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Montag, 03.12.2012

Ausgabe- Nr. 8, Dezember 2012 PVST DPAG, Entg. bez. G 7629

Westerwald | Kurier. Die Wester wald-Par tei

Für ein starkes Stück Heimat

Wir haben im vergangenen Jahr erneut bewiesen, dass die CDU als »die Westerwaldpartei« die erfolgreiche Entwicklung der Region trägt und gestaltet. Mit dem Blick auf solide Finanzen sorgen wir im Kreis und in den Kommunen für gute Bildungschancen, attraktive Infrastruktur, innovatives Klima, Pflege der Tradition und Stärkung des Ehrenamtes. Mit unzähligen Besuchen und Gesprächen vor Ort haben Abgeordnete, Landrat, Kreistags- und Ratsmitglieder bei der Zuhörtour 2012 bewiesen, dass wir die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen und uns auch kritischen Worten stellen. Mit der Neuwahl des Kreisvorstandes und der Wahl des Bundestagskandidaten haben wir gezeigt, dass wir auch nach innen offen und geeint handeln.

Liebe Mitglieder der CDU Westerwald, ein gesegnetes Weihnachtsfest, ruhige und besinnliche Stunden im Kreise Ihrer Familien und Freunde wünsche ich Ihnen allen ganz persönlich, wie auch im Namen des gesamten Kreisvorstandes, der Kreisgeschäftsstelle, der Abgeordneten Joachim Hörster und Ralf Seekatz. Mit diesem Gruß verbinde ich ein herzliches Dankeschön für Ihr ehrenamtliches Engagement, Ihren Einsatz, Ihre Mitgliedschaft und auch für Ihre Spenden. Dies alles brauchen wir natürlich auch im neuen Jahr. Und es wäre schön, wenn wir wieder auf Sie bauen und mit Ihnen rechnen können. Danke für Ihre Treue zur CDU und zum Kreisverband Westerwald. Das fällt sicher nicht allen leicht in unserer Volkspartei, in der es eine große Bandbreite von verschiedenen Zielen gibt. Doch unser gemeinsamer Kompass bleibt eingestellt auf unsere Grundwerte: Frieden und Freiheit, Selbstverantwortung und Solidarität, Gerechtigkeit und unseren Einsatz für die demokratische Grundordnung und die soziale Marktwirtschaft.

10 FAKTEN über unsere Arbeit für Deutschland.

Das kommende Jahr wird geprägt werden vom Bundestagswahlkampf und den Vorbereitungen für die Kommunalwahl 2014. Wir werden all unsere Kraft brauchen, um die Menschen zu informieren und für unsere guten Zukunftslösungen zu gewinnen und zu begeistern. Diese Begeisterung für eine jahrzehntelange erfolgreiche und vorbildliche CDU-Politik müssen wir zunächst bei uns allen – den Mitgliedern – wieder mehr entfachen. Ob bei Veranstaltungen, Arbeitskreisen, Infoständen, Gesprächen, im Internet oder Briefen – nur wenn wir selbst aktiv mitwirken, können wir das Bild einer lebendigen überzeugenden Partei zeichnen. In diesem Sinne: Bleiben Sie uns auch im neuen Jahr ein aktiver und engagierter politischer Begleiter bzw. eine Begleiterin. Dann werden wir die Herausforderung erfolgreich meistern. Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen Erfolg, Glück, Gesundheit und Gottes Segen. Ich freue mich auf die Begegnungen und auf die Gespräche mit Ihnen.

Deutschland ist auf einem guten Weg und die Menschen haben etwas davon. Dafür stehen Angela Merkel und die CDU-geführte Bundesregierung. Noch nie hatten mehr Menschen Arbeit als heute. Wir investieren mehr in Bildung und Forschung als je zuvor. Unsere Produkte „Made in Germany” sind weltweit gefragt. Lesen Sie weiter im Innenteil.

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CDU AKTUELL

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Überzeugendes Votum für Bürgermeister Michael Ortseifen Weite Teile der Bevölkerung akzeptieren seine Arbeit und bringen sie mit dem Namen Michael Ortseifen in Verbindung. Diese Zusammenarbeit zum Wohle der Bürger/innen wollen wir fortsetzen.Deshalb unterstützen wir mit vollem Einsatz Michael Ortseifen, damit er die Geschicke unserer Verbandsgemeinde weiter tatkräftig unterstützen kann.«

Michael Ortseifen kandidiert erneut für das Amt des Bürgermeisters in der Verbandsgemeinde Wirges. In großer Einmütigkeit bestimmte der CDU-Gemeindeverband Wirges Bürgermeister Michael Ortseifen als Kandidaten für die Wahl des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Wirges am 17.02.2013. Die Vorsitzende des Gemeindeverbandes Ulla Schmidt konnte Joachim Hörster MdB, Gabi Wieland MdL, Landrat Achim Schwickert sowie eine große Anzahl von Parteimitgliedern begrüßen. Das Ergebnis von 1oo % der abgegebenen gültigen Stimmen verdeutlichte die große Wertschätzung, die Michael Ortseifen nach einer Amtszeit von mehr als 15 Jahren in den Reihen der CDU genießt. Der Fraktionsvorsitzende der CDU im Verbandsgemeinderat Thomas Fein unterbreitete der Versammlung den gemeinsamen Vorschlag von Gemeindeverband und CDU-Fraktion.

Besonders freute sich Michael Ortseifen in seiner Antwort über die Tatsache, dass künftige Entwicklungen in der Gesellschaft frühzeitig erkannt und umgesetzt werden konnten. So war die VG Wirges oft bei den Vorreitern, z.B. beim Bau einer der ersten Klärschlammvererdungsanlagen in der Region, bei der Einrichtung des Kinderhorts, der Beantragung und Einführung der Ganztagsschulen in drei von vier Schulen in eigener Trägerschaft. Ganz früh wurden durchgehende Öffnungszeiten der Verwaltung und die Schulsozialarbeit an allen Schulen der Verbandsgemeinde eingeführt. Grundlage aller Entscheidungen seien geordnete Finanzen, die der Verbandsgemeinde als auch den Gemeinden die Freiräume für kraftvolles Handeln ermöglichten. Eindrucksvoller Beweis sei die Senkung der VG-Umlagen im Jahre 2012, die zu einer Entlastung für die Stadt Wirges und die Ortsgemeinden von jährlich 390.000 € geführt hätten. Dies ist – so Bürgermeister Ortseifen – Politik mit Augenmaß und Verantwortungsbewusstsein.

Ulla Schmidt betonte: »Insbesondere in den Bereichen Bildung und Schulen hat Michael Ortseifen für eine grundlegende Sanierung und eine moderne Ausstattung sowie umfassende Ganztagsangebote gesorgt. Am Herzen liegt ihm die Unterstützung der Familien durch den Kinderhort, die Schulsozialarbeit, die Betreuenden Grundschulen, die Ferienbetreuung und das Miteinander von Jung und Alt durch gezielte Generationenarbeit. Die Infrastruktur unserer Verbandsgemeinde ist durch Michael Ortseifen deutlich verbessert worden. Hiervon profitieren auch die Firmen, die zunehmend Arbeits- und Ausbildungsplätze bieten. Die Zusammenarbeit mit der Fraktion und dem Vorstand ist sehr gut.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung ehrte die Kreisvorsitzende Gabriele Wieland MdL verdiente Mitglieder. Uwe Hübinger aus Dernbach (2.v.links) und Rosel Adler aus Wirges (4.v.links) wurden für 25-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Franz-Josef Bruchof aus Wirges gehört seit 50 Jahren der CDU an. Ulla Schmidt aus Dernbach ist für Ihre 40-jährige CDU-Mitgliedschaft geehrt worden.

92%

Die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland ist mit 7,9 Prozent die niedrigste aller EU-Länder. Und auch für arbeitslose Jugendliche schaffen wir Perspektiven: Denn es warten 176 000 Lehrstellen auf Bewerber. (Quelle: Eurostat, Bundesagentur für Arbeit)

DER JUGENDLICHEN HABEN EINEN JOB www.cdu-westerwald.de

22,7 % JUGENDARBEITSLOSIGKEIT IN EUROPA 7,9 % JUGENDARBEITSLOSIGKEIT IN DEUTSCHLAND


CDU THEMA

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Generationengerechtigkeit – Schuldenabbau als Zukunftschance?! Die Finanzlage von Rheinland-Pfalz ist desolat. Ist der Schuldenabbau eine Zukunftschance für uns alle? Der CDU-Gemeindeverband Wallmerod und die Kommunalpolitische Vereinigung (KPV) hatten mit Astrid Wallmann, hessische Landtagsabgeordnete, und Dr. Wilhelm Wallmann, langjähriger Vorsitzender des Bundes der Steuerzahler in Rheinland-Pfalz, zwei Finanzexperten eingeladen, die sich für eine Generationengerechtigkeit stark machen. Astrid Wallmann führte aus, dass Hessen sich in der Finanzpolitik von vielen anderen Bundesländern unterscheidet. Ab 2020 will das Land keine neuen Schulden mehr machen, alte Verbindlichkeiten sollen abgebaut werden. Außer der Polizei und den Hochschulen muss sich jedes Ressort über Einsparmöglichkeiten von mindestens 3,5 Prozent Gedanken machen. »Natürlich macht man sich dabei nicht unbedingt Freunde.« Allerdings scheint der Erfolg für sich zu sprechen: In Hessen liegt die Pro-Kopf-Verschuldung bei 6 000 Euro, in Rheinland-Pfalz dagegen bei 9 000 Euro. Der Bürgermeister von Wallmerod, Klaus Lütkefedder, kritisierte den rheinland-pfälzischen Entschuldungsfonds. »Nichts gegen diesen Schutzschirm. Doch damit werden Kommunen abgestraft, die finanziell gut wirtschaften. Das Geld wird dort abgezweigt.« Und Lütkefedder beanstandete weiter: Der Westerwaldkreis sei für 2012 gut aufgestellt gewesen, sogar ein Schuldenabbau von 200 000 Euro war geplant. Doch geplante Zuweisungen des Landes wurden ersatzlos gestrichen, das Resultat waren 700 000 fehlende Euro.

Die rege Diskussion konzentrierte sich auf die weitere Entwicklung der kommunalen Finanzen. Nachdem die Landesregierung per Entscheidung des Landesverfassungsgerichtes aufgefordert sei, die Kommunen angemessen mit Finanzmitteln auszustatten, bleibe abzuwarten, wie dies sich in der Praxis auswirke. Vor Ort könne und wolle man darauf nicht warten. Man müsse die eigenen Möglichkeiten zur Konsolidierung der öffentlichen Haushalte selber ausschöpfen durch kostengünstige und effiziente Aufgabenerfüllung und konsequenten Schuldenabbau, waren sich die kommunalen Mandatsträger einig. »Man kann nicht auf Dauer mehr ausgeben als man einnimmt. Das wissen die Westerwälder schon lange und viele Orts- und Verbandsgemeinden handeln entsprechend. Kritisch wird es allerdings, wenn neue Aufgaben auf die kommunale Familie abgewälzt werden ohne entsprechende Finanzierung«, brachte der CDU-Kandidat für die Bundestagswahl 2013 Dr. Andreas Nick die Diskussion auf den Punkt. Besonders heftig in die Kritik von Dr. Wallmann geriet die derzeitige rheinland-pfälzische Landesregierung, für die er nicht nur die Zustimmung der Landtagsabgeordneten und Kreisvorsitzenden der CDU, Gabi Wieland sicher hatte. Er findet es horrend, dass der Steuerzahler für hausgemachte Pleiten wie der Nürburgring oder das FCK-Stadion herangezogen werden. Er veranschaulichte die dramatische Lage: »Wenn die Verschuldung von Rheinland-Pfalz mit 36 Milliarden Euro täglich mit einer Million Euro zurück gezahlt würden, bräuchten wir ohne Zinsen etwa 100 Jahre bis keine Schulden mehr da wären.«

v. l. n. r.: Bürgermeister Klaus Lütkefedder, Dr. Wilhelm Wallmann, Vorsitzender Sven Heibel, Astrid Wallmann (MdL), CDU-Kreisvorsitzende Gabi Wieland (MdL), Wahlkreiskandidat Dr. Andreas Nick Wir machen Ernst und treten auf die Schuldenbremse: Obwohl im Grundgesetz erst ab 2016 eine maximale Neuverschuldung in Höhe von 0,35 Prozent der gesamten deutschen Wirtschaftsleistung vorgeschrieben ist, wollen wir diese Vorgabe bereits im Jahr 2013 erfüllen. Spätestens ab 2016 soll der Bund komplett ohne neue Schulden auskommen.

AUF DEM WEG ZU

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NEUEN SCHULDEN


CDU VOR ORT

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CDU-Kreistagsfraktion vor Ort in Herschbach Ideenreiche mittelständische Betriebe lernte die CDU-Kreistagsfraktion bei einem »Vor-Ort-Besuch« in Herschbach kennen: Die HS Hallensysteme GmbH hat sich als mittelständisches Unternehmen auf innovativen Stahl- und Hallenbau spezialisiert. Kaminofenkeramik ist ein innovatives Unternehmen und fertigt im Auftrag namhafter Hersteller hochwertige Passelemente aus Keramik für Kaminöfen. Bei den Betriebsbesuchen wurde Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Krempel von Ortsbürgermeister Edgar Deichmann, Landrat Achim Schwickert, der CDU-Kreisvorsitzenden Gabi Wieland MdL, dem örtlichen Kreistagsmitglied Günter Beuler und weiteren Kreispolitikern begleitet. Andreas Kern, Prokurist und technischer Leiter von HS Hallensysteme GmbH, erläuterte den Kommunalpolitikern Produktionsverfahren und den Fertigungsumfang. Ein Team von über 50 Mitarbeitern entwickelt und plant konstruktive und statische Hallenobjekte, die exakt auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind. Diese können gemäß dem Wunsch des Auftraggebers als Einzelgewerke oder teilschlüsselfertig bzw. schlüsselfertig erstellt werden. Die maßangefertigten Hallensysteme werden in der gesamten Bundesrepublik von Sylt bis Freiburg und Aachen bis Berlin aufgestellt. So entstehen eindrucksvolle Fabrikations- und Produktionshallen, Fachmärkte für Einzel- und Großhandel, Werk- und Ausstellungshallen, Industrie- und Lagerhallen. Sanierungen, Aufstockungen und Sonderkonstruktionen runden die Leistungspalette ab. Pro Jahr werden ca. 140 Hallen in Herschbach gefertigt. Die eigene Stahlbaufertigung umfasst einen Produktionsbereich von 5.200 m² und ist mit modernsten CNC-, Säge- und Plasmabrennbohranlagen sowie Bohrwerken ausgestattet.

Brennofen investiert. Durch die immer größere Nachfrage nach »just in time« Lieferung erweiterte die Firma kaminofenkeramik Produktionsfläche und Lagerfläche nochmals. Rene Rasbach erläuterte eingehend die verschiedenen Produktionsschritte vom Rohstoff bis zur Nachbearbeitung und Qualitätskontrolle. Die Attraktivität von Kaminöfen werde durch großflächige keramische Kacheln besonders unterstrichen. Rene Rasbach entwirft und testet immer wieder neue kreative Vorschläge für funktional und optisch anspruchsvolle Verkleidungen aus Keramik. Mit einem Onlineshop für Rauchrohre, Ofenrohre, Kaminöfen und Zubehör hat sich Rene Rasbach ein weiteres Standbein für die eigene Firma aufgebaut. Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Krempel dankte den Unternehmern für ihre ständige Bereitschaft qualitativ hochwertige Produkte zu produzieren und weiterzuentwickeln. Dies sei eine wichtige Voraussetzung um heimatnahe Arbeitsplätze im Westerwald dauerhaft zu sichern. Die Kommunalpolitik wolle auch weiterhin gute Rahmenbedingungen bei der Infrastruktur erhalten, damit Unternehmen und Arbeitnehmer im Westerwald Zukunft haben.

Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit, technische Innovationen und die professionelle Kundenbetreuung sind nach Auskunft von Andreas Kern seit über 20 Jahren die Garanten für kontinuierliches Wachstum. Gut ausgebildetes und bodenständiges Personal gewährleistet ebenso wie ein ausgereifter Maschinenpark hohe Qualitätsanforderungen. Die Firma Kaminofenkeramik wurde im Jahre 2000 durch den Inhaber Rene Rasbach gegründet. Später erweiterte sich die Firma durch einen Neubau Interessiert folgen CDU-Kreisvorsitzende Gabi Wieland MdL sowie Mitglieder des der Produktionsfläche. Gleichzeitig wurde in einen Westerwälder Kreistages den Erläuterungen zur optischen Gestaltung von Keraneuen computergesteuerten großen Herdwagen- miköfen Unser Land ist wieder eine der stärksten Wirtschaftsnationen der Welt. Mit Wachstumsraten von drei Prozent und mehr in den Jahren 2010 und 2011 liegen wir mit an der Spitze in Europa. Während die Wirtschaft in anderen Ländern schrumpft, sind die Vorhersagen für Deutschland weiterhin gut. (Quelle: Frühjahrsgutachten der EU-Kommission)

7,6 % www.cdu-westerwald.de

MEHR WIRTSCHAFTSKRAFT SEIT 2009


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CDU AKTIV

Bessere Bürgerbeteiligung durch verstärkte Nutzung des Internet und der sozialen Medien Der Westerwaldkreis soll durch verstärkten Einsatz digitaler Medien die Bürger besser informieren und die Teilhabe am politischen Geschehen im Kreis erleichtern. Dazu soll das Kreistagsinformationssystem, das die Vorlagen und Beschlüsse des Kreistages enthält, so weit wie möglich für die Bürger geöffnet werden. Die Unterlagen öffentlicher Sitzungen sind dann für jeden Bürger im Internet erhältlich. Auch die Kreistagsmitglieder sollen von dieser Öffnung profitieren. Sie können ihre Sitzungsunterlagen dann elektronisch erhalten. Darüber hinaus soll der Web-Autritt des Kreises für mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets optimiert werden. Gerade jüngere Menschen nutzen solche intelligenten Handys. Außerdem wird die Verwaltung gebeten, Handy-Programme, so genannten Apps, für die Westerwälder Bürger einzusetzen, damit diese Angebote und Informationen des Kreises einfacher nutzen können. Beispielsweise könnte im Bereich des Abfallbeseitigung eine App an Abfuhrtermine der Müllabfuhr erinnern und die

Anmeldung von Wertstoffschrott oder Kühlschränken zur Abholung ermöglichen. Auch im Bereich der Wirtschaftsf ö rd e ru n g, der Westerwaldtouristik, der Kreis-VHS oder des Jugendamtes können Apps und optimierte Internetangebote neue Wege des Umgangs mit der Verwaltung erschließen. Information über Gewerbestandorte, Kurse der Volkshochschule, Veranstaltungen der Jugendpflege, Rad- und Wanderwege im Westerwald kommen so direkt aufs Handy. Anmeldungen können per Knopfdruck vorgenommen werden, oder man kann sich per Navigation zu den entsprechenden Orten führen lassen. Zug um Zug soll unter den Stichworten »eGovernment« und »eParticipation« Verwaltungshandeln rationalisiert aber auch transparenter werden. Der Westerwaldkreis soll auch aus den großen sozialen Netzwerken erreichbar sein. Bei der Umgestaltung soll nicht nur der Kontakt mit der Verwaltung im Blickpunkt stehen. Der Kontakt zu Kreistagmitgliedern und Fraktionen muss ebenso einbezogen werden.

Trägerschaft von Fachoberschulen auch Verbandsgemeinden ermöglichen Die CDU-Kreistagsfraktion fordert eine Änderung des Schulgesetzes. Verbandsgemeinden sollen nicht zwangsläufig Realschulen plus an den Kreis als Schulträger abgegeben müssen, wenn sie eine Fachoberschule (FOS) einrichten wollen. Den Kommunen soll mehr Spielraum eingeräumt werden. Eine Entscheidung über die Schulträgerschaft sollte jedoch ausschließlich unter pädagogischen Aspekten und der Nähe zum Schulträger eingehend beraten und entschieden werden, weshalb grundsätzliche Bedenken gegen eine Schulträgerschaft seitens der Verbandsgemeinde auch bei dieser Schulform nicht bestehen, so die stellvertretende CDU Fraktionsvorsitzende und Obfrau des Kreisschulausschusses Jenny Groß. »Ziel muss es sein, dass die Realschulen plus im Westerwaldkreis gerade in der Fläche gestärkt und die Attraktivität für die Schülerinnen und Schüler kontinuierlich durch entsprechende Angebote gesteigert werden,« erläutert Groß weiter.

hervorragend ausgestattet sind und eine gute Vernetzung mit der heimischen Wirtschaft stattfindet. Bei einer Übertragung auf den Kreis müssen auch die finanziellen Auswirkungen betrachtet werden, warnt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Letztlich erscheint eine Änderung des Schulgesetzes sinnvoll und erforderlich, damit im Westerwaldkreis eine gleichmäßige Schulversorgung und somit den Ausbildungschancen der Westerwälder Schülerinnen und Schülern dient.

Eine Fachoberschule (FOS) sollte gerade dort eingerichtet werden, wo kein Schulzentrum vor Ort ist und somit bisher kein Abitur erlangt werden kann. Seit Jahren zeige sich schon, dass die Schulen in Gebietskörperschaft einer Verbandsgemeinde Damit spielt Deutschland international in der ersten Liga. Mit dem Hochschulpakt finanzieren Bund und Länder je zur Hälfte zusätzliche Studienplätze bis 2015. Über 515 000 junge Menschen konnten so im Jahr 2011 ein Studium beginnen. Auch die Forschungsförderung wurde seit 2005 von rund 9 auf über 13 Milliarden Euro aufgestockt. (Quelle: Statista.com)

106 000 000 000 EURO WURDEN 2011 IN BILDUNG INVESTIERT www.cdu-westerwald.de


CDU ZUHÖRTOUR 2012

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Zuhörtour 2012 im Gemeindeverband Wirges Zu Gast in Bannberscheid

Europaabgeordnete Birgit Collin-Langen

Viele kennen die riesigen Videowände und aufwendigen Lightshows in der Dekoration großer Fernsehshows wie z.B. beim Eurovision Song Contest. Sie kommen häufig aus dem Westerwald. Bei der Zuhörtour im Gemeindeverband Wirges machten Bügermeister Michael Ortseifen und MdL Gabi Wieland Station beim Neubau der Firma AED-Rent im Bannberscheider Industriegebiet. Über mehrere Stockwerke des imposanten Stahlbaus (»made in Westerwald«) werden künftig verschiedenste Veranstaltungstechnik-Elemente gelagert und von hier aus an Veranstalter in ganz Europa geliefert. Nicht weniger stolz präsentierte Ortsbürgermeister Gerd Hommrich zum Kontrast die zweite Station: das Bannberscheider Dorfcafe. Mit viel Engagement hat Frank Bruggraf die Bäckerei im Zentrum renoviert und liebevoll eine Cafeecke gestaltet. Mit Mittagstisch, einem Angebot der Grundversorgung und vor allem besonderer handwerklicher Backqualität erfreut sich der Backtreff über die Ortsgrenzen hinaus großer Beliebtheit.

Zu Veranstaltung »Bedingungen von Familien und Frauen in Europa« hatten die Vorsitzende des Gemeindeverbandes Wirges Ulla Schmidt und die Kreisvorsitzende der Frauen-Union Westerwald Marion Krätz-Klein die Europaabgeordnete Birgit CollinLangen eingeladen. Dabei verdeutlichte Ulla Schmidt: Zuzüge junger Familien seien dort zu verzeichnen, wo erreichbare Arbeitsplätze, gute Bildungsmöglichkeiten und Kinderbetreuung vorhanden seien. In einer Übersicht bestätigte die Referentin an Hand von europaweiten Statistiken, dass bei Geburtenzahlen und der Berufstätigkeit von Müttern die Länder führend seien, die familienkompatible Arbeitsplätze und umfassende Kinderbetreuungseinrichtungen anbieten würden. Deutschland nehme dabei einen Mittelplatz ein. Dieses Spannungsfeld wurde von der Anwältin Gisela Adam-Busch erläutert und ergänzt.

Bei sonnigem Herbstwetter fand die Malbergwanderung im Rahmen der CDU-Zuhörtour statt. Bürgermeister Michael Ortseifen und Kreisvorsitzende Gabi Wieland MdL begleiteten die Gruppe bei der 1,5 stündige Wanderung. Im Anschluss besuchte der Gemeindeverband das Aubach-Kaffee.

Es schloss sich eine rege Diskussion an: Vor etwa 4o Jahren seien berufstätige Frauen mit Kleinkindern ungerechtfertigt als »Rabenmütter« bezeichnet worden. Heute sei zu hören, dass Frauen, die ihre Kleinkinder bis zum 3. Lebensjahr selbst betreuten, seien ebenso ungerechtfertigt »Glucken«. Das nun beschlossene »Betreuungsgeld« – welches in den ersten zwei Lebensjahren des Kindes bei häuslicher Betreuung künftig gezahlt wird, werde abwertend als »Herdprämie« bezeichnet. Ulla Schmidt wandte sich gegen beide dieser Verunglimpfungen, jede Frau und jeder Mann sollten sich für die jeweilige Lebensform frei entscheiden können.

387 € MEHR FÜR FAMILIEN UND KINDER

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919 Euro gibt Deutschland je Einwohner jährlich für Familien und Kinder aus – 387 Euro mehr als der Durchschnitt der EU-Länder. Das sind vom Kindergeld bis zur Schulbildung bis zum 18. Lebensjahr rund 146.000 Euro je Kind. Und wir stärken die Wahlfreiheit der Eltern, unter anderem mit dem Ausbau der Angebote zur Kleinkindbetreuung. Die Betreuungsquote von Kindern unter drei Jahren ist seit 2006 von 13 Prozent auf über 25 Prozent Ende 2011 gestiegen. (Quelle: Eurostat, OECD)


CDU AKTIV

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Die Westerwaldpartei – zwischen iPhone und Eierkäs CDU Westerwald – Wir sind die Westerwald-Partei! Mit diesem Anspruch werben wir seit Jahren mit unserem Logo in der Region. In einer spannenden mitgliederoffenen Kreisvorstandssitzung in Rennerod wurde die Aussage hinterfragt und interpretiert. Schnell wurde klar, wie vielfältig die Assoziationen zu dem Slogan sind. Der eine kam zur CDU Westerwald, weil ihn die Bürgernähe überzeugte, entsprechend müssten Funktionäre und Mitglieder der CDU in der Region noch viel mehr auf Bürger zukommen und permanenter (auch außerhalb von Wahlkampfzeiten und Veranstaltungen) präsent sein. Der andere verbindet damit die Bedeutung, die die CDU über Landrat, Kreistag und Kommunen für die Entwicklung des Westerwaldes als »Denker und Lenker« hatte. Gleichzeitig machten junge Parteimitglieder darauf aufmerksam, dass mit dem Bezug zum Westerwald gerade junge Menschen nicht gelockt werden. Und Zugezogene fragten, ob die Westerwald-Partei nur etwas für Menschen sei, die hier geboren sind.

Landestag der Jungen Union Rheinland-Pfalz

Letztlich waren sich alle einig: Wir sollten weiterhin offensiv als »die Westerwald-Partei« auftreten. Wir müssen der Öffentlichkeit noch viel mehr bewusst machen, dass wir die prägende und gestaltende politische Kraft im Westerwald sind und bleiben. Wir wollen die Identifikation der Menschen (egal ob hier geboren oder zugezogen) mit der Region fördern, wir übernehmen Verantwortung für die künftige Entwicklung. Dabei müssen wir in Bild und Tat verdeutlichen, dass der Westerwald keineswegs hausbacken und veraltet ist. Er steht neben Natur und Tradition für innovative Wirtschaft, moderne Bildung, starkes soziales Bewusstsein, ökologische Ausrichtung und Weltoffenheit. Neben dem regionalen Bezug appellierten einige Teilnehmer, die wichtigsten Werte, die uns als Christdemokraten ausmachen, konkret zu belegen. Zum Beispiel bedeutet Subsidiarität, dass zunächst die Gemeinden als Schulträger aktiv sind und erst, wo es wegen rechtlicher oder struktureller Vorgaben nötig ist, der Kreis. Oder dass wir unter Nachhaltigkeit auch verstehen, den Haushalt möglichst ohne Neuverschuldung auszugleichen.

Westerwälder Wirtschaftsgespräche mit MdB Joachim Hörster und CDU-Kandidat Dr. Andreas Nick Blicke zurück und in die Zukunft – das waren die Vorzeichen der Westerwälder Wirtschaftsgespräche, einer Veranstaltungsreihe der Wirtschaftsjunioren Westerwald-Lahn. Gesprächspartner der jungen Wirtschaft waren diesmal der scheidende Abgeordnete des Deutschen Bundestages, Joachim Hörster, und der Kandidat der CDU Westerwald für dessen Nachfolge, Dr. Andreas Nick.

Mit Edmund Stoiber (CSU), Julia Klöckner MdL, Generalsekretär Patrick Schnieder MdB und dem wiedergewählten JU Bundesvorsitzenden Philipp Missfelder MdB konnte der diesjährige Wahllandestag der JU wahrlich mit großartigen Rednern aufwarten. Dies freute die Westerwälder Delegierten, so nahm sich Edmund Stoiber nach seiner starken Rede noch Zeit für Bilder und kurze Gespräche am Rande. Bei den anstehenden Landesvorstandswahlen wurde Sven Heibel in seiner Funktion als Beisitzer bestätigt.

Die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur – hier sprach Hörster beispielhaft die B 255, die B 260 und B 49 an – sei für ihn immer ein wichtiges Anliegen gewesen. Dr. Andreas Nick, Kandidat der Kreis-CDU für die Nachfolge von Joachim Hörster bei der kommenden Bundestagswahl, machte im Gespräch deutlich, dass auch er sich für den Ausbau der hiesigen Straßen mit überregionaler Bedeutung einsetzen will. Er sprach dabei insbesondere die B 255 von Langenhahn bis zur rheinlandpfälzisch-hessischen Landesgrenze an. Weitere Gesprächsthemen mit Hörster und Dr. Nick waren die Finanz- und Wirtschaftskrise im EURO-Raum, das Betreuungsgeld und der Abbau bürokratischer Hürden für die Wirtschaft.

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BÜRGERN STEHEN HINTER ANGELA MERKELS EURO-KURS

68 Prozent der Bundesbürger sind mit der Arbeit der Bundeskanzlerin zufrieden. Für ihren politischen Kurs in der Euro-Krise findet Angela Merkel bundesweit mit 70 Prozent breiteste Zustimmung über die Parteigrenzen hinweg: 92 Prozent der CDU-, 75 Prozent der SPD- und 70 Prozent der Grünen-Anhänger sehen die Euro-Rettung bei ihr in guten Händen. (Quelle: Infratest dimap)

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CDU AKTUELL

Das Ende der Welt, wie wir sie kannten

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»Forum Politik« in Bad Marienberg

Wir Deutschen werden weniger, wir werden älter, wir werden bunter: Das demographische Problem ist überall und beeinflusst die Politik in unserem Land wie kaum ein anderes. Der Vorsitzende des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz, Aloysius Söhngen, sagt dazu: »Der Demographische Wandel bedeutet das Ende der Welt, wie wir sie kannten.« In Winkelbach traf sich die Junge Union Westerwald mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Prüm, um Konsequenzen, Risiken und Chancen des Demographischen Wandels zu diskutieren. Der Vortrag war Teil des JU Themenjahres zum Kommunalpolitischen Führerschein. Aloysius Söhngen stieg mit aufschlussreichen Fakten und Zahlen in seinen Vortrag zum Demographischen Wandeln ein. Er betonte, dass die Hälfte der Deutschen heute über 49 Jahre alt ist und dass es in Deutschland bereits seit vier Jahren mehr Menschen gibt, die über 65 sind, als solche, die unter 20 Jahre alt sind. Doch das ist nur ein Teil des Problems, denn die Kinderlosigkeit ist in unserer Gesellschaft leider zur Lebensperspektive geworden, davon ist der Bürgermeister überzeugt. »Wir können es uns deshalb nicht mehr leisten auch nur ein Kind, nur ein Talent, zu verlieren«, sagt Söhngen. Um den Demographischen Wandel mit all seinen Chancen und Risiken begegnen zu können, schlägt der Gemeinde- und Städtebund die umfassende Agenda 2020 vor, die unter anderem mehr Bürgerengagement fordert. Denn die öffentliche Daseinsversorgung wird zukünftig gerade in dünn besiedelten Gegenden nicht mehr derart aufrecht erhalten werden können wie heute. Hiervon werden auch ländlich geprägte Räume wie der Westerwald betroffen sein. Besonders viel Einsatz zeigten auch die JUler bei der sich anschließenden Diskussion. Besonders im Fokus stand die künftige Schullandschaft des Westerwaldes und der Ausbau von weiteren Kindergärten und der Neubau von Dorfgemeinschaftshäusern. Diese sollten, so die Kreisvorsitzende Jenny Groß, möglichst multifunktional ausgerichtet sein, sodass alle Generationen diese nutzen können.

Bundestags-Kandidat Dr. Andreas Nick zu Gast beim „Forum Politik“ in Bad Marienberg Der Kandidat der CDU für das Bundestagsmandat im Wahlkreis 205 (Montabaur), Prof. Dr. Andreas Nick (45) aus Montabaur, war zu Gast bei der vierteljährlichen Veranstaltungsreihe »Forum Politik« der Bad Marienberger CDU. Kreistagsmitglied Dr. Kai Müller freute sich in seiner Begrüßung, dass Nick spontan bereit war, den Bad Marienberger CDUlern und interessierten Bürgern nach einer kurzen Vorstellung seiner Person und seiner Standpunkte zu aktuellen politischen Themen zum Gespräch zur Verfügung zu stehen. In seinem Referat zum Thema »Entscheidung 2013« stellte Nick klar, dass die Bundestagswahl 2013 entscheidende Weichenstellungen für die Zukunft bedeute. So sei es ein Skandal, dass die SPD im Bundesrat die Förderung der energetischen Gebäudesanierung und die Befreiung von der kalten Progression blockiere, welche für die Bürgerinnen und Bürger ungemein wichtig wäre. Wie wolle eine Partei, welche die Rente mit 67 in Frage stelle, die drängenden Probleme lösen – mehr Schulden und mehr Umverteilung könnten jedenfalls nicht die Lösung sein. Zur Energiewende merkte er an, dass man die Belastung der Verbraucher nicht ins Unermessliche steigern könne. Vor diesem Hintergrund sehe er es als höchst bedenklich an, dass die Zahl der von der EEG-Umlage befreiten Unternehmen größer werde. Sein Kurzreferat löste eine sehr lebhafte Diskussion aus. Vor allem die Frage nach seiner Sicht der Europäischen Schuldenkrise stieß auf großes Interesse unter den Gästen. Dabei wies er entschieden die Sichtweise des französischen Präsidenten zurück, der in der Krise ein reines Verteilungsproblem sieht. Er sehe nicht die Staatsverschuldung als Ursache an, sondern es brauche funktionierende Strukturen und mehr Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft in den betroffenen Ländern, so Nick.

»Der Demographische Wandel hat Einfluss auf sämtliche gesellschaftspolitischen Fragen. Deshalb müssen wir Lösungen für die Probleme und Möglichkeiten zur Verbesserung suchen«, so die JU Kreisvorsitzende am Ende der Veranstaltung.

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UNSERES STROMS LIEFERN SONNE, WIND & CO. www.cdu-westerwald.de

Bereits 25 Prozent unserer Stromversorgung werden aus regenerativen Energien wie Sonnenenergie, Windkraft, Biomasse & Co. gewonnen. Mindestens 35 Prozent sollen es 2020 sein. Außerdem: Die Zahl der Arbeitsplätze im Bereich der Erneuerbaren Energien hat sich seit 2005 mehr als verdoppelt – auf rund 380 000. Damit ist Deutschland weltweit Vorreiter einer sicheren, umwelt- und ressourcenschonenden Energieversorgung. (Quelle: BMU, BDEW)


CDU AKTUELL

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CDU-Gemeindeverband Selters ging auf Zuhörtour

Blitzlicht aus dem Landesvorstand von CDU-Landesvorstandsmitglied Tobias Petry (Hachenburg/ Westerwald)

Dieser Tage besuchte der CDU Gemeindeverband Selters gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Ralf Seekatz im Rahmen der »Zuhörtour« das Westerwälder Natursteinwerk Bell in Selters. Zunächst hießen Geschäftsführer Ulrich Bell und dessen Ehefrau Liane die Besucher herzlich willkommen. Während eines Rundgangs durch die Räumlichkeiten berichtete Ulrich Bell über Firmengeschichte und Unternehmen. »Langsam müssen wir uns um einen Nachfolger kümmern«, so Bell, der den Betrieb in wenigen Jahren in gute Hände übergeben möchte. Sohn und Tochter haben sich ihren Neigungen entsprechend beruflich anders orientiert, äußert sich das Ehepaar hinsichtlich der Fortführung des Familienunternehmens. Seit mehr als neunzig Jahren bearbeitet Bell Naturstein in der dritten Generation sowohl den selbst abgebauten Westerwälder Trachyt als auch fremde Gesteine. »Die Wünsche und Ideen der Kunden können wir durch handwerkliche und industrielle Erfahrung sowie moderne Bearbeitungsmaschinen kompetent und individuell umsetzen«, erläutert der Firmenchef während eines Rundgangs an verschiedenen Beispielen. Das zweite Standbein sei der Gartenbedarf. Mit dem umfangreichen Sortiment rund um Steine, Kies und vielem anderen mehr ließen sich Mauern, Terrasse und Garten gestalten. Ein besonders schönes Aufgabengebiet seien für die Steinmetze nach wie vor die Bildhauerarbeiten. Wie zu erfahren war, haben bisher mehr als 500 Altäre die Werkstatt verlassen. Oft werden sie mit dem Kirchenfußboden und kompletter Kirchenausstattung versetzt. Die Auslieferung erfolge von Flensburg im Norden und bis ins Allgäu. Wir können stolz darauf sein, solch leistungsfähige Unternehmen in unserer Region zu haben, lobten MdL Ralf Seekatz, der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Selters Edgar Deichmann, und CDU-Ortsverbandsvorsitzende Karol Pikula abschließend das Familienunternehmen. Ebenso wie die übrigen Mitglieder dankten sie dem Ehepaar für die Gastfreundschaft und das informative Gespräch.

Gutgelaunt und mit dem Verlauf des Landesparteitags hochzufrieden zeigte sich die Landesvorsitzende Julia Klöckner im Rahmen der konstituierenden Sitzung des CDULandesvorstands. Die Vorstandsmitglieder waren sich in der Bewertung einig, wonach dieser Parteitag etwas Besonderes gewesen sei und in die Geschichte der CDU Rheinland-Pfalz eingehen wird. Die rheinland-pfälzische Union ist fest geeint und blickt hoffnungsvoll sowie kämpferisch auf die nächsten Jahre, die mit der Bundestagswahl sowie den Kommunal- und Europawahlen ausreichend Herausforderungen bereithalten. Zur Stärkung des Parteiprofils abseits der Tagespolitik beschloss der Vorstand »Solide Finanzen« als Jahresthema 2013. Nach den positiven Erfahrungen mit dem Jahresthema »Zusammenhalt der Generationen« in 2012 soll der Weg auf Grundlage des Themendreiklangs »Solide Finanzen, Nachhaltige Bildung und Zusammenhalt der Generationen« fortgesetzt werden. Einstimmig beschloss der Landesvorstand auch ein Konzept zur erweiterten Umsetzung der »Rheinland-Pfalz-Werkstatt«. Statt Parteimitgliedern wie bisher über die thematisch aufgestellten Landesarbeitskreise eine inhaltliche Mitarbeit zu ermöglichen, sollen sog. Fachforen bis Anfang 2013 ins Leben gerufen werden. Diese bieten dann allen interessierten Personen (inkl. fachverantwortlichen Mandatsträgern, Parteimitgliedern, Interessenverbänden) ein offenes Forum zur Diskussion aktueller Fragestellungen sowie zur Erarbeitung von Lösungsansätzen. Eine Mitarbeit in den Fachforen zu den Themen »Bildung & Befähigung«, »Wirtschaft, Arbeit & Soziales«, »Haushalt & Finanzen«, »Landwirtschaft & Umwelt«, »Gesellschaft & Familien« und »Innenpolitik, Ehrenamt & Kommunales« steht mithin auch im Westerwald allen Interessierten offen. Über die Einzelheiten wird demnächst ausführlich von der Landesgeschäftsstelle berichtet werden. In Vorbereitung auf die Bundestagswahl wurde bereits jetzt der 9. März 2013 zur Aufstellung der rheinland-pfälzischen CDUBundestagsliste vereinbart.

Die Zahl der Arbeitsverhältnisse in Deutschland hat 2011 um 531 000 zugenommen. Mehr als 41 Millionen Menschen haben bei uns einen Job – die meisten davon arbeiten Vollzeit und unbefristet. In manchen Regionen haben wir bereits Vollbeschäftigung. (Quelle: Bundesagentur für Arbeit)

ALLE

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SEKUNDEN ENTSTEHT IN DEUTSCHLAND EIN NEUER JOB www.cdu-westerwald.de


LANDTAG AKTUELL

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Landtag Rheinland-Pfalz RALF SEEKATZ UND GABI WIELAND BERICHTEN AUS DEM LANDTAG

Ralf Seekatz MdL

Gabi Wieland MdL

AN DER SICHERHEIT DARF NICHT GESPART WERDEN Es ist schon ein erstaunlicher Zufall, dass die Landesregierung ausgerechnet zum Beginn der »Woche der Inneren Sicherheit« der CDU-Landtagsfraktion eine Erhöhung der Einstellungszahlen bei den Polizeibeamten verkündet hat. Die CDU-Landtagfraktion hat die von Innenminister Lewentz beabsichtigen Einschnitte zu Lasten der Polizei und damit der Inneren Sicherheit von Anfang an abgelehnt. Denn bei der Inneren Sicherheit darf es keine Kompromisse geben. Offensichtlich hat unser stetiger Druck nun dazu geführt, dass der zunächst vorgesehene Personalabbau bei der Polizei jetzt abgemildert wird. Im Rahmen der »Woche der Inneren Sicherheit« haben Ralf Seekatz und Gabi Wieland die Polizeiinspektion in Westerburg und die Autobahnpolizei in Montabaur besucht und sich über die aktuelle Lage informiert. »Unser Personal wird weniger und die Belastung höher«, so die einhellige Meinung der Polizeibeamten in beiden Standorten. Im Verlauf der Gespräche wurde deutlich, wie viel Arbeit, Organisation und Engagement hinter Tag-, Nacht- und Wochenenddienst stecken. Nicht zu vergessen die Veranstaltungsdienste (für Feste und Discoveranstaltungen an den Wochenenden) und die Begleitung von Schwertransporten (hiervon gab es im letzten Jahr u.a. durch Transport von Windrädern 491 Stück). Die Zahl der Langzeitkranken nimmt ebenso zu wie der Beamten in Erziehungsurlaub und in Teilzeitstellen. Die Vertreter des Personalrates führten an, dass ein Entgegenkommen in Sachen freie Heilfürsorge (interne Krankenversicherung), Lebensarbeitszeit (Nachtdienste multiplizieren) sowie eine bessere Vergütung des Dienstes in schwierigen Zeiten den »Frustfaktor« deutlich mildern würden. »Wir vermissen Anerkennung und entsprechende

Julia Klöckner: Rot-Grüne Blockadepolitik verhindert Steuereinnahmen für Land und Kommunen in Millionenhöhe Mit den Stimmen der rot-grünen Landesregierung aus Rheinland-Pfalz hat der Bundesrat das von der Bundesregierung geplante Steuerabkommen mit der Schweiz abgelehnt. Die Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Julia Klöckner, kritisiert, dass die Regierungskoalition von Ministerpräsident Beck damit dringend benötigte Steuereinnahmen für das Land und die Kommunen in Millionenhöhe verhindert. Außerdem habe Rot-Grün gegen mehr Steuergerechtigkeit und für die Fortsetzung von Steuerhinterziehung gestimmt. »Ein deutlicheres Beispiel für die Blockadepolitik von Rot-Grün kann es kaum geben. Denn der Bund ist den Ländern weit entgegen gekommen. Das Steuerabkommen mit der Schweiz wird allein für die zurückliegenden Fälle zu Einnahmen in Höhe von 10 Mrd. Euro führen, wovon circa 1 Mrd. Euro an die Kommunen gehen. Der Bund hat den Ländern angeboten, auf diese Einnahmen vollständig zu Gunsten der Kommunen und der Ländern zu verzichten. Ministerpräsident

Signale«, äußerten sich die Polizeibeamten im Hinblick auf die fehlende Wertschätzung der Landesregierung. Die Autobahnpolizei Montabaur ist nach der Schließung der Station in Fernthal nun für 56 km A3 mit einem Verkehrsaufkommen bis zu 100.000 Fahrzeugen zuständig, um lange Anfahrtszeiten und Rückstaus bei Unfällen zu vermeiden, wird versucht, ständig ein Fahrzeug im Norden des Gebiets im Einsatz zu halten. Wie das im Winter (ohne Standheizung) möglich sein wird, muss sich noch zeigen. »Hier spart das Land an der falschen Stelle«, meinten Seekatz und Wieland abschließend und versprachen, sich weiterhin für eine bessere personelle und sachliche Ausstattung der Polizei einzusetzen.

Beck und Finanzminister Kühl waren aber nicht bereit, über ihren rot-grünen Schatten zu springen, obwohl sie wissen, dass gerade die Kommunen in Rheinland-Pfalz diese Einnahmen dringend brauchen – vom maroden Landeshaushalt ganz zu schweigen. Das ist verantwortungslos, denn ohne das Abkommen gibt es keine Steuereinnahmen. Rot-Grün hat zudem verhindert, dass der fortgesetzten Steuerhinterziehung durch Geldanlagen in der Schweiz das Wasser abgegraben wird. Denn Ziel des Abkommens ist, dass jeder Deutsche, der dort Geld anlegt, dafür künftig genau wie in Deutschland Steuern zahlen muss. Ohne das Abkommen fehlt die Grundlage dafür, deutsche Steueransprüche in der Schweiz geltend zu machen. Der Fiskus verliert dann dauerhaft Jahr für Jahr zwischen 500 Mio. und 1,2 Mrd. Euro. Während die Bundesregierung das Problem der Steuerhinterziehung strukturell bekämpfen will, setzt Rot-Grün auf illegal erstellte und erworbene SteuerCD´s und damit auf Zufallsfunde. Das ist weder rechtsstaatlich tragfähig noch schafft es Steuergerechtigkeit.«

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CDU TERMINE

11 TERMINE CDU-Or tsverband Hatter t

Mo., 03.12.2012, 19.00 Uhr; Hattert, Gasthof Weyer, Weihnachtsfeier. Mo., 07.01.2013, 19.00 Uhr; Hattert, Gasthof Weyer, Stammtisch. Mo., 04.02.2013, 19.00 Uhr; Hattert, Gasthof Weyer, Stammtisch. gez. Klaus Krämer, Vorsitzender

Martin Meyer führt CDU Bad Marienberg

CDU-Or tsverband Rennerod Do., 06.12.2012, 20.00 Uhr, Rennerod, Gasthaus "Zur Scheune", Stammtisch. Do., 03.01.2013, 20.00 Uhr, Rennerod, Gasthaus "Zur Scheune", Stammtisch. gez. Matthias Deller, Vorsitzender

CDU-Or tsve rband Selters Mi., 12.12.2012, 19.30.00 Uhr, Selters, Hotel Adler, erweiterte Vorstandsund Fraktionssitzung. Interessierte Mitbürger sind hierzu herzlich eingeladen. gez. Karol Pikula, Vorsitzender

CDU-Ortsverband Guckheim/Girkenroth/ Weltersburg Do., 06.12.2012, 19.00 Uhr, Guckheim, Gasthaus „Zum Elbbachtal“, Stammtisch. gez. Arno Schürg, Vorsitzender

CDU-Or tsve rband Wi rges Fr., 21.12.2012, 19.00 Uhr, Wirges, Hotel Paffhausen, Weihnachtsfeier. gez. Alexandra Marzi, Vorsitzende

Junge-Union Kreisve rband Wester wald Fr., 18.01.2013, 19.00 Uhr, Ransbach-Baumbach, Hotel Eisbach. Traditioneller JU Neujahrsempfang. Stephan Eisel referiert zum Thema "Politik und Bürger - zwei Welten?!" Alle Interessierten sind herzliche eingeladen.

CDA- Kreisve rband Wester wald Do., 27.12.2012, 18.30 Uhr, Ransbach-Baumbach, Restaurant Römerterrasse, erweiterte Kreisvorstandssitzung mit allen CDA-Gemeindeverbandsvorständen. Tagesordnung: 1. Aktuelles aus Land, Bezirk, Kreis und den Gemeindeverbänden. 2. Rückblick auf unsere gemeinsame Arbeit im zurückliegenden Jahr. 3. Planung: Termine und Themen in 2013. 4. Verschiedenes. Anschließend ist ein gemütliches Zusammensein geplant. gez. Clemens Henzler, Vorsitzender

Führungswechsel bei der CDU Bad Marienberg. Der bisherige Vorsitzende Jochen Schneider betonte in seinem Rechenschaftsbericht, dass für ihn der Informationsfluss unter den Mitgliedern aber auch das Gespräch mit den Bürgern stets wichtig gewesen seien. Deshalb habe der Vorstand auch die Veranstaltungsreihe »Forum Politik« ins Leben gerufen. Die zahlreichen Besichtigungen und Besuche bei Unternehmen und städtischen Einrichtungen hätten wertvolle Anregungen für die kommunale Arbeit gebracht. Zu seinem Nachfolger wurde mit Martin Meyer ein langjähriges CDU-Mitglied gewählt. Von Beruf ist er Diplom-Ingenieur Elektrotechnik. Er ist als Ausbildungsleiter bei der Firma EWM in Mündersbach tätig.

Bitte notieren Sie: Redaktionsschluss:

17.01.2013 IMPRESSUM

Vo rständ e CDU-Ortsverband Bad Marienberg Vorsitzender: Martin Meyer, Stellvertreter: Dr. Kai Müller, Kassierer: HansAdolf Häbel, Beisitzer: Gerd Schimmelfennig, Toni Fritz, Antje Tropp, Günter Becker, Friedel Stahl, alle Bad Marienberg; Helma Weber, Hardt; Daniel Henn, Hahn; Niels Horstkamp, Bad Marienberg. CDU-Ortsverband Westerburg Vorsitzender: Daniel-Björn Kraft, Stellvertreter: Jörg Pfaff, Kassierer: Marco Lierath, Beisitzer: Dieter Dünnes, Heike Pape, Martina Pock, Franz-Josef Supan, alle Westerburg; Kurt Hof, Berzhahn; Reiner Jung, Hergenroth; Gerhard Loos, Winnen; Nina Podelski, Hergenroth; Dirk Schlosser, Gemünden.

Wichtiger Hinweis! Die in dieser Mitgliederzeitung veröffentlichten Einladungen zu Mitgliederversammlungen gelten als offizielle Einladungen gemäß Satzung. Die Vorsitzenden der Verbände würden sich freuen, wenn die Veranstaltungen rege besucht würden!

982 Mrd. €

1.401 Mrd. €

2009

2012

Deutsche Produkte sind weltweit begehrt. 2011 wurden Waren und Dienstleistungen im Wert von mehr als 1,3 Billionen Euro exportiert. Für 2012 wird mit rund 1,4 Billionen Euro gerechnet.

Westerwald Kurier: Herausgeber:

Offizielles Mitgliederorgan der CDU-Westerwald CDU-Kreisverband Westerwald Koblenzer Str. 48, 56410 Montabaur Tel.: 0 26 02 / 99 94 30, Fax: 99 94 35 eMail: kontakt@cdu-westerwald.de Redaktion: Karl-Heinz Boll, Johannes Kempf, Harald Orthey, Rolf Bayer, Jennifer Groß Bezug Westerwald Kurier im Beitrag enthalten!

Hinweis in eigener Sache Öffnungszeiten der CDU-Kreisgeschäftsstelle: Kernarbeitszeit: Mo. - Do. 8.00 - 16.00 Uhr, Fr. 8.00 - 14.30 Uhr, Pause: 12.30 - 13.30 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung: Telefon: 0 26 02 / 99 94 30

37%

(Quelle: Frühjahrsgutachten 2012)

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SCHWARZES BRETT

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CDU-Kreisverband Westerwald - Postfach 11 45 - 56401 Montabaur

Ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr wünscht Ihnen die

Katharinenmarkt in Hachenburg

Wirgeser Stadtgespräche beim Frauenfrühstück

Knapp 80 interessierte Frauen folgten der Einladung des CDU-Ortsverbandes Wirges zum inzwischen dritten Frauenfrühstück am vergangenen Samstagvormittag. Bei einem gemütlichen Frühstück mit regionalen Produkten wie selbstgebackenem Brot und selbstgemachter Marmelade wurde die Veranstaltung dem Motto »Wirgeser Stadtgespräche« gerecht. Zunächst vermittelte ein Vortrag zum Thema Haut und Pflege den anwesenden Frauen viel Wissenswertes. Für die literarischen Leckerbissen sorgte die Buchhändlerin Maria Meurer aus Wirges. Den harmonischen Ausklang bildete Eva Kaiser mit Entspannungsübungen für den Alltag. Die Veranstalterinnen Alexandra Marzi, Brigitte Fries, Martha Görg und Ulla van´t Hoen freuten sich über die wiederum erfolgreiche Veranstaltung. »Wir sind ganz überwältigt von dem wiederholt großen Zuspruch und natürlich wird es im nächsten Jahr weitergehen.«

Die realen Nettoeinkommen steigen wieder – die Menschen können sich mehr leisten. Dabei wachsen Löhne und Gehälter in Deutschland schneller als im EU-Durchschnitt. Das gilt auch für die Renten: Sie sind seit Anfang 2009 im Westen um 5,7 und im Osten um 6,8 Prozent angehoben worden. (Quelle: IW Köln 2012, Deutsche Rentenversicherung, Eurostat)

Bei regnerischem Wetter, das sich erst am Nachmittag aufhellte, waren die Hachenburger Christdemokraten wieder mit ihrem traditionellen Glühweinstand auf dem Katharinenmarkt vertreten. Um die Mittagszeit war CDU-Landtagsabgeordneter Ralf Seekatz Gesprächspartner am Infostand. CDU-Wahlkreiskandidat für die Bundestagswahl 2013, Dr. Andreas Nick (Bildmitte), nahm dann am gesamten Nachmittag die Gelegenheit wahr, um sich den Marktbesuchern vorzustellen und politische Themen zu diskutieren. Gleichzeitig informierte er sich über lokale Themen aus der Verbandsgemeinde Hachenburg, die er bereits durch seine frühere Tätigkeit als JU-Kreisvorsitzender sowie als Mitglied des Westerwälder Kreistages kennt. CDUGemeindeverbandsvorsitzender Karl-Heinz Boll hob die Bedeutung des Informationsstandes als Anlaufpunkt für viele CDU-Wähler/innen hervor, die wie in jedem Jahr auch das Gespräch zu lokalen Themen mit den CDU-Mandatsträger/innen vor Ort suchten.

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Westerwald Kurier 12/08  

Ausgabe 08/2012

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