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K ARL JOSEF K ASSING

Judas Eine kurze Tragödie und eine

Ansprache des Auferstandenen an seine Jüngerinnen und Jünger


Impressum 1. Auflage, 2018 Copyright Fohrmann Verlag, Köln Inhaberin Dr. Petra Fohrmann www.fohrmann-verlag.de Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotografie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlages repro­du­ ziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden. Artwork: Karen Kühne, www.kuehne-grafik.de Printed in Germany ISBN 978-3-9818152-2-1 4


© Florian Fouchet

Das Bild zeigt ein Kapitell aus der romanischen Kirche in Vézelay (Burgund); entstanden 1125 – 1148 (Beschreibung und Deutung umseitig). 5


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II. JUDAS WAR KEIN JUDAS! Judas! Wer kennt ihn nicht, weiß nicht, was für ein Schuft er war: hat er doch Jesus, seinen Freund, für Geld verraten! Sein Name wurde gleichbedeutend mit ‚Verräter‘; das Geld, das er dafür bekam, wurde zum ‚Judaslohn‘. Und auf den zahllosen Gemälden, die Je­ sus beim Abendmahl im Kreis der Apostel zeigen, ist Judas meist auf Anhieb erkennbar: am Rand, oft halb abgewendet, einen Geldbeutel in der Hand. Judas! Kennen wir ihn wirklich? In den Evangelien wird von vielen Menschen erzählt, mit denen Jesus zu tun hatte: von seinen Anhängern, seinen Gegnern, von solchen, die bei ihm Hilfe suchten und fanden, die ihm Fragen stellten, die seine Botschaft ablehnten und die ihn verurteilten. Auch von solchen, die (wie Petrus) in der Gefahr Angst bekamen oder die (wie Thomas) zuerst nicht an die Auferstehung Jesu glaub­ ten. Sie alle können wir verstehen. Nur den Verrat des Judas versteht man nicht. Hat er sich gerade deshalb so eingeprägt: das Geheimnis des Bösen? Judas? Er war ein Mensch, also muss sein Verhal­ ten auch im Rahmen des Menschenmöglichen liegen. Verstehen wir ihn vielleicht deshalb nicht, weil wir uns zu wenig Mühe geben, ihn zu verstehen? Aller­ dings, wollen wir Judas gerecht werden, müssen wir uns klar machen: Judas hat nicht den Christus verra­ ten, an den wir Christen heute glauben. Den konnte er noch gar nicht kennen. Denn wir kennen ihn durch die Evangelien, deren ältestes, das des Markus, fast 50 Jahre nach dem Tod des Judas verfasst wurde. Und wir kennen ihn durch eine Christologie, die zwar schon mit Paulus begann, aber auch erst nach dem Tod des Judas, und die uns heute nach rund 2000 Jah­ ren den Blick auf den ‚historischen Jesus‘ zum Teil 63


auch verstellt. Dagegen kannte Judas, und zwar weit­ aus besser als der klügste Theologe heute, den galiläi­ schen Wanderprediger Jesus. Ihm hatte er sich ja als gläubiger Jünger angeschlossen, von ihm war er sogar in den engeren Kreis der Zwölf berufen worden. Und ihn, nicht unseren Christus, hat er verraten. Der Evangelist Markus stellt den Verrat, den Judas an Jesus verübt, so dar: Die Feinde Jesu in Jerusalem (insbesondere die Hohenpriester) suchen nach einer Gelegenheit, ihn in ihre Gewalt zu bekommen. Judas geht zu ihnen mit dem Angebot, dabei zu helfen. Sie nehmen gern an und versprechen ihm Geld dafür. Als Jesus die Nacht über im Garten Getsemani ist, kommt Judas mit einem Trupp Bewaffneter, die Jesus gefangen nehmen. Judas identifiziert Jesus, indem er ihn küsst. (14,10f. 43-46) So auch die anderen Evangelien. Diese Darstellung prägt das Bild des Judas bis heute. Aber obwohl die Evangelien Judas so einmütig und entschieden verurteilen – sie lassen die wichtigste Frage offen: Warum verrät Judas Jesus, dem er bisher als einer seiner engsten Anhänger gefolgt war? Weite­ re Fragen stellen sich im Anschluss an die erste: War­ um küsst er Jesus im Garten Getsemani vor seiner Verhaftung? Warum geht er nach der Verurteilung Jesu zu den Hohenpriestern und erklärt Jesus für un­ schuldig (so Matthäus)? Warum bereut er seine Tat so, dass er sich umbringt (Matthäus und die Apostel­ geschichte)? Bei Matthäus fordert Judas Geld für seinen Verrat, das Motiv ist also Geldgier. Von Geld ist auch bei Markus und Lukas die Rede, aber hier geht das Ange­ bot von den Hohenpriestern aus; Judas nimmt es an. Johannes bietet als Erklärung für den Verrat den Teu­ fel auf: „Der Teufel hatte Judas ... schon ins Herz gege­ ben, ihn auszuliefern“ (13,2; ähnlich 13,27). Aber das 64


zeigt nur die Ratlosigkeit des Evangelisten, was das Motiv des Judas betrifft. Johannes hatte allerdings vorher schon Judas als unehrlich und geldgierig hin­ gestellt (12,6). Aber das ist sicher spätere Polemik. Wenn Judas kein Geld wollte, was wollte er dann? Mit Sicherheit nicht den Tod Jesu. Keins der vier Evangelien stellt einen direkten Zusammenhang zwi­ schen dem Verrat des Judas und dem Tod Jesu her. Dagegen berichtet Matthäus: Als Jesus zum Tod ver­ urteilt ist, wird Judas von Reue gepackt. Er bringt den Hohenpriestern das Geld zurück und erklärt Jesus für unschuldig; dann erhängt er sich (27,3-5). Vom Selbstmord des Judas berichtet auch die Apostelge­ schichte (1,16-18). Auch wenn sich diese Details (Reue, Zurückbringen des Geldes, Selbstmord) nicht histo­ risch absichern lassen: So handelt nicht jemand, der den Tod Jesu beabsichtigt hat. Wenn es Judas aber weder um den Judaslohn noch um den Tod Jesu ging, was wollte er dann? Die nächst­ liegende Antwort ist: Er wollte das, was zunächst auch wirklich geschehen ist, nämlich die Verhaftung Jesu. Damit verengt sich das ganze Problem auf die Frage: Warum wollte Judas, dass Jesus inhaftiert wurde? Eine Antwort auf diese Frage lässt sich am ehesten finden, wenn man das Handeln des Judas nicht isoliert, son­ dern in Beziehung setzt zum Verhalten anderer Per­ sonen, die Jesus nahestanden (Angehörige, Jünger), und vor allem zum Auftreten Jesu selbst in Jerusalem. Denn Judas hat, ebenso wie die anderen, nicht agiert, sondern auf das Handeln Jesu reagiert. Mit seinem öffentlichen Wirken in Galiläa hatte Jesus anfangs Erfolg; die Menschen drängten sich so zu ihm, dass er und seine Jünger kaum noch in Ruhe essen konnten. „Als seine Angehörigen davon hörten, machten sie sich auf den Weg, um ihn mit Gewalt zu­ 65


rückzuholen; denn sie sagten: Er ist von Sinnen.“ (Mk 3,21) Es beeinträchtigt die Glaubwürdigkeit die­ ser Szene nicht, dass die anderen Evangelisten davon nichts sagen. Vermutlich verschwiegen sie diese Affä­ re, weil sie sie als peinlich empfanden. Dass Jesus für seine Angehörigen nicht zu sprechen ist, berichten mit Markus (3,31-35) auch Matthäus und Lukas. Szenenwechsel: Jesus geht mit den Jüngern zum Passahfest nach Jerusalem. Unterwegs spricht er da­ von, dass sein Leben dort in Gefahr ist (daraus haben die Evangelisten im eigenen späteren Wissen Vorher­ sagen seines Todes gemacht). „Da nahm ihn Petrus beiseite und begann, ihn zurechtzuweisen. Jesus aber wandte sich um, sah seine Jünger an und wies Petrus mit den Worten zurecht: Tritt hinter mich, Satan! Denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, son­ dern was die Menschen wollen.“ (Mk 8,32f) Vermut­ lich hat Petrus für alle Jünger gesprochen, also auch für Judas, als er Jesus vom Gang nach Jerusalem ab­ bringen wollte. Denn Jesus sieht sie alle an, bevor er Petrus rüffelt; diese Abfuhr gilt allen. Beiden Szenen ist gemeinsam: Die Jesus am nächs­ ten stehen, versuchen ihn aufzuhalten, weil sie Angst um ihn haben. Dabei sind sie in der Wahl ihrer Mittel nicht gerade zimperlich (Gewalt; Zurechtweisung). Aber Jesus lässt sich von niemand aufhalten. Modern ausgedrückt: er ist beratungsresistent. Das Auftreten Jesu in Jerusalem rechtfertigt die Befürchtungen seiner Jünger: Bei seinem Einzug lässt er sich als Messiaskönig feiern. Im Tempel attackiert er die Händler und Geldwechsel und spricht damit dem ganzen Opferkult die Berechtigung ab. Das größte Aufsehen erregt Jesus mit seinem Ausspruch: „Reißt diesen Tempel nieder, in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten.“ (Joh 2,19; dazu s. Anhang I.) 66


Ob man diesen Ausspruch auf den realen Tempel bezieht, ob in übertragenem Sinn auf das Volk Israel als Tempel Gottes, so oder so erhebt Jesus den An­ spruch, der Erneuerer Israels zu sein. Damit provo­ ziert er alle, die die religiöse Oberhoheit in Israel für sich beanspruchten: die Hohenpriester, den Hohen Rat, die Schriftgelehrten und die Pharisäer. Dass mit diesem Ausspruch Jesu nicht nur seine Gegner, son­ dern auch seine Jünger ihre Probleme hatten, wurde schon aufgezeigt (Anhang I). Man darf aber anneh­ men, dass die Jünger Jesu das Tempelwort zunächst ebenso richtig verstanden wie seine Gegner. Doch Je­ sus konnte seinen Anspruch, Israel zu reformieren, nicht verwirklichen: deshalb mussten die Evangelis­ ten das Tempelwort nachträglich entschärfen bzw. umdeuten. Nun zu Judas: Er hatte miterlebt, wie Jesus seine Angehörigen und später seine engsten Vertrauten ab­ wies, als sie ihn auf seinem Weg aufhalten wollten. Nun erlebt er auch das provozierende Auftreten Jesu in Jerusalem unmittelbar mit. Muss er da nicht Angst um seinen Rabbi bekommen? Der Konflikt mit den Machthabern war unausweichlich, ebenso vorherseh­ bar, dass Jesus ihn verlieren würde. Wir Heutigen ha­ ben, wenn wir an den Tod Jesu denken, gleich seine Kreuzigung vor Augen. Damals für Judas lag eine an­ dere Gefahr sehr viel näher: die Steinigung. Das ging viel unkomplizierter, ohne ein förmliches Gerichts­ verfahren, dazu genügte schon ein fanatisierter Mob. So berichtet Johannes zweimal von Versuchen der Juden, Jesus zu steinigen, beide Male in Jerusalem (8,59; 10,31). Auch wenn diese Szenen nicht historisch sein sollten, setzen sie zumindest eine naheliegende Mög­ lichkeit voraus. Wirklich gesteinigt wurden dagegen Stefanus in Jerusalem (Apg 7,54-60) und Paulus in 67


Lystra (Apg 14,19f), der allerdings überlebte. Und auch eine Klage, die Matthäus (23,37) und Lukas (13,34) Jesus in den Mund legen, macht deutlich, dass Jesus mit einer Steinigung rechnen musste: „Jerusa­ lem, Jerusalem, du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind.“ Bei dem bewiesenen Starrsinn Jesu sah Judas offen­bar nur noch eine Möglichkeit, ihn vor dieser Gefahr zu schützen: Jesus musste, salopp gesagt, vor­ übergehend aus dem Verkehr gezogen und so an wei­ teren provokanten Aktionen gehindert werden. Ver­ bindlicher ausgedrückt: Er musste die Festtage über in Schutzhaft genommen werden. Mit der Zustim­ mung der obersten jüdischen Verantwortlichen konnte Judas rechnen, da ihnen schon um der Römer willen an Ruhe und Ordnung in der Stadt gelegen sein musste. Womit Judas nicht gerechnet hatte, war die Entschlossenheit der Feinde Jesu, diesen ganz aus dem Weg zu räumen. Für ein Todesurteil wäre der Hohe Rat nicht zuständig gewesen. Dass seine Feinde Jesus an die Römer ausliefern würden, hatte Judas nicht vorhergesehen. So wirkte er mit an der Katast­ rophe, die er gerade hatte verhindern wollen. Aller­ dings hat der Verrat des Judas die Gefangennahme Jesu zwar erleichtert, aber nicht überhaupt erst er­ möglicht. Das provozierende Auftreten Jesu in Jerusalem macht auch jede Spekulation zunichte, Judas habe ei­ nen zögerlichen Jesus durch die Verhaftung dazu zwingen wollen, seine Macht als Messias zu offenba­ ren. Aus der Sicht derer, die ihm wohlwollten, musste Jesus nicht zum Handeln gedrängt, sondern im Ge­ genteil zurückgehalten werden. Kein einziges Mal berichten die Evangelien, dass jemand, der Jesus nahe­stand, ihn für zu passiv hielt. Das bleibende große 68


Rätsel der Passion ist das Verhalten Jesu selbst: Was hatte er mit seinem Auftreten in Jerusalem erreichen wollen? Judas kannte die Antwort wohl besser als wir. Und diese Antwort machte ihm Angst. Der scheinbare Verrat des Judas war in Wirklich­ keit ein letzter verzweifelter Versuch, Jesus zu retten. Das lässt sich nicht beweisen, sondern ist eine Hypo­ these. Eine Hypothese ist um so glaubwürdiger, je we­ niger ungesicherte Annahmen sie erfordert, je mehr gesicherte Fakten sich einbauen lassen, je mehr Fra­ gen sie beantwortet. Die hier vorgeschlagene Deu­ tung baut auf den überlieferten Fakten auf, erfordert keine einzige zusätzliche Annahme, beantwortet da­ gegen alle Fragen, die die Berichte der Evangelien auf­ werfen. Ihnen zufolge hätte Judas zweimal abrupt seine Einstellung Jesus gegenüber geändert, ohne dass dies hinreichend motiviert wird: erst durch seinen Verrat, gleich darauf durch seine Reue. In Wirklich­ keit hat Judas seine Haltung überhaupt nicht geän­ dert: er war und blieb ein treuer Anhänger Jesu. Ja, er ist sogar der einzige, der versucht, etwas zu seiner Rettung zu unternehmen. Und wenn es stimmt, dass er den Hohenpriestern nach der Verurteilung Jesu das Geld zurückgebracht hat (so Mt), ist er auch der ein­ zige, der den Mut aufbringt, Jesus vor seinen jüdi­ schen Richtern für unschuldig zu erklären. Auch die Verzweiflung und der Selbstmord (wenn es denn so war) des Judas werden erst wirklich verständlich, wenn er Jesus hatte retten wollen, aber erkennen musste: er hat geholfen, ihn zu verderben. Sogar der Kuss, den Judas im Garten Getsemani Jesus vor seiner Verhaftung gibt und der als Inbegriff moralischer Verderbtheit gilt, lässt sich (wenn es wirk­­ lich so war) mit Hilfe dieser Hypothese verstehen. Zur Identifizierung Jesu hätte ein Wink mit der Hand 69


genügt. Der Kuss sollte Jesus sagen: Bitte glaub mir, ich bin auch jetzt noch dein Freund! Man mache sich bewusst: Judas hatte sich Jesus freiwillig angeschlos­ sen, und Jesus, der bestimmt kein schlechter Men­ schenkenner war, hatte ihn in den engeren Kreis der Zwölf berufen. Judas muss von Jesus und Jesus von Judas überzeugt gewesen sein. Warum sollte sich das so plötzlich und so ohne erkennbaren Grund geän­ dert haben? Nein, Judas war kein Judas, er war einer der treu­ esten Anhänger Jesu. Das ist jedenfalls die wahr­ scheinlichste Erklärung für sein Verhalten. Warum hat gerade er so gehandelt, warum kein anderer von den Jüngern? Diese Frage nach der Mentalität des Judas muss offen bleiben. Schuldig wurde er des­ halb, weil er besser zu wissen glaubte als Jesus selbst, was dieser zu tun und zu lassen hatte. Dass er so zum Verderben dessen beitrug, den er hatte retten wollen, ist von erschütternder Tragik. Wenn es stimmt, dass Judas sich aus Verzweiflung über die Hinrichtung Jesu umgebracht hat, verdoppelt sich diese Tragik noch: Dann ist Judas der einzige Jünger, der die tröstliche, befreiende Botschaft von der Auf­ erstehung Jesu nicht erfährt. Aber mit derselben Ge­ wissheit, mit der man annehmen darf, Judas wollte Jesus retten, darf man auch glauben: Jesus hat Judas gerettet. Dass Judas nach der Verurteilung Jesu vor den Hohenpriestern die Unschuld Jesu bezeugt und ihnen das Geld vor die Füße wirft, darf als die Um­ kehr gewertet werden, die Jesus immer wieder als Voraussetzung für eine Rettung gefordert hatte. Ein Kapitell in der Kirche von Vézelay veranschaulicht diese Rettung des Judas in grandioser Weise: Jesus als guter Hirt trägt den toten Judas auf seinen Schul­ tern (s. S. 5). Im Reich Gottes ist Judas wieder mit 70


Jesus und den übrigen der Zwölf in Freundschaft vereint. Also dauerte die Tragödie des Judas wirklich nur kurz.

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Gebet des Judas Herr Jesus Christus, Du mein Lehrer und Freund! Ich habe schändlich versagt: Ich glaubte zu wissen besser als Du, was der Wille Deines Vaters ist. Ich glaubte zu sehen, klarer als Du, wohin Dein Weg Dich führt. Ich glaubte zu erkennen verständiger als Du, dass Dein Leben wichtiger ist als Deine Botschaft. So bin ich mitschuldig geworden an Deinem qualvollen Sterben. Jetzt bleibt mir nur die Verzweiflung. Ach, Herr, ich weiß, Du würdest mir vergeben, selbst mir, Du Barmherziger, Liebevoller, wenn Du noch lebtest. Herr Jesus Christus, dass Du doch lebtest!

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