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Die Fußballweltmeisterschaft 1954 Arbeitsblatt Nr. 1 Klicken Sie auf die Webseite http://www.wunder-von-bern.de/turnier_endspiel.htm und beantworten Sie folgende Fragen. Wo fand die Fußballweltmeisterschaft 1954 statt? In welcher Stadt wurde die Finale gespielt? Wie viele Mannschaften nahmen am Finalturnier teil? Welche Mannschaften spielten im Endspiel? Wer waren die Favoriten? Wie war das Wetter am Tag des Endspiels? Welche Mannschaft gewann? Wie viele Tore wurden geschossen? Wer hat das entscheidende Tor geschossen?

In der Schweiz In Bern 16 Die ungarische Mannschaft gegen die deutsche Die Ungarn Nass, der Boden war schwer und schlammig Die deutsche Mannschaft 3 Helmut Rahn

Suchen Sie die Übersetzung folgender Wörter l´équipe de foot la finale le but marquer un but la Suisse la Hongrie les Hongrois participer à la finale gagner l´équipe gagnante perdre les perdants


Die Fußballweltmeisterschaft 1954 Arbeitsblatt Nr. 2 Lesen Sie den Text einer Radiosendung zum Alltagsleben in Deutschland 1954. Weihnachten im Wunderland. Die gute handgestickte Decke auf dem Tisch, ein Häkeldeckchen unter der Blumenvase. Mutter sitzt im Polstersessel und trinkt eine Tasse Bohnenkaffee, Vater hat die neue Krawatte umgebunden und erzählt, wie sie gehungert haben damals, vor zehn Jahren, an der Front. Und dass sie sich ein Leben nach dem Krieg gar nicht mehr vorstellen konnten. Großvater auf dem Sofa meint, dass es damals, 14/18, noch viel schlimmer war mit dem Hungern. Mutter möchte, dass sie aufhören mit den alten Geschichten. Die Kinder spielen unter dem festlich geschmückten Tannenbaum mit ihren Geschenken. Heinz hat ein Tretauto bekommen, Anneliese einen Puppenwagen. Und in der Ecke steht das Lebkuchenhaus. Auf dem Schränkchen daneben die große Bescherung dieses Festes: der Fernseher. 1954. Satt essen. Nicht mehr frieren. Genug Kohlen zum Heizen. Mutter hat endlich einen neuen Wintermantel, Vater einen neuen Anzug und neue Schuhe. Man spürt: es gibt ein neues Leben nach Krieg und Nachkriegszeit… Was die Bundesbürger vom neuen Jahr erwarten, wollen die Meinungsforscher wissen. Die Lage wird besser, meint die Mehrheit. Die privaten Verhältnisse, die Wirtschaft, die Politik. Allerdings - die armen Brüder und Schwestern im Osten. Die sind leider nicht dabei. Die sind in der Zone gefangen. Damit sie zu Weihnachten eine Freude haben, werden ihnen Westpakete geschickt, mit Kaffee, Obst, Kleidung - Dingen, die knapp sind in der Ostzone. Oder man ist zu Besuch bei den Verwandten im Osten. In der Weihnachtszeit sind die Interzonenzüge berstend voll - 300 Prozent Auslastung. Umfrage 1954: Nach dem Ergebnis einer Umfrage bei einem repräsentativen Ausschnitt der Bevölkerung der Bundesrepublik und West-Berlins sehen dem Jahr 1955 mit Befürchtungen entgegen: 18 Prozent. Mit Hoffnungen: 54 Prozent. Mit Skepsis: 13 Prozent. Unentschieden: 15 Prozent. 1954. Es geht wieder aufwärts. Der Zusammenbruch liegt neun Jahre zurück. Viel Arbeit steht bevor. Die Arbeitstage sind lang, vom frühen Morgen bis zum Abend in der Fabrik. Auch noch am Samstag. Und danach dem Verwandten helfen, der es geschafft hat, dass er für sich und seine Familie ein Häuschen bauen kann. Jetzt schon, 1954. Stein auf Stein. So viel wie möglich in Eigenarbeit. Man schuftet. Alle schuften. Die Feiertage: eine wohl verdiente Verschnaufpause. Eigentlich geht es den Leuten 1954 noch nicht so gut. In der DDR ohnehin nicht, wo immer noch Lebensmittel rationiert sind und alle möglichen Engpässe das Alltagsleben erschweren, wo Ulbricht mit harter Hand regiert und alle Kommunisten werden sollen. Im Westen aber auch nicht. Wie viele Männer sind noch vermisst! Wie viele noch in russischer Kriegsgefangenschaft. Wie viele suchen und finden sich nicht. Der Suchdienst des Roten Kreuzes ist ein fester Bestandteil des Radioprogramms. Die Nachkriegsarbeitslosigkeit ist im Westen noch nicht ganz überwunden. Knapp 1,3 Millionen Arbeitslose sind zum Jahresende gemeldet. Entscheidend ist aber: Es werden immer weniger. Gegenüber dem Vorjahr ist die Arbeitslosenzahl deutlich zurückgegangen. Und die Leute verdienen mehr: durchschnittlich 3900 DM im Jahr. 1949 waren es noch knapp 2700 DM gewesen. Kohle- und Stahlindustrie erleben einen Boom, es wird gebaut und in Wolfsburg rollen unaufhörlich neue Volkswagen vom Band. Das Ausland staunt über das bundesdeutsche Wirtschaftswunder. "Wir sind wieder wer": Dieses Gefühl macht sich im Westen breit. Spätestens seit dem 4. Juli. Ein Land im Freudentaumel. Auch die, die sich für Fußball gar nicht interessieren, werden von der Welle nationaler Begeisterung erfasst.

Lesen Sie den ersten Absatz dieses Textes. Der Reporter erzählt, wie die Deutschen Weihnachten 1954 gefeiert haben. Was für Geschenke bekamen die Kinder und die Eltern? Der Sohn bekam ein Tretauto, die Tochter einen Puppenwagen und die Eltern einen Fernseher

Lesen Sie den zweiten Absatz. Wie war die Stimmungslage der Deutschen? Wählen Sie die passenden Adjetive:


zuversichtlich- traurig- verzweifelt- zukunftsgläubig- optimistisch- deprimiert- voller Hoffnung-

Was erklärt diese Stimmungslage? Die Deutschen müssen nicht mehr hungern: sie können jetzt satt essen. Sie müssen nicht mehr frieren: sie haben jetzt genug Kohlen zum Heizen, die Mutter hat einen neuen Wintermantel und der Vater einen neuen Anzug und neue Schuhe.

Lesen Sie den dritten Absatz und vervollständigen Sie die Sätze: Die Mehrheit der Deutschen meint, dass die Lage besser wird. Sie haben aber Sorgen um ihre Brüder und Schwestern im Osten. Sie haben es nicht so gut wie die Deutschen im Westen des Landes. Deswegen schicken sie ihnen Kaffee, Obst, Kleidung, weil diese Dinge dort knapp sind. Manche besuchen in der Weihnachtszeit ihre Verwandten in der Ostzone. In der Zeit sind die Interzonenzüge voll.

Lesen Sie den fünften, sechsten und siebten Absatz. Neun Jahre nach Kriegsende geht es wieder aufwärts. Es gibt trotzdem noch viele Schwierigkeiten. Zählen Sie auf, was für eine positive Entwicklung spricht und was das Alltagsleben noch belastet (rend difficile la vie quotidienne) Es geht wieder aufwärts Das Alltagsleben ist noch schwierig *manche haben sich schon ein Häuschen *die Arbeitstage sind lang vom frühen gebaut. Morgen bis zum Abend und auch noch am Samstag. *viele Männer sind noch vermisst oder in *eigentlich geht esden Leuten 1954 noch russischer Kriegsgefangenschaft nicht so gut. * die Leute verdienen mehr: im Durchschnitt * die Nachkriegsarbeitslosigkeit ist im 3900 DM im Jahr. 1949 waren es 2700 DM. Westen noch hoch: 1,3Millionen Arbeitslose sind gemeldet. *Kohle- und Stahlindustrie erleben einen Boom, es wird gebaut und in Wolfsburg * in der DDR sind alle Lebensmittel rollen unaufhörlich neue Volkswagen vom rationiert Band.

*Das

Ausland staunt über bundesdeutsche Wirtschaftswunder.

das

Übersetzen Sie den Ausdruck „wir sind wieder wer“. Was für Gefühle verstecken sich hinter diesem Satz? Warum ist ein neues Gefühl?


Nous sommes à nouveau quelqu´un. Ein gewisser Stolz, das Gefühl, das es vielleicht vorbei sein könnte mit der Isolierung, der Ausstoßung aus der Gemeinschaft. Das deutsche Volk wurde jahrelang geächtet, der sportliche Erfolg lenkte nun die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf das Nachkriegsdeutschland und es wurden etwas Respekt und Achtung entgegengebracht.


Die Fußballweltmeisterschaft 1954 Arbeitsblatt Nr. 3 Lesen Sie folgenden Auszug aus dem Buch von Christof Siemes „Das Wunder von Bern“. Am Morgen nach dem Finale gibt der Gemeinderat der Stadt Spiez, wo die deutsche Mannschaft während der WM gewohnt hat, einen Empfang. Anschließend gehen die Spieler zum Bahnhof und besteigen einen Sonderzug der Deutschen Bundesbahn, auf dem in großen Buchstaben „Fußball-Weltmeister 1954“ steht. (…) Erste offizielle Station auf deutschem Boden ist Singen. Über Konstanz geht es nach Lindau, wo die Spieler übernachten. Die Fahrt endet am 6. Juli in München, wo die Spieler in zwölf Kabrioletts umsteigen, um durch die Stadt gefahren zu werden. Mit Empfängen beim Bürgermeister, der bayerischen Landesregierung und im Löwenbräu-Keller endet die gemeinsame Triumphfahrt, Am nächsten Tag fahren alle Nationalspieler in ihre Heimatstädte, wo sie wiederum begeistert empfangen werden. Allein in Kaiserslautern warten 100. 000 Menschen auf die fünf Weltmeister vom FCK. Am 18. Juli 1954 kommen alle noch einmal zu einem Empfang beim Bundespräsident Theodor Heuss zusammen, vor 80.000 Zuschauern im Olympiastadion. Am nächsten Tag fliegen die Weltmeister zu einem Empfang beim Bundesinnenminister in Bonn. Letztmalig trifft sich die Mannschaft dann Ende Juli in Dingolfing, der Heimat der Firma Glas, die die Goggomobil-Motorroller herstellt: Zum Abschluss der Triumphfahrten bekommt jeder Spieler und der Bundestrainer einen Motorroller geschenkt.

Schauen Sie auf folgende Webseite, suchen Sie, wo sich die einzelnen Städte sich befinden, geben Sie dafür die Namen der Städte ein. http://www.stadtplan.net/index.asp? direct=brd/deutschlandkarte/home.html. Zeichnen Sie auf der Deutschland-Karte die einzelnen Etappen des Triumphzuges der Weltmeister.


Woran erkennt man, dass die Sieger der Weltmeisterschaft triumphierend empfangen wurden? Zitieren Sie sechs Passagen. -der Gemeinderat der Stadt Spiez in der Schweiz gibt einen Empfang. -die Spieler besteigen einen Sonderzug der Deutschen Bundesbahn. -die Spieler fahren in Kabriolets durch die Stadt München -Sie werden vom Bürgermeister Münchens empfangen. - Sie kommen am 18. Juli zu einem Empfang beim Bundespräsident Theodor Heuss zusammen. - Sie bekommen einen Motorroller geschenkt.

Der Autor hat den Triumphzug der Weltmeister chronologisch beschrieben. Notieren Sie die Temporalangaben. Am Morgen nach dem Finale – Anschließend- am nächsten Tag- am 18. Juli 1954 – Letztmalig- Ende Juli- zum Abschluss

Suchen Sie im Text die Übersetzung folgender Wörter 1. Le succès, le triomphe Donner une réception Accueillir Être accueilli avec enthousiasme La réception Monter dans un train spécialement affrété à leur intention Le parcours triomphal Recevoir en cadeau une mobylette 2. L´équipe de foot Le joueur Le champion du monde L´équipe Le joueur de l´équipe nationale L´entraîneur de l´équipe nationale


Die Fußballweltmeisterschaft 1954 Arbeitsblatt Nr. 4 Klicken Sie auf folgende Internetseite http://www.wunder-vonbern.de/hintergrund_bedeutung.htm und vervollständigen Sie den Lückentext. 1. Absatz: Der Weltmeisterschaft-Sieg von 1954 war für den Politologen Athur Heinrich die „……………………………………..: der Erfolg befreite nämlich…………………………… …………………………….. Die Deutschen hatten wieder das Gefühl „……………………………….“ 3. Absatz: Das Wunder von Bern erzeugte in der Bundesrepublik …………………………… , denn das Verhalten der Fussballspieler……………………… . Die Nationalspieler hatten Mannschaftsgeist, ……………………. und ……………. gezeigt. Diese Eigenschaften waren ein Vorbild für das deutsche Volk der 50er Jahre. 6. Absatz: Das Land hatte das Gefühl, …………………………………………………. ……………………. . Man fühlte sich als Deutscher wieder ……………………………., das war seit Ende des zweiten Weltkrieges ein ganz neues Gefühl.

Übersetzen Sie nun den Text.

Suchen Sie die Übersetzung folgender Wörter L´acte de naissance Le succès Mettre fin à l´isolement Le sentiment d´être à nouveau quelqu´un Susciter une vague d´enthousiasme Exemplaire L´esprit d´équipe Etre accueilli dans la communauté des peuples


Die Fussballweltmeisterschaft 1954 Aufgabe 4 Beschreiben Sie das Plakat zum Film ÂŤ Das Wunder von Bern Âť und stellen Sie Hypothesen zum Inhalt des Films


4

Vergleichen Sie Ihre Hypothesen zur untenstehenden Inhaltsangabe Das Ruhrgebiet im Sommer 1954: Nach zehn langen Jahren kehrt Richard Lubanski aus der sowjetischen Gefangenschaft zurück - und versteht die Welt nicht mehr: Selbstbewusst hat seine Frau Christa die Familie durchgebracht, seine erwachsenen Kinder führen ihre eigenes Leben und sein Jüngster, den er überhaupt noch nie gesehen hat, schwärmt für Fussballstars,


deren Namen Lubanski nicht kennt - allen voran f체r Helmut Rahn, den "Boss" von RotWeiss-Essen. W채hrend Lubanski verzweifelt um einen Platz in dieser ihm fremd gewordenen Welt k채mpft, treffen bei der WM in der Schweiz die weltbesten Fussballmannschaften aufeinander. Und wie durch ein Wunder k채mpfen sie dabei die krassen Aussenseiter aus Deutschland bis ins Endspiel gegen Ungarn vor. Der 4. Juli 1954 wird der Tag, and dem sich alles entscheidet...


Lösungsschlüssel Fussballweltmeisterschaft 1954