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Der Abenteurer Gottes

Pater Werenfried van Straaten

1. Bevor du den Comic liest, mach dir Gedanken zu den folgenden Begriffen! Welche Assoziationen hast du? Schreibe sie um die Begriffe herum (Brainstorming)!

Abenteurer Gott

Werenfried

Pater 2. Betrachte das Titelbild des Comics! Was für eine Geschichte erwartest du auf Grund dieses Bildes und der oben genannten Begriffe? Tausche dich mit deinen MitschülerInnen aus! 4. Lies nun den ganzen Comic! 5. Philipp van Straaten erhält als Ordensmann einen neuen Namen. Schreibe den Namen auf und erkläre seine Bedeutung! ……………………………………………………………………………… PATER WERENFRIED

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6. Pater Werenfried konnte keinen geeigneteren Namen tragen. Schreibe in Stichworten drei Beispiele auf, die erklären, warum er seinen Namen zu Recht trägt!

7. Erkläre, was ein Rucksackpriester ist! Warum braucht es solche Priester? ………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………… ……………………………………………………………………………………………………………………………………………….. 8. Warum wird Pater Werenfried „Speckpater“ genannt? …………………………………………………………………………………… …………………………………………………………………………………… …………………………………………………………………………………… …………………………………………………………………………………… …………………………………………………………………………………… …………………………………………………………………………………… 9. Was ist der „Millionenhut“? ……………………………………………………………………………………………………………………………………………… ……………………………………………………………………………………………………………………………………………… PATER WERENFRIED

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10. Lies die folgende Anekdote!

Es war 1958. Auf einer Betteltour in Bonn lud Bundeskanzler Konrad Adenauer Pater Werenfried zu sich ein. Bei der Begegnung erklärte der „Speckpater“ auch die Funktion seines berühmten Millionenhutes. Adenauer war amüsiert, spendete aber nichts. Pater Werenfried reagierte rasch und schrieb an den Kanzler: „Alle, die unser Bild in der Zeitung sehen, fragen mich: Was hat der Alte gegeben? - Was soll ich antworten?“ Gleich am nächsten Morgen sandte Adenauer einen Scheck über DM 3'000.-. 11. Was ist ein „Kapellenwagen“? Warum braucht es solche Wagen? ……………………………………………………………………………………………………………………………………………… ……………………………………………………………………………………………………………………………………………… ……………………………………………………………………………………………………………………………………………… …………………………………………………………………………………………………………………………………………… 12. Entwirf einen eigenen Kapellenwagen!

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13. Auf der letzten Seite des Comics siehst du das Logo des von Pater Werenfried gegründeten Hilfswerkes „Kirche in Not“. Die Erklärung dazu steht nebenan und ist in drei Aspekte gegliedert. Schreibe die drei Sätze in die drei Kästchen unter den folgenden drei Logos! Male den Teil des Logos, der erklärt wird, farbig an! 14. Schreibe einen Aufsatz über dieses Logo! Verleihe ihm einen Titel und liedere ihn in drei Abschnitte entsprechend den drei Erklärungen des Logos. Die folgenden Fragen bzw. Antworten darauf sollen dir helfen. 15. Wähle zu jeden Abschnitt ein passendes Bild aus dem Comic aus, kopiere es und klebe es neben den Logos auf!

Was ist mit einer geteilten Welt gemeint? Wer ist gegen wen? - Wo herrschen Krieg, Unruhen und Unterdrückung? - Nenne Beispiele für das Elend in der Welt! - Nenne Beispiele für Gewalt und Verfolgung in der Welt!

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- Inwiefern leidet die katholische Kirche? - Unterscheide diese Not in geistige und materielle Not! Veranschauliche deine Erklärung mit Beispielen!

- Was tun Pater Werenfried und die Menschen seines Werks, um die Menschen zu Christus zu führen? - Welche Werke hat Pater Werenfried gegründet? - Welche Tätigkeit von Pater Werenfried findest du am wichtigsten? Begründe deine Auswahl!

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16. Lies die Zitate von Pater Werenfried aufmerksam durch!

„Was ich euch aus meinem erfüllten Leben sagen möchte: Das Evangelium stimmt. Nie hat mich der Herr im Stich gelassen. Immer hat er mir geholfen und das gegeben, um was ich Ihn für die Kirche in Not gebeten habe. Darauf baut mein grenzenloses Vertrauen.“ „Nur wer in blindem Vertrauen jeden Augenblick Gottes Willen zu tun versucht, kann ohne Furcht der Zukunft entgegengehen. Das hat Maria getan, als sie von Nazareth nach Bethlehem ging. Es war der letzte Tag vor Jesu Geburt. […] Sie spürte die Ermüdung […]. Sie wusste nicht, wie es weitergehen sollte. Alles war unsicher. […] Nur das Vertrauen in den Vater trug sie; nur die Erwartung des Sohnes erfüllte sie; nur die Liebe des Hl. Geistes durchströmte sie.“ „Gott allein kann uns retten. […] Gott ist der einzige Verbündete, der selbstlos ist.“ „In der Hl. Kommunion empfangen wir Christus in Brotgestalt. In den Armen, denen wir begegnen, empfangen wir Ihn in der Gestalt von Fleisch und Blut. Es ist derselbe Christus.“ 17. Markiere das Zitat, das dir am besten gefällt und erkläre deinen MitschülerInnen warum!

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LÖSUNGEN Aufgabe 5: Pater Werenfried („Mitkämpfer für den Frieden“) Aufgabe 7: Rucksackpriester sind Priester ohne Kirche und ohne Kirchgemeinde. Sie halten Messe, unterrichten und taufen in Schulzimmern, in reformierten Kirchen, in Scheunen und auf Dachböden usw. Oft legen sie grosse Strecken zu Fuss zurück, um zu den Gläubigen zu gelangen. Der zweite Weltkrieg und die Zeit unmittelbar danach ist schwierig: Heimatvertriebene und Flüchtlinge leben unter chaotischen Bedingungen weit verstreut und sind in grosser geistlicher Not. Die Rucksackpriester versuchen, diese Not zu lindern. Aufgabe 8: Pater Werenfried sammelte bei den belgischen Bauern Speck und lebende Schweine, um diese Nahrungsmittel anschliessend den hungernden Deutschen zu bringen. Aufgabe 9: Der Millionenhut ist ein Hut, mit dem Pater Werenfried 50 Jahre lang persönlich Spenden einsammelte, um seine Projekte zu finanzieren. Aufgabe 11: Kapellenwagen sind Lastwagen mit einer eingebauten Kapelle. Ein Chauffeur und zwei Priester begleiten diese Kapellenwagen und besuchen die verstreut und einsam lebenden Katholiken, um mit ihnen die Hl. Messe zu feiern, Predigten zu halten und die Sakramente zu feiern. Aufgabe 13: - Ein geteilte Welt, beherrscht von Elend, Gewalt, Hass und Verfolgung - Das Kreuz, Symbol der leidenden Kirche - Ein Pfeil, Symbol der Kirche, die sich verpflichtet, die Menschheit zu Christus zu führen Aufgabe 14: Der 2. Weltkrieg beherrscht die Zeit, aber auch in der Nachkriegszeit gibt es Hass, Racheakte, Jagd auf Verräter, Deportationen, Folter und Menschenrechtsverletzungen aller Art. Familien werden auseinander getrieben. Aus den Ostblockstaaten kommen Flüchtlinge, die vor dem marxistischen Regime fliehen. Die Menschen leben hinter dem sogenannten „Eisernen Vorhang“ in grosser Not. In Polen und Ungarn beginnen Aufstände gegen das Regime der Sowjet-Russen, sie werden jedoch brutal nieder geschlagen. Es herrscht auch Krieg in Südostasien, kriegsähnliche Zustände und Völkermord in Afrika, begleitet von regem Waffenhandel. Vor allem aber ist es der Egosismus, der das Wohl der anderen Menschen einschränkt. Die Kirche leidet, weil es in diesen Kriegsjahren und den nachkriegszeitlichen Wirren wenig Unterweisung im katholischen Glauben gibt und wenige Priester, die die Sakramente den oft verstreut lebenden Gläubigen spenden können. Die Gläubigen hinter dem „Eisernen Vorhang“ werden von den Kommunisten verfolgt, verschleppt oder ermordet. Ihnen werden wirtschaftliche Zwänge auferlegt und sie müssen übermässig Steuern zahlen. Kirchen PATER WERENFRIED

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werden zerstört und Inventar beschlagnahmt. Priester und Religionslehrer werden bevormundet und überwacht, z.T. verhaftet. Sie müssen ihr Amt oft im Untergrund ausüben; Priester werden heimlich geweiht. Klöster werden aufgehoben. In Südamerika und anderen Ländern werden die Menschen versklavt, sie leiden Hunger, geniessen keine Bildung. Ganze Länder werden von Bürgerkriegen geschüttelt. Pater Werenfried sendet Rucksackpriester und Kapellenwagen aus, um die geistliche Not der Menschen zu lindern. Er predigt die Vergebung, die Versöhnung und die Liebe. Er organisiert Hilfsgüter, Nahrungsmittel, Kleidung, Medikamente, Bibeln (Kinderbibel usw.) und andere Bücher für die Notleidenden, sammelt Spenden in Millionenhöhe, gründet ein Priesterseminar und ein eigenes Institut für Schwestern und baut Kirchen. Er hält Vorträge in aller Welt, um auf die Not aufmerksam zu machen. Er vermittelt zwischen der Orthodoxen und der Katholischen Kirche. Er stellt Hilfsmittel für Priester bereit, wie Fahrzeuge und geistliche Bücher. Er unterstützt die Ausbildung von Priestern und Klosterfrauen in aller Welt. Er gründet eine Zeitschrift zur Erbauung der Gläubigen und schreibt ein Buch. Er lässt katholische Sendungen über Radio ausstrahlen. Auf vielen Reisen macht sich Pater Werenfried ein eigenes Bild von der Not und hilft konkret. In allem kämpft er mit Gebet und konkreten Taten gegen den Atheismus und den Egoismus der Welt.

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