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Mitgliederzeitung der CDU Dresden

3. Jahrgang · Nr. 3 · November 2018

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Abschied. Fiedler, Ulbig und Schreiber verabschiedet

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Vorstellung. Landtagskandidaten stellen sich vor

@cdudresden

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cdudresden

cdu-dresden.de

Sportlich. Sportabend mit StS Schneider

Für Freiheit und Grundgesetz einstehen Auch wenn die Anstrengungen nach den vielen Jahren der Parlamentsarbeit allgegenwärtig sind, überwiegt doch das gute Gefühl, etwas erreicht zu haben. Die Abgeordneten Aline Fiedler, Patrick Schreiber und Markus Ulbig ziehen Bilanz.

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ie Mitglieder des Sächsischen Landtags bezeugen vor dem Lande, dass sie ihre ganze Kraft dem Wohle des Volkes im Freistaat Sachsen widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm abwenden, die Verfassung und die Gesetze achten, die übernommene Pflicht und Verantwortung nach bestem Wissen und Können erfüllen und in der Gerechtigkeit gegen jedermann dem Frieden dienen werden.“ So § 2 der Geschäftsordnung, Verpflichtungserklärung der Abge-

ordneten und Maßstab für die Ar- zehn Jahre hat mich stark geforbeit jedes Einzelnen. Markus Ulbig, dert, aber sie hat mich auch stolz Staatsminister a. D., Aline Fiedler, gemacht. Wir konnten gemeinsam Vorsitzende des Arbeitskreises für einiges bewegen“, so Schreiber. Wissenschaft und Hochschule, Kul- „Ich weiß aber auch, wie schwer tur und Medien, und Patrick vermittelbar es ist, dass einige ProSchreiber, Vorsitzender des Aus- zesse bis zu einer positiven Entschusses für Schule und Sport, ha- scheidung sehr lange dauern könben sich in den vergangenen Jah- nen“, ergänzt Ulbig, ehemaliger ren ganz der Politik für die Bürger sächsischer Innenminister. Bei der und Bürgerinnen des Landes ver- Wahl am 31. August 2014 gelang schrieben. Für den kommenden es der CDU, 59 Direktmandate zu 7. Sächsischen Landtag werden sie gewinnen und die stärkste Kraft im Landtag zu werden. Die kommennicht mehr antreten. „Die Arbeit der letzten fast den vier Jahre sollten dann geprägt

sein vom Um- und Aufbruch: ein Ministerpräsidenten- und drei Ministerwechsel und zuletzt mit Christian Hartmann ein neu gewählter Fraktionschef. Die Wahlen zum 7. Sächsischen Landtag im kommenden Jahr werden nicht einfach. „Leidenschaft für Dresden, Offenheit für gute Ideen, Fleiß und Mitstreiter, um diese zu verwirklichen, das wünsche ich meinem Nachfolger“, so Fiedler. Ob aktuelle Hochrechnungen für Sachsen oder die Ergebnisse der Bayernwahl: Die CDU muss ➔ Seite 2

Der 17. November ist Wahlparteitag – jede Stimme zählt!

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Christian Hartmann MdL Vorsitzender der CDU Dresden

angsam wirft das Wahljahr 2019 seine Schatten voraus. Am 17. November 2018 nominieren wir unsere Kandidaten für die Dresdner Wahlkreise und die Landesliste. Bisher haben neun Bewerber ihre Kandidatur für einen der sieben Dresdner Wahlkreise erklärt. Es verspricht somit ein spannender Wahlparteitag zu werden. Daher möchte ich Sie schon jetzt bitten, sich den Termin fest einzuplanen, damit wir alle Kandidaten mit einem stabilen Votum ausstatten können. Um die Kandidaturen mit der entsprechenden Dynamik zu versehen, ist diese Ausgabe der Dresdner Union besonders sportiv; wie der Abend mit Staatssekretär Schneider und den anregenden Diskussionen

beim Sportstammtisch zeigt, schlägt das Herz der CDU am Puls der Sportstadt Dresden. Mit den Sportstammtischen hat der Arbeitskreis Sport der CDU Dresden gemeinsam mit den Dresdner Landtagsabgeordneten ein Format etabliert, bei dem der Vereinssport zu Wort kommt. Für die Dresdner Sportvereine müssen wir in den kommenden Jahren mehr tun, um den vielen Tausend Ehrenamtlichen und Sportlern bessere Bedingungen bieten zu können. Eine Aufgabe, der wir uns gemeinsam stellen wollen – auf kommunaler wie auf Landesebene. Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre und freue mich, Sie zahlreich am 17. November 2018 im Rathaus Dresden begrüßen zu dürfen.


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3. Jahrgang · Nr. 3 · November 2018 ➔ fortsetzung

■ kolumne Der Pädagoge Hans-Peter Maier leitete über viele Jahre den Informationsdienst des Sächsischen Landtags. Im Unruhe­stand unterrichtet er heute wieder an einer Schule. Was ihn bewegt, lesen Sie hier.

Von neuen Gewohnheiten

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hre Papiere bitte!“ Die beiden Polizisten waren freundlich, aber bestimmt. Was war denn? „Haben Sie das Schild nicht gesehen?“ („Doch, natürlich habe ich das Schild gesehen, du Nase! Außerdem liebe ich rhetorische Fragen sowas von …“) „Welches Schild, denn? Ich fahre jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit hier lang und kenne alle Schilder!“ „Dies ist eine Einbahnstraße.“ „???“ „Seit vier Tagen schon“. „Wieso denn?“ Gut, diese Frage war etwas schlicht, aber ich hatte mit so etwas nun wirklich nicht gerechnet, war ich doch seit Langem jeden Tag hier unterwegs und da war nix von einer Einbahnstraße zu sehen. Nun gab es eine und das war neu – und für mich irgendwie doof. Nein, die Polizisten waren sehr verständig und beließen es bei einer Ermahnung: „Drehen Sie bitte um!“ Was soll ich sagen? Am nächsten Tag war ich schon drauf und dran abzubiegen, besann mich aber dann doch rechtzeitig: Da war dieses Schild – eigentlich gar nicht sichtbar. Das neue Schild hieß mich einen Umweg zu fahren, mit alten Gewohnheiten zu brechen und mich auf einen neuen Fahrweg einzustellen. Wieso denn? Bauarbeiten. Können die das denn nicht in den Ferien machen, also zumindest dann, wenn ich Ferien habe? Ich hab das nicht so gern, dauernd etwas Neues und nun auch noch die Einbahnstraße. Was denn noch alles? Ja, ich weiß, Veränderung bedeutet Chance. Aber worin besteht denn jetzt nun genau die Chance bei dieser Einbahnstraße? Ich erkunde neue Wege und lerne so die Umgebung kennen? Na super! Manche Spuren sind eingefahren, und ich tue mich schwer, sie zu verlassen. Seit vier Wochen haben wir einen neuen Nachbarn. Mit dem alten haben wir gegrillt und Bier getrunken – auch mal eins zu viel – und unsere Witze gemacht. Mit dem neuen gibt's ein freundliches Guten Morgen auf dem Weg ins Büro. Frau Saleh war gestern da und hat ein Falafel-Rezept vorbeigebracht. Schmeckt gut, das Zeug. Wir haben gekocht und die Salehs eingeladen. Es war ein richtig schöner Abend. Alleine wollte ich kein Bier trinken; Wasser und Saft sind aber manchmal auch nicht schlecht. Ich hab dann noch eins getrunken, als wir wieder alleine waren. Die neuen Nachbarn haben ihr Leben auch verändert, verändern müssen. Ihr Haus in Syrien steht nicht mehr, genauso wenig wie die Schule, die Jad und Ahmud besucht haben. Jetzt sind sie hier. Deutsch haben sie in Syrien gelernt, nicht viel, aber die Mentalität bekommen sie jetzt erst so nach und nach mit. Da gibt es Unterschiede! Mittlerweile grillen wir zusammen: Brot, Gemüse, Obst und vieles, was wir gar nicht kannten; aber auch das, was uns lieb geblieben ist und worauf wir nicht verzichten wollen, auch Fleisch! Wir erzählen uns unsere Geschichten, unsere Wünsche und Träume und sind uns einig, dass Einbahnstraßen manchmal richtig hinderlich sein können.

dem Wähler vermitteln können, dass es keiner Alternative bedarf. Der Spagat zwischen Verlässlichkeit auf der einen und dem Willen nach Veränderungen auf der anderen Seite, das Punkten mit Haltung und Inhalten, das wird es sein, worauf es ankommt. „Ich wünsche dem Kandidaten in meinem Wahlkreis genug Kraft, um auch in politisch schweren Momenten am Ball zu bleiben und die eigene Meinung zu vertreten“, so Schreiber. Seit 2009 sitzt er als direkt gewählter Abgeordneter für den Wahlkreis 45 – Dresden 5 im Landtag. „Ich werde aus dieser Zeit viel mitnehmen und mich weiterhin engagieren, wenn ich mich auch neuen Aufgaben zuwende“. In Verantwortung stehen, mitunter schwere Entscheidungen treffen und Vergangenes auch mal kritisch sehen können, so ging es Markus Ulbig, Staatsminister des Inneren von 2009 bis 2017 und Abgeordneter seit 2014 für den Wahlkreis Dresden 7. Doch die eindrucksvollsten Momente waren für ihn die Besuche in Kindertageseinrichtungen. „Schnell haben auch die Kleinsten ihre Berührungsängste abgelegt und mit leuchtenden Augen großes Interesse für Polizei und Feuerwehr gezeigt“, so Ulbig. Die Menschen im Wahlkreis noch besser kennenlernen, die Sorgen und Ängste aufnehmen und in die Diskussionen ins Plenum tragen – die Aufgaben eines Abgeordneten sind vielschichtig, ist es doch seine Pflicht, seine ganze Kraft dem Wohl des Volkes im Freistaat zu widmen. Bei Aline Fiedler drückt sich das im Engagement für Kultur und Wissenschaft aus. „Um Menschen zu überzeugen und zu begeistern, braucht es Wissen, Leidenschaft, Fleiß, Ausdauer und Optimismus“, so die Arbeitskreisvorsitzende. In den zehn Jahren im Landtag lernte sie die exzellente und vielfältige Kultur- und Wissenschaftslandschaft des Freistaates intensiv kennen und meint, dass die Sachsen stolz auf das großartige Angebot sein können. Der Ruf Dresdens leidet mitunter durch Pegida und Co. Alle drei sind sich einig, dass politische Menschen wie sie auch auf der Straße deutlich machen müssen, dass man für Freiheit und unser Grundgesetz einsteht. „Ich nehme fast jedes Jahr an der Menschenkette zum 13. Februar in Dresden teil, um einerseits der Toten zu gedenken und andererseits dieses wichtige Datum nicht den Rechts- und Linksextremen zu überlassen“, so Schreiber, und Ulbig ergänzt: „Ein Missbrauch dieses Datums darf nicht akzeptiert werden. Solchen Entwicklungen muss frühzeitig entgegengewirkt werden“. SZ

Mehr Sachsen in Europa Leipzig, D-04107, Wilhelm-Leuschner-Platz 12 Tel.: +49 341 9939096 · Fax: +49 341 9628064 Dresden, D-01067, An der Kreuzkirche 6 Tel.: +49 351 82966-22 · Fax: +49 351 82966-25 Bautzen, D-02625, Hohengasse 16 Tel.: +49 3591 410-95 · Fax: +49 3591 410-98 Zittau, D-02763, Bautzner Straße 2 Tel.: +49 3583 7901-40 · Fax: +49 3583 7901-41

Hermann Winkler

www.hermann-winkler.eu

Mitglied des Europäischen Parlaments

hermann.winkler@europarl.europa.eu

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Landtagskandidaten stellen sich vor landtagswahl Am 1. September 2019 wählen rund 3,3 Millionen Sachsen ein neues Landesparlament.

Dabei soll ein starkes Team für die Dresdner Union und die Interessen Dresdens in den Wahlkampf ziehen. Bis zum 30. September 2018 haben die folgenden Interessenten ihre Bewerbung eingereicht. WK 47 dresden 7

WK noch unbekannt

Thomas Reinhard WeiSSbach

barbara klepsch Hannes Hertwig

WK 41 dresden 1

Christian Hartmann MdL

WK 46 dresden 6

Lars Rohwer MdL

WK 42 dresden 2

WK 44 dresden 4

Christian Piwarz MdL

Martin Modschiedler MdL WK 45 dresden 5

WK 43 dresden 3

Gunter Thiele

Ingo Flemming

Christian Hartmann MdL Polizist · 44 Jahre

Unter dem Motto „Heimat braucht Verlässlichkeit“ habe ich vor fünf Jahren erfolgreich das Direktmandat in meinem Wahlkreis, dem Dresdner Norden, verteidigt. Seit nunmehr fast zehn Jahren versuche ich, diesem Motto gerecht zu werden – was nicht immer leicht ist. Wir leben in politisch bewegten Zeiten. Viele Bürger haben das Vertrauen in die Politik verloren. Auch wir als CDU konnten bestimmten Erwartungen der Wähler nicht immer gerecht werden. Zu oft haben wir es versäumt, den Bürgern das Warum & Weshalb unserer Entscheidungen zu erklären. Das Wahljahr 2019 wird kein leichtes für die Sächsische Union. Ich bin mir sicher, dass auch in den kommenden Jahren große politische Aufgaben auf uns warten, die unser volles Engagement erfordern. Die größte Herausforderung wird dabei sein, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Sachsen wieder zu stärken; eine Mammutaufgabe, der wir uns alle gemeinsam stellen müssen – als Partei, als Fraktion, in Regierung und Verwaltung. Jeder von uns kann und muss dazu seinen Beitrag leisten. Die Sächsische Union hat starke Positionen: Diese müssen wir auch nach außen klar vertreten. Ein verantwortungsvoller Umgang mit dem entgegengebrachten Vertrauen als Mandatsträger besteht für mich darin, offen und ehrlich den Sorgen der Bürger zu begegnen, jedoch an den richtigen Stellen auch Nein sagen zu können. Denn Verlässlichkeit ist eine Tugend, die sich eher in schwierigen als in guten Zeiten zeigt. Ich freue mich, wenn Sie mir auch für die kommenden fünf Jahre als Ihrem Wahlkreisabgeordneten das Vertrauen aussprechen und meine Kandidatur für den 7. Sächsischen Landtag unterstützen. Wahlkreis 41 · Dresden 1

Hinweis der Redaktion: Für die inhaltliche Gestaltung zeichnet allein der jeweilige Kandidat verantwortlich.


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3. Jahrgang · Nr. 3 · November 2018

Christian Piwarz MdL

Martin Modschiedler MdL

Rechtsanwalt · 43 Jahre · evangelisch-lutherisch · zwei Kinder

49 Jahre · evangelisch-lutherisch · verheiratet · zwei Kinder

1975 wurde ich in Loschwitz geboren. Dresden ist meine Heimatstadt, hier lebe ich, hier bin ich verwurzelt und für meine Stadt engagiere ich mich. Ich habe dies zehn Jahre im Ortsbeirat Loschwitz getan und darf dies als zweimal direkt gewählter Abgeordneter für den Dresdner Osten und Südosten im Sächsischen Landtag tun. Mit großem Engagement, aber auch der nötigen Demut habe ich im Dezember 2017 das Amt des Kultusministers angetreten. Bei aller Anstrengung spüre ich viel Freude und Motivation in der Arbeit. Denn einerseits ist es mein Ziel, unser erfolgreiches sächsisches Bildungssystem fortzuführen und weiterzuentwickeln, und andererseits müssen die entstandenen Probleme und Schieflagen angegangen und beseitigt werden. Im Wahlkreis sehe ich meine Rolle vor allem als Zuhörer und Mittler. Ganz oft kommt es bei den alltäglichen Themenstellungen der Bürger darauf an, die richtigen Gesprächspartner an einen Tisch zu bringen. Diese Gespräche im Miteinander will ich weiter befördern und hierfür, gemeinsam mit unseren Stadträten und künftigen Stadtbezirksbeiräten, Ansprechpartner sein. Das politische Umfeld in Dresden ist ohne Zweifel schwieriger geworden. Umso mehr kommt es auf eine CDU an, die Bürgernähe und Kampfesmut gleichermaßen vereint. Ich möchte mit eben diesem Mut und mit viel Engagement meine politische Arbeit fortsetzen und auch 2019 das Direktmandat im Wahlkreis 42 für die CDU verteidigen. Dafür bitte ich Sie herzlich um Ihre Unterstützung.

Demokratie ist unser höchstes Gut. Frieden, Freiheit und Mitbestimmung sind nicht selbstverständlich. Dazu genügt ein Blick in unsere eigene Geschichte. Grundlage für unser friedliches Zusammenleben, für Wachstum und Wohlstand ist der Rechtsstaat. Damit das auch so bleibt, brauchen wir ausreichend Geld sowie motiviertes und gut ausgebildetes Personal für Sachsens Justiz. Dafür setze ich mich als rechtspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion weiterhin ein. Das wirksamste Mittel gegen Populismus ist eine sachorientierte Politik. Dazu gehört, Fehler einzugestehen, Zusammenhänge verständlich zu erklären und Lösungswege aufzuzeigen. Hier kommt es auf Kommunikation und Dialog an. Als Wahlkreisabgeordneter bin ich vor Ort präsent und ansprechbar für konkrete Anliegen. Als Vorsitzender des größten Ortsverbandes in Sachsen stehe ich für eine lebendige Parteiarbeit. Mit Tür-zu-Tür-Aktionen und innovativen Gesprächsangeboten gehen wir auf die Bürger zu – jetzt! Wirtschaft & Arbeit, Bildung & Familie, Pflege & Ehrenamt: Wir machen deutlich, wie wir unser Land weiter erfolgreich gestalten wollen. Das können wir! Unser Handeln ist von christlichen Werten getragen. Sachsen und Europa sind Heimat und Heimat bedeutet Zusammenhalt. Wir überlassen nicht den Schreihälsen und Populisten die Entscheidung darüber, wie wir die Zukunft des Freistaates gestalten. Sie wollen die Spaltung der Gesellschaft und rütteln an den Grundfesten unserer Demokratie. Das lassen wir nicht zu! Wir ziehen gemeinsam an einem Strang: Machen statt meckern!

Wahlkreis 42 · Dresden 2

Ingo Flemming

Wahlkreis 44 · Dresden 4

Gunter Thiele Geschäftsführer, Verkehrsplaner · 45 Jahre · ledig

Bauingenieur · 50 Jahre · verheiratet · zwei Kinder

Über 80 Prozent aller Arbeitsplätze sind heute in mittelständischen Unternehmen. Der Mittelstand soll produzieren, Dienstleistungen erbringen, Arbeitsplätze schaffen, sich aber nicht hauptsächlich um Bürokratie und Verwaltungsaufwand kümmern. Das ändert sich nur, wenn man die Erfahrungen aus der Praxis aufnimmt und ganz konkret einbringt. Ich stehe für eine aktive Wirtschaftspolitik für den Mittelstand. Die TU Dresden ist einer der wichtigsten Standortfaktoren Dresdens. Die Universität muss auf ihrem Weg zur Exzellenz maximal unterstützt werden. Nur so binden wir jungen qualifizierten Nachwuchs an den Standort Dresden. Die Uni braucht weitgehende Autonomie in den Finanzen, beim Personal und in der Organisation. Ich stehe für eine Stärkung des Wissenschaftsstandorts Dresden. Als Vater weiß ich, wie sich junge Familien in Dresden organisieren. In Zeiten des Fachkräftemangels ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie immens wichtig. Wir müssen alle Standortfaktoren entwickeln, die Dresden für junge Menschen attraktiv machen. Ich stehe für eine zukunftsorientierte Familienpolitik. Ich bin in Dresden privat, beruflich und als Vorsitzender meines Ortsverbandes auch politisch verwurzelt. In meinen beruflichen Tätigkeiten hatte ich ausreichend Gelegenheit, technische und wirtschaftliche Probleme zu lösen, organisatorische Aufgaben zu meistern und auch mit Menschen umzugehen. Das sind die Kompetenzen, die ich als Mitglied im sächsischen Landtag einbringen will. wahlkreis 43 · dresden 3

Hinweis der Redaktion: Für die inhaltliche Gestaltung zeichnet allein der jeweilige Kandidat verantwortlich.

Seit 1999 bin ich CDU-Mitglied und im Ortsverband Dresden-Neustadt seit 2004 stellvertretender Vorsitzender. Nach sieben Jahren im Ortsbeirat Dresden-Neustadt darf ich seit 2010 die Interessen der Dresdner CDU im Stadtrat vertreten, seit 2014 als baupolitischer Sprecher der Stadtratsfraktion. Der Landtagswahlkreis in der Dresdner Innenstadt bedeutet eine große Herausforderung. Durch meine Arbeit im Stadtrat sind mir die Themen und Anliegen der Bürger bekannt. Daher habe ich mich nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen, mich der Herausforderung zu stellen und mich für eine Kandidatur im Wahlkreis Dresden 5 zu bewerben. Neben meiner kommunalpolitischen Erfahrung bringe ich meine langjährigen Erfahrungen aus der beruflichen Tätigkeit als Verkehrsplaner in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern der Stadtverwaltung, im wissenschaftlichen und im privatwirtschaftlichen Bereich ein. Seit 2015 führe ich gemeinsam mit meinem Kollegen ein eigenes Ingenieurbüro als Geschäftsführer. Meine Ziele sind die weitere Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung Sachsens und besonders die Entwicklung der Infrastruktur. Es müssen noch viele Projekte angeschoben und umgesetzt werden, um die positive wirtschaftliche Entwicklung unseres Bundeslandes zu stabilisieren und fortzuführen. Das betrifft nicht nur den Bau oder die Modernisierung von Straßen oder Eisenbahntrassen, sondern auch die Verbesserung der Breitbandverfügbarkeit. Für die anstehenden Aufgaben bietet die sächsische CDU überzeugende Lösungen, und ich möchte versuchen, die Bürger von diesem Lösungsangebot zu überzeugen. wahlkreis 45 · dresden 5

Hinweis der Redaktion: Für die inhaltliche Gestaltung zeichnet allein der jeweilige Kandidat verantwortlich.


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3. Jahrgang · Nr. 3 · November 2018

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3. Jahrgang · Nr. 3 · November 2018

Lars Rohwer MdL

Barbara Klepsch

Bankkaufmann · 46 Jahre

Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz · 53 Jahre

1972 bin ich in Dresden geboren und zusammen mit meiner Familie habe ich meinen Lebensmittelpunkt im Dresdner Westen gefunden. Wenn jemand mich fragt, was mich in aller Kürze beschreibt, so sind es wohl diese drei Worte: Christ, Netzwerker und Überzeugungstäter. Diese drei Wörter leiten auch mein politisches Handeln in der sächsischen Landespolitik. Die Dresdner Kreuzkirche war schon immer ein Raum, in dem nicht nur gebetet, sondern auch Politik gemacht wurde. Heute setze ich mich nicht nur als Christ ­­für den Erhalt des Kirchengebäudes ein, sondern führe hier auch kontroverse gesellschaftliche Diskussionen. Die CDU muss in einer pluralen Gesellschaft genau diese Gesprächsangebote machen. Ich verstehe mich als Netzwerker. Als Landtagsabgeordneter komme ich in meinen Ehrenämtern mit verschiedenen Menschen in Kontakt und kann Verbindungen im DRK in Dresden und im Dresdner SC 1898 knüpfen. Diese Verbindungen helfen mir bei politischen Themen oder Aufgaben im Wahlkreis und im Landtag. Gern bezeichne ich mich als Überzeugungstäter. Politische Themen, die mich berühren, in die hänge ich mich mit meiner ganzen Kraft rein und versuche, eine Lösung herbeizuführen. Aktuelle Themen, die ich gern weiter bearbeiten will, sind: der Neubau der B6 in Cossebaude, die Reduzierung des Bahnlärms, die Instandsetzung von Straßen, der Übergang des Freistaats ins Gigabit-Zeitalter und ein erfolgreicher Strukturwandel in den Braunkohlerevieren. Dafür bitte ich um Ihre Zustimmung und Ihre Stimme bei der Nominierung am 17. November 2018 auf dem Kreisparteitag.

Als ich vor gut vier Jahren „vom Land in die Stadt“ kam, habe ich nicht geahnt, dass mich Dresden so unmittelbar in seinen Bann ziehen würde. Die Menschen, die Vielfalt, die grünen Oasen inmitten einer pulsierenden Stadt – alles hat mich von Beginn an gepackt. Ich habe eine zweite Heimat gefunden. Mit Herzblut für Sachsen möchte ich mich für mein neues Zuhause einsetzen – und dabei meine Erfahrungen als Landespolitikerin mit kommunalen Wurzeln und Verbindungen einbringen. Bei der Wahlkreisarbeit leiten mich drei Dinge: Erstens: Gutes bewahren. Gemeinsam haben die Vertreter der CDU viele gute Projekte angestoßen, die ich gern fortführen will. Die Quartiersbuslinie 73 – Trachenberge ist dafür ein anschauliches Beispiel. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Buslinie nach dem Testbetrieb 2018 ein fester Bestandteil des ÖPNV bleibt. Zweitens: Mit meinen eigenen Akzenten vor allem junge Familien unterstützen. Der Wahlkreis ist ein wunderbarer Wohnort – für Familien über Generationen hinweg. Dafür brauchen wir unter anderem eine gut ausgebaute Infrastruktur, die durchweg barrierefrei ist. Und dies geht weit über die bekannte Rampe hinaus. Drittens: Akteure vernetzen. Nur im Team sind wir stark. Davon bin ich überzeugt. Vernetzung beginnt immer im Kleinen, vor Ort, auf lokaler Ebene – von den Kameraden der Feuerwehr über die Vereine, die Kirchgemeinden, das THW, die engagierte Bürgerschaft bis zu den Unternehmern und vielen mehr. Das Netzwerk im Wahlkreis auszubauen und zu festigen, das Netzwerk Knoten für Knoten weiter zu knüpfen, daran will ich mitwirken. Liebe Freunde, dafür bitte ich um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme bei der Nominierung für den Wahlkreis 47 – Dresden 7. wahlkreis 47 · dresden 7

Wahlkreis 46 · Dresden 6

Thomas Reinhard WeiSSbach Dozent · 35 Jahre · verheiratet · ein Kind

Mein Name ist Thomas Weißbach, ich bin 35 Jahre alt, glücklich verheiratet und Vater einer Tochter. Ich bin CDU-Wähler, seit ich wählen darf, und seit 2014 Mitglied der CDU. Beschäftigt bin ich als Dozent in der Qualifizierung und Ausbildung von Mitarbeitern und Auszubildenden der Bundesagentur für Arbeit und der Jobcenter in den Fachbereichen Kommunikation, Rehabilitation und Methodik-Didaktik. Ich wähle die CDU, weil ich an die Bedeutung der ersten beiden Buchstaben C und D glaube: christlich und demokratisch. Eine Partei, die mit gutem Beispiel für christliche Werte und ein demokratisches Grundverständnis steht. Dazu gehört für mich auch, dass ich bereit bin, für ein menschenfreundliches und zukunftsorientiertes Land zu kämpfen, in dem Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Hass keine Rolle spielen, sondern Respekt und Rechtsstaatlichkeit das Demokratieverständnis prägen. Dafür ist es wichtig, die Themen der Bürger ernst zu nehmen, die sie beschäftigen. Und das sind nicht nur die Flüchtlinge in Sachsen. Das sind zum Beispiel die horrenden Mieten in den Großstädten, der Lehrermangel und die Folgen für die politische und gesellschaftliche Entwicklung und der gefühlte Rückbau der Polizei. Kein Bürger ist gleich, jeder hat eine andere Betroffenheit. Und diese gilt es abzuholen, dafür Lösungen aufzuzeigen und durchzusetzen. Warum also bewerbe ich mich um eine Kandidatur? Ich lasse mir Deutschland bzw. Sachsen nicht schlecht reden, vor allem nicht von der AfD. Deshalb möchte ich mich dafür einsetzen, dass die CDU wieder für einen großen Teil der Menschen attraktiv wird. Zuordnung zum Wahlkreis lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor

Hinweis der Redaktion: Für die inhaltliche Gestaltung zeichnet allein der jeweilige Kandidat verantwortlich.

Hannes Hertwig Diplom-Ingenieur als Informationssystemtechniker · ledig · kinderlos

Ich bin ein wahrer Christdemokrat und der Meinung, man soll Gott ehren, aus diesem Grund stelle ich mich zur Wahl für den Landtag für die Sächsische Union. Politisch halte ich mich schnörkellos und bin der Auffassung, dass jeder seine Aufgabe diskussionslos durchzuführen hat. Die Schwierigkeiten im politischen Prozess sind die aktuell archaischen informationsverarbeitende Prozesse. Dies bedarf dringend einer Überarbeitung, um den aktuellen Anforderungen von internationaler Dimension Herr zu werden. Ich bin in der Lage, den Gesamtzusammenhang zwischen den verschiedenen Systemen der Wirtschaft, Politik und privaten Institutionen mittels geeigneter Informationssysteme herzustellen. Ich bin für dieses politische System angetreten, weil ich mich innerhalb einer thematischen Position direkt vom Volk wählen lassen möchte, wie es die parlamentarische Demokratie vorschreibt. Und mich eben nicht von einer korrupten Institution darin hindern lasse. Alle, die sich in diesem absurden Regime benachteiligt fühlen, werden mich anstandslos unterstützen, weil ich diese Missgeburt wie Papier zerreißen werde. Jeder Widerstand meiner Person gegenüber wird in noch nie dagewesener Brutalität niedergeschlagen. Deshalb bin ich eine gute Wahl. Wahlkreis 47 · Dresden 7

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■ aus den arbeitskreisen AK sport

Ein sportlicher Abend

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emeinsam mit dem Staatssekretär im Innenministerium, Professor Günther Schneider, und dem Geschäftsführer des Stadtsportbundes Dresden, Robert Baumgarten, diskutierten Mitte September rund 40 Vertreter der Dresdner Sportlandschaft über alles, was den Vereinen so auf der Seele brennt. Egal ob es um Fördermöglichkeiten, die Antragstellung bei der Sächsischen Aufbaubank oder um die Sorgen hinsichtlich der mögli-

chen Folgen der Leistungssportre- „Eine Flut von Formularen und unform ging, alles durfte am 17. Sep- glaublich verrechtlicht“, so Baumtember vorgebracht werden. „So garten. Aber das war nichts, was vielfältig der Sport in unserer Stadt sich an einem Abend lösen ließ. Anders ging es da den Vertreist, so unterschiedlich sind auch die Anliegen der Sporttreibenden. tern des Sächsischen BergsteigerWir wollen Hilfestellungen geben, bunds, diese wurden vom StaatsAnsprechpartner und Kummerkas- sekretär zum Gespräch ins SMI ten sein, deshalb ist der Sport- gebeten. Nachdem der Bund rund stammtisch auch so wichtig“, so 80.000 Euro in die Sicherung von Marcus Zillich, Arbeitskreis-Vorsit- Klettertouren investiert hat, will zender und Moderator des Abends. Staatssekretär Schneider mit den Ein Thema, das fast alle bewegt, ist Vertretern die Möglichkeit von Fördie neue Förderrichtlinie Dresden. derungen diskutieren.  MZ

Der Wille ist da ov Dresdner norden Attraktive Sportlandschaft im Dresdner Norden ist kein Selbstläufer

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m Norden der Stadt gibt es ein vielfältiges Angebot für Sport und aktive Freizeitgestaltung. Das soll auch künftig so bleiben und mit einer neuen Schwimmhalle als Ersatzbau für das bestehende Hallenbad ausgebaut werden. Seitdem die Stadt die ersten Planungen bei einer CDU-Veranstaltung im Frühjahr dieses Jahres vorgestellt hatte, diskutieren Bürger und SportDie einen sprechen von historisch, die anderen finden sie einfach nur marode: die Schwimmhalle Klotzsche. Fest steht, es kommt etwas Neues. Die Dresdner Bäder GmbH prüft noch, aber bis 2024 soll eine neue Halle fertig sein.

vereine vor Ort intensiv das Für und Wider. CDUStadträtin Silvana Wendt: „Das war für mich und die CDU-Stadtratsfraktion Grund genug, alle Interessierten am 11. September beim Bürgerforum in DresdenKlotzsche erneut über den aktuellen Stand zu informieren.“ Unter dem Motto „Sport im Dresdner Norden: Wie weiter?“ standen dort neben ihr auch Finanzbürgermeister Peter Lames und Dresdens Bäder-Chef Matthias Waurick Rede und Antwort. Die Vertreter der Stadt gaben einen Überblick über die laufende Fortschreibung der Sportentwicklungsplanung sowie des Sanierungs- und Entwicklungskonzepts für die Sportstätten. Auch zukünftig soll im Dresdner Norden geschwommen werden. Als mögliche Neubau-Standorte werden derzeit die HermannReichelt-Straße, die Königsbrücker Landstraße 100 und die Langebrücker Straße geprüft. Die neue Halle könnte mit sechs Schwimmbahnen sowie einem Lehrschwimm- und Mehrzweckbecken ausgestattet werden. Das Fazit von Stadträtin Silvana Wendt ist positiv: „In der Sportentwicklung geht es im Dresdner Norden voran. Wir als CDU müssen aber dranbleiben, damit die Projekte tatsächlich auch umgesetzt werden. Nur mit Willensbekundungen seitens der Stadt ist es nicht getan.“ SW

RCDS

Neuer Vorstand Auf einer spannenden Mitgliederversammlung wurde Jonathan Sieber zum neuen Vorsitzenden des RCDS Dresden gewählt. Den geschäftsführenden Vorstand komplettieren Michael Jaster und Sven König als Stellvertreter sowie Marc Drechsler als Finanzvorstand. „Vieles werden wir anders machen, aber thematisch wandeln wir auch auf den Spuren unserer Vorgänger“, so Sieber als neuer Vorsitzender. Man werde alles daran setzen, die Juristische Fakultät in Dresden zu erhalten. Spätestens, seitdem man mithalf, die vorzeitige Schließung abzuwenden, wisse man, dass Totgesagte länger leben, so der Tenor des Vorstandes. Zwar ist der RCDS klein – jedoch kann und soll er einen Brückenkopf für bürgerliche Kräfte an der Universität bilden. JS Hier könnte

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impressum Herausgeber CDU-Kreisverband Dresden, An der Kreuzkirche 6, 01067 Dresden, Telefon 0351 82966-22, Telefax 0351 82966-25, buero@cdu-dresden.de – www.cdu-dresden.de VERANTWORTLICH Pressesprecher Johannes Preißiger (V. i. S. d. P.), Stefanie Ziehm/SZ Redaktion Jonathan Sieber/JS, Silvana Wendt/SW, Stefanie Ziehm/SZ, Markus Zillich/MZ­­­­­ bilder Christoph Reichelt/CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Jonathan Sieber, Privat Satz & Gestaltung Machzwei Gestaltung & Kommunikation, Dresden – www.machzwei.net Druck Elbtal Druck & Kartonagen GmbH, Dresden – www.elbtaldruck.de redaktionsschluss 30. September 2018 Die Dresdner Union erscheint viermal im Jahr, die nächste Ausgabe im Dezember 2018.

DDU | 2018-3 | November 2018  

Fiedler, Ublig und Schreiber MdL verabschieden sich aus dem Sächsischen Landtag - Die Dresdner Landtagskandidaten stellen sich vor. Rückblic...

DDU | 2018-3 | November 2018  

Fiedler, Ublig und Schreiber MdL verabschieden sich aus dem Sächsischen Landtag - Die Dresdner Landtagskandidaten stellen sich vor. Rückblic...

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