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Das ultimative Benzinspar-Buch

© 2008 CDM-Verlag Marko Christiansen, Hamburg ISBN: 978-3-941252-1-1 Herausgeber: CDM-Verlag, Hamburg Umschlaggestaltung: Grafix21 Agentur für Corporate und Webdesign, Nordhausen Satz und Layout: Christiansen Digitale Medien, Hamburg Alle Rechte vorbehalten, inklusive das Recht zur Übersetzung in andere Sprachen und fotomechanischen Wiedergabe und der Speicherung in elektronischen Medien. Der Inhalt wurde sorgfältig recherchiert, bleibt aber ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit besonderer schriftlicher Genehmigung des Verlages. Die Verwendung in anderen Medien oder in Seminaren, Vorträgen etc. ist verboten. Reseller-Lizenzen an Dritte werden ausschließlich vom CDM-Verlag selbst vergeben. Als rechtlicher Nachweis des Besitzes einer solchen Lizenz dient ausschließlich die handschriftlich vom Verleger unterschriebene ResellerLizenzurkunde.

Haftungsausschluß Der CDM-Verlag übernimmt generell und ohne Einschränkung keinerlei Haftung für die Funktionstüchtigkeit, Eignung für bestimmte Zwecke oder anderweitige Schadens- und Ersatzansprüche, die sich aus der Nutzung dieses Produktes oder dessen Inhaltes unmittelbar oder mittelbar ergeben. Der Nutzer erkennt vor Beginn der Nutzung dieses Produktes oder dessen Inhaltes diesen Haftungsausschluß ausdrücklich an und erklärt sich mit diesem Haftungsausschluß ausdrücklich einverstanden. In einigen Staaten bzw. Rechtsgebieten ist der Ausschluß oder die Beschränkung von Schadens- bzw. Folgeschäden nicht zugelassen oder es ist der Ausschluß von Garantiebeschränkungen oder Beschränkungen der Geltungsfrist der Garantie verboten, so daß die oben aufgeführte Beschränkung möglicherweise keine Gültigkeit besitzt. In diesem Falle erteilt der CDM-Verlag keine Erlaubnis für die Nutzung des zur Verfügung gestellten Produktes einschließlich dessen Inhaltes.

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Inhaltsverzeichnis S. 5 -

Vorwort

S. 7 -

Hinweise des Autors

S. 8 -

Allgemeines

S. 8 -

Wohin geht der teure Sprit? – Der Benzinverbrauch

S. 10 -

Wie nutze ich den teuren Sprit effektiv? – Benzinsparen

S. 12 -

Was bringt mir das in Euro und Cent? – Geld sparen

S. 13 - Grundlagen S. 13 -

Benzin- Was ist das eigentlich?

S. 14 -

Energieverbrauch – Wie und wo entsteht er?

S. 14 -

Warum brauchen wir überhaupt Energie?

S. 14 -

Luftreibung

S. 15 -

Rollreibung

S. 15 -

Motorreibung

S. 15 -

Reibungsverluste durch Bremsvorgänge

S. 15 -

Weitere „Energiefresser“

S. 16 -

Der größte „Energiefresser“

S. 17 - Benzinspar-Tipps S. 17 -

Tanken

S. 18 -

Wartung und Pflege

S. 20 -

Reifen

S. 21 -

Gewicht

S. 22 -

Luftwiderstand/Aerodynamik

S. 26 -

Stromverbrauch = Benzinverbrauch

S. 27 -

Motor

S. 32 -

Vorausschauend fahren

S. 37 -

Benzinsparen fängt beim Autokauf an

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S. 39 - Weitere Sparmöglichkeiten S. 45 - Der ultimative Benzinspartipp! S. 46 - So messen Sie Ihre Resultate S. 48 - Alternative Kraftstoffe – eine echte Alternative? S. 49 -

Erdgas

S. 50 -

Autogas

S. 51 -

Biodiesel

S. 53 -

Bioethanol

S. 55 - Fazit

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Vorwort Bei 0,16 Cent fängt es an – soviel kostet die Förderung eines Liters Rohöl in Kuweit – und bei 1,50 € pro Liter Benzin an der Tankstelle hört es noch lange nicht auf! Dazwischen

liegen

Ölförderländer

wie

Saudi-Arabien,

Norwegen,

Russland, Venezuela und Nigeria, Rohstoffhändler, Spekulanten an den Börsen in New York und London, Mineralölkonzerne wie Shell, Total, Exxon, BP oder Aral und

natürlich auch unser Bundesfinanzminister.

Vielleicht einmal abgesehen von letzterem hat keiner von denen ein wirkliches

Interesse daran das der Öl- und damit der Benzinpreis

langfristig wieder sinken. Das Gegenteil wird der Fall sein. Jetzt wo in Deutschland erst einmal die psychologisch wichtige Grenze von 1,50 € pro Liter durchbrochen wurde und die Konzerne gemerkt haben das sich dieser Preis auch durchsetzen lässt, ist es nur ein kleiner Schritt zu 1,60 €. 1,80 € oder gar 1,90 €. Zu hoch sind die Gewinne und zu stark ist andererseits die Nachfrage nach dem schwarzen Gold, gerade in den Schwellenländern wie China und Indien. So findet sich leider immer jemand der bereit ist einen noch höheren Preis zu zahlen. Dagegen können Sie sich nicht wehren. Nein? Doch! Wie wäre es denn wenn Sie einfach nicht mehr so viel von diesem teuren Luxusgut tanken müssten? Und wie? Das geht indem Sie den nächsten Tankstopp soweit hinausschieben

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wie möglich. Und zwischen diesen Stopps sogar noch mehr Kilometer fahren als vorher. Geht das so einfach? Ja! Denn, wenn Sie die Tipps in unserem Buch konsequent umsetzen können Sie

bis zu 30% Benzin sparen! Selbst wenn Sie meinen schon alle Benzinspar-Tipps zu kennen, in diesem Buch finden Sie garantiert noch einige die auch Ihnen neu sind. Der Autor begnügt sich nicht mit dem bloßen Auflisten einiger Tipps, sondern erklärt die manchmal komplexen Zusammenhänge so, daß Sie die Wirkung der Tipps leichter nachvollziehen und verstehen können. Denn nur was man versteht, prägt man sich auch dauerhaft ein!

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Hinweise des Autors Ich habe versucht die Tipps und Tricks, aber auch die erklärenden Teile bewusst so zu halten, daß möglichst jeder sie versteht. Deshalb habe ich

nicht

immer

die

korrekten

physikalischen

oder

chemischen

Bezeichnungen verwendet. Z.B. spreche ich manchmal von „Energie“ wo man richtigerweise den physikalischen Begriff „Arbeit“ verwenden müsste. Auch verwende ich abwechselnd die Begriffe „Benzin“ oder „Sprit“ wobei ich natürlich meist alle Sorten Kraftstoff, einschließlich Diesel, meine. Auf die Dauer wäre die endlose Wiederholung des Wortes „Kraftstoff“ einfach ermüdend und am Ende gar nervig. Einige Details lasse ich weg und manche Dinge werden grob vereinfacht wiedergegeben oder beschrieben. Es geht mir nicht um eine kompetente wissenschaftliche Abhandlung zum Thema, sondern darum, daß möglichst jeder Leser Nutzen von diesem Buch hat und zumindest grob versteht, wie einige Dinge zusammenhängen. Damit hätte ich mehr erreicht als mit einer möglichst umfassenden und korrekten Wiedergabe der Vorgänge und Abläufe, denn nur wenn der Mensch von etwas überzeugt ist, ist er auch bereit etwas an seinen Gewohnheiten zu ändern. Und nur wenn er alte „Fahrgewohnheiten“ überdenkt

und

ablegt,

kann

er

konsequent

das

vorhandene

Einsparpotential nutzen und das Maximum an finanziellem Gewinn herausholen.

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Allgemeines Wohin geht unser liebes Geld? - Der Benzinpreis Der

Benzinpreis

von

z.

B.

1,40

setzt

sich

so

zusammen:

- 55 Cent behalten die Mineralölkonzerne für Rohstoffe, Transport, Verarbeitung und Gewinn - 50,1 Cent Mineralölsteuer für den Staat - 22,4 Cent Mehrwertsteuer, auch für den Staat - 15,4 Cent Ökosteuer für die staatliche Rentenversicherung Also etwa 88 Cent unseres redlich verdienten Geldes welches wir an die Tankstellen tragen erhält auch gleich wieder der Finanzminister. Aber

der

ist

zur

Zeit

auch

nicht

richtig

glücklich,

denn

die

Mineralölsteuer und die Ökosteuer sind feste Beträge pro Liter, die im Gegensatz zur prozentualen Mehrwertsteuer von 19% oder den Gewinnen der Konzerne nicht mitsteigen, wenn die Preise an der Zapfsäule steigen. Im Gegenteil, da die Menge des verkauften Benzins aufgrund der hohen Preise zurückgeht, sinken auch die Einnahmen aus der Mineralölsteuer und der Ökosteuer. Also, ein Grund mehr ab sofort weniger Sprit zu verbrauchen. Sie ärgern damit den Finanzminister, zumindest ein klein wenig. Wohin geht der teure Sprit? – Der Benzinverbrauch Wohin unser Geld geht haben wir gerade gesehen, aber was passiert mit dem Sprit, wenn er erst einmal im Tank gelandet ist? Wohin geht er also, der teure Sprit? - Ganz ernüchternd. Zu einem großen Teil einfach zum „Schornstein“ wieder raus, denn ein Drittel der Energie verpufft in Form von Wärme einfach mit den Abgasen durch den Auspuff.

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- Ein zweites Drittel wird während des Verbrennungsvorgangs, auch wieder in Form von Wärme, an Motorbauteile abgegeben. Dies ist auch der Grund warum diese aufwendig gekühlt werden müssen. Immerhin wird die dabei gewonnene Wärme im Winter für die Heizung des Innenraumes verwendet. - Weitere 8% werden durch die bewegten Teile des Motors in Reibungsenergie umgewandelt. Bleibt also ein Rest von etwa 25%. Tatsächlich. Nur dieser doch eher kleine Anteil an der Energie, die durch das Verbrennen des Benzins freigesetzt wird, wird auch wirklich für die Fortbewegung genutzt. Erschreckend wenig, oder? Aber hier liegt auch ein Ansatz zum Sparen verborgen. Wenn Sie es schaffen, diese Energievergeudung zu reduzieren, steigt gleichzeitig der Prozentsatz der Menge der tatsächlich für den wirklichen Zweck verwendet wird, nämlich die Fortbewegung Ihres Autos. Richtig, unser Ziel ist es ja uns mit Hilfe unseres Autos fortzubewegen. Und nur dafür produzieren wir die Energie, verbrennen wir das teure Benzin. Leider gehen wir dann aber auch mit dieser wenigen noch übrig gebliebenen Energie nicht gerade sorgsam um. Wir verschleudern sie oft einfach, indem wir sie sinnlos wieder vernichten. - Mit dem scharfen Heranfahren und zwangsläufig scharfen Bremsen an roten Ampeln - Dem rasanten Beschleunigen im unteren Gang bei „Grün“ - Dem tage-, manchmal sogar wochenlangen Herumkutschen von Wasserkästen, Werkzeugkisten, Dachgepäckträgern, ... - Dem „Mal eben zum Bäcker um die Ecke fahren“ mit kaltem Motor - Dem ständigen „Automatikbetrieb“ der Klimaanlage

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- Dem „Zu bequem zum Reifenluftdruckmessen“ sein - Auf der Suche nach der „absolut günstigsten“ Tankstelle in der Nähe - U.s.w. Was nutze ich den teuren Sprit effektiv? – Benzinsparen Beim Benzinsparen dreht sich alles um die möglichst effektive Nutzung der Energie die durch die Verbrennung des Benzins freigesetzt wird. Eigentlich kommt alles darauf an, nur so viel Energie zu produzieren wie unbedingt benötigt wird das Auto von A nach B zu bewegen. Verwechseln Sie hier aber bitte „produzieren“ nicht mit „verbrauchen“. Wenn man mit laufendem Motor an einem Bahnübergang steht produziert man zwar Energie, verbraucht Sie aber nicht. Effektive Nutzung heißt: Nur so viel PRODUZIEREN, wie man auch braucht! Jedes Bremsen verschlingt kostbare Energie. Und je länger und stärker Sie bremsen müssen, umso mehr Energie wird verbraucht. Auf Anhieb erkennen auch Sie hier bestimmt enormes Sparpotential. Weniger Bremsen = Weniger Energieverschwendung Damit will ich Sie aber ganz bestimmt nicht dazu auffordern, ab sofort mit Hundert durch Ortschaften zu brettern, um damit unnötiges Bremsen zu vermeiden, da Sie ja nach dem Ortsausgangsschild eh wieder Hundert fahren wollen. Am besten vermeidet man unnötiges Bremsen in dem man vorausschauend fährt! Vorausschauend fahren = Weniger Energieverschwendung Aber auch wenn Sie nicht selbst bremsen, werden Sie ausgebremst. Nämlich durch die Luft. Sie ist zwar unsichtbar, aber real und stellt sich Ihnen und Ihrem Fahrzeug entgegen. Wie eine Wand. Nur ziemlich dick und manchmal kommt Sie Ihnen sogar entgegen. Das bekommen Sie dann zu spüren, als Gegenwind. Physikalisch korrekt spricht man aber

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Benzinspar-Ebook  

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