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Chiemgauer

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Regenbogen auerwww.chiemg

Ihre Zeitung für Wellness, Wohlbefinden und bewusste Lebensweise • Ausgabe 39 • März 2019

Menschen

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Helmut Ulrich ..............

Recht

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Leistungsanspruch nach Berufsunfall .....

Aus dem Inhalt:

Natur

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Quelle der Kraft .......

Entspannung: Sanfte Klangschwingungen • Therapie: Gelöste Blockaden Gesundheit: Nützliche Darmflora • Psychosomatik: Entschlüsselte Botschaft Entscheidungen: Überwundene Ängste • Umwelt: Beruhigendes Grün Kraftquelle: Heilsames „Waldbaden“ • Pflanzen: Treue Lebensbegleiter Tradition: Mythische Jahreskreisfeste


2 Liebe Leserinnen, liebe Leser, nach dunklen Winter­ wochen ist es nun an der Zeit, den Körper wieder „in Schwung“ zu bringen und etwas für seine Gesundheit zu tun. Starten Sie mit frischer Energie in die „won­ nige“ Jahreszeit: Erquicken Sie Ihre Seele mit langen Spazier­ gängen in der Frühlingsland­ schaft und lassen Sie das fri­ sche Grün beruhigend auf sich einwirken. Integrieren Sie die Kräfte der Natur ins tägli­ che Leben! So bietet z. B. das Erkunden der Pflan­zenwelt ein weites Feld von Erkenntnis­mög­ lichkeiten. Und ein Auf­enthalt im Wald kann helfen, wenn Sie „ent­ schleunigen“ möchten ... Weil der Kontakt mit und zur Natur vielfältige positive Auswir­kun­gen auf den Menschen hat, haben wir ihm in der vorliegenden Ausgabe einen Themen­block gewidmet. Damit und mit der Gesamtheit der Berichte im Chiemgauer Regenbogen möchten wir Im­ pulse vermitteln, die dazu beitra­ gen können, dass es Ihnen „gut“ geht. In dem Zusammenhang freuen wir uns, Ihnen auch dies­ mal wieder Autorinnen und Au­ toren vorstellen zu können, die zu ihrem jeweiligen Thema ei­

Chiemgauer Regenbogen nen praktischen Bezug haben. Dabei geht es um die wohl­­ tuende Schwingung von Klang­ schalen, um das Lösen von Blockaden durch Stimulation der Yin- und Yang-Meridiane, auch um interessante Er­kennt­nisse zur Darmge­sundheit. Weiter wird the­matisiert, dass körperli­ che Sym­p­tome auf den Status psychischer Gesundheit hinwei­ sen können. Das Thema „Versa­ gens­ängste“ und Anre­gun­gen zu deren Bewältigung ist Inhalt eines Beitrags. Und die Dar­ stellung rechtlicher Zusam­men­ hänge kann dazu verhelfen, Ren­ten­nachteile nach einem Berufs­unfall zu vermeiden. Ein Blick auf den keltischen Jahres­ kreis und seinen Bezug zur Natur rundet die Artikelauswahl ab. Ihr Chiemgauer Regenbogen möchte auf seine Weise ein Vermittler für das Positive sein. Das spiegelt sich in den redakti­ onellen Inhalten ebenso wie bei den Werbeangeboten der Inse­ ren­ tinnen und Inserenten, die das redaktionelle Konzept har­ monisch ergänzen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein schönes Frühjahr und viel Freude beim Lesen. Ihr Lutz A. Kilian

Herausgeber

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„Ich bin ein Mensch, Blinder Instrumentenbauer aus Garch

Cremona in Italien und Mittenwald im bayerischen Oberland werden von Liebhabern klassischer Musik mit traditioneller Geigenbaukunst ein Verbindung gebracht. Garching an der Alz eher weniger. Doch seit drei Jahren lebt und wirkt hier Helmut Ulrich, dessen ganz spezielle Instrumente unter Kennern gefragt sind und sogar in Amerika Liebhaber finden. Neben ihren Besonderheiten hebt sie hervor, dass sie von einem Blinden geschaffen werden. Ihn nur auf seine Instrumente zu reduzieren, wird Helmut Ulrich jedoch nicht gerecht. Sein Leben zeichnet sich aus durch vielschichtiges kreatives Wirken. „Erlernt habe ich den Beruf des Metallformers und Gießers“, erzählt er. Als solcher arbeitete er – zu der Zeit noch sehend – unter anderem für Prof. Heinrich Kirchner, den bekannten Schöpfer skurril anmutender GroßPlastiken. Doch der Schaffensdrang des gebürtigen Münchners fokussierte sich nicht allein auf den Bronzeguss. „Während andere zum Fußball gegangen sind, habe ich mich immer gerne handwerklich betätigt“, erinnert sich der Sohn ei­­nes Kfz-Mechanikermeisters.

So ließ er sich z. B. in einer Schuhmacherei vor vielen Jahren darin unterweisen, wie wasserdichte Stiefel aus Leder gefertigt werden. Der Umgang mit dem Material bereitete ihm Freude: „Gürtel und Handtaschen machen war mein erstes selbstständiges Gewerbe“, erzählt er. Kunsthandwerk im weiten Sinn waren auch seine Kompositionen für Geige, Trommel und Synthesizer, die er in seiner

Kleines Tonstudio in München Münchner Zeit in seinem kleinen Tonstudio aufnahm. Im Resümee stellt er bedauernd fest: „Zwar wollten viele Menschen meine Werke haben, aber kaufen wollten sie nur Wenige“. Die Großstadt wurde ihm zu eng, es zog es ihn in die Berge. „Ich kannte ein Tal im Pinzgau in Österreich von meinen Kindheitsurlauben“, erinnert er sich. „Das in der Gegend befindliche Bergwerk hat mich begeistert – eine aufgelassene Smaragdmine,“ berichtet er weiter. „Ich habe die Erlaubnis vom Eigentümer bekommen, dort

schürfen zu können, als „Strahler“, wie man sagt, zu arbeiten.“ Und er erläutert: „Das ist eine sehr anstrengende Tätigkeit. Man muss fleißig sein. Mit Glück ist es nicht getan.“ Glück aber hätte er gebraucht an jenem Tag, der


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der nicht still steht“

ing /Alz entfaltet vielfältige Kreativität sein Leben veränderte. Er hatte Initialzünder für Sprengsätze gebaut. Es waren 250 Stück, die plötzlich durch statische Aufladung von selbst explodierten. „Mein ganzes Gesicht war eine Blutkruste“, erinnert er sich. Und fügt hinzu: „Damals war ich 21 Jahre alt. Noch heute stecken jede Menge Splitter in mir drin.“ Sieben Wochen liegt er im Krankenhaus. Und muss er mit der Erkenntnis leben: „Die Sehfähigkeit wieder zu erlangen, ist nicht möglich.“ Doch die Hände sind einsatzfähig und die Liebe zur handwerklichen Betätigung präsent wie immer. Als Helmut Ulrich über Freunde einen Pakistani kennen lernt, ergibt sich für ihn bald ein neues Tätigkeitsfeld. „Mein Bekannter lud mich ein, ihn in seiner Heimat zu besuchen. Dort wurden auf speziellen Trommeln richtige Melodien gespielt – ich war eigentümlich berührt von der Intensität dieser Klänge.“

Intensität der Klänge Der Wunsch in ihm war geboren, selbst solche Instrumente bauen zu können. „Ich habe viel Lehrgeld bezahlt, bis der Klang meiner Trommeln stimmte“, erläutert er dazu. „Finde erst mal jemand, der mit den speziellen Hölzern, die du brauchst, handelt! Das ist alles andere als einfach. Es ist hochwertiges Material, das bereits in den jeweiligen Herkunftsländern einen entsprechenden Preis hat.“ Auf Basis der beim Trommelbau erworbenen Erfahrungen entwickelte er bald einen weiterer Aktionsbereich: Zeit seines Lebens hatte er Geige gespielt, in Bands und als Solist. Als eines seiner Instrumente nun defekt war, ersetzte er den schadhaften Teil durch Tropenholz aus seinem Fundus. Und war überrascht, wie sich der Klang dadurch verbesserte. So begann er eines Tages mit dem ihm eige-

nen Unternehmungsgeist, ein ganzes Instrument aus exotischen Hölzern zu fertigen. „Auf Hilfsmittel und Tricks musste ich selbst kommen“, erzählt der 53-Jährige. „Weil es ja keine Anleitung gibt, wie man als Blinder eine Geige baut“. Heute nutzt er viele Spezialwerkzeuge, weil z. B. afrikanische Hölzer wegen ihrer Beschaffenheit anders bearbeitet werden müssen als heimische. Bei seiner Arbeit „sieht“ Helmut Ulrich mit den Händen:

Tastsinn ersetzt die Augen Der Tastsinn ersetzt die Augen. „Aber man braucht halt für alles länger“, erklärt er lapidar. „Und es ist sehr anstrengend. Man ist am Abend richtig KO.“ Seine Instrumente sind Kunstwerke, die Hunderte von Arbeitsstunden beanspruchen. Jedes davon besteht aus Arrangements unterschiedlicher Exotenhölzer. „Das ergibt einen schönen, milden aber sehr weittragenden Klang“, erklärt der Garchinger. „Der Markt dafür ist klein“, weiß er zu berichten. Liebhaber, die von seinen einzigartigen Produkten angetan sind, findet er u.a. auf Fachmessen im Ausland, auf denen er regelmäßig präsent ist. Der Blinde führt seinen Haushalt selbst. Besondere Freude macht ihm dabei das Kochen. „Es ist eine schöne Beschäftigung. Durch meine internationalen Kontakte kenne ich viele Rezepte“, erzählt er. Seinen Tagesablauf beschreibt er mit den Worten: „Ich bin von früh bis spät in Bewegung. Ich bin zu faul zum Faulsein. Das ist so fürchterlich anstrengend. Ich bin ein Mensch, der nicht still steht.“ Zur Zeit widmet er sich gerade wieder seiner „alten“ Vorliebe, dem Umgang mit Leder: Er hat ein Paar Stiefel in Arbeit. Einer davon liegt für Feinarbeiten auf der Werkbank. Der andere ist in der Sohlenpresse. Lutz A. Kilian

Ruhe und Entspannung

Erholsame Auszeit erleben in der Salzgrotte Kirchweidach

Die Atemluft in einer Salzgrotte eignet sich sehr gut für Stressabbau und Entspannung, für Erleichterungen bei Asthma oder Bronchienproblemen. Dazu kommt ein vorbeugender Effekt, auch kann der Aufenthalt in einer Salzgrotte unterstützend dienen bei der Behandlung von Atemwegserkrankungen, bei Allergien, bei Heuschnupfen und bei Husten. Menschen mit Problemen in den Atemwegen können durch regelmäßige Besuche in einer Salzgrotte ein Stück Lebensqualität zurückgewinnen, manche können sich viel freier bewegen anstatt beim Treppensteigen Atemnot bekämpfen zu müssen. Die salzhaltige Luft sorgt für eine Reinigung des gesamten Atemapparates, wirkt schleimlösend und bakterientötend. Das Raumklima in der Salzgrotte ist gleichbleibend und ausgewogen. Die Luftfeuchtigkeit beträgt ca. 55 Prozent, die Temperatur wird zwischen 19 und 22 Grad gehalten. Das erleichtert die Aufnahme der salzhaltigen Luft mit der etwa fünfprozentigen Salzlösung. Für den dank ausschließlich natürlicher Baumaterialien biologischen Aufbau der Salzgrotte Kirchweidach wurden etwa 15 Tonnen Salzkristall-Steine aus Pakistan verwendet. Der Zugang ist barrierefrei, das Gerät für die Sole-Vernebelung medizinisch getestet. Neben den möglichen Erleichterungen für die Atemwege zeigt die Erfahrung der letzten Jahre noch einen weiteren Effekt: Die 45 Minuten Aufenthalt wirken bei manchem als Auszeit vom oft hektischen Alltag – das trifft sogar schon auf Kinder zu. In der Salzgrotte gibt es keinen Stress – dafür Ruhe und Entspannung. Dabei helfen bequem verstellbare Liegen ebenso wie Lichtspiele und leichte Entspannungs-Musik. Salzgrotte Kirchweidach, Edt 2, 84558 Kirchweidach, Tel. 08623 7021, info@salzerlebnis.de, www.salzgrotte-kirchweidach.de


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Entspannung durch Klangmassage Unterstützung herkömmlicher Behandlungsmethoden bei Rückenbeschwerden

Die vielfältigen Herausforderungen in Beruf und Alltag lasten sprichwörtlich auf den Schultern, einseitige Bewegungsmuster oder Haltungsfehler kommen hinzu und der Rücken schmerzt. Die Ursachen für Rückenbeschwerden können sehr vielfältig sein und sollten in jedem Fall vorab medizinisch abgeklärt werden. Stress gilt als eine primäre Ursache für Rückenbeschwerden. Die Klangmassage kann als ganzheitliche Entspannungsmethode eine ideale Möglichkeit der Prävention oder Unterstützung zu herkömmlichen Behandlungsmethoden sein, wie Klienten und Anwender immer wieder berichten. Die sanften Klangschwingungen lockern den Körper. Im Vergleich zu einer Massage wird bei einer Klangmassage nicht mit „äußerer“ Kraft“ gearbeitet, sondern mit ganz feinen Schwin-

Geborgenheit und Zuversicht einstellen. Die mentale und körperliche Entspannung eröffnet den Weg zum „Loslassen“ und „Hinschauen“. Man könnte auch sagen, dass sich die Seele entfalten kann. Mit Hilfe der Klänge wird man bereit, nach innen zu schauen und kann wie von einer höheren Warte aus verstehen, was vielleicht „hinter“ Beschwerden steckt. Im Sinne einer Psychohygiene können Klangmassage oder Klangübungen zudem helfen, Stress verursachende Situationen oder Verhaltensweisen be-

Helmut Tengler aus St. Georgen ist zertifizierter Klangmassagepraktiker.

Feine Schwingungsimpulse gungsimpulsen, die durch Klangschalen erzeugt werden. Diese lösen Resonanzen im Körper aus – er beginnt sozusagen von innen heraus zu schwingen. Dadurch können sich muskuläre Verspannungen lösen, die Durchblutung und der Lymphfluss werden angeregt und das den ganzen Körper durchziehende Fasziengewebe wird gelockert. Dies führt manchmal erstaunlich schnell ganz nebenbei zu einer Linderung von Schmerzen und zu einer allgemeinen Regeneration des Organismus. Diese sanfte Wirkweise unterstützt die körpereigene Bereitschaft der „Selbstheilung“,

ohne Grenzen zu überschreiten oder zusätzliche Schmerzen zu verursachen. Hierin spiegelt sich auch eines der zentralen Prinzipien der Peter Hess-Klangmassage: Weniger ist mehr! Zu den Rückenbeschwerden gesellen sich manchmal weitere Symptome wie Schlafstörungen, Erschöpfungszustände, Resignation oder gar Depression. Das angenehme, schmerzfreie Erleben des Körpers während einer Klangmassage ist da ein willkommener Gegenpol. Meist wird innerhalb kürzester Zeit eine Tief­ entspannung erreicht, wobei sich positive Gefühle wie Vertrauen,

© fotolia / Luckyboost

Mithilfe von Klangschalen kann bei Rückenschmerzen eine Tiefentspannung erreicht werden wusst zu machen. Der erste Schritt, um die eigene Gesundheit zu stärken, Rückenbeschwerden vorzubeugen oder im Falle einer Erkrankung aktiv am Genesungsprozess mitzuwirken. Immer mehr Physiotherapeuten nutzen die Klangmethoden komplementär zu klassischen

Verfahren. Körperliche „Problem­ zonen“ wie bewegungseingeschränkte Gelenke oder muskuläre Spannungserhöhungen verursachen oft Schmerzen und lassen manchmal therapeutische Behandlungen nur bedingt zu. Die vorbereitende Entspannung durch die Klänge kann hier im Vorfeld eine Lockerung ermöglichen und damit Schmerzen reduzieren, sodass anschließend die eigentliche Körpertherapie durchgeführt werden kann. Mit ihrer mechanisch sehr sanften, unter-

Unterschwellige Reizsetzung schwelligen Reizsetzung durch die feinen Klangschwingungen können die Klänge ebenso eine Alternative zu den manchmal aufgrund von Schmerzen nicht durchführbaren, tiefer wirkenden Massagegriffen darstellen. Auch nach der Behandlung können die Klänge durchblutungsfördernde und spannungssenkende Massagereize unterstützen. Eine „Neuordnung“ kann entstehen und das angenehme Körpergefühl wird durch die Klänge nachhaltig verankert. Gerade bei chronischen Schmerzpatienten kann das „nur Wohlfühlen“ während einer Klangmassage ein Schlüsselmoment im Genesungsprozess sein. (Quelle: Europ. Fachverband Klang-Massage-Therapie e.V.) Helmut Tengler

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Auf den Punkt gebracht

Energie ins Fließen bringen und Selbstheilungskräfte aktivieren Die Akupunktmassage nach Penzel (APM) ist eine energetische Massage zur Stärkung der Lebensenergie des Körpers und Anregung der Selbstheilungskräfte. APM orientiert sich an dem seit Jahrtausenden bewährten Heilwissen der fernöstlichen Medizin. Hier werden alle anderen Körpersysteme dem Energiekreislauf untergeordnet. In den 50er Jahren entwickelte Willy Penzel die Massage zur Heilung seiner austherapierten Ehefrau, die an einer schweren Lebererkrankung litt. Auf Grundlage Joachim von Puttmann‘s „Organbehandlung durch Massagen“ entwickelte er die spezielle Form der Akupunktmassage. Mit großem Erfolg: seine Frau überlebte ihn um zwei Jahre. Die Behandlung erfolgt nach einer gründlichen Anamnese des energetischen Befunds. Diese besteht aus einem ausführlichen Gespräch, Aufnahme eines Ohrbefundes und einer Pulsdiagnose. Die Behandlung erfolgt mit einem Therapiestäbchen, dessen runder Kopf die Breite der Energiemeridiane wiederspiegelt. Bei der Therapie bestreicht der Therapeut die Energiemeridiane mit dem Therapiestäbchen. So

zielle Narbenpflege sein. Narben wirken wie Staudämme im Energiesystem. Sie halten Energie zurück und sorgen so oftmals für ein energetisches Ungleichverhältniss. Zudem erfolgt oft eine energetische Wirbelsäulentherapie, denn nicht nur Narben können den Energiefluss blockieren, auch blockierte Gelenke können den Energiefluss behindern und zu Beschwerden führen. Ziel der Behandlung ist es immer, einen

Foto: Demhartner

Blockaden werden gelöst

Die Energiemeridiane werden mit einem Therapiestäbchen bestrichen

werden die Blockaden im Energiefluss gelöst und der Fluss angeregt. Bei Bedarf werden spezielle Akupunkturpunkte stimuliert – diese dienen als „Schalter“ im Energiekreislauf. Bestandteil einer Behandlung kann neben der Meridiantherapie auch eine spe-

freien Fluss der Energien und deren gleichmäßige Verteilung im Körper- und Organsystem herzustellen. Die APM hat vielfältige Einsatz- und Wirkungsbereiche. Kopfschmerzen, Autoimmunerkrankungen, Erkrankungen des

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den Fingerkuppen übergeben die Yin-Meridiane Ihre Energie an die Yang-Meridiane, die von den Fingerspitzen über den Ellenbogen, die Schulter von hinten zum Kopf, über den Rücken, die Beine von hinten bis zu den Zehen ziehen. Hier schließt sich der Kreislauf. Der Energiekreislauf des Körpers ist allen Körpersystemen und OrMargit Demhartner aus Siegsdorf ist Heilpraktikerin und ausgebildet in APM.

Verdauungstraktes, schmerzhafte Wirbelsäulen- und Gelenkserkrankungen – der Einsatzbereich dieser anerkannten Methode ist vielfältig. Zudem zeigen sich nach einer Behandlung auch oft positive Nebeneffekte wie z.B. das Ausbleiben von Schlafstörungen und Stabilisierung des Kreislaufs. Dies lässt sich ganz einfach durch den gestärkten und bereinigten Energiefluss erklären. Durch APM wird die Energie ins Fließen gebracht und körpereigene Selbstheilungskräfte in Gang gesetzt. Damit die Energie auch zirkulieren kann, benötigt sie ein Bahnenystem, die Meridiane. Hier unterscheidet man Yin-Meridiane und Yang-Meridiane. Die Yin-Meridiane beginnen am Fuß, ziehen über die Innenseite des Beines zur Brust, über die Vorderseite der Schulter, durch die Ellenbeuge zur Handinnenseite. An

Energiekreislauf schließt sich ganen regulierend und kontrollierend übergeordnet. Jedes Organ / Organsystem hat einen eigenen Meridian, der direkten Einfluss auf das jeweilige Organsystem hat. Eine Dysbalance von Yin und Yang hat eine Erkrankung oder Beschwerden zur Folge. Dies geht mit einer Veränderung der physiologischen Zirkulation der Energie einher. Es kann zu Funktionsstörungen und Schmerzen in den betroffenen Meridianbereichen kommen. Man kann sich die Meridiane wie ein System von Bewässerungskanälen vorstellen. Sind alle offen, fließt das Wasser gleichmäßig überall hin. Ist ein Kanal beschädigt oder blockiert, kann das Wasser einige Pflanzen nicht erreichen. So erhalten sie nicht ausreichend Wasser und vertrocknen, zugleich überschwemmt das aufgestaute Wasser andere Bereiche und sorgt dort für ein Überangebot an Wasser.

Margit Demhartner


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Die Energie ist der Schlüssel – das Mitgefühl ist das Geheimnis Diese Welt ist ein riesiges Energiefeld, von und in dem wir leben. Sie besteht aus physischen und nicht physischen Ebenen. Was diese beiden Bereiche trennt, ist ein sehr dünner Schleier von Glaubenssätzen wie, dass wir nur fünf Sinne hätten, um unser Leben zu erfahren. PranaVita® ist ein möglicher Weg, diese beiden Aspekte zu verflechten und zu integrieren, wodurch wir das Leben in seiner großen Fülle entdecken, erfahren und erleben können. Die PranaVita-Methode sieht den Menschen in seiner Gesamtheit von Körper, Energie und Geist. Es ist eine berührungslose energetische Methode, um die Energieebene des Körpers zu behandeln. Den zeitgemäßen Bedürfnissen angepasst, vereint PranaVita altes Wissen aus indischen und chinesischen Traditionen mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Im Zentrum unserer Tätigkeit steht der Mensch in seiner Ganzheit. Der Fokus liegt auf dem Herzzentrum. Durch Anwendung einfacher Techniken werden Blockaden gelöst, stagnierende Energien aufgebrochen und der Körper mit Lebensenergie (Prana) und Klang wieder in Balance und Harmonie gebracht. Die Selbstheilungsprozesse werden beschleunigt. Die Genesung von akuten/chronischen Erkrankungen wird positiv unterstützt und die Lebensqualität des Menschen steigert sich nachhaltig. – – – – –

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Darmgesundheit

Neue Universitäts-Studie lie

Dass die menschliche Darmflora eine große Auswirkung auf die Gesundheit hat, ist schon länger bekannt. Nicht nur die Verdauung, sondern unterschiedlichste Stoffwechselprozesse im ganzen Körper werden durch die Darmbakterien beeinflusst und gesteuert. Wenn der Körper sich selber nicht gegen gefährliche Krankheitserreger wehren kann, kommen Antibiotika zum Einsatz. Diese können aber leider nicht zwischen krankmachenden und nicht-krankmachenden Bakterien unterscheiden – sie bekämpfen alle Bakterien. Damit richten sie sich auch gegen solche, die zu den „guten“ Bakterien im Körper gehören. Vernichtete Bakterien der Darmflora können sich aber von selbst nicht mehr regenerieren. Nun hat eine neue Studie der Universität Heidelberg erstaun-

Erstaunliche Ergebnisse liche Ergebnisse geliefert: Nicht nur Antibiotika schädigen die Darmflora, sondern hunderte weitere Medikamente zeigen ebenfalls eine antibiotische Wirkung im Darm. Dies bedeutet, dass durch die Einnahme verschiedenster Medikamente auch Darmbakterien vernichtet werden. Durch diese Eliminierung der „guten“ Bakterien ist nun aber Platz für andere Keime und somit wird beispielsweise das Wachstum von Pilzen und Fäulnisbakterien begünstigt. Wenn die Zahl dieser „schlechten“ Bakterien zunimmt, können diese eine Entzündung

Marion Dandl aus Nunhausen bei Traunreut ist Fachberaterin für Diät, Ernährung und Darmgesundheit.

der Darmschleimhaut verursachen. Dies geht mit schweren Durchfällen einher und kann die Entstehung chronischer Darmerkrankungen begünstigen. Eine durchlässige Darmschleimhaut (Leaky-Gut-Syndrom), schwächt das Darmimmunsystem. Somit können Bakterien, Viren u.v.m. in den Blutkreislauf gelangen und eine Entzündungsreaktion im Körper hervorrufen. Durch die fehlenden Bakterien verschlechtern sich auch die Muskelbewegungen des Darms und dies verlangsamt den optimalen Weitertransport des Stuhls. Blähungen, Bauchschmerzen und Verstopfung plagen dann den Menschen.

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und Medikamente fert erstaunliche Ergebnisse

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Erst durch diese Studie wurde bekannt, dass viele Medikamente einen signifikanten Einfluss auf die Darmflora haben. Wer denkt denn schon bei der täglichen Einnahme seiner „Pillen“, dass diese die Verursacher für viele Beschwerden sein können? Von der Vielzahl der heute verfügbaren Medikamente wurden in der zitierten Studie bisher lediglich etwa 1000 Medikamente genauer untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass ca. jedes vierte zugelassene Medikament

Viele Medikamente haben einen signifikanten Einfluss auf die Darmflora einen Einfluss auf das empfindliche Ökosystem im menschlichen Darm hat. Inzwischen sind mehr als 700 Wirkstoffe bekannt, die Durchfall auslösen können. Durchfall ist mit sieben Prozent Spitzenreiter in der Nebenwirkungsstatistik bei Arzneimitteln.

Unterstützende Hypnose zur Gewichtsreduktion

Anstoß für ein gesünderes und leichteres Leben – JETZT!

Zu den Medikamenten bzw. Wirkstoffen, die besonders viele Bakterienstämme gleichzeitig an Funktion und Wachstum hemmen, gehören laut der Studie z.B.: Blutdrucksenker (17 Bakterienstämme); ein Refluxmittel (7); Präparate gegen Herzrhythmusstörungen (10); ein Hormonpräparat, das in der Antibaby-Pille oder als Ersatzhormon bei der Frau in den Wechseljahren zum Einsatz kommt (11). In der Studie erscheinen auch Medikamente gegen erhöhte Harnsäurewerte (26); ein Wirkstoff, der in Parkinsonmitteln vorkommt (10); Wirkstoffe die in einigen Brustkrebsmitteln verwendet werden (16) sowie ein Wirkstoff in einem Antiallergikum (15) und ein Cholesterinsenker (3). Auch bei Diabetesmedikamenten klagen Anwender über starke Blähungen und extremen Durchfall. Natürlich werden die verschreibenden Ärzte und Ärztinnen die Vor- und Nachteile der Medikationen genau abwägen. Wird man von oben erwähnten Symptomen bereits täglich be-

Veränderte Darmflora gleitet, liegt sehr wahrscheinlich schon eine veränderte Darmflora vor. Eine Stuhlanalyse ist eine gute Basis, um die optimale Ernährung und die Steigerung der Diversität für die Darmflora zu finden. Marion Dandl

Hypnosetherapie ist seit vielen Jahren ein etabliertes und effizientes psychotherapeutisches Verfahren. Natürliche Trancezustände werden genutzt und können zur Lösung von körperlichen oder seelischen Problemen beitragen. Durch die Hypnose tritt das Bewusstsein in den Hintergrund und Ihre Probleme, Symptome sowie Lebensthemen, die vom Unterbewusstsein gesteuert werden, treten in den Vordergrund. Diese können somit auf einer Ebene bearbeitet werden, die normalerweise Ihrem Bewusstsein nicht zugänglich ist. Auch zur Unterstützung bei der Gewichtsreduktion kann dies genutzt werden, denn als rein körperliches Problem sollte man Übergewicht nicht betrachten. Allzu oft verbirgt sich hinter den überschüssigen Pfunden eine Bedeutung oder ein Grund. Im Unterbewusstsein gespeicherte Verhaltensweisen sind oft die Ursache dafür, dass Sie Ihr Wunschgewicht nicht erreichen. Frust und Enttäuschung sind somit vorprogrammiert. Unser Unterbewusstsein ist oft der Schlüssel zur Lösung unserer Probleme. Es hilft uns unerwünschte Verhaltensmuster aufzudecken und zu durchbrechen. In der Hypnosesitzung kommuniziert der Therapeut mit Ihrem Unterbewusstsein und mit Hilfe von Suggestionen können Ihre eigenen Kräfte mobilisiert werden. Eine Gewichtsabnahme mit Unterstützung von Hypnose passiert also zunächst im Kopf. Sie ist für jeden geeignet, der dieser Methode gegenüber aufgeschlossen ist und seiner inneren Weisheit vertraut. Der Erfolg hängt von Ihrer Bereitschaft und Ihrem Willen zur Veränderung ab. Den Schlüssel dazu haben Sie selbst in der Hand. Gerne begleite und unterstütze ich Sie auf dem Weg zu Ihrem persönlichen Wohlfühlgewicht. Heike Freitag, Heilpraktikerin für Psychotherapie


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Krankheit als Hilferuf verstehen Körperliche Symptome können auf den Status psychischer Gesundheit hinweisen

Viele Menschen akzeptieren Krankheit als etwas, das einfach zum Leben gehört: Die Kollegen verbreiten auf dem Gang ihre Viren, das lange Sitzen im Büro verschafft einem Rückenschmerzen und die schlechten Gene sind schuld an der Migräne. Aber ist es so einfach? Natürlich sind äußere Einflüsse genauso wie bestimmte Risikogene am Entstehen von Erkrankungen beteiligt, aber als alleinige Erklärung reichen sie nicht aus. Oft werden Stress, ein geschwächtes Immunsystem und inzwischen auch häufig Ernährung als Mitverursacher einer Erkrankung betont. Aber Stress ist für jeden etwas anderes. Natürlich gibt es allgemein gültige Stressoren wie Lärm, andauernder Leistungsdruck und geringer sozialer Rückhalt, aber manchmal liegen die Ursachen nicht so offensichtlich auf der Hand. Wenn nun etwas „ausbricht“, ist es ratsam, genau zu hinterfragen, was die Störung verursacht haben könnte, denn alles, was man erlebt, hinterlässt Spuren im Körper. Noch zu oft werden oberflächlich Symptome behandelt, aber die Erkrankung nicht in den Gesamtzusammenhang ge-

Jedes Symptom eine Botschaft stellt. Dabei ist jedes Symptom eine Botschaft, die man anerkennen und entschlüsseln sollte. Das betroffene Organ oder Körperteil gibt bereits Hinweise auf die Themen, die im Argen liegen und daher Schmerzen, Brennen, Jucken usw. hervorrufen. So stehen die Arme beispiels-

des siebten Brustwirbels (Herzhöhe) drücken sehr oft Einsamkeit oder die Schwierigkeit aus, Gefühle mitzuteilen. Man fühlt sich nicht verstanden und unterstützt, hat vielleicht sogar Angst, verlassen zu werden. Dagegen hängen Rückenschmerzen im Lendenwirbelsäulenbereich oft mit materiellen Ängsten zusammen. Ein Arbeitsplatz, der nicht sicher ist, oder eine Stelle, in der man sich im Vergleich zu anderen minderwertig fühlt. Ein Bandscheibenvorfall kann dann

Martina Gessner ist Psychologin und leitet das Seminar- und Heilzentrum in Aschau im Chiemgau.

weise für die Fähigkeit, Dinge anzupacken und auszuführen. Wenn es zu Schmerzen in den Armen kommt, könnte man sich fragen, was man nicht anpackt oder vielleicht nicht loslässt. Auch Wut darüber, dass man alles alleine machen muss, kann sich so ausdrücken. Der Hals steht für Kommunikation und die Wirbelsäule symbolisiert Schutz, Halt, Unterstützung, aber auch den Lebensunterhalt. Je nachdem, wo der Schmerz auftaucht, hat er eine andere Bedeutung: Schmerzen im Bereich

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Rückenschmerzen im Lenden­ wirbelbereich hängen oft mit materiellen Ängsten zusammen ein Signal dafür sein, dass man sich einer Aufgabe nicht gewachsen fühlt oder die Leistung nicht anerkannt wird. Der Magen dient der Verdauung und verkörpert die Fähigkeit, Dinge anzunehmen. Der weiter-

verarbeitende Darm hält Stoffe zurück oder lässt sie los. Wenn Erlebnisse nicht akzeptiert werden und sich Wut breit macht, kann eine Gastritis entstehen. So könnte man die Symbolik der Erkrankungen und de-

Symbolik der Erkrankungen ren psychisch-emotionale Bedeutung fast endlos fortführen. Der Körper drückt aus, was die Seele krank macht (Psychosomatik). Aber ein geschwächtes System kann sich auch wieder heilen! Ein Bewusstsein auf das eigene Denken und Handeln, auf Konflikte, die im Inneren oder im Außen toben, Gefühle, die nicht gelebt werden – all das gilt es zu betrachten. Wenn eine Erkrankung sichtbar oder spürbar wird, muss man in der Regel mehrere Tage, Wochen oder auch Jahre zurückblicken. Manchmal sind Veränderungen wie Arbeitsplatzwechsel, mehr Bewegung und Entspannung eine Lösung, oft geht es aber auch um neue Einstellungen, Bewertungen oder das Erlernen neuer Kommunikationsstrategien, wie z.B. „Nein“ sagen. Um die wahren Ursachen zu erkennen und passende Maßnahmen einzuleiten, braucht es manchmal professionelle Hilfe, um voranzuschreiten und wieder gesund zu werden. Martina Gessner


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Heraus aus den Versagensängsten Durch Liebe zu sich selbst ein Leben voll innerer Freiheit finden

Der Alltag präsentiert viele Herausforderungen, täglich müssen viele Entscheidungen getroffen werden. Kleinere geschehen zum Teil unbewusst, bei größeren Entscheidungen kann der Atem schon mal ins Stocken geraten. Unruhe macht sich breit, verursacht durch unbewusste Angst. Es ist die Versagensangst, den Herausforderungen des Lebens nicht standhalten zu können – eine „erlernte“ Angst. Aufgrund bestimmter Kindheitserfahrungen entwickelt sich ein geringes Selbstwertgefühl und damit einhergehend der Anspruch, perfekt zu sein. Folge ist ein starkes Bedürfnis nach Anerkennung. Es

Bedürfnis nach Anerkennung führt zur Angst vor Ablehnung. Sätze wie „Ich bin nur liebenswert, wenn ich gute Leistung bringe“, oder „Ich werde nur akzeptiert, wenn ich perfekt funktioniere“, schwirren im Kopf her­um. Ständiger Druck entsteht, den Perfektionismus aufrecht zu erhalten. Der Körper – als Barometer der Seele – meldet sich. Durch das Untersagen, seine ureigenen Bedürfnisse leben zu dürfen, stellt sich innerlich Ohnmacht ein. Aus Angst, eine Situation nicht zu meistern, folgt ein Rückzug. Man erlaubt sich nicht mehr, Entscheidungen für sich zu treffen. Fehler und Misserfolge bleiben negativ im Gedächtnis. Die Erwartungen an sich selbst und die der Aussenwelt werden immer höher. Folge ist ständige

Überforderung. Atemnot, Herzrasen, massive Verspannungen der Muskulatur, Schlafstörungen u.v.m. können daraus resultieren. Die Psyche reagiert darauf oft mit Depressionen oder Burn-Out. Versagensangst hat in den meisten Fällen ihren Ursprung in der Kindheit. Oft wird sie auf mangelnde Anerkennung durch die Eltern und Missachtung in

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Aufgrund bestimmter Kindheits­ erfahrungen entwickelt sich ein geringes Selbstwertgefühl der Erziehung zurückgeführt. Kinder lernen, dass sie verstoßen werden, wenn sie den Erwartungen im Außen nicht entsprechen. Oder sie fühlen sich minderwertig, hässlich, dumm – kurz: nicht liebenswert. Ein Kind ist völlig abhängig von der Zu-

Marianne Prams aus Holzhausen bei Waging führt eine Praxis für energetisches und geistiges Heilwissen.

wendung der Eltern. Ablehnung wird immer als ein „im Stich gelassen und verstoßen werden“ empfunden. Dies kommt für ein Kind gefühlsmäßig einem Todesurteil gleich. Negative Erfahrungen aus der Kindheit führen dazu, dass sich eine Einstellung entwickelt, die beim Erwachsenen für die Angst vor Ablehnung und vor Versagen verantwortlich ist. Minderwertigkeitskomplexe sind nur eine der Folgen. Selbstwert und die Lebensfreude sinken dann ständig weiter in den Keller. Doch es gibt einen Weg in die Freiheit. Wenn der Mensch bewusst seine Vergangenheit nochmals anschaut, werden diese Abhängigkeiten schnell klar. „Sind die alten Prägungen und Glaubenssätze für mich noch die Wahrheit? Nein! Was habe

ich in meinem Leben schon alles geschaffen! Welches Schicksal habe ich mit Erfolg gemeistert!“ Das „Aufräumen bei sich zuhause“ geht nicht von heute auf morgen. Der Start dazu kann beispielsweise in speziellen Seminaren über einen längeren Zeitraum hinweg erfolgen – in Gruppenarbeit ist es oft leichter und macht mehr Freude. Kleine Erfolge geben immer mehr Selbst-

Mehr Selbstvertrauen vertrauen, sein eigenes Leben in die Hand zu nehmen. Fehler gibt es nicht, sondern das sind wichtige Erfahrungswerte, aus denen der Mensch lernt. Dieser Selbst-Bewusstwerdungs-Prozess stärkt das Selbstwertgefühl. Nur wer sich traut, sich selbst die Anerkennung für seine Leistungen geben zu dürfen, wird innerlich wirklich frei und unabhängig vom Außen. Nur die eigene Anerkennung ist es, die Stolz und Anerkennung wachsen lässt. So kann eine Versöhnung mit sich selbst stattfinden, alte Wunden können heilen, seelisch und auch körperlich. Der Genesungsprozess kommt in Gang. Die Liebe zu sich selbst ist ein ewig bleibender Wert. Durch Selbst-Achtung, entsteht ein ganz neues Lebensgefühl – heraus aus den Versagensängsten und hinein in die innere Freiheit. Marianne Prams

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Dr. Schüßler Frühjahrskur Müde? Ausgelaugt? Träge?

Der Frühling ist für eine Kur wie geschaffen. Nach dem dunklen, kalten Winter sehnt sich der Körper nach neuer Vitalität und frischer Kraft. Viele möchten auch entschlacken und entgiften, wenn die Tage wieder länger werden. Eine Schüß­ler-Kur ist sehr gut geeignet, um den Frühling zu begrüßen. Eine Kombination aus drei Schüßler-Salzen hilft beim Entgiften und macht munter und leistungsfähig. Als Ergänzung isst man viel frische Kräuter und Wild­salate und vitaminreiches Obst. ZuSchüßler-Salze sind bestens sammen mit regelmäßigen geeignet für eine Frühjahrskur Spaziergängen in der frischen Luft wird man im Laufe der Schüßler-Salze-Frühjahrskur fit für den Sommer. Folgende Schüßler-Salze bilden die Basis Ihrer Frühjahrskur: Salz Nr. 10 – Natrium sulfuricum – regt die Arbeit von Galle, Leber und Nieren an. Dadurch fördert es die Entsorgung von Giften und Säuren und lässt gleichzeitig ein paar Pfunde schwinden. Salz Nr. 9 – Natrium phosphoricum – ist das Haupt­ent­wäs­serungsmittel. Es regt nicht nur die Nierentätigkeit, sondern den gesamten Stoffwechsel an. Es hält das Säure-Basen-Gleichgewicht des Körpers aufrecht. Salz Nr. 6 – Kalium sulfuricum – ist das typische Entgiftungsmittel in der Biochemie. Es hilft der Leber beim Entgiftungsprozess und fördert den Eiweißstoffwechsel des Körpers. Zudem regt dieses Salz eine träge Verdauung an. Dosierung der Schüßler-Salze als Frühjahrskur: Nehmen Sie morgens vor dem Frühstück die Nr. 10, vor dem Mit­ tagessen die Nr. 9 und vor dem Abendessen die Nr. 6 ein. Von dem jeweiligen Salz 5 Tabletten in heißem Wasser auflösen und schluckweise trinken oder drei Tabletten unter der Zunge zergehen lassen. Was Sie sonst noch tun können: - Bewegen Sie sich viel in frischer Luft - morgens bei geöffnetem Fenster 5 Minuten Gymnastik - 30 Minuten spazieren gehen – aber mit forschem Schritt, Fahrrad fahren, Walking, Joggen, Schwimmen Allgemein zu empfehlen sind: - keinen Alkohol zu trinken, nicht rauchen - eventuell einige Heilfastentage einlegen Wer nicht heilfasten will: - wenig tierisches Eiweiß, weißes Mehl, weißen Zucker - leichte und kleine Portionen essen. Wir beraten Sie gerne ausführlich.

Kein Rentennachte

Beweissicherung wichtig zur Ermitt

Zu den wichtigen Bereichen des Sozialversicherungsrechts gehört das Recht der Unfallversicherung. Begründet noch unter Bismarck, hat die Unfallversicherung heute eine aus dem Sozialversicherungssystem nicht mehr weg zu denkende Bedeutung. Die Berufsgenossenschaften zahlen in diesem Zusammenhang einen Rentenausgleich für den Nachteil, den Arbeitnehmer durch Berufsunfälle oder Berufskrankheiten erleiden. In diesem Bezug kommt es immer wieder zu Problemen. Zwischen den Parteien ist häufig streitig, ob eine Minderung der Erwerbsfähigkeit (MDE) entstanden ist, die rentenberechtigend wird. Nach dem Gesetz muss mindestens eine MDE von 20 Prozent vorliegen, damit eine Rente ausbezahlt wird. Diese Rente wird im frühesten Fall nach dem Ende der Zahlung von Verletztengeld berechnet und gewährt. Sollte im Einzelfall der Unfallversicherer der Ansicht sein, dass eine dauernde Schädigung nach einem Berufsunfall oder durch eine Berufskrankheit im Rahmen der Minderung der Erwerbsfähigkeit die 20 Prozent nicht erreicht, so ist ggf. die Prüfung durch einen Fachanwalt oder einen anderen Berater angezeigt. In vielen Fällen kann allerdings schon durch ein Widerspruchsverfahren oder durch eine Klage hier eine Änderung der Ansicht des Unfallversicherers herbeigeführt werden. Dabei kommt es im Wesentlichen darauf an, ob die entsprechende Beeinträchtigung durch eine versicherte Tätigkeit herbeigeführt und kausal auf diese versicherte Tätigkeit zurückzuführen ist. Hierzu gibt es häufig Streitigkeiten. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, die

Beweislage günstig gestalten

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Beweislage für den betroffenen Arbeitnehmer möglichst günstig zu gestallten. Das bedeutet, dass einem Arbeitnehmer anzuraten ist, für den Fall des Eintritts eines Unfalls möglichst bald den Durchgangsarzt aufzusuchen und auf ggf.

bildgebende Diagnostik zu drängen, damit entsprechende Beweise gesichert werden. Ein Durchgangsarzt ist ein Facharzt für Chirurgie oder Orthopädie mit besonderen Kenntnissen und Erfahrungen auf dem Gebiet der Unfallmedizin. der von den Landesverbänden der Deutschen

Stefan Conrads aus Traunstein ist Rechtsanwalt. Einer seiner Schwerpunkte ist das Sozialrecht.

Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) eine besondere Zulassung erhalten hat. In jüngerer Zeit kommen noch andere Probleme auf: Die Berufsgenossenschaften wenden sich flächendeckend an Bezieher sogenannter kleiner Renten wegen Minderung der Erwerbsfähigkeiten unter 40 Prozent mit dem Vorschlag, diese laufenden Renten nach § 76 SGB VII abzufinden. Die Berufsgenossenschaften schlagen dabei die Zahlung eines einmaligen Kapitalbetrags vor. Auf diesem Wege soll vor einer solchen Abfindung der berufsgenossenschaftlichen Renten gewarnt werden. In der Regel ist das Abfindungsangebot zu niedrig. Das Abfindungsangebot errechnet sich nämlich aufgrund


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il nach Berufsunfall lung exakter Leistungsansprüche der statistischen Lebenserwartung des Arbeitnehmers, insoweit ist die Berechnungsgrundlage noch in Ordnung, gleichzeitig wird aber die Rente mit einem zu hohen Verzinsungsfaktor kapitalisiert. Derzeit kann ein Arbeitnehmer, der eine entsprechende Abfindung bekommt, die-

se nicht verzinslich anlegen, der Kapitalmarkt gibt keine entsprechenden verzinslichen Anlagen her. Bei der Berechnung der Rente wird aber davon ausgegangen, dass die Abfindung mit 4,25 Prozent angelegt werden könne. Das entspricht nicht der Realität. Es ist also rein vom Wert der Rente her für den einzelnen Arbeitnehmer günstiger, die ent-

Rente laufend beziehen

© fotolia / forestpath

Den Durchgangsarzt aufsuchen und ggf. auf bildgebende Diagnostik drängen

sprechende Rente laufend zu beziehen, als sie sich abfinden zu lassen. Wenn derartige Angebote von der Unfallversicherung beim einzelnen Arbeitnehmer eingehen, sollte dieser sich vor der Annahme eines solchen Angebots ausführlich beraten lassen, hierfür steht zum Beispiel der VDK aber auch jeder Fachanwalt zur Verfügung. Stefan Conrads

Rechtsanwalt Stefan Conrads

Fachanwalt für Sozialrecht, Verkehrsrecht und Medizinrecht

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Fachanwältin für Arbeitsrecht Mittlere Hofgasse 8 • 83278 Traunstein Telefon: 0861/64077 • Telefax: 0861/64078 www.raconrads.de • E-Mail: info@raconrads.de

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Grün macht glücklich Durch die Farbe der Natur kommt der Geist zur Ruhe

Das menschliche Auge sieht in der Farbe Grün mehr als nur eine Farbe. Grün ist häufig ein Symbol für den Wert der Natur und vermittelt die Verbundenheit zur Umwelt. Grün gilt als beruhigend, als Farbe des Lebens, des Friedens und der Entspannung. Frühlingshaftes Hellgrün, warmes sommerliches Dunkelgrün, frisches Mintgrün – jeder Ton hat einen positiven Einfluss auf die mentale Gesundheit. Die Pflanzen, die ja die größte Nahrungsquelle darstellen, sind grün. Viele Gesundheitsratgeber raten zur Grünen Diät. Dem grünen Pflanzenfarbstoff Chlorophyll wird eine reinigende Wirkung des Körpers und eine Verfeinerung der Wahrnehmung und der Sinne nachgesagt. Besonders empfehlenswert ist die Grüne Diät im Frühling, wenn der Körper besonders dankbar auf Reinigung von innen reagiert. Es geht noch weiter mit dem Grün.

sen, Pflanzen, Bäume und der Waldboden sowie die Erde tun ebenfalls der Seele gut. Doch wie entsteht dieses Glücksgefühl im Grünen? Durch die Wahrnehmung der Pflanzen, den Steinen, dem Boden, dem Wetter mit Sonne, Wolken, Wind und Regen kann das ständige Gedankenfeuer gedimmt werden. Das Selbsterle-

Erholsames Gefühl Jeder kennt das erholsame Gefühl nach einem langen Spaziergang durch Wald und Feld. Physiologisch steckt dahinter noch viel mehr als nur Bewegung und frische Luft. Die hohe Luftqualität vor allem im Wald und die Reduktion der Luftschadstoffe führen zur Entlastung von Atemwegen und Haut sowie zu einer positiven Wirkung auf Herz und Gefäße. Die Seele fühlt sich erfrischt, denn spezielle Lichtverhältnisse führen zur Verbesserung der Stimmung. Der Wald vermittelt Geborgenheit. Wie-

© Pixabay

Ein langer Spaziergang durch Wald und Flur erfrischt die Seele ben nahe an den Elementen ermöglicht das Spüren des eigenen Körpers und der Seele und so können durch diese Nähe heilsame Prozesse im Inneren des Menschen stattfinden. Selbst

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Barbara Seubert aus Traunstein ist Heilpraktikerin und Wildnispädagogin.

wenn es dabei körperlich anstrengend ist oder vielleicht genau deswegen, kommt der Geist zur Ruhe. Auch das Grün der Natur beruhigt die Gedanken. Der Geruch der Pflanzen, das Hören der Geräusche vom Rauschen der Blätter, der Insekten oder der Vögel, das Sehen der Weite oder das sich wiegende Korn im Feld sind eigene Sinneswahrnehmungen und Momente des Wohlempfindens. Der Geist, die Instanz die alles verstehen will, durchdenken und planen muss, ist hier weitestgehend ausgeschaltet. Sie kann endlich Pause machen mit dem, was sie am Besten kann: Denken und durch das immerwährende Denken Probleme erschaffen. In Kommunikation mit der Natur können Antworten und innere Botschaften im Hier und Jetzt gefunden werden. Sie entstehen

durch das Einlassen auf sich selbst und den bewußten Kontakt mit der Natur. Hilfreich ist, ohne Ablenkung sich ins Grüne zu begeben. Im Verzicht auf ein konkretes Ziel oder eine schnelle Mountainbike-Tour findet die Seele Gelegenheit, auf den Themen zu kauen, die uns im Inneren beschäftigen und diese zu verdauen. Durch das Offensein für das was uns die Natur zeigt, entstehen symbolische Antworten für die Fragen, die uns beschäftigen. Ganz leicht und ohne gedankliche Anstrengung, so weich und sanft wie das Frühlingsgrün können die Antworten aus dem Lymbischen System kommen, dort wo die Gefühle wohnen und entstehen. Das Erleben von Verbindung und Eingebunden sein, von nicht anders sein und nicht auffallen können, kann von essenzieller Bedeu-

Bedeutung für die Seele tung für die Seele sein. In der Natur gibt es kein „Richtig“ oder „Falsch“. Sie empfängt jeden Menschen so wie er ist. Sie urteilt nie über das Aussehen, die Kleidung, auch ist ihr das Alter egal. Alle Weisheit und Klarheit liegt in dem Erlebten. Für jeden Menschen kann dieses Erleben anders sein, für alle ist aber die Empfindung gleich – das Gefühl des Glücks im Grünen.

Barbara Seubert


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Natur als Quelle der Kraft Wie die Verbindung zu Mutter Erde nähren und stärken kann

Durch die alltäglichen wie beruflichen Anforderungen fühlen sich immer mehr Menschen überlastet und sehnen sich nach Ruhe und Ent­spannung. Oft werden die Auszeiten jedoch in einem Umfeld erlebt, das weiter vibriert. Der Wunsch auf nachhaltige Erholung bleibt dabei unerfüllt. Bei Freizeitaktivitäten im Freien wird die Natur oft nur zum Schauplatz des Geschehens und bildet den grünen Rahmen im Hintergrund. Wenn wir uns still an einen Baum lehnen, im Gras sitzen, an Plätzen innehalten, die uns intuitiv anziehen, dann öffnen sich Räume jenseits des Alltags, in denen innere Ruhe einkehren kann. Bewusst in die Natur zu gehen, die Wiesen und Wälder mit allen Sinnen wahrzunehmen, bringt den natürlichen Fluss in uns wieder zum Fließen. Der Atem kann freier werden und sich ein Gefühl von Ver­ bundenheit einstellen. Wenn wir uns vorstellen, dass die Bäu­me ausatmen, was wir Menschen einatmen und umgekehrt, dann wird die Sym­biose zwischen Mensch und Baum spürbar und die Be­ deutung der Wälder als grüne

Wälder als grüne Lungen Lungen. Mittlerweile ist die heilsame Wirkung des Waldes auf den Menschen nachgewiesen und das „Waldbaden“ wird präventiv wie therapeutisch angeboten. Zunehmend verspüren viele Menschen den Wunsch, die grüne Fülle detaillierter kennen zu lernen. Was wächst in unseren Feldern und Wäldern? Welche

steht das Erkennen, das einige Wildkräuter von den Inhaltstoffen vergleichsweise hochwertiger sind als kultiviertes Biogemüse. So ist der Vitamin A Gehalt einer wilden Malve oder der Eisengehalt in Knopfkraut und Vogelmiere wesentlich höher als in uns bekannten Gemüsen. Es ist eine Bereicherung für unsere Ernährung, einige vitalisierende Wildkräuter zu kennen. Das Wissen um die Verbindung zwischen Mensch und Natur, Pflanzenwesen, Tieren und den ökologischen Zusammenhängen

Ökologische Zusammenhänge Ilona Baur aus Prien ist Expertin für ganzheitliche Pflanzenheilkunde.

Bedeutung, Nutzen und Heilkraft haben Bäume, Sträu­cher, Pflanzen? In diesem Bereich können uns die Kräuter- und Wurzelkun­ digen den Blick weiten. Das Erkunden der Pflanzenwelt bietet ein weites Feld von Erkenntnis­ mög­lichkeiten, beispielsweise die tiefere Betrachtung von Pflanzen anhand einer Art Zeichensprache, der Sig­naturenlehre. Diese Signaturen lassen Analo­gien herstellen, anhand derer sich die innewohnenden Heilkräfte zeigen. In den gelben Blüten des Johanniskrautes können wir die Kraft der Sonne erkennen und

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damit die stimmungserhellende Wirkung, besonders für die dunkeln Lebensphasen. Jede Heilpflanze wirkt neben der körperlichen Ebene auf die Seele. So kann eine Eiche die Tatkraft fördern und eine Linde die Sanft­ mut, eine Schlüsselblume Türen zum Unterbewusstsein öffnen, eine Königskerze den Rücken stärken und Nega­ti­ves wandeln. Sich der „Sprache der Natur“ zu widmen sind Schlüssel für Heilung, Selbstver­antwortung und Urver­trauen.

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Foto: Ilona Baur

Eine Schlüsselblume kann Türen zum Unterbewusstsein öffnen Auch das Interesse, sich aus der Natur zu ernähren, wird wieder entdeckt und erfährt eine neue Wertigkeit. Wild­ge­müse ist kein Fremdwort mehr, Gerich­te wie Brenn­nes­sel­spinat finden sogar in Gourmetküchen Anklang, für „grüne Smoothies“ laufen Mixer auf Hochtouren. Dahinter

sind das Fundament für einen bewussten Umgang mit Mutter Erde. Das Weitergeben dieses Wissen ist das Erbe der Generationen. Waldkindergärten und Naturschulen haben diese Notwendigkeit bereits aufgegriffen. Sie vermitteln das achtsame Leben in und mit der Natur. Kinder entdecken Werte und Fähigkeiten, die im heutigen Schulsystem und in der virtuellen Welt leider kaum Raum finden. Mit der Natur und ihren Rhythmen in Verbindung zu sein und von der Natur zu lernen, nährt unsere Wurzeln und heilt das Gefühl von Getrenntsein. Das nahende Frühjahr steht für den Neubeginn, eine gute Chance, die Natur wie unsere eigene Naturverbundenheit neu zu erleben. Ilona Baur

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Die Energie des Waldes nutzen Alltagsstress loslassen und Entspannung einkehren lassen

Die Tage werden länger, die Natur beginnt ihren Zyklus auf’s Neue. Samen gehen auf und entfalten ihre ganze Schönheit. Der Frühling zeigt so deutlich wie keine andere Jahreszeit die Heilkraft der Natur. Wer diese Energie nutzt, nährt sich, sein Umfeld und kann sein Potenzial mehr und mehr entfalten. Neben Kräutern wie Bärlauch oder Scharbockskraut, die jetzt aus der Erde kommen und die dem Körper dabei helfen können zu entschlacken und Giftstoffe auszuleiten, gibt es noch etwas, das sozusagen der Seele gut tut. Mit dem Begriff „Waldbaden“ erlebt die Kraftquelle Natur seit einiger Zeit eine Renaissance. Gerade in unseren Breiten mit so vielen Seen, Bergen und Mischwäldern ist man gesegnet mit den Möglichkeiten, die Natur als Heilraum zu erfahren. Was es dazu braucht ist eine andere innere Haltung, der Natur zu begegnen. Zur Entschleunigung kann ein Sitzplatz am Waldrand, am Ufer eines Baches oder Sees ein guter Einstieg sein. Schön ist es,

Ein guter Einstieg wenn ein Baum im Rücken steht und der Boden eben ist, auf dem man sitzt. Weil Plastik isoliert, ist eine Filzunterlage oder Fell geeigneter, denn es geht ja darum, von der heilenden Wirkung der Natur durchströmt zu werden. Türöffner dabei sind die Sinne, also das bewusste Hören, Riechen, Fühlen, Sehen.

Dirk Schröder lebt in Bad Tölz und ist Leiter einer Wildnisschule.

Wenn der Körper zur Ruhe kommen will, wird der „Plappermann“, also der Teil, der unermüdlich an die Vergangenheit und die Zukunft denkt, noch lebendiger. Er braucht etwas zu tun und da können die Vögel mit ihrem wunderschönen Gesang und ihren Kontaktrufen im Frühling die Rettung sein. Der Verstand bekommt also die Aufgabe, auf die unterschiedlichen Klänge der Natur und die Zivilisationsgeräuschen wie Flugzeug, Auto, Motorrad etc. zu lauschen. So ist der unruhige Geist einige Zeit beschäftigt und der andere Teil im Menschen kann zur Ruhe kommen.

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Wer dann noch bewusst einund ausatmet, der ist im wahrsten Sinne des Wortes wieder ganz schnell bei sich. Das sind die kostbaren Momente, in der tiefe Entspannung einkehrt. Dieser innere Friede weckt die Erinnerung, dass der Mensch als Teil der Schöpfung mit allem verbunden ist. Die Zeit scheint in solchen Situationen still zu stehen. Teilnehmer von Wildniskursen z.B. berichten nach einer Zeit auf dem Sitzplatz immer wieder von spannenden Tierbegegnungen. Mal ist es das Eichhörnchen, das den Baum herunter läuft und den Menschen unten

© Pixabay

Auf dem Sitzplatz am Waldrand kommt es in vielen Fällen zu Tierbegegnungen am Stamm erst im letzten Augenblick wahrnimmt. Ein anderes mal ist es ein Vogel der auf einen zufliegt oder sich sogar auf den Körper setzt. Tiere, die

auf ihren Routinewegen nicht bemerken, dass dort jemand sitzt. All das sind Zeichen, dass der Mensch wieder eins mit seinem Umfeld geworden ist. Dass seine Schwingung sich an die Schwingung der Natur angepasst hat und die Tiere ihn nicht als Gefahr wahrnehmen. All das geschieht, wenn man regelmäßig den gleichen Platz besucht und damit eine Beziehung zu dem Ort aufbaut. Ein anderer Faktor ist die Fortbewegung, also die Art und Weise, wie sich der Mensch in der Natur bewegt, ohne Störungen

Der Mensch in der Natur zu verursachen. In Wildnisschulen wird dieses Gehen „Foxwalk“ genannt. Damit ist gemeint, mit dem Vorfuß zuerst den Boden zu berühren und erst dann die Ferse aufzusetzen. So werden stampfende Geräusche beim Gehen vermieden, die sich wie konzentrische Ringe im Boden ausbreiten und von Tieren über ihre Sohlen wahrgenommen werden können. Wer dazu noch im sogenannten Weitwinkel in Stille läuft, der reduziert seine Präsenz auf ein Minimum. Schon auf dem Weg in den Wald an den geheimen Platz oder bei einer längeren Wanderung fällt auf diese Weise der Alltagsstress von einem ab und schafft Raum für die innere Ruhe. Dirk Schröder


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Pflanzen als Lebensbegleiter Die Kräfte der Natur ins tägliche Leben integrieren

In Zeiten von Reizüberflutung, Erfolgsdruck und Überforderung ist die Sehnsucht nach Ruhe, Entspannung und Entschleunigung groß. Der Weg zurück in einen harmonischen Tages- und Lebensrhythmus ist nicht immer einfach und stellt eine Herausforderung dar. Hoffnungslosigkeit und Resignation – das Leben ist halt so – halten oft im Alltagstrott gefangen. Doch viele Hilfsmittel, die die Zuversicht wieder aufflammen lassen und einen Lebenswandel unterstützen, befinden sich direkt vor der Haustür. Seit Anbeginn der Menschheit gab die Natur den Rhythmus für das Leben vor: Aufste-

Rhythmus für das Leben hen bei Sonnenaufgang und zur Ruhe kommen bei Sonnenuntergang. Die Jahreszeiten prägten den Lebensrhythmus. Frühjahr – Zeit des Neubeginns und Aussäens; Sommer – Zeit des Wachsens und Heranreifens; Herbst – Zeit der Ernte; Winter – Zeit des Rückzugs und der Ruhe. In diesem immer wiederkehrendem Kreislauf, der mit Festen und Ritualen, wie z.B. der SonnwendFeier – gefeiert wurde, war der Mensch fest eingebunden. Dies gab Halt und Vertrauen. Die enorme technische Entwicklung entriss die Menschen aus diesem natürlichen Rhythmus. Doch ist die Natur immer noch da und steht mit ihrer ganzen Pracht auch heute zur Verfügung. Wie befreiend und klärend wirkt ein Waldspaziergang.

Das Tanzen der Blätter im Wind, die majestätische Ausrichtung und der Duft der Bäume beruhigen das vegetative Nervensystem. Herz und Verdauungssystem werden harmonisiert und ein tiefes ruhiges Atmen durchströmt den Körper. Mit Pflanzenessenzen, Urtinkturen, Räucherungen und Aura-Sprays lassen sich die Kräfte der Natur, die Magie der Pflanzen, leichter in das tägliche Le-

© Pixabay

Im Löwenzahn steckt grenzenlose Wandlungskraft ben integrieren. Durch eine achtsame und liebevolle Verarbeitung offenbart sich die Pflanze als Ganzes – also unzählige wertvolle Inhaltsstoffe und das geis-

Andrea Hauser aus Surberg bei Traunstein hat eine Ausbildung an der Heilpflanzenschule Rosenheim.

tige Wesen, der Zauber der ihr inne wohnt. Die verschiedenen Verarbeitungstechniken Öl, Sole, Alkohol-Auszug oder Destillation zeigen das Wesen der Heilpflanze auf unterschiedlicher Art und Weise, erdiger oder feinstofflicher. Das ist wichtig beim Einsatz der Heilpflanzen als Therapiebegleiter. Nach dem Grundsatz „Gleiches mit Gleichem behandeln“, fällt es einem vom Wesen her luftigen Patienten leichter sich zu öffnen, wenn ihm die Heilpflanze auf ätherische leichte Art begegnet, also in Form von Aura-Spray oder Sole-Auszug. Das sanfte Wesen der Schlüsselblume zum Beispiel bringt Ruhe und Ausgeglichenheit in ruheloses Denken. Der gelb blühende Himmelsschlüssel öffnet die Tür der Zuversicht und Klarheit.

Ein erdiger Patient fühlt sich oftmals wohler und geborgener bei Öl-Auszügen oder Urtinkturen. Er öffnet sich leichter bei entspannenden Massagegriffen. Eine sanfte Einreibung der Leber mit Löwenzahn-Urtinktur kann eine angestaute Wutenergie wieder ins Fließen bringen. Die grenzenlose Wandlungskraft, die im Löwenzahn steckt, ist ein wertvoller Impulsgeber, damit Stauungen wieder in Bewegung kommen. Der Holunder mit seiner unbändigen Lebenskraft ist ein wertvoller Begleiter in anstrengenden Lebensphasen, die Kräfte zehrend sind. Er verleiht Ausdauer, Durchhaltevermögen und schützt

Schutz vor Energieräubern vor zusätzlichen Energieräubern. Die leuchtend roten Mohnblüten, in Öl verarbeitet, nehmen so manche Last von den Schultern, schenken Wärme, Geborgenheit und verleihen Verhärtungen und Narben Geschmeidigkeit, damit die Lebensenergie wieder frei durch den ganzen Körper strömen kann. Wie ein treuer Freund stehen Pflanzen als Lebensbegleiter zur Seite. Geben Halt und Kraft um die unzähligen Facetten des Lebens, die Zeiten der Veränderung, des Wandels, der Freude und der Trauer zu begleiten. Denn gemeinsam ist vieles leichter.

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Fasten leicht gemacht Tipps für eine erfolgreiche Fastenfrühjahrskur Die Wurzeln des Heilfastens reichen bis in die Antike zurück. Der Arzt Hippokrates (viertes Jahrundert vor Christus) empfahl das Weglassen von Nahrung, um den inneren Arzt wirken zu lassen. Zu Beginn der Fastenzeit verspüren viele Menschen den Wunsch nach innerer Reinigung. Ballast abwerfen, Fasten, Entgiften, Entschlacken ganzheitlich auf allen Ebenen (Körper, Geist und Seele). Wer sich zu einer Frühjahrskur entschließt, sollte sich zu aller erst über die verschiedenen Arten des Fastens informieren und dann individuell für sich die geeignete wählen. Möglichkeiten sind beispielsweise Saftfasten nach Buchinger, FX-Mayr Kur, Hildegard-Fasten, chinesisches Körnerfasten, usw. Haben Sie sich entschieden, dann möchte ich Ihnen ein paar wichtige Tipps an die Hand geben, damit Ihre Kur auch von Erfolg gekrönt wird. Hilfreiche Tipps: 1. Es geht leichter mit dem Mond zu fasten. Abnehmender Mond unterstützt Ausleiten und Entschlacken. Nächster Vollmond ist am 21. März 2019, der übernächste am 19.April 2019. 2. Nehmen Sie sich Zeit für Ihre kleine, kurze Kur oder größere Kur. Ein freies Wochenende wäre gut für den Einstieg, um in Ruhe die Darmreinigung durchführen zu können (Bittersalz oder Glaubersalz und Einlauf). 3. Während des Fastens befindet sich der Körper in einer Umstellungsphase. Kreislaufprobleme, kalte Füße können auftreten. Abhilfe schaffen wärmende Tees und eventuell Honig zur Blutzuckerregulation. 4. Trinken, Trinken, Trinken. Zwei bis drei Liter Wasser (ohne Kohlensäure) und Kräutertees, damit die Schlackenstoffe wirkungsvoll entsorgt werden. 5. Nach den ersten zwei bis drei Tagen ist Bewegung sehr hilfreich. Sie sollte jedoch gezielt und in gesundem Maße praktiziert werden (wirkungsvoll gegen Muskelabbau). 6. Halten Sie sich eventuell Heilerde oder Basenpulver bereit, um die entstehende Säureflut zu bewältigen. 7. Unsere Leber ist unser Hauptentgiftungsorgan. Sie braucht unsere besondere Fürsorge. Jeden Tag ein halbstündiger, lauwarmer Leberwickel bewirkt Wunder. 8. Verwöhnen Sie sich, zum Beispiel gute Musik hören und interessante Bücher lesen. Entdecken Sie Ihre Kreativität. 9. Fastenbrechen bewusst und gezielt, damit Sie auch gesund und gestärkt aus dem Fasten hervorgehen. Abschließend wünsche ich Ihnen von Herzen gutes Gelingen für Ihre Reinigung! Ihre Apothekerin Margarita Lay

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Der keltische Frühlingserwachen der Natur im

In früherer Zeit waren die Menschen sehr eng mit der Natur verbunden. Durch deren Beobachtung und auch astronomischer Ereignisse wie Sonnenwenden und Tag-und-Nacht-Gleichen wurden die besten Zeiten für die Feldarbeit erkannt. Durch rechtzeitiges Aussäen, Ernten, Verarbeiten und Einlagern, im Einklang mit den wechselnden Jahreszeiten, war die Versorgung mit Lebensmitteln für Mensch und Tier gesichert. Daraus entstanden Rituale und Feste zu Ehren der Erdmuttergöttin Huldr oder Holla, zu den einzelnen Jahreskreisfesten im keltischen Medizinrad. Die keltische Triskele symbolisiert die sich wandelnde Göttin im Kreis, ebenso die Göttin in den Farben Schwarz, Weiß und Rot. Diese drei Zeitqualitäten ziehen sich durch das Jahr und wurden mit den acht Jahreskreisfesten gefeiert. Die Regeln der Natur konnten so auf das irdische Leben des Menschen übertragen werden. So hat sich gezeigt, dass ein Neubeginn aller Art am

jekte entwickeln sich besser im Frühjahr, genau wie in der Natur aus dem Samen eine Pflanze mit Wurzeln und kräftigen Trieben wird. Diese Frühjahrsrituale wurden mit dem Jahreskreisfest Ostara am 21. März zur Frühjahrs-Tagund-Nacht-Gleiche gefeiert. Hier können auch die Räumlichkeiten mit einer entsprechenden natur-

© pixabay

Neubeginn im Frühjahr

Keltische Triskele in einer uralten Felsgravur

günstigsten im Frühjahr umzusetzen ist, sei es ein neues berufliches Projekt, oder auch nur das Entrümpeln z.B. von Wohnung und Kleiderschränken, um Platz für Neues zu schaffen. Der allseits bekannte Frühjahrsputz hat hier seinen Ursprung. So kann es erfolgreich mit frischer Kraft ins Neue Jahr gehen. Pro-

reinen Räucherung energetisiert werden. Im Fachhandel gibt es hilfreiche Produkte für jede Zeitqualität der Jahreskreisfeste. Bei einem professionellen Räucherofen können die Wirkstoffe der Heilpflanzen der jeweiligen Räucherung freigesetzt werden und so Wohn- und Arbeitsräume hilfreich energetisieren.


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Jahreskreis

Wohlfühlen mit Düften

Reigen mythologischer Feste

Gerda Maria Vielhauer aus Eggstätt beschäftigt sich mit keltischer Mythologie.

Die acht Jahreskreisfeste im Keltischen Medizinrad durchlaufen folgende Stationen bzw. Zeitqualitäten im Jahresrad und beginnen mit: Samhain (auch bekannt als Allerheiligen) am 1. November: Dunkelheitsfest, Ahnenfest, Trauern und Loslassen, Keltischer Jahresbeginn. In der Natur fallen alle Blätter und die Pflanzen ziehen sich in die Erde zurück. Julfest (Wintersonnenwende) am 21. Dezember: Wiedergeburt des Lichtes und Beginn der Rau(c)hnächte. Die Natur ruht. Imbolc (auch bekannt als Maria Lichtmess) am 1. Februar: Lichtfest, Visionssuche und Neubeginn. Die Natur regt sich langsam wieder. Die Sonne hat schon wieder mehr Kraft und erste Knospen kommen in Bewegung.

Ariann

Ostara (Frühlings-Tag-undNacht-Gleiche) am 21. März: Der Frühlingsbeginn zeigt sich mit Kreativität und Ausdruckskraft. Erste Frühlingskräuter können bereits geerntet werden. Beltane (auch bekannt als Walpurgisnacht) am 30. April: Das Freudenfest, Sinnlichkeit und Lebensfreude, Liebe und Partnerschaft. Die Natur zeigt sich maigrün und farbenprächtig und frisch erwacht. Litha (Sommersonnenwende) am 21. Juni: Der Sommerbeginn. Alles blüht und wächst in voller Kraft. Beginn der Heilkräuterernte. Lugnasad (auch bekannt als Maria Himmelfahrt) am 1. August: Das Schnitterinnenfest. Abgrenzung, Entscheidung und Abschneiden. Hochzeit des Lichtes. Ernten und Kräuterweihe. Mabon (Herbst-Tag-undNacht-Gleiche) am 21. September: Der Herbstbeginn. Bilanz ziehen und integrieren. Reichtum teilen und danken. Auch heute noch kann durch das Feiern der keltischen Jah-

Im Einklang mit Mutter Erde reskreisfeste, im Einklang mit Mutter Erde und der Natur, eine tiefe und selbstverständliche Verbindung zu ihr entstehen. Dies gibt Urvertrauen und eine natürliche Erdverbundenheit zurück. Gerda Maria Vielhauer

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Familie und Freunde l Hilfe für materielle und berufliche Lebenssituationen l Situationsanalyse

Lebensberatung Tel.: 0049 (0)8662 665769 • Mobil: 0170 2130732 fischerea@gmx.de • www.ariann-seherin-medium.de

Naturreine Räucherdüfte können sehr hilfreich sein, um die Stimmung eines Menschen positiv zu verändern. Gerda Maria Vielhauer, Inhaberin der Fa. Gevis-Oase in Oberndorf in Eggstätt, hat sich seit 25 Jahren auf 100 Prozent naturreines Räucherwerk zur Hausreinigung und Hausharmonisierung, zum Wohlbefinden des Menschen mit wunderbarsten, wohlduftenden Räuchermischungen spezialisiert. Sie ist Aromatherapeutin und Räucherfachfrau. Zum Einsatz kommen über 100 verschiedene Einzelstoffe naturreiner Pflanzen. Aus diesen werden in Handarbeit, nach alter Tradition, hochwertigste Räuchermischungen hergestellt und für den Endverbraucher in schönen Glasfläschchen mit Naturkorken bereitgehalten. Ebenfalls können alle Rohstoffe einzeln, zum selber mischen, erworben werden. Die Krönung ist der 150 m² große Erdmutter-Hofladen mit einer liebevollen Natureinrichtung, der in einem alten Bauernhof inmitten der Eggstätter Seenplatte gelegen ist. Hier können sich die Besucher durchschnuppern, bei einem Tässchen Kräutertee entspannen und sich ausführlich beraten lassen. Ebenfalls beinhaltet der Laden eine ausführliche Bücherabteilung über alle Themen, die die Natur betreffen sowie Entspannungsmusik auf CD‘s, Klangschalen, Ätherische Öle, Heilsteine, Kräuterkerzen, Naturelfen, Spirit-Trommeln, eine Riesenauswahl an professionellen Räucheröfen und vieles mehr ... Regelmäßig finden auch Informationsveranstaltungen rund um‘s Räuchern statt, des weiteren 3 x pro Jahr Hausmessen. Die nächste Hausmesse findet vom 17. bis 19. Mai 2019 statt. Der Hofladen ist jeden Mittwoch von 14.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Für interessierte Gruppen kann auch ein individueller Räuchervortrag rund ums Räuchern angeboten werden sowie Gartenführungen im Erdmuttergarten. Weitere Informationen finden Sie unter: www.gevis-oase.de und www.trommelspirit.de.


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Chiemgauer Regenbogen

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kurz gemeldet +++ kurz gemeldet +++ kurz gemeldet +++ kurz gemeldet Schnupfen: Papiertaschentuch nur einmal verwenden

Bei einer Erkältung gilt auch bei Papiertaschentüchern: einmal verwenden – und weg damit. Denn wenn man sie mehrmals benutzt, ist das genauso unhygienisch wie Stofftaschentücher, die mehrmals verwendet werden. Darauf weist das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ hin. Aus medizinischer Sicht hat ein Taschentuch eine Lebensdauer von exakt einmal schnäuzen egal ob es aus Stoff oder Papier ist. Alles andere ist unhygienisch. Werden benutzte Taschentücher nicht sofort entsorgt, sind sie für Viren nämlich nur eine kurze Zwischenstation auf der Reise über die Hände zum nächsten Körper. Wenn kleine Kinder bei Schnupfen den Schleim hochziehen, statt sich zu schnäuzen, machen sie vermutlich intuitiv alles richtig. Denn wenn der

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Schleim mit der Nase hochgezogen wird, gelangt er in den Rachen und durchs Schlucken letztlich in den Magen. Dort macht die Magensäure die Erreger unschädlich. Beim Schnäuzen, so wird hingegen vermutet, verteilen sich durch den dabei entstehenden Unterdruck die Keime auch in die Nebelhöhlen und im Mittelohr. Das neue „Baby und Familie“-Heft beleuchtet zwölf Erkältungsmythen und erklärt, was tatsächlich an ihnen dran ist. Zudem gibt eine Apothekerin Tipps, wie sich bei Kindern Erkältungssymptome lindern lassen. Baby und Familie

Bei Venenproblemen die Sauna meiden

Menschen mit Krampfadern oder Venenproblemen sollten die Sauna besser meiden. „Jede Erwärmung zieht eine Erweiterung der Gefäße nach sich, die bei Venenerkrankungen nachteilig ist“, erklärt der wissenschaftliche Leiter des Instituts für Rehabilita-

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tionsmedizinische Forschung an der Universität Ulm, Professor Gert Krischak, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Betroffene, die auf ein Schwitzbad dennoch nicht verzichten wollen, sollten nach dem Saunagang „gut abkühlen und danach Kompressionsstrümpfe anziehen“. Auch rät der Mediziner davon ab, während eines akuten Rheumaschubs in die Sauna zu gehen. Die Hitze fördere entzündliche Prozesse. Da Schwitzbäder das HerzKreislauf-System belasten, sollten Menschen mit chronischen Erkrankungen vorab mit ihrem Arzt klären, ob Saunagänge für sie geeignet sind. Gibt der Mediziner grünes Licht, ist es bei hohem Blutdruck und Herzschwäche ratsam, die Belastung anfangs niedrig zu halten und sehr langsam zu steigern. Statt zehn bis zwölf Minuten in der Schwitzkammer zu verweilen, sollten betroffene Patienten oder auch Sauna-Neulinge nur sechs bis acht Minuten in der Kabine bleiben. „Für die letzten zwei Minuten aufsetzen und nach einem Aufguss maximal noch eine Minute drinbleiben“, empfiehlt Krischak. Apotheken Umschau

Laster durch neue Gewohnheiten ersetzen

Ob Süßigkeiten, Knabbereien oder Zigaretten – auf ungesunde Laster komplett zu verzichten, ist oft schwierig. Erfolgsversprechender ist es, schlechte Gewohnheiten durch gute zu ersetzen, wie die Psy­cho­logie­ professorin Meike Watzlawik von der Sigmund-Freud-Privatuniversität in Berlin im Patientenmagazin „HausArzt“ erklärt. „Also statt Kartoffelchips Apfelschnitze vor dem Fernsehen knabbern oder statt Rauchen Kaugummi kauen.“ Gut sei es auch, die Hände zu beschäftigen, zum Beispiel mit einem Puzzle, sagt die Expertin. „Die Strategie dahinter: Man lenkt die Aufmerksamkeit vorübergehend weg von dem, was einem vermeintlich fehlen wird.“ Dann richte man sie auf das neue Verhalten, das uns auf Dauer ebenso vertraut und angenehm werden könne. HausArzt

Kopfschmerzen bei Wetterumschwung

Schlägt das Wetter um, klagen viele Menschen über Kopfschmerzen oder spüren alte Verletzungen und längst verheilte Narben wieder. Zwar sind die Ursachen für Wettersensibilität noch unklar, wie der Leiter des Zentrums für Medizin-Meteorologische Forschung des Deutschen Wetter-

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dienstes in Freiburg, Professor Andreas Matzarakis, im Patientenmagazin „HausArzt“ erklärt. Einig seien sich die Forscher aber darin, „dass nicht das Wetter Beschwerden verursacht, sondern lediglich Leiden verstärkt, die andere Hintergründe haben – etwa eine frühere Operation, Bluthochdruck oder eine weitere, noch nicht erkannte Krankheit“. Der Experte rät Betroffenen deshalb, mit ihrem Arzt darüber zu sprechen, was sie bei einem Wetterwechsel genau spüren. „Möglicherweise steckt dahinter eine Erkrankung, die Ihr Arzt behandeln kann“, betont Matzarakis. Viele wetterfühlige Menschen berichten nach Angaben des Professors, dass ihre Beschwerden abklingen, wenn sie oft nach draußen gehen und regelmäßig Sport treiben. „Auch ein Abhärtungsprogramm mit Wechselduschen soll gut wirken. Wichtig: Immer mit einem kalten Guss abschließen. HausArzt

Impressum: Herausgeber: Lutz A. Kilian, Wendelsteinstr. 24, 83371 Stein a. d. Traun, Tel. 08621 5483, Fax 08621 8158; email: info@chiemgauer-regenbogen.de Layout, Grafik, Satz: Ki.T. Werbe­agentur Redaktion: Lutz A. Kilian; redaktionelle Beiträge: Helmut Tengler, Margit Demhartner, Marion Dandl, Martina Gessner, Marianne Prams, Stefan Conrads, Barbara Seubert, Ilona Baur, Dirk Schröder, Andrea Hauser, Gerda Maria Vielhauer.

Titelbild groß: © Pixabay; Titelseite Mitte links: © fotolia / forestpat; Unten: © Ilona Baur Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die persön­liche Meinung des Ver­fas­sers wieder. Die Angebote der Werbeanzeigen werden von der Redaktion nicht geprüft. Für die Inhalte sind die jeweiligen Inserent*innen verantwortlich. Die gesamte Zeitung ist urheberrechtlich geschützt. Eine Verwer­tung der Inhalte ohne Zu­stim­­­mung des Heraus­gebers ist nicht gestattet. Druck: Landesverlag Druckservice GmbH, Wels; Verteilung: Wochenblatt Verlagsgruppe GmbH

Der nächste Chiemgauer Regenbogen erscheint am 6. Juli 2019


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Chiemgauer Regenbogen

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Lerne diese paradiesische Massage aus Hawai‘i kennen!

Was ist Lomi? Lomi Lomi Nui, die Königin aller Massagen, ist eine hawai‘ianische intensive Ganzkörpermassage mit langen, fließenden und wellenartigen Massagebewegungen, ebenso werden die Gelenke gelockert und der ganze Körper gedehnt. Diese Art der Hinwendung und Berührung in Verbindung mit warmen Körperöl, begleitet von Klängen aus Hawai‘i, bewirkt ein Entspannen und Loslassen auf allen Ebenen. Für wen ist die Lomi-Ausbildung geeignet? Für jeden! Lomi eignet sich sowohl für den privaten Anwen­ dungsbereich, als auch für den professionellen Einsatz, wie Masseure, Physiotherapeuten und Heilpraktiker, die sich weiterbilden und zusätzlich qualifizieren möchten. Termine: 31.05. bis 02.06. 26.07. bis 28.07. 06.09. bis 08.09. 04.10. bis 06.10. 01.11. bis 03.11. Kurszeiten: Freitag 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr Samstag 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr Sonntag 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr Kurskosten: 350 € Kursort: Trostberger Str. 8, 83342 Tacherting Gemeinsamer Workshop Ätherische Öle & Raindrop Technique® (Lakota Massage) mit Manuella Römer und Barbara Waigt (Heilpraktikerin) Die Lakotamassage bzw. auch Raindrop Technique® genannt, wurde von Garry Young entwickelt. Er machte sich die antimikrobiellen Eigenschaften ätherischer Öle zu nutzen. Eine Kombination der Effleurage von den Lakota Indianern und die Vitaflex Technik in Kombination mit den Reflexpunkten an den Füßen führt zu einer ergänzenden Einheit. Die Wirkung dieser Technik ist multidimensional. Es unterstützt das Immunsystem, die Atemwege, das Skelettsystem und die Verdauung. Termine: Samstag, 20.04. Sonntag, 19.05. Sonntag, 21.07. Sonntag, 22.09. Sonntag, 20.10. Sonntag, 17.11. Kurszeit: 9:00 Uhr bis ca 17:30 Uhr Kurskosten: 145 € zzgl. Mwst. und Material (20 €) Anmeldung unter: Manuella Römer Tel.: 0 86 21 / 806 32 16 oder 01 60 / 774 36 99 info@massage-trostberg.de www.massage-trostberg.de

Neue Lebensenergie und Lebenskraft durch Körperarbeit Der menschliche Energiekörper weist eine sehr komplexe Struktur auf. In ihm sind alle positiven und negativen Gefühle, Gedanken und Handlungen gespeichert und er bestimmt Form, Struktur und Funktion des physischen Körpers. „Alle Spannungen und Disharmonien im Energiekörper zeigen sich, meist zeitverzögert, auf der körperlichen Ebene in Form von Beschwerden und Krankheiten“, ist der Ameranger Aura- und Körpertherapeut Georg Zierer überzeugt. Unsere heutige Zeit fordert uns Menschen in hohem Maße. Stress und Druck im Beruf und im Privatleben verursachen viel Unruhe und Anspannung in der Seele und als direkte Folge davon im vegetativen Nervensystem. Der natürliche Rhythmus von Spannung und Entspannung kommt aus dem Gleichgewicht. Dies spiegelt sich auch in einer Unausgewogenheit im Meridiansystem. „Das führt im Laufe der Zeit zu dauerhaften Anspannungen im Nervensystem, die sich auf die Muskulatur als chronische Verhärtungen übertragen“, stellt Georg Zierer fest. „Mit der Zeit verändert dies die Statik des Skeletts und wirkt sich auch auf den gesamten Knochenbau aus. Es kann z.B. zu einem BeckenschiefGeorg Zierer stand, Skoliose, Kniearthrose, SchulterAura- u. Körpertherapeut hochstand, Nackenverspannungen u.ä. mit den daraus folgenden Abnutzungserscheinungen führen“, erklärt er. Nach Erfahrungen von Georg Zierer kann durch energetische Körperarbeit die Anbindung an die ursprüngliche Matrix mit den Informationen von Gesundheit und Wohlbefinden wieder hergestellt werden und der Körper kann sich an das ursprüngliche Programm erinnern. Die Stärkung dieser Rückverbindung reorganisiert/regeneriert das Meridiansystem und das Zellgewebe auf allen Ebenen – Organe und Funktionskreisläufe, Skelettsystem, Muskelgewebe, Nervensystem und Gehirnfunktionen. „Um vorhandene Dysfunktionen im Körper in Richtung einer nachhaltigen Besserung zu beeinflussen, braucht es vor allem Bereitschaft zur Veränderung nicht mehr dienlicher Überzeugungen und Prägungen“, erklärt der Aura- und Körpertherapeut. Gerne bietet er dazu seine Hilfestellung an. Termine können unter Tel. 08075 914860 vereinbart werden.


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Chiemgauer Regenbogen

März 2019 Anzeigen-Sonderveröffentlichung

Tanz der tausend Wasserblasen

Mit BUBBLE-RAIN und Elixator verwandeln Sie Ihre Dusche in ein „Wohlfühlarium“ Ein Wohlfühlarium ist ein Ort des ganzheitlichen Wohlfühlens. Ein Ort, in dem Duschen zu einem völlig neuen Erlebnis wird. Das verspricht die Firma WOLF aus Waging am See und schenkt den Regenbogen-Lesern einen Frühlings-Gutschein im Wert von 15% bis zum 31.05. Der Gutschein-Code „Frühlingsregen“ ist telefonisch oder im WOLF-Internetshop einzulösen. Hier möchten wir zwei Produkte aus dem WOLF „Wohlfühlarium-Programm“ vorstellen: BUBBLE-RAIN Duschkopf – Duschen mit dem Blauen Engel BUBBLE-RAIN – das ist der herrlich weiche Regen, der Ihnen das Gefühl vermittelt, mit einer großen Menge Wasser zu duschen. Doch in Wirklichkeit verbrauchen Sie kaum Wasser und Energie – und das verdanken Sie einem weltweit einzigartigen Phänomen: Sie duschen mit großen, luftgefüllten Wasserblasen. Genießen Sie den Regentanz der seidenweichen Wasserblasen, der sie belebt und Ihre Haut mit einem leichten Prickeln umhüllt. Das spart pro Jahr 200 EUR an Warmwasserkosten und der Umwelt eine Tonne CO2. Da die BUBBLE-RAIN so sparsam mit Wasser und Energie umgeht, wurde sie als erste Duschbrause mit dem Blauen Engel ausgezeichnet. 10.000 Wasserblasen – jede Sekunde Die BUBBLE-RAIN Wasserblasen entstehen auf geniale Weise: Eine Wirbelkammer erzeugt einen rechtsdrehenden Wasserwirbel, der das Wasser vitalisiert, durch seine Sogwirkung Luft in den Brausekopf saugt und in jeder Sekunde ca. 10.000 Wasserblasen formt. Damit bleibt auch kein Shampoo mehr in den Haaren – trotz des geringen Wasserverbrauchs. Mit dem Elixator duschen Sie trockene Haut einfach weg Vielleicht haben Sie ja die Präsentation des „Elixator douche“ im Fernsehen gesehen. Sein Erfinder Hartmut Wolf präsentierte ihn dort in einer großen Erfinder-Show. Mit dem Elixator verwandeln Sie ihr Duschwasser auf Knopfdruck in eine zarte Bio-Hautpflege! Der „Elixator douche“ wirbelt Bio-Pflegeöle in das Duschwasser – so wird Ihre Haut perfekt gepflegt in nur einer Minute. Ein samtweiches Hautgefühl, das den ganzen Tag anhält! Gerade einmal ein Teelöffel Öl wird be-

nötigt – und Sie können sich sofort abtrocknen und anziehen. Noch eine gute Nachricht: Durch die feine Verwirbelung werden Handtuch und Dusche überhaupt nicht ölig! Verschiedene hautpflegende Bio-Öle stehen bei WOLF zur Auswahl. Und wer sich von seinem eigenen Lieblingsöl verwöhnen lassen möchte – auch das ist möglich. Voraussetzung ist nur, dass es sich um ein naturreines Pflanzenöl handelt. Die Montage des dieser „Wohlfühl-Erfindung“ ist denkbar einfach, denn das kleine Gerät kommt einfach nur zwischen Duscharmatur und Brauseschlauch. Weitere Informationen und Gutschein einlösen unter www.wolfaqua-manufaktur.de oder unter: WOLF Aqua-Manufaktur GmbH Martinstraße 2, 83329 Waging am See Tel.: 08681 – 4 79 39 0

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Chiemgauer Regenbogen – 39. Ausgabe 03/2019  

Der Chiemgauer Regenbogen ist die Zeitung für Wellness, Wohlbefinden und bewusste Lebensweise

Chiemgauer Regenbogen – 39. Ausgabe 03/2019  

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