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caritas

Alle Dienste und Einrichtungen


Vorwort


Verschiedene Themen werden uns in den nächsten Jahren beschäftigen. Teilweise sind sie nicht neu, teilweise müssen wir uns mit Problemen auseinandersetzen, die vor zwei Jahren in dieser Form nicht absehbar waren.

Wohnungsmangel Seit Jahren müssen wir feststellen, dass gerade für unser Klientel sozialhilferechtlich angemessener Wohnraum auf dem Markt nicht mehr angeboten wird. Ein wesentlicher Grund für den Wohnungsmangel ist, dass in den zurückliegenden Jahren die Zahl der Wohnungsneubauten unter dem erforderlichen Bedarf geblieben ist. So wurden in den letzten sieben Jahren rund eine Million Wohnungen zu wenig gebaut. Gravierend ist die Situation im Bereich der Sozialwohnungen. Hier spricht das in Hannover angesiedelte Pestel-Institut von vier Millionen Sozialwohnungen, die in Deutschland 2017 fehlten. In den zurückliegenden Jahren sind durchschnittlich 100.000 Sozialwohnungen pro Jahr vom Markt verschwunden. Die

Gründe dafür sind vielfältig: Wegfall der Mietpreisbindung, zu wenige Wohnungen mit Preis- oder Belegungsbindung, zu wenig Bau von Sozialwohnungen oder die Tatsache, dass sich Immobilien aufgrund des anhaltenden Niedrigzinsniveaus als attraktive Kapitalanlage entwickeln. Dies alles führt letztlich dazu, dass in Deutschland zu wenige und zu teure Wohnungen gebaut werden. Wir müssen abwarten, wie sich dies alles auf die Wohnungssituation unserer Klientel in den Eifelgebieten auswirken wird.

Kooperation Unter dem Dach unseres Verbandes wirkt ein dichtes Netz von stationären und teilstationären Einrichtungen, im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, Altenhilfe, Behindertenhilfe und sozialpsychiatrischen Betreuung sowie in der Versorgung benachteiligter Menschen. Allen Bereichen ist eines gemeinsam: wir haben zunehmend Probleme, die offenen Stellen mit dem nötigen Fachpersonal zu besetzen. Es wäre fatal, wenn sich die Einrichtungen in der Werbung um Fachpersonal Konkurrenz machten. Kooperation und Zusammenarbeit ist in diesem Zusammenhang wichtig. Wir können Kräfte und Ressourcen bündeln und potentiellen Bewerber/innen somit ein vielfältiges Angebot an Beschäftigungsmöglichkeiten machen. Beispielgebend haben sich der Rheinische Verein für Arbeiterkolonien/Vellerhof und der Caritasverband zu einem Ausbildungsverbund zusammengeschlossen.

Prävention Für viele Menschen existiert der Begriff sexuelle Gewalt nicht in ihrem Lebensalltag. Zudem ist er oft mit klischeehaften Vorstellungen, negativen Gefühlen, Unsicherheiten und fehlendem Sexualwissen verbunden. Selbst mit einer präsenten Öffentlichkeitsarbeit ist die Realität sexueller Gewalt nur schwer erfassbar. Für Mitarbeitende in Beratungs- und Betreuungsdiensten ist das Ausmaß der Problematik nur schwer zu erkennen. Wenn wir unsere Schutzbefohlenen wirksam vor sexueller Gewalt und Grenzverletzungen schützen wollen, so geschieht das nicht einseitig mit einem Schutzkonzept, sondern beginnend mit unserer eigenen Haltung. Die Einschätzung von Gefährdungspotentialen bezieht sich auf die körperliche und seelische Unversehrtheit von Schutzbefohlen und gerade im Bereich der Grenzverletzungen sind diese häufig komplex bis unüberschaubar, weil sie von Betroffenen unterschiedlich erlebt werden. Schutzbefohlene haben ein Recht auf körperliche Unversehrtheit. Diese Verantwortung liegt bei uns. Aus diesem Grunde hat sich der Caritasverband eine Präventionsordnung erarbeitet, die in den nächsten Monaten im gesamten Verband Gültigkeit haben wird.

Rolf Schneider Geschäftsführer


Vertreterversammlung Caritasrat Vorstand

Stabsstelle Qualitätsmanagement

Fachbereich I

Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit

Stabsstelle Gemeindecaritas und Ehrenamt

Geschäftsführung Rolf Schneider Sekretariat Marianne Klinkhammer

Psychiatrische Dienste

Gesundheit und Pflege

Fachbereich II

Fachbereich III

Fachbereichsleitung Alexander Fischer

Fachbereichsleitung Elisabeth Nosbers

Fachbereichsleitung Christoph Siebertz

Soziale Arbeit

Kontakt- und Beratungsstelle

Betreutes Wohnen

Caritaspflegestationen

Palliativpflege

Kinder-, Jugendund Familienunterstützender Dienst

Schuldnerund Insolvenzberatung

Tagesstätte

Wohngemeinschaften

Ambulanter Hospizdienst

CariFair

Familienpflege

Kuren

Regenbogengruppe

ARbeit TEilen (ARTE)

Tagespflegen

Betreutes Wohnen Mechernich

Allgemeine Soziale Beratung

Schulbegleitung

Ausbildungszentrum

HausNotRuf

Schwangerschaftsberatung

Familienpatenschaften

youngcaritas


Die Organisationsstruktur des Caritasverbandes für die Region Eifel e.V. Mitarbeitervertretung (MAV)

Präventionsbeauftragte/r Sicherheitsbeauftragte/r Datenschutzbeauftragte/r

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

Fachbereich IV

Verwaltung und Controlling Fachbereichsleitung Markus Langwald

Migrationshilfe

ZUE Kall

Personal

Finanzbuchhaltung

Verfahrensberatung Beschwerdemanagement

EDV

Fuhrparkmanagement

Koordination der Flüchtlingsarbeit in den Gemeinden

Controlling

Mitgliedschaften

Datenschutz

Fortbildungen


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Inhalt

Fachbereich I: Psychiatrische Dienste

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Kontakt- und Beratungsstelle...................................................................................................................Seite 10 Betreutes Wohnen .................................................................................................................................. Seite 11 Tagesstätte............................................................................................................................................. Seite 12 Regebogengruppe...................................................................................................................................Seite 13 ARbeit TEilen (ARTE)................................................................................................................................Seite 14

Fachbereich II: Gesundheit und Pflege

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Caritaspflegestationen (CPS)....................................................................................................................Seite 16 Palliative Pflege........................................................................................................................................ Seite 17 CariFair (Häusliche 24-Stunden-Betreuung).............................................................................................Seite 18 Ambulanter Hospizdienst.........................................................................................................................Seite 19 Tagespflege..............................................................................................................................................Seite 20 HausNotRuf.............................................................................................................................................Seite 21 Betreutes Wohnen für Senioren Mechernich............................................................................................Seite 22 Ausbildungszentrum Schleiden................................................................................................................Seite 23

Fachbereich III: Soziale Arbeit

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Schwangerschaftsberatung (”Rat und Hilfe”)............................................................................................Seite 25 Allgemeine Soziale Beratung....................................................................................................................Seite 26 Kinder-, Jugend- und Familienunterstützender Dienst (KJFD) .................................................................Seite 28 Familienpflege .........................................................................................................................................Seite 30 Schuldner- und Insolvenzberatung...........................................................................................................Seite 32 Schulbegleitung.......................................................................................................................................Seite 33 Kuren.......................................................................................................................................................Seite 34 Familienpatenschaften.............................................................................................................................Seite 35 youngcaritas............................................................................................................................................Seite 36 Suchtberatung ........................................................................................................................................Seite 37

Caritas Eifel: Alle Dienste und Einrichtungen


Inhalt

Fachbereich IV: Verwaltung und Controlling

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Seite 38

Controlling, Personalwesen, Fuhrparkmanagement.................................................................................Seite 40 Arbeitssicherheit, Mitgliedschaften...........................................................................................................Seite 41

Migrationshilfe

Seite 42

Zentrale Unterbringungseinheit Kall (ZUE) ...............................................................................................Seite 43 Koordination der Flüchtlingsarbeit in den Gemeinden..............................................................................Seite 44

Stabsstellen

Seite 46

Gemeindecaritas und Ehrenamt..............................................................................................................Seite 47 Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising........................................................................................................Seite 48 Qualitätsmanagement..............................................................................................................................Seite 49

Weitere Dienste

Seite 52

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM).....................................................................................Seite 53 Präventionsbeauftragte............................................................................................................................Seite 54 Fortbildungen...........................................................................................................................................Seite 55

Kontaktübersicht

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Caritas Eifel: Alle Dienste und Einrichtungen


Fachbereich I Psychiatrische Dienste

Kontakt- und Beratungsstelle Betreutes Wohnen Tagesstätte Regenbogengruppe Arbeit teilen


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Fachbereich I - Psychiatrische Dienste

Kontakt- und Beratungsstelle Für Menschen mit psychischen Problemen, Angehörige und Klienten in psychisch belastenden Lebenssituationen ist die Kontakt- und Beratungsstelle unsere erste Anlaufstelle. Auftrag der Einrichtung ist nach den Richtlinien des Landschaftsverbandes vorrangig die Beratung, Vermittlung und Begleitung der Klienten sowie die Förderung von Kontakten durch Bereitstellung entsprechender Angebote. Wegen des bestehenden Mangels an Psychotherapieplätzen und den damit verbundenen langen Wartezeiten vor allem im hiesigen ländlichen Bereich, fungiert die Beratungsstelle als Überbrückungsmöglichkeit, um Menschen in akuten Krisen durch regelmäßige Gespräche einen Halt zu bieten. Immer mehr hilfesuchende Menschen finden den Zugang zu unserer Beratungsstelle; eine Tendenz, die auch auf die neuen, behindertengerechten Zugänge unseres Caritas-Hau Ihre Ansprechpartnerin Irene Nellessen

 (02445) 8507-211

Caritas Eifel: Alle Dienste und Einrichtungen

ses in Schleiden zurückzuführen ist. Montags von 9:00 - 11:00 Uhr findet regelmäßig unser Frühstückstreff statt. Er bietet Gelegenheit, über die eigene Situation zu sprechen, neue Impulse zu bekommen und Kontakt zu anderen Betroffenen zu finden. Gerade Letzteres ist für unsere Teilnehmer ein wichtiger Beweggrund ihres Kommens. Mittwochs von 9:00 -13:00 Uhr stehen Menschen mit psychischen Problemen unser Gruppenraum und die Lehrküche in der ersten Etage zur Verfügung. Hier ist Gelegenheit, sich mit anderen auszutauschen, Kaffee zu trinken, Spiele zu spielen und bei Interesse auch gemeinsam zu kochen. Zudem bieten wir jeden 1. Dienstag im Monat einen Gesprächskreis für Angehörige psychisch kranker Menschen an. In vertrauter Atmosphäre finden Betroffene hier Austausch zu anderen oder bekommen Informationen über psychische Erkrankungen, rechtliche Grundlagen und Hilfsangebote. In Zusammenarbeit mit anderen Bausteinen des Sozialpsy-chiatrischen Zentrums (SPZ) werden Aktivitäten wie themenzentrierte Gesprächsangebote, Sommerfest, Jahresfeiern und Ausflugsfahrten durchgeführt.


Fachbereich I - Psychiatrische Dienste

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Betreutes Wohnen Unser ambulanter Fachdienst betreut psychisch und/oder suchtkranke Menschen in ihrem eigenen Wohnumfeld. Im November 2011 schlossen wir auch Menschen mit einer geistigen Behinderung in unsere Hilfe mit ein. Seit 1994 bietet das Betreute Wohnen diesen Menschen die Möglichkeit, ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben in unseren Gemeinden außerhalb stationärer Einrichtungen zu führen. Fachlich speziell geschulte Mitarbeitende richten unseren Klienten einen individuellen Hilfebedarf ein und schaffen so Möglichkeiten, dass auch schwer psychisch kranke Menschen in unseren Gemeinden leben können. Ziel ist, dass Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen mit Hilfe unserer Betreuung eine eigenständige und selbstverantwortliche Lebensgestaltung erreichen oder festigen wollen. Hierzu gehören Unterstützung in der Tagesstrukturierung und Freizeitgestaltung sowie Förderung des sprachlichen Ausdrucks und des Umgangs mit anderen Menschen. Unsere Klienten lernen, eigene Probleme möglichst selbständig zu lösen. Um unsere Unterstützung über die Einzelförderung hinaus in Gruppenange-

boten in geeigneter Form zu gewährleisten, werden unserer Klientel diverse Aktivitäten angeboten. Dazu zählen die wöchentliche Gruppe zur Einübung sozialer Kompetenzen, eine wöchentliche „Fußballgruppe“ in Kooperation mit der Lebenshilfe Kall, das Sommerfest der psychiatrischen Dienste in Schleiden, der Jahresausflug der psychiatrischen Dienste sowie ein Jahresrückblick des Betreuten Wohnens im Begegnungszentrum Schleiden. Form, Umfang und Art der Betreuung sind von den Bedürfnissen unserer Klienten und der sozialhilferechtlichen Notwendigkeit abhängig. Das Bestreben der Arbeit liegt in der Überwindung eines isolierten und von gesellschaftlichem Miteinander ausgeschlossenen Lebens von Menschen mit Behinderung.

Ihr Ansprechpartner Alexander Fischer Fachbereichsleitung

 (02445) 8507-252

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Fachbereich I - Psychiatrische Dienste

Tagesstätte Die Tagesstätte im Schleidener Caritas-Haus betreut Menschen, die unter einer chronischen psychischen Erkrankung leiden und derzeit weder auf dem freien Arbeitsmarkt noch in einer Werkstatt für behinderte Menschen arbeitsfähig sind. Klinik- und Heimaufenthalte werden durch den Besuch der Tagesstätte vermindert bzw. vermieden. Die soziale und gesundheitliche Stabilisierung der Klienten wird durch Ergotherapie, begleitende Gespräche, tagesstrukturierende Angebote und lebenspraktisches Training in kleinen überschaubaren Gruppen gefördert. Ein eigener Fahrdienst holt unsere Klienten täglich zuhause ab und bringt sie am Ende des gemeinsamen Tages wieder sicher nach Hause. Für einen guten Start in den Tag sorgen wir mit einem gemeinsam zubereiteten Frühstück. Im weiteren Tagesverlauf können die Besucher an einem vielfältigen Angebot teilnehmen. Dazu gehört die Ergotherapie, in der sie in kleinen Ihr Ansprechpartner Sarah Schmitz

 (02445) 8507-103

Caritas Eifel: Alle Dienste und Einrichtungen

Werkgruppen verschiedene Techniken (z.B. Holzbearbeitung, Maltechniken, Tonbearbeitung etc.) erlernen und damit ihre Fähigkeiten ausbauen können. In Angeboten mit arbeitsweltnahen Bedingungen bieten wir ihnen die Förderung und den Erhalt ihrer Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit. Mit Hilfe von bewegungstherapeutischen Maßnahmen gibt es die Möglichkeit, an sportlichen Aktivitäten, u.a. Tanzen und Walking teilzunehmen. Außerdem können unsere Klienten bei uns verschiedene Entspannungstechniken erlernen. Zur Förderung ihrer Konzentration bieten wir einen PC-Kurs sowie regelmäßiges Gedächtnistraining an. Jederzeit unterstützen unsere Mitarbeitenden die Klienten in Einzel- und Gruppengesprächen bei Alltagsproblemen oder in Krisenzeiten. Wir bieten gerne den Raum, mit den Klienten gemeinsam an ihrer Kontakt- und Konfliktfähigkeit zu arbeiten. Zudem gehört ein begleitendes Haushaltstraining zu unserem festen Programm. Dazu zählen ein geplanter Einkauf, der bewusste Umgang mit Lebensmitteln sowie das gemeinschaftliche Kochen in der Gruppe. Mit einem gemeinsamen Mittagessen beschließen wir den Tag. Zusätzlich zu unserem Tagesangebot besteht die Möglichkeit, einmal wöchentlich an einem von der Gruppe geplanten Ausflug teilzunehmen.


Fachbereich I - Psychiatrische Dienste

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Regenbogengruppe Kinder im Alter zwischen 11 und 16 Jahren fühlen sich zur „Regenbogengruppe“ zugehörig. Es handelt sich um ein aus Spendenmitteln finanziertes Angebot für Kinder psychisch und/ oder suchtkranker Eltern. Der Schwerpunkt dieses Gruppenangebotes liegt vor allem darauf, die Kinder „stark zu machen“ – in der Regenbogengruppe haben sie die Möglichkeit, über alles zu sprechen, was den kindlichen Alltag belastet und Alternativen zu entwickeln, um den Anforderungen des Alltags möglichst stabil begegnen zu können. Spiel, Spaß, kreatives Gestalten, ergotherapeutische Angebote und gemeinsame Unternehmungen sind als Stabilisatoren und Erfahrungen von großer Wichtigkeit. Neben der Betreuung, Förderung und Unterstützung der Kinder als jüngste Angehörige beraten wir auch die Eltern. Einmal jährlich organisieren wir gemeinsam mit dem Caritasverband Euskirchen ein Theaterprojekt für beide Regenbogengruppen. Alle Kinder und Jugendlichen verbringen unter Anleitung einer Theaterpädagogin und den Gruppenleiterinnen der Caritas einen kreativen Tag – die jungen Besucher nehmen hier die Gelegenheit wahr, sich selbst von einer völlig neuen Seite zu erleben, in faszinierende Rollen zu schlüpfen, Kostüme auszuprobieren

und sich auf das Zusammensein mit ihnen unbekannten Kindern einzulassen. So wurden bereits einstudierte, auf kindgerechte Ebene gebrachte Sequenzen aus Shakespeares „Sommernachtstraum“ oder Szenen aus „Robin Hood” eingeübt und zum Abschluss vor Eltern und Geschwister aufgeführt. Wer einmal erlebt hat, wie stolz die Kinder nach einer solchen Präsentation und dem vielen Applaus sind, wird nachvollziehen können, dass das Theaterprojekt (trotz hoher Kosten für Honorar und Verpflegung) jedes Jahr zur Stärkung des Selbstbewusstseins der jungen Teilnehmer angeboten wird.

Ihre Ansprechpartnerinnen Irene Nellessen

 (02445) 8507-211 Ihre Ansprechpartnerin OliverMustermann Max Fachbereichsleitung Hertzog-Häcker

 (02445) 8507-207 8507-xxx

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Fachbereich I - Psychiatrische Dienste

ARbeit TEilen (ARTE) Menschen, die wir im Rahmen unseres Betreuten Wohnens unterstützen und die sich weder in der Tagesstätte noch in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung einfinden können, bieten wir in unserem Beschäftigungsprojekt „Arbeit teilen“ die Möglichkeit einer sinnvollen Tagesgestaltung. Der Baustein umfasst mit unserem Möbel- sowie dem Haustechnischen Dienst zwei Bereiche. In beiden haben die Klienten die Möglichkeit, sich mit handwerklichen Tätigkeiten bei uns einzubringen. In unserem Möbellager in der Schleidener Karl-Kaufmann-Straße bieten wir beispielsweise gebrauchte und gut erhaltene Möbel zu günstigen Preisen an. Unseren Klienten bieten wir hier durch einen Montage-, Abhol- und Bringservice eine konkrete Beschäftigung sowie darüber hinaus die Vermittlung

Ihr Ansprechpartner Alexander Fischer Fachbereichsleitung

 (02445) 8507-252

Caritas Eifel: Alle Dienste und Einrichtungen

in Ausbildungsplätze. Ihnen auf diese Weise neue Perspektiven zu eröffnen ist uns ein besonderes Anliegen. Zudem schaffen wir eine alternative Einkaufsmöglichkeit für bedürftige Menschen, die aufgrund mangelnder finanzieller Mittel kostengünstiges Mobiliar benötigen – denn der Zugang zu den lebensnotwendigen Schränken, Betten, Küchen, Tischen und Stühlen in den gängigen Möbelhäusern ist ihnen verwehrt. Bei uns finden sie eine breite Auswahl an gut erhaltenen Möbelstücken in einem geräumigen Möbellager. Zu guter Letzt handelt es sich bei unserem Angebot um eine ökonomisch und ökologisch sinnvolle und verantwortungsvolle Verwendungsmöglichkeit für Möbel, die nicht mehr benötigt werden. Unser Möbellager ist damit ein gutes Beispiel für mitmenschliches Handeln, ehrenamtliches Engagement und Hilfe zur Selbsthilfe. In unserem Haustechnischen Dienst sind für unsere Klienten handwerkliche Arbeiten wie Rasen mähen, Maler- und Anstreicherarbeiten, das Wechseln von Glühbirnen oder Ähnliches gut geeignet, je nach Fertigkeiten aber auch Fliesenlegen oder diverse Reparaturaufträge. Sie werden unter Anleitung unseres Haustechnikers erledigt.


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Fachbereich II Gesundheit und Pflege Caritaspflegestationen (CPS) Ambulante Palliativpflege CariFair Ambulanter Hospizdienst Tagespflege Ihre Ansprechpartnerin

HausNotRuf Betreutes Wohnen fĂźr Senioren in Mechernich Ausbildungszentrum Schleiden


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Fachbereich II - Gesundheit und Pflege

Caritaspflegestationen (CPS) Unser umfassendes Pflege- und Betreuungskonzept spricht pflegende Angehörige und Pflegebedürftige gleichermaßen an. Mit examinierten Fachkräften und mehr als 35 Jahren Erfahrung sowie modernsten Pflegestandards bieten wir höchste Qualität und Zuverlässigkeit bei der Pflege und medizinischen Versorgung. Lernen Sie neben unserem umfassenden und ganzheitlichen Pflegeangebot unsere ergänzenden Hilfen kennen: wir begleiten bei Arztbesuchen, kochen, waschen, putzen, kaufen ein und übernehmen stundenweise die Pflege, damit pflegebedürftige Menschen in jedem Alter möglichst frei und unabhängig im vertrauten Zuhause leben können. Sie wollen sich einen Besuch im Theater gönnen, nach langer Zeit einen Kinofilm sehen oder Essen gehen? Mit uns werden diese Dinge wieder möglich – schenken Sie sich etwas Zeit

Caritas Eifel: Alle Dienste und Einrichtungen

und nutzen Sie unser Angebot für die kostbarsten Momente Ihres Lebens. Unsere fünf CPSen bieten: ÌÌ Qualifizierte Pflege durch examinierte Fachkräfte ÌÌ Medizinische Versorgung nach ärztlicher Verordnung ÌÌ Betreuungs- und Verhinderungspflege ÌÌ Alltagshilfen wie Putzen, Einkaufen, Begleitung zu Ärzten... ÌÌ Pflegeberatungsbesuch nach §37.3 ÌÌ Hauskrankenpflegekurse ÌÌ HausNotRuf ÌÌ Kostenfreie Beratung in allen Fragen zur gesetzlichen Pflegeversicherung ÌÌ Informationen über ehrenamtliche Besuchsangebote für Senioren und Pflegebedürftige, unseren Ambulanten Hospizdienst und die Begleitung Schwerstkranker


Fachbereich II - Gesundheit und Pflege

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Palliative Pflege „Pallium“ (lat.) = der Mantel, der den Kranken schützend umhüllt

Im Mittelpunkt palliativer Versorgung steht die Unterstützung und Begleitung des Patienten und seiner Angehörigen. Unser oberstes Ziel ist die Bewahrung der Eigenständigkeit. Durch professionelle Schmerzbekämpfung nach aktuellsten Kenntnissen in enger Absprache mit dem behandelnden Arzt kommen wir diesem Ziel näher – bis hin zur Schmerzfreiheit. Wir bieten modernste Pflegestandards, höchste Qualität und Zuverlässigkeit. Palliative Pflege respektiert das Leben und seine Endlichkeit, sie achtet die Würde und Autonomie des Patienten und stellt seine Prioritäten in den Mittelpunkt, wird unabhängig vom Lebensalter jedem Patienten angeboten, der an einer unheilbaren Krankheit leidet. Sie strebt die optimale Linderung von belastenden Symptomen wie Schmerzen, Atemnot, Übelkeit und Angst an. Die Zusammenarbeit eines multidisziplinären Teams mit Pflegenden, Medizinern, ambulanten Diensten und Kliniken sowie einem Hospizdienst ist Voraussetzung. Wir sind speziell ausgebildet für ÌÌ Symptomkontrolle bei Schwerstkranken und deren medizinische und pflegerische Versorgung ÌÌ Beachtung von ethischen Fragen ÌÌ soziale, spirituelle, psychologische Begleitung und Unterstützung von Schwerstkranken und Angehörigen ÌÌ engmaschige Vernetzung mit anderen Kompetenzen wie Ärzten, Apo-

thekern, Seelsorgern oder unserem ambulanten Hospizdienst Ihre Ansprechpartnerinnen Rosi Fallert CPS Blankenheim  (02449) 7335 Vera Henkel CPS Kall  (02441) 7776080 Silke Baumann CPS Mechernich  (02443) 2455 Gitta Marin CPS Schleiden  (02445) 8507-223 Brigitte Bickendorff CPS Simmerath  (02473) 909080

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Fachbereich II - Gesundheit und Pflege

CariFair

Häusliche 24-Stunden-Betreuung

Wenn Menschen mit einem erheblichen Pflege- und Betreuungsbedarf oder einer Demenzerkrankung weiterhin in ihrem Zuhause leben möchten, dies aber nicht ohne ständige Unterstützung können, brauchen sie und ihre Angehörigem eine Betreuung, die 24 Stunden gewährleistet ist. Der hohe Bedarf an Betreuung rund um die Uhr wird seit Jahren vorwiegend durch weibliche osteuropäische Hilfskräfte gedeckt – häufig illegal, ohne

Ihre Ansprechpartnerin Ewa Röhl

 (02445) 8507-219

Caritas Eifel: Alle Dienste und Einrichtungen

Fachkenntnisse, ausreichende Sprachkenntnisse und Sozial- bzw. Krankenversicherung. Häufig ist es die Not im eigenen Land, die die Frauen zwingt, die eigene Familie zu verlassen. Um ihre schutzwürdigen Interessen zu bündeln sowie die arbeitsschutzrechtlichen Bedingungen zu sichern, haben wir unseren Dienst „CariFair“ ins Leben gerufen und uns so der legalen Vermittlung polnischer Betreuungskräfte angenommen. Unser Kooperationspartner ist die Caritas in Polen. Das Projekt reagiert auf zwei Notlagen in beiden Ländern: bei uns der wachsende Bedarf nach einer Rund-um-dieUhr-Betreuung mit gleichzeitig zunehmenden Fachkräftemangel, dort die Not arbeitsloser Frauen. Arbeitgeber der eingesetzten Betreuungskräfte ist nicht der Caritasverband, sondern die Einsatzfamilie bei uns vor Ort.


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Fachbereich II - Gesundheit und Pflege

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Ambulanter Hospizdienst Der ambulante Hospizdienst ist ein unterstützendes Angebot zur Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen sowie deren Angehörigen. Das Angebot ergänzt durch ehrenamtliches Engagement die ärztliche und pflegerische Versorgung der Menschen im Südkreis der StädteRegion Aachen sowie im Südkreis Euskirchen. Die enge Verbindung von Haupt- und Ehrenamt ist Garant für eine qualifizierte, am Menschen und seiner Lebenswelt orientierte Begleitung von Menschen in der letzten Lebensphase und ihrer Angehörigen. Selbstbestimmung, größtmögliche Lebensqualität und Menschenwürde sind die zentralen Anliegen der Hospizbewegung und unseres Dienstes.

ÌÌ informiert über Vorsorgemöglichkeiten wie Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung etc. ÌÌ kooperiert mit Ärzten, Pflegediensten, Seelsorgern, Institutionen. Wir sind gern für Sie da, wenn Sie uns brauchen, und kommen zu Ihnen, um gemeinsam mit Ihnen und Ihren Angehörigen Ihre individuelle Begleitung zu gestalten. Wir nehmen uns Zeit und begleiten Sie in Ihrer vertrauten Umgebung.

Ihre Ansprechpartnerin Ute Braun

Unser Dienst ÌÌ unterliegt der Schweigepflicht und arbeitet unentgeltlich. ÌÌ besteht aus ausgebildeten ehrenamtlichen Hospizbegleitern. ÌÌ wird koordiniert von einer hauptamtlichen Pflegefachkraft mit palliativpflegerischer Weiterbildung. ÌÌ betreut Menschen jeden Alters und jeder Konfession.

 (02445) 8507-216 (02473) 5490108 Barbara Berg

 (02445) 8507-216 (02473) 5490108

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Fachbereich II - Gesundheit und Pflege

Tagespflege Tagespflege richtet sich zum einen an pflegende Angehörige, um sie in ihrer Pflegetätigkeit mit zu unterstützen; denn Entlastung ist schon gegeben, wenn der Pflegebedürftige beispielsweise an ein oder zwei Tagen in der Woche anderweitig betreut werden kann. Zum anderen dient Tagespflege der Aktivierung und sinnvollen FreizeitIhr/e Ansprechpartner/in Andrea Karbig Tagespflegen Simmerath/Roetgen  (01578) 1859413 Michael Tobehn Tagespflege Blankenheim  (02449) 9199930 Rosi Pauls Tagespflege Roetgen  (02471) 6100709 Diana Tausch Tagespflege Dahlem  (02447) 9139339

Caritas Eifel: Alle Dienste und Einrichtungen

gestaltung der Pflegebedürftigen. Der Pflegegrad spielt dabei schlussendlich keine Rolle – auch ohne Pflegegrad beteiligt sich die Pflegekasse an den pflegebedingten Kosten. Unsere Einrichtungen stellen tagsüber die Pflege und Betreuung von Senioren sicher. Anschließend bringen wir unsere Gäste wieder in ihr gewohntes Zuhause zurück. Sie können frei wählen, an wievielen Tagen Sie die Tagespflege in Anspruch nehmen möchten. So können Sie Ihre Woche ganz nach Ihren Wünschen gestalten. Wir bieten ein sinnvolles Freizeitangebot und eine feste Tagesstruktur für unsere Tagesgäste an. Je nach Wunsch und Bedarf motivieren wir die Besucher zur Teilnahme an Aktivitäten wie Gedächtnistraining, Bewegungsübungen, hauswirtschaftliches Arbeiten, kreatives Gestalten, Gesellschaftsspiele oder Spaziergänge. Neben der Betreuung kümmern wir uns selbstverständlich auch um pflegerische Belange. Examinierte Pflegefachkräfte kontrollieren regelmäßig die Vitalfunktionen. Sie sind zuständig für die ärztlich verordnete Medikamentengabe, das Messen von Blutdruck und Blutzucker, Insulingabe bei Diabetes, Wundversorgung, Hilfe bei den Mahlzeiten und Toilettengängen sowie dem Einhalten sinnvoller Ruheund Schlafzeiten. So stellen wir sicher, dass die Gäste möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen können.


Fachbereich II - Gesundheit und Pflege

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HausNotRuf Unser HausNotRuf wurde speziell für Menschen, die aufgrund von Alter, Krankheit oder Behinderung auf Sofort-Hilfe im Notfall angewiesen sind, entwickelt. Zudem bietet es pflegenden Angehörigen im Urlaub das gute Gefühl, ihre Betreuten im Falle jeglicher ungeplanter Vorkommnisse sicher versorgt zu wissen. Er funktioniert rund um die Uhr, an Wochenenden und Feiertagen, 365 Tage im Jahr. Sie müssen sich nicht mit komplizierten Geräten oder langen Bedienungsanleitungen auseinandersetzen! Denn unser System funktioniert denkbar einfach: es gibt nur einen einzigen Knopf, den Sie stets bei sich tragen und im Notfall drücken müssen. Sofort wird ein persönlicher Sprechkontakt zu erfahrenen Mitarbeiterinnen der HausNotRufzentrale hergestellt. Sie besprechen alle weiteren Schritte mit Ihnen und veranlassen gegebenenfalls lebenswichtige Maßnahmen. Selbst wenn Sie im akuten Notfall nicht mehr sprechen können, reagiert die Zentrale mit einer sofortigen Rettungsaktion. Die technischen Voraussetzungen sind zudem für jeden leicht zu erfüllen. Sie benötigen lediglich eine Steckdose und einen Telefonanschluss. Um die Installation kümmern sich unsere geschulten Mitarbeiter. Wenn Sie einen Pflegegrad haben, übernimmt Ihre Pflegekasse in

der Regel die monatlichen Kosten. ÌÌ Höchstmögliche Sicherheit für Alleinlebende ÌÌ Einfachste Handhabung, keine komplizierten Geräte im Haus ÌÌ Normaler Telefon- und Stromanschluss reichen aus ÌÌ Auch für Kunden ohne Festnetzanschluss ist unser HausNotRuf über das Mobilfunknetz nutzbar ÌÌ Vorübergehende Bereitstellung während der Urlaubszeit Angehöriger möglich ÌÌ Sofort-Benachrichtigung von Angehörigen, Freunden oder Bekannten ÌÌ Schnelle Installation innerhalb weniger Tage ÌÌ Abrechnung über die Pflegekasse durch uns möglich Ihre Ansprechpartnerinnen Helena Fast

 (02445) 8507-218 Brigitte Dovern

 (02445) 8507-218

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Fachbereich II - Gesundheit und Pflege

Betreutes Wohnen für Senioren in Mechernich Unser Ambulantes Betreutes Wohnen in Kooperation mit der „Interessengemeinschaft Zum Markt 1“ bietet Ihnen die Möglichkeit, selbstbestimmt in einer barrierefrei eingerichteten Wohnung zu leben - das bedeutet insbesondere für Senioren oder Menschen mit einem Handicap eine enorme Erleichterung ihres Lebensalltags. Zudem können Sie zusätzliche Leistungen wie unseren HausNotRuf oder Pflegedienst hinzubuchen. Das Caritas-Zentrum Mechernich ist nur einige Gehminuten entfernt. Sie können sich in Ihren eigenen vier Wänden also rundum sicher fühlen – denn wenn es Ihr/e Ansprechpartner/in Silke Baumann CPS Mechernich  (02443) 2455 Herbert Kleine-Voßbeck

 (0173) 8067320

Caritas Eifel: Alle Dienste und Einrichtungen

darauf ankommt, ist schnell jemand für Sie da! Selbstverständlich können Sie Ihre eigenen Möbel mitbringen und Ihre Wohnung ganz nach Ihren Vorlieben einrichten. Alle Anschlüsse für eine Küche sind vorhanden. Das Bad ist behinderten- und altersgerecht ausgestattet. Wir bieten Appartements mit Größen von 37 bis 64 m², das preisliche Niveau liegt entsprechend bei 345 bis 580 € Kaltmiete. Alle Wohnungen haben einen Balkon und einen eigenen Kelleraum. Die kleineren Appartements bestehen aus einem Wohn-Schlafraum mit Küchennische und einem Badezimmer, die größeren Wohnungen bieten ein separates Schlafzimmer an. Unsere Zusatzleistungen sind nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen individuell abstimmbar. Wir bieten beispielsweise: ÌÌ ein 24-stündiges HausNotRuf-System ÌÌ Grund- und Behandlungspflege ÌÌ Hilfe beim Beantragen des Pflegegrades ÌÌ Haushaltshilfen ÌÌ Alltagsbegleitungen Sprechen Sie uns an! In einem persönlichen Beratungsgespräch gehen wir gerne alle Schritte mit Ihnen durch.


Fachbereich II - Gesundheit und Pflege

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Ausbildungszentrum Schleiden Seit vielen Jahren bilden wir Mitarbeitende zu examinierten Altenpfleger/ innen aus. Zudem haben andere Altenpflegeeinrichtungen die Möglichkeit, ihre Auszubildenden für den erforderlichen ambulanten Praxiseinsatz bei uns einzusetzen. Die Pflegeausbildung beinhaltet neben der Theorie mehrere praktische Teile, die sowohl in unseren Caritaspflegestationen als auch in externen stationären Alten- und Krankenpflegeeinrichtungen absolviert werden. Die praktische Ausbildung erfordert die Begleitung durch ausgebildete Praxisanleitungen. In unserem Schleidener Ausbildungszentrum, der ehemaligen „Villa Wigger“, werden Auszubildende in Kleingruppen von einer Praxisanleitung intensiv begleitet. Theoretische Inhalte werden in einem speziellen als Pflegezimmer

ausgestattetem Raum, der über die häufigsten Hilfsmittel wie Pflegebett, Rollstuhl, Patientenlifter oder Gleittuch verfügt, praxisnah trainiert. Durch dieses Modell steigern wir die Qualität der praktischen Ausbildung deutlich und können gleichzeitig noch mehr Auszubildende professionell schulen. Bei unseren kooperierenden Fachseminaren hat unser Ausbildungszentrum großen Anklang gefunden. Ihre Ansprechpartnerin Elisabeth Nosbers Fachbereichsleitung Gesundheit & Pflege  (02445) 8507-253

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Fachbereich III Soziale Arbeit

Schwangerschaftsberatung (”Rat und Hilfe”) Allgemeine Soziale Beratung Kinder-, Jugend- und Familienunterstützender Dienst (KJFD) Familienpflege Schuldner- und Insolvenzberatung Schulbegleitung Kuren Familienpatenschaften Suchtberatung


Fachbereich III - Soziale Arbeit

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Schwangerschaftsberatung („Rat und Hilfe“) Eine Schwangerschaft ist ein Schritt in ein neues Leben. Sie kann je nach Lebenssituation unterschiedliche Gefühle auslösen: Freude und Hoffnung, aber auch Angst und Verzweiflung. Manchmal sogar alles gleichzeitig. Auftrag unserer Schwangerschaftsberatungsstellen ist es, werdenden Müttern und/oder Familien bis zum dritten Lebensjahr des Kindes beratend zur Seite zu stehen. Grundlagen für unser Beratungsangebot bilden die bischöflichen Richtlinien

Ihre Ansprechpartnerinnen Christel Schümmer

für Katholische Schwangerschaftsberatung. Darüber hinaus heißt es im §2 des Schwangeren- und Familienhilfeänderungsgesetz: „Jede Frau und jeder Mann hat das Recht, sich im Zusammenhang mit Fragen zu einer Schwangerschaft – insbesondere in Not- und Konfliktsituationen – sowie in Fragen der Sexualaufklärung, Verhütung und Familienplanung, beraten zu lassen“. Wir helfen Ihnen bei Konflikten während der Schwangerschaft, wirtschaftlichen und sozialen Problemen, einer möglichen Behinderung des Kindes, bei Verlust eines Kindes (Fehl- bzw. Todgeburt oder plötzlicher Kindstod) oder der Familienplanung.

Simmerath/Schleiden

 (02473) 7511 (02445) 8507-269 Uschi Grab Mechernich

 (02443) 8780

Wir ÌÌ beraten Sie in gemeinsamen Gesprächen ÌÌ entwickeln zusammen Perspektiven für Sie und Ihr Kind ÌÌ unterstützen Sie mit oder ohne Partner ÌÌ begleiten Sie auf Wunsch bis Ihr Kind 3 Jahre alt ist

Caritas Eifel: Alle Dienste und Einrichtungen


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Fachbereich III - Soziale Arbeit

Allgemeine Soziale Beratung

Die Allgemeine Soziale Beratung des Caritasverbandes ist die zentrale Informations- und Beratungsstelle des Verbandes. Sie ist erste Anlaufstelle für Menschen mit vielschichtigen Problemlagen. Die Allgemeine Soziale Beratung orientiert sich an den Grundsätzen der Freiwilligkeit und Selbstbestimmung der Ratsuchenden und versteht sich als Anwaltschaft des hilfebedürftigen Menschen. Zielgruppe der Allgemeinen Sozialen Beratung sind grundsätzlich alle Menschen mit sozialen Problemund Fragestellungen, besonders aber Ratsuchende in mehrfachen Not- und Konfliktsituationen, Menschen mit unklaren Problemkonstellationen sowie Menschen in akuten Notlagen, unabhängig von Geschlecht, Konfession oder Nationalität. Die Allgemeine Soziale Beratung ÌÌ klärt, informiert und vermittelt im Erstgespräch (Clearing) ÌÌ berät und informiert über gesetzliche und gesellschaftliche Grundlagen

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ÌÌ begleitet und berät bei Konflikten ÌÌ leistet in akuten Notlagen Hilfe bzw. mildert oder überwindet akute Notlagen ÌÌ informiert und berät zur materiellen Existenzsicherung ÌÌ informiert über Hilfen zur Durchsetzung von Rechtsansprüchen ÌÌ berät im psychosozialen, rechtlichen, soziokulturellen, wirtschaftlichen, erzieherischen und partnerschaftlichen Kontext ÌÌ stärkt die Ressourcen der Klienten ÌÌ unterstützt die Entwicklung von Lösungsansätzen und Lösungsperspektiven ÌÌ leistet bei Ausfüllen von Formularen und Anträgen Hilfestellung ÌÌ klärt und vermittelt an Fachdienste, Selbsthilfegruppen und andere weiterführende Stellen


Fachbereich III - Soziale Arbeit

Beratung für Flüchtlinge und Asylsuchende Menschen aus anderen Ländern suchen aus unterschiedlichen Gründen bei uns Hilfe und Schutz – eine neue Heimat. Vom Zeitpunkt der Einreise bis zum Hineinwachsen in unsere Gesellschaft liegen viele Schritte vor ihnen. Manche von ihnen haben Dinge gesehen und erlebt, die sie traumatisiert haben. Einige haben sowohl in ihrem Herkunftsland als auch auf ihrer Flucht Gewalterfahrungen gemacht. In Deutschland erfahren die Menschen zunächst einmal Sicherheit. Allerdings haben sie oft mit Vorurteilen und mit Chancenungleichheit zu kämpfen. Daher ist es besonders wichtig, die einheimische Bevölkerung für die Situation der Menschen anderer Länder und Kulturen zu sensibilisieren, denn für ein friedliches Zusammenleben ist das Verständnis und die Aufnahmebereitschaft der einheimischen Bevölkerung unabdingbar. Ziel ist es, die Integration von Flüchtlingen und Zuwanderen in unserer Region zu fördern bzw. zu schaffen. Die Allgemeine Soziale Beratung bietet Orientierungshilfe für den Einzelnen. Sie

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unterstützt Betroffene, sich im Alltag zurecht zu finden und begleitet Menschen auf ihrem Weg in die Eingliederung in die Gesellschaft durch: ÌÌ Unterstützung beim Umgang mit Ämtern und Behörden ÌÌ Unterstützung beim Bezug von Sozialleistungen ÌÌ Hilfen bei Familiennachzug oder Hilfestellung bei ausländerrechtlichen Fragen ÌÌ Vermittlung in Sprachkurse ÌÌ Hilfe bei persönlichen Problemen ÌÌ Vermittlung an Fachberatungsstellen ÌÌ Vernetzungsarbeit ÌÌ Gremienarbeit ÌÌ Hilfen bei der Beschaffung von Gebrauchsgütern des täglichen Bedarfs (Kleidung, Spielzeug, Bettwäsche )

Ihre Ansprechpartnerin Miriam Keutgen

 (02445) 8507-272 (02443) 8780

Caritas Eifel: Alle Dienste und Einrichtungen


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Fachbereich III - Soziale Arbeit

Kinder-, Jugend- und Familienunterstützender Dienst (KJFD)

Der Kinder-, Jugend- und Familienunterstützende Dienst (KJFD) vereint mehrere ambulante Hilfen unter einem Dach. Hilfegewährende Institution und Kostenträger ist immer das Jugendamt.

Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) Sozialpädagogische Familienhilfe unterstützt Eltern und Alleinerziehende durch

Caritas Eifel: Alle Dienste und Einrichtungen

intensive Beratung, Betreuung und Begleitung bei ihren Erziehungsaufgaben, der Alltagsbewältigung, der Lösung von Konflikten und Krisen, sowie bei Kontakt mit Ämtern und Institutionen. Die Familie wird mit praktischen Hilfen in der Erziehung, der Versorgung des Haushalts sowie im Kontakt mit Ämtern unterstützt. Lösungen für Alltagsprobleme und Konfliktbewältigung werden gemeinsam probiert und eingeübt.


Fachbereich III - Soziale Arbeit

Erziehungsbeistandschaft (EBS) Die Erziehungsbeistandschaft ist ein ambulantes Hilfeangebot für Kinder und Jugendliche, die Probleme mit der Familie, in der Schule, mit Freunden und bei der Bewältigung des Alltags und des Erwachsenwerdens haben, also in Konflikten oder Krisen stehen. Gleichzeitig ist es ein Hilfeangebot für Eltern, die mit der Erziehung der Kinder nicht mehr allein zurechtkommen. Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit des Erziehungsbeistandes ist das Kind bzw. der Jugendliche in seinem sozialen Umfeld. Es handelt sich eher um eine Einzelbetreuung, während die SPFH spezifischer mit der ganzen Familie arbeitet.

Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege (Pflegefamilienberatung) Pflegefamilien sind Familien, die ein fremdes Kind, das aus unterschiedlichen Gründen nicht oder nicht mehr von seinen leiblichen Eltern selbst erzogen werden kann, über einen längeren Zeitraum bei sich aufnehmen, betreuen und erziehen. Die Pflegeelternberatung unterstützt die Pflegefamilie, wenn sie bei der Erziehungsaufgabe und im Kontakt des Kindes zur Herkunftsfamilie Beratung und Unterstützung benötigt. Ziel dieser Hilfe ist es, Pflegekindern optimale Rahmenbedingungen für eine gesunde Entwicklung zu geben, ihre Entwicklung zu fördern, Entwicklungs-

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störungen und soziale Defizite zu bearbeiten, bei der Aufarbeitung der eigenen Biografie zu helfen, therapeutische Hilfen zu organisieren und die Pflegeeltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken. Zudem helfen wir ihnen bei der Beziehungsgestaltung zur Herkunftsfamilie, vermitteln bei Spannungen zwischen Pflegeeltern und Herkunftseltern oder bieten begleitete Besuchskontakte an.

Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung (INSPE) Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung ist ein Hilfeangebot für Jugendliche oder junge Volljährige, deren Entwicklung durch negative Lebenserfahrungen beeinträchtigt wurde. Oberstes Ziel ist, den jungen Menschen durch altersgerechte Stützung, Förderung und Begleitung an eine eigenverantwortliche Lebensführung heranzuführen.

Ihr Ansprechpartner Christoph Siebertz Max Mustermann Fachbereichsleitung Fachbereichsleitung   (02445) (02445) 8507-255 8507-xxx

Caritas Eifel: Alle Dienste und Einrichtungen


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Fachbereich III - Soziale Arbeit

Familienpflege Familienpflege ist ein Angebot für Familien, denen es aus eigener Kraft nicht gelingt, die familiäre Grundfunktion der hauswirtschaftlichen Versorgung sicherzustellen. Ursache dafür kann beispielsweise eine Erkrankung der Mutter sein. Manchmal handelt es sich um finanzielle Probleme, etwa durch geringes Einkommen und/oder überhöhte, unsachgemäße Geldausgaben. Es können zudem organisatorische Gründe vorliegen, etwa wenn die Familie keine feste Tagesstruktur einhält oder ständige Unordnung in der Wohnung herrscht. Auch psychische Erkrankungen von Eltern oder die intensive Betreuung eines Kindes mit Handicap können den familiären Alltag enorm beeinträchtigen. In der Folge ist eine altersgemäße Versorgung und Betreuung der Kinder nicht mehr gewährleistet. Unsere nachfolgenden Angebote helfen dabei, ein funktionierendes Familienleben wieder herzustellen.

vermittelt Hilfen für Alltag und Haushaltsführung in den Bereichen Sauberkeit und Ordnung in der Wohnung, Grundversorgung (regelmäßige Mahlzeiten/Ernährung, Einkaufen, Umgang mit Geld, Wäsche und Alltagsorganisation) sowie altersentsprechende Betreuung von Säuglingen, Kleinkindern und Kindern.

Haushaltshilfen

Haushaltsorganisationstraining (HOT)

Haushaltshilfe ist eine gesetzliche Leistung, die über die Krankenkasse beantragt werden muss, wenn wegen eines Krankenhausaufenthaltes oder einer Kur der Mutter die Weiterführung des Haushalts nicht möglich ist. Die Haushaltshilfe wird jedoch nur gewährt, wenn im Haushalt ein Kind lebt, das bei Beginn der Haushaltshilfe das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder durch eine Behinderung auf Hilfe angewiesen ist. Ferner darf es einer anderen im Haushalt lebenden Person nicht möglich sein, den Haushalt weiterzuführen.

HOT richtet sich an Familien, denen die Versorgung ihrer Kinder und die Bewältigung des Familienalltags aus eigener Kraft nicht mehr gelingt. Das Training

Hilfe kann z.B. nötig werden bei Risikoschwangerschaft, Entbindung, Krankenhausaufenthalt, lebensbedrohlicher Erkrankung o.ä.

Caritas Eifel: Alle Dienste und Einrichtungen


Fachbereich III - Soziale Arbeit Betreuung von pflegebedürftigen Kindern Pflegebedürftige und somit auch Eltern von Kindern mit einem besonders hohen Bedarf an allgemeiner Betreuung und Beaufsichtigung können Betreuungsleistungen über die Pflegekasse in Anspruch nehmen und erhalten zu deren Finanzierung einen Betrag in Höhe von bis zu 2400 Euro je Kalenderjahr. Wir bieten den Eltern mit unseren Fachkräften eine stundenweise Betreuung der Kinder an. Sie können mit diesem Betreuungsangebot für diese Zeit von ihrer Pflegeaufgabe entbunden werden, um sich eigenen Bedürfnissen zu widmen. Dazu zählen beispielsweise Zeit zu haben für Aktivitäten, eigene Arztbesuche, Entspannung oder soziale Kontakte.

Haushaltsorganisationstraining für Klienten des Betreuten Wohnen (BEWO) des Caritasverbandes

Die eigenständige Führung des Haushaltes ist ein wichtiger Baustein zur Teilhabe am normalen Leben. Die ambulante Hilfe orientiert sich an den Stärken des Klienten und nutzt dies als Handlungsgrundlage in der Zusammenarbeit. Ziel ist, dass die Klienten die Aufgaben in ihrem Wohnumfeld eigenverantwortlich und selbstständig übernehmen

Begleiteter Umgang Begleiteter Umgang wird notwendig, wenn Kontakt- und Beziehungsabbrüche zwischen Kind und wichtigen Be-

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zugspersonen auf Grund eines hohen Konfliktpotentials nicht vermieden werden können. Ziel ist, die Eltern zu befähigen, den Umgang eigenverantwortlich zu regeln und durchzuführen. Besonders hervorzuheben ist die effektive Netzwerkarbeit im Fachdienst, d.h. der Aufbau und die Unterstützung außerfamiliärer Netzwerke und die Inanspruchnahme von verbandseigenen Diensten. Die Unterstützung beim Aufbau sozialer Netzwerke für die jeweilige Familie wurde stets auf einem hohen Niveau gehalten – die Netzwerkarbeit wird seit Jahren in besonderer Weise in den Fokus unserer Arbeit gestellt und weiterentwickelt. Darüber hinaus ist die hohe Qualität der Arbeit der einzelnen Fachkräfte hervorzuheben, die durch ein breites Spektrum an Fortbildungen erzielt wird, das von einzelnen Mitarbeitenden oder als Teamveranstaltungen wahrgenommen wird. Fortbildungen zu den Themen „Kinderschutz und Kindeswohlgefährdung“, „Traumapädagogik“, „Kinder psychisch kranker Eltern“, „Kommunikation: Wirken und Werken von Kommunikationsstrukturen“, „Lösungsorientiert beraten und begleiten“ sowie „Marte Meo“ und „Systemischer Beratung“ sind hier zu nennen.

Ihre Ansprechpartnerin Andrea Lorse Max Mustermann Fachbereichsleitung   (02445) (02445) 8507-274 8507-xxx

Caritas Eifel: Alle Dienste und Einrichtungen


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Fachbereich III - Soziale Arbeit

Schuldner- und Insolvenzberatung Wagen Sie mit uns den ersten Schritt in eine schuldenfreie Zukunft! In unseren Beratungsstandorten in Schleiden, Mechernich, Simmerath und seit 2013 auch in den Räumen des Sozialdienstes Katholischer Frauen (SKF) Stolberg werden Schuldverhältnisse erfasst und geprüft, Maßnahmen zur Einkommenssicherung und Budgetberatungen durchgeführt, psychosoziale, familiäre oder lebenspraktische Probleme, soweit möglich, gelöst. Ziel Ihr/e Ansprechpartner/in Dorothea Gehlen Beratungsbüro Schleiden  (02445) 8507-276 Norbert Telöken Beratungsbüro Simmerath  (02473) 7511 Andrea Zens Beratungsbüro Mechernich  (02443) 9029811

Caritas Eifel: Alle Dienste und Einrichtungen

unserer ausführlichen Beratung ist es, mit den Gläubigern eine Einigung über die Tilgung der vorhandenen Schulden zu erzielen. Kann keine Einigung erzielt werden, stellen wir in aller Regel mit den Betroffenen einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Soweit erforderlich werden Schuldner während des sechsjährigen Verfahrens von der Schuldner- und Insolvenzberatung betreut. Wir bieten allen in finanzielle Not geratenen Menschen eine Möglichkeit, unsere Schuldnerberatungsstellen in Anspruch zu nehmen. Grundsätzlich kostenfrei sind ein Erstgespräch und alle existenzsichernden Maßnahmen bei ÌÌ ÌÌ ÌÌ ÌÌ

Stromsperren Räumungsklagen Lohnpfändungen notwendigen Bescheinigungen für das ”P-Konto” Die weiterführende Schuldenregulierung wie Erstellen eines Haushaltsplans, Verhandlungen mit Gläubigern, Beratung zur Verbraucherinsolvenz, Unterstützung in persönlichen, sozialen und finanziellen Fragen oder Hilfestellung im richtigen Umgang mit Geld u.a. ist regional unterschiedlich geregelt. Nehmen Sie deshalb mit uns Kontakt auf – wir beraten Sie gerne über die weiteren Möglichkeiten in einem persönlichen Gespräch.


Fachbereich III - Soziale Arbeit

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Schulbegleitung Ein Schulbegleiter ermöglicht Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen den Besuch der für sie geeigneten Schulform. Das Hilfsangebot richtet sich an Kinder und Jugendliche, die aufgrund ihrer Behinderung zum Schulbesuch auf individuelle Unterstützung angewiesen sind. Die Schulbegleitung hilft dem Schüler bei der Verständigung und der Teilhabe am gemeinschaftlichen Schülerleben. Sie unterstützt ihn, die klassenbezogenen Angebote des Lehrers anzunehmen und zu verarbeiten. Sie hilft bei lebenspraktischen Verrichtungen, erledigt die anfallenden Pflegetätigkeiten während der Schulzeit und unterstützt ganz allgemein bei der Orientierung im Schulalltag.

ÌÌ Begleitung bei Schulfahrten, Klassenausflügen und Unterrichtsgängen ÌÌ Unterstützung und Beaufsichtigung während der Unterrichtszeiten ÌÌ Begleitung und Orientierungshilfen auf dem Schulweg, Schulgelände und Klassenzimmer. Die konkreten Aufgaben der Schulbegleitung bestimmen sich nach den persönlichen Erfordernissen des Schülers. Grundsätzlich können alle Eltern, deren Kinder und Jugendlichen den Schulalltag nicht selbstständig bewältigen können, einen Antrag auf Übernahme der Kosten beim Jugendamt oder dem Sozialamt stellen.

Schulbegleitung bietet: ÌÌ Umkleidehilfen beim Sportunterricht ÌÌ Hilfestellung bei Toilettengängen ÌÌ Unterstützung bei der Verwendung von Arbeitsmaterialien ÌÌ Hilfestellung bei der Einnahme von Pausenmahlzeiten ÌÌ Hilfe zur Abwehr von Gefahrenmomenten

Ihre Ansprechpartnerin Doris Esken

 (02445) 8507-274

Caritas Eifel: Alle Dienste und Einrichtungen


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Fachbereich III - Soziale Arbeit

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Kuren Wir sind eine Beratungs- und Vermittlungsstelle des Müttergenesungswerkes und helfen Ihnen bei Ihrem Weg zu einer Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme. Insbesondere Frauen sind durch Familie, Beruf und Haushalt häufig über Ihre körperlichen und seelischen Grenzen hinaus belastet. Ein Teufelskreis von Überforderung, Krankheit, schwierigen familiären und oft auch finanziellen Verhältnissen beginnt. Ständige Erschöpfung, Rücken- und Kopfschmerzen, Essstörungen und Hautprobleme – das sind Erkrankungen, unter denen Mütter leiden. Um ihre Gesundheit wieder herzustellen sind Mutter- oder Mutter-Kind-Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen ein großartiges Ihre Ansprechpartnerin Monika Klinkhammer

 (02445) 8507-266

Caritas Eifel: Alle Dienste und Einrichtungen

Angebot. Kurvorbereitung und Vermittlung, gesundheitsfördernde Angebote in den Einrichtungen des Müttergenesungswerkes und anschließende Kurnachsorge sind die drei wesentlichen Elemente der Therapiekette. Ziel ist es, die Gesundheit von Mutter und Kind wieder herzustellen, zu stabilisieren und nachhaltig zu sichern. Selbstverständlich richten sich die Kurmaßnahmen ebenso an Väter. Wir beraten Sie umfassend über: ÌÌ verschiedene Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen für Mütter/Väter und Kinder ÌÌ gesetzliche Voraussetzungen und Leistungsinhalte der Kostenträger ÌÌ Finanzierungsmöglichkeiten ÌÌ Hilfen beim Antragsverfahren ÌÌ Hilfen im Widerspruchsverfahren bei Ablehnung ÌÌ Auswahl und Vermittlung einer geeigneten Kureinrichtung ÌÌ Sicherstellung der Nachhaltigkeit durch Kurnachsorgeangebote ÌÌ Vermittlung und Weiterleitung an Fachdienste zur weiteren Unterstützung


Fachbereich III - Soziale Arbeit

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Familienpatenschaften

Familien sind heute vielen Anforderungen ausgesetzt. Zum Gefühl des Glücks über den Nachwuchs kommt oft Unsicherheit oder Überforderung hinzu. Wenn es zusätzlich finanzielle Probleme gibt oder das Kind mit einem Handicap auf die Welt gekommen ist, fällt es im Alltag manchmal schwer, den Überblick zu behalten – besonders dann, wenn der Rückhalt des Partners oder der Großeltern fehlt. Ehrenamtliche Familienpaten bieten in diesen Situationen Entlastung und Zeit zum Durchatmen. Während der Kinderbetreuung können Eltern in Ruhe einkaufen, Arztbesuche und Ämtergänge erledigen oder die Zeit einfach für sich nutzen, um Kraft zu tanken. Der Koordinator des Netzwerks „Frühe Hilfen“ bespricht mit interessierten Eltern oder Alleinerziehenden die Wünsche und Chancen, aber auch die Grenzen einer Familienpatenschaft. Danach stellt er den Erstkontakt zwischen Familienpaten und der Familie her. Anschließend können beide Seiten entscheiden, ob

sie sich ein weiteres Miteinander vorstellen können. Die Paten besuchen die Familien etwa ein- bis zweimal in der Woche und werden für und während ihrer Einsätze geschult und begleitet. Sie können sich jederzeit an unseren Koordinator wenden, um Fragen zu klären. Die Familienpatenschaft ist ein freiwilliges, kostenfreies Angebot. Sie besteht, solange beide Seiten Freude an dem gemeinsamen Kontakt haben. Die Einhaltung der Schweigepflicht ist selbstverständlich.

Ihre Ansprechpartnerin Mona Mirbach

 (02445) 8507-268

Caritas Eifel: Alle Dienste und Einrichtungen


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Fachbereich III - Soziale Arbeit

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youngcaritas youngcaritas ist das Ehrenamt für junge Leute zwischen 13 und 27 Jahren. Die Plattform hat sich zur Aufgabe gemacht, junge Menschen in ihrem Engagement zu fördern. Neben Aktionen der übergeordneten „youngcaritas Deutschland“, die auch in der Eifel durchgeführt werden können, ist ein Auftrag die Bildungsarbeit. Es geht bevorzugt um soziale und karitative Problemstellungen: Themen wie Armut, Nachhaltigkeit und Upcycling (Wiederverwertung nicht mehr verwendeter Stoffe oder Materialien), Flucht und Migration, Solidarität oder Anti-Rassismus.

Ihre Ansprechpartnerin Jessica Rau youngcaritas

 (01578) 1859436

Caritas Eifel: Alle Dienste und Einrichtungen

Das klassische Ehrenamt mit starren, verbindlichen Einsatzeiten ist für junge Menschen wenig attraktiv und oft schwer umsetzbar. Daher haben die Aktivitäten von youngcaritas einen zeitlich begrenzten Eventcharakter. Wer sich engagieren will, kann sich somit für einzelne Aktionen einsetzen, eigene Ideen und Fähigkeiten einbringen und seine Freizeit anschließend wieder wie gewohnt flexibel verbringen. Viele Ideen, die aus örtlichen Gegebenheiten heraus entstanden sind, können dank der deutschlandweiten, guten Vernetzung der youngcaritas-Akteure problemlos angepasst werden. Die Angebote von youngcaritas Eifel sind einfach und unkompliziert. Seit dem Start in 2017 sind bereits mehrere Upcycling-Projekte oder Spendenaktionen („Coffee-to-help“) mit jungen Menschen und Kooperationspartnern durchgeführt worden. Wer eigene Ideen hat, jedoch Hilfe bei der Umsetzung braucht, kann sich an die Ansprechpartner der youngcaritas wenden.


Fachbereich III - Soziale Arbeit

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Suchtberatung Die Suchtberatungs- und Behandlungsstelle unseres Schwesterverbandes, der Caritas Euskirchen, bietet Bürgern im Altkreis Schleiden ein umfangreiches Hilfeangebot bei Suchtfragen an. Betroffene, Angehörige, Freunde, Behörden und Arbeitgeber können sich über Suchterkrankungen und deren Behandlungsmöglichkeiten informieren. Neben der Beratung und Vermittlung in weiterführende Hilfsangebote bietet der Dienst als von den Rentenversicherungsträgern/Krankenkassen anerkannte Behandlungsstelle auch die „Ambulante Rehabilitation Sucht“ für alkohol-, drogen- oder medikamentenabhängige Menschen an. Für Menschen, die eine stationäre Behandlung durchgeführt haben, bietet die Suchthilfe eine „Nachsorgebehandlung“, die ebenfalls von den Rentenversicherungsträgern finanziert wird. Für Menschen, die einen riskanten Suchtmittelkonsum praktizieren und einer Suchterkrankung vorbeugen wollen, bietet die Beratungsstelle das Selbstkontrolltraining SKOLL an. SKOLL war im Rahmen der Frühintervention Bundesmodellprojekt und wurde aufgrund der guten Evaluationsergebnisse fest in die Angebotsstruktur der Suchtberatungs- und Behandlungsstelle aufge-

nommen, so dass jährlich mindestens zwei Gruppentrainings angeboten werden können. Des Weiteren werden regelmäßig Nichtraucherkurse angeboten: Menschen, die gerne Nichtraucher werden möchten, können sich dabei entweder durch „Das Rauchfrei Programm“ oder mit Hilfe der „Schluss-Punkt-Methode“ unterstützen lassen. Die Nachfrage nach Suchtberatung und -behandlung im Altkreis Schleiden ist in den letzten Jahren stetig angestiegen und zeigt, dass diese ortsnahe Hilfe ein wichtiger Baustein im Gesamthilfeangebot für die Bürger in der Region ist. Hervorzuheben ist die gute und vernetzte Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitenden der Caritasverbände Euskirchen und Eifel sowie die gute Kooperation mit den Selbsthilfegruppen im Südkreis Euskirchen. Ihre Ansprechpartnerin Maria Surges-Brilon Caritas Euskirchen  (02251) 65035-0

Caritas Eifel: Alle Dienste und Einrichtungen


Fachbereich IV Verwaltung

Personal Finanzbuchhaltung EDV Controlling Fuhrparkmanagement Mitgliedschaften Arbeitssicherheit


Fachbereich IV - Verwaltung und Controlling

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Verwaltung Der Fachbereich Verwaltung versteht sich als moderner und effizienter Dienstleister für die Beratungs- und Hilfsangebote des Verbandes. Durch effektives Arbeiten der Verwaltung wird eine Grundlage für die erfolgreiche Arbeit in den anderen Fachdiensten geschaffen. Klare, schlanke und durchstrukturierte Verwaltungsabläufe sind die Ziele des Qualitätsmanagementsprojektes, das seit 2011 kontinuierlich auch für den Bereich der Verwaltung entwickelt und fortgeführt wird. Neben der zentralen Verwaltung in der Geschäftsstelle sind Mitarbeitende zu direkten Verwaltungstätigkeiten innerhalb der Fachbereiche abgeordnet, etwa in den Caritaspflegestationen, der Schuldnerberatung, den Psychiatrischen Diensten, in der Schwangerschaftsberatung und anderen. Eine Kernaufgabe der Verwaltung ist die Wirtschaftsplanung für ein neues Kalenderjahr und die laufende Überwachung der finanziellen Entwicklungen im Jahresverlauf sowie der Haushaltsabschluss zum Jahresende. Die Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung, Anlagenbuchhaltung und die monatli-

chen Controlling-Berichte werden seit Jahren mit der bewährten Software diamant®/3 Rechnungswesen durchgeführt. Ziel ist dabei in erster Linie, die Überlebensfähigkeit unseres Verbandes zu sichern und uns für die Folgejahre entsprechend sicher aufzustellen. Durch Verhandlungen mit Kostenträgern müssen für die Zukunft Weichen gestellt werden, um die Finanzierung der Arbeitsbereiche unabhängig von der Kirchensteuerzuweisung zu gestalten. Die Richtigkeit der Zahlenwerke wird jährlich, zur Zeit durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG Deutsche Treuhand AG überprüft und testiert. Über den Wirtschaftsbereich der Buchhaltung und Kostenrechnung hinaus spezialisiert sich der Verwaltungsbereich in vielfältige Richtungen. Ein wesentlicher Service ist die Ersatz- oder Zusatzbeschaffung sowie die Fehlerbehebung im EDV-Bereich. Beschränkt auf komplexe Einzelfälle konnte dieser Service kostenneutral ohne Inanspruchnahme von „Außen“ durchgeführt werden. Allerdings werden die Anforderungen immer umfangreicher.

Caritas Eifel: Alle Dienste und Einrichtungen


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Fachbereich IV - Verwaltung und Controlling

Controlling In Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung und dem Vorstand führt unser Controller die Teilziele der Fachbereiche zu einem ganzheitlichen und abgestimmten Zielsystem zusammen. Das Zielsystem bildet den Ausgangspunkt für die Wirtschaftsplanung des Verbandes, in der Maßnahmen und Ressourcen zur Zielerreichung festgelegt werden. Die inhaltliche Planung erfolgt dabei durch die Fachbereichsleitungen. Zu den Aufgaben des Controllers gehören u.a. die Erstellung der erforderlichen Planungsunterlagen (Formulare) und die zeitliche Koordination der Planungsschritte in Form eines Planungskalenders, der den Fachbereichen vorgegeben wird. Die durch die Leitungen erstellten Teilpläne werden anschließend durch den Controller auf Zielkonformität überprüft und zu einem abgestimmten Gesamtplan zusammengefasst. Den Abschluss der Planung bildet die Fixierung und Dokumentation der Planwerte in Form einer detaillierten Wirtschaftsplanung, die es der Geschäftsführung und dem Vorstand ermöglicht, die geplanten mit den tatsächlichen Daten zu überprüfen und bei Abweichungen entsprechend zu reagieren. Ihre Ansprechpartnerin

Personalwesen Wirtschaftliche und soziale Prozesse hängen ursächlich miteinander zusammen. Eine hohe Mitarbeiterzufrie-

Caritas Eifel: Alle Dienste und Einrichtungen

denheit bewirkt eine höhere Arbeitsproduktivität, weniger Betriebskosten, eine längere Betriebszugehörigkeit, langfristige Bindung hochqualifizierter Mitarbeitender sowie vermehrtes Interesse hochwertiger Bewerber, weniger Krankenstand und Fehlzeiten, geringere Personalkosten. Die Personalabteilung des Verbandes sorgt dafür, dass alle Anforderungen des katholischen Tarifsystems AVR zuverlässig umgesetzt werden. Sie verwaltet die Lohnabrechnungen, die Meldungen an die Berufsgenossenschaften, Einstellungen und Kündigungen, Vertragsveränderungen, Krankmeldungen, informiert alle Mitarbeitenden über Tarifänderungen, hilft professionell bei Fragen zur Gehaltsabrechnung und ist ein wichtiger Bestandteil bei der Erstellung der Controllingberichte. Ca. 80 % aller Kosten des Verbandes sind Personalkosten.

Fuhrparkmanagement Über 100 Fahrzeuge sind täglich im gesamten Gebiet des Verbandes unterwegs. Viele Pflegefahrzeuge und Kleinbusse finden Einsatz in der ambulanten Pflege, Tagesstätte oder den Tagespflegen. Sie befördern Klienten und Kunden zu den Einrichtungen in Simmerath, Mechernich, Schleiden und Blankenheim. Transportfahrzeuge finden ihren Einsatz beim Möbeldienst. Zum Aufgabengebiet des Fuhrparkverantwortlichen gehören komplexe Themen wie die


Fachbereich IV - Verwaltung und Controlling

Organisation der Flottenversicherung und des Schadenmanagement, die regelmäßige Überprüfung der Kfz-Kosten und des technischen Zustandes der Fahrzeuge. Ebenfalls die Unterweisungen der Fahrzeugführer/innen gehören zu seinen Aufgaben.

Arbeitssicherheit Ein moderner Arbeitsschutz ist mehr als nur ein Instrument zur Vermeidung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten für unseren Verband. Konsequenter Arbeitsschutz – mit seinen Effekten insbesondere auf die personellen und immateriellen Potenziale – hilft den betrieblichen Erfolg zu sichern. Arbeitsschutzmaßnahmen sind Investitionen in die Zukunft unseres Verbandes. Wirtschaftliche Auswirkungen ergeben sich beispielsweise durch ÌÌ Rückgang der Fehlzeiten ÌÌ verringerte Fluktuation ÌÌ höhere innerbetriebliche Verfügbarkeit der Mitarbeitenden durch Unfallvermeidung, Flexibilität der Dienstleistung, bessere Bewältigung von Engpässen ÌÌ qualitative und quantitative Zunahme von Verbesserungsvorschlägen ÌÌ aktivere Beteiligung an Arbeitsschutzmaßnahmen (z.B. bei Spritzenabwurfbehältern) ÌÌ erhöhte Arbeitszufriedenheit, Verbesserung des Betriebsklimas und der Kooperationsbereitschaft

ÌÌ Prestigegewinne für den Verband zur Sicherung der Arbeitsplätze und zur Gewinnung von Fachkräften. Gewährleistet wird dies durch regel-mäßige Sitzungen der Arbeitssicherheitsbeauftragten, der Fachkraft für Arbeitssicherheit und dem Betriebsarzt. Hier werden alle Daten und Erfahrungen ausgetauscht, die der Arbeitssicherheit dienen. So können wir Unfälle vermeiden und das Arbeitsumfeld verbessern. ser Verband erfüllt damit nicht nur die gesetzlichen Voraussetzungen in vorbildlicher Weise, ebenso sorgen die Einbindung der Mitarbeitervertretung (MAV) und des Qualitätsmanagements für wichtige Synergien im Gesamtverband.

Mitgliedschaften Unsere Mitglieder sind uns wichtig! Dies unterstreichen wir beispielsweise mit Einladungen aller Mitglieder zu unserem Adventsbasar oder durch unsere Mitgliederzeitschrift „Caritas Eifel aktuell“, die wir zweimal jährlich an sie verschicken. So informieren wir über Neuigkeiten unserer Fachbereiche und stellen Entwicklungen des Verbandes vor. Ihre Ansprechpartnerin In allen unseren Mitgliedsorganen – Vertreterversammlung, Caritasrat und Vorstand – stehen regelmäßig Neuwahlen nach Maßgabe der Satzung an. In den „Arbeitsgemeinschaften Caritas für die Gemeinschaft der Gemeinden (GdG)“

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sind unsere Mitglieder aufgerufen, Delegierte ihrer GdG für die Vertreterversammlung zu wählen. Nach Konstituierung der Vertreterversammlung wird diese aus Ihrer Mitte bis zu fünf Vertreter für den Caritasrat wählen. Die stimmberechtigten Mitglieder des Caritasrates wiederum wählen aus ihren Reihen drei Vorstandsmitglieder. Somit setzt sich der Vorstand aus einem vom Regionaldekan bestimmten Vertreter, dem Geschäftsführer des Caritasverbandes und den drei gewählten Mitgliedern des Caritasrates zusammen.

Diese Ausführungen machen unsere Aussage „Unsere Mitglieder sind uns wichtig“ besonders deutlich: denn jedes Mitglied hat so die Möglichkeit, durch die Wahl in eines unserer Organe Verbandspolitik mit zu bestimmen!

Ihr Ansprechpartner Markus Langwald Fachbereichsleitung

 (02445) 8507-251

Caritas Eifel: Alle Dienste und Einrichtungen


Migrationshilfe

Zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) ÌÌ Verfahrensberatung ÌÌ Beschwerdemanagement Koordination der Flüchtlingsarbeit in den Gemeinden


Migrationshilfe

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Migrationshilfe

Die Völkerwanderung mit dem Ziel Deutschland hält nach wie vor an. Die Sorge um Menschen, die ihre Heimat aus einer Notsituation verlassen, um ihr Leben an einem fremden Ort sicherer fortzuführen, ist eine christliche Grundaufgabe und damit unsere Verpflichtung. Es spielt für uns keine Rolle, welchem Glauben oder welcher Religion die Menschen angehören, ob der Grund ihrer Flucht Armut, Krieg oder politische Verfolgung ist – es sind Menschen. Menschen, die aus allen Teilen der Welt, dem Nahen Osten, Osteuropa und Afrika, zu uns kommen. Schlimme Erlebnisse und Schicksale begleiten sie auf einem mitunter lebensgefährlichen Weg zu uns. Ihre Flucht war gefährlich und für viele tödlich, Familien wurden auseinandergerissen. Die Flüchtlinge sind alleine und haben ihre Heimat verloren.

Als Christen sind wir aufgerufen, ihnen eine neue Heimat zu geben. Die Integration in unsere immer älter werdende Gesellschaft ist eine große Chance für unser Land. Sie ist gewiss verbunden mit einer Herausforderung, aber wir nehmen diese an und sind überzeugt, dass sie gelingen kann. Öffnen wir also die Tür in unseren Herzen und heißen unsere neuen Nachbarn willkommen. Im Jahr 2015 haben wir auf die Flüchtlingskrise, wie sie in den Medien genannt wurde und wird, mit der Einrichtung einer neuen Koordinationsstelle reagiert. Von hier aus wurden unsere Migrationshilfen aufgebaut und zentral gesteuert. Durch das Engagement zahlreicher freiwilliger Helfer in der Bevölkerung konnten wir zunächst ein großes ehrenamtliches Netz erschaffen, um erste Willkommensangebote in Form von Flüchtlingstreffen und -cafés

ins Leben zu rufen. Nach und nach geht die Willkommenskultur in einer Integrationskultur über. Sprache, rechtliche Beratung, Wohnung, Arbeit sind die Bereiche, in denen wir die Ankömmlinge unterstützen. Mit der Etablierung der Zentralen Unterbringungseinrichtung Kall, den ARTE-Beschäftigungsangeboten („ARbeit TEilen“) und den Koordinationsstellen in den Gemeinden sind haben wir erste wichtige Schritte vollzogen. Weiteren notwendigen Entwicklungen treten wir aufgeschlossen gegenüber.

Zentrale Unterbringungseinrichtung Kall (ZUE) Menschen auf der Flucht müssen sich zunächst in einer Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) registrieren und dort ihren

Caritas Eifel: Alle Dienste und Einrichtungen


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Migrationshilfe Asylantrag stellen. Anschließend werden sie in sogenannte Zentrale Unterbringungseinrichtungen (ZUE), untergebracht, wo sie zur Ruhe kommen und an die Sprache, Kultur und das Leben bei uns herangeführt werden sollen. Eine von zahlreichen ZUE befindet sich seit 2016 in Kall. Hier helfen wir den Bewohnern durch individuelle Beratung zu Verfahrensfragen und zur freiwilligen Rückkehr sowie durch unabhängiges Beschwerdemanagement.

Koordination der Flüchtlingsarbeit in den Gemeinden

Die Verfahrensberatung umfasst alle Fragen rund um das Asylverfahren und leistet insbesondere Vorbereitung auf die persönliche Anhörung im Asylverfahren beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Die Asylbewerber werden dadurch mental auf das vorbereitet, was sie beim BAMF erwartet und lernen, welche Aspekte ihrer Fluchtgeschichte und ihrer Fluchtgründe für die Entscheidung des BAMF über ihre Anträge relevant sind.

Durch die Koordination der Flüchtlingsarbeit in den Gemeinden bieten wir eine Schnittstelle der ehrenamtlichen, kommunalen und kirchlichen Flüchtlingsarbeit. Wir bieten konkrete Angebote zur Schulung von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern. Dazu gehört auch der offene Austausch mit Bundesämtern und Spezialisten der Asyl- und Migrationsarbeit. Durch verschiedene Veranstaltungen stärken wir die interkulturellen Kompetenzen aller an der Flüchtlingsarbeit Interessierten. Ebenso ermöglichen wir Integrationsmaßnahmen zwischen den Kulturen und Begegnungsangebote vor Ort. Wir unterstützen die Kommunen bei ihrem täglichen Bemühen zur Integration der Geflüchteten durch Einzelfallhilfen, Informationsveranstaltungen für geflüchtete Menschen und leisten ihnen Hilfe bei Wohnungs- und Arbeitssuche.

Die ergebnisoffene Rückkehrberatung zielt auf die Information über Vor- und Nachteile einer Rückkehr, damit Rückkehrwillige sich anhand objektiver Kriterien bewusst entscheiden können.

Gemeinsam sind wir auch Ansprechpartner bei allen Fragen zur Asylantragsstellung und Interviewvorbereitung.

Beim Beschwerdemanagement erhalten die Bewohner objektiven Rat zu ihren Sorgen und Hilfe zur Verbesserung ihrer Lebenssituation innerhalb der ZUE. Das umfasst beispielsweise Beschwerden zu Speisen, den Wohnbedingungen oder die soziale Betreuung durch das Hauspersonal. Daneben wird die Weitervermittlung an spezialisierte Beratungsstellen außerhalb der ZUE oder an zuständige Behörden geleistet.

Caritas Eifel: Alle Dienste und Einrichtungen

Ihre Ansprechpartnerin Lena Winter Koordinatorin der Migrationshilfe  (02441) 7776087


Migrationshilfe

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Jeder Mensch braucht ein Zuhause In Deutschland fehlen 1 Million Wohnungen.

Zuhause-fĂźr-jeden.de | #Zuhausefuerjeden

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Stabsstellen

Gemeindecaritas und Ehrenamt Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising Qualitätsmanagement (QM)


Stabsstellen

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Gemeindecaritas und Ehrenamt Die Gemeindecaritas ist das Bindeglied zwischen der Arbeit des Caritasverbandes und der Caritasarbeit in den katholischen Kirchengemeinden der Eifel. Sie unterstützt und vernetzt als Fachberatung soziale Projekte sowohl in Kirchengemeinden wie auch in gemeinsamer Verantwortung. Die Fachstelle fördert den Informationsaustausch zwischen Caritasverband und pastoralen Diensten, ehrenamtlich Tätigen in den Gemeinden, kirchlichen Einrichtungen sowie Verbänden und Gremien. Ziel ist es, den Kontakt zwischen der Caritas und den Gemeinschaften der Gemeinden (GdG) zu stärken, um gemeinsam die sozialen Belange und Nöte vor Ort im Blick zu haben und unsere Region zum Wohl der benachteiligten Menschen unserer Gesellschaft zu gestalten. Daher ist die Förderung des ehrenamtlichen Engagements ein wichtiges Anliegen des Caritasverbandes, um Menschen die Möglichkeit eines sinnvollen Mittuns zu geben. Die Begleitung und Schulung der ehrenamtlich Mitarbeitenden sind dabei genauso wichtig wie die Förderung neuer Aufgabenfelder. Dieses gemeinsame Engagement von Haupt- und Ehrenamtlichen zugunsten der Menschen in unserer Region Eifel lebt aus der Motivation des Liebesgebotes Jesu Christi.

Beispiele ehrenamtlicher Projekte des Caritasverbandes: ÌÌ Krankenhaushilfe (Grüne Damen) in den Krankenhäusern Schleiden und Mechernich ÌÌ Kleiderladen in Schleiden (Kooperation mit der Pfarrei St. Philippus und Jakobus) ÌÌ Kleine Offene Tür (KOT) für Erwachsene in Mechernich (Kooperation mit der Pfarrei St. Johann Baptist) ÌÌ Ambulanter Hospizdienst ÌÌ Familienpatenschaften in Familien mit Kindern im Vorschulalter ÌÌ Reisebegleitungen bei den Seniorenreisen ÌÌ Arbeitskreis Bosnienhilfe ÌÌ Einkaufsfahrdienst für ältere Menschen ÌÌ Offener Café-Treff im Caritas-Begegnungszentrum

Ihre Ansprechpartnerin Martina Max Mustermann Bertram Fachbereichsleitung

 (02445) 8507-270 8507-xxx

Caritas Eifel: Alle Dienste und Einrichtungen


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Stabsstellen

Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising Umfragen haben ergeben, dass die Caritas in der Bevölkerung bundesweit bekannt ist. Allein durch das, wofür sie ursprünglich ins Leben gerufen wurde – Anwalt zu sein für die Armen, Schwachen und Kranken nach dem Vorbild Jesu – weist sie ein positives Image auf. Dieses Image gilt es zu pflegen! Neue Ideen, Projekte oder Veranstaltungen sind gefragt und müssen öffentlichkeitswirksam vermarktet werden, damit wir als Fachberatungsdienst in der Eifel weiter positiv wahrgenommen werden und im Bewusstsein der hiesigen Bevölkerung sind. Mehr noch: unser Anliegen ist es, sich gerade trotz der positiven öffentlichen Meinung über das geforderte Maß hinaus zu engagieren. Nur, wenn die Dienste der Caritas stets präsent sind, können sie von den Menschen genutzt werden. Unser öffentlicher Auftritt ist daher wichtig für unseren dauerhaften Erfolg. Er zielt darauf ab, ein positives Image oder eine gute Meinung hinsichtlich unserer Ihr Ansprechpartner Arndt Krömer

 (02445) 8507-258

Caritas Eifel: Alle Dienste und Einrichtungen

sozialen Hilfeangebote zu bilden. Wir versuchen, durch gesprochene Worte, gedrucktes Material, Handlungen oder sichtbare Symbole für den Verband und seine Dienstleistungen eine günstige öffentliche Meinung zu schaffen. Dazu müssen wir mit unseren Hilfeangeboten und Projekten regelmäßig in der lokalen Presse erscheinen. Wir müssen auf einheitlich gestalteten Plakaten, Flyern, Schildern, Visitenkarten und Internetseiten präsent sein. Die Gebäude müssen als Caritasgebäude sichtbar und erkennbar sein, modern, offen und einladend für Ratsuchende. Das Fundraising ist zusätzlicher Bestandteil der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit. Die begrifflichen Wurzeln aus dem Englischen („fund“ = Kapital, „to raise“ = beschaffen) erwecken zunächst den Anschein, dass es lediglich oder vorrangig um die Beschaffung von Kapital, d.h. für uns als Non-Profit-Organisation um Spendengelder geht; tatsächlich soll Fundraising jedoch alle Ressourcen erschließen, die wir für die Erfüllung unseres gemeinnützigen Auftrags benötigen. Neben reinen Geldleistungen kann dies auch eine Sachleistung (z.B. in Form eines Fahrzeugs) oder Dienstleistung (etwa in Form eines Ehrenamtes oder Bereitstellung von „Manpower“ bei Festen, Messen, baulichen Maßnahmen o.ä.) sein.


Stabsstellen

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Qualitätsmanagement (QM) Das Wort Qualitätsmanagement (QM) setzt sich zusammen aus Qualität und Management, was so viel bedeutet wie organisieren. Es ist das effektive Zusammenspiel von Organisationsstrukturen (= wer macht was), Verfahren und Prozessen (= wie) und Mitteln (= womit). Aufgaben des Qualitätsmanagements sind: ÌÌ Qualitätsplanung: Was? Mit welchem Ziel? Mit welchen Anforderungen? ÌÌ Qualitätslenkung: Wird das vorgegebene Ziel erreicht, sind die Anforderungen erfüllt? ÌÌ Qualitätssicherung: Überprüfung der Anforderungen ÌÌ Qualitätsverbesserung: Maßnahmen zur Erhöhung der Kundenzufriedenheit und der Wirksamkeit und Effizienz Das QM-Handbuch liegt jedem Fachbereich in Papierform vor und wächst stetig. Jeder Mitarbeitende hat die Möglichkeit, die Prozesse und die mit-

geltenden Unterlagen jederzeit einzusehen und zu benutzen. Zudem ist das QM-Handbuch allen Mitarbeitenden im Intranet zugänglich. Benötigte Formulare können hier heruntergeladen werden. Unter Vorstandsbeteiligung finden regelmäßig interne Audits statt. Ein Audit ist Bestandteil des „kontinuierlichen Verbesserungsprozesses“ (= KVP). Hier werden Mitarbeitende der vier Fachbereiche zu diversen Themen befragt. Unsere Erfahrung hat bislang eine hohe Bereitschaft der Beschäftigten gezeigt, QM aktiv mitzugestalten.

Ihre Ansprechpartnerin Max Mustermann Irene Huppertz Fachbereichsleitung

 (02445) 909080 8507-xxx (02473)

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Mitarbeitervertretung (MAV)


Mitarbeitervertreung (MAV)

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Mitarbeitervertretung (MAV) Gewählt von den Mitarbeitenden des Verbandes achtet die Mitarbeitervertretung (MAV) als Gremium, ähnlich den Betriebsräten darauf, dass alle Mitarbeitenden gleich und gerecht behandelt werden. Grundlage ist dabei eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Dienstgeber- und Dienstnehmerseite. Die MAV nimmt Anregungen und Beschwerden der Dienstnehmer entgegen, trägt sie dem Dienstgeber vor und wirkt auf ihre Erledigung hin. Im Rahmen ihrer Rechte ist die MAV u.a. zu Maßnahmen innerbetrieblicher Information und Zusammenarbeit anzuhören. Einstellungen, Eingruppierungen, Vertragsänderungen, Änderung der Arbeitszeit und weitere Angelegenheiten erfolgen nur mit Zustimmung der MAV. Die MAV trifft sich monatlich zur ordentlichen Sitzung. Zusätzlich finden je nach Bedarf Sitzungen des Ausschusses für Personalangelegenheiten statt, dem fünf Mitglieder (drei ständig, zwei ersatzweise) der MAV angehören. Der Ausschuss für Personalangelegenheiten stimmt hier Neueinstellungen, Vertragsänderungen und Höhergruppierungen zu. In Ausschüssen des

Caritasverbandes für die Region Eifel vertritt je ein MAV-Mitglied die MAV im Ausschuss für Arbeitssicherheit (ASA) sowie in Prozessen des Qualitätsmanagements. Ein MAV-Mitglied vertritt unseren Verband im Fachbereich 5 der Mitarbeitervertretungen des Diözesancaritasverbandes einschließlich seiner Gliederungen und Fachverbände. In diesem Gremium ist es als Delegierter in die Fachbereichsvertretung gewählt und gehört damit der Diözesanen Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitervertretungen im Bistum Aachen (DiAGMAV) an.

Ihre Ansprechpartnerin Dorothea Gehlen MAV-Vorsitzende

 (02445) 8507-276

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Weitere Dienste

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) Präventionsbeauftragte/r Fortbildungen


Weitere Dienste

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Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) möchte Mitarbeitenden, die längere Zeit krank waren, bei der Rückkehr in das Arbeitsleben unterstützen. Das BEM wird angeboten, wenn ein Mitarbeiter innerhalb der letzten 12 Monate ununterbrochen oder insgesamt länger als 6 Wochen (30 Arbeitstage) arbeitsunfähig war. In diese 30 Tage fließen auch Reha-Maßnahmen, Arbeitsunfälle sowie Krankheitstage mit und ohne ärztliches Attest ein. Beim BEM handelt es sich um ein Angebot ohne jede Verpflichtung, die Teilnahme ist stets freiwillig. Selbst nach einer vorigen Zustimmung kann das BEM-Verfahren jederzeit von den Mitarbeitenden beendet werden. Ebenso besteht die Möglichkeit, sich nach einer Ablehnung oder Beendigung erneut für die Teilnahme am BEM zu entscheiden. Wenn sich Mitarbeitende zur BEM-Teilnahme entscheiden, klärt die BEM-Beauftragte gemeinsam mit ihnen den Unterstützungsbedarf und erarbeitet die Schritte zur Wiederherstellung und zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit sowie zur Sicherung des Arbeitsplatzes. Möglichkeiten der Unterstützung kön-

nen die Organisation technischer Hilfsmittel oder die Vermittlung an externe Beratungsstellen sein. Im Weiteren leistet die Caritas Hilfe bei der Beantragung von Rehabilitationsmaßnahmen, möglichen Veränderungen in der Arbeitsorganisation und beraten zu persönlichen Fragestellungen. Nach Beendigung der Maßnahme wird festgestellt, wie die Wiedereingliederung in die alte oder die Einführung in eine neue Tätigkeit verlaufen ist oder ob weitere Maßnahmen anstehen. Alle im BEM-Ablauf erfassten Daten werden streng vertraulich behandelt! Die beteiligten Personen unterliegen der Schweigepflicht, auch gegenüber dem Personalbüro oder der Verbandsführung. Es werden keine Informationen ohne Zustimmung weitergegeben. Ihre Ansprechpartnerin Monika Klinkhammer BEM  (02445) 8507-266

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Weitere Dienste

Präventionsbeauftragte Der Caritasverband für die Region Eifel hält ein Schutzkonzept gegen sexuelle Gewalt und Grenzverletzung des Selbstbestimmungsrechtes vor. Es bietet vorbeugende und eingreifende Maßnahmen an, die von einer Präventionsbeauftragten an alle hauptamtlich und ehrenamtlich Mitarbeitenden in Rahmen von verpflichtenden Schulungen vermittelt werden. Wenn Schutzbefohlene wirksam vor sexueller Gewalt und Grenzverletzungen geschützt werden sollen, so geschieht das jedoch nicht einseitig mit einem Schutzkonzept, sondern beginnend mit der eigenen Haltung. Ob jung oder alt, ob Mädchen oder Junge, ob Mann oder Frau, Sexualität ist ein Wesens Ihre Ansprechpartnerin Lena Winter Präventionsbeauftragte  (02441) 7776087

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merkmal zwischenmenschlicher Beziehungen, ein Ergebnis sozialen Lernens mit Ausdrucksformen wie Achtung, gegenseitige Wertschätzung, Vertrauen, Zuneigung, Intimität etc. Im Rahmen dessen strebt die Caritas an, die eigene professionelle Haltung im Alltag zu reflektieren und dadurch Handlungsorientierung und -sicherheit auf unterschiedlichen Ebenen zu erhalten. Im Mittelpunkt soll der Aufbau der „Kultur der Achtsamkeit“ stehen. Vor diesem Hintergrund verstehen der Träger das Schutzkonzept als einen sichtbaren Qualitätsentwicklungsprozess, der alle unterschiedlichen Akteure anspricht. Sowohl positive, lustvolle und lebensbejahende Aspekte von Sexualität, als auch die unterschiedlichsten Schattierungen von Gewalt und Grenzverletzungen werden thematisiert. Schutzbefohlene haben ein Recht auf körperliche Unversehrtheit. Diese Verantwortung nimmt der Caritasverband für die Region Eifel äußerst ernst.


Weitere Dienste

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Fortbildungen

Seit 2015 gibt es Fortbildungen für interne und externe Fachkräfte aus dem Fachbereich Psychiatrische Dienste. Für 2018 wurde eine deutliche Erweiterung unserer Schulungsangebote vorgenommen, die sich zusätzlich an Mitarbeitende aus den Fachbereichen Gesundheit und Pflege, Soziale Arbeit und Verwaltung sowie Auszubildende und Privatleute richten. Referenten sind nicht nur hochqualifizierte Fachkräfte unseres Verbandes, sondern auch Professoren von Fachhochschulen, Dozenten von Volkshochschulen, Systemische Berater oder Supervisoren. So reichen die Titel unserer Angebote heute von „Psychiatrie kompakt“ und „Persönlichkeitsmanagement“ über

„Aufbaukurs/Rezertifizierung Palliative Care“ und „Hauskrankenpflegekurs“ bis hin zu „systemisch-lösungsorientierten Gesprächstechniken für die Soziale Arbeit“ oder „Prüfungsvorbereitung für Auszubildende“. Alle Fortbildungsangebote sind auf unserer Homepage www.caritas-eifel. de unter dem Reiter „Der Verband“ zu finden. Ihre Ansprechpartnerin Julia Jeuck

 (02445) 8507-204

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Zentrale / Geschäftsführung / Stabsstellen Zentrale 02445 8507-0

info@caritas-eifel.de 02445 8507-150

Geschäftsführung Sekretariat

Rolf Schneider Marianne Klinkhammer

02445 8507-250 02445 8507-254

r.schneider@caritas-eifel.de ma.klinkhammer@caritas-eifel.de

Stabsstelle Gemeindecaritas Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit Stabsstelle Qualitätsmanagement

Martina Bertram Arndt Krömer Irene Huppertz

02445 8507-270 02445 8507-258 02473 909080

m.bertram@caritas-eifel.de a.kroemer@caritas-eifel.de i.huppertz@caritas-eifel.de

www.caritas-eifel.de

Fachbereich I - Psychiatrische Dienste Fachbereichsleitung: Alexander Fischer

02445 8507-252

a.fischer@caritas-eifel.de

Sozialpsychiatrisches Zentrum SPZ, Kontakt- und Beratungsstelle

Irene Nellessen

02445 8507-211

i.nellessen@caritas-eifel.de

Betreutes Wohnen BEWO Tagesstätte

Alexander Fischer

02445 8507-252

a.fischer@caritas-eifel.de

Alexander Fischer

02445 8507-252

a.fischer@caritas-eifel.de

Möbeldienst

Armin Locher Doris Stoll

02445 8507-210 02445 8507-210

a.locher@caritas-eifel.de d.stoll@caritas-eifel.de

Regenbogengruppe

Irene Nellessen Oliver Hertzog-Häcker

02445 8507-211 02445 8507-207

i.nellessen@caritas-eifel.de o.hertzog-haecker@caritas-eifel.de

Fachbereich II - Gesundheit und Pflege Fachbereichsleitung: Elisabeth Nosbers

02445 8507-253

e.nosbers@caritas-eifel.de

Caritaspflegestation ÌÌ Schleiden ÌÌ Hellenthal-Kall ÌÌ Monschau-Roetgen-Simmerath ÌÌ Blankenheim-Dahlem-Nettersheim ÌÌ Stadt Mechernich Palliativpflege

Leitung: Gitta Marin Leitung: Vera Henkel Leitung: Brigitte Bickendorff Leitung: Rosi Fallert Leitung: Silke Baumann Gitta Marin

02445 8507-223 02441 7776080 02473 909080 02449 7335 02443 2455 02445 8507-223

cps.schleiden@caritas-eifel.de cps.kall@caritas-eifel.de cps.simmerath@caritas-eifel.de cps.blankenheim@caritas-eifel.de cps.mechernich@caritas-eifel.de cps.schleiden@caritas-eifel.de

Tagespflege ÌÌ St. Brigida, Simmerath ÌÌ St. Hubertus, Roetgen ÌÌ St. Josef, Blankenheim ÌÌ St. Anna, Dahlem

Andrea Karbig Rosi Pauls Michael Tobehn Diana Tausch

02473 9271601 02471 6100709 02449 9199930 02447 9139339

tagespflege.st.brigida@caritas-eifel.de tagespflege.st.hubertus@caritas-eifel.de tagespflege.st.josef@caritas-eifel.de tagespflege.st.anna@caritas-eifel.de


Ambulanter Hospizdienst HausNotRuf CariFair

Ute Braun/Barbara Berg ’’ Helena Fast/Brigitte Dovern Ewa Röhl

02445 8507-216 02473 5490108 02445 8507-218 02445 8507-219

hospiz@caritas-eifel.de ’’ hausnotruf@caritas-eifel.de carifair@caritas-eifel.de

Fachbereich III - Soziale Arbeit Fachbereichsleitung: Christoph Siebertz 02445 8507-255 Allgemeine Soziale Beratung Miriam Keutgen Kinder-, Jugend- und Familienunterstützender Dienst KJFD Christoph Siebertz Familienpflege Andrea Lorse Kuren Monika Klinkhammer Schwangerschaftsberatung Christel Schümmer Uschi Grab Schuldner- und Insolvenzberatung ÌÌ Büro Schleiden Dorothea Gehlen ÌÌ Büro Simmerath Norbert Telöken ÌÌ Büro Mechernich Andrea Zens ÌÌ Büro Kall ’’ Schulbegleitung Doris Eskens Familienpatenschaften Mona Mirbach Familienhebamme Eva Krings youngcaritas Jessica Rau

c.siebertz@caritas-eifel.de 02445 8507-272 oder 02443 8780

m.keutgen@caritas-eifel.de ”

02445 8507-255 02445 8507-274 02445 8507-266 02445 8507-269 oder 02473 7511 02443 8780

c.siebertz@caritas-eifel.de a.lorse@caritas-eifel.de mo.klinkhammer@caritas-eifel.de c.schuemmer@caritas-eifel.de ” u.grab@caritas-eifel.de

02445 8507-276 02473 7511 02443 9029811 02441 7776082 02445 8507-273 02445 8507-268 02445 8507-274 01578 1859436

d.gehlen@caritas-eifel.de n.teloeken@caritas-eifel.de a.zens@caritas-eifel.de ’’ d.eskens@caritas-eifel.de m.mirbach@caritas-eifel.de familienhebamme@caritas-eifel.de j.rau@caritas-eifel.de

Fachbereich IV - Verwaltung und Controlling Fachbereichsleitung: Markus Langwald 02445 8507-251 Personalverwaltung Ursula Nabbefeld Mitgliedschaften Marianne Klinkhammer

m.langwald@caritas-eifel.de 02445 8507-260 02445 8507-254

u.nabbefeld@caritas-eifel.de ma.klinkhammer@caritas-eifel.de

Migrationshilfe Koordination ZUE Kall: Verfahrens-/Rückkehrberatung Beschwerdemanagement Koordination Gemeinde Hellenthal Koordination Stadt Mechernich Koordination Gemeinde Simmerath

Lena Winter

02441 7776087

l.winter@caritas-eifel.de

Viktoria Weber Nele Sterckx Susanne Andersch Alexander Neubauer Mona Mirbach

02441 7783889 02441 7783888 02482 6064358 02443 8780 01578 1859416

v.weber@caritas-eifel.de n.sterckx@caritas-eifel.de s.andersch@caritas-eifel.de a.neubauer@caritas-eifel.de m.mirbach@caritas-eifel.de

Weitere Dienste Präventionsbeauftragte Lena Winter Betriebliches Eingliederungsmanagement Monika Klinkhammer Fortbildungen Julia Jeuck

02441 7776087 02445 8507-266 02445 8507-204

l.winter@carits-eifel.de mo.klinkhammer@caritas-eifel.de j.jeuck@caritas-eifel.de


Redaktion

Arndt Krömer

Texte

Arndt Krömer

Impressum

in Zusammenarbeit mit: Rolf Schneider Alexander Fischer Elisabeth Nosbers Christoph Siebertz Markus Langwald Jessica Rau Lena Winter

Layout

Verantwortlich

Arndt Krömer Rolf Schneider

Fotonachweis Caritasverband für die Region Eifel e.V. Fotolia.de

Herausgeber

Caritasverband für die Region Eifel e.V. Gemünder Str. 40 53937 Schleiden

 (02445) 8507-0  (02445) 8507-150  info@caritas-eifel.de / www.caritas-eifel.de

Ort, Datum

Schleiden, im April 2018


Jeder Mensch braucht ein Zuhause In Deutschland fehlen 1 Million Wohnungen.

Zuhause-fĂźr-jeden.de | #Zuhausefuerjeden


Caritasverband für die Region Eifel e.V. Gemünder Str. 40 53937 Schleiden  (02445) 8507-0  (02445) 8507-150  info@caritas-eifel.de / www.caritas-eifel.de

Caritas Eifel - Alle Dienste und Einrichtungen  

Auf einen Blick: In dieser Broschüre finden Sie alle Dienste und Einrichtungen des Caritasverbandes für die Region Eifel

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Auf einen Blick: In dieser Broschüre finden Sie alle Dienste und Einrichtungen des Caritasverbandes für die Region Eifel

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