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ISSN 0949-9288 • H 9461

Das Magazin für Taxiunternehmer

Mai 2009

26. Jahrgang • €1,80

Berlin ohne schild im taxi S. 26

Endlich: Der Erdgas-Passat

mehr erfolg durch Taxipsychologie S. 8

dreimal lebenslang für mord an unternehmer S. 5

car2go in ulm und um ulm herum im offenen test S. 22

pink ladies mit erfolgreichen mietwagen S. 28


Willkommen in der Ruhezone. Entspannt unterwegs im neuen E-Klasse Taxi.

091.3033 TX

Nehmen Sie Platz in der neuen Generation der E-Klasse. Umgeben von umfangreicher innovativer Technik f端r sicheres und wirtschaftliches Fahren, erleben Sie das beruhigende Gef端hl, Hektik und Stress hinter sich zu lassen. Als Fahrer genauso wie als Fahrgast. Mercedes. Das Taxi.


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„Die natürliche Auswahl ist das wichtigste, aber nicht das einzige Mittel der Veränderung.“ Charles Darwin hatte 1859 wahrscheinlich weniger das Taxigewerbe im Sinn als die „Entstehung der Arten“. Wenn das Taxigewerbe nicht aussterben möchte, wird es sich aber weiterentwickeln müssen. Sonst wird es aussortiert von der Evolution des Marktes. Wer möchte schon mehr Geld für ein Produkt ausgeben, das es anderswo günstiger gibt und womöglich sogar besser ist? Das viel kritisierte „Hamburger Modell“ könnte ein Schritt in die richtige Richtung sein. Unseriöse, weil Steuern und Abgaben hinterziehende Unternehmer schaden dem ganzen Gewerbe und sind mitverantwortlich dafür, dass sich kein Geld mehr verdienen lässt im Taxigewerbe. Zu versuchen, wie in Berlin die Qualität öffentlichkeitswirksam

zu verbessern, kann ein weiterer Schritt sein. Auf dem Weg zu einer Gesundung des Gewerbes müssen Ideen erlaubt sein, die uns weiterbringen, auch wenn sie auf den ersten Blick unbequem und unkonventionell wirken. In der Natur hat sich auch manch unschönes Getier als überlegen herausgestellt. Weil es in der Lage war, sich anzupassen, wurde es zum Erfolgsmodell. Auf die Anderen wartet Niemand. Die Natur nicht und der Kunde nicht. Mit freundlichen Grüßen, Jan Cassalette

Hallo

TAXI • 3


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NACHRICHTEN

+++ Nachrichten +++ Disco-Besucher haben es in Lübeck schwer, ein Taxi zu finden. Vor einer Großdiskothek werden Taxen jetzt konsequent verscheucht. Die Fahrer kündigten Widerstand an. / Am 1. Juli starten die Berliner Flughäfen in Kooperation mit dem Taxiverband Berlin Brandenburg e.V. und der Innung des Berliner Taxigewerbes mit einer Taxi-Qualitätsoffensive am Flughafen Tegel. Im Rahmen dieser Offensive werden verschiedene Qualitätskriterien und Kontrollmechanismen eingeführt, um einen verbesserten Service für Passagiere zu gewährleisten, die am Flughafen Tegel in ein Taxi einsteigen. / Für Nah- und Fernverkehr der Deutschen Bahn gilt vorraussichtlich ab August: Beträgt die Verspätung am Ziel einer Reise - auch wegen eines knapp verpassten Anschlusses - mindestens 60 Minuten, ist eine Erstattung des Fahrpreises von 25 Prozent fällig, ab zwei Stunden von 50 Prozent. Hinzu kommen Ausgleichsansprüche, wenn Ersatzzüge, Taxis und Hotels genutzt werden müssen. Im Nahverkehr dürfen Fahrgäste bei Verspätungen und Ausfällen auf andere Verkehrsmittel ausweichen. Dabei werden Fahrkosten für ein Taxi bis zu 80 Euro ersetzt. / Die Hamburger Hochbahn richtet nach einer erfolgreichen Probephase dauerhaft einen Taxiservice ein, falls U-Bahnen kurzfristig ausfallen. Innerhalb der vergangenen sieben Monate gab es 37 Ausfälle, bei denen insgesamt 1266 Taxis mehr als 4000 Fahrgäste beförderten. Im Schnitt vergingen vier Minuten bis zum Eintreffen des ersten Taxis; Ersatzbusse hingegen brauchen etwa 20 bis 30 Minuten bis zur Einsatzbereitschaft. Die Taxifahrten entlang der U-Bahn-Strecke werden von der Hochbahn bezahlt. So entstanden bisher Gesamtkosten von etwa 12.000 Euro. / Zwei neue Gesetzesvorschläge sollen Dänemarks Taxis umweltfreundlicher machen. Damit könnten E-Klassen verschwinden. 61 Prozent aller Taxis in Dänemark kommen derzeit von Mercedes, zumeist Sechszylinder und häufig mit Allradantrieb. / Von Schimmerpuder bis zu Spezialmittelchen gegen Augenringe: Die Veröffentlichung detaillierter Schminktipps für den britischen Premierminister haben den derzeit ohnehin affärengebeutelten Gordon Brown in weitere Verlegenheit gebracht. Wie die Boulevardzeitung „The Sun“ berichtete, vergaß ein Brown-Mitarbeiter seinen Rucksack mit den Kosmetikkniffen für den Regierungschef in einem Taxi.

Achim Kluwe gestorben

„Taximann“ über die Grenzen Berlins hinaus bekannt Von Wilfried Hochfeld (wilfried.hochfeld@hallo-taxi.de)

Am 28. April, wenige Tage nach seinem 72. Geburtstag, ist Achim Kluwe gestorben. Er hat einen medizinischen Eingriff nicht überstanden. Achim Kluwe ist vielen Kollegen, nicht nur in Berlin, als Gesicht des Ackermann Funks bekannt. Er war dort seit den 60er Jahren Genosse, Vorstand und Aufsichtsrat. Er hat die Taxifunk Berlin e.G. fast von Beginn an geprägt. Er hat den Zusammenschluss mit dem Spreefunk mitgestaltet und die Umwandlung der Genossenschaft in die Taxi Funk Berlin GmbH mit betrieben. Auch nach dem Ausscheiden aus seinen Funktionen nach 45 Jahren verdienstvoller Tätigkeit hat er den Taxifunk Berlin weiter beraten, gefördert und weiterentwickelt. Achim Kluwe hat sich bis zum letzten Tag mit viel Leidenschaft für das Taxigewerbe eingesetzt. Er hat immer das Einvernehmen gesucht,

das dieses Gewerbe so dringend braucht. Wer immer in den vergangenen Jahrzehnten eine Funktion im Taxigewerbe inne hatte, hat Achim Kluwe als umgänglichen, heiteren Mann kennen gelernt, der sich nie einer Lösung zum Wohle des Gewerbes versperrt hätte. Zu den Chefs der „konkurrierenden“ Funkgesellschaften pflegte er ein sehr persönliches und herzliches Verhältnis. Den Verein der ehemaligen Funkzentralenchefs hat er mitbegründet. Mit großem Engagement hat er das „Spatzentreffen“ dieses Vereins im Herbst letzten Jahres nach Berlin geholt und konnte dabei seinen alten Freunden stolz den Erfolg „seiner“ Funkzentrale zeigen. Seine Mit-Spatzen, seine Freunde bei TaxiBerlin, die Gewerbevertreter in Berlin und im Bundesgebiet und viele Kollegen, die ihn als schlagfertigen Berliner Taxiunternehmer schätzten, trauern mit seiner Familie um Achim Kluwe. Das Taxigewerbe hat einen großen, sympathischen Mitstreiter verloren.

Achim Kluwe

4 • Hallo TAXI


Lebenslang für Taximörder

Richter: „Absoluter Vernichtungswille“ weil Unternehmer Konkurrenz fürchtete Bluttat im Konkurrenzkampf zweier Taxi- Unternehmen im hessischen Kreis Offenbach: Wegen Mordes hat das Landgericht Darmstadt drei Männer zu lebenslanger Haft verurteilt. Zwei der Angeklagten seien schuldig, den 47 Jahre alten Taxi-Fahrer am 1. Juni 2008 “auf schreckliche Art“ getötet zu haben, sagte der Vorsitzende Richter Volker Wagner. Der dritte Mann habe zu dem Mord angestiftet. Das Opfer hatte bei einer anderen Firma gearbeitet. Der Mann

soll seinem früheren Arbeitgeber Kunden weggeschnappt haben. Mit dem Urteil folgte die Kammer der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte mildere Strafen gefordert. Die beiden 39 und 57 Jahre alten Männer, die die Tat ausführten, seien von “absolutem Vernichtungswillen“ getrieben gewesen, sagte der Richter weiter. Sie hätten ihre Tat vorher besprochen und ihr Opfer kaltblütig in eine Falle gelockt. Sie hätten sich noch nicht einmal maskiert - Beweis genug, dass sie den Mann töten wollten.

Einer der beiden habe dem Taxi-Fahrer von hinten einen Schal um den Hals gewunden und fest zugezogen. Der andere habe dem 47-Jährigen vom Beifahrersitz aus mehrere Male mit einem langen Messer in den Hals gestochen. Für den Mann, der wegen Anstiftung zum Mord verurteilt wurde, sei der Taxi-Fahrer ein gefürchteter Konkurrent gewesen, sagte der Richter. Der 48-Jährige habe größer ins TaxiGeschäft einsteigen wollen und sich durch den Erfolg des 47-Jährigen bedroht gefühlt.

Tür öffnen kann teuer werden Aktuelles Urteil: Vorsicht beim Ein- und Aussteigen

Öffnet eine neben ihrem Auto stehende Person die Autotür, muss der herankommende Fahrer nicht mit einem weiteren Öffnen der Tür rechnen. Deshalb trägt er bei einem Unfall in der Regel keine Schuld.

mit einem vorbeifahrenden Pkw. Nach dem Urteil des Gerichts war die Frau der Unfallverursacher. Von ihr ging eine geringere Signalwirkung aus als von jemandem, der im Wagen sitzt und die Tür leicht öffnet.

Anders verhält es sich, wenn eine im Fahrzeug sitzende Person die Tür öffnet. Kommt es in diesem Fall zu einem Schaden haftet der Fahrer ebenfalls mit. So entschied das Oberlandesgericht Hamm in einem Urteil vom 23. Januar 2009. In dem Fall des OLG Hamm (Az. 9 U 152/08) stand eine Frau neben der bereits leicht geöffneten Tür ihres geparkten Fahrzeugs. Als Sie die Autotür komplett öffnete, kam es zu einem Zusammenstoß

Denn durch das vorsichtige Öffnen der Tür einer im Fahrzeug sitzenden Person wird der herannahende Fahrer bereits gewarnt und muss mit einem

vollständigen Aufreißen der Tür rechnen. Deshalb haftet die vorbeifahrende Person im Falle eines Unfalls ebenfalls mit. Für die Schuldverteilung ausschlaggebend ist, dass jemand der neben seinem Fahrzeug steht, einen besseren Blick nach hinten auf den Verkehr hat, als jemand der im Auto sitzt. Deshalb wird von ihm mehr Aufmerksamkeit verlangt. Der ADAC rät eine Autotür grundsätzlich nur dann zu öffnen, wenn sichergestellt ist, dass ein herannahendes Auto nicht beschädigt oder behindert wird. Befindet sich der Fahrer im Pkw, sollte er sich immer zuerst mit einem Schulterblick absichern, dass die Fahrbahn frei ist. Hallo

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NACHRICHTEN

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NACHRICHTEN

Auffälliger Fahrer fährt öfter Schulkinder Angaben von Taxiunternehmen angeblich falsch / Eltern verunsichert

Offenbar ist ein Taxifahrer aus Schortens, auf dessen Privat-Computer rund 12.000 Kinderporno-Bilder gefunden wurden, doch häufiger auf Schultaxi-Routen im Einsatz gewesen als zunächst gedacht. Nach Angaben der Sprecherin der zuständigen Staatsanwaltschaft in Hannover, Kathrin Söfker, gehen die Ermittler davon aus, dass der 55-Jährige zumindest auch im Jahr 2008 auf Schultaxi-Touren im Einsatz

war. Damit bestätigte Söfker Aussagen einer Mutter, deren Tochter per Taxi zu einem Schulkindergarten gefahren wurde. Das Unternehmen hatte dagegen betont, dass der Taxifahrer nur Anfang 2009 aufgrund eines akuten personellen Engpasses sporadisch Kinder gefahren habe. Der Mann war bereits im Jahr 2002 durch anzügliche Bemerkungen aufgefallen. Nach einer Intervention

von Eltern aus Sillenstede hatte der Landkreis als Träger der Schülerbeförderung daraufhin den Einsatz des Mannes im Schultaxi untersagt. Das Taxiunternehmen kann sich die widersprüchlichen Aussagen nicht erklären und vermutet Verwechslungen. Der Landkreis hat inzwischen angeordnet, dass der Einsatz der Fahrer auf Schultaxi-Touren dokumentiert werden muss.

Schwere Zeiten für Taxifahrer

BZP-Initiative erreicht Bundespolitik / Schadensquoten weiterhin hoch Die dramatisch gestiegene Zahl an Taxi-Unfällen hat Koalitionspolitiker im Bundestag alarmiert. Geht es nach deren gemeinsamen Willen, müssen Taxifahrer künftig schwere Prüfungen bestehen und diese alle fünf Jahre wiederholen. Das geht aus einem Strategiepapier „Verbesserte Qualifizierung für Taxifahrer“ hervor. Dieselben Regeln sollen für Mietwagen mit gebuchtem Fahrer gelten. Nach einer Statistik des Versicherungsverbands sind die Sach- und Personenschäden durch Unfälle mit Taxen seit 2004 rasant in die Höhe geschnellt. Die Schadenssumme je Unfall liegt mit rund 4500 Euro fast 1000 Euro höher als bei privaten Pkw. Und obwohl es immer weniger Taxen gibt, ist die Zahl der Schwerverletzten

6 • Hallo TAXI

sogar um 60 Prozent gestiegen. 2008 gab Marktführer Signal Iduna 22 Prozent mehr für Taxiunfälle aus, als er an Haftpflichtbeiträgen – 3500 bis 4000 Euro pro Jahr und Taxi – erhielt. In der Versicherungsbranche mehren sich die Warnungen, Taxis würden künftig überhaupt nicht mehr ver-

sichert. In Österreich war dieser Zustand zwischenzeitlich schon einmal eingetreten. Der Bundestags-Verkehrsausschuss

berät zurzeit auf Anregung des BZP über ein Pflicht-Fortbildungsprogramm. Taxifahrer sollen künftig nicht nur Ortskenntnisse vorweisen, sondern auch Grundwissen im Taxi-, Steuer- und Zivilrecht. Sie sollen lernen, wie man Gefahren im Straßenverkehr besser einschätzt, abrechnungsfähige Quittungen ausstellt, wie man Kinder während der Fahrt sichert, Busspuren korrekt nutzt, wie man sich nach einem Unfall richtig verhält oder was zu tun ist, wenn der Taxameter ausfällt. Das Bundesverkehrsministerium lehnt den Vorstoß bislang als „zu bürokratisch“ ab. „Wir werden bei dem Thema aber nicht locker lassen“, kündigt Thomas Grätz an.


Diesel wieder teurer

Öl billig, Diesel teuer - An den Zapfsäulen steigt der Kraftstoffpreis schon wieder Im April ist der durchschnittliche Benzinpreis weiter gestiegen. Zum vierten Mal in Folge lag er über dem Niveau des jeweiligen Vormonats.

Wie die Marktanalyse des ADAC an Markentankstellen und Freien Anbietern ergab, kostete ein Liter Super im bundesweiten Mittel 1,232 Euro.

Im Dezember 2008 lag der Preis noch bei 1,114 Euro. Für einen Liter Diesel mussten die Autofahrer im April 1,049 Euro bezahlen. Damit ist der Preisunterschied zwischen den beiden Kraftstoffsorten im Monatsdurchschnitt auf mehr als 18 Cent gewachsen. Der steuerliche Unterschied von knapp 22 Cent wird jedoch noch immer nicht erreicht. Am teuersten war Kraftstoff am Mittwoch, 8. April, kurz vor Beginn des Osterreiseverkehrs. Der Benzinpreis kletterte an diesem Tag auf 1,271 Euro je Liter und erreichte damit sogar einen neuen Jahreshöchststand. Der Preis für Diesel stieg auf durchschnittlich 1,086 Euro je Liter. Am günstigsten war Benzin am 25. April mit 1,169 Euro, Diesel am 27. April mit 1,003 Euro. Ausführliche Informationen über die aktuellen Kraftstoffpreise finden interessierte Autofahrer unter www.adac.de/ tanken.

Taxifahrer in Lebensgefahr

Paderborn - Gut einen Monat nach dem Zusammenstoß eines Feuerwehrautos mit einem Taxi mit vier Toten in Paderborn ist ein 43- Jähriger noch nicht außer Lebensgefahr. Der Zustand des Taxifahrers sei kritisch, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. In der Nacht zum Karfreitag war ein Leiterwagen der Feuerwehr auf dem Weg zu einem Einsatz mit dem Taxi kollidiert und in den

Gegenverkehr geschleudert worden. Das Feuerwehrfahrzeug kippte um und stieß mit zwei anderen Autos zusammen. Drei Menschen starben am Unglücksort, ein viertes Unfallopfer später im Krankenhaus. Acht weitere Menschen waren teils schwer verletzt worden. Derzeit arbeiten Gutachter daran, die Ursache des Unfalles festzustellen. Hallo

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NACHRICHTEN

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Tipps und Tricks aus der Wirtschaftspsychologie Mit einfachen Mitteln die Zusammenarbeit im Taxiunternehmen optimieren

Allen Taxiunternehmen, ob groß, ob klein, ist eines gemeinsam: Sie erfordern die Zusammenarbeit verschiedener Personen. Deshalb kommen diese Personen regelmäßig in offiziellen oder inoffiziellen Teammeetings zusammen.

Fotos: flickr unter Creative Commons-Lizenz

SERVICE & INFOS

Von Dana Berghäuser (dana.berghaeuser@hallo-taxi.de)

sich aus mehreren Faktoren zusammen. Im Raum sollte eine angenehme Wärme herrschen. Fällt die Temperatur unter 16 Grad oder steigt über 27 Grad Celsius, wird weniger produktiv gearbeitet. Eine lang anhaltende Lärmbelastung, zum Beispiel durch Bauarbeiten oder eine viel befahrene Straße, bedeutet einen enormen Stress für den Körper

1. Grundlage für eine einfache Verständigung ist ein Arrangement, das allen Mitarbeitern Augenkontakt miteinander ermöglicht - also beispielsweise ein Stuhlkreis. 2. Die Sitzordnung bestimmt auch, wer als nächstes spricht. Am häufigsten meldet sich die einem gegenübersitzende Person zu Wort. Der Grund: Das unmittelbare Gegenüber

Von links nach rechts Stuhlkreise zunehmender Qualität: Die Sitzordnung kann maßgeblich zum Erfolg oder Mißerfolg eines Gespräches mit Mitarbeitern beitragen.

Die Meetings sind Ort des Meinungsaustauschs, der Verständigung untereinander, der neuen Ideen. Aber auch Ort der Fehlentscheidungen, der Konflikte und der verlorenen Zeit. Der folgende Text soll klären, wie durch einfache wirtschaftspsychologische Tricks typische Fehler vermieden werden können. Mit diesen Tipps wird die Pflichtübung zum erfreulichen Ereignis für alle. Der geeignete Raum Entspanntes Arbeiten erfordert eine angenehme Atmosphäre. Diese setzt

8 • Hallo TAXI

und sollte vermieden werden. Ist der Raum angenehm temperiert und ruhig, so fehlt für optimales Arbeiten nur noch ein positives Ambiente. Das ist vorhanden, wenn der Raum sauber, ordentlich, passend dekoriert und geräumig genug ist. Der Einfluss der Sitzordnung Er bleibt häufig unbemerkt: Der Einfluss der Sitzordnung auf die Kommunikation innerhalb der Arbeitsgruppe. Dabei gilt es drei Effekte zu beachten:

sieht mich am leichtesten. Somit fühlt es sich durch meinen Beitrag besonders angesprochen. Streithähne sollten also am besten nebeneinander platziert werden. 3. Wer am oberen Ende des Tisches sitzt, dessen Meinung wird automatisch als bedeutsamer wahrgenommen. Chefs, die einmal den anderen den Vortritt lassen möchten, oder Mitarbeiter, die sich häufig übergangen fühlen: Nutzen Sie die Chance und platzieren Sie sich im nächsten Meeting einmal anders.


Effektiv Entscheidungen treffen Sich entscheiden – es könnte so einfach sein. Kurz eine Münze werfen oder mal eben in der Gruppe abstimmen. Doch im Berufsalltag zählt nicht nur Schnelligkeit. Auch die bestmögliche Entscheidung will gefunden sein. Viele Teams neigen dazu immer weiter zu diskutieren, um die Entscheidung hinauszuzögern. Oder unwichtige Informationen werden wieder und wieder neu aufgegriffen, anstatt auf die Hauptaspekte eines Problems einzugehen. Grund ist die verbreitete Vorliebe für das Besprechen von Details, die bereits mehreren Personen in der

Eine weitere Gefahr bei der Entscheidungsfindung ist folgende. Die Gruppe hat bereits zu Beginn der Besprechung eine Vorliebe für eine Option. Nun neigt sie dazu, in der Diskussion nur noch diese Option unterstützende Information wahr zu nehmen und widersprechende Details außer Acht zu lassen. Ein Entgegensteuern führt zu richtigeren Entscheidungen. Andere für die eigene Position gewinnen Sie ahnen bereits, dass Sie mit ihrer Meinung zu einem bestimmten Thema alleine da stehen werden? Zum Glück hat die Psychologie erforscht, wie Sie Ihre Überzeugungskraft erhöhen können.

Wichtig ist Konsistenz: Nur wenn Sie sich dauerhaft zu Ihrer Position bekennen, wirken Sie überzeugend. Es kann jedoch trotzdem sinnvoll sein, kleinere Zugeständnisse an die Anderen zu machen. Dadurch wirkt man kompromissbereit und sympathisch. Wer bereits einen positiven Status in der Gruppe erlangt hat, überzeugt leichter. Deshalb sollte man nicht am ersten Arbeitstag mit der Tür ins Haus fallen oder versuchen, seine Meinung durch zu setzen, wenn die Stimmung bereits aufgeheizt ist. Und schließlich: Kann man eine weitere Person für sich gewinnen, so steigen die Einflussmöglichkeiten enorm. Sich Verbündete zu suchen ist also die beste Strategie. Viel Erfolg!

Gruppe bekannt sind. Informationen, über die nur eine einzige Person verfügt, werden hingegen leicht übergangen. So erörtern beispielsweise Herr Müller, Frau Schwarz und Herr Schmidt eine halbe Stunde lang das allen bekannte Problem der erhöhten Benzinpreise von allen Seiten. Herr Müller wirft im Anschluss seine fabelhafte neue Idee zur Gewinnung eines Geschäftspartners ein. Doch schon nach kürzester Zeit kehren die drei Diskutierenden wieder zum Anfangsthema der erhöhten Benzinpreise zurück. Hier hilft ein aktives Steuern des Diskussionsprozesses durch den Vorsitzenden oder einen Moderator.

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Hallo

TAXI • 9

SERVICE & INFOS

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Klimataxi gut für die Gesundheit Tipps zum richtigen Umgang mit Klimaanlagen

Die Klimaanlage ist mittlerweile die beliebteste Zusatzausstattung im Taxi. Kaum ein Unternehmer möchte heute noch auf sie verzichten. Sie hilft nicht nur im Sommer, einen kühlen Kopf zu bewahren und damit konzentrierter Taxi zu fahren, sondern kann im Frühjahr auch Allergikern gute Dienste leisten. Für die optimale Wirksamkeit ist aber die richtige Bedienung ebenso wichtig wie die regelmäßige Wartung. Wer die Kühlung gezielt einsetzt, der kann außerdem Kraftstoff sparen, denn die Klimaanlage gehört zu den größten Zusatzverbrauchern beim Taxifahren. Bei jeder Fahrzeuginspektion sollte geprüft werden, ob die Klimaanlage noch ausreichend kühlt. Nur so können Schäden durch zu großen Kältemittelverlust verhindert werden. Der ADAC geht von einem jährlichen Diffusionsverlust von acht bis zehn Prozent aus. Um den größten Problemen vorzubeugen, sollte die Klimaanlage regelmäßig - auch bei niedrigeren Temperaturen - einmal in der Woche mindestens zehn Mi-

Fotos: flickr unter Creative Commons-Lizenz

SERVICE & INFOS

Von Jan Cassalette (jan.cassalette@hallo-taxi.de)

nuten eingeschaltet werden, empfiehlt die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ). Dadurch bleibt das Kältemittel im Kühlkreislauf und das Austrocknen der Dichtungen wird verhindert. Grundsätzlich rät die GTÜ, auch bei vorhandener Klimaanlage das Auto im Hochsommer möglichst im Schatten zu parken. Das spart später Energie, sprich Kraftstoff, beim Abkühlen. Aus demselben Grund sollten vor Fahrtantritt bei großer Hitze Türen und Fenster kurz geöffnet werden, damit die heiße Luft aus dem Innenraum entweichen kann. Zum Start sind die Klimaanlage und die Lüftung auf Maximalleistung zu stellen, um optimale Wirkung zu erzielen. Die Fenster und eventuell das Schiebedach sollten noch ruhig zwei Minuten geöffnet bleiben. Untersuchungen des ADAC haben gezeigt, dass vor allem die erste Abkühlphase, nachdem das Auto in der Sonne stand, sehr verbrauchsintensiv ist. Um beispielsweise die Innenraumtemperatur von 31 C° auf angenehme 22 C° herunterzukühlen, verbrauchten die Testfahrzeuge zwischen 2,47 und 4,15 Liter Kraftstoff pro 100 km zusätzlich. Dieser erhöhte Verbrauch wurde allerdings nur drei Minuten lang gemessen. Um die

Klimaanlagen helfen, die Temperatur auf ein angenehmes Maß zu regeln

10 • Hallo TAXI

anschließende Temperatur zu halten, ist je nach Fahrzeug und Bauart der Klimaanlage mit einem Mehrverbrauch von 0,76 bis 2,11 Litern in der Stadt und von 0,09 bis 0,66 Litern auf der Autobahn zu rechnen. In der ersten Phase sollte man den Umluftschalter betätigen. Dann muss die Klimamaschine nicht die heiße Außenluft kühlen, sondern nur noch die schon kühlere Luft im Fahrzeuginneren. Der kühlende Luftstrom wirkt nach ADACAngaben am besten, wenn er über die Schultern der vorne Sitzenden hinweg streicht. Nicht nur aus Kostengründen, sondern auch aus medizinischer Sicht, sollte der Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen nicht zu groß sein. Am angenehmsten wird eine Temperatur zwischen 21 C° und 23 C° empfunden. Gerade im Frühjahr trägt auch ein Innenraumfilter zu mehr Komfort und zum Schutz der Klimaanlage bei. Aktivkohle-Innenraumfilter halten nach Angaben von Bosch bis zu 100 Prozent aller festen und schädlichen gasförmigen Stoffe zurück und sind vor allem Allergikern zu empfehlen. Durch den Luftsog und die Abgase des Vordermannes kommt es zum so genannten Tunneleffekt, der dazu führt, dass im Fahrzeuginneren die Konzentration an Pollen, Ozonpartikel und Feinstaub bis zu sechsmal höher ist als außerhalb des Fahrzeugs. Ein Aktivkohle-Innenraumfilter filtert nahezu 100 Prozent der Pollen, Schmutz und Bakterienstämme sowie schädliche Gase wie Ozon und Stickoxide aus der Luft heraus. Ein weiterer Effekt ist der Schutz der Klimaanlage vor eindringenden Staub- und Schmutzpartikeln, wodurch sich deren Lebensdauer und Funktionsfähigkeit erhöht.


Passat TSI Ecofuel als Taxi bestellbar

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SERVICE & INFOS

„Das derzeit umweltverträglichste Auto in Europa“ / Touran TSI Ecofuel folgt Von Jan Cassalette (jan.cassalette@hallo-taxi.de)

Mit dem Passat TSI Ecofuel kann der Unternehmer auf ein ganz besonders wirtschaftliches und zugleich umweltfreundliches Taxi zurückgreifen. Das bivalente Konzept kombiniert hier weltweit erstmals Erdgasantrieb mit der effizienten TwinchargerTechnologie (Abgasturbolader plus Kompressor). Hierdurch leistet der nur 1,4 l große Motor ein maximales Drehmoment von 220 Nm und 110 kW (150 PS). Mit den 21 Kg-Erdgastanks und einem durchschnittlichen Verbrauch von 4,9 kg Erdgas sind so Reichweiten von 425 km im reinen Erdgasbetrieb drin, mit dem zusätzlichen 31 l-Benzintank bivalent gar 900 km möglich. Auch in Hinblick auf den Schadstoffausstoß glänzt der Passat TSI EcoFuel: Rund 24 % weniger CO2 und sogar 80 % weniger Kohlenmonoxid wie bei einem vergleichbaren Ottomotor wird erzeugt. Auch deshalb erhielt das Fahrzeug die Höchstwertung im ADAC EcoTest und ist somit nach dem Automobilclub „das derzeit umweltverträglichste Auto in Europa“. Auch für den Passat TSI Ecofuel sowohl als Variant wie auch Limousine gelten die jüngst veröffentlichten Taxikonditionen, d.h. die Passat-Taxiprämien in Höhe von  1.500,-- Euro zzgl. USt. und die 2,9%-Finanzierung. Sämtliche Lieferumfänge für den Taxi- / Mietwageneinsatz liegen dem Handel vor - gleiches gilt für Produktbeschreibung, Baubarkeiten

Foto: Volkswagen

Schon wieder erfreuliche Nachrichten aus Wolfsburg: Ab sofort kann der neue Passat/Passat Variant TSI EcoFuel in Taxi- oder Mietwagenausführung geordert werden!

Doppelte Aufladung für Passat und Touran EcoFuel

und Auslieferung. Ein hervorragendes und zeitgemäßes Angebot bereichert also den Fuhrpark des Taxi- und Mietwagengewerbes, lediglich ein kleines Haar findet sich in der Suppe: Wegen des Platzbedarfs für den Gastank wird das Reserverad nicht in Fahrbereifung geliefert. Die TSI EcoFuel-Motoren mit doppelter Aufladung für Benzin und Erdgas stehen jetzt außerdem für den Touran und den CrossTouran zur Verfügung. So verbraucht der Kompaktvan als 7-Sitzer nur 4,7 kg Erdgas auf 100 Kilometer bei einer CO2Emission von 126 g/km. Der Touran TSI EcoFuel ist ab 27.935 Euro, der CrossTouran TSI EcoFuel ab 31.760

Euro ab sofort im Handel bestellbar - ein Taxipaket war bei Redaktionsschluss noch nicht erhältlich. Der 1,4l TSI mit 110 kW (150 PS) ist der weltweit erste direkteinspritzende Motor mit doppelter Aufladung für Benzin und Erdgas. Das quasi-monovalente Antriebskonzept verbindet die maximale Leistung der TSITechnologie mit der hohen Effizienz des CNG-Erdgasantriebs. Die im Touran TSI EcoFuel verbauten vier Erdgastanks entsprechen höchsten Sicherheitsanforderungen, gemäß den Benzin- oder Dieselfahrzeugen. Das Innenraum- und Ladevolumen entspricht aufgrund des platzsparenden Einbaus als Unterflurlösung dem Serien-Touran. Hallo

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VW setzt einen drauf

+++ Nachrichten +++

MOTOR & TECHNIK

Rund 100.000 Leser des Fachblatts AUTO BILD haben abgestimmt und die neue EKlasse von Mercedes-Benz zum schönsten Auto der Welt gekürt. Unter allen Neuerscheinungen erhielt die Limousine die meisten Stimmen. Zusätzlich wählten die Auto Bild-Leser im Segment der Coupés und Cabriolets das neue E-Klasse Coupé auf den ersten Platz. Damit zeichnete die LeserJur y zwei Automobil-Persönlichkeiten aus, die sich bewusst durch individuellen Charakter und mutiges, unverwechselbares Design abheben. / Volkswagen und der chinesische Autohersteller BYD (Build Your Dreams) prüfen die Zusammenarbeit bei der Elektromobilität. Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten BYDVorstandsvorsitzender Wang Chuanfu und VW-Chef Prof. Dr. Martin Winterkorn. Beide Unternehmen wollen die Möglichkeiten einer Kooperation bei Hybrid- und Elektrofahrzeugen mit Lithium-Batterien ausloten. / Renault hat den Laguna zum Modelljahr 2010 aktualisiert. Ab sofort werden die Limousine und der Kombi Grandtour ohne Aufpreis deutlich besser ausgestattet. Für die sportliche Topvariante Laguna GT senkt Renault die Preise um 600 Euro. Sämtliche Dieselaggregate werden auf die Schadstoffnorm Euro 5 umgestellt. / Die Daimler AG hat sich mit dem kalifornischen Elektroauto-Start up Tesla Motor Inc. verbunden. Die Stuttgarter haben einen Anteil von zehn Prozent an dem avantgardistischen Unternehmen erworben. Dafür ist ein zweistelliger Millionenbetrag geflossen. / Mit dem Sondermodell „Edition 25th“ feiert Renault die 25-jährige Modellgeschichte des Espace. Es verfügt über Komplettausstattung und ist mit dem 110 kW/150 PS starken 2.0 dCi FAP sowie als Grand Espace 2.0 dCi FAP mit 127 kW/173 PS lieferbar. Der Preisvorteil gegenüber dem Serienmodell beträgt 5500 Euro. / Daimler ist zum zweiten Mal in Folge mit dem „Total E-Quality“-Prädikat ausgezeichnet worden. Der gleichnamige Verein vergibt das Prädikat an Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Ver waltung, die den Einfluss von Faktoren wie Familienfreundlichkeit und Chancengleichheit auf ihren wirtschaftlichen Erfolg erkannt haben. / Mit der dritten Prius-Generation, die im Juni auf den Markt kommt, will Toyota die Rolle des Prius als Referenzmodell für Hybridtechnologie weiter ausbauen.

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Der Finanzkrise zum Trotz: 2,9% für Taxifinanzierung VW legt einen drauf: Erhöhte Taxiprämien von 1.500 Euro für Touran und Passat, 3.300 Euro für den Sharan. Neue 2,9%-Finanzierung mit einer Laufzeit bis zu 60 Monaten! Volkswagen Pkw legt noch einmal kräftig nach, um die wirtschaftliche Lage der Taxi- und Mietwagenunternehmen nachhaltig zu stützen und verbessert seit dem 1.5.2009 seine Beschaffungskonditionen für das Gewerbe deutlich:

Mögliche Laufzeiten:

Zinssatz: 2,9 % (eff. Jahreszins) Mindestanzahlung: 19 %ClassicCredit mit 12, 24, 36, 48 und 60 gleichen Raten Aktionszeitraum: Bestellung des Kunden 1.5.2009 bis 31.9.2009, Zulassung Neufahrzeug bis 31.12.2009

- Touran (1T2*) - Passat Limousine (3C2*) - Passat Variant (3C5*) (mit Taxi/Mietwagenpaket PT1, PT2, PTA, PTB, PMA, PMB, PTM, PTX) und dem Verwendungszweck Taxi/ Mietwagen von  Euro 1.500,-- zzgl. USt. Sharan (7M6*) Taxi/Mietwagenpaket

Neu ist auch die Taxifinanzierungsaktion für die oben genannten Taxiund Mietwagenmodelle von Touran, Passat und Sharan mit einem Zinssatz von 2,9 % bei einer Laufzeit von bis zu 60 Monaten:

12, 24, 36 ,48 und 60 Monate

Neben dem Nachlass von 20% auf alle Taxis und M i e t wa g e n erhalten V W-Kunden bei der Neuwagenbestellung bei einem Volkswagen-Händler seit dem 1.05.2009 bis zum Ende des Aktionszeitraumes 31.08.2009  (Zulassung bis 31.12.2009) zusätzlich folgende Taxi-Prämien :

(mit

PMA) und dem Verwendungszweck Taxi/Mietwagen von Euro 3.300,-zzgl. USt.

PTA,

Unverändert sind die kostenlosen Fahrzeugselbstabholungen in den Werken Emden (Passat und Sharan) und Wolfsburg (Touran) weiter möglich. Gleiches gilt für die bekannten Inhaberregelungen mit 15 % Nachlass. Für sämtliche Fragen zu diesen Konditionen stehen Ihnen alle Volkswagen-Händler zur Verfügung.


Vorsprung durch Technik www.audi.de

Der Auftritt stimmt – die Werte auch. Der neue Audi A4 Avant. Wie kein anderer seiner Klasse vereint der Audi A4 Avant* ausdrucksstarkes Design, Funktionalität und fortschrittliche Motorentechnologie. Sein intelligentes Laderaumkonzept, innovative Funktionslösungen sowie die umfangreiche Serienausstattung machen ihn zu einem zuverlässigen Begleiter in vielen Situationen – und zu einem idealen Dienstwagen. Auch in puncto Effizienz: Die leistungsstarken TDI- und FSI-Motoren überzeugen durch geringeren Verbrauch bei höherer Kraftentfaltung und niedrigen Emissionen. Entdecken Sie den Audi A4 Avant mit all seinen Qualitäten – für Ihr Unternehmen. Am besten bei Ihrem Audi Partner. * Kraftstoffverbrauch in l/100 km: kombiniert 5,3–9,2; CO2-Emission in g/km: kombiniert 140 – 219


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100.000x Insignia Opels Mittelklasse Nr. 1

GM-Insolvenz hin oder her - auch im Taxigewerbe ist die neue Baureihe erfolgreich Von Jan Cassalette (jan.cassalette@hallo-taxi.de)

Die Rüsselsheimer wollen den Wolfsburgern in nichts nachstehen und melden den Verkauf des 100.000 Insignia. Opels Spitzentaxi ist übertrifft damit alle Erwartungen. Europas Auto des Jahres 2009 ist auch erste Wahl bei den Autokäufern Europas: Dank eines fulminanten Marktstarts des neuen Insignia setzt sich Opel in Europa an die Spitze im Mittelklasse-Segment: Gleich im ersten vollen Verkaufsquartal des Insignia überholt Opel bei den Mittelklasselimousinen europaweit alle Wettbewerber. Auf Grund der hohen

Nachfrage nach dem neuen OpelFlaggschiff werden im Mai erneut drei Sonderschichten im Werk Rüsselsheim gefahren. Insgesamt liegen bereits über 100.000 Bestellungen vor. „Der Insignia zeigt ein gutes Eroberungspotential, denn viele Insignia-Kunden kaufen erstmals einen Opel. Er ist ein Symbol für unsere Leistungsfähigkeit, für das was Opel kann“, bilanziert Alain Visser, Vice President Opel. In Deutschland konnte Opel im Segment der Mittelklasse-Limousinen besonders stark zulegen und steigerte die Verkäufe im ersten Quartal um 82 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Sein Premium-Technikangebot erzielt außergewöhnlich hohe Ausstattungsquoten. „Auf diese Weise

erzielen wir mit dem Insignia pro Auto eine deutlich höhere Marge als mit den Vorgängermodellen – wichtig für Opels Zukunft,“ so Visser weiter. Das adaptive Fahrlicht AFL+ mit neun Funktionen wählen 56 Prozent, die Ausstattungsquote des DVD-Navigationssystems mit Farbbildschirm liegt bei 80 Prozent, das adaptive Flex Ride-Fahrwerk bevorzugen 35 Prozent. Annähernd zwei Drittel aller Insignia werden auf großen Rad-Reifenkombinationen gefahren. 40 Prozent der Käufer verschönern ihren Insignia mit 18 Zoll Rädern, 16 Prozent mit 19 Zoll und 7 Prozent mit 20 Zoll. Den von der „Aktion gesunder Rücken“ (AGR e.V.) zertifizierten Fahrersitz gönnt sich jeder zweite Käufer.

Foto: Opel

MOTOR & TECHNIK 14 • Hallo TAXI

Auch als Taxi erfolgreich: Germany‘s next Topmodell Insignia


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Ford Flatrate jetzt auch für Taxiunternehmer Deutliche Vorteile fürs Gewerbe / Attraktive Modelle

Aller guten Dinge sind drei - Ab sofort ist das attraktive Leistungspaket „Flatrate“ beim Kauf eines Ford-Neuwagens auch für Taxiunternehmer verfügbar Die Ford-Werke GmbH, die Ford Bank und die teilnehmenden FordHändler knüpfen damit an das im Januar 2007 eingeführte, sehr erfolgreiche Flatrate-Privatkunden-programm an, das seitdem über 75.000 Mal in Deutschland gewählt wurde. Das neue Leistungspaket gilt für die gesamte aktuelle Pkw- und Nutzfahrzeug-Modellpalette von Ford inklusiv der Sondermodelle und der Fahrzeuge mit alternativen Antriebstechnologien.

Die Ford Flatrate für Gewerbetreibende beinhaltet diese vier Bausteine:

Die wesentlichen Vorteile der Ford Flatrate für Gewerbetreibende sind somit:

1) Drei oder vier Jahre „FordProtect plus“-Garantieschutzbrief (Laufzeit und Laufleistung gemäß des Leasingvertrags).

- Alle Reparaturkosten für garantierelevante Teile sowie die Wartungskosten im Rahmen des FordWartungsumfangs sind abgedeckt.

2) Drei oder vier Jahre Ford Mobilitätsgarantie (Laufzeit und Laufleistung gemäß des Leasingvertrags).

- Geringe monatliche Belastung durch attraktives Leasingangebot in Kombination mit den Laufzeiten 36 oder 48 Monate.

3) Drei oder vier Jahre Wartung / Inspektion (laut Serviceplan bis zu 120.000 km Gesamtlaufleistung beziehungsweise gemäß des Leasingvertrags). 4) Attraktives Sonderleasingangebot der Ford Bank über drei oder vier Jahre und Laufleistungen von 20.000 und 30.000 km pro Jahr).

- Liquiditätsvorteil durch Leasing: Investitionen in den originären Firmenzweck werden ermöglicht. - Nahezu europaweiter Schutz durch Garantieschutzbrief. - Unbürokratische Hilfe im Pannenfall durch Mobilitätsgarantie.

Foto: Ford

Beispielrechnung: Im Rahmen des neuen Flatrate-Angebots für Gewerbekunden ist der Ford Focus Ambiente Turnier mit dem 1,6-Liter-TDCi-Dieselmotor (66 kW / 90 PS) ohne Leasingsonderzahlung bereits ab einer Netto-Monatsrate von 249 Euro verfügbar (36 Monate Laufzeit, Gesamtfahrleistung: 60.000 Kilometer).

Die Ford Flatrate wird nun auch für Taxis angeboten

Leasing bietet außer den Vorzügen einer festen, berechenbaren monatlichen Kalkulationsgrundlage und niedriger Raten auch steuerliche Vorteile, da die Leasingrate als Betriebsausgabe absetzbar ist. Oftmals kann ein Leasingnehmer seine Leasingrate mit dem durch das Leasingobjekt, also das Fahrzeug, erwirtschafteten Gewinn begleichen. Dies wird branchenüblich als „Payas-you-earn-Effekt“ bezeichnet. Hallo

TAXI • 15

MOTOR & TECHNIK

Von Jan Cassalette (jan.cassalette@hallo-taxi.de)


5/09

Passat Lingyu - Großes Taxi für ein großes Land

Ob der China-Passat mit langem Radstand jemand nach Europa kommt, ist unklar Von Jan Cassalette (jc@hallo-taxi.de)

VW hat seinen Passat Lingyu überarbeitet und bringt die neue Version nun auf den chinesischen Markt. Das Unternehmen zieht somit mit seinen Konkurrenten Toyota und Honda in der oberen Mittelklasse mit.

VW begann im April mit dem Verkauf eines überarbeiteten Modells des Passat Lingyu, um mit Toyotas Camry und Hondas Accord in der oberen Mittelklasse mithalten zu können. Das Modell wird mit drei verschiedenen Motorgrößen zu haben sein: 2,0 Liter, 1,8 Liter Turbo und 2,6 Liter V6. Das Fahrzeug soll zwischen 169.800 Yuan (19.000 Euro!) und 303.800 Yuan (34.000

Euro) kosten. Der neue Shanghai VW Passat Lingyu enthält sowohl deutsche Ingenieurskunst wie auch chinesische Teile, so der Hersteller. Ob der für das Taxigewerbe durch den langen Radstand gut geeignete Passat jemals nach Europa kommen wird, ist noch nicht klar. Auch über (Grau-)Importe ist derzeit nichts bekannt und wurden bisher nicht angeboten.

Foto: Volkswagen

MOTOR & TECHNIK 16 • Hallo TAXI

In Shanghai wurde der Passat Lingyu 2007 sogar mit Wasserstoff-Brennstroffzelle vorgestellt


PLACE DE LA KOMFORT.

Mehr Stil für die Straße. Der CITROËN C5. Dynamisches Design, innovative Technik und höchstes Qualitätsniveau – diesen deutschen Tugenden fehlen eigentlich nur noch drei Dinge zum perfekten Taxi: französischer Stil, viel Platz und ein wirklich gutes Angebot. All das bietet der CITROËN C5. Raffinierte Details, edelsten Komfort und großzügige 1.490 Liter Stauraum. Und das perfekte Angebot? Den C5 TOURER HDi 110 FAP STYLE gibt es bereits ab € 17.635,–*. Am besten, Sie informieren sich kostenlos und individuell unter der Hotline-Nummer 08 00/4 45 11 11 – dann können Sie auch gleich eine exklusive Testfahrt reservieren. www.business.mehr-stil-fuer-die-strasse.de *Angebotspreis (UVP) für Taxiunternehmen für den CITROËN C5 TOURER HDi 110 FAP STYLE zzgl. Taxipaket, MwSt. und Fracht bei allen teilnehmenden Händlern. Verbrauch innerorts 7,4 l/100 km, außerorts 4,8 l/100 km, kombiniert 5,7 l/100 km. CO2-Emissionen kombiniert 150 g/km (RL 80/1268/EWG).

CITROËN C5 NICHTS BEWEGT SIE WIE EIN CITROËN


5/09

Tapas, Turbo und Tomaten: Der Seat Exeo

Das neue Topmodell im Hallo TAXI-Test / Limousine und Kombi ab sofort lieferbar Von Jan Cassalette (jan.cassalette@hallo-taxi.de)

MOTOR & TECHNIK

Irgendwie haben Seat und das deutsche Taxigewerbe nie so recht zueinander gefunden. Dabei hätte es gut gepasst, hatte die spanische Volkswagen-Tochter doch immer geeignete Modelle im Portfolio und das Gewerbe Hunger auf wirtschaftliche, sichere und geräumige Taxis. Mit dem brandneuen Exeo läutet Seat nun aber den Beginn einer wunderbaren Freundschaft ein. Dabei hat man sich offensichtlich eine Frage gestellt, die längst überfällig zu sein schien. Wieso muss für jede Baureihe, für jedes Modell und teilweise sogar für jede Modellpflege das Rad im wahrsten Sinne des Wortes neu erfunden werden? Autos

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Foto: Seat

Audi-Technologie, Volkswagen-Qualität und Seat-Preis: Mit dem Exeo präsentiert die Volkswagen-Tochter das vielversprechendste spanische Taxi seit langem. Hallo TAXI ging auf Testfahrt.

Der Kombi bei Seat heißt ST - und ist überaus taxitauglich

sind in den letzten Jahren sehr viel sicherer geworden, und an Sicherheit sollte man nicht sparen. Muss es aber eine aufwändige, neue Achskontruktion sein, die so vom Konsumenten weder gewünscht noch gebraucht wird und außerdem viel Geld kostet? Weder Ottonormalfahrer noch gestandene Taxifahrer er-

kennen teilweise den Unterschied zwischen den Baureihen wenn es um technische Details geht. Ein Ausweg aus diesem Dilemma heißt: Exeo. Im neuen Flaggschiff von Seat steckt Audi-Technik von gestern. Und das im positiven Sinne. Aufbauend auf der Basis des zuver-


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Exeo eben kein billiger Abklatsch vom A4, sondern eine eigenständige Reiselimousine mit ansprechendem Image und Qualität auf VolkswagenNiveau. Negativ aufgefallen in Pannenstatistiken sind die Spanier in jüngerer Vergangenheit jedenfalls nicht.

Fahrgästen bietet der Exeo ausreichend Kopf- und Beinfreiheit, muss gegen Konzernschwester Skoda Superb aber zurückstecken (was angemerkt wird, weil Volkswagen den Radstand des Superb bisher nicht kopiert hat). Serienmäßig sind: Sechs Airbags, ABS, ESP mit Bremsassistent (HBA) und Traktions-Kontrollsystem (TCS), Reifendrucksensor, aktiven Kopfstützen vorn, Zwei-Zonen-Climatronic, Audiosystem mit MP3-Laufwerk, Zentralverriegelung mit Fernbedienung sowie elektrische Fensterheber vorn und hinten. Optional stehen darüber hinaus Features wie zusätzliche Seitenairbags hinten, moderne Info- und Entertainment-Systeme mit diversen elektronischen Schnittstellen (MP3, iPod, USB, Bluetooth), ein Schiebe-/Ausstell-Solardach, BiXenon-Scheinwerfer mit Tag- und Kurvenlicht sowie unterschiedliche Leichtmetallrad-Angebote bis hin zur 18-Zoll-Felge zur Verfügung.

Auch die Motorenpalette ist unauffällig und alltagstauglich. Zwei Diesel sind lieferbar, beide mit 2 Litern Hubraum und 143 bzw. 170 PS. Mit einem durchschnittlichen Verbrauch von (innerorts) 7,6 Litern (außerorts 4,3 Liter) muss sich der schwächere Diesel keinesfalls verstecken, was ebenfalls als Indiz dafür gewertet werden darf, dass es sich beim Exeo

Neben Passat und Superb könnte der Exeo zum nächsten VW-Erfolgstaxi werden und kostenbewusste Unternehmer für sich gewinnen. Alltagstauglich ist er allemal, robust und wirtschaftlich auch. Das Image ist sicherlich nicht mit dem von Audi oder VW zu vergleichen, doch ob das 4.000 Euro Wert ist, muss jeder Unternehmer für sich entscheiden.

Am Flughafen wird man sich mit dieser Heckklappe beliebt machen

lässigen und ausgereiften A4 (Baureihe B7, 2004 - 2008) verzichtet der Exeo auf Experimente und ist gleichzeitig so sicher wie ein Audi, der bis letztes Jahr noch gebaut wurde. Viele Taxiunternehmer entscheiden sich außerdem ganz bewusst für das Exemplar eines Modells am (zeitlichen) Ende einer Baureihe. Und während ein aktueller EinstiegsAudi A4 2.0 TDI für 29.100 Euro (alle Preise inkl. Mehrwertsteuer) zu haben ist, beginnt der Exeo 2.0 TDI CR bei 25.990 Euro (jeweils Limousine). Ein Exeo-Kombi (ebenfalls mit 2-Liter-Diesel) kostet 26.490, ein vergleichbarer A4 30.750, das sind 4.260 Euro Unterschied. Dabei ist der

Hallo

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MOTOR & TECHNIK

Foto: Seat

eben nicht um einen veralteten Audi mit Seat-Logo handelt.


5/09

Toyotas Avenis endlich mit Diesel und Automatik Hallo TAXI testete den neuen Japaner / Qualität hervorragend

Von Jan Cassalette (jan.cassalette@hallo-taxi.de)

Toyotas Avensis war eigentlich immer ein gutes Auto. Nur im Taxigewerbe konnte sich der Japaner nie so recht durchsetzen. Die MittelklasseLimousine kombiniert nun Diesel mit Automatik und wird ab Händler mit Taxipaket angeboten.

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Das neue Toyota-Taxi hat das biedere Kleid des Vorgängers gegen einen dynamischen Dress eingetauscht. Gleichwohl vermeidet Toyota ein allzu polarisierendes Design. Bei sportlich gezeichnetem Kombi und keilförmig gestalteter Limousine mit kurzem Heckansatz verzichten die Japaner beim neuen Avensis auf eine Schrägheckvariante. Neue Motoren und Getriebe senken den Kraftstoffverbrauch um bis zu einem Viertel bei bis zu 20 Prozent mehr Leistung. Markant fällt die Frontpartie aus. Zwei seitliche Streben ziehen sich von der Motorhaube über die Stoßstange bis zur Schürze hinunter. Sie stehen am Kühlergrill leicht vor und trennen ihn von den Scheinwerfern. Die ausgeprägte Schulterlinie zieht sich beim Kombi bis zum Heck herum, das ein wenig an Lexus-Modelle erinnert. Auffällig ist die recht schmale und sich stark nach hinten verjüngende Fensterlinie. So etwas nennt man Neudeutsch wohl Sports Tourer oder Sport Wagon, nimmt den Fondpassagieren im Fall des Avensis

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allerdings viel Raumgefühl. Nicht zuletzt wohl deshalb ist optional zumindest für den Kombi auch ein Panoramadach erhältlich. Hohe Anmut präsentiert das sehr weit nach vorne reichende Gepäckabteil. Die Ladefläche bildet bei umgeklappten Rücklehnen eine Ebene und schließt bündig mit der Heckkante ab. Darunter befinden sich etliche Ablagefächer. Ein Schienensystem wie bei Audi sorgt für rutschfeste Arretierung der Gepäckstücke. Die maximale Ladelänge beträgt über 1,70 Meter. Rund 80 Prozent der deutschen Käufer, so die Prognosen, werden wohl zum praktischen Lademeister greifen und etwa ein Fünftel den Viertürer wählen.

Da das Mittelklassesegment aktuell etwas rückläufig ist, sich die Premiummodelle dort aber auf relativ hohem Niveau mit leichtem Wachstum zeigen, rüstet Toyota den Avensis mit etlichen Komfortfeatures und Fahrerassstenzsystemen aus. Zur Basisversion gehören bereits adaptives Bremslicht, elektronische Feststellbremse und ein Audiosystem mit Lenkradbe-

dienung sowie sechs Lautsprechern. In der neuen TEC-Edition als Topversion sind unter anderem ein Pre-Crash-System mit bei Kollisionsgefahr eingreifender Bremse, ein Spurhalteassistent, Adaptive Cruise Control, Spurwechsel-Warner und adaptives Kurvenlicht mit an Bord. Erhältlich ist die höchste Ausstattungsstufe ausschließlich mit dem neuen 110 kW/150 PS starken Diesel und 6-Stufen-Automatik. Es ist der erste Selbstzünder den Toyota mit einem selbstschaltenden Getriebe kombiniert. Hallo TAXI testete den neuen 150-PS-Diesel mit 2,2 Litern Hubraum. Die Lenkung spricht schnell und zielgenau an und sorgt in Verbindung mit der um 35 Prozent reduzierten Rollneigung für sehr hohe Spurstabilität. Dazu kommt hier und dort ein butterweich zu schaltendes 6-GangSchaltgetriebe. Der Diesel erfüllt die ab September 2009 geltende Abgasnorm Euro 5 für Neuwagen. Neben den beiden genannten Antriebsaggregaten stehen ein 1,6und ein 2-Liter-Benziner sowie ein 2-Liter-Diesel und der bekannte 2.2 D-Cat als Spitzenmotorisierung zur Verfügung. Das Leistungsspektrum reicht von 97 kW/132 PS bis 130 kW/177 PS. Die Verbräuche nach NEFZ bewegen sich zwischen 5,4 Liter und 7,1 Liter je 100 Kilometer. Das entspricht CO2-Emissionen zwischen 142 und 176 Gramm pro Kilometer.


www.volkswagen-taxi.de

Schön, wenn man mit so etwas auch noch Geld verdient.

Es gibt viele Gründe, jetzt auf ein Volkswagen Taxi umzusteigen. Zum Beispiel das einzigartige Design oder der komfortable Innenraum. Aber in erster Linie wird Sie wahrscheinlich etwas ganz anderes interessieren: das Geschäft. Ein Taxi muss sich rechnen. Und was das angeht, sind Volkswagen dank geringer Anschaffungskosten, günstiger Finanzierungsmodelle, sparsamer Motoren, niedrigen Unterhalts und eines hohen Wiederverkaufswerts ganz weit vorne. Mehr Informationen: www.volkswagen-taxi.de

Besondere Bedürfnisse. Besondere Volkswagen.


5/09

Ulmer können auf eigenes Auto verzichten Ein car2go-Smart steht höchstwahrscheinlich in unmittelbarer Nähe

Von Jan Cassalette (jan.cassalette@hallo-taxi.de)

Für großes Aufsehen sorgte im letzten Jahr die Ankündigung von Mercedes-Benz, mit einem neuartigen ÖPNV-Konzept Menschen zum Verzicht auf ein Privat-PKW zu bewegen. In Ulm geht car2go nun in den öffentlichen Test. Und Austin im US-amerikanischen Texas wird die nächste Stadt sein, in der die Smarts das Taxi ergänzen werden. Nach erfolgreichem Abschluss der internen Pilotphase steht car2go mit einer Flotte von 200 smart fortwo cdi ab sofort allen registrierten Bürgern und Besuchern der Stadt Ulm zur Verfügung – jeden Tag, rund um die Uhr und zu günstigen Tarifen. Von Ulm geht es dann gleich weiter auf internationales Parkett in die USA: Bereits im Herbst will Daimler mit car2go auch in Austin, Texas, starten. „Die viel versprechenden Ergebnisse der ersten, internen Pilotphase in Ulm zeigen, dass wir mit car2go eine weitere Antwort auf aktuelle und zukünftige Mobilitätsbedürfnisse in urbanen Ballungszentren gefunden haben - unser Projekt in Austin

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ist der nächste logische Schritt“, so Dr. Thomas Weber, im Vorstand der Daimler AG zuständig für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung. Mit car2go startete die Daimler AG am 24. Oktober 2008 in Ulm ein Pilotprojekt für eine neue, flexible und umweltverträgliche Art der Mobilität für die Stadt. car2go stellt einen weiteren wichtigen Baustein in der Daimler-Strategie auf dem Weg zur nachhaltigen Mobilität dar. Das Prinzip ist dabei denkbar einfach: Wann immer ein Auto benötigt wird, kann es rund um die Uhr spontan auf der Straße gemietet oder mit dem Handy oder über das Internet gebucht werden. Das Fahrzeug kann dann beliebig lange genutzt und auf jedem freien öffentlichen Parkplatz innerhalb des Geschäftsgebietes zurückgegeben werden. Die Kostenstruktur ist dabei übersichtlich, die Nutzung einfach: In den 19 Cent, die pro Minute anfallen, sind Steuern, Versicherung, zurück gelegte Kilometer und sogar der Kraftstoff enthalten. Für stunden- oder tageweise Mieten gibt es günstige Pauschalen von 9,90 Euro pro Stunde bzw. 49 Euro am Tag. Einzige Nutzungsvoraussetzung ist eine einmalige und

kostenlose Registrierung als Kunde und ein gültiger Führerschein, der ein kleines Siegel erhält. Einmal registriert, lässt sich jedes car2go über einen hinter der Windschutzscheibe angebrachten Kartenleser öffnen. Bei der im Oktober letzten Jahres mit 50 smart fortwo gestarteten ersten Pilotphase nahmen rund 500 Mitarbeiter des Daimler-Forschungszentrums in Ulm und 200 Angehörige als Testfahrer teil (wir berichteten). Ziel war es, die technischen Systeme zu erproben und erste Erfahrungen hinsichtlich Akzeptanz, Nutzerverhalten und Serviceaufwand beim Praxiseinsatz zu gewinnen. „Der Erfolg der ersten Pilotphase hat uns selbst überrascht und gezeigt, welch hohen Stellenwert zukunftsweisende Mobilitätskonzepte schon heute besitzen“, resümiert Robert Henrich, verantwortlicher Projektleiter der Daimler AG. „In nur zwei Wochen hatten sich bereits über 500 Kunden bei car2go registriert – eine Zahl, die wir so nicht erwartet hatten. Teilweise konnte ich aus meinem Büro beobachten, wie Mitarbeiter nach Feierabend zum Parkplatz sprinteten, um noch ein car2go zu erwischen.“ Diese Begeisterung und


5/09 auch das Interesse der Ulmer Bevölkerung hielten an. Zu den Spitzenzeiten war die komplette Flotte von 50 smart fortwo voll ausgelastet und hätte auf Nachfrage der Teilnehmer deutlich erweitert werden können. Seit dem Start gab es über 8.000 Mietvorgänge und pro Tag nutzten bis zu acht Kunden ein und dasselbe Fahrzeug. Die Nutzer gaben durchweg ein positives Feedback und waren überrascht, wie einfach dieses Konzept in der Praxis funktioniert. Auch die minutengenaue Abrechnung wurde als sehr kundenfreundlich empfunden. Zudem stieß das Projekt von Beginn an auf bundesweites und internationales Interesse. Inzwischen liegen zahlreiche Anfragen von Städten aus aller Welt vor, die ihren Bürgern ebenfalls car2go anbieten möchten. Als Zwischenschritt wurde der Kundenkreis im Februar auf die Mitarbeiter der Mercedes-Benz Niederlassung Ulm/Neu-Ulm sowie der ortsansässigen Daimler-Tochter EvoBus erweitert. Entsprechend wurde die Anzahl der car2go auf 100 Fahrzeuge erhöht. Damit stieg die Zahl der car2go-Nutzer auf über 1.000. Der erfolgreiche Start ermutigte alle Beteiligten, den nächsten Schritt zu gehen: Ende März began in Ulm die öffentliche Testphase, in der car2go allen 120.000 Bewohnern und den Besuchern der Stadt zur Verfügung steht. Zu diesem Zweck wird die car2go-Flotte auf 200 Fahrzeuge verdoppelt. „Wir haben car2go von Anfang an als absolute Bereicherung und große Chance für die Wissenschaftsstadt

Ulm empfunden. Die Stadt profitiert stark vom öffentlichen Interesse an car2go und wir erhoffen uns eine Entlastung insbesondere der innerstädtischen Verkehrs- und Parkflächen“, sagt der Ulmer Oberbürgermeister Ivo Gönner. Alle Interessierten können sich ab sofort im Internet unter www.car2go.com oder in der Registrierungsstelle im Stadthaus Ulm, direkt neben dem Ulmer Münster anmelden. Hier bekommen sie auch das car2goSiegel für ihren Führerschein. Bei dem Pilotprojekt in der süddeutschen Stadt Ulm wird es nicht bleiben, das Konzept war von Beginn an auch für den internationalen Einsatz geplant. Während es in Ulm darum geht, die generelle Akzeptanz des Konzepts zu testen und die technischen Systeme zu stabilisieren, soll das zweite Pilotprojekt Know-how für den internationalen Einsatz von car2go generieren. Zu den Anforderungen zählen die Übertragbarkeit auf andere Städte, Sprachräume und Mobilitätstrends sowie die Anpassung der Geschäftsprozesse an gesetzliche Vorgaben im Ausland. Dazu Jérome Guillen, Direktor der Abteilung Business Innovation bei Daimler, die das car2go-Konzept entwickelt hat: „Wir haben uns ganz bewusst für eine amerikanische Großstadt entschieden. In den USA hat der Carsharing-Markt die weltweit höchsten Wachstumsraten. Aus diesem Grund sehen wir hier für car2go sehr gute Erfolgschancen, insbesondere weil car2go im Vergleich zu bekannten Carsharing-Angeboten vie-

le Vorteile bietet.“ So zeichnet sich car2go durch freie Verfügbarkeit der Fahrzeuge im Stadtgebiet ohne feste Bindung an Stellplätze, spontane und beliebig lang dauernde Mietvorgänge sowie eine einfache und übersichtliche Preisstruktur aus. Die texanische Hauptstadt ist mit ihren rund 750.000 Einwohnern deutlich größer als Ulm und zeichnet sich durch ihre Aufgeschlossen­ heit sowie eine außergewöhnlich engagierte Bürgerschaft aus. „Wir freuen wir uns sehr, erster internationaler Partner von car2go zu werden“, so Bürgermeister Will Wynn. „Unsere Stadt ist für ihr ausgeprägtes Umweltbewusstsein bekannt; dazu passt car2go hervorragend, weil wir den Bürgern von Austin damit ein intelligentes Mobilitätskonzept mit hohem positivem Umweltfaktor anbieten können. Das Projekt hat unsere volle Unterstützung.“ Analog zur ersten Phase des deutschen Piloten, startet car2go auch in Austin zunächst mit einem definierten Nutzerkreis, wie beispielsweise den Mitarbeitern der Stadt. In einem zweiten Schritt soll car2go dann auch in Austin für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Weitere Faktoren, die Austin zur ersten internationalen car2go-Stadt prädestinieren, sind die Größe und die moderne Wirtschaftsstruktur der Stadt, die unter anderem Standort der viertgrößten Universität in den USA ist. Ab Herbst 2009 wird dort eine Flotte mit voraussichtlich 200 smart fortwo mhd mit Start-Stopp Automatik eingesetzt.

Hallo

TAXI • 23


5/09

Zentralen, „dreht“ Mitarbeiten Stuhl an

Rotation der Sitz- und Rückenfläche hilf präventiv - und spart langfristig Geld Von Jan Cassalette (jan.cassalette@hallo-taxi.de)

Die Arbeit am Computer gehört für Mitarbeiter in Taxizentralen längst zum Alltag. Ob am Telefon, in der Verwaltung oder im Kundendienst - sitzend verrichtet man heute sein Tagwerk. Das ist nicht (unbedingt) gut für den Rücken!

ZENTRALEN

„Ich habe Rücken!“ - Dieser Ausruf von „Hallo Taxi“-Darsteller Hape Kerkeling gehört inzwischen fast zum „geflügelten Wort“ der deutschen Sprache und soll ein Leid klagen, mit dem viele Menschen zu kämpfen haben - Rücken- und Bandscheibenbeschwerden. Ein Therapeut für den Rücken ist der rotierende Stuhl mikromotiv, der als Medizinprodukt anerkannt ist und hilft, diese Schmerzen zu vermeiden. Beruhigend: Der einzige als Medizinprodukt anerkannte Stuhl wird von der Deutschen Rentenversicherung bezuschusst. Rückenschmerzen werden schnell zur alltäglichen Qual. Auch in diesem Jahr, so belegen es die aktuellen Gesundheitsreporte der Krankenkassen, bilden Rückenschmerzen wieder die Nr. 1 der Erkrankungen. Herkömmliche Bürodrehstühle zeigen präventiv kaum Wirkung und nach einer erfolgten Therapie stehen etliche Betroffene vor einer Frage: Wie vermeide ich, dass die Rücken-

24 • Hallo TAXI

schmerzen durch langes Sitzen wieder kommen? Hier hilft aktiv und passiv das Sitzkonzept mikromotiv. Der Bürostuhl, der als Medizinprodukt anerkannt ist, bewegt die Muskeln ohne eigenes Zutun. Rückenschmerzen entstehen so gar nicht erst. mikromotiv bewirkt, dass die Sitzfläche eines Bürodrehstuhls fünf Mal in der Minute um 0,8 Grad nach links und rechts rotiert. So wird der Wirbelsäule die für die Bandscheibenernährung wichtige Wechselbela-

stung zugeführt. Dies verhindert die Abnahme der Bandscheiben. Durch die Rotation entsteht eine Wechselbelastung, die sonst nur durch das Wechseln der Sitzpositionen erreicht wird. Eine medizinische Langzeitstudie unter der Leitung von Prof. Dr. Markus Lengsfeld, Professor für Orthopädie an der Philipps-Universität Marburg, hat die schmerzlindernde Wirkung von mikromotiv

bewiesen. Gleichzeitig steigerte sich das subjektive Wohlbefinden der Probanden. Mit mikromotiv ist es einfach, sich auch vorm heimischen Rechner für die Rückengesundheit stark zu machen. „Die Muskulatur der Wirbelsäule sollte am besten gezielt trainiert werden, damit der Rücken stark genug ist, um eine schlechte Haltung und einseitige Belastungen auffangen zu können“, so Prof. Dr. Lengsfeld. Am Arbeitsplatz können Muskeln mit den Mikrorotationen von mikromotiv gestärkt werden, denn sie werden bewegt ohne dass sie der Benutzer bewusst einsetzt. Mikromotiv ist von der Aktion Gesunder Rücken AGR e.V. als rückengerechte Produkte zertifiziert. Das AGR-Gütesiegel zeichnet ausschließlich Produkte aus, die ihre r ü c ke n g e r e c h t e Konstruktion vor einer unabhängigen Prüfkommission mit Experten aus Medizin und Wissenschaft unter Beweis gestellt haben. Aufgrund der strengen Prüfkriterien und der Besetzung der Kommission mit ausgewiesenen medizinischen Experten genießt das AGR-Gütesiegel hohe Akzeptanz in der medizinischen Fachwelt. Informationen unter www.drabert. de sowie www.mikromotiv.de.


5/09

Berliner Taxen wieder ohne Namensschilder

Für Festlegung in Taxenordnung des Landes Berlin fehlt Regelung auf Bundesebene Von Dietmar Biermann (dietmar.biermann@hallo-taxi.de)

Wie der Sprecher der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Marko Rosteck, hervorhob, musste die Berliner Regelung jetzt aufgehoben werden, um einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 30.4.2008 (Aktenzeichen: BVerwG 3 C 16.07) Rechnung zu tragen.

ZENTRALEN

Fahrerschilder tragen ein Passbild und informieren die Fahrgäste über den Namen der Taxifahrerin oder des Taxifahrers. Im Interesse der Fahrgäste und auf Wunsch der Verbände war vor fünf Jahren diese Ausweispflicht in die Berliner Taxenordnung aufgenommen worden. Damit sollte die Transparenz erhöht und die Qualität des Taxengewerbes unterstützt werden. Vergleichbare Regelungen gab es bereits in der Kölner und der Hamburger Taxenordnung. Gegen diese Pflicht zum Anbringen eines Namenschildes im Fahrzeug hatten mehrere Taxiunternehmen aus Köln mit der Begründung geklagt, dass sie durch das Passbild und die Angabe des Namens persönliche Risiken für sich und ihre Familien befürchteten. Dieser Auffassung schlossen sich das Verwaltungsgericht Köln mit dem Urteil vom 14. März 2003 und das Ober-

26 • Hallo TAXI

Foto: Stephan Geyer

In Berlin sind Taxifahrerinnen und Taxifahrer künftig nicht mehr verpflichtet, in ihrem Fahrzeug ihr Namensschild anzubringen. Diese seit 2004 in der Bundeshauptstadt geltende Festlegung in der Taxenordnung des Landes Berlin wurde auf Vorlage von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer am 21. April 2009 vom Berliner Senat vorerst wieder aufgehoben.

Oben: Das Anbringen eines Namensschildes darf nicht auf Landesebene vorgeschrieben werden, dafür ist laut Bundesverwaltungsgerichts der Bund zuständig Rechts: Ein Namensschild anzubringen ist dennoch nicht verboten!

verwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen mit dem Beschluss vom 29. Juni 2006 nicht an, weil nach Auffassung der Richter dieser beiden Instanzen das Risiko kein solches Ausmaß erreiche, dass den Belangen der Kläger Vorrang vor den Interessen der Fahrgäste einzuräumen sei. Das Bundesverwaltungsgericht änderte nun diese beiden Urteile dahingehend ab, dass die Kläger nicht verpflichtet sind, „während des Bereithaltens der Taxe und während der Ausführung von Beförderungsaufträgen im Bereich des vorderen rechten Armaturenbretts einen Fahrerausweis nach dem Muster der Anlage zu der Kölner Taxenordnung anzubringen.“ Weiter führt das Berufungsgericht aus: „Mit der Verpflichtung zur Anbringung eines Fahrerausweises sollen ausweislich der Begründung für die Änderung von § 5 TaxenO in Reaktion auf im Zusammenhang mit Taxifahrten vorgefallene sexuel-

le Übergriffe und Vergewaltigungen das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste erhöht und der missbräuchliche Einsatz eines Taxis erschwert werden. Der damit verbundene Schutz der Fahrgäste liegt im Allgemeininteresse und überwiegt das Interesse der Fahrer, selbst über eine Namensnennung entscheiden zu können. Ein damit verbundenes erhöhtes Risiko für die Taxifahrer hat das Berufungsgericht nicht feststellen können. Anhaltspunkte dafür, dass diese Einschätzung nicht zutrifft, haben die Kläger auch im Revisionsverfahren nicht vorgetragen, obwohl die Ausweispflicht nun bereits seit dem Jahr 2002 besteht. Die in der Ausweispflicht liegende Beschränkung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung genügt auch im Übrigen den Anforderungen des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes. Soweit die Kläger die Erforderlichkeit der Regelung mit dem Einwand in Frage stellen wollen, dass der verfolgte Zweck


bereits mit der in § 27 BOKraft vorgegebenen Anbringung des Unternehmerschildes erreicht werde, zeigen die Geschehnisse, die Auslöser für die angegriffene Regelung waren, das Gegenteil. Ebenso wenig wäre das angestrebte Ziel statt mit der Angabe des Namens des Taxifahrers mit einer reinen Kennnummer zu erreichen. Das Erfassen und Behalten einer mehrstelligen Identifikationsnummer würde höhere und gerade in einer möglichen Notsituation oftmals nicht erfüllbare Anforderungen an den Fahrgast stellen.“ In der Begründung wird vom Gericht darauf verwiesen, dass eine solche Regelung zwar grundsätzlich zulässig ist, weil damit nicht die Grundrechte der Taxifahrer beeinträchtigt werden, aber eine solche Festlegung nur vom Bund - nicht auf Landesebene - getroffen werden kann. Zuständig ist das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Insoweit musste die bisherige Berliner Landesregelung aufgehoben werden. Für Regelungen im Taxenverkehr ist in erster Linie der Bundesgesetzgeber zuständig. Auf Landesebene ist die Landesregierung (bzw. die von ihr ermächtigte Behörde) nur befugt, durch Rechtsverordnung die Beförderungsentgelte und - bedingungen für den Taxenverkehr festzusetzen (§ 51 PBefG) sowie den Umfang der Betriebspflicht, die Ordnung auf Taxenständen sowie Einzelheiten des Dienstbetriebes zu regeln (§ 47 PBefG). Damit können die Besonderheiten im jeweiligen Genehmigungsbezirk berücksichtigt werden. Die Berliner Taxenordnung regelt z.B.: - den Umfang der Betriebspflicht (180 Schichten im Kalenderjahr für die Dauer von wenigstens sechs Stunden) - das Bereithalten von Taxen (nur auf entsprechend gekennzeichneten Taxenstandplätzen bzw. Nachrückbereichen) - die Ordnung auf Taxenständen (Aufstellung in der Reihenfolge ihrer Ankunft, Fahrgäste haben freie Wahl der Taxe etc.) - den Fahrbetrieb (Fahrgast hat freie Platzwahl, Fahrzeugführer hat hilfs-

bedürftigen Fahrgästen beim Einund Aussteigen usw. zu helfen und vieles mehr) - das Mitführen von Vorschriften und Unterlagen (Tarifordnung, Taxenordnung, Stadtplan, Fahrpreisquittungen usw.) - Ordnungswidrigkeiten (Definition, welche Verstöße gegen die TaxO als Ordndungswidrigkeit i.S. des PBefG geahndet werden). Die im Jahr 2004 in § 6 Abs. 4 der Berliner Taxenordnung aufgenommene Vorschrift zum Namensschild des Fahrers lautete wie folgt: „Der Fahrzeugführer ist verpflichtet, während des Bereithaltens der Taxe und der Ausführung von Beförderungsaufträgen im Wageninneren an einer für den Fahrgast gut sichtbaren Stelle ein Schild (Größe: DIN A 7 quer) mit seinem Lichtbild (Passbildgröße) und seinem Ruf- und Familiennamen in Druckbuchstaben nach dem Muster der Anlage zu dieser Verordnung anzubringen. Das Lichtbild muss aktuell sein. Die Höhe der Druckbuchstaben muss mindestens 0,5 cm betragen. Darüber hinaus gehende Angaben oder Zeichen darf das Schild nicht enthalten.“ Der jeweilige Fahrer musste dieses Namensschild bei seinem tatsächlichen Einsatz im Sinne der Vorschrift

aushängen. Bereits seit bekannt werden der Entscheidungsgründe des Bundesverwaltungsgerichts wurde die Berliner Regelung seitens der Behörden nicht mehr vollzogen. Ein Taxikunde, der sich über eine Berliner Taxe beschweren möchte, kann sich direkt an die Berliner Genehmigungsbehörde für Taxen, das Landesamt für Bürger-Ordnungsangelegenheiten (LABO) in der Puttkamerstraße 16 bis 18, 10958 Berlin, wenden. „Damit das LABO tätig werden kann, benötigt es Angaben zum Fahrzeug. Es genügt, wenn der Fahrgast entweder das Kennzeichen des Fahrzeugs nennt oder die einbis vierstellige Ordnungsnummer, die jede Taxe an der rechten unteren Ecke der Heckscheibe anbringen muss“, erklärte der Sprecher der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Auf Fachebene sind sich aber die Länder einig, dass eine Änderung des Bundesrechts erfolgen sollte, mit der die Einführung eines Fahrerschildes möglich wird. „Ein Fahrerschild kann eine vertrauensbildende Maßnahme im Interesse der Fahrgäste darstellen“, so Rosteck. In Berlin hatten sich die Taxenverbände für die Einführung eingesetzt. Hallo

TAXI • 27

ZENTRALEN

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5/09

„Pink Ladies“ mit konsequentem Konzept 14.000 zahlende Kunden / Fahrerinnen absolvieren Selbstverteidigungskurs

Von Jan Cassalette (jc@hallo-taxi.de)

Das Mietwagenkonzept der englischen „Pink Ladies“ konnte sich innerhalb kürzester Zeit durchsetzen. In New York sind die Taxen gelb, in London schwarz... aber nicht nur. Seit 2005 kann man in den Straßen der britischen Hauptstadt auch eine andere Farbe sehen: Rosa.

man wohl nur in England aber das Ganze funktioniert! Für Emma Trimble, Sprecherin des Unternehmens „Pink Ladies Cabs“, war es höchste Zeit, den Ängsten und Befürchtungen von Frauen, die nachts ohne Begleitung ein Taxi, noch dazu nicht selten ein illegales, nehmen müssen, mit einer sicheren Alternative zu begegnen. Jedes Jahr werden Duzende von Frauen in London von Pseudo-Taxifahrern an-

Als Reaktion auf die steigende Zahl der sexuellen Übergriffe im nächtlichen London haben zwei englische Familienmütter 2005 beschlossen, ein Taxiunternehmen von Frauen für Frauen zu gründen, dessen Fahrerinnen in Selbstverteidigung geschult sind.

ZENTRALEN

Wenn man bedenkt, dass es in vielen europäischen Hauptstädten immer schwieriger wird, überhaupt noch ein Taxi zu finden, ist dies eine wirklich beneidenswerte Initiative: Solche skurrilen Ideen hat

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gegriffen, die nachts, wenn die offiziellen schwarzen Taxen überfordert sind, ihre Dienste anbieten. Und die Zahl der Angriffe durch diese selbsternannten Taxifahrer sinkt nicht etwa, sondern steigt beständig weiter an. Dies belegen die offiziellen Zahlen, die im letzten Dezember von einer Organisation für Vergewaltigungsopfer veröffentlicht wurden.

Gleich in den ersten Wochen stießen die Pink Ladies Cabs in Großbritannien deshalb auf großen Erfolg und die Gründerinnen, deren Ausgangspunkt ja im Grunde die Sicherheit ihrer eigenen Töchter war, wurden zu Medienstars. Frauen sind in der Lage, ihre Sicherheit selbst in die Hand zu nehmen: Das ist die implizite Botschaft dieses Unternehmens, dessen Website geradezu vollgestopft ist mit Informationen und praktischen Ratschlägen. Um die Dienste der kleinen Taxifirma in Anspruch zu nehmen, muss man bzw. frau „Mitglied“ sein wie bei einem echten Verein. Die Zahlung erfolgt bei der Reservierung und über Internet. Um zu verhindern, dass die Kundinnen auf der Straße warten müssen, schickt man ihnen eine SMS oder ruft sie an, wenn das Taxi vor der Tür steht - rosa, damit keine Verwechselung möglich ist. Um die Sicherheit der Fahrgästinnen auch bei Angriffen von außen zu gewährleisten, sind alle Fahrerinnen in Selbstverteidigung geschult. Der Preis für eine Fahrt ist trotzdem nicht höher als in einem schwarzen Taxi. Auch das erklärt den Erfolg dieses Konzepts.


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Ganz neue S-Gewohnheiten

Das Modelljahr 2009 der S-Klasse kombiniert Luxus mit Ökoimage Von Jan Cassalette (jan.cassalette@hallo-taxi.de)

Foto: Mercedes-Benz

Mercedes‘ S-Klasse, weltweit Marktführer in der Luxusklasse, wurde mietwagengerecht aufgepeppelt und einem „Facelift“ unterzogen.

MIETWAGEN

Jeder neue große Mercedes-Benz setzt stets auch die Trends in Richtung Technik, Komfort und Sicherheit – eigentlich. Denn dieses Mal kam es anders - die E-Klasse hat sich vorgedrängt und bot die fast komplette automobile Hightech-Sammlung früher als die S-Klasse 2009. Wenn dennoch das alte Bild vom Spitzenreiter erhalten bleibt, dann wegen des Mercedes-Benz S 400 Hybrid. Mercedes bietet damit das erste Serien-Hybridfahrzeug mit einer Lithiumionen-Batterie. Die Idee hinter dem S 400 Hybrid: Acht-Zylinder-Fahrleistungen mit

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einem Sechs-Zylinder-Motor, der auf elektrische Unterstützung zurückgreifen kann und Bestmarken beim Kraftstoffverbrauch setzt. 7,9 Liter Super verbraucht der S 400 Hybrid im Schnitt (nach EU-Norm) auf 100 km. Das entspricht 186 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer.

de, die man in der Praxis kaum herausfahren kann. Beim Beschleunigen hilft dem Sechszylinder (205 kW / 279 PS) ein im Sieben-Gang-Automatikgetriebe untergebrachter Drehstrommotor von 15 kW / 20 PS. Kombiniert bringen die beiden 220 kW / 299 PS

Optisch wurde die S-Klasse, Modelljahr 2009, nur unwesentlich angepasst

Nimmt man die Hybrid-Idee wörtlich und vergleicht die S 400-Werte mit denen des kleinsten Achtzylinders bei Mercedes-Benz, so stehen für den – auch schon auf zeitgemäße Diät gesetzten - S 450 immerhin 10,6 Liter und 249 g/km in den Unterlagen. Dafür bietet der Achter 30 kW / 41 PS mehr an Leistung, der Hybrid bietet dafür das bessere Drehmoment. In der Höchstgeschwindigkeit liegen beide mit 250 km/h gleich, aber der Achtzylinder schafft die 100 km/h schon nach 5,9 Sekunden, während der Hybrid 1,3 Sekunden mehr benötigt. Das sind Unterschie-

und ein maximales Drehmoment von 385 Newtonmetern (Nm) an die Räder. Beim Gaspedal-Lupfen wird der Elektromotor zum Generator. Bremst man leicht, produziert der Generator mehr Strom und wirkt wie eine Motorbremse. Erst beim stärkeren Bremsen verzögern wirklich die Bremsen. Der Strom wartet dann in der Lithiumionen-Batterie auf seinen Einsatz beim Beschleunigen oder für die diversen Nebenaggregate. Das geschieht für den Fahrer unmerklich; der S 400 Hybrid fährt sich völlig normal. Nur im Stand


5/09 les Drehmoment von 540 Nm, beschleunigt in 7,8 Sekunden auf 100 km/h und verbraucht 7,6 Litern auf 100 km/h (CO2 199 g/km). Er bewegt sich also im selben Leistungsspektrum wie der Hybrid. Insgesamt bietet Mercedes-Benz bei der neuen S-Klasse acht Motoren mit sechs, acht und zwölf Zylindern, viele davon auch in Verbindung mit dem Allradantrieb „4Matic“. Selbstverständlich sind Langversionen im Programm. Auch den Hybrid gibt es mit langem Radstand für den politisch korrekten Manager oder Politiker. Mercedes-Benz schickt die S-Klasse 2009 im Juni mit leichten Retuschen an der Optik an den Start. Der Kühlergrill über den neu gestalteten Stoßfängern wurde stärker gepfeilt, und für das Tagfahrlicht sorgt eine LED-Leiste. Neue LED-Heckleuchten mit waagerechten weißen Lichtstreifen sollen die S-Klasse auch bei Nacht kennzeichnen. Das neue Multifunktionslenkrad ist die augenscheinlichste Änderung im Innenraum, wo sich die Designer ebenfalls auf leichte Retuschen beschränkten und eine bessere Materialauswahl schufen. Neu hier ein Bildschirm (Split View), bei dem der Fahrer die

Navigation im Blick hat und der Beifahrer auf demselben Bildschirm einen Film betrachten kann. Allein die Liste der Fahrer-Assistenzsysteme, die entweder in der Serie bereits enthalten sind oder als Option dazugewählt werden können, belegt, dass man auch die S-Klasse 2009 wieder zu den Trendsettern zählen darf: Adaptiver FernlichtAssistent, Nachsicht-Assistent Plus, Spurhalte-Assistent, Geschwindigkeitslimit-Assistent, Bremsassistent Plus, Abstandsregel-Tempomat Distronic Plus, Pre-Safe-Bremse und so weiter. Neu bei der S-Klasse ist die Seitenwindstabilisierung als Teil der Active Body Control, bei der sich die Federbeine gegen den Wind lehnen. Für mehr Agilität des Zweitonners sorgt die Torque Vectoring Brake, die in Kurven das kurveninnere Hinterrad so abbremst, dass die S-Klasse leichter in Kurve dreht.Soviel Englisch in einem Absatz verdeutlicht, dass Deutschland schon längst nicht mehr der wichtigste Markt für den Luxusliner ist. Erst kommen die USA (hoffentlich auch in Zukunft) und dann schon China. Deutschland liegt auf Platz drei. Daran wird wohl auch der Hybridantrieb so schnell nichts ändern können.

Neben dem Hybrid-Modell wird die S-Klasse mit 6-, 8- und 12-Zylindermotoren angeboten

Hallo

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MIETWAGEN

Foto: Mercedes-Benz

hört man außen bei eingeschalteter „Zündung“ den Unterschied: Der S400 Hybrid surrt vernehmlich vor sich hin. Das komplette Hybrid-Paket wiegt nur 75 Kilogramm, fällt deswegen bei einem Leergewicht von knapp zwei Tonnen buchstäblich kaum ins Gewicht. Die Komponenten stecken alle im Motorraum, nehmen also nichts weg vom Innen- oder Gepäckraum. Auch die Zuladung passt mit knapp 600 Kilogramm zur Fahrzeugklasse und liegt damit deutlich über dem Wert vergleichbarer „Japaner“. Mit der Preisgestaltung zeigt Mercedes-Benz deutlich, dass man den S 400 erfolgreich in den Markt bringen will. Sein Listenpreis von 85 323 Euro enthält das Navigations-System mit Command PS, das LED-Lichtpaket mit Tagfahrlicht, das Intelligent Light System und den adaptiven Fernlicht-Assistenten sowie ein Media-Interface – zusammen sonst fast 3870 Euro aufpreispflichtig. Damit ist der Hybrid leicht billiger als der S 450-Achtzylinden, liegt aber rund 3000 Euro höher als der MercedesBenz S 350 CDI Blue Efficiency (beide ebenfalls ausstattungsbereinigt). Der S 350 CDI leistet übrigens 173 kW / 235 PS und bietet ein maxima-


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Hallo TAXI 5/2009