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Sommer 2018

Alles rund ums Arbeiten

Fokus Ehrenamtliches Engagement

Im Interview DI DSPin Bettina Heuser, Caritas Graz in

Where To Go „Hitzebeständige“ Plätze am Campus

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Inhalt 4

Freiwilligenarbeit und du

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Ein Abenteuer mit Sinn

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Campus Life

DIin DSPin Bettina Heuser, Caritas

Ehrenamtliches Engagement

„Hitzebeständige“ (Ruhe-)Plätze am Campus

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Wordrap

Willkommen

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Schwarz ohne Zucker

Liebe Leserin, Lieber Leser,

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Career Center Q&A

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Test, Test, Test ... eins, zwo

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Ich bin eine von vielen

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Vorschau

kennen Sie auch jemanden? Oder sind Sie es selbst: ehrenamtlich aktiv? Wir vom Career Center waren es bereits oder sind es derzeit – sei es in Kulturvereinen, sozialen Einrichtungen oder im Bildungsbereich. Was uns spontan zu unseren ehrenamtlichen Erfahrungen einfällt? Viel Spaß, Teamarbeit, eine nötige Offenheit, sich auf Neues einzulassen, die Möglichkeit der Wissensweitergabe, aber auch jede Menge (sinnstiftender!) Zeitaufwand. In vielen Bereichen hat Ehrenamt eine lange Tradition, wie bei der Freiwilligen Feuerwehr oder beim Roten Kreuz. Und auch Arbeitgeber setzen verstärkt auf BewerberInnen, die ehrenamtliche Erfahrung vorweisen können. Die Fülle an Fähigkeiten, die man dadurch schärft, ist nämlich enorm. Aber hätten Sie vermutet, dass sich ehrenamtliches Engagement auch positiv auf die Gesundheit auswirkt? Lesen Sie dazu mehr in dieser Ausgabe… Wenn auch Sie Lust bekommen, (wieder) ehrenamtlich aktiv zu werden, dann bietet die 1. Ehrenamtsmesse der Universität Graz am 13. Juni die ideale Plattform. Seien Sie dabei! Wir wünschen gute Gespräche, sinnstiftende Momente und einen wunderbaren Sommer!

mit Verena Kassar und Sarah Reindl

Auf einen Kaffee mit Johannes Hornig

Sie fragen, wir antworten!

16-Persönlichkeits-Faktoren-Test

Gastkolumne

Impressum Medieninhaber und Herausbeger: Career Center, Karl-Franzens-Universität Graz - Geidorfgürtel 21/1, 8010 Graz | Hersteller: Servicebetrieb ÖH-Uni Graz GmbH, Schubertstraße 6a, 8010 Graz | Verlags- und Herstellungsort: 8010 Graz | Bildnachweis: Alle Bilder dieser Ausgabe stammen von www.pexels.com, Abweichungen wurden gesondert gekennzeichnet.

Das Team des Uni Career Centers Sigrid, Kathrin, Angela und Philipp

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Freiwilligenarbeit und du Einsatz für ungenutzte Fähigkeiten

Hast du schon einmal über eine ehrenamtliche Tätigkeit in deiner Freizeit nachgedacht? Nein? Ich auch nicht, bis ich letzte Woche bei der Caritas zu Gast sein durfte. Frau Bettina Heuser, zuständig für das Freiwilligenmanagement in der Servicestelle Region und Engagement der Caritas GrazSeckau, nahm sich die Zeit, um mit mir über freiwillige Arbeit zu sprechen.

Was bedeutet Ehrenamt eigentlich? Das Bundesfreiwilligengesetz sagt: „Freiwilliges Engagement oder Ehrenamt ist eine freiwillige Leistung für andere. Sie findet in einem organisatorischen Rahmen statt. Sie ist unentgeltlich und dient dem Zweck der Förderung der Allgemeinheit.“,

erklärt Frau Heuser zu Beginn des Interviews auf meine Frage, was man denn grundsätzlich unter Ehrenamt verstehe. Darüber hinaus ergänzt sie: „Wir denken, Freiwillige stellen ihre Zeit und ihre Fähigkeiten zur Verfügung. Sie fördern damit die soziale Gemeinschaft und befördern die Menschlichkeit und die Nächstenliebe. Und ich glaube, dass jede Person, die sich freiwillig ein wenig engagiert, das Bedürfnis hat die Welt ein bisschen besser zu machen.“ Beim Thema Ehrenamt oder Freiwilligenarbeit handelt es sich also um eine unentgeltliche Tätigkeit, die ich freiwillig und im organisierten Rahmen erledigen kann. Der organisierte Rahmen spielt hierfür eine enorme Rolle, denn dadurch

Kontakt

(c) caritas graz

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Alle weiteren Infos zum Thema „Freiwilligenarbeit“ bei der Caritas oder einen direkten Termin bekommt ihr bei: Katharina Fink, Regionalkoordinatorin der Caritas Graz, +43 676 88015 8563 katharina.fink@caritas-steiermark.at

unterscheidet sich die freiwillige Arbeit von der Nachbarschaftshilfe. Hierfür bietet die Caritas ein großes Spektrum an Angeboten, wie man unterstützen kann.

Wie finde ich aber bei der großen Auswahl das passende Ehrenamt für mich? Die RegionalkoordinatorInnen stellen für Interessierte die erste Anlaufstelle in Sachen Ehrenamt dar. Mit langjährigem Know-how beraten sie beim Erstkontakt und der Vernetzung mit den einzelnen Caritas-Einrichtungen. Um das passende Ehrenamt und den richtigen zeitlichen Rahmen für einen freiwilligen Einsatz zu finden, unterstützt die Caritas von Beginn an. Hierfür ist es gut schon im Vorfeld zu wissen, was einerseits zum Alltag und andererseits zu den persönlichen Möglichkeiten und Bedürfnissen passt. Dies wird auch im ersten Beratungsgespräch vor Ort gemeinsam abgeklärt. „Wir bei der Caritas handhaben das so, dass wir die Freiwilligen begrüßen, sie einarbeiten und dann auch begleiten.“ sagt Frau Heuser und fügt hinzu: „Die Freiwilligen treffen gemeinsam mit der Caritas Graz-Seckau eine Vereinbarung. Darin ist die Tätigkeit


Im Interview DIin DSPin Bettina Heuser, ist zuständig für das Freiwilligenmanagement bei der Caritas Graz-Seckau

für das Engagement beschrieben, sowie der zeitliche Umfang und die Rahmenbedingungen enthalten, so dass das Engagement für alle Beteiligten gelingen kann“. Es folgt darauf eine Probezeit, die einen wichtigen Bestandteil zu Beginn der freiwilligen Arbeit leistet. „Denn die Freiwilligen können merken, Kinder in der Hausaufgaben-Betreuung sind doch nicht das Richtige für mich.“ berichtet Frau Heuser. Sollte dies wirklich geschehen, gibt es im direkten Gespräch mit der Caritas die Möglichkeit einen anderen Bereich zu finden, der einem besser liegt oder auch zu pausieren. Das Wichtigste ist die Freude am Engagement, Interesse am Thema und die Bereitschaft sich auf andere Menschen einzulassen bzw. neue Erfahrungen zu machen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ich in einem Lern-Cafe Jugendliche bei ihren Hausübungen unterstütze, in einem Seniorenzentrum vorlese oder in einem Carla-Shop aushelfe. Dafür muss ich nicht einmal in Graz wohnhaft sein, sondern kann mich auch direkt an die FreiwilligenkoordinatorInnen in den einzelnen Gemeinden wenden.

Welche Aufgabengebiete sind gefragt? Ehrenamt kann auch eine Gelegenheit darstellen, vorhandene Fähigkeiten, die eventuell im Beruf oder

(c) caritas graz

im Studium nicht gefragt sind, ausüben zu können. „In den wenigsten Berufen kann man in der Arbeitszeit beispielsweise Gitarre spielen“ sagt Frau Heuser. „Ist dies aber meine Stärke, kann ich jederzeit mit der Unterstützung von der Caritas mit Kindern musizieren oder ihnen vorspielen.“ Oder lese ich gerne, dann kann ich das auch für SeniorInnen in einem Heim umsetzen. Der große Vorteil beim Ehrenamt ist, dass man selbst die Zeit bestimmt. Niemand wird zu etwas gedrängt, sondern jede/r kann sich dieser Aufgabe zuwenden, die einem selbst und anderen Freude bereitet. „Man fördert mit dem Ehrenamt die Menschlichkeit. Man macht die Erfahrung, dass wir aufeinander angewiesen sind und dass wir uns gegenseitig etwas geben können, das größer als etwas Materielles ist.“ sagt Frau Heuser.

TIPP Falls du Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit hast und klein anfangen möchtest: Öffne einfach deinen Kasten, sortiere deine überflüssige Kleidung aus und bringe sie zum Carla-Shop. (Es schadet bestimmt nicht, sie vorher noch einmal zu waschen.) Alle Standorte findest du auf folgender Website: www.caritas-steiermark.at

„Es ist wichtig, nicht zu viel auf einmal zu wollen. Das Ehrenamt muss sich im eigenen Alltag einfügen lassen - lieber weniger und das regelmäßig.“ Ich danke für das Interview und bin inspiriert für neue Abenteuer ...

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Ehrenamtliches Engagement

Ein Abenteuer mit Sinn Es sind die wahren HeldInnen des Lebens: Menschen, die ehrenamtlich und mit vollem Engagement andere unterstützen, aufbauen oder betreuen. Es sind Tätigkeiten, die eine Gesellschaft zusammenhalten und gleichzeitig das eigene Bewusstsein stärken, etwas „Sinnvolles“ zu tun.

Funktion, die in einer gewissen Regelmäßigkeit für eine bestimmte Zeit unentgeltlich im Rahmen von Vereinen, Institutionen, Initiativen, Projekten und dergleichen ausgeübt wird.

Ehrenamt betrifft viele Bereiche des Zusammenlebens wie beispielsweise Gesundheit, Sport, Soziales oder Politik. Es reicht von notwendigen Verrichtungen in der Pflege, Aktivitäten in der Bildung bis hin zu Tätigkeiten, die sich (alleine) auf den Freizeitbereich beziehen und für eine Erhöhung der Lebensqualität sorgen.

Unentgeltlichkeit bedeutet, dass die Leistung ohne Bezahlung erbracht wird. Dabei anfallende Kosten wie z.B. Telefon- oder Fahrtkosten können jedoch zum Teil ersetzt werden. Solange diese Kosten nicht als Gegenleistung für den Zeitaufwand erstattet werden, liegt keine Bezahlung vor. Hinzu kommt, dass der freiwillige Wille im Vordergrund steht und keine gesetzliche Verpflichtung. Im Gegensatz dazu verpflichten sich ArbeitnehmerInnen aufgrund eines Arbeitsvertrages zur Arbeitsleitung.

Doch was versteht man eigentlich unter Ehrenamt?

Wer ist ehrenamtlich aktiv?

Ehrenamt, Freiwilligenarbeit, zivilgesellschaftliches Engagement, Freiwilligentätigkeit… es gibt viele unterschiedliche Bezeichnungen für „ehrenamtliches Engagement“. Jeder Begriff rückt eine etwas andere Perspektive ins Blickfeld. Den einheitlichen und alle Sachverhalte angemessen repräsentativen Begriff gibt es nicht.

Gemäß Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz betätigen sich 46% der österreichischen Bevölkerung ab 15 Jahren freiwillig. Der Zeitaufwand ist erstaunlich, denn die Mehrzahl der Ehrenamtlichen sind bis zu 30 Tage im Jahr im Einsatz. Die Beteiligungsquote ist bei Frauen und Männer gleich hoch.

Definiert man den Begriff „Ehrenamt“ näher, so versteht man darunter die freiwillige Übernahme einer 6 | GRAD

43% der 15 bis 29-Jährigen sind ehrenamtlich aktiv.


Bei 30 bis 59-Jährigen sind es 46 bis 50%. Die höchste Beteiligungsquote zeigen Menschen im Alter zwischen 60 und 69 Jahren mit 57%. Selbst bei über 80-Jährigen sind noch 25% ehrenamtlich aktiv. Was motiviert Menschen zu ehrenamtlichen Engagement? Eine Antwort dazu liefert das so genannte Limbic-Modell. Demnach gibt es drei Emotionssysteme, die von Person zu Person unterschiedlich ausgeprägt sind: • Der „Dominanz-Typ“ ist tendenziell wettbewerbsorientiert und ist aufgrund eines gesunden Egoismus ehrenamtlich aktiv. Dieser Typ möchte also von ehrenamtlichen Aktivitäten profitieren können. • Anders ist es beim „Balance-Typ“, der aus reinem Altruismus handelt und keine Gegenleistung erwartet. Für diese Person zählt einzig und alleine die gute Sache. • Der „Stimulanz-Typ“ ist hingegen auf der Suche nach Spaß und sieht in ehrenamtlichen Tätigkeiten die besondere Herausforderung. Neben diesem Konzept zeigen empirische Studien auch weitere Motive für ehrenamtliches Engagement. Dazu zählen der Wusch, mit anderen in Kontakt zu kommen, der Erwerb wichtiger (Schlüssel-)Qualifikationen und der Wunsch nach Ansehen im eigenen Lebensumfeld. Insgesamt lässt sich feststellen: Es gibt keine richtigen oder falschen Beweggründe, denn jede/r ist willkommen. Was bringt Ehrenamt in persönlicher Hinsicht? Laut Untersuchungen werden im Rahmen der Freiwilligenarbeit speziell Fähigkeiten wie Verantwortungsbereitschaft, kommunikative sowie organisatorische Fähigkeiten, Teamkompetenz oder Führungsqualität trainiert. Gründe genug, warum Arbeitgeber sehr gerne über ehrenamtliches Engagement in Lebensläufen lesen. Daneben kann Freiwilligenarbeit dazu beitragen, unter Menschen zu kommen, soziale Kontakte zu pflegen und damit das eigene Wohlbefinden und das Selbstwertgefühl zu steigern. Nicht zuletzt spannend, aber wahr: Studien belegen auch einen engen Zusammenhang zwischen Gesundheitszustand und Freiwilligenarbeit.

Zum Nachlesen ... http://www.freiwilligenweb.at; Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz Helden gesucht – Projektmanagement im Ehrenamt; Michael T. Wurster, Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg

„Ehrenamt bedeutet für mich ... ... gemeinsam mit anderen etwas zu (er)schaffen. Wenn ich mich engagiere gebe ich nicht nur, sondern bekomme durch mein Tun ganz viel Sinn für mein eigenes Leben geschenkt.“ Karin Strempfl, Chance B

... gemeinsame Wege ins Freie. Mit FreundInnen und Freude sicher am Berg!“ Norbert Hafner, Österreichischer Alpenverein

... einen wertvollen Beitrag zu einer solidarischen Gesellschaft zu leisten und ein Statement für Menschlichkeit zu setzen - denn nur so kann eine Gesellschaft wirklich funktionieren.“ Estha Sackl, Verein zur Förderung freiwilliger sozialer Dienste

Werde ehrenamtlich aktiv:

EHRENAMTSMESSE am Mi., 13. Juni 2018 17.00-20.00 Uhr Festsaal im Meerscheinschlössl Mozartgasse 3, 8010 Graz Treffe auf über 30 Aussteller verschiedener Institutionen, die auf der Suche nach VoluntärInnen sind. Im persönlichen Gespräch kannst du Informationen über Tätigkeitsbereiche, Verantwortlichkeiten oder rechtliche Rahmenbedingungen einholen. Details und Anmeldung: http://alumni.uni-graz.at oder http://careercenter.uni-graz.at

Erfolgreich führen im Ehrenamt – Ein Praxisleitfaden für freiwillig engagierte Menschen; Britta Redmann

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Campus Life Wir zeigen euch die besten Plätze rund um den Campus, um der Hitze zu entkommen!

Tipp #1 Tipp #4 Lernstress auf der Uni, ...

Tipp #2

(c) Uni Graz

Tipp #3

Wer es etwas ruhiger möchte, ... sollte die nächsten Zeilen ganz genau lesen! Hinter dem ReSoWi-Zentrum befindet sich die Theologische Fakultät. Nach ein paar Stufen erreicht man einen kleinen Vorplatz unter der Glasbrücke. Hier lässt es sich wunderbar aushalten und man kann herrlich auf einer der Bänke den Schatten genießen.

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aber trotzdem muss eine Cafépause sein? Im Hauptgebäude wird geholfen. Das Cafe Libresso hat nicht nur ausgezeichneten Cafe, sondern auch leckere Snacks. Sehr zu empfehlen ist der Gastgarten im Innenhof. Im Schatten des riesigen Baums lässt sich die Sommerhitze dort wunderbar aushalten.

Tipp #5

(c) Uni Graz/ Career Center

hebt die Laune und versüßt das Lernen. Direkt am Campus kann man auf der sogenannten „Spritzer-Wiese“ die Lernpausen ideal nutzen. Liegestuhl schnappen, Spritzer beim ÖH-Stand bestellen und genießen.

(c) Uni Graz/Botanischer Garten, Fa. Zepp-Cam Furian & Seidl OEG

Ein kühler Sommerspritzer ...

Der Botanische Garten ... verbirgt so manch tolle Plätze, die es zu erkunden gibt. Täglich ganztags geöffnet kann man sich im Freigelände ein schattiges Platzerl suchen und die Ruhe genießen. Ideal zum Entspannen oder zum Wiederholen des Prüfungsstoffs. Wenn ihr von dem einem oder anderen Pflänzchen dann übrigens so fasziniert seid, könnt ihr auch eine Pflanzenpatenschaft übernehmen. Mehr Infos dazu unter www.lasswissenwachsen.at.

Ein weiteres schattiges Plätzchen ... findet man auf der ehemaligen „Spritzer-Wiese“. Die neuen Sitzgelegenheiten laden zu einer Pause im Freien ein. Praktisch ist auch der Jausenstand gleich daneben!


Erfolgsbalance 2018

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Das McKinsey-Event für Studentinnen, Absolventinnen und weibliche Young Professionals aller Fachrichtungen. Begleite uns vom 2. bis 5. August auf einen abwechslungsreichen Kurztrip nach Stockholm. Dort entwickelst Du zusammen mit erfahrenen Beraterinnen eine Strategie für ein agiles Organisationsmodell. Kannst in entspanntem Setting wertvolle Kontakte knüpfen. Und entdeckst in inspirierenden Workshops neue Perspektiven für Deine persönliche Erfolgsbalance. Klingt gut? Dann pack Deine Tasche und låt oss gå! Bewirb Dich jetzt: erfolgsbalance.mckinsey.de

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Where To Go

Margarethenbad Man glaubt es kaum, aber mitten im Uni-Viertel Tipp #7 versteckt sich tatsächlich ein Freibad. Das Margarethenbad erfreut sich schon seit jeher ganz großer Beliebtheit bei den Studierenden. Nur ein paar Gehminuten vom Campus entfernt kann man ins kühle Nass springen und am Beckenrand lernen.

Wir zeigen euch, welche Veranstaltung ihr auf keinen Fall versäumen sollt. Lest hier in kompakter Form, was außerhalb des Campus los ist.

Tipp #6

14.7. Stadtpark

(c) Uni Graz/ Career Center

Für die meisten zählt der Stadtpark ja quasi zum Campus dazu. Nach einem Zwischenstopp zur Stärkung in der Zinzendorfgasse geht es dann gleich ein paar Meter weiter in den Park. Hier findet man genügend Schattenplätze, um frisch erholt neu durchzustarten. Wenn man Glück hat, ist sogar WLAN durch die Nähe zur Uni verfügbar.

Das beliebte Partyformat macht auch im Sommer nicht Halt! Lass dich in die Achtziger zurückversetzen… Postgarage

ab

4.7.

Jazzkonzerte Jeden Mittwochabend kann man in der Innenstadt ein Freiluft-Jazzkonzert genießen. Generalihof

27.7.

Tipp #7

Best of the 80s

La Strada Das Festival verzaubert bis 4.8. die Stadt durch das abwechs-

Vorklinik

lungsreiche Programm der

Tipp #8

Straßenkünstler. Grazer Innenstadt

Neben dem Gebäude der Vorklinik kann man auch wunderbar Halt machen und der heißen Sonne entfliehen. Die stylischen Sitzgelegenheiten im Schatten laden ein, sich eine kurze Auszeit zu nehmen und vielleicht sogar einen mexikanischen Snack vom Food-Truck daneben zu probieren.

16.9.

Schallplatten- und CD-Börse Stöbern, finden, kaufen heißt es im September in Graz. Messe Graz

27.9.

Grazer Herbstmesse Der Vergnügungspark verspricht auch dieses Jahr, das

(c) Uni Graz/ Career Center

Pssst! Geheimtipp ...

Tipp #9

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Kennt ihr bereits den Geheimtipp „Offener Lernraum für Alle“? Hinter dem Gebäude der Erdwissenschaften versteckt sich eine schattige Oase. Hier kann in Ruhe gelernt oder einfach einmal vom hitzigen Uni-Alltag abgeschalten werden.

Studienjahr mit Spaß und Action einzuläuten. Messe Graz


KARRIERECHANCE Schützen, was zählt.

IHR PROFIL Sie haben Freude daran, in einem internationalen Arbeitsumfeld zu arbeiten Sie verfügen über interkulturelle Kompetenz und Affinität für den Raum CEE Sie zeigen eine lösungsorientierte Arbeitsweise und eine Hands-on-Mentalität Sie sind kontaktfreudig und kommunikationsstark

UNSER ANGEBOT Wir bekennen uns zu dem Ziel, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein und bieten daher ein umfangreiches Paket an Benefits und Chancen Wir stehen für Verlässlichkeit, geprägt von unseren Werten, Tradition und Stabilität Wir bieten ein angenehmes Betriebsklima, in dem Teamarbeit großgeschrieben wird Wir unterstützen Sie in Ihrer Karriere durch umfangreiche Entwicklungsmöglichkeiten Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen in 25 Ländern leben Sie die Dynamik und Vielfalt der VIG Attraktive Sozialleistungen ergänzen unser Angebot

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(c) Alexander Felten

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Word RAP 11 Fragen an ... Verena Kassar und Sarah Reindl Die beiden Absolventinnen der Universität Graz revolutionieren mit ihrem Das Dekagramm den nachhaltigen Einkaufs-Markt in Graz. Von unverpackten Lebensmitteln bis hin zu Produkten für den Alltag findet man bei dem sympathischen Mädels-Duo (am Joanneumring 16) alles. 12 | GRAD

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Wenn wir morgens aufstehen, dann … freuen wir uns, wenn wir Zeit für ein ausgiebiges Frühstück haben. Das coolste an unserer Studienzeit war … das Feiern und die Unbeschwertheit. Mit dem Studium der Kunstgeschichte kann ich heute… auf all meinen Reisen die kulturelle Schönheit und die historischen Kunstwerke mit anderen Augen bewundern. Das Studium der Umweltsystemwissenschaften habe ich gewählt, weil …. es ein gutes Netzwerk an umweltbewussten Studierenden und an Nachhaltigkeit interessierten Gleichgesinnten schafft.

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Das Dekagramm ist… der große „kleine Bruder“ des Das Gramm und verpackungsfreie Erlebnisoase in der Innenstadt.

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Unsere KundInnen schätzen an uns … die Herzlichkeit unseres Teams und dass sie uns vertrauen können, weil wir Transparenz in allen Bereichen groß schreiben.

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Die größte Herausforderung beim verpackungsfreien Einkauf ist … die Planung und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Lebensmittelbedarf. Auf die Idee unserer Geschäfte kamen wir als… uns dämmerte, dass wir in der Lage sind, etwas Positives in unserer Gesellschaft zu verändern. Am meisten ärgert uns... Ignoranz. Heute in zehn Jahren möchten wir… Vorbilder für eine neue Generation von Gründerinnen geworden sein. Unser Lieblingsplatz in Graz ist … der Grazer Kunstgarten.


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Schwarz ohne Zucker Auf einen Kaffee mit Johannes Hornig Kaffeeprofi in vierter Generation: Im Alter von 25 Jahren übernahm der Betriebswirt die Geschäftsführung von J. Hornig, einem Familienunternehmen mit über 100-jähriger Tradition. Wie er mit dieser Herausforderung umging und worauf er heute – 7 Jahre später – besonders stolz ist, verrät der Uni Graz-Absolvent im 360 GRAD-Interview. Johannes, das Unternehmen geht dem Kaffeerösthandwerk bereits seit über 100 Jahren nach. War es für Sie immer klar, ins Familienunternehmen einzusteigen? Das war es eigentlich nicht. Nach dem Abschluss meiner Studien an der Uni Graz und der Regent‘s University London hatte ich zuerst meinen Weg in Richtung Nahrungsmittelindustrie oder Unternehmensberatung gesehen. Es kam dann doch relativ überraschend, dass ich im Alter von 25 Jahren in die Firma eingestiegen bin. Sie haben an der Universität Graz Betriebswirtschaft studiert. Wie hat Sie Ihr Studium auf diese frühe Führungsposition vorbereitet? Das BWL-Bachelorstudium bietet meiner Einschätzung nach eine sehr generalistische Ausbildung. Insbesondere die Rechnungswesenkurse, Kostenrechnung, Buchhaltung und Bilanzierung waren Grundlagen, ohne denen mein Jobeinstieg sehr schwierig gewesen wäre. 14 | GRAD

(c) J. Hornig

Johannes Hornig Geschäftsführer von J. Hornig seit November 2011 Studium Bachelor Betriebswirtschaft an der Universität Graz Master International Business an der Regent‘s University London

Sie sind wie gesagt sehr jung in die Führungsetage eingestiegen. Wie wird man Chef? Ich denke, dass man sich diese Position immer erarbeiten muss. Wenn man mit viel Erfahrung in ein neues Unternehmen kommt und davor zum Beispiel schon 20 Jahre lang große Unternehmen geleitet hat, dann steigt man vielleicht anfangs mit einem kleinen Bonus ein. Aber auch in diesem Fall muss man sich das „Chef sein“ erarbeiten. Am Ende des Tages schauen sich die MitarbeiterInnen sehr genau an, ob dieser Führungswechsel für das

gesamte Unternehmen Sinn macht, ob die Strategie funktioniert, ob das Klima nach wie vor gut ist. Dann ist es denke ich egal, ob der Chef 25 ist, 30 oder 60 Jahre alt. Wichtig ist die Vision und die Durchführung der dazugehörigen Strategie. Was war für Sie zu Beginn die größte Herausforderung? Bestehendes zu bewahren, diese 100 Jahre Aufbauarbeit, die meine Urgroßeltern, Großeltern und Eltern geleistet haben und diese Arbeit zu transformieren und in die Zukunft zu führen – das war holistisch


Bei Reisen wie nach Guatemala verschafft sich Johannes Hornig ein Bild von den Produktionsbedingungen seiner Kaffee-Lieferanten.

betrachtet mit Sicherheit die größte Herausforderung. Der Wechsel an der Unternehmensspitze hat sich auch sehr bald durch ein sehr frisches Redesign der Traditionsmarke Hornig hin zu J. Hornig bemerkbar gemacht. War dieser Schritt für Sie von Anfang an klar? Dem Redesign ging eine Grundsatzfrage voraus: „Was wollen wir eigentlich?“. Österreich hat sehr viele traditionelle Kaffeemarken eingebettet in eine sehr lange, sehr gute Kaffeekultur. Mit J. Hornig wollten wir, wie schon angesprochen, unsere Wurzeln – dass wir in Graz verankert sind, dass wir seit über 100 Jahren hier rösten – nicht verleugnen. Ab sofort wollten wir aber auch verstärkt ein innovatives Element einbringen. Daraus entstand die Positionierung „Österreichs modernste Kaffeemarke“, die ihren KundInnen das innovativste Kaffeeerlebnis bringt. Das Redesign war dann die natürliche Abfolge dieser Strategie. Mittlerweile leiten Sie J. Hornig seit rund sieben Jahren. Auf welche Entwicklung sind Sie besonders stolz? Dass dieser Ansatz – Tradition einerseits zu bewahren und gleichzeitig neue Strategien zu entwickeln und umzusetzen – gemeinsam mit meinen MitarbeiterInnen gelungen ist. Ich habe das Unternehmen

(c) J. Hornig

mit 10,5 Millionen Euro Umsatz übernommen, jetzt stehen wir bei 17,5 Millionen. 2007 hatte das Unternehmen 35 MitarbeiterInnen, heute sind es 70. Dieses Wachstum beizubehalten wird auch sicher die größte Herausforderung für die Zukunft sein. Sie legen Wert auf einen direkten Austausch mit Ihren Produzenten. Was war die bisher spannendste „Kaffeereise“? Das war mit Sicherheit nach Guatemala. Guatemala ist quasi zweigeteilt. Im Westen des Landes findet man eher die Großplantagen. Das Land ist sehr ungleich und wird in Wahrheit von 300 Familien kontrolliert. Diese Strukturen wurden in der Kolonialzeit vorgegeben und sind leider heute noch einzementiert. Im Osten des Landes findet man die Kleinbauern, die in Bergdörfern auf Selbstversorgerbasis Kaffee und Bananen anbauen. Diese Produzenten haben

wir besucht, dort kommt auch unser direkt gehandelter Kaffee aus Guatemala her. Hier einen Einblick in das tägliche Leben der Kleinbauern zu bekommen war schon sehr beeindruckend. Sie können mittlerweile auf einige erfolgreiche Jahre an der Spitze des Unternehmens zurückblicken. Wohin soll die Reise für die Marke J. Hornig in Zukunft hingehen? Wohin entwickelt sich der Markt? Die Megatrends in der Lebensmittelindustrie sind derzeit Nachhaltigkeit, Gesundheit, Convenience und Premiumisation. Das sind diese großen Schlagworte, über die wir uns auch mit unseren Produkten und unserer Unternehmensphilosophie sehr klar am Markt positionieren. Darauf soll auch in den kommenden Jahren der Schwerpunkt gelegt werden. Danke für das Gespräch!

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Veranstaltungstipp Career.Academy Wachse Ăźber dich hinaus! 25.9. - 27.9.2018 Anmeldung und Details unter http://careercenter.uni-graz.at

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Career Center Q & A Die Reihe „Question & Answers“ beschäftigt sich mit all den Fragen, die Studierende oder AbsolventInnen im Zuge des Berufseinstiegs wissen möchten. Wer noch mehr möchte, der findet in regelmäßigen Abständen Videos der häufigsten Fragen samt Antworten auf der Facebook-Seite des Career Centers: facebook.com/career.center.uni.graz. We like it!

Q:

Welche persönlichen Informationen muss ich bei einem Jobinterview über mich preisgeben?

A:

Immer wieder kommt es leider vor, dass bei einem Bewerbungsgespräch unzulässige Fragen gestellt werden. Arbeitsrechtlich ist dies jedoch nicht erlaubt. Aus diesem Grund kommt es zu keinen negativen Konsequenzen, wenn diese Fragen nicht wahrheitsgemäß beantwortet werden. Der mögliche zukünftige Arbeitgeber muss lediglich über persönliche Umstände Bescheid wissen, die den Arbeitsalltag beeinflussen würden Aber was sind nun unzulässige Fragen? Unzulässige Fragen beinhalten Themen wie zum Beispiel den Gesundheitszustand. Man hat keine Auskunftspflicht über Erkrankungen oder Beeinträchtigungen. Sollte jedoch dadurch die Ausübung der zukünftigen Tätigkeit eingeschränkt sein, so muss der Arbeitgeber vorab informiert werden. Ein weiteres Thema – auf das vor allem junge Frauen bei einem Bewerbungsgespräch unzulässiger Weise angesprochen werden – ist eine bevorstehende Schwangerschaft. Auch bei dieser Angelegenheit ist man nicht verpflichtet wahrheitsgemäß zu antworten. Aber Achtung: Sollte es bei dem Bewerbungsgespräch um eine zukünftige Tätigkeit gehen, bei der man zum Beispiel radioaktiver Strahlung oder körperlicher Belastung ausgesetzt ist, so ist man als Bewerberin verpflichtet von einer bestehenden Schwangerschaft schon beim Einstellungsgespräch zu berichten.

Weitere unzulässige Themen sind zum Beispiel Religionsbekenntnis oder Partei- bzw. Gewerkschaftszugehörigkeit. Es gibt nur wenige Tendenzbetriebe, bei denen diese persönlichen Informationen von Bedeutung sein können. Sexuelle Orientierung oder Auskünfte über den Beziehungsstatus sind so gut wie nie relevant. Und wie kann man sich als BewerberIn nun verhalten, wenn solche Themen bei einem Bewerbungsgespräch angeschnitten werden? Zuerst sollte man für sich selbst überlegen, wo die eigenen Grenzen liegen. Was möchte ich preisgeben und ab wann fühle ich mich beim Bewerbungsgespräch zu sehr in meiner Privatsphäre angegriffen? Des Weiteren merkt man auch selbst, wie genau man es mit der Wahrheit nehmen möchte. Bei der Beantwortung von unzulässigen Fragen ist ja eine Notlüge völlig rechtens. Ist das auch für mich persönlich in Ordnung? Eine Möglichkeit ist schlicht und einfach zu sagen, dass diese Fragen unzulässig sind und man nicht näher darauf eingehen möchte. Dies ist natürlich auch abhängig davon, wie dringend man die Stelle benötigt. Eine „sanftere Methode“ wäre zu erkunden, welchen Zusammenhang denn diese Fragen mit der zu besetzenden Stelle hat.

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Test, Test, Test, eins zwo ...

16-PersönlichkeitsFaktoren-Test Bei diesem Test geht es um die Selbsteinschätzung der Persönlichkeit. Mittels Fragebogen soll ein ausgewogenes Bild deiner Person entstehen. Dies passiert durch die Einordnung in 16 Paare gegensätzlicher Persönlichkeitsmerkmale. Eine Beispiel-Frage der insgesamt 180 Aufgaben wäre: Ein ruhiger Abend sagt mir mehr zu als eine lebhafte Feier. a) stimmt | b) unischer | c) stimmt nicht Es lohnt sich, die Fragen ehrlich und ohne langes Überlegen zu beantworten.

Die 16 Perönlichkeitsfaktoren sind:

A Sachorientierung vs. Kontaktorientierung Wärme

B Konkretes Denken vs. Abstraktes Denken Logisches Schlussfolgern

C Emotionale Störbarkeit vs. Emotionale Widerstandsfähigkeit - Emotionale Stabilität

E Soziale Anpassung vs. Selbstbehauptung Dominanz

F Besonnenheit vs. Begeisterungsfähigkeit Lebhaftigkeit

G Flexibilität vs. Pflichtbewusstsein Regelbewußtsein

H Zurückhaltung vs. Selbstsicherheit Soziale Kompetenz

I

Robustheit vs. Sensibilität Empfindsamkeit

L Vertrauensbereitschaft vs. Skeptische Haltung Wachsamkeit

M Pragmatismus vs. Unkonventionalität Abgehobenheit

N Unbefangenheit vs. Überlegenheit Privatheit

O Selbstvertrauen vs. Besorgtheit Besorgtheit

P Sicherheitsinteresse vs. Veränderungsbereitschaft Offenheit für Veränderung

Q Gruppenverbundenheit vs. Eigenständigkeit Selbstgenügsamkeit

R Spontanität vs. Selbstkontrolle Perfektionismus

S Innere Ruhe vs. Innere Gespanntheit Anspannung

Quelle:Schneewind, Kurt A., Schröder, G. & Cattell, R.B. (1994). Der 16-Persönlichkeits-Faktoren-Test (16PF)

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Ich bin eine von Vielen Gastkolumne von Isabela Estrada, Studentin der Soziologie mit zahlreichen ehrenamtlichen Funktionen bei der ÖH Uni Graz und KUG. Studierende in einer ehrenamtlichen Position verschenken etwas sehr Kostbares – die eigene Freizeit. Und die ist ohnehin schon knapp bemessen. Worin besteht also die eigentliche Motivation, sich zu engagieren? Die Beweggründe dafür sind unterschiedlich ausgeprägt. Pauschalierend formuliert steht für die einen die gute Sache, für andere eine notwendige Zusatzqualifikation im Mittelpunkt. Weitere Gründe sind der Wunsch, neue Leute kennenzulernen, eigene Fähigkeiten einzubringen und Erfahrungen zu teilen. Positive Nebeneffekte sind neben möglichen Toleranzsemestern horizonterweiternde Erfahrungen. Oft suchen Studierende über das Studium hinaus nach Aufgaben, die sie erfüllen und sind überzeugt, im Ehrenamt etwas Sinnvolles zu tun. Neben damit verbundener Stimulanz überwiegen natürlich das Verfolgen eigener Ziele und der Wunsch nach altruistisch-motivierter Selbstverwirklichung. Mein Weg ins studentische Ehrenamt war nicht beabsichtigt, rückblickend betrachtet würde ich diesen Schritt aber als glückliche Fügung bezeichnen. Der Österreichischen HochschülerInnenschaft

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(ÖH) an der Uni Graz stand ich als uninformierter Campus-Frischling skeptisch gegenüber. Es hat einiger Überzeugungsarbeit bedurft mich für die ÖH Uni Graz zu motivieren, doch am Ende überwiegte der Reiz einer neuen Aufgabe. Dem Kulturreferat der ÖH Uni Graz trat ich Ende des ersten Semesters erstmals als Sachbearbeiterin bei und hatte so die Möglichkeit, mich Schritt für Schritt mit dem mir zugeteilten Projekt vertraut zu machen. Ich behielt das Studium und vor allem die strikte Voraussetzungskette des Curriculums im Auge. So viel Stabilität und Kontinuität wie möglich – so viel Initiierung wie nötig Nach einem Jahr wurde ich zur neuen Kulturreferentin gewählt. Ich entschied mich zu Beginn bewusst gegen das Initiieren neuer Projekte, sondern für die Stabilisierung bestehender Formate. Oft fehlt aufgrund mangelnder Projekterfahrung oder einem neu zusammengewürfelten Team das Bewusstsein für Grenzen. Ein Fehler, den ich unbedingt vermeiden wollte. Es galt daher das Potenzial vorhandener Ressourcen einzuschätzen und die Stärken der Teammitglieder zu kennen. Meine zweite Amtshandlung bestand darin, die bestehenden Projekte „massentauglich“ zu machen – sprich, sie außerhalb der Universität zu etablieren und für ein breiteres Publikum zugänglich zu machen. Doch was wären Projektideen ohne den unermüdlichen

Einsatz und den kreativen Input großartiger Teammitglieder. Ich habe bis heute großes Vertrauen in die Fähigkeiten meiner KollegInnen. Jede/r bekam die Möglichkeit und die Unterstützung, seine Idee verwirklichen zu dürfen. Einige nutzten das erfolgreich als Sprungbrett ins Berufsleben, andere blühten in einer unterstützenden Rolle auf oder brachten bestehende Netzwerke mit, die uns neue Türen öffneten. Das Kulturreferat begann schnell neue Formen anzunehmen: Gemeinsam versuchten wir eine Plattform zu schaffen, mit der nicht nur wir, sondern auch Studierende aus dem Unialltag ausbrechen konnten. Es galt vermeintliche Grenzen einzureißen und die kreativen Funken sprühen lassen. Studierende bekamen darüber hinaus auch die Möglichkeit, für die Entfaltung eigener kreativer Potenziale. Vielfältige Projekte u.a. mit Grazer Kunstund Kulturinstitutionen wie dem Schauspielhaus, der Oper und der Diagonale – Festival des österreichischen Films – boten nun attraktive Angebote, bei denen Studierende kostenlos oder zu studierendenfreundlichen Preisen in eine andere Welt abseits des Unialltags eintauchen können. Den Höhepunkt unseres kreativen Schaffens bildete das ÖH UniKino Festival 2017. Mit sechs Filmen wurden an fünf Festivalabenden das Schubertkino, das Kunsthaus Graz und die Universität zur Begegnungszone zwischen etablierten und jungen Filmschaffenden sowie rund 900 Gästen.


Life Hack Reality Check

Ehrenamt beginnt da, wo Menschen aktiv werden und nicht einfach dasitzen, die mangelnde Unterstützung von oben und/oder Systeme beklagen.

Koordination – Kooperation – Kommunikation Die Tätigkeit an der ÖH versteht sich in der Regel als zweijähriger Zyklus, der der Amtsperiode des gewählten Vorsitz-Teams entspricht. Diese Zeit gilt es gemeinsam zu meistern. Die wohl größte Herausforderung ist der Balanceakt zwischen notwendiger Kontinuität und so viel Innovation wie nötig. In der Regel ist nach einem Semester bei den Meisten die Luft raus und dann liegt es am „harten Kern“ kontinuierlich neue Impulse zu setzen, alle Leute zu motivieren und des Öfteren Feuerwehr zu spielen. Der Alltag engagierter ReferentInnen ist in der Regel sehr flexibel, aber sehr dicht. Man beginnt in Semester und in Amtsperioden zu denken. Gerade in einer ehrenamtlichen Arbeitsgemeinschaft, in der jede/r SachbearbeiterIn nur einen Abschnitt zu verantworten hat, muss ein Referent besonders gut koordinieren. Studierende, die es nicht gewohnt sind, eigenverantwortlich projektbezogene Entscheidungen zu treffen, werden in einem Projekt plötzlich zu wichtigen Säulen, was ihnen oft nicht bewusst ist. Neben dem enormen Koordinationsaufwand stellt die ständige Erreichbarkeit einen hohen Belastungsfaktor dar. Gerade in einer leitenden Funktion sollte

man besonders auf Regeneration und Rückzug achten – schließlich ist man immer noch Studierender, dessen eigentliches Ziel ein Studienabschluss sein sollte. Wozu Studierende im Ehrenamt fähig sind, wurde mir erst viel später bewusst. Gerade die ÖH bietet Engagement-Willigen wertvolle Strukturen und Ressourcen, um tatsächlich Dinge zu bewegen. Ehrenamt beginnt da, wo Menschen aktiv werden und nicht einfach dasitzen, die mangelnde Unterstützung von oben und/oder Systeme beklagen. Ich betrachte es allerdings nicht als Kür, sondern als gutgemeinte Pflicht für unsere Überzeugungen einzustehen, Leute zu mobilisieren, sich zusammenzutun in Vereinen oder Initiativen und etwas zu gestalten. Fakt ist, dass sich eine nicht unbeträchtliche Anzahl von ehrenamtlichen Studierenden täglich für andere Studierende einsetzt. Ihre Motive mögen unterschiedlich sein, doch verbinden alle eine hohe intrinsische Motivation und der Wunsch, etwas bewegen zu wollen. Auf meine bisherige ehrenamtliche Tätigkeit blicke ich zufrieden und auch dankbar zurück – mit dem Bewusstsein, dass ich eine von Vielen bin.

Das Internet ist voll mit kleinen und auch großen Tipps und Tricks, die dabei helfen sollen den Alltag zu erleichtern. Ob das Haarshampoo aus Wodka für mehr Glanz, oder die Cola als Lösung für schmutzige Fenster. Wir wagen den Test und probieren Hacks aus.

#2 ErdbeerStrunk-Entferner

Der Sommer ist da und somit auch die Erdbeer-Zeit. Wir testen in unserem aktuellen LIFE HACK, wie einfach man den Strunk aus einer Erdbeere entfernen kann. Was ihr dafür braucht? Erdbeeren und einen Strohhalm. Wie es funktioniert? Nehmt eine Erdbeere, haltet sie oben fest und bohrt vorsichtig mit ein wenig Druck den Strohhalm von unten in die Erdbeere und drückt ihn nach oben raus. Fazit: Der Strunk ist entfernt und die (reife!) Erdbeere zum Verzehr bereit.

Unsere Bewertungsskala: 4 von 5 Punkten

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Upcoming Events Auch wenn das Semester bereits in die Zielgerade geht, ein paar Veranstaltungs-Highlights haben wir noch in Petto, ebenso wie einen ersten Ausblick auf unsere Events im Herbst.

13.6. 5.7. ab

25.9.

ab

14.9.

6.11.

Ehrenamtsmesse 3 Stunden, 30 Aussteller

Assessment Center Training Gezielte Vorbereitung durch praktische Übungen

Career.Academy 2018 Wachse über dich hinaus! 3-tägige Veranstaltung

Projektmanagement für Studierende und AbsolventInnen 6-tägiges Seminar

EXCELLENCE|18 Das Karriere-Festival

Infos und Anmeldung unter http://careercenter.uni-graz.at http://excellence-messe.uni-graz.at

Die neue Ausgabe von 360 GRAD erscheint am 10. Oktober 2018. Im Mittelpunkt der Herbstausgabe steht der immer stärker werdende Leistungsdruck der Generation Y: Wann ist „gut“ denn gut genug? Wie viele Ausbildungen, Kenntnisse und Erfahrungen braucht es, um dem Arbeitsmarkt gerecht zu werden? Und welche (beruflichen) Ziele und Bedürfnisse verfolgt eigentlich die Generation der 1980 – 2000-Geborenen? Wir liefern Antworten… Wir freuen uns über Anregungen oder Gastartikel zum Thema: Schreibe uns an careercenter@uni-graz.at.

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ServiceCenter ÖH-Uni Diplomarbeiten • Digitaldruck • Kopie • Büroartikel

Schubertstraße 6a 8010 Graz www.oeh-servicecenter.at

SCervice enter ÖH-Uni Graz

uni-buchladen Fach- und Sachliteratur • Lehrbücher • Belletristik • Gratis Expressbestellung

Zinzendorfgasse 29 8010 Graz www.uni-buchladen.at

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MEIN JOB MIT MEHRWERT

Regionalverkaufsleiter/in • Ihre ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit für die Stärke in der Führung • Ihre Empathie für ein erfolgreiches und respektvolles Miteinander • Ihr ganzheitlicher Überblick für den wirtschaftlichen Erfolg unserer Filialen • Ihre Flexibilität für schnelles Handeln bei unseren abwechslungsreichen Herausforderungen • Ihr Engagement für das Erreichen gemeinsamer Ziele im In- und Ausland • Ihre akademische Ausbildung für Ihren umfassenden Verantwortungsbereich • Unser überdurchschnittlich hohes Gehalt* für Ihre Zufriedenheit • Unsere umfangreiche Einarbeitung für Ihre rasche Verantwortungsübernahme • Unser Führungskräfteprogramm für Ihre persönliche Entwicklung • Unser systematisches Talent Management für Ihre Karriere • Unsere Benefits wie Audi A4 und iPhone auch für Ihre private Nutzung Brutto-Jahresgehalt (auf Vollzeitbasis) von € 67.200,– zum Einstieg bis € 107.900,– in der Endstufe

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„In meinem Job schätze ich die Abwechslung. Gleiches gilt für’s Mountainbiken.“ Christian Canstein Beruf: Regionalverkaufsleiter Hobby: Mountainbiken

chkeit Persönli riere trifft Kar 24 | GRAD Vorbehaltlich Satz- und Druckfehler.

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360 GRAD Sommer 2018  

360 GRAD Sommer 2018