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Dienstag, 01.05.2012

Ausgabe- Nr.3, Mai 2012 PVST DPAG, Entg. bez. G 7629

Westerwald | Kurier. Die Wester wald-Par tei

Für ein starkes Stück Heimat TOPTHEMEN

Kreisparteitag 2012 Samstag, 12. Mai 2012, 9.30 – ca. 12.30 Uhr, Ollmersch-Halle, Hundsangen Die CDU Westerwald übernimmt Verantwortung für die Entwicklung der Region. Dazu gehört Mut, vorausschauendes Abwägen, mutiges Handeln und das Ohr bei den Bürgern, Betrieben und Einrichtungen im Kreis. Der Kreisparteitag 2012 bietet allen Parteimitgliedern Gelegenheit, zu erfahren, was das konkret in den wesentlichen aktuellen Fragen wie Energie, Schuldenkrise, Schullandschaft, alternde Gesellschaft heißt. Was ist erreicht? Was sind die schwierigsten aktuellen Fragen? Was sind Leitlinien und konkrete Projekte für die Zukunft? Landrat Achim Schwickert und der neue Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Dr. Stephan Krempel werden diese Themen in anschaulicher und lockerer Form erläutern. Bei interessanten Informationen, Diskussionen und Gesprächen können wir uns als schlagkräftiges Team für den Westerwald präsentieren. Beteiligen Sie sich an der Wahl des Vorstandes! Ich hoffe, dass möglichst viele Parteimitglieder auch mit ihrer Stimme ihr Interesse an der Zukunft der gestaltenden Kraft im Kreis belegen. Auf dem Parteitag können Sie auch den neuen Generalsekretär der CDU Rheinland-Pfalz, Patrick Schnieder MdB, kennenlernen. Ich freue mich darauf, möglichst viele von Ihnen in Hundsangen wiederzusehen.

Tagesordnung: 1. 2. 3. 4. 5.

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Ihre

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Begrüßung und Eröffnung. Feststellung der Beschlussfähigkeit. Genehmigung der Tagesordnung. Totenehrung. Wahl/Benennung a. des Tagungspräsidium, b. des Schriftführers, c. der Mandatsprüfungskommission, d. der Zählkommission. Bestätigung der Antragskommission. Grußworte, u.a. Patrick Schnieder, Generalsekretär der CDU Rheinland-Pfalz Bericht der Mandatsprüfungskommission. Bericht der Kreisvorsitzenden. Zukunft für den Westerwald aktiv gestalten, Landrat Achim Schwickert und Dr. Stephan Krempel, Vorsitzender der Kreistagsfraktion. Bericht des Schatzmeisters. Bericht der Kassenprüfer. Aussprache zu den Berichten. Entlastung des Vorstandes. Wahl/Benennung a. des oder der Kreisvorsitzenden, b. der stellvertretenden Vorsitzenden, c. des Schatzmeisters/der Schatzmeisterin, d. der 12 Beisitzer, e. der Kassenprüfer Anträge und Aussprache Verschiedenes.

Die Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

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CDU AKTIV

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Der Dorfladen in Münderbach, ein Stück Unabhängigkeit für Kunden und Mitarbeiter In dem Integrationsbetrieb finden psychisch erkrankte Menschen den Wieder- oder erstmaligen Einstieg ins Berufsleben. Der Integrationsbetrieb wird nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten geführt. Bei der Besichtigung des Dorfladens Mündersbach zeigten sich die Frauen erstaunt über das große Angebot an frischen Backwaren und überzeugten sich bei einer Tasse Café im gemütlichen Dorfcafé vom tollen Service des Personals. »Durch die günstige Lage an der Bundesstraße wird der Laden bereits um 5.15 Uhr, wenn das Personal kommt, von den ersten Pendlern besucht« erläutert Otmar Schneider, der die Dorfläden betreut. Vor einem Jahr wurde auf dem Gelände eines ehemaligen Dachdeckerbetriebes ein Dorfladen eröffnet. Die Baukosten lagen bei 500.000€, davon hat die Ortsgemeinde Mündersbach 386.000€ getragen. Ohne Auto einkaufen zu können, das ist ein Stück Lebensqualität weil man dabei einfach auch die Gelegenheit hat, Menschen zu treffen und zu sprechen, die im persönlichen Umfeld wohnen! Für Personen, die selbst kein Auto haben, wie z.B. ältere Menschen, Kinder und Jugendliche oder sozial Schwache bedeutet es sogar Unabhängigkeit von der Hilfe Dritter. Hinzu kommt, dass Menschen, die so schnell keine Stelle auf dem freien Arbeitsmarkt bekommen, im Dorfladen einen Arbeitsplatz erhalten. »Betriebe wie dieser hier, sind enorm wichtig für unsere Gesellschaft und verdienen unsere Unterstützung«, erklärt die Kreisvorsitzende der CDU-Frauenunion, Marion Krätz-Klein. Das Lebensmittelgeschäft mit Dorfcafé in Mündersbach ist einer von 11 Dorfläden, die die AWO-Gemeindepsychiatrie Bad Marienberg betreibt.

»Der Dorfladen ist ein Ergebnis der Dorfmoderation, bei der sich die Bürger an den Plänen für die Zukunft der Ortsgemeinde beteiligten«, erläutert Ortsbürgermeister Helmut Kempf, »da uns die Grundversorgung aller Bürger am Herzen lag, haben wir mit der AWO-Gemeindepsychiatrie festgelegt, dass der Dorfladen für Ältere und Behinderte einen kostenlosen Lieferservice nach Hause bietet«. Für die Ortsgemeinde Mündersbach, die 9 Jahre kein Lebensmittelgeschäft mehr vor Ort hatte, ist der Dorfladen ein echter »Lebensmittelpunkt« wie es in großen Lettern über der Theke steht.

CDA im Dialog Im Rahmen der Veranstaltungsreihe »CDA im Dialog« veranstalteten die Sozialausschüsse der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft Westerwald im Sitzungssaal des Rathauses Herschbach eine Podiumsdiskussion zur Thematik: »Arbeitsfreie Sonn- und Feiertage - berechtigte Forderung oder Utopie?«

»Wir brauchen einen Tag in der Woche für die Familien. Sonst kann auch kein wirklicher Zusammenhalt in den Familien gepflegt werden« so der CDA-Kreisvorsitzende Clemens Henzler, der die Moderation der Gesprächsrunde innehatte.

Gerade der CDA Bundesverband unter seinem Vorsitzende Karl-Josef Laumann tritt schon seit langer Zeit für einen arbeitsfreien Sonntag und gegen eine Ausweitung der sonntäglichen Ladenöffnungszeiten ein. Hierzu diskutierten - in einer gut besuchten Veranstaltung Pfarrer Markus Fischer (Herschbach); Rechtsanwalt Dr. Klaus-Peter Ohlemann (Selters) und Karl-Josef Mies, Vorsitzender des Gewerberinges Hachenburg.

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CDU THEMA

In der »Energiewerkstatt« wird rege gearbeitet Alle an einem Thema Interessierte in einen Diskussionsprozess einzubeziehen und gemeinsam mit Experten Grundlagen und Richtlinien für Politik zu erarbeiten ist Ziel der im vergangenen Jahr ins Leben gerufenen »Zukunftswerkstatt Westerwald«. Von den Parteimitgliedern aus sollen Entscheidungen und Programme der Partei auf regionaler und überregionaler Ebene vorbereitet und bestimmt werden. Nach der rührigen Arbeitsgruppe »Bildung« hat zu Beginn dieses Jahres die Arbeitsgruppe »Energie« ihre Arbeit aufgenommen. Bereits vier Mal hat die Gruppe getagt. Zunächst ging es um den Austausch von vielfältigen Informationen zu allen Aspekten erneuerbarer Energien. Grundlage bildet der Beschluss der Bundesregierung zur Energiewende. Ziel soll es nicht sein, gegen etwas zu polemisieren, sondern einen Beitrag zu einer sinnvollen energiepolitischen Zukunft zu leisten. Energie hat uns zu einer hohen Lebensqualität verholfen. Um dies zu sichern, gilt es Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, abzuwägen, den Bürgern zu erläutern und Impulse für die Umsetzung zu geben. Alle Interessierten können an der Arbeit der Gruppe über www.zukunfts-werkstatt.info teilhaben. Dort sind vielfältige Informationen eingestellt. Die Gruppe hat außerdem einen kleinen Fragebogen vorbereitet, der unter anderem von den Teilnehmern des Kreisparteitags ausgefüllt werden soll und eine Grundlage für die weitere Arbeit sein wird. Nächster Schritt ist eine Klausurtagung, in der insbesondere Potentiale, Risiken, Kosten der verschiedenen Energiegewinnungs-Formen vorgestellt werden und Konzepte der Energieein-

Nach Daten des Statistischen Landesamtes lag der Westerwaldkreis 2009 unter den rheinland-pfälzischen Landkreisen an fünfter Stelle hinsichtlich der Einspeisung von erneuerbaren Energien. An den eingespeisten knapp 250 Mio Kwh hatten Biomasse-Anlagen den größten Anteil. Im Westerwaldkreis sind bereits 93 Windenergieanlagen errichtet. Dies ergab eine Kleine Anfrage der Abgeordneten Gabi Wieland und Ralf Seekatz an die Landesregierung. Der Schwerpunkt liegt im nördlichen Kreisteil. Spitzenreiter ist die Verbandsgemeinde Rennerod mit 35 Anlagen mit einer Leistung von 23 300 kW. In der VG Hachenburg haben 16 Windräder eine Leistung von 19 200 kW, in der VG Bad Marienberg 30 Anlagen 12 500 kW, in Selters 6 Windräder 12 000 kW. Genehmigt, aber noch nicht errichtet sind 8 Anlagen in Hachenburg mit 13 700 kW, 2 in Rennerod mit 4 000 kW und 2 in Wallmerod mit 1600 kW. Die Mehrzahl der Anlagen leisten weniger als 300 kW, es gibt 23 Windräder mit mind. 2000 KW und einer Nabenhöhe von über 100 m.

sparung sowie Möglichkeiten der Information und Öffentlichkeitsarbeit diskutiert werden. Eng vernetzt ist die Gruppe mit der Kreistagsfraktion, um eine einheitliche Vorgehensweise sicherzustellen. Ihre Arbeit soll auch Mitgliedern von Gemeinderäten fundierte Informationen für die Ratsarbeit liefern. Dazu arbeitet sie mit der Kommunalpolitischen Vereinigung zusammen, die im Mai eine Veranstaltung insbesondere für Ratsmitglieder zum Thema »Windkraft im Wald« anbietet (siehe unten). Informationen aus der Landtagsund Bundestagsfraktion werden aufgegriffen und Meinungen zurückgespiegelt.

»Wohin weht der Wind?« Informationen zu Erneuerbaren Energien Die Energiewende ist beschlossen. Erneuerbare Energien werden zukünftig den Schwerpunkt der Energieversorgung bilden. Großen Anteil daran wird die Windenergie haben. Auf der Suche nach geeigneten Standorten ist auch der Wald in den Fokus gerückt. Wie sieht die Planung der Landesregierung konkret aus? Was spricht für oder gegen Windkraft im Wald? Was sollten kommunalpolitisch Engagierte beachten? Was regelt die Teilfortschreibung des Landesentwicklungsprogrammes IV? In einem Informations- und Diskussionsabend u.a. mit Michael Diemer, Leiter des Forstamtes Kastellaun, werden wir über Fakten und strittige Punkte rund um das Thema Windkraft im Wald informieren und diskutieren. Er findet statt

am Dienstag, 8. Mai 2012, 19.30 Uhr im Bürgerhaus, 56412 Nentershausen, Eppenroder Straße 18. Zu dieser öffentlichen Veranstaltung der Kommunalpolitischen Vereinigung mit dem CDU-Kreisverband sind alle Interessierten eingeladen. Es hilft uns bei der Organisation, wenn Sie der Kreisgeschäftsstelle mitteilen, ob Sie kommen können.

Von 2009 bis September 2011 sind 1.430 Photovoltaikanlagen mit einer installierten Leistung von 28.335 KW errichtet worden. Auch hier wird in Rennerod die höchste Leistung produziert. Der Investitionsbedarf für ein Windrad mit mehr als 3 Mw Leistung beträgt rund 5 Millionen Euro, der Flächenbedarf ca. 0,5 ha.

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CDU VOR ORT

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CDU-Seniorennachmittag in Wallmerod

Der Einladung zum traditionellen Seniorennachmittag in der Verbandsgemeinde Wallmerod folgten wieder mehr als 150 Seniorinnen und Senioren nach Weroth in die Sporthalle. In gemütlicher Runde bei Kaffee, Kuchen und netten Gesprächen waren neben Bürgermeister Klaus Lütkefedder auch Landrat Achim Schwickert und die CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Gabi Wieland zu Gast. Heinz Rautenberg, Vorsitzender der Senioren Union, begrüßte alle Gäste. »Wir sind immer wieder stolz, dass wir diese Veranstaltung für unsere Seniorinnen und Senioren in unserer VG machen können und freuen uns, wenn das so gut angenommen wird«, sagte Heinz Rautenberg. Musikalisch wurde die Veranstaltung vom Männerchor Steinefrenz und vom neuen Kinderchor der Verbandsgemeinde Wallmerod unter der Leitung von Jessica Burggraf umrahmt, welcher seinen ersten offiziellen Auftritt hatte. Landrat Achim Schwickert machte deutlich, dass es wichtig sei, dass in den Westerwälder Gemeinden weiterhin gute und vernünftige Politik für alle Menschen gemacht werde. Die Landtagsabgeordnete Gabi Wieland sprach die Wichtigkeit solider Finanzpolitik an, die leider derzeit von der Landesregierung zu vermissen sei. »Man kann nicht mehr Geld ausgeben, als man einnimmt«, sagte Gabi Wieland.

Alle Gäste wurden gut bewirtet, dafür sorgte die Kirmesgesellschaft aus Weroth. CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Sven Heibel dankte alle Helferinnen und Helfern, Ortsbürgermeister Frank Reusch für die nette Gastfreundschaft sowie dem CDU Ortsvorsitzeden Patrick Weyand für die hervorragende Organisation und den reibungslosen Ablauf. »Wir sind auf unseren Seniorennachmittag stolz und wir freuen uns, dass er immer so gut besucht ist, deshalb halten wir auch weiterhin daran fest«, sagte Sven Heibel. Besonderer Dank galt Karl-Heinz Hofmann aus Obererbach, der die Seniorinnen und Senioren mit Live-Musik und bekannten Schlagern unterhielt. Eigens gefertigte Liederhefte spornten viele Gäste zum Mitsingen an. Abschließend dankte Bürgermeister Klaus Lütkefedder allen Gästen und freute sich besonders über den tollen Aufritt des neuen Kinderchores. »Wir sind froh und stolz darauf, dass wir einen solch tollen Kinderchor in unserer VG auf die Beine stellen konnten«.

Ausflug der Senioren Union nach Frankfurt am Main Nach der Besichtigung des Maintower, von wo man einen beeindruckenden Blick über die Stadt werfen konnte, ging es zum Römerberg zu einem Rundgang und zum Mittagessen. Danach wurden die Senioren im Kaisersaal von der ersten Stadtverordneten Frau Dr. Bernadette Weyland und dem Fraktionsvorsitzenden, Herrn Helmut Heuser, empfangen. Herr Heuser gab einen kurzen Überblick über die Arbeit der CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung. Die CDU stellt 28 Ratskollegen in dieser Versammlung. Außerdem erfuhren sie von Frau Dr. Weyland in einem sehr informativen Vortrag eine Menge über die Stadt Frankfurt und deren Geschichte. Für die Senioren war interessant zu erfahren das Frankfurt mit rund

680.000 Einwohnern die größte Stadt des Landes Hessen und nach Berlin, Hamburg, München und Köln die fünftgrößte der Bundesrepublik Deutschland ist. Zudem ist Frankfurt ein bedeutendes europäisches Finanz-, Industrie-, Messe- und Dienstleistungszentrum und wird unter ökonomischen Kriterien zu den Weltstädten gezählt. Die Stadt ist Sitz der Europäischen Zentralbank, der Deutschen Bundesbank, der Frankfurter Wertpapierbörse und der Frankfurter Messe. Nach der Gesprächsrunde konnte jeder auf eigene Faust die Stadt erkunden und die Skyline von Frankfurt bewundern. Zum Abschluss ging es am späten Nachmittag in ein Landgasthaus nach Kelkheim.

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CDU AKTUELL

Neuer Vorstand der

Wenig Interesse an der Senkung des Wahlalters

Jungen Union in Hachenburg gegründet »Wir freuen uns, dass wir wieder politisch-gesellschaftlich interessierte Jugendliche in Hachenburg haben, die engagiert ans Werk gehen werden«, sagten die JU Kreisvorsitzende Jenny Groß, der CDU Gemeindeverbandsvorsitzende KarlHeinz Boll und der Ortsvorsitzende Tobias Petry. So wurde in der vergangenen Mitgliederversammlung der 18jährige Gymnasiast Clemens H. Wagner aus Müschenbach zum neuen Vorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter ist Yannick Zerres (Dreifelden), der die Realschule besucht. Der Vorstand wird mit den Beisitzern Jonathan Noll (Hattert) und Stefan Leukel (Hachenburg) komplettiert. Die Vertreter aus Kreis-, Gemeindeverbands- und Ortsgemeindeebene sagten dem neuen und jungen Team ihre tatkräftige Unterstützung zu. Gleich nach dem Wahlgang begann ein intensiver Austausch über die Schullandschaft in RheinlandPfalz bis hin zum Unterrichtsausfall, der auch an den Hachenburger Schulen nicht vorbeigeht, wie die jungen Christdemokraten berichteten. »Wir würden gerne mehr Wissen bekommen und unsere Freistunden gegen gehaltene Unterrichtsstunden eintauschen«, sagte der neugewählte Vorstand. Doch es fehle an einer ausreichenden Lehrerausstattung an den Schulen. »Ich hätte gerne mehr Sozialkundeunterricht, denn es ist spannend darüber zu sprechen, was in der Gesellschaft alles passiert«, erklärte Yannick Zerres. Mit dieser schulpolitischen Diskussion steht einer guten und lebhaften politischen Arbeit im Gemeindeverband Hachenburg nichts mehr im Wege. »Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und das Gestalten von Politik, denn es bedarf aktiver junger Menschen in unserer Gesellschaft, die Verantwortung übernehmen«, sagte der JU Gemeindeverbandsvorsitzende Clemens H. Wagner. Rede und Antwort zu stehen in politischen Fragen, Impulse zu setzen und mit anderen Jugendlichen im Gespräch zu bleiben, so beschrieb der neugegründete JU Vorstand seine Arbeit.

Bürgerrechte und Bürgerpflichten sollten eng gekoppelt bleiben. Das Wahlrecht sollte mit der Volljährigkeit und damit der Geschäftsfähigkeit und Strafmündigkeit erteilt werden. Dieser Ansicht sind nicht nur die Mitglieder des Kreisvorstandes und die Vorsitzenden der Orts- und Gemeindeverbände, sondern auch die Mehrzahl der Anrufer beim aktuellen Telefon der CDU Westerwald zum Thema »Soll das Wahlalter gesenkt werden?«. Gut zwei Stunden diskutierten die CDU-Kreisvorsitzende Gabi Wieland MdL und die stellvertretenden Vorsitzenden der CDU Kreistagsfraktion, Jennifer Groß und Dr. Kai Müller, mit Anrufern in der CDU-Geschäftsstelle in Montabaur. Auffallend, so die CDU-Vertreter, war, dass nur wenige Jugendliche und junge Erwachsene Interesse zeigten. Die jüngeren Anrufer bezweifelten das Interesse und den Kenntnisstand ihrer Altersgenossen: »Den meisten ist doch wichtiger, nach Mitternacht noch in die Diskothek gehen zu können, als wählen zu gehen.« Sie betonten allerdings, wie notwendig es sei, in der Schule mehr Sozialkundenunterricht vorzusehen. Mehrere Anrufer wiesen darauf hin, dass bei einer Senkung des Wahlalters auch ein 16-jähriger strafmündig sein müsse. Ob das sinnvoll und angemessen sei, bezweifelten sie. Ein kommunalpolitisch Engagierter wies auf die Brisanz bei einer Senkung des aktiven Wahlalters hin: »Darf ein Minderjähriger im Gemeinderat selbst über Millionen-Investitionen abstimmen oder muss er die Unterschrift der Eltern bringen?« Auch die angebliche Politikverdrossenheit werde damit nicht gemindert. »Politikverdrossenheit wird am besten durch eine Politik verringert, die auf die Belange junger Menschen eingeht und deren Interessen ernst nimmt. Jeder Bürger jeden Alters soll die Möglichkeit haben, mit den jeweiligen Politikern ins Gespräch zu kommen«, meinte ein kommunalpolitisch engagierter Anrufer. Falls überhaupt eine Reformierung des Wahlrechts zu diskutieren ist, dann sollte über die Altersgrenze für das passive Wahlrecht diskutiert werden, gaben die Vertreter der CDU Westerwald zu bedenken. Die rheinland-pfälzische Gemeindeordnung sieht ein Mindestalter von 23 Jahren vor, bevor jemand zum Bürgermeister gewählt werden kann. Die CDU Westerwald hat das Stimmungsbild aus dem aktuellen Telefon um gezielte Befragungen ergänzt. Der Kreisvorstand wird sein Votum auf Landesebene einbringen. Die CDU Rheinland-Pfalz legt Wert darauf, aus allen Regionen möglichst viele Stimmen zu sammeln und mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern zu diskutieren. Erst dann soll eine Mehrheitsentscheidung in die Landtags-Diskussion eingebracht werden.

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CDU AKTIV

Informationen über Energiekonzept beim Treffen der CDU-Ortsverbände

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CDU-Kreistagsfraktion Franz-Georg Kaiser: Wege weisen und Türen öffnen CDU-Kreistagsfraktion erörtert mit Behindertenbeauftragten aktuelle Arbeit

»Aufwind für sorgsamen Umgang mit Energie« – unter diesem Motto diskutierten Vertreter aller Ortsverbände der CDU Westerwald die praktische Umsetzung eines kommunalen Energiekonzeptes in Langenhahn-Hintermühlen. Außerdem erläuterte die Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Gabi Wieland die geplanten Aktivitäten der CDU unter dem Motto: »Die CDU ist auch im Nichtwahljahr nah bei den Bürgern und bindet sie aktiv ein«. Neben der 2011 begonnenen »Zukunftswerkstatt Westerwald« steht eine »Zuhörtour« durch die Verbandsgemeinden des Westerwaldkreises ganz oben auf der Agenda. Bürgerinnen und Bürger sollen erleben, dass die Partei von Menschen geprägt wird, die vor Ort präsent und ansprechbar sind. Anliegen, aktuelle Themen und Meinungen können so aufgegriffen werden. Neben den Arbeitskreisen »Bildung« und »Soziales« werden bei der Zukunftswerkstatt in diesem Jahr die Themen demografischer Wandel, Energiewende und Wirtschaft in den Focus rücken.

Einen aktuellen Überblick über die Arbeit und seine Zielsetzungen gab der Behindertenbeauftragte des Westerwaldkreises Franz-Georg Kaiser bei einem Gespräch mit der CDU-Kreistagsfraktion. Mit Franz-Georg Kaiser, so Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Krempel, habe der Westerwaldkreis seit Sommer 2010 im ehrenamtlichen Engagement einen klar erkennbaren Ansprechpartner, um die Belange behinderter Menschen aufzugreifen und nach außen zu vertreten.

Dass das CDU-Bürgerbüro als Servicestelle Anlaufstelle für Mitglieder und Bürger ist, machte der Kreisgeschäftsführer Harald Orthey deutlich. Gerne steht es den Ortsverbänden bei ihrer Arbeit mit Rat und Tat zur Seite und wird in diesem Jahr verstärkt Informationen und Schulungen für Ratsmitglieder organisieren.

Die Sprechstunden und Gesprächsangebote des Behindertenbeauftragten werden in erster Linie von Betroffenen sowie deren Angehörigen genutzt. »Meistens geht es um finanzielle Belange«, so Franz-Georg Kaiser. »Ich möchte Wege aufzeigen und Türen öffnen.« Die Zusammenarbeit und der Kontakt zu Landrat Achim Schwickert und der Kreisverwaltung sei äußerst konstruktiv, wenn auch nicht in jedem Fall allen Wünschen Rechnung getragen werden könne.

Die steigenden Energiekosten machen auch vor den Kommunen nicht halt. Die Verbandsgemeinde Wallmerod wirkt dem seit 2010 mit eigenem Konzept entgegen. »Aufwind« heißt es und Bürgermeister Klaus Lütkefedder machte es auf kurzweilige Art bekannt. Auf derzeit acht verbandseigenen Dächern sind unter anderem Photovoltaikanlagen angebracht worden, der Stromverbrauch wurde genau unter die Lupe genommen, eine Verbrauchsoptimierung entwickelt. Lütkefedder betonte, dass »Aufwind« keinesfalls für andere Kommunen übertragbar sei. Er appellierte, jeder Rat müsse die eigene Situation beachten und die Maßnahmen in einem Konzept zusammenfassen. So können Erfolgserlebnisse motivieren und Bürger besser überzeugt werden.

Franz-Georg Kaiser möchte seine Arbeit jedoch nicht nur auf finanzielle Angelegenheiten beschränkt sehen. Er möchte gemeinsam Rahmenbedingungen schaffen, die ein Höchstmaß an Selbsthilfe und Teilhabe für die Betroffenen ermöglicht. Mit einer Vernetzung der Beratungsdienste mit ihrem umfangreichen Dienstleistungsangebot könne zielgerichtet Unterstützung und Hilfe bereitgestellt werden.

AUFWIND

nutzen!

Die Barrierefreiheit ist auch auf lokaler Ebene ein wichtiger Gesprächspunkt, oft könne mit wenig Aufwand eine deutliche Verbesserung bei der Nutzung von Straßen und Fußwegen erreicht werden. Eher mittelfristige Erfolgsaussichten sieht Franz-Georg Kaiser bei der Barrierefreiheit im öffentlichen Personennahverkehr. Hier müssten vor allem die Busunternehmen noch entsprechende Investitionen tätigen, um einen gefahrenfreien Ein- und Ausstieg zu ermöglichen. Gemeinsam mit dem Westerwald Gäste-Service will Franz-Georg Kaiser die Initiative »Barrierefreier Tourismus« auch auf die beteiligten Nachbarkreise Altenkirchen und Neuwied übertragen. So könne auch beim Freizeitangebot eine bessere Teilhabe behinderter Menschen ermöglicht werden. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jenny Groß dankte Franz-Georg Kaiser zum Abschluss für sein großes ehrenamtliches Engagement, hierdurch werde konkrete Hilfe in der Region vermittelt und angeboten.

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CDU AKTIV

Schwerstbehinderten zweite Heimat geben CDU-Kreistagsfraktion Westerwald informierte sich in Tagesförderstätte Die komplette Fraktionsspitze, die CDU-Kreisvorsitzende Gabriele Wieland MdL, Mitglieder der CDU Wirges sowie Landrat Achim Schwickert waren beim Besuch der Tagesförderstätte Wirges der Caritas-Werkstätten vertreten, als Geschäftsführer Erwin Peetz einen Überblick über Aufgabe und Zielsetzung dieser Einrichtung gab.

Joachim Hörster auf Tour durch das Kannenbäckerland »Ganz Ohr« war der CDU-Bundestagabgeordnete des Westerwaldkreises, Joachim Hörster, am 19. April für die Probleme der Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen und Ransbach-Baumbach. Zum Auftakt der CDU »Zuhörtour«-Tour im Westerwald kam Hörster mit den Menschen vor Ort ins Gespräch »Wir möchten einen langfristigen Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern, auch außerhalb der Wahlen«, betonte der Bundestagsabgeordnete.

Bei der Begrüßung hatte Bürgermeister Michael Ortseifen auf die immer wieder neu anstehenden Herausforderungen im sozialen Bereich hingewiesen, wobei die Caritas-Tagesförderstätte und das Umfeld mit der Integrativen Kindertagesstätte Sankt Franziskus sowie der Katharina-Kasper-Schule in Wirges bereits fest verwurzelt und eingebunden seien. Leiterin Petra Maßen-Schneider erläuterte den Kommunalpolitikern Konzeption und Arbeit der Tagesförderstätte für schwerbehinderte Menschen unterschiedlichen Alters. Petra Maaßen-Schneider betonte, dass neben der Familie und den Wohnheimen das Vorhandensein eines zweiten Lebensbereiches ein wichtiges Merkmal der Normalität für die Behinderten sei. Die „zweite Heimat“ sei auch für die Weiterentwicklung der Persönlichkeit von hoher Bedeutung. Durch die ganzheitliche Begleitung, individuelle Förderung und gute Pflege werde eine Erweiterung der Lebensqualität erwirkt. Mit einer Vielzahl an individuell gefächerten Angeboten werde die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft unterstützt und gewährleistet. Im Vordergrund der Förderung und persönlichen Weiterentwicklung der schwerstbehinderten Menschen stehen unterstützende Anleitungen und Übungen für den Lebensalltag. Aber auch praktische Arbeiten in Küche und Garten werden geleistet. In Einzelfällen wird auch ein Übergang in die Caritas-Werkstätten vorbereitet. Für wichtig erachten Geschäftsführer Peetz und Leiterin Maßen-Schneider die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Eltern, Angehörigen, den Schulen, Wohnheimen sowie den Leistungsträgern. Leistungsträger sind der Westerwaldkreis und das Land, die im Rahmen der Eingliederungshilfe die finanziellen Mittel bereitstellen. Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Krempel dankte abschließend dem gesamten Team der Tagesförderstätte für die engagierte Arbeit, um auch schwerstbehinderten Teilhabe in der Gemeinschaft zu eröffnen.

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Besuche bei der Firma Reifen-Specht, der ErichKästner Realschule plus und der Freiwilligen Feuerwehr in Ransbach-Baumbach eröffneten den Tag. Besonders für die Schwierigkeiten der ehrenamtlich engagierten Feuerwehrmänner hatte Hörster großes Verständnis. In Höhr-Grenzhausen konnte sich der Bundestagsabgeordnete mit den Bürgermeistern der Verbandsgemeinde und der Stadt Höhr-Grenzhausen, Thilo Becker und Michael Thiesen, ein Bild des alten Bahnhofes Grenzau, der Stichstrecke zu den Steuler-Werken und der Brexbachtalstrecke machen. »Die Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern funktioniert hervorragend. Es gibt kein Fremdeln untereinander«, lobte Hörster die guten Beziehungen. Den Abschluss der Tagestour bildete eine offene Diskussion mit dem Bundestagsabgeordneten im Rathaus der Verbandsgemeinde. Hierbei interessierte Hörster besonders, wie die politische Landschaft vor Ort beurteilt wird. »Hier leben die Menschen, die umsetzen müssen, was wir, die Gesetzgeber, beschließen. Mit ihnen zu sprechen, ist ein Gewinn für meine Arbeit«, sagte Hörster. Eine mögliche Zusammenlegung der Verbandsgemeinden, die Arbeit der Europäischen Union, die komplizierte EU-Dienstleistungsrichtlinie und die Hochgeschwindigkeitstrasse der Bahn im Westerwald wurden von den Gästen ausgiebig diskutiert. Zu all diesen Fragen stand Hörster in gewohnt kompetenter Weise Rede und Antwort. Er versprach, alle Anregungen des Tages gründlich nachzuarbeiten und für seine Berliner Politik mitzunehmen. »Die von der Stadt Höhr-Grenzhausen geplanten Vorhaben, werde ich unterstützen und fördern«, sagte der Bundestagsabgeordnete Joachim Hörster.


CDU AKTUELL

Interessanter Rundgang am ICE-Bahnhof Fast 100 Interessierte waren einer Einladung der CDU Montabaur zu einem Rundgang durch das Gebiet zwischen altem Bahnhof und ICE-Bahnhof gefolgt. Stadtbürgermeister Klaus Mies informierte mit interessanten Details und Hintergründen vor Ort über die Vorhaben. Am Startpunkt »Alter Bahnhof« zeigte sich, wie das traditionsreiche Gebäude durch die Sanierung gewonnen hat. Bürgermeister Mies erläuterte, dass der neu gestaltete Vorplatz die Verbindung zur Innenstadt knüpfen soll. Im Baugebiet am Aubach zwischen altem Bahnhof und ICE-Park sind bereits alle 35 Bauplätze verkauft. Energieoptimierte und architektonisch interessante Gebäude mit Wohnungen, Praxis- und Büroräumen sowie Gewerberäume entstehen dort in den nächsten zwei Jahren.

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Kommunale Jugendarbeit im Blick JU Gemeindeverband Bad Marienberg besichtigte den Jugendbahnhof Der Jugendbahnhof gilt seit drei Jahrzehnten als zentraler Treffpunkt für Kinder und Jugendliche in der Verbandsgemeinde Bad Marienberg. Elke Keller und Claudia Göhlert-Wagner kümmern sich täglich leidenschaftlich um die Belange junger Menschen ab 8 Jahre.

Auch das Gebiet am ICE-Bahnhof ist bald vollständig mit Bürogebäuden und Parkhäusern bebaut. Neben der 1&1 sind dort z.B. die IHK, das Job-Center, aber auch neue Unternehmen, evtl. folgt noch ein Hotel. Millioneninvestitionen der Stadt, aber auch von privater Hand bringen weit über 1000 Arbeitsplätze. Und bei der Erstellung sind überwiegend heimische Handwerker beteiligt. Weiter ging es durch das Gelände des künftigen Factory-OutletCenter. Nachdem der langwierige Rechtsstreit insbesondere mit der Stadt Limburg endlich beendet ist, werden die anzusiedelnden Geschäfte derzeit vermarktet. 2013 sollen die Gebäude und das Parkplatz-Gelände Richtung Autobahn entstehen. Zum Abschluss überzeugten sich die Teilnehmer, dass das Baugebiet »Kesselwiese« attraktive Bauplätze insbesondere für junge Familien bietet. Die sich anschließenden und derzeit in der Planung befindlichen Gewerbebetriebe dürfen kein innenstadtrelevantes Sortiment anbieten. Welche Standortvorteile Montabaur und der Westerwald bietet, bestätigten am Rande des Rundgangs einige teilnehmende Neubürger: Die gute Anbindung an die Großstädte, die Lage in der Natur, das Flair der Stadt und das erstaunlich breite Angebot an Veranstaltungen, Einrichtungen und Vereinen.

Die jungen Christdemokraten konnten einen Blick in dieses kommunale Jugendarbeitsprojekt werfen und zusammen mit den Jugendlichen einen informativen und kurzweiligen Abend verbringen. Daniel Henn, der JU Gemeindeverbandsvorsitzende, konnte auch die Kreisvorsitzende der Jungen Union Westerwald, Jenny Groß und den Geschäftsführer Michael Jubl sowie Bernd Weber, Christel Krischkofski und Kai Müller von der CDU Fraktion Bad Marienberg begrüßen. Nach einer kleinen Einführung in Entstehungsgeschichte, Konzeption, Ziele und Aktuelles, folgte eine Besichtigung der teils renovierten Räumlichkeiten. Doch das Besondere des Termins lag in dem Austausch zwischen den Jugendlichen und den Nachwuchspolitikern. Bei einem gemeinsamen Abendessen entstand sehr schnell ein Gespräch und es wurde munter über das Wohlergehen im Jugendbahnhof gesprochen. »Wir sind so froh, dass wir nach der Schule hierher kommen können und immer jemanden zum sprechen haben, egal ob etwas gut lief oder nicht,« erklärte ein Mädchen, die seit zwei Jahren regelmäßig in diese Einrichtung geht. Die wichtige Bedeutung dieser Institution wurde allerorts hervorgehoben und die Kinder zeigten sich froh darüber, dass sie eine konstante Anlaufstelle bei schulischen oder familiären Problemen haben. »Ich fühle mich hier einfach wohl«, sagte ein Jugendlicher. Im Anschluss kamen auch noch die Kicker- und Billardtische zum Einsatz, an denen die zahlreichen Anwesenden miteinander ihr Können unter Beweis stellten. »Eine solide Jugendarbeit, die vor Ort angenommen wird wie hier in Bad Marienberg, ist ein wichtiger Garant für das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen«, erklärten der JU Gemeindeverbandsvorsitzende Daniel Henn und die JU Kreisvorsitzende Jenny Groß.

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CDU VOR ORT

100 Jahre Westerwälder Blumentopffabrik Spang Die 100-jährige Erfolgsgeschichte der Westerwälder Blumentopffabrik Spang in RansbachBaumbach war für Gabi Wieland MdL und eine Delegation der CDU- Ransbach-Baumbach eine willkommene Gelegenheit das Unternehmen zu besuchen. Nicht nur der Geschäftsführer Stefan Spang, seine Frau Bärbel Bollinger-Spang, der kaufmännische Leiter Karl Wilhelm Ockenfeld sondern auch der 94-jährige Seniorchef Willi Spang (Onkel von Stefan Spang) ließ es sich nicht nehmen, die Gäste durch das Familienunternehmen zu führen: Blumentöpfe so weit das Auge reichte. Mal traditionell in rotem Ton, mal modern marmoriert, dann in Frühlingsfarben oder klassisch in Weiß. Formen und Farben individuell gestaltet. Tonnenweise werden sie täglich produziert, inklusive palettenweise Mini-Töpfe für den chinesischen Markt. Das Erfolgsgeheimnis sind die modernen, meist selbst entwickelten Produk-

tionsanlagen und das flexible Eingehen auf Trends und Markterfordernisse sowie langjährige Mitarbeiter von denen viele interne Aufstiegsmöglichkeiten genutzt haben.

Frauenunion bei EWM Hightec Welding GmbH Die EWM Hightec Welding GmbH, Mündersbach, ein Familienbetrieb mit viel Verantwortung für die Region »Wir haben die EWM Hightec Welding GmbH aus Münderbach für eine Besichtigung gewählt, weil das Unternehmen nicht nur für Innovationskraft und für wirtschaftliche Stärke steht, sondern auch für die vorbildliche Arbeit des Unternehmens in punkto Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wie weit die soziale Verantwortung des Betriebes geht, wurde uns aber erst so richtig bei unserem Besuch klar«, erklärte die Kreisvorsitzende der Frauenunion, Marion Krätz-Klein.

»Wir konnten auch in strukturell schwierigen Zeiten stets auf unsere Mitarbeiter, mit denen wir uns persönlich als »EWM-Familie« verbunden fühlen, zählen.« erklärte die Gesellschafterin Angelika Szczesny. Innovationskraft und die Verbundenheit von Mitarbeitern und Unternehmern haben EWM stark gemacht. Heute ist die die EWM-Firmengruppe mit mehr als 500 Mitarbeitern weltweit, davon sind 290 in Mündersbach beschäftigt, der größte Hersteller von Schweißgeräten in Deutschland. Dabei setzt das Unternehmen vornehmlich auf Innovation »2/3 unseres Umsatzes machen wir mit Produkten, die in den letzten 5 Jahren entwickelt wurden,« erläutert Angelika Szczesny, »davon stecken wir dann wieder alleine 10% in die Forschung.« Als Anreiz für junge Wissenschaftler, neue Konzepte vorzustellen und Ideen zu erproben, vergibt das Mündersbacher Familienunternehmen alle zwei Jahre den mit 30.000 € dotierten Preis. Derzeit finden 28 Auszubildende einen Platz im Familienunternehmen. In den 55 Jahren, in denen EWM in Mündersbach existiert, hat die Ortgemeinde stets für gute Rahmenbedingungen gesorgt. »Das zeigt einmal mehr, dass es sich lohnt, wenn Kommunen ein offenes Ohr für die Belange der Wirtschaft haben«, erläutert Ortsbürgermeister Helmut Kempf.

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CDU AKTUELL

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»Erneuerbare Energien« Thema bei JU Wallmerod

»Jazz we can«

»Die Zukunft erneuerbarer Energien in unserer Verbandsgemeinde« war Thema bei der JU Wallmerod. Am Beispiel der Realschule Plus in Salz erläuterten Bürgermeister Lütkefedder und Verwaltungsmitarbeiter Möhnig, wie durch die Errichtung von Photovoltaik- Anlagen nicht nur CO² eingespart, sondern auch von der garantierten Einspeisevergütung profitiert werden konnte.

Der CDU-Ortsverband Wirges hatte in der Reihe »Wirgeser Stadtgespräche« zum Jazzfrühschoppen eingeladen. Mit über 80 Gästen konnte auch diese Veranstaltung wieder als voller Erfolg verbucht werden.

Vor allem vor dem Hintergrund, dass der Gesetzgeber nunmehr die Solarförderung abrupt reduzieren und damit auch die »Goldgräberstimmung« abebben werde, habe die Verbandsgemeinde 2010 genau den richtigen Zeitpunkt für den Einstieg in die Photovoltaik gewählt. Die Anlagen – zurzeit sind es in der Verbandsgemeinde acht an der Zahl, unter anderem auch am Feuerwehrgerätehaus Wallmerod oder auch an der Grundschule Meudt – werden sich nach etwa dreizehn, vierzehn Jahren amortisiert haben, so Bürgermeister Lütkefedder weiter.

Die Formation »Friends of Dixieland«, vier erfahrene und traditionsbewusste Jazzmusiker, die schon über 35 Jahre zusammen Musik machen, huldigten dem Dixieland- und New Orleans Jazz und wussten auch im Genre der Oldtimermusik, gewürzt mit waschechtem Jazzgesang, souverän zu bewegen. Die Musiker vermittelten am Sonntagmorgen das Gefühl, nicht nach New Orleans reisen zu müssen, um diese Musik und den Flair genießen zu können. »Dieser Truppe könnte ich stundenlang zuhören«, schwärmte eine begeisterte Besucherin. Die vier sympathischen Jazzer ließen in der Tat mit ihrer Spielfreude und einem gehörigen Maß an Spielwitz die Jazz-Matinee der Wirgeser CDU zu einem hautnahen Erlebnis werden. »Wir sind sehr zufrieden mit der Veranstaltung und werden auch nächstes Jahr wieder mit einem musikalischen Leckerbissen den Frühling begrüßen«, verspricht Alexandra Marzi, die Vorsitzende der CDU Wirges.

7. Jazz-Lunch mit »Just for Fun« am Pfingstmontag Am Pfingstmontag, 28. Mai 2012, ab 11.30 Uhr veranstaltet die CDU-Hachenburg bereits den 7. Jazz-Lunch im Gasthaus »Zum Stern« in Hachenburg/ Altstadt. Die Dixielandband »Just for Fun« wird allerfeinste Dixieland- und Bluesclassics zu Gehör bringen, die Alt und Jung begeistern. Wir freuen uns, Ihnen den um kulinarische Leckereien angereicherten musikalischen Ohrenschmaus zum Preis von 14 Euro/Person anbieten zu können. Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt. Sechs- bis Vierzehnjährige zahlen 6 Euro, Jugendliche bis 20 Jahre 10 Euro. Wir bitten um Kartenvorbestellung 02662/944106 oder direkt per Mail unter: thorsten_albrecht@web.de

unter

www.cdu-westerwald.de


CDU TERMINE

11 TERMINE

Gemeindeverband der Jungen

CDU-Kreisve rband Wester wald Sa., 12.05.2012, 9.30 Uhr, Hundsangen, Ollmersch-Halle, Kreisparteitag mit Neuwahlen zum Vorstand. gez. Gabi Wieland MdL, Vorsitzende

CDU-Or tsverband Hatter t

Union Montabaur neu gewählt

Mo., 07.05.2012, 19.00 Uhr; Hattert, Gasthof Weyer, Stammtisch gez. Klaus Krämer, Vorsitzender

CDU-Or tsverband Rennerod Do., 03.05.2012,20.00 Uhr, Rennerod, Gasthaus "Zur Scheune", Stammtisch, gez. Paula Maria Maaß, Vorsitzende

CDU-Or tsve rband Wi rges Do., 24.05.2012, 19.00 Uhr, Wirges, Hotel Paffhausen, Stammtisch gez. Alexandra Marzi, Vorsitzende

JU-Kreisverband Wester wald Fr., 18.05.2012,18.00 Uhr, Herschbach bei Selters, Vereinsheim Sportverein Herschbach Unterwesterwald. Kreistag der Jungen Union mit Vorstandsneuwahlen und Diskussion mit Christian Baldauf MdL über das Thema: Wenn Landespolitik auf Kommunalpolitik trifft - wohin führt uns die Regierung?! gez. Jenny Groß, Vorsitzende

KPV- Kreisve rband Wester wald Di., 08.05.2012, 19.30 Uhr, Nentershausen, Bürgerhaus, Eppenroder Str. 18, Informationsveranstaltung zum Thema: „Windkraft im Wald“ mit dem Kastellauner Forstamtsleiter Michael Diemer. gez. Andree Stein, Vorsitzender

CDA- Kreisve rband Mi., 02.05.2012, 19.00 Uhr, Maxsain, Hotel Sahm, Kreisvorstandssitzung. Im Anschluss ab ca. 20.15 Uhr veranstalten wir einen öffentlichen Arbeitnehmerstammtisch. gez. Clemens Henzler Vorsitzender

Seit vielen Jahren ist die Junge Union im Gemeindeverband Montabaur eine feste Größe. Junge Menschen engagieren sich und setzen sich für die politischen Belange der Bevölkerung ein. Darüber sind die Kreisvorsitzenden Jenny Groß ( JU) und Gabi Wieland (CDU) froh, ebenso der designierte CDU Gemeindeverbandsvorsitzende Michael Jubl. In der jüngsten Mitgliederversammlung ist der Staffelstab weitergereicht worden und Eva Born (Horressen) wurde einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt. Die Anwesenden dankten dem scheidenden Vorsitzenden Michael Jubl für seine geleistete Arbeit. Neue Stellvertreterin ist Meike Schultheis (Boden). »Ich freue mich auf die Arbeit im Gemeindeverband und die gute Zusammenarbeit mit dem Kreisvorstand«, sagte die neue Gemeindeverbandsvorsitzende Eva Born nach ihrer Wahl. »Ein breites Altersspektrum von 17 – 27 Jahren in einem JU Vorstand zu haben ist wichtig und bringt die Ideen junger Erwachsener voran,« erklärte die JU Kreisvorsitzende Groß.

CDA-Gemeindeve rband Hachenburg /Selters Mi., 02.05.2012, 18.00 Uhr, Maxsain, Hotel Sahm, Mitgliederversammlung mit Neuwahlen zum Vorstand. gez. Helmut Kempf, Vorsitzender

Vo rständ e CDU-Ortsverband Neuhäusel Vorsitzender: Friedhelm Bender, Stellvertreter: Dr. Wolfgang Neutz, Rolf Bayer, Kassiererin: Barbara Sartor, Beisitzer: Jürgen Roggenbach, Klaus Hümmerich, Fritz Roggenbach, Eberhard Schuhen, Andree Stein, alle Neuhäusel. CDU-Ortsverband Selters Vorsitzender: Karol Pikula, Selters; Stellvertreter: Klaus Stukemeier, Quirmbach; Heike Savas, Selters; Kassierer: Holger Wick, Selters; Beisitzer: Peter Aller, Goddert; Sabine Schwarz, Pia Metternich, Beatrix Schneider, Willi Greschner, Thomas Schönwetter, alle Selters; Uwe Klein, Vielbach; Olaf Kroll, Maxsain. JU-Gemeindeverband Montabaur Vorsitzende: Eva Born, Montabaur; Stellvertreterin: Meike Schultheis, Boden; Beisitzer: Henrik Balagny, Hübingen; Michael Jubl, Nentershausen; Marie Waas, Marvin Glaßer, beide Montabaur; Jenny Groß, Girod.

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11.05.2012

Wichtiger Hinweis! Die in dieser Mitgliederzeitung veröffentlichten Einladungen zu Mitgliederversammlungen gelten als offizielle Einladungen gemäß Satzung. Die Vorsitzenden der Verbände würden sich freuen, wenn die Veranstaltungen rege besucht würden!

IMPRESSUM

Hinweis in eigener Sache Öffnungszeiten der CDU-Kreisgeschäftsstelle: Kernarbeitszeit: Mo. - Do. 8.00 - 16.00 Uhr, Fr. 8.00 - 14.30 Uhr, Pause: 12.30 - 13.30 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung: Telefon: 0 2 6 0 2 / 9 9 94 30

Westerwald Kurier: Herausgeber:

Offizielles Mitgliederorgan der CDU-Westerwald CDU-Kreisverband Westerwald Koblenzer Str. 48, 56410 Montabaur Tel.: 0 26 02 / 99 94 30, Fax: 99 94 35 eMail: kontakt@cdu-westerwald.de Redaktion: Karl-Heinz Boll, Johannes Kempf, Harald Orthey, Rolf Bayer, Jennifer Groß Bezug Westerwald Kurier im Beitrag enthalten!

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SCHWARZES BRETT

12

CDU-Kreisverband Westerwald - Postfach 11 45 - 56401 Montabaur

Termine der Zuhör-Tour Samstag, 05.05.2012, 10.00 Uhr-12.00 Uhr Infostände in Bad Marienberg vor der Kreissparkasse, in Hachenburg in der Fußgängerzone und in Rennerod in der Hauptstraße/ Ecke Westernoher Straße Mittwoch, 09.05.2012, 19.30 Uhr Themenabend: „Erneuerbare Energien“ mit Bürgermeister Werner Daum in Rennerod im Soldatenheim „Haus am Alsberg“ Donnerstag, 10.05.2012, 19.30 Uhr Zuhörtour mit Ralf Seekatz MdL in der VG Hachenburg, Infobesuch am Nachmittag: Firma Prolegro in Hachenburg. Abschluss in Müschenbach im Landhotel Stockhausen

Einladung zum Kreistag der Jungen Union Westerwald Zum diesjährigen Wahlkreistag am

Montag, 14.05.2012, 19.30 Uhr Zuhörtour mit Ralf Seekatz MdL in der VG Bad Marienberg, Infobesuche am Nachmittag: Firma TUBE-TEC in Nistertal und Möbel Panthel in UnnauKorb. Abschluss in Nistertal-Büdingen im Gasthof „Gute Quelle“. Dienstag, 15.05.2012, 19.30 Uhr Zuhörtour mit Joachim Hörster MdB in der VG Hachenburg, Infobesuch: Firma Gebr. Schneider in Hachenburg, Firma Robert Schmidt in Müschenbach. Abschluss in Merkelbach in der Gaststätte Merkelbacher Hof Sonntag 20.05.2012, 14.00 Uhr Gemeinsame Wanderung am Wildpark Bad Marienberg / 1,5 Std. Treffpunkt: Parkplatz Steigalm Wolfstein. Anschließende Einkehr in der Steigalm

Freitag, 18. Mai um 18 Uhr im neuen Vereinsheim des Herschbacher Sportvereins referiert Christian Baldauf MdL zum Thema:

»Wenn Landespolitik auf Kommunalpolitik trifft – wohin führt uns die Regierung?!« Wir freuen uns, viele von Euch/ Ihnen begrüßen zu können. Herzliche Grüße, Ihre

Montag 21.05.2012, 19.30 Uhr Infoabend mit Ralf Seekatz MdL in Elsoff-Mittelhofen im Gasthaus „Zur Lasterbach“ Montag 28.05.2012, 11.30 Uhr Jazzlunch in Hachenburg, im Gasthaus „Zum Stern“ mit der Jazz-Band „Just for Fun“ Donnerstag 31.05.2012, 19.30 Uhr Zuhörtour mit Joachim Hörster MdB, Ortsbegehung in Hellenhahn-Schellenberg. Abschlussveranstaltung in Hellenhahn-Schellenberg im Gasthaus „Café Roth“ Sonntag 10.06.2012, 11.00 Uhr Jazzbrunch mit dem Friedhelm Schneider Duo in der Steigalm am Wildpark in Bad Marienberg. Landrat Achim Schwickert und Mandatsträger von Verbands- und Ortsgemeinden stehen für Gespräche zur Verfügung.

CDUplus das neue Mitgliedernetz für alle Interessante Informationen finden und Neuigkeiten schnell zur Hand haben: die neue Mitgliederplattform als Angebot der Bundespartei bietet für alle Interessierten umfangreiche Informations- und Mitarbeitsmöglichkeiten. Bei CDUplus kann jedes Mitglied seine persönlichen Angaben einsehen und gegebenenfalls auch selbst abändern. Zusätzlich finden sich dort viele interessante Angebote und Neuigkeiten, sowie ein einfacher und schneller Zugang auch zu den bekannten sozialen Netzwerken. Damit wurde ein einheitliches und komplex verwendbares Angebot nicht nur für alle regelmäßigen Internetnutzer geschaffen. Umfangreiche Informationen dazu finde Sie unter: www.cduplus.de

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Westerwald Kurier - 2012-03