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carsten minkewitz alte schönhauser 14/15 10119 berlin 030 · 280 76 19 0177 · 280 76 19 mail@carsten-minkewitz.de studio: rykestraße 19 10405 berlin

carsten minkewitz

designer


carsten minkewitz alte schönhauser 14/15 10119 berlin 030 · 280 76 19 0177 · 280 76 19 mail@carsten-minkewitz.de studio: rykestraße 19 10405 berlin

carsten minkewitz

designer


akademie der künste berlin-brandenburg

atelier otto niemeyer-holstein

aufbau-verlag autorenkreis der bundesrepublik deutschland berliner zeitung 1966

in berlin geboren

berliner morgenpost

1986—1989 studium germanistik und kunsterziehung an der ernst-moritz-arndt-universität greifswald

brandenburgisches literaturbüro

1989—1994 studium kommunikations­design an der kunsthochschule berlin-weißensee (diplom 1994)

deutschlandradio

seit 1994

als designer tätig

für museen, verlage,­ ­institutionen, zeitungen, rundfunkanstalten: aus­stellungen, drucksachen, orientierungssysteme, raumgestaltungen … 2001—2009 künstlerischer assistent am caspar-david-friedrichinstitut, ernst-moritz-arndtuniversität greifswald SS 2010 vertretungsprofessur universität greifswald

brandenburgischer kunstverein caspar-david-friedrich-gesellschaft context tv

deutsche stiftung denkmalschutz

fürst-pückler-museum, park und schloß branitz hochschule für musik hanns eisler

klinik leezen

konrad-adenauer-stiftung wolfgang koeppen stiftung koeppen-haus greifswald leipziger bibliophiler abend märkische allgemeine zeitung mitteldeutscher rundfunk peter-huchel-haus robert bosch stiftung rundfunk berlin brandenburg stadt greifswald stiftung aufarbeitung taz weltfriedensdienst


01 verschiedene lichtstimmungen — während der 04 woche des hörspiels 1998

— raumgestaltung woche des hörspiels akademie der künste berlin 1998—2001

05 erste entwurfsskizze 1998

— vier lasergeschnittene metall­plastiken (höhe 6 m) bestimmen den bühnenraum. verschiedene lichtstimmungen wechseln über sehr lange zeiträume.

06 detail: leuchtstäbe 07 scheinwerferschablonen — (gobos) zur lichtprojektion 10 für die woche des hörspiels 2001

— fünfzig leuchtstäbe strukturieren den zuschauerraum. farbiges chemisches licht wird an ihren köpfen durch 3d-schablonen moduliert. — in den folgejahren wurde die gestaltung jeweils durch verschiedene scheinwerferschablonen ergänzt.

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carsten minkewitz

raum, bühne, licht 1998—2001 akademie der künste berlin-brandenburg


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01 bühnenelemente 02 hackesches hörtheater 04 1997 03 fotografien 05 aus dem heft  ein jahr hörtheater

— raumgestaltung hackesches hörtheater deutschlandradio berlin 1996—2001 — die bühnengestaltung besteht aus zehn bildfahnen in strengem schwarz/weiß. die bildmotive sind an einem ­einheitlichen grundraster orientiert, das vielfätige kombinationen der aus transparentem metallgewebe ­bestehenden flächen ermöglicht. es entstehen immer neue bild­ strukturen. — ziel war nicht die illustration der ­einzelnen hörstücke, sondern eine visuelle ergänzung des hör­ erlebnisses.

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carsten minkewitz

raum, bühne, licht 1996—2001 hackesches hörtheater


o-ton:  Es gab sogar Zeiten, da hab ich wirklich nichts mehr gemacht. Das kann man wohl sagen. Einkaufen gehen oder so, nee, das war alles verschwendete Zeit. Für die Villa brauchte ich sie. Wenn Freunde kamen, da hab ich meistens mit den Augen gerollt, o mein Gott, ausgerechnet heute wollte ich doch … Und jedesmal hast du gedacht, mein Gott, noch ’ne Flasche Bier auf, das dauert ja mindestens nochmal ’ne Stunde, bis die gehen. Ja, ist vorgekommen. Wenn’s schon so nach Auf bruch aussah, dann klopfte das Herz schon, dann wurde man schon nervös. Au prima, jetzt ist es bald soweit. Naja, und dann sind die losgegangen, und dann, ja schnell zum Telefon­hörer und ab in die Villa.

maigret:

Wer ist sie?

lognon: Ein Dienstmädchen. 19. Hübsch, nicht wahr? Sie war wohl beim ­Tanzen. Schade um sie. Gross, schlank, so ein richtiger moderner Typ, wie die Amerikaner sie jetzt mögen … maigret: (begreift plötzlich) Natürlich ... lognon:

Was meinen Sie?

maigret: (mehr zu sich selber) Ich Narr! Jetzt kapiere ich, was ich falsch gemacht habe ... Schaffen Sie mir die Alte ins Büro. Und die Frau.

01 -02 03 04 05

Die von Carsten Minkewitz geschaffene Installation spielt mit Licht, Metall und Raum. … Durch Transparenz und Verdichtung eröffnen sich Assoziationsflächen und Gedanken­räume. Deutschlandradio

Ha c k e s c h e s

HTheater r h ör s p i e l / f e a t u r e

im rudel findet man früher oder später zu einem kodex, in der gang erhält man die feuertaufe, und mit dem neugewonnenen sinn im leib gehen sie in kleinen scharen auf die suche ... sie sind menschenmüll, eine verschwendung in den strassen der metropolen, sie haben das spiel verloren, weil die karten gezinkt sind, die man ihnen in die hand drückt. deshalb sind sie kanaken, deshalb bin ich ein kanake, deshalb bist du ein kanake.

henning bahlke: ... Nu ja, nach Sylt mitne Frau fahrn, is so, als wenn man mit ne Flasche Bier in die Kneipe geht. (lacht roh) beate nelken: (pikiert) Tatsächlich. – …


— »leipzig hört« hörspielabende des mdr zur leipziger buchmesse 2005

carsten minkewitz

dimmerpack 1

dimmerpack 2

01 konstruktion der leuchtballone 02 raumsituation 03 alte handelsbörse 04 leipzig 05 schaltschema

lichtmischpult

05

anordnung im raum in den ballonen befinden s ich leuchtmittel, jeder ballon ist über ein lichtmischpult einzeln steuerbar.

raumgestaltung 2005 leipzig hört rundfunk mdr


02

leipzig hört 03

·um den kristalllüster als zentrum gruppieren sich zwölf mit helium gefüllte ballone, die in drei meter höhe über den köpfen der zuhörer schweben.

04

·in den ballonen befinden sich leuchtmittel, jeder ballon ist über ein lichtmischpult einzeln steuerbar. ·die symmetrische anordnung und die dimm­ barkeit der ballone ermöglichen verschiedenste lichtläufe und lichtstimmungen im raum.

02

alte bœrse / mærz 2005 01

technologie zur anwendung kommen latexballone mit einem durchmesser von 1,5 metern. die heliumfüllung wird nach zwei tagen erneuert. die leuchtmittel werden mit einer spannung von zwölf volt betrieben, eine etwaige gefährdung des publikums ist damit ausgeschlossen.


05 01 schema raum und funktion 02 layoutbeispiele 03 der ausstellungstafeln 04 schema typografie, farbe und funktion 05 bodenmarken deutschlandradio funkhaus köln

— achtung, hier sendestelle berlin stationen der rundfunkgeschichte deutschlandradio 2004 — ausstellung in den funkhäusern von deutschlandradio — eine dokumentation zu achzig jahren rundfunkgeschichte: textile bahnen, tablare, audio-elemente, podeste und vitrinen für museale exponate — konzeption, gesamtgestaltung, umsetzung

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carsten minkewitz

ausstellungen 2004 rundfunk


01

element 1

element 2

240 x 280 x 40 cm

160 x 280 x 40 cm

element 2

fahne

160 x 280 x 40 cm

80 x 260 cm

03

02 tablar 40 x 160 cm

Hier spricht Berlinspricht … Hier Berlin …

04

box

vierter stock

für audio-cd 40 x 40 x 10 cm

vierter stock element 4: podest

element 3: vitrine

160 x 120 x 80 cm

160 x 200 x 80 cm

dritter stock

dritter stock

zweiter stock

die themenbereiche auf den einzelnen etagen werden durch entsprechende signete gekennzeichnet die themenbereiche auf den einzelnen etagen werden durch entsprechende linien und zeichen signete gekennzeichnet strukturieren die bild- und texttafeln linien und zeichen strukturieren die bild- und texttafeln farben zur orientierung

zweiter stock

farben zur orientierung

erster stock

ein schriftschnitt in drei größen strukturiert den text

Rundfunkgeschichte

erster stock

ein schriftschnitt in drei größen strukturiert den text ziffern, zahlen, daten, fakten sind blickpunkte

Rundfunkgeschichte

angaben: breite x höhe x tiefe

erdgeschoss

erdgeschoss

ziffern, zahlen, daten, fakten sind blickpunkte

Rundfunkgeschichte

Rundfunk Rundfunk 1924

Rundfunkgeschichte

Der Radioempfänger »Stratos« wurde in Berlin-Lichterfelde gebaut. Der Radioempfänger »Stratos« in Berlin-Lichterfelde wurde

1924


— ausstellung literarische gegenwelten stiftung aufarbeitung 2005/2006 wanderausstellung — die ausstellung besteht aus 110 pappkuben, die zu vier archivwänden aufgestapelt werden — beleuchtete lesetische, an denen archivmaterial in form von textund tondokumenten erschlossen werden kann, ergänzen die ausstellungsarchitektur 01 — 09

bilder der ausstellungssituation im literaturhaus fasanenstraße, berlin 2006

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carsten minkewitz

ausstellungen literatur/biografie literarische gegenwelten


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— die ausstellung: biografien, texte, zeitgeschichte

… Das staubtrockene Archivmaterial wurde von dem Gestalter Carsten Minkewitz überaus sinnlich arrangiert. … Berliner Zeitung — das archiv: texte, akten überwachungsberichte, tondokumente


01 auswahl — plakate 04 ultraschall

05 auswahl — broschüren 08 ultraschall 09 auswahl — illustrationen 17 ultraschall

— ultraschall – das festival für neue musik  deutschlandradio berlin/ deutschlandradio kultur, sender freies berlin/ kulturradio vom rbb 1999—2012 — die grafischen motive für die einzelnen jahrgänge wurden aus vielfältigen bildressourcen entwickelt: mikroskopischen streiflicht-aufnahmen, zeichnungen, doppler-fotografien, cyanotypien, typografischer kombinatorik, spektrometrischen bildern des weltraumobservatoriums ›soho‹ …

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ultraschall das festival für neue musik 1999—2012 auswahl


www.dradio.de/ultraschall

c. minkewitz

www.kulturradio.de

18. BIS 27. JANUAR 2008 DAS FESTIVAL FĂœR NEUE MUSIK

US 07_plakat_conrad.indd 1

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18.12.2007 0:31:21 Uhr


01 kunstpreis brandenburg brandenburgischer kunstverein 1998­ 02 1 00 jahre stadtbibliothek greifswald stadt greifswald 1997 03 wolfgang koeppen hans-fallada-verein greifswald 1995 04 von ägypten nach preußen fürst-pückler-museum cottbus 1997 05 die welt ist eine schachtel brandenburgisches literaturbüro 1999 06 aki takase deutschlandradio berlin 1998 07 schreiben nach dem überleben brandenburgisches literaturbüro 1996 08 ankündigungsplakate deutschlandradio berlin 1998—2006

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plakate 1995—2006 auswahl


Die Welt 28. September bis 14. Oktober 1999

Landtag Brandenburg

ist

eine

FrauenMuseum Bonn

Minkewitz

16. Oktober bis 9. November 1999

Schachtel 19. November bis 19. Dezember 1999

Eine Ausstellung des Otto-Wels-Bildungswerkes e.V.

Ungenannte

Konzeption/Organisation: Ines Geipel Gestaltung/Produktion: Carsten Minkewitz

Gefördert durch: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Brandenburg,

in

Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen

frühen 02

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01

06 08 www.kakadu.de

P R OG R A MM F Ü R K IN DER Infotag

Erzähltag

Musiktag

Rauskriegtag

Quasseltag

Spieltag

Hörspieltag

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Adresse: Deutschlandradio Kultur, Kakadu, Hans-Rosenthal-Platz, 10825 Berlin · E-mail: kakadu@dradio.de · Hörer-Telefon: 01803 - 37 23 46

07

Kleine Synagoge Erfurt

Autorinnen

Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen Brandenburg,

der

Landeszentrale für politische Bildung Erfurt, Literaturbüro Erfurt e.V.

DDR


01 beschriftung literarischer orte im land brandenburg, ausstattung märkische d ­ ichterlandschaft 1998 02 audio-cd und buch 03  günter eich 1999/2000  uch hermann maaß 04 b 1997 05 buch henning von tresckow 2001 06 broschüre peter-huchel-haus 07  2000 08 autorenlexikon 1997 09 broschüre 10 autorenkreis der bundesrepublik deutschland 2001

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carsten minkewitz

thema literatur 1995—2002 auswahl


‌ ein Buch, das im ßbrigen, wenn man es so sagen darf, auch in seiner Ausstattung etwas von Adel hat. Frankfurter Allgemeine Zeitung

02

01

02 03 04 05

06 07 08 09 10

06


01 plakat im labyrinth des schreibens – wolfgang koeppen koeppen-haus greifswald 2006­  lakat 02 p rias plakate deutschlandradio 2006 03 logotype rias plakate 04 werbematerial context tv 2006 05 hörspielkino unterm sternenhimmel rbb, deutschlandradio 2005 06 literarische gegenwelten 2007 07 deutschlandradio 08 kultur 2005 09 plakatserie ausstellung malerfreundschaft atelier otto niemeyer-holstein 2006

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drucksachen 2005—2007 auswahl


LITERARISCHE GEGENWELTEN

DAS ARCHIV UNTERDRÜCKTER LITER ATUR IN DER DDR

wolfgang koeppen:

ausstellung eröffnung/lesung 20. juni 2007 · 20:00 koeppenhaus greifswald bahnhofstrasse 4

03 minkewitz

Eine Ausstellung im Deutschlandradio, Funkhaus Berlin 8. Februar bis 7. April 2006

bis 21. juli

konzept: ines geipel, joachim walther grafik und produktion: carsten minkewitz lesung: studenten der schauspielschule ›ernst busch‹ typografie schlüsselwörter: studenten aus dem ›caspardavid-friedrich-institut‹, universität greifswald

öffnungszeiten: dienstag—samstag · 14:00 —18:00

mit freundlicher unterstützung des quartiersbüros fleischervorstadt

Kultur ist überall.®

06 02 TAUCHFAHRT

foto: nomi baumgartl · grafik: carsten minkewitz

24. Juli 2005 19.30 Uhr im ZDF

24. 07. 20 05 19. 30 Uhr im ZDF

TAUCHFAHRT

Ein Film von Andreas Sawall

Hörerservice: 0221 · 345 18 31

IN DIE VERGANGENHEIT

HITLERS GEHEIME

www.dradio.de

Ein Film von Andreas Sawall

WAFFE

DIE TÖDLICHE FR ACHT DER ›HYDRO‹ Regie: Andreas Sawall Buch: Andreas Sawall/ Duncan Copp Kamera: Andreas Bremer/ Clive North Ton: David Kammerer Schnitt: Christian Djimdé Lichttechnik: Hartmut Pollitt, Enno Hoffmann Farbkorrektur: Dietrich Töllner Ausstattung: ZwoP Berlin

Recherche: Philip Wahl Tonmischung: Oliver Engelhardt Computeranimation: Rossi Mediadesign Sprecher: Hans-Peter Bögel Produktionsassistenz: Jehad Raychouni, Tobias Gramlich Produktionsleitung: Evelyn Wenzel, Andreas Wolf (ZDF)

Produzent: Daniel Petry Redaktion: Claudia Moroni/ Helga Lippert Dank an: Ingelin Bystrom, Industriearbeitermuseum Vermork, Anita Tapio, Rjukan Touristoffice Egidius Fechter, Atomkellermuseum Haigerloch, Archiv zur Geschichte der Max-PlanckGesellschaft, Berlin-Dahlem

liter Eine Produktion von Context TV und Dox Productions für das ZDF und Nova/WGBH Boston

a

h a ck e s ch e s minkewitz

grafik: minkewitz

koeppenhaus greifswald 23.juni—29.september 2006 www.koeppenhaus.de

tur

auswahl

ausstellung

Context TV GmbH Lützowstr. 92 · 10785 Berlin Tel: +49-30-2639780 Fax: +49-30-26397829 info@context.tv

SO Koeppen/Unseld Briew. Anz

16.05.2006

11:47 Uhr

31. AUGUS T · 21 : 0 0

TOTAL KHÉOP S (1+ 2 )

Seite 1

KRIMI VON JEAN-CLAUDE IZZO »Ich wüsste wenige epistolarische Gespräche, die in ihrer Schonungslosigkeit so respektvoll und in ihrer Diskretion so intim sind wie dieses.« Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung

BEARBEITUNG: HARALD BRANDT

IN DIE VERGANGENHEIT

Herausgegeben von Alfred Estermann und Wolfgang Schopf 584 Seiten. Gebunden € 24,80 (D)

Suhrkamp www.suhrkamp.de

NACH VOLTAIRE

I M A N S C H L U S S A N D I E VO R S T EL L U N G EN FI N D EN G E S P R Ä C H E M I T A U TO R EN U N D M I T W I R K EN D EN S TAT T.

Kultur ist überall.®

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ROSENTHALER S TR A SSE 40/41 · 10178 BERLIN

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HŒRSPIELHITS DER ARD

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VON JOACHIM WALTHER

Ausstellung · 16. April 2006 bis 8. April 2007 Atelier Otto Niemeyer-Holstein · Neue Galerie · Lüttenort

Quartiersbüro Fleischervorstadt

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OTTO MANIGK OTTO NIEMEYER-HOLSTEIN KAREN SCHACHT HERBERT WEGEHAUPT

Wolfgang Koeppen Stiftung

7. SEP TEMBER · 21 : 0 0

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malerfreundschaft:

gefördert durch

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01.04.2006 22:58:07 Uhr

E INTR I T T FR E I

HÖRSPIEL FEATURE


carsten minkewitz alte schönhauser 14/15 10119 berlin 030 · 28 07 61 9

foto: dpa —  »Ich will das nicht sehen« 20.000 antidopingbrillen im olympiastadion berlin — a lle deutschsprachigen fernsehstationen französisches, schwedisches, japanisches fernsehen fast alle deutschsprachigen ­zeitungen und journale

alle wichtigen blogs

die meisten deutschsprachigen ­radiosender widmen sich dem thema … —  danke robert harting!

carsten minkewitz

»Ich will das nicht sehen!« public-relations-kampagne für den doping-opfer-hilfe e. v.


—  Schwarzsehen für den Durchblick 16. August 2009 Wenn sich an diesem Dienstagmorgen manche Leichtathletikfans noch ein wenig müde und verwundert die Augen reiben sollten über die 100-Meter-Freakshows der vergangenen beiden Nächte (siehe auch: Phänomen Bolt: Fun, Fun, Fun), dann werden sie vor dem Olympiastadion erste Hilfe finden. Vor den Eingängen werden einige Studenten stehen und Doping-Schutzbrillen verteilen, garantiert ohne Nebenwirkungen. … Und so funktioniert die Doping-Schutzbrille: aufsetzen und schwarz sehen. Nichts ist zu erkennen. Die Brille ist ein Schwindel. Sie ist aus Pappe, beidseitig verwendbar, und dort, wo sonst das Glas sitzt, stehen die bilingualen Botschaften: „Ich will das nicht sehen.“ Und auf der anderen Seite für die internationalen Fans: „I don't want to see cheats!“ Die Brille, durch die man den Betrug nicht sehen will, soll für die Verdunkelung stehen, die man bei der Leichtathletik-WM jeden Tag erlebe, sagt Ines ­Geipel: „Man sieht hindurch und sieht nichts.“ Über die Risiken und Nebenwirkungen der Weltmeisterschaften wird ausdrücklich am Brillenbügel hingewiesen: „Sportbegeisterte freuen sich auf einmalige Erlebnisse. Stattdessen bekommen sie Hochglanzbilder, die lügen, Trainer, die leugnen, AntiDoping-Kommissionen, die das Gift sauberreden, Sportfunktionäre, die den Betrug abnicken, Politiker, die das bezahlen und feiern.“ Und dazu die Forderung der Aktion: „Stand up clean, heroes!“ —  FAZ foto: zdf heutejournal 18.08.2009

—  »Ich will das nicht sehen« 20.000 antidopingbrillen im olympiastadion berlin

—  Hartings Hass entsetzt Doping-Opfer Für einen Eklat hat Robert Harting nach seiner Qualifikation für das Diskus-Finale der Leichtathletik-WM gesorgt. Papp-Brillen brachten den Hünen auf die Palme. Seiner sportlichen Aufgabe entledigte er sich mit Bravour, dann vergriff sich Robert Harting erneut im Ton und sorgte für einen Eklat. „Wenn der Diskus auf dem Rasen aufspringt, soll er gleich gegen eine der Brillen springen, die die Doping-Opfer hier verteilt haben. Aber ich bin kein Mörder, ich will nur, dass sie wirklich nichts mehr sehen“, erklärte der Berliner in der Mixed-Zone den verblüfften Journalisten, nachdem er mit der Bestweite von 66,81 Metern den Einzug ins Diskus-Finale der Leichtathletik-Weltmeisterschaften am Mittwoch gleich im ersten Wurf geschafft hatte. „Ich finde diese Äußerungen unsäglich“, sagte Clemens Prokop, der Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes DLV. Zu möglichen Konsequenzen wollte er sich am Dienstag nicht äußern. ZUM THEMA Leichtathletik – National: Harting zweifelt Goldmanns Unschuld an Harting spielte mit seinen Äußerungen auf die Aktion des Dopingopfer-Hilfe-Vereins (DOHV) an, der während der WM 20.000 Papp-Brillen im Olympiastadion und am Brandenburger Tor verteilen lässt, um auf den weiter stattfindenden Missbrauch verbotener Mittel aufmerksam zu machen. „Diese Äußerungen sind eine optimale Werbung für unsere Aktion. Harting sagt damit sehr deutlich, was bei ihm und in seinem Sport los ist“, erklärte die frühere Weltklasse-Sprinterin Ines Geipel, die sich als Sprecherin der in der DDR gedopten und geschädigten Athleten profiliert hat. — F  ocus

— idee, ausführung und organisation

.


weitere ausstellungen

· hans fallada hans-fallada-verein greifswald 1992 · wolfgang koeppen hans-fallada-verein greifswald 1995

01 ausstellung die welt ist eine schachtel gedicht, laserschnitt in stahl 1999 02 ausstellung 03 günter eich 04 märkische dichterlandschaft 2000 0 5 ausstellung 06 die welt ist eine schachtel 07 brandenburgisches literaturbüro 1999 08 ausstellung die welt ist eine schachtel detail: metallbuchstaben auf industriemagnet 1999 09 ausstellung die welt ist eine schachtel detail: ausstellungssystem 1999

· peter huchel brandenburgisches literaturbüro 1996 · fürst pückler fürst-pückler-museum, park und schloß branitz/cottbus 1997 · otto niemeyer-holstein atelier otto niemeyer-holstein lüttenort/koserow 1999/2000 ·

50 jahre bachwochen greifswalder bachwochen 2002

·

w  alter borchard, architekt deutschlandradio 2002

·

k  langräume, konzerte für die denkmalpflege deutschlandradio, deutsche stiftung denkmalschutz 2003

·

a chtung, hier sendestelle berlin stationen der rundfunkgeschichte deutschlandradio 2004

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literarische gegenwelten stiftung aufarbeitung 2005/2006

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r ias – plakate deutschlandradio 2006

·

im labyrinth des schreibens – wolfgang koeppen koeppen-haus greifswald 2005/2006

·

»  radio france, fait le mur – 24 Stunden live aus Berlin« deutschlandradio Haus der Bundespressekonferenz 2010

·

»  zukunft berlin-buch: der forschungsstandort« berlin, zehn standorte 2010

carsten minkewitz alte schönhauser 14/15 10119 berlin 030 · 280 76 19

carsten minkewitz

literaturausstellungen 1999—2000 auswahl


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weitere ausstellungen

· hans fallada hans-fallada-verein greifswald 1992 · wolfgang koeppen hans-fallada-verein greifswald 1995 · peter huchel brandenburgisches literaturbüro 1996 · fürst pückler fürst-pückler-museum, park und schloß branitz/cottbus 1997 0 5 ausstellung 06 im labyrinth des schreibens – 07 wolfgang koeppen 08 koeppen-haus greifswald 09 2005/2006

· otto niemeyer-holstein atelier otto niemeyer-holstein lüttenort/koserow 1999/2000 ·

50 jahre bachwochen greifswalder bachwochen 2002

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w  alter borchard, architekt deutschlandradio 2002

·

k  langräume, konzerte für die denkmalpflege deutschlandradio, deutsche stiftung denkmalschutz 2003

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a chtung, hier sendestelle berlin stationen der rundfunkgeschichte deutschlandradio 2004

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literarische gegenwelten stiftung aufarbeitung 2005/2006

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r ias – plakate deutschlandradio 2006

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im labyrinth des schreibens – wolfgang koeppen koeppen-haus greifswald 2005/2006

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»  radio france, fait le mur – 24 Stunden live aus Berlin« deutschlandradio Haus der Bundespressekonferenz 2010

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»  zukunft berlin-buch: der forschungsstandort« berlin, zehn standorte 2010

01 plakat 02 layoutbeispiele tafeln 03 layoutbeispiele tafeln 04 a nsichten ausstellungssystem

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carsten minkewitz

ausstellungen 2006 wolfgang koeppen


[I]ch halte für mein eigenes Schaffen wenig von Theorien. Die Erzväter des neuen Romans, Joyce, Proust, Kafka schrieben keineswegs nach einer neuen Ästhetik. Sie setzten Maßstäbe, ohne dies zu wollen. […] Was ein Roman ist oder sein soll, wissen wir nicht. Behaupten wir also kühn, er kann alles sein. Doch nur zweitrangige Geister werden weiterhin versuchen, mit ihrer Schilderung eine Art Fotografie der Welt zu geben, wie es aufs glänzendste Balzac getan hat. Hier haben Wochenund Tagesschau, die Dokumentation, überhaupt Film und Fernsehen die Aufgabe übernommen. Es gibt im Augenblick keine literarische Schule.

Einen Stil kann nur eine Gesellschaft entwickeln. Selbst eine zusammenbrechende Gesellschaftsordnung kann ihre literarische Bewegung haben. Bei uns ist nichts und deshalb bricht auch nichts zusammen.

Zeitungsausschnitt aus der »Frankfurter Rundschau«, 5. März 1970, Wolfgang-Koeppen-Archiv Greifswald.

Zettel einer großen Unordnung Nach den Erfolgsbüchern der 50er Jahre, die bei der Kritik ein geteiltes Echo finden, macht Koeppen eher durch sein Schweigen und seine fortwährend neu angekündigten, aber nie realisierten Romanprojekte von sich reden. Sie haben mitunter viel versprechende Namen:

Ein jeder ist heute allein und schreibt für sich. A schreibt anders als B und C und ich wieder anders als sie. Ich halte ihre Bücher nicht für schlechter als meine und meine weder für besser noch schlechter als ihre. Wer wird einmal das Urteil sprechen? Die Nachgeborenen? Das Vergessen? Die Literaturgeschichte? Ich weiß es nicht. Niemand weiß es. Ich meine manchmal, wir schreiben für den Wind, der unsere Blätter braucht, sie auf seine Weise einem uns verständlichen Weltbau zuzutragen.

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»Gemeinsame Reise. Von Wolfgang Koeppen« »Wolfgang Koeppen. Es war kein Traum« »Wolfgang Koeppen. Scherze des fliegenden Holländers. Einfall zu einem Roman, vor Jahren schnell begonnen, liegen gelassen, nicht ganz aufgegeben, soll auf den Meeren spielen, den Inseln, den Schlachtfeldern, in Häfen, Städten, Kolonien, unter freien und unfreien Völkern.« »Jakob Eldena/ sein Leben in Briefen und von ihm selbst erzählt.« »Buchtitel: Wolfgang Koeppen – Marcel Reich-Ranicki/EIN GESPRÄCH«. »In Staub mit allen Feinden Brandenburgs« »Tasso oder die Disproportion« »Der Konflikt des Ophthalmologen«

Erste Schreibversuche ·

Koeppen, Wolfgang: »Antwort auf eine Umfrage: Der Roman. der nichts erzählt« in: Gesammelter Werke, Bd. 5, Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 1990, S. 249.

Ich fühle mich wie Asche

Den Unterricht schwänzend, seine Nützlichkeit verachtend, die Schultage im Bett liegend, mit Büchern eingedeckt, war ich mit fünfzehn Jahren überzeugt, zur Republik der Literatur zu gehören und heftete an meine Tür ein Schild, W.K., Literat. Mit anderen Worten: Ich ging freiwillig in Sklaverei. […] Ich veröffentlichte von der Schulbank in unserer Stadtzeitung einen Aufsatz über den poetischen Expressionismus und wurde meinem Deutschlehrer unheimlich. In den Ferien reportierte ich auf pommerschem Acker die Armut der Landarbeiter. Es war ein literarischer, kein politischer Versuch, aber in Berlin druckte mich die »Rote Fahne«, und die Schule drohte, den Verfasser zu religieren.11

Aus dem eifrigen Leser Koeppen wird bereits in früher Jugend ein begeisterter Schreiber, der am »Märchenteppich der Welt weiter weben«12 möchte. Mit einem erstaunlichen literarischen Wissen gewappnet, verfasst er literarische, lyrische, aber auch dramatische Texte. Darin geht es, wie in seinen späteren Texten, bereits um Konfessionen, um Beichten, um ein Hadern mit Gott. Koeppen fühlt sich leidgeprüft wie Hiob.13

Brief von Adolf Muschg an Wolfgang Koeppen, 13. Januar 1976, Wolfgang-Koeppen-Archiv Greifswald.

Notizbuch 14, ca. 1925, Sign. 17310, Wolfgang-Koeppen-Archiv Greifswald.

Notizen und Kommentare Wolfgang Koeppens in Hanns Johst »Der König«, 1923, Wolfgang-Koeppen-Archiv Greifswald.

In seinen frühen Gedichten kommt dies zum Ausdruck.

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Der Beter14

Solche Titelentwürfe gehören nach Koeppens Ermessen bereits zur Literatur, zum Werk des Autors. Er findet für den Werkbegriff andere Maßstäbe als seine Kritiker. Alles Schreiben ist für ihn Literatur.

ich strahle aus zum Gott hinauf der Strophen drei:

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Herr auf der Erde stehe ich Mensch und sie scheint unter mir und sie scheint über mir zu sein.

Das Tagebuch eines modernen Autors kann als Tagebuch geführt werden, es kann aber auch die Form eines Zettels haben, der beschrieben wurde […], irgendwo, auf einer Reise, einer Flucht, einem Müßiggang, einem Feldzug, in einem Kaffeehaus, am Rande der Straße, nachts im Bett oder unter Brücken, die Aufzeichnung kann auf der Wand eines Gefängnisses stehen, sie kann mit dem eigenen Blut geschrieben oder auf einem Thron verfaßt sein, sie wird ein geschätztes oder mißachtetes Buch, eine verfemte oder eine heilige Schrift werden, sie mag der Erbauung dienen und öfter dem Ärgernis, sie darf ein Roman, eine Philosophie, ein Gedicht, selbst ein Drama sein. Das Tagebuch des modernen Autors ist sein Werk, sein Œuvre; es ist alles, was der Autor geschrieben, was er zu bieten, was er gelebt hat.33

Wolfgang Koeppen, 20er Jahre, Wolfgang-Koeppen-Archiv Greifswald.

In diesem Sinne schreibt Koeppen unaufhörlich. Literatur ist für ihn ein fortgesetztes Selbstgespräch. 32 Vgl. »Zettel meiner großen Unordnung« in: Koeppen, Wolfgang: »Unlauterer Geschäftsbericht« in: Gesammelte Werke, Bd. 6, Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 1990, S. 274. 33 Koeppen, Wolfgang: »Unlauterer Geschäftsbericht« in: Gesammelte Werke, Bd. 5, Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 1990, S. 267.

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Romanentwurf, M 356, Wolfgang-Koeppen-Archiv Greifswald.

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Romanentwurf, M 108, Wolfgang-Koeppen-Archiv Greifswald.

Romanentwurf, M 207, Wolfgang-Koeppen-Archiv Greifswald.

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Notizen, M 6, Wolfgang-Koeppen-Archiv Greifswald.

wolfgang koeppen:

Koeppens erster dramatischer Versuch »Das Gleichnis«, Mitte 20er Jahre, Wolfgang-Koeppen-Archiv Greifswald.

»Der Beter«, 1926, Notizbuch 13, Wolfgang-Koeppen-Archiv Greifswald.

11 Koeppen, Wolfgang: »Eine schöne Zeit der Not« in: Gesammelte Werke, Bd. 5, Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 1990, S. 310. 12 Koeppen, Wolfgang: »Märchendank« in: Gesammelte Werke, Bd. 5, Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 1990, S. 347. 13 Angespielt wird auf die biblische Gestalt aus dem Alten Testament. Darin nimmt Hiob sein Leid trotz seiner Verzweiflung nicht unwidersprochen hin, sondern sucht das Gespräch mit Gott und hinterfragt sein Schicksal. 14 Aus Wolfgang Koeppens Notizbuch (1926), Nr. 13, Sign. 17241, Wolfgang-Koeppen-Archiv Greifswald. Transkribiert von Dr. Michael Gratz.

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aus einem Notizbuch Koeppens, Wolfgang-Koeppen-Archiv Greifswald.

Wolfgang Koeppens Aufzeichnungen der Rezensionen Das Treibhaus, M 436, Wolfgang-Koeppen-Archiv Greifswald. Greifswald. Wolfgang Koeppens Aufzeichnungen derzuRezensionen zu Das Treibhaus, M 436, Wolfgang-Koeppen-Archiv

Siegfried Unseld an Wolfgang Koeppen und Suhrkamp-Verlagsvorschau November 1972 – April 1973, Wolfgang-Koeppen-Archiv-Greifswald.

aus Wolfgang Koeppens Notizbüchern, Wolfgang-Koeppen-Archiv Greifswald.

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Tagebuch 1925, Sign. 23744, Wolfgang-Koeppen-Archiv Greifswald.

[…]

IchIch habe habe keinen keinen

IchIch habe habe keinen keinen doch doch ich ich liebe liebe mich! mich! ich ich einein neuer neuer narzis narzis schaue schaue im im spiegel spiegel mich mich schönen schönen knaben! knaben! EinEin fantastischer fantastischer prinz prinz (auf(auf tiefem tiefem trauersamt trauersamt ruhtruht mein mein bleiches bleiches haupt haupt drüber drüber wellt wellt sichsich meiner meiner Haare Haare einer) einer) welcher welcher träumer träumer binbin ich!ich! ich ich liebe liebe mich! mich! Tagebuch 1925, Sign. Tagebuch 23744, Wolfgang-Koeppen-Archiv 1925, Sign. 23744, Wolfgang-Koeppen-Archiv Greifswald. Greifswald. Transkribiert von Dr.Transkribiert Michael Gratz. von Dr. Michael Gratz.

Wolfgang Koeppens Aufzeichnungen der Rezensionen zu Der Tod in Rom, M 436, Wolfgang-Koeppen-Archiv Greifs

ausstellung foto: nomi baumgartl · grafik: carsten minkewitz

koeppenhaus greifswald 23.juni—29.september 2006 www.koeppenhaus.de

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Koeppen/Unseld Briew. Anz

16.05.2006

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»Ich wüsste wenige epistolarische Gespräche, die in ihrer Schonungslosigkeit so respektvoll und in ihrer Diskretion so intim sind wie dieses.« Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung

Herausgegeben von Alfred Estermann und Wolfgang Schopf 584 Seiten. Gebunden € 24,80 (D)

gefördert durch

Wolfgang Koeppen Stiftung

Quartiersbüro Fleischervorstadt

Vorpommersche Tiefund Kulturbau GmbH

Suhrkamp www.suhrkamp.de

Wolfgang Koeppen »Mode und Expressionismus« in: Greifswalder Zeitung, 6. November 1923, Wolfgang-Koeppen-Archiv Greifswald.

Notizbuch 14, Sign. 17310, Wolfgang-Koeppen-Archiv. Transkribiert von Dr. Michael Gratz.

Doch wenn die Erde sich empört und euch zerstört, soll ich dann k###h vor Dir Oder soll ich mein Antlitz heben auch so voll Wut zu Dir?

Verlage nehmen seine Arbeiten jedoch (noch) nicht an, weil sie den Modetrends der Literatur folgen. Expressionistisches Pathos wird in neusachlichen Zeiten nicht mehr verlangt. Ein erstes wichtiges Medium für seine Schreibversuche ist ihm die Zeitung.

Notizen, M 6, Wolfgang-Koeppen-Archiv Greifswald.

Ich fühle mich wie Asche In brausenden Wind gestreut! Ich fühle mich wie eine rasche Hinstürzende Geschwindigkeit! Ein sprühend funkelnd Feuerball Spring ich durch dies kalte Weltenall! Alle werden wie Erde werden – Zu einer Zeit einmal Kein Gott wird mich gebären – Ich trag das Kainsmal.

Wolfgang Koeppen »Kartoffelbuddler in Pommern« in: Die Rote Fahne, 30. September 1928, Wolfgang-Koeppen-Archiv Greifswald.


01 hinweisen, informieren, 02 a nzeigen 03 leiten, die landschaft rahmen, 04 p  ositiv- und negativformen, ›der reiter in seiner feldflur‹, 03: richtungshinweis zufahrt, 04: bildmotiv parkplatz 05 anzeigen, informieren, leiten, 06 h  ervortreten/einbetten, 05: beschriftung der gebäude, 06: richtungen im inneren parkbereich

— orientierungssystem park branitz  außenbereich 1998—2001 —  ausgehend von dem motiv ›gerahmte landschaft‹ wurden in mehreren bauphasen eine vielzahl von elementen zur orientierung geschaffen. das modulare prinzip der entwürfe vereint sowohl ergonomische als auch poetische aspekte. entwurfsplanung —  ausführungsplanung vergabe überwachung betreuung

Karte: Digiprint auf transparenter Sicherheits-Folie, kaschiert auf Edelstahlmodul

Modul Karte 90 x 84 cm

Modul Text 90 x 42 cm

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orientierungssystem park branitz 1998—2001 stiftung fürst-pückler-museum park und schloß branitz


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Park Branitz Orientierung

Orientierungssystem Außenbereich

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Auftraggeber:

Stiftung Fürst-Pückler-Museum, Park und Schloß Branitz

Leistungszeit:

1998–2001

1) Parkplan/Legende

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2) Parkordnung/ Parkbeschreibung, Tablar drehbar gelagert

Park Branitz Orientierung

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3) Öffentlichkeitsarbeit Plakate/ textile Bespannung

4) Bildmotive Richtungshinweise an den Zufahrten

5) Bildmotive Parkplätze

6) Objektbeschriftung

7) Beschriftung Richtungshinweise im inneren Parkbereich

Rahmen · Modularer Aufbau Flächen variabel, gelasert, bedru


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01 d  isplay kasse: eintrittspreise, hausordnung  isplay etagen: 02 d orientierung im haus 03 lesepult: detaillierte information zur anlage und ihren räumen 04 beschriftung display etagen 05 musterseite lesepult 06  beschriftung der räume beispiel 07  paravent

— orientierungssystem schloß branitz  eingangsbereich 1999/2000 die motive des außenbereichs —  werden aufgenommen und variiert. die perforationen der gefalteten metallflächen realisieren ein lebendiges spiel von licht und schatten.

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orientierungssystem schloß branitz 1999/2000 beispiele


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lichtinstallation knopfstraße 18:00 bis 22:00

zwjet budjet

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lichtinstallation

hier stehen die ›schönsten plattenbauten der DDR‹. in den 70er und 80er jahren fiel fast die gesamte nördliche altstadt dem abriss zum opfer.erhalten blieben zumindest einige der alten türen. sie wurden in die neubauten eingesetzt.

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studenten des caspar-david-friedrichinstitutes wollen die faltungen und die metamorphosen des städtischen raums mit projektionen ausleuchten. dabei knüpfen sie an das projekt ›gruenes licht‹ an, das im juli im botanischen garten zu sehen war. die lichtinstallation am 6. november 2009 zeigt das ergebnis des blockseminars R A U M S T R A T E G I E N bei carsten minkewitz, dozent am cdfi und dem berliner künstler nils r. schultze. sie ist ein beitrag zu der veranstaltungsreihe ›20 jahre friedliche revolution in der DDR und greifswald‹.

›gruenes licht‹ beleuchtete den garten.

›zwjet budjet‹ beleuchtet die stadt. carsten minkewitz caspar-david-friedrichinstitut, universität greifswald

nils r. schultze künstler, berlin

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seminare wege zur problemlösung ›zwjet budjet‹ lichtinstallation im stadtraum 2009


—  ›zwjet budjet‹ —  zeichnung mit licht virtuelle räume videos animationen analoge projektion mit overhead- und dia-projektoren


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seminare wege zur problemlösung 08 2008/09 grünes licht

— wege zur problemlösung 09 ›grünes licht‹ – lichtobjekte seminarinhalt: grundlagen der gestaltung, rhythmen und maße – erstellen eines eigenen modulors, ableitungen zu plastischen objekten, die licht modulieren, form- und farblehre inszenierung im botanischen garten greifswald in zusammenarbeit mit der betrieblichen schule greifswald und dem botanischen garten der universität


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seminare wege zur problemlösung ›das wetter‹ erste kleine caspar-davidfriedrich-expedition 2007

—  wege zur problemlösung ›das wetter‹ erste kleine caspar-david-friedrichexpedition. das große im kleinen. gestalterische improvisationen in der landschaft. räumlich-dynamisches gestalten, typografie, audio und video. szenischer expeditionsbericht als öffentliche aufführung vor publikum.


1. SZENE › Licht aus ›› projektion Niemand wird aus den hier nachfolgenden ­Erwägungen zu Einsichten gelangen. EXPEDITION Groß Petershagen 2007

 rojektion ›› p Film Sarah »komm dahin, wo es schön ist …« (›Elektroreise‹, Autor: Peter Licht)

› Darsteller betreten die Bühne mit brennenden Lampen. Darsteller richten ihre Lampe auf Humboldt. Er beginnt zu erzählen.

 rojektion ›› p Kreise in der Natur

Humboldt Was mir den Hauptantrieb gewährte, war das Bestreben die Erscheinungen der körperlichen Dinge in ihrem allgemeinen Zusammenhange, die Natur als ein durch innere Kräfte bewegtes und belebtes Ganzes aufzufassen.

›› p  rojektion Lyrikpflanzen

Humboldt … was ich als das Wichtigste und Wesentlichste meines ganzen Unternehmens betrachte: die innere Verkettung des Allgemeinen mit dem Besonderen, den Geist der Behandlung in Auswahl der Erfahrungssätze, in Form und Stil der Komposition. Wenn bei der Aufstellung des Naturgemäldes, dessen Entwurf … 2. Szene › Caspar betritt die Bühne, unterbricht H. Caspar Gemälde, ich hör immer Gemälde? Chor Die einzig wahre Quelle der Kunst ist unser Herz. › Caspars Herz schlägt Caspar Schließe dein leibliches Auge, damit du mit dem ­geistigen Auge zuerst siehest dein Bild. Dann fördere zutage, was du im Dunkeln gesehen, daß es zurückwirke auf andere von außen nach innen. 3. Szene

 rojektion ›› p Frosch, Frei

Caspar In jedem Gemälde gibt es einen leuchtenden Punkt. Der muß allein bleiben. Man kann ihn hinsetzen, wo man will, in eine Wolke, auf eine Wasserspiegelung, auf eine Mütze.

gruppe ›sibylle‹ videostills


—  schreiben ausstellung im koeppenhaus greifswald 2005 mit originalblättern von henri michaux in kooperation mit dem koeppenhaus greifswald, dem institut francais, der belgischen botschaft und der galerie schwarz, greifswald 01 schreibgeräte — in entsprechenden 05 ausführungen: beispiele

—  wege zur problemlösung schreiben entwurf und herstellung von schreibgeräten in den physikalischen werkstätten der universität greifswald: zeichnung als kommunikationsmittel: realisierung einer ­gezeichneten form durch maschinelle p ­ roduktions­ prozesse (glasbläserei, sägen ­bohren fräsen, drehen, löten s­ chweißen, kleben …) erproben dieser geräte

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seminare wege zur problemlösung 2004 schreiben


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wege zur problemlösung —  neue musik: erforschung gestalterischer zusammenhänge von musikalischer komposition und dem spiel mit grafischen/ räumlichen/sprachlichen mitteln: fibonacci-reihe/variation/permutation/ spiegelung/anagramm/gestalteter zufall … raumgestaltung im »radialsystem« berlin im rahmen des festivals »ultraschall«, in zusammenarbeit mit deutschlandradio kultur

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seminare wege zur problemlösung 2006/2007 neue musik


MUSIK AUF DER FLÄCHE einfache geometrie erschloss eine visuelle annäherung an kompositionsprinzipien in der musik: variation, permutation, spiegelung, phasenverschiebung, fibonacci-reihen … diese einfache mathematik wurde gekreuzt mit freien rhythmen, zufall, intuition und ihrer vertrauten nachbarin: der realität. raumgestaltung für »radialsystem V« berlin im rahmen von »ultraschall – festival für neue musik«.

gruppe ›river floick‹ uni greifswald caspar-david-friedrich-institut in zusammenarbeit mit deutschlandradio kultur


— museumsgarten pommersches landesmuseum greifswald 2003

01/ darstellen der räumlichen 02/ zusammenhänge im entwurf: 03 vector-basierte programme 04/ beispiele der 05 kontextrecherche 06/ darstellung mathematischer 07 ­zusammenhänge

—  wege zur problemlösung zeichen zeichnen — gestalterische grundlagen seminarinhalt: architektonische ­zeichen und zeichensysteme: 2d/3d. entwurf architektonischer e ­ lemente auf der basis der ­fibonacci-reihe. virtuelle modelle. — seminar mit studierenden des ersten semesters. — projekt gestaltungswettbewerb: ausschreibung des pommerschen landesmuseums greifswald; 3. preis – neben diplomarbeiten der architekturstudiengänge ­weimar, wismar und neubrandenburg. — methode doppel-null-konstellation: lösen von gestaltungsaufgaben, ausgehend von zwei unbekannten; hier architektur und typografie — zum erreichen des gestalterischen ziels werden gemeinschaftlich wege zur problemlösung entwickelt, erprobt und umgesetzt.

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seminare wege zur problemlösung zeichen zeichnen binnenarchitektur für das pommersche ­landes­museum greifswald 2003


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texte zum wettbewerbsbeitrag Vakat 1 Der Begriff Vakat (latein. vacat – es fehlt, ist unbesetzt) kommt aus dem Buchdruck und bezeichnet eine leere, unbedruckte Seite, die einem Druckwerk vorangestellt wird. Die Vakatseite dient der Hin­ führung, Einleitung und Vor­ bereitung auf Kommendes. Sie neutralisiert und entspannt den Blick des Betrachters. Farben Farben der Innenräume des ­Museums: Hier passt immer noch Weiß hinein. Kreide Das sind die Schalen und Ge­ häusereste von winzigen einzel­ ligen Lebewesen, die während der Kreidezeit im Verlaufe von etwa 3 Millionen Jahren im Meer abgelagert wurden, und zwar zu so vielen, dass 1 Gramm aus 500.000 Schalenresten besteht. Hochgerechnet auf das Gesamt­ volumen der verwendeten Kreide­platten sind das ca. 187,5 Milliarden Lebewesen. Kreidefelsen Das warme Weiß der Insel zieht schon seit Jahrhunderten Besu­ cher in seinen Bann. Künstler und Gelehrte wie C. D. Friedrich, J. P. Hackert und P. O. Runge durchstreiften zeichnend die Landschaft Rügens und brachten in ihren Bildern die Faszination der Kreidefelsen zum Ausdruck. Die Kreide ist zum Wahrzeichen Rügens und des angrenzenden Ostseeraums geworden.

Vakat 2 Aus unserer Sicht ist der Kunst­ garten die VAK AT-SEITE des Museums, die einstimmend dessen Kontext in funktionaler, methodischer, architektonischer, regionaler und historischer Hin­ sicht darlegt. Wir denken einen Aktionsraum, der Projektions­flächen für diesen Kontext und für unterschied­ lichste Kunstprojekte öffnet. Tektonik 1 Insgesamt fünf Kreideplatten gestalten das Areal rhythmisch. Die Platten nehmen in ihrer strukturellen Ausprägung Bezug zum architektonischen Kontext auf, und führen diesen, inter­ pretierend in Form, Tektonik, Material und Farbe, weiter. Tektonik 2 Die vier liegenden Kreide­platten nehmen mit verschiedenen ­Ebenen das Bodenprofil auf. Auf der obersten Ebene um­ schliesst eine Platte den Stamm der Esche mit einem geometrisch genauen Kreisausschnitt.

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Konstruktion 2 Eine grosse stehende Platte schliesst den Raum zwischen Konvent -und Guardianshaus. Stabilität erhält sie durch ein innen liegendes Skelett. Ihr Volumen wird ebenfalls von einem Stahlrahmen gefasst. Dieser ist an der Oberkante mehrfach geschlitzt, so dass Niederschläge die Kreidewand gezielt verwittern können. Konkret Die Maße der fünf Kreide­ platten basieren auf Zahlen und Rhythmen der FibonacciReihe. Diese erschliessen die ­meisten Naturformen in für uns wahrnehmbarer Harmonie. Die scheinbar willkürliche, abstrakte Ausformung des Gartenraums bezieht sich auf sehr konkrete Harmonien unserer Natur. Poesie In dem Weißraum entwickelt sich ein leichtes Spiel von Licht und Schatten, auf die Flächen gehen das Blätterspiel der Esche, Regen, Schnee und Nebel nieder: das, was da ist, wird poetisiert ... Durch geringe Eingriffe entsteht visueller Mehrwert, der sich aus der Metapher „Vakatseite“ erschliesst.

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Konstruktion 1 Die vor Ort gestampften Kreide­ platten liegen auf Stahlplatten, welche mit einem Rahmen eingefasst sind. Wie die Museumsstrasse schwe­ ben sie auf Reitern. Ihre Ober­ fläche ist leicht gewölbt, damit Wasser gut abfließen kann.

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10 1 Fibonacci Die Fibonacci-Reihe ist eine ­Folge von Zahlen, bei welcher ­jedes Glied gleich der Summe der beiden vorangegangenen Glieder ist. Sie geht auf den ita­ lienischen Kaufmann Leonardo Pisano – genannt Fibonacci – zurück. Die Fibonacci-Zahlen treten nicht nur im Bereich der Mathe­ matik auf, sondern sind auch grundlegend für Physik und andere Naturwissenschaften …

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eine aufgabe lösen heißt … einen ausweg aus einer schwierigkeit finden, einen weg um ein hindernis herum entdecken, ein ziel erreichen, das nicht unmittelbar erreichbar war. georg pólya

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seminare wege zur problemlösung ›kannste koeppen?‹ romane in der stadt zum einhundertsten geburtstag von wolfgang koeppen 2006

—  wege zur problemlösung ›kannste koeppen?‹ romane in der stadt seminarinhalt: gestaltung von werbe-großflächen, litfasssäulen und backlights mit texten des autoren wolfgang koeppen: kontextrecherche, typografische ausbildung, produktion von hand, klärung des verhältnisses typo­grafierte – gesprochene sprache, projektkoordinaton …

in zusammenarbeit mit ströer deutsche städte medien gmbh, koeppenhaus greifswald, radio 98 eins, theater vorpommern


zehn studenten, zehn großflächen und fünf litfasssäulen in zwei dekaden, zehn eddings, 500 ml tusche, 500 din a1-bögen, textmaterial aus dem wolfgang-koeppen-archiv greifswald. gestaltung und produktion der jeweils elf quadratmeter mit hilfe von overheadprojektor und filzstift. die werbeflächen stellt ströer dsm gmbh als partner zur verfügung. die komponente lesen wird erweitert durch die des hörens: schauspieler des örtlichen theaters sprechen die texte.

typografie zu fuß

gruppe ›jugend‹


—  wege zur problemlösung gestaltung zu fuß: das archiv unveröffentlichter ­literatur in der ddr seminarinhalt: erkundung des verhältnisses grafisch und sprachlich inszenierter schlüsselworte und deren räumlich darstellenden wiedergabe. ausstellung und lesung in neubrandenburg und greifswald. in zusammenarbeit mit der hochschule für schauspielkunst »ernst busch« berlin, koeppenhaus greifswald

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seminare wege zur problemlösung

›literarische gegenwelten‹ 2007


Die Welt ist eine Schachtel. Ich lach den aus, den ersten, der behauptete, sie sei rund und dass sie sich bewegt, ich kann dem Kosmonauten nicht glauben, der sie umflogen haben will. In einer Streichholzschachtel liege ich, das ist die Welt! Was ist denn das – Australien, China, Afrika, Amerika? In einer Schachtel liegend, sehe ich auf Briefmarken – Spanien, Italien, Frankreich, die schöne Schweiz und Deutschland. Ich klage meine Mutter an! (Sie wohnt in der Schachtel gleich nebenan.) Warum hat sie mich, in siebzehn Teufels Namen, nicht als Holzwurm zur Welt gebracht. eveline kuffel ANSICHT

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gruppe ›kosmonaut‹ caspar-david-friedrich-institut in zusammenarbeit mit der hochschule für schauspielkunst »ernst busch« berlin, koeppenhaus greifswald


—  wege zur problemlösung 550 Jahre Universität Greifswald

seminarinhalt: entwicklung einer logotype und ihrer anwendungen für ein universitätsjubiläum: ­kontextrecherche, ideen­entwicklung, formulierung des claims, ausarbeitung, präsentation, projektkoordinaton …

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seminare wege zur problemlösung 550 Jahre Universität Greifswald logotype 2005


Juliane Radike »le pomme …« Der Apfel ergibt sich als kleinster gemeinsamer Nenner der Einrichtung Universität und ihrer Fakultäten. Er ist positiv besetzt mit Assoziationen wie knackig, frisch, gesund … Die Kerne stehen für die fünf Fakultäten, die neues Wis­ sen hervorbringen. Die Uni wird durch die Frucht selbst symbolisiert, die die Kerne schützt und nährt.

Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

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Greifswald

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550 Jahre E rnst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Der Entwurf besteht aus einer reinen Logotype, die bei Bedarf mit Fotos und anderen bildnerischen Lösungen kombiniert werden kann. Durch die Verkettung der Jubiläumszahl 550 und der Buchstabenfolge ›Wissen lockt‹ erhält der Entwurf eine optimale visuelle Effektivität des graphischen Zeichens und damit einen visuellen Mehrwert. Die Logotype prägt sich wie eine mathematische Formel ein, hat einen hohen Wiedererkennungs- und Sympathiewert und ist zudem nicht durch ablenken­ de bildliche Assoziationen vorbelastet.

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550 Jahre Ernst·Moritz·Arndt· Universität

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Katja Kottwitz, Norman Gensel »Wi55en l0ckt.«

2006

Christin Wilcken »Das fünfte Element« Die Ringe und der im Nordosten stehende Komet sind die Einzelkomponenten des grafischen Systems und rotieren umeinander. Das Signet begreift die Universität Greifswald als Über­ lagerung von Vergangenheit und Zukunft, als ein sich dynamisch erneuerndes Universum.

»Welterkundungsmaschine« Das Signet setzt sich zusammen aus einem Kreis­ element: dem Ballon – Symbol für Gemeinschaft und Bündelung von Wissen, dem Portal des Universitäts­ hauptgebäudes – stellvertretend für die Greifswalder Institution Universität, sowie einem Fernrohr – ­ Instrument der Wissenschaft. Zusammen bilden sie den Welterkundungsballon Universität Greifswald.

Arbeitsproben  

Gestaltung und Lehre

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