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"BHA AR KOT"-Trinkwasserversorgung I

Kurzbeschreibung: Basierend auf meinem erfolgreichen Wasserversorgungsprojekt- "TEMPLE PLAZA" und dem lebensnotwendigen Bedarf in der Nachbarschaft, sind zwei weitere Wasserprojekte entstanden, die nicht nur unserer Erfahrung und Zuwendung bedürfen, sondern auch unserer finanziellen MitteL Sie sind kurz beschrieben und dargestellt a~f der beiliegenden Projektreportage. Während das Projekt 3 durch Rotary International in Form eines Matching-Grant-Foundation Projekts mit einem Budget von $ 150.000, welches mein Club, RC Vorarlberg, Dornbirn, initiiert und gesichert hat, suchen wir Hilfe für das Projekt 2- "BHAMARKOT"-Trinkwasserversorgung. Dieses Projekt, situiert in Panchkhal, Parzelle TIMPIPLE, soll 300 Haushalte mit einer Einwohnerschaft von ca. 2.200 Menschen mit Trinkwasser versorgen. Dazu war es notwendig, eine Straße {Güterweg) vom Arnika-Highway durch den dortigen Dschungel in einer Länge von 2.700 m zu den durch Quellenmichel gefundenen unterirdischen Wasserstellen zu führen. Während ursprünglich auf Grund einer falschen Aussage 2000 Bäume zu fällen gewesen wären und dadurch die Genehmigung verweigert . wurde, haben wir unter Zuhilfenahme eines befreundeten Schweizer Geometers eine Wegführung gesucht und gefunden, durch die wir nur 198 Bäume, zumeist schwachwüchsige, nutzlose Gewächse zu opfern hatten. Für jeden pflanzen wir nun, weil in Nepal dies unbekannt ist, 5 Jungpflanzen und werden dies medienwirksam als Lehrbeispiel publizieren. D. h. wir pflanzen 1000 Bäume als Ersatz für 198 geopferte Gewächse . •


Zwei Wasservorkommen in einer Entfernung von nur 48 m Distanz galt es zu erschließen. Während die erste Bohrung wie von unserem heimischen Wassersucher, Michel Berbig, angezeigt, auf 120 m Tiefe mit Trinkwasser fündig war und wie es scheint artesisch ist, also nach fließt, sollte die zweite Bohrung Heilwasser fördern. Auf 165 m sind wir zwar auf reichlich Wasser gestoßen, jedoch soll sich das thermische Heilwasser tiefer befinden was dazu geführt hat, die Bohrung zu stoppen weil die technischen Möglichkeiten nicht ausreichten, weiter durch den dort befindlichen harten Granit zu bohren. Daher werden wir nun das von beiden Vorkommen gezeigte Trinkwasser nutzen. Das ganze Projekt hat eine finanzielle Größenordnung von ca. € 80.000,--. Alle Vorarbeiten wurden von mir, wie bei Projekt 1, privat vorfinanziert und auch gemanagt zusammen mit heimischen Freunden in Form einer Projektgruppe namens "Bhamarkot Developement Society". Zur Endausführung wird jedoch dringend Hilfe benötigt. Die Hauptpositionen sind : - Straßenbau und-reparaturder teilweise zerstörten Straße. Der überraschend früh und heftig eingesetzte Monsun hat Teile der eilig gebauten Straße wieder weggespült. - zwei Bohrungen mit Brunnenbau und Wasserförderung (siehe Bilddokumentation) - Bau einer Starkstromleitung für den Antrieb der Pumpen und Installation der notwendigen Infrastruktur. - Bau bzw. Installation eines Haupttanks beim Brunnen, Verlegung einer Versorgungsleitung und Installation von zwei Verteiler-Tanks zur Belieferung der einzelnen Parzellen im Bezugsgebiet. Nach dem Modell von Projekt 1, ist bereits ein Water-Committee gegründet worden, welches dafür zu sorgen hat, dass der ganze Betrieb autonom und selbsttragend geführt und g~wartet wird. Das Trinkwasser kann dann kostenlos bezogen werden. Nicht nur die Bevölkerung mit ihren Haustieren, sondern auch eine Schule profitieren von dieser Wasserförderung und -Versorgung .


Die Bildreportage zeigt das Versorgungsgebiet. ein Satellitenfoto mit eingezeichneter, von uns ausgeloteter Wegführung zu den Bohrsteilen sowie den dramatischen Wegebau (innerhalb von 5 Tagen wurde die gesamte Straßenlänge gebaut), den Bohrplatz mit den Bohrsequenzen und das noch schmutzig fließende Wasser. Nach den zu erfolgenden Installationen, können Mensch und Tier mit ausreichend klarem und gutem Trinkwasser rechnen, soferne die Finanzierung gesichert ist. Damit ist die Lebensgrundlage ermöglicht und die Bevölkerung hat wenigstens ein Grundbedürfnis befriedigt, wenngleich die Armut nicht behoben ist. Die Website von unserem erfolgreichen Bregenzerwälder Wassersucher gibt weitere Informationen über unsere Aktivitäten in Nepal: www.wassermichel.at Soferne Interesse besteht, können wir auch vom ORF "Vorarlberg Heute", eine Reportage über unser erstes Projekt bekommen. Weiters gibt es DVD's, die als Dokumente dienen können. Wofür benötigen wir dringend jetzt Hilfe: 1. Straßenreparatur und technische Verbesserung für langfristige Nutzung. 2. Bau der notwendigen Starkstromleitung für den Pumpbetrieb. 3. Tankbau und Verlegung der Hauptversorgungsleitung (Kleinverteiler und Leitungsnetz im Wohngebiet wird vom Wasserkomitee gebaut und finanziert.). Für jede Unterstützung siind wir dankbar und freuen uns über Ihre/Deine Zuwendung. Herzlich Elmar Hagen


Ein im „Stau“ befindliches Trinkwasserprojekt in Nepal soll zum Fließen gebracht werden: Was alles ist bereits geschehen? Nachdem der aus dem Bregenzer Wald stammende WasserGuru, Michl Berbig, eine „Fundstelle“ ausgelotet hatte, ist nach dem Muster von „Temple-Plaza“ Drinkingwater-Projekt, vorgegangen worden: 1. Evaluierung des schwierigen Geländes mit Einheimischen und Experten 2. Straßentrassierung durch den Dschungel mit einer Distanz von ca. 2,5 km. (Technische Möglichkeiten, Kosten, Naturschutz) Feststellung des Höhenunterschieds zwischen Bohrstelle und Hauptverteilung (Wassertank) 40m 3. Straßenbau unter größtmöglicher Schonung des Baum-/Pflanzenbestands 4. Erfolgreiche Bohrung 5. Bau eines Guard-Hauses für Elektroanlage (Starkstrom-Pumpe), Tanks und Schlafraum mit Toilette für Service-Mann. 6. Bau einer Starkstromleitung 7. Installation des Brunnens und der Pumpe 8. Wasserleitungsbau mit einer Distanz von 2,1 km vom Brunnen zum Hauptverteiler (durch das Wasserkomitee.)

Die Analyse des gefundenen Wassers: Erstklassige Trinkwasser-Qualität. Nun aber stellten sich technische Probleme ein, die in Nepal nicht bewältigt werden konnten. Aus diesem Grund wurde eine fachmännische Inspektion notwendig, die folgendes Ergebnis gebracht hat: Zur Betreuung der Brunneneinrichtung mit der elektrischen Anlage und Tanks muss die teilweise durch den starken Monsun zerstörte Straße nicht nur repariert und instand gehalten, sondern an einigen heiklen Stellen professionell verbaut werden. Befestigungen, Verrohrungen und Drainagen sind notwendig. Das Wärterhaus kann dadurch besetzt und die unregelmäßige Stromversorgung somit gemanagt werden. Um die Trinkwasserzufuhr zu gewährleisten müssen beim Hauptverteiler am HanumanTempel zwei weitere Tanks installiert werden. So erreicht man ein Wasservolumen von 20.000 l und es ist sichergestellt, dass das durch das Wasserkomitee zusammen mit den Einheimischen erstellte Netz genügend gespeist werden kann. Die Bohrung ist 150m tief. Die Pumpe fördert 48 l Wasser pro Minute aus 140m Tiefe. Versorgt werden in der ersten Stufe 125 Haushalte mit 750 Einwohnern und einer Schule. Später sollen 300 Haushalte und insgesamt etwa 2000 Menschen mit Trinkwasser versorgt werden können. Die gesamten Kosten belaufen sich auf ca. € 15.000,-. Für Spenden auf das Kto.Nr. 03204108801, BLZ 20607, SPK Bludenz, Nepal-Wasserprojekt, sind wir dankbar.


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