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Sehr geehrte Damen und Herren, im laufenden Jahr war ich als Bundestagsabgeordneter mit vielen Themen und Ereignissen konfrontiert. Energiewende und Euro-Krise waren u.a. regelmäßige Begleiter meiner Arbeit. Nicht weniger wichtig nehme ich das Geschehen in unserer Region und die Menschen, die dahinter stehen. Mir liegt es sehr am Herzen, sowohl die Entwicklung bekannter Themen zu verfolgen, als auch Neues aufzugreifen. Im Rahmen meiner dreiwöchigen Sommertour konnte ich mich über viele Ideen und Projekte informieren, insgesamt waren es 40 Stationen und Aktionen an der Zahl. Ich kam mit mehr als 300 Menschen direkt ins Gespräch. Sei es beim Wandern auf dem Lutherweg, radelnd durch den Unstrut-Hainich-Kreis, paddelnd auf der Werra oder mit dem Heißluftballon über dem Hainich – mein offenes Ohr war immer mit on tour. Dieses kleine Heft verschafft Ihnen einen Einblick darüber. Und auch nach meiner Sommertour verliere ich die aktuellen Anliegen nicht aus dem Blick und suche den Kontakt zu den Menschen vor Ort. Sollten Sie Interesse haben, melden Sie sich einfach in einem meiner Büros. Ich halte Sie gern auf dem Laufenden und freue mich auf Sie! Viel Freude beim Lesen und Betrachten wünscht Ihnen Ihr Christian Hirte Seite 3


Montag, 1. August 2011

Breitband für den ländlichen Raum Am Montag, 1. August, startete die Sommertour. Erster Programmpunkt stellte die Übergabe eines Sonnensegels für die Kinderkrippe Tiefenort dar. Das Dach konnte mittels Spenden angeschafft werden und bereitet nunmehr den Kindern viel Freude. Weiterhin stand zum Auftakt die Zukunft des ländlichen Raums auf der Tagesordnung. Seit mehreren Jahren macht sich Christian Hirte dafür stark, dass kleine Orte nicht schlechter behandelt werden, als große. Eine moderne Breitbandversorgung gehört dazu. In Gräfentonna wurde gemeinsam mit Hartmut Timpe, Deutsche Telekom AG, und dem CDU-Bundestagsabgeordneten Tankred Schipanski eine LTE-Anlage in Betrieb genommen. Was heißt das? Im Jahr 2010 wurden Rundfunklizenzen vom Staat versteigert, die nicht mehr für Radio und TV benötigt wurden, die so genannte „Digitale Dividende“. Nun soll über diese Frequenzen Breitbandinternet möglich

sein, deutlich schneller als bisher über Funk. Auflage für die Konzerne war: Zuerst müssen unversorgte Gebiete erschlossen werden, bevor sie in Ballungsräumen Geld verdienen dürfen. Seit einigen Monaten bauen die Telekommunikationsfirmen nach und nach aus und nehmen umgerüstete Masten in Betrieb. Mit Hilfe dieser Anlage wird es in den umliegenden Ortschaften möglich sein, einen schnelleren Zugang zum Internet zu erhalten. Betroffen sind u.a. auch einige Ortsteile von Bad Langensalza. Das zeigt, dass Breitband nicht nur ein Thema für Dörfer ist, sondern auch für die Randlagen der Städte. Ein gutes Zeichen für den ländlichen Raum, nachdem in den vergangenen Jahren viele Gemeinden stets vertröstet wurden. Die Mitgliederversammlung der CDU Eisenach im Feng-Shui-Zentrum rundete den ersten Tag ab. Zu Gast war Dr. Michael Militzer von der Firma MITEC, der über die schwierige Situation der Autobranche und der Zulieferer berichtete. Seite 4


Dienstag, 2. August 2011

‚Rent a Hirte‘ - Teil 1 Erstmals gab es in diesem Jahr bei der Sommertour die Möglichkeit für Vereine, Initiativen und Interessierte, den Terminplan von Christian Hirte mitzubestimmen. Die Idee ‚Rent a Hirte‘ war geboren - der Bundestagsabgeordnete konnte für einen Termin „angemietet“ werden. Die Bürgerinitiative der B 62 Leimbach/Kaiseroda war einer der Interessenten und bat Christian Hirte vor Ort an die Bundesstraße. Seit über 20 Jahren wird um eine Umgehungsstraße gerungen. Fast 20.000 Fahrzeuge fahren mittlerweile am Tag durch die Orte. Dies ist eine der höchsten Belastungen an Bundesstraßen in Thüringen. Das besondere Problem in Kaiseroda: Die schmalen Gehwege und die enge Straße machen es an einzelnen Stellen für Fußgänger fast unmöglich, gefahrlos an der Straße entlang zu laufen. Besonders für Kinderwagen oder Rollatoren ist dies kaum möglich. Der Beigeordnete des Wartburgkreises, Friedrich Krauser, nahm ebenfalls am Gespräch teil. Er konnte mitteilen, dass das Beteiligungsverfahren Ende Juli einspruchsfrei abgeschlossen wurde und nun einem Planfeststellungsbeschluss nichts mehr im Wege steht. Dies war bisher das größte Hindernis vor Ort. Die B 62 ist somit einen entscheidenden Schritt weiter. Nun geht es darum, bei Land und Bund weiter dafür zu werben, dass die B62 Priorität erhalten muss und nach einem Planfeststellungsbeschluss alle Voraussetzungen geschaffen sind, um auch das nötige Geld fließen zu lassen. Darüber hinaus wurde Christian Hirte von der BI gebeten, sich für Lärm- und Staubmessungen und eine Geschwindigkeitsbegrenzung für LKW einzusetzen. Seite 5


Mittwoch, 3. August 2011 Wirtschaft, Landwirtschaft, Forschung im ländlichen Raum Am Mittwoch wurde die Sommertour im Unstrut-Hainich fortgesetzt. Werkleiter Hartmut Weigelt führte durch das Unternehmen Creaton AG in Großengottern - der größter Arbeitgeber in der Region. Von der Tongrube bis zum fertigen Dachziegel ist die gesamte Fertigungskette einer Branche auf kleinem Raum zu sehen. Nächste Station war das Forschungszentrum für Medizintechnik und Biotechnologie (FZMB) in Bad Langensalza. Hier werden derzeit 38 Forschungsprojekte in den Arbeitsfeldern Tiergesundheit, Lebensmittelsicherheit und biologische Rohstoffe betreut. Am Nachmittag folgte eine Gesprächsrunde des Seniorenbeirates der Stadt Bad Langensalza. Aktuelle politische Themen, wie beispielsweise Euro-Krise und Demografischer Wandel, konnten gemeinsam erörtert werden. Im Anschluss fand unter Leitung des Schönstedter Bürgermeisters, Matthias Reinz (CDU), eine Ortsbegehung statt. Im Oktober dieses Jahres soll hier ein Tegut Lebensmittelmarkt eröffnen, der als „Lädchen für alles“ Vorreiter in Thüringen für das Projekt sein wird. Der Landwirt Stefan Edelbauer ermöglichte eine Mähdrescherfahrt auf einem Feld bei Alterstedt und berichtete über die laufende Ernte. In Alterstedt klang der Abend bei einem „Hirte-Stammtisch“ in der Hainichschänke aus. Über 30 Teilnehmer diskutierten leidenschaftlich über Themen aus Thüringen und dem Bund. Höhepunkt: Christian Hirte konnte eine anonyme Spende für die Sanierung der Alterstedter Orgel an Bürgermeister Karlo Helbing übergeben, deren Instandsetzung damit abgeschlossen werden kann.

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Donnerstag, 4. August 2011

Aktivtag: Wandern und Sommerfest in und um Dermbach Zum vierten Tag der Sommertour ging es in die Rhön. Nach einer Besichtigung der katholischen und evangelischen Kirche in Dermbach ging es mit CDU-Mitgliedern und Wanderfreunden des Rhönklubs Dermbach auf einen Waldweg, der zur Dermbacher Hütte führte. Der Blick auf die schöne Rhön wurde untermauert durch die kulinarische Versorgung durch den Rhönklub. Ihren Abschluss fand die Wanderung des Aktivtages der CDU Wartburgkreis in der Parkanlage vor der Dermbacher Schlosshalle. Hier folgten zahlreiche Teilnehmer der Einladung zum Sommerfest. Thüringens Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Christian Carius, stand im Gespräch Rede und Antwort, aber auch Gustav Bergemann und zahlreiche Bürgermeister waren gekommen. Zudem kamen Mitglieder und Freunde aus dem gesamten Kreis, darunter Berthold Dücker, Initiator der Point-Alpha-Stiftung.

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Freitag, 5. August 2011 ‚Rent a Hirte‘ - Teil 2 Zu Tagesbeginn war Christian Hirte zu Gast beim traditionellen Schneefest in Schleid. Die Festpredigt hielt der Kölner Erzbischof, Kardinal Meisner. Es folgte die zweite ‚Rent a Hirte‘-Station. Das Vertriebenenmuseum in Körner stand auf dem Programm. Die Frauen um Silvia Schmidt engagieren sich seit vielen Jahren, um über die Geschichte der Vertriebenen in der Region zu informieren. Nebenbei wurde gemeinsam mit CDUMitgliedern diskutiert. Der Kreis des Tages schloss sich dabei: Unter den Besuchern war Peter Meisner, der Bruder des Kardinals. Die Familie kam nach dem Krieg nach Körner. Das Museum ist jeden Sonntag und nach Anfrage für Besucher geöffnet. Ab Herbst 2011 sollen durch die Initiative von Bürgern eine Webseite und Flyer entstehen. Seite 8


Montag, 8. August 2011

Von Luther bis Finanzkrise und ‚Rent a Hirte‘ - Teil 3 Wie bereits im Jahr zuvor steht auch dieses Mal wieder die Lutherdekade im thematischen Blickpunkt. Mit einer „Ideenwerkstatt Luther 2017“ soll ein weiterer Schritt gegangen werden. Ziel ist nicht nur die weitere Vernetzung von Akteuren, sondern die Erarbeitung eines konkreten Maßnahmekataloges für die Region. Wer muss wann was erledigen, damit bis 2017 alle Hausaufgaben geschafft sind. Im Anschluss folgte die dritte Station der Aktion ‚Rent a Hirte‘. Auf dem Stiftsgut Nägelstedt wurde das Projekt der Diakonie vorgestellt. Dort arbeiten Menschen mit Behinderung auf einem Hof mit kleiner Landwirtschaft und vielen tollen Ideen. Am Abend folgte ein Gespräch bei der Wartburgsparkasse. Die Themen: Die Region nach der Finanzkrise und die derzeitige Eurodebatte.

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Dienstag, 9. August 2011 Geschichte und Landwirtschaft in der Rhön Ein weiteres Bild von der Zukunft des ländlichen Raums konnte sich Christian Hirte am Dienstag machen. Zu Beginn stand der Besuch von Point Alpha auf dem Plan. Stiftungsdirektorin Uta Thofern gab einen kurzen Überblick zu Verein und Stiftung der Gedenkstätte. Der Wiederaufbau der historischen Fahrzeughalle, die im Dezember letzten Jahres eingestürzt war, hatte gerade erst begonnen. Auch Geisas Bürgermeister Martin Henkel war dabei. Point Alpha - einst der heißeste Ort im Kalten Krieg - ist eine der wichtigsten Erinnerungsorte der Region. Der Besuch zeigte erneut, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, dass heute dieser Ort in der Mitte Deutschlands so friedlich und offen für alle nutzbar ist. Die anschließende Grenzwanderung führte über den mit dem Deutschen Wandersiegel zertifizierten Point-Alpha-Weg und den „Weg der Hoffnung“ entlang. Am Abend folgte ein Stammtisch mit Landwirten der Region in der „Heile Schern“ in Spahl. Ein Vertreter des Thüringer Umweltministeriums war ebenso mit dabei wie der Geschäftsführer des Thüringer Bauernverbandes, Stefan Baldus. Er kennt die Region bestens - als einstiger Landrat und CDU-Chef des Wartburgkreises. Wie bei allen Stammtischen der Sommertour wurde offen und leidenschaftlich diskutiert. Seite 10


Mittwoch, 10. August 2011

Ausgefüllter Tag im Unstrut-Hainich-Kreis Los ging es am Vormittag mit einer Besichtigung einer Windkraftanlage in Wiegleben. Der Umweltpolitiker informierte sich bei der Firma Enercon über das Unternehmen an deren 2-Megawatt-Anlage in ca. 120 Meter Höhe. Anteile der Anlagen werden vorzugsweise an Anwohner vergeben. Danach folgte ein Besuch bei alten Bekannten, der Agrargenossenschaft Kirchheilingen. Thema war u.a. die dort initiierte Stiftung Landleben. Am Nachmittag übergab Hirte zusammen mit Annette Lehmann Spielzeug an die Thepra Grundschule in Bad Langensalza. Nächste Station waren die Unstrut-Lamas in Herbsleben. Bei seiner Tour im letzten Jahr lernte Christian Hirte die Verantwortlichen Peter und Elfi Kroll kennen. Ein Stammtisch in der Agrargesellschaft Herbsleben, u.a. mit Bürgermeister Wolf-Michael Kühmstedt, beendete den Tag.

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Donnerstag, 11. August 2011

Paddeln und Stammtisch an der Werra sowie Erzählungen aus Amerika Weiter geht‘s auf dem Wasser: Am 11. August wurde von Immelborn nach Tiefenort gepaddelt. Gemeinsam mit der Jungen Union der Wartburgregion setzte Christian Hirte seine Sommertour auf der Werra fort. Mit dabei war u.a. Mirjam Krug aus Empfertshausen. Sie verbrachte über das Parlamentarische Patenschaftsprogramm (PPP) von Bundestag und US-Kongress ein Jahr in den USA und berichtete anregend von ihrem Austausch, von dem sie jüngst aus Texas zurückkehrte. Beim abendlichen Stammtisch in Lauchröden gab es abermals die Gelegenheit, um über die Arbeit in Berlin und vor Ort zu berichten und vor allem zuzuhören. U.a. war der Brandenburgverein dabei und berichtete von seiner Arbeit.

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Samstag, 13. August 2011 50 Jahre Mauerbau an Hessisch-Thüringischer Grenze Gemeinsam mit der CDU Eisenach, dem benachbarten CDU-Kreisverband Werra-Meißner-Kreis und dem hessischen CDU-Bundestagsabgeordneten Helmut Heiderich gedachte Christian Hirte am 13. August 2011 dem 50. Jahrestag des Mauerbaus in Berlin. Doch nicht nur in Berlin wurde damals die Grenze geschlossen, sondern auch entlang der innerdeutschen Grenze schlossen die letzten Schlupflöcher. Der heutige Wartburgkreis als ehemalige Grenzregion war dabei besonders hart getroffen. Großburschla - mit dem im hessischen gelegenen benachbarten Altenburschla - war eines der geteilten Dörfer. Die CDU-Kreisverbände stifteten eine Gedenkplakette, die an der Werra-Brücke der Deutschen Einheit in Großburschla befestigt wurde. Unter den 50 Teilnehmern waren auch MdB Helmut Heiderich, die Beigeordnete der Stadt Treffurt, Manuela Montag, der Wanfrieder Bürgermeister Wilhelm Gebhardt, die Vorsitzenden der CDU Eisenach und Treffurt, Regina Müller und Gabriele Kalb, der langjährige Treffurter Bundestagsabgeordnete Manfred Heise sowie der ehemalige Landrat des Wartburgkreises Dr. Martin Kaspari.

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Montag, 15. August 2011 Über den Wolken Niederdorla ist nicht nur der geographische Mittelpunkt Deutschlands, sondern auch die Heimat von Matthias Zenge. Der Dachdeckermeister hat ein aufsteigendes Hobby: Ballonfahren. Christian Hirte durfte nun einer Hainichüberquerung beiwohnen. Der Nazzaer Sportplatz war Startpunkt der Fahrt. Eine Spontanlandung gab es dann auf dem Weberstedter Campingplatz vor begeisterten Besuchern. Mit dabei waren auch Manfred Großmann, Leiter des UNESCO-Weltnaturerbes Nationalpark Hainich und Anke Kühn, Redakteurin der TA in Bad Langensalza. Bei bestem Ballonwetter ging es sicher durch und über die Wipfel des Hainichs.

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Dienstag, 16. August 2011

Hortwanderung, Verkehr, Breitband Gemeinsam mit den Hort-Kindern der Jakobschule Eisenach begab sich Christian Hirte am Dienstagvormittag auf Wanderung zum Burschenschaftsdenkmal. Getreu dem Motto „Kindermund tut Wahrheit kund“ *stellten die Kinder erfrischend direkt und aus ihrem Blickwinkel heraus zahlreiche Fragen an den Politiker. Im Anschluss besichtigte Hirte die Karolinenbrücke. Werner Buhl, Niederlassungsleiter der Eurovia Beton GmbH, ist zuständig für dieses Projekt und gab Hirte Auskunft über den Baufortschritt. Direkt weiter ging es nach Mihla. Auf dem Reitenberg nahmen Christian Hirte und Tom Witzschel als Vodafone-Vertreter eine LTE-Anlage in Betrieb. Damit wird LTE-Breitband auch in den Eisenacher Ortsteilen Neukirchen und Berteroda Realität. Den Abschluss an diesem Tag bildete der CDU-Stammtisch im Rahmen der Zuhörtour in Bad Salzungen. Udo Schilling, Bürgermeister der Gemeinde Moorgrund, brachte Infrastrukturprojekte zur Sprache und warb besonders für den Weiterbau der B19. Ebenso bot sich die Gelegenheit auch mit vielen anderen Gästen einen anregenden Dialog zu führen.

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Mittwoch, 17. August 2011

Lutherweg und Blick hinter die Kulissen auf Schloss Altenstein Auf Luthers Spuren begab sich Christian Hirte am vorletzten Tag der Sommertour. Begleitet wurde er dabei u.a. von Mitgliedern des Rhönklubs aus Vacha und Eisenach sowie vom Büro des Lutherweges. Bei sonnigen Temperaturen spazierten die Wanderer von Möhra den Lutherweg nach Altenstein entlang und besichtigten anschließend das Schloss. Hirte zeigte sich fasziniert vom großartigen Blick in die offene Landschaft. Das ist beim Wandern hier in der Region eher die Ausnahme und zeichnet daher den Lutherweg aus. Die Strecke soll nach derzeitigen Planungen Teil des offiziellen mitteldeutschen Lutherweges werden. Jedoch bedarf es aus Sicht der Wanderer noch einiger Verbesserungen in der Beschilderung. Gerade in Hinblick auf das Reformationsjubiläum 2017 gehört die Ausgestaltung der Wanderwege auf der Agenda weit nach oben. Die Führung durch das Schloss Altenstein mit seinem weitläufigen Park, dem Altensteiner Park, trug zum krönenden Abschluss des Tages bei. Für 2015 ist die Fertigstellung der Sanierung des Schlosses geplant. Auch der Bund engagiert sich stark an der Sanierung des Gebäudes, das bei einem Brand vor 30 Jahren im Inneren zerstört wurde.

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Donnerstag, 18. August 2011

Kirchentour und Abschlussfest Der letzte Tag der Sommertour begann mit dem 2. Pfarrerfrühstück im Kloster Volkenroda. Neben Annette Lehmann und Elke Holzapfel waren Pfarrer der Region sowie der Superintendent Andreas Piontek der Einladung Hirtes gefolgt. Im Anschluss startete mit zahlreichen Freiwilligen eine Kirchentour per Fahrrad. Stationen waren die Oberkirche St. Wigberti in Körner, die St. Bonifacius Kirche in Bollstedt, die St. Johannes Kirche in Niederdorla und die St. Georg Kirche in Langula. Allen Pfarrern, Pfarrerinnen und Mitgliedern der Gemeindekirchenräte an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön! Besonderer Dank gilt auch Frauke Iser aus Körner, die Christian Hirte an diesem Tag mit einem geistigen Impulsprogramm begleitete! Zum Ausklang beim Eichsfelder Fleischer in Heyerode kamen viele Menschen aus dem gesamten Wahlkreis, die Christian Hirte im Rahmen seiner Sommertour traf.

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Lutherdekade Thüringen mit Chance auf Tour de France Der westthüringer CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Hirte setzt in seinen Bemühungen zum Reformationsjubiläum Luther 2017 neue Akzente. Die Idee, im Jahr 2017 die Tour de France nach Deutschland und insbesondere Thüringen zu holen, trägt er seit über einem Jahr mit sich. Als Erfolg wertet Hirte, dass er vor einigen Wochen zu einem Gespräch mit der Leitung des bekanntesten Radrennens der Welt eingeladen wurde. Hirte traf sich hierzu mit dem Direktor der Tour de France Christian Prudhomme in Paris. „Die Tour de France ist deshalb charmant, weil Regionen und Städte Teil einer noch nie dagewesenen, weltweiten Vermarktung werden könnten. Für Thüringen wäre die Tour de France eine einmalige Chance, die sich nie wieder ergeben wird. Thüringen hat viel zu bieten, was wir der Welt präsentieren sollten. In Verbindung mit dem Reformationsjubiläum 2017 wäre eine Etappe bei uns ein touristisches und mediales Megaereignis“, unterstreicht Hirte sein Vorhaben. Nach ersten Vorplanungen und Gesprächen im vergangenen Jahr hatte Hirte seit Anfang dieses Jahres Kontakt mit dem Direktor der Tour de France aufgenommen und ihm von seinem Vorhaben berichtet. „Umso erfreulicher ist nun, dass Prudhomme gezielt auf Berlin zugegangen ist und einen Tour-Start in Berlin 2016 oder 2017 ins Gespräch gebracht hat. Dass sich Berlin nun bewirbt, ist eine große Steilvorlage für Thüringen. Wir müssen nun quasi den gebotenen Windschatten nutzen, um auf der Zielgeraden den Vorsprung zum Hauptfeld zu halten“, so der Lutherexperte der Unionsfraktion. Denkbar wären aus Hirtes Sicht einige Etappen, um aus Berlin nach Frankreich zu kommen. Seite 18


...und außerdem

Ballonfahrer Matthias Zenge aus Niederdorla Vizeweltmeister Während der Sommertour konnte Christian Hirte auf Einladung von Matthias Zenge den Hainich von oben betrachten. Ein einmaliges Erlebnis, das auch die weiteren Beteiligten begeisterte. Wenige Wochen danach erreichte Hirte eine Postkarte aus Süddeutschland. Das Besondere: Es war die Bestätigung der Fahrtroute, die Matthias Zenge gerade im Rahmen der Weltmeisterschaften der Ballonfahrer zurückgelegt hatte. 646 Kilometer in knapp 20 Stunden. Er war von Frankreich aus über die Alpen nach Italien und wieder zurück nach Deutschland gefahren und wurde mit dieser überragenden Leistung - zweimal über die Alpen - Vizeweltmeister. Vielen Dank und herzlichen Glückwunsch!

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Konzept, Idee, Layout: Sebastian Klopfleisch Redaktion: Christian Hirte, Markus Becherer, Alexandra Ender, Sebastian Klopfleisch © Büro Christian Hirte MdB

Tagebuch Sommertour 2011  

Die Sommertour 2011 führte Christian Hirte wieder in zahlreiche Orte des Wahlkreises. U.a. stand er Bürgern mit seinem Format 'Rent a Hirte'...

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