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Christian-Gottfried-Ehrenberg-Gymnasium Delitzsch Sch端lerzeitung Ausgabe 12|12

Thema dieser Ausgabe: Perspektiven


Seite 02 hrt Seite 4: Chorfa

berg Seite 5: Ba bels

tys Seite 6: Minipa Seite 7: Co mic

unst Seite 8: Kleink

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leihung ng of Oskarver Seite 12: Maki Berichte Seite 14: GTA

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l sportliche Profi Seite 19: Das

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Eine Schule. Eine Perspektive Ja, wir leben noch! Die letzte Ausgabe ist wirklich schon eine Weile her, das müssen wir uns eingestehen, jedoch nicht ganz ohne Grund. Tim Jann, unser jahrelanger Layouter, musste mittlerweile auch zu seiner allerletzten Prüfung am Gymnasium antreten - dem Abitur. Ohne ihn wollte es leider nicht so ganz funktionieren, deshalb hier noch mal ein ganz herzliches Dankeschön für die tolle Zeit mit dir, Tim. Aber jetzt sind wir wieder für euch da. Nach einer langen Sommerpause präsentieren wir euch nun die neue Printausgabe der "Chamäleon", dieses Mal unter dem Motto Perspektiven. Unsere neuen Redakteure der fünften und sechsten Klassen rätselten zunächst darüber, was dieses Wort bedeuten könnte. Da mir selber bei dem Wort "Perspektiven" tausend Sachen gleichzeitig durch die Nervenstränge schossen, beschloss ich, wie meine Vorgänger, das gute alte Internet zu befragen. Doch nachdem mich Wikipedia zum ersten Mal enttäuscht hatte, indem es mir einen Artikel über "perspektivisch richtig zeichnen" ausspuckte, beschloss ich, es selbst zu versuchen, Erklärungen zu finden. Perspektiven, gen, um

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ja,

wozu?

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Motto?

Perspektiven!

Gehen wir einmal durch das Schulhaus in der Dübener Straße. Wir sehen ganz viele kleine motivierte Schüler und Schülerinnen, die darauf warten, etwas Neues zu erfahren. Sie besuchen die Schule gern, da sie alle danach streben, später einmal den tollsten Beruf aller tollen Berufe zu finden. Sie haben unbewusst Perspektiven

entwickelt,

indem

sie

sich

ihre

Zukunft

vorstel-

len und Wünsche entwickeln. Und genau das ist es letztendlich, was an Perspektiven so wichtig ist, unsere tollsten Ideen in unsere Wünsche, Träume und Vorstellungen einfließen zu lassen. Metaphorisch gesehen, sind Perspektiven Richtungsschilder, welche

uns

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Die

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gesamte

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zu finden. Ihr könnt sie euch auf der Umschlagseite ansehen. Mit

dieser

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Weihnachten

Ausgabe

"Chamäleon" und

verabschiedet von einen

euch

sich

und

guten

die

wünscht

Start

ins

Redakti-

euch

schö-

Jahr

2013.

Seid gespannt auf die nächste Ausgabe, sie wird anders als erwartet.

Christopher Bill

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Leitartikel


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Chorlager 2012 Es tönen die Lieder, das Weihnachtsfest kehrt wieder Dienstag, der 27. November, 7.30 Uhr morgens in der Dübener Straße: Die ersten Koffer kommen angerollt und warten auf die anderen. 7.45 Uhr: Es stehen schon deutlich mehr Koffer auf dem Fußweg und im Schulhaus hat bereits der Unterricht begonnen. Wisst ihr wem die Koffer gehören? Kleiner Tipp: Neben manchen Koffern stehen Gitarren oder Keyboards und Frau Alltag kommt auch mit ihrer Reisetasche angerannt. Logisch, das ich von der Chorfahrt spreche. Die startete am Dienstag Morgen und endete am Freitag Nachmittag. Ungefähr 40 Sänger begaben sich auf die Reise nach Klingenthal im Vogtland. Nach drei Stunden im Bus kamen sie endlich in der Jugendherberge an. Nach kurzer Wartezeit stürmten alle in ihre Zimmer und richteten sich ein. Danach gab es erstmal Mittagessen. Und wie hat es Euch geschmeckt? Johanna: Es war nicht schlecht. Besonders gut fand ich, dass es für Vegetarier auch eine große Auswahl gab. Jasmin: Ich war immer sehr zufrieden. Es war lecker. Egal, ob Frühstück, Mittagessen oder Abendbrot, es waren immer viele gute Sachen dabei. Nach dem Essen fingen gleich die ersten Proben an. Die zehnten Klassen waren am ersten Abend für die Unterhaltung verantwortlich. Sie gestalteten ihn mit ganz vielen Spielen. Am nächsten Tag war die Klassenstufe elf für die alljährliche Schnitzeljagd zuständig. Daher mussten unter anderem Suchaktionen im Wald gestartet oder Lieder gedichtet werden. Plätze 1 bis3 bekamen einen süßen Preis. Am Donnerstag Morgen konnte man draußen nicht viel erkennen, denn Schneestürme verdeckten die Sicht. Aus dem nassen, grünen Klingenthal wurde über Nacht ein stahlend weißer Ort. Wie gefiel Euch denn der Schnee? Sophia: Er kam zwar etwas plötzlich, aber ich habe mich gefreut.

Nach den Proben zogen sich alle warm an und wagten sich nach draußen. Manche wanderten durch den wunderschönen Märchenwald, in dem man sich sehr schnell verlaufen konnte. Andere joggten in Unterhosen durch den 30 cm hohen Schnee. Nah an der Herberge gab es einen kleinen Berg zum Rodeln. Nach dem Abendbrot wanderten alle Sänger den Berg hinunter bis ins Dorf, bewaffnet mit Fackeln. Zwischendurch sangen sie Lieder und veranstalteten Schneeballschlachten. Am Freitag Morgen war die Chorfahrt leider

schon wieder vorbei. Sie diente vor allem einen Zweck,der Einstimmung auf die Weihnachtszeit und der Vorbereitung der Chorkonzerte. Ist der Chor dem Konzert einen großen Schritt näher gekommen? Johanna: Auf jeden Fall. Wir kannten viele Lieder schon, aber für die Neulinge im Chor war es natürlich sehr wichtig. Wir sind bereit! Letztes Jahr fand die Chorfahrt in Windischleuba statt. Es gab unterschiedliche Meinungen, welcher Ort besser war. Was meint ihr? Jasmin: Für nächstes Jahr wünsche ich mir, wieder nach Klingenthal zu fahren. Mir hat es dort sehr gut gefallen. Johanna: In Windischleuba hat mir das Gebäude besser gefallen. Außen wie innen. Aber in Klingenthal gab es Schnee. Das finde ich auch cool. Mir ist es egal, wohin es geht. Am Freitag Nachmittag kam der Bus wieder an der Schule an. Alle waren müde und geschafft. Nach dieser Woche kann das Weihnachtskonzert kommen. Hanna Friebel (7/2)


Als wir nach einer 2-stündigen Busfahrt ankamen, sahen wir schon einen Teil der Kulisse, den riesigen Vulkan, in dem am Ende des Wandertages die Stuntshow stattfand. Dann ging es hinein in den Park. Nach der Belehrung durften wir uns im ganzen Park frei bewegen.

Als erstes gingen wir in ein 4D-Kino und sahen einen kurzen Film „COSMIC“. „Es war aufregend, als sich die Sitze bewegten. So etwas Tolles habe ich noch nie gesehen.“ (Lea-Maria) „Mir hat am besten das 4D-Kino gefallen, weil es sich so echt anfühlt. Die Bahn war so cool. Es hat geruckelt, gewackelt, geknackt.“ (Gina) Wir glauben, dass wir von allen Leuten am lautesten gekreischt haben.

p m e r i w n e n n ö Das k fehlen!

Danach brachen wir zu einer ruhigen Bootsfahrt in das PANAMA-Land auf. Nach den Mittagessen brauchten wir wieder Action. Da entdeckten wir das XD- Theater. Wir waren gar nicht so schlecht im Zombie-Abschießen, wie wir gedacht hatten. Leider ging die Zeit viel zu schnell vorüber und wir hatten uns mit der ganzen Klasse zur Stuntshow verabredet.  In der Show hat es sehr viel geknallt und es ist viel explodiert, deshalb hat es auch allen gefallen. „Während der Show wurde es richtig heiß, so viel Feuer. Zum Schluss war da noch `ne Vulkanführung mit Erklärungen zum Kulissenbau.“ (Katharina) Das war, wie fast alles an diesem Tag, sehr interessant. Müde und kaputt fuhren wir nach Delitzsch zurück und hatten unseren Eltern viel zu erzählen. Braucht ihr noch Ideen für eine Klassenfahrt? Der Filmpark Babelsberg lohnt sich.

Katharina, Lea, Gina, Vanessa

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Am 09.05.2012 fuhren wir, die Klasse 5/3, und die Klasse 5/1 in den Filmpark Babelsberg. Die Klasse 5/4 war bereits einen Tag vorher dort.


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PARTY

MINI

Bereits am 21. September luden uns die Zwölftklässler zu einer Willkommens- und KennenlernParty in die Aula des Oskar-Reime-Hauses ein. Viele von uns nahmen die Einladung gern an. Unsere erste Party -Aufregung pur! Da wurden Kleiderschränke nach dem passenden Outfit durchwühlt, vor dem Spiegel Frisuren ausprobiert und vielleicht sogar ein erstes zartes Make-up aufgelegt. Zuerst standen wir noch ein bisschen vereinzelt und schüchtern vor dem Haus, aber schon im Foyer lockerte sich die Anspannung, denn wir wurden sehr nett begrüßt. Bei cooler Musik und lustigen Geschicklichkeitsspielen ergab sich dann ganz schnell Kontakt zu den neuen Mitschülern der eigenen und anderen 5. Klassen. Die Schüchternheit verflog und die Stimmung entwickelte sich super gut! Viele bunte Getränke (natürlich alkoholfrei!) und ein umfangreicher Imbiss mit allerlei süßen und herzhaften Leckereien machten die Partyatmosphäre perfekt und ließen die Zeit viel zu schnell vergehen! Ein großes DANKESCHÖN für die tolle Organisation und die Kennenlern-Starthilfe! Wann steigt die nächste Party? Wir sind bereit! von Hanna Liesaus Was hat euch an der Miniparty besonders gefallen? Kai Thieme: Die Party war echt gut, weil die Musik cool war. Essen, Trinken und auch die Preise

waren o.k. Ich habe dabei mehr über meine Mitschüler erfahren und auch neue Leute kennen gelernt. Helena Kühr: Ich fand die Musik super und der DJ hat sogar unsere Musikwünsche erfüllt. Die Party war einfach super, nur hätten gerne noch mehr Leute mit der Wii gespielt. Leon Gebser: Die Großen haben sich echt viel Mühe gegeben und das hat man gemerkt. Essen und Trinken waren 1a. Wir haben gelacht und getanzt. Nur hätte die Party ruhig noch etwas länger gehen können. Lilly Oehlert: Das Essen war lecker und die Großen haben sich richtig für uns ins Zeug gelegt. Ich habe viel über die Tanzkultur der Jungen erfahren. Eine klasse Party. Sophia Beck: Begeistert haben mich die Spiele, die die Großen mit uns gemacht haben. Carolin: Annett und Laura, wie seid ihr darauf gekommen, eine solche Party für uns Fünftklässler zu organisieren? Laura: Es macht uns Spaß, so etwas für euch zu veranstalten. Carolin: Aus welchem Grund wird so eine Party veranstaltet? Annett: Soweit wir wissen, findet diese Party jedes Jahr statt und soll dazu beitragen, dass wir uns alle besser kennen lernen können. Carolin: Wie viele Schüler haben an der Organisation mitgewirkt und wie lange haben die Vorbereitungen gedauert? Laura: Wir waren insgesamt ca. 10 Schüler und wir haben etwa einen Monat für Organisation und Vorbereitungen gebraucht. Carolin: W a s p a s siert mit dem eingenommenen Geld? Annett: Davon fahren Laura und ich in den Urlaub. Nein, das

war nur Spaß. Das Geld kommt in die Abi-Kasse. Carolin: War die Party gut besucht und waren auch Lehrer da? Laura: Es waren sehr viele da und von den Lehrern Frau Reuter und Frau Münchow. . von Lilly Oehlert Halloween trifft Fasching So lautete das Motto der zweiten Miniparty, die am 09. 11. 2012 im Reime- Haus stattfand. Das gesamte Komitee der Zwölfklässler war auf die Idee dieser Motto-Party gekommen, erzählte mir Annett. Und die Erwartungen waren hoch. Lina Tillner sagte: „Ich bin hier, weil ich Spaß und Action haben will.“ Viele waren auch gekommen, weil es ihnen Spaß macht, sich zu verkleiden. Sean Petermann antwortete auf meine Frage, ob er sich gern zum Fasching verkleidet: „Na auf jeden Fall.“ Wieder wurde viel geboten: tolle Spiele, leckeres Essen, viel Musik. Richtig gruselig und laut wurde es, als die Chemie-AG ihre Halloween-Geschichte erzählte. So mancher kam dabei richtig ins Staunen. „Ich finde die Party toll“, sagte Florian Noak. Und Laura Friebel meinte: „Einfach nur genial.“ Am Ende mussten alle noch einmal ihren Mut beweisen, denn eine Wanderung durch die dunkle Schule und den Keller erzeugte Spannung und Gruseleffekte. Frau Rhein sagte am Ende: „Nein, so eine Party habe ich noch nicht betreut.“ D a s klang sehr erstaunt und voller Bewunder ung für die 12. Also, danke ihr Großen. von Carolin Zeiler, 5/3


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Für uns würde es das erste Mal sein, dass wir daran teilnehmen. Wie fühlt es sich an, auf solch einer großen Bühne zu stehen und vor großem Publikum aufzutreten? Diese Fragen stellten wir uns und beschlossen, an diesem Wettbewerb teilzunehmen. Wir schlugen es unserer Clique vor und alle waren sofort begeistert. Als wir voller Freude unserer Klassenlehrerin, Frau Schulze, unsere Pläne verrieten, bot sie uns ihre Hilfe an. Unsere Freunde aus der Klasse 5/4 wollten auch mitmachen. Also probten wir gemeinsam jeden Montag nach der Schule unseren Tanz zu einem Lied von Rihanna. Kata und Lea kauften in Leipzig coole Tanzoutfits. Als wir sie zum ersten Mal sahen, waren wir alle begeistert und freuten uns. Wir gaben uns bei den Proben noch mehr Mühe, denn unser Auftritt sollte toll werden. Doch plötzlich wollten unsere Freunde aus der 5/4 nicht mehr mitmachen und gründeten eine eigene Gruppe. Sie kopierten Teile unserer Choreographie. Wir waren enttäuscht, wollten uns aber nicht entmutigen lassen. Der Tag der Vorausscheide rückte näher. Zu unserer Überraschung kam auch Frau Schulze. Obwohl wir sehr aufgeregt waren, lief unser Tanz genauso gut wie bei den Proben und alle waren zufrieden.

Einige Tage später fanden wir unsere Namen nicht auf der Liste mit den Beiträgen, die es ins Finale geschafft hatten. Wir waren nicht weitergekommen, aber die Gruppe aus der 5/4 mit der geklauten Choreographie. Das fanden wir sehr unfair, denn wenn man etwas abguckt oder einfach kopiert, dann ist man nicht sehr kreativ. Aber nächstes Mal machen wir wieder mit. Und wieder mitmachen werden auch die Schüler der 5/1. Sie hatten ganz unterschiedliche Beiträge vorbereitet und gewannen als Klassenband. „Ja, ehrlich gesagt, haben wir nicht gedacht, dass wir gewinnen. Kurz bevor wir dran waren, wurden alle ganz unruhig. Aber nach den ersten Tönen war alle Angst verflogen.“ Emely meinte: „ Ich hatte Angst, dass ich mich versinge oder dass meine Stimme aufgibt, weil ich sehr krank war. Aber es hat sich gelohnt, wir sind Erster geworden.“ Was hätte Frau Stefaniak gemacht, wenn ihre Klasse nicht gewonnen hätte? „ Ich habe immer mehrere Packungen Taschentücher dabei- die hätten beim Trösten geholfen. Aber ich weiß, dass die Schüler fair sind. Deshalb hätten sie es akzeptiert und bereits an den nächsten Kleinkunstwettbewerb gedacht. Da wollen sie wieder dabei sein.“


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Gina Gadomsky, LeaMaria Brade, Katharina M端ller (5/1)


Seite 10 Welches Fach unterrichten Sie lieber? Von der Substanz her Physik, es ist aber im Schula11tag sehr aufreibend. Zum Beispiel läuft man sich bei Schülerexperimenten einen Wolf! Da ist Mathe schon angenehmer. Glauben Sie, dass Ihren Schülern der Unterricht Spaß macht? Ein paar sehen mich ganz gerne, vielen bin ich gleichgültig und etliche sehen mich lieber von draußen. Ich bemühe mich, aber niemand ist ganz fehlerfrei. Warum unterrichten Sie gerade Mathe und Physik? Die Naturwissenschaften lagen mir schon in meiner eigenen Schulzeit. Deutsch mochte ich zwar, konnte es aber nicht richtig rüberbringen. Ich bin also ein nüchterner mathematisch-naturwissenschaftlicher Typ. Zu Beginn des Vorkurses stand für mich die Wahl zwischen Mathe-Physik und Mathe-Chemie. Und in Chemie bin ich nicht so Profi gewesen. Welches Gebiet auf der Erde fasziniert Sie?

Ich war noch nicht allzu weit weg. Zu sozialistischen Zeiten haben wir mit dem Rucksack und Minizelt Polen, CSSR, Rumänien, Ungarn, Bulgarien und die UdSSR abgeklappert. Als die Grenze offen war, haben wir uns dann Österreich, Frankreich und Griechenland angeguckt (ist doch ganz ordentlich). Amerika, Australien, Ägypten und Isreal würde ich gern mal sehen (na, wenn‘s weiter nichts is´) Welche Musik hören Sie privat? Ich höre meist Radio PSR oder MDR life und die Musik mag ich auch. Sender Radio Brocken (Schlager) ist nicht so mein Fall. Was essen Sie am liebsten? Alles, das ist ja das Schlimme! Außer Milchreis. Ist Ihnen schon mal als Lehrer was Komisches passiert? Es war bei einem Experiment in Physik mit Magdeburger Halbkugeln (Aus 2 Halbkugeln wird die Luft ausgesaugt und die Kugeln lassen sich auch von mehreren Pferden nicht auseinanderziehen). Jedenfalls holte ich einen Schiller nach vom und zog mit ihm an den Kugeln. Er öffnete dabei absichtlich oder unabsichtlich das Ventil, die Kugeln gingen auseinander, und ich saß auf dem Hosenboden. Vorname: Sigrid Nachname: Polter

G e burtstag: 11. Februar in Lössen (das Geburtsjahr wollte uns Frau Polter nicht verraten, doch rückrechnen ergab 1955) Familienstand: verheiratet Kinder: Katrin (Ehrenberg-Gymnasium 12. Klasse), Marcus (mittelschule Reibitz 10. Klasse) Werdegang: • bis 1965 Grundschule Wolteritz • 1965-1971 Vorkurs (Preßluftabi) • 1971-1972 Studium Physik und Mathe • 1976 Diplomarbeit • 1976-1979 Lehrer OS Schildau • 1979-1992 Lehrer Becker OS • seit 1992 Lehrer am Ehrenberg Gymnasium

Polter vor kurChamäleon stellte Frau n wie 1997 siehe zem die gleichen Frage rechts!


Das schlimme ist, alles und das sieht man auch. [lacht] Ich bin ein totaler Käsefan, aber auch Fisch und Fleisch und ... Ist Ihnen als Lehrer schon mal was

Komisches passiert? Puh, ja erinnerst du dich noch an den Versuch in Physik mit den Magdeburger Halbkugeln?  (Ja ... ,ganz dunkel)  Dabei geht es ja darum die Kraft von Vakuum zu demonstrieren. Diesen Versuch mache ich auch mit meinen Klassen. Als ich angefangen habe in meinem Lehrerdasein, da habe ich mir einen richtig kräftigen Jungen aus der Klasse ausgesucht, der mit mir die Kugeln auseinandern ziehen sollte. Dummerweise habe ich ihm die Seite mit dem Ventil gegeben. Nun weiß ich nicht, ob er nur drangekommen ist oder es absichtlich geöffnet hat. Auf jeden Fall lehne ich mich mit meiner ganzen Kraft entgegen und „holter die Polter“ da lag ich dann... Das war schon komisch. 

Welches dieser zwei Fächer unterrichten Sie lieber? Mh... Also Physik ist unheimlich interessant, aber es ist zeitintensiver in der Vorbereitung, und wenn es Versuche aufzubauen gilt, braucht es mehr Ausdauer, als Mathe. Aber Mathe steht Physik in fast nichts nach.  Welches Gebiet auf der Erde fasziniert Sie?  Ich liebe unsere Heimat, also Europa. Aber ich würde mir gern Asien anschauen. Besonders Thailand, Indonesien und solche Gegenden reizen mich.

Beschreien Sie die Schülerzeitung in drei Worten. Tolles Layout. Sehr interessant. Abwechslungsreich.  Lob.

Welche Musik hören Sie privat? Ich höre alles querbeet. Wenn ich aufstehe, ist mein erster Griff der zum Radio. Auf „Jump“ kommen eigentlich alle aktuellen Lieder. Musik höre ich prinzipiell zur Entspannung. Momentan mag ich vor allem deutschsprachige Lieder von Silbermond.  Was essen Sie am liebsten? 

Vielen Dank für das Interview!

Foto & Interview: LiBa

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Warum unterrichten Sie Physik und Mathe? Ich meine das sind doch die so ziemlich schlimmsten Fächer überhaupt! Das finde ich nicht. Mir haben diese zwei Fächer schon in meiner Schulzeit Spaß gemacht. Ich wurde damals von meinem Klassenlehrer inspiriert, denn der war auch Lehrer für Mathematik ud Physik. Diese zwei Fächer sind logisch und knapp.


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27.10.2011 Das erste Oskartreff findet statt und das Thema der nächsten Oskraverleihung wird festgehalten. Die Aufgaben werden festgelegt und verteilt. Endlich geht‘s los, das Podcastteam beginnt das Drehbuch für den neuen Film „Lehrer in Gefahr“ zu schreiben.

Noch 182 Tage

Noch 133 Tage 01.03.2012 Die Nominierungsphase wird vorbereitet und startet bereits einen Tag später. Plakate müssen gestaltet, Nominierungszettel gedruckt und alle Klassen müssen darüber informiert werden. Das geschieht alles spätestens einen Tag später. Die Nominierungsphase beginnt.

Noch 259 Tage

12.01.2012 Weihnachten ist gut überstanden. Alle sind noch satt, im Gegensatz zur o.K. AG, und ziemlich zufrieden. Jedes Mitglied des Oskarteams hat sich Gedanken über das neue Thema gemacht, „Piraten der Gotische“. Viele interessante Ideen wurden vorgestellt und viele umgesetzt. Das Drehbuch des neuen LiG ist nun fertig und die Caseins beginnen, um geeignete Schauspieler zu finden.

Interview mit Frau Lange Wie fühlt man sich als ein Team unter vielen anderen Nominierten? Es ist schön zu wissen, dass die Schüler registrieren und schätzen, was wir im künstlerischen Profil leisten. Wie blicken Sie der Oskarverleihung entgegen? Mit einer gewissen Anspannung, es ist noch viel zu tun. Aber auch mit Freude, denn diese Veranstaltung gibt unserer Schule etwas Besonderes. Wie sollte der perfekte Team-Oskar-Gewinner Ihrer Meinung nach sein? Ich glaube nicht, dass es darum geht, den perfekten Gewinner zu finden. Es ist viel beeindruckender, dass Arbeit anerkannt wird und öffentlich gemacht wird. Deshalb sind für mich die Nominierungsfilme das Spannendste. Beschreiben Sie die Oskarverleihung in 3 Worten! Besonders, spannend, Hollywoodreif


Die Nominierungsphase ist beendet und nun werden alle Nominierungszettel und Online-Bewertungen vorgelesen, Stimmen gezählt und Vorschläge notiert. Danach kommt das Schwierigste: Die Entscheidung über drei Nominierte für die nächste Runde, manchmal mehr als 10 anderen Vorschlägen. Sofort nach der Entscheidung wird sie öffentlich gemacht. Wir können viel Zeit sparen, da wir das Medienportal haben.

Noch 112 Tage

Noch 042 Tage 31.05.2012

Noch 012 Tage

Letzte Planungen werden getätigt. Die Live-Acts werden ausgesucht, Blumen werden bestellt, Plakate werden gedruckt und aufgegangen, Eintrittsbändchen werden bestellt und gedruckt und die Moderation ist immer noch nicht geschrieben. Die Zeit läuft.

30.06.2012

Ein Artikel für die LVZ muss geschrieben werden, als Ankündigung für den besonderen Abend. Einladungen für die Ehrengäste müssen verteilt und die Moderation muss geprobt werden.

Noch 001 Tag 11.07.2012

Interview mit Herr Voigt

Generalprobe: Moderation wird geprobt, Lichteinsatz wird geplant, Musik wird gesucht, LiG wird fertig geschnitten, Kulissen werden fertig gestaltet und die Technik wird startklar gemacht.

Als Hauptdarsteller, welcher Dreh gefiel Ihnen am besten? Der Dreh auf dem Piratenschiff hat mir am besten gefallen. Wetter, Organisation und Stimmung waren einfach super. Was hätten sie anders erwartet? Als ich zusagte, war mir nicht bewusst, wie zeitaufwändig so ein Projekt ist. Würden sie es anderen Kollegen empfehlen auch mal mitzuspielen? Eine Nebenrolle ist sicher kein Problem und vor allem eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag. Als Hauptrolle muss man jedoch schon ein paar Nachmittage mehr einplanen. Was würden Sie gern noch loswerden? Für die hervorragende Vorbereitung und Durchführung der umfangreichen Dreharbeiten, möchte ich mich ganz herzlich beim gesammten LiG Team unter Leitung von Herr Wiewiorra bedanken. Ich wünsche allen viel Spaß beim Filmschauen.

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22.03.2012


GTA-Berichte GTA- Keyboard In dieser AG lernen die Schüler mit dem Keyboard umzugehen und dieses Instrument zu beherrschen. Unser Keyboardlehrer, Herr Denef, bringt uns nicht nur Noten und Lieder bei, sondern auch Geduld und wie man Stücke einteilt. Jeden Dienstag von 13.30 bis 14.15 findet der Unterricht für Anfänger statt, die Fortgeschrittenen treffen sich von 14.15 bis 15.00 Uhr immer im Raum E401. Wir besuchen diesen Kurs, weil wir ein Instrument spielen wollen und Noten lernen, was uns auch im Musikunterricht hilft. (Lia Baier, 5/1) Sport-Förderunterricht Der von Frau Pilz geleitete Sportförderunterricht ist eine optimale Möglichkeit für Schüler, ihre Leistungen zu verbessern. Jeden Dienstag in der 7. und 8. Stunde treffen sich alle Teilnehmer in der Turnhalle, um zu trainieren. So gibt es zum Beispiel Sportspiele für die Entwicklung von Reaktion und Ausdauer. Aber auch Geschicklichkeit ist gefragt. Beim Seileausknoten oder Tischtennisballbalancieren geraten einige von uns doch mal an ihre Grenzen. Mit Spiel und Spaß lernen wir viel dazu. Ich persönlich nehme an diesem Angebot teil, um meine Leistungen zu verbessern. (Tom Heintke, 5/1) Ich bin ein Ehrenberg-Spatz Ich bin ein Ehrenberg-Spatz und singe jeden Dienstag in der 7. Stunde in der Aula des Reime-Hauses. Unter Leitung von Frau Gorski singen wir deutsches und internationales Liedgut, um unsere Zuhörer zu erfreuen. Ihr Beifall ist unser Lohn. Es wäre schön, wenn sich noch einige Interessenten finden würden, so dass unsere Spatzen- Gemeinde anwachsen könnte. (Julia Trümpert, 5/1) Sport frei! Im Berufsschulzentrum in Delitzsch findet jeden Montag von 15.15 Uhr bis 16.45 Uhr das GTA Leichtathletik statt. Schüler der Klassen 5-8 lernen dort, wie man richtig sprintet, Hürden läuft, wirft und vieles mehr. Außerdem trainieren wir unsere Ausdauer. Das macht allen sehr viel Spaß, auch Herr Kapelle findet es super mit uns allen. Wenn die Sonne scheint, sind wir draußen auf dem Sportplatz. Im Winter und bei schlechtem Wetter trainieren wir in der Turnhalle. (Jessica Beer und Sophie Weikert, Kl. 5/1)

Let`s dance Immer am Montag von 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr findet das GTA Tanz im Haus Reime statt. Was machen wir so alles? Wir lernen Hip Hop tanzen, Streetdance, Jazz und verschiedene Choreographien. Frau Götz ist unsere Leiterin. Das Tanzen macht uns allen sehr viel Spaß und es schult unsere Beweglichkeit und Ausdauer. Vielleicht haben wir bald unsere ersten Auftritte? (Anna-Lena Drescher, Kl. 5/1)

Die Computer-AG Jeden zweiten Mittwoch findet diese

A G unter Leitung von Herrn Schlinger statt. Ca. 15 Schüler der Klassen 5-8 lernen hier den Umgang mit dem Computer und versuchen erste Programme selbst zu schreiben. Dazu muss man lernen, wie ein Programmierer zu denken. (Leon Kühnel, 5/1) Übung macht den Meister Immer dienstags findet in der 7. Stunde im Reime-Haus der Matheförderunterricht statt und neun Schüler meiner Klasse nehmen daran teil. Dinge aus dem Unterricht werden wiederholt und geübt. Alles noch einmal einprägen! Alle Kinder finden den Förderunterricht mit Frau Reuter toll und manchmal auch lustig. (Sarah Jakobsche, 5/1) Fotos: H. Totzauer, B. Gorski, A. Pilz


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Mc Duff

Schon gewusst?

lungen, Pause und Café unter einen Hut zu bringen.“ Cool, das muss man schon sagen, aber trotzdem gibt es Stress. Wie das? „ Naja, sehr viele von uns gehen in die 11. und 12. Klasse. Das bedeutet, dass man die Pausen nicht immer als selbstverständlich einplanen kann, wie zum Beispiel in den 9. Klassen. „ Bedeutet das, ihr sucht noch immer Mitarbeiter?“ „Ja, zumindest jüngere. Aber eigentlich kann sich jeder bewerben, uns ist echt jede Hilfe recht!“ Also, wenn ihr auf der Suche nach einem neuen Hobby oder etwas zu essen seid, dann schaut mal im „Mac Duff“ vorbei, denn jetzt wisst ihr, was es ist und wo es sich befindet.

„Was ist denn das Mac Duff? Was soll das sein, noch nie gehört.“ Wir haben nachgefragt. „Es ist unser Schülercafe“, erklärt uns Anna Annochin, die Leiterin der AG, „ Jede Schule braucht ein immer geöffnetes Café.“ Die Schüler des Cafés sind nicht nur auf vielen Schulveranstaltungen anzutreffen, sondern auch immer in den langen Pausen im Ehrenberg- Haus, gleich neben dem Sekretariat. Dort verkaufen sie an die Schüler Sandwiches und Annas heißbegehrte Waffeln. Doch das ist noch nicht alles! Es gibt auch die „Aktionswochen“, in denen sie Pizza, Hot Dogs und Döner verkaufen. Es läuft ziemlich gut, doch woher nehmen diese Leute die Zeit? „ Wir sind dort in der Pause. Durch Text von Bea wirklich gute Zusammenarbeit und echt verlässliche Leute ist es uns ge-


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Unser Austauschjahr Arizona

Es ist schon lange her, als das große Abenteuer „Auslandsjahr“ für mich begann. Damals bekam ich vier Tage vor meinem Abflug den lang erwarteten Anruf, wo es für mich hingehen sollte - Phoenix, Arizona, ein Junges Pärchen mit zwei Kindern (5 und 8) wollte mich aufnehmen. Neben Packen, Familie und Freunde verabschieden, Gastgeschenke kaufen und Eltern beruhigen blieb nicht viel Zeit zum Nachdenken. Mit gemischten Gefühlen stieg ich dann am Flughafen in Phoenix aus und traf dort das erste mal auf meine Gastfamilie, die mit einem breiten Lächeln auf mich wartete. Natürlich waren die ersten Wochen die spannendsten. Ich sah zum ersten mal meine Schule, traf auf meine Mitschüler und sah wie meine Gastfamilie lebte. Doch die Anfangszeit hatte auch ihre Herausforderung - Englisch! Durch meine guten Englischkenntnisse konnte ich mich zwar verständigen, hatte jedoch anfangs ein paar Schwierigkeiten, doch die verflogen schnell. Meine Schule, die Joy Christian High School, war eine eher kleine christliche Privatschule. Ich trug eine Schuluniform und jeden Mittwoch hatten wir eine Stunde Gottesdienst statt Unterricht. Wir waren zwar wenige Schüler an der Schule, aber dafür lernte man sich schneller und besser kennen und auch zu den Lehrern und Trainern hatte ich ein enges und freundschaftliches Verhältnis. Außerdem nahm meine Schule Austauschschüler aus aller Welt auf, dadurch lernte ich viele neue Kulturen kennen.

Um auch wie ein echter amerikanischer Teenager leben, schaute bei Football-Spielen unserer Mannschaft zu, spielte meine erste Volleyball-Saison, ging zum Homecoming Ball und traf mich mit Freunden in der Mall. Durch meine Gastfamilie wurde mein Auslandsjahr zu etwas ganz Besonderem. Wir feierten Thanksgiving, sie brachten mir Familienrezepte bei und unternahmen mit mir Trips wie zu den Grand Canyons, Las Vegas und San Diego. Am Weihnachtsmorgen, dem 25. Dezember, durften wir unsere Geschenke öffnen. Nach Weihnachten begann die Zeit wie im Flug zu vergehen. Das Leben in Arizona war inzwischen zu meinem Alltag geworden, doch langweilig wurde mir nicht. Jeden Tag hatte ich Volleyballtraining oder ein Spiel und die Mädchen aus meinem Team wurden zu meinen besten Freundinnen. Schließlich stand der Prom vor der Tür und es kam mir vor wie im Film. Doch so schön auch dieser Abend war, bedeutete es, dass mein Auslandsjahr sich dem Ende zuneigte. Als Abschluss des Schuljahres bekam ich bei der Graduation mein Zeugnis und durfte die Kappe werfen. Leider hieß es schon wieder Abschied nehmen und ein dreiviertel Jahr Leben in zwei Koffern unterzubringen. Das „Good Bye!“ am Flughafen viel mir sehr schwer, aber ich konnte trotzdem mit gutem Gewissen und vielen neuen Freunden und Erfahrungen nach Deutschland zurückkehren und kann nur noch sagen, dass ich es jederzeit wieder tun würde! Katharina Rudolph


Interview mit Lisa Mußtopf Würdest du Graduation oder Prom auch in Deutschland erleben wollen? Ja würde ich total gern, denn so etwas verbindet! Wenn bei der Graduation alle ihre Hüte werfen ist es einfach unbeschreiblich. Das muss man erlebt haben! Ist amerikanischer Sport wirklich so ansteckend? Ja für die Amis zählt überwiegend der Sport, auch ich konnte mich davon mitreißen lassen und habe Tennis, Ice Hockey und Golf gespielt. Jedoch wirkt es auf uns Europäer schnell verbissen, denn die wollen um jeden Preis gewinnen, da gibts dann morining-pracitce von 4.45 - 6.45 und dann um 8 zur schule.. und am Abend das gleiche von 20.00-21.30.. Wie würdest du Deine Schule beschreiben? Tja, genauso wie man es aus den amerikanischen Filmen auch kennt, große Hallways mit Schließfächern an den Wänden, glänzender Boden, große Kantine, den Furcht einflößenden Direktor, und natürlich das riesige Football Field mit anschließender riesiger Turnhalle. Was hast Du am meisten vermisst? Auf jeden Fall meine Familie, meinen Freund und Freunde, meinen Hund!! Und Sprudelwasser (; Sowie Döner essen (; Wie hast Du dich mit deiner Gastfamilie verstanden? Mit meiner ersten Gastfamilie gab es einige Probleme, also wechselte ich im November. Meine neue Gastmama Erin war Psychollogin an meiner Schule, mein Gastpapa Jim Pharmazeut und ich hatte eine 16-jährige Gastschwester Whitney, sowie einen Gasthund „Mr. Fred“. Ich hat te mich von Anfang an pudelwohl gefühlt und wurde sofort als Familienmitglied angenommen. Das ist ein richtig schönes Gefühl, denn ich habe eine zweite Familie gefunden, und meine Gasteltern waren in dieser Zeit wie meine richtigen Eltern. Amerika oder doch Deutschland? Letztendlich, muss ich sagen, dass Deutschland wirklich in vielerlei Hinsicht Amerika überlegen ist; ich komme gerne wieder zu Besuch und könnte mir vorstellen dort zu leben, aber nicht für immer. (; von Anne Böhme (9/3)

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und South Dakota


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AMSTERDAM Die Stadt der Fahrräder, Tulpen und Coffeeshops. Für und war sie fünf Tage lang ein zu Hause. Insgesamt trauten sich 69 Schüler, 4 unerschrockene Lehrer und 2 Referendarinnen in die Hauptstadt der Niederlande. Schon vor der Abreise waren wir sehr auf das Hotel gespannt, weil es bereits weltbekannt unter dem Namen „das schlechteste Hotel der Welt“ ist. Doch Nichts desto Trotz konnten wir alle die achtstündige Fahrt kaum erwarten. Ein wenig kaputt kamen wir an und waren ein überrascht von der Qualität unseres Zimmers. So schlimm wie erwartet, war es definitiv nicht. Jeder hatte ein Bett, eine Decke, einen Schrank und ein Handtuch! Schon am Anreisetag erkundeten wir auf eigene Faust die Innenstadt und die Umgebung unseres Hotels. Unser erstes Ziel, vor allem Schüler werden das verstehen, war natürlich McDonalds. Immerhin war die Reise lang und unsere Mägen leer. Nach einer kurzen Nacht ging es am Dienstag in das Van Rijks Museum, in dem wir das berühmte Gemälde „die Nachtwache“ von Rembrandt bestaunen konnten. Direkt im Anschluss hatten wir die Aufgabe uns quer durch die Stadt zum Science Center Nemo zu begeben. Doch was tun, wenn man keine Ahnung von einem Stadt-

plan oder d e n Straßennamen h a t ? Genau, einfach fragen. Doch gestaltete sich das auf englisch für einige schwierig. Da konnte der EnglischLeistungskurs sein Wissen unter Beweis stellen. Auf unserem Plan standen natürlich noch weitere Sehenswürdigkeiten, z.B. eine Grachtenfahrt durch die Kanäle Amsterdams, ein Besuch der Stadt Den Haag mit dem internationalen Gerichtshof und dem Friedensplalast. Besonders emotional war das Anne Frank Haus für uns. Auf unserer Reise bemerkten wir auch, dass Fahrräder in Amsterdam besondere Priorität genießen. An jeder Straßenecke lauerte die potenzielle Gefahr.-DAS FAHRRAD. Eine weitere stellten die Drogen dar, die es in jeder Straße legal zu kaufen gab. Natürlich haben wir uns für den richtigen Weg entschieden und mieden solche Etablissments. Eines der Highlights jeden Abends war die Hoteleigene Disko, welche immer einen gelungenen Abschluss bot. Am Freitag war es dann soweit, wir mussten Abschied von unserer liebgewonnenen Zweitheimat nehmen. Etwas müde, erschöpft und unter Schlafmangel leidend erreichten wir Delitzsch und begrüßten unsere Eltern. Damit war unsere erste und letzte gemeinsame Kursfahrt vorbei. Annett Stephan & Laura Friebel

eischer 5/1

Layout: Oliver Fl


Seit diesem Jahr können Schüler unserer Schule neben dem künstlerischen und naturwissenschaftlichen das sportliche Profil wählen. Der Profilunterricht ist als Fächer verbindender Unterricht konzipiert und soll die mehrdimensionale Ausbildung fördern. Das heißt, dass durch die Unterrichtsangebote das vernetzte Denken und Handeln gefördert werden soll. Im Idealfall haben die Schüler komplexe Aufgaben zu bewältigen, zu deren Lösung Wissen und Fähigkeiten aus mehreren Fächern benötigt werden. Dazu sollen Schüler lernen, im Team zu arbeiten und sich zu organisieren. Im sportlichen Profil werden ne-

ben dem Fach Sport vor allem Wissen aus den Fächern Biologie, Chemie, Physik und Informatik benötigt. Der Profilunterricht soll sportliche Bewegung unter Berücksichtigung biologischer Abläufe und physikalischer Gesetzmäßigkeiten erkunden. Ein Beispiel dazu: Wenn ich 800 Meter laufe, benötige ich 3:55 Minuten. Was und wie muss ich trainieren, um in zwei Monaten 3:30 Minuten zu schaffen? Kann ich durch richtige Ernährung einen besseren Trainingseffekt erzielen? Welche Muskelgruppen kann ich effektiv trainieren? Was kann ich an meinem Laufstil ändern, um Kraft sparender zu laufen? Wie teile ich

Interview

Hallo, hier ist Anna- Franziska von der Schülerzeitung Chamäleon. Ich habe ein Interview mit Frau Walther geführt, sie unterrichtet zur Zeit als einzige Lehrerin im sportlichen Profilunterricht unserer Schule. Wie oft findet der Profilunterricht statt? Zusätzlich 3 Stunden pro Woche, 2 Stunden Praxis und 1 Stunde Theorie. Was meinen Sie, warum entscheiden sich Schüler für das sportliche Profil? Die Schüler treiben sehr gerne Sport und haben somit noch 2 Stunden zusätzlichen Sportunterricht in der Woche. Alle Schüler sind sportbegeistert. Was macht man im sportlichen Profil? Auf jeden Fall andere Übungen als im normalen Unterricht. Wir trainieren außerdem die Ausdauer, die Koordination, Gehen

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Das sportliche Profil

mir die Laufstrecke ein? Beginne ich schnell oder eher gemäßigt?

Die schwere Entscheidung über die Wahl des Profilunterrichts erwartet jeden Schüler am Ende der 7. Klasse. Das sportliche Profil eignet sich für Schüler, die Freude an sportlicher Bewegung haben und Interesse an den Profilunterricht bestimmenden Fächern. Wer an seine Zukunft denkt und ungefähr weiß, was er später einmal machen möchte, kann hier erste Grundlagen für seinen weiteren Bildungsweg legen. Man liegt auf keinen Fall falsch, wenn man sich für folgende Bereiche interessiert: Medizin, Sport, Chemie, Biologie, Bewegungstherapien, Übungsleiter, Trainer, Ernährung, u.ä. Redaktion Chamäleon

und Laufen. In der Theorie reden wir über Trainingsmethoden, Pulsmessung und die richtige Auswertung der Ergebnisse. Dabei spielen solche Fragen eine Rolle, wie trainiert man richtig und wie beeinflusst mein Training das Herz-Kreislauslauf-System. Im Unterricht geht es auch um Doping, die richtige Atmung unter Berücksichtigung des Lungenvolumens. Werden die Leistungen bewertet? Ja. In der Praxis in den Bereichen Ausdauer und Koordination, in der Theorie in den Fächern  Biologie und Sport. Treten die Schüler auch bei Wettkämpfen an? Aufgabe und Ziel des sportlichen Profils ist es nicht, die Schüler auf Wettkämpfe vorzubereiten. Aber alle Schüler trainieren in Sportgruppen und Vereinen und nehmen daher sehr häufig an Sportwettkämpfen teil.


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Wir sind die Neuen

5 x 5

In fünf 5. Klassen lernen insgesamt 119 Schüler, 62 Mädchen und 57 Jungen. Das sind unsere Klassenlehrer: 5/1 Frau Totzauer 5/2 Frau Rhein 5/3 Frau Vollrath 5/4 Frau Pilz 5/5 Frau Münchow Wir kommen aus 29 verschieden Orten und Ortschaften. Wenn ihr wollt, könnt ihr auf einer Kreiskarte nachsehen, welche Schulwege wir zurücklegen müssen, um in die Schule zu kommen. Für viele von uns bedeutet das sehr zeitiges Aufstehen. Wir kommen aus Bad Düben, Benndorf, Beerendorf, Brinnis, Delitzsch, Döbernitz, Hayna, Hohenossig, Kertitz, Kölsa, Krostitz, Kyhna, Laue, Lehelitz, Lemsel, Lissa, Löbnitz, Mocherwitz, Peterwitz, Pohritzsch, Rackwitz, Reibitz, Schenkenberg, Selben, Storkwitz, Tiefensee, Zschölkau, Zschortau, Zwochau. Könnt ihr euch noch an euren ersten Schultag am ChristianGottfried- Ehrenberg-Gymnasium erinnern? Tom Marvin Heintke, Klasse 5/1: Am 03.09. 2012 war mein erster Schultag am Christian-Gottfried-Ehrenberg-Gymnasium. Schon auf der Hinfahrt mit dem Fahrrad gingen mir viele Gedanken durch den Kopf. Was wird mich erwarten und finde ich neue Freunde? Auf dem Schulhof angekommen, versammelten sich alle Schüler mit ihren Eltern. Pünktlich um 8.00Uhr gingen wir gemeinsam in die Turnhalle und warteten gespannt. Der Direktor hielt eine kurze Rede und Schüler der Klassen 6-9 führten für uns ein tolles Programm auf. Danach wurden die Klassenlehrer ausgelost. Anschließend gingen wir in unser neues Klassenzim-

mer. Ich erfuhr, dass es im Gegensatz zur Grundschule Blockunterricht gibt. Am Ende des ersten Schultages fuhr ich in der Hoffnung nach Hause, dass ich noch lange am Gymnasium bleiben darf. Michael Schmidt, Klasse 5/1: Es war der 3. September, ein Tag, der von allen erwartet wurde, die von der vierten in die fünfte Klasse wechselten. Ich wechselte von der Grundschule Zschortau auf das Gymnasium in Delitzsch. Wie die meisten wurde ich an diesem Tag in die Schule gebracht. Nach der Begrüßungsfeierstunde in der neuen Turnhalle erfuhren wir, wer unsere Klassenlehrerin wird. Dann gingen wir in unsere Klassenräume durch ein großes Schulhaus. Im Gegensatz zur Grundschule hat sich einiges geändert. Es kommen viele neue Fächer dazu, neue Lehrer und Mitschüler. Hanna Liesaus, Carolin Zeiler

Lilly

Oehlert,

Was meinen die Neuen nach 10 Wochen auf dem Gymnasium? Die ersten Wochen haben wir nun hinter uns gebracht und nun können wir schon genauer einschätzen, ob dieser Weg für jeden der richtige ist oder nicht. Es war alles sehr aufregend und Manches machte uns Angst. Ich stellte einigen Mitschülern die Frage: Hast du dich auf dem Gymnasium schon eingelebt?, und sie gaben mir Auskunft zu den ersten Wochen am Gymnasium. Sophia Beck, 5/3: Ich bereue es nicht, auf das Gymnasium gegangen zu sein. Die Lehrer sind netter und echt cool.


sonders gut finde ich, dass die Schüler aus den 12. Klassen für uns Partys organisieren. Hellena Kühr, 5/3: Es macht mir großen Spaß am Gymnasium und ich bereue es nicht, hierher gegangen zu sein. Ich habe es mir ungefähr so vorgestellt. Die Lehrer sind nett und die ersten Wochen liefen echt gut für mich. Meine Klassenkameraden sind super und ich habe auch schon neue Freundschaften geschlossen. Paul Beurich ,5/2: Es ist o.k. hier und ich fühle mich wohl. So habe ich es mir vorgestellt und manche Lehrer sind echt nett. Es gibt tolle Angebote nach der Schule und in der neuen Klasse fühle ich mich gut aufgehoben. Jasmin Picht, 5/3: Bereut habe ich diese Entscheidung nicht. Es macht mir Spaß und die Lehrer sind nicht so schlimm wie gedacht. Die von den 12. organisierten Partys finde ich auf jeden Fall sehr schön. So haben wir die Möglichkeit, uns besser kennen zu lernen. Corinna Hesse, 5/3: Schön ist es hier und auch die Lehrer sind zum Teil sehr nett. Es gibt

Ganztagsangebote und da ist für jeden etwas dabei. Man lernt schnell neue Menschen kennen und so waren alle Ängste schnell verflogen. Sophie Petersohn, 5/3: So groß habe ich es mir hier nicht vorgestellt. Es ist aber schön hier und ich habe mich gut eingelebt. Die ersten Wochen liefen nicht ganz so, aber das hat sich nun auch gegeben. In unserer Klasse müssen wir uns noch mehr zusammenraufen. Die Angebote nach dem Unterricht sind spitze. Elaine Holschowsky, 5/2: Ich bereue es nicht, auf das Gymnasium gegangen zu sein, denn es entspricht meinen Vorstellungen. An einige Lehrer musste ich mich erst gewöhnen. Die erste Zeit lief für mich gut. Freunde habe ich schon gefunden und in unserer Klasse läuft es richtig gut. Jannik Köbke, 5/3: Das Gymnasium ist genau richtig für mich. Es entspricht genau meinen Vorstellungen und mit manchen Lehrern kann man viel Spaß haben. Die ersten Wochen waren nicht schwierig für mich. Neue Freunde zu finden war für mich kein Problem. Zusammengefasst heißt das: Die Ängste waren zum Teil groß und es war für viele ein großer Schritt. Es war so viel Neues, was uns erwartete. Zum Teil ging es schon mit dem Schulweg los, der nun ganz anders war, und auch das Gebäude war für viele riesig und zu Beginn undurchschaubar. Die vielen neuen Lehrer und auch die neuen Fächer machten ein komisches Gefühl in der Magengegend. Man saß neben fremden Mitschülern und nun waren wir wieder die „Kleinen“. Aber ein großer Teil der „Kleinen“ hat sich super eingelebt und die Partys der „Großen“ zum Kennenlernen genutzt. von Hanna Liesaus (5/3)

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In den ersten Wochen lief es recht gut für mich, denn ich habe schon einige gute Noten bekommen. Das meiste entspricht meinen Vorstellungen und auch unter den GTA habe ich etwas für mich entdeckt. Meine Klassenkameraden sind zum großen Teil echt nett. Be-


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Das perfekte Styling? Akne! Rote Flecken! Mitesser! Viele von euch quälen sich mit diesen Problemen rum. Doch was tun? Auf unserer unermüdlichen Suche nach Antworten, haben wir schließlich nach unzähligen Experimenten eine leckere, helfende Rezeptur gefunden, um euch die täglichen Probleme mit der Haut zu ersparen. Diese Gesichtsmaske riecht nicht nur gut, sondern hilft auch: Das brauchst du: 5 Erdbeeren, einen Schuss Sahne, etwas Honig, Quark, Joghurt und Zitronensaft Verrühre die Zutaten in einer Schüssel. Trage die Maske auf das Gesicht auf und warte 15 Minuten. Dann spülst du dein Gesicht mit lauwarmen Wasser ab. Deine Haut ist nicht mehr trocken und wird spürbar weicher sein! Doch wir haben nicht nur das perfekte Rezept gefunden, sondern auch nach eurer Meinung zum Thema Styling gefragt. Was haltet ihr davon? Wie wichtig ist es für

euch? Diese Fragen und mehr interessierten uns in den letzten Wochen brennend. Deswegen zeigen wir hier die besten Interviews von Michelle Gräser (7/2), Markus Reißmann (7/2) und Jette Heine (5/3). Wie wichtig ist Dir dein Styling? Michelle: „Sehr!“ Jette:“ Mein Style ist mir sehr wichtig, weil die Anderen etwas Gutes von mir denken sollen.“ Markus:“Styling spielt bei mir eine große Rolle, man will ja gut aussehen!“ Würdest du dich trauen einen Tag, mit knallpinken Haaren auf die Straße zugehen? Michelle: „Wenn ich damit gut aussehe- Wieso nicht?!“ Jette: „Niemals! Das wäre mir total peinlich.“ Markus: „Das kann ich erst sagen, wenn ich weiß, wie ich damit aussehe.“ Hättest du gerne solche Haare, wie aus der TVWerbung? Michelle: „Ich glaube nicht, dass diese Haare in Wirklichkeit auch so aussehen. Aber mal ehrlich: Wer hätte nicht gern solche Haare!?“ Jette:“Die glänzen immer so schön. Das finde ich sehr hübsch.“ Markus: „Ich muss mir so was nicht wünschen. Nein, nein Scherz. Ich bin mit meinen Haaren ganz zufrieden.“

Text: Hanna Friebel, Bea Stefaniak Layout: Beatrice Stefaniak


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Nebel

Lyrik

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Ihre erste Webseite gestaltete Sandra im künstlerischen Profil der 9. Klasse. Aus einer Webseite wurden schnell mehrere Seiten, auf der sie verschiedene Projekte vorstellte. Der QR-Code führt Dich zum Blogg von Sandra, den sie seit Dezember 2010 erfolgreich hegt und pflegt. Neben Gedanken zu aktuellen Themen, philosophischen Exkursen, Gedichten nahmhafter Literaten findet man Gedichte aus der eigenen Feder! Eine Empfehlung der Chamäleon-Redaktion!


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Das Projekt Schülerkalender und der Wettbewerb Wie ihr sicherlich schon mitbekommen habt, ist es mittlerweile zur Tradition geworden, dass unsere Schule einen eigenen Schülerkalender vermarktet. Den Meilenstein im Bereich Printmedien legten Christina Pfeil und Tim Jann vor zwei Jahren. Durch Eigeninitiative und Selbstpromotion haben die zwei Ehemaligen es geschafft, dass eben dieser Schülerkalender bei euch auf der Bank lag. Auch letztes Jahr machten es sich drei Schüler zur Aufgabe, dass die noch junge Tradition fortbesteht. Billy, Mine und Opa erstellen im Rahmen des fächerverbindenden Grundkurs Medienkompetenz ein Konzept für die zweite Ausgabe des Schülerkalenders. Es kam nicht nur zum Druck und Verkauf von 350 Exemplaren, sondern die drei kurbelten weiterhin einen Wettbewerb an. Da hatten alle Schüler unserer Schule ihre Kreativität nicht etwa an Hefterrändern oder Blöcken zu verschwenden, sondern wurden aufgefordert, während langer Mathematik- und Chemiestunden ihre Schülerkalender grafisch zu verschönern. Ihr Werk musste nur noch publik gemacht werden. Im multimedialen Zeitalter kein Problem. Zahlreiche Fotos wurden hochgeladen und nun hatten alle Nutzer des Medienportals die Möglichkeit, für ihren Favoriten zu stimmen. Es war knapp, der Preis war sehr begehrt und nur einer konnte diesen Wettbewerb gewinnen. Ihr habt entschieden, dass Anne Böhme einen neuen Schülerkalender verdient hat! Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch! Wir hoffen, dass die Tradition auch in kommenden Schülergenerationen weiter besteht.


LESENACHT 2012

Beides kann man verbinden, denn dafür gibt es Lesenächte im Gymnasium - inklusive Übernachtung, Abendessen, Frühstück, netten Zwölftklässlern und jeder Menge Spaß! Aber eins nach dem anderen: Am 19. Oktober fand sie nun statt, unsere erste Lesenacht in den Räumlichkeiten des Gymnasiums. Auf dem Schulhof wiesen uns säuberlich gefegte Wege durchs Laub, Kreidepfeile und Windlichter den Weg zu Eingang ins Schulgebäude … auch im Treppenhaus Teelichter … einladend und gemütlich! Mit Isomatte und Schlafsack unterm Arm, Kuschelkissen, Teddy und Lieblingsbuch bewaffnet, fanden wir uns nach und nach ein. Beim gemeinsamen Abendessen (Spaghetti … hmmm!) hatten wir den Tag dann komplett hinter uns gelassen und freuten uns auf den Abend und die lange Nacht! Vor dem Lesen galt es aber noch einen Gruselpfad zu absolvieren. Er machte seinem Namen alle Ehre und führte uns mit Schauder und Geschrei in dichtem Nebel durchs ganze Schulhaus … bisdann ein Martinshorn lauter war als wir und Blaulicht vor dem Haus kreiste. Aufmerksame Passanten hatten wohl den Nebel wahrgenommen und die Feuerwehr alarmiert. Glücklicherweiseklärte sich aber alles schnell auf … Irgendwann stecken wir schließlich doch in unseren Schlafsäcken, lauschten allerlei Geschichten und LieblingsbuchVorstellungen … und kämpften mit

immer schwerer werdenden Augenliedern. Am nächsten Morgen stärkten wir uns mit Cornflakes und Milch, alberten noch ein bisschen herum und wurden schließlich abgeholt. Also, für alle, die jetzt neidisch sind … Augen und Ohren aufgesperrt … bestimmt war das nicht die letzte Lesenacht! Und euch, liebe Zwölfte, wieder ein dickes DANKESCHÖN … es war toll! Falls es übrigens jemanden gibt, der nach mir eingeschlafen ist, sind wir gespannt auf dessen Geschichten … oder war ich etwa die erste? … Lilly Oehlert

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Hat euch schon lange niemand etwas vorgelesen, weil ihr angeblich schon zu „alt“ dafür seid? … und warum immer nur zuhause schlafen? Aufgepasst:


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am 11.06.2012 von LiBa: Ich grüße ganz lieb den Billy, die Mine und meinen Opa ( ;D ) ich finde es groß artig, dass ihr den Schülerkalender am Leb en lasst, auch wenn ich ihn nicht kaufe (tut mir leid, aber irgendwann müsst ihr es ja mal erfa hren) Billy mein Bester, ich habe dich sehr gern. Du weiß t ich habe eine verkorkste Art dir das zu zeigen.! Außerde m grüße ich ganz lieb Chrissi, Tim und Markus! Ich freu e mich für eure guten Ergebnisse und ich werde euch sehr vermissen nächstes Jahr. Entschuldigt den sentime ntalen Ausbruch. Außerdem möchte ich noch meine 5. Klasse grüßen! Auch wenn ich eure Namen immer noc h nicht alle kenne... :D ein verrückter Haufen vollerkreative r Ideen!

am 02.0 5.2012 von An alle die mic Bambi Träume h kenn e n sondern icht dein Le n: ben lebe de inen Tra um

Eure am 23.05.2012 vo n Ritter Kunibert Ich grüße meine Prinzessin :) Pass auf, ich hab in nächster Zeit im mer eine Bratpfan ne dabei ;)

ehrlich? ♥ :b .2012 von odcast-team. ganz er am 28.06 p der sich p es liebes posdzich s n rt u e b r liebes lieb ro te n ie u acht. leute w m f u g a ti s t , d lu iß n e h sch euc h. na u (!!!!!) über anz ehrlic g , d h n lic e g m facebook dä eil ihr ir r ist total er nicht w einfach zu b a , gesagt, e s u a ob halt ie klassen sst auch der flashm nur weil d rn e d dann fällt n o geben. la s sekri abzu denn wie ihr es cht seid, le im h c s te lis ie w ple ing, ind, ne sim te. (; macht euer d unfähig s u le , n e g e rkri nicht unte s gut. acht ihr e m t, h c a m

am 13.05.2012 von Podcastteam Allen Jugendweiheteilnehmern und Konfirmanten alles Gute für die Zukunft.

Softeis 012 von die Klas.2 5 .0 7 am 0 Lieb nd so ße ganz o nett u Ich Grü s id e s r e gibt Ih s . se 6/1 re Klas e s s e b e s aus Aktiv ein manche Jung be n e Lie wen auch ein o wie t. Auch es nich aber sie haben ibt s e lasse ble K ie der Reih d e Ich hoff ktiv. Seite... ibt so A le b d n u sie ist

t zu

: :) Gu zessin ibert zurück ßere :D n i r P on grö un e viel itter K 2012v

nR .05. ab n am 23 ße den edele doch ich h <3 r, ü ) r : e abei Ich g r Ritt

n Verena am 16.01.2012 vo e mich Lg an aaalllleee di lieb!!! <3 ch kennen!!!! Hab eu

d e n lieb uch imma wisse a h ic b a und h

am 20.0 3.2012 Ich wü von Ale nsche xis mir den Kleinku Podca nstbeit strag am 22.0 3.2012 als Podcast! @Alexis von Bil ly -> erle digt ;)

iner Zeige De oto ach ein F M ! lt e W ite den on die we äleon an Chamäle m a h C r e d lade nd Dein rlaubs un U von Dir u s e in e n Orten D schönste tal! edienpor M s f´ u a es

Annett Friebel 07 .04.2011: Eure aktuelle Au sgabe ist ganz to ll geworden! Macht weiter so! ;D am 11.03.2 012 von Sc hülerin KKKKKKKlll llllleeeeeiiiiin nnnkkkuuu nnnss

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aatz Johann T it der .2012 von 1 derung m .0 in 3 rh 1 e v m a m a p nschen S e ie M ey, d r alle Hey Hey H eine Zumutung fü ist Rechnung lie! :) Lg Johann u lk mit Dyska


ges c von hrieben Billy am ...Ac 23.0 : hso 7.20 Mein 12 u hätt e m1 e F f a 2:12 st w erien Lisa a Uhr und g Ann rüße g s wicht iges ika i ehen n Pu erto an An vergess ne en Rico - vie , Chris : s l Erf olg : i, )

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am 18.09.2012 von ;): jetzige 7/4 ;).Am meisMoin.Viele Grüße an die dlex,Paul und Kevin.Po ten Basti,Nick,Julius,A f au s eo Vid n nze die ga cast ladetet doch noch HD p 80 10 t mi nn da n ste YouTube hoch.Am be t. gu g hti ric re wä s da hochladen

am 10.10.2012 von Miau;) Viele Grüße von dem der am mei sten damals in der Klasse die größte Scheiße im Unterricht mit gemacht hat XD am 16.10.2012 von lalalu: Ich grüße die ganze Klasse 6/3 weil sie einfach die coolste Klasse sind!!!!!!

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m n. sse : 011 e da la ut 2 . 4 .0 rüß tg eG g is E 21 cKs al Lieb rzeitun gut! U m r so hüle lte m Wol eue Sc n imme n e Die e bleib ff o H ht. mac

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am 21.08.2012 von LiBa: Da ich nicht jedem eine Karte sch reiben konnte, sende ich euch über unser Med ienportal liebe Urlaubsgrüße! Danke Billy :)

am 30.0 8 Chor s .2012 von C ho chafft Freu(n)d r: Komm am Die e! Wir nstag raum im brauch 15:00 en dic Oskar Uhr in h! Reime werde de H Teil ein er groß aus zum Vor n Musiksingen en Fam und ilie!!!

astian: von Seb 2 1 0 .2 FB). 0 am 18.1 rüße die 7/4 (BB g h Ic Hallo.

am 08.11.2012 von fähn: oh so schöne Bilder! Großes Lob . Wahnsinns Malereien.

udi: 012 von Cla Grüam 18.10.2 e n ö h sc h mal Also einfac angeh c si ie d n sde ieren ße aus Dre d u st fühlen ... aber sprochen lt h fü e g ß ist hule c macht Spa S der als anstrengen h ic tl u e d auch ^^ die Zeit dort also geniest


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WIR 6er

Auf dieser Seite möchten wir unsere Klassensprecher und stellvertretende Klassensprecher vorstellen. Für „Chamäleon“ haben sie sechs Fragen beantwortet. Fragen an die Klassensprecher: 1) Hast du dich zur Wahl aufstellen lassen oder wurdest du einfach so gewählt? 2) Was denkst du, warum wurdest du gewählt? 3) Was sind für dich Aufgaben des Klassensprechers? 4) Wie hast du dich gefühlt, als du Klassensprecher wurdest? 5) Was machst du in deiner Freizeit? 6) Was wünschst du dir für das Schuljahr 2012/13? Manuel Christalla, Klassensprecher, 6/1 1) Einfach so gewählt. 2) Meine Klasse sagt: „ Man kann sich auf ihn verlassen und er ist hilfsbereit.“ 3) Die Klasse zu vertreten, die Verbindung zwischen Lehrer und Klasse herstellen. 4) Ich war überrascht, habe mich gefreut und war stolz. 5) Ich spiele Handball und Saxophon. 6) Dass unsere Klasse sich bessert, vor allem in der Ordnung. Luca Eisfeld, Klassensprecher, 6/2 1) Ich habe mich aufstellen lassen, war aber trotzdem überrascht, dass mich so viele gewählt haben. 2) Keine Ahnung. Aber ich denke, weil ich letztes Jahr auch schon Klassensprecher war. 3) immer offen zu sein, Probleme von andern anzunehmen. Der Klasse Informationen überliefern. 4) Es war ein richtig schönes Gefühl, auch dass man nun Verantwortung für die ganze Klasse tragen muss. 5) Ich spiele am Dienstag und Donnerstag Volleyball im Verein in Delitzsch. 6) Ein entspanntes und gutes Jahr mit vielen Freunden und guten Noten. Georg Tandler, Klassensprecher, 6/3 1) Ich wurde einfach so gewählt. 2) Naja, ich habe einige Freunde und die haben mir bestimmt geholfen. Schon vor der Wahl wollten viele, dass ich gewählt werde. 3) Ich sehe viele Aufgaben. Aber die Hauptaufgabe ist, dass wir das Sprachrohr zwischen Schülern und Lehrern sind. 4) Ich habe mich gefreut, es war ein schönes Gefühl. 5) In meiner Freizeit spiele ich Tennis, Klavier und Geige. 6) Es wäre schön, wenn es keine großen Probleme gäbe. Probleme gibt es immer, aber sie sollten sich nicht ausbreiten. Enrico Naab, Klassensprecher, 6/4 1) Einfach so. 2) Ich glaube, man hat mich zum Spaß gewählt. 3) Anderen zu helfen und sie zu unterstützen. 4) Es hat gekribbelt. 5) Rausgehen und Lego spielen. 6) Dass man mich aus Ernst wählt und nicht zum Spaß.

Die Interviews der Stellvertreter findet ihr auf dem Medienportal.


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1. Von wem stammt das Krip- Deutschlands ansäspenspiel zu Weihnachten? sig? A) vom Hl. Martin A) Nürnberg B) vom Hl. Franziskus B) Dresden C) von Martin Luther C) Trier D) vom Hl. Sebastian D) Köln 2. An welchem Tag feiern die 6. Wer verlegte die Bescherung orthodoxen Christen (Griechen- mit Geschenken vom Nikolausland, Russland) Weihnachten? tag auf den Hl. Abend? A) am 25. Dezember A) Kaiser Friedrich BarbarosB) am 31. Dezember sa C) am 06. Januar B) Martin Luther D) am 03. Januar C) August der Starke D) Bismarck 3. Aus welcher Gegend stammt der aus Papier zusammenge- 7. Welches ist das meist gesunsteckte, meist beleuchtbare gene Weihnachtslied auf der Weihnachtsstern? Welt? A) Oberlausitz A) Vom Himmel hoch da B) Erzgebirge komm ich her C) Schwarzwald B) Es ist ein Ros entsprungen D) Zittauer Gebirge C) Stille Nacht, heilige Nacht D) i´m dreaming of a white 4. In welchem Evangelium steht Christmas die ausführliche Weihnachtsgeschichte? 8. In welchem Land ist das A) Mattäus meist gesungene WeihnachtsB) Markus lied entstanden? C) Lukas A) Österreich D) Robertus B) USA C) Schweiz 5. In welcher D) Deutschland Stadt ist der älteste Weihnachtsmarkt

9. Seit wann ist es Sitte, einen Weihnachtsbaum aufzustellen? Etwa ab: A) 1200 B) 1400 C) 1600 D) 1800

Finde die weihnachtlichen Begriffe:

MINTACHSENWAHN

SENVKRAZUNADT

TZACHGILTERN

KUPFERCHEFFEN

BANANENMUT

ECHSENGEK

WUNSALS


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AUSTAUSCHJAHR VON POEBE UND CHRISTINE 2012 PHOEBE REVIEW

Für das Jahr 2012, wohnte ich in einem Dorf in Deutschland. Es war allerdings eine aufschlussreiche Erfahrung für mich. Ich weiss schon, dass ich Deutschland und unsere Schule vermissen werde, wenn ich wieder zu Hause bin. Meine Name ist Phoebe Gill, und ich komme aus Neuseeland, ein Land in dem Pazifischer Ozean. Wir haben ingesamt nur 4,400,000 Einwohner. Es gibt 82,000,000 in Deutschland. Die Hauptsprache meines Land ist Englisch, aber es gibt auch eine zweite Sprache der Ureinwohner, die Maori heisst. Die Polynesier kammen so spät wie 1250–1300 CE nach Neuseeland, und die Europäer in 1642 CE. Deshalb ist es ein sehr junges Land mit einer sehr distinktiven Biodiversität. Früher, als ich noch nicht gedacht hatte, dass ich ein Austauschjahr machen wurde, habe ich immer gedacht, als Leute das Thema ‚‘Deutschland‘‘ erwähnt haben: Organisiert. Pünktlich. Schnitzel. Pretzel. Bratwurst. Bier. Oktoberfest und Wandern, immer natürlich mit Wanderstäbe. Jetzt, wenn jemand mich über Deutschland fragen würde, denke ich, dass ich hoffentlich mit mehr antworten könnte. Es gab ein paar Gründe, warum ich nach Deutschland gekommen bin. Zum Ersten, ich wollte eine Sprache lernen. In Neuseeland sprechen am Meisten Englisch, und deswegen haben wir nur eine Sprache. Ich wollte auch ein bisschen mehr Zeit, sodass ich entscheiden konnte, was ich in Universität studieren will. Meine Vorfahren kammen aus Deutschland nach Neuseeland, und das hat mir erschafftet, Interesse für deutsche Kultur. Obwohl jetzt habe ich gesehen, dass wir, Neuseeländer, ziemlich anders als

Deutsche sind! Was habe ich dieses Jahr gemacht? Also, ich war dieses Jahr wirklich glücklich. Ich habe dieses Jahr viel gemacht und gesehen. Meine Gastfamilie ist durch das ganz Deutschland gereist, ich konnte mit meiner Klasse nach Berlin für unsere Klassenfahrt fahren, und ich hatte eine Woche in Prag mit meiner Austauschorganisation. Ich war bei ‚Sputnik Springbreak‘ in Pouch, ‚The Highlander Games‘ in Trebsen, Windmühlemärkte und Mittelaltermärkte. In der Schule, nahm ich in dem Chor, Musical und Podcast Team teil.

Es ist schwer zu entscheiden, was dieses Jahr am besten Erfahrungen waren. Obwohl es manchmal schwer in die Schule zu verstehen war, hat die Schule mir wirklich gefallen. Viele Lehrer und Schüler haben uns in der Schule willkommen geheißen. Ich habe meine Schule in Neuseeland geliebt, aber es war sehr klein. Die Schule hier in Delitzsch ist groß, und es gibt immer viel zu tun. Meine Reise nach Prag war herrlich und beindruckend. Es war das erstes mal, dass ich gereist habe, mit Leute von meinem Alter, die ich noch nicht kannte, wo wir total Freiheit hatten. Die meisten Leute waren achtzehn und es gab genug zwei Busse zu abfüllen. Aber sie waren alle aus andere Lände, zum Beispiel, Italien, die USA, Kanada, Russland, Island, Australien, Mexiko... Ich hatte nie erwartet, dass ich so viele Leute aus aller Welt

treffen wurde. Schlösser und Burgen Besuche waren auch etwas, dass ich wirklich gemocht habe. Natürlich haben wir zu Hause keine Schlösser oder Burgen. Wir haben viele dieses Jahr besucht, während Feste oder als wir gewandert haben. Es ist mir am besten, wenn sie in Trümmern sind - so romantisch und charmant. Mein vierter Liebling muss Kaffee und Kuchen sein. Diese Mahlzeit existiert nicht in Neuseeland aber ich habe es gern dieses Jahr gemacht weil es so entspannend ist, und die Kuchen so gut hier sind. Meine Gastmutter kann toll backen, und ich habe viele neue deutsche Rezepte gelernt. Ich liebe altere Leute zu sehen, wenn sie ‚Kaffee und Kuchen‘ pünktlich um 15,00 in eine Konditorei oder zu Hause in dem Garten mit ein paar Freunde haben. Sie machen keine Sorge, dass sie jeden Tag Kuchen essen. Ich finde das toll. Aber nicht alles ist schön während eines Austauschjahr. Für mich persönlich, war es schwierig, meines Leben in Neuseeland mit meinem Leben in Deutschland im Gleichgewicht zu halten. Es gibt neue Freunde hier, und eine Gastfamilie, aber man hat auch Familie und Freunde zu Hause. Eine zweite Schwerigkeit war die Regeln in Deutschland zu folgen! Zum Beispiel, ich soll über die Strasse nie gehen, wenn das Licht rot ist, auch wenn es gar keine Autos oder Leute gibt. Ja okay, es ist sicherer zu warten... Eine dritte und abschließende Angelegenheit zu bedenken ist, dass ein Austauschschuler nur eine Identität hat: Die als ein Austauschschuler. Mans Identität ist von seiner Geschichte aufgebaut, und in ein Land, wo niemand ihn kennt, verliert er sie. Leute wissen nicht, wer man früher war, und er muss noch mal anfangen, und erstellen, wer er ist, oder wer er wird. Das


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viel dieses Jahr gelernt habe. Oder ich hoffe, dass ich habe. Aber es ist nicht zu Ende. Wenn ich wieder zu Hause bin, weiss ich, dass ich noch mehr lernen werde. Ich bin eigentlich jetzt eine Fremde gegenüber meiner eigenen Kultur, und es ist unter diesem Gesichtspunkt, dass ich sie nochmal kennen lernen werde. Ich danke alle von unserer Schule, die mir mit so viel geholfen haben. Die Schule dieses Jahr hat mir wirklich gefallen und ich werde euch wirklich vermissen :( Die Lehrer, Schüler, Chor, Podcast Team, Musical, Oskar Verleihung und Kleinkunst waren alle super. Zu Herr Werner, Frau Becker, Frau Frau Totzauer, Frau Jukelandt, Herr Wiewiorra, Frau Reuter, Herr Voigt und Frau Alltag, schulde ich besonderen Dank. Danke schön!

CHRISTINE REVIEW

Als ich ankam in Frankfurt Deutschland am 24. Februar war es so kalt. Ich war super aufgeregt, obwohl ich in einem völlig fremden Land mit Menschen, die ich noch nie zuvor begegnet war. Ich hatte Angst, aber ich liebte die Idee, neue Leute zu treffen und neue Freunde. Ich war sehr müde nach meinem 21-Stunden-Flug. Ich habe in Deutschland für ca. 9 Monate jetzt gewesen und haben wirklich gekommen, um meine Gastfamilie kennen und sie sind die schönsten, easy-going Menschen, die Sie je kennen lernen werden. Alle paar Monate alle Austauschstudenten aus meiner Organisation zusammen zu kommen und reden über unsere Gastfamilien und unsere Erfahrungen in Deutschland. Einige von ihnen haben Heimweh und verändert haben Familien mehrfach. Ich bin unglaublich glücklich, meine Gastfamilie haben. Weil ich so ein schüchterner Mensch bin ich dachte, es wäre schwierig, Freunde zu finden, aber die Leute hier in Deutschland sind so nett und gastfreundlich. In den letzten 9 Monaten habe ich einige der schönsten Menschen getroffen und so viele neue Freunde aus der ganzen Welt, jeden Tag in der Schule und in meinem Deutschunterricht in Leipzig bekomme ich sie zu sehen und machen Pläne für das Wochenende und Sommerferien. Deutsch lernen ist trotzig war ein Erlebnis. Es ist so schwer zu erlernende Sprache, besonders die Grammatik, aber dennoch Ich plane Ausübung und das Lernen mehr. Fast alle meine Erfahrungen in Deutschland waren großartig abgesehen davon, dass ich Krank wär so oft, weil ich nicht auf die

Kälte und ewig wechselnden Wetterbedingungen gewohnt bin. Als ich lerne mehr von der Sprache, habe ich das Gefühl genießen können und schätzen mehr Dinge Deutschland zu bieten hat und versuchen, in Gesprächen mit meinen Freunden und Gastfamilien kommen (obwohl alle von ihnen können erstaunliche Englisch sprechen). Ich liebe es, in Deutschland, und ich werde so extrem traurig, wenn ich zurück nach Australien zu haben. Aber ich freue mich, nach Hause zu kommen, um mein Haus, meine Arbeit und mein Auto und Studium an der Universität (ich studiere ‚Bachelor of Arts‘, so Dinge wie Business, Literatur, Soziologie und Schreiben) und vor allem kann ich nicht warten, bis meine Familie und Freunde wiederzusehen. Insgesamt finde ich, dass Deutschland ein wunderbares Land voller Schönheiten ist, und die Menschen sind toll, und ich hoffe, dass ich wieder hier irgendwann in der Zukunft. Love, Christine.

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war auch für mich verwirrend. ‚Deutschland‘ für mich heißt jetzt etwas anders als früher. Hausschuhe. Intelligenz. Mehr Traditionen als man sich erinnern kann. Wiseguys. Physiks und Mathe. Märchen. Feiertage. Weihnachten. Kaffee und Kuchen. Regeln. Felde. Viele Leute. Brot, Wurst und Käse. Autos. Perfektionismus. Schnee. Schlösser und Burgen. Tolle Komiker. Wandern. Hausgemachte Marmelade. Die Liste geht weiter und weiter.


Christopher Bill 12D2 r Chefredakteu

Perspektiven sind Gedanken über die Zukunft. Ich hoffe, dass diese sehr gut läuft. Das schlimmste wird sein, diese Schule verlassen zu müssen.

Wenn ich groß bin, möchte ich glücklich werden. Lisa Basse 12D2 Layoutteam

Marie Höhne 10/2 Chefredakteur

Ich hoffe, noch lange bei der Schülerzeitung mitzumachen. Ich hoffe, gute Noten zu bekommen und ein gutes Abi zu schaffen. außerdem hoffe ich, dass ich mit meinen BFF noch viel Spaß haben werde.

Ich würde alles tun, wenn ich nur wüsste, wie. Oliver Fleischer 5/1 Layoutteam

Anne Böhme 9/3 Layoutteam

Lilly Oehlert 5/3 Redakteur

Paul Schulze 5/1 Redakteur

Ich bin jetzt in der 10 . Klasse und somit ist mehr als die Hälfte de r Schulzeit geschafft. Ich hoffe, dass mir na ch der Schulzeit der schwere Schritt ins Erw achsenen- und Berufsleben gut gelingt. Aber ich habe auch Angst davor, alle Entsc heidungen alleine treffen zu müssen, oh ne den gewohnten Rhythmus in der Schu le, wo doch alles noch schön einfach ist .

Impressum

Laura Fiebel 12D2 Redakteur

Ich möchte in allen Schuljahren einen guten Abschluss erreichen und das Abi schaffen. Und einen tollen Beruf erlernen, neue Freunde kennen lernen, mein Hobby weitermachen und …

Ich möchte mein Abitur machen und einen schönen Beruf bekommen. Ansonsten ist es mir eigentlich egal, weil ich mich einfach überraschen lassen will.

Katharina Rudolph KuLK 11 Layoutteam

Ich hoffe, dass ich alle Klassen gut schaffe.Natürlich gibt es mal schlechte Noten, aber das gehört dazu. Ich hoffe, dass ich sehr lange mein Hobby weite rmachen kann und einen tollen Beruf bekomme. Auch wüns che ich mir, meine Klassenle hrerin und meine Clique lange zu behalten.

Lea Brade 6/3 Redakteur

Ich will die beste Zeit meine s Lebens genießen. Man geht nur 12 Jahre zur Schule. Mein Zie l ist es, noch viele, viele Jahre mehr zur Schule zu gehen. Musiklehrerin zu werden wä re mein größter Traum. Aber vor her möchte ich unbedingt ein Austauschjahr machen.

Hanna Friebel 7/2 Redakteur

Katharina Müller 6/3 Redakteur

Beatrice Stefaniak 8/2 Layoutteam

Gina Godomski 6/3 Redakteur

Chefredakteure: Christopher Bill & Marie Höhne Kontakt: gd.schuelerzeitung@gmail.com Adresse: Dübener Straße 20, 04509 Delitzsch Auflage No.5 (nach Neugründung 2010) Auflagenstärke: 220 Stück Druck: Druckerei Frick / www.online-druck.biz

Annett Stephan 12D2 r Redakteu

In der 10. Klasse möch te mein Praktikum in ein er Grundschule machen und danach vielleicht ein Austauschjahr. Mit einem guten Abitur kann ich hoffe ntlich Lehramt Mathe und Ku nst studieren.

Carolin Zieler 5/3 Redakteur

Anna-Franziska Kokot 7/2 Redakteur

Ich möchte mein Abitur mit guten Noten bestehen und 2013 den orangen Gürtel im Judo bekommen.

Ich bin nun auf dem Gymnasium und werde hier eine sehr gute Schulbildung bekommen. Dadurch kann ich in einigen Jahren vielleicht meinen Traumberuf Hanna erlernen. Liesaus

5/3 Redakteur

Arina Rosental 6/3 Redakteur

Das sind Gedanken an meine Zukunft. Was wird wohl mit mir und meinen Freunden passieren?

a te! d o t up r e m m S ei i

RECHTSCHREIBUNG UND AUSDRUCK NACH BESTEM WISSEN UND GEWISSEN MIT HILFE VON: DUDEN - DIE DEUTSCHE RECHTSCHREIBUNG (AUS DEM RAUM D32) ISBN 3-411-04012-2, MANNHEIM 2000, AKTUALISIERTER NACHDRUCK 2001 (reicht!)

Chamäleon No 5 / Dez.2012  

Schülerzeitung des Christian-Gottfried-Ehrenberg-Gynasium Delitzsch Ausgabe: Dezember 2012

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