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Articles de Ia Jeunesse

Articles de Ia semaine du 04 - 10 mai 2013


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I . PQLlTI~

Tageblatt Sa./So., 4./S. Mai 2013 • Nr. 104

Gespräch mit Vertretern der Lehrerdelegation DNL

"Zu viele Unklarheiten bei Lyzeumsreform" Micheile Cloos Auch wenn die Lehrerdelegation DNL begrüßt, dass Unterrichtsministerin Mady Delvaux ihr in einigen Punkten teilweise · eQtgegengekommen ist, überWiegt eindeutig die Kritik an der Reform des Sekundarunterrichts.

Die Vorschläge der Ministerin sind viel zu vage, lautet das Fazit der "Delegation nationale des enseignants des lycees". Zwar erkennt die DNL an, dass im klassischen Sekundarunterriebt letztendlich vier Studienausrichtungen angeboten werden. Dies sei näher am jetzigen System mit den Sektionen, das ihrer Ansicht nach seine Daseinsberechtigung:· hat, da bislang keine Beeinträchtigung der Studierlähigkeit der Schulabgänger festgestellt worden sei. "Dennoch stellt sich die Frage, was mit der jetzigen Ma- Frank Kirsch, Jacques Maas, Andre Berns, Jasmina Pucurica, Fran<;:oise Brück (v. l.n.r.) thematik-Sektion passiert. In diesem Punkt herrscht weiterhin Unklarheit", erklärt·Andre Bems erhaft bleibt. Dabei sei die Be- schätzungsweise 10.000 Euro pro ihre Verantwortung übernehmen von der DNL. rufslehre erst kürzlich durch ein Gebäude · 'kosten. Für Unver- und entscheiden, welche SpraGesetz, das in seiner Umsetzung ständnis sorgt. auch die Festle- chenpolitik und welche Gesellin wesentlichen Punkten nicht gung des Englischen auf das Ni- schaft sie wolle, meint die Lehfunktismiere, neu geordnet wor- veau "B2" im Classique. Das Ni- rerdelegation. den. Uber eine solche Struktur- veau sei viel zu niedrig und würGroße Sorgen bereitet den Leh- änderung sei auch bis zur letzten de von den Schülern eigentlich rern auch das Vorhaben, die Be- Stunde der allerletzten Unterre- bereits auf 4• erreicht. Dass die rufsausbildung aus dem techni- dung mit Ministerin Mady Dei- Schüler im klassischen Sekunschen Sekundarunterriebt he- vaux nie geredet worden, erklä- darunterriebt bereits Ende der 3• Doch auch der Kompetenz-orimit dem Deutschen oder dem entierte Unterricht bekommt von rauszunehmen. "Hierbei handelt ren die Lehrer. es sich um eine tiefgreifende Die DNL befürchtet, dass eine Französischen aufhören sollen, den Lehrern eine schlechte Note. Strukturreform", kritisiert DNL- Ausgliederung der Berufsausbil- sehen die Lehrer mit ernsthaften Für die DNL ist der KompetenzVertreter Jacques Maas. Der ehe- dung aus dem EST keine positi- Bedenken. Dadurch würden sich · unterricht kein "allein selig mamalige technische Sekundarun- ven Auswirkungen für die Schü- die Schüler schon relativ früh auf chendes Modell". "Wir lehnen terricht (EST) hatte bislang im- !er haben wird. "Wenn die ihre zukünftige Studiersprache den Kompetenzunterricht nicht mer eine doppelte Ausrichtung: Durchlässigkeit des ·Systems festlegen, ohne sich dessen be- kategorisch ab, die aktuelle Ausdie Berufsausbildung und die nicht gegeben ist,. dann ist das . wusst zu sein. Wer das Französi- führung schafft aber eine Reihe Wegbereitung für weiterführende nicht im Interesse der Schüler", sehe :weglässt, werde , beispiels- ·.von " PJ:obl.e men: ; Uns missfällt, Studien an Hochschulen. sagt Fran~oise Brück von der weise größere Schwierigkeiten· dass der Kompetenzunterricht Diese doppelte Finalität gehe DNL. Das Ideal sei nämlich, dass haben, in einem frankophonen zur Grundausrichtung des Schuljetzt verloren und dadurch würde die Schüler sich innerhalb der Land zu studieren. Die DNL systems werden soll. Wir plädie·eine Reihe von Fragen und Pro- Sekundarschule nach oben hin sieht "eine grundlegende Kontra- ren hingegen für eine Diversifidiktion zwischen diesen Maß- zierung der Methoden", präziblemen aufgeworlen. "Bleibt die verbessern können. Berufsausbildung weiterhin unÄhnlich sieht es bei der Umbe- nahmen und. dem anvisierten siert Jasmina Pucurica. "Durch ter der Aufsicht des Bildungsmi- nennung des EST in "Enseigne- Ziel einer Verbesserung der Stu- die Kompetenz-orientierte Bewertung wird viel,Energie für Adnisteriums oder hängt sie künftig ment secondaire general" aus. dierfähigkeit". vom ArBeitsministerium ab? Urtd · Diese Maßnahme würde Jreüi' ,::tr~~Generell sei der Sprachenun- ministratives verschwendet, wowasist eigentlich der Zweck die- . Antworten auf bestehende Pro- terricht nichtnilreine Herausfor- durch Zeit für die Grundarbeit ser Anderung?", fragt Maas. bleme geben, sie riskiere aber derung für die Schule. Es handele fehlt", fügt Frank Kirsch hinzu. Die Zielsetzung dieser Maß- Geld zu kosten. Eine Nam~sän- es si<;h ebenfalls .inn eine Frage Welche konkreten Schwierignahme sei noch nicht erklärt derung der Lyzeen, welche die der sozialen Kohäsion, also um keiten der Kompetenzunterricht worden, .. kritisieren die Lehrer, Bezeichnung "Lycee technique" · " ein gesellschaftspolitisches Pro- . schafft, zeige sich im Sprachdenen diese Veränderung schlei- in ihrem Namen tragen, würde blem. Demnach müsse die Politik unterricht, erklären die Lehrer.

Offene Fragen

Kompetenzunterricht

Beim Gebrauch einer Sprache ruft man immer mehr als nur eine Kompetenz ab. Die Sprache zu zerstückeln und nur Teile einer Kompetenz zu prüfen; entspreche nicht der Realität. Das globale Verständnis gehe dadurch verloren. Hinzu kommt eine grundlegendere Kritik: Der Kompetenzunterricht sei vor allem auf die Produktion ausgerichtet. Dem wollen die Lehrer eine hu. manistische Mission der Schule entgegenstellen. Der Schüler sei nicht nur zukünftiger Arbeitnehmer. Die DNL wolle die Schüler war auch auf die Arbeitswelt vorbereiten, die Schule müsse den Schülern aber in allererster Linie helfen, sich zu eigenständig denkenden Bürgern zu entwickeln. Auch wenn Unterrichtsministerin Delvaux nach einer Protestkundgebung von 6.000 Lehrern im März 2012 den Dialog gesucht hat, bleiben die Lehrer unzufrieden mit dem Verlauf dieser Dis. kussionen. Es sei abgemacht worden, eine kontradiktorische Debatte zu führen, bei der jeder seine Vorschläge auf den Tisch lege, damit diese gegeneinander abgewogen werden können. Die DNL habe ihre Ideen dargelegt, die Ministerin habe sie aber erst ganz zum Schluss über ihre Vorschläge informiert, ohne bereit zu sein, noch über diese zu diskutieren, kritisiert die Delegation. Die Lehrer bemängeln, es fehle an Präzisierungen. Vor allem stelle sich die Frage, inwiefern die einzelnen Maßnahmen der Lyzeumsreform aufeinander abgestimmt seien. Bislang habe man das Gefühl eines "bricolage", es fehle an einem. globalen Konzept, so die DNL. Auch erklären die Lehrer, nicht nachvollziehen zu können, warum einige Entschei. dungengetroffen wurden und andere nicht. Generell sehen sie eine Diskrepanz Z\vischen den bestehenden Problemen in den Schulen und den geplanten Lösungsvorschlägen des Ministeriums.

Die umfassende .Analys~ der DNL zur Reform ·· · www.dnl.lu

"Soviel du brauchst" - Fehlanzeige! Bei einer Fahrt mit der Hamburger U-Bahn sah Herr K. ein Plakat, auf dem mit den Worten "Soviel du brauchst" für den im Mai stattfmdenden evangelischen Kirchentag geworben wurde. Er erfuhr, dass die Kirchentagsleitung mit diesem Motto an das Wunder erinnern wollte, wie dem hungernden Volk Israel auf seinem Zug durch die Wüste Manna vom Himmel fällt, so dass am Schluss alle so viel haben, wie sie als "tägliches Brot" brauchen. Ja; dachte Herr K., das waren noch Zeiten, als die biblischen Schriftsteller das Bild eines Gottes entwarlen, der seine Größe erst noch mit Wundem zu beweis~~ - ~~-tt,_~~ •. da.~i~..~~s ~on ihm

allzu große Auswahl. "Jetzt bin-ich aber gespannt", sagte Herr K., "wie die Veranstalter des Kirchentages es hinkriegen, dieser biblischen Wundergeschichte eine Botschaft für die heutige Zeit abzulauschen. Denn das ist schließlich ihr Job. Und er fand bald die Erklärung in dem folgenden Satz: "Die Kirchentagsleitung versteht diese Losung als 'Routenplanung' mit einer doppelten Stoßrichtung: 'Gott sorgt für dich - es ist so viel da, wie du brauchst' , aber auch: 'Gebrauche nur so viel, wie da ist'." "Da schau her", meinte Herr K., "dieses Kirchentagsmotto ist den Verantwortlichen wohl bei einem qang_ ~_urch _den Sup~!-

renfülle in einem Supermarkt . was da ist, zu viel zu nehmen, und dem wundersamen Ereignis dass andere immer \vieder zu von damals einen nicht zu über- kurz kommen und in die Armut sehenden Unterschied gibt: Denn oder gar den Hungertod getrieanders als der wundertätige Herr ben werden. Wie sonst kiimen die im Buch Mose haben die heuti- Christenoberen auf die Warnung: gen irdischen Herren dafür ge- "Gebrauche nur so viel, wie da sorgt, dass die Güter des Bedarls ist"? mit einem Preisschild versehen "Das alles ist ein ziemlicher sind, das zwar klein, aber doch Unsinn", ärgerte sich Herr K., von großer Bedeutung ist. Denn "denn in der irdischen Wirklichdamit ist ausgedrückt, dass die keit sieht die Sache entschieden Dinge, die man zum Leben anders aus: Es gibt nicht wie im braucht, nicht 'da' sind, um ge- Buch Mose eine Verteilung der braucht zu werden, sondern um vorhandenen Güter des Bedarfs, damit Geld zu verdienen. Was die gibt es -wie schon erwähntumgekehrt heißt: Wer nicht zah- nur zu kaufen. Also gibt es auch lungsfähig ist, desseri Bedarl keine Möglichkeit, sich mehr zu zählt nicht." Die Armen und Be- nehmen, als man braucht. Jedendürltigen dieser Welt können da- falls nicht für die Mehrheit der

lieh Folgen für die, die Arbeit haben oder aus den gleichen geschäftlichen Gründen keine Arbeit haben: Sie haben meist nicht das, was sie zum Leben brauchen. Und schon gleich nicht das, was sie sich vom Leben erwünschen." Von wegen also: "Soviel du brauchst", sagte Herr K. abschließend. "Dass es so vielen Menschen in diesen Verhältnissen so dreckig geht, dass sie von dem produzierten Reichtum nichts haben, das ist keine Folge des schlechten Benehmens einzelner, keine Folge eines 'verantwortungslosen Handelns' - das ist ein Sachzwang dieses marktwirtschaftlichen Systems. In die-


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mai 2013

Qtlotidien

Participation politique et libertes individuelles a Le congres ordinaire des Jeunesses democratiques (JDL) s'est tenu samedi soir

C'est ä teudelange, ä Ia memolre de Rob Roemen, que les Jeunesses demo· cratlques luxernbourgeoises (JDL) ont tenu samedl, en fln d'apri,·mldi,leur congr6s ordlnalre Oe dernler avant Ies eledlons legislatives de mal2014, ä part un congris extraordlnalre destlne ä l'approbatlon d'un programme elec· toraO. • '

De notre journaliste Jean Rhein

mandats se -sont faites par acclamation). · Democrarte quelque peu participaa temperature electorale et l'op- tive aux JDL: tous !es membres des timisme montent chez !es jeu- JDL sont autorises (et invites) a parnes liberaux qui etaient venus nom- ticiper aux reunionsdes comites resbreux, samedi, en fin d'apres-midi a . pectifs (35 au comite. de Ia circonsLeudelange, pour Je congres ordi- cription Centre) . Un modele d'intenaire (!es elections pour tous !es gr~tion qui porte ses fruits .: Je ni·

L

Leudelange.

veau des contributions politiques (motions et rapports) est eleve, ce qui encourage !es JDL areiterer Ia revendication d'abaisser l'äge ·electoral actif a 16 ans et de contredire energiquement Je Ieader des jeunes chretiens-sociaux (CS]), selon lequel !es jeunes ne s'interesseraient pas encore aux elections politiques a cet äge. «Pas etonnant! C'est dans s.on entourage qu'apparemment personne ne s'interesse a Ia politi· que», lance un delegue. L'air est · marque par Je changement: !es jeunes liberaux sont fideles a leurs traditions et convictions. Le president de Ia circonscription Nord regrette Je depart du membre nordiste du gouvemement et avoue ne connaitre Ia nouvelle.ministre du quota regional et du genre feminin que pour son irrespect flagrant envers Ia prcitection de Ia vie privee (NDLR: Ia soi-disant affaire des drogues au lycee technique agricole). .

Generation Bettel : I' poll?mique + contenus L'atrnosphere est aussi a Ia polemique. Le slogan (electoral) du parti «Do ass mei dran» (se referant ä Ia fatigue citoyenne et a Ia crise de

gouvernance de Ia coalition) est po. pularise et explique a tout instant. Les jeunes liberaux se plaisent a peaufiner l'argumentation politique, sans tomber. dans !es. maladresses. Les recommandations des Sages (Simone Beissel, a propos de l'examen de Ia constitutionnalite des leis «ex ante» [de toute fao;on par Je . Conseil d'Etat] ou «ex post>• [a tout moment et partout citoyen, a l'instar du modele allemand]) sont poliment mais democratiquement ecar- . tees.

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La religlon, rien qu'une affaire privee

Unemotion des]DL revendique Ia laicisation de !'Etat. Les JDL se prononcent «en faveur d 'une laicisation stricte, de sorte que !es cultes ne soient plus finances avec !es deniers publics». Seule Ia «Secularisa- · tion totale permet Ia neutralite des autorites publiques par rapport aux cultes, ce qui mettrait fin au systeme discriminatoire actuel qui ne prend pas en compte !es athees, ainsi que certains groupements religieux ou sectaires. Une laicisation stricte est Je seul moyen pour etablir ur:i sys· temenon discriminatoire. »

Avec qui construit-on l'avenir? 'enthousiasme des JDL est authentique, sous peine d'ecarr et d'eloigner du pouvoir encore davantage les «vieux». Les jeunes liberaux desirent faire leurs preuves. lls annoncent d'ores et deja leur presence sur les listes de candidats aux prochaines elections legislatives. Une attente que l'ancien president Xavier Bettel, qui est sorti de leurs rangs, aux cötes de Claude Meisch (son secretaire general)- et ayant ete le plus jeune candidal et mandataire de tous

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Les liberaux se preparent au changement politique.

Malgre Ia crise de confiance des citoyens, Ia politique se lance dans une retorme substantielle de Ia Constitution luxembourgeoise. Le magazin e mensuel forum invite a une table ronde publique qui se propese d'elucider si «de ce processus pourrait naitre un nouveau fondement du vivre ensemble au Luxembourg». ·rarticiperont a Ia table ronde : Wroni-

que Bruck, membre de Ia Ligue des droits de l'Homme, Anne Heniqui, vice-presidente de Ia Corninission consultative des droits de l'Homme, Luc Heuschling, professeur de droit constitutionnel a l'universite du Luxembourg, Robert Urbe, de Caritas Luxembourg: La table ronde se tiendra lundi 13 mai, a 18 h 30, a l'Exit07 (CarreRotondes, tradudion simultanee en fran<;ais).

editorial jrhein@lequotidien.lu

Deba(d' orientation

A

lors que le rrlinistre des Finances, Luc Frieden, se deplace a Dubai et a Riyad pour une mission de promotion de Ia ptace financiere organisee avec le concours de l'agence Luxembourg for Finance, l'hebdomadaire atlemand Die Zeit . consacre dans son edition du 2 mai deux pages «l'implosion» du modele d'affaires grand-ducal reposant sur Ia non-transpa· rence. Parallelement, son collegue, te ministre de l'Economie et du Commerce exterieur, Etienne Schneider, annon~ait ce samedi lors de l'ouverture de Ia foire de- Printemps Luxexpo Ia tenue d'un debat de consultation, le 16 mai prochain, a Ia Chambre des deputes sur l'avenir de l'economie luxembourgeoise. Le ministre de l'Economie informait que Luxembourg for Business !an-

a

a «Le Portugal est sur Ia bonne voie. Je crois profondement en son avenir>>, a lance le Premier ministre, Jean-Ciaude Juncker, apres une entrevue avec le president du Portugal, Anibal Cavaco Silva {photo) . Afin de sortir de Ia crise actuelle,l'ancien president de I'Eurogroupe a nl-.iA O

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Ies temps- doit temperer : Ia composition des listes, dont Ia preparation est son privilege, suit des regles et des conventions politiques precises. «Ce n'est pas comme aux Jeux olympiques, ou l'essentiel est de participer», lance Xavier Bettel, qui ajoute : «Le pays a besoin du changement. Ce gouvernement n'a pas de "Iiste to do", mais on pourrait croire que chaque ministre a une Iiste de ce qu'il ne faut absolu· me.nt pas faire.» J. R.

existant entre !es partis qui composent Ia majorite parlementaire, cite un proverbe arabe et VVinston Churchill et se refere aussi un ancien tradeur, David Murrin, qui l'aurait familiarise avec la notion de cycles de vie economiques. Candidement, le ministre de l'Economie, qui ne cesse de reclamer un debat «depassant !es ideologies», montre que lui-meme et ses conseillers, disposant des plus prestigieux diplömes universitaires en sciences economiques, n'ont aucune notion du bagage economique basique sur Ia crise, que constituent l'evolution cyclique (Kar! Marx) et l'existence des cycles longs (Kondratieff). Luc Frieden - au plus tard apres le debat parlementaire- et Je fameux Renseignement economique au SREL devraient se rendre campte, s'ils valaient quelque peu

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ZENTRUM

Luxemburger Wort Montag, den 6. Mai 2013

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Feierliche Einweihung des neuen FNEL-Sitzes in Luxemburg-Fetschenhof

W~lt!''

,,Zesumme fir eng besser

Chefscout Großherzog Jean, Erbgroßherzog Guillaume und Prinzessin Stephanie präsent V.ON DIANE LECOR SAI S

Es war ein bewegender und höchst bedeutungsvoller Tag für die Scou· • ten der .,Federation nationale des eclaireurs et eclaireuses du luxem· . bourg": Im Beisein von Chef-Scout Großherzog Jean, Erbgroßherzog Guillaume und Prinzessin Stephanie wurde der neue Sitz der FNEl in Luxemburg-Feischenhof gestern feierlich eingeweiht. Als Chef-Scout Großherzog Jean um kurz nach 11 Uhr. vor Ort ein· traf, wurde er mit tosendem Ap· plaus begrüßt. Kurzfristig hatten sich auch Erbgroßherzog Guil· laume und Prinzessin Stephanie - . beide langjährige Mitglieder der Scouten - angekündigt, um diese~· besonderen Moment beizuwoh· nen. Unzählige Scouten, Ehren· gäste aus Politik und Gesellschaft, darunter Bürgermeister Xavier Bettel, der neue Familien· und In· tegrationsminister Mare Spautz und seine Vorgängerin Marie·Jo· see Jacobs, sowie viele Sympathi· santen hatten sich im Garten des neuen .,Horne" eingefunden. Wie Nathalie de Ia Fontaine, .,Commissaire generale" der FNEL berichtete, seien zahlreiche· Scou· ten bereits am Vortag zu Fuß vom ehemaligen Hauptquartier in der Rue de Hollerich nach Fetschen· hof gezogen, um diesen wichtigen und ftir die FNEL symbolischen Schritt darzustellen. .. Wir haben

Besonderer· Moinent: Mit

dem Durchtren· nen des Bandes ·weihte ChefScout Großherzog ]ean den neuen FNELSitz ein. (FOTOS: TANIA FEUER!

uns modernisiert und halten gleichzeitig an alten Traditionen fest", so Nathalie de Ia Fontaine. Ganz im Sinne der Devise "Ze· summe fir e_ng besser Welt" möchte man die Herausforderun· gen der Zukunft nun im neuen Horne angehen. · Nach Worten des Dankes von FNEL·Nationalpräsident Philippe Turk an alle am Projekt Beteiligten durchtrennte Chef-Scout Großherzog Jean das Einweihungs band.

Ansc hließend waren die Gäste eingeladen, das "Horne" bei einem Rundgang zu . .besichtigen. Erb· großherzag Guillaume und Prin· zessin Stephanie nutzten derweil die Gelegenheit, sich einen ftir sie ganz besonderen Ort auf dem Ge· Iände anzuschauen: Als Hoch· zeitsgeschenk hatte die FNEL dem Prinzenpaar im vergangenen Ok· tober einen Baum gepflanzt, der nun im Garten des neuen "Horne" blüht.

Das Zuhause der FNEL umfasst neben Büros und mehreren Ver· sammlungsräumen auch einen "Scoutshop". Ein Studio mit zwei Schlafzinunern steht denveil für junge Menschen, die im Ralunen des "Service volontaire euro· peen" ein Benevolat absolvieren, zur Verfügung. Auch eine neue Centser Lokalsektion der FNEL, die Scoutstruppe "Fiiss", wird in den neuen Räumlichkeiten Platz fmden. Informationen zu den "Fi-

iss" gibt es via E-Mail an caro· lyn@fnel.lu. '

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Zahlreiche "Beaver", ., Wellefcher", "Explorer" und "Rover" wohnten der feierlichen Einweihung ihres neuen Zuhauses bei.


mardi 7 mai 2013

Qüotidien

Les enseignants divises face aIaa greve

Dans les prochains jours, les syndicats SEW/OGBL et Apess lanceront un appel Ia greve dans l,'enseignement. Mais .Ia demarche est loin de faire l'unanimite dans le secteur. Pour differentes raisons.

La dernlere greve dans l'enselgne-

ment luxernbourgeois remonte aux anm\es 1980. Depuls, les syndlcats du secteur ont regullerement formule des menaces, sans pour autant pass er al'actlon. Mals depuls l'echec de Ia medlatlon entre Ies deux syndlcats SEW/OGBL et Apess, d'un cöte et les ' (anclens) mlnlstres de Ia Fonctlon publlque, de l'autre, le rlsque d'une greve des Instituteurs et professeurs est ;I nouveau reel. Mals encore faut-11 que 4 soo enselgnants slgnent l'appel. De notre journaliste Christiane Kleer

L

es syndicats SEWIOGBL et Apess sont parfaitement determines. Apres avoir affronte ensemble l'echec de Ia conciliation puis de

Ia mt"diation dans Je dossier de Ia re- • forme statutaire de Ia fonction pu- · blique, !es deux syndicats . ont decide de lancer up appel a Ia greve. Et de passei a l'action dans !es pro.._ chains jours. «Nous allans dlstribuer des listes d'inscriptions dans tous !es etablissements scolalres. Ce qui est un defi loglstique enorme. L'objectif est de savoir combien d'enseignants sont prets a faire Ia greve••, explique Patrick Arendt, president du syndicat SEWI OGBL. En effet, si Ia determination est grande dans !es rangs du SEWI OGBL et de l'Apess, !es deux Organisation cherchent toutefois Je soutien du terrain. «Nous nous sommes fixe comme objectif que Ia -' moitie des enseignants du fonda-

mental et du secondaire s'inscrivent ä nos Iistes•, poursuit Pattlek Arendt. La moitie du corps enseignant luxembourgeois, ce seralt pas moins de 4 500 persann es, soit Je nombre des signataires du manifeste contre l'implementation de Ja reforme statutaire de Ia fonction publique, qui date de debut 2012. Or 4 500 personnes, c'est aussi beaucoup plus que ce que !es deux syndicats comptent en termes de membres. Et !es deux .autres syndicats du secteur, Je Syndicat national des enseignants (SNE) et Ia Ft"duse-Enseignementl CGFP ont pris leurs distances avec leurs anciens partenaires. Petit rappel : en tant que syndlcat representatif de. Ia fonction publique, Ia CGFP avait donne son accord, apres

une Iangue bataille, tant a Ia reforme statutaire de Ia fonction publique qu'a l'accord salarial, projets qui sont actuellement·traites par Ia commission parlementaire competente. La branclie des enseignants de Ja Ft"duse, une sous-organisation de Ia CGFP, a ensuite negocie !es details de l'implementation de cette reforme dans Je secteur de l'enseignement avec Ja mlnistre de J'Education nationale, Mady DelvauxStehres, au courant de l'annee 2012. Et ni Ja Ft"duse ni d'ailleurs Je Syndicat national des enseignants (SNE), egalement membre de Ja CGFP, n 'ont du faire face a tin litige.

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Lefront syndical est brise

Enfin, il y a un peu plus d'un an, en mars 2012, tous !es syndicats du secteur ont encore manifeste ensemble, a Ia fois contre Ia reforme statutaire et Ja reforme des lycees. 6 000 enseignants etaient descendus dans les rues. Mais dans Je sillage des discussions sur Ja rt"forme statutaire, le front syndical a subi de nombreuses fissures. Pour se·briser definitivement devant Ja menace de greve du SEWIOGBL et de l'Apess. D'abord pour des raisons de loyaute. «Nous ne _tirons pas dans Je dos de notre famille•, insiste Claude Heiser, president de Ia Feduse-Enseignement.

, Mais son argumentation va plus loin. «Nous avons longtemps bloque les propositions du gouvemement. Mais il a toujours ete dans Ia culture de Ia Feduse de ehereher Je comprornis. Et c'est ce que nous avons fait. Mais -j'ai l'irnpression que Je SEW et "I' Apess ont choisi une autre_ demarche», poursuit Claude Heiser. Le desaccord du secteur conceme d'ailleurs non seuiement Ia refonne statutaire, mais aussi Ia reforme des lycees. Contrairementa ses collegues du SEW et de l'Apess, Je president de Ia Feduse se felicite des concessions faites par Ia ministre, mais se reserve taut avis definitif avant Ia Jecture des reglements grand-ducaux, qui precisent Ja rnise en pratique du texte en question. Et Claude Heiser de reprocher aux deux autres syndicats de «faire Wl amalgarne» entre !es deux rt'formes. . Patrick Arendt, du SEW, se defend: «La rHorme statutaire aura forcement un Impact sur l'enseignement fondamental et secondalre, rien qu'au niveau de l'organisation.» Un avis que Claude Heiser ne partage pas. Quai qu'il en soit, l'appel aJa greve du SEW et de l'Apess «S'adressera ä tous !es enseignants, peu Importe leur carte de membre, selon Patrick Arendt qui ajoute: ll ne s'agit pas de se mettre a das )es autres syndicats.»

Rendez-vous ce soir

L II y a un ·peu plus d'un an, les synd icats etaient «Solidaires pour l'enseignement• lors d'une grande ma nifestation. Aujourd'hui, le front commun est brise. La Feduse a pris des distances avec le SEW et I'Apess.

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LE CHIFFRE Au.1•r fevrier '2011, 1,8 % des residents du pays, soit 9 073 personnes, habitaient dans des menages collectifs : 56,1% d'entre eux vivaient dans une maison de retraite et 10.4% habitaient des foyers pour adultes. C'est ce qui ressort du recen~ement de 2011, realise par le Statec et l!universite du Luxembqurg.

JUNCKER PARLERA Le Premier ministre, JeanClaude Juncker, sera entendu cet apres-midi par les deputes de Ia comrnisslon d'enquete sur Je SREL: ll s'y penchera non seulement sur ses propositions de reforme du SREL, mais il campte egalement-s'exprimer sur !es derniers rebondissements dans l'affaire. La reunion sera publique.

- • SANTE Ä I'ETRANGER D'apres Je ministere de Ia Sante, 604 patients a charge de l'assurance maladle ont ete traites a l'etranger pour des cas de phlebologie (veines) en 2011. Le coßt total : 325 000 euros.

es syndicats SEW/OGBL et Apess appellent !eurs_ membres ainsl que tous l~s int~resses a assistE!r a' une reunion -d'iiifci'rmation concernant leur mouvement de protestation contre les reformes du gouvernement. Si ce rendez-vous n'a'ura en soi aucun im-

pact sur Ia decision de greve, ilpermet toutefois aux syndicats de p,rendre le pouls 'd.u ten;ain. L'.ap; pel officiel a Ia gre'v~ sera "l~i\ce dans Ies j.ours qui suivent. Rendez-vous ce soir ä 19 h 30 au Centre Atert Bertrange.

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editorial asomnard@lequotidien.lu

Promomixte L

e racisme ordinaire est encore bien ancre dans les mceurs alors que va s'ouvrii en Allemagne le proces d'une neonazie accusee d'avoir tue une dizaine d'immigres ·a u cours des annees 2000. Seule rescapee de son groupuscule, elle a tourne le dos a la presse et aux familles de ses victimes au tribunal. Pendant ce temps, en Italie, la premiere ministre - _n oire de l'Histoire a fait son entree au gouvernement. Cecile Kyenge, ministre de !'Integration; est originaire du Congo. Et noire. A peine a-t-elle pris ses fonctions qu'elle a fait l'objet de quolibets racistes, notamment de la part d'un eurodepute du parti fascisant la Ligue du Nord. Un comportement qui ne saurait etre tolere, et qui devrait etre severement ~~nrtinnn&

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lie ... en 1954. Le lycee du comte de Wilcox avait jusqu'a cette annee organise deux bals de promo : un pour les blancs et un autre pour les noirs. L'organisation avait ete confiee aux parents et jusque-la personne n'y avait vraiment trouve quelque chose a redire. Une poignee d' etudiants a bouscule cette <<tradition» en organisant cette annee un bal mixte. Tous les lyceens ont donc pu se melanger, avec pour une premiere une grande timidite de part et d'autre. Les radicaux ont neanmoins organise leur bal de promo 100% blanc de leur cöte. Face ati tapage mediatique qu'a suscite"l'evenement, la direction du lycee a affirme vouloir reprendre l'organisation dudit bal.


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Luxemburger Wort Dienstag, den 7. Mai 2013

LANDJUGENDDAG 2013 ZU NÄERTRICH Die Gemeinde Winseler stellt sich vor

Das Kulturzentrum ,.Paalsbau" in Noertringen. Unter dem Überdach wird die Messe am 9. Mai gefeiert.

Die Gemeinde Winseler, die sich aus den Ortschaften Winseler, Noertringeri, Grümelscheid, Schleif, Doncols, Sonlez, Pommerloch und Berle zusammensetzt, zählt um die 1100 Einwohner und erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 30.42 km2 • Sie befindet sich im Nordwesten des Großherzogtums Luxemburg, im Kanton Wiltz und ist umgeben von den Gemeinden Lac de Ia Haute-Stire, Wiltz, Eschweiler und Wintger. Ein großer Teil der Fläche wird für landwirtschaftliche Zwecke genutzt. Daneben gibt es auf dem Gebiet der Gemeinde Winseler aber auch einige kleinere oder größere Handwerksbetriebe sowie andere Unternehmen. Erwähnenswert ist ebenfalls das Gewerbegebiet in Pommerloch, das wegen seiner auch sanntags geöffneten Geschäfte, nicht nur in der Gemeinde, sondern auch über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt und beliebt ist. Des Weiteren ist die Gemeinde Winseler zusammen mit drei weiteren Gemeinden- Boulaide, Esch/

Sauer und Lac de Ia Haute-Sure - Büroräume sowie einen VersamrnMitglied im ,.Naturpark Öewersau- lungssaal für die Dorfbevölkerung er", der sich zum Ziel gesetzt hat, erweitert. Auch die Freizeitgestaltung die vorhandenen Ressourcen aufzuwerten, die Entwicklung der Re- kommt nicht zu kurz: Anfang 1980 gion zu fordern, sowie die Umwelt- . _wurde die alte Eisenbahnstrecke bildung zu unterstützen. In diesem 'Wiltz-Bastogne, die am Tal der Zusammenhang sei erwähnt, dass Wiltz entlang führt und die Gesich der sogenannte ,.Kraider- · meinde von Osten nach Westen gaart", wo Heil- und Gewürzpflan- durchquert, wobei sie durch die zen angebaut werden, in Winseler Dörfer Winseler und Schleif ftihrt, befindet. Aus diesen Pflanzen wer- in einen Fahrradweg umgewandelt. den unter dem Logo ,.Blei vum Sei" Die Fahrradpiste - mit dem 150 m die verschiedensten Produkte her- langen Tunnel - führt fernab von gestellt. Straßen durch die Natur und ist Seit den 80er-Jahren wurden somit auch bei Joggern und Waneirrige Sanierungen sowie Umbau- derern beliebt. Als Zwischenstopp ten an Gebäuden vorgenommen, nach. )lastogne oder als Pause, be· um der Gemeinde neuen Atem ein- vor man den Heimweg antritt, wird zuhauchen. So wurde z. B. eine alte oft das Cafe-Restaurant in der Scheune in Noertringen zum Kul- Schleif genutzt. turzentrum ,.Paalsbau" umgebaut, Des Weiteren befindet sich in wo heute viele Hochzeitsempfänge Noertringen ein Flugfeld, das und kulturelle Veranstaltungen hauptsächlich von Hobbypiloten stattfmden. In Berle und Doncols genutzt wird. Es bietet die Gelegenwurden die ehemaligen Schulen zu heit zu einem ausgedehnten Rundkleinen Festsälen ausgebaut sowie flug über die Ardennen-Landschaft, Spielplätze angelegt. Das Gemein- zu Lufttaufen oder um sich in die dehaus in Winseler wurde mittels Kunst des Fallschirmspringens einAnbau eines Gebäudes um mehrere weihen zu lassen. Steve Faber

Mir freeen eis op d'Jugend ·aus dem Land De Landjugenddag ass aus dem Letzebuerger Manifestatiounskalenner nick mei ewechzedenken. Nom Ofschloss vun deser MegaManifestatioun freee sich scho vill Leit nees op dat nächst Treffen vwi eiser Landjugend. Vill junk an dynamisch Bauerebetriber, ugefong mat deenen traditionelle Bauerebetriber - och wann dei nick mei vill mat hire Virgänger ze dinn honn - iwwer Betriber mat Schof oder Geessen, hurm hiert Heem an der seheirrer Naturparkgerneng Wanseler. Bis op de Wäin - mer schaffen nach drun - bigden eis Betriber dei ganz Panoplie vu Produkter aus hirer Branche un. Duerfrr ass d'Gemeng Wanseler houfrig, dat~ d'Landjugend Uewersauer eis Gemeng erausgesicht hott, frr der Effentlichkeet hir villf:iltig Aktiviteiten ze presenteieren. keng Datt d'Landjugend Angscht hott, fir eng Hand mat unzepaken, beweisen dei vill benevol Oorbichten, dei si op lokalem an nationalem Plang maachen. Och an eiser Gerneng ware si scho mei dacks aktiv. Verschidden Terminer an Evenementer hunn an der Gerneng Wanseler eng fest Plaz formt, sief dat d'Landjugend-Power-Aktioun, den Autoball-Turneier, d'Junggesellestee, ... Duerch hire scheinen - mat vill Opwand arganiseierte Rallye pe-

destre - hurm all d'Frenn an d'Membere vun der Letzebuerger Landjugend- Jungbaueren aJungwenzer, d'Meiglichkeet, dei schein an intakt Natur hei bei eis ze geneissen. Dobäi kennen si sech besser kenne1eieren - a fir wat nick - bei flotten Diskussiounen, dei neist a rezentst national oder europäisch Informatiounen austauschen. D' Awunner aus der Gerneng Wanseler freee sech, d 'Letzebuerger Jugend op Christi Himmelfahrt zu Näertrich ze begreissen a mat hinnen zesummen e scheinen an onvergeesslichen Dag ze verbrengen. Romain Schroeder Buergermeeschter vu Wanseler

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39. Landjugenddag " " \ zu Näertrich En Donneschdeg, den 9. Mee

Zu Näertrich am Gras gi mir decke Gas D'Woart vum President vun der LU Uewersauer Ewei zanter 39 Joer ass et als President vun der Letzebuerger Landjugend - Jongbaueren a Jongwenzer Uewersauer frr mech eng grouss Eier, frr Eech op eise Landjugenddag 20!3 um Fest vo Christi Himmelfalrrt anzeloaden. No deenen dräi Landjugenddeeg, de.\ eise regionale Grupp, 1990 zu Ensber, deen enner dem Motto .. Alles an de Genz" stung; 1998 zu Beiwen mam Thema ..Mat Vollgas iwwert de Sei" an 2006 zu Roulljen enner dem Nurnm ,.Zu Roulljen op der Kopp, do maache mir een drop" arganiseiert huet, ass eise veierte Landjugenddag dest Joer zu Näertrich an der Gemeng Wanseler. Den 39. Landjugenddag steet enner dem Motto: .zu Näertrich arn Gras gi mir decke Gas". Mer rechnen domadder- datt ewei an deene leschte Joren- nees iwwer 1 000 Jugendlicher, dei mei oder manner al senn, mat vill Freed um Landjugenddag deelholen. Bei där Geleeenheet kann een nei Bekanntschaften maachen a sech dobäi gläichzäitig gutt amuseieren. De Rallye pedestre start um landwirtschaftleche Betrib Nico Eschette a verleeft vun do als ,.Aachtchen" erof op Wanseler (eischt Spill), erem erop (zweet Spill) bei de Betrib, wou dat drett Spill steet, an dann duerch Näer-

D'U!tzebuerger Landjugend - Jongbaueren a Jongwenzer Uewersauer a.s-b.l. ioviteiert op det1 39. Landjugenddag zu Näertrich op Christi Himmelfahrt, en Donneschde<J, den 9. Mee. Thema: Zu Näertrich. am Gras gi mir decke Gas.

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Utze/Juer9U ~d.s.IJ.t.

Programm:

De President Claude Majerus

trieb an iwwert d'Gewann (veiert Spill), duerch de Besch (fenneft Spill) erem bei d'Festplaz. Et ass frr mech als President vun der Landjugend Uewersauer oeh ganz vill Freed, frr aktiv un der Realisatioun vun desem Dag bedeeligt ze senn. D'Motivatioun, den Engagement an vir"ul)_allem d'Freed, dei vun eise jonken an och manner jonke Membere frr desen Dag am Virfeld opbroacht goufen, hott meeh ugespornt, frr seiwer mat ganzem Häerz am Virfeld vum Dag dobäi ze senn, och wann dat heiandsdo vill Oorbicht an Nerve kast hott. Doniewent freet et mech, fir dee konstanten Intressi an d'Motivatioun ze gesinn, deen eis

Membere frr d'Letzebuerger Landjugend an hir Aktiviteiten op nationalem Plang oder bei deenen anere regionale Gruppen opbrengen. Ofsehleissend weil ech dem Buergermeeschter vu W anseler eise Merci frr seng Ennerstetzung ausspriechen. E ganz grousse Merci geet och un eis Komitees- a Gruppememberen, Ancienen an jiddwereen, deen eng Hand mat ugepak hott, frr desen Dag ze ermeigliehen. Et war vill Oorbicht, an ouni hir Hellefhätte mer dest nik fäerdig broaeht. An der Hoffnung, datt mer Eech all den 9. Mee begreisse' kennen, wensehen mer Eech elo schonn e scheinen Dag bei eis zu Näertrich.

10.00 Auer. Jugl!!ldmass enner dem lwwerdaach vum .Paalsbau" mat dem Här Äerzbeschof Jean-Ciaude Hollerich. - Musikalesehen ;Encadrement: Chorale Ste-cecile vun Näertrich-a Begleedung vum Tina Gilson. JUS Auer: Eierewäin, ugebuede vun der Gerneng Wanseler 1145 Auer. Mi!tte<Jiessen ander Hai ~m landWirtschaftleche Betrib Nico Eschette. Startschoss vum Rallye pedestre (Den Tour ·vum Rallye.ass greissten· deels mat der Kannerkutsch befuerbar.) · Nomettes: Kaffisstuff, Kanneranimatioun. 15.00 Auer. Concert vun der Hareler Musek 20.30 Auer. · DekanatsspilL , 22.00 Auer. Präisverdeelung a~ der Hai. - Ofschlossbal.

D'landjugend Uewersauer freet sech drop, fir d'Jugend aus dem In- an noen Ausland zu Näertrich begn?issen ze kennen.


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. 2012, la CGJL a defin! le "chömage des jeunes" comme etant ·l'une de ses priorites.

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SEW und Apess wollen gegen Reform im öffentlichen Dienst mobilisieren

.Chömage · des jeunes '

Gewerkschaften~ mobtlisieren für-den Streik ,·.

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Depuis lors elle a coordonne differentes consultations et a.ctivites autour de ce theme, notamment Ull forum "jeunes et emploi" au mois d'octobre; une journee de reflexion au mois ' de novembre (!.insi qu'un sondage et une table ronde .realisee lors de la foire de

Nach dem Scheitern der Diskussionen mit Bildungsministerin Mady Delvaux woll~n die beiden Gewerkschaften SEW/ OGBL und AP,ess jetzt die Lehrer der Grundschule und der Lyzeen mobilisieren und zu einem Streik aufrufen.

Gestern Abend fand die dritte und letzte Informationsversammlung der beiden Gewerkschaften im Centre Atert in Bartringen statt. SEW und Apess lehnen die geplante Reform im öffentlichen Dienst ab. Sowohl die Schlichtung als auch die Mediation zwischen den Gewerkschaften und dem Bildungsministerium waren gescheitert. Der ehemalige Minister des öffentlichen Diensts Fran~ois Eiltgen lehnte . eine Diskussion mit den Lehrern stets ab, da er die Zulässigkeit der Streitsache infrage stellte . .

Ziel sind 4.500 Unterschriften "Nun bleibt als einzige Alternative eigentlich nur ein Streik"; erklärte SEW-Präsident Patrick Arendt gestern gegenüber dem Tageblatt. Die Lehrer, die zu den ersten b~iden '. Informationsversammlungen gekommen seien, hätten dieser Idee auch zugestimmt, s~gte er weiter.. Deshalb soll jetzt mobilisiert

h~tudiant.

, . En outre elle a coordonne le groupe de tra:vail relatif a cette thematique. Le resultat de ces d~scussions est une prise de position commune signee par 20 organisations, qui soulignent l'inquietude des organisations de .·jeunesse face au noinbre.eleve de jeunes demandeurs d'emploi (+/15% des chömeurs oht moins .de 25 ans) et.de leur Situation SOUvent prec~ite une fois qu'ils accedertt. au marche du travail. I

Entrevue avec Nicolas Schmit

Reges Interesse: Mehr als 400 Personen waren zur Informationveranstaltung gekommen

und abgeschätzt werden, ob die Streikbereitschaft der Lehrer groß genug ist, um mit der Drohung Ernst zu machen. Als Ziel haben sich SEW und Apess die Beteiligung von 50 Pr.ozent der Lehrer aus der Grundschule und den Lyzeen gesteckt. Das wären rund 4.500 Personen. Die Streiklisten sollen bereits in den nächsten Tagen in den Schulen ausge.legt werden. Dann wird sich verdeutlichen, wie viele Lehrer.hinter dem Streikaufruf stehen. Soll-

ten die erhofften 4.500 Unter- Anfangs bildeten die vier Lehrerschriften gesammelt werden, gewerkschaften eine gemeinsame dann werde der Streik noch die- Front. Anschließend hatten sich ses Schuljahr stattfinden, erklärte der SNE und die Feduse distanArendt. · ziert. "Wir wollen aber unbedingt Die Zeit dränge, weil sich das vermeiden, dass wir uns zwi- . Gesetzesvorhaben bereits in der sehen Gewerkschaften bekriezuständigen, parlamentarischen gen", unterstrich Arendt. SEW · Kommission · · befinde. Arendt und Apess wollen sich sowies<;> stellt allerdings klar, dass der auch an alle Lehrer als EinzelperStreik keinesfalls in die Periode sonen wenden, unabhängig dader Abschlussexamen in den Ly- von, ob sie Mitglied in einer Gezeen fallen werde, weil man den .Werkschaft sind oder nicht. M.q. Schülern nicht schaden wolle.

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Les organisations signataires veulent relancer le debat dans la societe civile et politique sur !'urgence d'agir en faveur d'un avenir plus stable pour les· jeunes salaries. Afin de faire passef leur m(!s·sage, une premiere rencontre aura lieu le 13 mai prochain entre le ministre du Travail Nicolas Schmit et les representants des ,Organisations de jeunesse, afin de discuter ensemble sur le meilleur moyen d'aider les generations futures a trouver .leur place dans notre societe. ' - · ..

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Schicksal Prekarität? LUCRAMPONI Präsident der Jugendkonferenz CGJL

Die Plattform "Conference Generale de Ia Jeunesse Luxembourgeoi-· Prekarität birgt schlimme Folgen für das soziale und familiäre Leben se" hat ihren Ausblick zum Thema Jugendarbeitslosigkeit finalisiert. · vieler Jugendlicher. Die gemeinsame Position ist ein Resultat intensiven Austauschs unQ . Zahlreiche Firmen zögern heutzutage, junge Menschen einzustellen, vieler Diskussionen, die von der CGJL organisiert und koordiniert die keine Berufserfahrung haben. Dadurch geraten Jugendliche in die wurden. 20 Mitgliedsorganisationen der Jugendkonferenz haben den .. Erfahrungsfalle". Hunderte negative oder gar nicht beantwortete Bec Aufruf mitunterzeichnet. Am 13. Mai wird sich Arbeitsminister Nicolas werbungsschreiben sorgen für eine Demotivation der Jugendlichen. Schmit mit Jugendorganisationen treffen, um über zukünftige LösunWir fordern die Regierung deshalb auf, die nötigen Maßnahmen zu gen zu diskutieren. Der vollständige Text und die List~ aller Organisaergreifen, damit sich die Situation für Jugendliche auf dem Arbeitstionen, die die Position unterzeichnet haben, unter http://www.cgjl.lu/ markt verbessert. Die Regierung muss die Kohärenz zwischen den einzelnen Maßnahmen und klare Prioritäten definieren. Wenn Jugendarbeitslosigkeit _sich immer mehr zum Massenphänomen Es gilt insbesondere, Programme zur Erleichterung des Übergangs entwickelt, handelt es sich um ein gravierendes Problem, dem die povon der Schule in die Arbeitswelt aufzustellen, die Berufsorientierung litisch Verantwortlichen und wir uns, zusammen als Gemeinschaft, mit auszubauen und zu verbessern und angemessen bezahlte Arbeitsplätaller Vehemenz entgegenstellen müssen. Dabei kann es nicht sein, dass ze und geregelte Arbeitsbedingungen zu garantieren sowie verstärkt mit der politischen Moralkeule auf die betroffenen Jugendlichen einPraktika und Ausbildungsplätze anzubieten. Außerdem müssen ingeschlagen wird. Schuld ist nicht das persönliche Versagen einzelner formell erworbene Kenntnisse anerkannt werden. Vor allem gilt es Jugendlicher. Anstrengungen sind nicht allein ihnen aufzubürden. zu verhindern, dass prekäre Arbeit zur Normalität wird! Solche Die allermeisten Betroffenen wissen, dass es um ihre Zukunft geht. menschenverachtende Modelle lehnen wir kategorisch ab. Wir Sie spüren die Risiken schleichender, gesellschaftlicher Ausgrenzung. wollen eine Gesellschaft, in der Arbeit sich auch weiterhin lohnt. Als Gesellschaft müssen wir uns dieser Gefahren im gleichen Maße beDie Gesellschaft und die Politik darf ihre Jugend jetzt nicht im wusst sein und dementsprechend gemeinsam handeln. Denn es geht Stich lassen. Sie sollten ihr die notwendige Aufmerksamkeit nicht nur um Sozialkosten und eine auf Dauer unhaltbare Belastung widmen. Denn wir, Jugendliche, sind die Zukunft. Wir sind unserer Sozialsysteme. Auf dem Spiel stehen der gesellschaftliche Zudie politischen Entscheidungsträger von morgen. sammenhalt Lind menschliche Schicks~le. Vor allem zwei Faktoren gestalten die augenblickliche Krise der Jugendbeschäftigung besorgniserregend: Sie ist extrem gravierend durch die schiere Anzahl an ju~gen Arbeitslosen und die lange Dauer ihrer Arbeitslosigkeit. Dazu gesellt sich die nachweislich zunehmend rückläufige Qualität der Arbeitsplätze, die verfügbar sind. Auch hierzulande. Per Weg in den Beruf verläuft immer häufiger über prekäre Beschäftigungsformen. Eine atypische Beschäftigung (befristete Arbeitsverträge, niedriges Einkommen, unbezahlte Praktika) gehört mittlerweile wie selbstverständlich zum Anfang des Berufslebens dazu'. Diese

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veut rendre les banques plus accessibles

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Amoyen terme, le taux de chömage des jeunes devrait subir une nouvelle pression quand ceux qui continuent d'etudier faute de debouches professionnels arriveront sur le marche du travail.

Le chömage, le vrai peril des jeunes · L'OIT s'inquiete de l'explosion mondiale du chömage chez Ies jeunes qui sacrifie une generation et les pousse Ia mefiance envers Ia politique et les institutions.

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Aueune amt\lioration du marche du tlilll3il des jeunes n'est attendre moyen terme, avec un taux de chömage mondlal des 15-24 ans attendu 12,8% en 2018 contre 12,3% en 2013, constate une etude de !'Organisation internationale du travail (Oll}.

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n 2013, a l'echelle mondiale, il y aura pres de 73,4 millians de jeunes chomeurs, une augmentation de pres de 3,5 millians depuis 2007 et de 0,8 million depuis 2011, selon Je rapport «Tendances mondiales ·de l'emploi des jeunes». Globalement, entre 2012 et 2018, le nombre de jeunes chömeurs va augmenter de plus de deux millions, ce qui equivaut a une progression de presde25 %. «En 2018, Je taux de chornage des jeunes devrait s'elever a 12,8% (contre 12,6% en 2013), avec des disparites regionales croissantes", predisent !es experts de l'OIT.

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Les economistes estiment que !es economies avancees devraient enregistrer des «amelioratjons» qui seront compensees par une degradation de Ia situation dans d'autres n!gions, principalement en Asie. «Un des eH!ments !es plus effrayants est Ia mefiance des jeunes generations actuelles visa-vis des systemes politiques et socio-economiques», estime l'OIT. •Une partie de cette mefiance s'est exprimee a travers des manifestations politiques, tels que !es mouvements anti-austerile en Grece ou en Espagne ou !es jeunes chomeurs representent plus de Ia moitie des jeunes actifs• , explique l'organisation internationale basee aGeneve. D'une fa~on generale, l'OIT se montre particulierement inquiete quant a Ia Situation actuelle dans trois regions - !es economies developpees et !'Union europeenne, le

Un Bresilien ä Ia tete de 1·oMc

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e Bresilien Roberto Azevedo a ete officiellement retenu pour diriger !'Organisation mondiale du commerce (OMC), a annonce le president de Ia tr6ika chargee de Ia selection des candidats, l'ambassadeur pakistanals Shahid Bashir. Sa nomination formelle interviendra Ia semaine prochaine lors d'une reunion du conseil plenier des 159 Etats membres. Le choix de Roberto Azevedo pour remplacer le Fran~ais Pascal Lamy avait ete annonce mardi de source diplomatique. «II etait en tete a toutes les etapes (de Ia selection)>.. a declare Shahid Bashir. Des mardi, le choix de Roberto Azevedo a ete salue au Bresil. Sa designation ä Ia tete de I'OMC «revele un ordre mondial en Iransformation et constitue une victoire pour le Bresil>>, a estime le chef de Ia diplomatie bresilienne Antonio Patriota. Ä

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assure mercredi «avoir häte de travailler avec lui afin de bätir une Institution solide et utile.» Meme tonalite positive ä Bruxelles : «Au nom de I'UE, je tiens ä adresser mes sinceres felicitatlons a Carvalho de Azevedo. Une OMC forte exige un directeur general fort», a affirme le commissaire europeen charge du Commerce, Kare! De Gucht. D'apres Kare! De Gucht, «Roberto Azevedo a les qualites necessaires pour sortir de l'impasse les negociations commerciales du cycle de Doha», en panne depuis

Moyen-Orient et l'Afrique du Nord - ou Je chOrnage des jeunes ' s'est envole depuis 2008.

"'- L'UE particulierement ' touchee Dans !es economies developpees et !'Union europeenne, le chömage des jeunes a ainsi bondi de 24,9% entre 2008 et 2012. Le taux de chornage des jeunes dans cette meme region a quant a lui alteint 18,1 % en 2012 et selon !es dernieres previsions de l'OIT il ne devrait pas passer saus !es 16% avant 2018. A moyen terme, le taux de chornage des jeunes devrait subir une nouvelle pression quand ceux qui continuent d'etudier taute de debouches professionnels arriveront sur le marche du travail. Si Ia Situation des jeunes dans l'UE fait regulierement Ia une des medias, l'OIT releve que «!es regions en

· La Commission europeenne propose mercredi de legiferer pour rendre !es comptes bancaires accessibles a tous, a!ors que pres de 60 millians de personnes n'en disposent pas en Europe, pour obliger !es banques a plus de transparence et que !es consommateurs puissent changer plus facilement d'etablissement. .«Comment participe-t-on a Ia societe quand on n 'a pas de campte bancaire, comment pale-t-an ce que I 'an doit, re~olt un salalre, pale ses lmpots, achete en llgne?•, s'est interrage Je commissaire europeen charge, des services financiers et du marche interieur, Michel Barnier. Il . a rappele qu'en Europe, «59 milllons de personnes n'ont pas de campte bancaire•, . alors que «Ia moitie d'entre eux voudraient en avoir.• La proposition de legislation doit permeitre a quiconque Je desire, partout en Ewope, d'ouvrir un campte courant de base. Les personnes .qui se voient refuser l'ouverture d'un campte ne sont pas seulement I s plus demunies, mais il peut aussi s'agir d'etudiants, de stagiaires ou de travailleurs Saisonniers. Les autres volets de cette proposition sont egalement importants : tous !es etablissements de credit devront presenter aux ctetenteurs de comptes courants un document detaillant !es frais qu'ils appliquent pour leurs services. Troisieme et dernier volet, !es Europeens pourront plus facilement changer de banque.

developpement sont confrontees a des defis majeurs en termes d'emploi des jeunes, et enregistrent d'importantes divergences ... Ainsi, le taux de chornage des jeunes devrait atteindre 30% au Moyen-Orient en Zo18 (contre 28,3% en 2012) et 23,9 o/o en Afrique du Nord (contre 23,7% en 2012). En Asie, Ia situation est netterneut plus favorable actuellement mais eile devrait se ctegrader, euregistraut en 2018 des taux de chornage des jeunes de 10,5 % en Asie de l'Est (contre 9,5% en 2012), de 14,3% en Asie du Sud-Est et Pacifique (contre 13,1% en 2012) et de 9,8% en Asie du Sud (contre 9,3% en 2012). En Amerique latine et Caraibes, ce taux devrait aussi progresser, de 12,9% en 2012 a 13,6% en 2018. n devrilit rester stable, a 11,7 %, dans !es pays d'Afrique subsaharienne.

DANS LE MONDE • AFRIQUE DU SUD Le Forum economique mondial a ouvert mercredi au Cap sa session annuelle consacree a l'Afrique, pour discuter notamment des moyens d'asseoir Ia forte croissance du continent en reduisant sa dependance aux exportations de matieres premieres. Le Davos de I'Afrique, qui accueille plus de 1 000 de!egues chefs d'Etat, chefs d'entreprises et experts - saus le slogan «Faire tenir ses promesses a I'Afrique .. , doit durer jusqu'a vendredi. Des groupes de discussion doivent s'entretenir des moyens a uti!iser pour permettre au continent, qui tut longtemps synonyme de pauvrete, faim, maladie et guerre, de profiter de sa croissance relativementforte.

II CONCURRE~CE Pekin a appele hier !'Union europeenne ä eviter de s'engager dans une politique protection~iste ~pre~. une pro12osition de

anti-dumping sur !es importations de panneaux solaires chinois. L'agence chinoise officielle Chine nouvelle (Xinhua) a averti Bruxelles que de telles mesures, si elles etaient appliquees, pourraient se retourner contre !es interets economiques de l'Europe : «L'Idee que Ia Chine ne va rien faire et accepter !es taxes est irrealiste. La Chine ripostera vraisemb1ablement ä moins que 1es deux parlies ne se mettent ä table et examinent Je meilleur moyen d'eviter une guerre commerciale», a affirme Xinhua. Mercredi, Ia Commission europeenne avait propose aux 27 Etats membres de l'UE de Iourdement taxer !es lmportations de panneaux solaires chinois afin de proleget !es firmes europeennes du secteur. Ces taxes seront en moyenne de 47 o/o. Selon une source europeenne, «Ia procecture de consultation est engagee» et !es Etats membres devront se prononcer sur cette pro-

• ALLEMAGNE La production industrielle allemande est ressortie bien meilleure qu'attendue en mars, enregistrant une hausse de 1,2 % sur un mois en donnees corrtgees des variations saisonnieres, selon des chiffres provisoires publies mercredi par Je rninistere de l'Economie. En fevrier, Ia production industrielle avait progresse de 0,6 %, selon un chiffre revu legererneut en hausse par Je ministere (+0,5% annonce precectemment). La poussee enregistree en mars s'explique principalement par Ia progression de l'industrie a proprement parler (+1,4%) et par celle du secteur de l'energie (+4%), qtti out Iargement compense Ia baisse (-3,1 %) dans le BTP, penalise par un hiver Iong et froid, selon un communique. Sur !es trois premiers mois de l'annee, Ia production industrielle allemande a progresse de 0,2% par rapport au dernier tri-


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europeenne. 11 est egalement'pr~vu de mettre en place une cooperation etroite avec la faculte de droit de l'universite du Luxembourg avec laquelle l'institut partage actuellement des locaux temporaires au Kirchberg. Des locaux que le nouveau centre de recherche devrait quitter pour Ie campus du Limpertsberg des que l'universite, qui y loge actuellement, aura plie bagage pour Belval. S'affranchissant de la dichotomie classique entre, d'une part, le droit public et, d'autre part, le droit prive, l'institut compte etudier les tendances modernes qes mecanisrnes de reglement des litiges sous differents angles. Un departement de droit international public se penchera notamment sur le morcellement des sous-systemes internationaux pour

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lesquels des regimes speciaux de reglements ont ete crees (OMC, Alena, Cirdi), sur la pratique de la Cour internationale de justice de La Haye, etc. Un departement de droit europeen et compare de la procedure civile traitera de tous les aspects lies a la resolution des litiges de droit civil, mais egalement des differences entre les systemes qe reglement des differends entre pays. Enfin, un troisieme departement, s'occupant de droit procedural reglementaire, se penchera sur les questions de droit relatives a la reglementation et plus partkulierement sur Ies marches financiers et de capitaux. Irraugure officiellement mercredi,

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!'Institut Max-Planck a toutefois deja commence ses travaux a l'automne dernier. Il compte actuellement 50 collaborateurs, dont 30 scientifiques. L'etablissement accueille aussi des doctorants.

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Soci~te -Max-Pianek fait figure d'organisme de reeherehe de prestige e.n . Allemagne. Elle eompte depuis sa ereation pas moins de 17laureats du prix Nobel. II ·existe actuellement 8o instituts Max · Planek (IMP). lls se eoneen-

ChOrnage: l'ADR inquiet Cargolux Le parti reformateur a Iivre ses propositions pour Iutter contre le chömage.

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ace at1Xchiffres affolants du chornage (6,6%), et en particulier celui des jeunes, l'ADR livre ses propositions. Mercredi matin, Liliana Miranda, attachee parlementaire, les a presentees a la presse en commen<;ant, non sans surprise, par une critique du systeme educatif qui ne forme pas assez les eleves a la vie professionnelle. L'Allemagne et l'Autriche, qui compte le plus faible taux de chornage des jeunes en Europe avec 7,6%, contre 19,7% au Luxembourg, ont un systeme educatif plus pertorrnarrt gräce a l'apprentissage en entreprise qui y est tres developpe. <<Au Luxembourg, il faudrait faire converger l'offre et la demande>>, explique Liliana Miranda qui illustre son propos par des chiffres. En 2012, 188 places d'apprentissage n'ont pas trouve preneur et parallelement, 309 jeunes apprentis n'ont pas trouve une place d'apprentissage. Les etudes superieures a l'universite ne menent pas non plus directement a un em.t.

ploi. La aussi, les chiffres indiquent qu'un tiers des etudiants seulement acheve Ieur cycle universitaire. L'ADR defend egalement l'idee du service volontaire et conseille meme d~en faire la promotion. Le service volontaire que chaque jeune de moins de 30 ans, libere de ses obligations scolaires, peut effectuer est une opportunite d'apprentissage et d'orientation par l'experience pratique. Enfin, l'ADR estime qu'il faut en finir avec les initiatives pour l'emploi qui ne remplissent pas leurs buts de reinsertion, puisque moins de 20 o/o des beneficiaires des mesures pour l'emploi parviennent a rejoindre Ie premier marche du travail. <<Le scandale OPE etait previsible>>, temoigne Gast Giberyen, qui a eu atfaire a la structure quand il etait bourgmestre et qui a finit par condure a une grande inefficacite de ses mesures. G.M.

Finance luxembou s'inscrit cJ du gouve1 per le pa: Luxernbol

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Cargolux? L'espoir d'un comproniis semble en tout cas permis, depuis que les syndicats du secteur de l'aviation ont fait part, vendredi dernier, de leur <<ultime>> proposition, dans le cadre des negodations sur la nouvelle convention collective. <<C'etait la reunion de la derniere chance, car si eile aboutit a une impasse, il ne restera plus que la procedure de conciliation>>, resume une source syndicale qui participait mercredi a une reunion du personnel de Cargolux, organisee par les syndicats. Selon cette source, la discussion, vendredi dernier, a pourtant ete <<tres dure». Le CEO par inte:illn de Cargolux, Richard Forson, proposait de prolanger la convention collective a Ia condition que Cargolux econornise pres de 12,5 millians de dollars, gräce a des efforts et des gains de productivite dans le meilleur des cas, ou dans le pire

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Sefiell. Gesetze Dass künftig jedes Weiterbildungsprogramm gemeinNich sam mit den Delegierten beschlossen werdenmuss,hält die . den Au UEL für eine starke Einschränkung der strategischen Ent- auchwt scheidungsfreiheit _der Unternehmensverantwortlichen. renstan Ein Dorn im Auge der Arbeitgeber ist auch die geplante über di1 Festschreibung eines quasi unbegrenzten ·Informations- fürdieF rechts für die Delegierten. Dass die von den Gewerkschaf- kündige .... a..v.:Jl.C.U -c;;ut..~t::gt::H

denen freigestellte Personaldelegierte bestimmt werden müssen, nach unten revidiert wurde. Beispielsweise braucht künftig ein Betrieb mit mehr als 500 Mitarbeitern zwei statt einem Delegierten. Parallel steigt die Zahl der Stundenkredite, die das Unternehmen den Delegierten für ihre Arbeit gewähren muss. Ein Betrieb von 150 Mitarbeitern muss so monatlich künftig 24 statt 12 Stun-

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Ziel: Verhandlungen Lehrergewerkschaften mobilisieren dennoch LUXEMBURG Das Ziellautet zu verhandeln: Trotz Mobi-

li~ierung für einen möglichen. Streik wollen sich die Parteien an einem Tisch wiederfinden. "Unser Ziel lautet zu verhandeln", sagt Patrick Arendt, Prasident des Syndikats SEW. Was unter dem ehemaligen Ministe·r des öffentlichen Diensts, Fran<;ois Biltgen nicht möglich gewesen sei, müsse zur Verhandlungsgrundlage ~erden. Zuerst ·einmal müsse den Forderungen Rechnung getragen werden; denn aktuellliege nichts auf dem Tisch. Zu den Punkten vom "Syndikat Erzeiung a Wessenschaft" (OGBL) und der ,,Association des Professeurs de l'Enseignement secondaire-et superieur" (Apess) gehört, dass das Bewertungssystem nicht umsetzbar sei. Es s'ei kontraproduktiv, weil es objektiv~ Kriterien voraussetzt und die Lehrer gegeneinander 'aufbringe . . Das RisikO bestehe, dass einzelne sich profilieren, insgesamt werde der Schwerpunkt nicht dorthin verlagert, wo er hingehört. Die große Verantwortung liegt in den Klassen und im Unterricht, sagtArendt. Vorgestern fand die letzte Informationsversammlung von SEW und Apess in Bartringen statt, Ein Ziel dieser Veranstaltungen war es, einen möglichen Streik ins Auge zu fassen. Insgesamt 4.500 Lehrer, rund die Hälfte des Personals, sollen sich beteiligen. Die entsprechenden Listen würden jetzt bereits in den Schulen aufgehängt werden. Derzeit liegt das Gesetzesprojekt der entsprechend zuständigen parlamentarischen Kommission ~or. Schlich-

Unter LUXEMBURG

Der Unterricht soll wieder im Mittelpunkt stehen Foto: Shutterstock

tung und Mediationsverfahren zwischen den Ge~ werkschaften und dem Bildungsministerium waren zuvor gescheitert. Ein Streik soll frühestens nach den Abiturprüfungen stattfinden. CB

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04-10 Mai 2013