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2018


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Die kleinen Dinge / The Little Things

25 Editorial

Prof. Anke Bertram

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Rites de Passage

Prof. Dr. Friedrich Weltzien

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Abschlussarbeiten / Final Projects

34 Fotojournalismus und Dokumentarfotografie / Photojournalism and Documentary Photography

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Innenarchitektur / Interior Architecture

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Mediendesign / Media Design

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Modedesign / Fashion Design

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Produktdesign / Product Design

79 Szenografie – Kostüm – Experimentelle Gestaltung / Scenography – Costume – Experimental Design

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Visuelle Kommunikation / Visual Communication

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Master Design und Medien / Master Design and Media

105 Veranstaltungen / Events 113 Index


JAHRBUCH / YEARBOOK

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Liebe Leserin, lieber Leser,

Dear Reader,

in Ihren Händen halten Sie die neunte Ausgabe des Jahrbuchs der Abteilung Design und Medien der Hochschule Hannover. Es ist vor allem eine Sammlung der diesjährigen Abschlussarbeiten, die das Spektrum des kreativen Schaffens in einem Designstudium deutlich machen. Alle Absolventinnen und Absolventen setzten sich mit aktuellen, für sie bedeutsamen Themen auseinander. Sie vertreten im Ergebnis einen ganz persönlichen Standpunkt dazu und gehen dabei weit über die reine Gestaltung hinaus: Es geht um Identität, Kultur, Gesellschaft, auch um Innovation, Entwicklung und Nachhaltigkeit. Die Fotografin Khadra Farah erzählt im begleitenden Fotoessay von den kleinen Dingen und Momenten, die uns – oft unbemerkt – im Alltag der Hochschule begleiten. Das können Klebestreifen auf einer Betonwand, Spiegelungen im Glas oder grafisch angeordnete Briefkästen sein. Selbst die 15 Jahre alten Stehtische, die wegen ihrer Macken gern unter einer Husse versteckt werden, haben im Sonnenlicht des Atriums ihren großen Auftritt. Allen, die hier oft ein- und ausgehen, sind diese Dinge bekannt und auch der Zauber, den Licht und Schatten ihnen verleiht, ist seltsam vertraut. Das ist etwas, das uns verbindet, das in Erinnerung bleibt, wenn man am Ende des Studiums der Hochschule den Rücken kehrt. Viele Kolleginnen und Kollegen in Lehre, Technik und Verwaltung haben die Studierenden in dieser Zeit mit tatkräftiger Unterstützung, Geduld und guten Ratschlägen begleitet. Herzlichen Dank dafür! Was bleibt, wenn ein Abschnitt zu Ende geht? – Über die Unsicherheit und Unbestimmtheit am Ende eines Studiums denkt Friedrich Weltzien in diesem Buch nach. Er vergleicht die Zeit der grundlegenden Veränderung mit einem Grenzgang und rät, diesen Abschnitt eher als einen Durchgang, denn als ein Ende zu betrachten. Und diesen gilt es zu zelebrieren. Liebe Absolventinnen und Absolventen, ich wünsche Ihnen allen für diesen Grenzgang viel Erfolg und auch die nötige Ausdauer. Behalten Sie das Ziel im Auge, entdecken Sie die Schönheiten am Wegesrand und lassen Sie sich unbedingt auf Unerwartetes ein!

You are holding the ninth edition of the yearbook for the Department of Design and Media at Hanover University of Applied Sciences and Arts. Above all, this is a collection of this year’s final projects, which illustrate the spectrum of creativity inherent in a study of design. All our graduates have examined current topics that are significant to them. Consequently, they represent their own personal points of view on the topics in question, reaching far beyond pure design: the projects address ideas such as identity, culture and society as well as innovation, development and sustainability. In her photoessay, photographer Khadra Farah tells us about little things and moments which accompany us, often unnoticed, in our routine here at the University. These can be strips of tape on a concrete wall, reflections in glass or graphically arranged mailboxes. Even the 15-year-old bar tables, whose flaws we prefer to cover up, enjoy their big moment in the sunlight of our atrium. Everyone who comes and goes here is familiar with these things; even the magic afforded the objects by light and shade is strangely familiar. This is something that brings us together, that remains in students’ memories when they leave the University at the end of their studies. Many of my colleagues from the teaching, technical and administrative areas have provided students with active support and good advice; they have also shown a great deal of patience. Thank you! What remains when a phase of life comes to an end? Friedrich Weltzien considers the insecurity and uncertainty that accompany the end of student life. He compares this time of fundamental change with a border path and advises graduates to see this phase as more of a passage than an ending. Moreover, it is something to celebrate. My dear graduates, I wish you success – and the required stamina – for this border passage. Keep your eyes on the destination; discover the beauty that lies by the side of the path and above all, be open to the unexpected!

Prof. Anke Bertram Studiendekanin Abteilung Design und Medien Hochschule Hannover

Prof. Anke Bertram Academic Dean Department of Design and Media University of Applied Sciences and Arts, Hanover

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RITES DE PASSAGE

von Prof. Dr. Friedrich Weltzien

Es gibt im Leben immer wieder Augenblicke, die so bedeutsam sind, dass hinterher alles anders ist, als es vorher war. Das können triumphale Erlebnisse sein. Das kann aber auch als Trauma empfunden werden. Oder die Bewertung dieser Erfahrungen ändert sich im Laufe der Zeit: Was zuerst als schlimmer Verlust empfunden wird, erweist sich im Nachhinein als wertvolle Weichenstellung. Ein Studienabschluss ist so ein Augenblick. Er bedeutet eine grundlegende Veränderung. Man verliert den Studierendenstatus und muss in der Straßenbahn wieder Fahrkarten kaufen, Bewerbungsfotos machen lassen, womöglich in eine andere Stadt ziehen und überhaupt eine Reihe nachhaltiger Entscheidungen treffen (oder viel Aufwand betreiben, um diese Entscheidungen hinauszuzögern). Wenn man sich das Leben eines Menschen wie eine Reise vorstellt, die mit der Geburt beginnt und mit dem Tode endet (der ja womöglich auch nur eine Passage werweißwohin ist), dann sind diese markanten Augenblicke vielleicht Kreuzungen. Auf der Wanderschaft des Daseins tut sich eine Option auf, sich zu überlegen, wie es weitergehen soll oder wo man unbedingt noch hinwollte. Vieles ist möglich – nur zurück, das geht nicht mehr. Insofern ist dieser Augenblick doch weniger als Straßenkreuzung zu denken, denn als eine Art Durchgang, ein Bergpass oder eine Brücke – eine Passage eben. LIMINALITÄT Es gibt auf dem Planeten Erde keine menschliche Kultur, die nicht derartige Übergänge im Lebensweg ihrer Mitglieder kennt. Und jede Kultur hat eigene Rituale entwickelt, die den Menschen, die diese Schwelle überschreiten, helfen sollen. Der französische Ethnologe Arnold van Gennep hat diese feierlichen Veranstaltungen Rites de Passage, Übergangsriten, genannt. Das sind immer gemeinschaftliche Feste, die den Alltag unterbrechen und allerhand Ausnahmen des normal geduldeten Verhaltens erlauben. Dabei hat van Gennep drei Phasen bemerkt, die in sämtlichen Übergangsriten beschreibbar seien: Die Phase der Trennung, die

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der Umwandlung und schließlich die Angliederungsphase im neuen Zustand. Interessant ist nun der Umwandlungsprozess auf der Schwelle, die nach dem lateinischen Wort für Grenze auch liminale Phase genannt wird. Solange man nicht mehr Student*in, aber noch nicht berufstätig ist, die alte Rolle bereits verlassen hat, in der neuen Rolle aber noch nicht angekommen ist, gelten besondere soziale Regelungen. Die liminale Phase ist geprägt durch eine gewisse Strukturlosigkeit (beobachten Sie sich doch selbst, ob das zutrifft). Was vorher galt, gilt nun nicht mehr. Das erzeugt Unsicherheit und Unbestimmtheit, aber auch Vieldeutigkeit und paradoxe Verhältnisse, was wiederum zu einer erhöhten Reflexivität und Kreativität führt – so beschreiben das die Ethnologen. Im Zwischenreich zwischen nicht-mehr und noch-nicht lösen sich die Hierarchien auf, Differenzierungen und Diskriminierungen verlieren vorübergehend ihre Gültigkeit. KREATIVITÄT DURCH TRANSFORMATION Wer also im Kreativbereich arbeiten möchte, der sollte am besten Sorge dafür tragen, dass der Zustand der Liminalität so lange wie möglich anhält. Wer sich gerade selbst transformiert – oder im Übergangsritus transformiert wird – hat dadurch Zugang zu einem höchst gesteigerten Kreativitätspotenzial. Wenn die Volkskundler recht haben, würde das für Kreative bedeuten: Party ohne Ende, bloß nie erwachsen werden, nirgendwo ankommen; Alles anders machen, frei sein, keine Norm akzeptieren, keine Normalität aufkommen lassen. Der Anthropologe Victor Turner nennt solche aktuellen Verhaltensweisen (etwa in Jugend- und anderen Subkulturen) insofern auch »liminoide Phänomene«. Geht das denn? Kann man sich auf der Grenze länger als einen Augenblick aufhalten? Das Wörterbuch weiß Rat. Das lateinische Neutrum »limen« bedeutet neben »Grenze« tatsächlich auch »Türschwelle«, die maskuline Form »limes« hat hingegen zusätzlich noch die Nebenbedeutung »Grenzweg«. Dieser Übergang ist also keine dünne Linie, wo man entweder hüben oder drüben wäre, sondern be-

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schreibt einen Raum zwischen zwei definierten Bereichen. Diese Grenze kann man ablaufen, indem man den limes entlanggeht. Daraus folgt: Wer sich diesen Zustand erhöhter Kreativität erhalten möchte, muss quer gehen, eine Existenz in der Unsicherheit und Unbestimmtheit wählen. Das ist anstrengend. Transformation auf Dauer geschaltet, Triumph und Trauma als Normalität – das hält vermutlich niemand lange aus. Aber auf der Grenze entlanglaufen hieße, wieder auf Wanderschaft zu sein und einem Verlauf zu folgen. Das ist machbar. WARUM WIR EINEN HUND BRAUCHEN Aus diesem Grund sollte man sich als kreativer Mensch einen Hund zulegen. Grenzläufer haben oft Hunde dabei. Wachhunde, Hütehunde, Such- oder Spürhunde zumeist (manchmal, im Todesstreifen der Berliner Mauer, waren das auch scharfe Kampfhunde), oder einfach Gefährten, Begleiter, Freunde. Sie spitzen die Ohren und haben die Nase am Boden, sie halten die Spur, geben Sicherheit und Orientierung. Der Hund übernimmt dann die Funktion, die der Ritus auch hat: Stabilität zu verleihen im Augenblick des Chaos. Das chinesische Horoskop kombiniert für das Jahr 2018 das Tierkreiszeichen Hund mit dem Element Erde. Ich finde, das passt ganz gut: geerdete Aktivität, solide Uneindeutigkeit, stabile Transformation – so geht Kreativität. Der Soziologe John B. Thompson stellte die These auf, dass Migrationsbewegungen die Rituale, die in unserer westlich-aufgeklärten Moderne immer mehr verschwunden sind, wieder mit neuer Bedeutung füllen. Die Medien spielen dabei eine wesentliche Rolle, indem sie Riten kommunizieren, – aber auch, indem sie selbst neue Rituale hervorbringen, weil sie neue Formen der Gemeinschaft erzeugen. Es wäre interessant, einmal zu untersuchen, welche besonderen Übergangsriten möglich werden durch Touch-Displays, Sharing-Apps oder Dating-Portale. Lassen sich im aktuellen Mediengebrauch nicht auch die drei Phasen der transformativen Passage finden? Verwandeln wir uns nicht, indem wir sie nutzen und gelten im Cyberspace als Zwischenraum etwa nicht die auf den Kopf gestellten Regeln der Liminalität? Aber während der rituellen Handlung selbst werden keine Fragen gestellt. Da wird nur transformiert. Das heißt: miteinander gefeiert. Denn auch wenn die Rites de Passage für den Einzelnen eine erhebliche Veränderung und ein einschneidendes Erlebnis darstellen – ohne die Gemeinschaft, ohne den sozialen Kontext wäre der Ritus weder notwendig noch sinnvoll. Also feiern wir, aber bleiben uns dabei bewusst, dass wir darin einen performativen Akt von kaum zu überbietender Bedeutung begehen. Dann macht es noch mehr Spaß. Dann kann man dieses ein bisschen unheimliche, aber auch sehr angenehme Gefühl, Teil einer archaischen Zeremonie zu sein, erst richtig genießen. Phase Drei hat dann auch noch Zeit bis Morgen. Oder Übermorgen.

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Prof. Dr. Friedrich Weltzien promovierte 2001 an der Universität Köln. Nach einer Gastprofessur für Kulturgeschichte an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und einer Assistenz für Kunstgeschichte am Institut für Kunst und Medien der Universität Potsdam ist er seit 2013 Professor für Kreativität und Wahrnehmungspsychologie an der Hochschule Hannover.

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by Prof. Dr. Friedrich Weltzien

In life, there are recurring moments that are so significant that once they have passed, everything is different. These can be triumphant experiences. However, they can also be traumatic. Or our assessment of these experiences can change over the course of time: what is at first felt as a terrible loss can, with hindsight, turn out to have been a valuable shift of course. Graduating is just such a moment. It means a fundamental change. Graduates lose their student status and are forced to buy tram tickets, have photos taken for their CVs, possibly move to another city, and make a series of long-term decisions (or make great effort to postpone making them). If we imagine a person’s life as a journey that begins with birth and ends with death (which may just be a path leading who knows where), then these significant moments are perhaps crossroads. On the wandering path of existence, the option may open up for us to consider how to proceed, or whether we still want to reach our intended destination. Many things are possible, but it is no longer possible to go back. This moment can, therefore, be considered less a crossroads and more of a sort of corridor, a mountain pass or a bridge: in other words, a passage. LIMINALITY On our planet, there is not one human culture that does not feature such transitions along life’s path. And every culture has developed its own rituals to help those who cross the threshold. French ethnologist Arnold van Gennep called these ceremonies rites de passage. These always involve community-based celebrations that interrupt everyday life and allow deviations from commonly accepted behaviour. Van Gennep identified three phases that are present in all rites of passage: separation, transition and, ultimately, incorporation into the community in the new state. At this time, it is the transition phase that is interesting for us. It is called the liminal phase; the name is derived from the Latin word for border. Certain social rules apply as long as we are not students anymore, but have not

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yet started our working lives. We have left behind our old role, but have not yet taken on a new one. This liminal phase is characterized by a lack of structure (you can judge for yourselves whether this applies to you). What once was is no longer. This causes insecurity and uncertainty, but also ambiguity and paradoxical relationships, which in turn lead to greater introspection and creativity – at least, this is how ethnologists describe it. In the transitional space between the no-longer and the not-yet, hierarchies are dissolved; distinctions and discriminations temporarily lose their validity. CREATIVITY VIA TRANSFORMATION All this means that anyone who wants to work in a creative field should see to it that the liminal state is drawn out as much as possible. People who are in the course of transforming themselves – or who are being transformed in a rite of passage – have access to great creative potential. If the ethnologists are to be believed, for creative types this means endless parties, never growing up, never arriving anywhere, doing everything differently, being free, not accepting any standards or concept of normality. Anthropologist Victor Turner called these types of behaviour (in youth culture and other subcultures) »liminoid phenomena«. Is it possible to protract the liminal phase? Can we stand on the threshold longer than a moment? The dictionary can help us here. The neuter Latin noun limin means threshold as well as border; the masculine form limes carries the additional meaning of border path. Therefore, the transition is not merely a thin line where we stand on one side or the other; rather, it describes a space between two defined areas. We can walk this line by walking along the limes. It follows that anyone who wants to maintain this state of heightened creativity must refuse to conform, must choose an existence of insecurity and uncertainty. This is stressful. A perpetual state of transformation – triumph and trauma as routine – would be intolerable. But keeping to the border means travelling a path and following a course. This is doable.

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WHY WE NEED DOGS This is why creative people should have dogs. Those who walk the border often have dogs with them. These are usually watchdogs, herding dogs or tracking dogs (sometimes, in the death zone of the Berlin Wall, they were vicious attack dogs), or simply companions, fellow-travellers, friends. They perk up their ears and keep their noses to the ground; they follow the tracks; they provide safety and orientation. In this sense, the dog takes on the function of the ritual: to provide stability in the moment of disorder. For 2018, the Chinese horoscope combines the sign of the dog with the element earth. I think it is quite fitting: down-to-earth activity, solid ambiguity, stable transformation – this is how creativity works. Sociologist John B. Thompson has hypothesized that the rituals which have to a certain extent disappeared in our enlightened, western Modern Age are being recharged with meaning by human migration. The media play a significant role here in that they communicate rites, or even create new rituals by creating new forms of community. It would be interesting to investigate which particular rites of passage become possible by means of touch displays, sharing apps and dating portals. Can the three phases of transformative passage not be found in current media use? Are we not transforming ourselves by using these media? Do the topsy-turvy rules of liminality not apply in the interzone of cyberspace? During the ritual act itself, no questions are asked. We are simply transformed. This means that we celebrate together. For although the rite de passage may represent a significant change and a decisive experience, without the community or the social context, the ritual would be neither necessary, nor would it have meaning. So we celebrate, but we recognize that we are undergoing a performative act with a meaning that can hardly be overstated. This makes it even more fun. Then we can truly enjoy that feeling – at once a bit uncanny, but pleasant nonetheless – of being part of an archaic ceremony. Phase three can wait until tomorrow. Or the day after.

Prof. Dr. Friedrich Weltzien earned his doctoral degree from the University of Cologne in 2001. After working as a guest professor of art history at the Kunsthochschule Berlin-Weißensee (Weißensee Academy of Art Berlin) and as an assistant in art history at the Institut für Kunst und Medien of the University of Potsdam, he has been a professor of creativity and perception psychology at University of Applied Sciences and Arts, Hanover since 2013.

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ABSCHLUSSARBEITEN FINAL PROJECTS

Fotojournalismus und Dokumentarfotografie Photojournalism and Documentary Photography PHOTOJOURNALISM AND DOCUMENTARY PHOTOGRAPHY


David Carreño Hansen, Sven Stolzenwald & Christian Werner HEITER BIS WOLKIG Warum eine fotografische Arbeit über Deutschland? Warum gerade jetzt? Die ausufernden Debatten über abstrakte Begriffe wie Heimat, Leitkultur und sogenannte typisch deutsche Werte und Normen sind ein Grund dafür. Diese Arbeit sucht einen gemeinsamen Nenner, den Alltag in Deutschland, das ganz Gewöhnliche oder treffender: den Superlativ der Banalität. EN Why a photographic project about Germany? And why now? The increasing debate surrounding abstract concepts such as homeland, guiding culture and supposedly typical German values and standards are one reason. This project seeks a common denominator, everyday life in Germany, the perfectly ordinary. Or, to be more precise: the superlative of banality. DE

Sebastian Cunitz HEIMAT, ABER GRAU [Q1/NR.152]

Tom Gerhardt DIE NATUR DES MENSCHEN

DE In dieser Fotoausstellung werden die Wahrnehmung und die Gefühle zu Deutschland von über 400 Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte gezeigt. Der Ausstellung ging eine Umfrage voraus, in der die Menschen über ihre Beziehung zu Deutschland befragt wurden. Die Arbeit regt an, die diskutierte deutsche Leitkultur in eine künstlerische Auseinandersetzung zu überführen. EN This photo exhibition shows the perceptions and feelings of more than 400 people, with and without immigration backgrounds, towards Germany. The exhibition was preceded by a survey which asked these people about their relationship to Germany. The project encourages an artistic examination of the German guiding culture currently under discussion.

DE Diese Fotoserie zeigt Menschen, die die natürlichen Sphären der Natur prägend verändern und gleichzeitig in einem nachhaltigen Kontext handeln. In Triptychons werden Personenporträts mit Fotografien der Natur kombiniert. Die Bilder veranschaulichen den Einfluss der Menschen, sie zeigen einen respektvollen Umgang mit der Umwelt und den verfügbaren Ressourcen. EN This photo series depicts people who are markedly changing the natural spheres of nature yet acting in a sustainable context at the same time. The triptychs combine personal portraits with photos of nature. The images illustrate the people’s influence, showing a respectful way to deal with our environment and the resources available to us.

Tom Gerhardt

Sebastian Cunitz

David Carreño Hansen, Sven Stolzenwald & Christian Werner

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ABSCHLUSSARBEITEN

FOTOJOURNALISMUS UND DOKUMENTARFOTOGRAFIE


Franziska Gilli BAMBOLA DE Diese Arbeit hinterfragt das Bild der Frau im italienischen Unterhaltungsfernsehen. Frauen haben dort – im Gegensatz zu Männern – selten inhaltliche Funktionen, sie sind jung, hübsch und leicht bekleidet. Selbst Moderatorinnen müssen die Herausforderung meistern, Inhalte und zugleich ihren Körper zu präsentieren. Ein alternatives Frauenbild gibt es kaum. EN This project questions the image of women on Italian entertainment television. On TV in Italy, women – as opposed to men – seldom have any content-related function; rather, they are young, pretty and scantily clad. Even news presenters must meet the challenge of simultaneously presenting information and their own bodies. There are few alternatives to this image.

Fanny Harlan FACIAL FEEDBACK Versuch und Ausstellung

Patricia Kühfuss NICHT MÜDE WERDEN Krankenpflege in deutschen Krankenhäusern

DE Die Facial-Feedback-Hypothese besagt, dass menschliche Gesichtsausdrücke nicht nur nach außen, sondern auch auf das Innere des Menschen wirken. Vor laufender Kamera mimen Personen aus 14 Ländern für je eine Minute die Basisemotionen Angst, Ekel, Freude, Überraschung, Trauer, Verachtung und Wut. Anschließend werden sie zu ihren Gefühlen befragt. EN The facial feedback hypothesis claims that human facial expressions affect not only people’s appearance, but their inner state as well. In this project, people from 14 different countries pose in front of a running camera, each for one minute, with facial expressions of the basic emotions: fear, disgust, joy, surprise, sadness, contempt and rage. Subsequently, they are asked about their feelings.

Durch die Umstellung des Abrechnungssystems und der zunehmenden Privatisierung deutscher Krankenhäuser haben sich die Bedingungen für das Pflegepersonal erheblich verschlechtert. »Nicht müde werden« visualisiert den Arbeitsalltag von Pflegekräften mit dem Ziel, die Bedeutung des Pflegeberufs und ein Gefühl für die aktuelle Situation zu vermitteln. EN Changes to the billing system and the increasing privatization of German hospitals have significantly worsened conditions for care personnel. Don’t Get Tired depicts their routines with the aim of revealing the importance of the care profession and conveying a feeling for the current situation. DE

Franziska Gilli

Fanny Harlan

Patricia Kühfuss

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FINAL PROJECTS

PHOTOJOURNALISM AND DOCUMENTARY PHOTOGRAPHY


Sina Niemeyer FÜR MICH A Way of Reconciliation

Leona Ohsiek BEHERRSCHE MICH BEHERRSCHE DICH

Nach WHO-Schätzungen sind in Europa 18 Millionen Minderjährige von Missbrauch betroffen. Oft fühlen sie sich schuldig, verstehen nicht, was passiert ist oder werden zum Schweigen gedrängt. Die Multimedia-Arbeit führt zielstrebig durch das emotionale Chaos, das oft auf solch eine traumatische Erfahrung folgt und bietet Betroffenen eine Plattform. EN According to WHO estimates, 18 million children in Europe are affected by abuse. Victims often feel guilty and do not understand what has happened; some are forced to keep silent. This multimedia project leads us on a goal-directed path through the emotional confusion that often follows such a traumatic experience and offers those affected a platform. DE

DE Süchtiges Konsumverhalten – eine Gefahr, der heute jeder Mensch ausnahmslos ausgesetzt ist. Doch was bedeutet es, süchtig zu sein? Diese fotografische Abschlussarbeit beleuchtet das Thema Sucht in unterschiedlichen Ausprägungen und begleitet vier Abhängigkeitserkrankte auf dem Grat zwischen Selbstbeherrschung und Beherrschung durch das Suchtmittel. EN Addictive consumption behaviour – now a danger faced by everyone, without exception. But what does it mean to be addicted? This photographic final project sheds light on the topic of addiction in various forms and follows the lives of four addicts caught between self-control and being controlled by addictive substances.

Ivanka Penjak DER WEISSE FLECK DDR, Hohenschönhausen DE Was haben Opfer und Täter der Stasi empfunden, und wie wirkt es nach? Das Fotobuch zeigt, wie eng politische Ideologie mit dem Verständnis von individueller Freiheit zusammenhängt. Die Fotos des einstigen Gefängnisses Berlin-Hohenschönhausen sowie von ehemaligen politischen Gefangenen und Stasi-Offizieren werden durch Interviews und Archivmaterial ergänzt. EN How did the victims and perpetrators of the Stasi feel, and what are the aftereffects? This photo book shows the close connection between political ideology and the concept of individual freedom. The photos of the former Berlin-Hohenschönhausen prison, political prisoners and Stasi officers are complemented with interviews and archive materials.

Ivanka Penjak Leona Ohsiek

Sina Niemeyer

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ABSCHLUSSARBEITEN

FOTOJOURNALISMUS UND DOKUMENTARFOTOGRAFIE


Martin Pötter THE MOUNTAINS ARE CALLING AND I MUST GO In den Himmel ragende Felsen, endlose Wasserfälle und malerische Pinienwälder – jedes Jahr kommen mehr als fünf Millionen Besucher in das kalifornische Yosemite Valley. Die Fotoarbeit zeigt die verschiedenen Aktionen im Park: Klettern, Wandern oder eine Valley-Tour im Auto. Wie wird dabei Natur erfahren und werden Idealvorstellungen erfüllt? EN Cliffs that jut skywards, endless waterfalls and picturesque pine forests – every year, more than five million visitors come to California’s Yosemite Valley. This photo project depicts various activities in the park: climbing, hiking, a valley tour by car. How is nature experienced with these things, and are the visitors’ ideals fulfilled? DE

Jakob Schnetz PPT – PEOPLE PLACE TECHNOLOGY DE Lohnarbeit ist der Lebensmittelpunkt fast aller Menschen. Sie definiert den Alltag – oft länger als 40 Jahre eines Lebens. Die Fotoarbeit wirft einen kritischen Blick auf die aktuelle Transformation von Arbeit in der deutschen Dienstleistungs- und IT-Branche und stellt die Frage, welche Rolle der Mensch in einer wachstumsorientierten Ökonomie spielt. EN Paid work is at the centre of nearly everyone’s life. It defines our existence, often for more than 40 years. This photo project takes a critical look at the transformation currently underway in the German service and IT industries and asks what role people play in a growth-oriented economy.

Friedrich Schumann ADAPTION DES STORYTELLINGMODELLS »STORY CIRCLE« FÜR DEN JOURNALISMUS Am Beispiel einer Multimedia-Arbeit über Yambushi-Bergmönche in Japan DE In einer zwölfminütigen Reportage über Bergmönche in Nordjapan wird das Storytelling-Modell angewendet und seine Stärken und Schwächen analysiert. Ziel der multimedialen Arbeit ist es, das Erzählmodell, das vor allem für Hollywood-Filme eingesetzt wird, für die Vermittlung der Geschichte zu nutzen. EN In a twelve-minute reportage about mountain monks in the north of Japan, the storytelling model is used and subsequently analysed for its strengths and weaknesses. The aim of this multimedia project is to use this model, which appears primarily in Hollywood films, to convey history.

Friedrich Schumann

Jakob Schnetz

Martin Pötter

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FINAL PROJECTS

PHOTOJOURNALISM AND DOCUMENTARY PHOTOGRAPHY


Janek Stroisch .CO.KE

Dennis Welge ICH BIN.

DE 2009 erreichte das Glasfaserkabel Kenia. Heute haben 89 Prozent der Kenianer Zugang zum Internet. Die Bachelorarbeit .co.ke ist ein ausschnitthaftes Porträt über die innovative Start-up-Szene in Kenia und vor allem in der Hauptstadt Nairobi. Sie versucht, eine erweiterte Perspektive in der Berichterstattung über Afrika einzunehmen. EN In 2009, fibre-optic cables made their way to Kenya. Today, 89 per cent of Kenyans have access to the internet. The .co.ke bachelor project is a detailed portrait of Kenya’s innovative start-up scene, particularly in the capital, Nairobi. It is an attempt to provide a broader perspective of reporting on Africa.

DE Jérôme Schmoll ist Pornodarsteller. Und Vater. Für Jérôme ist der Porno sein Leben, doch wo findet sich in dieser bizarren Atmosphäre der Platz für ein Kind, das dennoch behütet aufwachsen soll? Die Bachelorarbeit »ich bin.« zeigt Jérôme alias Jason Steel in all seinen Facetten – immer im Spagat zwischen zwei Welten, die sich nicht berühren sollen. EN Jérôme Schmoll is a porn actor. And a father. Porn is Jérôme’s life, but is there a place in that bizarre environment for a child who should nonetheless be protected? The bachelor project I am. shows Jérôme, alias Jason Steel, in all his facets – always caught in the space between two worlds that should not meet.

Dennis Welge

Janek Stroisch

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ABSCHLUSSARBEITEN

FOTOJOURNALISMUS UND DOKUMENTARFOTOGRAFIE


ABSCHLUSSARBEITEN FINAL PROJECTS

Innenarchitektur / Interior Architecture 39

FINAL PROJECTS

PHOTOJOURNALISM AND DOCUMENTARY PHOTOGRAPHY


Pia Baumgarten & Saskia Braun KINDERGARTEN AM KLEINEN BRUNNEN DE In dieser Arbeit wird das historische Waschhaus am Kleinen Brunnen zu einem Kindergarten umfunktioniert. Ein Durchbruch, der durch baumähnliche Stützen in Szene gesetzt wird, untermalt den Charme des Fachwerkgebäudes. Die Lichtung grenzt an alle Gruppenräume an und ermöglicht durch Festverglasungen Blickbeziehungen zwischen den einzelnen Gruppen. EN This project concentrates on the transformation of the historical wash house at the Kleinen Brunnen (Engl.: small well). A breakthrough accented by tree-like supports will emphasize the charm of this timber-framed building. The opening will adjoin all the communal spaces; fixed glazing will enable individual groups to see each other.

Nathalie Brack SERVICED APARTMENTS Ein Konzept für Wohnen auf Zeit

Clio Bullenkamp & Jacqueline Horn WORTQUARTIER Neuauflage einer Bibliothek

DE Der Wohnungsbau in Deutschland ist in den vergangenen Jahren zunehmend im oberen Preissegment angesiedelt. So steigt die Nachfrage nach kleinen Wohnungen mit ein oder zwei Zimmern. Die Serviced Apartments für temporäres Wohnen bieten neben zusätzlichem Wohnraum zudem eine Kochgelegenheit. Zur Zielgruppe gehören vor allem Geschäftsreisende und Projektarbeiter. EN Over the past few years, new apartments in Germany have moved into the upper price ranges. Demand is now growing for small apartments with one or two rooms. Along with additional living space, the Serviced Apartments for Temporary Accommodation offer the possibility to cook. The target group will consist primarily of business travellers and project workers.

DE Beim »Wortquartier« handelt es sich um eine Neuauflage einer Bibliothek in der denkmalgeschützten Kleiderkasse HamburgAltona. Die zentrale Lage des Wohnquartiers »Neue Mitte Altona« bietet eine Anlaufstelle, in der die Anwohner lesen, arbeiten, kommunizieren und speisen können. Das architektonische Hauptelement des Entwurfs bilden zwei Innenhöfe im Zentrum des Gebäudes. EN The Word Quarter project involves an update to a library in the historically protected military uniform store in the district of Hamburg-Altona. The central location of the Neue Mitte Altona area will profit from a meeting place where residents can read, work, converse and dine. The main architectural elements of the design are the two inner courtyards at the centre of the building.

Pia Baumgarten & Saskia Braun

Nathalie Brack

Clio Bullenkamp & Jacqueline Horn

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ABSCHLUSSARBEITEN

INNENARCHITEKTUR


Yan Chen UMBAU ZU EINER REHABILITATIONSPRAXIS DE Die »Zeit« steht bei diesem Gestaltungskonzept im Mittelpunkt. Ist der Begriff mit zunehmenden Alter eher negativ konnotiert, sucht die Arbeit nach den positiven Aspekten dieses Prozesses. Entstanden ist eine Praxis, die durch ihre optische Klarheit und rohe Materialen Patienten nicht durch Kleinigkeiten ablenkt, sondern die Konzentration auf das Wesentliche lenkt. EN Time stands at the centre of this design concept. While the concept of time takes on negative connotations as we advance in age, this project searches for positive aspects of the aging process. The result is a clinic whose visual clarity and raw materials do not distract patients with trivialities, but guide their concentration to the essentials.

Frauke Dost IMME(E)SIV Kunsthalle und Coworking Space als schwimmende Architektur Die entworfene Kunsthalle mit Coworking-Space schwimmt in der Ostsee und ist durch eine Seebrücke mit dem Ort Trassenheide verbunden. Der Einsatz immersiver Mittel hilft den Besuchern, die Exponate besser zu begreifen. Der Standort ermöglicht es Design-Coworkern, aus ihrem gewohnten Arbeitsumfeld auszutreten, um sich so in ihren Entwurfsprozess zu vertiefen. EN This art gallery with coworking space floats in the Baltic Sea and is connected to the town of Trassenheide via a pier. The use of immersive materials helps visitors better understand the exhibits. The location enables design coworkers to step out of their usual working environments and dive into their creative processes. DE

Nina Focke NAGELS-HOF Weiterentwicklung einer Hofanlage DE Diese Arbeit befasst sich mit der Weiterentwicklung einer Hofanlage am Wümme-Radweg. Sie soll teils öffentlich, teils privat genutzt werden. Ein Hofladen, ein Café im Gemeinschaftshaus und eine Unterkunft dienen als touristische Anlaufstelle. Besucher und Anwohner werden so gleichermaßen einbezogen. Die Spezialisierung auf den Radtourismus rundet das Konzept ab. EN This project concerns the further development of an old estate located on the Wümme cycling path. It will be used both publicly and privately. A farm shop, a café in the community house and an inn will serve as tourist attractions. Visitors and residents will be equally involved. A specialization in bicycle tourism will round out the concept.

Nina Focke

Yan Chen

Frauke Dost

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FINAL PROJECTS

INTERIOR ARCHITECTURE


Thomas Heeg & Kim Schröder FORUM Umnutzung des Deutschen Pavillons

Clara María Hernández Pineda VIELFALT Ort der Begegnung von Kulturen

Xenia Höke & Maria Knoll MITEINANDER STATT NEBENEINANDER Ein gemeinschaftliches Wohnkonzept

Das Gelände der Expo 2000 sollte ursprünglich nachgenutzt werden. Diese Arbeit analysiert das Potenzial des rund 10.000 Quadratmeter großen Deutschen Pavillons als Ort für die Aktivitäten der Hochschule Hannover. So gewinnt die Hochschule an Raumkapazitäten und bildet das Zentrum eines Campus, auf dem Studieren, Arbeiten, Vernetzen und Freizeitgestaltung möglich ist. EN The grounds of Expo 2000 were originally intended to be reused. This project analyses the potential of the German Pavilion, which measures around 10,000 square metres, as a venue for activities hosted by Hanover University of Applied Sciences and Arts. This will win space for the university and form the heart of a campus where people can study, work, network and enjoy their leisure time.

DE Das Haus der Religionen fördert seit 2005 die Koexistenz, den Respekt und das Miteinander. Der Entwurf für den Umbau der entweihten Athanasius-Kirche in der Südstadt von Hannover zu einer wissenschaftlichen Bibliothek mit religiösen und kulturellen Themen soll einen Treffpunkt des interaktiven und interkulturellen Austausches schaffen. EN Since 2005, the Haus der Religionen [Engl.: House of Religions] has been promoting coexistence, respect and community. This design for the renovation of the desanctified Athanasius church in Hanover’s Südstadt district into an academic library devoted to religious and cultural topics will create a meeting point for interactive, intercultural discussion.

DE Aufgrund der aktuellen Wohnungssituation in Deutschland beschäftigt sich diese Arbeit mit dem Umbau eines ehemaligen Schulgebäudes. Die großzügig gestalteten Gemeinschaftsflächen beinhalten Küche und Wohnraum; die einzelnen Wohnungen sind minimalistisch ausgestattet. Durch Glaswände zu den Gemeinschaftsflächen entsteht ein kommunikativer Zwischenraum. EN Based on the current living-space situation in Germany, this project concentrates on the repurposing of a former school building. Each spacious communal area will include a kitchen and living room; the individual quarters will be minimalist. Glass walls delimiting the communal areas will create a communicative interspace.

DE

Thomas Heeg & Kim Schröder

Xenia Höke & Maria Knoll

Clara María Hernández Pineda

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ABSCHLUSSARBEITEN

INNENARCHITEKTUR


Michaela Horst PP8 Micro living in Berlin

Neele Kleingarn VOM RESTPOSTEN ZUM PAVILLON Oder eine Ode an die Grenze

Die Nachnutzung von Haus 8 des Panke Parks in Bernau bei Berlin ist Gegenstand dieses Entwurfs. Die acht Gebäude wurden als Reichsheeresbekleidungsämter der deutschen Armee genutzt. Das innenarchitektonische Konzept des »Micro Living« bietet den Bewohnern die Möglichkeit, urban und zugleich naturnah zu wohnen. EN The subject of this design is a secondary-use concept for Haus 8 of Panke Park in the town of Bernau bei Berlin. The eight buildings were originally used as the Imperial Military Clothing Office of the German Army. The interior-design concept behind Micro Living will offer residents the opportunity to live in an urban environment, yet be close to nature.

Das ehemalige Zollgebäude eines Restpostens soll als erster Ausstellungsraum einer europaweit projektierten Euronale dienen. Sechs Monate im Jahr werden dort Installationen, Ausstellungen oder Kunstaktionen zum Thema »Grenze« gezeigt, um so den ehemaligen Grenzen Europas ein Denkmal zu setzen. Das integrierte Café greift den Stil der 50er-Jahre und der Neuen Vorarlberger Bauschule auf. EN A former tollhouse at an old rest area will soon serve as the first exhibition space for a Europe-wide Euronale. For six months of the year, installations, exhibitions and performance-art pieces on the topic of »borders« will be presented as a monument to the borders that once divided Europe. There will be a café that echoes the style of the 1950s and the New Vorarlberg school of architecture.

DE

DE

Jessica-Christin Koslowski FAHRADEUM DE Das historische Schlossgebäude des Klosters in Ilsenburg benötigt ein neues Nutzungskonzept, welches sich gut in das vorhandene Programm integriert: Das Bett-&Bike-Konzept spricht Reisende mit oder ohne Fahrrad an. Neben hochwertigen Zimmern stehen den Gästen eine Fahrrad-Werkstatt und ein Café zur Verfügung. EN The historical palace of the monastery in Ilsenburg needs an idea for a new function that will integrate seamlessly into the existing programme. This bed & bike concept will appeal to travellers with or without bicycles. Along with well-appointed rooms, guests will have access to a bike workshop and a café.

Neele Kleingarn

Michaela Horst

Jessica-Christin Koslowski

43

FINAL PROJECTS

INTERIOR ARCHITECTURE


Carsten Kreuzer SMART WORKING Eine Betrachtung der gestalterischen Aspekte in neuen Arbeitswelten DE Diese Arbeit befasst sich mit dem Zusammenspiel von intelligenter Arbeit und gestalterischen Aspekten neuer Arbeitswelten. Kann zum Beispiel der Einsatz von neuen Technologien die Leistung und Zufriedenheit der Angestellten steigern? Experten aus Unternehmen wie Google, Zalando, Otto, KPMG und WeWork nahmen an der Untersuchung teil und gaben Interviews. EN This project deals with the interaction between intelligent work and the design aspects of the new worlds of work. For instance, can the application of new technology increase employees’ performance and sense of satisfaction? Experts from companies such as Google, Zalando, Otto, KPMG and WeWork took part in this investigation and gave interviews.

Jessica Lu BAMBUSNIRWANA

Natalia Mantyk C2C-CITY

DE BambusNirwana versucht die asiatische mit der europäischen Bambus-Bauweise zu verbinden. Das entworfene Objekt befindet sich an Hannovers Kulturzentrum »Faust«. Vom »Biergarten Gretchen« aus gelangt man zum Pavillon. Der Pavillon ist ein Blickfang sowie ein Zeichen für eine neue Architektur in Europa. Hier soll das Gefühl vermittelt werden, in eine andere Welt überzutreten. EN BambooNirvana is an attempt to link Asian bamboo building techniques with their European counterparts. The site in question is located at Hanover’s Faust cultural centre. The path from the Gretchen beer garden leads to a pavilion which is not only an eyecatcher, it is a symbol of new architectural styles in Europe. Visitors will feel that they have stepped into another world.

DE »Locker, einfach und cool die Umwelt verbessern«, ist das Motto dieser mobilen und flexiblen Ausstellung. Sie soll vor Jugendzentren stehen, wo Jugendliche in entspannter Atmosphäre das Cradle-to-cradle-Prinzip kennenlernen können. In der Ausstellung gibt es Pflanzen und Miniaturlandschaften zu entdecken sowie Projekte, die das Umweltbewusstsein schärfen. EN »Improve the environment in a casual, simple and cool way« is the motto of this mobile, flexible exhibition. It will stand in front of youth centres, where teenagers can learn about the cradle-to-cradle principle in a relaxed atmosphere. The exhibition will feature plants and miniature landscapes to discover as well as projects that increase participants’ environmental awareness.

Carsten Kreuzer

Natalia Mantyk

Jessica Lu

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ABSCHLUSSARBEITEN

INNENARCHITEKTUR


Sharina Meiners HOSTEL_STATION

Mara Miottel SUGAR

DE Eine ehemalige Tankstelle in Hannover wird in ein Co-Working-Hostel umgeplant. Ein Ort für die »Digital Nomads«, die Arbeiter der Zukunft. Die persönliche Kommunikation und das Erleben stehen hier im Vordergrund – so soll ihre Abhängigkeit von digitalen Medien minimiert werden. Materialien, Lichtkonzept und Form sind von dem Bestandsgebäude inspiriert. EN An old gas station in Hanover is repurposed as a co-working hostel for digital nomads, the workers of the future. Personal communication and experiences are the focus here, which will minimize users’ reliance on digital media. The materials, lighting concept and overall design were inspired by the existing building.

Dieses Konzept sieht vor, Gastronomie und Boutique-Hotel unter einem Dach zu vereinen. Die »Gläserne Küche« lädt dazu ein, hinter die Kulissen zu schauen. Kleine Baumhäuser wachsen aus den Geschossen und bieten Unterkunft. Der Terrassenbereich sowie großzügige Fenster und Deckenöffnungen schaffen durch ihre Verkleidung und Höhenlage genug Privatsphäre für den Gast. EN This concept unites gastronomy and a boutique hotel under one roof. The »glass kitchen« invites visitors to take a look behind the scenes. Small treehouses grow out of each storey, offering accommodations. The cladding and height of the terrace, generous windows and ceiling openings create sufficient private space for guests. DE

Nicole Nowak ICH MUSS MAL Japanisch inspiriertes Konzept für öffentliche Toiletten Hannover und Hiroshima sind Partnerstädte. In einer Partnerschaft tauscht man sich aus und lernt voneinander. In beiden Ländern wird die Toiletten-Kultur unterschiedlich wahrgenommen und genutzt. Japanische Architektur-Elemente sollen Hannovers öffentliche Toiletten aufwerten und sie zum Stadtmobiliar machen. Nutzer*innen sollen so diese Örtlichkeiten positiver annehmen. EN Hanover and Hiroshima are sister cities, meaning that they interact and learn from each other. Toilet culture is perceived and acted out differently in the two countries. In this project, elements of Japanese architecture will enhance Hanover’s public toilets, transforming them into municipal furnishings. Users will develop a more positive attitude to these places. DE

Nicole Nowak

Sharina Meiners

Mara Miottel

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FINAL PROJECTS

INTERIOR ARCHITECTURE


Melissa Otto HAUTE COUTURE Live und in Farbe

Nicole Pfeiffer KLEINES WOHNEN Entwurf eines Tiny House für Studierende

DE Diese Bachelorarbeit ist eine Neuinterpretation eines Tattoostudios. Heute gehören Tätowierungen immer mehr der Normalität an, dennoch gibt es viele Kritiker dieser Körperkunst. Das Konzept sieht eine integrierte Kunstausstellung vor und soll so die Distanz zwischen Kritikern und Tattooträgern verringern. EN This bachelor project presents a reinterpretation of the tattoo parlour. Nowadays, tattoos have become more mainstream; however, many people criticize this form of body art. The concept involves an integrated art exhibition that will close the distance between critics and the tattooed.

DE Aufgrund des Wohnungsmangels und steigenden Preisen in Groß- und Unistädten wurde das Tiny House entworfen – angepasst an den studentischen Alltag. Die mobile Grundfläche von nur 8,6 Quadratmetern bietet alles, was man zum Leben braucht und schafft Komfort durch Freiraum. Mithilfe eines Trailers kann die Unterkunft dort abgestellt werden, wo temporär Platz ist. EN This tiny house was designed as a response to the housing shortage and increasing home prices in large cities and university towns. In fact, it is adapted to student lifestyle and routines. The mobile area of just 8.6 square metres offers everything a student needs and adds comfort with open space. With a trailer, the house can be temporarily placed in virtually any location.

Janna Radlow RETTUNGSBOOTSCHUPPEN Umnutzung zu einer autarken und naturnahen Inselherberge DE Inmitten des Nationalparks, am Ende der Nordseeinsel Juist, steht eine alte, abgeschiedene Rettungsstation. Das Umnutzungskonzept sieht vor, mit einer jungen und offenen Reiseunterkunft eine naturverbundene Zielgruppe anzusprechen. Unterschiedliche Höhen und Tiefen schaffen ein dynamisches Raumgefüge. EN In the middle of a national park, at one end of the North Sea island of Juist, there is an old, isolated rescue centre. The transformation concept envisions appealing to a nature-loving target market with a youthful, open hostel. Various heights and depths will create a dynamic spatial programme.

Melissa Otto

Nicole Pfeiffer

Jana Radlow

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INNENARCHITEKTUR


Aaron Raidel GEBURTSHAUS HANNOVER

Lioba Römer VIKTORIA 4

DE Die Geburt zählt zu den schönsten Momenten im Leben. Aaron Raidel hat ein Geburtshaus konzipiert und einen Ort der Geborgenheit, Stille und des Teilens inmitten eines historischen Gebäudes geschaffen. Die Architektur ist auf eine private, familiäre Atmosphäre ausgelegt, die aktiv zum Wohlbefinden der Schwangeren beitragen soll. EN Birth is considered one of life’s most beautiful moments. Aaron Raidel has conceptualized a birth house and created a place of security, tranquillity and sharing in a historical building. The architecture provides a private, homey atmosphere which will make a significant contribution to the residents’ well-being.

DE Viktoria 4 ist ein neues Nutzungskonzept für das Fabrikgelände des ehemaligen Pflug-Herstellers Hildebrand. Es ist eine Mischung aus Fablab, Makerspace, Kreativwerkstatt und kreativem Coworking. Hier befinden sich Büros, ein Atelier, zwei offene Kreativ-Werkstätten sowie ein Bistro. Die Halle ist vielfältig nutzbar – Konzerte, Flohmärkte oder Vorträge können hier stattfinden. EN Viktoria 4 is a new concept for the factory grounds of Hildebrand, a former plough manufacturer. It involves a combination of fab lab, makerspace, creative workshop and coworking space. It houses offices, a studio, two open creative workshops and a bistro. The hall can be used in many different ways: concerts, flea markets and lectures can take place here.

Katharina Scharping WOHNEN IM ALTER Neue Erwartungen an die Innenarchitektur DE Oft scheint im fortgeschrittenen Alter der Umzug in ein Heim die einzige Option. Doch gibt es darüber hinaus vielfältige Entwicklungen, die den individuellen Wohnbedürfnissen von Senioren gerecht werden. Neben allgemeinen DIN-Normen sollten auch alternative Design- und Architekturkonzepte Innenarchitekten vertraut sein, die in dieser Arbeit untersucht werden. EN Moving into a home often seems like the only option for us as we age. However, there are many developments that suit the individual living needs of senior citizens. Along with general DIN standards, interior designers should become familiar with the alternative design and architecture concepts examined in this project.

Lioba Römer

Katharina Scharping

Aaron Raidel

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FINAL PROJECTS

INTERIOR ARCHITECTURE


Jörn Jacob Schöttle BETREUTES WOHNEN AN DER LÜNEBURGER STRASSE Wie wollen wir im Alter wohnen? Aus dieser Frage entstand ein Konzept für betreutes Wohnen. Die Apartments sind zurückhaltend gestaltet, damit die Bewohner über einen größeren Spielraum beim Einrichten verfügen. Innenhöfe dienen als Kommunikationsplattform. Eine Tagespflege mit ambulanter Betreuung ist für die 18 Wohnungen in den drei Obergeschossen zuständig. EN How do we want to live in our dotage? This question led to a concept for assisted living. The apartments are designed with restraint, giving residents more space for their own decorating schemes. Inner courtyards serve as communicative areas. A daytime outpatient centre looks after patients in the 18 apartments distributed over three storeys.

Hannah Schulze DIE BEHNE-MÜHLE Umbau einer Holländermühle in eine Wanderreitstation

DE

DE Mensch und Pferd unter einem Dach. Bestand und Neubau in Einheit. Als Wanderreitstation bietet die Mühle Pferd und Reiter eine Unterkunft nach einem langen Ritt. Im Erdgeschoss schafft eine abgesenkte Sitzlandschaft einen zentralen Ort der Geselligkeit, während im Obergeschoss mit Schlafboxen ein Ort für Rückzug den Reitern zur Verfügung steht. EN Humans and horses under one roof. Old and new buildings in unity. In its new form as a centre for equestrian hiking, the old windmill offers horses and riders shelter after a long hike. On the ground floor, a sunken seating area creates a social area. Upstairs, sleeping boxes are available to the riders as a place of retreat.

Anna-Lea Wiegard & Tim Wahl KREATIVZENTRUM DETLEFF KLATT DE Das aus einer alten Scheune konzipierte Kreativzentrum Detlef Klatt soll als Gemeinschaft- und Rückzugsort fungieren. Der Umbau einer ehemaligen Eierlegestelle zu einer Schlafstätte mit Gemeinschaftsbereich ist Teil des Entwurfs. Ausgewählte Materialien wie Backstein und Mooreiche sollen dem Treffpunkt zudem eine minimalistische Ästhetik verleihen. EN The Detlef Klatt Creative Centre, which was conceptualized from an old barn, will function as a place of community and retreat. The renovation of a former laying coop as a dormitory with a communal area is part of the design. Moreover, selected materials such as brick and bog oak will give the gathering place a minimalist aesthetic.

Hannah Schulze

Jörn Jacob Schöttle

Anna-Lea Wiegard & Tim Wahl

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ABSCHLUSSARBEITEN

INNENARCHITEKTUR


Pia Christina Wirtz TRUE OFFICE Umnutzung einer historischen Drahtstiftefabrik Im Rahmen dieser Bachelorarbeit entstand ein neues Bürokonzept für das Start-Up-Unternehmen True Fruits. Dazu wurde die ehemalige Drahtstiftefabrik auf dem Carlswerk in Köln umgeplant. Die 1904/05 errichtete Fabrik erhält eine neue offene Struktur. Ausgewählte Farben, Materialien und Schriftzüge erzeugen einen identitätsstiftenden Bezug zur Marke. EN This bachelor project resulted in a new office concept for the start-up True Fruits. This involved the repurposing of the old brad factory at the Carlswerk in Cologne. The factory, which was built in 1904/05, will take on a new, open structure. Selected colours, materials and lettering will create identity for the True Fruits brand.

Annemarie Wybraniec HAND AUFS HERZ Ausstellungskonzept zur Thematik der Ersten Hilfe

DE

DE Kann Design Leben retten? Rund 60.000 Menschen in Deutschland erliegen jedes Jahr einem plötzlichen Herztod. Nur jeder Fünfte ist fähig zu helfen. Eine mobile Pop-Up-Ausstellung soll auf diese Thematik aufmerksam machen und Wissen rund um die Erste Hilfe vermitteln. Das Herzstück der Arbeit ist ein dreidimensionaler Brustkorb. EN Can design save lives? In Germany, around 60,000 people succumb to heart failure every year. Only one in five people know how to help. This mobile pop-up exhibition will raise awareness of this topic and teach visitors about first aid. The heart of the project is a three-dimensional ribcage.

Annemarie Wybraniec

Pia Christina Wirtz

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FINAL PROJECTS

INTERIOR ARCHITECTURE


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ABSCHLUSSARBEITEN

INNENARCHITEKTUR


ABSCHLUSSARBEITEN FINAL PROJECTS

Mediendesign / Media Design


Stefan Gosch ADIDAS LAUFSCHUH-WERBUNG

Sebastian Gothe YEDEN CORP.

Stephanie Hermes EINE UNGEWÖHNLICHE FREUNDSCHAFT

DE Für den Laufschuh »Questar BYD« der Marke Adidas entstand ein Werbefilm mit 3D-Motion-Elementen. Die Rahmenhandlung bildet ein laufender Jogger in einer urbanen Gegend. Verschiedene animierte Unterbrecher erklären drei wichtige Features des Schuhs. Am Ende des Videos wird ein Packshot sowie ein kurzer Abbinder mit dem Adidas-Logo gezeigt. EN Gosch has created an advertising film involving 3D motion elements for the Questar BYD running shoe from the Adidas brand. The story portrays a jogger in an urban environment. Various animated interrupters elucidate three important features of the shoe. The end of the video shows a packshot and a short boilerplate text accompanied by the Adidas logo.

DE Die Realtime-Environment-Demo »Yeden Corp.« zeigt die grafischen Möglichkeiten der Unity Game Engine mit Fokus auf realistische Beleuchtung und den filmischen Gesamteindruck. Schauplatz des Spiels ist eine fiktive Firma, die künstliche Menschen produziert. In der Rolle einer Mitarbeiterin gilt es, in das Herz der Anlage und wieder herauszukommen. EN The realtime environment demo Yeden Corp. shows the graphic possibilities of the unity game engine with a focus on realistic lighting and a filmic overall impression. The setting for the game is a fictional company that produces artificial people. One of the employees must make her way to the heart of the facility and back out.

DE Eines Morgens verschläft die Ratte Oskar und ist daraufhin gezwungen, sich auf eine gefährliche Futtersuche zu begeben. Nach einer Begegnung mit einem Hund und einer Gruppe Straßenkatzen trifft sie jedoch auf die Katze Mo, die so gar nicht zu Oskars Vorurteilen passt. Das Kinderbuch ist für vierbis sechsjährige Kinder konzipiert. EN One morning, Oskar the rat oversleeps and is then forced to set out on a perilous quest for food. After an encounter with a dog and a group of stray cats, he meets the cat Mo, who does not conform to Oskar’s stereotypes. This children’s book was conceived for the four-to-six age group.

Stephanie Hermes

Stefan Gosch

Sebastian Gothe

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ABSCHLUSSARBEITEN

MEDIENDESIGN


Vanessa Koch CHINGU [kor. Freund] In einem Café sitzt ein einsames Mädchen. Als es eine Straßenszene aus Seoul zeichnet, erwacht die Zeichnung plötzlich zum Leben, und ein Mann aus dem Bild nimmt die Protagonistin mit an Orte in aller Welt. Schließlich ist die gemeinsame Zeit vorbei und der Mann verschwindet. Das Mädchen erwacht aus seinem Traum und bekommt eine Nachricht von dem Mann. EN A lonely girl sits in a café. When she draws a street scene from Seoul, the picture suddenly comes to life; a man emerges from it and takes the girl to places all over the world. Finally, their shared time is over; the man disappears. The girl awakens from her dream and receives a message from the man. DE

Dimitri Korsch BABA YAGA’S CHICKEN LEGS

Burak Kozal LEVEL DESIGN IN DER UNREAL ENGINE

DE In dem Third-Person-PC-Spiel steuert der User das mit Hühnerbeinen ausgestattete Haus der Baba Yaga und versucht, ein ganzes Dorf zu verhexen. Dabei gilt es, die Dorfbewohner*innen mithilfe ihrer bestechlichen Hausgeister in den Wald zu locken und einzeln zu verzaubern. Doch die Bewohner*innen raufen sich zusammen, um die Hütte zu jagen – ein Action-Survival-Spiel. EN In this third-person computer game, users control the house of Baba Yaga, which has been equipped with chicken legs, and try to put a spell on an entire village. The idea is to lure the inhabitants into the forest with the help of their venal familiar spirits in order to bewitch them one by one. But the inhabitants pull together to hunt the cabin in an action-survival game.

Es ist das späte 21. Jahrhundert. Gemeinsam mit der globalen Regierung erobern private Konzerne das Weltall, um den Menschen zu einer multiplanetaren Spezies zu machen. Der von einer dicken Nebelschicht bedeckte Planet Nebula gehört zu den ersten Terraforming-Projekten. Auf ihm ist keine große Zivilisation möglich – doch er ist reich an Rohstoffen. EN It is the late 21st century. Along with the global government, private enterprises are conquering space in order to turn people into a multiplanet species. The planet Nebula, which is enrobed in a thick layer of fog, is one of the first terraforming projects. Although it is rich in natural resources, no great civilization is possible there. DE

Dimitri Korsch

Vanessa Koch

Burak Kozal

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FINAL PROJECTS

MEDIA DESIGN


Maximilian Lambrecht & Mareike Loges THE WONDER OF LIGHT DE Der 3D-Animationsfilm erzählt von einem kleinen Jungen, der mit seinem Großvater in einem Dorf wohnt, in dem es kein natürliches Licht gibt. Nur eine Maschine, an der alle Dorfbewohner*innen arbeiten, spendet künstliches Licht. Der Junge versucht, den durch die ständige Arbeit emotional abgestumpften Menschen zu zeigen, dass jeder ein Licht in sich trägt. EN This 3D animation film tells the story of a little boy who lives with his grandfather in a village without natural light. There is only a machine, operated by all the inhabitants of the village, that emits artificial light. The boy tries to show the people, who are emotionally drained from their constant labour, that we carry light within ourselves.

Constantin Maier MAKING OF — CONSTANTIN MAIERS BACHELOR-FILM Constantin Maier ist sich sicher, für seinen Bachelorfilm ein oscarreifes Drehbuch geschrieben zu haben – doch sein Prüfer haut es ihm um die Ohren: kein klarer Konflikt – und ohne Konflikt keine Geschichte. Die Lösung: Eine wahnwitzige Mockumentary darüber, was es heißt, Autor zu sein. Denn das schlimmste Leid des Autors ist es, nicht zu leiden. EN Constantin Maier is sure that he has written an Oscar-calibre script for his bachelor film. However, his examiner insists: there is no clear conflict, and no conflict means no story. The solution: a crazy mockumentary about what it means to be a writer. Because for writers, the only thing worse than suffering is not suffering. DE

Ann-Catrin Nadler FRAGMENTS OF MEMORIES DE Die Charaktere Zari und Vitus wachen in zwei völlig unterschiedlichen Umgebungen auf und können sich nur noch an ihre Namen erinnern. Um an die Fragmente ihrer Erinnerungen zu gelangen, müssen sie Aufgaben und Kämpfe überwinden. Bei der Entstehung dieses Spielkonzepts stand vor allem die Entwicklung der Charaktere und Umgebungen im Vordergrund. EN The characters Zari and Vitus wake up in two completely different environments and can remember nothing more than their names. In order to access the fragments of their memories, they must face tasks and challenges. The development of the characters and environments stood in the foreground during the creation of this game concept.

Ann-Catrin Nadler Maximilian Lambrecht & Mareike Loges

Constantin Maier

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ABSCHLUSSARBEITEN

MEDIENDESIGN


Sebastian Pavel MUSOKA

Michael Poppinger ART OF DINING

Christian Schinkel VERY NICE HERE!

DE Wo Musik ist, ist meistens auch Tanz. In diesem 3D-animierten Musikvideo stellen verschiedene Figuren ihr Tanzvermögen unter Beweis. Durch ihre diversen Erscheinungsformen und Abstraktionen sowie ihre abwechslungsreichen Tanzstile entsteht ein Video, das durch den Einsatz innovativer Methoden die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf sich zieht. EN Where there is music, there is generally dancing as well. In this 3D-animated music video, various characters put their dancing skills to the test. Their diverse manifestations and abstractions, as well as their many different dance styles, create a video that employs innovative methods to draw viewers’ attention.

DE Diese Arbeit widmet sich der Frage, wie man eine Zielgruppe dazu bewegt, ein fiktives Restaurant zu besuchen, das ebenso eine Kunstgalerie ist. Das entstandene Promotion-Video kombiniert ästhetische und dynamische Bilder von Lebensmitteln mit Malerei. Dabei dient die Ähnlichkeit von Kunst und Essen in Schönheit, Vielfalt und Methodik als Grundlage. EN This project is devoted to the question how to motivate a target group to go to a fictional restaurant that is also an art gallery. The resulting promotional video combines aesthetic and dynamic images of food with paintings. The similarity of art and food in terms of beauty, variety and methods served as the foundation for this work.

In dem 2D-Motion-Graphics-Animationsfilm finden sich die Zuschauer*innen in einer paradiesischen Welt wieder, in der ein braungebrannter, gut gebauter Protagonist die Landschaft genießt. Als er dabei leicht bekleideten Bewohnerinnen begegnet, wird die Illusion zerstört. Zurück bleibt ein Mann mit einer Virtual-Reality-Brille in seiner verwahrlosten Wohnung. EN In this 2D motion graphics animation film, the audience find themselves in a paradisal world where a tanned, well-built protagonist is enjoying the landscape. When he encounters two scantily clad female residents, the illusion is destroyed. What is left is a man wearing virtual-reality glasses in his desolate apartment. DE

Sebastian Pavel Christian Schinkel

Michael Poppinger

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FINAL PROJECTS

MEDIA DESIGN


Renja Schmakeit UNHEILBAR

Jonas Schröder SWEET SILENCE

Alisha Schütte NEXT TO US

DE In diesem Bachelor-Film geht es um die 40-jährige Krankenschwester Theresa, die auf Wunsch ihrer Patienten Sterbehilfe leistet. Sie ist der Überzeugung, dass sie ihnen damit Gutes tut. Als allerdings auch ihr schwerkranker Sohn den Wunsch äußert, sterben zu wollen, steht sie selbst vor einer schwierigen Entscheidung, die sie zum Nachdenken bringt. EN This bachelor film is about Theresa, a 40-year-old nurse who accommodates her patients’ wishes by helping them die. She is convinced that she is doing a good thing. But when her gravely ill son expresses his own desire to die, she is faced with a difficult decision that forces her to consider her actions.

DE Der 3D-animierte Kurzfilm handelt von zwei fiktiven Urwaldbewohnern – einem Kind und einem Elternteil. Das Kind entdeckt eine leckere Frucht an einem Baum und versucht sie vergebens zu pflücken. Auch als sein Elternteil den Ast widerwillig herunterbiegt, gelingt es nicht. Genervt lässt das Elternteil den Ast los und das Kind wird in die Luft geschleudert. EN This 3D animated short film is about two people who live in the jungle: a child and parent. The child discovers a delicious fruit hanging from a tree and tries in vain to pick it. Even when the parent reluctantly bends the branch lower, the child does not succeed. In irritation, the parent lets the branch go and the child is catapulted into the air.

DE Dieser Kurzfilm beschäftigt sich mit dem Insektensterben und was man dagegen tun kann. Einerseits zeigt der Film das Leben der Tiere, das parallel zu unserem Dasein fast unbemerkt stattfindet und andererseits den unbedachten Konsum und seine verheerenden Folgen. So soll die Selbstwahrnehmung im Alltag und das Bewusstsein für das eigene Handeln geschärft werden. EN This short film concentrates on the mass disappearance of insects and what we can do about it. On the one hand, the film shows the lives of these animals, lives that take place parallel to our own but go largely unnoticed. It also deals with mindless consumption and its horrifying consequences. It will enhance our self-perception and raise awareness of our own actions.

Renja Schmakeit

Jonas Schröder

Alisha Schütte

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ABSCHLUSSARBEITEN

MEDIENDESIGN


Marvin Schütte INFILTRATION

Andre Sterzenbach JONG GEE

DE Ein Kopfgeldjäger begibt sich nach einem Notruf zu einer interstellaren Raumstation. Dort findet er stille Gänge und die leblosen Körper der Besatzung vor – doch aus der Ferne ertönt ein lauter Schrei. Er kämpft sich seinen Weg durch die Station, bis er den Grund für den Notruf entdeckt. Das animierte Video ist ein Tribut an die Metroid-Spielreihe. EN Responding to an emergency call, a bounty hunter heads for an interstellar space station, where he finds silent corridors and the lifeless bodies of the occupants. From a distance, he hears a loud scream. He fights his way through the station until he discovers the reason for the emergency call. This animated video is a tribute to the Metroid game series.

DE In diesem Spiel versucht ein kleiner Junge, seinen Großvater vor finsteren Dämonen zu beschützen, die sich in der Welt der Lebenden manifestieren wollen. Dabei benutzt er alles, was er finden kann als Waffe. Im dem Prototypen eines 2.5D-Sidescrollers werden Sprites und 3D-Meshes miteinander kombiniert, um einen charakteristischen Look zu generieren. EN In this game, a little boy tries to protect his grandfather from evil demons who appear in the world of the living. He uses anything he can find as a weapon. In this prototype of a 2.5D sidescroller, sprites are combined with 3D meshes in order to generate a characteristic look.

Magnus Unverricht & Marian Knoop DIE GUILLOTINE UND DAS MEER Produktion des Musikvideos zu Noam Bars »Small Ships« DE »Small Ships« ist ein Song der Singer-Songwriterin Noam Bar. Er handelt von einer gescheiterten Beziehung, die wie ein Schiff zu sinken droht. Noam packt die Dinge, die sie an ihren Ex erinnern in einen Koffer und fährt in einem Boot im Stil einer Kulisse aufs Meer hinaus, wo sie alles über Bord schüttet. Schließlich versinken die Sachen in ihrem Aquarium. EN »Small Ships« is a song by singer-songwriter Noam Bar. It is about a failed relationship that is threatening to sink like a ship. Noam packs the things that remind her of her ex in a suitcase and takes a boat, which is in the style of a backdrop, out to sea, where she throws everything overboard. In the end, it all sinks in her aquarium.

Andre Sterzenbach

Marvin Schütte

Magnus Unverricht & Marian Knoop

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FINAL PROJECTS

MEDIA DESIGN


Nick Zieske ROAD CROSS Digital Graphic Novel »Road Cross« erzählt von einem Fuchs und seinem harten Leben in freier Wildbahn. Dabei spielt der subtil animierte Comic mit der Idee, dass Wildunfälle in Wahrheit keine Unfälle sind, sondern sich Tiere absichtlich vor fahrende Autos werfen. Die digitale Graphic Novel gleicht dabei einer Parabel – frei von Wertung und ohne ein Urteil zu fällen. EN Road Cross tells the story of a fox and its hard life in the wild. The subtly animated comic plays with the idea that animal accidents are not accidents at all, but that animals deliberately throw themselves in front of moving vehicles. The digital graphic novel is similar to a parable, but free of judgement. DE

Nick Zieske

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ABSCHLUSSARBEITEN

MEDIENDESIGN


ABSCHLUSSARBEITEN FINAL PROJECTS

Modedesign / Fashion Design


Alishan Bayram HERE I AM. DE Inspiriert von der Geschichte Marie Antoinettes und angepasst an den Zeitgeist der modernen Frau will die Couture-Kollektion Stärke, Selbstsicherheit und Emanzipation vermitteln. Durch Schnitttechnik und Drapierungen entstehen ausgeprägte Schulterformen. Voluminöse, kantige Proportionen dominieren die Entwürfe, ohne die weibliche Linie zu verleugnen. EN Inspired by the story of Marie Antoinette and adapted to the Zeitgeist of the modern woman, this couture collection conveys strength, self-confidence and emancipation. Cutting techniques and draping create accentuated shoulder forms. Voluminous, edgy proportions dominate the designs without denying the female silhouette.

Pia-Lisa Brandt TRANSFORM Ein Blick hinter die Fassade

Claudia Bumb UNDER WATER OVER FLOW

Die harte Schale umgibt den weichen Kern. Der Kontrast zwischen modernen Gebäudefronten und den ornamentalen Verzierungen südländischer Fassaden findet sich in dieser Kollektion wieder. Eine äußere Kleidungsschicht aus geometrischen Formen umhüllt und schützt eine innere Schicht mit Ornamenten und Verzierungen, die die Persönlichkeit repräsentiert. EN The hard shell surrounds the soft core. The contrast between modern building fronts and the ornamental decoration of Mediterranean façades reappears in this collection. An outer layer of clothing with geometric shapes veils and protects an inner layer featuring ornaments and decorations that represent the wearer’s personality. DE

DE Diese Bachelorarbeit sucht neue Lösungen, um Alternativen zum Einsatz umweltbelastender Materialien in der Textilindustrie aufzuzeigen. Angelehnt an das Cradle-to-Cradle-Designprinzip entsteht eine kreislauffähige Kollektion, deren Formgebung von aus dem Meer stammenden verwitterten Folien, Tüten und Fangnetzen definiert wird. Die Farben werden aus gesammeltem Strandmüll extrahiert. EN This bachelor project seeks new alternatives to the use of environmentally harmful materials in the textile industry. Inspired by the cradle-to-cradle design principle, Bumb has created a recyclable collection whose forms are defined by weathered wrappings, plastic bags and fishing nets from the sea. The colours have been extracted from garbage gathered on the beach.

Claudia Bumb

Alishan Bayram

Pia-Lisa Brandt

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ABSCHLUSSARBEITEN

MODEDESIGN


Maryna Dets BAD WOLF Denim and Wool In dieser Kollektion geht es nicht um den Endkonsumenten, sondern um den Designprozess an sich, um Mut und Selbstentdeckung. Sie ist ein kurzer Einblick in eine parallele Welt, in der Nähmaschinen keine Macht haben. Zwei starke Materialien – Wolle und Denim – sowie unterschiedliche Techniken treffen auf eine von innen kommende Inspiration. EN This collection is not about end consumers, but rather about the design process itself, courage and self-discovery. It is a brief look into a parallel world where sewing machines have no power. Two strong materials – wool and denim – as well as various techniques come together in an inspiration that comes from within. DE

Kristin Fehlig ANGEFITZT

Amanda Fischer ENGRAMM PAPA

DE Aus der Faszination für F. Scott Fitzgeralds Romane und deren ambivalente Figuren entstand eine Kollektion, die die Atmosphäre seiner Bücher zeigen soll. Klassische Elemente aus der Herrenmode werden zitiert und mit floralen und geometrischen Mustern – angelehnt an Jugendstil und Art Déco – gemischt. So wird ein eigenes Bild der Charaktere kreiert. EN Arising from a fascination for the novels of F. Scott Fitzgerald and his ambivalent characters, this collection reveals the atmosphere of his books. Classic elements of men’s fashion are referenced and mixed with floral or geometric patterns in the styles of art nouveau and art deco. The result is a unique image of the figures in the novels.

DE Kindheitserinnerungen, die Täuschungen unseres Gedächtnisses und persönliche Gedanken an den eigenen Vater werden in dieser Kollektion verarbeitet. Es entstand eine Symbiose aus verschiedenen Stilen der 90er-Jahre – sportlich leger, ironisch, leicht kindlich und verspielt. Die Farben, Materialien, Schnitte und Silhouetten sollen zum Schmunzeln anregen. EN Childhood recollections, the tricks in our memories and personal thoughts of our own fathers are addressed in this collection. The result is a symbiosis of various styles from the 1990s – sportily casual, ironic, a bit childish and playful. The colours, materials, cuts and silhouettes should provoke wry grins.

Amanda Fischer

Maryna Dets

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FINAL PROJECTS

FASHION DESIGN

Kristin Fehlig


Chunyan Fu ⼈ [’RƏN] Die Leute Bei dieser Kollektion spielen Emotionen wie Angst, Demut, Wut, Verwirrung, Trauer und Heimweh die Hauptrollen. Inspiriert von der eigenen Herkunft beschreibt diese Kollektion das Gefühl des Fremdseins und verbindet deutsche und chinesische Tragegewohnheiten miteinander. Aus China importierter Bambus in verschiedenen Anwendungen dient als Eyecatcher. EN Emotions such as fear, humility, confusion, grief and homesickness play the principal roles in this collection. Inspired by the designer’s own origins, the garments describe the feeling of being a stranger and links German clothing habits with Chinese ones. Bamboo imported from China serves as an eye-catcher in various applications. DE

Christiane Gawlik RECKLESS ABANDON

Fiona Gutschke BLAUE STUNDE

DE Die sportive Streetwear-Kollektion ist eine Hommage an freiheitsliebende Individualisten und ist inspiriert vom Snowboarding, den Jugendkulturen sowie Protest- und Freiheitsgedanken. Funktionsstoffe und Schnitte erfüllen die Anforderungen eines aktiven Lebensstils. Innovative Jacken mit viel Liebe zum Detail zeichnen diese Herbst-Winter-Kollektion aus. EN This sporty streetwear collection is a tribute to freedom-loving individualists. It was inspired by snowboarding, youth cultures and thoughts of protest and freedom. Functional fabrics and tailoring fulfil the requirements of an active lifestyle. Innovative jackets showing a great love of detail characterize this autumn-winter collection.

DE Traditionelle Handwerkskunst, natürliche Fasern und die Einzigartigkeit des Farbstoffs Indigo machen die Kollektion zu einem Gegenentwurf zur Fast Fashion. Der charakteristische Abrieb des Indigos erhebt das Altern der Kleidung zum interaktiven Designelement, das die Trägerinnen dazu ermutigen soll, Mode zu erfahren, mitzugestalten und wertzuschätzen. EN Traditional handiwork, natural fibres and the unique qualities of the dye known as indigo make this collection a riposte to fast fashion. The characteristic wearing process of indigo raises the aging of the clothing to an interactive design element which should encourage wearers to experience and appreciate fashion even as they take part in designing it.

Chunyan Fu

Fiona Gutschke

Christiane Gawlik

62

ABSCHLUSSARBEITEN

MODEDESIGN


Kristin Herrmann VANILLERAUCH

Ann-Cathrin Hesselink OVERHAULING

Annika Jasmer BRENNUM ALLT

DE Die legere Kollektion verbindet maskuline Aspekte mit sportiver Eleganz. Das Gefühl von Bodenständigkeit und Freiheit in einer schützenden Hülle soll vermittelt werden. Gerüche, Emotionen und prägende Erlebnisse der Kindheit dienen als Inspiration für die Farben und Formen. Verwendet wurden dazu natürliche Materialien. EN This casual collection combines masculine aspects with sporty elegance. It conveys feelings of pragmatism and freedom in a protective shell. Scents, emotions and formative childhood experiences serve as inspiration for the colours and forms. Natural materials are used throughout.

DE Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Mode der viktorianischen Zeit und versucht, ihren Chic in einen modernen Kontext zu transferieren. Inspiriert durch den Song »Formation« der US-amerikanischen Sängerin Beyoncé und das dazugehörige Video appelliert die Kollektion an die moderne Frau und kombiniert verspielte-feminine Eleganz mit Stärke. EN This bachelor project concentrates on Victorian-era fashion and attempts to transmit its chic into a modern context. Inspired by the song »Formation« by American performer Beyoncé and its accompanying video, the collection appeals to the modern woman and combines playful, feminine elegance with strength.

DE Islands Elfen, Trolle und Gnome waren die Inspirationsquelle dieser Kollektion. Unkonventionelle Pflanzenfärbung, handgewebte Stoffe und hochwertige Naturmaterialien machen die Kleidungsstücke wertig, kompostierbar und unschädlich für Mensch und Umwelt. Der Umgang von Gesellschaft und Modeindustrie mit der Natur wird damit kritisch infrage gestellt. EN Iceland’s elves, trolls and gnomes were the source of inspiration for this collection. Unconventional plant-based dyes, hand-woven fabrics and high-quality natural materials make these garments fine, compostable and harmless for both people and the environment. The behaviour of society and the clothing industry towards nature is critically questioned.

Kristin Herrmann

Ann-Cathrin Hesselink

Annika Jasmer

63

FINAL PROJECTS

FASHION DESIGN


Annika Krubeck ABOUT FINCHES AND EVOLUTION

Romy Manz TARTS

DE Angelehnt an Charles Darwin, dessen Evolutionstheorie und den Darwinfinken entstanden aus den Klassikern der Damenmode – Trenchcoat, Blazer, Hemd und Co. – neue Formen. Die Materialien der Herbst-/Winter-Kollektion wurden sowohl in klassischer als auch in neuer Form eingesetzt, und die Schnitte, Farben und Details machen das Thema Evolution sichtbar. EN As a nod to Charles Darwin, his finches and theory of evolution, new forms have been created from classics of ladies’ fashion – trench coat, blazer, shirt etc. The materials of this autumn-winter collection have been used in both traditional and new ways, and the cuts, colours and details make the topic of evolution visible.

DE Das Ziel der Arbeit ist es, Alice im Wunderland, das viktorianische Zeitalter und den vom historischen Europa inspirierten Lolita-Stil verschmelzen zu lassen. Es entstand ein eigener Print, der auf ein hochwertiges Baumwoll-Leinengemisch gedruckt wurde, das unter anderem zu einem Rock und einem Kleid in der typischen Törtchenform verarbeitet wurde. EN The aim of this project was to meld Alice in Wonderland, the Victorian age and the historical, Europe-inspired Lolita style. The result is a unique print on a high-quality blend of cotton and linen that has been transformed into a skirt and a dress in the typical tartlet shape.

Sina Neumann HYGOM. Listen to the Scandinavian Words DE Ganz nach dem Credo »weniger ist mehr« sucht diese Arbeit nach skandinavischer Gelassenheit und einem glücklicheren Leben. Klare Oversize-Schnitte, warme und natürliche Farben sowie spannende Oberflächen ließen eine kreative und selbstkritische Kollektion entstehen. Sie verkörpert Minimalismus, Freiheit und Individualität mit Blick aufs Wesentliche. EN Working according to the principle of less is more, this project represents a quest for Scandinavian informality and a happier life. Clear oversized cuts, warm, natural colours as well as fascinating surfaces have led to a creative, self-critical collection. It embodies minimalism, freedom and individuality while focusing on the essentials.

Annika Krubeck Sina Neumann

Romy Manz

64

ABSCHLUSSARBEITEN

MODEDESIGN


Salissa Pestka NESSUM DORMA

André Rosenberg &RE

Isabella Rudzki LAVENTURA

DE Die Nacht ist ein Schatten, der uns gefangen nimmt. Die Bachelor-Kollektion »Nessum Dorma« widmet sich dem aktiven Erleben der Nacht und der veränderten Wahrnehmung zu dieser Zeit. Die Outfits sind minimalistisch gestaltet und zeigen sich leicht, feminin und elegant. Die zeitlose Schlichtheit und Liebe zum Detail fordern zum genauen Betrachten auf. EN The night is a shadow that holds us captive. The bachelor collection Nessun Dorma is devoted to the active experience of the night and the changes in perception that appear at this time. The outfits are minimalist in their design; they look light, feminine and elegant. The timeless simplicity and love of detail encourage a closer look.

DE In Zeiten der Jogginghose setzen Männer eher auf Bequemlichkeit und günstige Wäschemodelle – Reizwäsche für Herren erscheint da eher schockierend. Elemente von Oberbekleidung und Unterwäsche treffen bei »&RE« auf Einflüsse aus Subkulturen, um die Welt der Herrenwäsche progressiv zu beeinflussen und für Akzeptanz von Homosexualität und HIV zu werben. EN In the era of jogging pants, men tend to prefer comfortable, cheap underwear – sexy underthings for men seem a bit shocking. In the &RE collection, elements of outerwear and underwear come together with influences from subculture in order to have a progressive influence on men’s underwear and to promote acceptance of homosexuality and HIV.

DE »Laventura« ist ein abenteuerliches Experiment in der Welt des Unvorhersehbaren auf der Suche nach Neuem. Die Zufälligkeit des Himmels und die Möglichkeit, wie der Mensch einen Sinn aus dem Zufall gewinnen kann, gaben den Anstoß zu dieser Arbeit. In einer zunehmend digitalisierten Welt steht Ordnung an erster Stelle, doch es ist oft der Zufall, der Neues entstehen lässt. EN Laventura is an adventurous experiment in the world of the unforeseeable in the search for something new. The chance nature of heaven and the possibility for people to find meaning in chance encounters were the inspirations for this project. In an increasingly digitized world, order comes first. However, it is often chance that allows new things to be created.

André Rosenberg

Salissa Pestka

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FINAL PROJECTS

Isabella Rudzki

FASHION DESIGN


Julia Schuler LICHTPOESIE

Leonie Schulz TIME CHANGES IMPRESSION

Natalia Schumacher-Ewald WRONGRIGHT

Inspiriert von dem Gedanken »Beschränke alles auf das Wesentliche, aber entferne nicht die Poesie« des Wabi-Sabi und der Architektur Tadao Andos, der seinen Bauwerken mit Tageslicht eine Seele verleiht, entstand eine zeitlose Kollektion, die Ruhe ausstrahlt. Die geometrischen Formen werden durch Details ergänzt, die Licht und Schatten symbolisieren. EN Inspired by the thought »limit everything to the essentials, but do not remove the poetry«, wabi sabi and the architecture of Tadao Ando, who uses daylight to imbue his buildings with soul, this timeless collection exudes a sense of tranquillity. The geometric shapes are complemented with details symbolizing light and shade.

DE Unsere Wahrnehmung hängt von unseren Erfahrungen und Emotionen ab und beeinflusst unsere persönliche Perspektive. Diese Kollektion arbeitet mit optischen Täuschungen, die durch eine besondere Schnittführung entstehen. Die Outfits werden zunächst als Einheit wahrgenommen und durch das Hinzufügen von Emotionen und Erfahrungen umgeformt und neu gesehen. EN Our perceptions depend on our experiences and emotions; they influence our personal perspectives as well. This collection works with optical illusions created by means of a special cutting technique. The outfits are first perceived as a unit; the addition of emotions and experiences reshapes them and allows them to be seen with new eyes.

DE Bunt, vielschichtig, mit Ecken, Kanten, Herz und Seele – diese Outfits feiern Imperfektion und Individualität. Im Zentrum des Entstehungsprozesses stand die Idee, mit Fehlern leben zu können und sie lieben zu lernen für mehr Frieden, Akzeptanz, Respekt, Spaß und Freiheit. Alte Kleidungsstücke und Garne geben der Kollektion einen nachhaltigen Charakter. EN Colourful, multi-layered, with corners, edges, heart and soul – these outfits celebrate imperfection and individuality. The central idea behind the creative process is the ability to live with flaws and learn to love them for the sake of more peace, acceptance, respect, fun and freedom. Old garments and threads give the collection a sustainable character.

DE

Julia Schuler

Leonie Schulz

Natalia Schumacher-Ewald

66

ABSCHLUSSARBEITEN

MODEDESIGN


Angelina Stumpf IM RAUMSCHIFFFENSTER TAUCHT DIE ERDE AUF DE Erde, Kreis und Farben: Die DamenDemi-Couture-Kollektion stellt eine Verbindung zwischen diesen drei Komponenten dar und überträgt sie auf die Gestaltung. Die überraschenden Details und unterschiedlichen Oberflächen der Stoffe spiegeln die Struktur der Erde sowie die Vielfalt der Inspirationsquellen wider. EN Earth, circle and colours: This ladies’ demi-couture collection creates a connection among these three components and carries it over into the design. The surprising details and various surfaces of the fabrics reflect the textures of the Earth as well as the diversity of the sources of inspiration.

Angelina Stumpf

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FINAL PROJECTS

FASHION DESIGN


ABSCHLUSSARBEITEN FINAL PROJECTS

Produktdesign / Product Design


Svea Bartschick NACHHALTIGKEIT IN DER SCHUHINDUSTRIE Concept Shoe

Luping Cheng HÄNDETROCKNER

Svea Bartschick setzte sich mit dem Thema »Nachhaltigkeit in der Schuhindustrie« auseinander. Entstanden ist eine Neuinterpretation eines Sneakers und eines traditionell indischen Schuhtyps. Das eingesetzte neue Material Olivenblattleder ist eine ökologische und sozialverträgliche Alternative zu herkömmlichen Chrom- und alten vegetabilen Gerbverfahren. EN Svea Bartschick has examined the topic of sustainability in the shoe industry. The result is a reinterpretation of a sneaker and a traditional Indian style of shoe. The new material used here, olive-leaf leather, presents an ecological, socially acceptable alternative to familiar tanning processes based on chromium and vegetable components. DE

DE Der multifunktionale Händetrockner wurde speziell für Hotelzimmer konzipiert. Raffiniert kombiniert das Gerät die Trocknerfunktion für Hände und Haare. Hotelgäste waschen ihre Hände 10 bis 15 Mal am Tag. Das überschüssige Wasser wird vom Trockner in einem kleinen Sukkulenten-Beet aufgefangen. Die Bepflanzung fördert ein angenehmes Raumgefühl. EN This multifunctional hand dryer was conceived expressly for hotel rooms. The device sophisticatedly combines the drying functions for hands and hair. Hotel guests wash their hands 10 to 15 times a day. The leftover water is collected by the dryer in a small bed of succulents. These plants promote a pleasant room atmosphere.

Xiaoke Cheng SCHÖNES LEBEN, PLANTZ DICH GLÜCKLICH! DE Mithilfe dieses Konzepts erhält die traditionelle Gießkanne ein neues Design. Die Donut-ähnliche Form erleichtert den Ge-brauch und ist platzsparend. Um die Wassermenge besser zu portionieren, wurde zusätzlich ein Sprinkler-Aufsatz entwickelt. Zudem soll das Produkt aus Kunststoff gefertigt werden. EN This concept has given the traditional watering can a new design. The doughnut-like form makes it easy to use and saves space. In order to better apportion the amount of water, a sprinkler attachment has been developed as well. Moreover, the product will be made of plastic.

Svea Bartschick

Luping Cheng

Xiaoke Cheng

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ABSCHLUSSARBEITEN

PRODUKTDESIGN


Kevin Faeseler GENERATIVES GESTALTEN

Andreas Focht MODULARE FAHRZEUGBELEUCHTUNG

DE In einer Welt, die tagtäglich schneller und komplizierter wird, sind intelligente Helfer in Form von Systemen ein stetiger Begleiter geworden. Für seine Bachelorarbeit entwarf Kevin Faeseler daher eine Monitorhalterung, die hinsichtlich der zu tragenden Last, des Materials und der gewünschten Gewichtsreduzierung optimiert und neugestaltet wurde. EN In a world that is becoming faster and more complicated every day, intelligent helpers in the form of systems have become our constant companions. For his bachelor project, Kevin Faeseler developed a monitor bracket that has been optimized and redesigned with respect to the load it must bear, its material and the desired reduction in weight.

Lassen sich Scheinwerfer optimieren? Wenn ja, wie lässt sich dies umsetzen? Andreas Focht untersuchte das Zusammenspiel von Lichttechnik, das Außendesign der Fahrzeugfront und das Design sowie die Lichtfunktion von Scheinwerfern. Entstanden ist ein optimiertes Konzept. EN Can headlights be improved? If so, how can this be done? Andreas Focht examines the relationships between lighting technology and the design of a vehicle’s front end as well as the design and lighting function of headlights. The result is an optimized concept.

Lisa Gerbing SIDEKICK Drone For Outdoor Activities

DE

Sidekick ist eine Drohne, die für Outdoor-Aktivitäten und den Einsatz in anspruchsvollen Umgebungen konzipiert ist. Die kompakte Form ermöglicht einen einfachen Transport, unterwegs kann sie mühelos verstaut werden. Zudem erkennt sie Sprachbefehle, über die im Notfall der jeweilige Standort an die nächste Rettungsstation gesendet werden kann. EN Sidekick is a drone conceived for outdoor activities and use in rugged terrains. Its compact shape makes it easy to transport and store. Moreover, it recognizes spoken commands, which can be transmitted to the nearest rescue station in an emergency. DE

Andreas Focht

Kevin Faeseler

Lisa Gerbing

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FINAL PROJECTS

PRODUCT DESIGN


Maike Grubert HANDWERKSZEUG DE Für einen fehlerfreien chirurgischen Eingriff sind sterile und intuitiv bedienbare Werkzeuge entscheidend. »Handwerkszeug« ist wiederverwendbar. Die Gelenke der Instrumente lassen sich sowohl schnell zerlegen, als auch montieren. So wird die Reinigung vereinfacht und die Infektionsgefahr sinkt deutlich. EN Sterile, intuitive tools are indispensable to any flawless surgical intervention. The Tools device is reusable. The instruments’ joints allow quick assembly and disassembly. This makes cleaning a snap, while the risk of infection decreases significantly.

Katja Helmin UNIVERSAL DESIGN – HALT UND SICHERHEIT Casa DE Die Produktfamilie Casa besteht aus sechs Haltegriffen und bietet durch eine klare Formsprache, Material und Farbe individuell und unauffällig Halt, Sicherheit und Sturzprävention im Wohnraum, im Hotel und in öffentlichen Räumen. Die Produkte funktionieren allein und lassen sich miteinander zu kombinieren. EN The Casa product family comprises six handles; its clear language of design, material and colour provides customized, discreet support, safety and fall prevention at home, at hotels and in public space. Each product functions on its own; the components can be combined as well.

Maike Grubert

Katja Helmin

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ABSCHLUSSARBEITEN

PRODUKTDESIGN


Vanessa Klingebiel GIBT ES ZITATE NUR IN DER LITERATUR? DE Vanessa Klingebiel widmet sich den »Zitaten im Produktdesign« und verbindet die theoretischen mit den praktischen Aspekten des Produktdesign-Studiums. Als Designzitat wird ein industriell/seriell hergestelltes Produkt verstanden, das sich auf ein vorhergehendes Design bezieht. Designzitate haben eine symbolische Funktion, sie spielen mit der Wahrnehmung und den Erfahrungen des Nutzers. EN Vanessa Klingebiel has devoted her project to quotations in product design and linked the theoretical aspects of her study of product design with a more practical side. An industrially or serially manufactured product that refers to a preceding design is considered to be a design quotation. These references have a symbolic function in that they play with users’ perceptions and experiences.

Valentin Koller DESIGNED BY VANDAL Störenfried-Kollektion

Melina Krauß LET’S TALK ABOUT SEX

Die Störenfried-Kollektion vereint Vandalismus und Design. Sie provoziert die Nutzer*innen, mit dem jeweiligen Produkt zu interagieren. Ziel des Konzepts ist es, ungewohnte Situationen, die zunächst schwach erscheinen, als stark hervorzuheben. Der Nutzer soll Dinge nicht verurteilen, ohne sich vorher mit ihnen auseinandergesetzt zu haben. EN The Störenfried Collection unites vandalism and design. It provokes users into interacting with the product at hand. The aim of this concept is to highlight unusual situations. which may at first seem weak, and show them to be strong. Users should not judge things without having examined them. DE

DE Das Kommunikationsspiel libidoo ist für Paare konzipiert, die sich und ihre Sexualität besser kennenlernen wollen. Die Dauer der Beziehung ist unwichtig. Es geht darum, spielerisch und offen über sexuelle Themen zu sprechen. Das drehbare Spielfeld mit 300 persönlichen Fragen hilft dabei, die Interessen und Fantasien des anderen zu erkunden. EN The communication game libidoo was designed for couples who want to find out more about each other and their sexuality. The length of the relationship is unimportant. The aim is to playfully and candidly speak about sexual topics. The rotating game board with 300 personal questions will help players learn about each other’s interests and fantasies.

Valentin Koller

Vanessa Klingebiel

Melina Krauß

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FINAL PROJECTS

PRODUCT DESIGN


Lukas Kuhn NEO-MEIJI Produktdesign im Entertainmentbereich In der Film- und Spieleindustrie werden Produktdesigner*innen oft zur Erstellung von Requisiten beauftragt. Hierbei liegt der Fokus auf der gegebenen Narrative und einer performancefreundlichen 3D-Umsetzbarkeit. Lukas Kuhn hat ein dystopisches Cyberpunk-Japan illustriert, das mit der Vorstellung einer Zukunft in modernen und simplen Designs bricht. EN In the film and gaming industries, product designers are often called on to create props. The focus here lies on the given narrative and performance-friendly, 3D implementation. Lukas Kuhn has illustrated a dystopian, cyberpunk Japan that breaks with common images of a future in modern and simple designs. DE

Ngoc Le LIGHTING CONCEPT FOR URBAN SPACE

Nico Meier MARS ROVER

DE Ngoc Le konzipierte eine neue Designlösung für die Straßenbeleuchtung im städtischen Raum durch den Einsatz von farbigem Licht, das zum Wohlbefinden der Passanten beitragen soll. Zur Sicherheit scheint ein weiteres Licht auf den Weg. Beide Leuchtmittel sind dimmbar und leuchten nur bei Bedarf heller, um Energie einzusparen. EN Ngoc Le has conceived a new design solution to street lighting in urban spaces by using coloured light that will enhance the well-being of pedestrians. For the sake of safety, another light will shine on each path. Both lamps can be dimmed and will brighten only when needed in order to conserve energy.

DE Wie können sich die zukünftigen Marsbewohner fortbewegen? Mit dieser Frage beschäftigte sich Nico Meier. Er entwarf das Fahrzeugkonzept »SOL 30«, in dem vier Personen 30 Tage lang auf dem Mars überleben können. Der Mars Rover bietet den Insassen eine lebensfähige Umgebung und wird den Herausforderungen auf diesem Planeten gerecht. EN How will the future inhabitants of Mars get around? Nico Meier examined this question. He has designed the SOL 30 vehicle concept, which will allow four people to survive on Mars for 30 days. The Mars Rover will not only provide its passengers with a viable atmosphere, it will meet the challenges presented by the red planet.

Ngoc Le

Lukas Kuhn

Nico Meier

74

ABSCHLUSSARBEITEN

PRODUKTDESIGN


Lilian Reuter SCHONENDE NAHRUNGSZUBEREITUNG

Joanna Sabisch OBJEKTTRÄGER

Robert Schröter NICHTS NEUES

DE Die Lebensphilosophie Kenkō (japanisch für »gesund«) legt Wert auf die schonende Zubereitung von natürlichen Lebensmitteln. Der entworfene Dampfgarer enthält austauschbare Einsätze mit unterschiedlicher Lochung, welche den Verzehr der Nahrung zum gleichen Zeitpunkt ermöglicht – trotz der voneinander abweichenden Garzeiten. EN The kenkō (Japanese: »health«) philosophy of life values the gentle preparation of natural foods. The steamer developed in this project includes interchangeable parts with various holes that make it possible to enjoy all the food at the same time, despite different cooking times.

DE Der Beistelltisch »Objektträger« ist das Ergebnis der Auseinandersetzung mit der Frage wie sich Formen, Farben und Eigenschaften, aus einer primären Inspirationsquelle herausarbeiten und sinnvoll auf ein Produkt übertragen lassen. Ausgangspunkt für den Entwurf sind Strukturen im menschlichen Blut, die erst durch Vergrößerung bis auf zelluläre Ebene unter dem Mikroskop sichtbar werden. EN The Microscope Slide side table is the result of an examination of the question how shapes, colours and characteristics emerge from a primary source of inspiration and are meaningfully transmitted to a product. The starting point for the design are structures in human blood that become visible at the cellular level only when they are observed under the microscope.

DE Diese Arbeit versucht die Grenzen und das Potenzial von Design auszuloten sowie progressive soziale Prozesse zu stärken. Das Ergebnis ist ein steinzeitliches Beil, eines der ältesten Werkzeuge des Menschen. Unter Einsatz von Technologien des 21. Jahrhunderts wurde dieses Objekt neu konzipiert und soll zum gesellschaftlichen Diskurs einladen. EN This project attempts to fathom the limits and potential of design and to reinforce progressive social processes. The result is a stone-age hatchet, one of humanity’s oldest tools. Using 21st-century technology, this object is reconceived as a catalyst for social discourse.

Lilian Reuter

Robert Schröter

Joanna Sabisch

75

FINAL PROJECTS

PRODUCT DESIGN


Saskia Seidel COBIA Kreislauftauchgerät

Arne Stahl REICHWEITENANGST

Naizheng Tang ERINNERUNG AN BLASEN

Um elektronische Automobile verlässlicher zu gestalten, konzipierte Arne Stahl eine Ladestation mit integrierter Schnellladefunktion für Zuhause. Zusätzlich entwickelte er ein Benutzerinterface sowie eine Applikation, die den Fahrer beispielsweise über den aktuellen Akkustand positiver informieren. So soll die Reichweitenangst vermieden werden. EN In order to improve the reliability of electric cars, Arne Stahl has conceptualized a charging station with an integrated quickcharge function for home use. In addition, he has developed a user interface and an application that provide more concrete information about the current level of the battery. This will work towards diminishing the fear of distance.

DE Diese Konzeption orientiert sich an den Bedürfnissen von Alzheimer-Patienten. Im Fokus des Designs stehen die Mobilisierung aller Sinne und die Erinnerung an relevante Informationen. Dies gelingt durch die Projektion der Information an eine Wand sowie eine Sprach- und Musikaufforderung per Lautsprecher. Duftende Seifenblasen sollen dem Patienten gleichzeitig Trost spenden. EN This concept focuses on the needs of Alzheimer’s patients. The design involves the mobilization of all senses and the ability to remember relevant information. This occurs by projecting the information onto a wall, accompanied by vocal and musical prompts from a loudspeaker. At the same time, fragrant soap bubbles comfort the patients.

DE

Cobia ist ein geschlossenes, elektronisches Kreislauftauchgerät, welches sich durch ein minimalistisches Design auszeichnet. Die Komponenten lassen sich mit einem Clipsystem schnell zusammenbauen. Menschlich bedingte Fehler in der Montage werden so stark reduziert. Bauteile, an denen der Taucher hängen bleiben könnte, werden durch Flächen verdeckt. EN Cobia is a closed, electric rebreather featuring a minimalist design. Thanks to a clip system, the components are quickly assembled. This significantly reduces the potential for human error in putting the device together. Parts that could trap a diver are covered with flat surfaces. DE

Arne Stahl

Saskia Seidel

Naizheng Tang

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ABSCHLUSSARBEITEN

PRODUKTDESIGN


Shuying Wang ZEN A Light in the Attic

Yuyang Wang SMART PRODUKT IM BÜRO »PRO2JECTOR« ist eine Design-Familie, die einen Kurz-Distanz-Projektor inklusive Kamera, ein kabelloses Ladegerät und einen digitalen Stift beinhaltet. Dieses Equipment ermöglicht es Berufstätigen, auch abseits ihres Arbeitsplatzes kurzfristig auf neue Nachrichten zu reagieren. Für Accessoires werden Anti-slip- und Skin-like-Beschichtungen verwendet. EN PRO2JECTOR is a design family that includes a short-distance projector and camera, a wireless charger and a digital stylus. This equipment makes it possible for working people to respond to new events even when they are away from work. Anti-slip and skinlike coatings have been used for the accessories.

Constantin Werner BOTTLE 2 BEAUTY Materialbeziehung

DE

Nachttischlampen tragen zu einer angenehmen Lichtatmosphäre bei. Emotionale Faktoren sowie Zen, Schattenlicht und Rotation fließen in diese Konzeption ein. Der ballförmige Bambus-Schirm wird mittels eines magnetischen Geräts auf der Bodenplatte gedreht und gleichzeitig zum Schweben gebracht. So fungiert die Lampe auch gleichzeitig als eine künstlerische Installation. EN Bedside lamps contribute to a pleasant lighting ambience. Emotional factors flow into this concept, as do Zen, shadows and rotation. By means of a magnetic device, the ball-shaped bamboo shade can be turned on its plate; at the same time, it can be made to swing. The lamp also functions as an artistic installation. DE

DE »Bottle 2 Beauty« ist ein Objekt mit einzigartiger Optik und dynamischer, aber unaufgeregt angenehmer Formsprache. Nachhaltig hergestellt aus von Nutzern bereitgestelltem Recyclingglas. Die Teilnahme und Mitbestimmung am Produktionsprozess erzeugen gegenüber dem Material eine höhere Wertschätzung und eine stärkere persönliche Bindung zum Objekt. EN Bottle 2 Beauty is an object with a unique look and a dynamic, yet quietly pleasant language of design. It was sustainably made from recycled glass provided by users. Participation and co-determination in production processes create a greater appreciation for the materials involved and form a stronger personal bond with the object.

Yuyang Wang

Shuying Wang

Constantin Werner

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FINAL PROJECTS

PRODUCT DESIGN


Melvin Whelan DEZENTRALE MEDIZINVERSORGUNG Das Konzept der dezentralen Medizinversorgung richtet sich an die heutige Telemedizin in Flugzeugen. Mithilfe von Vitaldatenerfassungsgeräten, die das Bordpersonal bedient, erstellt der Arzt eine Diagnose. Eine speziell entwickelte Stecheinheit mit Sensorkameras macht Venen ausfindig, über die der Patient medikamentös versorgt wird. Der Arzt muss nicht vor Ort sein. EN The concept of decentralized medical care is directed at modern telemedicine on board airplanes. Using devices operated by the flight crew to determine vital signs, a doctor can make a diagnosis. A specially developed piercing unit with sensor cameras can locate veins through which drugs can be administered. The doctor need not be present.

Franziska Worbs USE, REUSE, RECYCLE Material und Umwelt

Guangli Xu DIE AR-TECHNIK-VERWENDUNG

DE

Pro Jahr werden 300 Millionen Tonnen Kunststoff produziert, davon 59 Millionen Tonnen in Europa. Das entwickelte Konzept »Use, Reuse, Recycle« besteht aus wiederverwendbaren Behältern und Etiketten, damit weniger Kunststoffabfall durch Einmalverpackungen bei Lebensmitteln produziert wird. Das Design schützt so aktiv die Umwelt. EN Every year, 300 million tonnes of plastic are produced, of which 59 million tonnes are made in Europe. Worbs’ concept Use, Reuse, Recycle consists of reusable containers and stickers aimed at reducing the amount of waste plastic arising from single-use food packaging. The design represents a proactive way to protect the environment. DE

DE Weltweit sind 36 Millionen Menschen blind. 93 Prozent der erblindeten oder sehbehinderten Personen können trotz ihrer Sehschwäche etwas erkennen. Mittels Augmented Reality (AR) wird die wahrgenommene Realität erweitert. Guangli Xu hat mithilfe dieser Technik eine AR-Brille entworfen, die die Lebensqualität der betroffenen Menschen verbessern soll. EN There are 36 million blind people in the world. 93 per cent of the blind or visually impaired can see a bit, despite their impairment. This project uses augmented reality (AR) to expand their perceived reality. With AR technology, Guangli Xu has designed a pair of spectacles that will improve quality of life for those affected.

Melvin Whelan

Franziska Worbs Guangli Xu

78

ABSCHLUSSARBEITEN

PRODUKTDESIGN


ABSCHLUSSARBEITEN FINAL PROJECTS

Szenografie – Kostüm – Experimentelle Gestaltung/ Scenography – Costume – Experimental Design


Inga Becks BLAUBART DE Die Essenz aller Geschichten um die Figur Blaubart ist eindeutig: Ein Mann bringt seine Ehefrauen um. Die Wahrheit über Blaubart herauszufinden anhand vielfältiger Blaubart-Interpretationen – von Charles Perraults Literatur bis Béla Bartóks Oper – ist das Ziel dieser Arbeit. Es geht um einen Blick in Blaubarts Seele und die Folgen von krankhaftem Narzissmus. EN The essence of all the stories surrounding the figure of Bluebeard is clear: a man kills his wives. The aim of this project is to find out the truth about Bluebeard by examining many different interpretations of the story, from Charles Perrault’s literature to Béla Bartók’s opera. It provides a look into Bluebeard’s soul and the consequences of pathological narcissism.

Marion Coers CLARA RILKE-WESTHOFF Struktur und Form

Katharina Fitz-Özer DIE LETZTEN FÜNF TAGE DER ELVIRA WEISSHAUPT

DE Künstlerisches Fühlen, Ringen, innere Welten und Schaffensprozesse werden in diesem Kostümbild für den Betrachter als Struktur erfahrbar und spürbar. An der Bildhauerin Clara Rilke-Westhoff werden die ambivalenten Rollen und die Form kunstschaffender Frauen des 19. Jahrhunderts aufgezeigt – ein Thema mit aktueller gesellschaftspolitischer Relevanz. EN Artistic feelings and struggles, inner worlds and creative processes become perceptible and palpable to viewers in this costume design project. The ambivalent roles and forms of 19th-century women artists are shown in the example of the sculptor Clara Rilke-Westhoff in a project whose topic is of current sociopolitical relevance.

DE Die Kostüme basieren auf Rainer Werner Fassbinders Film »In einem Jahr mit 13 Monden«. Er erzählt die letzten fünf Tage der transsexuellen Elvira Weißhaupt, die sich aus Liebe zu einem Mann einer Geschlechtsumwandlung unterzieht. Die Geschichte wird neu erzählt: Zwischen den Identitäten versucht Elvira wiederzufinden, was sie längst verloren hat. EN These costumes are based on Rainer Werner Fassbinder’s film In a Year of 13 Moons. It tells the story of the final five days of a transsexual named Elvira Weisshaupt, who undergoes gender reassignment for love of a man. The story is retold here: between her two identities, Elvira attempts to regain what she has long since lost.

Katharina Fitz-Özer

Inga Becks

Marion Coers

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ABSCHLUSSARBEITEN

SZENOGRAFIE–KOSTÜM–EXPERIMENTELLE GESTALTUNG


Carolin Gödecke LA TRAVIATA VON GIUSEPPE VERDI Der komplexe, vielschichtige Charakter der Protagonistin Violetta Valéry stand im Mittelpunkt dieser Bachelorarbeit. Zudem wurde Guiseppe Verdis Arbeit mit Klangfarben erforscht, die sowohl Stimmungen hervorheben als auch Klangräume entstehen lassen. Das entstandene Bühnenkonzept basiert auf der Analyse Violettas und einer intensiven Auseinandersetzung mit Verdis Methoden. EN The complex, multifaceted character of the opera’s protagonist, Violetta Valéry, is the focus of this bachelor project. Moreover, Verdi’s work is analysed in terms of tones that accentuate moods just as they create sound spaces. The resulting stage concept is based on an intensive examination of Violetta and of Verdi’s methods. DE

Michaela Kolwe WO IST MISTER GOTT? Ein Kurzfilm nach dem Jugendroman »Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna« Anna, die Protagonistin des Jugendromans, thematisiert tiefgründige und philosophische Fragen des Lebens auf eine kindliche, federleichte Art und Weise, die die Leser*innen nicht vor den Kopf stößt, sondern unbefangen dazu anregt, die eigenen, bereits gefundenen Antworten zu überdenken oder sich wieder auf die Suche nach unkonventionellen Antworten zu machen. EN Anna, the protagonist of this children’s novel, addresses profound, philosophical questions about life in a childlike, light-hearted way that does not hit readers over the head, but rather modestly encourages them to reconsider their own established answers in favour of a quest for new, unconventional ones. DE

Theresa Linnenbecker FRANZ KAFKA Vier Fragmente DE »Vier Fragmente« vereint vier Kurzgeschichten von Franz Kafka in einer 13-minütigen Theaterinszenierung für vier Schauspieler. Arbeitswahn, Erschöpfung, Beziehungsunfähigkeit und Ausgrenzung werden auf die Bühne geholt, beleuchtet und hinterfragt. Das Stück gibt einen Einblick in die damalige Gefühlswelt Kafkas. EN Four Fragments combines four of Franz Kafka’s short stories in a 13-minute theatre production for four actors. The mania for work, exhaustion, the inability to form relationships and alienation are brought to the stage, illuminated and questioned. The play provides insight into Kafka’s emotional world.

Michaela Kolwe

Carolin Gödecke

Theresa Linnenbecker

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FINAL PROJECTS

SCENOGRAPHY–COSTUME–EXPERIMENTAL DESIGN


Camilla Noffke DIE FRAU VOM MEER VON HENRIK IBSEN DE Das norwegische Schauspiel »Die Frau vom Meer« handelt von Furcht und Verlockung, Angst und der Anziehungskraft des Fremden. Im Zentrum der Abschlussarbeit stehen die Frauenrollen des Stücks. Die Kostüme spiegeln die Situation der drei Frauen, ihre Ängste und ihre Sehnsüchte wider. EN The Norwegian play The Lady from the Sea deals with awe and temptation, fear and the attraction of the unfamiliar. The female roles stand at the centre of this final project. The costumes reflect the three women’s situations, fears and longings.

Ngoc Lan Anh Pham BIER FÜR FRAUEN & DIE PRÄSIDENTINNEN

Carla Maria Ringleb DAS LEBEN EIN TRAUM In Kooperation mit der Medienkünstlerin Ana Halina Ringleb ergründet diese Arbeit auf Basis des Theaterstücks »Das Leben ein Traum« von Pedro Calderón de la Barca, wie Raum, Körper und Projektion miteinander agieren und wie das Zusammenspiel die Wahrnehmung stimulieren und Erfahrungsräume schaffen kann. Es entstand eine Drei-Kanal-Videoinstallation. EN This project, which was carried out in cooperation with media artist Ana Halina Ringleb, is based on the play Life is a Dream by Pedro Calderón de la Barca. It explores the ways in which space, bodies and projections interact and how this interplay stimulates perception and can create realms of experience. The result is a three-channel video installation. DE

Diese szenografische Arbeit beschäftigt sich mit dem besonderen Sprachgebrauch und der strukturellen Form der Theaterstücke »Bier für Frauen« von Felicia Zeller und »Die Präsidentinnen« von Werner Schwab. Sie untersucht das Weltbild, hinter diesen beiden postmodernen Texten und was theatergeschichtlich dazu führt, dass solche Textformen entstehen. EN This scenography project concerns the particular use of language and the structural form of the plays Bier für Frauen [Engl.: Beer for Women] by Felicia Zeller and The Presidents by Werner Schwag. It examines the image of the world that stands behind these postmodern texts as well as events in the history of theatre that have led to the creation of such forms. DE

Ngoc Lan Anh Pham

Carla Maria Ringleb

Camilla Noffke

82

ABSCHLUSSARBEITEN

SZENOGRAFIE–KOSTÜM–EXPERIMENTELLE GESTALTUNG


Sophia Schellong EINE RÄUMLICHE AUSEINANDERSETZUNG MIT EINER STALINISTISCH GEPRÄGTEN FAMILIENGESCHICHTE DE Moskau 1937, Konstantin wird unter Stalin unbegründet bis an sein Lebensende in die sibirische Provinz verbannt. Eine Reise von Norilsk bis Agul entlang seiner Biografie, die in Marina Leuschels Buch »Petschatnikowgasse 3« aufgearbeitet wird, liefert das Material für eine Rauminstallation – ein Experiment auf den Spuren des eigenen Urgroßvaters. EN Moscow, 1937. For no reason, Konstantin is banished to Siberia for life. His journey from Norilsk to Aghul, which is described in Marina Leuschel’s book Petschatnikowgasse 3 [Engl.: Pechatnikov Lane 3], provided material for this spatial installation – an experiment along the trail of Shellong’s own great-grandfather.

Christin Schumann FLÄCHENLAND Ein mehrdimensionaler Roman DE Die Erzählung »Flächenland« von Edwin A. Abbott aus dem Jahr 1884 verarbeitet die mathematische Diskussion der vierten Dimension und die Satire der viktorianischen Gesellschaft. Die Rauminstallation verbindet die subjektive Wahrnehmung der Wirklichkeit mit dem Raum und hinterfragt – inspiriert vom Konstruktivismus – Perspektive und ihre Relativität. EN The 1884 novella Flatland by Edwin A. Abbott involves a mathematical discussion of the fourth dimension and a satire of Victorian society. This spatial installation connects the subjective perception of reality with the space and – inspired by constructivism- questions perspectives and their relativity.

Sophia Schellong

Christin Schumann

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FINAL PROJECTS

SCENOGRAPHY–COSTUME–EXPERIMENTAL DESIGN


ABSCHLUSSARBEITEN FINAL PROJECTS

Visuelle Kommunikation Visual Communication


Kerry Bartels PALE BLUE DOT

Anduena Behluli OCEAN

Rebecca Bohling TREIBSTOFF.KAFFEE

DE Diese Edutainment-Applikation setzt sich mit der Geschichte der Erde auseinander. Der User hat die Aufgabe, sich um einen Planeten zu kümmern. Der Planet kommuniziert mit dem User, wenn es eine Herausforderung oder Hürde zu überwinden gilt. Eine Mischung aus lehrreichen Inhalten und unterhaltsamer, abwechslungsreicher und leicht zu verstehender Interaktion entsteht. EN This edutainment application examines the history of the Earth. Each user is assigned the task of looking after a planet. This planet communicates with the user whenever a challenge or obstacle arises. The result is a combination of educational content and entertaining, diverse and easily understood interactions.

DE »Ocean« ist eine nicht kommerzielle Organisation, die sich dem Schutz der Ozeane verschrieben hat. Die gleichnamige Bachelorarbeit verleiht der Organisation eine visuelle Identität und greift Gestaltungselemente des Ozeans auf. Fakten und Hintergründe über den Ozean als Lebensraum sollen ein Bewusstsein für die aktuelle Situation schaffen. EN Ocean is a non-commercial organization that has devoted itself to protecting the oceans. The eponymous bachelor project gives the organization a visual identity and takes up design elements of the ocean. Facts and background information about the ocean as a habitat will create awareness for the current situation.

DE Kaffee ist nicht nur ein Genussmittel, er galt auch lange als Währung, Nahrungsersatz und Symbol für Normalität und Wohlstand. »Treibstoff.Kaffee« ist Teil einer konzipierten Heftreihe. Die Informationsbroschüre beschäftigt sich mit den Konsumbedingungen und Konsumgewohnheiten von Kaffeetrinker*innen sowie mit den damit verbundenen kulturellen Deutungsmustern. EN Coffee is more than a luxury; it has long been used as a currency, nutritional supplement and a symbol of normality and wealth. Fuel.Coffee is a part of a conceptualized series of booklets. The information brochure concentrates on coffee drinkers’ consumption conditions and habits as well as the associated patterns of cultural meaning.

Anduena Behluli

Rebecca Bohling

Kerry Bartels

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ABSCHLUSSARBEITEN

VISUELLE KOMMUNIKATION


Lena Carlsson IN MORPHEUS ARMEN

Julia Anna Dittmann ROHVEGAN

Lisa Ebbecke ZWISCHENRAUM

Jedes Mal, wenn wir einschlafen, betreten wir eine imaginäre Welt. Im Traum verarbeiten wir unsere Gedanken, Erlebnisse und Gefühle. Amerikanische Schlafforscher haben die Theorie entwickelt, dass gespeicherte Erinnerungen und Bilder im Schlaf vom Hirn zufällig zusammengesetzt werden. Wie der Traum selbst, folgt dieses Buch keiner bestimmten Reihenfolge. EN Every time we fall asleep we enter an imaginary world. In our dreams, we process our thoughts, experiences and feelings. American sleep researchers have developed the theory that stored memories and images are randomly brought together in our brains as we slumber. Like a dream, this book does not follow any particular order.

DE Das periodisch erscheinende Buch trägt den Titel »Worum geht’s da noch mal«. Es handelt sich um eine Sammlung von Gesprächen über unpopuläre Themen; die Erstausgabe nennt sich »Rohvegan«. Markante Typografie, Illustrationen und auffällige Farbflächen erhöhen den Unterhaltungswert und regen die Leser*innen an, sich näher mit dem Thema zu beschäftigen. EN This periodical book has the title What’s It All About. It is a collection of conversations about unpopular topics; the first edition is called Raw Vegan. Striking typography, illustrations and colour fields enhance the entertainment value and motivate readers to further explore the topic.

DE Zwischenräume existieren überall, aber jeder definiert diesen Begriff anders. Ist es der Abstand zwischen zwei Objekten oder ein vermeintlich leerer Raum? Für Lisa Ebbecke geben Zwischenräume dem Raum Vielfalt. Diese Bachelorarbeit interpretiert den Begriff aus naturwissenschaftlicher, philosophischer und sozialkritischer Sicht. EN Interstitial space exists everywhere, but everyone defines the term differently. Is it the distance between two objects, or a presumably empty space? For Lisa Ebbecke, interstitial spaces add variety. This bachelor project interprets the term from the points of view of the natural sciences, philosophy and social criticism.

DE

Lisa Ebbecke

Lena Carlsson

Julia Anna Dittmann

87

FINAL PROJECTS

VISUAL COMMUNICATION


Yuting Fan MENSCHENHAAR DE Die Haare als Spiegel der Seele und als Gedankenspeicher: Das zweisprachige Buch »Menschenhaar« erzählt in Texten und Illustrationen Geschichten über Haare und ihre Aussagekraft. Ist es denkbar, dass man in Zukunft Wissenswertes über eine Person an dessen Haaren ablesen kann? Eine 180-Grad-Drehung des Buchs ermöglicht den Wechsel zwischen der deutschen und chinesischen Sprache. EN Hair as a mirror of the soul and as a storage space for thoughts: the bilingual book Human Hair uses texts and illustrations to tell stories about hair and its expressiveness. Is it conceivable that in the future, we will be able to read facts about people from their hair? Turning the book 180 degrees enables a shift between the German and Chinese languages.

Melanie Fichna DER KONFORME FEIGLING Wie der Datenhandel unser Verhalten beeinflusst DE Bewertungssysteme bestimmen das eigene Handeln, Algorithmen nehmen den Menschen die Entscheidungen ab. Doch wie wirkt sich dies auf das eigene Verhalten aus? In Form eines Buches, das unterhält, informiert und warnt, soll durch die analoge und ganz persönliche Art, ein Bewusstsein für die Datenspuren und gesellschaftlichen Folgen geschaffen werden. EN Evaluation systems determine our actions, while algorithms release us from making decisions. But how does this affect our own behaviour? This book, which entertains, informs and warns us, presents an analogue and intensely personal way to create awareness of data traces and their social consequences.

Philipp Golinski MEIN VATER EMMA DE »Mein Vater Emma« ist eine grafische Novelle über das Coming-out einer alleinerziehenden Mutter als Mann sowie der Bewältigung dieser Situation aus der Sicht ihres Sohnes. Auf 39 Seiten werden die einzelnen Stationen eines transidenten Lebenslaufs, wie die Eröffnung der Transidentität gegenüber Familienmitgliedern und die Hormonbehandlung mit ihren Folgen, erläutert. EN My Father Emma is a graphic novel about a single mother’s coming out as a man and the coping strategies employed by her son. The 39-page book illustrates the individual episodes of a trans life story, such as the revelation of the trans identity to family members and the hormone treatments with all their consequences.

Melanie Fichna

Philipp Golinski

Yuting Fan

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VISUELLE KOMMUNIKATION


Felix Hajek DIGITALE SPUREN DE Diese dokumentarische Website befasst sich mit den digitalen Fußabdrücken, die wir sowohl in der realen Welt als auch online hinterlassen. Durch die Masse an Informationen, die oftmals unbewusst preisgegeben wird, entsteht ein immer deutlicheres Profil des einzelnen Individuums und macht es angreifbar. Das Resultat ist der »gläserne Mensch«. EN This documentary website is devoted to the digital footprints we leave behind, both in the real world and online. The amount of information that is revealed, often inadvertently, is creating an increasingly clear profile of each person, making us all more vulnerable. The consequence is the »glass individual.«

Katharina-Sara Lifke WIR ESSEN MEHR WASSER ALS WIR TRINKEN. Anhand der gemessenen Werte von Wasser in Lebensmitteln und anderen Produkten soll dieses illustrierte Buch ein Bewusstsein für virtuelles Wasser schaffen. Zusammenhänge zwischen nationalem Konsum, internationalen Problematiken und der ungleichen Verteilung von Süßwasser werden dargestellt. Interviews zeigen zudem persönliche Verbindungen zur Thematik auf. EN By listing the measured quantities of water in food and other products, this illustrated book will create awareness for virtual water. Relationships between national consumption, international problems and the unequal distribution of fresh water are presented. Moreover, interviews show people’s personal connections to the topic. DE

Pauline Lürig TRANSFORMING.EARTH DE Das Web-Archiv »transforming.earth« versammelt Texte zur Verbindung von Ökologie, Feminismus, Soziologie und Nachhaltigkeit. Dabei werden die Bedeutung digitaler Medien für die Geschichts- und Wissensvermittlung sowie die Bewahrung, Zugangs- und Partizipationsmöglichkeiten untersucht und mit non-linearen Erzählformen und interaktiver Leseform experimentiert. EN The web archive transforming.earth has compiled texts on the connections among ecology, feminism, sociology and sustainability. The project examines the significance of digital media for the transmission of history and knowledge as well as the possibilities for storage, access and participation. At the same time, it experiments with non-linear narrative forms and interactive reading techniques.

Felix Hajek

Katharina-Sara Lifke

Pauline Lürig

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FINAL PROJECTS

VISUAL COMMUNICATION


Arne Meyer HELL WIE DER LICHTE TAG Über die Schattenseiten des Lichts und Erleuchtung in der Dunkelheit DE Seit der Revolution der Beleuchtungstechnik durch die Glühlampe 1879 nimmt die künstliche Beleuchtung in der Nacht zu. Dabei wird immer mehr Licht unnötig emittiert. Das Buch »Hell wie der lichte Tag« beleuchtet das Thema Lichtverschmutzung und klärt über die Ursachen, Folgen und möglichen Handlungsansätze auf. Es ist ein Plädoyer für die Dunkelhei. EN Since the light bulb initiated the lighting revolution in 1879, artificial lighting by night has increased. More and more light is emitted unnecessarily. The book As Bright as Daylight sheds light on the topic of light pollution and explains the causes, consequences and possible approaches to the problem. It is a plea for darkness.

Nathalie Meyer MUTTER

Marlene Obst THE LEVERAGE OF PUBLIC OPINION

DE »Regretting Motherhood« ist eine illustrierte Reportage, die das gleichnamige, weltweit tabuisierte Thema aufgreift. Das Phänomen der »bereuenden Mutterschaft« zeigt sich beispielsweise durch einen erschwerten Berufseinstieg nach Schwangerschaft und Elternzeit. Jeweils sechs Mütter sowie kinderlose Frauen wurden zu diesem emotionalen Thema befragt. EN Regretting Motherhood is an illustrated reportage that takes up a globally taboo topic. The phenomenon of rueful motherhood is depicted, for instance with the example of a complicated career start after pregnancy and parental leave. Six mothers and six childless women were asked to address this emotional topic.

DE Die Website zeigt eine mehrteilige Serie mit Texten und Interviews über die Perspektive von Anwälten, Whistleblowern und Journalisten, die in die Veröffentlichung der mutmaßlichen Fälle von sexuellem Missbrauch durch Friedenstruppen innerhalb der UN involviert waren. Eine Reise jenseits der Schlagzeilen der aktuellen Debatte. EN This website is a series in several parts featuring texts and interviews concerning the perspectives of lawyers, whistleblowers and journalists who have been involved in cases of alleged sexual abuse on the part of UN peacekeeping forces. It is a journey beyond the headlines of the current debate.

Arne Meyer

Nathalie Meyer

Marlene Obst

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ABSCHLUSSARBEITEN

VISUELLE KOMMUNIKATION


Laura-Sophie Oetter MARIA SIBYLLA MERIAN

Henning Otte THE DIGITAL EVOLUTION

DE Maria Sibylla Merian lebte im 17. und 18. Jahrhundert, war Künstlerin und galt als Pionierin in der Insektenforschung. Das Buch erzählt aus ihrer Perspektive und ist illustriert durch schlichte, ausdrucksstarke Gouache-Malereien. Ein Kontrast wird durch Merians veröffentlichte, zart kolorierte Kupferstiche der Metamorphose erzeugt. EN Maria Sibylla Merian lived in the 17th and 18th centuries. She was an artist and is considered a pioneer of entomology. This book speaks from her perspective and is illustrated with simple, expressive gouache paintings. A contrast is created with Merian’s published, delicately coloured copperplates depicting metamorphosis.

DE Diese Bachelorarbeit setzt sich mit dem Thema der digitalen Evolution seit der Jahrtausendwende auseinander und welche Folgen diese auf die menschliche Physiologie hat. Zukünftig sind Prothesen denkbar, bei denen der Gedanke an eine bestimmte Bewegung ausreicht, um diese auszuführen. So wird die Bionik das allgemeine Bild der Menschen verändern. EN This bachelor project examines the topic of digital evolution since the turn of the millennium and its consequences for human physiology. In the future, there may be prostheses that can carry out movements when we just think about them. Bionics will change the general image of humanity.

Janina Maren Pauw LÜTTJE LEERPAD Eine Zeitreise durch die Entstehungsgeschichte Leers Lüttje Leerpad behandelt die Entstehungsgeschichte der historischen Stadt Leer – liebevoll aufbereitet in einem Reiseführer für Kinder. Neben detailreichen Illustrationen entstand begleitend ein Audioguide für Smartphones, der die Zielgruppe dazu animieren soll, sich aktiv durch die Stadt zu bewegen und so mehr über Leers Vergangenheit zu erfahren. EN Lüttje Leerpad tells the story of the origins of the historical town of Leer, lovingly packaged as a travel guide for children. Along with detailed illustrations, the book is accompanied by an audioguide for smartphones which will encourage the target group to actively move through the city and find out more about its past. DE

Laura-Sophie Oetter

Henning Otte

Janina Maren Pauw

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FINAL PROJECTS

VISUAL COMMUNICATION


Pablo Giacomo Reichl EIN IDEALER TAG FÜR BANANENFISCHE Comicadaption einer Kurzgeschichte von J.D. Salinger Diese Arbeit kritisiert die materialistische Konsumgesellschaft, die Kommunikation, die zu Verständnis und Missverständnis führt, sowie das Sehen beziehungsweise das Wahrnehmen von Gefühlen und Emotionen. Sie versucht, Inhalt und Sprache nicht zu verfälschen, sondern sie durch die Visualisierung auf eine andere Kommunikationsebene zu bringen. EN This project criticizes materialist consumer culture, communication that leads to both understanding and misunderstanding, as well as the seeing or perception of feelings and emotions. It is an attempt to avoid distorting content and language, but rather take them via visualization to another level of communication. DE

Anne Schäfer SOLOSEX DE Das 200-seitige Buch »Solosex« befasst sich mit der weiblichen Selbstbefriedigung und begleitet frau bei der Erkundung ihrer Sexualität. Fakten aus Geschichte und Gegenwart werden der Leserin geboten und durch selbstverfasste Texte sowie liebevolle und gleichzeitig frech-offensive Illustrationen veranschaulicht. »Solosex« – Eine Berührung, die sich lohnt. EN The 200-page book Solosex deals with female self-gratification and is intended as a companion to women as they discover their own sexuality. Readers are offered facts from history and current life; the author’s own texts and loving yet cheeky illustrations present the topic of women’s masturbation. Solosex is definitely worth touching.

Julia Schmidt #9F1074 – #AF0069 Farbe als visuelle Sprache DE Julia Schmidt entwarf ein Redesign des Sachbuchs »Wie Farben wirken – Farbpsychologie, Farbsymbolik, kreative Farbgestaltung« von Eva Heller, eine deutsche Schriftstellerin und Soziologin. 128 Farben kombiniert mit Typografie stehen im Fokus der gestalterischen Arbeit. Zudem orientiert sie sich am Lichtspektrum und anderen physikalischen Phänomenen. EN Julia Schmidt has redesigned the non-fiction book Colour Psychology: How Colours Affect Us and What Each One Means by German author and sociologist Eva Heller. This design project focuses on 128 colours combined with typography. Schmidt works with the light spectrum and other physical phenomena.

Anne Schäfer

Pablo Giacomo Reichl

Julia Schmidt

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ABSCHLUSSARBEITEN

VISUELLE KOMMUNIKATION


Lena Schöbel MIRROR BEHAVIOR

Amelie Sophie Schulter EXITUS LETALIS

DE Mirror Behavior ist eine »erfahrbare« interaktive Installation und ein Experiment, die zeigen, wie User mit sozialen Netzwerken interagieren. Eine auditive, visuelle Gestaltung sowie eigens erhobene Daten sollen den Leser*innen die Thematik nahebringen. Die Bachelorarbeit möchte so ein Bewusstsein für die Folgen des Gebrauchs von Social Media schaffen. EN Mirror Behavior is an interactive installation that can be experienced. At the same time, it is an experiment that shows how users interact with social networks. An auditive, visual design as well as specially compiled data will bring readers closer to the topic. This bachelor project aims to create awareness of the consequences of using social media.

DE Das Buch »Exitus Letalis« setzt sich mit natürlichen Giften sowie deren tödlicher Wirkung auseinander. Unter verschiedenen Gesichtspunkten, wie zum Beispiel literarischer und geschichtlicher Kontexte, wird das Thema ausführlich betrachtet. Dazu werden die potentesten Gifte steckbriefartig erläutert und durch entsprechendes Bildmaterial dargestellt. EN The book Exitus Letalis investigates natural poisons and their deadly effects. The topic is addressed from various aspects such as literary and historical contexts. The most potent poisons are elucidated in brief descriptions and depicted with corresponding images.

Madlen Schulz NO PLACE / GOOD PLACE The Pursuit of Utopia DE Wie würde die perfekte Welt aussehen und kann diese existieren? »No Place / Good Place« ist eine fünfteilige Buchreihe, die sich mit der perfekten Gesellschaft in Literatur und Architektur auseinandersetzt. Der fünfte Teil befasst sich mit der Experimentalstadt Auroville und besticht durch ein aufwendig gestaltetes Design inklusive Website. EN How would the perfect world look, and could it exist? No Place / Good Place is a five-part book series that examines the perfect society in literature and architecture. The fifth part deals with the experimental city of Auroville and is compelling with its intricate design, which includes a website.

Lena Schöbel

Amelie Sophie Schulter

Madlen Schulz

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FINAL PROJECTS

VISUAL COMMUNICATION


Ive Lenas Marcus Senkowski BOXDEVIL Bei einem Comic ist es ausschlaggebend, den Betrachter in eine eigene Welt zu versetzen. Eine Stimmung zu erfassen und sie an den Betrachter weiterzuleiten, gehört dazu. Boxdevil ist eine illustrierte Kurzgeschichte über die Wahrnehmung der äußeren und inneren Welt eines jungen Mannes, der versucht, die Verbindung zwischen beiden Welten zu verstehen. EN In a comic book, it is vital to transport readers into another world. Part of this is capturing a mood and conveying it to the audience. Boxdevil is an illustrated short story about the perception of the outer and inner world of a young man who attempts to understand the connection between the two realms.

Przemyslaw Sitek PAN TWARDOWSKI Der polnische Faust

Lea Doreen Stigge FÜR IMMER UND EWIG

DE

Es existieren zahlreiche Versionen der Lebensgeschichte von Pan Twardowski, die nun in diesem Tabloid zusammengefasst und illustriert werden. Das wohl bekannteste Werk ist die polnische Ballade »Pani Twardowska« von Adam Mickiewicz, das Vorlage für diese Arbeit war. Die Legende vom »polnischen Faust« inspiriert und begeistert dortzulande seit jeher Generationen. EN There are many versions of the story of Pan Twardowski, which has been compiled and illustrated in this tabloid. The likely best-known work is the Polish ballad »Pani Twardowska« by Adam Mickiewicz, which served as a model for this project. The legend of this Polish Faust figure has inspired and delighted generations of Poles. DE

DE Dieses umfassende Buch beleuchtet das Thema Kunststoff und Mikroplastik aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Leser*innen soll sich mit den Umweltschäden befassen, die aus dem Konsum dieses Materials resultieren. Auch bei der Gestaltung des fadengebundenen Buches mit offener Rückenbindung wurde das Thema »Kunststoffe« aufgegriffen. EN This comprehensive book addresses the topic of plastic and microplastics from various perspectives. Readers will focus on the environmental damage caused by the consumption of this material. The problem of plastic was addressed even during the design phase for the book, which is thread-sewn and has an open spine.

Ive Lenas Marcus Senkowski

Lea Doreen Stigge

Przemyslaw Sitek

94

ABSCHLUSSARBEITEN

VISUELLE KOMMUNIKATION


Sebastian Supe HANF Rohstoff. Droge. Medizin.

Yaprak Turhan LANGEWEILE Gelangweilt bei, von oder mit?

»Hanf – Rohstoff. Droge. Medizin.« begleitet Leser*innen durch die Geschichte einer der ältesten Kulturpflanzen. Die interaktive Dokumentation informiert Benutzer*innen anhand von Artikeln, themenbezogenen Videos, interaktiven Infografiken und begleitendem Bildmaterial über Vergangenes, Aktuelles und mögliche Zukunftsaussichten der wiederentdeckten Nutzpflanze. EN Hemp – Raw Material. Drug. Medicine accompanies readers through the history of one of the oldest cultivated plants. The interactive documentary informs users with articles, related videos, interactive infographics and accompanying image material about past, current, and future perspectives of this rediscovered useful plant.

Die Bachelorarbeit »Langeweile – gelangweilt bei, von oder mit?« beschäftigt sich mit der Langeweile und ihren Auswirkungen. Um einen umfangreichen Einblick in die Vielfalt des Themenkomplexes zu bekommen, wurden unterschiedliche wissenschaftliche Perspektiven analysiert. Gestalterische Elemente sollen dabei das Gefühl von Langeweile untermalen. EN The bachelor project Boredom – bored by or with? examines boredom and its effects. In order to access comprehensive insight into this complex topic, various scientific perspectives were analysed. Design elements underscore the feeling of dullness.

DE

DE

Yiting Wang KREISENDE GEDANKEN DE In Form von Scheibenbildern visualisiert Yiting Wang in der Arbeit »Kreisende Gedanken« hauptsächlich Gedichte aus der Sammlung »Ariel« der amerikanischen Dichterin Sylvia Plath. Durch die Drehung von Objekten mit einem Phenakistiskop entsteht durch stroboskopische Effekte eine Animation, die an die nie endenden Gedanken des lyrischen Ichs in Plaths Gedichten erinnern soll. EN In the bachelor project Circling Thoughts, Yiting Wang uses sectional images to visualize poems from the Ariel collection by American poet Sylvia Plath. Turning lenses with a phenakistiscope creates an animation by means of stroboscopic effects. This animation reminds viewers of the never-ending thoughts of the lyrical I in Plath’s poems.

Yaprak Turhan

Sebastian Supe

Yiting Wang

95

FINAL PROJECTS

VISUAL COMMUNICATION


Anna Windels KATZEN & CHAMPAGNER

Luyu Zou SOUND SPACES

Katzen und Champagner – zwei Dinge, für die der britische Künstler und Karikaturist Ronald Searle bekannt ist. Im Wilhelm-BuschMuseum ist sein Lebenswerk zu besichtigen und seine ihn prägenden Lebensphasen und Erlebnisse nachzuvollziehen. Wie sammelwütig und genau alltägliche Dinge von ihm aufbewahrt wurden, erfahren die Besucher*innen ebenfalls. EN Cats and champagne – two things for which British artist and caricaturist Ronald Searle is known. At the Wilhelm Busch Museum, Searle’s works can be viewed in order to develop an understanding for the periods and experiences that marked his life and career. Visitors will also learn how compulsively the artist collected everyday objects.

DE Im Zentrum der Audiovisualisierung »Sound Spaces« steht die ästhetische Klanglandschaft der Stadt Hannover. Aufnahmen, die in der Natur, Architektur und an urbanen Plätzen entstanden sind, verweisen auf die auditive Identität dieser Orte. Mithilfe von Creative Coding wird die akustische Hülle der Stadt in abstrakter Darstellung verbildlicht. EN The audiovisualization Sound Spaces concentrates on the aesthetic soundscape of the city of Hanover. Recordings made outside, in buildings and urban squares depict each place’s auditory identity. Using creative coding, the city’s acoustic sphere is shown in an abstract portrayal.

DE

Anna Windels

Luyu Zou

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ABSCHLUSSARBEITEN

VISUELLE KOMMUNIKATION


ABSCHLUSSARBEITEN FINAL PROJECTS

Master Design und Medien Master Design and Media 97

FINAL PROJECTS

VISUAL COMMUNICATION


Carina Braun DESIGN & PHILOSOPHIE Zur Darstellung und Vermittlung philosophischer Gedanken Philosophie kann als Wertmaßstab für die moralische und soziale Verantwortlichkeit im Design oder als Inspirationsquelle für kreative Prozesse dienen. Der Zugang zur Philosophie wird jedoch häufig durch komplizierte Texte erschwert. Diese Arbeit bietet einen Ansatz, das Lesen und Verstehen philosophischer Schriften durch Gestaltung zu erleichtern. EN Philosophy can serve as a measure of value for the moral and social responsibility inherent in design, or it can be a source of inspiration for creative processes. However, access to philosophy is often made difficult by complicated texts. This projects offers an approach to using design as a means to facilitate the reading and understanding of philosophical writings. DE

Sascha Burgdorf & Constantin Griese [CHOOSE] Eine interaktive Kurzgeschichte

Ebru Durmaz IDENTITÄT GLEICH SICH SELBST GESTALTEN

DE Für ein paar Minuten können die Zuschauer*innen dieser neuen Art der filmischen Erzählung in die Rolle des Hauptdarstellers schlüpfen und hautnah einen Ladenüberfall beobachten. Allerdings bleibt es nicht nur beim Beobachten: Interaktive Entscheidungsmöglichkeiten bieten einen individuellen und selbstbestimmten Handlungsverlauf für alle Zuschauer*innen. EN For a few minutes, viewers of this new type of filmic storytelling can slip into the role of the protagonist and observe the robbery of a shop close-up. But it does not stop at watching: interactive decision-making possibilities offer bespoke, self-determined courses of action for every viewer.

DE Produktdesignstudierende und bereits berufstätige Designer*innen von der Hochschule Hannover und dem Institut Seni Indonesia wurden für diese Masterarbeit zu ihrem Werdegang und ihrer beruflichen Identität befragt. Bei einem Aufenthalt in dem indonesischen Institut konnten Kultur und Alltag der Studierenden beobachtet werden. EN For this master’s project, students of product design as well as working designers from Hanover University of Applied Sciences and Arts and the Institut Seni Indonesia [Engl.: Indonesian Institute of the Arts] were asked about their career paths and professional identities. A stay at the institute in Indonesia allowed Durmaz to observe the students’ culture and routines.

Ebru Durmaz

Carina Braun

Sascha Burgdorf & Constantin Griese

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ABSCHLUSSARBEITEN

MEDIEN UND DESIGN


Leonard Flock BUGS Von Käfern, Code & Gestaltung Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit den Gestaltungspotenzialen von Insekten sowie den ethischen und technischen Hürden einer solchen Arbeit. Für die praktische Umsetzung wurde eine Kiste entwickelt, die die Bewegungszustände eines in dieser Kiste platzierten Insekts verfolgt und mittels generativer Gestaltung in neue visuelle Formen überträgt. EN This master’s project examines the design potential of insects as well as the ethical and technical obstacles that could arise in this work. The practical side of the project saw the development of a box that follows the states of movement of an insect placed inside it and translates these into new visual forms by means of generative design. DE

Fabian Fornalski DIE ERFINDUNG DER HEIMAT Suggestives Potenzial von Heimatmotiven im Bewegtbild unter Einbeziehung der räumlichen und emotionalen Dimension DE Diese Ausstellung eröffnet de Besucher*innen ein fiktives Szenario, indem 2018 das Medikament »Domum Ex« auf den Markt kommt, welches das eigene Heimatgefühl löscht. Das Produkt wird in einem Imagefilm beworben, bevor die Besucher*innen durch Exponate im Raum ihr Heimatgefühl testen können. EN This exhibition presents visitors with a fictional scenario in which a drug known as Domum Ex is put on the market in 2018. The medicine eliminates any feeling of home. The product is advertised in an image film before visitors can test their sense of home with exhibits in the space.

Yassin Gold VISION FUTURE — CONCEPT SWARM DE »Vision Future« ist ein ZweiradSharing-System mit dem dazugehörigen Fahrzeugkonzept »Concept Swarm«. Die Innovation des neuartigen Funktionsmodells liegt in der Mischform aus stationsgebundenem System und einem Floating-System. Das Fahrzeug ist in Architektur und Form für den Sharing-Betrieb und den Dauerbetrieb mit ständig wechselnden Fahrer*innen optimiert. EN Vision Future is a bicycle-sharing system based on the associated vehicle concept known as Concept Swarm. The innovation in this novel functional model lies in its combined form of a station-bound system and a floating system. In terms of architecture and form, the vehicle has been optimized for the sharing business and constant use by ever-changing cyclists.

Fabian Fornalski

Leonard Flock

Yassin Gold

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FINAL PROJECTS

MEDIA AND DESIGN


Corinna Guthknecht VERDINGT UND VERGESSEN Auf den Spuren der Verdingkinder in der Schweiz

Matthias Lauche COOLD Hannovers Micro Designfest

Amelie Mädge EMOTIONEN IM MEDICAL DESIGN

Bei Hannovers erstem Micro Designfest »COOLD« dreht sich alles um das Thema Produktdesign. Sowohl Designer*innen und Studierende als auch Interessierte sollen dabei über den Beruf informiert und zum Austausch mit der kreativen Szene der Region angeregt werden. Eine Ausstellung, Vorträge und ein Workshop stellen das Feld theoretisch und praktisch vor. EN At COOLD, Hanover’s microdesign festival, everything revolves around the topic of product design. Designers, students and enthusiasts will be informed about design as a career and encouraged to exchange ideas with representatives from the area’s creative scene. An exhibition, presentations and a workshop will introduce the field of design in its theoretical and practical aspects. DE

DE Idyllische Landschaft und in der Ferne sieht man die Berge – doch der Schein trügt: Die sogenannten Verdingkinder – meist Waisen- oder Scheidungskinder, die den Eltern von den Behörden weggenommen wurden – mussten in der Schweiz noch bis 1978 auf Bauernhöfen wie Sklaven für Kost und Logis arbeiten. Drei Geschichten, drei Leben, drei Verdingkinder. EN Idyllic landscapes, the mountains in the distance – but appearances can be deceiving. Until 1978, the Verdingkinder – primarily orphans or children from broken homes who had been taken from their parents by the authorities – were forced into slave labour on farms in exchange for food and lodging. Three stories, three lives, three Verdingkinder.

DE Bei Medizinprodukten stehen die funktionellen Anforderungen im Vordergrund. Ein so sensibles Thema wie die eigene Gesundheit sollte Platz jedoch auch für Emotionen bieten, dennoch kommt es oftmals zu Berührungsängsten zwischen User und Produkt. Diese Masterarbeit betrachtet die Hintergründe und Lösungsansätze und evaluiert die Ergebnisse auf praktischer Ebene. EN When it comes to medical products, functional requirements take centre stage. However, a topic as sensitive as our health should leave room for emotions, for users often experience fear of contact towards these products. This master’s thesis examines the background to this phenomena, investigates possible solutions and evaluates the results at the practical level.

Corinna Guthknecht

Amelie Mädge

Matthias Lauche

100

ABSCHLUSSARBEITEN

MEDIEN UND DESIGN


Richard Messmann STIMME UND SPRACHE ALS DIMENSION DER GESTALTUNG

Florian Müller HASHTAGS UNPLUGGED Von Lastern und Leitmotiven

Isabell Neumayer & Alicia-Cosima Richter THE QUESTION OF FASHION IS NOT A QUESTION OF GENDER

Sprachassistenten als intuitive Interaktionsform: Doch hat diese Technologie auch Auswirkungen auf die Gestaltung von Produkten und kann dort wirksam genutzt werden? Diese Arbeit beleuchtet, welchen Einfluss Stimme und Sprache von Objekten auf die Nutzer*innen haben und inwiefern sie von Bedeutung für das Produktdesign sein können. EN Electronic language assistants constitute an intuitive form of interaction: but does this technology affect the design of products, and can it be effectively applied in that area? This project sheds light on the influence of an object’s voice and language on the user and how these can be significant for product design.

DE Die Glaubwürdigkeit journalistischer Fotografien im digitalen Zeitalter wurde untersucht und davon die Potenziale autorenfotografischer Arbeiten im Fotojournalismus abgeleitet. Die Erkenntnisse finden Anwendung in einem metafotografischen Essay aus Smartphone-Fotos und Schwarz-Weiß-Aufnahmen zur Selbstdarstellung in sozialen Medien am Beispiel Instagram. EN The credibility of journalistic photographs in the digital age is investigated here and derived from the potential of auteur-photographic works in photojournalism. The findings are applied in a meta-photographic essay consisting of smartphone photos and black-and-white shots involving self-portrayal in social media such as Instagram.

DE Inspiriert von der Androgynie – der Vereinigung von männlichen und weiblichen Merkmalen – klärt diese Masterarbeit, wie sich Männer und Frauen mit ihrem Geschlecht und ihrer Identität in der Gesellschaft fühlen. Etablierte maskuline und feminine Zeichen werden zu einer Modekollektion kombiniert, die eine Trennung der Geschlechter überflüssig macht. EN Inspired by androgyny – the unification of masculine and feminine attributes – this master’s project clarifies how men and women feel in society with their genders and identities. Established masculine and feminine signals have been combined as a fashion collection that makes a separation of the sexes superfluous.

DE

Richard Messmann

Isabell Neumayer & Alicia-Cosima Richter

Florian Müller

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FINAL PROJECTS

MEDIA AND DESIGN


Jana Schäfer AUSSENWIRKUNG DER HOCHSCHULKOMMUNIKATION Am Beispiel des Masterstudiengangs Design und Medien der Hochschule Hannover Infolge der Bologna-Reform buhlen einzelne Studiengänge mehr denn je um ihre Bewerber*innen. Umso wichtiger ist es für jeden Studiengang, sich in der Hochschullandschaft zu positionieren und die Vorzüge und Studieninhalte zu kommunizieren. Im Zuge der Arbeit wurde ein Zusatzmodul für die kontinuierliche Außenkommunikation des Masterstudiengangs konzipiert. EN As a consequence of the Bologna Reform, individual study programmes must compete more intensely for applicants. Therefore, it is vital for every programme to position itself in the landscape of post-secondary education and communicate its advantages and study content. This project led to the conceptualization of a supplementary module based on continuous external communication regarding the master’s programme. DE

Antonia Schulz ZWISCHENRAUM Eine Entdeckungsreise zwischen Mensch und Objekt

Lisa Stender EINFACH MAL MACHEN Improvisation als Methode kreativer Prozesse – eine Selbstversuchsreihe

DE Diese Arbeit stellt den Zwischenraum und seine Form in den Mittelpunkt. Der Zwischenraum als eigenständige Form? Und kann diese Form in neue Dinge umgewandelt werden? Bei der Entdeckungsreise in die Welt der Zwischenräume werden zwischen den Zeilen Geschichten erzählt, die auf Unstimmigkeiten hinweisen und die Aufmerksamkeit auf alltägliche Dinge lenken. EN This project sets interstitial space and its form at the centre of things. The space between as an independent form? Can this form be transformed into new things? On this voyage of discovery to the world of interstitial spaces, stories are told between the lines that point out inconsistencies and guide our attention to everyday things.

DE Elemente der Improvisation lassen sich auf Entwurfsprozesse übertragen und können sich förderlich darauf auswirken. Daran angelehnt entstand die Methode »Einfach mal machen«, die der Neubesinnung auf die Erfahrung gewidmet ist. In einer Selbstversuchsreihe wurde die Methode angewendet, um kreative Potenziale aufzuspüren und in die Tat umzusetzen. EN Elements of improvisation can be transferred to design processes and have a conducive effect on them. Based on this idea, the Just Do It method is devoted to the reconsideration of this experience. In a series of self-experiments, the method was used to seek out creative potential and implement it as action.

Lisa Stender

Jana Schäfer

Antonia Schulz

102

ABSCHLUSSARBEITEN

MEDIEN UND DESIGN


Leander Thiel BIODESIGN Vom Designer zum Schöpfer

Roman Vysotsky VON DER SKIZZE ZUM CODE Webdesign in der Zukunft

Malte Wetzig KONTROLLIERTER ZUFALL ALS METHODE IM KREATIVEN PROZESS

DE Wie kann sich die Biotechnologie kontrolliert und vor allem auf einem gewollten Weg entwickeln? Diese Masterthesis ist eine Einführung in die Biotechnologie, zeigt den aktuellen Stand und positioniert Designer*innen als Löser der daraus entstehenden Probleme. Im praktischen Teil verbinden sich Produktund Biodesign zu drei hypothetischen Produktionen. EN How can biotechnology develop along a controlled and, above all, desired path? This master’s thesis presents an introduction to biotechnology, shows the current state of affairs and positions designers as those who can offer solutions to the problems that will arise. In the practical portion of the project, product design and biodesign combine to form three hypothetical production models.

DE Diese Thesis beschäftigt sich mit der Idee, Webdesign für alle zugänglicher zu machen. Das Webdesign soll dazu direkt aus einer gezeichneten Skizze generiert werden. Die Umsetzung basiert auf künstlicher Intelligenz, insbesondere dem Machine-Learning. Einzelne Skizzenmodule werden dabei erkannt, in Codes umgewandelt und als Website umgesetzt. EN This thesis concentrates on the idea of making web design more accessible to everyone. To this end, a web design should be generated directly from a drawn sketch. Implementation should be based on artificial intelligence, particularly machine learning. Individual sketching modules are recognized here, transformed into codes and implemented as a website.

DE Designer*innen haben den Anspruch, immer wieder neue Möglichkeiten für innovative Gestaltung zu finden. Diese Arbeit untersucht, welche Rolle der Zufall im Schaffensprozess ausgewählter Künstler*innen und Designer*innen spielt. Im Mittelpunkt steht ein kreativer Prozess, in dem etwas Unvorhersehbares, Neues entsteht, das zwar beabsichtigt, aber nie genau planbar ist. EN Designers are duty-bound to keep finding new possibilities for innovative design. This project examines the role played by chance in the creative processes of selected artists and designers. A creative process that leads to something unforeseeable and new that is intended, but can never be exactly planned, stands at the heart of the project.

Leander Thiel

Roman Vysotsky

Malte Wetzig

103

FINAL PROJECTS

MEDIA AND DESIGN


104

VERANSTALTUNGEN


VERANSTALTUNGEN / EVENTS

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EVENTS


13. – 20.12.2017 UNENTDECKTES

12. – 14.1.2018 HOW TO: KUNST

Stille Auktion und CharityProjekt, Sofa Loft, Hannover EN Silent Auction and Charity Project, Sofa Loft, Hanover

DE Workshop der Experimentellen Gestaltung, Kulturzentrum Pavillon, Hannover EN Workshop Experimental Design, Kulturzentrum Pavillon, Hanover

DE

12. – 15.1.2018 INNENARCHITEKTUR AUF DER DOMOTEX

Hannovers MicroDesignfest, Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum, Hannover EN Hanover’s Microdesign Festival, Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum, Hanover DE

Ausstellung, Messegelände, Hannover EN Interior Architecture at Domotex 2018, exhibition, Fair grounds, Hanover DE

COOLD

How to: Kunst

Innenarchitektur auf der Domotex

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13.1.2018 COOLD

VERANSTALTUNGEN


20. – 28.1.2018 ANSICHTSSACHEN

24.1. – 4.2.2018 BACHELOR 2018/1

DE Austellung der Masterabsolvent*innen, Keller III, Hannover EN Exhibition, Final Projects of the Master Class, Keller III, Hanover

DE Abschlussausstellung der Fotostudierenden, GAF, Hannover EN Exhibition, Final Projects of the Photojournalism and Documentary Photography Class, GAF, Hanover

26.1.2018 ... WENN BILDER LEBENDIG BLEIBEN …

Plakatausstellung der Visuellen Kommunikation, Museum August Kestner, Hannover EN Poster Exhibition of the Visual Communication Class, Museum August Kestner, Hanover DE

Performance, Landesmuseum, Hannover EN Performance, Landesmuseum, Hanover DE

Bachelor 2018/1 Worte und Unworte

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26.2. - 19.8.2018 WORTE UND UNWORTE

EVENTS


1.3.2018 PRINZESSINNENDIORAMEN Ausstellung der Szenografie- und Kostüm-Studierenden, Design Center, Hannover EN Exhibition of the Scenography–Costume Class, Design Center, Hanover

26.4.2018 ZUKUNFTSTAG FÜR SCHÜLER*INNEN

27.4. – 16.5.2018 MOTION CUBE 2018

DE

Design Center, Hannover EN Girls’ and Boys’ Day for Students, Design Center, Hanover DE

DE Festival für Film, Animation und digitale Welten, Design Center, Hannover EN Festival for Film, Animation and Digital Worlds, Design Center, Hanover

Brasilia Magazin No.5

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VERANSTALTUNGEN

15. – 16.5.2018 KÜNSTLERISCHE AUFNAHMEPRÜFUNG Design Center, Hannover Entrance Examination for Design Classes, Design Center, Hanover DE

EN


1. – 3.6.2018 GRÜNSTICH

2.6.2018 FREAKYFASHIONFESTIVAL.

19.6.2018 BRASILIA MAGAZIN NO.5

DE Ausstellungsprojekt der Experimentellen Gestaltung, Hermannshof, Springe-Völksen EN Exhibition Project of the Experimental Design Class, Hermannshof, Springe-Völksen

Modenschau, Musikzentrum, Hannover EN Fashion Show, Musikzentrum, Hannover

DE Releaseparty, Galerie Bohai, Hannover EN Magazine Release Party, Galerie Bohai, Hanover

DE

20. – 24.6.2018 6. LUMIX-FESTIVAL FÜR JUNGEN FOTOJOURNALISMUS Expo Plaza, Hannover 6th Lumix-Festival for Young Photojournalism, Expo Plaza, Hanover DE

EN

6. Lumix-Festival 6. Lumix-Festival

109

EVENTS


21.6. – 20.7.2018 AMT 2.0

25.6. – 8.7.2018 DESIGNSOMMER 2018

DE Innenarchitektur-Ausstellung, Bauverwaltung, Hannover EN Interior Architecture Exhibtion, Bauverwaltung, Hanover

Präsentation der Abschlussarbeiten, Design Center, Hannover EN Presentation of the Final Projects, Design Center, Hanover

27.6.2018 UNMENSCHLICH — ÜBERMENSCHLICH

DE

Szenografie–Kostüm-Ausstellung, Seilbahn, Hannover EN Scenography–Costume Exhibition, Seilbahn, Hanover DE

27.6. – 8.7.2018 SIND WIR WAS WIR SIND DE Fotoausstellung, GAF, Hannover EN Photography Exhibition, GAF, Hanover

Modepreis Hannover

110

VERANSTALTUNGEN


29.9.2018 MODEPREIS HANNOVER DE Modenschau, Design Center, Hannover EN Fashion Show, Design Center, Hanover

11. – 12.10.2018 5. KURT-SCHWITTERSSYMPOSIUM: BUILDING WORLDS Design Center, Hannover Kurt-Schwitters-Symposium for Design Theory: Building Worlds, Design Center, Hanover

DE EN

Modepreis Hannover

111

EVENTS


112

EDITORIAL


INDEX

113

Bartels → Zou EDITORIAL


A B

Bartels, Kerry → 86 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Andrea Nikol, Prof. Rolf Eusterschulte Bartschick, Svea → 70 Produktdesign / Product Design V.-Prof. Patrick Frey / Prof. Dr. Friedrich Weltzien Baumgarten, Pia → 40 Innenarchitektur / Interior Architecture V.-Prof. Tev Wilhelmsen / Dipl.-Ing. Sven Ronshausen Bayram, Aslihan → 60 Modedesign / Fashion Design Sun Jong  An / Prof. Volker Feyerabend Becks, Inga → 80 Szenografie–Kostüm–Experimentelle Gestaltung / Scenography–Costume–Experimental Design Prof. Heidemarie Kastler-Eckmann / Prof. Hans-Jörg Kapp Behluli, Anduena → 86 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Rolf Eusterschulte / Prof. Walter Hellmann Bohling, Rebecca → 86 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Walter Hellmann / Prof. Hans-Jörg Kapp Brack, Nathalie → 40 Innenarchitektur / Interior Architecture Prof. Kay Marlow / Prof. Bernd Rokahr Brandt, Pia-Lisa → 60 Modedesign / Fashion Design Prof. Carsten Behm / Ulrike Schoeller-Hufschmidt Braun, Carina → 99 Design und Medien / Design and Media Prof. Dr. Friedrich Weltzien / Prof. Walter Hellmann Braun, Saskia → 40 Innenarchitektur / Interior Architecture V.-Prof. Tev Wilhelmsen / Dipl.-Ing. Sven Ronshausen Bullenkamp, Clio → 40 Innenarchitektur / Interior Architecture Prof. Bernd Rokahr / Dipl.-Ing. Sven Ronshausen Bumb, Claudia → 60 Modedesign / Fashion Design Prof. Martina Glomb / Prof. Volker Feyerabend Burgdorf, Sascha → 99 Design und Medien / Design and Media Prof. Dr. Friedrich Weltzien / Prof. Nils Loof

C

Carlsson, Lena → 87 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Rolf Eusterschulte / Prof. Andrea Nikol Carreño Hansen, David → 34 Fotojournalismus und Dokumentarfotografie / Photojournalism and Documentary Photography Prof. Dr. Karen Fromm / Raimund Zakowski Chen, Yan → 41 Innenarchitektur / Interior Architecture Prof. Suzanne Koechert / Prof. Anke Bertram Cheng, Luping → 70 Produktdesign / Product Design Prof. Ralf Baumunk / Prof. Dr. Falk Höhn Cheng, Xiaoke → 70 Produktdesign / Product Design Prof. Ralf Baumunk / Prof. Dr. Falk Höhn Coers, Marion → 80 Szenografie–Kostüm–Experimentelle Gestaltung / Scenography–Costume–Experimental Design Prof. Maren Christensen-Gantenberg / Prof. Hans-Jörg Kapp

114

Cunitz, Sebastian → 34 Fotojournalismus und Dokumentarfotografie / Photojournalism and Documentary Photography Prof. Dr. Karen Fromm / Knut Giebel

D

Dets, Maryna → 61 Modedesign / Fashion Design Prof. Martina Glomb / Sandra Düwel Dittmann, Julia Anna → 87 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Ulli Lust / Prof. Walter Hellmann Dost, Frauke → 41 Innenarchitektur / Interior Architecture Prof. Suzanne Koechert / V.-Prof. Dr. Martina Wiedleroither, Prof. Dr. Friedrich Weltzien Durmaz, Ebru → 99 Design und Medien / Design and Media Prof. Gunnar Spellmeyer / Prof. Dr. Friedrich Weltzien

E

Ebbecke, Lisa → 87 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Andrea Nikol / Lucy S. Conrad

F

Faeseler, Kevin → 71 Produktdesign / Product Design V.-Prof. Frank Weiß / Prof. Ralf Baumunk Fan, Yuting → 88 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Ulli Lust / Prof. Walter Hellmann Fehlig, Kristin → 61 Modedesign / Fashion Design Prof. Johannes Assig / Prof. Ute Heuer Fichna, Melanie → 88 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Walter Hellmann / Prof. Hans-Jörg Kapp Fischer, Amanda → 61 Modedesign / Fashion Design Sun Jong  An / Prof. Ute Heuer Fitz-Özer, Katharina → 80 Szenografie–Kostüm–Experimentelle Gestaltung / Scenography–Costume–Experimental Design Prof. Maren Christensen-Gantenberg / Prof. Hans-Jörg Kapp Flock, Leonard → 100 Design und Medien / Design and Media Prof. Dr. Friedrich Weltzien / Prof. Gunnar Spellmeyer Focht, Andreas → 71 Produktdesign / Product Design V.-Prof. Frank Weiß / Felix Runde, Volkswagen AG, Design Exterieur Details, Leuchten Focke, Nina → 41 Innenarchitektur / Interior Architecture Prof. Bernd Rokahr / Dipl.-Ing. Sven Ronshausen Fornalski, Fabian → 100 Design und Medien / Design and Media Prof. Dr. Friedrich Weltzien / Prof. Nils Loof Fu, Chunyan → 62 Modedesign / Fashion Design Prof. Johannes Assig / Sun Jong  An

G

Gawlik, Christiane → 62 Modedesign / Fashion Design Sun Jong  An / Ulrike Schoeller-Hufschmidt

INDEX


Gerbing, Lisa → 71 Produktdesign / Product Design V.-Prof. Frank Weiß / Prof. Ralf Baumunk Gerhardt, Tom → 34 Fotojournalismus und Dokumentarfotografie / Photojournalism and Documentary Photography Prof. Michael Trippel / Prof. Dr. Karen Fromm Gilli, Franziska → 35 Fotojournalismus und Dokumentarfotografie / Photojournalism and Documentary Photography Prof. Michael Trippel / Ina-Jasmin Kossatz Gödecke, Carolin → 81 Szenografie–Kostüm–Experimentelle Gestaltung / Scenography–Costume–Experimental Design Prof. Colin Walker / Anja Katharina Lütgens Gold, Yassin → 100 Design und Medien / Design and Media Prof. Gunnar Spellmeyer / V.-Prof. Frank Weiß Golinski, Philipp → 88 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Ulli Lust / Prof. Hans-Jörg Kapp Gosch, Stefan → 52 Mediendesign / Media Design Jan Löcher / Prof. Michael Mahlstedt Gothe, Sebastian → 52 Mediendesign / Media Design Jan Löcher / Prof. Michael Mahlstedt Griese, Constantin → Design und Medien / Design and Media Prof. Dr. Friedrich Weltzien / Prof. Nils Loof Grubert, Maike → 72 Produktdesign / Product Design Prof. Ralf Baumunk / Prof. Gunnar Spellmeyer Guthknecht, Corinna → 101 Design und Medien / Design and Media Prof. Dr. Friedrich Weltzien / Michael Hauri Gutschke, Fiona → 62 Modedesign / Fashion Design Prof. Martina Glomb / Prof. Volker Feyerabend

H

Hajek, Felix → 89 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Andrea Nikol / Lucy S. Conrad Harlan, Fanny → 35 Fotojournalismus und Dokumentarfotografie / Photojournalism and Documentary Photography Prof. Dr. Karen Fromm / Prof. Beate Spalthoff Heeg, Thomas → 42 Innenarchitektur / Interior Architecture Prof. Anke Bertram / V.-Prof. André Nakonz Heinen, Timo → 72 Produktdesign / Product Design Prof. Ralf Baumunk / V.-Prof. Frank Weiß Praxispartner: SM Coating Helmin, Katja → 72 Produktdesign / Product Design V.-Prof. Patrick Frey / Thomas Bade (Universal Design) Hermes, Stephanie → 52 Mediendesign / Media Design Prof. Michael Mahlstedt / Jan Löcher Hernández Pineda, Clara Maria → 42 Innenarchitektur / Interior Architecture V.-Prof. Dr. Martina Wiedleroither / V.-Prof. André Nakonz Herrmann, Kristin → 63 Modedesign / Fashion Design Sandra Düwel / Ulrike Schoeller-Hufschmidt Hesselink, Ann-Cathrin → 63 Modedesign / Fashion Design Prof. Volker Feyerabend / Ulrike Schoeller-Hufschmidt

115

Höke, Xenia Farah → 42 Innenarchitektur / Interior Architecture Prof. Kay Marlow / Prof. Anke Bertram Horn, Jacqueline → 40 Innenarchitektur / Interior Architecture Prof. Bernd Rokahr / Dipl.-Ing. Sven Ronshausen Horst, Michaela → 43 Innenarchitektur / Interior Architecture Prof. Bernd Rokahr / Dipl.-Ing. Sven Ronshausen

I J

Jasmer, Annika → 63 Modedesign / Fashion Design Prof. Johannes Assig / Ulrike Schoeller-Hufschmidt

K

Kleingarn, Nele → 43 Innenarchitektur / Interior Architecture Prof. Kay Marlow / Prof. Suzanne Koechert Klingebiel, Vanessa → 73 Produktdesign / Product Design V.-Prof. Frank Weiß / Prof. Gunnar Spellmeyer Knoll, Maria → 42 Innenarchitektur / Interior Architecture Prof. Kay Marlow / Prof. Anke Bertram Knoop, Marian → 57 Mediendesign / Media Design Prof. Michael Sutor / Prof. Timo Schnitt Koch, Vanessa → 53 Mediendesign / Media Design Prof. Markus Fischmann / Prof. Nils Loof Koller, Valentin → 73 Produktdesign / Product Design V.-Prof. Patrick Frey / Prof. Dr. Friedrich Weltzien Kolwe, Michaela → 81 Szenografie–Kostüm–Experimentelle Gestaltung / Scenography–Costume–Experimental Design Prof. Heidemarie Kastler-Eckmann / Prof. Ute Heuer Korsch, Dimitri → 53 Mediendesign / Media Design Jan Löcher / Prof. Timo Schnitt Koslowski, Jessica-Christin → 43 Innenarchitektur / Interior Architecture Prof. Suzanne Koechert / Dipl.-Ing. Sven Ronshausen Kozal, Burak → 53 Mediendesign / Media Design Jan Löcher / Prof. Markus Fischmann Krauß, Melina → 73 Produktdesign / Product Design Prof. Ralf Baumunk / V.-Prof. Patrick Frey Kreuzer, Carsten → 44 Innenarchitektur / Interior Architecture V.-Prof. Dr. Martina Wiedleroither / Prof. Anke Bertram Krubeck, Annika → 64 Modedesign / Fashion Design Sun Jong  An / Prof. Ute Heuer Kühfuss, Patricia → 35 Fotojournalismus und Dokumentarfotografie / Photojournalism and Documentary Photography Prof. Dr. Karen Fromm / Prof. Michael Trippel Kuhn, Lukas → 74 Produktdesign / Product Design Prof. Ralf Baumunk / Prof. Timo Schnitt Praxispartner: Timm Schwank, Head of Art, Deck13 Interactive

INDEX


L

Lambrecht, Maximilian → 54 Mediendesign / Media Design Prof. Markus Fischmann / Prof. Timo Schnitt Lauche, Matthias → 101 Design und Medien / Design and Media Prof. Gunnar Spellmeyer / Prof. Ralf Baumunk Le, Ngoc → 74 Produktdesign / Product Design V.-Prof. Patrick Frey / Prof. Ralf Baumunk Lifke, Katharina-Sara → 89 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Heidemarie Kastler-Eckmann / Prof. Hans-Jörg Kapp Linnenbecker, Theresa → 81 Szenografie–Kostüm–Experimentelle Gestaltung / Scenography–Costume–Experimental Design Prof. Heidemarie Kastler-Eckmann / Prof. Hans-Jörg Kapp Loges, Mareike → 54 Mediendesign / Media Design Prof. Markus Fischmann / Prof. Timo Schnitt Lu, Jessica → 44 Innenarchitektur / Interior Architecture Prof. Suzanne Koechert / V.-Prof. André Nakonz Lürig, Pauline → 89 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Walter Hellmann / Prof. Hans-Jörg Kapp

M

Mädge, Amelie → 101 Design und Medien / Design and Media Prof. Gunnar Spellmeyer / Prof. Dr. Martin Scholz Maier, Constantin → 54 Mediendesign / Media Design Prof. Nils Loof / Prof. Michael Sutor Mantyk, Natalia → 44 Innenarchitektur / Interior Architecture V.-Prof. Dr. Martina Wiedleroither / Prof. Suzanne Koechert Manz, Romy → 64 Modedesign / Fashion Design Prof. Volker Feyerabend / Ulrike Schoeller-Hufschmidt Meier, Nico → 74 Produktdesign / Product Design V.-Prof. Frank Weiß / Matthias Valencia, Volkswagen, Design Exterieur Details Meiners, Sharina → 45 Innenarchitektur / Interior Architecture Prof. Anke Bertram / V.-Prof. André Nakonz Messmann, Richard → 102 Design und Medien / Design and Media Prof. Gunnar Spellmeyer / Prof. Dr. Friedrich Weltzien Meyer, Arne → 90 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Walter Hellmann / Prof. Rolf Eusterschulte Meyer, Nathalie → 90 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Ulli Lust / Prof. Walter Hellmann Miottel, Mara → 45 Innenarchitektur / Interior Architecture V.-Prof. André Nakonz / V.-Prof. Tev Wilhelmsen Müller, Florian → 102 Design und Medien / Design and Media Prof. Dr. Friedrich Weltzien / Prof. Rolf Nobel

N

Nadler, Ann-Catrin → 54 Mediendesign / Media Design Prof. Michael Mahlstedt / Jan Löcher

116

Neumann, Sina → 64 Modedesign / Fashion Design Prof. Volker Feyerabend / Ulrike Schoeller-Hufschmidt Neumayer, Isabell → 102 Design und Medien / Design and Media Prof. Dr. Friedrich Weltzien / Prof. Martina Glomb Niemeyer, Sina → 36 Fotojournalismus und Dokumentarfotografie / Photojournalism and Documentary Photography Prof. Dr. Karen Fromm / Christoph Bangert Noffke, Camilla → 82 Szenografie–Kostüm–Experimentelle Gestaltung / Scenography–Costume–Experimental Design Prof. Heidemarie Kastler-Eckmann / Prof. Maren Christensen-Gantenberg Nowak, Nicole → 45 Innenarchitektur / Interior Architecture Prof. Bernd Rokahr / V.-Prof. Dr. Martina Wiedleroither

O

Obst, Marlene → 90 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Ulli Lust / Prof. Walter Hellmann Oetter, Laura-Sophie → 91 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Ulli Lust / Prof. Walter Hellmann Ohsiek, Leona → 36 Fotojournalismus und Dokumentarfotografie / Photojournalism and Documentary Photography Prof. Dr. Karen Fromm / Markus Seewald Otte, Henning → 91 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Rolf Eusterschulte / Lucy S. Conrad Otto, Melissa → 46 Innenarchitektur / Interior Architecture V.-Prof. André Nakonz / V.-Prof. Tev Wilhelmsen

P

Pauw, Janina Maren → 91 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Ulli Lust / Lucy S. Conrad Pavel, Sebastian → 55 Mediendesign / Media Design Prof. Nils Loof / Prof. Timo Schnitt Penjak, Ivanka → 36 Fotojournalismus und Dokumentarfotografie / Photojournalism and Documentary Photography Prof. Dr. Karen Fromm / Raimund Zakowski Pestka, Salissa → 65 Modedesign / Fashion Design Sun Jong  An / Ulrike Schoeller-Hufschmidt Pfeiffer, Nicole → 46 Innenarchitektur / Interior Architecture V.-Prof. Tev Wilhelmsen / V.-Prof. Dr. Martina Wiedleroither Pham, Ngoc Lan Anh → 82 Szenografie–Kostüm–Experimentelle Gestaltung / Scenography–Costume–Experimental Design Prof. Colin Walker / Prof. Hans-Jörg Kapp Poppinger, Michael → 55 Mediendesign / Media Design Prof. Michael Mahlstedt / Prof. Timo Schnitt Pötter, Martin → 37 Fotojournalismus und Dokumentarfotografie / Photojournalism and Documentary Photography Prof. Michael Trippel / Prof. Dr. Karen Fromm

INDEX


R

Radlow, Janna → 46 Innenarchitektur / Interior Architecture V.-Prof. Tev Wilhelmsen / Prof. Suzanne Koechert Raidel, Aaron → 47 Innenarchitektur / Interior Architecture Prof. Bernd Rokahr / Prof. Anke Bertram Reichl, Pablo Giacomo → 92 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Ulli Lust / Prof. Hans-Jörg Kapp Reuter, Lilian → 75 Produktdesign / Product Design V.-Prof. Patrick Frey / Prof. Ralf Baumunk Richter, Alicia-Cosima → 102 Design und Medien / Design and Media Prof. Dr. Friedrich Weltzien / Prof. Martina Glomb Ringleb, Carla Maria → 82 Innenarchitektur / Interior Architecture Prof. Anke Bertram / V.-Prof. Tev Wilhelmsen Römer, Lioba → 47 Innenarchitektur / Interior Architecture Prof. Anke Bertram / V.-Prof. Tev Wilhelmsen Rosenberg, André → 65 Modedesign / Fashion Design Prof.  Johannes Assig / Prof. Martina Glomb Rudzki, Isabella → 65 Modedesign / Fashion Design Sun Jong  An / Prof. Ute Heuer

S

Sabisch, Joanna → 75 Produktdesign / Product Design V.-Prof. Patrick Frey / Prof. Dr. Friedrich Weltzien Schäfer, Anne → 92 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Ulli Lust / Prof. Rolf Eusterschulte Schäfer, Jana → 103 Design und Medien / Design and Media Prof. Gunnar Spellmeyer / Prof. Dr. Friedrich Weltzien Scharping, Katharina → 47 Innenarchitektur / Interior Architecture Prof. Bernd Rokahr / V.-Prof. Dr. Martina Wiedleroither Schellong, Sophia → 83 Szenografie–Kostüm–Experimentelle Gestaltung / Scenography–Costume–Experimental Design Prof. Colin Walker / Anja Katharina Lütgens Schinkel, Christian → 55 Mediendesign / Media Design Prof. Timo Schnitt / Jan Löcher Schmakeit, Renja → 56 Mediendesign / Media Design Prof. Nils Loof / Prof. Michael Mahlstedt Schmidt, Julia → 92 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Rolf Eusterschulte / Prof. Walter Hellmann Schnetz, Jakob → 37 Fotojournalismus und Dokumentarfotografie / Photojournalism and Documentary Photography Prof. Dr. Karen Fromm / Raimund Zakowski Schöbel, Lena → 93 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Andrea Nikol / Prof. Rolf Eusterschulte Schöttle, Jörn Jacob → 48 Innenarchitektur / Interior Architecture Prof. Suzanne Koechert / Dipl.-Ing. Sven Ronshausen Schröder, Jonas → 56 Mediendesign / Media Design Prof. Markus Fischmann / Prof. Timo Schnitt

117

Schröder, Kim Maja → 42 Innenarchitektur / Interior Architecture Prof. Anke Bertram / V.-Prof. André Nakonz Schröter, Robert → 75 Produktdesign / Product Design V.-Prof. Patrick Frey / Prof. Dr. Friedrich Weltzien Schuler, Julia → 66 Modedesign / Fashion Design Sun Jong  An / Prof. Volker Feyerabend Schulter, Amelie Sophie → 93 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Rolf Eusterschulte / Prof. Ulli Lust Schulz, Antonia → 103 Design und Medien / Design and Media Prof. Dr. Friedrich Weltzien / Barbara Hindahl Schulz, Leonie → 66 Modedesign / Fashion Design Prof. Martina Glomb / Prof. Volker Feyerabend Schulz, Madlen → 93 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Rolf Eusterschulte / Lucy S. Conrad Schulze, Hannah → 48 Innenarchitektur / Interior Architecture Prof. Suzanne Koechert / V.-Prof. Tev Wilhelmsen Schumacher-Ewald, Natalia → 66 Modedesign / Fashion Design Prof. Volker Feyerabend / Prof. Martina Glomb Schumann, Christin → 83 Szenografie–Kostüm–Experimentelle Gestaltung / Scenography–Costume–Experimental Design Prof. Colin Walker / Ansgar Silies Schumann, Friedrich Wilhelm → 37 Fotojournalismus und Dokumentarfotografie / Photojournalism and Documentary Photography Prof. Dr. Karen Fromm / Michael Hauri Schütte, Alisha → 56 Mediendesign / Media Design Prof. Nils Loof / Prof. Michael Mahlstedt Schütte, Marvin → 57 Mediendesign / Media Design Prof. Timo Schnitt / Prof. Michael Mahlstedt Seidel, Saskia → 76 Produktdesign / Product Design Prof. Ralf Baumunk / Prof. Gunnar Spellmeyer Senkowski, Ive Lenas Marcus → 94 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Ulli Lust / Prof. Hans-Jörg Kapp Sitek, Przemyslaw → 94 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Ulli Lust / Prof. Hans-Jörg Kapp Stahl, Arne → 76 Produktdesign / Product Design V.-Prof. Frank Weiß / Prof. Ralf Baumunk Stender, Lisa → 103 Design und Medien / Design and Media Prof. Dr. Friedrich Weltzien / Prof. Bernhard Garbert Sterzenbach, André → 57 Mediendesign / Media Design Jan Löcher / Prof. Timo Schnitt Stigge, Lea Doreen → 94 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Walter Hellmann / Prof. Hans-Jörg Kapp Stolzenwald, Sven → 34 Fotojournalismus und Dokumentarfotografie / Photojournalism and Documentary Photography Prof. Dr. Karen Fromm / Raimund Zakowski Stroisch, Janek → 38 Fotojournalismus und Dokumentarfotografie / Photojournalism and Documentary Photography Prof. Dr. Karen Fromm / Raimund Zakowski

INDEX


Stumpf, Angelina → 67 Modedesign / Fashion Design Sun Jong  An / Prof. Martina Glomb Supe, Sebastian → 95 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Andrea Nikol / Lucy S. Conrad

T

Tang, Naizheng → 76 Produktdesign / Product Design Prof. Ralf Baumunk / Prof. Dr. Falk Höhn Thiel, Leander → 104 Design und Medien / Design and Media Prof. Dr. Friedrich Weltzien / Prof. Gunnar Spellmeyer Turhan, Yaprak → 95 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Dr. Friedrich Weltzien / Prof. Walter Hellmann

U

Worbs, Franziska → 78 Produktdesign / Product Design V.-Prof. Frank Weiß / Prof. Ralf Baumunk Wybraniec, Annemarie → 49 Innenarchitektur / Interior Architecture Prof. Suzanne Koechert / V.-Prof. Dr. Martina Wiedleroither Xu, Guangli → 78 Produktdesign / Product Design Prof. Ralf Baumunk / Prof. Dr. Falk Höhn

Z

Zieske, Nick → 58 Mediendesign / Media Design Prof. Timo Schnitt / Prof. Michael Mahlstedt Zou, Luyu → 97 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Andrea Nikol / Prof. Dr. Friedrich Weltzien

Unverricht, Magnus → 57 Mediendesign / Media Design Prof. Michael Sutor / Prof. Timo Schnitt

V

Vysotsky, Roman → 104 Design und Medien / Design and Media Prof. Gunnar Spellmeyer / Prof. Dr. Friedrich Weltzien

W

Wahl, Tim → 48 Innenarchitektur / Interior Architecture Prof. Kay Marlow / Prof. Bernd Rokahr Wang, Shuying → 77 Produktdesign / Product Design V.-Prof. Patrick Frey / Prof. Sönke Hoof Wang, Yiting → 95 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Ulli Lust / Prof. Hans-Jörg Kapp Wang, Yuyang → 77 Produktdesign / Product Design Prof. Ralf Baumunk / Prof. Dr. Falk Höhn Welge, Dennis → 38 Fotojournalismus und Dokumentarfotografie / Photojournalism and Documentary Photography Markus Seewald / Florian Müller Werner, Christian → 34 Fotojournalismus und Dokumentarfotografie / Photojournalism and Documentary Photography Prof. Dr. Karen Fromm / Raimund Zakowski Werner, Constantin → 77 Produktdesign / Product Design V.-Prof. Patrick Frey / Prof. Dr. Friedrich Weltzien Wetzig, Malte → 104 Design und Medien / Design and Media Prof. Dr. Friedrich Weltzien / Prof. Gunnar Spellmeyer Whelan, Melvin → 78 Produktdesign / Product Design Prof. Ralf Baumunk / V.-Prof. Frank Weiß Wiegard, Anna-Lea → 48 Innenarchitektur / Interior Architecture Prof. Kay Marlow / Prof. Bernd Rokahr Windels, Anna → 96 Visuelle Kommunikation / Visual Communication Prof. Rolf Eusterschulte / Prof. Ulli Lust Wirtz, Pia Christina → 49 Innenarchitektur / Interior Architecture Prof. Bernd Rokahr / V.-Prof. André Nakonz

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Prüfende / Examiners Sun Jong An Prof. Johannes Assig Thomas Bade Christoph Bangert Prof. Ralf Baumunk Prof. Carsten Behm Prof. Anke Bertram Prof. Maren Christensen-Gantenberg Lucy S. Conrad Sandra Düwel Prof. Rolf Eusterschulte Prof. Volker Feyerabend Prof. Markus Fischmann V.-Prof. Patrick Frey Prof. Dr. Karen Fromm Prof. Bernhard Garbert Knut Giebel Prof. Martina Glomb Michael Hauri Prof. Walter Hellmann Prof. Ute Heuer Barbara Hindahl Prof. Dr. Falk Höhn Prof. Sönke Hoof Prof. Hans-Jörg Kapp Prof. Heidemarie Kastler-Eckmann Prof. Suzanne Koechert Ina-Jasmin Kossatz Jan Löcher

INDEX

Prof. Nils Loof Prof. Ulli Lust Anja Katharina Lütgens Prof. Michael Mahlstedt Prof. Kay Marlow Florian Müller V.-Prof. André Nakonz Prof. Andrea Nikol Prof. Rolf Nobel Prof. Bernd Rokahr Dipl.-Ing. Sven Ronshausen Felix Runde Prof. Timo Schnitt Ulrike Schoeller-Hufschmidt Prof. Dr. Martin Scholz Markus Seewald Ansgar Silies Prof. Beate Spalthoff Prof. Gunnar Spellmeyer Prof. Michael Sutor Prof. Michael Trippel Matthias Valencia Prof. Colin Walker V.-Prof. Frank Weiß Prof. Dr. Friedrich Weltzien V.-Prof. Dr. Martina Wiedleroither V.-Prof. Tev Wilhelmsen Raimund Zakowski


BILDNACHWEIS / PICTURE CREDITS Die kleinen Dinge /  The Little Things 2–23

Khadra Farah

Illustration 29 Giacomo 30 Arne Meyer

Abschlussarbeiten / Final Works 34 Sven Stolzenwald / Sebastian Cunitz / Tom Gerhardt 35 Franziska Gilli / Fanny Harlan / Patricia Kühfuss 36 Sina Niemeyer / Leona Ohsiek / Ivanka Penjak 37 Martin Pötter / Jakob Schnetz / Friedrich Schumann 38 Janek Stroisch / Dennis Welge 40 Pia Baumgarten & Saskia Braun / Nathalie Brack / Jacqueline Horn & Clio Bullenkamp 41 Yan Chen / Frauke Dost / Nina Focke 42 Thomas Heeg & Kim Schröder / Clara María Hernández Pineda / Xenia Höke & Maria Knoll 43 Michaela Horst / Neele Kleingarn / Jessica-Christin Koslowski 44 Carsten Kreuzer / Jessica Lu / Natalia Mantyk 45 Sharina Meiners / Mara Miottel / Nicole Nowak 46 Melissa Otto / Nicole Pfeiffer / Jana Radlow 47 Aaron Raidel / Lioba Römer / Pixabay 48 Jörn Jacob Schöttle / Hannah Schulze / Anna-Lea Wiegard & Tim Wahl 49 Pia Christina Wirtz / Annemarie Wybraniec 52 Stefan Gosch / Sebastian Gothe / Stephanie Hermes 53 Vanessa Koch / Dimitri Korsch / Burak Kozal 54 Maximilian Lambrecht & Mareike Loge / Alexander Kohn / Ann-Catrin Nadler 55 Sebastian Pavel / Michael Poppinger / Christian Schinkel 56 Daniel M.G. Weiß / Jonas Schröder / Alisha Schütte 57 Marvin Schütte / André Sterzenbach / Max Struck, Marian Knoop & Magnus Unverricht 58 Nick Zieske 60 Nefise Fotografie / Kristina Lind / Norbert Müller 61 Mustafa Ali-Abdullah / Fashionhorses / Lena Paßlick 62 Darian Weil / Andy Franz / Katja Mart 63 Kristin Herrmann / Andy Franz / Ulf Jasmer 64 Lukas von Loeper / David Oswald / Paul Winter 65 Andy Franz / Merlin Noack / Simon Lohmeyer 66 Julia Bellack / Arne Gutknecht / Lukas von Loeper 67 Tobias Brabanski 70 Svea Bartschick / Luping Cheng / Xiaoke Cheng 71 Kevin Faeseler / Andreas Focht / Lisa Gerbing 72 Maike Grubert / Timo Heinen / Katja Helmin 73 Vanessa Klingebiel / Valentin Koller / Melina Krauß 74 Lukas Kuhn / Arne Stahl / Nico Meier 75 Lilian Reuter / Joanna Sabisch / Robert Schröter 76 David Rüsseler / Arne Stahl / Naizheng Tang 77 Shuying Wang / Yuyang Wang / Constantin Werner 78 Melvin Whelan / Franziska Worbs / Guangli Xu 80 Friederike Finster / Marion Coers / Marian Lenhard 81 Carolin Gödecke / Katja Mart / Patrick Junker 82 Katja Mart / Lan Anh Pham / Ana Halina Ringleb & Carla Maria Ringleb

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83 Sophia Schellong / Christin Schumann 86 Kerry Bartels / Anduena Behluli / Rebecca Bohling 87 Lena Carlsson / Julia Anna Dittmann / Lisa Ebbecke 88 Yuting Fan / Melanie Fichna / Philipp Golinski 89 Felix Hajek / Katharina-Sara Lifke / Pauline Lürig 90 Arne Meyer / Nathalie Meyer / Marlene Obst 91 Laura-Sophie Oetter / Henning Otte / Janina Maren Pauw 92 Pablo Giacomo Reichl / Anne Schäfer / Julia Schmidt 93 Lena Schöbel / Amelie Sophie Schulter / Madlen Schulz 94 Ive Lenas Marcus Senkowski / Przemyslaw Sitek / Lea Doreen Stigge 95 Sebastian Supe / Yaprak Turhan / Yiting Wang 96 Anna Windels / Luyu Zou 98 Carina Braun / Sascha Burgdorf & Constantin Griese / Ebru Durmaz 99 Leonard Flock / Fabian Fornalski / Yassin Gold 100 Corinna Guthknecht / Matthias Lauche & Manfred P. Hinz / Amelie Mädge 101 Richard Messmann / Florian Müller / Anna-Lena Meiseberg 102 Jana Schäfer / Antonia Schulz / Lisa Stender 103 Leander Thiel / Roman Vysotsky / Malte Wetzig, Helge Wetzig & Andreas Werda

Veranstaltungen / Events 106 107 108 109 110 111

Arne Gutknecht / Matthias Lauche Martin Pötter / Arne Meyer Arne Meyer Khadra Farah Julius Schien Julius Schien

BILDNACHWEIS / PICTURE CREDITS


IMPRESSUM / IMPRINT HERAUSGEBER / PUBLISHER Hochschule Hannover Fakultät III – Medien, Information und Design Abteilung Design und Medien Expo Plaza 2, D—30539 Hannover University of Applied Sciences and Arts, Hanover Faculty III — Media, Information and Design Department of Design and Media Expo Plaza 2, D—30539 Hannover www.hs-hannover.de/f3 +49 (0)511 9296-2464 presse-f3@hs-hannover.de PROJEKTLEITUNG / PROJECT MANAGEMENT Alexandra Gomez Kaetz KONZEPT / CONZEPT Khadra Farah, Alexandra Gomez Kaetz, Arne Meyer REDAKTION / EDITED BY Indra Bruse, Arne Meyer FOTOGRAFIE / PHOTOGRAPHY Khadra Farah LAYOUT, SATZ / LAYOUT, TYPE SETTING Arne Meyer SCHLUSSREDAKTION, LEKTORAT / FINAL EDITING, PROOFREADING Alexandra Gomez Kaetz ABSTRACTS Harmke Drecoll, Katja Kläfker ÜBERSETZUNG / TRANSLATION Kate Hunter DRUCK / PRINTING Gutenberg Beuys, Langenhagen SCHRIFT / TYPEFACE Atlas Grotesk, Commercial Type PAPIER / PAPER Schleipen Fly, extraweiß Edelweiß V.i.S.d.P. Prof. Anke Bertram Jegliche Form der Vervielfältigung darf nur nach vorhergehender Genehmigung der Hochschule Hannover erfolgen. Die abgedruckten Bilder entsprechen der Bildauswahl der Redaktionsleitung. Die Texte wurden redaktionell überarbeitet. Wir übernehmen keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der uns bereitgestellten Informationen. EN Every kind of reproduction needs a previous written permission of the University of Applied Sciences and Arts, Hanover. The images reproduced here correspond to the selection made by the editorial committee. The editorial committee reserves the right to alter the descriptions of the final projects if necessary. We offer no guarantee for the timeliness, accuracy, completeness or quality of the information made available to us. DE

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ISSN 2365-6638

Yearbook 2018  

The Yearbook 2018 is a collection of 172 final projects of the department of design and media at the University of Applied Sciences and Arts...

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