie sich schnell ein Menü holt.

Auf dem Weg zum Zug fällt ihr ein, dass sie das Getränk gar nicht trinken kann, da einer ihrer Zähne empfindlich auf Kälte reagiert. Sie überlegt, ob sie es jemandem anbieten könnte. Aber ob jemand ein offenes Getränk mit Röhrchen von einer Fremden annehmen würde? Sie würde es nicht tun. Kaum sitzt sie im Zug, setzt sich ihr jemand gegenüber und wünscht ihr «en Guete» und sagt: «Oh, da hätte ich jetzt auch Lust drauf.» Er fragt Deby ungeniert, ob in dem Papiersack neben den Pommes Frites noch etwas anderes sei. Deby sagt: «Ja, ein Burger». Er: «Darf ich den haben?» Deby muss schmunzeln, überlegt kurz uns sagt: «Nein, den Burger esse ich noch. Das ist mein Mittagessen. Aber von den Pommes kannst du gerne etwas ab haben. Und das Getränk

gebe ich dir auch.» Er hat sich gefreut und anschliessend persönlichere Fregen gestellt, die Deby zurückhaltend beantwortete. «Ich finde solch kleine, spontane Begegnungen herrlich», erzählt Deby. «Es war, als gebe Gott mir die Gelegenheit zu üben, eine Person respektvoll anzusehen und ihr Herz versuchen zu spüren, ihr auf Augenhöhe zu begegnen und gleichzeitig sich im Helfen wollen nicht zu verlieren, offen zu sein und sich gleichzeitig weise abgrenzen zu können – sprich die Balance zu halten zwischen sich verschenken und sich selbst nicht zu verlieren. Das ist eine Kunst, die möchte ich gerne können.» In der Woche zuvor hat Deby beim Thema «gesehen» der Herzschlag-Kampagne zu Jesus gesagt: «Ich möchte dir dienen, möchte offen sein, lehre du mich.» Und siehe da… //

© photocase – Chris Bayer

Am Herzen Gottes – im Herzen der Stadt

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St. Chrischona Die Organisatorinnen der Frauentage sind mit Spass dabei.

Pastoren- und Mitarbeiterfrauentage 2014

Nur mal kurz die Welt verändern Königin Esther, Käthe Luther, Mutter Teresa – in Bibel und Kirchengeschichte finden sich zahlreiche Frauen, die sich von Gott gebrauchen liessen und die Welt veränderten. Die Pastoren- und Mitarbeiterfrauentage 2014 des Verbands Chrischona International zeigten: Jede Frau kann das gleiche bewirken, nämlich die Welt verändern. MARKUS DÖRR

«Es liegt nicht an der Stärke», stellte Referentin Elke Werner klar. Im Gegenteil: «Gottes Kraft ist in den Schwachen mächtig und sucht sich die Schwachen aus», verkündete die Theologin, die den Christus-Treff in Marburg leitet und viel mit Frauen arbeitet. Als Beispiel diente ihr Esther. Sie war die Frau des Perserkönig Xerxes I. und warnte ihn vor einem Mordkomplott. Allerdings nicht sofort, erst liess sie eine günstige Gelegenheit verstreichen. «Esther ist und bleibt schwach. Sie macht es aus Gehorsam, weil Gott es ihr aufträgt», erläutert Elke Werner.

Wie Chrischona-Frauen die Welt verändern Die Referentin blieb nicht bei Esther stehen. Sondern nahm die 112 Pastoren- und Mitarbeiterfrauen auf eine spannende Reise zu Frau-

Inserat

Herbstkonferenz Rämismühle 30./31. August 2014

Herzenshaltung

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CHRISCHONA

die Macht der richtigen Einstellung Philipper 2.5

iM

fokus:

Mission in indonesien Mit

und andere spannende

Berichte

von unseren

arMin MitarBeitenden iM heiMat­ keller aufenthalt Vision für Asien Herz für Asiaten

www.omf.ch

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en Gottes aus allen Zeiten. So viele positive Vorbilder zu hören, ermutigte die Frauen. Aber wie können sie diesen Vorbildern in ihrem Alltag nacheifern? Wie verändern sie die Welt? Einige Mitarbeiterfrauen knüpfen fleis­ sig an Beziehungsnetzwerken in der Gemeinde. Andere investieren in die Erziehung ihrer Kinder. Ganz nach dem Motto: «Die Hand an der Wiege bewegt die Welt.» Soziale Projekte sind ebenfalls ein grosses Thema. ChrischonaFrauen bieten Mittagstische, Hausaufgabenhilfe oder Seminare für Alleinerziehende an. Und die Frauen sind kreativ. Sie schreiben zum Beispiel Mut machende Karten oder nutzen die Ausgänge mit dem Hund, um leichter mit Menschen ins Gespräch über den Glauben zu kommen. Chrischona hat also schon viele Frauen, welche die Welt um sie herum verändern.

Gottes Dream-Team Allerdings betonte Elke Werner: «Gottes Dream-Team bilden Frauen und Männer gemeinsam.» Es sei aber wichtig, dass Frauen nicht einfach der Berufung ihrer Männer folgen. Sie sollten ihre eigene Berufung ergründen und danach leben. Dazu erklärte die Theologin: «Wir sollten nicht fragen, wel-

ches Geschlecht jemand hat, sondern welche Gaben jemand hat». Durch eine klare Aufgabenverteilung hat Judith Kohlmann, Teilnehmerin aus Lörrach, das Dream-Team mit ihrem Mann Bernhard gebildet. «Wir haben gemeinsame Aufgaben und Aufgaben, die jeder allein macht», schildert sie.

Unter ihresgleichen Als Auszeit und grosse Ermutigung erleben die Teilnehmerinnen die vier Tage vor allem wegen der Gemeinschaft mit anderen Pastoren- und Mitarbeiterfrauen. «Es ist eine besondere Zeit – und eine Plattform, bei der dich die anderen gleich verstehen», beschreibt es Esther Schanz aus Prenzlau. Die Idee hinter der Veranstaltung, die für die Frauen kostenlos ist, erklärt Organisatorin Monika Winkler: «Bei den Pastoren- und Mitarbeiterfrauentagen geht es explizit um die Frauen, nicht um ihre Männer und nicht um die Gemeinde. Die Tage sollen ein Ausdruck der Wertschätzung sein.» Und das sind sie auch, wie Marianne Baumberger aus Brugg berichtet: «An diesen Tagen dürfen wir einfach für uns selber da sein. Ich nehme immer etwas mit.» //


St. Chrischona Seniorentag 2014

Altes Eisen oder Schlüsselperson? «Gehören wir zum alten Eisen oder sind wir Schlüsselpersonen?» Mit dieser Schlüsselfrage forderte Referent Ernst Gassmann rund 600 Teilnehmer des 19. Chrischona-Seniorentages auf St. Chrischona heraus. Als pensionierter Pastor und Dozent traf er den richtigen Ton bei den Senioren und machte ihnen Mut, sich auf Jesus einzulassen. Damit sie nicht Blockierer, sondern Hoffnungsträger für die jüngere Generationen werden – echte Schlüsselpersonen. RUTH WALLMEROTH

Mit einem Schlüssel können Türen geöffnet oder geschlossen werden. Die Senioren könnten also helfen oder abblocken. «Was tun wir, damit jüngere Menschen zum Glauben an Jesus Christus kommen?», fragte Ernst Gassmann. Er beeindruckte durch seine ehrliche Bestandsaufnahme: «Wir Älteren haben den Hang, am Alten hängen zu bleiben», erläuterte er. «Wir lieben das Beständige, das Bewährte. Damit sollen wir aber keine Blockierer werden, dem nicht im Weg stehen, was Gott an anderen tut», führte Ernst Gassmann weiter aus.

Gott verändert Herzen Persönlich erkannte der Seelsorge-Dozent in schwierigen Beziehungssituationen, dass Gott zuerst zu ihm redete – nicht zu den anderen. Gott veränderte sein Herz und erneuerte seine Einstellung. Das bewirkte, dass sich verschlossene Türen auftaten, etwa in der Beziehung zu seinem Sohn. «Gott gebe uns eine gesunde Herzenserweiterung», wie die Musikerin und Missionarin Berta Isselmann es einst formulierte. Diese «Herzenserweiterung» kann uns befähigen, eigene Grenzen zu durchbrechen. Um schliesslich Schlüsselpersonen zu werden für die jüngere Generation.

«Wenn der Heilige Geist wirkt und wir von ihm erfüllt sind, ist Platz und Raum für Neues», predigte Ernst Gassmann. Er forderte die Senioren auf, zu Ermutigern zu werden. Zu Menschen, die andere positiv motivieren, ihnen viel zutrauen und helfende Vorbilder sind. Warum das wichtig ist, erläuterte der Seelsorger mit dem Bild der Gemeinde. «Das Reich Gottes, unsere Gemeinde, ist auf das helfende Mit- und Füreinander von Jung und Alt angewiesen.»

Seniorentag ist etwas Besonderes Wie in den Jahren zuvor war der Seniorentag ein besonderer Anlass für die Chrischona-Familie. Viele Teilnehmer freuten sich über das Wiedersehen mit alten Freunden. «Auf dich habe ich mich so gefreut», hörte man schon bei der Begrüssung zuhauf. Im Lauf des Tages fanden weitere persönliche Begegnungen statt.

Referent Ernst Gassmann erklärt den Senioren, wie sie Schlüsselpersonen und damit Hoffnungsträger für die jüngere Generation werden können.

Ausserdem brachte das Chrischona-Leitungsteam die Senioren auf den neuesten Stand, informierte über Projekte und Vorhaben. So stellte Oberin Schwester Ursula Seebach die Idee vor, ein Mehrgenerationenhaus zu bauen. Dr. Dominik Klenk, Leiter des Brunnen Verlags Basels, erläuterte den geplanten Jugendkatechismus. Beides zukunftsweisende Projekte, die begeistern. Was auch auf den nächsten Seniorentag zutreffen könnte. Am 5. Mai 2015 findet die 20. Auflage mit dem Theologen und Autor Jürgen Mette statt. // Ruth Wallmeroth ist verheiratet mit Eberhardt, Prediger im Ruhestand, und ehemalige ChrischonaMitarbeiterin.

Ein wohlklingender Dienst: der Chor des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) in Aktion beim Seniorentag.

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Impuls Thema Impuls

Komm Heiliger Geist Komm Heiliger Geist, komm und erfülle uns mit Dir, nicht mit uns. Komm Heiliger Geist, komm und rede Dein Wort, nicht unseres. Komm Heiliger Geist, komm und rüste uns aus mit Deiner Kraft, nicht mit unserer. Komm Heiliger Geist, komm und führe Deine Pläne aus, nicht unsere. Komm, heiliger Geist, komm und tu Dein Werk, nicht unseres. Komm Heiliger Geist, komm und verherrliche Christus, nicht uns. Komm heiliger Geist, komm und lege in uns die Flamme Deiner leidenschaftlichen Liebe. Komm Heiliger Geist, komm und bleibe bei uns, Du Pfand des Himmels und der Ewigkeit, Du Geist des Vaters und des Sohnes. Komm. //

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CHRISCHONA

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© photocase – dairette

Claudius Buser Dozent für Kirchengeschichte am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc)


St. Chrischona Spenden 2014

Finanzen

Spendenstand Ende April 2014: 800’000 Schweizer Franken

Francke, der Unverzagte WALTER STAUFFACHER

Wie hatte August Herrmann Francke bloss 40’000 Taler (heutiger Wert: mehrere Millionen Schweizer Franken) für den Bau seines Waisenhauses aufgebracht? Das wollte der preussische König Friedrich Wilhelm I. laut einer Erzählung einst wissen. Es sei alles nach und nach zusammengekommen, antwortete Francke darauf. Gestand aber, dass er an manchem Zahltag nichts ausbezahlen konnte. «Dann habe ich mich versteckt», gab der Theologe zu. Franckes Lebenswerk, die Frankeschen Stiftungen in Halle mit pädagogischen, sozialen und wissenschaftlichen Einrichtungen, begeisterten den König. Genauso ging es mir bei meinem Besuch im Rahmen der Leitungsteam-Retraite im März. Francke inspiriert mich. Er hatte eine grosse Glaubensvision und trotz aller Widrigkeiten immer daran festgehalten. So manche Durststrecke musste er aushalten, dennoch verzagte er nicht. Diesen Glaubensmut will ich mir zum Vorbild nehmen! Gott sei Dank musste ich mich als Chrischona-Geschäftsführer am Zahltag noch nicht verstecken. Durch die treue, grosszügige Unterstützung der vielen Spender und Darlehensgeber konnte der internationale Chrischona-Verband stets seine Mitarbeiter bezahlen und seine Rechnungen begleichen. Das macht mich unendlich dankbar. Auch unsere Buchführung wurde bei der Jahresrevision erneut für gut befunden und gelobt.

Schritt für Schritt die Welt verändern Dennoch frage ich mich manchmal, wie die 3,9 Millionen Schweizer Franken in diesem Jahr zusammenkommen sollen, die Chrischona an Spenden benötigt. Meine Antwort ist die gleiche, wie die von Francke: Schritt für Schritt. Jede Spende ist ein kleiner Beitrag und wir fangen auch nicht bei null an – liegen allerdings rund 200’000 Franken hinter dem Budget zurück. Bis Ende April sind 20 Prozent des Jahresspendenbudgets, rund 800’000 Franken, gespendet worden. August Herrmann Francke halfen die Spenden, sein Waisenhaus zu bauen. Kinder bekamen ein Heim, etwas zu essen und eine christliche Erziehung. Durch die Veränderung von Menschen hat er die Welt verändert. Das will auch Chrischona. Ihre Spende sorgt dafür, dass wir am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc) weiter Pastoren und Gemeindepädagogen ausbilden können. Sie hilft Chrischona, den Gemeinden zu helfen, etwa mit Schulungen oder Veranstaltungen, wie dem Seniorentag. Und Ihre Spende ist ein Beitrag zum grossen Auftrag: «Jesus erleben. Menschen fördern. Dem Nächsten dienen». Bitte tragen Sie dazu bei – mit Gott auf unserer Seite ist alles möglich. //

Die Grafik zeigt, wie der Spendenstand (grün) und der Bedarf an Spenden (rot) von Monat zu Monat wuchsen. Für das Jahr 2014 beträgt die Spendenerwartung des Verbands Chrischona International 3,9 Millionen Franken.

Geschäftsbericht 2013 Wie Chrischona im Jahr 2013 seinen Auftrag «Jesus erleben. Menschen fördern. Dem Nächsten dienen» umgesetzt hat, können Sie im Geschäftsbericht nachlesen. Ausserdem können Sie darin den Revisionsbericht und die Jahresrechnung studieren. Er ist zeitgleich zu diesem Chrischona-Panorama erschienen und liegt in Ihrer Gemeinde aus. Noch schneller geht’s online. Dort können Sie den Geschäftsbericht 2013 lesen oder herunterladen: www.chrischona.org/geschaeftsbericht

Walter Stauffacher Geschäftsführer von Chrischona International 19


Theologisches Seminar St. Chrischona (tsc)

Verstehen, wie die anderen ticken Christen in Europa müssen neu lernen, missionarisch zu denken. Das forderte Professor Dr. Heinzpeter Hempelmann auf einem Studientag des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc). Unter dem Motto «Gott im Milieu» beschäftigten sich Studenten, Dozenten und Gemeindemitglieder mit der Frage: «Wie ‘ticken’ die Menschen, die wir mit dem Evangelium erreichen wollen?» MAT THIAS MOCKLER

Wenn Professor Hempelmann darüber spricht, wie Kirche wieder relevant werden kann, wird er sehr praktisch: «Warum nicht Manager zum Essen in ein Fünfsterne­hotel einladen und dort mit ihnen über den Glauben sprechen? In das heruntergekommene Gemeindehaus würden sie doch nie kommen», sagt er. Warum nicht mit Lesben und Schwulen in Russland gegen eine Unterdrückung demonstrieren, die ganz bestimmt nicht in Gottes Sinn ist? Warum nicht eine Gemeindearbeit unter Drogenabhängigen beginnen? Hempelmanns Botschaft: Christen müssen im postchristlichen Europa wieder anfangen, missionarisch zu denken. «Wenn wir nicht lernen, die Menschen in unserer Umgebung besser zu verstehen und auf sie zuzugehen, erreichen wir sie nie», sagt der Professor für Systematische Theologie der Evangelischen Hochschule Tabor.

Sinus-Milieus: das soziale Umfeld verstehen Die grosse Herausforderung: Menschen in Europa ticken immer unterschiedlicher. Das machte Heinzpeter Hempelmann anhand der Sinus-Milieu-Studie deutlich. Sie unterscheidet insgesamt zehn Gruppen Gleichgesinnter, die sich von den anderen fundamental unterscheiden. Diese Milieus reichen von «konservativ-etabliert» über «sozialökologisch» bis «hedonistisch». Ursprünglich zu Marktforschungszwecken entwickelt, können Sinus-Studien mittlerweile auch Gemeinden dienen, ihr soziales Umfeld besser zu verstehen. Bisher

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erscheint das Interesse an fremden Lebenswelten jedoch eher gering: «Ich bin mit so viel verschiedenen Menschen unterwegs. Es ist erschreckend: Die Meisten verstehen nicht, wie Leute aus­ serhalb ihres Milieus ticken», so Hempelmann.

Vielen Gemeinden attestiert Hempelmann eine regelrechte Blindheit für fremde Lebenswelten. «Wenn ich beispielsweise durch deutsche Städte fahre und am Ortseingang Schilder mit der Aufschrift ‚Gottesdienst um 10 Uhr‘ lese, dann ärgere ich mich richtig.» 40 Prozent der Erwerbstätigen seien heute am Wochenende im Einsatz, so Hempelmann. Der traditionelle Gottesdienst am Sonntagmorgen gehe an ihrer Lebensrealität völlig vorbei. Der Befund einer Sinus-Kirchenstudie im Auftrag der Evangelischen Kirchen in Baden und Württemberg beunruhige zusätzlich: «Nur drei bis vier Milieus werden dort von der Kirche wirklich erreicht», sagt Hempelmann. Der Theologe forderte in seinem Referat, sich nicht damit zufrieden zu geben, nur einen Teil der Gesellschaft zu erreichen.

verschiedener Denk- und Lebenswelten haben ihn für die grossen Unterschiede innerhalb der Gesellschaft sensibilisiert. Mirjam Külling, Studentin der Gemeindepädagogik, ergänzt: «Für mich war vor allem die Gruppendiskussion wertvoll. Dort haben Gemeindeleiter erzählt, wie die Themen, die wir hier theoretisch diskutieren, ihre tägliche Arbeit bestimmen.» Für tsc-Dozent Dr. Andreas Loos war der Studientag ein weiterer wichtiger Schritt in der Neuausrichtung der Ausbildung am Theologischen Seminar. «Neben der Exegese der Heiligen Schrift und unserer eigenen Tradition müssen wir in Zukunft ein besonderes Augenmerk auf die Exegese unserer Gesellschaft legen. Nur so können wir ein tieferes Verständnis für die verschiedenen Lebenswelten entwickeln und lernen, Brücken zwischen Menschen und dem Evangelium zu bauen», so Andreas Loos. Deshalb widme sich auch die für externe Teilnehmer offene summer school (siehe Seite 21) diesem Thema. Dann wird neben dem amerikanischen Theologen Prof. Dr. Gregory Boyd erneut Prof. Hempelmann nach Chrischona kommen. //

Exegese unserer Gesellschaft

Matthias Mockler studiert im zweiten

«Mich hat der Studientag in der Frage, wie ich einmal Gemeindearbeit machen möchte, weitergebracht», sagt Theologiestudent Lukas Hauser. Die detaillierte Analyse

Studienjahr Theologie am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc).

Kirche erreicht nur drei von zehn Milieus


Thema

Flexibel Theologie studieren Mit dem neuen Fernstudiengang tsc.online@church erweitert das Theologische Seminar St. Chrischona (tsc) sein Studienangebot. Wer kein Vollzeitstudium auf St. Chrischona absolvieren kann, kann nun per Fernstudium Theologie mit Bachelor-Abschluss studieren. Und zwar besonders interaktiv. «Bei tsc.online@church lernen die Studenten in einer virtuellen Klassengemeinschaft, profitieren voneinander und motivieren sich gegenseitig», erläutert Dr. Beat Schweizer, tsc-Koordinator für das Fernstudium.

SUMMER SCHOOL 2014 Mach mehr aus Deinem Sommer! In entspannter Atmosphäre unter Anleitung hochkarätiger Referenten spannenden Themen nachgehen. Gemeinsam überlegen, wie diese praktisch in der Gemeinde Auswir­ kungen haben können – dies alles und noch viel mehr an der dies­ jährigen summer school!

Modul 1

MARKUS DÖRR

Do 07.08. - So 10.08.2014

Theorie und Praxis gehen Hand in Hand Der Fernstudiengang tsc.online@ church richtet sich vor allem an Gemeindemitarbeiter, die sich mehr theologisches Wissen und eine grössere theologische Kompetenz aneignen wollen. Zu den Modulen auf dem neun Semester umfassenden Fernstudienplan gehören eine Reihe von praktischtheologischen Fächern, wie Evangelistik, Predigtlehre oder Gemeindebau. Die Praxisnähe von tsc.online@church wird durch die mindestens 30-prozentige Mitarbeit in einer Kirche oder Gemeinde garantiert. Auf diese Weise kann das Gelernte sofort in der Praxis angewendet und von einem Praxisanleiter reflektiert werden. «tsc.online@church ist nicht nur praxisnah, sondern konkretes training on the job», erklärt Beat Schweitzer.

Studienerfolg durch gemeinsames Lernen im Netz Von klassischen Fernstudienangeboten unterscheidet sich tsc.online@church noch in einem wichtigen Punkt: beim Studium selbst. Studiert wird auf einer interaktiven E-Learning-Plattform. Die gan-

ze Klasse lernt gemeinsam online, diskutiert miteinander und mit einem kompetenten E-Dozenten. «Das Studium in der Gruppe motiviert und kann zu einem wesentlich höheren Studienerfolg beitragen als ein Fernstudium für sich allein», begründet Beat Schweitzer das Konzept. Dank mobiler Internettechnologie kann tsc.online@ church überall studiert werden – natürlich im heimischen Arbeitszimmer, aber auch in der S-Bahn zur Arbeit oder im Café. //

God looks like Jesus. Darf Jesus Dein Gottesbild durchkreuzen? Abenteuerliche Denkwerkstatt mit dem amerikanischen Theologen Greg Boyd, die Deine Vorstellungen von Gott auf den Kopf stellen könnte

Modul 2 Mo 11.08. - Fr 15.08.2014 Glaube und (postmodernes) Denken – wie passt das zusammen? Um Menschen heute besser mit der Guten Nachricht erreichen zu kön­ nen, müssen wir wissen, wie Men­ schen heute so «ticken». Mit dem bekannten Theologen und Spezialis­ ten für kirchliche Milieuforschung Prof. Dr. Heinzpeter Hempelmann

Modul 3 Mo 11.08. - Fr 15.08.2014 Spiel- und Theaterpädagogik mit Bettina Förster, Journalistin und Dozentin für Moderation Mehr Informationen zu tsc.online@church im Internet: tsc.chrischona.ch/fernstudium Zur Demoseite der E-Learning-Plattform: demo.tsc-fernstudium.org

Anmeldung und weitere Informationen im Internet: tsc.chrischona.ch/summerschool

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Inserate

Bild: augenweiden.ch, Stefan Rötheli

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taktik-id.ch

Diese Eier kommen von ganz nah

160 Jahre Bibelheim 20 Jahre Hühnerei: Stephan Beutter führte Gäste durch seine Hühnerfarm in Wilen-Gottshaus.

Wer in den Filialen der Migros Ostschweiz Freilandeier kauft, begegnet Stephan Beutter und Rolf Inauen: Auf der Verpackung sind die beiden samt Huhn abgebildet. Die Eier kommen von ganz nah: Aus der Region. Für die Region. Stephan Beutter betreibt seine Hühnerfarm in Wilen-Gottshaus, und das seit 20 Jahren. Stephan Beutter dankt den überzeugten Fans von Herzen: Rund 3000 von ihnen haben die Freilandeier, die er und Rolf Inauen aus Haslen AI der Migros Ostschweiz liefern, zum beliebtesten Molkereiprodukt des Programms „Aus der Region. Für die Region.“ gewählt. Das Programm gibt es in der Ostschweiz seit zehn Jahren. Aus den Favoriten der einzelnen Sortimentssparten küren die Ostschweizer Migros-Kundinnen und -Kunden den Gesamtsieger des Jubiläumswettbewerbs. Viele Fans haben die „Hühnerei“ in Wilen-Gottshaus kürzlich besucht: Stephan Beutter, seine Frau Cornelia und ihr achtköpfiges Team haben sie zum 20-jährigen Bestehen der Hühnerfarm zum Tag der offenen Tür geladen. Jetzt wissen sie erst recht, was es heisst, für das Migros-Programm „Aus der Region. Für die Region.“ zu produzieren: Es geht um die Verantwortung für Natur, Kreatur und Umwelt. Für Stephan Beutter ist die „Hühnerei“ seit 1993 eine Lebensaufgabe, die jede Auszeichnung und die Treue der Fans verdient.

hühnerEi Beutter www.huehnerei.ch www.migros.ch/aus-der-region www.lieblingsprodukt.ch

Glauben, wachsen, leben Ruhe finden und sich erholen. Die ersten Besucher kamen vor 160 Jahren in das heutige Bibelheim – ein guter Grund zum Feiern! Herzlich willkommen. Besuchen Sie uns... 5. – 7. Juli 2014 Jubiläumswochenende 160 Jahre Bibelheim Männedorf Attraktionen für Jung und Alt 7. – 9. Juli 2014 «Warten vor Gott – Hören auf Worte der Bibel» Pfr. Dr. Urs Sommer, Männedorf Elisabeth Rutschi, Männedorf Mehr Informationen und Angebote finden Sie unter www.bibelheim.ch Hofenstrasse 41, 8708 Männedorf Tel 044 921 63 11, info@bibelheim.ch


Ende März 2014 wurde das neue Gemeindehaus der seetal chile in Seon. eröffnet

Gemeinde Eine «sterbende Gemeinde» schafft den Neustart Mit einem bunten Fest eröffnete die seetal chile, die ChrischonaGemeinde in Seon, Ende März 2014 ihr neues Gemeindezentrum. Der modern eingerichtete Saal bietet jetzt genug Platz für die stetig wachsende Gemeinde. Fast ein Wunder, wenn man bedenkt, dass 2006 die Gemeindeleitung zu dem Schluss kam: die Chrischona-Gemeinde Seon ist eine «sterbende Gemeinde». Wie die Gemeinde den Neustart schaffte, davon erzählt Pastor Matthias Altwegg im Interview. INTERVIEW: MICHAEL GROSS

Chrischona-Panorama: 2006 noch eine «sterbende Gemeinde», 2014 ein Neubau für eine «wachsende Gemeinde». Wie kommt das zustande? Matthias Altwegg: Ja, 2006 kam die damalige Gemeindeleitung mit dem externen Coach Wilf Gasser zum Schluss, dass die ChrischonaGemeinde Seon eine «sterbende Gemeinde» sei. Diese mutige und ehrliche Selbstanalyse war der Schlüssel zum Neuanfang. Dazu kam, dass die Gemeinde realisierte, dass sie nicht besonders attraktiv für die Jugendlichen im Aargauer Seetal war. Damals hatte die Gemeinde aber noch ungefähr 90 erwachsene Gottesdienstbesucher. Es hätte noch viele, viele Jahre bis zum letzten Atemzug gedauert. Wie sah der Neustart aus? Matthias Altwegg: Vom Zeitpunkt der Analyse bis zum konkreten Neustart im Sommer 2007 blieb etwa ein Jahr Zeit, um die Uhren auf null zurückzustellen. Unter der Begleitung des Regionalleiters und eines externen Begleiters wurde alles geändert: Personal und Gemeindeleitung wurden ausgewechselt, ein neues Leitbild und neue Konzepte für die Gottesdienste und die Information erstellt, die Kirchenbänke gegen schöne Stühle ausgetauscht, der Gottesdienstraum

Die Gemeinde dankt Gott dafür, dass er «grosse Dinge» tut in Seon.

sanft modernisiert, die letzte noch verbliebene Aussenstation geschlossen, ein Corporate Design erstellt. Und die Gemeinde gab sich einen neuen Namen: seetal chile. Matthias Altwegg: Der neue Name war ein wichtiger Meilenstein und half den Leuten zu verstehen, dass tatsächlich etwas Neues angefangen hat. Zudem ist der neue Name in der Kommunikation nach aus­ sen besser verständlich. Unser Aufbruch in den letzten Jahren hängt auch mit dem neuen Namen zusammen. Allerdings bewirkt ein neuer Name nur wenig, wenn sich nicht gleichzeitig auch die Kultur ändert. In Seon ist der GemeindeNeustart gelungen. Welches waren die entscheidenden Faktoren? Matthias Altwegg: Für uns ist es ein Riesengeschenk Gottes. Die Kurve, die die Gemeinde nehmen musste, war so eng, dass wir die Möglichkeit mit-

einbezogen, dass der Zug entgleist. Zum Gelingen beigetragen hat zum einen der Regionalleiter, der voll dahinter stand und mutige Entscheidungen traf. Ausserdem wurde vor Ort ein «Change-Manager» eingesetzt, der «sein Fett abbekam», nachher aber wieder abtreten durfte. Als neuer verantwortlicher Pastor kannte ich die Gemeinde bereits und war beim Relaunch-Prozess Teil des Teams. Das war wichtig für die Berufung einer neuen Gemeindeleitung. Ich konnte meine Ideen von Anfang an einbringen und wusste schon, wer die zu gewinnenden Schlüsselpersonen sind. Mit diesen suchte ich früh den persönlichen Kontakt. Nicht zu vernachlässigen: Das viele Neue kam von Anfang an qualitativ ansprechend daher. Dadurch konnten die Gelüste «nach den Fleischtöpfen Ägyptens» klein gehalten werden. Trotz dieser stützenden Faktoren blieb uns die schmerzliche Erfahrung nicht erspart, dass einige die Gemeinde verliessen.

Geht mit dem Neustart (Relaunch) im Seetal auch so etwas wie eine Erweckung (Revival) einher? Matthias Altwegg: Heute wird die Gemeinde von neuen Gemeindebesuchern mit folgenden Worten beschrieben: Freundlichkeit, Freiheit, Offenheit, Transparenz und Innovation. Auf diesem Boden gedeiht die Gemeinde. Viele neue Leute kommen hinzu. Neu für uns ist, dass Menschen, die nicht kirchlich aufgewachsen sind, auf natürliche und leichte Art zur Gemeinde stossen, sich wohlfühlen und verbindlich am Gemeindeleben teilnehmen, Raum bekommen, um Gott kennenzulernen, und sich dann früher oder später für ein Leben mit Jesus Christus entscheiden. Die seetal chile hat heute etwa doppelt so viele Gemeindemitglieder wie 2007. Das ist ein riesiges Geschenk – wie das neue Gemeindezentrum. Wir glauben, dass Gott in Seon und Umgebung auch mit uns sein Reich baut. Das begeistert. // 23


Gemeinde Strategietag des ChrischonaGemeinschaftswerks Deutschland

Die Welt umarmen Es gehört zu den weniger erfreulichen Erfahrungen unserer Gemeindearbeit: Wir setzen uns ein, planen hoffnungsvoll, um Menschen mit dem Evangelium zu erreichen. Doch als Kehrseite missionarischer «Aktionen» bleibt oft ein nagendes Gefühl von Unzulänglichkeit: Warum haben wir so wenig(e) erreicht? Sind wir hinter unseren Möglichkeiten zurück geblieben? Ausgebremst durch eine vorschnelle Zufriedenheit mit «Gut genug»? Oder haben wir nur die falsche Strategie? GÜNTHER KRESS

«Missionarische Bedeutung werden wir dort entfalten, wo wir persönliche Gaben, Fähigkeiten und Kompetenzen als Gemeinde bündeln, Beziehungen gestalten und unsere Kultur als Christen spirituell durchdringen… Denn Gott hat uns nicht einfach als Gemeinde berufen, sondern als eine Gemeinde für die Welt. In sie sollen wir uns einmischen, Salz und Licht sein, gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, Land für Gott gewinnen…» Wer sich am 10. Mai als Mitarbeiter oder Mitglied einer Gemeindeleitung zum «Strategietag» im Rahmen der Delegiertenversammlung des deutschen Chrischona-Gemeinschaftswerkes (CGW) aufgemacht hat, ist konfrontiert mit herausfordernden Gedanken und Impulsen für eine veränderte Gemeindepraxis. «Gott erleben – Alltag gestalten», «Gemeinde erleben – Gesellschaft verändern»: Die beiden Referate von Dr. Johannes Reimer, Professor für Missiologie an der Theologischen Hochschule Ewersbach, haben es in sich.

Ressourcen aktivieren Wie kommen Gemeinden zu einer von leidenschaftlicher Spiritualität bestimmten Alltagsgestaltung? Was braucht es, um Wort und Tat, Verkündigung und diakonisch-gesellschaftliches Engagement miteinander zu verbinden? Das sind Fragen, mit denen sich die Zuhörer in Kleingruppen auseinandersetzen. «Ich habe heute neu verstanden, dass wir eine veränderte Pers-

pektive für die Menschen an unserem Ort brauchen», sagt ein Teilnehmer: «Und ich bin gespannt, welche Ressourcen wir als Gemeinde entfalten werden, um für Menschen in unserem Ort relevante Angebote machen zu können». // Günther Kress ist Mitarbeiter beim Chrischona-Gemeinschaftswerk Deutschland (CGW)

Inserat «Manchmal sind es Kleinigkeiten, die das Besondere ausmachen...»

Pro-aktiv unterwegs Nach dem Wort Gottes ist Gemeinde «ekkle-sia» – eine Gemeinschaft von Herausgerufenen und Herausgeforderten, ausgerichtet auf die Königsherrschaft Gottes und die Repräsentanz seines Reiches in dieser Welt. «Wir sind Tempel des Heiligen Geistes – und der Tempel ist für die Menschen da», so Reimers. Ziel missionarischen Handelns ist vorrangig der Weg in unsere Nachbarschaft, in das Gemeinwesen. Gemeindestrukturen sollen sich am Lebensraum von Menschen orientieren, Programme immer auch der Veränderung und Gestaltung des Ortes dienen. «Pro-aktive» oder «präsentische Evangelisation» nennt Reimers das und motiviert mit Epheser 2: «Lasst uns die Orte, an denen wir zuhause sind, geistlich adoptieren. Wo wir uns als Ortsgemeinde tatsächlich in unserem Dorf, unserer Stadt, unserem Quartier verorten und in der Lebenswelt unserer Mitmenschen mit guten Werken engagiert sind, da sehen die Menschen das und preisen Gott! Ein solches Zeugnis hat immer missionarisches Potenzial und verleiht der Gemeinde Autorität!»

Besinnliche Ferien in Adelboden  Erlebniswoche mit Eliane und Markus Müller und Paul Pieren zum Thema „ Wasser“ 28. Juni - 5. Juli 2014 

 Sommer-Bibelwoche mit Margrit und Walter Gaberthüel zum Thema „Ein Leben, das Gott gefällt“ 19. - 26. Juli 2014 

 Herbst-Bibelwoche mit Elisabeth und Josua Buchmüller zum Thema „Auf dem Weg zum Glück“ 27. September - 4. Oktober 2014 Verlangen Sie unsere Detailprospekte und unser Sommerprogramm!

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CHRISCHONA

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R E S T A U R A N T

WALDRA N

«Schalt dein Licht ein….»

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ARMIN KONR AD

Das Restaurant Waldrain auf St. Chrischona feiert in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag. Zu diesem Anlass hat Pächter Daniel Balliet für das Chrischona-Panorama einige Rezepte zusammengestellt. Dieses Mal: Apfelstrudel – gibt es jeden Sonntag im Waldrain. Viel Spass beim Backen.

RE 10 W ST 0 J FE ALD AU AH R R I M ER RAI AN E IT N N T U SI – N E S!

Sonntagmorgen, 10 Uhr. Noch 30 Minuten bis zum Gottesdienst. Der Adrenalinspiegel steigt. Wie viele Biker finden den Weg nach Hüttenberg? Wird alles klappen? Es ist schon ein tolles Gefühl, wie eine schwere Maschine nach der anderen auf den Hof fährt – fast 50 Motorräder stehen letztlich vor dem Gemeindehaus der Chrischona-Gemeinde Hüttenberg.

Der Begrüs­sungskaffee steht für die Biker bereit, schliesslich ist es noch recht frisch am Morgen. Aus der Erfahrung haben wir gelernt, dass sich die Biker auf eine Tasse Kaffee freuen. Schon vor einigen Jahren wurde die Idee zu einem Motorradgottesdienst entwickelt. Im Jahr 2012 wurde dann, zum 120-jährigen Jubiläum der Gemeinde, der Gedanke in die Tat umgesetzt und der erste Motorradgottesdienst durchgeführt. Das Thema des des diesjährigen Gottesdienstes ist für Motorradfahrer lebenswichtig: «Schalt dein Licht ein…»

Es geht los. Die Band spielt den Motorradsong «Beinhart» von Torfrock. Der Funke springt über, die Biker singen mit. Die Predigt hält Detlev Oster, Präsident des CMA(Christian Motorcyclist Assosiation)-Chapters «Light & Salt», einer christlichen Motorradfahrergruppe. Das Licht einzuschalten ist für Motorradfahrer ganz selbstverständlich – und eben auch lebenswichtig. Denn sie wollen gesehen werden – wenn sie übersehen werden, kann die Sache tragisch ausgehen. Für Christen und uns Menschen überhaupt gilt: Jesus selbst ist das Licht. Nur wer an ihn glaubt, wird gerettet werden und hat das ewige Leben.

Nach der Predigt stärkten sich die Biker mit Erbsen- und Gulaschsuppe bevor es losging: zur gemeinsamen Ausfahrt. In zwei Gruppen führte die Rundfahrt 85 Kilometer durch die schöne hessische Landschaft. Am Ende bleibt der Dank an Gott für die Bewahrung auf den Fahrten, für das gute Wetter und für alles Gelingen: DANKE. // Armin Konrad ist begeisterter Biker und Mitglied der Chrischona-

Zuckerteig 110 g Butter, 110 g Zucker, APFELSTREUSEL 1 Ei, 1/2 geriebene Zitronen- Äpfel schale und 1600 g Apfelschnitze mit wenig Wasser dünsten bis sie 1 Prise Salz cremig rühren, dann weich sind (oder mit et 270 g Mehl dazu geben und was Butter in einer rasch zu einem Teig Pfanne «anbraten»), verarbeiten. Auswallen dann und eine gefettete 100 g Rosinen, etwas Zimt Springform damit und einen Schuss auskleiden. Rum dazu geben, kalt stellen. Wenn alles bereit ist: Streusel Die Äpfel auf den Teig geben und sehr gut flach drücken, 75 g Zucker, damit keine Leerräume entste75 g Butter, hen. Sonst hält der Kuchen nicht 130 g Mehl und eine Prise Zimt gut mischen bis es zusammen, wenn er kalt ist. kleine Klümpchen gibt, Die Streusel auf die Äpfel verteilen und 60 Minuten bei kalt stellen. 170 Grad Umluft backen. Kalt stellen. Erst aus der Form nehmen, wenn der Kuchen ganz abgekühlt ist. WALDRAIN-REZEPT

Guten Appetit!

Gemeinde Hüttenberg.

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www.waldrain.ch


Inserate

Unser Gesundheitssystem steht auf der Kippe!

Vor 20 Jahren hat die Publizistin Renate Hartwig mit ihrer unerschrockenen Art gegen «Scientology» gekämpft. Heute klagt sie ein anderes System mit skandalösen Zügen an: unser Gesundheitswesen, das – durch die Politik gedeckt – ein mafiöses System betreibt. Messerscharf recherchiert Hartwig, wie die Idee, Menschen zu helfen, in eine Kommerzmaschine umgewandelt wurde. Sie zeigt auf, wer profitiert, wohin die Gelder verschwinden und wie die Bürger ausgeplündert werden: monetär, seelisch und als Ersatzteillager. Im Zentrum steht nicht weniger als die Frage nach der Würde des Menschen und der Umgang mit Leben und Tod. Dem Kommerz zum Trotz: Der Mensch ist mehr als nur ein Glied in der finanziellen Wertschöpfungskette! 320 Seiten, Paperback 13 x 20,5 cm € (D) 13,99, CHF *20,80, € (A) 14,40 Bestell-Nr. 192.026

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Gemeinde Schweiz

Wie sich ein totes Meer anfühlt Wissen Sie, wie sich das Tote Meer anfühlt? Wegen des hohen Salzgehalts könne man im Wasser auf dem Rücken liegend eine Zeitung lesen. So gut man mir das auch erklärte, ich hatte keine Ahnung, wie sich das anfühlt. Gewisse Dinge muss man selbst erleben. Darum ging es bei der Israel-Studienreise für Pastoren und Gemeindeleitungen der Chrischona-Gemeinden Schweiz.

So sieht es aus, wenn man dss Tote Meer erspürt ...

BEAT BRUGGER

Als Pastor habe ich täglich mit Texten und Geschichten zu tun, die in Israel und Umgebung spielten oder dort entstanden. Zum Ergründen der historischen Hintergründe konsultiere ich theologische Lexika und den Bibel-Atlas. Dabei ging es mir häufig so, wie mit dem Toten Meer: Ich las viel, konnte mir aber dennoch nicht vorstellen, wie es sich anfühlt. Bis zu dieser Studienreise mit Reiseleiter Christian Haslebacher, Regionalleiter bei Chrischona Schweiz, und dem Israelkenner Martin Rösch, Leiter der Arbeitsgemeinschaft für das messianische Zeugnis an Israel (amzi).

Aha-Erlebnisse – zum Weinen schön Die erste Station auf der Tour: Cäsarea Philippi, der Ort, an dem Jesus seine Jünger fragte: «Wer sagt denn ihr, dass ich sei?» (Matthäus 16,15). Dort hatte ich mein erstes Aha-Erlebnis. Als ich mit diesen Versen im Kopf durch die Ruinen der verschiedenen Tempelgebäude schritt, in denen alle möglichen und unmöglichen Götter verehrt wurden, erhielt die Frage Jesu eine ganz neue Brisanz. Umso mehr faszinierte mich dann die Klarheit der Antwort von Petrus, die da lautete: «Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn!» (Matthäus 16,16). Ich war den Tränen nahe – nicht zum letzten Mal auf dieser Reise. Ein weiterer Höhepunkt der Reise: der Berg, auf dem Jesus vermutlich die Bergpredigt hielt. Die Aussicht auf den See Genezareth – traumhaft. Ich konnte mir lebhaft vorstellen, wie sich die Menschenmassen auf den sanften Rundungen jener Hügel niederliessen und den Worten ihres Herrn lauschten. Eine besondere Erfahrung war dann die Fahrt entlang des Toten Meeres, das rund 400 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Nicht nur das Meer, sondern die ganze Gegend wirkt irgendwie tot. Umso erstaunlicher dann das Tal von Ein Gedi, das wie ein grüner Strich aus der sonst so kargen Landschaft heraussticht. Bereits nach wenigen Schritten in dieses Tal hinein war mir sonnenklar, warum sich David mit seiner Meute gerade hier vor Saul versteckte. Überall gibt es Höhlen und Felsspalten, in denen man sich verkriechen kann. G leichzeitig ist da das lebenspendende kühle Nass des Bächleins, das sich um die Steinblöcke herum zu Tale windet und immer wieder in kleinen Wasserfällen über die Felskanten spritzt.

von der Brust ab aus dem Wasser ragte. Man muss es erlebt haben! Das gilt für die gesamte Israelreise. Man muss selbst durch die Gassen des multireligiösen Jerusalems schreiten, muss selbst wie Jesus und seine Jünger auf dem Ölberg sitzen und auf den Tempelberg schauen, muss selbst die Olivenhaine am Ölberg oder das Gartengrab durchschreiten – damit man einen Eindruck davon bekommt, wie es sich zur Zeit Jesu angefühlt haben könnte. Deshalb empfehle ich: Mindestens als Theologe oder Pastor sollte man Israel einmal im Leben bereisen – und das möglichst früh in der Laufbahn. //

Ein unbeschreibliches Gefühl Nun aber zum Toten Meer: Wie fühlt es sich an? Unbeschreiblich ist das Gefühl, als ich plötzlich auf der Wasseroberfläche lag wie ein Stück Holz, oder als ich eine aufrechte Position einnahm und mich wie ein Korkzäpfchen an einer Fischerrute fühlte, da mein Körper

Beat Brugger ist Pastor in der Chrischona-Gemeinde Liestal.

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SCHW. ROSE SCHWARZ: EIN HERZ FÜR AFRIKA

Diakonie Die Danklieder der Diakonissen Ein vielstimmiges Dankeschön an Gott – das war die zentrale Botschaft des 89. Jahresfestes des Diakonissen-Mutterhauses St. Chrischona (DMH). Die rund 100 Chrischona-Schwestern ehrten elf Jubilarinnen im Konferenzzentrum St. Chrischona für insgesamt 590 Jahre Dienst an den Menschen. Die Geehrten erzählten Geschichten voller Dankbarkeit für Gottes Wirken – trotz Zweifeln und Schwierigkeiten.

Schwester Rose Schwarz im Fernseh­ interview im ERF. Der QR-Code führt direkt zur Sendung.

MARKUS DÖRR

Schwester Ilses Umleitungsschild Schwester Ilse Korell berichtete beispielsweise von einem «Umleitungsschild» auf ihrem Lebensweg. Sie wollte gerne mit Kindern arbeiten, erkrankte aber plötzlich. «Anstatt in die Kinderarbeit ging es in die Verwaltung unseres Mutterhauses nach Lörrach. Das fiel mir damals sehr schwer», bekannte Schwester Ilse nach 50 Jahren Dienst als Diakonisse. Im Rückblick sei sie aber dankbar für diese Fügung. «Es war der beste Weg für mich», sagte sie. Heute habe sich auch ihr Wunsch nach Arbeit mit Kindern erfüllt. Im Haus Lechaim, einem sozial-­ diakonischen Projekt des DMH in Lörrach, könne sie die Kinder von zwei Familien hüten. Auch die anderen Jubilarinnen berichteten von der Berufung als

Inserat

Vision für Asien Herz für Asiaten

IHRE MISSION IN OSTASIEN www.omf.ch Überseeische Missions-Gemeinschaft 043 244 75 60; ch@omfmail.com

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CHRISCHONA

3/2014

Diakonisse, von Höhen und Tiefen im Dienstleben und dem Wunsch, «im Feierabend dankbar und zufrieden zu leben – ohne zu klagen».

«Wagt die Wahrheit!» Den Grundstein für diesen authentischen Austausch hatte die Predigt von René Winkler gelegt. Als erfahrener Seelsorger sprach der Chrischona-Direktor über Gott, der «grösser ist als unser Herz» (1. Johannes 3,20). Auch wenn wir uns im Herzen schuldig fühlen und Angst haben, ist die Liebe Gottes stärker. Alleine können wir dies nicht ganz erfassen, aber gemeinsam schon. Dazu brauche es eine Gemeinschaft der Wahrheit und Liebe. «Ich hoffe, dass gerade ihr Schwestern es wagt, die Herzen zu öffnen. Und vielleicht nach Jahrzehnten es jemandem

zu sagen, falls ihr zweifelt. Wagt die Wahrheit», sagte René Winkler.

Unverzagt in die Zukunft Zur Wahrheit gehört auch, dass die Schwesternschaft keinen Nachwuchs hat. Dennoch blicken die Diakonissen nicht verzagt in die Zukunft. Im Gegenteil: Sie wollen weiter gestalten. Bei der letzten Schwesternversammlung wurde das bereits deutlich. Sie beschloss, den Bau eines Mehrgenerationenhauses auf St. Chrischona in Angriff zu nehmen. Vielleicht der Auftakt für ein weiteres Danklied. //

Geschätzte 17-18 Millionen Aidswaise gibt es weltweit. In Afrika werden sie gesellschaftlich ausgegrenzt – egal, ob sie HIV positiv sind oder nicht. Nur, weil ihre Eltern an Aids gestorben sind. Schon seit zehn Jahren hilft Schwester Rose Schwarz vom Diakonissen-Mutterhaus St. Chrischona (DMH) Aidswaisen in Kenia. «Wenn diesen Kindern nicht geholfen wird, müssen sie auf die Strasse gehen. Dort erwartet sie Elend und Prostitution», schildert sie in einem Fernsehinterview im ERF. Die ganze Sendung kann man ansehen in der Mediathek unter www.erf.de Über Schw. Rose Schwarz ist eine Biographie erschienen: «Ganz oder gar nicht – ein Leben unter Gottes Führung!» von Susanne Hartrampf. Das Buch können Sie direkt bei Schw. Rose Schwarz bestellen. Ein Kostenersatz in Höhe von 15 Euro oder 18 Franken ist willkommen. E-Mail genügt an: schwarz@gmx.net


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Hotel Scesaplana – Ideal für eine Auszeit vom Alltag Das Hotel Scesaplana am Südhang des Rätikon ist der ideale Ort, um eine Auszeit vom Alltag zu nehmen, abzuschalten und in Ruhe Gottes Gegenwart zu geniessen.

Die nächsten Termine:

Verbringen Sie Zeiten des Auftankens auf unserer grossen Aussichtsterrasse, oder ziehen Sie sich in den stimmungsvollen «Raum der Stille» unterm Dach zurück. Holen Sie sich neue Impulse bei den täglichen Andachten unserer Kurpastoren und durchdenken Sie diese bei Ihrem Spaziergang, Ihrer Bergtour (zum Beispiel eine Sonnenaufgangswanderung auf den Vilan) oder Ihrem Ausflug. Erleben Sie die Gemeinschaft mit anderen Christen oder verarbeiten Sie Ihre Gedanken in unserer Kreativwerkstatt. Vergessen Sie Ihre alltäglichen Verpflichtungen und setzen sich stattdessen an den gedeckten Tisch. Die saisonale Küche im Hotel Scesaplana bei gepflegtem Ambiente mit Aussicht dient genauso der leiblichen Erholung wie das Hallenbad mit Massagedüsen, Sprudelbank, Dampfbad und Sauna. Möchten Sie Ihre Auszeit intensiver nutzen? Dann schauen Sie doch in unser christliches Kursprogramm auf der Homepage unter www.scesaplana.ch oder bestellen Sie unser Halbjahresprogramm unter +41 (0)81 307 54 00.

VCH - Forum

20. - 22. Juni

Grundlagen der Landschaftsfotografie und digitale Bearbeitung, mit Andreas Holzhausen

27. - 29. Juni

PowerPoint optimal nutzen, mit Andreas Holzhausen

18. - 22. Juli

Grenzen sind Chancen – Hochsensibilität annehmen und aufblühen, mit Andrea Kreuzer

27. Juli - 1. August Malen mit Künstler Dan Rubinstein und Austausch zur jüdischen Kultur mit Martha Rubinstein 3. - 9. August

Kreativtage mit Speckstein zum Thema «Liebe deine Identität», mit Edith Rosenast

15. - 17. August

«Lieben, leiten, leben» Das Eheseminar für Führungskräfte, mit Käthi und Daniel Zindel

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SONDERSEITEN FORUM MISSION CREA! MEETING 2014 Einmal mehr dürfen wir in diesem Juni das CREA! Meeting durchführen. In den frühen 1990er Jahren aus dem Chrischona Jugendtag hervorgegangen, wurde das CREA! schnell zum jährlichen Höhepunkt für hunderte von Jugendlichen. Im Rückblick wird auch sichtbar, welch ein Segen dieser Event für viele Menschen war: Viele erlebten am CREA! Begegnung mit Gott, Inspiration, Hilfe und Veränderung. Auch das Engagement der Missionsgesellschaften am CREA! ist seit Jahren ganz besonders. Anstatt einfach einen Missionsstand an den anderen zu reihen, engagieren sich die Missionen jedes Jahr in einem gemeinsamen Erlebnisparcours, der den Teilnehmern einen spannenden Einblick in verschiedene Kulturen und Themen wie Mission, Entwicklungshilfe oder Evangelisation gibt. In diesem Jahr dreht sich dieser Parcours um verschiedene Religionen und nimmt

Ku r zzei te i n s at z

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Wer wagt, gewinnt! n Kinderferien mit El Shaddai, Moldawien n Kinderpavillon Popelnja, Ukraine n Kinderheim Casa Lumini, Rumänien n Literaturverbreitung, Slowakei  www.lio.ch/Kurzzeiteinsätze.htm

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die Teilnehmer mit hinein in die Welt vieler Menschen, die ihr Heil in anderen Religionen suchen (müssen), weil sie Jesus nicht kennen. Die Bereitschaft der Missionsgesellschaften, am CREA! viel mehr zu tun, als ihren Stand zu betreuen, ist gewaltig und ansteckend. Sie helfen mit, dass die Jugendlichen in unseren Gemeinden mit ihrer erlebnisorientierten Lernweise Mission kennenlernen und entdecken können! Ich wünsche mir, dass die Gespräche über Berufung und Mission auch nach dem Wochenende in Familie und Gemeinde weitergehen, so dass Jugendliche den Platz finden können, an dem Gott sie haben will. Josias Burgherr Leiter CREA! Meeting


Thema

AKTION FÜR VERFOLGTE CHRISTEN UND NOTLEIDENDE

orte. klare wta ten. e rk sta

Ein Weekend voller

Information & Verurteilt im Iran Inspiration 26. - 28. September 2014 La Ferrière, CH

Samstag, 14. Juni 2014 10.30–16.30 Uhr Im Zentrum der Freien Christengemeinde Delfterstrasse 14 I 5000 Aarau ab 9.45 Uhr Kaffee und Gipfeli ganzer Tag Kinderprogramm Besondere Gäste Maryam und Marziyeh Sie verbrachten neun Monate im Evin-Gefängnis im Iran Farzad Imam-Anwärter und HauptI mann im Krieg gegen den Irak, heute Leiter der Flüchtlingsprojekte in Griechenland Unser Auftrag AVC steht verfolgten Christen bei AVC hilft Notleidenden AVC macht Jesus Christus bekannt

Anmeldung bis 20. Mai 2014 AVC I Industriestrasse 21 2553 Safnern I Tel. 032 356 00 80 www.avc-ch.org I mail@avc-ch.org facebook.com/avcschweiz

recruiting@wycliffe.ch telefon 032 342 76 83 de.wycliffe.ch/infotage

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Zu Geburt, Geburtstag und Hochzeit gratulieren wir recht herzlich mit Offenbarung 3,8:

Menschen in unseren Gemeinden Geburten CH-Lenzburg: 9. März: Noah Benjamin Imfeld CH-Liestal: 14. März: Alina Ramseier CH-Meilen: 2. April: Valeria Selma Brockmann CH-Schöftland-Rued: 17. März: Joah Hunziker CH-Seon: 27. März: Murielle Werder 5. April: Ilai Levi Burger CH-Weinfelden: 27. Feb.: Timon Morf 25. März: Lailah Moser CH-Winterthur: 12. Feb.: Micha Penzhorn

Inserat

Ferien für

Familien

18. Geburtstag D-Altheim/Alb 9. Juli: Ann-Kathrin Seibold CH-Brunnadern-Neckertal: 15. Juni: Rahel Richle D-Friedberg: 22. Juli: Lea Böttcher CH-Gränichen: 17. Juli: Samuel Baumann CH-Lenzburg: 26. Juli: Nicolas Baur CH-Muttenz: 29. Juni: Leya Paramalingam 2. Juli: Tino Gfrörer 26. Juli: Laura Sabatino 9. Aug.: Pascal Jauslin CH-Rorbas-FreiensteinTeufen: 9. Aug.: Paul Müller CH-Schaffhausen: 10. Juni: Ida Moldavio 28. Juli: Michelle Stangl 2. Aug.: Timo Bill CH-Wila: 21. Juni: Noëmi Tobler CH-Winterthur: 31. Juli: Andrea Huber

Dina Reinhardt aus der Chrischona-Gemeinde Alheim-Heinebach feiert am 30. Juni ihren 80. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

«Christus spricht: Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan und niemand kann sie zuschliessen.» © photocase – m. wolf

Gemeinde

80. Geburtstag D-Bad Vilbel: 7. Aug.: Rolf Danneberg D-Bellnhausen: 3. Aug.: Heinrich Jung CH-Brugg: 3. Juli: Alice Kohler D-Gießen/Wissmar: 8. Aug.: Johannes Hahnl D-Grünberg: 30. Juli: Margot Bück CH-Hallau: 3. Juli: Lina Metzger D-Mücke-Sellnrod: 16. Juli: Otto Roth D-Saarbrücken: 20. April: Ingeborg Hofmann

90. Geburtstag D-Alheim-Heinebach: 30. Juni: Dina Reinhardt D-Altheim/Alb: 15. Juli: Peter Ertle D-Mücke-Sellnrod: 9. Juli: Hans Jung

zu attraktiven Preisen. Z.B. im Surprise Feriendorf in Šibenik, Kroatien. Für Familien, Teenager und Einzelgäste. Flexible Reisetermine im Zeitraum vom 24.09. – 16.10.2014. Jetzt Ferienkatalog bestellen (Telefon 071 414 50 80) oder gleich online buchen.

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CHRISCHONA

3/2014

Tobias Kolb (tsc-Student) und Claudia Ott heiraten am 26. Juni in Gossau. Alles Gute!

Hochzeiten CH-Gossau: 26. Juli: Tobias Kolb und Claudia Ott CH-Kölliken: 21. Juni: Rahel Beeler und Peter Röthlisberger D-Konstanz: 14. Juni: Daniela Müller und Christoph Mucha CH-Oberweningen: 25. April: Edith Schärer und Markus Stegmüller

CH-Schaffhausen: 21. Juni: Peter und Rahel Röthlisberger-Beeler CH-Seon: 21. Juni: Esther Walti und David Mettler CH-Weinfelden: 21. Juni: Ramona Siegfried und Beni Rätz 12. Juli: Christa Rupf und Markus Niederer

Gestorben 4. Jan.: Bethli Wunderli (74), CH-Meilen, tsc-Absolventin von 1969 22. März: Lotte Schroth (94), D-Wain, Witwe von Erich Schroth, tsc-Absolvent von 1935 3. April: Schwester Emma Gross (85), D-Lörrach, Schwester im DiakonissenMutterhaus St. Chrischona 14. April: Walter Wanner (91), D-Gernsbach, ehemaliger Dozent am tsc 30. April: Ruth Erika Baumberger-Gasser (88), CH-Rämismühle, Witwe von Friedrich Baumberger und tsc-Absolventin UK 1953


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Inserate

2014 – Israel-Rundreisen Interessante Rundreise mit vielseitigem Programm vom Golan bis nach Eilat 20. Oktober – 3. November 2014 Israel-Sonderwoche in Jerusalem/Eliat 2. – 10. November 2014 mit Andachten von Henri Vaucher, Jerusalem Prospekt: VEREINIGUNG PRO ISRAEL Postfach, 3607 Thun / Tel. 033 335 41 84 info@proisrael.ch

Gutes entdecken

Tage der Stille und BeWEGung «Schweige und höre - und tanze» 11. bis 13. Juli 2014 – mit Pia Birri Brunner und Sr. Vreni Auer

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«Das Alter lieben»

Von der Bedrohung zur Chance - 20. bis 26. September 2014

Die FIT-ness-WOCHE der etwas anderen Art mit Heimpfarrer Dr. Markus Müller und weiteren Referenten Anmeldung und weitere Informationen:

Heimstätte Rämismühle Mühlestrasse 8, 8487 Rämismühle Telefon 052 396 44 44 fit@raemismuehle.ch www.raemismuehle.ch

Seminar- und Urlaubswoche des christlichen Partnerschaftsdienstes cpd 1. bis 8. August 2014 – mit Walter und Iris Nitsche Kreative Sommerwoche «Meine Seele ist wie ein wasserreicher Garten» 11. bis 15. August 2014 – mit Jasmin Ulukurt und Christa Wickers Musikalische Sommertage «Weil musizieren Freude macht» 18. bis 23. August 2014 – mit Ulrich Bucher-Remund und Sr. Martha Häusermann

Zentrum Ländli 6315 Oberägeri www.zentrum-laendli.ch seminare@zentrum-laendli.ch

Tel 041 754 92 14 Fax 041 754 92 13

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One of us!

(Tim, 11 Wochen alt)

«Ich möchte Krankenschwester werden.» Lidet (2), Äthiopien

Marsch fürs Läbe 2014 Kundgebung • Bekenntnis-Marsch • Überkonfessioneller Gottesdienst

Samstag, 20. September 2014, 14.00 Uhr NEU: Hafen Enge, Mythenquai, Zürich, marschfuerslaebe.ch Mit Bischofsvikar Christoph Casetti, Chur Pfr. Daniel Schaltegger, Wetzikon alt Nationalrat Markus Wäfler, EDU Zürich

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St. Chrischona

Zum Verband Chrischona International gehören:

Marktplatz

Mit Sitz auf St. Chrischona/Bettingen: • tsc – Theologische Seminar St. Chrischona • Verbandsarbeit Chrischona International • Chrischona Campus • Diakonissen-Mutterhaus St. Chrischona (DMH) Mit Sitz in der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Südafrika und Namibia: • Chrischona-Gemeinschaftswerk Deutschland (CGW) inklusive der Evangelischen Stadtmissionen im Südlichen Afrika (ESSA), der Literaturarbeit Brunnen Verlag Gießen / ALPHA Buchhandlung, dem Logistikzentrum ChrisMedia und der Chrischona Service-Gesellschaft, • Chrischona-Gemeinden Schweiz, • Gemeindeverband Vision-France, • Arbeitsgemeinschaft für das messianische Zeugnis an Israel (amzi), • `fontis – Brunnen Basel • Brunnen Bibel Panorama Buchhandlungen Schweiz

GeschenkIdeen

Gottes Liebe sichtbar machen

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Mittwoch, 27. August 2014

Chrischona International

Besucht die Kranken

Inserate

Die rund 200 Chrischona-Gemeinden evangelischlandeskirchlicher und freikirchlicher Prägung werden derzeit von etwa 20’000 Menschen besucht. Kernauftrag des Verbands Chrischona International ist die Bildungsarbeit am Theologischen Seminar. Derzeit sind auf St. Chrischona über 100 Studierende eingeschrieben. Sie studieren entweder Theologie oder Gemeindepädagogik oder besuchen den Jahreskurs. Die Bachelor-Abschlüsse sind von der Middlesex University in London (GB) validiert. Absolventen arbeiten in den unterschiedlichsten kirchlichen und freikirchlichen Werken und in der weltweiten Mission. Der Chrischona Campus zieht jährlich rund zehntausend Gäste zu Seminaren, Konferenzen oder Tagungen an. Zusammen mit vielen weiteren Besuchern lassen sie sich auf dem höchsten Punkt des Kantons Basel-Stadt durch die Ruhe und Aussicht inspirieren.

Tagesseminar mit Pfrn. Monika Riwar Campus für Christus Josefstr. 206, Zürich

Besucht die Kranken «Der Besuch am Krankenbett kann zu einer belastenden Aufgabe werden, weil man mit der eigenen Ohnmacht konfrontiert wird und diese aushalten muss.» Prof. Dr. Ralf Dziewas Das Seminar gibt hilfreiches Handwerkzeug für die wichtige Aufgabe am Krankenbett.

www.cdkschweiz.ch • Tel 031 771 12 14

ADRESSEN Herausgeber Chrischona International Chrischonarain 200 CH-4126 Bettingen Tel. +41 (0)61 64 64 111 Fax +41 (0)61 64 64 277 E-Mail: info@chrischona.ch Homepage: www.chrischona.org

Ferienwochen mit täglichen Kurzandachten Ramsau am Dachstein Bad Hofgastein

17. – 23. August 2014 28. September – 4. Oktober 2014

Theologisches Seminar St. Chrischona Chrischonarain 200, CH-4126 Bettingen Tel. +41 (0)61 64 64 426 E-Mail: tsc@chrischona.ch Homepage: tsc.chrischona.ch Schweiz Geschäftsstelle Chrischona-Gemeinden Schweiz Hauentalstrasse 138, Postfach 1625, CH-8201 Schaffhausen Tel. +41 (0)52 630 20 70 Fax +41 (0)52 630 20 79 E-Mail: gemeinden.ch@chrischona.ch Homepage: www.chrischona.ch Deutschland, Luxemburg, Südafrika, Namibia Chrischona-Gemeinschaftswerk e.V. Gottlieb-Daimler-Strasse 22 D-35390 Gießen Tel. +49 (0)641 60 59 200 Fax +49 (0)641 60 59 210 E-Mail: chrischona.giessen@chrischona.org Homepage: www.chrischona.de Homepage: www.stadtmission.org.za Frankreich Vision-France Une Union d’Églises Protestantes Évangéliques 13, rue Xavier Marnier F-25000 Besançon Tel. +33 (0)3 81 50 46 64 E-Mail: admin@vision-france.net Homepage: www.visionfrance.net

34 CHRISCHONA CHRISCHONA

33//2014 2014

Damit Ihre Ferien zur schönsten Zeit im Jahr werden, haben wir auch dieses Jahr wieder ganz persönliche und gemütliche Ferienwochen zusammengestellt. Erleben Sie zusammen mit der Reisegruppe eine abwechslungsreiche, spannende Woche mit liebevoll geplanten Ausflügen. Wir starten jeden Morgen mit einer Kurz-Andacht in den Tag. Unsere Reisepastoren freuen sich auf interessante Gespräche zusammen mit Ihnen. Wir freuen uns auf Sie!

Fordern Sie noch heute unseren Reisekatalog an!

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Inserate

ADONIA-JUNIOR-TOUR 2014

Musical «Bartimäus» vb1-1 vb1-1 vb1-2 vb1-2 vb1-3 vb1-3 vb1-4 vb1-4 vb1-5 vb1-5 vb2-1 vb2-1 vb2-2 vb2-2 vb2-3 vb2-3 vb2-4 vb2-4 vb3-1 vb3-1 vb3-2 vb3-2 vb3-3 vb3-3 vb4-1 vb4-1 vb4-2 vb4-2 vb5-1 vb5-1 vb5-2 vb5-2

4434 5742 8583 8267 3128 3657 9630 9497 9107 9450 5704 2542 8405 8304 3098 3714 7430 7220 6280 4803 8142 8405 3075 3703 4704 5605 8500 8623 4562 4133 8424 8442

Hölstein Kölliken Sulgen Berlingen Kirchenthurnen Schwanden b. Sigriswil Wattwil Triesenberg Urnäsch Altstätten Egliswil Pieterlen Winterthur Wallisellen Köniz Frutigen Thusis Schiers Hochdorf Vordemwald Uitikon Winterthur Rüfenacht Aeschi b. Spiez Niederbipp Dottikon Frauenfeld Wetzikon Biberist Pratteln Embrach Hettlingen

BL AG TG TG BE BE SG FL AR SG AG BE ZH ZH BE BE GR GR LU AG ZH ZH BE BE BE AG TG ZH SO BL ZH ZH

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11.07.14 12.07.14 11.07.14 12.07.14 11.07.14 12.07.14 11.07.14 12.07.14 11.07.14 12.07.14 18.07.14 19.07.14 18.07.14 19.07.14 18.07.14 19.07.14 18.07.14 19.07.14 25.07.14 26.07.14 25.07.14 26.07.14 25.07.14 26.07.14 01.08.14 02.08.14 01.08.14 02.08.14 08.08.14 09.08.14 08.08.14 09.08.14

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Eintritt zu allen Konzerten frei – Kollekte

Musical

s u ä m i Bart

Rübmatthalle, Gassenbachweg 13 Mehrzweckhalle, Berggasse 4 Auholzsaal, Kapellenstr. 10 Unterseehalle Kirchgemeindehaus, Bernstr. 12 Mehrzweckanlage, Schwandenstr. 101 Thurpark, Volkshausstr. 23 Hotel Kulm, Dorfzentrum, Jonaboden Mehrzweckgebäude Au, Unterdorfstr. 36 Adonia Sonnensaal, Kugelgasse 2 Trinerweg 3 Mehrzweckhalle, Seonerstr. 2 4805 Brittnau Mehrzweckhalle, Hauptstrasse Zentrum Arche, Heinrich-Bosshardstr. 2 junior@adonia.ch Saal zum Doktorhaus, a. Winterthurerstr. 31 062 746 86 42 Aula Oberstufenzentrum, Schwarzenburgstr. 319/321 Pfimi Frutigen, Zeughausstr. 6 Mehrzweckhalle, Rosenrollweg Turnhalle der Evang. Mittelschule EMS, Tersierstrasse Kulturzentrum Braui, Brauiplatz 5 28.September. - 10.Oktober oder 05. - 17.Oktober 2014 Gemeindesaal, Langenthalerstr. • Aufenthalt im 21 geplfegten Kibbutz Nof Ginossar am See Genezareth • Andachten • Ausflug Üdiker-Huus, Zürcherstr. 61nach Jerusalem • ideal für Familien • Reiseprogramm à la Carte Zentrum Arche, Heinrich-Bosshardstr. 2 Kirchgemeindehaus, Sperlisacher 2 ab 2.Nov. für 12, 15, 18 oder 22 Tage (bis 23.Nov.) Gemeindesaal, Mülenenstr. 4 für Geist, Seele & Leib •Aufenthalt im bewährten Isrotel • Erholung CD, Liederheft Räberhus, Hintergasse 5 in Ein Bokek • Andachten • fakultative Ausflüge • ab CHF Ganim 1990.- «Bartimäus» und viele weitere Produktionen auf: Mehrzweckhalle Risi, Bahnhofstrasse 16.Feb.-03.März 2015 Mehrzweckhalle Oberwiesen, Oberwiesenstr. 40 www.adoniashop.ch vielseitiges Programm mit Krügerpark, Freie Evang. Gemeinde, Langfurrenstr. 2 Panoramaroute, und vielem mehr! Ref. Kirche Biberist-Gerlafi ngen, Gerlafingenstr.Kapstadt 45 Adonia Suisse romande Kultur- und Sportzentrum, Oberemattstr. 13 Das Musical «Bartimäus» wird auch in Gemeindehaussaal, Dorfstr. 9 - perfekte Reisezeit französischer Sprache in der Romandie Mehrzweckhalle,14.-21. Schulstrasseoder 28. März 2015 Atlantikinsel mit grenzenloser Pflanzenwelt & faszinierenden Landschaften aufgeführt. Die Konzertdaten finden Sie auf Infos & Prospekte: 062www.adonia.ch/suisseromande 849 93 90 · mail@wengerkurt.ch

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Hören, sehen und gemeinsam handeln Das steht im Fokus von «Herzschlag – 42 Tage mit der Chrischona Vision». Davon erzählen Beiträge in diesem Heft.

Chrischona International

Jesus erleben. Menschen fördern. Dem Nächsten dienen.

Chrischona-Panorama 3/2014: Herzschlag  

Herzschlag. Das waren 42 Tage hören, beten, handeln und reden über die Chrischona Vision. Das Chrischona-Panorama 3/2014 malt aus, was sich...

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