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Grußworte Grußwort des Präses, Pfarrer Wolfgang Vossen ..………………...

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Grußwort des 1.Brudermeisters, Klaus Reichl ........................

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Grußwort des Generaloberst, Leo Dahlheim………………………...

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Grußwort des Bürgermeister, Herbert Napp………………………….

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Grußwort des neuen Königpaares 2014/2015 S.M. Michael I. und Königin Christiana Rönicke ....………….......

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Grußwort des Königpaares 2013/2014 S.M. Klaus II und Königin Sandra Erlenkamp ..………….…….....

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Könige & Prinzen Schützenkönige der St. Hubertus Bruderschaft seit 1853 ..…... 19 Vorstellung des neuen Königpaares ……………………………....…. 23 Edelknabenkönig Jan Neukirchen …...…………………………....…. 27 Pagenkönig Niklas Wyrich ………………………….......…....………...

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Schülerprinz Justin Beckers ....…………………………………....…….

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Jungschützenkönig Dennis Gudenkauf ..................................

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Dies & Das, Die Schützen sagen Danke ................................

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Danke Herr Pfarrer Vossen ..................................................

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Jubilare 2014 ………………………………………………………….......

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Schützenfest 1913 .....……………………………………………….....….

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Das Hoistener Regiment 2014 ….....……………………….....…

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Marschplan …….……………………………..........…………….....……

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Festablauf ………………………………………….........…….….....…… för ze Laache .....………………………………………........………....….

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Neuer Zeltewirt ................................................................... 90 Dorftermine ....................................................................ab

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Verstorbene Schützen 2013 ...........................................

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Jungschützenbericht 2013 ...................................................

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Die Königsstühle .................................................................

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Der Vorstand ................................................................ab 105 Neuer Grenadierzug ...........................................................

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Impressum .........................................................................

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Hoistener Heimatlied……………………………………............……

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Liebe Schützen, liebe Schützenfrauen verehrte Gäste unseres Volks- und Heimatfestes, Schützenbrauchtum – ein Weltkulturerbe? Eine Nachbargemeinde im Rhein- Kreis Neuss hat im vergangenen November einen entsprechenden Antrag an die UNESCO gestellt mit der Absicht, die gelebte Tradition unseres Schützenwesens auf die Liste des Immateriellen Kulturerbes zu setzen. Dabei berufen sie sich auf Belgien, Niederlande und Österreich, wo das Schützenbrauchtum bereits als Weltkulturerbe anerkannt wurde. Das Vorhaben, unsere lebendige Tradition des Schützenwesens und des Bruderschaftsgedankens, die bis weit ins Mittelalter zurückgeht, zu schützen, ist sicherlich einer Unterstützung wert. Dabei wird auch für die breite Öffentlichkeit deutlich, dass unser Schützenbrauchtum nicht nur aus Schützenfest feiern, sondern auch soziales und karikatives Engagement besteht. Auf der anderen Seite aber: Wenn wir auf einer solchen Weltkulturliste stehen, quasi eine offizielle Anerkennung haben, dass unser Schützenwesen „schützenwert“ ist, laufen wir da nicht Gefahr, stehen zu bleiben? Zu unseren Anliegen gehört es, altes und überliefertes Brauchtum wie das Bruderschaftswesen zu erhalten, gleichzeitig aber fortzuführen, ohne dabei nur auf die Zukunft zu schauen. Nicht umsonst lautet ein Motto unserer Bruderschaften: „Aus alter Wurzel neue Kraft.“ Dieses bedeutet, altes, überliefertes Brauchtum zu erhalten und entsprechend dem heutigen Verständnis umzusetzen. Wenn Sie, liebe Hoistener Mitbürger, unsere Festzeitschrift in der Hand halten, ist der Beginn unseres Volks- und Heimatfestes nicht mehr weit. Die einzelnen Schützenzüge, aber auch der Vorstand unserer Bruderschaft treffen sich noch einmal, um die letzten organisatorischen Fragen für den Festverlauf zu klären. Dabei halten wir natürlich auch einen kritischen Rückblick und stellen uns auch die Frage, ob wir unsere Traditionsverpflichtung und die sich daraus ergebenden Aufgaben auch mit Leben erfüllt haben. Dazu zählen wir die Kameradschaft, die Freundschaft, das gegenseitige Verstehen, das harmonische Zusammensein von Jung und Alt und die Achtung vor unserer Heimat. Auch neu hinzugezogene Mitbürger sind in -> ~ 10 ~


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Liebe Schützenfamilien, liebe Hoistener, wenn der Ort festlich geschmückt ist, wenn die Uniformen bereit liegen und die Musik bestellt ist, dann kann das Schützenfest kommen. Ob in der Innenstadt, auf der Furth oder in den kleineren Neusser Ortsteilen: Jedes der vielen Schützenfeste in Neuss hat seinen eigenen Reiz und seine Bedeutung, denn es wird getragen von den Mitgliedern der Vereine und Bruderschaften, es vereint die Menschen im Ort. Das Schützenwesen kann sich mit Fug und Recht als größte Bürgerbewegung in der Stadt Neuss bezeichnen. Die Hoistener sind ein Teil dieser Bürgerbewegung, der mir persönlich besonders ans Herz gewachsen ist, da ich in jedem Jahr wieder gerne in den Reihen des Grenadierzugs „Hoistener Blömsches“ mitmarschiere. Wenn die Kanonen den Beginn des Festes verkünden, dann ist der ganze Ort einbezogen in das Festgeschehen. Jung und alt sind gleichermaßen dabei, und auch die Neubürger werden eingeladen, sich zu beteiligen. Ich freue mich besonders darüber, dass das Schützenwesen in Hoisten gerade bei der jungen Generation so gut ankommt. Um die Zukunft der St. Hubertus-Schützenbruderschaft muss man sich also keine Sorgen machen. Den erfahrenen Schützen kommt nun die Aufgabe zu, den Nachwuchs auch an die Werte des Schützenwesens heranzuführen. Denn Schützen feiern nicht nur, sie übernehmen auch gesellschaftliche Verantwortung und engagieren sich für die Gemeinschaft. Liebes Königspaar Michael und Christiana Rönicke, lieber Brudermeister Klaus Reichl, für Sie steht jetzt aber erst einmal das Feiern im Vordergrund. Ich wünsche Ihnen und allen Aktiven daher ein gelungenes, harmonisches und hoffentlich sonniges Schützenfest 2014! Ihr

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Kรถnig Peter Knรถchel 1934/35

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Liebe Schützen und Schützenfamilien, liebe Hoistener und Hoistenerinnen, Freunde und Gäste unseres Schützen- und Volksfestes Es liegt was in der Luft. Ein Jahr ist wieder vorbei und man sieht orangefarbene Autos im Ort. Die Stadt pflegt ihre Anlagen und rückt mit großen Fahnen an. Die Hoistener fegen und putzen. Die Schützen polieren ihre Orden und richten ihre Uniformen. Der Königszug „mer dörve“ baut und streicht was das Zeug hält. Ja, es ist wieder soweit:

Schützenfest in Hoisten Ist wirklich alles so wie immer? Was ist mit Glaube, Sitte, Heimat? Gelten die alten Werte noch? Die Diskussionen zum Weltkulturerbe haben deutlich gemacht, dass glücklicherweise immer noch sehr viele Menschen dieser Meinung sind. Es geht um die Kraft, die von diesem lebendigen Brauchtum ausgeht. Schützenwesen ist eine soziale Gemeinschaft, die das ganze Jahr über lebendig ist und einmal im Jahr für alle sichtbar ihr großes Schützenfest feiert. Die Begegnungen mit Gleichgesinnten geben diesen Festen erst einen Sinn. Auf Schützenfesten werden Freundschaften geschlossen, Alt und Jung finden sich im Gespräch. Mancher Bund fürs Leben fand gar seinen Beginn auf einem Schützenfest. Darum liebe Schützen, liebe Hoistener Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie alle Gäste von Nah und Fern: lasst uns ein paar Tage miteinander feiern. Wir freuen uns auf Sie und auf Euch!

Michael und Christiana Rönicke

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Liebe Hoistener Schützenfamilie, liebe Hoistener Bürgerinnen und Bürger, sehr verehrte Gäste, mit dem diesjährigen Böllerschuss am Schützenfest-Samstag endet unsere Regierungszeit und wir können auf zwei unvergessliche Jahre zurückblicken. Zum Einen auf das aufregende Jahr als Kronprinz nach dem Vogelschuss mit dem Vorbereitungsjahr und zum Anderen auf die überwältigen Tage an unserem Schützen- und Volksfest 2013. Wir möchten uns gerne bei allen bedanken, die uns auf vielfältigster Weise unterstützt haben und dieses Fest zu unserem Fest gestaltet haben. Großer Dank gilt unserem Schützenzug der Jägerfahnenkompanie Flotte Hirsche mit seinen Frauen, unseren Kindern Laura und Tim, unseren Familien und Freunden. Weiterhin möchten wir uns bei dem Hoistener Schützenregiment für die tolle Unterstützung bedanken und bei den Gastschützen aus Holzheim und Uedesheim für ihre Unterstützung. Bedanken möchten wir uns auch für die vielen Glückwünsche und Geschenke zu unserer Krönung. Wir freuen uns, dass Hoisten mit S.M. Michael I. und Königin Christiana Rönicke doch noch ein Königspaar gefunden hat, das diese tolle und unvergessliche Tradition genießen kann und wünschen Ihnen Sonne über Hoisten und Sonne in den Herzen.

Klaus und Sandra Erlenkamp

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Jahr 1853/54 1854/55 1855/56 1856/57 1857/58 1858/59 1859/60 1860/61 1861/62 1862/63 1863/64 1864/65 1865/66 1866/67 1867/68 1868/69 1869/70 1870/71 1871/72 1872/73 1873/74 1874/75 1875/76 1876/77 1877/78 1878/79 1879/80 1880/81 1881/82 1882/83 1883/84 1884/85 1885/86 1886/87 1887/88 1888/89 1889/90 1890/91 1891/92 1892/93 1893/94 1894/95 1895/96 1896/97 1897/98 1898/99 1899/00 1900/01 1901/02 1902/03 1903/04 1904/05

Name Bernhard Bruen Heinrich Leusch Johann Zaum Theodor Kürten Joseph Limburg Carl Zeck Arnold Küpper Johann Hüsgen Wilhelm Strerath Theodor Drusces Johann Schmitz Heinrich Bernhards Josef Brüggen Kein Schützenfest Ludgerus Bellen Peter Ehl Heinrich Pohl Konrad Wiertz Kein Schützenfest Gerhard Brüggen Hubert Deuhs "wegen besonderer Verhältnisse" nicht gehalten Johann Bonnes Matthias Markus Kein Schützenfest Eberhard Gau Wilhelm Bersh Keine Angaben Kein Schützenfest Peter Pohl Adolph Nilgen Wilhelm Bellen Keine Königsplakette gestiftet Kein Schützenfest Kein Schützenfest Jakob Schmitz Johann Bonnes Wilhelm Creuter Cornelius Ehl Joseph Stübben Peter Mux Hermann Pohl Heinrich Josef Schmitz Kein Schützenfest Bernhard Brüggen Heinrich Brüggen Joseph Brüggen Peter Brüggen Heinrich Pohl Joseph Wolf Heinrich Harmes Quirinus Kluth

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Jahr

Name

1905/06 1906/07 1907/08 1908/09 1909/10 1910/11 1911/12 1912/13 1913/14 1914/15 1915/20 1920/21 1921/22 1922/25 1925/26 1926/27 1927/28 1928/29 1929/30 1930/31 1931/32 1932/33 1933/34 1934/35 1935/36 1936/37 1937/38 1938/39

Adam Bongartz Peter Schillings Johann Schillings Johann Peter Wolf Gerhard Brüggen Joseph Burghartz Wilhelm Bongartz Josef Erlenkamp Hubert Hüsgen Peter Bausch Keine Schützenfeste Bartholomäus Piel Anton Giesen Keine Schützenfeste Aloys Wellenberg Emil Rennen Bartholomäus Piel Jakob Conrads Hubert Kluth Johann Peter Wolf Hubert Gärtner Kein Schützenfest Hermann Maaßen Peter Knöchel Josef Pelzer Peter Brüggen Johann Esser Peter Lörsch

1939/40 1941 bis 1950 1950/51 1951/52 1952/53 1953/54 1954/55 1955/56 1956/57 1957/58 1958/59 1959/60 1960/61 1961/62 1962/63 1963/64 1964/65

Willi Fuck Keine Schützenfeste Ernst Krull Johann Tappen Hans Jonen Matthias Helten Matthias Simons Peter Lauhus Johann Bongartz Heinrich Ruckert Hermann Bausch Hubert Burghartz Theodor Bongartz Matthias Ehl Hans Vieten Adam Helten Hubert Bongartz (auch Bezirksschützenkönig) Peter Simons ->

1965/66

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Jahr

Name

1966/67 1967/68 1968/69 1969/70 1970/71 1971/72 1972/73 1973/74 1974/75 1975/76 1976/77 1977/78 1978/79 1979/80 1980/81 1981/82 1982/83 1983/84 1984/85 1985/86 1986/87 1987/88 1988/89 1989/90 1990/91 1991/92 1992/93 1993/94 1994/95 1995/96 1996/97 1997/98 1998/99 1999/00 2000/01 2001/02 2002/03 2003/04 2004/05 2005/06 2006/07 2007/08 2008/09 2009/10 2010/11 2011/12 2012/13 2013/14 2014/15

Siegmund Steinfeld Peter Granderath Felix Schäfer Hermann Neukirchen Matthias Schorn (auch Bezirksschützenkönig) Josef Schikarski Peter Pott Paul Wilkus Horst Rödelbronn Franz Dreis Jakob Longerich Theo Wierig Hubert Bongartz Max Schön Peter Neukirchen Herbert Brüggen Peter Lück Dieter Dreesmann Willi Küpper Leo Dahlheim (auch Bezirkskönig) Wilfried Bongartz Hans Peter Wolf Hans-Willi Wankum Horst Rödelbronn Hubert Kluth Wolf Neßlinger Dieter Neukirchen Hans Bayer Peter Schlangen Dieter Münsch Hans-Hubert Bongartz Stefan Wierig Heinz Welter Friedrich Wilhelm Lutter Rolf Erlenkamp Karl-Heinz Schön Andreas Höfges Georg Schmitz Ewald Stockdreher Dirk Tenberken Reinhard Podszus Hans Hummel (auch Bezirkskönig) Klaus Reichl Stephan Rönicke Holger Küpper Reinhold Dohmen Markus Jonen Klaus Erlenkamp Michael Rönicke

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S.M. Michael I. und Königin Christiana Hoistener Königspaar 2014/2015 Michael I. wurde am 28.10.1958 in Neuss geboren. Im Alter von vier Jahren zog er mit den Eltern und seiner älteren Schwester von Hülchrath nach Hoisten, das er von da an als seine Heimat bezeichnen kann. Nach der üblichen Schul- und Ausbildungsphase sowie einigen beruflichen Orientierungen ist er seit 1985 beim Rhein-Kreis Neuss beschäftigt, und zwar als Fahrer des Landrates. Seine Frau Christiana stammt aus Grevenbroich, wo sie am 07.09.1961 auf die Welt kam. Auch sie besuchte die Schule und entschied sich nach dem Abitur, ihr berufliches Glück beim Rhein-Kreis Neuss zu suchen. Mittlerweile leitet sie dort das Amt für Finanzen. So lässt sich nachvollziehen, dass sich unser Königspaar bei dieser schönen Verwaltung über den Weg lief, sich kennen und lieben lernte. Im Jahre 1990 wurde der Bund fürs Leben geschlossen und am 1.3.1999 wurde die Familie durch die Geburt von Erik komplett. Da unser König sowohl im Schützenwesen als auch in der Hoistener Feuerwehr sehr aktiv war und ist, war es naheliegend, den Lebensmittelpunkt der Familie in Hoisten am Goetheweg anzusiedeln. Durch seinen Vater Herbert aber insbesondere durch seinen Onkel Kurt Haneke, allen Schützen noch in bester Erinnerung, fand Michael I. sehr früh den Weg in die Hoistener Schützenbruderschaft. 1968 trat er in das Edelknabencorps ein, wo er nach kurzer Zeit bereits die Aufgabe als Fahnenträger übernahm. Einige Jahre bei den Scheibenschützen als TellSchütze schlossen sich an. Aber auch dieser Gemeinschaft war er irgendwann entwachsen. Mittlerweile Mitglied des jungen Hubertuszuges „mer dörve“ errang er im Jahr 1978 die Hoistener Prinzenwürde. Doch damit nicht genug, gelang es ihm im gleichen Jahr, aufgrund seiner herausragenden Schießergebnisse, auch noch die Bezirksprinzenwürde nach Hoisten zu holen. Das „große Königsspiel“ hat ihm sein Bruder Stephan vorgemacht, der

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zusammen mit seiner Frau Ulrike 2009 die Hoistener Bruderschaft repräsentierte. Michael I. scheute sich nie, auch Verantwortung für die Schützengemeinschaft zu übernehmen. So war er viele Jahre als Schießleiter tätig und darüber hinaus auch noch lange Zeit Jungschützenmeister. In seinem Hubertuszug mer dörve übernahm er 1992 die Funktion des Leutnants nachdem sein Vorgänger Klaus Reichl zum Zugführer und Oberleutnant ernannt worden war. Vor vier Jahren bat ihn Generaloberst Leo Dahlheim, die anspruchvolle Aufgabe des Regimentsspießes zu übernehmen. Diese Funktion wurde über viele Jahre von Kurt Haneke bekleidet, der sie in seiner besonnenen und korrekten Art

geprägt hat und insbesondere immer ein Herz für die Jugend hatte. Unser König sieht es als Ehre und Verpflichtung an, die Aufgaben in diesem Sinne weiter zu führen. Mit seiner Einstellung hat er auch schon seinen Sohn Erik infiziert, der –ähnlich seinem Vater- nach Start im Edelknabencorps mittlerweile bei den Hubertusfalken als Fahnenschwenker aktiv ist und schon fleißig für den Fahnenwalzer übt. Patenkind Samuel Rönicke lässt es sich nicht nehmen, in diesem Jahr die Königsstandarte zu tragen. Nicht so tief im Schützenwesen verwurzelt wie Ihre Männer ist Königin Christiana. Aber seit mittlerweile 25 Jahren in Hoisten ansässig, weiß auch sie zu schätzen, dass das Leben ohne die Gemeinschaft der Schützenfamilie und ihrer Traditionen um einiges ärmer wäre. Klare Sache, dass auch sie –wie so viele andere Schützenfrauen auch- gerade an Schützenfest ihrem Mann tatkräftig zur Seite steht. Sei es, dass ein Hemd mal schnell gebügelt, ein Knopf angenäht oder auch ein Aspirin -> ~ 26 ~


aufgelöst werden muss. Gerne verwöhnt sie auch mal die Zugkollegen mit einem kräftigen Frühstück oder leckeren Frikadellen. Doch sie nur auf diese Tätigkeiten zu reduzieren, würde der Rolle der Schützenfrauen nicht gerecht. Auch wenn sie ihren Männern während der jedes Jahr herbeigesehnten Schützenfest-Tage helfend zur Seite stehen, so stehen sie keineswegs in deren Schatten. Sie sind durchaus willens und in der Lage, ordentlich mit zu feiern. Und wenn sie sich über die Schützenfest-Tage mal verstärkt einbringen, tragen ihre Männer sie für den Rest des Jahres auf Händen - das lohnt sich doch! Neben dem Schützenwesen bildet die Freiwillige Feuerwehr eine zweite Säule im Leben unseres Königs. Nachdem er vor 6 Jahren die Löschzugführung in jüngere Hände gab, sieht man ihn außer bei den regelmäßigen Übungsterminen u.a. auch als tatkräftige Unterstützung beim alljährlich stattfindenden Tag der offenen Tür am 1. Mai. Auch seine Königin findet man hier im Einsatzgeschehen. Es soll Leute geben, die kommen nur wegen ihrer Folienkartoffeln. Wer es bis jetzt noch nicht gemerkt hat, kommt nun vielleicht darauf, dass das Kochen zu einem der Hobbies unserer Königin zählt. Wenn ihre Zeit es erlaubt, findet

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man sie auch gerne bei der Gartenarbeit oder unterwegs mit dem Fotoapparat. Aber bei aller Heimatverbundenheit schaut die Königsfamilie auch mal gerne über die Ortsgrenzen hinaus. So zieht es sie häufig an die Nordseeküste, sei es auch nur für ein paar Tage, um sich den Kopf mal frei pusten zu lassen. Klare Sache, dass der Sommer-Urlaub auf Norderney schon gebucht ist, um die Akkus wieder aufzuladen…. Nicht zuletzt sei noch erwähnt, dass es bei aller Harmonie in der Königsfamilie keine Einigung in Punkto Fußball geben wird. Aus Tradition hält die Königin der Elf vom Niederrhein die Treue und der König steht zum 1. FC Kölle. Und der Königssohn? Der wechselt auch noch auf die andere Rheinseite in die verbotene Stadt! Einigkeit herrscht nur in dem Wunsch, dass Deutschland in diesem Jahr endlich Weltmeister wird! Jedem Röni sein Verein

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Jan ist 8 Jahre alt und besucht die 2. Klasse der Richard-Schirrmann-Schule in Hoisten. Seit 2012 marschiert er in den Reihen des Edelknabencorps mit. In einem fairen Wettkampf setzte er sich am 16. Februar 2014 beim Schießen mit dem Lasergewehr gegen seine Mitbewerber durch. Jan stammt aus einer schützenbegeisterten Familie. Die Freude am Hoistener Schützenfest hat Jan von seinem Opa geerbt, der im Jahr 1992/1993 Schützenkönig in Hoisten war. Auch Jans Vater ist aktives Mitglied unserer Bruderschaft und marschiert in den Reihen des „Tambourcorps Germania Hoisten“ mit. In seiner Freizeit spielt Jan Fußball bei unserer DJK Germania Hoisten und hütet hier das Tor. Er ist großer Fan von Bayern München und dem 1. FC Köln. Zu seinen weiteren Hobbies gehören das Schwimmen, das Tennisspielen und das Fahrrad fahren. Später möchte er gerne Fußballprofi oder Architekt werden. Nach dem Ende seiner Edelknabenzeit möchte er gerne seinem Vater in das Tambourcorps Germania Hoisten folgen. Nun genießt er aber erst einmal die Würde des jüngsten Repräsentanten der St. Hubertus Bruderschaft.

Niklas ist 11 Jahre alt und besucht die 5. Klasse der Gesamtschule an der Erft. Durch seine schützenbegeisterte Familie startete er seine Schützenlaufbahn 2008 bei den Edelknaben. Im Jahr 2011 marschierte er dann erstmals im Hubertuszug "Ohne Namen" mit. Momentan dient er in der Kirche als Messdiener und engagiert sich dort besonders wenn Arbeit anfällt. Er ist bekennender Fan von Borrussia Mönchengladbach und gehört dem ansässigen Borrussia Fanclub Hoisten 2004 an. In seiner Freizeit spielt Niklas Fußball bei unserer DJK Germania Hoisten in der D-Jugend. Außerdem fährt er gerne mit dem Traktor seines Opas auf dem Hof hin und her und macht dort sehr gerne Gartenarbeit. Genau aus diesem Hobby ergibt sich auch sein Berufswunsch: Garten und Landschaftsbau bei seinem Onkel. ~ 29 ~


Der diesjährige Hoistener Schülerprinz ist Justin Beckers. Er ist 14 Jahre alt und besucht die 8. Klasse des Quirinus Gymnasiums in Neuss. Fußball und Snowboarden sind sein größtes Hobby! Er spielt in der Hoistener C-Jugend und fiebert bei jedem Heim- und Auswärtsspiel der Borussia aus Mönchengladbach mit. Natürlich ist er auch Mitglied des Fanclubs hier in Hoisten und genießt Fahrten ins Stadion. Neben dem Fußball ist er aber auch durch und durch Schütze. Mit 6 Jahren begann Justin seine Laufbahn in der Bruderschaft bei den Edelknaben. Bis Ende 2013 marschierte er bei den Tellschützen mit. Dort war er auch schon einmal Tellschützenkönig. Seit diesem Jahr marschiert er bei den Jungschützen des Scheibenschützencorps mit. Als Repräsentant der Hoistener Bruderschaft freut sich Justin, zusammen mit seiner Familie natürlich ganz besonders auf das diesjährige Schützenfest.

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Dennis ist 22 Jahre alt und hat die Freude am Schützenfest mit in die Wiege gelegt bekommen. Schon sein Opa Julius sowie sein Vater Frank und Bruder Tim gehören dem Hoistener Artillerie Corps an. Von seinem ersten Lebensjahr an saß er Schützenfestsonntags bei seinem Papa zur Probe vorne auf dem Pferd. So konnte er sich der „ ARI-MANIE“ gar nicht entziehen und trat 1996 im Alter von 5 Jahren in die Artillerie ein. Dort war er 2003 Mitgründer des ARI-Jugendzuges, in dem er zwei Mal den Sieger stellte. Seine erste königliche Luft schnupperte er dann 2005, als er die Würde des Schülerprinzen der St. Hubertus Bruderschaft Hoisten sein Eigen nennen durfte. Auch im Artillerie Corps wurde er 2011 Sieger und bekleidet dort aktuell das Amt des Fahnenleutnants. Schließlich ist er seit zwei Jahren als Beisitzer im Jugendvorstand tätig. Seine Schulzeit begann hier in Hoisten 1998 in der Richard Schirrmann Grundschule. Gefolgt von dem Gymnasium Norf und der Realschule in Holzheim. Seinen schulischen Abschluss als kaufmännischen Assistenten erreichte er 2008 auf dem Berufskolleg für Wirtschaft und Informatik in Neuss. Danach absolvierte er seine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann bei C & A in Frankfurt, die er 2013 erfolgreich abgeschlossen hat. Seit Januar dieses Jahres arbeitet er bei der Firma Varisol Markisen Rödelbronn als Innen- und Außendienstmitarbeiter. In seiner Freizeit spielt er sehr gerne mit seinen Freunden Fußball und fiebert mit dem Team von Schalke 04.

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Patronatstag und Königsschuss in Hoisten 2013 Am Sonntag, den 3. November 2013 wurde in Hoisten wieder der Patron „heiliger Hubertus“ gefeiert. Der Tag begann um 9:30 Uhr mit einem Gottesdienst. Danach aber ging es nicht direkt ins Pfarrheim um dort die Vorlesung über alte Gebräuche in Hoisten zu hören, sondern mit dem Tambourcorps auf dem direkten Wege zum Schiessstand. Dort sollte der Thronfolger geschossen werden. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite mit strahlendem Sonnenschein und bereitete uns allen Vorfreude vor dem großen Event. Michael Rönicke holte den Vogel dann mit dem 16. Schuss von der Stange und nahm die Glückwünsche aller anwesenden Schützen voller Freude entgegen. Danach spielte das Tambourcorps das Regiment ins Pfarrheim wo schon Würstchen und Getränke warteten. Willi Handke hielt einen tollen Vortrag über die Entstehung des Schützenwesens, bei dem alle lauschten und lachten. Impressionen vom Königsschießen

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Bekenntnis zum Schützenkönig in Hoisten Schützenfest ohne König, geht das? Sicherlich kann man auch ohne König Schützenfest feiern: Samstags treffen sich die Schützen, der Ort wird geschmückt, im Zelt wird abends gefeiert und getanzt. Sonntags wird eine Messe gefeiert, die traditionelle Oberstparade wird gehalten. Am Nachmittag der große Umzug mit Parade für die Gäste. Der Abend für die Jugend, es wird weiter gefeiert und getanzt… Montags und dienstags… es wird gefeiert und getanzt. Fehlt da nicht etwas? Das Salz in der Suppe ?? • Wer wird am Sonntagmorgen in der Messe gekrönt? • Für wen marschieren die Schützen zur Parade auf? Wer grüßt und wird bejubelt? • Zu wessen Ehren erscheinen die Gäste aus der Umgebung? • Wo bleibt die beliebte Aktion des Montagabendclubs? • Und vor allem, was geschieht am Dienstagabend? Kritische, dem Schützenbrauchtum abgewandte Menschen fühlen sich in ihrer Ablehnung bestätigt. Ihre Stimmen werden lauter und bekommen mehr Zuspruch. Unsere Ideale werden verunglimpft, man spricht öffentlich von kollektiven Saufgelagen. So kann und darf das Schützenwesen nicht abgestempelt werden. Vielmehr müssen wir getreu dem Leitsatz unserer Bruderschaft „für Glaube, Sitte, Heimat“ die Tradition pflegen und dem Schützenfest mit dem Schützenkönig den nötigen Inhalt geben. Das soll aber bei weitem nicht heißen, stur in der Vergangenheit zu verharren. Vielmehr muss auch das „Königsein“ mit der Zeit gehen und sich zukunftsorientiert aufstellen. Beim Zusammenspiel von Fortschritt und Tradition ist es wichtig, die eigene Tradition im Wandel zu erleben und sie auch mal kritisch zu hinterfragen:

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manche ihrer Elemente sind es wert, erhalten zu bleiben, andere wiederum können hinter sich gelassen werden. So war es im 19.Jahrhundert noch üblich, dem Schützenkönig ein jährliches Gehalt zu zahlen und ihn für die Zeit der Regentschaft von sämtlichen „Pferd- und Leibdiensten“ zu befreien. Im Gegenzug hatte der König ein silbernes Schild zu stiften, dessen Silbergehalt in der Satzung festgelegt war. Ein Königsgeld gibt es auch heute noch und das Silberschild wird auch von jedem König in die große Königskette eingeordnet. Darüber hinaus sind in Hoisten die Voraussetzungen für das KönigSein im Vergleich zu vielen anderen Orten geradezu ideal. So besteht zum einen keine Notwendigkeit Minister und Hofdamen vom König ausstatten zu lassen. Als Residenz wird schon seit einigen Jahren das Pfarrheim genutzt. Eine vernünftig ausgestaltete Regentschaft sprengt keinesfalls den Kostenrahmen, die Königspflichten sind überschaubar. Wenn wir also die Tradition bewahren gleichzeitig aber auch für die Zukunft gerüstet sein wollen, so geht das meines Erachtens nicht ohne Schützenkönig. Wie heißt es so schön in unserem Heimatlied: „wir sind Vorbild für die Jugend, denn sie soll das Gleiche tun“? Ich hoffe daher auf viele weitere Jahre mit begeisterungsfähigen Schützenkönigen zum Wohle der Bruderschaft Hoisten! Michael Rönicke

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Überarbeiteteter Internetauftritt Seit Anfang des Jahres ist die etwas in die Jahre gekommene Internetseite der Bruderschaft neu gestaltet wieder im Netz. Ziel war es, der Bruderschaftsseite ein moderneres Outfit zu geben und den Schützen eine Möglichkeit, aktiv an der Gestaltung teil zu haben. Ein Kalender informiert über aktuell anstehende Termine und auf der Hauptseite finden sich neben aktuellen Nachrichten auch Möglichkeiten für die Corps und Züge sich zu präsentieren. Um die Seite mit Leben zu füllen, sollte also von Seiten der Schützen vielleicht das Ein oder Andere dazu beigetragen werden. Gerne ist die Bruderschaft hierbei behilflich. Ganz besonderer Dank gilt Tim Gudenkauf, der diese Seite konzipiert und eingerichtet hat, sie pflegt und auf dem Laufenden hällt. Tim steht auch gerne den Schützen zur Seite, die ihren Teil zur Gestaltung und zum Füllen des Inhaltes beitragen möchten. ~ 37 ~


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Danke Herr Pfarrer Vossen! Kommen und Gehen, es bestimmt unser Leben. Viele von uns, und ganz sicher Sie, lieber Herr Pfarrer Vossen, denken an den Tag, an dem Sie, mit vielen Erwartungen bedacht, in diese Gemeinde kamen. 12 Jahre ist das nun her. Jahre, in denen Sie hier viel bewirkten und Ihren Gemeindemitgliedern stets mit Rat und Tat zur Seite standen. Nun ist der Tag des Abschieds nah, des Abschieds von einem Amt, das Sie lange ausgefüllt hat. Damit ist auch der Tag gekommen, Ihnen nochmals zu danken. Für Ihr Wirken im Dienst der Gemeinde und die Anstöße, die Sie gegeben haben. Für die gute Zusammenarbeit und das offene Ohr, das Sie stets für alle hatten. Auch ich, der Vertreter der Bruderschaft, möchte Ihnen, dem Vertreter der katholischen Gemeinde, heute für die gute Zusammenarbeit danken. Wir, die St. Hubertus- Schützenbruderschaft, wünschen Ihnen viel Erfolg und gutes Gelingen in Ihrem weiteren Schaffen.

Klaus Reichl 1. Brudermeister

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Früher war alles besser..... Denkste. Nein auf keinen Fall. So ein Brudermeister der hat es z.B. früher sehr viel schwerer gehabt als heute. Die Verantwortung, besonders im Rahmen des kirchlichen Glaubens, für die Grundwerte “Glaube Sitte Heimat” einzutreten war enorm. Wer die gedruckte Sütterlinschrift nicht lesen kann, für den gibt es am Schluß eine Übersetzung in latainischer Schrift. Wer sich von der Veränderung der Prozessionsgewohnheiten überzeugen will, kann dies am Donnerstag, den 19.06. bei der Fronleichnam Prozession tun. Der Brudermeister ist auch dabei.

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Die Pflichten der Brudermeister, welche Wallfahrts-Prozessionen führen. Die Brudermeister haben bei den Prozessionen einen ehrenvollen Posten und können auf demselben viel Gutes für sich und andere wirken; aber sie haben zugleich auch eine schwierige Aufgabe, die mit großer Verantwortlichkeit verbunden ist. Es ist die Pflicht eines Brudermeisters: 1. So viel an ihm liegt, mit dafür zu sorgen, dass die Prozession, wobei er Führer sein soll, auch zu einer Zeit nach dem Wallfahrtsorte hinziehe, wo die Pilger nicht durch einen allzu großen Zusammenfluss von Menschen in ihrer Andacht gestört werden, und dass die Zeit des Aufenthaltes am Wallfahrtsorte weder zu kurz noch zu lang sei. 2. Dafür zu sorgen, dass keine Person bei der Prozession sich aufhalte, die Störung verursacht oder andere zu Sünden verleitet; 3. Mit Sorgfalt darüber zu wachen, dass die verschiedenen Geschlechter bei der Prozession nie sich Unterhaltungen mit einander erlauben, und dass die selben auch nie in dem nämlichen Raume, sondern in getrennten Räumen schlafen; 4. Jedes unsittliche Wort oder Werk sogleich zu rügen und nach Gebühr zu bestrafen; 5. Die Ordnung in der Prozession zu handhaben und dafür zu sorgen, dass Gebet und Gesang in regelmäßiger Ordnung mit einander abwechselt, dass alle wie aus einem Herzen und aus einem Munde beten oder singen und hierbei das so ungeziemende Schreien vermieden werde; 6. Ist ein geistlicher Führer bei der Prozession, dann müssen die Brudermeister dessen Anordnungen sich mit aller Bescheidenheit unterwerfen, und mit dafür sorgen, dass dasselbe auch von Anderen geschehe. Ein Brudermeister, der in Erfüllung dieser seiner wichtigen Pflichten nachlässig und sorglos ist, kann sehr leicht viele und die schwersten fremden Sünden auf sich laden, die er von Amtswegen hätte verhindern können und sollen, und die er oft in seinem Leben nicht wieder gut machen kann. Darum prüfe dich wohl, mein lieber Freund!

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Ob du auch im Stande bist, deine Pflichten als Brudermeister zu erfüllen, sonst überlasse dies Amt einem Anderen. Bedenke, dass das Werk, welches du als Brudermeister zu erfüllen hast, nicht einem Menschen, sondern Gott, dem Allerhöchsten gilt, der nicht bloß auf das Äußere – etwa aufs laute Beten – sieht, sondern vor Allem auf das Herz und dessen Gesinnung schaut. Vergiss nie das ernste Wort der h. Schrift “Verflucht sei Derjenige, welcher das Werk des Herrn nachlässig betreibt“ (Jer.48) Suche vor allem ein eifriger Diener und untadelhafter Nachfolger Jesu Christi, des Salvator, zu sein, damit Niemand mit Grund dir zurufen könne: „Freund! Ermahne und bessere dich erst selbst, ehe du andere ermahnen und besseren willst!“ – Sorgen wir doch alle gemeinschaftlich – jeder an seiner Stelle – nach Kräften für die Ehre Jesu, unseres Salvators, damit wir einst an jenem Schreckenstage bestehen, wo unsere Werke von demselben gewogen werden mit der Wage der göttlichen Gerechtigkeit! Veröffentlich mit Genehmigung der Universität und Landesbibliothek Düsseldorf Aus :Salvator-Büchlein, oder Anleitung, den Weltheiland in seinem Gnadenbilde zu Nievenheim andächtig zu verehren Verfasser: Hubert Peter Krein, Erschienen 1853 im Neusser Schwan Verlag

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Die Rheinische Schützenapp, für Apple IOS und Android Mobiltelefone Welch ein Segen diese kleinen hilfreichen Programme (Applikationen, kurz App’s) sind, ohne die unser Leben leer und öde wäre. Nach dreijähriger Entwicklungsarbeit können wir ihnen DIE ultimative Innovation im Schützenund Mobilfunkwesen anbieten. Die SCHÜTZENAPP bietet:

An der Theke Tanzverweigerung: Wer kennt nicht das Problem: Sie stehen mit ihren Zugkameraden gemütlich an der Zelttheke beim Bierchen und plötzlich kommt die Partnerin und will tanzen. Die Äußerung: „Ach ne Schatz, jetzt doch nicht.... später, ja?“, birgt größeres Widergutmachungspotential in sich. Im schlimmsten Fall muss der indische „Wolle-du-Rose-kaufen“ Händler die restlichen Festtage in Anspruch genommen werden. Schon die Aufforderung der Partnerin „Schatz, woll’n wir nicht mal...“ schaltet die Verweigerungsfunktion der App ein. Klemmen sie das Handy zwischen die Lippen in den Mund, Display nach vorne. Es wird Schaum im Mund vorgetäuscht und Elektroschocks der App verursachten Muskeltraktionen ähnlich einem epileptischen Anfall. Jedem wird sofort klar, der arme Kerl kann so nicht tanzen. Die Tanzaufforderung der Partnerin ist abgewehrt. Der Schütze kann, nach Abzug der Partnerin und Entfernen des Handys, in Ruhe mit seinen Kumpels weiter trinken. Abwehr einer Rundenübernahme: Bei zurufen wie „eh, du bös ens draan“ oder „dat jet op dinge Deckel“ oder „don dem die Strisch ens dropp“, schrillt sofort eine Sirene und es erschallet der Ruf ihrer Ehefrau „Komm sofort zum Essen nach Hause“. Hierfür haben alle umstehenden Schützen unbedingtes Verständnis. Sie können sich, ohne eine Runde ausgeben zu müssen, verdrücken. Trinkerinnerung: Viel trinken ist gesund. Gerade der Schütze ist sich seiner und der gesundheitlichen Verantwortung seiner Kameraden bewusst. Wir sollten nicht nur 1,5 Liter täglich trinken, wir verlieren zusätzlich 2,5 Liter. Das macht zusammen 4 Liter, die der Schütze täglich auffüllen müsste, er kann aber weit mehr auffüllen. Da beim Verzäll ~ 48 ~


oder Schwade (dies sind im Rheinland längere Gespräche ohne eigentlichen Inhalt) das Trinken in Vergessenheit geraten kann, erinnert die App alle 10 Min an eine Bierbestellung oder bestellt automatisch eine Runde.

Dollmätsching Nach stetigem längerem oder kurzfristigem übermäßigem, auf jeden Fall nach Alkoholgenuss, kann es zu Sprachstörung, ja sogar zum zeitweisen Verlust der Muttersprache kommen. Diese App übersetzt jeden Akzent oder Dialekt. Egal wie viel Getränke der Schütze intus hat, die dollmätsching Funktion gleicht jedes noch so extreme Genuschel aus. Stecken sie ihr Handy hierzu in die vordere Brusttasche und nuscheln oder lallen sie laut und undeutlich. Bierbestellung: „Dommsch drä alt, wo is dann et jeld, mi Potmnei is fot.“ Übersetzung: „Drei Altbier. Schreiben sie die auf den Deckel vom Generaloberst“. Ihrer Partnerin reicht es, sie will nach Hause. Ihre Antwort: „Nesch sch will no net nohuss“ Übersetzung: „Mein Lieber Schatz, ich verhandle gerade mit Jemandem, der ein italienisches Schuhgeschäft hier im Ort eröffnen will. Dazu brauche ich etwas Ruhe. Geh du schon mal vor, sobald ich hier fertig bin komm ich nach. Beispiele für Getränkebestellungen: „Dommischnochensjet, möt“. Übersetzung: „Bitte noch ein Bier und einen Jägermeister“ „Domm msch no jet, nix“. Übersetzung: „Nein kein Jägermeister mehr. Bitte nur ein Bier.“ „Domschnojät“. Übersetzung: „Bitte noch ein Bier.“ „Domsch“. Übersetzung: „Eigentlich bin ich voll, aber ein Bier geht noch.“ Schaltet man frühzeitig auf die Automatikfunktion springt nach dreimaligem „Domsch“ das Handy, bevor der Schütze auch noch seine aufrechte Haltung verliert, auf die Navigationsfunktion um und geleitet ihn sicher nach Hause. Sollten sie auf dem Heimweg merken „ein Bier geht noch“, können sie durch rufen von „Domschnojät“ auf die vorherige App- Ebene umschalten und das Handy führt den Schützen zurück an die Theke.

Navigation, Heimatadresse Der Schütze will nach Hause „Sch, schsch musch jescht na, BEU, ausse“ (Ich muss jetzt nach, „Bäuerchen“, hause) startet sofort die Navigationsfunktion und leitet den Schützen Richtung heimischer Schlafstätte. Auf Wunsch kann die Partnerin zu hause schon einmal automatisch mittels SMS auf das Eintreffen des vollgesoffenen Sacks vorbereitet werden. Je nachdem wie sich der Zustand des Schützen darstellt und je nach dem wie die wartende Partnerin mit vollgesoffenen Säcken so umgeht, sollte diese SMS Funktion besser frühzeitig abgeschaltet werden. ~ 49 ~


Tanzhilfen Tanzutensilien Funktion Sobald die Tanz Band die ersten Takte anspielt von Liedern wie: „Schatzi schenk mir ein Foto“, sucht die App den nächstgelegenen freien Stuhl und speichert auch die Fundposition des Stuhls, damit sie ihn nach dem Tanz wieder an diese Stelle zurück bringen können. Diese Funktion hat leider noch anwenderbedingte Funktionsstörungen im Stuhl-Zurückbringteil. „Aloha He – Ruderlied“ bläst ein Luftkissen auf, das man beim Sitzen und Rudern auf der Tanzfläche unterlegen kann. Verhindert Splitter im Popo, verbessert das Sitzen auf dem Boden und schont die Uniformhose (auf Wunsch in Uniformfarbe).

Strafenkarte Natürlich stellt sich der Schütze in der Bruderschaft als Bestandteil traditioneller Rituale dar. Aber auch moderne Technik muss sich Tradition nicht verschließen. Die Strafen-Karten-Funktion ist hierbei der richtige Einstieg. Durch Speichern der Spießstimme kann der Strafbetrag mittels Zuruf desselbigen direkt auf der virtuell angelegten Karte des Schützen gespeichert und sofort vom Konto abgebucht und der Zugkasse gutgeschrieben werden. Vorsicht! Wir warnen vor traditionsbewussten Spießen die im Umgang mit Technik noch nicht so versiert sind und ihre Lochzange behalten wollen. Hier sollten sie die App sicherheitshalber auf ein älteres Handymodell kopieren, da es zur vorgerückten Stunde bei Straferteilung durchaus zur Zerstörung des Gerätes kommen könnte.

Weitere Funktionen sind in Vorbereitung. Die Möglichkeiten dieser App sind schier unerschöpflich. Bitte helfen sie uns bei der Entwicklung. Sprechen sie uns an. Eines aber sollte man auf jeden Fall NICHT tun:

Diesen Artikel ernst nehmen. Wolfgang Haas

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Jahre

Person

Corps

Zug

10

Grüne Raben

Hubertus

Grüne Raben

25

Zirkwas, Dietmar

Grenadiere

För de Freud

25

Flotte Hirsche

Jäger

Flotte Hirsche

25

Schoen, Marcel

Jäger

Alte Kameraden

25

Lück, Markus

Scheibenschützen Scheibenschützen

25

Bliemeister, Ralf

Hubertus

Ohne Namen

25

Helten, Sascha

Jäger

Alte Kameraden

25

Meuter, Stefan

Jäger

Alte Kameraden

40

Stein, Heinz-Bert

Grenadiere

För de Freud

40

Mecking, Herbert

Grenadiere

Hoster Blömsches

40

Tenberken, Manfred

Jäger

40

Weyers, Wilhelm

Scheibenschützen Scheibenschützen

50

Frenzel, Fritz Franz

Jäger

50

Wardin, Fritz

passiv

50

Helten, Johannes

passiv

50

Telmes, Josef

Hubertus

Waidmannsdank

50

Brüggen, Hans Jürgen

Grenadiere

Hoster Boschte

50

Klerings, Norbert

Grenadiere

Hoster Boschte

50

Neukirchen, Dieter

Grenadiere

Hoster Boschte

65

Schmitz, Heinrich

Jäger

1. Jägerfahne

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Volles Horn


Die Gründungsmitglieder des Zuges waren Kevin Tenberken, Marco Tenberken, André Pütz, Lucas Jonen und Marcel Schewell. Angeführt wird der Zug von seinem Oberleutnant André Pütz. Seit 2012 wird er von Kai Wardin, der das Amt des Flügelleutnant übernommen hat und Laurin Höller, dem Zugspieß unterstützt. Trotz ihrer Jugend engagiert sich der Zug sehr in der Bruderschaft und nimmt rege an den Veranstaltungen des Hubertuscorps sowie der Bruderschaft teil. Sie zeigen sehr gute Leistungen bei den Schießwettbewerben, so dass der Zug schon einige Schülerprinzen / Jungschützenprinzen gestellt hat. Im Jahr 2006 war André Pütz Schülerprinz der Bruderschaft und vertrat sie würdig. Diesem Beispiel folgte sein Bruder Kevin Pütz. Allerdings wollte er mehr. So schaffte er es 2009 nicht nur zum Schülerprinz, sondern wurde auch Bezirksschülerprinz. Er nahm alle Termine des Bezirksverbandes wahr und repräsentierte Hoisten mit vollem Stolz. 2010 wurde Niklas Pulver dann Schülerprinz, Lucas Jonen schoss 2012 den Vogel ab und wurde der erste Jungschützenprinz des Zuges. Seit seinem Schülerprinzenjahr 2006 engagiert sich André im Jungschützenvorstand der Bruderschaft und im Hubertusvorstand. Kevin folgte seinem Bruder 2009 in den Jungschützenvorstand. Seit 10 Jahren marschieren die Jungs über den Paradeplatz und machen Ihre Sache ziemlich gut. Beim Hubertuscorpsschießen ermitteln sie jedes Jahr ihren Zugkönig. 2004 Lucas Jonen 2005 André Pütz 2006 Kevin Tenberken 2007 Lucas Jonen 2008 Philipp Wierig 2009 André Pütz 2010 Laurin Höller 2011 Janik Kuhlmann 2012 Kai Wardin 2013 André Pütz

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Der Zug trifft sich öfter im Jahr zur Zugversammlung oder einfach nur zum Fußballspielen auf dem "Alten Sportplatz" in Hoisten. Gemeinschaft und Zusammenhalt wird in dem Zug groß geschrieben. Sie tun alles um Spaß zu haben. Dem Zug gehören in ihrem 10 jährigen Jubiläum folgende Mitglieder an: Kai Wardin, Lucas Jonen, Laurin Höller, Tim Köhler, Janik Kuhlmann, Dennis Erlenkamp, Marco Kothke, Kevin Pütz und André Pütz.

Dietmar Zirkwas - Grenadier-Fahnenkompanie "För de Freud" 1989 begann die Schützenlaufbahn von Dietmar Zirkwas. In diesem Jahr trat er in den Grenadierzug "För de Freud" ein. Dieser Zug stellt heute die gleichnamige Grenadier-Fahnenkompanie. Schon mehrmals war er Zugkönig und errang 1998/99 außerdem die Würde eines Grenadierkönigs. Für sein Engagement innerhalb der Bruderschaft wurde er im Jahr 2005 mit dem silbernen Verdienstkreuz ausgezeichnet.

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Im Jahr 1989 gründeten sechs junge Burschen einen neuen Schützenzug, der dem Jägercorps angehören sollte. Sie trafen sich anschließend bei dem damaligen und unvergessenen Jägermajor Hubert Bongartz. Nachdem reichlich Limonade getrunken wurde und die verschiedensten Festschriften von Schützenfesten studiert wurden, war unsere Namensfindung erfolgreich und wir einigten uns auf "Flotte Hirsche". Die traditionelle Zugtaufe des Jägercorps fand bei unserem Jägerhauptmann und jetzigem Ehrenhauptmann Franz-Josef (Bub) Mausberg statt und den Segen des Corps erteilte uns der damalige Jägeradjutant Bernhard Koch mit Klobürste, Wasser und ein paar warmen Worten. Nach einigen Höhen und Tiefen übernahmen wir 1995 von der ersten Jägerfahnenkompanie die zweite Jägerfahne und wurden so zur 2. Jägerfahnenkompanie "Flotte Hirsche". Mit dieser Aufgabe haben wir natürlich auch alle anderen Pflichten einer Fahnenkompanie übernommen und waren bzw. sind immer stets zur Stelle wenn in und um Hoisten Vereinsjubiläen, Bezirks- oder Bundesfeste sind, aber auch wenn ein Schützenbruder seinen letzten Weg antritt. Ab diesem Zeitpunkt pflegen wir eine enge und freundschaftliche Beziehung zu

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unserer ersten JägerfahnenKompanie und sind stets zur Stelle, wenn sie unsere oder wir ihre Hilfe brauchen. Außerdem sind sie immer gern gesehene Gäste bei unserem Zugkönigsschießen. Der Höhepunkt in unserer Zugchronik war das Schützenfest 2013 als Königszug für unsere Majestät Klaus II. und Königin Sandra. Dieses Großereignis hat unserer Zuggemeinschaft bei Männern und Frauen gleichermaßen geprägt und unseren Zusammenhalt gestärkt. Desweiteren stellte unser Zug vier Jägercorpskönige, drei Bruderschaftsprinzen, zwei Bezirksprinzen, drei Schülerprinzen und fünf mal den besten Einzelschützen der Bruderschaft. Verantwortung wird auch in der Bruderschaft und dem Jägercorps übernommens So stellen wir mit Klaus Erlenkamp den Regimentsadjutanten und mit ->

v.L.n.R. Marcel Hart (passives Mitglied), Thomas Heidelberg, Frank Thesen, Matthias Hüsgen, S.M. Klaus II. und Königin Sandra Erlenkamp, Tobias Mattheisen, Jürgen Korol, Andreas Müller, Markus Lutter und Stefan Kluth

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Matthias Hüsgen ein langjähriges Vorstandsmitglied im Jägercorps und den Jägeradjutanten. Selbstverständlich sind für uns auch immer wieder Tätigkeiten für die Bruderschaft und die Dorfgemeinschaft, indem sich einzelne Zugmitglieder oder der komplette Schützenzug einbringen: z. B. als Kranzträger beim großen Zapfenstreich, bei der jährlichen Pflege des Schießstandes, beim Neubau der Vogelstange, bei Reparaturarbeiten oder bei der Kinderbelustigung. In unserer 25- jährigen Zuggemeinschaft hatten wir erst zwei Zugführer, was auch für den großen Zusammenhalt in unserer Gemeinschaft steht. Ein Highlight in unserem Jahresablauf ist unser jährliches Zugkönigsschießen, bei dem wir auf unterschiedlicher Weise unseren König ermitteln, was immer für sehr viel Spaß sorgt und wo schon manchmal Scheinwerfer bei Eintritt der Dunkelheit erforderlich wurden. Zu diesem Fest sind jährlich unsere passiven Mitglieder, Freunde und Gönner und die erste Jägerfahnenkompanie eingeladen. Weitere Aktivitäten sind das jährliche Zugpokalschießen, Zugausflüge, das traditionelle Weihnachtsessen, Zugversammlungen und alle Jägercorpsund Bruderschaftsveranstaltungen. Im Jubiläumsjahr freuen wir uns mit neun aktiven Freunden und zwei Gastmarschierern als Anwärter auf zu marschieren. Zudem zählen zu unserem Schützenzug noch ein Ehrenmitglied und 15 passive Mitglieder.

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Marcel Schoen trat im Jahre 1989 der St. Hubertus Schützenbruderschaft bei. Von 1989-92 war er bei den Edelknaben aktiv. 1992 gründete er dann den Jägerzug "Alte Kameraden" dem er bis auf zwei Jahre bei der 2. Fahnenkompanie des Granadiercorps immer noch angehört. Marcel scheut sich auch nicht vor verantwortungvollen Aufgaben im Zug oder in der Bruderschaft. So war er von 1998 bis 2006 Leutnant, 2006 bis 2012 Oberleutnant sowie von 2005 bis 2008 2.Jungschützenmeister. Im Jahre 2004 wurde Marcel Jungschützenkönig und wir verlebten viele schöne Stunden in seiner Residenz. 1994 konnte Marcel zum bisher einzigen Mal die Würde des Zugkönigs erlangen.

Er ist 47 Jahre alt, selbständiger Garten- und Landschaftsbauer und lebt in Kaarst. Seine Schützenlaufbahn begann er bei den Edelknaben, die er auch als König repräsentierte. Anschließend wechselte er ins Tambourcorps Germania Hoisten, wo er während seiner Mitgliedschaft so ziemlich alle Instrumente spielte. Nach einigen Jahren im Hubertuskorps ist Markus nun seit 2005 Scheibenschütze und unterstützt sein Corps auf vielfältige Art und Weise. Insbesondere bei den Planungen und Durchführungen der Residenzbauten für unsere Schützenkönige war er federführend aktiv. Zu seinen wichtigsten Hobbies neben dem Schützenwesen zählen Pferde, Reiten und Kutsche fahren. Sohn Robin ist wie sein Vater Mitglied im Scheibenschützenkorps. ~ 58 ~


Ralf Bliemeister begann vor 25 Jahren seine Schützenlaufbahn in Neuss, im Jägerzug „Rekelizer“. 1993 gründete er mit Freunden und Bekannten den Grenadierzug „Nüsser Fründe“. Wie aus dem Namen unschwer zu erkennen, wiederum in Neuss. In beiden Zügen errang Ralf je einmal die Würde des Zugkönigs. Im Jahr 2004 war es dann soweit: Ralf Bliemeister marschierte das erste Mal in Hoisten in den Reihen des Jägerzuges „Lott Jonn“ über den Paradeplatz. Im Jahr 2012 gründete er mit Freunden den Hoistener Hubertuszug „Ohne Namen“. Im Gründungsjahr bekleidete er dort das Amt des Oberleutnants, das er auch in seinem Jubiläumsjahr wieder innehat. In seiner Funktion als 1. Geschäftsführer gehörte Ralf vier Jahre zum engeren Vorstand der Bruderschaft Hoisten und lenkte deren Geschicke entscheidend mit. Neben seinem Engagement im Schützenwesen ist Ralf als Unterbrandmeister aktives Mitglied der freiwilligen Feuerwehr im Löschzug Hoisten.

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Sascha Helten begann seine Schützenlaufbahn im Jahr 1989 bei den Edelknaben, wo er bis 1992 aktiv war. Nach zwei passiven Jahren in der Bruderschaft hat Sascha in den Jahren 94/95 für seine Majestät Peter Schlangen und im Jahre 95/96 für seine Majestät Dieter Münsch die Königsstandarte getragen. Im Jahr 1996 schloss er sich dann dem Jägerzug "Alte Kameraden" an, wo er bis 2013 das Amt des Hönes bekleidet hat. Mittlerweile ist er zum Leutnant aufgestiegen. Sascha konnte im Jahr 2006 die Würde des Zugkönigs erlangen. Im Zug wie auch in der Dorfgemeinschaft ist Sascha als stets engagiert und hilfsbereit bekannt. ~ 60 ~


Im Jahre 1989 begann Stefan Meuter seine Schützenkarriere bei den Edelknaben. Von 1993 bis heute gehört er dem Jägerzug "Alte Kameraden" an wo er mehrere Jahre das Amt des Leutnants sowie des Spieß bekleidet hat. Dass Stefan treffsicher ist, hat er mehrfach unter Beweis gestellt. Er wurde 1994 Schülerprinz, 2-mal Zugkönig, (2007+2013) und 2010 Jägerkönig. Stefan ist ein Kamerad der sich für keine Aufgabe zu schade ist. So plant er z.B. seit Jahren die jährliche Fahrradtour der “Alten Kameraden” und stellt mit seinem Bruder Christian immer wieder ein WM- oder EM Studio zur Verfügung.

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Grenadier-Fahnenkompanie "För de Freud" Bevor Heinz-Bert Stein 1989 der St. HubertusSchützenbruderschaft in Hoisten beitrat, war er bereits auf der Neusser Furth aktiv dabei. In Hoisten gehört der Jubilar der Grenadier-Fahnenkompanie "För de Freud" an, wo er bereits mehrmals die Würde des Zugkönigs erreichen konnte. Im Jahre 1992/93 errang er außerdem die Würde eines Grenadierkönigs.

Manfred Tenberken ist am 27.12.1936 in Duisburg geboren. Von 1974-2005 war er aktiv beim Jägercorps, im Jägerzug „Teu zur Flasche“ zugange und errang 1986 die Würde des Zugkönigs. " Er war 1994 Corpskönig im Jägercorps Hoisten. Von 2005 bis heute ist Manfred Passives Mitglied in der Bruderschaft sowie auch im Jägercorps. Wir Gratulieren Ihm zu 40 Jahre Mitgliedschaft und wünschen Ihm und seiner Familie alles Gute für die weiter Zukunft. ~ 63 ~


Grenadierzug „Hoster Blömches“ Nachdem Herbert Mecking 1974 seinen Wohnsitz nach Hoisten verlegt hatte, trat er auch sofort in die St. Hubertus – Schützenbruderschaft ein und nahm als Mitglied des Grenadierhauptmannszuges aktiv am Schützenfest teil. Als 1984 der Vorstandsposten des 1. Kassierers neu zu besetzen war, wählten die Schützen Herbert Mecking in dieses Amt. Mehr als 20 Jahre war er Kassierer der Bruderschaft und hat dieses Amt ohne Fehl und Tadel zur vollsten Zufriedenheit ausgeübt. Für seine Verdienste wurde er mit hohen Auszeichnungen geehrt und mit dem Silbernen Verdienstkreuz (1987), dem Hohen Bruderschaftsorden (1991) und dem Sebastianus – Ehrenkreuz (1997) ausgezeichnet. Nachdem der Grenadierhauptmannszug aus Altersgründen nicht mehr aktiv am Schützenfest teilnahm, trat Herbert Mecking in den Grenadierzug „Hoster Blömches“ ein. Auch hier gehört er zu den Aktivposten des Zuges. Herbert Mecking ist ein Vollblutschütze, der sich um die Bruderschaft verdient gemacht hat.

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Wilhelm Weyers ist 62 Jahre alt und wohnt mit seiner Frau Birgit in Neuss. Er hat 2 erwachsene Töchter Sandra und Stefanie und kam über seinen Schwiegersohn Michael, der dort als Spieß aktiv ist, 1996 zu den Scheibenschützen Hoisten. Im Jahr 2000 repräsentierte er das Korps als König. Willi ist überall dort aktiv und hilsbereit, wo er sein handwerkliches Geschick als gelernter Aufzugsmonteur einbringen kann. Seine enge Verbundenheit zum Schützenwesen zeigt sich auch in seiner Mitgliedschaft im Neusser Jägerzug Steinadler, wo er das Amt des Spieß bekleidet und den er in seinem Jubiläumsjahr als Zugkönig repräsentiert.

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Zunächst begann er seine aktive Laufbahn, wie so viele von uns im Kreise der Edelknaben. Danach war er über viele Jahre aktives Mitglied im Tambourcorps Hoisten. In diesem zeigte er große Bereitschaft im Umgang am Schlagwerk und war sich auch nicht zu schade, wenn Not am Mann war, die „dicke Trommel“ über die Strassen in und um Hoisten zu tragen. 1973 errang Fritz-Franz Frenzel die hohe Würde des „Prinzen“. Im Jahre 1983 wechselte er vom Tambourcorps Hoisten ins Jägercorps. Hier wurde er Mitglied im Jägerzug „Volles Horn“, dem er bis zum heutigen Tage angehört. Als im Jahr 1994 der damalige Oberleutnant Leo Dahlheim das Amt des Jägermajors übernahm, war Fritz-Franz Frenzel bereit, das in ihn gesetzte Vertrauen seiner Zugkollegen anzunehmen und fortan dem Zug als neuer Oberleutnant zu dienen. Dieses Amt übte er bis 2011 ununterbrochen in vorbildlicher Art und Weise aus und führte den Zug in dieser Zeit auch durch manch schwierige Zeiten. Hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang die Jahre 2001 und 2004, in welchen der Jägerzug „Volles Horn“ jeweils das Schützenkönigspaar der St. Hubertus-Schützenbruderschaft stellte. Die Residenz wurde in diesen -> ~ 66 ~


beiden Jahren in der altehrwürdigen Tonhalle bezogen. Hier galt es viele Unwägbarkeiten zu berücksichtigen, was Fritz-Franz Frenzel in beiden Jahren als „Residenzbaumeister“ mit Bravour bewältigte. So konnten beide Königspaare, nämlich Karl Heinz Schoen mit seiner Königin Margareta und Ewald Stockdreher mit seiner Königin Margret, ein für sie unbeschwertes und somit berauschendes Schützenfest feiern. Alle erforderlichen Arbeiten wurden von unserem Oberleutnant unauffällig und für die meisten auch unbemerkt im Hintergrund erledigt. Auch im dörflichen Leben hat Fritz-Franz Frenzel stets seinen Mann gestanden. Galt es zum Beispiel an kirchlichen Feiertagen die Hoistener Glocken beim Beiern zum Wohlklang erklingen zu lassen, hat er bei diesen Anlässen oft das Seil in Händen gehalten, um so z.B. den Kommunionkindern von Hoisten einen unvergesslichen Tag zu bereiten. Galt es beim Pfarrfest eine Mannschaft zum Zapfen oder Grillen auf die Beine zu stellen, hat Fritz-Franz Frenzel es immer geschafft, aus den Reihen seines Zuges eine tatkräftige Truppe zu mobilisieren, die so zum guten Gelingen dieser Veranstaltungen beigetragen haben. Auch wenn die Bruderschaft die eine oder andere Veranstaltung außerhalb des Schützenfestes aufgerufen hat, standen Dank Fritz-Franz Frenzel stets Mannen des Jägerzug „Volles Horn“ Gewehr bei Fuß, um alle möglichen Arbeiten zu übernehmen. Seit 2006 hat der Jägerzug „Volles Horn“ als Erbe von „Mer halde Pohl“ die Aufgabe übernommen, die Bühne auf dem Paradeplatz aufzubauen. Auch bei diesen Arbeiten zeigt unser Schützenbruder Fritz-Franz Frenzel sein Organisationstalent, so dass wir den Gästen unserer Hoistener Bruderschaft stets einen perfekten Ausblick auf unser stolzes Regiment gewährleisten können. Im Jahr 2003 bekam er für seine Verdienste das SVK und im Jahr 2012 den HBO verliehen.

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Als Fritz Wardin im Mai 1963 von Dormagen nach Hoisten zog, war es für ihn eine Selbstverständlichkeit, dass er sich in das Dorfleben integrieren und auch aktiv einbringen wollte. Aufgrund seiner offenen, freundlichen Art und seiner bis heute andauernden Hilfsbereitschaft, fand er sehr schnell Kontakt zu den Schützen. Bereits nach wenigen Wochen war ihm klar, dass er sich der hiesigen Schützenbruderschaft anschließen wollte. So trat er im September 1963 in den Hubertuszug „In Treue fest“, der 1960 das Hubertuscorps gegründet hatte, ein und absolvierte 1964 seine erste Parade am Hoistener Schützenkönig vorbei. Da er hier auf Gleichgesinnte traf, engagierte er sich rege in seinem Zug und wollte dort auch Verantwortung übernehmen, sodass er ab dem Jahr 1967 das Amt des Flügelleutnants im Zug bekleidete und 8 Jahre später zum Zugführer und Hauptmann des 1. Hubertuszuges und des Hubertuscorps aufstieg. Durch seine Art baute er sich Freundschaften auf, die bis heute Bestand haben. Seit Beginn seiner Mitgliedschaft setzte er sich für den Schießsport in der Bruderschaft ein. Ein besonderes Anliegen war es ihm jüngere Schützen an diesen Sport heran zu führen und für diesen zu begeistern. Als Folge davon stand er 25 Jahre lang der Bruderschaft bis zum Jahr 2000 als 2. Schießmeister zur Verfügung. Als Schütze war

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er durchaus erfolgreich. 1978 und 1984 war er Zugkönig, 1985 Corpskönig und 1997 bester Einzelschütze der Bruderschaft. Im selben Jahr errang er auch den Pokal der Schießmeister im Bezirksverband Neuss. Für sein Engagement innerhalb des Schützenwesens wurde er mehrfach ausgezeichnet und erhielt im Jahr 1998 das St. Sebastianus-Ehrenkreuz. Da der Hubertuszug „In Treue fest“ aus Altersgründen seit dem Jahr 2001 nicht mehr aktiv mitmarschiert, schloss er sich der Seniorenabteilung der St. Hubertus-Schützenbruderschaft Hoisten an. Dem Ansinnen seines Corps ihn zu einem Ehrenmitglied zu machen, lehnte er ab. Auch wollte er nicht als passives Mitglied geführt werden. Er bestand und besteht nach wie vor darauf, dass er als aktives Mitglied seines Corps geführt wird und dementsprechend auch seinen Beitrag bezahlt, auch wenn er heute nicht mehr aktiv an den Umzügen teilnimmt und nicht mehr über den Paradeplatz marschiert. Gleichwohl nimmt er nach wie vor an allen Veranstaltungen des Hubertuscorps und der Bruderschaft rege teil und ist auch weiterhin ein guter Ratgeber, wenn es darum geht Traditionen zu bewahren, aber sich gleichzeitig den Herausforderungen der Zukunft zu stellen. Selbstverständlich ist er auch bei den Schießleitern ein gern gesehener Gast. Am 27.01.2012 wurde er zum Ehrenmitglied der Bruderschaft ernannt. Sein erster Kommentar bei der Gratulation durch die Corpskameraden war: „Schön, dass das zu Lebezeiten passiert.“ Die Antwort seines Zugkameraden war ebenso schlagfertig: „Nur, damit Du uns einen darauf ausgeben kannst.“ - Dass tat er natürlich auch. Im Jahr 2013 wurde er dann nochmals mit der Salm-Reifferscheid-Ehrenmedaille ausgezeichnet. Mit seiner bereits erwähnten offenen Art, rannte er nicht nur bei seinen Zugkameraden Türen ein, sondern begeisterte junge Menschen für das Schützenwesen und unterstützte junge Züge, wo er nur konnte. Dies hat sicherlich mit dazu beigetragen, dass das Hubertuscorps einer Vielzahl von Jungschützen eine Gemeinschaft und Heimat bietet. Gleichzeitig legte er den Grundstein für eine Schützendynastie, so marschieren sowohl einer seiner Söhne, als auch sein Enkel mit in den Reihen des Hubertuscorps. Wir wünschen ihm und uns noch viele gemeinsame Jahre, vor allem Gesundheit und hoffen, dass er Fritz Wardin sich auch weiterhin wohl in unseren Reihen fühlt. 1971 ~ 70 ~


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Anlässlich des Schützenkönigsjahres meines Vaters Adam Helten in Hoisten im Königsjahr 1663/64 wurde ich Mitglied im neu gegründeten Hubertuszug „Waidmannsheil“. Hier bekleidete ich die Position des Feldwebels. 1966 wurde ich Zugkönig. Im Schützenkönigsjahr von Peter Granderath errang ich die Würde des Jungschützenkönigs. Nach dem Neubau in Norf 1978 und der Gründung des Scheibenschützenzuges „Ärm Söck“ wurde ich passives Mitglied der Bruderschaft Hoisten.

Nach seiner Schulentlassung erlernte der Jubilar den Beruf des Metzgers, den er nach der Gesellenprüfung mit dem Meisterbrief abschloß. 1972 übernahm er mit seiner Ehefrau Hiltrud im Rommerskirchener Ortsteil Nettesheim eine Metzgerei. Seine 1a Fleisch- und Wurstwaren sind weit über die Grenzen des Rheinlandes hinaus bekannt, wovon zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen Zeugnis geben. Auch unser Zug profitiert von seinen Produkten an den Schützenfesttagen. Seine Schützenlaufbahn begann Josef als Jungschütze beim damaligen 1. Hubertuszug „In Treue fest“ unter der Führung des 1. Hubertusmajors Peter Lauhus. 1963 gründete er mit einigen Gleichgesinnten den 2. Hubertuszug „Waidmannsheil“. In dieser Gemeinschaft konnte er auch die Zugkönigswürde erringen. 1974 schloß er sich an seinem Wohnort Nettesheim dem Jägerzug „Froh und heiter“ an. In diesem Zug war er bereits drei mal Zugkönig. Für seine Verdienste erhielt er das silberne Verdienstkreuz und den hohen Bruderschaftsorden. Seit 2000 ist der Jubilar nunmehr Mitglied im Hubertuszug „Waidmannsdank“ und wir sind froh und dankbar, dass so ein verdienter Schütze immer wieder an den Festtagen bei uns weilt. ~ 72 ~


Unser Jubilar Dieter Neukirchen repräsentierte in den Jahren 1992/1993 als Schützenkönig die Hoistener Bruderschaft. Auch er begann seine Laufbahn bei den Edelknaben. In den Jahren 1969 und 1970 fungierte er als Standartenträger. Zu den Hoster Boschte fand er im Jahr 1974. Zuvor marschierte er im Jägerzug Volles Horn mit und zählte dort zu den Gründern. Von 1975 bis zum Jahre 1992 führte er als Oberleutnant den Zug an. 1993 wurde er, nach dem der Zug ins Grenadierkorps wechselte, sogleich zum Grenadiermajor gewählt. Dieses Amt hatte er 20 Jahre inne bevor er sich entschloß, als Grenadier in die Reihe zu seinen Kameraden zurückzukehren. Für seine Verdienste im Grenadierkorps wurde er 2013 zu dessen Ehrenmajor ernannt. Er ist Träger des SVK, des hohen Bruderschaftsordens und seit 2011 Träger des Sebastianus Ehrenkreuzes. Seine Regierungszeit 1992 als Schützenkönig der Bruderschaft hatte ihn so sehr geprägt, dass er es in den Jahren 2002 und 2011 noch einmal probierte. Leider blieb ihm dies aber versagt. Trösten konnte er sich jedoch mit der Königswürde im Grenadierkorps 2010/2011. Als Zugkönig war er 7 Mal erfolgreich. Von der Generalversammlung 2013 wurde er zum Beisitzer des Vorstandes gewählt.

Hans Jürgen-Brüggen begann seine Laufbahn im Jahr 1962 bei den Edelknaben. Dem Pagenkorps blieb der bis zum Jahre 1966 treu. Danach marschierte er in den Reihen des Hubertuszuges Edelweiß mit. Im Jahre 1972 gründete er mit einigen Freunden den Jägerzug „Hoster Boschte“, dem er noch heute als einer von drei verbliebenen Gründungsmitgliedern angehört. Zunächst 20 Jahre als Jäger bevor er dann geschlossen mit seinen Kameraden zu den Grenadieren wechselte. Zwei Mal gelang es Ihm als Zugkönig den Vogel abzuschießen. ~ 73 ~


Auch Norbert Klerings gehört zu den Gründungsmitgliedern des damaligen Jägerzuges „Hoster Boschte“. Seine Schützenlaufbahn begann er 1964 bei den Edelknaben. Nach einem Intermezzo im Hubertuszug „Edelweiss“ führte er zunächst als Oberleutnant die „Hoster Boschte“ an. Nach seiner Bundeswehr-Zeit fungierte er als Leutnant. 1976 konnte er seine Schützenlaufbahn als Jägerkönig krönen. Seit dem Wechsel zu den Grenadieren ist er wieder deren Zugführer. Seit 6 Jahren ist er Hauptmann des Grenadierkorps. In dieser Eigenschaft beteiligt er sich auch aktiv im Vorstand seines Korps. Insgesamt 6 mal gelang es ihm, die Zugkönigswürde zu erreichen. 1992 wurde er mit dem SVK ausgezeichnet.

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Seine Schützenlaufbahn begann Heinrich Schmitz im Jahre 1949 bei den Reitern in Hoisten. Dem Reiterverein gehörte er bis 1954 an. Danach wechselte er 1955 zu dem Jägerzug Laumänner und war dort Flügelleutnant. Im Jahre 1963 „befahl“ der damalige Jägermajor Willi Jonen, dass die verwaiste Jägerfahne übernommen werden soll. Die Vorgänger dieser Fahne waren: Peter Pintgen, Phillip Klerx, Josef Wolf und Peter Hamacher. Mit Peter Simons, Peter Erlenkamp und Peter Granderath übernahm Heinrich Schmitz dann die 1. Jägerfahne und wurde dort Hauptmann. Im Jahre 2013 konnte der Zug sein 50järiges Jubiläum feiern. Dadurch dass sein Vater Peter Schmitz (von 1953-1973 Oberstadjutant) krank wurde, übernahm Heinrich Schmitz im Jahre 1974 das Amt als Oberstadjutant beim damaligen Generaloberst Hubert Wolf. Des weiteren macht Heinz immer wenn Schützenfest oder Spätkirmes vorbei ist und der Platz von den Schaustellern abgebaut wird , einen Rundgang über den Schützenfest 1974 Kirmesplatz um zu schauen, ob einige Sachen von den Schützen oder Gästen liegen geblieben sind und bringt diese dann in Sicherheit. St. Martin 2000

Vielen ist Heinrich Schmitz aber auch als Sankt Martin noch bekannt. 28 Jahre (1973-2001) bekleidete er dieses Amt und wurde 2001 vom Martinskomitee zum Ehren-Sankt Martin ernannt. Gerne denkt er an diese Zeit zurück, vor allem an die leuchtenden Kinderaugen beim Abholen der Martinstüten. Im März 2013 konnte er seinen 80ten Geburtstag feiern. ~ 75 ~


F체r seine besonderen Verdienste erhielt Heinrich Schmitz im Jahre 1987 das silberne Verdienstkreuz und 1995 den hohen Bruderschaftsorden. In seinem Jubil채umsjahr hat Heinrich Schmitz seine aktive Zeit mit seinen Zugkameraden beendet und wird aber unserer Bruderschaft und dem J채gercorps treu bleiben.

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Verdammt lang her...... Ausgaben für das Schützenfest 1913

Spielleute Musik Schützenkönig Zeitungsinserat Gemeindeabgaben und Steuern für Ausflug nach Neukirchen (Tellverein)

für Abzeichen für Hl. Messe für Verstorbene Königsvogelschießen Königsvogel Porto & Telefon & sonst. Ausgaben

Hl Messe ?? Bestellgelder Chargiertengelder Tallarspitzen Rest vom Stab

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Im Jahr 1913 beliefen sich die Ausgaben für das Hoistener Schützenfest, Schützenkönig war übrigens Hubert Hüsgen, auf satte 323,35 Mark. Das wären heute 165,33 Euro. Inflationsbereinigt (im Internet ermittelt und ohne Gewähr) sind das heute 3.929,Euro. Da sind die Kosten heute schon ein anderes Kaliber. Obwohl 1913 ein Betrag von 165,33 Euro auch kein Pappenstiel war. Das durchschnittliche Jahreseinkommen betrug damals 550,- Euro. Heute liegt es lt. statistischem Bundesamt bei 32.000,Euro. Natürlich sind da auch die Ausgaben für das Schützenfest explodiert. Im Jahr 2013 beliefen sich die Ausgaben auf 30.050,- Euro. Davon macht Tanzmusik 5283,- Euro und die Marschmusik 16.288,- Euro aus. Und weil die Musik ja jemand komponiert hat der auch leben will, bekommt die GEMA 1.082 Euro. Die gab es übrigens 1913 noch nicht, die wurde erst 1947 gegründet. Nicht zu vergessen der Bierpreis. Ein Glas Bier (0,5l) kostete 1913 ca. 20 Pfennig. Übrigens ein Daimler (DMG) 37/95 mit schlappen 9,5 Liter Hubraum und heute vergleichbar mit einer S-Klasse kostete 1913 als Grundmodell 23.000 Mark was 11.760,- Euro sind. Aktuell kostet eine S-Klasse so um 86.000,- Euro. Gemessen am Hubraum der mittlerweile auf 2 Liter geschrumpft ist, ist dies also eine erhebliche Preissteigerung.

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Das Hoistener Regiment im Schützenjahr 2014 Pionierkorps Hauptm. Frank Wolf Oblt. Stefan Wenger Edelknabenkorps Edelknabenführer Paul Bienefeld Schützenkönig S.M. Michael I Rönicke Brudermeister Klaus Reichl Komitee Tambourkorps Germania Hoisten 1. Tambourmajor Georg Schmitz Musikkapelle Holzheim I Regimentsführung Generaloberst Leo Dahlheim Adjutant Klaus Erlenkamp Regimentsspieß Marcus Baumgarth Regimentsfahnenkompanie und Grenadier-Fahnenkompanie I Hoster Sondermischung Oblt. Stefan Wierig und Oblt. Willi Pütz Grenadierkorps Grenadiermajor Jörn Neßlinger Adjutant Klaus Welter ~ 79 ~


För de Freud

Grenadier-Fahnenkompanie II Oblt. Dietmar Zirkwas

Grenadierzüge Hauptmannszug Hoster Boschte Hauptm. Norbert Klerings Hoster Blömches Oblt. Peter Schlangen Nötre Hahne Oblt. Matthias Hüsgen Fahnenschwenker Max Müncker und Tim Rommerskirchen Schwatte Maehle Ärm Söck Ärme Schlucker

Oblt. Christian Rommerskirchen Oblt. Peter Saynisch Oblt. Andreas Gärtner Hoistener Seniorenabteilung Freiwillige Feuerwehr Hoisten Tambourkorps Speck Musikkapelle Holzheim II Jägercorps Jägermajor Frank Bodewig Adjutant Matthias Hüsgen 1. Jäger-Fahnenkompanie Oblt. Markus Lutter

Jägerzüge Hauptmannszug Hoistener Stolz Hauptm. Heinz Meuter Volles Horn Oblt. Ewald Stockdreher Alte Kameraden Oblt. Marcel Lehmann Hoistener Jungs Oblt. Sven Rommerskirchen Lott Jonn Oblt. Markus Kehls Tambourkorps Germania Norf Musikverein Frohsinn Norf

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Hubertuscorps Hubertusmajor Dirk Tenberken Adjutant Peter Tenberken Fahnenschwenker Lt. Steffen Roether Fahnenschwenker Lt. Erik Rönicke Hubertusfalken

Oblt. Lars Schlemper Hubertus-Fahnenzug Oblt. Ralf Bliemeister

Ohne Namen

Hubertuszüge Hauptmannszug Echte Fründe

Hauptm. Andreas Helten

Fahnenschwenker Lt. Patrick Baas Mer Dörve Waidmannsdank Jut Breet Grüne Raben

Oblt. Oblt. Oblt. Oblt.

Wolfgang Olbrich Willi Küpper Daniel Bilk André Pütz

Fahnenschwenker Lt. Heinz-Peter Bender Feste Burschen

Oblt. Norbert Wardin

Tambourkorps Rheinklänge Neukirchen Musikverein Niederaussen Scheibenschützen Major Andreas Höfges Adjutant Michael Albertz Hauptm. Michael Röhs Oblt. Thomas Wallraff Tellschützen

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ScheibenschĂźtzen-Fahnenkompanie Lt. Bastian HĂśfges Lt. Henning Rabe Lt. Marcel Hart Artillerie Major Frank Gudenkauf Adjutant Markus Reichl

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der St. Hubertus-Schützenbruderschaft für die Zeit vom 14. Juni bis 17. Juni 2014

Samstag, den 14.06.2014 18.30 Uhr

Antreten aller Schützen im Festzelt.

19.00 Uhr

Abmarsch zum Kriegerdenkmal zur Gefallenenehrung über: Welder-, Kreuz-, Schützenstrasse. Anschließend gleicher Weg zurück zum Zelt.

20.15 Uhr

Abholen der Majestät.

Sonntag, den 15.06.2014 8.15 Uhr

Antreten aller Schützen auf der Schützenstrasse (Zugspitze Ecke Kreuzstrasse). Abmarsch zum Abholen des Generaloberst über: Kreuzstrasse, Am Nierholz, Am Hummelbach, Am Konebusch zum Weberholz. Zurück über: Bettikumer-, Tonhallen-, Kreuzstrasse, Schützenstrasse zur Kirche. Nach dem Gottesdienst Antreten auf der Schützenstrasse, Abmarsch über Alte Uferstrasse, Kreuzstrasse, danach Oberstparade auf der Schützenstrasse. Anschließend Abmarsch zum Festzelt über Kreuzstrasse, Welderstrasse.

14.30 Uhr

Antreten des Regiments im Festzelt zur Königsparade und Umzug. Aufstellung auf der Kreuzstrasse (Zugspitze Ecke Schützenstrasse). Zur Parade über Kreuz-, Pfeifenbäcker-, Schützenstrasse. Marschweg nach der Parade: Schützenstrasse, Kreuzstrasse links, Pfeifenbäckerstrasse, In der Hött, Schelmrather Strasse, Karlstrasse links, Lübisrather Strasse, Schelmrather Strasse, Rüblinghover Strasse, Welderstrasse zum Festzelt.

19.30 Uhr

Abholen der Majestät. ~ 84 ~


Montag, den 16.06.2014 9.30 Uhr

Hl. Messe für die verstorbenen und gefallenen Schützen. Anschließend Abholen der Grundschulkinder zur Kinderbelustigung ins Festzelt, danach Frühschoppen im Festzelt.

12.30 Uhr

Verabreichung der Erbsensuppe im Festzelt.

16.45 Uhr

Antreten aller Schützen auf der Kreuzstrasse (Zugspitze Ecke Schützenstrasse).

17.00 Uhr

Abmarsch zum Abholen der Majestät über: Schützenstrasse, Am Kirchberg, Tonhallen-, Bettikumer Strasse, Am Hummelbach zum Schießstand. Vom Schießstand aus über: Am Hummelbach, Am Nierholz, Kreuzstrasse zur Parade. Nach der Parade über: Schützen-, Pfeifenbäckerstrasse, Hoistener Schulstrasse, Helpensteiner Kirchweg, Lübisratherstrasse, Welderstrasse zum Festzelt.

20.30 Uhr

Abholen der Majestät.

Dienstag, den 17.06.2014 16.45 Uhr

Antreten aller Schützen auf der Kreuzstrasse (Zugspitze Ecke Schützenstrasse).

17.00 Uhr

Abmarsch zur Parade über: Kreuz-, Pfeifenbäcker-, Schützenstrasse zur Parade. Nach der Parade über: Alte Uferstrasse, Kreuzstrasse, Hochstadenstrasse, Am Rohlesbusch, Karlstrasse, Welderstrasse zum Festzelt.

19.45 Uhr

Antreten aller Offiziere in kompletter Uniform im Festzelt. Abholen der Majestät zur Krönung über: Welderstrasse, Alte Uferstrasse zur Residenz. Anschließend über Kreuzstrasse, Welderstrasse zum Festzelt. Änderungen vorbehalten! Hoisten März 2014

Gez. Leo Dahlheim Generaloberst

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Festablauf Samstag, 14. Juni 2014 12.00 Uhr

Einläuten des Festes und Böllerschießen am alten Sportplatz

17.00 Uhr

Ankündigung des Festes durch das Tambourkorps

18.30 Uhr

Antreten der Schützen im Festzelt

19.00 Uhr

Abmarsch zur Gefallenenehrung am Denkmal

20.00 Uhr

Tanzvergnügen mit der Band

Sonntag, 15. Juni 2014 05.00 Uhr

Wecken durch das Tambourkorps

08.15 Uhr

Antreten der Schützen auf dem Paradeplatz

09.00 Uhr

Festhochamt in der Pfarrkirche St. Peter

10.00 Uhr

Oberstparade auf der Schützenstraße, anschließend musikalischer Frühschoppen mit Jubilarehrung im Festzelt

14.30 Uhr

Antreten der Schützen im Festzelt

16.00 Uhr

Königsparade, anschließend Festumzug

20.00 Uhr

Großer Schützen- und Bürgerball mit der Band

Sonntag freier Eintritt Montag, 16. Juni 2014 09.30 Uhr

Gedenkgottesdienst für die gefallenen und verstorbenen Mitgliedern der Bruderschaft

10.30 Uhr

Musikalischer Bürgerfrühschoppen mit den

12.30 Uhr

Verabreichung der Erbensuppe ~ 87 ~


16.45 Uhr

Antreten der Schützen auf der Kreuzstraße Abholen der Majestät, Königsvogelschießen auf dem alten Sportplatz, anschließend Parade Proklamation der neuen Majestät im Festzelt

20.00 Uhr

Bürgerball mit der Band

Montag freier Eintritt Dienstag. 17. Juni 2014 16.45 Uhr

Antreten der Schützen auf der Kreuzstraße

17.00 Uhr

Abholen der Majestät, Parade

20.00 Uhr

Großer Krönungsball mit der Band

Dienstag freier Eintritt Die Festlichkeiten finden im großen Festzelt auf dem Kirmesplatz Welderstraße statt.

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....för ze Laache......

...Warum es schön ist ein Mann zu sein Telefongespräche sind innerhalb von 30 Sekunden beendet. Du weißt etwas über Panzer. Für einen 5-Tage Urlaub reicht ein Koffer. Du musst nicht das Liebesleben deiner Freunde überwachen. Du kannst alle Marmeladengläser selbst öffnen. Alte Freunde bemitleiden dich nicht, wenn du zunimmst. Beim Zappen bleibst du nicht hängen, wenn jemand weint. Dein Popo spielt niemals eine Rolle in Vorstellungsgesprächen. Ein Bierbauch macht dich nicht unsichtbar für das andere Geschlecht. Du schleppst keine Taschen mit unnötigen Dingen mit dir herum. Du kannst deine Nahrung selbst erlegen. In der Werkstatt gehört dir alles. Du brauchst niemals die Toilette reinigen. Du kannst dich duschen und anziehen in 7 Minuten. Wenn jemand vergisst, dich einzuladen, ist er nach wie vor dein Freund. Deine Unterwäsche im 3er-Pack kostet 2,70 Euro. Kein Mitarbeiter kann dich zum Heulen bringen. Du brauchst dich unterhalb des Kopfes nicht rasieren. Niemand interessiert es, wenn du mit 34 noch Single bist. Du kannst deinen Namen ohne Hände und Farbe in den Schnee schreiben. Alles in deinem Gesicht behält seine Originalfarbe. Drei Paar Schuhe sind mehr als genug in deinem Leben. Du kannst sagen was du willst, weil dir egal ist, was andere Leute über dich denken. Keiner unterbricht seinen schmutzigen Witz, wenn du den Raum betrittst. Kfz-Mechaniker erzählen dir die Wahrheit. Dich interessiert es einen Dreck, ob jemand deine neue Frisur erkennt. Du bist immer in der gleichen Stimmung. Du kannst Clint Eastwood bewundern, ohne zu hungern, um wie er auszusehen. Du kennst mindestens 20 Wege eine Bierflasche zu öffnen. Du kannst breitbeinig sitzen, egal was du trägst. Gleiche Arbeit - besseres Gehalt. Graues Haar und Falten verstärken deinen Charakter. Es ist dir egal, wenn Leute hinter deinem Rücken über dich sprechen. Die Fernbedienung gehört dir - nur dir. Wenn andere Jungs auf einer Party die gleichen Klamotten tragen, kann es sein, dass du Freunde für's Leben findest. Du brauchst nicht staubsaugen, du hast einen Hund. Was zum Teufel ist Zellulitis !? ~ 90 ~


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Hoisten hat einen neuen Zeltwirt

Zelte Barrawasser Ein Unternehmen auf der Höhe der Zeit „Ein Unternehmen muss heute schon an Morgen denken“ ist das Motto der Firma Barawasser. Schon seit 1909 ist die Familie Barrawasser erfolgreich im Zeltgeschäft tätig und hat sich über die Jahre hinweg stetig weiterentwickelt. Im Jahr 1999 fiel der Entschluss einen neuen Betrieb im Industriegebiet-Ost in Grevenbroich aufzubauen. Mit dieser Entscheidung wurde der Grundstein gelegt, den Anforderungen anspruchsvolleren Kunden auch in Zukunft gerecht zu werden. Es wurden Räumlichkeiten geschaffen um Zelte und Material bestens pflegen und lagern zu können. Eine eigene Waschhalle ermöglicht es, die Dachplanen der Zelte in kürzester Zeit zu waschen und zu trocknen. In einer modern eingerichteten Werkstatt ist das Barrawasser Team in der Lage, neues Material in erstklassiger Qualität zu fertigen und Reparaturen an den Zelten durchzuführen. Davon überzeugte sich auch der engere Vorstand im Zuge einer Besichtigung des Zeltes beim Schützenfest in Holzheim. Bereits im August 2013 trafen sich im kleinen Kreise Klaus Reichl und Markus Jonen mit der Familie Barrawasser zur Besichtigung des Unternehmens und waren positiv überrascht. Im Oktober 2013 wurde dann nach einer langen und intensiven Beratung im engeren Vorstand, den Zuschlag der Firma Barrawasser erteilt. Die Firma Barrawasser setzte sich -> ~ 92 ~


auf Grund des besseren Konzeptes gegenüber mehreren Mitbewerbern durch. Im Namen der Bruderschaft Hoisten trafen sich Klaus Reichl, Jörg Zoschke und Markus Jonen mit der Familie Barrawasser um den Vertrag zu unterschrieben. Die St. Hubertus Schützenbruderschaft Hoisten freut sich auf eine gute und lange Zusammenarbeit mit dem Unternehmen. Björn Stockdreher

Dorftermine 02.06.2014 17:00 Uhr 09.06.2014 14.06.2014 bis 17.06.2014 19.06.2014 28.06.2014 29.06.2014 05.07.2014 bis 19.08.2014 10.07.2014 19.07.2014

Maibaumabbau auf dem Kirmesplatz Pfingstmontag Schützenfest der St. Hubertus Schützenbruderschaft Hoisten 1653 e.V. Fronleichnam mit Prozession Pfarrfest in Hoisten Verabschiedung Pfarrer Wolfgang Vossen SOMMERFERIEN KFD Tagesausflug zur Landesgartenschau nach Zülpich Bezirkskönigsschießen St. Sebastianus Neuss-Furth ~ 93 ~


29.07.2014 bis 12.08.2014 23.08.2014 15:00 Uhr 07.09.2014 10:30 Uhr 12.09.2014 19:30 Uhr 12.09.2014 20:00 Uhr 14.09.2014 10:30 Uhr 27.09.2014 28.09.2014 03.10.2014 05.10.2014 10:00 Uhr 11.10.2014 und 12.10.2014 31.10.2014 bis 02.11.2014

Jugendfreizeit Spanien,Ev. Auferstehungskirche Korpskönigsschießen des Grenadierkorps Hoisten auf dem “Alten Sportplatz” Preisschießen der St. Hubertus Schützenbruderschaft Hoisten, Gaststätte “Op de Eck” Offiziersversammlung der St. Hubertus Schützenbruderschaft Hoisten 1653 e.V. im Pfarrheim Abrechnungsversammlung der St. Hubertus Schützenbruderschaft Hoisten 1653 e.V. im Pfarrheim Hubertuscorpsversammlung danach Schießen (Lauhus-Pokal) in der Gaststätte “Op de Eck” Ausflug der Heimatfreunde (Ziel u. Uhrzeit gem. Aushang im Schaukasten) Erntedankfest Tag der deutschen Einheit Erntedankfest Familiengottesdienst, Ev. Auferstehungskirche Spätkirmes Hoisten auf dem Kirmesplatz Ausstellung der St. Hubertus Schützenbruderschaft Hoisten im Pfarrheim Fortsetzung auf Seite 105

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Maibaumsetzen 1. Mai Feuerwehr


Bezirksjungschützentag 2014 Am Sonntag den 24. April waren die Hoistener Jungschützen unter der Führung des Jungschützenvorstandes zusammen mit den Würdenträgern in Stürzelberg zum Bezirksjungschützentag gefahren. Auf diesem Fest dürfen die Prinzen um die beliebten Bezirkswürden antreten. Die Stürzelberger hatten ihr Schützenhaus hergerichtet und obwohl es regnete sogar tolle Spiele für die Kinder draußen aufgebaut. Um 18:00 wurden die Sieger bekannt begeben. Leider konnte dieses jahr keiner unserer Würdenträger einen 1. Platz erreichen. Jedoch konnten wir zwei mal 4. und einmal 6. von jeweils 11 in jeder Kategorie werden. Im Fahnenschwenken allerdings konnte Maximilian Münker den 1. Platz seiner Altersklasse erringen! Wir beglückwünschen ihn auf diesem Wege noch einmal herzlich. Wir bedanken uns auch für die tolle Unterstützung der mitgereisten "Altschützen" und hoffen, auch nächstes Jahr wieder viele Schützen mitnehmen zu können. Tim Gudenkauf Jungschützenmeister

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Wir gedenken unseren verstorbenen Mitgliedern St. Hubertus Sch端tzenbruderschaft Hoisten 1653 e.V.

Jakob Longerich Peter Wingerrath Willi Limburg Josef Klerings Friedrich Wilhelm Lutter

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Jungschützenjahresbericht 2013 Das Jahr 2013 der Jungschützen begann wie gewohnt mit der Jungschützenjahreshauptversammlung am 13. Januar 2013. Zu dieser wurde in die Gaststätte „Am Goldacker“ eingeladen. In diesem Jahr galt es 3 neue Beisitzer zu wählen. Es ließen sich Maurice Passold, Bastian Roether, Daniel Königs und Dennis Gudenkauf einwählen. Somit war der Jungschützenvorstand sogar mit einem Beisitzer mehr komplett. Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde über die laufenden Projekte, das „Prinzenschießen“ und das „Seifenkistenrennen“ gesprochen und beschlossen, dass es auch in diesem Jahr wieder stattfinden würde. Mit dem neuen Vorstand und der Absegnung durch die Jungschützen, galt es nun das Prinzenschießen vorzubereiten. Wie schon in den letzten Jahren fanden auch in diesem Jahr einige Übungsschießen statt. Die größte Abordnung kam von den Edelknaben, denn diese wurden mit dem Lasergewehr der Jungschützen ausgeschossen. Am 18. März war es dann endlich soweit und unsere Jungschützen im Alter von 5 bis 24 Jahren traten in 4 Prinzenkategorien gegeneinander an. Der zweite Edelknabe, der mit dem Lasergewehr zum Sieger gekrönt wurde, war Jonas Thesen. Beim Pagenschießen in der Altersklasse von 5 – 11 Jahren setzte sich Marcel Heidelberg durch. Bei den Schülerprinzen setzte sich Jonas Tenberken gegen seine Mitstreiter durch. Für die Würde des Jungschützenkönigs gab es letztes Jahr leider keinen

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einzigen Kandidaten. Wir hoffen, dass das kommende Jahr besser wird und uns wieder einen Jungschützenkönig bringen wird. Am 28. April versammelten sich die Jungschützen unter der Führung von unserem Jungschützenvorstand um den Jungschützentag in Norf zu besuchen. Hier mussten unsere drei Prinzen in ihren Klassen um die beliebten Bezirkswürden antreten. Nach einer langen Wartezeit wurden die Ergebnisse endlich bekannt gegeben. Alle drei Sieger waren aus Norf, dieses Jahr hatte keiner unserer Prinzen eine Chance gegen die starken Schützen aus dem benachbarten Ort. Um über aktuelles Bildmaterial für die verschiedenen Festzeitschriften zu verfügen, trafen sich der Jungschützenvorstand und der große Vorstand am 2. Mai 2013 zu einem Fototermin auf der Sportanlage in Hoisten. Am 18. Mai fand das 7. Hoistener - Seifenkistenrennen auf der Tonhallenstraße/ Bettikumerstraße statt. In diesem Jahr hatten sich 12 Teams angemeldet, 8 in der Juniorenklasse und 4 in der Seniorenklasse. Dank unserer Jungschützen und sämtlicher Anwohner konnte auch in diesem Jahr bei strahlendem Sonnenschein wieder eine konkurrenzfähige Rennstrecke präsentiert werden. Hierfür möchten wir uns noch einmal recht herzlich für Eure Unterstützung danken und hoffen, dass es auch in diesem Jahr wieder so viel Anteilnahme geben wird! In der Woche vom 10.06. - 14.06. galt es unseren Würdenträgern Jonas Tenberken, Jonas Thesen und Marcel Heidelberg würdige Residenzen vor die Tür zustellen. Vom 15. Juni bis zum 18. Juni waren die Tage des Frohsinns dann gekommen, mit dem Sonntag als Höhepunkt für uns Jungschützen. Da es -wie gesagt- keinen Jungschützenkönig gab, viel die anschließende Party in seiner Residenz aus. Vom 12. – 14. Oktober fand wieder unsere Spätkirmes statt, bei welcher die Jungschützen sich vor allen Dingen bei der Durchführung der Kinderbelustigung im Zelt am Sonntag einbrachten. ~ 102 ~


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Wir

danken

Sponsoren

allen für

Werbenden

ihre

und

Unterstützung

und freuen uns, wenn Sie diese bei Ihren nächsten Einkäufen oder Beauftragungen berücksichtigen würden. Erwähnen Sie ruhig, dass Sie auf Grund der Festzeitschrift auf das Unternehmen aufmerksam wurden. ~ 104 ~


Die Königsstühle der Bruderschaft Im Rahmen einer Einladung durch den damaligen Stadtverordneten für Hoisten Herrn Dieter Franzen als Dankeschön an die örtlichen Vertreter der Vereine in Hoisten wurde 1991 der neue Ratssaal der Stadt Neuss besucht. Hier nahmen auch der damalige aktuelle König der St. Hubertusbruderschaft Hoisten S.M. Wolf Neßlinger und der Kronprinz S.M. Dieter Neukirchen teil. Bei dieser Gelegenheit hatte Dieter Neukirchen die Idee, zwei der alten auszumusternden Ratsstühle für die Bruderschaft zu erhalten. Begeistert von dieser Idee traten die Stadtverordneten Dieter Franzen und Heinz Hick „ihre“ Ratsstühle ab und Dieter Neukirchen sowie Wolf Neßlinger konnten somit die historischen Stühle erwerben und der Bruderschaft stiften. Die beiden Majestäten verfügten das von nun an die Königsstühle bei der Krönungen in der Messe am Schützenfest Sonntagmorgen und beim großen Krönungsball am Schützenfest Dienstagabend den passenden Rahmen für die Würdenträger der Bruderschaft ihre Verwendung finden. Der damalige Pfarrer Adrianus Smal sagte spontan zu, den Stühlen ganzjährig in der Kirche einen würdigen Platz zur Verwahrung zukommen zu lassen. Seit dem wurden nicht nur etliche Könige auf diesen Königsstühlen gekrönt, sondern auch zahlreiche Brautpaare vorne am Altar getraut. Durch die zahlreiche Nutzung im laufe der Jahre wurde insbesondere ein Stuhl stark abgenutzt. So beantragte der Grenadiermajor Jörn Neßlinger die Stühle entsprechend restaurieren zu lassen. Dank großer finanzieller Unterstützung durch die damaligen Stifter Dieter Neukirchen und des verstorbenen Wolf Neßlinger, vertreten durch seine Kinder Arne, Lars und Jörn, sowie Unterstützung der Kirche und der Bruderschaft konnten die Königsstühle im Frühjahr 2014 von der Firma KMHensel restauriert werden. Sie stehen nun wieder in voller Pracht jeweils flankierend links und rechts im Seitenschiff unsere Kirche St. Peter Hoisten. Diese Königsstühle mit Ihrer Geschichte und Ursprung im Rat der Stadt Neuss sind eine Kostbarkeit und einmalig im Bezirksverband Neuss und nun seit fast 25 Jahren im Einsatz der Bruderschaft. Mögen noch viele Könige und Brautpaare auf den Königsstühlen gekrönt und getraut werden. Insbesondere unser diesjähriges Königspaar Michael und Christiana Rönicke wünschen wir eine unvergessliche Krönung und einen triumphalen Krönungsabend auf den Königsstühlen anlässlich unseres Volks- und Heimatfestes 2014 in Hoisten. Jörn Neßlinger

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von li.nach re. Bjรถrn Stockdreher, Tim Gudenkauf, Klaus Reichl, Carsten Roether, Michael Rรถnicke, Markus Kehls, Klaus Erlenkamp, Leo Dahlheim, Achim Schiffer, Jรถrg Zoschke, Markus Jonen, Marcus Baumgarth

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von li. nach re Dennis Gudenkauf, Kevin Puetz, Markus Reichl, Bastian Roether, Maurice Pasold, Andre Puetz, Jens Schmidl, Tim Gudenkauf es fehlen Daniel Kรถnigs, Sascha Vidahl, Paul Bienefeld

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von li nach re. Ulrich Knobloch, Björn Stockdreher, Tim Gudenkauf, Carsten Roether, Frank Bodewig, Klaus Reichl, Dirk Tenberken, Michael Rönicke, Jörn Neßlinger, Klaus Erlenkamp, Leo Dahlheim, Achim Schiffer, Jörg Zoschke, Markus Jonen, Markus Kehls, Marcus Baumgarth, Dieter Neukirchen, Heinz Welter, Frank Gudenkauf es fehlen. Frank Wolf, Andreas Höfges, Georg Schmitz, Michael Wyrich, Pfr. Wolfgang Vossen, Paul Bienefeld

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Fortzetzung der Dorftermine von Seite 92 04.11.2014 19:00 Uhr 06.11.2014 bis 09.11.2014 09.11.2014 10:30 Uhr

14.11.2014 17:30 Uhr 22.11.2014 bis 23.11.2014 bis 29.11.2014 20.12.2014 06.01.2015 25.12.2014 26.12.2014 04.01.2015

18:00 Uhr 20:00 Uhr 10:30 Uhr 17:00 Uhr

Patronatstag (Messe) dann Pfarrheim Nüsser Schnuten / Theater, Weckhoven Johann-Bongartz-Gedächtnispokal der St. Hubertus Schützenbruderschaft Hoisten 1653 e.V. in der Gaststätte “Op de Eck” St. Martinsfest 2014 in der Richard- SchirrmannGrundschule Hoisten (großer Umzug) Adventsausstellung im Pfarrheim Adventsausstellung im Pfarrheim Adventansingen

bis WEIHNACHTSFERIEN und 10:30 Uhr

16.01.2015 19:30 Uhr 23.01.2015 19:30 Uhr 25.01.2015 10:30 Uhr

Weihnachten Theo-Wierig-Gedächtnispokal der St. Hubertus Schützenbruderschaft Hoisten 1653 e.V. in der Gaststätte “Op de Eck” Jahreshauptversammlung des Grenadiercorps-Hoisten in der Gaststätte “Op de Eck” Jahreshauptversammlung der St. Hubertus Schützenbruderschaft Hoisten 1653 e.V. im Pfarrheim Jahreshauptversammlung des Hubertuscorps danach Schießen Pistolenpokal und Ernst-Reichl-Pokal in der Gaststätte “Op de Eck”

Herrenstammtisch, jeden 2. Mittwoch im Monat ab 18:30 Uhr, Gaststätte “Am Goldacker” (Die Angaben wurden nachrichtlich dem Dorfkalender des Heimatvereins entnommen.)

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Neuer Grenadierzug – Ärme Schlucker Seit nun genau 10 Jahren gibt es wieder Nachwuchs im Hoistener Grenadierkorps. Der Tradition Ihrer Väter folgend wechselt zum Schützenjahr 2014 der ehemalige Jägerzug „Ärme Schlucker“ in das Grenadierkorps. Neben den Vätern freut sich hierüber auch ganz besonders der Patenzug „Ärm Söck“ der nun seit 14 Jahren eine innige Freundschaft zu den Ärmen Schluckern pflegt. So wurden gemeinsam in der Vergangenheit nicht nur die Feten „Terz im März“ für die Hoistener Jugend, sondern auch das immer in den letzten beiden Wochen vor dem jeweiligen Hoistener Schützenfest statt findende Biwak ausgerichtet. Hier werden nicht nur die jeweiligen eigenen Zugkönige ermittelt sondern auch ein gemeinsamer Pokal ausgeschossen. Das Biwak wird jedes Jahr mit allen großen und kleinen Schluckern und Socken sowie zahlreichen Gästen gefeiert und ist neben dem geliebten Heimatfest ein Höhepunkt im Kalenderjahr. Im Jahr 2000 gründeten fünf Kameraden, welche sich aus der Schule und Sportverein her kannten den Jägerzug „Ärme Schlucker“ Noch heute befinden sich unter den aktiven Marschierer die Gründungsmitglieder Andreas Gärtner, Nico Neukirchen, Stephan Winkler und Marius Knapp. Der große Gemeinschaftssinn und die Freundschaft unter den Mitgliedern zeichnen den Zug aus. Gepflegt wird die Gemeinschaft auf zahlreichen Festen, Besuch von Sportveranstaltungen (so wurde das damalige Schützenturnier schon durch den Zug gewonnen) sowie Reisen im Inund Ausland. ->

Impressum: Herausgeber: St. Hubertus-Schützenbruderschaft Hoisten 1653 e.V. Redaktion: Björn Stockdreher (Pressewart), Georg Schmitz (Archivar) Anzeigen: Viele fleißige Helfer und Gönner. Gestaltung und Produktion: Wolfgang Haas Auflage: 2000 Stück Druck: WIRmachenDRUCK GmbH, Backnang Für den Inhalt der Jubilarartikel sind die Corps, Züge oder die Jubilare selber verantwortlich.

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Im Laufe der Jahre stellten die Ärme Schlucker insgesamt 1 Bruderschaftsprinzen und 2 Bruderschaftsschülerprinzen. Auch sind die Mitglieder des Grenadierzuges Ärme Schlucker immer bereit Verantwortung zu übernehmen. So stellten sie jahrelang mit Nico Neukirchen den Geschäftsführer der Schützenjugend, mit Nikolai Afonitschew den Kassierer, mit Stephan Winkler ein Mitglied im Jungschützenvorstand und mit Andreas Gärtner den stellvertretenden Jungschützenmeister. Der Grenadierzug Ärme Schlucker freut sich auf das Schützenfest und grüßt alle Schützen, sowie die Frauen und Freunde des Zuges herzlich.

V.l.n.r. Christan Fuchs, Dirk Rommerskirchen, Feldwebel Nico Neukirchen, Björn Sandkaul, Frank Dollendorf,, Sebastian Knapp, Olt. Andreas Gärtner, Michael Fuchs, Marcel Schwarz, Lt. Nikolai Afonitschew, Stephan Winkler Nicht auf dem Bild Marius Knapp, Oliver Reinz sowie die passiven Mitglieder Tim Birkenstock und Michael Fladda

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Auf Seite 75 befindet sich eine Abrechnung des Schützenfestes aus dem Jahr 1913. Darin enthalten ist ein Posten: Ausflug Neukirchen Tellverein, 7,60 Mark. Dieses Bild zeigt den Tellverein Neukirchen. Leider ist das Jahr der Aufnahme unbekannt. Es könnte aber aus dieser Zeit stammen, wie man unschwer an Kleidung und Frisur erkennt. Die etwas “angespannte” Gesichtshaltung der Herren lässt nicht darauf schließen, dass man mit diesen keinen Spass haben konnte oder sie keinen Spass verstanden. Fotografieren war zu jener Zeit noch ein Abenteuer. In Innenräumen war trotz lichtstarker Objektive und empfindlicher Aufnahmematerialien oft zusätzliches, künstliches Licht erforderlich. Die am einfachsten zu handhabende bewegliche Lichtquelle war das Blitzlicht, d.h. das seit 1887 gebräuchliche Magnesiumblitzlichtpulver, das auf einer Blitzpfanne aufgetragen, wie ein Feuerzeug bei zuvor geöffnetem Verschluß (Offen-Blitzmethode) gezündet wurde. Da das Pulver mit beißend starker Rauchentwicklung und Ascheregen verbrannte und die Explosionen nicht selten zu Bränden führten, erforderte dies lt. Bestimmung die Anwesenheit eines Feuerwehrmannes. Die Belichtungszeit betrug zwischen 1/25 und 10 Sekunden. Über diesen Zeitraum musste die Person ihre Pose in absoluter Starre verharren. Ich glaube da kann man nicht anders gucken. Das Bild wurde mit freundlicher Genehmigung des BSV Neukirchen veröffentlicht.

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Festschrift 2014  

Festzeitschrift der St. Hubertus - Schützenbruderschaft Hoisten 2014

Festschrift 2014  

Festzeitschrift der St. Hubertus - Schützenbruderschaft Hoisten 2014

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