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Eine Information der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages

Juli 2014

Ausgabe 09 (BZ)

Herzlich willkommen

Geliebtes Zuhause

Mutige Helfer

Immer mehr Touristen machen Urlaub im Freistaat. Seite 2

Immer mehr junge Sachsen bleiben in der Heimat. Seite 3

Immer mehr Mitglieder bei der Freiwilligen Feuerwehr. Seite 3

SACHSEN:BRIEF

NEN G E N E R AT I O VERBINDEN

Die politische Zeitung für Sachsen

Sachsen stellt mehr Lehrer ein Mit 775 Neueinstellungen sichert die Sächsische Staatsregierung den Schuljahresbeginn zum 1. September ab. Damit werden für das Schuljahr 2014/2015 mehr neue Lehrer eingestellt, als aus dem Dienst ausscheiden. 540 Pädagogen gehen im kommenden Schuljahr in den Ruhestand. Mit den Neueinstellungen wird aber auch der Schülerzuwachs in den Großstädten berücksichtigt. Durch die in den letzten Jahren steigenden Geburtenzahlen in Sachsen gibt es gerade im Grundschulbereich einen gestiegenen Lehrerbedarf. (nik)

Gedenktag für Heimatvertriebene Nach Bayern und Hessen führt nun auch Sachsen einen Gedenktag für Heimatvertriebene ein. Das hat im Juni der Sächsische Landtag beschlossen. Künftig wird an jedem zweiten Sonntag im September derjenigen gedacht, die Opfer von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung wurden. Auch 69 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist jeder vierte Sachse familiär mit diesem Thema verbunden. Mit diesem Gedenktag soll das Schicksal der Heimatvertriebenen weiterhin in Erinnerung bleiben. (nik)

Mehr Hilfe für Opfer der SED-Diktatur Die CDU-Landtagsfraktion des Sächsischen Landtages setzt sich für mehr Unterstützung für die Opfer der SED-Diktatur ein. So soll das Antragsverfahren für die SEDOpferrente vereinfacht, verkürzt sowie die Antragsfrist bis zum 31. Dezember 2025 verlängert werden. Mit der Überarbeitung des Gesetzes können dann auch Opfergruppen rehabilitiert und entschädigt werden, die bisher nicht von den Regelungen erfasst sind. Die CDU-Landtagsfraktion unterstützt außerdem die von der Bundesregierung angekündigte Erhöhung der Opferrente um 20 Prozent. Die Rente soll Anfang 2015 erstmals seit der Einführung im Jahr 2007 erhöht werden. (nik)

Jung und Alt unter einem Dach Die Sachsen werden immer älter. Damit Senioren lange in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können, fördert der Freistaat die individuelle Hilfe und Betreuung im Alltag.

Foto: Lutz Weidler

AKTUELLE MELDUNGEN

Gemeinsamer Bastelnachmittag: Roswitha Ludwig, Anna Nhuy Thiem und Margit Richter nutzen gern das regelmäßige Angebot des Mehrgenerationenhauses „Goldene Sonne“ in Oelsnitz/Vogtland.

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apier, Kleber, Schere und Stifte liegen auf dem Tisch im Mehrgenerationenhaus „Goldene Sonne“. Zum Bastelnachmittag treffen sich hier wöchentlich 15 Menschen aller Altersstufen. Eine von ihnen ist die Rentnerin Margit Richter. „Hier, so musst du das machen“, sagt sie zu der Schülerin Anna, die häufig mit ihrer Mutter zu den Nachmittagen kommt. Zusammen halten die Seniorin und das Mädchen die geklebte Stelle. Bald ist das Windlicht fertig. Ein Haus für alle Generationen Der Bastelnachmittag ist nur eines der 40 regelmäßigen Angebote, die es in der Einrichtung in Oelsnitz/Vogtland gibt. Das Familienzentrum wurde vor vier Jahren im alten Gasthof der Gemeinde eröffnet. Hier gibt es nicht nur eine ambulante Sozialstation und Seniorenwohngruppen mit 16 Wohneinheiten sowie ein Kinder- und Jugendzentrum, sondern auch die Räume des Mehrgenerationenangebots. Über 80 Gäste kommen täglich. „Bei uns wird das

verloren geglaubte Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen Jung und Alt jeden Tag gelebt“, sagt die Leiterin Cornelia Birkner. Gemeinsam wird gekocht oder Gemüse und Obst im Garten geerntet. Auch eine Fahrradwerkstatt gibt es. Angebote für ältere Menschen „Bis 2030 wird sich die Zahl der über 80-Jährigen in Sachsen verdoppeln, bei den Männern sogar verdreifachen“, sagt Alexander Krauß, sozialpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. „Uns muss es darum gehen, dass die älteren Generationen so lange wie möglich im eigenen Haus leben können. Eine Betreuung im Heim sollte nur sein, wenn es nicht mehr anders geht.“ Der Freistaat unterstützt daher zahlreiche Angebote, mit denen ältere Menschen in ihrer gewohnten Umgebung bleiben und ihren Alltag besser bewältigen können: So helfen etwa Ruheständler als Alltagsbegleiter und bekommen dafür eine Aufwandsentschädigung.

Finanziert durch die Pflegekassen besuchen Nachbarschaftshelfer pflegebedürftige Menschen oder Demenzkranke, lesen ihnen vor und helfen im Haushalt. „Die Nachfrage dafür ist groß“, sagt Hannelore Dietzschold, seniorenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion. Vor allem im ländlichen Raum sind viele dieser Helfer unterwegs. „Der Dreh- und Angelpunkt aller Bemühungen in dem Bereich ist aber das Mehrgenerationenhaus“, sagt Hannelore Dietzschold. In den bislang 39 Häusern im gesamten Freistaat werden Familien und Alleinstehende über die Angebote informiert. Und die Häuser gelten als Anlaufstelle für freiwillige Helfer und Hilfesuchende. Cornelia Birkner sagt: „Es ist einfach toll, mitzuerleben, wie sich die Generationen gegenseitig unterstützen.“ Wertschätzung der Pflegeberufe Damit es künftig auch genügend Fachpersonal in der Pflege gibt, hat die Sächsische Staatsregierung zusammen mit den Pflegekassen und dem Kommunalen Sozialverband das Positionspapier „Pro Pflege Sachsen“ verabschiedet. Damit soll die Wertschätzung der Pflegeberufe gesteigert und die Ausbildung und Bezahlung im Bereich Altenpflege verbessert werden. Anerkennung für Mütter Und auch der Bund wirkt aktiv daran mit, die Lebensqualität der älter werdenden Bevölkerung zu sichern. Erst Ende Mai hat der Bundestag die Mütterrente beschlossen: Seit Anfang Juli wird die Zeit für die Erziehung der Kinder, die vor 1992 geboren wurden, bei der Rentenberechnung mehr gewürdigt. Die Erhöhung der Rente für Mütter erfolgt automatisch durch die Rentenversicherung. Annechristin Kleppisch Weitere Angebote und Hilfestellungen für ältere Menschen und deren Angehörige finden Sie hier: www.bit.ly/sachsen-pflege

„Die wesentlichen Ziele haben wir erreicht“ CDU-Fraktionschef Steffen Flath über die Vorzüge der politischen Kontinuität in Sachsen.

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in Vierteljahrhundert nach der Friedlichen Revolution ist es an der Zeit, die Frage aufzuwerfen, ob die Ziele und Hoffnungen der Menschen in der DDR, für die sie zu Tausenden im Herbst 1989 auf die Straße gegangen sind oder in den Kirchen gebetet haben, in Erfüllung gegangen sind. Auch wenn jeder Einzelne den einen oder anderen persönlichen Wunsch in sich trug, einte doch alle die eine große Sehnsucht nach mehr Freiheit, Demokratie und Menschenwürde. Insofern muss man die Frage mit einem klaren „Ja!“ beantworten. Die wesentlichen Ziele haben wir erreicht. Insbesondere Sachsen kann auf die Entwicklung in den vergangenen 25 Jahren stolz sein.

Vor allem, wenn man bedenkt, welch katastrophale Ausgangslage wir damals hatten. Vier Jahrzehnte sozialistische Plan(miss)wirtschaft hatten dafür gesorgt, dass unsere Umwelt zerstört, die Städte verfallen und die Wirtschaft fast komplett zusammengebrochen waren. Heute ist Sachsen das wirtschafts- und forschungsstärkste Bundesland in ganz Ostdeutschland. Zudem haben wir im gesamtdeutschen Vergleich die höchste Investitionsquote und die zweitniedrigste Pro-KopfVerschuldung. Auch bei allen Bildungsvergleichen schneiden wir seit Jahren sehr gut ab. Sachsens Jugend sieht längst wieder eine positive Zukunft in ihrer Heimat. Egal ob sicherer Ausbildungsplatz, gebührenfreies Studium

tig hat Sachsen die Herausforderungen der demografischen Entwicklung erkannt und zahleiche Projekte zur besseren Betreuung und Pflege von Senioren ins Leben gerufen. Die zusätzliche Mütterrente ab diesem Sommer sorgt zudem für mehr finanzielle Gerechtigkeit für alle Frauen, die vor 1992 Kinder bekommen und erzogen haben. Steffen Flath MdL, Vorsitzender der CDUFraktion des Sächsischen Landtages.

oder ein familienfreundliches Lebensumfeld – nie waren die Perspektiven der jungen Menschen im Freistaat in den vergangenen 25 Jahren besser als heute. Das gilt auch für die älteren Menschen in unserem Land. Rechtzei-

Die positive soziale und wirtschaftliche Entwicklung Sachsens hat auch mit der politischen Kontinuität im Freistaat zu tun, bei der stets ein verantwortungsvolles und generationengerechtes Handeln im Mittelpunkt stand. 25 Jahre nach der Friedlichen Revolution gilt es, diese Erfolge nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen, sondern fortzuführen.


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SACHSEN:BRIEF

Ausgabe 09 Juli 2014

Kein schöner Land Ob kurzer Städtetrip oder mehrtägiger Erholungsurlaub: Immer mehr Touristen zieht es nach Sachsen. In den letzten 20 Jahren hat sich die Gästezahl mehr als verdreifacht.

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Mehr Touristen und mehr Umsatz Die Gästezahlen haben sich seit 1992 von 2,2 Millionen auf 7,1 Millionen Gäste mehr als verdreifacht. 7,4 Milliarden Euro Umsatz brachten die Touristen 2013 ein, wovon mehr als 217.000 Beschäftigte im Freistaat profitierten. Diese Entwicklung kommt nicht von ungefähr. „Die CDU-Landtagsfraktion hat sich von Anfang an für die Unterstützung des touristischen Marketings durch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen, die Regionen sowie des Landestourismusverbandes eingesetzt“, sagt Windisch. Sieben Millionen Euro stehen dafür jährlich im Landeshaushalt zur Verfügung – ein Spitzenwert im Vergleich zu anderen Bundesländern.

Sachsen: Erstklassiges Tourismusziel Damit liegt das Landhotel genau im sächsischen Durchschnitt: 41,6 Prozent betrug die durchschnittliche Auslastung der Betten im Freistaat im Vorjahr. Spitzenreiter war Dresden mit mehr als 50 Prozent Auslastung, dicht gefolgt von Leipzig. „Sachsen hat sich von der grauen Maus zum erstklassigen Tourismusziel gewandelt“, sagt die tourismuspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Uta Windisch. Die barocke Schönheit Dresdens etwa sei wiederhergestellt, die Stadt habe sich zum „Kulturreiseziel Nummer 1“ in Deutschland entwickelt. „Und im Erzgebirge sind die Narben des Wismut-Raubbaues verheilt, überhaupt können die Gäste überall im ländlichen Raum im Freistaat wieder eine intakte Natur

Foto: Detlev Müller

as Landhotel „Trakehnerhof“ liegt im Herzen des Erzgebirges. Seit 23 Jahren wird es von der Familie Kerber betrieben. Martina Kerber (55) leitet den Service und das Büro, Tochter Steffi (28) ist die Küchenchefin. „Als wir den Gasthof übernahmen, war er ausschließlich als Restaurant nutzbar“, sagt Martina Kerber. „Zwei Jahre später bauten wir ihn dann zum Hotel aus.“ Eine kluge Investition, wie sich zeigte. „Zwar kommen noch immer die meisten Gäste zum Essen in unser Haus. Die Zimmerauslastung liegt aber bei stabilen 40 Prozent“, sagt Steffi Kerber.

Die Kräuter kommen ganz frisch aus dem Garten des Landhotels „Trakehnerhof“. Steffi Körber bekam dafür sogar einen Preis: Die Küchenchefin ist Olympiasiegerin und Vizeweltmeisterin im Kochen.

struktur entstanden. Völlig neue Landschaften wie das Leipziger und Lausitzer Neuseenland formen die ehemals vom Braunkohleabbau geprägten Landschaften und ziehen Touristen an. Mit rund 54 Millionen Euro wurde bislang die Sanierung beider Tagebauregionen von Bund und Land gefördert.

erleben.“ War vor der Friedlichen Revolution vor allem die Sächsische Schweiz und die Region rund um den Fichtelberg ein beliebtes Reiseziel, bietet Sachsen inzwischen ein vielfältiges Angebot attraktiver Urlaubs- und Erholungsgebiete. Beinahe flächendeckend ist eine moderne und hochwertige touristische Infra-

Zwei bis drei Tage bleiben Touristen in Sachsen durchschnittlich zu Gast. Auch diese Zahl deckt sich mit den Beobachtungen von HotelChefin Martina Kerber. „Manche Gäste bleiben auch mal eine Woche und nutzen unsere Pferde zum Reiturlaub- und Unterricht“, sagt sie. „Wochenendurlaube sind aber deutlich beliebter.“ Maria Grahl

Eine Übersicht der sächsischen Tourismusregionen gibt es im Internet unter: www.bit.ly/tourismus-sachsen

Motor der sächsischen Wirtschaft Der Freistaat ist ein wichtiger Standort der deutschen Automobilindustrie und gilt als industrielles Rückgrat unserer Region. Fünf Fakten zur Autoproduktion in Sachsen. Jahrtausendwende mit 100 Mitarbeitern in Sachsen gestartet ist, erhöht derzeit mit dem Ausbau des Leipziger Werks vom Montagezum Vollwerk schrittweise seine Mitarbeiterzahlen. Vom Ende des vergangenen bis Mitte dieses Jahres hat man die Zahl von 700 auf 1.500 Beschäftigte erhöht. Ende 2014 sollen dann 2.500 Mitarbeiter bei Porsche in Leipzig arbeiten.

IMPRESSUM Herausgeber: CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages Bernhard-von-Lindenau-Platz 1 · 01067 Dresden Telefon: 0351 493-5611 cduinfo@cdu-sachsen.de www.cdu-sachsen-fraktion.de

Foto: Wolfgang Schmidt

4. Zulieferer folgen den großen Konzernen

Zur Jahrtausendwende startete Porsche in Leipzig mit 100 Mitarbeitern. Derzeit wird der Standort vom Montage- zum Vollwerk ausgebaut. Bis zum Jahresende 2014 werden hier 2.500 Beschäftigte arbeiten.

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lle zwei Jahre kommen tausende Autobegeisterte aus aller Welt nach Leipzig zur AMI, der Messe „Auto Mobil International“. „Sachsen ist Autoland mit langer Tradition und hoffentlich noch längerer automobiler Zukunft“, sagte Ministerpräsident Stanislaw Tillich bei der Eröffnung der Messe im Juni. Aber was macht den Freistaat eigentlich zum „Autoland“? 1. Jedes zehnte deutsche Auto kommt aus Sachsen Die Branche ist heute industrielles Rückgrat im Freistaat, erwirtschaftet mit rund 13 Milliarden Euro im Jahr 2012 rund ein Viertel des sächsischen Industrieumsatzes, Tendenz steigend. 300.000 Autos liefen im Vorjahr hierzulande vom Band, nur 100.000 weniger als in ganz Italien – jedes zehnte in Deutschland gefertigte Auto rollt aus sächsischen Werkhallen. Etwa die Hälfte davon geht in den Export.

In Sachsen sind aber nicht nur die großen Hersteller zu Hause. Gemeinsam mit Zulieferern und Dienstleistern sind derzeit mehr als 70.000 Sachsen in rund 750 Firmen für die Autoindustrie tätig. Dabei geht es nicht nur um Pkw: SAXAS in Werdau etwa liefert Lkw-Aufbauten in die ganze Welt, Capron in Neustadt in Sachsen baut Reisefahrzeuge und IndiKar aus Wilkau-Haßlau fertigt Prototypen und Sonderschutzlösungen.

www.facebook.com/cdulandtagsfraktionsachsen www.twitter.com/CDU_SLT

Chefredaktion: Andreas Kunze-Gubsch (V. i. S. d. P.), Pascal Ziehm (paz)

Journalistisches Konzept und Redaktion: stawowy media, Maria Grahl (mag), Nicole Kirchner (nik), Peter Stawowy (owy)

2. Große Automarken setzen auf den Freistaat Volkswagen, Porsche und BMW haben im Freistaat fünf topmoderne Werke, in denen die neuesten Modelle produziert werden. Ob der neue VW-Passat, der neue Porsche-Geländewagen Macan und bald der Panamera oder BMW mit dem ersten in Deutschland als Elektrofahrzeug konzipierten Auto BMWi3: Die großen Marken planen fest mit dem Standort Sachsen. 3. Mitarbeiter aus Sachsen sind in der Autobranche heiß begehrt „Die Kompetenz der Fahrzeug- und Motorenbauer in unseren drei sächsischen Werken begeistert mich“, sagt Siegfried Fiebig, Sprecher der Geschäftsführung von VW Sachsen. Er lobt damit die gute Ausbildung sächsischer Fachkräfte. Das sehen auch andere so: Der Stuttgarter Autobauer Porsche, der um die

5. Gute Rahmenbedingungen und Förderung durch Sachsen Wichtige Faktoren für den Standort Sachsen sind aber auch die übrigen Rahmenbedingungen: die zentrale Lage in Europa, gute Verkehrsanbindung, enge Kooperation zwischen Industrie und Forschung sowie eine flexible und gesprächsbereite Verwaltung. „Ohne die Automobilbranche würde es Sachsen heute nicht so gut gehen“, sagt Frank Heidan, Vorsitzender des CDU-Arbeitskreises für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, „deswegen haben wir sie immer gefördert.“ Seit 1990 hat die Branche vom Freistaat Zuschüsse und Investitionsmittel von über 8 Milliarden Euro bekommen. Damit wurden zahlreiche Arbeitsplätze gesichert und über 28.000 neu geschaffen. Birgit Morgenstern

Mitarbeit: Gisela Bauer (gb), Annechristin Kleppisch (ack), Julia Kynast (jk), Sebastian Martin (sem), Birgit Morgenstern (bim)

Fotos: Ronald Bonß, André Forner, Anja Jungnickel, Ralph Köhler, Detlev Müller, Wolfgang Schmidt, Daniel Scholz, Lutz Weidler, PR

Auflage: 1.840.000 Stück

Konzeption, Layout, Satz: www.oberueber-karger.de


Ausgabe 09 Juli 2014

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SACHSEN:BRIEF

Sachsens Jugend bleibt

WER SUCHET, DER FINDET

Nie waren die Chancen auf einen Ausbildungsplatz in Sachsen besser als heute. Ein guter Grund, warum sich immer mehr Jugendliche im Freistaat wohlfühlen.

Rund 9.400 Bewerber und 9.600 Lehrstellen – rein rechnerisch gesehen ist in Sachsen jedem, der eine Lehrstelle sucht, ein Ausbildungsplatz sicher. Die beliebtesten Ausbildungsberufe sind dabei seit Jahren unverändert: Die meisten entscheiden sich für eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann, dicht gefolgt von Kfz-Mechatronikern und Bürokaufleuten. Doch für einige Lehrstellen im Freistaat interessieren sich nur wenige Schulabgänger. Vor allem bei Elektronikern, Fachverkäufern für Fleischereien und Bäckereien, Werkzeugmachern und Versicherungskaufmännern gibt es ein Überangebot an freien Stellen. Einen Überblick über freie Ausbildungsplätze in Sachsen und zu den einzelnen Ausbildungsberufen finden Sie unter:

Foto: Ronald Bonß

Bildungsmarkt Sachsen

ouis Trampnau hat es geschafft. Stolz läuft er durch die großen Hallen der Firma ATN Hölzel in Oppach, grüßt die Arbeiter. Noch kann er ihnen nicht helfen, wenn sie an großen Robotern Teile montieren oder die Elektronik kontrollieren. Doch das soll sich bald ändern: Im Herbst beginnt der 16-Jährige seine dreieinhalbjährige Ausbildung zum Mechatroniker. Nur acht Kilometer von seiner Heimat Cunewalde entfernt hat Louis einen Ausbildungsplatz gefunden. Mit dem Roller wird er täglich in das Werk des Sonderanlagenbauers fahren. Louis ist froh, in der Heimat bleiben und trotzdem seinen Traumberuf erlernen zu können. Junge Sachsen fühlen sich im Freistaat wohl Damit ist er nicht allein. Sachsens Jugendliche sind wohnortverbunden, egal ob sie in der Großstadt oder auf dem Land leben. Zwei Drittel der jungen Sachsen zwischen 15 und 26 Jahren fühlen sich im Freistaat wohl. Das zeigen die Studie „Jugend 2013 in Sachsen“ und der Sächsische Kinder- und Jugendbericht.

„Die Orientierung auf die engere Heimat ist wieder stärker geworden, die Jugendlichen möchten in Sachsen bleiben, leben und arbeiten“, sagt Sachsens Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz Christine Clauß. Der Freistaat unterstützt junge Erwachsene bei der Berufswahl und fördert etwa über den Europäischen Sozialfonds Projekte, die den Berufseinstieg erleichtern. Dafür müssen sie vor allem eine berufliche Perspektive in der Heimat finden. „Die Chancen und Perspektiven für junge Menschen in Sachsen sind im Hinblick auf die Zukunft sehr gut“, sagt Patrick Schreiber, Landtagsabgeordneter und jugendpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. „Allerdings haben wir nach wie vor gerade im ländlichen Raum das Problem, dass sicher nicht jeder Jugendliche seinen Wunschberuf erlernen kann, wenn er seine Heimatstadt oder sein direktes Umfeld nicht verlassen möchte.“ Oft locken auch höhere Löhne junge Sachsen in andere Regionen. „Dort sind dann aber die Lebenshaltungskosten höher“, gibt Schreiber zu bedenken.

Ich kann etwas! Auf dem offiziellen Ausbildungsportal des sächsischen Handwerks können Schulabgänger in circa 130 Handwerksberufen einen Ausbildungsplatz zu finden. Außerdem kann man sich über Ausbildungsberufe im Handwerk informieren. www.ich-kann-etwas.de

Nur acht Kilometer von seinem Heimatort Cunewalde entfernt hat Louis Trampnau seinen Traumjob gefunden: Er lernt Mechatroniker bei ATN Hölzel in Oppach.

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Die Internetseite des offiziellen Bildungsportals des Freistaates Sachsen gibt einen Überblick über sämtliche Ausbildungsberufe und freie Lehrstellen in Sachsen. www.bildungsmarkt-sachsen.de

Für jeden Schulabgänger eine Lehrstelle Insgesamt stehen in der sächsischen Wirtschaft jährlich 17.000 Ausbildungsstellen zur Verfügung. Hinzu kommen 9.600 unbesetzte Berufsausbildungsstellen. „Das zeigt die Brisanz für Unternehmen mit Blick auf notwendige Fachkräfte“, sagt Schreiber. „Kein Jugendlicher muss den Freistaat auf der Suche nach einer Lehrstelle verlassen.“ Besonders das Handwerk, das verarbeitende Gewerbe und die Industrie suchen Facharbeiter und qualifizierte Führungskräfte.

Lehrstellenbörse der IHK Die Industrie- und Handelskammer stellt auf ihrer Seite eine bundesweite Übersicht aller freien Ausbildungsberufe zur Verfügung. www.ihk-lehrstellenboerse.de

Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit

Louis will auch nach der Ausbildung in der Heimat bleiben. Die Chancen sind gut, dass er nach dem Abschluss der Ausbildung übernommen wird. Auch ein weiterführendes Studium an einer Berufsakademie parallel zum Job wäre für ihn eine Möglichkeit und würde von der Firma unterstützt. „Meine Familie und meine Freunde wohnen hier. Es ist doch schön, wenn wir alle zusammenbleiben können“, sagt Louis.

Die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit hilft bei allen Themen rund um Ausbildung und Studium. www.dasbringtmichweiter.de Weitere Links zu interessanten Ausbildungsseiten im Freistaat gibt es online auf: www.bit.ly/jugend-sachsen

Annechristin Kleppisch

Helden gesucht, Helden gefunden Die Freiwilligen Feuerwehren sind für Sachsens Sicherheit unverzichtbar. Um ihre Zukunft abzusichern, bekommen sie künftig mehr Unterstützung vom Freistaat.

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analysiert werden. Auf der Grundlage der Daten können dann neue Einsatzszenarien und -gebiete ausgearbeitet werden.

Mehr Verständnis für die freiwilligen Helfer Doch nicht überall gibt es so starke Strukturen wie in Fremdiswalde. „Freiwillige Feuerwehrleute haben es zunehmend schwer, für einen Einsatz von der Arbeit freigestellt zu werden“, erzählt Wehrleiter Hammer. Theoretisch müssten sie im Alarmfall alles stehen und liegen lassen und zum Depot kommen. „Doch selbst wenn der Arbeitgeber dafür Verständnis hat, ist der Weg von der Arbeitsstelle zum Depot manchmal einfach zu weit“, sagt er. Im Ernstfall müssten die Mitglieder von drei Wehren alarmiert werden, damit genug Leute für eine Löschtruppe zusammenkommen.

Foto: Anja Jungnickel

on den 500 Einwohnern des Grimmaer Ortsteils Fremdiswalde ist jeder Fünfte bei der Freiwilligen Feuerwehr. „Das hat sich hier über Generationen entwickelt“, sagt Wehrleiter Maik Hammer. „Unser jüngstes Mitglied ist gerade einmal vier Jahre alt.“ Der Nachwuchs trifft sich jeden zweiten Samstag. Die Kinder und Jugendlichen lernen das Einsatzfahrzeug kennen und was zu einem Löschangriff gehört. „Die meisten bleiben dabei, wenn sie mit 16 Jahren in die aktive Gruppe der Feuerwehr wechseln können“, so der Wehrleiter.

Wehrleiter Maik Hammer (M.) zeigt seiner Nachwuchsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Fremdiswalde, wie der Löschschlauch richtig am Fahrzeug angeschlossen wird.

Jan Löffler, Experte der CDU-Landtagsfraktion für das Rettungswesen und selbst aktiver Feuerwehrmann, kennt die Sorgen der Freiwilligen Feuerwehren. Er appelliert an die Bürger und Kommunen: Der Freistaat kümmere sich um die Verbesserung der Ausbildungsbedingungen und finanziellen Ausstattung und schaffe damit den Rahmen für mehr ehrenamtliches Engagement – mit Leben muss dies allerdings aus der Basis heraus gefüllt werden.

Eine Maßnahme, mit der der Freistaat die Feuerwehren unterstützt, ist die Arbeitsgruppe „Freiwillige Feuerwehren Sachsen 2020“. Die ist vom sächsischen Innenministerium gemeinsam mit dem Landesfeuerwehrverband, dem Städte- und Gemeindetag sowie weiteren Institutionen eingerichtet worden. Mit einer neuen Software etwa sollen Einsatz- und Helferzahlen sowie die Entfernung zwischen Einsatz- und Heimatort der Helfer erfasst und

Eine Million für die Jugendfeuerwehr Seit 2008 unterstützt Sachsen außerdem vorhandene und neue Jugendfeuerwehren mit der Kampagne „Helden gesucht“. 400.000 Euro pro Jahr stehen dafür zur Verfügung, davon werden gemeinsame Ausflüge, Ausrüstung sowie Kleidung finanziert. Mit Erfolg: Die Anzahl der Mitglieder steigt stetig, über 12.000 Jungen und Mädchen machen bei den rund 500 Jugendgruppen im gesamten Freistaat mit. „In den nächsten fünf Jahren wollen wir die Zuwendungen für die Jugendfeuerwehren auf eine Million Euro jährlich erhöhen“, sagt CDU-Politiker Jan Löffler. Die Kampagne sei wichtig, denn die Jugendfeuerwehren sind die entscheidende Quelle für den Feuerwehr-Nachwuchs. „Das Beispiel Fremdiswalde zeigt: Letztlich funktioniert die Feuerwehr dort am besten, wo die Freiwilligen Feuerwehren eng im Stadt- und Gemeindeleben verwurzelt sind und von Firmen und Menschen vor Ort unterstützt werden“, so Löffler. Gisela Bauer


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SACHSEN:BRIEF

Ausgabe 09 Juli 2014

QUIZ

Politik vor Ort, die ankommt Nicht nur im Sächsischen Landtag wird Politik für den Freistaat gemacht – sondern auch direkt vor Ihrer Haustür. In Ihrem Landkreis Bautzen sind Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion für Sie unterwegs, um sich für Ihre Projekte und Vorhaben starkzumachen.

Einsatz in sozialen Einrichtungen

Foto: Büro Wissel

Patricia Wissel MdL Bautzener Straße 4, 01877 Bischofswerda Tel.: 03594 717562, www.patricia-wissel.de, E-Mail: Patricia.Wissel@slt.sachsen.de

Patricia Wissel unterstützte die Arbeit im Kreativbereich des Diakoniewerks Oberlausitz e.V.

Sportakrobaten in Hoyerswerda trainieren jetzt besser

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ur Erwärmung laufen sie auf den Händen. Stolz zeigen die Sportakrobaten des SC Hoyerswerda, was sie können. Trainer Sergej

Frank Uwe Hirche MdL Heinrich-Heine-Straße 6 a, 02977 Hoyerswerda Tel.: 03571 605187, E-Mail: Frank.Hirche@gmx.de www.frank-hirche-cdu.de

14.000 Euro für das Vereinsheim des SC 1911 Großröhrsdorf

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Foto: Daniel Scholz

Vereinsgebäude modernisiert wird, verdanken die Großröhrsdorfer vor allem Aloysius Mikwauschk. Der CDU-Landtagsabgeordnete hat das Projekt von Anfang an unterstützt und bei der Antragstellung geholfen. Für ihn eine Selbstverständlichkeit. Der Vereinssport liegt dem Politiker am Herzen, auch weil die Sportangebote die Lebensqualität im ländlichen Raum verbessern. „Die vielen Freiwilligen geben den Kindern und Jugendlichen eine Perspektive. Davon profitiert auch die Gesellschaft“, sagt Mikwauschk. „Die Politik muss den Sport und die Vereine weiter fördern, damit sich die Trainingsbedingungen verbessern.“ (sem)

iesen Gast sehen die Großröhrsdorfer gern. Innenstaatssekretär Michael Wilhelm hat einen Scheck über 14.000 Euro mitgebracht. Den bekommt der SC 1911 Großröhrsdorf für die Sanierung und den Umbau des Vereinsgebäudes. Das Geld stammt aus dem Programm zur investiven Sportförderung. 27 Millionen Euro stellt der Freistaat dieses Jahr bereit. In Großröhrsdorf profitieren 250 Vereinsmitglieder davon, zwei Drittel von ihnen sind Kinder und Jugendliche. Die meisten spielen Fußball. „Allein hätte der Verein die Erneuerung des Containerbaus unmöglich stemmen können“, sagt SC-1911-Chef Thomas Dittrich. Dass das

Gemeinsame Scheckübergabe: Thomas Dittrich, Aloysius Mikwauschk und Michael Wilhelm. Aloysius Mikwauschk MdL Weststraße 4, 01917 Kamenz Tel.: 03578 305383, E-Mail: A.Mikwauschk@online.de www.aloysius-mikwauschk.de

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Foto: Daniel Scholz

Michael Schulze zeigt Marko Schiemann die Agrargenossenschaft Gnaschwitz.

vom CDU-Landtagsabgeordneten Marko Schiemann bekommen. „Er hat geholfen, damit Pro-

zesse beschleunigt werden und Fördergelder fließen“, sagt Schulze. Für Marko Schiemann ist Doberschau-Gaußig ein Vorzeige-Beispiel: „Hier wird alles getan, damit der ländliche Raum auch für junge Leute attraktiv ist.“ Er will auch künftig helfen, damit die positive Entwicklung weitergeht. Nicht nur in Doberschau-Gaußig, sondern auch in anderen Orten in seinem Wahlkreis in der Oberlausitz. (sem)

Foto: Ronald Bonß

Stanislaw Tillich übergab Carola Schmidt, Hellfried Ruhland und den Schülern den Fördermittelbescheid.

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uf dem Schulhof der Grundschule „Hans Coppi“ in Lauta herrscht große Vorfreude. Heute ist ein besonderer Tag: Sachsens

3. Wie viele Jungen und Mädchen sind in Sachsen Mitglied in einer Jugendgruppe bei der Freiwilligen Feuerwehr? P über 7.000 Kinder und Jugendliche W über 30.000 Kinder und Jugendliche G über 12.000 Kinder und Jugendliche 4. Laut der „Jugendstudie 2013“ fühlen sich E zwei Drittel der jungen Sachsen im Freistaat wohl. T ein Fünftel der jungen Sachsen im Freistaat wohl. I die Hälfte der jungen Sachsen im Freistaat wohl. 5. In Sachsen gibt es mehr Lehrstellen als Bewerber. Wie viele freie Ausbildungsplätze gibt es? K rund 96 Lehrstellen N rund 9.600 Lehrstellen L rund 960 Lehrstellen 6. Die sächsische Automobilindustrie erwirtschaftete 2012 B 1,3 Millionen Euro A 13 Millionen Euro D rund 13 Milliarden Euro

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Zweimal einen Gutschein für zwei Personen zum „Pole Position Brunch“ mit Führung im Porsche-Werk Leipzig (beliebige Terminwahl).

Marko Schiemann MdL Hohengasse 16, 02625 Bautzen Tel.: 03591 45159, E-Mail: marko.schiemann@t-online.de www.marko-schiemann.de

Mehr Sicherheit für Lautas Grundschule Ministerpräsident und Landtagsabgeordneter Stanislaw Tillich besucht die Schule. Und er bringt gute Nachrichten mit: Die Grundschule erhält einen Fördermittelbescheid über 346.000 Euro. „Damit können wir endlich das neue Brandschutzkonzept umsetzen“, sagt Schulleiterin Carola Schmidt. Stanislaw Tillich überreicht den symbolischen Scheck. Nun können die Arbeiten beginnen. Der Start dafür ist in den Sommerferien geplant. In drei Bauetappen soll das neue Konzept bis 2016 umgesetzt werden. „Wir wollen den Schulstandort Lauta langfristig sichern“, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete Stanislaw Tillich. „Dazu sind Investitionen nötig, zu denen der

2. Die rund 7,1 Millionen Touristen, die Sachsen 2013 besucht haben, gaben wie viel Euro im Freistaat aus? E 7,4 Millionen Euro U 7,4 Milliarden Euro A 740.000 Euro

Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir:

Ein Ort mit Vorbildcharakter rüher war alles besser? Michael Schulze schüttelt den Kopf. Der Bürgermeister von Doberschau-Gaußig weiß, wie es in den 21 Ortsteilen noch vor 1989 aussah: meist grau und trist. 25 Jahre später sind vielerorts die Straßen saniert, aktuell wird im Ortsteil Naundorf gearbeitet. Aber nicht nur optisch überzeugt die Gemeinde. Die zentrale Erschließung für die Abwasserentsorgung ist fertig, der Hochwasserschutz funktioniert und viele Menschen haben Arbeit. Über die Autobahn kommen Pendler schnell nach Dresden, Bautzen und Görlitz. Auch im Ort gibt es Arbeitsplätze. Unterstützung hat Bürgermeister Schulze stets

1. Wie viele Mehrgenerationenhäuser gibt es in Sachsen? J 39 G 5 V 17

Foto: Porsche Leipzig

Foto: Daniel Scholz

Frank Hirche, Daniela Fünfstück und Sergej Jeriomkin.

Firma Reuter. Mithilfe des CDU-Landtagsabgeordneten Frank Hirche haben die Sportler eine Förderung beantragt. Der Großteil der Kosten wird jetzt aus dem Programm zur investiven Sportförderung der Sächsischen Staatsregierung finanziert. Für Frank Hirche eine wichtige Investition: „Die Trainingsbedingungen müssen stimmen, damit der Verein gute Nachwuchsarbeit leisten kann.“ (sem)

Jeriomkin ist zufrieden, der nächste Wettkampf kann kommen. Vielleicht werden seine Schützlinge wieder einen Titel holen. Die Lausitzer sind sehr erfolgreich, sogar bei Weltmeisterschaften. Trotzdem hat der Trainer Sorgen. Denn die Trainingsbedingungen für die 80 Kinder und Jugendlichen sind alles andere als perfekt: Der Bodenteppich ist zehn Jahre alt und federt nicht mehr richtig. Das Verletzungsrisiko sei dadurch deutlich höher, sagt der Coach. Der Verein bemüht sich seit Langem um Ersatz – wegen der Kosten in Höhe von 31.000 Euro bislang vergebens. Jetzt bekommen die Sportakrobaten doch einen neuen Bodenteppich der

Wer den „SACHSEN:BRIEF“ aufmerksam gelesen hat, dem dürfte die Beantwortung der folgenden sieben Fragen nicht schwerfallen. Die Buchstaben vor den richtigen Antworten ergeben das Lösungswort. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

Freistaat gerne seinen Teil beisteuert.“ Schon in der Vergangenheit hatte die Grundschule Landesmittel erhalten, um etwa einen zweiten Rettungsweg zu bauen. In den Sommerferien soll nun eine Entrauchungsanlage eingebaut und der Treppenflur abgeschottet werden. „893.000 Euro wird die Umsetzung des Brandschutzkonzeptes insgesamt kosten“, sagt Lautas Bürgermeister Hellfried Ruhland. (mag)

Stanislaw Tillich MdL Schloßberg 1, 01936 Königsbrück, Tel.: 035795 36531 E-Mail: wahlkreisbuero@tillich-stanislaw.de www.stanislaw-tillich.de

Foto: Freizeitpark Plohn

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Ebenso brachte sie sich in das Alltagsgeschehen der Oberlausitzer Werkstätten im Diakoniewerk Oberlausitz e.V. ein und konnte erfahren, mit welchen Schwierigkeiten die Menschen dort zu kämpfen haben. „Die Arbeit in sozialen Bereichen erfordert viel Einfühlungsvermögen und Kraft. Vor der täglichen Leistung und dem Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter habe ich allerhöchsten Respekt“, so Wissel. (dm)

kens und Handelns stehen“, sagt Wissel. Im Juni unterstützte sie das Team der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung in Bischofswerda.

en Blick verändern – unter diesem Motto beteiligt sich Patricia Wissel seit mehreren Jahren an der Aktion „Perspektivwechsel“ der Freien Wohlfahrtsverbände in Sachsen. Die Initiative hat zum Ziel, dass Entscheidungsträger die soziale Arbeit hautnah kennenlernen. „Die Arbeit mit Menschen liegt mir sehr am Herzen. Viele Jahre war ich in der Kinder- und Jugendarbeit tätig und damals wie heute ist es mir wichtig, mich für andere einzusetzen und zu helfen“, sagt die Landtagsabgeordnete. In ihrer politischen Arbeit heißt das, nicht alles hinzunehmen und geschehen zu lassen. „Der Mensch sollte immer im Mittelpunkt des Den-

Auf die Zukunft

Zweimal ein Familienticket (zwei Erwachsene und zwei Kinder) für den Märchen- und Freizeitpark Plohn.

Schreiben Sie die Lösung und Ihren Wunschgewinn auf eine Postkarte und schicken Sie diese bis zum 31.07.2014 an die CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Pressestelle, Bernhardvon-Lindenau-Platz 1, 01067 Dresden. Stichwort: SACHSEN:BRIEF Achtung: Absender nicht vergessen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden am 01.08.2014 auf unserer Homepage veröffentlicht und schriftlich informiert.


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SACHSEN:BRIEF

Ausgabe 09 Juli 2014

QUIZ

Politik vor Ort, die ankommt Nicht nur im Sächsischen Landtag wird Politik für den Freistaat gemacht – sondern auch direkt vor Ihrer Haustür. In Ihrer Stadt Chemnitz sind Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion für Sie unterwegs, um sich für Ihre Projekte und Vorhaben starkzumachen.

Neuer Kunstrasen für die Fußballer von Eiche Reichenbrand

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Wer den „SACHSEN:BRIEF“ aufmerksam gelesen hat, dem dürfte die Beantwortung der folgenden sieben Fragen nicht schwerfallen. Die Buchstaben vor den richtigen Antworten ergeben das Lösungswort. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

1. Wie viele Mehrgenerationenhäuser gibt es in Sachsen? J 39 G 5 V 17 Foto: Wolfgang Schmidt

mmer am 1. Mai wird im Chemnitzer Stadtteil Reichenbrand das Maibaum-Setzen durch den Heimatverein groß gefeiert. Am Fest beteiligt sich auch der Sportverein Eiche Reichenbrand: mit einem Freundschaftsspiel seiner Fußball-Traditionsmannschaft. Noch spielen die Männer auf dem alten Platz. Aber schon bald wollen sie auf einem neuen Kunstrasenplatz kicken. „Der Bau und die Umgestaltung des Sportgeländes ist das größte Vorhaben in unserer Vereinsgeschichte“, sagt Eiche-Präsident Heiko Merker. „Ohne die Hilfe der Stadt Chemnitz, des Freistaates und vieler Unterstützer wie unserem Landtagsabgeordneten Peter Patt wäre das kaum möglich.“ Für den Neubau des Kunstrasenplatzes am Ostwaldweg erhält der Verein über 700.000 Euro Fördermittel. Der Kunstrasenplatz soll Anfang August fertig sein. Zusätzlich gestalten die Sportler den vom Hochwasser 2013 zerstörten Hartplatz zur Beachvolleyball-Anlage mit zwei Feldern um. Zudem erhalten die Reichenbrander knapp 25.000 Euro für eine neue Trainingsbeleuchtung am Naturrasenplatz. „Dieses Geld wird im Rahmen der investiven Sportförderung des Freistaates Sachsen zur Verfügung gestellt“, sagt Patt. „Chemnitz ist eine Stadt mit großar-

Auf die Zukunft

SV-Eiche-Präsident Heiko Merker (r.) erklärt Peter Patt, wie der Umbau des Sportgeländes vonstatten geht.

Jugendliche. Sie spielen Fußball, Volleyball, Schach oder machen Gymnastik. Die stärkste Abteilung ist der Fußball. (bim)

tigen Sportlern im Breiten- und Spitzensport, mit hoch engagierten Trainern und Vereinslenkern.“ Der SV Eiche Reichenbrand ist einer der traditionsreichen Sportvereine in Chemnitz. Schon 1875 gab es hier gemeinsame sportliche Betätigungen. Derzeit hat der Verein über 400 Mitglieder, die Hälfte davon Kinder und

Peter Wilhelm Patt MdL Ludwigstraße 36, 09113 Chemnitz Tel.: 0371 3560594, E-Mail: Peter.Patt@slt.sachsen.de

Klinikum Chemnitz gehört zu den besten Krankenhäusern Deutschlands

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die Entscheidung, die das Klinikum Chemnitz als dritte medizinische Kraft nach den beiden Universitätskliniken in Leipzig und Dresden in Sachsen bestätigt“, sagt die Medizinische Geschäftsführerin Dr. Birgit Fouckhardt-Bradt. „Es gehört damit zu den führenden Krankenhäusern Deutschlands“, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete Peter Patt, „wodurch wir auch die

ufwertung für das kommunale Klinikum in Chemnitz: Im Dezember hat der Freistaat die Klinik als erstes nichtuniversitäres Krankenhaus als sogenannten Maximalversorger eingestuft. Das ist die höchste Versorgungsstufe, die Krankenhäuser in Deutschland bekommen können und die sonst nur für Universitätskliniken gilt. „Wir freuen uns über

3. Wie viele Jungen und Mädchen sind in Sachsen Mitglied in einer Jugendgruppe bei der Freiwilligen Feuerwehr? P über 7.000 Kinder und Jugendliche W über 30.000 Kinder und Jugendliche G über 12.000 Kinder und Jugendliche 4. Laut der „Jugendstudie 2013“ fühlen sich E zwei Drittel der jungen Sachsen im Freistaat wohl. T ein Fünftel der jungen Sachsen im Freistaat wohl. I die Hälfte der jungen Sachsen im Freistaat wohl. 5. In Sachsen gibt es mehr Lehrstellen als Bewerber. Wie viele freie Ausbildungsplätze gibt es? K rund 96 Lehrstellen N rund 9.600 Lehrstellen L rund 960 Lehrstellen 6. Die sächsische Automobilindustrie erwirtschaftete 2012 B 1,3 Millionen Euro A 13 Millionen Euro D rund 13 Milliarden Euro

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Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir:

Foto: Porsche Leipzig

Foto: Klinikum Chemnitz

Ines Saborowski-Richter, Dirk Balster, Dr. Birgit Fouckhardt-Bradt und Peter Patt.

Attraktivität der Stadt für niedergelassene Ärzte steigern wollen.“ Ines Saborowski-Richter, die ebenfalls für die CDU im Sächsischen Landtag sitzt, bestätigt: „Damit kommen junge Leute, die am Klinikum lernen und in der Region bleiben wollen.“ Das Klinikum ist mit 1.735 Betten das größte Krankenhaus in Sachsen. Seit Jahren engagiert sich die Einrichtung für Forschung und Lehre. Dabei helfen die engen Kooperationen mit den Universitäten Leipzig und Dresden als akademisches Lehrkrankenhaus und die Zusammenarbeit mit der Karls-Universität in Prag. „Außerdem werden gemeinsam mit der TU Chemnitz Ingenieure im Studiengang Medical Engineering ausgebildet“, sagt Ines SaborowskiRichter, die auch Mitglied im Aufsichtsrat des Klinikums ist. Der Freistaat unterstützt das Krankenhaus großzügig beim Ausbau der medizinischen Einrichtungen. Gegenwärtig entsteht der Neubau der Klinik für Innere Medizin III, um die Kapazitäten in Onkologie, Hämatologie und Stammzelltransplantation auszubauen. Der Freistaat fördert den Bau mit 11,6 Millionen Euro, die Fertigstellung ist für 2015 geplant. Für die nahe Zukunft ist außerdem ein Bewegungslabor vorgesehen, aus dem ein sächsisches Prothesenzentrum entstehen soll. (bim)

2. Die rund 7,1 Millionen Touristen, die Sachsen 2013 besucht haben, gaben wie viel Euro im Freistaat aus? E 7,4 Millionen Euro U 7,4 Milliarden Euro A 740.000 Euro

Anwohner ärgern sich über Lärm an der B174

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Foto: Freizeitpark Plohn

Zweimal einen Gutschein für zwei Personen zum „Pole Position Brunch“ mit Führung im Porsche-Werk Leipzig (beliebige Terminwahl).

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Foto: Wolfgang Schmidt

ie Einwohner im Chemnitzer Stadtteil Kleinolbersdorf-Altenhain sind genervt. Im vergangenen November wurde die neue Trasse der B174 freigegeben. Seitdem ist es mit der Ruhe vorbei. Auf der vierspurigen Straße, auf der wie auf einer Autobahn 130 Stundenkilometer erlaubt sind, gibt es entlang des Ortes nur ungenügend Schutz gegen den Lärm. „Zum Wald hin sind die Lärmschutzwände sechs Meter hoch, zu den Häusern nur drei. Der Autokrach ist unerträglich“, sagt Astrid Kräher von der Bürgerinitiative Lärmschutz an der B174 Kleinolbersdorf-Altenhain. „Wir haben uns gefreut, als die neue Straße gebaut wurde. Damals wurde uns schriftlich zugesichert, dass alle notwendigen Lärmschutzmaßnahmen realisiert werden.“ Hilfe bekommen sie von der CDU-Landtagsabgeordneten Ines SaborowskiRichter. Die Politikerin hat Mitglieder aus dem CDU-Arbeitskreis Wirtschaft, Arbeit und Verkehr nach Kleinolbersdorf-Altenhain eingeladen. Vor Ort sollen sie das Problem sehen und vor allem hören. „Ganz ohne Autogeräusche wird es nicht gehen“, sagt Ines Saboroskwi-Richter. „Aber so viel Krach muss wirklich nicht sein.“ Das bestätigt

Astrid Kräher und Ines Saborowski-Richter sind sich einig: Der Straßenlärm der B174 stört.

auch ein Lärmgutachter, den sie ebenfalls eingeladen hat. So sei bereits ohne Messungen zu sehen, dass einige Schallschutzwände zu niedrig gebaut wurden. Um kurzfristig den Geräuschpegel zu reduzieren, könnte die Geschwindigkeit stellenweise reduziert werden. Diesen Vorschlag der Bürgerinitiative nehmen die Gäste mit. „Wir werden den

Anwohnern helfen. Denn der Verkehr in Richtung tschechische Grenze nimmt künftig weiter zu“, sagt die Politikerin. (bim) Ines Saborowski-Richter MdL Markt 4, 09111 Chemnitz Tel.: 0371 9091131, www.ines-saborowski-richter.de, E-Mail: Ines.Saborowski-Richter@versanet.de

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Politik vor Ort, die ankommt Arbeits- und Forschungsbedingungen an HTW verbessert

Foto: Archiv Aline Fiedler

Landtagsabgeordnete Aline Fiedler und Ministerpräsident Stanislaw Tillich bei der Eröffnung des neuen Technikums im April 2014.

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eit dem Frühjahr gibt es in der Dresdner Südvorstadt an der Uhlandstraße einen modernen Neubau. Hier haben die Fahrzeugtechniker der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden ihr neues Domizil. 15 Millionen Euro hat das Land mit Hilfe der EU investiert, damit die Wissenschaftler eine hochmoderne Arbeitsstätte und die Studenten beste Lernbedingungen haben. Die HTW ist neben der Technischen

Universität (TU) Dresden einer der großen Arbeitgeber in der Südvorstadt. „Dresden ist ein bedeutender Wissenschaftsstandort, wofür die HTW ein wichtiger Baustein ist. Die besondere Stärke der Hochschule liegt in der Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft“, sagt Aline Fiedler. Die CDU-Landtagsabgeordnete kennt die Hochschule gut. Zusammen mit Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat sie

das neue Technikum bei der Eröffnung besichtigt. Sieben Professoren und ihre Mitarbeiter lehren und forschen hier. Sie machen Straßen sicherer, Motoren effizienter und umweltfreundlicher sowie Autos leiser und sauberer. Forschung im Auftrag der Industrie: Mit 1,5 Millionen Euro pro Jahr fördern internationale Firmen die Arbeit der Dresdner Wissenschaftler. „Die Millionen-Investition sorgt für exzellente Forschungsbedingungen an der HTW und stärkt gleichzeitig den gesamten Automobilstandort Sachsen“, sagt Ministerpräsident Tillich. „Ein Anliegen unserer Wissenschaftspolitik ist es, mehr von den vielen guten Ideen, die an unseren Hochschulen entstehen, auch hier in Sachsen zu wettbewerbsfähigen innovativen Produkten weiterzuentwickeln“, sagt Aline Fiedler. Das neue Technikum sei ein Schritt in diese Richtung. „Es bietet beste Voraussetzungen, dass sich die HTW weiter profilieren kann.“ (ack) Aline Fiedler MdL, Bürgerbüro Chemnitzer Straße 115, 01187 Dresden Tel.: 0351 4667750, E-Mail: wahlkreis@aline-fiedler.de www.aline-fiedler.de

Der Schillerplatz – Verweilort für alle Generationen

Foto : Ronald Bonß

Seniorenheim-Chefin Ines Wonka, der Landtagsabgeordnete Martin Modschiedler und Gastronom Thomas Jacob wollen eine Lösung für das Parkplatzproblem am Schillerplatz im Dresdner Ortsteil Blaswitz.

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rholungsort, Marktplatz, Verkehrsknotenpunkt, Wohnort – das ist der Schillerplatz in Dresden-Blasewitz. Auch das Restaurant „SchillerGarten“ gehört dazu. „Als wir die Immobilie vor zehn Jahren gekauft haben, war sie in keinem guten Zustand“, sagt Geschäftsführer Thomas Jacob. Das Elbehochwasser 2002 hatte das Gasthaus und angrenzende Häuser stark beschädigt. Doch das sollte sich schnell ändern. Nicht nur Thomas Jacob hat

den SchillerGarten aufwendig saniert. Zwei Häuser weiter wurde ein Seniorenzentrum eröffnet. „Das Vitanas Senioren Centrum ist hier mittendrin im Leben – und das ist auch gut so“, sagt Leiterin Ines Wonka. „Schließlich sollen unsere Bewohner ein neues Zuhause finden, in dem sie sich wohlfühlen.“ Thomas Jacob trifft im SchillerGarten immer wieder Vitanas-Bewohner. „Es ist toll zu sehen, wie der Schillerplatz gewachsen ist und genutzt

wird“, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete Martin Modschiedler. Einziger Wermutstropfen: die Parkplatznot. „Der Schillerplatz ist ein zentraler Punkt für die Blasewitzer, aber auch für Touristen. Nur parken kann man hier kaum“, sagt er. Dabei wären eigentlich genügend Parkplätze vorhanden. Für etwa 75 Autos ist am Blauen Wunder Platz. Doch der gepflasterte und jahrhundertelang wirtschaftlich genutzte Platz ist bis jetzt als Parkplatz nicht ausgewiesen. „Dabei gibt es bereits zwei Stadtratsbeschlüsse und ein Bebauungsplanverfahren, die das Parken legalisieren.“ Doch Gegenwind aus der Dresdner Stadtverwaltung verhindert die Umsetzung bislang. Martin Modschiedler setzt weiterhin alles daran, die Stadtratsbeschlüsse durchzusetzen. Schließlich sollen Anwohner wie Gäste die Atmosphäre des Schillerplatzes als Verweilort für alle Generationen genießen – und nicht ständig Parkplätze suchen. (mag)

Martin Modschiedler MdL, Wahlkreisbüro Bergmannstraße 7, 01309 Dresden Tel.: 0351 43837348 E-Mail: martin.modschiedler@slt.sachsen.de www.martin-modschiedler.de

Auf die Zukunft Wer den „SACHSEN:BRIEF“ aufmerksam gelesen hat, dem dürfte die Beantwortung der folgenden sieben Fragen nicht schwerfallen. Die Buchstaben vor den richtigen Antworten ergeben das Lösungswort. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

1. Wie viele Mehrgenerationenhäuser gibt es in Sachsen? J 39 G 5 V 17 2. Die rund 7,1 Millionen Touristen, die Sachsen 2013 besucht haben, gaben wie viel Euro im Freistaat aus? E 7,4 Millionen Euro U 7,4 Milliarden Euro A 740.000 Euro 3. Wie viele Jungen und Mädchen sind in Sachsen Mitglied in einer Jugendgruppe bei der Freiwilligen Feuerwehr? P über 7.000 Kinder und Jugendliche W über 30.000 Kinder und Jugendliche G über 12.000 Kinder und Jugendliche 4. Laut der „Jugendstudie 2013“ fühlen sich E zwei Drittel der jungen Sachsen im Freistaat wohl. T ein Fünftel der jungen Sachsen im Freistaat wohl. I die Hälfte der jungen Sachsen im Freistaat wohl. 5. In Sachsen gibt es mehr Lehrstellen als Bewerber. Wie viele freie Ausbildungsplätze gibt es? K rund 96 Lehrstellen N rund 9.600 Lehrstellen L rund 960 Lehrstellen 6. Die sächsische Automobilindustrie erwirtschaftete 2012 B 1,3 Millionen Euro A 13 Millionen Euro D rund 13 Milliarden Euro

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Nicht nur im Sächsischen Landtag wird Politik für den Freistaat gemacht – sondern auch direkt vor Ihrer Haustür. In Ihrer Stadt Dresden sind Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion für Sie unterwegs, um sich für Ihre Projekte und Vorhaben starkzumachen.

SG Dölzschen bekommt eine moderne, sanierte Sportanlage

Foto: Ronald Bonß

Lars Rohwer MdL (Mitte, vorn) und Vereinsvorsitzender Detlef Naumann (Mitte, hinten) freuen sich, dass der Ball auf dem Fußballplatz der SG Dölzschen bald wieder richtig rollen kann.

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rei Jugendgruppen trainieren jede Woche auf dem Fußballplatz der Sportgemeinschaft Dölzschen 1928. Richtig Spaß macht das aber schon länger nicht mehr. Der Platz ist alt, zudem noch abschüssig. „Ganze zwei Meter geht es abwärts“, sagt Vereinsvorsitzender Detlef Naumann. Nun soll der Platz saniert werden. Lars Rohwer kennt die Mängel des

Platzes, den Wunsch der Sportler nach besseren Sportbedingungen unterstützt der CDULandtagsabgeordnete deshalb. Die Gesamtkosten für die Sanierung von rund 400.000 Euro übernimmt der Eigenbetrieb Sportstätten Dresden. „Lars Rohwer half uns, einen Draht zur Stadt zu bekommen und hakte immer wieder nach“, so Naumann. Das brachte den Verein

Lars Rohwer MdL, Bürgerbüro im Dresdner Westen Kesselsdorfer Straße 55, 01159 Dresden-Löbtau Tel.: 0351 4137886, E-Mail: Lars.Rohwer@slt.sachsen.de www.lars-rohwer.de

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Foto: Freizeitpark Plohn

schnell weiter. Wenn der Platz im nächsten Jahr saniert ist, werden auch die Kinder aus der 81. Grundschule davon profitieren. Die Anlage bekommt noch eine Laufbahn und Weitsprunggrube. Die Grundschule selbst hat keine Außensportanlage und könnte die des Vereins mit nutzen. Offen bleibt nun nur noch die Frage, wer künftig für den Platz verantwortlich ist. „Der Verein will die Trägerschaft übernehmen“, sagt Detlef Naumann. Damit müssten die Sportler dann zwar selbst für die Wartungskosten aufkommen. Allerdings hätte der Verein dann auch das Nutzungsrecht und könnte Mietund Werbeeinnahmen erwirtschaften. Lars Rohwer unterstützt die Dölzschener auch dabei. So wünschte er sich zu seinem 40. Geburtstag keine Geschenke, sondern eine Spende seiner Gäste für die Dölzschener Kicker. „Etwa 1.000 Euro sind so zusammengekommen“, sagt Rohwer. Als Vermittler zur Stadt will er zudem die Vorgänge beschleunigen. (mag)

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Ausgabe 09 Juli 2014

QUIZ

Politik vor Ort, die ankommt Nicht nur im Sächsischen Landtag wird Politik für den Freistaat gemacht – sondern auch direkt vor Ihrer Haustür. In Ihrer Stadt Dresden sind Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion für Sie unterwegs, um sich für Ihre Projekte und Vorhaben starkzumachen.

SG Weißig wartet auf Geld für den Sportplatz

Wer den „SACHSEN:BRIEF“ aufmerksam gelesen hat, dem dürfte die Beantwortung der folgenden sieben Fragen nicht schwerfallen. Die Buchstaben vor den richtigen Antworten ergeben das Lösungswort. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

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1. Wie viele Mehrgenerationenhäuser gibt es in Sachsen? J 39 G 5 V 17

Foto: Ronald Bonß

Daniela Walter und Christian Hartmann wollen die Sportplatzsanierung schnell voranbringen.

ein die Zusage bald erhält. Auch für den Bau einer Mehrzweckhalle hat der Politiker bereits seine Hilfe zugesagt. „Den Bau durchzusetzen wird nicht einfach. Es ist aber absolut notwendig“, sagt Hartmann. Bisher müssen die Sportler bei schlechtem Wetter auf Nachbarhallen ausweichen, um zu trainieren. „Das ist gerade für unsere jüngsten Mitglieder schwer realisierbar. Wir sind dadurch alles andere als flexibel“, sagt die Vereinschefin. Geht es nach der Sportgemeinschaft, soll in fünf Jahren die

Halle stehen. Davon würden auch die anderen sieben Abteilungen der SG Weißig, wie die Tischtennis- oder Gymnastik-Mannschaften, profitieren. (mag)

Christian Hartmann MdL Sächsischer Landtag Tel.: 0351 4935532, E-Mail: christian.hartmann@ slt.sachsen.de, www.christian-hartmann.eu

Bühlauer bekommen endlich ihre Schwimmhalle

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3. Wie viele Jungen und Mädchen sind in Sachsen Mitglied in einer Jugendgruppe bei der Freiwilligen Feuerwehr? P über 7.000 Kinder und Jugendliche W über 30.000 Kinder und Jugendliche G über 12.000 Kinder und Jugendliche 4. Laut der „Jugendstudie 2013“ fühlen sich E zwei Drittel der jungen Sachsen im Freistaat wohl. T ein Fünftel der jungen Sachsen im Freistaat wohl. I die Hälfte der jungen Sachsen im Freistaat wohl. 5. In Sachsen gibt es mehr Lehrstellen als Bewerber. Wie viele freie Ausbildungsplätze gibt es? K rund 96 Lehrstellen N rund 9.600 Lehrstellen L rund 960 Lehrstellen 6. Die sächsische Automobilindustrie erwirtschaftete 2012 B 1,3 Millionen Euro A 13 Millionen Euro D rund 13 Milliarden Euro

Foto: Ronald Bonß

ann kommt die Schwimmhalle? Diese Frage hat Christian Piwarz schon oft gehört in den vergangenen Jahren. Bisher konnte der CDU-Landtagsabgeordnete immer nur mit dem Kopf schütteln, eine Antwort kannte er nicht. Doch das hat sich endlich geändert: Seit Anfang des Jahres wird die neue Schwimmhalle in Dresden-Bühlau gebaut. Ende 2015 können die ersten Schwimmer kommen, so der Plan. „Endlich wird das Vorhaben Wirklichkeit“, sagt er mit Blick auf die Baustelle an der Bautzner Landstraße. Die Idee einer Schwimmhalle für den Dresdner Osten und Norden existiert seit zwei Jahrzehnten. Bisher fehlt eine solche Sportstätte. Piwarz hat sich damit das erste Mal im Ortsbeirat Loschwitz beschäftigt, wo er bis 2009 Mitglied war. „Dort haben wir wichtige Weichen gestellt“, sagt er. So hat sich der Rat auf den Standort in Bühlau festgelegt. Der Neubau sollte ursprünglich eigentlich in Weißig errichtet werden, wie es der Ort bei der Eingemeindung zu Dresden ausgehandelt hatte. Trotzdem wurde weiter um den Standort gerungen. „Ich bin der Ortschaft Schönfeld/Weißig sehr dankbar, dass sie dem Bau in Dresden zugestimmt hat“, sagt er. So haben jetzt noch mehr Menschen die Möglichkeit, schnell zur Halle zu

2. Die rund 7,1 Millionen Touristen, die Sachsen 2013 besucht haben, gaben wie viel Euro im Freistaat aus? E 7,4 Millionen Euro U 7,4 Milliarden Euro A 740.000 Euro

Mit dem Bau der Bühlauer Schwimmhalle geht es voran: Christian Piwarz hat bei der Finanzierung geholfen.

kommen. Auch bei der Finanzierung konnte Christian Piwarz helfen. „Dank der CDU-Landtagsfraktion konnten in den Haushaltsberatungen die Sportfördermittel erheblich aufgestockt werden. Das kommt jetzt auch der Schwimmhalle Bühlau zu Gute.“ Knapp neun Millionen Euro kostet der Neubau in Bühlau, 3,5 Millionen Euro kommen vom Freistaat. In Dresden wird auch die Schwimmhalle am Freiberger

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Platz mit Geld aus dem Programm saniert. „Ziel ist, das Förderniveau auch in den nächsten Jahren zu halten“, sagt Piwarz. (ack)

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Christian Piwarz MdL Pirnaer Landstraße 202, 01259 Dresden Tel.: 0351 3231666 E-Mail: christian.piwarz@slt.sachsen.de, www.christian-piwarz.de

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eit 25 Jahren wird auf dem Fußballplatz der SG Weißig gekickt. Anfang der 1990erJahre wurde der Kunstrasenplatz das letzte Mal erneuert. Seitdem wird er fast täglich von einer der 16 Mannschaften bespielt, wenn das Wetter es zulässt. Das ist dem Platz auch anzusehen. „Er wird diese Saison das letzte Mal nutzbar sein“, sagt Vereinsvorsitzende Daniela Walter. Und ein neuer Platz kostet Geld: Über eine halbe Million Euro sind für die Modernisierung notwendig. „Dazu brauchen wir vor allem die Unterstützung des Freistaates“, sagt Walter. 30 Prozent der Kosten würden von der Sächsischen Aufbaubank übernommen, so viel steht schon fest. Täglich nun wartet der Verein auf den entscheidenden Fördermittelbescheid der Stadt Dresden. Der CDU-Landtagsabgeordnete Christian Hartmann kennt das Problem. Als Ortsvorsteher von Langebrück hat er auch ein besonderes Augenmerk auf die Nachbarorte, hat dem Verein seine Hilfe angeboten. „Es ist zwingend notwendig, den Rasenplatz zu erneuern“, sagt er. „Nicht nur der Profisport in Sachsen muss gefördert werden, auch der Breitensport verdient unsere Unterstützung.“ Hartmann will noch einmal bei der Stadt nachhaken, damit der Sportver-

Auf die Zukunft

Neuer Sozialservice berät rund um das Thema Pflege

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Foto: Freizeitpark Plohn

Zweimal einen Gutschein für zwei Personen zum „Pole Position Brunch“ mit Führung im Porsche-Werk Leipzig (beliebige Terminwahl).

Foto: André Froner

enn das Gebiss hinter den Schrank gefallen ist, hilft die Technik auch nicht weiter.“ Die Mitarbeiter des „SozialService Johannstadt“ finden klare Worte. Täglich haben sie mit Senioren und ihren Angehörigen zu tun und helfen. Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz sind in der Einrichtung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zu Gast. Zusammen mit mehreren Sächsischen Landtagsabgeordneten wollen sie den „SozialService“ kennenlernen. Der ist Anlaufstelle für alle, die soziale Unterstützung suchen. Gemeinsam mit der Wohnungsgenossenschaft Johannstadt hat das DRK damit ein bislang einzigartiges Projekt aufgebaut. Erst vor 18 Monaten hat die neue Einrichtung eröffnet. Seitdem haben rund 1.000 Dresdner den Beratungs- und Betreuungsservice in Anspruch genommen. „Wir geben Angehörigen Tipps, wie sie mit pflegebedürftigen Familienmitgliedern umgehen können“, sagt Mitarbeiter Tino Hoffmann. Brauchen sie die Hilfe einer Tagespflege? Reicht die Kurzzeitpflege aus? Welche Alternativen gibt es noch? Angehörige sind mit solchen Fragen meist überfordert. Die Mitarbeiter des „SozialService“ helfen. Auch wer

Zweimal ein Familienticket (zwei Erwachsene und zwei Kinder) für den Märchen- und Freizeitpark Plohn. Der Landtagsabgeordnete Patrick Schreiber und Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich sind beeindruckt von der Arbeit des „SozialService Johannstadt“.

sich ehrenamtlich engagieren oder einen Rollstuhl ausleihen möchte, kann sich beim „SozialService“ melden. „Ein Projekt wie dieses hat Zukunft“, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete Patrick Schreiber. „Im Pflegebereich gibt es noch viel Entwicklungsbedarf. Pflegekräfte müssen häufig viel Bürokratie abarbeiten. Die Zeit, die sie damit verbringen, sollten sie lieber am Menschen sein, nicht am Formular.“ Patrick Schreiber weiß, wovon er spricht. Er

selbst hat eine pflegebedürftige Oma. „Wohnen im Alter wird ein zentrales Thema sein“, sagt er. Damit will er sich im Sozialausschuss des Landtages in Zukunft befassen. (mag)

Patrick Schreiber MdL Antonstraße 15, 01097 Dresden, Tel.: 0351 8104001 E-Mail: buero@schreiber-patrick.de, www.schreiber-patrick.de

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Politik vor Ort, die ankommt Mit dem Fahrrad auf die alte Bahnstrecke

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it dem Rad durch das Erzgebirge? Uwe Staab, Bürgermeister von Eibenstock, lä-

Thomas Colditz MdL Bahnhofstraße 37, 08280 Aue Tel.: 03771 20548, E-Mail: colditz.thomas@t-online.de

Neuer Jugendtreff in alter Pfarrscheune

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Foto: Detlev Müller

deen haben die Mitglieder der Jungen Gemeinde Mildenau viele. Vor allem, wenn es um die künftige Nutzung der historischen Scheune gleich neben der Kirche geht: Dort wollen sie einen neuen Treff für Musikunterricht, Workshops, Jugendgottesdienste oder Ausstellungen einrichten. Dafür sollen in dem Gebäude zwei Veranstaltungsräume, eine Küche, eine Garderobe sowie Sanitärräume entstehen. 280.000 Euro kostet der Umbau der Scheune. Unterstützt wird das Vorhaben vom Landtagsabgeordneten Steffen Flath. Er hat geholfen, die richtigen Programme zu finden. So unterstützt der Freistaat zum Beispiel neu geschaffene Jugendeinrichtungen. „Hier geht

Fraktionsvorsitzende. „Wir als Kirchgemeinde sind sehr froh, dass wir für das Projekt Fördermittel nutzen können“, sagt Pfarrer Martin Gröschel. Noch in diesem Jahr sollen die Fördermittel beantragt werden. Doch die Kirchgemeinde setzt nicht nur auf die finanzielle Hilfe, sondern auch auf die Mitarbeit der Jugendlichen. Die packen für ihr neues Domizil gern selbst mit an. (nik)

Steffen Flath (2.v.l.) freut sich, wenn in die alte Pfarrscheune von Mildenau wieder Leben einzieht. Steffen Flath MdL Brauhausstraße 42, 09456 Annaberg-Buchholz Tel.: 03733 64707 E-Mail: Steffen.Flath@slt.sachsen.de

es nicht nur um den Umbau der Pfarrscheune, sondern auch um den Erhalt des historisch wertvollen Gebäudeensembles“, sagt der CDU-

Den Senioren von Rittergrün zugehört

Foto: Wolfgang Schmidt

Alexander Krauß (2.v.r.) beantwortet die vielen Fragen der Rittersgrüner Senioren.

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ufmerksam lauschen die Menschen im Seniorenverein Rittersgrün dem CDU-Landtagsabgeordneten Alexander Krauß. Er spricht

nach der Friedlichen Revolution in die Rente ging, ist Gewinner der Einheit“, sagt Ursula Süß. „Wer aber als alleinstehende Frau damit auskommen muss, weil sie wegen der Kinder daheim blieb, hat es schwer. Die Mütterrente ist etwas Gutes.“ Sie hat noch andere Fragen, die sie mit dem Politiker diskutieren will. „Es ist wichtig, dass wir der älteren Generation zuhören und ihre Probleme ernst nehmen”, sagt Alexander Krauß. (bim)

über Rente, soziale Gerechtigkeit und über die heutige Verantwortung für kommende Generationen. Das Thema interessiert und bewegt die Senioren. „Es ist gerecht, dass die Mütter, die vor 1992 Kinder geboren haben, eine höhere Rente bekommen. Damit wird ihre Leistung anerkannt, die sie bei der Kindererziehung vollbracht haben. Die Mütterrente ist ein Baustein gegen Altersarmut, denn von ihr sind vor allem Frauen betroffen“, sagt der Sozialpolitiker. Auch Ursula und Klaus Süß sind unter den Zuhörern. Sie haben ein Häuschen in Rittersgrün, genießen die Nachmittage im Verein. Dass Alexander Krauß mit ihnen über Rente spricht, finden sie gut. „Wer als Ehepaar

Alexander Krauß MdL Obere Schlossstraße 11, 08340 Schwarzenberg Tel.: 03774 869394, E-Mail: krauss-cdu@t-online.de, www.alexander-krauss.com

Feuerwehr-Nachwuchs ist wichtig für Erzgebirgsgemeinden

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Foto: Detlev Müller

unnar Ullmann ist mit Leib und Seele Feuerwehrmann. Er war schon als Junge bei der Freiwilligen Feuerwehr, jetzt ist er selbst Wehrleiter und arbeitet sogar hauptberuflich beim Feuerwehrtechnischen Zentrum (FTZ) Marienberg. Mit Stolz führt er den CDU-Landtagsabgeordneten Professor Günther Schneider durch sein gut ausgestattetes Feuerwehrdepot in Grünhainichen. „Eine Freiwillige Feuerwehr ist für kleine Gemeinden im Erzgebirge sehr wichtig. Sie müssen bei einem Einsatz schnell vor Ort sein können, um zu helfen“, sagt Schneider. „Der Freistaat tut viel, damit die Ausstat-

Feuerwehrmann Gunnar Ullmann zeigt Günther Schneider das Feuerwehrdepot in Grünhainichen.

tung in Ordnung ist. Besonders wichtig finde ich, dass wie hier in Grünhainichen junge

Leute mitmachen.“ Der Wehrleiter bestätigt das aus eigener Erfahrung. Deshalb haben die Kameraden 2008 gemeinsam mit dem Kindergarten eine Kinderfeuerwehr gegründet, die Grünhainichener Löschzwerge. „Wir wollen den Kindern damit spielerisch unsere Arbeit näherbringen“, sagt Ullmann. (bim)

Foto: Wolfgang Schmidt

Uta Windisch (2.v.r.) und Bürgermeister Carsten Michaelis (r.) zu Besuch bei Familie Koban.

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em Haus von Familie Koban in Jahnsdorf ist nicht anzusehen, dass es ursprünglich als Stall und Scheune diente. Die alten Besitzer

1. Wie viele Mehrgenerationenhäuser gibt es in Sachsen? J 39 G 5 V 17 2. Die rund 7,1 Millionen Touristen, die Sachsen 2013 besucht haben, gaben wie viel Euro im Freistaat aus? E 7,4 Millionen Euro U 7,4 Milliarden Euro A 740.000 Euro 3. Wie viele Jungen und Mädchen sind in Sachsen Mitglied in einer Jugendgruppe bei der Freiwilligen Feuerwehr? P über 7.000 Kinder und Jugendliche W über 30.000 Kinder und Jugendliche G über 12.000 Kinder und Jugendliche 4. Laut der „Jugendstudie 2013“ fühlen sich E zwei Drittel der jungen Sachsen im Freistaat wohl. T ein Fünftel der jungen Sachsen im Freistaat wohl. I die Hälfte der jungen Sachsen im Freistaat wohl. 5. In Sachsen gibt es mehr Lehrstellen als Bewerber. Wie viele freie Ausbildungsplätze gibt es? K rund 96 Lehrstellen N rund 9.600 Lehrstellen L rund 960 Lehrstellen 6. Die sächsische Automobilindustrie erwirtschaftete 2012 B 1,3 Millionen Euro A 13 Millionen Euro D rund 13 Milliarden Euro

Lösungswort: 1

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Prof. Dr. Günther Schneider MdL Herzog-Heinrich-Straße 2, 09496 Marienberg Tel.: 03735 609444 E-Mail: wahlkreisbuero-schneider@mab.km3.de, www.schneider-guenther.de

Neues Heim auf altem Hof des Dreiseithofs hatten keine Erben und die Kobans suchten ein größeres Heim für sich und ihre drei Kinder. Vom Kaufvertrag bis zum Einzug dauerte es über zwei Jahre. Der Umbau war nicht einfach. „Wir mussten Auflagen wie die für die Gegend typische Holzlattung erfüllen“, sagt Diana Koban. „Ohne die Förderung hätten wir nicht bauen können“, sagt die Mutter. Die Mittel dazu kamen aus dem Fördertopf der Integrierten Ländlichen Entwicklung, kurz ILE, der Europäischen Union. In der ILE-Region „Tor zum Erzgebirge“ wurden seit 2007 mehr als drei Millionen Euro zur ländlichen Entwicklung investiert, davon fast die Hälfte in

Wer den „SACHSEN:BRIEF“ aufmerksam gelesen hat, dem dürfte die Beantwortung der folgenden sieben Fragen nicht schwerfallen. Die Buchstaben vor den richtigen Antworten ergeben das Lösungswort. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

Jahnsdorf. Für die Landtagsabgeordnete Uta Windisch ein guter Weg, um dörfliche Siedlungsstrukturen zu erhalten. Als stellvertretende Vorsitzende des CDU-Arbeitskreises für den ländlichen Raum, Umwelt und Landwirtschaft sind ihr diese Strukturen wichtig. Die Förderprojekte direkt in der Region haben sich bewährt. „Viele Dörfer und Kleinstädte sind so wieder anziehender geworden“, sagt sie. (gb) Uta Windisch MdL Ernst-Thälmann-Straße 22, 09366 Stollberg Tel.: 037296 2021, E-Mail: mdl.Windisch@freenet.de, www.uta-windisch.com

Foto: Freizeitpark Plohn

Foto: Wolfgang Schmidt

Uwe Staab und Thomas Colditz.

nicht komplett fertig. Ein Ziel beider Wege ist das „Raddrehkreuz Blauenthal“, das seit April fertig ist. Dazu wurde ein Busplatz für 230.000 Euro umgestaltet. 85 Prozent der Mittel sind Fördermittel der EU. „Thomas Colditz hat uns aktiv begleitet. Er hat uns geholfen, finanzielle Mittel für eine Förderung richtig einzuordnen“, sagt der Bürgermeister. Schon im Herbst soll die Karlsroute eröffnet werden. (bim)

chelt. Die Frage hört er oft. Und hat eine gute Antwort: „Das geht. Wir haben als Zweckverband mehrerer Kommunen viele Kilometer asphaltierte Radwege gebaut. Der Muldentalradweg geht dort entlang, wo früher Züge fuhren.“ Die ehemaligen Bahnstrecken eignen sich hervorragend, um daraus Radwege zu machen und Touristen anzulocken. Das bestätigt der CDULandtagsabgeordnete Thomas Colditz: „Damit haben Besucher eine bessere Chance, das Erzgebirge ganz nah kennenzulernen. Sie bringen auch neues Leben in die Gasthäuser.“ Der längste Radfernweg ist die Karlsroute. Noch ist er

Auf die Zukunft

Foto: Porsche Leipzig

Nicht nur im Sächsischen Landtag wird Politik für den Freistaat gemacht – sondern auch direkt vor Ihrer Haustür. In Ihrem Landkreis Erzgebirgskreis sind Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion für Sie unterwegs, um sich für Ihre Projekte und Vorhaben starkzumachen.

Zweimal ein Familienticket (zwei Erwachsene und zwei Kinder) für den Märchen- und Freizeitpark Plohn.

Schreiben Sie die Lösung und Ihren Wunschgewinn auf eine Postkarte und schicken Sie diese bis zum 31.07.2014 an die CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Pressestelle, Bernhardvon-Lindenau-Platz 1, 01067 Dresden. Stichwort: SACHSEN:BRIEF Achtung: Absender nicht vergessen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden am 01.08.2014 auf unserer Homepage veröffentlicht und schriftlich informiert.


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Ausgabe 09 Juli 2014

QUIZ

Politik vor Ort, die ankommt Nicht nur im Sächsischen Landtag wird Politik für den Freistaat gemacht – sondern auch direkt vor Ihrer Haustür. In Ihrem Landkreis Görlitz sind Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion für Sie unterwegs, um sich für Ihre Projekte und Vorhaben starkzumachen.

Kulturdenkmal wird zur Entdeckerscheune

Volker Bandmann und Sven Hammer. Volker Bandmann MdL Dresdener Straße 6, 02826 Görlitz Tel.: 03581 407072 E-Mail: bandmann.wahlkreisbuero@t-online.de www.volker-bandmann.de

können Mäuse und Ratten beobachtet oder Tauben gefüttert werden. „Die Scheune wäre in Zeißig fast zusammengebrochen und damit ein kulturelles Erbe verloren gegangen“, sagt

Über 100.000 Euro für den FC Stahl Rietschen

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Doris Baudach und Lothar Bienst. Lothar Bienst MdL Puschkinstraße 4, 02943 Weißwasser Tel.: 03576 207738, www.lothar-bienst.de, E-Mail: wahlkreisbuero@lothar-bienst.de

Einsatz für neue Jobs

Foto: Daniel Scholz

Holger und Ines Bradatsch mit Heinz Lehmann.

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ie Firmengeschichte ist beeindruckend. Holger Bradatsch hat es mit seiner Texsib GmbH geschafft. Täglich bis zu 250 Pakete verlassen das auf großflächigen Digitaldruck

Heinz Lehmann, der zwischen den Parteien vermittelte und sich für das Projekt auch bei der Sächsischen Aufbaubank einsetzte. Inzwischen steht die neue Halle. „Wir brauchen nicht nur eine schöne Landschaft, sondern auch Wirtschaftskraft und neue Jobs“, sagt der CDU-Politiker. „Unternehmer wie Bradatsch müssen hofiert werden.“ Investitionen in Arbeitsplätze werden die Oberlausitz weiter voranbringen. (sem)

spezialisierte Unternehmen aus Beiersdorf. 8 Millionen Euro will der Unternehmer in diesem Jahr erwirtschaften. Doch lange sah es nicht so aus, als ob er diesen Erfolg in Beiersdorf schafft. Der Standort sollte erweitert und bis zu 30 neue Arbeitsplätze geschaffen werden – gut für die Region. Doch Bradatsch spürte Widerstand. Denn die Flächen rings um die Firma liegen im Landschaftsschutzgebiet. Einige Anwohner fürchteten um ihre Ruhe. Der Unternehmer ließ deshalb Gutachten erstellen. Diese stellte er im Gemeinderat und im Landratsamt vor. Ohne Erfolg. Um mit seiner Firma nicht abwandern zu müssen, wandte er sich an den Landtagsabgeordneten

Heinz Lehmann MdL Görlitzer Straße 6, 02708 Löbau Telefon: 03585 861832, E-Mail: lehmann-loebau@ t-online.de, www.lehmann-heinz.de

Querxenland zieht mehr Touristen in die Lausitz

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gebaut. Wichtig waren aber auch die Begegnungen mit dem tschechischen Partner. Denn wollen die Seifhennersdorfer weiter erfolgreich sein, brauchen sie Gäste aus Tschechien. Das

Foto: Daniel Scholz

üdiger Schaper ist stolz. 2013 war für das Querxenland in Seifhennersdorf ein Rekordjahr. Mit 50.000 Übernachtungen gab es 6.000 mehr als im Vorjahr, berichtet der Geschäftsführer. Dafür hat der Ostsächsische Sparkassenverband das Querxenland ausgezeichnet: „Leuchtturm der Tourismuswirtschaft“ darf sich das Kindererholungszentrum nun nennen. Den Preis für das Areal gab es aber auch wegen des deutsch-tschechischen Begegnungsprojekts. Das wurde mit Hilfe des Förderprogramms „Ziel 3“ finanziert. 2,5 Millionen investierten der Freistaat und die EU. Davon wurden zwei neue Häuser mit je 36 Betten

Dr. Stephan Meyer und Rüdiger Schaper.

weiß auch der Präsident der sächsischen Kindererholungszentren und CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Meyer. Er unterstützt das Projekt und hat wichtige Kontakte hergestellt. „Das Querxenland ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Region“, sagt der Politiker. „Und es ist ein außerschulischer Lernort, in dem Kinder und Jugendliche wichtige Kompetenzen entwickeln.“ (sem)

Foto: Daniel Scholz

Rektor Dr. Harald Kogel und Peter Schowtka.

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ie Hochschule der Sächsischen Polizei in Rothenburg hat in diesem Jahr guten Grund zum Feiern: Seit 20 Jahren lernen hier ange-

2. Die rund 7,1 Millionen Touristen, die Sachsen 2013 besucht haben, gaben wie viel Euro im Freistaat aus? E 7,4 Millionen Euro U 7,4 Milliarden Euro A 740.000 Euro

4. Laut der „Jugendstudie 2013“ fühlen sich E zwei Drittel der jungen Sachsen im Freistaat wohl. T ein Fünftel der jungen Sachsen im Freistaat wohl. I die Hälfte der jungen Sachsen im Freistaat wohl. 5. In Sachsen gibt es mehr Lehrstellen als Bewerber. Wie viele freie Ausbildungsplätze gibt es? K rund 96 Lehrstellen N rund 9.600 Lehrstellen L rund 960 Lehrstellen 6. Die sächsische Automobilindustrie erwirtschaftete 2012 B 1,3 Millionen Euro A 13 Millionen Euro D rund 13 Milliarden Euro

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Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir:

Zweimal einen Gutschein für zwei Personen zum „Pole Position Brunch“ mit Führung im Porsche-Werk Leipzig (beliebige Terminwahl).

Dr. Stephan Meyer MdL Bautzner Straße 2, 02763 Zittau Telefon: 03583 790140, E-Mail: stmeyer.zittau@ t-online.de, www.stephan-meyer-oberlausitz.de

Jungkommissare lernen seit 20 Jahren erfolgreich in Rothenburg hende Kommissare. „Seit der Gründung haben wir etwa 2.000 Kommissare ausgebildet“, sagt Rektor Dr. Harald Kogel. „Das ist die Hälfte des Personals, das derzeit in der sächsischen Polizei im gehobenen Dienst tätig ist.“ Kogel ist stolz auf den Erfolg. Dabei gab es immer wieder Diskussionen um den Standort. „Ich bin froh, dass es mir mit Unterstützung meiner Fraktionskollegen vor zwei Jahren gelungen ist, den Sitz in Rothenburg gesetzlich zu fixieren“, sagt der Landtagsabgeordnete Peter Schowtka. „Denn wir brauchen auch staatliche Institutionen auf dem Land.“ Die Hochschule kennt er gut, er weiß, wie alles begonnen hat. Mehr als 20 Mil-

1. Wie viele Mehrgenerationenhäuser gibt es in Sachsen? J 39 G 5 V 17

3. Wie viele Jungen und Mädchen sind in Sachsen Mitglied in einer Jugendgruppe bei der Freiwilligen Feuerwehr? P über 7.000 Kinder und Jugendliche W über 30.000 Kinder und Jugendliche G über 12.000 Kinder und Jugendliche

Foto: Daniel Scholz

Hauptplatz bekommen zudem eine Bewässerungsanlage und neue Ballfangnetze. „Das Vereinsgelände wird deutlich aufgewertet und der Verein damit attraktiver“, sagt der Vereinspräsident und CDU-Landtagsabgeordnete Lothar Bienst. Als Mitglied des Sächsischen Landtages hat er sich für das Förderprogramm starkgemacht. „Die Sportstätten werden für die Zukunft gesichert und bringen die Gemeinden voran“, sagt Bienst. Denn nur, wenn die Angebote vor Ort stimmen, bleibe der ländliche Raum lebenswert. „Und viele einheimische Firmen profitieren von den Bauaufträgen“, sagt der Politiker. (sem)

enn Doris Baudach auf den Kontoauszug blickt, kann sie es kaum glauben. Es ist nicht ihr eigenes Geld. Sondern das des FC Stahl Rietschen. So viel Geld stand der Schatzmeisterin noch nie für den Verein zur Verfügung. Mit den 108.000 Euro sollen die Trainingsbedingungen für die 145 Fußballer verbessert werden. 52.000 Euro davon kommen aus dem 27 Millionen Euro schweren Programm zur investiven Sportförderung. Damit unterstützt die Sächsische Staatsregierung den Neubau und die Sanierung von Sportstätten. Einen Teil des Geldes investierten die Rietschener in einen neuen Kleinfeldplatz. Dieser und der

Wer den „SACHSEN:BRIEF“ aufmerksam gelesen hat, dem dürfte die Beantwortung der folgenden sieben Fragen nicht schwerfallen. Die Buchstaben vor den richtigen Antworten ergeben das Lösungswort. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

Foto: Porsche Leipzig

Foto: Daniel Scholz

Hammer. Hilfe bei dem 220.000 Euro-Projekt hat der Tierpark vom Rotary-Club und der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien erhalten. Auch der CDU-Landtagsabgeordnete Volker Bandmann unterstützte den Bau. „Sie ist ein Bildungsort, sie lädt zum Verweilen ein und macht Kinder und Jugendliche spielerisch mit der Natur vertraut“, sagt der Politiker. (sem)

lionen Euro wurden seit 1994 investiert. „Die Polizeihochschule mit ihren 130 Beschäftigten und 375 Studierenden ist ein Wirtschaftsfaktor für die Region“, sagt CDU-Politiker Schowtka. Zudem leiste die Einrichtung einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Grenzkriminalität. Die Experten helfen bei neuen Präventionskonzepten und bei der Sprachfortbildung für die grenzübergreifenden Streifen. (sem) Peter Schowtka MdL Zinzendorfplatz 16, 02906 Niesky Telefon: 03588 203899, E-Mail: peter-schowtka@ web.de, www.peter-schowtka.de

Foto: Freizeitpark Plohn

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ven Hammer liebt seinen Arbeitsplatz. Er ist Direktor im Naturschutz-Tierpark in Görlitz: fünf Hektar, 500 Tiere, 120.000 Gäste jedes Jahr. Für die Besucher hat sich Hammer in den vergangenen Jahren viel einfallen lassen. Der Zoodirektor steht vor der neuesten Attraktion. „Entdeckerscheune“ heißt das etwa 200 Jahre alte Schrotholzhaus, das aus Zeißig bei Hoyerswerda stammt und in Görlitz dank der für die Oberlausitz typischen Blockbauweise wieder aufgestellt und anschließend saniert wurde. Im Inneren sind eine Spielküche, eine Rutsche, eine Kletterwand und die Tücherwerkstatt hergerichtet. Auf dem Dachboden

Auf die Zukunft

Zweimal ein Familienticket (zwei Erwachsene und zwei Kinder) für den Märchen- und Freizeitpark Plohn.

Schreiben Sie die Lösung und Ihren Wunschgewinn auf eine Postkarte und schicken Sie diese bis zum 31.07.2014 an die CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Pressestelle, Bernhardvon-Lindenau-Platz 1, 01067 Dresden. Stichwort: SACHSEN:BRIEF Achtung: Absender nicht vergessen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden am 01.08.2014 auf unserer Homepage veröffentlicht und schriftlich informiert.


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SACHSEN:BRIEF

Ausgabe 09 Juli 2014

QUIZ

Politik vor Ort, die ankommt Nicht nur im Sächsischen Landtag wird Politik für den Freistaat gemacht – sondern auch direkt vor Ihrer Haustür. In Ihrer Stadt Leipzig sind Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion für Sie unterwegs, um sich für Ihre Projekte und Vorhaben starkzumachen.

Neue Autobahn macht Leipziger Süden attraktiver

Foto: Anja Jungnickel

Karsten Albrecht und Robert Clemen wollen das Bauvorhaben an der A72 weiter voranbringen.

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Robert Clemen hat er einen Partner gefunden, der für das Bauvorhaben im Sächsischen Landtag wirbt. Auch er kennt die Vorteile der Autobahnverbindung: „Wie gut das funktionieren kann, sieht man am Beispiel der A71, die Thüringen und Bayern verbindet“, sagt Clemen. Für ihn steht fest, dass die neue Autobahn das Zusammenwirken von Handel und Industrie fördern wird. „Und sie wird den Tourismus in unserer Region stärken“, sagt

s fehlt nur noch ein kleines Stück. Sieben Kilometer. Zwischen Röthna bei Leipzig und der A38 soll es eine Autobahn geben. Derzeit wird das letzte Stück der A72 geplant, die später Leipzig und Chemnitz komplett verbindet. „Das ist wohl das wichtigste Verkehrsprojekt in Sachsen“, sagt Karsten Albrecht. Er sitzt für die CDU im Leipziger Stadtrat. „Gerade werden Baufirmen für das Großprojekt gesucht.“ Mit dem CDU-Landtagsabgeordneten

er. Ausflügler und Urlauber kommen über die neue Trasse noch schneller zu den vielen Seen im Leipziger Süden. Die Region wird dann schneller erreichbar sein, auch aus Deutschlands Süden. „Leipzig kann locker mit anderen deutschen Regionen mithalten “, sagt Clemen. Noch gibt es keinen festen Termin, an dem die Autobahn komplett fertig sein wird. Voraussichtlich Ende des Jahres soll der letzte Abschnitt mit Rodungsarbeiten, der Untersuchung auf Kampfmittel und archäologischen Grabungen beginnen. Damit würde ein langes Bauprojekt endlich in die Schlussphase gehen. Seit über zehn Jahren wird an der 62 Kilometer langen Strecke zwischen Chemnitz und Leipzig gebaut. 600 Millionen Euro kostet das Vorhaben. Der erste Abschnitt vom Autobahnkreuz Chemnitz bis Niederfrohna wurde 2006, der zweite bis Rathendorf 2011, der dritte bis Borna 2013 fertig. (jk)

Robert Clemen MdL Windscheidstraße 2, 04277 Leipzig Tel.: 0341 2229607 E-Mail: Robert.Clemen@web.de www.robert-clemen.de

Kleine Gemeinden fordern Hilfe für ihre Kultur

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uns in diesem Jahr aber auch um zahlreiche Kunstausstellungen, Konzerte, Lesungen, Vorträge und ein Weinfest im Dorf“, sagt Vereinschef Jörg Wicke. Im vergangenen Jahr haben die Vereinsmitglieder 40 Veranstaltungen mit über 5.000 Besuchern organisiert. Hauptsächlich finanzieren die ehrenamtlichen Helfer ihre Arbeit durch Spenden, aber auch mit Mitteln des Leipziger Kulturamtes. Vor 15 Jahren

ie Holzhausener können in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum feiern: Die Gemeinde im Leipziger Südosten wurde vor 725 Jahren das erste Mal erwähnt. Grund genug für den Heimat- und Kulturverein, ein Jubiläumsfest zu organisieren. Im September soll groß gefeiert werden. Mitten im Ortskern im ältesten Gebäude der Ortschaft hat der Verein seinen Sitz. „Neben dem Fest kümmern wir

Ronald Pohle MdL Wurzner Straße 193, 04318 Leipzig Tel.: 0341 2497253 E-Mail: Ronald.Pohle@cdu-Leipzig-ost.de www.ronald-pohle.de

Wer den „SACHSEN:BRIEF“ aufmerksam gelesen hat, dem dürfte die Beantwortung der folgenden sieben Fragen nicht schwerfallen. Die Buchstaben vor den richtigen Antworten ergeben das Lösungswort. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

1. Wie viele Mehrgenerationenhäuser gibt es in Sachsen? J 39 G 5 V 17 2. Die rund 7,1 Millionen Touristen, die Sachsen 2013 besucht haben, gaben wie viel Euro im Freistaat aus? E 7,4 Millionen Euro U 7,4 Milliarden Euro A 740.000 Euro 3. Wie viele Jungen und Mädchen sind in Sachsen Mitglied in einer Jugendgruppe bei der Freiwilligen Feuerwehr? P über 7.000 Kinder und Jugendliche W über 30.000 Kinder und Jugendliche G über 12.000 Kinder und Jugendliche 4. Laut der „Jugendstudie 2013“ fühlen sich E zwei Drittel der jungen Sachsen im Freistaat wohl. T ein Fünftel der jungen Sachsen im Freistaat wohl. I die Hälfte der jungen Sachsen im Freistaat wohl. 5. In Sachsen gibt es mehr Lehrstellen als Bewerber. Wie viele freie Ausbildungsplätze gibt es? K rund 96 Lehrstellen N rund 9.600 Lehrstellen L rund 960 Lehrstellen 6. Die sächsische Automobilindustrie erwirtschaftete 2012 B 1,3 Millionen Euro A 13 Millionen Euro D rund 13 Milliarden Euro

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Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir:

Foto: Porsche Leipzig

Foto: Anja Jungnickel

Ronald Pohle (r.) will Jörg Wicke vom Heimat- und Kulturverein Holzhausen bei der Sponsorensuche helfen.

wurde Holzhausen eingemeindet und wird seitdem finanziell durch Leipzig getragen. „Doch dort vergisst man uns schnell. Ich glaube, dass geht nicht nur uns, sondern vielen eingemeindeten Dörfern im Umkreis so“, sagt Wicke. Das Problem kennt auch Ronald Pohle. Bei einem Besuch in Holzhausen hört er sich die Sorgen der Bürger an. „Der ländliche Raum darf in der Stadt nicht vergessen werden“, sagt der CDULandtagsabgeordnete. Das wünscht sich auch Jörg Wicke. Noch ist die Finanzierung für das Fest nicht gesichert. Das Risiko trägt der Verein. „Den Großteil der Kosten haben wir noch nicht zusammen“, sagt er. Davon wird zum Beispiel die Bühnentechnik bezahlt. Dort soll es Livemusik und ein Blasmusikkonzert geben. Ronald Pohle will den Holzhausenern bei der Sponsorensuche helfen. Er kennt viele Unternehmer und Firmen in der Region. „Nur wenn die Stadt und ansässige Firmen helfen, können solche Feste funktionieren“, sagt er. (jk)

Auf die Zukunft

20 Jahre für die Region Leipzig im Landtag

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Foto: Freizeitpark Plohn

Zweimal einen Gutschein für zwei Personen zum „Pole Position Brunch“ mit Führung im Porsche-Werk Leipzig (beliebige Terminwahl).

Foto: Büro Rolf Seidel

er Wahlkreis von Rolf Seidel hat sich zum wirtschaftlich erfolgreichsten in ganz Sachsen entwickelt. Der Leipziger Autobahnring ist fertiggestellt. Betriebe wie Porsche, BMW und DHL, aber auch zahlreiche mittelständische Unternehmen wie der Schkeuditzer Kühlmaschinenhersteller Bitzer haben sich hier angesiedelt. Die Arbeitslosenquote beträgt etwa drei Prozent. Es herrscht Vollbeschäftigung. Im Herbst verlässt Rolf Seidel die Landtagsbühne und zieht sich nach 20 Jahren als CDU-Landtagsabgeordneter zurück. „Nach der Neugliederung der Landtagswahlkreise hätte sich mein Wirkungsumfeld komplett verändert. Also habe ich entschieden, Jüngeren die Chance zu geben, sich von Anfang an in die neue Struktur einzuarbeiten“, sagt er. Per Gesetz wird das Wahlgebiet des Politikers künftig insgesamt sechs anderen Wahlkreisen zugeordnet. Grund genug für Rolf Seidel, auf das Erreichte zurückzublicken. Dass der Freistaat Sachsen ausreichend Fördermittel für den Bau und die Sanierung von Schulen und Kindertagesstätten, unter anderem in Schkeuditz, Taucha, Wiederitzsch, Lindenthal und Engelsdorf, zur Verfügung gestellt hat, ist auch seiner Initiative zu verdan-

Zweimal ein Familienticket (zwei Erwachsene und zwei Kinder) für den Märchen- und Freizeitpark Plohn. Gemeinsamer Besuch im Kraftwerk Lippendorf: Der Landtagsabgeordnete Rolf Seidel (3.v.r.) dankt seinen CDU-Wahlkreiskollegen für die sehr gute Zusammenarbeit.

ken. „Die Arbeit im Landtag war interessant und nervenaufreibend zugleich“, sagt der CDU-Politiker. „Wenn ich mir anschaue, wie positiv sich unser Freistaat und besonders unsere Region entwickelt haben, bin ich sehr stolz darauf, dass ich meinen Anteil dazu beitragen konnte.“ So ganz von der Politik kann er dann aber doch nicht lassen. Nach seinem Ausscheiden aus dem Landtag wird der

61-Jährige ehrenamtlich dort weitermachen, wo seine politischen Wurzeln liegen: in der Kommunalpolitik. „Einmal Politiker, immer Politiker“, sagt er. (jk) Rolf Seidel MdL Brandiser Straße 81, 04316 Leipzig/OT Baalsdorf Tel.: 0341 6513624, E-Mail: post@rolf-seidel.de www.rolf-seidel.de

Schreiben Sie die Lösung und Ihren Wunschgewinn auf eine Postkarte und schicken Sie diese bis zum 31.07.2014 an die CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Pressestelle, Bernhardvon-Lindenau-Platz 1, 01067 Dresden. Stichwort: SACHSEN:BRIEF Achtung: Absender nicht vergessen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden am 01.08.2014 auf unserer Homepage veröffentlicht und schriftlich informiert.


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SACHSEN:BRIEF

Ausgabe 09 Juli 2014

QUIZ

Politik vor Ort, die ankommt Nicht nur im Sächsischen Landtag wird Politik für den Freistaat gemacht – sondern auch direkt vor Ihrer Haustür. In Ihrer Stadt Leipzig sind Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion für Sie unterwegs, um sich für Ihre Projekte und Vorhaben starkzumachen.

Mehr Anerkennung für das Ehrenamt

Wer den „SACHSEN:BRIEF“ aufmerksam gelesen hat, dem dürfte die Beantwortung der folgenden sieben Fragen nicht schwerfallen. Die Buchstaben vor den richtigen Antworten ergeben das Lösungswort. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

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1. Wie viele Mehrgenerationenhäuser gibt es in Sachsen? J 39 G 5 V 17

Foto: Anja Jungnickel

ie kümmern sich um Menschen in Hospizen und Pflegeheimen, übernehmen Verantwortung in Sportvereinen oder organisieren Veranstaltungen. „Ehrenamtliche Helfer sind aus unserem sozialen System nicht mehr wegzudenken“, sagt Birgit Höppner-Böhme. Sie ist die Chefin der Freiwilligen-Agentur Leipzig. Der Verein kümmert sich nicht nur um die Vermittlung von Ehrenamtlern, sondern berät sie auch. Etwa eine Millionen Sachsen organisieren sich mittlerweile ehrenamtlich. Damit ist der Freistaat vorn im Vergleich zu den anderen ostdeutschen Bundesländern. „Trotzdem merken wir langsam, dass wir ein Problem mit der Nachwuchsgewinnung bekommen. Ich wünsche mir eine bundesweite Kampagne, am liebsten mit einem prominenten Botschafter oder einer prominenten Botschafterin. Nur wenige wissen um die Vorteile, die ein Ehrenamt mit sich bringt“, sagt Höppner-Böhme. So bekommen die Helfer mit dem Ehrenpass zahlreiche Vergünstigungen in der jeweiligen Region. 2.900 Leipziger beantragten diesen im Vorjahr. Es sollen aber noch mehr werden. „Wir müssen das Ehrenamt noch attraktiver machen. Es bildet das Rückgrat unserer Gesell-

Vereinschefin Birgit Höppner-Böhme, Abgeordnete Christine Clauß, Fachärztin Katrin Zimmer und Lysann Kasprick, Projektmanagerin bei GeriNet, trafen sich bei der Veranstaltung „Was ist uns das Ehrenamt wert?“.

schaft. Ehrenamtler lassen das Herz unserer Gesellschaft schlagen“, sagt Sachsens Ministerin für Soziales und Verbraucherschutz Christine Clauß. Die CDU-Landtagsabgeordnete engagiert sich seit Jahren für die Aufwertung und Anerkennung des Ehrenamtes. „Wir haben schon viel erreicht, zum Beispiel mit unserer Sächsischen Ehrenamtskarte und durch die Förderrichtlinie ‚Wir für Sachsen‘. Über 5.000 Förderanträge konnte der Freistaat mit jährlich sechs Millionen Euro bewilligen und

so über 22.000 Menschen in Ehrenämtern finanziell unterstützen“, sagt sie. Sie bekommen eine Aufwandsentschädigung für ihr Engagement. „Menschen, die für andere da sind und unsere Gesellschaft unterstützen, haben das verdient“, sagt Christine Clauß. (jk) Christine Clauß MdL Grimmaische Straße 2–4, 04109 Leipzig Telefon: 0341 2535584, E-Mail: info@christine-clauss.de www.christine-clauss.de

Künstler und Designer stärken Leipzigs Wirtschaft

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2. Die rund 7,1 Millionen Touristen, die Sachsen 2013 besucht haben, gaben wie viel Euro im Freistaat aus? E 7,4 Millionen Euro U 7,4 Milliarden Euro A 740.000 Euro 3. Wie viele Jungen und Mädchen sind in Sachsen Mitglied in einer Jugendgruppe bei der Freiwilligen Feuerwehr? P über 7.000 Kinder und Jugendliche W über 30.000 Kinder und Jugendliche G über 12.000 Kinder und Jugendliche 4. Laut der „Jugendstudie 2013“ fühlen sich E zwei Drittel der jungen Sachsen im Freistaat wohl. T ein Fünftel der jungen Sachsen im Freistaat wohl. I die Hälfte der jungen Sachsen im Freistaat wohl. 5. In Sachsen gibt es mehr Lehrstellen als Bewerber. Wie viele freie Ausbildungsplätze gibt es? K rund 96 Lehrstellen N rund 9.600 Lehrstellen L rund 960 Lehrstellen 6. Die sächsische Automobilindustrie erwirtschaftete 2012 B 1,3 Millionen Euro A 13 Millionen Euro D rund 13 Milliarden Euro

Foto: Anja Jungnickel

Sebastian Gemkow und Ulrich Strube wollen das Abwandern von jungen Kreativen verhindern.

Der Landtagsabgeordnete Sebastian Gemkow sieht das genauso: „Die gute Entwicklung der Kreativwirtschaft wirkt sich auf unsere Gesamtwirtschaft aus. Diesen Impuls müssen wir nutzen“, sagt er. „Schade nur, dass Künstler und Designer kaum Gehör finden.“ Das möchte der Politiker in den kommenden Jahren ändern. So will er sich etwa für Förderungen einsetzen, mit denen junge Designer unterstützt werden. „Die Kreativen sind nicht nur hier im West-

werk. Es gibt sie in Plagwitz und der ganzen Stadt. Meine Aufgabe ist es, Leipzig für sie so attraktiv wie möglich zu gestalten und damit ein Abwandern zu verhindern“, so Gemkow. (jk) Sebastian Gemkow MdL Karl-Heine-Straße 1 c, 04229 Leipzig Tel.: 0341 4926211 E-Mail: Sebastian.Gemkow@slt.sachsen.de www.sebastian-gemkow.de

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Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir:

Foto: Porsche Leipzig

och ist das Bild nicht fertig. Ein abstraktes Farbenwerk in Rot, Gelb, Grün und Blau. Kritisch betrachtet Ulrich Strube sein halbfertiges Gemälde, das vor ihm auf der Staffelei steht. Der Maler und Präsident der Akademie für Kunst und Design Mitteldeutschland hat sein Atelier im Westwerk auf der Karl-HeineStraße in Plagwitz. Vor sieben Jahren wurde die alte Metallgießerei saniert. Heute ist auf 8.000 Quadratmetern Platz für 100 Mieter. Künstler, Architekten und Handwerker haben sich eingemietet. „Ich war der erste“, sagt Strube. Geht es nach ihm, wird aus der Metallgießerei bald ein anerkanntes Designzentrum, in dem viele Kreative ihre Büros und Ateliers haben. Dann sollen im Westwerk mehr Designer und Gestalter zusammenarbeiten. Strube ist auch Vorsitzender des Bundes mitteldeutscher Grafikdesigner. Doch ob sein Wunsch Realität wird, liegt auch an den Mieten. Der Standort wird immer beliebter. Wer sich neu anmietet, muss mehr zahlen als vor einigen Jahren. „Ein Designer verdient in Leipzig im Schnitt 800 bis 900 Euro im Monat. Da verwundert es nicht, dass die jungen Menschen nach ihrer Ausbildung abwandern. Dabei ist Design ein Millionengeschäft für die Wirtschaft. Das dürfen wir uns nicht nehmen lassen. Wirtschaft lebt vom Design“, sagt er.

Auf die Zukunft

Endlich Rettung für den Leipziger „Anker“

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Foto: Freizeitpark Plohn

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Foto: Anja Jungnickel

er Putz bröckelt, Farbe splittert von den Fensterrahmen. „Zum Glück haben nun die Baumaßnahmen begonnen“, sagt Heike Engel. Sie ist die Geschäftsführerin des Vereins „Der Anker Leipzig“. Dort finden nicht nur zahlreiche Konzerte und Veranstaltungen statt. Mittlerweile ist der Anker ein Treffpunkt für Jung und Alt im Leipziger Norden geworden, ein Mehrgenerationenhaus. 3,1 Millionen Euro sollte die Komplettsanierung des Ankers kosten, ein nicht unerheblicher Teil davon sind Fördermittel vom Freistaat. „Dieses Geld zu bekommen, war ein jahrelanger Kampf“, sagt Engel. Seit 1993 leitet sie die Geschäfte. Seit vielen Jahren forderte die CDU einen Baubeschluss, aber erst im Jahr 2012 stimmte der Leipziger Stadtrat dem zu. „Ohne Herrn Rost hätte es wohlmöglich sogar noch länger gedauert“, sagt sie. Der CDU-Landtagsabgeordnete war von Anfang an von der Arbeit im „Anker Leipzig“ begeistert. „Wie die ‚Villa‘ oder das ‚Geyser Haus‘ zählt auch der ‚Anker‘ zu den soziokulturellen Zentren unserer Stadt und ist damit fest in der städtischen Förderung verankert. Viele Jahre habe ich im Stadtrat immer wieder das Thema ‚Anker‘ und die unumgäng-

Zweimal ein Familienticket (zwei Erwachsene und zwei Kinder) für den Märchen- und Freizeitpark Plohn. Heike Engel und Wolf-Dietrich Rost sind glücklich darüber, dass die Bauarbeiten am „Anker“ begonnen haben.

liche Sanierung aufgerollt und Anträge im Kulturausschuss gestellt“, sagt Wolf-Dietrich Rost. Als die Bauarbeiten im Frühjahr begannen, wurde das ganze Ausmaß der Bauschäden erst deutlich. Daraufhin beauftragte die Stadt einen Statiker. Sein Ergebnis: teilweise Einsturzgefahr! „Die Arbeiten haben daher mit erheblichem Verzug begonnen. Noch ist nicht abzusehen, wie hoch die Kosten nun tatsächlich sind.“, sagt Heike Engel. Ein Fer-

tigstellungstermin ist bisher noch nicht abzusehen. Die Leipziger hoffen nun auf zügige Planungen und Bauarbeiten. (jk)

Wolf-Dietrich Rost MdL Ehrensteinstraße 7, 04105 Leipzig Tel.: 0341 5500933 E-Mail: kontakt@wolfdietrichrost.de www.wolfdietrichrost.de

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Politik vor Ort, die ankommt Wandern auf Luthers Wegen

Foto: Anja Jungnickel

Georg-Ludwig von Breitenbuch und Regina Heinze.

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ie Reformation hat in Sachsen viele Spuren hinterlassen. Seit Anfang Juni kann man einige davon südlich von Borna nachverfolgen: Um Burg Gnandstein ist der erste Teil des Lutherwegs eröffnet worden, im nächsten Jahr soll der Wander- und Pilgerweg komplett fertig sein. Zwischen Torgau und Zwickau können Besucher dann die Wirkungsstätten Luthers und

del, die auf der Burg Gnandstein lebte, gehörte zu den ersten sächsischen Adligen, die sich zur Reformation bekannten. „Der Tourismus ist neben Landwirtschaft und Handwerk der Haupterwerbszweig unserer Region. Allein die Burg Gnandstein zählt etwa 20.000 Besucher pro Jahr“, sagt Regina Heinze. Sie leitet die Geschäftsstelle des Fremdenverkehrsverbandes Kohrener Land. „Die Werbung für den Lutherweg auf der Grünen Woche und der Internationalen Tourismusbörse in Berlin hat bereits für überregionale Nachfrage gesorgt“, sagt sie. (gb)

seiner Wegbegleiter im Freistaat entdecken. Insgesamt ist das Streckennetz 550 Kilometer lang und verbindet allein in Sachsen 27 Städte und Gemeinden. Die Kosten in Höhe von 880.000 Euro tragen die beteiligten Kommunen vor allem mithilfe von EU-Fördermitteln. „Der Lutherweg verbindet historische Orte und sehenswerte Landschaften. Er ist eine zusätzliche Attraktion, die uns im Freistaat etwas wert ist“, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete GeorgLudwig von Breitenbuch. Die Fraktion habe das von der Evangelischen Landeskirche ausgehende Projekt mitgetragen und die Förderung befürwortet. Von Breitenbuch freut sich, dass mit der Eröffnung die Aufmerksamkeit von Touristen auch auf kleinere Städte und Dörfer gelenkt wird. Hier finden die Gäste gleich mehrere historische Bezüge zu Luthers Leben. Er predigte in Borna, und die Familie von Einsie-

Georg-Ludwig von Breitenbuch MdL Roßmarktsche Straße 32, 04552 Borna Tel.: 03433 230111 E-Mail: info@georg-ludwigvonbreitenbuch.de www.georg-ludwigvonbreitenbuch.de

Ein ganz normaler Arbeitsplatz

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Foto: Anja Jungnickel

athias Kmetzsch kann stolz auf sich sein. Seit mittlerweile drei Jahren arbeitet der geistig behinderte junge Mann in der Herrnhuter Diakonie in Hohburg – wo er auch in der Wohneinrichtung gemeinsam mit 53 behinderten Menschen lebt. Dort macht er die Wäsche, übernimmt kleine Hausmeisterarbeiten. „Mathias hat hier einen ganz normalen Job“, sagt Ronny Prosy. Er ist seit 2008 der Leiter der Diakonie. Doch nicht jeder Behinderte hat so gute Möglichkeiten. „Ich würde mir wünschen, dass die Menschen ihre Hemmungen im Umgang mit Behinderten verlieren. Wir setzen auf Inklusion“, sagt Prosy. Die behinderten Menschen sollen trotz ihrer Einschränkungen vollständig und ohne Einschränkungen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Die Herrnhuter Diakonie unterhält nicht nur ihre Wohneinrichtung in Hohburg, sondern auch

Mathias Kmetzsch zeigt Hannelore Dietzschold seinen Arbeitsplatz in der Diakonie Hohburg.

Wohngemeinschaften in Wurzen. Dort leben in drei Wohnungen sechs Menschen. „Die Bewohner werden von Betreuern in alltäglichen Sachen unterstützt und geschult. Ich finde es wichtig, dass sie aber sonst ihre Freizeit so ge-

stalten können, wie sie es mögen“, sagt Prosy. „Und dass sie in ihrem gewohnten Umfeld wohnen bleiben können und nicht aus ihren Strukturen gerissen werden“, fügt Hannelore Dietzschold hinzu. Die CDU-Landtagsabgeordnete ist begeistert von der Arbeit von Ronny Prosy und seinem Team. „Ich habe hier in der Einrichtung mal einen sozialen Tag absolviert“, sagt sie. Das habe ihr großen Respekt vor der Arbeit der Pfleger verschafft. „Um die Pfleger zu entlasten, müssen wir unbedingt in der Zukunft dafür Sorge tragen, dass wir gute Fachkräfte haben. Dass der Freistaat dafür mehr Geld freimacht, dafür will ich mich starkmachen.“ (jk) Hannelore Dietzschold MdL Schuhgasse 1 / Markt, 04808 Wurzen Tel.: 03425 924630, E-Mail: H.Dietzschold.MdL@ t-online.de, www.hannelore-dietzschold.de

Immer mehr Familien erholen sich im Seepark Auenhain

Foto: Anja Jungnickel

René Kreutzmann (M.) zeigt Oliver Fritzsche und Stansilaw Tillich seine Ferienanlage.

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nsgesamt 38 Häuser stehen auf dem fünf Hektar großen Grundstück des Auenhainer Seeparks am Markkleeberger See. Derzeit sind fast alle Ferienhäuser belegt. Geschäftsführer René Kreutzmann ist stolz auf sein Ressort. 2008 hat die Anlage eröffnet. Seitdem verbuchen die Betreiber des Feri-

sortchef Kreutzmann in Kontakt. Auch Ministerpräsident Stanislaw Tillich erkundigt sich regelmäßig nach dem Fortschritt des Ferienparks. „Unser Seenland wird so gut angenommen, dass wir nun sogar anbauen möchten“, sagt Kreutzmann. Er ist froh, auf den Rückhalt der Politik zählen zu können. „Herr Fritzsche hat uns schon oft dabei geholfen, wichtige Kontakte herzustellen und Fördermittel zu akquirieren“, sagt er. Nun hofft Kreutzmann, den Anbau von zehn bis 14 Ferienhäusern und einem Hotel so schnell wie möglich umsetzen zu können. (mag)

enparks ein stetiges Wachstum. „Die Gäste laufen in nur zehn Minuten zum Strand. Der Kanupark ist gleich um die Ecke. Und bis in die Leipziger Innenstadt ist es auch nur eine halbe Stunde“, sagt Kreutzmann. „Das ist die ideale Mischung für einen Urlaub, in dem sich Familien erholen, aber auch etwas erleben können.“ Möchten die Eltern etwas allein unternehmen, können sie den Nachwuchs im Kinderhaus betreuen lassen. Es gibt einen Wellnessbereich und ein Restaurant. Der „Seepark Auenhain“ gehört einem privaten Investor aus der Region. Der Freistaat Sachsen unterstützte die Ansiedlung jedoch mit Fördermitteln. „Wir haben ein großes Interesse daran, den Tourismus im Leipziger Neuseenland zu fördern“, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete Oliver Fritzsche. Schon seit vielen Jahren steht er mit Res-

Oliver Fritzsche MdL Friedrich-Ebert-Str. 25 a, 04416 Markkleeberg Tel.: 0341 9759976, E-Mail: info@oliver-fritzsche.de www.oliver-fritzsche.de

Auf die Zukunft Wer den „SACHSEN:BRIEF“ aufmerksam gelesen hat, dem dürfte die Beantwortung der folgenden sieben Fragen nicht schwerfallen. Die Buchstaben vor den richtigen Antworten ergeben das Lösungswort. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

1. Wie viele Mehrgenerationenhäuser gibt es in Sachsen? J 39 G 5 V 17 2. Die rund 7,1 Millionen Touristen, die Sachsen 2013 besucht haben, gaben wie viel Euro im Freistaat aus? E 7,4 Millionen Euro U 7,4 Milliarden Euro A 740.000 Euro 3. Wie viele Jungen und Mädchen sind in Sachsen Mitglied in einer Jugendgruppe bei der Freiwilligen Feuerwehr? P über 7.000 Kinder und Jugendliche W über 30.000 Kinder und Jugendliche G über 12.000 Kinder und Jugendliche 4. Laut der „Jugendstudie 2013“ fühlen sich E zwei Drittel der jungen Sachsen im Freistaat wohl. T ein Fünftel der jungen Sachsen im Freistaat wohl. I die Hälfte der jungen Sachsen im Freistaat wohl. 5. In Sachsen gibt es mehr Lehrstellen als Bewerber. Wie viele freie Ausbildungsplätze gibt es? K rund 96 Lehrstellen N rund 9.600 Lehrstellen L rund 960 Lehrstellen 6. Die sächsische Automobilindustrie erwirtschaftete 2012 B 1,3 Millionen Euro A 13 Millionen Euro D rund 13 Milliarden Euro

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Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir:

Foto: Porsche Leipzig

Nicht nur im Sächsischen Landtag wird Politik für den Freistaat gemacht – sondern auch direkt vor Ihrer Haustür. In Ihrem Landkreis Leipzig sind Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion für Sie unterwegs, um sich für Ihre Projekte und Vorhaben starkzumachen.

Zweimal einen Gutschein für zwei Personen zum „Pole Position Brunch“ mit Führung im Porsche-Werk Leipzig (beliebige Terminwahl).

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Foto: Anja Jungnickel

as Parkett ist poliert. Bernd Wagner blickt andächtig nach oben. Dort ist in prächtigen Farben eine Jagdszene an die Decke gemalt. Die Geschichte des Jagdhauses Kössern kennt Wagner gut. „Es wurde 1709 im Auftrag von Wolf Dietrich Erdmannsdorff, dem Oberhofjäger von August dem Starken, errichtet. Der Architekt war der Dresdner Zwinger-Baumeister Pöppelmann“, sagt er. Damals diente das Gebäude als Ausgangspunkt für unzählige Jagdgesellschaften. Heute ist es ein bedeutendes Baudenkmal. Bernd Wagner kümmert sich darum. Er ist Vorsitzender des Jagdhausvereins, der sich seit seiner Gründung im Jahr 2000 mit 80 Mitgliedern für den Erhalt und die Nutzung des Baudenkmals einsetzt. Denn obwohl das Jagdhaus 1970 durch eine umfangreiche Sanierung vor dem Verfall gerettet wurde, gibt es nach über 40 Jahren wieder einiges zu tun: Die reich

Bernd Wagner, Sabine von Schorlemer und Svend-Gunnar Kirmes im Jagdschloss Kössern.

verzierte Fassade bröckelt, der Dachfuß muss erneuert, eine Heizung eingebaut werden. „Ich bin unglaublich froh, dass wir nun endlich einen positiven Fördermittelbescheid erhalten haben“, sagt Wagner. Der Freistaat unterstützt die Sanierung mit rund 134.000 Euro. Das freut nicht nur die Vereinsmitglieder, sondern auch

Sabine von Schorlemer. „Wir befinden uns hier in einem architektonischen barocken Kleinod. Es ist wunderbar zu sehen, wie Fördermittel wirken“, sagt die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst. Auch Svend-Gunnar Kirmes freut sich. „In das Jagdhaus Kössern pilgern jedes Jahr 10.000 Besucher. Es finden zahlreiche Konzerte, Lesungen und Führungen statt. Ich bin stolz, dass es Menschen wie Bernd Wagner gibt, die Kulturdenkmälern wie dem Jagdhaus wieder Leben einhauchen“, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete. „Das Jagdhaus Kössern ist ein Highlight der Region, das wir erhalten müssen“, sagt Kirmes. (jk) Svend-Gunnar Kirmes MdL Lorenzstraße 7, 04668 Grimma Tel.: 03437 708657, E-Mail: info@kirmes-leipzig.de www.s-g-kirmes.de

Foto: Freizeitpark Plohn

Verein bekommt Geld für kulturelles Kleinod

Zweimal ein Familienticket (zwei Erwachsene und zwei Kinder) für den Märchen- und Freizeitpark Plohn.

Schreiben Sie die Lösung und Ihren Wunschgewinn auf eine Postkarte und schicken Sie diese bis zum 31.07.2014 an die CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Pressestelle, Bernhardvon-Lindenau-Platz 1, 01067 Dresden. Stichwort: SACHSEN:BRIEF Achtung: Absender nicht vergessen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden am 01.08.2014 auf unserer Homepage veröffentlicht und schriftlich informiert.


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SACHSEN:BRIEF

Ausgabe 09 Juli 2014

QUIZ

Politik vor Ort, die ankommt Nicht nur im Sächsischen Landtag wird Politik für den Freistaat gemacht – sondern auch direkt vor Ihrer Haustür. In Ihrem Landkreis Meißen sind Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion für Sie unterwegs, um sich für Ihre Projekte und Vorhaben starkzumachen.

Software hilft Landwirten beim Sparen

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Foto: Daniel Scholz

Sebastian Fischer (l.) lässt sich von André Noack und Carsten Gieseler die neue Software zeigen.

nicht erhöhen. Dann würde es niemand mehr kaufen. Am Futter will er trotzdem nicht sparen, weil ihm die Gesundheit der Tiere wichtig ist. Der CDU-Landtagsabgeordnete Sebastian Fischer kennt die Sorgen der Landwirte. Die sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im ländlichen Raum. „Wir müssen die Nachteile durch Tech-

nik ausgleichen, um die Betriebe zu stärken und eine regionale Vermarktung auch künftig garantieren zu können“, sagt er. Helfen kann Carsten Gieseler. Der Agrarökonom arbeitet an seiner Selbstständigkeit. Zusammen mit anderen Ingenieuren entwickelt er die Software „fodjan“. Die soll die Fütterung optimieren. Sebastian Fischer hat den Dresdner nach Welxande geholt. „Mit der Software kann man gesündere und günstigere Futtermischungen berechnen“, sagt Gieseler. Noch hat André Noack nicht entschieden, ob er die Software nutzen will. Bei sieben anderen Landwirten in Sachsen hilft die schon beim Kostensparen. (sem) Sebastian Fischer MdL Bürgerbüro, Salzgasse 2, 01558 Großenhain Tel.: 03522 38883, E-Mail: sebastian.fischer@ slt.sachsen.de, www.sebastianfischer.info

Behinderte aus Riesa schwimmen bei den Special Olympics

Foto: Daniel Scholz

Geert Mackenroth (r.) unterstützte mit einer Spende die Behindertenschwimmgruppe des SC Riesa.

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as Training hat sich gelohnt. Einmal Gold, zweimal Silber, einmal Bronze – so die Bilanz der Behindertenschwimmgruppe des Sportclubs Riesa bei den Special Olympics. Und egal ob mit oder ohne Medaille, für alle Sportler der Gruppe war die Fahrt zu den nationalen

und lässt sie am gesellschaftlichen Alltag teilhaben“, sagt der Politiker. Mackenroth fordert, dass sich die Politik noch intensiver um behinderte Menschen kümmern müsse. „Wir sind erst am Anfang des Weges“, sagt er. Denn noch immer sind zum Beispiel nicht alle Behörden oder Bürgersteige barrierefrei. Und auch die Integration behinderter Menschen im Alltag lasse teilweise zu wünschen übrig. „Behinderte Menschen sind Teil der Gesellschaft“, sagt er. „Wir sollten daran denken, dass jeder von uns morgen einer von ihnen sein kann.“ (sem)

Meisterschaften nach Düsseldorf ein Erfolg. Auch wegen der vielen Erlebnisse abseits des Beckens. 16 Athleten zählt die Behindertenschwimmgruppe des SC Riesa. Einmal in der Woche ziehen sie ihre Bahnen. „Sie sind voller Eifer dabei“, sagt Trainerin Carmen Gödikmeier. Allerdings konnte sie nur fünf ihrer Sportler zum Wettkampf mitnehmen. Mehr war finanziell nicht drin. Ohne Sponsoren hätte die Fahrt nicht stattfinden können. Aber wer unterstützt schon Sportler mit einem Handicap? Finanzielle Hilfe erhielt die Gruppe unter anderem vom CDU-Landtagsabgeordneten Geert Mackenroth, der 400 Euro spendete. Schon oft habe er bei den Wettkämpfen am Beckenrand gesessen, die Schwimmer angefeuert und mitgefiebert. „Der Sport führt sie zurück ins Leben

Geert W. Mackenroth MdL Wahlkreisbüro Klötzerstraße 13, 01587 Riesa Tel.: 03525 508049, E-Mail: buero@geertmackenroth.de www.geertmackenroth.de

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Foto: Ronald Bonß

Dr. Matthias Rößler ist Schirmherr des Landesmodellprojektes „Familien profitieren von Generationen“.

setze sich der Freistaat ein. Zum Beispiel mit dem Landesmodellprojekt „Familien profitieren von Generationen“, für das Matthias Rößler die Schirmherrschaft übernommen hat. In 16 der 39 sächsischen Mehrgenerationenhäuser wurden neue Angebote für Familien etabliert. So sollen mehr Eltern mit ihren Kindern in die Einrichtungen kommen und

1. Wie viele Mehrgenerationenhäuser gibt es in Sachsen? J 39 G 5 V 17 2. Die rund 7,1 Millionen Touristen, die Sachsen 2013 besucht haben, gaben wie viel Euro im Freistaat aus? E 7,4 Millionen Euro U 7,4 Milliarden Euro A 740.000 Euro 3. Wie viele Jungen und Mädchen sind in Sachsen Mitglied in einer Jugendgruppe bei der Freiwilligen Feuerwehr? P über 7.000 Kinder und Jugendliche W über 30.000 Kinder und Jugendliche G über 12.000 Kinder und Jugendliche 4. Laut der „Jugendstudie 2013“ fühlen sich E zwei Drittel der jungen Sachsen im Freistaat wohl. T ein Fünftel der jungen Sachsen im Freistaat wohl. I die Hälfte der jungen Sachsen im Freistaat wohl. 5. In Sachsen gibt es mehr Lehrstellen als Bewerber. Wie viele freie Ausbildungsplätze gibt es? K rund 96 Lehrstellen N rund 9.600 Lehrstellen L rund 960 Lehrstellen 6. Die sächsische Automobilindustrie erwirtschaftete 2012 B 1,3 Millionen Euro A 13 Millionen Euro D rund 13 Milliarden Euro

Treffpunkt im historischen Dorfkern m Mehrgenerationenhaus Radebeul in Altkötzschenbroda treffen sich täglich Eltern und ihre Kinder, Senioren und Jugendliche. Gemeinsam verbringen sie den Tag. „Bei uns begegnen sich Alt und Jung, essen gemeinsam, tauschen sich aus und helfen sich“, so lautet das Ziel der Einrichtung mitten im historischen Dorfkern des Ortes. Auch der CDU-Landtagsabgeordnete und Präsident des Sächsischen Landtages Dr. Matthias Rößler ist begeistert von der Arbeit im Mehrgenerationenhaus Radebeul. Auf seinen Wahlkreistouren hat er sich davon schon persönlich überzeugt. „Dort repariert zum Beispiel ein älterer Herr mit den Kindern Fahrräder“, sagt Rößler. „Es ist wichtig, dass die Kinder von den Älteren lernen.“ Das Zusammenwirken der Generationen ist für ihn ein Faktor für eine gute Lebensqualität. „Es kommt nicht nur auf einen Job, Lehrstellen und ein gutes Einkommen an“, sagt er. „Die Lebensqualität ist entscheidend.“ Dafür

Wer den „SACHSEN:BRIEF“ aufmerksam gelesen hat, dem dürfte die Beantwortung der folgenden sieben Fragen nicht schwerfallen. Die Buchstaben vor den richtigen Antworten ergeben das Lösungswort. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

mit den älteren Gästen Zeit verbringen. Etwa beim gemeinsamen Kochen und Hand- oder Bastelarbeiten. Sachsenweit haben 111 Freiwillige zwischen 20 und 76 Jahren geholfen, damit es nun 21 neue Familienangebote gibt. Auch der Fahrradbastler in Altkötzschenbroda zählt dazu. „Solche Projekte sind wichtig“, sagt Rößler. In Sachsen leben die ältesten Bundesbürger Deutschlands. Darauf müssen sich alle Generationen einstellen. Aus dem Weg gehen sollen sich Jung und Alt aber nicht, sondern im jeweiligen Alltag unterstützen. „Ich wünsche mir, dass sich noch mehr Menschen an den Mehrgenerationenprojekten beteiligen. Das solidarische Miteinander macht Lebensqualität aus“, sagt der Politiker. (ack) Dr. Matthias Rößler MdL Eduard-Bilz-Straße 7, 01445 Radebeul Tel.: 0351 6563246, E-Mail: matthias.roessler@ slt.sachsen.de, www.roessler-matthias.de

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Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir:

Foto: Porsche Leipzig

enn André Noack über seine Arbeit spricht, klingt das wie eine Wissenschaft. Dabei ist er kein Professor. Er steht mit Gummistiefeln im Stall. Der Mann ist Landwirt und Chef des Hofguts Kaltenbach in Welxande bei Thiendorf. Sein Unternehmen mit zehn Mitarbeitern produziert Fleisch für den regionalen Markt. Noack spricht über die Futterzusammensetzung für seine Tiere. Seine Formel ist einfach: Gesund und preiswert muss sein, was Rinder, Wildschweine, Fasane, Gänse und Enten in die Tröge bekommen. Leicht ist es nicht, diese Formel auch umzusetzen. Den Großteil des Futters baut er selbst an. „Wir füttern unser Damwild zum Beispiel mit hofeigenem Heu und Maissilage“, sagt er. Doch die Erträge auf den Feldern werden durch den Klimawandel geringer. Der Landwirt muss also mehr Futter dazukaufen. Den Preis für das Fleisch kann er

Auf die Zukunft

Zweimal einen Gutschein für zwei Personen zum „Pole Position Brunch“ mit Führung im Porsche-Werk Leipzig (beliebige Terminwahl).

Foto: Ronald Bonß

Karin Strempel setzt sich für behinderte Menschen ein.

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arin Strempel findet klare Worte: „Wir sind eine unglaublich reiche Gesellschaft, aber wir müssen aufpassen, dass christliche Nächstenliebe nicht verloren geht“, sagt die gesundheitspolitische Sprecherin der CDULandtagsfraktion. Diese Entwicklung will sie aufhalten. Vor allem, wenn es um Gerechtigkeit und Anerkennung für Behinderte geht.

„Behinderte haben noch immer schlechtere Chancen, auch wenn sie hochqualifiziert sind“, sagt die Landtagsabgeordnete. Beispiele dafür kennt sie genug. So eine junge Frau, 23, mit Abitur, Wirtschaftsstudium und Mukoviszidose. „Die Krankheit sieht man ihr nicht an“, sagt Strempel. Trotzdem kann die Frau mit der Stoffwechselkrankheit nicht so arbeiten wie gesunde Menschen. Sie verleugnet ihre Behinderung nicht und findet keinen Job. Nach hundert Bewerbungen ist sie befristet in Berlin angestellt. In Sachsen hat sie nichts gefunden. Das ist kein Einzelfall. 53 Prozent aller schwerbehinderten Erwachsenen in Sachsen sind nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt. Das geht aus dem Bericht zur Lage der Menschen mit Behinderungen hervor. Einen Grund dafür sieht Strempel in der Gesetzgebung, die klare Vorschriften für die Einstellung

von Behinderten gibt. „Das ist natürlich wichtig. Aber die Wirtschaft ist mittlerweile vorsichtig und gehemmt“, sagt sie und spricht von gesetzlichen Knebeln. „Das erschwert behinderten Menschen die Berufssuche.“ Lösungen diskutiert sie auch mit Unternehmen. „Es muss möglich sein, bei nachweisbarer Nichteignung eines Behinderten sich einvernehmlich wieder zu trennen“, sagt sie. Bisher ist es sehr schwer, einem behinderten Menschen zu kündigen. „Und die Behinderten müssen ihre Arbeitszeit flexibel gestalten können.“ Zum Beispiel, um Termine bei Ärzten während der Arbeitszeit wahrzunehmen. (ack) Karin Strempel MdL Sächsischer Landtag Tel.: 0351/4935583, E-Mail: karin.strempel@slt.sachsen.de www.karin-strempel.de

Foto: Freizeitpark Plohn

Mehr Chancen für Menschen mit Behinderung im Beruf

Zweimal ein Familienticket (zwei Erwachsene und zwei Kinder) für den Märchen- und Freizeitpark Plohn.

Schreiben Sie die Lösung und Ihren Wunschgewinn auf eine Postkarte und schicken Sie diese bis zum 31.07.2014 an die CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Pressestelle, Bernhardvon-Lindenau-Platz 1, 01067 Dresden. Stichwort: SACHSEN:BRIEF Achtung: Absender nicht vergessen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden am 01.08.2014 auf unserer Homepage veröffentlicht und schriftlich informiert.


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SACHSEN:BRIEF

Ausgabe 09 Juli 2014

QUIZ

Politik vor Ort, die ankommt Nicht nur im Sächsischen Landtag wird Politik für den Freistaat gemacht – sondern auch direkt vor Ihrer Haustür. In Ihrem Landkreis Mittelsachsen sind Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion für Sie unterwegs, um sich für Ihre Projekte und Vorhaben starkzumachen.

Ausgezeichnete Milch aus Ottendorf

Foto: Detlev Müller

Iris Firmenich MdL Dr.-Wilhelm-Külz-Straße 13, 09669 Frankenberg Tel.: 037206 886933, E-Mail: Iris-Firmenich@gmx.de www.iris-firmenich.de

Eberhard Forchheim und Iris Firmenich.

Gute Unterkünfte für Flüchtlinge in Sachsen

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achsens Asylbewerberheime sind besser geworden: Keine Unterkunft wurde im vergangenen Jahr als unakzeptabel bewertet. 2010 war es noch die Hälfte der circa 30 Heime

Prof. Martin Gillo MdL Erbische Straße 5, 09599 Freiberg Tel.: 03731 212877, E-Mail: martin.gillo@gmail.com www.martin-gillo.de

Weniger Verkehr auf Flöhas Straßen

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monstration der Bürgerinitiative mit dabei.“ Durch Flöha fahren täglich mehr als 20.000 Autos. Der noch fehlende Teilabschnitt soll den besonders engen Teil der Bundesstraße

Foto: Wolfgang Schmidt

ie Einwohner von Flöha haben vergeblich auf mehr Ruhe gehofft. Die im Dezember eingeweihte Ortsumgehung der B173 ist eigentlich keine Umgehung. „Es ist eine Sackgasse, die mitten in der Stadt endet und die kaum Entlastung bringt. Gerade das wichtigste Stück in Richtung Falkenau fehlt“, ärgert sich Kurt Lange von der Bürgerinitiative. „Wir kämpfen seit mehr als 20 Jahren für diese neue Straße“, ergänzt Bürgermeister Friedrich Schlosser. Doch beide haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben. „Mit dem Landtagsabgeordneten Gernot Krasselt haben wir einen starken Fürsprecher. Er war sogar bei der De-

Gernot Krasselt (2.v.l.), OB Friedrich Schlosser und Vertreter der Bürgerinitiative diskutieren über die B173.

nach Falkenau entlasten. Erste Planungen lagen bereits vor sechs Jahren vor. Doch Klagen von Naturschutzverbänden verhinderten den Bau. „Es ist schade, dass durch Einsprüche von Einzelnen so mit Steuergeldern umgegangen wird“, sagt der CDU-Politiker Gernot Krasselt. Er will den Flöhaern weiterhin helfen: „Der zweite Bauabschnitt der B173 muss so schnell wie möglich realisiert werden.“ (bim) Gernot Krasselt MdL Dammstraße 12, 09618 Brand-Erbisdorf Tel.: 03732 22465, E-Mail: wkb.gernot.krasselt.mdl@ t-online.de, www.gernot-krasselt.de

Foto: Lutz Weidler

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m fünf nach halb neun ist die Uhr am Döbelner Lessing-Gymnasium stehen ge-

schafft. Drei Millionen Euro kostet der Bau. „Wir haben viele Gespräche im Ministerium geführt“, sagt der Döbelner CDU-Landtagsabgeordnete Sven Liebhauser. Mit Erfolg: Von den drei Millionen Euro bekommen die Döbelner 2,4 Millionen von EU und dem Bund gefördert. „Unser Vorteil war das Vorhandensein eines fertigen Projektes und der kommunalen Eigenmittel.“ (gb)

blieben. Sie funktioniert nicht mehr. Doch im Haus läuft die Zeit weiter und setzt die Handwerker unter Druck. Erst im Februar hat die Stadt den Fördermittelbescheid zur Innensanierung des 145 Jahre alten Gebäudes bekommen. Im Sommer 2015 soll alles fertig sein. In der dann rundum modernen, barrierefreien Schule können fünf Klassen pro Jahrgang unterrichtet werden, sagt Schulleiter Michael Höhme. „Investitionen in Bildung haben höchste Priorität“, so Döbelns Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer. Die aufwendige Sanierung des historischen Schulhauses hat die Stadt nicht allein ge-

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Foto: Wolfgang Schmidt

Ronny Hofmann, Thomas Schmidt und Wehrleiter Volker Uhlemann.

13.000 Euro aus dem Aufbauhilfefonds für Feuerwehren mit. „Die Freiwilligen Feuerwehren

3. Wie viele Jungen und Mädchen sind in Sachsen Mitglied in einer Jugendgruppe bei der Freiwilligen Feuerwehr? P über 7.000 Kinder und Jugendliche W über 30.000 Kinder und Jugendliche G über 12.000 Kinder und Jugendliche 4. Laut der „Jugendstudie 2013“ fühlen sich E zwei Drittel der jungen Sachsen im Freistaat wohl. T ein Fünftel der jungen Sachsen im Freistaat wohl. I die Hälfte der jungen Sachsen im Freistaat wohl. 5. In Sachsen gibt es mehr Lehrstellen als Bewerber. Wie viele freie Ausbildungsplätze gibt es? K rund 96 Lehrstellen N rund 9.600 Lehrstellen L rund 960 Lehrstellen 6. Die sächsische Automobilindustrie erwirtschaftete 2012 B 1,3 Millionen Euro A 13 Millionen Euro D rund 13 Milliarden Euro

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Zweimal einen Gutschein für zwei Personen zum „Pole Position Brunch“ mit Führung im Porsche-Werk Leipzig (beliebige Terminwahl).

Sven Liebhauser MdL Zwingerstraße 2a, 04720 Döbeln Tel.: 03431 608626, E-Mail: post@sven-liebhauser.de www.svenliebhauser.de

Schnelle Hilfe für die Feuerwehr ie Freiwillige Feuerwehr Lunzenau kämpft nicht nur gegen Feuer. Sie kämpft auch gegen das Wasser. „Mit der Zwickauer Mulde und der Chemnitz fließen gleich zwei größere Flüsse direkt durch die Gemeinde. Das bekamen wir beim Juni-Hochwasser 2013 zu spüren“, sagt Bürgermeister Ronny Hofmann. Damals kämpften Feuerwehrleute, Bürger und andere Helfer gegen die Fluten. „Nicht nur die Kommune, sondern auch der Freistaat haben danach unseren Einsatz gewürdigt“, so Wehrleiter Volker Uhlemann. „Der Landtagsabgeordnete Thomas Schmidt hat Sachsens Innenminister Markus Ulbig zu uns eingeladen.“ Der brachte

2. Die rund 7,1 Millionen Touristen, die Sachsen 2013 besucht haben, gaben wie viel Euro im Freistaat aus? E 7,4 Millionen Euro U 7,4 Milliarden Euro A 740.000 Euro

Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir:

2,4 Millionen für das Döbelner Gymnasium

Sven Liebhauser, Michael Höhme und Hans-Joachim Egerer auf der Schulbaustelle

1. Wie viele Mehrgenerationenhäuser gibt es in Sachsen? J 39 G 5 V 17

Foto: Porsche Leipzig

Foto:Markus Guffler

Frank Richter und Porf. Martin Gillo.

Akzeptanz für Flüchtlinge zu erhöhen, ist das Projekt „Kommune im Dialog“ der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, die mit Veranstaltungen vor Ort aufklärt. „Der Informationsbedarf ist groß“, sagt der Direktor der Landeszentrale Frank Richter. „Die Mehrzahl der Menschen ist aber bereit, sich konstruktiv mit rechtlichen, politischen und alltagspraktischen Fragen auseinanderzusetzen.“ (bim)

in Sachsen. „Die Überprüfung und unsere Anregungen haben dafür gesorgt, dass Heimbetreiber und Behörden nun wissen, worauf es ankommt“, sagt der Sächsische Ausländerbeauftragte Martin Gillo. Frisch im Amt regte der CDU-Landtagsabgeordnete vor fünf Jahren an, Vorschriften zu entwickeln, die für gute Wohnstandards sorgen sollten. Daraus entstand der „Heim-TÜV“. Wichtig sei, auch die Anrainer der Heime zu beteiligen. „Die Bürger wissen um unsere solidarische Aufgabe, Asylsuchende menschenwürdig unterzubringen. Sie wollen aber auch informiert sein. Das geht am besten im Dialog“, sagt Gillo. Eine Möglichkeit, die

Wer den „SACHSEN:BRIEF“ aufmerksam gelesen hat, dem dürfte die Beantwortung der folgenden sieben Fragen nicht schwerfallen. Die Buchstaben vor den richtigen Antworten ergeben das Lösungswort. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

machen Städte und Dörfer sicherer“, sagt Thomas Schmidt. „Sie bieten sinnvolle Freizeitmöglichkeiten und engagieren sich im kulturellen Bereich.“ So wird das alte Lunzenauer Feuerwehrgerätehaus auch für Feste genutzt. Nebenan steht das neue Depot. 1,3 Millionen Euro hat der Bau gekostet, inklusive der modernen Feuerwehrtechnik. 75 Prozent hat Lunzenau vom Freistaat Sachsen gefördert bekommen. (bim) Thomas Schmidt MdL Obergasse 7, 09217 Burgstädt Tel.: 03724 668888, E-Mail: thomas-schmidt-mdl@ t-online.de, www.thomas-schmidt-online.de

Foto: Freizeitpark Plohn

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tungsvolle Aufgaben, um die Bevölkerung mit hochwertigen und kontrollierten Lebensmitteln zu versorgen. Ich verstehe nicht, warum diese wichtige Branche von Politikern anderer Parteien so schlechtgeredet wird. Die Bauern versorgen ihre Tiere mit viel Wissen und großer Sorgfalt. Die Förderung ist sinnvoll. Deshalb setze ich mich für sie ein.“ (bim)

der Genossenschaft. Als studierte Agrar-ingen-ieurökonomin und Vorsitzende des Sächsischen Landfrauenverbandes kennt sich die CDU-Landtagsabgeordnete Iris Firmenich gut aus: „Agrarunternehmen erfüllen verantwor-

berhard Forchheim setzt in der Landwirtschaftsgenossenschaft Ottendorf/ Krumbach auf artgerechte Haltung. Für die Milchqualität sind die Landwirte in den vergangenen Jahren immer wieder von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) ausgezeichnet worden. Um die hohe Qualität zu halten, soll bald ein neuer Stall mit moderner Melktechnik entstehen. Ende Mai kam der positive Bescheid, dass der größte Teil der Investition von rund 3,5 Millionen Euro durch Fördermittel gedeckt wird. „Wir sind sehr froh, dass uns Iris Firmenich bei der Planung und Umsetzung des Vorhabens unterstützt hat“, sagt der Vorsitzende in

Auf die Zukunft

Zweimal ein Familienticket (zwei Erwachsene und zwei Kinder) für den Märchen- und Freizeitpark Plohn.

Schreiben Sie die Lösung und Ihren Wunschgewinn auf eine Postkarte und schicken Sie diese bis zum 31.07.2014 an die CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Pressestelle, Bernhardvon-Lindenau-Platz 1, 01067 Dresden. Stichwort: SACHSEN:BRIEF Achtung: Absender nicht vergessen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden am 01.08.2014 auf unserer Homepage veröffentlicht und schriftlich informiert.


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SACHSEN:BRIEF

Ausgabe 09 Juli 2014

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Politik vor Ort, die ankommt M

Foto: Anja Jungnickel

athias Kmetzsch kann stolz auf sich sein. Seit mittlerweile drei Jahren arbeitet der geistig behinderte junge Mann in der Herrnhuter Diakonie in Hohburg – wo er auch in der Wohneinrichtung gemeinsam mit 53 behinderten Menschen lebt. Dort macht er die Wäsche, übernimmt kleine Hausmeisterarbeiten. „Mathias hat hier einen ganz normalen Job“, sagt Ronny Prosy. Er ist seit 2008 der Leiter der Diakonie. Doch nicht jeder Behinderte hat so gute Möglichkeiten. „Ich würde mir wünschen, dass die Menschen ihre Hemmungen im Umgang mit Behinderten verlieren. Wir setzen auf Inklusion“, sagt Prosy. Die behinderten Menschen sollen trotz ihrer Einschränkungen vollständig und ohne Einschränkungen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Die Herrnhuter Diakonie unterhält nicht nur ihre Wohneinrichtung in

Mathias Kmetzsch zeigt Hannelore Dietzschold seinen Arbeitsplatz in der Diakonie Hohburg.

Hohburg, sondern auch Wohngemeinschaften in Wurzen. Dort leben in drei Wohnungen sechs Menschen. „Die Bewohner werden von Betreuern in alltäglichen Sachen unterstützt und geschult. Ich finde es wichtig, dass sie aber sonst ihre Freizeit so gestalten können, wie sie

es mögen“, sagt Prosy. „Und dass sie in ihrem gewohnten Umfeld wohnen bleiben können und nicht aus ihren Strukturen gerissen werden“, fügt Hannelore Dietzschold hinzu. Die CDU-Landtagsabgeordnete ist begeistert von der Arbeit von Ronny Prosy und seinem Team. „Ich habe hier in der Einrichtung mal einen sozialen Tag absolviert“, sagt sie. Das habe ihr großen Respekt vor der Arbeit der Pfleger verschafft. „Um die Pfleger zu entlasten, müssen wir unbedingt in der Zukunft dafür Sorge tragen, dass wir gute Fachkräfte haben. Dass der Freistaat dafür mehr Geld freimacht, dafür will ich mich starkmachen.“ (jk) Hannelore Dietzschold MdL Schuhgasse 1 / Markt, 04808 Wurzen Tel.: 03425 924630, E-Mail: H.Dietzschold.MdL@ t-online.de, www.hannelore-dietzschold.de

Bäckermeister setzt auf Produkte aus der Region

Foto: Anja Jungnickel

Peter Wentzlaff und Frank Kupfer.

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ber dem Markt schwebt der Duft von frisch gebackenem Brot. Zwischen Ständen mit Honig aus Ohorn, Marmelade aus Großpösna oder Gemüse aus Diesbar-Seußlitz bietet Bäckermeister Peter Wentzlaff seine Waren an.

gebacken. Wie jeder Unternehmer fing auch Wentzlaff klein an, mittlerweile hat er 17 Filialen und verkauft seine Backwaren auf Märkten in der Region. Auch Sachsens Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Frank Kupfer ist überzeugt von dieser Regionalität. „Zuhause lege ich großen Wert auf regionale Produkte“, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete beim Rundgang über den Markt. „Ich wünsche mir für die Zukunft, dass noch mehr Bürger darauf achten, woher die Lebensmittel stammen, die sie täglich einkaufen. Es ist wichtig, dass wir in der eigenen Region Arbeitsplätze halten.“ (jk)

„Alles, was wir für unser Brot benötigen, beziehen wir hier aus der Gegend“, sagt der Chef des gleichnamigen Backhauses. Seit 20 Jahren verfolgt er den gleichen Qualitätsanspruch: „‚Aus der Region, für die Region‘ ist mein Motto mit dem ich nun schon ziemlich lange sehr gut fahre.“ So bezieht die Bäckerei Wentzlaff das Getreide ausschließlich bei Bauern aus dem Sornziger Raum bis nach Torgau. Durch die vielen unterschiedlichen Böden können die Bauern zu unterschiedlichen Jahreszeiten und Wetterlagen ernten. „Wir könnten auf die Felder fahren und uns ansehen, aus welchem Korn welches Brot wird“, sagt Wentzlaff. Auch die Mühlen, von dem der Bäcker sein Mehl bezieht, befinden sich in der Umgebung. Derzeit arbeiten 82 Mitarbeiter für Wentzlaff. Ein Großteil von ihnen ist in der Backstube in Sornzig angestellt. Dort wird noch traditionell im Steinbackofen

Frank Kupfer MdL Rosa-Luxemburg-Platz 2, 04860 Torgau Tel.: 03421 713800 E-Mail: Frank.Kupfer.MdL@t-online.de www.frank-kupfer.de

20 Jahre für die Region Leipzig im Landtag

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Foto: Büro Rolf Seidel

er Wahlkreis von Rolf Seidel hat sich zum wirtschaftlich erfolgreichsten in ganz Sachsen entwickelt. Der Leipziger Autobahnring ist fertiggestellt. Betriebe wie Porsche, BMW und DHL, aber auch zahlreiche mittelständische Unternehmen wie der Schkeuditzer Kühlmaschinenhersteller Bitzer haben sich hier angesiedelt. Die Arbeitslosenquote beträgt etwa drei Prozent. Es herrscht Vollbeschäftigung. Im Herbst verlässt Rolf Seidel die Landtagsbühne und zieht sich nach 20 Jahren als CDU-Landtagsabgeordneter zurück. „Nach der Neugliederung der Landtagswahlkreise hätte sich mein Wirkungsumfeld komplett verändert. Also habe ich entschieden, Jüngeren die Chance zu geben, sich von Anfang an in die neue Struktur einzuarbeiten“, sagt er. Per Gesetz wird das Wahlgebiet des Politikers künftig insgesamt sechs anderen Wahlkreisen zugeordnet. Grund genug für Rolf Seidel,

Gemeinsamer Besuch im Kraftwerk Lippendorf: Der Landtagsabgeordnete Rolf Seidel (3.v.r.) dankt seinen CDU-Wahlkreiskollegen für die sehr gute Zusammenarbeit.

auf das Erreichte zurückzublicken. Dass der Freistaat Sachsen ausreichend Fördermittel für den Bau und die Sanierung von Schulen und Kindertagesstätten, unter anderem in

Schkeuditz, Taucha, Wiederitzsch, Lindenthal und Engelsdorf, zur Verfügung gestellt hat, ist auch seiner Initiative zu verdanken. „Die Arbeit im Landtag war interessant und nervenaufreibend zugleich“, sagt der CDU-Politiker. „Wenn ich mir anschaue, wie positiv sich unser Freistaat und besonders unsere Region entwickelt haben, bin ich sehr stolz darauf, dass ich meinen Anteil dazu beitragen konnte.“ So ganz von der Politik kann er dann aber doch nicht lassen. Nach seinem Ausscheiden aus dem Landtag wird der 61-Jährige ehrenamtlich dort weitermachen, wo seine politischen Wurzeln liegen: in der Kommunalpolitik. „Einmal Politiker, immer Politiker“, sagt er. (jk) Rolf Seidel MdL Brandiser Straße 81, 04316 Leipzig/OT Baalsdorf Tel.: 0341 6513624, E-Mail: post@rolf-seidel.de www.rolf-seidel.de

Wer den „SACHSEN:BRIEF“ aufmerksam gelesen hat, dem dürfte die Beantwortung der folgenden sieben Fragen nicht schwerfallen. Die Buchstaben vor den richtigen Antworten ergeben das Lösungswort. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

1. Wie viele Mehrgenerationenhäuser gibt es in Sachsen? J 39 G 5 V 17 2. Die rund 7,1 Millionen Touristen, die Sachsen 2013 besucht haben, gaben wie viel Euro im Freistaat aus? E 7,4 Millionen Euro U 7,4 Milliarden Euro A 740.000 Euro 3. Wie viele Jungen und Mädchen sind in Sachsen Mitglied in einer Jugendgruppe bei der Freiwilligen Feuerwehr? P über 7.000 Kinder und Jugendliche W über 30.000 Kinder und Jugendliche G über 12.000 Kinder und Jugendliche 4. Laut der „Jugendstudie 2013“ fühlen sich E zwei Drittel der jungen Sachsen im Freistaat wohl. T ein Fünftel der jungen Sachsen im Freistaat wohl. I die Hälfte der jungen Sachsen im Freistaat wohl. 5. In Sachsen gibt es mehr Lehrstellen als Bewerber. Wie viele freie Ausbildungsplätze gibt es? K rund 96 Lehrstellen N rund 9.600 Lehrstellen L rund 960 Lehrstellen 6. Die sächsische Automobilindustrie erwirtschaftete 2012 B 1,3 Millionen Euro A 13 Millionen Euro D rund 13 Milliarden Euro

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Auf die Zukunft

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Neuer Kreisverkehr soll Delitzsch sicherer machen

Foto: Anja Jungnickel

Peter Rott, Jörg Kiesewetter und Volker Tiefensee auf der Baustelle am Nordplatz in Delitzsch.

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in großer Bagger schiebt sich über die Baustelle. Kies und Schotter knirschen, als der Koloss darüber rollt. Staub wirbelt auf. Peter Rott faltet den Bauplan auseinander. „Mindestens zehn, vielleicht sogar zwölf Jahre hat hier eine Behelfsampel den Verkehr geregelt“, sagt

er. Das ändert sich nun. Peter Rott ist Ingenieur und technischer Leiter bei der Firma EZEL in Torgau. Seit vergangenem August ist die für den Umbau des Nordplatzes in Delitzsch verantwortlich. Wo sich vorher Bitterfelder Straße und Karl-Marx-Straße kreuzten, soll bis spätestens August ein Kreisverkehr entstehen. Durch den Ausbau wird im Zentrum von Delitzsch ein Unfallschwerpunkt entschärft. Die Bundesstraße, die aus Richtung Bad Düben über Delitzsch zur A9 führt, ist vielbefahren. In Delitzsch wird die Straße nun nicht nur sicherer für die Fahrzeuge. Es werden auch Fuß- und Radwege ausgebaut und barrierefreie Fußgängerüberwege geschaffen. Der neue Knotenpunkt kostet 1,33 Millionen Euro. 268.000 Euro davon sind Fördermittel des Freistaates für den kommunalen Straßen- und

Brückenbau. Nach Ansicht des Landtagsabgeordneten Volker Tiefensee wird ganz Delitzsch von dem Umbau profitieren, das Wohn- und Geschäftsleben aufgewertet. Der CDU-Politiker hat sich für den Umbau des Nordplatzes eingesetzt. Mehrere Jahre kämpfte er auch auf Landesebene für die Bewilligung der Anträge und die Freigabe der Fördermittel. „Der Umbau war ein langersehnter Wunsch der Stadt Delitzsch. Ich bin froh, dass wir ihn nun erfüllen und bald auch vollständig umsetzen können“, sagt Volker Tiefensee. (jk) Volker Tiefensee MdL Leipziger Straße 25, 04838 Eilenburg Tel.: 03423 602359 E-Mail: kontakt@volkertiefensee.de www.volkertiefensee.de

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Schreiben Sie die Lösung und Ihren Wunschgewinn auf eine Postkarte und schicken Sie diese bis zum 31.07.2014 an die CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Pressestelle, Bernhardvon-Lindenau-Platz 1, 01067 Dresden. Stichwort: SACHSEN:BRIEF Achtung: Absender nicht vergessen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden am 01.08.2014 auf unserer Homepage veröffentlicht und schriftlich informiert.


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SACHSEN:BRIEF

Ausgabe 09 Juli 2014

QUIZ

Politik vor Ort, die ankommt Sächsische Hoteliers werben in Tschechien um neue Fachkräfte

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Foto: Daniel Scholz

etr Pelc bereut die Entscheidung nicht. 2012 hat er beruflich die Seiten des Erzgebirgskamms gewechselt. Seitdem arbeitet der Tscheche in Deutschland. „Die Arbeitszeiten und die Bezahlung sind besser, die Gäste freundlicher“, sagt der Kellner. Der 35-Jährige ist nicht der einzige Tscheche, der im Hotel Lugsteinhof sein Geld verdient. Jeder Vierte der 40 Festangestellten kommen aus dem Nachbarland. „Wir werben verstärkt um tschechische Gäste. Und die können so ihre Wünsche in der Muttersprache äußern“, sagt der Geschäftsführer Jochen Löbel. Mit den tschechischen Arbeitnehmern kann er seinen Fachkräftebedarf langfristig sichern. Zwar gibt es noch keinen Personalmangel, doch die Zeiten werden nicht besser. Der demografische Wandel ist im Osterzgebirge längst spürbar – es wird immer schwieriger, Fachpersonal zu finden. Jochen Löbel und der Wirte-

Andrea Dombois (l.) spricht bei den deutschtschechischen Begegnungstagen.

Stammtisch Altenberg/Geising haben das Problem erkannt. Seit neun Jahren arbeiten sie mit der Hotelfachschule im tschechischen Teplice zusammen. So können die Schüler in Sachsen ihr Praktikum absolvieren. Und die Wirte hoffen, dass gute Leute später einen Arbeitsvertrag unterschreiben. Über 500 Tschechen haben das

Angebot bereits genutzt. Der Austausch ist Teil der deutsch-tschechischen Begegnungstage, an denen in den deutschen Häusern böhmische Gerichte serviert und zahlreiche grenzübergreifende Veranstaltungen organisiert werden. Die CDU-Landtagsabgeordnete Andrea Dombois unterstützt das Projekt. „Es ist ein schönes Beispiel für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und den kulturellen Austausch. Das stärkt den Tourismus in der Region“, sagt sie. Damit noch viele Begegnungen stattfinden, hilft Dombois, weitere Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen. So soll die Grenzregion weiter zusammenwachsen. (sem) Andrea Dombois MdL Obertorplatz 6, 01744 Dippoldiswalde Tel.: 03504 613258, E-Mail: andreadombois@gmx.de www.andreadombois.de

Neue Zugverbindung durch den Schluckenauer Zipfel

Foto: Daniel Scholz

Jens Michel und Mike Ruckh.

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eit 69 Jahren ist zwischen Sebnitz und Dolní Poustevna kein Zug mehr gefahren. Ab dem 5. Juli 2014 wird sich das ändern: Dann verkehrt zwischen den beiden Grenzstädten wieder ein Personenzug im Zwei-Stunden-Takt, bis zu acht Mal täglich. Mike Ruckh, Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Sebnitz, ist stolz,

Jens Michel. Früher war das Dreieck Dresden– Prag–Breslau ein wirtschaftlicher Motor. „Nun gilt es, die Räume zwischen den Zentren über die jeweiligen Landesgrenzen hinweg besser zu vernetzen. Dabei sind wir mit dieser Bahnstrecke ein gutes Stück vorangekommen.“ Vor einem Jahr war die Finanzierung des 2,5 Millionen Euro teuren Projektes endlich geklärt. Die fehlenden 600 Meter Gleisbett konnten erneuert und die Brückensanierung an der Sebnitzer Blumenstraße realisiert werden. Mit der Fertigstellung hat Deutschland nun zwölf Grenzübergänge für Personenzüge zu seinen tschechischen Nachbarn. (nik)

dass die beiden Städte wieder über den Schienenweg miteinander verbunden sind. „Mit der neuen Zugverbindung geht ein lang ersehnter Wunsch für die Einwohner im Schluckenauer Zipfel in Erfüllung. Dieser Lückenschluss bringt die sächsisch-böhmische Grenzregion noch näher zusammen“, sagt er. 1945 wurde die beliebte Zugstrecke Rumburk-Sebnitz nach Ende des Zweiten Weltkrieges stillgelegt. Seit 1990 gab es immer wieder Bemühungen, den Bahnverkehr wiederzubeleben. Deshalb gab es zahlreiche Initiativen mit dem Ziel, das Vorhaben endlich umzusetzen. Neben Ruckh gehört auch der CDU-Landtagsabgeordnete Jens Michel den Befürwortern der Bahnverbindung an. „Der Eisenbahngrenzübergang stabilisiert nicht nur die bestehende Zugverbindung zwischen Sebnitz und Bad Schandau, er rückt auch unsere Region mehr in die Mitte Europas“, sagt

Jens Michel MdL Hertigswalder Straße 7, 01855 Sebnitz Tel.: 035971 52152, E-Mail: Jens-Michel-WK50@ t-online.de, www.jens-michel-wk50.de

Rettungssanitäter auf Probe

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Foto: Ronald Bonß

er ist schwer.“ Der CDU-Landtagsabgeordnete Oliver Wehner schultert den Rucksack der Pirnaer Rettungssanitäter. Der wiegt immerhin 17 Kilogramm. „Alles, was wir im Auto bei uns haben, ist noch einmal im Rucksack“, erklärt Peter Seifert. Im Notfall muss der Rettungssanitäter den Rucksack auch durch die Berge zu einem Verletzten schleppen. Oliver Wehner begleitet den 51-Jährigen und seine Kollegin bei der Arbeit. In dem Projekt „Perspektivwechsel“ lernt er einen Tag lang den Job der Pirnaer Retter kennen. Fremd ist ihm der nicht. Schon lange engagiert sich der 29-Jährige beim Deutschen Roten Kreuz in Pirna, ist dort Vorsitzender. Zu der Gruppe gehören 50 Mitarbeiter und drei Wachen in Pirna, Bad Schandau und Bad Gottleuba. „Die Arbeit der Sanitäter hat mich schon immer interessiert“, sagt Wehner. „Ich

Im Einsatz: Oliver Wehner und Peter Seifert.

habe großen Respekt vor der Arbeitsleistung.“ Die hat nicht nur etwas mit körperlich schwerer Arbeit zu tun. „Wir müssen schnell helfen und dabei einen kühlen Kopf bewahren“, sagt Peter Seifert. Auch, wenn es im Eiltempo zum Einsatz geht. Nicht immer ist die

Fahrt durch den dichten Verkehr oder enge Bergstraßen einfach. Oliver Wehner kann das nach seinem Tag bei den Sanitätern bestätigen. „Die Sanitäter müssen viel fahrerische Übung haben“, sagt er. Ein regelmäßiges Fahrsicherheitstraining wäre dafür sinnvoll. Doch im Ausbildungsplan oder als Weiterbildung ist das bisher nicht vorgesehen. Die Kosten sind zu hoch. Das DRK ist dabei auf Förderprogramme angewiesen. Oliver Wehner will sich darum kümmern. „Der Freistaat muss die Arbeit der Sanitäter weiter unterstützen“, sagt er. (ack) Oliver Wehner MdL Bahnhofstr. 5, 01796 Pirna, Tel.: 03501 5062038 Dresdner Straße 1, 01809 Heidenau, Tel.: 03529 5290783, www.oliver-wehner.de, E-Mail: oliver.wehner@slt.sachsen.de

Auf die Zukunft Wer den „SACHSEN:BRIEF“ aufmerksam gelesen hat, dem dürfte die Beantwortung der folgenden sieben Fragen nicht schwerfallen. Die Buchstaben vor den richtigen Antworten ergeben das Lösungswort. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

1. Wie viele Mehrgenerationenhäuser gibt es in Sachsen? J 39 G 5 V 17 2. Die rund 7,1 Millionen Touristen, die Sachsen 2013 besucht haben, gaben wie viel Euro im Freistaat aus? E 7,4 Millionen Euro U 7,4 Milliarden Euro A 740.000 Euro 3. Wie viele Jungen und Mädchen sind in Sachsen Mitglied in einer Jugendgruppe bei der Freiwilligen Feuerwehr? P über 7.000 Kinder und Jugendliche W über 30.000 Kinder und Jugendliche G über 12.000 Kinder und Jugendliche 4. Laut der „Jugendstudie 2013“ fühlen sich E zwei Drittel der jungen Sachsen im Freistaat wohl. T ein Fünftel der jungen Sachsen im Freistaat wohl. I die Hälfte der jungen Sachsen im Freistaat wohl. 5. In Sachsen gibt es mehr Lehrstellen als Bewerber. Wie viele freie Ausbildungsplätze gibt es? K rund 96 Lehrstellen N rund 9.600 Lehrstellen L rund 960 Lehrstellen 6. Die sächsische Automobilindustrie erwirtschaftete 2012 B 1,3 Millionen Euro A 13 Millionen Euro D rund 13 Milliarden Euro

Lösungswort: 1

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Foto: Ronald Bonß

Prof. Dr. Roland Wöller, Marina Schütze mit Enkelsohn Oskar und Oberbürgermeister Klaus Mättig.

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ie grünen und roten Farbkacheln der Fassade stechen ins Auge, ebenso der farbenfrohe Spielplatz. Das neue Haus in der AlbertSchweitzer-Straße, am Fuße des Windberges, ist idyllisch umgeben von Bäumen. Die Freitaler haben ihre neue Kindertagesstätte „Stor-

chenbrunnen“, das neue Domizil für 92 Kinder, schön gemacht. Nur ein Jahr hat es für den zweistöckigen Bau auf der Brachfläche an der Weißeritz gebraucht, 2,2 Millionen Euro wurden investiert. Die Hälfte davon kam vom Freistaat. Die Einrichtung gefällt auch dem CDU-Landtagsabgeordneten Roland Wöller. Der 43-Jährige kommt aus Freital. „Die Stadt macht viel für ihre Schulen und Kindertagesstätten“, sagt er. „Das ist Politik für Familien. Nachhaltiger kann man nicht investieren.“ Dabei unterstützt er die Freitaler gern, zum Beispiel bei der Suche nach sinnvollen Förderprogrammen. 3,9 Millionen Euro wurden in den vergangenen Jahren in den Ortsteilen Potschappel und Döhlen aus dem Programm Stadtumbau-Ost investiert. Im Plattenbauviertel Zauckerode wurden Schule und zwei Kindertagesstätten saniert, ein Generationen-

park gebaut. Als Nächstes soll die Turnhalle erneuert werden. Den Lohn für ihre Investitionen sehen die Freitaler in der Statistik. „Wir haben eine stabile Einwohnerzahl“, sagt Oberbürgermeister Klaus Mättig. Nachdem die Zahl der Freitaler nach der Wiedervereinigung zurückging, ist sie nun stabil bei knapp 40.000. Dazu gehören auch viele Kinder. Neben der Einrichtung am Storchenbrunnen haben die Freitaler deshalb zwei weitere neue Kindergärten errichtet. „Ohne die Hilfe vom Land können wir das nicht packen“, sagt Mättig. Roland Wöller weiß das. Auch künftig will er helfen. (ack) Prof. Dr. Roland Wöller MdL Dorfplatz 1, 01705 Freital/Pesterwitz Tel.: 0351 6585635, E-Mail: buergerbuero.woeller@ t-online.de, www.rolandwoeller.de

Foto: Freizeitpark Plohn

Neues Domizil für Freitals Kinder

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QUIZ

Politik vor Ort, die ankommt Mehr Forscher für Sachsens Automobilzulieferer

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Foto: Wolfgang Schmidt

eit dem Start der Produktion vor sechs Jahren ist das Geschäft des Automobil-Zulieferers BAP Boysen Abgassysteme in Plauen kontinuierlich gewachsen. „Damals begannen wir mit 67 Beschäftigten. Heute sind es 177“, sagt der technische Leiter Gerhard Kaspar. BAP gehört zur weltweit aktiven Boysen-Gruppe mit einem Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde Euro. In Plauen werden Abgassysteme und -teile für BMW, Daimler, Porsche, Audi oder Volkswagen hergestellt. Eine der drei Produktionshallen ist komplett auf die Automobilfertigung von BMW in Leipzig spezialisiert. Bei der Ansiedlung des Werkes haben die guten Wirtschaftsbedingungen in Sachsen eine entscheidende Rolle gespielt. „Es waren zuerst auch andere Standorte im Gespräch. Plauen war eine gute Entscheidung“, sagt Kaspar. Er lobt nicht nur die guten Fördermöglichkeiten, die es neu-

Markus Schreiter, Frank Heidan und Gerhard Kaspar.

en Firmen erleichtern, sich anzusiedeln, sondern auch die schnellen Entscheidungen dafür in den Kommunen. „Mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Frank Heidan haben wir zudem einen guten Partner“, sagt er. Oft besucht der das Plauener Werk. „Im Vogtland haben sich in

den letzten Jahren viele interessante Automobilzulieferer angesiedelt. Sie tragen zum Erfolg des Autolandes Sachsen bei“, sagt der Politiker. So sind derzeit in Westsachsen und dem Vogtland mehr als 30 Unternehmen erfolgreich für BMW tätig. „Wir müssen uns aber auch dafür einsetzen, dass die Hersteller nicht nur in Sachsen produzieren, sondern hier auch mehr forschen und entwickeln“, sagt Heidan. Bei seinem Werksbesuch bei BAP regt Frank Heidan an, dass die Plauener künftig noch enger mit der Westsächsischen Hochschule in Zwickau zusammenarbeiten. Die Kontakte zu den Wissenschaftlern will er gern vermitteln. (bim) Frank Heidan MdL Dobenaustraße 5, 08523 Plauen, Tel.: 03741 281960 E-Mail: frank-heidan-wkplauen@t-online.de www.frank-heidan.de

Pausaer Ringer wünschen sich eigene Wettkampfhalle

Foto: Ralph Köhler

Andreas Heinz (m.) beim Training des KV Pausa.

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s ist Freitagnachmittag. Im Saal der Begegnungsstätte Pausa rennen Vorschulkinder wild auf und ab. Sie spielen, machen sich warm. Dann bilden sie einen Kreis. Zwei Kinder kommen in der Mitte zusammen und wälzen sich auf der Matte. Die jüngsten Ringer des Kraftsportvereins Pausa nehmen ihre Sache

Sein größter Wunsch ist eine neue Sportstätte mit 500 Zuschauerplätzen und zeitgemäßen Bedingungen für die Sportler. Dann müssten die Sportler für die eigenen Wettkämpfe nicht mehr nach Plauen fahren. Von dem Wunsch hat Leithold auch dem CDU-Landtagsabgeordneten Andreas Heinz erzählt. „Ich habe größte Hochachtung davor, was hier ehrenamtlich geleistet wird“, sagt Heinz. Deshalb will er die Sportler unterstützen. Die Förderung des Freistaates für den Sport sei insgesamt umfangreich. „Für Pausa müssen wir in der nächsten Haushaltsperiode prüfen, welche Förderprogramme infrage kommen.“ (gb)

ernst. „Dass in Pausa das Ringen Tradition hat, weiß jeder. Doch mein Sohn hat sich nach einem Schnuppertraining selbst dafür entschieden“, sagt Jana Hocke, die ihren Sechsjährigen begleitet. Ohne das Engagement der Eltern, Übungsleiter und Kampfrichter sowie gute Kontakte zu Schulen und Kindergärten wären die kontinuierliche Arbeit und die Erfolge des Vereins undenkbar. Die derzeit sechs größten Talente trainieren in Frankfurt/Oder, Leipzig und Chemnitz. Im Mai schaffte es erstmals seit 1990 ein Ringer aus der vogtländischen Kleinstadt in die Jugend-Nationalmannschaft. „Wir sind in der Bundes-, Landes- und Regionalliga vertreten, fahren fast jedes Wochenende zu Wettkämpfen, auch ins Ausland, oder richten selbst Meisterschaften aus“, sagt der KSVVorsitzende Ulrich Leithold. Dabei arbeiten sämtliche Trainer und Betreuer ehrenamtlich.

Andreas Heinz MdL Am Jahnteich 4, 08606 Oelsnitz/Vogtland Tel.: 037421 72353, E-Mail: andreas.heinz@slt.sachsen.de, www.andreas-heinz-vogtland.de

Moderne Ställe für Reichenbacher Kühe

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Foto: Wolfgang Schmidt

ie neuen Ställe der Agrargenossenschaft Reichenbach gehören zu den modernsten in Sachsen. Sie sind großzügig und offen, sodass die 800 Milchkühe viel frische Luft genießen und sich frei bewegen können. Bei Wind und Kälte wird automatisch für Schutz gesorgt, bei zu hohen Temperaturen schalten sich Ventilatoren ein. So entsteht kaum schlechter Geruch in der Umgebung. Der Neubau der Ställe in den vergangenen Monaten hat fast elf Millionen Euro gekostet. Ein Großteil davon kam als Förderung vom Freistaat, dem Bund und der EU. „Die Landwirtschaft ist in Sachsen ein ernstzunehmender Wirtschaftszweig, der Arbeitsplätze sichert“, sagt der Landtagsabgeordnete Alfons Kienzle bei einem Besuch. „Es ist wichtig, solche Betriebe für die Zukunft gut aufzustellen.“ Lars Bittermann, Vorsitzender der Genossen-

Lars Bittermann und Alfons Kienzle.

schaft, bestätigt, dass ein enger Kontakt zum Landtagsabgeordneten von Vorteil ist. „Wir sind froh, dass der CDU-Politiker uns bei dem Vorhaben unterstützt hat. Die Milchprodukti-

on ist aufwendig, da sie von einer möglichst tiergerechten und gleichzeitig auf hohe Leistung ausgerichteten Haltung abhängt“, sagt Bittermann. Gemolken wird per modernem Melkkarussell. „Die Tiere fühlen sich wohl, dadurch geben sie mehr Milch“, sagt Bittermann. Zur Weiterverarbeitung wird die Milch an die benachbarte Vogtlandmilch-Molkerei nach Plauen geliefert. Zusätzlich wird der Kuhmist zu Strom und Wärme verarbeitet. Die Landwirte betreiben seit acht Jahren eine Biogasanlage. Der Strom geht ins öffentliche Netz, mit der Wärme wird unter anderem die Paracelsus-Klinik Reichenbach versorgt. (bim) Alfons Kienzle MdL Oberreichenbacher Str.127,08468 Reichenbach Tel.: 03765 20237, www.alfons-kienzle.de, E-Mail: kienzle.wahlkreisbuero@gmx.de

Auf die Zukunft Wer den „SACHSEN:BRIEF“ aufmerksam gelesen hat, dem dürfte die Beantwortung der folgenden sieben Fragen nicht schwerfallen. Die Buchstaben vor den richtigen Antworten ergeben das Lösungswort. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

1. Wie viele Mehrgenerationenhäuser gibt es in Sachsen? J 39 G 5 V 17 2. Die rund 7,1 Millionen Touristen, die Sachsen 2013 besucht haben, gaben wie viel Euro im Freistaat aus? E 7,4 Millionen Euro U 7,4 Milliarden Euro A 740.000 Euro 3. Wie viele Jungen und Mädchen sind in Sachsen Mitglied in einer Jugendgruppe bei der Freiwilligen Feuerwehr? P über 7.000 Kinder und Jugendliche W über 30.000 Kinder und Jugendliche G über 12.000 Kinder und Jugendliche 4. Laut der „Jugendstudie 2013“ fühlen sich E zwei Drittel der jungen Sachsen im Freistaat wohl. T ein Fünftel der jungen Sachsen im Freistaat wohl. I die Hälfte der jungen Sachsen im Freistaat wohl. 5. In Sachsen gibt es mehr Lehrstellen als Bewerber. Wie viele freie Ausbildungsplätze gibt es? K rund 96 Lehrstellen N rund 9.600 Lehrstellen L rund 960 Lehrstellen 6. Die sächsische Automobilindustrie erwirtschaftete 2012 B 1,3 Millionen Euro A 13 Millionen Euro D rund 13 Milliarden Euro

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Foto: Ralph Köhler

Jürgen Petzold (m.) lässt sich von Matthias Richter (r.) die Service-Werkstatt zeigen.

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atthias Richter sagt es gerade heraus: „Im Umkreis von 15 Kilometern will ich die Nummer 1 sein.“ Der Auerbacher Einzelhändler für Elektro- und Elektronikartikel setzt dabei vor allem auf Service, um sich von der Konkurrenz abzuheben. 1994 mit vier Mitarbeitern

gestartet, zählt R&C Elektronik heute rund 50 Beschäftigte. Das Unternehmen steht großen Märkten hinsichtlich Warenvielfalt und Präsentation in nichts nach. Im Service möchte Richter die Wettbewerber deutlich übertreffen. Dafür hat er 2006 eine ehemalige Kaufhalle erworben und ausgebaut. Ob Fernseher, Waschmaschine, Computer, Telefon – für alles gibt es Spezialisten. Jährlich werden fünf bis sechs Jugendliche ausgebildet. Die aktuelle Herausforderung sieht Richter in der Verbindung von stationärem und Online-Handel. Er betreibt einen eigenen Webshop. Dennoch ist er überzeugt, dass dem Kunden ein hochmoderner Waschautomat im Geschäft vorgeführt oder ein Hightech-Fernseher zuhause eingerichtet werden sollte. Nachdem all seine Anträge für einen Kredit zum Ausbau der Kaufhalle abgelehnt worden waren, beriet sich der Händler mit

dem Landtagsabgeordneten Jürgen Petzold. Der zeigte ihm schließlich den Weg zur KMU-Förderung über die Sächsische Aufbaubank auf, um die Erweiterung zu stemmen. „Ohne Förderung wäre für mich als ostdeutschen Existenzgründer kein Wachstum möglich gewesen“, sagt Richter. Petzold bezeichnet den 51-Jährigen als einen Leistungsträger in Auerbach. Der größte Fachmarkt der EP-Kooperation in Sachsen gebe jungen Leuten eine berufliche Perspektive. Darüber hinaus belebe Richter die Stadt und die Werbegemeinschaft der Händler mit kreativen Ideen wie dem weit übers Vogtland hinaus bekannten Weihnachtsmännertreffen. (gb) Jürgen Petzold MdL Dr.-Wilhelm-Külz-Str. 25, 08223 Falkenstein Tel.: 03745 749577, E-Mail: Petzold-J@t-online.de, www.juergen-petzold.de

Foto: Freizeitpark Plohn

Einzelhändler mit Anspruch

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Millioneninvestition für die USK in Limbach-Oberfrohna

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Foto:Wolfgang Schmidt

nete Jan Hippold. Eine weitere Halle mit 4.000 Quadratmetern ist noch geplant. Weitere vier Millionen Euro sollen noch investiert werden, auch dieses Mal mit Sachsens Hilfe. Gegenwärtig beschäftigt das Unternehmen an seinen beiden Standorten in Limbach-Oberfrohna sowie in Baden-Württemberg mehr als 340 Beschäftigte, 310 arbeiten in Sachsen. (bim)

Geschäftsführer Holger Kühne und Jan Hippold.

als ein Jahr gedauert. „Ich habe mich für die Förderung starkgemacht. Die Investition ist ein klares Bekenntnis für den Standort LimbachOberfrohna“, sagt der CDU-Landtagsabgeord-

Jan Hippold MdL Johannisplatz 4, 09212 Limbach-Oberfrohna Tel.: 03722 816105, E-Mail: Kontakt@jan-hippold.de www.jan-hippold.de

Firmengründung in den Ferien

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n den Ferien zur Schule? Freiwillig? 15 Schüler der Klassenstufe 11 und 12 des HumboldtGymnasiums Werdau haben im Februar eine

Jan Löffler MdL Kirchplatz 8, 08412 Werdau Tel.: 03761 477936, E-Mail: kontakt@jan-loeffler.info www.jan-loeffler.info

Kerstin Nicolaus lässt sich die „Erna“ vorführen. Kerstin Nicolaus MdL Rothenkirchener Straße 66, 08107 Hartmannsdorf Tel.: 037602 70700, E-Mail: Kerstin1.Nicolaus@t-online.de www.kerstin-nicolaus.de

Zwickauer fordern Geld für die Gewandhaus-Sanierung Foto: Wolfgang Schmidt

Gerald Otto und Rainer Dietrich.

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er Zwickauer Baubürgermeister Rainer Dietrich und der Landtagsabgeordnete Gerald Otto haben sich schon oft am Gewandhaus auf dem Hauptmarkt getroffen. Heute blicken

wie neu ist“, sagt CDU-Politiker Otto. „Ich bin sicher, dass uns der Freistaat dabei ebenso unterstützt wie beim denkmalgeschützten Kornhaus.“ Dort wird gerade die Stadtbibliothek eingerichtet. Sanierung und Umbau des mehr als 500 Jahre alten Gebäudes haben knapp acht Millionen Euro gekostet. Auch hier haben Land und Bund geholfen. Über die Hälfte der Kosten bekamen die Zwickauer gefördert. (bim)

sie mit Zuversicht auf das sanierungsreife Gebäude. „Der Stadtrat hat im Mai beschlossen, das wertvolle Haus zu rekonstruieren“, sagt Rainer Dietrich. „Gerald Otto, der auch Stadtrat ist, will sich in Dresden für eine Förderung starkmachen. Wir als Kommune werden die Eigenmittel bereitstellen.“ Vieles muss am Gewandhaus erneuert werden. Die Kosten werden derzeit auf 9,6 Millionen Euro geschätzt. „Wir beginnen jetzt mit den Planungen für die Instandsetzung“, sagt der Baubürgermeister. „Das Haus ist ein Aushängeschild für unsere Stadt. Die Zwickauer werden sich freuen, dass ihr Theater 2018 zur 900-Jahr-Feier der Stadt wieder

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Foto: Archiv Ines Springer

Ines Springer (l.) gemeinsam mit den Unternehmerfrauen bei der Baumpflanzung.

duzieren und den Kindern und Kindeskindern Schatten spenden. Bäume überdauern Generationen und so ist eine Baumpflanzung auch

4. Laut der „Jugendstudie 2013“ fühlen sich E zwei Drittel der jungen Sachsen im Freistaat wohl. T ein Fünftel der jungen Sachsen im Freistaat wohl. I die Hälfte der jungen Sachsen im Freistaat wohl.

Lösungswort: 1

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Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir:

Zweimal einen Gutschein für zwei Personen zum „Pole Position Brunch“ mit Führung im Porsche-Werk Leipzig (beliebige Terminwahl).

Gerald Otto MdL Karl-Keil-Straße 39a, 08060 Zwickau Tel.: 0375 5679769, E-Mail: Gerald.Otto.MdL@ t-online.de, www.gerald-otto.de

Traubeneichen für die Zukunft eit 25 Jahren wird in Deutschland jeweils ein „Baum des Jahres“ gekürt. Vertreter wichtiger Institutionen pflanzen dann genau wie einfache Bürger in ihrer Region gemeinsam junge Bäumchen dieser Art. Seit drei Jahren ist auch die CDU-Landtagsabgeordnete Ines Springer mit dabei. „Ich engagiere mich für den Schutz der Umwelt und ich möchte andere begeistern. Das Bäumepflanzen ist eine konkrete Aktion, bei der Kinder und Erwachsene mitwirken können.“ Dieses Jahr ist die Traubeneiche der Baum des Jahres. „Bäume zu pflanzen bedeutet, etwas für die Zukunft zu tun. Diese Bäume werden den Sauerstoff von morgen pro-

3. Wie viele Jungen und Mädchen sind in Sachsen Mitglied in einer Jugendgruppe bei der Freiwilligen Feuerwehr? P über 7.000 Kinder und Jugendliche W über 30.000 Kinder und Jugendliche G über 12.000 Kinder und Jugendliche

6. Die sächsische Automobilindustrie erwirtschaftete 2012 B 1,3 Millionen Euro A 13 Millionen Euro D rund 13 Milliarden Euro

Foto: Ralph Köhler

sehr gute Nachwuchsarbeit“, sagt Freund. Dass die Rotkreuz-Helfer nun den Krankentransportwagen haben, verbessert die Möglichkeiten. Bisher hatten die Helfer bei Großveranstaltungen nur den Sani-Rucksack dabei. „Die Anforderungen an die Feuerwehren sind vielfältiger geworden, das erfordert Wissen und Technik“, sagt CDU-Landtagsabgeordnete Kerstin Nicolaus. Der Freistaat hat die Mittel dafür aufgestockt. Doch genauso wichtig sei das ehrenamtliche Engagement der Retter. „In Mülsen klappt das vorbildlich“, sagt die Politikerin. (gb)

rna und Elfriede sind der neue Stolz der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes in Thurm, einem Ortsteil von Mülsen. So haben die Helfer die beiden neuen Einsatzfahrzeuge genannt. Allein das Löschfahrzeug, die rote „Erna“, hat 250.000 Euro gekostet. „Das ist gut angelegtes Geld der Gemeinde und des Freistaates“, sagt Bürgermeister Hendrik Freund. In Mülsen gibt es in allen acht Ortsteilen Freiwillige Feuerwehren. Die Gruppen haben Tradition, das soll erhalten bleiben. Und macht es leichter, neue, junge Mitglieder zu finden. „Auch die DRK-Gruppe leistet

2. Die rund 7,1 Millionen Touristen, die Sachsen 2013 besucht haben, gaben wie viel Euro im Freistaat aus? E 7,4 Millionen Euro U 7,4 Milliarden Euro A 740.000 Euro

5. In Sachsen gibt es mehr Lehrstellen als Bewerber. Wie viele freie Ausbildungsplätze gibt es? K rund 96 Lehrstellen N rund 9.600 Lehrstellen L rund 960 Lehrstellen

Neue Technik für die Retter im Mülsengrund

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1. Wie viele Mehrgenerationenhäuser gibt es in Sachsen? J 39 G 5 V 17

Foto: Porsche Leipzig

Foto:Ralph Köhler

Jan Löffler (l.) zeigte den Schülern, wie man Ideen richtig präsentiert.

der Westsächsischen Hochschule, der Sparkasse Zwickau, der Arbeitsagentur und IHK namenhafte Partner ins Boot zu holen. Der CDU-Politiker brachte sich sogar beim Projekt selbst ein. Er übte mit den Jugendlichen das Präsentieren ihrer Ideen. „Die Schüler haben sich ganz ernsthaft in das sehr komplexe Thema reingekniet“, sagt er. In den Herbstferien gibt es eine Neuauflage des Projekts. (gb)

Ausnahme gemacht: Lehrerin Andrea Falk hatte sie zu dem Projekt „Schülercoaching“ eingeladen. Dabei haben die Gymnasiasten eigene Firmenkonzepte nebst Finanzierungsplan entworfen und vor einer Jury präsentiert. „Das Projekt soll die Kreativität der Schüler fördern und ihnen berufliche Perspektiven in der Region aufzeigen“, sagt Falk. „Schüler haben oft keine Idee, was aus ihnen werden soll“, sagt sie. Die beste Firmenidee der Schüler, ein Lieferservice für Senioren, wurde mit einem Pokal ausgezeichnet. Das Projekt von Anfang an unterstützt hat der Landtagsabgeordnete Jan Löffler. Er hat geholfen, mit der Stadt Werdau,

Wer den „SACHSEN:BRIEF“ aufmerksam gelesen hat, dem dürfte die Beantwortung der folgenden sieben Fragen nicht schwerfallen. Die Buchstaben vor den richtigen Antworten ergeben das Lösungswort. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

ein Symbol für nachhaltiges verantwortungsbewusstes Handeln“, sagt Ines Springer. Sie pflanzte u.a. in Meerane eine Traubeneiche mit den Unternehmerfrauen im Handwerk Meerane/Glauchau. „Es ist immer gut, in engem Kontakt mit der eigenen Landtagsabgeordneten zu stehen. Sie kennt sich aus und kann helfen, wenn man mal Unterstützung braucht“, sagt Petra Lorenz von den Unternehmerfrauen. (bim) Ines Springer MdL Kupferberg 3, 08371 Glauchau Tel.: 03763 4419666, E-Mail: Kontakt@Ines-Springer.de www.ines-springer.de

Foto: Freizeitpark Plohn

ie Mitarbeiter der Firma USK Karl Utz Sondermaschinen haben allen Grund zu feiern. Sie freuen sich über die neu gebaute Betriebsstätte im Gewerbegebiet Süd von Limbach-Oberfrohna. Sieben Millionen Euro hat der Bau gekostet. Ein Großteil davon wurde vom Freistaat Sachsen gefördert. „Wir haben die Produktions- und Büroflächen dringend gebraucht, denn wir mussten bis dahin weit voneinander entfernte Mietobjekte nutzen. Diese sind jetzt vereint“, sagt Geschäftsführer Holger Kühne. Durch die Hilfe der Wirtschaftsförderung Sachsen, der Kommune und der Sächsischen Aufbaubank hat es von den ersten Gesprächen bis zur Eröffnung weniger

Auf die Zukunft

Zweimal ein Familienticket (zwei Erwachsene und zwei Kinder) für den Märchen- und Freizeitpark Plohn.

Schreiben Sie die Lösung und Ihren Wunschgewinn auf eine Postkarte und schicken Sie diese bis zum 31.07.2014 an die CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Pressestelle, Bernhardvon-Lindenau-Platz 1, 01067 Dresden. Stichwort: SACHSEN:BRIEF Achtung: Absender nicht vergessen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden am 01.08.2014 auf unserer Homepage veröffentlicht und schriftlich informiert.

SACHSEN:BRIEF - Die politische Zeitung für Sachsen (2/2014)  
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