Page 1

Herbst/winter 2013 Gratis

Jetzt mit ronste Mumpelm

P O STER Kinderfürs zimmer

Abenteuer Wie Kinder den Wald neu ­erleben können

Austausch Warum so viele Eltern Baby-Gebärden lernen

Adressen mit über 350 Tipps für Kinder und Eltern


Willkommen an Bord Allzu viele Superlative sind ein bisschen peinlich. Aber was sollen wir machen? Die Mecklenburgische Seenplatte ist nun mal das größte Seengebiet Mitteleuropas. Die Gegend um Rheinsberg ist der malerischste Teil dieser urwüchsigen Landschaft. Und das Best Western Plus Marina Wolfsbruch ist und bleibt ihr schönstes Hotel. Eine Ferienanlage zwischen naturbelassenen Seen und Wäldern, die mediterranes Flair und nordisches Ambiente verbindet. Mit einem eigenen Yachthafen und einer Auswahl erstklassiger Restaurants am Kai und auf einer glasüberdachten Piazza. Dazu Ferienhäuser, wie man sie aus Skandinavien kennt sowie ein unübertroffenes Erlebnis- und Wellness-Angebot für Groß und Klein.

  

    

Hotel, Ferienhäuser & Ferienwohnungen Restaurant, Pizzeria und Hafenkneipe Erlebnis-Wasserwelt mit Schwimmbad, Rutsche, Sauna, Fitness- und Wellnessbereich Kinderland mit täglichen Programmen Yachthafen mit Bootsverleih und Hausbootcharter Familien- und Aktivurlaub Sport- und Fitness im Laufpark Stechlin regelmäßige Veranstaltungen, z.B. „Advents-Motto-Partys“ im Winter

BEST WESTERN PLUS Marina Wolfsbruch 16831 Rheinsberg-Kleinzerlang · Tel. 033921 / 87 www.marina-wolfsbruch.de


3

Editorial

eine Zeit für Bedauern. Auch wenn es kälter geworden ist und die Nächte nun früher anbrechen. Denn nie strahlt das Licht wärmer als jetzt und nie sind die Blätter so bunt. Es ist die perfekte Zeit, um draußen zu sein. Im Wald, um zu toben und zu entdecken. Oder um zu sammeln: Pilze für das perfekte Parasolschnitzel, das auch Kindern schmeckt. Wie das geht, erfahren sie in diesem Heft. Und natürlich, was Sie sonst noch erleben können, mit allen Adressen vom Familiencafé bis zum Indoor-Spielplatz. Viel Spaß!

Coverfoto: Oscar Lebeck bei den »Waldläufern« in Pankow, Fotos: Privat

Lydia Brakebusch und Jannis von Oy

Gut eingepackt für die kalten Jahreszeiten. Redaktionspraktikantin Joy Schilling hat sich umgeschaut, was es in Berliner Wäldern an Angeboten für Familien gibt (ab Seite 6). zitty Familie 3-2013

Wie sich die Zeiten ändern. Als Kind ­posierte Oscar Lebeck noch vor der Kamera, nun ist er hinter ihr zu finden. Zum Beispiel, um für uns bezaubernde Fotos von Kindern im Wald zu schießen.

Waldfee oder Clown? Egal, unser Grafiker Oliver Mezger wusste sich schon früh in Szene zu setzen. Geändert hat sich nicht viel: Den Schalk im Nacken hat er noch heute. Zum Glück!.


Inhalt 6

Wald

Vor der Haustür wartet das Abenteuer. Was der Wald Familien bietet

Baby-Gebärden Plaudern mit den Fingern. Eltern lernen in Kursen Zeichensprache

Theater

14 18

Interview mit Grips-Chef Fischer-Fels. Plus: Die besten Stücke der Saison

Austauschjahr Familie auf Zeit. Was Jugendliche im Ausland erlebt haben

Pilzrezepte

24 28

So schmeckt es auch Kindern. Drei tolle Gerichte zum Nachkochen

In eigener Sache

32

Was zitty sonst noch bietet. Plus: zwei Elternkolumnen

Register Baden Betreuung & Lernen Bühne & Musik Essen & Trinken Kino Museen Parks Shopping Spaß Spielplätze Sport Stadterkundung Studieren Vätertreffs

Foto: riskiers / photocase.com

Adressen

34 36 37 39 40 43 44 48 49 54 58 59 60 62 63

62

Impressum

63

Verlosung

64


6

Wald

zitty Familie 3-2013


WALD

Der Wald vor der Haustür Kaum eine Großstadt ist so grün wie Berlin. Ob Kräuterwege, Freilandlabore, Pilztouren, gerade jetzt lädt der Wald mit vielen Angeboten zum Toben, Sammeln und Forschen ein. Vor lauter Bäumen kann man dabei den Überblick verlieren.Wir geben Orientierung

Foto: Oscar Lebeck

Zusammenstellung: Joy Schilling

zitty Familie 3-2013

7


8

WALD

Kinder wie hier im Kindergarten „Waldläufer“ finden im Grünen alles, was sie zum Spielen brauchen

Gemeinsam mit Fiete, dem Fuchs, geht es auf drei verschiedenen Entdeckungsreisen durch den Bucher Forst im nördlichsten Zipfel von Berlin. Je nach Alter der Kinder (ab 3, 5 und 8 Jahren) vermitteln die Touren einen spielerischen Einblick in die Pflanzen- und Tierwelt der heimischen Wälder. Während die Jüngsten mit Lupen auf ihren Exkursionen den grundlegenden Fragen der Flora und Fauna nachgehen, gibt es für die größeren Entdecker eine Schnitzeljagd und verschiedene Spieleparcours mit anschließendem Picknick zu bewältigen. www.naturzauber-berlin.de/tour1.html

Entdeckungstour im Grunewald Ein Museumsbesuch mal anders: Für Kinder- und Jugendgruppen bietet das Waldmuseum Grunewald Projekte an, die den Gang durch das Museum mit Wanderungen und spielerischen Unternehmungen verbinden. Ausgerüstet mit Lupen, Ferngläsern und Artenbüchern begeben sich die Kinder auf eine Entdeckungstour durch den Wald und lernen mit waldpädagogischen Betreuungskonzepten ihren Lebensraum kennen. www.waldmuseum-waldschule.de/

Exkursionen in Marzahn In den Kreativwerkstätten des Freilandlabors Marzahn können die Kinder im Wald gesammelte Materialien beim Basteln ver-

werten. An der frischen Luft finden in der Hönower Weiherkette sowie im Erholungspark Marzahn verschiedene Exkursionen und Kräuterwanderungen mit Bestimmungsübungen statt. Wem das nicht genügt, der kann im Bienengarten des Imkervereins Wuhletal das Leben von Bienen entdecken. www.inu-berlin.de/freilandlabor-marzahn/themen.html

Rollenspiele in Pankow Mit tierischen Rollenspielen lernen die Kinder der Waldschule das Leben der Waldbewohner kennen und erfahren durch unterschiedliche Sinnesübungen ihre natürliche Umgebung kennen. Je nach Jahreszeit finden die Touren unter verschiedenen Aspekten statt. Außerhalb der regelmäßigen Führungen im Bucher Forst gibt es ebenso Projekte zu speziellen Themen, wie das Leben des Wolfs, oder erlebnispädagogische Programme. www.inu-berlin.de/inuws/wsbuch/index.php

Forschungen im Plänterwald Nach einer Kennenlernführung durch das Haus der Waldschule Plänterwald geht es in das Außengelände. An einem Holzxylo­ phon oder beim Baumpuzzeln können sich die Abenteurer ausprobieren. Zudem gibt es Führungen durch den Wald, zur Forschungsstätte und zum Abenteuer­spielplatz, wodurch die Kinder durch eigene Erlebnisse ihr Waldwissen vertiefen können. Ein Highlight sind die abendlichen Fledermausführungen. www.inu-berlin.de/inuws/wspl/ zitty Familie 3-2013

Fotos: Oscar Lebeck (li.), Nathalie Bunke (LUFTIFUX.de)

Schnitzeljagd im Bucher Forst


9

WALD

Sterne gucken in Spandau In der dienstältesten Waldschule Berlins in Spandau können Kinder seit nunmehr 21 Jahren ihrem Bewegungsund Entdeckungs- und Forscher­drang nachgehen. Angeboten werden verschiedene Thementage oder Kurse, in denen Kindern mit ihren Eltern schnitzen lernen. Dazu gibt es Führungen wie „Sonne, Mond und Sterne“, bei denen Familien den Abendhimmel im Herbst genießen können. Auch in den Ferienwochen gibt es zahlreiche Angebote. www.jibw.de

Ralley in Teufelssee Das Naturschutzzentrum Ökowerk am Teufelssee bietet eine ganze Reihe abwechslungsreicher Programmpunkte. Auf dem Wasserspielplatz können Kinder unter Anleitung Wasserräder und Schiffe basteln und diese im Spielplatzkanal gleich ausprobieren. Für handwerklich anspruchsvollere Arbeit gibt es die Möglichkeit, mit Lehm zu bauen. Auch eine Ralley und zahlreiche Thementouren werden hier für Kindergruppen und Familien angeboten. www.oekowerk.de

Spurensuche in Zehlendorf Die kleine schuleigene Waldhütte der Waldschule Zehlendorf lädt zum Betrachten von Federn, Geweihen, Fellen, Nestern und Tierpräperaten ein, um den Kindern vorab einen Einblick in die Tierwelt zu ermöglichen. Im Düppeler Forst geht es dann auf geheimnisvollen Pfaden durch zahlreiche Schluchten und Waldlichtungen auf Spurensuche. Auf den Streifzügen lernen die Kinder allerhand über die gesammelten oder beobachteten Objekte und erhalten ebenso die Gelegenheit zum Spielen und Basteln. Thementage und Abendwanderungen sind ebenso Teil des Programms. www.jibw.de



Vollholzküche Lugano in Kernbuche 

Vollholzküche Lugano in Kernbuche

Durchgehend heiße Küche! Entdecken Sie die Welt der intelligenten Massivholzmöbel.

Kantstr. 17/ Ecke Uhlandstr. im · 10623 Berlin Telefon: 030 - 315 15 460 Internet: www.trollhus.de

Natur zum Anfassen: der Tigerschnegel zitty Familie 3-2013


10

WALD

Durch Spielen in der Natur erlangen Kinder Wissen direkter als vor dem Fernseher

Erkundungen „Natur Erleben Berlin“ heißen die Veranstaltungen, und der Name ist Programm. Hier erfahren junge Menschen Wissenswertes über die Geheimnisse der Natur, ob bei Nachtwanderungen, Entdeckungsreisen oder bei Geländespielen. So gibt es spielerische Survivalkurse für Kinder oder ein Indianerprogramm, bei dem Zelte gebaut, Spuren gelesen und Geschicklichkeitsübungen erprobt werden. www.naturerleben-berlin.de Waldtouren Von einer Waldpädagogin begleitet, machen sich die Kitagruppen auf Forschungsreise durch den Wald. Hier lernen die Kin-

der die Spuren der Tier- und Pflanzenwelt zu deuten. Sie sammeln und bestimmen unterschiedlichste Fundstücke. Für Schulklassen bietet Luftifux die Möglichkeit, Wander- oder Projekttage zu begleiten. www.luftifux.de Kinderkräuterwanderungen Pflanzen sehen meist nicht nur schön aus, sondern sind auch sehr nützlich, für die Heilkunde etwa. Um Kindern ein Grundwissen im Umgang mit Pflanzen zu vermitteln, bietet Kristin Petersen, Expertin für Pflanzenheilkunde, Kräuterwanderungen im Landschaftsschutzgebiet Erpetal an. Hier können Kinder mit allen Sinnen und gemeinsam mit ihren Eltern die Welt der Pflanzen erkunden. www.kristin-peters.de/kinderkraeuterwanderung/Berlin/22/ zitty Familie 3-2013

Fotos: Oscar Lebeck

Noch mehr Berliner Wald


11

WALD

Mit Marienkäfern zählen lernen Wildnispädagoge Benjamin Ziep über das Klassenzimmer Natur Herr Ziep, Sie sind Erzieher im Waldkindergarten „Waldläufer“. Mit welchem Konzept wird dort gearbeitet? Die Idee, die wir hier versuchen umzusetzen hat ihre Ursprünge in der Wildnispädagogik. Wir wollen, dass die Kinder draußen groß werden. Hier bei uns im Blankenfelder Forst in Pankow gibt es Weite und viele Möglichkeiten, sich zu erfahren und zu spüren. Direkt. Und nicht synthetisch vor dem Fernseher oder im Klassenzimmer. Durch diese Erlebnisse wird Wissen erlangt. Wir Pädagogen übernehmen nur eine Begleiterfunktion. Welche Absicht wird damit verfolgt? Viele körperliche wie psychische Krankheiten haben ihren Ursprung auch darin, dass wir unser Leben immer mehr nach innen verfrachten. Das ist vor allem bei Jüngeren, die viel Bewegungsfreiheit und Natur brauchen, problematisch. Dadurch, dass die Kinder in der Natur unterwegs sind, soll das verhindert werden. Was machen die Kindern den ganzen Tag im Wald? Wir sind hier einfach den ganzen Tag unterwegs. Die Kinder lernen Klettern, Sä-

Zudem machen wir manchmal morgens in der Gruppe Tiere nach oder erzählen Geschichten. Über solche Sachen lernen die Kinder sehr viel.

An seinem Arbeitsplatz: Benjamin Ziep

gen, Spurenlesen, Holzhacken, Feuermachen, Knochen- und Pflanzenbestimmen. Wir laufen kaum fünf Meter durch den Wald und schon wird das erste Mal angehalten, weil irgendjemand eine tote Schnecke oder eine besondere Pflanze entdeckt hat. Und dann fangen sie gemeinsam mit uns an, Fragen zu stellen und immer mehr Dinge aufzugreifen.

Wie beeinflusst das die Entwicklung der Kinder? Das Spielen in der Natur ist eigentlich die Voraussetzung für Aufmerksamkeit, schnelle Auffassungsgabe und Abstraktionsvermögen. Was die Kinder hier nebenbei aufnehmen wird in anderen Einrichtungen künstlich hervorgerufen. Die lernen hier eben Zählen anhand von Punkten auf Marienkäfern oder dadurch, wie viele Beeren sie gesammelt haben. Das sind Grundlagen für weitere Entwicklungsprozesse in der Feinmotorik oder im Lernen. Dadurch, dass sie kein vorgefertigtes Spielzeug haben, machen die Kinder ganz viele Rollenspiele, in denen sie gemeinsam sprechen und den Dingen Bedeutungen zukommen lassen: Da wird der Stock dann zum Hund – oder zum Laserschwert. Bei den „Waldläufern“ werden jedes Jahr um die 25 Kinder betreut. Mehr Infos: www.waldkindergarten-berlin.de

Sparen Sie mit Ihrer ADAC Clubkarte! Holen Sie sich das Vorteilsprogramm 2013/2014 für Berlin und Brandenburg in Ihrer ADAC Geschäftsstelle und sichern Sie sich Preisvorteile bei Freizeit, Reisen, Kultur und Sport. Zum Beispiel: ADACPlusMitgliedschaft für die ganze Familie Jacks FunWorld 50% Rabatt auf Jacks Fun Ticket Segelschule Weber, Segelkurs Basic 150 € statt 190 € TAKE OFF Fallschirmsport, Tandemsprung 179 € statt 199 € Drive now Rabatt auf Anmeldegebühr + 15 Freiminuten gespart

79,50 EUR – 5,00 EUR – 40,00 EUR – 20,00 EUR – 23,37 EUR 8,87 EUR

ADAC in Berlin Bundesallee 29/30 10717 Berlin Mo – Fr 9 –18 Uhr

Alexanderstraße 1 / Karl-Liebknecht-Str., 10178 Berlin Mo – Fr 9 –19 Uhr, Sa 10 –15 Uhr

Chausseestraße 1 15745 Wildau (am A10 Center) Mo – Fr 10 –19 Uhr, Sa 10 –18 Uhr

Tel. (0 30) 86 86 0 service@bbr.adac.de


12

WALD

Geführte Pilztouren in Berlin und Brandenburg

Ausstellung der gefundenen Exemplare. Bereits angekündigte Termine: 21. September und 5. Oktober, Treffpunkt am Naturparkhaus Stechlin in Menz. Tel. 033082/512 10, www.naturparkhaus.de

Naturpark Märkische Schweiz Am 5. Oktober geht es bei der “Einmal kann man sie alle essen”Pilzwanderung in die Märkische Schweiz in der Nähe von Altfriedland. Auf zirka vier Kilometern hilft den Besuchern ein Pilzsachverständiger bei der Bestimmung von Pilzen und hat Antworten auf offene Fragen. Pro Person wird ein Unkostenbeitrag von 1,50 Euro erhoben. Anmeldung unter: 033476/509 57

Tegeler Forst Pilzfreunde können sich vom Experten Dirk Harmel in verschiedenen Seminaren in die Welt der Pilze einführen lassen. In der Saison finden Exkursionen mit anschließendem Pilzpicknick und Wildschweinbraten im Tegeler Forst statt. Es sind Veranstaltungen für die ganze Familie, bei denen man nicht nur lernt, wie man Pilze sammelt, sondern auch, welche am besten schmecken. Kinder bis 13 Jahre können kostenlos teilnehmen, Erwachsene zahlen 49 Euro pro Person. Die Touren beginnen an der Försterei Hermsdorf. Harmel bietet außerdem Anfängerund Fortgeschrittenenseminare für Erwachsene an. Das nächste Anfängerseminar findet am Wochenende vom 28. und 29. Sep-

Naturpark Stechlin-Ruppiner Land Pilzwanderungen durch die Wälder des Naturparks StechlinRuppiner Land mit Bestimmung, Beratung und anschließender

zitty Familie 3-2013

Foto: Shmel-Fotolia.com

Des Sammlers Beute. In Kursen können Kinder lernen, Pilze zu bestimmen


13

WALD tember statt und ist für all diejenigen gedacht, die sich zum ersten Mal mit Pilzen beschäftigen und die Grundlagen des Sammelns erlernen möchten. Der Preis beträgt 98 Euro, zwei Wochen später kann dann, wer möchte, auch das Aufbauseminar besuchen. Anmeldungen über die Webseite. www.pilz-seminare.de

Westhavelland/Friesack Mit der Naturwacht Westhavelland geht es zu Pilzwanderungen in den Wald bei Wutzetz. Nach dem gemeinsamen Sammeln geben Pilzsachverständige Hinweise und Ratschläge zum Bestimmen, zur Zubereitung und Konservierung der Pilze. Die Touren dauern ungefähr vier Stunden und kosten nichts. Allerdings wird um eine Spende für Naturschutzprojekte der Naturwacht gebeten. Anmeldung unter 033872/700 25, www.naturwacht.de/naturerleben/veranstaltungskalender/details.html

Foto: Oscar Lebeck

Pilzberatung Hotline bei Vergiftungsverdacht Die Pilzkundliche Arbeitsgemeinschaft Berlin-Brandenburg bietet eine 24-Stunden-Hotline an, die Betroffene bei Verdacht auf eine Pilzvergiftung wählen können. Auch darüber hinaus gibt es bei der Arbeitsgemeinschaft kostenlose Beratungsmöglichkeiten. Jeden Montag von 17.30 Uhr bis 18 Uhr steht sie für offene Fragen zur Verfügung.

zitty Familie 3-2013

Schafe im Blankenfelder Forst

www.pilzschule.de/html/berlin-brandenbg.html, Hotline: 030/192 40

Erst sam meln, dann es sen. Tolle Re zeptidee n ab Seite 28

Praxiskurs in Seeburg Am 27.10. findet in Seeburg, südwestlich von Staaken, ein ganztägiger Praxiskurs statt. Die Teilnehmer erhalten eine Grundeinweisung in die Pilzkunde, anschließend können sie noch gemeinsam erstmals Pilze erkunden. Der Kurs kostet 50 Euro pro Person und 25 Euro für Kinder von sechs bis 14 Jahre. Anmeldung per E-Mail an info@pilzschule.de, www.pilzschule.de/html/praxistouren.html


14

B a by-GeBärden

Hallo

Bananen

Plaudern mit den Fingern In Kursen lernen Eltern und Babys, sich mit Gebärden zu verständigen – sinnvolle Methode oder Folge unnötigen Leistungsdrucks?

Kuschelige Matten in orange und blau sind auf dem Boden ausgebreitet. Fünf Mütter sitzen im Halbkreis, ihre sieben bis neun Monate alten Babys auf dem Schoß. Kursleiterin Frauke Beling stimmt ein Lied an: „Hallo Matteo, wir freuen uns, du bist da.“ Alle Kinder werden reihum mit Namen begrüßt, beim Wort „Hallo“ winken die Mütter mit der Hand, bei „freuen“ wedeln sie mit beiden

Händen vor dem Brustkorb, und bei „da“ zeigen sie auf das besungene Kind. Eine spielerische Übung, die ein Lernziel hat: Sprechen mit den Händen. Dafür haben die Mütter diesen sechswöchigen Einstiegs-Kurs des Anbieters „babySignal“ gebucht. Manche der Handzeichen, die sie hier lernen, sehen wie alltägliche Gesten aus. Tatsächlich sind sie offizielle Gebärden

aus der deutschen Gebärdensprache. Heute ist das Thema „Tiere“. Die Mütter haben Tierbücher mitgebracht, sie balancieren Babys und Bücher auf ihrem Schoß und versuchen gleichzeitig mit den Händen ein pickendes Huhn darzustellen. Die Babys selbst gucken mit großen Augen auf die Hände ihrer Mamas. Mit den eigenen Fingerchen macht noch keins von ihnen eine Gebärde nach. Das zitty Familie 3-2013

Illustrationen: Kösel-Verlag

Text: Teresa Schomburg


15

B a by-GeBärden

Milch

ist laut babySignal auch nicht ungewöhnlich, viele Babys fangen erst nach mehreren Wochen Training mit den ersten Zeichen an. „Der Kurs richtet sich vor allem an die Eltern“, sagt Frauke Beling, die babySignal mit ihrem eigenen Sohn einst selbst besuchte. „Die Mütter und Väter können dann ausprobieren, wie viele und welche der Gebärden in ihren Alltag passen.“ Aber ist das überhaupt sinnvoll? Sollten Eltern und Kinder wirklich spezielle Handzeichen lernen, um miteinander besser kommunizieren zu können? „Kein Kind braucht Gebärden, um sprechen zu lernen“, sagt Wiebke Gericke, die Gründerin von babySignal, „aber es ist doch ein Geschenk, wenn Kinder sich mit den Händen mitteilen können, bevor sie die Wörter aussprechen können.“ Auf das sogenannte „Baby Signing“, das in den USA schon seit den 90er-Jahren populär ist, wurde die Diplompädagogin 2005 durch einen Fernsehbeitrag aufzitty Familie 3-2013

trinken

merksam. Bis dahin arbeitete Gericke schon jahrelang mit gehörlosen Eltern und ihren hörenden Kindern. Mittlerweile bietet sie „babySignal“ in ganz Deutschland an und bildet auch Kursleiterinnen wie Frauke Beling aus. In Belings Kurs in Berlin wiederholt Mama Nicole mit ihrem sieben Monate alten Sohn die Gebärde für „Milch“. Sie hofft, dass sie sich durch solche zusätzlichen Möglichkeiten zur Verständigung den Alltag mit Matteo etwas erleichtern kann, etwa wenn er ihr durch Gesten mitteilen kann, ob er gerade trinken will oder müde ist. Das wird aber womöglich noch eine ganze Weile dauern. Dennoch – einen schönen Effekt hat der Kurs für sie jetzt schon: „Durch die Gebärden kommuniziere ich viel intensiver mit Matteo“, sagt Nicole. Doch nicht jeden Teilnehmer überzeugt das Konzept. Eine Freundin von Nicole, die bei einer kostenlosen Probestunde

von „babySignal“ dabei war, wollte nicht einsteigen – aus Angst, die Sprachentwicklung ihres Babys könnte sich verzögern. Für diese Sorge bestehe, so jedenfalls Kursleiterin Beling, kein Grund: „Wenn die Kinder sprechen lernen, benutzen sie die Gebärden noch eine Weile parallel zu den Wörtern und lassen sie irgendwann einfach weg.“ Auch Wissenschaftler konnten bisher keine Anzeichen dafür finden, dass der Einsatz von Gebärden zu einer Sprachverzögerung führt. Zumindest dann, wenn wie bei der Babyzeichensprache Gebärde und lautsprachliches Wort parallel verwendet werden. In den USA wollen Forscher nachgewiesen haben, dass Baby Signing gar zu rascherer Sprachentwicklung führe. In Deutschland ist man da vorsichtiger. Die Entwicklungspsychologin Mechthild Kiegelmann hat bereits mehrere Studien durchgeführt, in denen sie Eltern zu ihren Erfahrungen mit Baby


16

B a by-GeBärden

Signing befragte. „Bislang konnte ich nicht nachweisen, dass Baby Signing sprachlich oder kognitionsmäßig zu einer schnelleren Entwicklung führt“, sagt Kiegelmann. Sie räumt aber ein, dass das auch an den Forschungsmethoden liegen könne. Einen psychologischen Effekt hätten solche Kurse aber schon, sagt die Forscherin: „Sie stärken wahrscheinlich die Bindung zwischen Eltern und Kindern.“ Doch gilt das nicht für die meisten Eltern-Kind-Kurse, egal ob Baby-Yoga oder sogar die Krabbelgruppe? Auch die Logopädin Veronika Meiwald sieht den Effekt des Baby Signing verhalten. Seit 18 Jahren setzt sie gezielt Gebärden zur Sprachanbahnung bei Kindern ein, bei denen der Lautspracherwerb beispielsweise verzögert verläuft. Dass „Baby Signing“ Wörter und körperliche Ausdrucksmittel wie Gebärden kombiniert, findet sie durchaus sprachfördernd. Für

Ball

zu hoch gegriffen hält sie allerdings die Annahme, Babys könnten mit Hilfe der Zeichen schon früher Dinge ausdrücken als ohne. Denn eine Gebärde sei – anders als eine natürliche Geste – ebenso wie ein Wort, ein festgelegtes Symbol. Um das verwenden zu können, müsse das Kind bereits ein Verständnis für Symbole haben. „Wenn ein Kind die Gebärde für „essen“ macht, kann es zwar vielleicht noch nicht das Wort „essen“ aussprechen. Aber es kann auf Essen zeigen, quengeln, oder etwas wie ,ham ham‘ sagen“, so Veronika Meiwald. Vor allem aber stört sie der Leistungsdruck, der auf Eltern ausgeübt wird, als würden sie ihrem Kind etwas vorenthalten, wenn sie nicht teilnehmen. Und auf die Kinder, als müssten sie sich noch schneller als ohne Gebärden mitteilen. Ein Lernprogramm für Babys, ein Leistungsnachweis für Eltern – all das soll ihr

Kurs nicht sein, betont Wiebke Gericke. Der Spaß stehe für sie klar im Vordergrund. Dann könnten Eltern aber auch genauso gut zur Babymassage, zur Babymusik oder einfach in eine Krabbelgruppe gehen. Zum Abschluss von Frauke Belings Stunde nehmen die Mütter ihre Babys auf den Arm und tanzen durch den Raum. Als die Musik endet, machen sie gemeinsam die Gebärde für „aus“. Fast alle fragen nach den Terminen für die Aufbaukurse. Das tun die meisten, sagt Kursleiterin Frauke Beling, oft schaffen sie es dann doch nicht zu kommen. Denn die weiterführenden Angebote richten sich an Kinder ab 12 Monaten. Genau da steigen viele Eltern wieder in den Beruf ein und geben ihre Kleinen in die Kita. Frauke Beling selbst nutzt die Gebärden sogar mit ihrem mittlerweile vierjährigen Sohn ab und an - als Geheimsprache. zitty Familie 3-2013

Illustrationen: Kösel-Verlag

Stop


17

B a by-GeBärden

bitte

Termine bei babySignal: kostenlose Probestunde (6-24 Monate) 1.11., 11.15-12 Uhr Anfängerkurs (6 bis ca. 20 Monate): ab 8.11., freitags 10.15 Uhr, 6 Termine, 72 Euro Aufbaukurs (ca. 12-24 Monate) ab 7.11., donnerstags 16 Uhr, 6 Termine, 72 Euro Themenstunden: 17.10. „Die Raupe Nimmersatt“ (ca. 18 Monate bis 3 Jahre) 21.11., „Frech und glücklich – Gebärden für Gefühle“ (ca. 18 Monate bis 3 Jahre) 12.12., „Weihnachten“ (keine Altersbeschränkung) Beginn jeweils 16 Uhr, Kosten je 12 Euro. zitty Familie 3-2013

schlafen

Alle Kurse: Geburtshaus Müggelsee, Aßmannstraße 64, Friedrichshagen, Anmeldung über 65 94 24 69, beling@babysignal.de, www.babysignal.de Weiterer Anbieter: www.zwergensprache.de aktuelle Termine werden auf der Webseite angekündigt

Alle Abbildungen aus dem Buch: Wiebke Gericke, „babySignal – mit den Händen sprechen“, Kösel-Verlag, München 2009, 136 Seiten, 15,99 Euro


18

Theater

»Das Grips Theater ist eine Haltung!«

Foto: David Baltzer/bildbuehne.de

Stefan Fischer-Fels, der künstlerische Leiter des Grips, über neue Stile, bewährte Traditionen und warum es beim Generationswechsel am Haus noch knirscht Interview: Friedhelm Teicke

zitty Familie 3-2013


Theater

Herr Fischer-Fels, Sie waren kaum im Amt, da stand das Grips Anfang 2012 vor der Insolvenz. Das war eine Belastung, sicherlich. Gottseidank gelang Volker Ludwig ... ... dem Grips-Gründer, der das Theater 42 Jahre lang geleitet hat, ... ... als Geschäftsführer die Aufstockung der jährlichen Zuwendungen durch den Berliner Senat durchzusetzen, auch wenn uns immer noch strukturell rund 100.000 Euro fehlen. Wir ringen darum, auch jetzt wieder.

Foto: Grips Theater

Für die ungewöhnliche TierParabel „Die besseren Wälder“ wurde das Grips Theater mit dem Deutschen Jugendtheaterpreis ausgezeichnet

zitty Familie 3-2013

19

„Schöner Wohnen“, die erste große thetik, die im Kindertheater weltweit von Ihnen verantwortete Inszenie- Maßstäbe gesetzt hat, eigentlich errung, floppte, beim Kinderstück neuert werden? „Held Baltus“ überforderten Sie die Ich will Alt und Neu gar nicht auseinanangepeilte Zielgruppe der Sechsjähri- derdividieren. Wir spielen „Linie 1“, gen, weshalb die Altersschwelle ange- ­„Sara“ und „Pünktchen trifft Anton“ gehoben werden musste. Wie steckt man nauso erfolgreich wie „Durst“ und „Die besseren Wälder“, Stücke, die eine andere solche Fehlschläge weg? Ein Flop? Wir probieren am Grips ein Ästhetik und Erzählweise haben. Grips ist paar neue Dinge aus. Das Haus ist in einer kein Stil sondern eine Haltung. Es geht produktiven Bewegung. Bei „Held Bal- immer um relevante Themen, um emantus“ war die Idee, die Perspektive von Er- zipatorisches, zeitgenössisches Theater. In wachsenen und Kindern gleichberechtigt der Ästhetik und den Erzählweisen müssen wir offen sein, wenn nebeneinander zu zeigen, wir den Anspruch haben, womit wir manche Sechsuns am Lebensgefühl von jährigen teilweise überverschiedenen Kulturen, fordert haben. Es ist Schichten und Generatiotrotzdem ein tolles Stück, nen abarbeiten zu wollen. es war für den Deutschen Kindertheaterpreis nomiSie nennen das behutniert. Und wir haben es same Erneuerung. 40 Mal vor voller Hütte Ja, den Kern erhalten – gespielt. und junge Leute, andere Regiesprachen, dazu hoDas Grips steht für len, wenn sie inhaltlich Kabaretthumor und passen. Wenn eine span­Ty­p­en­dramatik – Sie nende Regisseurin wie setzen auf neue, jüngedie im Iran geborene re Regiehandschriften ­Mina Salehpour auf eiDer Nach-Volker: 2011 trat und Formate. Diese äsnen Text von Lutz HübStefan ­Fischer-Fels die Nachthetische Neuausrichner trifft, der mit komöfolge von Grips-­Gründer tung stößt im Haus auf diantisch-boulevardesVolker Ludwig an, der das Kritik, wie man hört. kem Blick einen deutschTheater 42 Jahre lang geleitet Wollen Sie zu viel und indischen Culture-Clash hatte. ­Fischer-Fels, 49, war zuzu schnell verändern? beschreibt, dann kann vor erfolgreich am ­Jungen Auseinandersetzung ist aus dieser Reibung ein Schauspielhaus Düsseldorf. notwendig bei einem Gespannendes Jugendstück Er kennt das Grips Theater gut, nerationswechsel – wie entstehen. Oder wenn von 1993 bis 2003 war er viel Neuausrichtung, wie Yüksel Yolcu, ein wundort Dramaturg. viel Bewahrung wollen derbar wilder, leidenwir? Dieser Streit ist bei uns aber immer ein Inhaltlicher. Es geht schaftlicher Regisseur, in dieser Spielzeit nicht um Machtbefugnisse und Eitelkei- das erste Kinderstück von Volker Ludwig ten, es geht um das Tempo von Verände- seit zwölf Jahren inszenieren wird. Ich bin rung, um bestimmte Handschriften, ­Texte, sehr für Reibung! Aufregende junge AuRegisseure. Viele loben die Neuerungen als toren und Regisseure sollen sich mit dem interessante und wichtige Erweiterungen lebensweltlichen Konzept des Grips des Grips-Horizonts. Andere empfinden es Theaters auseinandersetzen. als zu weit entfernt, von dem, was sie unter Die von einigen als Kulturbruch empGrips Theater verstehen. fundene Neuausrichtung reibt sich ja Zum Beispiel Volker Ludwig? nicht in der Relevanz der Themen, Ja, manchmal. Ich erlebe viel Unterstüt- sondern an dieser neuen Art des Erzung und genau so viel Kritik, das ist in zählens. Wenn etwa in „Kebab ConOrdnung, besonders an diesem Haus, wo nection“ zum Happy End ohne einen alle Bundestrainer sind. Ein bisschen ironischen Bruch wie im klassischen Streit ist doch normal beim ersten Lei- Märchenende geheiratet wird – das ist tungswechsel in der Grips-Geschichte. schon etwas Neues. Im Fußball heißt es: Never change a Für mich besteht die Ironie darin, dass am winning team. Warum muss eine Äs- Schluss mittels Tanz und diversen Ta-


20

Theater

»Die „Linie 1“ absetzen? Da wäre ich ja mit dem Klammer­ beutel gepudert!« Stefan Fischer-Fels

bleaus erzählt wird, wie alles gut wird. Das ist bewusst übertrieben, außerdem wollten Fatin Akin ... ... der Autor von „Kebab Connection“, der als Filmemacher mit „Gegen die Wand“ bekannt wurde ... ... und der Regisseur Anno Saul eine interkulturelle Liebeskomödie erzählen und nicht, dass sich wie in „Romeo und Julia“ das Paar am Schluss umbringt. Das ist brisant, weil über Deutsche und Ausländer sonst immer Problemgeschichten erzählt werden. Hier wird die Geschichte eines Gelingens erzählt. Unter Ihrer Leitung baut das Grips den Erwachsenenspielplan aus, mit „Frau Müller muss weg“ hat das erfolgreich funktioniert. „Kebab Connection“ war dabei jedoch eher eine Mogelpackung, das Stück ist durchaus bereits für Zwölfjährige geeignet. Wie schwer ist es, ein erwachsenes Grips Theater zu machen? Die Geschichte ist so sehr ein Jugendstück wie „Romeo und Julia“ eines ist. Der dem Stück zugrunde liegende Film war ein Erwachsenenfilm, wir haben es daher für den Erwachsenenspielplan angesetzt. Doch weil die Jugendlichen und die Schulklassen derart auf den Humor und den Stoff abfahren, spielen wir es inzwischen auch vormittags. Weil es als ein postmigrantisches Stück die Lebenswelt vieler Jugendlicher trifft? Ja, es kommen seitdem mehr türkische und arabischstämmige Zuschauer ins

Grips Theater. Weil die das großartig finden – und das macht ja sonst in Berlin so konsequent bisher nur das Ballhaus Naunynstraße –, dass ein Theater sagt, wir erzählen von euch nicht als problembehaftete Fälle, sondern über das Zusammenleben, das sogar Spaß machen kannt. Stichwort Generationswechsel: Ist die nächste Premiere „Die letzte Kommune“, über einen altgewordenen APOOpa und die Generation seiner Kinder und Enkelkinder eine Art satirischer Kommentar darauf? Nein, dass das Thema auch was mit der Grips-Geschichte zu tun hat, ist nur ein Nebenaspekt. Das Stück ist nicht deswegen im Spielplan. Es geht darum, dass viele Menschen sich fragen: Wie möchte ich im Alter leben? Genauso fragen junge Menschen sich, wie sie leben möchten, jenseits der Kleinfamilienmodelle. In dem Stück wird die Utopie verhandelt, wie es wäre, wenn man generationsübergreifend zusammenlebt. Und dazwischen wir, die Sandwichgeneration, die alles versucht auszuhalten, zu moderieren und manchmal dazwischen zerquetscht wird. Das klingt jetzt doch ein bisschen wie ein Seufzer. Wir können doch nur humorvoll mit dem Generationswechsel umgehen, der einige Abgründe und Tiefen hat. Dieser Wechsel am Grips ist ohne Beispiel in der mir bekannten Theatergeschichte. Wir sagen, wir wollen behutsam erneuern, wir wollen bewahren und trotzdem das Haus weiterentwickeln.

Sie haben sich sogar die eierlegende Wollmilchsau des Grips vorgenommen und überarbeitet. Haben Sie je daran gedacht, „Linie 1“ abzusetzen? Ich wäre ja mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn ich die absetzen würde! Doch mir war wichtig, und deshalb sind wir noch mal vier Wochen an das Musical rangegangen, den Inhalt immer wieder hervorzuholen. Es geht um eine starke Geschichte, die die Menschen seit über 1.500 Vorstellungen berührt. Die Leute lachen und applaudieren so intensiv, dass man als Schauspieler verführt sein kann, dem Affen noch mehr Zucker zu geben. Wir haben uns nur gemeinsam an den Grund erinnert, warum wir diese Geschichte erzählen. Was durch Sie hier am Haus geschieht, wird weltweit unter dem Stichwort „New Grips“ verfolgt. Ja, es gibt viele internationale Connections – Indien, Brasilien, Pakistan – die auch schon vor diesem Genera­tionswechsel stehen. Die Gründergeneration, die ein politisch relevantes Kinder- und Jugendtheater aufgebaut hat, sucht sich ihre Nachfolger. Die gucken sehr genau hin, was wir hier an neuen Entwicklungen erproben. Neues aufnehmen, mit eigenen Traditionen vermischen und daraus etwas ganz Eigenes erwachsen lassen – das ist wie die brasilianische Kulturtechnik des „kulturellen Kannibalismus“ oder wie man es hierzulande eher kennt: These, Antithese, Synthese. Ein lebendiges Theater ist gar nicht anders möglich, finde ich. zitty Familie 3-2013

Foto: David Baltzer/bildbuehne.de

Zukunftsthema Wasser als Abenteuerreise: In „Durst“ wird das Publikum zum Dialog eingeladen


21

Theater

Die schĂśnsten StĂźcke fĂźr den Nachwuchs

Fotos: David Baltzer/bildbuehne.de, JĂśrg Metzner

Mit den besten Empfehlungen der zitty-Theaterredaktion

Leon und Leonie

Rico, Oskar und die Tieferschatten

Jedes Kind freut sich auf den ersten Schultag. Auf den Schulalltag dann meist weniger. Leon ist schon mitten drin in diesem Alltag. Seine Zwillingsschwester Leonie wurde noch nicht eingeschult, sie sei „noch nicht so weit“, meinen die Eltern. Stattdessen muss sie zur „Ärger-Therapie“. Doch was man nicht darf, macht erst recht scharf und so tauschen die Zwillinge fĂźr einen Tag ihre Rollen. In dieser VerwechslungskomĂśdie „ßber die Lust auf Schule“ zeichnet das sonst so kritikmuntere Grips Theater eine recht heile Schulwelt. Doch vor allem ist es ein StĂźck Ăźber Unterschiede und den Mut, den eigenen Weg zu gehen, den die mit witzigen Einfällen nicht geizende Inszenierung und vor allem das umwerfend spielfreudige Grips-Ensemble Ăźberzeugend umsetzen.  -icke Ab 5 Jahren, Grips Hansaplatz, Altoner Str. 22, Tiergarten, Tel. 39 74 74 77, www.grips-theater.de

Andreas SteinhĂśfels Bestseller mit der Geschichte einer besonderen Freundschaft zwischen zwei gegensätzlichen Kreuzberger Jungen, die einem KindesentfĂźhrer auf die Schliche kommen, hat das Atze-Theater fĂźr die BĂźhne zu einem MusiktheaterstĂźck Ăźbertragen. Inszenierung und Songs folgen dabei der Ich-Perspektive des Buches und fokussieren auf den „tiefbegabten“, aber emotional hochintelligenten Rico, den IljĂĄ Pletner mit Ăźberzeugender Naivität spielt und so den Jungen trotz seiner geistigen Schwäche zu einer idealen Identifikationsfigur fĂźr das kindliche Publikum macht. Ganz nebenbei vermittelt das StĂźck, dass auch Sonderlinge cool sein kĂśnnen und so fordern die begeisterten Kids am Ende Ricos Jubel­song „Ich hab ’nen Freund“ lauthals nochmal als Zu­gabe ein.  -icke Ab 8 Jahren. Atze Musiktheater, ­Luxemburger Str. 20, Wedding, Tel. 81 79 91 88. www.atzeberlin.de

LOCAL SCHOOLS – GLOBAL EDUCATION Lernen auf Deutsch und Englisch in Kindergarten, Grundschule und Gymnasium Besuchen Sie unsere Tage der offenen TĂźr! In Berlin Mitte: Samstag, 19. Oktober 2013       Â? In Berlin SĂźd: Samstag, 26. Oktober 2013       Â?

Phorms Campus Berlin Mitte     

www.berlin-mitte.phorms.de

Phorms Campus Berlin SĂźd        

www.berlin-sued.phorms.de


22

Theater

Der kleine Muck

zit t y KINDERLO U N G E

Mehr Informationen und Tickets: www.buchboxberlin.de www.zitty.de/live

Theater mit Puppenspiel hat eine lange Tradition am Maxim Gorki Theater. Legendär ist die Inszenierung „Weihnachten bei Ivanovs“, die dem Regiedoppel Tom Kühnel und Robert Schuster so glänzend geraten war, dass sie zum Publikumsrenner wurde und von der Studiobühne auf die große Bühne umziehen musste. An diese schöne Tradition knüpft das ­Gorki nun unter der Intendanz von Shermin Langhoff an und hat mit Christian Weise einen versierten Puppenspieler und Regisseur verpflichtet, der am Ballhaus Ost mit „Alice Under Ground“ eine ziemlich durchgeknallte Lewis-CarrolVariante gezeigt hatte. Nun nimmt er sich Wilhelm Hauffs Märchen „Der kleine Muck“ vor (Premiere: 30.11.). Die Bühnenbearbeitung für die unglaubliche, doch wahre Geschichte vom Muck bringt Soeren Voimas Fassung „Doktor Donners Internationale Puppenshow“ auf die Bühne. Das wird sicher ganz prima verrückt. -icke Ab 6 Jahren, Maxim Gorki Theater, Am Festungsgraben 2, Mitte, Tel. 20221-115, www.gorki.de

Donnerstag, 3. Oktober 2013 › 15.30 Uhr Tanya Stewner „LILIANE SUSEWIND –

Samstag, 5. Oktober 2013 › 15.30 Uhr

GRÜFFELO-THEATER Ort: Backfabrik Alter: ab 3 Jahren Tickets: 8,– / 5,– Euro

HITS für KIDS

Sonntag, 10. November 2013 › 15.30 Uhr Antje Damm „CLARA UND BRUNO“ Ort: Buchbox Kinderbühne, Lettestraße 5 Alter: ab 4 Jahren Tickets: 3,– Euro

Der Grüffelo und das Grüffelokind Ein Ausflug im Wald ist kein Spaziergang, wenn man eine Maus ist und auf dem Speiseplan vieler Tierarten steht. Doch die clevere kleine Maus erfindet sich einen Freund, den Grüffelo, dessen bloße Beschreibung mit Hörnern, scharfen Zähnen und Krallen Fuchs, Eule und Schlange vor Furcht den Appetit auf Maus verlieren lässt. Doch auf einmal taucht das ausgedachte Biest wirklich auf. Julia Donaldsons und Axel Schefflers Bilderbuchklassiker haben Hans Wurst Nachfahren detailverliebt auf die Puppenbühne gebracht. Seine ­Würze bekommt die Inszenierung durch die Musik von Iris ter Schiphorst, die den Spaziergang der Maus zu einer Klangwanderung macht. Ein Spaß für Groß und Klein.  -icke Ab 3 Jahren, Hans Wurst Nachfahren, Gleditschstr. 5, Schöneberg, Tel. 216 79 25, www.hans-wurst-nachfahren.de zitty Familie 3-2013

Foto: Esra Rotthoff

EIN PINGUIN WILL HOCH HINAUS“ Ort: Backfabrik Alter: ab 7 Jahren Tickets: 5,– Euro


23

Theater

schwimmt. Die Inszenierung hält die Lust am Gruseln und die echte Kinderangst bewusst in der Schwebe und verzichtet auf eine befreiende Klärung. Ein gutes Stück für große Schwes­tern, aber nichts für ängstliche Gemüter.  RB Ab 7 Jahren. Theater an der Parkaue, Parkaue 29, Lichtenberg, Tel. 557 75 20, www.parkaue.de

Herr Flügel und das blaue Piano

Foto: Christian Brachwitz

Nachtgeknister Jeden Abend bringt die Mutter ihre Kinder ins Bett, singt ihnen ein Lied vor und geht danach arbeiten. Während die Mutter weg ist, denkt sich Marie Geschichten aus, die ihrem kleinen Bruder Angst machen. Laura Kallenbach hat das preisgekrönte Stück von Mike Kenny inszeniert und ist damit nun selbst für den Ikarus-Preis nominiert. Gemeinsam mit Bühnenbildner Dominik Steinmann hat sie einen intimen Raum geschaffen, der durch die Kraft der Fantasie gefüllt wird. Das Bett der Kinder steht in einem engen Zimmer mit hellen Wänden, auf die ein Sternenhimmel projiziert wird oder die ­Beleuchtung einer Kirmes. Die Grenze zwischen Fantasie und Gruselwelt ver-

„Wie gemein“ rufen die Kinder im Publikum, als Herr Flügel endlich ein paar Einnahmen erzielt und alles beim Bankangestellten Herrn Fraglos abgeben muss. Herr Fraglos hatte dem arbeitslosen Konzertpianisten einen Kredit aufgedrängt, nun wird sein kleiner Laden geschlossen, sein Flügel ist weg, aber er spielt auf einem Mini-Flügel in Form eines Herzens weiter – seine Zuversicht hat er nicht verloren. Thomas Sutter erzählt hier als Autor, Komponist und erstmals auch als Regisseur ein modernes Märchen über Geldkreislauf und Schuldenentwicklung im Kapitalismus einfach und doch nicht ungenau. Die Songs werden von der Pianistin Sinem Altan mit jazzigen und klassischen Klängen zu einem anspruchsvollen Stück Musiktheater verwoben. Trotzdem oder deshalb: 100 Prozent kindertauglich.  RB Ab 8 Jahren, Atze Musiktheater, ­Luxemburger Str. 20, Wedding, Tel. 81 79 91 88. www.atzeberlin.de

Anschauen! Mitmachen! Oper hautnah erleben! Jetzt kostenlos Saisonvorschau 2013 / 2014 für Kinder, Jugend, Familie und Schule anfordern. 030-343 84 343, www.deutscheoperberlin.de


24

Austauschfamilie

Familie auf Zeit Immer mehr Jugendliche verbringen ein Jahr im Ausland. Und haben es plötzlich mit Gastmutter, Gastvater und Gastgeschwistern zu tun. Vier Autoren erinnern sich

Vor zwei Jahren in den USA: zitty-Praktikantin Bianca Steffen mit ihrer Gastschwester McKinzie

Küsschen rechts, Küsschen links. „Du schaffst das schon mit den Kids, oder? Ich bin dann mal weg“, sagte sie mit einem breiten Grinsen, das genauso einstudiert wie hinterhältig erschien. Nach nur zwei Wochen musste ich mich ganz alleine um die drei Kinder im Alter von zwei bis fünf Jahren kümmern, Mama machte Urlaub in Florida. Abends holte Daddy die Kinder ab, denn in meinem Au Pair-Vertrag stand, dass ich mich nicht 24 Stunden am Stück um die Kids kümmern darf. Er baute mich auf: „Du machst das gut. Die Kinder mögen dich.“ Er und Jennifer, die Mutter der Kinder, hatten sich scheiden lassen. Ihren neuen Freund lernte ich bereits am zweiten Tag kennen, ich wusste schon welche Geräusche er beim Sex macht, bevor ich ihn überhaupt sah. Mit den Kindern war ich anfangs überfordert, aber nach und nach entwickelte ich mich zur verantwortungsbewussten Hausfrau und Teilzeit-Mutter. Weihnachten haben wir wie eine richtige Familie verbracht, es gab sogar Geschenke für jeden. Und Küsschen. Zwei Wochen später hörte ich die Ex-Eheleute heftig streiten, es ging um Geld. „You’re just a bad person, Jen!“ Die Tür knallte. Nach dem Streit kam die Gastmutter in mein Zimmer, entschuldigte sich und eröffnete mir, dass ich gehen muss.

Als das passierte, war ich gerade seit drei Monaten in dem verschlafenen Vorort von Boston. Ich wollte um keinen Preis nach Hause, aber eine neue Familie in der Umgebung gab es nicht für mich. Also ging es nach Delray Beach, Florida, für drei Wochen, zum Übergang – genug Zeit, mit Familien zu skypen und die Wahl dieses Mal vorsichtiger zu treffen. Das Geschwisterpaar der Unternehmer-Eltern in Florida war verzogen. Aber dafür durfte ich im Januar bei 30 Grad im eigenen Pool baden. Meine dritte und letzte Gastfamilie erwartete mich in Atlanta, im Süden des Landes. Familie ist etwas übertrieben: arbeitssüchtige, egozentrische Mutter und neunjähriges Mädchen, das einfach Kind sein wollte, aber jeden Tag büffeln musste und vor lauter Verpflichtungen nie vor zehn Uhr ins Bett kam. Nicht mal eine halbe Stunde Nichtstun und Fernsehen am Tag war ihr vergönnt. Hätte ich mir mehr Zeit bei der Familiensuche gelassen, vielleicht wären mir die Wechsel erspart geblieben. Trotzdem habe ich mich nicht abschrecken lassen und meine Liebe zu Kindern nicht verloren. Ich mache noch immer gerne Babysitting. Bianca Steffen war 2010-2011 in den USA zitty Familie 3-2013

Fotos: privat

Au Pair in Amerika


Austauschfamilie en Information a em h T m zu hr: ja h sc au st u A .d ty www.zit e/ austausch

25

Cowboy in Kansas Es begann holprig. Die ursprünglich für mich eingeplante Gastfamilie, ein junges Ehepaar mit zwei kleinen Töchtern, war wenige Tage vor meiner Ankunft unversehens abgesprungen. Am Flughafen von Topeka in Kansas erwartete mich deshalb statt putziger kleiner Gastschwestern die 72-jährige Pam Quinn. Ich war gezeichnet vom Jetlag, furchtbar schlecht gelaunt und wusste auf Pams warme Willkommensworte nichts Entsprechendes zu entgegnen. Betreten schweigend liefen wir nebeneinander her zum Parkplatz. Auf der dreistündigen Fahrt über plattes Land bis hin zum Hof der Quinns ließ ich mich dann aber doch von Pams stoisch guter Laune anstecken. Wir plauderten bald so unbeschwert, wie es mein dürftiges Englisch eben zuließ. Etwas länger dauerte es, mit dem alten Lloyd warm zu werden. Der Kette rauchende Pensionär stand mit allem und besonders mit seiner Frau auf Kriegsfuß. Hatte die gutmütige Pam in seinen Augen etwas verbockt, bekam sie von ihm tagelang die kalte Schulter gezeigt. Er reichte ihr dann am Tisch nicht einmal

die Butter. Doch auch zu ihm fand ich mit der Zeit einen guten Draht. An schulfreien Tagen besuchte ich mit Pam die Sehenswürdigkeiten des Bundesstaats oder mähte mit Lloyd Hektar um Hek­ tar auf einem echten John-Deere-Trecker. Nach getaner Arbeit ging es dann meist in die umliegenden All-U-Can-Eat-Restaurants. Lloyd und ich entwickelten einen gemeinsamen sportlichen Ehrgeiz darin, immer entlegenere Fresstempel anzufahren und dort soviel Fingerfood wie möglich zu verzehren. Zu diesem Zeitpunkt waren mir das schrullige Ehepaar und deren Hof mitsamt dem einäugigen Pferd und der Heerschar Katzen bereits mächtig ans Herz gewachsen. Ich blieb also das ganze Jahr und kam dadurch in den unvergesslichen Genuss, nahe des Grundstücks wilde Büffel zu beobachten, die bei Sonnenaufgang auf der noch taunassen Prairie grasten. Florian Zimmer Amrhein verbrachte 2003-2004 ein Jahr in Kansas, USA

Unvergessliches Erlebnis: Wilde Büffel, die am neuen Zuhause vorbeitrabten zitty Familie 3-2013


26

Austauschfamilie

Wahlfamilie für ein Jahr: Jannis von Oy (untere Reihe, 1. von rechts) mit seiner geliebten Schulklasse

Blond in Ecuador Spätestens, als mir die frisch gekürte Miss Banana ein Küsschen auf die Wange drückte, fühlte ich mich heimisch. Eine Woche zuvor war ich in Machala angekommen, einer kleinen Industriestadt an der ecuadorianischen Küste. Pünktlich zur Wahl der „Weltbananenkönigin“, dem höchsten Festtag der Stadt. Vor der finalen Entscheidung trat der Präsident des Landes, „der Verrückte“ genannt, auf die Bühne, er trug Gitarre und Hitlerbärtchen und heizte das Publikum mit einem seiner Lieder an. Mein Gastbruder Stalin (sic!) kannte die Organisatoren, so kam ich in den Vip-Bereich und zu besagtem Küsschen von ­Marisela Moreno Montero. Was folgte, war das aufregendste und schönste Jahr meines Lebens. Zwar zog Stalin zum Studium in eine andere Stadt und das Verhältnis zu meinen Gasteltern blieb eher formell, doch rasch wurde meine Klasse zu meiner Wahlfamilie. Die Nachmittage verbrachte ich meist bei Carolina, die in der Nähe der Schule wohnte, abends drehte ich mit Jesus Lenin und Ernesto im PickUp Runden um den Industriehafen oder wir setzten mit einem Boot zum nahen Strand über, um dort die Nacht zu verbringen.

Irgendwann erkämpfte ich mir den Haustürschlüssel von meiner Gastmutter und war endlich unabhängig. Nach Hause kam ich meist nur zum Schlafen, denn jede freie Minute ­verbrachte ich draußen. Ich genoss es, durch die mir immer vertrauter ­erscheinende Stadt zu ziehen und die Blicke der Mädchen zu registrieren, für die ich mit meinen blonden Haaren als attraktiv galt. Oft pfiffen sie hinter mir her, das Geräusch wurde zum Soundtrack meines Aufenthalts – und zu einem gewaltigen EgoSchub für einen eher schüchternen 16-Jährigen. Als ich ein Jahr später im Flugzeug saß und die selbsterklärte Bananenhauptstadt der Welt hinter mir gelassen hatte, hatte sich vieles verändert. Der verrückte Präsident war in einem Putsch wegen Unzurechnungsfähigkeit abgelöst und ich ­erwachsen geworden. Als ich Deutschland fast erreicht hatte, empfand ich ein Gefühl, das ich das ganze Jahr über nicht ­­gekannt hatte: Heimweh. Nach Ecuador. Jannis von Oy, verbrachte 1996-1997 ein Jahr in Machala, Ecuador zitty Familie 3-2013


27

Austauschfamilie

Verliebt in Frankreich „Ich wüsste nicht, warum ich meinen Sonntag mit diesem jungen Mann teilen sollte.“ So sagte es Jean und ich dachte: „Nur gut, dass ich nächste Woche nach Hause fahre!“ Ich war schwer verliebt und wollte doch nur die letzten Tage mit meinem süßen Franzosen verbringen. Und dieser konservative alte Mann machte mir alles zunichte. So wie man als 15-Jährige auch sonst von seiner Familie genervt ist, so war ich es auch von meinen französischen Gasteltern. Alles musste nach außen hin perfekt sein. Dass Florian, mein Austauschbruder, mal ein Jahr sitzen geblieben war – ein Geheimnis. Weil der andere Sohn seine heftigen Depressionen mittels schwarzer Kleidung und Metal ab morgens um sechs zum Ausdruck brachte, durfte er ein Zimmer im Keller beziehen. Direkt neben meinem. Sandrine, die Mutter, durfte nicht arbeiten gehen und niemandem erzählen, dass sie sich trotzdem heimlich einen kleinen Catering-Service aufgebaut hatte. Jean, der Herr des Hauses ging morgens aus dem Haus und kam abends wieder. Jean verlangte beim Abendbrot Humor­ abstinenz. Jean war, als er seinen heiligen Sonntag nicht mit meinem Loïc teilen wollte, an Krebs erkrankt, an dem er drei Monate später starb. Das wusste da aber noch niemand. Der Kontakt zu meiner Gastfamilie brach später ab. Ich konnte das gut verstehen. Ich dachte, dass ich sie vielleicht zu sehr an die letzte Zeit vor Jeans Tod erinnern würde. Acht Jahre später habe ich mich aber doch gemeldet, ich wollte zu Besuch kommen, mit meiner kleinen Tochter. Sandrine meldete sich. Sie freue sich riesig. Die lange Pause tue ihr leid. Und sie mache gerade eine Chemotherapie – Brustkrebs. Als wir uns treffen ist es wie früher. Hoffentlich ist das hier nicht auch wieder eine letzte Zeit, an die ich ihre Söhne erinnern werde. Zum Abschied sagt Sandrine: „Wir sehen uns bald.“

DI-SO 11 – 19 UHR WWW.ADK.DE Mit besonderer Unterstützung

Für Sie vor Ort! Vereinbaren V ereinbaren Sie noch heute einen Termin! Ihr HS-SOLID H Team in und um Berlin.

Hanna Maier war 2004-2005 sechs Monate in Aix-en-Provence, Frankreich. Hanna Maier mit ihrem Gastbruder Florian vor ­ihrer gemein­ samen Schule

1

HS e HS-SOLID Berlin Zentrale Hallerstr 3, 3 10587 Berlin Hallerstr. Tel.: 030/39 800 92-0

2

Büro Mahlsdorf Hultschiner Damm 361 12623 Berlin Tel.: 0 30/61 74 78 48

7

Niederlassung Brandenburg an der Havel Rosa-Luxemburg-Allee 2 14772 Brandenburg a. d. Havel Tel.: 03381/797267-0/-1

8

Verkaufsbüro Charlottenburg Hallerstr. 6, 10587 Berlin Tel.: 0 30/22 49 82 75

9

Musterhaus Geltow Am Mühlenberg 2 14548 Schwielowsee Tel.: 0 33 27/56 90 00

3

Büro Hohen Neuendorf Anton-Saefkow-Straße 8 16540 Hohen Neuendorf Tel.: 0 33 03/59 59 01-0

4

Musterhaus Dahlewitz Feldstraße 1A, 15827 Dahlewitz Tel.: 03 37 08/4 41 60

5

Musterhaus Falkensee Jenaer Straße 2, 14612 Falkensee Tel.: 0 33 22/427771-0

6

10 Verkaufsbüro Borgsdorf Musterhaus Teltow Mahlower Straße 156, 14513 Teltow Alte Trift 20, 16556 Borgsdorf Tel.: 0 33 28/39 21 46 Tel.: 0 33 03/59 82 88

www.HausDirekt.de

www.massivhaus-berlin.com zitty Familie 3-2013

Medienpartner

Rupprecht Geiger, Freiheit statt Strauß, 1979 © Edition Staeck, Heidelberg / VG Bild-Kunst, Bonn 2013 CL Francke, Das Paradies der Arbeiter, 1986, Guillermo-Deisler-Sammlung, Akademie der Künste, Berlin H. R. Fricker, Angstlos Glasnost, 1989 © H. R. Fricker


rezepte

Zu Tisch! Nach der Ernte fängt der Spaß erst an. Drei einfache Pilzrezepte, die auch Kindern schmecken Text: Kai Röger

Foto: WildeHenne

28

zitty Familie 3-2013


29

rezepte

Foto: WildeHenne

Falsches Wiener Schnitzel vom Parasol Echte Pilzfreaks konzentrieren sich auf typische Edelwaldpilze. Der Parasol oder Riesenschirmling dagegen ist der ideale Pilz für wenig ambitionierte Sammler und eigentlich-mag-ich-keine-Pilze-Esser: Riesengroß und leicht zu finden – vornehmlich in lichten Blätterwäldern, aber auch auf Spielplätzen und Verkehrsinseln heimisch – gelten sie noch immer als bescheidene Beute. Dabei schmecken sie nicht schlecht, paniert sogar sehr gut und die Verwechslungsmöglichkeit mit giftigen Artverwandten ist praktisch auszitty Familie 3-2013

geschlossen. Um sicher zu gehen, dass sich nicht doch der leicht giftige, aber sehr seltene rötende Schirmling unter die Beute gemischt hat, bricht man ein Stück vom Schirm ab und wartet, ob sich das Fleisch verfärbt: Wird es rot, Pilz besser aussortieren! Das Schöne ist auch, dass zwei bis drei Pilze mit einem Schirmdurchmesser von oft mehr als 20 Zentimetern für eine ganze Familie reichen. Und wenn man ihn als falsches Wiener Schnitzel zubereitet, probieren sogar überzeugte Pilzhasser.

Den Schirm eines offenen Parasols, dessen Hutrand sich noch nicht nach oben stellt und dessen Lamellen nicht bewohnt sind, mit dem Küchentuch trocken abreiben, dann leicht platt drücken, salzen und pfeffern. Zuerst in geschlagenem Ei, das mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abgeschmeckt wurde, und danach in Semmelbrösel wenden. In reichlich Fett goldgelb ausbacken und nach Lust und Laune mit Kartoffelsalat, grünem Salat, einem Klecks Kräuterschmand und Zitronenscheibe wie ein Schnitzel anrichten.


30

rezepte

Als Beilage oder als Hauptgericht eine Delikatesse. Je nachdem, wie viele und welche Pilze man gefunden hat, kann man hier nachjustieren: Im Idealfall hat man einen Korb voll junger, noch geschlossener Steinpilze ohne Wurmbefall gefunden. Dann: Glückwunsch! Und nicht verraten, wo die Pilze gefunden wurden. Normalerweise findet man aber eher Braunkappen und Maronen (übrigens auch in den großen „Steinpilze“Körben aus Markt und Supermarkt) in unterschiedlichen Qualitäten. Sie sind nicht so fest und aromatisch wie Steinpilze, können aber genau so verarbeitet werden. Doch selbst wenn man nur zwei Pilze finden sollte, heißt das nicht, dass das Pilz­ risotto ausfallen muss. Der kluge Koch hat vorgesorgt und sich ein Tütchen getrocknete Steinpilze zum Verlängern be-

sorgt. Die werden vorher eingeweicht und ein Teil des Einweichwassers kann je nach Geschmack noch zum Risotto gegossen werden. Unbedingt wichtig sind aber die zwei gefundenen Pilze: Die werden spezialbehandelt (siehe Rezept) und über das Risotto drapiert. So gehen die Esser davon aus, dass alle verwendeten Pilze selbst gesammelt wurden, was im familiären Rahmen absolut legitim, im Restaurant allerdings eine ziemliche Gaunerei wäre. Alle Pilze trocken mit dem Haushaltstuch abreiben, die schönsten (oder einzigen) auswählen und längs des Stängels in dünne Scheiben schneiden. Den Rest grob würfeln. In Butter zuerst die dünnen Scheiben anbraten und zum Dekorieren beiseite stellen. Danach den gewürfelten Rest anbraten, bis die Pilze Farbe anneh-

men, salzen und in einer Schüssel, die den austretenden Pilzsaft auffängt, kurz zwischenlagern. Nun in derselben Pfanne, in der die Pilze gebraten wurden, zwei Schalotten in Butter anschwitzen bis sie glasig sind, Risottoreis hinzufügen, kurz mit anbraten und mit Wein und Pilzwasser ablöschen. Ist die Flüssigkeit nahezu eingekocht, heiße Gemüsebrühe angießen, rühren, wieder Gemüsebrühe nachgießen, rühren … Klingt müßig, geht aber recht fix. Nach gut 10 Minuten die angebratenen Pilzwürfel und den Rest Pilzsaft zugeben und das Risotto fertig garen. Der Reis sollte noch einen ganz leichten Biss und genug Brühe haben, da er nachgart, und das Risotto nicht trocken werden soll. Zuletzt mit Pfeffer, eventuell Salz und einem großzügigen Stück Butter abschmecken und mit den gebratenen Pilzscheiben anrichten. zitty Familie 3-2013

Fotos: mauritius images / foodcollection

Pilzrisotto


rezepte

31

Pilzpfanne Die Pilzpfanne geht schnell, lässt sich wunderbar mit kindgerechten Nudeln oder Semmelknödel kombinieren und sie verzeiht fast alles: Sortendurcheinander, Mängelexemplare und Zeitnot. Nur eins dürfen die Pilze nicht sein: giftig! Wie man giftige von ungiftigen unterscheidet, darüber gibt es Literatur und professionelle Pilzberatung. Noch hilfreicher sind aber Pilzexkursionen mit einem Experten (Adressen siehe Seite 12/13), um später dann nur die Pilze zu sammeln, die man dort kennen gelernt hat. Und im Zweifel: Aussortieren! Oder noch besser: Stehen lassen!

zitty Familie 3-2013

Die Pilze trocken abreiben, Unansehliches sowie Lamellen und Schwamm älterer Pilze wegschneiden. Die Pilze in mundgerechte Stücke schneiden und in einer Schüssel mit ein wenig Mehl durchmischen. Portionsweise in Butter anbraten bis sie entweder Farbe annehmen (so soll es sein) oder Wasser austritt (kein Beinbruch, die Pilzpfanne verzeiht). In der Pfanne durchwachsene Speckwürfel (optional, aber lecker) und Zwiebeln in Butter anschwitzen. Angebratene Pilz dazu und mit Wein (oder mit Zitronensaft wegen der Kinder) ablöschen und einen großzügigen Schuss Sahne dazu

gießen. Stramm köcheln lassen, bis die Sauce durch das Mehl leicht bindet. Mit Salz und Pfeffer, eventuell Zitronensaft abschmecken und kleingehackte Petersilie darüber streuen. Wer will, kann die Pilzpfanne aufpeppen, zum Beispiel mit Erbsen wegen der Farbe, mit Gorgonzola, dann wird es richtig würzig, oder mit gerösteten Nüssen wie Cashew und Walnüssen. Auch kann man die Sahne durch einen halben Becher saure Sahne ersetzen, diese dann aber nicht mitkochen lassen. Wie gesagt, die Pilzpfanne hat ein sanftes Gemüt, das zu allerlei Experimenten einlädt.


32

in eigener Sache

War das alles? Sie wissen jetzt, was man im Wald alles erleben kann, oder ob es sich lohnt, für das Baby Gebärden zu lernen – und Sie haben noch nicht genug? Mehr Familienthemen gibt es alle zwei Wochen in der zitty Wir von der zitty sind nicht nur für Kulturwütige und das Feiervolk da – nein, wir sind auch die ultimativen Elternversteher. Deshalb gibt es in jeder Ausgabe, alle zwei Wochen, das Rundum-Paket: Berichte, Interviews und ­Reportagen übers Großstadtleben mit Kind; R ­ ezensionen zu neuen Familien-Kinofilmen, empfehlenswerten Kinderbüchern oder -DVDs und aktuellen Theaterstücken; Tages­ tipps mit den schöns­ten Veranstaltungen für Kinder; Empfehlungen für die Schulferien und mehr. In der Eltern­ kolumne berichten zitty-Redakteure aus ihrem Alltag mit Kind – der zwischen Himmel und Hölle changiert..

Außerdem in jedem Heft: Der Spiel­ platz-Check, bei dem die schönsten Tobeflächen vorgestellt werden, verbunden mit den wichtigsten Fragen: Wo gibt es da den nächsten Kaffee? Wie groß ist das Klettergerüst? Kriegt man als Erziehungsberechtigter einen Sitzplatz in der Sonne? Fürs Wochenende gibt es unsere Bran­ denburgseiten mit den schönsten Ausflugstipps ins Umland, für den Fall, dass es auf dem Spielplatz mal zu eng wird. Kinofilme, Theaterstücke, Stadtpolitik, neue Restaurants, Bars und Clubs finden natürlich auch Erwähnung im Heft. Schauen Sie rein! Schließlich gibt es ­Babysitter. Herzlich, Ihre zitty-Redaktion. zitty Familie 3-2013


33

in eigener Sache

Von Töchtern und Söhnen In jeder zitty-Ausgabe berichten Redakteure über ihr Leben mit Kind. Die gesammelten „Wieder was gelernt“-Kolumnen gibt es auch als E-Book

Fotos: Oscar Lebeck, Patrick Raczek

Bettina betreut die Sonderhefte der zitty und manchmal die fast erwachsenen Kinder

Felix ist Vater von zwei Söhnen – und nebenbei zitty-Gastroredakteur

Letzte Ferien

Erste Liebe

Um halb sieben werde ich von dem SMS-Eingangston meines Handys geweckt. Es ist eine Nachricht von meinem Sohn: „Kannst du mir aufmachen, ich habe keinen Schlüssel.“ Ich öffne ihm die Haustür und freue mich, ihn zu sehen und ein bisschen mit ihm zu reden. Seit dem Beginn der Ferien kommt das nämlich nicht allzu oft vor. Wir leben in verschiedenen Zeitzonen. Als er ein Kleinkind war, war das auch so. Da stand er gerne auf, wenn ich noch schlafen wollte. Ein Hauptproblem zwischen Eltern und Kindern ist das Timing. Mit dem ersten Schultag entdeckte er die Freude am langen Schlafen. Seither muss ich ihn wecken, nachdem sein Radiowecker eine Viertelstunde umsonst gedudelt hat. Ich empfinde dabei keine Genugtuung, sondern leide mit ihm. Jetzt in den Ferien kann ich ihn schlafen lassen. Meist meldet er sich kurz, wenn er gefrühstückt hat und losgeht, um seine Freunde zu treffen. So gegen 17 Uhr. Nach Hause kommt er irgendwann im Morgengrauen. Er schwärmt von der Schönheit der Stadt bei Sonnenaufgang. Gelegentlich sehe ich auf Facebook oder Instagram Bilder von ihm und anderen coolen jungen Menschen auf Hausdächern, vor Graffiti besprühten Wänden oder in irgendwelchen Swimmingpools, die sie nachts entern. Ich frage lieber nicht so genau nach. Ich wünsche ihm, dass er so viel Spaß wie möglich hat. Es sind seine letzten Sommerferien und das erfüllt mich mit Wehmut. Vielleicht wird er nie wieder ein solches Gefühl ungetrübter Freiheit haben. Nächstes Jahr macht er Abitur. Jede Menge Lernstress kommt auf ihn zu und blöde Fragen danach, was er denn mal werden will. „Keine Ahnung“, sagt er. Eines steht allerdings fest: Er will einen Job, der nicht früh morgens anfängt. Bettina Homann

Mein Sohn, zweieinhalb Jahre alt, genannt Pogo, kann schon Sachen sagen wie: „Schuhe, zwei Stück, kein Vogelhaus – Sandalen!“ Wenn auf der Straße ein Cabrio vorbeifährt, runzelt er die Stirn und sagt: „Auto kaputt“. Ohnehin kommt er uns irre erwachsen vor, seit er vor drei Monaten einen kleinen Bruder bekommen hat. Gemessen an dem Baby ist er ja ein Riese. Wirklich überrascht hat er uns neulich, als wir abends im Biergarten saßen. Er flüsterte mir zu: „Ein Mädchen.“ Dann kam er um den Tisch gelaufen und sagte mir ins Ohr: „Verliebt!“ Verdammt, das ging schnell! Was kommt als nächs­ tes? Leiht er sich mein Deo? Schämt er sich, wenn ich ihn von der Kita abhole? Wer das Mädchen ist, konnten wir nicht herausfinden. Wir haben auch nur ganz vorsichtig gefragt. Ich habe das immer gehasst, wenn meine Eltern in solchen Angelegenheiten nachgebohrt haben. Meine Frau konnte immerhin herausfinden, dass er derjenige ist, der verliebt ist. Liebe ist gerade das Familienthema. Das Baby – der Pogo sagt: sein Baby – wird andauernd und von allen geküsst. Überall hört der Pogo Ahhs und Ohhs, sieht Umarmungen, rote Wangen und glückliche Gesichter. Und natürlich hat ihn dieses Hochgefühl angesteckt. Nicht nur, dass er sein Baby immer in den Arm nimmt und abbusselt, er bringt ihm auch bunte Bauklötze ans Bett und sagt: „Gummibärchen“. Ob er das mit dem Mädchen, in das er verliebt ist, auch so macht? Wir wissen es nicht. Wir haben keine rechte Vorstellung, was verliebte Zweijährige so tun. Ins Kino gehen oder Eis essen ja wohl kaum. Unterhalten sie sich über Bagger, Cabrios, Zootiere? Neulich immerhin haben wir gesehen, wie er in der Kita mit einem Mädchen Händchen hielt. Felix Denk

zitty Familie 3-2013

Geschichten über den Wahnsinn der Elternschaft: Die gesammelten „Wieder was gelernt“Kolumnen unserer zitty-Redakteure gibt es als E-Book für 2,70 Euro unter www.amazon.de


36

B aden

Register Illustrationen: Roland Brückner

Baden ���������������������� Betreuung ����������������� Bühne & Musik ������������� Essen & Trinken ������������ Kino ������������������������

Baden Bad am Spreewaldplatz Hier gibt es ein Kinderbecken, eine Rutsche, Whirlpools sowie – und diese Auskunft dürfte allen Kindern ausreichen – ein Wellen­ bad! Und während die Kleinen durch die Wellen hopsen, können sich die Großen in der Saunaland­ schaft oder in der Cafeteria auf die nächsten Runden im oft zu be­ völkerten Sportbecken vorberei­ ten. Kreuzberg,Wiener Str. 59H, d Görlitzer Bahnhof. 5 69 53 52 10, Mo 14.00-22.30 Uhr,14.00-17 Uhr nur Frauen Di-Fr 6.30-22.30 Uhr, Sa, So 11-18.30 Uhr (Einlassschluss 60 Min. früher), www.berlinerbaeder.de (auch die Folgenden)

Kleine Schwimmhalle Wuhlheide Für Kinder und Babys ein Spiel­ paradies. Im Nichtschwimmeroder Babybecken, bei einer Was­ sertemperatur von 32 Grad, dürf­ te sich jedes Kind gut aufgehoben fühlen. Das Bad ist behinderten­ gerecht und bietet auch Schwan­ geren- und Babyschwimmkurse an. Köpenick, An der Wuhlheide 161, Tram 27, 63, 67. 5 53 89 29 30

36 37 39 40 43

Museen ��������������������� Parks ����������������������� Shopping ������������������� Spass ������������������������ Spielplätze �����������������

Paracelsus-Bad Das Allround-Verwöhnpro­ gramm für Wasser- und Sauna­ fans. Neben dem 25-Meter-­ Becken gibt es eine Trocken- und Aufgusssauna, ein russisch-römi­ sches Dampfbad, Whirlpool, Massage, Hydro-Jet-Massage, Saunagarten und ein Bistro. Be­ hindertengerecht ist es hier eben­ falls. Wer sich sportlich betätigen will, besucht die Schwimmkurse, Gymnastikkurse. Reinickendorf, Roedernallee 200-204, d Paracelsus-Bad. 5 498 77 60, Di 11-17.30 u. 20-22.30 Uhr, Mi, Fr 6.3022.30 Uhr, Do 6.30-8 u. 12-22.30 Uhr, Sa 9-14 Uhr u. 17-22 Uhr, So 10-14 Uhr, Sa, So 14-17 Uhr Spaßbaden

Rochenkinder Für kleine Wasserrochen von sechs Monaten bis fünf Jahren finden regelmäßige Kurse statt. Von klein (noch im Mutterbauch) bis groß (Kinder mit Spaß am Schwimmen) können alle mitma­ chen. Die Kurse finden im Vivan­ tes-Klinikum in Spandau statt. Hauptstr. 9, d s Rathaus Spandau. 5 89 06 57 09, www.rochenkinder.de

Schwimmhalle Fischerinsel Schwimmen bis der Bademeister kommt und saunieren bis kein Schweiß mehr übrig ist. Während

44 48 49 54 58

Sport ����������������������� Stadterkundung ��������� studieren ������������������ Vätertreffs ����������������

die Eltern in der Trockensauna oder dem Saunarium sitzen oder sich eine Massage gönnen, kön­ nen die Kleinen im Nichtschwim­ merbecken „Tunken“spielen. Mitte, Fischerinsel 11, d Märkisches Museum. 5 201 39 85, Mo, Di 6-14 Uhr, Mi 10-22 Uhr, Do, Fr 6-22 Uhr, Sa, So 10-18 Uhr

Schwimmhalle HolzmarktstraSSe In die blauen Fluten stürzen kön­ nen sich hier Erwachsene und Kinder. Für letztere dürfte die Kinderrutsche besonders interes­ sant sein, Schwimmkurse und Aquafitness sind für alle da. Die ganz Wagemutigen holen tief Luft, bevor sie ins Tauchbecken hechten und die ganz Entspann­ ten atmen langsam aus bei der Hydro-Jet-Massage. Behinder­ tengerecht ist das Bad auch. Friedrichshain, Holzmarktstraße 51, d s Jannowitzbrücke. 5 249 21 74, Mo 6-22 Uhr, Di 6-8 Uhr, Mi 6-22 Uhr, Do 6-8 Uhr, Fr 10-22 Uhr, 1. u.2. Sa im Monat 10-18 Uhr, So 9-17 Uhr

spreewelten Lübbenau Seit 2008 ist Lübbenau nicht nur die Heimat von Gurken, Leinöl und Menschen mit lustigen Kos­ tümen, sondern auch von einem Dutzend Humboldt-Pinguinen. Sie wohnen gleich neben dem be­

59 60 62 63

heizten Außenbecken im Erleb­ nisbad „Spreewelten“, das nur duch eine Glasscheibe vom Pin­ guinbecken getrennt ist. Also: Taucherbrille nicht vergessen! Zudem gibt es zwei Wasserrut­ schen, einen Wasserspielplatz, alle halbe Stunde Wellen, einen Dreh­ strudel und ein Restaurant. Alte Huttung 13. 5 03542-894 16 0, So-Do 9-22 Uhr, Fr, Sa 9-23 Uhr, 31.12. 9-21 Uhr, 24.12. geschlossen, www.spreewelten-bad.de

SSE Europa-Sportpark Ein Sportbad, von dem alle Schwimmer träumen: 50 Meter lang ist das Becken, in dem man nirgends stehen, aber ungestört seine Bahnen ziehen kann. Au­ ßerdem gibt es ein abgetrenntes Nichtschwimmerbecken und ein 32 bis 34 Grad warmes Behin­ derten­becken, das auch für Baby­ schwimmen und Aquafitness ge­ nutzt wird. Hervorragende An­ bindung an den S-Bahn-Ring. Prenzlauer Berg, Paul-Heyse-Str. 26, s Landsberger Allee. 5 421 86 120, Mo-Do 6.30-23.30 Uhr, Fr 11-23.30 Uhr, Sa, So 10-19 Uhr

Stadtbad charlottenburg – Alte Halle Die alte Halle lädt zum eleganten Schwimmzug ein. Das historische Gebäude bietet einen ganz eige­ zitty Familie 3-2013


37

b aden B aden – Bet reuung nen Schwimmgenuss, für Kinder auch im Nichtschwimmerbecken. Charlottenburg, Krumme Straße 10, d Richard-Wagner-Platz. 5 34 38 38 60, Mo 8-15 Uhr, Di 2022.30 Uhr, Mi 8-22 Uhr, Do 9-16 Uhr, 16-22 Uhr (Frauen), Fr 8-14 u. 16-22 Uhr, Sa, So 8-18 Uhr (18-22 Uhr FKK)

Stadtbad Lankwitz Für die ganz Kleinen gibt es hier ein Babybecken und einen Nicht­ schwimmerbereich. Entspannen kann man in den Whirlpools oder der Sauna mit Dachgarten. Schla­ gende Argumente: Sprungturm und 60-Meter-Rutsche. Steglitz, Leonorenstr. 39, s Lankwitz. 5 77 13 04 12, Mo 14-22.30 Uhr, DiFr 6.30-22.30 Uhr, Sa, So 9-22.30 Uhr

Stadtbad Mitte Nostalgisch anmutendes Bad, das dank der netzartigen Glaskon­ struktion an Wänden und Dach von Licht durchflutet wird. Die Wassertemperatur des 50-MeterBeckens liegt bei 28 Grad. Mitte, Gartenstr. 5, s Nordbahnhof, Bus 240, 245,Tram M8, M12. 5 308 80 90, Mo, Mi 6.30-23 Uhr, Di 6.30-19 Uhr, Do 6.30-14 Uhr, Fr 12-22 Uhr, Sa 14-21 Uhr, So 10-18.30 Uhr

Stadtbad Neukölln Einer antiken Therme nachemp­ funden, bietet das Neuköllner Stadtbad ein 25-Meter-Becken mit 28 Grad Wassertemperatur. Das Bad insgesamt, vor allem der Umkleidebereich, hat schon bes­ sere Zeiten gesehen, aber die At­ mosphäre erinnert wehmütig an die opulenten Zeiten um die Jahr­ hundertwende. In der kleinen Halle befinden sich ein weiteres Becken und verschiedene Saunen. Neukölln, Ganghoferstr. 3, d Karl-Marx-Straße, Rathaus Neukölln. 5 68 24 98 12, große und kleine Halle unterschiedliche Öffnungszeiten

Stadtbad Schöneberg Endlich eine Schwimmhalle, in der man nicht die Augen unter Seifenschaum öffnen muss, um den Druckknopf an der Dusche zu suchen – das funktioniert hier nämlich per Lichtschranke. Hier ist alles topmodern und sauber. zitty Familie 3-2013

Außerdem gibt es einen Nicht­ schwimmer- und einen Kleinkin­ derbereich sowie einen Strö­ mungskanal im Außenbecken, Ein-Meter- und Drei-MeterSprungbrett, eine Kinderrutsche und ein Solebad. Schöneberg, Hauptstr. 39, d Rathaus Schöneberg, s Schöneberg. 5 780 99 30, Mo 14-22.30 Uhr, Di-Fr 6.30-22.30 Uhr, Sa, So 9-22.30 Uhr,

Stadtbad Tempelhof In 27 Grad Wassertemperatur planscht es sich vorzüglich. Be­ sonders viel Badespaß verspre­ chen die ein- und drei Meter ho­ hen Sprungbretter. Es wird Aqua­ fitness angeboten. Tempelhof, Götzstraße 14-18, d Alt Tempelhof. 5 756 87 30, Mo 13.3016 Uhr, Mi, Fr 6.30-15 Uhr, www.berlinerbaederbetriebe.de

Stadtbad Wilmersdorf Neben Schwimmen und Sprin­ gen kann man sich hier auch auf diverse Arten bräunen lassen. Es stehen eine finnische und eine Bio-Sauna, ein russisch-römi­ sches Dampfbad und ein großer Frischluftgarten bereit. Für Sport­ ler und solche, die es gerne wer­ den wollen, werden Schwimm­ kurse und Aquafitness angeboten. Wilmersdorf, Mecklenburgische Straße 80, d s Heidelberger Platz. 5 82 00 74 0, Mo 18-22.30 Uhr, Di, Do, Fr 6.30-22.30 Uhr, Mi 6.30-10 Uhr u. 14.30-22.30 Uhr, Sa 7-18 Uhr, So 1017 Uhr, www.berlinerbaederbetriebe.de

Betreuung Abenteuerspielplatz Marie Auf dem weitläufigen Gelände steigern Klettertürme, Tischten­ nisplatten, Hüttenbau, Werkstät­ ten und sogar Hasenställe das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen zwischen sechs und 14 Jahren unter pädagogischer Leitung. Eltern können sich über eine unerschöpfliche Auswahl an angrenzenden Cafés freuen. Prenzlauer Berg, Marienburger Str. 4246,Tram M2, Marienburger Str.. 5 44 04 11 63, Apr-Sept Di-Sa

13-20 Uhr, Okt-März Di-Sa 12-19 Uhr, www.netzwerkspielkultur.de

Abrakadabra Spielsprachschule Wer nicht mit besonderen Sprachkenntnissen gesegnet ist, die er neben dem Deutschen sei­ nem Kind mitgeben kann, schickt dieses zur Spielsprachschule. Eng­ lisch, Französisch, Deutsch und Spanisch wird spielerisch Kindern ab zweieinhalb Jahren vermittelt. Schöneberg,Wexstr. 33, d s Bundesplatz. 5 67 06 85 90, Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa 9.30-13.30 Uhr (Sekretariat), www.spielsprachschule-berlin.de

Agentur Pünktchen Die Agentur Pünktchen vermit­ telt erfahrene Kinderfrauen, Baby­sitter, Wochenbettbetreuun­ gen und Haushaltshilfen nach den individuellen Wünschen der Eltern – auch sehr kurzfristig. Auf Wunsch beinhaltet die Kinderbe­ treuung eine Frühförderung in Fremdsprachen, Bewegung, Kunst und Musik. Außerhalb der Büro-Öffnungszeiten kann man die Agentur in Notfällen unter 0173-23 65 248 erreichen. Mitte, Anklamer Str. 38, d Bernauer Straße. 5 240 395 62, Mo-Fr 9.30-15 Uhr, www.agentur-puenktchen.de

AHA! Nachhilfe Für den AHA!-Effekt des Schülers muss dieser nur geistige Anstren­ gungen leisten. Den Anfahrtsweg nimmt der Lehrer auf sich, unter­ richtet wird am heimischen Schreibtisch. Der Lernprozess ist individuell auf jeden Schüler ab­ gestimmt und führt dadurch zu langfristigen Erfolgen. Wilmersdorf, Bruchsaler Straße 16, d s Bundesplatz. 5 285 06 015, Mo-Fr 9-19 Uhr, i. d. großen Ferien MoFr 9-15 UhR, www.aha-nachhilfe.de

ten und Feiern jeder Art durch Animationsprogramme oder auch Schlafraumbetreuung. Der Sofort-Service ist unter der Num­ mer 0160-97 22 06 65 täglich von 8 bis 19 Uhr erreichbar. Prenzlauer Berg, Marienburger Str. 12, Tram M2, Marienburger Str. 5 40 00 34 00, Mo-Fr 9-15 Uhr, www.babysitter-express.de

Berliner Lernstudio In freundlicher Atmosphäre und in kleinen Gruppen von maximal vier Personen erhalten Schüler im Berliner Lernstudio Förderunter­ richt und Begabtenförderung. Prüfungen werden intensiv vor­ bereitet. Für 20 Euro die Stunde auch als Einzelunterricht. Kreuzberg, Großbeerenstr. 78, d Möckernbrücke. 5 251 96 00, MoFr 14-19 Uhr, www.berliner-lernstudio.de

Biene Maja Babysitter- und Kinderbetreuungsagentur Hier werden weibliche Babysitter sowie Kinderfrauen ab 25 Jahren und älter vermittelt. Erfahrene und pädagogisch ausgebildete ­Betreuerinnen können langfristig oder ganz spontan angefordert werden. Darunter finden sich mehrsprachige Babysitter (ital./ span./ franz./ engl.). Auch kurz­ fristige Betreuung im Hotel und privat ist möglich. Charlottenburg, Olbersstr. 24, d s Jungfernheide. 5 344 39 73, Mo-Fr 9-21 Uhr, Sa, So 10-21 Uhr, www.babysitteragentur-berlin.de

bilingi Online-Portal für alle, die mehr­ sprachige Kinderbetreuung an­ bieten oder suchen. www.bilingi.de , www.bilingi.de

Connect Babysitter-Express Vermittlung von professionellen Babysitterinnen und Babysittern in Berlin und Umland für Babys und Kinder jeden Alters. In der Regel kann die Kinderbetreuung schon eine Stunde nach dem An­ ruf beim Babysitter-Express be­ ginnen. Neu im Programm ist die Unterstützung von Eltern bei Fes­

Die Unterrichtsvermittlung Con­ nect bietet Nachhilfe von Studen­ ten an. Für die Fremdsprachen stehen Muttersprachler bereit, für die musikalische Erziehung Mu­ sikstudenten oder Instrumental­ lehrer. Mitte,Weinbergsweg 3, d Rosenthaler Platz. 5 88 53 05 15, Mo-Do 10-16 Uhr, www.unterrichtberlin.de


38

DaKS – Dachverband Berliner Kinder- & Schülerläden Vertretung und Beratung von über 600 selbstverwalteten Kin­ derläden/Kitas, Schülerläden/ Horten und Alternativschulen in Berlin. Auf der Homepage findet man Kontaktdaten der Bildungs­ einrichtungen und Informatio­ nen über das Beratungs- und Fortbildungsprogramm. Schöneberg, Crellestr. 19/20, d Kleistpark, s Julius-Leber-Brücke. 5 700 94 25 10, Di, Mi 10-15, Do 1518, Fr 10-14, www.daks-berlin.de

Galileo – Nachhilfe Die Nachhilfe-Initiative bringt Schüler, auch Studenten und Be­ rufsschüler und Lehrer ohne Ver­ tragsbindung zusammen. Alle Fächer und sofortige Vermittlung sind möglich. Charlottenburg, Krumme Str. , d Deutsche Oper. 5 35 40 60 60, www.wir-studenten.de

GroSSelterndienst Hier werden Wunschgroßeltern zwischen 50 und 70 Jahren an ­Alleinerziehende zur Betreuung von Kindern bis zu zehn Jahren vermittelt. Die Geschäftsstelle in der Ansbacher Straße 63, Schöne­ berg, vermittelt für die westlichen Bezirke,Tel. 213 55 14 (Sprech­ zeiten Mi., Do., 12 bis 17 Uhr).

B aden – Bet reuung

Lernbrücke e.V.

Friedrichshain,Warschauer Str. 58a, d s Warschauer Str.. 5 292 03 22, Mo, Di 12-17 Uhr, www.grosselterndienst.de

Tiergarten,Turmstr. 73, d Turmstraße. 5 392 30 98, Mo 14-18.45, Di-Fr 8.15-13 Uhr u. 14-18.45 Uhr (Sprechstunde), www.kidsdocs.info

HalloBabysitter

Kitanetz.de

Online-Babysitter-Datenbank und -Vermittlung von circa 50.000 Kinder-Betreuern in ganz Deutschland.

Online-Überblick über das Angebot an Kindertagesstätten in Berlin samt Platzbörse, Stellenbörse, Tipps und Infos.

Prenzlauer Berg, Prenzlauer Allee 36. 5 36 40 56 11, Mo-Fr 9-18 Uhr, www.hallobabysitter.de

Wilmersdorf, Halde 5, d Breitenbachplatz. 5 039456-56 93 80, www.kitanetz.de

Schöneberg, Feurigstraße 55, s JuliusLeber-Brücke. 5 784 44 59, Mo-Fr 1012 Uhr, Mo-Do 14-19 Uhr, Fr 10-17 Uhr, www.lernbruecke-e-v.de

Kassenärztliche Vereinigung Berlin

Kita-Verzeichnis Berlin.de

Lernstudio Barbarossa

Ärzte- und Psychotherapeuten­ verzeichnis der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin.

Offizielles Kita-Verzeichnis der Senatsverwaltung Berlin von Kin­ derkrippe bis Hort.

www.kvberlin.de

http://www.berlin.de/sen/familie/kindertagesbetreuung/kita_verzeichnis

Nicht nur fachlich wird hier nachgeholfen, sondern auch me­ thodisch: Im kostenlosen Vorge­ spräch wird in Absprache mit den Eltern ein Lehrplan für den Schü­ ler erstellt. Der enthält neben Ma­ the, Deutsch oder Englisch das Erlernen von Arbeitstechniken. Die Lernstudios befinden sich in fast allen Bezirken Berlins. Ein­ fach auf der Homepage nach dem richtigen suchen oder bei der kos­ tenlosen Hotline 0800-17 36 17 36 anrufen und informieren.

Kids Docs Die Kids Docs sind ein Team von Zahnärzten, die sich auf die Be­ handlung von Kindern speziali­ siert haben. Sie kümmern sich nicht nur ausgiebig um die Pro­ phylaxe, sondern sind auch kin­ derpsychologisch geschult. Und für Erwachsene, die immer noch Angst vorm nächsten Zahnarzt­ besuch haben, gibt es eine Praxis gleich neben an. Eine weitere Kids Docs Praxis gibt es in Steglitz in der Wrangelstraße 11-12 (Tel. 79 30 26 00, Sprechzeiten Mo, Di, Do, Fr. 8.15 bis 18.45, Mi 1418.45 Uhr).

Kurz und Klein Hier wird für Babys und Klein­ kinder so ziemlich alles geboten: Spielcafé zu wechselnden Zeiten, Kinderbetreuung, Kurse von Schwangerenyoga bis Rückbil­ dungsgymnastik, von PEKIP bis zu Kindermusikkursen, Kleider­ märkte und ein kleiner Ladenbe­ reich mit Kleidung, Spielzeug und Tragetüchern. Spezialität: Die kompetente Beratung zu Tra­ gehilfen und -techniken aller Art. Neukölln, Nansenstr. 2, d Hermannplatz. 5 61 67 53 72, je nach Veranstaltung, www.kurz-klein.de

Von ausgebildeten Lehrern be­ kommen lerndurstige Schüler, Kinder und Erwachsene Voka­ beln aus über 50 Ländern in die eingetrichtert. Für besonders Eili­ ge gibt es Crash-Kurse oder Schü­ lerferienkurse in Englisch, Fran­ zösisch, Spanisch und Deutsch.

Neukölln, Kottbusser Damm 63, d Hermannplatz. 5 61 20 20 72, www.lernstudio-barbarossa.de

Lernwerk Hilfe zur Selbsthilfe bietet das Lernwerk in sechs Filialen: Zeh­ lendorf, Steglitz, Wilmersdorf, zitty Familie 3-2013


39

Betr euung – Bühne & Mus ik Charlottenburg, Reinickendorf und Potsdam. Neben Nachhilfe in allen Fächern gibt es auch maß­ geschneiderte Angebote für Schü­ ler mit Legasthenie und Dyskal­ kulie (Rechenschwäche). Auch die kleineren Schüler ab Klasse 3 können mit dem Lernwerk The­ men wie Lernzeit, Lernvorausset­ zungen, Umgang mit Medien oder Lerntypen bearbeiten.

Bühne & Musik ATZE Musiktheater

Alle Formen der Nachhilfe bietet diese Institution. Auch während der Ferienzeit werden Kurse ange­ boten. Die Lehrer sind Fachkräfte.

Im Oktober 2003 eröffnete Atze das erste „Theater- und Konzert­ haus für Kinder“ in Deutschland und bis heute bietet ATZE großes Musiktheater für Familien mit Kindern von vier bis zwölf Jahren. Auf dem Spielplan stehen Klassi­ ker wie „Ronja Räubertochter“ oder „Frau Holle“ sowie moderne Inszenierungen wie „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ oder „Die besten Beerdigungen der Welt“. Live-Musik macht den Reiz aller Inszenierungen aus.

Mitte, Heinrich-Heine-Str. 15, d Heinrich-Heine-Straße. 5 20 05 43 80, Mo-Fr 15-17.30 Uhr, Mo-Fr 8-20 Uhr, www.schuelerhilfe.de

Wedding, Luxemburger Str. 20, d Amrumer Straße. 5 817 99 188, Mo-Fr 9-16 Uhr (Tickethotline), www.atzeberlin.de

Schul-Verzeichnis Berlin.de

Die Schaubude

Zehlendorf, Glockenstr. 17, d Krumme Lanke, s Mexikoplatz. 5 530 00 50, Mo-Fr 11-19 Uhr, www.lernwerk.de

Schülerhilfe

Offizielles Schulverzeichnis der Senatsverwaltung Berlin. www.berlin.de/sen/bildung/schulverzeichnis_und_portraets

Verband alleinerziehender Mütter und Väter Landesverband Berlin e.V. Breites Betratungsangebot, Ge­ sprächsgruppen und offene Treff­ punkte, z.b. sonntags das Café von 11-13.30 Uhr. Charlottenburg, Seelingstr. 13, s Westend. 5 851 51 20, Mo, Di, Do, Fr 9-13 Uhr, Mi 15-17 Uhr (tel. Sprechstunde), www.vamv-berlin.de

Seit 1993 führt die zentrale Spiel­ stätte Berlins für freie Puppenund Figurentheater den Beweis, dass Figurentheater nicht „nur“ Kindertheater ist. Es gibt sowohl ein Kinder- als auch ein Abend­ programm für Jugendliche und Erwachsene. Die Bühne wird von Berliner und nationalen und in­ ternationalen Theatern bespielt. Vom 10. bis 17. Oktober findet beispielsweise „Das Theater der Dinge – Internationales Festival des Puppen-, Figuren- und Ob­ jekttheaters“ zu 20 Jahren Schau­ bude in Berlin statt. Prenzlauer Berg, Greifswalder Str. 8184, s Greifswalder Str.,Tram M4.

NIX WIE BIO Bio-Markenartikel preiswert einkaufen, für jede/n! Oh. DAS ist günstig!

Fon 030 / 68 05 66 61 • Fax 030 / 68 05 67 10 Mittelbuschweg 6 • 12055 Berlin www.bigbiodiscount.de

zitty Familie 3-2013

5 423 43 14, Kartenverkauf Mo-Fr 11-17 Uhr u. 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn, www.schaubude-berlin.de

Figurentheater Grashüpfer Seit 1997 hüpft es nun schon im Treptower Park. Grimms Mär­ chen aber auch Fallada und Matt­ häus (der Evangelist, nicht der Fussballer) sind Vorlagen für das Puppentheater für Kinder ab zwei Jahren. Nach dem Theater kön­ nen die Kleinen selbst tätig wer­ den, Masken bemalen oder eigene Fingerpuppen basteln. Zudem werden Märchenabende in der Pfadfinderjurte veranstaltet. Auf Anfrage können Kindergeburts­ tage und Schnitzeljagden ausge­ richtet werden. Treptow, Puschkinallee 16a, s Treptower Park, Bus 166, 265. 5 536 95 150/52, Di-Fr 9-15 Uhr (Büro), www.theater-grashuepfer.de

Hans Wurst Nachfahren Seit 1981 gibt es bereits dieses Fi­ gurentheater für Kinder, seit 1993 hat es seinen Spielort am Winter­ feldtplatz. Neben Märcheninsze­ nierungen gibt es auch Puppen­ theaterinszenierungen von Klassi­ kern. Man pflegt das selten ge­ wordene Ensemble-Figurenthea­ ter. Auf Wunsch werden auch Vorstellungen in englischer oder französischer Sprache gegeben. Schöneberg, Gleditschstr. 5, d Nollendorfplatz, Bus N48. 5 216 79 25, MoFr 9-16 Uhr (Büro), Kassenöffnung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn, www.hans-wurst-nachfahren.de

Juxirkus Zirkusbegeisterte Kinder können sich hier von anderen Kindern verzaubern lassen. Am letzten Novemberwochenende startet das Winterprogramm. Beim Kin­ derzirkus können Kinder ab zehn Jahren mitmachen. Schöneberg, Hohenstaufenstraße , d Viktoria-Luise-Platz. 5 215 58 21, Di-Fr 10-15 Uhr, www.juxirkus.de

Kaspertheater Wunderhorn Das mobile Puppentheater reist mit dem Kasper quer durch Ber­ lin zu verschiedenen Spielorten und beglückt alle Kieze mit seinen Abenteuern. Es kann auch gemie­ tet werden. Für fünf Euro Ein­ heitspreis kommen Eltern und Kinder in den Genuss von ­Stü­cken wie „Kaspers wunderbare Reise nach Waikukuk“. diverse Adressen . 5 80 90 77 49, www.kaspertheater-wunderhorn.de

Komische Oper Dass Oper langweilig wäre, kann hier keiner behaupten. Nicht nur kindgerechte Produktionen gibt es im kleinsten Opernhaus Ber­ lins, sondern auch Workshops, Führungen (Tel. 20 26 02 23) und moderierten Konzertproben für junge Zuhörer (Anmeldungen telefonisch unter 20 26 03 75). Auch einen eigenen Kinderchor leistet sich das Haus, in dem jun­ ge Stimmen kindgerecht ausgebil­ det werden und dann bei Kinder­ opern zum Einsatz kommen (Aufnahme je nach Bedarf ab 1. Klasse, Tel. 20 26 02 90).

der KinderRäE UND

KLEIN GROSSE, MODELLE D SEN E MITWACH

Wiener Straße 15 | D -10999 Berlin T 030 611 43 68 | www.froschrad.de


40 Behrenstr. 55-57, d Französische S­ traße, s Unter den Linden. 5 47 99 74 00, Opernkasse: Mo-Sa 11-19 Uhr, So 13-16 Uhr, www.komische-oper-berlin.de

Bühne & Musi k – essen & t ri nken nachmittage mit wechselnden Themen. Holzmarktstr. 33, s Ostbahnhof. 5 28 87 88 50, www.radialsystem.de

Staatsballett Berlin Märchenhütte Die Märchenhütte ist Winter­ spielort des Hexenkessel Hofthea­ ters. Hier kann man ab November den Märchen der Gebrüder Grimm folgen. Ein großer Weih­ nachtsbaum, ein Turm, ein Dach und viel Platz zum Verstecken ge­ ben die einmalige Kulisse für den winterlichen Märchenzauber. Mitte, im Monbijoupark , s Hackescher Markt, Oranienburger Straße, Tram M 1, 6. 5 288 86 69 99, Saison ab Nov., www.hexenkessel-hoftheater.de

Popelbühne e.V. Die Popelbühne bietet Kinderund Erwachsenen-Kurse und Workshops für Tanz, Theater, Puppenspiel, musikalische Früh­ erziehung, Schlagzeug und noch viele andere Bereiche. Prenzlauer Berg, Dunckerstr. 16/17, s Prenzlauer Allee,Tram M10 10. 5 445 87 00, Kurszeiten siehe Homepage, www.popelbuehne.de

Puppentheater berlin Beim Puppentheater am Gierke­ platz achtet man auf Qualität. So haben alle Mitwirkenden einen Abschluss an einer Kunsthoch­ schule. Ob die Güte der Auffüh­ rungen dadurch gesteigert wird, sei dahingestellt. Jedenfalls wer­ den die Darsteller auch damit fertig, wenn ein künstlerisch mo­ tiviertes Kind auf die Bühne rennt. Fast alle Stücke werden live von Musikern und Musikerinne­ nInnen begleitet. Der überwie­ gende Teil der Inzenierungen richtet sich an Kinder ab drei Jah­ ren, auch Stücke für Erwachsene sind im Programm. Charlottenburg, Gierkeplatz 2, d Richard-Wagner-Platz, Bus M45, 109. 5 342 19 50, www.puppentheater-berlin.de

Radialsystem V Neben der Förderung von Tanzund Musikensembles für Kinder und Jugendliche bietet das Haus Familienkonzerte und Familien­

Das Staatsballett ist mit 88 Tänze­ rinnen und Tänzern die derzeit größte Compagnie Deutschlands. In allen drei Berliner Opernhäu­ sern mischt die Ballett-Institution kräftig mit und kümmert sich auch um die Nachwuchsförde­ rung. Das Programm „Tanz ist KLASSE“ beinhaltet Workshops, begleitet Aufführungsbesuche und gibt Einblicke in die Theater­ welt. Und wer nicht nur zuschau­ en und staunen, sondern auch selbst lernen will, wie man sich grazil und fantasievoll durch den Raum bewegt, ist beim Kreativen Kindertanz goldrichtig (Informa­ tionen unter Tel. 343 8 41 66). Richard-Wagner-Str. 10, d Deutsche Oper. 5 34 38 41 40, www.staatsballettberlin.de, www.tanz-ist-klasse.de

Theater an der Parkaue 1950 wurde die Bühne als das Kinder- und Jugendtheater der DDR gegründet. Der Spielplan des größten Kindertheater Deutschlands enthält neben Ge­ genwarts- und Themenstücken auch Märchen, Mythen und Sa­ gen sowie Klassiker aus der Schul­ literatur von „Schatzinsel“ bis „Die Verwandlung“, alles jugend­ gerecht inszeniert. Für Kinder ab sechs Jahren bietet sich die Ins­ zensierung des russischen Kinder­ buchklassikers „Fjodor, Hund und Kater“ an. Lichtenberg, Parkaue 29, d s Frankfurter Allee. 5 557 75 2-52, Mo-Fr 1017 Uhr, www.parkaue.de

Theater Strahl Theater Strahl spielt seit über 25 Jahren Theater für Jugendliche ab 12 Jahren. Die Stücke setzen sich mit Perspektiven, Ängsten und Fähigkeiten der jungen Generati­ on auseinander. Strahl experi­ mentiert mit Medien, Musik, Masken, Tanz, entführt das Publi­ kum in die Interaktion, zeigt Klassiker und entwickelt TanzThemen. Das Theater gastiert

deutschlandweit und internatio­ nal. Die Inszenierungen werden für Theaterpreise nominiert und ausgezeichnet. Schöneberg, Martin-Luther-Str. 77, d Eisenacher Str., Bus M46. 5 69 59 92 22, Mo-Do 10-15 Uhr (Ticketverkauf), Abendkasse eine Std. vor Veranstaltung, www.theater-strahl.de

Essen & Trinken Amitola Die große Auswahl an gut erhal­ tener gebrauchter Kinderklei­ dung, neuen Anzieh- und Spiel­ sachen lockt in die vorderen Räu­ me, die Fußbodenheizung, Kaf­ fee, Kuchen und Mittagstisch, Frühstück von 9-11 Uhr (7,50 Euro) in den hinteren Spiel-, Krabbel-, Café- und Kurs-Be­ reich. Dort finden etwa Pilates, PEKiP, Musikgarten auch in Eng­ lisch und Polnisch, Rückbil­ dungsgymnastik, Yoga oder Tan­ zen und Singen für Kleine statt. Auch Kindergeburtstage werden hier ausgerichtet. Friedrichshain, Krossener Str. 35, d Samariter Straße, s Ostkreuz. 5 29 36 18 71, Mo-So 10-18.30 Uhr, www.amitola-berlin.de

Biolüske Die „Biolüske Kids Clubs“ sind heiß begehrt und schnell ausver­ kauft. Es lohnt sich, lange im Vor­ aus zu buchen oder zu fragen, ob ein Platz frei geworden ist. In den Kinderkursen gibt es Angebote für verschiedene Altersklassen (zwischen sechs und 13 Jahren) und Geschmäcker: vom Pastaüber den „Zauberhaft kochen wie Harry Potter“-Kurs. Geburtstage können hier auch gefeiert werden. Steglitz, Drakestr. 50, s Lichterfelde West. 5 802 02 01 80, Mo-Sa 8-20 Uhr, So 8-14 Uhr, www.biolueske.de

Brachvogel Der ideale Ort für einen kleinen Urlaub in Berlin: Minigolfanlage, Abenteuerspielplatz und Biergar­ ten direkt am Landwehrkanal. Auf der Speisekarte stehen medi­ terrane Spezialitäten mit regiona­

len und saisonalen Akzenten, Pizza, Pasta, Steaks und Salat. Von 11.30 bis 14 Uhr gibt es einen Business-Lunch. Regelmäßig gibt es Live-Musik und internationale kulinarische Themenabende. Kreuzberg, Carl-Herz-Ufer 34, d Hallesches Tor. 5 693 04 32, tägl. ab 9 Uhr, www.brachvogel-berlin.de

Brot und schokolade Georg betreibt seit Jahren das Ca­ fé in der Nähe des Lietzensees und ist mit den Müttern und Kindern im Kiez auf Du und Du. Die er­ halten im Sommer ein Eis und im Winter ein Stück selbstgebacke­ nen Kuchen sowie Suppen und Aufläufe. Die Schokolade kommt aus Österreich, das Schwarzbrot aus Krefeld. Charlottenburg, Steifensandstr. 7, d Sophie-Charlotten-Platz. 5 0178-236 58 05, tägl. 12-17 Uhr, www.brotundschokolade.de

Café Anneliese Acht Sorten Eis passen in die ­Vitrine. Diese werden mit Sorg­ falt hergestellt: Knaller sind das Heidelbeer- und das Maulbeereis. Die Kugel kostet einen Euro (1,20 Euro bei Verzehr im Café). Zudem gibt es Frühstück (Lachs für zwei bei 21 Euro), leckere Tor­ ten und eine Auswahl an Kuchen. Der Renner: englische Scones mit Clotted Cream und Erdbeermar­ melade. Zehlendorf, Herbergerweg 2, s Zehlendorf. 5 84 50 97 58, Di-Sa 9-18 Uhr, So 10-18 Uhr

Café Blume Das Café Blume ist als ElternKind-Café ein wahrer Pionier im Kiez. Während sich Eltern über W-Lan freuen, einen Snack oder hausge­backe­nen Kuchen verzeh­ ren, sausen Kinder im Spielzim­ mer die Holzrutsche hinunter und bekommen zwischendurch ein Eis als Energienachschub. Wochen- und samstags kann man ab 11 Uhr frühstücken, sonntags wird von 10 bis 15 Uhr gebruncht (10 Euro für Erwachsene, 5 Euro für Kinder). Bei schönem Wetter kann gleich noch ein Spaziergang in der Hasenheide gegenüber an­ geschlossen werden. zitty Familie 3-2013


41

essen & trinken

Neukölln, Fontanestr. 32, d Boddinstraße. 5 64 49 07 78, Mo-Sa 10-23 Uhr, So 10-20 Uhr, www.cafe-blume-berlin.de

Café Schönhausen Omas Apfelkuchen vom Blech mit karamellisierten Walnüssen, Pfirsich-Joghurt-Torte oder atem­ beraubende Brownies – im Kin­ dercafé Schönhausen werden nicht nur die Kleinen verwöhnt. Eine Frühstücks- und Abendbrot­ karte sowie eine große Eisauswahl runden das Angebot ab. Auch Kindergeburtstage können hier gefeiert werden. Zum Café gehört ein Spielzimmer mit eingebautem Kletterhaus und ein kleiner Laden mit Accessoires, Geschenkideen und Spielzeug. Zudem finden dort verschiedene Kurse und Ver­ anstaltungen wie Puppentheater, Haareschneiden für Kinder und Ausstellungen statt. Pankow, Florastr. 27, d s Pankow. 5 42 00 45 36, tägl. 10-18 Uhr, www.schoen-hausen.de

Charlottchen Warum Charlottenburg als ein besonders lebensfreundlicher Be­ zirk gilt, zeigt sich an Orten wie dem Charlottchen. Das kinderund kulturfreundliche Restaurant liegt in einer ruhigen Seitenstra­ ße. Ein Raum des Ecklokals wur­ de für Kinder hergerichtet, die in dem Indoor-Spielplatz herumtol­ len dürfen. Eine Kleinkunstbüh­ ne für Kabarett und Theater fin­ det man in einem weiteren Raum. Und zwischendrin können die Eltern sitzen und regionale Ge­ richte bestellen, wie Königsberger Klopse in Zitronen-Kapernsauce und pikanter Rote Beete Einlage (7,90 Euro). Charlottenburg, Droysenstr. 1, s Charlottenburg. 5 324 47 17, Mo-Fr ab 15 Uhr, Sa, So u. feiertags ab 10 Uhr, www.charlottchen-berlin.de

Eissalon tanne B. Im Sommer sind die quietsch­ bunten Stühle vor der Eisdiele meist besetzt. Kein Wunder, bei dem tollen Sortiment. Neben Milchspeiseeis gibt es auch vegane Sorten wie Fruchtsorbets und So­ jaeis und immer wieder ganz Spe­ zitty Familie 3-2013

zielles wie Sanddorn-, Lycheeoder Roseneis. Außerdem werden Kuchen, Croissants und Bagel (auch vegan) serviert. Im Winter kann man sich mit Suppen oder Glühwein wärmen. Kreuzberg, Eisenbahnstr. 48, d Görlitzer Bahnhof. 5 69 56 78 11, tägl. 9-20 Uhr (Sommer 9-22 Uhr), www.tanneb.de

Florida Eiscafé Das Eis der Spandauer Institution hat längst die Bezirksgrenze über­ schritten und wird in der gesam­ ten Stadt verkauft. Man kann es sich sogar über das Internet be­ stellen. Und doch bilden sich vor dem alles andere als schön gelege­ nen Stammcafé lange Schlangen. Selbst im Winter. Nach Bela B von den Ärzten ist Florida Eis wohl Spandaus berühmtester Ex­ portschlager. Weitere Filialen gibt

es im Spandauer Altstädter Ring 1 (tägl. 11-21 Uhr) und in Alt-­ Tegel 8 und (tägl. 11-19 Uhr). Spandau, Klosterstr. 15, d s Rathaus Spandau. 5 331 56 66, März-Okt 1223 Uhr Nov-Feb 12-22 Uhr, www.florida-eiscafe.de

Freund Blase Hier zieht man die Schuhe vor der Tür aus und macht es sich mit den Kleinsten gemütlich. Die können herumkrabbeln und Freund­ schaften schließen. Letzeres tun auch Mama und Papa bei einem Latte Macchiato, der für seinen Schaum Berühmtheit erlangt hat. Inhaberin Corinna bietet stun­ denweise Kinderbetreuung an, mittwochs von 9.30-14.30 h und freitags von 9-14 Uhr trifft sich auch eine feste Gruppe. Im Kurs­ raum finden mehrmals die Woche PEKiP Kurse statt.

Prenzlauer Berg, Paul-Robeson-Str. 21, d s Schönhauser Allee. 5 0176-67 38 69 61, täglich 9.3018.30 Uhr, freundblase.piekar.de

Gémeskút Csárda (Gasthof zum Ziehbrunnen) „Gémeskút“ – so heißt der Zieh­ brunnen in der Puszta. Und wie am Feuer neben dem Kessel­ gulasch fühlt man sich in dem mit Knoblauchknollen verzierten Res­taurant (mit Hotelbetrieb). Der freundliche Kellner serviert wunderbar deftige Speisen wie das obligatorische Szegediner Gu­ lasch. Kinder unter zehn Jahren bekommen ein Kindergericht und ein Getränk umsonst. Hellersdorf, Hultschiner Damm 236, s Mahlsdorf,Tram 62. 5 56 54 75 11, tägl. 12-22 Uhr, www.zumziehbrunnen.de


42 Giraffe Seit der Internationalen Bauaus­ stellung 1957 existiert dieses Lo­ kal im Hansa-Viertel. Mit gro­ ßem Biergarten und Kinderspiel­ platz mit Klettergerüst und Rut­ sche liegt es zentral und doch im Grünen. Im Innenbereich befin­ det sich eine Kinderspielecke. Zu essen gibt es vom Frühstück über Deftiges wie Leberkäs und Käse­ spätzle bis hin zu internationalen Hauptgerichten wie Curry-Reis oder Gorgonzola-Hühnchen eine große Auswahl. Unter der Woche wird von 12 bis 17 Uhr BusinessLunch serviert (5,80 bis 6,80 Euro). Tiergarten, Klopstockstr. 2, d Hansaplatz, s Tiergarten. 5 34 35 16 90, tägl. 8-2 Uhr (Küche bis 1 Uhr), www.giraffe-berlin.de

Heisskalt Im Angebot sind bis zu 85 Sorten Eis! Die Kugel kostet 1 Euro. Es gibt frischgebackene belgische Waffeln, veganes Eis und Bioeis. Im Angebot ist auch das laktose­ freie Soja-Eis für 1,20 Euro die Kugel. Natürlich gibt es auch Kaf­ fee, Kuchen und italienisches Milchcreme-Eis. Im Winter wer­ den Suppen serviert. Friedrichshain, Sonntagstr. 3, s Ostkreuz. 5 25 93 36 36, Mo-So ab 12 Uhr

Jungfernmühle Speisen wo früher gemahlen wur­ de. Die umgebaute Mühle in ­Buckow kurz vor dem Hochhaus­ gebirge der Gropiusstadt ist ein echter Tipp, vor allem für Famili­ en. Die Bedienung ist aufmerk­ sam, die Küche gut und die Kin­ der können auf einem kleinen Spielplatz toben. Mittagsangebo­ te erstrecken sich von 5,20 Euro bis 6,90 Euro und sind Di-Fr von 12 bis 16 Uhr erhältlich. Neukölln, Goldammerstr. 34, d Johannisthaler Chaussee. 5 662 02 72, DiSo 12-23 Uhr (Küche bis 22 Uhr), www.jungfernmuehle.de

KiiWii Zwischen den Tischen ist massig Platz für Kinderwagen. Und mehr noch als die Luftballons von der morgendlichen Geburtstagsparty, dürfte die Gäste zwischen vier

essen & tri nken und acht Jahren der TÜV-geprüf­ te Abenteuer-Indoor-Spielplatz mit Klettertunnel und Tarzanseil anziehen (kostet Extra-Eintritt). Niemand schreit, dass die Kids endlich mal die Klappe halten sol­ len. Und jeder kriegt, was auf den Tisch kommt: Die Kleinen Pizza und Chicken Nuggets, die Gro­ ßen Flammkuchen. Wilmersdorf, Güntzelstr. 10, d Güntzelstraße. 5 852 90 50, tägl. 9-22 Uhr, www.kiiWii.net

Kinderwirtschaft Direkt gegenüber vom Drachen­ spielplatz liegt die puristisch ein­ gerichtete Kinderwirtschaft, die mit einem großen Krabbelraum samt Bällebad Eltern ganz Kleiner aber auch etwas Größerer anlockt. Die können für einen Spielobolus (1 Euro Kinder unter zwei Jahre, 2 Euro über zwei Jahre) im zwei­ ten Raum auf dem Kletterlaby­ rinth verschwinden. Nähkurse, internationale Babytreffs und der Brunch am Sonntag (8,50 Euro pro Erwachsenen) sorgen für viele Kinderwagen vor der Tür. Friedrichshain, Schreiner Str. 15, d Samariter Straße. 5 42 02 52 59, tägl. 10-19 Uhr, www.kinder-wirtschaft.de

Knilchbar Auch wenn es ganz voll ist: Kristin Dreger verliert nie die Geduld. Und das will schon was heißen, wenn Kinder sämtlichen Alters auf Bobbycars durch das Café pe­ sen, sich an dem vielen Spielzeug und vor allem dem Klettergerüst samt Kugelbahn lautstark erfreu­ en. Unter der Woche gibt es Früh­ stück à la Carte und samstags, sonntags einen leckeren FamilienBrunch von 10-13 Uhr (Erwach­ sene 12,90 Euro), für den eine Reservierung erforderlich ist. Friedrichshain, Krossener Str. 8, d Samariter Straße. 5 29 36 79 89, Di-So 10-18.30 Uhr, www.knilchbar.de

Kochabenteuer – Hier kochen Kids Alex Sommerfeldt möchte den Kindern mit seiner mobilen Kochschule an wechselnden Or­ ten (Schöneberg, Mitte, einem Schiff in Treptow) vermitteln, dass Kochen einfach ist und Spaß

macht. Seine „Kochabenteuer“ erleben die Kinder als aufregendes Spiel, dessen Regeln sie weitge­ hend selbst bestimmen dürfen. Je nach Thema des Kurses backen sie fliegende Eierkuchen mit Pip­ pi Langstrumpf oder essen Fisch wie die Wikinger (und lernen ganz nebenbei, wo die Fischstäb­ chen herkommen). Sommerfeldt, der sich je nach Thema des Kurses verkleidet und passende Musik und Geschichten mitbringt, ist gelernter Koch. Auf Wunsch packt er seine Schneebesen ein und kocht bei Familien zu Hause (ab 119 Euro). 5 66 30 83 23, www.kochabenteuer.de

Kreuzzwerg Das Kind verschwindet sofort in einem der hinteren Spielräume. Weit verzweigt und großzügig ge­ hört dieses Kindercafé definitiv zu den schönsten seiner Art. Mit Fußbodenheizung, großem Bälle­ bad und Piratenschiff, Bücherec­ ke, Turnraum und vielen Sitz­ möglichkeiten schenkt es selbst bei Schmuddelwetter einen tollen Tag. Dazu verwöhnen frisch zu­ bereitete Speisen, Bio-Suppen und die obligatorische Waffel die Gaumen. Und bei Sonne ist gleich vor der Tür ein Spielplatz. Kreuzberg, Hornstr. 23, d Mehringdamm. 5 97 86 76 09, Di- So 10-18 Uhr, www.cafe-kreuzzwerg.com

Kulinarischer Salon In der Sinnesschule werden spie­ lerisch die Geschmacksnerven trainiert, bei der Reise nach Itali­ en Ravioli gefüllt und Orecchiette geformt. Je nach Alter können Kindergruppen hier einfache bis anspruchsvolle Gerichte trainie­ ren (Kursgebühr pro Kind 29 Eu­ ro). Beim gemeinsamen Verzehr dürfen sich dann auch die Eltern vom Erfolg der Lehrlinge über­ zeugen und zahlen dafür 12 Euro extra. Alle Kinderkochkurse kön­ nen auch ab mindestens 10 Kin­ dern als Kindergeburtstag ge­ bucht werden. Charlottenburg, Danckelmannstr. 20, d Sophie-Charlotte-Platz, s Westend. 5 34 09 51 03,Termine auf Anfrage, www.kulinarischer-salon.de

Le Johann Rose Ein Raum des französischen Ca­ fés lädt mit Sofas zum Kuscheln ein. Eine Spielecke ist ganz fürs Tollen und Toben reserviert. Es gibt Frühstück und Mittagstisch und hausgemachte, auch vegane, Leckereien wie Apfeltarte und Butterwaffeln, aber auch Herz­ haftes wie Flammkuchen. Nach­ mittags kann es sehr voll werden. Neukölln, Pannierstraße 41, Bus M29. 5 62 73 77 00, tägl. ab 9 Uhr, www.johannrose.de

Manuela Tapas Morgens wird spanisches Wurstoder Käsefrühstück, mittags (Mittagstisch Mo. bis Fr. von 12 bis 16.30 Uhr) und abends Tapas aufgetischt. Dazwischen gibt es Kuchen und für die Kleinen ein separates Kinderzimmer. Am be­ sten vorher anrufen, denn das Kinderzimmer wird auch für Sprachkurse und andere Aktivitä­ ten genutzt. Neukölln, Friedelstr. 34, d Schönleinstraße. 5 54 71 52 27, Jan-Ende März Mo-Fr 12-24 Uhr, Sa, So 11-24 UhrMärz-Sep Mo 17-24 Uhr, Di-Fr 12-24 Uhr, Sa, So 10.30-24 Uhr, www.manuelatapas.com

Milchkaffee Ein nettes kleines Café mit einer beeindruckenden Vielfalt an hausgemachten Kuchen und Frühstück in Bioqualität. Mittags stärkt die ganze Familie sich von 11.30 bis 14 Uhr bei wechselnden Mittagsgerichten. Köpenick, Kirchstr. 5, s Köpenick. 5 76 76 37 76, Di-Sa 9-18 Uhr, So 10-18 Uhr, www.milchkaffee-köpenick.de

Osswald Hier kann man sehr guten Espres­ so trinken und günstig frühstü­ cken (bis 15 Uhr). Am Sonntag gibt es von 9 bis 16 Uhr Brunch (8,90 Euro). Und während die Eltern Kaffee trinken, können sich die Kinder in der Spielecke austoben. In der Woche wird ab 12 Uhr ein wechselndes Tagesge­ richt serviert. Prenzlauer Berg, Göhrener Str. 5, s Prenzlauer Allee,Tram M2, M10. 5 442 74 50, tägl. Ab 9 Uhr

zitty Familie 3-2013


43

Essen & Trinken – Kino Paul und Paula In den hinteren Räumen finden Mutter-, Baby- und Kind-Kurse statt. Vorne kann man in Ruhe bei einer leckeren Waffel quatschen, lesen oder in der Einkaufsecke nach Naturtextilien oder ÖkoSpielsachen stöbern. Regelmäßig finden außerdem Puppentheater und Kurse wie Bastelnachmittage oder Stricken und Filzen statt. Friedrichshain, Richard-Sorge-Str. 25, d Frankfurter Tor. 5 42 08 94 40, Mo-Fr 9.30-18 Uhr, So 14-18 Uhr, www.paul-und-paula.de

Piratenrestaurant Das Piratenrestaurant veranstaltet jeden Abend ab 19 Uhr Themen­ menüs, regelmäßig finden Grusel­abende wie Kannibalen­ essen und andere Themenabende statt. Die 300 Quadratmeter gro­ ße Location ist in Grusel- und Karibikraum, Sargzimmer und Kinderbereich aufgeteilt; ein gro­ ßer Spielplatz mit Piratenschiff ist direkt vor der Tür. Ideal für Jung­ gesellenabschiede oder Kinder­ geburtstage. Unbedingt reservie­ ren! Charlottenburg,Tegeler Weg 97, d Mierendorffplatz. 5 35 12 90 30, Mi-Fr 16.16-23.23 Uhr, Sa, So 1223.23 Uhr (Besuch nur mit Reservierung) u.n.V., www.piratenrestaurant.de

Schokowerkstatt im Ritter Sport Laden Natürlich ist es eine PR-Nummer – Spaß macht es trotzdem. 9 Euro pro Kind kostet der eineinviertel­ stündige Workshop (Online-Re­ servierung). Es wird etwas übers

Schokolademachen erzählt und dann geht es auch schon ans Tafel­ mischen. Während die eigenen Kreationen abkühlen, werden die Verpackungen bemalt. Mitte, Französische Str. 24, d Französische Straße. 5 200 95 08 10, Mo-Fr 10.15-17.45 Uhr, Sa 10.15-17.15 Uhr, So 10.45-16 Uhr, www.schokowerkstatt-berlin.ritter-sport.de

Tomasa Jeden Sonntag treffen sich hier im Herbst und Winter von 10 bis 15 Uhr die Fans des opulenten Früh­ stücksbuffets (15 Euro pro Per­ son). Auch für Kinder ist das To­ masa ein Paradies, denn sie dürfen auf dem dazugehörigen Spielplatz oder im Spielzimmer herumto­ ben. In der Bäkestraße 62 (Lich­ terfelde) und in der Berliner Stra­ ße 8-8a (Zehlendorf ) gibt es wei­ tere Restaurants. Kreuzberg, Kreuzbergstr. 62. 5 81 00 98 85, So-Do 9-1 Uhr, Fr, Sa 9-2 Uhr, www.tomasa.de

Kino Bali Kleines, aber sympathisches Kiez­ kino, das sich nicht nur mit einem ausgesuchten Arthousepro­ gramm, sondern auch mit Retro­ spektiven und Kindervorstellun­ gen profiliert. Vormittags kann das Kino von Kitas, Schulklassen oder anderen Gruppen gemietet werden. Ab und zu, je nach Film, gibt es sonntags auch Früh­ stückskino. Filmprogramm und Veranstaltungen finden sich auf

130 Exponate in der Mitmachausstellung

zahlreiche Experimentierkurse, Kita-Forscherkurse, Grundschulkurse und Oberstufenkurse Weitere Informationen erhalten Sie unter www.extavium.de

Marlene-Dietrich-Allee 9 | 14482 Potsdam | www.extavium.de

zitty Familie 3-2013

der Homepage. Mittwochs ist Ki­ notag, dann zahlen Erwachsenen 5 und Kinder 3 Euro. Zehlendorf,Teltower Damm 33, s Zehlendorf. 5 811 46 78, Vorstellungen tägl. 16-20.30 Uhr, www.balikino-berlin.de

Central Am Wochenende werden im Ki­ no Central und im Moviemento (Kottbusser Damm 22, Kreuz­ berg) regelmäßig Kinderfilme für Familien gezeigt (4 Euro Eintritt). In der Woche können ganze Schulklassen, Kindergartengrup­ pen oder sonstige Einrichtungen ihren Kinobesuch individuell pla­ nen. Notwendig ist dafür nur eine feste telefonische Anmeldung. Beim Kinderkino und beim Schulkino beträgt der Eintritt 3 Euro pro Kind. Für Betreuer ist der Eintritt natürlich kostenfrei. Mitte, Rosenthaler Str. 39, d Weinmeisterstraße, s Hackescher Markt. 5 28 59 99 73, www.kino-central.de, www.kinderkinoberlin.de

Kino in der Kiste Der Steinstatt e.V. leistet mit sei­ nem Projekt Kiste Jugendsozialar­ beit, die die Identitätsfindung von Kindern und Jugendlichen fördern und ihre gesellschaftliche und soziale Mitverantwortung ausprägen soll. Teil dieses Projekts ist das Kino in der Kiste, wo wö­ chentlich wechselnde Kinderund Jugendfilme gezeigt werden. Hellersdorf, Heidenauer Str. 10, d Hellersdorf. 5 998 74 81, siehe Homepage, www.kiste.net

KürbisGipfi e& lCo. id Mit Heeid auf der Alm!

Moviemento Täglich werden im Moviemento und im Kino Central (Rosentha­ ler Straße 39, Mitte) regelmäßig Kinderfilme für Familien gezeigt (4 Euro Eintritt). Unter der Wo­ che können ganze Schulklassen, Kindergartengruppen oder son­ stige Einrichtungen ihren Kino­ besuch individuell planen. Not­ wendig ist dafür nur eine feste telefonische Anmeldung. Der Eintritt beträgt 3 Euro pro Kind. Für Betreuer ist der Eintritt natür­ lich kostenfrei. Kreuzberg, Kottbusser Damm 22, d Schönleinstraße. 5 692 47 85, Spielplan siehe Homepage, www.moviemento.de, www.kinderkinoberlin.de

Spatzenkino Damit auch die ganz kleinen Kin­ der ab vier Jahren ihren Spaß am Kino entdecken, organisiert das Projekt Spatzenkino regelmäßig Kinderfilmvorführungen in di­ versen Berliner Kinos, seit 2007 auch in Brandenburg. Zwischen den Filmen bleibt für die Kleinen Zeit zum Spielen. Außerdem wird das Bilderbuchkino an Kitas und Privatpersonen verliehen. Mittels eines Diaprojektors können die Bilder eines original Kinderbu­ ches an die Wand projeziert wer­ den. Anhand der Bilder können die Kinder selbst aktiv werden und die Geschichte, die sich hin­ ter den Bildern versteckt, mit Le­ ben erfüllen. Zusätzlich gibt es passende Spiel- und Bastelideen. Kreuzberg, Obentrautstr. 55. 5 449 47 50, Mo-Fr 10-16 Uhr (Büro), www.spatzenkino.de

Die größte Kürbisausstellung Berlin-Brandenburgs täglich g 31.8. 31.8.-3.11. 3.

Spargel- und Erlebnishof Klaistow 14547 Klaistow · Tel.: 033 206 - 610 70 Südl. Berl. Ring · Abf. Glindow/Klaistow www.buschmann-winkelmann.de


44

Toni & Tonino Das Toni mit dem kleineren Toni­ no am Antonplatz zeigt in aller Regel deutsche und europäische Filme und Nachspieler, bietet aber auch ein umfangreiches Kin­ derprogramm. Montag und Don­ nerstag sind Kinotage. Weißensee, Antonplatz 1,Tram M4, M13. 5 92 79 12 00, je 30 Minuten vor Beginn der ersten Vorstellung, www.kino-toni.de

Museen Akademie der Künste In den beiden Filialen der Akade­ mie der Künste (auch Hanseaten­ weg 10) finden Ausstellungen, Vorträge, Lesungen, Filmvorfüh­ rungen und Konzerte statt. Das Vermittlungsprogramm Kunst­ welten richtet sich an Familien mit Kindern und Jugendlichen. Viele Veranstaltungen sind Schul­ klassen vorbehalten, die die Mög­ lichkeit bekommen, zusammen mit Künstlern der Akademie kreativ zu werden und die Lust an der Kunst zu entdecken. Außer­ dem gibt es Führungen für Schü­ ler mit den Kuratoren der Ausstel­ lungen. Mitte, Pariser Platz 4, d s Brandenburger Tor. 5 20 05 70, Di-So 11-19 Uhr (Ausstellungen), www.adk.de

Kino – Museen

Alte Nationalgalerie Die Familienführung „Guck hin!“ macht jeden Samstag um 15 Uhr die Kleinen mit den großen Meistern bekannt (3 Euro). Kunstwerke werden vor dem Hintergrund der historischen Zu­ sammenhänge den Kindern leicht verständlich nahegebracht und jede Woche steht ein anderes The­ ma im Mittelpunkt, zum Beispiel die Malerei der Impressionisten oder ein Museumsrätselspiel. Wer Lust hat, kann sein Erlebnis hinterher auf Papier bannen. Der Eintritt ist für Kinder und Ju­ gendliche bis 18 Jahre frei Mitte, Bodestr. 1-3, d s Friedrichstraße. 5 266 42 42 42, Di, Mi, Fr, Sa, So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, www.altenationalgalerie.de

Anne Frank Zentrum Die multimediale Ausstellung „Anne Frank. Hier & heute“ zeigt das Leben der jungen jüdischen Tagebuchautorin, die im Konzen­ trationslager Bergen-Belsen er­ mordet wurde. Ergänzt wird die Dauerausstellung durch verschie­ dene Sonderveranstaltungen, et­ wa Filmvorführungen oder Ge­ spräche mit Zeitzeugen. Für Schüler- und Jugendgruppen gibt es pädagogisch aufbereitete Pro­ gramme zur Vertiefung der Aus­ stellung und die Möglichkeit, die

Spuren des jüdischen Lebens in Berlin bei einer Tour zu erkun­ den. Für Kinder bis 10 Jahre ist der Eintritt zur Ausstellung frei. Mitte, Rosenthaler Str. 39, s Hackescher Markt. 5 288 86 560 0, Di-So 10-18 Uhr, www.annefrank.de

Atelier Bunter Jakob in der Berlinischen Galerie Das „Landesmuseum für Moder­ ne Kunst, Fotografie und Archi­ tektur“ wurde 1975 als Verein von kunstfreudigen Bürgern gegrün­ det. Das angeschlossene Kinder­ atelier „Bunter Jakob“ öffnet im­ mer mittwochs von 15 bis 18 Uhr seine Tore, außer in den Ferien und an Feiertagen. Der Verein Jugend im Museum bietet hier verschiedene Projekte und Work­ shops an. Da kann ein Schulpro­ jekt schon mal „Krächzende grü­ ne Dreiecke“ heißen und dem Zusammenhang von Ton, Form und Farbe auf den Grund gehen. Als roter Faden durch alle Aktivi­ täten zieht sich die Suche nach Antworten auf die Fragen: Was ist, kann und macht Kunst? Auch Kindergeburtstage können hier gefeiert werden. Kreuzberg, Alte Jakobstr. 124-128, d Kochstraße. 5 266 42 22 42, Mi-Mo 10-13 Uhr, 15-18 Uhr, www.berlinischegalerie.de, www.jugend-im-museum.de

Bode-Museum Präsentiert wird frühchristliche, byzantinische und nachbyzanti­ nische Kunst aus der Zeit vom 3. bis Anfang des 19. Jahrhunderts. Ein Sammlungsschwerpunkt liegt auf italienischen Skulpturen, ein weiterer Akzent auf der spätgoti­ schen deutschen Plastik. Bis 18 Jahre ist der Eintritt frei. In den sich jeden Sonntagnachmittag (15 Uhr) abwechselnden öffentli­ chen Führungen (3 Euro) und Workshops (6 Euro) „Bode für die ganze Familie“ spielen The­ men der Sammlung eine Rolle und tragen Erlebnis- und Mit­ machcharakter. In den Ferien gibt es unterschiedliche Workshops, in denen Kids bis 12 Jahre u. a. verschiedene künstlerische Tech­ niken kennenlernen. Mitte, Am Kupfergraben , d Friedrichstraße, s Hackescher Markt. 5 266 42 42 42, Di, Mi, Fr, Sa, So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr, www.smb.spk-berlin.de

Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen Die aufregende Geschichte des Films wird hier buchstäblich le­ bendig. In den riesigen Ausstel­ lungsräumen kann man sich zwi­ schen Stars und Diven, Meister­ werken und Skandalen schon mal verlieren. Für Kinder ab 8 Jahren zitty Familie 3-2013


45

Museen gibt es ein Angebot an speziellen Fßhrungen und Workshops. Wer hier seinen Kindergeburtstag fei­ ern will, kann sogar einen eigenen Trickfilm produzieren. . Mitte, Potsdamer Str. 2, d s Potsdamer Platz. 5 300 90 30, Di-So 10–18 Uhr, Do 10–20 Uhr, www.filmmuseumberlin.de

Deutsches Historisches Museum 2006 hat es seine Dauerausstel­ lung zu 2000 Jahren deutscher Geschichte erĂśffnet. Zu den the­ matischen Schwerpunkten des Parcours zählen die europäische Aufklärung und der Erste Welt­ krieg, ein Spezialgebiet des DHM. Ansonsten handelt es sich um einen konventionellen Ritt durch die Jahrhunderte, mit vie­ len Schlachten und wenig Sozial­ geschichte. Immer sonntags fin­ den FamilienfĂźhrungen statt. Museumspädagogische Angebote wie eine Schreib- und Geschichts­ werkstatt und ein Ferienangebot runden das Programm fĂźr Kinder ab. Kinder von 5-10 Jahren kĂśn­ nen ihren Geburtstag im Muse­ um feiern. Besucher unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Mitte, Unter den Linden 2, d FriedrichstraĂ&#x;e, s Hackescher Markt, FriedrichstraĂ&#x;e,Tram 100, 200. 5 20 30 40, tägl. 10-18 Uhr, 24. Dez geschlossen, www.dhm.de

Deutsches Technikmuseum Das Deutsche Technikmuseum ist an dem Rosinenbomber auf der Fassade zu erkennen, jenem

Flugzeugtyp, der West-Berlin während der Blockade mit Le­ bensmitteln versorgte. Ăœberhaupt geht es im DTM ziemlich viel um Fortbewegung - von den ersten Fahrrädern bis zum Feuerwehrau­ to. FĂźr Kinder und Familien wer­ den an den Wochenende sonntags 14 Uhr kostenfreie FĂźhrungen angeboten und in der Familien­ werkstatt am Samstag kĂśnnen kleine Nachwuchsforscher zu den Themen Auftrieb und Wasser ex­ perimentieren. Das DTM ist auch ein toller Ort fĂźr eine Ge­ burtstagsfeier – zu diesem beson­ deren Anlass organisiert das Mu­ seum aufregende Aktivitäten zu verschiedenen Themen. Das an­ geschlossene Science Center Spectrum hat seit August wieder geĂśffnet und lädt zu einer Viel­ zahl an Experimenten ein. Ar­ chenhold-Sternwarte und ZeissGroĂ&#x;planetarium, die ebenfalls zum DTM gehĂśren, weiten in anderen Stadtteilen den Hori­ zont. Das Zuckermuseum im Wedding Ăśffnet erst Ende 2014 wieder und dann am Standort Trebbiner Str. Kreuzberg,Trebbiner Str. 9, d MĂśckernstraĂ&#x;e. 5 902 54 0, Di-Fr 9-17.30, Sa, So, Feiertage 10-18 Uhr, www.dtmb. de

Hamburger Bahnhof Mit Beuys’ Fettecke kÜnnen ja schon die meisten Erwachsenen wenig anfangen - wie soll es da dem Nachwuchs gehen? Der Hamburger Bahnhof schlägt eine Brßcke zwischen Kind und Kunst: Spannende Fßhrungen

FamiliencafĂŠ & Laden

und Workshops (nach Anmel­ dung) machen Kunstvermittlung lebendig, so etwa der jeden 4. Sonntag im Monat stattfindende Workshop „Kunstnopoly“, bei dem Kinder zwischen 6 und 12 Jahren selbst Spiele entwerfen und so ihr schĂśpferisches Talent entdecken und schulen. Der Ein­ tritt ist bis 18 Jahre frei. Mitte, Invalidenstr. 50-51, s Hauptbahnhof. 5 266 42 42 42, Di, Mi, Fr 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr, Sa, So 11-18 Uhr, Mo geschlossen, www.hamburgerbahnhof.de

JĂźdisches Museum Die Dauerausstellung präsentiert „2000 Jahre deutsch-jĂźdische Ge­ schichte“. Die Leerstellen in der verzinkten Fassade des von Dani­ el Libeskind entworfenen Gebäu­ des verweisen auf das verschwun­ dene jĂźdische Leben in Berlin. Viele Exponate sind zum Mitma­ chen und Ausprobieren. AuĂ&#x;er­ dem finden spezielle Workshops, Ferienprogramme und verschie­ dene FĂźhrungen statt, zum Bei­ spiel die interaktive FĂźhrung „Das verrĂźckte Haus“, Ăźber die Architektur des JĂźdischen Muse­ ums oder „Halacha und Hefezopf - Was kommt in den Schabbat­ topf?“ Ăźber die jĂźdische Traditio­ nen im Wandel der Jahrhunderte (beide FĂźhrungen fĂźr Kinder von 5 bis 12 Jahren). Jeden ersten Samstag im Monat freier Eintritt fĂźr Besucher bis 18 Jahre. Kreuzberg, Lindenstr. 9-14, d Hallesches Tor, KochstraĂ&#x;e. 5 25 99 33 00, Mo 10-22 Uhr, Di-So 10-20 Uhr, www.jmberlin.de

Jugendmuseum im SchĂśneberg Museum Kinder, die gern auf Omas Dach­ boden herumstĂśbern und ihre Freude am Finden der merkwĂźr­ digsten Sachen haben, sind hier richtig. In 27 Kisten, kann man allerlei alltägliche und ungewĂśhn­ liche Dinge entdecken. Alles darf angefasst und ausprobiert wer­ den, vom historischen Tennis­ schläger bis zur Räuberpistole. Neben den Dauerausstellungen Wunderkammern-Wunderkisten und Villa Global, die Einblick in verschiedene Themen der Stadt­ geschichte und Alltagskultur er­ mĂśglichen, finden auch ständig wechselnde Ausstellungen (siehe Website) statt. Das Museum ver­ fĂźgt Ăźber ein Jugendarchiv und eine Museumsdruckerei. AuĂ&#x;er­ dem werden an Sonntagen und in den Ferien Projekttage und Workshops veranstaltet. Der Ein­ tritt ist frei. SchĂśneberg, Hauptstr. 40-42, s SchĂśneberg, Bus 104, 148, 204. 5 902 77 61 63, Mi, Do 15-18 Uhr, Sa, So 14-18 Uhr (Dauerausstellung), www.jugendmuseum.de

Kreuzberg Museum Ein Heimatmuseum der besonde­ ren Art: Es dokumentiert Stadt­ entwicklung und Sozialgeschich­ te des Bezirks. Auf drei Stockwer­ ken zeigen Ausstellungen unter­ schiedliche Lebensstile, Kulturen und Nationalitäten des berßhm­ ten Stadtteils. In der historischen Druckerei Schneider lernen Kin­ der und Jugendliche wie Bßcher und Grafiken ganz analog herge­

GROS S E S THE ATE R FĂœR DIE GANZE FAMILIE

(auf 200 qm)

KINDERBEKLEIDUNG SPIELZEUG BABYZUBEHĂ–R NEU UND SECOND HAND INDOORSPIELPLATZ KURSRAUM PLATZ FĂœR KINDERGEBURTSTAGE Inhaberin: Ines Pavlou Krossener Str. 35 ¡ 10245 Berlin Tel. 030 29 36 18 71 oder 030 86 20 49 84 www.amitola-familiencafe.de www.amitola-berlin.de

zitty Familie 3-2013



in englischer Sprache Premiere: 11. September

  FAMILIEN-UNI 2 X 2 = GRĂœN 19. + 20. Oktober

Premiere: 16 . Oktober

w w w. PA R K AUE .de


46 stellt werden (Anmeldung erfor­ derlich). Außerdem gibt es eine gute Präsenzbibliothek und ein Archiv sowie museumspädagogi­ sche Angebote und thematische Führungen. Der Eintritt ist frei. Für Gruppen organisiert das Mu­ seum auch historische Stadtfüh­ rungen, eine Kanutour auf der Spree oder eine Kiezbegehung mit deutsch-türkischen Kreuz­ bergerinnen. Kreuzberg, Adalbertstr. 95a, d Kottbusser Tor. 5 50 58 52 33, Mi-So 1218 Uhr (Ausstellungen), Mi-Fr 12-16 Uhr (Druckerei), Di, Mi 10-16 Uhr, Do 12-18 Uhr (Bilbliothek), www.kreuzbergmuseum.de

Labyrinth – Kindermuseum Berlin Hier werden Kinder nicht mit Vorträgen berieselt, sondern kön­ nen selbst aktiv werden. In wech­ selnden Ausstellungen darf ange­ fasst, geklettert, gebastelt, gestal­ tet und verkleidet werden. Die Themen reichen von Kunst über Gesundheit, Intelligenzen und Sinneswahrnehmungen bis hin zu Märchen. Seit über 15 Jahren hat sich das Museum als kindgerech­ ter Erlebnisort immer wieder neu erfunden und das begeistert auch Erwachsene. In der aktuelle Er­ lebnisausstellung „Ganz weit weg – und doch so nah“ sind die Besu­ cher zu Gast bei Kindern aus der ganzen Welt und lernen so eine Menge über fremde Kulturen. Und eine Geburtstagsparty kann man hier auch feiern. Das Muse­ um bittet darum, Socken oder Hausschuhe mitzubringen. Wedding, Osloer Str. 12, d Pankstr., Bus M27,Tram M13, 50. 5 800 93 115 0, Fr, Sa 13-18 Uhr, So, Feiertage 11-18 Uhr, in den Ferien Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa 13-18 Uhr, So 11-18 Uhr, www. kindermuseum-labyrinth.de

Museen druckend nachgebaut im Verhält­ nis 1:87. Weiteres Highlight: Die kleinste Schokoladenfabrik der Welt, in der Weihnachtsmänner das ganze Jahr Schokotäfelchen produzieren. Kinder- und Ju­ gendgruppen können sich für Führungen anmelden, aber auch spontan können Familien eine geführte Tour durch die Ausstel­ lung unternehmen. Zeiten erfährt man an der Kasse oder auf der Homepage. Kinder bis einem Meter Körpergröße und Geburts­ tagskinder haben freien Eintritt. Mitte, Grunerstraße 20, d s Alexanderplatz. 5 447 23 022, tägl. 10-20 Uhr (letzter Einlass 19 Uhr), www.loxxberlin.de

MACHmit! Museum für Kinder Auf mehreren Etagen bietet das geräumige und moderne Kinder­ museum vieles zum Selbstauspro­ bieren und Erkunden. Die aktuel­ le Ausstellung „Die alten Römer und wir“ informiert noch bis De­ zember über das Leben im alten Rom und zeigt was davon immer noch Einfluss auf unser Leben heute hat. Analog zu den jeweili­ gen Ausstellungen werden Work­ shops angeboten. In der Drucke­ rei lernt man, wie früher Zeitun­ gen und Bücher gemacht wurden. Ebenfalls wie in Omas Zeiten ist’s im alten Seifenladen. So richtig Austoben können sich die Klei­ nen im „Kletterregal“ und einem Spiegelkabinett, während sich die Erwachsenen in aller Ruhe und mit Blick auf die Kleinen im Café entspannen können. Kinder un­ ter drei Jahren haben freien Ein­ tritt. Prenzlauer Berg, Senefelderstr. 5, d Eberswalder Str., s Prenzlauer Allee. 5 747 78 200, Di-So 10-18 Uhr, www. machmitmuseum.de

LOXX

Madame Tussauds

Das LOXX befindet sich im Alexa in der dritten Etage. Hier kann man Berlin als Miniaturwelt auf einer Ausstellungsfläche von 1700 qm überblicken, unter an­ derem Nachbauten des Fernseh­ turms, Hackeschen Markts und des Regierungsviertels mit seinen gigantischen Gebäuden – beein­

Das berühmte Wachsfigurenkabi­ nett zeigt verblüffende echte Doppelgänger von Prominenten aus Politik, Kultur, Sport, Fernse­ hen und Musik, wie Bürgermei­ ster Klaus Wowereit, Kanzlerin Angela Merkel, Oliver Kahn oder Elvis Presley. Zu den neueren Stars gehören Prinz William und

seine Frau Kate, ABBA und Udo Lindenberg. In einem „Hinter den Kulissen“- Bereich erfährt man, wie eine Wachsfigur ent­ steht und der interaktive Rund­ gang verrät mehr über das Leben der wächsernen Promis. Kinder bis zu drei Jahren haben freien Eintritt. Mitte, Unter den Linden 74, s Unter den Linden. 5 0180-554 58 00, tägl. 10-19 Uhr (letzter Einlass 18 Uhr), www.madametussauds.com

Märkisches Museum Das „Museum der Berliner“ zeigt die umfassenden kulturhistori­ schen Sammlungen des Stadtmu­ seums von den prähistorischen Siedlungsspuren bis zum An­ bruch des 20. Jahrhunderts. Im Museumslabor können Schüler mehr über die Bedeutung einer Museumssammlung erfahren. Man geht den Fragen, warum, wie und was gesammelt wird auf den Grund. So werden junge Menschen für die historischen Zeugnisse der Stadt sensibilisiert. Die Dauerausstellung „Kaiser, König, Bettelmann“ zeigt Spiele und Spielzeuge von Kindern ver­ schiedener sozialer Schichten in Alt-Berlin von 1871–1933. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist der Eintritt frei, an jedem ersten Mittwoch des Monats kommen auch Volljährige um­ sonst ins Museum. Mitte, Am Köllnischen Park 5, d Jannowitzbrücke, Märkisches Museum, s Jannowitzbrücke. 5 308 66 215, Di-So 10-18 Uhr, www.stadtmuseum.de

Martin-Gropius-Bau Das Haus versteht es mit Ausstel­ lungen zu Frida Kahlo oder Ai Weiwei immer wieder für gestei­ gerte Aufmerksamkeit und lange Schlangen vor dem Eingang zu sorgen. Derzeit kann man „Auf den Spuren der Irokesen“ wan­ deln oder noch bis 1. Dezember die Ausstellung „Meret Oppen­ heimer. Eine Retrospektive“ besu­ chen. Auch für Familien bietet das Programm einiges - schließlich wird ein spezielles Vermittlungs­ programm für Kinder unterhal­ ten, das spielerisch den Zugang zur Welt der Kunst ermöglichen

soll. Die Teilnahme ist kostenlos. Ausstellungseintritt bis 16 Jahren frei. Kreuzberg, Niederkirchnerstr. 7, d Potsdamer Platz, s Anhalter Bahnhof, Bus M41. 5 254 86 0, Mi-Mo 10-19 Uhr, www.gropiusbau.de

Mauermuseum – Haus am Checkpoint Charlie Das private Museum am ehemali­ gen innerstädtischen Grenzüber­ gang zieht die Touristen in Scha­ ren an und zeigt eine Dokumen­ tation über die geteilte Stadt, darunter spektakuläre FluchtHilfsmittel. Täglich werden Do­ kumentarfilme gezeigt. Kinder bis sechs Jahre haben freien Ein­ tritt. Kreuzberg, Friedrichstr. 43-45, d Kochstraße. 5 253 72 50, tägl. 9-22 Uhr, Bürozeiten 9-17 Uhr, www.mauermuseum.de

Museen Dahlem Ethnologisches Museum und Museum für Asiatische Kunst Ein Ausflug zu den Museen Dah­ lem lohnt sich für alle, die einen Blick über den europäischen Tel­ lerrand wagen wollen. Im Muse­ um für Asiatische Kunst bestaunt man asiatisches Kunsthandwerk, buddhistische Kunst, chinesische Malerei oder Kunstgewerbe aus Japan. Besonders schön für Kin­ der sind die großen Südsee-Holz­ boote, von denen auch eins er­ klettert werden kann. Gelegent­ lich werden auch Teezeremonien für Familien mit Kindern ab 8 Jahren veranstaltet. Ebenso fin­ den im Rahmen von Ausstellun­ gen Workshop für Kinder von 8-12 Jahren und für Jugendliche von 14-18 Jahren statt. Für Ju­ gendliche bis 18 Jahre Eintritt frei. Zehlendorf, Lansstr. 8, d Dahlem Dorf. 5 266 42 42 42, Di-Fr 10-18, Sa, So 11-18 Uhr, www.smb.museum

Musenkinder im Märkischen Museum Das Team um die Museumspäda­ gogin Gabriela Braden-Becker bietet Kindern unter anderem märchenhafte Geburtstagspartys, zitty Familie 3-2013


47

Museen ein kßnstlerisches Programm und eine Kriminaltour im Märkischen Museum an. Hier erfahren Kin­ der im Alter von 6 bis 12 Jahren spielerisch Eckpunkte der BerlinGeschichte. Zudem gibt es Kin­ derfßhrungen durch das Alliier­ tenmuseum, Clayallee 135 in Dahlem. Mitte, Am KÜllnischen Park 5, d Märkisches Museum, s Jannowitzbrßcke. 5 89 39 15 54,Termine nach Vereinbarung, www.stadtmuseum.de, www.musenkinder.de

Museum fĂźr Kommunikation Detektivschule, Druckwerkstatt, Schreibatelier und vieles mehr. Die MĂśglichkeiten, das Museum zu erkunden und selbst aktiv zu werden, sind vielfältig. Schulklas­ sen kĂśnnen in der museumseige­ nen Erfinderwerkstatt Albert Einstein Konkurrenz machen oder im Workshop Schatzkisten bauen und SchlĂśsser knacken. Zur Ausstellung „Bin ich schĂśn“, die am 27. September beginnt und bis 23. Februar 14 läuft, gibt es auĂ&#x;erdem Workshops, FĂźh­ rungen und Familiensonntage, die sich mit der Frage beschäfti­ gen, was ist schĂśn in der Men­ schen- und Tierwelt. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Mitte, Leipziger Str. 16, d Mohren­ straĂ&#x;e, Stadtmitte. 5 20 29 40, Di 9-20 Uhr, Mi-Fr 9-17 Uhr, Sa, So, feiertags 10-18 Uhr, 24.,25.12. und 31.12. geschlossen, www.museumsstiftung.de

Museum fĂźr Naturkunde Das Naturkundemuseum ist die Mutter aller Familienmuseen, im­ mer wieder atemberaubend. Das bewirken die leuchtenden Plane­ tenmodelle, die glitzernden Rie­ senkristalle, versteinerten Pflan­ zen, aufgepieksten Schmetterlin­ ge, ausgestopften SingvĂśgel und vergrĂśĂ&#x;erten Insekten. Den klei­ nen Besucher interessiert aber vor allem das weltweit grĂśĂ&#x;te Dino­ saurierskelett, ein Brachiosaurus brancai. Dem Sog dieser Evoluti­ onsparade kann man sich nicht entziehen. Auch toll: Die Ta­ schenlampenfĂźhrungen durch das dunkle Museum, die im No­ vember und Dezember wieder angeboten werden. Mitte, Invalidenstr. 43, d Naturkundemuseum, Bus 245,Tram M6, M8, 12. 5 20 93 85 91, Di-Fr 9.30-18 Uhr, Sa, So, feiertags 10-18 Uhr, www.naturkundemuseum-berlin.de

Museumsdorf DĂźppel In diesem Zehlendorfer Freilicht­ museum wurde ein mittelalterli­ ches Dorf mit Backhaus, Schmie­ de, Getreidespeicher und Brun­ nen rekonstruiert. Hier kann man ins Leben vor 800 Jahren eintau­ chen, alte Spiele - vom Brettspiel bis zum Ringelstechen - spielen, mit dem Ochsenkarren durchs Dorf fahren und die Haustiere von anno dazumal begutachten. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Ăœber den Winter schlieĂ&#x;t das Muse­ umsdorf - ein Besuch ist noch bis einschlieĂ&#x;lich 13.10. mĂśglich.

Selbsthilfe pur oder fĂźr professionelles Arbeiten Kurse mit AMT- Zerfikat: • EnergyEFT • EmoTrance • Stressmanagement • Potenalfocusing • Heilung • SOQUAKI bei Schulproblemen www.eƒmoon.com www.energy-eƒ-et.com zitty Familie 3-2013

KIKUFRI: Zeichnen und Malen ist ein vermielbares Handwerk im Kinder (und Jugend) Kunstatelier Friedenau. Fundiertes KĂśnnen, den individuellen WĂźnschen entsprechend, fĂźhrt Kinder und Jugendliche zu ihrem eigenen Ausdruck. Siehe BĂźcher: „Zeichnen heiĂ&#x;t Sehen“ und „Lieblingszeichnungen“ HAUPT Verlag, Bern, www.kelterzeichnen.de www.kikufri.de.

Im Winter ist der Besuch leider nur als Schulklasse mit vorheriger Anmeldung mĂśglich. Zehlendorf, Clauertstr. 11, s Zehlendorf. 5 802 66 71, bis 13.Okt Do 1519 Uhr, So u. feiertags 10-17 Uhr (letzter Einlass 1h vorher), www.dueppel.de

Museumsinsel Ein Spaziergang durch das beein­ druckende historische Ensemble der Museumsinsel lohnt sich im­ mer. Die fĂźnf Häuser - Altes und Neues Museum, Alte Nationalga­ lerie, Bode-Museum und Perga­ monmuseum - bieten regelmäĂ&#x;ig FĂźhrungen und Veranstaltungen speziell fĂźr Kinder an sowie ein abwechslungsreiches Ferienpro­ gramm. Mitte, Museumsinsel , d s FriedrichstraĂ&#x;e. 5 266 42 42 42, tägl. 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, www.smb.museum

Neue Nationalgalerie Ein passenderes Gebäude fĂźr die Kunst des 20. Jahrhunderts hätte wohl kaum gebaut werden kĂśn­ nen. Ludwig Mies van der Rohe schuf einen Pavillon aus Stahl mit groĂ&#x;zĂźgigen Glasfassaden. So kann man spannende Sonderaus­ stellungen meist auch von auĂ&#x;en einsehen, während die Samm­ lungspräsentation im Souterrain untergebracht ist. Jeden 2. und 4. Samstag im Monat von 15 bis 17 Uhr finden häufig Workshops fĂźr Kinder und Jugendliche ab 6 Jah­ re statt. Tiergarten, Potsdamer Str. 50, d s Potsdamer Platz, Bus M29, 148. 5 266 42 42 42, Di, Mi, Fr 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr, Sa, So 11-18 Uhr, www.smb.spk-berlin.de

Neues Museum MusikinstrumentenMuseum Kein Geheimtipp mehr, aber im­ mer wieder eine kleine (Klang-) Sensation: Samstagmittags, im Anschluss an die 11 Uhr-FĂźh­ rung, ist um 12 Uhr die grĂśĂ&#x;te Kino- und Theaterorgel Europas, „The Mighty Wurlitzer“, zu hÜ­ ren. Unter den fast 800 ausgestell­ ten Instrumenten aus fĂźnf Jahr­ hunderten Musikgeschichte ist sie die Hauptattraktion. Der Eintritt bis 18 Jahre ist frei, FĂźhrungen kosten 3 Euro. Tiergarten,Tiergartenstr. (Ben-GurionStr. EINGANG) 1, d s Potsdamer Pl.. 5 25 48 11 78, Di, Mi, Fr 9-17 Uhr, Do 9-20 Uhr, Sa, So 10-17 Uhr, www.sim.spk-berlin.de

Das von StĂźler zwischen 1843 und 1855 errichtete Neue Muse­ um wurde während des zweiten Weltkrieges stark beschädigt und in Teilen zerstĂśrt. Erst 1997 be­ auftragte die Stiftung PreuĂ&#x;ischer Kulturbesitz David Chipperfield mit dem Wiederaufbau des Muse­ ums. Es beherbergt das Ă„gypti­ sche Museum und die Papyrus­ sammlung, das Museum fĂźr Vorund FrĂźhgeschichte sowie Objek­ te der Antikensammlung. Das besondere Highlight ist natĂźrlich die weltbekannte BĂźste der Nofretete. Am Wochenende wer­ den nachmittags spannende FĂźh­ rungen und Workshops fĂźr Fami­ lien mit Kindern von 8 bis 12 Jahren angeboten (Programm sie­


48

he Homepage). Kinder und Ju­ gendliche unter 18 haben freien Eintritt. Mitte, Bodestr. 1-3, s Hackescher Markt. 5 266 42 42 42, Mo-Mi, Fr, Sa, So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr (Museum), Mo-Fr 9-16 Uhr (BesucherdienstHotline), www.smb.museum/neuesmuseum

Pergamonmuseum Im meistbesuchten Museum lohnt es sich, einen Kopfhörer auszuleihen und sich per Walk­ man durch die Ausstellung führen zu lassen. Die archäologische Kunst aus Kleinasien besteht aus einzigartigen Werken der Bau­ geschichte, die durch ihre Grö­ ßenverhältnisse beeindrucken. Der Besucher scheint durch eine antike Stadt mitten in Berlin zu laufen: Pergamonaltar, Markttor von Milet und Ischtar-Tor mit Prozessionsstraße von Babylon und Mschatta-Fassade. Am Wo­ chenende finden Führungen statt, die auch für junge Besucher ab 6 Jahren geeignet sind. Mitte, Am Kupfergraben 5, d s Friedrichstraße,Tram M1, M12. 5 20 90 55 77, tägl. 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, www.smb.spk-berlin.de

Science Center Spectrum Im Spectrum, dem Science-Cen­ ter im Technikmuseum, begeben

Mus een – Parks

sich kleine Forscher auf eine Er­ kundungstour in Sachen Natur und Technik. Wie funktioniert eine Batterie? Warum ist der Himmel blau? Besser, sie lernen es hier, ehe sie die ahnungslosen El­ tern löchern müssen. Kinder un­ ter 6 haben freien Eintritt Kreuzberg, Möckernstr. 26, d Gleisdreieck. 5 90 25 42 84, Di-Fr 9-17.30 Uhr, Sa, So, Feiertage 10-18 Uhr, www.dtmb.de

Parks Botanischer Garten Auf eine rund 300-jährige Tradi­ tion kann das „grüne Juwel“ Ber­ lins zurückblicken. Zu sehen gibt es die Pflanzenwelt des Himalaya, Nordamerikas oder Japans, ein großes Arboretum und 16 Ge­ wächshäuser, in denen spektaku­ läre tropische und subtropische Gewächse gedeihen. Jeden 1. Sonntag des Monats finden um 14 Uhr Kinderführungen statt. Am 27.10. lädt der Botanische Garten von 11 bis 18 Uhr zum Halloweenfest. Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Kaffee. Ein globaler Erfolg.“ bis Februar 2014 finden an verschie­ denen Sonntagen um 14 Uhr Fa­ milienführungen für Kinder ab 5 Jahren durch die Ausstellung statt (Termine siehe Website).

Zehlendorf, Königin-Luise-Platz 6-8, d Dahlem-Dorf, Bus X 83. 5 838 50 100, tägl. Nov-Jan 9-16 Uhr, Feb 9-17 Uhr, März, Okt 9-18 Uhr, Apr, Aug 9-20 Uhr, Mai-Jul 9-21 Uhr, Sep 9-19 Uhr, www.botanischer-garten-berlin.de

Britzer Garten Das 90 Hektar große Gelände der Bundesgartenschau 1985 ist heu­ te vielleicht der schönste und er­ holsamste Park Berlins: ein mo­ derner Landschaftspark mit vie­ len Freizeitmöglichkeiten. Es gibt vier verschiedene Eingänge in den Park. Kinder freuen sich über die vielen Spielplätze, das Lehmdorf und das Tiergehege mit verschie­ denen Tieren. In Workshops lernt man, wie Kräuter verarbeitet wer­ den, schöpft Papier und bastelt. Im Herbst gibt es auch einige Sonderveranstaltungen, z. B. das Drachenfest Luftikus am 13.10. (11-17 Uhr) und einen Mar­ tinsumzug mit Martinsfeuer am 11.11. (ab 16 Uhr). Bei Sonder­ veranstaltungen fällt ein erhöhter Eintritt von 5 ermäßigt 2,50 Euro an. Britz, Buckower Damm, d Alt-Mariendorf, Bus X 179, X 181 Windröschenweg (Eingang). 5 70 09 06 80, täglich ab 9 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit, Kassenöffnung Nov-Feb tägl. 9-16 Uhr, März u. Okt bis 18 Uhr, Apr-Sep bis 20 Uhr, http://www.gruen-berlin.de/parksgaerten/britzer-garten/uebersicht/

Gärten der Welt Der Park liegt inmitten eines weiträumigen Naherholungs­ gebietes und bietet Natur, Ruhe, Erholung und Unterhaltung. Einfach nur ausspannen kann man auf den großen Liegewiesen, Kinder vergnügen sich im Mär­ chengarten, im Wasserspielbe­ reich oder im Irrgarten und Laby­ rinth. Das Projekt „Gärten der Welt“ präsentiert aufwändige Gartenwelten aus China, Japan, Bali, Orient, Italienischer Renais­ sance und Korea – Führungen sind möglich. Seit dem Frühjahr 2011 gibt es einen neuen Garten mit dem Thema „Christliche Kul­ tur“. Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt. Marzahn, Eisenacher Str. 99, s Mahrzahn, Bus 195. 5 700 90 66 99, tägl. ab 9 Uhr, Kasse: Nov-Feb tägl. 9-16 Uhr, März u. Okt tägl. 9-18 Uhr, Apr-Sep tägl. 9-20 Uhr, www.gaerten-der-welt.de

Görlitzer Park Auch auf den zweiten Blick ist der Görlitzer Park kein kindgerechter Ort. Die Musik ist meist laut, ­dicke Rauchschwaden hängen über der Wiese und am Eingang sprechen einen aufdringliche Drogendealer an. Dennoch: Wer sich durch den Großstadtrubel schlägt, kommt über den Eingang Wiener Straße zum Kinderbau­ zitty Familie 3-2013


49

parks – shopping ernhof. Hier kĂśnnen mitten in der Stadt Schweine, Schafe und Esel gefĂźttert und gestreichelt werden. Einige Kinder haben ein Pflegetier Ăźbernommen und kĂźmmern sich regelmäĂ&#x;ig um dessen Wohlergehen. Und auch ohne Hahn und Henne erleben die Kleinen eine ganze Menge in der gepflegten Gartenanlage. Ewa auf dem Wasserspielplatz oder in den Gemeinschaftsräumen. Und auch in der kalten Jahreszeit bietet der GĂśrlitzer Park etwas: Im Kel­ ler des ParkcafĂŠs kann Minigolf gespielt werden. Und zwar unter Schwarzlicht. Und ein paar klei­ nere HĂźgel zum Schlittenfahren gibt es auch. Kreuzberg, GĂśrlitzer StraĂ&#x;e , d GĂśrlitzer Bahnhof, www.kinderbauernhofberlin.de, www.indoor-minigolf-berlin.de

KINDER Domäne Dahlem Hier gibt es jede Menge zu ent­ decken und zu erleben: verschie­ dene Bauernhoftiere (Kßhe, Schweine, Schafe und Ziegen, Pferde und Ponys, Hßhner, Enten und sogar Puten), Traktorklet­ tern, Kutschfahrten, Ponyreiten, basteln – das Angebot ist bunt und kann auch fßr Geburtstags­ feiern vor Ort beliebig zusam­ mengestellt werden. Zudem gibt es verschiedene kreative Ferien­ workshops. Zehlendorf, KÜnigin-Luise-Str. 49, d Podbielskiallee. 5 666 30 00, tägl. 8-19 Uhr (Gelände), Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 8-13 Uhr (Hofladen), www.domaene-dahlem.de

Ă–kowerk Was Kinder sonst nur in Schulbß­ chern sehen, kĂśnnen sie im Ă–ko­ werk erleben, anfassen und erfor­ schen. Das Naturschutzzentrum am Teufelssee bietet den kleinen NachwuchsĂśkologen ein ab­ wechslungsreiches Programm (siehe Homepage) in der freien Wildbahn des Grunewalds: Nachtwanderungen, Ăœberlebens­ trainings und verschiedene Work­ shops geben einen Einblick in ei­ ne Welt auĂ&#x;erhalb des GroĂ&#x;stadt­ treibens. Wilmersdorf,Teufelsseechaussee 22, s Grunewald, HeerstraĂ&#x;e, Bus M19, 186, 349, 218, M49, X34, X49. 5 300 00 50, Apr-26.Okt Di-Fr 9-18 Uhr, Sa, So u. feiertags 12-18 Uhr, ab 27. Okt-30. März Di-Fr 10-16 Uhr, Sa, So u. feiertags 11-16 Uhr, www.oekowerk.de

Tiergarten Zwischen Spree, Potsdamer Platz und Zoo erstreckt sich die 210 Hektar groĂ&#x;e, grĂźne Lunge Ber­ lins und gilt damit als der zweit­ grĂśĂ&#x;te innerstädtische Park Deutschlands. Das verschlungene Wegenetz fĂźhrt vorbei an GrĂźn­ flächen, BrĂźcken, Beeten und Seen, aber auch an FuĂ&#x;ball-, Vol­ leyball- und Frisbeespielern, an Ausdruckstänzern und Liebenden und an unzähligen picknicken­ den Familien. Aber der Tiergarten kann so einiges ertragen. Hat er doch nicht nur die vĂśllige ZerstÜ­ rung im Zweiten Weltkrieg, die fast vollständige Rodung in der Nachkriegszeit, sondern auch Millionen Raver der vergangenen Love Paraden und die Fanmeilen

der WM und EM Ăźberstanden. So erstrahlt er heute zwar nicht mehr in dem Glanz, den ihm der geniale Gartenbauer LennĂŠ einst verlieh, aber er ist immer noch riesig und schĂśn.

sprungen. Auch in den kalten Monaten ist er eine Reise wert, dann nämlich wird aus dem Blu­ menmeer ein zauberhaftes Winter Wonderland. Und auch die Ver­ anstaltungsreihe fĂźr Kinder reiĂ&#x;t im Winter nicht ab: Am 13.10. findet ein groĂ&#x;es Herbstfest, am 10.11. das St. Martinsfest statt und am 8.12. lädt die Adventsjur­ te Familien mit Kindern ein. Es gibt einen Ausleihservice fĂźr Spielgeräte und verschiedene Kindergeburtstagsangebote.

Tiergarten, StraĂ&#x;e des 17. Juni , s Bellevue,Tiergarten

Tierpark BerlinFriedrichsfelde Wer den ganzen Tierpark an ei­ nem Tag sehen will, muss gut zu FuĂ&#x; sein oder fährt eine Runde mit der Parkbahn oder leiht fĂźr die Kinder einen Bollerwagen: Das Ostpendant zum Zoologi­ schen Garten ist Europas grĂśĂ&#x;ter Landschaftstiergarten mit groĂ&#x;­ zĂźgigen Freianlagen, vielen Spiel­ plätzen, groĂ&#x;en Wasserflächen, imposanten Tierhäusern, wie dem Dickhäuterhaus, das auch riesige SeekĂźhe beherbergt, einer Schlangenfarm und im Zentrum des Parks dem zu einem Museum umgewandelten SchloĂ&#x; Fried­ richsfelde. Der Jugendclub des Tierparks bietet alle zwei Wochen eine AG Biologie an, in der man Interessantes Ăźber Natur, Tier und Umwelt erfährt. AuĂ&#x;erdem kann man im Tierpark auch Ge­ burtstag feiern.

Potsdam,Voltaireweg 4a. 5 0331-620 67 77, tägl. 5-23 Uhr, www.volksparkpotsdam.de

Waldschulen in den Berliner Forsten In den Berliner Waldschulen kĂśn­ nen anhand von Rallyes oder Ex­ kursionen zu speziellen Themen­ gebieten die groĂ&#x;en Berliner Waldgebiete erkundet werden. Waldschule Spandau, Tel. 336 30 55; Lehrkabinett und Waldschule Teufelssee, Tel. 41 76 37 03; Waldschule Zehlendorf, Tel. 80 49 51 80; Waldschule Bucher Forst, Tel. 94 11 47 33; Wald­ schule Plänterwald, Tel. 53 00 09 70. Das Veranstaltungsprogramm 2013 kann auf der Homepage heruntergeladen werden.

Friedrichsfelde, Am Tierpark 125, d Tierpark, Bus 296, 396,Tram M 17, 27. 5 51 53 10, Anfang Sep-Ende Okt 9-18 Uhr, Ende Okt-Ende März tägl. 9-17 Uhr, Ende März-Anfang Sep 9-19 Uhr, www.tierpark-berlin.de

5 90 12-0, www.stadtentwicklung.berlin.de/forsten/waldschulen

Shopping

Volkspark Potsdam

Anagramm

Der Volkspark Potsdam ist 2001 aus dem BUGA-Gelände ent­

Gute Bßcher von echten Ken­ nern, vor allem fßr Kinder und

Â?Â?Â?Â?Â?Â?    ­Â? Â?Â?€Â? ‚    Â?  ƒ „ Â…                 

                      

       Â    

zitty Familie 3-2013


50

Jugendliche, doch auch Erwach­ sene sind selbstverständlich gern gesehen. Der Kinderbuchhand­ lungspreis 2006 und das Gütesie­ gel für Leseförderung 2012/2013 sprechen für den gut sortierten Buchladen. Kreuzberg, Mehringdamm 50, d Mehringdamm, Bus M19, M140. 5 785 95 10, Mo-Fr 9-19 Uhr, Sa 10-16 Uhr, www.anagramm-buch.de

Baby Bell Kinder brauchen nicht nur viel Aufmerksamkeit, sondern auch viele Kindersachen: Kindermö­ bel, Hochstühle, Kinderwagen, Bekleidung, Spielsachen ... Das Angebot bei Baby Bell ist groß genug, um die materiellen Be­ dürfnisse unserer Lieben zu stil­ len. Schöneberg, Hauptstr. 6, d Kleistpark. 5 78 70 79 66, Mo-Fr 12-18 Uhr, Sa 10-16.30 Uhr, www.baby-bell.de

Batata Doreen Grunert und Irene Sang entwerfen unter ihrem Label Ba­ tata fröhlich-bunte Kinder- und Babyshirts im Lagenlook, be­ druckt mit lustigen Sprüchen. Hosen, Mützen, Bodies und Klei­ der mit selbst-designten Grafiken sind auch im Programm. Alles aus hautfreundlicher Biobaumwolle mit einfachen Verschlusstechni­ ken und in Sachsen produziert.

shopping

Prenzlauer Berg, Erich-Weinert-Str. 24, d s Schönhauser Allee. 5 44 67 66 11, Mo-Fr 10-16 Uhr und nach Vereinbarung, www.batata.de

bearlintoys Hier verkauft Klaus-Peter Jörger Kinderträume vom Beginn des letzten Jahrhunderts: antikes Spielzeug wie Teddybären, Zube­ hör für Modelleisenbahnen, Blechspielzeug und Brettspiele sowie Kuriositäten. Der Requisi­ tenverleih beliefert diverse Film­ produktionen. Zusätzlich hat sich nun auch Sohn Felix unter dem Namen spielzeugvondamals im Laden eingerichtet. In seiner Sammlung findet man auch Spielsachen aus den 70ern und 80ern wie Matchbox-Autos und Eisenbahnen, Brett und Karten­ spiel und jede Menge Kasperle­ puppen. Charlottenburg,Willmersdorfer Str 11, d Richard-Wagner-Platz. 5 32 70 16 33, Mo-Fr 12-18.30 Uhr, Sa 11-16 Uhr, www.bearlintoys.com

Der Holzkopf Dieser kleine Laden bietet eine große Auswahl an Spielwaren, Be­ wegungs- und Lernmitteln aus Holz. Die meisten Produkte wer­ den in Deutschland hergestellt. Jedes Teil ist nach der Euronorm zertifiziert. Neben Klangbäumen und Schaukelstühlen sind die

Emmi Pikler Materialien ein Ver­ kaufsschlager. Damit auch die Eltern auf ihre Kosten kommen, verfügt der Holzkopf zusätzlich über eine eigene Theaterkasse. Prenzlauer Berg, Dunckerstr. 16, d Eberswalder Straße. 5 32 66 94 81, im Sommer Mo-Fr 10-18 Uhr Sa 1015 Uhr ab 1. Okt. Mo-Fr 9.30-18.30 Uhr, Sa 9.30-15.30 Uhr, www.der-holzkopf.de

auch für Nicht-Berliner Kinder. Ein zweites Geschäft gibt es in der Friedrichstraße 129. Prenzlauer Berg, Rykestr. 41, d Senefelderplatz. 5 56 73 48 50, Mo-Fr 10.30-18.30 Uhr, Sa 10.30-17.30 Uhr, www.kleinegesellschaft.de

Die wilden Schwäne

Gute und schöne Markenkinder­ schuhe von verschiedenen klassi­ schen Herstellern. Viele Modelle gibt es auch bis Größe 40. Beson­ ders beliebt sind die italienischen Schühchen von Primigi. Außer­ dem gibt es Schuhe von bisgaard, Ricosta u.v.m.

Die Kleinen finden hier Holz­ spielzeug, Bücher, Hörspiele, Mu­ sik, ein großes Sortiment an Er­ lebnisspielzeug, Puppen und de­ ren Möbel sowie Jonglage und Kinderfahrzeuge. Und wer ratlos vor den vielen bunten Regalen steht, kann sich getrost auf die Tipps der freundlichen Verkäufe­ rinnen verlassen. Eine weitere Fi­ liale gibt es in Pankow, Breite Straße 39.

Friedrichshain,Wühlischstr. 39, d s Warschauer Straße. 5 21 23 98 85, Mo-Fr 11-19 Uhr, Sa 10-16 Uhr, www.der-kinderschuh.net

Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 63, d Eberswalder Straße. 5 47 08 08 12, Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa 10-18 Uhr, www.wildeschwaene.de

Die kleine Gesellschaft

Dollyrocker

Der Kinderschuh

Den Fernsehturm als Rassel, als Knistertuch oder auch als Kreisel: Die kleine Gesellschaft bietet im­ mer das perfekte Spielzeug für die kleinsten Berliner. Die Auswahl an Spielwaren und Möbeln für alle Altersgruppen ist groß. Hier wird jeder fündig und freundlich beraten. Das Berlin Spielzeug ist ein willkommenes Geschenk

Die Designerinnen Gabi Hart­ kopp und Ina Langenbruch recyc­ len handverlesene und hochwerti­ ge Textilien und entwerfen freche Mode und Accessoires für Kinder bis 7 Jahre in buntem Material­ mix. Jedes Stück ist ein Unikat. Des weiteren gibt es Naturtextili­ en und Mode von verschiedenen Labels sowie schöne Geschenke, Wohnaccesoires, Schnick zitty Familie 3-2013


51

shopping Schnack und eine Papeterie. Friedrichshain, Gärtnerstr. 25, d Samariterstraße. 5 54 71 96 06, Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa 11-17 Uhr, www. dollyrocker.de

Findus „First & secondhand for Kids“: Der Schwerpunkt liegt auf ge­ brauchter Kinderkleidung bis Größe 146. Doch auch Autositze, Dreiräder, Spielzeug und Neuwa­ ren kann man hier finden. Der Renner sind die handgemachten Leder- und Krabbelschläppchen aus Berlin. Prenzlauer Berg, Stargarder Str. 64, d s Schönhauser Allee. 5 444 05 41, Mo-Fr 10-18.30 Uhr, Sa 10-13 Uhr, www.findus-berlin.de

Fräulein S. Susan Diegler schneidert beque­ me und praktische Hosen, Klei­ der und Mäntel aus Nikki, Jersey oder recyceltem Stoff vom Trödel­ markt für Kinder bis 8 Jahre. In ihrem kleinen Laden gibt es aber auch Kinderkleidung von Noa Noa oder Wheat. Und damit die Mütter nicht leer ausgehen gibt es für sie Kleidung von kaffe, expres­ so und the Barn. Prenzlauer Berg, Hufelandstr. 18,Tram M4. 5 42 80 27 55, Mo-Fr 11-18.30 Uhr, Sa 10-17 Uhr, www.fraeuleinsinger.de

Fundus-Verkauf im Theater Mirakulum Eines der bekanntesten Puppen­ theater der Stadt lockt mit einem regelmäßigen Fundus-Verkauf, der im Sommer vor der Tür, im Winter im Foyer stattfindet. Ne­

ben klassischen Kasperle-Mario­ netten und wertvollen Stabpup­ pen aus Indonesien sind Klapp­ maul- und Handspielpuppen zu günstigen Preisen (ab ca. 3 Euro) erhältlich. Über einen GeschenkGutschein für eine der Vorstellun­ gen, z. B. Goethes „Faust I“, „Prinzessin Marzipan“ oder „Däumelinchen findet Freunde“, freuen sich nicht nur Kinder.

Jibboo

Mitte, Brunnenstr. 35, d Bernauer Straße. 5 449 08 20, Di - Do 12-19 Uhr, www.mirakulum.de

Mit über 80 Quadratmetern einer der großen und gut sortierten Kinder-Secondhand-Läden der Stadt. Neben gebrauchten Sachen führt Jibboo auch neue Regen­ bekleidung und Öko-Babyunter­ wäsche. Außerdem werden Stu­ benwagen, Beistellbettchen und Wander-Rückentragen verliehen. In der Bänschstraße 53 befindet sich ein weiterer großer Laden, dort gibt es aber ausschließlich neues Spielzeug.

Glaube und Wahrheit

Friedrichshain, Bänschstr. 77, s Frankfurter Allee. 5 42 80 08 44, Mo-Fr 1018 Uhr, Sa 10-14 Uhr, www.jibboo.de

In liebevoller Handarbeit fertigen Nicole Mieth und Beate Lenger hübsche, lustige und skurrile Tie­ re aus buntem Baumwollstoff, Fell-Imitat und Wollfilz. Außer­ dem findet man für die Puppen eine kleine Damenkollektion, Ta­ schen und Wohnaccessoires. Alle Stücke sind Unikate, verwendet werden ausschließlich Naturfa­ sern. Prenzlauer Berg, Schliemannstr. 30, s Prenzlauer Allee. 5 40 00 31 55, Mo-Sa 11-20 Uhr, www.glaubeundwahrheit.de

Heidis Spielzeugladen Hier gibt es jede Menge kindge­ rechtes und ökologisches Spiel­ zeug: Puppenhäuser, Holz-Eisen­ bahnen, Kaufläden, Kinderfahr­ zeuge, Hörspiel-CDs und Kin­ derbücher für alle Altersgruppen. Für Puppen gibt es Bekleidung. Charlottenburg, Kantstr. 61, d Wilmersdorfer Straße. 5 323 75 56, MoFr 9.30-18.30 Uhr, Sa 9.30-16 Uhr

Katalka Im Katalka geht es bunt zu. Ver­ lockende Spielwaren, viele aus Holz, lassen die Herzen kleiner und großer Kinder höher schla­ gen. In einer Werkstatt werden Spielzeuge repariert und auch selbst gefertigt. Besonders schön sind die Stücke aus eigener Pro­ duktion zu feierlichen Anlässen wie Schuleinführungen und Weihnachten. Prenzlauer Berg, Raumerstr. 21, d Schönhauser Allee, s Prenzlauer Allee, Tram M2. 5 49 85 33 77, Mo 12-19 Uhr, Di-Fr 10-19 Uhr, Sa 10-14 Uhr, www.katalka.de

Kinderkaufhaus Vom Gitterbettchen bis zum Kaufmannsladen, vom Plüschelefanten bis zum Piraten-Aufkle­ ber: Eltern- und Kinderträume werden wahr. Nach einem Besuch darf man sich nicht wundern, wenn auf dem Wunschzettel an den Weihnachtsmann ein Hoch­

bett in Form eines Segelschiffes auftaucht. Bekannte Marken im Sortiment sind etwa Dana Schweigers Kosmetiklinie Belly Button oder Bopita. Mitte, Brunnenstrasse 24, d Rosenthaler Platz. 5 40 05 43 26, Mo-Sa 1019 Uhr, www.kinderkaufhaus-berlin.de

Kindersause Die Kindersause im Akazienkiez ist zwar klein, dafür aber ökolo­ gisch und kreativ. Außer Spiel­ zeug findet man hier Krabbel und Lauflernschuhe, Rucksäcke und eine Auswahl der Marken Puri, Organics for Kids und Disana. Die Womby Wraps und Bags für Babies sind aus 100% Biobaum­ wolle. Schöneberg, Grunewaldstraße 16, d Eisenacher Straße. 5 78 89 18 56, Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa 10-16 Uhr, www.kindersause-berlin.de

Kleine Schritte Schuhe für Kinder bis Größe 40 von Marken wie Bartek, Richter, Geox oder Naturino. Wert gelegt wird auf Tragekomfort und Qua­ lität und beides kann auf einer kurzen Teststrecke mit Steinen, Holz, Nüssen und Gras von den Kleinen überprüft werden. So macht Schuhe kaufen Spaß. Wei­ tere Filiale in der Florastr. 20/21. Prenzlauer Berg, Hufelandstr. 24,Tram M4. 5 42 02 55 56, Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa 10-16 Uhr, www.kleine-schritte.com

la fraise rouge Was mit einem Online-Shop be­ gann, hat sich zu einem Geschäft entwickelt, in dessen Hinterzim­ mern die handgemachten Kin­

Ballett Centrum &

Berliner Musicalschule Kurfürstendamm Karree

DAS ZENTRUM FÜR TANZ IN BERLIN Anerkannte Ergänzungsschule nach §9a PSchG mit BAföG-Berechtigung

Neue und laufende Kurse für Kinder und Jugendliche mit erstklassigen Pädagogen: Ballett, Jazz Dance, Street Dance, HipHop / Videoclip-Dancing, Steptanz rig NEU: SONG & DANCE für Kinder und für Jugendliche ganzjäfhnet! Unsere Kinder tanzen in der Deutschen Oper Berlin f geö im Projekt „Kinder tanzen für Kinder“ Kostenlose Probestunde! Familien-Rabatt für Geschwister, Eltern und Kind! Kurfürstendamm 207-208 · 10719 Berlin · Tel. 883 11 75 www.ballettcentrum-berlin.de

zitty Familie 3-2013

www.mosaik-berlin.de


52 derartikel hergestellt werden. Vor allem kleine Taschen, Accessoires und T-Shirts mit herzallerliebsten Motiven erfreuen die junge oder junggebliebene Kundschaft. Kreuzberg, Großbeerenstr. 64a, d Mehringdamm, Bus M 19. 5 25 35 98 12, Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-14 Uhr, www.lafraiserouge.de

Le Matou Die Kinder- und Versandbuch­ handlung bietet Werke in über 50 Sprachen: Türkisch, Vietname­ sisch, Persisch, Arabisch, Spa­ nisch, Polnisch und viele mehr. Die Auswahl reicht von Sachbü­ chern über Hörspiel-CDs und Romane bis zu Comics. Auch bi­ linguale oder multilinguale Bü­ cher werden geführt. Außerdem finden regelmäßig Veranstaltun­ gen statt über die man sich auf der Homepage erkundigen kann. Friedrichshain, Richard-Ermisch-Str. 8, s Storkower Straße. 5 28 09 96 01, nach telefonischer Vereinbarung, www. le-matou.de

Levy‘s Contor Spezialist für intelligente Spielsa­ chen nicht nur für Kinder: Etwa die wiederbelebten amerikani­ schen Flugzeugmodelle oder Holz- und historisches Blech­ spielzeug. Außerdem eine große Auswahl an Backgammon- und Go-Spielen samt dazugehöriger Literatur. Der Renner sind die „Erstaunlichen Puppen“, die gro­ ßen Leuchten der Geschichte wie Nietzsche, Freud oder Einstein nachempfunden sind (35 cm groß). Neben einem großen Ju­ daica-Angebot, wird ausgewählt schöne Kinder Literatur verkauft. Mitte, Rosenthaler Str., Hof VII 40-41, s Hackescher Markt. 5 280 82 03, Mo-Sa 12-19 Uhr, www.levyscontor.de

Lilofee Zauberhafter Laden mit eben­ solchem Sortiment an Spielzeug, Büchern, Mobilees, Musikinstru­ menten, Papierwaren und kleinen Geschenken. Für berlinbegeister­ te Kinder beispielsweise einen Fernsehturm aus Holz oder einen Kinder-Berlinführer. Besonders gefragt sind die Spielwaren von Kraul.

Shopping

Kreuzberg, Spreewaldplatz 4, d Görlitzer Bahnhof, Bus M 29. 5 617 51 35, Mo-Fr 10-18.30, Sa 10-14 Uhr

Luna Einer der wenigen Holz-Spielwa­ renläden in Moabit. Das Motto dieses schönen Geschäfts von Da­ niela King ist schönes, pädago­ gisch wertvolles Spielzeug zu er­ schwinglichen Preisen. Da gibt es Neues und Gebrauchtes aus bun­ tem und robustem Material, da­ neben Fingerpuppen, Wissensbü­ cher, Haussschuhe, Mobilées, Laufräder, Fahrradsitze und Se­ cond-Hand-Kleidung für Babies und für Kinder bis Größe 140. Unglaublich, was in diesen klei­ nen Laden hineinpasst! Eine Be­ reicherung für den Kiez. Tiergarten,Waldstr. 17, d Turmstraße/ Birkenstraße. 5 54 84 98 21, Di-Fr 10.30-18 Uhr, Sa 10-14 Uhr

Mia Mohnstreusel Valerie Wiese führt in ihrem La­ den liebevoll ausgesuchte Kinder­ bekleidung von hauptsächlich skandinavischen Lables wie Mo­ lo, Moon, danefae oder Småfolk. Schön bunt geht es dabei zu. Im übersichtlichen Onlineshop prä­ sentiert Valerie ein zusätzliches Sortiment. Prenzlauer Berg, Pappelallee 18, d Schönhauser Allee. 5 40 50 40 78, Mo-Fr 11-19 Uhr, Sa 11-17 Uhr, www.miamohnstreusel.de

Mother Coole Baby- und Kinderbeklei­ dung bis Größe 164, dazu Um­ stands- und Stillmode, die einen auch als Mutti schick und lässig aussehen lässt - und das alles zu fairen Preisen. Prenzlauer Berg, Hufelandstraße 30, Tram M4. 5 40 39 32 90, Mo-Fr 10.30-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr, www.mother-shop.de

Mundo Azul Mariela Nagle richtet sich mit ih­ rer internationalen Kinderbuch­ handlung vornehmlich an bilin­ guale Familien und fremdspra­ chenbegeisterte Kinder. Hier gibt es eine große Auswahl an interna­ tionaler Kinder- und Jugendlite­ ratur unter anderem in Englsich,

Spanisch, Französisch, Ita­ lieneisch, Polnisch, Deutsch und sogar einige Kinderbücher in Ja­ panisch oder Mandarin. Daneben gibt es Austellungen und an den Wochenenden auch mal Lesun­ gen oder Theater. Prenzlauer Berg, Choriner Str. 49, d Eberswalder Straße. 5 49 85 38 34, Mo 10-18 Uhr, Di-Fr 10-19 Uhr, Sa 1016 Uhrr, www.mundoazul.de

Onkel Philipp’s Spielzeugwerkstatt Onkel Philipp verleiht (für 1/50 des Kaufpreises pro Tag), repariert und verkauft hauptsächlich ge­ brauchtes Spielzeug, Kinderbü­ cher, Puzzles und Brettspiele. Die Idee des Ladens ist es, Spielzeug zu recyceln statt wegzuwerfen. Wer also kaputtes Spielzeug hat, kann einfach anrufen und be­ kommt unter Umständen schon mal eine Ferndiagnose. Einer der drei Räume beherrbergt das „Grab der DDR-Spielzeuge“, ein Museum mit angeschlossenem Shop. Prenzlauer Berg, Choriner Str. 35, d Eberswalder Straße. 5 449 04 91, Mo,Di,Mi,Fr 9.30-18.30 Uhr, Do 11-20 Uhr, Sa 11-16 Uhr, www.onkel-philipp.de

Petite Boutique Seit sechs Jahren gibt es nunmehr die Petite Boutique, die neben ihrem reichen Sortiment für bis zu 10-Jährige auch immer wieder thematisch ausgerichtetes Spiel­ zeug anbietet. Zum Schulbeginn findet man zum Beispiel Spielsa­ chen und kindgerechte Artikel passend zu diesem Anlass. Auf persönliche Beratung und Kom­ petenz wird hier großen Wert ge­ legt und die „Petite Boutique“ hebt sich damit wohltuend von allen Kettengroßgeschäften ab. Mitte, Auguststr. 26 a, d Rosenthaler Platz, s Oranienburger Tor. 5 84 71 07 12, Mo-Fr 12-19 Uhr, Sa 12-18 Uhr,

Polly Paper Die Zeiten, in denen Recycling­ papier grau und rau gewesen ist, sind lange vorbei. Rein optisch unterscheidet sich umweltfreund­ liches kaum von so genanntem Primärfaserpapier. Aber genug

der Theorie, die Praxis kann man bei Polly Paper bewundern. Kunstvoll gestaltete Schreibblö­ cke, Stifte aus alten Plastikfla­ schen und zahlreiche Schularti­ kel, beispielsweise ökologische Klebstifte, liegen in dem gemüt­ lichen Geschäft aus. Mitte, Gipsstr. 23b, d Weinmeister­ straße, 5 22 43 55 55 Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa 12-17 Uhr, www.pollypaper.de

Prior & Mumpitz Martina Prior lockt mit einem liebevoll ausgesuchten Sortiment kleine und große Bücherwürmer in ihren Buchladen. Veranstaltun­ gen und Empfehlungen kündigt sie in ihrem lesenswerten Blog an. Jeden ersten Mittwoch im Mon­ tag treffen sich lesefreudige Er­ wachsene ab 20 Uhr in ihrem Laden zu Wein, Wasser und höchst interessanten Gesprächen über Bücher. Und für die 10bis16-Jährigen gibt es jeden er­ sten Freitag im Monat ebenfalls einen Leseclub - außer in den Fe­ rien, da finden dafür spontane „umsonst und draußen“ Veran­ staltungen statt, die kurzfristig an der Tafel im Laden bekannt gege­ ben werden. Wohlfühlen ist hier garantiert. Prenzlauer Berg, Dunckerstr. 72, d Eberswalder Straße. 5 53 09 09 80, Di-Fr 10-19 Uhr, Sa 10-16 Uhr, www.priorundmumpitz.de

Rasselfisch Weiße Regale, weiße Wände und eine 17 Meter lange Quarterpipe sind das gestalterische Highlight des Ladens. Hier gibt es in erster Linie jede Menge Kinderwagen, zum Beispiel den phil&teds navi­ gator, der sich ruck zuck von ei­ nem Einzelbuggy in einen Ge­ schwisterwagen umwandeln lässt. Außerdem findet man hier schö­ ne Babyhängewiegen, Kinderbet­ ten, Pappwiegen, Beistellbetten sowie Spielzeug. Einen weiteren Laden gibt es in der Bergmannstraße 71-72 in Kreuzberg. Prenzlauer Berg, Rykestr. 44, d Senefelder Platz. 5 53 67 46 72, Mo-Fr 11-19 Uhr, Sa 11-18 Uhr, www.rasselfisch.de

zitty Familie 3-2013


53

shopping Ratzekatz Spielzeugland Schlagzeilen machte der Laden, als die hochschwangere Angelina Jolie hier im Februar 2006 fünf Dinos für ihren Sohn erstand. Können Promis irren? Nein. Rat­ zefatz hat eine solide Auswahl an Lego, Holz- und Babyspielzeug sowie ein großes Angebot an Ge­ sellschaftsspielen. Prenzlauer Berg, Raumerstr. 7, d Eberswalder Straße. 5 681 95 64, Mo-Sa 10-19 Uhr, www.ratzekatz.de

RiesengroSS & Klitzeklein Eher an den Bedürfnissen kleine­ rer Kinder ausgerichtet ist das Sortiment in diesem heimeligen Spielzeugladen, der zum Stöbern einlädt. Von Brettspielen über Fi­ guren, meist aus Holz, bis hin zum Bastelbedarf gibt es alles, was das Kinderherz begehrt. Auch vergessene Klassiker kann man in der breiten Produktpalette ergat­ tern. Schöneberg, Eisenacher Str. 78, d Eisenacher Straße. 5 78 71 84 10, MoFr 11-18.30 Uhr, Sa 10-16 Uhr

Siebenschön Hier findet man eine gute Aus­ wahl an naturbelassenem Holz­ spielzeug. Zum Beispiel ein HolzMemory zum Tasten oder für die Größeren einen Mini-Tischflip­ per oder Experimentierkästen, die zum Beispiel anleiten, wie eine mit Limo betriebene Uhr zu bau­ en ist oder wie ein Solar-Eierko­ cher funktioniert. Friedrichshain, Gärtnerstr. 26, d Samariterstraße. 5 74 07 88 33, Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa 10-17 Uhr, www.siebenschoen.de

Steffis Lädchen Steffis Lädchen, spezialisiert auf Spielzeug für Babys und Klein­ kinder, bietet klassisches Spiel­ zeug, das auf elektronischen Schnickschnack weitestgehend verzichtet. Plüschtiere, Puppen, Brettspiele und Holzspielzeug re­ gen die Kreativität der Kleinen an. Hörspiele und Kinderbücher erinnern Mami und Papi, die hier auch Geschenkartikel kaufen können, an ihre eigene Kindheit. zitty Familie 3-2013

Charlottenburg, Knesebeckstr. 18-19, d Ernst-Reuter-Platz, s Savignyplatz. 5 312 33 39, Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa 10-16 Uhr, www.steffis-laedchen.de

Steiff in Berlin 1880 nähte Margarete Steiff einen weich ausgestopften Filzelefan­ ten, das erste Plüschtier der Welt. Inzwischen werden 1,5 Millionen Plüschtiere pro Jahr hergestellt, von Elefanten- und Giraffenba­ bies, über Raubkatzen bis zur sü­ ßen Biene alles, was das Kinder(oder Erwachsenen)herz begehrt. Im Geschäft gibt es davon min­ destens 800. Außerdem gibt es Kinderkleidung bis Größe 116. Charlottenburg, Kurfürstendamm 3839, d Uhlandstraße, d Kurfürstendamm. 5 88 62 50 06, Mo-Fr 10-20 Uhr, Sa 10-19 Uhr, www.steiff.de

Superfreddy Shop Hier gibt es praktische Dinge, wie das ultimative Kinderwagennetz, das auch an Fahrräder und über die Schulter passt, oder Trösten­ des, wie ein Maßband, das immer das richtige Körpermaß anzeigt, egal ob der Spiegel das bestätigt, oder nicht. Originelle Dinge vom Mutterlabel Intimsport Objekt­ design findet man auch sowie Kinderaccessoires, Halstücher oder Schlüsselanhänger. Prenzlauer Berg, Raumerstr. 34, d Eberswalder Straße. 5 30 13 00 15, Mo-Fr 12-18 Uhr, Sa geschlossen, www.intimsport.de

Tausendfüssler Hier kann man nicht nur die er­ sten Schuhe für den Nachwuchs kaufen. Bei Tausendfüssler findet man eine große und schöne Aus­ wahl an Kinderschuhen verschie­

dener Hersteller wie Naturino, Mod8, Chérie, Zecchino D‘Oro oder Ricosta in den Größen 1941. Außerdem gibt es Strümpfe und Strumpfhosen. Schöneberg, Schmargendorfer Str. 34, d Friedrich-Wilhelm-Platz. 5 851 16 42, Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-14 Uhr, www.tausendfuessler-berlin.de

Wertstück Kinder rutschen gerne über den Boden. Die Folge sind zerschlis­ sene Hosen mit Löchern an den Knien. Weil Wegwerfen oft zu schade ist, muss ein Flicken her. Und damit das Kind die Hose weiterhin anziehen mag, sollte der Flicken hübsch aussehen. Die Applikationen und Hosen­ flicken von Wertstück sind hübsch: Schnuckelige Schne­ cken, coole Kassetten oder witzi­ ge Wolken müssen einfach nur


54 mit einem Bügeleisen auf das Kleidungsstück gebracht werden. Friedrichshain, Gärtnerstr. 22, d s Warschauer Straße. 5 63 96 79 69, Di-Fr 11-17.30 Uhr, Sa 10-16 Uhr, www. shop.wertstueck.eu

Wünsch Dir Was Für alle, die gern miteinander spielen. Ursula Wünsch entwi­ ckelt und fertigt in ihrer Werk­ statt farbenfrohe Spielobjekte aus Holz nach ökologischen und öko­ nomischen Aspekten. Besonders am Herzen liegen ihr Kugeln, die sie in vielen Größen und sieben Varianten zum Spiel zusammen­ stellt: Kugelbahnen, Kugeltische und Rechenmaschinen finden sich da. Leider wird auch dieser Laden den Miethaien zum Opfer fallen. Bis Februar 2014 kann man die schönen Kugeln hier noch begutachten und kaufen. Danach zieht Frau Wünsch mit dem Laden in die Heesetraße 9 (Biesdorf ) um. Prenzlauer Berg, Greifswalder Str. 228, Tram M4. 5 282 59 68, Mo, Mi, Do 11-18 Uhr, Fr 14-18 Uhr, Sa 13-18 Uhr, www.wuensch-design.de

Zauberkönig Zauberhaft geht es hier zu: Für Kinder und sonstige Zauber­ künstler gibt es hier das nötige Zubehör. Außerdem Scherzarti­ kel, Dekoration und KarnevalMasken. Neukölln, Hermannstr. 84-90, d Leinestraße. 5 49 20 57 51, Di-Sa 11-19 Uhr, www.zauberkoenig-berlin.de

Spaß Aquarium (Zoo) Leuchtende Quallen schweben durchs Wasser, Schwarzspitzen­ riffhaie, Zackenbarsche und Ane­ monenflische flitzen durchs Be­ cken, während sich in den oberen Etagen Zipfelkrötenfrösche, Blattschneiderameisen und Kru­ stenechsen in Terrarium und In­ sektarium tummeln. Mit 13.000 Tieren in über 1.000 Arten ist das 100 Jahre alte Aquarium das welt­ weit artenreichste. Und auch wenn manches Getier kleine Be­ sucher ein wenig gruseln lässt:

spass Spätestens beim Betatschen der friedlichen Koi-Karpfen im Strei­ chelbecken ist das wieder verges­ sen. Wer ein Baby hat, kann übri­ gens in dessen erstem Lebensjahr mit einer BabyCard Eintrittsko­ sten sparen. Es gibt auch eine Kombi-Baby-Card für Zoo und Aquarium. Tiergarten, Budapester Str. 32, d s Zoologischer Garten. 5 25 40 10, tägl. 9-18 Uhr, www.aquarium-berlin.de

Die gelbe Villa Ob Trommeln, Modedesign, Holzwerkstatt, Kinderyoga, Kreativtanz, Internetcafé oder Hausaufgabenbetreuung: Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren sollen hier gefördert werden. Die Vormittage sind für Schulprojekte reserviert, nach­ mittags gibt es feste Workshops und offene Angebote. Außerdem finden Ferienprogramme, Akti­ onstage, Exkursionen und vieles mehr statt. Für Schnupperfreudi­ ge bietet Die gelbe Villa Führun­ gen zum Kennenlernen an. Die Angebote sind kostenfrei. Im Kinderrestaurant „Fünf Jahreszei­ ten“ können sich Hungrige mit­ tags für einen Euro satt essen. Kreuzberg,Wilhelmshöhe 10, d Platz der Luftbrücke, Bus 104, 248. 5 767 65 00, Mo-Fr 8-16.30 Uhr (Sekretariat), Di-Fr 14-18 Uhr (Foyer), www.die-gelbe-villa.de

Eisstadion Neukölln Wenn die klirrende Kälte auf sich warten lässt und auf den Seen kei­ ne glatte Eisfläche in Sicht ist, bleibt nur der Weg auf die Kunst­ eisbahn. Im Werner-Seelenbin­ der-Sportpark ist das Vergnügen zu äußerst günstigen Preisen zu haben, die zur Happy Hour eine Stunde vor Schluss (außer Mo und Mi) und an den Happy Days Montag und Mittwoch ab 16 Uhr auch noch halbiert werden. Schlittschuhe können selbstver­ ständlich ausgeliehen werden. Neukölln, Oderstraße 182, d s Hermannstraße. 5 62 80 44 03, 12.Okt11.März: Mo-Fr 9-13 Uhr u. 15-18 Uhr u. 19-21.30 Uhr, Sa 9-12 Uhr u. 15-18 Uhr u. 19-21.30 Uhr, So 9-13 Uhr u. 1417 Uhr, www.sport-in-neukoelln.de, www.neukoellner-sport.de

Erika Hess Eisstadion Wedding Die Kufen gespitzt und ab auf die Eisbahn! Erwachsene bezahlen 3,30 Euro, Kinder nur 1,60 Euro. Schlittschuhe können ausgelie­ hen und geschliffen werden. Hap­ py Hour gibt es mittwochs und donnerstags. Wedding, Müllerstraße 185, d See­ straße. 5 46 90 79 51, 14. Okt-16. März 14: Mo-Sa 9-12 Uhr u. 15-17.30 Uhr, Mi, Do zusätzl. 19.30-21.30 Uhr, Fr, Sa zusätzl. 19-30-22 Uhr, So 9-12 u. 1417 Uhr, www.erika-hess-eisstadion.de, www.eislaufen-berlin.de

Eisbahn Lankwitz Familienfreundlichkeit steht hoch im Kurs auf der Eisbahn Lankwitz. Überschüssige Energi­ en können Teenies loswerden beim Eisstockschießen, mitt­ wochs bei der Kinder-Disco, oder samstags bei der Disco für jeder­ mann. Eiskunstlauf und Ring­ hockey lehrt die „ungewöhnliche Eislaufschule“, auch Kinderge­ burtstagsfeiern sind möglich. Vom Eiscasino aus können Eltern durch die große Glasfront auch mal entspannt mit Crêpes und Kaffee dem Nachwuchs beim Herumschlittern zugucken. (Schlittschuhverleih 4,50 Euro) Steglitz, Leonorenstraße 37, s Lankwitz. 5 77 32 89 05, 2. Nov-16. März Mo-Fr ab 10 Uhr, Sa, So ab 12 Uhr, www.eisbahn-lankwitz.de

Extavium Potsdam Caligari Halle Solarzellen selber bauen, einen Trabanten in die Höhe heben oder einen Tornado erzeugen. Mit diesen Versuchen will die „wissen­ schaftliche Mitmachwelt“ Kinder ab etwa 4 Jahren spielerisch für Technik und physikalische Ge­ setze begeistern. In wechselnden 30-minütigen Kursen zu Themen wie „Buntes Herbstlaub“, „Hallo­ ween Special“ oder „Chemische Weihnachten“ experimentieren die Kids unter Anleitung freimü­ tig drauf los. Die Experimentier­ kurse kosten zusätzlich zum Ein­ tritt 4 Euro, die Eintrittspreise liegen bei 8 Euro für Erwachsene, 6 für Kinder, 29 kostet ein Fami­ lienticket.

Potsdam, Marlene-Dietrich-Allee/ Ecke Emil-Jannings-Straße . 5 0331-877 36 28, Di-Do 9-14 Uhr, Sa, So, Feiertage 11-17 Uhr, tägl. 11-17, www.extavium.de

Familienfarm Lübars Fast wie auf einem alteingesesse­ nen märkischen Bauernhof geht es hier zu. In den 80ern wurde die Farm aufgebaut, um Jugendliche aus dem Märkischen Viertel ein bisschen Landlebenluft schnup­ pern zu lassen. Kühe, Schafe, Schweine, Gänse und Kaninchen laufen, hüpfen und watscheln übers Gelände, außerdem stehen Pferde und Ponys zum Reiten be­ reit. Für alle Handwerksfreunde ab 7 Jahre gibt es Aktionen wie Töpfern, Holzwerken oder Glas­ gravieren. Und wer eine Pause braucht, lässt sich in der farmeige­ nen Schänke nieder. Über das Jahr verteilt finden diverse Hof­ feste und Kinderflohmärkte statt, am 6.10. das Erntedankfest (Ein­ tritt 2 Euro, Kinder frei) am 20.10. gibt es ein Drachenfest und am 1. Adventssonntag (1.12.) ein Familienweihnachts­ fest in den Weihnachtsscheunen, das auch schon für kleine Kinder einen Besuch wert ist (Eintritt frei). Reinickendorf, Alte Fasanerie 10, s Wittenau. 5 41 40 88 59, tägl. 10-18 Uhr (Farm), Apr-Okt Di-So 10-18 Uhr, Nov-März Sa 11-17 Uhr, So 10-18 Uhr (Schänke), www.familienfarm-luebars.de

FEZ-Berlin Mitten im Waldpark Wuhlheide liegt dieses Familienparadies. Je­ des Wochenende steigen andere Aktionen: Geschicklichkeitspar­ cours, Familienmessen und Mu­ sik- und Tanz-Workshops. Zu­ dem öffnet hier alle zwei Jahre in den Sommerferien die Kinder­ stadt FEZitty ihre Tore. In Schwimmbad und Badesee kann geplanscht, auf In- und Outdoor­ spielplätzen ausgiebig getobt wer­ den. Dreiräder, Bobby-Cars, Stel­ zen, Federballschläger und vieles mehr stehen zum Verleih bereit. Zum Gelände gehören außerdem die Astrid-Lindgren-Bühne, das interaktive Museum „Alice“, das zitty Familie 3-2013


spass

55

Raumfahrzentrum „orbitall“, die Öko-Insel und das Familienkino FEZino. Zudem findet von April bis Oktober sonntags und feier­ tags ein Kinderflohmarkt von 10 bis 18 Uhr statt und eine Eltern­ akademie bietet Kurse rund um den stressigen Erziehungsalltag an. Vor oder nach dem Besuch lohnt sich ein Trip mit der Park­ eisenbahn, bei der sich die Kinder auch zum Eisenbahner schulen lassen können. Köpenick, Straße zum FEZ 2, s Wuhlheide,Tram 27, 63, 67. 5 53 07 10, Di-Fr 9-22 Uhr, Sa 10-18 Uhr, So 1218 Uhr (Kasse in der Schulzeit) Mo-Fr 10-18 Uhr Uhr, Sa 10-18 Uhr, So 1218 Uhr (Kurzferienöffnungszeiten), www.fez-berlin.de

Goldoni Theaterschule für Kinder und Jugendliche Mal jemand anders sein, ein Kö­ nig, ein Clown oder eine Fee, mal etwas ausprobieren, was man sich im „echten“ Leben nicht so recht traut. All das und viel mehr ma­ chen die Schauspielkurse der Goldoni-Theaterschule für Kin­ der und Jugendliche zwischen 4 und 17 Jahren möglich. Dabei geht es um den Spaß am Spiel, ums Kreative. Bühnenprofis ge­ ben auch Kurse in Gesang, Tanz und Spiel vor der Kamera. Regel­ mäßig dürfen die kleinen Darstel­ ler bei einer Aufführung im Ram­ penlicht stehen. Namenspatron Carlo Goldoni nahm übrigens einst den Commedia dell’arteSchauspielern die Masken ab und ließ sie auch auf der Bühne Men­ schen sein. Weitere Kurse finden im Weinmeisterhaus in Mitte statt Wilmersdorf, Brandenburgische Str. 72, d Fehrbelliner Platz. 5 25 79 91 88, www.goldoni-theaterschule.de

Gruselkabinett Ein wenig befremdlich ist die Idee schon, einen historischen Luft­ schutzbunker mit einem Grusel­ kabinett zu kreuzen. Oben wan­ deln Skelette und Zombies durch Kunstnebel, über einen Friedhof und durch ein Bunkerlabyrinth, im Erdgeschoss warten mittelal­ zitty Familie 3-2013

terliche Medizinszenen und Scheintotensärge auf Gruselwilli­ ge. Im Untergeschoss klärt eine Ausstellung über die Historie des Gebäudes auf. Kinder bis zwölf Jahre (für Kinder jünger als zehn nicht empfohlen!) zahlen 5,50, Schüler zwischen 13 und 17 Jah­ ren 6,50 und Erwachsene 9,50 Euro. Für Kinder ab elf Jahre wer­ den hier auch gruselige Geburts­ tage organisiert. Das Erggeschoss ist rollstuhlgeeignet. Kreuzberg, Schöneberger Str. 23a, s Anhalter Bahnhof, Bus M29. 5 26 55 55 46, Mo 10-15 Uhr (an Feiertagen 10-19 Uhr) So, Di, Do, Fr 10-19 Uhr, Sa 12-20 Uhr, www.gruselkabinett.de

Horst-DohmEisstadion Der beste Grund, den Weg in die­ ses Eisstadion zu machen, ist der

„Schnelllaufring“. Auf einem 400 Meter langen Oval kann man blitzschnell um die Kurven sau­ sen. Die rechteckige Innenfläche eignet sich dagegen zum ent­ spannten Kreisen oder zum Pi­ rouetten üben. Aber aufgepasst: Ring und Innenfläche haben zum Teil unterschiedliche Öffnungs­ zeiten! Schlittschuhe können vor Ort geliehen und geschliffen wer­ den und das Bistro bietet einen guten Blick auf die Eisflächen. Auch Kindergeburtstage sind auf Anfrage möglich, sie beinhalten zwei Stunden Eislaufen, Leih­ schlittschuhe, eine Portion Pom­ mes und ein Getränk pro Kind. Am 12. Oktober geht es los, dann kann bis 16. März 2014 gekurvt werden. Wilmersdorf, Fritz-Wildung-Str. 9, d Heidelberger Platz, s Hohenzollerndamm, Bus 115, N 10, N 3.

5 897 32 734, 12. Okt-16. März, MoFr 9-18 Uhr, 19.30-22 Uhr, Sa 9-22 Uhr, So 10-18 Uhr, www.horst-dohmeisstadion.de, www.eissport-service.de

Kart- & Eventcenter Berlin Mit bis zu 60 Stundenkilometer um die Ecken sausen – davon träumt so ziemlich jedes Kind, seit dem Moment, wo es das Wort „Auto“ sagen kann. Hinters echte Steuer dürfen die Kids zwar noch lange nicht, aber ein bisschen wahr wird der Traum im fünften Stock der Galeria Kaufhof direkt hinterm Ostbahnhof. Mit bis zu 8 Elektro-Karts gleichzeitig kann man über die 230 m lange Piste flitzen. Damit es für die jüngeren Kartfahrer nicht zu gefährlich wird, kann die Geschwindigkeit des Karts der Fahrpraxis der jün­ geren Fahrer/innen entsprechend


56 angepasst werden. Starten kön­ nen Kinder ab 8 Jahren mit min­ destens 1,30 Meter Körpergröße. Aus versicherungstechnischen Gründen besteht die Notwendig­ keit, jeden Fahrer einmalig zu er­ fassen. Kann auch vorab online geschehen. Friedrichshain, Koppenstr. 8, s Ostbahnhof. 5 24 54 01 60, Mo-Do 1522 Uhr, Fr 15-24 Uhr, Sa 10-1 Uhr, So 10-20 Uhr, www.kart-eventcenter.de

Kinder- und Jugendfarm Moritzhof Der einhörnige Edelziegenbock Moritz war Namenspatron für diese Farm. Er lebt schon lange nicht mehr, dafür tummeln sich hier andere Ziegen, Ponys, Scha­ fe, Schweine, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen und jede Men­ ge Federvieh. Neben dem Füttern und Pflegen der Tiere gibt es auch viele andere spannende Dinge für Kinder ab 6 Jahren zu tun und zu lernen. Das Angebot reicht von Garten- und Handwerksarbeit über Spinnen, Töpfern, Schmie­ den und Körbe flechten. Prenzlauer Berg, Schwedter Strasse 90, d Schönhauser Allee, s Bornholmer Straße. 5 44 02 42 20, Mo-Fr 11.3018 Uhr, Sa 13-18 Uhr, www.jugendfarm-moritzhof.de

Kinder- und Jugend freizeiteinrichtung Känguruh Ob Sommer oder Winter, drin­ nen oder draußen – Langeweile wird hier nicht so schnell aufkom­ men. Dafür sorgen die Angebote in der Keramik- und Holzwerk­ statt und dem weitläufigen Aben­ teuergarten mit dem hohen Klet­ terturm, der bezwungen werden will. Und wer unbedingt lieber über Hausaufgaben brütet, der findet einen ungestörten Platz im Computerclub. Im Garten gibt es donnerstags (Familientag) Lager­ feuer mit Holz hacken und Stock­ brot backen. Freitags wird Kino für Kinder ab 10 Jahren angebo­ ten. Aktuelle Infos stehen auf der Website. Friedrichshain, Konitzer Str. 2, d s Warschauer Straße, Bus 240,Tram M10, 23. 5 29 35 05 89,

Spass

Mo-Fr 12.30-18.30 Uhr, Ferienzeit MoFr 12-18 Uhr, www.kfe-kaenguruh.de

Kinder- und Jugendzentrum Fuchsbau Musik steht hier hoch im Kurs. Das fängt schon bei den ganz Kleinen an, die in der KinderDisco ausgelassen die Beine schwingen. Wer später seine eige­ nen Band gegründet hat, kann im „Rockcafé“ unplugged spielen oder beim alljährlichen Rock­ wettbewerb antreten. Doch damit ist das gigantische Angebot noch lang nicht erschöpft, es reicht von der Fahrradwerkstatt über Töp­ fern, Tischtennis und Beachvol­ leyball bis zur Hausaufgabenhilfe. Außerdem können sich Jugendli­ che Rat holen zu Themen wie Recht, Schulden und allgemeine Fragen rund um Stress zu Hause oder in der Schule. Reinickendorf,Thurgauer Str. 66, d Paracelsus-Bad, Bus 120, 122, 322. 5 49 85 99 40, Mo-Fr 10-22.30 Uhr, Sa, So 14-22 Uhr, www.berlin-fuchsbau.de

Kinderbauernhof im Görlitzer Park Eine Oase im Großstadtpark ist der Kinderbauernhof. Esel, Scha­ fe, Ziegen, Schweine, Kaninchen und Hühner kann man begucken. Minirutschen und -schaukeln sorgen für Bewegungsausgleich. Außerdem gibt es pädagogische Angebote: Esel- und KaninchenAG, Gartengruppe, Kreativwork­ shops und Hausaufgabenhilfe. Außerdem wird gemeinsam ge­ kocht und monatlich ein KinderPlenum abgehalten. Wer mag, kann auch eine Tierpatenschaft übernehmen. Kreuzberg,Wiener Str. 59, d Görlitzer Bahnhof. 5 611 74 24, Apr-Okt Mo,Di, Do, Fr 10-19 Uhr, Sa, So 11-18 Uhr, Nov-März Mo,Di, Do, Fr 10-18 Uhr, Sa, So 11-17 Uhr, www.kinderbauernhofberlin.de

Klax-Kinderbildungs werkstatt „Ganzheitliche Förderung“ ist ein Schlagwort, unter dem man sich erst mal nicht so viel vorstellen kann. Bis man die KLAX-Kinder­

bildungswerkstatt betritt. Hier wird in Kursen und Workshops möglichst selbst bestimmt ge­ malt, getanzt, musiziert, Theater gespielt, gebaut und experimen­ tiert, was das Zeug hält. Kurse gibt es auch für Erwachsene. Nicht weit entfernt liegt das KlaxMax-Familiencafé (Langhansstra­ ße 74b). In der Kinderkunstgale­ rie in der Schönhauser Allee 58 a können Kinderbilder bestaunt werden. Pankow, Asta-Nielsen-Str. 11, d Vinetastraße, s Pankow, Bus 250, 255,Tram M1, M2, 50. 5 347 45 10, Mo-Do 8-18 Uhr, Fr 8-17 Uhr (Büro), www. klax-galerie.de; www.klax-kibiwe.de

Legoland Discovery Centre im Sony Center Zwei Millionen Legosteine und 50 Quadratmeter hat es ge­ braucht, um Berlin im Miniatur­ format nachzubauen. Wer das Miniland ausgiebig bestaunt hat, auf den warten noch weitere spek­ takuläre Aktivitäten wie das 4-DKino, die etwas gruselige Fahrt auf der Drachenbahn oder der Besuch in der Legoland-Fabrik, wo man herausfindet, wie aus schnödem Granulat die berühm­ ten bunten Bausteine entstehen. Wem es danach kräftig in den Fingern juckt, bekommt im Mo­ dellbau-Workshop beigebracht, eigene schicke Modelle zu erfin­ den. Stärken kann sich die ganze Familie anschließend im hausei­ genen Café. Gut zu wissen: Onli­ ne-Tickets sind bedeutend gün­ stiger. Schöneberg, Potsdamer Str. 4, d s Potsdamer Platz. 5 30 10 40 10, tägl. 10-19 Uhr (letzter Einlass 17 Uhr), www.legolanddiscoverycentre. com/berlin

Paint Your Style Wer gern selbst gemachte Tassen, Vasen oder Tiegel verschenkt, aber kein Talent oder keine Lust zum Selbertöpfern hat, der ist hier genau richtig. Die weißen Roh­ linge stehen schon im Regal be­ reit, ebenso Pinsel und über 60 Farbtöne. Nach dem Bemalen wird das gute Stück glasiert und gebrannt. Wer es nicht so gern

hat, wenn andere ihm beim Ma­ len auf die Finger gucken, kann das gewünschte Stück nebst Far­ ben auch mit nach Hause neh­ men. In Kreuzberg (Mehring­ damm 73, Tel. 28 83 73 55) gibt es einen weiteren Laden. Charlottenburg, Bleibtreustr. 46, s Savignyplatz. 5 88 55 22 23, Jan-Okt Mo-Sa 12-21 Uhr, Nov-Dez Mo-Fr 1221 Uhr, Sa-So 11-21 Uhr, www.paintyourstyle.de

Planetarium am Insulaner Am Fuß des Kriegstrümmerhü­ gels Insulaner ruht das Planetari­ um, oben drauf thront die Wil­ helm-Foerster-Sternwarte. Das Planetarium hat neben klassi­ schen Gestirnsbetrachtungen auch stets Sternenhörspiele, La­ sershows und Lesungen für Fami­ lien im Programm. Mit einer Eintrittskarte zum Planetarium kann man auch bis zu sechs Wo­ chen später kostenlos die Stern­ warte besuchen. Nach Dämme­ rungseinbruch empfiehlt es sich, eine Taschenlampe mitzuneh­ men, der Weg auf den Hügel ist nicht beleuchtet. Steglitz, Munsterdamm 90, s Priesterweg, Bus 187, M76, 170, X76. 5 790 09 30, www.planetarium-berlin.de

Sea Life Berlin Durchs Meer tauchen, vorbei an Feuerfischen, Katzenhaien und Oktopussen, ohne nass zu werden – das ist hier kein Problem. Über 5000 Tiere planschen durch die Becken. Der spektakulärste Teil des Unterwassertrips ist die Fahr­ stuhlfahrt durch den Aqua Dom, das weltweit größte ZylinderAquarium. Sehenswert sind auch das Spiegellabyrinth und die Son­ derausstellung „Bucht der See­ sterne“. Über Fütterungszeiten informiert die Website. Online­ tickets sind deutlich billiger. Mitte, Spandauer Str. 3, d Alexanderplatz, s Hackescher Markt. 5 01806-66 69 01 01, tägl. 10-19 Uhr, www.sealifeeurope.com

The Center – Activities in English Zwar hätten viele Eltern gern ein zweisprachiges Kind, aber deut­ zitty Familie 3-2013


Für die ganze Familie: das Sparpaket mit iPad 4 und Tagesspiegel E-Paper Sichern Sie sich Ihr Sparpaket: • iPad (4. Generation) • Tagesspiegel E-Paper • Tagesspiegel-App für iPad und iPhone • Hardcase mit Standfunktion im Wert von 34,99 ¤ gratis dazu – für alle Besteller bis zum 31. Dezember 2013!

nur 29,– € mtl.*

Gleich bestellen: Telefon (030) 290 21 - 500 www.tagesspiegel.de/ipad-familie

* Einmalige Zuzahlung für iPad (4. Generation), schwarz, 16 GB mit Wi-Fi: 99,– ¤ / mit Wi-Fi und Cellular: 195,– ¤. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit gilt der dann gültige Preis für das E-Paper (zzt. 17,20 ¤ monatlich). Preise inkl. MwSt. Der Kauf des iPad steht unter Eigentumsvorbehalt innerhalb der ersten 2 Jahre. Die Garantie für das iPad beläuft sich auf ein Jahr. Mit vollständiger Zahlung des Bezugspreises für die Mindestvertragslaufzeit geht das Eigentum am iPad an den Käufer über. Es gelten die unter tagesspiegel.de/ipad4 veröffentlichten AGB. Die einmalige Zuzahlung wird bei Lieferung des Gerätes fällig. Zusätzlich zur Zahlung werden 2,– ¤ Nachentgelt erhoben. Nur so lange der Vorrat reicht.


58 sche Muttersprachler sollten viel­ leicht besser nicht auf Englisch radebrechen, damit das Kind spä­ ter bessere Chancen auf dem Ar­ beitsmarkt hat. „The Center“ kann wenigstens ein bisschen hel­ fen, indem es Kurse für Kinder verschiedenen Alters Schauspiel, Musical, Street- und Jazzdance auf Englisch von Tänzerinnen und Schauspielern anbietet. Für Teenies gibt es dann Street Dance und Pop-Gesangs-Kurse. Die meisten Angebote kosten 39 Euro pro Monat. Prenzlauer Berg, Esmarchstr. 5, s Greifswalder Straße. 5 40 04 84 40, www.thecenter-berlin.de

Winterwelt am Potsdamer Platz Auf dem Eis kurven und dabei Großstadtflair aufsaugen – das kann kein gewöhnliches Eissta­ dion bieten. Auf dieser Eisbahn drehen die Eisprinzessinnen und -prinzen ihre Runden direkt zwi­ schen den Hochhäusern am Pots­ damer Platz. Für Kinder zwischen 4 und 7 Jahren wird kostenloser Eislaufunterricht angeboten. Wer es nicht so hat mit den Kufen, kann stattdessen die größte mobi­ le Rodelbahn Europas herunter­ rutschen. Für die Erwachsenen, die sich nicht gerade im Eisstockschießen versuchen, stehen Schmankerl-Hüttn mit Dirndlund Lederhosen-Bedienung be­ reit. Vom 23.11. bis 26.12. findet hier auch der Weihnachtsmarkt statt. Mitte, Potsdamer Platz/ Marlene-Dietrich-Platz, d s Potsdamer Platz. 5 25 93 92 99, tägl. vom 2.11.4.1.2014 von 10-22 Uhr, Weihnachten 10-16 Uhr, www.winterwelt-berlin.de

Zauber-Theater im Magischen Zirkel Berlin Hokus pokus, simsalabim! Wer richtig zaubern lernen will, sollte derlei Sprüche lieber vergessen und dem Magischen Zirkel einen Besuch abstatten. Anfänger müs­ sen erst die Zauberschulbank drücken, Fortgeschrittene kön­ nen Mitglied werden im ZauberJugend-Club, der jeden zweiten Mittwoch im Monat tagt. Einmal

spiel plätze monatlich (jeden 3. Mittwoch) verzaubern die ausgewachsenen Magier in öffentlichen Vorfüh­ rungen ihr Publikum. (Tickethot­ line 47 99 74 74) Mitte, Schöneberger Ufer 61, d s Potsdamer Platz. 5 23 00 49 72, www.mzberlin.de

ZeissGroSSplanetarium Warum funkeln die Sterne, wie weit sind sie weg, und kann man auf der Milchstraße spazieren ge­ hen? Fragen, die im Rahmen des Kinderprogramms mal sachlich, mal spielerisch bei Hörspielen, Vorträgen und Musikveranstal­ tungen beantwortet werden. Für beste Sicht auf den Planetariums­ himmel sorgt der Projektor Cos­ morama von Carl Zeiss, Jena, der mehr als 9.000 Sterne und diverse astronomische Phänomene auf die Kuppel projiziert. Eher an Er­ wachsene richtet sich das mittler­ weile legendäre „Hörspielkino unterm Sternenhimmel“. Prenzlauer Berg, Prenzlauer Allee 80, s Prenzlauer Allee,Tram M2. 5 421 84 50, Di-Fr 9-12 Uhr u. 13-17 Uhr, Fr 13-20 Uhr, Sa, So 14.30-21 Uhr (Kasse), www.sdtb.de

ZENTRUM danziger50 Kindertanz, kreatives Malen, Schauspiel und mehr bietet der Kulturverein Prenzlauer Berg e.V. im ZENTRUM danziger50 für Kids ab 5 Jahren und Teens an. Zum Kulturverein gehören auch eine Keramikwerkstatt, eine Mu­ seumsdruckerei und das Famili­ enzentrum Weißensee (Mahler­ straße 4, Tel. 91 14 76 90). Letz­ teres bietet diverse Kurse wie musikalische Früherziehung, Krabbelgruppen, offene Nähund Fahrradwerkstätten. Prenzlauer Berg, Danziger Str. 50, Tram M10. 5 41 71 58 87, www.danziger50.de, www.kvpb.de

Zirkus Zack Der Verein zur Überwindung der Schwerkraft (Vuesch e.V.) kommt mit dem Kinder- und Jugendzir­ kus Zack seinem Ziel ziemlich nahe. Neben Trapezakrobatik werden auch Jonglage, Seillauf, Kugellauf und Clownerie in Kur­

sen mit lustigen Namen wie „Cir­ cus Frösche“, „Popcorn Zebras“ oder „Die lachenden Drachen“ gelehrt. Kitakinder ab 4 Jahre stei­ gen ein mit spaßigen Zirkusspie­ len, für die größeren wird es akro­ batischer. Der Monatsbeitrag be­ trägt je nach Alter 25 oder 30 Euro. Friedrichshain, Revaler Straße 99/ Tor 2, d s Warschauer Straße. 5 29 36 58 86, www.vuesch.org/zack

Zoologischer Garten Der Berliner Traditionszoo ist ei­ ne Welt für sich. Erkunden kann man sie ganz schlicht auf Spazier­ gängen vorbei an Nashörnern, Pandabären, Bartkäuzen und Grunzochsen. Es geht aber auch interaktiv: nach Voranmeldung machen sich kleine Forscher mit Fragebögen inklusive Routenfüh­ rung bestückt auf den Rallye-Weg durch Asien, Afrika oder Südame­ rika. Zeit zum Toben auf dem Abenteuerspielplatz und zum Tätscheln von Ziegen und Eseln im Streichelzoo sollte man bei je­ dem Zoobesuch großzügig ein­ planen. Wer ein Baby hat, kann mit der BabyCard Eintrittskosten sparen. Es gibt auch eine KombiBaby-Card für Zoo und Aquari­ um. Charlottenburg, Hardenbergplatz 8, d s Zoologischer Garten. 5 25 40 10, Sep, Okt 9-18.30 Uhr, Ende OktMitte März 9-17 Uhr, Mitte März bis Ende August 9-19 Uhr, www.zoo-berlin.de

Spielplätze Arkonaplatz Der Mittelpunkt des Kinderspiel­ platz auf dem Arkonaplatz ist die Kletterkombination „Lüneburg“ mit hohen Türmen und der Halb­ tunnelrutsche. Auf Hüpfplatten und Wackelbrücken können sie ihren Gleichgewichtssinn trainie­ ren oder ihn in den zwei Karussel­ len und der Sechseckschaukel mit Reifensitzen wieder aus der Bahn werfen. Zahlreiche Sitzbänke bie­ ten den Eltern rings um den Spiel­ platz eine gute Sicht auf ihre spie­ lenden Kinder.

Mitte, Arkonaplatz, d Bernauer Straße, ganzjährig

Arnimplatz Schon 1910 gab es einen Spiel­ platz auf dem Arnimplatz im Prenzl’Berger Nordkiez. Damals einer von sehr wenigen, gibt es heute an fast jeder Straßenecke einen Tummelplatz für die Klei­ nen. Aber nicht immer sind diese so phantasievoll und großzügig angelegt, wie diese mittelalterli­ che Kletterburg, mit Schatztruhe, einem Drachen und vielem mehr. Prenzlauer Berg, Arnimplatz, d s Schönhauser Allee, ganzjährig

Ayers Rock Kinder sind manchmal wie Kat­ zen. Sie wollen überall raufklet­ tern. Auf dem Spielplatz Ayers Rock können sie genau das: Klet­ tern. Eine Felslandschaft, die den Namen des australischen Monoli­ then trägt und jede Menge Aben­ teuer bereithält. Es gibt Höhlen zum Verstecken und ein Plateau zum Ausschau halten. Eine Was­ serpumpe ist ideal für matschige Sandspiele. Um auf dem Felsen herumzutollen, sollten die Kinder schon etwas älter sein. Sie sind nicht gesichert. Tempelhof, Richterstr. 5, d Westphalweg, ganzjährig

Bim & Boom Kinderspielland Auf 3.300 Quadratmetern erwar­ tet die Kinder ein Indoorspiel­ platz, der keine Wünsche offen lässt: Riesenrutschen, eine Tret­ fahrzeugbahn, eine Trampolinund Drei-Etagen-Kletteranlage, Spiel- und Lerncomputer sowie eine Kleinkind-Spielanlage. Marzahn, Beilsteiner Str. 109, s Springpfuhl,Tram 8, 18. 5 78 08 59 39, Di-Fr 14-19 Uhr, Sa, So, feiertags und in den Ferien 10-19 Uhr, www.bim-boom.de

Das Spielzimmer Wer eine Alternative zu überfüll­ ten Riesen-Indoorspielplätzen sucht, ist im Eltern-Kind-Café Spielzimmer richtig: Hier gibt es ein Bällebad, eine Rutsche, ein TÜV-geprüftes Kletterensemble, das sogar die Eltern trägt, und ei­ ne Spielecke für die ganz Kleinen. zitty Familie 3-2013


59

spielplätze – s port Wenn die Kinder noch klettern und toben, die Eltern aber schon nicht mehr können, gibt es Ent­ spannung im vorderen Bereich: Leckere Bio-Produkte und Zeit­ schriften zum Schmökern. Eltern haben freien Eintritt, Kinder ab 2 Jahren zahlen 1 Euro. Prenzlauer Berg, Schliemannstr. 37, d Eberswalder Straße. 5 44 03 76 35, tägl. 10-19 Uhr, www.das-spielzimmer.net

Drachenspielplatz Was Kinder sonst nur in Mär­ chenbüchern zu sehen bekom­ men, können sie hier hautnah er­ leben: Ein großer grün-roter Dra­ che schlängelt sich über den gro­ ßen Sandkasten in Friedrichshain. Er ist zwar nur aus Holz, dafür kann man ihm gefahrlos auf den Kopf klettern und nebenan rut­ schen, schaukeln und mit der Wasserpumpe spielen. Gastrono­ mische Anlaufstationen für aus­ gehungerte Drachenkinder gibt es reichlich drumherum. Friedrichshain, Schreinerstraße 48/49, d Samariterstraße, ganzjährig

Dschungelspielplatz im Bäkepark Einen Spielplatz gab es hier schon immer, spätestens seit die Bänke reguliert und der Park angelegt wurde. Vor einigen Jahren wurde der Spielplatz saniert – doch was sollte man mit den vielen alten Bäumen machen? Ganz einfach: einen Dschungelabenteuerspiel­ platz samt Baumhaus, Seilnetze, Kletterfelsen, Brücken und Pal­ men. Ja, gut, die Giraffen, Zebras, Affen, Löwen und Panther aus Holz sind nicht echt. Aber dafür stehen sie auch im Winter hier. Steglitz, Dalandweg 21, Bus M85, 186, 283, 380

Jack‘s Fun World Bungee-Trampolin, Hüpfburg, Kindereisenbahn, Bumperboote, Seilbahn und viele Attraktionen mehr erwarten Familien in die­ sem Giganten unter den Indoor­ spielplätzen. Bei Regenwetter finden Kinder hier eine bunte Spielwelt vor, ganz und gar ohne pädagogischen Mehrwert. Es gibt auch einen Kleinkindbereich, in zitty Familie 3-2013

dem auf 350 Quadratmetern wild getobt werden kann. Reinickendorf, Miraustr. 38, d Rathaus Reinickendorf, s Eichborndamm. 5 41 90 02 42, Di-Fr 14-19 Uhr, Sa, So, feiertags und in den Ferien tägl. 1019 Uhr, www.jacks-fun-world.de

Kiezkind-Berlin Einen großen Kinderspielplatz samt Café für Eltern und Kinder – mitten auf dem Helmholtz­ platz. Bei schlechtem Wetter kann auch drinnen gebuddelt werden, denn das Café besitzt einen be­ heizten Indoorsandkasten mit al­ lerhand Schaufeln und Eimern für die ersten Sandburg-Versuche, auch eine Spielmaterial-Samm­ lung und eine Bücherecke gibt es für die Kleinen. Die KiezkindEltern planen regelmäßig Aktio­ nen, wie z. B. Kinderfilm-Vorfüh­ rungen und Kindertheater-Auf­ führungen. Von Oktober bis März finden jahreszeitliche Events wie das Apfelfest, Lam­ pionumzüge und das Martinsfest statt. Prenzlauer Berg, Auf dem Helmholtzplatz 1, d Eberswalder Straße. 5 0177-444 04 36, Nov-Feb 12-19 Uhr außer 24.-26.12., 31.12.-1.1., März-Okt 9-19 Uhr, www.mein-kiezkind.de

Köpenicker Hexenhaus Zwar nicht auf Hühnerbeinen, aber immerhin auf drei Stelzen steht das Haus der russischen Ba­ ba-Jaga-Hexe direkt hinter dem Köpenicker Rathaus. Früher stand hier ein alter Bauernhof, nur die mit Feldsteinen gepfla­ sterte Straße und ein Ruinenstall sind noch erhalten. Für kleinere Kinder wurde das schmale Gelän­ de optimal ausgebaut: In einer Senke steht ein Sandkasten und ein Wasserspielplatz, auf dem hö­ her gelegenen Plateau findet sich ein kleiner Abenteuerspielplatz, samt Hexenhaus.

ner Seelgrabenpark nicht beson­ ders groß, aber besonders: Das Areal ist von Kindern gestaltet worden. So sind drei Sandbänke entstanden, auf denen sich Stege, Rutschen, Gerüste und ein Mu­ schelhaus finden. Im nahen Ei­ chepark steht auch noch ein Klet­ terfelsen. Daran können Kinder (manchmal auch unter Anlei­ tung) nach Herzenslust herum­ tollen. Festes Schuhwerk nicht vergessen, die Entfernungen täu­ schen. Marzahn, Kemberger Straße, s Mehrower Allee, ganzjährig

Panketal Am Unterlauf der Panke liegt der naturnah gestaltete Spielplatz „Panketal“ mit vielen Spiel-, Klet­ ter- und Entdeckungsmöglichkei­ ten für Kinder. Auf seinen 4.900 Quadratmetern gibt es vier unter­ schiedliche Spielbereiche: Ange­ hende Naturforscher können sich in einem Wäldchen samt Stein­ haufen, Reisighecken und auf ei­ ner Obstwiese austoben. Uner­ schrockene Piraten überfallen das Schiff „MS-Pankenebel“, Wasser­ flöhe spingen auf dem Wasser­ spielplatz umher und Sportbegei­ sterte versuchen sich an der Klet­ terwand, beim Tischtennis oder an den Basketballkörben. Wedding, Koloniestraße 23, d Osloer Straße, ganzjährig

Pippi Langstrumpf Mitten in Neukölln, mitten in Gropiusstadt befindet sich einer der schönsten Kinderspielplätze der ganzen Stadt. Liebevoll gestal­ tet von der Villa Kunterbunt bis ins Taka-Tuka-Land. Auf den 6.000 Quadratmeter gibt es Spie­ langebote für alle Altersklassen, von der Wasserspiellandschaft mit ihren Stegen, über die Hangelund Klettergerüste, bis hin zum Streetballplatz für Ältere. Und alles ohne Plutimikation!

Köpenick, Kirchstr. , s Spindlersfeld, Bus 167,Tram 60, ganzjährig

Neukölln,Theodor-Loos-Weg 2, d Zwickauer Damm, Bus 373, ganzjährig

Marzahner Sandbänke

Spielplatz im Mauerpark

Mit 1.400 Quadratmetern Fläche sind die Sandbänke im Marzah­

Direkt am Falkplatz liegt ein et­ was versteckter, weil umwucher­

ter, Kletterspielplatz. Während die Kinder toben, die Höhen er­ klimmen, rutschen oder Sand­ burgen bauen, können sich die Eltern auf den schattigen Bänken entspannen. Eine wahre Kinder­ oase. Prenzlauer Berg, Gleimstr./Falkplatz , d s Schönhauser Allee, ganzjährig

Spielplatz KnesebeckstraSSe Am Savignyplatz versteckt sich ein Mini-„Sherwood Forrest“ für kleine Ritter: Robin Hoods große Kletterburg ist umgeben von Schaukeln, Tischtennisplatten, Klettergerüsten und einem Was­ serspielplatz. Besonders beliebt ist bei den Kindern natürlich die Seilbahn, die Erwachsenen kön­ nen sich über die zahlreichen um­ liegenden Cafés und Restaurants freuen. Charlottenburg, Knesebeckstraße/ Ecke Savignyplatz, s Savignyplatz, ganzjährig

Spielplätze im Volkspark Friedrichshain Mit insgesamt ca. 15.000 Qua­ dratmetern unterschiedlichster Spielflächen für Jung und Alt ist der Volkspark der größte Spiel­ platz des Friedrichshain. Neben Skateranlage, Fahrradparcours, Beachvolleyballanlage und Ball­ spielplatz für ältere Kinder und Jugendliche, gibt es auch unter­ schiedliche Spielplätze für die Kleinen, zum Beispiel den „Ha­ fen“, unweit des Märchenbrun­ nens, samt Leuchtturm, Boot und Wasserspielanlage oder das India­ nerdorf mit seiner begehbaren Bogenbrücke. Eltern holen sich am besten im Café Schoenbrunn eine Erfrischung – das Toben könnte etwas länger dauern. Friedrichshain, Am Friedrichshain,Tram M10, M5, M6, ganzjährig

Sport Aquariana-Zentrum Menschen aller Altersgruppen finden hier Anregendes und Un­ terstützendes für Gesundheit und persönliche Entwicklung. Ob


60 Schwangeren- oder Rückbil­ dungsyoga mit Baby: die Kursaus­ wahl ist umfangreich. Auch Na­ turheilverfahren wie Osteopathie für Babies, Homöopathie, Biore­ sonanztherapie (Allergien) und Ernährungsberatung sowie Lern­ beratung und Familienaufstel­ lung werden angeboten. Kreuzberg, Am Tempelhofer Berg 7d, d Platz der Luftbrücke. 5 698 08 10, Mo-Fr 15-18 Uhr (Rezeption), www.aquariana.de

Ballettschule am Schloss Ballett sollte möglichst früh er­ lernt werden. Spielerisch, damit Kinder mit Freude an die an­ spruchsvolle Kunstform des Tan­ zens gehen. Diplom-Tanzpädago­ gin Martina Leithner unterrichtet nach den altersgerechten Lehrplä­ nen der Royal Academy of Dance. Mit viel Leidenschaft und Geduld versteht sie es, die Begeisterung für diesen Tanz zu wecken. Die Früherziehung ab drei Jahren ko­ stet 30 Euro im Monat, zweimal wöchentlicher Ballettunterricht 55 Euro im Monat. Auf ihrer Ho­ mepage steht geschrieben: „Tan­ zen ist Träumen mit den Beinen“. Schöner kann man es eigentlich gar nicht beschreiben. Charlottenburg, Nithackstr. 6, d Richard-Wagner-Platz. 5 0170-811 28 86, www.ballettschleamschloss.de

Boulderworx Kinder lieben es, die Kletterwän­ de, Vorsprünge und Tunnel bei Boulderworx hoch und runter zu jagen. Die Eltern können mitma­ chen oder sich einfach in das gro­ ße Ledersofa setzen und darauf achten, dass ihnen niemand ent­ gegengepurzelt kommt. Empfeh­ lenswert ist die Teilnahme an ei­ nem Kurs, um zu lernen wie das sogenannte „bouldern“ richtig geht. Für Kinder unter 12 Jahre nur in Begleitung Erwachsener, Kinder ab 12 auch alleine, dann aber mit schriftlicher Einver­ ständniserklärung eines Erzie­ hungsberechtigten. Wilmersdorf, Berliner Straße 46, d Blissestraße. 5 79 78 46 46, MoDo 9-24 Uhr Fr 9-22 Uhr, Sa 10-21.30

sport – Stadterkundung

Uhr, So 9-22 Uhr, www.boulderworx.de

Indoor Beachsport Center Sieben Volleyballfelder bietet die Halle in Reinickendorf, außer­ dem drei Outdoor-Courts, die je nach Wetterlage geöffnet werden. Der Sand ist fein, die Temperatur liegt um die 25 Grad und die At­ mosphäre ist freundlich. Hier trainieren nicht nur Cracks, son­ dern auch blutige Anfänger. Der Court kostet im Winter 25 bis 36 Euro pro Stunde. Beachminton, -soccer und -handball kann man auch spielen und sich im im Ga­ strobereich stärken. Auch Kinder­ geburtstage mit Animateur-Be­ treuung können hier gefeiert werden. Reinickendorf, Königshorster Str. 11-13, d s Wittenau. 5 41 40 88 88,Von 1. Sep-30. Apr tägl. ab 10 Uhr, www.beachberlin.de

Kartland Kinder lieben Autos, da kann man noch so sehr einen nachhal­ tigen Lebensstil vorleben. Und so ist der Besuch einer Kartbahn ein unvergessliches Erlebnis. Ab 130 cm Körpergröße dürfen sich die Steppkes wie Schumacher fühlen und die 330 Meter lange Strecke über den Asphalt düsen. Kinder­ geburtstage werden ebenfalls aus­ gerichtet: Nach einer Stärkung bei Kuchen und Getränken gibt es eine ausführliche Einweisung. 30 Minuten geht es in speziellen Kinder-Karts mit angepasster Ge­ schwindigkeitsregulierung auf die Bahn. Die Sieger erhalten Medail­ len und das Geburtstagskind ei­ nen Pokal. 320 Euro pauschal kostet der Spaß für bis zu 10 Kin­ der. Bitte vor dem Besuch anrufen ob die Bahn verfügbar ist, es kann sehr voll sein! Reinickendorf, Miraustr. 62-66. 5 43 56 68 41, Mo-Fr ab 15 Uhr, Sa, So, feiertags tägl. ab 10 Uhr, www.kartland.de

Kindertreff Jopala Hier können sich alle richtig aus­ toben. Die Hauptattraktion sind Trampoline und der Herr über diese Geräte ist Oliver Nickel.

Unter seiner Anweisung lernen sie die Grundsprünge, trainieren die Kondition und haben vor allem eine Menge Spaß dabei. Darüber hinaus gibt es noch Tanzkurse, musikalische Früherziehung und wer möchte, feiert hier samstags seinen Kindergeburtstag. Immer donnerstags ab 15.30 Uhr gibt es einen deutsch-englisch bilingu­ alen Musikkurs (Music for Kids). Darüber hinaus werden verschie­ dene Kinderbetreuungsprogram­ me bei Kongressen, Messen und Veranstaltungen angeboten. Charlottenburg, Fritschestr. 23, d Bismarckstraße. 5 36 41 68 20, Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa 10-12 Uhr, www.jopala.de

Magic Mountain Bis zu 300 Kletterrouten auf 2.500 Quadratmetern bietet die beliebte Kletterhalle in Wedding. Für alle Eltern, die das Schicksal ihrer Kraxelzwerge gern selbst in der Hand haben, gibt es Siche­ rungskurse, beim Familienklet­ tern wird die Wand gemeinsam erklommen. Für Geburtstagskin­ der und ihre Gäste kann eine Par­ ty gebucht werden, hier haben die Kinder 90 Minuten Zeit, sich un­ ter Aufsicht eines Trainers richtig zu verausgaben. Für die Stärkung gibt es einen Schokomuffin und zwei Getränke für jedes Kind. Wedding, Böttgerstraße 20-26, d s Gesundbrunnen. 5 88 71 57 90, Mo, Mi, Fr 12-24 Uhr, Di, Do 10-24 Uhr, Sa, So, feiertags 10-22 Uhr, 24.+25.12. und Neujahr geschlossen, www.magicmountain.de

Pferdesportpark Berlin-Karlshorst Die Trabrennbahn bemüht sich auch um Familien als Gäste. So werden Familienrenntage veran­ staltet mit Volksfestcharakter, Budenzauber und Kinderpro­ gramm. Vor Ort sind auch außer­ halb der Rennzeiten ein Restau­ rant und ein Biergarten geöffnet (an Renntagen 11-22 Uhr). An den Biergarten ist ein Kinder­ spielplatz angeschlossen, wo sich die Kleinen so richtig austoben können. Auf dem Gelände kön­ nen zudem auch Kindergeburts­ tage mit leckerem Kuchen, klei­ nen Gewinnspielen, Toben im

Stroh und Ponyreiten gefeiert werden. Karlshorst,Treskowallee 129, s Karlshorst. 5 50 01 71 21, www.pferdesportpark.de

Skatehalle Berlin Mit umgebauter Streetfläche überzeugt die Skatehalle Berlin erst recht. 2005 wurde sie nach etwa 5.000 Arbeitsstunden auf dem RAW-Gelände eröffnet. In der rund 1.600 Quadratmeter großen Halle steht die größte Halfpipe Deutschlands, außer­ dem gibt es noch eine Bowl Area, einen Streetparcours und neben­ an eine Mini-Ramp-Halle. Der Eintritt kostet 3-5 Euro, dafür ist es im Winter auch schön warm dort. BMX-Fahrern wird diens­ tags und am Samstagabend Ein­ lass gewährt. Am Wochenende gibt es Kurse und Workshops für Einsteiger unter der Leitung von ausgebildeten Trainern und ProfiSkateboardern. Friedrichshain, Revaler Str. 99, d s Warschauer Str. 5 29 36 03 22, Okt-Apr Mo 14-20 Uhr, Di-Fr 14-24 Uhr, Sa 13-24 Uhr, So 13-20 Uhr, www.skatehalle-berlin.de

T-Hall Kletterhalle Wer jung ist, klettert einfach draus los. Ohne Angst. Und Dank der Betreuung und den Kletter­ gurten kann auch nichts passie­ ren. In der gut beleuchteten Halle stehen über 180 Kletterrouten zur Verfügung, auch Kindergeburts­ tage werden ausgerichtet. Aller­ dings sind Termine am Wochen­ ende nur schwer zu bekommen, daher rechtzeitig reservieren! Neukölln,Thiemannstr. 1, s Sonnenallee. 5 68 08 98 64, Mo-Fr 12-24 Uhr, Sa, So u. feiertags 10-22 Uhr, www.t-hallberlin.de

Stadt erkundung Alter Fritz – Erlebnistour Täglich um 14 Uhr vor dem Brandenburger Tor startet die Stadtführung mit dem – als Kö­ nig Friedrich der Große – kostü­ zitty Familie 3-2013


61

Stadterkundung

Mitte,Treffpunkt Brandenburger Tor , d s Brandenburger Tor. 5 45 02 38 74, ganzjährig nach Vereinbarung, www.koenig-friedrich.de

Ansichtssachen Mit qualifizierten Führungen be­ greift Olaf Riebe die Stadt in ih­ ren großen Zusammenhängen. Thematische Touren zu Fried­ richshain, Reichstag und Kuppel, Kreuzberg, Mauer und ehemali­ ger Stalinallee mit Dachbege­ hung, zu Fuß, aber auch mit dem Fahrrad oder Bus sind nach tele­ fonischer Anmeldung möglich (auch kurzfristig über 0170-515 30 72). Gruppen können auch eine Bustour mit dem abenteuer­ lichen Titel „Garagenpalast,Großbelastungskörper, Schrotkugel­ turm“ buchen, die zu unkonven­ tionellen und skurrilen Zielen unterwegs ist (je nach Gruppen­ größe nach Vereinbarung, ca. 15 bis 20 Euro pro Person). Handelt es sich nicht um spezielle Führun­ gen für die jüngsten Besucher, zahlen Kinder unter 6 Jahren nichts. Friedrichshain, Samariterstr. 14. 5 429 91 33, nach telefonischer Vereinbarung, www.ansichtssachen-berlin.de

Bärentouren Ritter Johann hatte ein bewegtes Leben. Immer und immer wieder galt es, Berlin zu verteidigen. Wie, wo und warum erzählt Johann persönlich bei ungewöhnlichen Stadtführungen durch das mittel­ alterlich anmutende Berlin, vor­ bei an den Resten der einstigen Stadtmauer. Und um das Ritter­ schauspiel noch etwas realisti­ scher zu gestalten, kann bei einer Kindergeburtstagsfeier das Ge­ zitty Familie 3-2013

burtstagskind mit entsprechender Gewandung von Ritter Johann zum Kurfürsten erhoben werden! Aber auch viele andere spannende Touren durch Berlin wie z. B. die Alt-Berliner Sagen und Anekdo­ ten. Eine Romantiktour über Rie­ sen, Teufel und Wassermänner, die Orte in Berlin zeigt, in denen sich berühmte Berliner Anekdo­ ten abgespielt haben, hat der Hi­ storiker Michael Bockau im Pro­ gramm. Preise pro Person und Führung für Kinder ab 9 Euro, Erwachsene 15 Euro. Wedding, Hochstr. 18, s Humboldt­ hain, Bus 247. 5 46 06 37 88, www.baerentouren.de

Und alle 14 Tage in zitty Berlin :

die Familienseiten! ➤ mit Berichten, Interviews und Reportagen rund um Familie und Kind ➤ mit unserer Kolumne „Wieder was gelernt“ von Eltern für Eltern ➤ mit Mumpelmonster-Comicstrip ➤ mit den besten Tagestipps für Kinder

www.zitty.de

Berlin mit Kindern Sabine Hansen weiß, wie man Kinder bei der Stange hält. Die langjährige Grundschullehrerin weckt die Neugier der Entdecker mit spannenden Geschichten über Berlin. Gruppenführungen, Stadtführungen für Schulklassen oder Individualtouren bietet die erfahrene Stadtführerin an. So geht es unter anderem entweder zum Brandenburger Tor, durch das Nikolaiviertel oder zum Checkpoint Charlie. Die Indivi­ dualtouren kosten für 3 Stunden bis zu 160 Euro. Kindertouren für maximal 5 Kinder 30 Euro pro Kind und 15 Euro für Erwachse­ ne für ca. 3 Stunden. Neukölln, Hertzbergstraße 13, d KarlMarx-Straße, Bus M41. 5 33 02 98 70, www.berlin-mit-kindern.de

Berlin on Bike Mit Rad und Guide in kleinen Gruppen durch die Stadt auf sechs thematisch interessant ge­ stalteten Touren, eher für Jugend­ liche geeignet. Z. B. die „Mauer­ tour“, die „Nightseeing Tour“ oder „Der Osten ungeschminkt“, bei der es um die Alltagskultur in der DDR geht. Die Touren ko­ sten 19 Euro (inkl. Leihrad), er­ mäßigt 17 Euro und dauern 3,5 Stunden. „Der Osten unge­ schminkt“ dauert 6 Stunden und kostet 25 Euro, ermäßigt 22 Eu­ ro. Prenzlauer Berg, Kulturbrauerei Hof 4, d Eberswalder Straße. 5 43 73 99

Foto: Petra Konschak

mierten Fachmann für preußi­ sche Geschichte, Dr. Olaf Kap­ pelt. Skurril und unterhaltsam ist der 90-minütige Gang durch die preußische Vergangenheit. Im Anschluss an den Spaziergang be­ gleitet Dr. Kappelt seine Gäste auf Wunsch in den Reichstag. Für Stadtführung und Reichstagbe­ such ist eine Reservierung erfor­ derlich! (auch unter Tel. 0175950 74 36)

FÜR DEN PERFEKTEN FAMILIENAUSFLUG Mit Rad-Tour en für jede Saison

Ausgabe 2013 8,50 Euro

Mehr als 700 gute Empfehlungen für Sport, Kultur und Genuss

Für 8,50 Euro am Kiosk oder versandkostenfrei bestellen unter: shop.zitty.de, (030) 29021-529

RAD FAHREN: TOUREN FÜR JEDE SAISON

Leseprobe unter: www.zitty.de/brandenburg

www.zitty.de

SEENSUCHT

B ADEN, TAUCHEN WAKEBOARDEN

ERNTEGLÜCK

DIE BESTEN HOFLÄDEN IN BRANDENBURG

WETTFIEBER

AUF DEUTSCHLANDS SCHÖNSTER RENNBAHN

BRANDENBURGATLAS

KARTEN UND TIPPS AUF 32 SEITEN ZUM HERAUSNEHMEN


62 99, 4. Nov-20. März 14, Mo-Fr 10-16 Uhr (Büro), ab 21. März-Nov 14 tägl. 9-20 Uhr, www.berlinonbike.de

Berliner Unterwelten e.V. Die „Gesellschaft zur Erfor­ schung und Dokumentation un­ terirdischer Bauten“ hat sich zum Ziel gesetzt, die verborgene Welt des Berliner Untergrunds zu er­ forschen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Verschie­ dene Führungen, Vorträge und Veranstaltungen, darunter auch Kulturprojekte wie Dokumentar­ theater und Lesungen, decken dunkle Geheimnisse unter der Oberfläche auf, ohne diese zu ent­ zaubern. Kinder haben erst ab 7 Jahren Zutritt – empfohlen wird die Teilnahme allerdings erst ab ca. 14 Jahren. Wedding, Brunnenstr. 105, d s Gesundbrunnen. 5 49 91 05 17, www.berliner-unterwelten.de

Holiday Players Viele Touristen sind in einer Stadt wie Berlin überfordert. Eine Lö­ sung bietet der Anbieter Holiday Players. Mit einem Spielbrett und Voucher-Tickets will man Berlin näherbringen. Zu einem Pau­ schalpreis bucht man ein Kom­ plettpaket, inklusive Stadtrund­ fahrt, Museums- und Restaurant­ besuch. Je nach Lust und Laune kann der Berlinbesucher die At­ traktionen flexibel auswählen. Die Erlebnis-City-Flatrate kostet ab 79,90 Euro. Und für 99 Euro bekommt man je nach Wetterlage ein Leihrad für 24 Stunden, aus­ zuleihen in der Kulturbrauerei oder Karten für den öffentlichen Nahverkehr. Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 36, d Eberswalder Straße. 5 50 36 78 18, www.holiday-players.com

Jugendkulturservice Kulturelle Angebote in der gan­ zen Stadt zu günstigen Preisen für Kids, Jugendliche und Familien ermöglicht der gemeinnützige Verein in Kooperation mit Thea­ tern, Museen und diversen Veran­ staltern. Berliner Familien-Pass und Super-Ferien-Pass sind nur die bekanntesten Angebote.

stadter kundung – stud ieren

Kreuzberg, Obentrautstr. 55, d Möckernbrücke. 5 235 56 20, Mo, Di, Mi 9-16 Uhr, Do 9-18 Uhr, Fr 9-14 Uhr (Büro), www.jugendkulturservice.de

Reichstag Das Reichstagsgebäude darf wie­ der betreten werden - allerdings nicht wie früher, um ausschließ­ lich Dachterrasse und Kuppel zu begutachten. Wer rauf will, muss an einer Hausführung oder Ple­ narsaal-Sitzung teilnehmen oder Restaurantgast sein - und sich dementsprechend vorher anmel­ den. Sicherheit geht vor, spontane Besuche fallen bis auf weiteres aus. Audioguides stehen trotzdem kostenlos zur Verfügung. Mitte, Platz der Republik 1, d Bundestag, s Brandenburger Tor, Bus 100. 5 22 70, nach Anmeldung, www.bundestag.de

Stadt im Ohr Sieben Audioführungen zum Ausleihen begleiten Familien, durch Mitte, Prenzlauer Berg, Friedrichshain, die Gegend um die Oberbaumbrücke, Wedding, Friedenau und durch DDR-Bau­ denkmäler: „Der Kater vom Helmholtzplatz“ wird im MACHmit! Museum (Senefel­ derstraße 5) verliehen, „MitteSchritte“ gibt es bei ausberlin (Karl-Liebknecht-Straße 17, Aus­ weis mitbringen), den „Hörspa­ ziergang Friedrichshain“ leiht man im Café Sibylle (Karl-MarxAllee 72), „Zwischen den Wel­ ten“, die Erkundung der Ober­ baumbrücke, bekommt man im Café San Remo Upflamör (Falc­ kensteinstraße 46) und der Rund­ gang „Werkstatt Wedding“ startet bei Kamine und Wein (Prinzen­ allee 58). Die Erkundungen der DDR-Baudenkmäler „Zwischen Schlange und Schwan“ erhält man am Platz der Vereinten Na­ tionen 1 beim Conciergedienst. Und der Hörspaziergang zu Frie­ denau „Wo die Zeit ihre Eile ver­ liert“ ist beim Süßkkramdealer (Varziner Straße 4) auszuleihen. 5 20 07 88 41, siehe Homepage, www.stadt-im-ohr.de

Stattreisen Berlin Eine schöne Idee, die sich Statt­

Reisen ausgedacht hat. Emil und die Detektive sind das Leitmotiv mit dem es durch Berlin geht. An den Originalschauplätzen des Ro­ mans von Erich Kästner wird das Stadtbild vor und nach dem Zweiten Weltkrieg verglichen. Seit vielen Jahren bietet StattRei­ sen verstärkt Kindertouren an, um vor allem Schülerinnen und Schülern aus Berlin die Stadt näher­zubringen. Auch im Pro­ gramm: Die Spürnasen-Tour. Ei­ ne Kinder-Krimi-Ralley quer durch die Museumsinsel. Und eine Tour zur geteilten Stadt Ber­ lin: „Vor der Mauer, hinter der Mauer“ Kosten für Kinder 5 Eu­ ro. Die Touren können auch für Kindergeburtstage und von Gruppen (ab 90 Euro) gebucht werden

me bevorzugt werden. Sprechzei­ ten nach telefonischer Vereinba­ rung.

Mitte, Liebenwalder Str 35a, d Leopoldplatz, Bus 327. 5 455 30 28, www.stattreisenberlin.de

www.studentenwerk-berlin.de/kita/_ node/kontakte/bub_kitas.html

Studieren Die Humbolde – Der Kinderladen Der Kinderladen Die Humbolde ist eine zusätzliche Kinderbetreu­ ungsmöglichkeit, die 1995 von studierenden Eltern der Hum­ boldt-Universität gegründet wur­ de, um auch außerhalb der übli­ chen Kita-Öffnungszeiten zu Lehrveranstaltungen gehen zu können. Dafür richtet sich dieses Angebot aber auch ausschließlich an Humboldt-Studenten undStudentinnen. Bewerbungen bit­ te ausschließlich per E-Mail an humbolde@refrat.hu-berlin.de Mitte, Monbijoustr. 3, s Oranienburger Str. 5 20 93-1984 /-46 651, Mo-Fr 9.30-20.30 Uhr (während der Vorlesungszeit), Mo-Fr 9.30-16.30 Uhr (vorlesungsfreie Zeit), www.stuki.hu-berlin. de/humbolde.html

Kita an der Freien Universität In der Kita an der Freien Univer­ sität Berlin werden ausschließlich Kinder, bei denen wenigstens ein Elternteil Mitglied einer Berliner Hochschule/Fachhochschule ist aufgenommen, wobei Kinder von FU-Angehörigen bei der Aufnah­

Wilmersdorf, Königin-Luise-Str. 86, d Dahlem Dorf, Bus 110. 5 939 39 84 70, Mo, Di, Do, Fr 7.30-18.30 Uhr, Mi 7.30-17 Uhr (Betreuung), www.studentenwerk-berlin.de/kita/standorte/kita_fu/index.html

Kita-Verzeichnis des Studentenwerks Berlin In diesem Verzeichnis sind nicht nur die fünf vom Studentenwerk Berlin betriebenen Kindertages­ stätten aufgeführt und genauer beschrieben, es finden sich unter den weiterführenden Links auch Downloads und Beratungsange­ bote speziell für Studierende mit Kindern.

StuKi –- Studieren mit Kind(ern) an der HU Berlin Das Referat Studieren mit Kind (StuKi) bietet Studenten mit Kin­ dern an der Humboldt-Universi­ tät ein großes Hilfe-, Betreuungsund Beratungsangebot, wie den Kinderladen „Die Humbolde“, Eltern-Kind-Gruppen, Kinder­ sprachkursen, Freizeitangeboten, Reisen und noch vieles mehr. Die Beratung findet in der Monbijou­ straße 3, Raum 16, statt Mitte, Dorotheenstr. 17, d s Friedrichstraße. 5 20 93-26 14 /-26 03, Mo 12-15.30 Uhr, Mi 10-13.30 Uhr, (vorlesungsfreie Zeit: Mi 9-13.30 Uhr) (Sprechzeit), www.stuki.hu-berlin.de

Comicbibliothek Renate Bei Renate können sich sowohl Kinder als auch Erwachsene in gemütlicher Atmosphäre aus 17.000 verschiedenen Comics das eine auswählen, welches sie auslei­ hen und zuhause lesen möchten. Immer donnerstags nachmittags (außer in den Schulferien) findet ein Zeichenworkshop statt, der wissbegierigen Kindern ab 7 Jah­ ren zeigt, wie Comics selbst ge­ macht werden. Mitte,Tucholskystr. 32, d Rosenthaler Platz, s Oranienburger Straße.

zitty Familie 3-2013


63

studi eren – vätertreffs

5 97 00 58 15, Mo-Mi 14-20 Uhr, Fr 14-19 Uhr, Sa 13-18 Uhr, www.renatecomics.de

Familienbibliothek Else Ury Hier treffen sich kleine Leserat­ ten, um sich durch das riesige Angebot von Bilderbüchern, Er­ zählungen, Sachbüchern, Zeit­ schriften und Comics zu schmö­ kern. Aber auch lesefaulere Kin­ der finden hier Unterhaltung: Dafür gibt es eine Menge MusikCDs, Hörspiele, CD-ROMs (Spiele und Bildung), NintendoSpiele, DVDs und konventionelle Brett- oder Kartenspiele. Kreuzberg, Glogauer Str. 13, d Görlitzer Bahnhof, Bus 129. 5 22 50 26 13, Mo, Do 13-18 Uhr, Di, Fr 13-17 Uhr

Kinder- und Jugend buchabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin Die Kinder- und Jugendbuchab­ teilung der Staatsbibliothek ist eine der wenigen großen wissen­ schaftlichen Sammlungen zur Kinder- und Jugendliteratur. Der Bestand reicht von historischen und modernen Kinder- und Ju­ gendbüchern aus aller Welt, über Original-Kinderbuch-Illustratio­ nen bis hin zu Zeitschriften. Ein­ zigartig ist die umfangreiche

Sammlung alter deutscher Kin­ derbücher. Leider kann der Be­ stand nicht ausgeliehen, sondern nur von Erwachsenen im Lesesaal eingesehen werden. Wedding,Westhafenstr. 1, d s Westhafen. 5 266 43 64 60, Mo, Mi, Fr 9-17 Uhr, Di, Do 9-19 Uhr, Sa 10-14 Uhr, www.staatsbibliothek-berlin.de

Verbund öffentlicher Bibliotheken Berlins (VÖBB)

geliehen werden wie Filme für alle Altersgruppen.Im Lernzentrum können Kinder und Jugendliche täglich kostenlos Unterstützung bei den Hausaufgaben bekom­ men. Im Winter erfreuen jeden Samstag um 15 Uhr Erzählstun­ den in der Märchenjurte Kinder ab 6 Jahre und ihre Familie. Alle Angebote sind kostenlos. Kreuzberg, Blücherplatz 1, d Hallesches Tor. 5 90 22 64 01, Mo-Fr 1020 Uhr, Sa 10-19 Uhr, Jugendbibliothek Mo-Fr 13-19 Uhr, Sa 10-19 Uhr, www. zlb.de

www.voebb.de

Zentral- und Landesbibliothek Berlin / Haus AmerikaGedenkbibliothek Die Kinder- und Jugendbiblio­ thek mit Berliner Lernzentrum, die sich im Untergeschoss der Amerika-Gedenkbibliothek be­ findet, bietet neben einer breiten Palette von Medien zur Freizeitge­ staltung kostenlosen Zugang zur Welt des Wissens. Für die ganz Kleinen gibt es Bilderbücher, Erstlesebücher und Vorlesebü­ cher. Die Größeren kommen bei den Romanen und in der gut aus­ gebauten Comic-Abteilung auf ihre Kosten. PC-Spiele und Lernsoftware können ebenso aus­

Vätertreffs Crashkurse für werdende Väter Das Väterzentrum Berlin veran­ staltet in Kooperation mit ver­ schiedenen Berliner Kliniken (u.a. Sankt-Joseph Krankenhaus Tempelhof, DRK-Kliniken Köpenick und DRK-Kliniken Westend) Crashkurse für werden­ de Väter. Telefonische Anmel­ dung über das Väterzentrum. Ansprechpartner ist Eberhard Schäfer. 5 28 38 98 61, Bürosprechzeiten: Di, Do 16-18 Uhr, Mi 11-13 Uhr, www.vaeterzentrum-berlin.de/ pages/68-Crashkurs Di, Do

Kinder- und Vätertreff Der Kinder- und Vätertreff bietet Informationen, Austausch, Bera­ tung und Kontakte für Väter, die nach einer Trennung nur noch eingeschränkten oder keinen Kontakt zu ihren Kindern haben. Damit der gemeinsame Spaß nicht zu kurz kommt, werden ge­ meinschaftliche Aktionen organi­ siert, z. B. ein Badeausflug an ei­ nen Brandenburger See, Pick­ nicks oder gemeinsame Spiel- und Bastelnachmittage für Kinder. Der Vätertreff bietet auch eine Infoline für schnelle Hilfe: täglich 12-18 Uhr unter 0176-49 02 12 37. Prenzlauer Berg, Senefelderstr. 26, s Prenzlauer Allee. 5 49 78 98 79, Mo, Di, Do 16-19 Uhr (Beratung nur nach Anmeldung), www.vaetertreff.de

Väterzentrum Berlin Spiel, Spaß, Information, Bera­ tung und Freizeit für Väter mit ihren Kindern (aber auch Mütter­) sind bei vielen Angeboten will­ kommen. Das Programmheft kann auf der Homepage herun­ tergeladen werden. Prenzlauer Berg, Marienburger Str. 28, Tram M4, Hufelandstraße. 5 28 38 98 61, Di, Do 16-18 Uhr, Mi 11-13 Uhr (tel. Sprechstunde), www.vaeterzentrum-berlin.de

Mehr Mumpelmonster-Spaß von Illustrator Roland Brückner gibt es in Buchform:

»Mumpelmonster – Das Entscheide-Dich-Buch«, zitty Verlag, Berlin 2011, 64 Seiten, 9,90 Euro Und ganz neu: Mumpelmonster – Wo geht die Reise hin?“, zitty Verlag, Berlin 2013, 64 Seiten, 9,90 Euro Infos unter: www.mumpelmonster.de zitty Familie 3-2013


64

Geburtskliniken Caritas Klinik Pankow, Maria Heimsuchung Pankow, Breite Str. 46-47, d s Pankow,Tram 50, Pankow Kirche. 5 4751-7444, www.caritas-klinik-pankow.de

Charité Campus Mitte

Adressen

Krankenhaus Waldfriede

Vivantes-Klinikum Neukölln

Zehlendorf, Argentinische Allee 40. 5 818 10 -245, www.waldfriede.de

Neukölln, Rudower Str. 48, d Britz-Süd, Bus M46, Klinikum Neukölln. 5 130 14 8148, www.vivantes.de

Martin-LutherKrankenhaus Wilmersdorf, Caspar-Theyß-Str. 27-31, s Halensee, Bus M29, 110. 5 8955-3311, www.mlk-berlin.de

Park-Sanatorium Dahlem

Mitte, Charitéplatz 1, d Oranienburger Tor. 5 450 50, www.charite.de

Wilmersdorf, Hammersteinstr. 20, Bus 110, Platz am Wilden Eber. 5 303 52 400, www.parksanatoriumdahlem.de

Charité Campus Virchow-Klinikum

Sankt Gertrauden Krankenhaus

Mitte, Augustenburger Platz 1, d Amrumer Straße. 5 450 50, www.charite.de

Wilmersdorf, Paretzer Str. 11, d s Heidelberger Platz. 5 8272-2316, www.sankt-gertrauden.de

Charité Universitätsmedizin Benjamin Franklin

St. JosephKrankenhaus

Steglitz, Hindenburgdamm 30, Bus M85, 285, Charité - Campus B. Franklin. 5 844 50, www.charite.de

Tempelhof, Bäumerplan 24, s Südkreuz. 5 7882-2170, www.sjk.de

Vivantes AugusteViktoria-Klinikum

DRK Kliniken Berlin – Frauenklinik Köpenick

Steglitz, Rubensstr. 125, s Feuerbachstraße. 5 130 20 2402, www.vivantes.de

Köpenick, Salvador-Allende-Str. 2-8, s Köpenick. 5 3035-3326, www.drk-kliniken-berlin.de

Vivantes HumboldtKlinikum

DRK-Kliniken – Frauenklinik Westend Charlottenburg, Spandauer Damm 130, s Westend. 5 3035-4405, www.drk-kliniken-berlin.de

Ev. Waldkrankenhaus Spandau Spandau, Stadtrandstr. 555-561, Bus M37, Griesingerstr./Stadtrandstr. 5 3702-1202, www.waldkrankenhaus.com

Helios Klinikum Berlin-Buch, Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Pankow, Schwanebecker Chaussee 50, s Buch. 5 940 15 33 00, www.helios-kliniken.de

Reinickendorf, Am Nordgraben 2, d Rathaus Reinickendorf. 5 130 12 1261, www.vivantes.de

Vivantes-Klinikum am Urban Kreuzberg, Dieffenbachstr. 1, d Südstern. 5 130 22 5601, www.vivantes.de

Vivantes-Klinikum Hellersdorf Hellersdorf, Myslowitzer Str. 45, s Kaulsdorf. 5 130 17 2150, www.vivantes.de

Vivantes-Klinikum im Friedrichshain Friedrichshain, Landsberger Alee 49, Tram M5, M6, M8, Klinikum im Friedrichshain. 5 130 23 1442, www.vivantes.de

Geburtshäuser Familienzelt – Selbstbestimmte Geburt u. Familie e.V. Prenzlauer Berg, Schönfließer Str. 17, d Schönhauser Allee. 5 322 30 71, Mo, Mi, Fr, 10-13 Uhr, Di 14-18 Uhr (Büro), www.familienzelt-berlin.de

Geburtshaus am Treptower Park

Jeden 1. und 3. Mittwoch 18.30-19.30 Uhr Infoabend, www.geburtshaus-maja.de

Geburtshaus Müggelsee Köpenick, Aßmannstr. 64, s Friedrichshagen. 5 566 45 94, Infoabend jeden 1. u. 3. Do im Monat um 19.30 Uhr, www.geburtshausmueggelsee.de

Geburtshaus Schöneberg Schöneberg, Dominicusstr. 27, d Rathaus Schöneberg. 5 787 19 250, Mo, Fr 9-12 Uhr, Di 9-14 Uhr, Mi 1013 Uhr, Do 11-14 Uhr u.n.V. (Hebammensprechstunde), www.geburtshaus-schoeneberg.de

Geburtshaus Steglitz

Treptow, Am Treptower Park 54, s Plänterwald. 5 921 24 330, Mo,Di, Do 10-12 Uhr (tel. Sprechstunde) Infoabend jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat um 18 Uhr, www.geburtshaus-am-treptowerpark.de

Grunewaldstr. 6, s Rathaus Steglitz. 5 797 01 597, Mo, Do 10-18 Uhr, Di, Mi 10-16 Uhr, Fr 10-12 Uhr (Büro), www.geburtshaus-steglitz.de

Geburtshaus Charlottenburg

Musikschulen

Charlottenburg, Spandauer Damm 130, s Westend. 5 325 68 09, Mo-Fr 10-13 Uhr (Büro) Jeden 1. und 3. Montag im Monat um 19.30 Uhr, www.geburtshausberlin.de

Geburtshaus Hellersdorf Hellersdorf, Stollberger Str. 85-91, d Hellersdorf. 5 565 93 355, Jeden 1. und 3. Sonnabend im Monat um 17:00 Uhr Infoabend., www.geburtshaushellersdorf.de

Geburtshaus Kreuzberg Kreuzberg, Müllenhoffstr. 17, d Schönleinstraße. 5 694 09 377, Mo-Fr 9-14 Uhr (persönliche Sprechzeit), Infoabende jeden 2., 4. Do im Monat um 18 Uhr, www.geburtshaus-kreuzberg.de

Geburtshaus Maja am Arnimplatz Pankow, Paul-Robeson-Str. 37/38, d Schönhauser Allee,Tram M 13 Schönfließer Straße. 5 445 86 71,

Tagtigall - Zentrum für Musik u. Körper Neukölln, Herrfurthstr. 6a, d Boddinstraße. 5 600 34 792, Kursprogramm siehe Homepage, www.tagtigall.de

bezirkliche Musikschulen Berlins Charlottenburg/ Wilmersdorf Berkaer Platz 1, s Heidelberger PLatz. 5 90291-55 14 Platanenallee 16, d Theodor-Heuss-Platz. 5 90291-79 07 Prinzregentenstraße 72, d Berliner Straße. 5 85994490

Friedrichshain/ Kreuzberg Mariannenplatz 2, d Görlitzer Bahnhof. 5 90298-14 31 Zellestraße 12, 10247 Berlin, 5 4267655

zitty Familie 3-2013


65

A dressen

Lichtenberg Schostakowitsch-Musikschule Paul-Junius-Straße 71. s Storkower Straße. 5 90296-37 53 /3 2/ 52 Stolzenfelsstraße 1, s Karlshorst. 5 512 10 86 Wustrower Straße 26, s Hohenschönhausen.5 90240-0598

MarzahnHellersdorf Hans-Werner-Henze-Musikschule Maratstraße 182, s Poelchaustraße. 5 90293-57 51 / 90293-57 52 Ludwigsfelder Straße 7. d Hellersdorf

Mitte Musikschule Fanny Hensel Mathilde-Jacob-Platz 1, d Turmstraße. 5 90183-75 22 Ruheplatzstraße 4, d Leopoldplatz. 5 200 94 42 64 Eingang Wallstraße 42, d Märkisches Museum. 5 90183-75 48 Turmstraße 75, d Turmstraße. 5 90183-34 49

Neukölln Musikschule Paul Hindemith Boddinstraße 34, d Boddinstraße. 5 90239-26 23 / 90239-27 77

Pankow Musikschule Béla Bartók Am Schloßpark 20, 13187 Berlin, 5 498525-0 Senefelderstraße 6, d s Pankow. 5 4465-18 70 Bizetstraße 27, s Greifswalder Straße. 5 9209-3679 Friedrich-Richter-Str. 8, s Buch. 5 9439-45 90

Reinickendorf Buddestraße 21, d Alt Tegel. 5 90294-47 80

Spandau Moritzstraße 17, d Altstadt Spandau. 5 90279-58 12

SteglitzZehlendorf Musikschule Leo Borchard Martin-Buber-Straße 21, s Zehlendorf 5 90299-64 94

zitty Familie 3-2013

TempelhofSchöneberg

KinderschutzZentrum Berlin e.V.

Musikschule Leo Kestenberg Grunewaldstraße 6-7, d Kleistpark. 5 90277-69 67 Alt-Mariendorf 43, d Alt-Mariendorf. 5 90277-74 06

5 0800-111 04 44, Mo-Fr 9-20 Uhr, www.kinderschutz-zentrum-berlin.de

TreptowKöpenick Joseph-Schmidt-Musikschule Hans-Schmidt-Straße 6/8, s Adlershof. 5 90297-49 48 Friedrichshagener Straße 8P, s Köpenick. 5 90297-3834

Notfalladressen

Mädchennotdienst Charlottenburg, Mindener Straße 14, d s Jungfernheide. 5 61 00 63, rund um die Uhr, www.maedchennotdienst.de

Neuhland Krisen beratungsstelle - . 5 873 01 11, Mo-Fr 9-18 Uhr (tel. Sprechstunde), www.neuhland.de

Pro Familia Berlin

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Schöneberg, Kalckreuthstr. 4, d Wittenbergplatz. 5 398 49 898, Mo, Di, Do 15-18 Uhr, Sa 9-12 Uhr (Beratung ohne Anmeldung), Mo-Fr 9-12 Uhr, Mo,Do 15-18 Uhr www.profamilia.de/berlin

Tempelhof, Gontermannstr. 41. 5 310 03 1, rund um die Uhr, www.kvberlin.de

Wildwasser Mädchen notdienst

Die Nummer gegen Kummer – ElternTelefon

Wedding,Wriezener Str. 10-11, d Pankstraße, s Bornholmer Straße. 5 486 28 222, je nach Einrichtung www.wildwasser-berlin.de

5 0800-111 05 50, Mo-Fr 9-11 Uhr, Di, Do 17-19 Uhr, www.nummergegenkummer.de

Die Nummer gegen Kummer – Kinder- und JugenDTelefon 5 0800-1110333, Mo-Sa 14-20 Uhr, www.nummer-gegen-kummer.de

Frauenraum Mitte,Torstr. 112, d Rosenthaler Platz. 5 448 45 28, Di 12-18 Uhr, Do 9-15 Uhr, Fr 11-14 Uhr u.n.V. (Beratung), www.frauenraum.de

Giftnotruf, Institut für Toxologie Reinickendorf, Oranienburger Str. 285, d s Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik. 5 192 40, rund um die Uhr, www.giftnotruf.de

Hebammenverband Berliner Hebammenverband e.V. Kreuzberg, Erkelenzdamm 33, d Kottbusser Tor. 5 694 61 54, Di 13-15 Uhr, Do 9-11 Uhr (Sprechzeiten), www.berliner-hebammenverband.de

Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands e.V. Kasseler Str. 1a. 5 069-795 34 971, www.bfhd.de

Impressum zitty Spezial Familie, Sonderausgabe des Berliner Stadtmagazins zitty, 2013 Herausgeber: Zitty Verlag GmbH, Askanischer Platz 3, 10963 Berlin E-mail: lydia.brakebusch@zitty.de Internet: www.zitty.de Geschäftsführung: Florian Kranefuß, Sören Odefey Redaktion: Jan Oberländer (Chefredakteur), Lydia Brakebusch, Jannis von Oy Fotoredaktion: Jolanda Roskosch (Leitung), Petra Konschak Autoren: Felix Denk, Bettina Homann, Hanna Maier, Jannis von Oy, Kai Röger, Joy Schilling, Teresa Schomburg, Bianca Steffen, Florian Zimmer-Amrhein

Anzeigen: Markus Gniech (Leitung), Frank Blümel, Stefan Haase, Jan Linkersdorff, Alexander Kursawe, Jens Pade, Peter Redetzki, Sibylle Reinhardt, Mathias Richter, Barbara Ruff, Sigune Sachweh, Sandra Samkow Herstellung: Marco Schiffner (Leitung) Layout: Oliver Mezger Marketing: Alexandra Sültemeyer (Leitung), Sandra Franke, Annabell Rühlemann Vertrieb: Primeline Berlin

Kinder-, Jugend- und Mädchennotdienst

Druck: Möller Druck, Berlin

- . 5 61 00 61/-62/-63, www.kindernotdienst.de, www.jugendnotdienst-berlin.de

Redaktionsschluss: 13.9.2013


Ve rlosu ng

5 x »Pippa Pepperkorn – neu in der Klasse« Pippa Pepperkorn ist Erfinderin. Und nicht nur das. Sie ist auch Entdeckerin, Dackel-Doktorin und beste Freundin. Ein Glück, dass Pippa Pepperkorn neu in die Klasse kommt – denn auf einmal ist Schule immer lustig! Und sie hat für jedes Problem eine Lösung. Abenteuer für Kinder ab 7 Jahren. www.carlsen.de

Stichwort: Pepperkorn

2 x Build-A-Bear Workshop® Partys à 60 Euro für jeweils 6 Kinder Eine ganz besondere kreative Geburtstagsparty können Kinder bei Build-A-Bear Workshop feiern. Das Geburtstagskind und seine Gäste gestalten ihr eigenes Kuscheltier und haben 90 Minuten bärig viel Spaß! Ein Partybär unterhält die Kinder mit lustigen Spielen und tollen Aktionen. www.build-a-bear.de Stichwort: Build-A-Bear

5 x »HeartbreakFamily – Als meine heimliche Liebe bei uns einzog« Die Deutsch-Türkin Jannah hat einen Schwarm. Er heißt Ken, ist Afrodeutscher, geht in die Klasse über ihr und würdigt sie keines Blickes. Auch Jannahs Mutter ist verliebt und beschließt, mit ihrem Freund zusammen zuziehen. Doch der neue Freund ist der Vater von Ken! Soll sie etwa in Zukunft in der neuen gemeinsamen Wohnung das Badezimmer mit Ken teilen? Eine witzige Erzählung über eine kunterbunte Patchworkfamilie. www.fischerverlage.de

Stichwort: Patchworkfamilie

Fjodor ist ein aufgeweckter Junge. Als ihn im Treppenhaus ein Kater anspricht, nimmt er ihn mit nach Hause. Doch der darf dort nicht bleiben. Also packt Fjodor kurzerhand seine Siebensachen und fährt mit dem Kater aufs Land. Dort treffen sie Hund Scharik und Dohle Schnäppchen. Gemeinsam beziehen sie das perfekte Haus. Trotz des gelegentlichen Durcheinanders lernen sie ganz nebenbei, zu teilen und sich zu helfen. www.parkaue.de Stichwort: Freundschaft

2x das DJ Mix-it EASY von Kosmos Endlich gibt es ein Mischpult, mit dem jeder Sounds wie ein Profi-DJ mixen kann. Vom Scratchen mit den Turntable Wheels über Echos, Loops und Stutterloops bis hin zu Samples und Spezial-Effekten ist alles möglich. Über das eigene Smart-Gerät wird mit Hilfe einer kostenlosen App und des beiliegenden Verbindungskabels die eigene Musik-Bibliothek zum Mixen genutzt. www.kosmos.de Stichwort: DJ Mix-It Easy

5 x FrühstücksEtagere »schönhausen für Zwei« Das schönhausen ist ein Café für die ganze Familie. In liebevoll und vor allem kindgerecht gestalteter Atmosphäre kann hier der Tag mit einem tollen Frühstück beginnen, Kaffee und Kuchen genossen oder die leckeren Buttermilchwaffeln und das Eis probiert werden. Und das Beste: alle Speisen sind hausgemacht. www.schön-hausen.de

5 x 20 Euro Gutscheine von DaWanda Als OnlineMarktplatz für Handgemachtes und Design steht DaWanda für individuelle Kostbarkeiten, die das Leben schöner machen. Ob individuelle und nachhaltige Mode für Kinder und Babys, einzigartiges Spielzeug oder besondere Accessoires für Sie und Ihn oder das eigene Zuhause – auf DaWanda findet jedes Familienmitglied etwas, das die Augen zum Strahlen bringt. www.dawanda.com

Stichwort: DaWanda

Stichwort: Kinder

2 x 2 Karten für Fjodor, Hund und Kater, ab 6 Jahren So, 8. Dezember, 16 Uhr, Theater an der Parkaue

3 x Handpuppe Nilpferd – 100% Organic Schnappt Euch das grüne, dicht bepelzte Nilpferd aus einer kleinen Berliner Manufaktur. Zum Spielen oder zum gemeinsamen Einführen von Ritualen ist es bestens geeignet. Bei Echtkind gibt es noch viel mehr ausgewählt schönes, schadstofffreies und ökologisches Spielzeug für Babys und Kinder. www.echtkind.de. Stichwort: Echtkind

Sie wollen gewinnen? Einfach eine Postkarte bzw. E-Mail mit Stichwort, Adresse und Telefonnummer an: Zitty Verlag GmbH, Gewinnspiel, Askanischer Platz 3, 10963 Berlin bzw. gewinnspiel@zitty.de. Einsendeschluss ist der 15.12.2013! Alle Gewinnspiele auch online unter www.zitty.de/gewinnspiele/familienheft zitty Familie 3-2013

Foto Theater an der Parkaue: Christian Brachwitz

66


ZEIT LEO – der bunte Lesespaß für Kinder ZEIT LEO – das neue Magazin für Kinder. Die bunte Themenwelt der ZEIT für aufgeweckte Jungen und Mädchen ab 8 Jahren. Macht Kinder schlau und stark.

Jetzt kostenlos testen!

Ja, ich möchte ZEIT LEO gratis lesen! Senden Sie mir ZEIT LEO kostenlos frei Haus. Ich lese 1 Heft gratis. Wenn ich danach weiterlesen möchte, brauche ich nichts weiter zu tun. Ich erhalte ZEIT LEO dann alle 2 Monate für zzt. nur 4,40 € statt 4,90 € pro Ausgabe und spare so 10 %. Das Abonnement kann jederzeit gekündigt werden, mit Geld-zurück-Garantie für zu viel bezahlte Hefte. Eine formlose Mitteilung an den Leser-Service genügt. Wenn ich ZEIT LEO nicht weiterbeziehen möchte, teile ich Ihnen das innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der 1. Ausgabe mit. Angebot nur in Deutschland gültig. Auslandspreise auf Anfrage.

Kontonummer

Straße / Nr.

Geldinstitut

 Bankleitzahl

PLZ / Ort Datum Telefon E-Mail

Wenn ich weiterlese,

Unterschrift eines Erziehungsberechtigten

ZEIT LEO, Leser-Service, 20080 Hamburg 040/42 23 70 70* 040/42 23 70 90 abo@zeit.de* www.zeitleo.de zahle ich bequem per Bankeinzug.

zahle ich per Rechnung.

*Bitte Bestellnummer angeben

Bestellnr.: 1075885

Anrede / Vorname / Name


Hier gibt’s was zu entdecken. Bei einer Flughafentour fßr Kinder. Informationen und Buchungen unter: 030 6091-77770 und www.berlin-airport.de

zitty - Familie 2013-3  
Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you