CFF REFERENZ 1989 - 2009

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Referenz ãÇîÅàèÇÉàÇï 1989 - 2009


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100 Minuten

Mikrokosmos Quirlsberg Was zählt im Leben, was ist entscheidend? Das Nichts ist spannender als die Wirklichkeit, das Bestehen unterschiedlicher Persönlichkeiten in der konkreten Auseinandersetzung mit sich, den anderen und der Welt. Was verbindet Dagmar, Ingrid, Thomas, Kalla, Charlotte und Benjamin? Sie leben und arbeiten gemeinsam im Mikrokosmos der evangelischen Gemeinde in Bergisch Gladbach. Eine filmische Dokumentation über den Alltag am Quirlsberg: Was verbindet die Menschen? ca. 103min, (auch 43min und 29min Version) DVCAM 16:9, 2007, Regie/Kamera: Christoph Felder; Ton/Assistenz: Mirjam Kid, Florine Lindner; Schnitt/Postproduktion: Andreas Lambert; Musik: Watchdog; Produktion: CFF

60 Minuten

Im Tal der Wetterpropheten Bergbauern in den Schweizer Alpen

Das Muotathal ist ein wildromantisches Schweizer Voralpental in der Nähe des Gotthard. Das Wetter wechselt hier besonders schnell. Weil aber die Bauern darauf angewiesen sind, sich so gut wie möglich auf Sonne, Wind und Regen einzustellen, hat sich hier eine besondere "Zunft" entwickelt: die Wetterpropheten. Männer, die nach jahrelanger Erfahrung gelernt haben, aus kleinsten Veränderungen in der Natur das Wetter vorhersagen zu können. Einer von ihnen ist Martin Horat. Eigentlich baut, repariert und verkauft er Sensen, aber im Muotathal ist er "der Mann für alle Fälle". Er hat eine besondere praktische Begabung und ersetzt auch schon mal den Tierarzt. Vor allem aber kennt er sich mit dem Wetter aus. Seine besondere Spezialität: die Ameisenbeobachtung. Ihr Hinterteil zum Beispiel liefert ihm wichtige Hinweise auf die künftige Wetterlage. Oder Martin Holdener. Ihm haben es die Mäuse angetan. Ob sie den Berg hinauf- oder hinunterlaufen ist für ihn ebenso vielsagend im Hinblick auf Sonnen- und Regenzeiten wie die Länge ihrer Schwänze. Wenn die beiden Martins oder auch ihr Kollege Peter Suter, der vor allem die Pflanzen beobachtet, eine kurzfristige Vorhersage zu machen haben, schicken sie Robert los, den Meldeläufer. Der ist zwar auch nicht mehr der Jüngste, aber er macht sich prompt auf den beschwerlichen Weg zu den Bergbauern. Zu Kaspar, der allein einen Einödhof bewirtschaftet und sich über jeden Besuch freut, oder zu Hans, damit er noch vor dem Regen das Heu einbringt. Ca. 45min u . 60min, Farbe DVCAM 16:9, 2005, Regie/Kamera: Christoph Felder, Ton: Ton/Schnitt: Andreas Lambert, Ingo Rücker; Sprecher: Bodo Primus, Hans Mayer; Redaktion: Werner Grave; Herstellung CFF im Auftrag des NDR, Erstsendung (45min): 15.9.2005 im NDR, Wiederholung: 26.9.2005 im NDR; 26.3.2006 Phoenix; 10.4.2006 HR; 21.4.2006 BR; 1.6.06 in BR alpha; 4.6.06 im MDR; 19.7.06 und 5.8.06 in Phoenix; Sendung im RBB 29.9.2006, 21.00 Uhr; Sendung im NDR: 1.12.2006, 15.15 Uhr; Sendungen in EinsFestival: 25.10.2006, 20.15 Uhr, 26.10.2006, 9.00 Uhr und 16.30 Uhr,


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27.10.2006, 7.30 Uhr und 15.00 Uhr, 29.10.2006, 6.00 Uhr, 30.10.2006, 13.30 Uhr, 31.10.2006, 12.00 Uhr, 01.11.2006, 10.30 Uhr; 26.5.2007 und 2.8.2007 auf Phoenix; 10.12.2007 um 15.15 Uhr im NDR, 8.1.2008 im hr; 9.2.2008 eins extra; 11.7.2008 Phoenix; 24.11.2008 NDR über 30mal im Fernsehen ausgestrahlt! Sonderpreis des Umweltministeriums von Estland auf dem Matsalu International Nature Film Festival 2007, Begründung: „Film that makes a bow to the peasant's cleverness and teaches the audience to read the book of the Nature and to understand it. An excellent portrait of peaceful everyday life of the Swiss mountain village, which does not let to harm itself from the ever rushing environment.” Screening NaturVision - Internationales Natur und Tierfilmfestival Neuschönau/Nationalpark Bayerischer Wald 19. bis 22. Juli 2007/Waldbühne

Offizieller Competition-Beitrag auf dem Green Film Festival in Seoul 2008: Finalist Wettbewerbsbeitrag auf der Cine Eco 2008 in Portugal: Auszeichnung: Honorary Certificate International Mountain Filmfestival Kathmandu 2008

„Frühling, Sommer, Herbst und Winter: ein Jahreszyklus, und das ganze Leben. Fast archaische Lebensverhältnisse noch, mitten in Europa. Das geköpfte Huhn, der Bauer, der mit einer Flinte nach einer Maus schießt, die Kenntnisse der Propheten, die Tannendolden, das harte, mit Natur so ganz anders als in den Großstadtmilieus, die mitteleuropäischamerikanisch getaktete Gegenwart für umfassend hält, umgehende Leben: toller Film.“ Uwe Tellkamp, Schriftsteller (Gewinner des Deutschen Buchpreises 2008)



45 Minuten

Amokläufer Der Fall des fünffachen Mörders Markus Bitsch Vor der Tat werden sie nicht ernst genommen und nach der Tat stürzt sich die ganze Welt auf sie. Amokläufer sind unberechenbar und aggressiv? Niemand kennt bisher die genauen Motive, was Amokläufer dazu bringt, unschuldige Menschen zu töten. 1985 erschoss der damals 32jährige Markus Bitsch in der Nähe von Karlsruhe fünf Menschen und verletzte fünf weitere schwer. Der Film beschäftigt sich mit der Vorgeschichte des Amokläufers und der Frage der Verantwortlichkeit. Wurde alles getan, um diesem kranken Menschen zu helfen? Ausgangspunkt der filmischen Erzählung ist die Straße, die Bitsch während seiner Amokfahrt befuhr. "Bei seiner Verhaftung kochte Volkes Seele. Doch die vermeintliche 'blutrünstige Bestie' bestand seit Jahren selbst nur noch aus Angst, war hochgradig psychisch krank. Christoph Felder verzichtete in seiner Rekonstruktion der Vorgeschichte dieser Bluttat auf Kommentare. Der Text aus dem Off war so nüchtern wie Gerichtsprotokolle und Sachverständigengutachten entnommen, begnügte sich mit biographischen Daten und deren psychologischer Deutung. Parallel dazu: die 15 Kilometer lange blutbefleckte Strecke zwischen dem Wohnhaus des Amokläufers und dem Ort seiner Überwältigung, aufgenommen mit subjektiver Kamera. Die Fahrt stoppte an jenen Punkten, an denen er drauflos schoss. Das schockt, vor allem als eine Überlebende ihre Schilderung nicht zu Ende bringt, zusammenbricht und aus dem Blickfeld der Kamera geht. Es schockt aber auch das Ergebnis von Felders Recherche: Der frühere Bewährungshelfer des Amokschützen und sein Verteidiger, genauso wie ein Polizist und psychisch Kranker, der zu interpretieren versuchte, was in dem Täter vorgegangen sein mag, liefern Steinchen um Steinchen im Mosaik der neuen Anklage. Und die richtet sich in Felders Film auch ohne explizit formuliert zu werden, gegen die Ignoranz und Gleichgültigkeit der Mitmenschen: in diesem Fall kein urbanes Phänomen, sondern so geschehen in einem badischen Dorf. Immerhin sandte der Mann mit den Jahren stärker werdende Signale einer psychischen Krankheit aus. Das Verantwortungsgefühl der Mitmenschen wäre da gefordert gewesen - diese Erkenntnis muß schämenderweise aus dem Mund eines lebenslang gezeichneten Opfers kommen." (Süddeutsche Zeitung, 2.9.91, Sybille Neth) 16mm, Farbe, 45min; Regie: Christoph Felder; Kamera: Manfred Scheer, Robert de Decker; Ton: Christoph Tetzner; Schnitt: Mareile Marx; Sprecher: Gudrun Schachtschneider, Klaus Eckert; Mischung: Rob Rijnders; Erstsendung: 30.8.1991 Südwest 3; Wiederholungen: 07.01.1992, 8.01.1992 West 3; Redaktion: Ebbo Demant; Herstellung: CFF im Auftrag des SWF (SWR)

Europas neue Kinder Die Welt wird enger, Europa wächst zusammen. Die Staatsgrenzen beginnen sich aufzulösen, die Entfernungen zwischen den Hauptstädten scheinen zu schrumpfen. Eine Folge dieser Entwicklung: auch die Kulturen der Nationalstaaten überlappen und vermischen sich in immer rasanterem Tempo. Das gilt besonders für den Bereich der Sprachen. Europas Kinder werden mehrsprachig aufwachsen. Welche Chancen, aber auch welche Risiken sind damit verbunden?


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Ein Einblick in die Welt der Mehrsprachigen. Sind zweisprachig Aufgewachsene privilegiert? Wie empfinden sie selbst Zweisprachigkeit? Der Film zeigt Beispiele von zweisprachig Aufgewachsenen und fragt nach deren Identität. Die saarländische Firma Villeroy & Boch sieht sich als europäisches Unternehmen und praktiziert Zweisprachigkeit. Nicolas Villeroy und Luitwin Gisbert von Boch beziehen Stellung. 16mm, Farbe, 45min; Regie: Christoph Felder; Kamera: Serge Roman, Max Helfrich, Jürgen Schaden; Ton: Wolfgang Pauli, Christoph Tetzner; Schnitt: Mareile Marx; Idee, Exposé und Mitarbeit: Leslie Wist; Mischung: Kurt Schubert; Sprecher: Gunter Cremer; Erstsendung: 24.04. 1992; Wiederholung: 26.02.1993 Nord 3, 07.07.1993 in Hessen 3; Redaktion: Dr. Michael Meyer; Herstellung: CFF im Auftrag des Saarländischen Rundfunks

Grenzgänger Ein Pfarrer zwischen Knast und Freiheit Die Gefängnismauer ist eine strengbewachte Grenze. Sie scheidet das Drinnen vom Draußen, ist fast unüberwindbar für die, die dahinter eingesperrt sind, aber auch für jene, die zu unfreiwilligen Grenzgängern werden: Verwandte, Freunde und Bekannte. Viele Gefängnisinsassen leiden unter der "Entwürdigung" durch die Gefängnisstruktur. Für diese Gefangenen steht fest: Der Zweck des Strafvollzuges ist das "Leiden der Gefangenen" - und da werden Kirchenvertreter oft zum einzigen Lichtblick, denn sie sind an das Beichtgeheimnis gebunden. Pastor Matthias Blomeier, protestantischer Gefängnispfarrer in der Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Brackwede bis zum 1. Dezember 1992 ist ein Grenzgänger, ein Pendler zwischen den Welten mit Schlüsselgewalt. Er sagt über sich: "Ich selbst sehe mich als einen Pastoren, der mit beiden Beinen fest auf der Erde steht und der weder pfarrherrlich zu residieren, noch intelektuell über die Köpfe hinweg zu predigen gedenkt." "Das Porträt bildete einen Alltag ab, der dem unkonventionellen Seelsorger vieles, wenn nicht gar alles abverlangte. Die düstere Enge des Eingesperrtseins, die Ängste, Nöte und die Ausweglosigkeit des Daseins der 'Knackis' erreichten den Zuschauer in drastischer Weise. Auch die innere Zerrissenheit Blomeiers wurde überaus deutlich." (Neue Westfälische, 7.1.1993) Betacam SP, Farbe; 45min.; Regie: Christoph Felder; Idee u. Coautorin: Cornelia Filter; Kamera: Max Helfrich, Serge Roman; Ton: Wolfram Seeger; Schnitt: Andrea Abraham; Erstsendung: 5.1.1993 West 3; Wiederh. 06.01.1993 West 3; Redaktion: Jürgen Thebrath; Herstellung: CFF im Auftrag des WDR

Der goldene Engel Magdalena ist als Kind vom einen Bruder missbraucht worden und von dem anderen Bruder an gut zahlende Kunden "verkauft" worden. Sie posierte als Titelbild auf Kinderpornos und machte in Filmen mit. Während der Dreharbeiten lebt sie mit einem über 20 Jahre älteren Freund zusammen. Ein Film über die Geschichte Magdalenas, über Kindesmisshandlung und Kinderpornographie. Betacam SP, Farbe; 45 Minuten, Regie: Christoph Felder; Kamera: Serge Roman, Martin Theen; Ton: Robert Meißner; Maske: Konrad Bolch; Schnitt: Anja Heinrichs, Andrea Abraham; Musik: Lyle Mays; Erstsendung: 28.10.1993 West 3; Wiederholung: 29.10.1993; Redaktion: Dr. Elke Hockerts-Werner, Herstellung: CFF im Auftrag des WDR


Christoph Felder Filmproduktion


Ausgezeichnet Zu haben sind sie für die so genannten besonderen Verdienste. Für die einen völlig überflüssig, für die anderen symbolischer Begleiter auf dem Weg nach oben. Im Jahr werden in Deutschland etwa 4000 Orden in verschiedenen Stufen verliehen. Der Film zeigt, wie Deutsche und Franzosen mit ihren Orden umgehen und was sie unterscheidet. So kommen Ordensträger in Deutschland nicht in den Genuss so offensichtlicher Privilegien: Ausschließlich für Töchter und Enkelinnen von Trägern des Legionärsorden schuf Napoleon ein Mädcheninternat bei Paris. Betacam SP, Farbe, ca. 45 min.; Regie: Christoph Felder; Kamera: Markus Belde, Christoph Felder; Ton und Mitarbeit: Jörg Kolbenschlag; Schnitt: Birgit Köster: Erstsendung: arte 5.9.2001; Wiederh. 14.9.2001 WDR, 19.8.2004 WDR; Redaktion: Dr. Sabine Rollberg; Herstellung: CFF im Auftrag des WDR/ARTE

Todesschüsse im Vatikan Rom, Vatikan, am 4. Mai 1998: Nahe bei den Papstgemächern werden abends drei Leichen gefunden. Der junge Schweizer Gardist Cedric Tornay soll seinen Kommandanten Alois Estermann und dessen Frau ermordet haben – und danach sich selbst. Kurz nach der Tat präsentiert der Vatikan bereits ein Motiv: Tornay habe sich für eine verweigerte Auszeichnung rächen wollen. Es sei die Tat einer gestörten Persönlichkeit. Für den Vatikan ist der Fall damit erledigt. Tornays Mutter allerdings ist überzeugt, dass ihr Sohn kein Mörder ist. Sie hat zwei prominente Pariser Rechtsanwälte eingeschaltet und will, dass der Fall neu aufgerollt wird. Das Anwalts-Duo stößt auf viele Zweifel, Widersprüche und Indizien, die neue Schlüsse zulassen: Ein angeblicher Abschiedsbrief von Tornay an seine Mutter soll nicht seine Handschrift haben. Lausanner Rechtsmediziner finden Indizien dafür, dass auch Tornay ermordet wurde. Sie meinen, dass er sich nicht selbst getötet haben kann. Was sind die wahren Hintergründe? Eine Spurensuche hinter den Mauern des Vatikans. "Der Film ist spannend und aufschlussreich geworden." (TELE) ca. 45min; Regie und Kamera: Christoph Felder; Ton und Assistenz: Jörg Kolbenschlag; Mitarbeit: Marcus Pohl, Deborah Munaron u.a.; Schnitt: Andreas Lambert; Sprecher: Rolf Schult; Erstsendung: 29.4.2003 SWR; Redaktion: Mechthild Rüther, Johannes Weiß; Herstellung: CFF im Auftrag des SWR

Linkshänder Napoleon war es, Mozart und Goethe waren es auch. Tom Cruise, Nicole Kidman und Bill Clinton sind es: Linkshänder. Trotz berühmter Linkshänder sind die Vorurteile immer noch existent: Linkisch, linker Typ, jemanden linken sind auch heute noch gängige Sprachmuster. Linkshänder sollen Gene haben, die das Zusammenspiel der rechten und linken Gehirnhälfte beeinflussen. Sprache, Analyse und schwierige Bewegungen werden der linken Gehirnhälfte zugeordnet, Wahrnehmung, das Denken in Bildern, Gerüche und Geräusche der rechten Seite. Bis in die 70er Jahre wurden Kinder in Deutschland umerzogen. Linkshändigkeit wird jedoch vererbt und ist bereits vor der Geburt in der Hirnstruktur festgelegt.



Heute gilt in Deutschland die Umschulung von Linkshändern als Körperverletzung - in vielen Schulen ist sie verboten, allerdings nicht in allen. Bis heute leiden so viele Linkshänder unter der Umerziehung. Wenn es in bestimmten Berufen besonders auf Teamarbeit und die Hände ankommt, sind Linkshänder kaum vorstellbar. Dennoch gibt es sie: Der Film zeigt zum Beispiel einen linkshändigen Chirurgen bei der Arbeit. In einigen Sportarten sind Linkshänder im Vorteil, im Tennis, beim Fechten oder Boxen. Hier gibt es mehr erfolgreiche linkshändige als rechtshändige Sportler. Der linkshändige Tennis-Star Henri Leconte ist ein gutes Beispiel. Er erzählt von den Vor- und Nachteilen. Linkshänder sind nicht auf der ganzen Welt im Nachteil: In Südfrankreich lebt die Ethnologin Jeanne-Françoise Vincent. Sie hat viele Jahre in Kamerun geforscht und ist dabei auf die Mofus gestoßen, bei denen die Linke die starke, männliche Seite und die Rechte die schwache, weibliche Seite ist. Schließlich führt der Film in ein wahres Linkshänderparadies: nach London ins 'Anything Lefthanded', dem ersten und wohl größten Laden mit Artikeln für Linkshänder, inklusive Internetvertrieb. Länge: 43 min; DVCAM; Regie und Kamera: Christoph Felder; Ton und Schnitt: Andreas Lambert; Mitarbeit: Valerie Bauer, Evelyne Cherbit, Brian R. Hicks, Michelle Felder, Suzanne Felder, Marcus Pohl; Mischung: Simon Schmitz; Kommentar: Rolf Schult; Redaktion: Dr. Sabine Rollberg; Erstsendung: 3.12.2003 arte, Wiederholungen: 6.12.03 und 12.12.03 arte, 10.08.2004 im WDR, 13.5.2005 und 20.5.2005 arte; 10.3.2006 WDR, SWR und BR-alpha; 13.3.06 WDR, RBB und BR-alpha; Herstellung: CFF im Auftrag von WDR/Arte Berliner Zeitung 3.12.2003: Einfach andersrum Eine Arte-Dokumentation über das wundersame Leben der Linkshänder Helge Hopp Schielen, Stottern, Schlurfen. Taumeln, Watscheln - was hat man ihnen nicht alles nachgesagt. Andererseits zählen Menschen wie Napoleon, Goethe und Mozart zu ihnen, auch Jimi Hendrix, Marilyn Monroe, Klaus Kinski und Paul McCartney sind nicht für derlei Verhalten bekannt. Die Rede ist von einer früher offen, heute meist subtil verfolgten Minderheit, den Linkshändern. Die berühmten Namen beweisen nicht viel, auch wenn manche Theorien besagen, wie andere Außenseiter würden auch die Linkshänder besonders angespornt, es der Mehrheit zu zeigen. Die Entscheidung, mit welcher Hand der Mensch schreibt, ist keine freie, sondern genetisch bedingt. Die Zeiten, in denen Schulkindern die Linke fest auf den Rücken gebunden wurde, sind vorbei, andere Nachteile geblieben: Wer als Chirurg arbeiten will, sieht sich spätestens im OP mit Instrumenten konfrontiert, die ausschließlich für Rechtshänder gefertigt sind, auch muss der ganze Ablauf im Team (wer reicht wem was und wie?) neu einstudiert werden. Der spannende kleine Dokumentarfilm von Christoph Felder ist ein unterhaltsam-aufklärerischer Streifzug durch eine nahe liegende, aber doch unvertraute Welt. Die übrigens nicht nur Nachteile bereit hält. Im Sport, speziell beim Fechten und Tennis, erweist sich die Abweichung von der Norm durchaus als Vorzug. Hier haben die Rechtshänder große Probleme, sich auf die ungewohnten Bewegungsabläufe und Schläge einzustellen. Jeder Gegner von Henri Leconte und John McEnroe, die zu den bekanntesten und erfolgreichsten Linkshändern zählen, kann davon berichten.


Tagesspiegel 3.12.2003: Andersrum - Arte-Doku über Linkshänder Rechts dominiert. Aber nicht überall: Bei einem Volk im Herzen Afrikas, den Mofus in Kamerun, ist die Linke groß herausgekommen. Die linke Hand, genauer gesagt. Dort gelten Rechtshänder als linkisch, ist die linke Hand die starke, männliche Seite, mit der die Speere ins Ziel gesteuert werden. Überall sonst haben offenbar die Rechtshänder das Sagen, und noch in den 70er Jahren war es gang und gäbe, den Menschen alles Linkslastige von Kindheitsbeinen an auszutreiben. „Umschulung“ nannte sich der ErziehungsGewaltakt, mit dem Menschen mit Linkshänder-Erbgut auf rechts gedreht wurden. An manchen Sprachbildern lässt sich noch erkennen, dass links offenbar bis heute als die schlechtere Seite gilt. „Das mache ich doch mit links", bedeutet nur, dass die betreffende Arbeit sogar mit der schwachen Seite leicht zu schaffen ist. Christoph Felder ist für Arte in die Welt der „Linkshänder“, so der Titel seiner Dokumentation, eingetaucht… Mit einer Foto-Serie gleich zu Beginn stellt Felder klar, dass es genügend geniale Linkshänder gegeben hat, die trotz aller Hindernisse Ruhm erlangt haben: Goethe, Mozart, Napoleon, auch Marilyn Monroe und Jimi Hendrix, der ja nicht gerade ein linkischer Gitarrist war. Kein Grund also, den Mut sinken zu lassen, zumal die Umschulung aus der Mode gekommen ist. Aber ein Klavier für Linkshänder ist immer noch ein Unikat, und mit welchen Schwierigkeiten Chirurgen am OP-Tisch zu kämpfen haben, schildert der Pariser Orthopäde Alain Iserin. „Man hat immer noch den LinkshänderStempel", sagt er. Unklar ist, wie viele Menschen wirklich Linkshänder sind. Irgendwo zwischen zehn und 40 Prozent dürfte der Anteil in Deutschland liegen, teilt Autor Felder mit. Dass die gewaltsame Unterdrückung in Schule und Elternhaus nachgelassen hat, lässt sich an den Zahlen ablesen: Im Lexikon von 1990 ist noch von einem zwei- bis fünfprozentigen Anteil die Rede. Den beiden Gehirnhälften werde bei einer Umschulung eine zusätzliche und überflüssige Koordinationsleistung abverlangt, erläutert ein Neurologe. Sprachstörungen wie Stottern sei das häufig beobachtete Ergebnis, „ein Patient verfiel sogar ins Bellen". Mittlerweile gibt es spezielle Angebote für Linkshänder, Beratungsstellen, auch eigene Verkaufsläden und außerdem die Erkenntnis, dass etwa in manchen Sportarten wie Fechten und Tennis Linkshänder zuweilen im Vorteil sind. „Linkshänder haben keine Macke“, sagt Frankreichs ehemaliger Tennis-Star Henri Leconte selbstbewusst. „Es ist fantastisch.“ Kein Wunder: Alle seine Siege gelangen ihm mit links, seiner starken Seite. Thomas Gehringer 03.12.2003

Wespen hautnah Keine Angst, dieser Film handelt nicht von den bösen und furcht erregenden Wespen, er zeigt nicht die Riesenhornissen oder andere spektakuläre Monsterexemplare dieser Gattung. Aber, Achtung: Er handelt von den Wespen, die uns im Sommer in Alarm versetzen, vor denen wir weglaufen. Und der Film zeigt auch die Wespen, die wir im Alltag nicht bewusst wahrnehmen. In dieser Dokumentation sind die sozialen und die nützlichen Wespen zu sehen, zu was sie fähig sind und welchen Wert sie für Mensch und Umwelt haben können. Spannende Geschichten, die immer wieder vom Ort des Geschehens ausgehen und dahin zurückkehren: zum Wespennest! Die amerikanische Forscherin Elizabeth Tibbetts untersucht, nach welchen Strukturen Wespen zusammenleben und kommt zu erstaunlichen Erkenntnissen: Wespen haben ein Gesicht, dass von anderen Wespen erkannt und eingeordnet wird.


Auch das sind Wespen: Nützliche Wespen im praktischen Einsatz. Der Forscher Felix Wäckers und seine Experimente mit der Schlupfwespe. In holländischen Gewächshäusern ist sie schon heimisch und wird nun auch auf dem Feld zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Der Kampf der kleinen Wespe mit den Raupen und die Sache mit dem riechen. Felix Wäckers meint, Pflanzen locken die kleinen Wespen bewusst an. In dem spannenden Film ist zu sehen, wie die kleinen Wespen gezüchtet werden, einen wertvollen Kirchenaltar vor dem Holzwurm retten und in einem holländischen Labor auf Sprengstoff trainiert werden. 45min, DVCAM 16:9; Regie/Kamera: Christoph Felder; Ton: Andreas Lambert, Mirjam Kid, Florine Lindner, Marcel Fortmann, Frank Rothert; Schnitt: Andreas Lambert; Mischung: Michael Jaksch; Sprecher/in: Rolf Schult, Sigrid Burkholder; Redaktion: Petra Boden; Herstellung: CFF im Auftrag von ZDF/ARTE 2006; Erstsendung: 4.7.2007 auf arte, Wiederholung: 16.7.2007 arte;

Heimatsuche – Jeckes in Israel "Jeckes" - das ist der traditionelle Name für deutschstämmige Israelis. In ihren Lebensläufen bündelt sich das Drama der Beziehungen zwischen Israel und Deutschland, die nie ohne den Holocaust zu denken - und zu leben sind. Die meisten Jeckes kamen unter dem Eindruck der Judenverfolgung in NaziDeutschland nach Palästina. Sie waren nicht besonders willkommen, sie waren nicht besonders gut vorbereitet auf das Leben im Orient, sie galten oft als steif und förmlich, als zu kulturbeladen und vergeistigt. Und ihre Sprache war die Sprache der Täter. Sie galt es zu verstecken - so sehr, dass viele "Jeckes" ihren Kindern erst gar kein Deutsch mehr beibrachten. Ofir, ein junger Israeli, begibt sich in dieser Reportage auf die Fährte seiner eigenen Geschichte. Er hat deutsche Großeltern, von denen er so gut wie nichts weiß - und von deren Lebensdrama ihm auch der Vater nichts erzählen kann. So sucht er im Kontakt und im Gespräch mit "bekennenden" Jeckes nach dem besonderen Lebensgefühl der deutschen Einwanderer in Israel. Er findet kulturelles Erbe, und er erlebt, dass Israel jetzt, nach vielen Jahrzehnten des Schweigens, die Leistungen der Jeckes beim Aufbau des Staates anerkennen kann. Und er versteht, dass es die Aufgabe der Enkelgeneration ist, die Erinnerung an die schwierigen und oft schmerzhaften Anfänge in der neuen Heimat zu bewahren. 45min, DVCAM 16:9; Regie/Kamera: Christoph Felder und Frank Rothert; Schnitt: Andreas Lambert; Redaktion: Beate Schlanstein; Herstellung: CFF im Auftrag vom WDR in Zusammenarbeit mit formoretti; Erstsendung: 29.4.2008 im WDR, 7.7.2008 in Phoenix, 2.11.2008 Phoenix


30 Minuten

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Der Stoff, aus dem die Filme sind Bereits kurz nach der Erfindung des Films wurden literarische Stoffe genutzt, um sie in bewegte Bilder umzusetzen. Wie werden aus Büchern Filme? Die Ermittlungen in den USA und Deutschland werden durchgeführt von Privatdetektiv Philip Marlowe, der auf der Suche nach der eigenen Identität ist. "All the girls in the office here thought that you made me look better than I am in real life, and for that I am grateful." (Alan Parker, Regisseur, L.A.) "Bravo. Good work. Hat mir prima gefallen diese Serie noir auf Literatur." (Volker Schlöndorff, Regisseur, New York) 16mm, Farbe, 2 Folgen von 30min; Regie: Christoph Felder; Buch: Christoph Felder, Karsten Prüßmann; Kamera: Manfred Scheer, Uwe Schäfer; Ton: Wolfram Seeger; Schnitt: Mareile Marx; Darsteller: Robert Sacchi, Robert Grasmere, Git Polin, Eva Knorr u.v.a.; Mitwirkende: Stephen King, William Goldman, Menno Meyjes, Hans Bacher, Bernd Eichinger, Alan Parker, Volker Schlöndorff u.v.a.; Redaktion: Ursula Möller-Rösch; Erstsendung: 28.9.1989 und 5.10.1989 West 3; Wiederholungen: 06.12.1990, 13.12.1990, 25.09.1991, 10.10.1991, 14.10.1991, 17.10.1991, 28.10.1991, 30.10.1991 West 3, 10.01.1992, 17.01.1992 Südwest 3, 17.09.1992 , 26.09.1992, 25.11.1992, 27.11.1992, 02.12.1992, 03.12.1992, 04.12.1992 West 3, 19.04.1993, 26.04.1993 Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg, 19.5.1993 Südwest 3, 26.5.1993 in Südwest 3, 17.12.1993 in Südwest 3, 20.12.93 in Südwest 3; (jeweils eine Folge a 30min.); Herstellung: CFF im Auftrag des WDR über 25mal im Fernsehen ausgestrahlt!

Medikamententester Gegen Tierversuche gehen viele Menschen auf die Barrikaden. Darüber wird oft vergessen, dass Medikamente auch an Menschen getestet werden. Liest man die Beipackzettel mancher Arzneien, ist vorstellbar, was diese Menschen oft für wenig Geld riskieren. Der Film zeigt, warum sich Torsten und Michael auf einen Arzneimitteltest eingelassen haben und wie sie damit fertig werden. Beide erzählen von den Schmerzen, die sie freiwillig erleiden mussten. Der Film stellt den Zusammenhang von Forschung und Ethik her und fragt nach dem Widerspruch. 16mm, Farbe, 30min; Regie: Christoph Felder; Kamera: Manfred Scheer, Robert de Decker, Jörg Adams; Ton: Wolfram Seeger; Musik: Om Buschmann u. a .; Darsteller: Heinrich Cuipers, Willi Felder u.a.; Schnitt: Mareile Marx; Redaktion: Eitel Riefenstahl; Erstsendung: 14.5.1990 West 3; Wiederholung: 5.9.1993 in West 3; Herstellung: CFF im Auftrag des WDR, Landesstudio Bielefeld


Straßenverkäufer Es gibt sie überall, in jeder größeren Stadt. Die Straßenverkäufer preisen auf kleinstem Raum ihr Produkt an. Dieter arbeitet als Straßenverkäufer und will die Passanten mit "guten Argumenten" zum Stehenbleiben zwingen. Was ist das für ein Leben? Der Film enthält inszenierte Spielteile, die ein Ehepaar zeigen, dass sich mit Artikel und Verkaufsstrategie auseinandersetzt. 16mm, Farbe, 30min; Regie: Christoph Felder; Kamera: Manfred Scheer, Henry Schmalfeldt; Ton: Wolfram Seeger; Schnitt: Mareile Marx; Darsteller: JanGregor Kremp, Regine Leonhardt; Mischung: Rob Rijnders; Mitarbeit: Leslie Wist; Redaktion: Eitel Riefenstahl; Erstsendung: 15.4.1991 West 3; Wiederholungen: 16.04.1991 und 25.08.1992 in West 3; Herstellung: CFF im Auftrag des WDR, Landesstudio Bielefeld

Vom Kloster in die Ehe Zwei ehemalige Ordensschwestern erzählen von ihrem Austritt aus dem Kloster und dem Schritt in die Ehe. Der Film enthält inszenierte Spielszenen, die die Parallelen einer Ordensprofess und einer kirchlichen Hochzeit zeigen. "Der Kölner Filmemacher Christoph Felder holt die nächsten Verwandten und den Paderborner Theologen Eugen Drewermann vor die Kamera, der der Kirche vorwirft, sie stilisiere Pubertätsängste, frühkindliche Fixierungen, Schuldgefühle und Einschränkungen in den Triebbereichen hoch zur Erwählung Gottes. Vom Kloster in die Ehe ist ein dramaturgisch und formal geschickt gestalteter Film, der Bilder und Betroffene selbst sprechen lässt." (Neue Westfälische Zeitung vom 20.11.1991) 16mm, Farbe, 30min, Regie: Christoph Felder; Kamera: Max Helfrich, Jürgen Schaden; Ton: Christoph Tetzner; Schnitt: Mareile Marx; Mitarbeit: Cornelia Filter, Leslie Wist; Maske: Lorenzo Saramagaio; Musik: Olaf Weiden; Mischung: Lothar Segeler; Erstsendung: 18.11.1991; Wiederholung: 19.11.1991 West 3 ; Redaktion: Eitel Riefenstahl; Herstellung: CFF im Auftrag des WDR

Porträt einer Toten Was geschah mit Gonda H.? Im Sommer 1986 wurde die 30jährige Gonda H. acht Tage nach ihrem Tod in ihrer Paderborner Wohnung gefunden. Wurde sie ermordet, hatte sie selbst ihrem Leben ein Ende gesetzt? Die Polizeiakten wurden ergebnislos schnell wieder geschlossen. Gondas Lehrer spricht über ihr Erscheinungsbild in der Schule, die Nachbarin berichtet, dass sie immer viel Geld zur Verfügung gehabt haben muss, ein ehemaliger Freund erzählt, dass er in sie verliebt war. Dazwischen ist Gonda selbst zu sehen: auf Fotos und einem 8mm-Film. "Ihren äußerlich 'ordentlichen' Lebensstil vertauschte Gonda H. zunehmend des Nachts mit dem Prostituiertenmilieu in der Umgebung von Paderborn. Aus Aussagen von Freunden, Bekannten und Kolleginnen, mit Aufnahmen von Schauplätzen dieses kurzen Lebens, mit Fotos und Amateurfilmen wird ein differenziertes Bild dieser Frau und ihres gegensätzlichen Tag- und Nachtlebens vermittelt. Felder verzichtet klug auf Kommentar, er verlässt sich auf die Wirkung dieser auch optisch sehr eindrucksvollen und atmosphärisch dichten, geschickt montierten Zusammenstellung von Eindrücken." (Westfalen-Blatt, 12.12.1992) "...Damit entwickelt sich der Film zu einer Milieustudie. Doppelmoral und Tabuisierung von Prostituierten werden in nachgestellten und atmosphärisch gelungenen Szenen deutlich gemacht." (Neue Westfälische, 14.12.1992)


16mm, Farbe, 30min.; Regie: Christoph Felder; Kamera: Serge Roman; Ton: Wolfram Seeger; Schnitt: Andrea Abraham: Idee und Co-Autorin: Cornelia Filter; Erstsendung: 14.12.1992 in West 3; Wiederholung: 15.12.1992, August 1993; Redaktion: Eitel Riefenstahl; Herstellung: CFF im Auftrag des WDR, Landesstudio Bielefeld

Armin Mueller-Stahl Armin Mueller-Stahl ist ein Mann ohne Allüren, eigentlich ganz normal, wenn er nicht ein so bekannter Schauspieler wäre. In diesem Film erzählt Mueller-Stahl, wie er sich in Europa fühlt und was er über Europa denkt. Er reflektiert in verschiedenen Gesprächen über Heimat, Vergangenheit und Karriere. Freunde und Kollegen, wie der in Paris lebende Regisseur Costa-Gavras, der deutsche Filmemacher und Kritiker Hans-Christoph Blumenberg und der Politiker Freimut Duve sagen, was sie von Armin Mueller-Stahl halten, wie sie ihn sehen. Beobachtet wurde der internationale Schauspieler während der Dreharbeiten zu Bernhard Sinkels Kinofilm "Der Kinoerzähler" in den DEFA Studios in Potsdam. 16mm, Farbe; 30min; Regie: Christoph Felder; Kamera: Serge Roman; Ton: Wolfram Seeger; Schnitt: Andrea Abraham; Übersetzung: Leslie Wist; Sprecher: Jochen Kolenda; Erstsendung: 3.1.1993 in der ARD; Wiederholungen: 8.8.1993 und 21.10.1994 in WDR 3; Redaktion: Werner Filmer; Herstellung: CFF im Auftrag des WDR

Kalli ist ein Mensch aus dem Milieu in der Provinz Westfalens. Ihn kennen viele, die in Paderborns Kneipen zuhause sind. "Er entspricht nicht den üblichen Klischées des ungebildeten Zuhälters - er hat Niveau, ist aber deshalb nicht ungefährlich." So sieht ihn zumindest Burkhard, Kallis Freund und Szenewirt. Kalli schlägt im Notfall auch schonmal zu und hält seiner Frau "die Pistole in den Mund". Kalli interessiert sich für die Dinge des Lebens und glaubt an Gott. Er spricht über das Geschäft, sein Verhältnis zu Frauen, über die Bibel und Paderborn - und natürlich über sein "großes Vorbild": Meyer Lansky, der legendäre amerikanische Mafia-Gangster. Aber auch Sandra, Kallis viel jüngere Frau und Prostituierte kommt zu Wort, spricht über ihren Job, ihre Liebe und Unzufriedenheit. Betacam SP, Farbe; ca. 30 Minuten; Regie: Christoph Felder; Kamera: Wolfram Seeger; Ton: Oliver Graff; Schnitt: Sabine Herres, Robert Nissen; Erstsendung: 5.4.1994 SAT 1; Wiederholung: 27.10.1994 auf Vox; Redaktion: Tillmann Scholl; Leitung: Stefan Aust; Herstellung: CFF im Auftrag von Spiegel-TV

Der Hirnforscher Im Buch "Hirnverpflanzung" von Hirnforscher Detlef B. Linke steht: "Seit der ersten Hirngewebetransplantation bei einer Parkinson-Patientin sind noch keine zehn Jahre vergangen. Inzwischen sind die darauf spezialisierten Neurochirurgen zu Hoffnungsträgern geworden für Patienten mit beginnender Alzheimer-Demenz, mit Epilepsie und anderen Erkrankungen des Gehirns und Nervensystems.


Was bedeutet dieser technische Fortschritt für potentiell jeden von uns? Werden schon bald Individualität und Identität, diese Grundwerte unserer Kultur, verschwimmen in einer ichlosen Unsterblichkeit des zusammengesetzten Menschen?" Ein Porträt über den Bonner Wissenschaftler, der auch Klinische Neurophysiologie und Neurochirurgische Rehabilitation an der Universität Bonn lehrt. Linke ist gewähltes Mitglied der Akademie für Ethik in der Medizin. Über Deutschlands führenden Hirnforscher äußert sich neben seiner Familie auch sein New Yorker Freund und Kollege Prof. Jason W. Brown. D.B. Linke verstarb im Februar 2005 16mm, Farbe; 30 Minuten; Regie: Christoph Felder; Kamera: Serge Roman, Martin Theen, Andre Gallizin; Ton: Josef Pörzchen; Mitarbeit: Leslie Wist; Schnitt: Andrea Abraham; Sprecher/Übersetzung: Jochen Kolenda; Tonmischung: Meik Kornführer; Erstsendung: 6.11.1994 in WDR 3; Wiederholung: 25.11.1994 in WDR 3; Idee und Redaktion: Werner Filmer; Herstellung: CFF im Auftrag des WDR

Millionen ohne Erben Die neunziger Jahre sind das Jahrzehnt der Erben. Auf ca. 527 Milliarden Mark soll sich allein der Wert des Immobilienbesitzes in der Hand von Pensionären belaufen. Und immer erbt der Staat mit. Nicht immer sind - wo es etwas zu erben gibt - auch Erben da. Allein in Köln sterben jährlich ca. 500 Menschen vereinsamt, ohne Kinder oder andere Nachkommen. Nicht alle von ihnen sind arm. Ein Film über die Suche nach Erben und die Arbeit von Erbenermittlern. "Felder gestaltet seinen Film abwechslungsreich, lässt Versteigerer, Nachlaßverwalter und Erbenermittler zu Wort kommen, streut zwecks Auflockerung Szenen aus Archiven und Ermittlungsarbeit ein und stellt klar, dass es bei diesem Geschäft auch eine große Grauzone gibt, in der von nicht immer einwandfreien Praktiken, besten Kontakten und der Notwendigkeit, Gesetze und Abläufe zu ändern, die Rede ist. Das Ergebnis seiner Arbeit ist sehenswert und erinnert den Betrachter daran, die eigenen Erbangelegenheiten rechtzeitig zu klären." (Westfalen-Blatt vom 15.3.94) Betacam SP, Farbe; 30 Minuten; Regie: Christoph Felder; Kamera: Serge Roman; Ton: Martin Theen; Schnitt: Andrea Abraham; Coautor: Dr. Jörg Reiter; Erstsendung: 15.3.1994 in West 3; Wiederholungen: 16.3.1994 in West 3, 29.12. und 30.12.1994 in N3; Redaktion: Eitel Riefenstahl; Herstellung: CFF im Auftrag des WDR

Zwischen Leben und Tod Ca. 3000 Menschen fallen jährlich ins Koma. 1200 von ihnen wachen nie mehr auf. Durch die Entwicklungen in der Rehabilitationsmedizin machen ein Drittel der Komapatienten erhebliche Fortschritte. Ihnen ist fast nichts mehr anzumerken. Der Film zeigt zwei ehemalige Patienten, die im Wachkoma gelegen haben und beschreibt die erheblichen Belastungen für die Angehörigen. Nehmen Komatöse bewusst wahr? An was können sie sich erinnern? In welcher Situation befinden sie sich? Fragen, zu denen sich ein buddhistischer Lama und auch der Hirnforscher D.B.Linke äußert. Betacam SP, Farbe; ca. 30 Minuten; Regie: Christoph Felder; Kamera: Serge Roman; Ton: Michael Gerzer; Schnitt: Andrea Abraham; Coautor: Dr. Jürgen Schell; Erstsendung: 15. Januar 1995 in RTL; Wiederholung: 10.4.1995 Sat 1; Redaktion: Elisabeth Höhnen; CFF im Auftrag von Kanal 4


Und im Alter... Wieviel ältere Menschen es wohl gibt, die nach außen die geltenden Moralvorstellungen unserer Gesellschaft jahrzehntelang hochhielten, manchmal sogar predigten und für ihre persönliche Situation "eigene Werte" geschaffen haben, um nicht am Widerspruch kaputtzugehen. Ein Phänomen der Zeit? Ehrlichkeit im Alter ist eine Ausnahme, wie in jedem anderen Lebensabschnitt auch und bezieht sich nicht nur auf "Verhältnisse", sondern auch auf andere Situationen: Im Krieg oder in Krisenzeiten, in allen Zeiten, wo es verstärkt darum geht, Farbe zu bekennen. Es geht in diesem Film um drei Menschen, die sich um Aufrichtigkeit bemühen. Wie ist das im Alter, wenn sich vielleicht das moralische Gewissen zunehmend aufdrängt? Hat man gelernt zu schweigen? Läßt sich "Wahrheit" dann überhaupt noch finden? Ist es gut, wenn sie wirklich gefunden wird? Welche Ängste sind damit verbunden? Mitwirkende: Dieter Wellershoff, Heidi Schüller, Gerd B. Achenbach, Günter Schmitt, Willi Felder u.a. Betacam SP. Farbe; ca. 30min.; Regie: Christoph Felder; Kamera: Martin Theen; Ton: Dietmar Glesner; Schnitt: Susanne Ertelt; Herstellungsleitung: Rudi Scheerer; Mitarbeit: Leslie Wist; Erstsendung: 8.10.1995 in RTL; Redaktion: Elisabeth Höhnen; Herstellung: Telefilm Saar in Zusammenarbeit mit CFF im Auftrag von KANAL 4

Mit Leib und Seele Der 1958 geborene Theaterregisseur Torsten Fischer zählt zu den wenigen jungen Regisseuren der städtischen deutschen Theaterszene. Der in Berlin aufgewachsene Fischer hat im Sommer 1995 seinen Vertrag am Kölner Schauspielhaus um fünf weitere Jahre verlängert und ist seitdem auch Schauspieldirektor der Städtischen Bühnen. Gingen die Kritiker mit ihm zu Beginn nicht gerade zimperlich um, scheint sich das Blatt zu wenden. Zum Beispiel inszenierte er Strindbergs Stück "Der Vater" mit Erfolg. Fischer betont, er inszeniere nicht für sich selbst, sondern für das Publikum. Er stehe mehr für Kontinuität und nicht für das "Spektakuläre". Auch wenn der Eindruck entsteht, als sei für Torsten Fischer das Theater gleichzeitig Hobby, interessieren ihn doch auch andere Dinge im Leben. Fischer ist Fußballfan und sportlich ambitioniert. Der Film zeigt Fischer bei den Proben von Schillers "Jungfrau von Orleans" und gibt einen Einblick in die städtische Kölner Schauspielszene. Es äußern sich: Günter Krämer, Generalintendant der Kölner Bühnen; Dirk Bach, Schauspieler u.v.a. 16mm; ca. 30min.; Regie: Christoph Felder; Kamera und Ton: Frank Schulte, Michael Weyhers; Mischung: Georg Kobeck; Schnitt: Andrea Abraham; Erstsendung: 14.2.1996 West 3; Redaktion: Werner Filmer; Herstellung: CFF im Auftrag vom WDR

Name, Geburtstag, Geburtsort "Der Film stellt eine andere Betrachtung von Heimat vor. Drei schon lange in Deutschland lebende, `ausländische' Protagonisten erzählen daher über ihren Bezug zum Geburtsort und zu ihrer Heimat. Eingebunden in den Film, bei dem Christoph Felder selber die Regie führte, sind Landschaftsaufnahmen des Bergischen Landes und Szenen der Veranstaltung 'Kulturwald'. ..Mit dabei waren Welt-Musiker wie Paul Wertico von der Pat Metheny Group, Peter Fessler aus Bergisch Gladbach, Paul Shigihara, John Goldsby und Hans-Peter Salentin." (Kölnische Rundschau, 26.10.1996)


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Betacam SP. Farbe; ca. 30min.; Regie: Christoph Felder; Kamera: Markus Belde; Ton: Axel Schumann; Schnitt: Dorothee Plass; Erstsendung: 27.10.1996 in RTL; Wiederholung: 10.2.1997 in SAT 1; Redaktion: Elisabeth Höhnen; Herstellung: Zinnober Fernsehproduktion in Zusammenarbeit mit CFF im Auftrag von KANAL 4

"Kampfhunde" Der negative Ruf von gefährlichen und unberechenbaren Kampfmaschinen eilt ihnen schon seit einiger Zeit voraus: Die Pitbulls, Mastinos, American Staffordshires, Bandogs und wie sie alle heißen sind agressive Mörderhunde, die ungehemmt auf den Menschen losgehen und ihn im "Ernstfall" auch töten? Walter liebt Hunde, vor allem die berüchtigten "American Staffordshire Terrier". Mit einigen Exemplaren dieser Rasse, seiner Frau Irene und zwei Kindern lebt er in der Nähe von Köln. Die Warnung am Haus "Vorsicht vor dem bissigen Hund" kann ernst genommen werden - seine "Lady" ist ein "Kampfhund" und läßt unerwünschte Eindringlinge nicht mehr "lebend" raus, wenn es drauf ankommt... Ein Film über Walter, seine "Kampfhunde" und andere Tierliebhaber/innen. Zu sehen sind auch Hundekämpfe, die an der dt.-österreichischen Grenze gedreht worden sind. Zu Wort kommt auch Claudia Schürmann, die sich in Bielefeld um verletzte "Kampfhunde" kümmert. Betacam SP, Farbe; ca. 30 Minuten; Regie: Christoph Felder; Kamera: Serge Roman; Ton: Reiner Scholtisyk, Michael Weyhers; Schnitt: Sabine Herres, Dorothee Plass; Erstsendung: 12.1.1997 in RTL; Wiederholung: 28.7.1997 SAT 1; Redaktion: Elisabeth Höhnen; Herstellung: CFF

Unser Wartezimmer ist die Straße Wie Ärzte Obdachlose versorgen. Mit gelbem Anstrich rollt der 3,5 Tonner regelmäßig zu zwei Standorten in Köln: Zum Appellhofplatz und nach Deutz am Rheinufer. In der rollenden Praxis teilen sich engagierte Ärzte den Dienst. Sie betreuen die Obdachlosenszene in Köln, ehrenamtlich. Dr. Beate Beck-Schwahn und Dr. Andreas Teipel versorgen die typischen Krankheitsbilder: wund gelaufene Füße, Hautkrankheiten, Lungenentzündung oder Halsschmerzen. Die Mediziner nennen das "Akutbereich der Obdachlosenmedizin". Kurt, Rainer und andere Wohnungslose berichten über ihre gesundheitlichen Probleme, die mit dem jahrelangen "Plattemachen" verbunden sind. Sie haben verlernt, sich um die eigene Gesundheit zu kümmern und haben einen schlechten Zugang zum "Medizinsystem" überhaupt. Betacam SP, Farbe; ca. 30 Minuten; Regie: Christoph Felder; Kamera: Rüdiger Spott; Ton: Oliver Boer; Schnitt: Dorothee Plass; Mitarbeit: Roswitha Hoepfner; Erstsendung: 12.4.1997 im WDR-Fernsehen; Wiederholung: 14.4.1997 im WDR, 18.9.1997 und 18.1.1998 in Hessen 3; Redaktion: Klaus Antes; Herstellung: CFF im Auftrag des WDR

Die Gipfelstürmerin Filzmoos ist ein kleiner Ort in den Salzburger Alpen. Berge, Wälder und Schnee bestimmen die Natur der Hochgebirgslandschaft am Fuße der 2454 m hohen "Bischofsmütze". Inmitten dieser beeindruckenden Bergwelt wurde Barbara Passrugger-Hofer 1910 geboren. Mit 21 Jahren war sie die erste Frau in der Dachstein-Südwand und mit 78 Jahren schrieb sie den Bestseller "Hartes Brot". Oft in ihrem Leben ist Barbara verbotene Wege gegangen, und darüber erzählt


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die ehemalige Bergbäuerin in diesem Film an bezeichnenden Orten in Filzmoos: Nicht nur als Bergsteigerin oder Skifahrerin, sondern auch als Frau und Muttererregte Barbara immer wieder Aufsehen im Ort. So ließ sie sich mit anderen Männern ein, trennte sich vom Vater ihrer Kinder undenkbar für die damalige Zeit - und ging selbstbewusst ihre eigenen Wege. Heute sind die Filzmooser stolz auf ihre "Wavi". Barbara zeigt uns, wo und wie sie gross geworden ist. Ihr Geburtshaus in Filzmoos steht noch, auch das Haus ihrer Bergbäuerin-Zeit im "Haidegg". Auch mit 88 Jahren, fährt die austrahlungsstarke Frau Ski und klettert auf Berge. Sie hat ihren Spaß, auch wenn andere das nicht verstehen oder die Naserümpfen. In der Natur findet sie häufig Antworten auf ihre Fragen ans Leben. Viele Stationen ihres außergewöhnlichen Lebens sind durch Fotos dokumentiert. Barbara kommentiert und erzählt von ihrer Kindheit, von den Schwierigkeiten des Lebens und den Grenzen, an die sie immer wieder stößt. Betacam SP; Länge: 29min.; Regie: Christoph Felder; Kamera: Tom Kaiser, Dieter Gessl, Christoph Felder; Ton: Daniela Schneider, Bernhard Popovic; Schnitt: Birgit Köster; Idee: Angela Lüdke; Mitarbeit: Jörg Kolbenschlag; Redaktion: Elisabeth Höhnen; Erstsendung 19.4.1998 in RTL; Produktion: CFF im Auftrag von Kanal 4 (Barbara Passrugger-Hofer starb am 8.8.2001)

Das rote Haus am Möhnesee Bordellgeschichten aus dem Sauerland

Ankündigung in der ARD: Das Haus liegt am Ortsrand, direkt am See. Jeder in der Gegend kennt es. Im Dorf nebenan sprechen sie darüber, hinter vorgehaltener Hand. Das Haus ist ein Bordell und Kalli ist der Chef. "Ich führe nur eine Zimmervermietung", sagt Kalli. Und freut sich, wenn ihm seine Frauen mittags eine warme Suppe kochen. Die Frauen, das sind vor allem Heidrun, Nicole und Sandy. Tag und Nacht kümmern sie sich um die Freier, die Gäste, wie Kalli seine Kunden nennt. Zwei Wochen hat Autor Christoph Felder im roten Haus am Möhnesee verbracht. Seine Reportage ist ein Insider-Blick in eine Welt, die sonst nur Augenblicke preisgibt. Auch für die Freier öffnet sich die Tür selten länger als eine Stunde. Ein Blick auf den bürgerlichen Alltag und die kleinen Fluchten der Frauen, die Ankunft der Gäste und die Gespräche in den Pausen - über Kinder und Freunde, über die Zukunft und den Ausstieg. Und über Kalli, den Chef, mit dem zwei der Frauen mal verheiratet waren. Das rote Haus am Möhnesee ist eine ungewöhnliche Reportage über ein Haus, um das die Phantasien kreisen. Ein Haus wie ein Theater, von dem die meisten nur die Fassade sehen. Wenige erleben, was sich auf der Bühne abspielt. FRANKFURTER RUNDSCHAU, 29.1.01: "Ach, jeder Mensch wär lieber gut als roh, doch die Verhältnisse, sie sind nicht so", heißt es in Bert Brechts Dreigroschenroman. Ähnlich lakonisch arbeitet der Fernsehautor Christoph Felder seine Bordellgeschichten aus dem Sauerland in ARD-exclusiv unter dem Titel Das rote Haus am Möhnesee auf. Er filmt in seiner Reportage die Atmosphäre im Haus, ohne zu moralisieren schildert er den Alltag: Mal ist die Stimmung schlecht, mal gut. Wenn es regnet, lassen die Freier auf sich warten. Und zwischendurch kocht Heidrun - eine Art Mutter oder große Schwester, wie es im Off-Kommentar heißt - für alle Suppe. Auch der Vermieter der Räume - Kalli bestehe darauf, so genannt zu werden - hat seine Probleme, den Tag herumzukriegen: In der Stammkneipe herumhängen, zocken, dann und wann sein Mütchen an den Prostituierten kühlen. Kalli stellt sich dem Zuschauer selbst als eine Art Naturereignis vor: "Da sammelt sich was, da werde ich nervös, aggressiv und hinterher


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stört auch die Fliege an der Wand." Der Autor kommentiert wenig, lässt den Zuhälter sich selbst in seiner Selbstgerechtigkeit vorstellen. Auch diese Form der filmischen Umsetzung erinnert an die Brecht'sche Sicht, wie Ausbeutung funktioniert: "Es gibt Leute, die die Fähigkeit besitzen, sich in andere überhaupt nicht einfühlen zu können, die von Tatsachen völlig unberührt bleiben und ihre Gedanken ganz und gar ungeniert, ohne jede Rücksicht auf die Umgebung und den Zeitpunkt, aussprechen. Solche Männer sind zu Führern geboren." Und Zuhälter Kalli ist so einer. Vor laufender Kamera behauptet er überzeugt, er sei der einzige, der hart arbeiten müsse. Den Alltagstrott der Frauen skizziert der Autor ebenfalls präzise, ohne eigene Wert- und Moralvorstellungen anklingen zu lassen. Vielleicht rührt es daher, dass seine Protagonisten sich bewegen, als wären sie unter sich, als sei keine Kamera existent. So sieht man Nicole weinen, "nicht etwa weil die Arbeit so schlimm wäre", sondern weil sie "wegen ihres Berufs immer allein bleiben wird", wie sie sagt. Felder hat umfassend recherchiert, auch den Pfarrer in dem streng katholischen Kaff über das Bordell am Ortsrand befragt. Doch was dieser weiß, fällt unters Beichtgeheimnis. Nur soviel: Das Dorf sei keine "Insel der Seligen" mehr. Der Report schildert, worunter die Frauen am meisten leiden: Unter der gesellschaftlichen Missachtung. (GITTA DÜPERTHAL) Betacam SP, ca. 30min., Regie: Christoph Felder; Kamera: Harald Cremer; Ton: Olaf Weiden; Schnitt: Birgit Köster, Doro Plass; Redaktion: Joachim Faulstich; Erstsendung: 26.1.2001 in ARD-exclusiv; Wiederholung: 29.1.01 3sat, 21.3.01 h3, N3; Produktion: CFF im Auftrag des Hessischen Rundfunks

Kölsch, Kippen und Kamellen Geschichten aus einem Kiosk Hier spielt das wahre Leben, an einer Straßenecke mitten in Köln. Es gibt alles - jenseits üblicher Ladeneröffnungszeiten: Bier, Zigaretten und Süßigkeiten. Andreas Göbel, der Kioskbesitzer, kennt seine Kundschaft – Eilige, Einsame, Vergessliche und schräge Typen. Viele sind auf der Suche nach ein bisschen Heimat, nach „persönlicher Ansprache“. Die Stammkunden nennen es ihr „Lachbüdchen“. Wenn es Abend wird findet sich hier die Nachbarschaft ein, der Werbefachmann, der Angestellte, Menschen auf der Suche nach einem Abenteuer. Alltag im Kiosk – von morgens bis abends. Die Reportage zeigt den einzigartigen Charme nahe der Straße, Schicksale und Geschichten zwischen Theke und Wohnzimmer. Betacam SP und DV; 30min.; Regie: Christoph Felder; Kamera: Mathias Schick, Christoph Felder; Ton: Jörg Kolbenschlag; Schnitt: Markus Belde; Tonmischung: Meik Kornführer; Sprecher: Peter Nottmeier; Erstsendung: 27.2.2002 SW3; Wiederhol.: 1.3.02 SW3; 15.8.2002 Hessen 3; 28.7.02, 2.1.03 u. 3.1.03 und 23.5.2006 auf Phoenix; Red.: Kai Henkel; Herstellung: CFF im Auftrag des SWR

Mord im Vatikan Rom, Vatikan, am 4. Mai 1998: Nahe bei den Papstgemächern werden abends drei Leichen gefunden. Der junge Schweizer Gardist Cedric Tornay soll seinen Kommandanten Alois Estermann und dessen Frau ermordet haben – und danach sich selbst. Kurz nach der Tat präsentiert der Vatikan bereits ein Motiv: Tornay habe sich für eine verweigerte Auszeichnung rächen wollen. Es



sei die Tat einer gestörten Persönlichkeit. Für den Vatikan ist der Fall damit erledigt. Tornays Mutter allerdings ist überzeugt, dass ihr Sohn kein Mörder ist. Sie hat zwei prominente Pariser Rechtsanwälte eingeschaltet und will, dass der Fall neu aufgerollt wird. Das Anwalts-Duo stößt auf viele Zweifel, Widersprüche und Indizien, die neue Schlüsse zulassen: Ein angeblicher Abschiedsbrief von Tornay an seine Mutter soll nicht seine Handschrift haben. Lausanner Rechtsmediziner finden Indizien dafür, dass auch Tornay ermordet wurde. Sie meinen, dass er sich nicht selbst getötet haben kann. Was sind die wahren Hintergründe? Eine Spurensuche hinter den Mauern des Vatikans. "Der Film ist spannend und aufschlussreich geworden." (TELE) ca. 30min; Regie und Kamera: Christoph Felder; Ton und Assistenz: Jörg Kolbenschlag; Mitarbeit: Marcus Pohl, Deborah Munaron u.a.; Schnitt: AndreasLambert; Sprecher: Rolf Schult; Erstsendung: 6.4.2003 ARD; Wiederh. 20.6.03 Phoenix; 21.6. u. 22.6.03 hr; Red: Mechth. Rüther, Joh. Weiß; Herstellung: CFF im Auftrag v. SWR

Der Promi-Butler Dienen in der Luxussuite Ob Michael Gorbatschow oder George Bush, Michael Jackson oder Steven Spielberg, Dirk „Ricardo“ Dürner kennt sie alle persönlich - ihre Vorlieben undihre Gewohnheiten. Perfekter Service mit einem perfekten Diener: zu haben ab 7.700 Euro pro Übernachtung. Mit der Buchung der Luxussuite stellt das Berliner Nobelhotel Adlon seinen Gästen einen persönlichen Butler. Tag und Nacht erfüllt er ihnen jeden Wunsch. So besorgte Ricardo Steven Spielberg über Nacht Schokobonbons aus den USA, weil der Superstar nur eine ganz bestimmte Sorte lutscht. Walter Scheel und Butler Ricardo schauen ganz entspannt aus dem Fenster der Präsidentensuite mit Blick auf das Brandenburger Tor. Small Talk über die Architektur des Pariser Platzes. Hervorragend sei er geworden, meint der Ex- Bundespräsident. Was ihn an Hotels denn am meisten störe. „Der Rasierspiegel. Der hängt oft an der falschen Stelle und ist dann noch schlecht beleuchtet!“, kommt die resolute Antwort ohne Zögern. Das könne ihm schon für einen ganzen Tag die Laune verderben. Die Designerin Jette Joop begrüßt Butler Ricardo. Sie hat „Lucky“ mitgebracht, ihren Mops. Die Hamburgerin nutzt den Berlin-Aufenthalt, um einzukaufen und ihren Vater, Wolfgang Joop, zu sehen. Ricardo sorgt inzwischen fürs Dinner, gebügelte Wäsche und ordert Karten für ein Musical. Im edlen Ambiente seiner Arbeitswelt begleitete ein Kamerateam Butler Ricardo für die ZDF-Reportage und erzählt, wie er dient und vor allem, wem er zu Diensten ist: unter ihnen auch Henry Maske und Hans-Dietrich Genscher. ca. 30min, Regie: Christoph Felder; Kamera: Ch. Felder, Mitko Sztojczev; Ton und Assistenz: Jörg Kolbenschlag, David Kamnerca; Suzanne Felder; Sprecher: Rolf Schult; Schnitt: Andreas Lambert; Mischung: Simon Schmitz; Redaktion: Heiner Gatzemeier; Erstsendung: 20.7.2003 ZDF-REPORTAGE; Wiederholung: 26.7.03 ZDF, 29.7.03 3sat, 15./16.8. u. 18./20.10.03 PHOENIX, 20./21.8.03 DW; CFF für ZDF 10mal im Fernsehen ausgestrahlt! Stuttgarter Nachrichten vom 22.7.2003: DIENEN MIT STIL Von Chris Grau Der Promi-Butler (ZDF): Einst diente seine Spezies vor allem den Aristokraten, heute den sogenannten Promis. Damals wie jetzt muss ein Butler ein allzeit einsatzbereites Rundum-Genie sein, ein Alleskönner und Gedankenleser. In Christoph Felders Reportage ging es noch dazu um einen


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(fast schon selbst berühmten) Hotelbutler mit wechselnder Klientel. Ricardo in der Nobelherberge Adlon in Berlin, so begriff der staunende Zuschauer, kann, weiss und tut so viel, dass ihn sein Direktor auf der Stelle dutzendfach klonen lassen würde, wenns denn möglich wär. Ob der Dalai Lama oder Boris Becker, Hans-Dietrich Genscher oder Walter Scheel, alle traten vor die Kamera, um die Dienste des Deutsch-Mexikaners in höchsten Tönen zu würdigen. Was den in guter Journalistenmanier aufgebauten Bericht zusätzlich auszeichnete: All jene, die sich das Adlon nicht einmal ohne Suite und Butler leisten können, erhaschten einen aufschlussreichen Blick auf Lebensgewohnheiten und Gepflogenheiten der Reichen und Berühmten unserer Zeit. Ebenso reizvoll war es, einem Mann zuzusehen und zuzuhören, der aus Überzeugung Diener ist, also Angehöriger eines nahezu ausgestorbenen Menschenschlags. Einer, der für seine Gäste lebt und sie achtet – und deshalb von ihnen geschätzt und respektiert wird.

In eisiger Höhe 3sat Ankündigung: Kein Kino, keine Kneipe, kaum Nachbarn. Die 3sat-Dokumentation „In eisiger Höhe“ von Christoph Felder (Deutschland 2004) porträtiert die wenigen Bewohner der Zugspitze. Ein Jahr lang hat sie der Filmemacher begleitet und ihre Gedanken, Ängste und Sehnsüchte eingefangen. Wie kein anderer Gipfel der Alpen wurde die fast 3.000 Meter hohe Zugspitze von Ingenieuren in Besitz genommen. Auf dünnem Grat entstand dort eine Siedlung mit Restaurants und Laboren. Die Winde wehen dort mit bis zu 320 Stundenkilometern, die Temperaturen fallen auf Arktisniveau. Dennoch gibt es ein paar Menschen, die dort leben und arbeiten: Manfred Feldmeier, der technische Leiter des Gipfels, und seine Lebensgefährtin Annelies Buchwieser, Manfred Kristen, der Leiter der Bergwetterwarte, und Hans-Jörg Barth, Hüttenwirt des „Münchner Hauses“. Nach Abfahrt der letzten Seilbahn werden sie zu Eremiten und müssen nicht nur der extremen Natur trotzen, sondern vor allem sich selbst. Wer sich dem Berg ausliefert und auf der Zugspitze nicht nur arbeitet, sondern auch wohnt, geht ein psychologisches Wagnis ein. Die Kargheit des Hochgebirges erschöpft, die Einsamkeit hat hier schon manchen verschluckt. Doch manchmal erscheinen die Berggipfel wie Inseln im Meer aus Wolken und die Schönheit der Sonnenuntergänge verschlägt dem Betrachter den Atem. Demut ergreift ihn inmitten der gewaltigen Natur. Und manchmal reißen die dünnen Luftschichten über der Zugspitze auf und ein Stück Weltraum hüllt den Gipfel und seine Bewohner ein. DVCAM, D 2004, ca. 30min, Regie/Kamera: Christoph Felder, Co-Autor/Ton: Olaf Weiden, Schnitt: Andreas Lambert, Sprecher: Michael Kielmann; Redaktion: Anja Fix, Herstellung: CFF im Auftrag von ZDF/3sat; Erstsendung: 26.9.2004 3sat; Wdhl: 1.10.04 u. 8.1. u. 10.1.06, 2.7.06 3sat; 10.8. u. 11.8.06 Phoenix; 26.8.07 und 27.8.07 in 3sat 28.12.07 und 29.12.07 in Phoenix; 21.1.2008 3sat; 22.2.2008 Phoenix; 5.3.2006 Phoenix; 31.10.2008 3sat 22mal im Fernsehen ausgestrahlt!

Mitten in den Wolken

Leben im Hancock Center in Chicago Pressetext WDR: „Eine Nacht im 72. Stock: Menschen liegen wach, das Gebäude biegt sich, es knarrt - wie kommt man am schnellsten ins Erdgeschoss? Wenn dann noch Blitze den Turm wie ein Laserspiel umschwirren und der Donner kracht, dann liegen die Nerven der Schlaflosen blank. Aber das ist das Leben im Hancock


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Center. Das Hancock-Center in Chicago ist eines der höchsten Bauwerke der Welt und magischer Anziehungspunkt für Touristen - eine halbe Million Menschen besuchen jährlich die Aussichtsplattform. Die etwa 5000 Hochhausbewohner brauchen das unübersehbare Wahrzeichen von Chicago eigentlich nie zu verlassen, denn es gibt alles unter einem Dach. Post, Bank, Büros, Parkhaus, TV-Station, Fitness-Center, Schwimmbad, 50 Aufzüge und natürlich jede Menge Geschäfte, in denen man alles kaufen kann. Christoph Felder beobachtet den außergewöhnlichen Alltag eines Ehepaares im Chicago Hancock Center - mit den vorhandenen Ängsten und auch den komischen Momenten.“ Ca. 30min, DVCAM, Regie und Kamera: Christoph Felder; Co-Autorin: Karin Davison; Mitarbeit: Alexandra Schwab; Ton: Dave Lemanski; Schnitt: Ingo Rücker, Andreas Lambert; Redaktion: Sabine Bohland; Herstellung: CFF im Auftrag des WDR; Erstsendung: Donnerstag, 3.3.2005, im WDR Fernsehen, Wiederholungen: 4.3.05 im WDR und am Montag, 4.4.2005 in 3sat, am 16.6.2005 im Bayerischen Fernsehen, 24.5.2006 auf Phoenix; 9.6. und 10.6.06 und 29.9.2006 in Phoenix, 10.7.2008 und 12.7.2008 in Phoenix; 27.9.2008 im HR 16mal im Fernsehen ausgestrahlt!

Die Kunst, allein zu sein 3sat Ankündigung: Ein Drittel aller privaten deutschen Haushalte besteht aus nur einer Person. Mehr als 14 Millionen Menschen in Deutschland leben allein. Auch Katharina Zimmer, langjährige Mitarbeiterin der Wochenzeitung "Die Zeit" und Autorin zahlreicher Ratgeber-Bücher, kennt das Alleinsein. Seit Jahren selbst Single, hat sie in ihrem Bestseller "Die Kunst, allein zu leben" erklärt, welche Wege und Strategien es gibt, allein zu leben und sich trotzdem gut zu fühlen. Doch die Psychologin sucht weiter nach Menschen, die Einsamkeit erfahren oder sogar bewusst gesucht haben und sich ihr erfolgreich stellten. Begegnet ist sie zum Beispiel dem Weltumsegler Uwe Röttgering, dem Pariser Fotografen Frederic Buxin und einem Schäfer aus den Pyrenäen. Christoph Felder hat Katharina Zimmer bei ihrer Recherche begleitet. Hamburger Abendblatt, 15.10.2005: Nicht glücklich, nicht unzufrieden Doku: Die Kunst, allein zu sein. So, 18.00 Uhr 3sat Rund 14 Millionen Menschen in Deutschland leben allein. Aber sind sie einsam? Ist jeder nur so einsam wie er sich fühlt? Gibt es gute Gründe fürs Alleinsein? Christoph Felder geht in seiner Dokumentation alltäglichen und außergewöhnlichen Erfahrungen von Singles nach, die "Die Kunst, allein zu sein" gelernt haben. Der Autor interessiert sich für die vielfältigen Formen des Alleinseins, er drehte bereits Filme über Menschen, die auf der Zugspitze oder in den Hochhäusern von Chicago leben. Zuletzt war sein Film "Die Wetterpropheten" zu sehen, eine Reportage über eigenbrötlerische Bauern in den Schweizer Alpen. Für den neuen Film begleitete er unter anderen die Psychologin Katharina Zimmer bei ihrer Suche nach Menschen, die ihre eigenen Erfahrungen mit der Einsamkeit gemacht haben. Die Bestseller-Autorin und langjährige "Zeit"Mitarbeiterin selbst muß manchmal allein sein und fühlt sich dabei "nicht glücklich und nicht unzufrieden". ca. 30min, DVCAM 16:9, Regie und Kamera: Christoph Felder; Ton: Andreas Lambert, Frank Rothert; Schnitt: Andreas Lambert: Mitarbeit: Valerie Bauer-Theobaldt, Evelyne Cherbit, Philppe Said; Sprecher: Michael Kielmann; Redaktion: Anja Fix; Erstsendung: 16.10.2005 in 3sat; Wiederholung: 18.10.2005 3sat; 24.12.2005 u. 18.7.2006 Phoenix; 8.7.07 und 12.7.07 3sat; Herstellung : CFF im Auftrag von ZDF/3sat 2005


arts-tart


Kamel aus Eisen Flüchtlinge und die Eisenbahn in Mauretanien Mauretanien besteht aus über einer Million Quadratkilometer Wüste, zwischen Westsahara und dem Senegal. Für viele Flüchtlinge die nach Europa wollen gibt es dabei nur einen Weg, von der Sahara mit dem berühmten Eisenerz-Zug zum Meer. Mit selbstgebauten Booten vom westafrikanischen Mauretanien dann nach Europa, Hauptsache in eine bessere Zukunft. Viele von ihnen werden nicht ankommen, fast die Hälfte der Boote geht unter. Flüchtlinge, wie Mike Johnson, versuchen in Zouerate irgendwie auf den Zug zu kommen, um ihr nächstes Etappenziel auf dem Weg nach Europa zu erreichen: den Hafen von Nouadhibou. Ungefähr 18 Stunden dauert die Fahrt. Das Kamel aus Eisen fährt täglich die Strecke in beide Richtungen. Mike Johnson hat Liberia wegen des Krieges verlassen müssen und seine Mutter, Brüder und Schwestern verloren. Er ist auf der Suche nach einem Ort, an dem er sein Leben verbringen kann. Der Zug ist seine Hoffnung. Ob sich Mikes Hoffnungen erfüllen werden? Christoph Felder begleitet Mike Johnson auf seiner Fahrt mit dem schwersten Zug der Welt durch die Sahara. Ca. 30min, DVCAM, Regie und Kamera: Christoph Felder; Ton/Assistenz: Thomas Gwodsz; Mitarbeit/Logistik: Volker Leffler; Schnitt: Andreas Lambert; Redaktion: Roberto Sanchez; Herstellung: CFF im Auftrag des SWR; Erstsendung: 19.9.2007 SWR, Wdhl: 22.9.07 und 23.9.07 auf „Eins Extra“ 8.2.2006 auf Phoenix; 19.6.2008 BR alpha

Der Alleinsegler Wilfried Erdmann segelt gegen den Wind um die Welt "Das Meer ist die einzige Gegend, wo ich mich nicht als Fremder fühle - es nimmt alle Sinne in Anspruch." 1968 war Wilfried Erdmann der erste Deutsche, der allein eine Weltumseglung schaffte. Fast vierzig Jahre später stellt er sich seinem größten Abenteuer. Allein und gegen den Wind segelt er 343 Tage um die Welt. 31.362 Seemeilen von Cuxhaven nach Cuxhaven auf einem 10,6 Meter langen und 3,25 Meter breiten Aluminiumboot: seiner "Kathena nui". Fast ein ganzes Jahr lang nur Wind und Wellen, weites Meer und Horizont, Sturm und Flaute, Hitze und Kälte. Nur wenige Tage vor der Umrundung des letzten der ebenso berühmten wie berüchtigten Kap Hoorn trifft ihn ein Sturm, so hart und grausam, wie ihn der erfahrene Segler noch nie erlebt hat. Doch Erdmann gibt nicht auf, hält durch und ist von dem Gedanken beseelt, die Fahrt zu beenden. "Es war eine Reise an die eigenen Grenzen", sagt Erdmann. Körperlich zermürbt durch Hunger, Durst, Verletzungen und die Gewalt der antarktischen See, seelisch am Limit durch die fast übermächtig werdende Einsamkeit, hat er die größte Probe, die ein Segler sich auferlegen kann, bestanden. Christoph Felder hat Wilfried Erdmann und seine Frau an der Ostsee besucht. Die Interviews, Logbücher, Tagebuchaufzeichnungen, Filmaufnahmen und Fotos, Zeichnungen und penibel geführte Listen lassen das Abenteuer des Alleinseglers noch einmal lebendig werden. Und uns an dem Gefühl teilhaben, was es bedeutet, ganz allein auf dem und mit dem Meer zu sein. Reaktionen auf den Film - Erdmann auf seiner Homepage am 19.7.2007: Die meisten Rückmeldungen erhielt ich aus dem Osten und Spanien, sowie Holland. „Ich hörte die See rufen.“ – „Vermittelte starke Gefühle.“ – „Wirklich schöne Aufnahmen.“ Ca. 30min, DVCAM, Regie und Kamera: Christoph Felder; Ton/Assistenz: Frank Rothert; Mitarbeit: Florine Lindner; Schnitt: Andreas Lambert; Redaktion: Anja Fix; Herstellung: CFF im Auftrag von 3sat/ZDF; Erstsendung: 7.6.2007 auf 3sat; Wiederholung: 1.7.207 auf 3sat; 3./8./9.5.2008 ZDF digital 22mal im Fernsehen ausgestrahlt!


film

ãàÑåàçÇÉé ann arbor


15 Minuten

Ein Cover für BAP Ist das Cover Ausdrucksmittel oder Kaufanreiz? Plattenfirmen lassen sich die Gestaltung eine Menge Geld kosten. Der Film beobachtet die Musiker bei den Proben und zeigt die Entwicklung eines Covers. 16mm, Farbe, 15min; Regie: Christoph Felder; Kamera: Wolfram Seeger, Gerd Krebber; Ton: Michael Loeken, Andreas Wölki; Schnitt: Renate Herrmann; Redaktion: Ursula Möller-Rösch; Erstsendung: 30.4.1986, WDR 3; Herstellung: CFF im Auftrag des WDR

Multikünstler Gibt es die Multikünstler? Sind sie die Könige der Gesellschaft? Wie sehen sich Menschen, die sagen, über mehrere Begabungen zu verfügen? Konstantin Wecker, Doris Dörrie, Johannes Grützke und Günter Grass äußern sich. 16mm, Farbe, 25min;Kamera: Regie: Christoph Felder; Serge Roman, Hraban Pörtner, Per Schnell; Ton: Wolfgang Pauli, Christoph Tetzner; Schnitt: Mareile Marx; Mitarbeit: Olaf Weiden; Sprecher: Ludger Burmann; Mischung: Lothar Segeler; Erstsendung: 13.02.1992; Redaktion: Gunther Herbst; Herstellung: CFF im Auftrag des Süddeutschen Rundfunks

Die schuldlosen Trinker Ob nur ein Glas oder der Vollrausch - wenn Frauen während der Schwangerschaft Alkohol trinken, kann dies zu schweren Schäden bei den Kindern führen. Nach Schätzungen werden jährlich über 2000 Kinder mit Alkoholembryopathie geboren. Was ist Alkoholembryopathie? Betacam SP, Farbe, ca 14min; Regie: Christoph Felder;Kamera: Serge Roman; Ton: Christoph Tetzner; Schnitt: Andrea Abraham; Idee und Exposé: Leslie Wist, Mitarbeit: Cornelia Filter; Erstsendung: 2.12.1992 Bayern 3; Redaktion: Sonja Kochendörfer; Herstellung: CFF im Auftrag des Bayerischen Rundfunks

Gartenzwerge aller Länder... Eine deutsch-deutsche Geschichte über zwei Gartenzwergfabrikanten: Die zwei Brüder Erich und Willi Griebel wachsen in Gräfenroda in Thüringen auf. Erich Griebel flieht nach dem zweiten Weltkrieg in den "goldenen Westen" nach Rot am See, produziert dort wieder Gartenzwerge und Willi bleibt in Thüringen, wo ihm später der Betrieb vom DDR-Staat abgenommen wird. Die Söhne der beiden Brüder, produzieren auch wieder Gartenzwerge... Betacam SP, Farbe; 16 Minuten; Regie: Christoph Felder; Kamera: Serge Roman; Ton: Michael Weyhers; Schnitt: Andrea Abraham; Erstsendung: 9.10.1994 in Arte; Wiederholung: 18.8.1996 WDR, 19.7.2000 3sat; Idee und Redaktion: Ute Casper; Herstellung: CFF im Auftrag von ARTE/WDR


film

ÄÅÇÉÑÖÜ

südfrankreich


Peter Paul Rubens Eine Kindheit in Köln Kaum jemand weiß, dass der große Maler Peter Paul Rubens seine Kindheit in Köln verbracht hat und hier auch zeichnete. Nach Holbein's "Totentanz" fertigte Rubens in Köln Kopien, die bereits eine eigene Handschrift erkennen lassen. Im Zentrum des Films steht sein Bild "Die Kreuzigung Petri", dass seine Heimat in der Kölner Kirche St. Peter hat. Rubens selbst bezeichnet es als eines seiner wichtigsten Bilder. Betacam SP, Farbe, ca. 15min.; Idee und Coautor: Jörg Kolbenschlag; Regie: Christoph Felder; Kamera: Andreas Wunsch, Christoph Felder, Daniel Hellmann; Mischung: Meik Kornführer; Sprecher: Rolf Schult; Schnitt: Dorothee Plass; Erstsendung: 18.11.1998 im WDR; Wiederholungen: 21.11.1998 WDR 3, 22.11.1998 in 3sat und H3, 25.11.98 in N3; Redaktion: Fritz Breuer; Herstellung: CFF im Auftrag des WDR

Dubai: Der menschliche Preis der Luxuskulisse Arte Ankündigung: Wofür Europa 50 Jahre und mehr brauchte, wurde Dubai in fünf Jahren geschafft. Bauen, bis nichts mehr nach Wüste aussieht. Ein Viertel aller Baukräne dieser Welt stehen in Dubai. Das Emirat hat noch viele Pläne: das höchste Gebäude – und das größte Einkaufzentrum der Welt; die Strände künstlich um viele Kilometer mit aufgeschüttetem Sand verlängern. Das Ziel: alles soll größer und spektakulärer sein als irgendwo sonst in der Welt. Doch um welchen Preis? Umweltschützer protestieren gegen die künstlichen Inseln. Aber auch Menschen leiden für den geschaffenen Wohlstand, nur die sieht kaum jemand: Tausende Bauarbeiter aus Indien, Pakistan und Bangladesh arbeiten bis zur Erschöpfung für einen Hungerlohn. Sie zahlen den Preis der Luxuskulisse. Frauen ohne Rechte bedienen die Reichen Dubais, Hausmädchen in den arabischen Familien sind nicht Teil der wohlhabenden Gesellschaft. Eine ARTE Reportage von Christoph Felder aus einer erschreckenden Parallelwelt. 12min, DVCAM; Regie/Kamera: Christoph Felder; Ton: Thomas Gwosdz; Schnitt: Andreas Lambert; Coautorin: Florine Lindner; Redaktion: Michael Unger; Herstellung: CFF im Auftrag von arte: Erstsendung in arte 6.12.2006, 21.35 Uhr, Wiederholungen in arte 7.12.2006, 9.30 Uhr, 9.12.2006, 9.00 Uhr

Kurzbeiträge

Der Klarissenorden Ein Film über den strengsten Frauenorden der Welt. Bis zur Zeit dieser Produktion ist es keinem gelungen, mit einer Kamera in den Klausurbereich des Klosters zu gelangen. 16mm, Farbe, 8.30min; Regie: Christoph Felder; Kamera: Gerd von Richthofen, Günther Beer; Ton: Wolfram Seeger; Schnitt: Ingrid Terheggen; Redaktion: Thomas Nell; Erstsendung: 27.10.1986, WDR 3; Herstellung: CFF im Auftrag des WDR

Millionäre unter 30 Jeder für sich und allein gegen alle. Zwei Beispiele von Jungmillionären. Der eine heißt Benedikt Taschen und ist erfolgreicher Verleger, der andere


film: Ăźber den wolken

hancock center


heißt Axel Trippe und verdient seine Millionen mit dubiosen ImmobilienGeschäften. 16mm, Farbe, 7min; Regie: Christoph Felder; Kamera: Gerd von Richthofen, Per Schnell, Günther Beer; Ton und Schnitt: Christoph Tetzner; Redaktion: Johannes Kaul; Erstsendung: 4.3.1987 WDR 3; Herstellung: CFF im Auftrag des WDR

Opfer und vergessen Ein kurzer Film über die Kriegsopfer des Zweiten Weltkrieges im Jahre 1989. Mit inszenierten Spielszenen. 16mm, Farbe, 10min; Regie: Christoph Felder; Kamera: Manfred Scheer, Robert de Decker; Ton: Wolfram Seeger; Schnitt: Mareile Marx; Mitarbeit: Leslie Wist; Darsteller: Yvonne Racine, Heinrich Cuipers, Willi Felder u.v.a.; Maske: Konrad Bolch; Redaktion: Rolf Bringmann; Erstsendung: 17.9.1989 West 3; Herstellung: CFF im Auftrag des WDR

Jimi Hendrix Am 18. September 1970 ist Jimi Hendrix gestorben. Noch heute beeinflußt er die aktuelle Musik. Lothar Trampert hat erstmalig an der Kölner Uni seine Abschlußarbeit in Musik über ihn geschrieben. Im Film äußert sich auch die Ex- Freundin von Hendrix, nämlich Monika Dannemann, die bis zu seinem Tod mit ihm zusammenlebte. 16mm, Farbe, 8.30min; Regie: Christoph Felder; Kamera: Manfred Scheer, Rudi Runge; Ton: Wolfram Seeger; Schnitt: Mareile Marx; Mitarbeit: Lothar Trampert; Redaktion: Gerd Skrobicki; Erstsendung: 18.9.1990 West 3; Herstellung: CFF im Auftrag des WDR

Ganz unten - Ein Pater unter Obdachlosen Maristenpater Karl-Heinz Kreutzmann betreut die Obdachlosen am Zülpicherplatz. Er weiß wovon er spricht, wenn er über und mit den Menschen "ganz unten" redet. War er doch selbst mal da, als Alkoholiker. (Pater Kreutzmann starb 1999) Betacam SP, Farbe, ca. 8.30min; Regie: Christoph Felder; Kamera: Hraban Pörtner; Ton: Rüdiger Leupold; Schnitt: Mareile Marx; Mitarbeit: Cornelia Filter; Erstsendung: 2.2.1992 in West 3; Wiederholung: 03.02.1992 West 3; Redaktion: Friedhelm Lange; Herstellung: CFF im Auftrag des WDR

Videoclip: Tom Novy - I house u Die Plattenfirma schreibt hierzu: „1996 fängt mit der Veröffentlichung der Remix Maxi zu "I House U" und mit der im Februar folgenden Maxi CD gut an. Das Jahr startete für Tom Novy ziemlich rasant mit einer Clubtour durch 13 Städte und wurde begleitet von TV Auftritten, Radiointerviews. Ein Video zu "I House U" folgte Mitte Februar und wurde sowohl bei VIVA als auch bei MTV ausgestrahlt. Die Nummer "I House U" startete erwartungsgemäß in den Deutschen Dance Charts durch und hielt sich lange Zeit in den Top 10 der DDC. Ein guter und sehr erfolg versprechender Anfang für den Produzenten Tom Novy.“


film


Super 16mm, Farbe, 1996, Regie und Produktion: Christoph Felder; Kamera: Serge Roman; Herstellung: cactus (CFF)

Safran - gelbes Gold Über 150.000 Blüten der Krokusart müssen für 1 Kilo Safran geerntet werden. Daher auch der hohe Preis: Bis zu 20.000 DM kosten ein Kilo Safran, in etwa der gleiche Preis wie Gold. Der Film zeigt ein Anbaugebiet in der Schweiz und beobachtet den Drei-Sterne Koch Dieter Müller bei der Zubereitung eines Safrangerichts. Betacam SP, ca. 7min.; Autor und Realisation: Christoph Felder; Kamera: Markus Belde, Christoph Felder; Ton: Jörg Kolbenschlag; Schnitt: Dorothee Plaß; Redaktion: Hans-Jürgen Schütte; Erstsendung: 1.12.98 in N3, Wiederholung, 4.12.98; Herstellung: CFF im Auftrag des NDR;

Die Polizeifotografin Eine umfangreiche Ausstellung in Bern widmete sich im Sommer 1998 der bizarren Praxis von polizeilichen Fahndungsfotos in vergangenen Zeiten. Mit den Verbrecherfotos wollte die Polizei zugleich die biologischen Anlagen von Kriminellen ermitteln. Früher hießen die Kameras der Polizeifotografen daher auch "Guillotine". Fotos von vorne, von der Seite, aus Distanz, so dass sich auf dem Bild noch Gesichtspartien vermessen ließen. Schon die Aufnahmeprozedur war Teil der Strafe. Mussten sich vor nicht allzu langer Zeit vergewaltigte Frauen noch von Männern fotografieren lassen, hat sich dies geändert - zumindest in Krefeld. Sandra Nolden ist eine der wenigen festangestellten Polizeifotografinnen. Die 30jährige Krefelderin machte eine Ausbildung zur Fotografin und bewarb sich bei der Polizei. Für Sandra Nolden steht der dokumentarische Anspruch über der emotionalen Betroffenheit. Die Kamera ist Filter und Puffer zwischen ihr und den Schicksalen. Sicher und zuverlässig müssen Polizeifotografen sein, es gibt keine Möglichkeit für so genannte "Nachschüsse". Das Geschehene muss objektiv dokumentiert werden, gestalterische Aufnahmen sind nicht gefragt. Zu jeder Tages- und Nachtzeit kann die Polizeifotografin zum Einsatzort gerufen werden. Der psychische Druck ist oft genug enorm groß. Jedes Detail kann entscheidend sein, nichts darf verloren gehen. Der tägliche Umgang mit dem Verbrechen belastet. Eine regelmäßige psychologische Betreuung gibt es für die Polizeifotografin nicht, obwohl dies wichtig für die Bewältigung extremer Situationen sein kann. So muß Sandra Nolden immer wieder ihren eigenen Weg suchen, um die Arbeit hinter sich zu lassen. Betacam SP, ca. 7min.; Autor und Realisation: Christoph Felder; Kamera: Markus Belde, Volker Seitz; Christoph Felder; Ton: Jörg Kolbenschlag; Schnitt: Dorothee Plaß; Redaktion: Dr. Inge von Bönninghausen; Erstsendung: 14.1.1999 in WDR 3, Wiederholung, 15.1.99; Herstellung: CFF im Auftrag des WDR


arts-tart film


arts-tart CFF Sendungen/Ausstrahlungen 1998 - 2009 Montag, 21. Dezember 2009 9.00-9.45 Festival (ARD digital) Heimatsuche - Jeckes in Israel Samstag, 19. Dezember 2009 7.25-8.10 Festival (ARD digital) Heimatsuche - Jeckes in Israel Freitag, 18. Dezember 2009 14.15-15.00 Festival (ARD digital) Heimatsuche - Jeckes in Israel 18.00-18.30 3sat In eisiger Höhe - Leben auf der Zugspitze Freitag, 17. Juli 2009 6.45-7.30 Phoenix Im Tal der Wetterpropheten Bergbauern in den Schweizer Alpen Donnerstag, 9. Juli 2009 6.45-7.30 Phoenix Im Tal der Wetterpropheten Bergbauern in den Schweizer Alpen Sonntag, 28. Juni 2009 6.00-6.45 Phoenix Im Tal der Wetterpropheten Bergbauern in den Schweizer Alpen Montag, 13. April 2009 4.35-5.05 3SAT In eisiger Höhe Arbeitsplätze auf der Zugspitze Montag, 24. November 2008 15.15-16.00 NDR Im Tal der Wetterpropheten Bergbauern in den Schweizer Alpen Sonntag, 2. November 2008 9.00-9.45 Phoenix Heimatsuche Jeckes in Israel Freitag, 31. Oktober 2008 4.00-4.30 3SAT In eisiger Höhe - Leben auf der Zugspitze Die Bewohner auf Deutschlands höchstem Gipfel Samstag, 27. September 2008 12.00-12.30 HR Mitten in den Wolken Leben im Hancock Center in Chicago


Samstag, 12. Juli 2008 9.00-9.30 Phoenix Mitten in den Wolken Leben im Hancock Center in Chicago Freitag, 11. Juli 2008 12.30-13.15 Phoenix Im Tal der Wetterpropheten Bergbauern in den Schweizer Alpen Donnerstag, 10. Juli 2008 10.45-11.15 Phoenix Mitten in den Wolken Leben im Hancock Center in Chicago Montag, 7. Juli 2008 14.15-15.00 WDR Heimatsuche - Jeckes in Israel Sonntag, 11. Mai 2008 5.25-6.00 3SAT In eisiger Hรถhe - Leben auf der Zugspitze Die Bewohner auf Deutschlands hรถchstem Gipfel

Freitag, 9. Mai 2008 10.00-10.30 Doku (ZDF digital) Der Alleinsegler Wilfried Erdmann - Abenteuer Weltumseglung 16.15-16.45 Doku (ZDF digital) Der Alleinsegler Wilfried Erdmann - Abenteuer Weltumseglung Donnerstag, 8. Mai 2008 3.30-4.00 Doku (ZDF digital) Der Alleinsegler Wilfried Erdmann - Abenteuer Weltumseglung 14.15-14.45 Doku (ZDF digital) Der Alleinsegler Wilfried Erdmann - Abenteuer Weltumseglung Mittwoch, 7. Mai 2008 0.00-0.30 Doku (ZDF digital) Der Alleinsegler Wilfried Erdmann - Abenteuer Weltumseglung 5.30-6.00 Doku (ZDF digital) Der Alleinsegler Wilfried Erdmann - Abenteuer Weltumseglung 7.45-8.15 Doku (ZDF digital) Der Alleinsegler Wilfried Erdmann - Abenteuer Weltumseglung


15.30-16.00 Doku (ZDF digital) Der Alleinsegler Wilfried Erdmann - Abenteuer Weltumseglung Dienstag, 6. Mai 2008 4.15-4.45 Doku (ZDF digital) Der Alleinsegler Wilfried Erdmann - Abenteuer Weltumseglung 9.30-10.00 Doku (ZDF digital) Der Alleinsegler Wilfried Erdmann - Abenteuer Weltumseglung 17.15-17.45 Doku (ZDF digital) Der Alleinsegler Wilfried Erdmann - Abenteuer Weltumseglung Montag, 5. Mai 2008 7.00-7.30 Doku (ZDF digital) Der Alleinsegler Wilfried Erdmann - Abenteuer Weltumseglung 11.15-11.45 Doku (ZDF digital) Der Alleinsegler Wilfried Erdmann - Abenteuer Weltumseglung 18.45-19.15 Doku (ZDF digital) Der Alleinsegler Wilfried Erdmann - Abenteuer Weltumseglung Sonntag, 4. Mai 2008 2.30-3.00 Doku (ZDF digital) Der Alleinsegler Wilfried Erdmann - Abenteuer Weltumseglung 11.45-12.15 Doku (ZDF digital) Der Alleinsegler Wilfried Erdmann - Abenteuer Weltumseglung 16.45-17.15 Doku (ZDF digital) Der Alleinsegler Wilfried Erdmann - Abenteuer Weltumseglung Samstag, 3. Mai 2008 8.30-9.00 Doku (ZDF digital) Der Alleinsegler Wilfried Erdmann - Abenteuer Weltumseglung 12.30-13.00 Doku (ZDF digital) Der Alleinsegler Wilfried Erdmann - Abenteuer Weltumseglung 20.15-20.45 Doku (ZDF digital) Der Alleinsegler Wilfried Erdmann - Abenteuer Weltumseglung


Dienstag, 29. April 2008 0.00-0.45 WDR Heimatsuche - Jeckes in Israel Mittwoch, 26. März 2008 9.45-10.15 Phoenix Kamel aus Eisen Mauretanien: Wüste, Flüchtlinge, Eisenbahn Mittwoch, 5. März 2008 6.30-7.00 Phoenix In eisiger Höhe Leben auf der Zugspitze Freitag, 29. Februar 2008 21.45-22.15 Phoenix Kamel aus Eisen Mit dem Wüstenexpress durch die Sahara - Afrikanische Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa Freitag, 22. Februar 2008 4.15-4.45 Phoenix In eisiger Höhe Leben auf der Zugspitze Montag, 11. Februar 2008 8.15-9.00 EinsExtra (ARD digital) Im Tal der Wetterpropheten Bergbauern in den Schweizer Alpen Samstag, 9. Februar 2008 17.03-17.45 EinsExtra (ARD digital) Im Tal der Wetterpropheten Bergbauern in den Schweizer Alpen Donnerstag, 7. Februar 2008 6.15-6.45 Doku (ZDF digital) Der Promi-Butler Dienen in der Luxussuite 13.15-13.45 Doku (ZDF digital) Der Promi-Butler Dienen in der Luxussuite 21.15-21.45 Doku (ZDF digital) Der Promi-Butler Dienen in der Luxussuite Montag, 21. Januar 2008 15.15-15.45 3SAT In eisiger Höhe - Leben auf der Zugspitze Die Bewohner auf Deutschlands höchstem Gipfel Dienstag, 8. Januar 2008 23.00-23.45 HR Im Tal der Wetterpropheten Bergbauern in den Schweizer Alpen


Samstag, 29. Dezember 2007 7.15-7.45 Phoenix In eisiger Höhe Leben auf der Zugspitze Freitag, 28. Dezember 2007 17.00-17.30 Phoenix In eisiger Höhe Leben auf der Zugspitze Dienstag, 18. Dezember 2007 15.30-16.00 3SAT In eisiger Höhe - Leben auf der Zugspitze Die Bewohner auf Deutschlands höchstem Gipfel Montag, 10. Dezember 2007 15.15-16.00 NDR Im Tal der Wetterpropheten Bergbauern in den Schweizer Alpen Sonntag, 23. September 2007 0.25-1.00 EinsExtra (ARD digital) Auslandsreporter Das Kamel aus Eisen - Mauretanien: Wüste, Flüchtlinge, Eisenbahn 7.20-7.50 EinsExtra (ARD digital) Auslandsreporter Das Kamel aus Eisen - Mauretanien: Wüste, Flüchtlinge, Eisenbahn 16.00-16.30 EinsExtra (ARD digital) Auslandsreporter Das Kamel aus Eisen - Mauretanien: Wüste, Flüchtlinge, Eisenbahn Mittwoch, 19. September 2007 22.30-23.00 SWR Auslandsreporter Das Kamel aus Eisen - Mauretanien: Wüste, Flüchtlinge, Eisenbahn Donnerstag, 30. August 2007 13.15-13.45 3SAT In eisiger Höhe - Leben auf der Zugspitze Arbeitsplätze auf Deutschlands höchstem Gipfel Montag, 27. August 2007 2.20-2.50 3SAT In eisiger Höhe - Leben auf der Zugspitze Arbeitsplätze auf Deutschlands höchstem Gipfel Sonntag, 26. August 2007 18.00-18.30 3SAT In eisiger Höhe - Leben auf der Zugspitze Arbeitsplätze auf Deutschlands höchstem Gipfel Donnerstag, 2. August 2007 10.30-11.15 Phoenix Im Tal der Wetterpropheten Bergbauern in den Schweizer Alpen


Sonntag, 15. Juli 2007 18.00-18.30 3SAT Der Alleinsegler Wilfried Erdmann - Abenteuer Weltumseglung Donnerstag, 12. Juli 2007 13.15-13.45 3SAT Die Kunst, allein zu sein Mittwoch, 11. Juli 2007 16.50-17.35 arte Wespen hautnah Ein Insekt auf Raubzug Sonntag, 8. Juli 2007 18.00-18.30 3SAT Die Kunst, allein zu sein Mittwoch, 4. Juli 2007 19.00-19.45 arte Wespen hautnah Ein Insekt auf Raubzug Donnerstag, 7. Juni 2007 18.00-18.30 3SAT Der Alleinsegler Wilfried Erdmann - Abenteuer Weltumseglung Samstag, 26. Mai 2007 15.30-16.15 Phoenix Im Tal der Wetterpropheten Bergbauern in den Schweizer Alpen Montag, 8. Januar 2007 13.30-13.58 RBB Mitten in den Wolken Leben im Hancock Center in Chicago Freitag, 1. Dezember 2006 15.15-16.00 NDR Im Tal der Wetterpropheten Bergbauern in den Schweizer Alpen Mittwoch, 1. November 2006 10.30-11.15 Festival (ARD digital) Im Tal der Wetterpropheten Bergbauern in den Schweizer Alpen Dienstag, 31. Oktober 2006 12.00-12.45 Festival (ARD digital) Im Tal der Wetterpropheten Bergbauern in den Schweizer Alpen Montag, 30. Oktober 2006 13.30-14.15 Festival (ARD digital) Im Tal der Wetterpropheten Bergbauern in den Schweizer Alpen


Samstag, 28. Oktober 2006 6.00-6.45 Festival (ARD digital) Im Tal der Wetterpropheten Bergbauern in den Schweizer Alpen Freitag, 27. Oktober 2006 7.30-8.15 Festival (ARD digital) Im Tal der Wetterpropheten Bergbauern in den Schweizer Alpen 15.00-15.45 Festival (ARD digital) Im Tal der Wetterpropheten Bergbauern in den Schweizer Alpen Donnerstag, 26. Oktober 2006 2.00-2.45 Festival (ARD digital) Im Tal der Wetterpropheten Bergbauern in den Schweizer Alpen 9.00-9.45 Festival (ARD digital) Im Tal der Wetterpropheten Bergbauern in den Schweizer Alpen 16.30-17.15 Festival (ARD digital) Im Tal der Wetterpropheten Bergbauern in den Schweizer Alpen Mittwoch, 25. Oktober 2006 20.15-21.00 Festival (ARD digital) Im Tal der Wetterpropheten Bergbauern in den Schweizer Alpen Samstag, 7. Oktober 2006 11.30-12.00 Phoenix Mitten in den Wolken Leben im Hancock Center in Chicago Sonntag, 1. Oktober 2006 7.00-7.30 Phoenix Mitten in den Wolken Leben im Hancock Center in Chicago Samstag, 30. September 2006 11.30-12.00 Phoenix Mitten in den Wolken Leben im Hancock Center in Chicago Freitag, 29. September 2006 21.00-21.45 RBB Im Tal der Wetterpropheten Bergbauern in den Schweizer Alpen 22.15-22.45 Phoenix Mitten in den Wolken Leben im Hancock Center in Chicago


Freitag, 11. August 2006 7.45-8.15 Phoenix In eisiger Höhe Leben auf der Zugspitze Donnerstag, 10. August 2006 21.15-21.45 Phoenix In eisiger Höhe Leben auf der Zugspitze Samstag, 5. August 2006 9.30-10.15 Phoenix Im Tal der Wetterpropheten Bergbauern in den Schweizer Alpen Mittwoch, 19. Juli 2006 10.45-13.00 Phoenix Thema: Die Welt der Berge Dienstag, 18. Juli 2006 13.00-13.30 Phoenix Die Kunst, allein zu sein Montag, 3. Juli 2006 7.00-7.30 3SAT In eisiger Höhe - Leben auf der Zugspitze Arbeitsplätze auf Deutschlands höchstem Gipfel 9.45-10.15 3SAT In eisiger Höhe - Leben auf der Zugspitze Arbeitsplätze auf Deutschlands höchstem Gipfel Sonntag, 2. Juli 2006 18.00-18.30 3SAT In eisiger Höhe - Leben auf der Zugspitze Arbeitsplätze auf Deutschlands höchstem Gipfel Samstag, 10. Juni 2006 8.15-8.45 Phoenix Mitten in den Wolken Leben im Hancock Center in Chicago Freitag, 9. Juni 2006 21.45-22.15 Phoenix Mitten in den Wolken Leben im Hancock Center in Chicago Sonntag, 4. Juni 2006 13.15-14.00 MDR Im Tal der Wetterpropheten Bergbauern in den Schweizer Alpen Donnerstag, 25. Mai 2006 18.00-18.30 Phoenix Mitten in den Wolken Leben im Hancock Center in Chicago


Dienstag, 23. Mai 2006 4.15-4.45 Phoenix Kölsch, Kippen und Kamellen Geschichten aus einem Kiosk Freitag, 21. April 2006 15.15-16.00 BR Länder - Menschen - Abenteuer Im Tal der Wetterpropheten Dienstag, 18. April 2006 13.15-14.00 Phoenix Im Tal der Wetterpropheten Bergbauern in den Schweizer Alpen Montag, 10. April 2006 21.00-21.45 HR Im Tal der Wetterpropheten Bergbauern in den Schweizer Alpen Dienstag, 10. Januar 2006 15.00-15.30 3SAT In eisiger Höhe - Leben auf der Zugspitze Sonntag, 8. Januar 2006 18.00-18.30 3SAT In eisiger Höhe - Leben auf der Zugspitze Samstag, 24. Dezember 2005 5.00-5.30 Phoenix Die Kunst, allein zu sein Dienstag, 18. Oktober 2005 15.00-15.30 3SAT Die Kunst, allein zu sein Sonntag, 16. Oktober 2005 18.00-18.30 3SAT Die Kunst, allein zu sein Montag, 26. September 2005 15.15-16.00 NDR Im Tal der Wetterpropheten Bergbauern in den Schweizer Alpen Donnerstag, 15. September 2005 20.15-21.00 NDR Im Tal der Wetterpropheten Bergbauern in den Schweizer Alpen Freitag, 17. Juni 2005 2.20-2.50 BR Kompass Mitten in den Wolken - Leben im Hancock Center in Chicago


Donnerstag, 16. Juni 2005 22.40-23.10 BR Kompass Mitten in den Wolken - Leben im Hancock Center in Chicago Freitag, 20. Mai 2005 14.00-14.45 arte Linkshänder Warum gibt es Links- und Rechtshänder? Freitag, 13. Mai 2005 18.10-19.00 arte Linkshänder Warum gibt es Links- und Rechtshänder? Montag, 4. April 2005 18.00-18.30 3SAT Mitten in den Wolken Leben im Hancock Center in Chicago Freitag, 4. März 2005 9.45-10.15 WDR WDR weltweit Mitten in den Wolken - Leben im Hancock Center in Chicago Donnerstag, 3. März 2005 22.00-22.30 WDR WDR weltweit Mitten in den Wolken - Leben im Hancock Center in Chicago Samstag, 5. Februar 2005 8.30-9.00 Phoenix Kölsch, Kippen und Kamellen Geschichten aus einem Kiosk Freitag, 1. Oktober 2004 15.00-15.30 3SAT In eisiger Höhe Arbeitsplätze auf der Zugspitze Sonntag, 26. September 2004 18.00-18.30 3SAT In eisiger Höhe Arbeitsplätze auf der Zugspitze Donnerstag, 19. August 2004 13.00-13.45 WDR Ausgezeichnet - Von Orden und Ordensträgern Dienstag, 10. August 2004 11.30-12.15 WDR Linkshänder Freitag, 12. Dezember 2003 14.30-15.15 arte Linkshänder Warum gibt es Links- und Rechtshänder?


Samstag, 6. Dezember 2003 17.15-18.00 arte Linksh채nder Warum gibt es Links- und Rechtsh채nder? Mittwoch, 3. Dezember 2003 19.00-19.45 arte Linksh채nder Warum gibt es Links- und Rechtsh채nder? Montag, 20. Oktober 2003 6.45-7.15 Phoenix Dienstbare Geister Der Promi-Butler - Dienen in der Luxussuite Samstag, 18. Oktober 2003 13.30-14.00 Phoenix Dienstbare Geister Der Promi-Butler - Dienen in der Luxussuite Samstag, 16. August 2003 4.45-5.15 Phoenix Der Promi-Butler Dienen in der Luxussuite Freitag, 15. August 2003 12.30-13.00 Phoenix Der Promi-Butler Dienen in der Luxussuite Dienstag, 29. Juli 2003 18.00-18.30 3SAT Der Promi-Butler Dienen in der Luxussuite Sonntag, 27. Juli 2003 3.45-4.15 ZDF Der Promi-Butler Dienen in der Luxussuite Sonntag, 20. Juli 2003 18.30-19.00 ZDF Der Promi-Butler Dienen in der Luxussuite Mittwoch, 16. Juli 2003 5.15-5.45 Phoenix Mord im Vatikan Hinter den Kulissen der Schweizer Garde Dienstag, 15. Juli 2003 18.00-18.30 Phoenix Mord im Vatikan Hinter den Kulissen der Schweizer Garde


Sonntag, 22. Juni 2003 10.45-11.15 HR Mord im Vatikan Hinter den Kulissen der Schweizer Garde Samstag, 21. Juni 2003 16.20-16.50 HR Mord im Vatikan Hinter den Kulissen der Schweizer Garde Freitag, 20. Juni 2003 21.30-22.00 Phoenix Mord im Vatikan Hinter den Kulissen der Schweizer Garde Dienstag, 29. April 2003 23.00-23.45 SWR Todesschüsse im Vatikan Eine Mutter kämpft für die Wahrheit Sonntag, 6. April 2003 17.30-18.00 Das Erste Mord im Vatikan Eine Spurensuche 18.30-19.00 Muxx (ARD digital) Mord im Vatikan Eine Spurensuche Donnerstag, 15. August 2002 15.15-15.45 HR Einkaufsgeschichten Kölsch, Kippen & Kamellen - Geschichten aus einem Kiosk Sonntag, 28. Juli 2002 21.45-22.15 Phoenix Kölsch, Kippen & Kamellen Geschichten aus einem Kiosk Freitag, 1. März 2002 5.30-6.00 SWR Schlaglicht Kölsch, Kippen und Kamellen - Geschichten aus einem Kiosk Mittwoch, 27. Februar 2002 21.00-21.30 SWR Schlaglicht Kölsch, Kippen und Kamellen - Geschichten aus einem Kiosk Freitag, 14. September 2001 14.30-15.15 arte Ausgezeichnet - Von Orden und Ordensträgern Mittwoch, 5. September 2001 19.00-19.45 arte Ausgezeichnet - Von Orden und Ordensträgern


Montag, 29. Januar 2001 3.45-4.15 Das Erste ARD-exclusiv Das rote Haus am Möhnesee - Bordellgeschichten aus dem Sauerland 18.00-18.30 3SAT ARD-exclusiv Das rote Haus am Möhnesee - Bordellgeschichten aus dem Sauerland Freitag, 26. Januar 2001 21.45-22.15 Das Erste ARD-exclusiv Das rote Haus am Möhnesee - Bordellgeschichten aus dem Sauerland Montag, 20. April 1998 0.45-1.20 RTL Kanal 4 - Dokumentation Barbara Passrugger, die Gipfelstürmerin Sonntag, 18. Januar 1998 23.00-23.30 HR Unser Wartezimmer ist die Straße Wie Ärzte Obdachlose versorgen

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