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Eine Information der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages

Juli 2013

Ausgabe 07 (C)

Neue Generation

Gegenseitige Hilfe

Richtige Antworten

Junge Polizeibeamte bei der sächsischen Polizei. Seite 2

Unterstützung im Alltag durch regionale Netzwerke. Seite 3

Zukunftsideen für den ländlichen Raum. Seite 3

SACHSEN:BRIEF Die politische Zeitung für Sachsen

AU WIEDERAUFB HEIT UND SICHER

„Wir geben nicht auf “ Trotz erneut großer Verluste nach der Hochwasserkatastrophe im Juni 2013 sind die Menschen in Sachsen optimistisch – so wie Familie Hornauer aus Krumbach.

Das Wasser ist weg – was bleibt sind die Schäden. Allein in Sachsen rechnet man mit einer Schadenssumme zwischen ein und zwei Milliarden Euro. Eine genaue Zahl wird erst Ende Juli vorliegen. Trotzdem ist Sachsen dieses Mal relativ glimpflich davon gekommen. Zum Vergleich: 2002 betrug die Schadenssumme im Freistaat 8,6 Milliarden Euro. Doch auch dieses Mal blieb kaum ein Landkreis verschont: Rund ein Drittel aller sächsischen Gemeinden waren direkt vom Hochwasser betroffen. Jetzt heißt es, diese 128 Gemeinden wieder aufzubauen. Dazu hat der Freistaat Sachsen mehrere Fluthilfeprogramme auf den Weg gebracht:

Hochwasserschutz hat funktioniert Wie in der „Wasserschänke“ stehen auch andere Familien, Unternehmen und Kommunen vor einem Wiederanfang. Denn es hat viele Regionen in Sachsen trotz Erfahrung von 2002 stark getroffen. So ist Grimma untergegangen. Riesa wurde überschwemmt wie Bad Schandau oder Meißen. Dagegen konnten sich die Altstadt von Dresden sowie die Städte Torgau und Eilenburg gut behaupten. In den überschwemmten Gebieten liegen aber die Nerven blank und die Menschen fragen nach Ursachen. Zum Teil geben sie Natur- oder Denkmalschutz beziehungsweise Klägern die Schuld, weil diese verhinderten, dass Hochwasserbauten realisiert wurden. Um solche

Foto: Detlev Müller

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hne die guten Geister wüssten wir nicht, wie es weitergeht.“ Annegret und Ronald Hornauer, Wirtsleute der „Wasserschänke“ im Lichtenauer Ortsteil Krumbach in Mittelsachsen, kämpfen um ihre Existenz. Sie werden dabei von Freiwilligen und Mitarbeitern unterstützt, die helfen, Haus und Hof von dem Chaos zu befreien, das die Fluten der Zschopau hinterließen. Der Schaden liegt bei rund 250.000 Euro. „Wir mussten sogar die Fischkörbe im Fluss öffnen, damit sich Forellen und Störe retten konnten. Nun gibt es Störe in sächsischen Flüssen.“ Dabei kehrt ein kurzes Lächeln ins Gesicht der Wirtin zurück, obwohl sie weiß, dass alles neu gekauft werden muss: vom lebenden Fisch als Spezialität des Hauses bis hin zu Fußböden inklusive Heizung, Elektrik, Gaststätteneinrichtung, Sanitäranlagen, Garten und Küche, die nach 2002 gebaut wurde. „Damals stand das Wasser drei Meter hoch“, sagt sie. „Es ist mein Elternhaus. Warum sollten wir weggehen. Hier ist unser Leben, das geben wir nicht auf. Was wir brauchen, ist Geld, denn wir haben noch am Kredit von 2002 zu knabbern.“ Der Ehemann ergänzt: „Wir haben Angst, dass wir keine Versicherung mehr bekommen. Da wäre es wichtig, etwas zu ändern.“

HILFE FÜR BETROFFENE

Der Schock, was die Fluten der Zschopau mit ihrer Gaststätte angerichtet haben, ist Annegret Hornauer und ihrem Koch noch anzusehen. Trotzdem sind die beiden zuversichtlich: Sie wollen bald wieder öffnen.

Verzögerungen zu verhindern, plant Sachsen gemeinsam mit Bayern eine Gesetzesinitiative, die Gemeinschaftsrecht Priorität vor Individualrecht einräumt, ohne die Mitsprache der Bürger auszuschließen. „Dort, wo wir bauen durften, hat der Schutz funktioniert“, begründet Frank Kupfer, Sachsens Umweltminister und CDULandtagsabgeordneter, die Initiative. Seit der Flutkatastrophe 2002 hat Sachsen 80 von 351 Hochwasserschutzmaßnahmen mit Vorrang realisiert – 55 sind noch im Bau und 215 in Planung. Insgesamt wurden 1,5 Milliarden Euro investiert.

besser vorbereitet. Trotzdem muss auch der Letzte verstehen, dass Großschadensereignisse immer wieder drohen.“ Er fordert deshalb, dass der Wiederaufbau klug, entschlossen und unbürokratisch verlaufen müsse. „Es nützt nichts, wenn wir Fördermittel ausreichen, um beispielsweise Feuerwehrhäuser eins zu eins wieder im Überflutungsgebiet aufzubauen.“ Besonders wichtig sei es, Unternehmer zu unterstützen. „Der Staat könnte mit Bürgschaften helfen. Das würde jenen helfen, denen wegen vorangegangenen Hochwassern das Eigenkapital für einen neuen Kredit fehlt.“

Schneller und überlegter Wiederaufbau Nur elf Jahre nach der Jahrhundertflut kam eine neue – wieder sind die Schäden groß. „Der Freistaat unterstützt seine Bürger“, versichert Jens Michel, finanzpolitischer Sprecher der CDU- Landtagsfraktion. „Wir waren diesmal

Im Zschopautal ist inzwischen bei den Hornauers ein Fachmann für Großküchentechnik eingetroffen. Er bringt eine gute Nachricht: Die Küche wird geliefert. Es gibt also Hoffnung, den noch für Juli angepeilten Wiedereröffnungstermin in der „Wasserschänke“ zu halten. Birgit Morgenstern

Hilfe sofort nach der Flut Bereits wenige Tage nach der Flut hat der Freistaat Sachsen ein Soforthilfeprogramm gestartet: So stellt der Freistaat für beschädigte Wohngebäude eine Soforthilfe von insgesamt 15 Millionen Euro zur Verfügung. Außerdem gibt es ein Handgeldprogramm für private Haushalte von 30 Millionen Euro sowie eine Soforthilfe für Kommunen (30 Millionen Euro) und für Unternehmen (10 Millionen Euro). Aufbauhilfe-Fonds und Wiederaufbaustab Acht Milliarden Euro stehen im sogenannten Aufbauhilfe-Fonds allen betroffenen Regionen in Deutschland zur Verfügung. 3,25 Milliarden müssen die Länder stemmen, der Rest kommt vom Bund. Um den sächsischen Anteil schnell und effektiv verteilen zu können, hat der Freistaat einen Wiederaufbaustab 2013 in der Staatskanzlei eingerichtet. Ihm gehören rund 20 Fachleute aus der staatlichen und kommunalen Verwaltung an, die ressortübergreifend zusammen arbeiten. Alle Informationen zur Fluthilfe unter www.sachsen.de

„Sachsen lässt die Menschen nicht im Stich“ CDU-Fraktionschef Steffen Flath über die Vorteile einer konstanten und stabilen Politik.

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ie Wassermassen, die im Mai und Anfang Juni dieses Jahres in Sachsen niedergingen, waren durchaus mit den Niederschlägen vom August 2002 zu vergleichen. Und doch hatte die jüngste Katastrophe nicht die verheerenden Auswirkungen wir noch vor elf Jahren. Auch wenn es wieder viele im ganzen Land hart getroffen hat, einige genauso schlimm, andere sogar noch schlimmer. Insgesamt kann man aber feststellen: Das Frühwarnsystem hat größten Teils besser funktioniert und der Katastrophenschutz ist geordneter abgelaufen. Auch die vielen Hundert Millionen Euro, die der Freistaat bereits in den Hochwasserschutz investiert hat, haben sich ausgezahlt. Überall dort, wo Schutzanlagen gebaut wurden, ist wenig passiert. Natürlich müssen wir unsere Konzepte auf den Prüfstand stellen.

2002 gelernt haben. Vielleicht aber auch weil sie den Hilfskräften, den Behörden und auch der Politik vertraut haben – wussten, dass sie in dieser schwierigen Situation nicht alleine gelassen werden. Zu Recht: Der Freistaat Sachsen und der Bund lassen die Menschen nicht im Stich. Egal ob Soforthilfe für Privathaushalte, Unternehmen, Kommunen und Hauseigentümer oder der beschlossene Aufbauhilfe-Fonds, die Politik hat für schnelle und unbürokratische Hilfe gesorgt. Steffen Flath MdL, Vorsitzender der CDUFraktion des Sächsischen Landtages.

Dazu zählt, dass wir die Planungsverfahren vereinfachen und beschleunigen. Viele Betroffene waren bei der erneuten Flutkatastrophe besonnener. Sicher weil sie aus den Ereignissen von

Gerade diese Handlungsfähigkeit ist es, was Sachsen so stark macht. Nur weil wir stabile und konstante politische Verhältnisse haben, können wir langfristige Aufgaben wie den Hochwasserschutz erfolgreich zu Ende bringen. Hier spielt der Freistaat seine wahre Stärke aus: Ent-

scheidungen zum Wohle aller mit Augenmaß genau dann treffen, wenn sie notwendig sind. All das wäre aber nichts wert, wenn wir für diese politischen Entscheidungen nicht die Menschen hätten, die sie vor Ort umsetzen. Mein ausdrücklicher Dank gilt deshalb in diesen Tagen allen Sachsen, die in den vergangenen Wochen die Notlage so eindrucksvoll gemeistert haben. Ein besonderes Kompliment den Bürgermeistern und Landräten. Die große und uneigennützige Leistung der Rettungsdienste aber auch die der zahllosen freiwilligen Helfer, insbesondere der vielen Jugendlichen, hat mich nicht nur tief beeindruckt, sondern macht mir auch große Hoffnung und gibt mir Zuversicht für die Zukunft unseres Landes.


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SACHSEN:BRIEF

Ausgabe 07 Juli 2013

Immer im Einsatz Die Polizei im Freistaat verjüngt sich: Stefanie Hübner und Robert Conrad gehören zu einer neuen Generation von Polizeibeamten, die eine gute Zukunft in Sachsen vor sich haben.

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serungen auch mehr Geld. So wird der Tarifabschluss des öffentlichen Dienstes mit insgesamt 5,6 Prozent mehr Gehalt in den kommenden zwei Jahren auf die Beamten übertragen. Außerdem wird der monatliche Familienzuschlag um 30 Euro pro Kind und die Wegstreckenentschädigung auf 0,35 Euro pro Kilometer erhöht.

Eine konstante Verjüngung Die junge Polizistin ist noch ganz frisch in dem Beruf. Erst vor zwei Jahren hat sie ihr Studium zum gehobenen Dienst abgeschlossen. Auch Robert Conrad (25) beendete 2011 seine Ausbildung zum Polizeimeister im mittleren Dienst. Nun arbeitet er im Auswahlteam der Bereitschaftspolizei Leipzig. Stefanie Hübner und Robert Conrad stehen für eine neue Generation Polizeibeamter in Sachsen. Die Kriminalstatistik zeigt, dass ein stetiger Nachwuchs junger Polizeibeamter von großer Bedeutung ist. „Unsere Generationen verändern sich. Daher ist es wichtig, immer neue junge und engagierte Polizeigenerationen für den Dienst zu gewinnen“, sagt der Innenexperte der CDU-Landtagsfraktion Christian Hartmann. „Im Mai dieses Jahres sind 80 Polizeikommissar-Anwärter vereidigt worden. 300 Neueinstellungen pro Jahr sind das Ziel, um die Polizei konstant zu verjüngen.“

Foto: Daniel Scholz, Anja Jungnickel

tetige Wachsamkeit ist der wichtigste Begleiter, wenn Stefanie Hübner (26) im Dienst ist. Als Polizeikommissarin bei der Bereitschaftspolizei im Revier Dresden-Mitte fährt sie im Wechselschichtdienst Streife. Auch nach zwölf Stunden im Einsatz muss sie noch konzentriert und aufmerksam sein. Gemeinsam mit einem weiteren Kollegen führt sie Verkehrskontrollen durch oder wird zu Unfällen oder körperlichen Auseinandersetzungen gerufen. Angst hat sie dabei nicht. „Ich wurde noch nie angegriffen. Ganz im Gegenteil: Als Frau wirkt man eher deeskalierend“, sagt die Kommissarin.

Ob normaler Streifendienst oder Spezialeinheit – Stefanie Hübner und Robert Conrad stehen als junge Polizisten alle Möglichkeiten offen, bei Sachsens Polizei ihre ganz persönliche Karriere zu machen.

Bezahlt wird der Polizeiberuf nach dem Besoldungsgesetz. In der Ausbildung verdienen Polizeianwärter 950 Euro im mittleren und 1.000 Euro im gehobenen Dienst. Mit steigenden Berufsjahren erfolgt erst im Zweijahresrhythmus eine Gehaltserhöhung, später im Drei- und Vierjahresrhythmus. Zudem gibt es einen Familien- und Schichtzuschlag. Des Weiteren werden in Sachsen im Rahmen der freien Heilfürsorge Krankheitskosten der Polizeibeamten übernom-

men. Es entfallen also die Abgaben für die Krankenversicherungen. So hat beispielsweise ein ausgebildeter lediger Polizeikommissar ohne Kind, der noch am Anfang seiner Karriere steht, ein Nettoeinkommen von 1.929 Euro. Spätestens im Herbst dieses Jahres will der Landtag ein neues Gesetz zum Dienst-, Besoldungs- und Versorgungsrecht beschließen. Das bedeutet für die Beamten neben anderen Verbes-

Viele Einsatzmöglichkeiten Neben der Besoldung machen auch die vielen Einsatzmöglichkeiten im Polizeidienst den Beruf für Bewerber attraktiv. Für junge Polizeibeamte ist meist die Bereitschaftspolizei die erste Station auf dem Berufsweg. Während ihres Studiums absolvierte Stefanie Hübner verschiedene Praktika. „Dabei hat mich besonders der Bereich ,Sexualdelikte‘ bei der Kripo interessiert. Möglicherweise wechsle ich später dorthin,“ sagt sie. Die Aufstiegschancen innerhalb der Polizei sind vergleichsweise gut und einfach. So kann sich jeder Polizeibeamte je nach seinen Interessen um eine Versetzung bemühen. Robert Conrad wusste früh, dass der Polizeiberuf genau das Richtige für ihn ist. Er entwickelte seinen Berufswunsch durch den Leistungssport. „Ich habe die Möglichkeit, meinen Sport mit meinem Beruf zu verbinden. Das ist ideal.“ Auch für Stefanie Hübner stand lange fest, dass sie eine Karriere bei der Polizei einschlagen würde. „Ich hatte schon immer einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Da lag der Berufseinstieg in den Polizeidienst nahe“, sagt sie. Maria Feldmann

„Aufklärung ist extrem wichtig“ Kurzer Kick mit drastischen Folgen: Modedrogen wie Crystal sind in Sachsen auf dem Vormarsch. Die Herausforderungen an Justiz und Polizei sind damit deutlich gestiegen.

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ie Droge Crystal vermittelt den Konsumenten das trügerische Gefühl, Probleme zu lösen. Ein Interview mit Oberstaatsanwältin Dr. Christine Mügge von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden zu steigenden Deliktzahlen, den Herausforderungen für Justiz und Polizei, den Möglichkeiten der Bestrafung und der Prävention. Liegt es an der Nähe zu Tschechien, dass gerade Sachsen mit dem Vormarsch der Droge Crystal zu kämpfen hat? Dr. Christine Mügge: Da ist tatsächlich ein Zusammenhang feststellbar. Die Crystalversorgung läuft über die vietnamesischen Märkte auf tschechischer Seite. Der Erwerb und die Einfuhr sind relativ unproblematisch, die Herstellung sowieso. In Deutschland ist es schwieriger, an die Grundstoffe heranzukommen, da sind die zulässigen Abgabemengen viel kleiner. Straftaten in Zusammenhang mit Rauschgift sind 2012 um 9,6 Prozent, also auf 8.875 registrierte Straftaten gestiegen. Wie bewerten Sie das? Wir sehen diese Entwicklung mit großer Sorge. Wichtig: Diese Zahlen stellen eine Übersicht über die gesamte Rauschgiftkriminalität dar. Man muss zwischen den einzelnen Rauschgiftarten differenzieren: Von 2011 zu 2012 haben beispielsweise Opium, Kokain und Amphetamine einen Rückgang um fast 80 Prozent erfahren. Auch Heroin spielt keine Rolle mehr. Dafür sind Delikte mit Crystal und Marihuana deutlich gestiegen. Wie hoch schätzen Sie die Dunkelziffer? Eine Dunkelziffer liegt naturgemäß im Dunkeln. Bei Rauschgiftdelikten handelt es sich um

Kontrolldelikte. So sind die Fallzahlen stark abhängig davon, inwieweit die Kontrollen intensiviert wurden. Gerade im Bereich Crystal hat die Kontrolldichte stark zugenommen. Würden härtere Strafen helfen, das Problem einzudämmen? Die Strafen, die in Sachsen ausgesprochen werden, sind angemessen. Allein mit Abschreckung kann man kaum Straftaten verhindern. Wo muss man Ihrer Meinung nach ansetzen, um das Crystalproblem in den Griff zu bekommen? Die Aufklärung ist extrem wichtig. Suchtberatung und Therapiemöglichkeiten sind ein weiterer Punkt – die müssen ausgebaut werden. Wir haben in Sachsen ein erhebliches Fallaufkommen, das muss bewältigt werden. Die Polizei und

die Justiz müssen also personell und sachlich besser ausgestattet werden. Wie wichtig ist hier die Zusammenarbeit mit der tschechischen Justiz? Wir haben am 13. Mai 2013 eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung mit der Oberstaatsanwaltschaft in Prag geschlossen, die darauf abzielt, gemeinsam an einem Strang zu ziehen – gerade in Bezug auf die Bekämpfung von Crystal. Auch auf regionaler Ebene bei den örtlichen Staatsanwaltschaften bestehen Kontakte zu den Partnerstaatsanwaltschaften auf der tschechischen Seite. Da kann ich sagen, dass wir auf einem sehr guten Weg sind. Interview: Nicole Kirchner Das komplette Interview finden Sie unter: www.cdu-fraktion-sachsen.de

IMPRESSUM Herausgeber: CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages Bernhard-von-Lindenau-Platz 1 · 01067 Dresden Telefon: 0351 493-5611 cduinfo@cdu-sachsen.de www.cdu-sachsen-fraktion.de www.facebook.com/cdulandtagsfraktionsachsen www.twitter.com/CDU_SLT

Chefredaktion: Andreas Kunze-Gubsch (V. i. S. d. P.), Pascal Ziehm (paz)

Journalistisches Konzept und Redaktion: stawowy media, Maria Feldmann (maf), Nicole Kirchner (nik), Peter Stawowy (owy)

Nordsachsen

Leipzig (Stadt)

Görlitz Meißen

Bautzen

Leipzig

Mitarbeit: Gisela Bauer (gb), Julia Kynast (jk), Sebastian Martin (sem), Manja Milke (mm), Birgit Morgenstern (bim), Julia Vollmer (juv)

Dresden (Stadt) Mittelsachsen Chemnitz (Stadt)

Fotos: André Forner, Katja Frohberg, Mike Hillebrand, Anja Jungnickel, Ralph Köhler, Detlev Müller, Marcus Schädlich, Wolfgang Schmidt, Lutz Weidler, PR

Sächsische SchweizOsterzgebirge

Zwickau Erzgebirgskreis

Fälle 2013 auf 100.000 Einwohner Vogtlandkreis

60 bis 90 91 bis 120 121 bis 150 151 bis 180 181 bis 210

Regionale Verteilung bei Delikten in Zusammenhang mit Crystal in Sachsen 2012

Auflage: 1.840.000 Stück

Konzeption, Layout, Satz: www.oberueber-karger.de


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SACHSEN:BRIEF

Ausgabe 07 Juli 2013

Zusammen geht es leichter Vom Reinemachen bis zur Fahrt zum Arzt – das Seniorenbüro in Altenberg ist eines von vielen regionalen Netzwerken, die Hilfe im Alltag vermitteln.

Foto: Lutz Weidler

„Man ist unterwegs und kommt ins Gespräch“, sagt er. Auch mit Inge Blanc hat er viel gesprochen. Inzwischen sind beide viermal gemeinsam „auf Tour“ gewesen. Das Seniorenbüro in Altenberg gebe ihr die Sicherheit, auch im Notfall in die Stadt zu kommen, sagt die 69-Jährige. Manfred Holfert nickt. Auch er würde die Hilfe nutzen, wenn er sie später mal bräuchte.

Damit Inge Blanc aus Kipsdorf einen Arzttermin in Dresden wahrnehmen kann, steigt Manfred Holfert ehrenamtlich ins Auto. Das Seniorenbüro Altenberg hilft dabei mit der Kontaktvermittlung.

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stimmt in den eigenen Wänden und damit in ihrem sozialen Umfeld wohnen bleiben können“, sagt Mitarbeiterin Renate Burowski. Um das Ziel zu erreichen, hat das Seniorenbüro in den vergangenen Jahren ein Netzwerk aufgebaut. Ob Gartenarbeit, Zuhörer oder Arztbesuche – zehn ehrenamtliche Mitarbeiter bieten derzeit ihre Unterstützung an.

er Termin ist ungünstig, aber notwendig. Am Vormittag muss Inge Blanc aus Kipsdorf im Osterzgebirge in Dresden sein, um sich im Krankenhaus ambulant behandeln zu lassen. Ausgerechnet an einem Tag, an dem alle Familienmitglieder arbeiten müssen und niemand sie fahren kann. Die 69-Jährige überlegt Alternativen. Den Bus nehmen? Es gibt zwar eine Busverbindung, die in Kipsdorf hält, aber dann müsste sie mehrmals umsteigen. Außerdem ist sie so an den ungünstigen Fahrplan gebunden. Das ist ihr zu kompliziert. Ein Taxi? Zu teuer. Zum Glück gibt es für die Rentnerin doch noch die perfekte Lösung: Denn sie ist auf ein Angebot des Seniorenbüros in Altenberg gestoßen.

Einer der ehrenamtlichen Mitarbeiter ist Manfred Holfert, 74 Jahre und selbst seit langer Zeit im Ruhestand. Dreimal pro Woche fährt er Senioren zum Supermarkt oder zum Arzt. Für seine Hilfe erhält er 30 Cent pro gefahrenen Kilometer. Außerdem bezahlen die Mitfahrer eine Pauschale von drei Euro an ihn, die er an Renate Burowski weiterreicht. Das Seniorenbüro in Altenberg übernimmt wiederum die Versicherung sowie die Schulungen vor dem ersten Einsatz – zum Beispiel das Auffrischen der Ersten Hilfe. Für Manfred Holfert ist die Tätigkeit eine willkommene Abwechslung.

So lange wie möglich selbstbestimmt Das vermittelt älteren Menschen Hilfe beim Saubermachen, beim Einkaufen oder unterstützt wie im Fall von Inge Blanc bei einem Arztbesuch. „Wir wollen dazu beitragen, dass die Senioren so lange wie möglich selbstbe-

Immer wichtiger: die Netzwerkarbeit Für die Landesregierung werden Angebote wie die des Seniorenbüros in Altenberg immer wichtiger. „Sachsen gilt bundesweit als Alterspionier, deshalb müssen wir neue Wege gehen“, sagt Sachsens Sozialministerin Christine Clauß. Mit Blick auf den demografischen Wandel sollen daher das gesellschaftliche Engagement und die regionalen Netzwerke weiter gestärkt werden – zum Beispiel mit dem ab Herbst geplanten Einsatz von Nachbarschaftshelfern für Demenzkranke. Die sollen den Betroffenen zum Beispiel die Zeitung vorlesen und so die Pflege- und Sozialdienste entlasten, ohne deren Kernaufgaben zu übernehmen. Die seniorenpolitische Sprecherin der CDULandtagsfraktion, Hannelore Dietzschold, fordert zudem die Kommunen auf, sich stärker an dem Projekt Alltagsbegleiter zu beteiligen. „Das Programm gibt es seit drei Jahren und es ist äußerst erfolgreich, dennoch könnten es mehr sein, die mitmachen. Wir sollten die Alltagsbegleiter flächendeckend in Sachsen anbieten“, so Dietzschold. Mehr als 80 gemeinnützige Unternehmen, Vereine, Kirchgemeinden und Kommunen beteiligen sich bislang an der vom Europäischen Sozialfonds geförderten Initiative. Auch das Seniorenbüro in Altenberg wird über diesen Fonds gefördert. Sie soll die Familienund Nachbarschaftshilfe auf dem Land oder in Kleinstädten kompensieren, wenn diese nicht greift. In Zukunft sollen aber auch Alltagsbegleiter in den Großstädten unterwegs sein, kündigte Sachsens Landesregierung bereits an.

BESSER OHNE SCHULDEN Das Ziel ist fast erreicht: Das Neuverschuldungsverbot soll noch vor der Sommerpause in die Sächsische Verfassung aufgenommen werden. Wie wichtig das für Sachsen ist, zeigen diese Zahlen: Seit 2006 hat der Freistaat keine neuen Schulden mehr aufgenommen. Das soll nun gesetzlich verankert werden. Dafür ist die Aufnahme des Neuverschuldungsverbotes in die Sächsische Verfassung notwendig. Die Verfassungsänderung ist nur mit einer Zweidrittelmehrheit im Parlament möglich. Wer Schulden macht, muss auch Zinsen zahlen. Weil Sachsen keine neue Schulden aufnimmt, hat der Freistaat 2011 rund 755 Millionen Euro weniger an Zinsen ausgegeben als andere Bundesländer. Deshalb kann sich Sachsen eine enorme Investitionsquote von 18,6 Prozent leisten. Außerdem kann mehr Geld für den Schulhausbau, den Umweltschutz oder die Bildung ausgegeben werden. Auch Sachsen hat in der Vergangenheit Schulden aufnehmen müssen. Die Schulden von damals zahlt der Freistaat heute noch ab. Doch es ist schon viel geschafft. Noch 11,7 Milliarden Euro beträgt die derzeitige Schuldenlast. Dieser Schuldenberg wird jährlich um 75 Millionen Euro kleiner – auch, weil keine neuen Schulden dazugekommen sind. Im Freistaat beträgt die momentane ProKopf-Verschuldung 2.828 Euro. Das ist im Vergleich zu den anderen Bundesländern ausgesprochen wenig: Sachsen hat damit die zweitniedrigste Verschuldung bundesweit.

Mehr Informationen unter www.cdu-sachsen-fraktion.de

Sebastian Martin

Die neue Frauenpower vom Land Der Glossener Landfrauenverein will mit Gesundheitskursen und Kindergarten-Abholdienst der Abwanderung etwas entgegensetzen. Sachsen erarbeitet derzeit Leitlinien für den ländlichen Raum.

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Der Kochkurs ist eine Initiative des Landfrauenvereins Glossen. Dessen Projekt „Land-FrauenKontor“ gehört zu den „Neulandgewinnern“ 2013 der Robert Bosch Stiftung. Das Programm fördert Initiativen zur Bewältigung des demografischen Wandels. „Die 49.500 Euro Preisgeld verwenden wir für unser Dienstleistungs- und Begegnungszentrum und verschiedene Kurse“, sagt Vereinsvorsitzende Bärbel Schumann. Ziel ist die Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten für Frauen auf dem Land. Bianca Horn könnte sich durchaus vorstellen, Kochkurse professionell anzubieten. Als gelernte Fleischfachverkäuferin und dreifache Mutter bringt

land eine Förderrichtlinie zur Begleitung des demografischen Wandels. Die Staatsregierung beschloss auch Leitlinien zur Entwicklung des ländlichen Raumes, 2013 finden dazu zehn landesweite Ideenbörsen statt. In vielen Dörfern fehlen Kindertagesstätten, Läden, Buslinien. Die Glossener Frauen helfen sich quasi selbst. „Wir wollen einen Kindergarten-Abholdienst und einen Fahrdienst zu Veranstaltungen organisieren, Tagesmütter und Alltagsbegleiter ausbilden, Kurse zu Gesundheit und Ernährung anbieten“, zählt Schumann auf.

Foto: Anja Jungnickel

m Eiltempo löffelt Josi ihren Obstsalat aus. „Das müsste meine Mama auch mal machen!“, ruft die Kleine mit halb vollem Mund. Innerhalb weniger Minuten haben sechs Kinder am Tisch der Oschatzer Tafel die große Schüssel leer gegessen. Den Sechs- bis Zwölfjährigen hats geschmeckt – und sie haben den Salat selbst zubereitet. Auch Bianca Horn und Elke Anderssohn sind zufrieden. Ihr erster Kochnachmittag mit Kindern von Tafel-Kunden ist ein voller Erfolg. „Wir haben mit etwas Einfachem angefangen. Die Früchte mussten nur gewaschen, geschnitten und gemischt werden“, sagt Horn. Fürs nächste Mal wünschen sich die Kinder was Warmes mit Kartoffeln.

Elke Anderssohn und Bianca Horn geben gerne ihr Wissen an die junge Generation weiter. Beim Kochkurs der Oschatzer Tafel sollen die Kinder lernen, wie einfach und günstig es ist, eine gesunde Mahlzeit zuzubereiten.

sie dafür beste Voraussetzungen mit. Sachsens Bevölkerung wird immer weniger und älter, vor allem auf dem Land. In manchen Dörfern beträgt das Durchschnittsalter schon jetzt mehr als 50 Jahre – bis 2025 wächst die Negativlücke zwischen Geburten und Sterbefällen noch weiter. „An die ländlichen Räume stellt der demo-

grafische Wandel besondere Herausforderungen, denn dort werden Veränderungen häufig als Erstes sichtbar“, sagt der landesentwicklungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Oliver Fritzsche. Und er betont: „Wir wollen und werden keine Region aufgeben.“ Sachsen besitzt seit 2007 als erstes Bundes-

In Größe und Umfang ist das Projekt im Sächsischen Landfrauenverband einzigartig, doch es gäbe viele kleinere Vorhaben, sagt Iris Firmenich. Aus Sicht der Verbandsvorsitzenden und CDU-Landtagsabgeordneten tragen Frauen bei der Bewältigung des demografischen Wandels die größte Last. Wegen der geforderten Mobilität in der Arbeitswelt funktioniere das Solidarsystem Familie häufig nicht mehr: „Wir Landfrauen sehen dort eine unserer größten Herausforderungen, Hilfen aufzubauen, die das Leben auf dem Lande für Jung und Alt erleichtern, zum Beispiel durch Tagesmütter, Nachbarschaftshilfe und Tagespflege für alte pflegebedürftige Menschen.“ Gisela Bauer


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SACHSEN:BRIEF

Ausgabe 07 Juli 2013

QUIZ

Politik vor Ort, die ankommt Sachsens Politik wird nicht nur im Dresdner Landtag gemacht – sondern auch direkt vor Ihrer Haustür. In Ihrer Stadt Chemnitz sind Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion für Sie unterwegs, um sich für Ihre Projekte und Vorhaben stark zu machen.

Neue Netzwerke für die Industriestadt Chemnitz

Wer den „SACHSEN:BRIEF“ aufmerksam gelesen hat, dem dürfte die Beantwortung der folgenden sieben Fragen nicht schwerfallen. Die Buchstaben vor den richtigen Antworten ergeben das Lösungswort. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

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1. Wie viel wurde seit der Jahrhundertflut 2002 in den Hochwasserschutz in Sachsen investiert? I 10 Millionen Euro D 100 Millionen Euro P 1,5 Milliarden Euro

Foto: Wolfgang Schmidt

as Vereinslokal nennt sich „altes werkstor“. Innen ist Chemnitzer Tradition zu spüren: mit Fotos ehemaliger Firmen, mit alten Ansichten der Stadt oder durch historische Gegenstände wie eine echte Gaslaterne. „Das sind Symbole dafür, dass wir im Sinne des sächsischen Manchester wirken, wie Chemnitz früher genannt wurde“, erklärt Jörg Rothe, Präsident des iscn industry society chemnitz north e. V. „Ziel ist es mitzuhelfen, den Industriestandort ChemnitzNord attraktiver und lebenswerter zu gestalten.“ Der iscn wurde 2010 gegründet. Seitdem haben die Mitglieder nicht nur ihr Lokal am Eingang einer ehemaligen Stahlgießerei ausgebaut, sondern es wurden Netzwerke geknüpft sowie soziale und kulturelle Projekte in Angriff genommen. Von Anfang an dabei ist Cornelia Desczyk. Sie ist Vizepräsidentin und Inhaberin der Möbelspeditionsfirma Emil Friedmann in vierter Generation. Wie sie sollen sich junge Leute stärker mit der Industriestadt identifizieren und hierbleiben. „Andreas Hähnel ist Gründungsmitglied. Er unterstützt und fördert den Verein. Als Politiker und Landtagsabgeordneter hat er viele Kontakte und gute Ideen“, sagt Desczyk. So hat der iscn im vergangenen Jahr den Sportverein EVS Lok Chemnitz mit einer Geld-

Cornelia Desczyk, Andreas Hähnel und Jörg Rothe bestaunen die alte Gaslaterne im Vereinslokal.

wollen zeigen, dass Leben und Wohnen in einer Industriestadt bestens zusammenpassen“, sagt Hähnel. „Besonders erstrebenswert wäre es, wenn es mit unserer Unterstützung gelänge, die benachbarte Gießerei-Brache mit Firmen zu beleben.“ (bim)

spende gefördert. Mit diesen 1.000 Euro konnten die jungen Handballer an einem internationalen Turnier teilnehmen. Die Grundschule Borna wurde beim Bau eines Spielplatzes unterstützt und auch das „alte werkstor“ wird mit jungem Leben gefüllt. Dort präsentiert die Veranstaltungsreihe „North Note“ aktuelle Bands, Solomusiker und andere junge Talente aus der Musikszene Chemnitz. Zugleich wird in diesem Jahr wieder ein Straßenfest gefeiert, das am 3. und 4. August 2013 stattfindet. „Wir

Andreas Hähnel MdL Straße der Nationen 38, 09111 Chemnitz Tel.: 0371 9094694, E-Mail: Andreas.Haehnel@ slt.sachsen.de, www.andreas-haehnel.de

Mandat und Ehrenamt für den guten Zweck

Foto: Wolfgang Schmidt

Peter Wilhelm Patt kommt beim Benefiz-Waffelbacken gerne mit Bürgern ins Gespräch.

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oder der Einrichtung zugute, bei denen Patt die Waffeln bäckt. Dieses Jahr gingen nach dem Maibaumsetzen 250 Euro an den Heimatverein Reichenbrand e. V., der das Jubiläum „750 Jahre Reichenbrand“ organisierte. Auch Rolf Esche, Vorstand des Chemnitzer Vereins Küchwaldbühne e. V., freut sich, wenn Peter Patt bei den Veranstaltungen zu Gast ist. „Nicht nur wegen der Benefiz-Waffeln, die er mit Unterstützung aus seinem Wahlkreisbüro bäckt und mit denen er bei Besuchern freiwillige Spenden sam-

eim Maibaumsetzen im Stadtteil Reichenbrand ist der Waffelstand von Peter Patt dicht umlagert. „Wenn wir backen, kommen Kinder und Erwachsene, um zu kosten. Mit ihnen ins Gespräch zu kommen, ist dann leicht möglich“, freut sich der Landtagsabgeordnete. So erfahre er, wo der Schuh drückt, und könne besser helfen. Doch Patt will nicht nur reden: Am Stand steht eine Spendendose, in die ein Obolus eingeworfen werden kann. Diese und seine Spenden kommen dem jeweiligen Verein

melt. Peter Patt hat immer ein offenes Ohr für unsere Anliegen“, weiß Esche. Der Verein hat die vor genau 50 Jahren im Küchwald errichtete Freilichtbühne, die nach der Friedlichen Revolution in Dornröschenschlaf verfiel, mit großer Anstrengung und persönlichem Engagement wieder zum Leben erweckt. „Wir sind stolz darauf, dass es die Küchwaldbühne in ihrem 50. Jahr wieder gibt“, sagt Rolf Esche. „Aber wir sind auch stolz auf die Chemnitzer Einwohner, die regionalen Unternehmen und die Politiker, ohne deren Unterstützung das nicht möglich gewesen wäre.“ Der Landtagsabgeordnete ist im Jahr mehrmals in Chemnitzer Kindergärten, bei Feiern oder bei anderen Veranstaltungen mit seiner Benefiz-Bäckerei dabei. „Ich mache das in meiner Freizeit. Ich sehe das als Anerkennung für das Ehrenamt. Denn es ist besser, etwas zu tun, als nur in die Tasche zu greifen und Geld zu spenden. Wenn Probleme angesprochen werden, kann ich so besser Lösungen organisieren,“ sagt Patt. (bim) Peter Wilhelm Patt MdL Ludwigstraße 36, 09113 Chemnitz Tel.: 0371 3560594, E-Mail: Peter.Patt@slt.sachsen.de www.peter-patt.de

2. Wie viele sächsische Gemeinden waren im Juni 2013 von der Hochwasserkatastrophe betroffen? L Ein Sechstel der sächsischen Gemeinden O Ein Drittel der sächsischen Gemeinden S Die Hälfte der sächsischen Gemeinden 3. Wie viele Polizeikommissar-Anwärter wurden im Mai 2013 im Freistaat vereidigt? K 10 Polizeikommissar-Anwärter A 50 Polizeikommissar-Anwärter L 80 Polizeikommissar-Anwärter 4. Laut der Kriminalstatistik wurde 2012 in Sachsen ein deutlicher Anstieg folgender Droge verzeichnet: F LSD I Crystal K Heroin 5. Wie heißt das neue Projekt der Landesregierung, das ab Herbst 2013 für ältere Menschen, die Hilfe im Alltag benötigen, startet? Z Nachbarschaftshelfer für Demenzkranke H Helfer mit Herz B Retter in der Not 6. Das „Land-Frauen-Kontor“-Programm des Glossener Landfrauenverbandes fördert Projekte zur Bewältigung: A des Kitaplatz-Mangels H der Arbeitslosigkeit E des demografischen Wandels 7. Seit wann nimmt Sachsen keine neuen Schulden mehr auf? N Seit 1990 I Seit 2006 J Seit 2013

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Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir: Zwei Mal eine Familientageskarte für den BELANTIS-Freizeitpark in Leipzig

Spitzensport auf der Chemnitzer Radrennbahn

Zwei Mal einen Bildband „Sächsische Landschaften. Zwischen Dübener Heide und Zittauer Gebirge“ von Karl Mansfeld und Olaf Bastian

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Foto: Wolfgang Schmidt

ascha Hübner fährt auf der Radrennbahn im Chemnitzer Sportforum erst langsam, dann immer schneller. Seine Zeit wird von Vater Michael Hübner gestoppt. Der siebenfache Weltmeister ist heute gemeinsam mit Jens Fiedler, einem weiteren Chemnitzer Ex-WeltklasseRadfahrer, sportlicher Leiter und Trainer beim Verein Team Erdgas 2012. Ihr Ziel ist es, junge Fahrer in der Weltspitze zu etablieren und sie auf die Olympischen Spiele vorzubereiten. „Ich finde es gut, dass der Freistaat seine Sportförderung ausbaut und dass sich Landtagsabgeordnete wie Ines Saborowski-Richter für Training und Wettkämpfe interessieren“, freut sich Michael Hübner. „Um erfolgreich Spitzensport zu betreiben, brauchen wir aber auch geeignete Sportstätten.“ Denn die Chemnitzer Radrennbahn ist erneuerungsbedürftig. Sie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg aus Schuttmassen gebaut. Inzwischen drücken die Sitzreihen gegen die Bande. „Wenn Teile davon abrutschen, ist es mit dem Radfahren vorbei. Der Freistaat muss sich klar werden: Will er, dass Olympiasieger und Weltmeister hier trainieren oder nicht?“, so Trainer Hübner. Für Ines Saborowski-Richter ist es selbstverständlich, dass sie sich für Weltklassesportler einsetzt: „Es ist klar, dass Erfolge

Die sichere Seite

Michael Hübner und Ines Saborowski-Richter sind sich einig: Die Radrennbahn braucht eine Sanierung.

von Spitzenathleten als Beispiel wirken. Damit sind Kinder leichter zu begeistern.“ Deshalb habe der Freistaat tief in die Tasche gegriffen, um Spitzen- und Breitensport stärker als bisher zu fördern. So stehen im Doppelhaushalt 2013/2014 pro Jahr 27 Millionen Euro zur Verfügung. „Vorrang haben aber Sportanlagen der sogenannten Grundversorgung wie Sportplätze und -hallen oder Schwimmbäder“, erklärt

die Landtagsabgeordnete. Zugleich regt sie an, künftig stärker darüber nachzudenken, wie Leistungssportanlagen auch für den Breitensport zu öffnen seien. (bim)

Schreiben Sie die Lösung und Ihren Wunschgewinn auf eine Postkarte und schicken Sie diese bis zum 01.08.2013 an die CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Pressestelle, Bernhardvon- Lindenau-Platz 1, 01067 Dresden. Stichwort: SACHSEN:BRIEF

Ines Saborowski-Richter MdL Markt 4, 09111 Chemnitz Tel.: 0371 9091131, E-Mail: Ines.Saborowski-Richter@ versanet.de, www.ines-saborowski-richter.de

Achtung: Absender nicht vergessen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden am 02.08.2013 auf unserer Homepage veröffentlicht und schriftlich informiert.


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SACHSEN:BRIEF

Ausgabe 07 Juli 2013

QUIZ

Politik vor Ort, die ankommt Sachsens Politik wird nicht nur im Dresdner Landtag gemacht – sondern auch direkt vor Ihrer Haustür. In Ihrer Stadt Dresden sind Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion für Sie unterwegs, um sich für Ihre Projekte und Vorhaben stark zu machen.

Rückhaltebecken verhindert Überschwemmungen im Dresdner Süden

Foto: Daniel Scholz

Frank Kupfer und Aline Fiedler besuchten das neue Hochwasserrückhaltebecken am Kaitzbach.

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wüstung. Um beim nächsten Hochwasser einer Überschwemmung vorzubeugen, wurde 2012 ein Hochwasserrückhaltebecken für 687.000 Euro am Kaitzbachtal errichtet. 75 Prozent der Gesamtkosten förderte der Freistaat Sachsen aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung. Mit einem Fassungsvermögen von 16.200 Kubikmetern sollte es einem 100-jährlichen Hochwasserereignis standhalten. „Und es hielt beim diesjährigen Hochwasser stand – genau wie die weiteren baulichen Maßnahmen

wei Wochen waren vergangen, seit die Landtagsabgeordnete Aline Fiedler und Umweltminister Frank Kupfer die Hochwasserschutzmaßnahmen am Kaitzbach besichtigt hatten, da wurde diese Anfang Juni auf die entscheidende Probe gestellt. Der nur wenige Kilometer lange Kaitzbach hatte während der Flutkatastrophe 2002 verheerende Schäden angerichtet. In Altmockritz und Strehlen, aber auch im Großen Garten, dem Zoo und dem Bühlerpark hinterließ er große Spuren der Ver-

an der Weißeritz.“, sagte Aline Fiedler. Allein in Dresden wurden nach der Jahrhundertflut 2002 etwa 65 Millionen Euro vom Freistaat in vorsorgenden Hochwasserschutz investiert. „Die neuen Mauern, mobilen Aufsätze, Deiche und Binnenwasseranlagen haben in Dresden ohne Ausnahme gehalten und die Stadt vor größeren Überflutungen bewahrt, sagt Frank Kupfer. „Neben dem Flutschutz ist das auch den langen Vorwarnzeiten, dem schnellen Krisenmanagement und natürlich den unzähligen Helfern zu verdanken. Das schnelle, selbstlose und professionelle Handeln der Hilfskräfte und Freiwilligen in Dresden ist Bespiel einer großartigen Solidarität.“ ergänzt Aline Fiedler. Oberste Priorität haben jetzt die Beseitigung der Schäden durch die Überschwemmungen in elbnahen Gebieten, der Wiederaufbau und die Hilfe für die Betroffenen. Anschließend muss auf Grundlage der neuen Erkenntnisse der Hochwasserschutz ausgewertet, diskutiert und wo notwendig angepasst bzw. verbessert werden. (maf) Aline Fiedler MdL, Bürgerbüro Chemnitzer Straße 115, 01187 Dresden Tel.: 0351 4667750, E-Mail: wahlkreis@aline-fiedler.de www.aline-fiedler.de

Bürgerinitiative Blasewitz setzt sich für historische Laternen ein

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Ronald Franke, Rainer Scholz und Martin Modschiedler wollen die historischen Kandelaber in Blasewitz erhalten.

Abgeordnete setzen sich dafür ein, dass die gasbetriebenen Leuchten wieder in die Oehmestraße zurückkehren, zumindest als elektrifizierte Kandelaber. Um die Kosten muss sich die Verwaltung als Verursacher Gedanken machen. (maf)

glied der Bürgerinitiative Blasewitz e. V., vermutet dahinter Kalkül: „Wäre der Lampentyp mit dem Amt für Denkmalpflege abgestimmt worden, wäre dieser sicher abgelehnt worden“, sagt er. „Abgesehen von der katastrophalen Optik hat der Umbau der Laternen mehr gekostet, als er jemals Energie einsparen wird.“ Inzwischen gibt es einen Stadtratsbeschluss, der den Rückbau der unpassenden Peitschenlampen vorgibt. Die Stadtverwaltung wird in Kürze dazu ein Konzept vorlegen. Die Bürgerinitiative und der

Martin Modschiedler MdL, Wahlkreisbüro Bergmannstraße 7, 01309 Dresden Tel.: 0351 43837348 E-Mail: martin.modschiedler@slt.sachsen.de www.martin-modschiedler.de

Foto: André Forner

Lars Rohwer (l.), Renee Gäpel (2. v. l.) und Schulleiterin Iris del‘Antonio (2. v. r.) beim Iglu-Aufbau.

ie Schüler der Astrid-Lindgren-Schule für geistig Behinderte in Dresden-Gorbitz hatten schon immer Freude an dem Gewächshaus in ihrem Schulgarten. Diese Freude wurde jedoch zunehmend getrübt. Wind und Wetter konnte das in die Jahre gekommene Gebäude nicht mehr standhalten. So fanden die Mädchen und Jungen der Astrid-Lindgren-Schule ihr Gewächshaus immer öfter zerstört vor. Hausmeister Rico Reuschel kam eines Abends beim Fernsehen eine Idee: „In einer Reporta-

1. Wie viel wurde seit der Jahrhundertflut 2002 in den Hochwasserschutz in Sachsen investiert? I 10 Millionen Euro D 100 Millionen Euro P 1,5 Milliarden Euro 2. Wie viele sächsische Gemeinden waren im Juni 2013 von der Hochwasserkatastrophe betroffen? L Ein Sechstel der sächsischen Gemeinden O Ein Drittel der sächsischen Gemeinden S Die Hälfte der sächsischen Gemeinden 3. Wie viele Polizeikommissar-Anwärter wurden im Mai 2013 im Freistaat vereidigt? K 10 Polizeikommissar-Anwärter A 50 Polizeikommissar-Anwärter L 80 Polizeikommissar-Anwärter 4. Laut der Kriminalstatistik wurde 2012 in Sachsen ein deutlicher Anstieg folgender Droge verzeichnet: F LSD I Crystal K Heroin 5. Wie heißt das neue Projekt der Landesregierung, das ab Herbst 2013 für ältere Menschen, die Hilfe im Alltag benötigen, startet? Z Nachbarschaftshelfer für Demenzkranke H Helfer mit Herz B Retter in der Not

7. Seit wann nimmt Sachsen keine neuen Schulden mehr auf? N Seit 1990 I Seit 2006 J Seit 2013

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Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir: Zwei Mal eine Familientageskarte für den BELANTIS-Freizeitpark in Leipzig

Ein Iglu aus Flaschen

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Wer den „SACHSEN:BRIEF“ aufmerksam gelesen hat, dem dürfte die Beantwortung der folgenden sieben Fragen nicht schwerfallen. Die Buchstaben vor den richtigen Antworten ergeben das Lösungswort. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

6. Das „Land-Frauen-Kontor“-Programm des Glossener Landfrauenverbandes fördert Projekte zur Bewältigung: A des Kitaplatz-Mangels H der Arbeitslosigkeit E des demografischen Wandels

Foto: Daniel Scholz

ie Anwohner in Blasewitz hatten sich lange auf die Sanierung der Oehmestraße gefreut: Neuer Asphalt lässt die Fahrzeuge leiser rollen, die Radfahrer bekommen einen eigenen Weg, ein Kreisverkehr sorgt für einen flüssigeren Verkehr. So weit, so gut. Bald stellten die Anwohner jedoch fest, dass das Straßen- und Tiefbauamt im Zuge der Sanierung die historischen Gaslaternen gegen moderne Leuchten austauschte. Und was nicht nur optisch kaum ins Bild des denkmalgeschützten, von der Gründerzeit geprägten Stadtteils passt, widerspricht zudem mehreren Stadtratsbeschlüssen. „Das Straßen- und Tiefbauamt hat sich den neuen Lampentyp nicht einmal vom Denkmalschutzamt genehmigen lassen“, erklärt Ronald Franke. Er ist Vorsitzender der Bürgerinitiative Blasewitz e. V. „Erst im Nachhinein wird nun versucht, dieses Vorgehen zu legalisieren.“ In den Bauplänen wurde tatsächlich nie ein Beleuchtungskonzept vorgelegt. Der Landtagsabgeordnete Martin Modschiedler war damals Mitglied des Stadtrats und erinnert sich: „Wir bekamen nur Grundrisse zu sehen. Wir gingen selbstverständlich davon aus, dass die Stadtverwaltung die Denkmalschutzsatzung beachtet und die Kandelaber erhält.“ Rainer Scholz, Mit-

Die sichere Seite

ge wurde gezeigt, wie in China ganze Häuser aus Abfällen oder recyclebaren Materialien gebaut werden. Diese Methode wollte ich für ein neues Gewächshaus anwenden“, erinnert sich Reuschel. Zunächst dachte er an Glasflaschen. Da ein Gewächshaus aus Glas aber nicht sicher genug gewesen wäre, wurden schließlich Flaschen aus Plastik in die Planung einbezogen. Die Idee, das Gewächshaus in Form eines Iglus zu errichten, ergab sich durch die Form der Flaschen von selbst. Mit der finanziellen

Zwei Mal einen Bildband „Sächsische Landschaften. Zwischen Dübener Heide und Zittauer Gebirge“ von Karl Mansfeld und Olaf Bastian

Unterstützung der Landeshauptstadt Dresden wurde bereits 2011 mit der Errichtung des Fundaments für das neue Gewächshaus begonnen. Nun brauchte man nur noch die entsprechenden Flaschen, um mit dem Bau des Iglus beginnen zu können. An dieser Stelle schalteten sich der Landtagsabgeordnete Lars Rohwer und der Centermanger des Gorbitz-Centers Renee Gäpel ein. „Durch Sammel- und Spendenaktionen kamen wir auf knapp 4.000 Flaschen“, sagt Gäpel stolz. Mit Silikon und Bauschaum wurden die vielen Flaschen miteinander verbunden. „Das Iglu-Projekt an der Gorbitzer Förderschule zeigt eindrucksvoll, wie gut die lokale Wirtschaft, das Ehrenamt und die Politik Hand in Hand arbeiten“, sagt Lars Rohwer. „Sobald das Gewächshaus steht, sollen auch die Schüler mit einbezogen werden und beispielsweise den Sockel farbig gestalten.“ Die Idee, ein Haus aus PET-Flaschen zu bauen, gab es bisher noch nicht. Nun überlegt die Schule, ein Patent auf ihr Projekt anzumelden.  (maf)

Schreiben Sie die Lösung und Ihren Wunschgewinn auf eine Postkarte und schicken Sie diese bis zum 01.08.2013 an die CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Pressestelle, Bernhardvon- Lindenau-Platz 1, 01067 Dresden. Stichwort: SACHSEN:BRIEF

Lars Rohwer MdL, Bürgerbüro im Dresdner Westen Kesselsdorfer Straße 55, 01159 Dresden-Löbtau Tel.: 0351 4137886, E-Mail: Lars.Rohwer@slt.sachsen.de www.lars-rohwer.de

Achtung: Absender nicht vergessen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden am 02.08.2013 auf unserer Homepage veröffentlicht und schriftlich informiert.


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SACHSEN:BRIEF

Ausgabe 07 Juli 2013

QUIZ

Politik vor Ort, die ankommt Sachsens Politik wird nicht nur im Dresdner Landtag gemacht – sondern auch direkt vor Ihrer Haustür. In Ihrer Stadt Dresden sind Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion für Sie unterwegs, um sich für Ihre Projekte und Vorhaben stark zu machen.

Beste Trainingsbedingungen im Feriendorf Langebrück

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2. Wie viele sächsische Gemeinden waren im Juni 2013 von der Hochwasserkatastrophe betroffen? L Ein Sechstel der sächsischen Gemeinden O Ein Drittel der sächsischen Gemeinden S Die Hälfte der sächsischen Gemeinden Christian Hartmann und Jan Pretscheck testen das Beachvolleyballfeld im Feriendorf Langebrück.

her Zukunft ist zusätzlich die Eröffnung eines Waldkindergartens auf dem Gelände geplant. Regelmäßig trainiert auch die Mannschaft des Volleyballclubs Dresden hier. (juv)

schäftsführer des Feriendorfs auch während der unrentablen Wintermonate zu seinen vier Angestellten bekannte und sie nicht entließ: keine Selbstverständlichkeit im Tourismus. Im Frühling erwacht die Feriensiedlung in Langebrück immer wieder zu neuem Leben. Die Hütten und das Restaurant können für Familien- und Firmenfeiern gemietet werden. „Wir haben bereits Anfragen für 2014“, freut sich Pretscheck. In na-

Christian Hartmann MdL Alttrachau 34, 01139 Dresden Tel.: 0351 4935532, E-Mail: christian.hartmann@ slt.sachsen.de, www.christian-hartmann.eu

Parkplatznot am Körnergarten

Foto: Daniel Scholz

Christian Piwarz möchte, dass die freie Fläche vor dem Körnergarten zum Parkplatz ausgebaut wird.

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nicht nötig, befestigt ist der Platz schließlich schon. Ein hochwasserfester Parkautomat, der Ausbau der zubringenden Straße und eine Verlegung des kreuzenden Radwegs um ein paar Meter würden genügen. „Damit könnte man künftig den Parkplatzsuchverkehr in Loschwitz mindern“, sagt eine Anwohnerin. Sie fühlt sich schon länger von den umherkreiselnden Autos gestört. „Und die Wirte der Biergärten und Restaurants würden sicherlich ebenfalls davon profitieren.“ Was so einfach klingt, gestaltet sich in der Umsetzung seit Jahren problematisch.

er Platz linkselbisch des Körnergartens in Dresden-Loschwitz ist seit mehr als 100 Jahren bepflastert. Die Fläche ist meistens frei. Nur an wenigen Tagen im Jahr stellen dort die Betreiber des Elbhangfestes ihre Festbuden auf oder Familien und Vereine nutzen den einstigen Wirtschaftsplatz zum Grillen. Um die Fläche sinnvoll nutzen zu können, beschloss der Dresdner Stadtrat 2008, die Fläche zeitlich begrenzt als Parkplatz vorzusehen. 2011 dann der nächste Beschluss: Die freie Fläche soll dauerhaft zum Parkplatz ausgebaut werden. Viel wäre dazu gar

„In den 1990ern deklarierte der damalige Stadtrat die angrenzenden Elbwiesen zum Landschaftsschutzgebiet – und schloss die bepflasterte Fläche mit ein“, sagt der Landtagsabgeordnete Christian Piwarz. „Die Fläche muss nun wieder ausgegliedert werden. Doch auch dieses Vorhaben gestaltet sich schwierig.“ Im Jahr 2008 gab es einen Zuständigkeitswechsel. War bis dahin das Regierungspräsidium zuständig, ist es nun das Umweltamt der Stadt. „Mitarbeiter der Stadtverwaltung sind offenbar gegen einen Parkplatz am Körnergarten. So sitzen sie den Beschluss des Stadtrats einfach aus“, ärgert sich Christian Piwarz. „Der Zeitverzug und wie hier mit Beschlüssen der Volksvertreter umgegangen wird, ist mehr als frustrierend.“ Doch eine Mehrheit im Dresdner Stadtrat und der Landtagsabgeordnete werden nicht locker lassen. Sie haben sich vorgenommen, die Stadtverwaltung zur Durchsetzung des Stadtratsbeschlusses zu zwingen. (maf) Christian Piwarz MdL Pirnaer Landstraße 202, 01259 Dresden Tel.: 0351 3231666 E-Mail: christian.piwarz@slt.sachsen.de, www.christian-piwarz.de

Zurück ins Arbeitsleben: Projekt für funktionale Analphabeten

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3. Wie viele Polizeikommissar-Anwärter wurden im Mai 2013 im Freistaat vereidigt? K 10 Polizeikommissar-Anwärter A 50 Polizeikommissar-Anwärter L 80 Polizeikommissar-Anwärter 4. Laut der Kriminalstatistik wurde 2012 in Sachsen ein deutlicher Anstieg folgender Droge verzeichnet: F LSD I Crystal K Heroin 5. Wie heißt das neue Projekt der Landesregierung, das ab Herbst 2013 für ältere Menschen, die Hilfe im Alltag benötigen, startet? Z Nachbarschaftshelfer für Demenzkranke H Helfer mit Herz B Retter in der Not 6. Das „Land-Frauen-Kontor“-Programm des Glossener Landfrauenverbandes fördert Projekte zur Bewältigung: A des Kitaplatz-Mangels H der Arbeitslosigkeit E des demografischen Wandels 7. Seit wann nimmt Sachsen keine neuen Schulden mehr auf? N Seit 1990 I Seit 2006 J Seit 2013

Lösungswort: 1

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Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir: Zwei Mal eine Familientageskarte für den BELANTIS-Freizeitpark in Leipzig Zwei Mal einen Bildband „Sächsische Landschaften. Zwischen Dübener Heide und Zittauer Gebirge“ von Karl Mansfeld und Olaf Bastian

Foto: André Forner

as blaue Bändchen gehört zur Blutwurst, das gelbe zur Salami. Klaus arbeitete viele Jahre in einer Schlachterei und merkte sich anhand der Farben, welche Zutaten in welche Wurstsorte gehören. Eines wollte er damit um jeden Preis verheimlichen: Er ist funktionaler Analphabet. Den Betroffenen fällt der Umgang mit der Schriftsprache im Alltag schwer. „Sie erkennen zwar Buchstaben und sind in der Lage, ihren Namen und ein paar Wörter zu schreiben. Aber sie verstehen den Sinn eines etwas längeren Textes oft gar nicht oder nur sehr langsam“, erklärt Cornelia Wehner, Dozentin an der Europäischen Wirtschaftsakademie (EWS). Oft seien psychische Probleme die Ursache. Cornelia Wehner leitet das Projekt „Schreibstaffel“ an der EWS in der Dresdner Neustadt. Die Gruppe soll Betroffene zusammenführen. Die Organisation übernimmt die Koordinierungsstelle „Alphabetisierung im Freistaat Sachsen“ (Koalpha). Für täglich sechs Stunden kommt die Gruppe, alle zwischen 23 und 51 Jahre alt, zusammen. Im Mittelpunkt des Unterrichts stehen praktische Übungen in Grammatik, Stilistik und PC-Arbeit. Aber auch ganz alltagsnahe Dinge wie Behördenbriefe schreiben oder Diskussionsrunden. Um die

Wer den „SACHSEN:BRIEF“ aufmerksam gelesen hat, dem dürfte die Beantwortung der folgenden sieben Fragen nicht schwerfallen. Die Buchstaben vor den richtigen Antworten ergeben das Lösungswort. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

1. Wie viel wurde seit der Jahrhundertflut 2002 in den Hochwasserschutz in Sachsen investiert? I 10 Millionen Euro D 100 Millionen Euro P 1,5 Milliarden Euro Foto: Daniel Scholz

Grad Temperaturunterschied können es zwischen Sri Lanka und Deutschland im Mai durchaus werden. Das hielt 2012 die Volleyball-Nationalmannschaft des Inselstaates im Indischen Ozean nicht davon ab, im Dresdner Norden eine Station ihres Trainingslagers zu absolvieren. Das Feriendorf Langebrück bietet seit 2010 beste Bedingungen zum Trainieren. Das ehemalige DDR-Ferienheim wurde von Jan Pretscheck übernommen und komplett saniert. Die Finnhütten wurden instand gesetzt, bekamen neue Dächer. „Als meine Frau schwanger war, sind wir hier oft spazieren gegangen. Ich habe zu ihr gesagt, wenn man mich machen ließe, könnte ich hier etwas Tolles aufziehen“, erzählt Pretscheck. Einst wurde das Dorf von der Qualifizierungs- und Ausbildungsförderungsgesellschaft Dresden betreut, die aber aufgrund der schlechten Wirtschaftslage aufgab. Unterstützung für seinen Traum vom Feriendorf bekam Pretscheck vom Landtagsabgeordneten und Langebrücker Ortsvorsteher Christian Hartmann. „Das Feriendorf ist für mich der Beweis, dass sich soziales Engagement und wirtschaftliches Denken keineswegs ausschließen“, so Hartmann. Beeindruckt zeigte sich der Politiker, dass sich der Ge-

Die sichere Seite

Patrick Schreiber möchte Kursteilnehmer Klaus ein Praktikum vermitteln.

Teilnehmer an das Berufsleben heranzuführen, stehen zehn Praktikumstage auf dem Plan. „Als Frau Wehner in meine Bürgersprechstunde kam, auf der Suche nach Praktikumsplätzen für ihre Schüler, war ich sofort angetan von dem Projekt“, erzählt der Landtagsabgeordnete Patrick Schreiber und fügt hinzu: „Mich beeindruckt, dass die Projektteilnehmer ihr Leben selbst in die Hand nehmen und ihre derzeitige Lebenssituation ändern wollen.“ Die Teilnehmer des Projektes haben sich größtenteils aus

der Arbeitslosigkeit heraus bei der EWS beworben. Nun organisierte Patrick Schreiber für einige Teilnehmer ein Praktikum. Klaus träumt davon, mit Tieren zu arbeiten. Am liebsten im Dresdner Zoo. (juv) Patrick Schreiber MdL Antonstraße 15, 01097 Dresden Tel.: 0351 8104001 E-Mail: buero@schreiber-patrick.de, www.schreiber-patrick.de

Schreiben Sie die Lösung und Ihren Wunschgewinn auf eine Postkarte und schicken Sie diese bis zum 01.08.2013 an die CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Pressestelle, Bernhardvon- Lindenau-Platz 1, 01067 Dresden. Stichwort: SACHSEN:BRIEF Achtung: Absender nicht vergessen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden am 02.08.2013 auf unserer Homepage veröffentlicht und schriftlich informiert.


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SACHSEN:BRIEF

Ausgabe 07 Juli 2013

QUIZ

Politik vor Ort, die ankommt Sachsens Politik wird nicht nur im Dresdner Landtag gemacht – sondern auch direkt vor Ihrer Haustür. In Ihrem Landkreis Erzgebirgskreis sind Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion für Sie unterwegs, um sich für Ihre Projekte und Vorhaben stark zu machen.

Wasser darf nicht zur Ware verkommen

Foto: Wolfgang Schmidt

Thomas C0lditz und Frank Kippig.

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asser darf nicht zur Handelsware werden. Das könnte uns in Zukunft teuer zu stehen kommen“, warnt Frank Kippig, Ge-

tung. „Jeder Gewinn wird wieder investiert“, sagt Thomas Colditz. „Unser Wasser hat beste Lebensmittelqualität. Wasser ist Daseinsvorsorge und das soll es auch bleiben.“ Im Versorgungsgebiet haben inzwischen mehr als 6.000 Einwohner gegen die EU-Pläne votiert. Auch in sieben anderen europäischen Ländern wurden Unterschriften gesammelt. Damit ist die Mindestzahl erreicht, so dass die Bürgerpetition in Brüssel behandelt werden muss. (bim)

schäftsführer des Zweckverbandes Wasserwerke Westerzgebirge (ZWW). Kippig ist wie viele Erzgebirger gegen die EU-Pläne, die Trinkwasserversorgung zu privatisieren. „Es ist gut, dass Politiker wie der Landtagsabgeordnete Thomas Colditz auf unserer Seite stehen. Er hat früher schon mitgeholfen, die Wasserversorgung in der Region Mitte der 1990er Jahre wieder auf bezahlbaren Boden zu stellen.“ Damals hatten sich die Einwohner und Kommunen des Westerzgebirges dafür entschieden, gemeinsam einen Zweckverband zu gründen. Zu seinem Geschäft gehört heute die Wasserversorgung ebenso wie die Abwasseraufberei-

Thomas Colditz MdL Bahnhofstraße 37, 08280 Aue Tel.: 03771 20548, E-Mail: colditz.thomas@t-online.de

Europäisches Töpferfest lockt ins Erzgebirge

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Foto: Wolfgang Schmidt

as Töpferhandwerk gehört genauso zu Annaberg-Buchholz wie der Bergbau. Nur ist das ein wenig in Vergessenheit geraten. „Es gab schon kurz nach der Stadtgründung von Annaberg eine Töpferinnung, die bis weit ins 18. Jahrhundert hinein existierte“, weiß Dietrich Weißbach, Vereinsvorsitzender der Altstadtfreunde Annaberg. Um diese alte Annaberger Tradition wiederzubeleben, hat der Verein das Europäische Töpferfest ins Leben gerufen. Das findet dieses Jahr bereits zum fünften Mal statt. Rund 80 Töpferhandwerker aus acht Ländern werden vom 2. bis 4. August in der Annaberger Altstadt erwartet. „Besucher des Festes erleben

und zum Verkauf angebotenen Töpferwaren ist groß, das Flair in den Gassen der Altstadt beeindruckt Einheimische und Gäste gleichermaßen“, sagt Steffen Flath. Der Landtagsabgeordnete gehört zu den Gründungsmitgliedern der Altstadtfreunde Annaberg. „Mit dem Europäischen Töpferfest wollen wir an alte Traditionen anknüpfen und zugleich den Bogen vom Erzgebirge nach Europa spannen“, so Flath. (nik)

Die sichere Seite Wer den „SACHSEN:BRIEF“ aufmerksam gelesen hat, dem dürfte die Beantwortung der folgenden sieben Fragen nicht schwerfallen. Die Buchstaben vor den richtigen Antworten ergeben das Lösungswort. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

1. Wie viel wurde seit der Jahrhundertflut 2002 in den Hochwasserschutz in Sachsen investiert? I 10 Millionen Euro D 100 Millionen Euro P 1,5 Milliarden Euro 2. Wie viele sächsische Gemeinden waren im Juni 2013 von der Hochwasserkatastrophe betroffen? L Ein Sechstel der sächsischen Gemeinden O Ein Drittel der sächsischen Gemeinden S Die Hälfte der sächsischen Gemeinden 3. Wie viele Polizeikommissar-Anwärter wurden im Mai 2013 im Freistaat vereidigt? K 10 Polizeikommissar-Anwärter A 50 Polizeikommissar-Anwärter L 80 Polizeikommissar-Anwärter 4. Laut der Kriminalstatistik wurde 2012 in Sachsen ein deutlicher Anstieg folgender Droge verzeichnet: F LSD I Crystal K Heroin

Dietrich Weißbach und Steffen Flath. Steffen Flath MdL Brauhausstraße 42, 09456 Annaberg-Buchholz Tel.: 03733 64707 E-Mail: Steffen.Flath@slt.sachsen.de

die Faszination unterschiedlicher Stilrichtungen und handwerklichen Könnens hautnah. Die Vielfalt der teilweise vor Ort hergestellten

Kinderliederbuch in erzgebirgischer Mundart heiß begehrt

Foto: Wolfgang Schmidt

Wolfgang Dehnel und Alexander Krauß.

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ie erste Auflage ist verkauft.“ Voller Stolz hält Wolfgang Dehnel das Kinderliederbuch „Hier sei mir drham“ in der Hand, das vom

„Kinder und Enkel sollen auch in Zukunft Spaß daran haben, Erzgebirgisch zu sprechen. Wir danken Alexander Krauß für sein hohes persönliches Engagement“, sagt Wolfgang Dehnel. Liederbuch und CD wurden vom Sächsischen Kultusministerium gefördert. „Sonst hätten wir den Preis von 9,80 Euro nicht halten können“, erklärt Dehnel.  (bim)

Erzgebirgsverein e.V. herausgegeben wurde. „Damit sind wir Wünschen von Kindergärten und Schulen nachgekommen. Es kommt auch bei Familien gut an.“ Die beiliegende CD lädt zum Mitsingen ein. „Das Besondere sind die Lieder in Mundart. Diese wollen wir bewahren“, sagt der Landtagsabgeordnete Alexander Krauß. „Ist es nicht ein schöner Gedanke: Was unsere Eltern, Großeltern und Urgroßeltern im Erzgebirge gesungen haben, kann in dem Buch gefunden werden“, schwärmt er. Nicht nur altbekannte Melodien sind darin zu finden, sondern es wurden auch zeitgemäße Stücke aufgenommen.

Alexander Krauß MdL Obere Schlossstraße 11, 08340 Schwarzenberg Tel.: 03774 869394, E-Mail: krauss-cdu@t-online.de, www.alexander-krauss.com

Eine andere Perspektive

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Foto: Detlev Müller

a bist ja wieder da“ – heißt es von allen Seiten, als der Landtagsabgeordnete Professor Günther Schneider die Marienberger Wohnstätte des Lebenshilfswerks für behinderte Menschen der Regionalvereinigung Westerzgebirge betritt. Er war in den vergangenen drei Jahren schon mehrmals hier zu Gast, um im Rahmen des Projektes „Perspektivwechsel“ den Alltag im Wohnheim mitzuerleben. „Er half beim Kaffeekochen, beim Wäscheeinsammeln oder beim Kartoffelnschälen“, erinnern sich die Bewohner gern. Dieses Mal hat der Politiker sein Keyboard mitgebracht. Er spielt Melodien von Peer Gynt, Elton John oder den Beatles – alle

Professor Günther Schneider am Keyboard.

lauschen andächtig. Einige haben sogar kleine Instrumente in den Händen, mit denen sie den Musikanten begleiten. „Den Blick verändern,

das Leben aus einer anderen Sicht sehen, das finde ich wichtig. Es ist mir eine Freude, hier Musik zu machen“, sagt Schneider. Uwe Münzner freut sich. Er wohnt in dem Heim und spielt jeden Tag Keyboard. „Kommst du wieder?“, fragt er. Schneider sagt sofort zu: „Wir üben gemeinsam. Zu Weihnachten gebe ich ein Konzert. Das ist fest versprochen.“ (bim)

5. Wie heißt das neue Projekt der Landesregierung, das ab Herbst 2013 für ältere Menschen, die Hilfe im Alltag benötigen, startet? Z Nachbarschaftshelfer für Demenzkranke H Helfer mit Herz B Retter in der Not 6. Das „Land-Frauen-Kontor“-Programm des Glossener Landfrauenverbandes fördert Projekte zur Bewältigung: A des Kitaplatz-Mangels H der Arbeitslosigkeit E des demografischen Wandels 7. Seit wann nimmt Sachsen keine neuen Schulden mehr auf? N Seit 1990 I Seit 2006 J Seit 2013

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Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir: Zwei Mal eine Familientageskarte für den BELANTIS-Freizeitpark in Leipzig Zwei Mal einen Bildband „Sächsische Landschaften. Zwischen Dübener Heide und Zittauer Gebirge“ von Karl Mansfeld und Olaf Bastian

Prof. Dr. Günther Schneider MdL Herzog-Heinrich-Straße 2, 09496 Marienberg Tel.: 03735 609444 E-Mail: wahlkreisbuero-schneider@mab.km3.de, www.schneider-guenther.de

Zu viel Geld für Niederdorf?

Foto: Wolfgang Schmidt

Georg Unland, Roland Lippmann und Uta Windisch.

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ie Gewerbestandorte längs der A72 sieht die Landtagsabgeordnete Uta Windisch als das „wirtschaftliche Herz“ des Erzgebirgskreises.

Niederdorf ist so ein Beispiel. Doch Ortschef Roland Lippmann plagen auch Sorgen. Niederdorf ist eine sogenannte abundante Gemeinde – die Steuerkraft ist höher als der ermittelte Bedarf zur Erfüllung der Aufgaben. Deshalb muss Niederdorf eine „Reichensteuer“ zur Unterstützung finanziell schwächerer Kommunen zahlen. Bürgermeister Roland Lippmann ist nicht grundsätzlich gegen das Solidarprinzip: Aber die Hälfte abgeben zu müssen, das sei zu viel. Für die Wirtschaftspolitikerin Windisch ist die Unterstützung von Firmen und Gemeinden ein Schwerpunkt ihrer Arbeit. Sie lud Sachsens Finanzminister Georg Unland zum Vor-Ort-

Besuch ein, um das Für und Wider der „Reichensteuer“ zu diskutieren. Laut Unland wird am Finanzausgleich nicht gerüttelt. Uta Windisch, die in der CDU-Arbeitsgruppe „Kommunalfinanzen“ mitarbeitet, sagt: „Über die Höhe des Abgabesatzes ist zu diskutieren. Es darf nicht sein, dass durch zu hohe Abgaben die Gewerbeentwicklung einer Gemeinde abgewürgt wird. Jeder Arbeitsplatz ist wichtig.“ (gb)

Schreiben Sie die Lösung und Ihren Wunschgewinn auf eine Postkarte und schicken Sie diese bis zum 01.08.2013 an die CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Pressestelle, Bernhardvon- Lindenau-Platz 1, 01067 Dresden. Stichwort: SACHSEN:BRIEF

Uta Windisch MdL Ernst-Thälmann-Straße 22, 09366 Stollberg Tel.: 037296 2021, E-Mail: mdl.Windisch@freenet.de, www.uta-windisch.com

Achtung: Absender nicht vergessen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden am 02.08.2013 auf unserer Homepage veröffentlicht und schriftlich informiert.


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SACHSEN:BRIEF

Ausgabe 07 Juli 2013

QUIZ

Politik vor Ort, die ankommt Sachsens Politik wird nicht nur im Dresdner Landtag gemacht – sondern auch direkt vor Ihrer Haustür. In Ihrem Landkreis Görlitz sind Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion für Sie unterwegs, um sich für Ihre Projekte und Vorhaben stark zu machen.

Die sichere Seite

Bauarbeiten an neuer Görlitzer Polizeidirektion im Zeitplan

Wer den „SACHSEN:BRIEF“ aufmerksam gelesen hat, dem dürfte die Beantwortung der folgenden sieben Fragen nicht schwerfallen. Die Buchstaben vor den richtigen Antworten ergeben das Lösungswort. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

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im Gespräch. „Es wird Zeit, dass die Polizisten an einem festen Standort vernünftige Arbeitsbedingungen vorfinden und nicht auf mehrere Standorte verteilt sind“, so Bandmann. Besonders freut den Politiker, dass das Gelände der neuen Gölitzer Polizeidirektion seit März 2012 dem Freistaat Sachsen gehört. Damit ist der Standort für viele Jahre gesichert. (nik)

Foto: Archiv Volker Bandmann

Freistaates entscheidet sich nicht ie Bauarbeiten im ehemaligen allein an der Grenze. Die ZusamWerk I des Görlitzer Waggonmenarbeit mit den polnischen baus kommen gut voran. Seit dem und tschechischen Polizeikollegen Baustart 2009 wird hier auf Hochwird immer wichtiger, nur so köntouren gearbeitet. Die drei Gebäunen wir die Grenzpolitik in Sachdekomplexe A, B und C sind bereits sen verbessern. Deswegen ist der abgeschlossen. Das ist auch wichSitz in Görlitz die beste Entscheitig, denn im Sommer 2014 soll hier dung“, sagt Bandmann. Er hatte die neue Görlitzer Polizeidirektion sich von Anfang an, für Görlitz einziehen. Das Bauprojekt liegt als neuen Standort ausgesprochVolker Bandmann besonders am Volker Bandmann en. Denn um den zukünftigen Sitz Herzen – nicht nur als Görlitzer Landtagsabgeordnetem, sondern auch als sächsi- gab es im Vorfeld einige Diskussionen – auch schem Innenpolitiker. „Die Sicherheit unseres das 50 Kilometer entfernte Bautzen war damals

Volker Bandmann MdL Dresdener Straße 6, 02826 Görlitz Tel.: 03581 407072 E-Mail: bandmann.wahlkreisbuero@t-online.de www.volker-bandmann.de

Gut ausgelastet: das Kiez in Weißwasser

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Foto: Katja Frohberg

0.000 Gäste erwartet Katharina Valentin in der idyllisch am Braunsteich gelegenen Einrichtung dieses Jahr – knapp 25 Prozent mehr als noch vor drei Jahren. Die Marketingassistentin erklärt den Erfolg vor allem durch die gezielten Werbemaßnahmen: Aber auch die überarbeiteten Bildungsprogramme seien dafür verantwortlich, dass immer mehr Schulklassen in das Kiez bei Weißwasser kommen. Damit die 500 Betten weiterhin gut ausgelastet sind, müsse aber einiges passieren – zum Beispiel die Sanierung des Freibades, das sonst nächstes Jahr geschlossen wird. Kosten: rund 40.000 Euro. Das ist viel Geld für einen Ver-

Lothar Bienst und Katharina Valentin.

Hektar große Anlage investiert werden, damit sie dem aktuellen Standard entspricht, schätzt Lothar Bienst. Der Landtagsabgeordnete unterstützt das Kiez und hilft, Fördergelder zu erhalten. Für ihn hat das ehemalige Pionierlager genauso wie das Schullandheim in Reichwalde eine enorme Bedeutung – nicht nur wegen des Lehrauftrages. „Die Häuser stärken den Tourismus“, sagt Lothar Bienst. (sem) Lothar Bienst MdL Puschkinstraße 4, 02943 Weißwasser Tel.: 03576 207738, E-Mail: wahlkreisbuero@lotharbienst.de, www.lothar-bienst.de

ein, der eigentlich nur die laufenden Ausgaben stemmen kann. Und trotzdem ist die Sanierung des Freibades noch vergleichsweise günstig. Knapp eine Million Euro müsse in die acht

Hand in Hand in Ebersbach-Neugersdorf Foto: Daniel Scholz

Heinz Lehmann und das Ehepaar Rejzek.

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as Ehepaar Rejzek war gerade mit der Innensanierung fertig geworden, da wurde ihnen die ans Grundstück grenzende Spree zum Verhängnis. Der Fluss ist in Ebersbach erst wenige Kilometer jung. „Beim Augusthoch-

lediglich der Transporteur ihrer Anliegen. Die Gemeinde bewies eindrucksvoll, wie man ein Ziel erreichen kann, wenn alle an einem Strang ziehen.“ Der starke Wille und die Unterstützung Lehmanns zeichneten sich aus: Die neue Stützmauer und die Fußgängerbrücke haben die jüngste Flut überstanden. Die an den umliegenden Häusern entstandenen Schäden konnten sie leider nicht verhindern. (maf)

wasser 2010 zeigte sich die Spree mit all ihrer Kraft“, erinnert sich Peter Rejzek. Nicht nur die Anwohner waren von der Wucht der Spree getroffen worden. Auch Teile der Stützmauer des Flusses und die Fußgängerbrücke an der Teichstraße waren zerstört. Schnell gab es genaue Vorstellungen, wie man beides wieder aufbauen könnte – es fehlte nur an der Umsetzung. „2012 wandten wir uns an unseren Landtagsabgeordneten Heinz Lehmann und baten ihn, sich des Wiederaufbaus anzunehmen“, sagt Peter Rejzek. Heinz Lehmann war beeindruckt von so viel bürgerlichem Engagement: „Die Anwohner wussten genau, was sie wollten“, sagt er. „Ich war

Heinz Lehmann MdL Görlitzer Straße 6, 02708 Löbau Telefon: 03585 861832, E-Mail: lehmann-loebau@ t-online.de, www.lehmann-heinz.de

Bündnis Oberlausitz sucht neue Nutzungskonzepte

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pen zusammenzuführen. Viele Kreative in der Lausitz finden keine geeigneten Räume, die sie sich leisten können. Auf der anderen Seite sehen wir den immer weiter wachsenden Leerstand“, sagt Meyer. Die Belebung des Kretscham in Niederoderwitz ist auf jeden Fall gelungen. Bei der letzten Party tanzten über 100 Leute in dem ehemaligen Gerichtsbau. (juv)

ziska Schubert vom „Zukunftsprojektor“. Ins Leben gerufen hat sie das Bündnis gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Dr. Stephan Meyer. „Unser Ziel ist es, zwei Interessengrup-

Foto: Daniel Scholz

eterhohe Decken, mitten im Raum eine große Bühne – so präsentiert sich der Kretscham in Niederoderwitz seinen Gästen. Bis 2006 stand das Kleinod in der Oberlausitz leer. Dann gründete sich der Kretscham-Verein und erweckte das ehemalige Gerichtsgebäude wieder zum Leben. Der Verein war im April dieses Jahres Gastgeber für ein Symposium des „Bündnis Oberlausitz“. „Wir wollen den Fokus der Öffentlichkeit auf den Leerstand in den Landkreisen Bautzen und Görlitz legen. Ziel des Symposiums soll sein, gemeinsam nach Nutzungskonzepten für die verlassenen Gebäude zu suchen“, sagt Mitinitiatorin Fran-

Stephan Meyer und Franziska Schubert.

1. Wie viel wurde seit der Jahrhundertflut 2002 in den Hochwasserschutz in Sachsen investiert? I 10 Millionen Euro D 100 Millionen Euro P 1,5 Milliarden Euro 2. Wie viele sächsische Gemeinden waren im Juni 2013 von der Hochwasserkatastrophe betroffen? L Ein Sechstel der sächsischen Gemeinden O Ein Drittel der sächsischen Gemeinden S Die Hälfte der sächsischen Gemeinden 3. Wie viele Polizeikommissar-Anwärter wurden im Mai 2013 im Freistaat vereidigt? K 10 Polizeikommissar-Anwärter A 50 Polizeikommissar-Anwärter L 80 Polizeikommissar-Anwärter 4. Laut der Kriminalstatistik wurde 2012 in Sachsen ein deutlicher Anstieg folgender Droge verzeichnet: F LSD I Crystal K Heroin 5. Wie heißt das neue Projekt der Landesregierung, das ab Herbst 2013 für ältere Menschen, die Hilfe im Alltag benötigen, startet? Z Nachbarschaftshelfer für Demenzkranke H Helfer mit Herz B Retter in der Not 6. Das „Land-Frauen-Kontor“-Programm des Glossener Landfrauenverbandes fördert Projekte zur Bewältigung: A des Kitaplatz-Mangels H der Arbeitslosigkeit E des demografischen Wandels 7. Seit wann nimmt Sachsen keine neuen Schulden mehr auf? N Seit 1990 I Seit 2006 J Seit 2013

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Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir: Zwei Mal eine Familientageskarte für den BELANTIS-Freizeitpark in Leipzig Zwei Mal einen Bildband „Sächsische Landschaften. Zwischen Dübener Heide und Zittauer Gebirge“ von Karl Mansfeld und Olaf Bastian

Dr. Stephan Meyer MdL Bautzner Straße 2, 02763 Zittau Telefon: 03583 790140, E-Mail: stmeyer.zittau@ t-online.de, www.stephan-meyer-oberlausitz.de

„Pro Gebelzig“ contra Steinbruch

Foto: Daniel Scholz

Denis Riese und Peter Schowtka bei der Montagsdemo.

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uf dem Schlosshof in Gebelzig haben sich rund 100 Menschen zur Demonstration versammelt. Die Kolonne wird angeführt von Denis Riese. Er ist Sprecher der Bürgerinitia-

tive „Pro Gebelzig“. Mittendrin: der Landtagsabgeordnete Peter Schowtka. Der Grund für den Protest der Anwohner ist ein geplanter Tagebau vor den Toren ihrer Gemeinde. Etwa 50 Millionen Tonnen Grauwacke lagern am Ortsrand Gebelzigs. Eine Firma aus Baden-Württemberg plant, dieses Gestein abzubauen, um es beispielsweise zum Straßenbau weiterzuverwenden. „Da jeder weiß, was ein Steinbruch vor der Tür bedeutet, hat sich im Februar 2008 die Bürgerinitiative ,Pro Gebelzig‘ gegründet“, sagt Denis Riese. „Wir versuchen seitdem mit allen den Bürgern zur Verfügung stehenden Mitteln, dieses Vorhaben abzuwenden.“ Käme es zum

Abbau der Grauwacke vor der Hohendubrauer Ortschaft, würden sich täglich 160 Lkws durch die 550-Seelen-Gemeinde schieben. Die Bauarbeiten würden an Wochentagen von 6 bis 22 Uhr andauern. „Besonders tragisch ist dieses Vorhaben für die Eigenheimbesitzer Gebelzigs“, sagt Schowtka. „Wir hoffen sehr, dass unser regelmäßiger Protest Wirkung zeigt und es nicht zum Tagebau kommen wird.“ (maf)

Schreiben Sie die Lösung und Ihren Wunschgewinn auf eine Postkarte und schicken Sie diese bis zum 01.08.2013 an die CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Pressestelle, Bernhardvon- Lindenau-Platz 1, 01067 Dresden. Stichwort: SACHSEN:BRIEF

Peter Schowtka MdL Zinzendorfplatz 16, 02906 Niesky Telefon: 03588 203899, E-Mail: peter-schowtka@ web.de, www.peter-schowtka.de

Achtung: Absender nicht vergessen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden am 02.08.2013 auf unserer Homepage veröffentlicht und schriftlich informiert.


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SACHSEN:BRIEF

Ausgabe 07 Juli 2013

QUIZ

Politik vor Ort, die ankommt Sachsens Politik wird nicht nur im Dresdner Landtag gemacht – sondern auch direkt vor Ihrer Haustür. In Ihrem Landkreis Vogtlandkreis sind Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion für Sie unterwegs, um sich für Ihre Projekte und Vorhaben stark zu machen.

Manroland in Plauen bleibt Industriestandort

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Foto: Wolfgang Schmidt

arcel Adolph kommt mit sicheren Schritten aus dem Werkstor. „Wir sind sehr zufrieden, dass das ehemalige Werk von Manroland in Plauen ein Industriestandort bleibt“, erklärt der 35-Jährige, der Maschinenbau an der TU Chemnitz studiert hat. Denn vor wenigen Monaten sah es für den traditionsreichen Plauener Druckmaschinenhersteller nicht gut aus. Mit der Pleite der Augsburger Muttergesellschaft im Jahr 2011 drohte auch das Aus für den vogtländischen Betrieb. Die Lichter waren Anfang 2013 im Plauener Werk sogar schon ausgegangen. „Wir haben oft vor dem Werkstor für den Fortbestand des Unternehmens demonstriert. Der Landtagsabgeordnete Frank Heidan war selbst bei Wind und Wetter mit dabei und hat uns Mut gemacht“, sagt Adolph. Mitte April 2013 kam dann doch noch die erlösende Botschaft vom Insolvenzverwal-

Marcel Adolph und Frank Heidan.

ter: Die bayerische Anlagen- und Maschinenbaufirma IBS aus Thierhaupten übernimmt das komplette Werksgelände inklusive Technik. Vereinbart ist, dass IBS bis Jahresende 150 Arbeitsplätze schafft. „Wir drücken alle dem neuen Eigner die Daumen, dass sich die

Geschäfte gut entwickeln“, sagt der Landtagsabgeordnete Frank Heidan. Die IBS hat sich vor allem mit dem Bau mobiler Hochwasserschutzanlagen einen Namen gemacht. Zum Geschäft gehören auch die Herstellung von Verladetechnik sowie die Lohnfertigung von Teilen und Baugruppen. „Es ist wichtig für die gesamte Region Plauen, dass es an dem ehemaligen Manroland-Standort weitergeht“, so Frank Heidan. Er bekräftigt, dass er sich für eine Förderung stark machen wird, wenn der Investor sich wegen Unterstützung an die sächsische Regierung wende. (bim)

Frank Heidan MdL Dobenaustraße 5, 08523 Plauen, Tel.: 03741 281960 E-Mail: frank-heidan-wkplauen@t-online.de www.frank-heidan.de

Gesundheit beginnt im Gesundheitswesen

Foto: Marcus Schädlich

Kitty Fischer und Florian Meißner mit Andreas Heinz.

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it durchschnittlich 47,6 Jahren sind die Vogtländer die ältesten Sachsen. Viele Altersabgänge stellen die Wirtschaft bereits vor Probleme. Das Projekt „Fit4Work im Vogtland – Gesundheits- und Alternsressourcen im

bler Stuhl für Kassiererinnen getestet. Der Aufbau der Servicestelle bis Anfang 2014 wird mit 175.000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert. „Das Vogtland ist in den Demografieprognosen besonders vom Wandel betroffen, deshalb ist es dringend notwendig, praxisnahe und finanzierbare Angebote rund um die Mitarbeitergesundheit zu entwickeln“, sagt der Landtagsabgeordnete Andreas Heinz. Laut Meißner wäre ohne den CDU-Politiker das Projekt nicht zustande gekommen. Er begleite es von Anfang an aus Überzeugung und habe wesentlich dazu beigetragen, dass das Geld vom Freistaat bewilligt wurde. (gb)

Unternehmen erschließen“ soll dem gegensteuern. Dafür wird die deutschlandweit erste Servicestelle „Betriebliche Gesundheit“ als Anlaufpunkt zunächst für die Gesundheitswirtschaft eingerichtet. „Pflegekräfte sind physisch und psychisch besonders beansprucht. 20 Prozent schätzen ein, nicht bis zur Rente arbeiten zu können“, sagt Projektleiter Florian Meißner. „Kleinere Unternehmen können sich kein eigenes Gesundheitsmanagement leisten“, erläutert Meißner. Wenn sich mehrere kleine zusammentun, ließen sich auch für deren Mitarbeiter zum Beispiel Fitnesskurse organisieren. Zum Test im Globus-Markt Weischlitz haben 24 über 45 Jahre alte Mitarbeiter an einer Vital-Analyse teilgenommen. „Viele sind jetzt eher bereit, etwas für Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu tun“, sagt Marktleiterin Kitty Fischer. Auch der Arbeitgeber lerne dazu. Gerade werde ein flexi-

Andreas Heinz MdL Am Jahnteich 4, 08606 Oelsnitz/Vogtland Tel.: 037421 72353, E-Mail: andreas.heinz@slt.sachsen.de, www.andreas-heinz-vogtland.de

Zufahrtsstraße zum Klinikum wird erneuert

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Foto: Marcus Schädlich

ie neue Baustelle macht Kerstin Schöniger, Bürgermeisterin von Rodewisch, glücklich: Von Ende Mai 2013 bis etwa Ende Juli 2014 wird die Stiftsstraße in der Vogtlandstadt grundhaft erneuert. „Dafür habe ich im April einen Fördermittelbescheid aus dem Sächsischen Wirtschaftsministerium erhalten“, sagt Schöniger. Mit dabei waren neben Rodewischer Stadträten sowie Vertretern der Projekta Ingenieurgesellschaft mbH und des Rodewischer Klinikums Obergöltzsch auch der Landtagsabgeordnete Alfons Kienzle, der sich zuvor sehr für das Straßenbauvorhaben eingesetzt hat. „Der Freistaat beteiligt sich mit 338.690 Euro am Ausbau der Straße. Damit wird die Stadt Rodewisch in die Lage versetzt, eine sichere und krankentransporttaugliche Zufahrt zum Klinikum herzustellen“, sagt Kienzle. Wie die Bürgermeisterin bestätigt, habe die Sanierung

Kerstin Schöniger, Alfons Kienzle und Roland Werner.

der Straße schon länger auf der Tagesordnung gestanden, obwohl die Stiftsstraße nicht die schlimmste Schlagloch-Piste von Rodewisch sei: „Aber sie fungiert als Zufahrt zum Klinikum Obergöltzsch. Für diejenigen, die liegend transportiert werden, ist es wichtig, dass die

Rettungswagen über Straßen fahren, die in einem ordentlichen Zustand sind. Es ist gut, dass der Landtagsabgeordnete Alfons Kienzle ein offenes Ohr für unser Problem hat.“ Gebaut wird nun in zwei Abschnitten. Dabei erfolgt eine Erneuerung der Fahrbahn auf insgesamt 442 Metern. Zudem werden beidseitig die Gehwege sowie die Abwassersammler und Trinkwasserleitungen erneuert. Außerdem werden am Fahrbahnrand Längsparkstreifen angelegt und Bäume gepflanzt. Weiterhin ist geplant, die Bushaltestelle behindertengerecht auszubauen. Insgesamt soll die Baumaßnahme rund 700.000 Euro kosten. (bim) Alfons Kienzle MdL Albertistraße 43,08468 Reichenbach Tel.: 03765 12650, E-Mail: kienzle.wahlkreisbuero@ gmx.de, www.alfons-kienzle.de

Die sichere Seite Wer den „SACHSEN:BRIEF“ aufmerksam gelesen hat, dem dürfte die Beantwortung der folgenden sieben Fragen nicht schwerfallen. Die Buchstaben vor den richtigen Antworten ergeben das Lösungswort. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

1. Wie viel wurde seit der Jahrhundertflut 2002 in den Hochwasserschutz in Sachsen investiert? I 10 Millionen Euro D 100 Millionen Euro P 1,5 Milliarden Euro 2. Wie viele sächsische Gemeinden waren im Juni 2013 von der Hochwasserkatastrophe betroffen? L Ein Sechstel der sächsischen Gemeinden O Ein Drittel der sächsischen Gemeinden S Die Hälfte der sächsischen Gemeinden 3. Wie viele Polizeikommissar-Anwärter wurden im Mai 2013 im Freistaat vereidigt? K 10 Polizeikommissar-Anwärter A 50 Polizeikommissar-Anwärter L 80 Polizeikommissar-Anwärter 4. Laut der Kriminalstatistik wurde 2012 in Sachsen ein deutlicher Anstieg folgender Droge verzeichnet: F LSD I Crystal K Heroin 5. Wie heißt das neue Projekt der Landesregierung, das ab Herbst 2013 für ältere Menschen, die Hilfe im Alltag benötigen, startet? Z Nachbarschaftshelfer für Demenzkranke H Helfer mit Herz B Retter in der Not 6. Das „Land-Frauen-Kontor“-Programm des Glossener Landfrauenverbandes fördert Projekte zur Bewältigung: A des Kitaplatz-Mangels H der Arbeitslosigkeit E des demografischen Wandels 7. Seit wann nimmt Sachsen keine neuen Schulden mehr auf? N Seit 1990 I Seit 2006 J Seit 2013

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Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir: Zwei Mal eine Familientageskarte für den BELANTIS-Freizeitpark in Leipzig Zwei Mal einen Bildband „Sächsische Landschaften. Zwischen Dübener Heide und Zittauer Gebirge“ von Karl Mansfeld und Olaf Bastian

Optimale Lernbedingungen in Auerbach

Foto: Mike Hillebrand

Jürgen Petzold und Klaus Batsch.

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irklich wahr: Es gibt in Sachsen Schulleiter, die nahezu rundum zufrieden sind. Klaus Batsch von der Geschwister-SchollMittelschule Auerbach freut sich über sein topsaniertes und erweitertes Haus, über ein gutes Schulklima und die persönliche Auszeichnung mit dem Deutschen Lehrerpreis im vergangenen Jahr. Die 1912 eröffnete einstige Oberreal-

schule, später Erweiterte Oberschule (EOS), hat in der Region auch für die nächsten Jahre einen festen Platz. Mit ab Herbst voraussichtlich 370 Schülern liegt sie über dem Durchschnitt im Land. „Dabei gibt es zwischen den beiden Auerbacher Mittelschulen keine Abwerbung. Jede hat ihre Vorzüge“, sagt Batsch. Neben einem guten Lehrer-Schüler-Verhältnis in seinem Haus hebt er die rund 50 Ganztagsangebote hervor, die zwei Drittel der Mädchen und Jungen nutzen. Durch die vier Jahre dauernde Sanierung – übrigens bei laufendem Schulbetrieb – hat sich das Lernumfeld deutlich verbessert. Der Landtagsabgeordnete Jürgen Petzold kommt öfter in „seine“ EOS, wo er vor mehr als 40 Jahren die Schulbank drückte. „Durch Gespräche mit Herrn Batsch und anderen Direktoren fühle ich mich gut gerüstet für die Argumentation in Dresden“, sagt Petzold. „Wir freuen

uns, dass Herr Petzold bei der Beschaffung von Fördermitteln uns geholfen hat“, sagt Batsch. Insgesamt seien im Wahlkreis mit elf Grundund vier Mittelschulen sowie zwei Gymnasien optimale und stabile Rahmenbedingungen für die Bildung entstanden. „Kommunen, Landkreis und Freistaat haben gemeinsam mit einer engagierten Lehrerschaft viel getan“, sagt der Politiker. Allein in Auerbach seien in den vergangenen zehn Jahren fast 30 Millionen Euro in Schulen investiert worden. Dabei habe man nicht auf Sonderprogramme gewartet, sondern verschiedene Fördertöpfe zur planmäßigen Sanierung herangezogen. (gb)

Schreiben Sie die Lösung und Ihren Wunschgewinn auf eine Postkarte und schicken Sie diese bis zum 01.08.2013 an die CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Pressestelle, Bernhardvon- Lindenau-Platz 1, 01067 Dresden. Stichwort: SACHSEN:BRIEF

Jürgen Petzold MdL Dr.-Wilhelm-Külz-Str. 25, 08223 Falkenstein Tel.: 03745 749577, E-Mail: Petzold-J@t-online.de, www.juergen-petzold.de

Achtung: Absender nicht vergessen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden am 02.08.2013 auf unserer Homepage veröffentlicht und schriftlich informiert.


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SACHSEN:BRIEF

Ausgabe 07 Juli 2013

QUIZ

Politik vor Ort, die ankommt Sachsens Politik wird nicht nur im Dresdner Landtag gemacht – sondern auch direkt vor Ihrer Haustür. In Ihrem Landkreis Bautzen sind Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion für Sie unterwegs, um sich für Ihre Projekte und Vorhaben stark zu machen.

Die sichere Seite

Schulen im ländlichen Raum: ein wichtiger Standortfaktor

Wer den „SACHSEN:BRIEF“ aufmerksam gelesen hat, dem dürfte die Beantwortung der folgenden sieben Fragen nicht schwerfallen. Die Buchstaben vor den richtigen Antworten ergeben das Lösungswort. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

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zu binden und der Wirtschaft den Nachwuchs an Fachkräften zu sichern“. Die Abgeordnete ist mit dem Kultusministerium im Gespräch – in

Foto: Archiv Patricia Wissel

uf eine stolze 90-jährige Geschichte kann die Gerhart-Hauptmann-Mittelschule in Sohland blicken und feierte dieses Jubiläum im Mai 2013. „Unsere Gemeinde konnte die Schule mit finanzieller Unterstützung aus dem Förderprogramm ‚Integrierte Ländliche Entwicklung‘ (ILE) sanieren. Patricia Wissel hat uns bei der Beschaffung der Fördermittel erfolgreich unterstützt“, so Bürgermeister Matthias Pilz. In ihrem Grußwort zur Jubiläumsfeier betonte die Landtagsabgeordnete Patricia Wissel noch einmal: „Schulen im ländlichen Raum sind ein wichtiger Standortfaktor. Wohnortnahe Schulen sind ein Schlüssel, um junge Menschen an die Region

Landrat Michael Harig, Heike Ruck, Vorsitzende vom Schulförderverein und Patricia Wissel.

dem von ihr im April veröffentlichten Diskussionspapier nennt sie konkrete Maßnahmen, die zum Erhalt von Schulen im ländlichen Raum beitragen. Stellvertretend für viele engagierte Schulfördervereine in der Region dankte die Abgeordnete gemeinsam mit Landrat Michael Harig dem Schulförderverein der Gerhart-HauptmannSchule Sohland sowie den ansässigen Unternehmern für ihren Einsatz. (nik) Patricia Wissel MdL Bautzener Straße 4, 01877 Bischofswerda Tel.: 03594 717562, www.patricia-wissel.de, E-Mail: Patricia.Wissel@slt.sachsen.de

Miteinander lernen – die Grundschule in Wachau wird barrierefrei

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Foto: André Forner

er. „Um dafür günstige Rahmenbedingungen zu schaffen, wird die Grundschule nun saniert und umgebaut.“ Rund 260.000 Euro kostet die Sanierung. Die Baumaßnahmen sollen pünktlich in den Sommerferien beginnen. Darum hat Stansilaw Tillich den Fördermittelbescheid gleich mitgebracht: Er übergibt ihn persönlich an den Wachauer Bürgermeister Veit Künzelmann und die Schulleiterin Sabine Fleischer. Beide sind sichtlich erfreut. „Es ist uns wichtig, die Kinder mit einer Behinderung nicht aus der dörflichen Gemeinschaft auszuschließen“, sagt Künzelmann. Die Baumaßnahmen werden Ende des Jahres abgeschlossen sein. (maf)

ir wollen aufstehen, aufeinander zugehen, voneinander lernen miteinander umzugehen“ – beim Festakt in ihrer Turnhalle singen die Schüler der Grundschule Wachau den Refrain besonders laut. Der Text passt zum Anlass: Die Grundschule in Wachau soll energetisch saniert und barrierefrei modernisiert werden. So können künftig auch Kinder mit einer Behinderung am Unterricht teilnehmen. Ministerpräsident und Landtagsabgeordneter Stanislaw Tillich freut sich über das musikalische Programm der Kinder. „Mit euren Liedern habt ihr deutlich gemacht, worauf es über Bildung hinaus ankommt: aufeinander zuzugehen“, sagt

Stanislaw Tillich in der Grundschule Wachau. Stanislaw Tillich MdL Schloßberg 1, 01936 Königsbrück Tel.: 035795 36531 E-Mail: wahlkreisbuero@tillich-stanislaw.de www.stanislaw-tillich.de

Neues Laborgebäude für die Staatliche Studienakademie

Foto: Daniel Scholz

Barbara Wuttke und Marko Schiemann.

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orscher stellen sich das wissenschaftliche Paradies vermutlich etwas anders vor: Ohne Gitterstäbe vor den Fenstern und ohne

seit Jahren für die Studienakademie in Bautzen stark. „Für mich ist die Studienakademie ein Diamant, der auch als solcher behandelt werden muss“, so Schiemann. Denn eine gut ausgestattete Lehranstalt garantiere eine exzellente Ausbildung und gebe damit jungen Menschen die Chance, in der Oberlausitz zu bleiben. Deshalb will er sich nun für einen zügigen Baustart des neuen Laborgebäudes einsetzen. (sem)

Luftfeuchtigkeit, die der Technik schadet. Im Keller der Staatlichen Studienakademie in Bautzen geht es zudem eng zu. „Manche Experimente können wir aufgrund der aktuellen Situation gar nicht durchführen“, sagt Direktorin Barbara Wuttke. „Wir brauchen dringend ein neues Laborgebäude.“ Seit sechs Jahren bemüht sich die Studienakademie um neue Forschungsräume. Nun ist endlich eine Lösung in Sicht: Es soll ein modernes Laborgebäude entstehen. 1,5 Millionen Euro will der Freistaat investieren. Diese Summe sei im Doppelhaushalt festgeschrieben worden, sagt Marko Schiemann. Der Landtagsabgeordnete macht sich

Marko Schiemann MdL Hohengasse 16, 02625 Bautzen Tel.: 03591 45159, E-Mail: marko.schiemann@t-online.de www.marko-schiemann.de

Künstliche DNA sollen Diebe abschrecken

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Aloysius Mikwauschk (2.v.r.) beim Vorort-Termin.

einem Kolloquium vor Ort mit Unternehmen ein: Gemeinsam mit dem Präventionsteam der Kamenzer Polizei gaben sie den ansässigen Unternehmen Tipps, wie sie ihr Hab und Gut

Foto: André Forner

or einem Jahr trieben Diebe Sandro Gebler an den Rand des Ruins. Der Inhaber eines Landschafts- und Gartenbaubetriebes im Haselbachtal wurde in nur einer Nacht komplett ausgeraubt. Deshalb wandte sich der Unternehmer Anfang dieses Jahres an den Landtagsabgeordneten Aloysius Mikwauschk. Er bat darum, dass auch die Politik Lösungsansätze für eine effektive Bekämpfung der zunehmenden Diebstahldelikte in der Region erarbeitet. Mikwauschk kennt diese Problematik nur zu gut und lud daraufhin den Staatssekretär vom Sächsischen Innenministerium, Dr. Michael Wilhelm, und den Landespolizeipräsidenten Rainer Kann zu

besser schützen können. Kürzlich gab es einen weiteren Termin. Dabei wurde die künstliche DNA (kDNA) als Diebstahlprävention vorgestellt. „Die kDNA ermöglicht es, das Diebesgut auch Jahre später noch dem rechtmäßigen Besitzer zuordnen zu können“, sagt Mikwauschk. „Die Schwierigkeit, mit kDNA-markierte Maschinen weiterzuverkaufen, schreckt viele Diebe deshalb schon im Vorfeld ab.“ (maf)

1. Wie viel wurde seit der Jahrhundertflut 2002 in den Hochwasserschutz in Sachsen investiert? I 10 Millionen Euro D 100 Millionen Euro P 1,5 Milliarden Euro 2. Wie viele sächsische Gemeinden waren im Juni 2013 von der Hochwasserkatastrophe betroffen? L Ein Sechstel der sächsischen Gemeinden O Ein Drittel der sächsischen Gemeinden S Die Hälfte der sächsischen Gemeinden 3. Wie viele Polizeikommissar-Anwärter wurden im Mai 2013 im Freistaat vereidigt? K 10 Polizeikommissar-Anwärter A 50 Polizeikommissar-Anwärter L 80 Polizeikommissar-Anwärter 4. Laut der Kriminalstatistik wurde 2012 in Sachsen ein deutlicher Anstieg folgender Droge verzeichnet: F LSD I Crystal K Heroin 5. Wie heißt das neue Projekt der Landesregierung, das ab Herbst 2013 für ältere Menschen, die Hilfe im Alltag benötigen, startet? Z Nachbarschaftshelfer für Demenzkranke H Helfer mit Herz B Retter in der Not 6. Das „Land-Frauen-Kontor“-Programm des Glossener Landfrauenverbandes fördert Projekte zur Bewältigung: A des Kitaplatz-Mangels H der Arbeitslosigkeit E des demografischen Wandels 7. Seit wann nimmt Sachsen keine neuen Schulden mehr auf? N Seit 1990 I Seit 2006 J Seit 2013

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Aloysius Mikwauschk MdL Weststraße 4, 01917 Kamenz Tel.: 03578 305383, E-Mail: A.Mikwauschk@online.de www.aloysius-mikwauschk.de

Die Mittelschule Lohsa als ein Ort der Toleranz

Foto: Daniel Scholz

Schulleiterin Margit Hypko und Frank Hirche.

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uf das Schild am Eingang der Mittelschule Lohsa ist die Schulleiterin Margit Hypko besonders stolz. Seit Juli 2012 trägt ihre Schu-

le den Titel „Schule ohne Rassimus, Schule mit Courage“. „Auch wenn wir bisher keine Probleme mit Rassismus an unserer Schule hatten, ist es doch wichtig, die Themen Diskriminierung und Mobbing immer wieder ins Gedächtnis zu rufen. Nur so können wir das Miteinander unter den Schülern stärken“, sagt Hypko. So brauchte es nur eine Initialzündung von ihrer Seite, die Klassensprecher und Schüler waren von dem Projekt vom ersten Moment an begeistert. Der Vorschlag, den Landtagsabgeordneten Frank Hirche als Projektpate zu gewinnen, kam von den Schülern selbst. „Ich habe sofort zugesagt. Ich finde es gut, wenn sich junge Menschen über

solche Themen Gedanken machen“, sagt Hirche. Ein gutes Jahr nach der Titelverleihung hat das noch junge Projekt bereits überregional auf sich aufmerksam gemacht. Ende April war der Rapper 2schneidig in Lohsa zu Gast, um mit den Schülern über Intoleranz zu diskutieren. „Der Projekttag mit 2schneidig war der Auftakt. Es werden jedes Schuljahr weitere Projekte zu dieser Thematik folgen“, versichert Hypko. (nik)

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Frank Uwe Hirche MdL Heinrich-Heine-Straße 6 a, 02977 Hoyerswerda Tel.: 03571 605187, E-Mail: Frank.Hirche@gmx.de www.frank-hirche-cdu.de

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SACHSEN:BRIEF

Ausgabe 07 Juli 2013

QUIZ

Politik vor Ort, die ankommt Sachsens Politik wird nicht nur im Dresdner Landtag gemacht – sondern auch direkt vor Ihrer Haustür. In Ihrer Stadt Leipzig sind Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion für Sie unterwegs, um sich für Ihre Projekte und Vorhaben stark zu machen.

Für jedes Kind ein Instrument

Wer den „SACHSEN:BRIEF“ aufmerksam gelesen hat, dem dürfte die Beantwortung der folgenden sieben Fragen nicht schwerfallen. Die Buchstaben vor den richtigen Antworten ergeben das Lösungswort. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

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1. Wie viel wurde seit der Jahrhundertflut 2002 in den Hochwasserschutz in Sachsen investiert? I 10 Millionen Euro D 100 Millionen Euro P 1,5 Milliarden Euro

Foto: Daniel Scholz

o Sprache aufhört, fängt Musik an.“ Was der Schriftsteller und Komponist E. T. A. Hoffmann um 1800 so treffend formulierte, hat auch über 200 Jahre später nicht an Gültigkeit verloren. Internationale wissenschaftliche Studien belegen inzwischen, dass sich aktives Musizieren bei Kindern beispielsweise positiv auf ein erfolgreiches Lernen des Unterrichtsstoffes auswirkt. Vor diesem Hintergrund entstand bereits 2003 in Zusammenarbeit von Grundschulen, dem Verband deutscher Musikschulen sowie zahlreichen Musikschulen ein Pilotprojekt: „JEKI – Jedem Kind ein Instrument“. Jedes Kind soll die Möglichkeit haben, ein Musikinstrument seiner Wahl zu erlernen. Zunächst wurde das JEKI-Projekt ausschließlich in Nordrhein-Westfalen angeboten. Ab dem Schuljahr 2008/2009 zog der Freistaat Sachsen nach und beauftragte den Verband deutscher Musikschulen mit der Organisation und Durchführung eines Instrumentalunterrichtes für jedes Kind. In Sachsen geht „Jedem Kind ein Instrument“ unter anderem auf die Initiative der CDU zurück und fand schnell bei anderen Parteien weitere Unterstützung. Der Landtagsabgeordnete Robert Clemen war hellauf begeistert, als er zum ersten Mal von

Ist selbst begeisterter und professioneller Musiker: der Landtagsabgeordnete Robert Clemen.

die Teilnahme am Projekt bewerben. Die Instrumente werden vom Verband deutscher Musikschulen kostenfrei bereitgestellt. Finanziert wird „Jedem Kind ein Instrument“ im Freistaat Sachsen aus Mitteln des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. (maf)

dem Projekt hörte. Er selbst war erfolgreicher Posaunist im Sinfonieorchester des MDR. „JEKI ist so konzipiert, dass der normale Musikunterricht an der Grundschule für zwei Jahre um einige Komponenten erweitert wird“, sagt Clemen. „Die Kinder werden zunächst mit verschiedenen Instrumenten vertraut gemacht. Ein gemeinsames Musizieren der Kinder ist das Ziel. So erlernen sie Teamfähigkeit und Einfühlungsvermögen und werden im Selbstbewusstsein gestärkt.“ Jede Grundschule kann sich für

Robert Clemen MdL Riemannstraße 31, 04103 Leipzig Tel.: 0341 2229607, E-Mail: Robert.Clemen@web.de www.robert-clemen.de

Treffsicher: Neue Tore für den SV Leipzig Ost

Foto: Anja Jungnickel

Trainer Lutz Nagel (l.) probiert mit seinen Schützlingen die neuen Tore aus, die Ronald Pohle (r.) gespendet hat.

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Nagel. Aktuell hat der SV Leipzig Ost 340 Mitglieder, darunter 130 Kinder. „Im Nachwuchsbereich ist jede Altersklasse vertreten. Die Kinder kommen gerne her, gespielt und trainiert wird ohne Druck. Vorrang hat bei uns der Spaß an der Sache“, so Nagel. Wie in jedem kleineren Verein fehlt auch dem SV Leipzig Ost oft das Geld für größere und kleinere Anschaffungen. Dann wird gesammelt oder abgewartet, bis wieder die Ausschüttung aus der Sportför-

s riecht nach frisch gemähtem Gras. An der Seitenlinie steht Lutz Nagel und beobachtet die E-Jugend beim Training. Nagel ist der Sportund Objektleiter des SV Leipzig Ost 1858 e. V. „Eine schöne Aufgabe, die mich erfüllt und glücklich macht. Natürlich gibt es auch anstrengende und nervenaufreibende Tage. Doch gerade in diesem Teil von Leipzig ist es wichtig, den Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu ermöglichen“, sagt

derung kommt. Einer, der um die Probleme der Leipziger Vereine weiß, ist Ronald Pohle. „Oft fehlt es an Dingen, die gar keine riesigen Investition sind“, sagt der Landtagsabgeordnete. Aktuell waren es zwei neue Trainingstore für die Kinder- und Männermannschaften. Pohle: „Diese Tore habe ich gerne spendiert. Ein Kinderlächeln entschädigt doch für jeden investierten Euro.“ Seit fünf Jahren ist der CDUPolitiker nun schon Mitglied beim SV Leipzig Ost. Doch es ist nicht der einzige Verein, den Pohle berät und mit kleinen Sachspenden unterstützt: „Ich bin auch Mitglied beim SSV Stötteritz, SV Fortuna Leipzig, SV Tapfer 06 und SV Leipzig Thekla. Meine generelle Affinität zu Sportvereinen rührt vielleicht daher, dass ich mehrere Jahre als Jugendwart mit jungen Menschen gearbeitet habe.“ Die zwei neuen Trainingstore kamen gut an im Verein. Nun können die Mannschaften ihre Treffsicherheit noch besser trainieren. (jk) Ronald Pohle MdL Wurzner Straße 193, 04318 Leipzig Tel.: 0341 2497253 E-Mail: Ronald.Pohle@cdu-Leipzig-ost.de www.ronald-pohle.de

2. Wie viele sächsische Gemeinden waren im Juni 2013 von der Hochwasserkatastrophe betroffen? L Ein Sechstel der sächsischen Gemeinden O Ein Drittel der sächsischen Gemeinden S Die Hälfte der sächsischen Gemeinden 3. Wie viele Polizeikommissar-Anwärter wurden im Mai 2013 im Freistaat vereidigt? K 10 Polizeikommissar-Anwärter A 50 Polizeikommissar-Anwärter L 80 Polizeikommissar-Anwärter 4. Laut der Kriminalstatistik wurde 2012 in Sachsen ein deutlicher Anstieg folgender Droge verzeichnet: F LSD I Crystal K Heroin 5. Wie heißt das neue Projekt der Landesregierung, das ab Herbst 2013 für ältere Menschen, die Hilfe im Alltag benötigen, startet? Z Nachbarschaftshelfer für Demenzkranke H Helfer mit Herz B Retter in der Not 6. Das „Land-Frauen-Kontor“-Programm des Glossener Landfrauenverbandes fördert Projekte zur Bewältigung: A des Kitaplatz-Mangels H der Arbeitslosigkeit E des demografischen Wandels 7. Seit wann nimmt Sachsen keine neuen Schulden mehr auf? N Seit 1990 I Seit 2006 J Seit 2013

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Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir: Zwei Mal eine Familientageskarte für den BELANTIS-Freizeitpark in Leipzig

Baalsdorf feierte 800-jähriges Jubiläum

Zwei Mal einen Bildband „Sächsische Landschaften. Zwischen Dübener Heide und Zittauer Gebirge“ von Karl Mansfeld und Olaf Bastian

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Foto: Anja Jungnickel

or 800 Jahren begann die Geschichte eines kleinen Dorfes am Rande von Leipzig – Baalsdorf. Der Ort wurde im 12. Jahrhundert von 19 Familien aus Flandern gegründet. Die erste urkundliche Erwähnung der damals „Balduwinesdorp“ genannten Siedlung stammt aus dem Jahre 1213. Seit fast 20 Jahren lebt und arbeitet Richard Frenzel mit seiner Familie in der 1.700-Seelen-Gemeinde. „Wir gehören damit zwar nicht zum Urgestein, doch wir fühlen uns inzwischen voll und ganz als Baalsdorfer“, sagt Frenzel. Der Chef eines Werbeunternehmens unterstützte die Vorbereitungen zur Festwoche, die vom 23. bis 30. Juni 2013 in Baalsdorf stattfand. Um möglichst viele Besucher anzulocken, rührte Frenzel kräftig die Werbetrommel. „Wir haben einen Banner und Plakate gedruckt, die in und im Umkreis von Baalsdorf aufgehängt wurden. Außerdem stellten wir einen Werbeanhänger auf, der auf die Festwocheaufmerksam machen sollte.“, so Frenzel. Der Landtagsabgeordnete Rolf Seidel ist Schirmherr der Festwoche. „Über ein Jahr bin ich, gemeinsam mit dem Kulturund Heimatverein, mit den Vorbereitungen beschäftigt gewesen. Ich habe mich über die zahlreichen, helfenden Hände, vor allem vom

Die sichere Seite

Gemeinsam mit den Baalsdorfern bereitete Rolf Seidel (2. v. l.) das Jubiläumsfest vor.

ortsansässigem Gewerbe, sehr gefreut“, sagt Seidel. Da Baalsdorf auf keine eigene Kommunalverwaltung zurückgreifen kann, lastete die Vorbereitung und Durchführung auf den Schultern der Baalsdorfer selbst. Mit der Eröffnung der historischen Ausstellung begann die Festwoche Ende Juni. Diese täglich zu sehende Schau bezeugte die lange Geschichte anhand von Exponaten und Dokumenten. „Ich habe in die Ausstellung viel Herzblut gesteckt. Das ist

mein Kind“, so Seidel. Neben der Ausstellung gab es zum Baalsdorfer Jubiläum auch viele Konzerte, Tanz für Jung und Alt, einen Festumzug und ein Kinderprogram. (jk)

Schreiben Sie die Lösung und Ihren Wunschgewinn auf eine Postkarte und schicken Sie diese bis zum 01.08.2013 an die CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Pressestelle, Bernhardvon- Lindenau-Platz 1, 01067 Dresden. Stichwort: SACHSEN:BRIEF

Rolf Seidel MdL Brandiser Straße 81, 04316 Leipzig/OT Baalsdorf Tel.: 0341 6513624, E-Mail: post@rolf-seidel.de www.rolf-seidel.de

Achtung: Absender nicht vergessen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden am 02.08.2013 auf unserer Homepage veröffentlicht und schriftlich informiert.


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SACHSEN:BRIEF

Ausgabe 07 Juli 2013

QUIZ

Politik vor Ort, die ankommt Sachsens Politik wird nicht nur im Dresdner Landtag gemacht – sondern auch direkt vor Ihrer Haustür. In Ihrer Stadt Leipzig sind Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion für Sie unterwegs, um sich für Ihre Projekte und Vorhaben stark zu machen.

Offene Türen für offene Herzen

Foto: Lutz Weidler

Küf Kaufmann, Christine Clauß und Zsolt Balla im Innenhof des Ariowitsch-Hauses.

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möchte auch Konfessionslose oder Andersgläubige ansprechen. „Wir wollen die Barrieren im Kopf überwinden“, erklärt Kaufmann. Um Berührungsängste abzubauen, werden im Ariowitsch-Haus nahezu täglich Veranstaltungen organisiert, darunter Vorträge, Konzerte, Ausstellungen und Lesungen. Einer der Höhepunkt im Jahr ist die jüdische Woche Ende Juni. Au-

erge können sich nicht nähern, aber Menschen aufeinander zugehen“, sagt Küf Kaufmann. Das jüdische Sprichwort beschreibt seinen Wunsch nahezu perfekt. Der Vorsitzende der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig sitzt im Hof des Ariowitsch-Hauses – dem jüdischen Kultur- und Begegnungszentrum in der Stadt. Es wurde 2009 eingeweiht und

ßerdem gibt es einen offenen Treff, in dem Internetkurse oder Sprachunterricht stattfinden. „Durch offene Türen entstehen auch offene Herzen“, sagt Christine Clauß. Die Landtagsabgeordnete und Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz in Sachsen unterstützt das Ariowitsch-Haus, weil es für Toleranz steht und Integration lebt. Außerdem kennt sie als ehemalige Nachbarin dessen bewegende Geschichte. Diese begann 1931 als Pflegeheim für orthodoxe Juden. Elf Jahre später verschleppten die Nationalsozialisten die Bewohner und Angestellten ins Konzentrationslager Theresienstadt. „Heute ist das Ariowitsch-Haus deshalb auch ein wichtiges Symbol für das Überleben der jüdischen Kultur und Religion in Leipzig“, betont Clauß. Ein Blick auf die jüngere Geschichte unterstreicht diesen Gedanken. Nachdem die Israelitische Religionsgemeinde in Leipzig 1989 lediglich 30 Mitglieder zählte, sind es heute 1.300. Seit zwei Jahren gibt es mit Zsolt Balla zudem wieder einen Rabbiner. (sem) Christine Clauß MdL Grimmaische Straße 2–4, 04109 Leipzig Telefon: 0341 2535584, E-Mail: info@christine-clauss.de www.christine-clauss.de

Bürgermeister-Müller-Haus kurz vor Sanierungsende

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Sebastian Gemkow und Jürgen Skoppek beim Rundgang durch das Bürgermeister-Müller-Haus.

eine „Kaffeestube Müller“ und ein Raum für Veranstaltungen. In einem weiteren Zimmer soll an das Leben und vielseitige Wirken von Carl Wilhelm Müller erinnert werden. (jk)

wurde, ist nicht nachvollziehbar“, sagt Gemkow. Der Politiker nutzte seinen Stand in der Öffentlichkeit, um das Projekt bekannt zu machen. „Außerdem konnte ich den Bauherren bei Verwaltungsprozessen und entstehenden Problemen unterstützen“, so Gemkow. Noch in diesem Sommer soll die Sanierung abgeschlossen sein. Danach soll das Haus Wirkungsstätte der Leipziger Buchkünstlerin und Grafikerin Cornelia Därr werden. Vorgesehen sind auch

Sebastian Gemkow MdL Karl-Heine-Straße 1 c, 04229 Leipzig Tel.: 0341 4926211 E-Mail: Sebastian.Gemkow@slt.sachsen.de www.sebastian-gemkow.de

Foto: Anja Jungnickel

Wolf-Dietrich Rost und Christoph Bernhard im Trauzimmer des Gohliser Schlösschens.

ahr für Jahr zieht das Gohliser Schlösschen in Leipzig tausende Touristen an: 2012 waren es über 20.000 Besucher. Das Schloss im Norden Leipzigs wurde 1756 für den Kaufmann und Ratsbaumeister Johann Caspar Richter als Sommerpalais errichtet. Über die Jahrzehnte wechselten die Besitzer. Heute gehört das Schloss der Stadt Leipzig. „Die finanzielle Lage der Stadt führte 2003 zur Schließung. Wir haben es aber geschafft, das Gohliser Schlösschen zu retten“, sagt Christoph Bernhard, Vorsitzender

1. Wie viel wurde seit der Jahrhundertflut 2002 in den Hochwasserschutz in Sachsen investiert? I 10 Millionen Euro D 100 Millionen Euro P 1,5 Milliarden Euro 2. Wie viele sächsische Gemeinden waren im Juni 2013 von der Hochwasserkatastrophe betroffen? L Ein Sechstel der sächsischen Gemeinden O Ein Drittel der sächsischen Gemeinden S Die Hälfte der sächsischen Gemeinden 3. Wie viele Polizeikommissar-Anwärter wurden im Mai 2013 im Freistaat vereidigt? K 10 Polizeikommissar-Anwärter A 50 Polizeikommissar-Anwärter L 80 Polizeikommissar-Anwärter 4. Laut der Kriminalstatistik wurde 2012 in Sachsen ein deutlicher Anstieg folgender Droge verzeichnet: F LSD I Crystal K Heroin 5. Wie heißt das neue Projekt der Landesregierung, das ab Herbst 2013 für ältere Menschen, die Hilfe im Alltag benötigen, startet? Z Nachbarschaftshelfer für Demenzkranke H Helfer mit Herz B Retter in der Not

7. Seit wann nimmt Sachsen keine neuen Schulden mehr auf? N Seit 1990 I Seit 2006 J Seit 2013

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Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir: Zwei Mal eine Familientageskarte für den BELANTIS-Freizeitpark in Leipzig

Für die, die sich trauen

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Wer den „SACHSEN:BRIEF“ aufmerksam gelesen hat, dem dürfte die Beantwortung der folgenden sieben Fragen nicht schwerfallen. Die Buchstaben vor den richtigen Antworten ergeben das Lösungswort. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

6. Das „Land-Frauen-Kontor“-Programm des Glossener Landfrauenverbandes fördert Projekte zur Bewältigung: A des Kitaplatz-Mangels H der Arbeitslosigkeit E des demografischen Wandels

Foto: Anja Jungnickel

ie 293 Jahre sind dem BürgermeisterMüller-Haus in der Ritter-Pflugk-Straße heute nicht mehr anzusehen. Noch vor einem Jahr befand sich das leerstehende Gebäude in einem kritischen Zustand. „Vor fünf Jahren kauften wir das Gebäude, widmeten uns dann erst einmal der Notsicherung, bevor wir mit der Sanierung starten konnten“, sagt Jürgen Skoppek. Er ist der Geschäftsführer der Gesellschaft für Baudienstleistungen Sachsen, die das Bürgermeister-Müller-Haus übernahm. Das denkmalgeschützte Fachwerkhaus im Leipziger Ortsteil Knautkleeberg-Knauthain ist das Geburtshaus von Carl Wilhelm Müller, der von 1778 bis 1800 mit wenigen Unterbrechungen Bürgermeister Leipzigs war. Unter seiner Führung entstand der Promenadenring, er veranlasste den Umbau des Gewandhauses und ließ die erste Bürgerschule auf der heutigen Moritzbastei errichten. „Das Gebäude hat einen historischen Wert für Leipzig. Die Sanierung war wirtschaftlicher Wahnsinn“, erklärt Skoppek. Auch der Freistaat hat das Projekt unterstützt: Mit 100.000 Euro förderte er das Projekt. Der Landtagsabgeordnete Sebastian Gemkow hatte das Bauvorhaben von Anfang an im Blick. „Dass dieses Gebäude so lange vernachlässigt

Die sichere Seite

des Freundeskreises Gohliser Schlösschen e. V. Seit 2005 ist der Verein Betreiber des Schlosses. Doch nicht nur bei den Touristen ist das Kleinod ein beliebtes Besichtigungsziel. Auch bei den Leipzigern wird der Rokokobau immer beliebter – für den schönsten Tag im Leben. „Wir bekamen unzählige Anfragen für Hochzeitstermine. Leider mussten wir viele ablehnen, da wir aus Kostengründen nur an einem Freitag im Monat Trauungen anbieten konnten und durften“, sagt Bernhard. Bis sich Wolf-

Dietrich Rost einschaltete. Der Landtagsabgeordnete arbeitet seit 2004 mit dem Freundeskreis zusammen, unterstützt bei Problemen. „Wir reichten auf Anraten von Herrn Rost einen Antrag für die Erweiterung der Trauungen bei der Stadt Leipzig ein. Der Antrag wurde durch den Stadtrat genehmigt“, erzählt Bernhard. Statt nur noch einmal im Monat läuten jetzt an zwei Freitagen und zwei Samstagen die Hochzeitsglocken im Gohliser Schlösschen. „Diese Einrichtung hat besondere Aufmerksamkeit verdient. Durch die engagierte Arbeit des Freundeskreises ist es uns gelungen, dass das Gohliser Schlösschen zu einem einzigartigen Veranstaltungsort Leipzigs zu entwickeln“, sagt Rost. Denn nicht nur Hochzeiten werden nun vier Mal im Monat gefeiert – das ganze Jahr über finden Konzerte statt und im Sommer führt das Schauspielhaus im Innenhof Theaterstücke auf. (jk)

Wolf-Dietrich Rost MdL Ehrensteinstraße 7, 04105 Leipzig Tel.: 0341 5500933 E-Mail: kontakt@wolfdietrichrost.de www.wolfdietrichrost.de

Zwei Mal einen Bildband „Sächsische Landschaften. Zwischen Dübener Heide und Zittauer Gebirge“ von Karl Mansfeld und Olaf Bastian

Schreiben Sie die Lösung und Ihren Wunschgewinn auf eine Postkarte und schicken Sie diese bis zum 01.08.2013 an die CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Pressestelle, Bernhardvon- Lindenau-Platz 1, 01067 Dresden. Stichwort: SACHSEN:BRIEF Achtung: Absender nicht vergessen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden am 02.08.2013 auf unserer Homepage veröffentlicht und schriftlich informiert.


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QUIZ

Politik vor Ort, die ankommt Sachsens Politik wird nicht nur im Dresdner Landtag gemacht – sondern auch direkt vor Ihrer Haustür. In Ihrem Landkreis Meißen sind Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion für Sie unterwegs, um sich für Ihre Projekte und Vorhaben stark zu machen.

Eine Hymne für Sachsen

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Johannes Fiolka, Peter Knauke und Sebastian Fischer im Kulturschloss Großenhain.

Foto: André Forner

atriotismus ist Liebe zu den Seinen; Nationalismus ist Hass auf die anderen“ – das Zitat des ehemaligen deutschen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker spricht Dr. Peter Knauke aus der Seele. „Patriotismus ist ein schweres Wort, drückt aber genau das aus, was ich für mein Heimatland Sachsen empfinde. Ich bin bekennender Sachse, aber keineswegs ein Nationalist“, sagt der Meißner. Deswegen kann er auch nicht verstehen, warum ihn einige Menschen belächeln, wenn er von der Sachsenhymne spricht. Knauke wünscht sich, dass zu offiziellen Anlässen eine Sachsenhymne gespielt wird. Das wünschen sich auch Johannes Fiolka, Kreisvorsitzender der Jungen Union Meißen, und der Landtagsabgeordnete Sebastian Fischer. „In Schleswig-Holstein wird das Holstein-Lied gesungen. Dort ist das eine Selbstverständlichkeit. Wir brauchen uns für

Sachsen nicht zu schämen. Im Gegenteil – auf das, was wir bisher erreicht haben, können wir stolz sein“, sagt Fischer. Er freut sich, dass der Vorschlag einer Sachsenhymne von der jungen Generation angestoßen wurde: Beim letzten

Landestag der Jungen Union Sachsen haben sich die Mitglieder für „Gott segne Sachsenland“ als Hymne für den Freistaat ausgesprochen. Auch Knauke freut sich, dass das Thema endlich wieder öffentlich diskutiert wird. Denn die Idee einer Sachsenhymne ist gar nicht so neu: Bereits 1995 sammelte die Staatskanzlei Vorschläge für eine Sachsenhymne. Nun soll das Thema weiter vorangebracht werden. „Wir werden beim ,Tag der Sachsen‘ 2014 in Großenhain eine kleine Auswahl möglicher Hymnen vor großem Publikum präsentieren. Dann werden noch viel mehr Sachsen von unserer Idee begeistert sein“, ist sich Fischer sicher. (nik) Sebastian Fischer MdL Bürgerbüro, Salzgasse 2, 01558 Großenhain Tel.: 03522 38883, E-Mail: sebastian.fischer@ slt.sachsen.de, www.sebastianfischer.info

Tüfteln für die Umwelt

Foto: André Forner

Sven Wilhelm und Geert Mackenroth.

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er Fan- oder Heimatliebe ist bei der Verzierung des Windrades auf dem Dach keinerlei Grenzen gesetzt. Auf sein Windrad, zwei Meter hoch und rund 100 Kilogramm schwer, ist ESAM-Geschäftsführer Sven Wilhelm stolz.

gielösungen forscht und sie umsetzt“, sagt der Landtagsabgeordnete. Insgesamt 16 Mitarbeiter hat der Betrieb. Diese haben auch eine umweltverträglichere Straßenbeleuchtung für Riesa ausgefeilt: Auf der Kirchstraße leuchtet nun Licht aus einer Photovoltaikstraßenbeleuchtung. „Wir verstehen uns als Tüftler-Sachsen, die sich vor allem um die Zukunft unserer Stadt kümmern“, sagt Wilhelm. Doch zentrale, weitgreifende Konzepte wolle man der Mutterfirma überlassen. Der Energiedienstleister will sich im Unterschied zu den Stadtwerken Riesa eher dezentralen Lösungen für Privathäuser und kleine Firmen widmen. (juv)

„Die Helixform des Windrades passt sich immer dem Wind an und erzeugt so die maximale Energie“, erklärt Wilhelm. Mit Blick auf die Zukunft will er seinen Kunden zu einer unabhängigen und vor allem umweltschonenden Energieversorgung verhelfen. Als Tochterfirma der Stadtwerke Riesa ist das Unternehmen für alternative Energien zuständig. Für ein Pflegeheim in Riesa hat die Firma jüngst Konzepte für die Reduzierung des Wasserverbrauchs entwickelt. Statt zwölf Liter fließen jetzt nur noch fünf Liter pro Duschvorgang aus dem Hahn. So spart das Heim rund 3,5 Millionen Liter Wasser im Jahr. „Ein gutes Stück Riesa“, sieht auch der Landtagsabgeordnete Geert Mackenroth in dem Unternehmen. „Wir brauchen verlässliche und innovative Ideen für unsere Stadt. Ich freue mich sehr, in unserer Region ein Unternehmen zu haben, das nach alternativen Ener-

Geert W. Mackenroth MdL Klötzerstraße 13, 01587 Riesa Tel.: 03525 508049, E-Mail: buero@geertmackenroth.de www.geertmackenroth.de

Mit freiwilligem Einsatz gegen den Brand

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Foto: Daniel Scholz

er Pieper kann immer Alarm schlagen. Ertönt das Signal, haben die Kameraden genau 13 Minuten Zeit, um in die Feuerwache zu fahren. Rund 200 Mal im Jahr müssen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Radebeul ausrücken. Um sofort am Einsatzort zu sein, sind die vier Wachen über die Stadt verteilt. In Altkötzschenbroda steht seit 2008 ein neues Gerätehaus, auch die Wehr in Radebeul-Ost soll bald ein neues Domizil bekommen. „Unsere Priorität lag schon immer zuerst auf der Sicherheitsausstattung für die Kameraden. Dann auf neuen Löschfahrzeugen und zuletzt bei den Gerätehäusern“, sagt Radebeuls Oberbürgermeister Bernd Wendsche. Besonders stolz ist der Bürgermeister auf die aktive Jugendarbeit bei der Feuerwehr. „Feuerwehr und Sportvereine sind Grundpfeiler der Gesellschaft. Hier lernt der Nachwuchs, für andere einzustehen“,

Dr. Matthias Rößler und Roland Fährmann.

sagt der Landtagspräsident und CDU-Abgeordnete Matthias Rößler. Längst ist die Freiwillige Feuerwehr keine Männerdomäne mehr. Zwölf weibliche Mitglieder sitzen inzwischen mit auf dem Löschzug. Als die Zahl der Frauen wuchs,

musste in eigene Duschen und Umkleiden investiert werden. Auch die gemeinsame Wache mit dem THW in Kötzschenbroda kostete Geld. Allein 2012 investierte der Freistaat Sachsen 20 Millionen Euro in die Förderung der Feuerwehren. Gemeinsam mit dem Kreiswehrleiter Roland Fährmann kämpfte Rößler für höhere Aufwandsentschädigungen für die Retter in Rot: 175 Euro für die Wehrleiter im Monat. Die Jugendwehrleiter bekommen 100 statt wie bisher 50 Euro. Mit 24 Euro pro Stunde wird nun auch der Verdienstausfall vergütet. So sind die Kameraden abgesichert, wenn der Pieper wieder mitten im Dienst Alarm schlägt. (juv) Dr. Matthias Rößler MdL Eduard-Bilz-Straße 7, 01445 Radebeul Tel.: 0351 6563246, E-Mail: matthias.roessler@ slt.sachsen.de, www.roessler-matthias.de

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1. Wie viel wurde seit der Jahrhundertflut 2002 in den Hochwasserschutz in Sachsen investiert? I 10 Millionen Euro D 100 Millionen Euro P 1,5 Milliarden Euro 2. Wie viele sächsische Gemeinden waren im Juni 2013 von der Hochwasserkatastrophe betroffen? L Ein Sechstel der sächsischen Gemeinden O Ein Drittel der sächsischen Gemeinden S Die Hälfte der sächsischen Gemeinden 3. Wie viele Polizeikommissar-Anwärter wurden im Mai 2013 im Freistaat vereidigt? K 10 Polizeikommissar-Anwärter A 50 Polizeikommissar-Anwärter L 80 Polizeikommissar-Anwärter 4. Laut der Kriminalstatistik wurde 2012 in Sachsen ein deutlicher Anstieg folgender Droge verzeichnet: F LSD I Crystal K Heroin 5. Wie heißt das neue Projekt der Landesregierung, das ab Herbst 2013 für ältere Menschen, die Hilfe im Alltag benötigen, startet? Z Nachbarschaftshelfer für Demenzkranke H Helfer mit Herz B Retter in der Not 6. Das „Land-Frauen-Kontor“-Programm des Glossener Landfrauenverbandes fördert Projekte zur Bewältigung: A des Kitaplatz-Mangels H der Arbeitslosigkeit E des demografischen Wandels 7. Seit wann nimmt Sachsen keine neuen Schulden mehr auf? N Seit 1990 I Seit 2006 J Seit 2013

Lösungswort: 1

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Ein langer Weg – Meißen bekommt eine neue Straßenmeisterei

Foto: André Forner

Karin Strempel (r.) bei der Grundsteinlegung.

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uf der großen Baufläche an der Großenhainer Straße in Meißen ist ein Festzelt aufgebaut. Heute wird hier die Grundsteinlegung der neuen Meißner Straßenmeisterei gefeiert. „Endlich sind wir hier angekommen“, freut

sich die Landtagsabgeordnete Karin Strempel. „Es war ein jahrelanger Kampf.“ Das rund 5.400 Quadratmeter große Grundstück wurde schon 1999 vom Freistaat Sachsen erworben. Ein Neubau scheiterte jedoch immer wieder an der Finanzierung. Mit der Kreisgebietsreform 2008 wurden zusätzlich Aufgaben zur Instandsetzung von Staats- und Bundesstraßen an die Kreise übertragen. So vergingen erneut einige Jahre, ohne dass ein Neubau errichtet werden konnte. „Es war schwierig, den betroffenen Straßenmeistern über die vielen Jahre hinweg immer wieder Mut zuzusprechen“, sagt Karin Strempel. Die Landtagsabgeordnete, Kreisräte und andere Behörden bemühten sich mit Verhandlungen und Protestaktionen immer wieder um bessere Bedingungen für die Straßenmeister. „Die Arbeitsbedingungen in unserer jetzigen Straßenmeisterei auf der Ho-

chuferstraße sind wirklich katastrophal“, sagt Straßenmeister Fritz Künzel. „Alles ist beengt. 2009 wurde versucht, zusätzlich zur bestehenden Baracke mit einem Container Abhilfe zu schaffen. Das gelang eher schlecht als recht.“ Rund 4,7 Millionen Euro wurden nun vom Freistaat zur Verfügung gestellt. Zehn Großfahrzeuge, eine Werkstatt, eine Waschanlage und ein Sanitärbereich sollen in der neuen Straßenmeisterei künftig untergebracht werden. Zudem wird es Lagerhallen, etwa für Schilder und Streugut geben. Die Bauarbeiten sollen bis Herbst 2014 abgeschlossen sein. (maf) Karin Strempel MdL Neugasse 39/40, 01662 Meißen Tel.: 03521 402115 E-Mail: karin.strempel@slt.sachsen.de www.karin-strempel.de

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Krankenhaus soll kommunales Gesundheitszentrum werden

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Deshalb ist die Stadt in die Offensive gegangen und hat ein eigenes Konzept zur Rettung „ihres“ Standortes entwickelt: Das Krankenhaus soll als ein kommunales Gesundheitszentrum

Foto: Detlev Müller

ie Frankenberger Bürger sorgen sich um ihr Krankenhaus. Die wirtschaftliche Situation der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH, zu deren Außenstellen auch die Häuser in Rochlitz und Frankenberg gehören, erfordert eine konzeptionelle Neuausrichtung. „In Mittweida und Rochlitz wurde viel investiert. Hier in Frankenberg sieht es bis auf den modernen OP-Saal fast noch aus wie zu DDR-Zeiten“, sorgt sich die Landtagsabgeordnete Iris Firmenich. Da die Mittweidaer Krankenhausgesellschaft eine Modernisierung aus eigener Kraft jedoch nicht bezahlen kann, bestehe die Gefahr, dass Frankenberg geschlossen werde.

Dr. Wilfried Aisch und Iris Firmenich.

mit stationären und ambulanten Angeboten eine neue Zukunft bekommen. Chefarzt Dr. Wilfried Aisch hält die Pläne für machbar und freut sich, dass auch die Politikerin zu den Befürwortern gehört. „Die medizinische Einrichtung ist für die gesamte Region wichtig“, bestätigt Aisch. „Einwohner aus umliegenden Dörfern müssten sonst weite Wege zurücklegen, um in ein Krankenhaus zu kommen.“ (bim) Iris Firmenich MdL Dr.-Wilhelm-Külz-Straße 13, 09669 Frankenberg Tel.: 037206 886933, E-Mail: Iris-Firmenich@gmx.de www.iris-schoene-firmenich.de

Deutschkurse für ausländische Studenten

Foto: Detlev Müller

Prof. Martin Gillo zu Besuch beim Sprachkurs.

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uf den Uni-Tischen liegen dicke Wörterbücher: Türkisch–Deutsch, Russisch–Deutsch, sogar Chinesisch ist dabei. „Das Internationale Universitätszentrum (IUZ) ,Alexander von Hum-

ge hätten. Der Landtagsabgeordnete Martin Gillo verspricht sich zu kümmern: „Wir geben viel Geld aus, um junge Leute aus dem Ausland für eine Berufsausbildung nach Deutschland zu holen. Hier an der Bergakademie haben wir kluge Köpfe. Sie sollten auch beste Chancen erhalten, Deutsch zu lernen, damit sie unsere Kultur gut kennenlernen. Vielleicht bleiben sie dann sogar für immer in Sachsen.“ (bim)

boldt‘ ist verantwortlich für die Sprachenausbildung an der TU Bergakademie Freiberg“, erklärt Direktorin Katja Polanski. Die Uni hat derzeit mehr als zehn Prozent ausländische Studenten, mit steigender Tendenz. Für sie bietet das IUZ verschiedenste Deutschkurse an, die von Schnupperangeboten zur Alltagssprache bis hin zu kompliziertem technischen Fachdeutsch reichen. Denn die jungen Leute müssen nach ihrer Studienvorbereitung in den Lehrveranstaltungen mithalten können. Problem sei, so Polanski, dass der Bedarf an Deutschstunden mit steigender Studentenzahl auch steige, die Lehrer aber nur Honorarverträ-

Prof. Martin Gillo MdL Erbische Straße 5, 09599 Freiberg Tel.: 03731 212877, E-Mail: martin.gillo@gmail.com www.martin-gillo.de

Anbau für die Eppendorfer Schule

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Foto: Detlev Müller

ie Bauarbeiten am Erweiterungsbau der Heiner-Müller-Schule in Eppendorf sind in vollem Gange. Gerade wird die Fußbodenheizung gelegt, sodass Bürgermeister Helmut Schulze mit Bauamtsleiterin Ilona Hähner und dem Landtagsabgeordneten Gernot Krasselt die Räume nur vorsichtig betreten kann. „Es tut gut, dass der Bau so weit gediehen ist“, sagt der Bürgermeister. „Wir brauchen die Räume dringend, denn bei uns sind Grundschule und Mittelschule in einem Haus.“ In den neuen Anbau ziehen zum Teil die Großen ein, sodass die Kleinen künftig zwei Etagen für sich haben werden. „Es hat lange gedauert, bis wir

Ilona Hähner, Gernot Krasselt und Helmut Schulze.

Insgesamt betragen die Kosten 1,3 Millionen Euro, davon werden 75 Prozent vom Freistaat gefördert. „Der Bau bekommt eine zukunftsweisende Förderung“, sagt Gernot Krasselt. Denn die Planungen sehen vor, die Werte der Energiesparverordnung um 45 Prozent zu unterbieten. Dazu wird unter anderem das Dach des eingeschossigen Baues stark gedämmt und Erdwärme zum Heizen genutzt. (bim) Gernot Krasselt MdL Dammstraße 12, 09618 Brand-Erbisdorf Tel.: 03732 22465, E-Mail: wkb.gernot.krasselt.mdl@ t-online.de, www.gernot-krasselt.de

anfangen konnten. Wir sind froh, dass wir auch mit Hilfe von Gernot Krasselt die Förderung bekommen haben.“ Der Schulanbau ist derzeit die größte Investition der Gemeinde:

Ein neues Schulhaus für Ostrau

Foto: Lutz Weidler

Ingrid Przewloka, Dirk Schilling und Sven Liebhauser.

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er Bürgermeister von Ostrau, Dirk Schilling, drückt es diplomatisch aus: „Es war ein intensiver Weg“, sagt er über den Entscheidungsprozess für das größte Projekt sei-

Vertrauen in die Zukunft. Nur wenn der Heimatort attraktiv ist, ist er lebens- und liebenswert“, sagt er. Liebhauser hatte sich um Fördergelder beim Kultusministerium bemüht, bis 2011 endlich die Zusage kam. Das Konzept überzeugte die Staatsregierung. 1,25 Millionen Euro überwies der Freistaat nach Ostrau. Im Oktober 2013 soll der Neubau fertig sein.

ner Gemeinde in den vergangenen Jahren. Denn manch einer konnte es zunächst nicht verstehen, warum die alte Grundschule durch einen Neubau ersetzt werden sollte. Doch der Brand- und Unfallschutz entsprach längst nicht mehr den heutigen Bestimmungen. „Der Neubau ist günstiger als die Sanierung“, sagt Schilling. Außerdem sinken die Betriebskosten, weshalb sich die Gemeinde vor vier Jahren für den Neubau entschieden hat. Der kostet vier Millionen Euro – eine gewaltige Summe für die 4.000-Seelen-Gemeinde. Aus Sicht des Landtagsabgeordneten Sven Liebhauser aber das richtige Signal. „Wer baut, hat

Die sichere Seite Wer den „SACHSEN:BRIEF“ aufmerksam gelesen hat, dem dürfte die Beantwortung der folgenden sieben Fragen nicht schwerfallen. Die Buchstaben vor den richtigen Antworten ergeben das Lösungswort. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

1. Wie viel wurde seit der Jahrhundertflut 2002 in den Hochwasserschutz in Sachsen investiert? I 10 Millionen Euro D 100 Millionen Euro P 1,5 Milliarden Euro 2. Wie viele sächsische Gemeinden waren im Juni 2013 von der Hochwasserkatastrophe betroffen? L Ein Sechstel der sächsischen Gemeinden O Ein Drittel der sächsischen Gemeinden S Die Hälfte der sächsischen Gemeinden 3. Wie viele Polizeikommissar-Anwärter wurden im Mai 2013 im Freistaat vereidigt? K 10 Polizeikommissar-Anwärter A 50 Polizeikommissar-Anwärter L 80 Polizeikommissar-Anwärter 4. Laut der Kriminalstatistik wurde 2012 in Sachsen ein deutlicher Anstieg folgender Droge verzeichnet: F LSD I Crystal K Heroin 5. Wie heißt das neue Projekt der Landesregierung, das ab Herbst 2013 für ältere Menschen, die Hilfe im Alltag benötigen, startet? Z Nachbarschaftshelfer für Demenzkranke H Helfer mit Herz B Retter in der Not 6. Das „Land-Frauen-Kontor“-Programm des Glossener Landfrauenverbandes fördert Projekte zur Bewältigung: A des Kitaplatz-Mangels H der Arbeitslosigkeit E des demografischen Wandels 7. Seit wann nimmt Sachsen keine neuen Schulden mehr auf? N Seit 1990 I Seit 2006 J Seit 2013

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Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir: Zwei Mal eine Familientageskarte für den BELANTIS-Freizeitpark in Leipzig Zwei Mal einen Bildband „Sächsische Landschaften. Zwischen Dübener Heide und Zittauer Gebirge“ von Karl Mansfeld und Olaf Bastian

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Für alle eine Lehrstelle

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Foto: Detlev Müller

ie Startposition ist denkbar günstig: „Im vergangenen Jahr haben alle Absolventen der 10. Klasse eine passende Lehrstelle oder einen Platz an einer weiterführenden Schule erhalten“, freut sich Steffi Schubert, Schulleiterin der Mittelschule Claußnitz. Auch die Schüler des aktuellen Jahrgangs blicken aus einer guten Position auf ihre berufliche Zukunft. Wie das gelingt? Mit gezielter Berufsberatung, die auf Grundlage einer schuleigenen Konzeption schon in Klasse 6 beginnt. Dazu gehören Praktika und Betriebsbesuche. Unter Verantwortung des stellvertretenden Schulleiters Albrecht Seidel wurde ein enges, wirtschaftsnahes Netzwerk aufge-

wirtschaftsbezogenen Berufsberatung war eine Kooperation mit der Firma Multi-Agar Claußnitz. Inzwischen sind noch mehr Firmen hinzugekommen. „Die Mittelschule Claußnitz engagiert sich vorbildlich für die Berufsberatung. Sie ist beispielhaft dafür, wie junge Leute in ihrer Heimat eine berufliche Zukunft finden. Nur so können wir dem Fachkräftemangel begegnen“, so Thomas Schmidt. (bim)

Schreiben Sie die Lösung und Ihren Wunschgewinn auf eine Postkarte und schicken Sie diese bis zum 01.08.2013 an die CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Pressestelle, Bernhardvon- Lindenau-Platz 1, 01067 Dresden. Stichwort: SACHSEN:BRIEF

Thomas Schmidt MdL Obergasse 7, 09217 Burgstädt Tel.: 03724 668888, E-Mail: thomas-schmidt-mdl@ t-online.de, www.thomas-schmidt-online.de

Achtung: Absender nicht vergessen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden am 02.08.2013 auf unserer Homepage veröffentlicht und schriftlich informiert.

Steffi Schubert, Albrecht Seidel und Thomas Schmidt.

baut. „Dabei konnten wir immer auf die Unterstützung des Landtagsabgeordneten Thomas Schmidt bauen“, sagt die Schulleiterin. Start der


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SACHSEN:BRIEF

Ausgabe 07 Juli 2013

QUIZ

Politik vor Ort, die ankommt Sachsens Politik wird nicht nur im Dresdner Landtag gemacht – sondern auch direkt vor Ihrer Haustür. In Ihrem Landkreis Nordsachsen sind Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion für Sie unterwegs, um sich für Ihre Projekte und Vorhaben stark zu machen.

Schloss Dahlen erwacht langsam aus seinem Dornröschenschlaf

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Foto: Anja Jungnickel

ber 260 Jahre ist das Schloss Dahlen alt. Der Putz bröckelt von den Wänden, die Fenster sind teilweise undicht. Trotzdem: Von seinem Charme hat das Barockschloss kein Stück verloren. „Das Schloss wurde von 1744 bis 1751 erbaut. Als Zeichen seiner Liebe ließ es Heinrich von Bünau für seine Frau Helene von Döring errichten. Es muss prächtig gewesen sein“, sagt Karl Berger. Er ist Vorsitzender des Schloss- und Parkvereins Dahlen e. V. 2009 wurde der Verein gegründet, um den weiteren Verfall des Schlosses entgegenzuwirken. „Nach dem verheerenden Brand 1973, bei dem ein defektes Ofenrohr den Dachstuhl in Brand setzte, wollte der Rat des Kreises Oschatz den Abriss des Schlosses erwirken. Zum Glück scheiterten sie. Doch um das Schloss wurde sich ab diesem Punkt nicht mehr gekümmert. Es verkam zur Ruine“, erzählt Berger. Und das bei seiner Geschichte: Un-

Hannelore Dietzschold und Karl Berger.

terschrieb doch 1763 Preußenkönig Friedrich II. im Dahlener Schloss den Hubertusburger Frieden – das Ende des Siebenjährigen Krieges. Seit der Gründung des Schloss- und Parkvereins – mit mittlerweile 70 Mitgliedern – hat sich viel im Landschlösschen getan. Alle Räume kön-

nen wieder besichtigt werden, das Dach wurde abgedichtet, Notfenster wurden eingebaut. 42.000 Euro Fördermittel sind in das Schloss geflossen. Die Landtagsabgeordnete Hannelore Dietzschold unterstützt den Verein seit seiner Gründung. „Das Dahlener Schloss ist wunderschön, durch das alte Gemäuer weht ein ganz besonderes Flair. Mein Ziel ist es, das Schloss noch bekannter im Freistaat zu machen. Damit es irgendwann im alten Glanz erstrahlen kann“, sagt Dietzschold. Zu den Konzerten ist das Schloss schon heute wieder gut besucht. Kindergruppen aus der Jugendherberge in Dahlen gehören zu den ständigen Gästen. (jk) Hannelore Dietzschold MdL Schuhgasse 1 / Markt, 04808 Wurzen Tel.: 03425 924630, E-Mail: H.Dietzschold.MdL@ t-online.de, www.hannelore-dietzschold.de

Einsatz für Torgauer Wahrzeichen

Foto: Lutz Weidler

Frank Kupfer (2. v. r) zeigt Touristen das Schloss.

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ie Touristin ist begeistert. „So viel Renaissance an einem Ort habe ich noch nie gesehen“, sagt sie. Die ältere Dame steht vor dem Schloss Hartenfels in Torgau – einem der historisch bedeutendsten Bauten im Freistaat. Neben ihr steht Sachsens Umweltminister und

Schloss Hartenfels hat eine enorme Bedeutung für Torgau und für den gesamten Freistaat“, erklärt der Staatsminister sein Engagement. Der nächste Höhepunkt wird für ihn und den Initiativkreis die Ausstellung „Luther und die Fürsten“ sein, die in zwei Jahren anlässlich der Lutherdekade im Schloss Hartenfels zu sehen sein wird. Denn neben Wittenberg war der Vater der Reformation auch sehr eng mit Torgau verbunden. „1544 hat er mit der Schlosskirche den ersten protestantischen Kirchenneubau der Welt persönlich geweiht“, erklärt Frank Kupfer der staunenden Touristin. (sem)

Landtagsabgeordneter Frank Kupfer. Er kennt das Schloss seit seiner Kindheit. Auf den Hausmannsturm sei er damals schon gern gestiegen, um über die Stadt und die Elbe zu blicken, erinnert sich Kupfer. „Damals hat das Schloss aber noch schlimm ausgesehen. Im Gegensatz zu heute.“ Seit der Friedlichen Revolution wird Schloss Hartenfels aufwendig saniert – auch dank der Hilfe eines 40 Mitglieder zählenden Initiativkreises, der sich für den Erhalt einsetzt und dessen Vorsitzender Frank Kupfer ist. 19 Projekte hat der Verein seit seiner Gründung 1996 angestoßen und finanziert. Darunter sind die Wiederbeschaffung der alten Glocken, die Vergoldung der Turmspitzen und die Sanierung des Hauptportals. Das umfangreichste Projekt des Initiativkreises ist das Lapidarium, das mehr als 70 originale Sandsteinarbeiten aus der tausendjährigen Geschichte zeigt.

Frank Kupfer MdL Rosa-Luxemburg-Platz 2, 04860 Torgau Tel.: 03421 713800 E-Mail: Frank.Kupfer.MdL@t-online.de www.frank-kupfer.de

Baalsdorf feierte 800-jähriges Jubiläum

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Foto: Anja Jungnickel

or 800 Jahren begann die Geschichte eines kleinen Dorfes am Rande von Leipzig – Baalsdorf. Der Ort wurde im 12. Jahrhundert von 19 Familien aus Flandern gegründet. Die erste urkundliche Erwähnung der damals „Balduwinesdorp“ genannten Siedlung stammt aus dem Jahre 1213. Seit fast 20 Jahren lebt und arbeitet Richard Frenzel mit seiner Familie in der 1.700-Seelen-Gemeinde. „Wir gehören damit zwar nicht zum Urgestein, doch wir fühlen uns inzwischen voll und ganz als Baalsdorfer“, sagt Frenzel. Der Chef eines Werbeunternehmens unterstützte die Vorbereitungen zur Festwoche, die vom 23. bis 30. Juni 2013 in Baalsdorf stattfand. Um möglichst viele Besucher anzulocken, rührte Frenzel kräftig die Werbetrommel. „Wir haben einen Banner und Plakate gedruckt, die in und im Umkreis von Baalsdorf aufgehängt wurden. Außerdem stellten wir einen Werbean-

Rolf Seidel (2. v. l.) bei den Vorbereitungen.

hänger auf, der auf die Festwocheaufmerksam machen sollte.“, so Frenzel. Der Landtagsabgeordnete Rolf Seidel ist Schirmherr der Festwoche. „Über ein Jahr bin ich, gemeinsam mit dem Kultur-und Heimatverein, mit den Vorbereitungen beschäftigt gewesen. Ich habe mich über die zahlreichen, helfenden Hände, vor allem

vom ortsansässigem Gewerbe, sehr gefreut“, sagt Seidel. Da Baalsdorf auf keine eigene Kommunalverwaltung zurückgreifen kann, lastete die Vorbereitung und Durchführung auf den Schultern der Baalsdorfer selbst. Mit der Eröffnung der historischen Ausstellung begann die Festwoche Ende Juni. Diese täglich zu sehende Schau bezeugte die lange Geschichte anhand von Exponaten und Dokumenten. „Ich habe in die Ausstellung viel Herzblut gesteckt. Das ist mein Kind“, so Seidel. Neben der Ausstellung gab es zum Baalsdorfer Jubiläum auch viele Konzerte, Tanz für Jung und Alt, einen Festumzug und ein Kinderprogram. (jk) Rolf Seidel MdL Brandiser Straße 81, 04316 Leipzig / OT Baalsdorf Tel.: 0341 6513624, E-Mail: post@rolf-seidel.de www.rolf-seidel.de

Die sichere Seite Wer den „SACHSEN:BRIEF“ aufmerksam gelesen hat, dem dürfte die Beantwortung der folgenden sieben Fragen nicht schwerfallen. Die Buchstaben vor den richtigen Antworten ergeben das Lösungswort. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

1. Wie viel wurde seit der Jahrhundertflut 2002 in den Hochwasserschutz in Sachsen investiert? I 10 Millionen Euro D 100 Millionen Euro P 1,5 Milliarden Euro 2. Wie viele sächsische Gemeinden waren im Juni 2013 von der Hochwasserkatastrophe betroffen? L Ein Sechstel der sächsischen Gemeinden O Ein Drittel der sächsischen Gemeinden S Die Hälfte der sächsischen Gemeinden 3. Wie viele Polizeikommissar-Anwärter wurden im Mai 2013 im Freistaat vereidigt? K 10 Polizeikommissar-Anwärter A 50 Polizeikommissar-Anwärter L 80 Polizeikommissar-Anwärter 4. Laut der Kriminalstatistik wurde 2012 in Sachsen ein deutlicher Anstieg folgender Droge verzeichnet: F LSD I Crystal K Heroin 5. Wie heißt das neue Projekt der Landesregierung, das ab Herbst 2013 für ältere Menschen, die Hilfe im Alltag benötigen, startet? Z Nachbarschaftshelfer für Demenzkranke H Helfer mit Herz B Retter in der Not 6. Das „Land-Frauen-Kontor“-Programm des Glossener Landfrauenverbandes fördert Projekte zur Bewältigung: A des Kitaplatz-Mangels H der Arbeitslosigkeit E des demografischen Wandels 7. Seit wann nimmt Sachsen keine neuen Schulden mehr auf? N Seit 1990 I Seit 2006 J Seit 2013

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Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir: Zwei Mal eine Familientageskarte für den BELANTIS-Freizeitpark in Leipzig Zwei Mal einen Bildband „Sächsische Landschaften. Zwischen Dübener Heide und Zittauer Gebirge“ von Karl Mansfeld und Olaf Bastian

Landeserntedankfest 2013 in Delitzsch

Foto: Anja Jungnickel

Tilo Bischoff und Volker Tiefensee.

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ie Vorbereitungen für Delitzschs größte Veranstaltung in diesem Jahr laufen auf Hochtouren. „Das Landeserntedankfest wandert durch Sachsen. Wir sind sehr glücklich darüber, dass es nun in diesem Jahr endlich bei uns in Delitzsch stattfindet“, sagt Tilo Bischoff. Er ist der Vorstandsvorsitzende der Agrarge-

nossenschaft in Hohenprießnitz und an den Vorbereitungen beteiligt. 2002 sollte Delitzsch schon einmal das Fest ausrichten. „Wegen des Jahrhunderthochwassers musste es ausfallen“, erklärt Bischoff. Traditionell gehört zum Landeserntedankfest ein großer Bauern- und Handwerkermarkt: Es wird Stände mit landwirtschaftlichen Produkten geben. Die Palette der angebotenen Produkte wird sehr umfangreich sein – Backwaren, Fleisch- und Wurstwaren, Milchprodukte, Honigprodukte, Kräuter und Gewürze. „Aber auch Unternehmen der sächsischen Agrar- und Ernährungswirtschaft, regionale und überregionale Verbände und Vereine und Handwerker werden einen Stand betreiben“, so Volker Tiefensee. Der Landtagsabgeordnete unterstützt und wirbt für das Fest in seinem Wahlkreis. Doch dem Politiker geht es nicht nur um die Feierlichkeiten.

Für ihn steht ein anderer Aspekt im Vordergrund: „Die Landwirte standen nach den zahlreichen Lebensmittelskandalen der Vergangenheit auch in unserer Region unter Beschuss. Mit und auf dem Landeserntedankfest sollen die Bürger wieder Vertrauen in die ortsansässigen Landwirte gewinnen.“ Zum 16. Landeserntedankfest vom 20. bis 22. September werden bis zu 50.000 Besucher in Delitzsch erwartet. Neben dem Bauern- und Handwerkermarkt finden zahlreiche Konzerte statt. Ein Höhepunkt soll der Festumzug werden, der sich am Fest-Sonntag durch die Delitzscher Innenstadt schlängelt. (jk)

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Volker Tiefensee MdL Leipziger Straße 25, 04838 Eilenburg Tel.: 03423 602359, E-Mail: kontakt@volkertiefensee.de www.volkertiefensee.de

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Ausgabe 07 Juli 2013

QUIZ

Politik vor Ort, die ankommt Sachsens Politik wird nicht nur im Dresdner Landtag gemacht – sondern auch direkt vor Ihrer Haustür. In Ihrem Landkreis Sächsische Schweiz/ Osterzgebirge sind Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion für Sie unterwegs, um sich für Ihre Projekte und Vorhaben stark zu machen.

Eine Mühle mit Geschichte

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Foto: Daniel Scholz

er Bergarbeiter sagt „Glück auf“, Bernhard Herklotz „Glück zu“. Mit dem traditionellen Müllergruß empfängt der 86-Jährige die Gäste in der Herklotzmühle – einer alten Sägemühle, die im Tal der Wilden Weißeritz liegt. Ihre Tradition reicht mindestens bis 1588 zurück. „Der Mühlengeist könnte bestimmt viele Anekdoten erzählen, aber die meisten behält er für sich“, sagt Herklotz. Denn erst ab 1925 sei die Geschichte gut dokumentiert. Damals kaufte sein Vater die Mühle, er selbst wurde zwei Jahre später in ihr geboren und betrieb sie bis 1992. Heute ist die Herklotzmühle ein Museum. Allein zum Mühlentag 2013 kamen rund 2.000 Gäste. Dabei sah es lange Zeit schlecht aus für das Technikdenkmal. Das Hochwasser 2002 drohte die Mühle sogar völlig zu zerstören. Nur durch die kaputten Regulierungswehre konnten die Wassermassen rechtzeitig abfließen.

Bernhard Herklotz und Andrea Dombois in der Mühle.

„Das war Glück im Unglück“, erinnert sich Herklotz. Im Zuge der Aufräumarbeiten gründete sich 2003 ein Förderverein, der sich seitdem für den Erhalt und die Rekonstruktion einsetzt. Mehr als 250.000 Euro wurden mithilfe von Fördergeldern und Spenden investiert. Die heu-

te 24 Vereinsmitglieder leisteten zudem über 9.000 Arbeitsstunden, um das Kleinod zu sanieren. Dank des Engagements ist die Herklotzmühle heute eine der letzten funktionierenden Sägemühlen Deutschlands. Darauf ist auch die Landtagsabgeordnete Andrea Dombois stolz, die den Förderverein seit Jahren unterstützt. „Die Region lebt von ihren Traditionen“, sagt die Politikerin. Denn durch sie werden viele Touristen angelockt, die die Wirtschaft im Osterzgebirge ankurbeln. Außerdem finde sie es wichtig, sich gelegentlich das Leben der Vorfahren anzuschauen, um das eigene Bewusstsein zu pflegen, sagt Dombois. (sem) Andrea Dombois MdL Obertorplatz 6, 01744 Dippoldiswalde Tel.: 03504 613258, E-Mail: andreadombois@gmx.de www.andreadombois.de

Schluss mit der Polterpiste: Staatsstraße 163 wird saniert

Foto: Daniel Scholz

Reiner Hähnel und Jens Michel in Rathmannsdorf.

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er durch Rathmannsdorf fährt, braucht eigentlich einen Geländewagen: Auf dem Abschnitt der Staatsstraße 163 grenzt ein Schlagloch ans andere. Bereits 1971 sollte die

gend, sagt Michel. Immer wieder hat sich der Politiker für eine Sanierung starkgemacht – bei der Landesregierung in Dresden und mit der Gemeinde bei den Anliegern, die für den Ausbau teilweise ein Stück ihrer Grundstücke verkaufen müssen. Mit Erfolg: Auf einer Länge von 1,3 Kilometern wird die Rathmannsdorfer Ortsdurchfahrt nun grundhaft ausgebaut. Zudem wird sie durch einen neuen Geh- und Radweg auch für Fußgänger und Radfahrer sicherer. Rund drei Millionen Euro kostet das Projekt, das im Herbst 2014 abgeschlossen sein soll.  (sem)

Ortsdurchfahrt erneuert werden, sagt Bürgermeister Reiner Hähnel. Einen zweiten Anlauf gab es bei der Fusion der Landkreise Sebnitz und Pirna 1994, bei der erneut über eine Sanierung diskutiert wurde. Doch seitdem ist nicht viel passiert – auch nicht nach dem Hochwasser 2002, als die Elbe meterhoch in Rathmannsdorf stand. Statt eines grundhaften Ausbaus wurden die Löcher immer nur notdürftig gestopft, bis die Straße totgeflickt war. „Das ist Sachsens peinlichste Staatsstraße“, sagt der Landtagsabgeordnete Jens Michel. Seit Jahren kritisiert er den schlechten Zustand der Fahrbahn – vor allem weil die Staatsstraße 163 eine wichtige Verkehrsverbindung in der Sächsischen Schweiz und damit auch für den Tourismus relevant ist. Die Holperpiste sei nahezu imageschädi-

Jens Michel MdL Hertigswalder Straße 7, 01855 Sebnitz Tel.: 035971 52152, E-Mail: Jens-Michel-WK50@ t-online.de, www.jens-michel-wk50.de

Blütenkunst im Landschloss Pirna-Zuschendorf

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Foto: Daniel Scholz

atthias Riedels Lieblinge tragen elegante Namen wie Herme Rot und Principessa Baciocchi – alle strahlen sie in verschiedenen Weiß-, Rosa- und Rottönen. Der Leiter der Botanischen Sammlung der Technischen Universität Dresden in Pirna-Zuschendorf ist stolz auf seine Kameliensammlung. „Sie ist weltweit einmalig. Die Seidelsche Gartensammlung war einst weltberühmt. Wir sind sehr froh, dass wir einen Teil dieser Sammlung bis heute erhalten konnten“, sagt Riedel. Circa 220 Kamelien-Sorten werden hier das ganze Jahr von seinem Team gehegt und gepflegt, um einmal jährlich im Frühjahr in aller Pracht zu blühen. Doch nicht nur Kamelien wachsen in den Gartenhäusern des Landschlosses Zuschendorf. „Nach der Kamelienausstellung folgen die Azaleen, Rhododendren, Bonsai und Hortensien. Es gibt also das ganze Jahr bei uns etwas zu sehen“, sagt Riedel. Der Landtagsabgeordnete

Oliver Wehner und Matthias Riedel im Gartenhaus.

Oliver Wehner nickt zustimmend, auch er schaut sich gerne die wechselnden Ausstellungen im Landschloss an. „Ich bin jedes Mal aufs Neue begeistert. Es ist wichtig, dass diese einmalige Sammlung noch lange erhalten bleibt“, sagt Wehner. Bei den letzten Doppelhaushaltsverhandlungen im vergangenen Herbst

sollte die Zuwendung vom Freistaat Sachsen in Höhe von 100.000 Euro für die Botanische Sammlung gestrichen werden. Oliver Wehner konnte jedoch den zuständigen Arbeitskreis von der Wichtigkeit dieser Sammlung überzeugen. Nun kann sich Matthias Riedel weiter über den Zuschuss freuen: „Wir finanzieren uns zwar zum großen Teil selbst, aber solche Zuwendungen geben uns Planungssicherheit.“ Riedel geht es aber nicht nur darum, ein paar hübsche Blumen auszustellen. Als Genpool hat die Sammlung auch für die Forschung einen großen Wert. Eine neue Sorte – ein neuer Liebling für Matthias Riedel. (nik) Oliver Wehner MdL Bahnhofstr. 5, 01796 Pirna, Tel.: 03501 5062038 Dresdner Straße 1, 01809 Heidenau, Tel.: 03529 5290783, E-Mail: info@oliver-wehner.de www.oliver-wehner.de

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1. Wie viel wurde seit der Jahrhundertflut 2002 in den Hochwasserschutz in Sachsen investiert? I 10 Millionen Euro D 100 Millionen Euro P 1,5 Milliarden Euro 2. Wie viele sächsische Gemeinden waren im Juni 2013 von der Hochwasserkatastrophe betroffen? L Ein Sechstel der sächsischen Gemeinden O Ein Drittel der sächsischen Gemeinden S Die Hälfte der sächsischen Gemeinden 3. Wie viele Polizeikommissar-Anwärter wurden im Mai 2013 im Freistaat vereidigt? K 10 Polizeikommissar-Anwärter A 50 Polizeikommissar-Anwärter L 80 Polizeikommissar-Anwärter 4. Laut der Kriminalstatistik wurde 2012 in Sachsen ein deutlicher Anstieg folgender Droge verzeichnet: F LSD I Crystal K Heroin 5. Wie heißt das neue Projekt der Landesregierung, das ab Herbst 2013 für ältere Menschen, die Hilfe im Alltag benötigen, startet? Z Nachbarschaftshelfer für Demenzkranke H Helfer mit Herz B Retter in der Not 6. Das „Land-Frauen-Kontor“-Programm des Glossener Landfrauenverbandes fördert Projekte zur Bewältigung: A des Kitaplatz-Mangels H der Arbeitslosigkeit E des demografischen Wandels 7. Seit wann nimmt Sachsen keine neuen Schulden mehr auf? N Seit 1990 I Seit 2006 J Seit 2013

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Reges Vereinsleben in Dorfhain

Foto: Daniel Scholz

Roland Wöller (l.) beim Wettsägen in Dorfhain.

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it einer roten Mütze auf dem Kopf steht er da, die Trophäe des Tages: der Dorfhainer Vereinsmeier. Um den Wanderpokal zu erringen, müssen die Gummistiefel weit geworfen und die Schubkarre schnell gefahren werden. In Dorfhain findet seit 35 Jahren jedes Jahr im Mai die Vereinsmeisterschaft statt. Bei gerade

einmal 1.500 Einwohnern kann die Gemeinde stolz auf ihr Vereinsleben blicken. So konkurrieren die Rassegeflügelzüchter mit dem Dorfclub „Die Gallier“ und den Bergleuten „Aurora Erbstollen“ um die sportliche Krone. Jährlich stehen die Disziplinen Nageln mit einem großen Hammer, Bierkrugstemmen oder auch Zielwurf mit der Angelrute auf der Wettkampfordnung. „Im Mittelpunkt steht weniger das Gewinnen als der Zusammenhalt in der Gemeinde“, so der Dorfhainer Bürgermeister Olaf Schwalbe. In diesem Jahr gingen aus dem fünfstündigen Wettkampf die Rassegeflügelzüchter als Gewinner hervor. Beeindruckt von dem regen Dorfleben ist auch der Landtagsabgeordnete Roland Wöller. „Ich bin immer wieder erstaunt, wie wichtig in Dorfhain das Vereinsleben ist. In der kleinen Gemeinde gibt es sage und schreibe 18 Vereine!“ Der Politiker fühlt sich dem Ort durch den langen gemeinsamen Kampf

für die Eigenständigkeit Dorfhains verbunden. Mit dem Gemeindegebietsreformgesetz 1998 schloss sich Dorfhain zu einer Verwaltungsgemeinschaft mit Tharandt zusammen. Gänzlich vollzogen wurde der Zusammenschluss aber nicht: In Dorfhain gibt es noch eine eigene kleine Verwaltung. Mehrfach gab es Sondierungsgespräche mit den Nachbargemeinden zu einer Gemeindevereinigung. Eine Fusion mit Höckendorf ist gescheitert. Nun plant Dorfhain einen Zusammenschluss mit der Stadt Freital. Egal mit wem sich Dorfhain letztendlich zusammenschließt – den Vereinsmeier gibt es auch nächstes Jahr wieder zu gewinnen.  (juv)

Prof. Dr. Roland Wöller MdL Dorfplatz 1, 01705 Freital/Pesterwitz Tel.: 0351 6585635, E-Mail: buergerbuero.woeller@ t-online.de, www.rolandwoeller.de

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1.000 Lachse für die Chemnitz

Wer den „SACHSEN:BRIEF“ aufmerksam gelesen hat, dem dürfte die Beantwortung der folgenden sieben Fragen nicht schwerfallen. Die Buchstaben vor den richtigen Antworten ergeben das Lösungswort. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

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Foto: Archiv Jan Hippold

s war noch recht kalt und winterlich, als am 23. März 2013 zum „Tag des Wassers“ mehr als 1.000 kleine Lachse in den Chemnitzfluss eingesetzt wurden. Jan Hippold, Landtagsabgeordneter und Präsident des Anglerverbandes Südsachsen Mulde/Elster (AVS), hatte selbst an der Aktion teilgenommen. Gemeinsam mit Staatssekretär Dr. Fritz Jaeckel vom Sächsischen Umweltministerium, der Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig, AVS-Mitgliedern und Kindern wurden die einjährigen Fische an einem wieder freigelegten Flussabschnitt in die Freiheit entlassen. Die große Resonanz beim Einsetzen der Lachse

Anglerpräsident und Politiker ist es mein Ziel, die natürlichen Ressourcen für uns und unsere Kinder nachhaltig zu nutzen“, so der passionierte Angler. „Dass wir zum Tag des Wassers wieder Lachse in die Chemnitz einsetzen konnten, zeigt, dass wir in den vergangenen Jahren erfolgreiche Umweltpolitik betrieben haben. Insgesamt verzeichnen die Flüsse im Freistaat eine positive Entwicklung.“ (bim)

Jan Hippold (l.) beim Lachseinsetzen im März 2013.

Jan Hippold MdL Johannisplatz 4, 09212 Limbach-Oberfrohna Tel.: 03722 816105, E-Mail: Kontakt@jan-hippold.de

freut Hippold. „Neben dem Hobby wird mit dem Angeln immer ein Stück Verständnis für Natur und Umwelt weitergegeben. Als Vater,

www.jan-hippold.de

Lückenschluss der West-Trasse in Arbeit

Foto:Ralph Köhler

Georg Hamburger; Stefan Czarnecki; Sven Morlok; Ines Liebald und Jan Löffler (v. l.) beim Spatenstich.

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ie Kleinen der Kita Bosenhof hatten im April 2013 viel Spaß, als sie zusammen mit Politprominenz ihre Spaten in den Lehm der

am Ort vorbeiführen. „Das dauert alles schon viel zu lange“, beklagt sich Anwohner Joachim Wirtelarz. Jan Löffler ist überzeugt, dass die Vernunft siegen und auch der zweite Teil bald in Angriff genommen wird. Sein Anliegen ist jetzt eine zügige und sparsame Lösung für die Lücke südlich von Werdau. „Nur bei voller Durchgängigkeit kommt die Entlastungswirkung der Westtrasse voll zum Tragen“, sagt Löffler. (gb)

Pleißeaue stachen. Sie durften ein lange geplantes Projekt mit auf den Weg bringen: die Ortsumgehung Neukirchen/Langenhessen im Zuge der West-Trasse von der A4 bei Schmölln zur A72 bei Reichenbach. „Die Straße bedeutet viel für Werdau und Neukirchen: Innerorts schafft sie Entlastung. Außerdem steigert sie die wirtschaftlichen Chancen für den Ort durch bessere überregionale Anbindung“, sagt der Landtagsabgeordnete Jan Löffler. Der 2,5 Kilometer lange Abschnitt nördlich von Werdau soll bis 2015 fertig sein. In Neukirchen klemmt die Säge noch wegen der Klage eines Grundbesitzers. Die neue Trasse soll 1,5 Kilometer westlich

Jan Löffler MdL Kirchplatz 8, 08412 Werdau Tel.: 03761 477936, E-Mail: kontakt@jan-loeffler.info www.jan-loeffler.info

Top-Arbeit soll auch an der Fassade zu sehen sein

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Foto: Mike Hillebrand

ie Zwickauer Nordvorstadt ist mit ihren sanierten Gründerzeithäusern ein schmuckes Viertel. In der Walther-Rathenau-Straße 6 fällt eine Fassade allerdings noch aus dem Rahmen. Ein kleines Schild verrät, dass hier der ADU Selbsthilfe e. V. mit einem Beratungs- und Therapiezentrum für Suchtkranke zu Hause ist. „Wir haben die Mittel bisher in die unterschiedlichen Hilfsprogramme gesteckt, nun soll endlich auch das äußere Erscheinungsbild ‚geheilt‘ werden“, sagt ADU-Vorsitzender Dr. Frank Härtel. Fördermittel seien bereits beantragt. Der Verein kümmert sich seit 22 Jahren um abhängigkeitskranke Menschen. Pro Jahr be-

Drogen wie Crystal auf dem Vormarsch. „Das Zeug ist brutal und hat schwere Folgen. Viele junge Leute erleiden irreparable Hirnschäden“, sorgt sich die CDU-Landtagsabgeordnete, die auch Mitglied im ADU-Vorstand ist. Frank Härtel ist froh, dass sich Kerstin Nicolaus für mehr Zuschüsse vom Freistaat für Beratungsstellen eingesetzt hat. Jetzt müsse nur noch der Landkreis bei der Kofinanzierung nachziehen. (gb)

Dr. Frank Härtel (l.) und Kerstin Nicolaus (m.) Kerstin Nicolaus MdL Rothenkirchener Straße 66, 08107 Hartmannsdorf Tel.: 037602 70700, E-Mail: Kerstin.Nicolaus@t-online.de www.kerstin-nicolaus.de

treut der Verein etwa 700 Abhängige – Tendenz steigend. Wie Kerstin Nicolaus erklärt, sind in Südwestsachsen vor allem illegale synthetische

Eine Chance auf Ausbildung im CJD Zwickau Foto: Wolfgang Schmidt

Gerald Otto und Irina Noé vor dem Jugendwohnheim.

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ie Finanzkrise hat die Jugend in einigen Mitgliedstaaten der EU hart getroffen. „Deshalb haben wir als Christliches Jugenddorfwerk ein Konzept entwickelt, um jungen

1. Wie viel wurde seit der Jahrhundertflut 2002 in den Hochwasserschutz in Sachsen investiert? I 10 Millionen Euro D 100 Millionen Euro P 1,5 Milliarden Euro

und Partner für die Jugendlichen und für die Wirtschaft einbringen. Zugleich hat der CJD Zwickau sein Jugendwohnheim saniert. Darin sollen die Jugendlichen gemeinsam mit deutschen Azubis unter sozialpädagogischer Betreuung leben. Geplant ist, jetzt mit der Auswahl Jugendlicher zu beginnen, so dass der Start – zunächst mit Deutschkursen – im September 2013 erfolgen kann. (bim)

Leuten aus diesen Ländern in Deutschland eine Berufsausbildung zu ermöglichen“, erklärt Irina Noé, pädagogische Leiterin des CJD Zwickau. Dieses Projekt liegt als Modellskizze zur Ausbildungsinitiative für europäische Jugendliche beim Bundesarbeitsministerium vor. „Ich finde dieses Vorhaben sehr zukunftsorientiert und unterstütze es ausdrücklich. Ausländische Fachkräfte werden aufgrund des demografischen Wandels für die sächsische Wirtschaft immer wichtiger“, bekräftigt Landtagsabgeordneter Gerald Otto. Wie Irina Noé erläutert, will sich der CJD mit seinen Erfahrungen als Dienstleister

2. Wie viele sächsische Gemeinden waren im Juni 2013 von der Hochwasserkatastrophe betroffen? L Ein Sechstel der sächsischen Gemeinden O Ein Drittel der sächsischen Gemeinden S Die Hälfte der sächsischen Gemeinden 3. Wie viele Polizeikommissar-Anwärter wurden im Mai 2013 im Freistaat vereidigt? K 10 Polizeikommissar-Anwärter A 50 Polizeikommissar-Anwärter L 80 Polizeikommissar-Anwärter 4. Laut der Kriminalstatistik wurde 2012 in Sachsen ein deutlicher Anstieg folgender Droge verzeichnet: F LSD I Crystal K Heroin 5. Wie heißt das neue Projekt der Landesregierung, das ab Herbst 2013 für ältere Menschen, die Hilfe im Alltag benötigen, startet? Z Nachbarschaftshelfer für Demenzkranke H Helfer mit Herz B Retter in der Not 6. Das „Land-Frauen-Kontor“-Programm des Glossener Landfrauenverbandes fördert Projekte zur Bewältigung: A des Kitaplatz-Mangels H der Arbeitslosigkeit E des demografischen Wandels 7. Seit wann nimmt Sachsen keine neuen Schulden mehr auf? N Seit 1990 I Seit 2006 J Seit 2013

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Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir: Zwei Mal eine Familientageskarte für den BELANTIS-Freizeitpark in Leipzig Zwei Mal einen Bildband „Sächsische Landschaften. Zwischen Dübener Heide und Zittauer Gebirge“ von Karl Mansfeld und Olaf Bastian

Gerald Otto MdL Karl-Keil-Straße 39a, 08060 Zwickau Tel.: 0375 5679769, E-Mail: Gerald.Otto.MdL@ t-online.de, www.gerald-otto.de

Kids an die Knolle

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Foto: Ralph Köhler

ie Kinder staunen, als die Landtagsabgeordnete Ines Springer im Schulgarten der Friedrich-Engels-Schule Meerane zum Auftakt der Mitmachaktion „Kids an die Knolle“ zum Spaten greift. „Das ist lebendiger Unterricht. Die Kartoffel ist für Kinder eine gut zu beobachtende Pflanze und allen bekannt“, sagt Ines Springer. „Sie ist leicht anzubauen, die Mädchen und Jungen haben Kontakt zur Natur und können die Ernte dann im September selbst essen.“ Sachsenweit nehmen an dem Projekt „Kids an die Knolle“ rund 200 Schulen teil. Organisiert wird es vom Deutschen Kartoffelhandelsverband, gemeinsam mit dem Sächsischen

Die Kinder der Grundschule Meerane bringen gemein sam mit Ines Springer und Carsten Körber, Kandidat für den Bundestag, die Kartoffeln in den Boden.

Qualitätskartoffelverband und dem ChristlichSozialen Bildungswerk Sachsen e. V.. Ziel ist es, den Kindern die Kartoffel als schmackhafte Gesundheitsnahrung wieder nahezubringen. Denn seit Jahren sei ein rückläufiger Trend beim Kartoffelverbrauch zu spüren. Die Schulen bekommen die Pflanzkartoffeln mit Anbauanleitung und vielen Informationen kostenlos zur Verfügung gestellt. (bim)

Schreiben Sie die Lösung und Ihren Wunschgewinn auf eine Postkarte und schicken Sie diese bis zum 01.08.2013 an die CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Pressestelle, Bernhardvon- Lindenau-Platz 1, 01067 Dresden. Stichwort: SACHSEN:BRIEF

Ines Springer MdL Kupferberg 3, 08371 Glauchau Tel.: 03763 4419666, E-Mail: Kontakt@Ines-Springer.de www.ines-springer.de

Achtung: Absender nicht vergessen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden am 02.08.2013 auf unserer Homepage veröffentlicht und schriftlich informiert.


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SACHSEN:BRIEF

Ausgabe 07 Juli 2013

QUIZ

Politik vor Ort, die ankommt Sachsens Politik wird nicht nur im Dresdner Landtag gemacht – sondern auch direkt vor Ihrer Haustür. In Ihrem Landkreis Leipzig sind Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion für Sie unterwegs, um sich für Ihre Projekte und Vorhaben stark zu machen.

Auf der Spur der Braunkohle

Foto: Anja Jungnickel

Martin Baumert und Georg-Ludwig von Breitenbuch.

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er den Weg zur alten Brikettfabrik in Witznitz ohne Beschilderung und durch ein kleines Wäldchen findet, staunt nicht schlecht: Der gelbe Klinker strahlt in der Sonne, die Fenster frisch geputzt, der Rasen gemäht. „Die Fabrik wurde 1913 erbaut.

die Besucher bei uns abgeben, um die Ausstellung zu vergrößern, ein Teil von ihr zu werden.“ „Das Wissen der Generationen zusammentragen, dies ist das Ziel“, fügt GeorgLudwig von Breitenbuch hinzu und schlendert weiter durch die Ausstellung, begutachtet die Exponate. „Die Braunkohle ist in unserer Region ein entscheidender Wirtschaftsfaktor. Diese Ausstellung, an der viele Menschen mitgewirkt haben, zeigt und erklärt diesen Wirtschaftszweig“, sagt der Landtagsabgeordnete. Die Ausstellung ist noch bis zum 14. Juli zu besichtigen. (jk)

Bis 1992 wurden hier insgesamt 38 Millionen Tonnen Briketts hergestellt. 1.300 Frauen und Männer waren in dem Werk beschäftigt“, sagt Martin Baumert. Er ist einer von drei Kuratoren der Ausstellung „TAGE.BAU. LAND.SCHAFF(T)EN“, die Mitte Mai in der Witznitzer Fabrik eröffnet wurde. Zum 100. Geburtstag der Fabrik beleuchtet die Ausstellung die Geschichte der Braunkohle im Leipziger Süden, die gewerbliche und wirtschaftliche Entwicklung sowie den sozialen Wandel am Beispiel des Bornaer Landes. Der Historiker will mit der Ausstellung informieren, verfolgt aber auch noch ein weiteres Ziel: Witznitz soll ein Dokumentationszentrum für Braunkohle und Tagebauten werden. Baumert: „Viele Menschen in und um Borna haben noch alte Karten und Fotos in einer Schublade liegen. Diese Sachen können

Georg-Ludwig von Breitenbuch MdL Roßmarktsche Straße 32, 04552 Borna Tel.: 03433 230111 E-Mail: info@georg-ludwigvonbreitenbuch.de www.georg-ludwigvonbreitenbuch.de

„Einer muss immer den Anfang machen“

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Foto: Anja Jungnickel

erade als Annett Halupczok zu sprechen beginnt, greifen die drei Bauarbeiter im Hintergrund wieder zu ihren Schaufeln. Im Augenwinkel beobachtet die Chefin vom „Sonnenschutz Bennewitz“ die Situation und lächelt zufrieden. Es geht vorwärts auf ihrer Baustelle. Anfang April 2013 war die Baugenehmigung in der Post, auch die Finanzierung stand. „Wir suchten lange nach einem neuen Standort. Es ist nicht, leicht etwas Passendes zu finden. Dann sind wir auf das Gewerbegebiet aufmerksam geworden“, sagt Halupczok. Das liegt kurz vor dem Ortseingangsschild mit einer guten Verkehrsanbindung. Doch die Unternehmerin zögerte, traute sich nicht an das seit der Grundsteinlegung 2009 unberührte Land heran. Der ehemalige Investor musste kurz nach Baubeginn Bankrott anmelden. „Wir waren uns unschlüssig, ob wir das Risiko eingehen

Annett Halupczok und Hannelore Dietzschold.

sollten. Immerhin ging es um eine sechsstellige Investitionssumme.“ Dann schaltete sich die Landtagsabgeordnete Hannelore Dietzschold ein, bot ihre Hilfe an, sollte sich die Unternehmerfamilie für das Gewerbegebiet entscheiden. „Ab diesem Zeitpunkt stand ich mit Frau

Dietzschold stetig in Kontakt. Sie hatte immer ein offenes Ohr für mich, reiste sogar mit nach Dresden, als wir einen Termin bei der Sächsischen Aufbaubank hatten“, sagt Annett Halupczok. Heute ist sie sich sicher: Ohne die Unterstützung der Landtagsabgeordneten wäre es nicht zur Ansiedlung gekommen. Im Oktober soll der neue Firmensitz fertig sein, spätestens im November will das Unternehmen umziehen. Wenn es nach Dietzschold geht, bleibt der 1990 gegründete Familienbetrieb nicht lange allein im Gewerbegebiet. Sie weiß: „Siedelt sich eine Firma an, ziehen andere nach. Einer muss immer den Anfang machen.“ (jk) Hannelore Dietzschold MdL Schuhgasse 1 / Markt, 04808 Wurzen Tel.: 03425 924630, E-Mail: H.Dietzschold.MdL@ t-online.de, www.hannelore-dietzschold.de

Neuer Bücherschatz in Markkleeberg

Foto: Anja Jungnickel

Katharina Landgraf, Jörg Großkopf und Oliver Fritzsche.

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n Markkleeberg gibt es seit wenigen Wochen eine neue Büchersammlung. „Wir sind glücklich, dass es hier ein solches Angebot gibt“, sind sich die Besucher zur Eröffnung im Wahlkreisbüro einig. Sie können nun in einem Schatz aus rund 1.200 Werken stöbern. Die Bibliothek beherbergt in erster Linie Bücher mit wissen-

Land in Böhlen sicher. Oliver Fritzsche hatte bereits während seiner Studienzeit sein Herz an Bibliotheken verloren. Angesichts der zahlreichen Bücher, die allein in den letzten Jahren aufgrund seiner Arbeit in den Kuratorien der Landeszentrale für politische Bildung und des Simon-Dubnow-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur an der Uni Leipzig zusammengekommen waren, war es nur selbstverständlich, diese einmal der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Erste Besucher aus Markkleeberg und Umgebung sowie vom Studienkolleg der Universität Leipzig haben die Wahlkreisbibliothek bereits intensiv genutzt. (mm)

schaftlich-politischem Schwerpunkt, aber auch einige CDs und DVDs. Alle sind in einer Bibliothekssoftware erfasst, die eine Schlagwortsuche ermöglicht. Die gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Katharina Landgraf zusammengetragene Büchersammlung hat der Landtagsabgeordnete Oliver Fritzsche für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Hier sind interessierte Bürger, insbesondere Lehrer und Schüler eingeladen, die Sammlung aktiv zu nutzen. Wie gut dieses Angebot ankommt, zeigte die Präsenz zahlreicher Schulleiter aus Markkleeberg und Umgebung zur Eröffnung. „Hier ist gesellschaftlich-wissenschaftliche Literatur sofort greifbar. Die Sammlung ist ein Gewinn für uns und unsere Schüler. Wir werden mit Sicherheit nicht nur einmal herkommen, sondern immer wieder“, ist sich Jörg Großkopf, Schulleiter des Beruflichen Schulzentrums Leipziger

Oliver Fritzsche MdL Friedrich-Ebert-Str. 25 a, 04416 Markkleeberg Tel.: 0341 9759976, E-Mail: info@oliver-fritzsche.de www.oliver-fritzsche.de

Die sichere Seite Wer den „SACHSEN:BRIEF“ aufmerksam gelesen hat, dem dürfte die Beantwortung der folgenden sieben Fragen nicht schwerfallen. Die Buchstaben vor den richtigen Antworten ergeben das Lösungswort. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

1. Wie viel wurde seit der Jahrhundertflut 2002 in den Hochwasserschutz in Sachsen investiert? I 10 Millionen Euro D 100 Millionen Euro P 1,5 Milliarden Euro 2. Wie viele sächsische Gemeinden waren im Juni 2013 von der Hochwasserkatastrophe betroffen? L Ein Sechstel der sächsischen Gemeinden O Ein Drittel der sächsischen Gemeinden S Die Hälfte der sächsischen Gemeinden 3. Wie viele Polizeikommissar-Anwärter wurden im Mai 2013 im Freistaat vereidigt? K 10 Polizeikommissar-Anwärter A 50 Polizeikommissar-Anwärter L 80 Polizeikommissar-Anwärter 4. Laut der Kriminalstatistik wurde 2012 in Sachsen ein deutlicher Anstieg folgender Droge verzeichnet: F LSD I Crystal K Heroin 5. Wie heißt das neue Projekt der Landesregierung, das ab Herbst 2013 für ältere Menschen, die Hilfe im Alltag benötigen, startet? Z Nachbarschaftshelfer für Demenzkranke H Helfer mit Herz B Retter in der Not 6. Das „Land-Frauen-Kontor“-Programm des Glossener Landfrauenverbandes fördert Projekte zur Bewältigung: A des Kitaplatz-Mangels H der Arbeitslosigkeit E des demografischen Wandels 7. Seit wann nimmt Sachsen keine neuen Schulden mehr auf? N Seit 1990 I Seit 2006 J Seit 2013

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Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir: Zwei Mal eine Familientageskarte für den BELANTIS-Freizeitpark in Leipzig Zwei Mal einen Bildband „Sächsische Landschaften. Zwischen Dübener Heide und Zittauer Gebirge“ von Karl Mansfeld und Olaf Bastian

Ein Cup für die Retter

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Foto: Archiv Svend-Gunnar Kirmes

ufschlag, blocken, schmettern. Schon seit vier Jahren ist der Blaulicht-Cup der sportliche Höhepunkt für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren im Muldental. Im Vordergrund steht an diesem Turniertag im Spätsommer nicht die Rettung von Menschen, Tieren oder Gebäuden. An diesem Tag geht es allein ums Vergnügen. Zum Beachvolleyballturnier eingeladen sind nicht nur die Spieler – auch deren Familien und sportbegeisterte Zuschauer sind zum Anfeuern herzlich auf der Grimmaer Turnieranlage willkommen. Ins Leben gerufen hat den Cup, der in diesem Jahr zum fünften Mal stattfindet, der Landtagsabgeordnete Svend-Gunnar Kirmes. „Ich finde es wichtig, diesen Menschen, die ihr Leben für uns riskieren und für uns 365 Tage im Jahr im Einsatz sind, ,Danke‘ zu sagen“, sagt Kirmes. Neben einem Wanderpokal gibt es für die Kameraden

Svend-Gunnar Kirmes (l.) beim Blaulicht-Cup.

auch Sachpreise zu gewinnen. „Im Vordergrund stehen aber nicht die Preise. Vorrangig geht es um den Spaß“, betont Kirmes. Und das hat sich auch bei den Kameraden rumgesprochen. Seit der Einführung und Gründung des „BlaulichtCups“ nehmen jedes Jahr mehr Feuerwehren

teil, in diesem Jahr werden bis zu acht Teams erwartet. Bis jetzt ging stets die Freiwillige Feuerwehr aus Großbardau als Turniersieger vom Platz. „Großbardau hat bereits drei Mal den Wanderpokal gewonnen und durfte ihn 2011 behalten. Nun haben sie das Ziel, auch den neuen Porzellankrug nach 2012 in diesem und nächsten Jahr zu gewinnen, um die Trophäe wiederum bei sich behalten zu können“, sagt der Politiker. Der genaue Termin des diesjährigen Blaulicht-Cups steht noch nicht fest – angedacht ist das zweite Wochenende im September. Genaue Informationen zum Cup finden sich auf der Homepage des Landtagsabgeordneten. (jk)

Schreiben Sie die Lösung und Ihren Wunschgewinn auf eine Postkarte und schicken Sie diese bis zum 01.08.2013 an die CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Pressestelle, Bernhardvon- Lindenau-Platz 1, 01067 Dresden. Stichwort: SACHSEN:BRIEF

Svend-Gunnar Kirmes MdL Lorenzstraße 7, 04668 Grimma Tel.: 03437 708657, E-Mail: info@kirmes-leipzig.de www.s-g-kirmes.de

Achtung: Absender nicht vergessen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden am 02.08.2013 auf unserer Homepage veröffentlicht und schriftlich informiert.

SACHSEN:BRIEF - Die politische Zeitung für Sachsen (2/2013)  
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