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Das Mumpelmonster ist in etwa so groß wie ein normales Kind, mit zotteligen Öhrchen und kleinen unspitzen Hörnern. Und Flügeln. Das einzig Unnormale ist, dass Mumpelchen Linkshänder ist. Seine besten Freunde sind Flammenlilli und der kluge Bernhard. Anleitung In diesem Buch kann man einfach irgendwo anfangen zu lesen. Am Ende jeder Seite muss man sich entscheiden, wie es dann weitergeht. Ganz einfach. Allerdings endet das Buch nie! Man kommt immer weiter und nie an ein Ende! So wird aus vielen kleinen Geschichten eine einzige ganz lange Geschichte. Gut geeignet für Zugfahrten, Weltraumflüge, als Nichteinschlafgeschichte, zum Vorlesen, zum Vorlesen lernen, für Kitas, Unterwasserstationen, Gurkengeister oder auch als Lebensratgeber ... Nee, als Ratgeber besser doch nicht!

ISBN 978-3-922158-01-1

9.90 Euro

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Impressum Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne schriftliche Zustimmung des Verlages unzulässig. © 2011 Zitty Verlag GmbH, 10963 Berlin Alle Rechte vorbehalten. Text und Illustrationen: Roland Brückner, www.mumpelmonster.de Verlag: Zitty Verlag GmbH, www.zitty.de Herstellung: Marco Schiffner, Wolfgang Köglmeier Redaktion: Eva Röger, Kai Röger, Lydia Brakebusch Geschäftsführung: Joachim Liebler Printed in EU ISBN 978-3-922158-01-1

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Das Mumpelmonster ist in etwa so groß wie ein normales Kind, mit zotteligen Öhrchen und kleinen unspitzen Hörnern. Und Flügeln. Das einzig Unnormale ist, dass Mumpelchen Linkshänder ist. Seine besten Freunde sind Flammenlilli und der kluge Bernhard. Anleitung In diesem Buch, kann man einfach irgendwo anfangen zu lesen. Am Ende jeder Seite muss man sich entscheiden, wie es mit der Geschichte weitergehen soll (das sind dann die hochgestellten Seitenzahlen). Achtung! Achtung! Das liebe Mumpelmonster ist heute etwas hibbeliger als sonst, daher bitte nicht wundern, wenn Mumpel manchmal zwischen den Seiten vergisst, was es eigentlich wollte. Das kann ja mal passieren.

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Das Mumpelmonster begibt sich auf eine Suche Als erstes guckt Mumpel zwischen seine Zehen. „Oft sind die Dinge, die wir am meisten suchen, direkt vor unserer Nase!“, sagt Mumpel. Dort ist aber nichts. Als nächstes sucht Mumpel in der Zahnpastatube, unter den Teppichen und am Ende der Toilettenpapierrolle. Dann sieht Mumpel in allen Tassen nach und unter den Stuhlbeinen im Wohnzimmer und im Batteriefach der Fernbedienung. Zuletzt sucht Mumpel in seiner Nase und merkt dabei, dass es ganz vergessen hat, was es eigentlich sucht. Was meinst du? Hat Mumpel an all den Orten etwas Schönes gefunden Lies weiter auf Seite 55 oder bleibt die Suche ohne Erfolg Seite 24 ?

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Mumpel wacht auf Mumpel hüpft aus dem Bett und sagt: „Oha! Das war ein lustiger Traum von einem Fuchs im Hasenkostüm und einem Hasen im Fuchskostüm, und beide hatten Angst vor dem Anderen, aber auch Hunger auf den Anderen. Am Ende habe ich aus Karottenbrei einen Hasen geknetet, und gerade als wir drei den Karottenhasen essen wollten, ist der davon gehoppelt. Da mussten wir lachen und ich bin vor lauter Lachen aufgewacht.“

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Soll Mumpel jetzt kichernd ins Bad gehen und seinen Zahn putzen14 oder sich nochmal ins Bett legen12?

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Mumpel isst sehr langsam Der Mund von Mumpel bewegt sich so langsam wie eine Wolke. Gaaanz langsam kaut es jeden einzelnen Bissen und versucht auch gaaanz langsam zu schlucken (das geht aber nicht, das mit dem Schlucken). Das Essen schmeckt richtig gut. „Wenn ich immer so langsam essen würde, könnte ich morgens aufstehen, dann Zähne putzen und dann anfangen mit Frühstück. Wenn das Frühstück fertig gegessen ist, wäre schon wieder Mittagessenszeit, und wenn das dann aufgegessen ist, gibt es Abendbrot. Und dann ab ins Bett. Den ganzen Tag nur essen. Hö höö!“ Während Mumpel das denkt, hat sich ein kleiner Käfer auf das Essen gesetzt. Ohne dass Mumpelchen das Tierchen sieht, landet der Happen mitsamt Käfer im Mund. „Ihhh!“, Mumpelchen muss kreischen, weil es spürt, wie sich etwas im Mund bewegt. „Bähhhh! Das ist ja ein Käfer! Ich nehme den mal aus dem Mund. Aha, lebt noch und ist ein Käfer namens ... äh ... Schwarzschimmerling. Na? Du hast ja ein gefährliches Leben!“ Soll Mumpel den Käfer seiner Mama zeigen26 oder erstmal seinen Zahn putzen14, weil der Käfer ja davor vielleicht auf was Ekligem saß, wie zum Beispiel Spinatschokolade? Oder hat Mumpel sich vor Schreck auf die Zunge gebissen60?

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Mumpel besucht die guten alten Wildschweine „Eigentlich sehen die aus wie Zebras“, denkt Mumpelchen. „Nur ohne Streifen. Und mit etwas kürzeren Beinen. Naja, und einen Hals haben die auch nicht und das Fell ist so borstig wie lauter kleine Strohhalme. Ach, und die Schweinenase und das Schwänzchen sind auch anders.“ Und Mumpel überlegt: „Wenn ich mal ein Tier erfinden darf, dann mache ich einen Hamster, so groß wie ein Haus. Das Fell sollte wie bei einem Leoparden sein. Nur in Rot. Und neben den ausgesprochen großen Ohren bitte noch ein Hirschgeweih aus Lutschern!“ Oh, bei Hirsch fallen dem Mumpelmonster zwei Dinge ein: Hirschgefahr an Autostraßen und Schaukeln. Warum ausgerechnet Schaukeln, weiß Mumpel nicht. Soll es also die Tiere vor Autos beschützen63 oder einfach zur Schaukel gehen54?

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Mumpel besucht seine Freundin Flammenlilli Als das Mumpelmonster bei Flammenlilli ankommt, sieht es, dass sie im Treppenhaus sitzt. Eigentlich wollte Mumpel sie ja etwas fragen: „Hallo Lilli ... ich habe mal eine Frage ... äh.“ Aber dann sieht Mumpel, dass sie einen sehr seltsamen Hut aus Alufolie auf dem Kopf hat. „Äh ... was ist denn das für ein Hut?“ „Lieber Herr Mumpelschmumpel“, antwortet Lilli, „das ist kein Hut, das ist ein Empfänger von außerirdischen Funkwellen. Gerade eben reden die Außerirdischen über Quantenschafe und Dimensionskaugummi. Willst du auch mal?“ Mumpel setzt sich den Hut auf, nimmt ihn sofort wieder ab und ruft: „Bäh! Das sind ja die Aluschalen von Tiefkühlfischgerichten! Mir ist lauter Fischsoße auf den Kopf und in die Ohren geflossen! Lilli! Eklig ist das!“

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Soll Mumpel erst mal seine Ohren putzen22 oder sagen: „Naja, jetzt rieche ich wie ein Fisch, kann ich ja gleich zum Strand gehen und etwas im Sand spielen52.“

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In seinem Zimmer guckt sich Mumpel seine alten Spielsachen an Da steht zum Beispiel ein Laster mit nur drei Rädern. Den repariert Mumpel, indem es den Hut von der Schornsteinfegerpuppe als Rad nimmt. Der Schornsteinfeger bekommt stattdessen aus dem Chemie-Kasten ein Reagenzglas als Hut. Dafür braucht der Chemie-Kasten jetzt die Puppentasse als neues Glas. Die Puppe muss dann eben aus dem Deckel von der Wärmflasche trinken, und als Deckel für die Wärmflasche passt der Hut von der Schornsteinfegerpuppe. „Misti! Jetzt hat der Laster wieder kein Rad!“, sagt Mumpel und findet ein altes Puzzle, das noch nie zusammengebaut wurde. Mumpel fängt an zu puzzeln. Es wird ein Bild von einem Lastwagenrad und lachenden Fischen. „Hää! Das soll ja wohl ein Witz sein!“, denkt Mumpel und merkt dabei, dass ausgerechnet ein Eckstück fehlt. Soll Mumpel das fehlende Puzzleteil suchen4 oder nicht19?

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Mumpel liegt im Bett Aber irgendwie kann das Mumpelmonster nicht einschlafen und wälzt sich hin und her. Normalerweise denkt es an Fische oder Planeten und schläft sofort ein. Gerade klappt das aber nicht. „Aha! Schäfchenzählen ist eine gute Idee!“ Mumpel stellt sich also eine große Herde mit Schafen vor und fängt an, den Schafen Namen zu geben: Gerd, Heinz, Gabi, Grolm, Balgi, Blumpus, Papieri, Alfonsus der Zweite, Gantra, Müllmi, Charmella, Vierauge, Peter, Petra, Pitra, Putra, Plappera, Löwenfutter, Schaflöte, Karl-Theodor-Zu, Justin-Timothy-Mathiew, Schneeflocke ... „Irgendwie funktioniert das nicht, und ich komme ständig durcheinander, weil ich nicht mehr weiß, welche Schafe schon einen Namen haben und welche nicht.“ Mumpel steht also wieder auf.

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Soll Mumpel erstmal seinen Zahn putzen14 oder gemütlich im Zimmer spielen10?

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Das Mumpelmonster putzt sich den Zahn Mumpel hat ja nur einen Zahn, den es putzen muss. „Zähneputzen ist eigentlich ganz toll, warum ich da wohl immer keine Lust drauf habe?“, überlegt Mumpel. „Vielleicht weil ich bei den Borsten immer an Bambus denken muss, und Bambus wächst da, wo auch Pandas leben. Und wo die Pandas leben, gibt es auch Tiger. Und Tiger sind die einzigen Tiere, vor denen ich Angst habe. Die essen manchmal Zauberer in Las Vegas!“ Und während Mumpel noch über Tiger nachdenkt, wie spitz ihre Zähne sind und wie sich so weißer Schaum an der Tigerschnauze bildet, wenn sie wütend sind, guckt es in den Spiegel und erschrickt. „Ahh! Ich habe auch weißen Schaum am Mund!!!“ Zum Glück ist das aber nur Zahnpastaschaum. „Hmm. Soll ich auch noch meine Ohren putzen22 oder gehe ich besser gleich runter in die Küche15 und mache mir ein Brot?“

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Das Mumpelmonster erscheint auch als Abo (sechs Ausgaben pro Jahr für 12 Euro)! mumpelmonster.de Außerdem gibt es eine Hörspiel-CD von Karussell.de mit super Geschichten! Es geht um U-Boote, Geisterbahnen, die pure Wahrheit und Flux-Kompensatoren. Seid lieb – nicht brav!

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Das Mumpelmonster ist in etwa so groß wie ein normales Kind, mit zotteligen Öhrchen und kleinen unspitzen Hörnern. Und Flügeln. Das einzig Unnormale ist, dass Mumpelchen Linkshänder ist. Seine besten Freunde sind Flammenlilli und der kluge Bernhard. Anleitung In diesem Buch kann man einfach irgendwo anfangen zu lesen. Am Ende jeder Seite muss man sich entscheiden, wie es dann weitergeht. Ganz einfach. Allerdings endet das Buch nie! Man kommt immer weiter und nie an ein Ende! So wird aus vielen kleinen Geschichten eine einzige ganz lange Geschichte. Gut geeignet für Zugfahrten, Weltraumflüge, als Nichteinschlafgeschichte, zum Vorlesen, zum Vorlesen lernen, für Kitas, Unterwasserstationen, Gurkengeister oder auch als Lebensratgeber ... Nee, als Ratgeber besser doch nicht!

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Mumpelmonster - Mumpelmonster Leseprobe