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osnabrück

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www.stadtblatt-osnabrueck.de

Multimedial Sozialdemokrat Tiemo Wölken – Europapolitik via Webcam und YouTube

WERWOWAS

DAS MONATS-PROGRAMM

DER UMFANGREICHE VERANSTALTUNGSKALENDER FÜR DIE REGION OSNABRÜCK

Orientalisch Morgenland-Festival stellt Musik aus dem Libanon in den Mittelpunkt

Existenziell Gerichtsdrama „Terror“ hält Theaterpublikum in Atem

Fruchtig Drogenszene – keine Ruhe am Raiffeisenplatz

Die Leute vom Berg Mit Power für den Kultur- und Landschaftspark Piesberg Imke Wedemeyer – macht das Piesberger Gesellschaftshaus zum Kultur-Hotspot

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STADTBLATT

Nr. 461 6/2017 € 2,00


Warum mit dem Rad zur Arbeit?

„Weil meine Gesundheit Vorfahrt hat“ Los geht’s! Fahren Sie zwischen dem 1. Mai und dem 31. August an mindestens 20 Tagen „Mit dem Rad zur Arbeit“ und gewinnen Sie attraktive Preise. Alles zur Aktion unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de oder bei der AOK in Ihrer Nähe. Eine Gemeinschaftsaktion des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs und Ihrer AOK – Die Gesundheitskasse.

mit-dem-rad-zur-arbeit.de


FOTO: MARIO SCHWEGMANN

FOTO: JAKE MASON

juni 2017

theater. Katarina Morfa, Sängerin am Theater Osnabrück, freut sich auf die Barock-Oper „Antigona“: „Ich singe eine Hosenrolle, wahnsinnig tolle Arien.“ Seite 5

FOTO: JAKE MASON

theologie. Playmobil-Ausstellung im Diözesanmuseum! Vom Nonnengrüppchen bis zum Nikolaus mit Rentier. Ein Verbrechen gibts auch. Seite 19

4 leute Marco Nietiet, Party-Planer im Hyde Park Katarina Morfa, Sängerin am Theater Osnabrück Döndü Kilic, Regisseurin

6 aufgefallen Gesunde Tüte. Cannabis darf jetzt ärztlich verordnet werden. Passiert das schon in Osnabrück?

10 interview Politiker mit Livecam. Der Osnabrücker SPDEU-Parlaments-Abgeordnete Tiemo Wölken über seinen politischen Alltag und YouTube.

12 titel Die Leute vom Berg. Glück auf! So hieß es früher am Piesberg. Und das passt noch heute. Annäherungen an einen vermeintlich bekannten Ort.

18 drogenszene Keine Monster. Der Raiffeisenplatz: Ein Rundgang mit Yasmin Akyildiz und Simon Garthaus vom Café Connection.

19 ortstermin Lernspiel. Sperrige Sache, das Diözesanmuseum? Eine Playmobil-Ausstellung tritt den Gegenbeweis an.

20 familiensache

TITELFOTO: JAKE MASON

trip. Tiemo Wölken ist für die SPD im EU-Parlament. Der Osnabrücker: „Auch wenn ich jetzt Abgeordneter bin, bin ich noch derselbe Tiemo.“ Seite 10 FOTO: A FAMILY AFFAIR (SUSANNA GOONAWARDANA)

tagwerk. Organisieren, realisieren: Marco Nietiet, Party-Planer im Hyde Park: „Wenn unsere Besucher Spaß haben, macht das alle Anstrengungen wett.“ Seite 4

Eine gute Idee? Kinder und Festivals: Immer mehr Veranstalter passen sich an, damit die Kleinen nicht leer ausgehen, wenn die Großen abrocken.

21 umwelt Kleckerkleckerklecker. An den Stadttauben scheiden sich die Geister.

22 what’s up Gastro & Nightlife-News

titel. Der Piesberg. Annäherungen von kulturell bis ökologisch, von historisch bis familiär. Eine der Leute vom Berg: Imke Wedemeyer, Piesberger Gesellschaftshaus. Seite 12

takt. Der Sommer ist Festivalzeit. Nichts für Kinder? Doch, sagt Susanna Goonawardana auf ihrem Blog „A Family Affair“. Kindgerechte Angebote nehmen zu. Seite 20

24 musik Der Pate des Britpop. „Modfather“ Paul Weller über seine Zusammenarbeit mit Boy George, den Brexit und seine kreative Geisterstunde.

30 nachtaktiv/events Abtanzen im Juni Karneval im Sommer. Beim Holi Farbrausch sind alle Schranken hoch und alle gleich.

32 bühne Urteilen Sie selbst! Ron Zimmering inszeniert das Theaterstück „Terror“ im emma-theater.

34 kunst Blaue Geometrie. Blaue Streifen schmücken die Gebäudefassaden am Marktplatz in Osnabrück. Was haben sie zu bedeuten?

36 kino Abseits des Rampenlichts. Binnen zwei Wochen starten Filme über Tupac Shakur, Whitney Houston und Chet Baker.

40 media CD’s, DVD’s, Bücher, Hörbücher, Spiele

44 wer wo was Der Programmkalender. Osnabrück & Umland komplett auf einen Blick. Veranstaltungen und Termine vom 1.–30.6.2017

60 kleinanzeigen

intro Die dritte Dimension

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Zurzeit begeistert eine Kunst-Installation viele Osnabrücker und Gäste der Stadt – weil sie so herrlich spielerisch ist. Die gemeinte Installation ist die Arbeit „Vier blaue Kreise“ des Schweizer Künstlers und Wahl-Parisers Felice Varini, die bis in den Herbst hinein auf dem Marktplatz und den umliegenden Gebäuden wie der Marienkirche zu sehen ist. Hoch über den Köpfen zieht ein sattes Blau seine Bahnen, schlägt Pirouetten und vereinigt sich bei einer bestimmten Perspektive zu vier Kreisen. Es ist ein Kunstwerk, das Spaß macht. Ein Motiv, das mindestens genauso oft fotografiert wird wie vor ein paar Jahren das mit Weidenzaum umrankte Heger Tor. Warum fasziniert uns das so sehr? Weil hier eine Leichtigkeit Einzug hält, das Spielerische der Kunst – und weil wir unsere Stadt mit anderen Augen sehen. Das ist auch der zentrale Gedanke von Felice Varini, der die Betrachterin und den Betrachter seiner dreidimensionalen Werke dazu animieren möchte, die Perspektive zu wechseln und damit schon in Marseille und London für Aufsehen sorgte. Osnabrück hat zurzeit ein Kunstwerk von Weltrang in seiner Mitte. Der Artikel dazu auf Seite 34.

Die bunte Wiese der Leserwünsche

62 Klick Wann: 9.5.2017. Wo: The Red Shamrock Was geht ab: Quizabend im Irish Pub Wir fragen: Was war die letzte Frage, auf die Du keine Antwort wusstest?

Bis bald Mario Schwegmann

STADTBLATT 6.2017

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leute Wo gehst Du hin, wenn Du mal richtig abrocken möchtest? Natürlich feiere ich gerne auch mal privat im Hyde Park. Oder, wenn ich es zeitlich schaffe, gehe ich in die Kleine Freiheit. Da sagt mir die Musik zu, die Leute sind nett und es ist ein kleiner, überschaubarer Laden. Das gefällt mir. Wie siehst Du die Partyszene in Osnabrück? Die ist verrückt, durchgedreht und offen für Neues. Aber auch traditionelle Veranstaltungen kommen immer wieder gut an. So zum Beispiel unsere Rocknacht. Wie schätzt Du die Zukunft des Hyde Parks ein? Das kann ich natürlich nicht genau sagen. Aber wir haben definitiv kein „Nachwuchs-Problem“: Viele junge Leute kommen zu uns. Bei uns ist jeder willkommen. Egal ob jung oder alt. Der Vorteil im Hyde Park ist, dass die Gäste einfach genau so sein können, wie sie sind.

„Das Team ist echt entspannt“: Marco Nietiet bei der Arbeit im Hyde Park

Durchorganisiert, nachtaktiv, musikaffin

Mal arbeitet er von 10 bis 17 Uhr, mal am Abend oder in der Nacht, oft auch am Wochenende – damit andere feiern können. Marco Nietiet ist Party-Planer im Hyde Park.

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lanen, organisieren und dann auch durchführen. Das sind die täglichen Aufgaben von Marco Nietiet. Er lernt Veranstaltungskaufmann. Und das in der ältesten Discothek in Osnabrück: Im Hyde Park am Fürstenauer Weg. Langweilig ist ihm dabei nie. Nicht nur seine Aufgaben sind verschieden, auch seine Arbeitszeiten: „Mal arbeite ich ,ganz normal’ von 10 bis 17 Uhr. Da plane ich Events und organisiere alles für unsere Partys am Wochenen-

de. Oft bin ich aber auch abends und nachts im Einsatz und bei den Events vor Ort dabei. Und das auch am Wochenende, das bringt der Beruf mit sich.“ Als Veranstaltungskaufmann in einer Disco wird man also auch irgendwie zum Nachtmenschen: „Seit ich im Hyde Park arbeite, fällt mir das frühe Aufstehen schon schwer“, erzählt Nietiet. Deshalb werden die freien Tage dann mit der Familie oder Freunden ganz in Ruhe genossen.

Wenn die Zeit es erlaubt, besucht er Konzerte oder Festivals, am liebsten aus dem Elektro-Bereich. Dass er nun in der Kult-Disco arbeitet, ist also kein Zufall. Marco Nietiet gehört seit über 10 Jahren „zum Inventar“ des Hyde Parks. Früher als Gast oder DJ, heute schult er dort um. Denn seinen ursprünglichen Beruf konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben. „Aber das macht gar nichts, das Arbeiten im Hyde Park macht mir viel Spaß,

CATHARINA KRONISCH

FOTO: LIRIKA REXHA

Mein Osnabrück Döndü Kilic Organisatorische Leiterin des Morgenland Festival, Regisseurin Hier wohne ich: Gleich um die Ecke, mitten in der Stadt. Ich hab heute morgen aber komischerweise Vögel gehört, keine lauten Partyleute und Betrunkene wie sonst in Berlin. Das war echt ein Erlebnis. Ich arbeite ... mit Michael Dreyer zusammen, damit das Morgenland Festival eine sensationelle 13. Ausgabe bekommt. 13 ist meine Glückszahl, also wird das genial. Ich bin in Osnabrück, weil … die Stadt nach mir gerufen hat. Ich hab das Großstadtleben satt und wollte ausbrechen. Ich bin hier nicht nur zum arbeiten, ich glaube ich bin nun ein Teil von Osnabrück. Mir gefällt an Osnabrück bis jetzt … die Menschen. Die sind alle so freundlich und wohlwollend, das kenne ich gar nicht. Ich hab mich in der letzten Stunde mit vier fremden Menschen unterhalten und alle waren so aufgeschlossen. Es hat sich echt angefühlt. Wie Heimat. Das Morgenland Festival ist für mich … eine riesengroße Spielwiese und absolut lehrhaft. Es ist eine Fusion

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auch wenn es manchmal echt anstrengend ist“, sagt der 28-Jährige. Stichwort: Jubiläumsfeier zum 40. Geburtstag. Der „Park“, wie er in SzeneKreisen oft einfach nur genannt wird, hat es im vergangenen September richtig krachen lassen. „Die Partygäste konnten nicht nur richtig abrocken, sondern sich sogar im 'Raupen-Karussel' ordentlich durchschütteln lassen. So eine große Party miterleben und mitorganisieren zu dürfen war einfach klasse.“ Aber auch für dieses Jahr hat der Hyde Park etwas Besonderes geplant: „Wir sind gerade dabei, eine neue Elektro-Veranstaltung zu planen, die unter dem Namen ,Elektric Summer Raid‘ am 1. Juli gefeiert werden soll.“ Dafür sei natürlich noch einiges zu tun. Aber die Arbeit lohnt sich immer, sagt Nietiet. „Wir arbeiten alle gut zusammen, das Team ist echt entspannt.“ Die größte Belohnung für die schlaflosen Nächte sind zufriedene Gäste: „Wenn unsere Besucher Spaß bei uns haben und ein positives Feedback geben, macht das alle Anstrengungen und langen Nächte wieder wett.“

STADTBLATT 6.2017

von Musikanten einer anderen Welt, einzigartigen Charakteren und damit eine unermessliche Quelle der Weisheit. Durch jede Nation kommt etwas Neues in mich rein, und das prägt meine Persönlichkeit. Meine Aufgaben sind … zum größten Teil organisieren. Den Aufenthalt der Künstler, ihre Reisen. Meine persönliche Aufgabe ist es aber, an der Herausforderung, die mir das Morgenland Festival bietet, zu wachsen. Ich organisiere schon seit 18 Jahren das Fusion Festival in Lärz. Das ist musikalisch eine ganz andere Welt. Meine Welt. Aber ich freue mich, dass ich durch das Morgenland Festival auch Neues entdecken kann. Dann bin ich das nächste Mal in Osnabrück: Ganz schnell. Spätestens in einem Jahr beim nächsten Morgenland Festival. Aber das ist eigentlich schon zu spät. Und was die Zukunft so bringt, man weiß es nicht. Vielleicht habe ich mich schon ein bisschen in Osnabrück verliebt. INTERVIEW: LIRIKA REXHA


Katarina Morfa Sängerin am Theater Osnabrück

STADTBLATT: Sie begeistern gerade als Morticia Addams im Musical „The Addams Family“. Was gefällt Ihnen an der Rolle? KATARINA MORFA: Morticia ist eine taffe Frau, die ihren Mann und ihre Familie unter ihrer Regie hat. Aber sie macht das aus Liebe – so hält sie den Laden zusammen. Im Grunde ihres Herzens ist sie ganz normal, wie alle Addams, wenn man genau hinschaut. STADTBLATT: Kannten Sie die Addams Family vorher? KATARINA MORFA: Ja, ich kenne die Filme aus meiner Kindheit. „The Addams Family“ ist mein erstes Musical, das ich singe und es macht sehr viel Spaß. Es ist eine ganz andere Art zu singen – und gleichzeitig noch tanzen und spielen! STADTBLATT: Schwierig? KATARINA MORFA: Ich musste erstmal

die Kondition aufbauen, um beim Tanzen auch singen zu können. Zum Glück hat mein Papa mir sein kubanisches Rhythmusgefühl mitgegeben, sodass ich die Tanzszenen ganz gut hinbekomme. Und mit Kati Farkas hatten wir eine tolle Choreographin, die uns durch intensives Training durch das Stück geholfen hat. STADTBLATT: Sie sind auf Kuba geboren? KATARINA MORFA: Ja, mein Vater ist Kubaner, meine Mutter ist Deutsche. Mein jüngerer Bruder und ich sind auf Kuba, in Havanna, geboren und dort auch die ersten Lebensjahre gewesen. Dann sind wir nach Köln gezogen. Ich habe später in Berlin Operngesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler studiert, unter anderem bei Anneliese Fried und Thomas Quasthoff. STADTBLATT: Sie gehören seit Anfang des Jahres zum festen Ensemble des

Hasestadt Osnabrück: Sängerin Katarina Morfa hat sich schon eingelebt

FOTO: MARIO SCHWEGMANN

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Fragen an ... Theaters Osnabrück. Wie sind Sie ans Theater Osnabrück gekommen? KATARINA MORFA: Ich hatte ein Vorsingen, und eine Woche später rief mich der Intendant, Herr Waldschmidt, an und hat mich gefragt, ob ich nicht nach Osnabrück kommen möchte. Da musste ich kurz schlucken – mein erstes Festengagement! ,Jetzt wird’s ernst‘, dachte ich. Dann dachte ich: ,Ich bin ich in Havanna geboren, in Köln aufgewachsen, habe in Berlin studiert … Da fällt mir in Osnabrück die Decke auf den Kopf!‘ STADTBLATT: Und? KATARINA MORFA: Überhaupt nicht. Ich wurde sehr positiv überrascht und bin wirklich unglaublich glücklich, hier zu sein. Ich finde Osnabrück cool. Und das Theater hat einen sehr guten Ruf. STADTBLATT: Was möchten Sie hier als Sängerin erreichen? KATARINA MORFA: Zunächst ist es wichtig, als junger Sänger dazu zu lernen und in das Dasein eines Theatermenschen hinein zu wachsen. Das bekommt man auf der Hochschule nicht mit auf den Weg. Ansonsten möchte ich offen auf die Menschen zugehen, die mich hier erwarten, und dann kann es doch eigentlich nur gut werden. STADTBLATT: Ab Juni wird man Sie in David Fennessys Oper „Sweat Of The Sun“ sehen. Was ist das für eine Rolle? KATARINA MORFA: „Sweat Of The Sun“ ist zeitgenössisches Musiktheater. Keine leichte Musik: viel Chaos, ungewohnte Harmonien – sehr intensiv. Die Oper basiert auf den Dreharbeiten zum Film „Fitzcarraldo“ mit Klaus Kinski. Das Ganze ist szenisch angelegt, ich singe die Alt-Partie. STADTBLATT: In welchen Rollen wird man Sie in der kommenden Spielzeit 2017/18 sehen? KATARINA MORFA: Unter anderem in „Rigoletto“ und im neuen Musical „Chaplin“. Besonders freue ich mich auf meine erste große Fachpartie hier im Haus – ich singe den Emone in Tommaso Traettas Barock-Oper „Antigona“, eine Hosenrolle. Da singe ich einen energetischen jungen Kerl, wahnsinnig tolle Arien. STADTBLATT: Sie wohnen seit Kurzem auch in Osnabrück. Was haben Sie schon entdeckt? KATARINA MORFA: Ich wohne nicht weit vom Theater entfernt und war schon im Shock Records & Coffee, um dort etwas zu trinken. Sehr gemütlich. Die Altstadt gefällt mir auch gut. Den Rest muss ich noch entdecken! INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN


aufgefallen FOTO: EIGHT8/FOTOLIA.COM

Gesunde Tüte Eine Gesetzesänderung macht es möglich: Jeder Arzt darf seit dem 1. März Cannabis verordnen. Und? Passiert das schon in Osnabrück?

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mily Sparenberg wurde 2011 mit massiven Hirnschäden geboren. Epileptische Anfälle und starke Spastikneigungen gehören zum Alltag der jungen Osnabrückerin. Anke Sparenberg, Mutter der 5-Jährigen: „Seit zwei Jahren wird Emily mit Dronabinol, besser bekannt als THC, therapiert. Unser Arzt, Prof. Dr. Gerhard Kurlemann vom Universitätsklinikum in Münster, führte zu der Zeit eine Studie durch und bekam zu unserem Glück auch eine Genehmigung für Emily.“ Die Therapie ist für Emily ein großer Erfolg. „Sie ist viel entspannter und hat weniger Anfälle am Tag.“ Aufgrund des Dronabinol konnten andere neurologische Medikamente abgesetzt werden. „Viel leichter ist es durch die Legalisierung noch nicht geworden. Wir müssen immer noch lange auf eine Genehmigung warten. Vielleicht braucht es noch Monate, bis die Umstände sich verbessern. Wir hoffen darauf.“ Schwerkranke erhalten künftig Cannabis auf Rezept – das hat der Bundesrat im Februar beschlossen. Ausschlaggebend dabei: Die teure Therapie wird von den Krankenkassen bezahlt. Rebekka Hoffmann, AOK Osnabrück: „Die Therapie wird nur angewendet, wenn bei schweren Krankheiten eine allgemein anerkannte, dem medizinischen Standard entsprechende Leistung nicht zur Verfügung steht.“ Neu ist dabei, dass

Lieber als Pille? Oder als Blüte? Fest steht: Cannabis wirkt – heilsam seit der Gesetzesänderung nicht nur die DronabinolTabletten einfacher zugänglich sind, sondern auch Cannabisblüten verschrieben werden können. Die kann man rauchen, klar, mit Tabak. Der Klassiker. Aber hier geht es ja um Gesundheit – und die Verbrennungsprodukte sind schädlich. Ärzte empfehlen daher Verdampfer – zur Inhalation. Oder das Teetrinken. Cannabis-Arzneimittel können eine Linderung von Beschwerden erreichen, nicht aber die Heilung. Das Patienteninteresse an Cannabis sei „durch die verstärkte mediale Berichterstattung zur Gesetzesänderung spürbar“, so Hoffmann – 100 Anträge niedersachsenweit. Derzeit wird der deutsche Cannabis-Markt durch Importe versorgt, vorwiegend aus den Niederlanden und Kanada. Ab 2019 sind auch Produktionsstandorte in Deutschland denkbar.

Wichtig: Es gibt festgelegte Werte für den Mindestbzw. Höchstgehalt des Wirkstoffs THC. Aber das Ganze läuft in Osnabrück bisher eher schleppend an. Apothekerin Ruth Börner, NeumarktApotheke: „Die Cannabisblüten haben Apotheken meist nicht vorrätig. Es wird auf Bestellung in die jeweilige Filiale geliefert. Bis jetzt haben wir keinen Antrag erhalten.“ Und, welcher Osnabrücker Arzt verschreibt schon Cannabis – oder wird es demnächst tun? Anke Aßmann, Kassenärztliche Vereinigung in Osnabrück: „Uns ist kein Arzt bekannt, der eine solche Therapie hier in Osnabrück durchführt.“ Auch Stephanie Wente, Deutsche Ärztekammer Niedersachsen, muss passen. Für Patienten wie Emily Sparenberg keine gute Situation. LIRIKA REXHA

Draußen, aber nicht umsonst Bevor Fragen kommen: Ja, die Waldbühne Kloster Oesede spielt auch dieses Jahr, wie seit 2008, wieder „Heiße Ecke“. Aber nach 2017 ist Schluß. Was sonst noch so draußen zu sehen ist? Ein Überblick.

TITEL GENRE ORT WIEVIELE PLÄTZE? PREMIERE

Vorsicht, Dieb?: „Der nackte Wahnsinn“, Waldbühne Melle

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STADTBLATT 6.2017

DER NACKTE WAHNSINN

NATÜRLICH BLOND

SHREK

Komödie/Parodie

Musical

Musical

Waldbühne Melle

Waldbühne Kloster Oesede

REBECCA – DAS GEHEIMNIS VON MANDERLEY Musical Freilichtspiele Tecklenburg

800

1200

10.6.

30.6.

17.6.

2300 21.7.

THEMA

Theater im Theater

Blondinenpower

Raus aus meinem Sumpf!

Morton Brask: „Das perfekt Leben des William Sidis“

HANDLUNG

Erster Blick: Ein Tourneetheater hat mit der Komödie „Nackte Tatsachen“ Premiere – und alles geht schief. Zweiter Blick: Die Zuschauer werfen einen Blick hinter die Kulissen. Dritter Blick: Hundertste Vorstellung.

Elle Woods ist mit ihrem Leben zufrieden – doch dann wird sie von ihrem Freund verlassen. Der will Jura studieren. Elle, die ihn gern zurückwill, macht es ihm nach. Da gibt’s natürlich Hindernisse.

Da ist Oger Shrek, und da ist Prinzessin Fiona, in einen Turm verbannt. Shreks Kampf gegen Lord Farquaad führt auch zu politischen Momenten, denn es geht gegen einen Diktator.

Manderley. Maxim de Winter kehrt mit seiner jungen Braut dorthin zurück, wo seine Frau Rebecca einst verschwand. Schuld- und Intrigen-Düsternis, einst von Alfred Hitchcock verfilmt. Hat das Glück eine Chance?

WIE IST DAS?

Lustig, skurril.

Turbulent.

Schräg, ironisch.

Beklemmend.

VERSPRECHEN

„bleibt garantiert kein Auge trocken...“

„irrwitzig komisch“

„unglaublicher Spaß“

„absolute Starbesetzung“

NETZ

www.waldbuehne-melle.com

www.waldbühne.com

www.freilichtspiele-tecklenburg.de LISTING: HARFF-PETER SCHÖNHERR


Der Whow-Effekt Wenn einer die Hase kennt, ist es Utz von Gültlingen, EDDIES PARADIES & UP-Reisen. Er ist das ganze Jahr hindurch auf dem Fluss unterwegs – mit dem Kanu. STADTBLATT: Sie kennen Sie Hase in- und auswendig. Die pure Naturidylle, oder gibts da auch schon mal Probleme zu sehen, unterwegs? UTZ VON GÜLTLINGEN: Klar gibts da schon mal was Negatives – Müll zum Beispiel, den fischen wir dann raus. Oder wenn jemand die Uferzone als Toilette benutzt hat. Aber sonst ist es auf dem Fluss natürlich toll, besonders wenn man ganz still dahingleitet. Das entspannt wunderbar. Hat immer einen Whow-Effekt. STADTBLATT: Sehen Sie eigentlich noch was Neues auf Ihren Touren? UTZ VON GÜLTLINGEN: Jedes Mal! Keine Fahrt ist wie die andere. Das hängt natürlich auch damit zusammen, mit wem du unterwegs bist. STADTBLATT: Bestimmt beobachten Sie viele Tiere? UTZ VON GÜLTLINGEN: Mal kriegst du Schafstelzen zu sehen oder Fischreiher, Kormorane, auch schon mal einen Hermelin.Oder ein Nutria schwimmt an dir vorbei, auf dem Weg in seinen Bau. STADTBLATT: Ein Anblick, den lautstarke Gäste auf motorisierten Partyflößen mit Musikbeschallung sicher nicht haben. UTZ VON GÜLTLINGEN: Gottlob gibts sowas auf der Hase nicht. Wenn da Schlauchboote durchbrettern würden, die fast so breit sind wie der Fluss selbst, könnte ja auch eine Menge an Pflanzen kaputtgehen. Kanus sind da sehr sanft.

Lizenz zum Senden

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Utz von Gültlingen in seinem Element: So wie er sehen nur wenige die Hase

b im Auto, am Frühstückstisch oder auf der Arbeit – das Radio ist ein fester Bestandteil unseres Lebens. Kreative Köpfe können jetzt in nur drei Schritten den „Radioführerschein“ machen und damit eine eigene Sendung im osradio 104,8 gestalten. Nach einem ersten Willkommensgespräch werden journalistische sowie technische Grundlagen erklärt und beigebracht. Einen Einblick in die Studiotechnik gibt es auch – so muss jeder angehende RadioModerator wissen, wie das Studio-Mischpult funktioniert und digitale Hörfunkbeiträge geschnitten werden. Den Radioführerschein kann jeder machen, der im Sendegebiet lebt, also in Stadt und Landkreis Osnabrück. Andreas Menke, Chefredakteur vom osradio 104,8: „Die Nachfrage ist sehr unterschiedlich. Wir machen 5 bis 6 Seminarreihen im Jahr mit jeweils 8 bis 10 Teilnehmern. Zusätzlich bieten wir aber auch spezielle Termine für Gruppen an, oder für Interessenten, die LIRIKA REXHA zu den Seminarzeiten keine Zeit haben.“

STADTBLATT: Wenn ich ein Fisch wäre, würde mich ein Kanu nicht stören? UTZ VON GÜLTLINGEN: Höchstens, wenn dabei die Laichplätze kaputtgehen. Auf Kiesbänken zum Beispiel. Aber da passen wir auf. STADTBLATT: Die Wasserqualität der Hase ist ja sehr gut. Springen Sie auch schon mal rein und baden? UTZ VON GÜLTLINGEN: Klar. STADTBLATT: Und was, wenn das Bad unfreiwillig ist? Passiert das Gästen schon mal? UTZ VON GÜLTLINGEN (LACHT): Das kommt vor. Lustig ist es immer, wenn dann jemand im ersten Schreck um Hilfe ruft, obwohl es nur 30 Zentimeter INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR tief ist.

Redakteur Daniel Stuckenberg (re.) zeigt den Teilnehmern, wie Radio funktioniert

Di. 20.6. Bällebad für Erwachsene !

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Mach mit und komm vom 10. bis 24.6.2017 zu deinem IKEA Osnabrück!

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Sa. 24.6. Blumenkran zbinden Schwedenpf erde bemalen


FOTO:MARCO BÄCKER

aufgefallen

Mit Schwung ins neue Leben Mit ihrer ersten Vernissage folgt die junge Osnabrücker Künstlerin Gina Baier ihrem Bauchgefühl: Vom Café Kunststück bis nach Santa Fe, Argentinien.

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dacht werden. Wann ist ein Bild schon vollendet? Genau wie der Träger Weltwärts benötigt Gina für das Argentinien-Projekt einen finanziellen Unterstützerkreis. Wenn alles gut läuft, tragen die Einnahmen aus Vernissage und Auktion dazu bei: „Es geht mir allerdings nicht nur um finanzielle Hilfe“, so die junge Osnabrückerin, deren Begeisterung für Lateinamerika bald in kernige Landarbeit münden wird. „Ich möchte die Besucher für den sozialen und ökologischen Hintergrund sensibilieren. Und dafür, dass mich Menschen durch den Kauf meiner Werke unterstützen, möchte ich ihnen etwas Persönliches zurückgeben.“ Motiviert durch den Glauben an nachhaltige Vieh- und Feldwirtschaft, zieht Gina Baier mit ihren Werken ins Café Kunststück. Wer der Kunst nicht abgeneigt ist und sein grünes Gewissen pflegen möchte, schlägt mit einem Besuch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe – rein symbolisch natürlich. MARCO BÄCKER

P 11.6., Café Kunststück, Vernissage P 18.6., Café Kunststück, Auktion

Lebt ab Herbst auf einem biodynamischen Hof in der argentinischen Provinz Santa Fe: Gina Baier

FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

in abstrahiertes Muster mit symbolischer Funktion – ein Ornament. Geschwungene, in erdige Farben getauchte Formen sind auch das Kernelement ihrer Werke: „Es kommt einfach aus mir heraus!“ Gina Baier, 27 Jahre, Kunststudentin, steht vor einem großen Wandel. Lange hat sie darüber nachgedacht, eine Ausstellung zu machen. Die Zeit ist reif, denn: Ab September ist Gina Teil des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes „Weltwärts“ und begibt sich auf ein einjähriges Abenteuer auf einen biodynamischen Hof in Guadalupe Norte, mitten in der argentinischen Provinz Santa Fe. Zwar sind Malerei und Skulpturen unabhängig von den bevorstehenden Veränderungen entstanden, doch lässt sich das Eine spielerisch mit dem Anderen assoziieren. Vorerst ist Gina jedoch mit der praktischen Seite der Kunst konfrontiert: „Es ist meine erste Vernissage, und ich befinde mich derzeit noch stark in der Planung und Umsetzung des Ganzen.“ Ebenso müssen die vielen, potenziellen Ideen zur Fertigstellung ihrer floralen Ornamentik noch über-

blickpunkt!

Grüne Hoffnung

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er Neumarkt ist einer der grauesten Orte der Stadt. Wer hier nicht unbedingt hin muss, meidet ihn. Verkehrslärm, schlechte Luft. Aufenthaltsqualität gleich Null. Vor ein paar Wochen wurde das Grauen eines Nachts noch grauer: Ein Ahorn und eine Platane, große, alte Bäume, fielen Ecke Große Straße/Neumarkt der Motorsäge des „OsnabrückerServiceBetriebs Straßen.Abfall.Grün“ (OSB) zum Opfer. Der OSB konnte nicht anders, trotz seines Slogans „Für eine grüne Stadt“: Hier soll ein neues Geschäftshaus hin. Der Bürgerwille? Er zählte nicht, wie so oft. Tausende unterzeichneten eine Petition zum Erhalt der Bäume. Egal. Der Verein Osnabrücker Baumschutz hielt eine Trauerzeremonie ab. Egal. Weg damit. Aber dann, plötzlich, tauchte Ersatz auf, in schönster Guerillagärtnermanier. Ein Baum aus Blumen, viele Dutzend Pflanzschälchen groß, oben drüber ein sarkastisches Schild: „Hier entsteht eine Grünfläche“. Seither stutzen Passanten hier. Diskutieren. Fluchen über die Stadt. Eine junge Frau holt ein Tablet raus, für ein Foto: „Diese Fällungen überall! Ich könnt kotzen! Natur und Klima interessieren offenbar nicht!“ Drei Klicks, und das Foto ist vermailt. An Dutzende Adressen. Sicher keine gute Werbung für die Stadt. Okay, die Pläne der Neumarktumgestaltung sehen neues Baumgrün vor. Aber bis das dann groß ist, ist es hier? Eben: grau. HARFF-PETER SCHÖNHERR 8

STADTBLATT 6.2017


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FOTO: WEBSITE AFD

Ende offen

odo Suhren. Wer sich auf www.alternativefuer.de, Alternative für Deutschland (AfD), unter „Bundesvorstand“ zu diesem Namen durchscrollt, liest: „Stellvertretender Bundesschatzmeister“. Suhren ist also bei der AfD ein hohes Tier. Außerdem steht da, er arbeite seit 2004 bei der Polizeidirektion Osnabrück: „Seit dem 01.07.2015 Daten- und Geheimschutzbeauftragter dieser Behörde.“ Auch hier hat Suhren es also zu etwas gebracht. Was genau er hier tut, als Verwaltungsbeamter im Range eines Polizeiamtsrates? Er bearbeite, so Marco Ellermann, Polizeidirektion Osnabrück, „den Sachbereich Schadensangelegenheiten im Rechtsdezernat“. So weit, Bodo Suhren in besseren Tagen: so unspektakulär. Wäre da nicht die Sache mit Ob der Vize-Bundesschatzmeister dem Disziplinarverfahren. Ellermann: „Ihm der AfD noch immer strahlt? wird vorgeworfen, möglicherweise private Angelegenheiten teilweise im Dienst bzw. über dienstliche Computer getätigt zu haben.“ Suhren habe, heißt es, Parteimails über seinen Dienstaccount verschickt. Mitte März 2017 wurde das Verfahren eröffnet. Es könnte für Suhren Folgen haben, denn: „Wenn sich der Verdacht bestätigen sollte, könnte es sich um ein Dienstvergehen handeln.“ Und was sagt Bodo Suhren zu alldem? Ist da was dran? Oder sind das Fake News? Kein Kommentar, ließ er seine HARFF-PETER SCHÖNHERR Dienststelle ausrichten. Aus dem Urlaub. Aus den USA.

Junge im Fokus

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ür Jugendliche und junge Erwachsene ist es besonders wichtig, sich über finanzielle Dinge zu informieren. „Auch bei unseren jungen Kunden starten wir mit unserem Finanz-Check, um die persönliche und finanzielle Situation zu analysieren“, erläutert Sebdaja Budilovsky, Leiter der Filiale Bremer Straße. „Für sie haben wir ein eigenes GiroLive-Konto im Angebot. Das ist für Auszubildende, Schüler und Studenten ein echter Knaller“. Im Juni und Juli legt die Sparkasse Osnabrück mit ihrem Angebot des Monats sogar noch etwas drauf. „Wer eines unserer Leistungspakete für junge Leute abschließt, bekommt als Zugabe einen Bluetooth-Lautsprecher gratis dazu“, freut sich Budilovsky. www.sparkasse-osnabrueck.de/angebot

Zweite Runde

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FOTOS:LIRIKA REXHA

„Mit dem Rad zur Arbeit“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der AOK Niedersachsen und des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs, das dieses Jahr in die zweite Runde geht. Letztes Jahr war die Aktion in Osnabrück ein voller Erfolg. Die Aktion hat 2016 landesweit über 29.913 Berufstätige, davon 1.528 Arbeitnehmer aus 76 Betrieben im Osnabrücker Land, in Bewegung gebracht. Björn Landwehr, AOK Osnabrück, fährt jeden Tag 5 km zur Arbeit und besitzt ein Trekkingrad: „Ich versuche täglich, die Leute davon zu überzeugen, das Auto stehen zu lassen.“ Auch Jörn Ludwigs, Stadtwerke Osnabrück, macht dieses Jahr zum zweiten Mal mit. Er fährt bei gutem Wetter 21 km weit von Bramsche nach Osnabrück. „Wenn der ,innere‘ Schweinehund“ erst einmal überwunden ist, genieße ich jede Jahreszeit, wobei die Dämmerung morgens am schönsten ist. Ich fahre ein leichtes Trekkingrad, mit viel zu vielen Gängen.“ LIRIKA REXHA

Jörn Ludwigs, 21 km Arbeitsweg

Björn Landwehr, 5 km Arbeitsweg STADTBLATT 6.2017

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interview

Politiker mit Livecam Tiemo WĂślken, OsnabrĂźcker EU-Abgeordneter der SPD: Filmt auch schon mal im Parlament


PAbgeordnete lebt in Osnabrück – und hat gerade ein Wahlkreisbüro an der

Politisch engagiert war Tiemo Wölken schon immer. Der SPD-Europaparlament-

Johannisstraße eingerichtet. 2003 war er zunächst Mitglied der Jusos, seit 2015 ist er Ortsvereinsvorsitzender von Altstadt-Westerberg-Innenstadt und Mitglied im Bezirksvorstand Weser-Ems. Sein Jurastudium absolvierte er bis zur ersten Staatsprüfung an der Universität Osnabrück. Seit 2016 hat der 31-jährige einen Lehrauftrag an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer. Durch ein Nachrückverfahren wurde er im November zum Europaabgeordneten ernannt. Er spricht mit uns über seinen politischen Alltag, sein soziales Engagement und seine neue Leidenschaft: YouTube. INTERVIEW LIRIKA REXHA FOTO JAKE MASON

STADTBLATT: Eine gute Nachricht für die Europäi-

sche Union: Emmanuel Macron gewinnt mit einer Zweidrittelmehrheit gegen seine rechtspopulistische Konkurrentin Marine Le Pen und wird so neuer französischer Staatspräsident. TIEMO WÖLKEN: Der Ausgang dieser Wahl war für die Europäische Union wirklich beruhigend und wichtig. Macron hat sich offensiv dafür eingesetzt, dass ein pro-europäischer Weg weitergeführt wird. Der Ausgang zeigt klar, dass dies auch im Interesse der Bürger ist. STADTBLATT: Wie sehen Sie die Zukunft der EU nach dem Brexit, bei der vorherrschenden Euroskepsis? TIEMO WÖLKEN: Puh. Die Zukunft der EU vorherzusagen ist schwierig. Eine Glaskugel habe ich natürlich nicht (lacht). Für die nächsten zwei Jahre lässt sich aber nichts Genaues vermuten, denn so lange dauern die Austrittsverhandlungen von Großbritannien. Die EU wird nach dem Sieg von Macron, und ohne Großbritannien, aber eher stärker, nicht schwächer sein. Es ist wichtig, dass die EU weiterhin gemeinsam Entscheidungen trifft. Im vielen Bereichen, wie der Verteidigungspolitik, stellte sich Großbritannien meist dagegen. Davon können wir in den nächsten Jahren möglicherweise profitieren. STADTBLATT: Offiziell sind Sie seit dem 1. November 2016 Mitglied des Europäischen Parlamentes. Wie sieht der Alltag eines Europaabgeordneten aus? TIEMO WÖLKEN: Das ist nicht so einfach zu sagen. Ich bin als Abgeordneter des Europäischen Parlaments nicht nur in Brüssel, sondern auch viel in meinem Wahlkreis, der Region Weser-Ems, unterwegs. STADTBLATT: Dann fragen wir erst einmal den Tiemo Wölken aus dem Wahlkreis. TIEMO WÖLKEN: Da wir nur zwei Abgeordnete der SPD in Niedersachsen sind, teilen wir uns die Arbeit. Ich kümmere mich um alles links der Weser. Bernd Lange, langjähriger Europaabgeordneter, übernimmt die andere Seite. Da wir beide einen recht großen Teil abdecken müssen, beginnt unser Tag sehr früh. Und wir müssen viel mit dem Auto fahren. Für den Masterplan Ems war ich im April zum Beispiel auf Einladung der Fachkommission für Umwelt, Klimawandel und Energie des Europäischen Ausschusses der Regionen in Leer. Darüber hinaus nehme ich viele Gespräche mit Politi-

kern, der Presse und Interessenvertretern wahr. Auch öffentlichen Terminen muss ich nachgehen – so war ich letzten Donnerstag bei der Maiwocheneröffnung. STADTBLATT: Und wie sieht Ihr Tag als Abgeordneter für das Europäische Parlament aus? TIEMO WÖLKEN: Zwei Wochen im Monat bin ich in Brüssel, da nehme ich an Fraktionssitzungen, nationalen Delegationssitzungen, öffentlichen Ausschüssen und vielem mehr teil. Mein Arbeitstag beginnt meist gegen 8 und endet zwischen 21 und 23 Uhr. Neben den Sitzungen habe ich Gespräche mit Interessenvertretern, Working Groups und muss meine Post bearbeiten. In Straßburg finden meist nur Abstimmungen statt, daher bin ich dort nur eine Woche im Monat. Für Freizeit bleibt da wenig Platz. Wenn ich Zeit finde, schneide ich das Videomaterial für meinen YouTube-Kanal.

„Auch wenn ich jetzt Abgeordneter im Europäischen Parlament bin, bin ich noch derselbe Tiemo.“

STADTBLATT: 37 Videos, 32.000 Abonnenten und

über 600.000 Aufrufe. Woher kam die Idee, einen Kanal auf YouTube zu starten? TIEMO WÖLKEN: Ich selber gucke total gerne Videos von anderen YouTubern. Alles mögliche. Einige sind echt interessant und cool. Mein Freund Peter Smits hat selbst auch einen Kanal. Der hat schon über zwei Millionen Abonnenten und hat mich auf die Idee gebracht. Ich bin zwar nicht der erste Politiker, aber viele sind es noch nicht. Hannelore Kraft hat zum Beispiel auch einen Kanal. Das war damals revolutionär. Kraft filmt sich meist selbst und erzählt sehr formal und seriös über ihren Politikalltag. Ich wollte da ein bisschen anders sein. STADTBLATT: In den Videos sind Sie meist sehr le-

ger, in Hoodie und Jeans gekleidet. TIEMO WÖLKEN: Ja, aber nicht nur! Ich möchte in

meinen Videos nicht so streng wirken, sondern immer noch „normal“. Auch wenn ich jetzt Abgeordneter im Europäischen Parlament bin, bin ich noch derselbe Tiemo. Vor kurzem war ich ja selbst „nur“ wissenschaftlicher Mitarbeiter. Wenn ich aber im Parlament filme, oder bei anderen öffentlichen Parteiauftritten, lässt sich der Anzug nicht vermeiden. STADTBLATT: Streben Sie also einen „Imagewechsel“ des normalen Politikers an? TIEMO WÖLKEN: Das würde ich so nicht sagen. Jeder Politiker ist auf seine Art und Weise anders, und das ist auch gut so. Mein Ziel ist es, vor allem jungen Leuten durch Authentizität zu zeigen, wie Politik funktioniert. Mal stehe ich im Anzug vor der Kamera und berichte aus Brüssel. Ein anderes Mal präsentiere ich mich in Jeans und Pullover, nachdem ich den ersten Kaffee in meiner Wohnung getrunken habe. In einige Videos schneide ich sogar live aufgenommene Szenen aus dem Plenum rein. Ich möchte den Zuschauern einen möglichst großen Einblick in meinen politischen Alltag bieten. Ich würde sagen, ich versuche einen neuen Weg von Politikvermittlung anzubieten. STADTBLATT: Wie kommen Ihre Kollegen aus dem Parlament damit klar, wenn Sie mit der Kamera in die Versammlungen kommen? TIEMO WÖLKEN: Bis jetzt hat mich keiner negativ darauf angesprochen. Einige Kollegen erzählen mir davon, dass ihre Kinder sich meine Videos gerne angucken und überlegen, sich auch zu filmen. Für viele klingt es aber einfacher als es ist. Man muss, glaub ich, einfach der Typ dazu sein – und es steckt enorm viel Arbeit dahinter. STADTBLATT: Welche Themen liegen Ihnen besonders am Herzen, im Bezug auch auf Ihre jungen Zuschauer? TIEMO WÖLKEN: Umweltschutz zum Beispiel. Im April habe ich die Ursulaschule in Osnabrück besucht. Seit 2014 setzen sich die jungen Klimabotschafter für den Umweltschutz ein. Durch ihre Initiative verzichten schon über 70 Geschäfte in Osnabrück auf Plastiktüten. Das wollte ich auf jeden Fall unterstützen und habe ein Hemd gespendet. Daraus hat die Möwe Osnabrück eine Tasche entworfen und für den guten Zweck versteigert. STADTBLATT: Auf YouTube kann man sich diese Aktion anschauen. Wie waren die Reaktionen der Schüler? TIEMO WÖLKEN: Es war echt total lustig und locker. Ich hab schon zu Beginn versucht, einen Draht zu den Kids aufzubauen. Wir haben uns auch von Anfang geduzt. Dadurch war die Atmosphäre freundschaftlich und die Kids haben sich mir anvertraut. STADTBLATT: Zum Abschluss ein Assoziationsspiel. Ich beginne einen Satz, Sie führen ihn zu Ende. „Soziales Engagement ist für mich … TIEMO WÖLKEN: … extrem wichtig und notwendig, und wird leider zu wenig wertgeschätzt. Ich hoffe sehr, dass ich mich weiterhin sozial engagieren kann und diesen Gedanken auch im Europäischen Parlament etabliere. Der soziale Bereich könnte dort auf jeden Fall noch ausgebaut werden. STADTBLATT 6.2017 11


piesberg

DIE LEUTE VOM BERG Glück auf! So hieß es früher am Piesberg. Und das passt noch heute, denn von der Natur bis zur Kultur ist es hier oben so lebendig wie nie. Sechs Annäherungen an einen vermeintlich bekannten Ort. VON MARCO BÄCKER, SIMONE SCHNASE, HARFF-PETER SCHÖNHERR

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FOTO: JAKE MASON

Will nicht nur unterhalten: Imke Wedemeyer, Piesberger Gesellschaftshaus, mit Blick auf den „Gönnergarten“

PIESBERG KULTURELL

THEATER, KONZERTE, FESTE

Der Piesberg als „kultureller Ballungsraum“

I

mke Wedemeyer schmunzelt. Ja, klar, gleich erzählt sie was über die Kultur hier oben am Berg. Aber erstmal geht es um Pflanzen wie Cemexiata (Schotterensia) und Windelifera (Pinunsius). Die wachsen nämlich im Schatten des „Gönnergartens“ hinter dem Piesberger Gesellschaftshaus, und kein Biologe, der je von ihnen gehört hat. Moment: Schotter? Penunze? Klar, ein augenzwinkernder Dank an die Geldgeber! Steinindustrie Cemex, Süßigkeitenfabrikant Windel ... Aber jetzt zur Kultur. Piesberg: Hört sich ja erstmal nach Landschaft an. Aber die 400 Hektar des 188 m hohen Osnabrücker „Hausbergs“ nennen sich schließlich „Kultur- und Landschaftspark“. Die Kultur steht also, genau genommen, ganz vorn. Und im Gesellschaftshaus wird viel ihrer Vielfalt geboren. Dasselbe gilt für seine Nachbarn: die Museen für Industriekultur und feldspurige Industriebahnen, den Verein Osnabrücker Dampflokfreunde. 150.000 Besucher pro Jahr lockt das Viererensemble an. Übrigens wird auch gezählt, wer genug Puste hat, über die „Erdzeitaltertreppe“ zur Felsrippe hochzusteigen: Achtung, Lichtschranke! „Ein kultureller Ballungsraum“, sagt Wedemeyer zum Steinbruch und seiner Umgebung, „in ganz Deutschland findet man das so kein zweites Mal“. Kaffee kommt auf den Tisch, Kuchen: „K&K-Monarchie“ heißt das hier. Und dann erzählt sie aus den Tagen des ersten „Bergfests“, Mitte der 1990er. Schon das war ein Besuchermagnet, wie alle Nachfolger auch. „Da kam es auf dem Haseuferweg sogar zu einem Fahrradstau.“

Piesberger Sonntagscafé im Kaffeegarten, Piesberger Gesellschaftshaus

Ja, das Bergfest. Alle zwei Jahre findet es statt, im Wechsel mit dem Dampflokfest. Überhaupt: Wer aufzählen will, was hier oben am Piesberg kulturell seine Heimat hat, braucht einen langen Atem: Da ist der KULTurflohMARKT und das Piesberger FreiLAUFtheater, Workshops und Konzerte am Berg oder sogar auf Kanalkränen, Oldtimerschau und Fossiliensuche, der „Piesberger Traumpfad“ lockt mit 13 Guckkästen. Mehr noch bilden Handwerkermarkt und Steampunkfestival kontrastreiche Publikumsattraktionen, und nicht zuletzt wartet am Zechenbahnhof die kleinste Kunsthalle Deutschlands. Wer will, kann mit der Feldbahn fahren, bis zum Südstieg, 1,2 Kilometer weit. Weitere 3 Kilometer sollen dazukommen, bis zum Nordostende des

Bergs – 15 Lokomotiven zogen einst über 2000 Loren über das 110 Kilometer lange Gleisnetz des Bergs. Wer will, entscheidet sich für den Museumsbahnverkehr der Dampflokfreunde. Die restaurieren nämlich nicht nur historische Bahnfahrzeuge, sie fahren sie auch. Wedemeyer, die der Berg so fasziniert, dass sie sogar hergezogen ist: „Das Tolle ist, dass das alles hier nicht künstlich geschaffen wurde. Es ist aus sich selbst heraus gewachsen, Hand in Hand.“ Und es ist kein bloßes Entertainment: „Wir wollen was bewegen. Vielleicht ein kleines bisschen die Welt verbessern.“ Und dann sagt sie, was ein Gast mal gesagt hat, zum Geist des Ortes: „Die Zeit ist hier dicker.“ Stimmt, das kann man spüren.

„STEINwalzer – Versteckte Erzählungen vom Piesberg“, 2013, vom Lupe Musiktheater und Piesberger Gesellschaftshaus, Alter Steinbrecher

Bergfest „Tiefgang“, 2012 STADTBLATT 6.2017 13


PIESBERG SPORTLICH

FOTO: B. MECKEL-WOLF

piesberg

LAUFEN, FAHREN, ENTSPANNEN Der Piesberg bietet viele Herausforderungen

Z

u Fuß auf den Piesberg – das allein dürfte schon in die Kategorie Sport fallen. Der in den 90ern vom Museum Industriekultur, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und dem städtischen Fachbereich Grün und Umwelt errichtete Rundwanderweg bietet dabei auf 9,5 Kilometern nicht nur eine Panoramasicht auf die Stadt – über 50 Kilometer weit reicht der Blick an klaren Tagen. Wer es bis zur Felsrippe schafft, dürfte einen schweißtreibenden Tag erlebt haben. Immerhin bieten Yogakurse im Gesellschaftshaus die dazugehörige Entspannung, unter der Leitung von Christina Niese sogar wahlweise in englischer Sprache – verrückt. Es geht aber noch extremer: Seit fünf Jahren ist das zweite Aprilwochenende am Piesberg den Gipfelstürmern reserviert. Beim Ultra-Marathon ist der Name Programm: Eine Laufstrecke von 60 Kilometern, 1837 Höhenmetern und 3354 Treppenstufen sind zu bewältigen – selbst für erprobte Marathonisten eine Herausforderung. Extrem unterwegs sind auch die Freeride- und Downhill-Biker der Radsportabteilung vom TuS Bramsche. Ihr Gelände liegt am Osthang des Bergs. Markus Kühnemund, Leiter des Orga-Teams, stolz auf das Erschaffene: „Unsere etwa 40 Mitglieder sorgen komplett ehrenamtlich für den Erhalt und den Ausbau der Strecke.“ Am Kopf des Hanges wurde ein Unterstand gebaut, Holzelemente und zusätzliche Sprungmöglichkeiten, wie Dirtjumps oder Northshores, buchstäblich aus dem Boden gestampft. Der 15-jährige Niklas Eberding hat an diesem Hang seine Liebe zum Freeride-Fahren entdeckt: „Da suchst du dir einen eigenen Weg. Man kombiniert verschiedene Streckenabschnitte, wie es einem passt“, so Eberding, der beim Vorführ-Sprung etwas zu weit in Frontlage gerät. „Da schießt das Adrenalin in den Kopf!“

Mitmachen, mitmachen, mitmachen: Kids in der neuen Dauerausstellung des Museums Industriekultur

PIESBERG FAMILIÄR

EIER, FOSSILIEN, GITARREN Der Piesberg ist was für echte Entdecker – aller Altersstufen

FOTO: MARCO BÄCKER

Niklas Eberding, Freerider: „Da schießt das Adrenalin in den Kopf!“

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D

as ist Geschichte zum Anfassen!“ Imke Wedemeyer vom Piesberger Gesellschaftshaus ist überzeugt vom Konzept des Fossilienklopfens. Traditionell im Frühling startet die alljährliche Entdeckungstour. Vom Sonntagscafé ziehen Eltern und Kinder ins Grüne, um etwas eher Graues zu finden, mit dem Hammer zu zerklopfen und zu bestimmen. Jeder Stein ist etwas Besonderes. Ein Umstand, den man nicht erklären muss: „Die Kinder verstehen oft intuitiv, dass ihre Entdeckung einzigartig ist und kommen entsprechend stolz wieder zurück.“Ähnlich geht es bei der GPS-Eiersuche zu, die das Museum Industriekultur zu Ostern anbietet. Das familiengerechte Programm am Piesberg ist breit gefächert und beschränkt sich nicht auf Outdoor-Aktivitäten. Die wöchentlichen Angebote reichen vom Gitarrenunterricht und Kinderyoga bis zur Kindertheaterwerkstatt. Der aktuelle Workshop steht dabei unter dem Motto Impro-Theater, gerade für die Jüngeren ein spaßiges und sinnvolles Angebot: „Wir geben den Kindern spielerisch die Möglichkeit, sich in andere Köpfe zu versetzen“, so Theaterpädagogin Anja Mewes. „Neben dem pädagogischen Zweck geht es natürlich darum, den Spaß am Schauspielen zu wecken.“ Die sechs bis zwölfjährigen Jungschauspieler präsentieren das Gelernte abschließend mit einer Show im Saal des Gesellschaftshauses, der ersten Anlaufstelle am Piesberg für Familien. Wedemeyer: „Gerade Sonntags bieten wir Möglichkeiten für alle Familienmitglieder, sich bei uns zu beschäftigen. Niemand muss zuhause bleiben!“


PIESBERG HISTORISCH

KOHLE, STEINE, MÜLL Die Geschichte des Piesbergs

W

er was zur Industriegeschichte des Piesbergs wissen will, findet bei Rolf Spilker Antworten, er leitet das Museum Industriekultur: „Beim Aufbau des Museums war von Beginn an klar, dass die Industriekulturlandschaft Piesberg als Umfeld dienen sollte.“ Die Fußgängerbrücke über den Fürstenauer Weg entstand, der Rundwanderweg. „Das Piesberger Gesellschaftshaus ist vom Museum restauriert worden. Schließlich konnten wir auch die Feldbahner zum Piesberg holen und ihnen ein erstes Gebäude zur Verfügung stellen.“ Spilker, froh, am Piesberg „die grundlegenden Strukturen geschaffen“ zu haben, ist also nicht nur ein Spezialist für die Vergangenheit. 1461 bis 1898: Am Piesberg wird Steinkohle abgebaut. Gab es bereits im Mittelalter die ersten „Steinbrecher“, entwickelt sich der Bergbau zum Ende des 18. Jahrhunderts zu einer wichtigen Einnahmequelle für die Stadt Osnabrück. Mit dem Bau von zwei Schachtanlagen und über 1.500 Beschäftigten erlebte er um 1870 seine Blüte. 1898: Nach schweren Wassereinbrüchen und einem Streik der Arbeiter wird die Zeche stillgelegt und der Georgs-Marien-Bergwerks- und HüttenVerein sattelt um – zum Gesteinsabbau. 1923: Mit der Übernahme des Steinbruchs durch die Klöckner-Werke wächst er zum zeitweise größten Hartsteinbruch in Europa. Der 300 Millionen Jahre alte Sandstein wird u.a. zu Splitt und Schotter verarbeitet. Der heutige Betreiber, das Unternehmen Cemex, wird den Piesberg voraussichtlich noch 15 bis 20 Jahre lang „anknabbern“: Um zehn Meter wird die Sohle im westlichen Steinbruch in den nächsten Jahren noch abgesenkt. 1976: Das „Südfeld“ des Piesbergs wird zur Mülldeponie – drei Jahre zuvor ist in diesem rund 24 Hektar großen Areal der Steinabbau beendet worden. 1998: Die Deponie, die 2005 ihren Betrieb einstellt, wird abgedichtet. Nur Grünabfall, Sonderabfall oder sonstiger Müll von Kleinanlieferern werden dort noch bis ins Jahr 2037 angenommen. Bis 2045 dauert es, bis die Rekultivierungsarbeiten vollständig abgeschlossen sind. 2010: Der Piesberg bekommt drei neue Windräder. Das vierte Rad wird nicht ausgetauscht, denn es steht fest: Der Teil der Felsrippe, auf dem es steht, wird von der Cemex abgebaut.

Damals, als alles anfing: Rolf Spilker (re.) in der Ruine des Haseschachtgebäudes, in dem sich heute das Museum Industriekultur befindet

Grubenpferd vor Wettertür, um 1894

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piesberg FOTO: JAKE MASON

Christiane Balks-Lehmann und Elke Meyerdrees (vorne), unterwegs durch die Bergwildnis

PIESBERG ÖKOLOGISCH

ARTENVIELFALT, UMWELTBILDUNG, STADTKLIMA

Christiane Balks-Lehmann und Elke Meyerdrees, Fachbereich Umwelt und Klimaschutz Stadt Osnabrück, über den Piesberg als grüne Zone STADTBLATT: Der Piesberg ist Deponiegelände und Abfallwirtschaftszentrum, Gesteinsabbau höhlt ihn aus, Windkraftanlagen stehen hier, Blockheizkraftwerke. Wenig Raum für die Natur, scheint es. Aber das täuscht? CHRISTIANE BALKS-LEHMANN: Sehr. Klar, ohne die Eingriffe des Menschen wäre das hier eine bewaldete Kuppe, und die wäre ökologisch natürlich auch wertvoll. Andererseits haben diese Eingriffe, gerade weil sie so extreme Standortbedingungen geschaffen haben, neue trockene Areale und neue feuchte, neue Ebenen und neue Steilhänge, zu sehr großer Artenvielfalt geführt. In alten Stollen leben Fledermäuse, die Abbruchkanten sind ideal für den Uhu, in ehemaligen Gesteinswäsche-Schlammabsatzbecken finden sich Kreuzkröte und KammMolch. STADTBLATT: Eine „Landschaftsentwicklung hoher Dynamik“, sagt das „Entwicklungskonzept 2030“ dazu. Ist der Piesberg gerade wegen seiner „prozesshaften Überformung“ ein wertvoller Naturraum? CHRISTIANE BALKS-LEHMANN: Aus naturschutzfachlicher Sicht ist er als Landschaftsraum ein Highlight, auch weit über die Stadtgrenzen hinaus. STADTBLATT: Wenn der Gesteinsabbau in 20, 25 Jahren aufhört, wird der Berg also nicht verfüllt werden, wieder Wald drauf, fertig? ELKE MEYERDREES: Bestimmt nicht. Dazu haben sich hier viel zu spannende neue Lebensbedingungen ergeben. Aber es wird eine große Herausforderung sein, diese Dynamik im Berg zu erhalten. STADTBLATT: Der Berg gehört mit seinen Waldgebieten zu einem der Grünen Finger der Stadt. ELKE MEYERDREES: Er dient der Kaltluftentstehung und -abfluss Richtung Hafen, Eversburg. Und natürlich auch der Naherholung. STADTBLATT: Apropos Erholung. Der Nutzungsdruck auf den Berg steigt ja ständig. Feuerwerke waren im Gespräch, Kunsteis-Skipisten ... Wie schützen sie ihn davor? CHRISTIANE BALKS-LEHMANN: Das Leitbild, das wir für ihn entwickelt haben, sieht nur Nutzungen vor, die sich aus ihm selbst heraus ergeben – aus seiner Historie, Tier- und Pflanzenwelt und kulturellen Identität... Dabei achten wir darauf, dass es auch weiterhin Rückzugsräume für die Natur gibt, wo der Mensch nicht hinkommt. 16 STADTBLATT 6.2017


DEN PIESBERG ERLEBEN Wäre gern von der Felsrippe aus geflogen: Paraglider Rolf Igelmann

IDEENLABOR „RADICAL LANDSCAPE“: KONZEPT „HÄNGEBRÜCKE“: OS-8 / P. VAN DER MEER (P2P), M. RADTKE (MAR ARCHITECTS), PROF. J. SCHLAICH (SBP), P. REDLIN (MILLA), M. PRACHENSKY (MP ARCHITEKT), H. LIPKEN (TRIAD), U. KUCKERTZ (S+K ARCHITEKTEN) / KONZEPT „CUTTING PLANES“: TECHNISCHE UNIVERSITÄT BRESLAU / J. NIEMCZYK, K.BIELAK, J. GALESKI, A. GREGORCZYK

PIESBERG UTOPISCH

Nach Kohlen graben Spannende Führung zu den Piesberger Johannissteinen, die nach über 40 Jahren wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sind. An der Felsformation finden sich „Pingen“ und andere Spuren des frühen Kohleabbaus. 4.6., Parkplatz am Grubenweg. Anmeldung: 12244

GEYSIR, ABENTEUERSPIELPLATZ, HÄNGEBRÜCKE

Mit der Feldbahn über'n Berg

2002

Faszination Windkraft

Hochfliegende Pläne für den Piesberg

bewarb sich Osnabrück um die Bundesgartenschau (BUGA) 2015 am Piesberg, aber nach der Kommunalwahl 2006 stellte die rot-grüne Mehrheit den Antrag, die Bewerbung zurückzuziehen – mit Erfolg. Vom Tisch waren damit auch einige hochfliegende Pläne: Der Geysir: Ein 100 Meter hoher, künstlicher Geysir sollte die Attraktion der BUGA werden. Die Heißwasser-Fontäne sollte aus einem 1.500 Meter tiefen Bohrloch schießen.

Ideenlabor „radical Landscape“, 2005, Konzept „OS-8“, Hängebrücke Die Hängebrücke: Mit einer Länge von 440 Metern über den Steinbruch wäre die Brücke die weitest gespannte Fußgängerbrücke der Welt geworden, „aber unterhalten Sie so ein Ding mal“, sagt dazu Karl-Heinz Uthmann vom Projektbüro Piesberg. Die „Gipfelarchitektur“: Ein riesiger Betonjesus wie in Lissabon? Das größte Steckenpferd der Welt? Die Idee war jedenfalls, auf der Felsrippe, dem höchsten Punkt der Stadt, ein weithin sichtbares „Wahrzeichen“ zu errichten. Der Abenteuer-Spielplatz: Diesen Plan gab es ebenso wie den eines Klettergartens. „Ein

Mit umgebauten Lorenwagen den Piesberg erkunden: Auf Trassen, die bis zum Beginn der 1960er genutzt wurden. 4., 18.6. oberhalb des Museums Industriekultur

Eine Wanderung zu den vier Windkraftanlagen. Unterwegs gibt’s Wissenwertes über Windenergie und den Bau des Windparks. 11.6., Haseschachtgebäude am Museum Industriekultur. Anmeldung: 122447

Ideenlabor „radical Landscape“, 2005, Konzept „cutting planes“, Mauer Klettergarten ist aufgrund der Steinschlaggefahr nicht umzusetzen“, sagt Uthmann. Die Gleitschirme: 2015 haben Gleitschirmflieger getestet, ob sie von der Piesberger Felsrippe aus fliegen könnten: Ja, die thermischen Voraussetzungen sind da. Aber dürfen sie? „Nein“, sagt Uthmann, „das passt nicht ins Leitbild des Berges als Kultur- und Landschaftspark.“ Der Abflugplatz befände sich auf dem von Besuchern stark frequentierten höchsten Punkt des Bergs: „Diese öffentliche Nutzung wäre durch den Flugbetrieb eingeschränkt.“ Der Osnabrücker Rolf Igelmann, seit mehr als 25 Jahren Paraglider, zwei Jahre lang hat er sich mit dem Para-Sport-Club Verl um eine Genehmigung für den Piesberg bemüht, Testflüge, ZaunUmbauten und Gutachten inklusive: „Technisch ginge es. Aber das ist ja nicht das einzige Kriterium.“ Dass er „ziemlich enttäuscht“ ist, hängt auch damit zusammen, „dass das Nein bisher überhaupt nicht begründet wurde“. Aber das kann ja noch kommen. Ob 300-Kilometer-Flüge vom Piesberg aus möglich gewesen wären, wie von der Porta Westfalica? Wir werden es nie wissen.

Steinbruch für Kinder Wie tief ist das Loch im Piesberg, wie viele Tonnen Steine werden täglich aus dem Berg geholt und wer braucht die eigentlich? Acht- bis Zwölfjährige bekommen Antworten, dürfen sich in die riesigen Transportmaschinen setzen und vielleicht sogar eine Sprengung miterleben. 22.6., Haseschachtgebäude am Museum Industriekultur. Anmeldung: 122447

Piesberg-Bus-Tour Aus der Stadt startet der Bus zum Museum Industriekultur für einen ersten Überblick und einen Gang durch den Hasestollen. Danach geht’s auf den Aussichtsturm. Jeden 2. und 4. Sonntag im Monat (bis Oktober), Haltestelle Lortzingstraße, Ecke Dielingerstraße Buchung über www.swo.de/stadtrundfahrten

Piesberg By Night Entlang der Feldbahngleise, vorbei am Betriebsgelände des Steinbruchs, der Deponie und durch den Canyon auf die Felsrippe – oder über Arboretum, Mammutbaum und Osttreppe auf fast 200 Meter Höhe: „Stadt-Land-Führungen Osnabrück“ bietet diese geführten Wanderungen auch in der „Nacht-Version“ an. Tour 1: 2.6., 21.30 Uhr, Bushaltestelle Industriemuseum Tour 2: 4.8., 21 Uhr, Parkplatz Pyer Straße, Lechtingen STADTBLATT 6.2017 17


FOTO: JAKE MASON

drogenszene clean. Und dann der Rückfall – Überdosis.“ Man spürt seine Fassungslosigkeit. Dass auch Menschen wie Markus ein Recht auf den öffentlichen Raum haben, interessiert die Saubermänner des Viertels nicht. Der Runde Tisch, initiiert durch Stadtrat Frank Otte, mit Vertretern des Café Connection, der Polizei, der Anwohner, der Aidshilfe, des OS-Teams, der „Szene“, ist jedenfalls vorerst gescheitert – zu hart der Druck der Anwohner, zu groß die Frustration der Abhängigen. Yasmin Akyildiz, Sozialpädagogin des Café Connection, heute mit Praktikant Simon Garthaus im Raiffeisenpark präsent: „Schade. Die Stadt war ja sehr kooperativ. Mal sehen, ob der Dialog weitergeht.“ Garthaus trägt den „Streetwork“-Rucksack. Auch Austausch-Spritzen hat er dabei. Bis jetzt hat aber noch niemand danach gefragt. Und wie ist sie nun, die Lage, auf dem Platz? Nils Allendorf, Polizeiinspektion Osnabrück: „Das Bild, das die Anwohner zeichnen, wird durch unsere Zahlen nicht gestützt. 2016 hatten wir hier lediglich drei Drogendelikte, 2017 bisher zwei. Klar, es kann sein, dass ein Anwohner was beobachtet und Immer ansprechbar: Yasmin Akyildiz und Simon Garthaus, Café Connection, am Raiffeisenplatz bis wir vor Ort sind, wird schnell was beiseite geschafft, da ist natürlich ein Dunkelfeld. Aber ein verwaltung, den bis zu 40 Abhängigen, die sich Kriminalitäts-Hotspot ist das ganz sicher nicht.“ hier treffen, einen Regenunterstand aufzustellen, Keine rechtliche Grundlage für eine Videoüberwaein Toilettenhäuschen, einen Stauraum für Greif- chung also. Allendorf, „eigentlich ganz froh um diese Konzangen und Müllbeutel, sehen sie kritisch. Katharina Kuhlage, Leiterin des Café Connecti- zentrierung dort, so haben wir das leichter im on, einer nahegelegenen Anlaufstelle für Drogen- Blick“: „Abhängige sind Kranke, die Hilfe brauchen. süchtige: „Wer zum Raiffeisenplatz kommt, Die darf man doch nicht einfach von Ort zu Ort stokommt doch nicht ohne Grund! Viele sind in Sub- ßen. Salzmarkt, Johannisstraße, Neumarkt...“ Eben kommt ein OS-Team über stitutionstherapie, und ganz in den Platz. Ein paar Blicke hierhin der Nähe ist eine der wenigen Der Raiffeisenplatz. Die einen sagen: „Das sind doch und dorthin, auf den Hund, der Arztpraxen für ihre Medikamenein Kriminalitäts-Hotspot! Die anderen Menschen mit im neueingesäten Rasen scharrt. te. Viele leben in schwierigen sagen: Auch Abhängige haben ein Recht Gefühlen, Okay, alles ruhig. Hinter den BäuWohnverhältnissen, brauchen auf den öffentlichen Raum! Ein Runddas Jobcenter in fußläufiger Nägang mit Yasmin Akyildiz und Simon keine Monster.“ men ist das Alando-Palais zu Katharina Kuhlage erahnen. Ein beklemmender he, unser Betreuungsangebot ...“ Garthaus vom Café Connection. Kontrast: Hier der Treff der Out500 Substituierte leben in Stadt und Landkreis. Nur eine Handvoll Ärzte kümmert casts, gleich daneben die Fun-und-Genuss-Welt. ein, Markus ist nicht sein richtiger Na- sich um sie – alle in Osnabrück. „Und unsere Klien- Ob, wenn es hier zum Alkoholverbot kommt, auch me. Aber was macht das? Anonym redet ten von außerhalb fahren Bus oder Zug, kommen die Alando-Gäste kontrolliert werden? Markus erzählt. Dass in Osnabrück ein Druckes sich besser. Einen halb gedrehten also am Bahnhof an ...“ Verdrängen, verschieben, Joint in der Hand, sitzt Markus auf einer Bank am verlagern? Kuhlage: „Schlimm. Das sind doch Men- raum fehlt. Wie froh er ist, dass das Café Connection „so für uns einsteht“. Yasmin Akyildiz: „Gibt Raiffeisenplatz, zu seinen Füßen eine Flasche schen mit Gefühlen, keine Monster.“ Markus erzählt von einem Toten. „Ist erst ein bei uns übrigens heute Eintopf. Du kommst doch, Krombacher. Es ist kurz nach 11, stickig, grau, die Hase fließt träge. Vom Hauptbahnhof jähes Brem- paar Tage her. War ein Kumpel von mir, eigentlich oder?“ senkreischen. Markus beobachtet die anderen. Unter den Bäumen, Richtung Spielhalle, Nail-Studio, Thai-Imbiss, mehrere Gruppen, Kommen und Gehen. Spannung liegt in der Luft, irgendwas Unausgesprochenes, man bleibt unter sich. Und dann erzählt Markus, sehr ernsthaft, sehr reflektiert. Von den Drogen, die er früher genommen hat, 25 Jahre lang. Von Haft und Arbeitslosigkeit, von seiner Familie. Markus kommt oft hierher. „Einfach Leute treffen. Du kannst ja nicht den ganzen Tag zuhause hocken.“ Wenn es nach den Anwohnern des Platzes ginge, den Hauseignern und Geschäftsleuten der umliegenden Straßen, säße Markus nicht hier. Sie wollen „die Szene“ weg haben. Zuviel Müll, sagen sie, zuviel Suff und Fäkalien, Zoff und Gerufe, Drogendeals und Rumgestehe in Hofeinfahrten. Sie forRaiffeisenplatz am Hauptbahnhof: Wer hierher kommt, fühlt sich ausgestoßen dern ein Alkoholverbot. Die Bereitschaft der Stadt-

Keine Monster

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FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

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FOTOS: JAKE MASON / DIÖZESANMUSEUM OSNABRÜCK / ANGELA VON BRILL

ortstermin

Lernspiel Diözesanmuseum. Viele denken da ja: sperrige Sache, schwere Kost, sicher kaum Gegenwartsbezug. Ist aber falsch. Eine Playmobil-Ausstellung tritt den Beweis an.

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s beginnt mit einem Raub, und die Diebe sehen dabei ziemlich cool aus, ganz wie bei Danny Oceans legendärer Zwölfertruppe. Nur dass es hier nicht um ein Museum in Rom geht und ein Fabergé-Ei, sondern um das Diözesanmuseum Osnabrück und eine mittelalterliche Altar-Krone. Und es sind auch nicht George Clooney und Brad Pitt am Werk, sondern Playmobilfiguren. Am Ende der Verfolgungsjagd kesselt die Polizei die Kronendiebe ein – aber das erfährt nur, wer sich dazu auch das putzige Stop-MotionKurzvideo ansieht, oben hinter der Treppe links. Moment: Diözesanmuseum, Raub, Playmobil? Doch, das passt. Denn Hermann Queckenstedt ist mit seinem Haus ja schon öfter ungewöhnliche Wege gegangen – etwa mit der FußballhimmelAusstellung „Kicker, Kult und Co.“, 2013. Und nun stehen wir also am Beginn von „Mit Karl dem Großen durch die Zeit. PLAYMOBIL erzählt Geschichte(n)“, und es geht gleich ziemlich spektakulär los. Jessica Löscher, der Kopf hinter der Figurenschau, lachend: „Wir werden ja oft gefragt, ob hier schon mal was geklaut worden ist.“ Berechtigt, bei all dem Gold hier, den Edelsteinen. Antwort: bisher nicht. Wers versuchen will, liest vorher besser das Begleitheft („Seid gegrüßt! Ich bin Karl!“). Das warnt, augenzwinkernd: Sicherheitsleute seien „immer in der Nähe“. Okay, also nur angucken. Der Kontrast ist extrem, aber produktiv. Da sind die Originalexponate: Messgewänder, Weihwasserkessel, Hostienteller, Reliquienschreine, Apostelfiguren, Bischofsstäbe, Kelchdecken, Vortragekreuze, Gemälde, Ordensregeln, Siegel, Chorge-

stühl, ein Sakristeischrank. Und da sind, verteilt in die Vitrinen, meist ganz unten, in Kids-Höhe, die Playmobilszenen: vom Nonnengrüppchen bis zum Martinsumzug, vom Nikolaus mit Rentier bis zur Bethlehem-Krippe, schwarze Schafe inklusive. Das Bunteste ist die Arche. Mit Zebras und Störchen, Amphoren und Bananenstauden, Palmen drumherum. Eine Gruppe der Montessorischule sitzt gerade davor. „Na, warum hat der Noah wohl immer von allen Tieren zwei mitgenommen?“ Zögern. Ein Junge: „Das sind Mama und Papa?“ Das Thema kommt dann nochmal beim Jesuskind auf, ein paar Vitrinen weiter. Es sind solche Szenen, für die Jessica Löscher gearbeitet hat. Und dann erzählt sie. Dass manchmal Abdrücke von Nasenspitzen auf den Scheiben sind. „Gar nicht schlimm! Das zeigt ja, wie fasziniert die Kids waren.“ Dass auch Erwachsene anfangen zu strahlen. Wie es die Entdeckungslust fördert, dass manche Playmobilstation auf den ersten Blick gar nicht auffällt. Stimmt, da ist diese Töpferwerkstatt, vorne rechts, in der ArchäologieVitrine. Aber wer sich für sie Zeit nimmt, sieht, wie subtil Spielzeuge und Fundstücke verzahnt sind. Woher die Figuren kommen? Auch von Queckenstedt: „In der Leipziger Thomaskirche hab ich mal einen Luther gekauft. Völlig überteuert, wie sich nachher rausstellte.“ Und dann waren da noch diese drei Nonnen. „Wurden gerade verramscht.“ Bei der Montessori-Gruppe kommt die einzige Enttäuschung vor dem kniehohen NikolausBischof auf. Waaaas? Nikolaus ist schon lange tot? Neee … HARFF-PETER SCHÖNHERR

Von Helm und Federhut Drei Fragen an Jessica Löscher In was stehen wir hier? In einer illustrativen Zweitebene der Dauerausstellung? Gewissermaßen. Es ist eine spielerische Zeitreise durch die Bistumsgeschichte, die zugleich  religiöse Basics kindgerecht erklärt. Wir wollen zeigen: Museum kann Spaß machen, Lernen auch. Kein religiöser Hardliner, der gesagt hat: Entweihung? Bisher nicht. Kann ich mir eigentlich auch nicht vorstellen. Zumal die Playmobil-Elemente ja so plaziert sind, dass sie jemanden, der nur die Originalexponate sehen will, gar nicht stören. Und das Playmobil hier ist ja auch nicht nur Spiel. Man darf Kinder nicht unterschätzen. Gabs Vorgaben von Playmobil? Wir durften die Figuren zum Beispiel nicht verändern. Helm ab, dafür Federhut auf? So was ging nicht. Aber das versteh ich auch. Das könnte ja verwirren, wenn jemand danach versucht, genau dasselbe im Playmobil-Angebot wiederzufinden. P bis 6.8., Diözesanmuseum

Jessica Löscher, Kuratorin: „Eine spielerische Zeitreise durch die Bistumsgeschichte.“

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FOTO: A FAMILY AFFAIR (SUSANNA GOONAWARDANA)

familiensache Sim City Einmal selbst bestimmen dürfen? Und mit Spaß und Freude eine eigene Stadt entwickeln, mit all ihren Facetten? Zum neunten Mal wird dieses Jahr in den Sommerferien die alljährliche Ferienpassaktion „Kinderstadt“ im Haus der Jugend organisiert. Für fünf Tage haben 120 Kinder zwischen 9 und 14 Jahren in ihrer eigenen Stadt das Sagen – Erwachsene verboten. Das Konzept ist einfach: Kinder sollen spielerisch herausfinden, wie eine Stadt organisiert ist, kulturell und wirtschaftlich. Wer muss Steuern bezahlen und wie teuer ist die Waffel beim Bäcker? Jedes Kind bekommt eine eigene Rolle, ob Bürgermeister, Bankier, Gärtner oder Journalist. Marius Schott, Haus der Jugend: „Der pädagogische Nutzen dieser Veranstaltung ist es, den Kindern schon im frühen Alter beizubringen, dass auch sie eine Stimme haben. Es geht um gesellschaftliche Teilhabe

Auch wenn es nicht so aussieht: Noam hat auf dem A Summer's Tale-Festival eine gute Zeit.

Eine gute Idee? Kinder und Festivals, passt das zusammen? Immer mehr Veranstalter passen sich an, damit die Kleinen nicht leer ausgehen, wenn die Großen abrocken. er gerne Festivals besucht, kennt dieses Bild: Hinter den letzten Zuschauerreihen liegen und vegetieren jene, die es mit dem Alkohol übertrieben haben. Auf den anliegenden Camping-Plätzen präsentiert sich ein ähnliches Bild. Ist das kindergerecht? „Ich möchte nicht, dass mein Sohn von nackten Teenies im Vollsuff angegrölt wird!" stellt Susanna Goonawardana auf ihrem Familienblog „A Family Affair" klar. Zum Glück bietet das A Summer’s Tale Festival, dass sie mit Gatte Daniel und Sohn Noam besucht hat, keinen Grund zu Sorge. Kinderbetreuungsprogramme wie das Kidzapalooza vom Berliner Lollapalooza-Festival machen weiterhin vor, wie es geht. Auch unsere Veranstalter lassen sich etwas einfallen. Nicole Kleimeyer vom Hütte Rockt e.V.: „Viele Mitglieder unserer Crew haben mittlerweile

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Eine Stadt organisieren? Vielleicht machen es diese Kids ja besser als die echten Ratsherren? und die Entdeckung der eigenen Interessen innerhalb einer Gesellschaft.“ Die sozialpädagogischen Betreuer ziehen sich so weit wie möglich zurück und lassen den Kindern ihren eigenen Spielraum. „Es gibt zum Beispiel die Arbeitsagentur, die über die Berufe der Kinder bestimmt, oder den Stadtrat, der alle Vorschläge absegnen muss. Die Kinder lernen so ganz unbewusst den Wert von sozialer Gerechtigkeit und finden dabei heraus, wie eine Gemeinschaft funktioniert.“ LIRIKA REXHA

P Haus der Jugend, ab 27.6.

Mami Moshpit Mit Malte in Paris

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„So, also hierher kommen die Leute, um zu leben, ich würde eher meinen, es stürbe sich hier. Ich bin ausgewesen. Ich habe gesehen...“ – so beginnen die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge. Rainer Maria Rilke hat sie geschrieben, und dank ihm durfte Mami ein paar Tage lang die Hase mit der Seine vertauschen. Und hat, wieder zurück, den Paris-Blues! Doch fangen wir von vorne an: Am Tag, als Frankreich wählte, fuhr ich hin. Die Motte blieb bei Papi – mein Mann ist ein moderner und die beiden kommen prima ohne mich klar (manchmal denke ich sogar: besser). Paris ist eine alte Liebe, und die flammte sofort

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selbst Kinder und bringen sie mit. So auch mein Mann und ich. Während der dritten Auflage des Festivals kam unser Sohn zur Welt, zum ersten Geburtstag wurde er Vereinsmitglied.“ Zwar übernimmt der Verein keine Haftung und rät den Eltern, ihren Nachwuchs stets im Auge zu behalten, mit „Hütte Rockt Kids" wird dieses Jahr aber erstmalig ein Bespaßungsprogramm geboten: „Geplant sind sportliche Aktivitäten wie Dosenwerfen, Gummitwist, Seilspringen oder Tauziehen“, so Kleimeyer weiter. „Man kann sich auch schminken lassen. Natürlich nur in rockigen Designs, wie es sich für ein Rockfestival gehört!“ Gute Nachrichten etwa für Markus Weckermann. Der erfahrene Festivaldaddy ist dieses Jahr nicht nur als Basser von Savage Blood, sowie als singender Bassist bei Deterrent gleich zweimal auf der Hütte Rockt-Bühne zugegen. Der Festivalsbesuch wird von

bei den ersten Schritten aus dem Zug wieder auf: Diese Häuser! Diese Himmel! Dann der Nationalfeiertag zum Ende des Weltkriegs. Und dann der zur Feier Europas: In der Mairie des 3. Arrondissements fand eine Soirée statt, zu der wir mit Piano und Stimme selbst vertonte französische Rilke-Gedichte beisteuerten. Vor dem deutschen Botschafter, der sich bedankte und sagte: „Grüßen Sie mir Osnabrück!“ Was ich hiermit gerne tue. Zurück in die lebendige Pariser Vollmondnacht, mehr Lachen, alte Freunde treffen, bunte Leute gucken, tanzen. Allzuschnell kam der nächste Morgen und die 10-stündige Zugfahrt zurück (können wir bitte wieder Direktflüge haben? Danke!). Wie sagt Rilke? Paris tut Not. Meh. Gegen den Blues hilft ja bekanntermaßen eins – das Schild auf unserem Foto sagt es, im Imperativ. Eure Mami

seinen Töchtern Hanna und Karla, 10 und 7 Jahre, knallhart eingefordert: „Traditionell sind die ersten beiden Festivalwürstchen für meine Mädels“, so der stolze Vater, der als Vegetarier diesbezüglich bei seinen Töchtern nichts zu melden hat. „ Beide bewegen sich mit mir recht frei auf der Wiese, und sobald die erste Band spielt, sind wir direkt vor der Bühne!“ Entspanntere Klänge erwarten Eltern samt Nachwuchs traditionsgemäß beim Reggae Jam in Bersenbrück. Ein großes, grünes Gelände bietet hier genügend Rückzugsmöglichkeiten, um die Kinderohren zu schonen. Ebenso wird das Talge Open Air von weitläufigen Wäldern und Wiesen umschlungen. Ein angemessener Hörschutz für den Bühnenbereich fällt allerdings in die elterliche Pflicht. Einfach mal an der Kasse nach den klassischen Mickey Mäusen fragen, die oft gegen Pfand ausgeliehen werden können: „Die setzen sie auf, sobald eine Band spielt oder der Soundcheck läuft. Ich würde sie auch nicht ohne die Dinger mit auf’s Gelände nehmen!", so Weckermann. Wer seit den 80ern mit diversen Metalbands unterwegs ist, muss es schließlich wissen. MARCO BÄCKER


umwelt G RÜNE G E SIC H T E R

Web Print Konzept Illustration

So geht Umweltschutz welt, indem ich ... versuche, andere Leute von meinen Ideen hinsichtlich der Umwelt zu überzeugen. Eine meiner spannendsten Aktionen war … meine erste Fahrt mit dem Elektroauto. Wenn mich jemand fragt, was er für die Umwelt tun kann, antworte ich, als Erstes: Weniger Konsum! Einige der größten Umweltsünder sind für mich: Protzige Geländewagen in der Stadt.

Jürgen Schimpl Dezernat Gebäudemanagement, Universität Osnabrück Ich engagiere mich für Natur und Um-

Wenn ich Bundesumweltminister wäre, würde ich … die Kosten für entstandene Umweltschäden auf ihre Verursacher umlegen. Mir gibt Hoffnung, dass ... sich mittlerweile bei vielen ein Umweltbewusstsein eingestellt hat. Ich wünsche mir eine Welt, in der … der Raubbau an der Natur endlich aufhört. An der Universität setze ich mich, auch außerhalb meiner eigentlichen Arbeit, für Nachhaltigkeit ein, indem … ich fast nur das Fahrrad benutze. INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR

Ihr Corporate Design

Kleckerkleckerklecker Für die einen sind sie die Ratten der Lüfte, für die anderen ein fliegendes Friedenssymbol. An den Stadttauben scheiden sich die Geister: Umweltplage? Oder alles Unsinn?

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fern geht, von Rentokil bis Preventa, die ja auch Ameisen an den Kragen gehen, Mücken, Mäusen, Käfern, Mardern, Wespen. Tauben? Für sie „herrenlose Nachkommen ehemaliger Nutztiere“, die man „vergrämen“ dürfe, bekämpfen. Das Arsenal ist groß: Ultra- und Infraschall, Stromschocks und Schreckrufbeschallung, Gift und Gitter, Drähte, Netze und Nägel, Unfruchtbarkeitspillen und Fangkäfige. Taubengegner freut das. Sie sagen: Die Bestände explodieren – ein Riesenproblem. Aber stimmt das überhaupt? Ordnungsamtsleiter Jürgen Wiethäuper: „Das hat viel mit der subjektiven Wahrnehmung zu tun. Manche Leute stört es eben, wenn Tauben in der Nähe auf einem Baum sitzen und mal ein bissFOTO: JAKE MASON

s gibt Orte, die an denen ist die Polarisierung besonders stark. Bäckereien zum Beispiel, Eiscafés, mit Außengastro. Tauben spazieren zwischen den Tischen umher. Mancher wirft ihnen Krümel hin („Kuck mal, wie süüüßßß!“), mancher verscheucht sie („Kschsch! Ekelhaft!“). An Tauben scheiden sich die Geister. Unter einem Baum an der Schlossstraße ein frischer Kotfleck, handtellergroß. Eine Passantin, mit Blick nach oben: „Da muss man doch was tun dagegen!“ Derweil drückt ihr Labrador gleich daneben einen imposanten Haufen raus. Was tun? „Klar, durch die geht ja auch viel kaputt! Fassaden und so.“ Komisch. Überall Gegurre und Geflatter, in der Altstadt, im Katharinenviertel, aber fast keine Abwehrmittel in Sicht, selbst an den edelsten historischen Gebäuden. Aber eben auch fast keine Schäden. Straßentauben. Ein Umweltproblem, sagen die einen, eine Plage. Ihr Kot sei ein Krankheitsüberträger und beschleunige die Verwitterung von Gebäuden. Unsinn, sagen die anderen, eher eine Frage der Ästhetik. Das Infektionsrisiko sei nicht größer als, beispielsweise, bei der Amsel. Außerdem habe die Studie der Technischen Universität Darmstadt „Einfluss von Taubenkot auf die Oberfläche von Baustoffen“ von 2004 definitiv gezeigt: Fast alles ist resistent, vom Buntsandstein bis zum Granit, vom Vollklinker bis zum Zementmörtel. Entwarnung also, für das fliegende Liebes- und Friedenssymbol, ohne das der Trafalgar Square in London keinen Fotocharme hätte? Nicht, wenn es nach Osnabrücks Schädlingsbekämp-

chen runterkleckert. Aber im Grunde ist die Lage seit Langem sehr entspannt.“ Ja, manchmal gebe es Beschwerden. Aber die seien „sehr, sehr selten“. Auch die Landwirtschaft im Stadtgebiet klagt nicht. „Früher gab es da beim Saatgut mal Probleme, oder es gab Schäden auf großen Erdbeerfeldern. Aber auch da hören wir nichts.“ Klar, es herrscht Fütterverbot – seit Jahrzehnten, eine der langlebigsten Regelungen des Ortsrechts. Und auch in Osnabrück prasselt Schrot. Sogar auf Friedhöfen. Das sind zwar eigentlich „befriedete Bezirke“ – jagdfrei. Wiethäuper: „Gibt halt Ausnahmen.“ Selbst, dass Osnabrück seit 2011 keinen „Taubenvater“ mehr hat – Ferdinand Wilkens Job war es nicht zuletzt, die Vögel in Taubenschläge zu locken und dort ihre Eier durch Gipseier zu ersetzen – hat die Lage nicht verschlimmert. Wiethäuper: „Vor 15 Jahren war das noch anders. Aber heute? Alles gut!“ HARFF-PETER SCHÖNHERR

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Aufgefrischt: Portobar setzt auf mehr portugiesische Gemütlichkeit

er Sommer kommt. Und da lässt sich der eigene Geburtstag prima feiern. Wir haben gleich zwei davon. Das Pfeffer&Minze wurde im Mai ein Jahr alt. Im Juni geht das Programm mit einem Pfingstgrillen am 4./5.6. weiter. Wer eine Runde Yoga im Grünen mit einem frischem Smoothie und einem 3-Gänge-Menü erleben will, sollte sich dort für den 18.6. einen Platz sichern. Der Unikeller nullt – auf sage und schreibe 40 Jahre! Der Altakademiker unter den OS-Kneipen rockt darum ab: auf seinem Sommerfest am 3.6. US-Amerikanisch meets Italienisch und Japanisch? Geht das? Ja das geht. Im neuen The Lounge Corner in Hagen

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a.T.W. gibt es das Beste aus allen drei Welten. Avocado Burger, Rump Steak, Thunfisch-Avocado Carpaccio und California Roll. Nichts wie hin da. Das Craftbeer-Tasting mit 4-GängeMenü am 10.6. im Wirtschaftswunder ist restlos ausverkauft. Wie bekannt geworden ist, soll es im Spätsommer/ Frühherbst eine zweite Runde geben. Zu viele Köche verderben den Brei, besagt ein altes Sprichwort. Dem kann Hedda so nicht zustimmen. Besonders, wenn sich Sterneköche treffen, um ein exklusives 4-Gänge-Menü zu zaubern. Das la vie lädt in den kommenden Monate Sterneköche aus aller Welt zur Kochsession ein. Am 20.6. steht Alexandre Gauthier vom Restaurant

FOTO: COA

what’s new

Coa - Asian Food & Drinks Ambiente: Traditionelle, sowie moderne Einrichtungselemente sind inspiriert durch den asiatischen Raum. Einige Möbelstücke wurden direkt aus Asien importiert und wirken daher sehr authentisch. Die Showküche erinnert an die Straßenküchen, wie sie im Herzen Hongkongs gang und gäbe sind. Angebot: Teriyaki Meatball Salad, Hot’n Sour Tofu Udon Bowl, Massaman Garnelen-Curry ... Die Speisekarte ist inspiriert durch die südostasiatische StreetfoodKüche. Authentizität ist dem Franchisemacher Alexander v. Bienenstamm sehr wichtig, schließlich verbrachte er Kindheit und Jugend im Melting Pot Hongkong. Auch Wok Gerichte wie Pad Thai, frische Philadelphia Rolls oder dampfende Potstickers dürfen nicht fehlen. Besonderheit: Coa lädt zum Teilen und Probieren ein. So ist es üblich, viele kleine Gerichte (Dim Sum) zusammenzustellen. Einfach die beste Art, die Vielfalt der asiatischen Küche kennenzulernen. TEXT: CAROLIN RUPP P Große Hamkenstraße, 19, Mo.–Sa. 11-23h, So 12-22h www.coa.as/osnabrueck

theken-talk Andreas Haasler Zwiebel Funktion hier: Chef Wie kam’s? Während ich 1995 noch als Festangestellter bei der Vitichance gearbeitete, bot sich die Möglichkeit die Zwiebel zu kaufen. Und das hab ich dann auch gemacht. Nach Feierabend ... gehe ich nach Hause und lese noch ein Buch, um runterzukommen. Im Moment ein Werk von James Lee Burke, dessen Titel mir entfallen ist. Meine Thekenphilosophie: Ich muss meine eigene Musik spielen können. Das muss auch allen klar sein, die hier anfangen (lacht). Das geht von Country, Western Blues, über Rockabilly, bis zum 50er-Jahre Schlager. Unser Publikum ... reicht von 18 bis ins hohe Alter. Unser ältester Gast ist 82. Ganz junges Publikum ist bei uns eher die Ausnahme. Zum Abzuschalten ... probiere ich mich gerne durch verschiedene Restaurants

FOTO: JAKE MASON

FOTO: PORTOBAR/STEFANIE HIEKMANN

what’s up by Hedda Horch

in und um Osnabrück. Das Letzte, das ich besucht habe, war Kleinkost in der Lotterstraße. Ansonsten lese ich gerne Reiseführer – gerade inspiriert mich der Südwesten der USA. Und wo geht es als nächstes hin? Wahrscheinlich eher der Nordwesten der USA, sprich Washington State und INTERVIEW: CAROLIN RUPP Oregon.

La Grenouillere an den Töpfen. Und Von Avocado-Crostini mit Lachs und wer sagt, dass sich Studenten kein Krabben bis zu Tomaten-Basilikum-Ti3-Gänge-Menü im la vie leisten kön- ramisu. Allein die Vorstellung führt nen? Noch bis zum 7.7. bietet das Ster- Hedda zu massivem Magenknurren. nerestaurant in seiner Pop-Up-Area Wer Mittags schon Lust auf einen was Megaleckeres zum Probierpreis Gaumenschmaus hat, geht in die Pornur für Studenten an. tobar: Mit neuer Speisekarte, frischem Besonders kulinarisch wird es am Farbanstrich und hausgemachten Ta10./11.6 in Bad pas-Spezialitäten liegt Essen. Dort finder Fokus bei Peter det das Culinaria Blanke und seinem Team jetzt noch statt mit Gastromehr auf nomen, regionaportugielen Spezialitäten sischer Gemütund einem bunlichkeit mitten ten Rahmenproim Martiniviergramm mit Live tel. WöchentMusik. Wer es Happen auf die Hand: Stefanie Hiekmann lich gibt es eigar nicht erwarbringt ihr neues Buch raus: „Partyfood“ ne neue Speiten kann, geht sekarte, die am 9.6 zum erstmaligen Culinara-after-work: mit Fin- aber neben portugiesischer Küche auch Ausflüge in andere Landeskügerfood, Cocktails und Deep House. Zuhause ist es am schönsten, weiß chen gestattet. Tobias Neumann, der Koch und Betreiber von Fricke Blöcks und SteakmeisWer mehr über die Vielfalt der spaterei, und bietet mit seinem neuen nischen und portugiesischen Küche Feinkostladen „Heimatrausch“ Produkerfahren will, wirft einen Blick in das te aus der Region an. Von Fruchtaufneue STADTBALTT live. Meinen Kollestrichen, über Kräuterlikör bis zu hochginnen und Kollegen, die herumwertigen Fleischprodukten. Und nicht streifenden „Lokal“journalisten, nur das: Auch skandinavisches Gehaben wieder so manch spannende schirr und andere exklusive Produkte Story aufgetan: Perfektes Grillen gibt es bei ihm in der Altstadt zu (Küchenchefs erklären), Cocktails entdecken. mit wenig Alkohol (Barkeeper empErst feine Zutaten im Heimatrausch fehlen) oder neue Kaffeekreationen kaufen und dann selber zuhause ko(Baristas brühen auf). Ich sag’ nur: chen? Das Buch „Partyfood – einfach Oberlecker! gut: Feiern, Snacken, Genießen“ (EMF, 9,99 Euro) der Osnabrücker Foodjournalistin Stefanie Hiekmann sorgt für ausreichend kulinarische Inspiration.

Bis die Nächte …


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FOTO: WMG

musik

Paul Weller fordert: „Wir brauchen wieder mehr Liebe füreinander“

Der Pate des Britpop Selbst die Gallagher-Brüder verehren ihn. Im Interview spricht „Modfather“ Paul Weller über seine Zusammenarbeit mit Boy George, den Brexit und seine kreative Geisterstunde. STADTBLATT: Auf „One Tear“ von Ihrem neuen Album singt Boy George mit – ist er einer Ihrer Helden? PAUL WELLER: George, yeah, mit ihm war es wirklich besonders. Eigentlich wollte ich ihn schon auf meiner letzten Platte haben, aber damals hat es nicht geklappt. Als ich „One Tear“ schrieb, hatte ich das Gefühl, George würde gut zu diesem Song passen. Ich finde seinen Beitrag einzigartig. Wir streben nicht nach Perfektion, uns geht es eher um Persönlichkeit. STADTBLATT: Handelt „The Cranes Are Back“ von London? PAUL WELLER: Der Song beschäftigt sich nicht notwendigerweise mit London, es ist eher eine Botschaft der Hoffnung in heillosen Zeiten. Mann, wir brauchen mehr solcher Songs! STADTBLATT: Die Linke in England hat Jeremy Corbyn zu Ihrem Anführer gewählt. Schlägt das Herz des Arbeiterkindes Paul Weller noch immer links? PAUL WELLER: Nun, die Arbeiterklasse ist meine Herkunft. Mein Vater war Taxifahrer und meine Mutter Putzfrau. STADTBLATT: Hat Rockmusik noch revolutionäres Potenzial? PAUL WELLER: Das glaube ich nicht. Rockmusik hat diese kulturelle Kraft 24 STADTBLATT 6.2017

nicht mehr, die sie vor 30 Jahren noch hatte. Ich weiß auch nicht genau, was an ihre Stelle getreten ist. Vielleicht sind es ja die Sozialen Medien. Man definiert sich heute nicht mehr so stark über Musik wie früher. Aber ich bin mir sicher, dass Rockmusik die Leute noch immer fasziniert. STADTBLATT: Wie stellen Sie sich eine sanfte Revolution vor? PAUL WELLER: Ich stelle mir darunter eine spirituelle Revolution vor, bei der man mehr in sich hinein schaut, um dort nach Antworten zu suchen. Von Politikern oder Kirchenleuten kommen die jedenfalls nicht. Wir brauchen wieder mehr Leidenschaft und Liebe füreinander. STADTBLATT: Gibt es einen Zusammenhang zwischen Naturverbundenheit und Kreativität? PAUL WELLER: Yeah, absolut! Ich lebe zwar in einer Großstadt, das heißt aber nicht, dass ich nicht unmittelbar mit dem Planeten verbunden bin. Die Natur gibt mir Energie und Kraft, aber auch die Stadt London. STADTBLATT: Manche sagen, das coole London seit tot und werde nur noch von gelangweilten Reichen bewohnt. Wie sehen Sie Ihre Wahlheimat?

PAUL WELLER: Genau genommen bin ich kein Londoner, ich stamme ja aus einer Kleinstadt, aber ich lebe hier seit 40 Jahren. London verändert sich sehr, aber für mich ist es immer noch ein wundervoller und magischer Ort. STADTBLATT: In einem ähnlichen Tempo wie London wandelt sich auch die Musikindustrie. Wird es Streamingdienste in fünf Jahren noch geben? PAUL WELLER: Mann, ich weiß es nicht, was danach kommen wird. Vielleicht finden sie ja irgendein anderes Format. Ich nutze das Digitale ja auch, indem ich mir ab und zu Musik runterlade. Weil es so bequem ist. Aber ich mag die finanzielle Seite des Ganzen nicht. Die Honorierung ist ein Witz. STADTBLATT: Kaufen Sie sich noch Vinylplatten? PAUL WELLER: Yeah, Vinyl und CDs. Ich kaufe meine Platten bei Rough Trade und ähnlichen Läden. In London gibt es nicht mehr so viele Plattenläden wie früher, aber man findet noch gute Independentshops wie Soul Jazz oder Sister Ray. STADTBLATT: Haben Sie sich mit dem Brexit abgefunden? Sehen Sie darin vielleicht sogar eine Chance? PAUL WELLER: Nein, ich war von Anfang an dagegen. Ich hätte lieber, dass wir bei Europa bleiben. Viele, die für den Brexit gestimmt haben, waren schlecht informiert. Im Vorfeld der Abstimmung gab es hier eine gewalti-

ge Propagandawelle von Seiten der Medien. Die Leute haben keine wirklich durchdachte Entscheidung getroffen. Ich habe das Gefühl, dass die Welt sich gerade rückwärts bewegt und die Leute immer reaktionärer werden. STADTBLATT: Reagieren Sie mit Ihren Songs auf aktuelle Entwicklungen? PAUL WELLER: Politik und Politiker interessieren mich nicht mehr, darüber würde ich keine Songs schreiben wollen. Ich kann mich mit keiner derzeitigen Parteiphilospophie identifizieren. Die langweiligen mich alle. Ich finde darin weder Antworten noch Lösungen. Das ganze Systen muss geändert werden. Mich inspirieren Menschen und Emotionen. STADTBLATT: Sie sind die meiste Zeit beschäftigt mit Tourneen, Plattenmachen, Mode und Ihrer großen Familie (8 Kinder). Haben Sie da überhaupt noch Zeit, Songs zu schreiben? PAUL WELLER: Zeit zum Relaxen habe ich jedenfalls keine, ich bin eigentlich immer busy. Wenn ich Songs schreiben will, muss ich damit warten, bis bei uns alle im Bett sind. Das wird eigentlich nie etwas vor Mitternacht. Geisterstunde! Die Zeit nach Mitternacht ist die einzige Zeit, die nur mir gehört. Manchmal schreibe ich bis zum Morgengrauen. INTERVIEW: OLAF NEUMANN

P 4.6., Bielefeld, Ringlokschuppen


Nur feiern muss man selbst Wer zum Sommeranfang auf das Hurricane Festival fährt, bucht nicht nur Spaß mit Bands wie Green Day oder Casper – für viele ist es ein Kurzurlaub.

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violi reinpassen. Beim diesjährigen Hurricane geht man lässig in den Festival-eigenen Penny Supermarkt, der schlappe 2.000 Quadratmeter groß ist und täglich 17 Stunden (7–24 Uhr) geöffnet hat. Dafür arbeiten dort im Dreischicht-Betrieb 200 Mitarbeiter. 400 Artikel sind im Sortiment – vom Holzkohle-Grill bis zum Gemüse-Spieß. Und natürlich die Basics aus dem Bereich Pflege & Hygiene: Duschgel, Kondome, Feuchtes Toilettenpapier … Apropos Essen. Das Gastro-Angebot vor den verschiedenen Bühnen gleicht inzwischen einem Food Festival. Die Stände decken wirklich alles ab und heißen Vincent Vegan, Kiezküche, Quarkerei, Burgerkultour, Imbizan Streetfood oder Rolling Taste. Und wer so richtig Hunger hat, bestellt eine Portion bei PommesPervers – doppelt frittierte Pommes mit Mozzarella Cuts oder Bolognese. Die Macher versprechen den „absoluten Gaumensex“. Verpackung und Besteck sind natürlich recycelt. Alleine mit Wohnen und Essen hätte man an den drei Hurricane-Tagen genug zu tun. Und nicht wenige Besucher sind damit sehr glücklich. Doch will man sich wirklich Bands wie The Dirty Nile entgehen lassen, die neuen Punkrockgötter aus Kanada? Die krassen Beats von Boys Noize? Die RnBAufregung Halsey? Oder Headliner Green Day, „When I Come Around“? Lieber nicht. So schön der Kurzurlaub in Scheeßel auch ist – entscheidend ist auf und vor der Bühne.

DANKO JONES ZEBRAHEAD &+5,67,$167(,))(1ɹ .,//(53,/=(ɹ0$66(1'()(.7 '$03)0$6&+,1( THE INTERSPHERE : PINCH

TICKETS AB 19,50€

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MARIO SCHWEGMANN

P 23.-25.6., Scheeßel, Eichenring FOTO: FRANK EMBACHER

atürlich kann man auf dem Hurricane Festival auch ganz normal campen. Und die Massen tun das auch. Aber es geht auch anders. Komfortabler. Dazu klickt man auf der Festival-Homepage den Link „Wohnen“ (!) an und wählt zum Beispiel das Angebot „Resort Ruf der Eule“, „Grünes Wohnen“ oder „Mein Zelt steht schon“. Wer sich für das „Resort Ruf der Eule“ entscheidet, nächtig auf einem abgegrenzten Areal, mit Parkplatz direkt neben dem Resort. Obendrein gibt es „befestigte und geschmackvoll beleuchtete Hauptwege“ sowie „wassergespülte Toiletten und Duschen“. Das Wort „wassergespült“ ist im Festivalzusammenhang wichtig, denn das Gegenteil sind: Dixi-Klos. Da wird gar nichts gespült, da wird nur nachts von großen Tankwagen abgesaugt. Wer es richtig entspannt angehen will, bucht das „Hurricane Hotel Busshuttle Paket“. Dann schläft man nicht beim gemeinen Festivalvolk, das auch morgens um fünf noch feiert, sondern im „3-Sterne Best Western Grand City Hotel“. Den Weg vom Hotel zum Festival übernimmt ein exklusiver Busshuttle. Das soll nichts mit echter Festivalkultur zu tun haben, nicht real sein? Hey, wir haben 2017! Woodstock ist tausend Jahre her. Die großen Festivals in Deutschland beschreiten laufend neue Wege – die Klientel ist anspruchsvoller geworden. Auch die Versorgung muss man nicht mehr minutiös planen und den Kofferraum Tetris-mäßig vollpacken, damit auch noch die zehn Dosen Ra-

Remmidemmi oder Chillen? Festivalgänger können heute wählen STADTBLATT 6.2017 25


FOTO: MATTHEW VINCENT

musik

Four Year Strong: Es geht darum, sich in schweren Zeiten zu beweisen

Die Inkarnation von laut Seit 2001 arbeiten Four Year Strong an ihrer Vision von Pop-Punk. Mit der „Rise Or Die Trying“-Tour feiern sie das zehnjährige Jubiläum des gleichnamigen Albums.

a

ls sich Four Year Strong vor 16 Jahren in Worcester, Massachusetts, gründeten, hatten Blink 182 gerade die „New Wave Of Pop-Punk“ losgetreten. In eine ähnliche Kerbe hauten musikalisch auch Dan O’Connor (Gesang, Gitarre), Alan Day (Gesang, Gitarre), Joe Weiss (Bass), Josh Lyford (Keyboards) und

Jackson Massucco (Schlagzeug). „Wir haben zu der Zeit aber noch nicht viel getourt“, erinnert sich O’Connor. „Wir waren nur eine High School-Band, die ihr eigenes Ding gemacht und versucht hat, herauszufinden, wie man Songs schreibt.“ Nach ihrem Debüt „It’s Our Time“ dominierten in den USA Emo-Bands

wie Taking Back Sunday oder Thursday die Szenerie. Interessierte Four Year Strong auch nur periphär: „Wir haben einfach weiter gemacht und versucht, uns eine Fanbase zu erspielen“, sagt O’Connor. Das hat gut geklappt, denn die Veröffentlichung vom sehr erfolgreichen Album „Enemy Of The World“ fiel 2010 wieder auf fruchtbaren PopPunk-Boden. 2015 erschien das aktuelle Album. Doch in diesem Jahr feiern Four Year Strong live das zehnjährige Jubiläum ihres zweiten Albums „Rise Or Die Trying“. Da die Konzerte Anfang Februar so gut besucht waren, kehrt die Band jetzt mit neuen Terminen zurück. „Rise Or Die Trying“ erschien im September 2007 und fand sowohl bei Fans als auch bei der Musikkritik großen Anklang. Und der Albumtitel beschreibt passend das Arbeitsethos des Quintetts. „Bei Four Year Strong ging und geht es darum, sich in schweren Zeiten zu beweisen“, bekräftigt O’Connor. Gespielt wird das komplette Album in chronologischer Trackabfolge. Da „Rise Or Die Trying“ punktypisch nur gut eine halbe Stunde dauert, werden Four Year Strong auch Songs von anderen Alben spielen. Und beim zweiten Teil des „European Takeover“ dürfen sich die Fans auf einen erhöhten Lärmpegel gefasst machen. O’Connor: „Wir versuchen, auf der Bühne sehr laut zu sein. Eigentlich sind wir die Inkarnation von laut!“ MALTE SCHIPPER P 22.6., Kleine Freiheit

Endlich wieder giftig Zurück zu alter Härte: Ihr neues Album „For All Kings“ führt die New Yorker Thrash Metal-Urgesteine Anthrax auch nach Osnabrück.

w

enn man immer wieder den Frontmann wechselt, ist das Gift für eine Band. Sage und schreibe acht Sänger haben Anthrax über die Jahre verschlissen und gelten dennoch zu Recht als Teil der „Big Four" des Thrash Metal. Und das, obwohl die Männer um Spitzbart und Gründungsmitglied Scott Ian, im Vergleich zu Metallica, Slayer und Megadeth, wohl am stärksten in fremde Genres – nennen wir es mal – abgerutscht sind. Auf dem aktuellen Album „For All Kings" steht einmal mehr Joey Belladonna hinterm Mikrofon. Er hat nicht nur die wichtigen 80er Jahre und den Aufstieg der Band in den Metal-Olymp mitgetragen, sondern kehrte bereits 2011 auf „Worship Music" zurück. Genau genommen schon 2005, wurde dann aber wieder entlassen – eine lange Geschichte. Fest steht: Belladonna klingt auf „For All Kings" besser

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Anthrax mit Sänger Joey Belladonna: Doppelte ,Pommesgabel‘ hält besser als vor sechs Jahren, was für die gesamte Band gilt. Vorbei sind die Zeiten des Crossover und Alternative. Man macht wieder Metal. Mit dem Ergebnis, genau wie bei den Kollegen

von Metallica, dass das Ganze auch hier etwas erwachsener und geschliffener klingt als früher. Fans nennen es wohl melodischer. Belladonna beherrscht den grazilen und aggressiven

Gesangsstil gleichermaßen. Der knackig metallische Einstieg ist mit „You Gotta Believe" jedenfalls geglückt, kann den positiven Ersteindruck des schon vor zwei Jahren geleakten Songs „Evil Twin" bestätigen. Endlich machen Anthrax wieder richtig Spaß, gehen nach vorne und haben – dem Metalgott sei Dank – ihren Sänger behalten. Auf der zurückliegenden Europatour spielte die Band unter anderem ihr Kultalbum „Among The Living" am Stück. Die zusätzlichen DeutschlandGigs, mit dem Höhepunkt Osnabrück, versprechen nun eine Highlight-Show aus der gesamten Belladonna-Ära zu werden. Für genügend Klassiker sollte neben den aktuellen Songs also gesorgt sein, immerhin ist die Kombination Anthrax-Belladonna vier epochale Alben stark. Eröffnen werden den Abend die Londoner Newcomer von The Raven Age. Fun Fact: An der Gitarre steht niemand Geringeres als George Harris, der Sohn vom Iron Maiden Mastermind und Bassist Steve Harris. Es darf also auch ein Blick auf die Vorband riskiert werden. MARCO BÄCKER P 27.6., Hyde Park


FOTO: JAD OAKES

Beats und Beirut Im Fokus des Morgenland Festivals steht in diesem Jahr der Libanon. Aber auch in Jordanien wird gegroovt, wie der Weltmusik-Elektro von 47Soul beweist.

b

eirut gilt als Kulturmetropole des Nahen Ostens. Nicht erst, seitdem viele Künstler aus Syrien hier ein neues Zuhause finden. Die 2-Millionen-Stadt am Mittelmeer zieht seit jeher viele Kreative aus den benachbarten Ländern und Regionen an. Es gibt neue Clubs und DJs genauso wie Hochkultur. Ein Name in der Klassik-Szene ist der Antonine University Choir, der von der gleichnamigen und von Mönchen geführten Privat-Uni aus in die weite Welt startet. Das Highlight in der Chronik war sicher ein Auftritt in der New Yorker Carnegie Hall. Aber auch Festivals im arabischen Raum stehen auf dem Programm des Antonine University Choir – die jungen Sängerinnen und Sänger sind in beiden Welten unterwegs. Auch ihre Musik ist ein Mix, aus dem reichen Fundus libanesischer Traditionen sowie dem Mönchsgesang der Antoninen. Im Rahmen des Morgenland Festivals wird der Chor aus Beirut zusammen mit dem Osnabrücker Jugendchor auftreten. Eine typische Künstler-Symbiose, für die das Morgenland immer wieder sorgt und aus der langjährige Partnerschaften und Austausche entstehen. Im Libanon geboren, in Deutschland zuhause und ausgestattet mit einem Doppeldiplom im klassischen und populären Gesang ist Rabih Lahoud. Der

Erst Osnabrück, dann Roskilde: 47Soul unterlegen arabische Klänge mit Partybeats Sänger und Komponist ist gleich zwei Mal auf dem Morgenland Festival zu erleben, als einer der Solisten beim Eröffnungskonzert sowie als Teil seiner Band Masaa. Bei Masaa verweben sich tiefempfundene arabische Verse und zeitgenössischer Jazz, gehen Abendund Morgenland eine lyrische Liaison ein. Ihr Konzept haben Masaa auf bislang zwei Alben umgesetzt, dem Debüt „Freedon Dance“ (2012) und dem Nachfolger „Afkar“ (2014). Bereits 2012 wurden sie mit dem Bremer Jazzpreis ausgezeichnet, daraufhin konnten sie zwei wichtige Weltmusikpreise Deutschlands gewinnen, den Publi-

kumspreis des Creole-Wettbewerbs (2013) und die Förder-RUTH (2015). Nicht aus dem pulsierenden Beirut kommen 47Soul, sondern aus Amman in Jordanien, aber ihr Sound könnte mondäner sind sein. Das wie eine HipHop-Crew gestylte Quartett macht Shamstep, ein Mix aus traditioneller jordanischer Musik und elektronischen Einflüssen. Shamstep ist die Musik der Subkultur, die über Soundsystemen in Clubs und Bars läuft. Am Ende verwandeln sich die Konzerte von 47Soul in eine große Tanzparty. Die Texte, mal Arabisch, mal Englisch, handeln von der Feier der Gerechtig-

keit und dem Joch der Unterdrückung. Dass 47Soul ein ganz heißes Ding der Musikszene des Nahen Ostens sind, zeigt auch ihr Auftritt auf dem Roskilde Festival kurz nach dem Morgenland Festival. Da spielen 47Soul am gleichen Tag wie der Headliner, die Foo Fighters. MARIO SCHWEGMANN P Morgenland Festival, 16.-25.6., verschiedene Orte P Eröffnungskonzert (+ Rabih Lahoud), 16.6., St. Marien P Masaa, 17.6., Lagerhalle P 47Soul, 23.6., Lagerhalle P Antonine University Choir, 28.6., Blue Note

vorband des monats The Raven Age Support von Anthrax Mit den Londonern kommen die Shootingstars der internationalen Metal-Szene nach Osnabrück. Ihr Wacken-Auftritt 2016 hat staunende Headbanger hinterlassen und als Vorband von Iron Maiden haben sie vor Kurzem erst die Welt bereist und gemosht. Der melodische Powermetal von The Raven Age geht ins Ohr, brunzt aber auch ordentlich was weg. Und Sänger Michael Burrogh klingt, als wäre er der jüngere Bruder von James Hetfield. OSCH

P 27.6., Hyde Park

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FOTO: CARLOS FERNANDEZ LASER

musik

Manchmal „ganz schön dreckig, punkig, filmisch“:Rhonda

Teil des Ganzen An Festivals mögen Rhonda, dass viele verschiedene Bands aufeinander treffen. Da sind die Neo Souler um Sängerin Milo Milone genau richtig beim Schloga Open Air. STADTBLATT: Ihr spielt Neo Soul und kommt aus Hamburg/Bremen. Wundern sich da die Leute manchmal? RHONDA: Nein, überhaupt nicht. Die Leute denken irgendwie eh immer, dass wir keine deutsche Band sind. Ganz witzig. Aber insgesamt gibt es so viele tolle Bands in Deutschland, egal ob Soul oder nicht – diese Einordnungen sind immer schwierig. Wir machen ja auch nicht nur Soul, das ist manchmal ganz schön dreckig, punkig und auch filmisch. STADTBLATT: Da passt es, dass ihr auf eurem neuen Album „Wire“ bei eini-

gen Songs vom Filmorchester Babelsberg unterstützt werdet – wie kam es zu dieser Zusammenarbeit? RHONDA: Das Filmorchester spielt regelmäßig Konzerte mit Bands, und über einen Kontakt kamen wir dann zusammen und haben Ende 2015 gemeinsam ein phantastisches Konzert in Potsdam gegeben. Das ist wohl das Größte, was einem Musiker passieren kann, wenn ein Orchester die eigenen Stücke spielt! STADTBLATT: Mögt ihr Filmmusik? RHONDA: Ja. Wir hatten immer schon einen Hang zu filmischer Musik, wir

sind große Ennio Morricone-Fans und mögen die Filme von Quentin Tarantino. Hinzu kommt, dass wir zwar Soul spielen, aber eben auch düstere und pathetische Momente in unserer Musik haben. Da passt es ganz wunderbar, dass wir jetzt für „Wire“ mit dem Filmorchester aufnehmen durften. STADTBLATT: Zu eurer Single „Off The Track“ habt ihr ein aufwendiges Video gedreht. Wo ist das denn entstanden? RHONDA: Dafür sind wir eine Woche nach Los Angeles geflogen und haben dort in der Wüste um die Stadt herum gedreht. Eine megatolle Woche! Wir

sind als eine Gruppe von Freunden hingeflogen, zusammen mit dem sehr talentierten Filmemacher Joachim Zunke, der das Video gedreht hat. STADTBLATT: In dem Video trägst Du zeitweise einen Astronauten-Anzug. Beim „Star Wars“-Shop ausgeliehen? RHONDA: Los Angeles ist eben auch Hollywood, und in der Stadt gibt es ungefähr tausend Verleihservices. Es gab noch viel komplizierter Anzüge, aber dann hätten wir jemanden gebraucht, der mir da hinein hilft. Man fühlt sich schon ganz verrückt, wenn man in so einem Ding drin steckt. STADTBLATT: Ihr spielt den Sommer über viele Festivals, auch in Osnabrück. Seid ihr Festivalfans? RHONDA: Wir sind eine Band, die sehr gerne Festivals spielt! Weil Festivals so ein Gesamtding sind: Man trifft andere Leute, hört viele Bands, ist in der Natur, hat eine schöne Zeit … Bei Festivals sind wir als Band Teil des Ganzen und nicht – wie bei einer Clubshow – der Act, auf den sich alles konzentriert. Ich finde das ganz schön, wenn sich das bei Festivals mehr verteilt und man auch die eine oder andere Band entdeckt, die man vorher nicht kannte. STADTBLATT: Mischt ihr euch nach einem Konzert gerne noch unters Publikum oder lieber sofort ins Hotel? RHONDA: Ich bin total gerne nach einem Konzert noch beim Publikum. Gerade bei Festivals. Das ist so ein besonderer Moment – eben noch auf der Bühne, dann sieht man die Gesichter der Leute. Ich mag das sehr. STADTBLATT: Letzte Frage: Heißt Du wirklich Milo Milone oder ist das Dein Künstlername? RHONDA: Ich heiße mit Nachnamen wirklich Milone, mein Vater ist Südamerikaner. Mit Vornamen heiße ich eigentlich Jessica, aber so nennt mich nur meine Mutter. In der 1. Klasse hat mich mal jemand aus Spaß „Milo“ genannt, und seitdem ist das mein Name. INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN P 24.6., Schlossgarten (+ Chiffre, Miron Aiden, The Cutes, Psaikorillaz, Gelbes Haus, Splitterfaser, Tafkat u.a.)

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FOTO: NORMAN WONG

FOTO: KATARINA BENZOVA

konzerttipps

Rock am Ring

RockHard

INDIE ROCK In ihrer Heimat ist die Band bereits extrem bekannt. So eröffneten Wintersleep aus Kanada dort für Paul McCartney und Pearl Jam. Daran erinnert sich Sänger und Gitarrist Paul Murphy sehr gern: „Mit Eddie Vedder durfte ich eine Strophe von ‚Keep On Rockin‘ In The Free World‘ singen. Und nach dem Konzert mit Paul McCartney konnte ich nur einen Gedanken fassen: ‚Ich habe gerade den Typen getroffen, der ‚Eleanor Rigby‘ geschrieben hat!‘“ Auf ihrem sechsten Album „The Great Detachment“ haben Wintersleep versucht, ihre Liveenergie zu konservieren. „Wir haben live auf Band aufgenommen. Das limitiert die Song-Takes. Deshalb fühlt es sich sehr dringlich an“, meint Murphy. Über die Wirkung ihrer Musik hat er eine klare Vorstellung: „Wenn jemand unsere Songs anstellt, wenn er an einem sonnigen Tag zum Strand fährt, ist das ein Gewinn. Wenn sie für jemanden Trost in dunkleren Zeiten spendet, würde mich das glücklich machen.“ P 1.6., Münster, Gleis 22

FESTIVAL Neben Headlinern wie den Toten Hosen, Rammstein oder System Of A Down dominiert am Nürburgring in diesem Jahr die deutsche HipHop-Szene. Beginner und Genetikk sind ebenso dabei wie die 187 Strassenbande. Besonders gespannt sein darf man auf den Auftritt von Liam Gallagher, der erstmals mit neuer Band neben selten gehörten Oasis-Songs auch neue Songs vom kommenden Album „As You Were“ präsentieren wird. P 2.-4.6., Nürburg, Nürburgring

FESTIVAL Auch in diesem Jahr hat die Experten-Postille „RockHard“ ein interessantes Line-up zusammengestellt. Im Gelsenkirchener Amphitheater wird Udo Dirkschneider zum letzten Mal unter seinem Nachnamen ein Programm mit Accept-Klassikern spielen, Ross The Boss schaut mit erstklassig besetzter Band und der sagenumwobenen Manowar-Show vorbei. Dazu kommen unter anderem Fates Warning, Exodus, Behemoth, The Dead Daisies (Foto). P 2.-4.6., Gelsenkirchen, Amphitheater

Dobet Gnahoré

Evidence

Coldplay

Rocko Pluton 2017

AFRIKA FESTIVAL Im Zuge des Afrika Festivals tritt die ivorische Sängerin Dobet Gnahoré im Jovel auf. Ihre Musik darf zweifellos als „panafrikanisch“ bezeichnet werden. Kongolesische Rumba trifft hier auf kamerunischen Bikoutsi und Zulu-Chöre, gesungen wird in Sprachen wie Bete, Fon und Lingala. Zuvor gibt es ein afrikanisches Essen sowie Auftritte von Mandinka und The KutiMangoes, anschließend steigt die „Afrika Jamaika Jam Night“. P 10.6., Münster, Jovel

HIPHOP Michael Perretta hat in der Szene viele Namen: The Weatherman, Mr. Slow Flow, The Best Producer On The Mic. Beim HipHop-Kollektiv Dilated Peoples, mit dem er zuletzt 2014 das Album „Directors Of Photography“ veröffentlichte, wurde der Mann aus L.A. als Evidence bekannt. Bei seinem ersten Solo-Auftritt im Skaters Palace schöpft er aus Hits seiner drei Solo-Alben „The Weatherman LP“, „The Layover“ und „Cats & Dogs“. P 14.6., Münster, Skaters Palace

POPROCK Für ihre seit 2016 laufende „Head Full Of Dreams“-Welttournee haben Coldplay sich wieder die Dienste von Misty Buckley gesichert. Die englische Bühnendesignerin hat bereits frühere Tourneen von Coldplay mitgestaltet und Chris Martin & Co. für dieses Mal eine bunte, verträumte Bühne mit auf den Weg gegeben. Neonfarben, Blüten und Blumen als Deko-Elemente und als Höhepunkt ein eleganter Steg, der mitten hinein in die Fans führt. P 16.6., Hannover, HDI Arena

ZELTKONZERT Nach zwei „Umsonst & draußen“-Veransaltungen an der Alten Webschule in Bramsche findet „Rocko Pluton“ in diesem Jahr als Kooperation zwischen „Rosenhof on Tour“ und dem Universum Bramsche e.V. im Zelt hinter dem Tuchmacher Museum statt. Die wiedervereinigten Boozed (Foto), die im letzten Jahr beim „Schloga Open Air“ ihre Reunion feierten, kehren in ihre Heimat zurück. P 17.6., Bramsche, Zelt am Tuchmacher Museum

FOTO: BROCK FETCH

FOTO: KATARINA BENZOVA

Wintersleep

Guns N’Roses

Archie & The Bunkers

Show Me The Body

ROCK’N’ROLL In den 90ern waren sie die größte Band der Welt. Seit April 2016 befinden sich Guns N’Roses auf „Not In This Lifetime … World-Tour“. Mit Axl Rose, Slash und Duff McKagan spielen drei Gründungsmitglieder zum ersten Mal seit 1993 wieder live auf der Bühne zusammen. Gefasst machen kann man sich auf ewige Klassiker wie „Paradise City“, „Sweet Child O’Mine“ und „You Could Be Mine“, aber auch Songs von „Chinese Democracy“. P 22.6., Hannover, Messegelände

HI-FI ORGAN PUNK Die Brüder Emmett und Cullen O’Connor sind zwar erst 15 bzw. 18 Jahre alt, machen aber schon seit 2013 zusammen Musik. Die Jungs aus Cleveland kreieren aus zwei Stimmen, Orgel und Schlagzeug einen Sound zwischen Jimmy Smith, den Stooges und The Cramps. King Khan, mit dem Archie & The Bunkers schon auf Tour waren, outete sich bereits als großer Fan. Das Gleis meint: „Eines der aufregendsten Konzerte des Sommers.“ P 28.6., Münster, Gleis 22

SLUDGE Show Me The Body sind seit einiger Zeit zusammen mit ihren Gesinnungsgenossen Ratking das Gesicht des New Yorker Undergrounds. Julian Cashwan Pratt, Harland Steed und Noah Cohen, alle Anfang 20, nennen ihr Amalgam aus Rap, Punk, Hardcore und Avantgarde selbst Sludge. Auftritte auf Straßen und unter Brücken sind bei Show Me The Body eher Regel als Ausnahme, das Debüt „Body War“ stellte die Band zunächst kostenlos zur Verfügung. „Uns geht es um Körperlichkeit und physische Kräfte in der Musik. Und wir wollen ein Gefühl der Zusammengehörigkeit vermitteln“, sagt das Trio über seine Live-Performances. Den besonderen Sound von Show Me The Body machen dabei Pratts elektrisch verstärktes Banjo, Effektpedale und Samples aus. „Wir müssen Dissonanz in der Harmonie finden, den Horror im Popsong“, meint Pratt dazu. Und fügt an: „In New York hat jeder etwas zu verkaufen. Wir wollen etwas aufbauen.“ P 8.6., Münster, Gleis 22 STADTBLATT 6.2017 29


FOTO: JETTE GOLZ/UNIVERSITÄT OSNABRÜCK

events FOTO: CARSTEN NAGEL

nachtaktiv Abtanzen im Juni

Wissenschaft ist aufregend – die Campus Nacht tritt den Beweis an

Checker kommen im weißen Outfit – dann knallen die Holi-Farben besser

Karneval im Sommer Beim Holi Farbrausch sind alle Schranken hoch und alle gleich. Ein Tag voller Farbe, angesagter DJs und Lebensfreude.

e

s ist ein weltweiter Feier-Trend. Egal ob Berlin oder Barcelona, New York oder Georgsmarienhütte – die lustige Farbschlacht ist das Ding des Sommers. Urpsrünglich handelt es sich beim Holi um ein religiöses Fest aus Indien und Nepal, das dort im März zelebriert wird und den Frühlingsanfang sowie den Sieg des Guten über das Böse symbolisiert. Rund eine Woche lang zieht man dann, wie im Karneval, durch die Straßen und bewirft sich gegenseitig mit buntem Pulver aus Maisstärke. Vor ein paar Jahren gab es auch in den USA und Europa die

ersten Holi-Events und inzwischen läufts global richtig rund. Wer sich diesen Spaß nicht entgehen lassen will, kann Anfang Juli in GmHütte eine Portion Gelb, Rot und Violett werfen und abbekommen. Die dafür unentbehrlichen Farbbeutel gibt es für ca. zwei Euro das Stück auf dem Festivalgelände. Veranstalter Philipp Polley: „Der Holi Farbrausch ist für jede Altersklasse geeignet – denn bunt ist jeder gleich, das ist die Hauptaussage.“ So ein Event braucht natürlich seinen Soundtrack, daher stehen in GmHütte angesagte DJs aus Osnabrück sowie überregionale Acts an den Tunrtables. Unter anderem das Duo Krumm & Schief, das mit seinem nur per Vinyl aufgelegten House einen weiteren Farbtupfer hinzufügt. MARIO SCHWEGMANN

P 8.7., Georgsmarienhütte, Im Spell

dj des monats DJ Trixa Seit wann bist Du DJ? Seit 1996. Mir macht es Spaß, Leute mit meiner Musik mitzureißen und positive Stimmung zu verbreiten. Was legst Du auf? Reggae, Dancehall, Afrobeat, HipHop, Dub, Drum’n’Bass und alles dazwischen. Es kann auch mal sein, das spontan ein 90er-Hits-Set kommt. Da ich seit über 20 Jahren auflege, befindet sich einiges in meiner Plattenkiste. Tanzbar ist wichtig! Wie legst Du auf – physisch oder digital? Mit Laptop (Serato), CD und Vinyl.  Was sind Deine drei aktuellen Lieblingshits? „Wizkid“ – Daddy Yo, „Sub Focus“ – Lingua feat. Stylo G und „Everybody Wants To Be Somebody“ von Damian „Jr. Gong“ Marley. Wenn die Stimmung zäh ist, welcher Song reißt alle mit? Wenn ich auflege, ist 30 STADTBLATT 6.2017

die Stimmung selten zäh. Ich bin ständig in Interaktion mit den Gästen. Selbst die, die am Rande stehen und zugucken, strahlen. Positive Ausstrahlung, oder wie nennt man das!? Überzeugt euch einfach selbst.  Der Unikeller wird 40 Jahre alt – was verbindest Du mit der Traditions-Location? Viele, viele gute Partys! Ich gehe seit langer Zeit dorthin und liebe das Gewölbe und die Vibez. Auch wenn mich als DJ eine der Säulen im Keller tierisch nervt! P 3.6., Unikeller, Sommerfest

Kurzstudium Bei der ersten Osnabrücker Campus Nacht öffnen Universität und Hochschule Osnabrück ihre Türen für alle. Über 150 Veranstaltungen können ,studiert‘ werden.

a

n den beiden Osnabrücker Hochschulen passiert so viel Spannendes und wird so viel Innovatives erforscht, dass es viel zu schade ist, dies nicht einem großen Publikum vorszustellen. Aus diesem Grund laden Universität und Hochschule Osnabrück alle Interessierten ein, sich einen Abend und eine Nacht lang ein Bild davon zu machen. Die verschiedenen Fachbereiche haben sich im Vorfeld Gedanken gemacht, und für die Campus Nacht ist jetzt ein Programm mit über 150 Veranstaltungen entstanden – Musik & Kunst, Technik, Natur & Umwelt, Design, Religion, Gesellschaft, Studium & Hochschule … Werfen wir doch mal einen Blick in das Programm: Da gibt es zum Beispiel den Punkt „Malen mit fluoreszierender Hefe“. Besucher können hier zusammen mit den Biologen in die Welt der fluoreszierenden Proteine eintauchen und mit grün leuchtender Hefe malen. Bei „Show & Tell: Betrachtungen amerikanischer Popkultur“ werden Fernsehserien, Comics und Videospiele betrachtet und gefragt, welche kul-

Salve!

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Die größten Römer- und Germanentage Deutschlands locken zu mit einem abwechslungsreichen Programm für die ganze Familie nach Kalkriese. Zwei Tage schlagen hunderte Römer- und Germanendarsteller im Museumspark ihre Zelte auf und nehmen die Besucher mit auf eine Zeitreise in die antike Welt. In diesem Jahr ist die römische Reiterei ein Höhepunkt der zweitägigen Veranstaltung. P 4.+5.6., Museum und Park Kalkriese

turelle Wertschätzung sie genießen. Und bei „High Voltage on Stage“ wird die Bühne im Labor für Hochspannungstechnik freigegeben für faszinierende Experimente und „Blitze gerockt“. Dann gibt es noch ein Campus Café, eine Cocktailbar im Regenwaldhaus, einen Bücherflohmarkt, es gibt Mitmachaktionen für Kinder, einen Gründer-Campus, ein LiteraturQuiz, Live-Demonstrationen des Studiengangs Industrial Design, eine Lernwerkstatt Inklusion, einen Vortrag auf Plattdeutsch, eine Schlossführung und vieles, vieles mehr. Das alles an den drei Standorten der Campus Nacht: Campus Innenstadt/ Schloss, Campus Westerberg, Campus Haste. Ein kostenloser Bus-Shuttle – die Campuslinien 21 und 22 – verbindet die drei Veranstaltungsorte miteinander. Krönender Abschluss der ersten Osnabrücker Campus Nacht ist die Mitternachtsshow mit anschließendem Feuerwerk vor der Mensa am Westerberg. MARIO SCHWEGMANN P 10.6., 17-24 Uhr, Campus Innenstadt/Schloss, Campus Westerberg, Campus Haste


FOTO: FRISO GENTSCH

Auswärtsspiele

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Der Rosenhof wird im Sommer umgebaut. Während dieser Zeit gibt es die Reihe „Rosenhof on Tour“ – mit Konzerten und Comedy im Landkreis Osnabrück, in Bramsche und Georgsmarienhütte sowie einem Spielort im Hafen Osnabrück. Über 20 Termine. Dafür wird an allen drei Auswärts-Orten eine Zeltlandschaft aufgebaut, in der die Konzerte stattfinden und die Comedians auftreten. Den Anfang macht Max Giesinger, der Shooting Star der deutschen Pop-Poeten. Er kommt mit Hits wie „Wenn sie tanzt“ und „Roulette“. Osnabrücks Piraten-Rock’n’Roller, Mr. Hurley & Die Pulveraffen (Foto), sind auch dabei. Genauso wie Deutschlands Soulpop-Größe Laith-Al Deen, Rap-Newcomer Teesy oder Metal-Powerfrau Doro. Und für Oldie-Fans kommen Manfred Mann’s Earth Band und Albert Hammond.

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Bramsche, Am Tuchmacher Museum von 8.6. bis 23.6. u.a. Max Giesinger, Dire Strats, Glasperlenspiel und Laith Al-Deen

Georgsmarienhütte, GeorgElser-Straße von 7.7. bis 21.7. u.a. Michael Patrick Kelly , Mr. Hurley & Die Pulveraffen, Max Giesinger, Manfred Mann's Earth Band und Stefanie Heinzmann

Osnabrück, Elbestraße von 10.8. bis 25.8. u. a. Albert Hammond, Andreas Kümmert & Band, Teesy, Max Giesinger und Doro

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Feiertage

Puppetry Slam

Der Ostbunker wird 40. Seit fast einem halben Jahrhundert prägt der Freizeit- und Kommunikationstreff für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Osnabrücks Kulturszene. Mitte Juni wird das Jubiläum ein Wochenende lang gefeiert. Los geht’s am Freitag (16.6.) mit einem Konzert der Bands Wisecräcker (Foto, Ska-Punk), Kein Hass Da (Punk), Turbine Weststadt (Alternative Rock) und Svenson (Akkordeon-Rock). Am Samstag (17.6.) dann ein Tag der offenen Tür mit Kreativ- und Spielangeboten für Kinder sowie Kaffee und Kuchen. Am Sonntag (18.6.) das Finale mit einem großen Familien-Flohmarkt und Rahmenprogramm am Schinkelmarkt. P 16.-18.6., Ostbunker/Schinkelmarkt

Poetry Slam? Nein, schon richtig: Puppetry! Und so geht er, der Puppentheater-Wettstreit: Ein Mensch plus Puppe. Gegen einen anderen Menschen plus Puppe. Runde 1: Was Vorbereitetes. Runde 2: Improvisation nach Publikumszuruf. Die Jury (Vorsicht, die Kriterien für die Mitgliedschaft sind sehr bizarr) hat Punktetafeln … Mit dabei, diesmal: Nicole Weißbrodt und Dietmar Bertram, Burkhard Bering und Shani Moffat. International ist das Ganze also auch: Moffat ist eine Performancekünstlerin aus Australien, und wer sich auf sie einlässt, sollte sehr, sehr schwarzen Humor mögen. Eine „Revolte“ gegen „das System“. Okay, das Jurysystem … P 2.6., Lagerhalle

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Aufschlag im Sand

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Ende Juni gibt es in Osnabrück den 1. Beach Tennis Cup, zugleich ein Hobby- sowie ein ITF-Turnier. Bei dem Hobbyturnier kann jeder mitmachen, der Spaß am Beachtennis hat oder es ausprobieren möchte. Gespielt wird in 2er Teams (Mixedpaarungen sind möglich), das ITF-Turnier richtet sich vorrangig an Spieler, die Punkte für die Rangliste sammeln möchten. Um die Felder herum werden ausreichend Liegestühle und Pavillons für die Zuschauer bereitstehen – Fans sind willkommen. Veranstaltet wird das Turnier vom Bidi Badu Beachtennis Team in Kooperation mit dem Nettebad und der Tennisabteilung von Ballsport Eversburg. Sarah Bolsmann, Bidi Badu Beachtennis Team: „Unser Ziel ist es, Beachtennis in und um Osnabrück bekannter zu machen um so mehr Leute für diesen tollen Sport zu gewinnen.“ Anmeldungen per Mail an: beachtennis-cup@web.de. P 24.+25.6., Beachfeld des Nettebads

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FOTO: UWE LEWANDOWSKI

bühne

Wechselnde Rollen: Christina Dom, Elaine Cameron, Klaus Fischer, Janosch Schulte, Thomas Kienast und Niklas Bruhn suchen nach der Wahrheit

Urteilen Sie selbst! Schuldig oder nicht? Ron Zimmering inszeniert das vielbeachtete Theaterstück „Terror“ im emma-theater. Das Urteil des Abends ist eine Überraschung.

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m Herbst 2016 war das Fernseh-Event „Terror – Das Urteil“ in aller Munde. Der auf dem Theaterstück von Ferdinand von Schirach basierende Film warf die Frage auf, ob ein Kampfpilot das Leben von 164 Menschen in einem gekaperten Flugzeug durch Abschuss opfern darf, wenn dadurch 70.000 Menschen in einem Stadion gerettet werden. Am Ende des Films konnte das Fernsehpublikum abstimmen. Das Ergebnis war eindeutig. Die Mehrheit stimmte dafür, dass der Kampfpilot, der die Lufthansa-Maschine eigenmächtig abgeschossen hatte, unschuldig und somit ein Held war. Am Tag nach der Ausstrahlung konnte man sich der Diskussion kaum entziehen. Auch ich habe mit vielen Leuten darüber gesprochen und mich gefragt, ob das Ergebnis anders ausgefallen wäre, wenn nicht der Sympath Florian David Fitz die Rolle des Kampfpiloten Lars Koch gespielt hätte, sondern ein unpopulärer oder gar unsympathischer Akteur. Doch das Ergebnis der Abstimmung scheint unabhängig vom Darstellenden zu sein. Auf der In32 STADTBLATT 6.2017

ternetseite http://terror.theater/ lässt sich nachvollziehen, dass bei den meisten Theatervorstellungen weltweit ähnlich votiert wurde. Nicht der allseits beliebte Fitz wurde also freigesprochen, sondern tatsächlich der Pilot Lars Koch. Seit dem 14. Mai ist das erfolgreiche Theaterstück auch in Osnabrück zu sehen. Der Regisseur Ron Zimmering nimmt die Frage nach dem Einfluss des Darstellenden auf den Ausgang der Abstimmung gekonnt in seine Inszenierung auf. Vier der Rollen im Stück sind doppelt besetzt. Zu Beginn wird ausgelost, welcher Schauspieler am heutigen Abend in welche Rolle schlüpft. Ein Kunstgriff und genialer Trick, denn im Verlauf des Stücks werden die vermeintlich festgelegten Rollen trotzdem immer wieder getauscht. Die Schauspieler Elaine Cameron und Janosch Schulte teilen die Plätze als Angeklagter und Nebenkläger, Christina Dom und Thomas Kienast sind zugleich Staatsanwalt und Verteidiger. Dabei entsteht ein spannendes Verwirrspiel, das den Zuschauer auf die Probe stellt. Wie fällt die Entscheidung

aus, wenn der Angeklagte eine Frau ist? Unterstützt wird das Verwirrspiel durch die Ausstattung von Lisa Kruse, die Bühne und Kostüme gestaltet hat. Alle Figuren tragen graue Hosen und weiße Hemden, sind in Funktion und Rolle im Gerichtssaal nicht voneinander zu unterscheiden. Verstärkt wird dieser Eindruck dadurch, dass immer wieder alle Figuren in einer Reihe in der Richterbank sitzen. Dass die Holzvertäfelung des Bühnenbilds an das Bundesverfassungsgericht erinnert, ist beabsichtigt und weist über den verhandelten Fall hinaus. Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2006 ist der Abschuss eines gekaperten Flugzeugs, das als Waffe gegen Menschenleben benutzt werden soll, mit dem Grundgesetz unvereinbar. Das Theaterpublikum entscheidet mit einem Freispruch also gegen geltendes Recht, gegen Verfassung und Menschenwürde. Das zur Kritik an dem weltweiten Ergebnis der Schöffenbefragung. Am Premierenabend in Osnabrück gibt jeder Zuschauer seine Stimme ab, indem er durch ein Tor geht, das auf erschreckende Weise an die Metalldetektoren in Gerichtsgebäuden erinnert. Das Publikum wird nach seiner Haltung durchleuchtet. Mehr als eine Meinung kann es nicht sein, das ist an den

Gesichtern der Zuschauer im Moment der öffentlichen Entscheidung abzulesen. Viele huschen durch das jeweilige Tor (schuldig oder nicht schuldig), machen ein abwägendes Gesicht oder sehen zu Boden. An diesem Abend fällt das Ergebnis eindeutig und unerwartet aus: Schuldig. Der Richter, gespielt von Klaus Fischer, verliest das Urteil, das vom Publikum in seiner Rolle als Jury gefällt wurde. Der Kampfpilot Lars Koch wird verurteilt. Die Osnabrücker entscheiden verfassungskonform, dass sein Handeln unrecht war. Ich verlasse das Theater mit einem mulmigen Gefühl. Es ist nicht einfach, ein Urteil in einem so komplexen Sachverhalt zu fällen. Auf dem Heimweg passiere ich die Maiwoche, die in diesem Jahr wie so viele Großveranstaltungen deutschlandweit von Betonblöcken vor gekaperten Lkws geschützt werden soll. An einigen Stellen wären die Barrieren leicht zu umfahren, denke ich. Die Antworten auf eine abstrakte Bedrohung erscheinen an diesem Premierenabend diffus. ADA DORIAN

P 7., 21., 23.6., emma-theater (schon ziemlich ausgebucht; nach der Sommerpause ist „Terror“ aber weiterhin zu sehen – dann im Theater am Domhof)


Auch nach 400 Jahren sind die Abenteuer des Don Quijote weltweit noch ein Begriff. Rebekka Kricheldorf bearbeitete den Wälzer für das Theater Osnabrück neu. Ergebnis: Turnschuhe und Poolnudel. Göttlich.

g

rundidee der Geschichte: inspiriert durch die übermäßige Lektüre trivialer Ritterromane zieht Herr Alfons alias Don Quijote mit seinem Knappen Sancho Pansa aus, um Abenteuer zu bestehen, die seiner allzu lebhaften Fantasie entstammen. Kricheldorf kürzt die Vorlage auf ein theatertaugliches Maß und modernisiert die Sprache, Pullens Inszenierung setzt auf Lichteffekte, Knallkörper und eine fantasievolle Mischung aus modernen und klassischen Requisiten. Turnschuhe und alte Suppenschüssel, Gehrock und Poolnudel verkörpern das Verschwimmen von Realität und Fiktion, um das es im Don Quijote geht. Umso echter wirken in dieser Kulisse die beiden Protagonisten: Ronald Funke verwandelt sich buchstäblich vom schon etwas tattrigen Edelmann

zum tapferen Ritter. Strammen Schritts und mit funkelnden Augen stellt er sich Feinden wie den sprichwörtlichen Windmühlen oder einer Hammelherde. Oliver Meskendahl trottet als Sancho Pansa schmerzfrei fast zweieinhalb Stunden lang im gelben Badeanzug über die Bühne und vollzieht eine glaubhafte Wandlung vom Skeptiker zum Unterstützer seines wunderlichen Herrn. Bald lässt er sich von Herrn Alfons‘ Enthusiasmus ebenso anstecken wie dessen ehemalige Widersacher (Nichte, Haushälterin, Pfarrer und Barbier). Die finden zunehmend Spaß daran, sich immer neue Listen auszudenken, um den alten Mann von seinen wirren Ideen abzubringen. Vernünftig mag ihr Handeln nicht sein, doch es ist definitiv alles andere als langweilig. Leider kann die Fanta-

FOTO: JÖRG LANDSBERG

Sieg der Unvernunft

Oliver Meskendahl (li.) und Ronald Funke verjüngen den Klassiker „Don Quijote“ sie die Realität nicht dauerhaft verdrängen: das Alter fordert auch vom wieder so agilen Herrn Alfons seinen Tribut, und Don Quijote tritt mit den simplen Worten ab: „Das Abenteuer ist jetzt zu Ende.“ Worauf Sancho Pansa ein schlichtes „Was? Schon?“ erwidert.

Ähnlich sieht es auch das Publikum, denn der finale Dialog scheint im Theater noch nachzuklingen, als der Applaus schon eingesetzt hat. NINA BARTHOLOMAEUS

P 16., 20., 21., 24.6., Theater am Domhof

FOTO: UWE LEWANDOWSKI

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SCHAUSPIEL-, MUSIK-, TANZ-CROSSOVER Es ist (fast) Sommer. Also ist es Zeit für die neue Produktion des Piesberger FreiLAUFtheaters. Und in der geht es zwar nicht ganz um Marty McFly, aber eben schon um „eine beschleunigte Zeitreise durch grenzenlosen Fortschritt“. Wer wissen will, wie es im Jahr 2317 aussieht, ist hier richtig. Hightech beherrscht das Leben: Computer, Roboter... So sehr, so maßlos, so dass sich die Erde „in einem quasi kollektiven Schleudertrauma“ befindet. Und es geht nicht nur voran in der Zeit, auch zurück. Wodurch wieder mal bewiesen ist: Zeit ist relativ. Regie? Klar: Sigrid Graf. HPS P 9., 10., 16., 17.6., Piesberger Gesellschaftshaus

TANZTHEATER Tänzer der Dance Company des Theaters Osnabrück performen eigene Choreografien? Hier kommt Teil V der Reihe. Diesmal lehnen sich Keith Chin, Cristina Commisso, Lennart Huysentruyt, Ayaka Kamei, Katherina Nakui und Jayson Syrette aus dem Fenster. Und Tanztheaterchef Mauro de Candia wird ganz genau hinsehen, denn hier zeigt sich meistens viel Potenzial. Es geht um Liebe, Identität, Kommunikation, Gleichberechtigung – in Stücken wie „Silver Lining“ und „Women Who Run with the Wolves“. De Candia, sagt die Website des Theaters, unterstütze junge talentierte Tänzer „auf ihrem Weg zum professionellen Tänzer“? Perfekt. Aber auch zum Choreografen. HPS P 11., 18.6., emma-theater

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STADTBLATT 6.2017 33


kunst

Blaue Geometrie

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Seit einigen Wochen schmücken blaue Streifen die Gebäudefassaden am Marktplatz in Osnabrück. Doch was haben diese zu bedeuten? Und wer steckt hinter der Installation? Stadt – Land – Fluss Untertitel: „Von Osnabrück aus in die Welt“. Hier sind Kunstaktivistinnen des Freiraums Petersburg am Werk, und offen bleibt mitunter, „ob die Künstlerinnen tatsächlich gereist sind, oder ob sie nur von Osnabrück aus gedanklich unterwegs waren“. Fotografien von Lucie Vylnakova, Malerei und Collagen von Charlotte Dally, und Susanne Heitmann malt „wunderbar luftige Ölgemälde, in denen sie das Leben und die Eigenarten der Menschen einfängt, die ihr auf ihren Wegen begegnen.“ P bis 3.8. Katholische FABI

FOTO: ANNA LANGE

RE-FORMED Eine zweiteilige Gruppenausstellung mit vielen Untertiteln: „500 Jahre Reformation. Form im Wandel – Aufbruch im Dunkeln“. Oliver Grajewski, Anna Lange, Sigrid Sandmann, Elisabeth (Lis) Schröder und Susanne Tunn legen „Zeichen der Neuorientierung offen und spüren Fragen des kulturellen Wandels in Folge der Reformation nach“. Nicht zuletzt mit Schrift und Text verbinden sie „Historisches mit Gegenwart, Alttestamentarisches und Pop Kultur“. RE-FORMED? Neu formatiert. Und eine Aufforderung „zum neuen Sehen“. P bis 6.8., Kunstraum hase29, Marienkirche

Homeland

Der Çanakkale Art Walk II versteht sich (auch) als Asyl für die – vor dem Hintergrund des Erdogan-Verfassungsreferendums auf Druck der AKP abgesagte – fünfte Çanakkale Biennale. Spannend bleibt die Frage der Einreise der türkischen Künstler. Jens Raddatz, BBK, einer der Veranstalter: „Wieviele davon tatsächlich ein Visum bekommen, wissen wir noch nicht.“ P 6.6. bis 6.8., BBK-KunstQuartier, Kunsthalle Osnabrück, Kunstraum hase29, Felix Nussbaum-Haus, Kulturgeschichtliches Museum, Projektraum Jakob und Manila Bartnik, Villa Schlikker HPS

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k

öpfe von Passanten heben sich, Smartphones werden gezückt. Der Marktplatz ist durch den Künstler Felice Varini zum beliebten Fotomotiv geworden. Die kornblumenblauen Strukturen erstrecken sich über sämtliche Gebäudefassaden. Der rätselhafte Anblick macht Lust, dem Kunstwerk auf den Grund zu gehen und die Stimmigkeit der Installation zu überprüfen. Es hat sich herumgesprochen, dass sich „Vier blaue Kreise“ ergeben, wenn der Betrachter den richtigen Blickwinkel findet. Felice Varini fasziniert weltweit mit seinen Kunstwerken. Er kreiert geometrische Formen sowohl innerhalb von Gebäuden als auch auf Gebäudeensembles, meist in einer der drei Grundfarben. Ein Zusammenhang ist nur von einem bestimmten Blickpunkt erkennbar, sonst erschließen sich nur gebrochene Formen. Varini plant seine Arbeiten anhand von Zeichnungen oder Fotos im Kontext zur Umgebung. Mit einer Projektionstechnik werden die Umrisse auf den Fassaden nachgezeichnet und dann beklebt. Wenn das Werk fertig ist, entwickelt es ein Eigenleben, tritt in Relation zu seiner Umgebung im Sinne einer abstrakten Realität. Dabei ist es dem Künstler nicht wichtig, eine einzige Blickachse als die richtige zu benennen. Auf diese Weise können die Menschen neue Details im Sichtfeld entdecken. Zwei Nächte dauerte es, die Vorskizzen an den Gebäuden nachzubilden. Erst dann konnten die Assistenten des Künstlers mit der Fassadenbeklebung beginnen, der Anbringung der blau bemalten Aluminiumträger. Hemmschwellen, sich mit Kunst im öffentlichen Raum zu befassen, müssen bei diesem Objekt nicht überwunden werden. Der Betrachter ist einer direkten Konfrontation mit dem Kunstwerk ausgesetzt. Durch den Bezug zur Zentralperspektive und dem Bekleben von Gebäuden, die unter anderem dem Bistum Osnabrück als auch den Evangelischen Stiftungen gehören, ergibt sich eine indirekte Verbindung zum christlichen Glauben. Interessierte sowie zufällig Vorbeikommende sind auf begeisterter Suche nach der „richtigen“ Perspektive. Dem Künstler ist es gelungen, die Installation im öffent-

„Vier blaue Kreise“: Hemmschwellen müssen bei diesem Objekt nicht überwunden werden lichen Raum für jedermann zugänglich zu machen und eine verblüffende Verbindung von geschichtsträchtiger Architektur und moderner Kunst zu schaffen. Kunsthallendirektorin Julia Draganovic´ und Valérie Schwindt-Kleveman kuratieren auch die weiterführende Ausstellung, die in der Kunsthalle zu sehen ist. Im Zeichen des Reformationsjubiläums wurden die Installationen des Künstlers nach Osnabrück geholt. Für das Kirchenschiff der Kunsthalle schuf Varini eine Doppelkomposition, bei der erneut der Positionswechsel des Betrachters gefragt ist. Der Aspekt der Zentralperspektive wirft außerdem die Frage nach der Po-

sitionierung im soziokulturellen Wandel auf, zumal der Ausstellungsraum nicht mehr als religiöse Versammlungsstätte genutzt wird. Im Superjahr der modernen Kunst mit Ausstellungen im Rahmen der Documenta in Athen und Kassel, der Biennale in Venedig und vor Ort mit den Skulptur Projekten Münster, ist es auch der Stadt Osnabrück gelungen, bemerkenswerte Kunst zu präsentieren. Sie hat sich einen Europäer ins Boot geholt, der es versteht, mit den erschaffenen Eindrücken zu verbinden. MAREILE TEMPEL

P „Vier blaue Kreise“, bis 12.11., Marktplatz P Felice Varini, 6.6.–29.10., Kunsthalle Osnabrück


kunst und ausstellungen Finnland? Nein, nicht Drunkaholic: Dreamaholic! Der Titel Dreamaholic, eine Anspielung auf ein Gemälde von Jani Hänninen, beschreibt „die erfinderische Kraft der Kunst“. Ein Einblick in die aktuelle finnische Kunstszene – eine „pointierte Auswahl“ von 70 der 800 Werke der finnischen und internationalen Kunst, die die Miettinen Collection zusammengetragen hat. 32 Künstler, von Pekka Jylhä bis Jenni Yppärilä – in ihnen zeigen sich primär „junge, vielfach noch zu entdeckende Positionen“. Wie sagt Timo Miettinen? „Mit Blick auf finnische Kunst kann man noch die eine oder andere Überraschung erleben.“ Weserburg, Bremen

„Frauenquote: 100 Prozent“? Nicht ganz. Okay, die Löhner Künstlerin Gaby Köhler zeigt „Bilder starker und unabhängiger Frauen in Alltagssituationen“, aber der Wallenhorster Chor „Vokal Fatal“, der zur Vernissage auftritt, ist gemischt – und sein Leiter ist ein Mann ... Frauen sind die Hauptfiguren in Gaby Köhlers Bildern: „Frauen, die in der bunten Shopping-Welt tanzen, Frauen auf dem Markt oder versunken mit Handy und Zigarette.“ Köhler mag „lebenslustige fröhliche Bilder, hervorstechende Farben und starke Charaktere“. Rathausfoyer, Wallenhorst

OSNABRÜCK BBK Kunst-Quartier. „Homeland Çanakkale Art Walk 2017“, 6.6. bis 6.8. DBU. „ÜberLebensmittel“ thematisiert „unser täglich Brot“, bis 31.12. Dekanat des Fachbereichs Kultur- und Sozialwissenschaften. „Historisches Wollhandwerk“. Das Fach Textiles Gestalten der Uni Osnabrück stellt archäologische Fundstücke aus, bis 30.6. Diakonie Wohnstift am Westerberg. Marc Brunswicker („Kunstlos“) und Imke Norrenbrock („Stilfreiheit“), bis 17.6. Diözesanmuseum. „Im Angesicht des Todes. Begegnung zwischen Schicksal und Hoffnung“, bis 25.6.; „Mit Karl dem Großen durch die Zeit. PLAYMOBIL erzählt Geschichten(n)“, bis 6.8. Erich Maria Remarque-Friedenszentrum. Fotografien von Dieter Blase: „Das Gedenken. National – lokal – individuell“, bis 6.8. Felix-Nussbaum-Haus. „Danse Macabre. Tanz und Tod in der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts“, bis 25.6.; „dat hillige Evangelium recht prediken“, bis 31.10. Galerie KunstGenuss. „DIALOG – Realismus/Abstraktion Zarko Radic - ZARA Malerei – Grafik“, bis 11.6. Kath. Familienbildungsstätte. „STADTLAND-FLUSS. Von Osnabrück aus in die Welt“, Acrylmalerei u. a. von Charlotte Dally, bis 3.8. Kath. Hochschulgemeinde. „Streifzüge durch Osnabrück“: Fotos von Henrik Klawa, bis auf weiteres Kulturgeschichtliches Museum. „dat hillige Evangelium recht prediken“, bis 31.10. Kunsthalle. „Homeland Canakkale Art Walk 2017“, 6.6. bis 6.8.; Interventionen und Installationen von Felice Varini, 6.6. bis 29.10. Kunstraum hase29. Von Oliver Grajewski bis Susanne Tunn: fünf Kunstschaffende reflektieren in „RE-FORMED“ mit dem Medium Sprache die Folgen der Reformation, bis 6.8.; „Homeland Canakkale Art Walk 2017“, 6.6. bis 6.8.

Kreishaus. Keramiken, Skulpturen, Malerei. Günter Sponheuer, Josef Lange-Grumfeld: „make“, bis 30.6.; „Heimat und Fremde – Auf den Spuren von Franz Hecker“, bis 25.8. Marienkirche. Von Oliver Grajewski bis Susanne Tunn: fünf Kunstschaffende reflektieren in „RE-FORMED“ mit dem Medium Sprache die Folgen der Reformation, bis 6.8. Marktplatz. Interventionen und Installationen von Felice Varini, bis Anfang November Martini|50. „Plätze in Deutschland – 1950 bis heute“, 21.6. bis 14.7. Museum am Schölerberg – Natur und Umwelt. „NATURlicht“ Fotos von Thomas Rauen bis Marc Guddorp – phantastische Gestalten der Mikrowelt, die Naturschätze des heimischen Gartens, Helgolands, Islands, der afrikanischen Savanne, bis 4.6.; „Planet 3.0 – Teil 2“, 11.6. bis 31.12. Museum Industriekultur. „Waren, Welt und Wirtschaftswunder. Die Große Straße um 1900“, bis 1.10. Piesberger Gesellschaftshaus. „Drei Fotos – eine Geschichte“, bis 17.12. Platz der deutschen Einheit. „WortwürfelMitmachaktion am Kunstschultag“ der städtischen Musik- und Kunstschule, 10.6. Sparkasse Osnabrück, Berliner Carré. „25 Jahre Heilerziehungspflege“, bis 22.6. StadtGalerieCafé. „Eibrot“. Projekt von Manfred Heinze, bis 2. 7. Theater am Domhof. „Zufall entscheidet so viel im Leben …“ – Über Leben und Werk Hans Gáls“, bis auf weiteres Universitätsbibliothek. Lea Blumenkemper: Radierungen, bis auf weiteres Villa Schlikker. „Homeland Canakkale Art Walk 2017“, 6.6. bis 6.8. Zoo/Affenhaus. Fritz Wolf: „Tierische Karikaturen“, bis auf weiteres

UMGEBUNG BAD ESSEN Schafstall. Christel Schoenen-Schlootz, Malerei „aus 15 Jahren Leidenschaft“: Kurschat-

Ein Jahr lang hat sich der Kunstkreis Georgsmarienhütte mit dem Thema „Federleicht“ auseinandergesetzt? 20 Künstler liefern jetzt die Ergebnisse, von Sahra Meyer bis Erika Rath, von Meike Strunk bis Mirjam Rückert – Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Objekte. „Federleicht“ sei ein Thema, das „in unserer problembeladenen Welt auf den ersten Blick aus dem Rahmen fällt. Aber gerade in schweren, belastenden Zeiten ist es gerade der Kunst immer wieder gelungen, die Dimension der Leichtigkeit des Lebens erfahrbar zu machen. Leben ist neben Alltag, Krise und Leid auch ein befreiendes Lachen, die Freude über einen strahlenden Frühlingsmorgen, der Klang einer schönen Stimme oder die prächtigen Farben eines Falters.“ Villa Stahmer, Georgsmarienhütte

ten und andere Liebschaften“, bis 25.6.; „1. Bad Essener Schafstall-Regionale“ – heimische Künstler stellen aus, 30.6. bis 30.7. BAD IBURG Café Sophie-Charlotte’s. Malgruppe-Querbeet: „Reizvoll“, bis 8.8. Hofapotheke. „Alte Apotheke – Neue Kunst 2017/18“, ab 18.5. BELM Rathausgalerie. Erika Rußwinkel-Schulz: „Farbenfroh und vielfältig“, bis 30.9. BRAMSCHE Kloster Malgarten. „Im Kosmos der Farben“. Arbeiten des Osnabrücker Musikers, Malers und Bildhauers Peter-Michael Bublitz, bis 11.6.; Tina Abich, „Traumbilder und Analogien“, Acryl und Mischtechnik auf Leinwand, bis 11.6. Tuchmacher-Museum. „Unheimlich heimelig“: textile Objekte und Installationen der Künstlerinnengruppe tx o2, bis 3.9. Varusschlacht Museum und Park Kalkriese. „Schnappschuss – Zoom dich in die Römerzeit“, bis 5.11. BIELEFELD Kunstverein. Shilpa Gupta, bis 16.7.; „WYHIWYG“, bis 16.7. BREMEN Kunsthalle. „Auto Vision“, Medienkunst von Nam June Paik bis Pipilotti Rist, bis 3.9; „Franz Radziwill und Bremen“, bis 9.7.; „Auguste Rodin. Meisterwerke zum 100. Todestag“, bis 3.9. Weserburg. „Dreamaholic“, Kunst aus Finnland, Miettinen Collection, bis 27.8. EMDEN Kunsthalle. „YOUR STORY! Geschichten von Flucht und Migration“, bis 5.11. FÜRSTENAU St. Georg. „Miteinander leben? Reformation und Konfession im Osnabrücker Land 1500–1700“, 8.6. bis 2.7. GEORGSMARIENHÜTTE Forsthaus Oesede. Hanne Seifert, bis 25.6. Villa Stahmer. „Federleicht“, bis 18.6.

GRONAU Rock’Pop-Museum. „Päpste des Pop“, bis 30.10.; „On Stage“, Fotos, bis 18.6. HAGEN A.T.W. Ehemalige Kirche. „Impressionen aus allen Hagner Ortsteilen“, Fotos, 17./18.6. HERFORD Marta. „Die innere Haut – Kunst und Scham“, bis 4.6. LINGEN Kunsthalle. Isabel Albrecht, bis 9.7. MELLE Automuseum. „GLAS. Vom Goggo Roller bis zum V8“, bis 5.6. St. Petri. „Miteinander leben? Reformation und Konfession im Osnabrücker Land 15001700“, bis 4.6. MÜNSTER Kunsthalle. Wu Tsang: Objekte, bis 1.10. Kunstmuseum Pablo Picasso. „Von Christo bis Kiefer. Die Collection Lambert, Avignon, 2.6. bis 1.10. Stadtgebiet. „Skulptur Münster“, Projekte, ab 10.6. NORDHORN Städtische Galerie. „Woanders“, von Frederik Foert bis Clara Winter, bis 30.7. OSTERCAPPELN Alte Mädchenschule. „Mensch Meyer“, Malerei von Robert Meyer, bis 6.6. PAPENBURG Ausstellungszentrum Gut Altenkamp. „Mosaik Syrien – Kunst und Leben“, bis 31.7. TELGTE Innenstadt. „Kleinstadtmenschen“. Outdoor-Fotoausstellung, bis 3.9. WALLENHORST Rathausfoyer. Gaby Köhler: „Meine Weibsbilder“, 19.6. bis 30.8. Ruller Haus. Fotos von Hermann Pentermann: „Zeitkapsel“, bis 17.6. WESTERKAPPELN Kulturhof Westerbeck. 400 Skulpturen von 160 Künstlern: „Die Bildhauer aus Simbabwe“, bis 3.10. STADTBLATT 6.2017 35


kino Schlüsselszenen aus dem Leben Chet Bakers: „Born to Be Blue“ mit Ethan Hawke

Abseits des Rampenlichts Sie heißen „Born to Be Blue“, „Whitney: Can I Be Me“ und „All Eyez On Me“. Im Juni kommen Musikfans im Kino auf ihre Kosten: Binnen zwei Wochen starten Filme über Tupac Shakur, Whitney Houston und Chet Baker.

n

icht weit vom Amsterdamer Hauptbahnhof liegt das Hotel „Prins Hendrik“. An der Außenwand erinnert ein Bronzerelief an den Jazztrompeter und Sänger Chet Baker, der hier am 13. Mai 1988 aus dem Fenster stürzte. Oder sprang. Die genauen Umstände bleiben ungeklärt. Stets wird unterschätzt, welch bedeutende Rolle die Jazzmusik in den 1940ern und 1950ern für die Jugendlichen spielte. Jazz war ein Lebensgefühl, eine Subkultur und Chet Baker eines ihrer Idole. Er galt als der „James Dean des Jazz“, wurde bewusst über sein gutes Aussehen vermarktet und auf Fotografien entsprechend in Szene gesetzt. Wie der echte Dean litt Baker am Leben jenseits der Bühne. Heroin, un-

Schillernde Karriere, tragisches Ende: „Whitney: Can I Be Me“, eine Doku 36 STADTBLATT 6.2017

ter Jazzmusikern damals sehr verbreitet, sollte zum Fluch seines Lebens werden. Es brachte ihn ins Gefängnis, kostete ihn beinahe seine Karriere. Und war wohl verantwortlich für seinen vorzeitigen Tod. Dem Vernehmen nach verfolgte der Schauspieler Ethan Hawke schon länger die Idee, einen Spielfilm über Chet Baker zu drehen. Richard Linklater sollte Regie führen, doch es blieb beim Vorhaben. Erst mit dem kanadischen Produzenten und Regisseur Robert Budreau, der 2009 schon den Kurzfilm „The Deaths of Chet Baker“ gedreht hatte, kam das Projekt zustande. Budreau beginnt mit dem Moment, in dem Chet Baker erstmals Heroin nimmt, entlarvt den Vorgang aber kurz darauf als Inszenierung – Chet Baker, von Ethan Hawke gespielt, spielt Chet Baker. So wie er es 1960 in dem italienischen Musikfilm „Urlatori alla sbarra“ tatsächlich, allerdings harmloser, getan hatte. „Born to Be Blue“ ist nicht dokumentarisch. Budreau versammelt Schlüsselszenen aus Bakers Leben, aber sie unterliegen seiner filmkünstlerischen Gestaltung. Raffungen sind unvermeidlich. Wenn Baker bei Dreharbeiten die Schauspielerin Jane Azuka (Carmen Ejogo) kennenlernt und sich verliebt, dann werden in dieser erdachten Figur mehrere reale Weggefährtinnen Bakers zusammengeführt. Selbstzerstörerische Wesenszüge sind vielen Künstlern eigen und führen nicht selten in die Drogensucht. Außenstehenden, die nur den medial vermittelten Glamour sehen, geben solche Obsessionen Rätsel auf. Dies gilt

Auf den Spuren des verstorbenen Rappers Tupac Shakur alias „2Pac“: „All Eyez On Me“ mit Demetrius Shipp Jr. besonders für Whitney Houston. Talent, Aussehen, Millionenhits – der 1963 in eine musikalische Familie hineingeborenen Sängerin schien es an nichts zu mangeln. Der renommierte britische Dokumentarfilmer Nick Broomfield lässt in „Whitney: Can I Be Me“ Houstons Karriere Revue passieren und nimmt dabei auch den privaten Bereich, 2005 in eher unappetitlicher Manier in der Reality-Soap „Being Bobby Brown“ enthüllt, in den Blick. Broomfield konnte auf bislang unveröffentlichtes Material zugreifen, das der österreichische Filmemacher Rudi Dolezal zu Lebzeiten Houstons für eine damals geplante, aber unvollendete Dokumentation aufgenommen hatte.

Dolezal und Broomfield kommen Whitney Houston näher, als man es von sonstigen Musikerporträts kennt, die selten mehr liefern als einen Bilderbogen aus angesammeltem Archivmaterial. Das Publikum erfährt von Houstons Drogensucht, von ihrer Bisexualität, vom Wesen ihrer Beziehung zu ihrem langjährigen Ehemann Bobby Brown. „Whitney: Can I Be Me“ ist nicht Nick Broomfields erste Musikdokumentation. 2002 schon widmete er sich der Ermordung der Rap-Größen The Notorious B.I.G. und Tupac Shakur und widersprach der These, beide seien Opfer der gewaltträchtigen Konkurrenz zwischen West- und OstküstenRappern geworden. Mit „All Eyez On Me“ kommt nun ein Spielfilm über das Leben des 1996 erschossenen Tupac Shakur in die Kinos. Shakurs Eltern gehörten der politischen Organisation der Black Panthers an, Tupac wurde nach einem südamerikanischen Revolutionär benannt. Nach unsteten Jahren und dem zeitweiligen Abrutschen in die Kriminalität gelang ihm der Aufstieg in die erste Liga des Rap. Er war gerade 25 Jahre alt, als er in Las Vegas von mehreren Kugeln getroffen wurde und einige Tage später seinen Verletzungen erlag. HARALD KELLER Born to Be Blue. USA 2015. R: Robert Budreau. D: Ethan Hawke, Carmen Ejogo, Stephen McHattie u. a. P ab 8.6., Cinema Arthouse Whitney: Can I Be Me. USA/GB 2017. R: Nick Broomfield, Rudi Dolezal P ab 8.6. All Eyez On Me. USA 2017. R: Benny Boom. D: Demetrius Shipp Jr., Danai Gurira, Kat Graham u. a. P ab 15.6.


Churchill ANGSTHASE Anfang Juni 1944 steht die Welt an einem Scheideweg. Rund eine Million alliierte Soldaten warten in Großbritannien auf ihren Einsatzbefehl zur Landung in der Normandie, um Europa vom Nazi-Terror zu befreien. Aber Kriegs- und Premierminister Winston Churchill gibt sich zögerlich. Knapp 30 Jahre zuvor hatte er als Erster Lord der Admiralität die verhängnisvolle Schlacht von Gallipoli mitzuverantworten. Nun fürchtet er, dass sich Geschichte wiederholen könne. Doch die Zeit drängt! Regisseur Jonathan Teplitzky („Burning Man“) konzentriert sich in seinem Film „Churchill“ auf die letzten 24 Stunden vor der Landung in der Normandie. Dabei inszeniert er seine bislang „nicht erzählte Geschichte“ aus der Perspektive des britischen Premierministers als Thriller. Faszinierend: Brian Cox in der Rolle des zaudernden, übervorsichtigen, ja, sogar ängstlichen Churchill. FJ GB 2017. R: Jonathan Teplitzky. D: Brian Cox, Miranda Richardson u. a. P ab 25.5., Cinema Arthouse, CineStar

Baywatch KÖRPERFREUNDE Von 1989 bis 2001 galt „Baywatch – Die Rettungsschwimmer von Malibu“ als ziemlich peinlichste, heimlichste Fernsehserie junger Menschen. Niemand hat sie gesehen, alle konnten mitreden. Besonders Pamela Anderson, obwohl erst 1992 dazugestoßen, entwickelte sich schnell zur sexy Ikone unter den männlichen wie weiblichen Strandschönheiten um Hauptdarsteller David Hasselhoff. Was früher peinlich war, ist heute natürlich Kult. Und so setzt Regisseur Seth Gordon („Voll abgezockt“) seine Kinoversion au-

genzwinkernd als actiongeladene Komödie um. Nun zieht Muskelprotz Dwayne Johnson zahlreiche sexy Damen und Herren an, von denen besonders „Miss World 2000“ Priyanka Chopra ins männliche Auge sticht. Wie bereits in ihrer erfolgreichen TV-Serie „Quantico“, gerät sie unter bösen Verdacht! Hasselhoff und Anderson begnügen sich mit kurzen CameoFJ Auftritten. USA 2017. R: Seth Gordon. D: Dwayne Johnson, Zac Efron u. a. P ab 1.6., Cinema Arthouse, CineStar, Filmpassage


kino der platzanweiser

Song To Song

Feministisch: „Wonder Woman“ mit Diana Prince „Es gibt eine Zeit im Leben, so mit sechs Jahren, da möchte man ein romantisiertes Bild der Welt. Danach ertragen wir auch kompliziertere Verhältnisse.“Julianne Moore Finsterlinge jeglichen Kalibers sollten sich hüten – jetzt gibt‘s was mit dem glühenden Lasso. Die Wunderwaffe gehört zum Arsenal von Wonder Woman, die endlich erstmals als Hauptfigur eines Abenteuerfilms über die Leinwände kobolzen darf.

Strapaziös: „Mädelstrip“ mit Amy Schumer Seit 1941 macht sich Wonder Woman als aus dem Arkadien der griechischen Götter auf die kriegerische Erde herabgestiegene Amazone um die Menschheit verdient. Ihre Erfinder, der Psychologe William Moulton Marsdon und seine Frau Elizabeth, beide ihrer Zeit voraus, pfefferten Wonder Womans Comic-Abenteuer mit einer guten Portion Feminismus. Über die Jahre erfuhr Wonder Woman diverse Neuinterpretationen. Optisch prägend war die Darstellung durch Lynda Carter in der 70er-TV-Serie „Wonder Woman“. Sam Raimis Fernsehheldin Xena aus der gleichnamigen Serie war erkennbar von Wonder Woman inspiriert. Die Kinoadaption verfrachtet Wonder Woman (ab 15.6., Filmpassage) alias Diana Prince nach Großbritannien, wo sie sich in den Ersten Weltkrieg einmischt und General Ludendorff die Stirn bietet. Getreu den Ursprüngen der Vorlage hat der Kinofilm einen feministischen Sub-

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text. Und, immer noch die Ausnahme bei Filmen dieser Größenordnung, mit Patty Jenkins auch einen weiblichen Regisseur. Noch eine Alliteration: In Maria Mafiosi (ab 15.6.) bekommt Hauptdarstellerin Lisa Potthoff zwar keine Superkräfte zugemessen, hat aber auch ganz schön zu kämpfen. Maria ist Polizistin, vom Sohn eines stadtbekannten Mafioso schwanger und muss das nun ihrem Vater beibiegen – dem örtlichen Polizeichef. Heikel genug, aber dann geschieht obendrein ein Mord. Von komplizierten Familienverhältnissen lebt auch Mädelstrip (ab 15.6., CineStar, Filmpassage). Amy Schumer ist eine der frechsten Komikerinnen der USA, sie spielt Emily, die statt mit dem abtrünnigen Freund mit ihrer Mutter (Goldie Hawn) auf Abenteuertrip nach Ecuador geht. Prompt Ein Vater sich: „Homefront“ werden diewehrt strapaziösen Blondinen ent-

Engagiert: „Free Speech“ mit Jude Law führt. Für die Kidnapper, anders als für die Zuschauer, wahrlich kein Vergnügen ... In freien Gesellschaften ist es eine rein künstlerische Entscheidung, Denkanstöße unterhaltsam zu verpacken. In totalitären Staaten wie Weißrussland sind die Akteure zu konspirativen Strategien gezwungen. Das zeigt die Dokumentation Free Speech (ab 1.6.) des jungen Filmemachers Tarquin Ramsay, der schon als 15-Jähriger begann, Prominente wie Jude Law, Julian Assange, Jacob Appelbaum, Journalisten und Aktivisten zum Thema zu interviewen. Ramsay, inzwischen 21, und sein deutscher Koautor Jörg Altekruse erinnern daran, dass Redefreiheit keineswegs selbstverständlich ist und deshalb ständig verHARALD KELLER teidigt werden muss.

POPSTARS Ein Film über Musik, der nicht wirklich von Musik handelt. An Regisseur Terrence Malick scheiden sich seit Jahren die Geister. Einige erachten seine Filme wie „The Tree of Life“ als große Filmkunst, andere halten sie für esoterischen Kitsch. Rooney Mara spielt eine Frau, die zwei Männer liebt, den Musiker BV (Ryan Gosling) und einen Produzenten, gespielt von Michael Fassbender. Natalie Portman verkörpert eine Kellnerin, die eine Affäre mit dem Produzenten hat. Amanda (Cate Blanchett) beginnt nebenbei eine Liebesgeschichte mit BV. Dies alles ist in der Musikszene von Austin, Texas, angesiedelt. Die Musikwelt wird als hohles, an der Oberfläche glitzerndes Universum dargestellt, in dem Menschen um Karriere, Ruhm und Geld buhlen. Doch insgeheim brauchen sie Zuneigung und Liebe und gehen trotz allen Trubels an ihrer Einsamkeit zu Grunde. Ein Liebesdrama gepaart mit Stars wie Iggy LIRIKA REXHA Pop und Patti Smith. USA 2017. R: Terrence Malick. G: Rooney Mara, Ryan Gosling u. a. P ab 25.5., Cinema Arthouse, CineStar

Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie ALPTRÄUMER Da glaubt man einen unerfreulichen Tag überstanden, schläft eine Nacht drüber, wacht auf – und derselbe Mist beginnt von neuem. Mit diesem Plot wurde die Komödie „… und täglich grüßt das Murmeltier“ vor 24 Jahren zum Kinohit. Die US-Jugendbuchautorin Lauren Oliver alias Laura Suzanne Schechter nahm das Muster als Basis für eine Geschichte über eine Clique egozentrischer Schülerinnen, die allesamt bei einem Autounfall ums Leben kommen. Samantha (Zoey Deutch) aber wacht am nächsten Morgen auf. Sie durchlebt nochmals die Stunden vor dem Unglück, einmal, dann wieder und wieder. Sie ändert ihr Verhalten, versucht den Unfall zu verhindern. Ry Russo-Young hat den Stoff adaptiert und erkundet Unordnung und frühes Leid in den Milieus der MillennialH. K. Generation. USA 2017. R: Ry Russo-Young. D: Zoey Deutch, Halston Sage, Jennifer Beals u. a. P ab 1.6., Cinema Arthouse, CineStar

Der wunderbare Garten der Bella Brown

In Zeiten des abnehmenden Lichts

BLUMENKINDER Die junge Bibliothekarin Bella Brown (Jessica Brown-Findlay) ist ein Sonderling: Vor allem die Launen der Natur sind für die sensible und introvertierte Ordnungsliebhaberin ein Graus. Als sie von ihrem Vermieter einen Monat Zeit auferlegt bekommt, um ihren verwilderten Garten auf Vordermann zu bringen, ehe die Kündigung droht, scheint sie sich in einer persönlichen Krise zu befinden. Ausgerechnet ihr griesgrämiger Nachbar Alfie (Tom Wilkinson) greift Bella unter die Arme: Als bekennender Pflanzenfreund unterstützt er sie nicht nur bei der Gartenarbeit, sondern wird auch zu einer wichtigen Bezugsperson, die der außergewöhnlichen Frau dabei hilft, sich ihren alltäglichen Ängsten zu stellen. Simon Abouds Zweitlingswerk erzählt die Geschichte einer besonderen Freundschaft und lebt von seiner skurrilen, aber dennoch liebenswerten Protagonistin. L. BERLIN USA/GB 2017. R: Simon Aboud. D: Jessica Brown-Findlay, Andrew Scott, Tom Wilkinson u.a. P ab 15.6., Cinema Arthouse

GRENZGÄNGER DDR im Frühherbst 1989: Wenn ein Held der Arbeiterklasse seinen 90. Geburtstag feiert, sind neben der Familie und Freunden auch Funktionäre und Repräsentanten des Arbeiter- und Bauernstaats eingeladen. Sie alle halten Reden auf den alten Wilhelm (Bruno Ganz) und zelebrieren die DDR als sei sie noch nicht verloren. Noch ahnt niemand, dass Enkel Sascha (Alexander Fehling) einen guten Grund hat, die Feier zu verpassen: Er hat sich vor wenigen Tagen in den Westen abgesetzt, weil er sich nicht länger an einer Utopie festhalten will. Nachdem sich diese Nachricht auf der Feier rumgesprochen hat, kippt die Stimmung rapide und die Familie ahnt, dass die Unruhen im Land auch persönliche Konsequenzen für sie haben werden. Matti Geschonneck zeigt in der Verfilmung von Eugen Ruges Roman die (Irr-)Wege des 20. Jh. exemplarisch an einer Großfamilie auf. L. BERLIN D 2017. R: Matti Geschonneck. D: Bruno Ganz, Hildegard Schmahl, Sylvester Groth u. a. P ab 1.6., Cinema Arthouse


ist, wenn man sich kennt Die Mumie

The Dinner

LEICHENJĂ„GER Angesichts Disney’s erfolgreichem Marvel-Universum sahen sich die Universal-Studios in Zugzwang. 2014 starteten sie mit „Dracula Untold“ ihr eigenes „Shared Universe“, also eine Fantasywelt, in der unterschiedliche Figuren Abenteuer erleben und sich dabei gelegentlich Ăźber den Weg laufen. Mit „Die Mumie“ verfilmen die Studios ihren eigenen Klassiker nach 1999 mit Brendan Fraser jetzt schon zum zweiten Mal neu. Damit es auch treuen Fans nicht langweilig wird, sind Mumie (Sofia Boutella) und Wissenschaftler (Jenny Halsey) diesmal weiblich, Tom Cruise mimt den feschen Abenteurer Nick Morton, der seine hĂźbsche Kollegin und die Welt rettet. Wer auf Action steht, darf sich schon auf die nächsten geplanten Filme der Reihe freuen. Mit Johnny Depp als „Der unsichtbare Mann“ und Javier Bardem in (oder als?) NB „Frankensteins Monster“. USA 2017. R: Alex Kurtzman. D: Tom Cruise, Sofia Boutella, Annabelle Wallis u. a. P ab 8.6., Cinema Arthouse, CineStar, Filmpassage

TISCHNACHBARN Die Szenerie klingt nach Roman Polanskis Film „Der Gott des Gemetzels“: Zwei Ehepaare treffen sich, um Ăźber Probleme mit ihrem jugendlichen Nachwuchs zu sprechen, und dabei kommt so einiges mehr ans Tageslicht als nur die Untaten der jungen Leute. Hier ist es Politiker Stan (Richard Gere), Anwärter auf das Präsidentenamt, der seinen Bruder (Steve Coogan) samt Frau (Laura Linney) zum Dinner in ein nobles Restaurant bittet. Der zĂśgert, wird von seiner Gattin aber zu dem Treffen Ăźberredet. Schnell wird klar, dass sich der Abend nicht um edle KĂźche drehen wird, denn Stan fordert, dass „endlich mal die ganze Wahrheit auf den Tisch kommt“. Und genauso unangenehm wird es auch ... Es geht um Nachwuchs, Geisteskrankheit, ein Verbrechen, ein Handy-Video, Schweigegeld‌ Die Story basiert auf dem Roman „Angerichtet“des niederländischen BestsellerNB autors Herman Koch. USA 2017. R: Oren Moverman. D: Richard Gere, Laura Linney, Steve Coogan, Rebecca Hall u.a. P ab 8.6., Cinema Arthouse

VGH Vertretung Andree de Weerd e. K. Lieneschweg 83 49076 OsnabrĂźck Tel. 0541 46366 Fax 0541 434333 www.vgh.de/andree.de_weerd deweerd@vgh.de

Plan B – ScheiĂ&#x; auf Plan A

Das Belko Experiment

AKROBATENTRIO Die Hauptdarsteller dieser ActionkomĂśdie hat man oft gesehen. Aber nie wahrgenommen. Sie springen ein, wenn es fĂźr hochbezahlte Stars zu gefährlich wird. In Filmen wie „Die Tribute von Panem“, „James Bond 007 – Skyfall“, „Star Trek“. Nicht die schlechtesten Referenzen. Jetzt treten sie selbst nach vorn, spielen zunächst einmal sich selbst – drei Stuntmen voller Hoffnung auf eine echte Schauspielrolle. Die Chance kommt, doch das Trio gerät an die falsche Adresse und muss sich plĂśtzlich gegen die Ăźbelsten Gangster Berlins behaupten – Geiselnahme, tĂśdliche Mission, Verfolgungsjagd. Kein ernsthafter Thriller, sondern eine handwerklich beeindruckende, augenzwinkernde Hommage an das Action-Kino der 80er, das noch keine Computertricks kannte, wohl aber tollkĂźhne Artistik, die das damalige Publikum ähnlich begeisterte wie manche Akrobatennummern im Zirkus. H. K. D 2016. R: Ufuk Genc, Michael Popescu. D: Can Aydin, Cha-Lee Yoon, Phong Giang, Gedeon Burkhard u. a. P ab 8.6., CineStar, Filmpassage

BĂœROFEINDE Achtzig Angestellte unterhält die Firma Belko Industries in ihrer abgelegenen Filiale in BogotĂĄ. Um EntfĂźhrungen vorzubeugen, wird jedem Mitarbeiter ein Sender implantiert. Doch der nĂźtzt Mike (John Gallagher Jr.) und seinen Kollegen herzlich wenig, als das Gebäude komplett von der AuĂ&#x;enwelt abgeriegelt wird und eine unsichtbare Stimme bĂśse Forderungen stellt. DreiĂ&#x;ig Kollegen sollen die Angestellten tĂśten, sonst werden sechzig von ihnen durch die Erpresser hingerichtet. Schon bald trennt sich die Belegschaft in zwei feindliche Lager. Erneut gelingt es der Produktionsschmiede Blumhouse („The Purge“), mit relativ geringem Aufwand einen erstklassigen Horror-Thriller auf die Beine zu stellen. Drehbuchautor James Gunn („Guardians of the Galaxy“), damals noch ziemlich unbekannt, reichte die Vorlage fĂźr „Das Belko Experiment“ bereits vor acht Jahren ein. FJ USA 2017. R: Greg McLean. D: John Gallagher Jr., Tony Goldwyn u. a. P ab 15.6., Cinema Arthouse, CineStar

„Ich bin zum AnfĂźhrer geboren. Sterben soll ich als Delikatesse.“ Hilf dem Gorilla mit deiner Spende: wwf.de/wilderei

"!            !     WWF-Spendenkonto: IBAN DE06 5502 0500 0222 2222 22.

STADTBLATT 6.2017 39


media Als ich aufwachte, war so sehr Montag, dass es wehtat

Buch des Monats Patience Daniel Clowes HELDENTAT Es fängt an wie eine gängige Slacker-Geschichte. Patience ist schwanger, Jack hat keinen Job. Er weiß nicht viel über ihre Vergangenheit, und wie sich herausstellen wird, ist das ein Fehler. Denn sie wird ermordet, und er kann den Täter nur durch eine Zeitreise aufspüren und eventuell aufhalten. Glücklicherweise wurde gerade das passende Maschinchen erfunden, ist nur leider nicht genau zu dosieren. Als grauhaariger, wenn auch Superhelden-mäßig trainierter Mann stolpert Jack durch die Zeiten und richtet zunächst allerlei Unheil an. Eine sehr vielschichtige Graphic Novel, wagemutig konstruiert wie ein früher Hitchcock Film. Was da auf einer Seite an Ideen verbraten wird! Thematisch ungeheuer vielseitig, spricht zum Beispiel Paare in der Familiengründungsphase an oder auch ältere Semester, die mit Befremden ihre ehemaligen Wirkungsstätten wieder betreten dürfen. Daniel Clowes kennt die Comic-Geschichte, auch das unterscheidet ihn von anderen. Ein Meisterwerk, ich hab’s gleich GEORGE WEBBER dreimal gelesen. Reprodukt, 29 EUR

Mikko Rimminen MONTAGSPHOBIE Für die Halbbrüder Petteri und Lefa ist Montag der schlimmste aller Tage. Nach dem durchzechten Wochenende geht es mit Kokstütchen in der Jackentasche zum Job als Umzugshelfer. Dass der Kater sich gegen das Schleppen schwerer Schränke und Anrichten wehrt, ist dabei nur eines von Petteris und Lefas Problemen. Ziellos torkeln sie durch ihren Arbeitsalltag. Ihre herrische Mutter bringt es auf den Punkt: „Ihr seid gute Jungs, bloß hätte man euch beide Horst nennen sollen.“ Der altersschwache Ford Transit dient eigentlich der Erledigung ihrer planlosen Geschäfte. Ganz aus Versehen entführen sie mit dem klapprigen Wagen eine Gruppe geistig Behinderter. Dass Schmackes-Petteri sich dabei in die hübsche Suvi verliebt, passiert eher trotz als wegen des Drogenkonsums. Auf der Flucht schlingert der Leser mit den Halbbrüdern von der Innenstadt Helsinkis bis ans Meer, verbrennt sich mindestens einmal am Saunaofen und bemerkt: Die Morgenphobie ließe sich abstellen. Mit Suvi und einem Plan fürs weitere Leben. ADA DORIAN dtv, 15,90 EUR

Seitensprung Lena Gorelik „Mehr Schwarz als Lila“. Dies ist nach „Tschick“ der wohl schönste Coming of Age-Roman der letzten Jahre. Die 17-jährige Alex ist verliebt in Paul und küsst ihn ausgerechnet auf einer Klassenfahrt nach Polen, in Auschwitz. Rowohlt Berlin, 19,95 EUR Alex Soojung-Kim Pang „Pause“. Der Experte für die Schnittstelle Mensch-Technologie arbeitet im Silicon Valley und hat sich einem Thema angenommen, das die Wissenschaft immer stärker beschäftigt: Ruhe. Wie können wir uns erholen angesichts der schneller werdenden Welt? Arkana, 20 EUR Flumeri & Giacometti „Der Duft von Liebe und Limonen“. Die Urlaubszeit beginnt, da wünscht man sich einen schönen Schmöker. Melanie soll auf Capri die Biografie von Star-Koch Fabrizio Greco schreiben. Dabei verliebt sie sich nicht nur in die Insel … Toll: Die Rezepte sind im Anhang. Rütten & Loening, 14,99 EUR MARIO SCHWEGMANN

Zocken mit Jesus Ralf Sotscheck GLOSSEN Der Irlandund Groß-BritannienKorrespondent der taz, Ralf Sotscheck, hat mal wieder seine Irland-Glossen zu einem Buch binden lassen. Mit freundlichem Spott nimmt sich Sotscheck der Macken der Iren (und der Briten) an. Einbrecher, die von Gurken überführt werden, britische Süßigkeiten, bizarre Reliquien-Verehrung, eigenwillige Handwerker, Amerikaner auf Irland-Urlaub und vieles mehr. Gelegentlich kann er aber auch gallig bis böse werden, wenn es um betrügerische Unternehmer, verlogene Priester oder korrupte Politiker geht. Ein des Steuerbetruges angeklagter Politiker sagte, wenn er Steuern hinterziehen wollte, hätte er ein Konto in einer Steueroase – wie sich rausstellte, hatte er sogar vier Konten in Steueroasen. Der Ärger über solche Menschen wird von Sotschecks süffisanten Formulierungen in humoristische Gefilde umgeleitet. Mit Humor lässt sich die Welt einfach besser ertragen. Wer schon mal eines von Sotschecks Büchern gelesen und für gut befunden hat, kann auch hier wieder bedenkenlos zugreifen. RALF GOTTHARDT

Edition Tiamat, 14 EUR 40 STADTBLATT 6.2017

Reise mit zwei Koffern Auguste MosesNussbaum SPECIAL INTEREST Dieses Buch beginnt mit dem kürzesten Klappentext ever: Vier Zeilen, sehr nüchtern. Aber wozu auch viele Worte: Dieses Buch kauft ohnehin nur, wer von vornherein weiß, dass es es haben will. Es geht um die Lebenserinnerungen der Autorin – Verfolgung während der NS-Zeit, Emigration nach Israel, Rückführung vieler Bilder ihres Cousins Felix Nussbaum nach Osnabrück. Wir lesen Beklemmendes über Krieg und Flucht, Razzien und falsche Identitäten. Am besten, am eindringlichsten, ist dieses Buch, wenn es, sehr persönlich, Geschichten des Alltags erzählt. Und das tut es, gottlob, sehr umfänglich. Am schwächsten ist es, wenn es Geschichte referiert. Beispiel: D-Day, Normandie. Kann man da sagen: „amerikanische Truppen marschierten im Westen Europas ein“? Nein: Denn was ist mit Briten, Polen, Kanadiern ... Auch, dass das Nussbaum-Haus als Gebäude „mit der Kunsthalle verbunden“ ist – naja. Da war wohl eher das Kulturgeschichtliche Museum gemeint ... HARFF-PETER SCHÖNHERR

Wallstein, 19,90 EUR Lesung: 10.6., Schloss, Aula

Der Block Jérôme Leroy ZWIESPÄLTIG Es ist nicht einfach in diesen Zeiten einen Roman über politische Realitäten zu schreiben. Zu bizarr und zu absurd generieren sich die Akteure auf der politischen Bühne. Der französische Autor Jérôme Leroy hat sich dennoch an eine fiktionale Geschichte des Front National gewagt. Mittels zweier veritabler Kackbratzen beschreibt er den Aufstieg der rechtsextremen Partei. Der eine ist ein belesener, intellektueller Psychopath aus der Oberschicht; der andere ein zu Kadavergehorsam erzogener, schwuler Psychopath aus der Unterschicht. Da sich die faschistische Partei, der beide angehören, zu einer bürgerlichen Partei mausert, muss der Proll getötet werden. Beide Protagonisten blicken auf die vergangenen vierzig Jahre und den Aufstieg des „Blocks“ zurück. Es ist ein harter Stoff, den Leroy anbietet. Er möchte Denkweisen der extremen Rechten aufzeigen. Seine Geschichte ist zwiespältig, da sie schwer zu glauben ist. Aber ein Blick in die Realität genügt, um zu sehen, dass sie wahr ist. Erster Satz: „Letztlich bist du also wegen der Möse einer Frau Faschist geworden.“ BOBBY FISCHER Nautilus, 19,90 EUR

Die Schatten des Morgenlandes Carsten Stromer SCHWER ERTRÄGLICH Wie lange schon dauert der Bürgerkrieg in Syrien? Die Antwort ist einfach: Viel zu lange. Der freie Journalist Carsten Stromer hat das Land und seine Kriegsherde etliche Male besucht und ein Buch darüber geschrieben. Darin schildert er das Leid der Zivilbevölkerung, die mit täglichem Terror lebt. Und er stellt die Menschen vor, die trotz täglichen Bombardements in Syrien bleiben und nicht fliehen, sei es, um für die Revolution zu kämpfen oder als Arzt oder Weißhelm das Leid der Bevölkerung zu lindern. Carsten Stromers Schilderungen sind schwer zu ertragen. Vor allem die stetig auftauchende Frage der Syrer, warum der Westen nicht hilft und ob die Menschen im Westen den Krieg vergessen haben, trifft ins Herz. Seinen Mut, immer wieder ins Kriegsgebiet zu fahren, hat Carsten Stromer mit einem schweren Trauma bezahlen müssen. Um so wichtiger ist dieses Buch, das dokumentiert, wie es in der Hölle Syrien aussieht und hilft, diesen absurden Krieg besser zu verstehen. BOBBY FISCHER

Bastei-Lübbe, 16 EUR

Der Lärm der Zeit Julian Barnes DREIKLANG DER WODKAGLÄSER Wenn die Macht die Sowjetunion ist, personifiziert in Stalin, ist es ein Problem für den Komponisten, wenn ein Opernakt durchfällt. So geschah es Dimitri Schostakowitsch, der eigentlich der Lieblingskomponist der Partei war, russischer Beethoven in spe, aber mit seiner modernen Musiksprache irgendwann aneckte. In Folge erschienen Rezensionen, die Todesurteilen glichen. Schostakowitsch überlebte, zum Teil weil Stalin ihn trotzdem schätzte – zumindest rief er ihn einmal an – zum Teil aber auch, weil er Selbstkritik übte und die erwünschten staatstragenden Sätze komponierte, sich seine Zweifel für private Rituale und kleinere Formen wie etwa die späten Streichquartette aufhob. Der Roman beginnt mit der Situation, dass der Protagonist seine nächtliche Verhaftung befürchtet. Um seine Familie zu schützen, wartet er am Aufzug. Aus dieser beklemmenden Situation heraus wird die Geschichte aufgeblättert. Inhaltlich eine doch eher schlichte Nacherzählung des Bekannten. Aber elegant formuliert, wie immer beim großen Julian Barnes. GW Kiepenheuer & Witsch, 20 EUR


hörbar

STADTBLATT osnabrück

PRÄSENTIERT Stephan Orth: Couchsurfing in Russland. Der ehemalige Spiegel-Journalist Stephan Orth schreibt Reiseberichte. Aber keine Touristeninformation. Er beobachtet und schreibt darüber. Wie Goethe in Italien. Nur in witziger. Dabei mit dem Blick fürs Politische. Ohne selbst allzu politisch zu werden. Wie hier während einer Reise durch Russland. Nicht nur für echte Putin-Versteher. Hörverlag, 1 mp3-CD, ca. 14 EUR

Hendrik Groen: Tanztee – Das neue geheime Tagebuch des Hendrik Groen, 85 Jahre. Faszinierende Einblicke in eine unbekannte Welt voller Eierlikör, Bingoabende und eben Tanztee. Groen mag vielleicht mehr Zeit bei Ärzten verbringen als ihm lieb ist, aber für den Bewohner eines Amsterdamer Seniorenzentrums fängt die Party gerade erst an. Spaßig. Osterwold Audio, 8 CDs, ca. 20 EUR

Sebastian Fitzek: AchtNacht. Fitzek schreibt normalerweise Psychothriller. Doch hier wandelt er auf den Spuren vom „Todesspiel“: In der Nacht vom 8.8. wird ein Los gezogen, das bestimmt, wer in dieser Nacht vogelfrei ist. Wer den Auserwählten tötet, bekommt 10 Mio Euro. Ein Volk begibt sich in einen Rausch. Dumm nur, wenn man der eine Auserwählte ist. Lübbe Audio, 6 CDs, ca. 10 EUR

HEATHER NOVA

Heißer US-Punkpop

Spielt ihr Meisterwerk „Oyster“

22.6. Kleine Freiheit

24.10. Lagerhalle

ANTHRAX Heavy Metal-Götter

LEONIDEN Cooler Indie-Pop

27.6. Hyde Park

26.10. Haus der Jugend

BRITISH LION

VON WEIDEN

Mit Maiden-Bassist Steve Harris

Polka-Indiefolk Orchester

12.8. Bastard Club

9.11. Kleine Freiheit

CHRISTIAN LUKAS

sehbar Geschichten aus der Gruft: Ritter der Dämonen. 1994 entstanden, war der Film viele Jahre indiziert. Nun ist er frei. Ein Finsterling namens Collector sucht die sieben Schlüssel zur Hölle. Sechs befinden sich bereits in seinem Besitz. Der Besitzer des siebten Schlüssels aber weiß um seine Bedeutung. Netter Horror mit guten Darstellern. Koch Media, ca. 18 EUR als BD Battle Royal. Beschlagnahmt, gekürzt, indiziert: Nun in der Kinoversion und Extended Cut wieder erhältlich. In einem Japan der Zukunft zelebriert eine faschistische Regierung ihre Allmacht, indem einmal im Jahr eine Schulklasse zu einem Wettkampf antreten muss. Die Regeln sind einfach: Am Ende darf nur ein Jugendlicher noch leben. Capelight, ca. 20 EUR Justice League Dark. Harmlose Durchschnittsbürger begehen schlimme Verbrechen. Batman ist sich sicher: Da ist Magie im Spiel. Und da kann nur John Constantine helfen. Der britische Superheld ist allerdings ein fürchterlich arro-

FOUR YEAR STRONG

ganter Selbstdarsteller. Nach dem miesen „Suicide Squad“ zeigt nun ein Zeichentrickfilm, dass es auch anders geht. Nämlich mit Charakteren, Witz, Spannung. Warner HV, ca. 10 EUR als BD The Missing. Ein kleiner englischer Junge verschwindet in einem nordfranzösischen Städtchen. Die Ehe der Eltern zerbricht, Jahre ziehen ins Land. Geschunden von Schuldgefühlen kehrt der Vater zurück. Der Ermittler von damals, inzwischen pensioniert, war immer der Ansicht, dass mehr hinter dem Fall steckt als ein „normales“ Verbrechen. Und hilft. Edel, ca. 10 EUR Das Grauen scheicht durch Tokio. Ein Kleinkrimineller verschwindet in den Straßen Tokios. Zurück bleibt nur seine Kleidung. Die Besatzung eines Fischkutters berichtet von einem Geisterschiff. Und beides steht in einem Zusammenhang. Auch die Japaner haben in den 50-ern B-Horrorfilme gedreht, dieser lief in den USA auch in Double-Features mit US-Produktionen. Daher gibt es u.a. auch die US-Version auf Rundling. Anolis, CHRISTIAN LUKAS ca. 30 EUR

OLAF SCHUBERT Lyrik, Lieder und Pullunder

ANNA DEPENBUSCH

27.9. OsnabrückHalle

10.11. OsnabrückHalle

Pop und Chansons

EGOTRONIC

JOHANNES OERDING

Elektro-Rock

Songs mit Herz

6.10. Kleine Freiheit

14.11. OsnabrückHalle

MONTREAL

GOLDROGER

Poppunk mit Witz

Neuer Rap-Hipster

7.10. Kleine Freiheit

16.11. Kleine Freiheit

MAX PROSA

PHILIP SIMON

Mit neuem Album

Anarchophobie

12.10. Kleine Freiheit

22.11. Lagerhalle

KATRIN BAUERFEIND

TORSTEN STRÄTER

Liest aus „Rezepte ... “

Pointen im Minutentakt

18.10. Lingen, Centralkino

24.11. OsnabrückHalle

spielbar Wie surreal! Wer das kunstvolle, fesselnde Indie-Game What Remains of Edith Finch (Giant Sparrow, Sony, PC und PS4, ca. 20 EUR) verpasst, eigentlich ein interaktiver Film, lässt sich eine melancholische, geheimnisdüstere, traurigschöne, beklemmende Familiengeschichte entgehen – ein dicht erzähltes Adventure um Echos des Einst. Wir erkunden ein seltsames, seit langem verlassenes Anwesen: Edith, 17, einzige Überlebende der Familie, kehrt in ihr Elternhaus zurück, und der Tod ist allgegenwärtig. Skurrile, halb träumerische Erinnerungen, jähe Gestaltwechsel. Aber Vorsicht: Niemand, der sich dieser symbolistischen Nachdenklichkeit stellt, tut es ohne Tränen. HARFF-PETER SCHÖNHERR

FORTSETZUNG FOLGT

Alle Präsentationen auf www.stadtblatt-osnabrueck.de STADTBLATT 6.2017 41


media cd des Monats Alt-J

Erasure World Be Gone POP Im vergangenen Jahr feierte das Pop-Duo sein 30-jähriges Jubiläum. Mit „World Be Gone“ erscheint nun das 17. Album von Andy Bell und Vince Clarke. Und gleich der Opener „Love You To The Sky“ erinnert daran, was Erasure so besonders macht: purer Pop mit himmelstürmenden Refrains. „Oh What A World“ zeigt die nachdenkliche Seite der Engländer. Doch insgesamt bricht „World Be Gone“ eine Lanze für den Optimismus. Im Juli geht es mit Robbie Williams auf DeutschlandTour. Mute CHROM

Johannes Oerding Kreise SONGWRITER So viele deutschsprachige Songwriter zurzeit da draußen, da winkt man gerne mal ab. Nicht so bei Johannes Oerding. In seiner Stimme und in seinen Textes ist etwas Deepes, da kennt jemand das Leben und den ganzen Shitkram drumherum. „Love Me Tinder“ ist so ein Track, über das Dating-Verhalten im Zeitalter sozialer Medien. Oder „Weiße Tauben“: ein melancholisches Update des 80er-JahreFriedensbewegungshits von Hans Hartz – die Welt hat auch 30 Jahre später nichts kapiert. Sony Music MARS

Bonnie Prince Billy The Best Troubadour COUNTRY Nachdem der umtriebige Will Oldham zuletzt viel Arbeit in das Kuratieren seines eigenen Werks gesteckt hat, erweist er auf „The Best Troubadour“ seinem Vorbild Merle Haggard Reverenz. Anstatt auf Offensichtliches wie „Mama Tried“ oder „Okie From Muskogee“ setzt BPB allerdings auf die eher unbekannte 80erPhase des im letzten Jahr verstorbenen Sängers. Oldham eignet sich die Stücke behutsam an, ohne das Songwriting Haggards verschwinden zu lassen. Domino CHROM 42 STADTBLATT 6.2017

Relaxer POST-ROCK Das Trio aus Leeds zeigt auch mit dem dritten Album, dass es zu den ganz großen Ausnahmebands dieser Dekade gehört. Alleine der Song „In Cold Blood“ – eine Indiepop-Hymne, dessen Rhythmus, dessen Harmonien, dessen Wendungen den Hörer in knapp drei Minuten aus der Bahn werfen. In Sachen atmosphärischer Dichte haben Joe Newmann (Gesang, Gitarre), Gus Unger-Hamilton (Keyboards, Gesang) und Thom Green (Drums, Elektronisches) noch eine Schippe drauf gelegt und ein Album für spätere Best-of-Listen erschaffen. Pias MARS

Die Toten Hosen

Lea Porcelain

Laune der Natur Spezial Edition mit Learning English Lesson 2 ROCK „Wir sind zurück auf dem Bolzplatz“, heißt es im Opener „Urknall“. Der wird Ramones-mäßig „1,2,3,4“ eingezählt und dürfte der bislang schnellste Song der Hosen sein. Hammer. So wie „Laune der Natur“ überhaupt ein großes Album geworden ist. Eng am Puls der Zeit. In der Spezial Edition (Doppel-Album) gibt es neben „Laune der Natur“ noch die stilsichere Fortsetzung der Punkcover „ Learning English Lesson 2“ als Album Nr. 2. Warner Music MARS

Hymns To The Night POST POP Lea Porcelain sind ein Beispiel für das Aufgehen der Rechnung „the best of both worlds“. Während Julien Bracht eher aus der Techno-Ecke stammt, beschäftigte sich Markus Nikolaus mit Bandprojekten. Das Debüt „Hymns To The Night“ kanalisiert nun diese beiden Bereiche in gleichsam kühlen wie seelenvoll-romantischen Post Pop. Das bislang schönste Stück von Lea Porcelain, eine Coverversion von Springsteens „Streets Of Philadelphia“ hat es leider nicht aufs Album geschafft. Rough Trade CHROM

PERFUME GENIUS „No Shape“. Der US-Amerikaner Mike Hardeas läuft hier zu großer Form auf und verarbeitet alles, was ihm in die Finger kommt: Art Pop, Queer Soul, Wave, Rhythm and Blues, Kirchenmusik … Emotionale Songs voller Dramatik und Poesie. Für Fans von Hurts und The Killers. Produziert von Blake Mills (u.a. Alabama Shakes). Matador Records OLSSON „Millions“. Der Schwede kommt mit seinem fluffigen Discopop genau im richtigen Moment um die Ecke. Das ist der Soundtrack für den Sommer, für die Party draußen am See, für die Vorfreude auf das Festival. Entspannte Beats, ein bisschen 80s, ein bisschen französischer Haus – für Fans von LCD Soundsystem und Hot Chip. Universal THE WHOLLS „The Wholls“. Es ist ein bisschen ruhig geworden um die ganzen englischen The-Bands. In dieses Hype-Vakuum drängen jetzt mit Nachdruck The Wholls aus Bedford. Die zeigen, wie sich Punkrock anno 2017 anhören kann, wenn man den Mut hat, sich vom Drei-Akkorde-Klischee zu lösen und lieber Bigbeats und Metal-Riffs einbaut. Sony Music SOUNDTRACK „Guardians Of The Galaxy Vol. 2“. Schon die erste Compilation schlug aufgrund ihres krassen Mixes ein. Jetzt gibt’s wieder 70er Popklassiker, Funk und Soul. „Surrender“ von Cheap Trick stellt sich einmal mehr als grandioser Song heraus, genauso wie Fleetwood Macs „The Chain“ und „Fox On The Run“ von Sweet. Galaktisch! Hollywood Records !!! „Shake The Shudder“. Auf ihrem siebten Album pendeln die New Yorker Dance-Punks zwischen House, Indie Rock, verlangsamtem Drum’n’Bass und viel Funk. Neben Gästen wie Lea, Molly Schnick oder Cameron Mesirow ist auch Rafael Cohens 4-jährige Tochter auf „Shake The Shudder“ vertreten. Shake it off and dance your cares away. Warp Records NIKKA COSTA „Underneath And In Between“. Ihre Stimme ist immer noch ein Genuss und passt wunderbar zu diesem swingenden Album, das sie zusammen mit einem Streichquartett aufgenommen hat. Neben neuen eigenen Songs enthält „Underneath ...“ auch Cover-Versionen, u.a. „Nothing Compares To You“ (Prince/Sinead O’Connor). Metropolis

Marteria Roswell HIPHOP Gut zwei Jahre nach seinem akuten Nierenversagen kehrt der Rapper zurück. Naheliegend, dass der Rostocker dieses Ereignis und seine Folgen verarbeitet („Tauchstation“). Doch es gibt auch einen Rückblick auf sein Leben als Teenager-Model in New York („Skyline mit zwei Türmen“) und eine Ode an seine Heimatstadt („Große Brüder“). Musikalisch geht das wieder mit The Krauts produzierte „Roswell“ (was für Rostock steht) mit großen Hooks allerdings offensiv nach vorne. Four Music CHROM

Carl Craig Versus TECHNO MEETS KLASSIK Zusammen mit Jeff Mills, der dieser Tage mit „Planets“ ein ähnlich gelagertes Album veröffentlicht, steht Carl Craig für Detroit Techno. Inspiriert von Auftritten mit dem französischen Orchester Les Siècles, dem Pianisten Francesco Tristano und der DJ-Legende Moritz von Oswald, werden auf „Versus“ acht Craig-Club-Tracks in klassische Musik überführt. Live soll das Projekt mit dem „Versus Synthesizer Ensemble“ in eine wieder neue Form gemorpht werden. InFiné CHROM

Beth Ditto Fake Sugar POP Warum Beth Ditto ein Soloalbum aufgenommen hat, wird zumindest nicht klar, wenn man sich nur den Sound von „Fake Sugar“ anschaut. Da ist kein Unterschied zu Gossip zu erkennen: Zackige Elektro-Beats wechseln sich ab mit kargen Gitarrenriffs und coolem Neo Disco. Das ist gewohnt großartig, im Grunde ist jeder Song ein Clubhit . Aus dem Rahmen fällt nur die Ballade „Love In Real Life“, mit der Beth Ditto zeigt, dass sie locker in Adele-Kreisen singen könnte, wenn sie Lust dazu hat. Sony Music MARS


werwowas Der Veranstaltungskalender mit Spitzen-Tipps für Osnabrück und Umgebung

juni 2017

Modernes Märchen

Struwwelpeter

Im Mittelpunkt dieser Junk-Oper stehen die schrägen Songs der Londoner KultBand The Tiger Lillies, die in der Lüneburger Fassung mit Shakespeare-Texten, u. a. aus „Richard III“ und „Macbeth“ verknüpft sind. Eine morbid-schrille Version des Struwwelpeters. Philip Richert und Gregor Müller, Mitglieder des Lüneburger Schauspielensembles, hauchen diesen und weiteren Figuren aus Heinrich Hoffmanns „Struwwelpeter“ neues Leben ein – ihre Vorstellungen am Theater Lüneburg sind stets ausverkauft. P 28.6. Unikeller

Musik | Events | Partys | Bühne | Kunst | Kino | Literatur | Sport | Familie


FOTO: NADINE DILLY

FOTO: UWE LEWANDOWSKI

werwowas D o n n er stag

1 KONZERTE OSNABRÜCK StudyUp-Award Klassik -

1.

COMEDY

MAREK FIS

Ein Pole auf witziger Mission oder einfach „Unter Arrest“. Der selbst ernannte Ostblocklatino und Jogginghosenmacho geht bereits auf seine dritte Solotournee und freut sich besonders auf den Besuch in Osnabrück. > HAUS DER JUGEND

2.

Klassikwettbewerb des Instituts für Musik, Institut für Musik, 20.00 Jazz!Session - Spontane Improvisationen, jazzige Standards und wechselnde Musiker, Unikeller, 21.00

THEATER

DER ROTE LÖWE

Das Drei-Personen-Stück des englischen Autoren Patrick Marber zeigt, wie ein unterklassiger Fußballverein alles auf sein großes Spielertalent Jordan setzt – und daran zerbricht. Die Produktion des Theaters Osnabrück ist eine Kooperation mit dem VfL Osnabrück. > STADION AN DER BREMER BRÜCKE

StudyUp-Award Klassik Der Wettbewerb der Hochschule Osnabrück im Bereich Klassik

Do., 1. Juni 2017 18.00 Uhr

Institut für Musik

Konzertsaal im Gartenhaus Caprivistr. 1, Osnabrück Eintritt frei

LINGEN Campus in Concert - das Newcomer-Festival - mit Toja

Semel, Maria Nicolaides, Francisco Navarro, Bluevision, Elephänt, ELUA TWO, Campus, 18.00 MELLE Jazz & Blues-Session, Schnie-

ders Hus, 20.00 MÜNSTER Wintersleep - Support: Paper

Beat Scissors, Gleis 22, 20.00 P SIEHE MUSIK

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK

3.

Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

BLUES

GROLSCH BLUES FESTIVAL

Palais, 22.00

FOTO: DOMINIK BECKMANN

Heute startet das zweitägige Blues-Festival, das wie jedes Jahr ein erstklassiges Lineup präsentiert, u.a. mit Doyle Bramhall II, Ruthie Foster, Grace Love, Eric Gales oder den aus Nashville stammenden und an die Kings of Leon erinnernden Future Thieves (Foto). > VECHTEBAD, SCHÖPPINGEN

BLUES

THE VOODOO HOODOO BLUES CLUB

Live präsentiert der Club um Strat-Spieler Funke eine abwechslungsreiche Mischung: Eher Roots-orientierte Songs wie „My Baby Is Gone“ stehen hier neben moderneren Bluesrock-Stücken oder Coverversionen von ZZ Top oder Jimi Hendrix. > LAGERHALLE

44 STADTBLATT 6.2017

4.

SONGWRITER

ALEX DIEHL

Sein „Nur ein Lied“ kennt man spätestens seit dem ESC 2016. Er tourte mit Revolverheld, Laith Al-Deen und Peter Maffay. Nun stellt er sein neues Album vor. Mit im Gepäck an diesem Abend sind Batomae (Leute von Luxuslärm) und Joseph Myers. > BASTARD CLUB

LITERATUR OSNABRÜCK Stephan Martin Meyer: Mit dem Zeppelin nach New York - Lesung, Westwerk,

09.00

Im Rahmen der 11. Buch- und Lesewoche des Westwerks liest heute der in Georgsmarienhütte geborene Autor Stephan Martin Meyer aus seinem Sachbilderbuch „Mit dem Zeppelin nach New York“. Für den 14jährigen Werner Franz geht ein Traum in Erfüllung, als er als Kabinenjunge auf der Hindenburg anheuert und nach Amerika fliegt. „Eine gelungene Kombination aus Geschichte und Fakten“, schreibt spiegel.de.

P

AUSSERDEM OSNABRÜCK Casinotag - Stündliche Verlosungen, Spielbank, 16.00-21.00 Tanz am Abgrund - Vom Ausdruckstanz zum Deutschen Tanz - Vortrag von Dr.

Patricia Stückemann und Dr. Hedwig Müller, Felix-Nussbaum-Haus, 18.00 Mit den Wildkräutern durch das Jahr - Kräuterspaziergang,

Nackte Mühle, 18.00-21.30 Wilde Sommerkräuter in grüne Smoothies, Nackte

Mühle, 18.00-21.00

FILMSTARTS R Baywatch - Komödie P SIEHE KINO R Code of Survival - Dokumentation R Gregs Tagebuch 4 - Böse Falle - Familie R In Zeiten abnehmenden Lichts - Drama P SIEHE KINO

KONZERTE OSNABRÜCK Victoria und Galina Gusachenko - Violine; „Euregio-

Musikfestival“, Steinwerk St. Katharinen, 20.00 Ghost Years - Hardcore, SubstAnZ, 20.00 Bandstand Meeting - Toni Trash, Stille Reserven, Zeitsturm, Haus der Jugend, 21.00

Blaue Stunde - Angrillen auf

Filmpassage: Sneak Preview mit Verlosung, 20.00

2

R Free Speech - Doku P SIEHE KINO

OSNABRÜCK Der rote Löwe - von Patrick Marber, Deutsch von John Birke, Bremer Brücke, 19.30 Speakers Corner - Poetry Slam, Grüner Jäger, 19.30 Musik & Theater Mosaik; „Jugendkulturtage“, Lagerhalle, 19.30 Marek Fis: Unter Arrest - Comedy, Haus der Jugend, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

OSNABRÜCK

Fr eitag

P SIEHE KINO

BÜHNE

KINO

3.

R Wenn du stirbst, zieht den ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie - Drama

der Terrasse, Arcona Living, 18.30 Nachkriegsmoderne in Deutschland - Denkmale von morgen - Bildervortrag

mit Dr. Holger Rescher und anschliessender Diskussion, Lagerhalle, 19.00 Schlacht um halbacht, Theater am Domhof, 19.30

5 SORTEN

STEAKS!

MAREDO · DRY AGED BLACK ANGUS BISON · WAGYU

BIELEFELD Beat Buffet - Jazz, Bunker Ulmenwall, 20.00 Gurr, The Cheating Hearts, New York Wannabees,

Forum, 20.00 BRAMSCHE Zweiwandfrei, Rebano, 20.30

HAGEN Future Thieves - Indierock,

Stock, 20.30

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Sommerfest-Warm Up Acoustic meets Electro -

mit Morgan Finlay und Patrick Schweeder (live), Unikeller, 20.00 Motown Party - mit Funk & Soul & Pop & Rock & Hits der 80er/90er Jahre, BlueNote, 21.30 Tequila-Party, Alando Palais, 22.00 Electric Friday - Elektronische Musik 1975 bis 2017, Hyde Park, 22.00 Clubnacht - Trap, HipHop, House, Sonnendeck, 22.00 Latin vs Black, Nize Club, 23.00 Keine Knete, trotzdem Fete, Dr. Vogel, 23.59

BÜHNE OSNABRÜCK Der rote Löwe - von Patrick Marber, Deutsch von John Birke, Bremer Brücke, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP Sweat of the Sun - Musiktheater von David Fennessy, Uraufführung, Theater am Domhof, 19.30 Puppetry Slam - Puppentheater mal anders, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE EVENTS Bauer sucht Frau oder George Dandin - Lustspiel nach

Molière, Probebühne, 20.00

KUNST OSNABRÜCK documenta 1 - 14 - Ein Überblick und Ausblick von Referentin Anke Steinhauer, Atelier Trieb, 19.30

AUSSERDEM Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

OSNABRÜCK ADFC-Radtour: Pedelec-Tour

-40km, ADFC Infoladen, 10.00


ADFC-Radtour: Sportliche Feierabendtour - 40km, ADFC

CLUBS&PARTY

Infoladen, 17.00

OSNABRÜCK

Yoga-Sommer auf dem Gertrudenberg - bei gutem Wet-

Sommerfest „40 Jahre Unikeller“ - mit den Livebands

ter; „Ganz Mensch sein“, Bürgerpark, 17.30-19.00

Sexto Sol, Triple Seven, Krügers Randgruppe und den Aftershow DJs: David Rauer (Version), G-Rebel (Golden Dayz), Trixa (Basement Sound), Unikeller, 18.00 P SIEHE NACHTAKTIV 80er-Party, Alando Palais,

22.00 Feel the Beat - Rock, Pop, „(An)mutig im Wandel“ -

P unter diesem Motto

steht der 7. Yoga Sommer. Yogalehrende aus Stadt und Land laden vom 2. Juni bis 29. September jeden Freitag von 17.30-19 Uhr auf die große Wiese im Herzen des Bürgerparks ein. Der Yogaunterricht auf Spendenbasis ermöglicht wieder ein neues Kennenlernen unterschiedlicher Yogastile und -traditionen. T’ai Chi im Schlossgarten -

bei gutem Wetter; „Ganz Mensch sein“, Schlossgarten, 18.00-19.00 Abend der Harmonie im Cabriosol - Unterwassermusik,

Water-Balancing, Wellnessabend, Schinkelbad, 20.0023.00

Indie, Electronics, 80er, 90er, Hyde Park, 22.00 Rock den Rosenhof - Party, Rosenhof, 22.00 Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 22.00 Soundboutique - mit Sascha Braemer, Dr. Vogel, 23.00 Einfach Nize, Nize Club, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Der rote Löwe - von Patrick Marber, Deutsch von John Birke, Bremer Brücke, 19.30 Unterwerfung - von Michel Houellebecq, emma-theater, 19.30 Sweat of the Sun - Musiktheater von David Fennessy, Uraufführung, Theater am Domhof, 19.30 Vom Himmel, Ein Stück, Figurentheater, 20.00

So n n tag

4 KONZERTE OSNABRÜCK Alex Diehl - Singer-Songwriter, Support: Batomae, Joseph Myers, Bastard Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD The Electric Fabric - feat. Boys Noize, Claptone, Chopstick & Johnjon, Junge Junge, Joyce Muniz, Dirk Siedhoff , Ravensberger Park, 12.00 Paul Weller - Rock, Ringlokschuppen, 20.00 P SIEHE MUSIK

MÜNSTER Dub Stories 11 Festival -

Roots Reggae, Dub, Sputnikhalle, 20.00 Smokey Music mit Ronald Lechtenberg - After Church

Club, Jazz, Hot Jazz Club, 21.00 SCHÖPPINGEN

45. Jahrestreffen des GlasAutomobil-Club International - ca. 100 Glas-Oldtimer ma-

SPORT

chen Station, Bad Essen, Kirchplatz, 15.30

Champions League-Finale -

26. Grolsch Blues Festival The Grand East (NL), Delgres (F/Guadeloupe), AJ Ghent Band (USA), Ruthie Foster (USA), Eric Gales (USA), Doyle Bramhall II (USA), Vechtebad, ab 14.00

live auf Großbildleinwand, Lagerhalle, 20.00

CLUBS&PARTY

KIDS

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

BlueNote Tango - Tangounterricht und dann Tanz-Abend, BlueNote, 16.00-22.00 Hardstyle Party - Live. Whitestylez, Alando Palais, 22.00 Old But Still Gold - Die Hyde Park-Oldieparty: 60er, 70er, 80er, 90er, Hyde Park, 22.00 Pfingst-Dance - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 22.00 Gay Night, Nize Club, 23.00 Night of the Residents, Rosenhof, 23.00

BAD ESSEN

GEORGSMARIENHÜTTE Lange Saunanacht, Panoramabad, 19.00-0.00

OSNABRÜCK

Sam stag

Wildkräutertour am Piesberg - 2,5 Stunden, Anmeldung

3

erforderlich 0541 12447, Museum Industriekultur, 11.00 Das kleine 1x1 der Sterne - für Kinder, Planetarium, 16.00

KONZERTE OSNABRÜCK The Voodoo Hoodoo Blues Club - Blues, Don Kurdelius &

Mindless Orchestra, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BOHMTE Gut Arenshorster Götterdämmerung - Pyrotechnik-

Show, Forsthaus Gut Arenshorst, 19.00 MÜNSTER Ysma, Mr. Fandango, Monochrome - Releasekonzert, Prog

AUSSERDEM OSNABRÜCK ADFC-Radtour: Kulturradeln - Stift Börstel - 85km, ADFC

Infoladen, 10.00 Rosenstraße 76 - Häusliche Gewalt überwinden - kosten-

lose Führung durch die interaktive Ausstellung, BBS Pottgraben, 11.00 Street Food Festival - Essen aus aller Welt, Live-Cooking, Halle Gartlage, 12.00-20.00 KauFRAUsch Teens - Open Air-Flohmarkt für junge Frauen, Haus der Jugend, ab 13.00 Dunkle Materie, Planetarium, 17.00 Queen - Heaven, Planetarium, 18.00

Rock, Sputnikhalle, 20.00

Eine Reise durch das Erdzeitalter - mit Kersten Gerding,

SCHÖPPINGEN

Schützenhaus, 14.00

26. Grolsch Blues Festival Chubby Buddy (SUI), Future Thieves (USA), Grace Love & Band (USA), Indigenous (USA), Walter Wolfman Washington & The Roadmaster (USA), My Baby (NL/NZ), Vechtebad, ab 14.00 P SIEHE TAGESTIPP

LEMFÖRDE Flohmarkt, Bürgerpark, 20.00

BÜHNE OSNABRÜCK

aller Welt, Live-Cooking, familienfreundliches Rahmenprogramm, Industriepark, 12.0021.00

Freitag

Konzert – 40 Jahre Ostbunker:

16.06. WISECRÄCKER KEIN HASS DA TURBINE WESTSTADT SVENSON Einlass: 19 Uhr Eintritt bis 20 Uhr: 5 €, ab 20 Uhr: 9 €

Samstag

Figurentheater, 18.00 Zu meiner Zeit - Biographisches Kaleidoskop aus sieben Jahrzehnten, emma-theater, 19.30

KINO OSNABRÜCK Cinema Arthouse: Sondervorstellung: Dancing Beethoven - Das weltberühm-

te Béjart-Ballett Lausanne tanzt Beethovens Neunte Symphonie, 11.30

KIDS OSNABRÜCK Sternbild für Flappi - für Kin-

der, Planetarium, 15.00+16.00

15 bis 19 Uhr

17.06. TAG DER OFFENEN TÜR

Die Mitarbeiter führen durch die Räume und stellen ihre Arbeit vor. Dazu gibt es Kreativ- und Spielangebote für die Kinder, außerdem Kaffee und Kuchen für alle Freunde und Nachbarn des Ostbunkers.

Vom Himmel, Ein Stück,

MELLE Streetfood Circus - Essen aus

Oststraße 65 Tel.: 05 41/2 47 80 www.ostbunker.de

Sonntag

18.06.

9 bis 16 Uhr Schinkelmarkt – 40 Jahre Ostbunker

GROSSER FAMILIENFLOHMARKT MIT RAHMENPROGRAMM Auftritt „Schnecke“ 11 und 14:30 Uhr – Für’s leibliche Wohl ist gesorgt! Bitte keine Fahrzeuge auf dem Flohmarktgelände abstellen! Standgebühr: 1 €

OSTBUNKER FREIZEIT- UND KOMMUNIKATIONSTREFF FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND JUNGE ERWACHSENE STADTBLATT 6.2017 45


werwowas MELLE Neue Punkte für das Sams -

M o n tag

5

Kinderstück mit dem Ensemble der Waldbühne Melle, Waldbühne, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK ADFC-Radtour: Auf zum nassen Dreieck - 110km,

KONZERTE OSNABRÜCK

P SIEHE EVENTS

Mit der Feldbahn durch den Kultur- und Landschaftspark Piesberg, Museum

Big Band Summit Vol. 2 -

Alltagsleben in Rom - Öffent-

Industriekultur, 10.00-18.00

5.

DAVID GRASHOFF

KURZ.FILM.TOUR

Seit 2008 richtet die AG Kurzfilm die Kinotournee der Preisträger und Nominierten des Deutschen Kurzfilmpreises im Auftrag des BKM aus. Heute werden fünf Preisträgerfilme gezeigt: „Homework“, „Und ich so: Äh“, „Ein Aus Weg“, „Ocean Hill Drive“ und „Kaltes Tal“ (Foto) – über die Konsequenzen des Rohstoffabbaus. > LAGERHALLE

FOTO: GREGOR WIEBE/CARSTEN BUNNEMANN

Manchmal ist er Poetry-Slammer und manchmal Standup-Comedian. Er spricht die Dinge einfach so aus, wie sie sind. Auch wenn es manchmal weh tut. Er erzählt von seinem Leben als Vater und Nerd. Und er mag keine Tiere, die größer sind als er. > ZAUBER VON OS

6.

Der andere Gottesdienst -

Allein mit Gott?! Gottesdienst mit der Eremitin Maria Anna Leenen, Lutherkirche, 11.00 Sonntagsführung „NATURlicht“ - Ausstellung Osnabrü-

cker Fotografen, Museum am Schölerberg, 11.00

7.

MARTINA SCHWARZMANN

Leben dünne Menschen länger, weil sie bei einer Schießerei nicht so leicht getroffen werden? Auch mit „Gscheid gfreid“, ihrem mittlerweile fünften Programm, verlässt Martina Schwarzmann die ausgetrampelten Pfade des Humors und geht sicheren Schrittes querfeldein. > LAGERHALLE

7.

EXAMENSKONZERT

Ivan Carranza und Jannis Lewe machen am heutigen Abend ihr Examensabschlusskonzert. Der Eintritt ist frei. Folgende Bands können alle, die kommen, an diesem Abend genießen: Chasing The Serpent (Foto), Jannis Lewe Dub Syndikate sowie Blazin Vibez. > BASTARD CLUB

MÜNSTER Bacospunk - Punk, Sputnikhalle, 20.00 Monday Night Session Groove Music mit Phil Wood Trio, Hot Jazz Club, 21.00 TECKLENBURG Musical meets Pop - Pfingst-

- Führung auf den Marienkirchturm, St. Marien, 11.30-13.00 Street Food Festival - Essen aus aller Welt, Live-Cooking, Halle Gartlage, 12.00-20.00

gala, Freilichtspiele, 20.00

BÜHNE

Themenführung zu dem neuen Wanderweg an den Johannissteinen - Nach Koh-

Comedy, Zauber von OS, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

BRAMSCHE-KALKRIESE Römer- und Germanentage Roms Reiter in Kalkriese, Museum Varusschlacht, 10.0018.00 P SIEHE EVENTS ROCK & METAL

IfM Jazzorchester meets Bi-Bop All Stars feat. Konrad Koselleck, BlueNote, 20.00

Marienkirchturmbesteigung

len graben - der Piesberg rund um die Johannissteine, Museum Industriekultur, 14.30 Ferne Welten, Planetarium, 17.00

KABARETT

BRAMSCHE-KALKRIESE Alltagsleben in Rom - Öffentliche Themenführung, Museum Varusschlacht, 16.00

Offenes Gartentor - mit Kunstausstellung, Hof Gösmann, 11.00-18.00

D ien stag

6

David Grashoff: Dirty Nerd -

GEORGSMARIENHÜTTE Rumpelstilzchen - Musical für Kinder und Erwachsene, Ein Märchen mit Musik von Jan Radermacher nach dem Original der Brüder Grimm, Waldbühne Kloster Oesede, 19.30

KONZERTE OSNABRÜCK Jazz Lounge, Caprivi-Lounge,

19.00 BIELEFELD Laksa - Jazz, Bunker Ulmen-

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Sneak Preview, 20.00

wall, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK

KIDS

Cafe Resistance, SubstAnZ,

OSNABRÜCK

Studyclub - Klubnacht!,

19.00

Das kleine 1x1 der Sterne - für

Sonnendeck, 22.00

Offenes Gartentor - mit

Studyparty, Nize Club, 23.00

Kunstausstellung, Hof Gösmann, 11.00-18.00

AUSSERDEM

BÜHNE

MELLE

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Streetfood Circus - Essen aus

ADFC-Radtour: In den Süden! Lengerich, Steinfurt, Rheine - 90km, ADFC Info-

Sweat of the Sun - Musiktheater von David Fennessy, Uraufführung, Theater am Domhof, 19.30

laden, 09.30

Rumpelstilzchen Märchenabenteuer mit Musik

POP

YVI WYLDE

46 STADTBLATT 6.2017

HASBERGEN

OSNABRÜCK

Sommer 2017

Zusammen mit ihrer Band schreibt die Sängerin aus Ostwestfalen-Lippe Songs, die wie eine Mischung aus ABBA und Van Halen klingen. Logisch, dass Yvi Wylde das Ganze dann Glamrock-Disco-Blues nennt und Gitarre à la Hendrix spielt. > BÜDCHEN AM WESTERBERG

liche Themenführung, Museum Varusschlacht, 16.00

Kinder, Planetarium, 15.00+16.00

HASBERGEN

aller Welt, familienfreundliches Rahmenprogramm, Industriepark, 12.00-20.00

7.

Römer- und Germanentage -

Industriekultur, 10.00-13.00

ADFC Infoladen, 10.00

KINO

BRAMSCHE-KALKRIESE Roms Reiter in Kalkriese, Museum Varusschlacht, 10.0018.00

Oldtimertreffpunkt, Museum

COMEDY

Tag der offenen Tür - Familienfest am Deutschen Mühlentag, Nackte Mühle, 10.00-18.00 Reparatur-Café Haste, Nackte Mühle, 14.00-16.00 Zeitreise, Planetarium, 17.00

Im 10. und hr: letzten Ja


Faust - Examenskonzert, Key-

KINO OSNABRÜCK Lagerhalle: Kurz.Film.Tour. - Der Deutsche Kurzfilmpreis im Kino -

Ausgewählte Preisträger des Deutschen Kurzfilmpreises 2016, D 2016, 18.00+20.15 P SIEHE TAGESTIPP

KUNST OSNABRÜCK Çanakkale Art Walk 2017: Homeland - Kuratiert von

Christian Oxenius, Osnabrück, Kunsthalle und andere Orte, 10.00 P SIEHE KUNST Vernissage: „Interventionen und Situationen“ & die „Vier Blaue Kreise“ - Rauminstalla-

tion von Felice Varini; Es spricht Prof. em. Marco de Michelis (Architekturhistoriker), Markt, 18.00 P SIEHE KUSNT

KIDS

board-Eigenkomposition mit Orchester, Band und Elektronik, Haus der Jugend, 19.00 P SIEHE TAGESTIPP One World-Sessions - Der

neue Musiktreffpunkt im Spitzboden, Lagerhalle, 19.00 Yvi Wylde - Glamrock-DiscoBlues, Büdchen am Westerberg, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP Unicorns - Die Bigband der Ur-

sulaschule Osnabrück, BlueNote, 20.00 Pogendroblem - Punk, SubstAnZ, 20.00 Ulrich Brüggemann - zweiter Domorganist, Köln; „Domorgelmusiken 2017“, Dom, 20.15

D o n n er stag

8 KONZERTE BIELEFELD Siena Root, Forum, 20.00

MÜNSTER

- Examenskonzert Bass; mit Chasing The Serpent, Jannis Lewe Dub Syndicate & Blazin Vibez, Bastard Club, 20.30 JAZZ!JamSession - Opener: Beatles Rearranged, Umweltorientierte Musikschule, 21.00

Show Me The Body - PostPunk, Rap, Noiserock, Gleis 22, 20.00 P SIEHE MUSIK

milien, Planetarium, 16.00

AUSSERDEM

BÜHNE

BÜHNE

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Terror - von Ferdinand von Schirach, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE

OSNABRÜCK Zu meiner Zeit - Biographisches Kaleidoskop aus sieben Jahrzehnten, emma-theater, 19.30 2nd-Hand-Klamotte - alles auf der Kippe, Lagerhalle, 19.30 Nathan der Weise - von Gotthold Ephraim Lessing, Theater am Domhof, 19.30 Best of Poetry Slam - Die Poetry Slam All Stars, Motto: #human, Lagerhalle, 20.00

Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

KIDS Jährlich am 1. Dienstag

P im Juni findet der Ak-

tionstag gegen den Schmerz statt. Auch in diesem Jahr nimmt die Paracelsus-Klinik Osnabrück teil und bietet Fachvorträge, Führungen, eine offene Expertenrunde an und zeigt, wie Bewegung trotz Schmerz gelingen kann. Und am 8.6., am „Aktionstag zum Welthirntumortag“, gibt es ebenfalls ein informatives Programm zum Thema. Glücksrad, Spielbank, ab 16.00 Longboarden - Die „Long Lou-

ie Crew“ lädt ein; „Jugendkulturtage“, OsnabrückHalle, 17.00-19.00 Sternenhimmel im Juni, Planetarium, 19.30

M ittwo ch

7 KONZERTE OSNABRÜCK Philipp Zenker - Goethes

OSNABRÜCK Reise durch die Zeiten - für

Familien, Planetarium, 15.00 GEORGSMARIENHÜTTE Mittwochs-Bilderbuchkino: Jim Knopf trifft die Wilde 13

- für Kinder ab 4 Jahren, Stadtbibliothek, 16.00-16.45

AUSSERDEM OSNABRÜCK Werkgespräch: Frans Masereels Danse Macabre - von

Hans Peterse; „Werkgespräche 2016/17 „, Felix-NussbaumHaus, 16.30 Christus in der Rast vom Osnabrücker Meister - mit Ste-

fan Spitzer; „Kunst in Kürze“, Forum am Dom, 18.00 Modell Costa Rica? - Bildung statt Armee! - Statements

und Diskussion; „Osnabrücker Friedensgespräche“, Aula der Universität, 19.00 Play Games - Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln,

Klönen , Whisky’s, 19.00 Sternenhimmel im Juni,

Planetarium, 19.30 Osnabrücker Bürgerforum für Eversburg, Hafen - Dis-

kussion und Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, Westwerk, 19.30

6. Juni 2017 · 18 & 20:15 Uhr

OSNABRÜCK

Pow Konzert Spezial - Jazz, Bunker Ulmenwall, 20.00

Martina Schwarzmann: Gscheid gfreid - Kabarett,

LAGERHALLE

CLUBS&PARTY

Zauber des Fernrohrs - für Fa-

ater von David Fennessy, Uraufführung, Theater am Domhof, 19.30

DER DEUTSCHE KURZFILMPREIS. IN DIESEM KINO:

der rennt Tour 2017“; „Rosenhof on Tour“, Rosenhof Zelt am Tuchmacher Museum, 18.00 P SIEHE EVENTS

Ivan Carranza & Jannis Lewe

Sweat of the Sun - Musikthe-

P R Ä S E N T I E R T

Max Giesinger - „Der Junge,

BIELEFELD

Führungen, offene Fragerunde an die Experten, Kaffee und Kuchen, Paracelsus-Klinik, 16.0019.00

K U R Z F I L M

BRAMSCHE

OSNABRÜCK

Aktionstag gegen den Schmerz - Facharztvorträge,

A G

Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 22.00

TRAILER · SPIELORTE · INFOS:

www.kurzfilmtournee.de

BIELEFELD Luke Mockridge, Seidenstick-

erhalle, 20.00 IBBENBÜREN Johann König - „Milchbrötchenrechnung“, Comedy, Bürgerhaus, 20.00

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Kaffeeklatsch: Paula - inkl.

Kaffee & Kuchen, 14.00 FILMSTARTS R Born to be Blue - Drama P SIEHE KINO R Die Mumie - Fantasy P SIEHE KINO R Ein Kuss von Beatrice Tragikomödie R Mann im Spagat - Pace Cowboy, Pace - Komödie R Marie und Schiffbrüchigen - Komödie R Mein neues bestes Stück Komödie R Plan B - Scheiß auf Plan A - Actionkomödie P SIEHE KINO R Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes - Komödie R The Dinner - Drama P SIEHE KINO R Veloce Come Il Vento - Giulias großen Rennen - Drama R Whitney: Can I Be Me Musikdokumentation P SIEHE KINO STADTBLATT 6.2017 47


werwowas AUSSERDEM OSNABRÜCK Aktionstag zum Welthirntumortag - Facharztvorträge,

Führungen, offene Fragerunde an die Experten, Kaffee+Kuchen, Paracelsus-Klinik, 16.0019.00 Casinotag - Stündliche Verlosungen, Spielbank, 16.00-21.00 Blaue Stunde, Arcona Living, 18.30 Umweltschutz mit Messer und Gabel? Die Ökobilanz unserer Ernährung unter der Lupe - Abendvortrag von Dr.

9.

KABARETT

HELMUT SCHLEICH

Messerscharfes Politkabarett am Puls der Zeit. In seinem Soloprogramm „Ehrlich“ präsentiert Helmut Schleich topexklusiv und absolut ehrlich seine pointiert-satirischen Einblicke in eine Politik, die den Vertrauensmissbrauch zur Staatsräson erhoben hat. > LAGERHALLE

9.

SONGWRITER

MEL PARSONS

Sie gehörte zu den großen Songwriter-Talenten in ihrer Heimat Neuseeland. Aber auch auf ihren Tourneen in Europa hat Mel Parsons viele Fans dazu gewonnen mit ihren Songs zwischen Folk, Blues und Pop. > TÖPFEREI NIEHENKE, HASBERGEN

Toni Meier (Institut für Agrarund Ernährungswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), DBU Zentrum für Umweltkommunikation, 18.30 Kunsthaus Kat18, Köln - von Jutta Pöstges, künstlerische Leiterin KAT18; „Aspekte der Outsider-Art“, Volkshochschule, 19.00 Schlacht um halbacht, Theater am Domhof, 19.30

Fr eitag

9 KONZERTE OSNABRÜCK

SPORT

10. BEACHSOCCER OS-OPEN PART 1 Ein Turnier für Freizeit- und Vereinsmannschaften. Pro Team gibt es 4 Spieler und einen Torwart, die Spielfläche besteht, ähnlich wie beim Beachvolleyball, aus Sand. Flotte Musik sorgt dafür, dass die OS-Open zu einem Spaß in relaxter Atmosphäre werden. > NETTEBAD

10.

KLASSIK

GEH DOCH MAL WIEDER IN DIE OPER Fünf Sängerinnen des Opernchores des Theaters Osnabrück: Elena Soares da Cruz, Chihiro Meier-Tejima, Kathrin Brauer, Tomas Vaitkus und Marcin Tlatka präsentieren entlang eines roten Fadens Arien und Szenen aus Oper und Operette. > LUTHERHAUS

And There Will Be Blood CD-Release, Bastard Club, 20.00 Jorge Vera Quartet - Jazz Alumni-Konzert, Institut für Musik, 20.00

BAD IBURG Cronemeyer’s Jazzkränzchen - Jazz in der Schlossmüh-

le, Schlossmühle, 19.30 Willer - Singer-Songwriter, Casablanca, 21.00 BIELEFELD

BAD ESSEN IM JUNI

Rosenhof on Tour: Willkommensparty; „Rosenhof on

9. Juni CULINARIA after work

Tour“, Rosenhof Zelt am Tuchmacher Museum, 20.00 P SIEHE EVENTS

10.+11. Juni CULINARIA

BÜHNE OSNABRÜCK Der rote Löwe - von Patrick Marber, Deutsch von John Birke, Bremer Brücke, 19.30 Unterwerfung - von Michel Houellebecq, emma-theater, 19.30 Thiele-Neumann-Theater: Fräulein Else - Ein Luder -

aber keine Dirne, Altstädter Bücherstuben, 20.00 Improteus - Die Improshow Improtheater, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 Open Stage Sommerparty mit Livemusik von Reineke Fuchs und denen die sonst noch auf die Bühne wollen; „Jugendkulturtage“, GZ Ziegenbrink, 20.00 Helmut Schleich: Ehrlich Kabarett, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Piesberger Freilauftheater: Zurück in der Zukunft

- Schauspiel-, Musik-, TanzCrossover, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 P SIEHE BÜHNE Bauer sucht Frau oder George Dandin - Lustspiel nach

Molière, Probebühne, 20.00 BADBERGEN Gayle Tufts: Superwoman -

Comedy; „Musiksommer Artland“, Hof Sickmann, 20.00 LINGEN Mario Barth, EmslandArena,

20.00

Tourist-Info Bad Essen T. 05472 94920 www.badessen.info

AUSSERDEM OSNABRÜCK 20 Jahre Umweltbildungszentrum Osnabrück, Museum

am Schölerberg, ab 10.00 ADFC-Radtour: Feierabendtour - 35km, ADFC Infoladen,

17.30 Yoga-Sommer auf dem Gertrudenberg - bei gutem Wet-

ter; „Ganz Mensch sein“, Bürgerpark, 17.30-19.00 Was macht den Menschen ganz - und was nicht; „Ganz

Mensch sein“, Forum am Dom, 18.00 Lange Saunanacht - ab 19.00 Büfett für Genießer, ab 22.00 Uhr textilfreies Schwimmen im Freizeitbad, Nettebad, 18.0002.00 T’ai Chi im Schlossgarten bei gutem Wetter; „Ganz Mensch sein“, Schlossgarten, 18.00-19.00 BAD ESSEN Culinaria - After Work mit Deep House + Streetfood, Kirchplatz, ab 14.00 P SIEHE WHAT’S UP BAD LAER Relaxen bei Musik - Event-

Schwimmen mit in stimmungsvollem Ambiente, SoleVital, 20.00-23.00 HASBERGEN

Steinke, Hannes Meyer-ten Thoren und Hartmut Heyl; „Meller Sommer 2017“, Schloss Königsbrück, 19.30

öffnung durch Bürgermeister Holger Elixmann, danach Weinfest-Fete mit DJ Aser, Tomblaineplatz, 20.00

MÜNSTER DefektDefekt, Gleis 22, 20.00 Frau Karo - Indie Pop, Soul,

Rock, Hot Jazz Club, 21.00

CLUBS&PARTY

48 STADTBLATT 6.2017

BRAMSCHE

Reformationsrevue: Der 500. Geburtstag - mit Martin

HASBERGEN Mel Parsons - Singer-Songwriterin aus Neuseeland, Töpferei Niehenke, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Für Don’t haben sich vor ein paar Jahren verschiedene Generationen der kreativsten Köpfe der Portland-Punkszene zusammen getan, um gemeinsam einen Sound zwischen dunklem Post-Punk über Rock’n’Roll bis zu Punkrock zu erschaffen. Dazu kommt eine gute Dosis Wipers und vor allem die ausdrucksvolle Stimme von Sängerin Jenny Don’t, die zum Teil an Siouxsie Sioux erinnert. > SUBSTANZ

hard Finke (Fachhochschule Münster), Rathaus, 17.15-18.00

WiKi-Club-Vorlesung Thema „Streifen“ - mit Prof. Dr. Eck-

MELLE

russischen Einflüssen, Kloster Malgarten, 20.00

DON’T

Keine Knete, trotzdem Fete,

Dr. Vogel, 23.59

GEORGSMARIENHÜTTE

Bunker Ulmenwall, 20.00 Bolschakov-Trio - Jazz mit

POST-PUNK

KIDS

WIE?! Soundtrips #35 - Jazz,

BRAMSCHE

11.

Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 22.00 Break The Rules - Abiparty Ursulaschule, Nize Club, 23.00

OSNABRÜCK Motown Party - mit Funk & Soul & Pop & Rock & Hits der 80er/90er Jahre, BlueNote, 21.30 Café Caliente - Salsa-Party mit DJ Juan Pa, Haus der Jugend, 21.30 Alando Facebook-Night, Alando Palais, 22.00 Rabennacht - Gothic, EBM, Industrial, 80er, Hyde Park, 22.00

28. Hasberger Weinfest - Er-

KINO

WALLENHORST

OSNABRÜCK

mit spannenden Fahrgeschäften und Partyspaß. Luftballonstart und Platzkonzert (14.30 Uhr), Fassanstich (15 Uhr), Jubiläums-Feuerwerk am Freitag (22.30 Uhr), Sportplatz, 14.00

Cinestar: Berliner Philharmoniker und Gustavo Dudamel - live, 19.30

DAVON TRÄUMT AMERIKA:

BIER GARTEN

Wallenhorster Klib - Kirmes

Sam stag

10 KONZERTE

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

OSNABRÜCK Geh doch mal wieder in die Oper! - Fünf Sängerinnen des


Opernchores des Theaters Osnabrück präsentieren Arien und Szenen aus Oper und Operette, Lutherhaus, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Sabeth Pérez Jazz Project Open Air im Steinwerkshof; „Euregio-Musikfestival“, Steinwerkshof, 20.00

Ein buntes Programm mit Tauziehen, Kaffeetafel und viel Musik, Hof Timpe, 11.00

Der nackte Wahnsinn - Pre-

miere des Abendstückes mit dem Ensemble der Waldbühne Melle, Waldbühne, 20.00 P SIEHE AUFGEFALLEN

BAD LAER Historischer Markt - Histori-

sche Marktstände und traditionelle Handwerkskunst, Thieplatz, ab 14.00

LITERATUR OSNABRÜCK Auguste Moses-Nussbaum: „Lebenserinnerungen“ - im

P die Räder gesattelt und

Klaus Doldinger’s Passport feat. Max Mutzke - Jazz; „Mu-

Rahmen der Osnabrücker Campusnacht, Lesung und Buchpräsentation mit Ehud und Gideon Nussbaum, den Söhnen der Autorin, Schloss, 20.30 P SIEHE MEDIA

siksommer Artland“, Hof Sickmann, 20.00

KUNST

BIELEFELD

OSNABRÜCK

das schönste Nostalgie-Outfit angelegt. Beim Tweed Run zeigen sich Fahrerinnen und Fahrer im Look der 1920er Jahre (Tweed, Cordhose, Knickerbocker, Schirmmütze …) und wer’s hat, kommt mit einem historischen Rad, Hollandrad oder ähnlichem. Der Startschuss fällt um 12 Uhr auf dem Marktplatz. Dann geht es, ausgestattet mit einem Roadbook, in verschiedenen Gruppen entlang der schönsten Ecken Osnabrücks. Anmeldebögen gibt es bei Optik Meyer, den Kaufleuten in der Krahnstraße sowie in der Tourist Information Osnabrücker Land (Bierstr. 22-23).

BAD ESSEN Klaus Irmscher - Liederma-

cher, Konrad & Karolines Kotten, 20.00 BADBERGEN

Jazz im Waldhof - Jazz, Bun-

ker Ulmenwall, 20.00 DISSEN Frits Kaate’s Hot Music -

Jazz, Jazz-Club, 20.00

Vernissage: Planet der Zukunft - Eröffnung der Sonder-

ausstellung, Museum am Schölerberg, 19.30

MÜNSTER

SPORT

Afrika Festival - mit Dobet

OSNABRÜCK

Gnahoré+Aftershowparty, Jovel, 20.00 P SIEHE MUSIK

9. Offizielle Stadtmeisterschaft im Tischfußball Doppel - Niedersächsischer Tisch-

Eröffnung der „Skulptur Münster“ - mit Tanja Kämper

und Harald Popp, Live: Sophia Kennedy, Erobique, Milenium Rock & Disintegration, Sputnikhalle, 20.00

fußballverband, OSC-Mavericks & Osnabrücker Tischfußballliga, Haus der Jugend, 12.00

Zum dritten Mal werden

Ganz Mensch werden im neuen Zeitalter - mit Martina

Klein, Lagerhalle, 15.00 Die Osnabrücker Stadtspieler - Historisches Spektakulum mit Musik - Stadtführung

und szenische Darbietung, Rathaus, 15.30

Eröffnung der „Skulptur Münster“ - Yesim, Ada, Ratkat,

Club Favela, 23.00 Eröffnung der „Skulptur Münster“ - mit Planningto-

rock, Rroxymore, Conny Cramer, 23.00 Eröffnung der „Skulptur Münster“ - mit DJ Abidjanins-

ki, Steloolive, Westbam, DJ Meko, Gadakou la star, SKelly, Fusion Club, 23.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Ü30-Party, Alando Palais, 21.00 Einfach abgeh’n - Rock, Pop, Party, Dance, Hyde Park, 22.00 Club 30 Party - Rock, Pop, Funk, Soul, Lagerhalle, 22.00 Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, Sonnendeck, 22.00 Authentisch - sagt Moyn, Moyn, Dr. Vogel, 23.00 Sneakers Time, Nize Club, 23.00 Version - Elektro-Party, Unikeller, 23.59

BÜHNE OSNABRÜCK Dantons Tod - von Georg Büchner, emma-theater, 19.30 Tanzgala - 2016/2017, Theater am Domhof, 19.30 Improteus - Die Improshow -

Improtheater, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 Piesberger Freilauftheater: Zurück in der Zukunft

- Schauspiel-, Musik-, TanzCrossover, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 P SIEHE BÜHNE MELLE Reformationsrevue: Der 500. Geburtstag - mit Martin

Steinke, Hannes Meyer-ten Thoren und Hartmut Heyl; Schloss Königsbrück, 19.30

BISSENDORF

Unser neues Programm 2017/2018 erscheint

Krimi à la Carte - DinnerAct , Wasserschloss Schelenburg, 19.30

FÜRSTENAU Historisches Burgfest - mit Mittelaltermarkt, Schloss, 11.00-18.00

FÜRSTENAU Forest Eat & Meet - Streetfoodfestival, Livemusik von Two Dollar Tuesday, Fursten Forest, 12.00-22.00

HASBERGEN 28. Hasberger Weinfest - mit

Livemusik von „The Beat“, Tomblaineplatz, 19.00

AM DO. 08.06.2017 WWW.KATH - FABI - OS.DE

OSTERCAPPELN 35 Jahre Modellflug am Helldamm - Flugtag mit Heiß-

luftballonstart am Abend, Modellflugplatz Helldam, 10.0024.00 WALLENHORST Wallenhorster Klib - Kirmes

mit spannenden Fahrgeschäften und Partyspaß, Sportplatz, ab 14.00

Samstag, 10. Juni 2017 Aktionsstand mit Luftballonwettbewerb u. a. Aktivitäten auf dem Domvorplatz 09:00 - 13:00 Uhr

So n n tag Über 200 Spieler aus ganz Deutschland werden erwartet, die um den Turniersieg und Ranglistenpunkte beim DTFB und NTFV spielen. Von Hobbyspieler bis Nationalspieler ist bei dem Turnier alles vertreten. Eines der größten Turniere in Norddeutschland.

P

KIDS OSNABRÜCK Die Draußenseiner - Abenteu-

er für Grundschulkinder, Nackte Mühle, 13.00-16.00 Professor Photon - für Familien, Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK ADFC-Radtour: Die Hase Von Osnabrück nach Quakenbrück (Teil 2) - 70km,

ADFC Infoladen, 10.00 JuBi - Die JugendBildungsmesse in Osnabrück - Messe

für Schüleraustausch, High School, Sprachreisen, Praktika, Au-Pair, Work & Travel und Freiwilligendienste, Gymnasium in der Wüste, 10.00-16.00 20 Jahre Umweltbildungszentrum Osnabrück, Museum

am Schölerberg, ab 10.00 Beachsoccer OS-Open Sandfußballturnier, Nettebad, ab 11.00 P SIEHE TAGESTIPP Wortwürfel-Mitmachaktion

- zum Kunstschultag, Platz der Deutschen EInheit, 11.00-15.00 Tweed Run - Radeln im Stil der 20er Jahre, Markt, 12.00-16.00

Osnabrücker Bürger

P spielen Stadtgeschichte. Ob Bierbrauen im alten Holling, Fechtkämpfe auf dem Heger Tor, verirrte Mönche am Ledenhof oder ein viel zu kurz geratener Karl der Große ... Hier wird die Stadtgeschichte lebendig! In diesem Jahr gibt es erstmals an drei Samstagen Nachmittagsführungen mit musikalischer Begleitung – dazu weiterhin die sonntägliche „Große historische Stadtführung“ nachmittags sowie die abendliche Stadtführung zum Thema „Westfälischer Friede“ freitags ab 19.30 Uhr

11 KONZERTE OSNABRÜCK SonnTAKTE: Brahms und Reger - Duokonzert der Musik-

schuldozenten Pierre-Yves Locher (Klarinette) und Julia Habiger-Prause (Klavier), Musikschule Caprivistraße, 11.00 Mit Schwung in den Sommer

- Sommerkonzert, Lutherkirche, 15.00 8. Sinfoniekonzert - Jeanne d’Arc au Bucher - Als Gemein-

Craft Beer-Tasting - mit Stefan Schlie, Arcona Living, 18.30

schaftsprojekt des Theaters mit den Kirchenchören der Innenstadtgemeinden zum Reformationsjubiläum.; „500 Jahre Reformation“, OsnabrückHalle, 20.00 Twofourtwelve - Open Air im Steinwerkshof; „Euregio-Musikfestival“, Steinwerkshof, 20.00 Don’t - Rock’n’Roll, Punk, SubstAnZ, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP

Handipenk! Treffen wir Armenien - Kulturbegegnungs-

BAD LAER

abend, Lagerhalle, 18.30

Orgelkonzert: Stefan Kagl -

BAD ESSEN Culinaria - Kulinarische Genüsse und Livemusik, Kirchplatz, ab 14.00 P SIEHE WHAT’S UP

Sommerkonzerte 2017; „Sommerkonzerte 2017“, Pfarrkirche Mariae Geburt, 18.00

Entdecken, staunen, erleben - Osnabrücker Campus Nacht - Lange Nacht der Wis-

senschaften, Hochschule und Universität, 17.00-00.00 P SIEHE EVENTS Dunkle Materie, Planetarium,

17.00

BAD IBURG 50. Ostenfelder Bergfest -

BADBERGEN Brass Band Berlin - Musik, Show und Slapstick; „Musiksommer Artland“, Hof Sickmann, 19.00

Für alle Sonnenhungrigen:

Café-Garten geöffnet!

Mitten in der Altstadt

14 Große Gildewart 20 0 54 0 58 / 05 41

Wir machen Betriebsferien vom 08.07. bis zum 30.07.2017

Wir wünschen allen Gästen einen schönen Sommer! Di. – Sa. 09:00 – 18:30 Uhr, So. 10:00 – 17:30 Uhr, Mo. Ruhetag facebook.com/Stadtgaleriecafe

STADTBLATT 6.2017 49


werwowas MÜNSTER Frank Konrad & Friends -

After Church Club, Jazz, Hot Jazz Club, 21.00 WALLENHORST Lieder der Liebe in den Sprachen der Welt - mit Opernsän-

ger Karen Ferguson (Sopran) und Francisco Almanza (Tenor), Ruller Haus, 17.00

IN RESONANZ

FOTO: MAIK REISHAUS

FOTO: MELANIE GRANDE

Es gibt Ensembles in der Stadt, die gibt es gefühlt schon seit aller Ewigkeit. Erneste Junges Tanztheater Stakkato gehört definitiv dazu. In dieser 40minütigen Tanz- und KlangPerformance reagiert es auf die Architektur des Nussbaum-Hauses - und die dortige Ausstellung „Danse Macabre“. Es geht um ein „atmosphärisches Spannungsfeld“ und die „zeitlose Dimension individueller Vergänglichkeit“. Ach ja, und die Kostüme stammen von Patricia Mersinger, der Leiterin des städtischen Fachbereichs Kultur. Warum soll, wer Kultur verwaltet, nicht auch Kultur produzieren? Vertieft ganz gewiss das gegenseitige Verständnis! > FELIX-NUSSBAUM-HAUS

Für Jazz-Fans sind die drei Abende ein Muss: Dann präsentieren die Studierenden des Profils Jazz (Institut für Musik) jeweils ab 20 Uhr eine stilistische Vielfalt von Latin, Swing, BeBop über Contemporary Jazz, Vocal-Jazz, Big-Band Jazz bis zum Free Jazz. > BLUE NOTE (auch am 14. & 15.6.)

Offenes Gartentor an der Nackten Mühle, Nackte Müh-

erforderlich 0541 122447, Museum Industriekultur, 15.00 P SIEHE TITELSTORY Ferne Welten, Planetarium,

17.00 Kalla Wefels Osnabrücker Heimatabend - Das leidige,

aber immer wieder gewünschte Thema Verkehr - „Chaotischer Verkehr oder verkehrte Chaoten in OS?“, Lagerhalle, 19.00

BAD IBURG

OSNABRÜCK ADFC-Radtour: Zum Jahresfest auf dem Wittekindshof

- 85km, ADFC Infoladen, 09.00 20 Jahre Umweltbildungszentrum Osnabrück, Museum

kultur, 10.00-13.00 Die Food-Assembly stellt sich vor - Lebensmittel direkt

13.

KONZERT

POPSTAGE

Hier stellen sich Studierende des Studienprofils Pop (Institut für Musik) vor. Ein volles und abwechslungsreiches Programm – von Rockbands über den POPChor bis hin zu mitreißenden RhythmusGruppen entfaltet sich den Besuchern die ganze Bandbreite der Popmusik in LiveAuftritten auf hohem Niveau. > LAGERHALLE (auch am 14.6.)

50 STADTBLATT 6.2017

14.

THEATER

BERNARDA ALBAS HAUS

Ein Klassiker des spanischen Theaters. Acht Jahre Trauer erwarten die Nachbarn von Bernarda Albas Familie nach dem Tod ihres zweiten Mannes. Die Mutter will sich den Traditionen fügen, doch ihre vier Töchter sehnen sich nach Freiheit und Liebe ... > THEATER AM DOMHOF

vom Erzeuger in der Region, Museum am Schölerberg, 11.00-17.00

Die Kirchenglocken von St. Lambertus - Glocken... hö-

ren sie die unterschiedlichen Klänge!, Kirchplatz, 15.00-18.00 WALLENHORST Wallenhorster Klib - Kirmes

mit spannenden Fahrgeschäften und Partyspaß, Sportplatz, ab 14.00

M o n tag

12 KONZERTE OSNABRÜCK

Historischer Markt - Histori-

Blue Monday Jam - Der stimmige Treffpunkt für alle 12-Takter, Lagerhalle, ab 19.30 Raven+Hirax - Metal, Support: Kill Ritual, Bastard Club, 20.00

sche Marktstände und traditionelle Handwerkskunst mit verkaufsoffenem Sonntag, Thieplatz, ab 11.00

Kulturflohmarkt „Schöner trödeln“ - Bücher, Kleidung,

8. Sinfoniekonzert - Jeanne d’Arc au Bucher - Als Gemein-

schaftsprojekt des Theaters mit den Kirchenchören der Innenstadtgemeinden zum Reformationsjubiläum.; „500 Jahre Reformation“, OsnabrückHalle, 20.00 MÜNSTER

Schallplatten/CDs, Spielzeug, Hausrat & Historischem, mit Livemusik, Alte Webschule, 10.00-17.00

Monday Night Session Monday Night Session: Student’s Night - All Styles Open, Hot Jazz Club, 21.00

BRAMSCHE-KALKRIESE Alltagsleben in Rom - Öffentliche Themenführung, Museum Varusschlacht, 16.00

BÜHNE

am Schölerberg, ab 10.00 Treffen der US-Car-KlassikFahrzeuge, Museum Industrie-

dellen von der Schaumwaffel bis zum Düsenjet, Modellflugplatz Helldam, 10.00-24.00

BAD LAER

BRAMSCHE

AUSSERDEM

Jazzfrühschoppen mit Cronemeyers Jazzkränzchen, musikalischer Nachmittag (ab 14.30 Uhr) mit „Kaminmusik“ und Verlosung (16.30 Uhr), Tomblaineplatz, ab 11.00

Ein buntes Programm mit Tauziehen, Kaffeetafel und viel Musik, Hof Timpe, 11.00 Verkaufsoffener Sonntag, Innenstadt, ab 14.00

MELLE Kinderstück mit dem Ensemble der Waldbühne Melle, Waldbühne, 16.00

28. Hasberger Weinfest - mit

35 Jahre Modellflug am Helldamm - Flugtag mit Mo-

Kinder, Planetarium, 15.00+16.00 Neue Punkte für das Sams -

HASBERGEN

OSTERCAPPELN

BAD ROTHENFELDE Philosophenrunde - „Von Zeit zu Zeit das Leben erneuern“ von und mit Dr. Wolfgang Hesse , Café Forstgarten, 15.3017.00

Das kleine 1x1 der Sterne - für

Historisches Burgfest - mit Mittelaltermarkt, Schloss, 11.00-18.00 Forest Eat & Meet - Streetfoodfestival, Livemusik von Two Dollar Tuesday, Fursten Forest, 12.00-18.00

Faszination für Windkraft Die Anlagen auf dem Piesberg - 2 Stunden, Anmeldung

50. Ostenfelder Bergfest -

OSNABRÜCK

FÜRSTENAU

le, 13.00-17.00

KINO

KIDS

FOTO: MAREK KUSZEWSKI

Sein Roman „Evangelio“ spielt in der Zeit von Mai 1521 bis März 1522. Martin Luther hält sich auf der Wartburg auf. Mit klingender Sprache, Kenntnisreichtum und dramatischer Zuspitzung erzählt Feridun Zaimoglu von einem großen Deutschen, einer Zeit im Umbruch und der Macht und Ohnmacht des Glaubens. > BLUE NOTE

Bunter Flohmarkt - für Frau-

BAD ESSEN Culinaria - Kulinarische Genüsse und Live Musik, Kirchplatz, ab 11.00 P SIEHE WHAT’S UP

Filmpassage: Kids-Club-Special: Bob, der Baumeister, 13.00

13. JAZZNIGHTS

ADFC-Radtour: Klein, aber oho! - 50km, ADFC Infoladen,

GEORGSMARIENHÜTTE Rumpelstilzchen - Musical für Kinder und Erwachsene, Ein Märchen mit Musik von Jan Radermacher nach dem Original der Brüder Grimm, Waldbühne Kloster Oesede, 16.00

Schul-Dokumentation, Deutschland 2017. Regie: Thomas Binn. 95 Min. Ab 0 J, 11.30 KONZERT

11.30

en und Kinder, Haus der Jugend, 13.00-17.00

Cinema Arthouse: Sondervorstellung: Ich. Du. Inklusion. - Wenn Anspruch auf Wirklichkeit trifft -

12. FERIDUN ZAIMOGLU

ADFC-Radtour: Holtkamps Deele - 65km, ADFC Infoladen,

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

LESUNG

- Führung auf den Marienkirchturm, St. Marien, 11.30-13.00

BÜHNE

innerhalb der Ausstellung „Danse Macabre“, Felix-Nussbaum-Haus, 14.30+16.30 P SIEHE TAGESTIPP Open Windows V - Junge Choreografen, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE The Addams Family - Musical von Andrew Lippa, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE LEUTE Bernarda Albas Haus - von Federico García Lorca, Theater am Domhof, 19.30

PERFORMANCE

Marienkirchturmbesteigung

12.00

Tanztheater Stakkato - In Resonanz - Performance

11.

Beachsoccer OS-Open Sandfußballturnier, Nettebad, ab 11.00

OLD FASHIONED

BURGER 200 g frisches Black-Angus-Beef

Sonntagsführung: „Grüne Ecken und bunte Beete im Museumsgarten“, Museum

OSNABRÜCK Nathan der Weise - von Gott-

hold Ephraim Lessing, Theater am Domhof, 11.00 Bach-Präludien, emmatheater, 19.30

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Sneak Preview mit Verlosung, 20.00

LITERATUR

am Schölerberg, 11.00

OSNABRÜCK

Themenführung durch die neue Dauerausstellung - mit

Feridun Zaimoglu: Evangelio

Museumsdirektor Rolf Spilker, Museum Industriekultur, 11.00 P SIEHE TITELSTORY

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

- Lesung; „Littera-Lesung der Buchhandlung zur Heide“, BlueNote, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP


AUSSERDEM

BÜHNE

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Der beste Gott - Musiktheater mit Tanz und Videoinstallationen; „500 Jahre Reformation“, Haus der Jugend, 19.00 Dantons Tod - von Georg Büchner, emma-theater, 19.30 Nathan der Weise - von Gotthold Ephraim Lessing, Theater am Domhof, 19.30

Richard Strauss „Der Rosenkavalier“ - Oper mal anders

mit Richard Vardigans, Steinwerk Ledenhof, 19.30

D ien stag

13 KONZERTE OSNABRÜCK Sommerkonzert - mit dem

Orchester der Hochschule Osnabrück, Aula der Hochschule, 19.00 Jazz!Nights - Alle Facetten des Jazz an drei Abenden, BlueNote, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Pop!Stage - Pop-Festival des

Instituts für Musik, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD Jan Klare - 1000 - Jazz, Bun-

ker Ulmenwall, 20.00 MÜNSTER Don Vito, Les Spritz, Riss & Coxnox - Noiserock, Sputnik-

café, 20.00

KIDS

Die Plattmakers feat. Luis Felipe Avila Gonzales; „Mu-

siksommer Artland“, Hof Sickmann, 20.00 MÜNSTER Evidence - HipHop, Skaters Palace, 20.00 P SIEHE MUSIK

CLUBS&PARTY

Zauber des Fernrohrs + - für

OSNABRÜCK

Familien, Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Glücksrad, Spielbank, ab 16.00 Energie für das Leben +, Planetarium, 18.00 Forum „Kriegskinder und Kriegsenkel“, Kulturge-

Ska-Punkkneipe - Offbeat-

Dosenmucke, SubstAnZ, 21.00 MÜNSTER Erhaltet den Hawerkamp Große Party auf dem ganzen Hawerkampgelände mit allen Clubs, Hawerkamp, 20.00

schichtliches Museum, 19.00

BÜHNE

Heißes Universum +, Plane-

OSNABRÜCK

tarium, 19.30 Vis-à-Vis -44 - Treffpunkt:

Bühnenpforte, Theater am Domhof, 19.30

M ittwo ch

14 KONZERTE

OSNABRÜCK Queerkneipe; „Gay in May“, SubstAnZ, 19.00

OSNABRÜCK

- mit der OGC Big Band, elegante Abendgarderobe erwünscht, Aula im Schloss, 20.00 KlangraumTV On Air - mit Neuhausen & Huelsing (Livestream), Dr. Vogel, 20.00 Studyclub - Klubnacht!, Sonnendeck, 22.00 Studyparty, Nize Club, 23.00

BADBERGEN

OSNABRÜCK

CLUBS&PARTY

Swingin 30s Ballroom Party

Instituts für Musik, Lagerhalle, 20.00

Sommerkonzert - mit dem Orchester der Hochschule OS, Aula der Hochschule, 19.00 Michael van Merwyk - Blues, Büdchen am Westerberg, 19.30 Rotting Christ - Metal, Support: Svart Crown, Bastard Club, 20.00 Jazz!Nights - Alle Facetten des Jazz an drei Abenden, BlueNote, 20.00 Pop!Stage - Pop-Festival des

IfM in Concert!

POP! JAZZ! KLASSIK! Di. 13. & Mi. 14. Juni 2017, 19.00 Uhr

KLASSIK!Sommerkonzert

Aula der Hochschule, Albrechtstr. 30, Osnabrück Di. 13. & Mi. 14. Juni 2017, 20.00 Uhr

POP!Stage

Lagerhalle, Rolandsmauer, Osnabrück Di. 13., Mi. 14. & Do. 15. Juni 2017, 20.00 Uhr

JAZZ!Nights

BlueNote, Erich Maria Remarque-Ring, Osnabrück

22. Bad Rothenfelder

Salzmarkt 15. - 18. Juni Do. 11:00 - 22:30 Uhr Fr. 13:00 - 22:30 Uhr Sa. 11:00 - 23:30 Uhr So. 11:00 - 19:00 Uhr

Mit Level One Southern Streamline The BEat u.v.a.

Kosma und das Geschenk der Sonne und des Mondes -

Musical nach einem griechischem Märchen, Texte & Musik: Anna-Maria Kawatzopoulos und Maria Brandt, Haus der Jugend, 15.00 Zu meiner Zeit - Biographisches Kaleidoskop aus sieben Jahrzehnten, emma-theater, 19.30 Bernarda Albas Haus - von Federico García Lorca, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP MINDEN Junge Poetinnen und Poeten International - U20-

Poetry-Slam, BÜZ, 20.00

Kulturbüro Gronau

LITERATUR

und

rock`n`popmuseum

BIELEFELD

Kulturbüro Gronau

Gronau präsentieren:

Frank Goosen - Lesung,

GmbH

Bunker Ulmenwall, 20.00

KUNST OSNABRÜCK RE-FORMED: Künstlergespräch - mit Elisabeth

(Lis)Schröder; „500 Jahre Reformation“, Hase29, 19.00 P SIEHE KUNST

16.09. 17.09.

17.09. 20.00 Uhr

KIDS OSNABRÜCK Reise durch die Zeiten - für

22.09. 20.00 Uhr

Familien, Planetarium, 15.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK

04.11. 20.00 Uhr

Das ‚alte‘ Osnabrück - eine fotografische Zeitreise - mit

Julian Egbert; „Sechs Jahrhunderte in den Stadtgesprächen 2016/17“, Kulturgeschichtliches Museum, 16.30 Mensch & Medizin Gesundheitsforum - Schlaganfall -

Time is Brain; „Vortragsreihe 2016 - Paracelsus Kliniken“, NOZ-Medienzentrum, 19.00 Play Games - Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln,

Klönen , Whisky’s, 19.00 Osnabrücker Bürgerforum für Dodesheide, Haste, Sonnenhügel - Diskussion, Schul-

zentrum Sonnenhügel, 19.30

11.11. 20.00 Uhr

15.12. 20.00 Uhr

Stadtfestival

Streetfood meets Rock`n`Roll (Innenstadt)

Kaya Yanar (Comedy)

Bürgerhalle

„Dietutnix“ (Kabarett/Comedy) „Best of“-Programm (Aula Gymnasium)

„Feuerengel“ (Bürgerhalle) Programm: „A Tribute to Rammstein“

„Mark Gillespie`s Kings of Floyd“ (Bürgerhalle)

Markus Krebs (Comedy) Bürgerhalle

Tickets: Touristik-Service Gronau, Fon 02562/99006 info@stadtmarketing-gronau.de - www.eventim.de Info: Kulturbüro Gronau GmbH, Fon 0 25 62/7 18 70 rock`n`popmuseum Gronau, Fon 0 25 62/81 480 STADTBLATT 6.2017 51


werwowas D o n n er stag

15 KONZERTE OSNABRÜCK Vortragsabend der Gitarrenklasse - Konzertante Gitarren-

15.

COMEDY

KLEINER COMEDY SLAM

Vier Comedians stehen heute auf der Bühne: Nick Schmid, Mohammed Butt, Falk Schuf sowie der selbsternannte Lingualpirat Glenn Langhorst (Foto), der eine „Frau zum Mitreißen“ sucht. Moderiert wird der Comedy Slam von Sven Bensmann. > ZAUBER VON OS

15.

EVENT

SALZMARKT

Der Bad Rothenfelder Salzmarkt ist das perfekte Ausflugsziel für die ganze Familie. Man kann über den Hobbykünstler- und Handwerkermarkt schlendern, leckeres Essen und Trinken genießen und Bands wie The Beat (Rock-Klassiker) oder Level One (Top 40, Foto) sehen. > GRADIERWERK, BAD ROTHENFELDE

musik von Händel, Poulenc, Piazolla, Dyens u.a, Konzertsaal im Gartenhaus, 19.30 Pentagram - Support: Lizardmen, Bastard Club, 20.00 Jazz!Nights - alle Facetten des Jazz an drei Abenden, BlueNote, 20.00 acoustic & unplugged live Drei Gitarren, ein Cajon plus Sänger covern Musik aus verschiedensten Genres, Unikeller, 20.00

ACHTUNG! Heute ist Annahmeschluss für Kleinanzeigen

KINO FILMSTARTS R Alle Eyez on Me - Biografie P SIEHE KINO R Bob, der Baumeister - Das Mega-Team - Familie R Das Belko Experiment Thriller P SIEHE KINO R Der wunderbare Garten der Bella Brown - Drama P SIEHE KINO R Hilfe, unser Lehrer ist ein Frosch - Familie R Ich wünsche dir ein schönes Leben - Drama R Loving - Drama R Mädelstrip - Komödie P SIEHE KINO R Maria Mafiosi - Komödie P SIEHE KINO R Wonder Woman - Action P SIEHE KINO

OSNABRÜCK Casinotag - Stündliche Verlosungen, Spielbank, 16.00-21.00 Forum Migration - Info unter 0541 3234435, Kulturgeschichtliches Museum, 17.00 Abendspaziergang: Nützlinge im Garten, Museum am

Schölerberg, 17.00 18.30

DISSEN Way Out West - Rudel-Ukule-

17.

MORGENLAND FESTIVAL

RENAUD GARCIA FONS & DERYA TÜRKAN

Der französische Kontrabassist Renaud Garcia-Fons zählt zu den renommiertesten Jazz-Kontrabassisten unserer Zeit. Begleitet wird er von Derya Türkan (Foto), einem Meister auf der Kemençe, einer kleinen Laute, die senkrecht auf dem Schoß gehalten und mit dem Bogen gestrichen wird. > LAGERHALLE

17.

FOLK

HULDRELOKK

Nach dem Lockruf der Trollfrau haben sich Kerstin Bodig (Norwegen), Mia Gunberg Ådin (Schweden) und Liv Bester Larsen (Dänemark) benannt. Gemeinsam präsentiert das Trio die ganze Bandbreite skandinavischer Folkmusik. > LUTHERHAUS

le; „Musik im Garten“, KuK Sol, 19.30

VW-Bus Stammtisch BullyManiacs, Alte Eversburg, 19.30

BAD ROTHENFELDE Salzmarkt - Vier Tage Kunsthandwerk, Leckereien und LiveProgramm, rund um das alte Gradierwerk, 11.00-22.30 P SIEHE TAGESTIPP

CLUBS&PARTY

MELLE

OSNABRÜCK

Melle tischt auf - 13 heimi-

Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 22.00

BÜHNE OSNABRÜCK Kosma und das Geschenk der Sonne und des Mondes -

Musical nach einem griechischem Märchen, Texte & Musik: Anna-Maria Kawatzopoulos und Maria Brandt, Haus der Jugend, 19.00 Kleiner Comedy Slam - mit Sven Bensmann (Moderation), Nick Schmid, Mohammed Butt, Glenn Langhorst, Falk Schug, Zauber von OS, ab 19.00 P SIEHE TAGESTIPP Dantons Tod - von Georg Büchner, emma-theater, 19.30 Tausend Tode - „Geisterdreieck - Junges Ensemble“ präsentiert ein Stück von Swaantje Ohlrogge, Haus der Jugend, 19.30 Nathan der Weise - von Gotthold Ephraim Lessing, Theater am Domhof, 19.30

sche Restaurants bieten deutsche und internationale Küche an, Rathausplatz, ab 11.00

Fr eitag

16 KONZERTE OSNABRÜCK 21. Osnabrücker Komponistenforum - mit dem Genoel

von Lilienstern, Institut für Musik, 17.00

OPEN AIR

FAIRYTALE FESTIVAL

Das jährliche ASTA-Open Air diesmal mit folgendem Line-Up: Le Fly, Mr. Irish Bastard, Liedfett, Django 3000 (Foto), Brett, The Hirsch Effekt, Antillectual, Emerson Prime, Dreamers sowie der OGC Big Band. Für Essen und Trinken ist natürlich auch gesorgt. > SCHLOSSINNENHOF

52 STADTBLATT 6.2017

der Tontauben-Chor aus Osnabrück befreundete Chöre von nah und fern anlässlich seines 20-jährigen Jubiläums zu einem Open Air auf den Osnabrücker Ledenhof. Seit 1997 singen die „Tontauben“ vom Schlager bis zum Volkslied und vom klassischen Liedgut bis zum modernen Popsong alles, was dem fast 70-köpfigen Chor gefällt. Liebeslust & Liebesfrust Einladung zu einer Liederreise mit Klavier und Gesang mit Künstlerin Gerhild Bitzer , Atelier Trieb, 19.30 Rima Khcheich & Ensemble Rabih Lahoud, Moslem Rahal, Florian Weber, Anna-Lena Schnabel Projektchor Salam Syria; „Morgenland Festival“, St. Marien, 19.45 P SIEHE MUSIK The Real McKenzies - Punk, Support: North Alone, Bastard Club, 20.00 Jubiläumskonzert: 40 Jahre Ostbunker - mit Wisecräcker,

Kein Hass da, Turbine Weststadt und Svenson; „40 Jahre Ostbunker“, Ostbunker, 20.00 P SIEHE EVENTS Die Deislers - Punk, SubstAnZ,

20.00

Sommer in der Stadt

Tontauben & Friends Open Air Jubiläums-Chor-Konzert

Freitag, 16.6. Ledenhof, 19.00 Uhr Eintritt frei

HASBERGEN Ralph Towner - My Foolish Heart - Jazz, Gaste Garage,

20.00

STEAKS VON CREEKSTONE FARMS, KANSAS

Seine Kompositionen für

P Gitarre zählen zu den

Bernd Stelter - Wer heiratet teilt sich die Sorgen, die er vorher nicht hatte - Comedy;

„Rosenhof on Tour“, Rosenhofzelt am Tuchmacher Museum, 18.00 P SIEHE EVENTS

Unter dem Motto „Ton-

P tauben & Friends“ lädt

BLACK ANGUS

BRAMSCHE

17.

auf dem Ledenhof, Ledenhof, 19.00

AUSSERDEM

Blaue Stunde, Arcona Living,

BIELEFELD Trio Fado - Fadoabend, Bunker Ulmenwall, 20.00

Tontauben & Friends Open Air - Jubiläums-Chor-Konzert

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

wichtigsten Arbeiten für dieses Instrument der letzten 50 Jahre. Der US-amerikanische Jazzgitarrist stellt seine neue CD „My Foolish Heart“ vor, eine Solowerk an der Grenze von Klassik und Kammermusik.


MÜNSTER The Tidal Sleep+Not Scientists+Watching Tides, Gleis

22, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Motown Party - mit Funk & Soul & Pop & Rock & Hits der 80er/90er Jahre, BlueNote, 21.30 Vodka Vriday, Alando Palais, 22.00 Take 5 Clubsounds, Sonnendeck, 22.00 Rocknacht Spezial: Linkin Park - Rock, Metal, Hardcore,

Hyde Park, 23.00 Whine and Kotch, Nize Club,

23.00 Keine Knete, trotzdem Fete -

mit Golden Gensch & Artur Achziger, Dr. Vogel, 23.59

BÜHNE OSNABRÜCK Bach-Präludien, emma-

theater, 19.30 Tausend Tode - „Geister-

dreieck - Junges Ensemble“ präsentiert ein Stück von Swaantje Ohlrogge, Haus der Jugend, 19.30 Don Quijote - von Miguel de Cervantes, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE

Yoga-Sommer auf dem Gertrudenberg - bei gutem Wet-

ter; „Ganz Mensch sein“, Bürgerpark, 17.30-19.00 T’ai Chi im Schlossgarten bei gutem Wetter; „Ganz Mensch sein“, Schlossgarten, 18.00-19.00 360° Orient Festival - Orientalischer Tanz, 18.30 Uhr: 360° Orient Next Generation Show, 20.00 Uhr: 360° Orient Nostalgia Night, Haus der Jugend, ab 18.30 TERRA.vita: Ein UNESCO Geopark - von Hartmut Escher

(Osnabrück), Museum am Schölerberg, 20.00 Rosen, Tulpen, Nelken - Märchen von Blumen und Rosen, Erzähltheater, Steinwerk Ledenhof, 20.00 BAD ROTHENFELDE Salzmarkt - Vier Tage Kunst-

handwerk, Leckereien und LiveProgramm, rund um das alte Gradierwerk, 13.00-22.30

P SIEHE TAGESTIPP MELLE Melle tischt auf - Genussmei-

le. 13 heimische Restaurants bieten deutsche und internationale Küche an, Rathausplatz, ab 11.00

Piesberger Freilauftheater: Zurück in der Zukunft

Sam stag

- Schauspiel-, Musik-, TanzCrossover, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 P SIEHE BÜHNE

17

Bauer sucht Frau oder George Dandin - Lustspiel nach

Molière, Probebühne, 20.00 BADBERGEN Buddy - The Buddy Holly Story - Musical; „Musiksom-

mer Artland“, Hof Sickmann, 20.00 MELLE Der 500. Geburtstag - Luther-Revue - mit Martin Stein-

ke, Hannes Meyer-ten Thoren und Hartmut Heyl, Schloss Königsbrück, 19.30

KUNST

KONZERTE OSNABRÜCK Swing in der City - Poesie im Vorbeigehen - Das Straßen-

kulturprogramm in der Osnabrücker Innenstadt rund um den Wochenmarkt und in der Altstadt heute zum „Tag der Musik“; „Osnabrücker Samstag“, Innenstadt, ab 10.00

Vernissage: Gisela KnopffFäustlin - Papierobjekte und

mer Artland“, Hof Sickmann, 10.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Verkehrsbetrieb bei Nacht -

Für Nachteulen: Führungen über den Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Osnabrück, Stadtwerke, 04.30-07.30 ADFC-Radtour: Gemütliche Tour um Bramsche - 35km,

Tuchmacher Museum, 14.00

Sommer

GEORGSMARIENHÜTTE

- Schauspiel-, Musik-, TanzCrossover, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 P SIEHE BÜHNE

- 2. Holzhauser Mittsommerfest mit Livemusik, Picknick, Feuerkörbe und Unterhaltung für Jung und Alt, Antoniusschule Holzhausen, 19.00

MELLE Der nackte Wahnsinn - Pre-

miere des Abendstückes mit dem Ensemble der Waldbühne Melle, Waldbühne, 20.00

SPORT HALLE Gerry Weber Open - Champions Trophy - Tennisturnier,

OSNABRÜCK Angeln mit und an der Nackten Mühle - ab 10 Jahren,

Nackte Mühle, 06.30-13.30

OSNABRÜCKER SAMSTAG

der, Planetarium, 16.00

Tag der Musik

AUSSERDEM OSNABRÜCK ADFC-Radtour: Zelten im Hümmlinger Land - 180km,

ADFC Infoladen, 08.00

Samstag, 17.6.

Offenes Tanztraining 16+ -

Innenstadt, ab 10.00 Uhr

Anm. 0541 7600-151, Theater am Domhof, 10.00

BAD LAER Jubilate Deo - Chorkonzert

mit geistlicher und weltlicher Chormusik mit dem Mainzer Domchor, Pfarrkirche Mariae Geburt, 19.30 BADBERGEN Addys Mercedes - Carribean;

„Musiksommer Artland“, Hof Sickmann, 20.00 BRAMSCHE 3. Rocko Pluton - Minifestival mit Emil Bulls, Boozed und einem lokalen Support; „Rosenhof on Tour“, Rosenhofzelt am Tuchmacher Museum, 19.00 P SIEHE EVENTS

MÜNSTER Docklands 2017 - das elektronische Festival - mit

100 Künstlern, 14 Floors in 10 Clubs. Headliner: Fritz Kalkbrenner, In 10 Clubs, 20.00 TECKLENBURG

Den Startschuss zu den Osnabrücker Samstagen liefert der neunte bundesweite Tag der Musik. Die städtische Musik- und Kunstschule beteiligt sich mit einem Open-Air-Musikprogramm (u.a. Adolf-Reichwein-Platz, Bühne am Ledenhof, Stadtbibliothek sowie im StadtGalerieCafé) mit Solisten und Ensembles wie „BlechreizBigband“ und „BlasStars“. Das Salonensemble „Draußen nur Kännchen“ (Foto) präsentiert vor dem Theater ab 11 Uhr Kaffeehausmusik und Schlager der 1920er & 1930er Jahre.

P

HAGEN 8. Hagener Kirschfest -

Kirschfest mit Party, Ortskern Obermark, ab 18.00 MELLE Melle tischt auf - 13 heimi-

sche Restaurants bieten deutsche und internationale Küche an, Rathausplatz, ab 11.00

So n n tag

KIDS

Sternbild für Flappi - für Kin-

Straßenkultur rund um den Wochenmarkt

Holzhauser MIttsommerfest

ADFC-Radtour: Nach Laggenbeck - 62km, ADFC Info-

18 KONZERTE OSNABRÜCK Layale Chaker & Sarafand Ensemble feat. Michel Godard - Jazz, Morgenland-Festi-

val; „Morgenland Festival“, BlueNote, 20.00

laden, 11.00 Tag der offenen Tür - mit Führungen, Kreativ- und Spielangeboten für Kinder und Kaffee und Kuchen; „40 Jahre Ostbunker“, Ostbunker, 15.0019.00 Tango im Garten - Ein Samstag mit Tango unterm Kirschbaum, mit kostenloser Schnupperstunde um 15 Uhr, GZ Ziegenbrink, 15.00-22.00 Dunkle Materie, Planetarium, 17.00 5. Zoo-Lauf - zugunsten von Kinderprojekten, Zoo, ab 18.00 360° Orient Festival - Orientalischer Tanz, 360° Orient Gala Show, Haus der Jugend, 19.30

P SIEHE KUNST Open Windows V - Junge Choreografen, emma-theater, 19.30

P SIEHE BÜHNE The Addams Family - Musical

von Andrew Lippa, Theater am Domhof, 19.30

P SIEHE LEUTE

BAD ESSEN IM JUNI 17. Juni TortenSchlachtTag im Kleinen Haus »Genuss pur und satt «

P

Junge Philharmonie Osnabrück - Abschlusskonzert des

Euregio-Musikfestivals; „Euregio-Musikfestival“, Steinwerkshof, 20.00 Doctor Krápula - Alternative Rock, SubstAnZ, 20.00

- Big Band-Matinee-Konzert; „Musiksommer Artland“, Hof Sickmann, 20.00 BRAMSCHE

BAD ESSEN

nics, 80er, 90er, Hyde Park, 22.00 Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 22.00 Frei - mit Yetti Meissner (Sisyphos, Berlin), Dr. Vogel, 23.00 Gay Night, Nize Club, 23.00 Fassbar bassbar - Elektronisches Wohnzimmer, SubstAnZ, 23.00

und Kuchen-so viel wie geht…, Kleines Haus, 14.00 BAD ROTHENFELDE Salzmarkt - Vier Tage Kunsthandwerk, Leckereien und LiveProgramm, rund um das alte Gradierwerk, 11.00-23.30

MÜNSTER Martha, Gleis 22, 20.00 Tom Vieth & Friends - After Church Club, Jazz, Hot Jazz Club, 21.00

BISSENDORF

CLUBS&PARTY

BÜHNE

staltung, Wasserschloss Schelenburg, ab 10.30

OSNABRÜCK

BRAMSCHE

Frau Müller muss weg - von

Bürgerpicknick - der Bürgerstiftung Bramsche, Münsterplatz, 10.30

turnier, Gerry Weber Stadion, ab 10.00

KIDS OSNABRÜCK Das kleine 1x1 der Sterne - für

Kinder, Planetarium, 15.00+16.00 Das Gold liegt auf der Straße

- Erzählwanderung durch die Stadt mit Sabine Meyer, Kinder in Begleitung eines Erziehungsberechtigten, Anmeldung 0541 5804385, Rathaus, 15.30

MELLE Zusammen mit ihrem Ensemble geht die Violonistin Layale Shaker auf Spurensuche in den Libanon der 40er und 50er Jahre. Special Guest des Abends ist der französische Tuba-und Serpent-Spieler Michel Godard (Foto).

BBS Haste goes Feel the Beat - Rock, Pop, Indie, Electro-

Mittelalter auf der Schelenburg - Living-History-Veran-

Gerry Weber Open - Tag der offenen Tür - ATP500-Tennis-

im neuen Grabungs-Camp Kalkriese, Museum Varusschlacht, 11.00-17.00

DiJaCo feat. Bonita Niessen

Tortenschlachttag - Kaffee

HALLE

Tag der offenen Grabung -

BADBERGEN

Tourist-Info Bad Essen T. 05472 94920 www.badessen.info

SPORT

BRAMSCHE-KALKRIESE

Glasperlenspiel - Pop; „Rosenhof on Tour“, Rosenhofzelt am Tuchmacher Museum, 19.00 P SIEHE EVENTS

Lutz Hübner, emma-theater, 19.30

RE-FORMED: Nipple Jesus Theatersolo von Nick Hornby im Rahmen von „RE-FORMED: Form im Wandel - Aufbruch im Denken“; „500 Jahre Reformation“, Hase29, 11.00+18.00

Gerry Weber Stadion, ab 10.00

in der Stadt

OSNABRÜCK Jägi Night, Alando Palais, 22.00

Vernissage: Meine Weibsbilder - Malerei von Gaby Köhler,

Meisterdetektiv Kalle Blomquist - für Kinder; „Musiksom-

Festival; „Morgenland Festival“, BlueNote, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP Huldrelokkk - skandinavischer Folkmusik aus Norwegen, Schweden und Dänemark, Lutherhaus, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Masaa - Jazz, Morgenland-Festival; „Morgenland Festival“, BlueNote, 22.00 P SIEHE MUSIK

CLUBS&PARTY

WALLENHORST

BADBERGEN

Renaud Garcia-Fons und Derya Türkan - Jazz, Morgenland-

Piesberger Freilauftheater: Zurück in der Zukunft

nenhof; „Euregio-Musikfestival“, Wasserschloss, 20.00

Grafiken, Alte Mädchenschule, 19.00

KIDS

Fly, Liedfett, Django 3000, The Hirsch Effect und AftershowParty, Schlossinnenhof, ab 14.00 P SIEHE TAGESTIPP

Flamenco Soirée: Cris López Trio - Open Air im Schlossin-

OSTERCAPPELN

Rathaus, 19.00

Fairytale Festival - u.a. mit Le

OSNABRÜCK BlueNote Tango - Tangounterricht und dann Tanz-Abend, BlueNote, 16.00-22.00

BÜHNE OSNABRÜCK

Neue Punkte für das Sams Kinderstück mit dem Ensemble der Waldbühne Melle, Waldbühne, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Schinkelmarkt - Familienflohmarkt mit Rahmenprogramm vor den Türen des Ostbunkers; „40 Jahre Ostbunker“, Ostbunker, ab 09.00

P SIEHE EVENTS Audi-Stammtisch, Museum Industriekultur, 10.00-13.00 Mit der Feldbahn durch den Kultur- und Landschaftspark Piesberg, Museum

Industriekultur, 10.00-18.00 ADFC-Radtour: The same procedure - 30km, ADFC Info-

laden, 11.00 Philosophisches Café - Was uns unerwartet trifft: Schicksal, Fügung oder Zufall? - Diskussionsrunde mit

Prof. Dr. A. Regenbogen, Prof. Dr. H. Kerber, Prof. Dr. E. Franke, Prof. Dr. Mokrosch, BlueNote, 11.30 Marienkirchturmbesteigung

- Führung auf den Marienkirchturm, St. Marien, 11.30-13.00 „dat hillige Evangelium recht prediken - Osnabrück im Zeitalter der Reformation“ - Öffentliche Führung

durch die Sonderausstellung mit Peer-Guides , Felix-Nussbaum-Haus, 15.30 Ferne Welten, Planetarium, 17.00 STADTBLATT 6.2017 53


werwowas 360° Orient Festival - Orien-

talischer Tanz, 360° Café Oriental - Open Stage, Haus der Jugend, 19.30 BAD IBURG 4. Kiwanis Oldtimer-Tag - an

der Beckerteichpforte stehen Fahrer mit ihren historischen Fahrzeugen zu Mitfahren für Interessierte bereit, Kneipp-Erlebnis-Park, 10.00

18.

EVENT

RADTAG QUAKENBRÜCK

20.

CJ RAMONE

Sieben Jahre lang war er Bassist der Ramones. Nach dem Ausstieg von Dee Dee Ramones hat CJ Ramone die vier Saiten übernommen – bis zur finalen Show der Ramones 1996. Seitdem ist CJ solo im Punkrock unterwegs, unterstützt von seiner Band. > BASTARD CLUB

FOTO: GLENN ROSS

Die „Radstadt des Nordens“ feiert den 200. Geburtstag des Fahrrads mit einer großen Party, Live-Musik von Cliff Barnes and the Fear of Winning (Foto) und den Gästen des Hasetaler Radwandertages. Programm am Marktplatz von 12-20 Uhr, verkaufsoffener Sonntag von 13-18 Uhr. > INNENSTADT, QUAKENBRÜCK

PUNKROCK

BISSENDORF Mittelalter auf der Schelenburg - Living-History-Veran-

staltung, Wasserschloss Schelenburg, ab 10.30 BRAMSCHE-KALKRIESE Alltagsleben in Rom - Öffentliche Themenführung, Museum Varusschlacht, 16.00 Flohmarkt rund ums Rathaus, Rathaus, 07.00-16.00

HAGEN 8. Hagener Kirschfest - mit

verkaufsoffenem Sonntag (ab 13 Uhr), Markt der Genüsse und Oldtimerrundfahrten für einen guten Zweck, Ortskern Obermark, ab 10.00 MELLE Melle tischt auf - mit ver-

MORGENLAND FESTIVAL

RONY BARRAK & ELIE KHOURY

Seit 2005 begeistert der aus dem Libanon stammende Rony Barrak mit seiner virtuosen Perkussion regelmäßig das Publikum des Festivals. Zusammen mit dem ebenfalls aus dem Libanon stammenden OudSpieler Elie Khoury gibt er einen tiefen Einblick in die Musik des Libanons. > LAGERHALLE

22.

KINDER & JUGENDLICHE

FERIENPASSERÖFFNUNG

Ab in die Ferien mit der Eröffnungsfeier im Innenhof vom Haus der Jugend! Die Groove Onkels werden alle Kids und Jugendlichen gebührend auf die Feier einstimmen. Danach gibt’s jede Menge Spiel- und Spaßangebote wie Hüpfburg, Menschenkicker oder die Fun-Bubbles auf dem Wasserbecken. > HAUS DER JUGEND

kaufsoffenem Sonntag (ab 13 Uhr). 13 heimische Restaurants bieten deutsche und internationale Küche an, Rathausplatz, ab 10.00 QUAKENBRÜCK Radtag 2017 - zum Hasetaler Radwandertag, mit Live-Musik von „Cliff Barnes and the Fear of Winning“ und verkaufsoffenem Sonntag (13-18 Uhr), Innenstadt, ab 11.00 P SIEHE TAGESTIPP

FOTO: NINA STILLER

M o n tag

19 KONZERTE OSNABRÜCK

Monday Night Session -Jazz

mit Manfred Wex & Band, Hot Jazz Club, 21.00

54 STADTBLATT 6.2017

turnier, Gerry Weber Stadion, ab 10.00

Annette Mingels: Alles was war - Lesung; „Littera-Lesung

der Buchhandlung zur Heide“, BlueNote, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Zauber des Fernrohrs + - für

Familien, Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Glücksrad, Spielbank, ab 16.00 Deutsch-britischer Begegnungsabend, Lagerhalle, In ihrem Roman begibt

P sich Annette Mingels

auf die Spur unseres prägendsten Beziehungsgeflechts: der Familie. Sie erzählt von den vielen Spielarten moderner Beziehungen und davon, was Familie heute ausmacht. FOTO: HENDRICK LÜDERS

SPORT HALLE Gerry Weber Open - Bärchen Kids Day - Tennisturnier, Gerry

Weber Stadion, ab 10.00

D ien stag

20 KONZERTE OSNABRÜCK

19.00 Flixen-Kicker-Party, Unikel-

ler, 19.00 Kosmische Evolution +,

Planetarium, 19.30

M ittwo ch

21 KONZERTE OSNABRÜCK Vortragsabend der Bläser, Konzertsaal im Gartenhaus, 19.30 Joseph Myers - Singer-Songwriter, Büdchen am Westerberg, 19.30 Tarik el Sham - Die Straße nach Damaskus - Jazz,; „Mor-

genland Festival“, BlueNote, 20.00 P SIEHE MUSIK

Musik für Violoncello -

HALLE

Studierende der Klasse Tine Schwark spielen Werke für Violoncello und Klavier, Institut für Musik, 19.30 CJ Ramone - Punkrock-Legende, Support: The Decline, Bastard Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP JAZZ!JamSession - Opener: Lukas Schnadt Group, Zauber von Os, 21.00

Matt Simons - Pop, Gerry Weber Stadion, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Cafe Resistance, SubstAnZ,

MELLE Wandelkonzert - mit Stefan

Lutermann an der Klausing-Orgel und Gerd Kruse am Glockenspiel des Rathauses sowie Andreas Opp an der ChristianVater-Orgel in der St.-Petri-Kirche, 20.15 MÜNSTER Algiers - Neo-Gospel, Gleis 22, 20.00 Cat Balou, Sputnikhalle, 20.00

19.00

CLUBS&PARTY

BBS & friends - Abschlussfeier, Alando Palais, 22.00 Studyclub - Klubnacht!,

OSNABRÜCK Punkkneipe - Dosenmucke, Kickern umsonst, SubstAnZ, 21.00

Sonnendeck, 22.00

BÜHNE

MÜNSTER

Die Sportfreunde Stiller sind zu Gast bei den Gerry Weber Open und rocken den Thementag „Fitness Day“. Neben Weltklasse-Tennis kann man bei den Open in jedem Jahr auch herausragende Künstler live erleben. > GERRY WEBER STADION, HALLE/WESTF.

Altstädter Bücherstuben, 19.00

punkt für alle 12-Takter, Lagerhalle, ab 19.30

Weber Stadion, 20.00

SPORTFREUNDE STILLER

Gerry Weber Open - German Sports Day - ATP500-Tennis-

Studyparty, Nize Club, 23.00

Wincent Weiss - Pop, Gerry

23.

HALLE

Jan Decker: Der lange Schlummer - Autorenlesung,

Blue Monday Jam - Open Air Acoustic - Der stimmige Treff-

HALLE

ROCK

SPORT

OSNABRÜCK

BAD ROTHENFELDE Salzmarkt - Vier Tage Kunsthandwerk, Leckereien und LiveProgramm, rund um das alte Gradierwerk, 11.00-19.00 P SIEHE TAGESTIPP

GEORGSMARIENHÜTTE

22.

LITERATUR

OSNABRÜCK Don Quijote - von Miguel de Cervantes, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE

AMERICAN

BREAKFAST So. 10.00 bis 14.30 Uhr 16 € all inclusive

Alexander Lehmann: Magic Rocks - Comedy, Dirty+Dan-

cing, 20.00

KINO

LITERATUR

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Filmpassage: Sneak Preview mit Verlosung, 20.00

Sergio Raimondi: Poesía civil - Autorenlesung, Renaissan-

cesaal Ledenhof, 18.30

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


D o n n er stag

BRAMSCHE Rudelsingen - Gesungen wird alles - vom aktuellen Hit bis zum Gassenhauer; „Rosenhof on Tour“, Rosenhofzelt am Tuchmacher Museum, 19.30 P SIEHE EVENTS

22

BÜHNE OSNABRÜCK Terror - von Ferdinand von Schirach, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Don Quijote - von Miguel de Cervantes, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE GEORGSMARIENHÜTTE Rumpelstilzchen - Musical für Kinder und Erwachsene, Ein Märchen mit Musik von Jan Radermacher nach dem Original der Brüder Grimm, Waldbühne Kloster Oesede, 16.00-18.00

KONZERTE OSNABRÜCK Rony Barrak & Elie Khoury Jazz, Morgenland-Festival; „Morgenland Festival“, BlueNote, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

STADTBLATT präsentiert Four Year Strong, Kleine Frei-

heit, 20.00 P SIEHE MUSIK Morgenland Campus Jam -

KINO

Studenten und Dozenten des Morgenland Campus jammen in der Lagerhalle; „Morgenland Festival“, Lagerhalle, 22.00 P SIEHE MUSIK

OSNABRÜCK

BIELEFELD

Filmpassage: Preview: Transformers 5,

Campus Festival - mit Casper und Joris, Campus, 17.00

23.50

KUNST OSNABRÜCK Vernissage: Plätze in Deutschland - 1950 und heute - Ausstellungseröffnung mit

einem Vortrag von Prof. Dr. Christoph Mäckler (Frankfurt), Martini 50, 20.00

SPORT HALLE Gerry Weber Open - Ladies Day - ATP500-Tennisturnier,

Gerry Weber Stadion, ab 10.00

KIDS OSNABRÜCK Reise durch die Zeiten - für

Familien, Planetarium, 15.00 BRAMSCHE Frank und seine Freunde Das Beste aus 7 Jahren, 7 Monaten und 7 Tagen…; „Rosenhof on Tour“, Rosenhofzelt am Tuchmacher Museum, 15.00 P SIEHE EVENTS

AUSSERDEM OSNABRÜCK Forum Zeitgeschichte: Kriegstagebuch - Anmeldung

unter Telefon 0541 323 2207 , Kulturgeschichtliches Museum, 10.30 Play Games - Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen , Whisky’s, 19.00 Andrea Seidel: Gewaltfreie Kommunikation - Eine Sprache des Lebens - Was sagen

verschiedene Kulturen & verschiedene Religionen zum Thema?; „Dialog der Kulturen“, Lagerhalle, 20.00 MELLE Mitsommermarkt, Kirchstra-

ße, 08.00-18.00 WALLENHORST Mittsommerfest

- in Hof und Garten, Ruller Haus, 18.00-21.00

BRAMSCHE Dire Strats - Dire Straits-Tribute; „Rosenhof on Tour“, Rosenhofzelt am Tuchmacher Museum, 19.00 P SIEHE EVENTS HALLE Amy Macdonald - Pop, Folk, Gerry Weber Stadion, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 22.00

SPORT HALLE

Gerry Weber Stadion, ab 10.00

KIDS OSNABRÜCK Ferienpass-Eröffnung 4-17 Jahre, Live: Groove Onkels, Menschenkicker und mehr, Haus der Jugend, 10.00-13.00 P SIEHE TAGESTIPP

Museum Industriekultur, 15.00 P SIEHE TITELSTORY GEORGSMARIENHÜTTE Der kleine Prinz - Figurentheater ab 6, Rathaus, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Casinotag - Stündliche Verlosungen, Spielbank, 16.00-21.00 Blaue Stunde, Arcona Living, 18.30 Die Verlebendigung der Toten, Forum am Dom, 19.00 Reiselust - mit Mitch Miller,

Grüner Jäger, 19.30 Schlacht um halbacht,

Theater am Domhof, 19.30

Fr eitag

23

Für die Ferien ganzen

10 Euro er erste od Für die älfte Ferienh zweite 5,50 Euro ls ei jew k-Pass nabrüc Mit Os os kostenl

Verkauf und Anmeldung ab 1. Juni

Erhältlich:

22. Juni bis 2. August

201 7

In den im in den Filialen der

Ferienpasszentren Stadthaus I Information Sparkasse Osnabrück Volksbank Osnabrück Commerzbank Osnabrück www.ferienpass.osnabrueck.de

Große Eröffnungsfeier am 22. Juni von 10 – 13 Uhr, Haus der Jugend, Große Gildewart 6 – 9

QR-Code Link zum Ferienpass

KONZERTE OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Unterwerfung - von Michel Houellebecq, emma-theater, 19.30 Bernarda Albas Haus - von Federico García Lorca, Theater am Domhof, 19.30 BRAMSCHE

BAD IBURG

Baumann & Clausen - Come-

Im Dourpe ist wäh was lös: Touch of Sound Band -

dy; „Rosenhof on Tour“, Rosenhofzelt am Tuchmacher Museum, 19.00 P SIEHE EVENTS

Jetzt mit mehr Angeboten für Jugendliche 14 – 17 Jahre

Eine Fahrt in den Steinbruch im Piesberg - ca. 2 Stunden,

Intern trifft Extern - UniPopOS und Pop-Up - A Capella, Aula im Schloss, 19.00 Undun - Support: Misery Vortex, Slam Harder, Bastard Club, 20.00 47Soul - Morgenland rocks!; „Morgenland Festival“, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE MUSIK

BÜHNE

Ferienpass

Gerry Weber Open - Family Day - ATP500-Tennisturnier,

HASEGOLD 2237

School Party - Live on stage: MC Bilal, Alando Palais, 21.30

Rock/Pop, Thieplatz Glane, 19.00 BIELEFELD Klangschicht - Jazz, Bunker

KINO

Ulmenwall, 20.00

OSNABRÜCK

BRAMSCHE

Filmpassage: Kaffeeklatsch: Madame Christine und ihre unerwarteten Gäste - inkl. Kaffee &

Kuchen, 14.00 FILMSTARTS R Act! - Wer bin ich? - Dokumentation R Das Land der Heiligen Krimi R Du neben mir - Romanze R Eine respektable Familie Drama R Innen Leben - Drama R Live Animated - Animation R Monsieur Pierre geht online - Komödie R Transformers 5 - Action

Laith Al-Deen - Deutschpop, Support: Falk; „Rosenhof on Tour“, Rosenhofzelt am Tuchmacher Museum, 19.30 P SIEHE EVENTS

HALLE Sportfreunde Stiller - Pop,

Gerry Weber Stadion, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Schwitzen und entspannen Sie bei der Mittsommer-Saunanacht am Samstag, 24. Juni 2017 von 18:00 bis 1:00 Uhr nachts!

MÜNSTER Übergas - Rock, Sputnikcafé, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Motown Party - mit Funk & Soul & Pop, BlueNote, 21.30 STADTBLATT 6.2017 55


FOTO: LUDMILA JEMIES

werwowas Morgenland Festival Party mit DJ Ipek, Eklektik Berlinistan - Sounds of Turkey, OrAsia, Balkan and Elektro, Lagerhalle, 22.00 Nuller-Jahre-Party, Alando Palais, 22.00 Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, Sonnendeck, 22.00 Rocknacht - Rock, Metal, Hardcore, Hyde Park, 23.00 Campusliebe - Von Studenten für Studenten, Nize Club, 23.00 Keine Knete, trotzdem Fete mit Murat Acar + Corazong, Dr. Vogel, 23.59

BÜHNE

25.

KLASSIK

SALEEM ASHKAR

Heute beendet der WeltklassePianist Saleem Ashkar sein Langzeitprojekt, alle Beethoven-Sonaten im Rahmen eines Zykluses in Osnabrück aufzuführen. Wie immer wird Ashkar den Abend mit selbstgedrehten Filmen und Gesprächen zu den Sonaten begleiten. > FELIX-NUSSBAUM-HAUS

28.

KINO

HEREAFTER

Regisseur Clint Eastwood hat hier einen leisen Film gedreht, den es zu entdecken lohnt. Matt Damon spielt einen Mann, der die ‘Gabe’ hat, mit verstorbenen Menschen zu sprechen. Clint Eastwood zeigt sensibel, wie Menschen mit dem Tod umgehen und versuchen, den Verlust geliebter Menschen zu bewältigen. > LAGERHALLE

OSNABRÜCK Jerome Kilty - Geliebter Lügner - Rezitatoren: Ellen Mo-

schitz - Finger, Sascha Wienhausen, Ensemblemitglieder der Probebühne , Atelier Trieb, 19.30 Terror - von Ferdinand von Schirach, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Bauer sucht Frau oder George Dandin - Lustspiel nach

BAD IBURG Barfuß im Grünen - Elektro-

AUSSERDEM

ADFC-Radtour: Gemütliche Tour ins Osnabrücker Land -

30km, ADFC Infoladen, 14.00 Führung im Verkehrsbetrieb,

Stadtwerke, 14.00-15.30

Rosenhof on Tour: Abschiedsparty; „Rosenhof on

ter; „Ganz Mensch sein“, Bürgerpark, 17.30-19.00 T’ai Chi im Schlossgarten bei gutem Wetter; „Ganz Mensch sein“, Schlossgarten, 18.00-19.00 Alles endet/all endings, Theater am Domhof, 18.00

Sam stag

24 30.

KLEINES FEST IN DEN HÖFEN

Zum Sommerstart findet in den Innenhöfen des HegerTor-Viertels schon traditionell dieses charmante Fest statt - mit Musik, Theater und Kleinkunst. Es spielen und treten u.a. auf: Miss Allie (Foto), SF Haseglück, Double Lane oder Tom Herter. > HEGER-TOR-VIERTEL

56 STADTBLATT 6.2017

fest mit Dity Doering (Katermukke) und Ryan Stephens, danach Aftershow-Party im Dr. Vogel, Festland, 16.00-00.00 BRAMSCHE

Yoga-Sommer auf dem Gertrudenberg - bei gutem Wet-

EVENT

Country und Bluegrass, Töpferei Niehenke, 20.00

Flohmarkt am Riedenbach -

Gerry Weber Stadion, ab 10.00

Heute ist Premiere des Musicals nach dem gleichnamigen Film und Buch. Elle Wood wird - als Blondine - in Harvard angenommen und muss sich gegen zahlreiche Vorurteile behaupten. Am Ende siegt aber die Liebe. Ein turbulentes Musical. > WALDBÜHNE KLOSTER OESEDE, GEORGSMARIENHÜTTE

Hanny Hill & Blue Night -

Nahe des Wochenmarktes an der Joesephskirche, Am Riedenbach, ab 09.00

Gerry Weber Open - Fitness Day - ATP500-Tennisturnier,

Das Bramscher Sommerkulturprogramm startet heute mit einem Gast aus Austin/Texas: Patricia Vonne. Die US-amerikanische Songwriterin singt auf Spanisch und englisch und verbindet Country, Rock und mexikanische Klänge zu einem aufregenden Mix. > KIRCHPLATZ, BRAMSCHE

HASBERGEN

OSNABRÜCK

HALLE

30. NATÜRLICH BLOND

- Bramscher Orgelsommer: Europareise, St. Martin-Kirche, 19.00

OSNABRÜCK Mädelsabend - Edition Victoria’s Secret. „One night in heaven“ mit dem Trompeter Gordon Edge , Alando Palais, 22.00 90er-Party - Die beste Musik aus dem Kultjahrzehnt, Hyde Park, 22.00 Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 22.00 90er, Nize Club, 23.00 Schloga-Open Air - Aftershow-Party mit Miron Aiden und M.O.I.N, Unikeller, 23.00 Barfuß im Grünen - Aftershowparty, Dr. Vogel, 23.00

SPORT

MUSICAL

Eva Groneman mit dem Kammerchor „Vox humana“

LITERATUR

Lagerhalle, 20.00

KONZERTE OSNABRÜCK Masken, Mimen, Musikanten

- Das Straßenkulturprogramm in der Osnabrücker Innenstadt rund um den Wochenmarkt und in der Altstadt; „Osnabrücker Samstag“, Innenstadt, ab 11.00

KIDS OSNABRÜCK Sternbild für Flappi - für Kin-

der, Planetarium, 16.00

Sommer in der Stadt

OSNABRÜCKER SAMSTAG

Masken, Mimen, Musikanten Straßenkultur rund um den Wochenmarkt

Samstag, 24.6. Innenstadt, ab 11.00 Uhr

BRAMSCHE

CLUBS&PARTY

Karl W. ter Horst und Barbara Schenkbier: „Zeitschleife auf der 8“ - Autorenlesung,

29. PATRICIA VONNE

Ivan Carranza - Examenskonzert, Gesang, Lagerhalle, 20.00 Janet Gräfer & Band - Examenskonzert - Blues, Pop, Soul, Lagerhalle, 20.00 Morgenland Revisited Hewar meets Capella de la Torre - Das Hohelied der Liebe ; „Morgenland Festival“, St. Marien, 20.00 P SIEHE MUSIK

Molière, Probebühne, 20.00

OSNABRÜCK

LATIN-FOLK

Schloga-Open Air - Umsonst und draußen mit Rhonda, Chasing the Serpent, Chiffre, The Cutes, Gelbes Haus, Psaikorillaz, Splitterfaser, Tafkat, Schlossgarten, ab 16.30 P SIEHE MUSIK

Tour“, Rosenhof Zelt am Tuchmacher Museum, 20.00 P SIEHE EVENTS

BÜHNE OSNABRÜCK Don Quijote - von Miguel de Cervantes, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE MELLE Der nackte Wahnsinn -

AUSSERDEM OSNABRÜCK ADFC-Radtour: Die Hase Von Quakenbrück bis Meppen (Teil 3) - 70km, ADFC

Infoladen, 08.45 1. Beachtennis-Cup - des Bidi

Badu Beachtennis-Teams in Kooperation mit dem Nettebad Osnabrück und der Tennisabteilung Ballsport Eversburg, Nettebad, ab 09.00

P SIEHE EVENTS Sommerfest des Mädchenzentrums - Café Dauerwelle,

Mädchenzentrum, 11.00-17.00 Zeitreise, Planetarium, 17.00 Kleine Saunanacht - Thema: Mittsommer, Nettebad, 18.0001.00 Queen - Heaven, Planetarium, 18.00 BRAMSCHE-KALKRIESE Geisterstunde: Die Abenteuer des Sklaven Syrakus - Rol-

lenspiel in der Ausstellung, Museum Varusschlacht, 18.00

So n n tag

25 KONZERTE OSNABRÜCK Saleem Ashkar: BeethovenZyklus - Klavierkonzert, Beet-

hoven-Zyklus - Das Finale, „Morgenland Festival“, FelixNussbaum-Haus, 17.00

Abendstück mit dem Ensemble der Waldbühne Melle, Waldbühne, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP

LITERATUR

und Dozenten präsentieren die musikalischen Ergebnisse ihrer Workshop-Woche; „Morgenland Festival“, BlueNote, 20.00

BISSENDORF Die Schriftrolle liest „TIER isch GUT“ - Lesung des KuBiss

Kulturverein Bissendorf, Weinhaus Böttger, 19.00

SPORT HALLE Gerry Weber Open - Halbfinaltag - ATP500-Tennisturnier,

Gerry Weber Stadion, ab 10.00

Morgenland Campus Abschlusskonzert - Teilnehmer

P SIEHE MUSIK BAD IBURG Schlosskonzert - mit dem Trio Serenade. Vitalii Nekhorochev (Klarinette), Kateryna Kostiuk (Violine), Violina Petrychenko (Klavier), Schloss Bad Iburg, 18.00


BRAMSCHE Jazz Frühschoppen - mit der

Blue Wonder Jazzband, Dresden, Gartenkultur Igel, 11.00 MÜNSTER Jazz Café mit Manfred Wex -

After Church Club, Jazz, Hot Jazz Club, 21.00

BÜHNE OSNABRÜCK Operngala - 2016/2017, Theater am Domhof, 19.30

SPORT HALLE Gerry Weber Open - Finaltag

M o n tag

KONZERTE

KONZERTE

KONZERTE

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Lariza - Jazz, Büdchen am Westerberg, 19.30

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Michael Zerger und Simon Braun - Examenskonzert, Gi-

SubstAnZ, 20.00

LEMFÖRDE

tarre, Lagerhalle, 20.00 Pop!Session - Open Stage, Unikeller, 21.00

BAD ROTHENFELDE

BRAMSCHE

wermert, 19.30-21.00

Patricia Vonne - Eröffnungskonzert des Sommerkulturprogramms; „Sommerkulturprogramm“, Kirchplatz, ab 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

BELM

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK

Blue Monday Jam - Der stimmige Treffpunkt für alle 12-Takter, Lagerhalle, ab 19.30 Roman Wagner - Examenskonzert, Gesang, Kaserne am Limberg, 20.00

KIDS

Filmpassage: Sneak Preview, 20.00

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

MELLE Neue Punkte für das Sams Kinderstück mit dem Ensemble der Waldbühne Melle, Waldbühne, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK 13. GartenTraumSonntag -

entlang der Route der GartenTraum-Tour, Gärten im Osnabrücker Land, ab 09.00 1. Beachtennis-Cup - des Bidi Badu Beachtennis-Teams in Kooperation mit dem Nettebad Osnabrück und der Tennisabteilung Ballsport Eversburg, Nettebad, ab 09.00

P SIEHE EVENTS ADFC-Radtour: Zur Dietrichsburg mit Wildschweinpark - 60km, ADFC Infoladen,

10.30 Trödelmarkt - Anmeldung

und Info 05481 6358, Kaufland, 11.00-18.00

Franz Albers und Käpt’n Kruse - Derbe maritime See-

frauenmusik, Amtshof, 20.00 MELLE Meike Davids und Benjamin Dippel - im Rahmen der „Som-

merlichen Orgelkonzerte“; „Sommerliche Orgelkonzerte“, St. Petri, 20.15 MÜNSTER

D ien stag

27

Archie & The Bunkers, Gleis

22, 20.00 P SIEHE MUSIK

Heute erscheint das neue STADTBLATT.

KAUFEN!

Solisten sind unter uns - Sinfonieorchester der Universität, Aula im Schloss, 20.00

STADTBLATT präsentiert Anthrax - Sommershows 2017 - Thrash Metal, Hyde Park,

20.00 P SIEHE MUSIK Orgelkonzert St. Joseph - mit

Godehard Nadler; „Osnabrücker Orgelsommer“, St. Joseph, 20.15 JAZZ!JamSession - Opener: Flaw and Order, Zauber von Os, 21.00 BIELEFELD Electric Ulmenwall, Bunker

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Punkkneipe - Dosenmucke, Kickern umsonst, SubstAnZ, 21.00

BÜHNE OSNABRÜCK Struwwelpeter - Junk-Oper,

Unikeller, 20.00 P SIEHE KALENDERTITEL

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Ladies Night: Girls Night Out

Fahrradtour Süd zum Kreuz des Südens - ca. 2,5 Stunden,

OSNABRÜCK Café Tatze, SubstAnZ, 19.00 Studyclub - Klubnacht!, Sonnendeck, 22.00 Studyparty, Nize Club, 23.00

Lagerhalle: Herafter - Das Leben danach

Ferne Welten, Planetarium,

17.00 ADFC-Radtour: MTB-Tour die Zweite - 45km, Kreisel

Voxtrup, 18.00

Musikabend mit Daniel T. Coates - Country, Gasthaus

- Drama, Regie: Clint Eastwood, USA 2010, FSK: ab 12, Prädikat: besonders wertvoll, 129 Min.; „Ganz Mensch Sein“, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP

Highlander Slam - Poetry Slam, Bunker Ulmenwall, 20.00

FILMSTARTS R Axolotl Overkill - Drama R Der Tod von Ludwig XIV. Drama R Die Verführten - Thriller R Digimon Adventure Tri. 2: Bestimmung - Animation R Girls Night Out - Komödie R Nur ein Tag - Familie R Overdrive - Action R Sommerfest - Komödie R Wilson, der Weltverbesserer - Komödie

milien, Planetarium, 15.00

Professor Photon - für Fami-

HASBERGEN

AUSSERDEM

Familien, Planetarium, 16.00

OSNABRÜCK Glücksrad, Spielbank, ab 16.00 Kosmische Evolution +, Planetarium, 19.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK Kukuks-Café für Menschen mit und ohne Kukuk, Stadt-

galerieCafé, 15.00 Play Games - Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen , Whisky’s, 19.00

OSNABRÜCK ADFC-Radtour - 30km, ADFC Infoladen, 10.30 Yoga-Sommer auf dem Gertrudenberg - bei gutem Wet-

BÜHNE

ter; „Ganz Mensch sein“, Bürgerpark, 17.30-19.00 T’ai Chi im Schlossgarten bei gutem Wetter; „Ganz Mensch sein“, Schlossgarten, 18.00-19.00 Afrikanischer Abend - Speisen und Livemusik, StadtgalerieCafé, ab 19.00 Kleines Fest in den Höfen Musik, Theater & Kleinkunst in den Innenhöfen des Heger-TorViertels mit: Miss Allie, SF Haseglück, Les Maries, Mathew James White, Tom Herter, Double Lane, Brice Wilfried Sea, Schmidt/Witte, u.a, Heger-TorViertel, ab 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

OSNABRÜCK

BRAMSCHE

Bauer sucht Frau oder George Dandin - Lustspiel nach

ADFC-Radtour: Bramscher Feierabendtour - 30km,

Molière, Probebühne, 20.00

Tuchmacher Museum, 17.3

Happy Jazz Society - Dixie-

land und Oldtime Jazz, Marktplatz, 18.00

CLUBS&PARTY BallroomBlitzParty - mit

DJ Martin, BlueNote, 21.30 Uni Royal, Alando Palais, 22.00 Clubsounds - RnB, Hip Hop,

Pop, Sonnendeck, 22.00 No Limit, Nize Club, 23.00 Keine Knete, trotzdem Fete -

mit Dennis Reith + Hans Steuber, Dr. Vogel, 23.59

- Klassikerreihe, 20.30

OSNABRÜCK

Zauber des Fernrohrs + - für

AUSSERDEM

Filmpassage: Klassikerreihe: Casino (OV)

KIDS

OSNABRÜCK

Druckzentrum, 17.30-19.30

OSNABRÜCK

Abenteuer Planeten - für Fa-

liche Themenführung, Museum Varusschlacht, 16.00

Wie wird eine Zeitung gemacht? - ab 10 Jahren, NOZ-

KINO

OSNABRÜCK

KIDS

OSNABRÜCK

Andreas Weber, Sputnikhalle, 20.00

Lagerhalle: Original Copy - Verrückt nach Kino - D 2015, OmU, ,

GEORGSMARIENHÜTTE Kinderkino: Pets - USA 2016; Trickfilm; 87 Min.; FSK: frei ohne Altersbeschränkung, Rathaus, 16.00

Magische Momente: Märchen und Musik, Bücher Beck-

KIDS

Best of Poetry Slam meets Weltbaustelle - Moderator:

OSNABRÜCK

18.00+20.15

Drunk Motorcycle Boy - Punk,

GEORGSMARIENHÜTTE Natürlich Blond - nach dem Roman von Amanda Brown (Premiere), Waldbühne Kloster Oesede, 19.30-22.30 P SIEHE TAGESTIPP

MÜNSTER

KIDS

Alltagsleben in Rom - Öffent-

gen durch den Silberseestollen, Silbersee, 11.30+13.00+14.30+16.00

BELM

KINO

BRAMSCHE-KALKRIESE

Wie sieht das Watt von unten aus? - TERRA.vita-Führun-

BÜHNE

BIELEFELD

CLUBS&PARTY

szenische Darbietung, Rathaus, 15.30

Palais, 22.00

OSNABRÜCK

- Führung auf den Marienkirchturm, St. Marien, 11.30-13.00

Die Osnabrücker Stadtspieler - Große historische Stadtführung - Stadtführung und

Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Lecon, 18.30

- Frauen-Kinoabend mit Sektempfang, 20.00

OsnabrückHalle, 13.30

OSNABRÜCK

KONZERTE

Ulmenwall, 20.00

Marienkirchturmbesteigung

Fr eitag

KONZERTE

KINO

milien, Planetarium, 15.00+16.00

D o n n er stag

26 28 29 30

- ATP500-Tennisturnier, Gerry Weber Stadion, ab 10.00

Abenteuer Planeten - für Fa-

M ittwo ch

lien, Planetarium, 15.00 GEORGSMARIENHÜTTE Kinderkino: Pets - USA 2016; Trickfilm; 87 Min.; FSK: frei ohne Altersbeschränkung, Rathaus, 16.00

Kleines Fest in den Höfen Miss Allie

Siegerin des Singer-Songwriter-Slam 2017

Freitag 30.6. ab 20.00 Uhr live im Juni: • Allstar Slam • Puppetry Slam • Martina Schwarzmann • Helmut Schleich • Pop!Stage • OpenAirBlueMonday

AUSSERDEM OSNABRÜCK Casinotag - Stündliche Verlosungen, Spielbank, 16.00-21.00 Blaue Stunde, Arcona Living, 18.30

Kultur & Kommunikation am Heger Tor Tel. 0541-338740 · lagerhalle@osnanet.de

 Das ganze Monatsprogramm mit einem Klick 

www.lagerhalle-osnabrueck.de STADTBLATT 6.2017 57


vorschau BÜHNE 1.7. Ehrlich Brothers (+ 4.7.) MS, MCC Halle Münsterland 6.7. Jochen Malmsheimer Georgsmarienhütte, Rosenhofzelt am Rathausplatz Oesede 13.7. 1. Komische Nacht - Sommer Special Open Air BI, Finca & Bar Celona 17.8. DietutniX Georgsmarienhütte, Waldbühne Kloster Oesede 24.8. Nightwash live OS, Haus der Jugend

Reggae Jam P Das Festival räumt regelmäßig den Leserpoll der Zeitschrift „Riddim“ als „Best Festival“ ab. Eine bilderbuchmäßige Location, relaxte Stimmung und natürlich erstklassige internationale und einheimische Reggae-Acts sorgen auch 2017 für beste Voraussetzungen, erneut die Riddim-Krone zu erlangen. Beim Reggae Jam dabei sind u.a. Big Mountain, The Heptones, Ganjaman, Aswad, The Busters, Mellow Mark, King Jammy's vs. David Rodigan und Bob MarleySohn Ky-Mani Marley (Foto). 28.-30.7., Bersenbrück, Klosterpark

17.9. 23.9. 28.9. 30.9.

Kaya Yanar Gronau, Bürgerhalle DietutniX (+24.9.) OS, Lagerhalle Christian Ehring OS, Lagerhalle Jürgen B. Hausmann BI, Stadthalle 1.10. 6. Löhner Comedy Show mit Ingmar Stadelmann, Ingo Appelt, Lena Liebkind und Chris Tall, Löhne, Oktoberfestzelt 5.10. Herbert Knebel Halle, Gerry Weber World 7.10. Sebastian Pufpaff BI, RudolfOetker-Halle 12.10. Luke Mockridge Quakenbrück, Artland Arena 14.10. Die Feisten OS, Lagerhalle 20.10. Ralph Ruthe OS, OsnabrückHalle 27.10. Andrea Bongers OS, Lagerhalle 28.10. Torsten Sträter Lingen, Theater an der Wilhelmshöhe 28.10. Ladies Night OS, Rosenhof 58 STADTBLATT 6.2017

28.10. Dietmar Wischmeyer OS, OsnabrückHalle 28.10. Lisa Politt OS, Lagerhalle 2.11. Margie Kinsky & Bill Mockridge OS, Lagerhalle 3.11. Timo Wopp OS, Lagerhalle 4.11. Sarah Bosetti OS, Lagerhalle 8.11. Sascha Grammel Lingen, EmslandArena 10.11. Hazel Brugger MS, Aula am Aasee 10.11. Werner Momsen OS, Lagerhalle 11.11. Urban Priol OS, OsnabrückHalle 11.11. Vince Ebert OS, Lagerhalle 17.11. Nightwash live OS, Haus der Jugend 18.11. Der Dennis Lingen, EmslandArena 18.11. Abdelkarim Lingen, Theater an der Wilhelmshöhe 18.11. Götz Alsmann MS, MCC Halle Münsterland 22.11. Philip Simon OS, Lagerhalle 23.11. Abdelkarim OS, OsnabrückHalle 24.11. Torsten Sträter OS, OsnabrückHalle 7.12. Markus Krebs OS, OsnabrückHalle 7.12. Dietmar Wischmeyer BI, Stadthalle 8.12. Johann König BI, Rudolf-OetkerHalle 8.12. Mario Barth MS, MCC Halle Münsterland 9.12. Bülent Ceylan Lingen, EmslandArena 9.12. Mario Barth BI, Seidenstickerhalle 10.12. Dieter Nuhr OS, OsnabrückHalle 12.12. Martin Rütter OS, OsnabrückHalle 15.12. Markus Krebs Gronau, Bürgerhalle 17.12. Kaya Yanar Gütersloh, Stadthalle 3.1. Der kleine Prinz - Das Musical OS, OsnabrückHalle 4.1. Das Phantom der Oper OS, OsnabrückHalle 7.1. Conni - Das Musical OS, OsnabrückHalle 16.1. Rocky Horror Picture Show (+ 17.1.) BI, Stadthalle 18.1. Wiener Johann Strauß-KonzertGala OS, OsnabrückHalle 19.1. Wladimir Kaminer BI, Ringlokschuppen 19.1. Ralph Ruthe (+ 20.1.) BI, Stadthalle 26.1. Fips Asmussen OS, Rosenhof 7.2. Tim Fischer OS, Lagerhalle 9.2. Atze Schröder MS, MCC Halle Münsterland 9.2. Mother Africa OS, OsnabrückHalle 10.2. Atze Schröder MS, MCC Halle Münsterland 15.2. Das Phantom der Oper MS, MCC Halle Münsterland 18.2. Afrika! Afrika! BI, Stadthalle 19.2. Afrika! Afrika! MS, MCC Halle 24.2. Paul Panzer MS, MCC Halle Münsterland 10.3. Atze Schröder BI, Seidensticker Halle 20.3. Lord of the Dance BI, Stadthalle 24.3. Luke Mockridge Halle, Gerry Weber Stadion 21.4. Herbert Knebel OS, OsnabrückHalle 3.5. Horst Evers OS, Theater am Domhof 7.5. Henssler tischt auf...! OS, OsnabrückHalle 8.5. Henssler tischt auf...! BI, Stadthalle

18.5. Ehrlich Brothers MS, MCC Halle Münsterland

LESUNGEN 14.8. Lizzie Doron OS, BlueNote 21.8. Zsuzsa Bánk OS, BlueNote 18.10. Katrin Bauerfeind Lingen, Zentralkino

KONZERTE 1.7. Jazz Summer Night Minden, Jazz Club 6.7. Zeke OS, Bastard Club 6.7. Bob Log III MS, Gleis 22 7.7. Faun - Midgard Georgsmarienhütte, Rosenhofzelt am Rathausplatz Oesede 7.7. Sarah Connor Halle, Gerry Weber Stadion 8.7. Holi-Farbrausch-Festival Elektrofestival mit Gigo’N’Migo, Adaptiv, Phoenix tanzt, Krumm & Schief, Andrew Belize, Georgsmarienhütte, Im Spell 8.7. Michael Patrick Kelly Georgsmarienhütte, Rosenhofzelt am Rathausplatz Oesede 9.7. Lambert BI, Sparrenburg 13.7. Max Giesinger Georgsmarienhütte, Rosenhofzelt am Rathausplatz Oesede 14.7. Illusion of Progress-Festival (+ 15.7.) OS, SubstAnZ 16.7. Manfred Mann’s Earthband Georgsmarienhütte, Rosenhofzelt am Rathausplatz Oesede 19.7. Sasquatch OS, Westwerk 20.7. Touch of Sound Band Dissen, KuK Sol

3.8. Sacred Reich OS, Bastard Club 4.8. Schlossgarten Open Air - Silbermond + Andreas Bourani Opener: Wincent Weiss, OS, Schlossgarten 5.8. Schlossgarten Open Air - Beginner + Samy Deluxe + Opener, OS, Schlossgarten 6.8. Sonnenaufgangskonzert BI, Sparrenburg 9.8. Acid King OS, Bastard Club 10.8. Albert Hammond OS, Rosenhofzelt im Hafen 12.8. British Lion feat. Steve Harris of Iron Maiden, OS, Bastard Club 17.8. An Rinn Dissen, KuK Sol 17.8. Boris BI, Forum 18.8. Andreas Kümmert & Band OS, Rosenhofzelt im Hafen 18.8. Hütte Rockt Festival 11 (+19.8.) Georgsmarienhütte, Festivalgelände 18.8. Söhne Mannheims Lingen, EmslandArena 19.8. Teesy OS, Rosenhofzelt im Hafen 19.8. Rock bei Kurt Open-Air-Festival mit Hollywood Rose, Still Counting, Dirty Deeds, Varicose Vein, u.a, Melle, Open-Air-Gelände Dratum 19.8. Rock am Schloss mit Boozed (Reunion), Giant Rooks, Blackout Problems, Therapiezentrum, Kapelle Petra u.a., Fürstenau, Schloss 19.8. Miron Aiden Rieste, Alfseecenter 20.8. Gisbert zu Knyphausen BI, Sparrenburg 22.8. The Pretty Reckless MS, Skaters Palace 24.8. Max Giesinger OS, Rosenhofzelt im Hafen

ZZ Top 21.7. Stefanie Heinzmann Georgsmarienhütte, Rosenhofzelt am Rathausplatz Oesede 21.7. Fury in the Slaughterhouse Halle, Gerry Weber World 21.7. Dool OS, Bastard Club 23.7. ZZ Top Halle, Gerry Weber Stadion 28.7. Reggae Jam Festival (bis 30.7.) Bersenbrück, Klosterpark 30.7. Samiam MS, Gleis 22

P Bärte, Blues und Boogie sind ihre Markenzeichen. Die Auftritte der Minimalisten des Rock’n’Roll gelten als musikalische Delikatessen, die mit Witz und Situationskomik angereichert sind. Hierbei stehen legendäre Hymnen wie „Cheap Sunglasses“, „Sharp Dressed Man“ oder „Legs“ ebenso auf dem Programm wie die Hits „Rough Boy“ und „Pin Cushion“. 23.7., Halle, Gerry Weber Stadion


P Das Line-Up ist komplett. Und mit Christian Steiffen (Foto) haben sie noch einen echten Lokalmatadoren dazu geholt, ist der King of Disco-Schlager doch dem Stamme nach aus Hütte. Ansonsten steht der Festivalname – Hütte rockt – wie immer für sich und drückt sich wohltuend im Programm aus: Danko Jones, Dampfmaschine, Zebrahead, Psaikorillaz, Basement Apes, Hayser … Als besonderer Gast gibt sich die Klosteraner Schützenkapelle die Ehre. 18.+19.8., Georgsmarienhütte, Hütte rockt Festivalgelände (Bielefelder Str. 11)

FOTO: AMAC GARBE

25.8. Doro OS, Rosenhofzelt im Hafen 25.8. Reload Festival (+ 26.8.) mit Bullet For My Valentine, Jasta, Antillectual und As We Arise, Sulingen, Festivalgelände 2.9. 7. Rocknacht Bad Essen mit SEVEN + Tommy Schneller Band, Bad Essen, Kirchplatz 6.9. Kool Savas OS, Hyde Park 8.9. Haste Open Air Benefizfestival „Concert for Cuba“, mit Blazin’ Vibez und North Alone, OS, Festivalgelände Haste 9.9. Haste Open Air Benefizfestival „Concert for Cuba“, mit Hi!Spencer und Milliarden, OS, Festivalgelände Haste 9.9. First Breath after Coma MS, Gleis 22 10.9. Queen Kings Tecklenburg, Freilichtspiele 13.9. Heavy Lids MS, Gleis 22 13.9. The Picturebooks BI, Forum 14.9. She Past Away+Holygram MS, Gleis 22 14.9. Pristine+Orango BI, Forum 16.9. Egotronic MS, Gleis 22 21.9. Se Bethels Dissen, KuK Sol 21.9. Der Weg einer Freiheit + Regarde Les Hommes Tomber MS, Gleis 22 22.9. Kozmo Orkestar BI, Forum 22.9. Dieselknecht OS, Bastard Club 23.9. Albrecht Schrader Band MS, Gleis 22

23.9. Physical Graffiti Melle, Kulturwerkstatt Buer 24.9. Clueso (+ 25.9.) BI, Ringlokschuppen 24.9. Newton Faulkner MS, Gleis 22 29.9. Konni Kass & Band MS, Gleis 22 30.9. Jethro Tull by Ian Anderson OS, OsnabrückHalle 30.9. Silverstein+Trash Boat MS, Gleis 22 7.10. SXTN OS, Rosenhof 7.10. Montreal OS, Kleine Freiheit 7.10. Zed Mitchell Melle, Kulturwerkstatt Buer 7.10. Rin MS, Skaters Palace

8.10. 9.10. 10.10. 12.10. 12.10. 13.10. 13.10. 13.10.

Rin BI, Ringlokschuppen Spiral Stairs OS, Bastard Club Diet Cig MS, Gleis 22 Schiller OS, OsnabrückHalle Max Prosa OS, Kleine Freiheit Clueso Bremen, Pier 2 Kasalla BI, Ringlokschuppen Mr. Hurley & die Pulveraffen OS, Rosenhof 14.10. The Kilkennys BI, Ringlokschuppen 14.10. Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen MS, Gleis 22 19.10. Faber BI, Forum

Olaf Schubert P Nach dreijähriger Besuchspause in Osnabrück kommt Olaf Schubert mit seinem aktuellen Programm „Sexy“ endlich wieder in die OsnabrückHalle. Durch die Trennung von seiner langjährigen Freundin Carola ist er reifer geworden – und bodenständiger. Er will ein Olaf zum Anfassen werden. Womöglich etabliert er im neuen Programm sogar Elemente der Show – Ballett, Feuerwerk, wer weiß? Olaf wäre aber nicht Schubert, wenn er seine eigenen Statements nicht kritisch hinterfragen würde. 27.9. OsnabrückHalle

FOTO: MARCEL SCHAAR

FOTO: MANFRED POLLERT

Hütte rockt

19.10. Mother’s Cake MS, Gleis 22 20.10. Joel Brandenstein BI, RudolfOetker-Halle 20.10. Vega OS, Bastard Club 21.10. And So I Watch You from Afar OS, Kleine Freiheit 24.10. James Blunt Halle, Gerry Weber Stadion 24.10. Heather Nova OS, Lagerhalle 25.10. Lolamarsh BI, Forum 26.10. Leoniden OS, Kleine Freiheit 28.10. Schandmaul BI, Ringlokschuppen 28.10. 15. Bowers & Wilkins Rhytm’n’Blues Festival Halle, Gerry Weber World 31.10. Casper MS, MCC Halle Münsterland 1.11. Wincent Weiss OS, Rosenhof 2.11. Silly MS, Jovel 2.11. Monophona BI, Forum 4.11. Frank Muschalle Trio OS, Lutherhaus 4.11. The Sex Pistols Experience OS, Bastard Club 4.11. Feuerengel Gronau, Bürgerhalle 7.11. Adel Tawil Lingen, EmslandArena 8.11. Seven MS, Jovel 8.11. Wincent Weiss BI, Ringlokschuppen 10.11. Philipp Boa BI, Forum 10.11. Anna Depenbusch & Band OS, OsnabrückHalle 11.11. Stahlzeit BI, Ringlokschuppen 11.11. Mark Gillespie’s Kings of Floyd Gronau, Bürgerhalle 12.11. Kayef BI, Forum 14.11. Johannes Oerding OS, OsnabrückHalle 14.11. Julian Philipp David BI, Forum 15.11. Linda Hesse BI, Komödie 16.11. White Cowbell Oklahoma + Ape Shifter BI, Forum

Johannes Oerding P Der sympathische Wahl-Hamburger hat sich in den vergangenen Jahren den Erfolg kontinuierlich erspielt. Seine letzte, stolze 150 Termine umfassende Headliner-Tournee war restlos ausverkauft und mit der DVD-Aufzeichnung des Abschlusskonzertes in der Hamburger Sporthalle hat Johannes Oerding einen triumphalen Meilenstein in seiner Karriere gesetzt. Zeit also, die nächste Stufe zu zünden. 14.11., OsnabrückHalle 16.11. Goldroger OS, Kleine Freiheit 17.11. Gregor Meyle BI, Ringlokschuppen 17.11. Adel Tawil Halle, Gerry Weber Stadion 17.11. Christian Steiffen (+ 18.11.) OS, Rosenhof 19.11. Schiller Gütersloh, Theater 20.11. Schiller Lingen, EmslandArena 21.11. Status Quo BI, Stadthalle 23.11. Fiddlers Green BI, Forum 24.11. Monsters of Liedermaching MS, Sputnikhalle 1.12. Marteria Bremen, ÖVB Arena 2.12. Torfrock OS, Rosenhof 2.12. Goldroger MS, Gleis 22 7.12. Ina Müller MS, MCC Halle 7.12. Christina Stürmer BI, Ringlokschuppen 9.12. Roy Frank Orchestra, Hrund Anadottir, Erika Emmerson Meppen, Theater 11.12. Xavier Naidoo Bremen, ÖVB Arena 11.12. Vicky Leandros OS, Lutherkirche 16.12. Matthias Schweighöfer BI, Seidensticker Halle 28.12. Eisheilige Nacht mit Subway To Sally, Mono Inc, Feuerschwanz, Mr. Hurley & Die Pulveraffen, BI, Ringlokschuppen 8.2. Stahlzeit (+ 9.2.) OS, Rosenhof 27.2. Santiano Halle, Gerry Weber Stadion 3.3. Howard Carpendale BI, Stadthalle 21.3. Lord of the Dance MS, MCC Halle Münsterland 13.4. Fantasy OS, OsnabrückHalle 26.4. Basta OS, Rosenhof STADTBLATT 6.2017 59


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Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder, nicht unbedingt die der Redaktion. Abdruck, auch auszugsweise, nur nach Absprache mit dem Verlag. GESTALTUNG: Roger Witte, Anja Schulze, Sabrina Küster ANZEIGEN REGIONAL: Burkhard Müller es gilt die Anzeigenpreisliste 2017 ANZEIGEN ÜBERREGIONAL: Vermarktungsgesellschaft mbH i. G. Varrentrappstraße 53, 60486 Frankfurt Tel. 069 979517-10, www.citymags.de VERTRIEB: Pressevertrieb Ludwig Mölk, Osnabrück. Eigenvertrieb in Kneipen, Kinos, Läden und Frei-Hand-Verkauf im Stadtgebiet

Warum kann man Bier nicht mit Käse überbacken? Welches Säugetier hat vier Knie?

In einem Vorstellungsgespräch wurde ich kürzlich gefragt, wie ich garantieren könnte, dass meine Bachelor-Arbeit pünktlich fertig wird. Keine Ahnung, sowas wird einfach pünktlich fertig.

intern & interna

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ie Rubrik „Mein Osnabrück“ unter „Leute“ ist ja eher eine kleine Sache. Aber bei der Recherche dazu kann man trotzdem viel erleben. Zum Beispiel für die Juni-Ausgabe: Döndü Kilic. Kollegin Lirika Rexha erzählt: „Bei der Terminkoordination war was durcheinander geraten, und Döndü Kilic hat eine Stunde lang im Lieblingscafé auf mich gewartet. Hat ihr aber nichts ausgemacht. Sie hat sich mit anderen Leuten unterhalten, eigene Aufgaben erledigt. Sie hat in Berlin Philosophie studiert und wirkte auf mich auch sehr philosophisch. Während Sie mir von ihrer Arbeit erzählte, kamen ihr Ideen, die sie dann laut gedacht hat. Außerdem erzählte Sie sehr viel über ihre Kindheit, ihre Herkunft mit 62 STADTBLATT 6.2017

der sie sich nie richtig identifizieren konnte. Sie erzählte offen über ihre Zeit in Berlin, wo sie „alle möglichen Drogen probiert hat, die es nur gibt“. Doch Osnabrück hat es ihr besonders angetan. Sie war total begeistert. Eine wirklich schrille, liebevolle und sehr starke Persönlichkeit. Hat mich sehr fasziniert.“ nd auch Kollege Harff-Peter Schönherr hat was erlebt. Im „Gönnergarten“ des Piesberger Gesellschaftshauses, bei der Recherche für die Titelstory. Eigentlich kennt er sich ja mit Pflanzen ein bisschen aus. Aber Cemexiata (Schotterensia)? Nie gehört. Kein Wunder, ist ja auch gar keine Pflanze. Auflösung ab Seite 12.

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DRUCK: Steinbacher Druck, Anton-Storch-Str. 15, Osnabrück Das STADTBLATT erscheint monatlich. Die Veranstaltungshinweise im Tagesprogramm und private Kleinanzeigen sind kostenlos. Eine Veröffentlichungsgarantie kann nicht gegeben werden. Für unverlangt eingesendete Manuskripte und Fotos wird keine Garantie übernommen. BANKVERBINDUNG: IBAN DE18 2659 0025 0311 3760 00 Volksbank Osnabrück ABO: Preis des Einzelheftes 2,00 € im Jahresabo (12 Ausgaben) 20,- € Studentenabo 17,- € zu überweisen auf das Konto IBAN DE88 2659 0025 0311 3760 01 bei der Volksbank Osnabrück Das JULI STADTBLATT erscheint am Mi., den 28.6.2017 Redaktionsschluss Do. 13.6.2017


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Stadtblatt 2017 06  

Das Osnabrück Magazin, Juni 2017

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