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Dokumentation der Bildsprache

Widerklang

Corporate Design Studio Schrott

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Das Symphonieorchester aus den Alpen

Das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck ist das Symphonieorchester aus den Alpen und das einzige fix besetzte professionelle Symphonieorchester Westösterreichs. Künstlerisch kann es aus einem spannungsreichen Umfeld – einer Bergwelt zwischen beeindruckender Schroffheit und berührender Sanftheit – schöpfen. Widerklang lautet die Kampagne der Konzertsaison 2012.13 des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck. Das Corporate Design Studio Schrott konzipierte die entsprechende visuelle Umsetzung und fotografierte für diese Kampagne eine Bildserie, die das Orchester in seiner Heimat visuellen Widerklang finden lässt.

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Im Spiegel der Berge

Die Bilder zeigen scheinbar gespiegelte Bergpanoramen. Bei aufmerksamer Betrachtung fallen kleine Irritationen auf, die die Idee der Spiegelung demaskieren. Indem man den logischen Bruch der Spiegelungen nachspürt, erfährt man, dass es sich nicht um reine Spiegelungen handelt. In Analogie zum akustischen Phänomen des Echos, das sein Ursprungssignal leiser und mehrfach widerhallend zurückwirft, ist auch die visuelle Darstellung keine einfache Spiegelung, sondern das Echo einer Momentaufnahme. In Serie betrachtet entwickeln die einzelnen Motive eine spannende Dynamik und Klangfarbe.

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1. SYMPHONIEKONZERT

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Christian Sali´c ist Texter und Gründer der mehrfach ausgezeichneten Werbe- und Designagentur Christian Sali´c mit Sitz in Salzburg.

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Eine As­so­zi­a ­ti­o n von Christian Sali´c

Fis-Dur-Akkord

Wie sieht er eigentlich aus, der Fis-Dur-Akkord, gespielt von den Streichern des Orchesters? Eigentlich ein Kinderspiel, diesen Klang am Computer zu visualisieren. Aber Tonkurven aus Bergen? Fis, Ais und Cis als Spiegelbild von Nordkette und Tiroler Alpen – Pianissimo und mit dezentem Vibrato? Musik, die als Bild widerhallt: Man betrachtet ein Plakat und blickt gleichzeitig in die Gedanken der Zuhörer. Großes Kopfkino! Ungewohnt, ungesehen und trotzdem irgendwie vertraut.

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Christoph Altstaedt

schnell - langsam, laut - leise, einstimmig - mehrstimmig, Dur - Moll ... Musik lebt von der Gegenüberstellung und vom Kontrast, sie erzeugt Spannung. Das ist ihr widersprüchliches Wesen. Aber sie verbindet auch Gegensätze und vermag sie komplementär zu einem großen Ganzen zusammenzuführen. Das ist ihr einheitliches, harmonisches Wesen. Die kommende Spielzeit lebt von genau dieser Gleichzeitigkeit von Gegensatz und Harmonie. In jedem Konzert werden daher zwei Komponisten einander gegenüber gestellt.

Christoph Altstaedt, Chefdirigent des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck

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Motiv Open Air

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Hier steht der Lebende Kolumnentitel

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Kontraste

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Hier steht der Lebende Kolumnentitel

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Sonja Harth

Wie klingt die Stille? „ Stille – Im Geiste gebe ich jedem einzelnen Stern einen Ton. Ein vielstimmiges Klingen erfüllt mich, während ich in die Stille der mich umgebenden Bergnacht lausche. “

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Klangwelt

Sonja Harth, arbeitet als freie Diplomtonmeisterin und Klanggestalterin fĂźr Film, HĂśrspiel und Radio, im Klassik- und im Popbereich.

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Stille

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Stille

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Stille

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Stille

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Dagmar Grohmann

Gleichklang Eines Tages kam Thomas Schrott ins Büro der Öffentlichkeitsarbeit des TLT und präsentierte einige seiner Arbeiten. Überzeugungsarbeit war nicht erforderlich, hatte er doch unsere Lieblingsprogrammhefte der Bayerischen Staatsoper gestaltet (in Zusammenarbeit mit Fonshickmann m23), die wir wie Trophäen aus München mitgebracht hatten. Die Verständigungsbasis war rasch gefunden. Ein Bildkonzept zu entwickeln, das die Position des TSOI als „Symphonieorchester aus den Alpen“ visuell kommuniziert und dabei auch die Spannungsdualität des Programms von Christoph Altstaedt aufgreift, so lautete die Aufgabenstellung. Die Gefahr, bei der visuellen Verortung im alpinen Raum auf den rutschigen Gleitpfad von Tourismuswerbung und ihrer Klischees abzudriften, war uns bewusst. Ebenso wie die Tatsache, dass unser ungewöhnliches Vorhaben bei Thomas Schrott in besten Händen war, beherrscht er doch selbst den Spagat zwischen Alpinem und Großstädtischem, zwischen Innsbruck und Berlin, mit gestalterischer Klarheit und künstlerischer Sensibilität. Der Idee des „Symphonieorchesters aus den Alpen“ verlieh er markante Konturen und griff mit der visualisierten Spannung zwischen Künstlichkeit und Natur perfekt die Dynamik des Konzertprogramms 2012.13 auf. Der „Groove“ stimmt. Wir bedanken uns bei Thomas Schrott für die Bereitschaft zuzuhören, bis eine vage Idee Gestalt annimmt, sich mit unserem Thema auseinanderzusetzen, bis der Gleichklang spürbar ist. Und nicht zuletzt dafür, sich die Nächte in den Bergen um die Ohren zu schlagen, bis unser Orchester eine visuelle Verortung in seiner Heimat erhält. Danke für wunderbare Bilder und eine bereichernde Zusammenarbeit! Dagmar Grohmann Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit, Tiroler Landestheater und Orchester GmbH Innsbruck

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Objektstudie

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Objektstudie

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Michael Holzknecht

Knietiefer Schnee – dichter Nebel – klirrende Kälte! So erlebten wir einige unserer „hochsommerlichen“ Fototouren. Aber ja – wir waren genau auf der Suche nach diesen besonderen Stimmungen. Jedes mal wenn ein Unwetter abzog – der Wind den Nebel verwehte – die Sonne die Wolkendecke durchbrach und es uns den richtigen Moment für ein Bild bot, huschte ein breites Lächeln über unser Gesicht! Hiermit möchte ich mich bei Thomas für seine langjährige Freundschaft und die Möglichkeit bei diesem Projekt mitzuarbeiten, bedanken. Michael Holzknecht, studiert an der Universität Linz, Fotografie und Grafik - Design.


3. SYMPHONIEKONZERT

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2. SYMPHONIEKONZERT

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6. SYMPHONIEKONZERT

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treue Freunde

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und Begleiter

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Farbe abstimmen

Druckkunst F체r eine gelungene Umsetzung sorgte die Druckerei Raggl aus Innsbruck. Werner Markl begleitete den Prozess und der Druckermeister J체rgen Rainer erzielte beste Bildqualit채t bei allen Medien.

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Hier steht der Lebende Kolumnentitel

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der erste Bogen

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Jürgen unser Druckermeister

... am liebsten bin ich auf der Nordkette ... „hm – etwas mehr Cyan und die Spur weniger Schwarz, dann bin ich zufrieden.“

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Blitze leuchten hell

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Blitze leuchten hell

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Thomas Schrott

Was wollen wir sehen? Die Natur ist für mich nicht der einzige Aspekt im Leben, sondern ein wertvoller Gegenpart zu Beruf, Kultur und Privatem. Durch die Gegensätzlichkeit bleibe ich inspiriert und motiviert. Ich suche mir Freiräume, in denen ich auf die Bewegung und Entstehung von Neuem eingehen kann. Im Corporate Design Studio Schrott beschäftigen wir uns mit Zielen (Ziele des Kunden und eigene Ziele) und damit, wie wir den Weg dorthin dementsprechend gestalten. Ziele sind konkret, geben eine klare Richtung vor und ermöglichen die Vorstellung davon, was man wirklich will. Es war immer ein Ziel für das Tiroler Landestheater ein Projekt zu realisieren. Umso schöner, dass daraus die Bildserie „Widerklang“ entstand. Ich möchte mich mit dieser Dokumentation bei allen Personen bedanken die mitgewirkt haben, vor allem bei Michael Holzknecht, mit dem diese Arbeit umgesetzt wurde.

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Betrachtungsweise

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besondere Momente

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besondere Momente

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Widerklang die Dokumentation

Corporate Design Studio Schrott Innsbruck / Berlin A - 0043 . 699 .17 23 20 71 www.cds-schrott.com thomas @ cds-schrott.com www.facebook.com/cdsschrott

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Widerklang  

Dokumentation der Bildsprache Widerklang für das Tiroler Symphonie Orchester