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Montag, 17.10.2011

Ausgabe- Nr.6, Oktober / November 2011 PVST DPAG, Entg. bez. G 7629

Westerwald | Kurier. Die Wester wald-Par tei

Für ein starkes Stück Heimat TOPTHEMEN

Christdemokraten diskutierten über Bildungspolitik Im neuen Veranstaltungszentrum auf Schloss Montabaur tagten die Westerwälder Christdemokraten, um Delegierte für überregionale Gremien zu wählen sowie mit dem Thema Bildung die erste Veranstaltung im neuen Projekt »Zukunftswerkstatt Westerwald« zu eröffnen. CDU-Kreisvorsitzende Gabi Wieland MdL konnte hierzu auch die CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzende Julia Klöckner MdL, den CDU-Bundestagsabgeordneten Joachim Hörster, Landrat Achim Schwickert sowie eine Vielzahl weiterer kommunaler Mandatsträger begrüßen. Schloss Montabaur, so Wieland, stehe mit seinem »Weiter«-Bildungsangebot für Tradition und Moderne.

auch in die heimische Region zurückkehren. Nur mit qualitativ gut ausgebildeten Fachkräften könne die heimische Wirtschaft dauerhaft konkurrenzfähig bleiben.

Die CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner MdL bekannte sich in ihrer Rede zur förderalen Bildungslandschaft, die auch einen Wettbewerb der Ideen ermögliche. Hierzu gehöre aber auch eine ehrliche Bestandsaufnahme. Klöckner: »Wissen ist besser als Ahnen«. Struktureller Unterrichtsausfall dürfe nicht totgeschwiegen werden, sondern müsse behoben werden. Die Schulstatistik solle leider nur zu oft dazu dienen, die Landesregierung in einem guten Licht erscheinen zu lassen. Bedürfnisse und Notwendigkeiten für Schüler und Eltern kämen zu kurz. In den von Klöckner erläuterten »Zehn Thesen zur Bildungspolitik« der rheinlandpfälzischen Union warb sie u.a. für eine differenzierte Schulstruktur, für eine Stärkung der berufsbildenden Schulen, dauerhafte Beibehaltung der Förderschulen sowie für mehr personelle und finanzielle Eigenverantwortung der Schulen vor Ort. Julia Klöckner zeigte sich jedoch offen für konstruktive Vorschläge zur Weiterentwicklung der Bildungspolitik. Dr. Michael Schuhen, Gutachter für den Schulentwicklungsplan des Westerwaldkreises, von der Uni Siegen gab Anregungen für die regionale Struktur der Bildungslandschaft. Sie solle grundsätzlich vielfältig, bedarfsorientiert, möglichst wohnortnah und zugleich bezahlbar ausgerichtet sein. Guter Nachwuchs für die Wirtschaftsregion Westerwald erfordere auch gezielte Anstrengungen als Bildungsregion, wie dies der Westerwaldkreis in den letzten Jahren durch umfangreiche Investitionen getan habe. Schuhen warb gleichzeitig dafür, das Angebot so attraktiv zu gestalten, dass die Jugendlichen spätestens nach dem Studium

Zum Thema »Mindestlohn«

PRO & CONTRA

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CDU AKTUELL

Randnotizen vom Kreisparteitag Die kommunale Eigenständigkeit gegenüber dem Land hob Landrat Achim Schwickert hervor. Nicht alles was im rot-grünen Koalitionsvertrag vereinbart worden sei, müsse von kommunaler Seite geschluckt werden. Auch bei der Gestaltung der regionalen Bildungslandschaft würden Versuche unternommen, Gleichförmigkeit mit den politischen Zielen aus Mainz zu erreichen. Schwickert hält es jedoch für notwendig den Kommunen eigenständige Entscheidungsspielräume zu geben, um regionale Besonderheiten und Schwerpunkte besser berücksichtigen zu können. Der neugewählte CDU-Fraktionsvorsitzende im Westerwälder Kreistag, Dr. Stephan Krempel, betonte die Strahlkraft der Investitionsentscheidung für den ICE-Bahnhof Montabaur in den gesamten Westerwaldkreis hinein. Mit der gezielten Förderung der Infrastruktur im Straßen-, aber auch im Datennetz, werde wirtschaftliche Zukunft ermöglicht. In die Schulen sei in der Vergangenheit viel investiert worden und auch für die nächsten Jahre seien umfangreiche Investitionen beabsichtigt.

Zukunftswerkstatt Westerwald »Bildungspolitik ist die Wirtschafts- und Sozialpolitik des 21. Jahrhunderts«, so lautet ein Zitat des ehemaligen bayrischen Ministerpräsidenten Günter Beckstein. Besonders in den letzten Monaten haben sich politisch Verantwortliche intensiv mit der Bildungspolitik im Land auseinandergesetzt. Gut so, denn wer an der Bildung spart, gibt in Zukunft Unsummen an Gelder für die Fördermaßnahmen von Jugendlichen aus, die keinen Schulabschluss erreichen und somit nicht ausbildungsreif sind. Jeder sollte gemäß seinen Fähigkeiten gefördert und gefordert werden, ein Credo, welches viele christdemokratischen Politiker seit je her predigen, doch die rheinlandpfälzische Landesregierung unterläuft dies konsequent. Umso wichtiger ist es, dass wir uns als Westerwälder CDU bildungspolitisch positionieren und klare Thesen formulieren, wie dies auf dem Kreisparteitag geschah. Zuvor hat eine kleine Arbeitsgruppe von Bildungsexperten das von der Bundes CDU publizierte Papier, welches auf dem kommenden Bundesparteitag im November verabschiedet werden soll, gelesen und kritisch beleuchtet. Dabei stehen im besonderen Blickfeld der Arbeitsgruppe die Aspekte der begabungsgerechten Förderung und das Festhalten an funktionierenden Förderschulen. Ebenso das Erlernen und Beherrschen der deutschen Sprache, welches vor einer Fremdsprache erfolgen muss. Zudem stehen als oberste Prämissen eine ausreichende Anzahl gut ausgebildeter Lehrer und die Stärkung der berufsorientierten Bildung. In der Diskussionsrunde auf dem Kreisparteitag mit Lehrern, Schulleitern und Eltern kamen viele Anregungen und Ärgernisse zum Tragen. So wurden die fragwürdigen Praktiken der Notengebung im Primarbereich angezweifelt, ebenso die Handhabungen beim Lösen von Klassenarbeiten, indem die Schüler teils das Niveau »erwürfeln« dürfen, wie ein Vater vor Ort erklärte. Hierzu blieb der Vorsitzenden des Arbeitskreises Bildung, Jenny Groß, zu sagen: »Wenn unsere Schüler nicht fundiert und nach ihren Leistungen entsprechend auch gefordert werden, dann dezimieren wir Wissen

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und differenzieren den Unterrichtsinhalt zu Tode. Schülern und Eltern muss transparent sein, für was sie bewertet werden und auf welchem Leistungsniveau dies geschieht.« Ebenso wurde über die Vertragssituation von Vertretungslehrern gesprochen, welche allseits für unbefriedigend und unzumutbar gehalten wird. Positiv zu beachten sei in diesem Zusammenhang allerdings, dass das Thema der Vertretungslehrer und daran angrenzend das des vermehrten Unterrichtsausfalls auch in den Medien relativ breit besprochen wird. Jedoch fehlen auf Seiten des Bildungsministeriums entsprechende Regelungen, mit denen allen Beteiligten geholfen werden kann. G8 – oder doch lieber G9? Dieser Frage stellte sich das Podium ebenso und die einhellige Antwort daraufhin war, dass beide Formen mit einer entsprechenden Ganztagsbetreuung für G8 vernünftig sei. Es gibt sowohl langsamere als auch schnellere Lerner, diese könnten damit eine entsprechende Förderung erhalten. Allerdings wird das Modell im Land mit 8 ½ Jahren für unausgegoren und nicht gewinnbringend erklärt. Nach einer guten Diskussionsrunde gab der Arbeitskreis Bildung den Hinweis, dass in der nächsten Zeit weitere Gespräche und Foren über einzelne bildungspolitische Themen angeboten werden. Es würde uns freuen, Ihr Interesse zu wecken und Sie dort als aktiven Teilnehmer begrüßen zu können. Machen Sie mit bei der Zukunftswerkstatt Westerwald!

»Deutschland in der EU eine Standortbestimmung« Veranstaltung am 29.10.2011 um 13 Uhr in der Stadthalle Ransbach-Baumbach mit Peter Altmaier MdB Seit 1994 ist Altmaier Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war er von 1998 bis 2000 Vorsitzender des Unterausschusses des Rechtsausschusses für Europarecht. Altmaier gehörte von 2002 bis 2005 dem Vorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion an. Seit 2006 ist er Vorsitzender der Europa-Union. Am 27. Oktober 2009 wurde Peter Altmaier Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

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BRENNPUNKT

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Zum Thema »Mindestlohn« PRO

CONTRA

Karl-Josef Laumann MdL

Dr. Michael Fuchs MdB

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) plädiert für die Einführung einer »tariforientierten Lohnuntergrenze«. Wir sprachen daher mit dem CDABundesvorsitzenden Karl-Josef Laumann MdL.

Mindestlohn – Weniger Staat ist mehr!

Frage: Brauchen wir eine Lohnuntergrenze, um Lohndumping zu verhindern? Ja. Die Tarifpartnerschaft funktioniert nicht mehr überall. Der Volkspartei CDU darf nicht egal sein, dass eine Million Menschen in diesem Land weniger als fünf Euro pro Stunde verdienen. Damit kann man weder eine Familie ernähren noch ausreichende Rentenansprüche erwerben. Frage: Ist es nicht Aufgabe der Tarifpartner, branchenbezogene Mindestlöhne festzulegen? Leider ist die Tarifbindung von Unternehmen und Beschäftigten in vielen Regionen und Branchen zu gering. Es gibt immer mehr tarifvertragsfreie Zonen. Die Instrumente für branchenbezogene Mindestlöhne greifen hier nicht. Deshalb brauchen wir eine allgemeine Lohnuntergrenze. Diese schützt auch die seriösen Unternehmen vor unlauteren Konkurrenten. Frage: Wie hoch sollte Ihrer Meinung nach die Lohnuntergrenze sein? Ich bin gegen einen willkürlich von der Politik in Euro und Cent festgelegten gesetzlichen Mindestlohn. Die Höhe der Lohnuntergrenze muss sich an einem Tarifabschluss orientieren. Dazu wäre der Mindestlohn in der Leiharbeit ein geeigneter Maßstab (6,89 Euro Ost / 7,79 Euro West), weil Leiharbeit branchenübergreifend ist. Frage: »Gleicher Lohn für gleiche Arbeit«, ist dies auch Ihr Motto? Ja, deshalb fordert die Bundes-CDA in ihrem Antrag an den CDUBundesparteitag im November in Leipzig außerdem, den Grundsatz »Gleicher Lohn für gleiche Arbeit an gleichem Ort« auch in der Leiharbeit umzusetzen. Leiharbeiter verdienen häufig deutlich weniger als die Stammbelegschaft. Nach einer kurzen Einarbeitungszeit sollen sie nach unserer Auffassung denselben Lohn erhalten. Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz muss entsprechend geändert werden. Bis zum Parteitag werden wir bei den Delegierten und der Parteibasis um Zustimmung zu unseren Forderungen werben.

Deutschland fährt seit jeher gut mit der Tarifautonomie. Sie gehört unverzichtbar zum Ordnungsrahmen der Sozialen Marktwirtschaft und hat Vorrang vor staatlicher Lohnfestsetzung. Die weit überwiegende Zahl der Betriebe und der Beschäftigten sind tarifgebunden. Streiks sind hierzulande nach wie vor eher die Ausnahme als die Regel. In etlichen Branchen sind Mindestlöhne auf der Grundlage von Tarifverträgen schon längst Fakt. Ganz so unfair kann es also bei der Lohnfindung offensichtlich nicht zugehen. Arbeitgeber unter den Generalverdacht der Lohndrükkerei zu stellen geht an der Realität vorbei. Der Mindestlohn in der Zeitarbeit im Vorfeld der vollständigen Arbeitnehmerfreizügigkeit zum 1. Mai 2011 war mir sehr wichtig. Dem »Import« von Niedriglöhnen ist damit ein Riegel vorgeschoben worden. Fakt ist aber auch: Mit dem Arbeitslosengeld II gibt der Staat schon heute implizit eine Richtschnur für den Mindestlohn vor. Denn da jeder Arbeitsuchende nachrechnen wird, ob es sich für ihn lohnt zu arbeiten, kann die vom Arbeitgeber offerierte Bezahlung nicht ins Bodenlose fallen. Mehr Staat muss in der Lohnfindung nicht sein. Wie auch sollten Beamte den richtigen Mindestlohn mit dem spitzen Bleistift ausrechnen können? Liegt er zu niedrig, geht er ins Leere. Liegt er zu hoch, werden Arbeitsplätze abgebaut oder entstehen gar nicht erst. Jeder Arbeitgeber wird es sich nämlich zweimal überlegen, ob es nicht anders günstiger geht: Die gestiegenen Produktionskosten können nicht so ohne Weiteres über höhere Preise an die Kunden weitergegeben werden. Naheliegende Ausweichstrategien der Unternehmen werden dann verstärkte Rationalisierungsmaßnahmen im Inland oder gleich die Produktionsverlagerung ins Ausland sein. Die Gelackmeierten wären dann ausgerechnet diejenigen unter den Geringqualifizierten, die arbeiten würden, wenn sie denn die Möglichkeit dazu bekämen. Jeder staatliche Eingriff in die Lohngestaltung beeinträchtigt die Tarifautonomie und konterkariert unser in Deutschland bewährtes System der Lohnfindung. Einen einheitlichen gesetzlichen Mindestlohn lehne ich daher ab.

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CDU AKTIV

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Christliche Werte in der Politik »Welche Bedeutung haben christliche Werte in der praktischen Politik vor Ort?« Mit dieser Fragestellung befasste sich eine Veranstaltung der CDU-Kreistagsfraktion, zu der Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche, der kirchlichen Verbände, Caritas und Diakonisches Werk sowie Bürgermeister Michael Merz in den Sitzungssaal der Verbandsgemeinde RansbachBaumbach eingeladen waren. In ihrer Begrüßung machte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jenny Groß deutlich, dass die christlichen Werte sowohl bei der persönlichen Grundeinstellung des Einzelnen als auch bei der Umsetzung in die praktische Alltagsarbeit ein wichtiges Element darstellen.

Caritasdirektor Frank Keßler-Weiß betonte den diakonischen Auftrag der Kirche, sich um sozial Benachteiligte zu kümmern. Hierzu werden von kirchlicher Seite auch umfangreiche Finanzmittel als Eigenbeitrag zur Verfügung gestellt. Kessler-Weiss sprach auch die personelle Entwicklung in den Kindertagesstättten an. Der Westerwaldkreis will hier gemeinsam mit den Trägern Lösungen erarbeiten. Kolpingvertreter Heinz Willi Winkens machte in diesem Zusammenhang auch die Notwendigkeit ehrenamtlicher Arbeit in den Kirchengemeinden deutlich, um eine Entlastung der Hauptamtlichen zu erreichen.

Dialog fortsetzen

Christliches Profil Die Pfarrer Heinz-Walter Barthenheier, Ralf Hufsky, Wilfried Steinke und Winfried Wehrmann betonten den diakonischen Auftrag der Kirche in der Gesellschaft, der auch vor Ort mit praktischem Erleben gefüllt werden müsse. In ihrer Arbeit übernehmen die Kirchen insbesondere Aufgaben im Bereich der Kindertagesstätten, der schulischen Bildung, der sozialen Beratung sowie Hilfen in persönlichen Notlagen. Bezirksdekan Heinz-Walter Barthenheier warb dafür, die Bedeutung christlicher Werte für die Gesellschaft stärker hervor zuheben, dies komme auch in der Achtung des Sonntag zum Ausdruck. Christliche Wertevermittlung erfolge, so Wilfried Steinke, bei Kinder und Jugendlichen im Konfirmanden-, Kommunion- oder Firmunterricht. Von den dort vermittelten christlichen Tugenden profitiere auch das gesellschaftliche Zusammenleben. Ralf Hufsky benannte den Religionsunterricht und Schulgottesdienste als weitere Chancen, bei der christliche Praxis vermittelt und erlebt werde. Er bat auch künftig interessierte Jugendliche für kirchliche Veranstaltungen freizustellen, da deren beispielhaftes Engagement auch künftig für die Gesellschaft wichtig sei.

Caritas und Diakonie Wilfried Kehr, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes, betonte die gute Zusammenarbeit zwischen Kommunen und den kirchlichen Kindertagesstätten, die in den letzten Jahren eine deutliche Verbesserung bei der Angebotsbreite für die Familien und in der qualitativen Arbeit ermöglicht hätten. Der Westerwaldkreis habe im Bereich der Schuldnerberatung gemeinsam mit Caritas und Diakonie eine Vorreiterrolle übernommen, indem zusätzliche Stellenanteile finanziert wurden, die seit Juli auch vom Land mitgetragen werden. Dankbar seien die Wohlfahrtsverbände auch für die breite Unterstützung bei der Tafelbewegung, die im Wesentlichen durch nahezu 400 ehrenamtliche Kräfte getragen sei.

In ihrem Schlusswort bekräftigte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jenny Groß ihre Überzeugung, dass christliche Werte auch künftig Leitlinien für das politische Handeln darstellen. Sie kündigte an, dass die Christdemokraten den Dialog mit den Kirchen auch künftig fortsetzen wollen. »Christlich zu handeln heißt für uns, dass wir verantwortungsbewusst in allen Bereichen handeln. Jeder gesellschaftliche Vertreter sollte dies tun und die Traditionen und Werte nicht vergessen,« erklärte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Groß.

Joachim Hörster MdB im Gespräch zum Thema:

Die Arabische Welt, eine Region im Aufbruch! Was ist los in der arabischen Welt? Geht es wirklich um Demokratie? Liegt hier eine Chance oder Gefahr für Europa? Hierzu diskutiert mit Ihnen der Bundestagsabgeordnete Joachim Hörster, Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages und Vorsitzender der Parlamentariergruppe Arabischsprachige Staaten des Nahen Ostens.

Wann? Donnerstag 17.11.2011, 18.30 Uhr Landrat Achim Schwickert machte deutlich, dass der Westerwaldkreis auch künftig auf das Engagement der Kirchen bei der frühkindlichen und schulischen Bildung setze. So sind die Hälfte der 114 Kindertagesstätten im Kreis, die Förderschulen in Höhn und Wirges sowie vier weiterführende Schulen in kirchlicher Trägerschaft, für die von Kreisseite erhebliche Finanzmittel bereit gestellt werden. Schwickert bat auch in Zukunft Augenmaß und Realismus bei finanziellen Anforderungen an den Kreis walten zu lassen.

Wo?

Siershahn , Rathaus, Stetzelmannstraße 12, Bürgersaal II

Neu:

Vorab können Themenwünsche und Fragen beim CDU-Ortsverband in Siershahn, Vorsitzender Alwin Scherz, Tannenhain 2 oder per Email unter CDU-Siershahn@t-online.de eingereicht werden. Veranstalter: CDU-Ortsverband Siershahn

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CDU VOR ORT

Straßenbau im Westerwald Straßenbauvorhaben im Westerwaldkreis waren Thema einer Gesprächsrunde der CDU-Kreistagsfraktion mit dem Leiter des Landesbetrieb Mobilität (LBM) Diez, Ulrich Neuroth (3.v.l.), sowie dem dortigen Planungsleiter Lutz Nink (2.v.l.). Dabei wurde deutlich, dass sowohl an die Planung als auch an die Umsetzung von Straßenbauprojekten immer höhere Anforderungen gestellt werden. Deutlich knapper werdende Finanzmittel bei Bund und Land erfordern zudem in Zukunft voraussichtlich eine zeitliche Streckung von Maßnahmen.

Ulrich Neuroth gab einen Bericht über die zurzeit im Bau befindlichen Bundesmaßnahmen, deren Schwerpunkt bei der B 255 liegt, aber auch den Bau einer weiteren Fahrspur im Bereich Schneidmühle-Kirburg der B 414 umfasst. Für die B 54Umgehung Rennerod sollen die Planungsunterlagen im Herbst zur Durchführung des Planfeststellungsverfahrens abgegeben werden. Intensive Diskussionen ergaben sich zu den weiterführenden Planungen an der B 255 zwischen dem Hahner Stock und Langenhahn.

Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Krempel hob hervor, dass der Straßenbau für die CDU eine wesentliche Bedeutung bei der Verbesserung der Infrastruktur einnehme. Die CDU setze sich dabei weiterhin für einen mehrspurigen Ausbau von Teilstrekken im überregionalen Straßennetz ein. Um eine Verkehrsentlastung beim umfangreichen Schwerlastverkehr zu erreichen, müssten ausreichend Überholmöglichkeiten durch die Einrichtung weiterer Fahrspuren geschaffen werden. Als Kreistagsfraktion gelte das besondere Augenmerk dem Kreisstraßenbau, der wesentlich durch den Ausbau von Ortsdurchfahrten, die Instandsetzung oder den Ersatz von Brückenbauwerken und Sanierungen der freien Strecken zwischen den Orten geprägt werde.

Kreistagsfraktion bei Koch in Westerburg Der mit fast 400 Beschäftigten größte Arbeitgeber im Bereich Westerburg, das traditionsreiche Familienunternehmen Koch war Ziel eines Besuches der CDU-Kreistagsfraktion, an dem auch Landrat Achim Schwickert, Stadtbürgermeister Ralf Seekatz MdL und VG-Bürgermeister Gerhard Loos teilnahmen. Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Krempel lobte vor allem das breit aufge-

stellte Betätigungsfeld. Neben dem traditionellen Straßenbauunternehmen seien die Aktivitäten im Einzel- und Fachhandel »Einkaufsland Koch« zu nennen. Geschäftsführerin Anke Koch sowie Erhard Horn für das Straßenbauunternehmen und Karl Josef Henrich für das Handelsunternehmen stellten das Familienunternehmen vor. Das Straßenbauunternehmen ist nach den Worten von Erhard Horn in einem Radius von ca. 85 Kilometern aktiv und bearbeitet mit weit über 100 größeren Baumaschinen. Dazu kommen noch knapp 30 LKWs, die nochmals durch die etwa gleiche Zahl an Fremdunternehmerfahrzeugen verstärkt wird. Die Firma Koch bildet zurzeit 18 Nachwuchskräfte für den Straßenbau und den gewerblichen Bereich aus. Über die SOKA Bau erfolgt eine Teilfinanzierung. Leider, so Erhard Horn, bestehen zu diesem Ausbildungsberuf noch große Vorurteile. Der Beruf sei heute vielseitig und auch von den Ausbildungsinhalten anspruchsvoll. Dazu komme eine attraktive Ausbildungsvergütung. Eine breite Palette bietet Koch, so Karl-Josef Henrich, im Bereich des Fach- und Einzelhandels. Um den Hagebaumarkt als Kernbestandteil scharen sich Fachgeschäfte. Stadtbürgermeister Ralf Seekatz MdL berichtete über ein abgestimmtes Konzept, das einerseits als Anziehungspunkt für die Kundenströme aus dem Umland mit einem hohen hessischen Anteil diene, andererseits auch für die Innenstadt Entwicklung ermögliche.

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CDU VOR ORT

Die Hatterter CDU

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Sommerfest der CDU Montabaur

feierte Geburtstag Ein Programm aus Unterhaltung, Erinnerung und Zukunftsvision hat sich den Gästen im Gasthof Weyer in Hattert geboten: Mit einer Geburtstagsfeier hat die CDU Hattert ihren 40. Gründungstag gefeiert und dabei auf die vergangenen Jahrzehnte und die Entwicklung im CDU-Ortsverband zurückgeblickt. CDU-Ortsverbandsvorsitzender Klaus Krämer begrüßte neben den zahlreichen Mitgliedern und Gästen auch MdB Joachim Hörster, MdL Gabi Wieland, Landrat Achim Schwickert sowie die Kreistagsmitglieder Karl-Heinz Boll, Johannes Kempf und Harald Orthey. »In Hattert hat sich in den letzten Jahren viel getan«, freute sich auch der Landrat Achim Schwickert in seinem Grußwort und erinnerte beispielhaft an den Neubau des Kunstrasenkleinspielfeldes für das sich die CDU-Gemeinderatsmitglieder besonders engagiert hatten. Auch Gabi Wieland, MdL und Kreisvorsitzende der Westerwälder Christdemokraten, würdigte die Verdienste der CDU für den Ort und dankte für das ehrenamtliche Engagement vieler Parteimitglieder. Die Festrede an diesem Tag hielt der CDU-Bundestagsabgeordnete Joachim Hörster. Bevor das Bundestagsmitglied seinen gesamtdeutschen Rückblick startete, blickte die Hatterter CDU auf ihre Anfänge zurück. Klaus Krämer beschrieb die Entstehung des Ortsverbandes im Zuge der kommunalen Verwaltungsreform Anfang der siebziger Jahre. Sieben CDU Mitglieder aus Hattert gründeten mit Unterstützung durch den damaligen Kreisvorsitzenden Gerhard Krempel den Ortsverband. Neben dem schon verstorbenen Josef Söhngen führten Bernd Schneider, Georg Denter und Michael Schnorr den Verband. Ihnen wurde im Namen des Ortsverbandes mit einer Ehrenurkunde gedankt. Musikalisch gestaltet wurde der Tag vom MGV Hattert und dem Blasorchester Marienstatt.

Erstmals fand das Sommerfest der CDU Montabaur im Biergarten an der Stadtmauer statt und bot Gelegenheit zum Austausch u. a. mit Joachim Hörster und Gabi Wieland, den Bürgermeistern Edmund Schaaf und Klaus Mies sowie Ratsmitgliedern. Gut gelaunt präsentierten sich als selbst so ernanntes »Seniorenteam« Landrat a.D. Peter Paul Weinert (2. v. r.), Alt-Bürgermeister Dr. Paul Possel-Dölken mit Frau, Adolf Becker-Flügel (r) sowie Josef Otto Schneider

Joachim Hörster MdB besuchte Nahwärmeprojekt »Wie werden Mittel aus dem Konjunkturprogramm des Bundes auf kommunaler Ebene eingesetzt?« Dieser Frage ging der CDUBundestagsabgeordnete Joachim Hörster gemeinsam mit den Fraktionsvorsitzenden Johannes Kempf und Karl-Heinz Boll sowie Werksausschussmitglied Harald Orthey bei einem Besuch des Nahwärmeprojektes in Hachenburg nach. Beigeordnete Gabriele Greis und Werkleiter Marco Dörner berichteten über die Grundüberlegungen zum Anschluss verschiedener größerer Gebäudekomplexe, die zunächst den Anschluss des DRK-Krankenhauses, des Löwenbades, des Kinderhauses sowie der Realschule plus mit der Rundsporthalle zum Ziel haben. MdB Joachim Hörster zeigte sich erfreut darüber, dass in Hachenburg »Pläne in der Schublade lagen«, die eine zügige Realisierung des Nahwärmeprojektes im Rahmen des Konjunkturprogrammes ermöglichen. Der gewährte Zuschuss in Höhe von einer Million Euro wird zu 55 Prozent vom Bund und zu 45 Prozent vom Land finanziert. Nach der Einschätzung von Joachim Hörster konnten mit der Heizzentrale in Stadionnähe sowie dem Anschluss des DRK-Krankenhauses günstige räumliche Rahmenbedingungen genutzt werden, um die Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten und die Akzeptanz in der Bevölkerung zu erreichen. Nun sollen Erfahrungen im laufenden Betrieb gesammelt werden und dann die Entscheidung über den konkreten Zeitpunkt des Anschlusses weiterer öffentlicher bzw. privater Gebäude getroffen werden.

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JUNGE UNION

Kreistag der Jungen Union Westerwald bot Raum für Bildungsdiskussionen Der Saal des Soldatenheimes in Rennerod war auf Einladung der Jungen Union zu ihrem Kreistag mit Delegiertenwahlen bestens gefüllt. Im Mittelpunkt stand ein Gespräch über die Zukunft der christdemokratischen Bildungspolitik. In ihrem Themenjahr »Bildung und Ausbildung« wenden sich die jungen Christdemokraten so auch in der zweiten Jahreshälfte aktuellen politischen Debatten zu und diskutierten das Bundesbildungspapier der CDU Deutschland.

lichen Unterricht ab der 1. Klasse.« Die berufliche Ausbildung und seine hohe Wertschätzung wurden von allen hervorgehoben. Die JU lobte die neue Berufsakademie in Montabaur.

Als kompetente Ansprechpartnerin konnte hierfür Astrid Wallmann, MdL des hessischen Landtages, gewonnen werden. Zudem begrüßte die Kreisvorsitzende Jenny Groß auch Joachim Hörster MdB, Ralf Seekatz und Gabi Wieland, MdL, sowie den JU Landesvorsitzenden Johannes Steiniger.

Am Ende des Abends lobte die CDU Kreisvorsitzende Gabi Wieland MdL die produktive Diskussion und das große Engagement der JUler in ihrem Themenjahr. Auch die Kreisvorsitzende Jenny Groß zeigte sich sehr zufrieden und erklärte, dass die Gesellschaft auf fundierter Bildung fuße und diese gelte es auch künftig zu fordern und zu fördern.

Zudem waren sich JUler darüber einig, dass die Bildungspolitik nicht hinter andere politische Themen zurücktreten dürfe. Auch Joachim Hörster sprach sich für die wichtige Stellung und die gesamtgesellschaftliche Bedeutung der Bildung aus.

Als Vorsitzende der Bildungskommission des JU Bundesvorstands informierte Wallmann ausführlich über die Inhalte des neuen Bildungspapieres. Sie betonte, dass das Papier viele Stärken aufweist, übte jedoch ebenso Kritik an dessen Finanzierbarkeit: »Gerade wir, die junge Generation, müssen diese Vorhaben ganz genau prüfen, um unsere finanzielle Zukunft zu sichern.« Bei der anschließenden Diskussion konnten viele unterschiedliche Ideen zur Bildungspolitik besprochen werden. Die Ausgestaltung der ehemaligen Hauptschulen stand dabei ebenso im Vordergrund wie eine Verbesserung der Lehrerausbildung und der fremdsprachliche Unterricht in der Grundschule. Die JU Kreisvorsitzende betonte, dass zunächst gute deutsche Sprachkenntnisse bei allen Schulkindern vor Beginn der ersten Klasse vorhanden sein müssen: »Wir bleiben daher bei unserer Forderung nach Sprachtests und hinterfragen daher den fremdsprach-

Bildungsreise der Jungen Union Die traditionelle Bildungsfahrt der JU Westerwald führte in diesem Jahr nach München. Mit einer großen Gruppe und einem zuvor gut ausgearbeiteten Programm reisten die JUler im ICE in die bayrische Landeshauptstadt. Vor Ort standen neben politischen Terminen (Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten Markus Blume, Besichtigung des Landtages und der CSU Landesleitung) auch kulturelle Punkte im Mittelpunkt. So nutzten die jungen Christdemokraten ihre Zeit und besichtigten das Deutsche Museum, erlebten eine interessante Münchner Nachtwächterwanderung und blickten auf die Entwicklung des Viktualienmarktes zurück. Auch das weltweit größte Volksfest konnte aufgesucht werden.

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CDU AKTUELL

15. Fahrradtour des CDU GV Wirges war wieder ein Erfolg

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Aktuelles aus dem Kreistag Der Nachtragshaushalt 2011 und die hausärztliche Versorgung im Westerwaldkreis waren die Schwerpunktthemen der letzten Kreistagssitzung. Landrat Achim Schwickert erläuterte die veränderten Ansätze, die insbesondere im Bereich der Kindertagesstätten nochmals deutlich erhöht wurden. Im Nachtrag erhöht sich der Ansatz für die Personalkosten um 1,2 Millionen Euro, wovon beim Kreis netto 939 000 Euro verbleiben. Die Gesamtpersonalkosten betragen für die Kindertagesstätten insgesamt 41,7 Mio. Euro, wovon der Kreis 15,67 Mio. Euro trägt. An Baukostenzuschüssen sind 1,94 Mio. Euro für 2011 eingestellt. Kreistagsmitglied Michael Ortseifen machte deutlich, dass mit den Investitionen in der frühkindlichen und schulischen Bildung Zukunft für die junge Generation geschaffen werde. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass die kommunale Familie zusammen stehen müsse. »Wir sitzen alle in einem Boot.« Auch dem Bürger müsse »reiner Wein eingeschenkt werden«, was noch bezahlbar sei. Standards seien dringend zu prüfen.

Die heimische Wirtschaft mit dem Fahrrad zu erkunden und dabei die Geselligkeit zu pflegen, stand traditionell wieder auf dem Programm der Radtour. Ulla Schmidt, Gemeindeverbandsvorsitzende, radelte mit mehr als 50 Teilnehmern durch die Verbandsgemeinde. Der Startschuss fiel in diesem Jahr in der Kindertagesstätte in Staudt. Dort informierte Bürgermeisterin Waltraud Birk über die Betreuungsmöglichkeiten im örtlichen Kindergarten. Es blieb festzuhalten, dass eine solch umfassende Betreuung ein wichtiger Schritt auf dem Weg der infrastrukturellen Dorfentwicklung sei. Auch die Spielleitplanung, das Dorferneuerungsprogramm sowie die Aktion »5o-Plus-Staudter in den besten Jahren gestalten ihre Zukunft« wurde den Interessierten vorgestellt. Im Anschluss fand eine Betriebsbesichtigung der Firma KVG (Kunststoff-Vertriebs KG) im Industriegebiet Staudt statt. Die KVG ist bereits über den Westerwaldkreis hinaus für ihre gute Produktpalette bekannt. Technikbegeisterte Radler kamen bei der Fa. Signal & System Technik in Siershahn auf ihre Kosten. Das Unternehmen versteht sich als Partner der Bahnen und Spezialist in Fragen der Betriebssicherheit und Wartung der Bahn. Die beiden Geschäftsführer Manfred Arndt und Dr. Erich Eisenbrand erklärten die wichtige Bedeutung ihrer Vertriebsprodukte und verwiesen auf ihr selbstentwickeltes System für einen sicheren und ungestörten Betrieb während der Fahrt mit dem ICE.

Eine Vielzahl von Vertreter(inne)n der Ärzteschaft und Trägern der heimischen Krankenhäuser informierten die Kreistagsmitglieder in einer von der CDU-Kreistagsfraktion beantragten Anhörung über die aktuelle Situation und Perspektiven für die künftige hausärztliche Versorgung im Westerwaldkreis. Dr. Klaus Krämer von der Kreisärzteschaft wies darauf hin, dass in den nächsten Jahren ca. ein Drittel der Ärzteschaft aus Altersgründen zu ersetzen sei. Wünschenswert sei ein Koordinator, der auf Kreisebene als Ansprechpartner und Vermittler tätig werde. Auch die Krankenhäuser unternehmen große Anstrengungen Fachpersonal an die Region zu binden. Hierdurch werden auch Kontakte für einen späteren hausärztlichen Einsatz geschaffen. Kreistagsmitglied Werner Daum hält die ärztliche Versorgung für ein wesentliches Element einer guten Infrastruktur. Seitens der Politik dürfe der ländliche Raum gegenüber den städtischen Regionen nicht benachteiligt werden. Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Krempel dankte den »Fachleuten« für die zahlreichen Hinweise und Anregungen, deren lokale Umsetzung nun in den Kreisgremien erörtert werden soll.

Den Abschluss bildete der Besuch des Aussiedlerhofes Mai in Wirges. Ulla Schmidt zog ein sehr positives Fazit und freute sich über die vielen innovativen Firmen in ihrem Gemeindeverband.

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Mittelstand – Eckpfeiler für wirtschaftliche Entwicklung Fragen der Verkehrsanbindung, der Rahmenbedingungen für die mittelständischen Handwerksbetriebe sowie eine gelungene Nachfolgeregelung im Familienbetrieb erörterte der CDU-Bundestagesabgeordnete Joachim Hörster bei einem Betriebsbesuch der Fa. Gebr. Kämpf GmbH in Müschenbach. Hörster wurde vom Fraktionsvorsitzenden Johannes Kempf, dem CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Karl-Heinz Boll und CDU-Kreisgeschäftsführer Harald Orthey begleitet. Mit mehr als 100 Beschäftigten, darunter 8 Auszubildende, blickt das Unternehmen auf eine über 50-jährige Tradition in der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik zurück. Gemeinsam mit HUF-HAUS wurde seit 2009 das Tochterunternehmen »redblue energy« aufgebaut, welches zwischenzeitlich ca. ein Drittel des Gesamtumsatzes erwirtschaftet und vor allem im Bereich der Erneuerbaren Energie einen Schwerpunkt setzt.

dringend erforderlich. Hermann-Josef Kämpf sprach hier insbesondere den notwendigen Ausbau der B 414 bis zur hessischen Landesgrenze und die B 8 bis an die nordrhein-westfälische Grenze an. MdB Joachim Hörster bezeichnete die mittelständischen Handwerksbetriebe im Westerwald als stabilen Wirtschaftsfaktor, die wohnortnahe Arbeits- und Ausbildungsplätze anbieten. Die Firma Gebr. Kämpf habe in den letzten Jahrzehnten eine eindrucksvolle Entwicklung genommen. Besonders anerkennenswert sei die langjährige Zusammenarbeit mit heimischen Zulieferern. Aber auch bei der technischen Entwicklung von Heizungs- und Sanitärprodukten wird mit lokalen Unternehmen gut zusammengearbeitet.

Die Geschäftsführer Achim und Martin Kämpf sowie Seniorchef Hermann-Josef Kämpf berichteten, dass außer dem Westerwald der Frankfurter bzw. der Köln-Bonner Raum traditionell Schwerpunkte für das Unternehmen bilden. Neben den Großprojekten ist der Modul- und Gewerbebau mit heimischen Fertigbauunternehmen ein wichtiges Standbein. Für die Sicherung der Arbeitsplätze ist die verkehrliche Anbindung an die benachbarten Regionen unabdingbar. Mit über 50 Fahrzeugen werden im Jahr ca. zwei Millionen Fahrtkilometer zurück gelegt. Obwohl in der überregionalen Verkehrsanbindung in den letzten Jahrzehnten einige Fortschritte erreicht wurden, seien weitere Verbesserungen

Fachkräftemangel auch in der VG Montabaur Der CDU Gemeindeverband und die Verbandsgemeindefraktion besichtigten die P1 Gruppe an ihrem neuen Standort in Heiligenroth. Im Gespräch mit den Geschäftsführern der P1 Gruppe Peter Simon und Peter Merz wurde deutlich, dass auch in der VG Montabaur ein Fachkräftemangel besteht, »trotz Kooperation mit der FH in Koblenz ist es schwierig geeignetes Personal im Bereich Stahlbau, Ingenieure oder Architektur zu finden«, so die Geschäftsführer.

Nach einer ausführlichen Firmenpräsentation besichtigten die Kommunalpolitiker die Fertigungshallen der Stahlbau Westerwald, sowie das modern gestaltete Verwaltungsgebäude. Der kommissarische Gemeindeverbandsvorsitzende Michael Jubl zeigte sich sehr erfreut über die Entwicklung des Unternehmens und betonte die Wichtigkeit solcher Firmenbesichtigungen. »Es war, ist und wird der CDU immer wichtig sein, in einem engen Kontakt mit der heimischen Westerwälder Wirtschaft zu stehen. Gemeinsam ist es unser Ziel, den Kreis und die Menschen weiter nach vorne zu bringen,« erklärte Michael Jubl abschließend. So zeigte sich die P1 – Gruppe zufrieden mit der Zusammenarbeit zwischen der Verbandsgemeinde und dem Kreis. Zu diesem Termin konnte der kommissarische Vorsitzende Michael Jubl auch Bürgermeister Edmund Schaaf, die Landtagsabgeordnete Gabi Wieland, den ersten Beigeordneten Andree Stein und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jenny Groß begrüßen. Alle zeigten sich erfreut, dass sich dieses zukunftweisende Unternehmen nahe der A3 und dem ICE – Bahnhof angesiedelt hat. Nach der Besichtigung tagte der Gemeindeverbandsvorstand und legte die nächsten Arbeitsschwerpunkte fest.

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CDU AKTUELL

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Informationsfahrt der

Neuer Vorstand des

CDU-Kreistagsfraktion

CDU-Ortsverbands Hachenburg

Innovative Formen der Energieversorgung waren Thema einer Informationsfahrt der CDU-Kreistagsfraktion. Im Staatsbad Bad Bertrich wurde die Nutzung der 32 Grad heißen Quelle mit einer Gaswärmepumpe zur Energieversorgung des Thermalbades demonstriert. Weiter fortgeschritten ist auch die technische Entwicklung bei Biomasseheizwerken, die vor allem heimische Holzabfälle nutzen. Insgesamt, so Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Krempel, gelte es vor allem »natürliche Heimvorteile« der Region bei der Energieversorgung stärker zu nutzen.

Tobias Petry als Vorsitzender sowie Stadtbeigeordnete Pia Hüsch-Schäfer und der erstmals als Stellvertreter kandidierende Stefan Leukel bilden den geschäftsführenden Vorstand des CDU-Ortsverbands Hachenburg. Als Beisitzer arbeiten Dirk Christian, Markus Isack, Oliver Jung, Dr. Volker Kämpf, Volker Kunz und Jens Pickel mit. Als Ansprechpartner in der Ortsgemeinde Nister wurde Franz Schneider gewählt. Mit der Führung der Kasse wurde Thorsten Albrecht beauftragt. Als kooptiertes Mitglied gehört der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Karl-Heinz Boll, dem Ortsvorstand an.

KPV Kreisverband Di., 18. Oktober, 18.00 Uhr, Ransbach-Baumbach, Stadthalle, Kleiner Saal, Rheinstr. 103. Informationsveranstaltung zum Thema: Diskussion um das OLG Koblenz, Referent: Herr Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Koblenz, Stephan Rüll Interessierte sind herzlich eingeladen. gez.: Andree Stein, Kreisvorsitzender

EINLADUNG ZUR

HERBSTWANDERUNG Sonntag, 30.10.2011

CDU-Gemeindeverband Bad Marienberg Mi., 19.10.2011, 19.30 Uhr, Bad Marienberg, Wildpark-Hotel, Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema: »Vereinbarkeit von Familie und Beruf«, Referentin: Angelika Szczesny gez. Christel Krischkofski, Vorsitzende

Treffpunkt am Bürgerhaus in Nentershausen

»Wirgeser Stadtgespräche«

14:00 UHR Wir gehen vom Bürgerhaus nach Heilberscheid zum Schönberger Hof und besichtigen die Biogasanlage, danach gehen wir weiter und kehren in die Freimühle ein. Der CDU-Gemeindeverband Montabaur lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein und freut sich auf Ihr Kommen!

Montabaur

Unter diesem Motto findet am 19.11.2011 von 9.30 bis 12.30 Uhr im Ratsaal der Verbandsgemeinde Wirges ein Frauenfrühstück statt (Unkostenbeitrag 5,50 Euro). Nach dem erfolgreichen Start der Reihe im vergangenen Jahr mit über 70 begeisterten Besucherinnen wird das Frauenfrühstück der CDU Wirges in diesem Jahr fortgesetzt! Neben einem leckeren Frühstück mit heimischen Produkten und einem gemütlichen Vormittag mit netten Gesprächen gibt es einen interessanten Vortrag von Frau Hanni Kunz zum Thema »Heilkraft der Edelsteine und Einführung in alternative Heilmethoden« sowie eine Buchvorstellung der Buchhändlerin Frau Maria Meurer. Anmeldungen bitte bis spätestens 14.11.2011 an hallo@cdu-wirges.de oder unter 02602-9492463. Der CDU-OV Wirges freut sich auf Sie!

www.cdu-westerwald.de


CDU TERMINE

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C D U - O r t s ver b a n d Wal l m e ro d

TERMINE CDU-Landesve rband Rheinland-Pfalz Fr., 4.11.2011, Bingen, NH-Hotel, Landesparteitag

CDU-Bezirksverband Montabaur- Koblenz Sa., 29.10.2011, Ransbach-Baumbach, Stadthalle, Bezirksparteitag

CDU-Gemeindeve rband Bad Marienberg Mi., 09.11.2011, 19.30 Uhr, Bad Marienberg, Forum Politik. Berichte aus Stadt- und Verbandsgemeinderat sowie Kreistag mit Möglichkeit zur Diskussion. gez. Christel Krischkofski, Vorsitzende

Vorankündigung Do. 03.11.2011, 20.00 Uhr, Wallmerod, Gasthof St. Hubertus, Mitgliederversammlung mit Neuwahlen, eine gesonderte Einladung erfolgt noch.

CDU-Or tsve rband Herschbach/Salz/Bilkheim Vorankündigung Do., 27.10.2011, 19.30 Uhr, Mitgliederversammlung mit Neuwahlen, eine gesonderte Einladung erfolgt noch.

CDU-Or tsve rband We roth/Steinefrenz/Dreikirchen Vorankündigung Do., 03.11.2011, 19.00 Uhr, Mitgliederversammlung mit Neuwahlen, eine gesonderte Einladung erfolgt noch.

CDU-Gemeindeve rband Hachenburg

CDU-Or tsverband Niederahr

Do., 27.10.2011, 19.00 Uhr, Hattert, Gasthaus Weyer, Mitgliederversammlung mit der CDU-Kreisvorsitzenden Gabi Wieland MdL sowie Vorstandswahlen. Sa., 05.11.2011, Hachenburg, Fußgängerzone Wilhelmstraße, Infostand zum Katharinenmarkt Sa., 19.11.2011, 14.00 Uhr, Müschenbach, Mehrzweckhalle, Festveranstaltung „40 Jahre CDU-Gemeindeverband Hachenburg“ gez. Karl-Heinz Boll, Vorsitzender

Vorankündigung Mi. 09.11.2011, 19.00 Uhr, Mitgliederversammlung mit Neuwahlen, eine gesonderte Einladung erfolgt noch.

J U - G e m e i n d ever b a n d Wal l m e ro d Vorankündigung Do., 27.10.2011, 19.00 Uhr, Mitgliederversammlung mit Neuwahlen, eine gesonderte Einladung erfolgt noch.

CDU-Ortsverband Guckheim/Girkenroth/ Weltersburg Do., 01.12.2011, 19.00 Uhr, Guckheim, Gasthaus „Zum Elbbachtal“, Stammtisch. gez. Arno Schürg, Vorsitzender

CDU-Or tsverband Hatter t Mo., 07.11.2011, 19.00 Uhr; Hattert, Gasthof Weyer, Stammtisch gez. Klaus Krämer, Vorsitzender

CDU-Gemeindeve rband Ransbach-Baumbach Do., 03.11.2011, 19.00 Uhr, Ransbach-Baumbach, Hotel „Eisbach“, Mitgliederversammlung mit Neuwahl des Vorstandes, Tagesordnung: 1. Eröffnung und Begrüßung, 2. Feststellung der Beschlussfähigkeit 3. Genehmigung der Tagesordnung, 4. Wir gedenken unserer verstorbenen Mitglieder, 5. Bericht des Vorsitzenden, 6. Kassenbericht, 7. Bericht der Kassenprüfer, 8. Aussprache über die Berichte, 9. Entlastung des Vorstandes, 10. Neuwahl des Vorstandes a) Vorsitzende(r), b) Stellvertreter, c) Beisitzer, 11. Themenvorschläge der Mitglieder, 12. Verschiedenes. Die Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig. gez. Wolfgang Zirfas, Vorsitzender

C D U - O r t s ve r b a n d Re n n e ro d Do., 03.11.2011,20.00 Uhr, Rennerod, Gasthaus "Zur Scheune", Stammtisch gez. Paula Maria Maaß, Vorsitzende

CDU-Or tsve rband Selters Mi., 12.10.2011, 19.00 Uhr, Selters, Hotel Adler, offene Vorstands- und Fraktionssitzung. Interessierte Mitbürger sind hierzu herzlich eingeladen. gez. Karol Pikula, Vorsitzender

C D U - G e m e i n d ever b a n d Wal l m e ro d Do., 27.10.2011, 20.00 Uhr, Meudt, Rathaus, Mitgliederversammlung mit Neuwahlen, Ehrungen u.a., eine gesonderte Einladung erfolgt noch. gez. Sven Heibel, Vorsitzender

Wichtiger Hinweis! Die in dieser Mitgliederzeitung veröffentlichten Einladungen zu Mitgliederversammlungen gelten als offizielle Einladungen gemäß Satzung. Die Vorsitzenden der Verbände würden sich freuen, wenn die Veranstaltungen rege besucht würden!

IMPRESSUM Westerwald Kurier: Herausgeber:

Offizielles Mitgliederorgan der CDU-Westerwald CDU-Kreisverband Westerwald Koblenzer Str. 48, 56410 Montabaur Tel.: 0 26 02 / 99 94 30, Fax: 99 94 35 eMail: kontakt@cdu-westerwald.de Redaktion: Karl-Heinz Boll, Johannes Kempf, Harald Orthey, Rolf Bayer, Jennifer Groß Bezug Westerwald Kurier im Beitrag enthalten!

JU-Kreisve rband Wester wald Fr., 11.11.2011, 14.00 Uhr, Rennerod, Betriebsbesichtigung und Gespräch mit Fa. Zoth Mo., 14.11.2011, 16.00 Uhr, Höhr-Grenzhausen, Besuch der FH mit anschließender Gesprächsrunde zwischen Lehrenden und Studierenden Fr., 25.11,2011, 19.00 Uhr, Hachenburg, "Pizza und Politik" in für alle politisch interessierten Jugendlichen Fr., 02.12.2011, Bad Marienberg, JU Weihnachtsfeier (17.30 Uhr Besichtigung Birkenhof Brennerei, ab 20 Uhr gem. Beisammensein auf der Steigalm)

CDA-Kreisverband Wester wald Mi., 19.10.2011, 19.00 Uhr, Helferskirchen, Gasthaus Deutsches Haus, Arbeitnehmerstammtisch mit Ulla Schmidt So., 23.10.2011, 11.00 Uhr, Sessenhausen, Gasthaus Kern, Politischer Frühschoppen mit Kreisbeigeordnetem Kurt Schüler Mo., 24.10.2011, 18.30 Uhr, Maxsain, Hotel Sahm, Kreisvorstandssitzung Sa./So. 29.-30. Okt. 2011, Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod, Jahrestagung der CDA-Westhessen in Verbindung mit dem "Neuhofer Kreis", Referenten: Thomas Mann MdEP, Dr. Mathias Zimmer MdB, Bundesministerin Dr. Kristina Schröder MdB. Zu diesem Termin erfolgt Einzeleinladung durch den CDA-Landesverband Hessen. gez. Clemens Henzler

Vorst ände Frauen Union Westerwald Vors.: Marion Krätz-Klein, Siershahn; Stellv.: Christel Krischkofski, Bad Marienberg, Beatrix Schneider, Selters, Beis.: Gisela Adam-Busch, Montabaur, Petra Battes, Selters, Brigitte Burth, Montabaur, Hedwig Doerne, Siershahn, Anna Dupp, Höhr-Grenzhausen, Dorothea Esselmann, Heiligenroth, Jennifer Groß, Girod, Cornelia Hein-Klein, Dernbach, Alexandra Hess, Siershahn, Paula-Maria Maaß, Rennerod, Elisabeth Roth, Dernbach, Petra Weber, Höhr-Grenzhausen Ortsverband Unnau/Nistertal Vors.: Iris Meyer, Unnau; Stellv.: Marvin-Sebastian Kraus, Nistertal; Beis.: Gisbert Dörner, Nistertal, Karl-Christian Sagmeister, Unnau

Hinweis in eigener Sache Öffnungszeiten der CDU-Kreisgeschäftsstelle: Kernarbeitszeit: Mo. - Do. 8.00 - 16.00 Uhr, Fr. 8.00 - 14.30 Uhr, Pause: 12.30 - 13.30 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung: Telefon: 0 26 02 / 99 94 30

Bitte notieren Sie: Redaktionsschluss:

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11.11.2011


SCHWARZES BRETT

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CDU-Kreisverband Westerwald - Postfach 11 45 - 56401 Montabaur

Ich will mitarbeiten! Starke Zukunft für den Westerwald Alle sind eingeladen, in der Zukunftswerkstatt Westerwald mitzuarbeiten. Welches sind die Erfolgsfaktoren für eine gute Erziehung und Bildung? Wie müssen politische Rahmenbedingungen gestaltet werden, damit die Westerwälder Wirtschaft in Zeiten der Energiewende und leerer öffentlicher Kassen weiter erfolgreich bleibt? Was können wir zu einer familienfreundlichen Gesellschaft beitragen? Womit sichern wir die Versorgung einer zunehmend älteren Bevölkerung? Wie sichern wir die Handlungsfähigkeit starker Kommunen? Antworten auf diese Fragen suchen Arbeitsgruppen aus Mitgliedern und Interessierten. Sie holen in den nächsten Monaten Informationen, Ideen und Meinungen von Experten und Praktikern ein und erarbeiten Eckpunkte für ein Programm. Ziel ist es, konkrete Richtlinien und Handlungsempfehlungen zusammenzustellen. Melden Sie sich, wenn Sie in einer Arbeitsgruppe mitmachen möchten.

Per Fax an: CDU-Wester wald 0 26 02 - 99 94 35

Zukunftswerkstatt Bildung Zukunftswerkstatt Wirtschaft und Verkehr Zukunftswerkstatt Umwelt und Energie Zukunftswerkstatt Familie, Jugend und Senioren Zukunftswerkstatt Demografischer Wandel Mein Name: E-Mail: Ausführliche Informationen erhalten Sie bei der: CDU-Westerwald, Kreisgeschäftsstelle Harald Orthey Koblenzer Str. 48 56410 Montabaur Tel.: 0 26 02 / 99 43 30 Fax: 0 26 02 / 99 43 35 eMail: mail@cdu-westerwald.de

Die Wester wald-Par tei


Westerwald Kurier - 2011-06