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Technik    Tablets im Test

HTC Nexus 9 Das neue Google-Tablet Nexus 9 ist nicht mehr das jüngste Gerät, bietet aber noch immer eine starke Leistung für mittlerweile kleines Geld. Als kleinstes der Runde sprechen vor allem die handlichen Maße sprechen für dieses Gerät.

Fazit

Ein handliches, hochpotentes Tablet mit leichten Display-Mängeln, perfekt für OfficeAufgaben und zum Lesen.

+

Trotz Alter gute Performance Einzelne zu helle Stellen auf dem Display

Die namensgebenden neun Zoll des Nexus 9 sind ein guter Kompromiss zwischen dem ultra-portabel und angenehm groß für fürs Arbeiten. Mit einem Gewicht von 425 Gramm liegt das Google-Gerät ebenfalls in der Mitte. Herz der Hardware ist ein Prozessor mit zwar nur zwei Kernen, die es aber in sich haben. Auch die integrierte Grafikeinheit liefert Höchstleistungen. Google konzipierte auch das Nexus 9 als mobiles Büro und bietet deshalb natürlich auch ein Cover mit Bluetooth-Tastatur, genannt „Tastaturfolio“ für 130 Euro. Dieses haftet an mehreren Stellen mittels Magneten am Metallrahmen des Tablets, erlaubt zwei Aufstellwinkel und wird per microUSB separat geladen.

ab € 369,-

Bildschirmgröße: 8,9 Zoll Bildschirmauflösung: 2048 x 1536 OS: Android 5.0 / Kamera: 8 MP, 1,6 MP Speicher / RAM: 16/32 GB / 2 GB CPU: 2 x 2,3 GHz / Akku: 6.700 mAh Maße: 228,2 x 153,7 x 7,9 mm Gewicht: 425 g Display:

Ausstattung:

Speed

Design:

Akku:

Haptik:

Verarbeitung:

Kamera:

Sehr GUT

Preis/Leist.: Sehr GUT

€ 29,95

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Unser Fazit

Akkuwunder... Ist Ihnen die Standzeit des Laplets besonders wichtig? Dann müssen Sie fast

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zum Pixel C greifen, dessen mehr als 11 Stunden Videolaufzeit sogar das iPad pro um zwei Stunden hinter sich zurückließ. Große Schwäche des Google-­ Hybriden: eine Maus bringt nicht viel, eine Touchpad gibt es nicht, was sich negativ auf das Arbeitstempo auswirkt.

Apropos Preis: Ist er das ausschlaggebende Kriterium, dann rückt sich der unscheinbare Alleskönner Nexus 9 plötzlich in den Vordergrund. Er kostet im Vergleich mit Microsofts Surface und Apples iPad nur einen Bruchteil. Da kann nur Googles Pixel C halbwegs mithalten.

...oder Fast-Laptop? Am nächsten am Laptop ist ohne Frage das Surface Pro 4, das eben auch von einem Software-Spezialisten für PCs entwickelt wurde. Hier muss man aber am tiefsten in die Tasche greifen und der Akku ist nach sechs Stunden Videokonsum am Ende, dafür ist ein Eingabestift im Preis enthalten. Das führt uns weiter zum wichtigen Punkt Tastatur. Die kostet bei jedem Gerät extra, und zwar zwischen 130 und 180 Euro, funktioniert aber überall gut.

Foto: shutterstock [Jack Frog]

Welches extraschlaue Tablet ist nun das richtige für Ihren Alltagseinsatz? Wie immer kommt es darauf an! Ob Sie z.B. viel Lesen. Damit meinen wir nicht PDFs, sondern dynamische Webtexte, die die Zeilenlänge an das Display anpassen. Ist das Gerät im Verhältnis deutlich länger als breit (das Surface Pro 4 hat mit einem Seitenverhältnis von 3:2 die geringste Tendenz hin zum Quadratischen), werden im Hochformat die Zeilen kürzer, man hat beim Lesen also mehr Umbrüche. Der Nachteil: Moderne Videos und Filme sind meist im 16:9-Format aufgenommen. Auf „weniger rechteckigen“ Tablets wie dem Nexus 9 und dem iPad Pro (4:3) kann also beim Abspielen nicht die volle Schirmfläche genutzt werden - oben und unten prangt ein schwarzer Balken während der Wiedergabe.

Schule Aktiv 01 2016  
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