
FREIBURG
KARLSRUHE
STUTTGART
Was da wieder los ist: Ausstellungen, Events, Kino, Theater u.v.m
TÜBINGEN

KAFKAESK
Busses











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FREIBURG
KARLSRUHE
STUTTGART
Was da wieder los ist: Ausstellungen, Events, Kino, Theater u.v.m
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Busses












Hat für viel Furore gesorgt: Die Installation „Happy Ramadan“ am Seepark-Gelände ist Ziel von digitalen und realen Attacken.
Freiburg hat’s mal wieder in die Bundespresse geschafft. Nicht wegen eines phänomenalen SC-Siegs. Nicht wegen einer Green-City-Schlagzeile. Es geht um eine Installation der Stadt, die eigentlich wenig spektakulär ist: Auf dem Seepark-Gelände hat das Rathaus zum Ramadan eine Licht-Deko aufgebaut. Zum Start des Fastenmonats gab‘s einen Countdown. Die Badische Zeitung veröffentlichte dazu ein Reel auf Instagram.
Was folgte, lässt einen vom Glauben abfallen: Rund 7000 Kommentare sind mittlerweile unter dem Video. Vieles davon ist negativ, gelinde gesagt. So vielfältig unsere Stadt ist, so hässlich kann es im Netz zugehen. Und die Sache geht noch weiter: Zwei Sabotage-Akte gegen die Installation hat die Polizei vermeldet. Ein Unbekannter habe Kabel durchtrennt, drei Männer brachten ein Banner an, um einen Schriftzug zu überdecken. Der Staatsschutz ermittelt. Freiburg, geht’s noch?
Freiburg, da geht was – so ist unser Ansatz.
Diese Ausgabe stellt Ihnen alle Kandidat·innen für die OB-Wahl am 26. April vor. Wer überzeugt am meisten? Was haben sie vor? Zudem gibt’s Reaktionen zur Landtagswahl von drei Politiker·innen der drei großen Parteien in BaWü. Und vieles mehr: Wir haben recherchiert, warum die Pfandleihe so boomt, warum KI-Bots Emotionen wecken können, wieso die Freiburger Kulturförderungs-Reform umstritten ist. Die Pro-Seite dazu vertritt der noch amtierende Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach. Seinen designierten Nachfolger Roland Meder haben wir zum Interview getroffen: Was er vorhat? In diesem chilli finden Sie die Antworten.
Wir wünschen anregende Lektüre. Bleiben Sie, bleibt uns gewogen.
Ihr Till Neumann Redakteur & die chillisten



› 8–11 Wer wird Rathauschef·in?
Ein Überblick zur Freiburger OB-Wahl
IN EIGENER SACHE
EDITORIAL 3
GASTKOLUMNE
NACHGEWÜRZT 7
MEHR KOLUMNEN 23, 47, 50
TITEL
VOR UND NACH DER WAHL 8–9
Einordnung zum Landtag und dem Ringen ums Rathaus
DAS SIND DIE KANDIDATEN 10–11
Was sie vorhaben: Elf Bewerber·innen im chilli-Check
STMMEN ZUR WAHL 12
Reaktionen von CDU, Grüne und AfD aus Freiburg zur BaWü-Wahl
KONTROVERS
GUT ODER SCHLECHT? 14–15
Pro und Contra zur Reform der Kulturförderung: Stadtrat Markus Schilberg vs Ulrich von Kirchbach
HOCHSCHULE
WUSELNDE ROBOTER 16–17
Studis zeigen, was ihre MaschinenWesen alles können
KI WECKT EMOTION 18
Forschende zeigen: Chat-Bots erzeugen erstaunliche Nähe
chilli – Das Freiburger Stadtmagazin
chilli Freiburg GmbH
Paul-Ehrlich-Straße 13, 79106 Freiburg fon / Redaktion 0761-76 99 83-0 fon / Anzeigen 0761-76 99 83-70 fon / Vertrieb 0761-76 99 83-83 www.chilli-freiburg.de
E-Mail für Online- / Printredaktion redaktion@chilli-freiburg.de
Geschäftsführerin (V.i.S.d.P.)
Michaela Moser (mos): moser@chilli-freiburg.de
Chefredaktion
Lars Bargmann (bar): bargmann@chilli-freiburg.de

› 22–23 Geprüft: Pfandleihanstalt-Chef Patrick Wiehl prüft, ob das Gold echt ist.
„99 PROZENT SICHER“ 19 Eisstadion soll saniert werden –Optimismus trotz Fragezeichen
FERRARI JA, PFERD NEIN 22–23
Die Freiburger Pfandleihanstalt erlebt einen Ansturm
KALENDER
ON STAGE 24–36
Konzerte, Theater und Co.: Das geht in der Regio ab
„EIGENE IMPULSE“ 38–39 Freiburgs neuer Bürgermeister für Soziales, Kultur und Integration Roland Meder im Interview
ATMOSPHÄRISCHES LICHT 40–41 In den Morathallen haben zwei Galerien für zeitgenössische Kunst eröffnet
KINO
RAVES AUF ACKER 42–43 Film „DJ Ahmet“ zeichnet das Bild eines Landlebens in Social-MediaZeiten // Filmtipps

› 37–49 cultur.zeit: News aus Freiburg zu Kultur, Musik, Literatur und Leinwand
KLISCHEES ENTSTAUBEN 44–45
Akkordeon ist Instrument des Jahres – Freiburger Crack findet: Das kommt zu früh
POLITISCHES PIANO 45 Lecorbabe veröffentlicht sphärisches Debüt – und will Haltung zeigen
ÜBERRASCHUNGS-ACT 46– 47 Freiburg bekommt sein erstes „Geheimkonzert“ // Musiktipps LITERATUR
„UNTER STROM“ 48 Literarische Werke aus dem Donauraum stehen im Fokus auf der Leipziger Buchmesse
FARBEN DER STIMMEN 49 Sabine Eschbach veröffentlicht mit „Seerauchen“ starkes Debüt // Buchtipps
Redaktion
Till Neumann (tln): neumann@chilli-freiburg.de
Jannis Jäger (jsj): jannis.jaeger@chilli-freiburg.de
Kultur redaktion
Michaela Moser (mos): moser@chilli-freiburg.de
Erika Weisser (ewei): weisser@chilli-freiburg.de
Marianne Ambs (mam): ambs@chilli-freiburg.de
Terminkalender
Lilian Gerstenmaier: terminkalender@chilli-freiburg.de
Gastautoren
Ansgar Hufnagel, Ralf Welteroth, Markus Schillberg, Ulrich von Kirchbach
Lektorat Beate Vogt
Schlussredaktion Till Neumann
Grafik Sven Weis (Leitung), Benedikt Schmidlin
Titel
@ Collage: Sven Weis; Fotos: iStock/Luisrftc; freepik cultur.zeit Titel
© Plaion Pictures GmbH
Bildagenturen iStock.com, freepik.com, unsplash.com, pixabay.com
Anzeigenannahme per E-Mail anzeigen@chilli-freiburg.de
Anzeigenberatung
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Lilian Gerstenmaier gerstenmaier@chilli-freiburg.de Druckunterlagenschluss Jeweils am 28. des Vormonats. Es gilt die Preisliste Nr. 17
Druck & Belichtung
Hofmann Druck, Emmendingen
Themenbuch dieser Ausgabe business im Breisgau
Nächster Erscheinungstermin 18. April 2026
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Nach 17 Jahren im Freiburger Gemeinderat hat Johannes Gröger sein Mandat niedergelegt. Seit seiner Wahl 2009 war der heute 71-jährige Rechtsanwalt Vorsitzender der Fraktion der Freien Wähler, die in all den Jahren aus drei Mitgliedern bestand und stets selbstständig und unabhängig blieb.
„Freiburg lag mir vom ersten Tag an am Herzen. Ich erinnere mich noch gut, wie ich 1976 mit meinem himmelblauen Käfer über den Zubringer Mitte auf die damals noch nicht so weit in den Westen ausgedehnte Stadt und deren umgebende Berge zufuhr und sofort das Gefühl hatte, hier genau richtig zu sein.


Nach der Flucht aus der DDR und zwei Jahren in Westberlin fand ich hier einen lebendigen Studien- und vor allem bald auch einen idealen Lebensort.
Ich bin froh und sehr dankbar, dass ich etwas zurückgeben und zur Weiterentwicklung der Stadt beitragen konnte. Etwa im kulturellen Bereich, der mir sehr wichtig ist. So habe ich 1986 die Freie Kunstakademie Freiburg gegründet, aus der die heutige Macromedia University hervorgegangen ist. Damals kam ich mit der Kommunalpolitik in Berührung; Kunst, Kultur und deren Förderung sind ja immer auch kommunalpolitische Themen. Ich engagierte mich dann bei den Freien Wählern, der ersten Bürger-Initiative, die sich in den 1950er-Jahren gegründet hatte und ausschließlich kommunalpolitisch aktiv war und blieb.
Bei der Gemeinderatswahl 2024 konnten wir mit 1,5 Prozent mehr Stimmenzugewinn verzeichnen als die anderen Gruppierungen. Das liegt sicher auch daran, dass wir uns immer für eine solide Finanzpolitik stark gemacht haben. Denn nur mit einem ausgeglichenen Etat können sich Kommunen Investitionen im kulturellen oder sozialen Bereich leisten. Das gilt etwa für die jüngst beschlossenen Aus-
stellungshonorare für bildende Künstler und – auf meine Initiative hin – die Anschaffung von Musikcontainern, um den Mangel an Proberäumen zu mildern. So entsteht im Eschholzpark gerade ein kleines Musikdorf. Das gilt aber auch für das vor zehn Jahren eingeführte Sozialticket. Ich bin stolz darauf, dass der entscheidende Kompromissvorschlag für dieses wichtigen Instrument der Mobilitätsteilhabe von unserer Fraktion kam. Dennoch hoffe ich, dass es langfristig überflüssig wird. Besser wären nämlich gar keine Tickets. Leider vergeblich habe ich 2013 ein Konzept vorgelegt, nach dem der ÖPNV durch eine Umlage finanziert und die Nutzung kostenfrei werden sollte. Denn wenn jeder eine Art Steuer für Bus und Bahn zahlt, nutzt er diese Verkehrsmittel auch und verzichtet öfter von allein aufs Auto. Der Individualverkehr wird nicht durch Restriktionen eingedämmt, sondern durch Alternativen.
Anbieten statt verbieten – das war stets mein politischer Ansatz. Auch wenn er nicht immer durchsetzbar war. Aber zum demokratischen Prinzip gehört ja auch, zu akzeptieren, dass man manchmal keine Mehrheiten für seine Vorschläge findet.
Ich gehe nun ohne Wehmut. Ich hatte mir schon lange vorgenommen, mit 70 neue Schwerpunkte zu setzen und die Arbeitsbelastung zu verringern. Ich will mehr Zeit fürs Privatleben haben, mich den Dingen zuwenden, die zu kurz gekommen sind, etwa die Musik. Ich spiele seit meiner Kindheit Klavier, habe das auch nie ganz gelassen – aber eben doch manchmal vernachlässigt. Große Pläne habe ich erst einmal nicht. Doch eines Tages würde ich gerne mit dem Fahrrad nach Athen fahren.“
Aufgezeichnet von Erika Weisser

Die orange-weißen Clownfische – bekannt aus dem Film „Findet Nemo“ – kennt fast jedes Kind. Neuerdings gibt’s die Tiere auch beim Mundenhof zu bestaunen. 20 von ihnen schwimmen im Aquarium des Tierparks. Möglich gemacht hat das der Freiburger Aquarienverein: Er hat sie trotz „begrenzter technischer Möglichkeiten“ gezüchtet, heißt es. Die Tiere haben eine außergewöhnliche Wandlungsfähigkeit, wie das Rathaus vermeldet: „Die Fische werden männlich geboren. Das stärkste Tier aus dem Schwarm wird zum Weibchen, das zweitstärkste zeugt die Nachkommen mit der nun weiblichen Anführerin.“

Im Jahr 2025 waren in Freiburg mehr Menschen mit dem Rad unterwegs als je zuvor. Das haben die städtischen Velo-Zählstellen gemessen. 17 davon gibt es aktuell. Den größten Coup bietet die zuletzt ausgebaute Radvorrangroute FR2: Der Zähler dort hat für zehn Jahre ein Wachstum um 142 Prozent gemessen. Spitzenreiter ist jedoch die Zählstelle an der Blauen Brücke: 2025 sind dort 3,62 Millionen Radelnde erfasst worden. Im stärksten Monat Juli waren es 32.700 Velos pro Tag. tln
Wir leben in einer Demokratie und das ist mit immer wiederkehrenden Wahlen verbunden – und damit einher gehen unzählige Fragezeichen. Wo setze ich dieses Mal mein Kreuzchen? Oder besser: meine Kreuze? Welcher Partei traue ich zu, am ehesten meine Interessen zu vertreten? Wer sorgt dafür, dass mein nerviger und unfreundlicher Obermieter endlich aufhört, sonntagmorgens um 6 das ganze Haus mit AC/DC zu beschallen? Wer hilft mir, dass ich ungestört bis 22 Uhr meine Holzskulpturen mit der Kettensäge anfertigen kann? Wer setzt diesen SUV-Fahrer·innen ein Ende, die sich durch die viel zu engen Straßen quetschen, um ihren Samuel Sebastian Timon und ihre Leah Johanna Siglinde die 500 Meter bis zur Grundschule zu bringen?
Oder bin ich schon so frustriert, dass ich sämtliche Wahlen boykottiere, weil „die da oben“ doch sowieso nur nach der Pfeife der Wirtschaft tanzen und Korruption und Vetternwirtschaft hier lediglich etwas besser vertuscht werden als in anderen Ländern? Wobei – gibt es da nicht diese eine Partei, die sich über die Klüngelei der anderen so echauffierte und nun plötzlich selbst ganz neue Verwandte im Büro sitzen hat? Aber das ist sicherlich nur Zufall. Was also mache ich jetzt mit diesen ganzen Fragen in meinem Kopf?
Vielleicht bietet ein exklusives Politik-Tarotkartenset einen Ausweg. Oder ich befrage gleich das Orakel von Selfie. Aber es gibt ja den WAHLO-MAT! Die Antwort auf alle nie gestellten Fragen. Die Lösung für unser Land. Meine letzte Hoffnung. 38 Fragen, so simpel, so effektiv, so gut. Kurz darauf packe ich festentschlossen meine kabellose Maus (befreit die Mäuse von den Ketten!) und klicke wie wild nach rechts, nach links und in die Mitte. Was für ein schönes Gefühl. Ich spüre, wie mein Bizeps wächst und meine Aura den Raum erfüllt. Das ist Macht. Ich will immer weiter, immer mehr, immer wieder entscheiden, was richtig, was falsch und was mir komplett egal ist. „Steuern auf sehr hohe Erbschaften erhöhen“? Selbstverständlich. Ich bin für soziale Gerechtigkeit. „Entzug von leerstehenden Mietwohnungen“? Na, unbedingt. Jede Wohnung wird gebraucht. „Kostenloser ÖPNV“? Jaaaa. Ich bin kurz vor einem multiplen Orgasmus und lasse alle Kontrolle los. DIE WELT GEHÖRT MIR!!!! Überall bunte Farben, ein lauter, letzter befreiender Schrei. Dann ist es vorbei. Ruhe. Glücklich schaue ich mir mein Ergebnis an und gehe wählen.
Foto:

Ansgar Hufnagel, Freiburger, Moderator, Bühnenmensch und Gründer von „Comedy Flex“ würzt im chilli aktuelle Themen kräftig nach.

NACH DER LANDTAGSWAHL IST VOR DER OB-WAHL IN FREIBURG



Anfang des Jahres lagen die Grünen in Baden-Württemberg rund zehn Prozent (!) hinter der CDU und haben mit einem fulminanten Schlussspurt doch noch als Erste die Ziellinie erreicht. Genauer: Cem Özdemir hat dieses kleine Wunder vollbracht. Aus Sicht der Wähler hat der Kandidat die Kompetenz geschlagen. Ohne Freiburg aber wäre das alles anders ausgegangen.
30,2 zu 29,7 hieß es am Ende eines spannenden Wahlabends. Die CDU mit Manuel Hagel musste sich knapp geschlagen geben. Sie holten zwar 5,6 Punkte mehr als 2021, ihr Ziel aber, nach 15 Jahren im einst christdemokratischen Musterländle wieder den Ministerpräsidenten zu stellen, das haben sie nicht erreicht.
Ginge es allein nach den Stimmenzuwächsen, hat die AfD die Wahl gewonnen: Sie holte 9,1 Prozent mehr als 2021 und verdoppelte damit ihr Ergebnis auf 18,8. Eine Nahtoderfahrung machten indes die Sozialdemokraten: 5,5 Prozent. Noch nie hat die SPD in einer Landtags- oder Bundestagswahl so schlecht abgeschnitten.
Freiburg spielte beim Herzschlagfinale durchaus eine tragende Rolle: Beide Wahlkreise haben die Grünen mit großem Vorsprung gewonnen und holten fast 49 Prozent der Stimmen –so viele wie noch nie zuvor. Ohne dieses Ergebnis wäre Özdemir nicht neuer Ministerpräsident geworden.
Da sowohl FDP als auch Linke an der Fünfprozenthürde scheiterten, sitzt die SPD nun sozusagen als „Juniorpartner“ der AfD auf der Oppositionsbank. Neben einer Partei, die vom Landesverfassungsschutz als rechtsextremistischer Verdachtsfall beobachtet wird. Als Özdemir, der „anatolische Schwabe“, wie er sich selber nennt, im Oktober 2024 erklärte, er wolle Ministerpräsident werden, lagen die Grünen in Umfragen bei 18 Pro-
zent. Nun ist er der neue Landesvater, der erste mit türkischen Wurzeln. Der Erbe von Winfried Kretschmann. Dass die CDU lieber neben einem solchen mitregieren will als mit Ministerpräsidentenmacht und der AfD, das könnte AfD-Chefin Alice Weidel besonders schmerzen. Hagel sagte am späten Wahl-Sonntag: „Für mich ist kein Amt so wichtig, dass ich mich mit Stimmen der AfD dort hineinwählen lasse.“
Die Grüne Nadyne Saint-Cast hat ihr Direktmandat im Landtag im Wahlkreis 47 verteidigt, auch ihre Parteikollegin Daniela Evers gewinnt erneut den Wahlkreis 46 und bleibt in Stuttgart. Über den Listenplatz 4 der SPD sitzt zudem Viviane Sigg künftig im Landesparlament. Aus dem Wahlkreis 48 (Breisgau) werden CDU-Mann Patrick Rapp mit Direktmandat und – erstmals – die Grüne Anna Deparnay-Grunenberg über die Landesliste ins Parlament einziehen.
Das Wahlergebnis bedeutet im „Superwahljahr“ einen Fehlstart für die Bundeskoalition und gibt in Freiburg der von den Grünen unterstützten Kandidatin Monika Stein bei der anstehenden OB-Wahl vielleicht Rückenwind. Stein kann auch auf die Unterstützung von Linke Liste, Unabhängige Frauen, Grüne Alternative; die Liste Inklusion und Teilhabe und Urbanes Freiburg zählen. Ein grün-linkes Bündnis. Die 55-Jährige hatte 14 Jahre lang im Gemeinderat gesessen und bei der OB-Wahl 2018 rund 25 Prozent geschafft. Aus der bürgerlichen Mitte versucht es Achim Wiehle. Seine Kandidatur wird mitgetragen von der CDU, die erneut keinen eigenen Kandidaten aufstellte. Der 54-Jäh -
rige ist Unternehmer und leitet zwei Großhandelsunternehmen. Wiehle war Mitinitiator und Gründungsmitglied der Wählervereinigung Bürger für Freiburg.
Amtsinhaber Martin Horn, der vor acht Jahren spektakulär gegen Dieter Salomon gewonnen hatte, kann längst nicht nur auf die Stimme aus dem SPD-Umfeld zählen. Der 40-Jährige genießt in der Stadtgesellschaft hohe Beliebtheitswerte. Insgesamt gab es zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe elf Kandidatinnen und Kandidaten (siehe folgende Seiten).
War diese Landtagswahl auf erstaunlichem Niveau eine Persönlichkeitswahl, so sind das Oberbürgermeisterwahlen von jeher. Deswegen dürfte der Einfluss der bundespolitischen und auch landespolitischen Großwetterlage nur sehr bedingt auf Freiburg wirken. Das gilt für CDU und SPD genauso wie für die Grünen. Die meisten Beobachter gehen davon aus, dass es zwischen Horn, Stein und Wiehle im ersten Wahlgang am 26. April zu einem Dreikampf kommt – und dass es dabei noch keinen Sieger geben wird. Wer in der Stadt Freiburg für die kommenden acht Jahre im politischen Chefsessel sitzen wird, wird sich vermutlich erst am 17. Mai entscheiden. Dann kommt es zu einer Stichwahl – erstmals nach neuem Wahlrecht nur zwischen den beiden Stimmenstärksten vom 26. April.
Lars Bargmann

Cem Özdemir (l.): Hat Manuel Hagel noch abgefangen
Am 26. April und vermutlich am 17. Mai wird in Freiburg ein neuer Oberbürgermeister oder eine Oberbürgermeisterin gewählt. Elf Kandidat·innen haben sich bis Redaktionsschluss (9.3.) beworben. Das chilli hat sie zu ihrer Motivation und ihren wichtigsten Anliegen befragt. Die Kurzporträts und Antworten im chilli-Check.
OB-WAHLEN IN FREIBURG
Wahlberechtigte bei der OB-Wahl 2002 144.072 Wahlbeteiligung 1. Wahlgang 53 %
Wahlbeteiligung 2. Wahlgang 51,3 %
Wahlberechtigte bei OB-Wahl 2010 154.213 Wahlbeteiligung 1. Wahlgang 45,2 %
Wahlberechtigte bei OB-Wahl 2018 170.793
Wahlbeteiligung 1. Wahlgang 51 %
Wahlbeteiligung 2. Wahlgang 51,8%

Martin Horn (parteilos)
Geburtsort: Annweiler am Trifels Alter: 41 Jahre
Beruf: Oberbürgermeister der Stadt Freiburg im Breisgau
„… ich voller Tatendrang bin und noch viel vorhabe. Ich bin voller Energie und Ideen, um Freiburg zu gestalten. Mit klaren Entscheidungen und verlässlicher Politik haben wir Freiburg in den letzten Jahren erfolgreich weiterentwickelt. Freiburg ist für meine Frau, unsere drei Kinder und mich unser Zuhause. Diesen besonderen Ort gestalten zu dürfen, motiviert mich jeden Tag.“
toF o : © p r ivat

Martin Borgmann (Die Partei)
Geburtsort: Löningen
Alter: 35
Beruf: Doktorand
„… es jetzt darauf ankommt, die richtigen Weichen zu stellen und dabei alle mitzunehmen. Wir benötigen konstruktive Findungsprozesse. Seien Sie versichert, dass ich mit Sachkenntnis, Mut und Augenmaß an gangbaren Lösungen arbeiten will.“
„… es, angesichts globaler Entwicklungen Freiburg als Küstenstadt weiterzuentwickeln. Das sollen Fischbrötchen sein?“ toF

Vinzenz Bothe (Werte Union)
Geburtsort: Kiel
Alter: 42 Jahre
Beruf: Qualitätsmanager
„… Freiburg eine der schönsten Städte Deutschlands ist, aber zu wenig getan wird, um diese Stärke für die Zukunft zu sichern.“
„… eine langfristige Planung zur Stadtentwicklung aufzustellen. Dazu gehören insbesondere intelligente Verkehrslösungen, die dafür sorgen, dass die Stadt vom Umland aus gut erreichbar ist, die Lebensqualität dadurch aber nicht eingeschränkt wird.“
toF o : © p r ivat

Valerie Tabea Schult (parteilos)
Geburtsort: Freiburg im Breisgau
Alter: 34 Jahre
Beruf: Unternehmensberaterin
„… Vermieter endlich sanktioniert werden sollen, wenn sie teure Mieten verlangen. Und ich möchte mehr Wohnraum schaffen, durch die Streichung von Parkplätzen für Autos.“
„… parallel zur bereits beschlossenen Klimaneutralität die autofreie Stadt bis 2035 mit kostenlosem ÖPNV umzusetzen. Mehr Platz für Fußgänger, Radler und Bäume.“
J o hann

„… Menschen zu verbinden, gute Ideen zusammenzuführen und sie entschlossen umzusetzen.“ toF o :
Florian Braune (Freie Wähler)
Geburtsort: Freiburg im Breisgau
Alter: 48 Jahre
Beruf: Rechtsanwalt und Unternehmer
„… ich Freiburg liebe und mich seit meiner Schulzeit einbringe, Freiburg zu gestalten und besser zu machen. Sei es im Aufbau eines Jugendgemeinderates oder als Stadtrat. Ich kenne Freiburg aus vielen Lebensperspektiven. Zuletzt insbesondere als Familienvater und Selbstständiger.“
„… Freiburg zu einem besseren Ort für alle zu machen! Mein Schwerpunkt liegt auf den Menschen, die täglich ihre Leistung erbringen, im Job, der Familie oder im Ehrenamt.“

Jürgen Matuttis (parteilos)
Geburtsort: St. Georgen (Schwarzwald)
Alter: 70
Beruf: Rentner
„… ich, obwohl ein alter Sack, dem Ableben weit näher als der Geburt, nach einem informativen Herzinfarkt noch real existent, ,einige durchaus interessante Konzepte‘ vorzuschlagen habe!“
„ dabei zu helfen, die immer komplexeren Probleme sowie die fatalen Folgen der selbstgefällig ignoranten Entscheidungen aus Brüssel, Berlin u. a., die als regelrechte A-Karten auf die Kommunen herniederregnen, gemeinsam anzugehen und möglichst nachvollziehbar, nachhaltig zu lösen!“
toF o : © M or itz Bross

Monika Stein (parteilos)
Geburtsort: Freiburg im Breisgau
Alter: 56 Jahre
Beruf: Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg
„… ich überzeugt bin, dass wir mehr tun können. Für bezahlbares Wohnen, konsequenten Klimaschutz und faire Bildungschancen von Anfang an.“
„… Freiburg bezahlbar zu machen. Durch mehr günstigen Wohnraum, faire KiTa-Gebühren und Kulturangebote, die nicht vom Geldbeutel abhängen. Freiburg soll eine Stadt für alle sein. Nicht nur für die, die es sich leisten können.“

Claudio Probst (APPD)
Geburtsort: Sigmaringen
Alter: 35 Jahre
Beruf: Arbeitsuchend
„… es für die aktuellen Probleme unserer Stadt einen OB braucht, der effiziente Lösungen bietet. Außerdem kann ich die fette Besoldung gut gebrauchen, um meinen ausschweifenden Lebensstil zu finanzieren.“
„… die Lebensqualität durch das Recht auf Arbeitslosigkeit bei vollem Lohnausgleich, Beendigung der Wohnungsnot, effizienteren ÖPNV durch den Bau einer U-Bahn sowie die Förderung von Spaß- und Freizeitangeboten zu erhöhen.“

Karl Schwarz (AfD)
Geburtsort: Saarlouis
Alter: 32 Jahre
Beruf: Handwerksmeister für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, selbstständiger Handelsvertreter
„… Freiburg einen politischen Kurswechsel braucht: weg von linker Symbolpolitik, ideologischen Subventionen und einer aufgeblähten Verwaltung, hin zu Ordnung, Haushaltsdisziplin und Politik für die eigenen Bürger.“
„… Freiburger Interessen wieder an erste Stelle zu setzen: Schulen und Sportanlagen sanieren, Gebühren senken, bezahlbares Bauen ermöglichen und Linksextremismus konsequent zurückdrängen.“

Achim Wiehle (parteilos)
Geburtsort: Freiburg im Breisgau
Alter: 54 Jahre
Beruf: selbstständiger Unternehmer
„… ich in Freiburg geboren bin und hier meinen Lebensmittelpunkt habe. Durch mein ehrenamtliches Engagement kenne ich die Bedürfnisse der Menschen. Für die anstehenden Richtungsentscheidungen braucht es Mut. Dafür stehe ich bereit!“
„… Freiburg zukunftsfähig zu machen. Das bedeutet Sicherheit, Stärkung der Wirtschaft, schneller Wohnungsbau, konsequenter Klimaschutz, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Teilhabe für alle.“
toF o : © B aschiBender

Dejan Mihajlović (parteilos)
Geburtsort: Strumica (Nordmazedonien)
Alter: 49 Jahre
Beruf: Referent für Demokratiebildung und Digitale Transformation, Lehrer, Lehrbeauftragter
„… wir in einer komplexer werdenden Welt leben, in der Demokratien zunehmend bedroht werden. Mit einer starken Zivilgesellschaft und demokratischen Kultur werden wir aber handlungs- und zukunftsfähig.“
„… deutlich mehr Beteiligungsmöglichkeiten zu schaffen, offene und kostenfreie Begegnungsorte für alle zu etablieren, bezahlbares Wohnen zu fördern und Freiburg digital unabhängig zu gestalten.“

Jubel: Cem Özdemir (Grüne, links) wird Nachfolger von Winfried Kretschmann als Ministerpräsident.




Aus Freiburg:
Nadyne Saint-Cast (Grüne, oben), Katrin Kern (CDU) und Karl Schwarz (AfD)
Rekord für Grüne, Licht und Schatten bei CDU, Zugewinne für AfD. Die Landtagswahl bot viele Überraschungen. So reagieren drei Freiburger Politiker·innen von den drei stärksten Parteien aufs Ergebnis.
Hagel oder Özdemir? Am Ende landet der Grüne mit knapp einem Prozent Vorsprung auf Platz 1. In Freiburg fährt die Partei zudem ein Rekordergebnis ein: Fast 49 Prozent der Stimmen holt sie in der Breisgau-Metropole. Im Wahlkreis 47 erobert Nadyne SaintCast (Grüne) mit 37,8 Prozent der Erststimmen das Direktmandat. „Unglaublich dankbar“ ist sie. Die Wahl habe gezeigt, dass man bis zum Schluss kämpfen müsse. „Wir haben an fast 28.000 Haushalten geklingelt“, berichtet Saint-Cast. Fürs Stadtgebiet holt ihre Partei so viele Stimmen wie nie zuvor. „Das ist Wahnsinn“, jubelt die Landtagsabgeordnete. Cem Özdemir habe im zugespitzten Wahlkampf Erfahrung, Haltung und Charisma bewiesen. Zum CDU-Vorwurf einer „Schmutzkampagne“ – auch wegen des Hagel-Videos über eine Realschülerin mit „rehbraunen Augen“ – sagt sie: „Das ist Quatsch.“ Zumal: Bei den Plenarsitzungen im Landtag seien Grüne vielfach auf offener Bühne von CDU-Regierungsmitgliedern angegriffen worden.
Den zweiten Platz im Wahlkreis 47 holt CDU-Kandidatin Katrin Kern mit 20 Prozent der Erststimmen. „Ich kann zufrieden sein“, sagt Kern. Wer in Freiburg für ihre Partei antrete, müsse das mit einer Portion Realismus tun. Sie habe ein „gutes Ergebnis eingefahren“, sagt die Polizistin und Stadträtin.
Zum Wahlkampf auf Landesebene möchte sie sich nicht äußern. Sie lege großen Wert darauf, über Inhalte zu reden, statt Bashing zu betreiben. Wohl eine Anspielung auf die Vorwürfe gegen Hagel. Kern dazu: „Am Ende des Tages muss jeder in den Spiegel gucken können.“ Ihr Wunsch für die neue Regierung? „Arschbacke zammekneife und geschlossen geeint nach vorne.“
Hinter der Linken Sarah Schnitzler (16,5 Prozent) landet Karl Schwarz (AfD) auf Platz vier im Wahlkreis 47. Vier Prozent plus sind das im Vergleich zu 2021. „Ich bin sehr zufrieden“, sagt der Stadtrat. „Wir haben uns landesweit verdoppelt und in Freiburg ein paar Prozentpunkte hinzugewonnen.“ Er freue sich, dass es die Linken nicht in den Landtag geschafft haben. Und dass die AfD die SPD überholt habe – gerade hier in den Arbeitervierteln. Für Schwarz heißt das: „Wir sind die neue Arbeiterpartei.“ Till Neumann



Der Gemeinderat hat ein Update der Kulturförderung beschlossen. Eine institutionelle Förderung für kleinere Strukturen fällt weg. Dafür kommt eine Basisförderung über vier Jahre hinzu (im Überblick: bit.ly/chilli_kulturreform). Das umfassende Vorhaben ist umstritten. Stadtrat Markus Schillberg kritisiert: Die Freie Szene wird darunter leiden. Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach hält dagegen: Die Reform stärkt Strukturen.
„Mehr Fachlichkeit und Fairness“ – so verkauft die Stadtspitze die Neuordnung der Kulturförderung. Doch wer genau hinschaut, erkennt: Diese Reform ist kein Upgrade für die Freiburger Kultur, sie ist ein Downgrade. Unter dem Deckmantel der Flexibilisierung wird faktisch die Entsicherung der Freien Szene vorbereitet. Wie das abläuft, spricht Bände: Der Grundsatzbeschluss wurde bereits vor der Weihnachtspause in einem beispiellosen Hau-Ruck-Verfahren durchgepeitscht. Die betroffenen Akteure wurden dabei bestenfalls schlecht, großteils jedoch gar nicht informiert.
Kernproblem ist die aus der Luft gegriffene 30.000-Euro-Bagatellgrenze für die institutionelle Förderung. Mit einem Schlag fallen bis zu 42 der 97 dauerhaft geförderten Einrichtungen aus der sicheren Förderung. Sie werden in eine auf vier Jahre befristete „Basisförderung“ degradiert. Wer Jahrzehnte wertvolle Arbeit leistet, wird plötzlich wieder zum Bittsteller auf Zeit. Das schafft keine Flexibilität, sondern Verunsicherung und gefährdet externe Drittmittel von Land und Bund.


Gleichzeitig erleben wir einen demokratischen Rollback: Der Gemeinderat beschneidet als höchste Jury der Stadt seine ei-
gene Kompetenz zugunsten eines neuen Bürokratiemonsters. Die Vergabe wird an intransparente Fachjurys ausgelagert, deren Zusammensetzung völlig unklar ist. Es droht eine Majorisierung durch die großen Parteien. Kleine Fraktionen und Listen, die oft das Ohr am nächsten an der Subkultur haben, werden strukturell verdrängt.
Zudem entfremdet sich die Politik von der Szene. Der persönliche Kontakt weicht sterilen Antragsverfahren. Das hat Methode: Bei künftigen Haushaltskrisen ist es leichter, anonyme Töpfe abzusenken, als Kulturschaffenden bei Kürzungen ins Gesicht zu sehen.
Hier liegt die größte Gefahr: Die Reform liefert das passende Werkzeug für mögliche Sparrunden. Und sie dient explizit als Blaupause für alle städtischen Zuschussbereiche, der Sozialbereich soll folgen. Dann womöglich der Migrationsbereich usw. Wehret den Anfängen.
Kultur ist Daseinsvorsorge. Freiburgs Stärke waren immer verlässliche Partnerschaften. Diese für ein bürokratisches Experiment aufs Spiel zu setzen und einen demokratischen Abbau in Kauf zu nehmen, ist ein fataler Fehler. Im Gemeinderat ging ohnehin schon mal mehr ab – dass wir uns jetzt selbst entmachten, setzt dem Ganzen die Krone auf. Markus Schillberg


KULTURBÜRGERMEISTER ULRICH VON KIRCHBACH (SPD) SAGT: DIE REFORM BRINGT MEHR TRANSPARENZ
Freiburg ist eine Stadt mit einer reichen Kulturlandschaft, die in den letzten Jahren noch einmal gewachsen ist und an Vielfalt gewonnen hat. Die Bandbreite reicht von professionellen Ensembles bis zu Amateurgruppen, von einer großen Chorszene bis zu experimentellen Off-Spaces, von Vereinen mit langer Tradition bis zu Neugründungen. Um dieser Vielfalt gerecht zu werden, müssen wir die kommunale Förderstruktur entsprechend anpassen und erweitern.
Transparenz: Die Neuordnung von bisher zwei auf vier Förderebenen* schafft mehr Durchlässigkeit und Transparenz –sowohl für die Geförderten als auch für die Förderer. Denn die Kriterien für eine Förderung sind nun wesentlich klarer und präziser definiert. Und, entgegen anderslautender Befürchtungen, erfolgt die Förderung im bisherigen Finanzrahmen. Das bedeutet, die Mittel werden nicht weniger, sie werden nur anders verteilt.
Bedarfsorientiert: Mit der Einführung der Basis- und der Lokalspezifischen Förderung kann nun wesentlich genauer auf die Bedürfnisse der einzelnen Gruppen eingegangen werden, was langfristig deren Kulturarbeit stabilisieren wird.
Verschlankung: Die lokalspezifische Förderung richtet sich an zumeist ehrenamtlich geführte Institutionen und Veranstaltungsreihen. Diese erhalten nun durch ein entschlacktes Antragsverfahren eine Förderung mit vierjähriger Laufzeit.

Planungssicherheit: Auch die Basisförderung erfolgt mit vierjähriger Laufzeit. Dies sorgt, neben einer Planungssicherheit, auch für Flexibilität, da das Fördermodell um Anträge im Projektförderbereich ergänzt werden kann. Die gelungene Aufstellung der Chorförderung mit Basis- und Projektförderung seit 2008 ist dafür ein gutes Beispiel. Kommunikation und Erfahrungsaustausch: Gemischte Jurys aus Fachleuten, Verwaltung und Gemeinderat verbinden fachliche und politische Perspektiven – ein Modell, das sich bereits beim Reinhold-Schneider-Preis und in der Projektförderung bewährt hat. Eine solche Jury gewährleistet langfristig eine engere Kommunikation, einen kontinuierlichen Erfahrungsaustausch und einen konstanten Wissenstransfer. Insgesamt führt die Neuordnung der Förderinstrumente zu einer Verschlankung des Zuschuss- und Haushaltsverfahrens in Doppelhaushalten und ermöglicht mehr Transparenz für alle Beteiligten, für Verwaltung, Politik und Kulturschaffende. Mit dieser Reform stärkt die Stadt Freiburg ihre vielfältige Kulturlandschaft nachhaltig und zukunftsorientiert. Ulrich von Kirchbach
*Bisher gibt es: Projektförderung & Institutionelle Förderung. Geplant sind: Projektförderung, Basisförderung, Institutionelle Förderung und Lokalspezifische Förderung.
FREIBURGER STUDIS TESTEN SELBST GEBAUTE ROBOTER


Hügel, Krater, Staub – so stellen sich die meisten Menschen die Oberfläche des Mars vor. Anfang Februar verwandelte sich das Foyer der Technischen Fakultät der Universität Freiburg in eine kleine Marslandschaft. Rund 350 Studierende verschiedener Disziplinen traten beim System-Design-Projekt-Roboterwettbewerb gegeneinander an und schickten ihre selbst entwickelten Robotik-Systeme auf einen anspruchsvollen und mit einiger Fantasie gestalteten Parcours.
Es war das große Finale des Wintersemesters: Die Teams aus bis zu vier Personen konnten sich in einem Wettbewerb messen, der Kreativität, technisches Know-how und Teamgeist verlangte. Monatelang hatten die Studierenden konstruiert, programmiert und getestet – nun konnten sie zeigen, wie gut ihr Roboter Hügel erklimmt, seiner Route folgt und Hindernisse erkennt. Die Studierenden fieberten dem Ganzen schon seit längerem gespannt entgegen. Einige hatten viele Stunden auf der Test-Bahn zugebracht, um sich vorzubereiten. Und auch Koordinatorin Marina Krause meinte im Vorfeld, sie freue sich auf ein „spannendes Event – mit Robotern, die fast wie Marsrover durchstarten“.
unterschiedlicher Disziplinen zusammen. Vertreten waren angehende Ingenieure, Informatiker und SSE-ler. Also solche, die ihr Studium im Bachelor of Science Sustainable Systems Engineering absolvieren. Jedes neue Team wurde von Professor Stefan Rupitsch, der am Mikrofon die Moderation übernahm, gefragt: „Wer hat denn programmiert?“
»HERZBLUT
Erkennbare Freude hatten die Studierenden dabei, den kleinen Robotern ein individuelles Design zu verpassen. Da war plötzlich ein Roboter als Findus aus der bekannten Kinderbuchreihe verkleidet. Ein anderer funkelte im Licht, weil er von unzähligen Glitzersteinchen bedeckt war. Die Startnummer Neun, mit dem Namen „Khanivore“, spielte während der Fahrt die Melodie des „Imperial March“ aus Star Wars. Der Kreativität des technisch ausgebildeten Nachwuchses waren in dieser Hinsicht keine Grenzen gesetzt. Es freue ihn, zu sehen, wie viel Herzblut die Teilnehmenden in Design und Konstruktion der Roboter steckten, erklärte Rupitsch. „Ich bin erneut begeistert von der Arbeit der Studierenden“, so der Professor.
Jeder der Roboter sah sich mit insgesamt zwölf Hindernissen konfrontiert. Sie stellten Sensorik, Mechanik und Software der kleinen Rover auf die Probe. Dabei blieben einige kleine Pannen nicht aus. Hier und da löste sich eine Kette von einem Fahrzeug oder ein Sensor war falsch eingestellt, so dass der Roboter nicht mehr der Bahn folgte und sich stattdessen im Kreis drehte oder aus Versehen umkehrte. Nicht wenige hatten Probleme, alle Stationen zu absolvieren. Das Ablegen des roten Balles in den dafür vorgesehenen Korb am Ende des Parcours blieb für viele ein unerreichtes Ziel.
Ein so komplexes System wie einen Roboter zu konstruieren, ist eine vielseitige Herausforderung. Die Teams setzten sich daher aus Studierenden
Und wer genau hinschaute, entdeckte auch auf dem Parcours selbst solche kleinen Spielereien: Das eine oder andere Alien stand da am Streckenrand oder eine kleine Modellrakete – Humor gehörte hier ebenso dazu wie Ingenieurskunst.
Roboter, die den Parcours bereits absolviert hatten, wurden im Foyer des Gebäudes ausgestellt und konnten von Interessierten noch im Nachhinein aus nächster Nähe begutachtet werden. Gleich daneben konnten Besucher in einer Vitrine prämierte Roboter aus vergangenen Wettbewerben bewundern – gefertigt aus besonderen Materialien, ausgestattet mit filigranen Sensoren oder clever konstruierten Greifarmen.
Neben dem lustigen Live-Spektakel des Parcours gab es zudem einen Livestream auf YouTube – wie bei einem professionellen Sportereignis.
Jannis Jäger


Es ist ein buntes Treiben: Der Roboterwettbewerb markiert den Abschluss des Wintersemesters an der technischen Fakultät.



Wie reagieren Menschen, wenn sie mit KI-Bots chatten? Emotionaler als beim Chat mit Menschen. Vorausgesetzt, sie glauben, ihr Gegenüber ist human. Das haben Forschende der Unis Freiburg und Heidelberg herausgefunden. Teil davon ist der Freiburger Psychologe Tobias Kleinert. Ihn hat vor allem eins überrascht.
Maschine schlägt Mensch. So lässt sich zusammenfassen, was Tobias Kleinert (35) und sein Team erforscht haben. 492 Menschen haben sie mit einem unbekannten Gegenüber chatten lassen. Einige in der Annahme, es sei ein Mensch. Ein Teil der Antworten kam jedoch von einem Chat-Bot. Das

Überrascht: Psychologe Tobias Kleinert
Ergebnis: Wir können unter gewissen Bedingungen mehr emotionale Nähe zu KI aufbauen als zu Menschen. Das Team um Markus Heinrichs und Tobias Kleinert vom Institut für Psychologie der Uni Freiburg sowie Bastian Schiller vom Psychologischen Institut der Uni Heidelberg hat die Ergebnisse in der Fachzeitschrift Communications Psychology veröffentlicht. Kleinert hat es nicht überrascht, dass Menschen grundsätzlich Nähe zur KI aufbauen, wenn sie annehmen, es sei ein Mensch: „Alle wissen, dass die KI wahnsinnig gute sprachliche Fähigkeiten hat."
Für die Chats hat sein Team das Programm Google Bard genutzt. Der Vorgänger von Gemini. Es wurde gepromptet, aus der Sicht eines 25-jährigen Studierenden zu antworten. Teilweise ging es um Hobbys oder Urlaube, teils um persönliche Themen wie Freundschaft und Gefühle. Erstaunt hat ihn dabei, „dass innerhalb der Deep-Talk-Unterhaltungen KI-generierte Antworten mehr Nähe erzeugt haben als menschliche Antworten“. Erwartet habe man das Gegenteil. „Immerhin hat die KI ja keine Gefühle“, betont Kleinert.
„KI kann anscheinend Gefühle hervorrufen – unter Umständen sogar überzeugender als wir Menschen“, folgert er. Um herauszufinden, woran das liegt, hat das Team Sprachanaly-
sen gemacht. Mit dem Ergebnis: Auch wenn es auf den ersten Blick nicht erkennbar ist: Die KI hat in ihren Antworten „mehr Selbstoffenbarung gezeigt“. Sie nutze mehr ich-bezogene Wörter, mehr emotionale Adjektive wie mutig oder stolz sowie mehr soziale Begriffe wie Freundschaft oder Eltern. Kleinerts Analyse: „Das führt zu größerer Nähe.“ Erschreckend findet er das dennoch nicht. Künstliche Intelligenz sei ein Werkzeug. Es gelte, sie richtig zu nutzen. „Das ist wie mit einem Hammer“, erklärt Kleinert. Der könne dafür eingesetzt werden, ein tolles Haus zu bauen. Er könne aber auch genutzt werden, um anderen die Köpfe einzuschlagen. Wichtig sei daher, international gültige Regeln zu finden, die den Umgang mit KI definieren. Potenziale sieht er in der psychologischen Unterstützung von Menschen – beispielsweise in der Pflege, Bildung oder Beratung. „Man könnte zum Beispiel KI einsetzen – nachdem man es mit Patient·innen besprochen hat –, um Wartezeiten zu überbrücken, bis eine Therapie angefangen werden kann“, erklärt Kleinert. Solange das Ganze von Menschen angeleitet werde. Wie wirkungsvoll das ist, bleibt offen. Denn die Studie hat auch gezeigt: Wissen Menschen, dass gegenüber ein digitaler Chat-Bot ist, bauen sie weniger Nähe auf als bei Gesprächen mit echten Menschen. Till Neumann

Baufällig seit Jahren: Die Echte-Helden-Arena wird generalsaniert – wenn die Finanzierung klappt. Auch der Publikumslauf dort ist beliebt.
Paukenschlag für Eissportfans: Der Freiburger Gemeinderat hat im Dezember beschlossen, dass die Echte-Helden-Arena saniert werden soll. Statt eine neue Halle zu bauen, bekommt die bestehende ein 39-Millionen-Upgrade. Doch drei Monate später gilt weiterhin: Die Finanzierung ist nicht gesichert. Auch wegen eines Riesenansturms auf einen elementar wichtigen Fördertopf. EHC-Chef Michael Müller glaubt dennoch fest an das Vorhaben.
Das Aufgebot bei der Eisstadion-Pressekonferenz im November war amtlich: Neben OB Martin Horn nahmen die Bürgermeister Stefan Breiter (Sport) und Martin Haag (Bauen) auf dem Podium Platz. Zudem saß EHC-Chef Michael Müller in der Runde. Genau wie Überraschungsgast Maximilian Zimber-Morat mit EHC-Schal. Der Eissport-Fan spendet allein fünf Millionen Euro, um das Update möglich zu machen. 39 Millionen Euro könnte das Vorhaben kosten. Ein Neubau wäre laut ersten Schätzungen mindestens zehn Millionen Euro teurer, heißt es im Rathaus. Renoviert werden soll bei laufendem Betrieb von 2029 bis 2031 – jeweils von April bis August. „Eine OP am offenen Herzen“, nennt es EHC-Boss Müller. „Die Sanierung kann funktionieren“, sagt Horn. Das zeige eine Machbarkeitsstudie.
Drei Pfeiler sollen das Upgrade der baufälligen Halle ermöglichen: der städtische Haushalt, ein Eigenanteil des Eissport-Zweitligisten EHC und Fördergelder, akquiriert vom Rathaus-Team. Doch hinter den beiden letztgenannten stehen auch drei Monate nach dem Beschluss Fragezeichen. Auf acht Millionen Euro Fördergelder hofft das Team um Baubürgermeister Martin Haag. Sie sollen aus dem Bundestopf „Sanierung kommunaler Sportstätten“ fließen. Doch der Ansturm ist riesig: „Es gab um die 3600 Interessensbe-
kundungen/Anträge“, berichtet Rathaus-Sprecher Kolja Maelicke. Eine Entscheidung über die Verteilung hätte im März fallen sollen. Doch aufgrund des Andrangs verschiebe sie sich um einen Monat.
Die bitteren Fakten: 333 Millionen Euro sind im Topf. Projekte über insgesamt 7,5 Milliarden Euro sind im Rennen. Also rund 23-mal mehr Nachfrage als Verfügbarkeit.
Auch der EHC-Anteil ist noch nicht gesichert: Neun Millionen Euro beträgt der Beitrag des Sportvereins. „Fünf Millionen sind sicher“, sagt Müller Anfang März gegenüber dem chilli. „Für weitere vier müssen wir noch was tun – auch in Form von Eigenleistungen.“
Müllers Plan sieht auch vor, so die Kosten überschaubar zu halten: „Der EHC hat die Möglichkeit, Dinge in Eigenleistung auszubauen – was vielleicht 300.000 kosten würde, wenn man es offiziell auf dem Markt einkauft, macht der EHC für 120.000 Euro.“

Optimistisch: Michael Müller
Einen Plan B, falls die Fördergelder abgelehnt werden, sieht er aktuell nicht. „Im Eisstadion ist alles Bruch, es ist klar, dass wir da nicht weitermachen werden.“ Klappe der Zuschuss nicht, müsse man „woanders sparen“. Die EHC-Eigenleistung sei in jedem Fall deutschlandweit einzigartig. Und sein Optimismus ist ungebrochen: „Ich bin zu 99,9 Prozent sicher: Die Eishalle wird nicht zugemacht.“
Till Neumann



































„Großer Ansturm“: Viele kommen zur Freiburger Pfandleihanstalt. Patrick Wiehl will sie modernisieren.

Goldkette hinbringen. In wenigen Minuten Geld bekommen. Das ist bei der Freiburger Pfandleihanstalt möglich. Seit zwei Jahren leitet sie Edelstein-Experte Patrick Wiehl (29). Die Räume gleichen einer Bankfiliale, viele finden dort schnelle Hilfe. Doch auch Betrüger·innen versuchen ihr Glück.
Freiburger Pfandleihanstalt. Was klingt wie aus einer anderen Epoche, ist für viele ein Rettungsanker. Gerade in Inflations-Zeiten. „Wir erleben einen großen Ansturm“, berichtet Patrick Wiehl. Er hat das Geschäft vor rund zwei Jahren übernommen und erneuert: Statt vier ist fünf Tage die Woche geöffnet. Die offene Theke ist einem gesicherten Schalter gewichen – mit Panzerglas und Zahlencodes. „Wir wollen Einbruch vorbeugen und Mitarbeiter schützen“, sagt Wiehl. Er ist seit Kindestagen von Pfandleihhäusern angetan, leitet seit 2019 das Haus in Villingen-Schwenningen und arbeitet nun an zwei Standorten. Der gelernte Diamantgutachter und Gemmologe (Edel-

stein-Experte) hat sich mit seinem Team auf Schmuck und Luxusuhren spezialisiert. Doch die Bandbreite der beliehenen Dinge ist riesig: „Wir sind generell offen“, erklärt er. „Wir versuchen, jedem Kunden irgendwie zu helfen.“ Selbst Sportwagen sind möglich. Rund 20 Fahrzeuge bewahrt er aktuell auf. Ebenso wie iPhones, ein DJPult, Design-Regenschirmständer oder hochwertige Werkzeuge.
„Wir erleben jeden Tag Kurioses“, berichtet Wiehl. Abgelehnt wird selten. Zuletzt tat er das, als ein Kunde ein Pferd beleihen wollte. Sperrige TV-Geräte haben ebenfalls keine Chance, genau wie Fahrzeuge unter einem Wert von 10.000 Euro.
Mehr als 100 Kund·innen kommen an einem Tag zum Monatsende ins Freiburger Geschäft an der Schreiberstraße. An diesem Montagmorgen Anfang


März ist es dafür ruhiger. Erwartet werden heute Gold-Objekte, da der Preis aufgrund des Irankriegs nach oben geschnellt ist, berichtet Mitarbeiter Jan Virdi.
Um 10.30 Uhr schlagen vier russischsprachige Männer auf. Sie diskutieren angeregt, rufen eine Frau per Videocall an – gehen mehrfach raus und kommen wieder rein. „Prozente, Prozente“, ruft einer der Männer. Die Mitarbeite rin am Schalter bleibt ruhig und bietet ihnen 440 Euro. Nach rund 30 Minuten sind sie einverstanden.
Dann kommt ein junger Mann mit Boss-Jacke und Gucci-Tasche. „Ich muss mein Auto reparieren“, erzählt er unaufgeregt. Der Freiburger ist häufi ger hier, hat bereits ein Goldarmband beliehen. Heute reicht er ein weiteres über die Theke. Mit einer Lupe begut achtet es die Mitarbeiterin in Sekun denschnelle. Dann prüft sie Echtheit und Wert mit einem kleinen Abrieb und einer Säurelösung. „Oberkante 900 Euro sind dafür möglich“, sagt sie dem Kunden. „Okay, 800“, antwortet der nach kurzem Überlegen.


„Wir beleihen Gold immer mit dem maximal möglichen Wert“, sagt Wiehl. Man könne aber auch nur einen Teil des Geldes nehmen. Es lohne sich, zu kommen. Banken könnten meist weniger bieten, erklärt Wiehl. Geprüft wird auch mit einem Röntgengerät. Zum Test legt Wiehl die Silberkette des Reporters in die Maschine. Mit 35 Euro könne er sie beleihen. Die Monatsgebühr belaufe sich auf 2,30 Euro. Der Neupreis vor drei Monaten lag bei 100 Euro.
Der Vorteil des Röntgengeräts: Es prüft „zerstörungssicher“. Doch auch wenn minimale Goldmengen abgerieben werden für eine Untersuchung, nehme Schmuck keinen Schaden, erklärt Wiehl weiter. Auch eine Wasserwaage dient als Testgerät. Optimales Prüfen ist essentiell: Immer wieder versuchen Betrüger·innen hier ihr Glück. „Es gibt richtig professionelle Fälschungen, die man uns im Pfand oder Ankauf unterjubeln will“, sagt Wiehl. Unter einer dicken Goldschicht sei beispielsweise billiges Blei. „Fast immer“ würden diese erkannt. Klappt das nicht, ist der Schaden schnell groß. Beispielsweise auch bei Gemälden. Diese werden abgelehnt, da die Echtheit in der Schnelle schwer zu prüfen ist. „Wir sind keine Kunsthistoriker“, erklärt Wiehl.
Auch die Preisspanne ist riesig: „Es gibt kleine Darlehen über 50 Euro, aber auch solche über 100.000 Euro“, erzählt Wiehl. Beispiel hochwertige Rolex-Uhr: Kostet das Modell 10.500 Euro, könne es mit 9000 Euro beliehen werden. Die Gebühren liegen dafür bei 360 Euro im Monat. Zeit zum Abholen ist drei Monate lang plus ein Monat Karenzzeit. Die Leihe könne jedoch auch verlängert werden. Wer die Rolex nach drei Monaten abholt, zahlt 1080 Euro Gebühren. Für 10.080 Euro ist sie also wieder in Privatbesitz. Wird sie nicht abgeholt, gehen die Dinge in eine Zwangsversteigerung. Für Wiehl ist das „das Schlimmste“. Er schätzt es, wenn Dinge wieder zum Kunden kommen. Dann könne auch erneut beliehen werden.


Das Geschäft sei weiterhin bargeldlastig, doch auch Sofortüberweisungen sind möglich, berichtet Wiehl. Sein Anliegen ist, das Geschäft zu modernisieren. Er möchte weg vom altbackenen Ruf der Pfandleihen hin zu einem „modernen Juwelier“. „Die Leute sollen mit einem guten Gefühl zu uns kommen.“ Die Margen sind gering, erklärt der Betreiber. Alle Werte sind gesetzlich vorgegeben. Kund·innen haben zudem die Möglichkeit, hier auch Dinge zu verkaufen. Zu guten Preisen, betont Wiehl. Kürzlich hätten Leute bei ihm für Gold 40.000 Euro bekommen. Anderswo sei ihnen nur 3000 Euro geboten worden. Den Kund·innen verspricht Wiehl auch Sicherheit. Alles, was eingelagert werde, sei mit doppeltem Wert versichert. Es gebe Menschen, die hier auch einfach teuren Schmuck sicher unterbringen möchten, wenn sie im Urlaub sind. Etwas Urlaubsgeld gebe es für die Leihe obendrauf. Abgeholt wird ohnehin das meiste, weiß Wiehl. 9 von 10 Dingen ge-
Till Neumann
Für die Freiburger Polizei bergen die ersten Monate des Jahres Licht und Schatten. Die Beamten tun bestimmt was sie können. Doch der Chilli-Trend-Check verrät, was hoffen lässt und was eindeutig ein Grund zur Sorge ist.

Die Kriminalität ist gesunken. Wie das Polizeipräsidium Freiburg mitteilte, kommt die Stadt 2025 auf knapp 22.000 registrierte Straftaten – ein Minus von 5,9 Prozent. Freiburg trägt damit nicht länger das Prädikat der kriminellsten Stadt im Land. Dieser zweifelhafte Titel geht nun an Mannheim. Warum die Zahlen sinken, kann die Polizei nicht exakt festmachen – vielleicht wegen Grenzkontrollen oder der Präventionsarbeit der Beamten. Fakt ist: Es hat 2025 weniger Gewaltdelikte gegeben und weniger Ladendiebstähle. Doch eine Zahl ist auffällig: Mit 2704 Fällen verzeichnet Freiburg die meisten Fahrraddiebstähle im Land – ein Plus von knapp 17 Prozent und ein Schaden von rund vier Millionen Euro.

Eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion hat Ende Februar gezielt E-Scooter-Fahrer kontrolliert. Die Beamten stoppten unter anderem eine 16-Jährige, die ohne Versicherungsschutz unterwegs war. Außerdem gerieten zwei 13Jährige E-Scooter-Fahrer ins Visier der Kontrolle. Einer von ihnen hatte noch einen Freund mit auf dem Trittbrett. Dabei gilt: Wer jünger als 14 Jahre ist, darf einen E-Scooter im öffentlichen Verkehr gar nicht fahren – und Mitfahrer sind ebenfalls nicht erlaubt. Natürlich wurden in beiden Fällen die Eltern hinzugezogen. Das Fazit fällt deutlich aus. Die Pressestelle erklärte: „Die erfahrenen Beamten der Verkehrspolizei waren angesichts der Quantität und Qualität der Verstöße überrascht.“
Termine Partys 14.03.26 –19.04.26 &
Christine Eixenberger: Volle Kontrolle Kabarett, Vorderhaus Freiburg Freitag, 27. März 2026, 20 Uhr

SAMSTAG 14.3.2026
AUSSTELLUNGEN
Das perfekte Dinner
Kulinarische Genusswelt der Antike Augusta Raurica, Augst, bis 31.8. Info: www.augustaraurica.ch
Science Fiction Design
Vom Space Age zum Metaverse Vitra Design Museum, Weil am Rhein, bis 10.5. Info: www.design-museum.de
Hella Jongerius Whispering Things Vitra Design Museum, Weil am Rhein, 14.3. bis 6.9. Info: www.design-museum.de
BÜHNE
S’ Weiße Rössl
Frei nach dem Lustspiel von Oskar Blumenthal Theater am Kastelberg, Waldkirch H 19 Uhr Info: www.theater-am-kastelberg.de
Premiere: Iphigénie en Tauride
Antiken-Spektakel zwischen Trauma & Befreiung
Großes Haus, Theater Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Premiere: Die Schändung der Lucreti: Ein Casting Ach! sie verlor, was mehr ihr wert als Leben
Theater, Basel H 19.30 Uhr Info: www.theater-basel.ch
Der Haken
Schauspiel von L. Hübner & S.Nemitz
Kultur- & Vereinshaus, Gundelfingen H 20 Uhr Info: www.theatermacher-gundelfingen.de
Ewig Jung
Pop als Lebenselixier
E-Werk, Freiburg H 20 Uhr Info: www.dieschoenen.com
Heidi
Wie eine heile Bergwelt ins Rutschen gerät
Kleines Haus, Theater Freiburg H 20 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Nein zum Geld
Komödie von Flavia Coste
Theater Harrys Depot, Freiburg H 20 Uhr Info: www.ensemble-harry.de
Heimsuchung
Nach dem Roman von Jenny Erpenbeck Theater im Marienbad, Freiburg H 20 Uhr Info: www.marienbad.org
Murzarella
„Bauchgesänge“
Theater Kumedi, Riegel H 20 Uhr Info: www.kumedi.de
Urban Priol
„Im Fluss. Täglich quellfrisch, immer aktuell!“
Burghof, Lörrach H 20 Uhr Info: www.burghof.com
Matthias Deutschmann
„Propaganda à la carte“ Vorderhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.vorderhaus.de
Kei Muckser, sunscht knallt’s Komödie von Chris Arnold Alemannische Bühne, Freiburg H 20.15 Uhr Info: www.alemannische-buehne.de
Space Crone
Olivia Maridjan-Koop E-Werk, Freiburg H 20.30 Uhr Info: www.ewerk-freiburg.de
EVENTS
Prachtliebe & Wunderfakten
Biodiversitäts-Show mit Dominik Eulberg Paulussaal, Freiburg H 20 Uhr Info: www.dominik-eulberg.de Galanacht des Sports
Der Freiburger Sport feiert seine Besten Konzerthaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.sportkreis-freiburg.de
PuppenParade 2026
Umsonst & draußen
Innenstadt, Lahr H ab 10 Uhr Info: www.ortenaukultur.de/puppenparade
KINO
„Made in EU“ Ökonomie des Alltags, OmU Kommunales Kino, Freiburg H 19 Uhr Info: www.koki-freiburg.de
MUSIC
Die Happy „Empathy is no Weakness“-Tour 2026 Jazzhaus, Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.jazzhaus.de
El Flecha Negra „Fuego“-Tour E-Werk, Freiburg H 20 Uhr Info: www.ewerk-freiburg.de
Karl Kave & Durian
„Aus dem Patriarchat macht Gurkensalat!“ Slow Club, Freiburg H 21 Uhr Info: www.slowclub-freiburg.de
Das blanke Extrem „Prekär“-Album Release Konzert Swamp Club, Freiburg H 21 Uhr Info: www.sumpfkultur.org
› Alle Angaben ohne Gewähr
Mixed Music
Wechselnde DJs
Cohibar, Freiburg H 19 Uhr
Info: www.cohibar-freiburg.de
Dänzneid
DJs ab 23 Uhr
Puzzles, Freiburg H 20 Uhr
Info: www.puzzles-freiburg.de
RoccaBeats
Forever young – die 80s/90s Party Roccafé, Denzlingen H 21 Uhr
Info: www.roccafe.de
Haus Nummer 5
1x Eintritt bezahlen & überall reinkommen Etage 1, Freiraum, Circle, Sauna, Offenburg H 22 Uhr
Info: www.etageeins-og.de
Gran Fiesta Latina
Reggaeton, R ’n’ B, Electro Latino, Salsa Mamita Club, Freiburg H 22 Uhr
Info: www.mamita.club.de
Freds Cocktailclub
DJ-Session-Samstag
Frederics, Freiburg H 22 Uhr
Info: www.instagram.com/fredericsfreiburg
Beats for Freaks
Drum & Bass
Harmonie Gewölbekeller, Freiburg H 23 Uhr
Info: www.harmonie-gewoelbekeller.de
Schrotthagen
Storytelling vereint mit hartem Techno & Trance
Hans-Bunte-Areal, Freiburg H 23 Uhr
Info: www.hans-bunte.de
Bis InDie Puppen
Indie-Rock, Alternative, Folk & Postpunk Elpi, Freiburg H 23 Uhr
Info: www.instagram.com/elpi_freiburg
Club meets Tacheles
Wechselnde DJs
Tacheles, Freiburg H 23 Uhr
Info: www.tachelesfreiburg.de
Riva Party
Electro, Hip-Hop, House Riva Bar, Freiburg H 23 Uhr
Info: www.instagram.com/riva.freiburg
Dominik Eulberg
Intensiv, hypnotisch & kompromisslos treibend
Karree, Freiburg H 23 Uhr
Info: www.daskarree.de
SONNTAG 15.3.2026
AUSSTELLUNGEN
Biodiver–Cité
Vielfalt der Fauna in der Stadt Musée Zoologique, Straßburg, bis 31.12. Info: www.musees.strasbourg.eu
Andreas Tesch
Future Fossils Museum Art.Plus, Donaueschingen, 15.3. bis 7.6. Info: www.museum-art-plus.com
BÜHNE
Der Haken
Schauspiel von L. Hübner & S.Nemitz
Kultur- & Vereinshaus, Gundelfingen H 18 Uhr Info: www.theatermacher-gundelfingen.de
S’ Weiße Rössl
Frei nach dem Lustspiel von Oskar
Blumenthal Theater am Kastelberg, Waldkirch H 18 Uhr
Info: www.theater-am-kastelberg.de
Nein zum Geld
Komödie von Flavia Coste
Theater Harrys Depot, Freiburg H 18 Uhr
Info: www.ensemble-harry.de
Özcan Cosar
„VIP“
Messe, Freiburg H 18 Uhr Info: www.s-promotion.de
Ewig Jung
Pop als Lebenselixier
E-Werk, Freiburg H 19 Uhr
Info: www.dieschoenen.com
Thomas C. Breuer
„Gesünder kränkeln“
Theater Kumedi, Riegel H 20 Uhr
Info: www.kumedi.de
Space Crone
Olivia Maridjan-Koop
E-Werk, Freiburg H 20.30 Uhr
Info: www.ewerk-freiburg.de
EVENTS
Hamlets Geisterstunde
„Séance“ mit Eberhard Bauer & Shakespeares Geistern
TheaterBar, Freiburg H 17.30 Uhr
Info: www.theater.freiburg.de
tanzmainz
Workshop mit Rafaële Giovanola
Burghof, Lörrach H 18 Uhr
Info: www.burghof.com
„Säwentitu“
Interaktive-Lesung mit Bea von Malchus
Vorderhaus, Freiburg H 19 Uhr Info: www.vorderhaus.de
Ohren auf Weltreise – Geschichten & Klänge aus Westafrika Lesung & Konzert
Kommunales Kino, Freiburg H 19 Uhr Info: www.koki-freiburg.de
Flooms
Slow Sunday Flohmarkt
Waldsee, Freiburg H ab 15 Uhr
Info: www.waldsee-freiburg.de
KINO
„Le Parc“ Ballett aus der Opéra de Paris – Live im Kino
Harmonie, Freiburg H 19 Uhr Info: www.friedrichsbau-kino.de
MUSIC
„Voice Event“
Jahreskonzert des A-cappella-Jugendchors
Jazzhaus, Freiburg H 19 Uhr Info: www.jazzhaus.de
Freiburger Barockorchester Bach & Telemann
Konzerthaus, Freiburg H 19 Uhr
Info: www.barockorchester.de
MONTAG
16.3.2026
BÜHNE
„Sphynx“
Preisgekrönte Choreografie von Rafaële Giovanola in der Reihe Steps: tanzmainz
Burghof, Lörrach H 20 Uhr Info: www.burghof.com
Aurel Mertz
„Nobody Alpha Drift“-Tour Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.vaddi-concerts.de
EVENTS
Michels Quiz
Pubquiz für Ratefüchslein, Quiznerds & Friends
Waldsee, Freiburg H 19 Uhr
Info: www.michelsquiz.de
Donald Windham: „Two People“
English Gay Literature Circle
Rosa Hilfe, Freiburg H 20 Uhr
Info: www.rosahilfefreiburg.de
PARTY
Freds Montags Bar
Mixed Music
Frederics, Freiburg H 19 Uhr
Info: www.instagram.com/fredericsfreiburg
Metal Karaoke
Rock & Metal Karaoke-Party
Eimer, Freiburg H 20 Uhr
Info: www.eimer-freiburg.de
Monday Blues
Das Tanzbein schwingen
Kiss, Freiburg H 21 Uhr
Info: www.kiss-freiburg.jimdofree.com

Foto: © Handwerkskammer


Zum Jubiläum
Handwerkskammer Freiburg Einsendeschluss: 1. April 2026
Hobbymusiker gesucht
Die Handwerkskammer Freiburg gibt es seit 125 Jahren. Das Jubiläum soll auch musikalisch gewürdigt werden, deshalb wurde zusammen mit den Jazz & Rock Schulen Freiburg ein Song-Contest für Südbaden entwickelt. Gesucht werden Bands, Chöre und Kapellen, die das Lied „Wer will fleißige Handwerker sehn?“ kreativ bearbeiten. Es locken Preise.
www.hwk-freiburg.de/song-contest
















Heißmann & Rassau
Paulussaal, Freiburg Samstag, 21.3., 19.30 Uhr
Lustbarkeiten
Sie sind Frankens Kult-Komödianten und zählen zu den beliebtesten Comedy-Duos Deutschlands. Mit „Lustbarkeiten“ sind Heißmann & Rassau wieder auf Tour. Ihr Programm ist ein wilder Parforceritt durch die Absurditäten des Alltags. Bei den Verwandlungskünstlern treffen skurrile Missverständnisse auf Doppeldeutigkeiten und Verwicklungen.
www.s-promotion.de

Fritzi Ernst Vorderhaus, Freiburg Freitag, 20. März, 20 Uhr Foto:
Nach dem Release ihres zweiten Albums „Jo-Jo“ und der Kollabo-Single „Tiere gucken fahrn“ mit DJ Hundefriedhof geht es für die Hamburger Musikerin Fritzi Ernst jetzt wieder auf Tour – trotz ausgeprägter Introvert Feelings. Nach Freiburg bringt sie ihre melancholischen und minimalistischen Popsongs mit. Als Support ist die Songwriterin Alvva dabei. www.vorderhaus.de

In Freiburg und 18 weiteren Kommunen Freiburg, Gewerbepark Breisgau & Umlandgemeinden Standorte und verfügbare Räder über die nextbike-App
Flexible Ergänzung zu Bus und Bahn
In Freiburg gehören die roten Frelo-Räder längst zum Stadtbild. Seit März beteiligen sich weitere 18 Gemeinden im Umland sowie der Gewerbepark Breisgau an dem Bikesharing-System von Nextbike. An 162 festen Stationen können Nutzerinnen und Nutzer rund 1200 Frelos ausleihen. Schon im Januar hat der Betreiber Nextbike in Freiburg alle Räder ausgetauscht und die Flotte modernisiert. Neu im Angebot sind E-Frelos, die an fast allen Stationen in der Region zusätzlich zu den 8-Gang-Standardrädern bereitstehen. Frelos können an jeder beliebigen Station im RVF-Gebiet zurückgegeben werden. Inhaberinnen und Inhaber eines Deutschland-Tickets im RVF-Abo –einschließlich D-Ticket Job und D-Ticket JugendBW – erhalten zudem künftig einen Euro Rabatt auf die ersten 30 Minuten jeder Ausleihe.
www.rvf.de
DIENSTAG 17.3.2026
MUSIC
Dekker
„Live“-Tour 2026
Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhaus.de
PARTY
Déjà-vu-Party
Hip-Hop, Mixed Music & Techno T.I.K., Freiburg H 20 Uhr
Info: www.instagram.com/t.i.k_club
Noche de Baile
Salsa, Bachata, Kizomba Mamita Club, Freiburg H 21 Uhr Info: www.mamita.club.de
Rebel Music
DJs: Flowin’ Vibes & Friends, Reggae & Dancehall
The Great Räng Teng Teng, Freiburg H 23 Uhr
Info: www.raengtengteng.com
MITTWOCH 18.3.2026
AUSSTELLUNGEN
Angelica Mesiti
Reverb
Museum Tinguely, Basel, 18.3. bis 30.8. Info: www.tinguely.ch
BÜHNE
Premiere: Fünf Minuten Stille
Komödie von Leo Meier
Wallgraben Theater, Freiburg H 19 Uhr
Info: www.wallgraben-theater.com
Herr Schröder „Der Rest ist Hausaufgabe – Preview“ Konzerthaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.vaddi-concerts.de
KINO
„Life on Earth“ Zwischen Fiktion & Realität, OmU Kommunales Kino, Freiburg H 21 Uhr Info: www.koki-freiburg.de
MUSIC
Che Sudaka „Wir sind Licht“-Tour Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhaus.de
PARTY
Bierpong
Happy Hour bis 22 Uhr
Othello Bar, Freiburg H 20 Uhr Info: www.othellobar.de
Open Stage
Bühne für Newcomer, alte Hasen & alles dazwischen Eimer, Freiburg H 20 Uhr Info: www.eimer-freiburg.de Groove!
Timeless Tracks & Beats mit DJ Conny Waldsee, Freiburg H 20 Uhr Info: www.waldsee-freiburg.de
Unicorn Sessions
Konzerte & Jams mit Newcomer-Bands & alten Hasen
Ruefetto, Freiburg H ab 21 Uhr Info: www.unicorn-sessions.com
DONNERSTAG 19.3.2026
AUSSTELLUNGEN
Nicolas Darrot
Fuzzy Logic
Museum Tinguely, Basel, bis 7.3.27 Info: www.tinguely.ch
BÜHNE
Fünf Minuten Stille
Komödie von Leo Meier
Wallgraben Theater, Freiburg H 19 Uhr
Info: www.wallgraben-theater.com
Himlet
Shakespeares Hamlet als Schauspiel mit Objekten
Kurhaus, Kehl H 20 Uhr
Info: www.ortenaukultur.de/puppenparade
EVENTS
K.I.S.S. Quiz
Quiz-Night
Kiss, Freiburg H 20.30 Uhr Info: www.kiss-freiburg.jimdofree.com
KINO
„No Mercy“
Wilder Trip durch das Filmschaffen von Frauen, OmU
Kommunales Kino, Freiburg H 21.30 Uhr Info: www.koki-freiburg.de
MUSIC
Marlo Grosshardt
„Ich wünsche mir eine“-Tour 2026 Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhaus.de
Jazz Session
Konzerte & Jams mit Newcomer-Bands & alten Hasen
Ruefetto, Freiburg H 21.30 Uhr Info: www.ruefetto.de
Freds Karaoke Club
Gratis Shot vor deinem Auftritt Frederics, Freiburg H 19 Uhr Info: www.instagram.com/fredericsfreiburg
Students Night
Viele Special-Angebote
Cohibar, Freiburg H 20 Uhr Info: www.cohibar-freiburg.de
1-Euro-Nacht
Ausgewählte Drinks für nur 1 Euro Othello Bar, Freiburg H 20 Uhr Info: www.othellobar.de
Beer Pong Night
Mixed Music
Puzzles, Freiburg H 20 Uhr Info: www.puzzles-freiburg.de
Throwback Thursday
Alternative, Punk, Hip-Hop Elpi, Freiburg H 23 Uhr Info: www.instagram.com/elpi_freiburg
Urban Thursday
Afrobeats, Hip-Hop & Latin Neko Bar.Club, Freiburg H 23 Uhr Info: www.neko-club.de
FREITAG 20.3.2026
AUSSTELLUNGEN
Wettstreit mit der Wirklichkeit 60 Jahre Fotorealismus
Museum Frieder Burda, Baden-Baden, bis 2.8. Info: www.museum-frieder-burda.de
BÜHNE
Cinderella
Classico Ballet Napoli
Paulussaal, Freiburg H 19 Uhr Info: www.klassisches-ballett.com
Premiere: Monstrāre
Ra-ra, ah-ah-ah: Sichtbar machen, was unsichtbar war
Großes Haus, Theater Freiburg H 19 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Zum letzten Mal: Doctor Atomic Der erste Atombombentest als musikalisches Wissenschaftsdrama
Großes Haus, Theater Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Premiere: Oktopus – eine Reise in die Tiefe
Theater Tauchgang
E-Werk, Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.ewerk-freiburg.de
Ewig Jung
Pop als Lebenselixier
E-Werk, Freiburg H 20 Uhr Info: www.dieschoenen.com
Die Mauerbrecher
Impro-Show Theater am Kastelberg, Waldkirch Kollnau H 20 Uhr
Info: www.theater-am-kastelberg.de
Die Zauberflöte
Sternstunde einer Souffleuse Rheingießenhalle, Rust H 20 Uhr Info: www.ortenaukultur.de/puppenparade
EVENTS
Nightclub Workout
Move, burn & vibe mit Carla Petersen Karree, Freiburg H 18.30 Uhr Info: www.daskarree.de
KINO
„Winterdieb“
Im Anschluss: Gespräch mit Berthold Seiter Kommunales Kino, Freiburg H 19 Uhr Info: www.koki-freiburg.de
MUSIC
Werner Englert & Mark Zander
„The Greatest Discovery: The Unknown Elton John“ Theater Kumedi, Riegel H 20 Uhr Info: www.kumedi.de
Fritzi Ernst
„Introvert“-Tour Vorderhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.vorderhaus.de
Leftovers
„Stadion“-Tour 2026 Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhaus.de
5past9
Tom Waits & Kurt Weill
Wodan Halle, Freiburg H 20 Uhr Info: www.wodanhalle.com
Suzan Köchers Suprafon
„In These Dying Times“ Slow Club, Freiburg H 21 Uhr Info: www.slowclub-freiburg.de
PARTY
Friday Beats Kollegenabend
Heuboden, Umkirch H 20 Uhr Info: www.heuboden.de
Ladies Night Fiesta Latina
Mamita Club, Freiburg H 22 Uhr
Info: www.mamita.club.de
Ü30-Party: Golden Vibes
Oldschool Hip-Hop & R’n’B mit DJ Twist One Harmonie Gewölbekeller, Freiburg H 22 Uhr Info: www.harmonie-gewoelbekeller.de
Großeinsatz
Die Party rund ums Blaulicht Freiraum, Offenburg H 22.30 Uhr Info: www.freiraum-offenburg.de
SAMSTAG 21.3.2026
AUSSTELLUNGEN
Inspiration 12: Tiere
Fabelhaft, mythisch, zahm, wild, exotisch oder heimisch
Dreiländermuseum, Lörrach, bis 5.4. Info: www.dreilaendermuseum.eu
Hermann Hesse
Bereit zum Aufbruch
Kunsthalle Messmer, Riegel, 21.3. bis 11.10. Info: www.kunsthallemessmer.de
BÜHNE
Monstrāre
Ra-ra, ah-ah-ah: Sichtbar machen, was unsichtbar war
Großes Haus, Theater Freiburg H 19 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Heißmann & Rassau
„Lustbarkeiten“
Paulussaal, Freiburg H 19.30 Uhr
Info: www.s-promotion.de
Farm Fatale
Vogelscheuchen-Band beschwört den Neuanfang
Großes Haus, Theater Freiburg H 19.30 Uhr
Info: www.theater.freiburg.de
Oktopus – eine Reise in die Tiefe
Theater Tauchgang
E-Werk, Freiburg H 19.30 Uhr
Info: www.ewerk-freiburg.de
Ewig Jung
Pop als Lebenselixier
E-Werk, Freiburg H 20 Uhr Info: www.dieschoenen.com
Murzzarella – Bauchgesänge ... Best of!
Music-Puppet-Comedy
Stiftsschaffneikeller am Urteilsplatz, Lahr H 20 Uhr
Info: www.ortenaukultur.de/puppenparade
Fünf Minuten Stille
Komödie von Leo Meier
Wallgraben Theater, Freiburg H 20 Uhr Info: www.wallgraben-theater.com
EVENTS
Poesie & Popcorn
Mixedshow mit Nina Jacob, Valerio Moser, Gregor Biberacher & Christoph Demian Vorderhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.vorderhaus.de
Frühlingsfest 25 Jahre Buchhandlung Schwarz Literaturhaus, Freiburg H ab 13 Uhr Info: www.buchhandlung-schwarz.de
KINO
„Varieté“
Stummfilm mit Live-Musik Kommunales Kino, Freiburg H 19 Uhr Info: www.koki-freiburg.de
MUSIC
Hear! We move
Choreografiertes Klangbild über Umwelt, Chaos & die Vision von Harmonie. Konzerthaus, Freiburg H 19 Uhr Info: www.ensemble-recherche.de
Shimmer
„Nie genug“-Tour 26
The Great Räng Teng Teng, Freiburg H 19.30 Uhr
Info: www.vaddi-concerts.de
Thorbjörn Risager & The Black Tornado
„Live“-Tour 2026
Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr
Info: www.jazzhaus.de
PARTY
Mama Rave
Tanzen & chillien für Frauen, Flinta* & Mamas
Waldsee, Freiburg H 15 Uhr
Info: www.waldsee-freiburg.de
Disco Delights
Live Music Dance Night
Theater am Kastelberg, Waldkirch Kollnau H 20 Uhr
Info: www.theater-am-kastelberg.de
Disco No. 1
Glanz, Glamour & Grooves
Jazzhaus Freiburg H 23 Uhr Info: www.jazzhaus.de
Mixed Music
Wechselnde DJs
Cohibar, Freiburg H 19 Uhr
Info: www.cohibar-freiburg.de
Dänzneid
DJs ab 23 Uhr
Puzzles, Freiburg H 20 Uhr
Info: www.puzzles-freiburg.de
Tuntenball 2026
Tuntenrummel der Unterwelt
Hans-Bunte-Areal, Freiburg H 21 Uhr
Info: www.hans-bunte.de
Gran Fiesta Latina
Reggaeton, R ’n’ B, Electro Latino, Salsa
Mamita Club, Freiburg H 22 Uhr
Info: www.mamita.club.de
Freds Cocktailclub
DJ-Session-Samstag
Frederics, Freiburg H 22 Uhr
Info: www.instagram.com/fredericsfreiburg
Holler at me
Mit Noel Holler
Freiraum, Offenburg H 22.30 Uhr
Info: www.freiraum-offenburg.de

Foto: © Alexandra Polina

Doctor Atomic Theater Freiburg
Freitag, 20. März, 19.30 Uhr
Mit Doctor Atomic hat John Adams eine Oper über die letzten Tage vor der ersten Atomexplosion geschrieben. Der amerikanische Komponist schafft mit Originalzitaten aus Los Alamos und einer überwältigenden Musik ein erschütterndes Stück über die Verantwortung der Wissenschaft. Am 20. März ist die Oper noch einmal zu sehen.
www.theater.freiburg.de
Offene Geschäfte
Ortskern, Kirchzarten So., 22. März, 12 bis 17 Uhr
Den verkaufsoffenen Sonntag kombinieren die Einzelhändler aus Kirchzarten mit einem Radund Inlinermarkt. Die Fußgängerzone in der Hauptstraße wird zum Magnet für Familien aus Kirchzarten und Umgebung. Besucherinnen und Besucher finden zum Start in die Fahrradsaison gebrauchte Fahrräder, Zubehör, Kleidung und anderes mehr.
www.echt-kirchzarten.de

Udo West
The Great Räng Teng Teng, Grünwälderstraße 6, Freiburg Donnerstag, 26. März, 20 Uhr
Zurück in die 80er
Tanzbare Rhythmen, fette Drums, Synth-Sounds und viel Energie bringt die Band „Udo West“ mit nach Freiburg. Irgendwo zwischen Pop, Funk und Neue Deutsche Welle changiert der 80er Sound der vier Musiker, die leichtfüßig und frisch frisiert die Bühne entern. Musikalisch klingt „Udo West“ durch ihre Arrangements und präzisen Sounds nach einem wilden Mix aus Prince und Falco am Strand von Palermo. Die deutschen Texte, mal gefühlvoll, mal ironisch, ergänzen die Musik der Band auf Erfolgskurs.
Im Juni 2024 wurde die Band zum Landessieger von „local heroes Bayern“ gekürt und im selben Jahr „Bester Newcomer-Act Deutschlands“. Auf ihrer „KRACH in DACH“-Tour 2026 machen Udo (Vocals, Keys), Toni (Gitarre, Vocals), Albert (Bass, Vocals) und Jan (Drums) Station im „The Great Räng Teng Teng“.
www.vaddi-concerts.de

Grand Jeté
Großes Haus, Theater Freiburg
Freitag, 27. März, 19.30 Uhr
Ein „grand jeté“ ist eine der schwierigsten und schönsten Bewegungen im Ballett. Wie bei einem fliegenden Spagat schweben dabei beide Beine für einen kurzen Moment perfekt ausgestreckt durch die Luft. Die Choreografin Silvia Gribaudi überträgt den „grand jeté“ ganz praktisch auf das Leben. Sie feiert den Mut zum Sprung ins Unbekannte. Mit viel Humor nimmt ihr Tanzstück, das in Freiburg als deutsche Erstaufführung zu sehen ist, die strengen Regeln des klassischen Balletts auseinander. Die elf Tänzerinnen und Tänzer der MM Contemporary Dance Company aus Italien unter der Direktion von Michele Merola befreien Körper und Bewegung von diesen Regeln. Und am Ende befreien sie auch sich selbst.
www.theater.freiburg.de
Gewinnspiel: chilli-freiburg.de, 2x2 Karten
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SONNTAG 22.3.2026
AUSSTELLUNGEN
Der Weg ins Jenseits Wie gestalten Gesellschaften das „Dazwischen“?
Museum der Kulturen, Basel, bis 26.4. Info: www.mkb.ch
Carl Cheng Nature Never Loses Museum Tinguely, Basel, bis 10.5. Info: www.tinguely.ch
BÜHNE
Iphigénie en Tauride
Antiken-Spektakel zwischen Trauma & Befreiung
Großes Haus, Theater Freiburg H 15 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Oktopus – eine Reise in die Tiefe Theater Tauchgang
E-Werk, Freiburg H 16 Uhr Info: www.ewerk-freiburg.de
Ewig Jung
Pop als Lebenselixier
E-Werk, Freiburg H 19 Uhr Info: www.dieschoenen.com
Christoph Reuter „Doppelstunde Musik!“ Vorderhaus, Freiburg H 19 Uhr Info: www.vorderhaus.de
Nein zum Geld Komödie von Flavia Coste
Theater Harrys Depot, Freiburg H 20 Uhr Info: www.ensemble-harry.de
Slam 46
Poet·innen im Wettstreit
TheaterBar, Freiburg H 20 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Kei Muckser, sunscht knallt’s Komödie von Chris Arnold
Alemannische Bühne, Freiburg H 20.15 Uhr Info: www.alemannische-buehne.de
EVENTS
MUSIC
Thede – Feldmann
Roccacoustic im Café
Roccafé, Denzlingen H 19.30 Uhr Info: www.roccafe.de
PARTY
Metal Karaoke
Rock & Metal Karaoke-Party Eimer, Freiburg H 20 Uhr Info: www.eimer-freiburg.de
Monday Blues
Das Tanzbein schwingen Kiss, Freiburg H 21 Uhr Info: www.kiss-freiburg.jimdofree.com
Montagstherapie
Hard Techno & Techno, Rave LaLuna, Freiburg H 22 Uhr Info: www.lalunafreiburg.club
DIENSTAG
24.3.2026
AUSSTELLUNGEN
Ende der Zeitzeugenschaft? Vom Erzählen zum Bewahren. Wie Erinnerung weiterlebt
Dokumentationszentrum NS, Freiburg, bis 13.9. Info: www.museen.freiburg.de
BÜHNE
Fünf Minuten Stille
Komödie von Leo Meier
Wallgraben Theater, Freiburg H 20 Uhr Info: www.wallgraben-theater.com
EVENTS
„Die Riesinnen“
Lesung & Gespräch mit Hannah Häffner
St. Ursula Gymnasium, Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.rombach.de
MUSIC
5. Sinfoniekonzert
Die Liebe, sie wird’s erreichen Konzerthaus, Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
PARTY

„Mascha Kaléko“
Musikalische Lesung mit Doris Wolters & Andreas Erchinger
Wallgraben Theater, Freiburg H 16 Uhr Info: www.wallgraben-theater.com
Flow
Visions of Time: staunen, erkunden, eintauchen & sinnieren
Planetarium, Freiburg H 18 Uhr
Info: www.planetarium-freiburg.de PuppenParade 2026
Umsonst & draußen
Rathausplatz, Ettenheim H ab 13 Uhr Info: www.ortenaukultur.de/puppenparade
MUSIC
Strauss Alpensinfonie & Grieg Klavierkonzert
Sinfonieorchester Crescendo Freiburg
Tomoko Ogasawara & Felix Mildenberger Konzerthaus, Freiburg H 18 Uhr Info: www.orchester-crescendo.de
Markus Stockhausen Group „Celebration“ Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhaus.de
PARTY
Youthlife



Feat. Muri, Quarttz & Liridon Karree, Freiburg H 22 Uhr Info: www.daskarree.de
MONTAG 23.3.2026
EVENTS
Michels Quiz
Pubquiz für Ratefüchslein, Quiznerds & Friends
Waldsee, Freiburg H 19 Uhr
Info: www.michelsquiz.de
Rebel Music
DJs: Flowin’ Vibes & Friends, Reggae & Dancehall
The Great Räng Teng Teng, Freiburg H 23 Uhr Info: www.raengtengteng.com
MITTWOCH 25.3.2026
BÜHNE
Fünf Minuten Stille
Komödie von Leo Meier
Wallgraben Theater, Freiburg H 19 Uhr Info: www.wallgraben-theater.com
Monstrāre
Ra-ra, ah-ah-ah: Sichtbar machen, was unsichtbar war
Großes Haus, Theater Freiburg H 19 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
EVENTS
„Die Buchhandlung der Exilanten“
Lesung & Gespräch mit Uwe Neumahr
Buchhandlung Rombach, Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.rombach.de
MUSIC
Streichsextett
Werke von Dvorak & Brahms
Hist. Kaufhaus, Freiburg H 20 Uhr
Info: www.kaisersaal-konzerte.de
PARTY
Open Stage
Bühne für Newcomer, alte Hasen & alles dazwischen
Eimer, Freiburg H 20 Uhr
Info: www.eimer-freiburg.de
Groove!
Elektro-groove mit Wolpelz
Waldsee, Freiburg H 20 Uhr
Info: www.waldsee-freiburg.de
26.3.2026
BÜHNE
Comedy Night
Hosted by Julian Limberger Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhaus.de
Slam Poetry
Hosted by Marvin Suckut Cafe Atlantik, Freiburg H 20 Uhr Info: www.cafe-atlantik.de
EVENTS
K.I.S.S. Quiz
Quiz-Night Kiss, Freiburg H 20.30 Uhr Info: www.kiss-freiburg.jimdofree.com
Das stille Sterben der Natur Vortrag von M. Glaubrecht über das globale Artensterben & seine Folgen Theater Freiburg H 18.15 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
KINO
Klima Krise Kunst
Dokumentarfilm über die Rolle der zeitgenössischen Kunst in Zeiten des Klimawandels Theater Freiburg H 20.15 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
MUSIC
Storytelling Piano
Dennis Alexander Volk Konzerthaus, Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.alexandervolk.de
Udo West
„Krach im Dach“-Tour 26
The Great Räng Teng Teng, Freiburg H 20 Uhr Info: www.vaddi-concerts.de
Jazz Session
Konzerte & Jams mit Newcomer-Bands & alten Hasen
Ruefetto, Freiburg H 21.30 Uhr Info: www.ruefetto.de
Freds Karaoke Club
Gratis Shot vor deinem Auftritt
Frederics, Freiburg H 19 Uhr
Info: www.instagram.com/fredericsfreiburg
Students Night
Viele Special-Angebote
Cohibar, Freiburg H 20 Uhr
Info: www.cohibar-freiburg.de
1-Euro-Nacht
Ausgewählte Drinks für nur 1 Euro
Othello Bar, Freiburg H 20 Uhr Info: www.othellobar.de
FREITAG
27.3.2026
AUSSTELLUNGEN
José Muñoz
Broken Voices
Cartoonmuseum, Basel, 27.3. bis 21.6. Info: www.cartoonmuseum.ch
BÜHNE
Heimsuchung
Nach dem Roman von Jenny Erpenbeck Theater im Marienbad, Freiburg H 19 Uhr Info: www.marienbad.org
Fünf Minuten Stille
Komödie von Leo Meier
Wallgraben Theater, Freiburg H 19 Uhr Info: www.wallgraben-theater.com
Grand Jeté
Einladung zum gemeinsamen Sprung ins Unbekannte
Großes Haus, Theater Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Ewig Jung Pop als Lebenselixier
E-Werk, Freiburg H 20 Uhr Info: www.dieschoenen.com

Rüdiger Hoffmann „Andererseits ...“ Martinskirche, Müllheim H 20 Uhr
Info: www.karoevents.de
Der Fußmord & andere Liebesdramen Fußtheater Anne Klinge Schlachthof, Lahr H 20 Uhr
Info: www.ortenaukultur.de/puppenparade
Christine Eixenberger „Volle Kontrolle“ Vorderhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.vorderhaus.de
EVENTS
Gaea Schoeters: „Das Geschenk“ Lesung & Gespräch mit Luzia Stettler Literaturhaus, Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.literaturhaus-freiburg.de
Krach & Wonne – das TanzAftershow-Format Talk, Musik & gemeinsam tanzen Steinfoyer, Theater Freiburg H 21.30 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Baby + Kind
Die Messe für Familien Messe, Freiburg H ab 14 Uhr, bis 29.3. Info: www.messe.freiburg.de
Rauch & Glut
BBQ Lifestyle Messe
Messe, Freiburg H ab 14 Uhr, bis 29.3. Info: www.messe.freiburg.de
Südbadische Gebrauchtwagen Messe Gebrauchtwagen-Plattform mit vielfältigen Angeboten Messe, Freiburg H ab 14 Uhr, bis 29.3. Info: www.messe.freiburg.de
KINO
„Die Bewegte Frau“ Porträt von Adelheid Ohlig, ihres Lebenswerkes & des Luna Yoga, OmU Kommunales Kino, Freiburg H 18 Uhr Info: www.koki-freiburg.de

Foto: © Günther
Kreativ & Dekorativ Emmendingen, Altstadt Sa., 28. & So., 29. März
Ein besonderes Highlight im Rahmen des Künstlermarktes in der Alstadt ist der 22. Emmendinger Kleinkunstpreis, der im Schlosskeller ausgetragen wird. An beiden Tagen treten Künstler aus den Bereichen Jonglage, Zauberei, Musik-Kabarett und Artistik auf. Mehr als 180 Kunstschaffende präsentieren an zwei Tagen in der Altstadt ihre Erzeugnisse.
www.spielspirale.de
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Ehrliche Rockmusik mit „SUCK“ und „Glut“ Slow Club, Haslacher Straße 25, Freiburg Mittwoch, 1. April, 20 Uhr
Spaß haben und die Bühne rocken
In einer Rock-Welt, die von nerdigem Crunk-Wave, albernem Egg-Punk und chronisch schlecht gelauntem Post-Punk dominiert wird, sind SUCK der lebende Beweis dafür, dass es immer noch möglich ist, cool zu spielen, Spaß zu haben und gleichzeitig tight zu rocken. Auch in ihrem Namen machen die Bandmitglieder deutlich, wo es musikalisch hingeht. Schließlich ist „SUCK“ die Abkürzung von SUper roCK. 2023 hat sich die Band mit Gitarrenfreak Gabriel alias Garry neu formiert und ist nun zurück auf der Bühne. Die Mischung aus straightem Punk, groovigem 70er-Jahre-Rock und Thrash-Metal, gekrönt von der Stimme der Sängerin Isabell, ist eine Naturgewalt. Mit dabei ist das Trio „Glut“ aus Österreich mit Epen über Ausbruch, Rebellion, Ungerechtigkeit und persönliche Entfaltung.
www.slowclub-freiburg.de

Die schönsten Seiten des Genies
Kurhaus und Schloss, Bad Krozingen 6. April bis 25. Mai, verschiedene Konzerte und Events
Orchestermusik, Chöre und Nachwuchstalente
Zum Auftakt gibt es einen musikalischen Osterbrunch, am Ende steht der Pfingstbrunch am Pfingstmontag. Dazwischen gibt es Konzerte und Aufführungen rund um die Person, die Musik und die Zeit von Wolfgang Amadeus Mozart. Schon zum 29. Mal wird in Bad Krozingen zu Ehren des Musikgenies das Mozartfest veranstaltet, auch dieses Mal mit musikalischen Kostbarkeiten. Ein großes Klangerlebnis serviert am 19. April das Markgräfler Symphonieorchester. Unter der Gesamtleitung von Uwe Müller-Feser kommen Carl Orffs „Carmina Burana“, Auszüge aus Bizets „Carmen“ sowie Werke von Albrecht Haaf zur Aufführung. Am 26. April präsentieren Nachwuchstalente bei der „Jungen Oper“ in Kooperation mit der Musikhochschule Freiburg einen Abend mit Arien und Ensembles aus Opern von Mozart und weiteren Komponisten. www.bad-krozingen.info
MUSIC
Stahlzeit
Hitfeuerwerk aus Rammstein-Songs Ludwig-Jahn-Halle, Teningen H 20 Uhr Info: www.karoevents.de
Max Raabe & Palast Orchester „Hummel streicheln“
Konzerthaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.konzertbuero-augsburg.de
PARTY
Ladies Night
Fiesta Latina
Mamita Club, Freiburg H 22 Uhr Info: www.mamita.club.de
Crossing all over Indie-Folkrock, Punk, Big Beats Elpi, Freiburg H 23 Uhr Info: www.instagram.com/elpi_freiburg
Friday Night Beats Wechselnde DJs Tacheles, Freiburg H 23 Uhr Info: www.tachelesfreiburg.de
Bratty
With charli xcx & other brat-coded artists Jazzhaus, Freiburg H 23 Uhr Info: www.jazzhaus.de
SAMSTAG
28.3.2026
AUSSTELLUNGEN
Das perfekte Dinner Kulinarische Genusswelt der Antike Augusta Raurica, Augst, bis 31.8. Info: www.augustaraurica.ch
BÜHNE
Revue. Über das Sterben der Arten Strike a Pose! Laufsteg frei für Dodo & Kurznasenbär
Großes Haus, Theater Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Ewig Jung
Pop als Lebenselixier
E-Werk, Freiburg H 20 Uhr Info: www.dieschoenen.com
Griechischer Figurentheater-Abend Versch. Figurentheater aus Athen Stadthalle, Gengenbach H 20 Uhr Info: www.ortenaukultur.de/puppenparade 9 Volt Nelly „Bäng! Bäng! Bäng!“ Vorderhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.vorderhaus.de
Rüdiger Hoffmann „Andererseits ...“
Kultur- & Bürgerhaus, Denzlingen H 20 Uhr Info: www.karoevents.de
Lachenmann
Shibui Kollektiv & Ensemble Recherche Ensemblehaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.ensemble-recherche.de Fünf Minuten Stille
Komödie von Leo Meier
Wallgraben Theater, Freiburg H 20 Uhr Info: www.wallgraben-theater.com
EVENTS
Klimaton Arctic
Sound-Installation, Workshop & Performance
Kleines Haus, Theater Freiburg H 14 Uhr
Info: www.theater.freiburg.de
Dying Landscapes
Künstlerische Impulse & Gespräch mit Laakkuluk Williamson Bathory, Adnan & Nina Softić
Kleines Haus, Theater Freiburg H 17 Uhr Info: www.theater.freiburg.de PuppenParade 2026
Umsonst & draußen Altstadt, Gengenbach H ab 10 Uhr Info: www.ortenaukultur.de/puppenparade
22. Emmendinger Kleinkunstpreis Mit Abendgala ab 20 Uhr
Schlosskeller, Emmendingen H ab 14 Uhr
Info: www.kulturkreis-em.de
KINO
„Stop Making Sense“
Konzertfilm der erfolgreichen
Rockgruppe Talking Heads, OmU Kommunales Kino, Freiburg H 21 Uhr
Info: www.koki-freiburg.de
MUSIC
Bluesquamperfect
„Live“-Tour 2026
Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhaus.de
Gosse & Glamour – Echo der Moderne
Hommage an Kurt Weill, den Broadway & das Berlin der wilden 20er-Jahre
Paulussaal, Freiburg H 20 Uhr Info: www.orso.co
Tanz der Elfen
Werke für Flöte & Klavier
Hist. Kaufhaus, Freiburg H 20.15 Uhr Info: www.historischeskaufhaus.freiburg.de
Mixed Music
Wechselnde DJs
Cohibar, Freiburg H 19 Uhr Info: www.cohibar-freiburg.de
Dänzneid DJs ab 23 Uhr
Puzzles, Freiburg H 20 Uhr Info: www.puzzles-freiburg.de
Gran Fiesta Latina
Reggaeton, R ’n’ B, Electro Latino, Salsa Mamita Club, Freiburg H 22 Uhr Info: www.mamita.club.de
Freds Cocktailclub
DJ-Session-Samstag
Frederics, Freiburg H 22 Uhr Info: www.instagram.com/fredericsfreiburg
Kolony
United by Sound
Karree, Freiburg H 22 Uhr Info: www.daskarree.de
Raumklang
Indoorfestival
Hans-Bunte-Areal, Freiburg H 22.30 Uhr Info: www.hans-bunte.de
No. 1 Hits Only & Birthday Special Hits der 90er, 2000er bis heute Freiraum, Offenburg H 22.30 Uhr Info: www.freiraum-offenburg.de
Bis InDie Puppen
Indie-Rock, Alternative, Folk & Postpunk Elpi, Freiburg H 23 Uhr Info: www.instagram.com/elpi_freiburg SONNTAG
29.3.2026
BÜHNE
Revue. Über das Sterben der Arten Strike a Pose! Laufsteg frei für Dodo & Kurznasenbär
Großes Haus, Theater Freiburg H 18 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Royal mit Käse Pulp. Fiction. Puppetry. Oberkirch, Forum am Hans-Furler-Gymnasium H 19 Uhr Info: www.ortenaukultur.de/puppenparade
EVENTS
22. Emmendinger Kleinkunstpreis Mit Verleihung der Emmendinger Nadel um 17 Uhr Schlosskeller, Emmendingen H ab 14 Uhr Info: www.kulturkreis-em.de
KINO
„Schreie & Flüstern“ Drama von Ingmar Bergman, OmU Kommunales Kino, Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.koki-freiburg.de
MUSIC
L’Orchestra
„Sedici“-Tour 2026
Hist. Kaufhaus, Freiburg H 19 Uhr Info: www.studioproarte.de
MONTAG
30.3.2026
EVENTS
Abend für einen passionierten
Leser von Krimiromanen
Susanne Bader, Björn Siller & Ulrich von Kirchbach spazieren durch die Literatur
Buchhandlung zum Wetzstein, Freiburg H 19 Uhr Info: www.zum-wetzstein.de
Michels Quiz
Pubquiz für Ratefüchslein, Quiznerds & Friends
Waldsee, Freiburg H 19 Uhr Info: www.michelsquiz.de
PARTY
Monday Blues
Das Tanzbein schwingen Kiss, Freiburg H 21 Uhr Info: www.kiss-freiburg.jimdofree.com
Montagstherapie
Hard Techno & Techno, Rave LaLuna, Freiburg H 22 Uhr
Info: www.lalunafreiburg.club
DIENSTAG
31.3.2026
BÜHNE
Die Impronauten
Improshow Tabourettli, Basel H 20 Uhr Info: www.fauteuil.ch
Fünf Minuten Stille
Komödie von Leo Meier
Wallgraben Theater, Freiburg H 20 Uhr Info: www.wallgraben-theater.com
KINO
„Queendom“
Kunst & Aktivismus gegen Queerfeindlichkeit in Russland, OmU Kommunales Kino, Freiburg H 19 Uhr Info: www.koki-freiburg.de
Noche de Baile
Salsa, Bachata, Kizomba
Mamita Club, Freiburg H 21 Uhr
Info: www.mamita.club.de
Rebel Music
DJs: Flowin’ Vibes & Friends, Reggae & Dancehall
The Great Räng Teng Teng, Freiburg H 23 Uhr
Info: www.raengtengteng.com
MITTWOCH 1.4.2026
AUSSTELLUNGEN
Wildlife Photographer of the Year Die 100 weltbesten Naturfotografien
Naturhistorisches Museum, Basel, bis 28.6. Info: www.nmbs.ch
TatSachen
Verbrechen & Strafe in der Lahrer
Geschichte
Stadtmuseum, Lahr, bis 12.4. Info: www.stadtmuseum.lahr.de
Fünf Minuten Stille
Komödie von Leo Meier
Wallgraben Theater, Freiburg H 19 Uhr
Info: www.wallgraben-theater.com
EVENTS
Flow
Visions of Time: staunen, erkunden, eintauchen & sinnieren
Planetarium, Freiburg H 19.30 Uhr
Info: www.planetarium-freiburg.de
MUSIC
Suck
Support: Glut
Slow Club, Freiburg H 21 Uhr
Info: www.slowclub-freiburg.de


Bierpong
Happy Hour bis 22 Uhr
Othello Bar, Freiburg H 20 Uhr
Info: www.othellobar.de
Open Stage
Bühne für Newcomer, alte Hasen & alles dazwischen
Eimer, Freiburg H 20 Uhr Info: www.eimer-freiburg.de
Groove!
Feuerwerk aus House, Electronic & Funky Beats mit Quincy Jointz Waldsee, Freiburg H 20 Uhr
Info: www.waldsee-freiburg.de
Unicorn Sessions
Konzerte & Jams mit Newcomer-Bands & alten Hasen
Ruefetto, Freiburg H ab 21 Uhr
Info: www.unicorn-sessions.com
DONNERSTAG 2.4.2026 BÜHNE
Fünf Minuten Stille
Komödie von Leo Meier
Wallgraben Theater, Freiburg H 20 Uhr
Info: www.wallgraben-theater.com
EVENTS
K.I.S.S. Quiz
Quiz-Night
Kiss, Freiburg H 20.30 Uhr Info: www.kiss-freiburg.jimdofree.com
MUSIC
Sound of Smoke Albumreleasekonzert
Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhaus.de
No Plastic Band
Die Magie der 60er
Wodan Halle, Freiburg H 20 Uhr
Info: www.wodanhalle.com
Jazz Session
Konzerte & Jams mit Newcomer-Bands & alten Hasen
Ruefetto, Freiburg H 21.30 Uhr Info: www.ruefetto.de
PARTY
Freds Karaoke Club
Gratis Shot vor deinem Auftritt
Frederics, Freiburg H 19 Uhr Info: www.instagram.com/fredericsfreiburg
Students Night
Viele Special-Angebote
Cohibar, Freiburg H 20 Uhr Info: www.cohibar-freiburg.de
1-Euro-Nacht
Ausgewählte Drinks für nur 1 Euro
Othello Bar, Freiburg H 20 Uhr Info: www.othellobar.de
Beer Pong Night
Mixed Music
Puzzles, Freiburg H 20 Uhr Info: www.puzzles-freiburg.de
Ü30-Party
Tenne, Club-Disco, Musikstadl Heuboden, Umkirch H 20 Uhr Info: www.heuboden.de
1990er meets 2000er
100 % Nostalgie Freiraum, Offenburg H 22.30 Uhr Info: www.freiraum-offenburg.de
Throwback Thursday
Alternative, Punk, Hip-Hop
Elpi, Freiburg H 23 Uhr Info: www.instagram.com/elpi_freiburg
Urban Thursday
Afrobeats, Hip-Hop & Latin Neko Bar.Club, Freiburg H 23 Uhr Info: www.neko-club.de

Toni und Max Uthoff: Einer zuviel Paulussaal, Dreisamstraße 3, Freiburg
Samstag, 18. April, 19.30 Uhr
Wenn der Vater mit der Tochter ...
40 Jahre trennen den Kabarettisten Max Uthoff von seiner Tochter: Jetzt stehen sie gemeinsam auf der Bühne. Generation X trifft auf Generation Z, Lebenserfahrung auf jugendlichen Wahnsinn, Witz auf Weltschmerz. Es ist ein Experiment: In einem geschlossenen Raum treten zwei Zyniker unterschiedlicher Generationen und verschiedener Geschlechteridentität an, um unter der fachkundigen Beobachtung des Publikums die Fragen unserer Zeit zu klären. Wer bringt auf diesem Planeten den Müll runter? Was war zuerst da: Ei oder McChicken? Was lässt sich leichter verhüten, Kinder oder Klimawandel? Wie wird man einen alten, weißen Mann los, wenn der die Miete zahlt? Wie erklärt man der jüngeren Generation die Existenz der FDP?
www.vorderhaus.de
Gewinnspiel: chilli-freiburg.de, 1x2 Karten
FREITAG 3.4.2026
AUSSTELLUNGEN
Hella Jongerius
Whispering Things
Vitra Design Museum, Weil am Rhein, bis 6.9. Info: www.design-museum.de
BÜHNE
Kellerkinder Comedy Stand-up-Comedy, Open Mic
Harmonie Gewölbekeller, Freiburg H 19 Uhr Info: www.harmonie-gewoelbekeller.de
EVENTS
Late Night Fashion Flohmarkt Girls, Drinks & Good Vibes Freiraum, Offenburg H 18 Uhr Info: www.freiraum-offenburg.de MUSIC
Flying Moon in Space Support: Drotz Slow Club, Freiburg H 21 Uhr Info: www.slowclub-freiburg.de
PARTY
Mixed Music
Wechselnde DJs
Cohibar, Freiburg H 19 Uhr Info: www.cohibar-freiburg.de
Ladies Night
Fiesta Latina Mamita Club, Freiburg H 22 Uhr Info: www.mamita.club.de
Trance to Harmony
Gemeinsam von Musik verzaubern lassen
Harmonie Gewölbekeller, Freiburg H 22 Uhr Info: www.harmonie-gewoelbekeller.de
Crossing all over Indie-Folkrock, Punk, Big Beats Elpi, Freiburg H 23 Uhr Info: www.instagram.com/elpi_freiburg
Friday Night Beats
Dänzneid
DJs ab 23 Uhr
Puzzles, Freiburg H 20 Uhr
Info: www.puzzles-freiburg.de
Pink Bunny
Tenne, Club-Disco, Musikstadl Heuboden, Umkirch H 20 Uhr Info: www.heuboden.de
Queer It Up – Sweat
Die Hyperpop Party des Jahres Waldsee, Freiburg H 21 Uhr Info: www.waldsee-freiburg.de
Gran Fiesta Latina
Reggaeton, R ’n’ B, Electro Latino, Salsa Mamita Club, Freiburg H 22 Uhr Info: www.mamita.club.de
Freds Cocktailclub
DJ-Session-Samstag
Frederics, Freiburg H 22 Uhr Info: www.instagram.com/fredericsfreiburg
Nic & Marcoss Hasenjagd
Ostersamstag-Party
Freiraum, Offenburg H 22.30 Uhr Info: www.freiraum-offenburg.de
Bis InDie Puppen
Indie-Rock, Alternative, Folk & Postpunk Elpi, Freiburg H 23 Uhr Info: www.instagram.com/elpi_freiburg
Club meets Tacheles
Wechselnde DJs
Tacheles, Freiburg H 23 Uhr Info: www.tachelesfreiburg.de
Riva Party
Electro, Hip-Hop, House Riva Bar, Freiburg H 23 Uhr Info: www.instagram.com/riva.freiburg
Y2K
Low Rise. High Energy. Jazzhaus, Freiburg H 23 Uhr Info: www.jazzhaus.de
SONNTAG 5.4.2026
AUSSTELLUNGEN





Wechselnde DJs Tacheles, Freiburg H 23 Uhr Info: www.tachelesfreiburg.de
SAMSTAG 4.4.2026
AUSSTELLUNGEN
Science Fiction Design
Vom Space Age zum Metaverse Vitra Design Museum, Weil am Rhein, bis 10.5. Info: www.design-museum.de Zukunfts(t)räume Museum im Wandel Augustinermuseum, Freiburg, bis 21.2.27 Info: www.museen.freiburg.de
Cezanne
Bahnbrechende Werke des Pioniers Fondation Beyeler, Basel/Riehen, bis 25.5. Info: www.fondationbeyeler.ch
BÜHNE
Der Weg ins Jenseits Wie gestalten Gesellschaften das „Dazwischen“?
Museum der Kulturen, Basel, bis 26.4. Info: www.mkb.ch
BÜHNE
Revue. Über das Sterben der Arten Strike a Pose! Laufsteg frei für Dodo & Kurznasenbär
Großes Haus, Theater Freiburg H 18 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Fünf Minuten Stille
Komödie von Leo Meier
Wallgraben Theater, Freiburg H 19 Uhr Info: www.wallgraben-theater.com
MUSIC
Prime Orchestra
Rock Sympho Show
Konzerthaus, Freiburg H 19 Uhr Info: www.konzertbuero-augsburg.de







Fünf Minuten Stille Komödie von Leo Meier Wallgraben Theater, Freiburg H 20 Uhr Info: www.wallgraben-theater.com
EVENTS
Quiz im Roccafé
Die drei besten Teams gewinnen Roccafé, Denzlingen H 20 Uhr Info: www.roccafe.de MUSIC
Dana Fuchs
„Zurück nach Deutschland“-Tour Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhaus.de PARTY
Mixed Music
Wechselnde DJs Cohibar, Freiburg H 19 Uhr Info: www.cohibar-freiburg.de
A Journey to the World of Frame
Drum Music
Festival Tamburi Mundi –Abschlussperformance Ensemble-Kurs
E-Werk, Freiburg H 20 Uhr Info: www.ewerk-freiburg.de
PARTY
Mallorca Opening Party mit Micha Schue
Tenne, Club-Disco, Musikstadl Heuboden, Umkirch H 20 Uhr Info: www.heuboden.de
Easter Rave
Anina Owly, Kizi, Contec u. v. m. Hans-Bunte-Areal, Freiburg H 22 Uhr Info: www.hans-bunte.de
Iconiq
Mit Ronny Malto
Etage 1, Offenburg H 23 Uhr Info: www.etageeins-og.de
6.4.2026
MUSIC
Vivaldi – die vier Jahreszeiten
Philharmonie der Solisten
Hist. Kaufhaus, Freiburg H 16 & 20 Uhr Info: www.philharmonie-der-solisten.de
Tamburi AufTakt
Murat Coşkun stellt FestivalAkteur:innen vor, Eintritt frei E-Werk, Freiburg H 18 Uhr Info: www.ewerk-freiburg.de
E Il Viaggio Continua Roccacoustic im Café Roccafé, Denzlingen H 19.30 Uhr Info: www.roccafe.de
Simply back to Simplicity Festival Tamburi Mundi – Eröffnungskonzert
E-Werk, Freiburg H 20 Uhr Info: www.ewerk-freiburg.de
PARTY
Freds Montags Bar
Mixed Music Frederics, Freiburg H 19 Uhr Info: www.instagram.com/fredericsfreiburg
Metal Karaoke
Rock & Metal Karaoke-Party
Eimer, Freiburg H 20 Uhr Info: www.eimer-freiburg.de
Monday Blues
Das Tanzbein schwingen Kiss, Freiburg H 21 Uhr Info: www.kiss-freiburg.jimdofree.com
Montagstherapie
Hard Techno & Techno, Rave LaLuna, Freiburg H 22 Uhr
Info: www.lalunafreiburg.club
DIENSTAG
7.4.2026
EVENTS
Karaoke
Guilty Pleasure: Was du sonst nur heimlich unter der Dusche singst TheaterBar, Freiburg H ab 20 Uhr Info: www.theater.freiburg.de Night of Drumming Go with the Flow! Trommeln können ausgeliehen werden
E-Werk, Freiburg H 20.30 Uhr Info: www.ewerk-freiburg.de
MUSIC
Zeke
Support: Black Heart Prophet Café Atlantik, Freiburg H 20 Uhr Info: www.cafe-atlantik.de
PARTY
Noche de Baile
Salsa, Bachata, Kizomba Mamita Club, Freiburg H 21 Uhr Info: www.mamita.club.de
Rebel Music
DJs: Flowin’ Vibes & Friends, Reggae & Dancehall
The Great Räng Teng Teng, Freiburg H 23 Uhr Info: www.raengtengteng.com
MITTWOCH
8.4.2026
AUSSTELLUNGEN
Angelica Mesiti
Reverb Museum Tinguely, Basel, bis 30.8. Info: www.tinguely.ch
BÜHNE
Fünf Minuten Stille
Komödie von Leo Meier
Wallgraben Theater, Freiburg H 19 Uhr
Info: www.wallgraben-theater.com
Heidi Wie eine heile Bergwelt ins Rutschen gerät Kleines Haus, Theater Freiburg H 20 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
MUSIC
Frame Drummers Spotlight
Nora Thiele & Claudio Spieler
E-Werk, Freiburg H 19 Uhr
Info: www.ewerk-freiburg.de
Grandmas House
Support: Drotz
Slow Club, Freiburg H 21 Uhr
Info: www.slowclub-freiburg.de
InCanto Italiano Festival Tamburi Mundi
E-Werk, Freiburg H 21 Uhr Info: www.ewerk-freiburg.de
PARTY
Open Stage
Bühne für Newcomer, alte Hasen & alles dazwischen Eimer, Freiburg H 20 Uhr Info: www.eimer-freiburg.de
Groove!
Mit Special Guest FxFarmer
Waldsee, Freiburg H 20 Uhr Info: www.waldsee-freiburg.de
Unicorn Sessions
Konzerte & Jams mit Newcomer-Bands & alten Hasen
Ruefetto, Freiburg H ab 21 Uhr Info: www.unicorn-sessions.com DONNERSTAG 9.4.2026 AUSSTELLUNGEN
400 Jahre Trompetengeschichte
Das breite Spektrum der Trompetenbaukunst Trompetenmuseum, Bad Säckingen Info: www.trompetenmuseum.de
EVENTS
Donnerstags-Dinner
Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt
Waldsee, Freiburg H 18 Uhr Info: www.waldsee-freiburg.de
K.I.S.S. Quiz
Quiz-Night
Kiss, Freiburg H 20.30 Uhr Info: www.kiss-freiburg.jimdofree.com
Drinks & Drama
Überraschungen, Dialoge & Genüsse mit dem Theater-Ensemble
Ballettsaal, Theater Freiburg H 21 Uhr
Info: www.theater.freiburg.de
MUSIC
A World between Composition & Improvisation
Festival Tamburi Mundi
E-Werk, Freiburg H 19 Uhr Info: www.ewerk-freiburg.de
Mammal Hands
„Live“-Tour 2026
Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhaus.de
Mohammad Reza Mortazavi
Festival Tamburi Mundi
E-Werk, Freiburg H 21 Uhr Info: www.ewerk-freiburg.de
PARTY
Freds Karaoke Club
Gratis Shot vor deinem Auftritt
Frederics, Freiburg H 19 Uhr
Info: www.instagram.com/fredericsfreiburg
Students Night
Viele Special-Angebote
Cohibar, Freiburg H 20 Uhr
Info: www.cohibar-freiburg.de
1-Euro-Nacht
Ausgewählte Drinks für nur 1 Euro
Othello Bar, Freiburg H 20 Uhr
Info: www.othellobar.de
Beer Pong Night
Mixed Music
Puzzles, Freiburg H 20 Uhr
Info: www.puzzles-freiburg.de
Throwback Thursday
Alternative, Punk, Hip-Hop
Elpi, Freiburg H 23 Uhr
Info: www.instagram.com/elpi_freiburg

Foto:
Dana Fuchs – live Jazzhaus, Freiburg Samstag, 4. April, 19 Uhr
Sie stand mit Legenden wie Marianne Faithful und Etta James auf der Bühne. Doch jetzt kehrt die New Yorker Sängerin Jana Fuchs „Zurück nach Deutschland“. 2018 hat sie mit ihrer Bühnenpräsenz und ihrer unvergleichlichen Stimme das Publikum live begeistert. Jetzt kommt sie „zurück“: mit neuem Album im Gepäck und packender Live-Energie.
www.jazzhaus.de

Foto: © mirkopolo
Samy Deluxe Konzerthaus, Freiburg Sonntag, 19. April, 19 Uhr
Rap trifft Klassik
„MIKIs Takeover! Ensemble“ übersetzt moderne Songs in eine klassische Tonsprache. Nach den Erfolgen 2025 geht das Projekt des Komponisten Miki Kekenj in die nächste Runde. Man darf gespannt sein, wie die Songs des Rappers Samy Deluxe aus seinen „Hochkultur“-Alben in nie gehörter Weise in den klassischen Takeover-Arrangements klingen.
www.alegria.de
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Iggi Kelly Waldsee, Freiburg
Sonntag, 19. April, 19.30 Uhr Foto:
AUSSTELLUNGEN
Jugendstil international Keramische Kunst ohne Grenzen Keramikmuseum, Staufen, bis 28.11. Info: www.landesmuseum.de
BÜHNE
Fünf Minuten Stille
Komödie von Leo Meier
Wallgraben Theater, Freiburg H 20 Uhr Info: www.wallgraben-theater.com
EVENTS
„Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken“
Lesung mit Sarah Lorenz Slow Club, Freiburg H 21 Uhr Info: www.slowclub-freiburg.de Fit ’n’ run
Laugh in Time
Festival Tamburi Mundi
E-Werk, Freiburg H 18 Uhr Info: www.ewerk-freiburg.de
Ana Carla Maza „Alamar“-Tour Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhaus.de
Simplicity
Festival Tamburi Mundi E-Werk, Freiburg H 20 Uhr Info: www.ewerk-freiburg.de
Mixed Music
Wechselnde DJs Cohibar, Freiburg H 19 Uhr Info: www.cohibar-freiburg.de
Dänzneid
DJs ab 23 Uhr
Puzzles, Freiburg H 20 Uhr Info: www.puzzles-freiburg.de
RoccaBeats



Mit Radiohits wie „Sleep Alone“, „Break My Heart“ und dem internationalen Erfolg „Heard It All“ hat der jüngste Spross der Kelly Family, Iggi Kelly, bewiesen, dass er das musikalische Erbe der Familie würdig vertritt. Auf seiner „No matter What“Tour kommt er auch nach Freiburg.
www.waldsee-freiburg.de



Freiburger Sportmesse Messe, Freiburg H ab 16 Uhr Info: www.messe.freiburg.de MUSIC
P.O.P. Power of Percussion Music Festival Tamburi Mundi
E-Werk, Freiburg H 19 Uhr Info: www.ewerk-freiburg.de
Youn Sun Nah Quartet „Lost Pieces“-Tour 2026 Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhaus.de
The Boojums „The Boojums“-Tour Swamp Club, Freiburg H 21 Uhr Info: www.sumpfkultur.org
PARTY
Mixed Music Wechselnde DJs
Cohibar, Freiburg H 19 Uhr Info: www.cohibar-freiburg.de Friday Beats Edition x Vereinstreffen Tenne, Club-Disco, Musikstadl Heuboden, Umkirch H 20 Uhr Info: www.heuboden.de
Save Your Sleep Party für Frühausgeher
Harmonie Gewölbekeller, Freiburg H 20 Uhr Info: www.harmonie-gewoelbekeller.de
Ladies Night
Fiesta Latina Mamita Club, Freiburg H 22 Uhr Info: www.mamita.club.de
I Love 80s 80s music nonstop!
Jazzhaus, Freiburg H 23 Uhr Info: www.jazzhaus.de
Weinclubber – Die Siebzehnte Wein trifft Club
Freiraum, Offenburg H ab 19 Uhr Info: www.freiraum-offenburg.de
SAMSTAG
11.4.2026
BÜHNE
Revue. Über das Sterben der Arten Strike a Pose! Laufsteg frei für Dodo & Kurznasenbär
Großes Haus, Theater Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Fünf Minuten Stille
Komödie von Leo Meier
Wallgraben Theater, Freiburg H 20 Uhr Info: www.wallgraben-theater.com
Premiere: Ellen Babic
Von Marius von Mayenburg Theater, Baden-Baden H 20 Uhr Info: www.theater-baden-baden.de
Kei Muckser, sunscht knallt’s Komödie von Chris Arnold
Alemannische Bühne, Freiburg H 20.15 Uhr Info: www.alemannische-buehne.de
Shake your Booty mit DJ Vielgut Roccafé, Denzlingen H 21 Uhr Info: www.roccafe.de
Gran Fiesta Latina
Reggaeton, R ’n’ B, Electro Latino, Salsa Mamita Club, Freiburg H 22 Uhr Info: www.mamita.club.de
Freds Cocktailclub
DJ-Session-Samstag Frederics, Freiburg H 22 Uhr Info: www.instagram.com/fredericsfreiburg
Bis InDie Puppen
Indie-Rock, Alternative, Folk & Postpunk Elpi, Freiburg H 23 Uhr Info: www.instagram.com/elpi_freiburg
Club meets Tacheles
Wechselnde DJs Tacheles, Freiburg H 23 Uhr Info: www.tachelesfreiburg.de
Riva Party
Electro, Hip-Hop, House Riva Bar, Freiburg H 23 Uhr Info: www.instagram.com/riva.freiburg
Connected
Die 90er Party
Jazzhaus, Freiburg H 23 Uhr Info: www.jazzhaus.de
Beats for Freaks Drum & Bass
Harmonie Gewölbekeller, Freiburg H 23 Uhr Info: www.harmonie-gewoelbekeller.de
Generation New Auf der Suche nach den talentiertesten Newcomer-DJs aus der Region Hans-Bunte-Areal, Freiburg H 23 Uhr Info: www.hans-bunte.de
SONNTAG 12.4.2026
AUSSTELLUNGEN
Biodiver–Cité
Vielfalt der Fauna in der Stadt Musée Zoologique, Straßburg, bis 31.12. Info: www.musees.strasbourg.eu
BÜHNE
Iphigénie en Tauride
Antiken-Spektakel zwischen Trauma & Befreiung
Großes Haus, Theater Freiburg H 18 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Premiere: Fin de partie
Becketts Klassiker des absurden Theaters als Oper Theater, Basel H 18.30 Uhr Info: www.theater-basel.ch
EVENTS
Ralf König: „Pflaumensturz & Sahneschnitten“ Über vier Jahrzehnte Comiczeichnerei Theater Freiburg H 19 Uhr Info: www.theaterfreiburg.de
Hamlets Geisterstunde
„Séance“ mit Eberhard Bauer & Shakespeares Geistern
Winterer-Foyer, Theater Freiburg H 20.45 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Iphigenies Schattenkabinett
Trauma-Forscher Adrian Wagner im Gespräch
Winterer-Foyer, Theater Freiburg H 20.45 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
20. Freiburger Marathon 2026 Bands & DJs sorgen bei fünf verschiedenen Distanzen für Stimmung & Motivation
Messe, Freiburg H ab 7.30 Uhr Info: www.messe.freiburg.de
MUSIC
Drums ’n’ Voices Festival Tamburi Mundi – Abschlusskonzert E-Werk, Freiburg H 20 Uhr Info: www.ewerk-freiburg.de
MONTAG
13.4.2026
EVENTS
Michels Quiz
Pubquiz für Ratefüchslein, Quiznerds & Friends
Waldsee, Freiburg H 19 Uhr
Info: www.michelsquiz.de
Open Monday Chillout, Drinks & Überraschungen
Steinfoyer, Theater Freiburg H ab 17 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
MUSIC
Pretty Acoustic Roccacoustic im Café Roccafé, Denzlingen H 19.30 Uhr Info: www.roccafe.de
PARTY
Freds Montags Bar Mixed Music Frederics, Freiburg H 19 Uhr Info: www.instagram.com/fredericsfreiburg
Metal Karaoke Rock & Metal Karaoke-Party Eimer, Freiburg H 20 Uhr Info: www.eimer-freiburg.de
DIENSTAG
14.4.2026
BÜHNE
Fünf Minuten Stille
Komödie von Leo Meier Wallgraben Theater, Freiburg H 20 Uhr Info: www.wallgraben-theater.com
PARTY
Noche de Baile
Salsa, Bachata, Kizomba Mamita Club, Freiburg H 21 Uhr Info: www.mamita.club.de
Rebel Music
DJs: Flowin’ Vibes & Friends, Reggae & Dancehall
The Great Räng Teng Teng, Freiburg H 23 Uhr Info: www.raengtengteng.com
MITTWOCH
15.4.2026
BÜHNE
Fünf Minuten Stille
Komödie von Leo Meier Wallgraben Theater, Freiburg H 19 Uhr Info: www.wallgraben-theater.com
EVENTS
Charlotte Brandi: „Fischtage“ Lesung & Musik Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhaus.de
PARTY
Bierpong
Happy Hour bis 22 Uhr
Othello Bar, Freiburg H 20 Uhr Info: www.othellobar.de
Open Stage
Bühne für Newcomer, alte Hasen & alles dazwischen
Eimer, Freiburg H 20 Uhr Info: www.eimer-freiburg.de
Queer Bar Night
BlitzerBar Swamp Club, Freiburg H 20 Uhr
Info: www.sumpfkultur.org
Groove!
Mit Special Guest Rainer Trüby Waldsee, Freiburg H 20 Uhr Info: www.waldsee-freiburg.de
Unicorn Sessions
Konzerte & Jams mit Newcomer-Bands & alten Hasen
Ruefetto, Freiburg H ab 21 Uhr Info: www.unicorn-sessions.com
DONNERSTAG 16.4.2026
AUSSTELLUNGEN
Nicolas Darrot Fuzzy Logic Museum Tinguely, Basel, bis 7.3.27 Info: www.tinguely.ch
BÜHNE
Work-Life-Ballet
Nora Wyss & Miriam Seifert
E-Werk, Freiburg H 19 Uhr Info: www.ewerk-freiburg.de
Rigoletto
Bis eine·r stirbt: Ein Hofnarr zwischen Lachzwang & Selbstdemontage
Großes Haus, Theater Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
EVENTS
Lena Gorelik: „Alle meine Mütter“ Lesung & Gespräch mit Insa Wilke
Literaturhaus, Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.literaturhaus-freiburg.de
K.I.S.S. Quiz
Quiz-Night
Kiss, Freiburg H 20.30 Uhr Info: www.kiss-freiburg.jimdofree.com
MUSIC
The toten Crackhuren im Kofferraum „Forever“-Tour 2026
ArTik, Freiburg H 20 Uhr Info: www.artik-freiburg.de
Santi & Tuğçe „Live“-Tour Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhaus.de
Jazz Session
Konzerte & Jams mit Newcomer-Bands & alten Hasen
Ruefetto, Freiburg H 21.30 Uhr Info: www.ruefetto.de
PARTY
Freds Karaoke Club
Gratis Shot vor deinem Auftritt Frederics, Freiburg H 19 Uhr
Info: www.instagram.com/fredericsfreiburg
Students Night
Viele Special-Angebote
Cohibar, Freiburg H 20 Uhr Info: www.cohibar-freiburg.de
Beer Pong Night
Mixed Music
Puzzles, Freiburg H 20 Uhr Info: www.puzzles-freiburg.de
Kick-Off International Party
Let’s get this party started MensaBar, Freiburg H 20.30 Uhr Info: www.swfr.de
Throwback Thursday
Alternative, Punk, Hip-Hop
Elpi, Freiburg H 23 Uhr Info: www.instagram.com/elpi_freiburg
Urban Thursday
Afrobeats, Hip-Hop & Latin Neko Bar.Club, Freiburg H 23 Uhr Info: www.neko-club.de



































FREITAG 17.4.2026
BÜHNE
Work-Life-Ballett
Nora Wyss & Miriam Seifert
E-Werk, Freiburg H 19 Uhr
Info: www.ewerk-freiburg.de
Farm Fatale
Neuanfang mit Vogelscheuchen-Band Großes Haus, Theater Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Souvenir
Die Diva der Dissonanz
E-Werk, Freiburg H 20 Uhr Info: www.dieschoenen.com
Django Asül „Am Ende vorn“ Vorderhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.vorderhaus.de
Bülent Ceylan
„Diktatürk“
Messe, Freiburg H 20 Uhr Info: www.messe.freiburg.de
Fünf Minuten Stille
Komödie von Leo Meier Wallgraben Theater, Freiburg H 20 Uhr Info: www.wallgraben-theater.com
Oropax-Experimental
Demo-Version 0.0.1 der neuen 2026er-Show
E-Werk, Freiburg H 20 Uhr Info: www.ewerk-freiburg.de
EVENTS
Ulli Lust: „Die Frau als Mensch 2: Schamaninnen“
Lesung & Gespräch mit Andrea Zimmermann Literaturhaus, Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.literaturhaus-freiburg.de
MUSIC
Julia Fischer Quartett
Kommunikationskunst – Solisten als Ensemble Hochschule für Musik, Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.albert-konzerte.de
Henrik Freischlader
„Live“-Tour 2026
Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr
Info: www.jazzhaus.de
Stout
Irish Folk neu definiert
Wodan Halle, Freiburg H 20 Uhr
Info: www.wodanhalle.com
Eamon McGrath
Support: Skiffle-Team Slow Club, Freiburg H 21 Uhr Info: www.slowclub-freiburg.de
PARTY
ABBA Party
Super Trouper Spring Special Jazzhaus, Freiburg H 23 Uhr Info: www.jazzhaus.de
SAMSTAG 18.4.2026
AUSSTELLUNGEN
Hermann Hesse
Bereit zum Aufbruch
Kunsthalle Messmer, Riegel, bis 11.10. Info: www.kunsthallemessmer.de
BÜHNE
Work-Life-Ballet
Nora Wyss & Miriam Seifert
E-Werk, Freiburg H 19 Uhr Info: www.ewerk-freiburg.de
Toni & Max Uthoff „Einer zuviel“
Paulussaal, Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.vorderhaus.de
Revue. Über das Sterben der Arten Strike a Pose! Laufsteg frei für Dodo & Kurznasenbär
Großes Haus, Theater Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Souvenir
Die Diva der Dissonanz
E-Werk, Freiburg H 20 Uhr Info: www.dieschoenen.com

Inka Meyer
„Highway to Health“ Roccafé, Denzlingen H 20 Uhr Info: www.roccafe.de
Luksan Wunder
„Dr. Edeljoghurts Multimedia Panoptikum 2“ Vorderhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.vorderhaus.de
Dieter Nuhr
„Nuhr auf Tour“-2026
Messe, Freiburg H 20 Uhr Info: www.messe.freiburg.de
Oropax-Experimental
Demo-Version 0.0.1 der neuen 2026er-Show E-Werk, Freiburg H 20 Uhr Info: www.ewerk-freiburg.de
EVENTS
Mädelsflohmarkt
Stöbern & Handeln
Messe, Freiburg H ab 11 Uhr Info: www.messe.freiburg.de 40 Jahre Ökostation
Mitmachaktionen für Groß & Klein Ökostation, Freiburg H ab 14 Uhr Info: www.oekostation.de
MUSIC
Tonio Geugelin „Live“-Tour 2026 Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhaus.de
Die Feisten „Familienfest“
Kultur- & Bürgerhaus, Denzlingen H 20 Uhr Info: www.karoevents.de
PARTY
Club meets Tacheles
Wechselnde DJs Tacheles, Freiburg H 23 Uhr Info: www.tachelesfreiburg.de
Deep Dive
Techno & Trance mit Tiefgang MensaBar, Freiburg H 23 Uhr Info: www.swfr.de

SONNTAG 19.4.2026
BÜHNE
Rigoletto
Bis eine·r stirbt: Ein Hofnarr zwischen Lachzwang & Selbstdemontage
Großes Haus, Theater Freiburg H 18 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Souvenir
Die Diva der Dissonanz
E-Werk, Freiburg H 19 Uhr Info: www.dieschoenen.com
Jonas Greiner
„Auf Augenhöhe“
Vorderhaus, Freiburg H 19 Uhr Info: www.vorderhaus.de
Fünf Minuten Stille
Komödie von Leo Meier
Wallgraben Theater, Freiburg H 19 Uhr Info: www.wallgraben-theater.com
EVENTS
Flow
Visions of Time: staunen, erkunden, eintauchen & sinnieren
Planetarium, Freiburg H 18 Uhr Info: www.planetarium-freiburg.de
MUSIC
Samy Deluxe & Mikis Takeover! Ensemble
Klassik & Hip-Hop
Konzerthaus, Freiburg H 19 Uhr Info: www.alegria.de
Iggi Kelly
„No Matter What“-Tour 26
Waldsee, Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.vaddi-concerts.de
Grundeis
Support: Die Anstalt Slow Club, Freiburg H 20 Uhr Info: www.slowclub-freiburg.de

Spektakuläre Musicalgala kommt nach Freiburg Konzerthaus, Freiburg |Freitag, 1. Mai, 20 Uhr | Iwww.dienachtdermusicals.show
Höhepunkte aus den bekanntesten Musicals verzaubern in der „Nacht der Musicals“ in einer über zweistündigen Show auf eindrucksvolle Weise die Zuschauerinnen und Zuschauer. Auf der Bühne stehen die Starsolistinnen und -solisten der Originalproduktionen, die auf ihrer Reise durch die Welt der internationalen Musical-Highlights ausgewählte Solo-, Duett- und Ensemblenummern präsentieren. Dabei brennen die Akteurinnen und Akteure auf der Bühne ein Feuerwerk aus schwungvoller Tanzakrobatik und weltbekannten Hits ab.
Zu hören sind nicht nur die Melodien aus dem aktuellen Broadway-Musical „Aladdin” und der Welthit „Let it go” aus dem Sensationsmusical „Die Eiskönigin”, auch Klassiker wie „König der Löwen“, „Mamma Mia“, oder „Tanz der Vampire“ stehen auf dem Programm. Dazu kommen Dauerbrenner wie „Das Phantom der Oper“, „Cats“, „Die Rocky Horror Show“ und „Elisabeth“. Beim Gastspiel in
Freiburg erleben die Musicalfreunde, wie „Das Phantom der Oper“ Christine seine Liebe gesteht oder die Samtpfoten aus „Cats” mit „Memory“ ihren absoluten Kultcharakter unter Beweis stellen. Unvergessen sind auch die Hits aus dem Grusical „Rocky Horror Show“. Das Musical von Richard O’Brien wurde 1975 verfilmt und ist seither weltweit Kult bei Millionen von Fans. Ob „The Time Warp“, „I can make you a man“, „Don’t Dream It, Be It“, „Wild and Untamed Thing“ oder Meat Loafs „Hot Patootie – Bless My Soul“ – Mitsingen ist Pflicht. So abwechslungsreich wie die Musicals selbst, ist auch die Show bei der „Nacht der Musicals“. Ein ausgefeiltes Licht- und Soundkonzept sowie aufwendige Kostüme und liebevoll gestaltete Bühnenbilder machen das Event zu einer bezaubernden musikalischen Gala mit der Atmosphäre des New Yorker Broadways und des Londoner West Ends.
Ab 12.3. im Kino

SO TICKT DER NEUE BÜRGERMEISTER
LITERATUR
DONAU-LITERATUR
TRIFFT BUCHMESSE
Packt es an: Roland Meder wird Bürgermeister für Soziales, Integration und Kultur. Im chilli-Interview erzählt er von seinen Plänen.

ROLAND MEDER ÜBER FÜHRUNG, INTEGRATION UND FREIBURGER MUSEEN
Kfz-Elektriker, Abi über den zweiten Bildungsweg, Student der Forstwissenschaften, SPD-Fraktionsgeschäftsführer, auf die Seite der Stadtverwaltung ins Büro des Kultur- und Sozialbürgermeisters Ulrich von Kirchbach gewechselt, dort Büroleiter, dann Leiter des Haupt- und Personalamts (HPA) und ab 1. April Bürgermeister für Kultur, Soziales und Integration in Freiburg: Das ist der beachtliche Werdegang von Roland Meder. Die chilli-Redakteure Lars Bargmann und Till Neumann haben dem 58-jährigen Sozialdemokraten einen ersten Besuch abgestattet.
chilli: Herr Meder, was hat Sie überhaupt gereizt am Bürgermeister-Posten? Als Chef des HPA haben sie ei-
nen guten Posten und einen übersichtlicheren Terminkalender. Meder: Auch als Personalchef einer Stadtverwaltung mit 4300 Mitarbeitenden hat man ein straffes Programm. Was jetzt für mich dazukommt sind Repräsentationsaufgaben. Repräsentation ist eine wichtige Aufgabe und ein Zeichen der Wertschätzung. Und die ist die Basis dafür, dass wir eine lebendige Bürgergesellschaft haben. Mich reizt besonders, dass das neue Amt ein Zusammenführen von verschiedenen Tätigkeiten ist, die ich teilweise bereits davor gemacht habe. Das war mal viel Politik und wenig Verwaltung, mal viel Verwaltung und weniger Politik. Was in den vergangenen fünf Jahren dazukam, ist Führung. Jetzt habe ich auch Lust, in der ersten Reihe zu stehen
und meine Führungserfahrung mit dem politischen Gestaltungswillen zu verbinden.
chilli: Brücken bauen und Kompromisse erarbeiten.
Meder: Als Dezernent ist man wie zwischen Baum und Borke. Auf der einen Seite muss ich an der Seite des Oberbürgermeisters Verwaltung organisieren und auf der anderen mit den Gemeinderäten arbeiten, wo es darum geht, Mehrheiten zu finden. Und es gibt die Erwartung, eigene Impulse zu setzen.
chilli: Ulrich von Kirchbach ist sehr beliebt in der Bürgerschaft. Sind Sie auch ein Nice Guy?
Meder: Ich schätze Uli von Kirchbach sehr für seine Bürgernähe, seine Bodenständigkeit, seine Integrität und
seine Verlässlichkeit. Das sind Eigenschaften, die auch für mich zählen.
chilli: Sie sind als Brückenbauer zwischen Stadtspitze, Gemeinderat und Stadtgesellschaft gefragt. Haben Sie schon eine Diplomatie-Fortbildung gemacht?
Meder: Brücken baue ich schon 20 Jahre. Was ich zuletzt gelernt habe, ist, auch mal klar Position zu beziehen und nicht nur zu verhandeln.
chilli: Sie sitzen nun mit am Steuerrad. Wohin lenken Sie?
Meder: Es ist sehr wichtig, einschätzen zu können, welche Entwicklungen auf uns gesellschaftlich zukommen. Wo werden wir in fünf oder zehn Jahren stehen? Es ist eine maßgebliche Aufgabe, insbesondere im Bereich der Integration, aber auch des Sozialen, zu überlegen, was sind die richtigen Antworten auf die Fragen der Zukunft.
chilli: Integration ist ein Marathonlauf und die Zahl der Flüchtlinge nimmt nicht ab.
Meder: Weil wir LEA-Standort (Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge) sind, müssten wir sinkende Zahlen in der Unterbringung haben. Haben wir aber nicht. Wir hatten zum Jahresende 420 in Wohnungen und 2541 Menschen in Gemeinschaftsunterkünften. Es gibt nichts, was weniger integrationsfördernd ist als eine Unterbringung im Flüchtlingsheim. Vor der Ukraine-Krise hatten wir dort eine durchschnittliche Verweildauer von sieben Jahren. Das ist zu lange. Wir müssen die Situation nutzen, die wir durch die Entwicklung von Baugebieten wie Kleineschholz, Dietenbach oder Zinklern haben. Wir müssen die Menschen aus den Unterkünften rausbekommen. Die öffentlich-rechtliche Unterbringung in Wohnheimen ist die teuerste Form.
chilli: Wie viele Menschen aus der Ukraine sind unter den knapp 3000?
Meder: Etwa 1800. Wenn Sie mich heute fragen, ob sie wieder zurück gehen, wenn der Krieg vorbei ist, dann ist es wahrscheinlich, dass ein Teil der Menschen hier bleibt. Es
wird viele geben, die dann schon so lange hier leben, hier Kinder bekommen haben, zur Schule gehen, ein fester Teil unserer Gesellschaft sind und die wir hier auch brauchen.
chilli: Im Sozialbereich?
Meder: Da beschäftigt mich sehr die zunehmende Wohnungslosigkeit.
chilli: Woran machen Sie „zunehmend“ fest?
Meder: Über die Post-Ersatzadressen. Wenn Sie keine Wohnungen haben, können Sie die Post etwa an die Pflasterstub schicken oder an die Oase. Wir sind aktuell bei fast 1000 Menschen, die eine Postersatzadresse haben.
stehen? Wir haben noch ein Museum für Neue Kunst, das in einem unzureichenden Gebäude ist. Und ich würde gerne gemeinsam mit den Mitarbeitenden in der Stadtbibliothek, mit dem Gemeinderat und der Stadtgesellschaft die Stadtbibliothek als dritten Ort weiterentwickeln.
chilli: Was ist ein dritter Ort?
Meder: Der erste ist Zuhause, der zweite der Arbeitsplatz, der dritte einer, an dem ich mich gerne aufhalte, der konsumarm oder konsumfrei ist.
„Wir sind mit Angeboten permanent am Limit“
chilli: Dazu kommen die, die einfach keine Adresse haben wollen…
Meder: …so ist es. Nach der letzten Schätzung aus 2024 leben rund 200 Menschen auf der Straße, die restlichen sind in der verdeckten Wohnungslosigkeit. Wir sind mit unseren Angeboten permanent am Limit. Wir mussten jetzt erneut eine Winter-Notschlafstelle schaffen. Hier müssen wir unsere Infrastruktur weiterentwickeln. Für mich zählt das Prinzip „Housing first“. Ich kann etwa bei einem Drogensüchtigen nicht zur Voraussetzung machen, dass er erst dann eine Wohnung bekommt, wenn er clean ist. Nein, er muss erst eine Wohnung bekommen und alles andere kommt danach. Das ist eine große Herausforderung. Wir haben jetzt im Neubauviertel Innere Elben in St. Georgen ein Projekt mit Kleinstwohnungen mit 20, 25 Quadratmetern eingeleitet. Das ist ein wichtiger erster Schritt.
chilli: Wo sind die Baustellen im Kulturbereich?
Meder: Wir haben gerade ein großartiges Augustinermuseum eröffnet. Ich würde diesen Moment gerne nutzen, gemeinsam mit den Bürgermeistern und den Gemeinderäten zu überlegen, wie es mit unseren Museen weitergehen soll? Wo wollen wir mit der Museumslandschaft in zehn Jahren
chilli: Die Fläche hinter der Stadtbibliothek böte Raum für eine bessere Nutzung …
Meder: Ja, aber auch vor der Stabi am Münsterplatz. Raum ist aber nur das eine. Das andere ist der Inhalt. Ich habe mir die Bibliotheken in Oslo und Dresden angeschaut, die diesen Weg schon gegangen sind. Was da passiert, hat wenig mit dem zu tun, was wir manchmal mit Bibliothek assoziieren. Es sind extrem lebendige Orte, an denen es Kultur und Bildungsangebote gibt, wo bürgerschaftliches Engagement Raum hat, wo ich meinen Hobbys nachgehen kann. In diese Diskussion würde ich gerne einsteigen.
chilli: Der Mangel an Proberäumen ist ein Dauerdiskussionsthema. Die Container im Eschholzpark, die bald mit sieben Räumen am Start sind, werden das Problem nicht beheben. Es braucht wohl mindestens 30 davon …
Meder: Wenn wir das Rettungszentrum an der Eschholzstraße fertig haben, müssen wir über das Grundstück an der Schönauer Straße reden. Das ist politischer Konsens. Die Themen Subkultur, Clubkultur und Förderung von Popularmusik haben heute einen ganz anderen Stellenwert als vor 20 Jahren.
chilli: Herr Meder, vielen Dank für dieses Gespräch.


IN DEN MORAT-HALLEN HABEN ZWEI GALERIEN FÜR ZEITGENÖSSISCHE
KUNST ERÖFFNET
Svon Erika Weisser
eit einem Monat hat Freiburg endlich wieder eine Heimat für die Städtische Galerie. Nach einer kurzen Umbauphase gibt es in dem nun zu „Morat-Hallen“ umbenannten früheren Morat-Institut für Kunst und Kunstwissenschaft an der Lörracher Straße 31 zwei riesige und sehr lichte Räume, die der lokalen und regionalen Künstler·innenszene zur Verfügung stehen. Eröffnet wurden die Galerie und die angrenzende Nordhalle mit zwei besonderen Ausstellungen, die das künftige Konzept andeuten und die derzeit noch zu sehen sind.
Außer diesen beiden Ausstellungsräumen gibt es noch eine weitere Halle im Südflügel des insgesamt 2000 Quadratmeter Fläche umfassenden Gebäudes, das einst die Werkräume des familieneigenen Chemiebetriebs der Eltern des Kunsthistorikers und -mäzens Franz Armin Morat beherbergte. Diese Südhalle ist für die nahezu 7500 Grafiken sowie 500 Gemälde und Skulpturen re-
serviert, die Morat im Lauf seines Lebens sammelte, dort unterbrachte und damit seit Mitte der 1980er-Jahre weit über Freiburg hinaus beachtete Ausstellungen organisierte. Bis er die Stiftung anlässlich seines 80. Geburtstags im November 2023 an seine Söhne übertrug. Diese stellten daraufhin die Kunstsammlung den städtischen Museen als Dauerleihgabe zur Verfügung; ein Teil davon ist noch bis zum 12. April im Museum für Neue Kunst zu sehen: Artur Stolls Gemälde sind dort in der Gemeinschaftsausstellung „Mal er, mal sie“ mit Werken von Olga Jakob ausgestellt. Die Stadt Freiburg, der 2024 ihre in einem Privathaus an der Lameystraße untergebrachte bisherige Städtische Galerie, das Kunsthaus L6, wegen Verkauf und Abriss des Gebäudes abhanden kam, kaufte dann im Mai desselben Jahres den früheren Unternehmens- und späteren Kunstinstitutssitz. Geholfen hat dabei



die sehr großzügige Spende der Freiburger Kunstmäzenin Gertrud Hurrle, die „für den Erhalt und die Weiterführung des kulturellen und künstlerischen Erbes der Familie Morat“ zwei Millionen Euro zur Verfügung stellte. Ohne sie wäre es nicht möglich gewesen, das inzwischen dezent modernisierte und sanierte Gebäude „als Ort der Kunst und Kultur zu bewahren“, wie OB Martin Horn in seiner Eröffnungsrede sichtlich dankbar feststellte.
Gegenüber dem bisherigen Standort hat die in der Mittelhalle eingerichtete Städtische Galerie an Raum gewonnen: Mit etwa 250 Quadratmetern ist die Präsentationsfläche größer und durch die Höhe der Räume für die künftigen Wechselausstellungen auch vielseitiger nutzbar als zuvor. Dazu kommt die 300 Quadratmeter große Nordhalle, die die Stadt den Kulturszenen außerhalb Freiburgs zur Verfügung stellt – für ganz unterschiedliche Formate, Projekte, Installationen, raumbezogene Arbeiten und Performances. In beiden Sälen herrscht tagsüber eine fast entrückte Atmosphäre: Das durch sie Sheddächer einfallende Licht


gibt den Exponaten und ihren Umgebungen etwas Schwebendes.
Die erste Performance in der Nordhalle mit Geräuschen, von einem Ventilator angewehten Fahnen, skurrilen Skulpturen und belebten Screenbildern ist bis zum 29. März zu bestaunen. „Fields of Un/Rest“ heißt sie, und sie thematisiert die Frage, was es bedeutet, in einer von Krisen geprägten Gegenwart Kunst zu produzieren. Dabei reflektieren die mittlerweile in Berlin lebenden Künstler·innen Betty Blumenstock, Philip Beck, Arne Grashoff, Benjamin Koglin und Sharleena Rosing das Spannungsfeld zwischen Rückzug und Reaktion, zwischen dem Bedürfnis nach Ruhe und äußerer Unruhe.
tersucht diese Präsentation das künstlerische Prinzip des Seriellen. Das serielle Arbeiten wird dabei nicht als bloße Wiederholung verstanden, sondern als poetisch-analytisches Verfahren, das Ordnung schafft und diese zugleich unterläuft. Die nächste Ausstellung beginnt am 28. März und heißt „Pst“.
Die Ausstellung in der eigentlichen Städtischen Galerie heißt „Following – some kind of the same – π“ und ist bis Sonntag, 15. März zu sehen. Mit unzähligen, in ihrer Anordnung an Land-Art erinnernden keramischen Arbeiten, geschnitzten Gesichtsfragmenten und reflektierenden Malereien un -
Etwa 700 Besucher haben die beiden neuen Galerien seit der Eröffnung besucht, zur Eröffnung drängten sich mehr als 400 Menschen um die Exponate. Diese sind in der Mittelhalle sogar von einer besonderen Empore aus zu bewundern: Sie ist auf einem in den Saal ragenden Kubus installiert, in dessen Innerem eine barrierefreie Toilettenanlage ihren Platz gefunden hat. Für das Haus selbst gibt es einen barrierefreien Zugang derzeit nur über die Hintertür, eine Rampe zum Haupteingang wird bald gebaut.

DJ Ahmet
Mazedonien 2025
Regie: Georgi M. Unkovski
Mit: Arif Jakub, Dora Akan
Zlatanova, Agush Agushev, Aksel Mehmet u.a.
Verleih: Neue Visionen
Laufzeit: 99 Minuten
Start: 19. März 2026



Ahmet ist 15 und lebt mit seinem Vater und dem jüngeren Bruder Naim in einem Dorf in der malerischen nordmazedonischen Hügellandschaft. Und er geht offenbar gern zur Schule. Jedenfalls verlässt er nur widerwillig das Klassenzimmer, als der Lehrer ihm sagt, dass sein Vater draußen wartet. Und nicht eben begeistert geht er mit, um ihm beim Zusammentreiben der Schafherde zur Hand zu gehen.
Seit dem im Film nur vage am Rande erwähnten Tod seiner Frau verlangt der eigentlich gutmütige, umständehalber aber strenge Mann immer öfter Ahmets Mithilfe: Er ist überfordert mit der zusätzlich zu seiner schweren landwirtschaftlichen Arbeit zu leistenden Erziehung und Versorgung seiner beiden Söhne, von denen der jüngere nicht spricht.
Ahmet kann den Vater verstehen. Doch dann setzt der sich in den Kopf, mit Naim zu einem entfernt wohnenden Heiler zu gehen, der ihn zum Reden bringen soll. Und eröffnet seinem Älteren, dass er während seiner Abwesenheit von der Schule freigestellt ist und seine Arbeit bei den Schafen und auf den Tabakfeldern zu übernehmen hat. Begeistert ist Ahmet nicht, doch er fügt sich. Sein einziger Trost: Während der langen Traktorfahrten kann er über Internet seine Lieblingsmusik hören. Allerdings ist sein Da-
von Erika Weisser
mernden Traktor-Beats stundenlang mit basslastigen elektronischen Beats aus seiner selbst gebastelten Soundanlage zu überwummern.
Dann läuft ihm die schöne Aya über den Weg. Sie ist etwa gleich alt wie Ahmet, lebt mit ihren Eltern in Deutschland und ist zu Besuch bei ihrer Großmutter, die auch im Dorf wohnt und gelegentlich auf Naim aufpasst. Als sie sich zum ersten Mal treffen, sind sie sofort wie elektrisiert. Und als sie sich zum zweiten Mal treffen, stellen sie fest, dass sie am liebsten die gleiche Musik hören und Tiktok-Tänze mögen. Und da Aya im Besitz eines Handys mit unbegrenztem Datenvolumen ist, steht spontanen und schier endlosen Raves auf dem Acker nichts im Wege. Und es ist nicht einmal eine Frage der Zeit, dass sich die beiden näherkommen. Allerdings hat Ayas Besuch bei der strenggläubigen Großmutter einen ernsten Hintergrund: Gemäß der dörflichen Tradition soll sie verheiratet werden – an einen Mann, den sie noch nie gesehen hat. Diese Pläne stoßen bei der freiheitsliebenden und selbstbewussten Jugendlichen nicht eben auf Gegenliebe; es kommt zu nicht nur inneren Konflikten zwischen familiären Erwartungen und dem Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben. Auch bei Ahmet. Ein höchst bemerkenswerter Film über die erste Liebe zweier Außenseiter – und ihrer Suche nach einem we-


Frankreich 2025
Regie: Richard Linklater
Mit: Guillaume Marbeck, Zoey Deutch u.a.
Verleih: Plaion Pictures
Laufzeit: 105 Minuten
Start: 12. März 2026
(ewei). Paris, Ende der 1950er: Der 28-jährige Jean-Luc Godard macht seinen ersten Film. Mit einem jungen Team, einem amerikanischen Filmstar, viel Eigensinn, wenig Geld und ohne fertiges Konzept gelingt ihm ein Werk, das direkt in die Filmgeschichte eingehen und das Kino revolutionieren wird: „Außer Atem“.
Richard Linklater ist das Kunststück gelungen, einen höchst ansprechenden, lebendigen Film zu schaffen, der für Eingeweihte und Neulinge gleichermaßen funktioniert und das Publikum förmlich hineinzieht in die amüsante und an Widersprüchen, Ungereimtheiten und überraschenden Wendungen reiche Entstehungsgeschichte dieses Klassikers der Nouvelle Vague. Er begleitet den exzentrischen Jungregisseur Godard bei den oft nicht genehmigten Dreharbeiten mit improvisierten Dialogen, versteckten Kameras und jeder Menge Größenwahn. Und mit einem Ensemble, das mit dokumentarischer Natürlichkeit spielt.


Italien 2025
Regie: Paolo Sorrentino
Mit: Toni Servillo, Anna Ferzetti u.a.
Verleih: MUBI
Laufzeit: 131 Minuten
Start: 19. März 2026
(ewei). Italiens Präsident Mariano de Santis steht in seinem letzten Amtssommer vor Entscheidungen, die den gläubigen Katholiken in tiefe innere Konflikte stürzen: Seine Tochter Dorotea, die bei ihm lebt und zugleich seine wichtigste juristische Beraterin ist, drängt ihn dazu, dass er das seit Langem anstehende Sterbehilfegesetz noch auf den Weg bringt. Außerdem soll er über zwei brisante Gnadengesuche befinden. Eingereicht wurden sie von einer Frau, die ihren sadistischen Ehemann und langjährigen Peiniger erstochen hat, und von einem Lehrer, der seine an fortgeschrittener Demenz erkrankte Frau erdrosselt hat. Zwischen den damit verbundenen Debatten sowie der Erinnerung an seine verstorbene Frau und die Schatten vergangener Jahre, gerät sein moralisches Fundament ins Wanken. Und während Zweifel an ihm nagen, ringt er mit den Fragen nach Recht, Gerechtigkeit, Verantwortung und Gnade. Ein filmisches Meisterstück über die Zerrissenheit zwischen Macht, Gewissen und Würde.


Thailand 2025
Regie: Ratchapoom Boonbunchachoke
Mit: Davika Hoorne, Witsarut Himmarat u.a.
Verleih: Little Dream Pictures
Laufzeit: 130 Minuten
Start: 26. März 2026
(ewei). March liebt einen Staubsauger. Aber nicht irgendeinen. Er ist überzeugt, dass die Seele seiner an Luftverschmutzung verstorbenen Frau Nat im Inneren des Haushaltsgeräts Zuflucht gefunden hat. Das ungleiche Paar kämpft gegen besessene Kühlschränke, hilft einem akademischen Ladyboy und dessen Liebhaber im Kampf gegen skrupellose Politiker und genießt die Möglichkeiten der wiedergefundenen Zweisamkeit.
Die konservative Verwandtschaft ist entsetzt, die buddhistischen Gelehrten pikiert und Marchs pragmatische Mutter tut alles, um der schon zu Lebzeiten ungeliebten Schwiegertochter endgültig den Stecker zu ziehen.
Ratchapoom Boonbunchachokes
Fabel von der Unsterblichen der Liebe ist zugleich eine clevere Gesellschaftssatire, die mit traditionellen Beziehungsvorstellungen, überholten Geschlechterrollen und verlogener Erinnerungskultur aufräumt. Der Film wurde in Cannes mit dem Großen Preis der Semaine de la Critique ausgezeichnet.

Ein Leben verbunden: Volker Rausenberger spielt das Instrument seit mehr als 50 Jahren.
Foto: © Ellen Schmauss

Es hat einen staubigen Ruf, kann aber so viel mehr: das Akkordeon. Kaum einer in Freiburg weiß das so gut wie Volker Rausenberger. Im Interview mit chilli-Redakteur Till Neumann erzählt der 57-Jährige von Überraschungsmomenten, einer Hochburg und einer erstaunlichen Statistik.
chilli: Das Akkordeon ist Instrument des Jahres 2026. Wie finden Sie das?
Rausenberger: Sehr cool. Aber wenn ich ehrlich bin, kommt das drei Jahre zu früh. 1829 hat Cyrill Demian das Patent bekommen auf das, was man heute Akkordeon nennt. Also hätte man noch bis 2029 warten können. Aber es ist toll, dass wir die Gelegenheit haben, die ganzen Klischees ein bisschen abzustauben.
chilli: Ich denke mal, ein gängiges lautet: Akkordeon ist Volksmusik –und das ist falsch.
Rausenberger: Nein, das ist nicht falsch. Das ist noch ein sehr nettes Klischee, weil der Titel Akkordeon mit drin ist. Normalerweise beginnt die Überschrift von fast jedem Presseartikel mit Schifferklavier, Quetschkommode, Zerrwanst, alles, was es halt so gibt.
chilli: Ist das despektierlich?
Rausenberger: Nö, das ist so gewachsen. Man hat ja immer auch einen eigenen Anteil an den Bildern. Man kann das Akkordeon seit den 70er-Jahren an den Musikhochschulen studieren. Davor ging es nur an der Musikschule Trossingen. Das war der Ausgangspunkt seit den 50er-Jahren.
Instrument in Deutschland ist. Mit Dachbodenfunden und so. Im Umlauf sind viele Instrumente, richtig spielen können es nur wenige.
chilli: Wann haben Sie zum ersten Mal eins in Händen gehalten?
Rausenberger: Ich glaube, ich hatte letztes Jahr mein 50-jähriges Jubiläum. Ich war sechs Jahre alt oder so. Mein Vater hat es gespielt, mein älterer Bruder auch.
„Es ist mir sozusagen an den Körper gewachsen“
chilli: Also Familientradition?
chilli: Wie groß ist die Szene?
Rausenberger: Diese künstlerische Szene ist nicht so groß. Aber es gab mal eine Statistik bei Ebay, dass das Akkordeon das weit verbreitetste
Rausenberger: Genau. Ich erinnere mich nicht, dass ich gefragt wurde, welches Instrument ich lernen will. Das war einfach da. So wie man das Akkordeon umarmen kann, ist es mir sozusagen an den Körper gewachsen.
chilli: Was ist das Schwierigste, wenn man dieses Instrument lernt?
Rausenberger: Die Koordination zwischen rechter Hand und linker Hand. Und zwischen den verschiedenen Konzepten Melodie und Begleitung. Man hat ja zudem noch einen Balg, mit dem man den Ton produzieren kann.
chilli: Also drei Sachen gleichzeitig ...
Rausenberger: ... und man sieht im Gegensatz zum Klavier nicht auf sein Spielfeld. Man muss im Prinzip lernen, blind zu spielen.
chilli: Also üben in der Dunkelheit?
Rausenberger: Gute Idee, auf die bin ich noch gar nicht gekommen. Oder mit verdunkelter Ski-Brille, so als Ski-Aggu.
chilli: Was kann ein Akkordeon besser als andere Instrumente?
Rausenberger: Sich verwandeln. Also in unterschiedlichen Stilen spielen. Es kann sehr kurze Töne und sehr lange Töne spielen. Es kann sehr laut sein und sehr leise. Ein Akkordeon hat eine unglaubliche dynamische Bandbreite. Ein Chamäleon – musikalisch als auch stilistisch.
chilli: Dennoch die Klischees. Müsst ihr euch rechtfertigen, Akkordeon zu spielen?
Rausenberger: Rechtfertigen eigentlich nie. Aber man hört oft Sätze wie: Ich wusste gar nicht, was man mit dem Akkordeon alles spielen kann. Oder dass es so schön klingen kann.
chilli: Ist Freiburg Akkordeon-Hochburg?
Rausenberger: Ja, das von mir geleitete Freiburger Akkordeon-Orchester hat 2028 hundertjähriges Jubiläum. Es ist eines der ältesten Akkordeon-Orchester in ganz Deutschland. Wir waren schon immer auf der einen Seite ambitioniert und auf der anderen Seite gesellschaftlich sehr verankert.
chilli: Was wünschen Sie sich in diesem besonderen Jahr fürs Akkordeon?
Rausenberger: Dass viele Leute eine kleine innere Hürde überwinden und zu Konzerten kommen.
Volker Rausenberger (57) lebt in Heitersheim. Er leitet das Freiburger Akkordeon-Orchester und unterrichtet unter anderem an der Musikschule Freiburg. Er leitet den Deutschen Akkordeon-Lehrerverband. Live-Termine gibt's auf www.efac.de/konzerte.
LECORBABE SETZT AUF HARMONIEN UND HALTUNG
Musik zum Träumen und Wegschweben. Das bietet das Debütalbum des Freiburger Pianisten Lecorbabe. Der 28-jährige Autodidakt hat zwölf Songs auf „Bohei“ gepackt. Sein Neoklassik-Sound soll Gefühl transportieren – und ihn über Freiburg hinaus bekannt machen.
„Meine Mama hat mal zu mir gesagt: Geh zum Klavierunterricht.“ Das erzählt Korbinian Pflug aka Lecorbabe. Er war damals in der 2. Klasse. „Früher habe ich mich gut belabern lassen“, erinnert er sich. Also war die Antwort: „Okay, dann mach ich das halt.“
Wer „Bohei“ hört, merkt schnell: Die Entscheidung war richtig. Was „Korbi“ – wie ihn Freunde nennen – den Tasten entlockt, lässt aufhorchen. Das klingt nach Schwerelosigkeit, Melancholie, aber auch nach Hoffnung. „Ich spiele ruhige, treibende Klaviermusik – das Album transportiert Gefühl“, beschreibt es der Musiker.
Seine Fähigkeiten hat er sich größtenteils selbst beigebracht. Täglich sitzt er im Home Studio am Piano, arbeitet sich ins Universum der Tonarten und Klänge ein. Beim Improvisieren entstehen Puzzleteile. Die setzt er nach und nach zusammen. Manchmal dauert das zwei Jahre – wie beim für ihn wichtigsten Song: „Chef d’Œuvre“. Übersetzt heißt das Meisterwerk, sein „Aushängeschild“, wie er sagt.
Erst als der Song stand, war ihm klar: Er bringt ein Album raus. Ein wichtiger Schritt, schließlich hatte er schon vor einigen Jahren eins aufgenommen und als CD an Freund*innen verteilt. Erst jetzt fühlt er sich als Musiker und bereit dafür. Aufgetreten ist er unter anderem im Artik, im Stadtgarten oder für sein Releasekonzert im Dreikönigscafé. Zuletzt brillierte er bei der „Gala gegen Rechts“ im Vorderhaus. Auch wenn seine Musik rein instrumental ist, nennt er sie politisch. „Ich bin ein sehr einfühlsamer Mensch, jede Melodie sagt etwas über den Menschen dahinter aus.“ Vor dem Hintergrund sei seine Musik auch ein Statement.
Für „Korbi“ ist klar: „Ich möchte ein Künstler sein, der Haltung zeigt.“ Auch deswegen gibt’s seine Songs überall zu streamen, außer auf der umstrittenen Plattform Spotify. Sein Wunsch ist, über Freiburgs Stadtgrenzen hinaus aufzutreten. Das überzeugende Debüt dürfte ihm dabei behilflich sein. Till Neumann
Sphärisch und virtuos: Korbinian „Korbi“ Pflug am Klavier


3 FRAGEN AN LEA VON RAUSGEGANGEN.DE
Rund 150 „Geheimkonzerte“ hat das Portal rausgegangen.de in den vergangenen zwei Jahren deutschlandweit veranstaltet. Am 28. April feiert das Format Premiere in Freiburg. Wer im Waldsee auftreten wird, erfahren Besucher·innen erst beim Konzert. Was ist die Idee dahinter? Wie kommt das an? Das berichtet Lea Bohlmann (32), Head of Brands bei rausgegangen.de, im Interview mit chilli-Redakteur Till Neumann.
Lea, warum macht ihr Geheimkonzerte?
Die Idee ist: Man muss von der Couch runter, rein in die besten Locations der Stadt – und man muss mutig sein. In Zeiten von „Man ist viel zu Hause, hängt vor dem Handy“ ist es umso wichtiger, echte Begegnungen zu schaffen. Auf der anderen Seite merken wir, dass es für Newcomer·innen immer schwieriger wird. Leute kaufen sich fast nur noch Tickets für das, was sie kennen.
Was bietet ihr?
Wer hingeht, soll coole neue Acts entdecken zu einem fairen Preis (19,90 bis 28,90 Euro). Auf der Bühne stehen Acts, die irgendwann krasse Stars werden können. Wir hatten einen Berq da, bevor der überhaupt famous war.
Für welchen Geschmack sind die Shows?
Unser Fokus liegt auf Newcomer Acts. Da kommen Leute, von denen wir wissen: Die werden in den nächsten ein, zwei Jahren ein echt großes Ding. Meistens aus dem Indie-Bereich. Wenn man sowas wie Ali Neumann, Provinz oder Blond mag, wird man nicht enttäuscht bei uns.
Das ganze Interview: bit.ly/chilli_geheimkonzert


(tln). „Freiburger Rockers“ nennen sich die vier Musiker der Band Adlind. Mit einer bald erscheinenden EP gehen sie auf Spring Tour. Erste Vorboten gibt’s für die Presse bereits zu hören. „Fly Away“ heißt einer der Songs – und der geht straight nach vorne.
Kompromisslose Gitarren brettern gleich zu Beginn ins Ohr. Dann wird’s etwas ruhiger – mit Gesang, der an Slipknot erinnert, nimmt der Track wieder Fahrt auf. Fans von gitarrenlastigem Rock kommen auf ihre Kosten. Trotz der Durchschnaufpausen im Track geht’s hier vor allem um Energie. Und eine überraschende Mitsingmelodie in der Mitte des Tunes.
Dieselbe Tastatur spielt der zweite Song „This Time“. Die Drums dröhnen, bis der Sänger sich grimmig ins Mikro verbeißt. „I’m leaving Death“, heißt es. Und man sieht das Stroboskop flackern.
Geballte Power wird hier geboten. Die führt die Band demnächst nach Heidenheim, Nürnberg oder Villingen. Am 18. März und 13. Mai sind die vier in Freiburg zu sehen – nur wo, das verrät ihr Post nicht.
Lokalkolorit und kühle Drinks bringen die Jungs auch mit: Einer ihrer Tourpartner ist das „Freiburger Bierle“. Eine unbezahlte Partnerschaft, wie die Band auf Instagram schreibt. Werden die Shows so wild wie der Sound, dürfte der Durst ganz von selbst kommen.
(jsj). Wunderbar hypnotischer PostPunk aus Freiburg: Das findet man bei „Das Blanke Extrem“. Das Quartett bringt seinen Sound mit einer frisch releasten Single aufs nächste Level. Der Titel: „Nichts davon war nötig“. Resigniert, verärgert, ungläubig –es sind Gefühle unserer Zeit, die hier auf drei Tracks zu Wort kommen. Aus einer Gegenwart, die mitunter fassungslos macht. Und gestaltet sich der Blick nach vorne hoffnungsvoller? „Die Zukunft bleibt prekär“, heißt es in einer Ankündigung der Band. „Also gebt ihrer bereits zerbröckelten Fassade ein goldenes Antlitz.“
Vor dem Fatalismus rettet der satte Sound, in ihn sinkt man hinein, lässt sich treiben. Er ist atmosphärisch mit präsenten Rhythmen. Musik, um gedankenverloren aus dem Fenster zu schauen. Kein Unglücksrabe, kein depressiver Abgrund, sondern ein Freund, der sich einem an die Seite stellt und sagt: Die Welt ist verrückt geworden, doch du bist nicht allein. Und so geht der Zuhörende erhobenen Hauptes dem Wahnsinn seiner Gegenwart entgegentreten.
Der letzte Track der Single tröstet schließlich. Auf „RAL 7016“ – von der Betrachtung bürgerlicher Hoffnungslosigkeit – erinnert die Band daran: Unter frisch gefegten Hofeinfahrten liegt immer noch der Strand.
SOUND OF SMOKE
FATA MORGANA
Psychedelic Rock


(tln). Man kann die staubigen Straßen fast schmecken, wenn man „Fata Morgana“ von Sound of Smoke aufdreht. Da galoppieren Gitarren über den dröhnenden Bass, das Schlagzeug pustet die trockene Erde ins nächste Tal.
Die Freiburger Band rund um Sängerin Isabel Bapte’s präsentiert damit einen Vorboten ihres Albums „Mirage“. Französisch für „Fata Morgana“. Alles ist eins – und nicht real, könnte man meinen. Doch das Video zur Single zeigt: Die vier Musiker·innen gibt’s wirklich. Und sie spielen ihren rotzigen Sound mit echten Instrumenten.
Düster und treibend kommt der Psychedelic Rock durch die Boxen. 4.49 Minuten nimmt sich das Quartett Zeit, um ordentlich Druck aufzubauen. Ein sauber produzierter Song, der Sog entfaltet. Und mit einem halluzinogenen Video auch visuell ansprechend daherkommt.
Die Band nimmt’s ernst mit ihrem Album: Auf Instagram ist bereits die knallbunte Vinyl zu sehen sowie CDs mit Booklet. Gibt’s das wirklich noch?
Wer das wissen will, kann die Crew am 2. April im Jazzhaus Freiburg sehen. Begleitet von der Band Cosmic Mints als Voract, die 10-Jähriges feiert.
Wer bei „Fata Morgana“ bis zum Ende dranbleibt, entdeckt sogar noch eine Flöte. Gespielt von Sängerin Isabel. Eine runde Nummer für Fans des Psychedelischen.
(jsj). Mit „Amor Antiguo“ schlägt El Flecha Negra einen gefühlvollen Ton an: Es sind Erinnerungen an eine Liebe, die der Vergangenheit angehört – aber ohne bittersüßes Schwelgen. Es geht um alten Schmerz, um Verrat. „Mit entschlossenem Charakter und ohne naive Nostalgie verwandelt der Text die durch Betrug entstandene Wunde und Enttäuschung in eine Lernerfahrung und Stärke“, heißt es in einem Statement der Band. In „Amor Antiguo“ spricht die Stimme eines Menschen, der durch den Schmerz in seiner Vergangenheit gewachsen ist. Und das überträgt sich auch dann, wenn man als Zuhörer kein Spanisch versteht.
Musikalisch knüpft die Band an die Tradition der Cumbia an. Die rhythmische Basis ist tanzbar und lebendig, während Gitarren und Bläser dem Stück eine warme, schimmernde Klangfarbe verleihen. Gerade diese Zusammenspiel aus sanfter Melancholie und rhythmischer Leichtigkeit erzeugt den wunderbaren Sog des Songs. Mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus lateinamerikanischen Rhythmen, Cumbia, Reggae und Ska haben El Flecha Negra in den vergangenen zehn Jahren Herzen in ganz Europa erobert. In diesem Jahr gehen sie auf große Jubiläumstour. Fans können sich freuen – auf Lebensfreude und Latino-Leichtigkeit unter dem Titel: „Fuego Tour 2026“.

Die Freiburger Geschmackspolizei ermittelt schon seit 20 Jahren gegen Geschmacksverbrechen, vor allem in der Musik. Für die cultur.zeit verhaftet Kommissar Ralf Welteroth fragwürdige Werke von Künstlern, die das geschmackliche Sicherheitsgefühl der Bevölkerung empfindlich beeinträchtigen.
„Das Drama geht weiter. Und wir wissen bald auch nicht mehr weiter. Ein Lied für Wien. Nur ein Lied, welches die Mindeststandards erfüllt. Ist das zu viel verlangt? Offensichtlich schon.
Sarah Engels, einst aus Dieter Bohlens Talenteschlachterei hervorgegangen, wird nun für Allemagne Zero Points mit dem Titel Fire an den Start gehen, Feuer frei also. Der Song ist die schlechte Kopie einer Kopie einer schlechten Eurodance-Pop-Nummer. Mehr muss man eigentlich gar nicht wissen geschweige denn hören.
Bekannt wurde sie auch als Frau von Pietro Lombardi (Wer ist das? werden Sie sich völlig zu Recht fragen) und Mutter des gemeinsamen Sohnes Alessio, Stichwort „Hauptsache Alessio geht’s gut“. So weit, so schlecht.
Wir würden sie vorher noch firen/feuern, aber man hört wie so oft leider nicht auf uns. Taube Ohren allerorten, das hat Methode. Vielleicht müssen wir hinterher auch Mea culpa (was so viel wie „Seid ihr bescheuert?“ bedeutet) sagen und sie holt den Diddel (O-Ton Loddar Maddhäus) mal wieder nach Dschörmäny Zero Points. Wunder gibt es immer wieder sang Katja Ebstein 1970 für Deutschland und kam damit auf den dritten Platz, Goldene Zeiten. Die Welt war noch so was von in Ordnung damals beim Grand Prix Eurovision de la Chanson.
In diesem Sinne, Zero Toleranz Ihre GeschPo Douze Points
von Erika Weisser
Donau – unter Strom und zwischen Welten“ lautet heuer das Fokusthema der Leipziger Buchmesse. Vom 19. bis 23. März können Besucher auf literarischen Reisen die Werke von Autoren aus den zehn Ländern kennenlernen, die dieser Strom auf seinem knapp 3000 Kilometer langen Weg vom Schwarzwald ans Schwarze Meer durchquert oder streift.
Dass der aus mehreren Quellbächen gespeiste Fluss seinen Ursprung nahe Freiburg hat, dass bei Tuttlingen ein Teil seines Wassers versickert und der andere Teil weiter nach Ulm und dann durch Bayern fließt, um ab Passau Österreich zu passieren und bei Wien zur schönen blauen Donau zu werden – all das wissen Südbadener aus dem Heimatkundeunterricht. Ihr weiterer Verlauf ist möglicherweise weniger bekannt – der Schwerpunkt bietet nun eine Gelegenheit, sich damit und mit dem dortigen vielfältigen literarischen Schaffen vertraut zu machen.
Bekannt ist indessen, dass die Donau außer Wassermassen und Handelswaren einst auch Schiffe mit Menschen transportiert hat. Familien, die sich weniger aus Abenteueroder Reiselust denn aus Armut und
Not aufmachten und „im Ungarland“ oder an anderen Orten strandeten. Wirtschaftsflüchtlinge würden böse Zungen sie heute nennen. Darunter waren auch Menschen, die aus politischen Gründen deportiert wurden: 1755 verbannte Kaiserin Maria Theresia 27 Hotzenwälder Salpeterer mitsamt ihren Familien in das 1000 Kilometer entfernte Banat, weil sie sich ihre Rechte als Freibauern nicht nehmen lassen wollten.
Das Leben dieser „Donauschwaben“ wird etwa von der Freiburger Schriftstellerin Iris Wolf thematisiert, die aus Siebenbürgen stammt. Und mit den Salpeterern beschäftigt sich Sigrid Katharina Eismann in ihrem Roman „Mein innerer Schwarzwald“. Die Autorin wurde als Nachfahrin einer der damals vertriebenen Familien in Temeswar geboren und erzwang zu Ceausescu-Zeiten die Ausreise nach Deutschland. Mit dem Freiburger
Journalisten Hubert Matt-Willmatt recherchierte sie die Geschichte der Salpeterer und machte daraus ein eachtenswertes Buch über die äußere und innere Wirkung von Willkürherrschaft.
Dass in manchen Donauländern auch 230 Jahre später noch Menschen verbannt wurden, zeigt András Viskys Roman „Die Aussiedlung“, der von der Ausweisung einer Pfarrersfamilie von Ungarn nach Rumänien erzählt. Um Unterdrückung und Gewalt sowie deren Überwindung geht es auch in Dimitré Dinevs Epos „Zeit der Mutigen“ (Bulgarien), in Lorina Băltenanus Roman „Das Seil, das mich an die Erde bindet“ (Moldawien) und in Ena Katarina Halers „Die Schuldlosen“ (Kroatien). Schön zu lesen ist hingegen Lukáš Cabalas: „Denkst du noch an Trenčín?“ – eine Hommage an die slowakische Kulturhauptstadt Europas 2026.
Literarischer Fluss: An der Donau sind viele und vielfältige Länder, Kulturen und Literaturen angesiedelt. So vielfältig, dass hier nur eine kleine Auswahl berücksichtigt werden kann.







von Christoph Marx
Verlag:
Duden, 2026
224 Seiten, gebunden
Preis: 24 Euro
Erkenntnis mit Spaß
(bar). „Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört.“ Oder „Der Wunsch ist der Vater des Gedankens.“ Oder auch „Carpe Diem!“ Sicher haben Sie selber schon mal solche Zitate benutzt, wissen auch, von wem sie stammen. Der Historiker Christoph Marx ist diesen und 97 anderen aber auf den Grund gegangen. Und erzählt die Geschichten, die hinter diesen berühmten Zitaten stehen.
„Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“ Ja, es ist Michail Gorbatschow (den könnte man heute auch gut gebrauchen), dem das Zitat zugeschrieben wird. Gesagt aber hat er diesen Satz nie. Der Reformer kam im Herbst 1989 nach Deutschland, traf sich mit Erich Honecker, auf einer Pressekonferenz übersetzten Agenturjournalisten das, was „Gorbis“ Berater Gennadi Gerassimov gesagt hatte. Gorbatschow zitierte sich in seinen Memoiren später selbst mit einem Satz, den er selber nie gesagt hatte.
Marx, der übrigens auch in Freiburg studiert hatte, ist es – mit einer guten Idee – gelungen, den Lesern sowohl Erkenntnisgewinn als auch Lesespaß zu verschaffen. Er beginnt in der Antike und endet in der „schönen neuen Medienwelt“. Die Illustrationen von Hanna Zeckau passen wunderbar zu den Texten. Dieses Buch kann man immer irgendwo wahllos aufschlagen – man landet in einer spannenden Geschichte.

von Gaea Schoeters
Übersetzung:
Lisa Mensing
Verlag:
Zsolnay, 2026
139 Seiten, gebunden
Preis: 22 Euro
(ewei). „Ich weiß nicht, was du gestern geraucht hast. Aber anscheinend bekommt dir der Stoff nicht gut. Schlaf weiter.“ Ohne die Augen zu öffnen, weist der Obdachlose seinen Kumpel zurecht, der ihn gerade wachgerüttelt hat. Mit dem aufgeregten Hinweis, dass ein Elefant im Fluss stehe.
Doch es stimmt: Mitten in der Spree badet ein Elefantenbulle. Und als er kurz unter der Wasseroberfläche verschwindet, denkt der noch ein wenig alkoholvernebelte Mann am Ufer, dass alles nur Einbildung ist. Doch dann taucht wie ein Periskop sein Rüssel auf, dann ein zweiter – und schließlich stehen zwei Kolosse in den Fluten und begrüßen sich grollend. Es bleibt nicht bei den beiden Dickhäutern: Im Laufe des Tages geht im Kanzleramt ein Schreiben ein, aus dem hervorgeht, dass der Präsident von Botswana Deutschland 20.000 Elefanten geschenkt hat – als Antwort auf ein verschärftes Einfuhrverbot für Jagdtrophäen. Der Kanzler, der sich zunächst in Plattitüden flüchtet, muss handeln – und ernennt eine Elefantenbeauftragte, die bald zur Ministerin wird. Nach zähen Verhandlungen erreicht sie die Übernahme der gewichtigen Kontingente durch einen sicheren Drittstaat.
Am Freitag, 27. März, 19.30 Uhr, liest Gaea Schoeters aus ihrer Politsatire im Literaturhaus Freiburg.

von Sabine Eschbach
Verlag:
Dörlemann, 2025
341 Seiten, gebunden
Preis: 25 Euro
(ewei). Josef ist sieben, als er das erste Wort spricht. Bis dahin hat er alles, was zu sagen war, für sich behalten, hat die vielen Worte, die auf ihn einprasseln, sorgfältig sortiert und in seinem Gedächtnis aufbewahrt. Aber das weiß niemand außer ihm selbst. Und niemand in seinem Bodenseedorf weiß, dass er aus dem Gedächtnis exakte Porträts der Menschen zeichnen kann, die zu ihm sprechen. Und dass ihre Worte, je nach Inhalt und Stimme, für Josef blau, grün oder gelb sind, oft auch rot, selten braun. In allen Schattierungen. Und manchmal von grauen Streifen durchzogen.
Nicht einmal seine Mutter Martha kennt Josefs besondere Fähigkeiten. Sie weiß nur, dass sie ihm nie zu nahe kommen darf, ihn auch dann nicht in den Arm nehmen und trösten kann, wenn andere Kinder ihm wieder einmal zugesetzt haben. Denn Josef lebt in seiner eigenen Welt, ist dort nur selten erreichbar. Manche nennen das „nicht richtig im Kopf“.
Das geht halbwegs gut, bis allenthalben braune Uniformen aufkreuzen, jüdische und andere unliebsame Dorfbewohner verschwinden und in amtlichen Schreiben von „Ballastmenschen“ die Rede ist. Und Josef ein neues Gefühl erlebt, das er nicht definieren kann: Angst. Ein starkes Debüt der im Dreisamtal lebenden Autorin Sabine Eschbach.
21.03. – 20.04.
Du verdrückst dir ein Tränchen – und das bei strahlendem Sonnenschein. So lange war es kalt, dunkel und nass. Jetzt sprießen die Krokusse in den Vorgärten, Menschen sitzen lachend in kleinen Grüppchen vor den Cafés. Doch kein Vitamin D der Welt rettet mehr deine Stimmung nach dem Blick in die Tagesschau-App.
21.04. – 21.05.
Sobald die Tage länger und wärmer werden, zieht es dich nach draußen. Endlich wieder Sport an der frischen Luft. Doch – so öde es klingt – die Gefahr ist gerade jetzt groß, dich zu erkälten. Du solltest darauf achten, passend gekleidet zu sein. Was ist das Leben denn mehr als die Suche nach der perfekten Übergangsjacke.
22.05. – 21.06.
Dein Spiritanimal ist der Maulwurf. Wie angenehm doch die letzten Monate waren. Geborgen in deinem Safe-Space, deinen vier Wänden, deiner Kuscheldecke – im Einklang mit der Natur. Jetzt wirst du dich wieder rechtfertigen müssen. Warum verstehen die ganzen outdoor-fanatischen Freaks es nicht: Draußen ist nur von drinnen schön.
22.06. – 22.07.
Du bist ein Mensch des Übermaßes und des Überschwanges. Dass die Natur nach der dunklen Jahreszeit endlich wieder erwacht, dabei kann es nicht bleiben. Achte nicht auf das Augenrollen deiner Freunde. Neue Frisur, neue Einrichtung, neuer Job? Go for it. Eine ganz neue Persönlichkeit bitte. Es ist Frühling. Alles ist möglich.
23.07. – 23.08.
Für dich ist der Frühling die Rettung. Auf so vielen Partys wollte sich niemand mit dir unterhalten. Nicht über dein Auto, nicht über deine Morning-Routine. In dir wuchs der Verdacht: Bin ich zu langweilig? Doch dann war plötzlich Frühling und in dir die Erleichterung. Selten kann man so „philosophisch“ über das Wetter sprechen.
24.08. – 23.09.
Endlich scheint wieder die Sonne. Du interpretierst das als Einladung, dich wie der Rising-Star der Lifestyle-Influencer zu benehmen. Sonnenbrille aufsetzen, Selbstbewusstsein hochfahren. Die Realität? Ist doch egal. Zumindest ein bewundernder Blick ist dir sicher – und zwar der auf dich selbst im Spiegel der Schaufenster.
24.09. – 23.10.
Du nutzt den Frühling für den großen Frühjahrsputz – auch mental. Lass dich nicht aufhalten. Du weißt: Freiheit stirbt mit Sicherheit. Ignoriere die besorgten Blicke. Die Sterne empfehlen: Tief durchatmen und durchziehen. Nicht alles muss optimiert werden, manches muss einfach weg. Und manche Dinge blühen erst im Chaos.
24.10. – 22.11.
Der Frühling weckt deine Reiselust. Egal wohin, einfach weg. Die Sterne sagen: Plane ruhig groß, aber vergiss nicht den Blick aufs Konto. Freiheit ist toll, aber wohnen auch. Und es gibt andere Wege. Schon der Gang zum Supermarkt kann zum Abenteuer werden. Und wenn du die Möbel umstellst, kannst du günstig Urlaub machen.
23.11. – 21.12.
Während andere Frühlingsgefühle bekommen, wächst bei dir die To-doListe. Du nutzt das gute Wetter, um produktiv zu sein – draußen. Und du hast ja Recht. Das Universum will nicht mit dir streiten. Endlich kannst du das Fahrrad im Hof reparieren, nicht in der Wohnung. Doch erinnere dich: Feierabend ist genauso wichtig wie Arbeit.
22.12. – 20.01.
Mit den wärmeren Tagen kommen dir ungewöhnliche Ideen. Oder zumindest solche, die andere als ungewöhnlich betrachten. Aber wenn jemand Yoga im Park merkwürdig findet, sagt das mehr über ihn aus als über den Yogilierenden. Und Urban-Gardening ist doch eine tolle Sache. In Ikea-Taschen kann man ganz wunderbar Kartoffeln anbauen.
21.01. – 20.02.
Der Frühling trifft dich mitten ins Herz. Deine Lebensfreude kehrt zurück. Du siehst Blüten und Knospen und denkst wieder positiver über das Leben nach. Dann klingt „Somewhere over the Rainbow“ aus dem Radio und dir kommen die Tränen. Das Universum findet das okay. Aber vielleicht solltest du nicht jede Pfütze romantisieren.
21.02. – 20.03.
Das ganze Getue ist für dich übertrieben. Es ist noch nicht Sommer, also was soll das? 16 Grad und Sonne? Für dich ist das nicht Fisch und nicht Fleisch. Sollst du im Shirt spazieren gehen oder dich unter einer Decke einkuscheln? Immer die Frage: Mantel oder T-Shirt? Die Sterne sagen: Mach es nicht kompliziert, nimm beides.






















