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osnabrück

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www.stadtblatt-osnabrueck.de

WERWOWAS

Heimatbier

DAS MONATS-PROGRAMM

Handwerklich gebraut und gern getrunken: Craftbier

DER UMFANGREICHE VERANSTALTUNGSKALENDER FÜR DIE REGION OSNABRÜCK

Hotlist 2018

Osnabrücker Bands, auf die man achten sollte

Raser am Rosenplatz Anwohner wehren sich gegen Berufsverkehr

Meins?! Mieten, kaufen, bauen – die Osnabrücker Wohnwelt zwischen Boom und Albtraum

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STADTBLATT

Nr. 468 1/2018 € 2,00


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Platz 1


tĂśpferscheibe. Kai Eckenbach hat Keramik Trieb Ăźbernommen, am Sutthauser Bahnhof. Er sagt: „Bei TĂśpfer denken viele an esoterisches Rumgematsche...“ Seite 4

FOTO: JACOB MASON

FOTO: JACOB MASON

FOTO: JACOB MASON

januar 2018

tonhĂśhe. Anna-Lena Schnabel und Florian Weber sind Jazzer. Wir trafen sie zum Mittag im Lieblings Kaffee. Beide hatten Instrumente mitgebracht. Seite 10

tortur.An der RudolfstraĂ&#x;e bricht morgens und abends die VerkehrshĂślle auf. Hans Groen: „Der Verkehrsraum mĂźsste generell anders aufgeteilt werden.“ Seite 18

FOTO: LENA DUVENDACK

GlĂźck Wir wĂźnschen viel ion OsnabrĂźck-Redakt Die STADTBLATT

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treffpunkt. Dampfer-Stammtisch im „Shock Records & Coffee“. Carolin Hermjohannknecht prophezeit: Das Dampfen „reduziert derbe“ das Rauchen. Seite 19 titel. In OsnabrĂźck fehlt es an Wohnraum fĂźr kleineres Geld. Carsten Wanzelius, Mieterverein: „Wir brauchen eine städtische Wohnungsbaugesellschaft!“ Seite 12

4 leute Kai Eckenbach, TĂśpfer Hasib Ghaman, Imam Ahmadyya-Gemeinde Janina Braun, Schwimmtrainerin

6 aufgefallen Virtuelle Streife. Facebook, Twitter, Instagram ‌ Polizei und Feuerwehr Osnabrßck setzen auf Social Media-Arbeit.

10 interview Nicht glatt schleifen lassen. Anna-Lena Schnabel und Florian Weber, beides Jazzer, essen Mittag.

12 titel Meins?! Einerseits wird Wohnraum knapper und teurer. Auf der anderen Seite gibt es immer wieder OsnabrĂźcker, die ihre Traumlocation finden.

16 craftbier Regional. Handwerklich gebraut. Von vielen geliebt – das Craftbier. Ein Rundgang durch Osnabrßcks Craftbier-Szene.

TITELFOTO: ISTOCKPHOTO.COM/SOLIDCOLOURS

18 rosenplatzviertel Vollgas durchs Viertel. Anwohner der RudolfstraĂ&#x;e wehren sich gegen Berufsverkehr, der hier nichts zu suchen hat. Die Stadtverwaltung ist hartleibig.

19 ortstermin Unter den Wolken. Was ein Dampfer-Stammtisch ist? Wer das wissen will, muss Samstags ins „Shock Records & Coffee“.

20 familiensache Innere Stärke. Kampfkunst fßr Kids: Rayane und Karim Chenine machen Judo.

21 umwelt

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017! Lieblingscover 2 ě?‹

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TT-Cover Welches STADTBLA rn hat unseren Lese n? am bestení˘ˇgefalle eií˘¸se í˘ś Pr lle to Mitmachen und geht, gewinnen. Wie es ! 62 ite Se steht auf

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22 what’s up Gastro & Nightlife-News

24 musik Vier fßr 2018. Es gibt so viele tolle Osnabrßcker Bands, aber diese vier sollte man im nächsten Jahr besonders in Auge und Ohr behaltenn.

30 nachtaktiv/events Abtanzen im Januar Remmidemmi mit Stil. Auf zum Ball der Universität!

32 bĂźhne Horror! Horror!. Wie sieht sie aus, die Arbeitswelt von heute? Kalt und hart, wenn man Ingrid Lausunds „Bandscheibenvorfall“ glaubt.

34 kunst Balanceakt. Hinsehen? Wegsehen? Die Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“ hat es im StadtGalerieCafĂŠ schwer.

36 kino Wenn andere bezahlen mĂźssen. Mit „The Killing of a Sacred Deer“ bringt Giorgos Lanthimos eine antike Parabel auf die Leinwand.

40 media CDs, DVDs, BĂźcher, HĂśrbĂźcher, Spiele

44 wer wo was Der Programmkalender. Osnabrßck & Umland komplett auf einen Blick. Veranstaltungen und Termine vom 24.12.–31.1.2018

61 kleinanzeigen Die bunte Wiese der LeserwĂźnsche

62 Lieblingscover 2017

intro KulturlĂźcke

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In dieser Ausgabe haben wir ein Interview mit der Saxofonistin Anna-Lena Schnabel und dem Pianisten Florian Weber. Die beiden leben in OsnabrĂźck und machen gerade mit ihrem gemeinsamen Quartett und als SolokĂźnstler im Jazz von sich reden – mit Artikeln im Spiegel, dem New Yorker, und demnächst geben sie ein Konzert in der Elbphilharmonie. Es gibt weitere herausragende Musikerinnen und Musiker sowie Bands in OsnabrĂźcks, wie die Jimmy Reiter Band, die 2017 den „German Blues Award“ erhalten hat oder die jährlichen „Rock in der Region“-Gewinner. Die Stadt OsnabrĂźck sollte diese KĂźnstler stärker ins Bewusstsein heben und alle zwei Jahre ein Festival organisieren, auf dem OsnabrĂźcker Bands – quer durch die Genres – auftreten und das kulturelle Potenzial der Stadt auf diesem Gebiet hinaus posaunen. Man kann diesen KulturfĂśrdergedanken gleich auf die bildenden KĂźnstler OsnabrĂźcks ausweiten. Ebenso wäre alle zwei Jahre eine groĂ&#x;e Ausstellung in der Kunsthalle, mit KĂźnstlerinnen und KĂźnstlern aus OsnabrĂźck, eine Bereicherung. Die Stadt lässt hier KulturlĂźcken entstehen und verpasst es, Entwicklungen abzubilden. Frohe Weihnachten & ein liebevolles 2018 Bis bald Mario Schwegmann

Leservoting mit toller Verlosung

Angemessener Platz. Der Teampreis beim Stadtradeln ging dieses Mal an die „Kampfradler“. STADTBLATT 1.2018

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leute

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Weißes Gold

er Westerwald. Für Kai Eckenbach hat er eine ganz besondere Bedeutung. Dort kommt er her. Und dort hat er seinen Beruf erlernt: Töpfer. Lag ja auch nahe. Im Westerwald wird Ton abgebaut, seit Jahrhunderten: Weißes Gold. Hohe Töpferdichte. Eine Heimat, die ihm Tag für Tag nahe ist, obwohl er seit vielen Jahren bei Osnabrück lebt: Der Steinzeugton, mit dem er modelliert, den er auf seiner Scheibe zu Schalen dreht, Bechern, Tellern, manche von ihnen metallisch bronzegolden, andere in zartem Pastell, stammt aus dem Mittelgebirge, dessen Name viele bis heute nur aus dem Reichsarbeitsdienst-Marschlied „O du schö-hö-hö-ner We-he-hes-terwald“ kennen, angeblich mal das drittbekannteste Lied der Welt. Anfang Oktober hat sich Kai Eckenbach mit seiner „Manufaktur Eckenbach“ („beTONt anders“) am Sutthau-

Kai Eckenbach ist Töpfer. Anfang Oktober hat er eine Manufaktur gegründet, am Sutthauser Bahnhof in Osnabrück. Was alldas mit Bären und Zwergen zu tun hat? Hier ist die Auflösung.

FOTO: JACOB MASON

Als was siehst Du Dich? Eher als Künstler, eher als Handwerker? Eher als Handwerker. Obwohl es natürlich schon künstlerische Aspekte gibt, vor allem beim Skulpturalen. Du hattest keinen Stand auf dem Osnabrücker Weihnachtsmarkt. Warum nicht? Ich gehe eher auf kürzere, spezialisierte Märkte. Auf Gut Böckel zum Beispiel, bei Bünde. Was hört ein Töpfer besonders ungern? Wenn jemand Töpferer sagt, nicht Töpfer.

Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt, und Können: Kai Eckenbach dreht eine Schale

Mein Osnabrück

FOTO: CATHARINA KRONISCH

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ser Bahnhof selbständig gemacht. In der einstigen Keramik-Werkstatt von Volker-Johannes Trieb, der sich fortan ganz auf seine „großen Kunstprojekte“ konzentriert. Eckenbach kennt die Werkstatt gut – 14 Jahre lang hat er sie geleitet. Aber jetzt wurde es Zeit, eigene Wege zu gehen. Versuche mit neuen Glasuren. Formentwürfe konsequenter Re-

duktion, fernab von „jedem Zeitgeist“. Dabei: Eigene Wege ist er ja eigentlich schon viel früher gegangen. Mit seiner kleinen Bauernhof-Werkstatt im Südkreis, seit 2012. Wo ihm etwas widerfuhr, das ihn zuweilen „selbst noch ein bisschen wundert“: sein Bären-Boom. Eigentlich ist der ganz aus Zufall entstanden: „Ein Kunde hat einen Kinderteller in Auftrag gegeben, und auf dessen Rand hab ich ein paar Spielwürfel modelliert, eine Eisenbahn, einen Teddy.“ Besonders der Teddy sprach sich rum. Seither verschickt Eckenbach Bären in die ganze Welt, von Frankreich bis China, von Russland bis Australien. Über „Bearpile“, ein US-Webportal. Alles Einzelstücke. Modelliert hat Eckenbach schon immer gern. „Gebrannt habe ich dann bei meiner Mutter im Herd.“ Der hat es zwar nicht annähernd auf die 900 Grad geschafft, auf die Eckenbach seine beiden Werkstatt-Öfen für den Rohbrand hochfährt, ganz zu schweigen von den 1.220 Grad für die Glasur. Aber so hat das Ganze eben angefangen. Ist Eckenbach nun Töpfer? Oder Keramiker? „Richtig ist beides. Bei Töpfer denken viele dann eher an esoterisches Rumgematsche, an altbackene Herzigkeit, an Selbsterfahrung. Bei Keramiker eher an industrielle Fertigung von Waschbecken, von Fliesen.“ Eckenbach lacht. Das tut er gern. Entspanntheit teilt sich mit, Bewußtheit, Bescheidenheit. Schöne Züge. Drei Töpferscheiben stehen in seiner Werkstatt. Und zwei Öfen. Der große, mit 800 Litern Fassungsvermögen, fährt gerade runter – 614 Grad, 613, 612 ... In einer der Weinkisten, die an der Wand das Regal ersetzen, stehen zipfelmützige Gestalten, die locker Verwandte von Gimli sein könnten, Gloins Sohn, aus dem Königsjaus der Zwerge von Erebor. Und wie zur Bestätigung wiegen sich vor der Fensterfront die Äste gewaltiger Kastanien im Wind. HARFF-PETER SCHÖNHERR

Janina Braun Schwimmtrainerin bei der SG Osnabrück

Ich wohne: In Hasbergen. Ich arbeite als: Cheftrainerin bei der Startgemeinschaft Osnabrück. Der Osnabrücker Schwimmsport zeichnet sich aus durch: Eine gute Nachwuchsarbeit. Aber trotzdem ist das Training noch ausbaufähig. Vor allem bei den Schwimmern zwischen 16 und 21 Jahren. Da könnte die Zusammenarbeit mit Universitäten und Schulen intensiver gestaltet werden. Osnabrück ist eine schöne Stadt zum Leben, weil: Die Stadt eine gute Größe hat. Es ist zwar keine Großstadt, wie STADTBLATT 1.2018

zum Beispiel Köln oder Düsseldorf, dennoch bietet die Stadt viel Abwechslung, zum Beispiel in der Innenstadt. Aber man hat es auch nicht weit ins Grüne – das findet man im Osnabrücker Landkreis. Für Osnabrück typisch ist: Die schöne Altstadt. Wenn ich nicht am Schwimmen oder Trainieren bin, dann findet man mich: Bei gutem Wetter auf jeden Fall auf dem Rennrad. Der Radsport ist auch eine große Leidenschaft von mir. Das mag ich nicht an Osnabrück: Die

Verkehrssituation auf dem Neumarkt und am Wall. Ein besonderer Moment, den ich mit Osnabrück verbinde ist: Dass ich hier meine erste feste Stelle als Trainerin nach meinem Sportwissenschafts-Studium bekommen habe. Dafür bin ich von Köln nach Osnabrück gezogen. Für die Osnabrücker wünsche ich mir für das Jahr 2018, dass: Alle ein gutes und vor allem gesundes neues Jahr haben. Und weniger Zeit im Stau verbringen müssen! INTERVIEW: CATHARINA KRONISCH


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Fragen an ... Hasib Ghaman

Imam der Ahmadyya-Gemeinde viele von uns geboren sind. Es gibt wachsende Ängste gegenüber Muslimen, und die wollen wir abbauen. STADTBLATT: Warum ausgerechnet mit einer Aufräumaktion an Neujahr? HASIB GHAMAN: Zum einen gibt es einen Vers im Koran, in dem geht es darum, dass wir wetteifern sollen in guten Sachen. Wenn wir unserem Schöpfer nahe sein wollen, müssen wir den Menschen, den Geschöpfen Gottes, dienen. Dann gibt es eine Überlieferung, die sagt, dass die Sauberkeit ein wichtiger Teil des Glaubens ist. Vor jedem Gebet gibt es schließlich auch die rituelle Waschung. STADTBLATT: Wie früh startet am Neujahrsmorgen die traditionelle AufFOTO: KATHARINA PREUTH

STADTBLATT: Sie gehen zu keiner Silvesterparty? HASIB GHAMAN: Ich bin der Imam der Osnabrücker Gemeinde. Ich bin ein sehr gläubiger Mensch. Bei mir steht der Schöpfer immer an erster Stelle. Silvester bringt mir nicht viel. Statt auf eine Party zu gehen, habe ich mehr davon, zu Gott zu beten. Ich versuche, im Gebet das neue Jahr zu starten. STADTBLATT: Warum räumen Sie und Ihre Gemeinde dann die Reste dieser Partynacht auf? HASIB GHAMAN: Wir wollen damit ein Zeichen setzen gegen die Vorurteile, die es gegen den Islam gibt. Wir möchten damit unsere Loyalität zu unserem Land zeigen, in dem wir leben und dem

Hasib Ghaman: „Es gibt wachsende Ängste gegenüber Muslimen, und die wollen wir abbauen.“

räumaktion der Ahmadyya-Gemeinde? HASIB GHAMAN: Im Islam gibt es vor dem morgendlichen Pflichtgebet ein freiwilliges Morgengebet, das normalerweise alleine gebetet wird. Am 1. Januar verrichten wir das Gebet zusammen in der Moschee. Darum klingelt mein Wecker schon um 6 Uhr. Erst nach diesen beiden Gebeten startet die Aufräumaktion. STADTBLATT: Was liegt nach der Silvesternacht denn so auf der Straße herum? HASIB GHAMAN: Viele Sektflaschen, die Reste der Feuerwerkskörper und die Holzstangen der Raketen. STADTBLATT: Sind so früh morgens noch andere Menschen unterwegs? HASIB GHAMAN: Wir fahren mit unseren Arbeitsutensilien gegen halb acht in der Moschee los. Dann ist so gut wie kein Mensch auf der Straße. STADTBLATT: Wie oft haben Sie schon an der Aktion teilgenommen? HASIB GHAMAN: Als kleines Kind bin ich erst mit meinen Eltern mitgegangen und dann irgendwann gemeinsam mit meinem älteren Bruder. Jedes Jahr gehört die Aktion fest für mich dazu. STADTBLATT: Ist das Neujahrs-Aufräumen ein gesellschaftliches Ereignis? HASIB GHAMAN: Auf jeden Fall. Wir beten ja erst zusammen, dann ziehen wir durch die Stadt und im Anschluss gibt es ein großes Frühstück in der Gemeinde. STADTBLATT: Warum machen keine Frauen mit? HASIB GHAMAN: Das hat sich so entwickelt, weil Frauen im Koran unter einem besonderen Schutz stehen. Die männlichen Muslime sind verpflichtet, in der Moschee zu beten. Frauen dagegen dürfen ihr Gebet auch von zuhause aus verrichten. Im Vorfeld unserer Neujahrsaktion treffen wir uns in der Moschee zum Morgengebet, wie wir Männer das auch sonst regelmäßig tun und gehen erst danach los in die Stadt. STADTBLATT: Ist es schwer, in Deutschland gläubig zu sein? HASIB GHAMAN: Gute Frage. Ich denke, es ist nirgends leicht, immer zu seinem Glauben zu stehen. Aber das ist es, was Gott von uns will, nämlich das Kämpfen gegen den eigenen Unwillen, der selbst bei dem gläubigsten Menschen manchmal auftaucht. Das stärkt den Glauben. In Deutschland kann man seinen Glauben aber sehr gut ausleben. Die Ahmadyya Muslime werden in vielen Ländern verfolgt, in Deutschland gibt es die Religionsfreiheit. INTERVIEW: KATHARINA PREUTH


aufgefallen FOTO MARIO SCHWEGMANN

Virtuelle Streife Facebook, Twitter, Instagram … Um in den sozialen Netzwerken präsent zu sein, setzen die Polizei Osnabrück und Feuerwehr Osnabrück auf Social Media-Arbeit.

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ena Krüger ist seit Anfang November bei der Polizei Osnabrück angestellt, als Social Media Managerin. Zuvor hat die gebürtige Lüneburgerin Medienwirtschaft und Journalismus an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven studiert, Praktika beim NDR und ProSiebenSat.1 absolviert und in einer Kommunikationsagentur in München gearbeitet. Auf die Aufgaben in ihrem neuen Job freut sie sich: „Es ist etwas Besonderes, bei der Polizei zu arbeiten und ich bin mit dabei, wenn hier im Bereich Social Media etwas Neues aufgebaut wird.“ Die Polizei in Niedersachsen, und damit auch die Direktion in Osnabrück, stellt sich online neu auf und verstärkt vor allem ihre digitale Präsenz in den sozialen Netzwerken. Marco Ellermann, Pressesprecher der Polizeidirektion Osnabrück: „Wir können über Kanäle wie Facebook oder Twitter ganz anders in Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern treten. Die Hemmschwelle, mit der Polizei zu kommunizieren ist wesentlich geringer.“ Das ist etwa dann erforderlich, wenn die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen ist. Die Polizei Osnabrück nutzt die sozialen Netzwerke auch, um Polizeiarbeit transparenter zu machen.

Hier kommen die News rein: Lena Krüger mit ihren Kollegen Marco Ellermann (links) und Nadine Kluge-Gornig Marco Ellermann: „Es gibt ein großes Interesse daran, wie wir arbeiten.“ So hat Lena Krüger gleich zu Beginn einen Polizeikommissaranwärter während dessen Spätschicht begleitet und darüber getwittert. Insgesamt 60.000 Personen haben diese virtuelle Streife mitverfolgt und jeder Post von Lena Krüger hatte rund 3000 Follower. Starke Zahlen. In diese Richtung will die Polizeidirektion ihre digitale Präsenz ausbauen. „Marco Ellermann: „Was bei einem Notruf passiert, wie ein 24-Stunden-Tag bei der Polizei aussieht, wie der Einsatz bei gefährdeten VfLSpielen abläuft ... Hinzu kommen News und Meldungen zur Polizeiarbeit.“ Auch die Feuerwehr Osnabrück nutzt digitale Ka-

näle – mit 16. 000 Facebook-Followern liegt sie unter den TopTen der deutschen Feuerwehren. Zu sehen, hören und lesen bekommen die User Einsatzberichte und Aufklärung, aber auch Triviales. „Ziel ist ein ansprechender Mix“, so Brandamtmann Jan Südmersen, Sprecher der Feuerwehr Osnabrück. „Eine Einrichtung mit direktem Kontakt zum Bürger kann es sich eigentlich nicht mehr erlauben, soziale Medien zu ignorieren. Neben Eigendarstellung und Hinweisen zu Prävention können auch bei Einsätzen oder anderen Schadensereignissen Rückfragen früh beantwortet werden, Gerüchtebildung bekämpft und generell bürgernah Auskünfte gegeben werden – soweit möglich.“ MARIO SCHWEGMANN

Witziges Wurstwissen Was gibt es über profane Wurst schon Wichtiges zu sagen? Viel Lecker-Lustiges! Eine Reise zu 250 Orten der deutschen Wurstkultur mit einem Halt in Osnabrück.

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Die größte Leberwurst der Welt steht in Osnabrück: Schneebedecktes Wurstkunstwerk der Bedford GmbH & Co KG

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STADTBLATT 1.2018

und offensives Bekenntnis zu der in die enn ein gestandener KunsthistoriDefensive geratenen Wurst. Als eine dem ker seine Aufmerksamkeit einem Wurstcharakter am meisten entgegendeutschen Kulturgut widmet, dann heißt kommende Lösung wurde die Umhüllung es aufhorchen. Bei Wolfger Pöhlmann des Schlotes mit einer riesigen Pelle begeht es um die Wurst. In Zeiten von Tierschlossen. An der Umsetzung war kein schutz und Veganismus eine durchaus Fleischermeister beteiligt, und auch kein kontroverse Angelegenheit. einziges Tier musste sein Leben dafür Aber der Wurstologe besitzt Leidenlassen. Einem Ingenieurbüro und einem schaft. Und Humor. Er haut eine LiebesFachunternehmen, die auch schon bei der erklärung an das fleischgefüllte Ding raus, Realisierung von Christos Reichstagsdie das Zeug zum geschätzten Standardverpackung mitgewirkt hatten, wurde der werk, ach was, zur exzellenten Wurstbibel Auftrag erteilt. Die über 20 Meter hohe hat. Eine der verrücktesten Neuerscheidicke hellhäutige Leberwurst mit einer nungen des Herbstes, in der auch ein hie- Wolfger Pöhlmann, Es geht um die Wurst – Eine deutmaßstäblich angepassten Banderole gilt siges Wurstkunstwerk vorkommt. als die wohl größte Leberwurstskulptur der „Osnabrück rühmt sich eines Wurstre- sche Kulturgeschichte, Welt. 2008 wurde sie in einem großen kords von grundlegend anderer Bedeutung. Knaus Verlag, 26 EUR Festakt eingeweiht, bei dem natürlich In der großen Wurstfabrik Bedford gab es einen hohen Schornstein, der kurz vor dem Abriss stand. passend zum Ereignis reichlich Leberwurstbrote angeDa kam der Geschäftsführer Bert Mutsaers auf die Idee, boten wurden. Sie schmeckten angeblich tierisch gut, wähden Schlot zu einer gigantischen Skulptur umzuwandeln. rend die große gefeierte Leberwurst von rein veganer Natur Was war da naheliegender, als die Gestalt einer Wurst ist.“ zu wählen als ein weithin sichtbares Erkennungszeichen Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Albrecht Knaus Verlag, München


FOTO: MONIKA WISNIEWSKA/123RF.COM

FOTO: AKZ/123RF.COM

FOTO: ANDREAS BARTH/PIXELIO

Raum für Trauer

Fair ist einfach

Wer Ohren hat, der…

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eit diesem Herbst gibt es in der Region Osnabrück eine Trauergruppe speziell für Männer. „Männer können sich gut öffnen, wenn sie mit anderen Männern ins Gespräch kommen“, so Thomas Achenbach. Der zertifizierte Trauerbegleiter leitet die Gruppe zusammen mit der Wallenhorster Pastoralreferentin Regina Holzinger-Püschel und möchte Männern, die den Verlust eines Menschen betrauern, ein Forum bieten und einen Ort für Gespräche. „Wir reden gemeinsam über die persönlichen Schicksale der Männer, aber auch über ganz praktische Dinge des Alltags, die sich durch den Tod verändert haben.“ Männer, die ihre Partnerin oder ihren Partner verloren haben sind genauso willkommen wie Männer, die den Verlust eines Kindes betrauern. Die Trauergruppe soll den Männern zeigen, dass alles gut ist, was sie fühlen – ob Lähmung oder Wut. Treffpunkt ist an jedem zweiten Mittwoch im Monat im Pfarrheim der Kirchengemeinde St. Alexander in Wallenhorst (nächster MARS Termin 10.1.). Anmeldung/Infos: 0157 53736518

ie war es so leicht wie heute, Wohneigentum zu bilden. „Wer überlegt, in den Kauf, das Bauen oder das Modernisieren einer Immobilie zu investieren, sollte sich in einem unserer fünf ImmobilienCenter beraten lassen“, sagt Karl Ahrnsen, Leiter des Sparkassen-ImmobilienCenters in Osnabrück. „Dank der momentan optimalen Finanzierungsbedingungen können sich viele für ihre monatlichen Mietzahlungen auch Wohneigentum leisten. Ein Bausparvertrag unterstützt bei diesem Vorhaben.“ Auf dem Immobilienmarkt in und um Osnabrück herrscht nach wie vor große Nachfrage. Aber: „Um seinen Wohntraum zu verwirklichen, muss man kein Großverdiener sein“, so Ahrnsen. Und: „Die Sparkasse Osnabrück ist der größte Immobilienmakler in der Region. Wer also eine Wohnung, ein Haus oder auch ein Grundstück erwerben oder verkaufen möchte, ist bei uns in besten Händen.“ Wer bauen will, sagt ein Sprichwort, muss zwei Pfennige für einen rechnen. Gute Idee. www.sparkasse-osnabrueck.de

ir haben noch Winter, klar. Aber die VHS hat schon Frühlingsgefühle: Am 5. Februar startet das Frühjahrssemester. Diesmal nimmt die VHS, seit jeher ein Wegbereiter der Inklusion, schwerpunktmäßig die Zielgruppe der Gehörlosen in den Fokus. Als interdisziplinäres Projekt der Programmbereiche Kultur und Gebärdensprache finden Veranstaltungen vom Vortrag und Seminar über das Podiumsgespräch bis zum Chorkonzert und Workshop statt, die sich an Hörende wie an Gehörlose wenden. „Wichtig ist uns dabei, die Gruppe der Gehörlosen als Menschen mit einer eigenen Kultur darzustellen.“ Lust auf einen Schnupperkurs zur Gebärdensprache? Gern. Aber das ist natürlich nicht alles, was im neuen Semester in der VHS geboten wird. Fremdsprachen können nun teilweise auch in Minigruppen erlernt werden. Außerdem können Kurse auch mit wenigen Teilnehmern starten. Auch Bildungsurlaube, z. B. auf Spiekeroog, stehen auf dem Programm ... www.vhs-os.de

DAS NEUE PROGRAMM !

Talk mit Stadtbaurat Frank Otte: Grüne Welle – gibt es die überhaupt und wie funktioniert so etwas? Frank Otte, Lena Schönhoff, Maria Kellinghaus (v.l.)

Sendungsbewusst

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rgendwas mit Medien machen: DAS große Ding bei vielen. Wie früh das anfängt, zeigt sich derzeit wieder beim OS-Radio 104,8: 11 Achtklässler des „Profilkurses Medien“ der Ursulaschule lernen bei Chefredakteur Andreas Menke die Grundzüge des Radiomachens. Menke: „Das ist natürlich viel Input. Sie müssen ja nicht nur die Inhalte in der Griff kriegen, auch die Technik.“ Wer ein gutes Smartphone hat, hat Vorteile: „Teilweise arbeiten die Kids da mit ihren eigenen Geräten, das senkt Hemmschwellen. Tonmäßig sind die ja fast genauso gut wie unser eigenes Equipment.“ Und es geht nicht nur um Trockenübungen. „Wir zielen auf sendefähige Beiträge“, so Menke. „Der erste, den wir ausgestrahlt haben, war ein Interview mit Niklas Monte, Stadtwerke, zum Thema Selbstfahrbusse.“ Auch die übrigen Beiträge drehen sich um das Thema „Mobile Zukunft“. Die 11 jungen Radiomacher gehen dazu in fünf Kleinteams an die Arbeit, bis Ende Januar. Ein Interview mit Ulla Bauer stand auf der Liste, Verkehrsplanerin Stadt Osnabrück, zum Radwegeverkehrsplan, ein anderes mit Stadtbaurat Frank Otte. „Den haben wir gefragt, warum es in Osnabrück keine richtige Grüne Welle gibt...“ Ab Februar wird übrigens gewechselt. Dann sind die nächsten 11 des „Profilkurses Medien“ dran, bis zu den Sommerferien. HARFF-PETER SCHÖNHERR

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aufgefallen

Der Geist lebt weiter Nie war er so wichtig wie heute: der linkskämpferische Geist der 68er. Über das, was 68 in Osnabrück passierte, schreibt der Historiker Rainer Wolf derzeit ein Buch. Sehr passend in Zeiten der AfD.

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team – zu Themen von „Revolutionäre Gymnasiasten“ bis „Republikanischer Club - Rotes Zentrum“. Es geht um die Musik-Szene und die „Protest-Mode“, es geht um Gewerkschaften und den Widerstand gegen die NPD ... Aktivisten von damals erzählen ihre Geschichten. Und Wolf schaut über den Tellerrand Osnabrücks hinaus: nach Bramsche, nach Georgsmarienhütte... Erst war das Ganze als Uni-Übung gedacht. Doch es kam anders. Ein Buch also nun – und eine Ausstellung. Was Wolf bei seinen Recherchen bisher am meisten überrascht hat? „Wie sehr die Junge Union damals von den Geschehnissen ergriffen wurde, wie stark sie sympathisiert hat. Eigentlich ja gedacht als Trainingsfeld für eine Politkarriere in der CDU, hat sie auch innerparteilich, sehr progessiv, Autoritäten in Frage gestellt. Und die CDU ist dadurch von der Honoratiorenpartei zur wirklichen Volkspartei geworden.“ Wie sehr die 68er bis heute nach-

Kontra Vietnamkrieg: So sahen sie aus, die 68er wirken, ist übrigens an der AfD abzulesen. Ihr Parteivorsitzender Jörg Meuthen hetzt: seine Partei wolle „weg vom links-rot-grün verseuchten 68erDeutschland“. Hoffen wir, der Geist der 68er ist noch stark genug, dieses Denken auszubremsen. Apropos CDU: Im Rahmen der StadtFOTO: UNI OSNABRÜ C K/OLIVER SCHMIDT

ie 68er. Schwer zu sagen, was das eigentlich war. Eine linkspolitische Revolution? Eine generationale Protestbewegung? Der Versuch einer Sozialreform? Ein Geschlechterkonflikt? Von wann bis wann ging das Ganze? War es ein Eliten- oder ein Massenphänomen? Und wie haben die 68er damals eigentlich in der Provinz ausgesehen? Historiker Reiner Wolf, Universität Osnabrück, der 2011 als Co-Autor von „,Hyde Park‘-Memories: Ein Osnabrücker Musikclub und seine Geschichte(n)“ Lokalgeschichte schrieb, bereitet dazu für Mitte 2018 ein Buch vor. Sein Arbeitstitel: „,68‘ in der Provinz – Osnabrück in bewegten Zeiten“. Wolf, nach vielen Zeitzeugengesprächen und mindestens ebenso vielen Tagen in Archiven: „Spannendes Thema. In vielen Städten ist das schon aufgearbeitet worden, in Osnabrück noch nicht.“ Wolf schreibt nicht alles alleine, er koordiniert ein Autoren-

gespräche 2018 hält Wolf Mitte Juni im Kulturgeschichtlichen Museum einen Vortrag: „Die anderen ‚68er‘ – Generationenkonflikte innerhalb der Osnabrücker CDU?“ Stellt sich die Frage: Driftet die CDU heute wieder nach rechts, um AfD-Wähler abzufischen? HARFF-PETER SCHÖNHERR

blickpunkt!

Die Forschung läuft November 2017 – das bundesweit einzigartige Zentrum für zelluläre Nanotechnik wurde in Osnabrück eingeweiht. Im CellNanOs wollen Forscher der Universität Osnabrück aufdecken, wie das Leben in den kleinsten Teilchen eines Organismus funktioniert. Dabei wird eine interdisziplinäre Zusammenarbeit der Bereiche Biologie, Chemie, Physik, Mathematik und Kognitionswissenschaft ermöglicht, um effiziente Antworten auf Fragen der Zellbiologie zu finden. Geschäftsführender Direktor Prof. Dr. Jacob Piehler: „Zurzeit befinden wir uns noch in der Aufbauphase. Wir entwickeln neue Sonden, bauen neue Mikroskopietechniken, um molekulare Strukturen zu lösen und das sichtbar machen, was mit dem bloßen Augen und einfachen Mikroskopen nicht zu sehen ist.“ Die Forscher haben sich einiges vorgenommen, aber die Forschung läuft. „Der Aufbau läuft super, denn das ist der wahre Weg zu gewinnbringenden Ergebnissen, auf die wir uns schon freuen.“ LIRIKA REXHA 8

STADTBLATT 1.2018


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interview Mittagspause mit Jazz-Talk: Anna-Lena Schnabel und Florian Weber im Lieblings Kaffee

Nicht glatt schleifen lassen


Anna-Lena Schnabel und Florian Weber sind ein Paar und zwei der größten

PVersprechungen im deutschen Jazz. „Der Spiegel“ nannte die Saxofonistin

und Flötistin Anna-Lena Schnabel „eine echte Entdeckung“ und über die Musik des Pianisten Florian Weber schrieb die US-amerikanische New York Times, sie sei „sparkling … tantalizing“. Und dieses Paar lebt in Osnabrück, was die Stadt schlagartig cooler macht. Wir trafen es zum Mittag im Lieblings Kaffee. Die beiden haben auch Instrumente mitgebracht: Saxofon und ein Hammond Melodion. Florian Weber: „Das habe ich mir vor Kurzem besorgt. Klasse Sound.“ Anne-Lena Schnabel hatte dann auch richtig Hunger, es gab eine Stulle mit Avocado, eine Suppe und Müsli. Eigentlich sollte das Gespräch sich nur um Jazz drehen, doch die beiden wollten erstmal etwas zur Geschichte des STADTBLATTs wissen. INTERVIEW MARIO SCHWEGMANN | FOTO JACOB MASON

ANNA-LENA SCHNABEL: Aus was für einer ,Ecke‘ stammt das Magazin? STADTBLATT: Das STADTBLATT wurde 1978 gegründet, bald haben wir 40-Jähriges. Zu Beginn war das STADTBLATT ein linkes Magazin. Heute decken wir sicher ein weiteres Feld ab, bleiben aber stets wachsam, was in Stadt und Gesellschaft passiert. ANNA-LENA SCHNABEL: Ich komme ja ursprünglich aus Hamburg, da gibt es eine starke linke Szene. Wie ist das hier? STADTBLATT: Punks sieht man jedenfalls kaum noch. Es gibt aber ein Autonomes Zentrum, das SubtAnZ, dort finden auch Konzerte statt. Wäre das interessant, an so einem Ort zu spielen? ANNA-LENA SCHNABEL: Es wäre sicherlich sehr interessant, dort zu spielen. STADTBLATT: Ist Jazz politische Musik? FLORIAN WEBER: Ich haue jetzt mal was raus: Es gibt meiner Meinung nach keine Musik, die gesellschaftsrelevanter ist als Jazz. Oder sein könnte! Jazz hat das Potenzial dazu. STADTBLATT: Warum? FLORIAN WEBER: In dieser Musik stecken so viele Elemente, die mit dem Menschsein an sich zu tun haben. Jazz ist historisch ja aus einer Not, aus einem Bedürfnis heraus entstanden – nicht das Alte zu bewahren, sondern immer wieder neu aufzubrechen und immer wieder neue Ideen zu finden und auch sich selbst immer wieder zu erneuern. ANNA-LENA SCHNABEL: Jazz ist zum Teil aus der Sklaverei heraus entstanden, also von unterdrückten und sehr armen Menschen. Heute wird Jazz oft als ,gehobene Musik’ angesehen, gehört von gebildeten Menschen. Jazz ist aber zuerst immer eine zutiefst menschliche Musik und für jede soziale Schicht gedacht. STADTBLATT: Wie setzt man als Jazzmusiker diesen politischen Gedanken konkret um? ANNA-LENA SCHNABEL: Die Kunst, und damit meine ich auch Jazz, kann Perspektiven des Menschseins an sich aufzeigen. Man kann das ganz subtil machen, etwa in der Art, wie man spielt oder welche Stücke man auswählt. Es geht darum, sich nicht glatt schleifen zu lassen und als Künstler authentisch zu bleiben. Das alleine kann schon etwas auslösen. FLORIAN WEBER: Man sieht das auch an der Art, wie Jazz gespielt wird. Etwa in einem Quartett. Das sind vier Leute, die sie selbst sein und sich frei entfalten können, aber gleichzeitig immer auch auf die jeweils anderen achten. Es gibt vielleicht

hier und da jemanden, der für einen Moment die Führung übernimmt, aber mehr im Sinne von: eine mögliche Tür aufzeigen, ein Angebot machen, eine Vision haben. Ob die anderen mit ihm gemeinsam hindurchgehen oder alle einen anderen Weg wählen, wird gemeinsam entschieden – alle sind gleichberechtigt. ANNA-LENA SCHNABEL: Im Prinzip die perfekte Demokratie (lacht).

„Jazz ist eine zutiefst menschliche Musik und für jede soziale Schicht gedacht.“ Anna-Lena Schnabel

STADTBLATT: So frei zu sein in seiner Kunst ist ein Glück, aber oft stehen ganz alltägliche Dinge dagegen – wie lebt es sich als Jazzmusiker? ANNA-LENA SCHNABEL: Der wirtschaftliche Druck ist enorm. Das ist auch ein Grund, warum ich nach Osnabrück gezogen bin. Als Jazzmusikerin kann ich mir in Hamburg keine Wohnung mehr leisten. Die Mieten dort treiben immer mehr Künstler aus der Stadt heraus. Als Jazzmusiker muss man physisch und vor allem auch psychisch sehr belastbar sein. Es kann sein, dass ich für ein Konzert eine Gage bekomme, von der ich einen Monat lang le-

ZUR PERSON Anna-Lena Schnabel (Jahrgang 1989) stammt aus Niedersachsen und hat in Hamburg Jazz-Saxofon studiert. Sie ist u.a. „Echo“-Jazz-Preisträgerin. Ihr aktuelles Album „Books, Bottles & Bamboo“ (Enya) ist im Quartett aufgenommen – mit Florian Weber am Piano. Anna-Lena Schnabel ist seit Kurzem auch Dozentin an der Musikund Kunstschule Osnabrück. Der in Detmold geborene Florian Weber (Jahrgang 1977) ist Professor für Jazzklavier an der Hochschule Osnabrück und leitet dort das Jazz-Profil. Mit seinen verschiedenen Formationen tritt er weltweit auf. Zuletzt ist von ihm das Album „Alba“ (ECM Records) erschienen, ein Duo-Werk zusammen mit dem Trompeter Markus Stockhausen.

ben kann und dann passiert wieder vier Wochen nichts. Oder ich bekomme abends einen Anruf: „Du musst morgen da und da spielen.“ FLORIAN WEBER: Die psychische Stabilität ist auch etwas, auf das wir unsere Studenten an der Hochschule vorbereiten, denn diese Stabilität wird als Musiker extrem angegriffen. Einmal durch die Frustration und Enttäuschungen, die man erlebt, wenn man sich bewirbt und abgelehnt wird. Und dann durch den Druck von außen, wenn Termine einzuhalten sind oder man gesagt bekommt: „Bis in einer Stunde brauche ich das und das von dir!“ Wir haben an der Hochschule den Begriff „Educating Artist“ eingeführt, um zu zeigen, dass das Unterrichten und die künstlerische Arbeit heute zusammengehören können, sich nicht ausschließen, sondern sich gegenseitig befruchten. Sowohl die Arbeit mit jungen Menschen mit frischen neuen Ideen, als auch die inhaltliche Organisation oder Neuorganisation von Material und Inhalten kann sehr inspirierend für die eigene Arbeit sein. Auf der anderen Seite kann man eigentlich nur Jazz und den Spirit dieser Musik kreativ unterrichten, wenn man auch als Künstler aktiv ist. Früher haben das die Label übernommen, die ihren Künstlern einen monatlichen Betrag gezahlt haben, von dem sie als Musiker leben konnten und Zeit hatten, sich auf die Musik zu konzentrieren. Heute gilt der Musikerspruch: „Your teaching job is your new label contract.“ STADTBLATT: An welchen Projekten arbeiten Sie beide aktuell oder was ist geplant? FLORIAN WEBER: Für das Album „Alba“, das ich zusammen mit dem Trompeter Markus Stockhausen für das Label ECM aufgenommen habe, habe ich zum ersten Mal mit dem Produzenten Manfred Eicher zusammen gearbeitet. Ich habe noch keinen Produzenten kennen gelernt, der dieses Instrument so versteht und so fein mit den Nuancen des Instruments umzugehen weiß. Und da entstand die Idee einer weiteren Zusammenarbeit. Daraus ist jetzt mein erstes Soloalbum entstanden, das ich letzten September mit Manfred Eicher aufgenommen habe. Das Album wird im Herbst 2018 erscheinen. ANNA-LENA SCHNABEL: Mir geht es bei meinem Quartett darum, eine Klangwelt zu erzeugen. Auf meinem aktuellen Album „Books, Bottles & Bamboo“ hat jedes Stück seinen ganz eigenen Sound. Zum Beispiel „Toy“, bei dem Florian ein Spielzeugpiano eingesetzt hat oder „Drunken Books“, bei dem wir das Piano mit Büchern präpariert haben. Diese verschiedenen Möglichkeiten auszuschöpfen – das finde ich schön.

Termine P 19.1., Jazz Club Hannover, Anna-Lena Schnabel Quartett P 18.2., Osnabrück, Kleine Kirche am Dom, Sonderkonzert der Gesellschaft der Freunde Morgenland Festival Osnabrück, mit Rabih Lahoud (voc), Molsem Rahal (ney), Anna-Lena Schnabel (sax), Florian Weber (piano) P 14.4., Tonhalle Hannover, Florian Weber & Markus Stockhausen P 24.5., Elbphilharmonie Hamburg, Kleiner Saal, Anna-Lena Schnabel Quartett STADTBLATT 1.2018 11


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Meins?! Haus gesucht – individuelle Anzeigen stechen hervor

Der Osnabrücker Wohnmarkt ist vielschichtig. Einerseits wird Wohnraum knapper und teurer. Auf der anderen Seite gibt es immer wieder Osnabrücker, die ihre Traumlocation finden. Daneben gibt es spannende Projekte wie die Entstehung eines neuen Stadtteils in Atter oder die Pläne der Stadt, 3000 neue Wohneinheiten zu schaffen. Ein Check zum Jahreswechsel. TEXT MARIO SCHWEGMANN

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„Wir haben zurzeit einen Leerstand von nahezu Null. Das treibt die Mieten in die Höhe.“ Thomas Fillep, seit 2013 Stadtrat und Finanzvorstand der Stadt Osnabrück, ist ein erfahrener Manager des Themas „Wohnen“. In seiner Berliner Zeit war er unter anderem Geschäftsführer eines Unternehmens, das gewerbliche Immobilien entwickelt hat sowie Projektleiter für Wohnimmobilien in der Landesbank Berlin. Auch in Osnabrück ist er zuständig für den Eigenbetrieb Immobilien und Gebäudemanagement sowie nebenamtlicher Geschäftsführer der Osnabrücker Beteiligungsund Grundstücksentwicklungsgesellschaft. Und genau die oben genannte Null beim Leerstand möchte Osnabrücks Finanzvorstand nicht hinnehmen: „Wir müssen dagegensteuern.“

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Mitteilung der Stadt Osnabrück von Ende September 2017: „Das Referat Strategische Steuerung und Rat hat den neuen Mietpreisspiegel 2017/2018 für die Stadt Osnabrück veröffentlicht. Darin wird deutlich, dass die Nettomieten, also die Mieten ohne Nebenkosten, weiterhin steigen. Die Erhöhung liegt durchschnittlich bei rund fünf Prozent jährlich.“

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Nils Grage wohnt mit seiner Familie in der Wüste. In einem schönen Hinterhof am Blumenhaller Weg, in einer 90 m²-Wohnung zur Miete. „Ich habe bei einem Kaffeetrinken erfahren, dass die Eigentümer hier bauen wollen und uns sofort eine Wohnung gesichert.“ Überhaupt läuft auf dem Immobilienmarkt viel über private Kontakte, so der selbstständige Landschaftsgärtner, der sich auch im Bürgerverein Wüste engagiert. „Gerade in diesem Teil der Wüste gibt es viele ältere Eigentümer – wenn da mal ein Haus oder eine Wohnung frei wird, taucht das meist gar nicht in den Immobiliensanzeigen auf.“ Nils Grage und seine Frau Sonja Lohenkamp fühlen sich in der Wüste sehr wohl. Sonja Lohenkamp: „Ich kann alles zu Fuß erreichen, hier sind viele Spielplätze und Kitas in der Nähe und wenn ich weitere Wege habe, nehme ich den Bus.“ Unter ihren Bekannten oder Nachbarn ziehen junge Familien auch mal weg aus Osnabrück, wenn sie ein Haus finden. „Etwa nach Hasbergen“, so Sonja Lohenkamp. „In Osnabrück zu bauen, ist für viele zu teuer.“

Lieber Osnabrück als Hasbergen – Nils Grage wohnt mit seiner Familie im Stadtteil Wüste neuen Wohneinheiten werden auch ältere Wohnungen frei und auch wieder günstiger. In den neuen Baugebieten werden außerdem Sozialwohnungen verbindlich gefordert.“ Thomas Fillep selbst wohnt zur Miete in Stadionnähe im Schinkel. „In diesem Stadtteil fühle ich mich persönlich sehr wohl.“

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Carsten Wanzelius ist Geschäftsführer des Mietervein Osnabrück, der mit rund 7000 Mitgliederhaushalten größten Mietervertretung in Osnabrück. Sein Blick auf den Markt ist skeptisch: „Preiswerter Wohnraum wird knapper.“ In den letzWer gern ins Hasetorkino geht: Ganz in der Nähe gibt’s ein nettes Domizil zu kaufen ???????????

Thomas Fillep ist froh darüber, dass im Rat der Stadt eine Wohnbauflächeninitiative in die Wege geleitet worden ist. „Es wurde beschlossen, dass in Osnabrück Planungssicherheit für mindestens 3.000 neue Wohneinheiten geschaffen wird.“ Und Bedarf an Wohnraum sieht er in allen Schichten. „Dazu gehören Familien mit Kindern genauso wie Singles, sozial Schwache genauso wie der Mittelstand. Wir müssen auch die rund 50 Geflüchteten berücksichtigen, die monatlich in Osnabrück aufgenommen werden. Wir brauchen bezahlbare Wohnungen für alle Osnabrücker.“ Bei 500-600 Wohneinheiten pro Jahr sieht Osnabrücks Finanzvorstand den Bedarf an neuen Wohnungen. „Wir müssen die Situation umkehren, es müssen wieder mehr Wohneinheiten auf den Markt.“ Neuer Wohnraum, so Thomas Fillep, habe auch Effekte auf ältere Wohnungen: „Durch das Angebot an

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ten ein, zwei Jahren hat die Beratungstätigkeit des Mietervereins stark zugenommen. „Es geht fast immer um das Thema Mieterhöhung und ob diese zulässig ist – dabei sinken die Energiekosten seit Jahren.“ Der Rechtsanwalt Carsten Wanzelius ist ein engagierter Verfechter der Mieterrechte und warnt vor gravierenden Fehlentwicklungen. „Eine Gruppe wird in der Diskussion um Wohnraum oft vergessen: Wir haben zunehmend Rentner zur Beratung, die aus ihren jahrzehntelangen Wohnungen verdrängt werden, weil sie die erhöhten Mieten nicht zahlen können. Das ist schlimm.“ Sein stärkster Wunsch als Geschäftsführer des Mietervein Osnabrück: „Osnabrück braucht dringend eine städtische Wohnungsbaugesellschaft! Nur so ist der Bedarf an Wohnungen zu decken. Private Eigentümer, die Wohnungen bauen, sind letztlich nur an Rendite interessiert.“ Antje Busch-Sperveslage ist Architektin und Lehrbeauftragte an der Uni Osnabrück (FB Kunstgeschichte) und Hochschule Osnabrück (FB Freiraumplanung). In ihrer Forschung beschäftigt sie sich auch mit Gentrifizierung – der Veränderung eines Stadtteils von einer statusniedrigeren zu einer finanzkräftigeren Bewohnerschaft. Das geht einher mit steigenden Mieten und Veränderungen der Eigentümerstruktur. Gibt es solche Tendenzen in Osnabrück? „Meiner Meinung nach tritt das Problem hier in deutlich abgeschwächter Form auf, verglichen mit Städten wie Hamburg, Hannover oder Berlin. Ansätze gibt es jedoch, z.B. im Bereich Liebigstraße oder Weidenstraße, wo ursprünglich Industriestandorte mit Arbeiterwohnungen verknüpft waren. Hier sind neue Nutzun- F STADTBLATT 1.2018 13


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Osnabrücks Wohnzukunft – in Atter entsteht ein neuer Stadtteil

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Wer Mitte Dezember auf dem Portal „Immobilien Scout24“ nach einer Mietwohnung in Osnabrück gesucht hat, erhielt 105 Treffer. Darunter Unterschiedliches wie das 1-Zimmer-Appartment für 345 Euro Kaltmiete in der Atterstraße, die 2-Zimmer-Wohnung in der Liebigstraße für 510 Euro Kaltmiete bis zur 3-Zimmer-ParterreWohnung in einer sanierten Altbauvilla im Katharinenviertel für 1.150 Euro. Knapp sind Wohnungen ab vier Zimmern (= 12 Treffer).

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Markus Pörtner ist Leiter der Immobilienvermittlung der Sparkasse Osnabrück, die im Schnitt über 100 Immobilien verfügt, wobei das Angebot täglich wechselt. Kunden können sich in einer Interessendatei für die Wunschimmobilie vormerken lassen. Bei der Finanzierung rät der Experte: „Nach wie vor sind die Zinsen für die Baufinanzierung sehr niedrig. Allerdings sehen wir derzeit wieder eine leicht steigende Tendenz. Wer also Immobilien bauen oder erwerben will, sollte sich unbedingt beraten lassen, da eine gute Baufinanzierung Um die insgesamt mehr ist als Zins- und Til3.000 neuen Wohngung.“ Auch wenn die Spareinheiten zu realisieren, hat kasse Osnabrück eine große Thomas Fillep beziehungsZahl an Immobilien bereit weise hat die Stadt Osnahält, geht Markus Pörtner brück eine Strategie entwinicht davon aus, dass das Anckelt. Es wurde ein LenCarsten Wanzelius, gebot an Häusern und Wohkungsausschuss eingerichMieterverein Osnabrück nungen spürbar ansteigen tet, mit Mitgliedern aus Verwaltung und Rat. „Wir eruieren aktuell 20 Grund- wird und für eine Entspannung auf dem Wohstücke in Osnabrück, die bebaubar wären. Am nungsmarkt sorgt. „Die Entwicklungen der letzten Stadtrand, aber auch innerstädtisch.“ Dafür wird Jahre können auch als Nachholeffekte interpretiert mit den Eigentümern gesprochen, ob die verkaufen werden. Vor allem im Vergleich zu Münster und möchten – aber nicht zu Phantasiepreisen, son- Oldenburg wies Osnabrück in den letzten Jahren dern in einem von der Stadt abgesteckten Rahmen. stets ein deutlich geringeres Preis- und Mietniveau „Für das Bruttoackerland sind 40 Euro pro Qua- auf.“ dratmeter die Obergrenze.“ Als Vergleich zieht Thomas Fillep Münster hinzu, wo maximal 50 Euro Thomas Fillep schätzt, das „bis zu pro Quadratmeter üblich sind. „Da müssen wir als 4.500 Wohneinheiten“ in den nächsStadt Osnabrück drunter liegen, denn in Münster ten Jahren entstehen könnten. „Wir sind eine sind die Mieten höher.“ wachsende Stadt und die Prognose geht dahin, dass etwa 5.000 neue Einwohner bis 2030 dazu Familie T. wohnt mit ihren drei Kindern am kommen.“ Das wären dann etwa 173.000 OsnabrüRand des Westerbergs und hat – per Zufall cker – und „ca. 1,9 Einwohner rechnen wir in Os– eine Traumlocation gefunden. „Wir haben von nabrück für eine Wohneinheit“, so Fillep. Macht einer Bekannten gehört, dass dort eine Doppel- rund 91.000 Einheiten. Aktuell gibt es aber weniger haushälfte frei wird und sofort zugeschlagen. Der als 88.000. „Wir müssen aufpassen, dass die MiePreis hat gestimmt. Wir haben zwar am Anfang ten nicht weiter steigen. Sonst verdrängen wir sounseren alten Stadtteil vermisst, wir haben vorher zial schwache Bürger aus der Stadt.“ zur Miete in Hellern gewohnt, fühlen uns hier jetzt aber sehr wohl und die Kids lieben unseren neuen 2.900 Mietwohnungen sind derzeit im Garten“. Bestand der Wohnungsbaugenossenschaft Osnabrück (WGO), einem der größten Wohnungsanbieter auf dem lokalen Markt. Auch bei „Wir eruieren aktuell 20 Grundstücke in Osnabrück, der WGO spürt man die Wohnraumknappheit. Vordie bebaubar wären – am Stadtrand und innerstädtisch.“ Stadtrat Thomas Fillep selbst wohnt im Stadtteil Schinkel stand Bernhard Hövelmeyer: „Wir sind zurzeit

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gen und durch attraktive Umgestaltungen hochwertige Immobilien geschaffen worden. Eine sichtbare Verdrängung von Bewohnern durch Aufwertung ganzer Wohnviertel ist hier in Osnabrück noch nicht zu beobachten, was jedoch nicht heißt, dass es nicht dazu kommen könnte.“

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„Osnabrück braucht dringend eine städtische Wohnungsbaugesellschaft!“

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Würde das Thema „Wohnen“ mit einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft flotter gehen? „Ja, mit einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft wäre es sicher einfacher, denn eine solche Gesellschaft ist für 300-400 Einheiten pro Jahr gut. Aber eine städtische Wohnungsbaugesellschaft ist andererseits betriebswirtschaftlich nicht immer optimal. Und wir sind eine finanzschwache Stadt.“ Thomas Fillep hat daher einen alternativen Plan. „Zunächst müssen die Investoren ran. Osnabrück ist die Nummer Eins auf der Einkaufsliste vieler Immobilieninvestoren. Wir könnten einzelne Wohn-Projekte aber auch über die Gesellschaften der Stadt realisieren. An erster Stelle mit den beiden Töchtern, den Stadtwerken Osnabrück sowie der Osnabrücker Beteiligungs- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (OBG ).“ Ein anderes Problem, das den Bau neuer Wohneinheiten erschwert, so Thomas Fillep, sind die hohen ökologischen Standards in Osnabrück. „Ich bin selbst ein ökologisch lebender Mensch und sehr für diese Standards, aber sie entschleunigen auch die Prozesse. Wir stehen deshalb da etwas auf der Bremse. Dieses Vorgehen hat aber auch Vorteile. Denn wir wägen genau ab, wo wir ökologisch verträglich bauen können.“ Thomas Filleps Vater war Tischlermeister. „Er hat deutlich mehr Bäume gepflanzt als gefällt.“

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Das größte aktuelle Wohnprojekt in Osnabrück ist die Entstehung eines neuen Wohngebietes auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne (Quebec Barracks) an der Landwehrstraße im Stadtteil Atter, an der Grenze zu Eversburg. Auf rund 40 Hektar wird dort ein neuer Stadtteil wachsen, der einen Mix darstellt aus Wohnflächen, Flächen zur Nahversorgung, gemeinschaftlichen Einrichtungen für alle Altergruppen, Spielund Sportflächen sowie Raum für Kreatives bietet. Es werden in der „Grünen Mitte Eversheide“ – so der Arbeitstitel des neuen Wohngebietes – sowohl Reihenhäuser als auch Eigentumswohnungen und Mietwohnungen errichtet und verkauft. Dipl. Ing. Thomas Schüler, dessen Büro (Stadtplanungsbüro Thomas Schüler Architekten, Düsseldorf) den Entwurf realisieren wird: „Die Architektur sollte nicht monofunktional sein, sondern auf die unterschiedlichen und sich ständig wechselnden Lebensmuster reagieren können.“

Flexibel sein Jana Hirschfeld ist Inhaberin des Osnabrücker Unternehmens maz Immobilien und kennt den lokalen Immobilienmarkt gut. Der Fokus ihrer Unternehmensdienstleistungen liegt im Verkauf von gebrauchten Wohnimmobilien. Jana Hirschfeld ist sowohl Kauffrau der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft (IHK-Berlin) sowie Master of Science Stadtund Regionalplanung (TU Berlin) und Bachelor of Science Stadtplanung (HCU Hamburg) – sie hat einen umfassenden Blick auf den Markt. Wie schätzen Sie den Osnabrücker Immobilienmarkt Ende 2017 ein? Das Angebot am Markt ist sehr knapp. Was schwierig zu bekommen ist, ist ein kleines nettes Einfamilienhaus, welches nicht modernisierungsbedürftig ist und über 120 qm2 Wohnfläche sowie 600 qm2 Grundstücksfläche verfügt – und das für ungefähr 350.000 Euro. Es gibt immer mal einen Glücksfall, dass man in der Nachbarschaft etwas hört oder dass man ein Sanierungsobjekt zu einem adäquaten Preis bekommt. Gut, wenn man dann handwerklich begabt ist und vor einer Sanierung nicht zurückschreckt. Aber insgesamt ist das Angebot auf dem hiesigen Markt gering. Welchen Tipp haben Sie für jemanden, der genau so ein nettes Haus sucht? Wenn eine junge Familie in Osnabrück ein Haus zum Kauf sucht, sollte sie sich nicht auf einen Wunsch-Stadtteil beschränken, sondern flexibel sein und darüber nachdenken, auch auf den Landkreis auszuweichen. Georgsmarienhütte, Hasbergen und Bramsche sind beispielsweise Gemeinden mit einer guten Infrastruktur. Interessant ist auch Lotte, was für viele aufgrund eines Wechsels in das Bundesland Nordrhein-Westphalen eine Hürde darstellt. Weiterhin sollte man im Vorfeld die eigenen Finanzierungsmöglichkeiten eingehend geprüft haben, damit man bei einer guten Gelegenheit sofort handlungsfähig ist und sich um den Erhalt des Kaufzuschlags hürdenlos bemühen kann. Schließlich sollte man sich im Internet über die Angebote und Preise informieren und sich vielleicht auch in die Kartei eines Maklers aufnehmen lassen – um gezielt passende Angebote zu erhalten. Wie ist die Situation bei Eigentumswohnungen? Wir haben in Osnabrück in der Regel zwei Typen von Eigentumswohnungen. Entweder ist es der ganz moderne Neubau, barrierefrei und energetisch auf einem Top-Standard, aber dadurch eben auch entsprechend teuer. Und es gibt ältere Eigentumswohnungen, die teilweise nicht sehr gut instandgehalten sind. Wohnungen im mittleren Preissegment, in einem Hause etwas älteren Baujahrs, wel-

ches aber saniert und gepflegt wurde, davon gibt es ein zu geringes Angebot. Das Angebot von Eigentumswohnungen wäre sicherlich vielfältiger und attraktiver, wenn einige der Osnabrücker Privatanleger ihr Mehrfamilienhaus in Eigentumswohnungen teilen ließen und das so neu entstandene Wohneigentum den selbstnutzenden Immobiliensuchenden am Markt anbieten würden. Können Sie eine Prognose für den Osnabrücker Immobilienmarkt abgeben? Das Preisniveau in den Stadtteilen Wüste, Westerberg und Weststadt halte ich für nahezu ausgereizt. Spannend bleiben die Entwicklungen in der Innenstadt, im Stadtteil Schinkel und in den anderen zentrumsnahen Stadtteilgebieten. Die Entwicklungen in diesen Bereichen sind aber eben auch davon abhängig, in welcher Form die Stadtplanung Osnabrücks qualitativ hochwertige Stadtentwicklung betreibt.

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zu100 Prozent ausgelastet. Der Bedarf ist zunehmend schwieriger zu befriedigen.“ Die WGO-Wohnungen sind attraktiv: lebenslanges Wohnrecht in der Genossenschaft, eine durchschnittlicher Miete von 5,99 EUR/qm und die letzte flächendeckende Mieterhöhung 2011. 48 Wohnungen wird die WGO 2018 durch Neubau oder Zukauf dazu gewinnen – Hövelmeyer hätte gerne mehr. „Doch als Genossenschaft können wir mit privaten Investoren bei Grundstücksverkäufen oft nicht mithalten, da wir die Finanzierung nicht auf Kosten der Mieter realisieren wollen.“ Daher wird der Wohnungsmarkt angespannt bleiben. „Gerade für Schichten mit niedrigen und mittleren Einkommen wird es schwierig. In Osnabrück fehlen preisgebundene Wohnungen.“

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craftbier

Craftbier made in Osnabrück – Michael Freymuth in seiner BEURA-Brauerei

Heimatbier

Regional. Handwerklich gebraut. Von vielen geliebt – das Craftbier. Das Interesse in der Region steigt spürbar. Aber wer trinkt Craftbier in Osnabrück? Wer braut es selbst? Und wo bekommt man verschiedene Sorten und Marken? Ein Rundgang durch Osnabrücks Craftbier-Szene. TEXT LIRIKA REXHA | FOTOS MARIO SCHWEGMANN

Wer braut Craftbier? Möserstraße. Mitten in der City. Hier, im Keller eines Geschäfts- und Wohnhauses, ist die Brauerei von Michael Freymuth. Gegründet 2016. Hier wird Craftbier made in Osnabrück hergestellt. Der Name der Brauerei: BEURA. Der Ausdruck leitet sich aus dem Alt-Germanischen ab und bedeutet, was sonst?, Bier. Michael Freymuth möchte damit an den regional verankerten Mythos der Varusschlacht erinnern – das Logo seiner Brauerei ist ein antiker Helm. 16 STADTBLATT 1.2018

Noch braut Michael Freymuth, zusammen mit seiner Frau und einem Arbeitskollegen, im Keller. Aber das Geschäft läuft gut, und eine Vergrößerung der Brauerei ist der nächste Schritt. Das Bierbrauen ist noch 'nur' eine Nebentätigkeit am Wochenende – aber das BEURA-Team ist mit Leidenschaft und Hingabe dabei. Michael Freymuth: „Wir können mit Stolz sagen, dass jedes einzelne Bier durch uns gebraut und abgefüllt wird. Handarbeit wird bei uns groß geschrieben! Vom Schroten des Malzes bis zum Etikettieren der Flasche. Alle Arbeits-

schritte werden von uns in diesen Kellerräumen ausgeführt.“ Für seine drei Biere – „Kellerbier“, „Schwarzbier“ und das „Blond-IPA“ – verwendet Michael Freymuth nur beste Rohstoffe nach dem deutschen Reinheitsgebot: klares Wasser, bestes Malz, erlesenen Hopfen und gute Hefe. Bis zum fertigen Bier dauert es ca. 7–9 Wochen, denn jedes Jungbier bekommt die Zeit, die es braucht, um die gewünschten Aromen und den richtigen Geschmack zu entwickeln. Michael Freymuth: „Da wir nicht die größ-


Ein Glas vom eigenen „Magic Mushroom“-Bier – Zauber von OS-Chef Adrien Renauldon mit VIP-Gast ten Kapazitäten haben, können wir natürlich nicht gen Osnabrücker Craftbierstores, der „Hopsession“, unglaublich große Mengen an Bier brauen. Wich- daher weiß er genau, bei wem das Getränk beliebt ist. Auch Adrien Renauldon bemerkt das stetig tiger ist es, dass die Qualität stimmt.“ Das Interesse an regionalem Craftbier steigt wachsende Interesse. „Viele sind interessiert, deutlich, das merkt auch Michael Freymuth. „Frü- probieren gerne und bleiben darauf hängen. Es her wurde eher gefragt, was für Sorten wir anbieten sind einfach Typen, die mehr auf Qualität setzen und ob es helles oder dunkles Bier ist. Heute zeigen und sich dabei auch nicht an dem höheren Preis stören.“ viele Osnabrücker ein gröÄhnlich sieht das Miro ßeres Interesse an Details: Bauhaus vom 8 ½, der Welcher Hopfen wurde geKneipe im Hasetorkino. nutzt? Wie funktioniert der „Craftbier-Trinker sind bei Brauvorgang? Fragen, die in uns bunt gemischt. Bierletzter Zeit immer öfter Michael Freymuth, BEURA Brauerei kenner, Kinopublikum, kommen. Wenn ich in München bin, möchte ich auch ein Craftbier trinken, Lehrer, Studenten, Anwälte ... Eigentlich kann man das aus der Region ist. Ich denke, so geht es auch keinen Typen ausschließen.“ Bauhaus betont trotzdem, dass der Marktanteil von Craftbier in vielen hier in der Region.“ Die BEURA-Biere gibt es in Osnabrück in der Deutschland unter 1% liegt. „Das herkömmliche Steakmeisterei, im Zauber von OS, im ARTeliercafé Pils wird es wahrscheinlich nicht ablösen. Das und im neuen Redlinger Daily. Das BEURA hat es Craftbier ist für Genießer, ein bisschen wie mit aber auch in den Getränkehandel geschafft und Wein.“ kann im Craftbierstore Hopsession, im Heimatrausch oder bei Wein Fohs gekauft werden. Nächs- Wo kann man das Craftbier tes Jahr kommen zwei neue Sorten dazu, zunächst in Osnabrück bekommen? ein besonders fruchtiges Weizenbier, die zweite Da die Neugier auf Craftbier bei den Osnabrückern Sorte bleibt noch geheim. Michael Freymuth: „Es geweckt ist, bieten in Osnabrück inzwischen viele wird etwas Besonders, das es so hier noch nicht zu Gastronomen und Getränkehändler, wie Getränke kaufen gibt.“ Wir sind gespannt. Schröder, verschiedenste Arten von Craftbier an. Vorreiter für Vielfalt und Trends ist der einzige Osnabrücker Craftbierstore Hopsession in der Heger Wer trinkt Craftbier? Dazu hat Adrien Renauldon, Osnabrücker Biersom- Straße. Adrien Renauldon leitet ihn gemeinsam melier, eine klare Meinung. „Ich würde schon sa- mit seiner Kollegin Lisa Materna seit einem Jahr gen, dass besonders Bierkenner ein gutes Craftbier und verkauft regionale, aber auch nationale und von anderen Bieren unterscheiden und gerne trin- internationale Sorten. Renauldon: „Einmal im Moken. Trotzdem möchte ich mich nicht festlegen. nat fahre ich nach Hamburg und Hannover und suTatsächlich ist das Publikum breit gefächert, zwi- che nach neuen Trends, Sorten und besonderen schen 18 und 80 Jahren ist alles dabei.“ Renauldon Geschmacksrichtungen. Wir legen aber auch groist auch Inhaber des Zauber von OS und des einzi- ßen Wert darauf, regionale Brauereien zu unter-

„Nächstes Jahr kommen zwei neue Sorten dazu.“

stützen. So führen wir immer mal wieder Craftbiere vom Brau- und Backhaus Brinker, Brauerei Kemker, BEURA und im Zauber von OS das Laggenbecker.“ Der große Hype ist, so Renauldon, in Osnabrück aber noch nicht angekommen. „Die Kunden kommen nicht in Scharen zu uns, aber das Bewusstsein und die Neugier steigt.“ Herlinde Fohs verkauft in ihrem Weinhandel in der Krahnstraße auch vermehrt Craftbier, auch die BEURA-Biere. „Ein Kunde hat uns darauf angesprochen und wir haben nachgehakt. Außerdem sind diese Biere vielschichtig und kreativ und bieten dem Genießer eine breite Geschmackspalette. Kunden kaufen gerne 'Osnabrück' und wir verkaufen es genauso gerne, wenn es ein qualitativ sehr gutes Produkt ist.“ Herlinde Fohs ist sich sicher, das Craftbier weiter an Beliebtheit gewinnen wird. „Man sehnte sich nach kleinen überschaubaren Strukturen neben der Dominanz der Bierkartelle weltweit mit dem 'Einheitsbier'. Es ist ein schöner Kontrast.“ Um den Gästen immer wieder Neues zu präsentieren, gibt es im Bottled vier mal im Jahr neue Craftbier-Sorten. Da es für Inhaber Henrik Schrage immer noch ein Nischenprodukt ist, legt er Wert auf Sorten, die nicht unbedingt im Supermarkt zu kaufen sind. „Ich suche die Biere immer zur Saison passend aus. Ich hatte schon das Hamburger „Ratsherrn“, das „Black Flag Imperial Stout“ aus Berlin oder Craftbiere aus Schottland. Sie unterscheiden sich alle im Geschmack, damit für jeden etwas dabei ist.“ Dass das IPA, also das India Pale Ale, ein helles, stärker eingebrautes Pale Ale, das beliebteste Craftbier ist, ist laut Schrage kein Geheimnis. „Viele wollen probieren, und mittlerweile gibt es auch schon Fusionen unter den Bierstilen. Ein dunkles IPA zum Beispiel. Die Leute sind offen für Neues.“

Was gibt es für Trends in der Craftbier-Szene? Im 8 ½ ist das „Hamburger Great Escape“, ein IPA, das bestverkaufte Craftbier und hat den früheren Favoriten „Pinkus Müller“ aus Münster auf Platz 2 vertrieben. Miro Bauhaus: „Am Ende geht es um den Geschmack, nicht um die Marke oder die Brauart. Und das hebt jedes dieser Craftbiere von anderen herkömmlichen Bieren ab.“ Adrien Renauldon: „Neue, verrückte Geschmacksrichtungen gibt es, aber es ist schwierig zu sagen, wie der Trend weitergeht. Der IPA-Hype ist hoch, den Rest kann man schwierig einordnen.“ Er will es demnächst mit Vintage-Bieren versuchen, die in der Flasche weiter reifen und den Geschmack mit den Jahren verbessern. Damit Osnabrücker neue Bierstile und Geschmacksexplosionen entdecken können, veranstaltet der Biersommelier im Hopsession und im Zauber von OS auch Bier-Tastings zu verschiedenen Themen. Dabei wird in netter Runde eine Auswahl an Bieren in Gruppen verkostet. Die Teilnehmer erhalten dabei spannende Informationen und können anschließend im Laden ihr Lieblingsbier kaufen. „Die Tasting kommen richtig gut an, wir sind schnell ausgebucht. Im Januar gibt es Themenabende wie „Belgischer Bierstil“ oder „Bier quer Beet“.“ Osnabrücks Craftbier-Community wird größer. STADTBLATT 1.2018 17


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Gefährliche Zone: Hans Groen, Ecke Rudolfund Koksche Straße: „Der Verkehrsraum müsste anders aufgeteilt werden!“

Vollgas durchs Viertel Ihr Kampf dauert schon lange, und es ist kein Ende in Sicht: Anwohner der Rudolfstraße wehren sich gegen Berufsverkehr, der hier nichts zu suchen hat – und bei der Umfahrung des Rosenplatzes nicht zuletzt Kinder gefährdet. TEXT HARFF-PETER SCHÖNHERR | FOTO JACOB MASON

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s gibt Straßen, die haben zwei Gesichter. Die Osnabrücker Rudolfstraße ist eine von ihnen. Wer die schmale Nebenstraße um die Mittagszeit sieht, am frühen Nachmittag, könnte denken: nett, ruhig, wenig los. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Denn zu Arbeitsbeginn und nach Feierabend bricht hier die Hölle auf. Dann ist am Rosenplatz Stau-Chaos, und Hunderte suchen Schleichwege. Nur dass sie dabei eben nicht schleichen. So wie an diesem Mittwoch Ende Oktober. Es ist Viertel vor 7, und besonders auf dem Teilstück zwischen Kokscher und Spichernstraße geht es zu wie am Set von „Fast & Furious“. 30er-Zone? Egal. Dass nur minimale Zeitersparnis dabei rauskommt, wenn überhaupt? Egal. Dass Kinder unterwegs sind, zur Schule? Egal. Fahrradfahrer? Werden weggehupt. Und dann rammt sich auch noch dieser ProllGolf ins Gefecht, tiefergelegt, aggressiver Auspuffsound, Petrolhead-Logo „Sourkrauts“ riesig groß auf der Frontscheibe. Ist halt geil, mal eben schnell bis zur nächsten Ecke Vollgas zu geben. Sicht? Keine. Reaktionszeit? Keine. Denken? Abgeschaltet. Ina Gehrs, die gerade ihre beiden Kids zur Rosenplatzschule gebracht hat, wie jeden Morgen, kopfschüttelnd: „Der Verkehr hier? Katastrophe! Und es wird immer schlimmer.“ Und dann zählt sie auf: Gestank, Parken in zweiter Reihe ... Elif Ucan, auch sie mit Kind unterwegs: „Furchtbar!

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Bremsschwellen müssten die hier hinbauen!“ Ewald Berendt sieht das genauso. Der ältere Herr, auch er Anwohner, mit Blick auf einen Kombi, der direkt in der Einmündung zur Kokschen Straße parkt: „Ja, die Probleme hier nehmen zu. Auch der Lärm. Gut, dass nicht alle meine Fenster zur Straße rausgehen.“ Fünf Straßen treffen hier sternförmig aufeinander. Wenige Minuten zuvor haben Begleitschutz-Eltern sich hier als Sperre in den Strom der Fahrzeuge gehackt, sonst wären ihre Kids nie auf die andere Seite gekommen.

„Erst wenn die Schwelle den Leuten unten den halben Wagen wegreißt, fahren sie langsamer.“ Hans Groen Einer der profiliertesten Kämpfer für eine Besserung der Lage ist Hans Groen. Er kämpft schon seit fast anderthalb Jahren. In seinem Mail-Verkehr mit der Stadt stehen Sachen wie: „total untragbar“, „keine Zeit und Nerven mehr, uns ständig zu wiederholen“ und „die Hoffnung stirbt zuletzt … obwohl wir hier ja im Lande der Auto-Anbeter wohnen“. Gut, eine Weile stand hier ein Dialog-Display, das die richtige Geschwindigkeit mit einem „Danke!“ belohnte – mit, so die Stadt, „positivem Ef-

fekt“. Es gab auch Radarmessungen. Aber das wars dann auch. Groen: „Es gibt sogar einen Elternbrief, in dem Rosenplatzschule und Polizei schreiben, dass unsere Kinder nur noch zu Fuß zur Schule kommen sollen, nicht mehr mit dem Fahrrad, das sei zu gefährlich.“ Ginge es nach den Anwohnern, kämen hier nicht nur weitere 30er-Schilder hin, sondern auch Bremsschwellen, „Berliner Kissen“. Aber in der „Verkehrsbesprechung“ der Stadt, Anfang November, wurde das abgebügelt. Man bringe „zunächst“ 30er-Piktogramme auf die Fahrbahn auf. Groen winkt ab: „Die werden dann zugeparkt, sodass keiner sie sieht. Und wer sie sieht, hält sich nicht an sie. Erst wenn eine Schwelle den Leuten unten den halben Wagen wegreißt, fahren sie vernünftig.“ Die Stadt dazu: Von baulichen Maßnahmen sehe man „derzeit“ ab, da „nur kurz abgebremst und anschließend wieder beschleunigt wird.“ Katja Brunkhorst, Groens Frau, findet das unlogisch: „Uns rechnet man vor, was wir angeblich nicht brauchen, was angeblich nicht üblich ist – Schilder mit Kindern drauf, Rampen auf den Straßen. Und in ,reicheren‘ Stadtteilen, am Westerberg zum Beispiel, gibt’s das alles in Fülle.“ Das könne, hat sie der Stadt geschrieben „wütend machen“. Groen: „Der Verkehrsraum müsste anders aufgeteilt werden. Osnabrück ist noch immer viel zu autofixiert.“ Brunkhorst: „Wir hatten schon vor, Leichenumrisse auf die Straße zu malen. Aber wir haben bald keine Kraft mehr.“ Pause. „Vielleicht ziehen wir weg, wenn unsere Tochter die Grundschule hinter sich hat.“ Vielleicht in Groens Heimat. Groen kommt aus Holland. Ein Radfahrerland. Und die Stadt? Trotz mehrfacher Anfrage: Schweigen. Aber das ist ja auch eine Antwort.


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Unter den Wolken Was ein Dampfer-Stammtisch ist? Wer das wissen will, muss Samstags ins „Shock Records & Coffee“. Wir wollten es wissen. Hier das Ergebnis. TEXT | FOTOS LENA DUVENDACK

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itte, was? Wohin? Was willst du da? Ungefähr so sind die Reaktionen, als ich von meinen Samstagabendplänen erzähle. Denn ich gehe heute zum Dampftisch. Der Dampfer-Stammtisch ist eine neue regelmäßige Veranstaltung im „Shock Records & Coffee“. Dort, wo sonst Musikinteressierte ihre Platten und ihren Kaffee beziehen, sind die Freunde der EZigarette jeden ersten Samstag im Monat zum Stammtisch eingeladen. Die Idee zu dazu kam Alexander „Schnalli“ Schröder und Carolin Hermjohannknecht, den beiden Köpfen des Cafés, durch Caros Familienangehörige. „Jemand aus meiner Familie hat einen Versandhandel für Dampferzubehör. Und nachdem ,Fundament‘ hier raus war, kam uns die Idee, die Vitrinen mit den Liquids in den Laden zu nehmen.“ Fundament, ein kleiner Laden für gebrauchte Platten, ist aus Shock Records & Coffee in ein Ladenlokal in der Nachbarschaft gezogen. Also war genug Platz für neue Ideen. Eine kleine Lounge entstand, mit einer Mini-Bibliothek für Bücher über Musik – und mit Aromen für E-Zigaretten ... Heute sitzen an einem der Tische Lars und Michael, umgeben von einer großen Wolke. Was sie

dazu gebracht hat, am Samstagabend zur Prime Time dampfend im Shock zu sitzen? Lars: „Neugier. Um mal zu schauen, was die Anderen so dabeihaben und uns auszutauschen.“ Michael fügt hinzu: „Shock macht immer coole Sachen. Erst die Silent Reading Party, die ich super finde, und jetzt dieser Stammtisch. Ich bin immer neugierig, wenn ich eine neue Veranstaltung sehe.“ Themen sind unter anderem Modelle, Stärken, Mischverhältnisse. Doch stören die E-Zigaretten nicht? Im Gegensatz zu normalem Zigarettenrauch sieht der Dampf zwar imposant aus, jedoch riecht er eher dezent. Dampfer dürfen im Shock Records & Coffee auch außerhalb des Stammtischs rauchen, allerdings mit einer Ausnahme, wie Caro erklärt: „Wenn Kinder anwesend sind, dulden wir das Dampfen nicht. Ansonsten geht das immer.“ Ein weiterer Besucher des Dampftischs ist ArNa, welches Aroma solls heute sein?

Dampf statt Rauch Drei Fragen an Carolin Hermjohannknecht Was brauche ich, um meine Dampferkarriere zu starten? Als erstes braucht man die Motivation, das normale Rauchen zu stoppen oder zu reduzieren. Dann braucht man jemanden, am besten aus dem Bekanntenkreis, der Erfahrung hat oder eben diesen Stammtisch. Es gibt Hunderte von Geräten und Geschmackssorten. Das ist zum Teil wie ein Autokauf. Wo man im Nachhinein noch ein wenig Tuning aufstockt. Was hebt den Dampferstammtisch im Shock von anderen Stammtischen ab? Die lockere Atmosphäre. Anfänger, Profis... alle sind bei uns willkommen. Haben die Dampfer in fünf Jahren die Raucher verdrängt? Vielleicht nicht verdrängt, aber derbe reduziert.

thur. Vor ihm auf dem Tisch hat er gleich vier E-Zigaretten liegen, in verschiedenen Größen und Formen. Dies startet sofort eine angeregte Diskussion über die Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle. Arthur ist ein Stammtischprofi, denn er ist nicht nur da, um sich mit anderen Dampffans auszutauschen, sondern auch um seine eigene Stammtischreihe vorzustellen. Mir wird erst jetzt bewusst, wie groß die Community anscheinend ist. Am Ende des Abends, auf dem Weg nach Hause, schnuppere ich nochmal kurz an meinen Klamotten. Ein Hauch von Fruchtaroma ist noch vorhanden, aber ansonsten nix. Ich bin angenehm überrascht von den Dampfern.

Wolken, Wolken, Wolken: Arthur, Michael, Carolin und Lars nebeln sich ein

STADTBLATT 1.2018 19


familiensache

FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

Das Jahr 2018 steht in den Startlöchern. Das wirft die dringende Frage auf: Lieber traditioneller Wandkalender oder moderner Handy-Organizer? Klar, bei einem Wandkalender ist nicht viel zu beachten. Für jedes Familienmitglied eine Spalte, Termine eingetragen – fertig. Schön übersichtlich. Doch man verschreibt sich auch mal. Und wenn das erste Smartphone ins Haus gelangt und alles digital und superschnell abrufbar sein muss, sind analoge Modelle aus Hochglanzpapier (womöglich nicht mal online bestellt, sondern von einem Familienmitglied, das noch nicht in der digitalen Revolution versunken ist, selber im Laden gekauft) natürlich nicht mehr zumutbar. Ganz klar: Es muss

Analog oder digital? Schwer zu entscheiden ... was Zeitgemäßeres her! Ein Blick in den App-Store: Eine riesige Auswahl an Familienkalendern. Jetzt nur noch, sagen wir, zwischen dem „FAMANICE“ (in pastelligem Grün gehalten) und der „FamilyWall“ (wirkt recht formell ) entscheiden. „Bestimmt kostet das was“, sagst du dann schnell (stimmt meist nicht) „oder wir holen uns einen Virus“ (möglich), und hängst wieder den Umblätter-Kalender an die Wand. „Außerdem wird man da ausspioniert ...“ Aber ein Schritt ins digitale Neuland lohnt sich: Du kannst gemeinsame To-Do-Listen erstellen und abhaken, Schulnoten (und Vorbereitungen dafür) eintragen, natürlich auch Termine. Also lieber unkompliziert, aber mit dem lästigen Problem der zu kleinen Felder? Oder digital mit, je nach Eltern, verschieden hoher Einlernzeit? Du hast die Wahl. HANNAH-SOPHIE HILDEBRANDT

Gleich ist Training: Rayane, Silke und Karim Chenine, bei den Judo Crocodiles

Innere Stärke Kampfsport für Kinder und Jugendliche: Ein Thema, an dem sich die Gemüter scheiden. Wir treffen Rayane und Karim Chenine, beide machen Judo.

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udo Crocodiles, kurz vor 17 Uhr 30. Rayane und Karim Chenine erzählen. Rayane, 11, Blaugurt, macht Judo seit er 5 ist. Am Anfang „um Selbstvertrauen aufzubauen“, heute ist er in der Niedersachsenauswahl der U 12, trainiert dreimal die Woche. Sein Bruder, 9, Orangegurt, trainiert ebenso oft, auch er fährt für Turniere schon mal bis Sindelfingen oder in die Niederlande. „Ich hab damit angefangen“, sagt er, „um Energie freizulassen.“ Rayanes und Karims Mutter, Silke Chenine, ist Bundespolizistin und macht dienstlich Ju Jutsu: „Kampfsport für Kinder? Finde ich wichtig. Bringt Selbstvertrauen, stärkt das Verantwortungsgefühl, lehrt Deeskalation, Gefahren zu erkennen, ihnen auszuweichen.“ Pause. „Irgendsowas musst du heute schon können. Es passiert ja viel, dort draußen.“ Sie muss es wissen. Sie sieht es täglich. Kampfsport? Viele Eltern sind da erst skeptisch. Denken an Free-Fight-

Mami Moshpit

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Der Januar bringt neues Jahr, hoffentlich auch neues Glück – spielt doch mal im weißen Schnee und mosht mal zu nem guten Stück! Frohes Neues, liebe Gemeinde. Ihr merkt, Mami ist der Reim- und Spielsucht verfallen! Mit der Redaktion habe ich auch Bilder-Roulette gezockt diesmal und daher keine Ahnung, ob gerade ein Schnee- oder MoshBild neben der Kolumne prangt. Bisschen wie das Leben, oder? Man gibt sein Bestes (meistens) und hofft, dass Roger, äh, das Leben das Richtige draus strickt. Und dass am Ende alles gut wird – oder zumindest, dass es noch nicht das Ende ist, wenn noch nicht alles gut ist. Überhaupt: das Werden. Wird ja in Deutschland gerne unterschätzt und dafür lieber „alles Fertige angestaunt“ (Wer wohl?

20 STADTBLATT 1.2018

FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

Familienplanung

Käfigschlachten, in denen es kaum Regeln gibt. An Mini-Rambos. Silke Chenine kann das verstehen. Aber meist dauert es nicht lange, und die Anmeldung ist raus – meist für Klassiker wie Karate, Aikido oder eben Judo, oft bei Breitensport-Vereinen. Chenine: Weil es eben auch hilft, Sozialgefühl aufzubauen.“ Und weil schnell klar ist: jeder Ball- ist weit gefährlicher als Kampfsport. Und, liegt Kinder- und JugendKampfsport im Trend? Ralf Dammermann, Stadtsportbund Osnabrück (SSB): „Schwer einzuschätzen. Einen wirklichen Run drauf sehe ich bei uns nicht. Aber es gibt ja auch viele Privatschulen, und die sind nicht Mitglied bei uns ...“ Schauen wir mal rein, in die SSBStatistik. Karate, von 1996 bis 2017? Fast gleichbleibende Zahlen. Mit Belegungsspitzen in der Alterspanne von 7 bis 14 Jahren, allerdings pro Verein maximal ein paar Dutzend Schüler, deutlich mehr Jungs als Mädchen.

Beim Judo im Prinzip dasselbe, nur dass die Zahlen hier pro Verein zuweilen dreistellig sind. Allerdings: früher auch schon mal deutlich höher waren. Lea Niebusch, Osnabrücker Turnerbund (OTB), relativiert das mit dem Judo ein bisschen: In der Altersklasse 8 bis 12 seien „die Judostunden sehr gut besucht und die Kurse mit teilweise 25 Kindern sehr gut ausgelastet“. Generell registriere man „eine leicht steigende Tendenz der Teilnehmerzahlen“. Auch Hendrik Witte, Osnabrücker Sportclub (OSC), spricht von „gutem Zulauf“. Aktuell habe man „viele Anfragen im Bereich Kickboxen“ – im Januar sind die ersten Kurse für Kinder im Alter von 8-12 Jahren geplant. Wolfgang Herger, Black Belt Academy Osnabrück, Wing-Tjun-Kung Fu, ist einer der Privaten. Die Kids trainieren bei ihm in Altersgruppen von 3 bis 6 Jahre (Pandas), 7 bis 9 (Dragons) und ab 10 (Tigers), und das „ganzheitlich“: „Da geht es nicht nur um Kampfkunst. Es gibt auch Aufgabenlisten für zuhause: Zimmer aufräumen, Medienkonsum einschränken ...“ Vielen Eltern gehe es primär um Disziplin. Rayane und Karim sind derweil auf der Matte – Fallübungen. Ob sie dabeibleiben wollen? „Noch ganz lange!“ HARFF-PETER SCHÖNHERR

Na klar: F.W. Nietzsche). Schnee ist ja Werden schlechthin und Bleiben und Vergehen dazu – quasi das A-U-M der Winter-Natur. Omm! Und auch ein GUTES (!), hartes Brett von einem Konzert, wie neulich durch die „sympathischen Ost-Rocker“ (ihre eigenen Worte) von DŸSE hier an der superwestlichen Hase dargeboten, lässt erfahren, wie Neues entstehen kann. „Und alle machen mit!“, so rufen sie zur Revolution auf im Titeltrack der aktuellen EP „Bonzengulasch“. Und im Bastard-Club machten alle mit! Mamis Augen wurden feucht und das Herz ging ihr auf angesichts einer so schönen, ordentlichen Moshpit. Die kam, blieb eine Weile und ging dann wieder. Raus in die eisige Winterluft, wo das Taxi gefühlt sehr lange NICHT kam. Kinners – geht raus und spielt! Feiert das Werden! Denn jedem Anfang wohnt ein Zauber inne (H. Hesse, geklaut von, na, wem wohl? Richtig!),

Eure Mami K.B. Nietzsche


umwelt GRÜNE GESICHTER So geht Umweltschutz

Judith Heidebreck Grün-Bunte Jugend Bramsche

Ich engagiere mich für Natur und Umwelt, indem ich ... nur biologisch angebaute Lebensmittel vom Hof meiner Eltern esse und in der Grün-Bunten Jugend Bramsche bin. Eine meiner spannendsten Aktionen war ... unser Candle-Light Dinner „Plastic for two“. Wenn mich jemand fragt, was er für die Umwelt tun kann, antworte ich ... dass er/sie bewusster konsumieren soll: Darüber nachdenken, was auf dem Teller liegt, was für Kleidung man

am Körper trägt und ob man wirklich braucht, was man gerade kaufen will! Einer der größten Umweltsünder ist für mich ... die, die Konsumgüter wie Smartphones, Autos etc., Lebensmittel, Fleisch und Kleidung so billig machen, dass die Schwächsten darunter leiden. Wenn ich Bundesumweltministerin wäre, würde ich ... den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft reduzieren und die massenhafte Fleischproduktion einschränken.

Mir gibt Hoffnung, dass ... es bei der Grün-Bunten Jugend und den vielen anderen Jugendorganisationen von Umweltschutzverbänden so viele engagierte Menschen gibt. Ich wünsche mir eine Welt, in der ... mit jedem Leben respektvoll umgegangen wird. Was ich in Osnabrück als erstes verändern würde, wäre... den Autoverkehr zu reduzieren und den Radfahrern Vorfahrt zu geben. INTERVIEW: HANNAH-SOPHIE HILDEBRANDT

Angemessener Platz Der Teampreis beim Stadtradeln ging dieses Mal an die „Kampfradler“. Die 71 Mitglieder des Teams sind insgesamt über 11.000 Kilometer geradelt.

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s ist schon imposant, wenn sich die „Kampfradler“ am Heger Tor zum Fotoshooting aufstellen. Dabei war nur ein Teil des Teams zum Termin gekommen. Sven

Deeken hat die „Kampfradler“ ins Leben gerufen und ist Sprecher des Teams, in seinem gelben Shirt ist er nicht zu übersehen. „Wir nehmen jetzt das vierte Jahr als Gruppe am Stadtradeln teil – eine tolle Idee. Wir sind ein Kreis aus Freunden, Bekannten und Nachbarn, vom Kleinkind bis zur Familie ist alles dabei.“ Das Stadtradeln ist eine bundesweite Fahrradkampagne und wird vom Klima-Bündnis organisiert, dem größten Netzwerk von Städten, Gemeinden

FOTO: MARIO SCHWEGMANN

So sehen Sieger aus: Sven Deeken (ganz links) und die „Kampfradler“

und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas mit über 1.700 Mitgliedern in 27 Ländern Europas. Klimaschutz und Radverkehrsförderung gehen hierbei Hand in Hand. Zwischen dem 1. Mai und 30. September jeden Jahres sind Fahrradfahrende dazu aufgerufen, drei Wochen lang bewusst zu radeln und ihre Strecken zu dokumentieren. Ziel der Kampagne ist es, die „BürgerInnen zur Benutzung des Fahrrads im Alltag zu sensibilisieren und die Themen Fahrradnutzung und

Radverkehrsplanung verstärkt in die kommunalen Parlamente einzubringen.“ Auch Osnabrück nimmt seit einigen Jahren am Stadtradeln teil – genauer gesagt, lädt die Stadt zur Teilnahme ein und die Resonanz ist groß. Im September hatten 482 sportliche Osnabrücker 20 Tage Zeit, um ihre Kilometer beim diesjährigen Stadtradeln zu fahren. Insgesamt kamen in diesem Jahr 98.945 Kilometer zusammen. „14.050 Kilogramm CO2 haben Sie uns damit eingespart“, lobte Stadtbaurat Frank Otte die Radfahrerinnen und Radfahrer während der Gewinnübergabe. Die „Kampfradler“ bekamen als Dank 100 Euro für ein gemeinsames Abschlussgrillen. Insgesamt haben 39 Teams teilgenommen. Den Namen „Kampfradler“ haben sich die Mitglieder bewusst gegeben. Sven Deeken: „Der frühere Verkehrsminister Raumsauer hat sich über Kampfradler beklagt, die Autofahrern das Leben schwer machen. Wir wollen den Namen aufgreifen, aber auf die Probleme der Radfahrer hinweisen.“ Für Sven Deeken und sein Team ist es wichtig, als Fahrradfahrer eine Haltung zu entwickeln. „Wir sind Teil des Verkehrs.“ Daher findet er zum Beispiel Markierungen wie die so genannten Sharrows auf der Lotter Straße sinnvoll. „Da fühlt man sich als Radfahrer sicher und hat einen angemessenen Platz im Straßenverkehr.“ Wie sind die exakt 11.697 Kilometer der „Kampfradler“ eigentlich zustande gekommen? „Für die meistens war es die tägliche Strecke von zuhause bis zur Arbeit. Aber es waren auch einige Rennradtouren mit drin.“ 2018 wollen die „Kampfradler“ wieder stadtradeln. MARIO SCHWEGMANN STADTBLATT 1.2018 21


Mutti Bastard Club

Spitzenduo: Gute Noten für Sascha Lissowski und Thomas Bühner

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reudige Nachrichten für Osnabrücks kulinarische Szene: Zwei Restaurants schafften den Eintrag in die aktuelle Ausgabe des großen Gault-Millau. Ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann: 19 von 20 Punkten bekam Thomas Bühner, Chef vom la vie. 14 Punkte wurden an Sascha Lissowski im Restaurant Friedrich verteilt. Übrigens: Neben dem la vie werden vier weitere lokale Restaurants im Guide Michelin erwähnt: Walhalla, Wilde Triebe, Tatort Engels und Fricke Blöcks. Wo wir gerade bei sehr gutem Essen sind – das neue STADTBLATT live ist am Start. Welchen Rotwein trinken die Osnabrücker am liebsten? Auf was müssen Köche bei gutem Rindfleisch achten? Um den Winter etwas einzuheizen stellt es außerdem scharfe Köst-

lichkeiten von Südamerika bis Asien vor. Und dazu jede Menge Tipps und Adressen über das kulinarische leben in der Stadt und Umzu. Wer auf kulinarische Qualität setzt, sollte unbedingt mal ins IKO aufbrechen. Tom Elstermeyer interpretiert dort traditionelle Speisen auf seine Art neu. Zwischen drei Gängen kann gewählt werden. Hedda kann das Frühstück empfehlen: Neben hausgemach-

Lokalführer: STADTBLATT live erscheint

FOTO: JACOB MASON

what’s new

Redlinger’s Deli&Café Atmosphäre: Bis auf den Bodenbelag wurde alles renoviert. Zusammen mit seinem Vater hat Inhaber Henning Wiehemeyer das Beste aus der kleinen Lokalität geholt. Ein cleaner Industrielook, Pflanzen schmücken die Fenster. Besonders schön ist die kleine Sitzecke im alten Gemäuer, das durch die Renovierung zum Vorschein kam. Angebot: Redlinger’s Deli&Café setzt auf ein gesundes, vollwertiges Mittagsangebot. Leichte Kost, frischgepresste Säfte und Smoothies, dampfender Kaffee aus der Siebträgermaschine. Das Konzept sieht vor, gerade für die kurzen Pausen während der Arbeit die perfekte Anlaufstelle zu sein. Neben frischbelegten Sandwiches gibt es die gesunde Variante des „Pumpkin Spice Latte“. Alles To-Go, wenn es schnell gehen muss. „Wir konzentrieren uns auf saisonale Produkte, somit ändert sich das Sortiment regelmäßig“, so Henning Wiehemeyer. Besonderheit: Schon mal was von Buddha Bowls gehört? Bei dem Trend aus den USA handelt es sich um mit gesunden Leckereien gefüllte Schalen. Beispielsweise mit Pulled Chicken, Reis, Mais, Avocado und hausgemachter BBQ Soße. TEXT: CAROLIN RUPP

P Redlingerstraße 11, Mo.-Sa. 11-19h

Name: Im Personalausweis steht Karin, aber alle nennen sie Mutti. Sonst gibt’s Ärger. Funktion hier: Mädchen für alles. Dabei seit: 14 Jahren. Wie kam’s? Vorher habe ich noch im DK Dance gearbeitet und wurde danach von Schnalli übernommen. Das war gut, denn das Haus ging durch so viele Hände, und keiner wusste mehr, wo was war. Am meisten bestellt wird ... Astra Rotlicht, aber kommt auch auf’s Publikum an. Mein persönliches Lieblingsgetränk: Kaffee. Morgens, mittags und abends. Nach Feierabend ... Bewege ich meinen zuckersüßen Arsch nach Hause. Ich habe das große Glück, meine beiden Enkelkinder miterziehen zu können. Ich übernehme den Tag, und wenn mein Sohn nach Hause kommt, geh ich zur Arbeit. Meine Lieblingsmusik während der Schicht: Das ist ganz stimmungsabhän-

ter Granola, gibt es edelste Käse- und Wurstsorten mit knusprig warmem Brot aus dem Holzofen. Es bleibt lecker: Saro-Betreiber Roulat Nabo bringt mediterranes Flair in den kalten Winter. Zum Jahreswechsel eröffnet seine neue Pizzeria Nola, die sich auf typisch neapolitanische Pizzen konzentriert. Wer in Neapel diesen Gaumenschmaus erleben durfte, darf sich freuen. Nicht nur Neapel, auch Berlin bringen wir nach Osnabrück. Im ehemaligen „Unter Kollegen“ zieht zum Jahreswechsel der Döner-Laden Made in Bärlin ein. Dieser erinnert eher an einen stylischen Szenetreff als eine weitere Dönerbude. Graffiti an den Wänden, Qualität statt Quantität. Ist mal einen Besuch wert, findet Hedda. Ein ganz großes Vergnügen verspricht das Kulinarische Kino mit „Paris kann warten“ (23./24.1., Lagerhalle). Die köstliche Roadmovie-Romanze wird in Verbindung mit einem Dreigangmenü von Küchenchef Mehmet Örser im Saal des Kommunikationszentrums gezeigt. Karten sind nur im

Schauen & Speisen: Kulinarisches Kino mit „Paris kann warten“

gig, aber ich steh auf die alten Schinken aus den 60ern und 70ern. Den Promi hätte ich gerne mal an den Tresen: Peter Maffay! Dann würde ich aber auch alle anderen Gäste rausschmeißen, wenn der hier sitzen würde (lacht). Zum Abschalten ... Ich bin schon jahrelang Hundefriseurin. Das ist für mich Entspannung pur und ein reines Hobby. INTERVIEW: CAROLIN RUPP

FOTO: JACOB MASON

theken-talk

FOTO: JACOB MASON

FOTO:MICHAEL HOLZ

FOTO: STEFANIE HIEKMANN

what’s up by Hedda Horch

Tagesstarter: Frühstück im IKO bei Tom Elstermeyer Vorverkauf in der Lagerhalle und nur noch für den 23.1. erhältlich. Freunde des Casablanca in Bad Iburg dürfen sich freuen: Noch bis Frühjahr bleibt die Kultkneipe geöffnet und geht somit in die Verlängerung. Also noch schnell einen Besuch abstatten und Falafel futtern! Das Casa zählt zu den szenigen Gastro-Dinos, genauso wie der Unikeller unter dem Osnabrücker Schloss. Sebastian Werkmeister blickte Mitte Dezember auf 40 Jahre Biertrinken und mehr im urigen Kellergewölbe zurück. Echt 'ne Institution! Für diejenigen, die an Weihnachten und Silvester noch nichts vor haben und etwas Inspiration brauchen – unser Überblick des alljährlichen Partymarathons zum Jahresende ist im Veranstaltungskalender auf Seite 44 und 45 zu finden. Viel Spaß und einen guten Rutsch!

Bis die Nächte …


LOKALRUNDE

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HOTEL | RESTAURANT | TAGUNGEN | FEIERN


Reineke Fuchs: Wollen auch außerhalb Osnabrücks durchstarten

FOTO: ANDREAS HORNOFF

Frisch gekürte „Rock in der Region“-Gewinner: das Duo From Willows

FOTO: MARCO GAUSMANN/MUSIKBU � RO

musik

We Spread Shiny Shit arbeiten gerade an neuen Bad Ass Pop-Songs

Vier für 2018 Es gibt so viele tolle Osnabrücker Bands, aber diese vier sollte man im nächsten Jahr besonders in Auge und Ohr behalten.

v

or ziemlich genau fünf Jahren gewann eine junge Band namens Hi!Spencer den „Rock in der Region“-Contest. Seitdem hat sich viel getan. „Über die fünf Jahre wurde alles in kleinen, bedachten Schritten größer und größer“, erinnert sich Malte Thiede, Gitarrist und zweiter Sänger. Im abgelaufenen Jahr spielten Hi!Spencer beim „Open Flair“Festival, supporteten Montreal und absolvierten schließlich ihre erste eigene Deutschlandtour. „Da kneift man sich ab und an mal gegenseitig in den Arm und denkt daran zurück, wie man in der gleichen Konstellation in der Schule Bon Jovi gecovert hat“, sagt Thiede. Zuletzt wurden zwei Singles veröffentlicht, die Vorboten des im nächsten Jahr erscheinenden, zweiten Albums sind. „Richtung Norden“ schaffte es zudem auf den Sampler der Dezemberausgabe von VISIONS. Und was nehmen sich Hi!Spencer für 2018

24 STADTBLATT 1.2018

vor? „Ein Album schreiben und aufnehmen, so viele Konzerte spielen, wie es nur geht. Und weiterhin jedem Konzertveranstalter ernstgemeint Danke sagen, wenn er einen Kaffee in den Backstageraum stellt.“ Die Gewinner des diesjährigen „Rock in der Region“ heißen From Willows. Das aus Johannes Horas Möllers (Gesang, Gitarre) und Richard Meier (Schlagzeug) bestehende Duo gibt es seit 2013. From Willows waren von Beginn an als Zwei-Mann-Band geplant. „Limitierungen fordern die eigene Kreativität“, erklärt Johannes. „Man muss unkonventionell schreiben und spielen.“ So ist Johannes’ Gitarre speziell gestimmt und wird sowohl durch einen Gitarren- als auch einen Bassverstärker gespielt. Die Einflüsse der Band reichen von PostHardcore über Black Metal bis zu Royal Blood. Der erste Platz bei „Rock in der Region“ 2017 garantiert den bei-

Pläne? Hi!Spencer nehmen ein neues Album auf

den Auftritte beim kommenden Talge Open Air und dem Fairytale Open Air. „Und die 1000 Euro Fördergeld kommen in unser Sparschwein für das Debütalbum, das wir im nächsten Jahr aufnehmen wollen“, sagt Johannes. Im Mai feierten We Spread Shiny Shit die Veröffentlichung ihrer ersten EP „Insomnia“ im Zauber von OS. Sängerin Nhat Vi Nguyen nennt die Musik des Quintetts Bad Ass Pop. „Unsere Songs sind Pop, inspiriert von allem, was wir aus HipHop, Soul, Reggae, Indie und mehr gut finden.“ „Insomnia“ kam auf Wavemen Records, dem Label von Moritz Esche, heraus. „Mo war schon immer eine große Hilfe,“ sagt Nhat Vi. „Wir haben uns sehr gefreut, als er uns anbot, uns nicht nur als Freund, sondern auch als Label zu unterstützen.“ Nach der Release-Party ging es für We Spread Shiny Shit auf Tour durch Deutschland. Aktuell arbeitet Nhat Vi mit dem Berliner Produzenten Bruno Breitzke an neuen Songs, eine Tour im neuen Jahr ist ebenfalls in Planung. Bei Reineke Fuchs drehen sich die Uhren etwas anders. Das Quartett spielt zwar in klassischer Bandbesetzung, allerdings kommt ein Fuchs hinzu, der für Entertainment auf der Büh-

ne sorgt. Angefangen hat es mit Julian Licher als Singer-Songwriter. Dann kamen Jannik Schäfer, Ric Caliolio und Aaron Deux dazu. „Jannik und ich sind stark durch Tocotronic und Tomte beeinflusst“, sagt Julian. „Aaron und Ric kommen aus etwas verkopfteren Richtungen wie Fusion und Jazz.“ Auch was Auftritte angeht, gehen Reineke Fuchs ungewohnte Wege. So spielte man im letzten Jahr sowohl im Zoo als auch in der Diözesanbibliothek. „Im Zoo haben Eltern mit ihren Kindern zu unseren nachdenklichen Liedern getanzt“, erinnert sich Julian. „Und in der Bibliothek bestand unser Publikum aus Nonnen und Pastoren.“ Für das neue Jahr ist ein Album in Planung. Am 3.2.2018 spielen Reineke Fuchs im Dirty & Dancing. „Wir wollen ein geiles Album aufnehmen, auf den Festivals der Umgebung spielen und auch außerhalb Osnabrücks durchstarten“, fasst Julian zusammen. „Ansonsten hoffen wir, wieder mit Leuten zusammenzukommen, die uns einladen, an Orten zu spielen, an denen man sonst nicht spielt.“ Bis dahin kann man sich das sensationelle Video zum Song „Wenn wieder nichts passiert“ auf YouTube ansehen. MALTE SCHIPPER


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Barfuß oder Lackschuh Allein mit seiner Akustikgitarre erschafft die FingerstyleLegende Jon Gomm einen fulminanten Bandsound.

d

ie Umstände für seine musikalische und künstlerische Sozialisation meinten es gut mit Jon Gomm. Der Vater des englischen Gitarristen und Sängers war Musikjournalist und nahm den kleinen Jon oft mit zu Konzerten und hinter die Bühne. Dort traf der Jon dann auf Legenden wie B.B. King, Jack Bruce oder Walter Trout. „Von diesen Leuten habe ich gelernt, dass Musiker zu sein einen Wert für sich darstellt“, erinnert er sich. „Und dass es etwas anderes bedeutet, als ein erfolgreicher Popstar zu sein.“ Vor allem Walter Trout wurde zum Helden von Gomm, der bereits mit vier Jahren klassischen Gitarrenunterricht erhielt. Er kaufte sich eine Strat und lernte alle Trout-Licks. Eine andere Inspiration war der Gitarrist Michael Hedges. Ähnlich wie Hedges benutzt Gomm seine Akustikgitarre auch als

Schlaginstrument sowie Bass- und Synthie-Begleitung. „Als ich sah, wie jemand Schlagzeug auf der Gitarre spielt, war es um mich geschehen“, sagt er. „Jedes Mal, wenn ich gesehen habe, wie jemand die Gitarre ‚falsch‘ eingesetzt hat, wollte ich das auch machen.“ Seit 2003 veröffentlicht Gomm seine Musik. Neben eigenen Songs spielt er auch sehr eigene Coverversionen von Radiohead, Sting oder Bob Marley. Zu seinen Fans gehören so unterschiedliche Leute wie Schauspieler Stephen Fry, Jon Anderson (Yes) und Randy Blythe (Lamb Of God). Zuletzt erschien 2013 das Album „Secrets Nobody Keeps“. Der amerikanische Fingerstyle-Gitarrist Andy McKee sagt über Gomm, der auch einen Abschluss in Jazz hat: „Musik machen kann eine Schlacht zwischen Technik und Gefühl sein. Außer man ist Jon Gomm. Dann

Sechs Leben Heavy Poppunk. Diese Genrebezeichnung wählten Grizzly, um sich jeder Kategorisierung zu verweigern, jeden Anflug von Schubladendenken im Keim zu ersticken.

m FOTO: SAMUEL MINDERMANN

an würde dem Sextett nicht gerecht werden, wenn man sie einfach in die Melodic Hardcore-Ecke zu The Amity Affliction und Konsorten stellen würde. Es las-

sen sich zwar viele typische Merkmale feststellen, unter anderem das Wechselspiel zwischen cleanem Gesang und Shouts, welches von zwei verschiedenen Sängern dargeboten

FOTO: MAREK ZAWROTNY

musik

Jon Gomm tritt immer mit der gleichen Gitarre auf – sie heißt Wilma kann man die kompliziertesten Passagen schreiben, die auch noch eine herzerweichende Melodie haben.“ Gomm selbst sagt: „Ich versuche einfach, mir vorzustellen, dass ich noch nie zuvor eine Gitarre gesehen habe.“ Für alle Songs benutzt er die gleiche Gitarre, die auf den Namen Wilma hört.

Und der Engländer hat noch einen anderen Spleen: Er tritt ausnahmslos barfuß auf. „Das ist zum Ritual geworden“, sagt er. „Ich kann nicht vergessen, dass ich gerade auftrete, weil ich barfuß vor so vielen Leute stehe.“

wird – doch für Melodic Hardcore sind die Songs von Grizzly zu poppig. So komisch es im Genre-Kontext klingt, aber die Melodien verbreiten gute Laune, wie man es von Poppunkern aus dem letzten Jahrzehnt kennt. Von diesen hat man sich ebenfalls die treibenden Beats und die mitsingbaren Refrains geborgt. Damit ließen sich schon die Fans der Emil Bulls im November im Rosenhof überzeugen. Dieser SupportSlot war nur eine Etappe beim raschen

Aufstieg der Karlsruher. Schon vor dem Erscheinen des Debüts „Kidlife Crisis“ gewann das Sextett im „Circus HalliGalli“ oder im Vorprogramm von The Story So Far eine Menge neuer Fans. In Folge dessen stürmte ihr Album die Bestenlisten von iTunes und Amazon. Nun greifen Grizzly ohne jede Deckung an: Für den 19. Januar ist das zweite Album „Polaroids“ angepeilt, von dem mit „Til Sunrise“ schon ein Track veröffentlicht wurde, der die typischen Merkmale eines Hits aufweist, dabei aber seine Poppunk- und Metalcore-Wurzeln nicht verleugnet. Nur einen Tag nach der Albumveröffentlichung steht ein Auftritt in Osnabrück an, der im Rahmen ihrer „How To Fuck Up 6 Lives At Once Tour“ stattfindet. Der Name wird das Pensum der Gruppe im kommenden Jahr wohl ziemlich gut wiederspiegeln, da die Band mit ihren eingängigen Tracks und unwiderstehlichen Melodien, die dabei aber immer eine klare Kante haben, hoffentlich einen bleibenden Eindruck bei Konzertveranstaltern und Labelbossen hinterlassen wird und man Grizzly, gerne auch bei wärmeren Temperaturen, auf einigen Äckern der Republik wiedersehen würde. Feierwütige Freunde von Poppunk, Metalcore, Post Hardcore und moderner Rockmusik sollten definitiv mal ein Ohr riskieren.

MALTE SCHIPPER

P 30.1., Lagerhalle

PHILIPP GRAVENHORST

Mitsingen + Schreien = Grizzly 26 STADTBLATT 1.2018

P 20.1., Bastard Club


Das Bühnenjahr startet mit einem echten Highlight. Purpendicular begrüßen einen ganz besonderen Gast auf der Bühne: Deep PurpleDrummer Ian Paice.

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Soul aus Bristol: Hannah Williams and The Affirmations

gischer Spielstil hat in Sachen Geschwindigkeit, Groove und Härte schon Mitte der 60er Maßstäbe gesetzt. Als Linkshänder und Liebhaber überdimensionaler Kesselgrößen, ist Paice allein optisch schon ein Erlebnis. Durch das Drum-Intro in Deep Purples „Fireball“ erhielt Paice den Spitznamen „Crazy Foot". Sein Einfluss auf die heutige Drummergeneration reicht vom analogen Retro-Rock bis zum Highspeed-Metal jenseits der 200 beats per minute. Nachdem er 2012 einen Gastauftritt bei Purpendicular hinlegte, fand der unter anderem noch bei Whitesnake und Gary Moore gastierende Paice Gefallen an den Spielkünsten der Iren. Selbst Ritchie Blackmore hat nichts an der Tribute-Band auszusetzen, deren Name sich am 15. Deep Purple Studioalbum anlehnt – ungewöhnlich, kritisiert Blackmore doch wie üblich alles, an dem er nicht beteiligt ist. Natürlich spielen sich Purpendicular durch sämtliche Klassiker der von Purple initiierten Rockgeschichte: Wenn „Child In Time“, „Woman From Tokyo“ oder das gnadenlos überstrapazierte „Smoke On The Water“ aus dem Bastard Keller dröhnt, muss man kein Schlagzeuger sein, um daran Gefallen zu finden. Schnalli, wer kommt als nächstes? Lars Ulrich bei Nutellica? MARCO BÄCKER P 28.1., Bastard Club

Liebe, Wut und Sinneslust Hannah Williams and The Affirmations bringen Emotionen auf die Bühne und Jay-Z dazu, anzurufen.

r FOTO: TOBIAS VOGEL

rst im April 2017 erscheint mit „Infinite" das aktuelle Album der britischen Hardrock-Legenden Deep Purple. Nach 50 Jahren Bandgeschichte sitzt noch immer ein gewisser Ian Paice an der Schießbude. Das allein scheint ein kleines Wunder, doch es kommt noch besser: Eine von insgesamt sieben exklusiven Shows von Purpendicular, der meistgebuchten Deep Purple TributeBand der Welt, findet im Osnabrücker Bastard Club statt – und der PurpleDrummer ist dabei. Manche werden nun ungläubig zum Smartphone greifen und feststellen, dass es sich nicht um einen schlechten Scherz handelt. Man stelle sich vor, Robert Plant würde im Ostbunker einen Gesangs-Workshop geben. Das grenzt an eine Sensation, und so ist es auch bei Ian Paice. Einzig die Tatsache, dass er das Schicksal aller Schlagzeuger teilt – nämlich nicht im Fokus der Fernsehshows, Fotografen und Groupies zu stehen – verhindert eine Massenpanik beim Eintreffen des Tourbusses. Sein ener-

„Smoke On The Water“ in Osnabrück – Purpendicular kommen mit Ian Paice

FOTO: RECORD KICKS

Königlicher Besuch

&B und Soulmusik waren in England schon immer ein großes Ding. Die „Northern Soul“-Szene entstand in den späten 1970ern und machte die Soul-Sänger der 1960er zu ihren Helden. Tanzveranstaltungen mit Soulmusik verbreiteten sich überall auf der Insel, die sogenannten Soul-Allnighter gibt es noch immer, inzwischen sogar in Deutschland, und auch der Kult um die alten Soul-Platten ist ungebrochen. Vor allem rare Singles erreichen schon mal einen Preis von mehreren hundert Euro pro Exemplar. Mit den aus Bristol stammenden Hannah Williams & The Affirmations hat das Gleis 22 nach längerer Zeit mal wieder eine stimmstarke Soul-Sängerin mit hervorragender Band inklusive Bläsern und Backgroundsängerinnen auf dem Programm. Sie treten erfolgreich in Clubs und auf Festivals in ganz Europa auf, ihr zweites Album „Late Nights & Heartbreaks“ sorgte in der Deep-Funk-Szene für Aufsehen. Wie schon bei Amy Winehouse hört man auch bei Hannah Williams und ihrer Band, dass sie viel von Klassikern wie Al Green, Otis Redding und Etta James übernommen haben. Die Sounds sind vielfältiger und funkyer als die oft sehr dogmatischen Playlists der Northern-Souler, aber der Einfluss der Soulgrößen aus dem amerikanischen Süden ist immer deutlich hörbar. Soulmusik klang hier immer etwas bodenständiger, bluesiger und

Gospel-hafter als im Norden, wo das Plattenlabel Motown erfolgreich die Cappuccini-Version der schwarzen Musik erfand. Auf dem Album gibt es Eigenkompositionen vom klassischen SouthernSoul bis zur Psychedelic-Funk-Coverversion „Dazed And Confused“, ein Song des New Yorker Folkrock-Musiker Jake Holmes, der in der Version von Led Zeppelin bekannt wurde. Am 27. Februar war der Tag, an dem Jay-Z zum Telefon griff und Hannah anrief. Aber die hörte ihr Telefon nicht klingeln, denn sie war gerade mit einem Chor der Hochschule, an der sie unterrichtet, in einem Bus auf dem Rückweg von einem Chortreffen. Der Herr bat um Rückruf … Und um Stillschweigen, denn es ging darum, den Titelsong von Hannahs Album auf seinem Album „4:44“ zu verwenden, das als Überraschungscoup in diesem Sommer erschien. Dass es nicht nur um ein Sample von ein paar Sekunden ging, sondern fast der komplette Song „Late Nights & Heartbreaks“ von JayZ für den emotionalen Titelsong übernommen wurde, in dem er sich für einen Seitensprung bei seiner Frau Beyoncé entschuldigt, erfuhren Hannah und die Band erst, als sie am Veröffentlichungstag das erste Mal das Album hörten. Einen besseren Beweis, dass ihre Musik voller Soul ist, können Hannah und die Band wohl kaum bekommen. ROGER P 26.1. Münster, Gleis 22 STADTBLATT 1.2018 27


musik Ten Years After haben schon beim legendären Woodstock Festival gespielt

Western im Orchestergewand Wo anfangen, wenn man ein Programm unter dem Titel „The Best of Ennio Morricone“ zusammenstellen muss? Dutzende Soundtracks stehen zur Wahl.

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In diesem Jahr feiert die Bluesrock-Institution ihr 50jähriges Jubiläum. Dazu erscheint das erste Studioalbum von Ten Years After seit neun Jahren.

i

hre wahre Geburtsstunde erlebte die von den Brüdern Alvin und Ric Lee in Nottingham gegründete Band auf dem Woodstock Festival 1967. Ihre zehnminütige Zugabe „I’m Going Home“ ist sowohl auf dem Album als auch im Dokumentarfilm zu hören. Auf dem legendären Newport Jazz Festival durften Ten Years After als erste Rockformation spielen, und auch auf dem „Isle Of Wight“Festival waren sie dabei. Über die Jahre entwickelte sich die Band zu einem der größten Namen im Bluesrock mit Hits wie „I’d Love To Change The World“, „Choo Choo Mama“ oder „The Hobbit“. 1974 stieg Alvin aus, was das Ende von Ten Years After bedeutete. Später kam es immer wieder zu Reunion-Konzerten, eines sinnvoller Weise 1994 beim „Eurowoodstock Festival“ in Budapest. Später übernahm der junge Sänger Joe Gooch das Mikro von Alvin Lee, der 2013 verstarb. Mittlerweile sind von den Gründungsmitgliedern nur noch Ric Lee (Schlagzeug) und Chick Churchill (Keyboard) dabei. Für Gesang und Gitarre sorgt mittlerweile Marcus Bonfanti, der auch weiter als Solomusiker unterwegs ist, am Bass ist Colin Hodgkinson zu hören,

der bereits mit John Lord, Charlie Watts und Konstantin Wecker zusammenarbeitete. Dieses Quartett nahm auch das erste neue Studioalbum von Ten Years After nach dem 2008 erschienen „Evolution“ auf. „A Sting In The Tale“ hält alles bereit, wofür die Band schon immer stand: große Riffs, epische Soli und innovative Arrangements. Bei „Land Of The Vandals“ dominiert eine dunkle Orgel, das schnelle Solo, das Bonfanti bei „Suranne Suranne“ spielt, würde auch Alvin Lee zur Ehre gereichen. Doch auch Balladen zur Akustikbegleitung und sogar etwas Rockabilly finden ihren Platz in den neuen Songs. Neben dem neuen Material werden aber selbstverständlich auch Klassiker wie „I’m Going Home“, „Love Like A Man“ oder „Good Morning Schoolgirl“ auf dem Programm stehen. Um es für Publikum und Band spannend zu halten, haben Ten Years After angekündigt, auch live selten gespielte Songs wie „Gonna Run“ oder „Standing At The Station“ zu spielen. Um es mit einem alten Album-Titel zu sagen: „Rock & Roll Music To The World“.

HARALD KELLER

P 28.1., OsnabrückHalle

FOTO: BIGSTOCK

50 Jahre später

ei Quentin Tarantino anfragen? Der kennt vermutlich alles, was Morricone je eingespielt hat und hat manches davon zweitverwertet. Für Tarantinos „Django Unchained“ und „The Hateful 8“ steuerte Morricone auch Originalkompositionen bei. Im Morricone-Programm der Milano Festival Opera, die Ende Januar in der OsnabrückHalle gastiert, tauchen diese Filmtitel ebenso auf wie „Kill Bill“. Eine kleine Mogelei, denn dort gab es nur musikalische Motive aus anderen Filmen zu hören. Obskuren Produktionen zumeist, mit deren Nennung sich kein großes Publikum locken ließe. Anders bei „Spiel mir das Lied vom Tod“, „Zwei glorreiche Halunken“, „Es war einmal in Amerika“, alle von Sergio Leone inszeniert. Morricone war noch weitgehend unbekannt, als ihn sein Schulfreund Leone 1964 für einen Western anheuerte. Ein Abschreibungsprojekt. Nur weil die Förderregelungen es verlangten, kam „Für eine Handvoll Dollar“ überhaupt ins Kino. Die Billigproduktion machte Furore

und ihren Hauptdarsteller Clint Eastwood, Regisseur Leone und auch den Komponisten Morricone zu Welt-Stars. Im weiteren Verlauf seiner Karriere ließ Morricone eine gewisse Beliebigkeit bei der Auswahl seiner Projekte erkennen. Da steht pure Exploitation wie „Der Straßenmädchen-Report“ neben gehobener europäischer Filmkunst oder einer pompösen Hollywood-Produktion. Bei 10 bis 20 kompletten Film-Soundtracks pro Jahr konnte es nicht ausbleiben, dass Morricone sich gelegentlich wiederholte. Am besten war Morricone, wenn er – nach einem Studienaufenthalt in Darmstadt auch an der Neuen Musik geschult – ungewöhnliche Klänge collagierte, markante Motive knapp skizzierte und nur dann orchestral in die Breite ging, wenn der Inhalt es erlaubte. Der Maestro bringt seine Werke inzwischen gern, wie auch die Milano Festival Opera, mit großer Besetzung auf die Bühne. Manchmal geht der Reiz des Originals dabei verloren. Es sind vor allem Morricones frühe Western-Soundtracks mit den hallenden Gitarren, Geräuscheffekten, lautmalerischen Chören, die in die Popkultur eingegangen sind und bis heute häufig zitiert werden. Bis hin zu Metallica, die ihre Konzerte mit Morricones „L’estasi dell’oro“ eröffnen.

MALTE SCHIPPER

P 12.1., Rosenhof

Shubangi Support von Hannah Williams & The Affirmations Soul, Electro, HipHop … Unter Chefköchin und Songwriterin Shubangi wird alles Eins – als wenn Seeed und Joy Denalane zusammenkommen. Die deutschsprachigen Texte der in Münster beheimateten Sängerin thematisieren Dinge wie Liebe („Halt dich fest“), das Leben in einer Community („Unsere Stadt“) oder das Suchen nach dem OSCH individuellen Weg („Bewegung“). P 26.1., Münster, Gleis 22

FOTO: DARIA YAKINA

vorband des monats

Wie im Kino – das Milano Festival Opera-Ensemble spielt Filmmusik-Klassiker 28 STADTBLATT 1.2018


Zugezogen Maskulin

MUSICAL Man kann sich nur ansatzweise vorstellen, welchen Eindruck die Ur-Aufführung dieses mittlerweile zum Klassiker gewordenen Stücks gemacht hat. 1973 führte Dr. Frank’n’Furter erstmals in London durch ein Panoptikum aus Tranvestitismus, Fetischismus und Burlesque. Zwei Jahre später folgte die Verfilmung. Spätestens seitdem ist die „Rocky Horror Show“ ein Meilenstein der Popkultur, was auch mit dem fantastischen Soundtrack („Let’s Do The Time Warp“) zusammenhängt. Mittlerweile existieren mehrere Generationen aktiver Zuschauer, die in das Geschehen auf der Bühne durch Wasserpistolen und Leuchtstäbe interaktiv eingreifen. Schöpfer Richard O’Brien verstand das Stück als Hommage an Horror-Filme der 50er und 60er. In New Jersey gerät ein unbedarftes Paar in die Fänge des diabolischen Dr.Frank’n’Furter vom Planeten Transsexual, der seinem Publikum seine neueste Schöpfung, das Retortenwesen Rocky, vorstellt. Dann kommt es zur Revolte. P 16.+17.1., Bielefeld, Stadthalle

DEUTSCHRAP Auf ihrem Debüt „Alles brennt“ widmeten sich grim104 und Testo dem größeren politischen Zusammenhang. „Alle gegen alle“ beschäftigt sich nun mit Mikrobeobachtungen aus dem eigenen Leben in Berlin. „Als das Album im letzten Jahr entstanden ist, gab es eine Zeitenwende“, meint Testo. „Es hat sich was im Ton verändert.“ So ist „Alle gegen alle“ eine zeitgerechte Rap-Analyse zu Vereinzelung und Rückzug geworden. P 13.1., Münster, Skaters Palace

FOTO: KROUSKY PEUTEBATRE

SINGER-SONGWRITER Ron Diva präsentiert neue Solo-Akustik-Stücke von seiner im Oktober erschienenen „5 Songs EP“. Oliver „Eudel“ Damaschek-Hahn präsentiert sich mit The Brothers In Mind zum ersten Mal mit deutschen Songs. Inspiriert wurde der Heilerziehungspfleger durch Musikprojekte mit Behinderten und Wohnungslosen. „Jetzt bin ich auf der Bühne fast nackt. Das erfordert viel Mut!“, sagt Eudel. P 12.1., Bielefeld, Bunker Ulmenwall

Rocky Horror Show

FOTO: BELGRAD

Ron Diva & The Brothers In Mind

FOTO: JENS HAUER

FOTO: ARIANA KANONENBERG

konzerttipps

U.K. Subs

Belgrad

The Wooden Sky

SINGER-SONGWRITER Ingo Pohlmann wurde einst von Henning Wehland in einer Hamburger Bar entdeckt. Im März erschien Pohlmanns mittlerweile fünftes Album „Weggefährten“. Auf der zum vierten Mal stattfindenden „Jahr aus, Jahr ein“-Tour wird das neue Material zum ersten Mal in ein Trio zerlegt und gespielt. Das ist allerdings kein handelsübliches Unplugged-Konzert, sondern vielmehr eine bluesige Ausarbeitung in wechselnder Besetzung. P 18.1., Lingen, Alter Schlachthof

PUNK ROCK Die von Charlie Harper 1976 gegründete Band war Teil der Punkbewegung in England. Dass sie aber auch für Erben sorgt, zeigt, dass Anfang der 90er Lars Frederiksen, heute bei Rancid, mal Bandmitglied war. Des weiteren schafften es die U.K. Subs, 26 Alben herauszubringen, deren Titel nach dem Alphabet zugeordnet sind. Nach „Ziezo“ ist aber nicht Schluss. Im Sommer kamen die beiden neuen 7“-Singles „Predator“ und „The Beast!“. P 23.1., Münster, Gleis 22

POST PUNK Was kommt dabei heraus, wenn sich Mitglieder von Slime, Stalin vs Stalin, Dikloud und Kommando Sonnenmilch zusammentun? Jedenfalls kein SloganDeutsch-Punk, sondern aus der Zeit gefallener Schwarz-Weiß-Post Punk über Einsamkeit, Krieg und Verlust. Auf klassische Strukturen wird verzichtet, dafür aber werden Musikvideos gedreht, die wie ein Blick in eine vergangene Epoche sind. „Niemand“ ist ein Kunstwerk zwischen Bild und Sound. P 27.1., Münster, Gleis 22

FOLK ROCK Auf ihren vorherigen Alben setzten die Kanadier zunächst auf reservierten Folk, dann Retro Soul und elektrifizierten Rock’n’Roll. Auf der fünften Veröffentlichung „Swimming In Strange Waters“ hinterließ diesmal 70s-Pop-Rock seine Spuren, der auch in großen Stadien funktionieren würde. Doch auch zerbrechliche Folk-Balladen finden ihren Platz. Die Texte sind teilweise durch die Arbeit mit syrischen Flüchtlingen inspiriert. P 29.1., Münster, Pension Schmidt FOTO: MARIE GUDBROD

FOTO: KYLE FISHER

Pohlmann

Meat Wave

Fler

Lilly Among Clouds

NOISE POP „The Incessant“, zu Deutsch ungefähr „das Unaufhörliche“, heißt das dritte Album der Band aus Chicago. Diesen Titel gab Sänger und Gitarrist Chris Sutter dem Gefühlschaos, das nach seiner Trennung von den Amish über ihn hereinbrach. Nachdem er sich von dieser christlichen Gruppierung losgesagt hatte, lief vieles schief. „Ich drehte einfach durch und machte alle Fehler, die man machen kann. Und das führte zu viel Ärger“, erinnert sich Sutter. Doch nach einer Weile wollte er diese Verletzlichkeit honorieren. „Ich würde mir selbst und der Musik einen schlechten Dienst erweisen, wenn ich nicht ehrlich wäre und nicht darüber schreiben würde, was ich fühle.“ Die Songs auf „The Incessant“ erinnern in ihrer Wucht und gleichzeitigen Melodieseligkeit an frühe Therapy?-Alben. Mittlerweile sieht Sutter klarer. „Ich habe eine Tür geöffnet und habe ein neues Kapitel aufgeschlagen.“ P 24.1., Münster, Gleis 22

DEUTSCHRAP Seinen ehemaligen Mentor Bushido lernte der Berliner Rapper während der gemeinsamen Maler- und Lackiererlehre kennen. Und auch nach den Aggro Berlin-Zeiten zeichnet sich Fler durch einen geradezu majestätischen Output aus. Dazu erschien seine Autobiographie „Im Bus ganz hinten“. Im Februar kommt mit „Flizzy“ ein Kollabo-Album mit Jalil heraus. „Mittlerweile haben die Leute gemerkt, dass ich abliefere“, sagt Fler. P 29.1., Bielefeld, Ringlokschuppen

SINGER-SONGWRITER Noch vor Veröffentlichung ihres Debüts „Aerial Perspective“ (siehe „Hörtest“) spielte die 27jährige Elisabeth „Lilly“ Brüchner beim „SXSW“ in Texas und beim „Zermatt Unplugged“. „Meine Stimme ist etwas eigen“, meint die Würzburgerin, die sich früher Lilly Among Thorns nannte. „Trotzdem schreibe ich gern klassische Popmelodien. Wenn man sich mit meiner Stimme anfreunden kann, hört man Pop, den man nicht schon 100 Mal gehört hat.“ P 31.1., Bielefeld, Bunker Ulmenwall STADTBLATT 1.2018 29


events FOTO: UNI OSNABRÜCK

nachtaktiv Abtanzen im Januar

Remmidemmi mit Stil Der Ball der Universität hat 2017 ein starkes Comeback hingelegt – jetzt wird eine Schippe drauf gepackt. Ein kleiner Guide für die rauschende Nacht. TANZEN Die Hauptsache bei einem Ball ist das Tanzen: Discofox, Walzer, Salsa, auch mal ein Cha-Cha-Cha. Aber keine Panik! Bei wem die letzte Tanztstunde gefühlte Ewigkeiten her ist, der kann sich mit dem Erwerb eines Uniball-Tickets wieder in Form bringen. Michael Hull, Osnabrücks bekanntester Tanzexperte und mehrfacher Tanz-Weltmeister, wird im Vorfeld des Uniballs eine Tanzstunde geben. MUSIK Auf zwei Bühnen werden sich die beiden Bands Live and Famous und FiveOnTheFloor abwechseln. Live and Famous sind ohne Frage eine der herausragenden Coverbands im Norden und spielen Hits von Michael Jackson bis Beyoncé. Und die fünf Osnabrücker Musiker von FiveOnTheFloor spielen Songs aus Pop, Rock, Soul und Jazz. Außerdem legt ein DJ auf und im Erdgeschoss spielt die Loungeband Coffee Clash.

ESSEN & TRINKEN Restaurantatmosphäre beim Uniball: In einem separaten Raum wird es ein raffiniertes Büffet mit verschiedenen Speisen geben. Neben einer reichen Auswahl von Getränken an mehreren Theken wird es auch eine große Cocktailbar geben. EXTRAS Tanzweltmeister Michael Hull wird auf dem Ball mit seinem typischen Wortwitz und Charme moderieren und die Gäste durch den Abend und das Programm begleiten. Ein besonderes Extra wird ein von der Spielbank Osnabrück bereitgesteller Roulette- und Black-JackTisch sein. TICKETS Der Vorverkauf läuft. Karten sind beim Ticket Service der OsnabrückHalle, dem Unishop und online auf deinticket.de und Online Ticketing der OsnabrückHalle MARIO SCHWEGMANN erhältlich. P 20.1., OsnabrückHalle

dj des monats Christian Röwekamp (Showdisco Starlight) Neben den beiden Livebands Royal Flash und The Kaiserbeats wird DJ Christian auf der Silvester Dance Night das neue Jahr eingrooven. Was ist das Besondere daran, an Silvester aufzulegen? Silvester ist einfach von Haus aus für viele Leute schon etwas Besonderes, da ist immer eine spezielle Stimmung und alle haben Lust auf eine lange Partynacht. Was wirst Du auflegen? Mein Ziel ist immer, dass wirklich jeder Gast am Abend irgendwann zu der Musik tanzen kann, die er mag. Im Vordergrund werden hier neben aktuellen Charts vor allem die Top-Hits aus den 70ern, 80ern und 90ern sowie eine ordentliche Prise Standardtanz stehen. Welche drei Songs dürfen auf keiner Silvesterparty fehlen? Puhhhhh, da gibt 30 STADTBLATT 1.2018

es einige. Sowohl Klassiker, als auch Hits aus diesem Jahr. Ed Sheeran – „Shape Of You (Midi Culture Remix)“, Dr. Alban – „Sing Hallelujah“, Helene Fischer – „Herzbeben“. Welches Lied spielst Du um Mitternacht? Da muss natürlich ein Walzer laufen, das ist für viele einfach Tradition und auch die letzte Jahre so gewesen. Welcher es genau wird, entscheide ich kurzfristig, je nach Publikum und Stimmung, aber „An der schönen, blauen Donau“ soll gut sein, hab ich gehört. P 31.12., Silvester Dance Night, OsnabrückHalle

Von der Hochzeitstorte bis zum DJ – rund 80 Aussteller beraten und informieren

Für Brautleute

Über die Hochzeitsmesse „verliebt-verlobt-verheiratet“ sprachen wir mit Nina Niehüser, Assistenz Eventund Gastronomie-Service/Marketing der OsnabrückHalle. Wenn ein Brautpaar eine Hochzeit plant – welche Anregungen kann es sich auf der Messe holen? Die Besucher können sich über aktuelle Trends in der Braut- und Herrenmode informieren, passende Accessoires und Schmuckstücke suchen und gleich schon den richtigen Stylisten auswählen. Die verschiedenen Aussteller beraten zu wichtigen Themen wie Hochzeitstorte, Blumendekoration, Tanzkurs, Fotografen, Hochzeitsfahrzeugen und -reisen. DJs präsentieren sich ebenso wie Live-Bands; Weddingplaner bieten ihre Unterstützung je nach Wunsch und Budget der Brautleute an. Gastronomen und Catering-Unternehmen stellen ihre Angebote für die Ausrichtung des Events vor. Auch Vertreter der evangelischen und katholischen Kirchen stehen für Fragen zur Zeremonie zur Verfügung. Wie ist Ihre Erfahrung als Organisatorin: Entscheiden eher die Bräute, der Bräutigam oder beide gemeinsam über den Stil ihrer Hochzeit? Da es für beide der schönste Tag im Leben werden soll, entscheidet das Brautpaar oft gemeinsam. Wenn es jedoch um den Stil und die Dekoration geht, hat dann doch erfahrungsgemäß die Braut das letzte Wort. Ein Höhepunkt der Messe ist eine exklusive Brautmodenschau. Was wird da zu sehen sein? Die Zuschauer werden dort die aktuelle Kollektion der Braut- und

Abendmode 2018 zu sehen bekommen. Es wird ein Überblick über die schönsten Brautkleider-Trends 2018 gezeigt. Unter anderem werden Vintagebrautkleider, Prinzessinnenroben, Brautkleider mit tiefen Rückenausschnitten oder enganliegende Fit and Flair-Kleider über den Laufsteg schweben. Ein weiterer Höhepunkt: Am Messesonntag wird im Finale der Modenschau das Brautpaar des Jahres 2018 gekürt. Seit dem 1.10.2017 können auch gleichgeschlechtliche Paare die Ehe schließen. Gibt es für gleichgeschlechtliche Paare schon gezielte Angebote – oder wird das noch kommen? Genau wie die „Ehe für alle“, ist auch die Hochzeitsmesse für alle. Die Messe bietet ein vielseitiges Programm und richtet sich an alle, die heiraten wollen. Dabei ist es ganz gleich, ob heterosexuell oder homosexuell. Hier findet jeder etwas Passendes für seine Traumhochzeit! Auch Silberhochzeitspaare sind auf der Messe. Wofür interessieren die sich denn? Sowohl Silberhochzeitspaare als auch Besucher, die runde Geburtstage oder Jubiläen feiern wollen, finden bei uns alles für eine tolle Feier! Von besonderem Interesse sind hier die Locations, DJs und Live-Bands, Gastronomen und Fotografen. Wer es etwas festlicher mag, findet hier auch das passende Abendkleid! P 13.+14.1., OsnabrückHalle


Drei Männer am Herd

Bei dem Kochevent „T hoch drei“ wird regionale Küche wissenschaftlich erklärt. Den Versuch unternehmen ein 3-Sternekoch aus Osnabrück, ein Physiker und ein Arzt.

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Wer Lust darauf hat, seine Sinne zu schärfen, kann dies bei der wissenschaftlichen Kochshow „T hoch 3“ tun. Neben 3-Sterne-Koch Thomas Bühner (la vie) stehen noch zwei weitere Männer am Herd: der Physiker Prof. Dr. Thomas Vilgis sowie der Arzt und Ernährungswissenschaftler Dr. med. Thomas Ellrott. Ellrott ist Leiter des renommierten Institut für Ernährungspsychologie an der Uni Göttingen und gilt als einer von Deutschlands Top-Medizinern im Fach Ernährungsmedizin. Thomas Vilgis ist Professor für Theoretische Physik an der Uni Mainz und leitet dort die experimentelle Arbeitsgruppe „soft matter food science“. Sein Team erforscht die physikalischen Aspekte des Essens inklusive Zutaten und Zubereitung. Zusammen wollen die drei Thomas’ einen Exkurs in die alte Küche des Osnabrücker Landes wagen und Themen rund um regionale Lebensmittel, Kochen und Ernährung, – diskutieren und vor Ort zubereiten. Unter dem Motto: „Von Pumpernickel und Kellerbier – Alte Rezepte kulinarisch neu interpretiert“. Man kann als Besucher der Show auch die Möglichkeit mit einem korrespondierenden Dinner wählen und im Anschluss mit den drei Experten bei urtypischen Köstlichkeiten in MARIO SCHWEGMANN lockerer Atmosphäre diskutieren. P 17.1., OsnabrückHalle

FOTO: MORITZ FRANKENBERG

Experten rund ums Essen: Thomas Bühner, Thomas Ellrott und Thomas Vilgis

Jetzt abstimmen

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Bei der „Nacht des Sports“ werden zum mittlerweile neunten Mal die Leo Awards vergeben, sozusagen die Osnabrücker Sportpreise. Für das Jahr 2017 dürfen wieder Vorschläge für die Sportler des Jahres in insgesamt zehn Kategorien eingereicht werden: Sportler des Jahres, Sportlerin des Jahres, Team des Jahres, Trainer des Jahres, Amateurfußballer des Jahres, Medienpreis, Foto des Jahres, Lebenswerk, Event des Jahres. Das Voting ist vom 27.12.14.1.2018 online (nachtdessports-os.de). P 27.1., Alando Palais

Wer wird Mr. Po?

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Es ist Kult. Es ist sexy. Es ist Adrenalin pur. Auch zu Beginn dieses Jahres trägt der Osnabrücker Ruder-Verein (ORV) seinen berühmt-berüchtigten ORV Power Challenge aus. Die Challenge besteht darin, dass alle Teilnehmer eine bestimmte Anzahl von Klimmzügen bewerkstelligen müssen – Runde für Runde. Zu Beginn ist die Kleiderordnung noch frei, ab Runde 8 ist oben ohne Pflicht. Für durchtrainierte Ruderer kein Thema. Und die Zuschauerinnen wählen im Verlauf des Abends noch weitere Gewinner, nämlich: „Mr. Kostüm“, „Mr. Perfect“, „Mr. Oberkörper“, „Mr. Po“ und „Mr. Show“. Tipp: Der ORV bietet einen kostenlosen Shuttle-Service an. P 19.1., Bootshaus des ORV, (Glückaufstraße 16)

Alter Schwede!

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Zu Jahresbeginn finden wieder die großen IKEA Weihnachtsbaum-Weitwurfmeisterschaften auf der Kamp-Promenade statt: „Baum fliegt“ heißt es von 10-18h bei KNUT. Mitmachen kann jeder. Kinder, Frauen und Männer treten mit jeweils unterschiedlichen Baumgrößen an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es gibt tolle Preise zu gewinnen: Den Siegern winkt ein 100 Euro-Einkaufsgutschein. Wer ist eigentlich Knut? Das wissen die Schweden selbst nicht so genau! Sie feiern an seinem Namenstag das Ende der Weihnachtszeit, plündern den Baum und werfen ihn dann aus dem Fenster. Die beste Wurf-Technik? Scheint wohl die zu sein, sich hammerwerfermäßig um sich zu drehen und dann zu werfen. Was heißt Knut bei IKEA? Es ist die fröhliche Zeit, in der die Möbel zu spektakulär niedrigen Preisen „rausgeworfen“ werden. P 6.1., Kamp-Promade

Neumarkt 6, Osnabrück (zwischen Große Str. und Galeria Kaufhof) · Parkplatz Media Markt, Belm · Parkplatz Combi/Toys R’Us, Wallenhorst Parkplatz Porta-Möbel, Wallenhorst · Melle-Gerden: Parkplatz E-Center · Ibbenbüren: Parkplatz Marktkauf

Wenn’s um die

CURRYwurst geht...

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FOTO: UWE LEWANDOWSKI

bühne

Arbeitssklave beim Verzweiflungsschrei: Julius Janosch Schulte begehrt auf, aber nicht konsequent

Horror! Horror!

Tatort Chefbüro: Ingrid Lausunds „Bandscheibenvorfall“ ist ein Stück, das die Gewerkschaften freut, die Arbeitgeber nicht.

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altungsschäden? Ja, die haben alle hier. Und es dauert nicht lange, da brechen sie sich Bahn. Keiner der fünf Angestellten, der noch ein Rückgrat besitzt. Wenn der Vorgesetzte sie herbeizitiert, per Alarmton, über seiner Tür ein rotes Licht, springen sie auf, panisch. Und buckeln. Alles beginnt fast normal. Fünf Türen, fünf Schreibtische, darüber Neonröhren. Drei Männer kommen rein, zwei Frauen, alle deutlich in Konkurrenz zueinander. Einstudierte Gesten, Körperhaltungen, Blicke, sich selbst herauszustreichen, die anderen zu demoralisieren. Angst, überspielt durch falsche Lässigkeit. Unsicherheit, überspielt durch echte Arroganz. Doch was anfangs wie ein Assessment-Center der besonders perfiden Art wirkt, mit all seiner kapitalistischen Normiersucht und Fremdbestimmung, ist, das wird schnell klar, etwas viel Grundsätzlicheres: eine An-

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klage der Menschen zerstörenden Macht der Arbeitswelt. Die dich entpersönlicht, verbiegt, zerbricht, kontrolliert. Die dich benutzt, abnutzt, am Ende ausspeit, wenn du keine Kraft mehr hast. Grenzen setzen, aufbegehren? Alle hier reden zwar davon, aber niemand hat den Mut dazu. Und dann, erst fast unmerklich, sind da diese Verstörungen. Eine Frau kommt aus dem Zimmer des Chefs, ein Messer im Rücken, eine Axt im Kopf. Ein Mann kommt aus dem Zimmer des Chefs, sein Kopf ist abgeschlagenen, sein Jackett ist plötzlich viel zu groß, wie gemacht für einen Riesen. Tische mutieren zu Autoscootern, zu Pferden, zu Bunkern, zu Gabelstaplern. Menschen mutieren zu einem Rudel heulender Hunde. Absurditäten, Symbolismen.Abgründetun sich auf, Traumata. Keine leichte Aufgabe für die fünf Darsteller. Tempo ist gefordert, Akrobatik, Präzision, Timing, Übersteigerung. Wut und Ekel sind gefordert, Hä-

me und Enttäuschung, Feigheit und Machtgier, Ratlosigkeit und Hoffnungsverlust. Und alldas meistern sie mit Biss und Bravour. Eine starke Ensembleleistung, herausgefordert von einer effektsicheren Inszenierung – vom „Spiel mir das Lied vom Tod“-Zitat bis zum Papierschnitzelsturm, der bis in die Zuschauerreihen fegt. Bildungsbürger freuen sich, denn Kafka ist nicht weit. Anhänger der Popkultur freuen sich, denn der Schuss Richtung Chef-Tür, der natürlich nur Wunschdenken ist, wird in „Matrix“Zeitlupe abgefeuert. Und wenn nach 1 Stunde und 40 Minuten alles vorbei ist, hat Kristensen (Marie Bauer) eine hammerharte Revolutionsrede geprobt, die leider nie gehalten wird, und Hufschmidt (Florian Kleine) gespürt, dass nicht stark ist, wer andere schlägt. Regisseur Ron Zimmering zeigt Ingrid Lausunds düster böse Selbstauslieferungs-Komödie als Bild allseitigen Scheiterns. Der Chef scheitert, denn wahre Arbeitskraft wird er aus seinen drangsalierten Untergebenen nie herausholen – was niemand bedauern dürfte, denn er ist offenkundig ein diktatorisch sadistischer Arsch. Und die fünf Untergebenen scheitern, denn sie

vermögen es nicht, den Übergriffigkeiten ihres Chefs die Stirn zu bieten – was jeder bedauern dürfte, denn ihre Qual ist groß. Einmal, da fühlt man sich fast wie im Krieg. Das rote Licht glüht, und erst geht ein Alarm los, dann ein zweiter, ein dritter, ein vierter, gellend laut. Und es herrscht ja auch Krieg. An vielen Fronten. Zwischenmenschlich, systemisch. So ist es heute, sagt Ingrid Lausund, und wahrscheinlich hat sie Recht. Ernüchternderweise. Und wer „Bandscheibenvorfall“ gesehen hat, wird gern glauben, dass Lausund zugleich Mizzi Meyer ist, die Drehbuchschreiberin der NDR-Kultserie „Der Tatortreiniger“. Heiko „Schotty“ Schotte, der Mann mit Spühflasche und Müllbeutel, hätte nämlich gut hier hineingepasst. Denn was hier stattfindet, ist ein Kapitalverbrechen. Schade nur, dass man seine Aufmerksamkeit zwischen den fünf Leidenden teilen muss. Jeder hätte es verdient, einen ganzen Abend lang allein beobachtet zu werden. Aber man kann ja viermal wiederkommen. HARFF-PETER SCHÖNHERR

P 27./29./31.12.2017, 7./11./14./19./26./ 31.1.2018, emma-theater


sehenswert Christian Schiffer

Probebühne Schattenmobilität des Einst: Hundeschlitten aus Menschen

Wo Licht ist...

FOTO: SEBASTIAN ORTNER

FOTO: ARND CREMER

Elektro Strothmann

… ist auch Schatten. Die Kölner „Mobilés“ üben mit ihren „Moving Shadows“ einen Zauber aus, gegen den es keinen Schutz gibt. Aber den braucht man ja auch nicht.

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alter Moers ist ja einer, der Kernsätze raushaut wie kaum jemand anderes. Zum Beispiel in „Der Schrecksenmeister“. Da läßt er Alchimist Eißpin flüstern: „Jedes Ding hat seinen Schatten. Der Schatten ist die dunkle Seite, die jedem innewohnt. Solange er an uns gekettet ist, ist er unser Sklave, aber sobald man die Schatten von ihren Besitzern trennt, zeigen sie ihr wahres Wesen. Dann werden sie böse, wild und gefährlich.“ Gefährlich also, die Sache mit den Schatten? Kommt drauf an. Ins Schattenspiel wagen sich Zuschauer jedenfalls schon seit Jahrtausenden, ohne dass ihnen was passiert. Und das von China, von Indien, von Thailand, von Indonesien, wo seine Ursprünge liegen, mystifiziert, Legenden umsponnen, bis ins Hier und Heute. Keine Sorge also, wenn die „Moving Shadows“ von „Mobilé“ in die Stadt kommen. Ihr Versprechen: Geschichten „von zauberhaft poesievoll bis hinreißend komisch“, eine „fantastische Welt“, in der menschliche Körper nicht nur menschliche Körper sind – sie werden zu Berggipfeln und Hundeschlit-

ten, zu Waschbecken und Klavieren ... Eine Szenencollage, die von hinter der Bühne genauso spannend anzusehen sein muss wie von davor. Denn erlauben sich die acht Darsteller auch nur ein paar Zentimeter zuviel Abweichung von der Idealposition zueinander, passen vorn auf der Leinwand die Schärfen, Konturen und Größenverhältnisse nicht mehr. Hinten Licht, vorn eine Leinwand, und dazu ein bisschen Musik? Hört sich einfach an, ist aber kompliziert. Eine Vespafahrt quer durch Paris? Für „Mobilé“ kein Problem. Eine Runde Fahrradfahren im Park? Auch nicht. Oder diese Riesenhand, die winzige Menschen zu ebenso winzigen Tieren formt? Oder dieses gemütliche Boot, auf dem ein Pärchen ein Segel setzt, und nur Sekunden danach wandelt es sich zum schnittigen Renner mit Außenborder? Und alldas hinterfangen von Tanz, als verbindendes Element? Nein, mit den Handschattenspielen unserer Kindheit hat das nicht mehr viel zu tun. P 11.1., Rosenhof

Jogis Eleven COMEDY Untertitel: „Jetzt erscht recht“. Wer sehen will, wie Christian Schiffer, „das wandelnde 1-Mann-Hörspiel“, mit dem Bundeschtrainer 2018 zur Weltmeisterschaft nach Russland geht, „ins Land der Dichten und Henker“, ist hier richtig. Ein paar der Dinge, die erlebt, wer dem Ruf des Balles folgt: Jogi, der „in seiner Hose nach russischen Eiern sucht“. Und Poldi, der sagt: „Hoffentlich tränen mir nicht die Augen bei den ganzen Zwiebeltürmen, ne!?“ Angeblich hat Schiffer fast 90 Promi-Stimmen drauf. Aber die passen hier natürlich nicht alle. Denn es gibt ja auch noch Welten jenHPS seits des Fußballs. P 25.1., Rosenhof

Bensmanns Wundertüte COMEDY Eigentlich ist einer Wundertüte von außen ja nicht anzusehen, was in ihr steckt. Soll ja eine Überraschung sein. Aber von der des Osnabrücker Comedians Sven Bensmann wissen wir sehr, sehr viel. Auf je-

den Fall ist ja schon mal Bensmann selbst drin. Und dann auch noch Thomas Schmidt. Und Elektro Strothmann, inkl. seiner Perfomances aus Osnabrück. Naja, klar, es geht um das Was, nicht um das Wer. Und deshalb wird hier auch nichts verraten. HPS P 18.1., Rosenhof

Tamara bleibt SCHAUSPIEL Wer Tamara ist und wo und warum sie bleibt, erzählt uns Beate Faßnachts Stück über „den Verbleib älterer Menschen, wenn sie den sogenannten letzten Weg ins Heim nicht gehen wollen“. Und das Ganze ist nicht unwitzig. Denn es herrscht verkehrte Welt. Da haben die Jungen durch den Weggang der Alten nicht plötzlich mehr Platz für sich, sondern gar keinen mehr – sodass sie zu den Alten ziehen. Stolz auf die Uraufführungsrechte, stemmt die Probebühne also diesmal ein Stück über Generationen, Lebensentwürfe, Selbstbestimmung. P (Premiere), 26., 27.1., Probebühne

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kunst sehenswert

Judith Döker „Ich bin mir nicht sicher, ob man das Unsichtbare sichtbar machen kann“, sagt die Fotografin über „Calcutta – Gentle Souls“. „Mein Anliegen ist aber, es spürbar zu machen.“ Döker, die mehrere Jahre in Indien gelebt hat, zeigt Porträts eines „inneren Reichtums“. Die Fotografie sieht sie als Brückenbauer. „Ein Kommunikationsmittel, das ganz ohne Worte auskommt, um Nähe und Intimität herzustellen. Für mich gibt es kaum etwas Schöneres, als diese intensiven Begegnungen. Die Fotografie 'passiert' dann einfach, sehr intuitiv, sehr unkompliziert – und jedes Mal bin ich aufs Neue erstaunt, wie sehr sich die innere Schönheit der Menschen transportiert.“ P bis 4.1., Sparkasse Osnabrück, Berliner Carré

Emotionsweckung „Pro Asyl“: Wer jetzt immer noch sagt, unser Boot sei voll, hat es schwer

Balanceakt FOTO: ANDREI LIANKEVICH

Hinsehen? Wegsehen? Die Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“ hat es im StadtGalerieCafé schwer.

Andrei Liankevich Das mehrjährige Projekt „Goodbye, Motherland” beschäftigt sich mit Weißrussland (der Heimat des Fotografen) – und der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg, „die Rolle der Erlebnisgeneration, die innerfamiliale Vermittlung, Formen der Traditionsbildung“. Die Ausstellung, so künstlerisch sie ist, bietet „Ansatzpunkte für die Bildungs- und Vermittlungsarbeit: Erinnerungs- und Gedächtniskonzepte sowie Formen der militärischen und zivilen Erinnerung an den Krieg“. P bis 8.4., Erich Maria Remarque-Friedenszentrum

Klaus Reincke Und weiter geht’s mit den Osnabrücker Urgesteinen in Reinhart Richters neuer Galerie. Diesmal ist Klaus Reincke dran, der ja in Osnabrück vor langer, langer Zeit selber mal eine Galerie hatte. Reinckes Thema ist der Mensch, insbesondere die weibliche Figur. Seine Bronzen und Eisengüsse beschäftigen sich „intensiv mit Formstrukturen, Gewichts- und Massenverteilung“. Körperlichkeit in reduzierter Grundform, „bis schließlich ein hoher Grad an Abstraktion erreicht ist“. P 28.1. bis 2.4., Skulpturengalerie HPS

34 STADTBLATT 1.2018

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nformation. Kein Zweifel, darum geht es hier. Um viel Information. Also tun die drei Dutzend Charts von „Asyl ist Menschenrecht“, was sie können: Sie fordern zum Lesen auf, konfrontieren mit Zahlen, Tabellen, Diagrammen. Gut, der Bildanteil relativiert das. Aber so sehr er antritt, Blicke zu fangen – die meisten Gäste, die hier gerade Grünkohleintopf löffeln, Zuckertütchen in Kaffee entleeren, genießen lieber ihre kleine Auszeit vom Alltag: Smalltalk, Smartphonecheck. Die beklemmenden Fakten zum Thema Flucht und Asyl, die sie umgeben, lassen sie kalt. Die Spendenbox, die die Osnabrücker Flüchtlingsinitiative „Exil“ aufgehängt hat, ist noch fast leer. Das Display mit den Flyern, gleich daneben, ist noch fast voll. Die drei Dutzend Charts von „Pro Asyl“ sind harter Stoff. Vor allem die Fotos. Da sind aufgequollene Ausweispapiere, angespült in der Ägäis. Da ist das Flüchtlingslager Idomeni, an der griechisch-mazedonischen Grenze – provisorische Zelte, vor einer riesigen Schlammpfütze starren Kinder und Alte mit leeren Gesichtern ins Lagerfeuer. Da ist der Soldat an der Grenze zwischen Marokko und der spanischen Enklave Melilla, Sturmgewehr auf dem Rücken, Schlagstock über der Schulter. Da ist ein überfülltes, sinkendes Boot. Da ist ein Frierender, eingehüllt in eine Rettungsdecke, vor einem Sperrzaun mit Stacheldraht. Ahmet, aus Gambia, erzählt über seine Fluchtstation Libyen: „Da kannst du Waffen kaufen wie Eiscreme. Jeder hat welcher. Sogar die Kinder.“ Und Victor Nnamadin , aus Nigeria, erzählt

über die sechs Tage, die er im Pick upTruck in der Wüste unterwegs war, bevor er sich aufs Mittelmeer wagte. Flüchtlingskolonnen schleppen sich über Autobahnen. Provisorische Schlaflager füllen ganze Bahnhöfe. Das alles ist ungemütlich. Da löffelt man lieber seinen Grünkohl, streut Zucker in seinen Kaffee. Denn da sind Headlines wie „Ausverkauf der Menschenrechte“, wie „Rechte Hetze, rassistische Gewalt“. Gut, auch das Café International von „Exil“ findet hier statt, alle 14 Tage, ein Begegnungstreff für Einheimische und Migranten, das nächste am 10. Januar. Aber das Normalpublikum sieht lieber weg, jedenfalls gerade. Wer hinschaut, lernt, dass 65,3 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht sind. Und es gibt Nachhilfe. Etwa, was GFK bedeutet: Genfer Flüchtlingskonvention. Komisch nur, dass

Sachen, die garantiert niemand weiß, unerklärt bleiben: Dass Asylsuchende ihrer Erstaufnahmeeinrichtung nach dem „Königsteiner Schlüssel“ zugewiesen werden, zum Beispiel. Warum der Schlüssel so heißt? Nichts. Und einiges ist, trotz allen Ernstes, auch unfreiwillig komisch. Etwa das Schildchen an der Treppe, links hinten, direkt neben dem Text „Balkan – Chronik einer Fluchtroute“. Aufschrift: „Hier kein Zutritt!“ Okay, gilt für die Treppe. Wirkt trotzdem seltsam. Und die Bücherecke. Mit Titeln wie „Totenglück“, Verdammnis“. Gut, das ist Zufall. Und die Ausstellung ist kraftvoll genug, das wegzustecken. Irritiert aber. Ohnehin ist auch diese Schau ein Balanceakt, wie alle Schauen hier. Klar, so bringe ich Botschaften an Leute, die ich sonst vielleicht nicht erreiche. Aber wer gezielt der Ausstellung wegen kommt, muss den Gastro-Gästen sehr, sehr nahe rücken. Apropos Lesen: Wer noch mehr davon verträgt: Smartphone raus, Codes einscannen. Aber das ist dann wirklich was für Hardcore-Infojunkies. HARFF-PETER SCHÖNHERR

P bis 28.1., StadtGalerieCafé

An der Grenze zwischen Marokko und Melilla, Spanien: Zaun, Bewegungsmelder, Kameras, Waffen


RALPH GOINGS (*1938), A1 SAUCE, 1995, ÖL AUF LEINWAND, 71,1 X 96,5 CM. SEVEN BRIDGES FOUNDATION, GREENWICH, CT, USA© COURTESY THE ESTATE OF RALPH GOINGS

kunst und ausstellungen Rein optisch sieht die Werbung für diese Schau ja ein bisschen so aus wie für eine Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump. Die Stars and Stripes, die überfette Typo, alles in Rot und Blau und Weiß. Aber das täuscht natürlich. Es geht um Künstler wie Edward Hopper, Andy Warhol und Roy Lichtenstein, um die US-amerikanische Kunst, Kultur und Geschichte der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Kunsthalle, Emden

OSNABRÜCK BBK Kunst-Quartier. „Formen-Welten – introspektiv“, Bernd Hildenbrand und Bernd Hechler, bis 6.1.2018; „What’s New“, neu aufgenommene Mitglieder präsentieren ihre Werke, 12.1. bis 10.2.2018 DBU. „ÜberLebensmittel“ thematisiert „unser täglich Brot“, bis 31.12. DGB. „Yallah!? – über die Balkanroute“, 22.1. bis 7.2. Diözesanmuseum. „Herbei ihr Kreaturen all...“, Krippenausstellung, bis 4.2.2018; „Mit Karl dem Großen durch die Zeit. PLAYMOBIL erzählt Geschichte(n), bis 4.2.2018 Erich Maria Remarque-Friedenszentrum. „Der abenteuerliche Simplicissimus – Eine Graphic Novel von Gaby von Borstel und Peter Eickmeyer“, bis 14.1.2018; „Goodbye, Motherland”. Fotografien von Andrei Liankevich, 28.1. bis 8.4.2018 Galerie in der Mensa am Schlossgarten. Malerei von Merle Lembeck, bis 31.12. Galerie KunstGenuss. „POLIS – Architektur und Figur“, Klaus Hack: Skulpturen, Holzschnitte und Zeichnungen, bis 14.1.2018 Heger-Tor-Viertel. „Lichte Momente“, bis 30.12. Industriemuseum. „Oldtimer – Endstation Rost“, bis 30.3.2018; „Hervorgeholt und hergezeigt“, bis auf weiteres Kath. Familienbildungsstätte. Die Malund Zeichenkurse unter Leitung von Sybille Hertel: „www.wurzel,wipfel,wald“, bis 4.1.2018; „Abstrakte Formen//Konkrete Gesichter“, abstrakte Malerei und inszenierte

FOTO: HERMANN PENTERMANN

Allmählich naht das Ende des Osnabrücker Parts des Kooperationsprojekts BIOS. In Schau Nummer 4 dabei: Kerstin Hehmann, Jörg Kujawa, Gabriele Undine Meyer, Hendrik Spiess und Helene Wolf. Damit sind dann alle Osnabrücker und Bielefelder Künstler durch – und alle Genres, vom Gemälde bis zur Zeichnung, vom Foto bis zur Bildhauerei, vom Objekt bis zum Film. Und weil das Ganze von den Künstlerinitiativen TOP.OS (Osnabrück) und Artists Unlimited (Bielefeld) organisiert war, gibt’s 2018 das Gegenstück zu BIOS 1 bis 4 in der Stadt, die eigentlich gar nicht existiert. Kunstraum hase29, Osnabrück

Es ist nicht das erste Mal, dass das Piesberger Gesellschaftshaus Fotografen einlädt, sich an einer Ausstellung zu beteiligen. Und jedesmal ist es ein Projekt mit Pfiff. Das Thema diesmal: „Im Kopf und in der Küche: Schubladen“: „Achtlos hineingeworfen – dann vergessen. Sorgfältig geordnet oder vor fremden Blicken geschützt. Schubladen sagen viel über die Menschen aus, die sie gepackt haben. Kopfschubladen sind ähnlich, aber nicht immer so präsent. Und wie schnell werden sie unbewusst genutzt, um andere dort hineinzuzwängen…“ Einsendeschluss: 31.1.2018 Ausstellungseröffnung: 25.3.2018 Infos: www.piesberger-gesellschaftshaus.de

Portraitfotografie von Ole Grabowsky, 8.1. bis 21.2.2018 Katholische Hochschulgemeinde. Jonas Westermeyer: „Heute habe ich ein Foto für Dich!“, bis 31.3.2018 Kunstraum hase29. „BIOS 4“ mit Kerstin Hehmann, Jörg Kujawa, Gabriele Undine Meyer, Hendrik Spiess und Helene Wolf, 5.1. bis 28.1.2018 Kreishaus. Maria Feldkamp: „Blüte, Reife, Verfall“, bis 31.1.2018; „Farben bringen Leben“: Reiner Schlag, bis 16.1.2018; „Stille Nacht“, Krippenausstellung, bis 12.1.2018 Lutherhaus. „Onto Konrad Inha – finnischer Nationalfotograf“, 28.1. bis 16.2. Museum am Schölerberg – Natur und Umwelt. „NATURlicht“, bis 7.1.2018; „Vielfalt zählt!. Eine Expedition durch die Biodiversität“, 4.1. bis 26.8.2018 Museumsquartier, Kulturgeschichtliches Museum. „Felix Schoeller Photo Award“, bis 28.2.2018; „dat hillige Evangelium recht prediken...“, bis 8.4.2018; „Osnabrück zwischen Konfession, Krieg und Frieden“, bis 8.4.2018 Paracelsus-Klinik. Jörg Weber: „Fragmente des Seins“, bis Frühjahr 2018; Jutta Doch, Malerei: „Lichtblicke“, bis 3.3.2018 Sparkasse Osnabrück, Berliner Carre. „Calcutta – Gentle Souls“. Fotos von Judith Döker, bis 4.1.2018 Skulpturengalerie. „Kleinskulptur. 15 Künstler/innen in der Skulpturengalerie“, bis 21.1.2018; Klaus Reincke, 28.1. bis 2.4.2018

Ein Bauernhof in Bramsche-Neuenkirchen. Vor über 30 Jahren starb der letzte Bewohner. Wie sich der Ort verändert, wie er verfällt, durch seine Verlassenheit, fasziniert Fotograf Hermann Pentermann – seit über fünf Jahren dokumentiert er den Wandel des Hauses. Und er erzählt seine Geschichte – die Geschichte seiner Bewohner. Morbidität, gepaart mit Nostalgie. Fotoarchäologie, ergänzt um Fundstücke und Lebenswege. Tuchmacher-Museum, Bramsche

StadtGalerieCafé. „Asyl ist Menschenrecht“, bis 28.1.2018 VHS. „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“, bis 31.1.2018

UMGEBUNG BAD ESSEN Schafstall. Reinhard Klink: „Aus dem Leben - eine Retrospektive", bis 30.12. BAD IBURG Averbecks Speicher. Krippenausstellung, bis 2.2.2018 BAD ROTHENFELDE Kurpark. „Lichtsicht 6“, bis 28.1.2018 BRAMSCHE Tuchmacher-Museum. „Zeitkapsel“, Fotos von Hermann Pentermann, bis 4.2.2018 BIELEFELD Kunstverein. Iman Issa: „Material“, bis 28.1.2018; Dineo Seshee Bopape: „222, Phurulloga“, 28.2.2018 BREMEN Kunsthalle. Max Beckmann: „Welttheater“, bis 4.2.2018 Weserburg. „Proof of Life / Lebenszeichen“, bis 25.2.2018 EMDEN Kunsthalle. „The American Dream. American Realism 1945 -2017“, bis 27.5.2018 HERFORD Marta. „Revolution in Rotgelbblau – Gerrit Rietveld und die zeitgenössische Kunst“, bis 4.2.2018; „Radikaler Modernist – Das Mysterium Mart Stam“ bis 7.1.2018

LINGEN Kunsthalle. „Vida Simon – Similarity“, bis 14.1.2018; Flaka Haliti: „Here, or rather there, it's over there“, bis 14.1.2018; Vida Simon: „Ähnlichkeit“, bis 14.1.2018 MELLE Automuseum. „Ostblockfahrzeuge“, bis Frühjahr 2018 METTINGEN Draiflessen. „Dem Bild gegenüber“, bis 28.1.2018 MÜNSTER Kunsthalle. „beyond future is past“, bis 25.2.2018 Kunstmuseum Pablo Picasso. „Die Impressionisten in der Normandie“, bis 21.1.2018; „Picassos Natur“, bis 21.1.2018 MÜNSTER/OSNABRÜCK FMO. „Myanmar – 6 Blicke auf ,das Goldene Land’“, Fotos, bis 31.1.2018 NORDHORN Städtische Galerie. Berenice Güttler: „Fitting“, bis 28.1.2018 OSTERCAPPELN Alte Mädchenschule. „Buntes & Blühendes“, Malerei von Susanne Strefel, bis 21.1.2018; „Was siehst du?“, Malerei Doris Dreyer, ab 21.1.2018 RULLE Ruller Haus. „Von jedem ein Stück“. 17 künstlerische Positionen aus Bielefeld und Osnabrück im Ruller Haus, bis 28.1.2018  WALLENHORST Rathausfoyer. Witold Podgórski: „Internationale Kunst in Wallenhorst“, bis 29.1.2018 STADTBLATT 1.2018 35


kino

Sinnt auf Rache: Martin (Barry Keoghan)

Wenn andere bezahlen müssen Mit „The Killing of a Sacred Deer“ bringt der griechische Regisseur Giorgos Lanthimos eine antike Parabel auf die Leinwand. Ein vorzüglicher Rachethriller mit Colin Farrell und Nicole Kidman.

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lötzlich kann Bob nicht mehr laufen. Seine Beine sind gelähmt. Diese körperliche Einschränkung hat keine erklärbare Ursache, dennoch weiß Herzchirurg Steven Murphy, warum die Beine seines Sohnes ihren Dienst nicht mehr tun. Es ist seine Schuld. Was Giorgos Lanthimos schon mit „The Lobster“ (2015) aufzeigte, beweist er auch mit „The Killing of a Sacred Deer“: Der 44-jährige Grieche kann Genrekino inszenieren. Die Art, wie er Geschichten von merkwürdigen Sonderlingen erzählt, wird bereits seit fast einem Jahrzehnt von Kritikern gelobt. Dabei scheint er in Colin Farrell seinen Lieblingsprotagonisten gefunden zu haben. Während der in Hollywood profilierte 41-jährige Ire in „The Lobster“ noch den schrulligen Single mimte, der sich in ein Tier verwandelt, wenn er sich nicht schleunigst verliebt, verkörpert er hier den verfolgten Herzchirurg. Farrell brilliert seit Jahren in unterschiedlichen Rollen und hat in seinem

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Schauspiel eine große Bandbreite. Ob er als gelangweilter Gangster in „Brügge sehen ... und sterben?“ für Lacher sorgt oder als mit Mysterien befasster Kriminalinspektor in der Serie „True Detective“ an seinen Aufgaben verzweifelt – Kritiker und Publikum nehmen es ihm gleichermaßen ab. Jetzt ist er also Herzchirurg und auf den ersten Blick ziemlich gewöhnlich. Er lebt gemeinsam mit seiner Frau Anna (Nicole Kidman) und den beiden Vorzeigekindern Bob (Sunny Sulijic) und Kim (Raffey Cassidy) in einem wunderschönen Haus in guter Gegend. Doch wenn man viel hat, kann man auch viel verlieren. Als er eines Tages für einen Patienten, der auf seinem OP-Tisch liegt, nichts mehr tun kann, ändern sich die Dinge. Schnell entwickelt Steven ein

Bedürfnis der Fürsorge für den jugendlichen Sohn des Toten. Der Halbwaise Martin hat trotz seiner sozial schwachen Herkunft ausgesprochen gute Manieren. Die Murphys laden den Jungen zum Essen ein, so dass die Kinder Zeit mit ihm verbringen und Freundschaft mit ihm schließen können. Was die glückliche Familie allerdings nicht weiß: Martin macht Steven für den Tod seines Vaters verantwortlich und wünscht sich nichts sehnlicher, als dass dieser dessen Rolle übernimmt. Als Steven sich – entgegen Martins Forderung – weigert, ein Mitglied seiner Familie zu töten und obendrein eine Einladung zum Abendessen mit Martins Mutter (Alicia Silverstone) ausschlägt, nimmt der Fluch Fahrt auf. Giorgos Lanthimos lässt seinen jungen Psychopathen in „The Killing of a

Kommt es zum Mord? Der psychopathische Waise Martin (Barry Keoghan) setzt Herzchirurg Steven Murphy (Colin Farrell) unter Druck

Sacred Deer“ seine Taten subtil ankündigen. Er erzeugt eine beklemmende Atmosphäre – schließlich hat Steven den Verursacher der Zerstörung selbst in sein Leben gelassen und trotz des Altersunterschieds eine Art Freundschaft aufgebaut. Martins sukzessive Veränderung bis zum Wahnsinn kann er, einmal ausgelöst, nicht mehr aufhalten. Zumal die Absichten weder Steven noch der geschädigten Familie klar sind. Scheinbar hat es Martin auf Frau und Kinder, nicht aber auf Steven selbst abgesehen. Darin sieht der Rächer seine Strafe am besten umgesetzt. Der Titel verweist auf die IphigenieSage der griechischen Mythologie des Dramatikers Euipides, in der Agamemnon zur Strafe seine Tochter opfern muss. Lanthimos’ Gespür für Dramatik wird durch die Musik verstärkt: Klassische Stücke, sowie Ellie Gouldings „Burn“, a cappella interpretiert von Raffey Cassidy in der Rolle der Tochter, bringen die Nerven zum Flattern. Nach Festivalvorführungen, unter anderem auf dem Filmfestival in Cannes und dem Filmfest Hamburg, startet „The Killing of a Sacred Deer“ mit einigen Vorschusslorbeeren nun in den deutschen Kinos. N. KUSCHKOWITZ USA 2017. R: Giorgos Lanthimos. D: Nicole Kidman, Colin Farrell, Barry Keoghan, Alicia Silverstone u. a. P ab 28.12., Cinema Arthouse, CineStar, Filmpassage


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kino die platzanweiserin

Rebellische Renter-WG: „Alte Jungs“ „Ich denke viel an die Zukunft, weil das der Ort ist, wo ich den Rest meines Lebens zubringen werde.“ Woody Allen Gerade ging es noch durch die Medien: Dank moderner Medizin wird unsere Lebenserwartung in Zukunft wohl auf bis zu 140 Jahre steigen. Da könnten Filme, die sich mit den Facetten des Alterns befassen, nicht aktueller sein. Neben Das Leuchten der Erinnerung (siehe diese Ausgabe) laufen im Januar noch zwei weitere Werke an, und alle drei haben eins gemeinsam: das Altern wird – trotz möglicher gesundheitlicher Beeinträchtigungen – als Chance gesehen. Für einen Neuanfang oder für ein dankbares Zurückblicken.

Rekordjagd im Alter: „Es ist nie zu spät“ Alte Jungs (ab 4.1. im Kino) greift das bekannte Problemthema Altersheim auf. Nachtportier Nuckes (André Jung) – selber schon im Rentenalter – hilft drei Bewohnern, ihre Situation erträglicher zu machen, indem er sie mit Alkohol, Tabak und Pornos versorgt. Doch dann beschließen die vier, der Fremdbestimmung ein Ende zu setzen und ihr eigenes Heim zu gründen. Irgendwo zwischen Rentner-WG und Kommune, so ist ihre Vorstellung. Und je konkreter der Plan, desto agiler und einfallsreicher werden die alten Männer. Das gemeinsame Vorhaben lässt sie förmlich aufblühen und endlich wieder positiv in die Zukunft blicken. Allerdings gibt es schon bei der Finanzierung Probleme.

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In gewisser Weise rebellisch sind auch die Senioren, die Manuel Schweizer in seiner Doku Es ist nie zu spät (ab 18.1. im Kino) vorstellt. Dazu gehören zum Beispiel Sigi, der mit seinen 80 Jahren noch am Triathlon teilnimmt, ein 70-jähriger Extremsportler und der 97-jährige Charles, der seit zwei Jahren Leichtathletik betreibt. Die Leidenschaft dieser Menschen für das, was sie tun, ihre Begeisterung für das Leben, fängt die Doku wunderbar ein – und lässt sicher so manch jüngeren Menschen ins Grübeln kommen was er oder sie in seiner Jugend schon verpasst. Schließlich zeigen die Protagonisten hier, was im hohen Alter noch möglich ist. Noch so einer, der sich nicht zum alten Eisen zählen lässt, obwohl in über 50 Jahren fast ebenso viele Filme gemacht hat und inzwischen stolze 82 Jahre alt ist, ist Woody Allen. Als einer der namhaftesten Regisseure Hollywoods besetzt er seine zahlreichen Filme mit den großen Namen der Schauspielszene und arbeitet weiterVater wehrt sich: „Homefront“ hinEinunermüdlich an seinem umfangreichen Oeuvre. Nach vielen verschiedenen Schaffensphasen widmen sich seine aktuellen Produktionen verschiedenen Epochen der jüngeren amerikanischen Vergangenheit. Sein neustes Werk heißt

Greatest Showman KURIOSITÄTENKABINETT Hugh Jackman hat mit „Logan“ (2017) ein letztes Mal die Krallen im Marvel-Universum ausgefahren und widmet sich nun Rollen, die neben dem Schauspiel einer weiteren Leidenschaft frönen: der Musik. Jackman ist die perfekte Besetzung im Regiedebüt von Michael Gracey, das vom Leben des amerikanischen Zirkuspionier P. T. Barnum inspiriert ist. Als dieser im 19. Jahrhundert seinen Job verliert, sind er und seine Frau (Michelle Williams) von Existenzsorgen getrieben. Doch dann hat Barnum eine geniale Geschäftsidee: Er

gründet ein Kuriositätenkabinett für das er Menschen engagiert, die vermeintlich physische Abnormitäten aufweisen. Aber nicht nur Kurioses soll dem Publikum geboten werden, sondern auch eine spektakuläre Show mit Akrobaten und Tänzern. Als Wegbereiter des modernen Zirkus muss Barnum sich jedoch einigen Hürden stellen ... L. BERLIN

USA 2017. R: Michael Gracey. D: Hugh Jackman, Michelle Williams, Zac Efron, Rebecca Ferguson u.a. P ab 4.1., CineStar, Cinema Arthouse, Filmpassage

Hommage an Coney Island: Woody Allens „Wonder Wheel“

Hot Dog Wonder Wheel (ab 11.1., Cinema Arthouse) und spielt auf der New Yorker Vergnügungsmeile Coney Island in den 50er Jahren. Rettungsschwimmer Mickey (Justin Timberlake) wird Zeuge, wie die Ehe von Ginny (Kate Winslet) und Humpty (James Belushi) auf eine harte Probe gestellt wird. Plötzlich taucht nämlich die mit einem Gangster verheiratete Carolina (Juno Temple) auf und behauptet, Humptys NINA BARTHOLOMAEUS Tochter zu sein.

AGENTENPAAR Scheinbar kann man Til Schweiger und Matthias Schweighöfer nur lieben oder hassen. Dabei machen die beiden seit nunmehr zehn Jahren in erster Linie sanfte Unterhaltung. Mit „Keinohrhasen“ (2007) leistete Schweiger als Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Hauptdarsteller Pionierarbeit für eine neue Art der deutschen Komödie. Bester Kumpel des von Schweiger gespielten Protagonisten von einst: Matthias Schweighöfer. Aus dem Schatten seines Mentors arbeitete dieser sich ebenfalls an die Spitze des Publikumserfolgs. In „Hot Dog“ jagen die beiden jetzt als ungleiches Agentenpaar den Entführer der Tochter eines moldawischen Diplomaten. Während der Ex-GSG-9-Polizist Luke erst zuhaut und dann fragt, was passiert ist, denkt Sicherheitsmann Theo lieber einmal mehr nach. Wer „Vier gegen die Bank“ gesehen hat, dürfte wissen, wer wen verkörpert. N. KUSCHKOWITZ D 2018. R: Torsten Künstler. D: Til Schweiger, Matthias Schweighöfer, Lisa Tomaschewsky, Heino Ferch u.a. P ab 18.1., Cinema Arthouse, CineStar, Filmpassage


Loving Vincent

Das Leuchten der Erinnerung

Die Spur

The Commuter

GESAMTKUNSTWERK Ein Jahr nach dem Tod des glücklosen Künstlergenies Vincent van Gogh schickt Postmeister Joseph Roulin, ein Trinkkumpan des Malers, seinen Sohn Armand (Douglas Booth) mit einem Brief Vincents zu dessen Bruder Theo. Der erweist sich allerdings ebenfalls als mausetot. Angetrieben von detektivischem Spürsinn, verschlägt es Armand schließlich nach Auvers, wo der Künstler sich erschoss. Oder erschossen wurde? Dorota Kobiela und Hugh Welchman inszenieren diese in jeder Hinsicht einmalige Hommage an van Gogh als Kriminalfilm, in dem die zum Leben animierten Ölgemälde des Post-Impressionisten die Hauptrolle spielen. Die zunächst real gefilmten Darsteller wurden nachträglich eingefügt und im Stile Van Goghs so übermalt, dass der ganze Film am Ende wie ein einziges zusammenhängendes Kunstwerk des niederländischen Malers wirkt. FJ Großartig! GB/PL 2017. R: Dorota Kobiela und Hugh Welchman. D: Douglas Booth, Jerome Flynn u. a. P ab 28.12., Cinema Arthouse

ABSCHIEDSTOUR Ursprünglich verband sich das Genre der Roadmovies mit Jugend. Aufbrechen. Entfremdung und Zwänge hinter sich lassen. Aber schon John Steinbeck bewegte sich für seinen Reportageroman „Meine Reise mit Charley“ auf den eigenen Spuren und blickte zurück. So ähnlich geschieht es immer öfter auch im Kino. Ein wenig von der Vergangenheit zehren, Versäumtes nachholen. Für das Ehepaar Ella und John ist absehbar, dass diese Reise ihre letzte sein wird. John leidet an zunehmender Demenz, Ella pflegt ihn, ist aber selbst schwer erkrankt. Einmal noch besteigen sie ihr Wohnmobil. Nach Florida soll es gehen, eine Pilgerfahrt zur Wirkungsstätte Ernest Hemingways, den der Englischlehrer John verehrt, dessen Texte er memoriert, um sein Gedächtnis zu trainieren. Es wird eine Fahrt mit komischen und auch leidvollen Erfahrungen. Und der Erkenntnis: Die Freiheit ist H. K. endlich. I/F 2017. R: Paolo Virzì. D: Helen Mirren, Donald Sutherland, Janel Moloney u. a. P ab 28.12., Cinema Arthouse, CineStar

NATURSCHUTZ Die gebürtige Polin Agnieszka Holland verfügt über eine beeindruckende Filmografie, hat in Deutschland zum Beispiel den Erfolgsfilm „Hitlerjunge Salomon“ inszeniert. Aber für die Zeitung „Die Welt“ ist sie die „‚House of Cards‘Regisseurin“, weil sie bei vier Folgen der US-Politserie im Regiestuhl saß. Nach fünf Jahren legt sie nun wieder einen Kinofilm vor, und der hat es in sich. In einem Waldgebiet nahe der tschechischen Grenze lebt die exzentrische Janina, erteilt Englischunterricht, erfreut sich an der Natur und an ihren Hunden. Was ihr gar nicht gefällt, ist die skrupellose Wilderei. Als ihre Hunde getötet werden, verdächtigt sie die illegalen Jäger. Und dann kommt es plötzlich zu merkwürdigen Todesfällen. Immer sind Männer betroffen, die mit der Wilderei in Verbindung stehen. Undenkbar, dass die freundliche alte Dame zur Mörderin geworden sein könnte. H. K. Oder? P/D/CZE/SVE/SVN. 2017 R: Agnieszka Holland. D: Agnieszka Mandat-Grabka u. a. P ab 4.1., Cinema Arthouse

BAHNREISE Was für ein Mensch sind Sie? Jemand setzt sich zu Ihnen in den Zug und bietet viel Geld dafür, dass Sie in kurzer Zeit einen bestimmten Passagier ausfindig machen. Nehmen Sie an? Der Pendler Michael MacCauley bekommt eines Tages genau dieses Angebot – der Beginn eines Alptraums. Und dabei fängt alles ganz harmlos an: eine hübsche Frau, ein wenig Smalltalk ... Doch schon bald stellt sich heraus, dass die Begegnung mit der Fremden im Zug kein Zufall ist. Als Joanna ihm den ominösen Handel vorschlägt, ist es bereits zu spät. Die Spielregeln: Weigert Michael sich, wird man den Mitreisenden und seiner Familie etwas antun, spielt er mit, sind alle außer Gefahr und er ein reicher Mann. Ein paar vage Hinweise, eine Stunde Zeit und los geht’s! Spannender Plot, aufwendige Special Effects und ein Liam Neeson in Hochform – Regisseur Jaume Collet-Serra setzt in diesem Actionthriller auf Altbewährtes. M. MISERENDINO USA/F/GB 2017. R: Jaume Collet-Serra. D: Liam Neeson, Vera Farmiga, Patrick Wilson u. a. P ab 11.1., Cinema Arthouse, CineStar

Der andere Liebhaber

Wir töten Stella

It Comes at Night

Downsizing

VERWECHSLUNGSGEFAHR Chloés (Marine Vacth) Leben droht auseinanderzufallen: Sie ist alleine, die Modeljobs bleiben aus und ihre psychischen Probleme werden immer schlimmer. Um ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen, beginnt sie eine Therapie bei Paul (Jérémie Renier). Schon bald verliebt sich die hübsche 25-Jährige in den attraktiven Psychotherapeuten. Die beiden werden ein Paar, Chloé scheint endlich ihr Glück gefunden zu haben. Doch je mehr Zeit sie mit Paul verbringt, desto klarer wird ihr, dass er etwas Wichtiges vor ihr verheimlicht. Ihre Nachforschungen führen sie schließlich zu Louis – seinem Zwillingsbruder. Er sieht aus wie Paul, hat denselben Beruf und offenbar auch denselben Frauengeschmack. Chloé fühlt sich unbändig zu dem Fremden hingezogen. Der bei den Filmfestspielen in Cannes uraufgeführte Film setzt auf Spannung, Drama und Erotik.

FAMILIENAUFSTELLUNG Mit „Die Wand“ legte der österreichische Regisseur Julian Pölsler 2012 einen verstörend surrealen Kinofilm vor, der auf einem Roman der Schriftstellerin Marlen Haushofer beruhte. Bei ihr fand Pölsler auch den Stoff für seinen neuen Film. Verfasst wurde er 1958 und wirkt doch wie in der Gegenwart entstanden mit diesem subtilen Horror, der nicht wie so häufig eine bürgerliche Familie von außen überfällt, sondern aus ihr selbst hervorgeht. Die Verwerfungen waren unterschwellig immer schon vorhanden, brechen aber auf, als das Ehepaar Anna und Richard, Eltern zweier Kinder, die scheue neunzehnjährige Studentin Stella bei sich aufnimmt. Stella stört das Arrangement stiller Übereinkünfte und wird Schaden nehmen, wir erfahren es gleich zu Beginn des Films. Wie es dazu kommt, weiß Pölsler fesselnd zu erzählen, indem er das Wort Anna überlässt, die als Erzählerin eine Art Beichte ablegt. H. K. Österreich 2017. R: Julian Pölsler. D: Mala Emde, Matthias Brandt, Martina Gedeck, Julius Hagg u. a. P ab 18.1., Cinema Arthouse

AUSNAHMEZUSTAND In einer nicht allzu fernen Zukunft hat eine unheimliche Seuche die Menschheit dezimiert. Die Überlebenden leben in ständiger Ungewissheit und Furcht vor Ansteckung. Als schlimmster Feind des Menschen erweist sich allerdings einmal mehr der Mensch. So lebt die Familie von Paul (Joel Edgerton) zwar gut versteckt in einer Waldhütte, aber in ständiger Furcht vor unsichtbaren Gefahren. Als eine fremde Familie auftaucht und verzweifelt um Schutz sucht, eskaliert der paranoide Dauerzustand aus Misstrauen und dem Gefühl der permanenten Bedrohung. Trey Edward Shults gelingt in seinem zweiten Spielfilm ein psychologisch beklemmender Horrorthriller über menschliche Ausnahmezustände. Als Inspiration zu „It Comes at Night“ nennt er nicht etwa ähnliche Endzeitfilme, sondern ganz explizit Stanley Kubricks Verfilmung von Stephen Kings „The Shining“. FJ USA 2017. R: Trey Edward Shults. D: Joel Edgerton, Christopher Abbott u. a. P ab 18.1., Cinema Arthouse

SCHRUMPFUNGSPROZESS Wohin nur mit all den vielen Milliarden Menschen? Just, als es der Welt zu eng wird, gelingt norwegischen Wissenschaftlern ein elementarer Durchbruch auf dem Gebiet der Molekularbiologie. Dank einer einfachen Prozedur können Menschen auf zwölf Zentimeter Körpergröße geschrumpft werden! Das Ehepaar Safranek (Matt Damon, Kristen Wiig) ist begeistert – zumal sich die Lebenshaltungskosten in der extra angelegten Miniaturgemeinde Leisureland gewaltig senken lassen und ein Leben in relativem Luxus lockt. Aber natürlich wird mit der neuen Technik, die nicht rückgängig gemacht werden kann, auch jede Menge Missbrauch betrieben. Regisseur und Koautor Alexander Payne präsentiert mit „Downsizing“ eine rabenschwarze Gesellschaftssatire. Perfekt besetzt bis in die Nebenrollen, vertreten Christoph Waltz und Udo Kier hier einen ganz besonderen Typ Europäer. FJ USA, NOR 2017. R: Alexander Payne. D: Matt Damon, Kristen Wiig u. a. P ab 18.1., Cinema Arthouse, CineStar

M. MISERENDINO

F/B 2017. R: François Ozon. D: Marine Vacth, Jérémie Renier, Jacqueline Bisset u. a. P ab 18.1. Cinema Arthouse, CineStar

STADTBLATT 1.2018 39


media Buch des Monats Wölfe in der Nacht Ángel Santiesteba BETT AUS BETON Diese 16 Erzählungen aus Kuba zeichnen ein düsteres Bild des Landes. Kriegsheimkehrer aus Angola überleben mit halblegalen Beschäftigungen wie, von Güterzügen angefahrenes Vieh zu schlachten, nehmen Drogen, die Frauen prostituieren sich. Im Gefängnis herrscht das Faustrecht, und man weiß nicht, wer schlimmer ist, die vergewaltigenden Gefangenen oder die sie folternden Wächter. Eine Flucht auf dem Floß endet unter Haien. Unerträglich, denkst du beim Lesen, und dann: Ein Klassiker! Solche Bücher hat man in Europa schon lange nicht mehr gelesen. Santiesteban weiß, wovon er spricht. Der regimekritische Blogger wurde zu einer Haftstrafe verurteilt, aus der ihn erst die Intervention eines Herrn Steinmeier, damals deutscher Außenminister, befreite. Preisverleihungen wurden, wie auch das Nachwort bekundet, von Geheimdienstlern hintertrieben. Einige spätere Erzählungen haben eine Anmutung des lateinamerikanischen magischen ReaGEORGE WEBBER lismus. S. Fischer, 22 EUR

Seitensprung Claus-Jürgen Göpfert/Bernd Messinger „Das Jahr der Revolte“. 68 ohne Frankfurt ist wie Bratwurst ohne Senf. Frankfurter Schule, SDS-Hauptquartier, später RAF und GRÜNE. Ex-Bewegungsmacher analysieren, entmystifizieren, fragen aber auch: Was die 68er Umbrüche dem heutigen Rechtspopulismus entgegensetzen? Schöffling & Co., 22 EUR Susanne Schüssler „Wetterbericht – 68 und die Krise der Demokratie“. Einer der wichtigsten linken Verlage mit seinerzeit diskursstarken Köpfen stellt 50 Jahre danach APO-Errungenschaften auf den Prüfstand. Damalige wie heutige Autoren sind keineswegs zimperlich in ihren Urteilen. Verlag Klaus Wagenbach, 20 EUR Ulla Hahn „Wir werden erwartet“. Die viel Gelobte beendet ihren autobiografischen Romanzyklus mit Band vier. Gut getaktet zu „50 Jahre 68“ landet das aufbegehrende Arbeiterkind Palm im Strudel der Studentenbewegung in Hamburg. Plus Irrweg AB durch DKP und DDR. DVA, 28 EUR

40 STADTBLATT 1.2018

Gotland Michael Stavarič INTELLEKTUELL Es gibt da ja dieses Klischee: Je höherwertig ein Roman, desto schwerer ist er zu verstehen. Gut, Klischees sind meistens ziemlicher Mist. Aber wer sich durch „Gotland“ gekämpft hat, wird jetzt trotzdem nicken: Ziemlich mühsam; ziemlich viel Gewinn. Viele haben „Gotland“ einzuordnen versucht. Haben dabei Begriffe gereiht wie Groteske, Absurdität und Ironie, wie skurril, surreal und satirisch, haben, trotz allem, die Anwesenheit roter Fäden beschworen, haben eine „hochsymbolische Märchenapokalypse“ gelesen oder einen „Erkundungsrausch, der das eigene Kopfkino antreibt“. Und das stimmt auch alles. Aber bringt uns das weiter? Wir erfahren in „Gotland“ was über Mohntörtchen und das Göttliche in der Natur, über eine sehr verstörte Mutter-Sohn-Beziehung und darüber, was eine Bügelsäge Gardena Comfort 530 taugt, wenn es gilt, eine menschliche Halswirbelsäule zu durchtrennen. „Gotland“ ist vieles. Die Innenschau eines Menschen. Die symbolistische Überhöhung einer Landschaft. Ernst, gepaart mit Witz. HARFF-PETER SCHÖNHERR

Luchterhand, 20 EUR

Wir sind dran Ernst Ulrich von Weizsäcker u.a. WECKRUF Manche werden sagen: Schwere Kost. Und sie haben Recht. Aber schließlich geht es hier um das Schicksal der Menschheit: Dutzend Autoren erklären uns in diesem kämpferisch klugen Bericht für den Club of Rome, „was wir ändern müssen, wenn wir bleiben wollen“. Teil 1 beginnt mit der Analyse des IstZustands unseres „gequälten Planeten“, vom Artensterben bis zur Luftverschmutzung, vom Rechtspopulismus bis zum Überkonsum der Besitzenden. Wer das liest, verliert jede Hoffnung. Aber wer weiterliest, bis Teil 3, gewinnt sie zurück: Beispiele nachhaltigen Denkens und Handelns, denen es zu folgen gilt. Der Kapitalismus, lernen wir, hat ebenso abgewirtschaftet wie der Sozialismus. Am Ende dieser sachlichen, trotzigen 400 Seiten steht die Aufforderung zum Handeln, an uns alle. Ein Buch, das ins Gewissen redet, schonungslos. Auch und gerade der Wirtschaft: Für sie gelte es, „vom Schlaraffenland-Zug abzusteigen“. Wer gelesen hat, was Ernst Ulrich von Weizsäcker hier vorlegt, weiß: Es ist fast zu spät. Aber noch nicht ganz, vielleicht. HARFF-PETER SCHÖNHERR Gütersloher Verlagshaus, 24,95 EUR

Das weiße Feld Lenka HorňákováCivade FRAUENPOWER Die Franzosen lieben ihre Literaturpreise. Neben dem Prix Goncourt ist der Prix Renaudot sicher der zweitwichtigste Preis der Grande Nation – beide werden, wie sich das in Frankreich gehört, seit über 100 Jahren in dem mittlerweile 3-Sterne-Restaruant „Drouant“ in Paris verkündet. Den Prix Renaudot bekamen in den letzten Jahren unter anderem David Foenkinos, Virgine Despentes oder Frédéric Beigbeder. 2017 ging der wichtige Preis an Lenka Hornˇáková-Civade. Die gebürtige Tchecheslowakin (Jahrgang 1971) zog mit 20 nach Frankreich, um an der Sorbonne Ökonomie und Philosophie zu studieren. Jetzt ist mit „Das weiße Feld“ ihr erster Roman in französischer Sprache erschienen. Darin begibt sie sich zurück in ihre Heimat, Mähren, und schildert das Schicksal von drei unehelichen Frauen, die wiederum drei uneheliche Kinder bekommen. Die Biografien beginnen vor dem 2. Weltkrieg und enden mit dem Fall der Berliner Mauer 1989. Ein Großteil des Romans spielt in einem Dorf, wo sich jede der drei Frauen auf ihre Art durchboxt. Ein Roman im Geiste des Feminismus. MARIO SCHWEGMANN Blessing, 20 EUR

Leere Herzen Juli Zeh DYSTOPIE Es ist irgendwann kurz nach 2025. Angela Merkel hat abgedankt. Es regiert die BBB (Besorgte Bürger Bewegung). Die Perspektive ist die eines Wohlstandsbürgers, dem es an kaum etwas mangelt. Das ist das Passepartout auf dem sich ein spannender Krimi-Plot entwickelt, der gekonnt erzählt wird. Leider widmet Zeh den Charakteren nicht so viel Aufmerksamkeit wie der Handlung, sodass die Figuren oftmals nicht über das Klischee hinaus kommen. Britta und Babak haben eine Praxis, „Die Brücke“, die vordergründig psychotherapeutisch heilt, letzlich jedoch Selbstmordwillige an Terrororganisationen vermittelt, bis eines Tages die Dinge aus dem Ruder laufen ... Das Raffinierte an diesem Roman ist die unterschwellige Vermittlung der Dystopie. Im Vordergrund läuft der Thriller und wie nebenbei erfährt der Leser von den politischen Zuständen und der Gleichgültigkeit der Wohlstandsbürger gegenüber Demokratieabbau und Überwachung. Dass es ihr ernst ist mit dieser düsteren Zukunftsvision macht die Autorin schon mit der Widmung auf dem Vorsatzblatt klar: „Da. So seid ihr.“ RALF GOTTHARDT Luchterhand, 20 EUR

Commissaire Le Floch & das Geheimnis der Weißmäntel Jean-François Parot ZEITREISE In kaum einem anderen Genre wird zurzeit so innovativ gearbeitet wie in der Kriminalliteratur. Das Personal an Figuren, das Setting der Storys, Tempo und Dramaturgie, Humor … Die deutschsprachige Belletristik wirkt dagegen wie ein alter müder Wal, der die immer gleichen Futterplätze aufsucht – sie sind bloß leer gefischt. Einer der großen KrimiInnovativen ist Jean-François Parot. Der 1946 in Paris geborene Franzose war u.a. Vizekonsul von Kinshasa und Generalkonsul in Ho-Chi-Minh-Stadt. Obwohl Parot schon früh politische Texte publiziert, stößt er doch erst im Alter von 60 Jahren in die Region Schriftsteller vor: 2006 erscheint der erste Teil seiner Reihe um den jungen, im frühen 18. Jahrhundert lebenden Polizeikommissar Nicolas Le Floch. Der erste Le-Floch-Band, das „Geheimnis der Weißmäntel“, ist nun auf Deutsch erschienen. Der Commissaire muss einen Mord aufklären, der seine Kreise bis an den Hof Ludwigs XV. zieht. Einer der besten Krimis seit langem. Bitte schnell weitere Bände übersetzen. MARIO SCHWEGMANN Blessing, 17 EUR

Golden House Salman Rushdie SELBSTFINDUNG Nero Golden ist unglaublich reich. Als er eines Tages mit seinen drei erwachsenen Söhnen nach New York zieht, erregt er die Aufmerksamkeit eines jungen Filmemachers, der ihn in das Zentrum seines nächsten Dokumentarfilms stellen will. Wer ist Nero Golden, warum musste er ganz plötzlich seine Heimat verlassen? Während René noch dem Geheimnis Goldens auf die Spur kommen will, wird er in eigene Geheimnisse verstrickt, die ihn zwingen, sich zu fragen, wer er eigentlich ist. Salman Rushdie beschenkt seine Leser mit einem unglaublich elegant komponierten reichhaltigen Roman. Versiert im Umgang mit verschiedenen Erzählformen und -perspektiven. Bildungssatt und voller Verweise auch auf popkulturelle Phänomene, von Iphigenie bis zum Batman-Joker. Letzterer ist Rushdies Umschreibung für Donald Trump; ein Irrer, der Gotham City in seiner Gewalt hat. Salman Rushdie hat ein großes und großartiges Panorama unserer Zeit erschaffen, und der Menschen – auf der Suche nach Sinn und Identität in dieser Zeit. Trump als Jocker? Da bleibt das Lachen im Hals stecken. RALF GOTTHARDT C.Bertelsmann, 25 EUR


hörbar

STADTBLATT osnabrück

PRÄSENTIERT H.G. Wells: Das Imperium der Ameisen. Eine eher unbekannte Geschichte des Scifi-Großmeisters liegt dem Hörspiel zugrunde, das von der Suche nach dem Mitarbeiters eines Großkonzerns in den Wäldern von Peru berichtet. Dort hat sich ein Feind in Stellung gebracht, der in einem dem Untergang geweihten Ökosystem um sein Überleben kämpft. Klasse inszeniert. Folgenreich, 1 CD, ca. 8 EUR

Raphael Honigstein: Ich mag, wenn’s kracht“. Wenn in einen BVB-Fanshop in Dortmund Devotionalien des FC Liverpool verkauft werden, dann weiß man, welchen Einfluss Jürgen Klopp nach wie vor auf die Fans der Schwarzgelben ausübt. Hier ist eine gelesene Biografie über den kultisch verehrten Fußballlehrer, mit allerlei Sprüchen gesalzen. Hörbuch Hamburg, 2 mp3-CDs, ca. 15 EUR

Geister-Schocker: Monster aus dem Eis.Wunderbares Exploitation-Hörspiel. Die Geschwister Frank und Sabine verbringen ihre Sommerferien im Schloss der Ybarras. Sie ahnen nicht, dass dieses Geschlecht dem Untergang geweiht ist, da Dämonen aus der Eiswelt (!) noch ein Hühnchen mit ihnen zu rupfen haben. Ideal für die Gute-Nacht-Hörstunde. Romantruhe, 1 CD, ca. 7 EUR

FABER

Virtuoser Gitarren-Jazz

Betörender SongMelancholiker

13.1. Westwerk

24.2. Hyde Park

RAZZ

JAN WEILER

Alternativ. Indie. Rock.

„Pubertier“-Lesung

18.1. Lagerhalle

1.3. Lagerhalle

CHRISTIAN LUKAS

MOTÖRBLAST

sehbar Slasher – Staffel 1. Sarah kehrt in ihre Heimatstadt zurück, wo einst ihre Eltern ermordet wurden. Kaum ist sie zurück, geschieht ein Mord, der den an ihren Eltern kopiert. Nur sitzt der Mörder im Gefängnis. Ohne die herben Slasher-Momente eine im Ton eher britisch anmutende Serie. Justbridge, ca. 16 EUR als BD Der Fall der verängstigten Lady. England in den 30ern. Der Chauffeur des jungen Willie wird ermordet. Ein netter Mensch ohne Feinde. Dennoch führt die Spur zu einer Mörderbande. Und was hat die schlafwandelnde Aisla gesehen? 1983 ist diese Edgar-WallaceBBC-Verfilmung entstanden. Sehr speziell. Für Fans eben. Pidax, ca. 13 EUR Die Bande des Captain Clegg. In einem verschlafenen Fischerdorf predigt der Geistliche Dr. Blyss Nächstenliebe. Unter seinem Talar versteckt er seine wahre

DANNY WEISS & GÄSTE

Identität: Er ist Captain Clegg, ein einst gefürchteter Pirat, von dem man glaubt, er sei hingerichtet worden. Die Hammer Studios sind für ihre Horrorfilme legendär. Aber hier und da verließen sie den Gruselpfad. Anolis, ca. 23 EUR SS-GB. 1941. Die Deutschen haben England besetzt. Als Ermittler bei Scotland Yard gilt Inspector Archer vielen Landsleuten als Kollaborateur. Ein Routinefall, der Mord an einem möglichen Schwarzhändler, weckt die Neugierde der SS. Archer wird einem extra aus Berlin angereisten Offizier unterstellt. In einem alternativen Universum angesiedelte BBC-Serie. Polyband, ca. 20 EUR Ich – einfach unverbesserlich 3. Ein wenig ist die Luft zwar aus der Serie raus, doch der Kampf von Gru gegen einen Superschurken, der das Ende der 80er nicht verkraften kann, ist schon noch von Unterhaltungswert. Nur fehlt es an etwas tiefsinnigeren Momenten, von denen Teil 1 und 2 durchaus einige zu bieten hatten. Universal, CHRISTIAN LUKAS ca. 22 EUR als 3-D-BD

spielbar Ein verregneter, grauer Tag. Ein Sturm zieht auf. Dein Landungsboot beginnt zu schwanken, mit ihm die Männer an deiner Seite, allesamt angespannt, abwartend, abschätzend. Das einzige was du hörst ist das Stampfen der Motoren, der raue Wellengang, dann Geschosse, die gegen dein Boot prasseln. 6. Juni 1944, D-Day. Dann öffnet sich die Rampe. Granaten explodieren um dich herum, viele deiner Kameraden sterben. Irgendwie schaffst du es, als einer von Wenigen, an den Strand. Das Wasser verfärbt sich rot, vor dir liegen die Bunkerbefestigungen von Omaha Beach. Das klingt nach der Anfangsszene von „Saving Private Ryan“, aber so leitet auch der EgoShooter Call of Duty: WWII (PC, PS4, Xbox One; 40-60 EUR; Sledgehammer-Games) ein. Darauf folgt ein sehr rasantes Spiel, an die historischen Hintergründe anknüpfend – inmitten des Endes der NS-Herrschaft. Nur der Zombie-Modus nervt. HANNAH-SOPHIE HILDEBRANDT

DIE MotörheadCoverband

ELIF Melancholischer Pop

19.1. Westwerk

15.3. Lagerhalle

NILS HEINRICH

SHAHAK SHAPIRA

Mach doch ‘n Foto davon

German Humor

28.1. Lagerhalle

16.3. Lagerhalle

MATHIAS BRANDT & JENS THOMAS

ROLF MILLER

„Life“

28.1. Theater am Domhof

Alles andere ist primär

24.3. Haus der Jugend

POPSALON 8 JON GOMM

Mit Bilderbuch u. v. m.

UK-Songwriter

12.-14.4. u.a. Lagerhalle, Haus der Jugend

30.1. Lagerhalle

GERBURG JAHNKE „Frau Jahnke hat eingeladen …“

18.2. OsnabrückHalle

FEINE SAHNE FISCHFILET

BODO WARTKE Antigone: Kabarett trifft Klassik

9.5.Theater am Domhof

ANDY MCKEE

Junger Punk

Ausnahme-SongwriterGitarrist

22.2. Hyde Park

23.5. Rosenhof

FORTSETZUNG FOLGT

Alle Präsentationen auf www.stadtblatt-osnabrueck.de

STADTBLATT 1.2018 41


media FOTO: MICHAEL LAVINE

cd des Monats Greta Van Fleet

U2 Songs Of Experience POP Warum haben U2 dieses Album aufgenommen? Es ist so überflüssig wie der Videobeweis im Fußball. Nach dem brillanten und herrlich rockigen „Songs Of Innocence“ (2014) haben sie nun ein träge dahin keyboardendes Nichts aufgenommen. Vielleicht ist dem Produzenten im Studio ein Fehler unterlaufen und er hat aus Versehen die Demobänder von Depeche Mode für U2 genutzt … Unispirierte Songs, aus denen schon Durchschnittstracks wie „Get Out Of Your Own Way“ herausstechen. Universal Music MARS

Fury In The Slaughterhouse Little Big World LIVE & AKUSTISCH Das Jahr 2017 stand bei den Hannoveranern ganz im Zeichen des 30jährigen Bandjubiläums. Nach der großen Tour ging Fury In The Slaughterhouse auf „Live & Acoustic“-Tour. „Little Big World“ wurde Ende April im Hamburger Grünspan aufgenommen und bietet auf 23 Songs einen Querschnitt durch das reiche Fury-Werk. Auf der Bühne schauen unter anderem John Watts (Fischer-Z), Wolfgang Niedecken und Mousse T. vorbei. Starwatch Entertainment CHROM

Donots Lauter Als Bomben PUNK Die neue Scheibe der Ibbenbürener schließt genau da an, wo „Karacho“ vor zwei Jahren endete. Viele variantenreiche Songs, vom poprockigen „Das Dorf War LA" bis zur OhrwurmSingle „Rauschen", gestalten das Album bis zur letzten Sekunde spannend. Thematisch verarbeitet man dem Punk sei Dank das aktuelle politische Geschehen. Dass die Band einen durchweg sehr kritischen und nachdenklichen Standpunkt vertritt, dürfte Fans nicht überraschen. Solitary Man Records / Warner MABA 42 STADTBLATT 1.2018

From The Fires RETRO-ROCK Es dauert genau 20 Sekunden vom „Safari Song“, dem Opener ihrer acht Tracks starken Debüt-EP, und man ist der Band verfallen. Greta Van Fleet aus dem Städtchen Frankenmuth in Michigan (USA) haben genau den Namen, den sie brauchen – seit Langem klang keine Band mehr soooo retro wie diese Rockband. Greta Van Fleet klingen so, als seien sie Led Zeppelin. Die Stimme, das Schlagzeug, die Gitarrenriffs – au, Mann, ist das geil. Da ist eine ganz große Band in ihrer Frühphase zu beobachten. Republic Records MARS

Avishai Cohen

BSMG

1970 JAZZ POP Sein neues Album will der israelische Bassist nicht als Jazz-Album verstanden wissen: „Ich liebe Pop genauso wie Bach und Charlie Parker.“ Cohen bewegte sich schon zuvor zwischen den Stilen, war nie Purist, arbeitete mit Orchestern und Alicia Keys. „1970“, auf dem Cohen zum ersten Mal singt, beinhaltet Soul und Funk, Gospel, ein Beatles-Cover und ein jemenitisches Volkslied. Begleitet wird Cohen dabei unter anderem vom OudSpieler Elyasaf Bishari und der Cellistin Yael Shapira. Sony CHROM

Platz an der Sonne RAP „BSMG“ steht für „Black Super Man Gang“, oder auch „Brüder schaffen mehr gemeinsam“ oder „Brothers, sisters, move globally“. Hinter dem Kürzel stehen Megaloh, Musa und Ghanaian Stallion, die mit „Platz an der Sonne“ ein afropäisches Conscious-Album herausgebracht haben. Megaloh sagt: „BSMG ist in erster Linie ein musikalisches Movement. Die Leute sind eingeladen, unseren Film mitzufeiern, egal, ob sie afrikanische Wurzeln haben oder nicht. “ Sony CHROM

VAN MORRISON „Versatile“. Vier Alben in den letzten drei Jahren – Van the Man läuft mit Anfang 70 noch mal zur Höchstform auf. Und man hört ihm in jedem Song an, dass er alles gesehen und gespielt hat und jetzt nur noch entspannt drauflos swingt. Vielschichtig, versatile, trifft es daher sehr gut: Morrisons Soul-Songwriting ist einzigartig. Caroline OLGA SCHEPS „100% Scooter Piano Only“. Für ihr Chopin-Album hat die klassische Pianistin einen Echo gewonnen. Diesmal spielt sie Scooter! Best of am Piano, ohne HP, ohne Megafon, ohne HyperHyper – mit flinken Tastenläufen und einigen Crescendi. Das hat beim Aufnehmen vermutlich viel Spaß gemacht, die Frage nach der Zielgruppe bleibt aber ungeklärt. Kontor CHRIS STAPLETON „From A Room: Volume 2“. Keiner räumt zurzeit auf dem US-Country-Markt so ab wie Chris Stapleton. Der vielfache GrammyGewinner hat den Dreh raus: Man hört seiner Stimme die Kenntnis großer Nashville-Traditionen an, gleichzeitig weiß er, wo die E-Gitarre hängt und wie Refrains für die Ewigkeit funktionieren. Mercury EMINEM „Revival“. Eminem hat sich für seine erste Single, „Walk On Water“, Beyoncé dazu geholt, die einen wunderschönen Refrain hinzaubert, der E's Gerappe leider krass konterkariert. Der Track geht gar nicht. Ein Hammer ist dagegen aber „Untouchable“: wütende, schnelle lyrics, Eminem auf den Spuren der Beastie Boys. Universal FARIN URLAUB „Berliner Schule“. Dieses 28 Songs starke Doppelalbum ist irgendwie durchgerutscht, kaum ein Magazin das sich damit beschäftigt hat. Dabei sind die Demotracks aus vier Jahrzehnten, die Farin Urlaub, nun entstaubt hat, regelrecht kultverdächtig. „Schatten“, „Christine“, „Was wir sind“ – Garagenrock-Hits ohne Ende. Völker hört die Tonträger NEIL YOUNG & PROMISE OF THE REAL „The Visitor“. Noch ein Altmeister, der ein großartiges neues Album herausgebracht hat. „Fly By Night Deal“, „Change Of Heart“ oder „Diggin’ A Hole“ zählen zu den besten YoungSongs der letzten Dekade. ,Schuld‘ daran ist auch seine Begleitband Promise Of The Real um Willie Nelsons Sohn Lukas. Reprise

Torpus & The Art Directros We Both Need To Accept That I Have Changed INDIE FOLK Ein Sprichwort besagt, dass sich der Körper alle sieben Jahre erneuert. Diesen Sinnspruch beziehen Torpus & The Art Directros sowohl auf ihr neues Album, das sieben Jahre nach ihrem Debüt erscheint, als auch auf das Innenleben, mit dem sich die Texte beschäftigen. Wieder aufgenommen im heimatlichen Nordfriesland, drängelt auf „We Both…“ die E-Gitarre wieder mehr nach vorn, während die Band feinen Chorgesang setzt. Grand Hotel Van Cleef CHROM

Andreas Wolter & Rosa von Praunheim Rosa Soundtracks FILMMUSIK In diesem Jahr wurde der Filmemacher und Aktivist Rosa von Praunheim 75. Er selbst sagt, er habe keine Ahnung von Musik, aber ein untrügliches Gespür. Mit dem Berliner Komponisten Andreas Wolter, der seit zehn Jahren für ihn komponiert, veröffentlicht von Praunheim nun Sequenzen aus sechs Filmsoundtracks zwischen Jazz, Soul und Elegischem. Hinzu kommt eine exklusiv von Wolter geschaffene „Rosa Symphonie“ in vier Sätzen. tonwert CHROM

The Rolling Stones On Air ROCK’N’ROLL Man stelle sich nur mal für einen Moment vor, diese Band würde niemand kennen. Sozusagen BritNewcomer. Dann würden sich die Magazine weltweit kaum noch einkriegen und die nächste große The-Bands-Welle ausrufen. Denn was die Rolling Stones hier zwischen 1963 und 1965 live, „on air“, in den großen BBC-Sendungen jener Tage gespielt haben, ist der Wahnsinn. So revolutionär. So kraftvoll. Egal, ob es ihre eigenen Songs sind („Satisfaction“) oder sie Klassiker dahin rotzen („Roll Over Beethoven“). ABKCO MARS


werwowas Der Veranstaltungskalender mit Spitzen-Tipps für Osnabrück und Umgebung

januar 2018

Champions League Blues

Jimmy Reiter Band

Sie haben diesen Sommer den German Blues Award erhalten und wurden zur „besten Bluesbands Deutschlands“ gewählt. Und die Süddeutsche Zeitung schrieb über den Osnabrücker Gitarristen und Sänger Jimmy Reiter: „Die Gitarre klebt förmlich an ihm, als sei sie Teil seines Körpers. Seine Finger jagen gelenkig über das Griffbrett (…) – der geborene Bluesman.“ Jimmy Reiter und seine Band werden aber nicht nur in Deutschland gefeiert, auch im restlichen Europa und in den USA hat man diesen Ausnahme-Blueser auf dem Schirm. P 4.1., Blue Note

Musik | Events | Partys | Bühne | Kunst | Kino | Literatur | Sport | Familie


werwowas dezember 2017 Sonntag

24 CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Ach, du heilige...(r) Park -

Rock, Pop, Elektro, Alternative, Indie, Hyde Park, 22.00 Das Fest nach dem Fest, Alando Palais, 23.00

FOTO: MANFRED POLLERT

läumstournee, Gelände an der Halle Gartlage, 14.00 P SIEHE TAGESTIPP Lichterstunde zum Heiligabend - für Groß und Klein, Ka-

pelle Johannis-Friedhof, 16.00

Montag

25 KONZERTE OSNABRÜCK

TANGO WEIHNACHTSKONZERT

Akustik Session - Jeder bringt

Das Cuarteto Tangopianissimo reißt zu Begeisterungsstürmen hin – und das ist nicht übertrieben. Die vier Musiker begeistern durch ihr Zusammenspiel und erinnern an die typischen Orchester aus dem goldenen Zeitalter des Tango Agentino. > PIESBERGER GESELLSCHAFTSHAUS

sein Instrument mit und kann auf die Bühne gehen!, Dirty+Dancing, 20.00 Blues Company - Akustisch -

Blues, BlueNote, 20.30 P SIEHE TAGESTIPP FOTO: STEVE WHITE

Die Blues Company startet heute in ihre vier aufeinander folgenden Konzerte. Jeder Tag hat einen anderen Sound: Am 25. die akustische Show, am 26. + 27. wird’s elektrischer und es kommen die FabBC Horns dazu, am 28. sind noch zusätzlich die Soul Sistaz dabei. > BLUE NOTE

26.

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Jingle Bells Party, Alando Palais, 22.00 D.A.N.C.E - 80er, 90er, Rock, Pop, Indie, Electronics, Indie, Hyde Park, 22.00 Willkommen zuhause, Brücks, 23.00 Lausbuben Weihnachtsgedöns - Elektro mit Juliet Sikora,

Dachgeschoss, Dansir, Frank Kruse, Dr. Vogel, 23.00 Glänzende Weihnachten! -

26.

THEATER

SCHÖNE BESCHERUNGEN

Wer meint, dass Weihnachten nur in seiner Familie in Hektik ausartet, der kann sich heute ganz entspannt im Theatersessel zurück lehnen und genießen, wie sich drei Paare in Alan Ayckbourns Weihnachtskomödie auf die Nerven gehen. > THEATER AM DOMHOF

44 STADTBLATT 1.2018

29.

PUNK

TV SMITH

Der englische Sänger und Musiker Tim „TV“ Smith gehört zum Inventar der britischen Punkhistorie. Ende der 70er war er mit seiner Band The Adverts Teil der Szene und in den UK Top 20. Solo pendelt TV Smith zwischen Pub- und Punkrock. > DIRTY + DANCING

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Augsburger Puppenkiste Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel, 12.00 Sneak Preview mit Verlosung, 20.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK

läumstournee, Gelände an der Halle Gartlage, 14.00+18.00

Circus Roncalli - Weihnachtscircus - 40 Jahre Jubi-

BLUES COMPANY

de Candia / Peter I. Tschaikowsky, Theater am Domhof, 19.30

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

25.

Schwanensee - Metamorphosen einer Seele - Mauro

KINO

AUSSERDEM

TANGO

OSNABRÜCK

Circus Roncalli - Weihnachtscircus - 40 Jahre Jubi-

Filmpassage: Augsburger Puppenkiste Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel, 12.00

BLUES

BÜHNE

Indiepop & -rock, Alternative, HipHop, Elektropop, Glanz & Gloria, 23.00 Einfach auf: XMAS Alarm Elektro, Holy Poly, 23.00 KNKF - Zum Goldenen Schluss - Nichts ist für immer,

nicht mal die Freiheit, Kleine Freiheit, 23.00 Boom Christmas Edition Hip Hop, RnB, Neo, 23.00 X-MAS II Afterparty, Virage, 23.00

Dienstag

Wer rettet den Weihnachtsmann?, Planetarium,

15.00+16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Eiszauber - überdachte OpenAir Eisbahn, Almhütte und mehr, Ledenhof, 12.00-21.30 Circus Roncalli - Weihnachtscircus - 40 Jahre Jubi-

läumstournee, Gelände an der Halle Gartlage, 14.00+18.00 Glücksrad - Drehen Sie an Spielbank-Glücksrad und sichern Sie sich zu Beginn ein Startkapital im Wert von bis zu 50 €. , Spielbank, ab 16.00 Von der Erde zum Universum, Planetarium, 17.00

GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - Überdachte Innenstadt-Eislaufbahn, Roter Platz Oesede, ab 14.00

Mittwoch

26 27

KONZERTE OSNABRÜCK

Harfenkonzert - mit Prof. As-

sia Cunego, Kapelle JohannisFriedhof, 11.30 Ski King & Band - Rock’n’RollShow, Support: Rev. Andrew James Gang, Bastard Club, 20.00 KlangDuo - Klangkonzert mit Hilmar Hajek und Jörg Kerll, Gertrudenkirche, 20.00 Tango Weihnachtskonzert mit dem Cuarteto Tangopianissimo, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Blues Company & The Fab B C Horns - Rock Around the

KONZERTE OSNABRÜCK Songwriter Abend - mit Ma-

dame Hau’ mich blau und Matze Brüggemann, Dirty+Dancing, 19.00 KlangDuo - Klangkonzert mit Hilmar Hajek und Jörg Kerll, Gertrudenkirche, 20.00 Dirty Deeds - Bon Scott-Tribute, Lagerhalle, 20.00 Blues Company & The Fab B C Horns & The Soul Sistaz -

Blues, Soul, BlueNote, 20.30 BAD LAER Sa(e)itensprünge - Weih-

Christmas Tree, Blues, BlueNote, 20.30

nachtliches Konzert, Evangelische Kirche, 19.30

BAD ESSEN

CLUBS&PARTY

Weihnachtslieder, Wintersongs & Wiegenlieder aus aller Welt - Weihnachts-

konzert mit dem Ensemble Spanish Mode aus Dresden, Schafstall, 17.00

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK Punkkneipe - Dosenmucke, Kickern umsonst, SubstAnZ, 21.00 Xmas Out - School Party, Alando Palais, 21.30

OSNABRÜCK

BÜHNE

Christmas on the Rocks,

OSNABRÜCK

Alando Palais, 22.00

Bandscheibenvorfall - Eine

BÜHNE OSNABRÜCK Schöne Bescherungen - von Alan Ayckbourn, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Augsburger Puppenkiste Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel, 12.00

KIDS

Komödie über den alltäglichbanalen Horror der Arbeitswelt im Zeitalter flacher Hierarchien von Ingrid Lausund, emmatheater, 19.30 P SIEHE BÜHNE

SPORT MELLE Beutling-Cup - Hallenfußballturnier für Hobbymannschaften, Beutling-Halle, 11.00

KIDS OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Ritter Rost feiert Weihnachten - für Kinder ab 4 Jah-

Die Bremer Stadtmusikanten - Brüder Grimm / ab 6 Jah-

Das kleine 1x1 der Sterne - für

ren, Theater am Domhof, 11.00

Kinder, Planetarium, 15.00

ren, Lagerhalle, 15.00+17.00


AUSSERDEM OSNABRÜCK Eiszauber - überdachte OpenAir Eisbahn, Almhütte und mehr. Um 19.00 Uhr Udo Lindenberg Double, Ledenhof, 12.00-21.30 Circus Roncalli - Weihnachtscircus - 40 Jahre Jubi-

läumstournee, Gelände an der Halle Gartlage, 15.00+19.30 DISSEN ADFC-Radtour: Abendrunde (kleines Wintertraining) -

46km, Rathaus, 18.00 GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - Überdachte Innenstadt-Eislaufbahn, Roter Platz Oesede, ab 11.00 WALLENHORST Moonlight-Shopping - Mot-

to: Casino-Nacht, Porta, 17.0022.00

Donnerstag

28 KONZERTE OSNABRÜCK Remode - The Music of Depeche Mode, Lagerhalle, 20.00 Classic con Brio - Winterkonzert 2017, St. Marien, 20.00

BAD ROTHENFELDE Die schönsten Operettenmelodien - mit Katrin Janssen-

Oolo, Mezzosopran, Silvio Heil, Tenor und Holger Dolkemeyer, Flügel, , Haus des Gastes, 19.30 BIELEFELD Eisheilige Nacht - mit Subway

To Sally, Mono Inc, Feuerschwanz, Mr. Hurley & Die Pulveraffen, Ringlokschuppen, 19.00 The Voice of Germany - Live in Concert, Stadthalle, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Malle für (fast) alle - Live on

Stage: Mickie Krause und Isi Glück, Alando Palais, 22.00 Dirty House - mit DJ Flo, Dirty+Dancing, 22.00 Kleiner Freitag - Pop, HipHop, ElectroSwing, Trap, Kleine Freiheit, 23.00 Whisky’s - Gods of Thunder, Kiss-Tribute, Whisky’s, 19.00

BÜHNE OSNABRÜCK Home Sweet Home - Urauf-

führung / Mauro de Candia, emma-theater, 19.30 Frau Müller muss weg - von Lutz Hübner, Theater am Domhof, 19.30

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Klassikerreihe: Die nackte Kanone, 20.30 OV-Kino: Star Wars: Die letzten Jedi - in Originalver-

sion, 21.00

FILMSTARTS R Die Flügel der Menschen Drama R Loving Vincent - Drama R The Killing of a Sacred Deer - Drama P SIEHE KINO

MEPPEN Musical & Swing in Concert,

Theater, 20.00 MÜNSTER Mr. Mice Crap, Lost Again -

GMHütte on Ice - Dinner on Ice - Überdachte Innenstadt-

Eislaufbahn, Roter Platz Oesede, 19.00 MÜNSTER

Rock, Hot Jazz Club, 20.00

Holiday on Ice - Time - Eis-

R Voll verschleiert - Komödie

CLUBS&PARTY

kunstlaufshow, MCC Halle, 13.00+16.30+20.00

SPORT

BallroomBlitzParty - mit Hot 70s Funk & Disco, 60s Soul & Beat, 80s New Wave & Pop, 90s Electro & Indie und Rare Grooves mit DJ Martin, BlueNote, 21.30 90er-Party, Alando Palais, 22.00 65 Jahre... - Rock, Dirty+Dancing, 22.00 Rabennacht Classic - Gothic, Goth-Rock, Wave, Minimal, Batcave, Oldschool EBM, Mittelalter, 80er mit DJ Sabine, Hyde Park, 22.00 Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 22.00 Mad Moiselles - mit Indiänna & Miami Lenz, Brücks, 23.00 Best of 2017 - Elektro, Holy Poly, 23.00 Hausgemacht - Drinks, Deko, Musik - alles aus einer Hand, alles hausgemacht!, Kleine Freiheit, 23.00

MELLE Beutling-Cup - Hallenfußball-

turnier für Hobbymannschaften, Beutling-Halle, 11.00

KIDS OSNABRÜCK Sternbild für Flappi - für Kin-

der, Planetarium, 15.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Eiszauber - überdachte OpenAir Eisbahn, Almhütte und mehr, Ledenhof, 12.00-21.30 Casinotag - Verlosung: Jeden 1. bis 3. Donnerstag: 5 x 200 €, Jeden 4. + 5. Donnerstag: 5 x 100 €, Spielbank, 14.00-22.00 Circus Roncalli - Weihnachtscircus - 40 Jahre Jubi-

läumstournee, Gelände an der Halle Gartlage, 15.00+19.30 Krippenführung - mit Prof. Gerhard Lohmeier, Forum am Dom, 18.00 Queen - Heaven, Planetarium, 18.00 Führung: Lichte Momente Ausstellung der Künstler Till Nowak (Los Angeles/USA), Levi Jackson (Salt Lake City/USA), Kunsthalle, 18.30 GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - Überdachte Innenstadt-Eislaufbahn, Roter Platz Oesede, ab 14.00 MÜNSTER Holiday on Ice - Time - Eis-

kunstlaufshow, MCC Halle, 15.30+19.00

Freitag

29 KONZERTE OSNABRÜCK TV Smith - Acoustic Punk, Support: Thore Wittenberg, Dirty+Dancing, 19.00 P SIEHE TAGESTIPP Mantar - Support: Deathrite,

Bastard Club, 20.00 Custard Pies - Led ZeppelinTribute, Lagerhalle, 20.00 Donots - Jahresabschlusszusatzkonzert - Alternative

Rock, Rosenhof, 20.00 BIELEFELD The Busters, Forum, 20.00 MELLE Querbeat - Weihnachts-

konzert, St. Petrus Gesmold, 19.00

OSNABRÜCK

Samstag

30 KONZERTE OSNABRÜCK RESET BRD - Live Musik von Oirt (Trio-Cover) & Schöne Frau mit Geld (Ideal-Tribute) anschließend Tanz mit Mario Schoo, Lagerhalle, 20.00 Donots - Jahresabschlusskonzert - Alternative Rock,

Rosenhof, 20.00

Bach in Meppen - Balthasar Baumgartner, Probsteikirche, 19.15-20.45

BAD ROTHENFELDE Nina Petri: Nimm’ das Glück, wo’s dir lacht..., Haus des

Gastes, 19.30 GEORGSMARIENHÜTTE

OSNABRÜCK Uni Royal, Alando Palais, 22.00 Inventur Party - Rock, Pop, Indie, Electronics, 80er, 90er, Hyde Park, 22.00 Brücks Squad, Brücks, 23.00 Star Club Vorglühen - Rock, Pop, Indie, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE

GMHütte on Ice - „Dinner for One“ on Ice - Überdachte

Innenstadt-Eislaufbahn, Roter Platz Oesede, 18.00 P SIEHE EVENT

Alan Ayckbourn, Theater am Domhof, 19.30 Krise mit Luise - Ein unverschämtes Stück Theater über den größten Macker aller Zeiten. Kein ganz normales Ehedrama!, Figurentheater, 20.00

MELLE Beutling-Cup - Hallenfußball-

turnier für Hobbymannschaften, Beutling-Halle, 11.00

KIDS

Schöne Bescherungen - von

Bolschoi Staatsballett Belarus - tanzt Schwanensee von

Tschaikowsky, OsnabrückHalle, 20.00

OSNABRÜCK

SPORT

Sternbild für Flappi - für Kin-

MELLE

der, Planetarium, 15.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Eiszauber - überdachte OpenAir Eisbahn, Almhütte und mehr, Ledenhof, 12.00-22.00

Beutling-Cup - Hallenfußball-

turnier für Hobbymannschaften, Beutling-Halle, 11.00

KIDS OSNABRÜCK Das kleine 1x1 der Sterne - für

Circus Roncalli - Weihnachtscircus - 40 Jahre Jubi-

Kinder, Planetarium, 16.00

läumstournee, Gelände an der Halle Gartlage, 15.00+19.30

AUSSERDEM

GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - Überdachte Innenstadt-Eislaufbahn, Roter Platz Oesede, ab 11.00

bad, 18.00-01.00 BRAMSCHE-KALKRIESE Nachts im Museum - fegt nicht nur Frau Putzig durch die Gänge - Rollenspiel in der

Ausstellung, Museum Varusschlacht, 17.00 GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - Überdachte

Innenstadt-Eislaufbahn, Roter Platz Oesede, ab 11.00

OSNABRÜCK ADFC-Radtour: Auf zur letzten Tour des Jahres 2017 -

45km, ADFC Infoladen, 11.30

Virage Silvester 2017, Virage,

21.00 Silvester Party 2017 - mit DJ

Martin, BlueNote, 21.30 Zeitmaschine - Die Rückkehr

der Pfeffiritter, Brücks, 22.00 Feel the Beat - Silvester -

Rock, Pop, Indie, Electronics, 80er, 90er, Hyde Park, 22.00 Das basst schon, Works, 22.00 Freudentaumel - Silvesterrave, Dr. Vogel, 23.00 Glänzendes Silvester! - Indiepop & -rock, Alternative, HipHop, Elektropop, Glanz & Gloria, 23.00 Silvester im Holy Poly Elektro, Holy Poly, 23.00 Silvester in Freiheit - Vielleicht die letzte Party in der Freiheit. Verdammt noch mal, Kleine Freiheit, 23.00 Neo New Year Celebration mit LocaLoca, Blessed, Arlekino, Neo, 23.00 Silvester 2017, Nize Club, 23.00

MÜNSTER

BÜHNE

Holiday on Ice - Time - Eis-

OSNABRÜCK

kunstlaufshow, MCC Halle, 13.00+16.30+20.00

Die Zirkusprinzessin - von

Sonntag

31

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK

SPORT

Von der Erde zum Universum, Planetarium, 17.00 Kleine Saunanacht, Nette-

Musik zwischen den Jahren -

MEPPEN

Frau Müller muss weg - von Lutz Hübner, Theater am Domhof, 19.30

läumstournee, Gelände an der Halle Gartlage, 15.00+19.30 Führung: Lichte Momente Ausstellung der Künstler Till Nowak (Los Angeles/USA), Levi Jackson (Salt Lake City/USA), Kunsthalle, 17.00

mit dem Trio Musica, Haus des Gastes, 15.00-16.30

OSNABRÜCK Komödie über den alltäglichbanalen Horror der Arbeitswelt im Zeitalter flacher Hierarchien von Ingrid Lausund, emmatheater, 19.30 P SIEHE BÜHNE

Circus Roncalli - Weihnachtscircus - 40 Jahre Jubi-

BAD ROTHENFELDE

BÜHNE Bandscheibenvorfall - Eine

Eiszauber - überdachte OpenAir Eisbahn, Almhütte und mehr, Ledenhof, 12.00-22.00

KONZERTE OSNABRÜCK Silvester-Orgelkonzert, St.

Marien, 22.30 BAD ROTHENFELDE Musik zum Jahresausklang, Haus des Gastes, 10.00-11.30 Silvesterball - Anmeldung: Haus Deutsch Krone, Bad Essen, 05472 4080, Kurhaus, 19.30

Emmerich Kálmán, Operette in drei Akten / Text von Julius Brammer und Alfred Grünwald, Theater am Domhof, 15.00 Bandscheibenvorfall - Eine Komödie über den alltäglichbanalen Horror der Arbeitswelt im Zeitalter flacher Hierarchien von Ingrid Lausund, emmatheater, 17.00+ 20.00 P SIEHE BÜHNE Krise mit Luise - Ein unverschämtes Stück Theater über den größten Macker aller Zeiten. Kein ganz normales Ehedrama!, Figurentheater, 18.00 Die Zirkusprinzessin - von Emmerich Kálmán, Operette in drei Akten / Text von Julius Brammer und Alfred Grünwald, Theater am Domhof, 19.00 SIE Erzähltheater: Sternstunden - Die lange Erzählnacht,

Steinwerk Ledenhof, 20.00

KINO

CLUBS&PARTY

BRAMSCHE

OSNABRÜCK

Filmtheater Universum: Die Feuerzangenbowle - D

Silvesterparty - mit Live-

Band Pulp Funktion & Disco mit DJane Kirsten, wahlweise mit Buffet & Live Cooking, Lagerhalle, 18.30 Silvester mit Onkel Tom - feat. Onkel Tom Angelripper (Sodom), Bastard Club, 20.00 Silvesterparty - All-InclusiveParty mit DJ Malte, Info+Tickets Kai Standfuß 05401 3669637, Hof Bröcker, 20.00 Silvesterparty - Der Freundeskreis Piesberger Gesellschaftshaus lädt ein, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 Silvester Clubbing - The Same Procedure as Every Year, Rosenhof, 20.00 Alando Silvester Party, Alando Palais, 20.30 Silvester Dance Night 2017 Tanzend ins neue Jahr, OsnabrückHalle, 21.00

P SIEHE EVENTS

1944, Regie: Helmut Weiss, mit Heinz Rühmann, 18.00

AUSSERDEM GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - Überdachte Innenstadt-Eislaufbahn, Roter Platz Oesede, ab 11.00 MÜNSTER Holiday on Ice - Time - Eis-

kunstlaufshow, MCC Halle, 15.30+19.00

ENDE

2017

Silvester-Party, Sonnendeck,

21.00 STADTBLATT 1.2018 45


FOTO: THEATER OSNABRÜCK

werwowas januar 2018 Montag

1

Sternenhimmel im Januar,

Planetarium, 19.30 GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - Überdachte Innenstadt-Eislaufbahn, Roter Platz Oesede, ab 11.00

Mittwoch

3

KONZERTE OSNABRÜCK Neujahrskonzert 2018 - Das

1.

KLASSIK

KONZERT ZUM NEUJAHRSTAG

MUSICAL

QUAKENBRÜCK Opernball - Traditionelles Neujahrskonzert mit der Philharmonie Lemberg, Artland Gymnasium, 18.00

DAS PHANTOM DER OPER

Diese deutschsprachige musikalische Neuinszenierung, die zum 100. Geburtstags des 1910 von Gaston Leroux geschriebenen Romans „Le Fantôme de l’Opéra“ entstand, ist eine der erfolgreichsten Tournee-Musicalproduktionen Europas. Die Special Effects sind allein den Besuch des Musicals wert. > OSNABRÜCKHALLE

KINO OSNABRÜCK FOTO: ANNA -LISA KONRAD

Das Osnabrücker Symphonieorchester spielt unter der Leitung von Andreas Hotz die Wünsche der Gäste. Auf dem Programm stehen Verdis Ouvertüre zur „Sizilischen Vesper“ oder „Pomp & Circumstance Nr. 1“ von Elgar. Conférencier des Abends ist erneut Klaus Wallendorf (Berliner Sinfoniker). > OSNABRÜCKHALLE

4.

Wunschkonzert zum Jahreswechsel, OsnabrückHalle, 17.00 P SIEHE TAGESTIPP

Filmpassage: Sneak Preview mit Verlosung, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Die Bremer Stadtmusikanten - Brüder Grimm / ab 6 Jah-

ren, Theater am Domhof, 14.30+16.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK

4.

SINGER-SONGWRITER SLAM

5.

JAN PHILIPP ZYMNY

Nachdem sein erstes Programm eine willkürliche Expedition in die Untiefen des Unsinns darstellte, widmet sich Jan Philipp Zymny in seiner neuen Soloshow „Kinder der Weirdness“ der Seltsamkeit an sich und denen, die sie leben. > LAGERHALLE

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Punkkneipe - Dosenmucke, Kickern umsonst, SubstAnZ, 21.00

KONZERTE

BÜHNE

P BILD VORM KALENDER

OSNABRÜCK

Singer-Songwriter Slam 2017/18 - 3. Vorrunde, Lager-

Der kleine Prinz - Das Musical - von Deborah Sasson

und Joachim Sauter, OsnabrückHalle, 19.00 Rigoletto - Melodrama in drei Akten von Giuseppe Verdi, Theater am Domhof, 19.30

halle, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP MELLE Jazz & Blues-Session, Schnie-

ders Hus, 20.00

BIELEFELD

MÜNSTER

Ballet Revolución - neue Show, Stadthalle, 20.00

Louder than Wolves, Sput-

TELGTE

CLUBS&PARTY

Klassischer Neujahrsgruß

nikhalle, 20.00

Dirty House - mit DJ Flo, Dir-

GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - Überdachte Innenstadt-Eislaufbahn, Roter Platz Oesede, ab 14.00

Filmpassage: Kaffeeklatsch: Hampstead Park - inkl. Kaffee & Kuchen,

BÜHNE

14.00

OSNABRÜCK

MÜNSTER Holiday on Ice - Time - Eis-

KIDS

kunstlaufshow, MCC Halle, 15.00

OSNABRÜCK Reise durch die Zeiten - für

Familien, Planetarium, 15.00

Dienstag

antifaschistischer Treff, SubstAnZ, 19.00

BÜHNE RHEINE A Tribute to Abba, Stadthalle,

20.00

KIDS

GEORGSMARIENHÜTTE Mittwochs-Bilderbuchkino für Kinder ab 4 Jahren, Stadtbibliothek, 16.00-16.45

AUSSERDEM OSNABRÜCK Die Grabskulptur Bischof Konrad III. von Diepholz - 20-

minütiger Kurzvortrag vor dem Exponat von Michael Langer; „Kunst in Kürze“, Forum am Dom, 18.00 Sternenhimmel im Januar, Planetarium, 19.30

5 SORTEN

STEAKS!

MAREDO · DRY AGED BLACK ANGUS BISON · WAGYU

Sternbild für Flappi - für Kin-

der, Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Circus Roncalli - Weihnachtscircus - 40 Jahre Jubi-

läumstournee, Gelände an der Halle Gartlage, 14.00+18.00

Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

ty+Dancing, 22.00

Das Abschiedsdinner - Mat-

thieu Delaporte, Alexandre de la Patellière, Gesellschaftskomödie, Deutsch von Georg Holzer, emma-theater, 19.30 Schwanensee - Metamorphosen einer Seele - Mauro

de Candia / Peter I. Tschaikowsky, Theater am Domhof, 19.30 Das Phantom der Oper Musical mit Deborah Sasson und Live-Orchester, OsnabrückHalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD Ballet Revolución - neue Show, Stadthalle, 20.00

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: OV-Kino: Star Wars: Die letzten Jedi - in Originalver-

sion, 21.00 FILMSTARTS R Die Spur - Thriller P SIEHE KINO

R Glory - Tragikomödie R The Greatest Showman Musical P SIEHE KINO

OSNABRÜCK

46 STADTBLATT 1.2018

R&B, BlueNote, 20.00

Palais, 22.00

Café Résistance - Offener

„We Salute You“ ist eine aufwendige AC/DC-Show mit bis zu 21 Kanonen, einer überdimensionalen Höllenglocke und einer beeindruckenden Marshall-Backline. Und natürlich mit allen AC/DC-Hits, von „Highway To Hell“ bis „Thunderstruck“. > ROSENHOF

Jimmy Reiter Band - Blues,

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

WE SALUTE YOU

OSNABRÜCK

KINO

CLUBS&PARTY

ROCK

4

läumstournee, Gelände an der Halle Gartlage, 14.00+18.00

2

6.

Donnerstag

OSNABRÜCK

FOTO: STEFAN REBSCHER

Zehn Musiker/innen, ihr Instrument und ein Mikro. Nur einen Song haben sie, um das Publikum von sich zu überzeugen. Die besten fünf tragen nach der Pause eine zweiten Song vor. Ein Slam, bei dem Profimusiker auf Hobby-Schrammler treffen. > LAGERHALLE

SLAM-COMEDY

nen , Whisky’s, 20.00 GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - Überdachte Innenstadt-Eislaufbahn, Roter Platz Oesede, ab 11.00

- Neujahrskonzert, Bürgerhaus, 20.00

Circus Roncalli - Weihnachtscircus - 40 Jahre Jubi-

KONZERT

Play Games - Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

R Lux - Krieger des Lichts Komödie R Score - Eine Geschichte der Filmmusik - Dokumentation R Alte Jungs - Komödie


Clubsounds - RnB, Hip Hop,

KIDS

SPORT

OSNABRÜCK

MELLE

Professor Photon - für Fami-

lien, Planetarium, 15.00

16. Nationales-A-JugendHallenfußballturnier - Hal-

AUSSERDEM

lenfußballturnier für A-Jugendliche, Beutling-Halle, ab 18.00

Pop, House, Electro, Sonnendeck, 22.00 Binaurale Klangwelten, Works, 22.00 Feel the Beat - Rock, Pop, Electronics,, Hyde Park, 23.00

KIDS

BÜHNE

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Time to dance - Die Tanzschulshow der Tanzschule Albrecht, Osnabrückhalle, 18.00 Die 39 Stufen - Alfred Hitchcocks Original auf der Bühne, emma-theater, 20.00 HG Butzko - Politikkabarett, Lagerhalle, 20.00

GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - Überdachte Innenstadt-Eislaufbahn, Roter Platz Oesede, ab 14.00

Abenteuer Planeten - für Fa-

milien, Planetarium, 15.00

Freitag

AUSSERDEM

5

OSNABRÜCK

KONZERTE BIELEFELD Brass Band Berlin - Classic, Jazz, Comedy, Rudolf-OetkerHalle, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hall of Fame: A Night for Phil Lynott (Thin Lizzy) -

Verstorbenen Rockstars wird die Ehre erwiesen, Whisky’s, 20.00 Motown Party - mit Funk & Soul & Pop & Rock & Hits der 80er/90er Jahre, BlueNote, 21.30 Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 22.00 Whatever happened to the 90s - 90er Party, Glanz & Glo-

ria, 23.00 Rocknacht - Rock, Metal,

Hardcore, Hyde Park, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Die Zirkusprinzessin - von

Emmerich Kálmán, Operette in drei Akten / Text von Julius Brammer und Alfred Grünwald, Theater am Domhof, 19.30 Jan Philipp Zymny: „Kinder der Weirdness“ - Comedy,

Lagerhalle, 20.00

Klatt kocht für Freunde - mit

dem Chefkoch von Remarques Weinwirtschaft Andreas Klatt, Steigenberger Hotel Remarque, 18.00 GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - Überdachte Innenstadt-Eislaufbahn, Roter Platz Oesede, ab 14.00 Lange Saunanacht - Thema: BBQ-Angrillen 2018, Weitere Infos unter 05401 829290, Panoramabad, 19.00-0.00

Samstag

6 KONZERTE OSNABRÜCK Dirty Metal - mit Incomplete, Abyss of Insanity, We Awake, The Bearing Sea, Dirty+Dancing, 19.00 We Salute You - Worlds Biggest Tribute to AC/DC featuring Grant Foster (London) + Aftershow, Rosenhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP IBBENBÜREN Neujahrskonzert - Mit Wusch

und Tusch!, Bürgerhaus, 20.00 STEMWEDE FolkVenner - Folk, JFK - Life House, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP

CLUBS&PARTY

Schulte-Brommelkamp - Co-

OSNABRÜCK Sebotura - DJ Borrissey & Orti am Lasernadelroulette, Whisky’s, 20.00 Club 39 Party - mit Charts & Classics aus Rock, Pop, Dance, Alternative mit DJ Mr. Jones, Lagerhalle, 22.00

medy, political corruptness, Lagerhalle, 20.00

KINO FILMSTARTS R Voll verschleiert - Komödie

Oststraße 65 Tel.: 05 41/2 47 80 www.ostbunker.de Freitag

Hauskonzert

12.01. ANTHEMDOWN

BAERUS FORSAKEN TOMB MISERY VORTEX SOUND ERROR Einlass: 19 Uhr - Eintritt: 5 €

BIELEFELD Lieblingsfarbe Schokolade Musikkabarett, Zweischlingen, 20.00

Samstag

INSOMNIACS THE TRAVELLING STONE

KIDS OSNABRÜCK Schmeckerlinchen, oder: Das Raupenwunder - Ab 4

Jahren, Dauer: ca. 40 Minuten, Figurentheater, 16.00 Reise durch die Zeiten - für Familien, Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK KNUT - Baumweitwurf-Meisterschaft von IKEA in den Kategorien Kind, Frauen, Männer mit jeweils unterschiedlichen Baumgrößen, Kamp-Promenade, 10.00-18.00 P SIEHE EVENTS

Record-Release-Party

27.01. INSOLVENT

Einlass: 20 Uhr - Eintritt: 5 €

VORSCHAU FEBRUAR Samstag

DARK ARTS GATHERING

Freitag

SEPHIROT (NL)

03.02.

16.02. MORTALS PATH, WILT

OSTBUNKER

FREIZEIT- UND KOMMUNIKATIONSTREFF FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND JUNGE ERWACHSENE

Drunter & drüber - Öffentliche Führung, ca. 2 Stunden, Rathaus, 14.30 Die Macht der Sterne, Planetarium, 17.00 Queen - Heaven, Planetarium, 18.00 Dampfer-Stammtisch, Shock Records & Coffee, 20.00 P SIEHE ORTSTERMIN

GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - Überdachte Innenstadt-Eislaufbahn, Roter Platz Oesede, ab 11.00

Sonntag

7 KONZERTE

Kost nix

BRAMSCHE

Uni Jazz Session Studierende auf den Spuren von Miles und Co. 11.1. Unikeller

mühlenkonzert; „KornmühlenKonzert“, Tuchmacher Museum, 18.00

Café Caliente Osnabrücks heißeste Salsa-Party 12.1. Haus der Jugend

GÜTERSLOH

Tanzen! Die Foyer-Party der Lagerhalle 13.1. Lagerhalle

sche Kammerphilharmonie, Stadthalle, 11.00

Die erstarrte Demokratie Lesung & Diskussion mit dem Autor Robert Kiauka 24.1. Lagerhalle

CLUBS&PARTY

Uni Jazz Nacht mit Bands und Combos der Uni 27.1. BlueNote

BlueNote Tango - Tangoun-

Veranstaltungstipps mit freiem Eintritt

Klaviertrio Lafroyg (Un)ernst - Festliches Korn-

Neujahrskonzert - Westfäli-

OSNABRÜCK terricht und dann Tanz-Abend, BlueNote, 16.00-22.00 STADTBLATT 1.2018 47


werwowas januar 2018 BÜHNE OSNABRÜCK Einführungsmatinee zur Premiere ANTIGONA - Trage-

dia per musica in drei Akten von Tommaso Traetta, Libretto von Marco Coltellini / In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln, Theater am Domhof, 11.30 Bandscheibenvorfall - Eine Komödie über den alltäglichbanalen Horror der Arbeitswelt im Zeitalter flacher Hierarchien von Ingrid Lausund, emmatheater, 19.30

10.

COMEDY

NIGHTWASH LIVE

NightWash ist nicht nur das bekannteste und preisgekrönteste ComedyMix-Format in Deutschland. Es ist vor allem das unterhaltsamste. Nach Osnabrück kommen für diese Live-Aufgabe drei junge Comedians: Quichotte, Robert Alan (Foto) sowie Özgur Cebe mit Ausschnitten aus seinem Soloprogramm „Born in the BRD“. > HAUS DER JUGEND

11.

SHOW

IT’S BURLESQUE

Diese neue Burlesque-Show ist eine Osnabrücker Produktion und bringt Songs wie „All That Jazz“ oder „Big Spender“ auf die Bühne. Gesungen, getanzt und mit einem Schuss Erotik versehen von vier ausgebildeten Musicaldarstellerinnen. > DIRTY & DANCING

P SIEHE BÜHNE Schöne Bescherungen - von Alan Ayckbourn, Theater am Domhof, 19.30

LITERATUR MELLE Wenn ich tot bin, wirst du tanzen... - Autorenlesung mit

SONGWRITER

12. MATZE ROSSI

Der Singer/Songwriter ist Vater von drei Kindern, Yogalehrer, Sänger der Punkband Bad Drugs, Labelbetreiber, Dozent an einer Fachakademie für Sozialpädagogik. Trotzdem schafft er es immer wieder, alles unter einen Hut zu bringen – und auf Tour zu gehen. > GLANZ & GLORIA

LINGEN

8

20.00

KONZERTE OSNABRÜCK Akustik Session - Jeder bringt

sein Instrument mit und kann auf die Bühne gehen!, Dirty+Dancing, 20.00 Blue Monday Jam - Der stimmige Treffpunkt für alle 12-Takter, Lagerhalle, ab 20.00

KINO

OSNABRÜCK Schmeckerlinchen, oder: Das Raupenwunder - ab 4

Abstrakte Malerei und inszenierte Portraitfotografie von Ole Grabowsky, Katholische Familienbildungsstätte, 18.00

Jahren, Dauer: ca. 40 Minuten, Figurentheater, 11.00

AUSSERDEM

Sternbild für Flappi - für Kin-

OSNABRÜCK

BRAMSCHE-KALKRIESE Familiensonntag: Stein für Stein - Mosaike legen - Mit-

mach-Familienführung in der Dauerausstellung, Museum V arusschlacht, 14.00

AUSSERDEM

OSNABRÜCK

von Richard Goedeke, Ratsgymnasium, 19.30-21.00

Dienstag

9 CLUBS&PARTY

Oldtimertreffpunkt, Museum Industriekultur, 10.0013.00

OSNABRÜCK Queerkneipe, SubstAnZ, 19.00 Studyclub - Klubnacht!, Sonnendeck, 22.00

ausstellung, Museum am Schölerberg, 11.00 Marienkirchturmbesteigung

- Führung auf den Marienkirchturm, St. Marien, 11.30-13.00

BÜHNE OSNABRÜCK Terror - von Ferdinand von Schirach, Theater am Domhof, 19.30

12.

KABARETT

TILL REINERS

Sein neues Programm „Auktion Mensch“ widmet sich dem, was unsere muckelige Gesellschaft zusammenhält und so liebenswert macht: Konkurrenzdenken, Abwertung und Konsum. Was macht daran eigentlich soviel Spaß, dass ich mitmache? > LAGERHALLE

48 STADTBLATT 1.2018

12.

ROCK ‘N’ ROLL

HANNES BAUER’S ORCHESTER GNADENLOS

Hannes Bauer ist vielen als Gitarrist von Udo Lindenbergs Panikorchester bekannt. Er ist aber seit Ewigkeiten auch mit einem Trio unterwegs, um Rock ‘n’ Roll zu spielen. Songs mit Titeln wie „Ich hab Lust, Baby“ oder „Porsche Blues“. > BASTARD CLUB

mit Anton Kimpfler, Anthroposoph, Schriftsteller und Seminarleiter, Kapelle JohannisFriedhof, 18.00

PRO STEAKTEST

Abenteuer Planeten - für Familien, Planetarium, 16.00

Offenes Tanztraining 60+ Offenes Tanztraining, Theater am Domhof, 19.00 Süd-Chile - von Clemens Keßling, Wohnstift am Westerberg, 19.00 Dort draußen + - mit aktuellem Sternenhimmel, Planetarium, 19.30 Dr. Zeljko Dragic: Nicht-jüdische Juden und der Kommunismus - Vortrag; „Der Kom-

munismus: Utopie und Wirklichkeit. 1917-2017: 100 Jahre Oktoberrevolution“, Volkshochschule, 19.30

Mittwoch

10 KONZERTE OSNABRÜCK Kammermusikabschlusskonzerte, Institut für Musik,

19.00 Songwriter Abend,

Dirty+Dancing, 19.00

Kammermusikabschlusskonzerte Mi./Do. 10. /11.1.2018 jeweils 19.00 Uhr Eintritt frei

Institut für Musik

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Ska-Punkkneipe - Offbeat-

Dosenmucke, Kickern umsonst, SubstAnZ, 21.00

Verkaufsoffener Sonntag,

Innenstadt, ab 14.00

BÜHNE

GEORGSMARIENHÜTTE Innenstadt-Eislaufbahn, Roter Platz Oesede, ab 11.00

OSNABRÜCK

1 . P L AT Z !

BAD IBURG

GMHütte on Ice - Überdachte

KIDS

Konzertsaal im Gartenhaus Caprivistraße 1, Osnabrück

Zeitreise, Planetarium, 17.00 Geistiges Erkennen, religiöser Kultus und soziales Handeln - Beitrag und Gespräch

des Filmdrama über Liebe, Freiheit und geschlechtliche Differenz, CHL/E/D/USA 2017, ab 12 J, OmU, 104 Min, 18.00+20.15

Top 20 der Alpen - Vortrag

OSNABRÜCK

Sonntagsführung „Vielfalt zählt! Eine Expedition durch die Biodiversität - Wander-

EW-Gebäude: Unifilm: O Brother, Where Art Though?, 20.00 Lagerhalle: Eine fantastische Frau - Una mujer fantastica - Ergreifen-

OSNABRÜCK

Vernissage: Abstrakte Formen/Konkrete Gesichter -

Professor Photon - für Familien, Planetarium, 16.00

OSNABRÜCK

AUSSERDEM

KIDS

Musical, OsnabrückHalle, 15.00

KINO

EW-Gebäude: Unifilm: Die Mumie, 20.00 Filmpassage: Sneak Preview mit Verlosung, 20.00

KUNST

Conni - Das Musical - Kinder-

Doch lieber Single?!, Theater,

OSNABRÜCK

Roselie Görlich, dazu FlamencoTanz von Karin Hopmann, Insel der Künste, 11.15

der, Planetarium, 15.00

FOTO: MATHIAS BECKER

Montag

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

OSNABRÜCK Perfect Wives - Uraufführung in Anlehnung an Ira Levin, emma-theater, 19.30


Die Zirkusprinzessin -

von Emmerich Kálmán, Operette in drei Akten / Text von Julius Brammer und Alfred Grünwald, Theater am Domhof, 19.30 Nightwash live - ComedyMix-Show mit Sven Bensmann, Quichotte, Robert Alan sowie Özgur Cebe, Haus der Jugend, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP

Donnerstag

11 KONZERTE OSNABRÜCK

KINO OSNABRÜCK Lagerhalle: Eine fantastische Frau Una mujer fantastica -

Kammermusikabschlusskonzerte, Institut für Musik,

19.00 Jazz!Dozentensession - Ope-

Vis-à-Vis -48 - Treffpunkt:

Bühnenpforte, Theater am Domhof, 19.30 Poetry Slam - Dichter sind andere auch nicht!, Lagerhalle, 20.00 Moving Shadows - Schattentheater, Rosenhof, 20.00 P SIEHE BÜHNE It’s Burlesque, Dirty & Dan-

cing, 20.30 P SIEHE TAGESTIPP GÜTERSLOH Volkmar Staub und Florian Schroeder: Zugabe - Comedy,

Stadthalle, 20.00 LINGEN

Ergreifendes Filmdrama über Liebe, Freiheit und geschlechtliche Differenz, CHL/E/D/USA 2017, ab 12 J, OmU, 104 Min, 18.00+20.15

KIDS

CLUBS&PARTY

KINO

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Sternbild für Flappi - für Kin-

Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Filmpassage: OV-Kino: The Commuter - in

Hagen Rether - Kabarett,

Theater, 20.00

Originalversion, 21.00

OSNABRÜCK

Dirty+Dancing, 22.00

Tablet-Probierstunde - An-

BÜHNE

FILMSTARTS R Ein Weg - Drama R Tad Stones und das Geheimnis von König Midas Familie R The Commuter - Thriller P SIEHE KINO

Play Games - Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen , Whisky’s, 20.00

Komödie über den alltäglichbanalen Horror der Arbeitswelt von Ingrid Lausund, emmatheater, 19.30 P SIEHE BÜHNE

BIELEFELD

AUSSERDEM

spielen Werke von Kopetzki, Rimsky-Korsakov, Zivkovic, u. a, Konzertsaal im Gartenhaus, 20.00 Hauskonzert - Forsaken Tomb, Anthemdown, Misery Vortex, Baerus, Sound Error, Ostbunker, 20.00 Ten Years After - 50. Jubiläum, Rosenhof, 20.00 P SIEHE MUSIK

OSNABRÜCK Toskana - Italiens Traumlandschaft - Multivisionsshow

Island - Insel aus Feuer und Eis - Multivisionsshow von und

mit Roland Marske, Haus der Jugend, 17.30 Südafrika - Vom Kap zum Krüger - Multivisionsshow von

und mit Roland Marske, Haus der Jugend, 20.00

Freitag

halle, 20.00

Indie/Alternative/BeatParty - mit Rödskjegg,

Bandscheibenvorfall - Eine

Schlagzeug- und Marimbakonzert - Studenten des IfM

Mimimaus wartet auf den Winter - ab 2 Jahren, 30 Minu-

Axel Pätz - Comedy, Werretal-

Palais, 22.00

OSNABRÜCK

ten, Figurentheater, 16.00

OSNABRÜCK

LÖHNE

AUSSERDEM meldung unter 0541 323-2007, Stadtbibliothek, 15.00 Der Fremde - Werkgespräch mit Sarah Ramlow; „Werkgespräche“, Villa Schlikker, 16.30

Und so ganz nebenbei gibt’s jede Menge interessante Tipps über Paris.

von und mit Roland Marske, Haus der Jugend, 15.00

ner: Alex Schimmeroth, BlueNote, 20.30 Uni Jazz Session - Spontane Improvisationen, jazzige Standards und vor allem immer wieder wechselnde Musiker und Instrumente, Unikeller, 21.00

der, Planetarium, 15.00

Hannes Bauer - Rock & Blues, Support: Crip Election, Bastard Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

KIDS

R The Untamed - Drama R Wonder Wheel - Drama P SIEHE KINO

R Your Name. - Animation

12

BAD ESSEN Pariser Flair - Eine musikalische Stadtführung mit Marie Giroux, Gesang und Jenny Schäuffelen, Klavier & Akkordeon, Info + Karten bei der Tourist Info Bad Essen 05472 94920, Schafstall, 20.00

KONZERTE OSNABRÜCK Der Wahnsinn, Arrested Denial, 3 Meter Feldweg - Punk-

rock, Dirty+Dancing, 19.00 STADTBLATT präsentiert Matze Rossi - Singer-Songwri-

ter, Glanz & Gloria, 19.00

P SIEHE TAGESTIPP

P musikalische Stadtfüh„Pariser Flair“ ist eine

rung. Die Reiseleitung haben die französische Opernsängerin Marie Giroux und die Pianistin und Akkordeonistin Jenny Schäuffelen – das Ziel sind Klassiker von Aznavour bis Piaf über Brel und Becaud.

Ron Diva+The Brothers in Mind - Singer-Songwriter, Bun-

ker Ulmenwall, 20.00 P SIEHE MUSIK

12.01. IN BAD ESSEN

PARISER FLAIR

eine musikalische Städtereise mit Aznavour, Brel, Piaf, Becaud ... Tourist-Info Bad Essen T. 05472 94920 www.badessen.info

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Motown Party - mit Funk & Soul & Pop & Rock & Hits der 80er/90er Jahre, BlueNote, 21.30 65 Jahre... - Rock, Dirty+Dancing, 22.00 Rabennacht - Gothic, EBM, Industrial, 80er, Hyde Park, 22.00 Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 22.00 Psychedelisches Pilzgematsche, Works, 22.00 Kontekst X - Techno, Holy

Poly, 23.00

12 JAN

MATZE ROSSI

GLANZ&GLORIA (OS) • € 12 (+ GEB.)

18 JAN

RAZZ

LAGERHALLE (OS) • € 14 (+ GEB.)

28 JAN

MATTHIAS BRANDT THEATER (OS) • € 23 (+ GEB.)

30 JAN

JON GOMM

LAGERHALLE (OS) • € 20 (+ GEB.)

18 FEB

Fr. 19. 01. 20.00 Uhr

Live im Januar

Songslam · JP Zymny · HG Butzko · Poetry Slam · Till Reiners · Mark Britton · POPstage · RAZZ · Reiner Kröhnert · Kings Of Floyd · Thomas C Breuer · Nils Heinrich · Zaches & Zinnober · Jon Gomm · Kulinarisches Kino

GERBURG JAHNKE

OSNABRÜCKHALLE • € 25 (+ GEB.)

22 FEB

FEINE SAHNE FISCHFILET HYDE PARK (OS) • € 25 (+ GEB.)

24 FEB

FABER

HYDE PARK (OS) • € 22 (+ GEB.)

ELIF

09 MRZ SKATERS PALACE (MS) 15 MRZ LAGERHALLE (OS) • € 22 (+ GEB.)

10 MRZ

FORTUNA EHRENFELDT GLANZ&GLORIA (OS) • € 14 (+ GEB.)

12–14 APR 2018

POPSALON 8

BILDERBUCH, ISOLATION BERLIN, RIKAS U.V.M. • OSNABRÜCK

CHRISTIAN STEIFFEN Kultur & Kommunikation am Heger Tor Tel. 0541-338740 · lagerhalle@osnanet.de

 Das ganze Monatsprogramm mit einem Klick 

www.lagerhalle-osnabrueck.de

16 MAI FORUM (BI) 19 MAI JOVEL (MS) • € 24 (+ GEB.)

Dielingerstr. · Osnabrück Hotline (0541) 7607780 www.kartenwerk.net

Fr., 2. Feb. 2018 19.30 Uhr Gymnasium Bad Iburg

Tourist-Info: Tel. 05403 40466

STADTBLATT 1.2018 49


BÜHNE OSNABRÜCK Terror - von Ferdinand von Schirach, Theater am Domhof, 19.30 Thiele-Neumann-Theater: Gut gegen Nordwind - mo-

derne, digitale Love-Story nach dem e-Mail-Roman von Daniel Glattauer, Lagerhalle, 20.00 Till Reiners - Kabarett, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP LINGEN

13.

DANNY WEISS & DAS GESPANN

Der Osnabrücker Gitarrist interpretiert Swing-Jazz; genauer: Zigeuner-Jazz in der Tradition eines Django Reinhard, der diese Spielart des Hot-Jazz durch den Hot Club de France so berühmt gemacht hat. > WESTWERK

13.

KABARETT

MARK BRITTON

Nach dem Erfolg von „Ohne Sex geht’s auch (nicht)!“ setzt Mark Britton nach einen drauf mit seinem neuen Programm „Mit Sex geht’s besser!“. Seine One Man Shows sind die perfekte Mischung aus Kabarett, Slapstick und Situationskomik. > LAGERHALLE

Die Herkuleskeule: Ballastrevue - politisch-

MINDEN

satirische Ensemblekabarett aus Dresden, Bürgerhaus, 20.00

Robyn Bennett - Rock und

HELGE-ULRIKE HYAMS

Die langjährige Professorin für Erziehungswissenschaften an der Uni Bremen und Mutter von vier Kindern liest aus ihrem Buch „Das Alphabet der Kindheit“. Ein gänzlich unakademischer Spiegel nicht nur der Kindheit, sondern auch der Welt, in die Kinder hineinwachsen. > BLUE NOTE

MÜNSTER

OSNABRÜCK

Zugezogen Maskulin -

Elisabeth Tondera: Das Zeitenkarussell - Autorenlesung,

Deutschrap, Skaters Palace, 20.00

OSNABRÜCK Mimimaus wartet auf den Winter - ab 2 Jahren, 30 Minu-

BÜHNE

ten, Figurentheater, 16.00

OSNABRÜCK

AUSSERDEM

Öffentliche Probe zu Antigona - Tragedia per musica in

KIDS

OSNABRÜCK 1,5 Std, Anmeldung erforderlich 0541 122447, Museum Industriekultur, 17.30 Kneipenquiz, Unikeller, 19.00 BRAMSCHE Das Geheimnis des Tuchmacherzwergs - Führung mit

der Märchenerzählerin Sabine Meyer, bitte Taschenlampe mitbringen!, Tuchmacher Museum, 17.00

Samstag

13 KONZERTE KONZERT

POP!STAGE

Regelmäßig einmal pro Semester haben Musikliebhaber die Gelegenheit, die angehenden Profimusiker des Instituts für Musik (Hochschule Osnabrück) in ihren Bandprojekten und Ensembles zu erleben. Mit einem spannenden Mix aus Pop, Rock, Funk, Latin, Blues, Soul, Hip Hop, Fusion, Metal oder Singer-Songwriter bietet die POP!Stage ein abwechslungsreiches Programm. > LAGERHALLE

50 STADTBLATT 1.2018

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Osna Calling! - 60s Beat & 70s Punkrock mit Garagenpeter, Whisky’s, 20.00 Ü30-Party - mit Livemusik, Alando Palais, 21.00 Clubsounds - RnB, Pop, Electro, Sonnendeck, 22.00 Fabulös - Queerparty, Unikeller, 22.00 Feel the Beat - Rock, Pop, Electronics, Hyde Park, 23.00 Tanzen! - Foyer-Party mit The DeeJees, Lagerhalle, 23.00

Piesberg im Fackelschein -

16.

Swing, Soul und Funk, Jazz Club, 20.00

LITERATUR

Vernissage: What’s New Malerei und Collagen von Charlotte Dally, Gudrun Schmiesing und Sascha Göpel, Kunstquartier des BBK, 19.00

OSNABRÜCK Rote Planeten + She danced slowly - Indie, Alternative,

Punkrock, Dirty+Dancing, 19.00

drei Akten von Tommaso Traetta, Libretto von Marco Coltellini / In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln, Theater am Domhof, 11.00 Die unbekannte Stadt - von Anis Hamdoun/Tugsal Mogul/Maria Schneider, Uraufführung/Auftragswerk des Theaters Osnabrück, emma-theater, 19.30 Terror - von Ferdinand von Schirach, Theater am Domhof, 19.30 Schöne Bescherungen - von Alan Ayckbourn, Theater am Domhof, 19.30 Mark Britton: Mit Sex geht’s besser! - Comedy, Lagerhalle,

20.00

P SIEHE TAGESTIPP RatzFatz.Reich - Die Impro-

wette! - Wette sich, wer kann.., Lagerhalle, 20.00 IBBENBÜREN 8. Musical-Masquerade - mit

VERLIEBT-VERLOBTVERHEIRATET

AUSSERDEM OSNABRÜCK verliebt - verlobt - verheiratet - Hochzeitsmesse, Osna-

brückhalle, ab 11.00

P SIEHE EVENTS drunter & drüber - Öffentliche Führung, ca. 2 Stunden, Rathaus, 14.30 Die Macht der Sterne, Planetarium, 17.00

GEORGSMARIENHÜTTE Schnäppchentag - Die Geschäfte in der Oeseder City laden zum Schnäppchentag, Stadtzentrum Oesede, ab 10.00

Sonntag

14 KONZERTE OSNABRÜCK Tango Neujahrsempfang,

Piesberger Gesellschaftshaus, 15.00 Iced Earth - Rock, Hyde Park, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BAD IBURG Florian Noack - Klavierkonzert

mit Werken von Schubert, Medtner, Ludwig van Beetho-

AMERICAN

BREAKFAST So. 10.00 bis 14.30 Uhr 16 € all inclusive

KUNST BAD ROTHENFELDE

Club, 20.00

- mit Angela von Brill, Info unter 0170 7046602, Gradierwerke, 17.00-22.00

Skapunk, SubstAnZ, 20.00

13.+14.1.2018

drei Top-Musicalstars und drei Nachwuchssängern, Schauburg, 18.00

Agent Punch+Shredhammer - Rock ‘n’ Roll, Bastard 100 Kilo Herz - Alternative

OSNABRÜCK

HASBERGEN

Jahr, an der Christian-Vater-Orgel Prof. Dr. Helmut Fleinghaus, St. Petri, 18.00

OSNABRÜCK

Die US-amerikanische Band gehört seit über 20 Jahren zu den Global Playern des Heavy Metal. Gründer Jon Schaffer, heute wie damals Rhythmusgitarrist von Iced Earth, wollte im Alter von 11 Jahren unbedingt eine Band gründen – nachdem er Kiss live gesehen hatte. > HYDE PARK

Dauer: ca. 45 Minuten, Figurentheater, 16.00 Reise durch die Zeiten - für Familien, Planetarium, 16.00

zert mit Chiffre, Whitewater, Defy your dreams, Alte Webschule, 20.00

Meisterkonzert - zum neuen

KUNST

LESUNG

Der blaue Ritter - ab 4 Jahren,

Heavy New Year - Metalkon-

talhalle, 20.00

20.00

16.

BRAMSCHE

MELLE

Wladimir Kaminer, Kap.8,

ICED EARTH

KIDS

Axel Pätz - Comedy, Werre-

TELGTE

Bundesliga auf Großbildleinwand, Lagerhalle, 15.00

BIELEFELD Big Balls - AC/DC-Tribute, Zweischlingen, 20.00

LÖHNE

MÜNSTER

HEAVY METAL

OSNABRÜCK

- Gypsy-Jazz, Westwerk, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Theater, 20.00

Wir in Atter, 19.30

14.

SPORT

Schneller & Rannenberg Blues und Boogie aus Osnabrück, Töpferei Niehenke, 20.00

Musical Night in Concert, SWING-JAZZ

STADTBLATT präsentiert Danny Weiss & Das Gespann

NYUL/FOTOLIA.COM

FOTO: MELANIE GRANDE

werwowas januar 2018

lichtsicht 6 - Fotoexkursion

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


ven, Sergei Ljapunow; „Schlosskonzerte Bad Iburg“, Schloss Bad Iburg, 18.00

Concert Remarquable III Einen Kuß auf Deine Stirn ... komm Du bald!! - mit Annet-

BERSENBRÜCK

te Kristina Banse & Hans Christian Schmidt-Banse; „Concert Remarquable“, Steigenberger Hotel Remarque, 19.20 Akustik Session - Jeder bringt sein Instrument mit und kann auf die Bühne gehen!, Dirty+Dancing, 20.00 acoustic Blue Monday Jam Der stimmige Treffpunkt für alle 12-Takter, Lagerhalle, ab 20.00

Französischer Liederabend -

mit Chansonnier Claude Seferian, Gymnasium Bersenbrück, 19.30

BÜHNE OSNABRÜCK Die Zirkusprinzessin - von

Emmerich Kálmán, Operette in drei Akten / Text von Julius Brammer und Alfred Grünwald, Theater am Domhof, 15.00 Bandscheibenvorfall - Eine Komödie über den alltäglichbanalen Horror der Arbeitswelt im Zeitalter flacher Hierarchien von Ingrid Lausund, emmatheater, 19.30 P SIEHE BÜHNE QUAKENBRÜCK

20.00

Ben Becker: Der ewige Brunnen - Literatur-Performance;

„Quakenbrücker Musiktage“, Artland Gymnasium, 18.00

der, Planetarium, 15.00 sung mit Joachim Hecker für Kinder ab 6 Jahren, Lagerhalle, 15.30 Professor Photon - für Familien, Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Familienfrühstück - mit Kin-

derspielraum & Kreativprogramm, Tischreservierung: 0541 338740, Lagerhalle, 09.30-12.30 Treffen der US-Car-KlassikFahrzeuge, Museum

Industriekultur, 10.00-13.00 verliebt - verlobt - verheiratet - Hochzeitsmesse, Osna-

brückhalle, ab 11.00 P SIEHE EVENTS Marienkirchturmbesteigung

- Führung auf den Marienkirchturm, St. Marien, 11.30-13.00 Das Museumsquartier Osnabrück - Öffentliche Führung,

Museumsquartier, 15.30 Zeitreise, Planetarium, 17.00

Montag

15

antifaschistischer Treff, SubstAnZ, 19.00 Studyclub - Klubnacht!, Sonnendeck, 22.00

BÜHNE BIELEFELD

Ticket-Service: Mo.–Fr. 9:00–17:00 Uhr ∙ Telefon 05 41.34 90-24 ticketservice@osnabrueckhalle.de ∙ www.osnabrueckhalle.de

Mi. 03.01.18

turwerkstatt Buer, 20.30

So. 07.01.18

KINO

LINGEN

OSNABRÜCK

Bella Figura - Drama, Komö-

EW-Gebäude: Unifilm: Die Mumie (1932), Filmpassage: Sneak Preview mit Verlosung, 20.00

die, Theater, 20.00

KINO

Sa.+So. 13.+14.01.18 Mi. 17.01.18

OSNABRÜCK EW-Gebäude: Unifilm: Casino Undercover,

Do. 18.01.18

20.00

LITERATUR

Sa. 20.01.18

OSNABRÜCK Helge Ulrike Hyams: Das Alphabet der Kindheit - Le-

sung; „Littera-Lesung der Buchhandlung zur Heide“, BlueNote, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

13.00

Das Raumschiff der kleinen Forscher - Experimental-Le-

Café Résistance - Offener

Do. 04.01.18

Kids-Club: Hilfe, ich habe meine Eltern geschrumpft,

Figurentheater, 11.00

OSNABRÜCK

le, 20.00 P SIEHE MUSIK

12.00

Sternbild für Flappi - für Kin-

CLUBS&PARTY

Rocky Horror Show, Stadthal-

Filmpassage: Mountain - Sondervorstellung,

Der blaue Ritter - ab 4 Jahren,

Bunker Ulmenwall, 20.00

Appice Brothers - Rock, Kul-

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Double the Double Bass,

MELLE

KINO

KIDS

BIELEFELD

Jetzt anmelden: www.vhs-os.de

AUSSERDEM OSNABRÜCK Oper mal anders: Manon Lescaut - Talking about Opera

mit Richard Vardigans, Steinwerk Ledenhof, 19.30

Dienstag

16

KIDS

Di. 23.01.18 Mi. 24.01.18 Mo. 05.02.18 Mi. 07.02.18 Do. 08.02.18

OSNABRÜCK Das kleine 1x1 der Sterne - für

Kinder, Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Jetzt wird alles anders! - mit

Nina Herrmann, Expertin für Stressmanagement, Bahama Sports Lüstringen, 19.00 Forum „Kriegskinder und Kriegsenkel“, Villa Schlikker,

19.00

Fr. 09.02.18 Mi. 14.02.18 So. 18.02.18 Do. 22.02.18 Di. 27.02.18 Mi. 28.02.18

Dort draußen + - mit aktuel-

lem Sternenhimmel, Planetarium, 19.30

Do. 01.03.18

Zukunft der Welternährung

- Colloquium Dritte Welt, Vortrag von Prof. Guido Ritter, Volkshochschule, 19.30

Sa. 03.03.18 Do. 08.03.18

KONZERTE

Mittwoch

OSNABRÜCK Musik für Violoncello - Stu-

dierende der Klasse Tine Schwark spielen Werke von Bach, Lalo und Schostakowich, Institut für Musik, 19.30 Pop!Stage - Pop-Festival des Instituts für Musik, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

POP!Stage

Di./Mi. 16./17.1. 2018 jeweils 20.00 Uhr Doppelticket für beide Abende: 10 € (erm. 8 €) Einzelticket: 6 € (erm. 4 €) Tickets an der Abendkasse erhältlich.

Lagerhalle Rolandsmauer 26, Osnabrück

17 KONZERTE OSNABRÜCK Semestervortragsabend Bläser, Institut für Musik,

Sa. 10.03.18

DER KLEINE PRINZ DAS PHANTOM DER OPER CONNI – DAS SCHUL-MUSICAL! VERLIEBT-VERLOBT-VERHEIRATET HOCHZEITSMESSE

T HOCH 3 –

DIE WISSENSCHAFTLICHE KOCHSHOW

WIENER JOHANN STRAUSS KONZERT-GALA BALL DER UNIVERSITÄT OSNABRÜCK DIE NACHT DER MUSICALS THE BEST OF ENNIO MORRICONE DER GROSSE LORIOT ABEND NIGHT OF THE DANCE SENNA GAMMOUR MOTHER AFRICA WINCENT WEISS GERBURG JAHNKE ABBA GOLD –

THE CONCERT SHOW

HELGE SCHNEIDER PAWEL POPOLSKI –

AUSSER DER RAND UND DER BAND

GOD SAVE THE QUEEN SIXX PAXX – SEXXY CIRCUS DAS VPT INTERPRETIERT:

DIE DREI ??? UND DAS GESPENSTERSCHLOSS

TILL BRÖNNER

Weitere Veranstaltungen bei uns im Vorverkauf u.a.: 2018 • 10.03. Gee Vero • 18.03. GYMDOO • 23.03. Bernd Stelter mit Kabuff-Orchester • 25.03. Falco – Das Musical • 08.04. Kaya Yanar • 13.04. Das Beste von Fantasy • 19.04. Dan Sperry • 21.04. Herbert Knebels Affentheater • 07.05. Steffen Henssler • 19.05.-02.09. Körperwelten • 06.10. Dieter Nuhr • 11.10. Hazel Brugger • 19.10. Kurt Krömer • 31.10. Hagen Rether • 02.11. Götz Alsmann • 08.11. Jürgen von der Lippe • 09.11. Paul Panzer • 23.11. Atze Schröder • 04.12. Dr.Eckart von Hirschhausen • 06.12. Alte Bekannte – Los geht´s 2019 • 26.01. Tom Gaebel and his Orchestra • 10.03. Johann König

19.30 Pop!Stage - Pop-Festival des

Instituts für Musik, Lagerhalle, 20.00 BIELEFELD

*

* Kostenfrei 20 Min. Parken direkt unter der OsnabrückHalle in der Parkgarage des arcona LIVING OSNABRÜCK, Zufahrt HansBöckler-Straße. Parkticket wird im Ticket-Service nur während der Öffnungszeiten beim Kauf von Eintrittskarten kostenfrei entwertet. Außerhalb der Öffnungszeiten gilt der jeweilige Garagentarif.

Jessy Martens & Band,

KONZERTE

Forum, 20.00

OSNABRÜCK

Oetker-Halle, 20.00

Nordens Tone - Folk, Rudolf-

WISSEN, WAS LÄUFT! Jetzt Newsletter abonnieren auf www.osnabrueckhalle.de

STADTBLATT 1.2018 51


FOTO: MARIO SCHWEGMANN

werwowas januar 2018 CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Punkkneipe - Dosenmucke,

Kickern umsonst, SubstAnZ, 21.00

BÜHNE OSNABRÜCK T hoch 3 - Die 5. wissenschaftliche Kochshow - mit

den drei Experten Thomas Bühner, Dr. Thomas Ellrott und Prof.Thomas Vilgis, OsnabrückHalle, 18.00

Donnerstag

18 KONZERTE OSNABRÜCK Stonepit - Rockcover, Dirty+Dancing, 19.00

P SIEHE EVENTS

19.

LITERATUR

SILENT READING PARTY

Ein Trend aus den USA, der auch in Osnabrück immer mehr Fans findet. Auf der Silent Reading Party bringen Leserinnen und Leser ihre eigenen Bücher mit und lesen in gemeinsamer Runde bei einem Bier oder Cappuccino. > SHOCK RECORDS & COFFEE

19.

ROCK 6 POP

Der rote Löwe - von Patrick Marber, Deutsch von John Birke, Bremer Brücke, 19.30

ROSENHOF WINTERLAND

Auf der Bühne stehen neben den Gastgebern Vintage Area (Foto) dieses Mal Fast’n’Now und Jail Job Eve. Vintage Area, die Classic-Rocker um die beiden Sänger Kai Knake und Insa Zimni, haben sich für 2018 einiges vorgenommen. > ROSENHOF

BIELEFELD Rocky Horror Show, Stadthal-

le, 20.00

P SIEHE MUSIK Nightwash live - Comedy,

Zweischlingen, 20.00 LÖHNE Hagen Rether - Kabarett, Wer-

retalhalle, 20.00

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Ladies Night: Dieses bescheuerte Herz - Frauen-Kino-

abend mit Sektempfang und Verlosung, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Sternbild für Flappi - für Kin-

der, Planetarium, 15.00 Mimimaus wartet auf den Winter - ab 2 Jahren, 30 Minu-

ten, Figurentheater, 16.00 GEORGSMARIENHÜTTE

19.

ROCK

MOTÖRBLAST

SWING

MARINA & THE KATS

Das swingt! Heiße Grooves, traumtanzende Melodien, fetzige Gitarren, treibendes Beserlschlagzeug und die Stimme der hinreißend charmanten Marina, die zu einem ihrer, in verspielter Leichtigkeit dahin perlenden, Scatsoli ansetzt. > LAGERHALLE

52 STADTBLATT 1.2018

20.

SONGWRITERIN

SUSANA RAYA

Die spanische Sängerin und Gitarristin zählt unter anderem Chet Baker, Eva Cassidy und Pat Metheny zu ihren Vorbildern. Ihre Songs vereinen daher sowohl spanische Traditionen mit Jazz und dem Folk der 70er. Begleitet wird sie von Clifford Carter und Ira Coleman. > LUTHERHAUS

dem Motto: „We rock – you roll“. Im Repertoire haben sie u.a. Klassiker wie „Jumping Jack Flash“, „Come Together“ oder „Sultans Of Swing“ von den Dire Straits.

STADTBLATT präsentiert Razz - Indierock, Lagerhalle, ab 20.00 61. Grolsch Songnight - mit Ivy Flindt (HH), Fina (MS), Paul Fogerty (Australien), Lagerhalle, 20.00 New York Gospel Stars - von klassischem Gospel bis Jazz, Soul und R’n’B, Lutherkirche, 20.00 Jazzlounge Session - Opener: Elsa Johanna Mohr Quartett, StadtGaleriecafé, 20.00 Harriet Lewis - Blues, Soul, BlueNote, 20.30 Pop!Session - Open Stage, Unikeller, 21.00

Filmpassage: Kaffeeklatsch: Monsieur Pierre geht online, 14.00 OV-Kino: Downsizing - in Ori-

ginalversion, 21.00 FILMSTARTS R Das Milan Protokoll Thriller R Der andere Liebhaber Drama P SIEHE KINO R Die Anfängerin - Komödie R Die dunkelste Stunde Biopic R Downsizing - Sci-Fi P SIEHE KINO R Hot Dog - Action P SIEHE KINO R It Comes at Night - Horror P SIEHE KINO R Marlina - Die Mörderin in vier Akten - Drama R Wir töten Stella - Drama P SIEHE KINO R Es ist nie zu spät - Dokumentation

LITERATUR OSNABRÜCK Schande - Lesereise des Theaters Osnabrück, Bischofshaus, 20.00 GEORGSMARIENHÜTTE Linus Geschke: Hush Little Baby - Autorenlesung, Krimi,

Buchhandlung Sedlmair, 19.30

KIDS OSNABRÜCK Mimimaus wartet auf den Winter - ab 2 Jahren, 30 Minu-

ten, Figurentheater, 16.00 GRONAU Célia Ramos - Clubkonzert, Antonius Apotheke, 20.00

LINGEN

AUSSERDEM

Pohlmann - Pop, Alter

OSNABRÜCK

Schlachthof, 20.00 P SIEHE MUSIK

Mittagspause im Garten - In-

AUSSERDEM

MÜNSTER Fjort, Gleis 22, 20.00 Kobito - Rap, Sputnikcafé, 20.00 Kobito, Sputnikhalle, 20.00

‚Könnt‘ ich sprechen, hätt‘ ich viel zu erzählen‘ - Story einer Monstranz - Stadtge-

spräch mit Thorsten Heese; „Stadtgespräche“, Kulturgeschichtliches Museum, 16.30 GZL Quiz - Quizabendreihe im GZ Lerchenstraße, GZ Lerchenstraße, ab 18.00 Andreas Rister: Vietnam. Alte Hochkultur und sozialistische Marktwirtschaft - Live-

19.

Die Band covert be-

OSNABRÜCK

Kamishibai - Japanisches Erzähltheater für Kinder ab 3 Jahren, Stadtbibliothek, 16.0016.45

OSNABRÜCK FOTO: VALENTIN GAMIZ

FOTO: ANTONIA RENNER

Ende 2015 verstarb Ian Fraser „Lemmy“ Kilmister, der einzigartige Sänger und Bassist von Motörhead. Die deutsche Motörhead-Tribute-Band zelebriert die Musik und Show von Lemmy und seinen Jungs bis ins Detail. Die Setlist liest sich wie eine Greatest-HitsShow und beinhaltet Songs der frühen Motörhead-Ära und aktuelle Tracks des infernalischen Trios. > WESTWERK

P kannte Rocksongs nach

KINO

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 22.00 Dirty House - mit DJ Flo, Dirty+Dancing, 22.00

BÜHNE

Multivision von terre des hommes; „Der Kommunismus: Utopie und Wirklichkeit. 1917-2017: 100 Jahre Oktoberrevolution“, Volkshochschule, 19.30

OSNABRÜCK Perfect Wives - Uraufführung in Anlehnung an Ira Levin, emma-theater, 19.30

Help Age - Alte Frauen in Tansania - Vortrag von Kers-

Wiener Johann Strauß-Konzert-Gala - Die K&K Philhar-

tin Zippel; „Dialog der Kulturen“, Lagerhalle, 20.00

IBBENBÜREN

moniker und das Österreichische K&K Ballett, OsnabrückHalle, 20.00 Bensmann’s Wundertüte Comedy, Rosenhof, 20.00 P SIEHE BÜHNE

Cajon Workshops - mit Mar-

LINGEN

tin Röttger, Musik Produktiv, 14.30-17.00 & 17.30-20.00

Theater, 20.00

Play Games - Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen, Whisky’s, 20.00

Die Netzwelt - Schauspiel,

formationen über die neuesten Entwicklungen des Gartens und Pflanzenbesonderheiten, Botanischer Garten, 13.00-13.45 VW-Bus Stammtisch Bullimaniacs - Info unter

info@bullimaniacs.de, Alte Eversburg, 19.30 GEORGSMARIENHÜTTE Antarktis - Kap Hoorn - Multivisions-Show, Rathaus, 20.00

Freitag

19 KONZERTE OSNABRÜCK Tolce - + Support, Dirty+Dancing, 19.00 Die Dorks - Punk, Ska, Rock, Bastard Club, 20.00 Marina & The Kats - mit Lindy-Hop-Party des Storehouse Stomp, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP


Rosenhof Winterland - Classic Rock von Vintage Area, Fast ‘n’ Now & Jail Job Eve, Rosenhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

STADTBLATT präsentiert Motörblast - Metal, Motörhead-Tribute, Westwerk, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BAD IBURG Musik à la carte - mit einem 4-Gänge-Menü, Schlossmühle, 18.00

BIELEFELD Gharbain - Folk, Rudolf-Oetker-Halle, 20.00

Schöne Bescherungen - von Alan Ayckbourn, Theater am Domhof, 19.30 Krise mit Luise - Ein unverschämtes Stück Theater über den größten Macker aller Zeiten. Kein ganz normales Ehedrama!, Figurentheater, 20.00 Shoppen - Theatertruppe „Die Bühnen-Läufer“, Lagerhalle, 20.00 Tamara bleibt - Komödie von Beate Faßnacht, Probebühne, 20.00

BIELEFELD Ralph Ruthe - Shit Happens!

- Cartoon-Comedy, Stadthalle, 19.00

OLD FASHIONED

BURGER 200 g frisches Black-Angus-Beef

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

MÜNSTER Fjort, Gleis 22, 20.00

LITERATUR

BAD ESSEN

RHEINE

OSNABRÜCK

chester der Jungen Philharmonie, Köln, St. Nikolai, 19.00 Folk Venner - Irisch-Schottische Folkmusik, 05472 7217, Konrad & Karolines Kotten, 20.00

Herr Schröder: World of Lehrkraft - Comedy, Stadthal-

le, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK

Silent Reading Party - Man

trifft sich an einem gemütlichen, einladenden Ort, um gemeinsam - aber jeder für sich in Ruhe zu lesen, Shock Records & Coffee, 19.00 P SIEHE TAGESTIPP

The Chambers - Kammeror-

BIELEFELD

BIELEFELD

Eva Klesse Quartett - Jazz, Bunker Ulmenwall, 20.00

Wladimir Kaminer, Ringlok-

GREVEN

schuppen, 20.00

Cat Lee King - Rockabilly, ab

1 Jahr Whisky’s: Communication Breakdown - Rock,

AUSSERDEM

16.30 Rockabilly-Tanzkurs, Rickermanns Landhaus, 20.00

Metal & Crossover Classix mit DJ Rogge, Whisky’s, 20.00 Motown Party - mit Soul & Pop & Rock, BlueNote, 21.30 95x - mit DJ Matty, Dirty+Dancing, 22.00 Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 22.00 Rave - Elektro (Deep, Tech House, Techno) mit MOCAP (YCD, Osnabrück), Chime Garlands (YCD, Osnabrück), Frisqo (YCD, Osnabrück), Dr. Vogel, 23.00 Rocknacht - Rock, Metal, Hardcore, Hyde Park, 23.00

OSNABRÜCK

MELLE Faro - Party-Klassiker live, Fachwerk 1775, 20.00

22. Power Challenge -

Klimmzüge & Party, Osnabrücker Ruderverein, 20.00 P SIEHE EVENTS

BÜHNE OSNABRÜCK Bandscheibenvorfall - Eine

Komödie über den alltäglichbanalen Horror der Arbeitswelt im Zeitalter flacher Hierarchien von Ingrid Lausund, emmatheater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Die 39 Stufen - Alfred Hitchcocks Original, genial skurril und mit viel Witz und Tempo auf der Bühne, Piesberger Gesellschaftshaus, 19.30

Cuba - inside Paradise - Neue Multivisionsshow von und mit Fred Saul, Haus der Jugend, 19.30 Kanareninsel La Palma Geografie, Geologie, Geomorphologie und Geobotanik - von Martin Hubrig,

Museum am Schölerberg, 20.00

Samstag

20 KONZERTE OSNABRÜCK Grizzly - Pop-Punk, Support: Damniam, Bastard Club, 20.00 P SIEHE MUSIK Susana Raya feat. Clifford Carter & Ira Coleman - Jazz,

Lutherhaus, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

MINDEN Jeff Cascaro - Soul Jazz, Blues,

Jazz Club, 20.00 MÜNSTER Puke Fest - Punk mit Sonic Dolls und anderen, Sputnikhalle, 20.00 STEMWEDE 44 Leningrad - Russian Speedfolk, JFK - Life House, 20.00

BÜHNE OSNABRÜCK Dantons Tod - von Georg Büchner, emma-theater, 19.30 Die 39 Stufen - Alfred Hitchcocks Original genial, skurril und mit viel Witz und Tempo auf der Bühne, Piesberger Gesellschaftshaus, 19.30 Antigona - Tragedia per musica in drei Akten von Tommaso Traetta, Theater am Domhof, 19.30 Reiner Kröhnert - Großes Parodistenkino, Lagerhalle, 20.00

OSNABRÜCK 1 Jahr Whisky’s: Tiki of Doom

- mit Cpt. Andi & Sprtsfrnd, Whisky’s, 20.00 Rock’n’Roll Disaster - Hard Rock, Punk und Rock‘n‘Roll, Dirty+Dancing, 22.00 Neon X Laser - Elektro, EDM, House, Pop, Hyde Park, 22.00 Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, House,, Sonnendeck, 22.00 Fassbar bassbar - Elektronisches Wohnzimmer, SubstAnZ, 23.00

21 KONZERTE OSNABRÜCK Jugend musiziert, Städtische

BIELEFELD

Musik- und Kunstschule, ab 09.00

Ralph Ruthe - Shit Happens!

BRAMSCHE

- Cartoon-Comedy, Stadthalle, 19.00 Kai Magnus Sting - Kabarett, Zweischlingen, 20.00

Kneipenkult(o)urprogramm– Happy Jazz Society, Billard Café, 11.00

LINGEN

A Tribute to Simon & Garfunkel meets Classic, Marti-

René Marik, Theater, 20.00

MÜNSTER Doglive - Messe, Mensch und Hund, 19 Uhr Gala „Geburtstag feiert man mit Freunden“, MCC Halle Münsterland, ab 10.00

SPORT OSNABRÜCK Bundesliga auf Großbildleinwand, Lagerhalle, 15.00

KIDS OSNABRÜCK Reise durch die Zeiten - für

Familien, Planetarium, 16.00 MELLE Wolle & Gack - Theater für

Menschen von 4-99 auf Syrisch und Deutsch, Forum, 15.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK Offenes Tanztraining 16+,

CLUBS&PARTY

Sonntag

Theater am Domhof, 10.00 Drunter & drüber - Öffentliche Führung, ca. 2 Stunden, Rathaus, 14.30 Die Macht der Sterne, Planetarium, 17.00 Queen - Heaven, Planetarium, 18.00 Ball der Universität Osnabrück - für jedermann, Osna-

brückhalle, 20.00 P SIEHE EVENTS Viva con Aqua-Auktion - Der

Erlös geht komplett an Viva con Agua, Unikeller, 20.00

MELLE

Professor Photon - für Familien, Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Familienfrühstück - mit Kin-

derspielraum & Kreativprogramm, Reservierung: 0541 338740, Lagerhalle, 09.3012.30 Audi-Stammtisch, Museum Industriekultur, 10.00-13.00 Philosophisches Café - Denken und Sein - Maßstäbe für das Handeln - Diskussions-

runde mit Prof. Dr. A. Regenbogen, Prof. Dr. H. Kerber, Prof. Dr. E. Franke, Prof. Dr. Mokrosch, BlueNote, 11.30 Marienkirchturmbesteigung

- Führung auf den Marienkirchturm, St. Marien, 11.30-13.00 Henker, Hexen, Huren, Habenichtse - Öffentliche Füh-

nikirche, 17.00

rung, ca. 1,5 Stunden, Haarmannsbrunnen, 13.30

CLUBS&PARTY

Flohmarkt für Spielzeug und Kinderkleidung, Lagerhalle,

OSNABRÜCK BlueNote Tango - Tangoun-

terricht und dann Tanz-Abend, BlueNote, 16.00-22.00

BÜHNE

14.30-16.30 Felix Schoeller Photo Award 2017 - Öffentliche Führung,

Kulturgeschichtliches Museum, 15.30 Planeten - Expedition, Planetarium, 17.00

OSNABRÜCK Einführungsmatinee zur Tanzpremiere UNTER EINEM HIMMEL, Theater am Domhof,

11.30 Krise mit Luise - Kein ganz normales Ehedrama!, Figurentheater, 18.00 Frau Müller muss weg - von Lutz Hübner, Theater am Domhof, 19.30 Thiele-Neumann-Theater: Ein Ehepaar erzählt einen Witz, Lagerhalle, 20.00

LINGEN Neujahrskonzert - des Linge-

ner Kammerorchesters, Theater, 16.00 MÜNSTER Doglive - Messe, Mensch und Hund, MCC Halle Münsterland, ab 10.00

KIDS OSNABRÜCK Schwein gehabt, Müsli! - ab 4 Jahren, 40 Minuten, Figurentheater, 11.00 Sternbild für Flappi - für Kinder, Planetarium, 15.00

Montag

22 KONZERTE OSNABRÜCK Klassenkonzert - der Klavierklasse Prof. Joachim Rieke, Klavier- und Kammermusikwerke von klassisch bis modern, Institut für Musik, 18.00 Akustik Session - JInstrument mitbringen und auf die Bühne gehen!, Dirty+Dancing, 20.00 Blue Monday Jam - Der stimmige Treffpunkt für alle 12Takter, Lagerhalle, ab 20.00

KINO OSNABRÜCK EW-Gebäude: Unifilm: Die Verführten,

20.00


FOTO: HERMANN PENTERMANN

werwowas januar 2018 Filmpassage: Sneak Preview mit Verlosung, 20.00

KUNST OSNABRÜCK Vernissage: Yallah!? - über die Balkanroute - In Wandzei-

tungen, Audio- und Videoaufnahmen werden Erfahrungen von Geflüchteten gezeigt, Gewerkschaftshaus, 18.00

AUSSERDEM

AUSSERDEM

LITERATUR

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Wie Menschen Krieg, Verfolgung und Flucht ertragen -

Robert Kiauka: Die erstarrte Demokratie - Lesung von und

Vortrag des Trauma-Zentrums OS, Gewerkschaftshaus, 18.30

mit dem Autor mit anschließender Diskussion, Lagerhalle, 20.00

Phantom des Universums +

- mit aktuellem Sternenhimmel, Planetarium, 19.30 Die EU-Agrarpolitik - Das globale Huhn - Colloquium

Dritte Welt, Vortrag von Francisco Mari, Volkshochschule, 19.30

OSNABRÜCK Osnabrücker Friedensinitiative - Info: 0541 28104, Grüner MUSICAL

23. DIE NACHT DER MUSICALS

Die spektakuläre Musicalgala, mit bereits weit über 1 Million Besucher, macht auch in diesem Jahr wieder Station in ausgewählten Hallen und Theatersälen. Mit den bekanntesten Songs aus „Tanz der Vampire“, „Das Phantom der Oper“, „Cats“, „Rocky“ ... > OSNABRÜCKHALLE

KONZERT

Jäger, 17.00

23. JAZZ!NIGHTS

Auf den drei „JAZZ!Nights“ zeigen die Ensembles der angehenden Profi-Jazzer vom IfM ihr Können und präsentieren Jazz in seinen vielen Facetten. Latin, Swing, BeBop, Contemporary Jazz, Vocal-Jazz oder Big-Band ... > BLUE NOTE

Dienstag

23 KONZERTE OSNABRÜCK Jazz!Nights - Alle Facetten des Jazz an drei Abenden, BlueNote, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

JAZZNights! Di., 23.1. 2018 Mi. 24.1. 2018 Do., 25.1. 2018

jeweils 20.00 Uhr, Eintritt 5 € Kombiticket für 3 Tage: 10 €

ROCK

26. KINGS OF FLOYD

In einer famosen Live-Inszenierung bietet die Band eine wunderbare musikalische Reise durch die Hits der erfolgreichsten Phase von Pink Floyd: von „Meddle“ (1971) über „Dark Side Of The Moon“ (1973), „Wish You Were Here“, „Animals“ bis zu „The Wall“ (1979. > LAGERHALLE

Bekannt ist er als der „Synchronsprecher der deutschen Comedy“. Marcel Mann spricht an die Rollen für Film und Fernsehen – diese Erfahrungen dürfen in seinem Programm „Weil ich ein Männchen bin“ natürlich nicht fehlen. > HAUS DER JUGEND

54 STADTBLATT 1.2018

GOLDEN ACE – DIE MAGIER

Die beiden Magier Alexander Hunte und Martin Köster sind die Senkrechtstarter der Szene. In ihrem Programm beeinflussen sie die Gäste. Die dann tun, was die Magier wollen – aber glauben, sie würden nach freien Stücken handeln. > LAGERHALLE

Dirty+Dancing, 19.00 Jazz!Nights - Alle Facetten des Jazz an drei Abenden, BlueNote, 20.00 The Best of Ennio Morricone

- Solisten und Chor des Orchester Milano Festival Opera spielen Filmmusik von Morricone, OsnabrückHalle, 20.00 P SIEHE MUSIK MÜNSTER Meat Wave, Gleis 22, 20.00 P SIEHE MUSIK

MÜNSTER UK Subs - Punk, Gleis 22, 20.00 P SIEHE MUSIK

BÜHNE

CLUBS&PARTY

Emmerich Kálmán, Operette in drei Akten / Text von Julius Brammer und Alfred Grünwald, Theater am Domhof, 15.00

OSNABRÜCK Studyclub - Klubnacht!, Son-

nendeck, 22.00

EW-Gebäude: Unifilm: In Zeiten abnehmenden Lichts, 20.00 Lagerhalle: Kulinarisches Kino: Paris kann warten - Kulinarisches

26.

Songwriter Abend,

OSNABRÜCK Punkkneipe - Dosenmucke, Kickern umsonst, SubstAnZ, 21.00

OSNABRÜCK

MARCEL MANN

OSNABRÜCK

CLUBS&PARTY

KINO

26.

KONZERTE

BlueNote

OSNABRÜCK Perfect Wives - in Anlehnung an Ira Levin, emma-theater, 19.30 Die Nacht der Musicals, OsnabrückHalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

ZAUBEREI

24

Erich Maria Remarque-Ring 16 Osnabrück

BÜHNE

COMEDY

Mittwoch

OSNABRÜCK Die Zirkusprinzessin - von

KINO OSNABRÜCK Lagerhalle: Kulinarisches Kino: Paris kann warten - Kulinarisches

Roadmovie in Verbindung mit einem Drei-Gänge-Menü von Küchenchef Mehmet Örser, 18.00

BLACK ANGUS

STEAKS VON CREEKSTONE FARMS, KANSAS

der, Planetarium, 16.00

WALLENHORST Makaber-lustige Krimilesung - von Anne Koch-Goseja-

cob und Johannes Eidt, Hollager Hof, 19.00

KIDS OSNABRÜCK Das kleine 1x1 der Sterne - für

Kinder, Planetarium, 15.00 WALLENHORST Bilderbuchkino - Sitzplatzreservierung empfohlen 054078137750, Ruller Haus, 16.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK Forum Zeitgeschichte - An-

meldung unter Telefon 0541 323 2207, Villa Schlikker, 10.30 Kukuks-Café für Menschen mit und ohne Kukuk - „Kultur

für Alle Osnabrück“ lädt zu Gesprächen bei Kaffee und Kuchen, StadtGalerieCafé, 15.00 Play Games - Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen , Whisky’s, 19.00 Osnabrücker Bürgerforum für Darum, Gretesch, Lüstringen - Diskussion und Ge-

spräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, Gemeindehaus der Petruskirche, 19.30

Donnerstag

25 KONZERTE OSNABRÜCK Jazz!Nights - Alle Facetten des Jazz an drei Abenden, BlueNote, 20.00 BIELEFELD Käptn Peng und die Tentakel von Delphi, Forum, 20.00

MÜNSTER Dota & Jan, Gleis 22, 20.00 Flash Forward - Alternative Rock, Sputnikhalle, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando Indie/Alternative/BeatParty - mit Rödskjegg,

Dirty+Dancing, 22.00

BÜHNE

KIDS Sternbild für Flappi - für Kin-

Wiglaf Droste - Lesung, Bunker Ulmenwall, 20.00

Palais, 22.00

Roadmovie in Verbindung mit einem Drei-Gänge-Menü von Küchenchef Mehmet Örser, 18.00

OSNABRÜCK

BIELEFELD

OSNABRÜCK Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

Schöne Bescherungen - von Alan Ayckbourn, Theater am Domhof, 19.30


Jogis Eleven - Comedy von

Fernost und Fernwest -

BIELEFELD

Christan Schiffer, Rosenhof, 20.00 P SIEHE BÜHNE

Abenteurer Thomas Rahn zeigt die Multivisionsshow „Fernost und Fernwest - mit dem Oldtimer LKW durch Südostasien und Nordamerika, Lagerhalle, 19.30

Jan Plewka & Marco Schmedtje - Pop, Bunker

LINGEN Annette Kruhl: Männer, die auf Handys starren - Kaba-

rett und Chansons, Professorenhaus, 20.00 LÖHNE Onair - Illuminate - Vokalsex-

tett, Werretalhalle, 20.00

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Digital Classics: Spiel mir das Lied vom Tod - Klassiker-

reihe, 20.30 OV-Kino - in Originalversion,

21.00 FILMSTARTS R A Thought of Ecstasy Thriller R Beach Rats - Drama R Letzte Tage in Havanna Drama R Nur Gott kann mich richten - Drama R On the Beach at Night Alone - Drama R Three Billboards Outside Ebbing, Missouri - Drama R Wunder - Drama

Freitag

26 KONZERTE OSNABRÜCK 11 Jahre Bastard: Grolsch ‘n’ Roll - mit Keimzelle und Kopf-

kino, Bastard Club, 20.00 Philippe Huguet - Brel! - Eine

Hommage an Jacques Brel, Lutherhaus, 20.00

OSNABRÜCK Literarische Mittagspause in der Stadtbibliothek -

Kurzlesung, Snack und ein erfrischendes Getränk, Stadtbibliothek, 12.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK Forum Migration - Info unter

0541 3234435, Villa Schlikker, 17.00 Arten, Gene, Lebensräume: Schutz der Biodiversität als Zukunftssicherung - Vortrag

von Prof. Dr. Herbert Zucchi anlässlich der Auszeichnung des Projektes »Wildpflanzenschutz Deutschland« durch Oberbürgermeister Griesert, Botanischer Garten, 19.00

P und ausgebildete

Der gebürtige Franzose

Opernsänger widmet sich in seinem Konzert den Chansons von Jacques Brel. Dessen Lieder von Liebe und Schmerz, von mahnender Sozialkritik und beißender Ironie sind zeitlos. Mark Gillespie's Kings Of Floyd - A Tribute to Pink

Floydl, Lagerhalle, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP BAD IBURG Musical à la carte - mit einem

4-Gänge-Menü, Schlossmühle, 18.00

und

rock`n`popmuseum

MÜNSTER

21.00 P SIEHE MUSIK Rogers - Rock, Sputnikhalle, 20.00

26.01. 20.00 Uhr

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK BallroomBlitzParty - mit Hot

70s Funk & Disco, 60s Soul & Beat, 80s New Wave & Pop, 90s Electro & Indie und Rare Grooves mit DJ Martin, BlueNote, 21.30 65 Jahre... - Rock, Dirty+Dancing, 22.00 Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 22.00 Rocknacht Spezial: In Flames - Rock, Metal, Hardcore,

02.03. 20.00 Uhr

09./10.3. abends

16.03. 20.00 Uhr

Hyde Park, 23.00

OSNABRÜCK Marcel Mann - Comedy, Haus der Jugend, 19.00 P SIEHE TAGESTIPP Bandscheibenvorfall - Eine Komödie über den alltäglichbanalen Horror der Arbeitswelt im Zeitalter flacher Hierarchien von Ingrid Lausund, emmatheater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Antigona - Tragedia per musica in drei Akten von Tommaso Traetta, Theater am Domhof, 19.30 Golden Ace - Die Magier Meister der Täuschung, Zaubershow, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Tamara bleibt - Komödie von Beate Faßnacht, Probebühne, 20.00 P SIEHE BÜHNE Fips Asmussen - Comedy, Rosenhof, 20.00 GRONAU

Kulturbüro Gronau

Gronau präsentieren:

Hannah Williams & The Affirmations - Soul, Gleis 22,

BÜHNE

LITERATUR

Kulturbüro Gronau

Ulmenwall, 20.00

24.03. 20.00 Uhr

22.04. 06.05.

GmbH

„Gronau lacht“ (6 Comedians in 6 Locations)

Torsten Sträter Programm: „Es ist nie zu spät unpünktlich zu sein“

Nachteinblicke 2018 (Licht und Wasser, Text und Töne) versch. Locations

13. Gronauer Poetry Slam (Atrium; Cinetech-Kino)

90er Jahre Party (Bürgerhalle)

30. Jazzfest Gronau

mit:

Christian McBride; Amy Mcdonald; Tower of Power; Caro Emerald, Nils Landgren Funk Unit; Götz Alsmann; Myles Sanko; Hennig Wehland; Frida Gold; WDR Big Band; Marcus Miller; Richard Bona

Tickets: Touristik-Service Gronau, Fon 02562/99006 info@stadtmarketing-gronau.de - www.eventim.de Info: Kulturbüro Gronau GmbH, Fon 0 25 62/7 18 70 rock`n`popmuseum Gronau, Fon 0 25 62/81 480

Sa. 20.01.18 Emsdetten – Ems-Halle

Gronau lacht - Comedy auf

sechs Bühnen, 6 Bühnen der Stadt, 20.00 QUAKENBRÜCK Liese Lotte Lübke - Kabarett, Theaterwerkstatt, 20.00

LITERATUR OSNABRÜCK Jan Off - Lesung, dazu Akustikpunk von Henning stinkt! + Thore Wittenberg, Dirty+Dancing, 19.00

Di. 27.02.18 OsnabrückHalle

KUNST OSTERCAPPELN Vernissage: Was siehst du?

- Malerei von Doris Dreyer, Alte Mädchenschule, 19.00

Sa. 21.04.18 OsnabrückHalle

AUSSERDEM OSNABRÜCK NoBorder Kitchen auf Lesbos - Film und Bericht von Va-

leria Hänsel, Gewerkschaftshaus, 18.30 Filter für die Astrofotografie - von Dr. Andreas Hänel,

Museum am Schölerberg, 20.00

Do. 08.11.18 OsnabrückHalle STADTBLATT 1.2018 55


FOTO: MATHIAS SCHEUER

werwowas januar 2018 BAD IBURG Pianoabend - Französische Chansons, Gasthof zum Freden, 19.00

Samstag

27 KONZERTE

27.

PROGROCK

THE HIRSCH EFFEKT

Mit ihrem aktuellen Album „Eskapist“ haben die Hannoveraner ihr wahrscheinlich extremstes, düsterstes und komplexestes Stück Musik in Form gepresst. Sozialkritisch, bissig politisch und musikalisch überwältigend – ein Lehrstück in progressivem Metal und Prog. > BASTARD CLUB

28.

LESUNG

MATTHIAS BRANDT & JENS THOMAS

Matthias Brandt (Foto) und Jens Thomas stellen ihr neues Projekt: „LIFE – Raumpatrouille & Memory Boy“ vor. Darin begegnen sich Matthias Brandts neues Buch und Jens Thomas’ neues Album in einer WortMusik-Collage aus Geschichten und Songs. > THEATER AM DOMHOF

OSNABRÜCK 11 Jahre Bastard: The Hirsch Effekt - Prog, Alternativerock,

Bastard Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Insolvent Insomniacs, The Travelling Stone - Record-

Release-Party, Ostbunker, 20.00

Black Space Riders - Rock, Support: Motorowl, Sputnikhalle, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK 9. Nacht des Sports, Alando

Palais, 20.00

P SIEHE EVENTS Wrecking Crew - Das Heavy Metal DJ-Team, Whisky’s, 20.00 Moviestar - Die SoundtrackParty - mit Großbildleinwand,

Hyde Park, 22.00 Clubsounds - RnB, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 22.00

BIELEFELD Antilopen Gang - Punk, Hip-

Hop, Ringlokschuppen, 20.00 HASBERGEN

28.

Southern Flavour - Bluegrass,

KABARETT

NILS HEINRICH

FOTO: JÜRGEN BAUER

Der tiefenentspannte Satiriker unter den Kabarettisten präsentiert sein bisher frechstes Programm: „Mach doch ‘n Foto davon!“. Ein erfreulich erfrischender Rundumschlag gegen die Merkwürdigkeiten des Lebens und des Medienwahns. > LAGERHALLE

Country, Calypso, Töpferei Niehenke, 20.00

halle, 20.00 Tamara bleibt - Komödie von

Beate Faßnacht, Probebühne, 20.00 P SIEHE BÜHNE

...mit Saiten und Pfeifen -

OSNABRÜCK Cinestar: Puccini - Tosca - Liveübertra-

gung aus New York; „The Metropolitan Opera“, 19.00

LITERATUR OSNABRÜCK BN1516-LESUNG Vol. II - Der

chaotisch-sympathische VfLFanclub Brigade Nord seit 1516 läd wieder zur Lesung ein, Shock Records & Coffee, 19.00

SPORT

In „Felix und Felka“ erzählt der Wahl-Berliner zwei jüdische Künstlerbiographien, eine Liebesgeschichte und den Schrecken des Holocaust. Schädlich gelingt es, existentielle Ängste im Spiegel der durch die Nazis korrumpierten zwischenmenschlichen Beziehungen spürbar zu machen. > MUSEUMSQUARTIER OSNABRÜCK

56 STADTBLATT 1.2018

30.

BARFUSS IN PARIS

„Barfuß in Paris“ ist eine bezaubernde französische Komödie, die wie ein Märchen daher kommt. Die Story: Ein Paar trifft sich in Paris und entdeckt die Stadt. Mal tanzend, mal romantisch, mal in einem schwimmenden Restaurant auf der Seine. > LAGERHALLE

Bundesliga auf Großbildleinwand, Lagerhalle, 15.00

ren, 45 Minuten, Figurentheater, 16.00 Reise durch die Zeiten - für Familien, Planetarium, 16.00

MÜNSTER Belgrad - Postpunk, Gleis 22, 20.00 Signal - Bulgaro-Rock, Jovel, 20.00

Feidmann play Beatles - mit

Giora Feidmann & Rastrelli Cello Quartett, Martinikirche, 19.30

BÜHNE OSNABRÜCK Frau Müller muss weg - von Lutz Hübner, Theater am Domhof, 15.00

P SIEHE TAGESTIPP

Viktoria Tolstoy Group -

FOTO: GREGOR HOHENBERG

MELLE

14.00

OSNABRÜCK

AUSSERDEM

HANS JOACHIM SCHÄDLICH

deutsches Kammerensemble, Rathaus, 18.00

STADTBLATT präsentiert

Auftritt des KindertheaterWorkshops Bühnenzauber, Alte Webschule, 15.00

30.

Neujahrskonzert - Von Mozart bis Swing - Nordwest-

Nils Heinrich - Kabarett,

Punkt aus Komma fertig! -

KINO

GEORGSMARIENHÜTTE

VfL Osnabrück - Fortuna Köln - 3. Liga, Bremer Brücke,

BRAMSCHE

LESUNG

Konzert für Orgel und Viola: Semjon Kalinowsky (Viola), Fredrik Albertsson (Orgel); „Arenshorster Konzerte“, Arenshorster Kirche, 18.30

OSNABRÜCK

Schneewittchen - ab 4 Jah-

bum „Meet Me At The Movies“ vor. Ein mitreißender Spaziergang durch die Filmund Filmmusikgeschichte – mit Songs wie „As Time Goes By“, „Dancer In The Dark“ oder „Kiss From A Rose“.

tätsmusik Osnabrück, Schlossaula, 19.30-21.30 BOHMTE

MINDEN

Die schwedische Sänge-

Chanson Abend - Universi-

dolf-Oetker-Halle, 20.00

KIDS

P rin stellt ihr neues Al-

der Bühne, Support: Purpendicular, Bastard Club, 18.00 P SIEHE MUSIK

Hagen Rether - Kabarett, Ru-

MELLE Lake - Rock, Kulturwerkstatt Buer, 20.30

Filmmusik, Jazz Club, 20.00

Orgel und mehr: Blechbläser und Orgel - mit dem Blech-

11 Jahre Bastard: Ian Paice (Deep Purple) - Legende auf

KINO

der Uni, BlueNote, 20.00

OSNABRÜCK

Thomas C. Breuer - Abschiedstour - Kabarett, Lager-

Amazing Shadows - Schattentanztheater, Theater, 20.00

Uni Jazz Nacht - mit Combos

KONZERTE

OSNABRÜCK

BÜHNE

LINGEN

P

28 bläserensemble der Musik&Kunstschule Osnabrück; „Orgel und mehr“, Lutherkirche, 16.00

BIELEFELD

„Between the Lines“ heißt das neue Album, das die Insolvent Insomniacs heute präsentieren. Ska- und Reggae-Grooves, lässige Bläserriffs, Balkan-Beats und Rock-Passagen vereinen sich hier zu einem abwechslungsreichen und tanzbaren StilMix. Extreme Spielfreude heute garantiert.

Sonntag

OSNABRÜCK Drunter & drüber - Öffentliche

Führung, ca. 2 Stunden, Rathaus, 14.30

Lagerhalle, 20.00 STADTBLATT präsentiert Matthias Brandt & Jens Thomas - LIFE - Raumpatrouille &

Memory Boy, Theater am Domhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP LINGEN Baby - Das BroadwayMusical - Musikschule des

Emslandes, Theater, 19.00 MELLE Meller Puppenspiele: Hans und Veit im Glück - Karten-

verkauf Kopie und Druck, 05422 930120, Forum, 11.00 RESTRUP-BIPPEN Alain Frei: mach dich frei Kabarett, Theatersaal der Compagnia Buffo, 20.00

Phantom des Universums,

STEMWEDE

Planetarium, 17.00

Fatih Cevikkollu - Kabarett,

BRAMSCHE

JFK - Life House, 20.00

Der letzte Schrei - Dinner-Kri-

mi, Idingshof, 19.30

KUNST

OSTERCAPPELN

OSNABRÜCK

Karneval in Ostercappeln -

Vernissage: Goodbye, Motherland - Fotografien von An-

kath. Kirchengemeinde St. Marien, Schwagstorf, Veranstaltungszentrum Schwagstorf, 20.11

drei Liankevich, Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, 11.30 P SIEHE KUNST


Vernissage: Klaus Reincke -

Bildhauerei, Skulptur-Galerie, 17.00 P SIEHE KUNST

KIDS OSNABRÜCK

AUSSERDEM OSNABRÜCK Idomeni - Hintergründe und Geschichte - Marc Speer zum

Flüchtlingslager an Griechenlands Nordgrenze, Gewerkschaftshaus, 18.30

Schneewittchen - ab 4 Jah-

ren, Figurentheater, 11.00 Zaches und Zinnober - Kinderkonzert, Lagerhalle, 15.00 Sternbild für Flappi - für Kinder, Planetarium, 15.00 Professor Photon - für Familien, Planetarium, 16.00 WALLENHORST Kinderkarneval - der Kolpingsfamilie Hollage, Gasthaus Barlag, 15.00

Dienstag

30 KONZERTE

AUSSERDEM

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Chanson Abend - Universitätsmusik Osnabrück, Schlossaula, 19.30-21.30

Familienfrühstück - mit Kin-

derspielraum & Kreativprogramm, Tischreservierung: 0541 338740, Lagerhalle, 09.30-12.30

LITERATUR OSNABRÜCK Hans Joachim Schädlich: Felix und Felka - Lesung ; „Lit-

tera-Lesung der Buchhandlung zur Heide“, Felix-NussbaumHaus, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP

KIDS OSNABRÜCK Abenteuer Planeten - für Fa-

milien, Planetarium, 16.00

Mittwoch

CLUBS&PARTY

SPORT

OSNABRÜCK

31

OSNABRÜCK

Crust-Punkkneipe - Dosenmucke, SubstAnZ, 21.00

Gute-Nacht-Lauf Osnabrück

KONZERTE OSNABRÜCK Big Band Night - Uni Jazz

BÜHNE OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

mödie von Ingrid Lausund, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Schöne Bescherungen - von Alan Ayckbourn, Theater am Domhof, 19.30

Professor Photon - für Familien, Planetarium, 15.00

KINO

AUSSERDEM

BIELEFELD

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Lilly Among Clouds - Pop,

Lagerhalle: Barfuß in Paris - Originelles

Sternenhimmel im Februar,

Bunker Ulmenwall, 20.00

P SIEHE MUSIK

KIDS

Bandscheibenvorfall - Ko-

Nacht, BlueNote, 20.00

Planetarium, 19.30

- 5-10 km, Moskaubad, 21.30

Slapstick-Märchen, F/B 2016, 18.00+20.15

AUSSERDEM OSNABRÜCK Osnabrücker Bürgerforum für Voxtrup - Diskussion und

mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, Gemeindehaus St. Antonius, 19.30 Sternenhimmel im Februar, Planetarium, 19.30

Willy Ketzer und die Paul Kuhn Family - Jazz , BlueNote,

20.00

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus - Ge-

denkveranstaltung, Markt, 11.30 Marienkirchturmbesteigung

- Führung auf den Marienkirchturm, St. Marien, 11.30-13.00 Krippenausstellung - Öffentliche Führung, Forum am Dom, 15.00 Planeten - Expedition, Planetarium, 17.00 MELLE Meller Hochzeitsmesse, Van

P re Schlagzeuger im Paul Willi Ketzer war 33 Jah-

Kuhn Trio. In verschiedenen Besetzungen trägt er das musikalische Vermächtnis des Jazz-Pianisten weiter.

der Valk Hotel, ab 11.00 STADTBLATT präsentiert

Montag

29

Jon Gomm - Gitarrenkonzert,

Lagerhalle, 20.00

P SIEHE MUSIK Heute erscheint das neue STADTBLATT.

KAUFEN!

KONZERTE OSNABRÜCK Akustik Session - Jeder bringt sein Instrument mit und kann auf die Bühne gehen!, Dirty+Dancing, 20.00 Blue Monday Jam - Der stimmige Treffpunkt für alle 12-Takter, Lagerhalle, ab 20.00 4. Sinfoniekonzert - „Tod und Leben“, Solist*in Preisträger*in des Osnabrücker Musikpreises 2017, Dirigent Andreas Hotz; „Sinfoniekonzerte 2017/2018“, OsnabrückHalle, 20.00

BIELEFELD Fler - Deutschrap, Ringlokschuppen, 20.00 MÜNSTER The Wooden Sky - Folk, Pen-

sion Schmidt, 20.00

KINO OSNABRÜCK EW-Gebäude: Unifilm: Manchester by the Sea, 20.00 Filmpassage: Sneak Preview mit Verlosung, 20.00

MÜNSTER Kakkmaddafakka - Indiepop, Skaters Palace, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Karaokekneipe - Kneipe zum Selbersingen, SubstAnZ, 21.00 Studyclub - Klubnacht!, Sonnendeck, 22.00

BÜHNE OSNABRÜCK Antigona - Tragedia per musica von Tommaso Traetta, Theater am Domhof, 19.30

KINO OSNABRÜCK EW-Gebäude: Unifilm: Ich, Daniel Blake,

20.00 Lagerhalle: Barfuß in Paris - Originelles

Slapstick-Märchen, F/B 2016, Os. Erstauff, 83 Min, 18.00+20.15 P SIEHE TAGESTIPP STADTBLATT 1.2018 57


1.2. Maxi Gstettenbauer OS, Rosenhof 1.2. Sven Pistor Rheine, Stadthalle 2.2. Poetry Slam OS, Theater am Domhof 3.2. Dr. Eckart von Hirschhausen Wallenhorst, Wittekindhalle 4.2. Rüdiger Hoffmann OS, Rosenhof 7.2. Tim Fischer OS, Lagerhalle 7.2. Night of the Dance OS, OsnabrückHalle 7.2. $ick OS, Rosenhof 8.2. Senna Gammour OS, OsnabrückHalle 8.2. Herbert Knebel Bad Rothenfelde, Kurhaus 9.2. Atze Schröder MS, MCC Halle Münsterland 9.2. Mother Africa OS, OsnabrückHalle 10.2. Atze Schröder (+ 11.2.) MS, MCC Halle Münsterland 12.2. Hairspray BI, Stadthalle 15.2. Das Phantom der Oper MS, MCC Halle Münsterland 17.2. Götz Alsmann & Band BI, RudolfOetker-Halle 17.2. Herr Schröder MS, Kap 8 18.2. Afrika! Afrika! BI, Stadthalle 18.2. Faisal Kawusi Rheine, Stadthalle 19.2. Afrika! Afrika! MS, MCC Halle 22.2. Sebastian Krämer Gütersloh, Stadthalle 23.2. Hennes Bender Melle, Festsaal 24.2. Paul Panzer MS, MCC Halle Münsterland 24.2. Siegfried & Joy Paderborn, Kulturwerkstatt 27.2. Dirty Dancing (+ 28.2.) BI, Stadthalle 27.2. Helge Schneider OS, OsnabrückHalle 28.2. Bastian Sick OS, Rosenhof 1.3. Pawel Popolski BI, Rudolf-OetkerHalle 2.3. Ulrich Tukur und die Rhythmus Boys BI, Rudolf-Oetker-Halle 2.3. Torsten Sträter Gronau, Rock’n’Pop Museum 2.3. Sebastian Pufpaff Rheine, Stadthalle 3.3. Ehrlich Brothers Halle, Gerry Weber Stadion 3.3. Pawel Popolski MS, Aula am Aasee 3.3. Sixx Paxx OS, Osnabrückhalle 4.3. Die Magier Rheine, Stadthalle 5.3. Nicole Jäger Rheine, Stadthalle 6.3. Vollplaybacktheater MS, MCC Halle 7.3. Boybands Forever BI, Stadthalle 8.3. Özcan Cosar Gütersloh, Stadthalle 8.3. Vollplaybacktheater OS, Osnabrückhalle 9.3. Adoro BI, Stadthalle 9.3. Faisal Kawusi MS, Kap 8 10.3. Atze Schröder BI, Seidensticker Halle 10.3. Faisal Kawusi MS, Kap 8 10.3. Bibi Blocksberg Halle, Gerry Weber Stadion 10.3. Drumbob OS, Rosenhof 16.3. Shahak Shapira OS, Lagerhalle 16.3. 13. Gronauer Poetry-Slam Gronau, Cinetech 19.3. Alexander Herrmann MS, MCC Halle 20.3. Lord of the Dance BI, Stadthalle 20.3. 14. Komische Nacht OS, Osnabrücker Kleinkunstbühnen

58 STADTBLATT 1.2018

Daniel Kehlmann P Vor Kurzem hat der Autor des Bestsellers „Die Vermessung der Welt“ verlauten lassen, dass er Gespenster mag und seine Bücher sich immer stärker diesem Bereich annähern. Mit „Tyll“ geht er weiter auf diesem Weg. Der Roman spielt zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges und erzählt von den Gräueltaten auf beiden Seiten, ob Katholiken oder Protestanten: Sie brandschatzen, morden und verwüsten das Land. Mittendrin Kehlmann Neuerfindung der legendären Figur des Till Eulenspiegels. Ergänzend zur Lesung wird Dirk Engler, ein in Osnabrück tätiger Autor und Regisseur sowie Bekannter Daniel Kehlmanns, ein Podiumsgespräch mit dem Autor führen. 5.2., Theater am Domhof

21.3. Lord of the Dance MS, MCC Halle Münsterland 22.3. Mirja Regensburg OS, Lagerhalle 22.3. Dieter Nuhr BI, Stadthalle 23.3. Herr Schröder OS, Lagerhalle 23.3. Bernd Stelter OS, OsnabrückHalle 24.3. Luke Mockridge Halle, Gerry Weber Stadion 24.3. Rolf Miller OS, Haus der Jugend 24.3. Mario Barth BI, Seidenstickerhalle 24.3. 90er Party Gronau, Bürgerhalle 25.3. Falco - Das Musical OS, OsnabrückHalle 5.4. Michael Wigge OS, Lagerhalle 6.4. Chris Tall OS, OsnabrückHalle 7.4. Alexander Herrmann Lingen, Emsland Arena 7.4. Gerburg Jahnke BI, Stadthalle 8.4. Kaya Yanar OS, OsnabrückHalle 11.4. Ususmango OS, Haus der Jugend 11.4. Martin Zingsheim Bramsche, Filmtheater Universum 15.4. Thommy Ten & Amélie van Tass BI, Stadthalle 15.4. Die Schöne und das Biest BI, Stadthalle 18.4. 4. Komische Nacht Gütersloh 21.4. Herbert Knebel OS, OsnabrückHalle 26.4. Thomas Schmidt Paderborn, Kulturwerkstatt 28.4. Mario Barth Lingen, EmslandArena 28.4. Hani Siam OS, Lagerhalle 28.4. Der Kontrabass OS, Lagerhalle 29.4. Mario Barth MS, MCC Halle Münsterland 3.5. Horst Evers OS, Theater am Domhof 3.5. Margie Kinsky & Bill Mockridge Bad Rothenfelde, Kurhaus

5.5. Best of Poetry Slam Halle, Gerry Weber Stadion 7.5. Henssler tischt auf...! OS, OsnabrückHalle 8.5. Henssler tischt auf...! BI, Stadthalle 9.5. Bodo Wartke OS, Theater am Domhof 16.5. Kai Degenhart Bramsche, Filmtheater Universum 17.5. Die Feisten Gütersloh, Stadthalle 18.5. Ehrlich Brothers MS, MCC Halle Münsterland 26.5. Kaya Yanar MS, MCC Halle Münsterland 1.6. Patrick Salmen OS, Lagerhalle 2.6. Die Teddy Show BI, Stadthalle 7.6. Thomas Freitag Bramsche, Filmtheater Universum 17.8. Nightwash live OS, Haus der Jugend 8.9. Özcan Cosar OS, Haus der Jugend 21.9. Markus Krebs Halle, Gerry Weber Stadion 28.9. Sebastian Pufpaff Melle, Festsaal 4.10. Nicole Jäger OS, Lagerhalle 11.10. Hazel Brugger OS, OsnabrückHalle 19.10. Kurt Krömer OS, Osnabrückhalle 31.10. Hagen Rether OS, Osnabrückhalle 4.11. Benjamin Tomkins OS, Lagerhalle 8.11. Chris Tall MS, MCC Halle 8.11. Jürgen von der Lippe OS, OsnabrückHalle 9.11. Paul Panzer OS, OsnabrückHalle 10.11. Ingmar Stadelmann OS, Haus der Jugend 15.11. Martin Rütter MS, MCC Halle 16.11. Martin Rütter BI, Seidensticker Halle 16.11. Oliver Pocher BI, Ringlokschuppen 17.11. Olaf Schubert MS, Aula am Aasee 21.11. Hennes Bender BI, Zweischlingen 23.11. Alain Frei OS, Haus der Jugend 24.11. Sarah Hakenberg Bad Essen, Schafstall 28.11. Nightwash live OS, Haus der Jugend 4.12. Dr. Eckart von Hirschhausen OS, OsnabrückHalle 7.12. Hennes Bender OS, Lagerhalle 12.12. Michael Mittermeier BI, Stadthalle

LESUNGEN 5.2. Daniel Kehlmann OS, Theater am Domhof 25.2. Guido Knopp OS, Rosenhof 7.3. Ijoma Mangold (+8.3.) OS, Buchhandlung Wenner 11.3. Roland Janowsky OS, Rosenhof 13.3. Frank Goosen OS, Lagerhalle 21.3. Katrin Bauerfeind BI, Stadthalle 22.3. Katrin Bauerfeind Rheine, Stadthalle 7.4. Katrin Bauerfeind OS, Rosenhof 20.4. Benjamin von Stuckrad-Barre BI, Ringlokschuppen 25.4. Stefanie Sargnagel BI, Forum 2.5. Thorsten Nagelschmidt BI, Heimat+Hafen

KONZERTE 1.2. 1.2. 2.2. 2.2.

SDP BI, Ringlokschuppen Phototaxis BI, Forum Egotronic BI, Nummer zu Platz Deine Freunde BI, Ringlokschuppen

2.2. The Sonics, Gemma Ray BI, Forum 2.2. DeVille and His Guys Melle, Kulturwerkstatt Buer 2.2. Layla Zoe Akustik Duo Stemwede, JFK - Life House 3.2. Electric Six BI, Forum 3.2. Torpus & The Art Directors MS, Gleis 22 3.2. Prinz Pi MS, Skaters Palace 3.2. Dark Arts Gathering OS, Ostbunker 3.2. Cradle of Filth OS, Hyde Park 3.2. Havana Minden, Jazz Club 4.2. Cr7z OS, Bastard Club 8.2. Stahlzeit (+ 9.2.) OS, Rosenhof 8.2. DCVDNS BI, Forum 9.2. Kettcar BI, Ringlokschuppen 9.2. Y’akoto BI, Rudolf-Oetker-Halle 9.2. The Jazz Affair & Das Pia Schäring Orchester Minden, Jazz Club 10.2. Sol Heilo MS, Gleis 22 10.2. CCR Revival Band Melle, Kulturwerkstatt Buer 10.2. Vocality Minden, Jazz Club 10.2. Ulla Meinecke Stemwede, JFK Life House 11.2. The King’s Singers Quakenbrück, St. Marien 14.2. Wincent Weiss OS, OsnabrückHalle 14.2. Mando Diao Lingen, EmslandArena 15.2. Philipp & Punkt Gronau, Hof Detert 15.2. Kaffkönig MS, Rote Lola 15.2. Intergalactic Lovers + Tim Neuhaus MS, Gleis 22 15.2. Prime Circle OS, Rosenhof 15.2. BRDigung OS, Bastard Club 15.2. Purple Schulz Bramsche, Filmtheater Universum 16.2. The Kelly Family Halle, Gerry Weber Stadion 16.2. Sephirot (NL), Mortals Path, Wilt OS, Ostbunker 17.2. SDP Lingen, EmslandArena 17.2. Kontra K BI, Ringlokschuppen 17.2. The Wyatt Christmas Five Greven, Rickermanns Landhaus 17.2. Jonas Platin BI, Stereo

FOTO: CHRISTOPH EISENMENGER

BÜHNE

FOTO BEOWULF SHEEHAN

vorschau

Hurricane Festival P Auch bei dem Mega-Event im Norden steht der erste große Schwung an Bands fest. Neben internationalen Topacts wie Arcade Fire, Billy Talent, Justice oder The Offspring sind beim Hurricane traditionell viele deutsche Bands dabei, u.a. Marteria, Kraftklub, Dendemann, Feine Sahne Fischfilet oder Meute. Und auch für die weiße Elektrobühne sind erstklassige Tanzanimierer gebucht, etwa Booka Shade, Moonbootica und Martin Jensen. 22. bis 24.6.2018, Eichenring Scheeßel und Neuhausen ob Eck


17.3. 18.3. 18.3. 21.3.

22.3. 23.3. 23.3. 23.3. 25.3. 29.3. 4.4. 6.4. 8.4. 11.4. 11.4. 11.4.

Schlossgarten Open Air P Die Gerüchteküche lief auf Hochtouren: Wer kommt 2018 in den Schlossgarten? Jetzt ist das Geheimnis gelüftet. Den ersten Abend bestreiten die aus Boston (USA) stammenden Dropkick Murphys, die mit ihrem schmissigen Folk-Punk schon auf Festivals wie „Rock am Ring“ gespielt haben. Den zweiten Abend stehen mit Nena und Sarah Connor (Foto) zwei Superstars des deutschen Pop auf der Bühne. Nena zelebriert ihre größten Hits, Connor u.a. Songs aus ihrem BestsellerAlbum „Muttersprache“. Zuvor wird den beiden Ladys von Rocksänger Wirtz eingeheizt. 10.8., Schlossgarten, mit Dropkick Murphys 11.8., Schlossgarten, mit Sarah Connor, Nena, Wirtz 17.2. Richie Arndt Melle, Kulturwerkstatt Buer 17.2. Christian Steiffen OS, Rosenhof 17.2. Bax Minden, Jazz Club 18.2. Trio Roseau OS, Treffpunkt im Ameos Klinikum 18.2. Giant Rooks BI, Forum 18.2. Sonderkonzert der Gesellschaft der Freunde OS, Kleine Kirche 19.2. Kreidler+Pony+Alma MS, LWL Landesmuseum 21.2. Moscow Death Brigade OS, Westwerk 22.2. Abba Gold - The Concert Show OS, OsnabrückHalle 22.2. Delta Q OS, Rosenhof 22.2. Feine Sahne Fischfilet OS, Hyde Park 22.2. Lina Maly Bielefelder Songnächte, BI, Tor 6 22.2. Wucan, Wedge, Bigfoot BI, Forum 23.2. We Invented Paris MS, Gleis 22 23.2. Schandmaul OS, Hyde Park 24.2. She’s Got Balls Melle, Kulturwerkstatt Buer 24.2. Faber OS, Hyde Park 24.2. Michael Krebs OS, Lagerhalle 24.2. Woman MS, Gleis 22 24.2. Joo Kraus Minden, Jazz Club 24.2. Wohnzimmer Ska Stemwede, JFK - Life House 25.2. Peter Maffay Halle, Gerry Weber Stadion 27.2. Santiano Halle, Gerry Weber Stadion 1.3. God save the Queen OS, OsnabrückHalle

1.3. 2.3. 2.3. 2.3. 2.3. 3.3. 3.3. 3.3. 3.3. 3.3. 3.3. 4.3. 6.3. 7.3. 7.3. 7.3. 7.3. 7.3. 8.3. 8.3. 9.3. 10.3. 10.3. 10.3. 10.3. 10.3. 11.3. 14.3. 15.3. 15.3. 15.3. 16.3. 16.3. 16.3. 17.3. 17.3. 17.3.

Das Pack MS, Gleis 22 Dire Strats OS, Rosenhof Massendefekt MS, Sputnikhalle Dritte Wahl BI, Forum Unantastbar & Artefuckt OS, Hyde Park Völkerball Rheine, Stadthalle Howard Carpendale BI, Stadthalle Fischer & Jung OS, Rosenhof Kraftklub BI, Seidensticker Halle Kuult MS, Sputnikhalle Reinhold Beckmann & Band Wallenhorst, Sporthalle Tan Caglar Stemwede, JFK - Life House Les Butcherettes MS, Gleis 22 Erasure Hannover, Capitol Sandsation OS, Rosenhof Tocotronic Hamburger Schule, MS, Sputnikhalle Max Richard Lessmann BI, Bunker Ulmenwall Naturally 7 OS, Rosenhof Steve Rothery Band OS, Rosenhof Tommy Emmanuel BI, RudolfOetker-Halle Elif - Doppelleben MS, Skaters Palace Till Brönner OS, OsnabrückHalle The Ballroom Rockets Greven, Rickermanns Landhaus The Pains of Being Pure at Heart MS, Gleis 22 Folk Meets Osnabrück OS, Haus der Jugend Lothar Bölck Stemwede, JFK Life House Merci, Chérie Halle, Gerry Weber Stadion King King - Exile & Grace OS, Rosenhof The Bar at Buena Vista BI, RudolfOetker-Halle Elif - Doppelleben OS, Lagerhalle Vocal Recall Bramsche, Filmtheater Universum Dieter Thomas Kuhn BI, Ringlokschuppen Parov Stelar Lingen, EmslandArena Echoes OS, Rosenhof Kat Frankie MS, Gleis 22 Dieter Thomas Kuhn BI, Ringlokschuppen Anvil MS, Sputnikhalle

12.4. 12.4.

12.4. 12.4. 13.4. 13.4. 13.4. 14.4. 14.4. 14.4. 14.4. 17.4. 18.4. 19.4. 19.4. 20.4. 21.4. 22.4. 23.4. 25.4. 26.4. 26.4. 26.4. 27.4. 27.4. 28.4. 28.4. 29.4. 29.4. 29.4. 30.4. 1.5. 2.5. 3.5.

Sounds of the City BI, Forum Kraftklub Lingen, EmslandArena Eskimo Callboy OS, Rosenhof Piano Battle: Paul Cibis vs. Andreas Kern BI, Rudolf-OetkerHalle Tone Fish Gronau, Schreinerei Kötter Von Weiden BI, Rudolf-OetkerHalle Wanda Lingen, EmslandArena John Diva & The Rockets of Love OS, Rosenhof Nimo BI, Forum Mr. Hurley & die Pulveraffen OS, Rosenhof Bruckner BI, Bunker Ulmenwall Tommy Schneller Band OS, Rosenhof Beatsteaks BI, Ringlokschuppen Lumpenpack BI, Forum Will Varley MS, Gleis 22 The Weight+Wolvespirit OS, Bastard Club Vega OS, Bastard Club Popsalon 8 (bis 14.4.) mit Bilderbuch, Rikas, Thorsten Nagelschmidt u.a. OS, diverse Orte Prinz Pi Herford, X Mr. Hurley & die Pulveraffen BI, Heimat+Hafen Fantasy OS, OsnabrückHalle Bilderbuch BI, Forum Maite Kelly Halle, Gerry Weber Stadion The Toasters OS, Bastard Club Desperate Journalist MS, Gleis 22 Savage Blood OS, Westwerk Mogli OS, Rosenhof The Australian Pink Floyd Show BI, Stadthalle An Evening with Anúna OS, Lutherkirche Unheilig+The Dark Tenor OS, Rosenhof Bernd Begemann & Kai Dorenkamp BI, Bunker Ulmenwall Red Hot Chilli Pipers OS, Rosenhof Bob Dylan BI, Seidensticker Halle Helge Schneider meets Pete York Gronau, Bürgerhalle Louka OS, Rosenhof The Revolutionairs Greven, Rickermanns Landhaus Basta OS, Rosenhof The Fleshtones+Maiorano MS, Gleis 22 Christian McBride & WDR Big Band Gronau, Bürgerhalle Marcus Miller, Richard Bona Gronau, Bürgerhalle Joachim Witt OS, Rosenhof Andre Rieu Halle, Gerry Weber Stadion Amy Macdonald Gronau, Bürgerhalle Sweet OS, Rosenhof Götz Alsmann Gronau, Bürgerhalle Montreal, Terrorgruppe BI, Forum Moop Mama + Pimpy Panda Gronau, Bürgerhalle Ladysmith Black Mambazo Gronau, St. Agatha Epe Henning Wehland+Frida Gold Gronau, Bürgerhalle Tower of Power+Nils Landgren

Gronau, Bürgerhalle 4.5. Gustav Peter Wöhler Band OS, Lagerhalle 5.5. Isolation Berlin MS, Gleis 22 5.5. Caro Emerald+Myles Sanko Gronau, Bürgerhalle 10.5. OS-Feast OS, Hyde Park 16.5. Salut Salon BI, Rudolf-OetkerHalle 19.5. Albert Lee Melle, Kulturwerkstatt Buer 23.5. Andy McKee OS, Hyde Park 25.5. Nena Lingen, EmslandArena 30.5. Alexander Knappe OS, Rosenhof 1.6. The Devil and the Almighty Blues OS, Westwerk 22.6. Hurricane Festival Scheeßel, Eichenring 20.7. Ina Müller Halle, Gerry Weber Stadion 5.8. Chris de Burgh Cloppenburg, Stadtpark 10.8. Schlossgarten Open Air - Dropkick Murphys OS, Schlossgarten 11.8. Schlossgarten Open Air - Nena, Sarah Connor, Wirtz OS, Schlossgarten 17.8. Hütte Rockt Festival 12 (+ 18.8.) mit Madsen u. a., Georgsmarienhütte, Festivalgelände

Mando Diao P Das perfekte Geschenk für Verliebte – am Valentinstag kommen die schwedischen Rock'n'-Soul-Götter in die Region. „Dance With Somebody“, „Down In The Past“, „God knows“ … Die Liste ihrer Hits ist lang und gut für einen extraordinären Abend. Das aktuelle Album von Mando Diao trägt den Titel „Good Times“ – und man darf sie beim Wort nehmen, wenn man in eines ihrer Konzerte geht. 14.2., Lingen, EmslandArena 24.8. Reload Festival (+ 25.8.) Sulingen, Festivalgelände 1.9. Die Toten Hosen Minden, Weserufer 28.9. Wingenfelder OS, Rosenhof 4.10. Andreas Gabalier Halle, Gerry Weber Stadion 5.10. Niedeckens BAP BI, Stadthalle 7.10. Pink Floyds The Wall Halle, Gerry Weber Stadion 26.10. Die Feisten OS, Lagerhalle 2.11. Lena BI, Stadthalle 3.11. Kuult Halle, Gerry Weber Stadion 6.12. Alte Bekannte OS, OsnabrückHalle 9.12. Santiano BI, Seidensticker Halle 14.12. Dieter Thomas Kuhn Lingen, EmslandArena 15.12. Donots MS, MCC Halle Münsterland

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ADie offene Frauen-Gruppe 45+trifft sich am 1. Donnerstag, 16.30–18.30 Uhr im Café Läer, Krahnstraße 7 in OS. Wir unterhalten uns u.a. über wechselnde Themen und freuen uns über weitere diskussionsfreudige Interessierte. Kontakt: Ayse Önel-Naundorf. Tel: 6004376. EMail: naundorf@osnanet.de ASuche ständig Brennholz aller Art. Bitte alles anbieten. Tel. 05401/3689619 AAm So., 14.1.2018, 18 Uhr findet im Umweltbildungstreff, Am Wiesenbach 48, Oesede ein Infoabend für Eltern, Kinder und Jugendliche wegen der Zeltlagerfreizeit auf Langeoog statt. Der gemeinnützige Verein „nature kids & teens e.V.“ veranstaltet vom 14. bis 22.7.2018 eine Freizeit auf der ostfriesichen Insel Langeoog. Programm: Wattwanderung, Nationalpark-Ranger-Aktion, Kutterfahrt (Tiere erkunden) inkl. zu den Seehundbänken, Fahrradtour, Nachtwanderung, Lagerfeuer und natürlich Schwimmen. Teilnehmen können Kinder (ab 7 Jahren) und Jugendliche. Anmeldungen zum Info-Abend und weitere Infos zur Freizeit beim Lagerleiter Tobias Demircioglu unter Tel. 05401/364216 oder: tobias.demircioglu@ok.de AWo kann ich in Osnabrück dienstags abends tanzen? Free Dance, Kontaktimprovisation, Standard, .... würde mich über Tipps freuen! E-mail: freim@hotmail.de AEigenheim. Kaufen, bauen, sanieren, finanzieren. Damit IHR Traum kein Alptraum wird. Tel. 0541/75075394

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erscheint in bvw werbeagentur + verlag GmbH MĂśserstraĂ&#x;e 27 ¡ 49074 OsnabrĂźck Tel.: 0541 357870 ¡ Fax: 0541 3578735 E-Mail: redaktion@stadtblatt-osnabrueck.de office@stadtblatt-osnabrueck.de kleinanzeigen@stadtblatt-osnabrueck.de werwowas@stadtblatt-osnabrueck.de HERAUSGEBER: bvw verlag GmbH REDAKTION: Andreas Bekemeier (V.i.S.d.P.; Redaktionsleitung), Harff-Peter SchĂśnherr, Mario Schwegmann, Roger Witte PROGRAMMREDAKTION: Frederik Kathmann

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AUTOREN/INNEN DIESER AUSGABE: Marco Bäcker, Nina Bartholomaeus, Larissa Berlin, Katja Brunkhorst, Ada Dorian, Bobby Fischer, Ralf Gotthardt, Hannah-Sophie Hildebrandt, Hedda Horch, Harald Keller, Niklas Kuschkowitz, Frank JĂźrgens, Katharina Leuck, Christian Lukas, Mona Miserendino, Katharina Preuth, Lirika Rexha, Carolin Rupp, Malte Schipper, Markus Strothmann, Mareile Tempel, George Webber, Thomas WĂźbker, Lena Duvendack, Philipp Gravenhorst Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder, nicht unbedingt die der Redaktion. Abdruck, auch auszugsweise, nur nach Absprache mit dem Verlag. GESTALTUNG: Roger Witte, Anja Schulze, Sabrina KĂźster ANZEIGEN REGIONAL: Burkhard MĂźller es gilt die Anzeigenpreisliste 2018 ANZEIGEN ĂœBERREGIONAL: Vermarktungsgesellschaft mbH i. G. VarrentrappstraĂ&#x;e 53, 60486 Frankfurt Tel. 069 979517-10, www.citymags.de

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VERTRIEB: Pressevertrieb Ludwig MÜlk, Osnabrßck. Eigenvertrieb in Kneipen, Kinos, Läden und Frei-Hand-Verkauf im Stadtgebiet DRUCK: Steinbacher Druck, Anton-Storch-Str. 15, Osnabrßck

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Das STADTBLATT erscheint monatlich. Die Veranstaltungshinweise im Tagesprogramm und private Kleinanzeigen sind kostenlos. Eine VerĂśffentlichungsgarantie kann nicht gegeben werden. FĂźr unverlangt eingesendete Manuskripte und Fotos wird keine Garantie Ăźbernommen. BANKVERBINDUNG: IBAN DE18 2659 0025 0311 3760 00 Volksbank OsnabrĂźck ABO: Preis des Einzelheftes 2,00 â‚Ź im Jahresabo (12 Ausgaben) 20,- â‚Ź Studentenabo 17,- â‚Ź zu Ăźberweisen auf das Konto IBAN DE88 2659 0025 0311 3760 01 bei der Volksbank OsnabrĂźck

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Das FEBRUAR STADTBLATT erscheint am Di., den 30.1.2018 Redaktionsschluss Di. 16.1.2018


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Sa. + So. 13. + 14.01.2018 11:00 –18:00 Uhr Ticket-Service OsnabrückHalle Schlosswall 1–9 · 49074 Osnabrück Telefon 05 41. 34 90 -24 ticketservice@osnabrueckhalle.de www.osnabrueckhalle.de Veranstalter: Osnabrücker Veranstaltungs- und Kongress GmbH


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