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S TAD T T EI L T H E M A

das Magazin für Leipzig

Februar 2010

Herausgeber: Dr. Kerstin Mirow • Brockhausstraße 54 • 04229 Leipzig • Telefon: 03 41/56  54  259 • Fax: 03 41/35  74  907 • E-Mail: redaktion@tangente-verlag.de

(Unter-)Wasserwelten im Leipziger Westen. Von vier Monaten bis 87 Jahren: Alle schwimmen im Westbad.

Lindenau. Großer Andrang am 10. Januar im Westbad: Aus dem gesamten Leipziger Stadtgebiet waren am Tag der offenen Tür ganze Familien gekommen, um das etwa 80 Quadratmeter große Schwimmbecken und den Wellness- und Sportbereich zu begutachten. Manch einer belegte noch schnell die letzten Plätze in den seit Mitte November fast ausgebuchten Kursen. An der „Perle im Baushausstil“ in der Lindenauer Marktstraße konnte zu Jahresbeginn durch das Engagement privater Investoren der zweite Bauabschnitt beendet und der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden. Was sich in 2009 bereits abzeichnete, ist mit 2010 Wirklichkeit geworden: Beharrlichkeit führt auch in der Stadtentwicklung zum Erfolg! (LOKALE 6/09)

Fremdvermietung – eine runde Sache. Die Kinder können bei unseren Profis in Individualkursen Schwimmen lernen. Wer sich noch einmieten möchte, sollte sich sofort bei mir melden. Dann können wir nach freien Zeiten suchen. Was hat sie am Leipziger Westen und am dem Projekt hier vor Ort gereizt? Ich wohne seit 1973 in Leipzig, zehn Jahre davon in Grünau, und meine Firma hat ihren Sitz dort. Der Leipziger Westen ist mir also sehr nahe. Die Immobilie ‚Westbad’ ist das, was ich mir eigentlich immer gewünscht habe: eine Topadresse an zentraler Stelle.

Michael Fischer-Art verleiht Rückenschwimmen eine neue Dimension Foto: Eva Brackelmann

Jens Doberschütz im Gespräch mit Petra Miksa Foto: Eva Brackelmann Jens Doberschütz von der Firma Gespro (Gesundheitsprofis) machts möglich. Selbst am Tag der offenen Tür füllt er die Listen mit Interessierten, berät und erklärt. Petra Miksa schaut nach einer Alternative zu einer geschlossenen öffentlichen Schwimmhalle. „Ich suche einen Kurs für meine Wassergymnastik, und hier habe ich ihn jetzt gefunden.“ Doberschütz strahlt. Andreas Staro aus Großzschocher meint: „Mich fasziniert die Verbindung von Kunst, Stadtteilentwicklung und Schwimmen.“

Er steht andächtig in der Schwimmhalle und fotografiert die Werke des Leipziger Künstlers Michael Fischer-Art, der sogar ein Werk an die Decke gezaubert hat. So bekommt Rückenschwimmen gleich eine neue Dimension. Katja Huber, Stadtplanerin aus der Südvorstadt, begutachtet die bauliche Umsetzung des Projektes. Ihr Nachwuchs Tillmann (7 Jahre) und Nina (4 Jahre) leisten sich in der Zeit ein Wettrennen mit den Gymnastikbällen und strampeln um die Wette auf den Reha-Rädern.

Auch Mario Wagner vom Gesundheitssportverein berät geduldig alle Interessierten – und das sind viele. „Meine Erwartungen wurden weit übertroffen“, sagt Wagner, mit Doberschütz einer der Hauptakteure im Geschehen. Sein Gesundheitssportverein bucht bei der Gespro die Zeiten im Becken für Rehabilitationsschwimmen. Daneben finden sich auf rund 1.000 Quadratmeter Geräte und Möglichkeiten für den Rehasport und natürlich für die Prävention. Was macht den Leipziger Westen so anziehend für den Gesundheitssportverein? Mario Wagner erläutert: „Zwei Drittel unserer Mitglieder kommen aus dem Leipziger Westen, und so verkürzen wir auch die Wege für unsere älteren Mitglieder. An einer Traditionsstätte wie dem Leipziger Westbad zu wirken, ist einfach schön.“ Mit dem Motor des Umbaus, Jens Doberschütz, Gespro – die Gesundheitsprofis, haben wir uns kurz vor der offiziellen Eröffnung unterhalten:

Wie melden sich zum Beispiel Kindergärten bei Ihnen für Schwimmkurse an? Unsere Grundidee ist die Eigennutzung des Beckens und die

Wie erklären Sie sich den großen Zulauf auf die Kurse? Meine Erfahrungen aus sieben anderen Standorten zeigen, dass dies mit dem demographischen Wandel zu tun hat. Eine 87jährige Frau hat sich bei mir zur Wassergymnastik angemeldet. Der habe ich gratuliert, das fand ich toll. Die Mischung machts bei unserem - ANZEIGE -

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das Magazin für Leipzig

EDI T O RIA L / SP O R T

(Unter)Wasserwelten… Fortsetzung von Seite 1

Liebe Leserinnen und Leser, nun ist es da, das neue Jahr. Und wir stecken schon wieder in der gewohnten Betriebsamkeit. Wir hören von ersten Katastrophen und schrecklichen Erdbeben, in der Politik geht es auch zu wie immer und natürlich ärgern wir uns über die ungeräumten Gehwege und Fahrbahnen. Eigentlich ist alles wie immer. Die guten Vorsätze sind bei dem einen oder anderen noch gegenwärtig, während sie anderswo schon wieder vergessen sind. Vielleicht haben wir ja auch nur verlernt, die Dinge anders wahrzunehmen. Haiti ist schlimm, keine Frage. Was die gegenwärtige Politik uns noch beschert, bleibt zunächst abzuwarten. Der Schnee ist sicher ein Verkehrshindernis, aber er hat auch sein Gutes, wie ich neulich feststellen konnte. Dank der widrigen Verkehrsverhältnisse und der damit verbundenen Behinderung des Straßenverkehrs musste ich abends an der Bushal-

testelle länger als üblich warten. Dabei kam ich mit fremden Leuten ins Gespräch, einfach so, weil wir gemeinsam auf den Bus warteten. Alle waren wir eher des Fahrens mit öffentlichen Verkehrsmitteln ungeübt, hatten aber, dem Winter sei Dank, unsere Fahrzeuge stehen lassen. Es waren nette, kurzweilige, interessante Gesprächsminuten, die über das Warten hinaus dauerten. Wahrscheinlich wäre ich nie mit diesen Personen ins Gespräch gekommen, hätte der Schnee uns nicht zum gemeinsamen Warten genötigt. Sollten wir nicht öfter den Geschehnissen einen freundlichen Aspekt abgewinnen? Manchmal ist es nur eine Frage der Sichtweise. Ich wünsche Ihnen im neuen Jahr viele angenehme Erlebnisse und die Muße, negative Ereignisse aus dem Blickwinkel des Positiven wahrzunehmen. Alles Gute für 2010 wünscht Ihnen Ihre

Dr. Kerstin Mirow (Herausgeberin)

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Da hat man gleich viel mehr Spaß ‚zum Sport’ zu fahren.

Tillmann und Nina Huber haben viel Spaß mit den nagelneuen Geräten Foto: Eva Brackelmann Konzept. Von vier Monaten bis 87 Jahren sind alle bei uns im Wasser und fühlen sich wohl. Vom Babyschwimmen bis Aquafit. Was sind die nächsten Schritte?

Wir zielen vor dem Sommer eine Vollauslastung an, und natürlich wünsche ich mir, dass die Abläufe gut funktionieren. Die Gruppen und die Übungsleiter sollen sich finden – bei uns wird übrigens geduzt.

Wem sind Sie besonders dankbar? Die Verhandlungen mit dem Vermieter waren sehr konstruktiv, weil wir beide eine Projektumsetzung wollten. Die Sparkasse Leipzig hat mir den Rücken freigehalten, da war ich ganz begeistert. Richtig ins Zeug gelegt haben sich auch die Firmen GEYGER und INUMA. Die haben hier Großes geleistet. Welche Wünsche haben Sie jetzt? Ich wünsche mir eine gute und reibungslose Zusammenarbeit im Hause zwischen Gespro und Gesundheitssportverein und dass wir gemeinsam alle Menschen begeistern, die zu uns kommen. eb

Zum Bundesligaauftakt Lehrgeld bezahlt KSC-Radballer starten Unternehmen Klassenerhalt Knautkleeberg. Wo Leipzigs RasenBaller noch hinwollen, sind Leipzigs Radballer schon drin: Dem Knautkleeberger Sport Club 1864 gelang im letzten Oktober der Wiederaufstieg in die Bundesliga. Radball ist, wenn zwei Spieler pro Mannschaft hoch zu Rade den Ball in das gegnerische Tor schießen wollen. Und Radball-Bundesliga ist, wenn ein Weltmeister, der aktuelle Weltcupsieger und der amtierenden Deutsche Meister in die proppevolle Sporthalle des Berufsbildungswerkes Leipzig (BBW) kommen, um die Lokalmatadore vom KSC auf ihre Erstligatauglichkeit zu prüfen. Zum Bundesligaauftakt am 23. Januar kam auch Harald Redepenning, Präsident des Sächsischen Radfahrer-Bundes. Als „für den ganzen Verband sehr wichtig“ bezeichnete er den Aufstieg der Leipziger in die höchste deutsche Spielklasse. In den vier Duellen des Spieltages musste das KSC-Duo Nils Dreyhaupt/Christian Kühn Lehrgeld zahlen und stand am Ende ohne Punktgewinn da. Gegen die benachbarten Altenburger von Blau-Gelb Ehrenberg, die sich zu Saisonbeginn mit Weltmeister Mike Pfaffenberger verstärkt hatten, hieß es nach zwei mal sieben Minuten 0:6. Der SV Kassel-Nordhausen gab den Knautkleeberger mit 0:3 das Nachsehen. Gegen den aktuellen Meister RSV Zscherben aus dem Saalekreis legten Dreyhaupt/Kühn eine fesselnde ers-

Volles Haus und gute Stimmung am Sonnabend beim KSC Foto: Gernot Borriss.

Nils Dreyhaupt Foto: Gernot Borriss te Halbzeit hin, in der sie – von den stimmungsvollen Fans angetrieben – zwei Mal in Führung gingen. Die erstmalige Zscherbener Führung zum 3:2 konnte Christian Kühn nochmals ausgleichen. Doch dann zog der Deutsche Meister auf 8:3 davon. Im letzen Spiel unterlagen die Knautkleeberger gegen Weltcupsieger RV Stahlross Obernfeld aus dem Landkreis Göttin-

gen mit 2:7. Mit drei bis sechs Punkten habe er schon gerechnet, konstatierte am Ende eines packenden Spieltages ein ernüchterter KSC-Trainer Robert Kunz. Doch er bleibt zuversichtlich. „Es kommen auch noch leichtere Gegner.“ „Dass es so in die Hose geht, das haben wir nicht gedacht“, so das Fazit von Nils Dreyhaupt „Wir haben zu viele leichte Fehler gemacht, uns fehlt noch die Erfahrung in dieser Spielklasse.“ Am nächsten Spieltag müssen die Knautkleeberger am 20. Februar im nahen Altenburg ran. Wer Nils Dreyhaupt und Christian Kühn beim Unternehmen Klassenerhalt unterstützen und vor Ort mitfiebern möchte, kann im KSC-Fanbus mitfahren. Telefonische Anmeldung bei Andreas Kühn unter 0179. 5211628. Mehr Informationen unter www.ksc1864.de und www.radball.at. gb


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das Magazin für Leipzig

Vorgestellt: Unbeschwert e. V.

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Gemeinsam der Kinder Glückes Schmied

Großzschocher. Am Anfang war das Defizit – gefolgt vom Impuls nach Abhilfe sowie der Vereinsgründung. Im Februar feiert Unbeschwert e. V. seinen 5. Geburtstag. Und der erschaffene Spielplatz vor dem Gesundheitszentrum in der Gerhard-Ellrodt-Straße freut sich bereits auf die sommerliche Feier zum Jubiläum. Angepackt und geholfen haben viele. Es tat Not, und es hat sich gelohnt. „Wir haben den etwas ungepflegten DDR-Spielplatz in der Kiesgrube“, zählt Michael Schmidt von Unbeschwert e. V. auf, „und die Spielgruppe an der Tankstelle Bismarckstraße könnte man noch als Spielplatz interpretieren.“ Es war ein Kreis von acht Eltern aus der Kita „Märchenland“, der etwas ankurbeln und über Spenden und die Einnahmen von Festen einen Spielplatz aufbauen wollte, erinnert sich Pia Richter, die 2. Vereinsvorsitzende. Im Februar 2005 gründet sich Unbeschwert e. V. mit der Idee, gleichzeitig eine Anlaufstelle für Jung und Alt zu schaffen. Die erste Standortsuche verläuft erfolglos. Aber als die Ergotherapie des Ärztehauses in der Gerhard-Ellrodt-Straße eine Matschstrecke errichten will, fügt es sich. Unbeschwert e. V. pachtet das Grundstück. Aus der Hundewiese

Das Wikingerfest 2009 Foto: Unbeschwert e. V.

Spielplatz Gerhard-Ellrodt-Straße Foto: Unbeschwert e. V.

schaffen etwa 20 Vereinsmitglieder ab 2006 einen ansehnlichen Spielplatz mit heute sieben Spielgeräten. Sie pflanzen Büsche als Abgrenzung, errichten Sitzgelegen-

heiten. Zwei Mal im Monat pflegen sie den Platz, sammeln den Müll auf. Zudem gibt es einen gründlichen Frühjahrsputz. „Als erstes stand die Seilkletteranlage“, blickt Pia Richter zurück, aufgestellt vom Berufsbildungswerk, gesponsort von der Kindertraum GmbH sowie der Stiftung Bürger für Leipzig. Weitere Starthilfe gab die Stiftung, indem sie dem Verein beratend zur Seite stand. Stadtteilansässige Firmen wie Kaufland Südwest unterstützen Unbeschwert e. V. bei Auf- und Ausbau, Unterhaltung und Pflege des Spielplatzes. „Zukünftig wollen wir uns um Fördermittel durch das Grünflächenamt der Stadt Leipzig bemühen“, so Michael Schmidt. Ganz getreu des anfänglichen Planes sind es neben Mitgliedsbeiträgen und Spenden die Einnahmen aus Flohmärkten und Festen, die das nötige Geld in die Kasse spülen. Zum Wikingerfest im November 2009 bevölkern rund 150 Gäste den Platz, so dass als nächstes eine Hochwippe angeschafft wird. Auch im Internet ist der Verein präsent: www.unbeschwert-leipzig.de. Und der konventionelle Schaukasten ist so gut wie aufgepeppt – denn weitere Ideen, Mithilfe oder Spenden kann es nie genug geben. fw

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Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Foto: Volly Tanner Lindenau. „Nur wer lachen kann, kann leben.“ sagt der Dalai Lama hin und wieder in ihm hingehaltene Mikrophone und legt damit den Finger auf den Spagat des Uwe Schütz. Als Clown Trampolini ist dieser nämlich mit seinen Clownsfreunden vom Clownsnasen e. V. in Krankenhäusern, auf Kinder- und Krebsstationen in Merseburg, Halle, Leipzig oder Erfurt und zum Beispiel auch der Wachkomastation im St. Georg zugange. „Es ist erstaunlich, wie Kinder loslassen können. Die schließen ab und geben davor nochmal richtig Gas. Das Problem sind dann meist die Zurückgebliebenen. Die Erwachsenen eben. Da entwickelt sich dann über die Zeit sehr oft etwas. Manchmal bis hin zu Freundschaften. Wir sind da auch da um zuzuhören und den Menschen zu vermitteln, dass der Tod zum Kreis des Lebens dazugehört.“ Da hat Schütz dann schon fast etwas Spirituelles, wenn er sagt: „Jeder-

manns Zeit ist endlich. Da kann man nur immer wieder sagen: Mach was draus!“ Mit seiner künstlerischen Partnerin Flotti Lotti ist Schütz als Trampolini aber auch in Alters- und Behindertenheimen landauf landab zu buchen und bei aller Art von Festen. Aber die Clownsnasen sind seine „finanzielle und seelische Basis.“ Der ehemalige Circus-Aeros-Artist, Marktschreier, Kabarettist, Sprachmittler und Pädagoge, Gitarrist, Jongleur, Stelzenläufer, Zauberer und Einradfahrer hat nun aber etwas Neues für sich gefunden, die Klarinette: „Und die will ich auch mal so richtig professionell lernen!“ schmunzelt er, um gleich noch ein Bonmot draufzusetzen: „Ich bin Lindenauer mit Herz und Seele aber ohne Jogginghose. Man muss sich ja auch irgendwie abgrenzen“ Mit dem verheirateten Mann seiner Clownspartnerin Flotti Lotti,

Karina Esche – also dem Unternehmen Bühne Betreiber Tilo Esche – ist er aber auch seit Jahren auf Theaterbühnen am rocken. So Sommers auf der Pferderennbahn und im Gohliser Schlösschen. Da gibts dann in 2010 auch zwei Stücke – eines darf schon verraten werden: Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“, und mit dem charismatischen Musiker Christian Haase gibt es im Geyserhaus immer am letzten Samstag „Faust – was für eine Tragödie“ ein Lach- und Sachstück, welches auch republikweit für Lacher sorgt. „Weil uns das Lachen auch irgendwie schön macht. Das befreiende Lachen, nicht das Gehässige!“ schwelgt der Vater von fünf Kindern, „mit zwei Frauen. Einer kann man so etwas ja nicht zumuten.“ im Leben. Und schmunzelt weiter … www.clown-trampoline.de www.clowns-nasen.de (vt)

Bürgerbefragung zur Wohnqualität im Leipziger Westen beendet Bis Mitte Oktober 2009 hat im Leipziger Westen eine Bürgerbefragung zur Wohnqualität im Stadtteil stattgefunden. Befragt hatte der vhw (Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V.) in Kooperation mit dem Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung. Im Mittelpunkt der Befragung stan-

den die Zufriedenheit der Bewohner mit der Wohnsituation im Stadtteil und Fragen zur Beteiligung an Entscheidungen zur Stadtteilentwicklung. Die Stadt Leipzig bedankt sich bei den insgesamt über 1.000 Bürgern, die sich engagiert an der Befragung beteiligt haben. Bürgermeister Martin zur Nedden, der das Projekt unterstützt hat, war mit der Resonanz

sehr zufrieden: „Über 400 Befragte haben uns sogar Ihre Adressdaten überlassen, um weiterhin an den Entscheidungsprozessen zur Stadtteilentwicklung beteiligt zu werden.“ Im Zuge der laufenden Auswertung werden die Erkenntnisse umgesetzt. Über die Ergebnisse werden wir informieren. Stefan Geiss


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Neues aus dem EFRE- Stadtentwicklungsgebiet Lindenau/Plagwitz

Facelifting in der Baumwollspinnerei Zweite von drei Sanierungsphasen der Halle 14 schneller als geplant abgeschlossen

Halle 14 in der Spinnerei Foto: red Lindenau. „Das ist ein Anlass, zu dem man sehr gern kommt“, gesteht Bürgermeister Martin zur Nedden freimütig. Die Klinkerfassade der 119 Jahre alten Halle 14 ist vorfristig erneuert und strahlt wie neu. Dank einer hundertprozentigen EFREFörderung von 300.000 Euro ist nach

der vorangegangenen Dachsanierung bis Mitte 2009 nun der zweite Bauabschnitt gemeistert. In der dritten Phase sollen nach der baulichen Hülle 2011 die Haustechnik und die Sanitärinstallationen saniert werden. „Dass Faktum, dass man an der Fassade nicht viel sieht, zeigt die Qualität und wie sorgsam mit dem Baudenkmal umgegangen wurde“, unterstreicht zur Nedden. Die Leipziger Baumwollspinnerei zähle bekanntlich zu den bedeutendsten Denkmalen der Textilindustrie Deutschlands, wenn nicht Europas. Die 1891 erbaute Halle 14 war eine von vier großen Produktionshallen für Baumwollgarne. Auf einer Gesamtfläche von 20.000 Quadratmetern wurde für den Weltmarkt produziert, so Bertram Schulze, Geschäftsführer der Verwaltungsgesellschaft der Leipziger Baumwollspinnerei. Zur DDR-Zeit war das fünfgeschossige Gebäude Mustermessebetrieb. Heu-

te dient Halle 14 als gemeinnütziges Zentrum für zeitgenössische Kunst, erläutert Ute Volz, Geschäftsführerin des gleichnamigen Vereins. Als nichtkommerzieller Gegenpol zur zunehmend etablierten Kunstszene bietet Halle 14 e. V. eigene Ausstellungen und stellt Partnern wie HGB, Stiftung Federkiel oder Columbus Art Foundation Flächen zur Verfügung. Der Verein betreibt eine umfangreiche Präsenzbibliothek sowie das Kunstvermittlungsprojekt Kreative Spinner. Letzteres erhält durch eine weitere von EFRE geförderte Maßnahme – den Innenausbau eines Nebengebäudes – einen größeren und besseren Kursraum. Die Sanierung verbessert insgesamt die Bedingungen für Halle 14, schafft Ausstellungs- und Veranstaltungsfläche. Schließlich wolle man an die Tradition anknüpfen und den Weltmarkt erobern, flachst Bertram Schulze ernst – den Weltmarkt der Kunst. red

15. Forum Leipziger Westen: „Kultur- und Kreativraum Leipziger Westen“ – 4. Februar 2010 Der Leipziger Westen hat in den zurückliegenden Jahren ein besonderes Profil entwickelt. Er ist Lebensraum für kreative Menschen, Standort für kultur- und kreativwirtschaftliche Unternehmungen und zahlreiche Kultureinrichtungen geworden und somit Anziehungspunkt für kulturell Interessierte und Kulturschaffende mit Wirkung weit über die Stadtgrenzen hinaus. Eine Sonderstellung innerhalb der Stadt wird kaum noch bestritten. Aus Sicht vieler Akteure und aus Sicht verschiedener Teile der Stadtverwaltung ist Zeit für eine Diskussion über den Kultur- und Kreativraum Leipziger Westen: über Chancen und Risiken, Unterstützungsbedarfe,

Zielsetzungen sowie Koordinationsund Vernetzungserfordernisse. Aus diesem Anlass findet ein Forum „Kultur- und Kreativraum Leipziger Westen“ am 4. Februar 2010, 17:00 Uhr bis 21:00 Uhr in der GaraGe, Karl-Heine-Straße 97, 04229 Leipzig statt. Ziele des Forums sind vor allem: Austausch von Positionen und Ideen, Information über städtische Aktivitäten, Herausarbeiten von Potenzialen und Bedürfnissen, Benennung von Zielen und Formen der Zusammenarbeit. Anspruch dabei ist, die Breite der Kultur- und Kreativwirtschaft und ihrer Themen abzubilden. Das Forum richtet sich deshalb bewusst an jede und jeden, die bzw. der sich

als Teil des Kultur- und Kreativraumes begreift – und darüber hinaus natürlich an alle Interessierten. Das Forum ist im Sinne eines integrierten und integrierenden Ansatzes gemeinsam vom Amt für Stadterneuerung, dem Kulturamt, dem Amt für Wirtschaftsförderung, dem Quartiersmanagement Leipziger Westen sowie seitens der lokalen Akteure von IG Kultur West, Tapetenwerk, RAM, Alte Handelsschule und Westbesuch e. V. vorbereitet worden. Ansprechpartnerin für Rückfragen ist Peggy Diebler vom Quartiersmanagement Leipziger Westen (0341-241 94 64 / diebler@ leipzigerwesten.de). Fritjof Mothes

Neuer Stadtteilladen Leipziger Westen entsteht In einem hellen und großzügigen Eckladen in der Karl-HeineStraße 54, Ecke Hähnelstraße laufen derzeit die Bauarbeiten für den neuen Stadtteilladen Leipziger Westen auf Hochtouren. Im März soll hier ein zentrales Informations- und Kommunikationszentrum für Bürger und Akteure öffnen. Neben den umfassenden Angeboten des Quartiersmanagements sollen hier künftig auch Beratungen zur Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung zusammengeführt werden. Foto: Bertram Plate

Im Zusammenhang mit einen Filmprojekt Plagwitz 2010 werden alte Briefe, Fotos, Anekdoten, Familiengeschichten Plagwitzer Bürger

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STEUERÄNDERUNGEN 2010

Im Jahre treten auch einige Steueränderungen in kraft, welche auch für Arbeitnehmer und Rentner von Bedeutung sind. Auf Einige soll nachfolgend hingewiesen werden: NeueSteuerklassenkombination Ab 2010 können Eheleute als Alternative zu den bisherigen Kombinationen III / V oder IV / IV die Steuerklasse IV plus Faktor nutzen. Mit der Steuerklasse IV plus Faktor können größere Steuernachzahlungen vermieden werden, die sich bei sehr hohen Lohnunterschieden zwischen den Ehegatten in den Steuerklassen III / IV regelmäßig ergeben. Die Eintragung eines Faktors zur Steuerklasse IV können berufstätige Ehepaare beim zuständigen Finanzamt beantragen. Ab 2010 sind Krankenversicherungsbeiträge für die Grundversorgung und Pflegeversicherungsbeiträge unbegrenzt absetzbar. Der verbesserte Abzug wirkt sich bereits auf die Lohnsteuerbelastung im Januar aus, die Abzugsbeträge werden im Rahmen einer Vorsorgepauschale berücksichtigt. Privat krankenversicherte Beschäf-

tigte müssen ihrem Arbeitgeber dazu eine Bescheinigung ihrer Krankenkasse vorlegen. Der Grundfreibetrag für Alleinstehende steigt auf 8.004,- €: Ehepaare haben das doppelte steuerfreie Existenzminimum von 16.008,- € . Das monatliche Kindergeld erhöht sich um 20,- € auf 184,- € für das erste und zweite Kind. Für das dritte Kind gibt es monatlich 190,- € und für jedes weitere 215,- €. Gleichzeitig erhöhen sich die Kinderfreibeträge von 6.024,- € auf 7.008,- €. Die Grenze der Einkünfte und Bezüge für volljährige Kinder, bis zu der noch Kindergeldanspruch besteht, wenn sich die Kinder in Ausbildung befinden oder auf einen Ausbildungsplatz warten, ist von bisher 7.680,- € auf 8.004,- € angehoben worden. Der steuerfrei zu belassene Teil der gesetzlichen Renten sinkt für Neurentner auf 40 %. Damit sind 60 % der Bruttojahresrente steuerpflichtig. Dipl. Jurist Hans-Jürgen Bunk Beratungsstellenleiter Lohnsteuerhilfe e.V.

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auch bei Miet-, Kapital-, Spekulations- und sonstigen Einkünften, sofern diese Einnahmen zusammen 13 000 € bei Alleinstehenden bzw. 26 000 € bei Ehepaaren nicht übersteigen und keine gewinn- oder umsatzsteuerpflichtigen Einkünfte vorliegen, es sei denn diese sind nach § 3 Nr. 12 oder 26 EStG steuerfrei. Wir leisten auch Hilfe bei Kindergeldsachen nach dem EStG, Anträgen auf Eigenheim - und Investitionszulagen für selbstgenutztes und vermietetes Wohneigentum (Altfälle) sowie zu steuerlichen Aspekten nach dem Alterseinkünftegesetz (AEKG). Beratungsstellen der Lohnsteuerhilfe für Arbeitnehmer e.V. in Ihrer Nähe: 04229 Leipzig-Plagwitz 04357 Leipzig-Mockau (auf Anfrage ist 25auch Weißenfelser Str. 2 Tschernyschewskistr. Beratungsstellenleiter Beratungsstellenmitarbeiterin Kinderbetreuung zu den Herr Hans-Jürgen Bunk Frau Carola Ifland möglich) Beratungszeiten www.lsthv.de Tel. 034348/51677 Tel. 0341/2419116 w w w . h an s j u e r g en b un k . d e


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Hartmannsdorf Helau

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Karnevalisten laden in Hartmannsdorfer Traumwelten

Hartmannsdorf. Helau heißt es derzeit in Leipzig wieder an vielen Orten. Auch im Südwesten grassiert das Faschingsfieber. In „Hartmannsdorfer Traumwelten“ wollen die Närrinnen und Narren desörtlichenKarnevalsvereinsindiesem Jahr sich und viele Gäste entführen. Fünf eigene Veranstaltungen stellt der Hartmannsdorfer Carnevals Club (HCC) in seiner inzwischen 28. Saison auf die Beine. „In diesem Jahr sind wir wieder gut 80 Mitwirkende“, sagt HCC-Präsident Günter Wiehl stolz, „und die Jüngsten sind drei Jahre alt“. Den Auftakt bildete die Faschingssitzung am 23. Januar an traditionsreicher Stätte: Im Gasthof „Zur Ratte“ in der Hartmannsdorfer Erikenstraße 10 hielten Prinz Jens I. und Prinzessin Petra I. nebst Elferrat vor dem närrischen Volke Hof. Farbenprächtig, spritzig und unterhaltsam war, was dem Prinzenpaar und dem Publikum geboten wurde. Die Tanzdarbietungen der jungen Hartmannsdorferinnen brauchen keinen Vergleich zu scheuen. Auch der Auftritt der Hartmannsdorfer Zwerge begeisterte das Publikum. Mr. Sham (alias HCC-Präsident Wiehl) und Mr. Pooh überzeugten als Männerballett. Der Ortschronist ließ das vergangene Jahr humoristisch Revue passieren. Von der neu gestalteten LVB-

INFO

Auf zum Fasching!

Eine Tanzgruppe des HCC Foto: HCC Haltestelle am Knauthainer Bahnhof bis zum Leipziger City-Tunnel spannte sich der Bogen. Auf einen Fertigstellungstermin für den Tunnel wollte sich auch der kundige Chronist nicht festlegen: „Wann es soweit sein wird, ich kann es nicht sagen. Ich tue ja nur die Zeitung austragen.“ „Hartmannsdorf Helau“ wird es in der „Ratte“ wieder am 30. Januar und 6. Februar, jeweils 19:00 Uhr, heißen. Zum Beginn der drei tollen Tage an Weiberfastnacht am 11. Februar übernehmen um 20:00 Uhr nun zum dritten Male die Frauen das Regiment. Und selbstverständlich sind die Hartmannsdorfer Karnevalsfreude am 14. Februar beim

großen Rosensonntagszug aller Leipziger Vereine dabei. Von drei eigenen Faschingswagen wird dann das „Hartmannsdorf Helau“ durch die Leipziger City klingen. Am Aschermittwoch ist noch nicht alles vorbei, denn den traditionellen Saisonabschluss des HCC bildet der Kinderfasching am Sonntag, 21. Februar, 15:00 Uhr. Wer in der „Ratte“ mit dem HCC in die „Hartmannsdorfer Traumwelten“ eintauchen will, kann Karten telefonisch unter 0341-4205372 oder per E-Mail unter heikoruehling@gmx.de bestellen. Weitere Informationen unter www.hartmanndorfer-cc.de. gb

Woher stammt die „fünfte Jahreszeit“? Karneval, Fastnacht und Fasching. Hintergründe zum alljährlichen Spektakel Die „5. Jahreszeit“ wird ausgelassen und mit überschäumender Lebensfreude gefeiert. Ihren Ursprung hat sie in der heidnischen Winteraustreibung, wobei ein Bezug zur christlichen Fastenzeit entstand. Das Wort Fastnacht wird aus dem althochdeutschen fasta (Fastenzeit) und naht (Nacht, Vorabend) abgeleitet. Es bezeichnet den Tag vor Beginn der Fastenzeit, ab dem 15. Jahrhundert die Woche davor. Fasching taucht im Hochdeutschen bereits im 13. Jahrhundert als vaschang auf. Es leitet sich vom „Fastenschank“ her, dem letzten Ausschank (alkoholischer Getränke) vor der damals strengen Fastenzeit. Karneval wird in erster Linie auf den rheinischen Karneval bezogen. In Sachsen, Brandenburg sowie im norddeutschen Raum ist Fasching die vorherrschende Bezeichnung für die närrischen Tage. Der Begriff stammt vermutlich vom Mittellateinischen carnelevale als die mit der Fastenzeit gemeinte „Fleischwegphase“. Bezeichnungen wie Fettdonnerstag und Mardi gras, Martedi grasso oder Fettisdagen (französisch, italienisch oder schwedisch für Fetter Dienstag) deuten

auf fettreiche sowie in Fett ausgebackene Speisen: Schweinefleisch, Eier, Speck, Pfannkuchen, Krapfen. Als Beginn der Fastnachtszeit gilt der Dreikönigstag. Seit dem 19. Jahrhundert finden zusätzlich am 11. November, ab 11:11 Uhr Veranstaltungen statt. Die Zeit vom 12. November bis 5. Januar bleibt weitgehend karnevalsfrei, was sich aus der vorweihnachtlichen Fastenzeit, dem Trauermonat November und dem besinnlichen Advent erklärt. Der Höhepunkt wird in der eigentlichen Fastnachtswoche erreicht: vom schmotzigen Donnerstag (Schmotz = Schmalz, was auf in Schmalz gebackene Fastnachtsküchle hinweist) bzw. Weiberfastnacht über den Nelkensamstag, Tulpensonntag, Rosenmontag bis zum Fastnachtsdienstag, auch Veilchendienstag genannt. In der Nacht zu Mittwoch endet der Karneval – vielerorts mit der Tradition, eine Strohpuppe, den so genannten Nubbel, als Verantwortlichen für alle Laster der karnevalistischen Tage zu verbrennen. In niederrheinischen Städten wird der Hoppeditz zu Grabe getragen, der Till Eulenspiegel oder Hofnarren ähnelt. Im 18. und 19. Jahrhundert war es am

Niederrhein der kleinen Leute Brauch, in der Nacht auf Aschermittwoch mit Stangen, an denen Würste hingen, durch die Straßen zu laufen und lustige Lieder zu singen. Vom 12. bis 16. Jahrhundert feierte man „Narrenfeste“ um den Epiphaniastag (6. Januar). Dabei übernahmen die unteren Kleriker vorübergehend Rang und Privilegien der höheren Geistlichkeit. Kirchliche Rituale wurden parodiert, ein „Pseudopapst“ gekürt. Auf dem Konzil von Nicäa 325 wurde Ostern auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond festgelegt. Um 600 legte Papst Gregor der Große eine 40-tägige Fastenzeit vor Ostern fest, die am Dienstag nach dem 6. Sonntag vor Ostern (Invocavit oder Dominicia Quadragesima, deutsch Funkensonntag) begann. Mit dem Konzil von Benevent 1091 wurden die sechs Sonntage vor Ostern vom Fasten ausgenommen. So rückte der Beginn der Fastenzeit um sechs Tage nach vorneaufdenheutigenAschermittwoch. Bis ins 16. Jahrhundert existierten beide Fastnachtstermine: die alte „Burefasnacht“ (Bauernfastnacht) und die neue „Herren-“ bzw. „Pfaffenfastnacht“. red

Hartmannsdorfer Carnevalsclub im Gasthof Zur Ratte, Hartmannsdorf, Erikenstr. 10 – am 30.1. und 6.2. 19.00 Uhr Fasching, am 11.2., 20.00 Uhr Weiberfasching, am 21.2., 15.00 Uhr Kinderfasching Faschings-Kinderdisco im Kap West, Weißenfelser Str. 25 – am 13.2., 15.00 Uhr Faschingsparty im Sports Inn, Schleußig, Pistorisstr. 30 – am 13.2., 19.00 Uhr Rosenmontag in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität „Forum LL“, Saalfelder Str. 12 – am 15.02., 14.30 Uhr - ANZEIGE -

§ STEUERTIPP § Ein Verein hilft im Steuerdschungel Leipzig. Alle Jahre wieder müssen viele Arbeitnehmer dem Finanzamt eine Einkommensteuererklärung vorlegen. Für viele ein Graus, lästig oder auch einfach zu kompliziert. Abhilfe versprechen der Steuerberater oder Computer-Programme. Eine weitere Alternative kann die Zuhilfenahme eines Lohnsteuerhilfevereins sein. „Vielen sind wir unbekannt”, bedauert Ursula Päßler vom Lohnsteuerhilfeverein Altbayerischer e.V. Dabei ist der Lohnsteuerhilfeverein eine kostengünstige Alternative. Die Aufnahmegebühr ist einmalig zu entrichten und beträgt 12 €. Der Jahresbeitrag ist sozial nach dem Einkommen gestaffelt. Während beim Altbayerischen e.V. Arbeitnehmer mit einem Einkommen bis 10 000 € gerade mal 47 € und Arbeitnehmer mit einem Einkommen von über 80 000 Euro maximal 245 € Mitgliedsbeitrag bezahlen, beginnen die Gebühren des Steuerberaters jenseits dieser Beträge. Nach der Zahlung des sozial gestaffelten Mitgliedsbeitrages fällt keine weitere Gebühr an. Neben der Einkommensteuererklärung überprüft der Verein den Steuerbescheid und legt gegebenenfalls auch Einspruch beim Finanzamt ein. Betreut werden können – den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend – alle Personen mit ausschließlich Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit,

deren Einnahmen aus Zinsen, Kapital, Vermietung und Verpachtung die Höhe von jährlich insgesamt 13.000 Euro (Ledige) bzw. 26 000 Euro (Verheiratete) nicht überschreiten. Selbständige, Freiberufler sowie Land- und Forstwirte dürfen die

Lohnsteuerhilfevereine nicht beraten. „Sie haben keine Lust, keine Zeit oder kommen nicht zurecht”, erklärt Ursula Päßler die Motive ihrer Klientel. Der Lohnsteuerhilfeverein Altbayerischer arbeitet nach den Vorschriften des Steuerberatungsgesetzes. Regelmäßige Kontrollen der Oberfinanzdirektionen und das Verbot von anderen wirtschaftlichen Tätigkeiten (wie die Vermittlung von Versicherungen) gewährleisten die Qualität und Unabhängigkeit der Beratung. Jährlich werden ungefähr 5 Millionen Mitglieder von Lohnsteuerhilfevereinen beraten. Nähere Infos gibt es unter: 03 41 / 94 15 114 oder paessler@altbayerischer.de


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Das Rezept zum Glücklichsein Anne Dörfler-Dexter kocht im Leuchtcafé Ideal nach dem Vertrauensprinzip

Das Leuchtcafé bietet ein neues Ambiente in Lindenau Fotos:Heike Friedrich - ANZEIGE -

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Lindenau. Im Leuchtcafé Ideal ist alles anders. Es gibt keine Preise, keine Rechnung, keine Karte. „Bezahl, was es Dir wert ist“ lautet das Prinzip, das in Berlin schon in den so genannten Weinereien bekannt ist. Besitzerin Anne Dörfler-Dexter setzt auf das, was für Betriebswirtschaftler schwer berechenbar ist: Vertrauen. Auf einem kleinen Sessel thront ganz unbeobachtet eine mit Geldscheinen und Münzen gefüllte Glasvase. Den „Thron des schnöden Mammons“ nennt Anne ihre Kasse mit einem Augenzwinkern. Jeder Der Thron des schnöden Mammon kann so viel hineinwerfen, wie es die eigene finanzielle Situation und während ihre Eltern essen und ein das Gewissen hergibt. anderer Gast mit einem Didgeridoo „Es ist sehr idealistisch auf die Ehr- für die Hintergrundmusik sorgt. lichkeit und die Wertschätzung der Das alles erscheint umso außergeMenschen zu vertrauen. Am Anfang wöhnlicher, wenn man erfährt, dass war ich schon nervös“. Mittlerweile Anne Dörfler-Dexter zuvor in den ist die 31-Jährige gelassener. Ohne- Edelrestaurants der Stadt gekocht hin geht es sehr entspannt im klei- hat. Ihre Ausbildung hat sie im Fürsnen gemütlichen Café an der Ecke tenhof gemacht, und zuletzt stand Helmholtzstraße/Endersstraße zu. sie in der Drogerie im Schillerweg Anne ist mit ihren Gästen ganz un- hinter dem Herd. Heute gönnt sie verkrampft per Du, Kinder können sich den Luxus, zu kochen, was sie hier nach Lust und Laune spielen, möchte.

Was ist das Beste für den Gast? Diese Frage stellt sie sich immer, wenn sie den Kochlöffel in die Hand nimmt. Was dabei am Ende herauskommt, weiß sie selbst meistens nicht. Denn Anne kocht immer mit dem Ziel, eine energetische Harmonisierung bei ihren Gästen herbeizuführen. Die so genannte „Neue Homöopathie“ hat sie sich in einer Schulung angeeignet. Ihren Gerichten gibt sie dann auch gern ungewöhnliche Namen wie „Glühweinkuh“. Dass sich dahinter mit Hauspunsch abgelöschtes Rinderfilet verbirgt, verrät sie den Gästen nicht. Bei Interesse erklärt Anne ihnen auch, was sie mit einer Wünschelrute über sich selbst erfahren können. Interessiert sind anscheinend viele. Mittlerweile kommen sogar Gäste aus Bautzen, um sich auf Annes Konzept einzulassen. Und vielleicht tritt sie mit dem Leuchtcafé Ideal den Beweis an, dass sich Vertrauen am Ende doch auszahlt. Leuchtcafé Ideal, Ecke Helmholtzstraße/Endersstraße, Di - Sa 11 - 23 Uhr hf

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Lindenau. In den Winterferien haben Mädchen zwischen zehn und 14 Jahren die Gelegenheit, ein eigenes funktionstüchtiges Fahrrad zusammenzubauen und zu erfahren, wie man dieses in Schuss hält. Ort des Geschehens ist neben zwei weiteren Leipziger Standorten der KJFE Helmholtzclub in Lindenau. Hilfe erhalten sie dabei von erfahrenen Fahrradmechanikerinnen und Sozialpädagoginnen in Jugendclubs mit angegliederter Fahrradwerkstatt. Dabei entscheiden die Mädchen selbst, in welcher Farbe der Rahmen lackiert wird, welche Verschönerungsaccessoires das Fahrrad haben soll usw.. Ziel ist es, eine Röck‘n Roll-Gruppe aufzubauen, die dann ab Frühjahr 2010 gemeinsam Touren planen und Leipzig per Rad erkunden. Das Projekt wird vom Arbeitskreis Mädchen Leipzig organisiert – einem Zusammenschluss von Fachfrauen aus der geschlechtsspezifischen pädagogischen Jugendarbeit und mit langjähriger Erfahrung in der Planung und Durchführung von Projekten mit Mädchen. Nach dem

erfolgreichen Projekt FutureBoxx – Mädchen sehen in die Zukunft (Die Lokale berichtete), das 2009 im Leipziger Westen durchgeführt wurde, ist Röck´n Roll nun das aktuelle leipzigweite Projekt in 2010. Der Hintergrund ist, dass sich die Kindheit seit der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts stark verändert hat. Immer weniger Kinder wachsen in der klassischen Form der Familie auf. Viele Kinder bleiben am Nachmittag sich selbst überlassen, da die Eltern keine Zeit haben bzw. das Interesse oder einfach das Geld fehlt, um an Freizeitangeboten teilnehmen zu können. Der Bewegungsradius von Mädchen ist zusätzlich oft maßgeblich eingeschränkt, dadurch dass Eltern ihnen oft nicht so viel an selbständiger Mobilität zugestehen, u. a. mit der Begründung das sei „zu gefährlich“. Viele Mädchen würden gern eine höhere Mobilität erreichen, können dies aber nicht, weil sie kein eigenes bzw. kein funktionierendes Fahrrad besitzen bzw. zum Teil nicht mal wissen, wie man mit einem Fahrrad fährt. Deren Fa-

milien können sich oft gar nicht die Anschaffung eines Fahrrads, das den Mädchen gefällt und mit dem sie gern gesehen werden, leisten. An dem Bedürfnis nach größerer Bewegungsfreiheit der Mädchen und dem Wunsch etwas mit anderen Mädchen zu unternehmen, setzt das Projekt „Röck´ n roll – Mädchen fahren Rad“ an. Die konkreten Workshoptermine sind im Internet unter: http://roecknroll.blogspot.com zu finden, alternativ die Röck´n RollHotline 01 51 - 522 36 495 oder per EMail : roecknroll@googlemail.com. Die Teilnahme an Röck´n Roll wird unterstützt von der Telekominitiative „Ich kann was!“ und ist daher kostenfrei. Es werden jedoch alte Fahrräder mit intaktem Rahmen gesucht, die nach telefonischer Absprache im Helmholtzclub abgegeben werden können. Ansprechpartnerin Annett Böhr, Telefon 03 41 - 480 24 49.

Katja Röckel


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Eltern stärken – mit Kindern lernen Familie im Zentrum: Neues EFRE-Projekt startet im Mütterzentrum Plagwitz Plagwitz. Das Mütterzentrum „Treffpunkt Linde“ in der WalterHeinze-Straße 22 ist Anlaufstelle und Treffpunkt für Mütter und Väter mit ihren Babys und Kleinkindern. Um Eltern in ihrem Familien- und Erziehungsalltag zu begleiten und zu unterstützen, bietet das Mütterzentrum ab sofort neue Gruppentreffen und Einzelberatungen im Rahmen des Projektes „Familie im Zentrum“ an. Dieses Projekt wird im Rahmen des Aktionsprogramms „Kids im Stadtteil“ für den Leipziger Westen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Bunter Zugang neben Seniorenheim In monatlichen offenen Elterntreffs bringt Katrin Trajkovits Mütter ins Gespräch über die Themen, die viele Eltern gemeinsam bewegen. So profitieren die Teilnehmerinnen nicht nur vom Fachwissen der Pädagogin und Stillberaterin, sondern auch von den wertvollen Erfahrungen anderer Eltern. Dabei betont Katrin Trajkovits: „Der Austausch mit anderen Eltern ist sehr wichtig. Man lernt immer dazu, denn jede Phase der Kindheit bringt neue Herausforderungen und Fragen.“ Neben den Treffs startet ab dem 22. April der erste Elternkurs „Kess erziehen“. „Einerseits haben Eltern heute die Freiheit, ihre Kinder individuell zu erziehen. Andererseits führt das oft zu Verwirrung darüber, wie Erziehung gelingen kann“, meint die ausgebildete Kursleiterin Karen Paul. An fünf Abenden erhalten Eltern Anregungen, wie sie die sozialen Grundbedürfnisse ihres Kindes sehen und seine Verhaltensweisen verstehen können. Gemeinsam werden die Teilnehmer Antworten auf die Fragen suchen, wie Konflikte im Erziehungsalltag entschärft werden können, wie die Kinder ermutigt und ihre Selbständigkeit und Kooperation entwickelt werden können. Für individuelle und vertrauliche Gespräche bietet die Sozialpädagogin und systemische Familienberaterin Dorothee Reimann zusammen mit der ausgebildeten Elternberaterin Katrin Trajkovits Einzelberatung rund um Familie und Erziehung an.

Existenzgründerausbildung Neuer Kurs ab 1. März in der GaraGe

Leipzig. Am 1. März 2010 startet im Technologiecentrum für Jugendliche – GaraGe wieder ein neuer Existenzgründerintensivkurs unter dem Titel „Business Start – Existenzgründung für Jugendliche“. Der Kurs wendet sich ausschließlich an junge, arbeitslos gemeldete Erwachsene zwischen 18 und 35 Jahren, die sich unternehmerisch selbständig machen wollen. Der Vollzeitkurs läuft vom 1. März bis 11. Mai2010undvermitteltdenKursteilnehmern in verschiedenen theoretischen sowiepraktischenAusbildungsmodulen Das Logo vom „Mütz“ Fotos: Frank Willberg Grundlagen zur Betriebswirtschaft, zur Planung und Unternehmensgründung, „Dieses Angebot richtet sich an al- Al Abbadi, eine der Ansprechpart- zur Rechts- und Geschäftstätigkeit, zu le Eltern, die Fragen oder Sorgen nerinnen für den Treff. Sie und ihre Steuern und Finanzen, zu Buchführung haben. Ich helfe ihnen, neue Pers- Kolleginnen Kerstin Grießmeyer und und Rechnungswesen, zu PR/Marketing pektiven zu finden und ihre eigenen Stefanie Ackermann sprechen ne- und Kommunikation/Präsentation, zur Lösungen zu entwickeln“, erklärt ben Englisch und Französisch auch Markt-/Standortanalyse sowie ControlDorothee Reimann. Für Informa- Arabisch und Persisch und möchten ling, zu Patent- und Schutzrechtsarten, tionen und die Anmeldung zu den auch Frauen mit wenigen Deutsch- zu betrieblichen Absicherungsfragen Beratungsstunden lädt sie zu ihrer kenntnissen zum Besuch des Müt- sowie zu Förderprogrammen und -meoffenen Sprechstunde ein. terzentrums einladen. chanismen. Die Inhalte werden durch Zusätzlich treffen sich Alleinerziehende jeden zweiten und vierten Montag eines Monats in einem offenen Treff, bei dem es um die spezifischen Themen dieser EinEltern-Familien geht. Neben dem Austausch liegt ein Schwerpunkt auf der Schaffung eines Netzwerkes zur gegenseitigen Unterstützung. Dorothee Reimann begleitet diese Gruppe thematisch und lädt auch Referenten zum Beispiel für rechtliche Beratungen ein.

Der Mütterzentrum Leipzig e.V. wurde 1990 gegründet und betreibt vier Mütterzentren in Grünau, Plagwitz, Paunsdorf und Thekla sowie zwei Kindergärten. Die Mütterzentren bieten Müttern und Vätern mit ihren Kindern im Offenen Treff sowie in Kursen und Beratungen vielfältige Angebote rund um die Themen Schwangerschaft, Geburt, Elternzeit, beruflichen Wiedereinstieg, Erziehung, Gesundheit und Partnerschaft.

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erfahrene Dozenten vermittelt. Ergänzend dazu haben die Teilnehmer die Möglichkeit, im Gruppentraining erste Geschäftsunterlagen zu entwickeln und zu erstellen. Im Rahmen des Coachings erhalten die Teilnehmer Unterstützung bei der Erstellung ihres Businessplans. Der 10-wöchige Vollzeitkurs mit einem Stundenumfang von 400 Stunden (täglich acht Stunden) wird im Technologiecentrum für Jugendliche durchgeführt und über den Europäischen Sozialfonds gefördert. Die Kursteilnahme ist kostenfrei. Interessenten zwischen 18 und 35 Jahren, die arbeitslos gemeldet sind (ALG I oder ALG II Bezieher), über einen nachweisbaren Schul- und Berufsabschluss sowie eine Geschäftsidee verfügen, können sich sofort näher über den Kurs informieren und anmelden: Technologiecentrum für Jugendliche gGmbH – GaraGe, Frau Dr. Schellenberger, Karl-Heine-Straße 97, 04229 Leipzig, Telefon 03 41 - 87 08 60. red

AkaTe Ausbildungsgesellschaft Ausbildungsgesellschaft mbH AkaTe mbH Angerstraße 30, ● Tel.: (03(03 41)41) 4 84463 Angerstraße 30,04177 04177Leipzig Leipzig • Tel.: 842563 25 E-Mail: info@akate.de E-Mail: info@akate.de●•Web: Web:www.akate.de www.akate.de

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Treffpunkt zur Linde mit eigenem Kindergarten Der neu ins Leben gerufene Interkulturelle Mutter-Kind-Treff ergänzt das Angebot. Ab dem 4. Februar jeden Donnerstag von 9 bis 11 Uhr können sich Mütter und Kinder mit Migrationshintergrund bei einem gemeinsamen Frühstück austauschen und mit den Kindern interkulturelle Lieder und Spiele entdecken. „Wir möchten Migrantinnen die Gelegenheit geben, sich mit ihren Erfahrungen und ihrer Kultur einzubringen“, so Antje

Weitere Informationen, Termine und Kontakt über: Dorothee Reimann Projektkoordinatorin Tel.: 0341 - 4 77 24 62 / E-Mail: muetterzentrum.treffpunktlinde @web.de Mütterzentrum Plagwitz „Treffpunkt Linde“ Walter-Heinze-Str. 22/ HH 04229 Leipzig red

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Weihnachtsverlosung „Ihr schönstes Weihnachtsfoto“: Ein großes Dankeschön an Sie! Wir hatten großen Spaß bei der Betrachtung Ihrer Fotos. Deshalb fiel uns die Wahl des Siegerfotos auch schwer. Entschieden haben wir uns für die Einsendung von Frau Müller aus Schleußig. „Die Lokale“ wünscht viel Freude mit dem Bildband „Großzschocher-Windorf. Aus der Geschichte eines Ortsteils“. Dieses Buch wurde vom Autor, Herrn Werner Franke, zur Verfügung gestellt. Wir danken ganz herzlich. Ihre Redaktion „Die Lokale Leipzig“

Der zweite Platz geht an: „lebendiger Weihnachtsbaumschmuck “ Foto: Herr Engert

Die glücklichen Gewinner des ersten Platzes: „Weihnachtsmützen“ Foto: Frau Müller

Platz drei belegt mit: „Weiße Weihnacht“ Foto: Frau Bergmann

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In unserer Dezember-Ausgabe hatten wir die Frage gestellt: Was symbolisieren die unter dem Metallbeschlag am Bug jeder Gondel befindlichen sechs Zacken? Die richtige Antwort lautet: Die sechs Stadtteile Venedigs. Je einen Gutschein für eine romantische Gondelfahrt auf der Weißen Elster haben gewonnen: Herr Bernstein aus Großzschocher und Frau Hanitzsch aus Knauthain. „Die Lokale“ gratuliert den Gewinnern ganz herzlich und dankt allen, die sich am Gewinnspiel beteiligt haben. Ein besonderes Dankeschön geht an das Ristorante Da Vito für die freundliche Bereitstellung der Gutscheine.


W IN T ERDIENS T / L ESER B RIEF

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Leserbrief Bürgerbeschwerde zur Schneeberäumung im Stadtteil Schleußig Am 14. Januar sah sich der Bürgerverein „Initiative Schleußig e. V.“ genötigt, dem Oberbürgermeister eine Bürgerbeschwerde anzutragen, die wir nachfolgend als Leserbrief veröffentlichen wollen: >> Nach tagelangem Schneefall und aus Sicht der Bürger untätigen Verhaltens der jeweiligen Ämter der Stadt Leipzig, sind die Bürger nicht mehr bereit, diesen aktuellen Zustand hinzunehmen. Die Befahrbarkeit ist in den Hauptstraßen in Schleußig (Schleußiger Weg, Rödelstraße, Könneritzstraße sowie Industriestraße) nur noch unter erschwerten Bedingungen möglich. Sie sind als Stadt Leipzig, die sich nach außen weltoffen präsentieren möchte, nicht in der Lage, die eigentlich normalen winterlichen Verhältnisse in den Griff zu bekommen. Die Anlieger versuchen mühevoll die Gehwege von Schnee

zu befreien, und die Räumfahrzeuge schieben von der Straße den Schnee wieder auf die Fußwege. Die parkenden Autos werden vollkommen zugeschoben. Einparken in der Könneritzstraße ist unter normalen Bedingungen einfach nicht mehr möglich. Wir wollen erst gar nicht auf die Nebenstraßen eingehen, die teilweise bis zu 40 cm mit aufgewühltem Schneemassen vollkommen verstopft sind. Wann begreift die Stadt nun endlich, dass hier schwere Technik eingesetzt werden muss, um die Schneemassen zu entfernen, in dem diese aufgeladen und auf Freiflächen deponiert werden. Hier ist die öffentliche Sicherheit erheblich gefährdet. Krankenfahrzeuge sowie Feuerwehr können in Notfällen nicht mehr an die Objekte. Wie lange wollen Sie hier noch untätig sein? Im Übrigen bezahlen die Anlieger Straßenreinigungsgebühren und

haben somit auch ein Anrecht auf eine Mithilfe der Stadt Leipzig, den Schneemassen entgegen zu wirken. Die Bürger sind ja in gewissem Maße bereit, sich aktiv mit zu beteiligen. In der jetzigen Situation sind Sie aber machtlos. Wir halten es für unverfroren, dass das Ordnungsamt unter diesen Bedingungen sich überhaupt noch wagt, den Bürgern gegenüber zu stellen und diese abzustrafen für diverse Ordnungswidrigkeiten im ruhenden Verkehr. Die Stadt sollte erst einmal mit gutem Beispiel voran gehen und auch die notwendigen Voraussetzungen schaffen, um dann den Bürger zu maßregeln, wenn er sich ordnungswidrig verhält. Wir erwarten von Ihnen eine zeitnahe Reaktion. << Mit freundlichen Grüßen Tobias Hönemann, Bürgerverein „Initiative Schleußig e. V.“

Kolumne:

Frost und Frust auf den Winterdienst Der Winter trotzt der globalen Erwärmung. Noch vor zwei Jahren saß ich im Winterurlaub im Hochharz ohne einen Krümel Schnee auf dem Trockenen, besser gesagt auf dem Grünen. Nicht minder gefrustet schimpften nicht wenige Leipziger in den zurückliegenden Wochen über verspätete Straßenbahnen oder nicht geräumte Straßen und Wege. Rohrspatzen statt Lerchen. Berechtigt? Um es kurz zu machen: ich finde nur bedingt. Natürlich bedeuten drei Wochen Dauerfrost und reichlich Schnee, dazu ins Bedrohliche wachsende Eiszapfen einige Schwierigkeiten, Gefahren sowie Ärgernisse. Verdruss ist vorprogrammiert. Und es ist ein schwacher Trost, für jede Verspätung die perfekte

Entschuldigung bzw. Ausrede parat zu haben. Aber Leipzigs Straßennetz misst über 1.600 Kilometer. Der Winterdienst ist mit Mann und Maus und Maschine in Acht- bis Zwölf-Stunden-Schichten im Einsatz, um auf einem Drittel davon dem Wetter Herr zu werden. Aus Stadtreinigung, Bauhöfen und zwei Fremdfirmen werden alle verfügbaren Kräfte mobilisiert. Das zuständige Bundesverwaltungsgericht Köln gibt außerdem grünes Licht für 150 umfunktionierte Blaugelbe Engel, so dass insgesamt 300 zusätzliche Helfer zu Schaufel und Schieber greifen. Grundstückseigentümer und Hausmeister schippen und streuen ebenfalls nach Kräften. Schneeschieber sind ausverkauft

Frank Willberg Foto: Cesare Stercken – Schlitten ebenfalls. Auch die Feuerwehr verzeichnet ein ungeahntes Vielfaches der Wintereinsätze wegen gefährlich großer Eiszapfen, die herunter zu fallen drohen. Andererseits jedoch ereignen sich sogar auf der bestmöglich geräumten Autobahn zum Teil schwere Unfälle. Der Volksmund sagt: Es gibt kein schlechtes Wetter – sondern nur schlechte Kleidung. Und dem Wetter können wir bis auf Weiteres sowieso nicht Herr werden. Ich weiß nicht, ob dieser Winter 2009/2010 in die Leipziger Annalen der Meteorologie eingehen wird, aber wir sollten auf der Jahreszeit geschuldete Einschränkungen gut vorbereitet sein bzw. das Beste daraus machen. So begegnete ich allmorgendlich nicht Wenigen, die sich auf Skiern auf den Weg zur Arbeit machten. Ich staune und freue mich ohnehin, in unseren Breiten überhaupt noch einen echten Winter zu erleben. fw

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Nur eine gesunde Seele kann in einem gesunden Körper ihre Arbeit verrichten Hildegard von Bingen Ein Leben im Licht eine außergewöhnliche Frau des Mittelalters. Äbtissin Hildegard von Bingen war eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der europäischen Klosterheilkunde. Sie wurde 1098 in Bermersheim geboren. Ihr ganzheitliches Wissen um die Gesundheit von Körper, Geist und Seele machte sie schon zu Lebzeiten zu einer angesehenen und vertrauenswürdigen Ratgeberin. In der ganzheitlichen Hildegardlehre steht der Mensch als Geschöpf Gottes im Mittelpunkt einer kosmischen Ordnung. Danach wohnt jedem einzelnen Menschen von Geburt an eine ursprüngliche Lebenskraft - die so genannte Viriditas inne. Die Empfehlungen und Richtlinien in den Schriften Hildegard von Bingens sollen den

Menschen eine Hilfe sein für eine harmonische Lebensführung zum Heil von Körper, Geist und Seele. Damit sollen die Elemente im Gleichgewicht und der gesamte Organismus gesund bleiben. Das körpereigene Säftegleichgewicht kann durch verschiedene Einflüsse gestört oder beeinträchtigt werden. Die von Hildegard empfohlenen Rezepturen können dabei helfen, dieses „Innere Gleichgewicht“ wiederzuerlangen. Möchten Sie mehr über die Hildegardmedizin erfahren? Am 24.02.2010, 16.00 Uhr, hält dazu Frau Petra Feußner einen Vortrag in den Räumen der Häuslichen Krankenpflege Kornelia Liebing GmbH, 04229 Leipzig, Engert Str. 31 Haus 77. Um Voranmeldung wird gebeten, unter Telefon: 0341-441 94 96

Häusliche Krankenpflege Kornelia Liebing GmbH

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Auflage: 30.000 Exemplare

Verantwortlich für Anzeigen: Dr. Kerstin Mirow, Tel. 0341 / 565 42 59 Anzeigen über den Verlag nach Anzeigenliste 10/2009

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Verlag und Herausgeber: Tangente Verlag Leipzig, Herausgeber Dr. Kerstin Mirow Tel. 0341 / 565 42 59, Fax: 0341 / 357 49 07 e-mail: redaktion@tangente-verlag.de ViSdP: Dr. Kerstin Mirow

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verwertbar ist, wie zum Beispiel Schläuche, Bremszüge, Dynamos. Fahrradselbsthilfewerkstatt Radhaus, Josephstraße 27, 04177 Leipzig Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 13 bis 18 Uhr und nach Absprache: Telefon: 01 73 - 484 82 71 red

Tag der offenen Tür bei der Toys Company Hereinspaziert, hereinspaziert. Spielzeug kostenlos für jedes Kind. Am 17.2.2010 öffnen sich in der Zeit von 9.00 bis 14.30 Uhr alle Türen bei der Toys Company. Die Toys Company Leipzig ist ein gemeinnütziges Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, bedürftigen Kindern Spielsachen zur Verfügung zu stellen (Die Lokale berichtete).

Zum Tag der offenen Tür gibt es viele Überraschungen für alle kleinen Besucher. Dazu gehören eine Spielstraße sowie Mal- und Bastelmöglichkeiten. Toys Company Leipzig, Angerstraße 40/42, 04177 Leipzig, Telefon 03 41 - 25 24 79 20 red

Die Vielzahl an Veranstaltungsangeboten hat inzwischen unseren Rahmen gesprengt. Deshalb werden wir uns an dieser Stelle künftig auf ausgesuchte Tipps beschränken. Wir möchten möglichst für jedes Alter interessante Veranstaltungen präsentieren. Ihre LOKALE Leipzig

StimmKlangExperimente für junge Leute ab 16 Jahre – Montags 20.00 bis 22.00 Uhr, Kulturwerkstatt KAOS, Wasserstrasse 18 Interkultureller Mutter-Kind-Treff ab 04.02. immer donnerstags 9.00 bis 11.00 Uhr, Mütterzentrum Plagwitz „Treffpunkt Linde“, Walter-Heinze-Str. 22/HH

Ausstellungseröffnung: 100 Jahre Kiepenheuer-Verlage – am 26.02., 19.00 Uhr, Museum für Druckkunst Leipzig, Nonnenstr. 38 Musik : Addi Münster Old Merry Tale Jazzband, Konzert – 06.02., 20.00 Uhr, Sports Inn, Schleußig, Pistorisstr. 30 Akustische Session – immer montags 20.00 Uhr, Kap West, Weißenfelser Str. 25

Für Senioren: Mittwochs-Tanzcafé – immer mittwochs 14.30 Uhr, Begegnungsstätte der Volkssolidarität „Forum LL“, Saalfelder Str. 12 „Duisburg – ein ZOO und viele Fische“, Dia-Vortrag mit Dieter Haas – 25.02., Ökumenische Sozialstation, Antonienstr. 41, Voranmeldung erbeten (Tel. 22 468 02) Vortrag: Hildegard von Bingen, Vortrag über die Hildegardmedizin von Petra Feußner – 24.02., 16.00 Uhr, Häusliche Krankenpflege Kornelia Liebing GmbH, Engertstr. 31, Haus 77


Die Lokale 02/2010