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Herbst 2016

Rahdener

IM:P LSE

Themen, die bewegen. Eine Informationsschrift Ihrer CDU Rahden.

Aus Preußisch Ströhen nach Düsseldorf Diese Ausgabe der RAHDENER IM:PULSE berichtet über die CDU-Landtagskandidatin Bianca Winkelmann

Im kommenden Jahr werden die Bürger in Nordrhein-Westfalen zweimal an die Wahlurne gebeten. Neben der Bundestagswahl im September findet am 14. Mai 2017 die Abstimmung darüber statt, wer künftig für die CDU den Mühlenkreis im Düsseldorfer Landtag vertreten soll. Mit Bianca Winkelmann aus Pr. Ströhen kandidiert für die CDU erneut eine Politikerin aus Rahden. Seit dem Jahr 2000 wird der Wahlkreis 88, der aktuell aus den Städten und Gemeinden des Altkreises Lübbecke sowie Hille und Petershagen besteht, von Friedhelm Ortgies vertreten. In dieser Ausgabe der RAHDENER IM:PULSE finden Sie ein Interview mit der CDU-Kandidatin. (Lesen Sie weiter auf Seite 4...)

Lesen Sie auch in dieser Ausgabe der RAHDENER IM:PULSE: Das Gesundheitszentrum am Rahdener Krankenhaus entsteht (Seite 3)

Fragen an den Rahdener Bürgermeister Dr. Bert Honsel (Seite 5)

CDU fordert den Neubau des Radwegs an der Mindener Straße (Seite 8)


Liebe Leserinnen und Leser! Es ist nicht zu übersehen. In der Rahdener Innenstadt wurde vieles bereits neu gestaltet und vieles wird in den nächsten Monaten noch passieren. Die RAHDENER IM:PULSE berichteten in den vergangenen Ausgaben schon mehrfach über die Fortschritte in diesem Prozess. Wichtig ist uns als Christdemokraten an dieser Stelle aber auch, dass die Entwicklung in unseren sogenannten Außenortschaften nicht aus den Augen verloren wird. Bürgermeister Dr. Bert Honsel spricht zu Recht, auch im Interview in dieser Ausgabe, von einer gelungenen Symbiose aus Innenstadt und Ortschaften. Beides gehört in Rahden zusam-

men. In Varl, Sielhorst, Pr. Ströhen, Wehe und Tonnenheide leben fast genauso viele Rahdener Bürger wie in der Innenstadt und Kleinendorf zusammen. Nur mit einer attraktiven Innenstadt gelingt es, dass sich neue Bürger in den Außenortschaften niederlassen. Und eine lebendige Innenstadt kann nur existieren, wenn genügend Menschen sie, eben auch aus den Ortschaften, zum Einkaufen und Verweilen frequentieren. Wir unterstützen daher ausdrücklich die Bemühungen der Verwaltung über Anträge an Fördermittel des Landes zu kommen, die speziell für die nachhaltige dörfliche Entwicklung in den Ortschaften eingesetzt werden sollen. Die vielen aktiven Dorfgemeinschaften haben Unterstützung verdient, denn es gibt weiterhin viel zu tun. Dazu kann ich nur sagen: Packen wir es an.

Unser Team der RAHDENER IM:PULSE hat sich wieder einmal damit beschäftigt, Aktuelles aus dem gesamten Stadtgebiet für Sie anschaulich zusammenzufassen und aufzubereiten. Ich wünsche allen unseren Lesern viel Spaß bei der Lektüre unserer neuesten Ausgabe und freue mich auf Ihre Reaktionen. Ihre

Bianca Winkelmann

Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Rahden

Aktiv in Tonnenheide Kurzporträt über den Ortsvorsteher Hermann Schmidt

Persönliches • • •

Alter: 67 Jahre Beruf: Landwirt Familie: verheiratet, vier Kinder, zwei Enkel Hobbys: Tonnenheider Vereine, Rassegeflügelzucht

Telefonische Erreichbarkeit: 05771 / 2609

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Die Ortschaft Tonnenheide bietet mit ihrer aktuellen Infrastruktur und dem Vereinsleben ein attraktives Wohnumfeld. „Die Bürger in Tonnenheide bauen auf Traditionen und Gemeinschaft“, so der langjährige Ortsvorsteher im Südosten Rahdens. Er kennt die Menschen in Tonnenheide, die sich im aktiven Vereinsleben und bei Festen wie dem Backtag am Großen Stein oder an der Tonnenheider „Hochzeitsmühle“ immer wieder begegnen. Auch die wiederholte Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ bringt die Menschen in der Ortschaft zusammen. Um dieses Umfeld zu erhalten und das Miteinander weiter zu fördern, sind nach Einschätzung des Ortsvor-

stehers aber auch Investitionen in die Zukunft notwendig. „Daher setze ich mich dafür ein, dass die Voraussetzungen zur Wohnbautätigkeit im Ort weiterhin geschaffen werden“, bekräftigt der 67-Jährige. „Dadurch sichern wir die Eigenentwicklung unserer Ortschaft und die guten Standortbedingungen wie Grundschule, Kindergarten und Sportmöglichkeiten.“ So belebe auch der Zuzug neuer Familien regelmäßig die dörfliche Gemeinschaft. In seiner Freizeit bringt sich Hermann Schmidt gerne ins Vereinsleben seiner Ortschaft ein und auch die Familie mit seiner Ehefrau, vier Kindern und zwei Enkelkindern hat für ihn einen besonderen Stellenwert. (ha)


Weg frei für das Gesundheitszentrum

Am Krankenhaus entsteht bis Ende kommenden Jahres ein neues Domizil für zahlreiche Ärzte und Dienstleister Seit einigen Jahren wird über ein Gesundheitszentrum am Rahdener Krankenhaus gesprochen. Mit diesem Projekt will die Stadt Rahden die ambulante medizinische Versorgung der Bürger sicherstellen und auch die Verzahnung mit dem Krankenhaus fördern. Ein wichtiger Beschluss des Rats wurde bereits im vergangenen Jahr gefasst: Die Stadt Rahden sollte von den Mühlenkreiskliniken den Teil des ehemaligen Grundstücks Lange erwerben, der nicht für den Neubau des Gesundheitszentrums benötigt wird, und die Abrisskosten für das ehemalige Gebäude Lange übernehmen. Zum Zeitpunkt dieser und weiterer Beschlussfassungen war eine Umsetzung des Projektes „Gesundheitszentrum neben dem Krankenhaus“ durch verschiedene Investorengruppen geplant. Diese Umsetzung ist letztlich nicht zustande gekommen, weil man sich jeweils nicht auf einen gemeinsamen Gesellschaftervertrag einigen konnte. Daher hat die Rahdener Stadtverwaltung Kontakt mit der Firma Schumacher aus Wolfenbüttel aufgenommen, mit der die Stadt in jahrzehntelangen, erfolgreich verlaufenden Geschäftsbeziehungen steht.

Ansicht des zu bebauenden Grundstücks vor dem Abriss des Eckhauses Feldstraße / Hohe Mühle

Die Firma erklärte sich bereit, auf Grundlage der bereits bestehenden Vereinbarungen als Investor, Projektentwickler und Betreiber des Gesundheitszentrums aufzutreten. Weiterhin kündigte die Firma an, dass auch noch Mieter für das ursprünglich nicht vorgesehene Dachgeschoss gesucht werden. Falls sich diese Mieter finden, wird das Dachgeschoss mit ausgebaut werden. Somit könnten drei weitere Praxen in das Gesundheitszentrum einziehen. Die Aufträge für die anstehenden Arbeiten werden nunmehr ausgeschrieben. Für das Gesundheitszentrum steht pro Etage eine Nutzfläche von 400 Quadratmetern zur Verfügung.

Die CDU Rahden hat sich immer für den Bau des Gesundheitszentrums ausgesprochen und dabei insbesondere auf die Synergien mit dem Krankenhaus Rahden hingewiesen. (ha)

Kurz erklärt... Für eine immer älter werdende Bevölkerung müssen neue Wege für die medizinische Versorgung vor Ort beschritten werden. Um neue Ärzte, vor allem Fachärzte, nach Rahden zu holen, reicht es nicht mehr aus, wie früher zinsgünstige Darlehen an niederlassungswillige Ärzte auszugeben. Für viele junge Ärzte zählt die interdisziplinäre Zusammenarbeit, denn diese kennen sie aus ihrer Ausbildung und wollen sie auch als niedergelassene Ärzte möglichst fortführen. Im Übrigen besteht Handlungsbedarf, denn bereits jetzt sind knapp drei Viertel der Hausärzte 55 Jahre und älter.

So soll das Gesundheitszentrum am Rahdener Krankenhaus nach seiner Fertigstellung aussehen.

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Bianca Winkelmann stellt sich vor

In den Rahdener IM:PULSEN spricht die CDU-Landtagskandidatin über die Motivation zu ihrer Kandidatur RAHDENER IM:PULSE: Frau Winkelmann, wie würden Sie Ihr bisheriges politisches Engagement beschreiben? Bianca Winkelmann: Seit mittlerweile zwölf Jahren bin ich kommunalpolitisch tätig. Zunächst als Ratsmitglied für Pr. Ströhen und seit mittlerweile zwei Jahren als Vorsitzende der größten Fraktion im Rat der Stadt Rahden, der CDU. In all diesen Jahren habe ich immer wieder feststellen müssen, wieviel Einfluss die Entscheidungen, die in Berlin und Düsseldorf gefällt werden, auf unsere Arbeit hier vor Ort haben. RAHDENER IM:PULSE: Welche Themenfelder fallen Ihnen dabei besonders ins Auge?

Persönliches Bianca Winkelmann ist 49 Jahre alt und seit 25 Jahren mit ihrem Mann Hartmut verheiratet. Sie arbeitet als Landwirtin aus Überzeugung und hat drei erwachsene Kinder. In ihrer Freizeit ist sie nicht nur im parteipolitischen Ehrenamt engagiert, sondern vertritt als Ortsvorsteherin die Interessen der Menschen in Pr. Ströhen und bringt sich darüber hinaus in zahlreichen Initiativen vor Ort ein. Das Wohl des ländlichen Raums liegt ihr besonders am Herzen.

stand, nach 17 Jahren sein Mandat niederzulegen, habe ich nach Beratung mit meinen Parteifreunden in Rahden und vor allem nach Absprache mit meiner Familie entschieden, mich der Kandidatur zu stellen. Dass mein Mann und meine Kinder diese Entscheidung mittragen, war dabei die wichtigste Voraussetzung. Ohne den Rückhalt meiner Familie könnte ich diese Aufgabe nicht angehen.

Bianca Winkelmann: Die Schulpolitik, die Umwelt- und Landwirtschaftspolitik, die Polizeipräsenz vor Ort und auch die Landesentwicklungsplanung und damit die Frage, wie es in unseren Dörfern weitergeht, sind alles Themen, die im Landtag beraten und entschieden werden. Engagierte Vertreter in der Landesund Bundespolitik sind daher ganz enorm wichtig. Politiker, die wissen, wo vor Ort der Schuh drückt. RAHDENER IM:PULSE: Wie ist es daraufhin zu Ihrer Kandidatur für den Landtag gekommen?

RAHDENER IM:PULSE: Mit welcher politischen Überzeugung gehen Sie in den bevorstehenden Wahlkampf? Bianca Winkelmann: Ich bin Kandidatin im Wahlkreis 88. Dort leben fast 145.000 Menschen. Deren politische Stimme in Düsseldorf zu werden, ist eine große Aufgabe. Ich bin mir der Verantwortung bewusst und stelle mich dieser Aufgabe gern. Ich bin überzeugt davon, dass es sich lohnt zu kämpfen und sich einzusetzen – für die Menschen im Mühlenkreis, für unseren ländlichen Raum und damit für unsere Heimat, die so lebenswert bleiben soll, wie sie ist. (mh) Weitere Informationen im Internet:

Bianca Winkelmann: Als die Entscheidung von Friedhelm Ortgies fest-

• winkelmann2017.de • facebook.com/winkelmann2017

Auch der morgendliche Sport vor der Arbeit hat bei der Ströherin einen festen Platz. Bianca Winkelmann bei ihrer Vorstellungsrede auf der CDU-Aufstellungsversammlung am 6. Juni 2016

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„Mal direkt nachgefragt!“ Kurzinterview mit Bürgermeister Dr. Bert Honsel zu aktuellen Themen RAHDENER IM:PULSE: Fast auf den Tag genau seit einem Jahr sind Sie jetzt neuer Bürgermeister der Stadt Rahden. Wie sieht Ihre Bilanz aus? Dr. Bert Honsel: Zunächst muss ich sagen, ich bereue keinen Tag, den Schritt gegangen zu sein. Die Tätigkeit macht mir sehr viel Spaß. Auch wenn ich es gleich zu Beginn mit einem erheblichen Problem zu tun hatte, nämlich der Bewältigung der „Flüchtlingswelle“. In den Monaten Juni bis Dezember 2015 kamen jeden Monat 50 bis 70 Flüchtlinge nach Rahden, vornehmlich aus Syrien. Das gemeinsame Ziel von Politik und Verwaltung in Rahden war die dezentrale Unterbringung, also ohne Inanspruchnahme von Sport- oder

leerstehenden Fabrikhallen. Das ist auch deshalb gelungen, weil seit Januar 2016 wegen der Schließung der sogenannten „Balkanroute“ kaum noch Flüchtlinge zu uns gelangt sind. Mein Dank gilt besonders den vielen ehrenamtlichen Helfern, die sich um einzelne Flüchtlinge gekümmert haben. Ohne sie wäre eine schnelle erste Integration nicht möglich gewesen. RAHDENER IM:PULSE: Welche anderen Projekte sind zurzeit wichtig für Sie? Dr. Bert Honsel: Beim Aufbau des Gesundheitszentrums, das der Sicherung der zukünftigen ärztlichen Versorgung in Rahden dienen soll, sind wir einen großen Schritt wei-

tergekommen. Wichtig für mich ist natürlich auch das einvernehmliche Zusammenwirken der „Kernstadt“ und der Ortschaften zum Wohle ganz Rahdens. Dazu hat unter anderem der Zukunftskongress „Ländlicher Raum 4.0“ der Bürgerstiftung Pr. Ströhen am 5. März in der Aula des Gymnasiums Rahden beigetragen. Es stehen uns also auch in Zukunft spannende Aufgaben in Rahden bevor. (mh/bw)

Verbesserungsbedarf an vielen Stellen Die CDU-Ratsfraktion erkundet zusammen mit körperlich eingeschränkten Rahdenern die Innenstadt „Behindert ist man nicht. Behindert wird man.“ Dieser Slogan der Aktion Mensch ist schon häufig zitiert und diskutiert worden. Um Behinderungen im Sinne von Barrieren und Hindernissen in der Rahdener Innenstadt ging es bei einem Rundgang der CDU-Fraktion. Gemeinsam mit Margarethe Müller, Stefan Rehling, Uli Korte und Hans-Jürgen Solms, die alle vier auf Rollstühle bzw. einen Rollator angewiesen sind, machten sich die Ratsmitglieder auf den Weg, um sich Punkte in der Stadt anzusehen, die für Menschen mit Einschränkungen schwer zu passieren sind. Gleiches gilt an vielen Stellen natürlich auch für Kinderwagen.

Teilweise sind es Löcher und Absenkungen im Pflaster oder hohe Kanten, die mit einfachen Mitteln wieder instand zu setzen sind. An anderen Stellen traf die Gruppe auf „Bügelschranken“ oder auch zu enge Behindertenparkplätze. Gemeinsam wurde überlegt, wie ohne großen Aufwand Abhilfe geschaffen werden kann. Ebenso war es für die Christdemokraten wichtig zu erfahren, wie

die bereits sanierten Plätze zum Beispiel an der Marktschänke und am Glindower Platz aus Sicht der Rollstuhlfahrer wahrgenommen werden. Sowohl die Pflasterbeschaffenheit als auch die Anlage der Plätze wurden sehr gelobt. Stefan Rehling bot Bürgermeister Dr. Bert Honsel, der den Rundgang ebenfalls begleitete, seine volle Unterstützung bei weiteren Projekten an. (bw)

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Aus den Ortschaften Rahden Neugestaltung des Kirchplatzes Die Mauer an der Eisdiele hat im Laufe dieses Sommers die Gemüter vieler Menschen erhitzt. Im Rahmen der Neugestaltung des Kirchplatzes sah ein Entwurf des Planungsbüros um Marcel Adam aus Berlin vor, die Mauer zu entfernen. Ziel ist es, den gesamten Platz offener zu gestalten. Nach vielen Diskussionen im Internet und einer durchgeführten Umfrage gibt es in Rahden offensichtlich kaum

Menschen, die diese Mauer nicht mehr wollen. Auch niemandem in der CDU Rahden ist sie im Wege – ganz im Gegenteil. Gerade für Familien mit kleinen Kindern stellt sie aktuell eine sinnvolle bauliche Trennung der Spielecke zur Gerichtsstraße dar. Allerdings sollte aus CDU-Sicht der gesamte Platz mit allen Aspekten betrachtet werden, um dann zu entscheiden, in welcher Form und Größe die Mauer erhalten werden soll. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt hat es noch keine Festlegungen gegeben. Es liegt lediglich ein Entwurf vor, der noch politisch zu beraten ist. (ch)

Die entsprechenden Medikamente werden dann innerhalb eines halben Tages von Mitarbeitern der Apotheke direkt an die Haustür der Patienten geliefert.

Pr. Ströhen Rezeptsammelstelle im Dorf Seit dem 1. Juli gibt es in Pr. Ströhen nach der Schließung der „AueApotheke“ eine Rezeptsammelstelle. Vertreter der Dorfgemeinschaft hatten sich dafür eingesetzt, dass die Menschen der Ortschaft auch zukünftig mit Medikamenten versorgt werden.

Kleinendorf Grünfläche am Museumshof Sehr oft wurden in der Vergangenheit aus der Bevölkerung und von Seiten der Politik die vielen Schilder und Werbeplakate auf der Wiese an der Lemförder Straße am Museumshof kritisiert. Auch in der Frühjahrsausgabe 2015 der RAHDENER IM:PULSE wurde darüber berichtet. 6

Zweimal täglich wird ein Briefkasten, der in unmittelbarer Nähe der Praxis des Allgemeinmediziners Jens Gottfriedsen aufgebaut ist, geleert.

Seit Beginn dieses Monats wird der Service, der vor allem von den älteren Bürgern gern wahrgenommen wird, von der „Fontane Apotheke“ aus Rahden betrieben. Zuvor hatte dies die „Vital Apotheke zur Alten Post“ erledigt. (ch)

Ein Ensemble aus einem bepflanzten Leiterwagen und einem bemalten Schalterkasten lässt den alten, mehr als unschönen Anblick nun leicht in

Vergessenheit geraten. An diesem Beispiel ist sehr gut zu sehen, wie mit geringem Aufwand viel erreicht werden kann. (bw)


Rahdener Rathaus bald barrierefrei

Nach dem laufenden Umbau können alle Büros sowie auch der Sitzungssaal deutlich besser erreicht werden Seit langem war es bekannt: Das altehrwürdige Rathaus in Rahden platzt aus allen Nähten! Ein letzter Anbau wurde Ende der Fünfzigerbzw. Anfang der Sechzigerjahre errichtet und fügte sich über Jahrzehnte nur unzureichend in das Ensemble der Rathausgebäude in Rahden ein. Inzwischen wird ein großer Umbau vollzogen. Auf dem vorhandenen Gelände rund um die alte Stätte entsteht eine moderne Stadtverwaltung. Vor allem die Einhaltung der aktuellsten Brandschutzbestimmungen und die Schaffung von Barrierefreiheit im und rund um das Haus in der Langen Straße sind an dieser Stelle wesentliche Bestandteile.

Zukünftige Ansicht des Rahdener Rathauses von der Langen Straße, oben links der neue Sitzungssaal

Das oberste Stockwerk (2. Obergeschoss) wird aus bautechnischen Gründen in einer Stahlrahmen-Bauweise gebaut. Hier wird ein neugestalteter Sitzungssaal entstehen, wo die Besucher der Rats- und Ausschusssitzungen mehr Platz finden

Eine Ära geht zu Ende

werden, um die Sitzungen verfolgen zu können. Auch das BürgermeisterSekretariat und -Büro wird in diesem Stockwerk eingerichtet. Die komplette Fertigstellung der Verwaltung und der Einzug sind für Mai/Juni 2017 geplant. (uh)

Impressum

Steffen Kampeter ist nach über 25 Jahren nicht mehr im Bundestag Am 4. Juli hat der langjährige Mindener Bundestagsabgeordnete Steffen Kampeter in Berlin sein Bundestagsmandat offiziell abgegeben, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen.

Herausgeber: CDU-Stadtverband Rahden Verantwortlich: Bianca Winkelmann Zum Alten Rennplatz 4 32369 Rahden

Kampeter, von 2009 bis 2015 auch Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, hat die Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) übernommen.

Redaktion: Heiko Ahrens (ha) Christoph Hartke (ch) Marlene Hartke (mh) Ulrich Hartmann (uh) Bianca Winkelmann (bw)

Im Jahr 1990 zog er erstmals in den zu dieser Zeit noch in Bonn beheimateten Bundestag ein und bekleidete in den Folgejahren diverse Ämter in seiner Fraktion, unter anderem war er haushaltspolitischer Sprecher. (ch)

Koordination: Marlene Hartke Auflage: 8.000 Exemplare

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Fünf CDU-Bewerber für den Bundestag

Die Mitglieder der Rahdener CDU haben am 27. Oktober die Wahl, wer den Mühlenkreis in Berlin vertreten soll Wenige Monate nach der Wahl zum nordrhein-westfälischen Landtag folgt der Urnengang zur Bundestagswahl. Wer für die Christdemokraten im früheren Wahlbezirk von Steffen Kampeter ins Rennen gehen wird, ist bisher noch offen. Spannung erzeugt die Tatsache, dass fünf Bewerber ihren Hut offiziell in den Ring geworfen haben. Die Bewerber aus Espelkamp, Hüllhorst und Minden haben sich in den vergangenen Wochen parteiintern den Mitgliedern der CDU auf verschiedenen Versammlungen vorgestellt. Entscheidend wird die Vertreterversammlung am 27. Oktober sein, auf der der gemeinsame Kandidat der CDU-Verbände im Mühlenkreis

(Bad Oeynhausen ausgenommen) bestimmt wird. Die gewählten Vertreter aus Rahden dürfen hierbei ihre Stimme abgeben. In jedem Fall steht dem erfolgreichen

Bewerber ein spannendes Jahr bevor und auch die Rahdener Bürger sind bereits jetzt herzlich eingeladen, dem neuen Kandidaten der Christdemokraten ihre Interessen und Fragen mitzuteilen. (mh)

Die fünf internen CDU-Bewerber zusammen mit Bianca Winkelmann und Ortsvorsteher Wilhelm Kopmann

Blickpunkt Rat: Union fordert Neubau

Radweg entlang der Mindener Straße nach Stelle soll auf CDU-Antrag aus Landesmitteln neu gebaut werden An der Mindener Straße gab es jahrzehntelang einen Radweg. Dieser war als kombinierter Geh- und Fahrradweg angelegt und ermöglichte es Schülern sowie allen anderen Radfahrern und Fußgängern sicher an der vielbefahrenen Straße entlangzufahren. Im Lauf der Jahre wurde der Weg nun zunehmend schwerer zu befahren. Zum einen ist er nach heutigen Erfordernissen als Weg für Fußgänger und Radfahrer zu schmal, zum anderen wurde er einfach uneben und ist vor allem für jüngere Verkehrsteilnehmer nicht mehr gefahrlos zu nutzen. Der schlechte bauliche Zustand hatte dann auch eine Herabstufung des

Weges zur Folge. So ist die Nutzung für Radfahrer nun lediglich noch freigestellt. Da es sich um einen auch von Schülern des Schulzentrums stark frequentierten Weg handelt, sieht die CDU Rahden hier dringenden Handlungsbedarf. Auch andere Parteien haben in der Vergangenheit auf dieses Problem aufmerksam gemacht. Neu am Antrag der CDU ist die Kernforderung, dass ein Neubau beantragt wird. Eine Sanierung müsste größtenteils die Stadt zahlen, bei einem Neubau ist der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen gefragt. Die Rahdener CDU freut sich sehr, dass alle Parteien dieses wichtige Projekt auch weiterhin unterstützen. (bw)

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