Issuu on Google+

SOMMER 2013 GRATIS

FAMILIE Große Ferien Abenteuer vom Reitkurs bis zur Ostseereise

Kleine Eiszeit Schnelle Rezepte für kalte Desserts

50 Über 3 en Adresscafé bis milien Vom Fa bad hwimm zu m S c


FÜR DEN PERFEKTEN FAMILIENAUSFLUG M it R a d - To u r e n fü r je d e S a is o n

Ausgabe 2013 8,50 Euro

Mehr als 700 gute Empfehlungen für Sport, Kultur und Genuss

Jetzt für 8,50 Euro am Kiosk oder versandkostenfrei bestellen unter: shop.zitty.de, (030) 29021-529

RAD FAHREN: TOUREN FÜR JEDE SAISON

Leseprobe unter: www.zitty.de/brandenburg

www.zitty.de

SEENSUCHT B ADEN, TAUCHEN WAKEBOARDEN

ERNTEGLÜCK

DIE BESTEN HOFLÄDEN IN BRANDENBURG

WETTFIEBER

AUF DEUTSCHLANDS SCHÖNSTER RENNBAHN

BRANDENBURGATLAS

KARTEN UND TIPPS AUF 32 SEITEN ZUM HERAUSNEHMEN


Ein Tag, der bleibt.

©TMB-Fotoarchiv/Paul Hahn ©TMB-Fotoarchiv/Paul Hahn

Mit dem Brandenburg-Berlin-Ticket für nur 29 Euro und bis zu 5 Personen. Informationen, Ausflugstipps und Kauf unter www.bahn.de/brandenburg Mit persönlicher Beratung für 2 Euro mehr. in.

urg und Berl

randenb 1 Tag ganz B

Die Bahn macht mobil.

Gilt in:

Regio Nordost


Eimer ist immer f체r Sie da Nutzen Sie bitte unsere 21.500 Servicekr채fte

www.BSR.de/sauber

So orange ist nur Berlin


5

Edito rial

Cover: Yuri Arcurs – Fotolia.com, Fotos: privat

Der Sommer. Was hat er sich ­dieses Jahr geziert! Hat wie eine Diva auf seinen Einsatz warten lassen, vom Publikum sehnlich ­erwartet. Nun aber, da er die ­Bühne betreten hat, gilt es, seinen Auftritt würdig zu genießen. Mit Tipps für das beste Eis – süß und selbstgemacht. Mit Empfeh­ lungen für die Freizeitgestaltung in den Ferien. Und natürlich: mit ­allen Adressen vom Familiencafé bis zum Schwimmbad. Also los! Packen Sie die Badehose ein!  Lydia Brakebusch und Jannis von Oy

Redaktionspraktikantin Kim Pawlik begann früh, sich auf ihre journalistische Laufbahn vorzubereiten. Mit anderthalb Jahren studierte sie bereits Tageszeitungen zitty Familie 2-2013

Illustratorin Lisa Rock im Alter von dreieinhalb Jahren bei ihrer Lieblingsbeschäftigung, dem Zeichnen, das sie inzwischen perfektioniert hat (Seite 26)

Redaktionspraktikantin Rebekka Wiese pflügte mit drei Jahren halb Dänemark mit der Schaufel um. Sie kennt aber auch andere Ferienbeschäftigungen (Seite 8)


Foto: tinadefortunata – Fotolia.com


Inhalt Freizeit Gut betreut in die Sommer­ferien. Tipps für Workshops und Reisen

Erziehung Ich Lillifee, du Superheld! Klischees im Kinderzimmer

Rezepte Schnell, einfach, lecker. Die besten Eisdesserts zum Selbermachen

Erziehung

8 16 22 26

Schriftliche Bewertung oder Ziffern? An vielen Schulen entscheiden die Eltern

Basteln

28

Unter den Wolken. Eine Papierflieger-­Anleitung in Bildern

Register Baden Betreuung & Lernen Bühne & Musik Essen & Trinken Kino Museen Parks Shopping Spaß Spielplätze Sport Stadterkundung Studieren Vätertreffs

Adressen Impressum

In eigener Sache Verlosung

32 34 36 38 40 43 43 46 48 51 54 57 59 60 61

62 63

64 66


Foto: Antya Umst채tter


Große Ferien Im Sommer haben Schüler Zeit – Erwachsene nicht immer. Damit die Kinder nicht zu Hause versauern, haben wir betreute Reisen und Workshops zusammengestellt Texte: Kim Pawlik, Rebekka Wiese

Große Vorstellung: Im Zirkus Cabuwazi können Kinder die Manege stürmen


10

Freizeit

Einmal ein Frosch sein: In der gelben Villa können Kinder eigene Masken basteln

Cabuwazi

Jugend im Museum e.V.

Sich am Trapez durch die Lüfte zu schwingen oder als Clown das Publikum zum Lachen zu bringen: Im Kinderzirkus Cabuwazi kann jedes Kind entscheiden, was es lernen möchte. Am Ende der Woche findet eine große Vorführung statt. Außerdem veranstaltet Cabuwazi noch einen zweiten Kurs: Bei „Englisch lernen im Zirkus (Oskar lernt Englisch)“ wird das Zirkustraining durch Englischunterricht ergänzt – natürlich ohne blödes Vokabelpauken. Stattdessen geht es darum, was die Kinder im Zirkus gelernt und erlebt haben. Ab 6 Jahren, verschiedene Termine, Kursdauer: 5 Tage; ZirkusWorkshop: von 10-15 Uhr, 120 Euro; „Englisch lernen im Zirkus“: von 8.30-17 Uhr, 229 Euro. Standorte in Friedrichshain, Kreuzberg, Treptow und Altglienicke, www.cabuwazi.de

Auf viele Kinder und Jugendliche haben Ausstellungen wenig Anziehungskraft. Dass aber auch junge Besucher etwas im ­Museum erleben können, beweisen die Workshops von „Jugend im Museum e.V.“. Im Kurs „Passt Berlin in den Autofokus?“ schickt das Museum für Fotografie die Teilnehmer auf Fotosafari durch die Stadt, zurück im Museum lernen sie, die Bilder professionell zu bearbeiten. Im Museum für Naturkunde zeichnen Kinder im Kurs „Vor 1.000.000 Jahren“ Fossilien und erstellen kunstvolle Fotogramme. „Passt Berlin in den Autofokus?“: 14-18 Jahre, 12.-13.7., 11-17 Uhr, 34 Euro, Museum für Fotografie, Jebensstraße 2, Charlottenburg; „Vor 1.000.000 Jahren“: 8-12 Jahre, 2.-5.7., 10-15 Uhr, 56,50 Euro, Museum für Naturkunde, Invalidenstraße 43, Mitte; Anmeldung und weitere Kurse auf www.jugend-im-museum.de

Sommer, Sonne und Langeweile? Nicht in der gelben Villa in Kreuzberg. Mit Tages- und Wochenworkshops vergehen sechs Wochen wie im Flug. Bei Theatertraining, Selbstverteidigungskurs, Breakdance und Trommeln sollen sich die Kinder frei entfalten können. Angehende Designer entwerfen und nähen im Modeatelier ihre eigene Kleidung, Produzenten von morgen können einen Animationsfilm entwickeln. Die gelbe Villa wird von der Stiftung Jovita finanziert und die Angebote sind kostenfrei. Eine Spende ist erwünscht. Alle Altersklassen, 18.6.-5.7., verschiedene Uhrzeiten, Tages­ angebote zwischen 2 und 3 Stunden, Wochenworkshops zwischen 2 und 5,5 Stunden pro Tag, Wilhelmshöhe 10, Kreuzberg, www.die-gelbe-villa.de

Kindermuseum MACHmit! Das Kindermuseum macht künstlerische Angebote.­In kreativen Workshops wird Porzellan bemalt oder ein eigener Film gedreht. Die Themen der Kurse ändern sich von Woche zu Woche.­Nach den Kursen wird zu Mittag gegessen und danach auf dem Spielplatz Kolle 37 getobt. Hier liegt die Aufsichtspflicht nicht mehr bei den Betreuern: Eltern müssen eine Einverständniserklärung unterschreiben. Anmeldung jeweils eine Woche vor Workshopbeginn. Ab 3. Klasse, die ganzen Ferien von 9-16 Uhr, 100 Euro für 5 Tage, Senefelderstraße 5/6, Prenzlauer Berg, www.machmitmuseum.de zitty Familie 2-2013

Foto: die gelbe Villa

Die gelbe Villa


11

Freizeit

Lernwerk Das Lernwerk Berlin ist auch in den Sommerferien zur Stelle. Zwar klingt es für Kinderohren nicht sehr verlockend, in den Ferien zu büffeln, sie können aber auch eines Besseren belehrt werden. Mit professionellen Nachhilfelehrern und besonderen Kursen wie „ travelling through England in a week“ oder der „Tour de France“ wird Schülern eine andere Lernweise nahegebracht. Neben klassischen Nachhilfefächern finden auch Workshops statt: Hier können Kinder Gitarre und kreatives Schreiben üben, Comics und Cartoons zeichnen oder sich in Schönschrift üben. Kurse für verschiedene Altersklassen, 1.,2.+5.,6. Ferienwoche, 1,5 Stunden täglich, an sechs verschiedenen Standorten, 99 Euro, www.lernwerk.de

Domäne Dahlem

Foto: Miriam Koring

Landleben ohne aufs Land zu fahren – das geht in der Domäne Dahlem. Im Sommer finden verschiedene Workshops für Kinder statt: Im Ferientöpferkurs können die Teilnehmer Figuren modellieren oder Schalen formen. Zwischendurch geht es raus zum Hühnerfüttern und Seilspringen. Auch das zweite Angebot, der Malkurs, führt über den Hof: Die Kinder malen Tiere auf den Weiden und ähnliche Motive. Frische Luft gibt es in den Pausen beim Sport-Parcours oder Traktorfahren. Töpferkurs: 6-13 Jahre, 24.6.-28.6. und 29.7.-2.8., 10-12 Uhr, 120 Euro; Malkurs: ab 7 Jahren, 22.7.-26.7. und 29.7.2.8., 10-13 Uhr, 55 Euro; Königin-Luise-Straße 49, Zehlendorf, www.domaene-dahlem.de

Erkenntnisse und Einsichten zum Leben mit Kind Die zitty-Kolumne jetzt als ebook! Für 2,70 Euro bei www.amazon.de Kleiner Steinmetz bei einem Workshop von Jugend im Museum zitty Familie 2-2013


12

fre izeit

INKAS Berlin

Hier können sich Kinder in einwöchigen Sommerferien-Lehrgängen dem Reiten widmen. Auf der 15 Hektar großen Weide leben Shetlandponys neben Hannoveranern und Trakehnern. Ob Reitanfänger oder Fortgeschrittene – die Sommerlehrgänge werden an das Können angepasst, damit jedes Kind das Gefühl des Reitens erleben kann. Kinder unter sechs Jahren kommen in Begleitung ihrer Eltern und reiten in der Krümelgruppe, besonders beliebt ist das Pony „Sternchen“. Festes Schuhwerk und Reithelm (notfalls auch Fahrradhelm) sind mitzubringen, und eine frühzeitige Anmeldung ist empfehlenswert. Alle Altersklassen, die ganzen Ferien halbtags von 10-14 oder 13-17 Uhr und ganztags von 10-17 Uhr, halbtags: 90 Euro die Woche, ganztags: 160 Euro die Woche, Bahnhofstraße 4, Pankow, www.reitverein-lindenhof.de

Eine besonders flexible Ferienbetreuung bietet der Verein INKAS Berlin: Hier können Eltern Unterhaltungsprogramm für ihre Kinder buchen – für einen Tag oder auch gleich für mehrere Tage. Das Angebot ist vielseitig: Schokoliebhaber können beispielsweise eine Schokoladenwerkstatt sehen und mit der süßen Masse auch selbst experimentieren, Filmfans besuchen den Filmpark Babelsberg und für Schwindelfreie gibt es einen Ausflug in den Hochseilgarten. Zu allen Veranstaltungen sollten die Kinder zwei BVG-Fahrscheine (Hin- und Rückfahrt) mitbringen. Zwei Altersgruppen: 5-8 Jahre und 8-14 Jahre, Termine vom 19.6.-2.8., je von 8.30-16.30 Uhr, nach Anzahl der gebuchten Tage 30-37 Euro pro Tag, Treffpunkt Brunnenstraße 181, Mitte, www.inkas-berlin.de

Foto: Reiter- & Erlebnisbauernhof Groß Briesen

Kinder- und Jugendreitverein Lindenhof e.V.

Wiesen, Kinder, Pferde: Auf Reiterhöfen wie hier in Groß Briesen werden (nicht nur) Mädchen glücklich zitty Familie 2-2013


13

Freizeit

Kulturelle Vielfalt zu ermäßigten Preisen für Kinder, Jugendliche und Familien dieser Stadt

n Für alle Familiet* unserer Stad BERLIN entdecken KULTUR erleben FREIZEIT gewinnen teile 280 Preisvor jeden Monat tolle Verlosungen Tipps für Fa milien für 6 € Verkauf u.a. bei Getränke Hoffmann, in Bibliotheken, in Bürgerämtern, bei Karstadt Sport und beim JugendKulturService

Info-Telefon 030-23 55 62 0 www.jugendkulturservice.de

Eine Schokowerkstatt für echte Liebhaber gibt es bei INKAS Berlin

* Einkommensunabhängig für Berliner Familien mit Kindern bis einschl. 17 Jahre.

Super-FerienPass Berlin 2013/14

üb

25 0

Betreuungsangebote mit Übernachtung Reiterhof und Erlebnisbauernhof Groß Briesen Nicht nur „Wilde Hühner“-Fans träumen davon, das Glück der Erde auf dem Rücken von Islandpferden zu entdecken. Sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene kann dies auf dem Reiterhof Groß Briesen wahr werden. Möglichst rechtzeitig werden hier entscheidende Fragen – zum Beispiel die nach dem Lieblingspony – geklärt. Neben Reit- und Theoriestunden finden Picknickausritte und Kutschfahrten statt. Abends gibt es wechselndes Programm mit Lagerfeuer, Rallye oder Volleyball. Ab 6 Jahren, verschiedene Termine, Reisedauer 5-8 Tage, 240400 Euro, www.reiterhof-gross-briesen.de

er

60

0 An g e b o te un d Ideen

h fac en Ein Feri ! r n pe su ache m

100 Tage

Ferien

Deutsches Rotes Kreuz

Foto: Inkas

Kinderglück Das Kinder- und Jugendcamp Störitzland liegt 15 Kilometer östlich von Berlin an einem See. Hier veranstaltet das von freien Trägern der Jugendhilfe geleitete Projekt Kinderglück Berlin in den Ferien verschiedene Reisen. Half-Pipe-Helden absolvieren zitty Familie 2-2013

für

20 1

bi s 4

rn

ig gült

te Os

34 5

Ve rl os u

en ng

Zaubern lernen, Detektiv werden, Englisch sprechen – das Deutsche Rote Kreuz bietet eine vielfältige Auswahl an Reiseangeboten, die verschiedene Altersgruppen bedient. Manche der Reisen gehen ins Berliner Umland – oft in die Nähe eines Sees. Für andere dürfen die Kinder weiter fahren, zum Beispiel bis nach Usedom. Für Kinder, die noch nie ohne Eltern verreist sind, gibt es ein besonderes Angebot: Das Startercamp in Köpenick für Kinder zwischen 5 und 9 Jahren ist speziell auf Neueinsteiger ausgerichtet. Altersgruppen zwischen 5 und 16 Jahren, verschiedene Termine, Reisedauer 5-8 Tage, 99-325 Euro, www.drk-ferienlager.de

er ise üb re P r Supe

JugendKulturService gGmbH Obentrautstraße 55 10963 Berlin  030-23 55 62 0 030-23 55 62 20 www.jugendkulturservice.de Der JugendKulturService ist eine gGmbH des Berliner Jugendclub e. V.

9€


14

fre izeit

Lagerfeuer in Ahlbeck: Die Landesportjugend bietet Reisen für Kinder jeden Alters an

Ferienfreizeit Blossin An manchen Ufern fühlt man sich ein bisschen wie in Skandinavien – dabei liegt der Lange See in Köpenick. Hier befindet sich das Ferienlager Blossin. Im Camp können Kinder nicht nur am hauseigenen Sandstrand baden und Kanu fahren, sondern auch reiten oder an einer Rallye und einem Sportfest teilnehmen. Außerdem veranstaltet dieses Jahr der Sei Kind-Sei Kultur e.V. ein Kreativ-Camp, in dem die Teilnehmer mit Profis eine eigene Revue entwickeln und diese am letzten Tag vor Publikum vorführen. 6-12 Jahre, verschiedene Termine, Sommerferienlager: 10 Tage, 230 Euro; Kreativ-Camp 7 Tage, 286 Euro, www.ffzblossin.de

Reisemeise Eigentlich macht Lernen in den Ferien keinen Spaß. Aber was spricht dagegen, Kinder spielerisch zu fördern? Der Veranstalter Reisemeise bietet neben Angeboten wie Baumhauscamps und Zirkuscamps auch Sprachreisen an. Mitten in der Natur lernen Kinder spielend Englisch. In Gehweite befindet sich ein See. Tischtennis, Volleyball und Fußball sorgen für Abwechslung. Und am Ende der Reise gibt es ein wohlverdientes Zertifikat. 6-13 Jahre, verschiedene Termine, Reisedauer: 7 oder 14 Tage, 295 oder 575 Euro, www.reisemeise.com

Landessportjugend Berlin Raus in die Natur! Die Landessportjugend organisiert Ferienreisen für Kinder aller Alterklassen. Für 10-14-Jährige ist die Reise ins Fichtelgebirge ideal. Neben Ausflügen ins Waldmoorbad oder zur Sommerrodelbahn können die Kinder mit dem Mountainbike über Stock und Stein fahren. Im „Bullheadhouse“ am Fuße des Berges Ochsenkopf werden die Kinder mit vier ausgebildeten Betreuern untergebracht. Reisen auf die Insel Usedom oder ins Brandenburger Land sind auch möglich. 19.7.-2.8., Reisedauer 14 Tage, 449 Euro, frühzeitige Anmeldung empfehlenswert, www.sportjugendreisen.de zitty Familie 2-2013

Foto: SJB

im Skater Camp professionelles Training, außerdem gibt es einen Hip-Hop-Schnupperkurs und (gegen Aufpreis) einen Graffiti-Workshop. Junge Gourmets können im Camp „Kleine Chefköche“ Essen zubereiten und backen lernen. Bei allen Reisen bleibt auch genug Freizeit in und um den See – zum Beispiel zum Floß­bauen. Skater Camp: 9-15 Jahre, 7.-13.7., 289 Euro; „Kleine Chefköche“: 6-11 Jahre, 21.-27.7., 269 Euro; www.kinderglueck-berlin.de


ZEIT LEO – macht Kinder schlau und stark

Jetzt am Kiosk

ZEIT LEO – das neue Magazin für Kinder. Die bunte Themenwelt der ZEIT für aufgeweckte Jungen und Mädchen ab 8 Jahren. Macht Kinder schlau und stark.

Ja, ich möchte ZEIT LEO gratis lesen! Senden Sie mir ZEIT LEO kostenlos frei Haus. Ich lese 1 Heft gratis. Wenn ich danach weiterlesen möchte, brauche ich nichts weiter zu tun. Ich erhalte ZEIT LEO dann alle 2 Monate für zzt. nur € 4,40 statt € 4,90 pro Ausgabe und spare so 10ˆ%. Das Abonnement kann jederzeit gekündigt werden, mit Geld-zurück-Garantie für zu viel bezahlte Hefte. Eine formlose Mitteilung an den Leser-Service genügt. Wenn ich ZEIT LEO nicht weiterbeziehen möchte, teile ich Ihnen das innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der 1. Ausgabe mit. Angebot nur in Deutschland gültig. Auslandspreise auf Anfrage.

www.zeitleo.de Nameˆ/ˆVorname Straßeˆ/ˆNr. PLZˆ/ˆOrt Telefon E-Mail

Wenn ich weiterlese,

zahle ich bequem per Bankeinzug.

Kontonummer

zahle ich per Rechnung.

Bankleitzahl

Datum

Unterschrift eines Erziehungsberechtigten

ZEIT LEO, Leser-Service, 20080 Hamburg 040†/†42 23 70 70* 040†/†42 23 70 90 abo@zeit.de* www.zeitleo.de *Bitte jeweilige Bestellnummer angeben

Bestellnr.: 995405

Geldinstitut


Ich Lillifee,


Fotos: Lara Gundrum und Alice Epp

du Superheld!


18

Erziehung

Ob Barbie-Haus oder Star-Wars-Lego, Kinder werden von Unternehmen gezielt mit vermeintlich geschlechtstypischen Inhalten angesprochen. Viele Eltern hassen das – und können es trotzdem nicht verhindern. Wie unsere Autorin Text: Astrid Herbold

Hoch das Bein! Die Prima Ballerina-Barbie macht es vor und trägt das obligatorische rosa Glitzerkleid

zitty Familie 2-2013

Foto: Mattel

Klischees im Kinderzimmer

D

ie Konsumdiskussionen, die ich mit meinem vierjährigen Sohn im letzten halben Jahr geführt habe, im Schnelldurchlauf: Braucht er eine Star-Wars-Trinkflasche? SpidermanBettwäsche? Capt’n-Sharky-Brotbox? Müssen es unbedingt die Sandalen mit den Dinozähnen sein? Die Hausschuhe mit dem Cars-Motiv? Seine Meinung: Ja, unbedingt! Meine Meinung: Nein, auf keinen Fall! Schon aus Prinzip nicht! Und überhaupt, woher kennt er das alles? Ich möchte jetzt nicht ausführen, wer sich wie oft durchgesetzt hat. Oder erzählen, wie dogmatisch und starrsinnig ein kleiner Junge werden kann, wenn man ihn statt mit einem schwarzen Rucksack mit dem roten von der großen Schwester zum Kitaausflug schicken will. Und muss ich erwähnen, dass im Freundeskreis und in seiner Kindergartengruppe überall dasselbe zu beobachten ist? Warum übt die Merchandising-Welt einen derartigen Sog auf unsere Kinder aus? Warum identifizieren sich unsere Töchter mit zauberstabschwingenden Glitzerfeen und unsere Söhne mit brummenden Rennautos? Warum denken die einen, ihre Welt müsse rosa sein, während die anderen – kaum dass sie sprechen können – alles jenseits von blau als „Mädchenkram“ abtun? Der Mann, der auf all diese Fragen eine Antwort hat, sitzt in München und heißt Axel Dammler. Als Geschäftsführer der Agentur iconkids & youth berät er Firmen bei ihren speziell auf Kinder zugeschnittenen Werbekampagnen. Auf seiner Referenzliste stehen Lego, Ferrero und Nestlé. Dass mein Sohn, der weder lesen kann noch einen Star-Wars-Film gesehen hat, schon von weitem im Supermarkt den Schriftzug auf einem Überraschungs-Ei erkennt, wundert Dammler nicht: „Kinder reagieren, wie Erwachsene auch, auf Schlüsselsignale. Das sind zum Beispiel bestimmte Farbcodes, aber auch Typografien, Bilder, Symbole.“ Die Sig­ nale sprechen eine deutliche Sprache, erklärt Dammler, sie sagen dem Kind: „Ich bin für dich da.“ Aber woher weiß ein Junge, dass er sich nur von den „männlichen“ Produkten angesprochen fühlen soll? „Das ist ein Wissen, das Kinder quasi nebenher erwerben – durch die Dinge, mit denen sie die ganze Zeit zu tun haben.“ Alles, was sie umgibt, fügt sich in den ersten Lebensjahren zu einem Bild zusammen: die Farben und Logos auf ihrer Kleidung, das Layout der Lebensmittelverpackungen, die Spielsachen im Kinderzimmer, die


19

ErzIEhung

Foto: Lego

Technologie für angehende Ingenieure: der Mindstorms-Roboter von Lego

Darstellungen, die sie auf Plakaten, in Zeitschriften oder im Fernsehen sehen. „Das ist ein Dominoeffekt, bei dem bestimmte Konnotationen automatisch hinzufügt werden. Wenn Ihr Sohn etwas Rosafarbenes sieht, denkt er, das ist für Mädchen. Weil er das so gelernt hat.“ Und selbstverständlich macht sich die Wirtschaft das zunutze, um in den sich immer weiter ausdifferenzierenden Märkten die Aufmerksamkeit auf ihre Produkte zu lenken. „Früher gab es ein TV-Programm und eine Biene Maja für alle, heute gibt es zig Kanäle und Angebote: für Mädchen, für Jungen, für jüngere Kinder, für ältere Kinder.“ Und leider, fügt Dammler hinzu, belohnt der Markt vor allem die klischeehaften Formate, die

häufig aussehen wie am Reißbrett geplant: „Nehmen Sie Blümchen, Feen und Einhörner wie bei der Serie ‚Mia and me‘ – da haben Sie Ihren ‚Sure Shot‘.“ Also den sicheren Treffer für die Zielgruppe der kleinen Mädchen, anschließende Merchandising-Auswertung inklusive. Aber warum fallen die Kinder darauf rein? Oder, neutraler formuliert, warum fahren sie derart darauf ab? Dass ein Kind nur dann fordernd die Hand nach etwas ausstreckt, wenn es ein Produkt als „eindeutig für mich gemacht“ identifiziert hat, erklärt Dammler mit dem starken kindlichen Wunsch nach geschlechtlicher und sozialer Verortung: „Wenn ein Junge sagt, er will nichts in Pink haben, dann sagt er nichts anderes, als dass ihn das in

tausche | Prenzlauer Berg Raumerstr. 8 [Helmholtzplatz] 030 40301770

www.tausche.de

seiner Identität als Junge stören würde.“ Dammler, der selbst zwei Töchter hat, findet daran erst mal nichts Schlimmes. „Es ist biologisch angelegt, dass die IchFindung mit einer rudimentären Ausdifferenzierung des Geschlechterbildes beginnt.“ Nicht alle können dem zustimmen. Wenn Stevie Schmiedel Sätze wie „Das ist biologisch angelegt“ hört, kriegt sie Schnappatmung. Die Hamburger Genderforscherin hat 2012 den Verein „Pinkstinks Deutschland“ gegründet, der vehement gegen, wie sie es nennt, limitierende Geschlechterrollen kämpft. „Kinder kommen auf die Welt und hören: ‚du bist ein Mädchen, du bist ein Junge.‘ Sie merken ganz schnell, dass es in unserer Ge-

tausche | Friedrichshain Krossener Str. 19 [Boxhagener Platz] 030 34711150


20

erziehung

sellschaft von großer Bedeutung ist, zu welchem Geschlecht man gehört und wie perfekt man dieses Geschlecht verkörpert.“ Deshalb suchen schon die Kleins­ ten ständig nach Anhaltspunkten: „Was bedeutet es, männlich oder weiblich zu sein – und wie kann ich es schaffen dazuzugehören?“ Dass die Wirtschaft Produkte „gendert“, um die Umsätze zu steigern, findet Schmiedel aus kapitalistischer Sicht logisch, aus emanzipatorischer hochbedenklich. Der Verein will deshalb die Hersteller unter Druck setzen. Im letzten Jahr hat Pinkstinks eine Unterschriftenaktion gegen das rosafarbene Überraschungs-Ei gestartet, auch an den Protesten anläss­ lich der Eröffnung des „Barbie Dream House“ in Berlin war Schmiedel beteiligt. Denn das, was Barbie und ihre glubschäugigen, anorektischen Artverwandten kleinen Mädchen als Identifikationsangebot machen, sei das Gegenteil von weiblicher Selbstermächtigung: „Sich mit Lillifee und Barbie zu identifizieren, ist die Einstiegsdroge dafür, dass man es später am Arbeitsplatz als völlig normal hinnimmt, als Frau 23 Prozent weniger zu verdienen,“ sagt Stevie Schmiedel. Aber die Eltern, haben die denn gar keinen Einfluss? „Minimal“, meint Schmiedel, und verweist auf Peergroups und omnipräsente Außenwerbung. „Außer-

dem merken die Kinder ganz genau, wenn die Eltern etwas von ihnen fernhalten wollen.“ Dadurch werde die Anziehungskraft manchmal sogar noch größer. „Das liegt nicht an den Genen, sondern an der Aura der Produkte. Ein schickes rosa Kleidchen oder eine SpidermanJacke, das ist wie eine Auszeichnung, der Oscar für das richtige Geschlecht.“ Schmiedel und ihre Mitstreiter sind längst Teil einer weltweiten Bewegung. In England ist Pinkstinks seit fünf Jahren aktiv, die Gründerinnen Abi und Emmy Moore kämpfen gegen Spielzeughersteller, die für Mädchen nur Make-up-Sets, Kinder-Staubsauger und Glitzergedöns im Angebot haben. In Australien engagiert sich die Initiative TowardTheStars gegen weibliche Stereotypen in den Kinderzimmern, in den USA gibt es eine „Princessfreezone.com“, die Heldin der Website heißt Super-Tool-Lula und ist das weibliche Pendant zu Bob dem Baumeister. Ob’s hilft? Nischen für erholungsbedürftige Eltern, die eine Klischee-Pause brauchen, gibt es auch in Berlin. Eine davon heißt „Die Kinderstube“. Carmen Hollauf hat den kleinen Laden vor neun Jahren in Prenzlauer Berg eröffnet. Seitdem wird die „Kinderstube“ bevölkert von Holzschnecken, die man hinter sich herziehen kann, von gehäkelten Stoffhasen,

Kissen, die mit Buchstaben bestickt sind, Bettwäsche mit blauen Elefanten oder grünen Äpfeln. Nur Helden aus Fernsehserien sucht man vergeblich – und Spielzeugbereiche speziell für Mädchen oder Jungen. „Viele meiner Produkte würde ich als unisex bezeichnen“, sagt Hollauf. Sicher könnte man mehr Umsatz machen, wenn man die üblichen Merchandising-Figuren anbieten würde. Aber solange es auch eine Nachfrage nach schönem und genderneutralem Design gibt, will Carmen Hollauf bei ihrer Strategie bleiben. „Es ist es doch ein lohnenswertes Bestreben, da gegenzusteuern.“ Finde ich auch. Und deshalb durfte der Vierjährige am Wochenende mal wieder mit Mama einkaufen, Kuchen backen und Fingernägel lackieren. Das findet er nämlich alles großartig. Dass es viele Leute gibt, die behaupten, zumindest Letzteres würde nicht so recht zu seiner Geschlechtsidentität passt, hat er noch nicht mitgekriegt. Zum Glück. Die Fotografinnen Lara Gundrum und Alice Epp, die für uns Lillifee und Superheld porträtierten, sind Auszubildende der Photoacademy Urbschat, die eine Ausbildung in Fotografie und Mediengestaltung Digital/Print anbietet. www. photoacademy.de zitty Familie 2-2013

Foto: Coppenrath Verlag, Münster; Ill. M. Finsterbusch

Mein Lämmchen und ich auf der Blumenwiese: Prinzessin Lillifee zählt zu den beliebtesten Motiven für rosa Accessoires


21

ErzIEhung

Satte Rabatte! 588 Ideen fĂźr Ăźr AusflĂźge Aus mit Kindern

• Der Familienpass fĂźr ganz Brandenburg • 588 Freizeitangebote fĂźr Sport, Kultur und Natur u • Von Abenteuerpark bis Zoo – alle Angebote Rabatt auf 588 Familien- mit 20% Rabatt • 365 Tage SpaĂ&#x; – angebote ein ganzes Schuljahr lang gĂźltig • FĂźr nur 2,50 #

-20 %

Der Familienpass ist in Brandenburg ßberall dort zu haben, wo es Zeitschriften gibt, in vielen Buchhandlungen und Spielwarenläden, bei Getränke Hoffmann oder einfach bestellen unter: www.familienpass-brandenburg.de

BOOTSVERMIETUNG MITTEN IN BERLIN  



Paul & Paula

Ruderbootverleih

Foto: Coppenrath Verlag, MĂźnster; Ill. S. Neundorf

Alt-Stralau vor TunnelstraĂ&#x;e 36, direkt neben der Liebesinsel, 10245 Berlin, Tel. 030 – 246 47 99 60

Berufswunsch Pirat: Capt’n Sharky, ein tapferes Vorbild in blau-schwarz, ziert Alutrinkflaschen – und vieles mehr zitty Familie 2-2013

www.schiffskontor.de


endlich eiszeit Wie gelingt Eis, wenn man keine Zauberstoffe der Lebensmittelindustrie verwenden möchte und auch keine Eismaschine zur Hand hat? Drei Rezeptideen mit echten Früchten und garantiert ohne Chemie Rezepte: Kai Röger


23

Rezepte

CHARTERFAHRTEN AUF HISTORISCHEN SCHIFFEN

Oskar

Aphrodite

M.S. SCHIFFSKONTOR GmbH Am Speicher 7, 10245 Berlin Tel. 030 – 246 47 99 60

www.schiffskontor.de

Ballett Centrum & Berliner Musicalschule Kurfürstendamm Karree  883 11 75

Neue Kurse für Kinder und Jugendliche · Erstklassige Pädagogen für Ballett, Jazz, Street Dance, Step, Akrobatik · Projekt „Kinder tanzen für Kinder“ mit der Deutschen Oper Berlin · Familienrabatt! · Ganzjährig geöffnet! · Kostenlose Probestunde! Kurfürstendamm 207-208, 10719 Berlin

Einfach:

eis am Stiel Man hat nicht immer die Muße für Wasserbad und Eiertrennen. Die gute Nachricht: Eigentlich kann man alle Früchte und sogar Honig, Joghurt oder Mascarpone in Eis verwandeln, ohne Ei hinzuzugeben. Das Alltagseis hat zwar ein bisschen weniger Schmelz, die Kinder werden es wahrscheinlich aber noch lieber mögen, weil man die Eismasse in alle möglichen Formen gießen und dann mit einem Stiel versehen kann. Die Formen gibt es aus Silikon zu kaufen, es funktioniert aber auch mit einem schmalen Joghurtbecher.

Foto: Petra Konschak

Zutaten für 6 Personen 300 g Fruchtpüree (hier: Himbeeren) Zucker nach Geschmack 0,25 l Sahne 1 Becher Joghurt Zubereitung Sahne schlagen und vorsichtig unter die anderen Zutaten heben. Rührschüssel einige Male aufklopfen, so dass große Lufteinschlüsse entweichen können. In Förmchen füllen und wenn die Masse beginnt, fest zu werden, Holzstiele oder kleine Löffel darin versenken. Über Nacht gefrieren und vor dem Essen wieder ein bisschen antauen lassen. zitty Familie 2-2013

www.ballettcentrum-berlin.de

NIX WIE BIO Bio-Markenartikel preiswert einkaufen, für jede/n! Oh. DAS ist günstig!

Fon 030 / 68 05 66 61 • Fax 030 / 68 05 67 10 Lahnstr. 34 • 12055 Berlin • www.bigbiodiscount.de Zufahrt!: Ab 1.6. über Mittelbuschweg 6

NEUE


Rezepte

24

Erfrischend:

Das Zitronensorbet Wasser und Säfte kristallisieren beim Einfrieren aus. Sie werden hart und stumpf, so dass die Zunge dran kleben bleiben kann. Beim Herstellen eines Sorbets lässt man die Flüssigkeit stufenweise erkalten, verrührt aber die frierende Masse immer wieder, bis sich eine zartkrümelige Eiskristallmasse ergeben hat. Sorbet lässt sich fast aus jeder Flüssigkeit herstellen, mit Zitrone ist es am erfrischends­ten. Mögliche Variante für die Eltern: einen Schuss Gin hinzufügen.

Zutaten für ca. 6 Personen 0,25 l Wasser 0,25 l frisch gepresster Zitronensaft Abrieb von der Schale einer unbehandelten Zitrone 200 g Zucker (je nach Geschmack etwas weniger)

Foto: Lydia Brakebusch

Zubereitung Ein flaches Gefäß oder einen kleinen Topf kaltstellen (verkürzt die Kühlzeit). Derweil wird aus Wasser und Zucker ein Sirup­hergestellt, indem man beides bei kleiner Hitze im Topf zirka fünf Minuten köcheln lässt, bis sich der Zucker aufgelöst hat und ein dickflüssiger Sirup entstanden ist. Diesen abkühlen lassen und anschließend mit dem Zitronensaft und dem Schalenabrieb vermischen. Probieren, ob es süß genug ist, dann alles in das kühle Gefäß füllen und für eine Stunde ins Gefrierfach stellen. Wird die Masse allmählich fest, rührt man mit einem Löffel leicht in der kristallisierenden Flüssigkeit. Dies wiederholt man stündlich, bis sich die Flüssigkeit in eine Creme aus kleinen Eiskristallen verwandelt hat.

zitty Familie 2-2013


25

Rezepte

Edel:

erdbeer-parfait In der professionellen Milcheisproduktion sorgen Dextrose und Guarkernmehl für Cremigkeit. Bei Parfaits bringen geschlagenes Eiweiß und Sahne Luft in die Masse. Damit das Dessert nicht zu hart wird, sollte es einige Zeit vor dem Servieren aus dem Kühlfach genommen werden, man nennt das Parfait ja nicht umsonst auch „Halbgefrorenes“.

Jfdd\i]\i`\e :Xdg

Foto: Jannis von Oy

Zutaten für ca. 6 Personen 500 g frische Erdbeeren 50 g Zucker 3 sehr frische Eier 0,5 l Sahne Zubereitung Eigelb vom Eiweiß trennen, den Zucker mit dem Eigelb in einer dünnwandigen Schüssel im heißen Wasserbad aufschlagen, bis das Eigelb eine leichte Bindung erhält. Sahne und Eiweiß jeweils schlagen. Die Hälfte der Erdbeeren sehr fein, die andere Hälfte nur leicht stückig pürieren und alles mit der geschlagenen Sahne und dem Eischnee zu der Eigelb-ZuckerMischung hinzufügen. In eine Form gießen und über Nacht gefrieren lassen. Das Parfait wird in Scheiben serviert. Mit etwas Erdbeerpüree und einem Tupf Sahne verziert ist es das perfekte Dessert. zitty Familie 2-2013

MFE 9FFK<E

=C@<><E;<E LE;

>\jZ_`Z_k\e\iÔe[\e#_i\e# e \iq€_c\ele[jg`\c\

N<@JJ<E

<C<=8EK<E

K\id`e\1)%Æ,%Alc`& 0%Æ()%Alc`&*'%Alc`Æ)%8l^ljk a\n\`cj('Æ(.L_i @e]fj"8ed\c[le^1 K\c%'*'Æ),00**',f[\i ]l\_ile^\e7adY\ic`e%[\ nnn%adY\ic`e%[\&b`e[\i

ck_\Xk\i AXgXe`jZ_\j<iq€_ ee\i\` jg` k\e `Z_ >\jZ_ Xk\i _\ k  XZ_ D`kd ibjkXkk N\ `b$ ljk 8b `^\ €^ qn\`k


26

bildung

Ohne Worte Verbale Beurteilung oder klassisches Notensystem: Viele Eltern von Berliner Sch端lern m端ssen diese Entscheidung treffen, wenn das Kind in die dritte oder vierte Klasse kommt. Eine Wahl, die f端r Verunsicherung sorgt Text: Teresa Schomburg zitty Familie 2-2013


27

A

Illustraionen: Lisa Rock

uf dem ersten Elternabend nach den Sommerferien wird es voll. Dann müssen die Erziehungs­ berechtigten der frisch gestarteten Viert­ klässler an der Friedrichshainer ZilleSchule abstimmen: Sollen ihre Kinder wie bisher ein Zeugnis mit verbaler Be­ urteilung bekommen, oder stehen am Ende des Schuljahres die bekannten ­Noten von 1 bis 6 auf dem Papier? Kathrin Nordalm kennt das Prozedere. Schon im vergangenen Jahr, als ihre Toch­ ter Julia in die dritte Klasse kam, musste sie über diese Frage abstimmen. ­Damals entschied sie sich für die verbale ­Beurteilung. „Sie ist einfach differenzier­ ter“, sagt Kathrin Nordalm. „Da steht dann in Deutsch nicht eine 3, sondern, dass Julia Rechtschreibung und Gramma­ tik gut ­beherrscht, aber Nachholbedarf beim ­Lesen hat.“ Die Bewertung sei so nicht nur ein Stempel, den ein Kind auf­ gedrückt bekommt, sondern biete Anre­ gungen, wie man es besser fördern kann. Julia selbst will allerdings endlich Zahlen auf ihrem Zeugnis sehen, damit sie sich besser mit ihren Mitschülern vergleichen kann.

Bildung dehnen. Das erlaubt eine Klausel im Schulgesetz, sie gilt allerdings nur für ­Gemeinschaftsschulen.

Individuelle Bewertung oder Wischi-Waschi-Formulierung?

„Einen Irrweg“ nennt der Präsident des Deutschen Lehrerverbands Josef Kraus die verbale Beurteilung schon über das zweite Schuljahr hinaus. Als Gymnasial­ lehrer hat er dabei vor allem den Wechsel von der Grund- auf die weiterführenden Schulen im Blick: „Der Vergleich über die eigene Schule hinweg wird durch nebulö­ se Formulierungen kaputt gemacht“, so Kraus. Die Folge sei, dass weiterführende Schulen irgendwann Eingangstests ein­ führen müssten, weil sie die Leistungen der Grundschüler nicht mehr einschätzen könnten. Allerdings räumt Kraus ein, dass Ziffernnoten nur dort wirklich aus­ sagekräftig seien, wo es auch klare Lehr­ planvorgaben gebe. Die Berliner Vorga­ ben empfindet Kraus, der selbst in Bayern unterrichtet, als „sehr wischi-waschi“. Die Annahme, dass Ziffernnoten objek­ tiv sind, hält Ulla Widmer-Rockstroh dagegen grundsätzlich für „Unsinn“. Die Verbale Beurteilung ohne Noten pensionierte Berliner Grundschullehre­ rin kämpft schon seit Jahrzehnten für ein ist bis zur achten Klasse möglich­ verbales Bewertungssystem. „Zahlen bil­ Wie Kathrin Nordalm geht es auch vielen den nicht ab, was ein Kind dazugelernt anderen Berliner Eltern. Je nachdem, ob hat“, so Widmer-Rockstroh. Vor allem die ersten beiden oder die ersten drei Jahr­ schlechte Noten stacheln die Kinder ihrer gänge im Rahmen des jahrgangs­ Erfahrung nach nicht an, sondern demo­ übergreifenden Lernens (Jül) gemeinsam tivieren nur. unterrichtet werden, stimmen an den „Eine Ziffernnote sagt mehr aus über die meisten Schulen die Eltern vor Beginn Lehrkraft, die sie vergeben hat, als über des dritten oder vierten Schuljahres da­ das Kind“, meint die Pädagogin, die zu­ rüber ab, ob ihr Kind benotet oder weiter letzt an einer Grundschule in Wedding arbeitete, die von vielen Migrantenkin­ verbal bewertet werden soll. ­Allerdings heißt „verbale Beurteilung“ dern besucht wird. Dass ­deren Eltern oft nicht unbedingt, dass die Lehrer einen Probleme damit hatten, dem deutschen sorgfältig ausformulierten Fließtext ver­ Worttext im Zeugnis zu folgen, sieht fassen müssen. Eine Schule kann auch in Widmer-Rockstroh nicht als Grund, auf Gestalt eines sogenannten „indikatoren­ die vermeintlich leichter verständlichen orientierten Zeugnisses“ bewerten lassen. Ziffernnoten zurückzugreifen. Im Ge­ Das sind tabellarische Listen, auf denen genteil: Das gebe Gelegenheit für persön­ etwa Mathelehrer ankreuzen, wie gut ein liche Gespräche zwischen ­Eltern und Kind „mathematische Zusammenhänge Lehrern und damit für eine Auseinander­ erkennt“ oder „eigene Lösungswege fin­ setzung auf Augenhöhe. det“. Viel Spielraum, auf Stärken und Kathrin Nordalm hat sich mittlerweile Schwächen eines Schülers einzugehen, entschieden. In diesem Jahr wird sie für gibt es bei solchen Standardbögen nicht. Ziffernnoten stimmen. Aber nicht, weil Warum sollte man also nicht gleich auf sie die für das bessere Bewertungssystem hält oder weil sich Julia das wünscht. Son­ die Ziffernnoten zurückgreifen? Einige Berliner Schulen haben auch die dern weil sie ihre Tochter sinnvoll aufs Möglichkeit, den umgekehrten Weg zu Gymnasium vorbereiten will – wo die gehen und eine verbale Beurteilung bis ­Ziffernnote die Regel, die verbale Beurtei­ einschließlich zur achten Klasse auszu­ lung dagegen eine absolute Ausnahme ist. zitty Familie 2-2013


28

basteln

Jeder sollte ein Papierfliegermodell falten können, das gehört zur Eltern-Grundausbildung. Unsere Variante verfügt über die wichtigsten Eigenschaften: stabile Spitze, gerade Flugbahn und komplexe Anleitung. Letztere verschafft ihnen eine Ruhephase, wenn sich das Kind selbst an die Umsetzung wagt zitty Familie 2-2013

Fotos: Petra Konschak

Unter den Wolken


29

Hier nicht falten, sondern nur die Mitte markieren.

basteln

Spitze zum markierten Mittelpunkt hin falten.

Die Spitzen an der Mittelmarkierung zusammenfĂźhren.

Die dabei entstandene Flosse zusammendrĂźcken und falten.

Den Flieger umdrehen.

Die Spitze so weit herunterfalten, dass sie mit dem kleinen Dreieck abschlieĂ&#x;t.

zitty Familie 2-2013

Den Flieger umdrehen.


30

basteln

Seiten zur Mitte hin falten.

Entlang des Lineals Seiten nach innen falten.

Beim Umknicken der Tragfläche an der Kante des losen Flügels orientieren

Die Kante des losen Flügels wird leicht nach außen gefaltet.

Äüßere Kante bis zur Mitte des Flügels falten, ...

... fertig!

zitty Familie 2-2013


31

basteln

Der Weg zum perfekten Papierflieger 1. stabiles Papier 2. akribische Genauigkeit beim Falten 3. Winglets (am Ende der Tragflächen hochgeklappte Abschnitte) für die Seitenstabilität 4. Geduld 5. noch mehr Geduld Urheberin des Papierfliegers „Longlay“: Lena Hönisch. Mehr Flieger und weitere Infos zu richtigem Abwurf, passenden Windverhältnissen und und und ... finden Sie auf der Website: www.BesserBasteln.de



Esstisch Living

Der Familien-Stammtisch Entdecken Sie die Welt der intelligenten Massivholzmöbel.

Kantstr. 17/ Ecke Uhlandstr. im · 10623 Berlin Telefon: 030 - 315 15 460 Internet: www.trollhus.de

DER F A H R R ÄLLTAG A N FÜR DE VERLEIH & R E S VICE Wiener Straße 15 | D-10999 Berlin T 030 611 43 68 | www.froschrad.de

Spritzige Sommerexperimente Foto: Alice Epp

im Mitmachmuseum Extavium!

Bei dem Abwurfwinkel wird das nix. zitty Familie 2-2013

Marlene-Dietrich-Allee 9 | 14482 Potsdam | www.extavium.de


34

Baden

Register Illustrationen: Roland Brückner

Baden ���������������������������� 34 Betreuung & Lernen  ������� 36 Bühne & Musik  ����������������� 38 Essen & Trinken  �������������� 40 Kino ������������������������������� 43

Baden Bad am Spreewaldplatz Hier gibt es ein Kinderbecken, eine Rutsche, Whirlpools sowie – und diese Auskunft dürfte allen Kindern ausreichen – ein Wellen­ bad! Und während die Kleinen durch die Wellen hopsen, können sich die Großen in der Saunaland­ schaft oder in der Cafeteria auf die nächsten Runden im Sport­­­­be­ cken vorbereiten. Kreuzberg, Wiener Str. 59h, d Görlitzer Bahnhof. 5 695 35 20, Mo 14-21.30 Uhr, 14-17 Uhr nur Frauen Di-Fr 6.30-22 Uhr, Sa, So 11-18.30 Uhr, Infos zu diesem und ­anderen Bädern: www.berlinerbaederbetriebe.de

Strandbad am WeiSSen see Im Weißen See kann man zwar überall gut schwimmen, ein Strandbad gibt es trotzdem. Rut­ sche oder Sprungturm sucht man vergeblich und die wenigen Qua­ dratmeter Liegefläche sind meist voll belegt. Völlig unverzeihlich: Es gibt keine Pommes. Immerhin werden Steaks vom Grill und ­leckere Kuchen geboten. Und: Neben sauberen Toiletten sind viele Schließfächer verfügbar.

Museen  �������������������������� 43 Parks ������������������������������ 46 Shopping  ����������������������� 48 Spass  ����������������������������� 51 Spielplätze ��������������������� 54

Pankow, Berliner Allee 173, Tram 13, 12, 4 Berliner Allee/ Indira-Gandhi-Straße. 5 925 32 41, Mai-Sept tägl. 9-19 Uhr

Freibad Grünau Großer Sandstrand, gute Schwimm­m öglichkeiten und ­hohe Wasserqualität: Das Freibad Grünau ist ideal für ­Familien, dank Rettungsschwimmer-Bewa­ chung, Nichtschwimmerbereich, Spielgeräteverleih und Beachvol­ leyball-Feld.

Sport ����������������������������� 57 Stadterkundung ������������ 59 studieren ����������������������� 60 Vätertreffs ��������������������� 61

Freibad Plötzensee Wer hier Hunger bekommen soll­ te, muss geduldig sein. Hier war­ tet man schon mal eine geschlage­ ne Stunde auf seine Pommes (die allerdings schmackhaft sind). Schwimmen lässt es sich in dem großen See ganz gut, aber Vor­ sicht in der Nähe des Stegs! Der ist Hoheitsgebiet der Pubertieren­ den, die mit Arschbomben zu beeindrucken versuchen. Größere Kinder werden ihren Spaß auf dem Abenteuerspielplatz oder der Street- und Volleyballanlage ­haben.

Köpenick, Sportpromenade 7, s Grünau, Tram 68 Richtung Alt-Schmöckwitz. 5 25 09 06 83, tägl. 10-18 Uhr, in den Ferien 10-19 Uhr

Wedding, Nordufer 24, s Beusselstraße. 5 45 02 05 33, Mai-Sept tägl. 9-20 Uhr

Freibad Lübars

Freibad Tegeler See

Wer die 1,5 Kilometer von der Bushaltestelle bis zum Freibad gelaufen ist, freut sich doppelt über den Sandstrand, die zwei Wasserrutschen und die Sprung­ anlage. Bei dem Freizeitangebot sollte man mit vielen Familien aus den umliegenden Wohngebieten rechnen. Strandkörbe gibt es für 6 Euro am Tag.

Gepflegte Anlage mit einer Viel­ zahl an Sportmöglichkeiten, zwei Beachvolleyball-Plätzen, zwei Wasserrutschen, Tischtennisplat­ ten, einem Sprungturm, ­einem Nichtschwimmerbereich und ­einem separaten FKK-­Bereich. Die Wasserqualität des Tegeler Sees hat durch aufwendige ­Maßnahmen in den letzten Jah­ ren ein konstant gutes Niveau er­ reicht.

Lübars, Am Freibad 7-9, s Waidmannslust, Bus 222. 5 402 60 50, 21. Apr-13. Aug tägl. 8-20 Uhr, 1. Sept-30. Sept und bei schlechtem Wetter tägl. 8-19 Uhr, 8-21 Uhr ­Restaurant

Reinickendorf, Schwarzer Weg 21, d Alt-Tegel, s Tegel, Bus 222. 5 434 10 78, Mai-Sept tägl. 9-19 Uhr (bei gutem Wetter länger)

Freibad Wendenschloss Beim Anblick der Strandkörbe am Wasser kommt Ostsee-Sehn­ sucht auf. Die Kleinen können im Sand buddeln oder auf dem Holz­ schiff klettern, die Großen Beach­ volleyball, Federball oder Tisch­ fußball spielen. Außerdem gibt es einen abgetrennten Nicht­ schwimmerbereich und jeden Samstagabend wird gegrillt. Köpenick, Möllhausenufer 30, s Köpenick, Tram 62. 5 651 71 71, 1. Mai-30. Sept tägl. 9-20 Uhr

Kinderbad Monbijou Obwohl man im Herzen Berlins keine große Anlage erwarten kann, gibt es doch rings um die kleinen Becken eine Grünfläche für ausgiebiges Spielen und Son­ nen. Das reine Kinderbad bietet zwei Nichtschwimmerbecken und einen Planschbereich. Zum Abkühlen und Spaßhaben an hei­ ßen Spätsommertagen ist es also wärmstens zu empfehlen. Mitte, Oranienburger Str. 78, s Oranienburger Tor. 5 282 86 52, Mai-Sept tägl. 10-19 Uhr

Kleine schwimmhalle Wuhlheide Ein Spielparadies mit einer Was­ sertemperatur von 32 Grad und einem Nichtschwimmer- und zitty Familie 2-2013


35 ­ abybecken. Das Bad ist behin­ B dertengerecht und bietet Schwimmkurse an. Köpenick, An der Wuhlheide 161, Tram 27, 63, 67. 5 53 89 29 30, Kurs- und Schwimmzeiten siehe www.berlinerbaederbetriebe.de

Paracelsus-Bad Das Allround-Verwöhnpro­ gramm für Wasser- und Sauna­ fans. Neben dem 25-Meter-­ Becken gibt es in dem behinder­ tengerechten Bad eine Trockenund eine Aufgusssauna, ein rus­ sisch-römisches Dampfbad, Whirlpool, Massagen, Saunagar­ ten und ein Bistro. Natürlich kann man sich auch bräunen. Wer aktiv werden will, besucht die Schwimm- und Gymnastik­ kurse, das Eltern-Kind-Turnen oder macht Aquafitness. Reinickendorf, Roedernallee 200-204, d Paracelsus-Bad. 5 49 87 76 13, Di 11-22.30 Uhr, Mi, Fr 6.30-22.30 Uhr, Do 6.30-8 Uhr u. 12-22.30 Uhr, Sa 9-14 Uhr u. 17-22 Uhr, So 10-14 Uhr (allg. Badebetrieb)

Rochenkinder Für kleine Wasserrochen von 6 Monaten bis 5 Jahren finden ­regelmäßige Kurse statt. Von ganz Klein bis Groß können alle mit­ machen. Zum Beispiel in ElternKind-Gruppen, im Rochenkin­ der-Klub oder beim Kinder­ geburtstag. Die Kurse finden im Vivantes-Klinikum Spandau statt. Hauptstr. 9, d s Rathaus Spandau. 5 89 06 57 09, Kurszeiten ­siehe www.rochenkinder.de

Schwimmhalle Fischerinsel Während die Eltern in der ­Trockensauna oder dem Saunari­ um sitzen, können die Kleinen die Kinderrutsche hinuntersausen und im Nichtschwimmerbecken „tunken“ spielen. Mitte, Fischerinsel 11, d Märkisches Museum. 5 201 39 85, Mo, Di 6-14 Uhr, Mi 10-22 Uhr, Do, Fr 6-22 Uhr, So 9-18 Uhr

Schwimmhalle HolzmarktstraSSe In die blauen Fluten stürzen kön­ nen sich in diesem behinderten­ zitty Familie 2-2013

baden

Friedrichshain, Holzmarktstraße 51, d s Jannowitzbrücke. 5 249 21 74, Mo 6-22 Uhr, Di 6-8 Uhr, Mi 6-22 Uhr, Do 6-8 Uhr, Fr 10-22 Uhr, So 9-17 Uhr

gleich auf „Rotzi“ oder „Pissi“ zu­ rückgreifen können. Schön ist es hier trotzdem: Es gibt eine 20-Meter-Bahn, ein beheiztes ­Außenbecken mit UnterwasserMassageliegen und im Innenbe­ reich eine beeindruckende Sauna­ landschaft. Für Kinder gibt es ein Nichtschwimmerbecken, einen Spielplatz und viel Tobefläche auf der Liegewiese.

Sommerbad  Humboldthain

Steglitz, Hindenburgdamm 9-10, Bus 186, 285, 380. 5 84 37 09 60, 15.Mai-5.Sept tägl. 10-19 Uhr

gerechten Bad Erwachsene und Kinder. Für letztere dürfte die knallrote Kinderrutsche beson­ ders interessant sein, Schwimm­ kurse und Aquafitness sind für alle da.

Das Bad gehört zu den quirligsten Freibädern Berlins und wird nur unter Vorbehalt empfohlen: Es ist immer voll, bietet aber auf der großen Liegewiese genügend Platz, auch Schatten. Man kann so gut wie nicht schwimmen, da­ für gibt es aber eine Sprunganlage und eine Wasserrutsche. Sehr idyllisch im Humboldthain gele­ gen, aber immer umringt von Weddinger Großfamilien, erlebt man hier einen ambivalenten Ber­ liner Badetag. Wedding, Wiesenstr. 1, s Humboldthain, Bus 247. 5 464 49 86, Mai, Sept tägl. 9-19 Uhr, Juni-Aug tägl. 7-20 Uhr

Sommerbad kreuzberg – Prinzenbad Hier ist alles, wie man es aus der Kindheit kennt: Es gibt Schoko­ kuss im Brötchen, Schubsen vom Beckenrand und ernste Bademeis­ ter. Sogar an einem heißen Sams­ tag ist genug Platz. Eine pädago­ gische Meisterleistung ist die „Müllsammler“-Aktion: Etwa ei­ ne Stunde vor Badeschluss ver­ sammeln sich Kinder, die sich ei­ ne Eintrittskarte für den nächsten Tag verdienen wollen, beim Bade­ meisterhaus, bekommen je einen Eimer und sammeln wieder ein, was sie gerade noch auf die Liege­ wiese geschmissen haben. Kreuzberg, Prinzenstr. 113-119, d Prinzenstraße. 5 616 10 80, Mai u. Aug-Sept tägl. 7-19 Uhr, JuniAug tägl. 7-20 Uhr

Sommerbad Lichter­ felde „Spucki“ Der Name dieses Bades ist sein größtes Manko. Wer immer sich das ausgedacht hat, hätte auch

Sommerbad  Neukölln Hier findet man, neben einer Sprunganlage und einem Spiel­ platz, die mit 83 Metern wohl längste Rutsche Berlins. Für die ganz Kleinen gibt es ein Baby­ becken mit Babyrutsche. Es kann mitunter voll werden, aber der Spaß ist garantiert. Neukölln, Columbiadamm 160, d Boddinstraße. 5 627 88 30, Mitte Mai-Anfang Sept tägl. 8-20 Uhr

Sommerbad Olympiastadion In dem 50 Meter langen Becken kann man sich mal richtig aus­ schwimmen. Wer seine Kinder beeindrucken will, springt vom 10-Meter-Brett. Es ist aber auch möglich, auf dem Ein-MeterBrett klein anzufangen. Außer­ dem gibt es eine Planschland­ schaft und zwei Nichtschwim­ merbecken mit einer Rutsche. Charlottenburg, Olympischer Platz 1, d s Olympiastadion. 5 66 63 11 52, Mitte Mai-Anfang Sept tägl. 7-19 Uhr, Juni-Aug tägl. 7-20 Uhr

Sommerbad Pankow Ihr Name ist Rutsche: HighSpeed-Rutsche. Mehr gäbe es ei­ gentlich nicht zu sagen, um den Kinder-Spaßfaktor zu umreißen. Dann ist da noch die große Park­ anlage, in der man unbeschwert toben kann – jetzt, wo das Sicher­ heitspersonal die jugendlichen Stresser im Griff hat –, der 5 und 7,5-Meter-Sprungturm und das Erlebnisbad mit Strömungskanal. Pankow, Wolfshagener Str. 91-93, d s Pankow, Tram 50, 52. 5 47 49 72 20, Mitte Mai-Anfang

Sept tägl. 9-19 Uhr, Juni-Aug tägl. 8-20 Uhr

Spreewelten  Lübbenau Seit 2008 ist Lübbenau nicht nur die Heimat von Gurken, Leinöl und Menschen mit lustigen Kos­ tümen, sondern auch von einem Dutzend Humboldt-Pinguinen. Sie wohnen gleich neben dem be­ heizten Außenbecken im Erleb­ nisbad „Spreewelten“, das nur durch eine Glasscheibe vom Pingu­inbecken getrennt ist. Also: Taucherbrille nicht vergessen! Zudem gibt es zwei Wasserrut­ schen, einen Wasserspielplatz, alle halbe Stunde Wellen, einen Dreh­ strudel und ein Restaurant. Lübbenau, Alte Huttung 13. 5 03542-894 16 0, So-Do 9-22 Uhr, Fr, Sa 9-23 Uhr

SSE Europa-Sportpark 50 Meter ist das Schwimmbecken lang, in dem man ungestört seine Bahnen ziehen kann. Außerdem gibt es ein abgetrenntes Nicht­ schwimmer- und Planschbecken und ein 32 bis 34 Grad warmes Behindertenbecken, das auch für Babyschwimmen und Aquafit­ ness genutzt wird. Prenzlauer Berg, Paul-Heyse-Str. 26, s Landsberger Allee. 5 42 18 61 20, Mo, Di, Do 6.30-22.30 Uhr, Mi 8-22.30 Uhr, Fr 9-22.30 Uhr, Sa 12-19 Uhr, So 10-18 Uhr

Stadtbad charlottenburg – Alte Halle Die alte Halle lädt zum eleganten Schwimmzug ein. Das besondere historische Gebäude bietet für Kinder ein Nichtschwimmer­ becken. Zusätzlich gibt es zwei finnische Trockensaunen, eine Bio-Sauna und ein russisch-römi­ sches Dampfbad. Charlottenburg, Krumme Straße 10, d Richard-Wagner-Platz. 5 34 38 38 60, Mo 6.30-15 Uhr, Di 20-22.30 Uhr, Mi 12-22.30 Uhr, Do 9-16 Uhr, Fr 9-14 u. 16-22.30 Uhr, Sa, So 15-22 Uhr

Stadtbad Lankwitz Für die ganz Kleinen gibt es hier ein Babybecken und einen Nicht­ schwimmerbereich. Entspannen


36

Baden – Betreuung & Lernen

kann man in den Whirlpools oder der Sauna mit Dachgarten. Toll: Der Sprungturm und die 60 Meter lange Rutsche. Steglitz, Leonorenstr. 39, s Lankwitz. 5 77 13 04 12, Mo 14-22.30 Uhr, Di-Fr 6.30-22.30 Uhr, Sa, So 9-22 Uhr

Stadtbad Mitte Nostalgisch anmutendes Bad, das dank der netzartigen Glas­ konstruktion an Wänden und Dach vom Licht durchflutet wird. Die Wassertemperatur des 50-Meter-Beckens liegt bei kon­ stant 28 Grad.

Neukölln, Ganghoferstr. 3, ­ d Karl-Marx-Straße, Rathaus Neukölln. ­5 68 24 98 12, Öffnungszeiten siehe www.berlinerbaederbetriebe.de

Stadtbad Schöneberg Endlich eine Schwimmhalle, in der man nicht die Augen unter Seifenschaum öffnen muss, um den Druckknopf an der Dusche zu suchen – das funktioniert hier per Lichtschranke. Alles ist top­ modern und sauber. Außerdem gibt es ein Nichtschwimmer- und ein Kleinkinderbecken sowie ­e inen Strömungskanal zum ­Außenbecken und ein Solebad.

Mitte, Gartenstr. 5, s Nordbahnhof, Bus 240, 245, Tram M8, M12. 5 308 80 90, Mo, Mi 6.30-22.30 Uhr, Di 6.30-19 Uhr, Do 6.30-14 Uhr, Fr 6.30-8 Uhr u. 12-22.30 Uhr, Sa 14-21 Uhr, So 10-18 Uhr

Schöneberg, Hauptstr. 39, d Rathaus Schöneberg, s Schöneberg. 5 78 09 93 27, Mo 14-22.30 Uhr, Di-Fr 6.30-22.30 Uhr, Sa, So 9-22.30 Uhr

Stadtbad Neukölln

Stadtbad Tempelhof

Einer antiken Therme nachemp­ funden, bietet das Neuköllner Stadtbad ein 25-Meter-Becken mit 28 Grad Wassertemperatur. Das Bad und der Umkleide­ bereich haben schon bessere ­Zeiten gesehen, aber die Atmo­ sphäre erinnert wehmütig an die opulenten Zeiten um die Jahr­ hundertwende. In der kleinen Halle befinden sich ein weiteres Becken und verschiedene Sau­ nen.

In 27 Grad warmem Wasser planscht es sich vorzüglich. ­Besonders viel Badespaß verspre­ chen die ein und drei Meter ­hohen Sprungbretter. Tempelhof, Götzstraße 14 -18, d Alt Tempelhof. 5 75 68 73 13, Mo 13.30-16 Uhr, Mi,Fr 6.30-15 Uhr

Stadtbad Wilmersdorf Hier kann man nicht nur schwim­ men, sondern sich auch bräunen.

Außerdem gibt es eine finnische und eine Bio-Sauna, ein russischrömisches Dampfbad und einen großen Garten. Wilmersdorf, Mecklenburgische Straße 80, d s Heidelberger Platz. 5 82 00 74 11, Mo 18-22.30 Uhr, Di, Do 6.30-22.30 Uhr, Mi 6.3011 Uhr u. 12-22.30 Uhr, Fr 6.30-22 Uhr, Sa 7-18 Uhr, So 10-17 Uhr

Strandbad Müggelsee Wer hier schwimmen will, muss stellenweise erstmal 100 Meter waten. Dafür kostet der Badespaß nix, es gibt reichlich Schatten- wie Sonnenplätze, ein großes Wiesen­ areal mit FKK-Zone, viel Sand­ strand, und auch für das Glück der Sportfans ist gesorgt: Fußball, Volleyball oder Basketball – alles da. Hier gibt es vor allem Kinder und Familien, darunter gemischt einige harmlose Vorstadtrocker. Für das leibliche Wohl sorgen zwei Restaurants, die obligatori­ sche Pommesbude und ein Kiosk mit Eisbar. Köpenick, Fürstenwalder Damm 838, Bus 161, Tram 61 Freibad Müggelsee, Mai-Sept tägl. 10-20 Uhr

Strandbad Wannsee Auch 60 Jahre nach Conny Fro­ boess’ Planschhymne hat der Wannsee nichts von seinem alten Flair eingebüßt. Segelboote schie­

ben sich in weiter Ferne über den See, auf dem Sand tummeln sich um Strandkörbe und Liegen Menschen jeden Alters wie in ­einer riesigen Sardinenbüchse. Gut gelaunte Bademeister mit Berliner Schnauze wachen über den flachen, kinderfreundlichen Wassereinstieg und die Rutsch­ insel weiter draußen. Nikolassee, Wannseebadweg 25, s Wannsee, Nikolassee, Bus 118, 218, 318. 5 70 71 38 33, Apr tägl. 10-18 Uhr, Mai-Juni Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa, So 8-20 Uhr, Juli-Aug Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa, So 8-21 Uhr, Sept tägl. 10-19 Uhr, www.strandbadwannsee.de

Betreuung & Lernen Abrakadabra Wer nicht mit besonderen Sprachkenntnissen gesegnet ist, die er neben dem Deutschen ­seinem Kind mitgeben kann, der schickt es zur Spielsprachschule. Englisch, Französisch oder ­Spanisch wird Kindern ab zwei­ einhalb spielerisch Jahren vermit­ telt. Schöneberg, Wexstr. 33, d s Bundesplatz. 5 67 06 85 90, Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa 9.30-13.30 Uhr (Sekretariat), www.spielsprachschule-berlin.de

zitty Familie 2-2013


37 Agentur Pünktchen Die Agentur vermittelt erfahrene Kinderfrauen, Baby­sitter, Wo­ chenbettbetreuungen und Haus­ haltshilfen – auch sehr kurzfristig. Auf Wunsch beinhaltet die Kinder­betreuung Frühförderung in Fremdsprachen, Bewegung, Kunst oder Musik. Außerhalb der Bürozeiten kann man die Agentur in Notfällen unter 0173-236 52 48 erreichen. Mitte, Anklamerstr. 38, d Bernauer Straße. 5 24 03 95 62, Mo-Fr 9.30-15 Uhr (Büro), www.agentur-puenktchen.de

Aha! Nachhilfe Den Anfahrtweg nimmt der Leh­ rer auf sich, unterrichtet wird am heimischen Schreibtisch. Die Lernprozesse werden individuell auf jeden Schüler abgestimmt. Wilmersdorf, Bruchsaler Straße 16, d s Bundesplatz. 5 28 50 60 15, Mo-Fr 9-19 Uhr, i. d. großen Ferien Mo-Fr 9-15 Uhr (Büro), www.aha-nachhilfe.de

Babysitter-Express Vermittlung von Babysitterinnen in Berlin und Umland für Kinder jeden Alters. In der Regel kann die Kinder­betreuung schon eine Stunde nach dem Anruf begin­ nen. Der Not-Service ist täglich unter der ­Nummer 0160-97 22 06 65 ­erreichbar. Prenzlauer Berg, Marienburger Str. 12, Tram M2, Marienburger Str. 5 40 00 34 00, Mo-Fr 9-15 Uhr (Büro), www.babysitter-express.de

Berliner Lernstudio In freundlicher Atmosphäre und kleinen Gruppen von maximal vier Personen, erhalten Schüler Förderunterricht und Begabten­ förderung. Für 20 Euro die Stun­ de auch als Einzelunterricht. Kreuzberg, Großbeerenstr. 78, d Möckernbrücke. 5 251 96 00, Mo-Fr 14-19.30 Uhr, www.berliner-lernstudio.de

Biene Maja Babysitter- und  kinderbetreuungsagentur Hier werden weibliche Babysitter sowie Kinderfrauen ab 25 Jahre zitty Familie 2-2013

Betreuung & Lernen

und älter vermittelt. Die erfahre­ nen und pädagogisch ausgebil­ deten Betreuerinnen können langfristig vermittelt oder ganz spontan angefordert werden. Darunter finden sich mehrspra­ chige Babysitter (ital./ span./ franz./ engl.). Charlottenburg, Olbersstr. 24, d s Jungfernheide. 5 344 39 73, Mo-Fr 9-20 Uhr, Sa, So 10-18 Uhr, www.babysitteragentur-berlin.de

bilingi Online-Portal für alle, die eine mehrsprachige Kinderbetreuung anbieten oder suchen. www.bilingi.de

Connect Die Unterrichtsvermittlung Con­ nect bietet Nachhilfe von Studen­ ten an. Für die Fremdsprachen stehen Muttersprachler bereit, für die musikalische Erziehung Mu­ sikstudenten. Mitte, Weinbergsweg 3, d Rosenthaler Platz. 5 88 53 05 15, Mo-Do 10-16 Uhr (Büro), www.unterrichtberlin.de

DaKS – Dachverband Berliner Kinder- & Schülerläden Vertretung und Beratung von über 500 selbstverwalteten Kin­ derläden/Kitas, Schülerläden/ Horten und Alternativschulen in Berlin. Auf der Homepage findet man Kontaktdaten der Bildungs­ einrichtungen und Informatio­ nen über das Beratungs- und Fortbildungsprogramm. Schöneberg, Crellestr. 19/20, d Kleistpark, s Julius-LeberBrücke. 5 700 94 25 10, Di, Mi 1015, Do 15-18, Fr 10-14 (Telefonzeiten), www.daks-berlin.de

Die gelbe Villa Ob Trommeln, Taschendesign, Radiowerkstatt, Kinderyoga, Kreativtanz, Internetcafé oder Hausaufgabenbetreuung – das Kreativ- und Bildungszentrum will Kinder und Jugendliche zwi­ schen 6 und 16 Jahren auf allen erdenklichen Gebieten fördern. Die Vormittage sind für Schul­ projekte reserviert, nachmittags gibt es Workshops. Außerdem

finden Ferienprogramme, Exkur­ sionen und vieles mehr statt. Alle Angebote sind kostenfrei, im Kin­ derrestaurant „Fünf Jahreszeiten“ können sich Hungrige mittags für 1 Euro satt essen. Kreuzberg, Wilhelmshöhe 10, d Platz der Luftbrücke, Bus 104, 248. 5 767 65 00, Mo-Fr 8-16.30 Uhr (Sekretariat), Di-Fr 14-18 Uhr (Foyer), www.die-gelbe-villa.de

Galileo – Nachhilfe Die Nachhilfe-Initiative bringt Schüler und Lehrer (in dem Fall Berliner Studenten) zusammen. Alle Fächer und sofortige Ver­ mittlung sind möglich. Charlottenburg, Krumme Str. , d Deutsche Oper. 5 35 40 60 60, www.wir-studenten.de

Girasoles Sonnenblumen e.V. Spanisch-deutsche Kita mit sechs Gruppen, eigener Küche, Kunst­ werkstatt und großem Spielplatz. Charlottenburg, Sophie-Charlotten-Str. 113, s Westend. 5 30 11 25 96, Mo-Fr 7.30-18.30 Uhr, www.girasoles-berlin.de

GroSSelterndienst Hier werden Wunschgroßeltern zwischen 45 und 69 an Alleiner­ ziehende zur Betreuung von Kin­ dern bis zu 10 Jahren vermittelt. Die Geschäftsstelle in der Ansba­ cher Straße 63 in Schöneberg ver­ mittelt für die westlichen Bezirke, Tel. 213 55 14, Sprechzeiten mittwochs und donnerstags von 12 bis 17 Uhr. Friedrichshain, Warschauer Str. 58, d s Warschauer Str. 5 292 03 22, Mo, Di 12-17 Uhr, www.grosselterndienst.de

GroSSstadttiger Bei diesem Ferienprogramm wer­ den Kids zwischen 6 und 16 Jah­ ren nicht nur liebevoll betreut, sondern bekommen auch, je nach Vorliebe, ein abwechslungsreiches Kreativ- oder Sportprogramm ge­ boten. Buchen kann man ganze 5-Tage-Tigerwochen oder auch nur einzelne Tigertage. Zehlendorf, Potsdamer Chaussee 68, s Nikolassee. 5 0177-880 01 18, Termine: www.grossstadttiger.de

Hallo Babysitter Online-Babysitter-Datenbank und -Vermittlung von circa 35.000 Kinder-Betreuern in ganz Deutschland. Prenzlauer Berg, Prenzlauer Allee 36. 5 36 40 56 11, Mo-Fr 9-18 Uhr (Büro), www.hallobabysitter.de

Kassenärztliche Vereinigung Berlin Ärzte- und Psychotherapeuten­ verzeichnis der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin. www.kvberlin.de

Kids Docs Die Kids Docs sind ein Team von Zahnärzten, die sich auf die ­Behandlung von Kindern spezia­ lisiert haben. Sie kümmern sich nicht nur ausgiebig um die ­Prophylaxe, sondern sind auch kinderpsychologisch geschult, nehmen sich Zeit, versuchen es mit gutem Zureden. Eine weitere Kids Docs Praxis gibt es in Steglitz in der Wrangelstraße 11-12 (Tel. 79 30 26 00, gleiche Sprechzeiten wie in Tiergarten). Tiergarten, Turmstr. 73, d Turmstraße. 5 392 30 98, Mo-Fr 8.15-13 Uhr u. 14-18.45 Uhr (Sprechstunde), www.kidsdocs.info

Kinderinsel Kinder von 0 bis 14 Jahren wer­ den rund um die Uhr und auch für mehrere Tage betreut und können auf der Kinderinsel auch übernachten. Tagsüber gibt es ­Er­­­lebnistouren, Museumsbesuche


38

Betreuung & Lernen – Bühne & Mus ik

oder auch Kinderpartys. Die Nachtbetreuung bis 14 Stunden inklusive Übernachtung kostet 69 Euro, dafür kommt der Betreuer auch nach Hause oder ins Hotel und kann mindestens eine von 17 angebotenen Sprachen. Mitte, Eichendorffstr. 17, s Nordbahnhof. 5 41 71 69 28, rund um die Uhr, Mo-Fr 10-16 Uhr (Büro), www.kinderinsel.de

Kinderzeit –  jederzeit Das Kindergartenhotel bietet rund um die Uhr Betreuung für Kinder zwischen 3 Monaten und 10 Jahren. Treptow, Rudower Str. 54, s Adlershof. 5 805 79 888, rund um die Uhr, www.kinderzeit-jederzeit.de

Kitanetz.de - Das Berliner KitaVerzeichnis Online-Überblick über das Ange­ bot an Kindertagesstätten in Berlin samt Platzbörse, Tipps und Infos. Wilmersdorf, Bonner Str. 11, d Breitenbachplatz. 5 70 12 31 05, www.kitanetz.de

Kita-Verzeichnis Berlin.de Offizielles Kita-Verzeichnis der Senatsverwaltung Berlin. www.berlin.de/sen/familie/ kindertagesbetreuung/ kita_verzeichnis

Klax-Kinderbildungswerkstatt „Ganzheitliche Förderung“ ist ein schwammiges Schlagwort, unter dem man sich nicht viel vorstellen kann. Bis man die KLAX-Kinder­ bildungswerkstatt betritt. Hier wird in Kursen und Workshops gemalt, getanzt, musiziert, Thea­ ter gespielt und experimentiert. Kurse gibt’s übrigens auch für ­Erwachsene. Pankow, Asta-Nielsen-Str. 11, d s Pankow. 5 347 45 10, Mo-Do 8-18 Uhr, Fr 8-17 Uhr (Büro), www.klax-galerie.de; www.klax-kibiwe.de

Kurz und Klein Hier wird für Babys und Klein­ kinder so ziemlich alles geboten:

Spielcafé zu wechselnden Zeiten, Kinderbetreuung, immer neue Kurse von Schwangerenyoga bis Rückbildungsgymnastik, von PE­ KIP bis zu Kindermusikkursen und Spielküchenbau, regelmäßi­ ge Kleidermärkte und ein kleiner Ladenbereich. Eine besondere Spezialität: Die kompetente Bera­ tung zu Tragehilfen und -techni­ ken aller Art. Neukölln, Nansenstr. 2, d Hermannplatz. 5 61 67 53 72, je nach Veranstaltung, www.kurz-klein.de

Lernbrücke e.V. Von ausgebildeten Lehrern be­ kommen Schüler Vokabeln aus über 50 Ländern vermittelt. Für besonders Eilige gibt es CrashKurse von zwei Wochen oder Schülerferienkurse in Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch. Schöneberg, Feurigstr. 55, s Julius-Leber-Brücke. 5 784 44 59, www.lernbruecke-e-v.de

Lieblingsplatz Berlin Zwei Schwestern stellen in dieser kleinen Manufaktur für ihre ­Labels „Knuschels“ und „Jungs und Söhne“ handgenähte Ku­ scheltiere, lustige Aufnäher, Bohr­ maschinen und Traktoren aus Stoff her. Dabei kann man ihnen zusehen und selbst aktiv werden – es werden auch Näh- und ­Zeichenkurse für Kinder angebo­ ten. Prenzlauer Berg, Kollwitzstr. 22, d Senefelderplatz. 5 32 59 65 36, Mo-Fr 11-18 Uhr, Sa 11-16 Uhr, www.lieblingsplatz-berlin.de

Lernstudio Barbarossa Nicht nur fachlich wird hier nachgeholfen, sondern auch ­metho­disch: Im kostenlosen Vor­ gespräch wird in Absprache mit den Eltern ein Lehrplan für den Schüler erstellt. Der enthält ­neben Mathe, Deutsch oder Eng­ lisch das Erlernen von Arbeits­ techniken. Die Lernstudios befin­ den sich in fast allen Bezirken Berlins. Einfach auf der Home­ page nach dem richtigen suchen

oder bei der kostenlosen Hotline 0800-17 36 17 36 anrufen und nachfragen. www.lernstudio-barbarossa.de

Lernwerk Hilfe zur Selbsthilfe bietet das Lernwerk in fünf Filialen: Zeh­ lendorf, Steglitz, Wilmersdorf, Reinickendorf und Potsdam. ­Neben Nachhilfe in allen Fächern gibt es auch maßgeschneiderte Angebote für Schüler mit Legas­ thenie und Dyskalkulie (Rechen­ schwäche). Auch die kleineren Schüler ab Klasse 3 können jetzt mit dem Lernwerk Themen wie Lernvoraussetzungen oder den Umgang mit Medien bearbeiten. Zehlendorf, Glockenstr. 17, d Krumme Lanke, s Mexikoplatz. 5 530 00 50, Mo-Fr 11-19 Uhr (Büro), www.lernwerk.de

Lillabo-Hus Kinderbetreuung Pädagogische Betreuung für Kin­ der von 10 Monaten bis zur Ein­ schulung. Weitere Einrichtungen in der Bleibtreustraße 53, in der Kaiser-Friedrich-Straße 12/13 und der Pestalozzistr. 6. Charlottenburg, Handjerystr. 46, d Friedrich-Wilhelm-Platz. 5 25 04 72 66/-67, www.lillabo-hus.de

Schülerhilfe Alle Formen der Nachhilfe bietet diese Institution. Auch während der Ferienzeit werden Kurse ange­ boten. Die Lehrer sind gestande­ ne Fachkräfte. Mitte, Heinrich-Heine-Str. 15, d Heinrich-Heine-Straße. 5 20 05 43 80, Mo-Fr 15-17.30 Uhr, Mo-Fr 8-20 Uhr (telefonische Beratung), www.schuelerhilfe.de

SchulVerzeichnis Berlin.de Offizielles Schulverzeichnis der Senatsverwaltung Berlin. www.berlin.de/sen/bildung/ schulverzeichnis_und_portraets

The Center – English Language Activities Deutsche Muttersprachler sollten lieber nicht auf Englisch rade­ brechen, damit das Kind später

bessere Chancen auf dem Arbeits­ markt hat. „The Center“ kann helfen, indem es Kurse auf Eng­ lisch schon für Säuglinge und Krabbelkinder anbietet. Außer­ dem können Kinder Ballett tan­ zen oder Theaterspielen lernen. Prenzlauer Berg, Esmarchstr. 5, s Greifswalder Straße. 5 40 04 84 40, Kurse siehe www.thecenter-berlin.de

Verband alleinerziehender Mütter und Väter Landesverband Berlin e.V. Hier gibt es ein breites Beratungs­ angebot, Gesprächsgruppen und offene Treffpunkte, Kinderbe­ treuungsprojekte und vieles mehr. Charlottenburg, Seelingstr. 13, s Westend. 5 851 51 20, Mo, Di, Do, Fr 9-13 Uhr, Mi 15-17 Uhr (tel. Sprechstunde), www.vamv-berlin.de

ZENTRUM danziger50 Kindertanz, kreatives Malen, Schauspiel und mittlerweile auch eine Zirkusgruppe bietet der ­Kulturverein Prenzlauer Berg e.V. im ZENTRUM danziger50. Zum Kulturverein gehören auch eine Keramikwerkstatt, eine ­Museumsdruckerei und das ­Familienzentrum Weißensee. Letzteres, in der Mahlerstraße 4 (Tel. 91 14 76 90), hat diverse Kurse wie musi­ka­lische Früher­ ziehung, Krabbelgruppen und offene Näh- und Fahrradwerk­ stätten im Angebot. Prenzlauer Berg, Danziger Str. 50, Tram M10, Husemannstr. 5 44 67 77 30, Kurszeiten siehe Home­page, www.danziger50.de, www.kvpb.de

Bühne  & Musik ATZE Musiktheater Im Oktober 2003 eröffnete das erste „Theater- und Konzerthaus für Kinder“ in Deutschland und noch heute gehört das ATZE Musik­t heater im Max-Beck­ mann-Saal zu Berlins größten Kinder- und Jugendtheatern. Auf zitty Familie 2-2013


39

Bühne & Mus ik

dem Programm steht ein umfang­ reiches Repertoire an Inszenie­ rungen für die ganze Familie. 1986 startete Atze als Rockband für Kinder und tourte durch das Bundesgebiet. Wedding, Luxemburger Str. 20, d Amrumer Straße. 5 81 79 91 88, Mo-Fr 9-16 Uhr (Tickethotline), www.atzeberlin.de

Circus Schatzinsel Selbstbewusstsein, Kreativität und Toleranz zu fördern, das hat sich das Kinderzirkus-Projekt – Nachfolger des Kreuzberger Ca­ buwazi – auf die Fahnen geschrie­ ben. In Kursen können Kinder Akrobatik lernen. Außerdem wer­ den komplette Shows für Veran­ staltungen angeboten. Kreuzberg, May-Ayim-Ufer 4, d Görlitzer Bahnhof. 5 22 50 24 61, Termine siehe Homepage: www.vuesch.org/schatzinsel

Die Schaubude Puppentheater Berlin Seit 1993 führt die zentrale Spiel­ stätte Berlins für freie Puppenund Figurentheater vorbildlich den Beweis, dass Figurentheater beileibe nicht „nur“ Kinderthea­ ter ist. Es gibt sowohl ein Kinderals auch ein Abendprogramm für Jugendliche und Erwachsene. Die Bühne wird auch von internatio­ nalen Theatern genutzt. Prenzlauer Berg, Greifswalder Str. 81-84, s Greifswalder Str., Tram M4. 5 423 43 14, Kartenverkauf Mo-Fr 11-17 Uhr u. 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn, www.schaubude-berlin.de

Figurentheater Grashüpfer Seit sechzehn Jahren hüpft es nun schon im Treptower Park. Grimms Märchen aber auch Fal­ lada und Matthäus sind Autoren oder Vorlagen für das Puppen­ theater für Kinder ab 2 Jahren. Nach dem Theater können die Kleinen selbst tätig werden, Mas­ ken bemalen oder eigene Finger­ puppen basteln. Zudem werden Kindergeburtstage und Märchen­ abende in der Pfadfinderjurte veranstaltet. Auf Anfrage kann zitty Familie 2-2013

sogar an Schnitzeljagden teilge­ nommen werden. Treptow, Puschkinallee 16a, s Treptower Park, Bus 166, 265. 5 53 69 51 50/52, Mo-Fr 9-15 Uhr (Büro), www.theater-grashuepfer.de

Freilichtbühne an der Zitadelle Spandau Konzerte vor grüner Kulisse kann man hier im Sommer genießen, und das schon seit 90 Jahren. Für Kinder gibt es ein breites Veran­ staltungsangebot – vom Besuch in der Wollwerkstatt über die ­Fledermausführung bis zum ­Kulturerlebnis im Theater Zita­ delle. Spandau, Am Juliusturm, d Zitadelle, Bus X33 Zitadelle. 5 333 40 22, Mai-Sept, Konzerte siehe Homepage, www.freilichtbuehne-spandau.de

Grips Theater Das, liebe Damen und Herren, ist Deutschlands wohl renommiertes­ tes und prägendstes Kinder- und Jugendtheater, seine Stücke wer­ den rund um den Globus nach­ inszeniert. Immer noch ist die „Linie 1“ das erfolgreichste Ber­ lin-Musical, seit einiger Zeit läuft das Erfolgsstück wieder in der Originalversion von 1986. Tiergarten, Altonaer Str. 22, d Hansaplatz. 5 39 74 74 77, tägl. 12-18 Uhr (Kasse), www.grips-theater.de

Hans Wurst Nachfahren Seit 1981 gibt es dieses ­Figurent­ heater, seit 1993 hat es seinen Spielort am Winterfeldtplatz. Ne­ ben Märchen von Andersen bis Charles Perrault gibt es Puppen­ theaterinszenierungen von Klassi­

kern des Schauspiels für Erwach­ sene. Man pflegt das seltene En­ semble-Figurentheater. Auf Wunsch werden Vorstellungen in englischer oder französischer Sprache gegeben. Schöneberg, Gleditschstr. 5, d Nollendorfplatz, Bus M48. 5 216 79 25, Mo-Fr 9-16 Uhr, Kassenöffnung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn, www.hans-wurst-nachfahren.de

Juxirkus Zirkusbegeisterte Kinder können sich hier von anderen Kindern verzaubern lassen. Das Sommer­ programm „Cover it“ wird erst nach den Ferien wieder aufge­ führt. Beim Kinderzirkus kann ab 10 Jahren mitgemacht werden. Schöneberg, Hohenstaufenstraße , d Viktoria-Luise-Platz. 5 215 58 21, Di-Fr 10-15 Uhr, www.juxirkus.de


40

Bühne & Musik – essen & trinken

Kaspertheater Wunderhorn Zu 14 verschiedenen Spielorten reist Kasper quer durch Berlin und beglückt alle Kieze mit seinen Abenteuern. Für fünf Euro Ein­ heitspreis kommen Eltern und Kinder in den Genuss der Stücke. Zum Beispiel „Kaspers Ausflug mit den grünen Männchen“, „Das Gespensterhaus“ oder „Kas­ per und der grüngelbe Kakadu“. Diverse Adressen . 5 80 90 77 49, Spielplan siehe www.kaspertheaterwunderhorn.de

Komische Oper Dass Oper langweilig wäre, kann hier keiner behaupten. Nicht nur kindgerechte Produktionen gibt es, sondern auch ein breitgefächer­ tes Angebot an Workshops, Füh­ rungen und moderierten Kon­ zertproben für junge Zuhörer (Anmeldungen telefonisch unter Tel. 20 26 03 75). Auch einen ei­ genen Kinderchor leistet sich das Haus, in dem junge Stimmen kindgerecht ausgebildet werden und dann bei Kinderopern schon groß zum Einsatz kommen (Auf­ nahme je nach Bedarf ab 1. Klas­ se, Anfragen an Tel. 20 26 02 90). Nur telefonischer Vorverkauf. Behrenstr. 55-57, d Französische Straße, s Unter den Linden. 5 47 99 74 00, Opernkasse: Mo-Sa 11-19 Uhr, So 13-16 Uhr, www.komische-oper-berlin.de

Popelbühne e.V. Die Popelbühne bietet Kinderund Erwachsenen-Kurse für Tanz, Theater, Puppenspiel, Schauspiel, Schlagzeug, Tai Chi, Singen, Malen sowie Bewegungs­ entwicklungskurse für Babys an. Prenzlauer Berg, Dunckerstr. 16/17, s Prenzlauer Allee, Tram M10. 5 445 87 00, Kurszeiten siehe www.popelbuehne.de

Puppentheater Berlin Die einen spielen mit Puppen, die anderen veranstalten mit ihnen Großes: Beim Puppentheater am Gierkeplatz achtet man auf Qua­ lität. So haben alle Mitwirkenden einen Abschluss an einer Kunst­ hochschule. Ob die Güte der Auf­ führungen dadurch gesteigert

wird, sei dahingestellt. Jedenfalls werden die Puppenspieler auch damit fertig, wenn zwischen­ durch ein ebenfalls künstlerisch motiviertes Kind auf die Bühne rennt. Charlottenburg, Gierkeplatz 2, d Richard-Wagner-Platz, Bus M45, 109. 5 342 19 50, www.puppentheater-berlin.de

Radialsystem V Im Radialsystem ist Familien­ kompatibilität ein Programm­ schwerpunkt: neben der För­ derung von Tanz- und Musik­ ensembles für Kinder und Jugend­liche bietet das Haus Fa­ milienkonzerte und Familien­ nach­mittage mit wechselnden Themen. Holzmarktstr. 33, s Ostbahnhof. 5 28 87 88 50, www.radialsystem.de

Theater an der Parkaue 1950 wurde die Bühne als das Kinder- und Jugendtheater der DDR gegründet. Der Spielplan des größten Kindertheaters Deutschlands enthält neben ­Gegenwarts- und Themenstü­ cken auch Märchen und ­Sagen sowie Klassiker aus der Schullite­ ratur wie „Nathan der Weise“, ­alles jugendgerecht inszeniert. Vorstellungen für Kinder ab 5 Jahren. Lichtenberg, Parkaue 29, d s Frankfurter Allee. 5 55 77 52 52, Mo-Fr 10-17 Uhr, Do 10-19 Uhr (Besucherservice), www.parkaue.de

theater strahl Das theater strahl führt seit 25 Jahren Jugendliche spielerisch an das Medium Theater heran, meist mit selbst verfassten und erarbei­ teten Stücken. Seit einiger Zeit gibt es im Garten der Weißen Ro­ se in Schöneberg auch eine Frei­ lichtbühne. Internationale Gast­ spiele werden aufgeführt, ebenso geht das Ensemble des theater strahl selbst auf Tournee. Auch auf der Probebühne in der Kyff­ häuser Straße 23 in Schöneberg finden regelmäßig Aufführungen statt, an denen aktiv teilgenom­ men werden kann.

Schöneberg, Martin-Luther-Str. 77, d Eisenacher Str., Bus M46. 5 69 59 92 22, Mo-Do 10-15 Uhr (Ticketverkauf), Abendkasse eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn, www.theater-strahl.de

Essen  & Trinken Amitola Die große Auswahl an gut erhal­ tener gebrauchter Kinderklei­ dung und neuen Anzieh- und Spiel­sachen lockt in die vorderen ­Räume – Kaffee, Kuchen, Mit­ tagstisch und Frühstück in den hinteren Spiel-, Krabbel-, Caféund Kurs­bereich. Dort finden etwa Pilates, Pekip, Zumba, Mu­ sikgarten, Rückbildungsgymnas­ tik, Yoga oder Tanzen und Singen für Kleine sowie der Sonntags­ brunch für die ganze Familie statt. Auch Kindergeburtstage werden hier ausgerichtet. Außerdem gibt es eine separate Kreativwerkstatt in der man Keramik bemalen kann. Friedrichshain, Krossener Str. 35, d Samariter Straße, s Ostkreuz. 5 29 36 18 71, Mo-So 10-18.30 Uhr, www.amitola-berlin.de

Biolüske Die „Biolüske Kids Clubs“ sind heiß begehrt und schnell ausge­ bucht. Es lohnt sich, lange im Voraus zur Anmeldung zu schrei­ ten. In den Kinderkursen gibt es Angebote für verschiedene Alters­ klassen (zwischen 9 und 12 Jah­ ren) und ­Geschmäcker: Vom Pas­ takurs bis zu „Kochen wie Harry Potter“. Geburtstage können hier auch gefeiert werden. Steglitz, Drakestr. 50, s Lichterfelde West. 5 802 02 01 80, Mo-Sa 8-20 Uhr, So 8-14 Uhr, www.biolueske.de

Brachvogel Der ideale Ort für einen Urlaub in Berlin: Minigolfanlage, Aben­ teuerspielplatz und Biergarten direkt am Landwehrkanal. Auf der Speisekarte stehen mediterra­ ne Spezialitäten mit regionalen Akzenten – Pizza, Pasta, Steaks

und Salat. Von 11.30 bis 14 Uhr gibt es einen Business-Lunch. ­Regelmäßig gibt es Live-Musik und kulinarische Themenabende. Kreuzberg, Carl-Herz-Ufer 34, d Hallesches Tor. 5 693 04 32, tägl. ab 9 Uhr, www.brachvogel-berlin.de

Brot und Schokolade Georg betreibt seit Jahren das ­Café in der Nähe des Lietzensees und ist mit den Müttern im Kiez auf Du und Du. Mit den Kinder auch. Die erhalten im Sommer bei ihm ein Eis und im Winter ein Stück selbstgebackenen Kuchen sowie Suppen und Aufläufe. Die Schokolade kommt aus Öster­ reich, das Schwarzbrot aus Krefeld. Charlottenburg, Steifensandstr. 7, d Sophie-Charlotten-Platz. 5 0178-236 58 05, Mo-Sa 11-17.30 Uhr, So 12-17.30 Uhr, www.brotundschokolade.de

Café am Teutoburger Platz Im Angebot dieses sympathischen Kiezcafés sind verschiedene Sor­ ten Bio-Eis und konventionelle Sorten – jede Kugel kostet einen Euro. Es wird auf besondere Er­ nährungsbelange Rücksicht ge­ nommen, schmecken tut es trotz­ dem. Mitte, Zionskirchstr. 75, d Senefelderplatz. 5 44 03 85 77, Mo-Fr 9-19 Uhr, Sa, So 10-19 Uhr, www.cafe-am-teutoburgerplatz.com

Café Blume Während sich Eltern über W-Lan freuen und einen hausgebackenen Kuchen oder Snack verzehren, sausen Kinder im Spielzimmer die Holzrutsche hinunter und ­bekommen zwischendurch ein Eis als Energienachschub. Sonn­ tags wird von 10 bis 15 Uhr ­gebruncht (10 Euro für Erwach­ sene, 5 Euro für Kinder). Bei schönem Wetter kann gleich noch ein Spaziergang in der Hasenhei­ de gegenüber ­angeschlossen wer­ den. Neukölln, Fontanestr. 32, d Boddinstraße. 5 64 49 07 78, Mo-Sa 10-23 Uhr, So 10-21 Uhr, www.cafe-blume-berlin.de

zitty Familie 2-2013


41 Café Niesen – Salon Social international „Skandal“, tönte es, als das Café Niesen einen Raum nur für Er­ wachsene einrichtete. Plötzlich stand der Wirt als Kinderfeind da. Mütter setzten sich demonstrativ mit dem Nachwuchs in das neue Séparée. Dabei wollte Mitinhaber Klaus Schulte nur denen eine Rückzugsmöglichkeit geben, die in Ruhe ihren Kaffee trinken wollten, ohne dass die Kleinen zwischen den Beinen herum­ wuseln. Denn eigentlich ist das Niesen ausgesprochen kinder­ freundlich. Es gibt eine Spielecke, Eis für die Kleinen und haus­ gemachte Niesonade. Also kein Grund sich aufzuregen. Prenzlauer Berg, Korsöer Str. 13, d s Schönhauser Allee, tägl. 11-22 Uhr

Café Schönhausen Omas Apfelkuchen vom Blech mit karamelisierten Walnüssen, Pfirsich-Joghurt-Torte, Quiches, wechselnde Tagessuppen – im Kindercafé Schönhausen werden nicht nur die Kleinen glücklich gemacht. Aber es gibt natürlich auch das Lieblingsgericht der meisten Kinder: Nudeln. Früh­ stücks- und Abendbrotkarte so­ wie eine große Eis-Auswahl run­ den das Angebot ab. Auch Kin­ dergeburtstage können hier gefei­ ert werden. Zum Café gehören ein Spielzimmer mit eingebautem Kletterhaus und ein kleiner Laden mit Accessoires, Geschenkideen und Spielzeug. Zudem finden im

Essen & Trinken

Schönhausen verschiedene Kurse und Veranstaltungen wie Pup­ pentheater, Haareschneiden für Kinder und Ausstellungen statt. Pankow, Florastr. 27, d s Pankow. 5 42 00 45 36, tägl. 10-18 Uhr, www.schoen-hausen.de

Charlottchen Das kinder- und kulturfreundli­ che Restaurant liegt an einer ruhi­ gen Seitenstraße. Ein Raum des Ecklokals wurde für Kinder her­ gerichtet, die in dem IndoorSpielplatz herumtollen dürfen. Eine Kleinkunstbühne für Kaba­ rett und Theater findet man in einem weiteren Raum. Und zwi­ schendrin können die Eltern sit­ zen, einen Kaffee trinken oder regionale Gerichte bestellen. Charlottenburg, Droysenstr. 1, s Charlottenburg. 5 324 47 17, Mo-Fr ab 15 Uhr, Sa, So u. feiertags ab 10 Uhr, www.charlottchen-berlin.de

Das Muntermacher Im Sommer können Kinder den breiten Gehweg vor dem Café mit Kreide bemalen, während ihre Eltern in der Zeitung lesen, im Winter bevorzugen Familien den separaten Raum mit Spielzeug im hinteren Teil. Prima, wenn man sich mit anderen Familien für das Sonntagsfrühstück verabreden möchte oder einen Ort zum nach­ mittäglichen Kakao­trinken sucht. Charlottenburg, Suarezstr. 46, d Sophie-Charlotten-Platz. 5 80 61 70 09, Di-So 9.30-18.30 Uhr, www.das-muntermacher.de

Die kleine Eiszeit Viele Eishungrige warten gedul­ dig, bis ihnen Hans-Joachim Stil­ ler Gefrorenes für 80 Cent pro Kugel in den Becher oder die Waffeln füllt, während seine Frau Karin im Hintergrund Eis zube­ reitet. Ohne Geschmacksverstär­ ker, ohne Farbstoffe, aus frischen Früchten. 24 Kreationen haben die Stillers auf Lager. Aber Expe­ rimente machen sie nicht: »Selle­ rie-Knofeleis oder so’n Schnulli­ bulli jibt’s bei uns nich.« Prenzlauer Berg, Stargarder Str. 7, d s Schönhauser Allee. 5 447 90 37, März-Okt tägl. ab 12 Uhr

Eiscafé Monheim Schon seit 1928 werden hier be­ sondere Eissorten kreiert. Insge­ samt 60 Varianten, von denen täglich 14 im Angebot sind. Die Kugel kostet 80 Cent und kommt auf Wunsch im essbaren Umwelt­ becher. Für Eis-Liebhaber: der Schlemmer­becher mit vier Ku­ geln nach Wahl, Erdbeersauce, Baiser und Sahne (4 Euro). Au­ ßerdem im Angebot: laktosefreies Eis, Eiscreme für Diabetiker und hausgemachtes Fürst-Pückler-Eis. Wilmersdorf, Blissestr. 12, d Blissestraße. 5 822 86 32, März u. Okt tägl. 11-19 Uhr, Apr-Sept tägl. 1022 Uhr, www.eiscafe-monheim.de

Eissalon tanne B. Im Sommer sind die quietschbunten Stühle vor der Eisdiele meist besetzt. Neben Milchspeiseeis gibt es auch vegane Sorten wie Fruchtsorbets und Sojaeis und im-

Auf nach Klaistow! Naturwildgehege · Kletterwald Spielplatz mit Riesen-Hüpfkissen Streichelwiese · Ponyreiten

www.mosaik-berlin.de

zitty Familie 2-2013

n Heidelbeere selbst pflücken

Großes Maislabyrinth tägl. ab a 13.7. tow Spargel- und Erlebnishof Klais - 610 70 14547 Klaistow · Tel.: 033 206 /Klaistow Glindow/K Direkt am Südl. Berl. Ring · Abf. .de ann kelm -win ann chm www.bus

mer wieder ganz Spezielles wie Sanddorn-, Lychee- oder Roseneis. Außerdem werden Kuchen, Croissants und Bagels serviert.
Kreuzberg, Eisenbahnstr. 48, d Görlitzer Bahnhof. 5 69 56 78 11, tägl. 9-23 Uhr, www.tanneb.de

Florida Eiscafé Das Eis der Spandauer Institution hat längst die Bezirksgrenze über­ schritten und wird in der gesam­ ten Stadt verkauft. Man kann es sich sogar über das Internet be­ stellen. Und doch bilden sich vor dem alles andere als schön gelege­ nen Stammcafé lange Schlangen. Selbst im Winter. Nach Bela B von den Ärzten ist Florida Eis wohl Spandaus berühmtester Ex­ portschlager. Weitere Eiscafé-­ Filialen gibt es im Spandauer Alt­ städter Ring 1 (tägl. 11-22 Uhr) und in Alt-Tegel 8 und 28 (tägl. ab 11 Uhr). Spandau, Klosterstr. 15, d s Rathaus Spandau. 5 331 56 66, tägl. 12-23 Uhr, www.florida-eiscafe.de

Franken  Grunewald Eis Künstliche Aromen und Konser­ vierungsstoffe kommen hier nicht in die Tüte, die 28 hausgemach­ ten Sorten wie Mohn & Marzi­ pan, Milch & Keks oder Kulfi (indisches Pistazieneis) werden aus natürlichen Zutaten gemacht. Chili-Schokolade oder Mango Lassi wurden von Franken in Eis verwandelt. Eine Kugel kos­tet 1 Euro, verschiedene Becher gibt es zwischen 4,50 und 6 Euro.

Familiencafé & Laden (auf 200 qm)

KINDERBEKLEIDUNG SPIELZEUG BABYZUBEHÖR NEU UND SECOND HAND INDOORSPIELPLATZ KURSRAUM PLATZ FÜR KINDERGEBURTSTAGE Inhaberin: Ines Pavlou Krossener Str. 35 · 10245 Berlin Tel. 030 29 36 18 71 oder 030 86 20 49 84 www.amitola-familiencafe.de www.amitola-berlin.de


42

Essen & Trinken

Schöneberg, Gossowstr. 6, d Nollendorfplatz. 5 23 62 78 88, März, Apr, Okt 11-21 Uhr, Mai-Sept 11-22 Uhr, www.franken-grunewald-eis.de

Fräulein Frost Kinder drängeln sich vor der ­Theke, die so seltsame Schöpfun­ gen wie GuZiMi bereit hält – Gurke, Zitrone, Minze. Alle Fruchteissorten sind vegan, das Milcheis wird aus Biomilch her­ gestellt. Die Atmosphäre ist etwas kühl. Passt aber zum angebotenen Produkt. Neukölln, Friedelstr. 39, d Hermannplatz. 5 0179-538 08 98, Di-Fr 14-19 Uhr, Sa, So 12-19 Uhr (im Sommer länger)

Freund Blase Hier zieht man wie bei Mutti die Schuhe vor der Tür aus und macht es sich bodennah mit den Kleinsten gemütlich. Die können nach Herzenslust herumkrabbeln und Freundschaften schließen. Inhaberin Corinna bietet flexible Kinderbetreuung an. Regelmäßig trifft sich eine feste Gruppe im Kursraum und es finden mehr­ mals die Woche PEKiP-Kurse statt. Vom 1. Juli bis zum 5. ­August geht das Café in die Som­ merpause. Prenzlauer Berg, Paul-RobesonStr. 21, d s Schönhauser Allee. 5 0176-67 38 69 61, Mo-Fr 9.30-18 Uhr, Sa 13-18 Uhr, So 10-18 Uhr, freundblase.piekar.de

Giraffe Seit der Internationalen Bauaus­ stellung 1957 existiert dieses Lo­ kal im Hansaviertel, auch wenn es inzwischen deutlich modernisiert wurde. Mit Biergarten und Kin­ derspielplatz liegt es zentral und doch im Grünen. Im Innenbe­ reich befindet sich eine Kinder­ spielecke mit Rutsche. Tiergarten, Klopstockstr. 2, d Hansaplatz, s Tiergarten. 5 34 35 16 90, tägl. 8-2 Uhr (Küche­ bis 1 Uhr), www.giraffe-berlin.de

Heisskalt Bis zu 85 Sorten Eis gibt es hier. Die Kugel kostet 90 Cent. Frisch­ gebackene belgische Waffeln, ve­

ganes Eis und Bioeis gab es bereits in der letzten Saison, neu im An­ gebot ist nun das laktosefreie ­Soja-Eis.

chen, Waffeln und Tagesgerich­ ten. Und schaffen es vielleicht sogar einmal, die Zeitung zu ­lesen.

Friedrichshain, Sonntagstr. 3, s Ostkreuz. 5 25 93 36 36, Mo-So ab 12 Uhr

Friedrichshain, Krossener Str. 8, d Samariter Straße. 5 29 36 79 89, Di-So 10- 18.30 Uhr, www.knilchbar.de

Jungfernmühle Speisen, wo früher gemahlen wur­ de: Die umgebaute Mühle in ­Bu­ckow kurz vor dem Hochhaus­ gebirge der Gropiusstadt ist ein echter Tipp für Familien. Die ­Bedienung ist aufmerksam, die Küche gut und die Kinder kön­ nen draußen auf einem kleinen Spielplatz toben, während ihre Eltern in Ruhe einen Kaffee trin­ ken. Kulinarische Besonderheit ist das Schnitzel vom Saalower Kräuter-Schwein. Mittagsange­ bote erstrecken sich von 5,20 Euro bis maximal 6,90 Euro und sind Di-Fr von 12 bis 16 Uhr erhält­ lich.

Kochabenteuer – Hier kochen Kids Alex Sommerfeldt möchte den Kindern vermitteln, dass Kochen einfach ist und Spaß macht. Seine „Kochabenteuer“ erleben die Kinder als aufregendes Spiel, des­ sen Regeln sie weitgehend selbst bestimmen dürfen. Dann backen sie etwa fliegende Eierkuchen oder essen Fisch wie die Wikinger, ohne sich streng an Rezepte hal­ ten zu müssen. „Du bist der Koch!“, ist Sommerfeldts Motto. Je nach Thema des Kurses verklei­ det er sich und bringt zum jewei­ ligen Thema passende Musik und Geschichten mit.

Neukölln, Goldammerstr. 34, d Johannisthaler Chaussee. 5 662 02 72, Di-So 12-23 Uhr (Küche bis 22 Uhr), www.jungfernmuehle.de

Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 10 (Camar-Lounge), d Senefelderplatz. 5 66 30 83 23, www.kochabenteuer.de

Kinderwirtschaft

Manuela Tapas

Direkt gegenüber vom Drachen­ spielplatz liegt die puristisch ein­ gerichtete Kinderwirtschaft, die mit einem großen Krabbelraum samt Bällebad lockt. Kinder kön­ nen für einen Obolus im zweiten Raum auf dem Klettergerüst ver­ schwinden und wieder hervorrut­ schen, während die Eltern vorwie­ gend regionale und biologische Speisen essen. Dazu gibt es Näh­ kurse und internationale Baby­ treffs.

Morgens werden spanische Früh­ stücke, mittags und abends Tapas und zwischendurch diverse Ku­ chen aufgetischt. Für die Kleinen gibt es ein separates Kinderzim­ mer. Allerdings sitzt man dort ein wenig abseits des übrigen Restau­ rant-Betriebs. Am besten vorher anrufen, denn das Kinderzimmer wird auch für Sprachkurse und andere Aktivitäten genutzt.

Friedrichshain, Schreiner Str. 15, d Samariter Straße. 5 42 02 52 59, tägl. 10-19 Uhr, www.kinder-wirtschaft.de

Neukölln, Friedelstr. 34, d Schönleinstraße. 5 547 15 227, Jan-Ende März Mo-Fr 12-24 Uhr, Sa, So 11-24 Uhr, März-Sept Mo 17-24 Uhr, DiFr 12-24 Uhr, Sa, So 10.30-24 Uhr, www.manuelatapas.com

Knilchbar

Milchkaffee

Auch wenn es voll ist, bleibt es immer gemütlich. Und das will schon was heißen, wenn Kinder sämtlicher Altersstufen auf Bob­ bycars durch das Café düsen oder sich an dem vielen Spielzeug und dem Klettergerüst samt Kugel­ bahn erfreuen. Die Eltern ent­ spannen bei gutem Kaffee, Ku­

Ein nettes kleines Café mit großer Vielfalt an hausgemachten Ku­ chen und Frühstück in Bioquali­ tät. Mittags stärkt sich die Familie bei wechselnden Suppen, selbst­ gekochten vegetarischen Gerich­ ten, grünen Smoothies und Roh­ kost-Gerichten. Am Wochenende sollte man reservieren.

Köpenick, Kirchstr. 5, s Köpenick. 5 76 76 37 76, Di-Sa 9-18 Uhr, 10-18 Uhr, www.milchkaffee-köpenick.de

Osswald Hier kann man guten Espresso trinken und günstig frühstücken. Am Sonntag gibt es ab 9 Uhr Brunch (8,90 Euro). Und wäh­ rend die Eltern gemütlich Kaffee trinken, können sich die Kinder in der kleinen Spielecke beschäf­ tigen. Unter der Woche wird ab 12 Uhr ein wechselndes Tagesge­ richt serviert. Prenzlauer Berg, Göhrener Str. 5, s Prenzlauer Allee, Tram M2, M10. 5 442 74 50, tägl. 9-2 Uhr

Parkcafé Pusteblume In Spielplatznähe am Volkspark gelegen; passend dazu gibt es auf der Speisekarte allerlei BambiniGerichte. Im Freien sitzt es sich besonders schön und wer Glück hat, erwischt eine der zwei Holly­ woodschaukeln. Mit einem Longdrink oder einem leckeren Shake in der Hand schaukelt es sich hier gemütlich dem Sonnen­ untergang entgegen. Sonntags gibt es Brunch (9,80 Euro). Wilmersdorf, Durlacher Str. 2, d Bundesplatz, s Innsbrucker Platz. 5 85 73 03 08, Apr-Okt tägl. 9-23 Uhr, Nov-März tägl. 10-22 Uhr, www.parkcafe-pusteblume.de

Paul und Paula Vor und nach den vielen Mutter-, Baby- und Kind-Kursen im hin­ teren Raum ist es oft voll. Aber dazwischen hat man die Chance, in Ruhe bei einer leckeren Waffel, wundervollen Kuchen und BioKaffee zu quatschen oder in der Einkaufsecke nach Kindersachen zu stöbern. Regelmäßig finden außerdem Puppentheater und Kurse wie Bastelnachmittage oder Stricken und Filzen statt. Friedrichshain, Richard-Sorge-Str. 25, d Frankfurter Tor. 5 42 08 94 40, Mo-Fr 9.30-18 Uhr, So 14-18 Uhr, www.paul-und-paula.de

Piratenrestaurant Fans von Frühstück auf Sarg­ tischen, Gruselgeistern über dem Krokodilssteak oder einem Tisch­ zitty Familie 2-2013


43 nachbarn in Puppenform, der aus „Fluch der Karibik“ entsprungen scheint, sind hier richtig. Das ­Piratenrestaurant veranstaltet je­ den Abend ab 19 Uhr eine andere Mottoparty samt Themenmenü. Die 300 Quadratmeter große ­Location ist in Grusel- und Kari­ bikraum, Sargzimmer und Kin­ derbereich aufgeteilt; der große Spielplatz mit Piratenschiff ist auch direkt vor der Tür. Unbe­ dingt reservieren! Charlottenburg, Tegeler Weg 97, d Mierendorffplatz. 5 35 12 90 30, Mi-Fr 16.16-23.23 Uhr, Sa, So 10.1023.23 Uhr (ab 20.20 Uhr u. Mo-Di, Besuch nur mit Reservierung), www.piratenrestaurant.de

Schokowerkstatt im Ritter Sport Laden Natürlich ist es PR – Spaß macht es trotzdem. 9 Euro pro Kind kos­ tet der Workshop (Online-Reser­ vierung). Es wird etwas über Schokolade erzählt und dann geht es ans Tafelmischen. Während die eigenen Kreationen abkühlen, werden die Verpackungen bemalt. Mitte, Französische Str. 24, d Französische Straße. 5 200 95 08 10, Mo-Fr 10.15-17.45 Uhr, Sa 10.15-17.15 Uhr, So 10.45-16 Uhr, www.schokowerkstatt-berlin. ritter-sport.de

Tomasa Jeden Sonntag treffen sich hier die Fans des opulenten Frühstücks­ buffets. Auch für Kinder ist das Tomasa schön, denn sie dürfen auf dem zugehörigen Spielplatz oder im Spielzimmer herum­ toben. In der Kreuzbergstraße 62, der Salzburger Straße 19 und in der Berliner Straße 8a in Zehlen­ dorf gibt es weitere Restaurants. Schöneberg, Hauptstr. 85, d s Innsbrucker Platz. 5 85 96 63 99, So-Do 8-1 Uhr, Fr, Sa 8-2 Uhr, www.tomasa.de

Vanille & Marille Eismanufaktur Zu Stoßzeiten herrscht hier Aus­ nahmezustand. Diese noch junge Eisdiele in Kreuzberg ist nämlich so gut, dass jeder etwas von den natürlich und ohne Zusatzstoffe hergestellten Eiskreationen kos­ zitty Familie 2-2013

Essen & Trinken – Kino – Museen

ten möchte. Zum Glück gibt es eine zweite Filiale in der Leyden­ allee 92/Ecke Schützenstraße in Steglitz. Kreuzberg, Hagelberger Str. 1, d Mehringdamm. 5 78 95 47 31, März-Okt tägl. 11-23 Uhr

Kino Bali Kleines sympathisches Kiezkino, das sich nicht nur mit einem Art­ houseprogramm, sondern auch mit Retrospektiven und Kinder­ vorstellungen profiliert. Vor dem Kinderprogramm läuft immer ein Kurzfilm. Vormittags kann das Kino von Kitas, Schulklassen oder anderen Gruppen gemietet werden. Ab und zu gibt es sonn­ tags auch Frühstückskino. Film­ programm und Veranstaltungen finden sich auf der Homepage. Zehlendorf, Teltower Damm 33, s Zehlendorf. 5 811 46 78, Vorstellungen tägl. 16-20.30 Uhr, www.balikino-berlin.de

der- und Jugendfilme gezeigt wer­ den.

11-20 Uhr (Ausstellungen), www.adk.de

Hellersdorf, Heidenauer Str. 10, d Hellersdorf. 5 998 74 81, siehe Homepage, www.kiste.net

Alte Nationalgalerie

Spatzenkino Damit auch Kinder ab vier Jahren ihren Spaß am Kino entdecken, organisiert das Projekt Spatzen­ kino regelmäßig Kinderfilmvor­ führungen in diversen Berliner Kinos, seit 2007 auch in Bran­ denburg. Jeden Monat gibt es ein neues Kurzfilmprogramm. Außer­dem wird das Bilderbuch­ kino an Kitas und Privatpersonen verliehen: Mittels eines Diapro­ jektors können die Bilder eines Kinderbuches an die Wand proji­ ziert werden. Anhand dieser Bil­ der können die Kinder selbst aktiv werden und die Geschichten mit neuem Leben erfüllen. Zusätzlich gibt es passende Spiel- und Bastel­ ideen. Kreuzberg, Obentrautstr. 55. 5 449 47 50, Mo-Fr 10-16 Uhr ­(Büro), www.spatzenkino.de

Central

Toni & Tonino

Am Wochenende werden im Central und im Moviemento (Kottbusser Damm 22, Kreuz­ berg) regelmäßig Kinderfilme gezeigt (4 Euro Eintritt). Unter der Woche können Schulklassen, Kindergartengruppen oder son­ stige Einrichtungen ihren Kino­ besuch individuell planen. Not­ wendig ist dafür eine telefonische Anmeldung. Beim Schulkino 3 Euro. Für Betreuer ist der Eintritt ­kostenfrei.

Das Toni mit dem kleineren Toni­ no am Antonplatz zeigt in der Regel deutsche und europäische Filme, bietet aber auch ein um­ fangreiches Kinderprogramm.

Mitte, Rosenthaler Str. 39, d Weinmeisterstraße, s Hackescher Markt. 5 28 59 99 73, Spielplan siehe Homepage, www.kino-central.de, www.kinderkinoberlin.de

Kino in der Kiste Der Steinstatt e.V. leistet mit sei­ nem Projekt Kiste Jugendsozial­ arbeit, die die Identitätsfindung von Kindern und Jugendlichen fördern und ihre gesellschaftliche und soziale Mitverantwortung ausprägen soll. Ein Teil dieses ­Projekts ist das Kino in der Kiste, wo wöchentlich wechselnde Kin­

Weißensee, Max-Steinke-Str. 43, Tram M4, M13. 5 92 79 12 00, je 30 Minuten vor Beginn der ersten Vorstellung, www.kino-toni.de

Museen

Die Familienführung „Guck hin!“ macht jeden Samstag um 15 Uhr die Kleinen mit den großen Meistern bekannt (3 Euro). Be­ sondere Kunstwerke werden den Kindern vor den his­torischen Hintergründen nahegebracht und jede ­Woche steht ein anderes Thema im Mittelpunkt, sei es die Malerei der Impressionisten oder ein Museumsrätselspiel. Freitags um 16 Uhr haben Jugendliche, aber auch Erwachsene die Mög­ lichkeit, mit der Künstlerin Ines Doleschal die skulpturalen Schät­ ze der Sammlung zu entdecken und gemeinsam zu zeichnen (6 Euro). Mitte, Bodestr. 1-3, d s Friedrichstraße. 5 20 90 55 77, Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, www.alte-nationalgalerie.de

Altes Museum Das Alte Museum beherbergt ei­ nen Teil der Antikensammlung: Kunst und Skulpturen der Grie­ chen und Römer sowie Sonder­ ausstellungen. Es werden Füh­ rungen wie „Antike für Eltern und Kinder“ (für Kinder von 6 bis 9 oder 8 bis 12 Jahren) angeboten, wo spielerisch den Mythen und Sitten der Antike auf den Grund gegangen wird. In den Workshops „Spielerisch in die Antike“ bege­ ben sich Kinder auf Spurensuche nach dem Leben der alten Römer und Griechen.

Akademie der Künste In beiden Filialen der Akademie der Künste (Hanseatenweg 10 und am Pariser Platz) finden re­ gelmäßige Veranstaltungen statt. Dabei gibt es das Bemühen, sich einem jungen Publikum zu öff­ nen. Die meisten Programme sind Schulklassen vorbehalten, die die Möglichkeit bekommen, zusammen mit Künstlern der Akademie kreativ zu werden. Au­ ßerdem gibt es Führungen für Schüler mit den Kuratoren der Ausstellungen. Mitte, Pariser Platz 4, d s Brandenburger Tor. 5 20 05 70, Di-So

Jugend Museum

Ein

Geschichtsmuseum für alle! www. jugendmuseum.de


44

Museen

Mitte, Am Lustgarten , d s Friedrichstraße, Hackescher Markt. 5 20 90 55 77, tägl. 10-18 Uhr, Do bis 22 Uhr, www.smb.spk-berlin.de

Anne Frank Zentrum Die multimediale Ausstellung „Anne Frank. Hier & heute“ zeigt das Leben der jungen jüdischen Tagebuchautorin, die im Konzen­ trationslager Bergen-Belsen er­ mordet wurde. Ergänzt wird die Ausstellung durch Sonderveran­ staltungen, etwa Filmvorführun­ gen oder Gespräche mit Zeitzeu­ gen. Für Schüler- und Jugend­ gruppen gibt es pädagogisch auf­ bereitete Programme zur Vertie­ fung und die Möglichkeit, die Spuren des jüdischen Lebens in Berlin bei einer Tour zu erkun­ den. Eintritt bis 10 Jahre frei. Mitte, Rosenthaler Str. 39, s Hackescher Markt. 5 288 86 56 00, Di-So 10-18 Uhr, www.annefrank.de

Atelier Bunter Jakob in der Berlinischen Galerie Das „Landesmuseum für Moder­ ne Kunst, Fotografie und Archi­ tektur“ wurde 1975 gegründet. Das angeschlossene Kinderatelier „Bunter Jakob“ öffnet immer mittwochs von 15 bis 18 Uhr sei­ ne Tore, außer in den Ferien. Der Verein Jugend im Museum bietet

hier verschiedene Projekte an, zum Beispiel einen Malkurs, eine Einführung in die Bildhauerei oder die Kunst der Collage. Da kann ein Schulprojekt schon mal „Krächzende grüne Dreiecke“ heißen und dem Zusammenhang von Ton, Form und Farbe auf den Grund gehen. Thema aller Aktivi­ täten ist die Frage: Was ist, kann und macht Kunst? Auch Kinder­ geburtstage können hier ausge­ richtet werden. Kreuzberg, Alte Jakobstr. 124-128, d Kochstraße. 5 266 42 22 42, Mi-Mo 10-13 Uhr, 15-18 Uhr, www.berlinischegalerie.de, www.jugend-im-museum.de

Bode-Museum Präsentiert wird frühchristliche, byzantinische und nachbyzanti­ nische Kunst aus der Zeit vom 3. bis zum 19. Jahrhundert. Ein Schwerpunkt liegt auf italieni­ schen Skulpturen, ein weiterer Akzent auf der spätgotischen deutschen Plastik. Für alle unter 18 Jahre ist der Eintritt frei. Es gibt Führungen für Kinder und die ganze Familie und die können ganz schön gruselig sein, etwa die „Geisterstunde im Museum“. In den Ferien veranstaltet das BodeMuseum auch Workshops, bei denen Kinder bis 12 Jahre ver­ schiedene künstlerische Techni­ ken kennenlernen.

Mitte, Monbijoubrücke , d Friedrichstraße, s Hackescher Markt. 5 20 90 55 77, tägl. 10-18 Uhr, Do 10-22 Uhr, www.smb.spk-berlin.de

Deutsche Kinemathek – Museum für Film  und Fernsehen Die aufregende Geschichte des Films wird hier lebendig. In den riesigen Ausstellungsräumen kann man sich zwischen Stars und Diven, Meisterwerken und Skan­ dalen fast verlieren. Für Kinder gibt es ein Angebot an speziellen Führungen und Workshops. Wer hier seinen Kindergeburtstag fei­ ern will, kann mit den Freunden sogar einen eigenen Trickfilm produzieren. Mitte, Potsdamer Str. 2, d s Potsdamer Platz. 5 300 90 30, Di-So 10–18 Uhr, Do 10–20 Uhr, www.filmmuseum-berlin.de

Deutsches Historisches Museum Dieses Museum hat die Stadt noch Helmut Kohl zu verdanken. 2006 hat das Deutsche Histori­ sche Museum (DHM) die Dauer­ ausstellung zu 2000 Jahren deut­ scher Geschichte eröffnet. Zu den thematischen Schwerpunkten zählen die europäische Aufklä­ rung und der Erste Weltkrieg.

Ansonsten handelt es sich eher um einen konventionellen Ritt durch die Jahrhunderte, mit vie­ len Schlachten und wenig Sozial­ geschichte. Immer sonntags fin­ den Familienführungen statt. Museumspädagogische Angebote wie eine Schreib- und Geschichts­ werkstatt runden das Programm ab. Besucher unter 18 Jahren ha­ ben freien Eintritt. Mitte, Unter den Linden 2, d Friedrichstraße, s Hackescher Markt, Friedrichstraße, Tram 100, 200. 5 20 30 40, tägl. 10-18 Uhr, 24.+25. Dez geschlossen, www.dhm.de

Deutsches Technikmuseum Schon von weitem ist er zu sehen: der Rosinenbomber auf der Fassa­ de. Überhaupt geht es im DTM viel um Fortbewegung – von den ersten Fahrrädern bis zum Feuerwehr­auto. Für Kinder und Familien werden an den Wochen­ enden kos­t enfreie Führungen angeboten und in der Familien­ werkstatt können Nachwuchsfor­ scher zu den Themen Auftrieb und Wasser experimentieren. Das DTM eignet sich auch für eine Geburtstagsfeier – zu diesem An­ lass organisiert das Museum be­ sondere Aktivitäten zu verschie­ denen Themen. Das angeschlos­ sene ­Science Center Spectrum wird derzeit modernisiert und öff­ zitty Familie 2-2013


45 net am 9. August 2013 wieder seine Türen. Kreuzberg, Trebbiner Str. 9, d Möckernstraße. 5 90 25 40, Di-Fr 9-17.30, Sa, So, Feiertage 0-18 Uhr, www.dtmb.de

Jugendmuseum im Schöneberg Museum Kinder, die gern auf Omas Dach­ boden herumstöbern und ihre Freude am Finden merkwürdiger Sachen haben, sind hier richtig. In 27 Kisten kann man alltägliche und ungewöhnliche Dinge ent­ decken, die Einblick in verschie­ dene Themen der Stadtgeschichte und Alltagskultur ermöglichen. Alles darf angefasst und auspro­ biert werden, vom historischen Tennisschläger bis zur Räuberpis­ tole. Das Jugendmuseum verfügt über ein Jugendarchiv und eine Museumsdruckerei. Außerdem werden sonntags und in den Feri­ en Projekttage und Workshops veranstaltet. Der Eintritt ist frei. Schöneberg, Hauptstr. 40-42, s Schöneberg, Bus 104, 148, 204. 5 902 77 61 63, Mi, Do 15-18 Uhr, Sa, So 14-18 Uhr (Dauerausstellung), www.jugendmuseum.de

Kreuzberg Museum Das Kreuzberg Museum ist ein Heimatmuseum, das Stadtent­ wicklung und Sozialgeschichte des Bezirks dokumentiert. Auf drei Stockwerken werden Lebens­ stile und Kulturen des berühmten Stadtteils gezeigt. In der histori­ sche Druckerei Schneider lernen Kinder und Jugendliche, wie Bü­ cher und Grafiken analog herge­ stellt werden (Anmeldung erfor­ derlich). Außerdem gibt es eine gute Präsenzbibliothek sowie mu­ seumspädagogische Angebote und thematische Führungen. Der Eintritt ist frei. Für Gruppen or­ ganisiert das Museum auch histo­ rische Stadtführungen, eine Ka­ nutour auf der Spree oder eine Kiezbegehung mit deutsch-türki­ schen Kreuzbergerinnen. Kreuzberg, Adalbertstr. 95a, d Kottbusser Tor. 5 50 58 52 33, Mi-So 12-18 Uhr (Austellungen), Mi-Fr 12-16 Uhr (Druckerei), Di, Mi 10-16 Uhr, Do 12-18 Uhr (Bilbliothek), www.kreuzbergmuseum.de

zitty Familie 2-2013

Museen

Labyrinth – Kindermuseum Berlin Hier können Kinder selbst aktiv werden. In wechselnden Ausstel­ lungen darf angefasst, geklettert, gebastelt, gestaltet und verkleidet werden. Die Themen reichen von Kunst über Gesundheit, Intelli­ genzen und Sinneswahrnehmun­ gen bis hin zu Märchen. Seit mitt­ lerweile 15 Jahren hat sich das Museum als kindgerechter Erleb­ nisort immer wieder neu erfun­ den und das begeistert auch Er­ wachsene. Eine Geburtstagsparty kann man hier auch feiern. Das Museum bittet darum, Socken oder Hausschuhe mitzubringen. Wedding, Osloer Str. 12, d Pankstr., Bus M27, Tram M13, 50. 5 800 93 11 50, Fr, Sa 13-18 Uhr, So 11-18 Uhr, in den Ferien Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa 13-18 Uhr, So 11-18 Uhr, www.kindermuseum-labyrinth.de

LOXX Hier kann man Berlin als Minia­ turwelt auf einer Ausstellungs­ fläche von 3000 Quadratmetern überblicken, unter anderem gibt es Nachbauten des Fernsehturms, des Hackeschen Markts und des Regierungsviertels mit seinen gigantischen Gebäuden – beein­ druckend nachgebaut im Verhält­ nis 1:87. Weiteres Highlight: Die kleinste Schokoladenfabrik der Welt, in der Weihnachtsmänner das ganze Jahr Schokotäfelchen produzieren. Kinder- und Jugendgruppen können sich für Führungen anmelden, aber auch spontan können Familien eine geführte Tour durch die Ausstel­ lung unternehmen. Zeiten erfährt man an der Kasse. Kinder bis zu einem Meter Körpergröße ha­ ben freien Eintritt. Mitte, Grunerstraße 20, d s Alexanderplatz. 5 447 23 022, tägl. 10-20 Uhr (letzter Einlass 19 Uhr), www.loxx-berlin.de

Märkisches Museum Das „Museum der Berliner“ zeigt die umfassenden kulturhistori­ schen Sammlungen des Stadtmu­ seums von den prähistorischen Siedlungsspuren bis zum An­

bruch des 20. Jahrhunderts. Im Museumslabor können Schüler mehr über die Bedeutung einer Museumssammlung erfahren. Dabei geht man unter anderem den Fragen, warum, wie und was gesammelt wird auf den Grund. So werden junge Menschen für die historischen Zeugnisse ihrer Stadt sensibilisiert. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist der Eintritt frei, an jedem ersten Mittwoch des Monats kommen auch Volljährige umsonst ins Mu­ seum. Mitte, Am Köllnischen Park 5, d Jannowitzbrücke, Märkisches Museum, s Jannowitzbrücke. 5 30 86 62 15, Di-So 10-18 Uhr, www.stadtmuseum.de

Martin-Gropius-Bau Das Haus versteht es mit Ausstel­ lungen zu Frida Kahlo oder Ai Weiwei immer wieder für gestei­ gerte Aufmerksamkeit und lange Schlangen vor dem Eingang zu sorgen. Auch für Familien bietet das Programm einiges – schließ­ lich wird ein spezielles Vermitt­ lungsprogramm für Kinder unterhalten, das spielerisch den Zugang zur Welt der Kunst er­ möglichen soll. Die Teilnahme ist kostenlos. Ausstellungseintritt bis 16 Jahren frei. Kreuzberg, Niederkirchnerstr. 7, d Potsdamer Platz, s Anhalter Bahnhof, Bus M41. 5 25 48 60, Mi-Mo 10-19 Uhr, www.gropiusbau.de

Musenkinder im Märkischen Museum Das Team um die Museumspäda­ gogin Gabriela Braden-Becker bietet Kindern märchenhafte Geburtstagspartys, ein künstleri­ sches Programm, Stadtspazier­ gänge und eine Kriminaltour im Märkischen Museum an. Hier erfahren Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren spielerisch Fakten zur Berlin-Geschichte. Zudem gibt es Kinder-Führungen durch das Al­ liierten Museum. Mitte, Am Köllnischen Park 5, d Märkisches Museum, s Jannowitzbrücke. 5 89 39 15 54, Mo-Fr 9-17 Uhr, www.stadtmuseum.de, www.musenkinder.de

Museum  für Kommunikation Detektivschule, Druckwerkstatt, Schreibatelier und vieles mehr. Die Möglichkeiten, das Museum zu erkunden und selbst aktiv zu werden, sind vielfältig. Schulklas­ sen können in der museumseige­ nen Erfinderwerkstatt Albert Einstein oder Thomas Edison Konkurrenz machen oder im Workshop Schatzkisten bauen und Schlösser knacken. Mitte, Leipziger Str. 16, d Mohrenstraße, Stadtmitte. 5 202 94 0, Di 9-20 Uhr, Mi-Fr 9-17 Uhr, Sa, So, feiertags 10-18 Uhr, 24.-25.12., 31.12. geschlossen, www.museumsstiftung.de

Museum  für Naturkunde Es ist die Mutter aller Familien­ museen, unübertroffen, immer wieder atemberaubend. Das be­ wirken die leuchtenden Planeten­ modelle genauso wie die Riesen­ kristalle, versteinerten Pflanzen, aufgepieksten Schmetterlinge, ausgestopften Singvögel und ver­ größerten Insekten. Den kleinen Besucher interessiert aber vor al­ lem das weltweit größte Dinosau­ rierskelett, ein Brachiosaurus brancai. Dem Sog dieser Evoluti­ onsparade kann man sich nur schwer entziehen. Mitte, Invalidenstr. 43, d Naturkundemuseum, Bus 245, Tram M6, M8, 12. 5 209 38 591, Di-Fr 9.30-18 Uhr, Sa, So, feiertags 10-18 Uhr, Sonderöffnungszeiten siehe Homepage, www.naturkundemuseum-berlin.de

Museumsdorf Düppel In diesem Zehlendorfer Freilicht­ museum wurde ein mittelalterli­ ches Dorf originalgetreu mit Backhaus, Schmiede, Getreide­ speicher und Brunnen rekonstru­ iert. Hier kann man ins Leben vor 800 Jahren eintauchen, alte Spiele – vom Brettspiel bis zum Ringel­ stechen – spielen, mit dem Och­ senkarren durchs Dorf fahren und die Haustiere von anno dazumal begutachten. Kinder und Jugend­ liche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.


46

Museen – Parks

Zehlendorf, Clauertstr. 11, s Zehlendorf. 5 802 66 71, bis 9.Okt Do 15-19 Uhr, So u. feiertags 10-17 Uhr (letzter Einlass 1Stunde vorher), www.dueppel.de

Museumsinsel Ein Spaziergang durch das beein­ druckende historische Ensemble der Museumsinsel lohnt sich im­ mer. Die fünf Häuser – Altes und Neues Museum, Alte Nationalga­ lerie, Bode-Museum und Perga­ monmuseum – bieten regelmäßig Führungen und Veranstaltungen speziell für Kinder an sowie ein abwechslungsreiches Ferienpro­ gramm. Mitte, Museumsinsel, d s Friedrichstraße. 5 26 64 22 23 8, tägl. 10-18 Uhr, Do bis 22 Uhr, www.smb.museum

MusikinstrumentenMuseum Immer wieder eine kleine (Klang-)Sensation: Samstagmit­ tags, im Anschluss an die 11 UhrFührung, ist die größte Kino- und Theaterorgel Europas, „The Mighty Wurlitzer“, zu hören. Un­ ter den fast 800 ausgestellten In­ strumenten aus fünf Jahrhunder­ ten Musikgeschichte ist sie die Hauptattraktion. Für Kinder und Jugendliche unter 18 ist der Ein­ tritt frei, Donnerstag ab 18 Uhr außerdem für alle Besucher. Füh­ rungen kosten 2 Euro. Tiergarten, Tiergartenstr. (BenGurion-Str.) 1, d s Potsdamer Platz, 5 25 48 11 78, Di, Mi, Fr 9-17 Uhr, Do 9-22 Uhr, Sa, So 10-17 Uhr (letzter Einlass 20 min. vor Schließung), www.sim.spk-berlin.de

Neues Museum Das von Stüler zwischen 1843 und 1855 errichtete Neue Muse­ um wurde während des zweiten Weltkrieges stark beschädigt und in Teilen zerstört. Erst 1997 be­ auftragte die Stiftung Preußischer Kulturbesitz David Chipperfield mit dem Wiederaufbau des Muse­ ums. Es beherbergt das Ägypti­ sche Museum und das Museum für Vor- und Frühgeschichte und, als besonderes Highlight, natür­ lich die weltbekannte Büste der Nofretete. Am Wochenende wer­

den nachmittags Führungen und Workshops für Familien mit Kin­ dern von 7 bis 12 Jahren angebo­ ten (Programm siehe Homepage). Kinder und Jugendliche unter 18 haben freien Eintritt.

kas oder Japans, ein großes Arbo­ retum und 16 Gewächshäuser, in denen spektakuläre Gewächse ge­ deihen. Jeden ersten Sonntag im Monat finden um 14 Uhr Kin­ derführungen statt.

Mitte, Bodestr. 1, s Hackescher Markt. 5 266 42 22 01, So-Mi 10-18 Uhr, Do-Sa 10-20 Uhr (Museum), Mo-Fr 9-16 Uhr (BesucherdienstHotline), www.smb.museum/ neuesmuseum

Zehlendorf, Königin-Luise-Platz 6-8, d Dahlem-Dorf, Bus X 83. 5 83 85 01 00, tägl. Nov-Jan 9-16 Uhr, Feb 9-17 Uhr, März, Okt 9-18 Uhr, Apr, Aug 9-20 Uhr, Mai-Juli 9-21 Uhr, Sept 9-19 Uhr, www.botanischer-garten-berlin.de

Pergamonmuseum Im meistbesuchten Museum Ber­ lins lohnt es, sich per Walkman durch die Ausstellung führen zu lassen. Kunst aus Kleinasien wird gezeigt, außerdem einzigartige Werke der Baugeschichte, die durch ihre Größenverhältnisse beeindrucken. Der Besucher scheint durch eine antike Stadt mitten in Berlin zu laufen: Perga­ monaltar, Markttor von Milet und Ischtar-Tor mit Prozessions­ straße von Babylon und Mschat­ ta-Fassade. Die Führungen am Wochenende sind auch für Kin­ der ab 6 Jahren geeignet. Mitte, Am Kupfergraben 5, d s Friedrichstraße, Tram M1, M12. 5 20 90 55 77, tägl. 10-18 Uhr, Do bis 21 Uhr, www.smb.spk-berlin.de

Science Center Spectrum Spectrum, das Science-Center im Technikmuseum ist ab dem 9. August wieder geöffnet. Hier be­ geben sich kleine Forscher auf ei­ ne Erkundungstour in Sachen Natur und Technik. Wie funktio­ niert eine Batterie? Warum ist der Himmel blau? Besser, sie lernen es hier, ehe sie die ahnungslosen Eltern löchern müssen. Kreuzberg, Möckernstr. 26, d Gleisdreieck. 5 90 25 42 84, Di-Fr 9-17.30 Uhr, Sa, So 10-18 Uhr, www.dtmb.de

Parks Botanischer Garten Auf eine 300-jährige Tradition kann sich das „grüne Juwel“ beru­ fen. Zu sehen gibt es die Pflanzen­ welten des Himalaya, Nordameri­

Britzer Garten Das 90 Hektar große Gelände der Bundesgartenschau 1985 ist viel­ leicht der erholsamste Park Ber­ lins. Er vereint die Reize eines modernen Landschaftsparks mit vielen Freizeitmöglichkeiten. Der Haupteingang des Gartens liegt am ­Buckower Damm neben dem Parkfriedhof Neukölln – es gibt aber noch vier weitere Eingänge. Faulenzer können den Park mit der Museumsbahn erkunden. Kinder freuen sich über die vielen Spiel- und Wasserspielplätze, das Lehmdorf und das Tiergehege mit Schafen, Eseln, Ziegen und ver­ schiedenem Federvieh. In Work­ shops lernt man, wie Kräuter verarbeitet werden, schöpft Papier und bastelt. Britz, Buckower Damm , d AltMariendorf, Bus X 179, X 181 Windröschenweg. 5 70 09 06 80, täglich ab 9 Uhr bis Einbruch der ­Dunkelheit, Kassenöffnung NovFeb tägl. 9-18 Uhr, März u. Okt bis 18 Uhr, Apr-Sept bis 20 Uhr, www.gruen-berlin.de/parks-gaerten/britzer-garten/uebersicht/

Comenius-garten Der Comenius-Garten ist laut Wissenschaftshistoriker und Gar­ tenleiter Henning Vierck „einer der schönsten Orte Berlins“. Ge­ dacht war der kleine Fleck Pflan­ zenwelt ursprünglich vor allem für die Kiezbewohner, doch spä­ testens seit dem tollen Kinderpro­ jekt „Wunderforschung“ ist der philosophische Garten berlinweit beliebt geworden. Zugänglich ist der Comenius-Garten bei schö­ nem Wetter für jedermann. Wer ihn betreten will, muss aber ein kleines Geheimnis kennen: einen

Summer neben dem Türknopf, den der Besucher drücken muss, um Einlass zu erlangen. Neukölln, Richardstr. 35, d KarlMarx-Straße. 5 686 61 06, www.comenius-garten.de

Gärten der Welt Der Park liegt inmitten eines weiträumigen Naherholungsge­ biets und bietet Natur, Ruhe, ­Erholung und Unterhaltung. Einfach nur ausspannen kann man auf den großen Liegewiesen, Kinder vergnügen sich im Mär­ chengarten, im Wasserspielbe­ reich oder im Irrgarten und Laby­ rinth. Das Projekt „Gärten der Welt“ präsentiert aufwändige Gartenwelten zu den Themen China, Japan, Bali, Orient, Italie­ nische Renaissance und Korea – Führungen sind möglich. Seit dem Frühjahr 2011 gibt es einen Garten mit dem Thema „Christ­ liche Kultur“. Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt. Marzahn, Eisenacher Str. 99, s Mahrzahn, Bus 195. 5 700 90 66 99, tägl. ab 9 Uhr, Kasse: Nov-Feb tägl. 9-16 Uhr, März u. Okt tägl. 9-18 Uhr, Apr-Sept tägl. 9-20 Uhr, www.gaerten-der-welt.de

Görlitzer Park Auch auf den zweiten Blick ist der „Görli“ kein kindgerechter Ort. Die Musik ist meist laut, Rauch­ schwaden hängen über der Wiese und am Eingang sprechen einen aufdringliche Drogendealer an. Dennoch: Wer sich durch den Trubel schlägt, kommt über den Eingang Wiener Straße zum Kin­ derbauernhof, der Kleinstadtidyl­ le verbreitet. Vor mehr als 30 Jah­ ren gegründet, können hier mit­ ten in der Stadt Schweine, Schafe und Esel gefüttert und gestrei­ chelt werden. Einige Kinder ha­ ben ein Pflegetier übernommen und kümmern sich regelmäßig um dessen Wohlergehen. Und auch ohne Tier können die Klei­ nen eine ganze Menge in der ge­ pflegten Gartenanlage erleben. Etwa auf dem Wasserspielplatz oder in den Gemeinschaftsräu­ men. Und auch bei schlechtem Wetter gibt es im Görli etwas zu zitty Familie 2-2013


47 erleben. Im Keller eines Parkcafés kann Minigolf gespielt werden. Und zwar unter Schwarzlicht. Kreuzberg, Görlitzer Straße , d Görlitzer Bahnhof, www.kinderbauernhofberlin.de, www.indoor-minigolf-berlin.de

Grunewald Man kann durchaus vergessen, dass man sich noch im Stadtge­ biet befindet: der Grunewald ist ein riesiges Waldgebiet, begrenzt von der Havel im Westen und ei­ ner Seenkette im Osten. Es lohnt sich vor allem der Besuch des Grunewaldturms wegen seiner herrlichen Aussicht sowie des Er­ holungsgebiets rund um den Teu­ felsberg: 115 Meter hoch ist der künstliche Berg aus aufgeschütte­ tem Schutt. Auf den Trümmern des historischen Berlins befindet sich heute im Winter ein Ski- und Rodelhang. Die ehemalige Ab­ hörstation auf dem Berg kann man mit Führungen besichtigen. Die beste Art den Grunewald zu erforschen bietet der Havelhö­ henweg, ein historischer Wander­ weg, der vom Strandbad Wannsee bis zur ­Murellenschlucht am Olympiastadion verläuft. Oder man begibt sich auf den Trimmdich-Pfad, der am Hüttenweg am Forsthaus Paulsborn beginnt und an 20 Trimm-dich-Stationen vor­ beiführt. Zehlendorf, s Grunewald, Nikolassee

Domäne Dahlem Hier gibt es jede Menge zu ent­ decken und zu erleben: verschie­ dene Bauernhoftiere (Kühe, Schweine, Schafe und Ziegen, Pferde und Ponys, Hühner, Enten und sogar Puten), Traktorklet­ tern, Kutschfahrten, Ponyreiten, basteln – das Angebot ist bunt und kann auch für Geburtstags­ feiern vor Ort beliebig zusam­ mengestellt werden. Zudem gibt es in den Ferien kreative Work­ shops. Zehlendorf, Königin-Luise-Str. 4, d Podbielskiallee. 5 666 30 00, tägl. 8-19 Uhr (Gelände), Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 8-13 Uhr (Hofladen), www.domaene-dahlem.de

parks

Mauerpark Wer Ruhe sucht, ist hier definitiv falsch: Bäume sind Mangelware und allenfalls am angrenzenden Falkplatz erwähnenswert. Dort, direkt vor der Max-SchmelingHalle, hat sich eine offene RollHockey-Szene etabliert. Im Bir­ kenwäldchen finden häufiger Kindergeburtstagsfeiern statt. Dazwischen wird geboult. Anson­ sten ist der Park eine Spielwiese für Erwachsene, von Capoeiragruppen bis zu Freizeitkickern. Jeden Sonntag findet ein einzigar­ tiges Karaokeerlebnis statt, bei dem sich jeder in einem öffentli­ chen Amphitheater wie ein richti­ gr Star fühlen kann. Ein einge­ zäunter Spielplatz mit großem Klettergerüst beschäftigt derweil die Kleinen. Prenzlauer Berg, Eberswalder Str., d Eberswalder Str., Tram M 10

Ökowerk Was Kinder sonst nur in Schulbü­ chern sehen, können sie im Öko­ werk erleben, anfassen und erfor­ schen. Das Naturschutzzentrum am Teufelssee bietet den kleinen Nachwuchsökologen ein ab­ wechslungsreiches Programm (siehe Homepage) in der freien Wildbahn des Grunewalds: Nachtwanderungen und Überle­ benstrainings geben einen Ein­ blick in eine Welt außerhalb des Großstadttreibens. Wilmersdorf, Teufelsseechaussee 22, s Grunewald, Heerstraße, Bus M19, 186, 349, 218, M49, X34, X49. 5 300 00 50, Apr-27.Okt Di-Fr 9-18 Uhr, Sa, So u. feiertags 12-18 Uhr, Nov-März Di-Fr 10-16 Uhr, Sa, So u. feiertags 11-16 Uhr, www.oekowerk.de

Tiergarten Zwischen Spree, Potsdamer Platz und Zoo erstreckt sich die 210 Hektar große grüne Lunge Ber­ lins – eine der Lungen müsste man sagen, seit das Tempelhofer Feld dazugekommen ist. Das ver­ schlungene Wegenetz führt vor­ bei an Grünflächen, Brücken, Beeten und Seen, aber auch an Fußball-, Volleyball- und Frisbee­ spielern, an Ausdruckstänzern und Liebenden und an unzähli­

gen picknickenden Familien. Aber der Tiergarten kann so eini­ ges ertragen. Hat er doch nicht nur die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg, die fast vollständige Rodung in der Nachkriegszeit, sondern auch Millionen Raver der vergangenen Love Paraden und die Fan-Meilen der WM und EM überstanden. So erstrahlt er heute zwar nicht mehr in dem Glanz, den ihm der geniale Gar­ tenbauer Lenné einst verlieh, aber er ist immer noch schön. Und trotz seiner zentralen Lage un­ schlagbar erholsam Tiergarten, Straße des 17. Juni, s Bellevue, Tiergarten

Tierpark Friedrichsfelde Wer den ganzen Tierpark an ei­ nem Tag sehen will, muss gut zu Fuß sein oder zumindest eine Runde mit der Parkbahn fahren: Das Ostpendant zum Zoologi­ schen Garten ist Europas größter Landschafts-Tiergarten, mit großzügigen Freianlagen, vielen Spielplätzen, großen Wasserflä­ chen, imposanten Tierhäusern wie dem Dickhäuterhaus, das auch riesige Seekühe beherbergt, einer Schlangenfarm und dem zum Museum umgewandelten Schloß Friedrichsfelde. Der Ju­ gendclub des Tierparks bietet eine 14-tägige Biologie-AG an. Man erfährt dort Interessantes über Natur, Tier und Umwelt. Außer­ dem kann man im Tierpark Ge­ burtstag feiern. Friedrichsfelde, Am Tierpark 125, d Tierpark, Bus 296, 396, Tram M 17, 27. 5 51 53 10, 1. Jan-16. März tägl. 9-16 Uhr, 17. März-24. März tägl. 9-18 Uhr, 25. März-9. Sept tägl. 9-19 Uhr, www.tierpark-berlin.de

Viktoriapark Mit 66 Metern Höhe ist der Kreuzberg, an dessen Hängen der Viktoriapark liegt, die höchste natürliche Erhebung der Innen­ stadt und einer der beliebtesten Parks überhaupt. Man kann sich heute, angesichts der zahlreichen Familien, Jogger, Picknicker, Spa­ ziergänger, Tai-Chi- und Capo­ eira-Gruppen, nur schwer vorstel­

len, dass diese Gegend einmal unbewohnt und der Berg zum Weinanbau genutzt wurde. Ne­ ben dem Erholungswert, einem beliebten Biergarten und einem kleinen Café beim Denkmal bie­ tet der Kreuzberg auch eine schö­ ne Aussicht auf Berlin: den gro­ ßen Wasserfall hinunter auf die Großbeeren­straße bis in den Ost­ teil der Stadt. Kreuzberg, Kreuzbergstr., d Platz der Luftbrücke, Mehringdamm

Volkspark Friedrichshain Der Volkspark befriedigt fast alle Bedürfnisse der jungen und akti­ ven Szene von Prenzlauer Berg und Friedrichshain: Ausgedehn­ tes Grün zum Relaxen und Gril­ len, ein großer Biergarten, ein Ententeich, ein Brunnen, ein Eh­ renmal und begrünte ehemalige Trümmerberge bilden die perfek­ te Joggingkulisse. Überhaupt kommen große und kleine Sport­ ler hier voll auf ihre Kosten: die Halfpipe, Tennis- und kostenlose Beachvolleyballplätze, ein Boul­ derhügel zum Freeclimben und eine Speedskaterstrecke lassen we­ nig Wünsche offen. Für Kultur sorgen ein beliebtes Freiluftkino und der bizarr kitschige Märchen­ brunnen. Friedrichshain, Am Friedrichshain, Tram M4, M10

Volkspark Potsdam Der Volkspark Potsdam ist 2001 aus dem BUGA-Gelände entstan­ den. „Betreten des Rasens erbe­ ten“ heißt es hier ausdrücklich und es gibt jede Menge Platz zum Spielen, Radfahren, Skaten, Spa­ zierengehen, Grillen und Sonnen­ baden. Potsdam, Voltaireweg 4a. 5 0331620 67 77, tägl. 5-23 Uhr, www.volkspark-potsdam.de

Volkspark Schöneberg In der eiszeitlichen Rinne er­ streckt sich der Volkspark über eine Länge von zwei Kilometern. Vorbei an Cafés und Kiosken füh­ ren viele verschiedene Wander-, Spazier-, Jogging- und Radwege, die von Anwohnern und Besu­


48

parks – shopping

chern genutzt werden. Außerdem findet man eine ganze Menge Spielplätze für die Kleinen, dar­ unter einen Wasserspielplatz, ein Klettergerüst, einen Kleinkind­ spielplatz und Babyschaukeln.

der und Jugendliche, aber auch Erwachsene. Der Kinderbuch­ handlungspreis 2006 und das Gütesiegel für Leseförderung 2012/2013 sprechen für sich.

Schöneberg, Innsbrucker Straße , d Rathaus Schöneberg, Blissestraße

Kreuzberg, Mehringdamm 50, d Mehringdamm. 5 785 95 10, Mo-Fr 9-19 Uhr, Sa 10-16 Uhr, www.anagramm-buch.de

Waldschulen in den Berliner Forsten

 Baby Bell

In den Berliner Waldschulen kön­ nen Kinder und Jugendliche an­ hand von Rallyes oder Exkursio­ nen zu speziellen Themengebie­ ten die großen Berliner Wald­ gebiete erkunden.

Kinder brauchen nicht nur viel Aufmerksamkeit, sondern auch viele Kindersachen: Kindermö­ bel, Hochstühle, Kinderwagen, Bekleidung ... Das Angebot bei Baby Bell ist groß genug, um zu­ mindest die materiellen Bedürf­ nisse unserer Lieben zu stillen.

Waldschule Spandau, Tel. 336 30 55; Lehrkabinett und Waldschule Teufelssee, Tel. 654 13 71; Waldschule Zehlendorf, Tel. 80 49 51 80; Waldschule Bucher Forst, Tel. 94 11 47 33; Waldschule Plänterwald, Tel. 53 00 09 70. Das Veranstaltungsprogramm 2013 kann von der Homepage heruntergeladen werden. 5 90 12-0, www.stadtentwicklung.berlin.de/ forsten/waldschulen

Shopping Anagramm Hier gibt es gute Bücher, die von echten Kennern zusammenge­ stellt wurden – vor allem für Kin­

Schöneberg, Hauptstr. 6, d Kleistpark. 5 78 70 79 66, Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa 10-16.30 Uhr, www.baby-bell.de

De Kinderwinkel Die Ladenausstattung ist mini­ malistisch weiß, umso bunter ist das Sortiment: Spielzeug von vie­ len kleinen Firmen aus Holland, Dänemark, Frankreich und den USA, außerdem bestickte Decken und Glockenspiele. Wilmersdorf, Ludwigkirchplatz 11, d Spichernstraße. 5 88 91 09 88, Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr, www.de-kinderwinkel.de

Der Holzkopf Dieser kleine Laden bietet eine große Auswahl an Spielwaren, ­Bewegungs- und Lernmitteln aus Holz. Ein Großteil der Produkte wird in Deutschland hergestellt. Jedes Teil ist nach der Euronorm zertifiziert. Neben Klangbäumen und Schaukelstühlen sind die Emmi Pikler Materialien ein Ver­ kaufsschlager. Prenzlauer Berg, Dunckerstr. 16, d Eberswalder Straße. 5 32 66 94 81, Mo-Fr 9.30-18.30 Uhr, Sa 9.30-15.30 Uhr, www.der-holzkopf.de

Der Kinderschuh Gute, schöne und preiswerte Markenkinderschuhe von ver­ schiedenen klassischen Herstel­ lern. Viele Modelle gibt es auch bis Größe 40. Besonders beliebt sind die italienischen Schühchen von Primigi. Außerdem gibt es Schuhe von bisgaard, Ricosta und vieles mehr. Friedrichshain, Wühlischstr. 39, d s Warschauer Straße. 5 21 23 98 85, Mo-Fr 11-19 Uhr, Sa 10-16 Uhr, www.der-kinderschuh.net

Die kleine Gesellschaft Den Fernsehturm als Rassel, als Knistertuch oder auch als Kreisel: Bei Die Kleine Gesellschaft fin­

deat sich häufig das perfekte Spielzeug für die kleinsten Berli­ ner. Die Auswahl an Spielwaren und Möbeln für alle Altersgrup­ pen ist groß. Hier wird jeder fün­ dig und immer freundlich und gut beraten. Das Berliner Spiel­ zeug ist ein willkommenes Ge­ schenk auch für Nicht-Berliner Kinder. Eine weitere Filiale befin­ det sich in der Friedrichstraße 129. Prenzlauer Berg, Rykestr. 41, d Senefelderplatz. 5 56 73 48 50, Mo-Fr 10.30-18.30 Uhr, Sa 10.3017.30 Uhr, www.kleinegesellschaft.de

Die wilden Schwäne Kinder finden hier Holzspielzeug, Bücher, Hörspiele, Musik, ein großes Sortiment an Erlebnis­ spielzeug, Puppen und deren Mö­ bel sowie Jonglage und Kinder­ fahrzeuge. Und wer ratlos ist, kann sich getrost auf die Tipps der freundlichen Verkäuferinnen ver­ lassen. Eine weitere WildeSchwäne-Filiale gibt es in ­Pankow, Breite Straße 39. Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 63, d Eberswalder Straße. 5 47 08 08 12, Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa 10-18 Uhr, www.wildeschwaene.de

Dollyrocker Die beiden Designerinnen Gabi Hartkopp und Ina Langenbruch zitty Familie 2-2013


49

shoPPing

recyceln handverlesene und hoch­ wertige Textilien und entwerfen freche Mode und Accessoires für Kinder bis sieben Jahre in buntem Materialmix. Jedes Stück ist ein Unikat. Außerdem gibt es Natur­ textilien und Mode von verschie­ denen Labels. Friedrichshain, Gärtnerstr. 25, d Samariterstraße. 5 54 71 96 06, Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa 11-16 Uhr, www.dollyrocker.de

findus Der Schwerpunkt liegt auf ge­ brauchter Kinderkleidung bis Größe 146. Doch auch Autositze, Dreiräder, Spielzeug und Neuwa­ ren kann man hier finden. Der Renner sind die handgemachten Leder­ und Krabbelschläppchen aus Berlin. Prenzlauer Berg, Stargarder Str. 64, d s Schönhauser Allee. 5 444 05 41, Mo-Fr 10-18.30 Uhr, Sa 10-13 Uhr, www.findus-berlin.de

fundus-VeRkaufiM theateRMiRakuLuM Eines der bekanntesten Puppen­ theater der Stadt lockt mit einem regelmäßigen Fundus­Verkauf, der im Sommer vor der Tür, im Winter im Foyer stattfindet. Neben klassischen Kasperle­ Marionetten und wertvollen Stabpuppen aus Indonesien sind Klappmaul­ und Handspielpup­ pen zu günstigen Preisen (ab ca. 3 Euro) erhältlich. Oder man geht gleich zu einer der Vorstellungen, zum Beispiel Goethes „Faust I“, „Prinzessin Marzipan“ oder „Däumelinchen findet Freunde“, darüber freuen sich nicht nur Kinder. Mitte, Brunnenstr. 35, d Bernauer Straße. 5 449 08 20, Mi-Fr 13-18 Uhr, www.mirakulum.de

jiBBoo

Susan Diegler schneidert beque­ me und praktische Hosen, Klei­ der und Mäntel aus Nikki, Jersey oder recyceltem Stoff vom Trödel­ markt für Kinder bis 5 Jahre. In ihrem kleinen Laden gibt es auch Kinderkleidung von skandinavi­ schen Labels, etwa ej sikke lej oder Noa Noa.

Mit über 80 Quadratmetern einer der größten Kinder­Secondhand­ Läden der Stadt. Darüber hinaus noch ein gut sortierter. Neben gebrauchten Sachen führt Jibboo auch neue Regenbekleidung und Öko­Babyunterwäsche. Außer­ dem werden Stubenwagen, Bei­ stellbettchen und Wander­ Rückentragen verliehen. In der Bänschstraße 53 befindet sich ein weiterer Laden, dort gibt es aber kein gebrauchtes, sondern aus­ schließlich neues Spielzeug.

Prenzlauer Berg, Hufelandstr. 18, Tram M4. 5 42 80 27 55, Mo-Fr 10-18.30 Uhr, Sa 10-17 Uhr, www.fraeuleinsinger.de

Friedrichshain, Bänschstr. 77, s Frankfurter Allee. 5 42 80 08 44, Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-16 Uhr, www.jibboo.de

fRäuLeins.

Jeans & Sportswear Seit 1980

Mehringdamm 31, 10961 Berlin Tel: 030-6929525 Direkt am U-Bhf. Mehringdamm www.thejeans24.de

zitty Familie 1-2013

kLeineheLden

LeVy‘scontoR

Kinderschuhe sollten kindgerecht und schön sein. Geboten wird das bei Kleine Helden durch Marken wie Naturino, Geox, Primigi oder Lepi. Alles für kleine Kinderfüß­ chen (ab Größe 17).

Spezialist für intelligente Spiel­ sachen: etwa alte wiederbelebte amerikanischen Flugzeugmodelle oder Holz­ und historisches Blechspielzeug. Außerdem eine große Auswahl an Backgammon­ und Go­Spielen samt dazugehöri­ ger Literatur. Der Renner sind die „Erstaunlichen Puppen“, die gro­ ßen Leuchten der Geschichte wie Nietzsche, Freud oder Einstein nachempfunden sind (35 cm groß). Neben einem großen Ju­ daica­Angebot wird ausgewählt schöne Kinderliteratur verkauft.

Wilmersdorf, Güntzelstr. 43, d Güntzelstraße. 5 88 92 97 94, Mo-Fr 9.30-18.30 Uhr, Sa 10-14 Uhr, www.kleineheldenberlin.de

kLeineschRitte Schuhe für Kinder bis Größe 40 von Marken wie Bartek, Richter, oder Naturino. Wert wird auf Qualität und Tragekomfort ge­ legt. Beides kann auf einer kurzen Teststrecke mit Steinen, Holz, Nüssen und Gras überprüft wer­ den. So macht Schuhekaufen selbst Quälgeistern Spaß. Weitere Filiale in der Florastr. 20/21. Prenzlauer Berg, Hufelandstr. 24, Tram M4. 5 42 02 55 56, Mo-Fr 1019 Uhr, Sa 10-16 Uhr, www.kleine-schritte.com

LafRaiseRouge Was einst mit einem Online­Shop begann, hat sich zu einem ansässi­ gen Geschäft entwickelt, in des­ sen Hinterzimmern handge­ machte Kinderartikel hergestellt werden. Vor allem kleine Taschen, Accessoires und T­Shirts mit herz­ allerliebsten Motiven erfreuen die junge oder junggebliebene Kund­ schaft. Kreuzberg, Großbeerenstr. 64a, d Mehringdamm. 5 48 81 70 48, Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-14 Uhr, www.lafraiserouge.de

Mitte, Rosenthaler Str., Hof VII 4041, s Hackescher Markt. 5 280 82 03, Mo-Sa 12-19 Uhr, www.levyscontor.de

LifeLines kindeRkaufhaus Den Inhabern des Kinderkauf­ hauses Lifelines ist es wichtig, ökologische und sozialverträgli­ che Kinderkleidung im Sortiment zu haben. Gleichzeitig will man aber auch für Kunden da sein, die sich die hochwertigen Kleidungs­ stücke nicht leisten können. So wurde das Sortiment erweitert und reicht von konventionell bis bio. Weiterhin deckt man alle Al­ tersgruppen ab, vom Neugebore­ nen bis zur Kindergröße 140. Außerdem gibt es einen Erlebnis­ und Bewegungsraum für Kinder. Steglitz, Niedstr. 22, d Friedrich-Wilhelm-Platz. 5 85 40 15 48, Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 11-13.30 Uhr,


50

S hopping

www.lifelines-berlin.de

Mia Mohnstreusel Valerie Wiese führt in ihrem La­ den liebevoll ausgesuchte Kinder­ bekleidung von hauptsächlich skandinavischen Lables wie Mo­ lo, Moon, danefae oder Småfolk. Schön bunt geht es dabei mei­ stens zu. Im übersichtlichen On­ lineshop gibt es ein zusätzliches Sortiment. Prenzlauer Berg, Pappelallee 18, d Schönhauser Allee. 5 40 50 40 78, Mo-Fr 11-19 Uhr, Sa 11-17 Uhr, www.miamohnstreusel.de

Mother Coole Baby- und Kinderbeklei­ dung bis Größe 164, dazu Um­ stands- und Stillmode, die einen auch als Mutti schick und lässig aussehen lässt – und das alles zu fairen Preisen. Prenzlauer Berg, Hufelandstr. 30, Tram M4. 5 40 39 32 90, Mo-Fr 10-18.30 Uhr, Sa 10-15 Uhr, www.mother-shop.de

Mundo Azul Mariela Nagle richtet sich mit ih­ rer internationalen Kinderbuch­ handlung vornehmlich an bilin­ guale Familien und Fremdspra­ chen-begeisterte Kinder. Neben einer großen Auswahl an interna­ tionaler Kinder- und Jugendlite­

ratur werden in der „blauen Welt“, so die Übersetzung des spanischen Namens, regelmäßig Kurse angeboten. Am Wochenen­ de gibt es Lesungen und Theater und das alles in fünf Sprachen. Prenzlauer Berg, Choriner Str. 49, d Eberswalder Straße. 5 49 85 38 34, Mo 10-18 Uhr, Di-Fr 10-19 Uhr, Mai-Sept Sa 10-16 Uhr, Okt-Dez 10-18 Uhr, www.mundoazul.de

Onkel Philipp’s Spielzeugwerkstatt Onkel Philipp verleiht (für 1/50 des Kaufpreises pro Tag), repariert und verkauft hauptsächlich ge­ brauchtes Spielzeug, Kinderbü­ cher, Puzzles und Brettspiele. Die Idee des Ladens ist es, Spielzeug zu recyceln statt wegzuwerfen. Einer der drei Räume beherrbergt das „Grab der DDR-Spielzeuge“, ein Museum mit angeschlosse­ nem Shop. Prenzlauer Berg, Choriner Str. 35, d Eberswalder Straße. 5 449 04 91, Mo,Di,Mi,Fr 9.30-18.30 Uhr, Do 11-20 Uhr, Sa 11-16 Uhr, www.onkel-philipp.de

Petit Bateau Berliner Niederlassung des be­ kannten französischen Kinder­ ausstatters. Klassiker: Die gerin­ gelte Unter- und Nachtwäsche aus superweicher Baumwolle. Für

Erwachsene gibt es auch eine Kol­ lektion. So können Eltern und Kind im Partnerlook durch die Straßen ziehen.

Veranstaltungen, die kurzfristig an der Tafel im Laden bekannt gegeben werden. Wohlfühlen fällt hier nicht schwer.

Steglitz, Schloßstr. 27, d Schloßstraße. 5 79 70 88 51, Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa 10-18 Uhr, www.petit-bateau.com

Prenzlauer Berg, Dunckerstr. 72, d Eberswalder Straße. 5 53 09 09 80, Di-Fr 10-19 Uhr, Sa 10-16 Uhr, www.priorundmumpitz.de

Pim & Lotje Hier gibt es schöne und edle Kin­ derschuhe und Accessoires belieb­ ter und besonderer Marken von Größe 18 bis 40, zum Beispiel von Disgaard, Kamik, Ricosta, Naturino, Primigi, und Spiegel­ burg. Charlottenburg, Pestalozzistr. 54 a, d Sophie-Charlotte-Platz. 5 92 12 28 44, Mo-Fr 10-13 Uhr und 14-18 Uhr, Sa 10-16 Uhr in den Sommerferien bis 14 Uhr, www.kinderschuhladen.de

Prior & Mumpitz Martina Prior lockt mit einem liebevoll ausgesuchten Sortiment kleine und große Bücherwürmer in ihren Buchladen im Helmholtzkiez. Veranstaltungen und Empfehlungen kündigt sie in ihrem lesenswerten Blog an. Jeden ersten Freitag im Montag (außer in den Ferien) trifft sich der Leseclub für Kids im Alter von 10-16 Jahren bei ihr – außer in den Ferien, da gibt es dafür spon­ tane „umsonst und draußen“-

Rasselfisch Weiße Regale, weiße Wände und eine 17 Meter lange Quarterpipe sind das gestalterische Highlight des Ladens. Zu kaufen gibt es funktionale und hoch qualitative Designerware für Kinder, zum Beispiel eine Hängewiege, Kin­ derschlafsäcke oder den Moun­ tain-Buggie, einen Kinderwagen mit großen Rädern. Einen weite­ ren Laden gibt es in der Berg­ mannstr. 71-72 in Kreuzberg. Prenzlauer Berg, Rykestr. 44, d Senefelderplatz. 5 53 67 46 72, Mo-Fr 11-19 Uhr, Sa 11-18 Uhr, www.rasselfisch.de

Ratzekatz Spielzeugland Schlagzeilen machte der Laden, als die hochschwangere Angelina Jolie hier im Februar 2006 fünf Dino-Figuren für ihren Sohn erstand. Können Promis irren? Keinesfalls. Ratzefatz hat eine so­ lide Auswahl an Lego, Holz- und anderem Babyspielzeug sowie ein zitty Familie 2-2013


51 großes Angebot an Gesellschafts­ spielen. Prenzlauer Berg, Raumerstr. 7, d Eberswalder Straße. 5 681 95 64, Mo-Sa 10-19 Uhr, www.ratzekatz.de

RiesengroSS  & Klitzeklein Eher an den Bedürfnissen kleine­ rer Kinder ist das Sortiment in diesem heimeligen Spielzeugla­ den ausgerichtet, der zum Stö­ bern einlädt. Von Brettspielen über Holzfiguren bis hin zum Ba­ stelbedarf gibt es alles, was das Kinderherz begehrt. Auch verges­ sene Klassiker kann man in der breiten Produktpalette ergattern. Schöneberg, Eisenacher Str. 78, d Eisenacher Straße. 5 78 71 84 10, Mo-Fr 11-19 Uhr, Sa 10-16 Uhr

Secondini Designer-Kinderkleidung aus zweiter Hand: La Perla, Portofi­ no, Jacadi und andere. Nicht ganz so exklusive Marken gibt es preis­ wert, einen Pulli für drei, eine Jacke für zehn Euro. Außerdem: Schuhe, Bücher, Holzspielzeug, Rollerskates, Fahrräder. Stöbern lohnt sich. Wilmersdorf, Westfälische Str. 41, s Halensee. 5 89 40 99 10, Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-14 Uhr

Siebenschön Wer sein Kind nicht an Plastik lutschen lassen will, kann ihm na­ turbelassenes Holzspielzeug aus diesem Laden in die Hand ­drücken. Zum Beispiel ein HolzMemory zum Tasten oder für die Größeren einen Mini-Tischflip­ per oder Experimentierkästen, die zum Beispiel zum Bau einer Limo betriebenen Uhr anleiten oder erklären, wie ein Solar-Eierkocher funktioniert. Friedrichshain, Gärtnerstr. 26, d Samariterstraße. 5 74 07 88 33, Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa 10-16 Uhr, www.siebenschoen-berlin.com

Steffis Lädchen Steffis Lädchen, spezialisiert auf Spielzeug für Babys und Klein­ kinder, bietet seit 1983 klassisches Spielzeug, das auf elektronischen zitty Familie 2-2013

shopping – s pass

Schnickschnack weitestgehend verzichtet. Plüschtiere, Puppen, Brettspiele und Holzspielzeug re­ gen die Kreativität der Kleinen an. Die Hörspiele und Kinderbü­ cher erinnern Mami und Papi, für die es auch ein paar Saison- und Geschenkartikel gibt, an ihre eigene Kindheit. Charlottenburg, Knesebeckstr. 18-19, d Ernst-Reuter-Platz, s Savignyplatz. 5 312 33 39, Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa 10-16 Uhr, www.steffis-laedchen.de

Steiff in Berlin 1880 nähte Margarete Steiff einen weich ausgestopften Filzelefan­ ten, es war das angeblich erste Plüschtier der Welt. Inzwischen werden Millionen Plüschtiere pro Jahr hergestellt, von Elefantenund Giraffenbabys über Raubkat­ zen bis zur süßen Biene alles, was das Kinder- (oder Erwachsenen) herz begehrt. Im Geschäft gibt es davon mindestens 800. Außer­ dem gibt es Kinderkleidung bis Größe 116.

5 30 13 00 15, Mo-Sa 12-18 Uhr, www.intimsport.de

Do 11-18 Uhr, Fr 14-18 Uhr, Sa 13-18 Uhr, www.wuensch-design.de

Tausendfüssler

Zauberkönig

Hier kann man nicht nur die ers­ ten Schuhe für den Nachwuchs kaufen. Bei Tausendfüssler findet man eine große und schöne Aus­ wahl an Kinderschuhen verschie­ dener Hersteller wie Naturino, Mod8 oder Zecchino D‘Oro in den Größen 19-41. Außerdem gibt es Strümpfe und Strumpfho­ sen.

Zauberhaft geht es hier zu: Für zauberbegeisterte Kinder und sonstige Magier gibt es das nötige Zubehör. Außerdem Scherzarti­ kel, Dekoration und Karnevals­ masken.

Schöneberg, Schmargendorfer Str. 34, d Friedrich-Wilhelm-Platz. 5 851 16 42, Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-14 Uhr, www.tausendfuessler-berlin.de

Neukölln, Hermannstr. 84-90, d Leinestraße. 5 49 20 57 51, Di-Sa 11-19 Uhr, www.zauberkoenig-berlin.de

Spaß Aquarium (Zoo)

Ein gut sortierter Spielwarenla­ den in Steglitz, der sich besonders auf eine große Bastel- und Mo­ dellbau-Abteilung spezialisiert hat.

Leuchtende Quallen schweben durchs Wasser, Schwarzspitzen­ riffhaie, Zackenbarsche und Ane­ monenfische flitzen durchs ­Becken, während sich in den obe­ ren Etagen Zipfelkrötenfrösche, Blattschneiderameisen und Kru­ stenechsen in Terrarium und In­ sektarium tummeln. Mit 13.000 Tieren und 1.000 Tierarten ist das fast 100 Jahre alte Aquarium das weltweit artenreichste. Und auch wenn manches Getier kleine Be­ sucher ein wenig gruseln lässt: Spätestens beim Betatschen der friedlichen Koi-Karpfen im Strei­ chelbecken ist das wieder verges­ sen. Wer ein neugeborenes ­Baby hat, kann übrigens in dessen er­ stem Lebensjahr mit einer BabyCard Eintrittskosten sparen. Es gibt auch eine Kombi-Baby-Card für Zoo und Aquarium.

Steglitz, Schloßstr. 110b, d Schloßstraße. 5 790 80 90, Mo-Sa 9.30-20 Uhr, www.werken-spielen-schenken.de

Tiergarten, Budapester Str. 32, d s Zoologischer Garten. 5 254 01 0, tägl. 9-18 Uhr, www.aquarium-berlin.de

Wünsch Dir Was

Biosphäre Potsdam

Hier gibt es praktische Dinge wie das ultimative Kinderwagennetz, das auch an Fahrräder und über die Schulter passt, oder Trösten­ des, wie ein Maßband, das immer das richtige Körper-Maß anzeigt, egal ob der Spiegel das bestätigt, oder nicht. Originelle Dinge vom Mutterlabel Intimsport-Objekt­ design findet man auch.

Ursula Wünsch entwickelt und fertigt in ihrer Werkstatt farben­ frohe Spielmittel und Spielobjek­ te aus Holz nach ökologischen und ökonomischen Aspekten. Besonders am Herzen liegen ihr Kugeln, die sie in vielen Größen und mehreren Varianten zum Spiel zusammenstellt: Kugelbah­ nen, Kugeltische und Rechenma­ schinen finden sich da.

Prenzlauer Berg, Raumerstr. 34, d Eberswalder Straße.

Prenzlauer Berg, Greifswalder Str. 228, Tram M4. 5 282 59 68, Mo, Mi,

Regenwälder sind die faszinie­ rendsten Lebensräume der Erde. Bis zu 70 Prozent aller auf der Welt lebenden Tiere und Pflanzen wohnen in dem tropischen Grün­ gürtel, in dem es fast jeden Tag regnet. Diesen komplexen Le­ bensraum künstlich zu erzeugen, ist ein kompliziertes Unterfan­ gen. Im Tropenhaus der Biosphä­ re Potsdam herrscht eine Tempe­ ratur zwischen 23 und 28 Grad bei 80 Prozent Luftfeuchtigkeit.

Charlottenburg, Kurfürstendamm 38-39, d Uhlandstraße, Kurfürstendamm. 5 88 62 50 06, Mo-Sa 10-20 Uhr, www.steiff.de

Stoff’l Kinder dürfen hier Wunschkon­ zert spielen: Nach ihren Vorstel­ lungen werden Puppen und Na­ mens-Kissen hergestellt. Auch der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit hat eines. Daneben wird im Stoff’l Kinderspielzeug angeboten. Steglitz, Hubertusstr. 9, d Schloßstraße, s Rathaus Steglitz. 5 89 09 44 22, Di-Do 15-18 Uhr, Fr, Sa 11-14 Uhr, www.stoffl-berlin.de

Superfreddy Shop

Trommler Ausgewähltes Kinderspielzeug, Laufräder, Kleidung, Kinder­ schuhe und Accessoires fürs Kin­ derzimmer können hier erstanden werden. In einem extra Raum ist Platz für Kinderbücher und Hör­ spiele. Kinderspielsachen für draußen können ausgeliehen wer­ den. Tiergarten, Elberfelder Str. 20, d Turmstraße. 5 391 72 22, Mo, Di, Do, Fr 10-18 Uhr, Mi 14-18 Uhr, Sa 10-14 Uhr, www.trommler.org

Werken Spielen Schenken


52

s pass

20.000 Pflanzen gedeihen in dem futuristischen Gewächshaus. Auch etliche Reptilien, Vögel und Insekten sind in dem Dickicht zu Hause. Was es da alles zu ent­ decken gibt! Kinder können in dem Dschungel auf Schatzsuche gehen. So lernen sie spielerisch die Besonderheiten des Regenwaldes kennen. Und die Wunder der ­Natur mehr schätzen. Georg-Hermann-Allee 99, Tram 92, 96. 5 0331-55 07 40, Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa, So 10-19 Uhr (Einlass bis 1,5 Stunden vor Schließung), www.biosphaere-potsdam.de

Extavium Potsdam Caligari Halle Solarzellen selber bauen, einen Trabanten in die Höhe heben oder einen Tornado erzeugen. Mit diesen Versuchen will die „wissen­ schaftliche Mitmachwelt“ Kinder ab etwa 4 Jahren spielerisch für Technik und physikalische ­Gesetze begeistern. In regelmäßig wechselnden 30-minütigen Kur­ sen zu Themen wie „saubere ­Energie“, „Farben der Erde“ oder „Kakao – Die Speise der Götter“ experimentieren die Kids unter Anleitung freimütig drauf los. Die Experimentierkurse kosten zusätzlich zum Eintritt noch 3 Euro, die Eintrittspreise liegen bei 8 Euro für Erwachsene und 6 für Kinder, ein Familienticket kostet 28 Euro. Marlene-Dietrich-Allee Ecke Emil-Jannings-Straße . 5 0331-877 36 28, Di-Fr 9-18 Uhr, Sa, So, Feiertage 10-18 Uhr, Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa, So 10-18 Uhr (Schul­ ferien), www.extavium.de

Familienfarm Lübars Fast wie auf einem alt eingesesse­ nen märkischen Bauernhof geht es hier zu. In den 80er-Jahren wurde die Farm aufgebaut, um Jugendliche im Märkischen Vier­ tel ein bisschen Landluft schnup­ pern zu lassen. Kühe, Schafe, Schweine, Gänse und Kaninchen laufen, hüpfen und watscheln übers Gelände, außerdem stehen Pferde und Ponys zum Reiten be­ reit. Für alle Bastler ab 7 Jahren gibt es kreative Aktionen wie Töp­ fern, Seidenmalen, Holzwerken

oder Glasgravieren. Und wer eine Pause braucht, lässt sich in der farmeigenen Schänke nieder. Reinickendorf, Alte Fasanerie 10, s Wittenau. 5 414 08 859, tägl. 10-18 Uhr (Farm), Apr-Okt Di-So 10-18 Uhr, Nov-März Sa 11-17 Uhr, So 10-18 Uhr (Schänke), www.familienfarm-luebars.de

FEZ Mitten im Waldpark Wuhlheide liegt das riesige Freizeitzentrum, ein Paradies für Familien. Jedes Wochenende werden Aktivitäten angeboten, vom Geschicklich­ keitsparcours, über Familienmes­ sen bis zu Musik- und TanzWorkshops. Zudem öffnet hier alle zwei Jahre in den Sommerfe­ rien die Kinderstadt FEZitty ihre Tore. In Schwimmbad und Bade­ see kann geplanscht, auf In- und Outdoorspielplätzen ausgiebig getobt werden; Dreiräder, BobbyCars, Stelzen, Federballschläger und vieles mehr stehen zum Ver­ leih bereit. Zum Gelände gehören außerdem die Astrid-LindgrenBühne, das interaktive Museum „Alice“, das Raumfahrzentrum „orbitall“, die Öko-Insel und das Familienkino FEZino. Zudem findet von April bis Oktober sonntags und feiertags von 10 bis 18 Uhr ein Kinderflohmarkt statt, eine Elternakademie bietet für Erwachsene Kurse rund um den stressigen Erziehungsalltag an. Köpenick, Straße zum FEZ 2, s Wuhlheide, Tram 27, 63, 67. 5 53 07 10, Mo 11.45-15 Uhr, Di, Do, Fr 8-21 Uhr, Mi 8-16 Uhr, Sa 10-19 Uhr, So 10-18 Uhr (Kasse in der Schulzeit, Ferienöffnungszeiten siehe Homepage), www.fez-berlin.de

Filmpark Babelsberg Allein schon der Historie wegen lohnt sich der Besuch. Doch mal ehrlich: Die Kids interessiert ver­ mutlich weniger, welche großarti­ gen Filme Fritz Lang hier einst drehte. Kein Problem, dann schippert man halt erst mal durch Janoschs Panama, guckt sich den Original-Löwenzahn-Bauwagen an oder lässt sich ins Sandmänn­ chen-Traumland zaubern. Auf

dem Dschungelspielplatz gilt es, selbst aktiv zu werden, über die Wippbrücke zu balancieren oder sich im Buschhaus zu verstecken. Und im „Dome of Babelsberg“ wird das Laservisier runterge­ klappt und ab geht’s in 3-D-Wel­ ten voller Mumien und Monster. Außerdem kann man sich im 4-D-Actionkino durchschütteln lassen, den Machern von „Radio Teddy“ über die Schulter gucken, oder beim Dreh auf dem GZSZAußenset dabei sein und später auf Autogrammjagd gehen. Für Familien (ein Erwachsener und bis zu drei Kinder unter 14 Jah­ ren) kostet der Eintritt 60 Euro. Einen optimalen Tagesausklang bieten die Dinnershows im Mit­ telalter-Erlebnisrestaurant Prinz Eisenherz. Allerdings muss man hierfür frühzeitig reservieren ­unter www.prinz-eisenherz.info. Großbeerenstr. (Eingang), s Potsdam-Griebnitzsee. 5 0331-721 27 50, 23.3.- 3.11. tägl. 10-18h, Apr u. Sept. Mo geschlossen, Di-Fr 10-17h, Sa, So 10-18h, www.filmpark-babelsberg.de

Fledermauskeller des Berliner Artenschutz Team -BAT- e.V. Einmal bei Batman vorbei gehen und „Hallo!“ sagen, das geht im Fledermauskeller des Berliner Artenschutz Team-BAT- e.V. in der Zitadelle Spandau. Die Tier­ chen freuen sich über jeden Besuch und auch Kindergeburts­ tage können zwischen flatternden Flügeln gefeiert werden. Während des Winterschlafs finden von Dezember bis März nur vormit­ tags Schulführungen nach vorhe­ riger Anmeldung statt. Der Fle­ dermauskeller ist aber durchge­ hend geöffnet. Spandau, Zitadelle, Haus 4, d Zitadelle. 5 36 75 00 61, tägl. 12-17 Uhr, www.bat-ev.de

sich im „echten“ Leben nicht so recht traut. All das und viel mehr machen die Schauspielkurse der Goldoni-Schule für Kinder und Jugendliche zwischen vier und 17 Jahren möglich. Dabei geht es um den Spaß am Spiel, ums Kreative und nicht um eine Berufs-Ausbil­ dung. Bühnenprofis geben auch Kurse in Gesang, Tanz und Spiel vor der Kamera, zweimal im Jahr dürfen die kleinen Darsteller bei einer Aufführung im Rampen­ licht stehen. Namenspatron ­Carlo Goldoni nahm übrigens einst den Commedia dell’arteSchauspielern die Masken ab und ließ sie auf der Bühne Menschen sein. Wilmersdorf, Brandenburgische Str. 72, d Fehrbelliner Platz. 5 25 79 91 88, Angebot siehe www.goldoni-theaterschule.de

Gruselkabinett Ein wenig befremdlich ist die Idee schon, einen historischen Luft­ schutzbunker mit einem Grusel­ kabinett zu kreuzen. Oben wan­ deln Skelette und Zombies durch Kunstnebel, über einen Friedhof und durch ein Bunkerlabyrinth, im Erdgeschoss warten mittelal­ terliche Medizinszenen und Scheintotensärge auf Gruselwilli­ ge. Im Untergeschoss klärt die etwas eigenwillige Bunkerausstel­ lung über die Historie des Gebäu­ des auf. Kinder ab zehn Jahren (für Jüngere nicht empfohlen!) zahlen 5,50, Schüler zwischen 15 und 17 Jahren 6,50 und Erwach­ sene 9,50 Euro. Für Kinder ab elf Jahren werden hier auch gruselige Geburtstage organisiert, Grup­ pen müssen sich vorher anmel­ den. Teilweise ist der Zugang rollstuhlgerecht. Kreuzberg, Schöneberger Str. 23a, s Anhalter Bahnhof, Bus M29. 5 26 55 55 46, Mo 10-15 Uhr (an Feiertagen 10-19 Uhr) So, Di, Do, Fr 10-19 Uhr, Sa 12-20 Uhr, www.gruselkabinett.de

Goldoni Theaterschule  für Kinder  und Jugendliche

Kinder- und Jugendfarm Moritzhof

Mal jemand anders sein, ein König, ein Clown oder eine Fee, mal was ausprobieren, was man

Der einhörnige Edelziegenbock Moritz war Namenspatron für die Kinder- und Jugendfarm. Moritz zitty Familie 2-2013


53

s pass

lebt nicht mehr, dafür tummeln sich hier andere Ziegen, Ponys, Schafe, Meerschweinchen oder jede Menge Federvieh. Neben dem Pflegen der Tiere gibt es auch viele andere spannende Dinge zu tun und zu lernen. Das Angebot reicht von Gartenarbeit über Korbmachen bis zum Musizieren an der Samba­trommel. Prenzlauer Berg, Schwedter Str. 90, d Schönhauser Allee, s Bornholmer Straße. 5 44 02 42 20, Mo-Fr 11.30-18.30 Uhr, Sa 13-18 Uhr, www.jugendfarm-moritzhof.de

KreativAmpel Kinderevents Eine Kinderkostümparty steht an und der kleine Liebling hat noch kein passendes Outfit? Hier fin­ det sich bestimmt was. Von Ko­ stümen für Babys über Batman-­ Umhänge und Hexenhüte bis zur Pippi-Langstrumpf-Perücke wird man hier alles finden, was zur Ko­ stümsause gehört. Auch Luft­ schlangen, Girlanden, Ballons und Scherzartikel sind zu haben, wenn man schnell noch die pas­ sende Deko für die eigenen Party braucht. Friedrichshain, Scharnweberstr. 49, d s Frankfurter Allee. 5 81 70 40 04, Mo-Sa 11-20 Uhr, www.kreativampel.de

Legoland  Discovery Centre  im Sony Center Zwei Millionen Legosteine und 50 Quadratmeter hat es ge­ braucht, um Berlin im Miniatur­ format nachzubauen. Wer das Miniland ausgiebig bestaunt hat, auf den wartet noch ein Haufen weiterer Aktivitäten wie das 4-DKino, die etwas gruselige Fahrt auf der Drachenbahn oder der Besuch in der Legoland-Fabrik, wo man herausfindet, wie aus schnödem Granulat die berühm­ ten bunten Bausteine entstehen. Wem es danach kräftig in den Fingern juckt, der bekommt im Modellbau-Workshop beige­ bracht, eigene schicke Modelle zu erfinden. Entspannung suchen kann die ganze Familie anschlie­ ßend im hauseigenen Café. Gut zitty Familie 2-2013

zu wissen: Die Eintrittspreise sind hoch, aber onlinet gibt es sie ­bedeutend günstiger.

men. In Kreuzberg auf dem Meh­ ringdamm 73 (Tel. 28 83 73 55) gibt es einen weiteren Laden.

Tiergarten, Potsdamer Str. 4, d s Potsdamer Platz. 5 30 10 40 10, tägl. 10-19 Uhr (letzter Einlass 17 Uhr), www.legolanddiscoverycentre.com/berlin

Charlottenburg, Bleibtreustr. 46, s Savignyplatz. 5 88 55 22 23, Jan-Okt Mo-Sa 12-21 Uhr, NovDez Mo-Fr 12-21 Uhr, Sa-So 11-21 Uhr, www.paintyourstyle.de

Paint Your Style

Planetarium am Insulaner

Sea Life Berlin

Am Fuß des Kriegstrümmer­ hügels Insulaner ruht das Planeta­ rium, oben drauf thront die Wil­ helm-Foerster-Sternwarte. Das Planetarium hat neben den klassi­ schen Gestirnsbetrachtungen auch stets Sternenhörspiele, ­Lasershows oder Lesungen für ­Familien im Programm. Mit einer Eintrittskarte zum Planetarium kann man auch bis zu sechs ­Wochen später kostenlos die Sternwarte besuchen. Nach Ein­

Durchs Meer tauchen, vorbei an Feuerfischen, Katzenhaien und Oktopussen, ohne nass zu werden – kein Problem im „Sea Life Ber­ lin“. Über 5.000 Tiere planschen durch die Becken. Der spektaku­ lärste Teil des Unterwassertrips ist wohl die Fahrstuhlfahrt durch den Aqua Dom, das weltweit größte Zylinder-Aquarium. Sehenswert sind auch das Spiegel­ labyrinth und die Sonderausstel­ lung „Invasion der Krebse“. Über

Wer gern selbst gemachte Tassen, Vasen oder Tiegel verschenkt, aber kein Talent oder keine Lust zum Selbertöpfern hat, der ist hier genau richtig. Die weißen Roh­ linge stehen schon im Regal be­ reit, ebenso Pinsel und über 60 Farbtöne. Nach dem Bemalen wird das gute Stück glasiert und gebrannt. Wer es nicht so gern hat, wenn andere ihm beim Ma­ len auf die Finger gucken, kann das gewünschte Stück nebst Far­ ben auch mit nach Hause neh­

bruch der Dämmerung empfiehlt es sich, eine Taschenlampe mitzu­ nehmen, der Weg auf den Hügel ist auch im Dunkeln nicht be­ leuchtet. Steglitz, Munsterdamm 90, s Priesterweg, Bus 187, M76, 170, X76. 5 790 09 30, www.planetarium-berlin.de


54

Spass – spielplätze

Fütterungszeiten informiert die Webseite. Onlinetickets sind deutlich billiger. Mitte, Spandauer Str. 3, d Alexanderplatz, s Hackescher Markt. 5 01805 - 66 69 01 01, tägl. 10-19 Uhr, (letzter Einlass 1 Stunde vor Schließzeit), www.sealifeeurope.com

Tierhof  Alt-Marzahn Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der … Ponys! Denn diese können auf dem Tierhof kosten­ los beritten werden, quer durch die schöne Marzahner Naturland­ schaft, im Hintergrund urbane gelb-graue Wohnblocks. Außer­ dem kann der ganze landwirt­ schaftliche Betrieb besichtigt wer­ den. Marzahn, Alt-Marzahn 63, s Marzahn. 5 544 00 31, Apr-Okt Mo-Fr 10-17 Uhr, Sa, So u. feiertags 11-16 Uhr, Nov-März Mo-Fr 10-16 Uhr, Sa, So u. feiertags 10-15 Uhr, www.agrar-boerse-ev.de/ tierhof.html

Zauber-Theater im Magischen Zirkel Berlin Hokus pokus, simsalabim! Wer richtig zaubern lernen will, sollte derlei Sprüche lieber vergessen und dem magischen Zirkel einen Besuch abstatten. Anfänger müs­ sen erst die Zauberschulbank drücken, Fortgeschrittene kön­ nen Mitglied werden im ZauberJugend-Club, der jeden zweiten Mittwoch im Monat tagt. Einmal monatlich verzaubern die ausge­ wachsenen Magier in öffentlichen Vorführungen ihr Publikum. Mitte, Schöneberger Ufer 61, d s Potsdamer Platz. 5 23 00 49 72, Vorstellungen siehe Homepage, www.mzberlin.de

ZeissGroSSplanetarium Warum funkeln die Sterne, wie weit sind sie weg, und kann man auf der Milchstraße spazieren ge­ hen? Fragen, die im Rahmen des Kinderprogramms mal sachlich, mal spielerisch in Hörspielen, Vorträgen und Musikveranstal­ tungen beantwortet werden. Für

beste Sicht auf den stets wolken­ losen Planetariumshimmel sorgt der Projektor Cosmorama von Carl Zeiss Jena, der mehr als 9.000 Sterne und diverse astrono­ mische Phänomene auf die Kup­ pel projiziert. Bei klarem Himmel kann man die Sterne natürlich auch live von der Sternwarte aus durchs Fernrohr begucken. Eher an Erwachsene richtet sich das mittlerweile legendäre „Hörspiel­ kino unterm Sternenhimmel“. Prenzlauer Berg, Prenzlauer Allee 80, s Prenzlauer Allee, Tram M2. 5 421 84 50, Mi-Fr 9-12 Uhr u. 1317 Uhr, Fr 18-21.30 Uhr, Sa, So 14.30-21 Uhr (Kasse), www.sdtb.de

Zirkus Zack Der Verein zur Überwindung der Schwerkraft (Vuesch e.V.) kommt mit dem Kinder- und Jugendzir­ kus Zack seinem Ziel ziemlich nahe. Neben Trapezakrobatik werden auch Jonglage, Seillauf, Kugellauf und Clownerie in Kur­ sen mit lustigen Namen wie „Cir­ cus Frösche“, „Popcorn Zebras“ oder „Die lachenden Drachen“ gelehrt. Kitakinder ab 4 Jahren steigen ein mit spaßigen Zirkus­ spielen, für die größeren wird’s dann immer akrobatischer. Der Monatsbeitrag beträgt je nach Al­ ter 25 oder 30 Euro. Friedrichshain, Revaler Straße 99, d s Warschauer Straße. 5 29 36 58 86, Kurszeiten siehe Homepage, www.vuesch.org/zack

Zoologischer Garten Der Berliner Traditions-Zoo ist eine Welt für sich. Erkunden kann man sie ganz schlicht auf Spaziergängen vorbei an Nashör­ nern, Bartkäuzen und Grunzoch­ sen. Es geht aber auch interaktiv: Mit Fragebögen inklusive Rou­ tenführung bestückt machen sich kleine Forscher auf den RallyeWeg durch Asien, Afrika oder Südamerika. Die Fragebögen gibt’s auch auf der Webseite zum Download. Und wen das Tier­ fieber ganz gepackt hat, der schreibt sich in der Zoo-Universi­ tät ein. Zeit zum Toben auf dem Abenteuerspielplatz und zum Tätscheln von Ziegen und Eseln

im Streichelzoo sollte man bei je­ dem Zoobesuch großzügig ein­ planen. Wer ein frisch geborenes Baby hat, kann übrigens in dessen erstem Lebensjahr mit einer Baby Card Eintrittskosten sparen. Es gibt auch eine Kombi-Baby-Card für Zoo und Aquarium.

es heute an fast jeder Straßenecke einen Tummelplatz für die Klei­ nen. Aber nicht immer sind diese so phantasievoll und großzügig angelegt, wie diese mittelalterli­ che Kletterburg, mit Schatztruhe, einem Drachen und einigem mehr.

Charlottenburg, Hardenbergplatz 8, d s Zoologischer Garten. 5 25 40 10, 1.Jan-11.März 9-17 Uhr, 12.März-25.März 9-17.30 Uhr, 26. März-14.Okt 9-19 Uhr, 15.Okt- 31. Dez 9-17 Uhr, www.zoo-berlin.de

Prenzlauer Berg, Arnimplatz, d s Schönhauser Allee

Spielplätze Abenteuerspielplatz Marie Auf dem weitläufigen Gelände steigern Klettertürme, Tischten­ nisplatten, Hüttenbau, Werk­ stätten und Hasenställe das Wohl­ befinden von Kindern und Ju­ gendlichen zwischen 6 und 14 Jahren. Eltern können sich über eine schier unerschöpfliche Aus­ wahl an angrenzenden Cafés ­freuen. Prenzlauer Berg, Marienburger Str. 42-46, Tram M2, Marienburger Str.. 5 44 04 11 63, Apr-Sept Di-Sa 1320 Uhr, Okt-März Di-Sa 12-19 Uhr, www.netzwerkspielkultur.de

arkonaplatz Der Mittelpunkt des Kinderspiel­ platzes auf dem Arkonaplatz ist die Kletterkombination „Lüne­ burg“. Auf ihren hohen Türmen und der Halbtunnelrutsche ler­ nen Kinder Gefahren richtig ein­ zuschätzen. Auf Hüpfplatten und Wackelbrücken können sie zu­ dem ihren Gleichgewichtssinn trainieren oder ihn in den zwei Karussellen und der Sechseck­ schaukel mit Reifensitzen wieder aus der Bahn werfen. Eltern bo­ bachten den Trubel ihrer Kleinen von den Sitzbänken rings um den Spielplatz. Mitte, Arkonaplatz, d Bernauer Straße

Arnimplatz Schon 1910 gab es einen Spiel­ platz auf dem Arnimplatz im Prenzlauer Berger Nordkiez. Da­ mals einer von sehr wenigen, gibt

Ayers Rock Eine Felslandschaft, die den ­Namen des australischen Monoli­ then trägt, und jede Menge Klet­ ter-Abenteuer bereithält. Es gibt Höhlen zum Verstecken und ein Plateau zum Sonnenbaden. Eine Wasserpumpe spendet Wasser für matschige Sandspiele. Um auf den Felsen herumzutollen, sollten die Kinder schon etwas älter sein. Sie sind nicht gesichert. Tempelhof, Richterstr. 5, d Westphalweg

Drachenspielplatz Was Kinder sonst nur im Fernse­ hen und in Märchenbüchern zu sehen bekommen, können sie hier hautnah erleben: Ein großer grün-roter Drache schlängelt sich über den großen Sandkasten in Friedrichshain. Er ist zwar nur aus Holz, dafür kann man ihm ge­ fahrlos auf den Kopf klettern und nebenan rutschen, schaukeln und mit der Wasserpumpe spielen. Gastronomische Anlaufstationen gibt es reichlich. Friedrichshain, Schreinerstraße 48/49, d Samariterstraße

Dschungel- spielplatz  im Bäkepark Einen Spielplatz gab es hier schon immer, spätestens seit die Bäke reguliert und der Park angelegt wurde. Doch mit den Jahren wa­ ren Park und Spielplatz immer weiter heruntergekommen. Vor einigen Jahren wurde der Platz dann saniert – doch was sollte man mit den vielen alten Bäumen machen? Ganz einfach: Sie nut­ zen, um einen Dschungelaben­ teuerspielplatz samt Baumhaus, Seilnetzen, Kletterfelsen, Brücken und Palmen zu bauen. Ja, gut, die Giraffen, Zebras, Affen, Löwen zitty Familie 2-2013


Rauf aufs Rad

JETZ T NEU !

Entdecken Sie Berlin und Brandenburg mit unserer neuen Spezialausgabe Ausgabe 2013/2014 8,50 Euro

Radfahren IN BERLIN UND BRANDENBURG

32

Für 8,50 Euro am Kiosk oder versandkostenfrei bestellen unter: shop.zitty.de, (030) 29021-529

Touren reibungen

Besch mit Karten, heinen für und Gutsc n e-Navigatio on ph art Sm rt von We im ro! Eu 8,99

www.zitty.de

BERLIN FÄHRT RAD

FAHRRAD VS. AUTO

TRENDS UND TECHNIK

Daten und Fakten zur Fahrradstadt Berlin

Das schwierige Zusammenleben auf der Straße

Neuheiten, Tests, Funktionswäsche

Foto: dpa

Leseprobe unter: www.zitty.de/radfahren


56

s pielpl ätze

naturnah gestaltete Spielplatz mit vielen Spiel-, Kletter- und Ent­ deckungsmöglichkeiten für klei­ nere und ältere Kinder. Auf seinen 4.900 Quadratmetern teilt er sich in vier unterschiedliche Spielbe­ reiche: Angehende Naturforscher können sich in einem Wäldchen samt Feuchtzone, Steinhaufen, Reisighecken und einer Obstwie­ se austoben. Unerschro­c kene ­Piraten überfallen das Schiff „MS-Pankenebel“, Wasserflöhe spingen im Wasserspielplatz um­ her und Sportbegeisterte versu­ chen sich an der Kletterwand, den Tischtennisplatten oder Basket­ ballkörben. Wedding, Koloniestr. 23, d Osloer Straße

Pippi Langstrumpf

und Panther aus Holz sind nicht echt. Aber dafür stehen sie auch im Winter hier. Steglitz, Dalandweg 21, Bus M85, 186, 283, 380

Kiezkind-Berlin Großer Kinderspielplatz samt ­Café für Eltern und Kinder – mit­ ten auf dem Helmholtzplatz. Bei schlechtem Wetter kann auch drinnen gebuddelt werden, denn das Café besitzt einen IndoorSandkasten. Außerdem planen die Kiezkind-Eltern regelmäßig Aktionen, wie zum Beispiel Kin­ derfilm-Vorführungen. Prenzlauer Berg, Auf dem Helmholtzplatz 1, d Eberswalder Straße. 5 0177-444 04 36, tägl. 12-19 Uhr außer 24.-26.12., 31.12.-1.1., www.mein-kiezkind.de

Köpenicker

Hexenhaus Zwar nicht auf Hühnerbeinen, aber immerhin auf drei Stelzen steht das Haus der russischen ­Baba-Jaga-Hexe direkt hinter dem Köpenicker Rathaus. Früher stand hier ein alter Bauernhof, nur die mit Feldsteinen gepfla­ sterte Straße und ein Ruinenstall sind noch erhalten. Hier können Ältere Schach spielen. Für kleine­ re Kinder wurde das schmale ­Gelände optimal ausgebaut: In einer Senke steht ein Sandkasten und ein Wasserspielplatz, auf dem höher gelegenen Plateau findet sich ein kleiner Abenteuerspiel­ platz. Köpenick, Kirchstr., s Spindlersfeld, Bus 167, Tram 60

sind die Sandbänke im Marzah­ ner Seelgrabenpark zwar nicht besonders groß, aber besonders: Das Areal ist von Kindern gestal­ tet worden und nicht von Stadt­ planern oder Pädagogen. So sind drei Sandbänke entstanden, auf denen sich Stege, Rutschen, Ge­ rüste und ein Muschelhaus fin­ den. Im nahen Eichepark steht auch noch ein Kletterfelsen. Dar­ an können Kinder – manchmal auch unter Anleitung – nach Her­ zenslust herumtollen, während die Eltern die ebenfalls nahe gele­ genen „Gärten der Welt“ besich­ tigen. Festes Schuhwerk nicht vergessen, die Entfernungen täu­ schen. Marzahn, Kemberger Str., s Mehrower Allee

Marzahner Sandbänke

Panketal

Mit 1.400 Quadratmetern Fläche

Am Unterlauf der Panke liegt der

Man würde ihn hier nicht erwar­ ten: Mitten in Neukölln, mitten in Gropiusstadt befindet sich ei­ ner der schönsten Kinderspiel­ plätze der ganzen Stadt. Liebevoll gestaltet und nach Themen ge­ trennt, von der Villa Kunterbunt bis ins Taka-Tuka-Land. Auf den 6.000 Quadratmetern gibt es Spielangebote für alle Altersklas­ sen, von der Wasserspielland­ schaft mit ihren Stegen, über die Hangel- und Klettergerüste, bis hin zu einem Streetballplatz für Ältere. Neukölln, Theodor-Loos-Weg 2, d Zwickauer Damm, Bus 373

Spielplatz  im Mauerpark Direkt am Falkplatz liegt ein ­e twas versteckter, weil um­ wucherter, Kletterspielplatz. Während die Kinder toben, die Höhen erklimmen, rutschen oder Sandburgen bauen, können sich die Eltern auf den schattigen ­Bänken entspannen. Eine wahre Kinderoase. Prenzlauer Berg, Gleimstr./ Falkplatz , d s Schönhauser Allee

Spielplatz KnesebeckstraSSe Am Savignyplatz versteckt sich ein Mini-„Sherwood Forrest“ für kleine Ritter: Robin Hoods große Kletterburg ist umgeben von zitty Familie 2-2013


57 Schaukeln, Tischtennisplatten, Klettergerüsten und einem Was­ serspielplatz. Besonders beliebt ist bei den Kindern natürlich die Seilbahn, die Erwachsenen kön­ nen sich über die zahlreichen um­ liegenden Cafés freuen. Charlottenburg, Knesebeckstraße, Ecke Savignyplatz , s Savignyplatz. 5 90 29 10, ganzjährig

Spielplätze  im Volkspark Friedrichshain Mit insgesamt ca. 15.000 Qua­ dratmetern unterschiedlichster Spielflächen für Jung und Alt ist der Volkspark der größte Spiel­ platz in Friedrichshain. Neben Skateranlage, Fahrradparcours, Beachvolleyballanlage und Ball­ spielplatz für ältere Kinder und Jugendliche, gibt es auch unter­ schiedliche Spielplätze für die Kleinen, zum Beispiel den ­„Hafen“, unweit des Märchen­ brunnens, samt Leuchtturm, Boot und Wasserspielanlage oder das Indianerdorf mit seiner ­begehbaren Bogenbrücke. Eltern holen sich am besten im Café Schoenbrunn einen Kaffee – das Toben könnte etwas länger dau­ ern. Friedrichshain, Am Friedrichshain, Tram M10, M5, M6

Spielplatz- verzeichnis  IhrSpielplatz.de Das Berliner Online-Spielplatz­ verzeichnis bietet einen guten er­ sten Einblick in die schier unend­

Natur pur – direkt an der Havel – 50 km nördlich von Berlin

s pielplätze – spo rt

sowohl Einsteiger als auch echte Kletterprofis auf ihre Kosten kommen. Für alle Adrenalinsüch­ tigen ist die 200 Meter lange Seil­ rutsche ein Muss.

zwischen 5 und 25 Euro pro Stun­ de. Zudem bietet der MaritimShop Wasser- und Landkarten, Zubehör sowie ein kleines Imbiß­ angebot.

www.ihrspielplatz.de

Potsdam, Albert-Einstein-Str. 49, s Potsdam Hbf. 5 0331-626 47 83, tägl. 16.März-18.Apr 10-18 Uhr, 19. Apr-22.Sept 10-19 Uhr, www.abenteuerpark.de

Köpenick, Katzengraben 19, s Spindlersfeld, Tram 27, Rathaus Köpenick. 5 67 81 80 84, Mo-Fr ab 12 Uhr, Sa, So u. feiertags ab 10 Uhr (bis Dämmerung), www.aquaris.info

Ziegenhof

Aquariana-Zentrum

Die einst hier lebenden Gänse sind zwar längst aus dem riesigen Innenhof an der Danckelmann­ straße verschwunden. Wenn man aber gut und pfleglich mit den verbliebenen Ziegen umgeht, bleiben zumindest diese dem Kiez lange erhalten. Schön, dass an dieser Stelle in Charlottenburg eine große Baulücke in Nachbar­ schaftsarbeit liebevoll zu einem ausgedehnten Kinderspielplatz mit Bolzfeld umgestaltet wurde. Der Hof liegt etwas versteckt, ist aber allen Besuchern zugänglich. Nur Hunden nicht, die müssen draußen bleiben.

Menschen aller Altersgruppen finden hier Anregendes und Un­ terstützendes für Gesundheit und persönliche Entwicklung. Ob Schwangeren- oder Rückbil­ dungsyoga, kreativer Kindertanz oder Ballett: die Kurs­auswahl ist umfangreich. Auch Naturheilver­ fahren wie Osteopathie für Babys, Homöopathie, Bioresonanzthera­ pie und Ernährungsberatung so­ wie Lernberatung und Familien­ aufstellung werden angeboten.

liche Welt der Berliner Spielplät­ ze: Eltern-Bewertungen und ­Informationen über die Ausstat­ tung helfen, den perfekten Tum­ melplatz für die jeweilige Spiel­ laune oder das Ausflugsziel zu finden. Wer spezielle Vorstellun­ gen hat, kann über die SuchFunktion gezielt auswählen.

Charlottenburg, Danckelmannstr. 16, d Kaiserdamm, www.ziegenhof-berlin.de

Sport Abenteuerpark Der Kletterwald auf dem Potsda­ mer Telegrafenberg bietet insge­ samt zehn Parcours mit 150 Klet­ terelementen in bis zu zwölf Me­ tern Höhe. Der gesamte Park ist sehr fantasievoll gestaltet, sodass

· Kanuverleih und Touren · Pension und Fewo am Rand des Radweges Berlin-Kopenhagen · Biwakplatz - Biergarten

16792 Zehdenick/OT Mildenberg Am Welsengraben 5 Telefon (03307) 420 800 Mobil: 0175 /79 16 779

Kreuzberg, Am Tempelhofer Berg 7d, d Platz der Luftbrücke. 5 698 08 10, Mo-Fr 15-18 Uhr (Rezeption), www.aquariana.de

Aquaris Wassertouristik Die kleine Marina befindet sich direkt am Ostufer der Altstadt von Berlin-Köpenick. Ob mit Ruder-, Tret- oder Motorboot, Canadier oder Kajak – dies ist ein idealer Startpunkt, um die zahl­ reichen Wasserstraßen in Köpe­ nick und Umgebung zu erkun­ den. Die verschiedenen Wasser­ fahrzeuge sind für zwei bis vier Personen ausgelegt und kosten

Ballettschule am Schloss Ballett sollte möglichst früh ­erlernt werden. Spielerisch, damit Kinder mit Freude an die an­ spruchsvolle Kunstform des Tan­ zens gehen. Diplom-Tanzpädago­ gin Martina Leithner unterrichtet nach den altersgerechten Lehrplä­ nen der Royal Academy of Dance. Mit viel Leidenschaft und Geduld versteht sie es die Begeisterung für den Tanzsport zu wecken. Die Früherziehung ab drei Jahren ­kostet 30 Euro im Monat, zwei­ mal wöchentlicher Ballettunter­ richt 55 Euro im Monat. Charlottenburg, Nithackstr. 6, d Richard-Wagner-Platz. 5 0170-811 28 86, www.ballettschuleamschloss.de

Beach Mitte Laut Betreiber ist dies der größte innerstädtische Sandplatz Euro­ pas. 60 Beachvolleyballfelder rei­ hen sich am Nordbahnhof anein­ ander. Mieten kann man diese nicht nur zum Ball spielen, son­ dern auch einfach zum Herumto­ ben. Ein geeigneter Ort um Kin­


58

s po rt

dergeburtstage zu feiern. Was der Nachwuchs alles auf dem weichen Boden anstellen kann, zeigen er­ fahrene Animateure. Und da so ein Tag im Sand hungrig macht, werden spezielle Kindermenüs angeboten. Sind die Kleinen be­ reits älter als 7 Jahre und über 1,30 Meter groß, dürfen Sie auch nebenan auf den Kletterturm. Die Nutzung des Hochseilgartens kostet allerdings extra. Mitte, Caroline-Michaelis-Str. 8, d Naturkundemuseum, s Nordbahnhof. 5 0178-183 31 64, Apr-Sept tägl. 10-24 Uhr (bei extrem schlechtem Wetter geschlossen), www.beachmitte.de

Bootshütte Plötzensee Die Bootshütte Plötzensee ist ein echtes Berliner Original. Wer sich nicht von der aus den Lautspre­ chern schallenden Schlagermusik abschrecken lässt, genießt den Sprung ins kühle Nass direkt vom Tretboot aus und entgeht so dem Rimini-Getümmel im Strandbad. Am romantischsten ist es aber im Ruderboot, das hier gemietet wer­ den kann. Wedding, Nordufer 23, s Beusselstraße, Bus 126 Dohnagestell, Tram 23, 24 Dohnagestell. 5 452 40 21, tägl. ab 10 Uhr

Bootsverleih  am Neuen See Im Café am Neuen See kann man im Sommer nicht nur gemütlich im Biergarten sitzen und Brezel essen, sondern auch Ruderboote leihen. Tiergarten, Lichtensteinallee 2, s Tiergarten, Bus 100, 106, 187 Großer Stern. 5 254 49 30, März-Okt tägl. 10-20.30 Uhr

Bootsverleih Mühl am Tegeler See Eine Minigolfanlage samt Boots­ verleih im westdeutschen RetroCharme der 80er-Jahre. Wer von hier aus mit dem Tretboot ­(10 Eu­ ro/Stunde) in den Tegeler See sticht, wird von dessen Schönheit überwältigt sein. Reinickendorf, Greenwichpromenade, d Alt-Tegel, s Tegel.

5 433 76 90, Apr-Sept tägl. 10-19 Uhr (bei schönem Wetter)

Bootsverleih WeiSSer See Im Bootsverleih am Weißensee gibt es Ruder- und Tretboote. Man sollte nur nicht in die Fontä­ ne rudern, die im See in beachtli­ cher Höhe in die Luft spritzt, sonst muss man Wasser schippen! Weißensee, Seeweg (neben der Badeanstalt) , Bus 255 Berliner Allee/ Indira-Gandhi Straße, Tram M13, M4, 12. Berliner Allee/Indira-Gandhi-Straße, März-Okt tägl. 11-20 Uhr

Bootsvermietung  am Wannsee Im Strandbad Wannsee können dank einem ansässigen privaten Bootsverleih auch Ruder- (8 Eu­ ro/Stunde) und Tretboote (9 Eu­ ro/Stunde) geliehen werden. Zehlendorf, Wannseebadweg 12, s Nikolassee. 5 0157-74 24 76 89, Apr-Sept tägl. 10-18 Uhr, http:// www.solarwaterworld.de/solarwaterworld/vermietung/bootsvermietung-berlin-wannsee.html

Boulderworx Kinder lieben es, sich die Kletter­ wände, Vorsprünge und Tunnel bei Boulderworx hoch und runter zu jagen. Die Eltern können mit­ machen oder sich einfach in das große Ledersofa setzen und dar­ auf achten, dass ihnen niemand entgegengepurzelt kommt. Emp­ fehlenswert ist die Teilnahme an einem Kurs, so dass die Kinder lernen, wie das sogenannten „bouldern“ richtig geht. Wilmersdorf, Berliner Str. 46, d Blissestraße. 5 79 78 46 46, Mo-Fr 9-21.30 Uhr, Sa 10-20 Uhr, So 9-20.30, www.boulderworx.de

Kartland Kinder lieben Autos, da kann man noch so sehr einen nachhal­ tigen Lebensstil vorleben. Und so ist der Besuch einer Kartbahn ein unvergessliches Erlebnis. Ab 8 Jahren und 130 cm Körpergröße dürfen sich die Steppkes wie Schuhmacher fühlen und die 330 Meter lange Strecke über den ­Asphalt düsen – durch die Boxen­ gasse hindurch, vorbei an rot-

weiß markierten Reifenstapeln. Kindergeburtstage werden eben­ falls ausgerichtet: Nach einer Stär­ kung bei Kuchen, Süßigkeiten und Getränken gibt es eine aus­ führliche Einweisung. 30 Minu­ ten geht es in speziellen KinderKarts mit angepasster Geschwin­ digkeitsregulierung auf die Bahn. Die Sieger erhalten Medaillen und das Geburtstagskind einen Pokal. 320 Euro kostet der Spaß für bis zu 10 Kinder. Reinickendorf, Miraustr. 62-80. 5 435 66 8 41, Mo-Do ab 15 Uhr, Fr ab 14 Uhr, Sa ab 11 Uhr, So, feiertags und i.d. Ferien tägl. Ab 10 Uhr, www.kartland.de

Kletterwald Grünheide Einen etwas anderen Kletterwald hat sich das Team vorgenommen. Die am Nordstrand des Werlsees gelegene Anlage bietet nicht viele Parcours, dafür 80 ausgefallene Hindernisse in den Bäumen. Ge­ startet wird alle halbe Stunde, so dass es nicht zu Staus kommt. Nordstrand Werlsee , s Erkner, Bus 429, 436. 5 0151-10 79 81 81, Apr-Sept Mi-Fr 13-19 Uhr, Sa, So 10-19 Uhr, www.kletterwald-gruenheide.de

Kletterwald im FEZ Der erste Kletterwald der Stadt auf dem Gelände des FEZ verfügt über 80 Kletterelemente, verteilt auf sieben Parcours, die immer schwerer werden. Anfänger klet­ tern bis auf zwei Meter, Könner steigern sich bis auf zehn Meter lichte Höhe (Warnung: Die schwierigste Aufgabe ist die vor­ letzte im Parcour – und die kommt, wenn man schon fast ­keine Kraft mehr hat). Aber keine Sorge: Alles ist vollkommen ­sicher und die Betreuer sind aus­ gesprochen freundlich. Klettern darf, wer mindestens sieben Jahre alt und über 1,30 Meter groß ist. Am Wochenende empfiehlt sich eine Voranmeldung. Köpenick, An der Wuhlheide 199, s Wuhlheide. 5 30 13 52 67, www.kletterwald-wuhlheide.de

Pferdesportpark Berlin-Karlshorst

Die Trabrennbahn bemüht sich auch um Familien als Gäste. So werden Familienrenntage mit Volksfestcharakter veranstaltet, mit Budenzauber und Kinderpro­ gramm. Vor Ort sind auch außer­ halb der Rennzeiten ein Restau­ rant (täglich 12 bis 22 Uhr) und ein Biergarten geöffnet. An den Biergarten ist ein Kinderspielplatz angeschlossen. Auf dem Gelände können zudem Kindergeburts­ tage mit leckerem Kuchen, klei­ nen Gewinnspielen, Toben im Stroh und Ponyreiten gefeiert werden. Karlshorst, Treskowallee 129, s Karlshorst. 5 50 01 71 21, Veranstaltungsplan siehe Homepage, www.pferdesportpark.de

Sportverein Pfefferwerk e.V. Von zwei bis zwölf Jahren können sich Kinder hier sportlich gut auf­ gehoben fühlen. Für jeden von ihnen ist etwas dabei: ElternKind-Turnen, Bewegungs­ landschaften und Spiele oder „Die Girls“, natürlich nur für ­Mädels zwischen acht und zwölf Jahren. Prenzlauer Berg, Paul-HeyseStraße 29, s Landsberger Allee. 5 67 30 01 60, Mo 10-14 Uhr, Mi 1417 Uhr (telefonische Sprechzeiten), www.pfeffersport.de

Skate-Anlage  im Volkspark Friedrichshain Beliebte Halfpipe, die von Skate­ boardern, Inlineskatern und BMX-Fahrern gleichermaßen und friedlich genutzt wird. Un­ weit davon entfernt, in der Straße „Am Prenzlauer Berg“, befindet sich noch eine Freianlage. Friedrichshain, Am Friedrichshain, Tram M 10

Skatehalle-Berlin In der rund 1.600 Quadratmeter großen Halle steht die größte Halfpipe Deutschlands, außer­ dem gibt es noch eine Bowl Area, einen Street Parcours und neben­ an eine Mini-Ramp-Halle. Der Eintritt kostet 3-5 Euro, dafür ist es auch schön warm und trocken dort. BMX-Fahrern wird diens­ zitty Familie 2-2013


59 tags und am Samstagabend Ein­ lass gewährt. Am Wochenende gibt’s Kurse und Workshops für Einsteiger unter der Leitung von ausgebildeten Trainern und ProfiSkateboardern. Friedrichshain, Revaler Str. 99, d s Warschauer Str. 5 29 36 03 22, Mai-Sept Mo, Do 14-20 Uhr, Di 14-22 Uhr, Mi, Fr 14-24 Uhr, Sa 12-24 Uhr, So 1220 Uhr, www.skatehalle-berlin.de

Skateranlage Rummelsburger Bucht Eher an ältere Jugendliche wendet sich die Anlage im neuen Wohn­ quartier an der Rummelsburger Bucht. 2.000 Quadratmeter groß, mit vielen verschiedenen Ram­ pen, darunter eine Mixramp, eine Quaterpipe, eine Pyramide und Speedramp. Dazu kommt ein Basketballfeld und ein Fitnessbe­ reich mit Stepper, Rudergerät und anderen Sportgeräten. Lichtenberg, Rummelsburger Ufer, s Rummelsburg

spok – Sport- und Kulturzentrum GmbH Ob die Kinder Tennis, Fussball und Schwimmen lernen oder ein­ fach nur mit den Freunden und Freundinnen den Bolzplatz stür­ men wollen – im Spok ist für alle Platz. Eltern können ihren Kin­ dern auch auf einem angemiete­ ten Platz Badminton beibringen und sich nach dem hundertzwan­ zigsten Netzball mit einem Essen im Spok-Ausbildungsrestaurant „Break“ belohnen. Prenzlauer Berg, Nordendstr. 56, Tram M 1, Nordendstraße. 5 740 72 50, tägl. 8-23 Uhr, www.spok.de

Tanzstudio Motions Das schöne Tanzstudio im Auf­ bauhaus bietet diverse Kurse für Kinder: Tanz-Theater, KinderBallett, spielerisches Yoga, Akro­ batik und Urban Dance. Die Kurszeiten sind altersmäßig ge­ staffelt, 45 Minuten für Vorschul­ kinder, 60 Minuten für Grund­ schüler. Perfekt für Familien: zitty Familie 2-2013

s po rt – Stadte rkundung

­Parallel zu den Kinderkursen gibt es Angebote für Jugendliche und Erwachsene. Kreuzberg, Prinzenstr. 85, d Moritzplatz. 5 69 00 42 01, Mo-Sa, www.motionsberlin.de

T-Hall Kletterhalle Wer jung ist, klettert einfach draus los. Ohne Angst. Und Dank der Betreuung und den Kletter­ gurten kann auch nichts passie­ ren. In der gut beleuchteten Halle stehen über 180 Kletterrouten zur Verfügung, auch Kindergeburts­ tage werden ausgerichtet. Aller­ dings sind Termine am Wochen­ ende nur schwer zu bekommen, daher unbedingt rechtzeitig reser­ vieren. Neukölln, Thiemannstr. 1, s Sonnenallee. 5 68 08 98 64, Mo-Fr 12-24 Uhr, Sa, So u. feiertags 10-22 Uhr, www.t-hallberlin.de

verzeichnis  der KinderyogaLehrenden In diesem Verzeichnis findet sich eine nach Postleitzahlen sortierte Übersicht von Yogalehrern, die im Sinne des Kinderyogadachver­ bandes ausgebildetet wurden. www.kinderyoga.de/ liste_kinderyoga.htm

Waldhochseil- garten Jungfern- heide Klettern schult das Gleichge­ wicht, die Muskeln werden ge­ stärkt, das Selbstvertrauen wächst. Bereits ab sechs Jahren können Kinder im Waldhochseilgarten das Klettern lernen. Hierfür wur­ den extra drei leichte Parcours für sie eingerichtet, neben sechs an­ spruchsvollen für Erwachsene. Das Sicherheitssystem ist durch­ dacht, die Betreuer sind geschult, dennoch ist das Klettern in hohen Bäumen eine Herausforderung, weshalb bei Kindern unter 12 Jahren eine erwachsene Person mitklettern muss (bis 18 Jahre ist eine Einverständniserklärung der Eltern mitzubringen). Die Preise beginnen bei 6 Euro für die ganz Kleinen, Erwachsene zahlen bis zu 20 Euro am Tag.

Charlottenburg, Heckerdamm 260, d Jakob-Kaiser-Platz. 5 34 09 48 18, März-Okt Mo-Fr ab 11 Uhr, Sa, So und Schulferien von 9 Uhr bis Sonnenuntergang, www.waldhochseilgartenjungfernheide.de

Weddinger Kinderfarm Kinder von sechs bis vierzehn Jah­ ren dürfen hier Ponys führen, Zirkus machen, Pflanzen züchten und natürlich spielen. Der Ge­ burtstag kann ebenfalls auf der Farm verbracht werden. Und beim Gestalten einer Internetzei­ tung sind kleine Reporter am Werk. Wedding, Luxemburger Straße 25, d Leopoldplatz. 5 462 10 92, Di-So 10-18 Uhr (Di-Fr 10-13 Uhr nur für angemeldete Schulklassen), www.sparrplatz-quartier.de

Stadt- erkundung Alter Fritz – Erlebnistour Täglich um 14 Uhr vor dem Brandenburger Tor startet die Stadtführung mit dem als Fried­ rich der Große kostümierten Fachmann für preußische Ge­ schichte, Dr. Olaf Kappelt. Skur­ ril und unterhaltsam ist der 90-minütige Gang durch die preußische Vergangenheit. Im Anschluss an den Spaziergang be­ gleitet Dr. Kappelt seine Gäste auf Wunsch in den Reichstag. Mitte, Treffpunkt Brandenburger Tor , d s Brandenburger Tor. 5 45 02 38 74, ganzjährig nach Vereinbarung, www.koenig-friedrich.de

Bärentouren Ritter Johann hatte ein bewegtes Leben. Immer und immer wieder galt es Berlin zu verteidigen. Wie, wo und warum erzählt Johann persönlich bei ungewöhnlichen Stadtführungen durch das mittel­ alterliche Berlin, vorbei an den Resten der einstigen Stadtmauer. Und um das Ritterschauspiel noch etwas realistischer zu gestal­

ten, kann bei einer Feier das ­Geburtstagskind mit entspre­ chender Gewandung von Ritter Johann zum Kurfürsten erhoben werden! Aber auch viele andere spannende Touren durch Berlin hat der Historiker Michael Bockau in seinem Programm. Preise pro Person und Führung ab 8 Euro. Wedding, Hochstr. 18, s Humboldthain, Bus 247. 5 46 06 37 88, www.baerentouren.de

Berlin mit Kindern Sabine Hansen weiß, wie man Kinder bei der Stange hält. Die langjährige Grundschullehrerin weckt die Neugier der Entdecker mit spannenden Geschichten über Berlin. So geht es entweder zum Kurfürstendamm, durch das Nikolaiviertel oder zum Check­ point Charlie. Drei Stunden ­kosten bis zu 160 Euro. Neukölln, Hertzbergstr. 13, d Karl-Marx-Straße, Bus M41. 5 33 02 98 70, www.berlin-mit-kindern.de

Berlin on Bike Mit Rad und Guide in kleinen Gruppen durch die Stadt auf sechs interessant gestalteten Tou­ ren, zum Beispiel der „Der Osten ungeschminkt“-Tour, bei der es um die Alltagskultur in der DDR geht. Die Touren kosten 19 Euro (inkl. Leihrad), ermäßigt 17 Euro und dauern 4 Stunden. „Der Osten ungeschminkt“ dauert 6 Stunden und kostet 25 Euro, er­ mäßigt 22 Euro. Prenzlauer Berg, Kulturbrauerei Hof 4, d Eberswalder Straße. 5 43 73 99 99, 16. März-4. Nov tägl. 9-20 Uhr, www.berlinonbike.de

Berliner Unterwelten e.V. Verschiedene Führungen, Vorträ­ ge und Veranstaltungen, darunter auch Kulturprojekte wie Doku­ mentartheater oder Lesungen, decken dunkle Geheimnisse un­ ter der Oberfläche auf, ohne diese zu entzaubern. Kinder bis ein­ schließlich 7 Jahren zahlen keinen


60

stadterkun dung – studieren – vätertreffs

Eintritt – empfohlen wird die Teilnahme allerdings erst ab 15 Jahren. Wedding, Brunnenstr. 108a, d s Gesundbrunnen. 5 49 91 05 17, www.berliner-unterwelten.de

Holiday Players Mit einem Spielbrett und Vou­ chertickets will man Berlin dem Besucher näherbringen. Zu ei­ nem Pauschalpreis bucht man ein Komplettpaket, inklusive Stadt­ rundfahrt, Museums- und Re­ staurantbesuch. Je nach Lust und Laune kann der Berlingast die ­Attraktionen flexibel auswählen. Die sogenannte Erlebnis-CityFlatrate kostet ab 79,90 Euro. Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 36, d Eberswalder Straße. 5 50 36 78 18, www.holiday-players.com

Jugendkultur- service Kulturelle Angebote in der gan­ zen Stadt zu günstigen Preisen für Kinder, Jugendliche und Familien ermöglicht der gemeinnützige Verein in Kooperation mit Thea­ tern, Museen und diversen ande­ ren Veranstaltern. Berliner Fami­ lien-Pass und Super-Ferien-Pass sind nur die bekanntesten Ange­ bote. Kreuzberg, Obentrautstr. 55, d Möckernbrücke. 5 235 56 20, Mo, Di, Mi 9-16 Uhr, Do 9-18 Uhr, Fr 9-14 Uhr (Büro), www.jugendkulturservice.de

Reederei Riedel Die Brückenfahrten vorbei an den bekannten Touristen-High­ lights der Innenstadt sowie über den Landwehrkanal sind Pflicht­ programm für jeden Berlinbesu­ cher – aber auch ein tolles SchönWetter-Programm für jede Fami­ lie aus Berlin. Es gibt darüber hinaus noch viel zu entdecken bei Touren in die Peripherie, vorbei an viel Grün. Anlegestellen, Fahrplan­auskunft und Prospekt­ bestellung auf der Homepage oder unter der angegebenen Tele­ fonnummer. Kreuzberg, Planufer 78. 5 693 46 46, Apr-Okt Mo-Fr 6-21

Uhr, Sa 8-18 Uhr, So 10-15 Uhr, www.reederei-riedel.de

(während der Semesterferien), www.stuki-hu.de/humbolde.html

Stadt im Ohr

Kita an der  Freien Universität

Fünf Audioführungen zum Aus­ leihen begleiten Familien durch Mitte, Prenzlauer Berg, Fried­ richshain, Kreuzberg und Wed­ ding: „Der Kater vom Helmholz­ platz“ wird im MACHmit! Muse­ um (Senefelderstraße 5) verlie­ hen, „Mitte-Schritte“ gibt es bei ausberlin (Karl-Liebknecht-Stra­ ße 17, Ausweis mitbringen), den „Hörspaziergang Friedrichshain“ leiht man im Café Sibylle (KarlMarx-Allee 72), „Zwischen den Welten“, die Erkundung der Oberbaumbrücke, bekommt man im Café San Remo Upflamör (Falckensteinstraße 46) und der Rundgang „Werkstatt Wedding“ startet bei Kamine und Wein (Prinzenallee 58). 5 20 07 88 41, siehe Homepage, www.stadt-im-ohr.de

Stattreisen Berlin An den Originalschauplätzen des Romans „Emil und die Detek­ tive“ von Erich Kästner wird das Stadtbild vor und nach dem Zweiten Weltkrieg verglichen. Seit vielen Jahren bietet StattRei­ sen Kindertouren an, um vor al­ lem Schülerinnen und Schüler aus Berlin die Stadt näherzubrin­ gen. Neu im Programm ist die Spürnasen-Tour: Eine KinderKrimi-Ralley quer durch den Prenzlauer Berg. ­Kosten für Kin­ der 5 Euro. Mitte, Malplaquetstr. 5, d Leopoldplatz, Bus 327. 5 455 30 28, www.stattreisenberlin.de

Studieren Die Humbolde – Der Kinderladen Kinderbetreuungsmöglichkeit für Studierende der HU. Besonders: sie bietet Betreuung auch außer­ halb der üblichen Kita-Öffnungs­ zeiten an. Mitte, Monbijoustr. 3, s Oranienburger Straße, 5 20 93 19 84/-46 651, Mo-Fr 9.3020.30 Uhr (während der Vorlesungszeit), Mo-Fr 9.30-16.30 Uhr

Betreung von Kinder, von denen wenigstens ein Elternteil Mitglied einer Berliner Hochschule/Fach­ hochschule ist, bevorzugt werden Kinder von Mitarbeitern der Frei­ en Universität. Wilmersdorf, Königin-Luise-Str. 86, d Dahlem Dorf, Bus 110. 5 939 39 84 70, Mo-Fr 7.30-18.30 Uhr, Mi bis 17 Uhr, www.studentenwerk-berlin.de/ kita/standorte/kita_fu/index.html

Kita-Verzeichnis des Studentenwerks Berlin In diesem Verzeichnis sind nicht nur die fünf vom Studentenwerk Berlin betriebenen Kindertages­ stätten aufgeführt, es finden sich unter weiterführenden Links auch Downloads und Beratungs­ angebote speziell für Studierende mit Kindern. www.studentenwerk-berlin.de/kita/_node/kontakte/bub_kitas.html

StuKi – Studieren  mit Kind(ern) an der HU Berlin Hilfe-, Betreuungs- und Bera­ tungsangebot für Studierende mit Kind. Mitte, Dorotheenstr. 17, d s Friedrichstraße. 5 20 93 26 14 / 26 03, Mo 12-15.30 Uhr, Mi 10-13.30 Uhr, (Semestergerien Mi 9-13.30 Uhr) (Sprechzeit), www.stuki-hu.de

AmerikaGedenkbibliothek Die Kinder- und Jugendbiblio­ thek „Hallescher Komet“ bietet sowohl Unterhaltung als auch Hilfe für alltägliche Probleme. Für die ganz Kleinen gibt es Bil­ derbücher, Erstlesebücher, Vorle­ sebücher und Romane sowie PCs mit Spielen und Lernsoftware. Im Jugendinformationszentrum können die Älteren Unterstüt­ zung bei den Hausaufgaben oder beim Schreiben von Bewerbun­ gen ­bekommen. Kreuzberg, Blücherplatz 1, d Hallesches Tor. 5 90 22 64 01,

Mo-Fr 10-20 Uhr, Sa 10-19 Uhr, Jugendbibliothek Mo, Di, Do, Fr 12-19 Uhr, Sa 11-19 Uhr, www.zlb.de

Comicbibliothek Renate Bei Renate können sich sowohl Kinder als auch Erwachsene in gemütlicher Atmosphäre aus 15.000 verschiedenen Comics das eine auswählen, welches sie auslei­ hen und in aller Ruhe zuhause lesen möchten. Mitte, Tucholskystr. 32, d Rosenthaler Platz, s Oranienburger Straße. 5 97 00 58 15, Mo-Mi 14-20 Uhr, Fr 14-19 Uhr, Sa 13-18 Uhr, www.renatecomics.de

Familienbibliothek Glogauer StraSSe Hier treffen sich kleine Leserat­ ten, um sich durch das riesige Angebot von Bilderbüchern, ­E rzählungen, Sachbüchern, ­Zeitschriften und Comics zu schmökern. Aber auch lesefaule Kinder finden hier Unterhaltung: Dafür gibt es eine Menge MusikCDs, Hörspiele CD-ROMs (Spiele und Bildung), DVDs und konventionelle Brett- oder Kar­ tenspiele. Kreuzberg, Glogauer Str. 13, d Görlitzer Bahnhof, Bus 129. 5 22 50 26 13, Mo, Do 13-18 Uhr, Di, Fr 13-17 Uhr

Kinder- und jugendbuchabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin Eine der wenigen großen wissen­ schaftlichen Sammlungen zur Kinder- und Jugendliteratur. Der Bestand reicht von historischen und modernen Kinder- und Ju­ gendbücher aus aller Welt, über Original-Kinderbuch-Illustratio­ nen bis hin zu Zeitschriften. Lei­ der kann der Bestand nur von Erwachsenen im Lesesaal eingese­ hen werden. Wedding, Westhafenstr. 1, d s Westhafen. 5 266 43 64 60, Mo, Mi, Fr 9-17 Uhr, Di, Do 9-19 Uhr, Sa 9-13 Uhr, www.staatsbibliothek-berlin.de

Verbund öffentlicher Bibliotheken zitty Familie 2-2013


61

VäteRtReffs

BeRLins(VöBB) www.voebb.de

www.vaeterzentrum-berlin.de/ pages/68-Crashkurs

Vätertreffs

kindeR-und VäteRtReff

cRashkuRsefüR weRdendeVäteR Das Väterzentrum Berlin bietet zahlreiche Hilfsangebote für wer­ dende an. So veranstaltet es in Kooperation mit verschiedenen Berliner Krankenhäusern (unter anderem St Joseph­Krankenhaus Tempelhof, DRK­Kliniken Kö­ penick und DRK­Kliniken West­ end) hilfreiche Crashkurse. Die telefonische Anmeldung läuft über das Väterzentrum, An­ sprechpartner ist Eberhard Schä­ fer. 5 28 38 98 61, Bürosprechzeiten: Di, Do 16-17 Uhr, Mi 11-13 Uhr,

Hier gibt es Austausch und Bera­ tung für Väter, die nach einer Trennung nur eingeschränkten oder keinen Kontakt zu ihren Kindern haben. Es werden auch gemeinsame Aktionen wie ein Ba­ deausflug oder Spielnachmittage für Kinder organisiert. Bei Inter­ esse am besten beim samstägli­ chen Kinder­ und Väterfrühstück zwischen 10 und 14 Uhr vorbei­ schauen. Es gibt auch eine Infoli­ ne für schnelle Hilfe (täglich 12­ 18 Uhr): 0176 49 02 12 37. Prenzlauer Berg, Senefelderstr. 26, s Prenzlauer Allee. 5 49 78 98 79, Mo-Mi 16-19 Uhr (Beratung, nur nach Anmeldung,

Mehr Mumpelmonster­Spaß von Illustrator Roland Brückner gibt es in Buchform: „Mumpelmonster – Das Entscheide-Dich-Buch“, zitty Verlag, Berlin 2011, 64 Seiten, 9,90 Euro Und ganz neu: „Mumpelmonster – Wo geht die Reise hin?“, zitty Verlag, Berlin 2013, 64 Seiten, 9,90 Euro Infos unter: www.mumpelmonster.de

DasI zitty

SOM M S P E Z E RIAL

MIN

ABO

tt 21 Euro 4,20 Euro sta 1 r u n r fü in rl aben zitty Be r Wahl: n sechs Ausg e lt a rh e ie e Prämie Ihre S in ! e o b n ö ia h in sc M ke ySie als Dan t JA zum zitt Dazu erhalten Sagen Sie jetz . % 0 3 ls a Prämie 3: r h mit me so en n re a sp d un ei Eintrittskart Zw für die ppe Yorck-Kinogru

Prämie 1: karten Zwei Eintritts erliner B ie d für riebe et b er Bäd

Prämie 2: 0 Euro im Wert von 1 DM-Gutschein

Gleich bestellen: abo@zitty.de oder Tel.: (030) 29021-504. Alle Abos, alle Prämien: zitty.de/abo

Wenn Sie zitty danach weiterlesen möchten, brauchen Sie nichts weiter zu tun. Sie erhalten zitty für 74 Euro (bei halbjährlicher Zahlung 38,90 Euro). Als Student zahlen Sie nur 61 Euro (bei halbjährlicher Zahlung 31,50 Euro). Andernfalls kündigen Sie das zitty-Miniabo vor Erhalt des letzten Probeheftes.


62

Adressen

Adressen Geburtskliniken Caritas Klinik Pankow, Maria Heimsuchung Pankow, Breite Str. 46-47, d s Pankow, Tram 50, Pankow Kirche. 5 47 51 74 44, www.caritas-klinik-pankow.de

Charité Campus Mitte

Helios Klinikum Berlin-Buch, Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Pankow, Schwanebecker Chaussee 50, s Buch. 5 940 15 33 00, www.helios-kliniken.de

Krankenhaus Waldfriede Zehlendorf, Argentinische Allee 40. 5 81 81 02 45, www.waldfriede.de

Mitte, Charitéplatz 1, d Oranienburger Tor. 5 450 50, www.charite.de

Martin-LutherKrankenhaus

Charité Campus Virchow-Klinikum

Wilmersdorf, Caspar-Theyß-Str. 27-31, s Halensee. 5 895 50, www.mlk-berlin.de

Mitte, Augustenburger Platz 1, d Amrumer Straße. 5 450 50, www.charite.de

Park-Sanatorium Dahlem

Charité Universitätsmedizin Benjamin Franklin

Wilmersdorf, Hammersteinstr. 20, Bus 110, Platz am Wilden Eber. 5 30 35 24 00, www.parksanatoriumdahlem.de

Steglitz, Hindenburgdamm 30, Bus M85, 285, Charité - Campus B. Franklin. 5 844 50, www.charite.de

Sankt Gertrauden Krankenhaus

DRK Kliniken Berlin – Frauenklinik Köpenick

Wilmersdorf, Paretzer Str. 11, d s Heidelberger Platz. 5 82 72 23 16, www.sankt-gertrauden.de

Köpenick, Salvador-Allende-Str. 2-8, s Köpenick. 5 30 35 33 26, www.drk-kliniken-berlin.de

St. JosephKrankenhaus

DRK-Kliniken – Frauen­­klinik Westend Charlottenburg, Spandauer Damm 130, s Westend. 5 30 35 44 05, www.drk-kliniken-berlin.de

Ev. Waldkrankenhaus Spandau Spandau, Stadtrandstr. 555-561, Bus M37, Griesingerstr./Stadtrandstr. 5 37 02 12 02, www.waldkrankenhaus.com

Tempelhof, Bäumerplan 24, s Südkreuz. 5 788 20, www.sjk.de

Vivantes AugusteViktoria-Klinikum Steglitz, Rubensstr. 125, s Feuerbachstraße. 5 130 20 24 02, www.vivantes.de

Vivantes HumboldtKlinikum Reinickendorf, Am Nordgraben 2, d Rathaus Reinickendorf. 5 130 12 12 61, www.vivantes.de

Vivantes-Klinikum am Urban

Geburtshaus Charlottenburg

Kreuzberg, Dieffenbachstr. 1, d Schönleinstraße. 5 130 22 56 01, www.vivantes.de

Charlottenburg, Spandauer Damm 130, s Westend. 5 325 68 09, Mo-Fr 10-13 Uhr (Büro), www.geburtshausberlin.de

Vivantes-Klinikum Hellersdorf Hellersdorf, Myslowitzer Str. 45, s Kaulsdorf. 5 130 23 14 42, www.vivantes.de

Vivantes-Klinikum im Friedrichshain Friedrichshain, Landsberger Allee 49, Tram M5, M6, M8, Klinikum im Friedrichshain. 5 130 23 14 42, www.vivantes.de

Vivantes-Klinikum Neukölln Neukölln, Rudower Str. 48, d Britz-Süd, Bus M46, Klinikum Neukölln. 5 130 14 84 50, www.vivantes.de

Geburtshäuser Familienzelt – Selbstbestimmte Geburt u. Familie e.V. Prenzlauer Berg, Schönfließer Str. 17, d Schönhauser Allee. 5 322 30 71, Mo, Mi, Fr, 10-13 Uhr, Di 14-18 Uhr (Büro), www.familienzelt-berlin.de

Geburtshaus am Treptower Park Treptow, Am Treptower Park 54, s Plänterwald. 5 92 12 43 30, Mo,Di, Do 10-12 Uhr (telefonische Sprechstunde), www.geburtshaus-am-treptowerpark.de

Geburtshaus Friedrichshain Friedrichshain, Hausburgstr. 9, s Landsberger Allee. 5 42 02 98 16, Mo-Fr 10-13 Uhr (Büro), www.geburtshaus-friedrichshain.de

Geburtshaus Hellersdorf Hellersdorf, Stollberger Str. 85-91, d Hellersdorf. 5 56 59 33 55, 1. und 3. Sa. im Monat um 17 Uhr Infoabend., www.geburtshaushellersdorf.de

Geburtshaus Kreuzberg Kreuzberg, Müllenhoffstr. 17, d Schönleinstraße. 5 69 40 93 77, Mo-Fr 9-14 Uhr (persönliche Sprechzeit), Infoabende jeden 2.,3.,4. Do im Monat um 18 Uhr, www.geburtshaus-kreuzberg.de

Geburtshaus Maja am Arnimplatz Pankow, Paul-Robeson-Str. 37/38, d Schönhauser Allee, Tram M 13 Schönfließer Straße. 5 445 86 71, Mi 18.30-19.30 Uhr Infoabend, www.geburtshaus-maja.de

Geburtshaus Müggelsee Köpenick, Aßmannstr. 64, s Friedrichshagen. 5 566 45 94, Infoabend 1. u. 3. Do im Monat um 19.30 Uhr, www.geburtshausmueggelsee.de

Geburtshaus Schöneberg Schöneberg, Dominicusstr. 27, d Rathaus Schöneberg. 5 78 71 92 50,

zitty Familie 2-2013


63

Adressen

Impressum zitty Spezial Familie, Sonderausgabe des Berliner Stadtmagazins zitty, 2013

Mo, Fr 9-12 Uhr, Di 9-14 Uhr, Mi 1013 Uhr, Do 11-14 Uhr u.n.V. (Hebammensprechstunde), www.geburtshaus-schoeneberg.de

Geburtshaus Steglitz Grunewaldstr. 6, s Rathaus Steglitz. 5 79 70 15 97, Mo, Do 1018 Uhr, Di, Mi 10-16 Uhr, Fr 10-12 Uhr, www.geburtshaus-steglitz.de

Haus der Sonne – Geburtshaus Friedrichshain, Eldenaer Str. 44, s Storkower Straße. 5 982 28 25, Infoabend jeden 2. und 4. Mi. um 18 Uhr., www.haus-der-sonne.info

Notfalladressen Ärztlicher Bereitschaftsdienst Tempelhof, Gontermannstr. 41. 5 31 00 31, rund um die Uhr, www.kvberlin.de

Die Nummer gegen Kummer für Kinder und Jugendliche: 5 0800-111 03 33, Mo-Sa 14-20, für Eltern: 5 0800-111 05 50, Mo-Fr 9-11 Uhr, Di, Do 17-19 Uhr, www.nummergegenkummer.de

Erziehungs- und Familienberatung www.efb-berlin.de

Frauenraum Mitte, Torstr. 112, d Rosenthaler Platz. 5 448 45 28, Di 12-18 Uhr, Do 9-15 Uhr, Fr 11-14 Uhr u.n.V., www.frauenraum.de

Giftnotruf, Institut für Toxikologie Reinickendorf, Oranienburger Str. 285, d s Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik. 5 192 40, rund um die Uhr, www.giftnotruf.de

Herausgeber: Zitty Verlag GmbH, Askanischer Platz 3, 10963 Berlin E-mail: lydia.brakebusch@zitty.de Internet: www.zitty.de

Kinder-, Jugendund Mädchennotdienst

Geschäftsführung: Florian Kranefuß, Sören Odefey

5 61 00 61/-62/-63, www.kindernotdienst.de, www.jugendnotdienst-berlin.de

Redaktion: Jan Oberländer (Chefredakteur), Lydia Brakebusch, Jannis von Oy

KinderschutzZentrum Berlin e.V.

Fotoredaktion: Petra Konschak (Leitung), Naina Standke

5 0800-111 04 44, Mo-Fr 9-20 Uhr, Sa, So 14-18 Uhr, www.kinderschutz-zentrumberlin.de

Mädchennotdienst Charlottenburg, Mindener Str. 14, d s Jungfernheide. 5 61 00 63, rund um die Uhr, www.maedchennotdienst.de

Neuhland 5 873 01 11, Mo-Fr 9-18 Uhr (tel. Sprechstunde), www.neuhland.de

Pro Familia Berlin Schöneberg, Kalckreuthstr. 4, d Wittenbergplatz. 5 39 84 98 98, Mo, Di, Do 15-18 Uhr (Beratung ohne Anmeldung Mo-Fr 9-12 Uhr, Mo,Do 15-18 Uhr (Telefon), www.profamilia.de

Wildwasser Mädchennotdienst Wedding, Wriezener Str. 10-11, d Pankstraße, s Bornholmer Straße. 5 48 62 82 22, je nach Einrichtung, www.wildwasser-berlin.de

Autoren: Astrid Herbold, Jannis von Oy, Kim Pawlik, Kai Röger, Teresa Schomburg, Claudia Wahjudi, Rebekka Wiese Anzeigen: Markus Gniech (Leitung), Frank Blümel, Stefan Haase, Jan Linkersdorff, Daniel Kuppe, Alexander Kursawe, Jens Pade, Peter Redetzki, Sibylle Reinhardt, Mathias Richter, Barbara Ruff, Sigune Sachweh, Sandra Samkow Herstellung: Marco Schiffner (Leitung) Grafik: Eva Kuch Marketing: Alexandra Sültemeyer (Leitung), Sandra Franke, Ulrike Murach Vertrieb: Primeline Berlin Druck: Möller Druck, Berlin Redaktionsschluss: 12.6.2013

zitty Familie 2-2013


64

in eig ener Sac he

War das alles? Sie wissen jetzt, wie man Eis macht, wo das Kind seine Ferien verbringen kann und warum Jungs Spiderman lieben – und Sie haben noch nicht genug? Mehr Familienthemen gibt es alle zwei Wochen in der zitty

Wir von der zitty sind nicht nur für Kulturwütige und das Feiervolk da – nein, wir sind auch die ultimativen Elternversteher. Deshalb gibt es in jeder Ausgabe, alle zwei Wochen, das Rundum-Paket: Berichte, Interviews und Reportagen übers Großstadtleben mit Kind; Rezensionen zu neuen Familien-Kinofilmen, empfehlenswerten Kinderbüchern oder -DVDs und aktuellen Theaterstücken; Tagestipps mit den schönsten Veranstaltungen für Kinder; Empfehlungen für die Schulferien und mehr. In der Elternkolumne berichten zitty-Redakteure aus ihrem Alltag mit Kind – der zwischen Himmel und Hölle changiert..

Außerdem in jedem Heft: Der Spielplatz-Check, bei dem die schönsten Tobeflächen vorgestellt werden, verbunden mit den wichtigsten Fragen: Wo gibt es da den nächsten Kaffee? Wie groß ist das Klettergerüst? Kriegt man als Erziehungsberechtigter einen Sitzplatz in der Sonne? Fürs Wochenende gibt es unsere Brandenburgseiten mit den schönsten Ausflugstipps ins Umland, für den Fall, dass es auf dem Spielplatz mal zu eng wird. Kinofilme, Theaterstücke, Stadtpolitik, neue Restaurants, Bars und Clubs finden natürlich auch Erwähnung im Heft. Schauen Sie rein! Schließlich gibt es Babysitter. Herzlich, Ihre zitty-Redaktion zitty Familie 2-2013


65

in eig ener Sac he

Von Töchtern und Söhnen In jeder zitty-Ausgabe berichten Redakteure über ihr Leben mit Kind. Die gesammelten „Wieder was gelernt“-Kolumnen gibt es auch als EBook (s.u.)

Jannis von Oy ist zuständig für die Sonderhefte der zitty – und seine Tochter

Claudia Wahjudi betreut neben ihrem Sohn das Kunstressort der zitty

Vorbildfunktion

Ich kann mich nicht erinnern. Andere Eltern erzählen so gerne von den ersten Worten ihrer Kinder: „Mama“, „Papa“ oder auch „Podolski“ (behauptet zumindest ein Freund – ein Fan des 1. FC Köln). Nur ich weiß nicht, wann aus dem Gebrabbel meiner Tochter das erste erkennbare Wort wurde. Dennoch empfinde ich ihre Sprachentwicklung als etwas Wunderbares. Wie sie die Welt nicht mehr nur ertastete, sondern über Worte neu schuf und kategorisierte, das hat mich berührt. Als sie zwei war, schaute sie sich gern Kochbücher an, die sie beharrlich ­„Hungerbücher“ nannte. Das war kreativ und wahr. Oder später, beim Urlaub mit der Cousine, die eine Fritte vom Teller meiner Tochter klaute, worauf diese nur zu verständlich in minutenlanges Schluchzen ausbrach, bis sie zu einer fast philosophischen Erkenntnis kam: „Meine Tränen sind so salzig wie die Pommes.“ Ist das nur kindliche Poesie oder schon Spät-Hegelianismus, nach dem Motto: Die Eule der Minerva beginnt erst mit der einbrechenden Dämmerung ihren Flug, meine Tochter schon beim Mittagessen? Auf jeden Fall erfüllt es mich mit Vaterstolz, wenn sie sich die Welt sprachlich zurechtbiegt und mich mehr als einmal verblüfft. Nur neulich nicht. Als ich bei meiner Mutter zu Besuch war und gerade am Siedepunkt einer hitzigen Diskussion, unterbrach mich meine mittlerweile fünf Jahre alte Tochter und sagte: „Oma, er ist dein Sohn. Du musst über ihn bestimmen“. Da half es ihr nichts, dass das sprachlich schön gesagt war und vielleicht mit dem Familienbegriff bei Hegel übereinstimmt. Sie musste ohne Nachtisch ins Bett. Das hat ihr aber nichts ausgemacht. Von Oma gab es am nächsten Tag einen extra großen Eisbecher.  Jannis von Oy

Nachdenklich blickt der Siebenjährige auf seine nackten Füße. „Ich glaube, ich bin schon wieder gewachsen. Meine Zehen sind so weit weg“, sagt er. Wir stehen im Bad. Auf der Waschmaschine hockt Rudi, der Eisbär, und schaut sein Herrchen aus schwarzen Knopfaugen prüfend an. Das Kind ist tatsächlich groß geworden, 1,40 Meter, ein richtiger Junge mit Interessen und Hobbys. Er zieht auf der Fensterbank Blumen. Er spielt das Cello bereits mit dem vierten Finger und schwimmt 500 Meter am Stück. Er sieht Filme über das Dahinschmelzen der Arktis und probiert nächsten Monat die Prüfung zum gelben Karategürtel. Doch noch muss Rudi, der Eisbär, überallhin mit. Das beruhigt mich. So sehr ich in den ersten zwei Sohnesjahren hoffte, das Kind würde rascher älter werden, weil ich etwas anderes studiert hatte als Windeln zu wechseln, so gern würde ich jetzt die Zeit anhalten. Doch nun kam unwiederbringlich der allerletzte Elternbrief – eine jener senatsgeförderten, altersangepassten Gebrauchsanweisungen für Kinder, die der Arbeitskreis Neue Erziehung an alle Berliner Familien schickt. Den Abschied versauerten die Autoren mir mit der Ermahnung, spätestens jetzt solle ich mich wie ein Vorbild verhalten, denn die Pubertät stehe quasi vor der Tür. Bisher ist eher mein Sohn mir ein Vorbild als umgekehrt. Was gut so ist. Damit er mir nicht eines Tages davonkrault, steigere ich meine wöchentlichen Schwimmrationen Bahn um Bahn. Ich übe mich wieder im Notenlesen, von Greenpeace habe ich mir Informationen zum Schutz der Arktis senden lassen, und aus den Zitronenkernen, die ich zu Ostern in Torf gesteckt habe, strecken sich jetzt zarte Keimlinge. Nur meinen alten Stoffbären, den nehm’ ich nicht mit ins Büro.  Claudia Wahjudi

Fotos: Patrick Raczek

Pommestränen

Geschichten über den Wahnsinn der Elternschaft: Die gesammelten „Wieder was gelernt“-Kolumnen unserer zitty-Redakteure gibt es als E-Book für 2,70 Euro unter www.amazon.de zitty Familie 2-2013


66

verlosung

Gewinnen mit zitty 5x1 „Schatzsuche in Berlin und Brandenburg“

„Lilly, Nikolas und der geheimnisvolle Brief“ Lilly und Nikolas finden einen Brief und es beginnt eine aufregende Schatz­suche durch Berlin und Brandenburg – mit kniffligen Rätseln, Dinosauriern, Wölfen und Haien! Spannende Feriengeschichten und Familientipps gibt es auch für Rügen, Usedom, Hiddensee oder das Mittelmeer. www.biber-butzemann.de

Stichwort: Feriengeschichte 5 X 5ER TICKETS FÜR TANZKURSE

Hip-Hop. Auch Akrobatik und Yoga sind möglich. Natürlich sind die Kurszeiten altersgemäß angepasst. Einen Überblick der Nachmittagsklassen finden Sie unter www.motionsberlin.de

Stichwort: Tanzen

5x1 „die schule der magischen Tiere“

Band 1 für Kinder ab 8 Jahren In der neuen Schule fühlt sich Ida gar nicht wohl. Doch dann erzählt Miss Cornfield den Schülern von der magischen Zoohandlung – und Ida erhält ein sprechendes Tier: den hilfsbereiten Fuchs Rabbat. Und dann geht das große Abenteuer erst richtig los …

zum Wechseln) sind zwei Deckel, mit denen sich tausche für „das Abenteuer Familie“ engagiert. Online und in allen Läden gibt es den „wellcome“-Deckel und den „Ich bin schwanger“-Deckel. wellcome unterstützt junge Familien im ersten Jahr nach der Geburt. tausche spendet je 10 Euro aus dem Verkauf dieser beiden Deckel an wellcome. Raumerstraße 8, Prenzlauer Berg und Krossener Str. 19, Friedrichshain, www.tausche.de

Stichwort: Tasche

5 x je ein FamilientagesTicket (2 Erwachsene + 2 eigene Kinder/Enkel)

www.carlsen.de

2x „Tagediebin“ mit wellcome Deckel

motion*s Tanzstudio Viele Kinder lieben Musik und Bewegung. Kreatives Austoben und das sportliche Entwickeln von Fähigkeiten machen Spaß und fördern die Beweglichkeit. Die Kindertanzkurse von motion*s möchten dieses natürliche Bedürfnis und Talent begleiten und Kindern ermöglichen, sich in Tanz und Bühnenkunst auszuprobieren. Das Kursprogramm vom motion*s bietet regelmäßig verschiedene attraktive Angebote wie Kinder-Ballett, -Jazz, -Tanztheater und-

Eltern unterwegs lieben den „Rabenvater“ und den „Wickeldeckel“. Kleine Helden auf dem Weg in die Kita verstauen Spielzeug, Proviant und Taschentücher in ihrer „Prinzessin“. Ganz neu beim Taschenlabel tausche (das sind die mit den vielen Taschendeckeln

Deutschlands einzigartiges Science Center phæno in Wolfsburg Über 350 Phänomene zum Staunen und Ausprobieren begeistern im phæno für Naturwissenschaft und Technik. Es gibt für jeden – egal welchen Alters oder Wissensstandes – etwas zu entdecken. Bewundern Sie einen sechs Meter hohen Feuertornado, setzen Sie eine Kugel nur durch Entspannung in Bewegung oder liegen Sie wie ein Fakir bequem auf einem Nagelbett. www.phaeno.de

Stichwort: Wissenschaft

Sie wollen gewinnen?

Einfach eine Postkarte bzw. E-Mail mit Stichwort, Adresse und Telefonnummer an: zitty Verlag GmbH, Gewinnspiel, Askanischer Platz 3, 10963 Berlin bzw. gewinnspiel@zitty.de. Einsendeschluss ist der 26.08.2013! Alle Gewinnspiele auch online unter www.zitty.de/gewinnspiele/familienheft zitty Familie 2-2013

Fotos: Omop, flofoto (Motions), Omorp (2), Matthias Leitzke (phæno),

Stichwort: Buch


Fahrrad Das Tagesspiegel-

Stadt-Lenker

Extra tiefer Einstieg

Anschauen und Probefahren!

Touren-Lenker

Busch & Müller Diodenscheinwerfer und -rücklicht ShimanoNabendynamo

2-fach konifizierter Stahlrahmen

Gel-Sattel

8-Gang Shimano Premium-Schaltwerk/ Getriebe

Rundum geschlossener Kettenschutz Hebie Chainglider

Von der bekannten Berliner Fahrradmanufaktur Froschrad exklusiv für den Tagesspiegel entwickelt und zusammengestellt: hochwertige Komponenten sorgen für optimalen Fahrkomfort im Stadtverkehr und auf Touren. Das Tagesspiegel-Fahrrad ist mit einem bequemen Gel-Sattel und wetterfesten Lederhandgriffen, wahlweise in braun oder schwarz, ausgestattet. Sie haben darüber hinaus die Wahl zwischen einem Stadt-Lenker für eine aufrechte Sitzposition oder einem Touren-Lenker für sportlicheres Fahren. Für den gehobenen Anspruch bieten wir gegen einen Aufpreis auch die Luxus-Variante mit einem Kernledersattel von Brooks an.

Lenker-, Handgriff- und Sattelvariante

Modell

Körpergröße

Rahmenhöhe

Laufrad

XS

150–160 cm

50 cm

26"

S*

160–170 cm

53 cm

28"

170–180 cm

56 cm

28"

180–190 cm

60 cm

28"

190–200 cm

65 cm

28"

*

M

**

L

**

Preis: 799,– € Preis inkl. MwSt. Solange der Vorrat reicht. Technische Änderungen vorbehalten.

XL

**

*extra-tiefer Einstieg ** Querstange

TAGESSPIEGEL Bestellhotline (030) 290 21 - 520 · www.tagesspiegel.de/shop Tagesspiegel-Shop, Askanischer Platz 3 (S-Bhf Anhalter Bahnhof), 10963 Berlin Öffnungszeiten: Mo.– Fr. 9.00 bis 18.00 Uhr · Mit eigenem Kundenparkplatz!

SHOP


Willkommen an Bord Allzu viele Superlative sind ein bisschen peinlich. Aber was sollen wir machen? Die Mecklenburgische Seenplatte ist nun mal das größte Seengebiet Mitteleuropas. Die Gegend um Rheinsberg ist der malerischste Teil dieser urwüchsigen Landschaft. Und das Best Western Plus Marina Wolfsbruch ist und bleibt ihr schönstes Hotel. Eine Ferienanlage zwischen naturbelassenen Seen und Wäldern, die mediterranes Flair und nordisches Ambiente verbindet. Mit einem eigenen Yachthafen und einer Auswahl erstklassiger Restaurants am Kai und auf einer glasüberdachten Piazza. Dazu Ferienhäuser, wie man sie aus Skandinavien kennt sowie ein unübertroffenes Erlebnis- und Wellness-Angebot für Groß und Klein.

l l l

l l l l l

Hotel, Ferienhäuser & Ferienwohnungen Restaurant, Pizzeria und Hafenkneipe Erlebnis-Wasserwelt mit Schwimmbad, Rutsche, Sauna, Fitness- und Wellnessbereich Kinderland mit täglichen Programmen Yachthafen mit Bootsverleih und Hausbootcharter Familien- und Aktivurlaub Sport- und Fitness im Laufpark Stechlin regelmäßige Veranstaltungen, z.B. „KabarettSommer“ und „Advents-Motto-Partys“

BEST WESTERN PLUS Marina Wolfsbruch 16831 Rheinsberg-Kleinzerlang · Tel. 033921 / 87 www.marina-wolfsbruch.de


zitty - zitty Familie 2/2013