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osnabrück

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www.stadtblatt-osnabrueck.de

Nasılsın? Wie geht es den Osnabrücker Türken? Momentaufnahmen aus der Community Stichtag Wer wird gewinnen? Kommunalwahl am 11. September!

Schulweg Helikopter im Anflug Kommt die Bannmeile für „Elterntaxis“?

Flohmärkte Gezielt verkaufen Stöbern, feilschen & einsacken

Kunst-Zeit Von hier nach da Die „Lange Nacht der Ateliers“

WERWOWAS

DAS MONATS-PROGRAMM

DER UMFANGREICHE VERANSTALTUNGSKALENDER FÜR DIE REGION OSNABRÜCK

4 195462 102006

STADTBLATT

Nr. 452 9/2016 € 2,00


H O T E L

R E M A R Q U E

O S N A B R Ü C K

„O´ZAPFT „O´ZAPFT IS!“ IS!“ IM IM GROSSEN GROSSEN ZELT ZELT IN IN DIRNDL DIRNDL UND UND TRACHT TRACHT Die Die „Original „Original Tiroler Tiroler Alpenbummler“ Alpenbummler“ lassen lassen niemanden niemanden sitzen! sitzen! Es Es wird wird getanzt getanzt und und geschunkelt geschunkelt -- auf auf Tischen Tischen und und Bänken! Bänken! 09. und und 15. 10. Oktober 14. Oktober 2015 2016 ab ab 19.00 19.00 Uhr: Uhr: Live-Musik Live-Musik im im Festzelt Festzelt Oktoberfestkarte pro pro Tag Tag |/ Person: Oktoberfestkarte Person: € € 15,15,Karten Karten erhalten erhalten Sie Sie direkt direkt an an der der Rezeption Rezeption oder oder bei bei Gruppenanfragen Gruppenanfragen unter unter Telefon Telefon +49 +49 541 541 6096-628. 6096-628.

Steigenberger Hotel Remarque Natruper-Tor-Wall 1 49076 Osnabrück www.osnabrueck.steigenberger.de osnabrueck@steigenberger.de Geschäftsanschrift: arcona Hotel GmbH · Steinstr. 9 · 18055 Rostock


FOTO: MAIKREISHAUS

FOTO: KATHARINA LEUCK

FOTO: CHRISTIAN KERBER

september 2016

trinken. Die klassische Kneipe stirbt aus. Warum das so ist, kann Journalist Thomas Wübker erklären. Eine der Ursachen: das Aussterben der Lohntüten. Seite 6

transformation. Wer aufzählen will, was Martin Schmeing so alles macht, braucht Zeit: Angefahrene Schulkinder, Haselandorchester … Seite 10

FOTO: MARIO SCHWEGMANN

FOTO: MAIKREISHAUS

transfer. Lisa Padeffke übernimmt von ihren Eltern den Hof Hauswörmann. Der ist bekannt für sein Osterfeuer, sein Maislabyrinth, seinen Spielplatz ... Seite 4

tara. Sarah Karow-Lodter und Franziska Ohnheiser gehören zur grünen Avantgarde. Sie eröffnen Osnabrücks ersten verpackungsfreien Laden: „Tara“. Seite 15

tür. Im Rahmen von „100 Stunden Extra-Zeit“ lassen sich 40 Osnabrücker Künstler über die Schulter schauen. Mit dabei: Bernd Rüsel, Atelier Wachsbleiche. Seite 34 titel. Zwischen Deutschland und der Türkei brodelt es. Ein Konflikt, der an der türkischen Community der Stadt nicht spurlos vorüber geht. Seite 12

4 leute Lisa Padeffke, Hof-Nachfolgerin Julia Scheck, Unabhängiges FilmFest Sven Wildoer, Pianist

6 aufgefallen Der Herr der kleinen Kneipen. Thomas Wübker über sein Buch zur alten Osnabrücker Kneipenkultur.

10 interview Jeder Star braucht ein Orchester. Martin Schmeing hat viele Gesichter. Er ist Dr. Martin Haseland. Und Dr. Ignatz Ignaz. Hier spricht er über Christian Steiffen, Baywatch, das Morgenland Festival ...

12 titel Zwischen Halbmond und Bundesadler. Ein Blick in die türkische Community der Stadt – in fünf Porträts.

15 ortstermin Weniger ist mehr. Osnabrücks erster verpackungsfreier Laden ist am Start: „Tara – unverpackt genießen“.

16 flohmärkte Gezielt verkaufen. Liebhaberstücke bringt man besser auf Flohmärkten für ganz spezielle Zielgruppen an den Mann. TITELFOTO: MAIK REISHAUS

18 familiensache Helikopter im Anflug. Eine Bannmeile soll „Elterntaxis“ von Osnabrücks Schulen fernhalten. Aber funktioniert das?

19 stichtag Wer wird gewinnen? Der Stadtrat wird neu gewählt. Doch was haben Lokalpolitiker neben Thesenpapieren und Floskel-Friedhöfen zu bieten?

20 what’s up Gastro & Nightlife-News

24 musik Vorsichtig waren wir nie! Die Punk-Soul-Legende Family 5 ist wieder auf Tour.

30 nachtaktiv/events Abtanzen im September Tag am Berg. 100 Akteure bespielen den Piesberg.

32 bühne Teenagerliebe. Das Musical Amateurprojekt MAP zeigt das Broadway-Musical „Hairspray“.

34 kunst Von hier nach da. In der „Langen Nacht der Ateliers“ öffnen Künstler ihre Arbeitsräume.

36 kino Heldenhafter Verrat. Oliver Stone erzählt in seinem Politthriller „Snowden“ die Geschichte eines der umstrittensten Männer unserer heutigen Zeit.

40 media CD’s, DVD’s, Bücher, Hörbücher, Spiele

44 wer wo was Der Programmkalender. Osnabrück & Umland komplett auf einen Blick. Veranstaltungen und Termine vom 1.-30.9.2016

60 kleinanzeigen Die bunte Wiese der Leserwünsche

62 klick Wann: 19.8. Wo: Terrasse der Lagerhalle Was geht ab: Streetbeats mit Toni Kater aus Berlin Wir fragen: Wann hattest Du Deinen letzten Kater?

intro Viel zu tun

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m 11.9. finden in Niedersachsen die Kommunalwahlen statt. Das heißt: Auch Osnabrücks ,Regierung‘, der Rat, wird neu gewählt. In Zeiten wie diesen kann man das Wahlrecht und damit die Möglichkeit mitzubestimmen, gar nicht hoch genug einschätzen. Und die zukünftigen Ratsfrauen und Ratsherren stehen vor einigen Herausforderungen. Zunächst muss das Wahlkampfthema Nr. 1 geklärt werden: der Neumarkt. Alle Osnabrücker und Gäste der Stadt wünschen sich endlich eine dauerhafte, zukunftsorientierte Lösung. Es steht aber noch einiges mehr auf der Agenda. Bezahlbarer Wohnraum zum Beispiel. Für Familien, für Studierende, für ältere Menschen, für sozial Schwache. Dann wird weiterhin die Integration der Geflüchteten und ihrer Familien zu gestalten sein. Kultur und Bildung sind weitere große Themen: Fördert man große Events oder die Kultur-Diversität? Gibt es genug Kita-Plätze? Bietet die Stadt allen die gleichen Chancen? Oder macht es jetzt schon einen Unterschied, in welchem Stadtteil man wohnt und groß wird? Auch die ,grüne‘ Stadt ist ein Ziel. Kommen weitere Fahrradstraßen? Und was ist mit der Förderung junger Unternehmer (StartUps)? Was mit dem FMO? Was mit dem Ringlokschuppen? Die nächsten fünf Ratsjahre werden entscheidend. Bis bald Mario Schwegmann

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Hof findet Frau Lisa Padeffke ist jung. Und Studentin. Und übernimmt den Hof ihrer Eltern. Für sie „Herzenssache“.

FOTO: MAIK REISHAUS

leute

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auernhof. Da denkt man an gackernde Hühner, Mais auf dem Feld, Stroh in der Scheune. Fahren wir also zum Hof Hauswörmann hoch, Sutthauser Straße stadtauswärts links, gegenüber BMW: Hühner, Mais, Stroh. Es gibt allerdings auch ganz andere Dinge auf dem 40-Hektar-Hof von Arthur und Sigrid Padeffke, deren Familie hier schon seit 1250 siedelt: Trampoline, Feuerschalen, Tret-GoKarts, Picknickbänke, selbstgebaute Wipp-Schaukeln und Klettergerüste ... Hof Hauswörmann hat viele Gesichter; und nicht alle haben mit Landwirtschaft zu tun. Eltern kommen mit ihren Kindern, einfach nur zum Spielen. Beim Osterfeuer und Herbstfest wimmelt der Hof von Menschen. Das Maislabyrinth ist ein Magnet, das „Sommerflimmern“-Kino. Schul- und Hortgruppen kommen, um zu erleben, wie Gemüseanbau funktioniert. Lisa Padeffke, nach einer Landwirtslehre auf der Zielgeraden für

Neben der GoKart-Strecke, auf der Wiese, steht eine leere Telefonzelle … Mein Vater ist ein Sammler! Wenn er irgendwo was Schönes sieht, das keiner mehr braucht, bringt er es mit. Früher waren in der Telefonzelle mal die Infos über unsere Karts drin. Jetzt ist sie Deko. Ihr ungewöhnlichstes Weihnachtsgeschenk war eine Kuh … Ist noch gar nicht so lange her. Unser Pony war allein und brauchte Gesellschaft. Und mein Vater liebt Rinder – früher war dies hier ja mal ein Milchwirtschaftshof. Also hab ich eine Kuh bekommen. Mit Glocke um den Hals und grünem Kräuselband um die Hörner. Ihr landwirtschaftliches Credo? Zeigen, was wächst!

ihr Produktionsgartenbau-Studium: „Man muss flexibel sein.“ Sie ist die Hofnachfolgerin („Herzenssache!“), und ihr Freund, ebenfalls Landwirt, arbeitet an ihrer Seite. Sigrid Padeffke, während der Frühstückstisch abgeräumt wird: „Einen Hof besitzt man ja nicht. Man verwaltet ihn nur für die kommenden Generationen.“ Sie meint das auch ökologisch: Verantwortung gegenüber der Natur. Lisa Padeffke: „Gespritzt wird mein Gemüse nicht. Und alles, was hier wächst, wächst direkt in unserem Boden. Schöner Lehm.“ Dass der Hof nun auf die Zukunft ausgerichtet wird, zeigen die Neuerungen: Neue Zufahrt. Neuer Traktor. Neues Gewächshaus. Neue Maschinenhalle, mit Photovoltaikanlage. Klar, es gab auch Pläne, aus denen wurde nichts. Aus dem Kletterwald etwa, im „Armenholz“, Padeffkes Wald hinter dem Hof. „Aber das war vielleicht auch ganz gut. Denn dann kam dieser furchtbare Orkan – Kyrill.“ Aber dann plant man eben neu. Lisa Padeffke: „Ich möchte den Laden vergrößern. Offener machen, sodass er eher zum Stöbern einlädt. Und das Biosortiment vergrößern.“ Den Laden, der schon jetzt ein kleines Schlaraffenland ist: Salat bis Zucchini, Kürbis bis Aubergine, ein Korb voller Zwiebeln, ein Bauernschrank voller Dauerwurst ... Und dann erzählt sie. Von der neuen Wiese für das legendäre Treckersurfen, ihren 11 Tomatensorten und davon, dass der Hof jetzt eine eigene Drohne hat, für die Planung des Maislabyrinths. „Sonst musste ja immer ein Flugzeug her.“ Vier Generationen Padeffkes leben hier, mit Blick auf die Fasane auf den Feldern. Und alle, die nach Bauland fragen, holen sich eine Abfuhr. Lisa Padeffke: „Wir bewahren unser Land so wie es ist.“ HARFF-PETER SCHÖNHERR

„Flexibel sein!“: Lisa Padeffke bei der Arbeit

Mein Osnabrück Sven Wildoer Pianist Ich wohne: In Dortmund. Ich arbeite: Als Pianist und mache Open Air Musik. Das heißt, ich spiele mit meinem Klavier an öffentlichen Orten, in Innenstädten, auch auf Festivals. In Osnabrück bin ich oft, weil: Es eine schöne, ruhige Stadt ist, zu der meine Musik gut passt. Ich habe in Osnabrück viele positive Erfahrungen gesammelt, und das sag ich nicht einfach so. Mein Lieblingsort in Osnabrück ist: Der Nikolaiort. Mein schönster Moment in Osnabrück: Ich habe in Osnabrück schon viele tolle Momente erlebt. Zum Beispiel in der Großen Straße. Als ich dort Klavier gespielt habe, hat eine Geschäftsfrau eine CD von mir gekauft. Da sie nun in Rente geht, wollte sie sie als Erinnerung mit nach Hause nehmen. Das fand ich richtig schön. 4

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Das kann ich an Osnabrück gar nicht leiden: Eigentlich kann ich an Osnabrück überhaupt nichts kritisieren. Nur manchmal ist es schwierig, in Osnabrück Auftritte zu planen, da die Stadt nicht allzu groß ist. Da muss ich mich dann mit den anderen Straßenmusikern gut abstimmen. Das ist typisch für die Osnabrücker: Ich habe die Osnabrücker als offene, freundliche Menschen kennengelernt, ruhig und besinnlich. Das ist super. Dann bin ich das nächste Mal in Osnabrück: Meine Auftritte plane ich immer ganz spontan, meistens erst an dem Tag, an dem ich losfahre. In Osnabrück bin ich oft an Samstagen. Am 21.9. gebe ich ein Konzert im Haus der Jugend. Das steht fest. INTERVIEW: CATHARINA KRONISCH


Julia Scheck Leiterin des Unabhängigen FilmFest Osnabrück

STADTBLATT: Sie sind seit Mai diesen Jahr die neue Leiterin des FilmFests. Wie sind Sie zum FilmFest gekommen? JULIA SCHECK: Ich war 2013 mit meinem Studium fertig – ich habe an der Uni Göttingen Komparatistik, Slavistik sowie Mittlere und Neuere Geschichte studiert – und auf Jobsuche. Dann habe ich erfahren, dass das FilmFest Praktikanten sucht und mich beworben. Seitdem bin ich dabei. Erst als Praktikantin, jetzt als Leiterin. STADTBLATT: Wer das Unabhängige FilmFest Osnabrück nicht kennt – was für Filme werden gezeigt? JULIA SCHECK: Wir wollen extrem interessantes, abseitiges Kino zeigen, das es in die Kinos oft nicht schafft. Wir wollen aber auch unabhängigen Filmemachern oder Verleihern eine Plattform bieten. Außerdem bieten wir den Besuchern des Festivals einen Mehrwert: Sie haben die Möglichkeit, mit den Regisseuren oder Schauspielern über die Filme zu diskutieren. STADTBLATT: Ein Festival für Kino-Experten? JULIA SCHECK: Nein, für alle! Unser Publikum ist komplett durchmischt. Wir werden oft als große Kinokenner gesehen. Das schreckt den normalen Kinogänger vielleicht ab. Aber ich glaube, jeder, der schon mal auf dem FilmFest war, kommt wieder, weil er im Programm etwas findet, das ihn anspricht. STADTBLATT: Wie läuft die Filmauswahl ab? JULIA SCHECK: Zum einen werden uns Filme angeboten, zum anderen fahren wir auf Filmfestivals, etwa die „Berlinale“ oder „goEast“ in Wiesbaden, und halten nach Filmen Ausschau, die zu uns passen. Wenn die Bewerbungsphase Anfang Juni endet, beginnt die Sichtungsphase. STADTBLATT: In der was passiert? JULIA SCHECK: Da schauen sich unsere Sichtungsmitglieder, das sind sowohl Mitglieder des Vereins Osnabrücker FilmForum e.V. (OFF) als auch Osnabrücker, die sich für Filme und das Festival interessieren, den ganzen Sommer lang teilweise mehrere hundert Filme an. Davor habe ich großen Respekt! Es gibt ja auch andere Dinge, die man im Sommer tun kann. STADTBLATT: Hat das FilmFest ein Motto? JULIA SCHECK: Das würde uns zu sehr einschränken. Aber es ist ein ,roter Faden’ erkennbar, der sich durch das jeweilige Festival zieht – in diesem Jahr haben viele Filme mit dem Thema „Fa-

FOTO: MARIO SCHWEGMANN

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Fragen an ...

Nicht nur für Kinokenner: Julia Scheck wünscht sich für das FilmFest ein bunt gemischtes Publikum milie“ zu tun. In jeglicher Form. Ein zweites großes Thema ist der „Frieden“: Wir würdigen Filme zu diesem Thema mit dem „Friedenspreis Osnabrück“. STADTBLATT: Es wird auch der „Filmpreis für Kinderrechte“ verliehen. Warum genau der? JULIA SCHECK: Das ist ein Alleinstellungsmerkmal – in dieser Form existiert das auf anderen Festivals nicht. Es gibt viele Filme, die sich mit Kinderrechten auseinander setzen, es aber schwer haben, in das reguläre Kinoprogramm zu kommen. STADTBLATT: Hat das Kino im Jahr 2016 noch Power – oder spürt man die Medienkonkurrenz stärker? Netflix, Pokémon Go … JULIA SCHECK: Ich bin überzeugt, dass Kino nach wie vor ein interessantes Medium ist. Neue Medien kommen dazu – das Kino hat die Chance, sich neu zu positionieren. Es wird sich viel-

leicht dahin verändern, dass es nicht mehr die große Masse abdeckt: Kleiner, aber feiner. Ein Festival hat daher Zukunft. STADTBLATT: Was fasziniert Sie am Kino? JULIA SCHECK: Für mich ist Kino ein sehr beruhigender Ort und es bietet die Chance, für zwei Stunden alternative Lebensformen kennen zu lernen. Daraus kann man etwas mitnehmen, oder eben auch nicht. STADTBLATT: Die Schlussfrage muss sein: Welche Filme sehen Sie gerne? JULIA SCHECK: Puh, schwer! Ich war zum Beispiel total begeistert von „Toni Erdmann“, unglaubliche Dialoge. Ansonsten bin ich ein großer Fan des USamerikanischen Independent-Kinos und schaue mir Filme wie „Maggie's Plan“ oder „Wiener Dog“ an. Aber ich gucke auch gerne mal einen Marvel – ich habe keine Berührungsängste. INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN


aufgefallen

FOTO: KATHARINA LEUCK

Der Herr der kleinen Kneipen Girokonto als Sargnagel: Thomas Wübker über sein Buch zur alten Osnabrücker Kneipenkultur.

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leine Eckkneipen – für ihre Stammgäste sind sie das zweite Wohnzimmer, Lebensmittelpunkt und manchmal auch psychosoziale Beratungsstelle. Hier kann jeder so sein wie er ist. Sie sind ein Stück Kulturgut, das seit Jahren immer weiter verschwindet. Damit sie zwischen Systemgastro und SzeneSchick nicht ganz in Vergessenheit geraten, hat sich Journalist Thomas Wübker den Geschichten der alten Osnabrücker Kneipenkultur verschrieben. In seinem Buch „Herrengedeck und Herzenswärme“ portraitiert er die letzten kleinen Kneipen in und um Osnabrück. Entstanden ist das Buch aus den Artikeln der Serie „Die kleine Kneipe“, die Wübker seit 2012 für die NOZ schreibt. Im Mittelpunkt stehen dabei auch immer die Menschen, die diese Kneipen ausmachen. Die herzlichen Wirte, die treuen Stammgäste und die mal mehr, mal weniger liebenswerten Trunkenbolde. „Diese letzten alten Kneipen sind es einfach wert, im Gedächtnis zu bleiben“, erklärt er. Mit Kneipen kennt Thomas Wübker sich aus. Lange arbeitete er im Unicum und im Tiefenrausch, legte als DJ im Trash auf. Sein Vater war Kellner im Arabella Stübchen im Schinkel. „Ich

„Diese letzten alten Kneipen sind es einfach wert, im Gedächtnis zu bleiben“: Thomas Wübker in einem seiner Forschungsobjekte bin mehr oder weniger in einer Kneipe aufgewachsen“, erzählt er. Er weiß noch gut, wie er als kleiner Junge immer die in die Theke eingelassene Süßigkeitenauslage bestaunte und nicht ganz verstand, warum die Erwachsenen plötzlich so lustig wurden. „Damals ging es auch schon mal etwas rauer zur Sache“, erinnert er sich. Die Stahlarbeiter brachten ihren Lohn vorbei, tranken ihr Feierabendbier, knobelten mit ihren Kumpels und ver-

gaßen ihren harten Arbeitsalltag. Während sich in den 1970er Jahren diese kleinen Kneipen in vielen Teilen der Stadt gut besucht aneinander reihten, muss man heute schon fast nach ihnen suchen. Woran liegt das? – Ein Wirt habe ihm mal erklärt, am Kneipensterben sei die Einführung des Girokontos Schuld, so der 53-Jährige verschmitzt. Anders als bei den Lohntüten, mit denen die Arbeiter ihr Geld bar ausbezahlt bekamen, hatten die

Freier Funk für freie Bürger? WLAN, wohin wir auch gehen. Manches ist sogar frei. Umstritten: Die Zusammenarbeit der Stadt mit dem Werbeflächenbeschicker Ströer.

s gibt jetzt freies öffentliches WLAN in der Osnabrücker Innenstadt, an touristisch hochfrequentierten Orten: kostenfrei, zeitlich unbegrenzt, ohne Registrierungspflicht. Weil das den „Wohlfühlcharakter“ erhöht, so die Osnabrück Marketing und Tourismus GmbH, „sympathisch“ ist. Stolz hatte Geschäftsführerin Petra Rosenbach erklärt: „Nicht nur für unsere ausländischen Gäste ist das Angebot kostenfrei zu surfen attraktiv.“ Nein, hier ist nicht die Rede vom kommerzfreien „Freifunk Osnabrück“, der in Stadt und Region Osnabrück über 600 Router in Betrieb hat. Es geht auch nicht um das Netz von Stadt-Tochter Stadtwerke und NOZ oder um ein Angebot etablierter Kommunikationsanbieter wie Vodafone oder Telekom. Es geht um Hotspots einer Kooperation der Stadt mit einem

Gehts jetzt? Oder nicht? Auf jeden Fall landet man beim freien WLAN der Stadt bei der Telekom.

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Anbieter für Außenwerbung, der Ströer Deutsche Städte Medien aus Köln, die dafür neue Werbeflächen in Osnabrück bekommt. Als die Stadt 2013 einen neuen Vertrag mit Ströer abschloss, handelte FOTO: FREDERIK KATHMANN

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Ehefrauen so mehr Kontrolle, wo das Geld hin floss. „Und das war dann eben die Haushaltskasse und nicht der Zapfhahn“, erzählt er mit einem Augenzwinkern. In den Kneipen hat Thomas Wübker bei seinen Recherchen viel erlebt. Hören kann man seine Geschichten am 24. September im Trash. Anlässlich der Veranstaltung „Lichter in den Höfen“ liest er dort aus seinem Buch. KATHARINA LEUCK

sie ein Gratis-WLAN mit ein. Doch warum bekommt Ströer im Gegenzug für eine bereits vereinbarte Leistung neue Werbeflächen? Und hätte es für die Stadt nicht finanziell attraktiver sein können, Ströer die Werbeflächen regulär zu vermieten und mit diesen Einnahmen das WLAN selbst zu installieren? Oder mit einem anderen Partner? Denn für Ströer war das Anbieten von freiem WLAN ein Novum, Osnabrück ein Pilotprojekt. Wegen fehlender Kompetenz suchte man Hilfe und fand sie bei der Telekom. Und hier liegt auch das größte Problem des Gratis-WLAN. Es ist nicht ohne weiteres als solches zu erkennen. „Telekom“ heißt das Netz, genau wie sein kostenpflichtiges Pendant außerhalb des Abdeckungsgebietes – erst auf den zweiten Klick sind sie zu unterscheiden. Wer im Wust der Netze nicht genau weiß, was er sucht, wird nicht fündig. 30 Surfer gleichzeitig stemmt jeder Hotspot laut Ströer. Alltagstest an einem belebten Mittwochnachmittag: Nicht immer klappt die Verbindung. Erst im dritten Anlauf ist man im Netz. Als Standard sollte man die Verbindung übrigens nicht einrichten: Wer die Gratiszone Innenstadt verlässt, landet vor der Telekomschen Paywall. FREDERIK KATHMANN


FOTO: ANGELA VON BRILL

Campus-Talk

Darüber sprec Osnabrücks Stu hen dierende in Zusammenarb eit mit www.stud

entenleben-os.d e

Lachen statt lernen

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och sind Semesterferien. Für die Studierenden der Hochschule geht’s dann am 26.9. ins Wintersemester, für die Uni-Studenten beginnen die Lehrveranstaltungen am 12.10. Also sollte der Plan sein, die letzten vorlesungsfreien Tage zu genießen. Zum Beispiel auf dem Kleinen Comedy Slam, den das Team von Hörsaal Events auf die Beine stellt. Moderiert wird der Abend von Sven Bensmann, Osnabrücks großartiger Nachwuchs-Comedian und ebenfalls Student. Eingeladen sind folgende Newcomer-Comedians: David Kebe (Foto), Naim Jerome, Kevin Baron sowie Mohammed Butt. David Kebe versucht, seit dem Abitur Witze zu formulieren, war schon mal in der Nähe von Helge Schneider und verbreitet auf der Bühne seine Sicht der Welt – zwischen Fernseher und Bolzplatz. David Kebe hat sein Studium übrigens abgebrochen. MARS P 8.9. PollyEsther's

Fest der Kulturen Sonntag, 18.9.2016 Marktplatz, 13.00–19.00 Uhr

Nichts Neues unter der Sonne

Ist Kunst. Kann weg.

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unst und Alltag, sagt ja mancher, haben meist wenig miteinander zu tun. Aber manchmal, da gibt es Ausnahmen. Zum Beispiel die acht Performances „Was

für ein Fest?“, Anfang 2015, in der Kunsthalle Osnabrück. Eine davon, Susanne Boschs „maximales Kommunikationsereignis“ „Dies ist Morgen“, der Austausch zwischen „Initiativgruppen, die an Zukunftsprojekten arbeiten“, ist seit Anfang 2016, zur Stadtkarte geronnen, Teil unseres Alltags. Fast 50 Initiativen verortet die „Osnabrücker Initiativen Landkarte“. Aber mal ehrlich: Wer braucht sowas? Wer hat was davon, einen dunkelblauen Punkt mit einer 23 zu sehen, irgendwo auf dem Güterbahnhof: „Lebensmittelretten“? Oder einen dunkelgrünen Punkt mit einer 4, neben einem Pfeil aus der Karte raus, weil Bramsche eben nicht mehr drauf ist: „Dialogprojekt“. Sagen wirs so: Wer direkten Kontakt zu einer der fast 50 sucht, findet ihn auch ohne diesen „Impulsgeber“. Oder funktioniert das nur andersrum? Ich werfe einen Zufallsblick auf das holprige Selfmade-Layout, ohne festes Suchziel, und rufe plötzlich aus: „Hey, es gibt ja einen Bürgerbus Badbergen! Mit dem fahr ich jetzt mal ...“ Gutmenschen von Meditation bis Bienenpflege: Kunst für den Alltag. Egal? Egal. Hauptsache alles bunt in Osnabrück! HPS STADTBLATT 9.2016

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aufgefallen

Frieden kann es ja gar nicht genug geben, oder? Keine Frage, die von OB Griesert mit einer Grußbotschaft geadelte „Druschba“-Friedensfahrt verdient einen näheren Blick ...

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erlin – Moskau – Berlin. Als Hannes Henkelmann, Sozialarbeiter aus Osnabrück, am 7. August für die „Druschba“-Friedensfahrt in seinen silbernen C-Klasse-Kombi stieg, günstiger Gebrauchter, extra für die Tour gekauft, hatte er 4.200 Kilometer vor sich, über Kaliningrad, Pskow und Minsk. 250 Teilnehmer waren am Start, mit Wohnmobilen, Motorrädern, Lastwagen, in Konvois zu je sechs Fahrzeugen. Henkelmann, „zum ersten Mal im Ostblock“, steuerte Fahrzeug 6 in der „roten“ Gruppe D. Geplante Rückkehr: zwei Wochen später. In St. Petersburg würde Joachim Rein als Mitfahrer dazustoßen, Kandidat Die Linke für die Kommunalwahl. Russland-Freund Henkelmann: „Toll wäre natürlich, wenn Putin uns empfangen würde.“ Friedensfahrt. Das klingt ja erstmal gut. Bürgerbegegnung, Völkerfreund-

schaft, Kooperation statt Konfrontation. Aber ein Blick auf die Initiatoren, Unterstützer und Ziele der Fahrt wirft Fragen auf. Einer der Köpfe hinter der Fahrt: Owe Schattauer, selbsternannte „Stimme des Zorns“, der auf Youtube gern lautstark auf die „Lügenpresse“ einknüppelt – und auf vieles andere. Unter den Medienpartnern: Neben RT, einem durch den russischen Staat finanzierten Portal teils stark propagandistischer Inhalte, findet sich da KenFM, dessen Kopf Ken Jebsen Markus Linden in der Süddeutsche Zeitung prorussischen „messianischen Eifer“ attestiert. Und die Druschba-„Botschaften“ lesen sich, zum Beispiel, so: „Wir danken dem russischen Volk und seinen Vertretern im Namen des deutschen Volkes für den bislang erstaunlich behutsamen und verzeihenden Umgang mit allen erlittenen medialen und politischen Ungerechtigkeiten, Schmähungen und Provokationen der vergangenen Jahre.“ Henkelmann: „Natürlich kann ich nicht für das deutsche Volk sprechen.“ Pause. „Und ich muss mir auch nicht alles zu eigen machen, was Schattauer sagt.“ Aber da ist eben dieses Gefühl, an etwas Bedeutendem teilzunehmen:

FOTO:HANNES HENKELMANN

Politik von unten

Tanz auf der Brücke über die Memel bei Tilsit. Hannes Henkelmann: „Ein Moment für die Ewigkeit.“ „Wer nicht kämpft, hat schon verloren. Wir brauchen einen Paradigmenwechsel!“ Ob das geht, indem man sich von der stark nationalistischen russischen Biker-Truppe „Nachtwölfe“ einladen lässt? Henkelmann aus Russland, per Mail: „Die Fahrt ist unglaublich inten-

siv. Schlaf ist überbewertet, zum Teil nur zwei bis fünf Stunden.“ Wer wollte, konnte die Anti-NATOFahrt im Netz mitverfolgen. Plattenbautristesse, Grenzschikanen in Litauen, küssende Liebespaare am Straßenrand. Wenns dem Weltfrieden dient ... HARFF-PETER SCHÖNHERR

blickpunkt!

Fast fertig!

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m 25. September geht die OsnabrückHalle wieder an den Start. 11,2 Millionen Euro hat der zweite Bauabschnitt gekostet. Rechnet man die Sanierung vor drei Jahren mit ein, landet man bei über 30 Millionen. Ob sich das gelohnt hat? Neue Räume für Tagungen und Catering gibt es im Erdgeschoss. Neue Fenster, moderne Medienund Bühnentechnik und die komplette Sanierung der Außenfassade und Kellerflächen lassen erahnen, wo das Geld geblieben ist – den zusätzlichen Eingang in Richtung Schlossgarten nicht zu vergessen. Das Foto zeigt den Lichthof im 1. OG. Links (wo kein Parkett liegt) entsteht eine zusätzliche Thekenanlage, die breite Türöffnung führt in den neuen „Raum 09 – Haarlem“. Der Lichthof geht links (nicht im Bild zu sehen) in einen Gang über, der direkt auf die Terrasse zum Schlossgarten führt (hier befand sich das ehemalige Bistro). Eine komplette Glasfront sorgt für noch mehr Helligkeit. Nominiert für den Location Award 2016 in der Kategorie „Tagungen und Kongresse“, spielt man jetzt mit den Großen der Branche, wie etwa dem Tempodrom aus Berlin. MARCO BÄCKER 8

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Mark Schaevers, Brüssel, eröffnet uns mit der Biografie „Orgelmann. Felix Nussbaum – ein Malerleben“ (Galiani, 38 EUR) eine neue, sehr persönliche Sicht auf den Osnabrücker Maler. STADTBLATT: In „Orgelmann“ erwähnen Sie sich oft selbst, in Ihrer Rolle als Spurensucher. Auf was für ein Genre blicken wir dadurch? MARK SCHAEVERS: Bei uns nennen wir es „literarische NonFiktion“; in Deutschland liest man sowas wohl eher selten. Der Suchende schreibt sich ins Narrative mit hinein – ein Weg des Erzählens, dessen Alltagsnähe darauf zielt, für den Leser möglichst zugänglich zu sein. Die inhaltliche Genauigkeit wird dadurch nicht berührt. STADTBLATT: Sie haben 2001 mit den Recherchen begonnen und für sie eigens Deutsch gelernt. Ein sehr intensives Projekt, nicht nur zeitlich. MARK SCHAEVERS: Ich habe gewissermaßen mit Nussbaum gelebt, und durch den „Orgelmann“ können die Leser das

FOTO: ISIS ALVES DA SILVA

Nussbaum reloaded jetzt auch. Es ist so, als lernten sie einen Freund kennen – in erster Linie natürlich als der Künstler, der er ist. STADTBLATT: Nussbaum, heißt es ja oft, habe zu einer künstlerischen Avantgarde gezählt. Das sehen Sie anders. MARK SCHAEVERS: Nussbaum war Post-Expressionist, in vielerlei Hinsicht stilistisch ein Epigone. Das Besondere an ihm ist, wie sein Leben – Krieg, Exil – seine Bildmotive geprägt hat. Insofern hatte er natürlich schon eine sehr eigene Stimme. STADTBLATT: Sie verwenden oft Begriffe wie: Naziregime, Nazitäter. Warum greifen Sie in einem sonst ja sehr ernsten Text zu dieser Art Umgangssprachlichkeit? MARK SCHAEVERS: Ich wollte einen möglichst alltäglichen Klang in mein Erzählen bringen. Je unmittelbarer die Sprache, desto unmittelbarer der Zugang. Der „Orgelmann“ ist kein Roman, keine Geschichts- oder Kunstwissenschaft. Er mischt alldas – zu einer Geschichte, in die man sich einfühlen kann. INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR

P Lesung: 8.9., Felix-Nussbaum-Haus

Mark Schaevers auf Recherche, 2015, in Berlin, Xantener Straße

Kick it like Maroszan

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Gratulieren sich gegenseitig: Dr. Alexandra Krone, Geschäftsführerin Studentenwerk Osnabrück, und Afra Creutz, Architektin Plan.Concept

Studentenbude

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ichtfest an der Natruper Straße: Die neue Wohnanlage des Studentenwerks Osnabrück soll zum Sommersemester 2017 von den ersten Studierenden bezogen werden. Handwerker, Architekten und das Studentenwerk feierten etwa drei Monate nach Grundsteinlegung das Richtfest Nahe des Campus Westerberg: „Ein Lern- und Lebensmittelpunkt in angenehmer Atmosphäre“, wie es Dr. Alexandra Krone, Leiterin des Studentenwerks, beschreibt. Das neue Studentenwohnheim verfügt über 126 Einzelappartements, davon 18 für Menschen mit Behinderung, 19 Gemeinschaftswohnungen für bis zu vier Personen und eine Familienwohnung. Besonders schön: Der über 100 Jahre alte Baumbestand. Ein Leben abseits von Schmuddel-WGs und angespanntem Wohnungsmarkt – und das zu bezahlbaren Preisen. FRANZISKA TEMMEN

odolski, Özil, Löw. Maroszan, Bartusiak, Neid. Fußball verbindet, über vermeintliche Grenzen hinweg. Ob Olympische Spiele oder Europameisterschaft – wenn die Welt auf die großen Turniere schaut, sieht sie Teams die für ihre Länder auflaufen, bunt gemischt wie die Gesellschaften aus denen sie kommen. Wenn Meike Weitkamp über Fußball spricht, geht es nicht um die EM oder Olympia, sondern um Fußball an der Basis. Weitkamp ist Abteilungsleiterin Fußball beim TSV Osnabrück, besonderes Auge hat sie auf den Mädchenfußball, dort ist sie für den Spielbetrieb zuständig, kennt ihre Mannschaften. „Die Mädchen wachsen und gedeihen mit dem Fußball“, sagt sie – egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund. Weil sie „den Mädchenfußball in Osnabrück voranbringen will“, sagt sie, veranstaltet ihr Verein einen Tag des Mädchenfußballs auf ihrer Sportanlage auf dem Klushügel. Am 10. September von 10 bis 18 Uhr bietet sie mit ihrem Verein ein buntes Programm rund um den Fußball. „Wir wollen besonders den jungen Mädchen zeigen, wie viel Spaß und Freude Fußball macht“, sagt Weitkämper. Als Highlight können sie sich dann anschauen, wie es aussieht, in Trikot und Stutzen auf den Platz zu laufen, wenn die D-Junioren-Mädchenmannschaft des TSV ein Testturnier mit der Spvg. Haste und der JSG Georgsmarienhütte ausspielt. FREDERIK KATHMANN

Gemeinsam stark: Die Mädchen vom TSV Osnabrück

Neumarkt 6, Osnabrück (zwischen Große Str. und Galeria Kaufhof) · Parkplatz Media Markt, Belm · Parkplatz Marktkauf, OS-Nahne Parkplatz Combi/Toys R’Us, Wallenhorst · Parkplatz Porta-Möbel, Wallenhorst · Melle-Gerden: Parkplatz E-Center Ibbenbüren: Parkplatz Marktkauf

Wenn’s um die

CURRYwurst geht...

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interview

Jeder Star braucht ein Orchester

Der Mann an Christian Steiffens Seite: Martin Schmeing aka Das Haselandorchester aka Dr. Martin Haseland


PSchauspieler“, wie er schmunzelnd

Er ist Musiker, Produzent und „Hilfs-

STADTBLATT: Was machen die Schulkinder heute? MARTIN SCHMEING: Wir spielen jedes Jahr unsere

über sich selbst sagt. Martin Schmeing. Vor allem aber ist er Teil von zwei weit über Osnabrück hinaus populären MusikActs: Die Angefahrenen Schulkinder und Christian Steiffen. Mit Christian Steiffen hat er vor kurzem erst auf dem Deichbrand Festival gespielt, am selben Tag wie Seeed, Beginner und Skunk Anansie. Darüber hinaus ist Martin Schmeing Teil zahlreicher weiterer lokaler und überregionaler Projekte, Institutionen und Kultur-Events: dem Morgenland Festival, Hardy and the Hardons, dem UHU-Club, dem Tonstudio Mühle der Freundschaft … Kurzum: Einer der Kreativköpfe der Stadt.

Weihnachtskonzerte im Haus der Jugend und ab und an ausgewählte Konzerte in Städten mit vielen Fans. Im letzten Jahr haben wir das Album „Ein kleiner Penis ist keine Entschuldigung“ veröffentlicht. Wir planen immer mal neue Sachen. Zurzeit schreibt Jo an einem Text für eine „Pflege-Operette“, die im Altenheim spielt. Wir arbeiten auch an einer Karnevalsplatte nur für Osnabrück – mit richtig guter Karnevalsmusik für den Osnabrücker Karneval. Ist natürlich die Frage, ob die Osnabrücker Karnevalisten die auch gut finden werden. Wir werden sehen. STADTBLATT: Schulkinder-Fans können Dich, Heaven und Jo Granada einmal im Monat im Grand Hotel erleben, beim UHU-Club – ein Abend voll Frohsinn und Gemütlichkeit. Wer den Club nicht kennt, was macht ihr da? MARTIN SCHMEING: Und natürlich Tine Schoch (Creme Double) darf man nicht vergessen. Der UHU-Club war eigentlich ihre Initiative. Also der UHU Club ist ein fiktiver Verein. Wir laden interessante Gäste ein, von Christian Steffen über Elektro Strothmann bis zur Onabrücke. Wir unterhalten uns durchaus ernsthaft mit ihnen und bitten die Vereinsmitglieder, in die Talkrunden mit Fragen einzusteigen. Auf der anderen Seite machen wir großen Blödsinn. Beim letzten Mal haben wir Instrumente verteilt und mit dem gesamten Publikum „Carmina Burana“ gespielt. Ein anderes Mal eine Folge „Baywatch“ improvisiert – Heaven war natürlich Pamela Anderson.

INTERVIEW MARIO SCHWEGMANN FOTO CHRISTIAN KERBER

STADTBLATT: Bei den Angefahrenen Schulkindern bist Du Dr. Ignatz Ignaz, bei Christian Steiffen Dr. Martin Haseland – warum nicht Martin Schmeing? MARTIN SCHMEING: Ein Künstlername macht doch viel mehr Spaß. Man erweckt eine Kunstfigur zum Leben und füllt sie mit Inhalt. Unter seinem Namen ist man am Ende doch auch einer Kunstfigur. STADTBLATT: Wann ging das los, Deine musikalische Karriere? MARTIN SCHMEING: Das erstes Konzert war 1975 bei der Hochzeit unserer Nachbarn. Eines der ersten größeren 1978 bei einem Nachwuchs-Wettbewerb in der Lagerhalle. Wir haben als Schülerband in der Region einige Konzerte gespielt. Schon damals war das zusammen mit Deko Pellmann und Markus Praed. STADTBLATT: Hast Du eine musikalische Ausbildung? MARTIN SCHMEING: Nach unserem Konzert in der Lagerhalle sprach uns Toscho an, ob wir nicht am Konservatorium an einem Programm für junge Bands teilnehmen wollen. So haben wir Hendrik Schaper kennen gelernt, der am Konservatorium Keyboard unterrichtete und die jungen Bands gecoacht hat. Hendrik spielte damals bei Klaus Doldingers „Passport“ und spielt bis heute in Udo Lindenbergs Panik Orchester. Er war ein super Lehrer, sowohl im Einzelunterricht wie auch als Bandcoach. Nach dem Abi habe ich mich dann in Osnabrück für Lehramt Musik eingeschrieben, allerdings das Studium nicht beendet. STADTBLATT: Wann ging es mit den Angefahrenen Schulkindern los? MARTIN SCHMEING: Da streiten wir uns zwischen 1981 und ‘82. Ich sage immer ‘81, da haben wir auf dem Spitzboden der Lagerhalle gespielt. Damals noch mit neun Leuten: Heaven, Marc Praed, die NAGEL, Dr. Dirk Deko Peng-Peng Pellmann, Charlie Granada, Tom Bola Brown, Harry T. C. Mangelsdorf und Heaven. Ein paar sind dann Ende der 80er verloren gegangen und Jo Granada, der vorher schon immer fleißig mitgetextet hat, ist eingestiegen.

„Beim UHU-Club haben wir mal eine Folge ,Baywatch‘ improvisiert – mit Heaven als Pamela“

STADTBLATT: Wann hast Du Hardy Schwetter aka Christian Steiffen kennen gelernt? MARTIN SCHMEING: Hardy kenne ich von Schulkinder-Konzerten Anfang der 90er. Das erste Mal zusammen gearbeitet haben wir 2000, mit der Gründung von Hardy and the Hardons. Wir waren ja alle Elvis-Fans, vor allem des späten Elvis: die HawaiiShow. STADTBLATT: Nach acht Jahren Pause gibt es im Dezember wieder ein Konzert. MARTIN SCHMEING: Ja, am 7.12. im Rosenhof. Es wird eine „Reverend Hardy Hardon“-Show – etwas anders als die alten Hardy and the Hardons-Shows. Reverend Hardy Hardon erschien das erste Mal auf dem Katholikentag 2007 in Osnabrück, mitsamt

seiner Church of Elvis. Es gibt da ein paar sehr schöne YouTube-Filme. STADTBLATT: Wann haben Du und Hardy Schwetter dann gedacht: „Jetzt machen wir Schlager!“? MARTIN SCHMEING: Mit Schlager hatte das am Anfang nichts zu tun. Hardy hat mir 2001 „Sexualverkehr“ vorgespielt. Einen Song, den er vor nun genau 20 Jahren geschrieben hat. Ich fand ihn sofort super und fand, dass wir den umbedingt mal aufnehmen müssen. Ungefähr 2007 ist er dann sofort zu uns in die Mühle der Freundschaft gekommen und wir haben „Sexualverkehr“ aufgenommen. Danach entstand dann schnell „Ich hab‘ die ganze Nacht von mir geträumt“, und Hardy kam mit Christian Steffen vorbei, der das alles live singen sollte. Etwas später entstand das Haselandorchester und Dr. Martin Haseland. Jeder Star braucht ein Orchester. Christian kann sich so ganz auf sein Publikum konzentrieren. STADTBLATT: Inzwischen habt ihr zwei CDs veröffentlicht, zuletzt „Ferien vom Rock’n Roll“. Was sind die nächsten Pläne mit Christian Steiffen? MARTIN SCHMEING: Im Herbst gehen wir wieder auf Tournee, u. a. in Berlin, Hamburg, München, Köln und natürlich auch in Osnabrück und auf jeden Fall ein drittes Album. STADTBLATT: Seit über zehn Jahren machst Du auch die Technische Leitung beim Morgenland Festival. Daraus ist u. a. eine enge Zusammenarbeit mit der uigurischen Band Qetic entstanden. Was machst Du für Qetic? MARTIN SCHMEING: Ich habe mit Qetic vor fünf Jahren ihre erste Platte aufgenommen. Jetzt ist gerade eine neue Platte erschienen: „Live in Genf“, die wir im letzten Herbst während zweier Konzerte dort aufgenommen haben. Außerdem reise ich mit der Band zu größeren Konzerten und Festivals und bin dann dort verantwortlich für den Ton und schneide alles mit. In China sind Qetic mittlerweile sehr bekannt. Dort waren wir im letzten Herbst sechs Wochen unterwegs. Ihr Sänger – Perhat – war Zweiter bei „The Voice of China“ und hatte anschließend einen Nr. 1-Hit in China. STADTBLATT: Die Uiguren sind in China doch eigentlich nicht gern gesehen, oder? MARTIN SCHMEING: Das Interesse an Perhat und Qetiq ist erst durch das Morgenland Festival entstanden. Durch Internet-Videos von Qetic, aufgenommen in Osnabrück, ist „The Voice of China“ auf ihn aufmerksam geworden. Michael Dreier hatte die Band auf seinen Reisen für das Morgenland Festival in Ürümqi entdeckt und nach Deutschland zum Festival eingeladen und hatte auch die Idee, eine Platte mit ihnen aufzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt waren sie in China noch völlig unbekannt. Über diese Reise von Ürümqi nach Osnabrück zum Festival und die Aufnahmen in der Mühle der Freundschaft gibt es eine sehr schöne Dokumentation, die auf einigen Filmfestivals lief. Wer sich dafür interessiert, kann da im Netz einiges finden. Außerdem: Geht zum Morgenland Festival! Dort gibt es Musik, die man sonst sehr selten in dieser Qualität in Deutschland hören kann. Martin Schmeing in Aktion: P 29.9., Grand Hotel – UHU-Club P 4. + 5.11., Rosenhof – Christian Steiffen P 7.12., Rosenhof – Reverend Hardy Hardon STADTBLATT 9.2016 11


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Zwischen Halbmond und Bundesadler Seit Monaten geht ein Riss durch das deutsch-türkische Miteinander. Immer wieder kommt es zum Streit mit der Türkei. Freund oder Feind – spielt das vor Ort eine Rolle im Zusammenleben von Türken und Deutsch-Türken auf der einen sowie Deutschen auf der anderen Seite? Unsere fünf Porträts wollen zeigen, dass es sich lohnt, das Miteinander zu pflegen. Und das darin viel Bereicherndes für jeden Einzelnen liegen kann. Abseits der Donnerschläge großer Politik. TEXT UND FOTOS SILKE BEHLING

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ülay Gencer-Acikgöz ist eine waschechte Osnabrückerin. „Ich bin hier geboren und habe immer hier gelebt“, sagt sie. Ihre Eltern und ihr Mann Ibrahim stammen aus der Türkei: „Meine Eltern leben seit 43 Jahren hier, für sie ist Osnabrück ebenso Heimat wie für mich.“ Die Familie fährt regelmäßig in die Türkei. Sie macht dort gerne Urlaub. Gencer-Acikgöz führt einen Frisörsalon in der Innenstadt: „Ich wollte mich immer selbstständig machen“, so die Frisörmeisterin, deren Salon im nächsten Jahr 10-jähriges Jubiläum feiert. Ihre Her-

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kunft war für sie dabei niemals ein Problem: „Vielleicht weil ich so gut deutsch spreche.“ Ein wenig nervig sei, dass man immer noch auf das KopftuchThema angesprochen werde, erzählt Gencer-Acikgöz, die auch nicht mehr ständig über die türkischen Innen- und Außenpolitik diskutieren mag. „Ich wünsche der Türkei Frieden“, sagt sie und man solle auch an die Menschen dort denken: „Viele haben keine Arbeit!“ Ihr sei wichtig, wie der Charakter eines Menschen sei, „nicht woher er stammt“. Die Zukunft liegt für Gülay Gencer-Acikgöz in Osnabrück, auch

wenn ihr Mann „Ibo“, wie ihn Freunde und Nachbarn nennen, in der Türkei vielleicht besser in seinem Beruf arbeiten könnte. „Aber auch er lebt und arbeitet bereits seit zwölf Jahren hier und fühlt sich wohl.“ Sie wünscht sich vor allem, dass die beiden Töchter Tuanna und Ecrin gute Schulabschlüsse machen. In Osnabrück zur Schule gegangen ist auch Ali Dokuz. „Ich bin in der Schneiderei meines Vaters aufgewachsen. Wenn ich nicht in der Schule war, war ich in der Schneiderei.“ Die ehemalige Änderungsschneiderei Dokuz an der Meller Straße


Sedat Müstak | RESTAURANTINHABER ist von der Politik abgenervt: „Ich verstehe nicht, was Politik aus Menschen machen kann. Unsere Kultur besitzt so viel Gastfreundschaft.“ war sein Zuhause und Dokuz ist ein typischer Osnabrücker: „Ich bin vor 42 Jahren im Marienhospital geboren.“ Die Kindheit und Jugend im Geschäft haben ihn geprägt: „Ich habe eine Ausbildung als Schneider gemacht.“ Nach ein paar Jahren bei Karmann wurde er arbeitslos. Dann bekam er das Ladenlokal an der Lotter Straße angeboten und nutzte die Gelegenheit, sich selbstständig zu machen: „Ich bin jetzt seit zehn Jahren hier“, erzählt Dokuz, der in seinem Viertel zu einer Institution geworden ist. Während unseres Gesprächs betreten viele Kunden die Änderungsschneiderei und auch im Vorbeigehen wird kurz durch das Fenster herein gewunken. „Ich habe viele gute Kunden und nette Bekannte. Daraus haben sich Freundschaften entwickelt“, sagt Dokuz, der keine Probleme mit seiner Herkunft hat. „Blöde Sprüche gab es bisher sehr selten. Das ist nicht erwähnenswert! Meine Familie ist hier, und wir sind praktisch deutsch“, betont er. Zu seinem Freundeskreis zählen viele Deutsche, seine zukünftige Schwiegertochter ist Deutsche, sein Bruder ist mit einer Deutschen verheiratet, und so verwundert es nicht, wenn er sagt: „Ich fühle mich immer schon deutsch, hier ist meine Heimat. Die Türkei ist ein Urlaubsland für uns.“ Sein Interesse für Politik ist eher gering. „Fußball", lacht er, „hat mich immer mehr interessiert. Aber natürlich macht mich die Situation in der Türkei traurig und ich hoffe, es wird alles wieder gut.“ Neben der Arbeit genießt er Osnabrück und das Umland. „Ich mag die Landschaft, die Umgebung

Gülay Gencer-Acikgöz | FRISÖRMEISTERIN mag nicht mehr ständig über türkische Innen- und Außenpolitik diskutieren: „Ich wünsche der Türkei Frieden.“

Ali Dokuz | ÄNDERUNGSSCHNEIDER mit ihrem Grün, zum Beispiel in Voxtrup oder am Zoo.“ Man könne Fahrradtouren unternehmen, sei schnell in Holland und an der Nordsee. Der Sängerin Gülfidan Söylemez ist die Umgebung ein wenig zu ländlich. „Ein paar größere Städte wären schön.“ Sie zog vor fünf Jahren nach Osnabrück. Geboren ist sie in Aspach bei Stuttgart: das Studium an der German Musical Academy hat sie in die Friedensstadt geführt. Inzwischen studiert die Sängerin Vokalpädagogik im Aufbaustudium an der Hochschule. Söylemez, von ihren Freunden Gülfi genannt, hat sich bereits einen Namen als Sängerin gemacht. So betreut sie z. B. ein Musicalprojekt an der St. Josefs-Kirche in Hollage: „Wir studieren mit 14- bis 16-jährigen Mädchen ein Musical ein. Die Aufführung ist im Februar geplant.“

hat keine Probleme mit seiner Herkunft: „Blöde Sprüche gab es bisher sehr selten. Meine Familie ist hier, und wir sind praktisch deutsch.“

Sie bezeichnet sich als nicht religiös. „Wir sind Aleviten. Ich habe zwar Kontakt zur alevitischen Kulturvereinigung, aber lebe nicht religiös.“ Kultur und Gesang bestimmen ihr Leben: „Im nächsten Frühjahr werde ich mit meiner Band auftreten, die Elektro-Pop und Trance spielt“, sagt Söylemez. Die Premiere auf der Maiwoche ist in Planung. Ihre Familie lebt in er Nähe von Stuttgart. „Meine Mutter kam mit acht oder neun Jahren nach Deutschland.“ Kontakt in die Türkei hat Gülfidan Söylemez noch immer. Ihre Großeltern leben dort. „Meine Eltern überlegen manchmal, ob sie später zurückgehen sollen.“ In Süddeutschland gehören viele Türken zum Freundeskreis der Sängerin. In Osnabrück sind hingegen viel Freunde Deutsche. „Zwar sind in meiner ,Mädchen-Clique‘ noch eine Türkin und zwei Griechinnen dabei, aber gemeinsam reden wir immer nur auf deutsch.“ Ähnlich gemischt ist das Umfeld von Sedat Müstak. Der im kurdischen Teil der Türkei geborene Koch betreibt mit seiner Partnerin Natalia Bassauer das türkische Restaurant „Nokta“. Müstak fühlt sich in Osnabrück wohl: „Es ist eigentlich ein Dorf. Jeder weiß über jeden Bescheid, alles spricht sich rum. Das habe ich so noch nie erlebt.“ Der Gastronom zog wegen seiner Freundin von Lingen nach Osnabrück. Sein Freundeskreis besteht überwiegend aus Deutschen, aber durch den Betrieb des Restaurants lernte er neue Landsleute kennen: „Das bereichert mein Leben sehr. Es gibt in Osnabrück tatsächlich eine große türkische Community. Aber ich bin selbst noch zu frisch, um mich auszukennen.“ Das Restaurant ist ein 24-Stunden-Job, zumal Müstak selbst mit anfasst. „Das Politische nervt F STADTBLATT 9.2016 13


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Gülfidan Söylemez | SÄNGERIN zählt viele Deutsche zu ihren Freunden: „In meiner ,Mädchen-Clique’ sind noch eine Türkin und zwei Griechinnen, aber gemeinsam reden wir immer nur auf deutsch.“ mich.“ Er zog 1996 nach Deutschland. Ich bin Kurde, aber ich mache keinen Unterschied zwischen Türken und Kurden. Ich verstehe nicht, was Politik aus Menschen machen kann. Unsere Kultur besitzt so viel Gastfreundschaft“, betont er. Der Türkei wünscht er Ruhe und Frieden, vor allem den Menschen, die in Gastronomie und Tourismus arbeiten, da sie unter den innen- und außenpolitischen Spannungen leiden. Sein Wunsch für die Zukunft? „Ich habe ein tolles Restaurant, ein tolles Publikum, ich wünsche mir, dass das so gut bleibt.“ Die Türkei sei lebendig. Das solle in seinem Restaurant auch so sein. Ein reger kultureller Austausch bestimmt auch die Arbeit im Büro für Städtepartnerschaften. Denn Osnabrück organisiert seit Jahren den gegenseitigen Austausch von Botschafterinnen. Begüm Bucak ist seit Oktober 2015 in Osnabrück. Sie stammt aus der Stadt Çanakkale, mit der Osnabrück seit 2005 partnerschaftlich verbunden ist. Bucak studierte Betriebswirtschaftslehre in Essen: „Deshalb hatte ich großes Interesse an den Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei. Osnabrück kannte ich vorher nicht, aber ich fand die Stadt von Anfang an toll“, so die Städtebotschafterin. Der historische Hintergrund, das viele Grün, da sei Osnabrück ganz ähnlich wie Çanakkale – „nur das Meer fehlt“, lacht sie. Bucaks Büro liegt im historischen Rathaus, das sie sehr mag: „Die Osnabrücker Geschichte begeistert mich ebenso wie die Menschen.“ Am liebsten hat sie mit Jugendlichen gearbeitet: „Wir haben ja eine enge Kooperation mit der Hauptschule Innenstadt. Die Schulbesuche und der Schüleraustausch, das hat mich sehr bewegt.“ Bucak lernte viele Türken kennen, vor allem über die ÇanakkaleInitiativgruppe und den Osnabrücker Atatürkverein. Wenn die junge Türkin Ende September zurück in ihre Heimat geht, wird sie dort in ihrer Cafeteria arbeiten sowie türkische Sprache und Kulturwissenschaft studieren. „Ich werde ewig eine freiwillige Städtebotschafterin bleiben!“ Gibt es einen schöneren Schlusssatz über das Verhältnis zwischen Türken und Deutschen in Osnabrück? 14 STADTBLATT 9.2016

Begüm Bucak | STÄDTEBOTSCHAFTERIN wird Ende September in ihre Heimat und zugleich Osnabrücks Partnerstadt Çanakkale zurückkehren: „Ich werde ewig eine freiwillige Städtebotschafterin bleiben!“

Voneinander wissen! Anke Fedrowitz kennt die türkische Community der Stadt seit Jahrzehnten. 1985 hat sie in „Deine Türken werden ganz schön frech“ ihre Erfahrungen als Sprachlehrerin zusammengefasst; ihre Berufsstationen, Schwerpunkt interkulturelles Lernen, reichen von der Hauptschule bis zur Universität. STADTBLATT: Wer auf www.islam-osnabrueck.de geht, Und, warum trägst du keins? Mädchen mit Kopftuch findet dort für Osnabrück 12 Moscheen gelistet, von der hören: Und, warum hast Du eins auf? Viele junge Türken sunnitischen Yeni Camii-Moschee des Türkisch Islami- sagen mir: Ich fühle mich so, als müsste ich immer erstmal schen Kulturvereins bis zur schiitischen Gemeinschaft beweisen, dass ich kein Terrorist bin. Das führt natürlich Libanesischer Emigranten. Wird dort Offenheit gelebt? zu Frustrationen. ANKE FEDROWITZ: Es kommt immer drauf an, wie die STADTBLATT: Auch zum Rückzug in die Religion? Imame die Gemeinde führen. Einige sind liberaler, andere ANKE FEDROWITZ: Durchaus. Und zu einem Rückzug in zielen stark auf Traditionalismen. Aber das macht der die eigene Ethnie. Gerade für junge Leute ist das kontraKatholizismus ja nicht anders. produktiv. Ja, es gibt Diskriminierung, aber es gibt eben STADTBLATT: Viele, die selbst oft nicht weit vom Hass auch ein Sich-Ausruhen auf Vorurteilen. Da wird dann entfernt sind, sagen ja: Alles Hassprediger! gesagt: „Man will mich hier nicht!“ – ohne irgendeinen ANKE FEDROWITZ: Was natürlich Unsinn ist. Die Band- Beweis dafür, und ohne zu überlegen, wer „man“ eigentbreite ist groß. Die Ahmadiyya Moschee lich ist. Viele Deutschtürken müssten sich ist beispielsweise sehr offen, bringt sich „ Das Wichtigste ist, viel bewusster machen, in welcher Freisozial vorbildlich in die Kommune ein. An- dass man einander heit sie hier leben – viele Deutsche übridere Gemeinden schotten sich eher ab. kennenlernt …“ gens auch. Es gibt eine Verantwortung STADTBLATT: Es gibt türkische Sportfür das eigene Leben. und Kulturvereine in der Stadt, den Yilmaz-Akyürek-Preis STADTBLATT: Apropos Freiheit: Ist nicht auch die immer für Integration, an der Universität den Fachbereich Isla- öfter zu beobachtende Vollverschleierung ein Zeichen mische Theologie, und als 2011 der türkische Präsident dieser Skepsis? Gül nach Osnabrück kam, gab es Standing Ovations. Aber ANKE FEDROWITZ: Sicher. In meinen Augen ist sie ein es gibt noch immer Klischees – und Berührungsängste. Hindernis für die Integration. Sie ist eine ExtremabschotANKE FEDROWITZ: Auf beiden Seiten. Das Wichtigste tung, die völlig der Offenheit widerspricht, von der unsere ist, dass man einander kennenlernt, versucht zu verste- Gesellschaft lebt. Ich erinnere mich an eins meiner Intehen – da liegt noch viel Arbeit vor uns allen. grationsseminare an der Uni. Ich stand an der Tür, und STADTBLATT: Nehmen wir einen jungen Türken der drit- eine Frau mit Burka kam auf mich zu. Ich dachte, sie wollte ten Generation, der sagt: So recht gehöre ich eigentlich in mein Seminar – ein Seminar, bei dem es auf Kommunigar nicht hierher. Woher diese Skepsis? kation ankam, aufs Gesichtzeigen, auch in ganz direktem ANKE FEDROWITZ: Die Ablehnung, die die erste Gene- Sinn. Ich war verunsichert, denn Vollschleierung und inration erfahren hat, die in den 60ern kam, als Gastarbei- tensive Kommunikation schließen sich nach meinem Verter, erklärt sicher manches, aber nicht alles. Die zweite ständnis aus. Die Studentin wollte in ein anderes Seminar, Generation ist in der Regel liberal aufgewachsen. Was aber meine Verstörung hat mich bis heute beschäftigt. viele junge Türken heute stört, ist der permanente Recht- STADTBLATT: Aber auch von deutscher Seite wird ja Öl fertigungsdruck und Erklärungszwang. Oft reicht es eben ins Feuer gegossen. Thema doppelte Staatsbürgerschaft. nicht, zu sagen: Ich bin Osnabrücker. Man ist gezwungen, ANKE FEDROWITZ: Ein Unding, die in Frage zu stellen, politisch Stellung zu beziehen, ob man will oder nicht. sozusagen als Kollektivbestrafung! Emotional hat man Pro oder kontra Erdogan. Pro oder kontra Deutschland zwei Heimatländer – ist das so problematisch? oder Türkei. Mädchen ohne Kopftuch werden gefragt: INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR


ortstermin Sarah Karow-Lodter (rechts) und Franziska Ohnheiser bei den letzten Vorbereitungen: Bald sind die Bulk Bins mit Mehl oder Müsli gefüllt

Ein Teil des früheren Hannoverschen Bahnhofs: Hier ist „Tara – unverpackt genießen“ zuhause

Ohne sie geht nichts: Die Waage ermittelt das Tara-Gewicht für den Einkauf

Weniger ist mehr Im September eröffnet Osnabrücks erster verpackungsfreier Laden inklusive Bistroraum. Sarah Karow-Lodter und Franziska Ohnheiser setzen auf einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln. TEXT/FOTOS MARIO SCHWEGMANN

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as für eine Location. Sarah Karow-Lodter und Franziska Ohnheiser haben sich für ihren Laden einen spektakulären Platz gesucht: das Seitengebäude des Hannoverschen Bahnhofs, Osnabrücks ehemaligen Hauptbahnhof, eröffnet 1855. Hier, am Wittekindplatz, eröffnen sie in der zweiten Septemberhälfte (der genaue Termin stand zum Redaktionsschluss noch nicht fest) in einer Art Mini-Villa Osnabrücks ersten verpackungsfreien Laden: „Tara – unverpackt genießen“. Sarah Karow-Lodter: „Viele Verbraucher wünschen sich eine Veränderung im Umgang mit Verpackungen und anfallendem Müll – wir machen das möglich.“ Seit einem Jahr planen die beiden 36-jährigen Freundinnen ihr Projekt. Unter anderem haben sie

Win-Win-Situation Sarah Karow-Lodter über die Vorteile von Zero Waste. Warum eröffnen Sie einen Laden für unverpackte Lebensmittel? Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass wir zurzeit den Höchststand erreicht haben beim weltweiten Pro-Kopf-Verbrauch an Lebensmitteln und beim Verursachen von Müll. Wer zu uns kommt, der tut etwas für die Umwelt und für sich – eine Win-Win-Situation.

an einem Gründungsseminar von Marie Delaperrière teilgenommen. Die Kielerin hat 2014 das bundesweit erste Geschäft für unverpackte Lebensmittel eröffnet und gibt ihre Tipps heute weiter. Sarah Karow-Lodter und Franziska Ohnheiser haben auch zuvor beruflich und privat Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt. Die gelernt Reiseverkehrskauffrau und Fachwirtin für Marketing, Sarah Karow-Lodter, ist ernährungsbewusst aufgewachsen – „Meine Eltern waren ,Ökos‘“, sagt sie lächelnd – und gibt das jetzt an ihre beiden Kinder weiter. Und während einer Jobphase auf dem Osnabrücker Wochenmarkt hat sie den Biolandbetrieb Jeggener Hof kennen gelernt. Franziska Ohnheiser hat nach ihrem Studium der Sozialwissenschaften und Non-ProfitManagement (Osnabrück) an der FH Münster im

In welchen Preissegment bewegen sich Ihre Produkte? Ich würde uns mit einem Bioladen vergleichen. Ein großer Preisvorteil ist, dass Kunden bei uns z.B. ganz genau 150 Gramm Mehl für einen Kuchen einkaufen können – und nicht gleich ein halbes Kilo, das dann vielleicht nicht zu Ende genutzt wird. Wie sind die Öffnungszeiten Ihres Ladens? Montag bis Freitag von 9-18.30 Uhr und am Samstag von 9-14 Uhr. Zum Eröffnungswochenende haben wir auch einige Überraschungen geplant

Fachbereich Ökotrophologie gearbeitet. Franziska Ohnheiser: „Bei Tara kommt jetzt alles zusammen.“ Zero Waste – kein Müll. Das ist die Idee ihres Ladens. Wer hier einkauft, bringt entweder seine eigene Dose oder Box mit oder sie/er kann sich vor Ort mit schönen Aufbewahrungsbehältnissen versorgen lassen. Zu Beginn wiegt man sein Glas an der Waage, befüllt es dann mit dem Gewünschten – dabei zapft man die so genannten Bulk Bins an – und zahlt schließlich an der Kasse nur den TaraPreis (also ohne das Glas-Gewicht). Und das Angebot an Unverpacktem ist groß. Von Lebensmitteln des täglichen Bedarfs wie Mehl, Gemüse und Zucker über Müsli, Gewürze und Tee bis zu Süßem sowie Brot und Brötchen. Dazu Praktisches für den Haushalt wie Seife oder waschbare Reinigungspads. Und Jogurt, Saft oder Biowein wird in Mehrwegflaschen angeboten. Dabei arbeiten sie zusammen mit lokalen Anbietern und überregionalen Biomarken. Sarah Karow-Lodter: „Wir haben das Sortiment eines Discounters, aber den Charme eines TanteEmma-Ladens.“ Wer möchte, kann auch ihren Einkaufsservice nutzen und sich die Behälter nach Wunsch gefüllt z.B. ins Büro bringen lassen. Man kann bei „Tara – unverpackt genießen“ nicht nur einkaufen, sondern auch essen. Während im Erdgeschoss der Laden untergebracht ist, haben Sarah Karow-Lodter und Franziska Ohnheiser im ersten Stock einen Bistroraum eingerichtet. Hier wird es eine tägliche Speisekarte mit saisonalen, frischen Produkten geben. Eine Suppe, eine Quiche oder einen Auflauf, Salat, „alles liebevoll zubereitet“, so Franziska Ohnheiser. „Es soll ein Treffpunkt werden.“ Für ihren Laden wünschen sie sich Kunden aus der ganzen Stadt, „vom Geschäftsmann bis zur Familie“. Überhaupt sind Familien hier willkommen: Es gibt ein Bad mit Wickeltisch, eine Kinderspielecke und für den nächsten Sommer ist im Außenbereich eine Spielfläche geplant. STADTBLATT 9.2016 15


flohmärkte

Gezielt verkaufen Den gebrauchten Kram und das liebevoll Handgemachte einfach auf dem Großflohmarkt anbieten? Liebhaberstücke bringt man besser auf Flohmärkten für ganz spezielle Zielgruppen an den Mann oder die Frau: hier wird meins ganz schnell deins.

FOTO: SEBASTIAN ORTNER

FOTO: MARIO SCHWEGMANN

Chitose Richter geht mit Selbstgenähtem und Origami zum Koffermarkt

TEXT NINA BARTHOLOMAEUS

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er kennt das nicht: im Keller oder auf dem Dachboden, im Kleider- oder Wohnzimmerschrank stapeln sich ungenutzte Dinge. Einmal gründlich entrümpeln und aufräumen schafft da Abhilfe, doch wohin mit den ganzen Sachen? Schließlich hängt man daran und zum Wegwerfen ist vieles auch schlicht und einfach zu schade. Sicher gibt es noch jemanden, der sich dankbar dieser ausrangierten Schätzchen annimmt – doch wie denjenigen finden? Auf dem guten alten Flohmarkt steht man sich, wenn man Pech hat, bei schlechtem Wetter stundenlang die Beine in den Bauch und muss am Ende die meisten Sachen doch wieder mit nach Hause nehmen. Damit Verkäufer schneller potentielle Käufer finden, gibt es in und um Osnabrück immer mehr (Floh-)Märkte, die ganz gezielt ein spezielles Publikum ansprechen.

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So wie Gisbert Wegener, der Vinyl-Platten sammelt. Als Käufer genoss er die Atmosphäre auf dem Medienflohmarkt in der Lagerhalle so sehr, dass er sich jetzt entschieden hat, es dort auch einmal als Verkäufer zu versuchen. Der Musik-Fan hängt an seinen Platten, hat aber CDs und interessante Bücher über Filmgeschichte aussortiert: „Davon kann ich mich gut trennen“, sagt er. „Ich hoffe, dass sich für diese ehemals teuren Produkte noch Liebhaber finden, denn wegschmeißen will ich sie auch nicht.“ So geht es wohl vielen Verkäufern auf dem Medienflohmarkt, und auch die Käufer kommen ganz gezielt hierher, viele kennen sich sogar. Auch Gisbert Wegener trifft in der Lagerhalle immer wieder alte Bekannte: „Das sind nette, interessante Leute, die ich lange nicht gesehen habe“, meint er. Da wird man sich natürlich schnell zu einem für beide Seiten fairen Preis handelseinig.

,Flohmarkt-Familie‘: Susanne Rinn und Sebastian Ortner sind echte Verkaufs-Profis


FOTO: MUSIK PRODUKTIV FOTO: MARIO SCHWEGMANN

E-Gitarre, Schlagzeug, Bass – große Auswahl beim Musikerflohmarkt

Film-, Kunst- und Musikbücher zu verkaufen! Gisbert Wegener wählt dafür den Medienflohmarkt Diese Erfahrung hat auch Mirko Drees, Mitarbeiter der Lagerhalle, gemacht. Er hat selbst schon einmal auf dem Medienflohmarkt DVDs und Serien verkauft, die sich aus Platzmangel bereits im Kleiderschrank stapelten. Er mag vor allem die nette Atmosphäre in der Lagerhalle: „Es ist warm und trocken, und der Rahmen ist überschaubar.“ Der Medienflohmarkt dauert knackige zweieinhalb Stunden und findet am frühen Nachmittag statt. Das hat zwei Vorteile: Man muss nicht so früh aufstehen und aufbauen und es wird zeitig voll, so dass man schon früh einen guten Umsatz machen kann. Treffpunkt für eine ganz andere, aber ähnlich spezielle, Zielgruppe ist der laut eigenen Angaben „größte Musikerflohmarkt Europas“, der zweimal jährlich auf dem Gelände von Musik Produktiv in Laggenbeck stattfindet. Seit rund 30 Jahren können Hobby- und Berufsmusiker hier ihre gebrauchten Instrumente und Zubehörteile zu verkaufen. Viele nutzen das laut Saskia Zierenberg, Marketingchefin bei Musik Produktiv, um Platz und das nötige Kleingeld für eine neue Ausrüstung zu schaffen. Zwischen 350 und 450 Stände, je nach Wetterlage, finden auf dem Gelände Platz. Musik Produktiv hat an den Flohmarkttagen geöffnet, sorgt für Verpflegung und einen Shuttle-Service zum Flohmarktgelände – eine perfekte Organisation. „Der Flohmarkt ist seit seinem Beginn kontinuierlich gewachsen“, berichtet Saskia Zierenberg. „Im Moment stagnieren die Zahlen, aber das liegt daran, das hier auch nicht mehr geht.“ Ungefähr 5.000 Besucher kommen im Frühjahr und Herbst zu dem Großereignis. Neues und Selbstgemachtes wird hingegen auf dem Koffermarkt in der Lagerhalle angeboten. Das Konzept stammt ursprünglich aus den USA, 2012 brachte es Andrea Hollingshaus gemeinsam mit zwei Bekannten nach Osnabrück. Jetzt findet bereits der 7. Koffermarkt statt. Im Gegensatz zum klassischen Flohmarkt ist hier alles handgemacht, gefeilscht wird nicht. „Es ist einfach etwas anderes als der typische Kunsthandwerkermarkt mit den

ollen Häkeldeckchen“, findet die Schneiderin und Bekleidungstechnikerin, die auch schon selbst als Ausstellerin dabei war. „Jeder Aussteller hat einen Koffer voll Ware dabei, das Angebot ist frischer und ansprechender.“ Die Aussteller kommen nicht nur aus Osnabrück, auch aus Berlin und dem Schwarzwald waren schon welche da. Die Osnabrückerin Chitose Richter ist mit ihrem Koffer voll Origami, japanischen Stickereien und selbst genähten Kleinigkei-

„Wenn man lustige Sachen hat, sollte man den Preis dafür so hoch ansetzen, dass sie nicht sofort weggehen – so zieht man das Publikum an den Stand.“ Susanne Rinn ten aus japanischem Stoff schon das zweite Mal dabei. „Seit etwa zwei Jahren produziere ich selber“, erzählt sie. „Ich habe erst versucht, die Sachen im Internet zu verkaufen, aber dann habe ich von einer Freundin von dem Koffermarkt erfahren – und das macht mir viel Spaß.“ Der Spaß steht auch bei ,Flohmarkt-Familie‘ Susanne Rinn und Ehemann Sebastian Ortner mit ihrer Tochter Charlotte im Vordergrund. Seit die ein Baby war, verkauft die Familie regelmäßig die verschiedensten Dinge. „Eigentlich fing auf dem Nachtflohmarkt alles an“, erinnert sich Susanne Rinn. „Charlotte war vielleicht anderthalb, und wir haben Babysachen und was vom Umzug doppelt vorhanden war, verkauft. Damals wie heute war unser Stammplatz an der Ecke beim Tiefenrausch. Es gab eine Band, Bier und nette Leute. Am Morgen stellte sich beim Kassensturz

heraus, dass wir so ganz nebenbei weit über 400 Euro verdient hatten.“ Inzwischen sind die drei wahre Flohmarkt-Profis, die selbst vor Wind und Wetter nicht zurückschrecken (der Experte verpackt seine Ware nämlich nicht in Pappkartons, sondern in Plastikboxen!). Sogar Freunde und Bekannte versorgen die Familie gelegentlich mit Ware, was manchmal Überraschungen birgt: „Eine Freundin meiner Mutter hatte einmal eine alte Wandlampe mit Schirm und unechten Kerzen aussortiert, die ging als erstes weg“, berichtet Susanne Rinn, die inzwischen gelernt hat, dass man immer alles mitnehmen sollte, anstatt die Sachen zu Hause vorzusortieren. Als Profi weiß sie, dass man mit Kuriositäten Interessenten anlocken kann: „Wenn man lustige Sachen hat, sollte man den Preis dafür so hoch ansetzen, dass sie nicht sofort weggehen, so zieht man das Publikum an den Stand.“ Aber es ist auch Vorsicht geboten, wenn nach dem Ausmisten zu Hause auch mal das eine andere Geschenk von Freunden auf dem Flohmarktstand landet. „Leider ist es uns schon mehrmals passiert, dass derjenige Bekannte sein Mitbringsel dann wiederentdeckt“, erzählt Sebastian Ortner schmunzelnd. „Das ist dann nicht so schön für uns.“ Gerne erinnert er sich hingegen an eine junge Frau, die als gefühlt 500. Interessentin nach dem Preis für eine alte Armee-Truhe fragte, die er eigentlich nur zur Aufbewahrung von Schallplatten nutzte und gar nicht verkaufen wollte. „Ich habe dann einen – meiner Meinung nach – viel zu hohen Preis verlangt, um Ruhe zu haben. Sie hat gezahlt – und besitzt die Kiste immer noch, wie sie gerne berichtet, wenn wir uns mal wieder auf dem Flohmarkt treffen.“

Für Sammler & Jägerinnen: P Nachtflohmarkt, 3./4.9., Innenstadt P Koffermarkt, 18.9., Lagerhalle P Musiker-Flohmarkt, 1.10., Musik Produktiv, Laggenbeck P Medienflohmarkt, 30.10., Lagerhalle STADTBLATT 9.2016 17


familiensache

FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

Helikopter im Anflug Eine Bannmeile soll „Elterntaxis“ von Osnabrücks Schulen fernhalten. Aber funktioniert das?

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Pirat? Piratenbekämpfer? In der Antike oft dasselbe

Jolly Roger!

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iraten? Doch, die gibt’s noch. Wer Tom Hanks in „Captain Phillips“ gesehen hat (wie realitätsfern der heldenpathetische Action-Thriller über den Angriff auf das Containerschiff Maersk Alabama 2009 vor Somalia auch ist, Befreiung durch die US-Navy Seals inklusive), weiß das. Oder mal reinschauen in die täglichen Berichte des Piracy Reporting Centre, Kuala Lumpur: Hunderte von Überfällen pro Jahr, und keiner davon hat Johnny Depp-Romantik. Aber darum geht es natürlich nicht im dreitägigen „Forum Kalkriese – Handel und Seefahrt in der Antike“ (1. bis 3.10., Varusschlacht im Osnabrücker Land, Museum und Park Kalkriese), dem letzten Wochenende der Sonderausstellung „Gefahr auf See“. Es geht, klar, um Römer und Griechen. Und es geht um ein Familienprogramm, dessen Kern das ist, was Familien am liebsten haben und das Kalkrieser Museum am besten kann: Mitmachaktionen. Okay, bis auf die Schaugefechte natürlich. Wer also noch nicht weiß, wie römische Keramik hergestellt wurde, was eine römischer Schreiber für sein Büro so alles brauchte und wie römisches Essen schmeckte, wird es hier erfahren. Und während die Kids die Soldatenzelte auschecken, sich Piratentücher bemalen, genehmigen sich die Großen ein paar Schlucke Amphorenwein. Also: Wie baut man ein Schiff? Wie belädt man es? Wie plündert man es? Führungen, Action, Geschichten. Apropos Maersk Alabama. Anfang 2014 transportierte sie Hilfsgüter für das US-Programm Food for Peace nach Ostafrika. In Port Victoria auf den Seychellen fand man die privaten Sicherheitsdienstler (und ExNavy-Seals) Jeffrey Reynolds und Mark Kennedy tot in ihrer Kabine. Piraten? Nein: Heroin und Alkohol. HARFF-PETER SCHÖNHERR 18 STADTBLATT 9.2016

ittwoch, kurz vor 13 Uhr. Auf dem Rondell vor der Elisabeth-Grundschule, ErnstSievers-Straße, direkt unter dem Parkverbotsschild („Schulbusse frei“) ist alles vollgestellt, in Doppelreihe, Stoßstange an Stoßstange. Ein Porsche Cayenne, der sich trotzdem noch reinquetscht, gibt auf, setzt zurück – wendet, rammt sich nebenan bei der Montessori-Schule halb auf den Gehweg. Helikoptereltern. Kids, die hier zu Fuß gehen, mit dem Fahrrad fahren, haben es schwer. Rektor Georg JansenWätjen, dessen Schule in Osnabrück die Elterntaxi-„Bannmeile“ erfunden hat, vor Jahren schon: „Da werden ganz bewusst Regeln verletzt. IchDenken statt Sozialbewusstsein.“ Wie vor Jansen-Wätjens Schule sieht es vor vielen Schulen der Stadt aus, bei Unterrichtsbeginn und -ende: waghalsige Wendemanöver, Abgasschwaden durch Motoren im Leerlauf. Ein Problem, das Mitte Mai sogar bis in den Stadtrat vordrang. Einstimmiger Beschluss: „darauf hinzuwirken, dass die Anzahl der ,Elterntaxis‘ bis direkt vor die Schule (...) verringert wird“. Haltepunkte 250 Meter vom Eingang der Schule entfernt, sogenannte „Kiss and Ride"-Plätze, und wer sich nicht dran hält, muss mit Bußgeld rechnen ... Ein Silberstreif am Horizont, für Schulleiter wie Jansen-Wätjen? „Ob man das nun beschließt oder nicht ist doch eigentlich egal. Für flächendeckende Kontrollen haben Polizei und OS-Team ja eh kein Personal.“ Und rei-

Alles zugeparkt. Wenn hier noch der Schulbus durchmuss, ist Feierabend ne Stichproben helfen nicht. „Wir haben ja erlebt, wie das läuft. Die, die erwischt werden, zahlen das Bußgeld und stehen da am nächsten Tag erneut. Die wissen ja, es können Monate vergehen, Jahre, bis mal wieder jemand vorbeikommt.“ Was hat die Elisabethschule nicht schon alles versucht: Projektwochen „Zu Fuß zur Schule“, „Bannmeilen“Hinweise in jedem Klassenzimmer, und der Elternrat setzt das Thema, besorgt um die Sicherheit der Kids, Mal um Mal auf die Tagesordnung. Aber es bleibt immer ein Rest Unbelehrbarer. 10 Prozent Hardcoreparker, schätzt Jansen-Wätjen. Aber die reichen für das alltägliche Chaos. „Einmal ist eine Schulklasse raus gegangen, hat an die Parkenden Handzettel verteilt. Teilweise musste sie sich echt üble Sprüche anhören.“ Von Erwachsenen als Vorbildern kann man da nicht reden. Jansen-Wät-

jen: „Appelle nutzen nichts. Der einzige Weg, an diese Eltern ranzukommen, ist über die Kinder.“ Und die wissen: Zu Fuß kommen, mit Fahrrad oder Roller, hat Vorteile. Bewegung fördert Gesundheit und Konzentration. Gemeinsame Wege fördern Teamfähigkeit und Kommunikation. Wieder fährt ein waschanlagenglänzender 4x4-Premium-SUV jenseits der 60.000-Euro-Grenze vor. Die „Bannmeile“ von A wie Wilhelmsstraße bis F wie Salzberger Weg interessiert ihn nicht. Woher er kommt? Wohin er fährt? Das Gros der 227 Schüler der Elisabethschule wohnt nur ein paar Gehminuten weit entfernt … Das Rondell sitzt noch immer zu. Die Autos abgeschlossen, die Eltern auf der Suche nach den Kids. Nichts geht mehr. Jansen-Wätjen: „Eigentlich ein Wunder, dass hier nicht jeden Tag zwei, drei Unfälle passieren.“ HARFF-PETER SCHÖNHERR

Mami Moshpit Erkenntnisse aus dem (Nacht-)Leben

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ONKY! Heißt in den Staaten soviel wie „White Trash-Depp“; und wer sich bzw. seine Band selbst so nennt, ist mit Sicherheit alles andere als das. Oder? Den Praxis-Test für diese Theorie konnten Papi und ich in der Sommerfrische am niederländischen Deich vollziehen. Dortselbst zündete das „Superboogie-Trio“, gegründet 1996 in Austin, Texas, vom Butthole Surfers-Basser JD Pinkus und Gitarren-Gott Ed Landgraf (Down), den Startschuss für seine Europa-Tour. Mittlerweile ist die schon wieder vorbei und die Herren haben in illustren Locations aufgespielt: Auf dem Wacken zum Beispiel und im Berliner White Trash Fast Food. Wo man sich die Moshpit mit mehr Menschen

teilen musste, als olfaktorisch gut zu heißen wäre. Im „De Engel“ aber war man fast auf Du und Du mit den Mannen nicht unbeträchtlichen Fames: Der Laden ist gefühlt 5 qm „groß“, hat traditionell eher wenig Publikum und keine Bühne, sodass man den virtuos groovenden und grandios solierenden Rockstars die Plektrum-Inschrift hätte ablesen können – soviel Können am Instrument allerdings heißt, dass man als Zuschauer offenen Mundes an kognitive Aktivitäten wie Lesen oder Denken nicht mehr, äh, denken kann. Dazu wurde von den Herren sich-selbst-nicht-allzu-ernst-nehmende, witzigste Gesichtsdisko samt Kommunikation durch Grinsen und Grimassen aufgeboten. Nie war Tanzbein schwingen schöner!

Eure Mami


FOTO: STADT OSNABRÜCK / SILKE BRICKWEDDE

stichtag

XXL-Format: 86 Zentimeter breit ist der größte Wahlzettel, der bei der Kommunalwahl ausgegeben wird; gilt für den Wahlbereich 4 Innenstadt/Sutthausen/Nahne

Wer wird gewinnen? Auf zur Kommunalwahl 2016! Der Osnabrücker Stadtrat wird im September neu gewählt. Doch was haben Lokalpolitiker neben Thesenpapieren, Floskel-Friedhöfen oder Wahlkampfknallern noch zu bieten? Ein Blick in die Partei-Literatur.

a

m 11. September muss sich an der Wahlurne entschieden werden. Wem gebe ich meine Stimme und warum eigentlich diesem Kandidaten oder jener Partei? Möchte ich, dass Rot-Grün seine Politik für die Stadt fortsetzen kann und damit z. B. einen Neumarkt für die Menschen schafft? Oder gebe ich der CDU meine Stimme? Dann kann man wieder mit dem Auto von West nach Ost oder Ost nach West durch die Stadt fahren. Über den Neumarkt. Vielleicht habe ich auch eine Stimme für die FDP übrig, für Die Linke, Piratenpartei, BOB oder UWG. Die AfD hat sich sang- und klanglos verabschiedet. Dabei hatte sie ihre Kandidatur doch lautstark angekündigt. Nun also die Qual der Wahl zwischen den demokratischen Parteien der Stadt. Die Neumarktfrage steht irgendwie zentral, aber wie sieht es eigentlich in anderen Politikfeldern aus? Wahlprogramme sind geduldig, werden kaum richtig durchgeackert, obwohl sie Forderungen enthalten, die zu Veränderungen führen könnten. Der Bund Osnabrücker Bürger (BOB) setzt sich zum Beispiel dafür ein, dass jeder Steuer-Euro dreimal umgedreht wird. Damit ist wohl eine Sparpolitik gemeint, aber das kann man natürlich auch so verstehen, dass die Steuergelder jetzt länger auf eine sinnvolle Verwendung warten müssen. Ansonsten liest sich das Programm wie eine Art „CDU-light“, nur eben ohne „Parteiideologie“. Apropos CDU: Sie tritt als einzige der etablierten Parteien für die Öffnung des Neumarkts ein. Zudem ist sie für den Lückenschluss A33 Nord. Es fällt bei den Christdemokraten ohnehin auf, dass die Verkehrspolitik ei-

nen wichtigen Teil im Wahlprogramm einnimmt. Auch bei der SPD ist dies so. Auch hier möchte man die A33 Nord geschlossen sehen. Aber der Unterschied ist der, dass die SPD den Neumarkt für Autos sperren möchte und damit die Innenstadt mit der Neustadt verbunden werden kann. Zudem

Kommunalwahl 2016

bringt die SPD eine Wohnbaugesellschaft nach dem Vorbild der ehemaligen OWG (Osnabrücker Wohnungsbaugesellschaft) ins Spiel. Der grüne Partner in der Zählgemeinschaft hat sein Osnabrück-Programm auf 56 Seiten dargelegt. Zum Vergleich: Die anderen Parteien kommen auf 24-35 Seiten. Inhaltlich zeigt sich die Ökopartei von ihrer grünen Seite: der ÖPNV soll ausgebaut werden, die Anreize für den Radverkehr sollen erhöht werden und auch hier möchte man einen Neumarkt für Men-

schen. Doch auch die Naherholungsgebiete oder die Kultur nehmen wichtige Teile ein. Für detaillierte Informationen vor der Wahl stehen die Webseiten der Parteien zur Verfügung. Alle haben ihre Programme (Vorsicht, Floskale-Falle!) rechtzeitig online gestellt. Sehr schön machen das die UWG/Piraten, indem es eine Einblendung verschiedener Folien gibt. Das Hauptthema: die Haushaltssanierung und eine Strukturveränderung, so lautet zugleich der Titel ihres Wahlprogramms. Es kandidiert noch eine neue Partei, die für einen offenen Neumarkt antritt: das Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit (BIG). Hier kommt auch die Westumgehung wieder ins Spiel, wenn der Neumarkt geschlossen ist. Außerdem möchte man die Paketdienste nur noch bis 15 Uhr in die Innenstadt und Wohngebiete lassen, die Hausnummern deutlicher an den Häusern kenntlich machen oder eine Nachtruhe ab 22 Uhr bei Straßenfesten. Da kennt man wohl keinen Spaß, denn auch ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen wird gefordert. Im Land des Bieres wohl eher schwierig. Und die Wahlplakate? Die werden gefühlt immer inhaltsleerer, manchmal auch dadaistischer („Leben, lieben, im Kreis rollen ist mein Motto für diese Wahl!“), dafür aber kopflastiger. Eine Tendenz zur „Amerikanisierung“ des Wahlkampfes. Es hängen bestimmt mehr Gesichter an Laternen oder kleben auf Großplakaten als zur vorangegangenen Wahl 2011. Doch wer mag die Kandidatinnen und Kandidaten schon wirklich alle kennen? Also, trotzdem am 11. September wählen gehen oder das Ganze vorher per Briefwahl erledigen.

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PETER S. TIMME STADTBLATT 9.2016 19


Hedda Horch

theken-talk Jessica „Jessie“ Hiebenga Bottled

Großes Party-Wochenende im Hyde Park: Osnabrücks Kult-Disco wird 40!

g

ourmet-Fans können sich im September auf ein Highlight freuen. Erstmalig ist Osnabrücks Drei-Sterne-Koch Thomas Bühner eingeladen zum World Gourmet Society Festival (1.-30. 9.). Das Festival findet in der ganzen Welt statt und es werden internationale Spitzenköche gebeten, ein spezielles Festival-Menü zu kredenzen und in ihren Restaurants zu präsentieren. Thomas Bühner wird im la vie ein 9-Gang-Menü anbieten, das seine persönliche Interpretation neuer kulinarischer Landschaften widerspiegelt. Gäste und Freunde des la vie dürfen sich auf Exquisites wie „Coquille St. Jacques – eingelegte Mu-

scheln mit Haselnuss und Ugli-Frucht“ freuen. Am zweiten September-Wochenende macht sich Hedda auf zu den Ruller Wein und Musiktagen (9.+10.9.). Im Ruller Haus wird zu gepflegten Weine und Herzhaftem vom Grill ein genussvolles Kulturprogramm geboten, u.a. spielt am Freitag das John Doe Train-Quartett Songs der 1960er und 70er (Chuck Berry, CCR, Albert Hammond …) und am Samstag trägt Sängerin Maire Morris irische Folkmusik vor. Wo Hedda beim Thema Musik ist: Die Moonlight-Swing-Party in der Stadtgalerie ist Geschichte, dafür gibt es jetzt jeden 2. Freitag im Monat eine

what’s new

Vox Drink & Dine Atmosphäre: Das Vox Drink & Dine wird das neue Restaurant im Haus Rahenkamp, Eröffnung ist am 9.9. Die beiden Inhaber, Daniel Bumhoffer und Philipp Krause, haben den Look der 60er Jahre mit neuen Materialien kombiniert. Der Thekenbereich (Drink) ist im Stil rustikaler gehalten, das Restaurant (Dine) etwas schicker. Ein echtes Highlight sind die ‘Glühbirnen’-Lampen über den Esstischen. Angebot: Küchenchef im Vox Drink & Dine ist Hans Hermann Schlömer, den viele Osnabrücker aus seiner Zeit im Walhalla gehen. Auf die Karte des Restaurants kommt sehr frische und lokal inspirierte Küche. Daniel Bumhoffer: „Wir wollen klassische Gerichte neu interpretieren.“ So wird es z.B. Milchreis mit Himbeeren, Brombeersauce und karamellisierten Pistazienkernen geben. Besonderheit: Ein Bereich im Vox Drink & Dine erinnert an die langjährige Geschichte des Haus Rahenkamp (seit 1826). In der historischen Ecke sind Fotos und Texte ausgestellt oder alte Kassenbücher zu bewundern. MARS P Osnabrück, Meller Landstraße 106, www.haus-rahenkamp.de Mi-So 18.00-22.00h

Funktion hier: Teamleitung Theke/ Service Wie bist Du in die Gastronomie gekommen? Ich habe schon als Schülerin im Balou gejobbt, bin dort dann später Köchin geworden. Seit 2008 bin ich im Bottled, erst in der Küche, jetzt kümmere ich mich um den Service und die Theke. Was wird zurzeit gerne getrunken? Craft Biere, z. B. das „Longboard Island Lager“ von Kona Brewing oder das „Punk IPA“ von Brewdog. Und was ist Dein Lieblingsgetränk? Jetzt im Sommer unsere HolunderblütenSchorle, mit hausgemachtem Sirup. Nach Feierabend … Gehe ich meistens sofort nach Hause. Ich habe zwei Hunde – die brauchen Auslauf.

FOTO: MARIO SCHWEGMANN

what’s up by

Zum Abschalten … Besuche ich gerne Konzerte. Wenn die Beatsteaks hier irgendwo in der Gegend spielen, dann fahre ich hin! Welchen Promi würdest Du gerne mal bedienen? Arnim Teutoburg-Weiß, den Sänger der Beatsteaks. Das wäre cool. Deine Thekenphilosophie … Immer freundlich bleiben, egal, was passiert! MARIO SCHWEGMANN

nen dann auch der neu gestylte Hyde Park erstmals zu sehen sein wird. Am 2.9. gibt es ein Rocknacht Best Of (mit DJ Michelle und DJ Hesy) und am 3.9. Die Party – Auf die nächsten 40!, mit den DJs der letzten Jahrzehnte (u.a. Sabine, Brownie, Zeter). Außerdem locken ein Outdoor-Bereich, Getränke-Specials und das Kult-Fahrgeschäft „FeldSwing-DJs & Tanzlehrer: Storehouse mann’s Raupenbahn“. Stomp Party in der Lagerhalle Und im Steigenberger Hotel Remarque wird Oktoberfest gefeiert, am Lindy-Hop-Party im Projekt 36 (Johan- 14.+15.10. Vor dem Hoteleingang wird nisstraße). Und am 23.9. einen weite- das Festzelt aufgebaut und dann kann die Gaudi in Dirndl und Tracht ren Lindy-Hop-Event: die Storehouse Stomp Party in der La- Oktoberfest-Tipps beginnen. Auch das Hotelab Seite 22 Team wirft sich in Schale: Die gerhalle. Mit Diabolo und alltägliche Uniform wird Valérie an den Turntabweggelegt und die ,richles, zwei der besten tige Kleidung‘ angelegt. Swing-DJs der Region. Es spielen die Original TiTipp: Um 20 Uhr zeigt roler Alpenbummler und Tanzlehrer Oliver Konen das Oktoberfestbier wird mit seiner Tanzpartnerin natürlich im Maßkrug serallen Interessierten die ersviert. Karten für das Oktoberfest ten Lindy-Hop-Schritte, ab 21 gibt es an der Hotel-Rezeption Uhr wird es dann bis in den oder bei Gruppenanfragen unter Tel. Morgen hinein heiß auf der Tanz0541 6096-628. fläche. Apropos Tanzen: Der Hyde Park wird 40! Anfang September wird das Jubiläum mit zwei Partys gefeiert, bei de-

Bis die Nächte …

Mit Tracht & Dirndl: Echte Wies´n-Stimmung im Hotel Remarque


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HOTEL | RESTAURANT | TAGUNGEN | FEIERN


oktoberfest-spezial

Eine Riesengaudi Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr, gibt es jetzt die Fortsetzung der Ohrbecker Hüggelwiesn. Mit Top-Livebands und bayerischen Spezialitäten.

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ie Ohrbecker Hüggelbayern hatten die Idee. Die umtriebige Sektion des Schützenvereins Ohrbeck veranstaltet seit gut 20 Jahren immer mal wieder kleinere Oktoberfeste – 2015 hat man sich dann entschieden, das Ganze größer aufzuziehen. Premiere für die Ohrbecker Hüggelwiesn! Die war so ein großer Erfolg, dass es in diesem Jahr gleich mit drei Tagen weiter geht. Am 23. + 24. September mit einer großen Oktoberfest-Party im Festzelt, gefolgt von einem Familienfest am 25. September. Ein Highlight an beiden Party-Tagen sind die eingeladenen Live-Bands. Am Freitag (23.9.) sind das „Die bayerischen Hiatamadln und da Guntha“. Mit frechem bayerischen Charme und angeführt von Bandleaderin Sylvie sorgen sie für Stimmung pur mit ihrem Mix aus Rock und Bayern-Klängen. Und „da Guntha“ – den die Mädels nach Ohrbeck mitnehmen – ist auch bekannt als „Robbie Williams Bayerns“. Am Samstag (24.9.) spielen dann die berühmten „Schürzenjäger“. Die Alpenrock-Legende aus dem Zillertal hat sich nach einer zwischenzeit lichen Auflösung wieder zusammen gefunden und wird alle großen Hits performen: „Träume sind stärker", „Treff’

ma uns in der Mitt’n" und natürlich „Sierra Madre". An beiden Abenden geht es nach den LiveBands mit einem DJ weiter. Deftiges Essen und frisch Gezapftes darf bei einem Oktoberfest-Event nicht fehlen: Im Ausschank ist Löwenbräu, dazu gibt es bayerische Spezialitäten wie Haxn oder Leberkäs. Der Gasthof Schirmbeck-Hunsche sorgt für weitere Imbiss-Stände. Am Sonntag (25.9.) endet die Ohrbecker Hüggelwiesn mit einem Musikfest, zu dem u. a. zehn Spielmanns züge eingeladen sind. Zudem gibt es eine Caféteria und für die Kleinen eine Bimmelbahn, Hüpfburg und Frank & seine Freunde. Außerdem findet im Rahmen der Hüggelwiesn am Samstag und Sonntag eine Gewerbeshow der Gemeinde Hasbergen statt. Alles bereit für eine Riesengaudi! F 23.-25.9., Festplatz SchirmbeckHunsche, Hasbergen (Hellener Weg 26)

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Die bayrischen

und da Guntha

live SCHÜRZENJÄGER

Freitag, 23. Sept. 2016 Samstag, 24. Sept. 2016 Festplatz: Schirmbeck-Hunsche, Hasbergen, Hellerner Weg 26 Einlaß: 18 Uhr | Beginn: 20 Uhr TEN

RESTKAR

Eintritt: 12,00* €

Vorverkaufsstellen: Gasthof Schirmbeck-Hunsche Sparkasse und Volksbank Hasbergen Aral-Tankstelle Worpenberg

FT SVERKAU€ Eintritt:AU18,00*

Vorverkaufsstellen: Gasthof Schirmbeck-Hunsche Sparkasse und Volksbank Hasbergen Aral-Tankstelle Worpenberg


oktoberfest-spezial

www.kolping-hollage.de

Hollager Oktoberfest dieses Jahr dreitägig Die Kolpingsfamilie Hollage feiert ihr 70-jähriges Jubiläum vom 28.–30. Oktober mit einem Festgottesdienst, dem traditionellen Oktoberfest und großem Familienfest.

D

as Hollager Oktoberfest ist weit über die Wallenhorster Ortsgrenzen hinaus bekannt und beliebt und hat sich im Laufe der Jahre stets weiterentwickelt. Mit viel Herzblut und Engagement hat das ehrenamtliche Orgateam der Kolpingsfamilie Hollage zusammen mit starken Partnern wie der Paulaner Brauerei (München) und der Otto Kühling GmbH (Vechta) als Zeltbetreiber dafür gesorgt, dass dieses Fest aus dem Veranstaltungskalender der Gemeinde Wallenhorst nicht mehr wegzudenken ist. Bereits zum 16. Mal heißt es „O’zapft is“ im Festzelt an der Hansastraße/Moorlandstraße – und zwar am Freitag (28. Oktober, 19 Uhr) sowie am Samstag (29. Oktober, 18 Uhr). Für die musikalische Gestaltung beider Abende sorgt die Münchner Band „089“. Doch damit nicht genug. Da die Kolpingsfamilie Hollage ihr 70-jähriges feiert, wird das Oktoberfest-Wochenende um zwei weitere Veranstaltungen ergänzt. „Am Samstag laden wir vor dem Oktoberfest um 17 Uhr zu einem Festgottesdienst in die Hollager St. Josefskirche ein“, erläutert Heiner Placke. „Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Gäste die Messe mit uns feiern – gerne in Tracht, um direkt im Anschluss in die weiß-blaue Nacht zu starten“, so der Vorsitzende der Kolpingsfamilie Hollage. Des Weiteren laden die Kolpinger am Sonntag (30. Oktober) zum „Familientag“ ins Oktoberfestzelt ein. Bei freiem Eintritt startet ab 11 Uhr ein buntes Programm für alle Generation. Mit einem Frühschoppen, Caféteria, Spielmannszug Hollage, Frank & seine Freunde, Bull riding, Hüpfburg und weiteren Überraschungen. Die Karten (12 EUR pro Karte) für das Hollager Oktoberfest sind erhältlich an der Q1-Tankstelle in Hollage sowie bei Schreibwaren Vornholt in Wallenhorst. Die Wiesnboxen sind allerdings bereits ausgebucht, und auch der Samstagabend ist bereits ausverkauft. Auf geht’s! F 28.-30.10., Festzelt an der Hansastraße/Moorlandstraße, Hollage

16. HOLLAGER

Freitag, 28. Oktober, 19 Uhr Samstag, 29. Oktober, 18 Uhr Sonntag, 30. Oktober, ab 11 Uhr »Familientag«

FOTO: MARKUS BÖWER / KOLPINGSFAMILIE HOLLAGE

(Großes Kinder- und Familienfest im Festzelt)

Karten nur im Vorverkauf! Sonntag Eintritt frei!

Lassen es zum Abschied nochmal richtig krachen: „089“ aus München.


musik FOTO: EKKI MAAS

Untere Reihe, Dritter von links, Cappy und Brille: Xaõ Seffcheque

Vorsichtig waren wir nie! Sie sind eine der einflussreichsten Bands des Landes: Family 5. Nach 12 Jahren Pause geht die Punk-Soul-Legende nun mit neuem Album wieder auf Tour. Ein Interview mit Gitarrist, Songschreiber und Vordenker Xaõ Seffcheque. STADTBLATT: Ihr macht jetzt im September eine relativ kurze Tour, nur eine Woche. FAMILY 5: Dass wir drei Wochen am Stück unterwegs sind, darauf haben wir keine Lust mehr. Da geht man sich dann irgendwann auf die Nerven! Außerdem sind wir keine 20 mehr. Wir werden im November und im Winter auch noch mal je eine Woche touren. Wir machen lieber mehrere Blöcke. STADTBLATT: Euer letztes Studio-Album ist 12 Jahre her. Wie kam's jetzt zum neuen Werk „Was zählt“? FAMILY 5: Heute vor einem Jahr habe ich von Peter (Sänger Peter Hein, Anm. d. Red.) im Italien-Urlaub einen Anruf bekommen, ob wir nicht ein neues Album machen wollen? „Ja“, habe ich gesagt, „warum nicht?!“ – Dann haben wir uns getroffen und überlegt, was wir eigentlich machen wollen. Als wir dann im Januar/Februar ins Studio gegangen sind, hatten wir schon 18 Songs geschrieben und geprobt. Davon sind jetzt 13 auf dem neuen Album. Die anderen Sachen werden wir auch noch veröffentlichen, u.a. haben wir einen Song von Die Sterne gecovert, der demnächst auf einem Sterne-Tribute-Album erscheinen wird. STADTBLATT: Ihr kommt gleich zu Tour-Beginn nach Osnabrück. Habt ihr irgendeinen Bezug zu der Stadt? 24 STADTBLATT 9.2016

FAMILY 5: Die Familie meiner Frau kommt aus der Region. Und wir haben Ende der 80er mal mit Family 5 in Osnabrück gespielt. Das war in so einem Zelt ... STADTBLATT: Der ,alte‘ Hyde Park, eine legendäre Disco Osnabrücks. FAMILY 5: Genau! Und dann kenne ich Osnabrück natürlich von Auswärtsspielen mit meinem Verein Fortuna Düsseldorf an der Bremer Brücke. Als ich zuletzt bei euch im Stadion war, da waren beide Vereine in der 2. Liga. Osnabrück ist ja immer ein Aufstiegskandidat für die 2. Liga. Ansonsten habt ihr da in Osnabrück ja jetzt eine interessante Situation, mit Lotte. STADTBLATT: Du kennst Dich aus. Jetzt spielt ihr in der Kleinen Freiheit – was für Leute kommen zu euren Konzerten? FAMILY 5: Wir haben ein Publikum, das von früher noch dabei ist, aber auch deren jüngere Geschwister oder auch schon deren Kinder, die uns jetzt neu für sich entdecken. Wir haben das letzte Mal 2012 live mit Family 5 gespielt – wir sind gespannt. STADTBLATT: Auf dem Cover eures neuen Albums sieht man euch als eine Art Armee: mit Patronengürtel, Panzer und Pistolen. Muss man heute bei der Darstellung solcher Szenen nicht etwas vorsichtig sein? FAMILY 5: Wir waren nie vorsichtig! Das

war nie unsere Stärke. Wir haben 1987, als Gaddafi der gefürchtetste Mann der Welt war, unser Album „Die nächste Terroridee des verrückten Oberst“ genannt. Politisch korrekt waren wir nie, da pfeif' ich auch drauf. Als Musiker, als Künstler bist Du auch zur Provokation verpflichtet. Du kannst nicht immer das tun, was die anderen wollen. STADTBLATT: Was ist denn die Message des Covers? FAMILY 5: Das Cover ist ein Ausschnitt aus dem kubanischen 1-Peso-Schein von 1964, wir haben da nur unsere Gesichter hinein montiert. Da wo Peter Hein jetzt steht, war ursprünglich das Gesicht von Fidel Castro und wo ich bin, ist eigentlich das Gesicht von Che Guevara. Unsere anderen Bandmitglieder stellen weitere Revolutionsgrößen dar. Wir haben auch den Slogan auf dem 1-Peso-Schein, „Entrada a la Habana“, umgeändert in „Entrada a Düsseldorf“. Wir sehen das Ganze als einen ironischen Verweis: Family 5 erteilt der Stadt und der Welt den musikalisch-revolutionären Segen. STADTBLATT: Wo wir gerade politisch reden. Was sagst Du zu Donald Trump? FAMILY 5: Trump ist der Beweis dafür, dass wir den USA völlig zu Unrecht die Führungsposition des Westens anvertraut haben – das ist ein großer Fehler.

Allein die Tatsache, dass dieser Mann ernsthaft die Möglichkeit hat, Präsident zu werden, sollte uns dazu veranlassen, mit den USA möglichst viele Beziehungen zu beenden. STADTBLATT: Du bist Österreicher, lebst aber schon lange in Köln. Nie daran gedacht, wieder in Österreich zu leben? FAMILY 5: Doch, schon, aber dort kann ich nicht von meiner Arbeit leben. Mit Family 5 bestreite ich ja nicht meinen Lebensunterhalt – ich lebe vom Drehbuchschreiben. Ich schreibe gerade an einem Kinofilm und an einer TV-Serie und ich bereite einen Wiener „Tatort“ vor. Im letzten Jahr war ein Film im Kino, zu dem ich das Drehbuch geschrieben habe: „Die Kleinen und die Bösen“, mit Christoph Maria Herbst. STADTBLATT: Viele kennen Dich auch noch als einen der ersten SPEX-Autoren. Verfolgst Du heute noch die deutschsprachigen Musikmagazine? FAMILY 5: In letzter Zeit habe ich die SPEX wieder mit vermehrtem Interesse gelesen, eine zeitlang war mir das zu abgehoben. Ich würde auch gerne wieder für Musikmagazine schreiben, kriege ich aber selten angeboten. Ansonsten lese ich gerne die taz, den Freitag und die Süddeutsche oder Online-Magazine wie laut.de. INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN

P 15.9., Kleine Freiheit


Kamanche, Kora, Sheng Auch beim diesjährigen Morgenland Festival gibt es die Reihe „The Art of Duo“. Jeweils zwei Künstler bieten hier musikalisch Neues und Ungehörtes.

s

eit 2005 stellt das Morgenland Festival die Musikkultur des Vorderen Orients vor. Die Bandbreite reicht von Traditionellem über Avantgarde bis Jazz und Rock. Unter dem Motto „The Art of Duo“ treffen in der Lagerhalle je zwei Künstler in intimen Rahmen aufeinander. In diesem Jahr gibt es unter anderem eine Begegnung zwischen Kayhan Kalhor und Toumani Diabaté. Der iranische Kniegeiger Kalhor ist ein international bekannter Vertreter persischer und kurdischer Musik. Bereits mit 12 Jahren spielte Kalhor, der mittlerweile in den USA lebt, in seiner Heimat im Radio- und Fernsehorchester. Später studierte der Kurde in Kanada Europäische Klassische Musik. Der Austausch mit Musikern und anderen Traditionen wurde ihm dadurch immer wichtiger. „Ich lebe seit vielen Jahren nicht mehr im Iran“, sagt Kalhor. „Dadurch hat sich mein Horizont erweitert." An erster Stelle steht für den Kamanche-Virtuosen das freie Spiel: „Improvisation ist ein wichtiges Kennzeichen iranischer Musik, ebenso wie das Solospiel. Wenn nur zwei oder drei meiner Schüler das beherzigen, wird diese Musik nicht verlorengehen.“

Kalhors musikalischer Partner in der Lagerhalle ist der malische Kora-Spieler Toumani Diabaté. Der Stegharfenist stammt aus einer alten Familie der Griot, die in Mali als Bewahrer von Geschichte, Literatur und Musik gelten. Die Kora ist eine mit beiden Händen gezupfte Stegharfe und wird seit circa 700 Jahren gespielt. Die Saiten wurden früher aus der Haut der weiblichen Antilope hergestellt, heute sind sie aus Nylon. Diabaté hat seine Kora um eine 22. Saite erweitert. Und der Malier ist nicht nur in Westafrika bekannt. Er spielte mit Björk, dem Jazzposaunisten Roswell Budd und nahm mit Damon Albarn das Album „Mali Music“ auf. Laut Diabaté ist die Kora das perfekte Instrument: „Man kann sie zusammen mit jedem anderen Instrument in jeder Stilistik spielen. Die Kora ist ein komplettes Instrument.“ Ein weiteres künstlerisches Aufeinandertreffen gibt es bei Salmon Gambarov und Wu Wei. Der Pianist Gambarov gehört zu den wichtigsten Vertretern der aserbaidschanischen JazzSzene und ist dem Morgenland Festival seit Jahren eng verbunden. So spielt er auch seit 2012 in der Morgenland All Star Band. Seit 1996 ist er mit dem Ensemble Bakustic Jazz unterwegs, spielt aber auch regelmäßig mit der kurdischen Sängerin Aynur und absolviert Duo-Auftritte mit dem Jazzpianisten Florian Weber. Im September letzten Jahres war Gambarov zudem sechs Wochen mit dem uigurischen Sänger Perhat Khaliq auf Tournee durch China, der Heimat von Wu

Wei. Nach dem Meisterschülerstudium am Musikkonservatorium Shanghai erhielt der Sheng-Spieler ein Stipendium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Die Sheng ist die chinesische Mundorgel. Sie wird seit über 4000 Jahrne gespielt und gilt als Vorläufer der Harmonikainstrumente. Mit bis zu 37 Bambuspfeifen können gleichzeitig mehrstimmige Fugen und Cluster gespielt werden. Das Instrument, das auch in der chinesischen Mythologie eine wichtige Rolle spielt, fand auch Einzug in das Instrumentarium von John Cage. Da passt es, dass Wu Wei offen für moderne und improvisierte Musik, für Jazz, Neue Musik und Minimal Music ist. Wie in jedem Jahr wird es auch wieder einen Auftritt der Morgenland All Star Band auf dem Markt geben. Hier spielen Musiker, die dem Festival seit langem freundschaftlich verbunden sind. Dazu kommt die Banda Internationale aus Dresden. Zum ersten Mal findet in diesem Jahr der Morgenland Campus statt. In diesem fünftägigen Meisterkurs begegnen sich Studierende des Instituts für Musik der Hochschule Musik Osnabrück und Dozenten aus dem Morgen- und Abendland. Die musikalischen Ergebnisse werden beim Abschlusskonzert im Blue Note vorgestellt. MALTE SCHIPPER P Kayhan Kalhor & Toumani Diabaté, 4.9., Lagerhalle P Salman Gambarov & Wu Wei, 8.9., Lagerhalle Das komplette Programm unter: www.morgenland-festival.com

HANS STRATMANN KONZERTBÜRO

DEIN NER EVENT PL A

ABSOLUT LIVE

MATTHIAS REIM 30.09.16 Osnabrück · OsnabrückHalle

LUKE MOCKRIDGE

I‘m Lucky I‘m Luke 15.10.16 Halle/Westfalen · GERRY WEBER STADION

FANTASY

22.10.16 Osnabrück · OsnabrückHalle

MARIA MENA

23.10.16 Osnabrück · Rosenhof

STEFFEN HENSSLER Henssler tischt auf 08.11.16 Osnabrück · OsnabrückHalle

GODEWIND

19.12.16 Osnabrück · OsnabrückHalle

DER KLEINE PRINZ DAS MUSICAL

Nach dem Welterfolg von Antoine de Saint-Exupery 26.12.16 Osnabrück · OsnabrückHalle

MICHAEL MITTERMEIER

FOTOS: HERMANN PENTERMANN, YOURI LENQUETTE

Wild 17.01.17 Osnabrück · OsnabrückHalle

DAS PHANTOM DER OPER

Mit Weltstar Deborah Sasson 12.02.17 Osnabrück · OsnabrückHalle

FALCO DAS MUSICAL 22.02.17 Osnabrück · OsnabrückHalle

MARLENE JASCHKE Nie wieder vielleicht 14.03.17 Osnabrück · OsnabrückHalle

MARTIN RÜTTER

Nachsitzen 30.03.17 Quakenbrück · Artland Arena - Zusatztermin

ELVIS DAS MUSICAL 06.04.17 Osnabrück · OsnabrückHalle

TICKETS & INFOS:

WWW.KARTEN-ONLINE.DE Kayhan Kalhor (links) und Toumani Diabaté: Zelebrieren die Kunst der Improvisation

WWW.ABSOLUT-LIVE.COM


musik Ein bisschen Björk, ein bisschen Radiohead: Hannah Epperson

Grenzenlose Kreativität Die in Brooklyn lebende Kanadierin Hannah Epperson vertraut ganz ihrer Stimme und ihrer Geige. Und der Intuition.

w

enn Hannah Epperson an den Beginn ihrer musikalischen Reise zurückdenkt, spielt die Familie eine große Rolle. „Mein verstorbener Bruder Nick brachte mit alles, was ich über Musik weiß, bei", erinnert sie sich. „Bis ich 16 war, kannte ich nur Stücke, die Nick mir

auf dem Cello vorgespielt hat." Bemerkenswert ist, dass die Familie von Epperson Mormonen waren und der Kirche den Rücken zuwandten, als die kleine Hannah fragte, warum sie nicht wie ihrer Brüder Priester werden dürfe. Mit 12 Jahren war der Besuch eines afrikanischen Tanzkurses wegweisend

Töne tanzen In drei Performances an drei Samstagen im September/ Oktober begegnen Saori Ando und Joachim Raffel jeweils einem Gast.

s

aori Ando ist Mitglied der Tanz-Company am Theater Bielefeld. Die japanisch-koreanische Tänzerin hat nicht nur zeitgenössischen Tanz und klassisches Ballett studiert, sondern wurde auch sechs Jahre lang im japanischen Gesang ausgebildet. Die Kombination aus beidem liegt ihr. Bei den „Saori Series“ übernimmt sie daher gleich drei Aufgaben: Tanz, Bewegung, Stimme. An ihrer Seite ist der Osnabrücker JazzMusiker und Komponist Joachim Raffel, der ebenfalls drei Jobs bewältigen wird: Percussion, Stimme, Klang- und Geräuscherzeugung. 2014 haben sich die beiden das erste Mal zusammen getan, für Raffels Stück „Minimaloption“. Nun ist Saori Ando Impulsgeberin der „Saori Series“, bei der es um die Kombination von Musik und Tanz geht. Joachim Raffel: „Seit jeher bin ich ein sehr dem Tänzerischen zugeneigter Mensch. Als Jugendlicher habe ich sogar Turniere in

26 STADTBLATT 9.2016

Standardtänzen getanzt. Auch wenn ich mich mit meinem Schaffen auf einem gänzlich anderen Terrain bewege, interessiert mich immer die tänzerische Qualität in der Musik, in ihren Rhythmen und schlicht in ihrer ge-

für Epperson. „Mich mit meinem Körper in einem Kokon aus polyrhythmischen Klängen ausdrücken zu können, war eine der befreiendsten Erfahrungen meines Lebens." Hier wurde wohl auch der Grundstein für ihre eigene Musik gelegt, die zwischen dem ätherischen Klang der Geige und dem geerdeten Ausdruck von Beats pendelt, die sie mit einem Loop-Pedal generiert. Ihre Vorliebe für Björk und Radiohead tat ihr ürbiges. Wichtig ist

samten Umsetzung. Durch die Zusammenarbeit mit großartigen Tänzerinnen, wie Francesca Imoda oder nun Saori Ando, habe ich die wunderbare Möglichkeit, ganz praktisch mehr über das Verhältnis von Musik und Tanz zu erfahren. Eine einzigartige Inspirationsquelle!“ Zu der dreiteiligen Reihe wird jeweils ein Gast geladen. Die erste Performance (24.9.) bereichert der Gitarrist Serge Corteyn, der mit seinem sensiblen, dabei dem Exotischen nicht abgeneigten Spiel bereits auf Joachim

The Saori Series: Musiker Joachim Raffel interagiert mit Tänzerin Saori Ando

für Epperson die Aufrechterhaltung von improvisatorischer Freiheit. „Ich übe nie", sagt sie. „Es gibt natürlich eine Grundstruktur für jeden Song. Aber ich gebe ihnen gern Raum. Ich finde es wichtig, dass ich mich in jedem Raum, den ich betrete, ausbreiten kann." Und die Musikerin hat schon so einige Räume betreten. So ging sie mit einer Gruppe Flamencotänzer per Segelboot auf Reisen, tourte mit befreundeten Künstlern wie Aidan Knight und vertrat ihr Heimatland bei den Ultimate Frisbee-Weltmeisterschaften. Was ihre Musik angeht, sieht sich Epperson als im wahrsten Sinne des Wortes authentisch: „Meine Identität als Musikerin deckt sich zu hundert Prozent mit der Person, die ich sonst auch bin. Manche Leute sind gute Gärtner oder Redenschreiber. Ich bin Musikerin." Ihre Texte, sagt sie, kreisen viel um das Thema „Verrücktheit“. „Ich schreibe aber auch gern über die Natur, Geographie oder Beziehungen. Es gibt keine Limits." Bei Konzerten hält Epperson das Publikum für genau so wichtig wie ihren musikalischen Anteil. „Ich verlange viel von meinem Publikum", gibt sie zu. „Aber ich stehe hier und mache das. Und ich kann es nicht ohne euch." MALTE SCHIPPER P 21.9., Zucker

Raffels Album „So Dance“ begeistert hat. Am 15.10. ist die Amsterdamer Malerin Marjan Verkerk dabei, mit der Raffel 2013 beim Festival „LOOP – POOL“ im Ruller Haus eine zweitägige Performance absolvierte. Und am 29.10. kommt die schwedische Tänzerin Johanna Wernmo dazu. Die Absolventin der Royal Swedish Ballet School ist Kollegin von Saori Ando am Theater Bielefeld und spezialisiert auf freie Improvisation. Joachim Raffel selbst will bei den Performances mit ungewöhnlichen Sounds überraschen. „Ich arbeite gern mit gefundenen Objekten, die ich – sozusagen als ,musikalische Feldforschung‘ – auf ihre klanglichen Qualitäten hin untersuche. Beispielweise agiere ich mit einem recht großen Arsenal von verschiedensten Dosen.“ Ein Wort noch zu der eher ungewöhnlichen Location. Joachim Raffel schätzt den intimen, quasi kammermusikalischen Rahmen des von Sonia Wohlfarth Steinert betriebenen Intervision-Studios, in dem er bereits seine Arbeit „NAMU 3“ präsentiert hat und verspricht eine „unglaubliche Erlebnis-Intensität“. MARIO SCHWEGMANN P 24.9., 15.10., 29.10., IntervisionStudio (Lohstr. 58/Hinterhof)


FOTO: PATRICK BALLS

Noch ein Star: Seit 2010 singt Andrew Roachford (rechts) bei den Mechanikern

Goldene Schraubenzieher Es sollte nur ein kleines Bandprojekt neben Genesis werden. Doch dann hatten Mike + The Mechanis Hits wie „Silent Running“ oder „In The Living Years“.

m

itte der 80er waren Genesis eine der größten Bands des Planeten und verkauften Alben in zweistelligen Millionenauflagen. Doch die Genesis-Männer waren mit diesem Riesentanker weder ausgelastet, noch deckte der Sound ihr kreatives Potenzial ab. Keyboarder Tony Banks veröffentliche KeyboardDramen und Soundtracks, Phil Collins wandte sich mit seinem Solowerk noch stärker dem Pop zu und Mike Rutherford, Gitarrist und Bassist der Band, gründete Mike + The Mechanics. Es sollte ein kleines Bandprojekt

werden, mit ausgewählten jungen Musikern, angeführt von Rutherford. Doch dann erreichte gleich ihre erste Single, „Silent Running“, Platz 2 der US-Charts und aus war‘s mit der Ruhe. Dabei hätte Mike Rutherford sich das durchaus denken können: 1985 erschien das Debüt von Mike + The Mechanics und der Sound war, ehrlich gesagt, nicht weit weg von Genesis. Zudem hatte er mit Paul Carrack und Paul Young gleich zwei Sänger eingestellt, die den typischen PoprockSchmelz jener Jahre in der Stimme

vorband des monats Figaro Sportelli Support von Ryan Sheridan Der schweizerisch-italienische Songwriter heißt eigentlich Micha Sportelli, ist aber auch gelegentlich als Frisör im Einsatz, daher sein Künstlername. Sportelli ist in seiner Heimat, der Schweiz, schon eine größere Nummer und war Support für Aloe Blacc oder The Young Gods. Seine Songs, gesungen in Englisch oder Italienisch, gehen ins Herz und erinnern in ihrer schönen Schlichtheit an Philipp Poisel oder Conor Oberst. Wobei Figaro Sporteliis größter Musikgeld Toto Cotugno ist. OSCH P 23.9., Rosenhof

hatten und Fans von Foreigner bis Queen zufrieden stellten. Außerdem erspielten sich die Mechanics einen guten Ruf als Live-Band, die ihre Konzerte auch mit dem ein oder anderen Genesis-Klassiker pimpten und dies heute noch tun (z.B. „Follow You Follow Me“, „I Can't Dance“). Gut 30 Jahre gibt es Mike + The Mechanis jetzt. In der Zeit haben sie 10 Millionen Alben verkauft und weitere Hits geschrieben: „The Living Years“, „Over My Shoulder“, „Everybody Gets A Second Chance“ … Und sie haben seit 2010 mit Andrew Roachford einen „neuen“ Sänger, der mit seiner Band Roachford ebenfalls auf eine erfolgreiche Karriere zurück blicken kann und dem Rutherford'schen Projekt einen Schuss Soul hinzugefügt hat. So ganz nebenbei wurden Genesis – und damit auch Mike Rutherford – in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen, der wohl höchsten Ehrung eines populären Musikers. Das Konzert von Mike + The Mechanics hat also einen echten Mehrwert: Man kann einen der einflussreichsten Rockmusiker der letzten Jahrzehnte live sehen, seinem exzellenten Gitarrespiel beiwohnen, Hits hören, ein bisschen in der Vergangenheit schwelgen (Genesis-Liveblock) und mit Andrew Roachford einen charismatischen Sänger als Frontmann erleben. „Silent Running“? Von wegen. MARIO SCHWEGMANN

P 29.9., Bielefeld, Ringlokschuppen STADTBLATT 9.2016 27


konzerttipps

FOTO: UWE LEWANDOWSKI

musik

In jeder Gast-Location spielt jeweils ein Kammermusikensemble

Trosse Kult

Elif

OPEN AIR An der Gaststätte Beckmann in Rheine steigt das Festival „Trosse Kult“. Mit Who Killed Bruce Lee tritt eine libanesische Rockband auf, die mittlerweile in Deutschland lebt. Middleman (Foto) aus Leeds bringen ihren Alternative Rock mit, der stellenweise an Sleaford Mods erinnert. Im aktuellen Video der Münsteraner Progrocker Long Distance Calling gibt sich Ralph Richter die Ehre. Hauptact sind die Flensburger (Post-) Punkrocker Turbostaat. P 3.9., Rheine, Beckmann Hohe Heide

POP Die 23-jährige Berlinerin belegte vor sieben Jahren den zweiten Platz bei der Castingshow „Popstars". „Es war eine gute Erfahrung“, meint Elif Demirezer heute. „Ich habe herausgefunden, was ich nicht will.“ Vor drei Jahren erschien ihr Debüt „Unter meiner Haut“, deren Titelsong Gestört Aber Geil coverten und damit einen Superhit landeten. Zurzeit arbeitet sie an ihrem zweiten Studioalbum. Neben bekannten Songs stellt sie auf dieser Akustik-Duo-Tour neue Lieder vor. P 15.9., Münster, Hot Jazz Club

Auswärtsspiel Beim neuen Hausmusikfestival Wohnton präsentiert sich das Osnabrücker Symphonieorchester auf sechs Promenaden – und ist zu Gast bei einer Studentenverbindung oder in einer Kanzlei.

w

er in diesem Jahren die „Spieltriebe“ vermisst, da die nur alle zwei Jahre durch ungewöhnliche Locations in der Stadt ziehen, der findet im Hausmusikfestival „Wohnton“ eine echte Alternative. Zwar wird hier statt Schauspiel Musik geboten – doch das Ansteuern besonderer Orte gehört auch hier zum Konzept. Das Osnabrücker Symphonieorchester ist hierbei abeits seiner üblichen Spielstätten unterwegs und präsentiert sich dem Publikum einmal anders. Beziehungsweise kommen die Zuhörer zu den Musikern. Auf sechs Promenaden wandelt das Publikum durch die Innenstadt und die umgebenden Stadtteile und ist zu Gast in einem Wohnzimmer, einer Kanzlei oder einer Kirche. Dort trifft es auf jeweils ein Kammermusikensemble des Osnabrücker Symphonieorchesters. Pro Promenade erwarten den Zuhörer vier moderierte Kurzkonzerte von Barock bis Jazz. Gemeinsam ist allen Promenaden nur, dass der Beginn und der Abschluss gemeinsamen begangen werden. Start ist an allen drei Tagen in der Bergkirche, wo Lukas Brandt (Oboe) und Melanie Ortmann (Orgel) Musik von Johann Sebastian Bach und Joseph Noyon spielen. Und zum gemeinsamen Finale trifft man sich – nach den Promenaden – im Theater am Domhof, Oberes Foyer. Dort stehen Jazzstandards auf dem Programm. Interpretiert von Erika Simons (Sopran), Marian Ghisa (Klarinette/Saxophon),

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Ingo Reddemann (Schlagzeug), Matthias Wernecke (Kontrabass) und Wladimir Krasmann (Klavier). Zwischen Bergkirche und Theater liegen die verschiedenen Promenaden. Der Ableger „Allegro con brio / Allegro con spirito“ etwa führt in die Kanzlei Zumstrull & Kollegen, wo das Quartett Antje Hennenberg (Oboe/ Englischhorn), Annika Spanuth (Violine), Winfried Jochemczyk (Viola) und Susanne Lamke (Violoncello) Mozart spielt. Gastgeber Axel Zumstrull freut sich über die Gäste: „In meiner Familie hat Hausmusik immer eine wichtige Rolle gespielt. Ich mag diese besondere Atmosphäre, die Nähe zwischen Künstler und Publikum, ganz anders als in einem großen Konzertsaal. Eine schöne Möglichkeit, auch den Menschen Hausmusik nahezubringen, die dazu privat keine Gelegenheit haben.“ In den Räumen der Vermögensverwaltung Spiekermann & Co dagegen wird „tango today“ geboten (Gerardo Miranda/Violine, Stefan Mertin/Violoncello, Bandoneon), im Rohlfing Musikland spielt das Klaviertrio Markus Lafleur (Klavier), Michael Gäbel (Klarinette) und Raphaël Walter (Violoncello) Schönes von Paul Juon und Ludwig van Beethoven und die Akademische Verbindung – Widukind zu Osnabrück hat das Schlagzeugensemble (Frank Lorenz, Ingo Reddemann, Vincent Vogel) der Symphoniker zu Gast. Karten gibt es für jeden einzelnen Tag oder als Kombi-Ticket für das komplette Wochenende. MARIO SCHWEGMANN P 16./17./18.9., Bergkirche (Start)

Aidan Knight EXPERIMENTELLER SINGER-SONGWRITER Seit 2010 musiziert der Kanadier mit einem musikalisch breitgefächerten Kollektiv, zu dem auch Hannah Epperson (siehe Artikel) gehört. „Each Other“ ist nach zwei vorhergehenden Alben die erste Veröffentlichung außerhalb Kanadas. Knights Herangehensweise ans Songschreiben ist sehr offen: „Man beginnt mit nichts und hat grenzenlose Möglichkeiten.“ Gesang hält der mittlerweile in Berlin ansässige Künstler für ein weiteres Instrument. „Ich liebe instrumentale Musik. Die menschliche Stimme dient dem Song eher.“ Textlich hat „Each Other“ aber durchaus einen roten Faden. „Ich habe kurz vor den Aufnahmen geheiratet“, sagt Knight. „Ich beschäftige mich damit, was in meinem Leben vor sich geht.“ Musik ist für Knight weiterhin eine Lebensquelle. „Die letzte Magie, die es in der Welt noch gibt, entsteht, wenn man auf ein Konzert geht oder eine Platte auflegt und etwas hört, das einen erreicht, durchschüttelt und berührt.“ P 5.9., Münster, Pension Schmidt

Slime PUNK Mehr als bei anderen Punkbands ist es naheliegend, bei Slime von einer politischen Band zu sprechen. Gegründet in den Nachwehen des „Deutschen Herbstes“, wiederbelebt Anfang der 90er, als man sich gezwungen sah, Stellung zu den Entwicklungen im „Nach-Wende-Deutschland“ zu beziehen. Wieder 18 Jahre später erschien das Album „Sich fügen heißt lügen“ mit Texten des Anarchisten Erich Mühsam. Im Mai erschien die 7˝ „Sie wollen wieder schießen (dürfen)“. P 24.9., Münster, Sputnikhalle

Memo Gonzalez & The Özdemirs BLUES, ROCK & SOUL In den 80ern gehörte der aus Texas stammende „Heavyweight Harmonica Champion“ zur angesagten R&BBand The Weebads. Mit Texas Harmonica Rumble trat Memo Gonzalez Anfang der 90er beim „Blues Estaffete“-Festival in Utrecht auf. Kurz später gingen Kai Strauss und Erkan Özdemir (Bluescasters) mit Gonzalez auf Europatour. Seit 2011 sind The Özdemirs Gonzalez’ neue Begleitband. P 24.9., Münster, Hot Jazz Club


Slim Cessna’s Auto Club

Evening Hymns

COUNTRY GOTHIC Seit 1992 widmet sich Slim Cessna aus Dallas den dunklen Seiten seiner Heimat. In der Tradition von William Faulkner und Flannery O'Connor besingt Slim die religiöse Apokalypse. Auf der Bühne ist er in einen schwarzen Priesterrock gewandet und spielt sich textlich die Bälle mit seinem Sidekick Munly Munly zu. Jello Biafra bezeichnete Slim Cessna's Autoclub einmal als „Band, die in der Bar am Ende der Welt spielt“. Recht hat er. P 16.9., Bielefeld, Forum

FOLK Hinter Evening Hymns steckt der Kanadier Jonas Bonnetta. Zuletzt erschien mit „Quiet Energies“ sein drittes Album. Aufgenommen hat er es im kanadischen ,Hinterland‘. „Das fühlte sich nicht wie eine Flucht, sondern wie ein nach Hause Kommen an“, meint Bonnetta. Großer Fan der Folk-Hymnen ist Cameron Crowe, der einen Song für seinen Film „Aloha“ verwandte. Bonnetta arbeitet bereits an neuem Material: Klaviermusik, die in Soul und R&B verwurzelt ist. P 19.9., Münster, Pension Schmidt

Broncho

The M-Pire Strikes Back

GARAGE ROCK „T.Rex trifft Phoenix" versucht sich das Gleis an einer Umschreibung der Band aus Oklahoma. Das trifft es ganz gut. Auch auf dem dritten Album „Double Vanity“ gibt es die garagigen Glamrock-Gitarren, die man von Bronchos Krachern „Class Historian“ oder „It's On“ kennt. Ryan Lindses, Nathan Price, Ben King und Penny Pitchlynn geben ihren Songs mehr Raum, der Sound geht wieder mehr richtig Punk, was der Sache noch mehr Intensität verleiht. P 22.9., Münster, Gleis 22

INDOOR FESTIVAL Das Münsteraner Label Uncle M präsentiert ein neues Indoor Festival. Moose Blood, die sich selbst als „Emo“ bezeichnen, und die Londoner Punkrocker Apologies, I Have None (Foto) bringen zum Festival jeweils ihr neues Album mit. Mit Pup aus Kanada ist eine der zur Zeit unterhaltsamsten Bands zwischen Melodicore und Indie-Rock dabei. Das Billing vervollständigen Smile And Burn (Berlin Punk Rock), Luca Brasi (Australian Punk Rock). P 23.9., Münster, Sputnikhalle

17.11.16 LINGEN

The BossHoss COUNTRY ROCK Nach ausverkauften Shows im Frühjahr unter anderem in Hamburg, Hannover und Frankfurt kommen Boss Burns, Hoss Power, Russ T. Rocket, Guss Brooks, Hank Williamson, Frank Doe und Ernesto Escobar de Tijuana erneut auf Tour. Das aktuelle Album „Dos Bros“ schaffte es als erste The BossHoss-Veröffentlichung auf Platz eins der deutschen Charts. Gleichzeitig wird das zehnjährige Jubiläum der Berliner gefeiert. „Zehn Jahre, das ist eine lange Zeit, auch wenn sie sehr schnell vergangen ist“, erinnert sich Boss Burns. „Und bei ,Dos Bros‘ haben wir uns nicht lumpen lassen und ein Doppelalbum hingelegt.“ Zu Beginn ihrer Karriere spielte die Band in erster Linie Country- und Skiffle-Versionen von Hits wie „Word Up“, „Hey Ya“ oder „Hot In Herre“. Über die Jahre verlegte man sich mehr auf Eigenrepertoire. Live gibt es eine zweistündige Show inklusive Akustik-Set und Songs von „Don't Gimme That“ über „Rodeo Queen“ bis „Flames Of Fame“. P 10.9., Lingen, EmslandArena

10.03.17 LINGEN Tickets an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter der Ticket-Hotline 0591 912950 oder 0591 9144-144 und auf www.emslandarena.com


events Small Talk schlägt Beats

FOTO: GERARDO SANZ

FOTO: NEJRON /DE.123RF.COM

nachtaktiv Abtanzen im September

Legt auch jemand auf? Wer braucht schon Rockmusik oder hippe Elektro-Klänge, um richtig zu feiern?! Bei der Kommunalwahlparty heißen die Hits: Ergebnisse, Zahlen, Trends.

a

ls Erstes fällt die Uhrzeit auf: Um 17:30 geht die Party los. Da denken echte Nachteulen noch nicht mal ans Vorglühen, höchstens ans Vorschlafen. Doch sobald die Wahllokale am Wahltag der Niedersächsischen Kommunalwahl schließen, wird gefeiert. Ist ja eine Party. Auf drei Floors: Saal, Foyer und Kneipe der Lagerhalle. Veranstalter der Party ist die Stadt Osnabrück – erfahrene Profis im Showbusiness, die sich täglich um die Bespaßung von über 150.000 Osnabrückern kümmern. Das kann nur gut werden. Aber bei „Eintritt frei“ darf man eh nicht mosern. Auch die Ankündigungen zur Party lassen jedem Partygänger das Wasser im Mund zusammen laufen: „Alle Ergebnisse, Zahlen und Trends werden aktuell präsentiert“. ALLE Ergebnisse! Nix wird dem Gast vorenthalten. Auf die Trends ist man besonders gespannt: Wer wird wohl the next big

thing der Kommunalwahl? Vielleicht Christian Steiffen, der parteilos und als er selbst in den Rat will. Oder ein Kandidat von BOB (Bund Osnabrücker Bürger), die auf jeden Fall einen partytauglichen Namen haben (s. BOB Marley, BOB Dylan, BOB Geldof). Zudem wird alles aktuell PRÄSENTIERT. Auf drei Großbildleinwänden. Vielleicht auch Laser und Nebelmaschine. Aber das Schärfste kommt noch: „Die Parteien, die zur Wahl angetreten sind, werden mit ihren Bewerbern vor Ort sein.“ Eine massive Ansammlung von Top-Residents steht da an. Und alle Partygäste können „hautnah und unplugged“ mit den Stars in Kontakt treten. Auf welcher Party gibt es schon diese Nähe zur Crowd? Selfie-Fans werden aus dem Instagram-Posten nicht mehr heraus kommen. Die Kommunalwahlparty – einer der heißesten IndoorMARS Events des Spätsommers. P 11.9., Lagerhalle

dj des monats

DJ Ipek „Eklektik Berlinistan Sounds of Turkey, Asia, Balkan and Elektro“ – so umschreibt İpek İpekçioğlu, besser bekannt als DJ Ipek, ihren Stil und Sound. Die Berlinerin ist nicht nur in der Hauptstadt eine feste DJ-Größe, sie legt weltweit auf: Los Angeles, Kairo, Marseille, Stockholm … Überall dort, wo ihr Mix aus orientalischen Melodien, Breakbeats, Dub und tanzbarem 30 STADTBLATT 9.2016

Elektro gewünscht ist. Zudem ist sie Resident-DJ der Partyreihe „Gayhane“ im Berliner Club SO36. Auch als Produzentin eigener Tracks (u.a. „Beyond Istanbul – Underground Grooves of Turkey“) oder Remixes anderer Musiker ist sie tätig. Seit mehreren Jahren ist sie Gast des Morgenland Festival Osnabrück und die Morgenland-Festival-Party mit DJ Ipek genießt fast schon Kultstatus. P 10.9., Lagerhalle

Preisgekrönte Show: Das Industrial Teatrera aus Barcelona auf seiner 360°-Bühne

Tag am Berg Zugfahrten, Theater, Exkursionen, Bikepark ... An sieben Standorten zwischen Felsrippe und Hafen präsentiert sich das Bergfest am Piesberg.

d

ie Kulturnacht ist gerade mal eine Woche vorbei, da steht das nächste Groß-Event an. Beim Bergfest wird der gesamte Kultur- und Landschaftspark Piesberg zur Vergnügungsregion. An sieben Standorten zwischen der Felsrippe auf dem Berg und dem Piesberger Hafen präsentieren mehr als 100 Akteure Musik, Theater, Tanz und Exkursionen rund um das Thema „wir dreh’n am Rad…“. Am besten lässt man sich durch den Tag und das Gelände treiben. Im Piesberger Gesellschaftshaus sind u. a. Het mobiele Naaiatelier zu Gast. Das reisende Nähstudio aus Holland lädt dazu ein, Kleidung in NähKunstObjekte zu verwandeln. Auch Märchenerzäherlin Sabine Meyer schaut vorbei und erzählt von drehenden Spinnräder und kugelrunden Bäuchen. Und Die Ballisten zeigen eine phantasievolle Jonglage zu Rainer Maria Rilkes Gedicht „Karussell“. Am Zechenbahnhof gibt es Führerstandsmitfahrten und – für Romantiker – Draisinenfahrten. Am Piesberger Hafen kann eine Schiffsrundfahrt mit der „Lyra“ angetreten werden. Und an der Location Feldbahn kann auf umgebauten Lorenwagen das Piesberg-Areal erkundet werden. Erstmalig dabei sind die Trialfahrer, der Bikepark und Crawler & Sca-

ler, die sich durch unbefestigtes Gebiet wühlen. Direkt hinter der Aussichtsplattform Steinbruch ist zudem das Steinlabyrinth neu angelegt. Die Künstlerin Nicole Brose lädt ein, die unterschiedlichen Untergründe barfuß zu erlaufen. Das Angebot an diesem ersten September-Sonntag ist einfach riesengroß. Das Museum Industriekultur bietet Mitmachaktionen rund ums Rad für Kinder – vom Wasserrad über das Energiefahrrad bis hin zum Auto: wie läuft’s?. Aus Barcelona kommt das Industrial Teatrera angereist mit der preisgekrönten Show „De Paso – the circle of life“. Und die Besucher können kostenlos mit Bussen ab Gesellschaftshaus die Felsrippe erreichen. Hier gibt es eine besondere Art sich per Rad fortzubewegen: mit einem Segway. Zum Schluss noch ein Tipp, wie man entspannt zum Bergfest gelangt. Per Fahrrad: über den Haseuferweg und den neuen Kanalweg – Beginn Römereschstraße. Per Zug: Etwas ganz Besonderes ist die Anreise in den Donnerbüchsen (historische Personenzüge) der Osnabrücker Dampflokfreunde. Stündliche Abfahrt ab Hauptbahnhof (10.35h, 11.35h usw.) oder Altstadt-Bahnhof (10.38h, 11.38h usw.). P 4.9., Kultur- und Landschaftspark Piesberg


FOTO: HANS LEITNER

Falsche Russen

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FOTO: ANGELA VON BRILL

Die Stadtfestmacher von „Dissen skurril“ schärfen das Profil ihrer Veranstaltung und verzichten daher 2016 auf Tributebands. Stattdessen gibt’s „gleich mal einen echten Kracher“: Russkaja (Foto). Die Österreicher kennt man vom Wacken Open Air und als Hausband der österreichischen Late-Night-Show „Willkommen Österreich“ (ORF), wo sie u.a. Nena, Helge Schneider und Fettes Brot begleitet haben. Der Sound von Russkaja ist ein Mix aus Highspeed Brass, Ska, Polka, Rock und Metal. Die Band spielt am Freitagabend. Weitere Live-Acts bei Dissen skurril sind u.a. Linc van Johnson & The Dusters (Folk, Country, Rock), die Tommy Schneller Band (Soul, Blues) oder die niederländische Southern-Rock-Sensation De Wolff, über die Roger Glover (Deep Purple) sagt: „Ich bin ein Fan!“ P 9.-11.9., Dissen, Innenstadt

Mörderisch

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Wer „Pokémon Go“ spielt, dem wird das hier auch gefallen. „Tatort Citykrimi“ ist ein Reality-Game, bei dem rund zehn Schauspieler eine Mörderjagd im Stil eines Detektivspiels inszenieren. Osnabrück ist die Kulisse dafür, und die Spielteilnehmer sind mittendrin. 'Bewaffnet' mit Smartphone, Stadtplänen und geheimen Unterlagen ziehen die Spieler, aufgeteilt in kleinen Gruppen, los, um den Mörder zu finden bzw. ein Patent, mit dem alle Energieprobleme der Welt gelöst wären. Anmeldung unter 02327 9918861. P 24.9., Innenstadt

Weltreise

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Beim Fest der Kulturen kann man Osnabrück in seiner kulturellen Vielfalt erleben. Auf der Hauptbühne direkt vor dem Rathaus präsentieren sich Osnabrücker Vereine und Gruppen und laden die Besucher zu einem abwechslungsreichen und interkulturellen Bühnen- und Aktionsprogramm ein. Vom brasilianischen Capoeira über traditionelle Folklore aus Portugal oder von den Philippinen bis hin zu einer BollywoodDarbietung. Ein besonderes Highlight: Julian Adler, bekannt aus der fünften Staffel von „The Voice Of Germany“, steht mit seiner Band auf der Bühne. Dazu gibt es eine Vielzahl an Spezialitätenständen mit internationaler Küche, z.B. orientalische Süßigkeiten. P 18.9., Marktplatz

Bekannte Solisten

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Die zweite Septemberhälfte sollten Klassik-Freunde sich freihalten, dann findet das internationale Musikfestival Musical Viva in Osnabrück und im Osnabrücker Land statt. Hier nur zwei Tipps aus dem Programm: Swantje Freier (Sopran) gastiert zusammen mit ihrem Ensemble Los Temperamentos (Foto) in der Bergkirche (20.9.). Gemeinsam heben sie Schätze zu Unrecht vergessener barocker Musik. Und Emma Kirkby, die Primadonna der Alten Musik, spielt zusammen mit Jakob Lindberg (Laute) Lautenlieder der Renaissance (25.9., Schlosskapelle auf Gut Sutthausen). Das komplette Programm steht unter www.forumartium.de P 16.-29.9., div. Orte

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FOTO: MARIO SCHWEGMANN

bühne Proben das 60s-Feeling (v. l.): Stella Ruhe (Tracy), Dominic Lemper (Link) und Lena Kasselmann (Amber)

Teenagerliebe Das Musical Amateurprojekt MAP zeigt das Broadway-Musical „Hairspray“. Im Mittelpunkt steht die mollige, tanzbegeisterte Tracy Turnblad. Eine toughe junge Frau.

s

tella Ruhe ist unschwer als Hauptdarstellerin zu erkennen. Von weitem sichtbar ist ihre „Bienenkorb“-Perücke. Diese turmhohe Frisur ist ein Erkennungsmerkmal der 1960er – „Hairspray“ spielt in dieser Zeit, in Baltimore, in den USA. Es ist Probentag beim Musical Amateurprojekt MAP und Stella Ruhe ist in das Kostüm von Tracy Turnblad geschlüpft, deren Look durch eben jene Frisur geprägt wird, aber eben auch durch ihre mollige Figur. „Ich bin selber ein bisschen mollig“, sagt Stella Ruhe. „Nicht nur deshalb kann ich mich mit Tracy identifizieren. Tracy ist schon eine sehr starke Persönlichkeit.“ Ausgedacht hat sich das alles der US-amerikanische Filmregisseur John Waters. Das Musical „Hairspray“ geht zurück auf seinen gleichnamigen Film aus dem Jahr 1988. Seine Tracy Turn-

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blad, ein übergewichtiger Teenager aus der weißen „oberen Unterschicht“, möchte unbedingt an der populären Tanzsendung „Corny-Collins-Show“ teilnehmen – was ihr auch gelingt. Nicht nur das, sie wird zum Star der Show, bei der trotz aufgehobener Rassentrennung keine ,Schwarzen‘ zugelassen werden. Da Tracy sich aufgrund ihrer Figur ebenfalls als Außenseiterin fühlt, ergreift sie die Initiative und wird zum Sprachrohr der Unterdrückten. So ganz nebenbei muss sie sich noch mit Liebeskummer (Link Larkin) und ihrer nervigen Konkurrentin Amber von Tussle herum ärgern. 2002 hatte die Musical-Fassung Premiere am Broadway und erhielt acht der begehrten Tony Awards, der Oscar der Musical-Branche. DeutschlandStart war 2010 in Köln, u. a. mit Maite Kelly als Tracy und Uwe Ochsenknecht als ihre Mutter Edna Turnblad.

Jetzt zeigt das Musical Amateurprojekt MAP den Broadway-Erfolg. Seit 2009 gibt es dieses Projekt, das aus über 80 Amateuren aus Osnabrück und der Region besteht, die Lust auf Musical haben. Auf Tanz, Gesang, Schauspiel. Pro Jahr wird ein Musical eingeübt und aufgeführt. Regisseurin Anna-Lena Handt, die das Projekt leitet und „Hairspray“ inszeniert: „Wir brauchen für so eine große Gruppe ein entsprechendes Stück – ,Hairspray‘ bietet all das. Von großen EnsembleSzenen bis zu Solo-Momenten.“ Stella Ruhe (21) ist Musical-Fan seit sie sieben Jahre alt ist, erste Erfahrungen hat sie schon in „Arielle“ auf der Waldbühne Kloster Oesede gesammelt. „Ich tanze und schauspielere unglaublich gerne“, sagt sie. „Und ,Hairspray‘ ist zudem noch eines meiner Lieblings-Musicals!“ Am MAP-Projekt gefällt ihr die tolle Stimmung im großen Team: „Hier halten alle zusammen, es gibt keinen Konkurrenzkampf. Das ist toll.“ Zugute kommt ihr auch ihre Ausbildung zur Bekleidungstechnischen Assistentin – sie näht sich ihr Tracy-Kostüm selbst. Stella Ruhe ist nicht die einzige aus ihrer Familie, die bei „Hairspray“ mitmacht: Sie teilt sich die Hauptrolle der

Tracy mit ihrer ebenfalls Musical-begeisterten Schwester Farina (25). Anna-Lena Handt: „Wir haben 14 Vorstellungen, davon mehrmals zwei pro Tag, da ist es wichtig, die Hauptrolle doppelt zu besetzen.“ Auf ihre Rolle als Tracy hat sich Stella Ruhe unter anderem mit YouTube-Videos anderer „Hairspray“-Aufführungen vorbereitet. Und natürlich durch die wöchentlichen Proben. Besonders am Herzen liegt ihr eine Szene am Ende des 1. Akts: „Da wird Tracy von Link Larkin verlassen und ist sehr traurig. So eine ernste Szene habe ich bislang noch nie gespielt – eine echte Herausforderung.“ Ansonsten dominieren in dem farbenfrohen Musical beschwingte 60s-Sounds, gespielt von der MAP-Band. Ganz nach dem Motto des Schluss-Songs des Musicals „You Can’t Stop The Beat“. Am 10. September ist Premiere. „Dazu lade ich weder Familie noch Freunde ein“, sagt Stella Ruhe. „An dem Tag bin ich viel zu aufgeregt. Meine Leute dürfen erst zur zweiten oder dritten Vorstellung kommen.“ MARIO SCHWEGMANN

P 10., 11., 16., 17., 18., 23., 24., 25.9. sowie 29. + 30.10., Haus der Jugend


Wen es trifft

sehenswert Wen es trifft PERFORMANCE Tja, genau genommen trifft „es“ uns alle. Denn jeder von uns ist ein Fremder – fast überall. Unter dem Endlosmotto „Changing Place, Changing Time, Changing Thougths, Changing Future“ erwartet uns, wie (fast) immer bei Stakkato, eine experimentelle Collage aus Tanz, LiveMusik, Video und Text. Choreografin Erneste Junge: „ Das Gefühl der Fremdheit hat mich des öfteren inmitten der Stadt, in der ich seit 35 Jahren lebe und künstlerisch arbeite, erwischt. Es passiert wahrscheinlich all denen, die sich mit dem, was sie beruflich tun, im politisch/kulturellen Kontext einer Stadt, in der sie vorwiegend ihr Wirkungsfeld haben, hinterfragen.“ Was wir hier erleben? Ein „fast seismographisches Instrumentarium“. In Reaktion auch auf den „kulturellen ‚Dunst’“ HPS Osnabrücks. P 10., 11.9., emma-theater

Faisal Kawusi COMEDY Wer an Afghanistan denkt, denkt an Ortsnamen wie Sangin, Musa Qala oder Lashkar Gah, Helmand, Taliban-Country. Aber Kawusi, „der sympathische Afghane von nebenan“, erobert keine SandsackStützpunkte, sondern Bühnen. Und seine Waffe ist keine RPG-7, sondern sein Programm „Glaub nicht alles, was du denkst“. Aber Vorsicht: Wer sich dem aussetzt, dem fliegt auch einiges um die Ohren. Nur eben HPS keine IEDs. P 29.9., Haus der Jugend

Faisal Kawusi

FOTO: MELANIE BRAUN

Britta Bavendiek (v. rechts), Ralph Vorbach, Karin TicksmeierAhmad beim Match gegen „Steife Brise“ aus Hamburg

Irina, eine Friseuse

Irina, eine Friseuse SCHAUSPIEL Nein, der Vorsitzende der Partei Einiges Russland hat kein Theaterstück geschrieben. Der Autor der „Friseuse“ heißt Sergej Medwedjew – also bitte nicht verwechseln. Es geht um eine Blondine, die in Russland einen Friseursalon betreibt. Es läuft gerade nicht so gut für sie. Sie sitzt in der Provinz fest. Und ihr Freund ist im Knast. Trotzdem hat sie Hoffnungen. Und träumt vom Glück. Als sich die Knasttore öffnen, schlägt die Stunde der Wahrheit. Das Versprechen: „Die Komik wird zum Horror, der Horror zum Witz, und alles hat etwas wunHPS derbar Illusionistisches.“ P 23., 24.9., Erstes unordentliches Zimmertheater

Double B Gedichtbox LYRIK-PERFORMANCE Wie sagte Emanuel Geibel? „Das ist des Lyrikers Kunst, aussprechen, was allen gemein ist, Wie er's im tiefsten Gemüt neu und besonders erschuf; Oder dem Eigensten auch solch allverständlich Gepräge Leihn, daß jeglicher drin staunend sich selber erkennt.“ Wilhelm Busch, etwas prosaischer: „Der Lyriker bringt seine Gefühle zum Markt wie der Bauer seine Ferkeln.“ Diese Performance eröffnet, so das Versprechen, „etwas, wozu die Sprache sonst keinen Zugang hat, das wir aber dennoch an einem Ort tief in uns wiedererkennen, die Poesie.“ Was der Abend ist? Eine „kleine poetische Perle in der Zeit“. HPS P 25.9., Erstes unordentliches Zimmertheater

Ein Tier! Eine Farbe! 5, 4, 3, 2, 1 – Los! Vier Impro-Teams kämpfen mit Kreativität und Schlagfertigkeit um den Haseglück Impro-Pokal.

w

enn aus einem Schwan und einem Schraubenzieher eine witzige Geschichte entsteht, sind aller Wahrscheinlichkeit nach Improvisations-Profis am Werk. So wie das Improvisationstheater Sportfreunde Haseglück: Vom 2. bis 4. September laden sie zum ersten Impro-Festival in Osnabrück ein. Ein Highlight wird sicherlich das Theatersport Blitz Turnier. 12 Meter Hase aus Oldenburg, Knall auf Fall aus Bielefeld, Improvisorium und Sportfreunde Haseglück aus Osnabrück treten in verschiedenen Spielformen gegeneinander an: Zunächst die beiden auswärtigen Gruppen, anschließend die Osnabrücker und im letzten Lauf die jeweiligen Sieger. Musikalisch begleitet wird der Abend von Bernd Budden, Improvisations-Musiker und bekannt aus der WDR-Sendung „Zimmer frei“. „Beim Blitzturnier erwartet die Zuschauer im Grunde drei Shows. Das geht schnell her auf der Bühne“, erzählt Michael Kemper. Er ist selbst Mitspieler im Ensemble und nahm gemeinsam mit Haseglück-Gründer

Modern Dance klass. Ballett Lindy Hop

Ralph Vorbach die Organisation des Impro-Festivals in die Hand. Schirmherr ist übrigens VfL-Coach Joe Enochs – insbesondere wegen der Parallelen von Improtheater und Fußball: „Es kommt immer darauf an, miteinander und zusammen zu spielen – wie bei einer Fußballmannschaft. Geschwindigkeit und Taktik spielen eine wichtige Rolle. Am Anfang weiß man nicht, wie es ausgeht“, so Kemper, „und ohne Zuschauer läuft so gut wie gar nichts.“ „Neben dem Blitz Turnier wird es an drei Tagen vier Workshops für Anfänger und Fortgeschrittene geben“, sagt er weiter. Mit dabei sind Verena Lohner und Knut Kalbertodt (Steife Brise, Hamburg), Detlev Schmidt (Emscher Blut, Dortmund) und Bernd Budden, die als Trainer verschiedene Formen der Darstellenden Kunst vorstellen. Ziel sei der gemeinsame Austausch, um weitere Spiel- und Ausdrucksformen kennenzulernen. Die Kurse finden in der Lagerhalle, im Haus der Jugend und im Ersten unordentlichen Zimmertheater statt. FRANZISKA TEMMEN

P 2.9., Lagerhalle, Spitzboden

Neues Kursprogramm – jetzt starten!

Jazz Dance Stepp HipHop

Tanzforum · Astrid Heinrich Heinrichstr. 17a · Tel. 0541 801880

www.tanzforum-os.de STADTBLATT 9.2016 33


kunst Harald Reusmann Insekten, die, halb Soldaten, an Stengeln emporkrabbeln? In „Hybris: Fotoarbeiten zu Krieg und Militarismus“ fragt Reusmann „eindringlich nach dem Zusammenhang von menschlichem Verhalten im Krieg, nach der Auswirkung der Tatsache, in eine Uniform gesteckt worden zu sein, auf den menschlichen Charakter“. Worum geht es hier? Um das Tier im Menschen? P bis 13.11., Erich Maria RemarqueFriedenszentrum

Thomas Jankowski Was dabei herauskommt, wenn Thomas Jankowski „Wunschbilder“ malt, ist ja nicht nur in der Ausstellung „Ein Toastbrot und 11 Schwarze“ zu sehen. Aber diese Wunschbilder sind was ganz Besonderes: Jankowski malt Wunschbilder der Galeristin Bright Afua Letsah. Das sind dann Porträts berühmter Schwarzer – Bürgerrechtler, Musiker, Sportler. U. a. zu sehen: Malcolm X, Pele, Miriam Makeba, Fela Kuti. Sprechend allein die Werkstoffwahl: schwarze Tusche auf Leinwand. P ab 17.9., Galerie Letsah

Volker-Johannes Trieb Kunst im Supermarkt? Hier das Angebot der Woche: „Lebt der Mensch von Brot allein?“ Keramische Kunst, inszeniert auf alten Arbeitsmöbeln: Altar und Schlachtblock, Ölkanister und Schulbank, Holzstuhl und Metallschrank. Trieb: „Stellen Sie sich vor, Sie gehen nicht nur an Mineralwasser, Schokolinsen oder Avocados vorbei, sondern auch an Kunst. Sie befindet sich dort, wo man sie am wenigsten erwartet, aber auch genau dort, wo sie am wirkungsmächtigsten ist.“ HPS P 25.9. bis 1.10., Edeka Kutsche, Voxtrup 34 STADTBLATT 9.2016

Von hier nach da Sechs Stunden öffnen in der „Langen Nacht der Ateliers“ Künstler ihre Arbeitsräume. Wer auch nur die Hälfte davon sehen will, braucht Kondition – und einen guten Routenplaner.

g

emeinschaftsatelier Wachsbleiche. Unscheinbare Klingel, schmaler Eingang, neben dem Karate-Dojo eine düstere, seltsam massive Treppe hoch, so betagt industriell wie die Halle, in die sie führt. Früher war hier mal eine Schokoladenfabrik drin, heute sind es fünf Ateliers, von Hendrik Spiess bis Bernd Rüsel. Es riecht nach Farbe und Lösungsmittel, und es steht unglaublich viel herum, vor-, über-, neben-, in- und aufeinander, alles mögliche, ganze Sammlungen – wer alldas identifizieren will, braucht Jahrhunderte. Inspiration hinter jeder Ecke. Ein Arbeitsraum, den nur selten Außenstehende zu sehen bekommen. Überall Versuche, Skizzen, Proben, Halbfertiges. Das hat Intimität. Bernd Rüsel: „Genau das macht es für Besucher natürlich spannend.“ Er schmunzelt. „Aber ein bisschen aufräumen werden wir bis dahin wohl schon.“ Bis dahin? Für Samstag, den 24. September, steht „Die lange Nacht der Ateliers“ an, 18 Uhr bis Mitternacht, im Rahmen des Aktionswochenendes „100 Stunden Extra-Zeit“, das von der Lesung bis zur Performance seinerseits das diesjährige Osnabrücker Kultur-Schwerpunkthema „100 Tage, ein Thema: Zeit!“ akzentuiert. Rund 40 Osnabrücker Künstler, von Wilfried Bohne bis Monika Witte, öffnen ihre Räume. Rüsel: „Aber wir veranstalten da keinen Affentanz, wie es in Eventzeiten vielleicht mancher erwartet. Wir sind da und zeigen unsere Arbeiten.“ Malerei, Installationen, Objekte, Fotografie. „Ist viel Aufwand, für eine solch kurze Zeit alles präsentabel zu machen. Aber die Idee ist natürlich unterstützenswert – das Engagement der Stadt für die lokale Szene hält sich sonst ja eher in Grenzen ...“ Die Köpfe hinter der Idee sind Patricia Mersinger, Leiterin des städtischen Fachbereichs Kultur, und Anke Bramlage, in deren Projektbüro alle Fäden zusammenlaufen. Mersinger: „Das hilft sicher auch, Hemmschwellen zu senken.“ Ganz neu ist die Idee allerdings nicht, auch nicht für Osnabrück: Vor Jahren, als es die „arte regionale“ noch gab, hieß sie „Open up“, später dann, 2009, „Kunst vor Ort“ – auch da war die Wachsbleiche dabei. Damals wie heute eine der Hauptschwierigkeiten: die Ateliers liegen über die halbe Stadt verteilt. Mersinger: „Ideal wäre natürlich ein eigener Shuttleservice.“ Sind 40 Künstler eine gute Resonanz? Mersinger: „Wir sind sehr zufrieden. Klar, die Szene ist weitaus größer. Aber ich nehme an, das muss sich erst-

FOTO: MAIK REISHAUS

sehenswert

„Ein bisschen aufräumen werden wir bis dahin wohl schon“: Bernd Rüsel, Wachsbleiche mal einspielen.“ Pause. „Wir betrachten das schon als einen guten Einblick in die künstlerische Vielfalt der Stadt.“ Der geht von Urgesteinen wie Johannes Eidt bis zu Newcomern wie David Rauer, von Film bis Zeichnung. David Rauers Atelier im Schinkel ist sicher eins der kleinsten – knapp 20 qm. Publikum ist dort eine Premiere. Rauer: „Ich bin da ja gerade erst eingezogen.“ Wie sein Abend ablaufen wird? „Vielleicht gibts eine Skulptur, an jeder mitgestalten kann, vielleicht auch Musik.“ Pause. „Und vielleicht stell ich ein paar Bänke raus. Ich seh das ja auch als Möglichkeit, mal ein paar Nachbarn kennenzulernen.“ Auch Gildas Coudrais, derzeit eher in Städten wie Los Angeles präsent, sieht die Sache entspannt: „Für mich selbst bräuchte ich das eigentlich

nicht. Aber okay, es ist eine Chance, mein Osnabrücker Publikum zu reaktivieren, gern auch bei einem guten Glas Wein.“ Sein Programm? „Ich zeige Arbeiten von mir, die gerade aus Berlin zurück sind.“ Was er vom Schwerpunktthema Zeit hält? „Naja, breiter geht’s natürlich kaum. Nichts, dass da nicht reinpasst. Aber darum gings ja auch wohl.“ Übrigens: Nicht alle Künstler der „Langen Nacht“ öffnen ihr Atelier. Norbert Henze etwa, alias Jonathan, der Mann mit der Schweißerbrille. Er inszeniert sich und seine Metallkunst funkensprühend am Hauptbahnhof. Wegzeichen für alle: Am Eingang steht immer eine Kerze. Erleuchtung also, und wenn sichs einspielt, sinds nächstes Mal vielleicht schon 100 Ziele. HARFF-PETER SCHÖNHERR


TOMAS SCHMIT „DER GRÜNE DURCHSCHLUPF VOM DING ZUM HIRN“, 1974 ZEICHNUNG 61 X 43 CM; BLEI- UND FARBSTIFT, TUSCHE, BROTSCHNIPPEL COURTESY TOMAS SCHMIT ARCHIV / GALERIE BARBARA WIEN, BERLIN

kunst und ausstellungen Leben ist Glühn? Der Expressionist und Symbolist Fritz Ascher, von dem hier eine „repräsentative Auswahl“ zu sehen ist, rund 70 kraftvolle, stark allegorische Gemälde und Grafiken, hatte ein hartes Leben: verfolgt während der NS-Zeit, inhaftiert im KZ Sachsenhausen und im Potsdamer Gefängnis, danach bis 1945 untergetaucht, jahrelang in einem engen Versteck. Die Folge: psychische Deformationen, die sich in seiner Bildkunst spiegeln. Die Ausstellung ist Teil der Reihe „Verfemte Kunst“, die an Künstler erinnert, deren Arbeiten während des Nationalsozialismus als „entartet“ galten. Felix-Nussbaum-Haus, Osnabrück Friedel Anderson? Ein Künstler, so Thea Lindt, Gut Altenkamp, der „die norddeutsche Seele einfängt“. 80 Werke, vom eisverkrusteten Hamburger Hafen bis zu den sanften Feldern von Freren. Und dann sind da natürlich Wahrzeichen wie der Brandungspfeiler Lange Anna, Helgoländer Oberland, roter Buntsandstein, 47 Meter hoch. Und wer ein bisschen Ahnung von Seekriegsgeschichte hat, weiß, dass die 1,3 Kilometer lange Schutzmauer drumrum kein Naturschutzprojekt ist, sondern Relikt des größenwahnsinnigen NS-Bauprojekts „Hummerschere“ – einst sollte hier fast die gesamte deutsche Hochseeflotte liegen – Schlachtschiffe, Flugzeugträger, Kreuzer. Gottlob kam es dazu nie. 1941 wurden die Planungen eingestellt. Und so ist auf Andersons Bild alles friedlich. Jedenfalls auf den ersten Blick. Ausstellungszentrum Gut Altenkamp, Papenburg

OSNABRÜCK BBK Kunst-Quartier. „Kunst ZEIT Quartier“, Johannes Angerbauer + KollektivNN, „Goldene Zeit“, bis 19.9.; Manfred Heinze: „#237“, 23.9. bis 30.10. Botanischer Garten. „Garten-Theater. Pflanzen in Shakespeares Welt“, bis Oktober DBU. „ÜberLebensmittel“, bis 31.12.2017 Diözesanmuseum. Shahid Alam, Kalligrafie, bis 30.9.; Dominikus Witte: Retrospektive, bis 30.10. Dom. Shahid Alam, Kalligrafie, bis 30.9. Edeka Kutsche, Voxtrup. Volker-Johannes Trieb: „Lebt der Mensch vom Brot allein?“, 25.9. bis 1.10. Erich Maria Remarque-Friedenszentrum. „Hybris“, Fotoarbeiten zu Krieg und Militarismus von Harald Reusmann, bis 13.11. Felix-Nussbaum-Haus. „Leben ist Glühn“ - Der Expressionist Fritz Ascher“, 25.9. bis 15.1.2017 Evangelische Familienbildungsstätte. „60 - Zukunftsgeschichte“, Bilder von Kursteilnehmern und -leitern, bis 3.11. Galerie im Fenster. Malerei von Rosemarie Sprute, bis 30.9. Galerie im Studentenwerk, Mensa Schlossgarten. Malerei von Julia Krause, bis 30.9. Galerie KunstGenuss. „Zeitreise II – zeitgenössische Kunst der vergangenen 7 Jahrzehnte“, ab 23.9. Galerie Letsah. Hinrich van Hülsen, 3. bis 4.9.; Thomas Jankowski; „Ein Toastbrot und 11 Schwarze“, ab 17.9. Gewerkschaftshaus. „Gesichter“, Fotoausstellung von Rüdiger Reckstedt, ab 1.9. Klinikum Osnabrück. Norbert Quindt: „Überblicke“, Fotoausstellung, 1. 9. bis 31.10. Kunsthalle. David Rauer und Joshua Sassmannshausen: „Forma Forma“, bis 30.10. Kunstraum hase29. Henk Visch: „Ein Versuch sich zu einigen“ , bis3.9;.„Time Capsu-

le“, von Rafram Chaddaz Boaz (Tunesien) bis Reiner Nachtwey (D), 17.9. bis 29.10. Marienkirche. „Drunter & drüber. Unter dem Parkhaus das Mittelalter“, bis 25.9. Markt. Werner Kavermann: „Das Forscherhaus High Time“, bis 26.9. Museum am Schölerberg – Natur und Umwelt. „Eingefrorene Zeit“, „Fossilien – relative Zeit“, „Wer hat an der Uhr gedreht?“, 1.9. bis 31.10.; „Tricture – Naturgeschichte in 3 D“, bis 13.11.; „Astrofotos des südlichen Sternenhimmels über Namibia“, bis 15.11. Museum Industriekultur. „Mode Möbel Motorräder“, bis 31.12.; „Geschnürt, geknotet, geklebt – handgemachte Fußbälle aus aller Welt“, bis 9.10. Piesberger Gesellschaftshaus. „Menschen“, Fotoausstellung, bis auf weiteres Polstermanufaktur „Beziehungen“. „Zeithefte“, ab 3.9. Offspace, Alte Münze 23. „Schlagzeilen über Schlagzeilen“, Timo Hoheisel, 23. bis 25.9. Rathaus. „Flüchtlingskinder malen“, bis auf weiteres Stadtbibliothek. „Gebt uns unsere Zeit zurück!“, 1.9. bis 31.10.; „Momo und der Ursprung der Zeit“, Kinderkurs der Musik- und Kunstschule, 1.9. bis 31.10. StadtGalerieCafé. Eva Dankenbring: „Hochge.n.adelt“, 1. bis 4.9.; „Flashback“, 10.9. bis 2.10. Stadtwerke, Servicezentrum am Nikolaiort. „10 Jahre Sportivationstag“, Fotos von Heiko Brüning bis Uwe Lewandowski, bis 30.9. Universitätsbibliothek. Radierungen von Lea Blumenkemper, bis 30.9. Universitätsbibliothek, Bereichsbibliothek Naturwissenschaften/Mathematik. „Faszination Mathematik – Malerei und mehr“, bis 24.10.

Schneckentreffen? Das ist ja mal ein lustiger Titel! Obwohl: ganz so lustig ist der Anlass der Ausstellung natürlich nicht – der Tod des Künstlers. Eine Gedenkausstellung also, zu seinem zehnten Todesjahr, mit Arbeiten von 1965 bis 2005, Editionen, Zeichnungen, Platten und Grafiken. Wie Schmit einzuordnen ist? 1964 organisierte er ein Festival unter dem Titel „Actions/ Agit-Pop/ Decollage/ Happening/ Events/ Antiart/ L'autrisme/ Art Total/ Refluxus“. Das sagt einiges. Kunsthalle, Lingen

UMGEBUNG BAD ESSEN Schafstall. „Kranich-Impressionen“, Fotos von Carsten Linde, bis 4.9.; „Menschliches/ Tierisches – lovely little monsters“, Malerei von Karin Dahlke, 9.9. bis 6.11. BIELEFELD Kunsthalle. „Anohni – My Truth“: James Elaine, Peter Hujar, Kazuo Ohno“, bis 16.10. Bielefelder Kunstverein. „Asylum“:Halil Altindere, Vera Drebusch, u. a., bis 30.10. BOHMTE Igelmuseum. „Mecki 1938 bis heute“, bis 30.11. BRAMSCHE Niels-Stensen-Kliniken. Ausstellung: Arbeiten von Ursel Keppeler, bis 16.10 Tuchmachermuseum. „Das passt! Kleiderwahl im Wandel“, bis 18.9. BREMEN Kunsthalle. „Max Liebermann – Reiten, Tennis, Polo. Vom Freizeitvergnügen zum modernen Sport“, bis 27.2.2017 Weserburg. Heal the World. Meisterschüler der Hochschule für Künste Bremen“, bis 25.9.; Marcel Broodthaers. Musée à vendre, bis 30.10.; „Das Gelbe vom Ei – Farbenrausch 03“, bis 29.1.2017 EMDEN Kunsthalle. „Die Sammlung im Sommer“, bis 18.9.; „Otto Mueller – natürlich nackt“, bis 25.9. HERFORD Marta. „Momente der Auflösung", bis 9.10. HÖRSTEL Kunsthaus Kloster Gravenhorst. „Geschichte hinterm Giebel“, bis 11.9. KALKRIESE Varusschlacht-Museum. „Gefahr auf See. Piraten in der Antike“, bis 3.10. LINGEN Kunsthalle. „Bald ist wieder Schneckentreffen“: Tomas Schmit, 10.9. bis 13.11.

MELLE Alte Posthalterei. Silvia Zschockelt und Monika Herbst, bis 4.9. METTINGEN Draiflessen Collection. „Phänomen Familienunternehmen. Einblicke – Überblicke“, bis 29.1.2017 MÜNSTER Kunsthalle. „Solid Liquids“. Internationale Tendenzen der Skulptur in der Gegenwartskunst, bis 25.9. OLDENBURG Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte. Heinz Liers: „Rhythmus und Variation“, bis 11.9. Oldenburger Schloss. „Carolin Wachter – draußen und drinnen“, bis 18.9. Horst-Janssen-Museum. Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely – Künstlerplakate, bis 4.9.; „Der Horst Janssen Archipel“, 17.9. bis 15.1.2017 Edith-Russ-Haus für Medienkunst. Mahmoud Khaled und Szabolcs KissPál: „On Building Nations“, bis 23.10. OSTERCAPPELN Alte Mädchenschule. „Land schafft – ZeitMachtRaum“, ab 23.9. PAPENBURG Ausstellungszentrum Gut Altenkamp. Friedel Anderson: „Wasser Land Licht“, bis 16.10. RULLE Ruller Haus. Emmy Bergsmas: Zeichnungen, 9.9. bis 13.11. SCHÜTTORF Komplex. „Bunte Grenzen“ von Givara Hesso, seit 21.8. WALLENHORST Rathaus. „Vielfalt der Farben“, Malereien von Günter Schamel, bis 21.10. WESTERKAPPELN Kulturhof Westerbeck. „Sommergalerie 2016“, bis 3.10. STADTBLATT 9.2016 35


kino Einer, der über die NSA auspackte: Edward Snowden (Joseph Gorden-Levitt)

Heldenhafter Verrat Vom überzeugten Patrioten zum desillusionierten Whistleblower – Regiealtmeister Oliver Stone erzählt in dem biographischen Politthriller „Snowden“ die Geschichte eines der umstrittensten Männer unserer heutigen Zeit.

e

s spielt eigentlich keine Rolle, ob man sich in der letzten Zeit eine Meinung zu Edward Snowden gebildet hat, ob man sein Handeln gutheißt oder verurteilt oder ob man überhaupt irgendwelches Hintergrundwissen zum Thema Geheimdienst hat. Der Film bietet einen verständlichen Zugang und basiert auf gründlicher Recherche. Ausgehend von zwei Büchern, „The Snowden Files“ von Luke Harding und „Time of the Octopus“ von Snowdens russischem Anwalt Anatoly Kucherena, erzählt Oliver Stone den Werdegang Edward Snowdens. Ähnlichkeiten mit „1984“ von George Orwell sind dabei vermutlich nicht zufällig, denn offenbart werden Mechanismen der Überwachung, die durch und durch totalitär sind. Als junger Mann ist Edward Snowden ein Patriot. Er möchte seinem Land dienen. Als 20-Jähriger geht er zur Army, doch nachdem er sich beide Beine gebrochen hat, muss er eine Alternative finden. Er landet bei der CIA, 36 STADTBLATT 9.2016

Abteilung Human Intelligence. Einige Jahre später wechselt er zur NSA, wo er als IT-Spezialist im Bereich der Signals Intelligence mit den Dingen in Berührung kommt, die ihn mit 29 Jahren zum Whistleblower und zum meistgesuchten Mann der Welt werden lassen. Der Film beleuchtet diese Zeit genauer, als er merkt, dass er seine Tätigkeit nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren kann. 2013 fliegt er nach Hongkong, ohne seine Freundin Lindsay Mills vom Ausmaß seiner Pläne zu informieren. Dort trifft er die Journalisten Glenn Greenwald und Ewen MacAskill sowie die Dokumentarfilmerin Laura Poitras und stellt ihnen sein hochbrisantes Wissen zur Verfügung. Die Dokumente, die er ihnen präsentiert, offenbaren einen Geheimdienst, der nicht zielgerichtet Verdächtige überwacht, sondern der unauffällige Privatpersonen bespitzelt und Informationen über sie sammelt. Seine Dokumente belegen beispielsweise, dass Millionen Yahoo-Nutzer über ihre Webcams beobachtet wur-

den – ohne dass diese eingeschaltet gewesen wären. Am 5. Juni 2013 veröffentlicht „The Guardian“ die ersten Dokumente, die die weitreichende rechtswidrige Spionage der NSA dokumentieren und treten damit eine Lawine los. Edward Snowden ist fortan ein gejagter Mann, dem kein Land Asyl bieten will. Eher ungeplant landet er in Moskau, weil Russland seinen Pass einfriert, als er dort umsteigen möchte. Die American Civil Liberties Union trägt auf ihrer Seite aclu.org seither alles zusammen, was in diesem Zusammenhang an Dokumenten veröffentlicht wird. Je tiefer man in das Thema eintaucht, desto mehr findet man. Das musste auch Oliver Stone bei seiner Recherche feststellen. Er ist generell dafür bekannt, das er versucht, reale Bedingungen für Filmdrehs zu adaptieren, um ein möglichst vollständiges Bild zu erhalten. In diesem Fall hieß es, dass er sich mehrfach mit Snowden traf, mit WikiLeaks-Gründer Julian Assange sprach und auch mit Snowdens Partnerin Lindsay Mills. Er interviewte ehemalige NSA-Mitarbeiter, Anwälte, Journalisten, fast jeden, der involviert war. Und auch Joseph Gordon-Levitt, der Snowden darstellt, bekam die Chance, den Mann kennenzulernen,

den er auf der Leinwand verkörpert. Er war nachhaltig beeindruckt und spendete der ACLU seine Gage. Nachdem es in den letzten Jahren eher still um den Regiealtmeister geworden war, wartet Oliver Stone erneut mit höchstbrisantem und zudem noch immer aktuellen Stoff auf. Und wagte sich als großer Verfechter der analogen Filmtechnik das erste Mal an digitale Kameras. Es geht im Film um das Verstehen der Sachlage und der Motive Snowdens, nicht um Wertung. Doch eins ist klar: ohne dessen Whistleblowing wären vermutlich bis heute weder die globale Massenüberwachung durch westliche Geheimdienste noch die Sammlung personenbezogener Daten auf Vorrat belegt. Fazit: Es gibt Themen, bei denen man sich wünscht, dass die ganze Welt davon erfährt. Diesen Film sollte man schauen – egal, wie man zu Geheimdiensten oder Whistleblowing steht. Es wird jedoch nicht vermeidbar sein, anschließend die Kamera am eigenen Rechner zuzukleben. HANNA VON BEHR

USA, D, F 2016. R: Oliver Stone. D: Joseph GordenLevitt, Shailene Woddley, Zachary Quinto, Tom Wilkinson u.a. P ab 22.9., Cinema Arthouse, CineStar


SMS für Dich TRAUERBEWÄLTIGUNG 2.0 Seitdem ihre große Liebe Ben vor zwei Jahren tödlich verunglückte, versucht Clara (Karoline Herfurth) den schmerzlichen Verlust zu verarbeiten. Selbst für ihre lebensfrohe Freundin Katja (Nora Tschirner) stellt das Trösten eine Mammutaufgabe dar. Clara verliert sich stattdessen darin, sehnsüchtige SMS an Bens alte Nummer zu senden. Dass diese Nummer jedoch vor kurzem neu an den Journalisten Mark (Friedrich Mücke) vergeben wurde, weiß sie nicht. Unglücklich in seiner eigenen

Beziehung und emotional berührt von den romantischen SMS, begibt sich Mark mit seinem Freund David (Frederik Lau) auf die Suche nach der mysteriösen Absenderin … Karoline Herfurth wagt den Spagat zwischen Regie und Hauptrolle und bringt mit dieser gelungenen romantischen Komödie die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Sofie Cramer auf die Leinwand. L. BERLIN D 2016. R: Karoline Herfurth D: Karoline Herfurth, Friedrich Mücke, Nora Tschirner, Frederik Lau u. a. P 15.9., Cinema Arthouse, CineStar, Filmpassage

OSNABRUCK Tschick RIESENABENTEUER Zwei Außenseiter, der 14-jährige Maik Klingenberg (Tristan Göbel) und sein neuer Klassenkamerad, den alle nur Tschick (Anand Batbileg) nennen, machen sich während der Sommerferien mit einem geklauten Auto auf den Weg in die Wallachei, um Tschicks Großvater zu besuchen. Die Geschichte ist in wenigen Worten zusammengefasst, doch in Fatih Akins neuem Film geht es vor allem um wichtige Themen: Freundschaft, Liebe und das Erwachsenwerden. 2010 war das Romandebüt von Wolfgang Herrndorf ein großer Erfolg, gewann in der Folge einige Preise sowie eine große Fangemeinde und gilt inzwischen als moderner Klassiker der deutschen Jugendliteratur und des Jugendtheaters. Die Verfilmung kommt drei Jahre nach dem Freitod des an einem unheilbaren Gehirntumor erkrankten Schriftstellers und Künstlers in die Kinos. NB D 2016. R: Fatih Akin. D: Tristan Göbel, Anand Batbileg, Nicole Mercedes Müller u. a. P ab 15.9., Cinema Arthouse, CineStar

Osnab ruckH alle Mi.17. Okt.

20.07 Uhr

Tickets: 05 41.34 90-24 www.ottifant.de

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kino der platzanweiser

Die fast perfekte Welt der Pauline

Vergebung statt Rache: Ben-Hur „Früher konnte Bergman ,Die Stunde des Wolfs‘ drehen und Lang seinen ,Dr. Mabuse‘, weil das ein großes Kino war: Avantgarde und Mainstream waren sich nicht Feind.“ Christian Petzold Man sieht viel Unoriginelles in diesen Tagen. Remakes und Comic-Adaptionen allerorten. Streaming-Anbieter nehmen alte TV-Serien wieder auf oder setzen Kinoerfolge seriell in Szene. Sie zielen damit auf Zuschauer, die in ihrer Jugend gewisse Serien und Kinofilme geschätzt haben, sich auf ein Wiedersehen mit den alten Helden freuen und dies in behaglicher Umgebung genießen möchten. Umgekehrt vereinnahmt das Kino populäre Serien, selten mit Gewinn für den Zuschauer, weil im Zuge langwieriger Produktionsprozesse die jeweiligen Eigenarten oft verlorengehen. Siehe „The Wild Wild West“ oder auch „Mit Schirm, Charme und Melone“.

Flucht nach Cannes: Absolutely Fabulous – Der Film Bei Absolutely Fabulous – Der Film (ab 8.9., Cinema Arthouse) gewährleistet Serienschöpferin Jennifer Saunders, dass der Geist der Vorlage gewahrt bleibt. Sie schrieb selbst das Kinoskript, Regisseurin Mandie Fletcher gehört zum Stab. Doch auch Originaltreue kann zum Problem werden. „Absolutely Fabulous“ setzt eigentlich, wegen der vielen Gastauftritte, die Kenntnis der britischen Medienszene und idealerweise der Serie voraus. Die Sitcom erzählte von zwei Grazien, die sich aus dem Swinging London in die 1990er herübergerettet hatten und seither nie aus dem Alkohol- und Drogenrausch aufgetaucht waren. Ein

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peinlicher Zwischenfall mit Supermodel Kate Moss zwingt Edina und Freundin Patsy zur Flucht nach Cannes ...

Sie reiten wieder: Die glorreichen Sieben Lew Wallace’ historischer Roman Ben-Hur (ab 1.9., Cinema Arthouse, CineStar, Filmpassage) wurde erstmals 1907 für die Leinwand adaptiert. Die aktuelle Version Ein Vater „Homefront“ stammt vonwehrt Timursich: Bekmambetov, dem mit der opulenten Vampirsaga um „Die Wächter“ der Sprung nach Hollywood gelang. Ihn reizte es zum Kern der literarischen Vorlage zurückzukehren: Nicht Rache solle das zentrale Motiv sein wie in der 1959er-Version, sondern Vergebung. Mit Die glorreichen Sieben (ab 22.9., CineStar) gelangt eine weitere Neuinterpretation in unsere Kinos. Ursprünglich ein Samurai-Film, wurde der Stoff 1960 in der Regie von John Sturges zum Westernklassiker. Antoine Fuqua bleibt im Genre, gestaltet aber die Hauptfiguren neu. Mit Nerve (ab 8.9., Cinema Arthouse, Filmpassage, siehe Kino in dieser Ausgabe) startet so etwas wie das Hollywood-Pendant zur deutschen Produktion LenaLove (ab 22.9., Cinema Arthouse, siehe Kino in dieser Ausgabe). Emma Roberts spielt eine scheue Oberschülerin, die sich für den Adrenalin-Schub vor laufenden Web-Kameras zu riskanten Taten hinreißen lässt. Paradox: der Film zehrt vom gleichen Nervenkitzel, der das fragwürdige Spiel so erfolgreich macht. Thematisch passend: Im Thriller Der Nachtmahr (27./28.9., Lagerhalle) begegnet eine lebenslustige Raverin einem Monster. Nur sie nimmt es wahr, es verstört sie zutiefst ... HARALD KELLER

Mein ziemlich kleiner Freund

BEWÄHRUNGSPROBEN Fabrice wollte nur mal eben seinen Müll beseitigen, da hat er plötzlich den Sensenmann vor Augen. In dem Kostüm verbirgt sich die Animateurin Pauline (im Original heißt sie Perrine), die sich verfahren hat und nur um eine Auskunft bitten wollte. Unbeabsichtigt verhilft sie Fabrice zum Schock seines Lebens. Der arme Kerl stürzt unglücklich und fällt ins Koma. Selbst erschrocken und verwirrt, eilt Pauline davon, nachdem sie den Notruf informiert hat. Schlechten Gewissens besucht sie Fabrice im Krankenhaus, um sich zu entschuldigen. Da sich sonst kein Angehöriger eingefunden hat, kommt sie nun täglich und wird in das Leben des bewusstlosen Patienten hineingezogen, kümmert sich um dessen Sohn, vertritt ihn im Job. Auch in dieser französischen Komödie wird das Leben leicht genommen. Aber sie ist durchsetzt mit allerlei H. K. schrulligen, auch galligen Ideen. F 2015. R: Marie Belhomme. D: Isabelle Carré, Carmen Maura, Philippe Rebbot u. a. P ab 25.8., Cinema Arthouse

GRÖSSENUNTERSCHIED Ein einziger Anruf stellt das Leben von Diane (Virginie Efira) gehörig auf den Kopf. Ein Fremder namens Alexandre (Jean Dujardin) teilt ihr mit, sie habe ihr Handy in einem Restaurant vergessen. Neugierig auf ihren charmanten Gesprächspartner stimmt Diane einem Treffen zu. Tatsächlich passen beide perfekt zueinander, wäre da nicht ein winziges Problem: Alexandre ist nur knapp 1,40 groß und entspricht damit ganz und gar nicht den gängigen Vorstellungen von einem Traummann. Hingerissen von seiner charmanten, erfrischenden Art, gibt Diane ihm dennoch eine Chance. Die schiefen Blicke aus ihrem Umfeld führen sie allerdings schon bald zu der Frage, ob es vielleicht doch auf die Größe ankommt. Humorvoll wird die Geschichte einer großen Liebe zu einem kleinen Mann erzählt. Jean Dujardin glänzt in der Rolle des scheinbar unbekümmerten, aber doch verM. MISERENDINO letzlichen Alexandre. F 2015. R: Marie Belhomme. D: Isabelle Carré, Carmen Maura, Philippe Rebbot u. a. P ab 1.9., Cinema Arthouse

Männertag

The Light Between Oceans

WIEDERSEHENSRITUAL Die Schule haben die fünf Freunde Dieter, Stevie, Chris, Peter und Klaus-Maria gemeinsam gemeistert, und zum Abschluss nehmen sie sich vor, sich einmal im Jahr, zum Vatertag, zu treffen und zusammen zu feiern und zu saufen. Anfangs bleiben sie diesem Vorsatz auch treu, doch 20 Jahre später geht es ihnen, wie so vielen anderen auch: Zwischen Familie und Job bleiben die Kumpels von früher auf der Strecke. Aber dieses Jahr sehen sie sich wieder, zur Beerdigung von Dieter. Sein letzter Wunsch: die Kumpel sollen noch einmal auf Tour gehen, mit dem Bierbike durch die Pampa. Das wird, wie zu erwarten, chaotisch und feucht-fröhlich. Für zusätzlichen Stress sorgen Stevies Sohn Paul und „Anstandsdame“ Andrea – und dann taucht sogar der Erzfeind von früher wieder auf. Was die schräge Katastrophe bewirkt, die das heraufbeschwört, ist klar: die Freundchaft kehrt zurückt. Hangover lässt grüßen. NB D 2016. R: Holger Haase. D: Milan Peschel, Tom Beck, Oliver Wnuk u.a. P ab 8.9., CineStar

MUTTERLIEBE Nach dem Ersten Weltkrieg lebt Soldat Tom Sherbourne (Michael Fassbender) zurückgezogen als Leuchtturmwärter. Sein einsames Leben erfährt eine Wende, als er der schönen Isabel Graysmark (Alicia Vikander) begegnet. Die beiden verlieben sich und beschließen zu heiraten, in der Hoffnung auf ein neues, besseres Leben. Durch eine tragische Fehlgeburt wird ihre Liebe aber schon bald auf eine harte Probe gestellt. Beide sind am Boden zerstört, doch dann geschieht etwas Unerwartetes: Ein Boot wird an Land gespült, die Insassen ein toter Mann und ein hilfloses Baby. Isabel, die dies für ein Geschenk des Himmels hält, überzeugt ihren Mann, das Kind als sein eigenes anzunehmen. Jahre später droht das Familienglück erneut zu zerbrechen, denn die leibliche Mutter des kleinen Mädchens (Rachel Weisz) taucht plötzlich auf. Die Schwedin Alicia Vikander beweist schauspielerische Tiefe. M. MISERENDINO USA/GB/NZ 2016. R: Derek Cianfrance. D: Michael Fassbender, Alicia Vikander, Rachel Weisz u. a. P ab 8.9., Cinema Arthouse


100 STUNDEN EXTRA ZEIT Mahana – Eine Maori-Saga

Nerve

KONKURRENZKAMPF Das andere Ende der Welt: In Neuseeland ist das Leben der Schafscherer in den 1960er-Jahren noch stark von der traditionellen Maori-Kultur geprägt. In ländlicher Idylle der Ostküste leben die rivalisierenden Schafscherer-Familien Mahana und Poata. Da es dem 14-jährigen Mohana-Sprössling Simeon (Akuhata Keefe) immer schwerer fällt, sich der Autorität seines patriarchalischen Großvaters (Temuera Morrison) zu unterwerfen, leistet er nicht nur Widerworte, sondern auch Widerstand. Als Simeon Gefühle für ein Mädchen des Poata-Clans entwickelt, kommt es zwischen ihm und seinem Großvater endgültig zum Eklat, der die ganze Familie auseinanderzureißen droht. Ausgerechnet durch ein altes Foto kommt Simeon dem wahren Grund für den Streit zwischen den beiden Clans näher. Ein beeindruckendes Familiendrama, basierend auf einem Roman von Witi Ihimaera. NZ 2015. R: Lee Tamahori D: Temuera Morrison, Akuhata Keefe, Nancy Brunning, Jim Moriarty u.a. P ab 1.9., Cinema Arthouse

MUTPROBE Jetzt haben die stets bescheuerten, manchmal gar lebensgefährlichen Internet-Mutproben auch das Kino erreicht. Doch während sich im echten Leben die zumeist jugendlichen User bei YouTube und Co gegenseitig dazu anstacheln, irgend etwas Verrücktes zu tun, gibt im Thriller „Nerve“ ein verbotenes Spiel den Takt vor. Vee (Emma Roberts) entscheidet sich dafür, als aktive Spielerin dabei zu sein. Einen Fremden küssen, mit diesem ausgehen – ist doch alles nicht so schlimm, oder? Aber allmählich eskalieren die Dinge, und Vee muss feststellen, dass sie längst ihr eigenes Leben aus der Hand gegeben hat. Vorlage für den Film „Nerve“ ist der Young-Adult-Thriller „Das Spiel ist aus, wenn wir es sagen“ von Jeanne Ryan. Drehbuchautorin Jessica Sharzer („American Horror Story“) wechselt derzeit mit ihrer Arbeit an einer Neufassung von FJ „Dirty Dancing“ das Genre. USA 2016. R: Henry Joost, Ariel Schuman. D: Emma Roberts, Dave Franco u.a. P ab 8.9., Cinema Arthouse, Filmpassage

LenaLove

War Dogs

FLUCHTVERSUCHE Cybermobbing und Computerhorror sind beileibe keine neuen Themen im Kino, liefern aber oft nur den Rahmen für Standard-Thriller. Mit der deutschen Produktion „LenaLove“ gelang demgegenüber die Kombination einer authentischen Darstellung jugendlichen Lebensgefühls mit der patenten Beherrschung filmischer Spannungstechniken. Lena, gespielt von Emilia Schüle, die bereits als 16-Jährige in „Freche Mädchen“ zum Kinostar wurde, findet Gefallen an dem einzelgängerischen Graffitikünstler Tim (Jannik Schümann), doch ihre vermeintlich beste Freundin Nicole (Kyra Sophia Kahre) kommt ihr in die Quere. In der Familie findet Lena nicht den nötigen Halt. Sie sucht Zuflucht im Internet bei Noah, einem vermeintlich einfühlsamen Chat-Partner. Doch Noah verfolgt eigene Absichten … Florian Gaag beweist erneut sein Talent für jugendgerechtes Kino. H. K. D 2016. R: Florian Gaag. D: Emilia Schüle, Jannik Schümann, Sina Tkotsch, Sandra Borgmann u. a. P ab 22.9., Cinema Arthouse

WAFFENSCHIEBER Als die beiden Schluffis David und Efraim (Miles Teller, Jonah Hill) herausfinden, dass auch kleine Firmen lukrative Waffendeals für das Pentagon abwickeln dürfen, lassen sie sich nicht lumpen. Schon bald schwimmen sie in Geld. Durch Betrug, Unerfahrenheit und weitere absurde Umstände gelangen die beiden an einen 300 Millionen Dollar schweren Auftrag, der sie nicht nur in Kriegsgebiete führt, sondern auch mit einem abgebrühten Waffenhändler („American Sniper“ Bradley Cooper) in Berührung bringt, der auf der Terrorliste der USA steht. Es klingt unglaublich, aber Regisseur Todd Phillips („Hangover“-Triologie) drehte seine haarsträubende Waffenschieber- und Kriegsgroteske „War Dogs“ tatsächlich nach der wahren Geschichte „Arms and the Dudes“, die der Journalist und Bestseller-Autor Guy Lawson ursprünglich für das Magazin „Rolling Stone“ recherchiert hat. FJ USA 2016. R: Todd Phillips. D: Jonah Hill, Miles Teller, Bradley Cooper u.a. P ab 29.9., Cinema Arthouse, CineStar

L. BERLIN

22.–25.9.

Vernissagen, Installationen, Musik, Literatur, Vorträge, Philosophie, Ausstellungen, Mitmachprogramm für Kinder, und zum ersten Mal

DIE LANGE NACHT DER ATELIERS

www.100tagezeit.de

1. bis 3. Oktober 2016, 11:00 bis 18:00 Uhr

Forum Kalkriese Handel und Seefahrt in der Antike Venner Str. 69 | 49565 Bramsche-Kalkriese | www.kalkriese-varusschlacht.de

STADTBLATT 9.2016 39


media Buch des Monats Fotzenfenderschweine Almut Klotz SCHONUNGSLOS Der Beginn einer Liebesbeziehung unter IndieMusikern, aus der Perspektive der Frau erzählt. Das Lieben in der Boheme zwischen Hamburg und Berlin, mit viel Alkohol und der szenetypischen Kombination widersprüchlicher Moralcodes. Es ist ein ungeschützter, fragmentarischer Text. Er enthält Details, die die noch lebenden Protagonisten (Almut Klotz ist 2013 gestorben) sicher nicht an jeder Stelle gern über sich lesen. Die Offenheit, in der die Ecken und Kanten eines Mannes beschrieben werden, in den sich die Erzählerin unbeirrt verliebt, könnte schlichtere Gemüter (oder AmazonRezensenten) verletzen. Das wäre allerdings ein Missverständnis. Schon die von der Autorin mit gegründeten Lassie Singers kombinierten Leichtigkeit der Formulierung mit beinahe schmerzhafter Ehrlichkeit: „Nur weil wir keine Ausbildung haben / machen wir den ganzen Scheiß ...“ Ich denke, dass beide, der wilde Mann wie die Boheme-Frau, interessante Zeitgenossen sind bzw. waren und der Text GEORGE WEBBER große Kunst ist. Verbrecher Verlag, 19 EUR

Seitensprung Wilhelm Genazino „Außer uns spricht niemand über uns“. Eine beständige, solide eher leise Stimme zeitgenössischer Literatur. Unaufgeregt (wie entschleunigend) nehmen wir teil am (un-)dramatisch Lebenslauf eines Anti-Helden. Hanser,18 EUR Jens Balzer „Pop – Ein Panorama der Gegenwart“. Gerade als Nichtauskenner bin ich wohl ein Gradmesser für die Qualität dieses Parforceritts. Der Autor spannt den Bogen von Schlagerakrobatin Helene Fischer bis zum Krachmacher-Duo Sunn O))), um die Popmusikwelt zu dechiffrieren. Satter Text. Rowohlt Berlin, 20 EUR Tim Parks „Worüber wir sprechen, wenn wir über Bücher sprechen“. Es gibt unzählig viele Fragen über den Literaturbetrieb: Sollen wir Bücher zu Ende Lesen? Was ist literarischer Stil? Warum Leute blöde Fragen stellen. Der Autor, Übersetzter und Kritiker gibt intelligenAB te Antworten. Kunstmann, 20 EUR

40 STADTBLATT 9.2016

Die sonderbare letzte Reise des Donald Crowhurst Ron Hall Nicholas Tomalin GEISTERSCHIFF Donald Crowhurst kehrte nicht zurück. Um 12 Uhr am 1. Juli 1969 stieg der Brite mitten im Nordatlantik von seinem 12-Meter-Trimaran Teignmouth Electron, mit dem er acht Monate zuvor zum Golden Globe Race um die erste Nonstop-Einhand-Weltumsegelung aufgebrochen war, in die See – Selbstmord. Sein Boot wurde neun Tage später treibend gefunden, unversehrt, voll proviantiert – ein Geisterschiff. Die Dokumentation zeichnet den Charakter des Exzentrikers nach, Vorgeschichte und Ablauf des Rennens – und Crowhurts Betrug. Denn der Amateursegler hatte den Atlantik nie verlassen, ein gefälschtes Logbuch geschrieben, in Funksprüchen seine wahre Position verschwiegen – sein seemännisches Können und sein unzureichend getestetes Boot waren dem Rennen nicht gewachsen. „Es ist das Ende“ ist einer der letzten, selbstquälerischen Sätze, die er schreibt. Eine Geschichte um Ehrgeiz und Getriebenheit, Hoffnung und Wahn. Eine Geschichte über die Unermesslichkeit der See. HARFF-PETER SCHÖNHERR Malik, 20 EUR

Morgen mehr Tilman Rammstedt EXPERIMENT Ein Ich, das erst noch geboren werden und vorher seine zukünftigen Eltern zusammenbringen muss. Während der zukünftige Vater irgendwo in Deutschland weilt, ist die zukünftige Mutter in Spanien im Urlaub. Ein Autor, der für Schreibblockaden bekannt ist und öffentlich seinen Roman schreiben will. Jeden Tag ein Kapitel. Das Schreibexperiment ist gelungen, der Roman fertig geworden. Ob das Ich seine zukünftigen Eltern erfolgreich zusammengebracht hat und geboren werden konnte, wird hier nicht verraten. Der Roman ist ein wilder, absurder Road Trip in die Stadt der Liebe. Das Wissen um den Entstehungsprozeß des Buches macht die Lektüre doppelt interessant. Man fragt sich, wie der Autor sich aus einer vermeintlichen narrativen Sackgasse wohl wieder raus manövrieren wird, schmunzelt bei den „Pausenkapiteln“, wo der Autor offensichtlich mal einen Tag Kreativpause eingelegt hat. Ein großer Spaß, den wir bald vom Ensemble, das „Bang Boom Bang“ verantwortet hat, verfilmt sehen wollen. RALF GOTTHARDT Hanser, 20 EUR P 5.12.2016, Lesung im Blue Note/ Cinema Arthouse

Der letzte Song Reiner Ussat RADIOSZENE Adele ist ein Schreihals, Heinz Rudolf Kunze ein unbelehrbarer Besserwisser und die Stones haben immer schon genervt. So könnten sich emotional gesteuerte Statements über Musik anhören. Die eine Hälfte sieht das genauso und fühlt sich bestätigt. Die andere Hälfte aber wird – und das ist der Unterschied zu anderen Themen – richtig sauer. Sie schäumt und hat regelrecht Mordgelüste – es geht einfach nicht in den Kopf, dass jemand andere Emotionen bei der gleichen Musik hat. Das ist das Grundthema in „Der letzte Song“. Eine gute Idee, aber leider verschenkt Ussat das Thema. Seine Hauptfigur – ein Musikredakteur in einer Kommerzwelle – ist ein miesepetriger Alltagszyniker. Über 200 Seiten findet er immer wieder einen Weg, sein gelangweiltes Weltbild zu bestätigen. Zwar gibt es ein paar spannende Informationen, man würde aber gerne noch mehr erfahren. Der Roman bleibt an der Oberfläche, ist langatmig und strotzt nur so vor vorhersehbaren Gags. Schade. ANDREAS MENKE Der Chefredakteur von osradio 104,8 ist seit 20 Jahren hauptamtlich im Bürgerfunk tätig; er studierte Musik und schrieb seine Magisterarbeit über Musik im Radio. Schwarzkopf & Schwarzkopf, 9,99 EUR

Wer gern in Freuden lebt Phoebe Atwood Taylor HOBBYDETEKTIV Im letzten Jahr erschien die erste Neuauflage um den wunderbar kauzigen Ermittler Asey Mayo, der auf dem Cape Cod zuhause ist und dort knifflige Fälle löst. Jetzt gibt es endlich Nachschub. Es ist Spätsommer und die gutsituierte, aber lungenkranke Vic Ballard wird von ihrem Sohn zur Erholung von Boston auf’s Cape geschickt. Kaum hat sie sich zusammen mit ihrer Begleitung im schönen Strandhaus eingerichtet, da klopft spätabends eine reisende Schauspieltruppe an die Tür. Deren Wagen ist kaputt, sie suchen Unterschlupf. Vic Ballard freut sich über die Abwechslung und lässt die Gäste im Haus übernachten. Als sie am nächsten Morgen einen Spaziergang starten will, liegt der Star der Truppe, ein attraktiver junger Mann, tot im Strandhafer. Kurz darauf taucht schon Asey Mayo auf, der von Vic Ballard gebeten wird, die Sache in die Hand zu nehmen und die Mörderin bzw. den Mörder zu finden … Ein Genuss, sich an der Lösung des Falls zu versuchen. Der zweite Genuss ist die Kulisse: Taylor merkt man die Liebe zum Cape Cod auf jeder Seite an. MARIO SCHWEGMANN Dumont, 9,99 EUR

Mein deutscher Bruder Chico Buarque TERMITEN Der Roman geht eigentlich über zwei Brüder des Erzählers. Zu Beginn steht die Auseinandersetzung mit dem brasilianischen Bruder im Vordergrund, einem Frauenheld und Lieblingssohn in einer von 30.000 Büchern, meist Widmungsexemplaren und antiquarischen Kostbarkeiten, vollgestopften Altbauwohnung in Sao Paulo in den 1960er Jahren. Der Vater ist ein ehrfurchtgebietender Intellektueller. Zwischen termitenzerfressenen Seiten findet der jugendliche Erzähler einen Brief, aus dem die Existenz eines Halbbruders hervorgeht, eben jenes Titelhelds. Der Gang der Ereignisse ist keineswegs stringent erzählt, sondern verspielt lateinamerikanisch. Oft eilen Phantasien oder Träume der Handlung voraus. Der Vater stirbt, der brasilianische Bruder wird ein Opfer der Militärdiktatur. Der deutsche Bruder entpuppt sich nach oberflächlicher Recherche in Berlin als ein verstorbener DDR-Schlagerstar. Der Roman hat seine Stärken, allerdings mehr zu Beginn, wie eine durchwachsene Platte, die mit dem Hit beginnt. Die Frage ist: Wieviel ist Roman, wieviel Autobiografie? GEORGE WEBBER S. Fischer, 19,99 EUR

Der Krieg der Enzyklopädisten Gavin Ford Kovite & Christopher Gerald Robinson TEAMWORK Ein Roman von großer Dichte, von intensiver Lust am Erzählen. Die beiden Autoren haben „Der Krieg“ als Gemeinschaftsarbeit verfasst – ein wunderbar geglücktes Projekt. Im Mittelpunkt stehen die beiden Freunde Halifax ,Hal‘ Corderoy und Mickey Montauk. Zwei Um-die-20-Jährige, die sich zunächst in Seattle und dann an der Uni in Boston zwischen Partys, Filmen, Musik und der Welt der Wissenschaft bewegen. Doch ihr Gravitationszentrum ist Mani, eine aufregende selbstbewusste Frau, in die beide verliebt sind und gemeinsam ziehen sie durch die Tage und Nächte ihres Studentendaseins. Über ihre Erlebnisse schreiben Hal und Mickey einen fiktiven Wikipedia-Eintrag namens „Die Enzyklopädisten“, der es zu Kultstatus schafft. Doch dann wird Mickey, Soldat in Reserve, eingezogen und muss ein Platoon im IrakKrieg befehligen. Stattdessen sucht Hal höhere akademische Weihen. Und einen von beiden heiratet Mani … Ein irrer Plot. Der aufregendste US-amerikanische Generationen-Roman seit „Die Korrekturen“. MARIO SCHWEGMANN Berlin Verlag, 24 EUR


hörbar

STADTBLATT osnabrück

PRÄSENTIERT Markus Heitz: Die Zwerge. Die Zwerge sind die meistverkaufte Fantasy-Reihe aus deutschen Landen unserer Zeit. Das Epos um das Geborgene Land, das einer Bedrohung durch Orks, Oger und andere finstere Gesellen unterliegt, liegt nun erstmals als gelesene Gesamtausgabe vor. Für sehr, sehr lange Abende. Und für alle, die den Ringträger vermissen. Osterwold Audio, 10 mp3CDs, ca. 50 EUR

Reiner Kröhnert: Hier ist alles Banane. Hier sind sie, ungeschminkt und unzensiert, die geheimen Tagebücher von Erich Honecker, geschrieben nach seinem inszenierten Tod 1994. Ja, der Genosse Staatssekretär hat nämlich einfach die Schnauze davon voll gehabt, sich mit der nun bundesdeutschen Justiz herumzuärgern. Gut, alles gelogen, aber gut. HörbuchHamburg, 6 CDs, ca. 11 EUR

H.P. Lovecraft: Inssmouth + Cthulhu. Ein Ort voll degenerierter, fischartiger Einwohner und eine mysteriöse Macht, die gottgleich in einer labyrintischen Stadt auf dem Meeresgrund lebt: Zwei Geschichten, aufwendig 1995 und 1997 vom SWR vertont. Mit viel Liebe zum Detail und Respekt vor dem irritierenden, verstörenden Werk Lovecrafts. Pidax, 1mpCD, ca. ca. 13 EUR

SSIO

Indie-Pop

Rapper

10.9. Kleine Freiheit

6.10. Rosenhof

PHILIP SIMON

CLAUS VON WAGNER

Ende der Schonzeit

16.9. Lagerhalle

Kein normaler Kabarettabend

7.10. OsnabrückHalle

CHRISTIAN LUKAS

sehbar Criminal Activities. Vier alte Schulfreunde leihen sich Geld bei der Mafia für ein 1-A-Insidergeschäft an der Börse. Nur das platzt und sie haben ein Problem, das gelöst werden kann: Sie sollen für den Mafia-Boss einen Drogenhändler entführen. Er würde ihre Schuld damit als beglichen betrachten. Tiberius, ca. 15 EUR Ascension. Kennedy hat sie auf den Weg gebracht: Die Ascension. Ein Raumschiff, auf dem Menschen auf dem Weg ins All eine Kolonie gründen sollen. Wissenschaftler, Visonäre. 100 Jahre wird die Reise dauern. Nun sind 50 Jahre vergangen und es geschieht etwas noch nie da gewesenes an Bord: Ein Mord. Die Serie hatte nur ein kurzes Leben. Sechs Episoden. Studiokanal, ca. 20 EUR Velvet, Volume 2. Das Galerías Velvet, das luxuriöseste Modehaus von Madrid Ende der 1950er Jahre, ist auch in einer zweiten Staffel der Spielort für das ganz große Drama der

MIND TRAP

Liebe. Nachdem Alberto, der Sohn des Hauses, bereits in der ersten Staffel dem Vater die Stirn bot, geht es weiter mit Irrungen, Wirrungen. Einfach schön! Polyband, ca. 22 EUR Narcos – Staffel 1. Das Goldene Zeitalter des Fernsehens macht solch eine Serie möglich. An Originalschauplätzen in Kolumbien erzählt die erste Staffel von den Drogengeschäften des Drogenbarons Pablo Escobar – und der Jagd auf ihn. Brutal, originalgetreu ausgestattet, wird keine schlichte Gut-BöseGeschichte erzählt. Der Teufel verschenkt Geld an Arme. Und die Guten unterstützen Killerkommandos. Polyband, ca. 27 EUR Batman v Superman – Ultimate Version. Im Kino gescholten, liegt hier eine über 30 Minuten längere Version vor, die die Figuren weitaus komplexer erscheinen lässt. Vor allem Batman. Der erklärt Superman den Krieg, da er ihn für eine Gefahr für die Menschheit hält. Der dunkle Rächer wirkt in dieser Fassung weitaus getriebener. Der Film öffnet das Tor für seine Fortsetzungen Suicide Squad und Justice League. Warner Home Video, ca. 16 EUR CHRISTIAN LUKAS

BOLLOCK BROTHERS Legendäre UK-Rockband

MISTER ME Songs mit Gefühl

8.10. Kleine Freiheit

17.9. Kleine Freiheit

ROCKO SCHAMONI & TEX M. STRZODA

NEONSCHWARZ

Songs & Stories

13.10. Kleine Freiheit

Elektro-Party

21.9. Lagerhalle

ROGERS / DAS PACK

MARIA MENA

Punkrock-Doppelpack

Norwegens Pop-Superstar

22.9. Kleine Freiheit

23.10. Rosenhof

BENNE

SEBASTIAN HACKEL

Berliner SongwriterJuwel

28.9. Kleine Freiheit

FIL Kultiviertes Chaos

29.9. Lagerhalle

Für Fans von Clueso

29.10. Westwerk

HEINZ STRUNK Liest aus „Der Goldene Handschuh“

2.11. Lagerhalle

spielbar „Ein Spiel ohne Geschichte und mit viel Sinn“, hat die ZEIT über die wortlos melancholische Wüstenreise „Journey“ gesagt. Dasselbe könnte sie über Abzû sagen (PS 4, PC, Sony, Giant Squid, 20 EUR). Von dessen Creative Director Matt Nava stammt nämlich auch „Journey“, und da Nava Taucher ist, geht es jetzt auf Entdeckung unter Wasser: zwischen Blauwale und Riesenhaie, Riffe und Ruinen. Abzû? Der Name steht für eine sumerische Meeres-Gottheit. Und dieses leise, stimmungsdichte, farbenfrohe Spiel ist nicht nur eine wundervolle, friederfüllte Tauchsimulation. Es ist eine Augenöffnung für die Wunder des Elements, ohne das es kein Leben gäbe.Nicht gerade Sea Shepherd-Action, aber eine Mahnung, dass auch die See nicht endlos erträgt, was wir ihr antun. HPS

MATTEO CAPREOLI

BREATHE ATLANTIS

Hamburgs SongwriterJuwel

Post-Hardcore aus NRW

1.10. Zucker

12.11. Kleine Freiheit

FORTSETZUNG FOLGT

Alle Präsentationen auf www.stadtblatt-osnabrueck.de STADTBLATT 9.2016 41


media cd des Monats Jennifer Rostock

Beach Baby No Mind No Money BRITPOP Und wieder eine bezaubernde UK-Band, über die die Sunday Times geschrieben hat: „Eine der besten neuen britischen Bands.“ Beach Baby haben sich an der Londoner Goldsmith University kennen gelernt und inzwischen eine ausverkaufte HeadlinerTour im Königreich hinter sich. Irgendwie klingen sie wie die fröhliche Ausgabe von Joy Division. Auch die Thompson Twins, Talk Talk und Franz Ferdinand fallen einem ein, wenn man ihren weiträumigen Pop hört. Island/Caroline MARS

Blood Orange Freetown Sound R&B Mitte der 00er-Jahre spielte Dev Hynes in der Londoner Dance PunkBand Test Icicles, später nahm er unter dem Namen Lightspeed Champion ein Singer-Songwriter-Album auf. Außerdem ist er als Songschreiber für weibliche Popstars erfolgreich. „Freetown Sound“ ist das dritte Album als Blood Orange. Und auch hier setzt Hynes mit Sängerinnen wie Debbie Harry oder Nelly Furtado auf den femininen Part, der seine Texte über das Schwarz- und Schwulsein in den USA interpretiert. Domino CHROM

KaMa Quartett A Love Supreme / Universal Tone JAZZ Am 15.9. gastiert das KaMa Quartett im Blue Note und wird das neue Werk vorstellen. Ein Tribute-Album: Die Neuinterpretation von John Coltrane’s legendärer Suite „A Love Supreme“. Vor allem für Nils Pollheide (Gitarre, Bass) und Kathrin Maschmeyer (Saxofon) hatte die Musik von Coltrane immer eine starke Bedeutung. Die Neuauflage geht mehr in Richtung Jazzrock. Als Album-Gast dabei ist der Weltklasse-Percussionist Nippy Noya, der auch nach Osnabrück mitkommt. Neuklang MARS 42 STADTBLATT 9.2016

Genau in diesem Ton ROCKPUNK So schön haben sie Punkrock und Pop noch nie miteinander verlinkt. Das neue Album von Jennifer Rostock klingt wie ein Mix aus Ideal und Billy Talent. Mit dem Cover zollen sie den Ramones Tribut. Die Songs auf „Genau in diesem Ton“ sind hymnisch und dürften auch Kraftklub-Fans ins Boot holen. Mitsingen auf Festivals oder im Club tanzen – „Uns gehört die Nacht“, „Hengstin“ oder „Leuchtturm“ sind Stoff für ein ganzes Jahr. Jennifer Rostock sind eine große Band. Four Music MARS

AJJ

Blossoms

The Bible 2 GARAGE FOLK Die Band, die früher Andrew Jackson Jihad hieß, beweist auf „The Bible 2“, dass man in weniger als einer halben Stunde sehr viel sagen kann. Das sechste Album von AJJ ist trotz der Kürze randvoll mit Power Pop und Punk Folk, immer verziert durch das Cellospiel von Mark Glick. Die Songs zeigen, dass es zur Zeit scheinbar eine Renaissance des twisted pop der Marke Jonathan Richman, They Might Be Giants oder Violent Femmes gibt. SideOneDummy Records CHROM

Blossoms POPROCK Manchmal ist es einfach unglaublich, mit welcher Konstanz England herausragende Bands hervorbringt. Das nächste Highlight in dieser Historie sind Blossoms aus Stockport, eine halbe Autostunde südlich von Manchester. Daher nennen Blossoms auch Lokalmatadoren wie The Stone Roses oder Oasis als Vorbilder. Ansonsten prägen auch Depeche Mode und die Doors den coolen Synthi-GitarrenPoprock. Produziert wurde „Blossoms“ zudem von James Skelly (The Coral) – das Paket stimmt. Universal MARS

SCHANDMAUL „Leuchtfeuer“. Eine flotte Melodie, von Geige oder Flöte gespielt, stampfende Rhythmen, romantisch-schaurige Texte – fertig ist der Mittelalter-Rock. Schandmaul haben Erfolg mit diesem Sound, aber auf Dauer eines Albums ist das höchstens was für Fans. Und muss man Songs wirklich „Freunde“, „Zeit“ und „Loreley“ nennen? Universal RIO REISER „Alles und noch viel mehr“. Zum 20. Todestag von Rio Reiser erscheint ein Doppel-Album mit seinen Hits, einer neuen Rio-Reiser-Single („Wann“), exklusiven Coverversionen von Gregor Meyle („König von Deutschland“!) oder Annett Louisan sowie weiterer Reiser-Songs von u. a. Nena oder Fettes Brot. Popgeschichte(n). Sony GLASS ANIMALS „How To Be A Human Being“. Es ist eine Art Konzeptalbum, dass ihr letztes Jahr reflektiert, in dem sie auf Tour waren und die Leute in Glastonbury oder New York geflasht haben. Ihren Indie-BeatPop haben sie verfeinert, getunt und mit Hits wie „Life Itself“ oder dem fast Timberlake'schen „Season 2 Episode 3“ versehen. Wolf Tone/Caroline COUP „Der Holland Job“. Das ist also das glorreiche Duo (Haftbefehl & Xatar), das den Medien eine Verherrlichung des IS vorwirft und dann im Booklet mit Handfeuerwaffen posiert. Aber: Is’ ja nur ironisch gemeint. Auch die Texte: Is’ nur Slang, bloß nicht nachdenken über den Stuss. Was man ihnen lassen muss: die tighten Beats, geschult an Dr. Dre. Four Music THE RAMONA FLOWERS „Part Time Spies“. Nach dem Debüt verlangte es die Band aus Bristol nach einem optimistischeren Sound mit großen Refrains. Das gelingt bei „Skies Turn Gold“, einem stolzierenden DanceSong mit Popunmittelbarkeit. Es gibt auch ruhigere Momente wie beim epischen „Sharks“ oder dem vertonten Liebesbrief „My Weirdo“. Distiller FUNNY VAN DANNEN „Come On – Live im Lido“. Van Dannen, Mitbegründer der Lassie Singers und seit den späten 80ern als Geschichtenerzähler, Liedermacher, Dichter und bildender Künstler unterwegs, mit einer ungewöhnlichen Veröffentlichung. Ein Live-Album, aufgenommen im Herbst 2015 in Berlin. Allerdings mit gleich 20 brandneuen Songs. JKP/Warner

The Veils Total Depravity POP NOIR Seit der Gründung 2004 waren The Veils immer am Rande des Kollaps. Auf das Debüt „The Runaway Found“ folgten zahlreiche Stil- und Besetzungswechsel. Die Konstante ist Sänger Finn Andrews. Der lernte in L.A. El-P von den HipHoppern Run the Jewels kennen, der schließlich an „Total Depravity“ mitarbeitete. Der Pop Noir eines Nick Cave ist noch zu erahnen, doch durch das Eingreifen von El-P gerät das Album noch bedrohlicher. Passend, dass Andrews in der neuen „Twin Speaks“-Serie mitspielt. Nettwerk CHROM

BirdPen O' Mighty Vision KRAUTPOP Dave Pen ist bekannt als Sänger und Gitarrist der Band Archive. Zusammen mit Mike Bird bringt er jetzt das vierte Album von, klar, BirdPen heraus. „O’ Mighty Vision“ entstand in kurzen Sessions im Nachklapp zum letzten Album, weil Pen und Bird so angewidert vom damaligen Wahlkampfgetöse in England waren. Die Idee: ein Album über Lügen, transportiert durch psychedelischen Krautpop. Am Ende steht ein wütendes Album, das aber nie die Hoffnung auf die „mighty vision“ aufgibt. Fintage CHROM

Till Brönner The Good Life JAZZ Er wird immer besser. Deutschlands bekanntester Jazz-Musiker hat in den letzten Jahren zahlreiche Nuancen zwischen Jazz, Lounge und Pop ausprobiert – und scheint nun mit „The Good Life“ die perfekte Balance gefunden zu haben. Man hört dem Album an, wie entspannt die Musiker im kalifornischen Studio (L.A.) aufgenommen haben. Brönner wollte dieses West-Coast-Flair, hat sich Musiker wie Jeff Hamilton und John Clayton dazu geholt und bekannte Jazz-Standards interpretiert. Sony Music MARS


werwowas Der Veranstaltungskalender mit Spitzen-Tipps für Osnabrück und Umgebung

september 2016

Swingende Chansons

Moi Et Les Autres

FOTO: WOLFGANG VOGT

Die Band um Sängerin Juliette Brousset spielt leicht-lockere Chansons, die allen gefallen dürften, die auch Zaz hören. Mal poetisch, mal ironisch, mal melancholisch, mal voller Wut erzählen Moi Et Les Autres Geschichten aus dem realen Leben. Mit den musikalischen Wurzeln im traditionellen französischen Chanson kreuzen sie ihren Sound mit Jazz, Tango, BalkanMusik und Klängen aus dem jazzigen New Orleans. Gerd Heger, der Monsieur Chanson in Deutschland, vergab das Prädikat: „Die beste Swing-ChansonBand Deutschlands“. P 22.9., Lutherhaus

Musik | Events | Partys | Bühne | Kunst | Kino | Literatur | Sport | Familie


FOTO: CHRISTIAN HÜLLER

werwowas Donnerstag

1 KONZERTE OSNABRÜCK Von Wegen Song Slam - Al-

1.

SONGWRITER

VON WEGEN SONGSLAM

MORGENLAND FESTIVAL

deus Mozart, Theater am Domhof, 19.30

Impro Open Stage - Improvisationstheater mit Improvisorium - Auftakt zum ersten

Osnabrücker Improvisationstheaterfestival, BlueNote, 20.30

KINO FILMSTARTS R Mein ziemlich kleiner Freund - Komödie R Mahana - eine Maori-Saga - Drama R Ben Hur - Komödie, Kriegsfilm R Belladonna of Sadness Animation R Fado - Drama R Familie haben - Dokumentation

HEAVY METAL

3. Schnell und laut: Die Osnabrücker Speed-Metal-Legende ist wieder am Werk. In den 1980ern haben S.D.I. drei Alben veröffentlicht, sich dann aber 1990 aufgelöst. Jetzt geht’s wieder in Originalbesetzung (Rainer Rage, Ralf Maunert, Reinhard Kruse) auf die Bühne. Als Vorband mit dabei sind Wastage – Thrashcore-Metal aus Kosi e (Slowakei). > ROSENHOF FOTO: ODD ROSENBERG

S.D.I.

LITERATUR BAD IBURG Autorenlesung mit Rasha Khayat - Literatur live, Gymna-

sium, 19.00

KUNST OSNABRÜCK Nie wieder Krieg und Faschismus! - Antikriegstag 2016 - Ausstellungseröffnung:

Gesichter! Fotografien von Rüdiger Reckstadt, Gewerkschaftshaus, 17.00

Vernissage - Zwischen Taglilien und Nachtkerzen - Eröff-

44 STADTBLATT 9.2016

Der legendäre iranische Kamanche-Virtuose Kayhan Kalhor (Foto) und Toumani Diabaté, herausragender Spieler der westafrikanischen Stegharfe Kora, begegnen sich in Osnabrück zum ersten Mal. Zwei außergewöhnliche Musikerpersönlichkeiten. > LAGERHALLE

Der aus Toronto stam-

P mende Gitarrist und

Komponist wurde vom renommierten Acoustic Guitar Magazine unter die „30 besten Akustik-Gitarristen der Welt“ gewählt. Der 24-Jährige begeistert mit seinem virtuosen Fingerstyle-Spiel. FOTO: DENIS BOUCHARD

CLUBS&PARTY

Der Journalist, frühere

und Bestseller-Autor beschäftigt sich in seinem Vortag mit einer These des Dalai Lama: „Ethik ist wichtiger als Religion“. In diesem Zusammenhang beleuchtet Franz Alt nicht nur das Verhältnis des Dalai Lama zu Papst Franziskus, sondern auch die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Jesus und Buddha. Auch die aktuelle Flüchtlingsdebatte wird ein Thema des Vortrags sein. FOTO: MANUEL BAUER

Die Zauberflöte - Generalprobe - von Wolfgang Ama-

KAYHAN KALHOR & TOUMANI DIABATÉ

Franziskus: Ethik ist wichtiger als Religion., Lutherhaus, 19.30

CLUBS&PARTY

Die Verwandlung - Mobile Produktion. Ab 13 Jahren, emma-theater, 19.30

4.

Franz Alt - Jesus und Buddha - Der Dalai Lama und Papst

P TV-Moderator („Report“)

OSNABRÜCK

Man kennt den Berliner auch als Frontmann der Punkband Kings of the Delmar. Seit einigen Jahren ist Wayne Lost Soul aber auch solo als Songwriter unterwegs und mixt Punk, Folk-Rock-Melodien und Country. > SUBSTANZ

- „Der Luftkrieg über Osnabrück - er begann 1936, und zwar in Spanien“, Kulturgeschichtliches Museum, 19.30

Jazz Club, 21.00

BÜHNE

LOST SOUL

Topografien des Terrors Nationalsozialismus vor Ort

MÜNSTER Bill Dwyer Band - Blues, Hot

Alando Palais, 22.00

3.

Thema „Der Umgang mit modernen Medien“, Café Läer, 16.30

europäischer Herkunft, Münsterplatz, 19.30

Uni Royal Summerspecial,

MORGENLAND FESTIVAL

Offene Frauengruppe 45+ -

Sommerkulturprogramm: Crystal Pasture - alte Musik

Zum Auftakt präsentiert Theremin-Virtuosin Carolina Eyck (Foto) mit Aktham Abou Fakher eine faszinierende Kombination aus elektronischem Klang und traditioneller arabischer Musik. Das Morgenland Chamber Orchestra tritt gemeinsam mit Mitgliedern des Syrian Expat Philharmonic Orchestra auf. > ST. MARIEN

OSNABRÜCK

PUNK

OSNABRÜCK

BRAMSCHE

ERÖFFNUNGSKONZERT

FOTO: ANDREAS PETERS

Fabian von Wegen veranstaltet heute wieder seinen alternativen Singer/Songwriter-Slam, bei dem es nicht um Konkurrenz geht, sondern um einen schönen Abend mit handgemachter Musik. Mit dabei sind: Jule Rieck (HH), Christian Frerichs (HB) und Mario Diot (H). > POLLYESTHER’S

2.

ternativer Singer-SongwriterSlam, PollyEsthers, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

AUSSERDEM

nung der Ausstellung „Wer hat an der Uhr gedreht“, Museum am Schölerberg, 18.30

KIDS OSNABRÜCK Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute - Von Jens

Raschke, emma-theater, 11.30

GEORGSMARIENHÜTTE Bezahlbares Wohnen mit MdB Markus Kurth (Grüne), Dr. Horst Baier, Mieterverein und Stephanswerk, Haus

Ohrbeck, 19.30

Freitag

2 KONZERTE OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro mit DJ Jonny, Sonnendeck, 21.00 Vodka Vriday, Alando Palais, 22.00 Rocknacht - Best of! - Rock, Metal ... , Hyde Park, 22.00 Vogeltechno mit Mark Deutsche (Get physical) und Murat Acar (Authentisch), Dr.

Vogel, 23.59

BÜHNE OSNABRÜCK Theatersport Blitzturnier Vier Teams kämpfen um den Haseglück-Impro-Pokal; „Impro Festival Haseglück 2016“, Lagerhalle, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP Trilogie der schönen Ferienzeit - Von Carlo Goldoni,

Probebühne, 20.00 BRAMSCHE

LaLeLu - A-Cappella-Comedy - „Muss das sein?! - Das

Trendprogramm“, Filmtheater Universum, 20.00 MELLE

Meller Sommer: Jedermann - Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes - Theaterban-

de Phoenix, Schloss Königsbrück, 20.00

LITERATUR OSNABRÜCK Zeit für ein Gedicht, Altstädter Bücherstuben, 17.00

Abschlusskonzert der Gitarrenwoche, Aula der Fachhoch-

KIDS

schule, 18.00

OSNABRÜCK

Eröffnungskonzert mit Morgenland Chamber Orchestra & Syrian Expat Philharmonic Orchestra; „Morgenland

Der Zeit auf der Spur - Bibliotheksrallye - Schönes aus

Kork, Stadtbibliothek, 15.3017.00

Festival“, St. Marien, 18.30

P SIEHE TAGESTIPP BAD IBURG Jazz in der Schlossmühle Happy Jazz Society, Schloss-

mühle, 18.00 LINGEN

6 SORTEN

STEAKS!

MAREDO · DRY AGED BLACK ANGUS US & AUS BISON · WAGYU

Olli Schulz & Band, Alter

Schlachthof, 20.00 MÜNSTER

Van de Forst - Country, Hot

Jazz Club, 21.00

WALLENHORST Calum Graham - Gitarrenkon-

zert mit kanadischem Musiker, Ruller Haus, 20.00

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


AUSSERDEM OSNABRÜCK Pedelec-Tour mit Rosemarie und Paul - Radtour, 40 km,

ADFC Infoladen am StadtgalerieCafé, 13.00

Einblicke in die StadtwerkeWelt - Besucherführung gibt Blick hinter die Kulissen,

Klärwerk Eversburg, 15.30 Heute nur Osnabrück - Radtour, 35 km, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafé, 17.30 6. Yoga Sommer Osnabrück

- Yogaunterricht auf Spendenbasis, Große Wiese im Bürgerpark, 17.30-19.00 Magic Blue Nights - Straßenfest Lotter Straße - Mitter-

nachts-Shopping bis 24 Uhr, Lotter Straße, ab 19.00

Die Osnabrücker Stadtspieler - Stadtführung und szeni-

sche Darbietung unter dem Motto „Westfälischer Friede“, Treffpunkt an der Rathaustreppe, 19.00 Abend der Harmonie - Unterwassermusik, Water-Balancing, Wellnessabend, Schinkelbad, 20.00-23.00

BRAMSCHE vox humana - Chorkonzert, Skandinavische Chormusik, Kammerchor, St. Martin-Kirche, 17.00

alles angeboten, was Flohmarktbegeisterten das Herz höher schlagen lässt. FOTO:

MÜNSTER Zed Mitchell - Blues, Soul,

BRAMSCHE-KALKRIESE 8. Osnabrücker Vätertag, Museum Varusschlacht, 09.0013.00

CLUBS&PARTY

GRONAU

OSNABRÜCK Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro mit DJ Mittwoch, Sonnendeck, 21.00 Ü40-Party - Mit „Les Humphries Singers“, Alando Palais, 22.00 40 Jahre Hyde Park - Jubiläum - Auf die nächsten 40!, Hyde Park, 22.00

Holi-Festival of Joy & Colour, Festplatz Bürgerhalle,

Rock, Hot Jazz Club, 21.00

Frei mit Adana Twins (Exploited, Hamburg), Dr. Vogel,

23.00

HERMANN PENTERMANN

8. Hagener Wies’n - Mit der „Katastrophenband“ aus Glandorf und den „Wilderern“ aus Bayern, Schul- und Sportzentrum, 19.00

HILTER

Tuchmachermuseum, 11.30

MELLE

Alttraktoren-Treffen - 3. Alt-

Feierabendtouren in Bramsche - Radtour, 30 km, Tuch-

Meller Sommer: Jedermann - Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes - Theaterban-

GEORGSMARIENHÜTTE Langer Saunaabend, Panoramabad, 19.00-24.00 IBBENBÜREN Ibbenbürener Großkirmes Große Straßenkirmes mit traditionellem Fassanstich im Festzelt (11 Uhr). Ab 14 Uhr Kirmes, Innenstadt, 11.00-02.00

OSTERCAPPELN Alttraktoren-Treffen, Hof

Voltermann, 10.00-20.00

Samstag

3 KONZERTE

de Phoenix, Schloss Königsbrück, 20.00 Pension Schöller - Letzte Aufführung, Waldbühne, 20.00

Kinder Museumsclub: Dürer und die Kunst des Druckens

- Anmeldung erforderlich, Tel. 0541/323 2560, Kulturgeschichtliches Museum, 10.3013.30 Der gefiederte Schrecken Christoph Dittert liest aus „Die drei ???“ - ca. 4.-6. Klas-

se; „Kosmos-Autorenlesungen“, Schäffer, 11.00

Astronaut in Gefahr - Christoph Dittert liest aus „Die drei ???“ - ca. 1.-3. Klasse;

„Kosmos-Autorenlesungen“, Schäffer, 13.00 Die Stadtmaus und die Landmaus - ab 4 Jahren,

Figurentheater, 16.00

OSNABRÜCK

AUSSERDEM

Wolkenkukuksheim - Rock, Funk, Ska, Blues und Reggae, Bürgergarten an der Teutoburger Schule, 16.00 Sing to God - Gospelmesse, St. Elisabeth, 18.00

OSNABRÜCK

The Bearing Sea, Tragedy of Mine - Rock; „Grolsch ‘n Roll“,

Bastard Club, 20.00

Warum Beethoven? Die Musik eines Revolutionärs - Saleem Ashkar - Klavierkonzert

Magic Blue Nights - Straßenfest Lotter Straße - mit 5

Live-Bands, Lotter Straße, ab 15.00 Nachtflohmarkt - bis Sonntag, 12.00 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, eine Platzvergabe findet nicht statt., Innenstadt, ab 21.00

Einlass: 20.00 Uhr · Eintritt: 5 €

VORSCHAU OKTOBER Hardcore-Konzert

Samstag

08.10.

Festplatz Buer, 13.00-17.00

traktoren-Treffen der MSF Haaren, Hof Voltermann, 10.0020.00 WESTERKAPPELN Oldtimertreffen - Fahr und Güldner, Traktorenmuseum,

10.00-18.00

Samstag

22.10.

WITHERED SKIES TURN RED NOTIONS · DICES FALLEN THE POET'S MISTRESS Stoner-Konzert

COFFIN’ RIDERS EL CAMINO · LIZARDMEN

OSTBUNKER FREIZEIT- UND KOMMUNIKATIONSTREFF FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND JUNGE ERWACHSENE

Sonntag

4 KONZERTE OSNABRÜCK Zwei Großmeister an den Flügeln - Konzert-Matinee -

Olaf Polziehn und Thilo Wagner, Firma Pietsch, 11.00 The Art of Duo - Kayhan Kalhor & Toumani Diabaté -

Kayhan Kalhor (Kamanche), Toumani Diabaté (Kora); „Morgenland Festival“, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BAD IBURG Iburger Sommerkulturgenuss: Otto’s Dixieband

- Dixie, Blues und Swing zur Mountainbike TeutoTour, Ort: Gelände am Kurpark Iburg, Kurpark, ab 12.00

WESTERKAPPELN Akkordeon-Duo und Violine,

Mundane, Muckman, Baerus

- Grunge/Doom, Ostbunker, 20.00

Kulturhof Westerbeck, 19.00

BÜHNE

SDI - Megamosh im Rosenhof, Rosenhof, 20.00 Lost Soul - Acoustic Punk, SubstAnZ, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

FORKUPINES SHORELINE

Buer ist bunt - Familienfest,

OSTERCAPPELN

Postpunk/Hardcore-Konzert

FÜRSTENAU Duo Kirchhof, Schloss, 20.00

mit Saleem Ashkar; „Morgenland Festival“, Lagerhalle, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP

MELLE

KIDS OSNABRÜCK

Samstag

24.09. HALFWAY DECENT

Wolfquelle, ab 18.00

Ibbenbürener Großkirmes Große Straßenkirmes mit Fahrgeschäften, Innenstadt, 14.0002.00

machermuseum, 17.30

Einlass: 20.00 Uhr · Eintritt: 5 €

Seefest am Renkenörener See - Feuerwerk um 23.00, Zur

OSNABRÜCK Der Vorname - Komödie von Matthieu Delaporte/Alexandre de la Patelliere, emma-theater, 19.30 Die Zauberflöte - Von Wolfgang Amadeus Mozart, Theater am Domhof, 19.30

Grunge-/Doom-Konzert

MUCKMAN BAERUS

HAGEN

IBBENBÜREN

Zum Stadtradeln nach Wallenhorst - Radtour, 50 km,

Samstag

03.09. MUNDANE

16.00

BÜHNE

BRAMSCHE

Oststraße 65 Tel.: 05 41/2 47 80 www.ostbunker.de

In der Nacht (ab 21 Uhr) findet der beliebte Nachtflohmarkt statt. An über 500 Ständen wird fast

P

OSNABRÜCK Der Revisor - Schauspiel von Nikolai Gogol, Deutsch von Arina Nestieva, Theater am Domhof, 15.00 STADTBLATT 9.2016 45


FOTO: DANIEL SIESEKE

FOTO: MANFRED POLLERT

werwowas KUNST OSNABRÜCK Ausstellungseröffnung: „Überblicke“ von Norbert Quindt - mit Liveband „The

BluesDefenders“ (Blues), Klinikum, 11.00 BAD ESSEN

Finissage: „Natur-MenschLandschaft“ - Ausstellung-

sende „Kranich-Impressionen“ mit Vortrag von Prof. Dr. Hansjörg Küster, Schafstall, 17.00

KIDS OSNABRÜCK

7.

LESUNG

MEIKE HABERSTOCK

FOLKROCK

SVENSON

Mit diesem Konzert endet die diesjährige „Live im Grünen“-Reihe. Svenson sorgen noch einmal für dampfgegarten Akkordeon-Folkrock, Glamour-Pop und Rock ’n’ Roll pur. Als Gäste dabei: Niemeyer und Konsorten. > BÜDCHEN AM WESTERBERG

FOTO: MICHAEL GRÜNDEL

Ihre Kinderbücher sind ein echtes Highlight, ob „Anton hat Zeit“ oder „Holly Hosenkopf“. Die Geschichten der WahlHannoveranerin erzählen liebevoll-lebensnah aus dem Kinderalltag, nehmen Gefühle kleiner und großer Menschen ernst. > RULLER HAUS

7.

Die Stadtmaus und die Landmaus - ab 4 Jahren,

Figurentheater, 11.00

Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute - Von Jens

Raschke, emma-theater, 11.30 Das kleine 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00+16.00

Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute - von Jens

Raschke, emma-theater, 19.30

BRAMSCHE-KALKRIESE Familiensonntag Schmuckwerkstatt der Phönizier, Museum Varusschlacht,

14.00

WALLENHORST 14. Kinder- und Famiienfest „Wallenhorst in Kinderhand“ - Mit vielen Attraktio-

nen, Darbietungen und Mitmach-Aktionen für die kleinen Besucher, Tombola und vieles mehr., Grüne Wiese im Zentrum, ab 12.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Oldtimertreffpunkt - Benzin-

gespräche und Erfahrungsaustausch, Museum Industriekultur, 10.00-13.00

9.

ROCK’N’ROLL

EL PENDEJO

FOTO: NICHOLAS DELPIERRE

Vor langer Zeit begab es sich, dass eine Gruppe Wissenschaftler ein gewagtes Experiment unterrnahm. Sie nahmen die Gene von Elvis Presley, James Brown, Dean Martin und des Inka-Herrschers Manqu Qhapaq und kreuzten sie. So sollte der größte Rock-Star aller Zeiten geschaffen werden ... Doch das Experiment ging schief und die Kreatur wurde gefangen gehalten. Bis jetzt! Bolivianische Freiheitskämpfer konnten ihn befreien, um seine Bestimmung zu erfüllen: Viva El Pendejo! Rock ’n’ Roll primitivo. > KLEINE FREIHEIT

Mit der Feldbahn durch den Kultur- und Landschaftspark Piesberg, Museum

Industriekultur, 10.00-18.00

Wir dreh’n am Rad - Piesberger Bergfest - mit „Industrial

Teatrera“ (Barcelona) mit der preisgekrönten Produktion „De Paso - The Cycle of Life“. Ökumenischer Gottesdienst um 10.15 im Haseschacht, Piesberger Gesellschaftshaus, 10.0018.00 P SIEHE EVENTS

St. Marien, 11.30-13.00 Zeitreise, Planetarium, 17.00

AUSSERDEM

BAD IBURG

Ibbenbürener Großkirmes Große Straßenkirmes mit Fahrgeschäften, um 21.00 Uhr Feuerwerk, Innenstadt, 11.00-23.00

18. Bad Iburger Teuto-Tour Mountain-Biking für alle

- die Startgebühr beinhaltet Versorgung mit Getränken und leichten Snacks an den Kontrollpunkten. Anmeldung vorab in der Tourist-Information oder im Internet unter www.teutotour.de, Zwei alternative Strecken von 20 km und 40 km mit jeder Menge Höhenmetern!, Start/Ziel: Kurpark, ab 10.00 Verkaufsoffener Sonntag Motto „Weiß-Blau“ sowie 25 Jahre Handwerkerbrunnen, Innenstadt, ab 13.30 HILTER Seefest am Renkenörener See, Zur Wolfquelle, ab 14.00

IBBENBÜREN Ibbenbürener Großkirmes Große Straßenkirmes mit Fahrgeschäften, Innenstadt, 11.0024.00

OSTERCAPPELN Alttraktoren-Treffen - 3. Alt-

traktoren-Treffen, Hof Voltermann, 10.00-20.00 QUAKENBRÜCK Artländer Pferderenntag,

„Herzenssache: Organspende“, Gespräch mit einer Betroffenen und einem Mediziner, Lutherkirche, 11.00

Rote Äpfel. grüne Bohnen Erntezeit im Museumsgarten, Museum am Schölerberg,

11.00

Trödelmarkt, Parkplatz „Ad-

9.

MORGENLAND FESTIVAL

MICHEL GODARD & ALIM QASIMOV

Der aserbaidschanische Sänger Alim Qasimov wird seit langem zu den größten Sängern unserer Zeit gezählt. In der Reihe „The Art of Duo“ des Morgenland Festivals trifft er nun auf den französischen Tubisten und Serpent-Spieler Michel Godard (Foto). > LAGERHALLE

46 STADTBLATT 9.2016

9.

METALCORE

DESASTERKIDS

Direkt nach ihrer Japan-Tour kommen die Berliner bei ihrer ersten eigenen Headliner-Runde auch nach Osnabrück. In der Metalcore-Szene kein unbeschriebenes Blatt mehr, zeigen sie uns nun, wo der Hammer hängt. > BASTARD CLUB

BRAMSCHE Jam Session mit „Jazzfreunde Bramsche“, Billard Palast,

20.00

MÜNSTER Phil Wood meets Morina Miconnet - Singer-Songwriter,

Hot Jazz Club, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Cafe Resistance, SubstAnZ,

19.00

OSNABRÜCK

Lengericher Schaftag - Mit

Gottesdienst, Schafzug, Vorträgen und Kinderprogramm, Lengerich-Wechte, 10.00-17.00 WALLENHORST Sponsorenlauf des Marketingvereins „Wir für Wallenhorst“ und von „Sportler 4 a childrens world“ - Lauf über 4

Runden à 2,5 Kilometer durch den Ortskern. Parallel dazu ein Kinderlauf rund um den Sportplatz, Startpunkt Sportplatz, 10.00

Lucas and Time - von Niki Orf-

anou, emma-theater, 19.30

Die Zauberflöte - von Wolf-

gang Amadeus Mozart, Theater am Domhof, 19.30

KINO OSNABRÜCK Hasetor Filmkunsttheater: Morgenland on screen - The Music of Strangers - Doku-

mentation, 95 Minuten; „Morgenland Festival“, 20.00

Stadtradeln Wallenhorst Alte und neue Energie - Rad-

KIDS

Verkaufsoffener Sonntag -

Der Regenbogenfisch, Plane-

tour, 25 km, Rathaus, 13.00

OSNABRÜCK tarium, 16.00

inklusive Familienflohmarkt auf dem Parkplatz des E-Center Dütmann, Zentrum, 13.0018.00

AUSSERDEM

WESTERKAPPELN

Flohmarkt „Rund ums Kind“

Oldtimertreffen - Fahr und Güldner, Traktorenmuseum,

10.00-18.00

- Kinderkleidung uva., Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße, ab 09.00

Tag der offenen Tür, Musikschule Pro Musica, 14.00-18.00

Tablet- und SmartphoneSprechstunde - Anmeldung

Montag

5 KONZERTE OSNABRÜCK John Allen - Singer-Songwriter, Folk, Zauber von Os, 20.00

drunter & drüber - Unter dem Parkhaus das Mittelalter - Kostenlose Führung durch

KINO

Marienkirchturmbesteigung

KONZERTE

BÜHNE

ler-Modemarkt“, 11.00-18.00

die Ausstellung, St. Marien, 11.30

6

TECKLENBURG

Piesberger Sonntagscafé mit Kaffeegarten & Fossilien Expedition, Piesberger

Gesellschaftshaus, 11.00-18.00

Dienstag

Rennplatz, 12.15

OSNABRÜCK Shakespeare’s Pflanzenwelt, Botanischer Garten, 11.00 Der andere Gottesdienst -

IBBENBÜREN

OSNABRÜCK Filmpassage: Sneak Preview - Mit Verlo-

sung vor dem Hauptfilm, 20.00

OSNABRÜCK

unter 0541 3232007, Stadtbibliothek, 15.00-16.30 Macht der Sterne, Planetarium, 19.30

Mittwoch

7 KONZERTE OSNABRÜCK Live im Grünen: Svenson, Guest: Niemeyer und Konsorten, Büdchen am Wester-

berg, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP


Iburger Sommerkulturgenuss: Shantychor Osnabrück

- Die schönsten Shanties und Seemannslieder, Hanseplatz, 15.30 LEMFÖRDE KulturBUNT - Gedenkkonzert für Prof. Peter Feuchtwanger - „Restlaufzeit: Unter-

richten bis der Denkmalschutz kommt“, Amtshof, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Play Games - Kickern, Kniffeln, Klönen, Bastard Club, 19.00

Salman Gambarov - Wu Wei (Sheng), Salman Gambarov (Piano); „Morgenland Festival“, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE MUSIK

BAD ESSEN Der Handkäs-Äquator mit Jürgen Poth, Konrad & Karoli-

nes Kotten, 20.00

KIDS

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Superhero - von Anthony McCarten/Deutsch von Manfred Allié und Gabriele KempfAllié, ab 14 Jahren, emmatheater, 19.30

Uni Royal Summerspecial,

Alando Palais, 22.00

OSNABRÜCK Der Vorname - Komödie von Matthieu Delaporte/Alexandre de la Patelliere, emma-theater, 19.30 Kleiner Comedy Slam - Mit vier Comedians - u.a. David Kebe aus Köln und Schiri Kevin aus Osnabrück. Moderiert wird vom lokalen Comedian Sven Bensmann., Polly Esther’s, 20.00 P SIEHE AUFGEFALLEN

WALLENHORST Meike Haberstock - Autorenlesung mit der Schriftstellerin und Illustratorin, Ruller Haus, 16.00 P SIEHE TAGESTIPP

GRONAU Jürgen von der Lippe - „Was

soll ich sagen ...?“, Comedy, Bürgerhalle, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Superhero - Von Anthony McCarten/Deutsch von Manfred Allié und Gabriele KempfAllié, 14+, emma-theater, 19.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK Abenteuer Planeten, Plane-

tarium, 15.00

BRAMSCHE „Das Passt! - Kleiderwahl im Wandel“ - Autorenlesungen,

Kuratorenführung, musikalisches Rahmenprogramm, Tuchmacher Museum, 19.00 GEORGSMARIENHÜTTE

Die Olchis: So schön ist es im Kindergarten - Mittwochs-Bil-

derbuchkino, Stadtbibliothek, 16.00-16.45

GEORGSMARIENHÜTTE 1 Jahr Mexiko - Möglichkeiten für Auslandseinsätze von Lennart Spreckelmeyer,

Gildehaus, 18.00

Donnerstag

8 KONZERTE OSNABRÜCK The Art of Duo - Wu Wei &

Orgelmann. Felix Nussbaum - ein Malerleben - Marc

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK

LITERATUR

OSNABRÜCK

bient, Hot Jazz Club, 20.00

Nighthawks - Jazz, Pop, Am-

BÜHNE

anou, emma-theater, 19.30 Der Revisor - Schauspiel von Nikolai Gogol, Deutsch von Arina Nestieva, Theater am Domhof, 19.30 Zwei Reisen nach Isfahan Es liest die iranische Schauspielerin Neda Rahmanian, musikalisch begleitet von dem jungen iranischen Musiker Houman Esmailian; „Morgenland Festival“, Lagerhalle, 20.00

LITERATUR

Schaevers stellt seine Nussbaum-Biographie vor; „Littera“, Felix-Nussbaum-Haus, 19.00 P SIEHE AUFGEFALLEN

MÜNSTER

BÜHNE Lucas and Time - von Niki Orf-

R The Light Between Oceans - Drama R Absolutely Fabulous Drama

Er kommt mit seinem

P aktuellen Bühnenprogramm „Was soll ich sagen ...?“. Und wenn einer weiß, wie und was er sagen soll, dann der Meister des geschliffenen Satzes. Auch nach über 30 Bühnenjahren kann Jürgen von der Lippe sein Publikum noch überraschen und mit seinen subtilen Sprachspielen begeistern. Zum Beispiel wenn er als Box-Meistertrainer Uli Wegener seinen Schützling live durch die Hochzeitsnacht coacht. FOTO: ANDRE KOWALSKI

AUSSERDEM

Zeit für Bewegung - Der Feierabend - Spielefestl,

LINC VAN JOHNSON

Einblicke in die StadtwerkeWelt - Besucherführung gibt Blick hinter die Kulissen,

SOAP BUBBLE ORCHESTRA LILI & BIB | ENNIO & ANDREA u.v.m.

Marktplatz, 17.00

Nettebad, 18.00 Vis-à-Vis, Theater am Domhof, 19.15

Freitag

9

Alle Infos bei Facebook und unter

www.dissenskurril.de

OSNABRÜCK Haste Open Air - Benefizkonzert „Concert for Cuba“ -

Mit „Pulp Funktion“, „Fenster auf Kipp“ und „Blackout Problems“, Bramstraße , 19.00

Als Headliner hat das Or-

blems (Foto, Freitag) und Montreal (Samstag) eingeladen. Vorbands sind am Freitag Pulp Funktion (Funk and Soul) und Fenster auf Kipp (Indiepunkrock) und am Samstag Purple Rhino (Rock/Blues-Rock), Wirfürwen (Indie Rock) und die Kilkenny-Band (Irish Folk). Der Erlös des Konzertes wird zu 75 Prozent an die Gemeinde San Judas y San Nicolás in Havanna gespendet.Die restlichen 25 Prozent gehen an den Verein „Kinder in Not“.

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

Eintritt frei!

KONZERTE

FILMSTARTS R Nerve - Männertag Komödie

200 g frisches US-Black-Angus-Beef

DEWOLFF PSYCHODELIC ROCK (NL)

TOMMY SCHNELLER BAND | FUNKY-BLUES (D) NOBODY KNOWS | IRISH FOLK, FOLK-POP

P ga-Team Blackout Pro-

OLD FASHIONED

SKA, ROCK, TURBO-POLKA (A)

OSNABRÜCK Casinotag - Stündliche Verlosungen, 6 x 200 €, Spielbank, 16.00-21.00

KINO

BURGER

RUSSKAJA

· Walk-Acts Trikerundfahrten meile ge Kinder- u. Ju nd tag Sonn Verkaufsoffener

Eine Veranstaltung der IHG.

BAD IBURG

Desasterkids - Metalcore, Support: Break Down a Venue, Keep it for Tomorrow, Bastard Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

STADTBLATT 9.2016 47


werwowas El Pendejo, Kleine Freiheit,

10.

20.00 P SIEHE TAGESTIPP

MORGENLAND-FESTIVAL

OPEN-AIR

The Art of Duo - Michel Godard & Alim Qasimov - Alim

2012 gab die Morgenland All Star Band ihr bejubeltes Debüt auf dem Marktplatz. Eine Formation mit großartigen Musikerinnen und Musikern aus aller Welt, die dem Festival seit Jahren verbunden sind. Morgenland Fans dürften Namen wie Ibrahim Keivo, Kinan Azmeh und Rony Barrak bekannt sein – alle anderen können hier umsonst & draußen einmal die außergewöhnliche FestivalAtmosphäre probeschnuppern. Im Vorprogramm gibt’s die Banda Internationale aus Dresden, die sich ungehemmt am Kulturgut vermeintlich fremder Länder und Völker bedient. > MARKTPLATZ

Qasimov (Gesang), Michel Godard (Serpent, Tuba); „Morgenland Festival“, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Sönke Meinen & Maneli Jamal - Zwei junge Gitarristen

mit Fingerstyle-Musik, Lutherhaus, 20.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Wildkräutertour am Piesberg, Museum Industriekultur,

15.00

Einblicke in die StadtwerkeWelt - Besucherführung gibt Blick hinter die Kulissen,

Windkraftanlagen auf dem Piesberg, ab 15.30

6. Yoga Sommer Osnabrück

- Yogaunterricht auf Spendenbasis, Große Wiese im Bürgerpark, 17.30-19.00 Lange Saunanacht - ab 19.00 Büfett für Genießer, ab 22.00 Uhr textilfreies Schwimmen im Freizeitbad., Loma-Sauna im Nettebad, bis 02.00 BRAMSCHE 2. Bramscher Herbst-Cocktail - Einkaufen. Erleben. Ge-

Gefühlvolle Balladen treffen auf fingerbrecherische Virtuosität, atemberaubende Eigenkompositionen auf raffinierte Cover bekannter Songs. Die Gitarristen Sönke Meinen (Foto) und Maneli Jamal zeigen, wohin sich die Fingerstyle-Musik der jungen Generation aktuell entwickelt.

FOTO: MAIK REISHAUS

P

FOTO MANFRED POLLERT

MÜNSTER Big Band Dorsten feat. Romy Camerun - Vocal Jazz, Hot

Jazz Club, 21.00

CLUBS&PARTY

10.

ROCK

JOHN DOE TRAIN

FOLK

KONZERT IM MÜHLENGARTEN

Federleicht mit Tom Stil (Tonspiel) und Alex Berg (Hous am See), Dr. Vogel,

Schon seit 2012 gibt es dieses Minifestival. Medusa und Harpyie. Wippsteert (Foto) bieten einen urwüchsigen FolkPlattCore. Harpyie Mystik-Rock im Gewand einer alten, fahrenden Zirkus-Show. Und die Folkrocker Medusa kommen mit neuen Songs und frechen Texten. > WINDMÜHLE, LECHTINGEN

23.59

BÜHNE OSNABRÜCK Die Zauberflöte - Von Wolf-

FOTO: THORSTEN WULFF

Das Trio gehört zu den Top-Coverbands, wenn Classic Rock gefragt ist. Zu ihrem Repertoire gehören Songs von Eric Clapton, The Doors, Bruce Springsteen, den Eagles ... Zwischendurch auch Souliges wie Sam Cooke oder Stevie Wonder. > TÖPFEREI NIEHENKE, HASBERGEN

10.

OSNABRÜCK Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro mit DJ Insane, Sonnendeck, 21.00 90er party mit „Loona“, Alando Palais, 22.00 Rabennacht - Gothic, EBM, Industrial, 80er, Hyde Park, 22.00

gang Amadeus Mozart, Theater am Domhof, 19.30 Improteus - Die Improshow, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 Trilogie der schönen Ferienzeit - Von Carlo Goldoni,

Probebühne, 20.00

LITERATUR OSNABRÜCK Zeit für ein Gedicht, Altstäd-

ter Bücherstuben, 17.00

KUNST BAD ESSEN

11.

ROCK

MOTHER’S FINEST

Rock, Funk, Soul – Mother’s Finest haben daraus ihren ganz eigenen Sound entwickelt, der Hits wie „Baby Love“, „Fire“ oder „Mickey’s Monkey“ hervor gebracht hat. Unvergleich auch heute noch die Stimme von Sängerin Joyce Kennedy. > ROSENHOF

48 STADTBLATT 9.2016

12.

LESUNG

PETRA OELKER

Die Journalistin und Autorin von Sachbüchern und Biographien liest aus ihrem neuen historischen Roman „Emmas Reise“, der zu einem bedeutenden Teil im Osnabrück von 1650 spielt. Eine Veranstaltung im Rahmen des Kulturextra 2016 zum Thema „Zeit“. > RATHAUS, FRIEDENSSAAL

Ausstellungseröffnung Menschliches-Tierisches -

Malerei und zetgenössische Kunst mit Karin Dahlke, Schafstall, 20.00 WALLENHORST

Ausstellungseröffnung Emmy Bergsma - Bergsmas

Zeichnungen thematisieren das Energiefeld zwischen Mensch und Natur, Ruller Haus, 19.00

nießen - mit Late-Night-Shopping und Lichtspektakel, Innenstadt, 19.00-22.00 DISSEN 21. „Dissen skurril“ - Freibieranstich durch Bürgermeister Hartmut Nümann und Ralf Sommermann (Veranstalter), danach Livemusik mit Linc Van Johnson & The Dusters (Folk, Country, Rock’n Roll), Nobody Knows (Folk), Russkaja (Ska, Polka, Rock, Metal) , Festgelände „Dissen skurril“, ab 18.00 P SIEHE EVENTS

WALLENHORST John-Doe-Train-Quartett

- Eine musikalische Wiederentdeckungsreise durch die Musik der Sechziger- und Siebzigerjahre von Chuck Berry, CCR bis Albert Hammond.; „3. Ruller Wein- und Musiktage“, Ruller Haus, ab 18.00

Samstag

10 KONZERTE OSNABRÜCK Marktmatinée V, St. Marien,

BIELEFELD „Happy to BI here“-Festival

- Bielefelds bunte Kultur, Theaterhaus Tor 6, HASBERGEN John Doe Train - Oldies, Töpferei Niehenke, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

LINGEN The BossHoss, EmslandArena,

20.00

MINDEN Pe Werner & Jazzquartett „Im Mondrausch“, Jazz Club,

21.30

MÜNSTER Grand Jam on Hendrix - A Tri-

bute to Hendrix, Hot Jazz Club, 21.00 WALLENHORST

5. Konzert im Mühlengarten mit Wippsteert, Metusa und Harpyie - Minifestival mit

Mittelalter-Folk-Bands, Lechtinger Mühle, 17.30 P SIEHE TAGESTIPP

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Pokemon goes Rosenhof, Rosenhof, 20.00 Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro mit DJ Catch, Sonnendeck, 21.00 Alando Facebook-Night, Alando Palais, 22.00 Wunderbar alternativ Alternative, Hyde Park, 22.00 Morgenland Festival Party DJ Ipek - Ipeks charakteristi-

scher Sound aus türkischen und asiatischen Melodien, Balkanbeats und westlichem Elektro trägt den Namen Eklektik Berlinistan und garantiert maximales Hör- und Tanzvergnügen; „Morgenland Festival“, Lagerhalle, 23.00 P SIEHE NACHTAKTIV Authentisch mit Marc Fänger (Minus), Dr. Vogel, 23.59

RESTRUP-BIPPEN Musicland Party 16.0 - Musik aus den Kultdiskotheken der 60er-, 70er- und frühen 80erJahre. Das Motto des Abends: „Hier trifft sich die Szene“., Theatersaal der Compagnia Buffo, 21.00

BÜHNE

12.15

OSNABRÜCK

Stadtteilfest Schölerberg/ Fledder mit „The Dynamites“ und „6 nach Acht“ -

MAP Musical Amateurprojekt: Hairspray - The Broadway Musical, Haus der Ju-

Nachbarn begegnen sich, feiern und genießen Live-Musik, Sportanlage SC Schölerberg, ab 18.30 Haste Open Air - Benefizkonzert „Concert for Cuba“ -

Mit „Purple Rhino“, „Wirfürwen“, „Bulletride“ und „Montreal“ , Bramstraße , 19.00

Morgenland Festival Open Air - mit der Banda Internatio-

nale Morgenland All Star Band. Ein globales Soundgeflecht voller Spannungen, Gegensätze und Überraschungen, Marktplatz, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP STADTBLATT präsentiert Mind Trap - Indie-Pop Trio, Kleine Freiheit, 20.00

gend, 16.00

P SIEHE BÜHNE Wen es trifft - Tanztheater Stakkato - Collage aus Tanz,

Live-Musik, Video und Text., emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Der Revisor - Schauspiel von Nikolai Gogol, Deutsch von Arina Nestieva, Theater am Domhof, 19.30 Improteus - Die Improshow, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00

KUNST OSNABRÜCK Vernissage: Flashback - von Cristina und Antonia Sannabria, StadtgalerieCafe, 17.00


AUSSERDEM OSNABRÜCK 13. Jobmesse Osnabrück -

Karriere-Event; „Jobmesse Osnabrück“, Autohaus Walkenhorst, 10.00-17.00 Rundtour über Bramsche 55 km, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafé, 11.00

und Tänzen bei gepflegten Getränken und Speisen vom Grill verwöhnt; „3. Ruller Wein- und Musiktage“, Ruller Haus, ab 18.00

way Musical, Haus der Jugend, 16.00 P SIEHE BÜHNE

Justus’ Bauernmarkt und Familienfest, Bäckerei Justus, Tag des offenen Denkmals -

WESTERKAPPELN

Wen es trifft - Tanztheater Stakkato - Collage aus Tanz,

Live-Musik, Video und Text., emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE

Herbstkirmes in Westerkappeln - Traditioneller Jahrmarkt,

Kirchplatz, ab 15.00

My Fair Lady - Von Frederick

Wildkräutertour am Piesberg, Museum Industriekultur,

Sonntag

11.00

Gartenworkshop: Hege und Pflege im Naturgarten - An-

11

meldung erforderlich: 0541 560030, Museum am Schölerberg, 14.30-17.30 Dunkle Materie, Planetarium, 17.00 Abenteuer Planeten, Planetarium, 17.00 BAD ESSEN

KONZERTE

Lichterfest im Solepark -

OSNABRÜCK

Programm mit Illumination, Musik, Essen und Trinken, Solepark, 19.00 BISSENDORF

SonnenSeeFest - Fest der Bissendorfer Vereine, mit Flohmarkt, Sonnensee, 13.00-18.00

DISSEN 21. „Dissen skurril“ - Dissener

Stadtfest mit Kinderprogramm am Nachmittag. Abends Livemusik von Soap Bubble Orchestra (Art Rock), Tommy Schneller Band (Soul, Funk, Blues), DE WOLFF (NL, Psychodelic Blues Rock), Festgelände „Dissen skurril“, ab 14.00 P SIEHE EVENTS

Mother’s Finest, Rosenhof,

Loewe, Theater am Domhof, 19.30

KUNST OSNABRÜCK Einführung und Vernissage: Paul Wessler - Offene Kapelle

zum Tag des offenen Denkmals, Malerei und Grafik, JohannisKapelle, 12.00

KIDS OSNABRÜCK

19.00 P SIEHE TAGESTIPP

Der Regenbogenfisch, Plane-

Morgenland Campus - Abschlusskonzert - Ergebnisse

tarium, 16.00

des 5-tägigen Meisterkurses mit Studierenden des Institut für Musik der Hochschule Osnabrück und Dozenten aus dem Morgen- und Abendland, BlueNote, 20.00 BAD ESSEN Karasol - Lieder von der Sehnsucht, Schafstall, 20.00

BAD IBURG Schlosskonzert mit dem Ten-Hagen-Quartet - „Northern Lights“ - Saisonauftakt:

tarium, 15.00

Reise durch die Zeiten, Plane-

AUSSERDEM OSNABRÜCK Pflücktour durchs Osnabrücker Land - 50 km, ADFC Info-

laden am StadtgalerieCafé, 10.00

13. Jobmesse Osnabrück -

Karriere-Event; „Jobmesse Osnabrück“, Autohaus Walkenhorst, 10.00-17.00

MELLE

TECKLENBURG

1. Norddeutsche Besenwirtschaft, Gasthaus Hubertus,

Abba-Night 2016 - The Tribute Concert, Freilichtspiele,

sundheit mit umfangreichen Mitmachprogramm, Parcelsus Klinik, 11.00-17.00

WESTERKAPPELN

Baustellenpicknick - Offene Kapelle zum Tag des offenen Denkmals - Besichtigung

Salonorchester Reverie musicale - Csárdás, Tango + Wal-

zermelodien mit Wiener Charme und rheinischem Humor, Kulturhof Westerbeck, 19.00

CLUBS&PARTY Als „Botschaft süddeut-

P scher Lebensart“ ist die

Besenwirtschaft zu verstehen. Besucher kommen in den Genuss einer professionellen Weinprobe, gepaart mit der geselligen Atmosphäre einer Besenwirtschaft, einem spritzigem KabarettTheaterstück und zünftigen Schmankerln.

OSTERCAPPELN 350. Ostercappelner Kirmes

- „Familienkirmes für alle“ - Mit Seniorennachmittag ab 14.30 Uhr, abends Live-Band „The Beat“, Kirchplatz, ab 11.00

OSNABRÜCK Kommunalwahlparty Ergebnisse, Zahlen, Trends mit den Kandidaten der Parteien vor Ort, Lagerhalle, 18.00

BÜHNE

DISSEN 21. „Dissen skurril“ - Dissener

Stadtfest - u.a. mit Open-AirGottesdienst, Kinderprogramm, Flohmarkt und Tanzvorführun-

350. Ostercappelner Kirmes

OSNABRÜCK Filmpassage: Sneak Preview - Mit Verlo-

- „Familienkirmes für alle“ - Mit 9. Ostercappelner Hufeisenwerfen, Oldtimerstation der Wiehengebirgsrallye auf dem Kirchplatz. Konzert des Bohmter Bläserchors, Kirchplatz, ab 11.00

sung vor dem Hauptfilm, 20.00

TECKLENBURG

Gemeinsame Veranstaltung der Osnabrücker Buchhandlungen; „Littera-Lesung der Buchhandlung Zur Heide“, Friedenssaal, 19.00

Traditioneller Leinen- und Handwerkermarkt - Mit

handwerklichen Vorführungen und Führungen in der Schlossbastion , Ortskern, 10.00-18.00 WALLENHORST

Tag des offenen Denkmals,

Ruller Haus, 10.00-17.00 WESTERKAPPELN

Herbstkirmes in Westerkappeln - Traditioneller Jahrmarkt

auf dem Kirchplatz und im verkehrsberuhigten Ortskern, Kirchplatz, ab 12.00

LITERATUR OSNABRÜCK Petra Oelker: „Emmas Reise“ - Mit Begrüßungsgetränk,

KIDS OSNABRÜCK Der Regenbogenfisch, Plane-

tarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Ancient Skies, Planetarium, 18.00

Faszination für TechnikFans - Die Windkraftanlagen auf dem Piesberg,

Museum Industriekultur, 15.30 Zeitreise, Planetarium, 17.00 BAD ESSEN Oldtimer Rallye Wiehengebirge macht Station - mit ca.

Tag des offenen Denkmals: Schlossmuseum und Münzkabinett - Führung im Schloss

Iburg zu jeder vollen Stunde: Rittersaal, die Kirchen, der Konvent- und Knotengarten, die Welfenzimmer, Schlossmuseum Iburg, 11.00 BELM

Oldtimer-Rallye - Teilnahme mit mindestens 30-jährigem Motorrad möglich, Hotel Kortlüke, 10.00

handwerklichen Vorführungen und Führungen in der Schlossbastion , Ortskern, 10.00-18.00

BISSENDORF

WALLENHORST - Gäste der Wein- und Musiktage werden mit Folk, Balladen

„Durch Seeraub zur Seemacht“, Vortrag von Prof. Robert Bohn, Institut für schleswig-holsteinische Zeit und Regionalgeschichte, Museum Varusschlacht, 15.00

OSTERCAPPELN

KINO

30. Wiehengebirgstour -

Traditioneller Leinen- und Handwerkermarkt - Mit

Maire Morris

Fenster zur Archäologie Freibeuter der Herzen -

IBBENBÜREN Trödelmarkt, Rund um den Aasee“, 11.00-18.00

12

St. Marien, 11.30-13.00

BAD IBURG

TECKLENBURG

BRAMSCHE-KALKRIESE

für Jung und Alt, Museum Villa Stahmer, 15.00-18.00

Marienkirchturmbesteigung

MAP Musical Amateurprojekt: Hairspray - The Broad-

So. 10.00 bis 14.30 Uhr 15 € all inclusive

original erhaltenen ehemaligen Werkstatt der Wollwarenfabrikation Heinrich Torlage, Tuchmacher Museum, 15.00

Offenes Atelier - Kunstschule Paletti - Mitmachangebote

des Baufortschritts, Hasefriedhof, 11.30-15.00

80 Automobilen und Motorrädern, Kirchplatz, 12.10-13.10

BREAKFAST

Die Tuchmacherwerkstatt Torlage - vom Museum zur

GEORGSMARIENHÜTTE

„Medizin erleben“ an der Paracelsus-Klinik - Tag der Ge-

OSNABRÜCK

AMERICAN

Führungen über das Gelände, Offenes Atelier im Malgarten, Tango-Schnuppertanzkurse, Klostemarkt. Live-Musik vom Modern-Swing-Duo „Dos Elegantes. Abschluss um 17.30 Uhr mit einer Sprach- und Musikperformance zu Texten von Joachim Ringelnatz, mit Heiner Windelband sowie dem Schauspieler und Sprecher Peter Badstübner, Kloster Malgarten, 11.00-18.00

Montag

Industriekultur, 10.00-13.00 Pflanzen auf Beutezug, Botanischer Garten, 11.00

das Streichquartett präsentiert unter anderem Werke von Atterberg und Sibelius, Schloss Bad Iburg, 18.00

17.00

Engter, 11.00-18.00

gen des TuS Bad Rothenfelde, Festgelände „Dissen skurril“, ab 10.00 P SIEHE EVENTS

Treffen der US Car Klassik Fahrzeuge, Museum

IBBENBÜREN Trödelmarkt - Anmeldung und Info 05481 6358, “Rund um den Aasee“, 08.00-17.00

18.30

BRAMSCHE

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

SonnenSeeFest - Fest der Bissendorfer Vereine, Sonnensee, 14.00-18.00

STADTBLATT 9.2016 49


FOTO: CHRISTOPF GIESE

FOTO: KATY BLACKWOOD

werwowas Macht der Sterne, Plane-

tarium, 19.30

Wolfgang A. Mozart „Die Zauberflöte“ - Oper mal an-

ders mit Richard Vardigans, Steinwerk Ledenhof, 19.30 OSTERCAPPELN

350. Ostercappelner Kirmes

- „Familienkirmes für alle“ Bingo-Nachmittag mit Michael Thürnau, abends „Fenster auf Kipp“ live und Feuerwerk. , Kirchplatz, ab 11.00 WESTERKAPPELN Herbstkirmes in Westerkappeln - Traditioneller Jahrmarkt,

Kirchplatz, ab 09.00

14.

SONGWRITER

MATT WILDE

Matty Chipchase war das Zentrum und der Songwriter von Young Rebell Set. Nach dem Ende der Band zog er sich zurück. Jetzt ist Schluss mit Trübsal blasen und Chipchase zurück als Matt Wilde. Als Sidekick ist Sönke Torpus (Torpus & The Art Directors) dabei. > ZUCKER

15.

JAZZ

KATHARINA MASCHMEYER QUARTETT

Für Kenner der deutschen Jazz-Szene gehört das Quartett rund um die Saxofonistin Katharina Maschmeyer zu einer der eindrucksvollsten Live-Bands des Landes. Auf ihrem neuen Album zollen sie John Coltrane Tribut. > BLUE NOTE

FOTO: NADIA MELI

Als Stuttgarter, der seine Wurzeln im Bosporus hat, steht Özcan Cosar mit 33 Jahren mitten in seinem bunten, unterkulturell geprägten Leben und lässt uns an seinem ersten Solo-Stück „Adam & Erdal: Der Unzertrennliche“ teilhaben. > LAGERHALLE

15. GROLSCH SONG NIGHT

Zu Gast bei der Song Night sind diesen Monat Fritz Feick, Bad Temper Joe und Nadine Fingerhut (Foto). Die Hessin ist eine Poetin mit Gitarre, deren Lieder von Liebe, Enttäuschung und anderen wahren Geschichten aus dem Leben erzählen. > LAGERHALLE

OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert Matt Wilde feat. Sönke Torpus, Zucker, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP

13

Forum, 20.00

Men of North Country,

CLUBS&PARTY

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK Play Games - Kickern, Kniffeln, Klönen, Bastard Club, 19.00 Ska-Punkkneipe - OffbeatDosenmucke, Kickern umsonst, SubstAnZ, 21.00

OSNABRÜCK Queerkneipe, SubstAnZ, 19.00

KINO

Der deutsche Glaubenskrieg - Lesung mit Tillmann Bendikowski - Buchvorstellung,

SONGWRITER

KONZERTE

BIELEFELD

OSNABRÜCK

15. ÖZCAN COSAR

14

Dienstag

BÜHNE

COMEDY

Mittwoch

OSNABRÜCK Filmpassage: Ladies Night: SMS für dich -

Frauen-Kinoabend mit Sektempfang, 20.00

Tel. 0541/3310321, Buchhandlung Wenner, 19.30 P SIEHE EVENTS

LITERATUR

KINO

turtage“, Bismarck-Hütte, 19.30-21.00

OSNABRÜCK Cinema-Arthouse: Multiple Schicksale - Vom Kampf um den eigenen Körper, 18.00

Von Salzseen und Waldhexen; „Bad Rothenfelder Litera-

THE VOODOO HOODOO BLUES CLUB

Die 2015 vom Gitarristen und Songwriter Tim Funke gegründete Band ist ein aus 12 Musikern bestehendes Bluesrock-Kollektiv – eben der Club. Im April diesen Jahres ist ihr Debütalbum „Welcome To My Club“ erschienen. Osnabrücks neue Blues-Supergroup. Im Vorprogramm spielen Isoptera ihren tiefer gelegten Stoner-Rock. > HAUS DER JUGEND

AUSSERDEM OSNABRÜCK Zeit für Bewegung - Spielefest unter freiem Himmel, Marktplatz, 17.00 Offene Pilzsprechstunde, Museum am Schölerberg, 18.00-19.00 Die Milchkrise - wer zahlt den wahren Preis - Podiums-

diskussion, DBU Zentrum für Umweltkommunikation, 18.30

50 STADTBLATT 9.2016

zum Wegträumen und Musik, die dazu einlädt., DörenbergKlinik, 19.30 DISSEN

Musik im Garten 2016 „Plattmakers“ - Open-Air-

Konzert, Garten des KuK-Hauses, 19.30 GEORGSMARIENHÜTTE Frank Muschalle Trio - swingin’ blues & boogie woogie, Gaststätte Kolpinghaus, 20.00 MÜNSTER Elif - Singer-Songwriter, Hot Jazz Club, 21.00

ACHTUNG! Heute ist Annahmeschluss für Kleinanzeigen

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Uni Royal Summerspecial,

Alando Palais, 22.00

BÜHNE

Abenteuer Planeten, Plane-

OSNABRÜCK

WALLENHORST

Feuerland und Traklpark Lesung und Gespräch mit dem Autor Mirko Bonné -

tarium, 17.00

Zauberfrei für Hermeline -

P

Märchenträume und Marimba - Märchen und Geschichten

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

17.

BAD IBURG

KIDS

Bilderbuchkino, Ruller Haus, 16.30

Seit Jahren leidet Janns Mutter an MS - Multipler Sklerose. Als er mehr über ihre Krankheit wissen will, kann sie bereits nicht mehr sprechen. In der Hoffnung mehr zu erfahren, begibt sich der damals 18-jährige Filmemacher auf eine Reise quer durch die Schweiz und trifft andere Menschen, die mit MS leben. Der inzwischen 20-jährige Schweizer Regisseur ist heute anwesend und stellt seinen Dokumentarfilm gemeinsam mit Gästen vor.

Xao Seffcheque, Kleine Freiheit, 20.00 P SIEHE MUSIK 48. Grolsch Songnight Nadine Fingerhut, Bad Temper Joe, Frizz Feick, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Sammy Vomacka, Lutherhaus, 20.00

BAD ROTHENFELDE

AUSSERDEM BLUES

STADTBLATT präsentiert Family 5 - mit Peter Hein und

Nie wieder Krieg! Nie wieder Diktatur! - „Familienfeste“ -

Osnabrücker Zeitzeuginnen und Zeitzeugen treffen sich im Kulturgeschichtlichen Museum, Kulturgeschichtliches Museum, 10.30

Kamingespräche - Mirko Bonné, einer der vielseitigsten deutschen Gegenwartsautoren, ist erstmalig zu Gast in Osnabrück, Ledenhof, 19.30 Die Physiker - Friedrich Dürrenmatt, Theater am Domhof, 19.30 Du hast dich voll verändert Özcan Cosar - Comedy, Lager-

halle, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP

BAD IBURG

MELLE

Reiselust - Vier Menschen be-

The Tempest - Shakespeare Castle Tour 2016 - Shakespe-

richten nacheinander von ihren Reisen um die Welt, Casablanca, 20.00

Donnerstag

15 KONZERTE OSNABRÜCK Ka Ma Quartet + Nippy Noya, BlueNote, 19.00

P SIEHE TAGESTIPP

are-Aufführung in engl. Sprache im Innenhof, Schloss Gesmold, 19.00

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Kaffeeklatsch - Seniorenfilm

inkl. Kaffee & Kuchen, 14.00

FILMSTARTS R Tschick - Drama R SMS für dich - Komödie

LITERATUR OSNABRÜCK Literarische Mittagspause in der Stadtbibliothek - Hölle

statt Paradies, Stadtbibliothek, 12.00


AUSSERDEM

BÜHNE

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Einblicke in die StadtwerkeWelt - Besucherführung gibt Blick hinter die Kulissen,

Schinkelbad, 16.00 Casinotag - Stündliche Verlosungen, 6 x 100 €, Spielbank, 16.00-21.00

Abschlussveranstaltung zur Ausstellung „Faces of Migration“ - Interkulturelle

Sonderausstellung der Osnabrücker Integrationslotsinnen und Studierenden der Universität Osnabrück im „Forum Migration, Kulturgeschichtliches Museum, 17.00

Osnabrücker Bürgerforum für Pye - Diskussion mit Ver-

MAP Musical Amateurprojekt: Hairspray - The Broadway Musical, Haus der Ju-

Die Verwandlung - Mobile

OSNABRÜCK

Produktion. Ab 13 Jahren, emma-theater, 19.30 Das Abschiedsdinner - Gesellschaftskomödie von Matthieu Delaporte, Alexandre de la Patellière, Deutsch von Georg Holzer, Theater am Domhof, 19.30 Der Piratenbräutigam - Aufführung des Theater am Güterbahnhof, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 STADTBLATT präsentiert

Freitag

Trilogie der schönen Ferienzeit - Von Carlo Goldoni,

OSNABRÜCK 1. Osnabrücker Nacht der spirituellen Lieder, Bonnus-

kirche, 19.30-23.00

Wohnton! - Hausmusikfestival des Symphonieorchesters - Bergkirche, Villa Hettla-

Angst vor Spinnern“, Comedy, Lagerhalle, 20.00 Probebühne, 20.00 BRAMSCHE

Vom Himmel, der Erde und den Dingen dazwischen -

Märchenabend für Erwachsene mit dem Erzähltheater Osnabrück Sabine Meyer, Thomaskapelle Lappenstuhl, 19.30

„Musica Viva Festival“, Ehemalige Kirche, 20.00

OSNABRÜCK

BAD ROTHENFELDE raturtage“, Haus des Gastes, 19.30-21.00

KUNST

aus Kork“, Anm. 0541 323 2007, Stadtbibliothek, 15.30-17.00

MÜNSTER

machermuseum, 17.30 WALLENHORST

4. Wallenhorster Gewerbeschau - 150 Aussteller aus Wal-

nigsteich, 18.30-21.30

Samstag

17 Wohnton! - Hausmusikfestival des Symphonieorchesters - Bergkirche, Villa Hettla-

ge, Rohlfing Musikland, Start für alle 18.30 Uhr, Gemeinsames Finale: Theater am Domhof 22.30, Verschiedene Spielorte, 18.30 P SIEHE MUSIK The Voodoo Hoodoo Blues Club + Isoptera, Haus der Ju-

gend, 20.00

1 . P L AT Z !

PRO STEAKTEST

OSNABRÜCK

P SIEHE TAGESTIPP STADTBLATT präsentiert Bollock Brothers, Kleine Frei-

heit, 20.00

Pop, House, Electro mit DJ Criz, Sonnendeck, 21.00 Nuller-Jahre-Party, Alando Palais, 22.00

(New Orleans, Creole-Style, Blues); im historischen Rittersaal., Schloss Bad Iburg, 20.00

Vogeltechno mit Hermann Stöhr (Waldfrieden) und Murat Acar (Authentisch),

The Beat goes on - Words & Guitars - Lesung und Live-Mu-

Dr. Vogel, 23.59

BRAMSCHE Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro mit DJ Iwy, Sonnendeck, 21.00 Ü30-Party, Alando Palais, 22.00 Feel the Beat - Rock, Pop, 80er, 90er, Hyde Park, 22.00 Club 30 Party - Mix aus Rock, Pop, Soul, Lagerhalle, 22.00 Outta Babylon - Reggae, Dub, Hip Hop, Bastard Club, 23.00 Unfassbar bassbar - ElektroParty, SubstAnZ, 23.00 Dr. Vogel, 23.59

OSNABRÜCK MAP Musical Amateurprojekt: Hairspray - The Broadway Musical, Haus der Ju-

gend, 14.00+19.00 P SIEHE BÜHNE Lucas and Time - von Niki Orfanou, emma-theater, 19.30 Der Piratenbräutigam - Aufführung des Theater am Güterbahnhof, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 RatzFatz.reich - Die Improwette - Wer setzt auf den rich-

sik, Gasthaus Bei der Becke, 20.00

Mi. 21. September, 2000 Uhr Kultur & Kommunikation am Heger Tor Tel. 0541-338740 · lagerhalle@osnanet.de

 Das ganze Monatsprogramm mit einem Klick 

www.lagerhalle-osnabrueck.de

tigen Schauspieler, wer sagt voraus, wer Meister der Improvisation wird? Lagerhalle, 20.00

Thiele-Neumann-Theater: Die Wunderübung - Komödie

von Daniel Glattauer, Ledenhof, 20.00

gaste · garage 24. September 2016

STEVE GADD & BAND Nach den Erfolgen mit

P „Gut gegen Nordwind“ und „Alle sieben Wellen“ von Daniel Glattauer wagt sich das thiele-neumann-theater an das erste DreipersonenStück des Autors. Joana und Valentin gehen zur Paartherapie. Zwischen ihnen funktioniert gar nichts mehr. Dabei hat alles so schön angefangen. Und heute? Fortgeschrittener Kampfzustand. Der Therapeut zieht alle Register seines Könnens bis zur Wunderübung. Die Komödie kann beginnen.

BAD IBURG Jazz im Rittersaal: Stable Roof - Jazz- & Blues-Band

Clubsounds - RnB, Hip Hop,

MÜNSTER July Talk, Gleis 22, 20.00

BÜHNE

Feierabendtouren in Bramsche - Radtour, 30 km, Tuch-

OSNABRÜCK

Der Zeit auf der Spur - Bibliotheksrallye - „Schönes

21.30

BRAMSCHE

KONZERTE

OSNABRÜCK

MINDEN Ulf Wakenius Trio, Jazz Club,

Fabelhaft mit Soukie & Windish (URSL, Liebe*Detail),

Vernissage: Time Capsule -

Eröffnung der Gruppenausstellung zum Thema „Zeit“ , Kunstraum Hase29, 16.09.2016

Weber Stadion, 19.30

ferent: Dr. Michael Rosmanith (Lengerich/Westf.), Museum am Schölerberg, 20.00

OSNABRÜCK

Jaywalq Acoustic Jazz Quartett; „Meller Kulturherbst“, In-

CLUBS&PARTY

nischer Garten, 20.00-22.00

Edelsteine in Sri Lanka - Re-

LITERATUR

KIDS

Ilona König Band - Jazz, Pop, Soul, Hot Jazz Club, 21.00

19.00-23.00

Zum Feierabend in die Tropen - Tel. 0541 969 2793, Bota-

Westerkappelner Nachtflohmarkt, AWO-KiTa am Kö-

MELLE

Idle Class + Rowan Oak + Blankets, Gleis 22, 20.00

Osnabrücker Chorspaziergang, Innenstadtkirchen,

Mirja Boes, Gerry Weber Event Center, 20.00

P SIEHE EVENTS

sel der Künste, 20.00

- Yogaunterricht auf Spendenbasis, Große Wiese im Bürgerpark, 17.30-19.00

HALLE

P SIEHE MUSIK

HAGEN

6. Yoga Sommer Osnabrück

WESTERKAPPELN

Das kurze Leben der Sophie Scholl; „Bad Rothenfelder Lite-

MusicaViva-Eröffnungskonzert mit dem Amsterdam Baroque Orchestra - Klassik;

ADFC Infoladen am StadtgalerieCafé, 17.30

- Komödie von Daniel Glattauer, Wandelhalle Bahnhof Bramsche, 20.00

Zeit für ein Gedicht, Altstädter Bücherstuben, 17.00

Alex Ligertwood (Ex-Santana), Rosenhof, 21.00

Feierabendtour am Freitag der „Jour fixe“ der Osnabrücker Radler - Radtour, 30 km,

lenhorst und Umgebung. Umfangreiches Rahmenprogramm mit Modenschauen, Musik- und Sportdarbietungen., Hansastraße/Eck Pollerweg, 16.00-22.00

Thiele-Neumann-Theater: Die Wunderübung

ge, Rohlfing Musikland, Start für alle 18.30 Uhr, Gemeinsames Finale: Theater am Domhof 22.30, Verschiedene Spielorte, 18.30

The Magic of Santana - feat.

schlacht, 18.00

AUSSERDEM

Philip Simon - Anarchophobie - „Anarchophobie - Die

KONZERTE

HALLE Silbermond - Open Air, Gerry

gend, 19.00 P SIEHE BÜHNE

tretern aus Politik und Verwaltung, Piesberger Gesellschaftshaus, 19.30

16

BRAMSCHE-KALKRIESE Vorleseabend: Piratengeschichten und Seemannsgarn erzählt in der Sonderausstellung, Museum Varus-

LITERATUR

7. Oktober 2016

CARL VERHEYEN & BAND 11. November 2016

DEAN BROWN & BAND 12. November 2016

FRIEDEMANN & BAND

OSNABRÜCK Von Blütenduft berauscht Literarische Führung durch den Bürgerpark mit Christian Brückner, Julia Hansen (beide Schauspiel), Stephan Meier (Musik), Christiane Freudenstein (Dramaturgie), Gertrudenkirche, 19.30

www.gaste-garage.de STADTBLATT 9.2016 51


KUNST OSNABRÜCK Verissage: Ein Toastbrot und 11 Schwarze, Galerie Let-

sah

4. Wallenhorster Gewerbeschau - 150 Aussteller aus Wal-

lenhorst und Umgebung. Umfangreiches Rahmenprogramm mit Modenschauen, Musik- und Sportdarbietungen, Hansastraße/Eck Pollerweg, 10.00-18.00

Sonntag

Die Galeristin Bright

P Afua Letsah und der 18.

HANDMADE

KOFFERMARKT

Die Aussteller verkaufen aus ihren nostalgischen Koffern heraus ihre Handarbeiten. Es werden wieder selbst gefertigte Unikate, wie Schmuck, Gefilztes, Fotokunst, Genähtes für Groß und Klein und vieles mehr von den Herstellern angeboten. > LAGERHALLE

19.

AMERICANA

BABY KREUZBERG

Sieben Alben hat der Berliner Gitarrist und Sänger seit 2010 rausgebracht – seit 20 Jahren spielt er live: Americana, Blues, Country. Ein KISSCover-Album hat er übrigens auch schon mal aufgenommen. > ZAUBER VON OS

Künstler Thomas Jankowski sind seit Jahrzehnten befreundet. Jetzt haben sie sich zu einem gemeinsamen Projekt entschieden. Dieses Projekt besteht darin, dass Jankowski Wunschbilder der Galeristin malt. Das sind Porträts berühmter schwarzer Männer und Frauen aus verschiedenen Bereichen wie Bürgerrechtler, Musiker, Sportler usw. Malcolm X, Pele, Miriam Makeba, Fela Kuti werden unter anderem von Thomas Jankowski mit schwarzer Tusche auf Leinwand porträtiert.

KIDS OSNABRÜCK Der Froschkönig - ab 4 Jahren, Figurentheater, 16.00 Abenteuer Planeten, Planetarium, 17.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Wildkräutertour am Piesberg, Museum Industriekultur,

21.

11.00

POPKULTUR

Birgers MTB-Tour - Damit wir nicht aus der Übung kommen - Radtour, 30 km,

ROCKO SCHAMONI & TEX M. STRZODA

Er ist Musiker (Fraktus), Autor („Dorfpunks“), Humorist (Studio Braun), Schauspieler („00 Schneider – Im Wendekreis der Eidechse“) und so weiter. Locker bestreitet Rocko Schamoni damit einen netten Abend, begleitet vom Musiker Tex M. Strzoda. > LAGERHALLE

ADFC Infoladen am StadtgalerieCafé, 14.00 Osnabrücker Stadtspieler: Historisches Spektakulum mit Musik - Reihe „Sommer in

der Stadt 2016“, Treffpunkt an der Rathaustreppe, 15.30 Dunkle Materie, Planetarium, 17.00 Osnabrück leuchtet - Das Lichterfest der Region - mit

Feuerkünstlern, Streetfood, Mittelaltermarkt, Live-Band und DJ, Moskaubad, ab 18.00 BERSENBRÜCK

Kartoffelmarkt - Die Bersen-

brücker Innenstadt wird zur Flaniermeile für die Menschen der Region. Dabei dreht sich alles um die „tolle Knolle“, Innenstadt, ab 14.00 BISSENDORF Das Sternenboot - Lesung

mit italienischem Flair, KuBiss Kulturverein Bissendorf, Technologiezentrum, 19.30 OSTERCAPPELN ROCK

22. MASSIVE

Das australische Rockmonster erinnert an Aerosmith und Guns N’Roses. Und sie kommen nicht alleine: Aus Australien bringen sie noch zwei weitere Acts mit: Black Aces (Hard Rock) sowie die reinen Frauen-Rockband Tequila Mockingbyrd. > BASTARD CLUB

52 STADTBLATT 9.2016

PUNKROCK

22. ROGERS

Das Quartett aus Düsseldorf ist auf dem Weg von der Punkrock-Hoffnung zu Punkrock-Stars. Ihr aktuelles Album „Nichts zu verlieren“ ist der nächste Schritt auf diesem Weg. Im Vorprogramm spielen die befreundeten Stereogold (Indie-Pop). > KLEINE FREIHEIT

Oktoberfest „39. Klingendes Schwagstorf“ - Es heißt

O’zapft is , Festplatz Schwagstorf, ab 18.00 QUAKENBRÜCK

Antiquarischer Büchermarkt, Stadtmuseum,

10.00-18.00

WALLENHORST

18 KONZERTE OSNABRÜCK Autumn Wind - GuitArtQuartett - Gitarrenquartett

mit Werken von Werke von Johanson, Kindle, Pujol, York, Jenkins, Roux, Raum 129, Musikschule Caprivistraße, 11.00

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Kids-Club-Special: Minions -

Disney-Junior-Mitmachkino, 13.00

KIDS OSNABRÜCK Forschen - Staunen - Entdecken! - Ein Familienangebot:

„Wir legen den Dino frei“, Museum am Schölerberg, 10.30-12.30 Der Froschkönig - ab 4 Jahren, Figurentheater, 11.00 Kleiner Piet - was nun? - Eine meerchenhafte Vertüddelung für alle ab 4 Jahre, Lagerhalle, 15.30 Der Regenbogenfisch, Planetarium, 15.00 Reise durch die Zeiten, Planetarium, 16.00 FOTO: ANGELA VON BRILL

FOTO: BORIS KOWNATZKI

werwowas

Wohnton! - Hausmusikfestival des Symphonieorchesters - Bergkirche, Villa Hettla-

ge, Rohlfing Musikland, Start für alle 17.30 Uhr, Gemeinsames Finale: Theater am Domhof 21.30, Verschiedene Spielorte, 17.30 P SIEHE MUSIK ANKUM Faltenradio - Niedersächsi-

sche Musiktage - Klarinetten, Harmonika und Co., Artland Golfclub, 15.00 BAD IBURG

Iburger Sommerkulturgenuss: Top Lights - Swing &

Evergreens aus den 30er und 40er Jahren, Handwerkerbrunnen, 15.30 MELLE

La Rosa Enflorece - Lieder und Tänze der Renaissance aus Orient und Okzident -

Arianna Savall (Gesang und Barockharfe) und David mayoral (Percussion); „Musica Viva Festival“, Orangerie Gut Ostenwalde, 18.00 WESTERKAPPELN Das Heavy Classic Trio, Kulturhof Westerbeck, 19.00

BÜHNE OSNABRÜCK Der Revisor - Schauspiel von Nikolai Gogol, Deutsch von Arina Nestieva, Theater am Domhof, 15.00 MAP Musical Amateurprojekt: Hairspray - The Broadway Musical, Haus der Ju-

gend, 16.00 P SIEHE BÜHNE

FADENscheinig - ein körpertheaterliches Experiment,

Erstes unordentliches Zimmertheater, 18.00 The Trip - Anis Hamdoun, Übernahme aus Spieltriebe 6, emma-theater, 19.30 Die Ossenbrügge und der Teufelsschmied im Berg -

Fest der Kulturen Sonntag, 18.9.2016 Marktplatz, 13.00–19.00 Uhr

AUSSERDEM OSNABRÜCK Audi-Stammtisch, Museum Industriekultur, 10.00-13.00 Mit der Feldbahn durch den Kultur- und Landschaftspark Piesberg, Museum

Industriekultur, 10.00-18.00 Auf nach Mettingen - Radtour, 60 km, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafé, 11.00 Jute statt Plastik, Botanischer Garten, 11.00 7. Koffermarkt - Der Markt für handgemachte Besonderheiten, die im Herzen der Altstadt von Kreativen aus ihren nostalgischen Koffern heraus angeboten werden, Lagerhalle, 11.00-17.00 P SIEHE TAGESTIPP OSNABRÜCK Trödelmarkt - Anmeldung und Info 05481 6358, Parkplatz „Kaufland“, 11.00-18.00 OSNABRÜCK Marienkirchturmbesteigung

St. Marien, 11.30-13.00 OSNABRÜCK Fest der Kulturen - Der Osnabrücker Marktplatz verwandelt sich zu einem Ort der kulturellen Begegnung. Man kann Osnabrück in seiner kulturellen Vielfalt erleben, Marktplatz, 13.00-19.00 P SIEHE EVENTS Zeitreise, Planetarium, 15.00

BAD IBURG 3. Bad Iburger Autofest,

Erzähltheater, Steinwerk Ledenhof, 20.00

Kneipp Erlebnispark, 13.00

GEORGSMARIENHÜTTE

Tag der offenen Tür - Feuerwehr Belm - Feier zum 30-jäh-

Thiele-Neumann-Theater: Die Wunderübung - Komödie

von Daniel Glattauer, Rathaus, 19.00

BELM rigen Bestehen des Feuerwehrhauses , Freiwillige Feuerwehr, 11.00-17.00


BERSENBRÜCK Kartoffelmarkt - Die Bersenbrücker Innenstadt wird zur Flaniermeile für die Menschen der Region. Dabei dreht sich alles um die „tolle Knolle“, Innenstadt, ab 11.00 BRAMSCHE Zum Café Wahlde - Radtour, 50 km, Bahnhof, 12.30

HASBERGEN Kirchbergzauber grenzenlos

- Fest auf dem Kirchberg ab 10.00 OSTERCAPPELN Musikfest „39. Klingendes Schwagstorf“ - Der Sonntag

startet mit einem Gottesdienst. Anschließend können die Besucher bei zünftiger Musik eine bayrische Brotzeit genießen. Ab 14 Uhr startet das Musikfest mit befreundeten Kapellen aus dem Osnabrücker Land, aber auch den Niederlanden, Festplatz Schwagstorf, 10.00-18.00 QUAKENBRÜCK Antiquarischer Büchermarkt, Stadtmuseum,

10.00-18.00

Montag

19 KONZERTE

BÜHNE

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK

Der Revisor - Schauspiel von

Nikolai Gogol, Deutsch von Arina Nestieva, Theater am Domhof, 19.30

OSNABRÜCK Play Games - Kickern, Kniffeln, Klönen , Bastard Club, 19.00 Punkkneipe - Offbeat-Dosenmucke, Kickern umsonst, SubstAnZ, 21.00

KINO

BÜHNE

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Die Physiker - Friedrich Dürrenmatt, Theater am Domhof, 19.30

Lucas and Time - von Niki Orf-

anou, emma-theater, 19.30

Lagerhalle: Der Schamane und die Schlange (OmU), 20.15

KIDS OSNABRÜCK Don Quichotte auf der Hochzeit des Comacho - Georg

P SIEHE TAGESTIPP

Philipp Telemann/Serenata, Text von Daniel Schiebeler, nach einer Episode des Romans von Miguel de Cervantes Saavedra. Ab 6 Jahren, Theater am Domhof, 10.00 Der Regenbogenfisch, Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Singen mit Andreas Ottmer,

Haus Schinkel, 16.00

Nicht durch die Hand, sondern an der Hand...“, Kath.

Familienbildungsstätte, 18.00 OSNABRÜCK

Kleider, die zur Seele passen

- von Christiane Schwarzwald, Bahama Sports Lüstringen, 19.00 Sternenhimmel im Oktober,

Planetarium, 19.30

OSNABRÜCK

OSTERCAPPELN

Baby Kreuzberg - Singer-

Einweihung der neuen Ludwig-Windthorst-Skulptur -

Songwriter, Folk, Blues, Zauber von Os, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Sneak Preview - Mit Verlo-

sung vor dem Hauptfilm, 20.00

Dienstag

20 KONZERTE OSNABRÜCK El Galeon 1600 - Von den Klängen der Welt - Swantja

Freier (Gesang) Ensemble Los Temperamentos; „Musica Viva Festival“, Bergkirche, 20.00

MÜNSTER Nothing, Gleis 22, 20.00 Holly’s Cat - Vocal Jazz, Hot Jazz Club, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Cafe Resistance, SubstAnZ,

19.00

Studiclub - Klubnacht mit DJ

Catch, Sonnendeck, 21.00

STADTBLATT präsentiert Rocko Schamoni & Tex M. Strzoda - Songs & Stories,

Festakt mit musikalischer Begleitung, Kirchplatz, 18.00

Mittwoch

Lagerhalle, 20.00

IBBENBÜREN Premiere: Heiße Zeiten -

Musical-Komödie von Tilmann von Blomberg, Schauburg, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Abenteuer Planeten, Plane-

tarium, 15.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Osnabrücker Bürgerforum für Sutthausen - Diskussion

und Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, Osnabrücker Werkstätten, 19.30 Sternenhimmel im Oktober, Planetarium, 19.30 Warum braucht Osnabrück ein Hospital? Über öffentliche Bauten in der mittelalterlichen Stadt

- Vortrag mit Thomas Vogtherr, danach Führung „drunter&drüber“, St. Marien, 19.30 Dialog der Kulturen - Pädagogik aus spirituellem Erbe Erziehung der Lakota Indianer, Lagerhalle Raum 201, 20.00

21 22 Donnerstag

KONZERTE OSNABRÜCK

Klavierzauber - Konzert von Sven Wildöer - Klavierkonzert

- Kultur im Wohnzimmer.; „Kultur im Wohnzimmer“, Haus der Jugend, 20.00 STADTBLATT präsentiert Hannah Epperson, Kleine Freiheit, 20.00 P SIEHE MUSIK GEORGSMARIENHÜTTE Vocalensemble Thios Omilos - Vokalmusik des Barock

und der Romantik; „Musica Viva Festival“, Klosterkirche, 20.00 WALLENHORST

Leidenschaft - Die Verzauberung der Welt - Collage mit

romantischen Gedichten, Erzählungen und Musik. Mit Annett Renneberg und Wanja Mues, Stephan Braun (Cello), Hofstelle Duling, 19.30

KONZERTE OSNABRÜCK Massive - Aussie Assault Tour - Support: Black Aces, Te-

quila Mockingbyrd, Bastard Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP STADTBLATT präsentiert

Rogers + Das Pack - Punk-

rock, Kleine Freiheit, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP Moi Et Les Autres - German Swing, Lutherhaus, 20.00 P SIEHE BILD V. KALENDER

BAD IBURG Iburger Sommerkulturgenuss: Creol Serenaders - es

spielt eine Besetzung um den Sopransaxofonisten Ralf Bredehorst. Creole Jazz, Hanseplatz, 15.30

Ticket-Service: Mo.–Fr. 9:00–17:00 Uhr ∙ Telefon 05 41.34 90-24 ticketservice@osnabrueckhalle.de ∙ www.osnabrueckhalle.de

So. 25.09.16 15:00 Uhr

CONNI – Das Musical MATTHIAS REIM

Fr. 30.09.16 20:00 Uhr

Phoenix Live 2016

Sa. 01.10.16 20:00 Uhr

„Nur Nuhr“ - Wiederholungsgastspiel

Fr. 07.10.16 20:00 Uhr

„Theorie der feinen Menschen“

Sa. 08.10.16 20:00 Uhr

H2 Universe – Die Machtergreifung

DIETER NUHR CLAUS VON WAGNER SERDAR SOMUNCU

Mo. 17.10.16 OTTO 20:07 Uhr „Holdrio Again“ – Live 2016

THORSTEN HAVENER

Do. 20.10.16 20:00 Uhr

„Der Körpersprache-Code“

Fr. 21.10.16 20:00 Uhr

„Planet Deutschland Tour 2016“

Sa. 22.10.16 19:30 Uhr

Freudensprünge Live 2016

Fr.-So. 28.-30.10.16

22. Messe für textile Kunst und Handarbeit

Do. 03.11.16 20:00 Uhr

Programm: „ZeHage! Best of + X“

Sa. 05.11.16 19:00 Uhr

Shit Happens! – Die Tour 2016

Di. 08.11.16 20:00 Uhr

„Henssler tischt auf“ – Die neue Live Tour

Fr. 18.11.16 20:00 Uhr

Lesereise

Sa. 19.11.16 20:00 Uhr

Invasion der Verrückten

KAYA YANAR FANTASY NADEL UND FADEN RENÉ MARIK RALPH RUTHE STEFFEN HENSSLER 11 FREUNDE PAUL PANZER

Mo. 28.11.16 IGOR LEVIT 20:00 Uhr 1. Meisterkonzert Saison 2016/2017 Di. 29.11.16 19:00 Uhr

OSNABRÜCKER MUSIKSTREIFE

Weitere Veranstaltungen bei uns im Vorverkauf u.a.: 2016 • 30.11. Johann König • 01.12. Hagen Rether • 04.12. RebellComedy • 07.12. Benjamin Tomkins: Der Puppenflüsterer • 12.12. Alison Balsom (2. Meisterkonzert) • 19.12. Godewind • 20.12. Martin Sonneborn • 25.12. Offline – electronic music festival #2 • 26.12. Der kleine Prinz • 31.12. Silvester Dance Night 2016 • 2017 • 06.01. Nostalgiefete • 17.01. Michael Mittermeier • 18.01. Einstürzende Neubauten • 28.01. Jochen Malmsheimer • 31.01. Servus Peter • 05.02. ABBA GOLD • 09.02. Yesterday – A Tribute to the Beatles • 11.02. Gerburg Jahnke • 15.02. Chinesischer Nationalcircus • 16.02. Mantastic Sixx Paxx • 18.02. Francesco Piemontesi (3. Meisterkonzert) • 19.02. Mirja Boes • 21.02. AnnenMayKantereit • 22.02. Falco – Das Musical • 02.03. Ralf Schmitz

*

* Kostenfrei 20 Min. Parken direkt unter der OsnabrückHalle in der Parkgarage des arcona LIVING OSNABRÜCK, Zufahrt HansBöckler-Straße. Parkticket wird im Ticket-Service nur während der Öffnungszeiten beim Kauf von Eintrittskarten kostenfrei entwertet. Außerhalb der Öffnungszeiten gilt der jeweilige Garagentarif.

WISSEN, WAS LÄUFT!

Jetzt Newsletter abonnieren auf www.osnabrueckhalle.de STADTBLATT 9.2016 53


FOTO: RUTHLESSIMAGERY

werwowas Barthold Kuijken (Traversflöte) und Ewald Demeyere (Cembalo) - „Musica Viva Fes-

tival“, Schloss Bad Iburg, 20.00 BAD ROTHENFELDE Trude träumt von Afrika Abschiedstournee mit dem besten aus den ersten 17 Jahren, Kurhaus, 19.30

MÜNSTER Broncho, Gleis 22, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Uni Royal Summerspecial,

Alando Palais, 22.00

22.

COMEDY

NIGHTWASH

Der Klassiker der Comedy-Kurzauftritt-Shows. Moderator David Werker präsentiert u.a. David Lobrecht (Foto), einen Berliner Comedian, der von seiner Jugend in Neukölln erzählt – in rotziger Berliner Art, trocken, wortgewitzt und brachial komisch. > HAUS DER JUGEND

23.

Der irische Songwriter ist einer des Aufsteiger der letzten Jahre. Sein Mix aus Rock, Pop und Folk begeistert immer mehr Fans. Ryan Sheridan hat noch mehr Talente: Er war schon Profitänzer bei „Riverdance“ und Schauspieler am New York Broadway. > ROSENHOF

100 STUNDEN EXTRA ZEIT 22.–25.9.

23.

HEXVESSEL

FOTO: HENDRIK DVERGSDAL/CC

Psychedelischer Folk-Rock aus Finnland? Mit einer Note Avantgarde-Rock und Post-Punk? Wer kann dazu schon „Nein“ sagen! Die Band um Mastermind Mag McNerney macht ihr Ding und hört sich an wie ein Mix aus Marillion und Iron Maiden. > BASTARD CLUB

24.

24. STEVE GADD & BAND

Er gehört sicher zu den einflussreichsten Schlagzeugern der letzten 50 Jahre. Steve Gadd hat für Paul McCartney gespielt, für Eric Clapton, James Taylor und Paul Simon, u.a. auf „50 Ways To Leave Your Lover“. Jetzt kommt der Ausnahme-Drummer mit seiner Band. Und die ist mit Michael Landau (Gitarre), Walt Fowler (Trompete), Jimmy Johnson (Bass) und Larry Holdings (Keyboard) grandios besetzt. Die Jungs haben schon mit Bands und Künstlern wie Pink Floyd, The Doors, Frank Zappa oder Miles Davis gespielt. > GASTE GARAGE, HASBERGEN

musikalisch, literarische Reise durch die deutsche Balladenlandschaft mit Pastor Detlev Salomon und Benjamin Pfort am Klavier, Venner Mühlenkotten, 19.00 WALLENHORST

Riding my Kaffeefahrt - Unerhörte Geschichten aus Rulle - Theaterfestival mit Mu-

Tour 2016“, Support: Figaro Sportelli, Rosenhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

siktheater Lupe; Ruller Haus, 19.00

FaulenzA und Lady Lazy -

LITERATUR

Hip Hop, Rap, SubstAnZ, 20.00 BIELEFELD

OSNABRÜCK

Refugees Rock Festival 2,

Zeit für ein Gedicht, Altstädter Bücherstuben, 17.00

HAGEN

KUNST

Ehemalige Kirche, 20.00

OSNABRÜCK

WALLENHORST

Ausstellungseröffnung, Dokumentation der Strömungen zeitgenössischer Kunst; „100 Stunden Extra-Zeit“, Galerie Kunst Genuss, 19.00

Produktion. Ab 13 Jahren, emma-theater, 19.30 Die Physiker - Friedrich Dürrenmatt, Theater am Domhof, 19.30 Nightwash - Moderator David Werker präsentiert Felix Lobrecht, Marcel Kösling, Heinz Gröning und eine Show die sich gewaschen hat, Haus der Jugend, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

KINO FILMSTARTS R LenaLove - Thriller R Die glorreichen Sieben Snowden-Thriller

LITERATUR Thomas de Padova - Leibniz, Newton und die Erfindung der Zeit - Lesung; „100 Stun-

den Extra-Zeit“, Ledenhof, 19.30 Poetry Slam - Dichter sind andere auch nicht!, Lagerhalle, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Von Feen und Zauberwesen

- Purzelkonzert, Theater am Domhof, 15.30 Deutsch-arabischer Filmnachmittag mit Grillen -

„Hände weg von Mississippi“ für Kinder von 6-10. , Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße, 16.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK Tablet- und SmartphoneSprechstunde, Stadt-

bibliothek, 11.00-12.30

Casinotag - Stündliche Verlo-

sungen, 6 x 100 €, Spielbank, 16.00-21.00

Infoabend von Ärzte ohne Grenzen - Raum Karl Borro-

mäus, Marienhospital, 19.00

54 STADTBLATT 9.2016

OSTERCAPPELN Birne steht für Ribbeck - Eine

BÜHNE

OSNABRÜCK ROCK

sik und nach einer Idee von Gerold Theobalt. Mit Ron Williams als Tom Rutherford, Gymnasium Bersenbrück, 19.30

OSNABRÜCK

HALFWAY DECENT

Heute Abend stehen drei Bands aus dem Bereich Postpunk/Hardcore auf der Bühne: Halfway Decent (Foto), Forkupines und Shoreline. Das Osnabrücker Trio Halfway Decent spielt Post-Hardcore, beseelt von amerikanischer Punk-Poesie. > OSTBUNKER

OSNABRÜCK Hexvessel - Avantgarde Rock, Bastard Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

BERSENBRÜCK Onkel Toms Hütte - Mit Mu-

Concerto Köln mit Shanske Sato - „Die vier Jahreszeiten“ „Musica Viva Festival“;

Die Verwandlung - Mobile

POST-HARDCORE-ONZERT

KONZERTE

Forum, 20.00 www.100tagezeit.de

ROCK

23 Ryan Sheridan - „1 X 1 German

SONGWRITER

RYAN SHERIDAN

Freitag

Benefizkonzert zu Gunsten des Fördervereins der Andreasgemeinde - Friederike

Gäbel (Violine) und Lisa Jampolski (Klavier), Andreaskirche, 19.00

Vernissage: Zeitreise II zeitgenössische Kunst der vergangenen 7 Jahrzehnte -

Vernissage - Manfred Heinze, Kunstquartier des BBK, ab

19.00

CLUBS&PARTY

OSTERCAPPELN

OSNABRÜCK

Austellungseröffnung: Land schafft - ZeitMachtRaum,

Storehouse Stomp - die Party - Höchste Zeit für Lindy

Hop! Es geht weiter mit SwingTanzen in der Altstadt, Lagerhalle, 20.00 Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro mit DJ Jonny, Sonnendeck, 21.00 Malle-Party, Alando Palais, 22.00 EMP Rocknacht Special Tool - Rock, Metal, Hardcore

und viel von Tool, Hyde Park, 22.00

Schwarzes Gold mit dem Goldenen Adel (Lutz Gensch + Hans Steuber), Dr. Vogel,

23.59

BÜHNE OSNABRÜCK MAP Musical Amateurprojekt: Hairspray - The Broadway Musical, Haus der Ju-

gend, 19.00

P SIEHE BÜHNE Die Zauberflöte - Von Wolf-

gang Amadeus Mozart, Theater am Domhof, 19.30 Irina - eine Friseuse - Ein bezauberndes Theaterstück über eine Frau, die einfach kein Opfer mehr sein will. Von Sergej Medjedjew, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 P SIEHE BÜHNE

Alte Mädchenschule, 19.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Einblicke in die StadtwerkeWelt - Besucherführung gibt Blick hinter die Kulissen,

Windkraftanlagen auf dem Piesberg, ab 15.30

Feierabendtour am Freitag der „Jour fixe“ der Osnabrücker Radler - Radtour, 30 km,

ADFC Infoladen am StadtgalerieCafé, 17.30

6. Yoga Sommer Osnabrück

- Yogaunterricht auf Spendenbasis, Große Wiese im Bürgerpark, 17.30-19.00 Schlaflos in Osnabrück wenn die innere Uhr aus dem Takt gerät - Vortrag von

Schlafmediziner Dr. Christoph Schenk; „100 Stunden ExtraZeit“, Museum am Schölerberg, 19.00

BLACK ANGUS

STEAKS VON CREEKSTONE FARMS, KANSAS

Trilogie der schönen Ferienzeit - Von Carlo Goldoni,

Probebühne, 20.00 BELM

Figurentheater: Siehste... -

Szenen einer Ehe von Loriot, Grundschule Vehrte, 20.00

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


Wünsche verbinden, Erwartungen trennen - Zur Ökono-

mie und Ökologie in der Partnerschaft, Kapelle Johannisfriedhof, 20.00 BOHMTE

Bohmter Markt - Betriebsfest - Betriebsfeier der Bohm-

ter Firmen, Kaufleute und Handwerker mit ihren Mitarbeiter , Festplatz/Raiffeisenstraße, ab 19.00 BRAMSCHE

Herbstkirmes - Offizielle Eröffnung (17 Uhr) & Familientag, Marktplatz, ab 14.00

HASBERGEN Ohrbecker Hüggelwiesn, Festplatz Ohrbeck, ab 20.00 P SIEHE OKTOBERFESTE

WALLENHORST Auf Pilzsuche mit Pilzexpertin Melanie Schnieders - Um

unser Wissen über Pilze in Theorie und Praxis zu erweitern, machen wir uns im Ruller Bruch auf die Suche, Ruller Haus, 14.00-17.00

Samstag

24 KONZERTE OSNABRÜCK Berzerker - Rock, Bastard Club, 20.00 Allan Taylor - Der Poet unter den Singer/Songwritern, Lutherhaus, 20.00 Halfway Decent, Forkupines, Shoreline - Postpunk/

Hardcore, Ostbunker, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BRAMSCHE

Roaring Folk Company „New Country Moods“, Film-

mos, Sonnendeck, 21.00 Uni Royal Summerspecial,

Alando Palais, 22.00

90er Party - Die beste Musik

aus dem Kultjahrzehnt, Hyde Park, 22.00 Tanzen! - Foyer-Party der Lagerhalle mit The DeeJees, Lagerhalle, 22.00

Weidendamm Showcase mit Rob Me, Felix Böttcher und Ultramarin, Dr. Vogel,

BRAMSCHE

Benefiz-Oktoberfest des Osnabrücke e.V. - mit bayeri-

23.59

20 Jahre Billard Palast - Live Musik mit Freezeland (PartyRock), Billard Palast, 21.00

BÜHNE OSNABRÜCK MAP Musical Amateurprojekt: Hairspray - The Broadway Musical, Haus der Ju-

gend, 14.00+19.00 P SIEHE BÜHNE

Der Dicke Sternschnuppe Uraufführung - 2. Preisträge-

rin des 2. Osnabrücker Dramatikerpreises, Theater am Domhof, 16.00

Magic Andy’s fantastische Chemie-Show - A Chemist’s

Comedy, Lagerhalle, 19.00

Irina - eine Friseuse - Ein be-

zauberndes Theaterstück über eine Frau, die einfach kein Opfer mehr sein will. Von Sergej Medjedjew, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 P SIEHE BÜHNE BELM Figurentheater: Siehste... -

Riding my Kaffeefahrt - Unerhörte Geschichten aus Rulle - Theaterfestival mit Mu-

siktheater Lupe, Ruller Haus, 19.00

Lange Nacht der Ateliers;

nachtfrequenz16 - Let’s jam!, Jazz Club, 21.30

„100 Stunden Extra-Zeit“, Gemeinschaftsatelier Wachsbleiche und andere, 19.00 P SIEHE KUNST Offenes Atelier bei Kerzenschein - Gemeinsames Malen,

Zeichnen, Gestalten, Töpfern; „Lichter in den Höfen“, KunstWerkstatt am Johannistorwall, ab 19.00

KIDS OSNABRÜCK Von Feen und Zauberwesen

20.00

- Purzelkonzert, Theater am Domhof, 15.30 Abenteuer Planeten, Planetarium, 16.00

Memo Gonzalez $ The Özdemirs - Blues, Soul, Rock, Hot

AUSSERDEM

MÜNSTER Von Wegen Lisbeth, Gleis 22,

Jazz Club, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Subway Revival Party,

Rosenhof, 20.00

Clubsounds - RnB, Hip Hop,

Pop, House, Electro mit DJ Ra-

Spitzen-Kaffee, leckeres Frühstück, super Kuchen und

besondere kleine Mittagsgerichte!

ANKUM Ankum LIVE - 15. Ankumer Kneipenfestival - 1 Nacht, 9

Kneipen u. 10 Bands, Innenstadt, 20.30

Öffnungszeiten: Di.–So. 9:00–18:30 Uhr, Mo. Ruhetag facebook.com/Stadtgaleriecafe

BAD ESSEN Herbstlicher Ausklang im Küchengarten - mit 5. Ippen-

Eröffnung des Bohmter Marktes - Live-Musik von

Red Beans Ragtimeband

MINDEN

abend zum Ausstellungsprojekt „drunter&drüber“, mit Vortrag von Bodo Zehm, St. Marien, 19.30 Zwischen den Welten, Theater am Domhof, 19.30

BOHMTE

WALLENHORST

14 Große Gildewart 0 - 20 54 0 58 / 41 05

Ins Erdreich hinab - Vom Naturraum zur mittelalterlichen Stadt - Abschluss-

IBBENBÜREN die von Tilmann von Blomberg, Schauburg, 20.00

Mitten in der Altstadt

begrenzte Plätze. 5-Gänge-Menü kombiniert mit besonderen Sauna-Aufgüssen, Loma-Sauna im Nettebad, ab 19.00

Heiße Zeiten - Musical-Komö-

OSNABRÜCK

ve Gadd, Michael Landau, Walt Fowler, Kevin Hays, Jimmy Johnson, Gaste Garage, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Schlemmer-Abend in der Loma-Sauna - Anm. erforderlich,

burger Kürbismeisterschaft, Schloss Ippenburg, 11.00-18.00

DISSEN

Steve Gadd & Band - Mit Ste-

schem Buffet, Live-Band „SevenBeats“, einer Tombola und Begrüßungsbier. Der Reinerlös geht an soziale Projekte in der Region, Festsaal Restaurant Busch, ab 19.00

Szenen einer Ehe von Loriot, Grundschule Vehrte, 20.00

KUNST

HASBERGEN

Tatort Citykrimi: Das Patent

- Aktionsspiel für Hobbyermittler, Innenstadt, 15.00 P SIEHE EVENTS Dunkle Materie, Planetarium, 17.00

theater Universum, 20.00

- Sie fühlen sich wie Louis Armstrong der populären Musik verpflichtet, genau im Sinne wie damals der Jazz entstanden ist, Jazz Club im Bahnhof, 20.00

Lichter in den Höfen - Kunst & Kultur im Rosenplatz-Quartier. Eine Veranstaltung zum Flanieren und Entdecken. , Rosenplatzquartier, 14.0022.00

„Brasstones“, Kindernachmittag, Gewerbeschau, Oktoberfest im Zelt, Marktfete ab 22.30 Uhr, Festplatz/Raiffeisenstraße, ab 14.00 BRAMSCHE Herbstkirmes - mit großem

Feuerwerk um 21.30 Uhr, Marktplatz, ab 14.00 HASBERGEN

Ohrbecker Hüggelwiesn mit Die bayrischen Hiatamadln und da Guntha, Festplatz Ohrbeck, ab 18.00 P SIEHE OKTOBERFESTE

TECKLENBURG Tecklenburg rockt - 11. Kneipenfestival - 6 Bands in 6

Kulturbüro Gronau und

rock'n'popmuseum Gronau präsentieren:

03.09. 16.00 Uhr

08.09. 20.00 Uhr

29.09. 20.00 Uhr

Holi-Festival of Joy & Colour (Festplatz - Bürgerhalle)

Jürgen von der Lippe

(Bürgerhalle)

Programm: „Was soll ich sagen ...?“

Bernd Stelter

(Bürgerhalle)

Programm: „Wer heiratet,...“

Kneipen, Innenstadt, 20.30

13.10. Sonntag

25

OSNABRÜCK

KONZERTE

Spielzeug- und Kleiderbörse

OSNABRÜCK

- mit Kaffee und Kuchen. Anlieferung der Ware am 23.09. bis 15.00. 20 Prozent des Erlöses gehen an den Fördervereinder KiTa St. Antonius. , Pfarrheim Voxtrup, 14.00-16.30

1. KAMMERKONZERT - 16-17

- Klavierquintett: Robert Schumann Klavierquintett op.44, Dmitri Schostakowitsch Klavierquintett op.57, Theater am Domhof, 11.30

20.00 Uhr

19.11. 20.00 Uhr

03.12. 20.00 Uhr

Ralf Schmitz

(Bürgerhalle)

Neues Solo-Programm

Jürgen B. Hausmann

(Bürgerhalle)

Programm: „Wie jeht et? - Et jeht!“

Markus Krebs

(Bürgerhalle)

Programm: „Permanent Panne“

Tickets: Touristik-Service Gronau, Fon 02562/99006 info@stadtmarketing-gronau.de · www.eventim.de Info: Kulturbüro Gronau GmbH, Fon 0 25 62 / 7 18 70 rock'n'popmuseum Gronau, Fon 0 25 62 / 81 480 STADTBLATT 9.2016 55


FOTO: ALEXANDER PAUL ENGLERT

werwowas Jubiläumskonzert der Jacob’s Gospel Singers, Kathari-

KIDS

nenkirche, 12.00

OSNABRÜCK

Sonntagsmusik, St. Johann,

Bunter Nachmittag zum Weltkindertag - Spielefest

16.00

Mit 80 Tönen um die Welt -

27.

In musikalischer Anlehnung an den Romantitel von Jules Verne begibt sich das Bremer Klarinetten Quartett auf eine Weltreise. Treffpunkt im Ameos Klinikum, 17.00 Time Stands Still - Lautenlieder aus der Renaissance aus England und Italien; Emma Kirkby (Sopran), Jakob Lindberg (Laute), Schlosskirche Gut Sutthausen, 18.00 Steak Number Eight - Noise, Bastard Club, 20.00

LESUNG

SILKE SCHUERMANN

Marten hat es von der schrägen Bahn wieder in die Spur geschafft und avanciert zum angesagten Fernsehkoch. Dann tritt seine Jugendliebe Stella wieder in sein Leben – aber auch seine frühere kriminelle Vergangenheit ... Silke Schürmann schildert in ihrem Roman „Wovon wir lebten“, wie fragil Träume und Lebensentwürfe sein können. > BLUE NOTE

unter freiem Himmel, Marktplatz, 14.00-18.00 Conni - Das Musical, OsnabrückHalle, 14.00 Der Regenbogenfisch, Planetarium, 15.00 Orgelminiclub, St. Marien, 15.00 Wow - Was dein Körper alles kann! - Eine fantastische Reise

durch den Körper., Lagerhalle, 15.30 Reise durch die Zeiten, Planetarium, 16.00

Sternfahrt zum ADFC-Jubiläum - 10.00 OTB Obere Marti-

nistraße, 10.45 Uni Bibliothek Sedanstraße Ecke Barbarastraße, 11.15 Eishalle Vehrter Landstraße, 11.45 Marktkauf Nahne, 12.15 Fa. Schoeller Burg Gretesch, Ecke Albert-SchweizerStraße, 13.00 Zoo Eingang, 13.30 Ziel Große Gildewart (46km), OTB, 10.00 Es grünt so grün, Botanischer Garten, 11.00 Eulenspiegel Familienfest Motto: „Sportlich das Leben genießen“, OSC Hiärm-Grupe Straße, 11.00-17.00 Osnabrücker Schallplattenbörse - Tonträger aus allen

Musikrichtungen seit den 50er Jahren bis heute, Info: 0211 9559250, OsnabrückHalle, 11.00-16.00

BAD ESSEN La finta giardiniera - Ge-

sangssolisten und Sprecher, musica assoluta, Giuliana Retali, Bettina Geyer, Schloss Ippenburg, 17.00 BAD ROTHENFELDE

Thank You for the Music -

Projektchor unter Leitung von Katja Kriete-Daniel, JesusChristus-Kirche, 18.00 MELLE Sitar, Tabla, Mantras und spirituelle Lieder; „Meller Kul-

turherbst“, Kulturzentrum Wilde Rose, 19.00

BÜHNE OSNABRÜCK

AUSSERDEM OSNABRÜCK Osna-Crazy Car und Cabrio,

Cabriozentrum, 10.00-18.00 Fietsenbörse - Fahrradmarkt, Marktplatz in der Dodesheide, 10.00-15.00

Einführungsmatinee zur Premiere: Das Lächeln einer Sommernacht, Theater am

Domhof, 11.30 P SIEHE BÜHNE

Der Kontrabass von Patrick Süßkind - Ein tiefgründiges

LESUNG

28. HAMED KHAMIS

COMEDY

29. FIL

Kultiviertes Chaos: Fil singt sein Hip-Hop-Musical „Godzilla gegen Schiller“, durchleuchtet die Verschiedenheit von westdeutschen Männern und ostdeutschen Frauen und erklärt, was es mit Frauen in Leggins auf sich hat. > LAGERHALLE

MAP Musical Amateurprojekt: Hairspray - The Broadway Musical, Haus der Ju-

gend, 16.00 P SIEHE BÜHNE FOTO: PXEL-ROCKER.COM

Der Ex-Kriminelle und Ex-Osnabrücker arbeitet mittlerweile in Berlin als Streetworker. Sein Blog „In den Dschungel von Calais“ ist nominiert für den Grimme Online-Award – auch heute geht es um das autonome Camp für Geflüchtete dort. > HAUS DER JUGEND

Psychogramm des Orchestermusikers. Mit Helmut Tiele, Lagerhalle, 15.30 Die double B Gedichtbox Lyrik Performance, Erstes unordentliches Zimmertheater, 16.00

Siehste - Szenen einer Ehe von Loriot - Gastspiel,

Figurentheater, 18.00 Lucas and Time - von Niki Orfanou, emma-theater, 19.30 My Fair Lady - von Frederick Loewe, Theater am Domhof, 19.30 IBBENBÜREN Heiße Zeiten - Musical-Komö-

die von Tilmann von Blomberg, Schauburg, 18.00 WALLENHORST

Riding my Kaffeefahrt - Unerhörte Geschichten aus Rulle - Theaterfestival mit Mu-

siktheater Lupe, Ruller Haus, 19.00

29.

GITARRENMUSIK

MICHAEL FIX

Der Australier wurde 2013 vom Guitarist Australia Magazine zu einem der besten 25 Gitarristen aller Zeiten gewählt. Sein Spiel ist technisch brillant und fantasievoll. Ein Fingerstyle-Virtuose, der aus Jazz, Blues, Folk und Klassik eigene Songs entwickelt. > LUTHERHAUS

56 STADTBLATT 9.2016

30.

POP

MATTHIAS REIM

Matthias Reim („Verdammt ich lieb’ dich“) ist zurück. Sein neues Album mit dem aussagekräftigen Titel „Phoenix“, nach dem legendären Drachenvogel, der neu geboren wird, lädt zum Träumen, Nachdenken, aber auch zum Rocken und Tanzen ein. > OSNABRÜCKHALLE

KUNST OSNABRÜCK Vernissage: Lebt der Mensch von Brot allein? -

von Volker-Johannes Trieb. Eröffnungsrede von Dr. Julia Draganovic, Leiterin der Kunsthalle Osnabrück, Edeka Kutsche, Voxtrup, 17.00

Die Börse rund ums

P Fahrrad ist zurück aus der Sommerpause. Von 8.3011 Uhr werden Fahrräder zum Ankauf angenommen, ab 10 Uhr geht der Verkauf los. Hier findet jeder die passende „Fietse“.

CD- und Schallplatten-

P Börsen sind schon einen Besuch wert, auch wenn man keinen konkreten Musikwunsch hat. Erst einmal nur suchen und stöbern oder sich mit Gleichgesinnten zu einem Plausch treffen will. Auch besteht die Möglichkeit, die eigenen Tonträger als Tauschmaterial mitzubringen oder diese an andere Besucher oder die Aussteller zu verkaufen. Alle erdenklichen Fan-Souvenirs wie Bücher, Autogrammkarten, Zeitschriften, Shirts, Poster, Kalender ergänzen das Börsenangebot. Philosophisches Café - „Unsere Verantwortung in der Zeit - wie weit reicht sie?“ -

Diskussionsrunde ; „100 Stunden Extra-Zeit“, BlueNote, 11.30 Marienkirchturmbesteigung

St. Marien, 11.30-13.00


Fahrradtour Ost zur Stadt hinter der Eisenbahn, ab Ecke

E.-M.-Remarque-Ring/Breiter Gang, 13.30 Piesberg-Busrundfahrt, Museum Industriekultur, 14.30 Zeitreise, Planetarium, 17.00 BAD ESSEN Herbstlicher Ausklang im Küchengarten - Mit 5. Ippen-

burger Kürbismeisterschaft, Schloss Ippenburg, 11.00-18.00 BOHMTE Bohmter Markt - Ökumeni-

scher Gottesdienst, Gewerbeschau, Frühschoppen, Bayrischer Mittagstisch, danach „Ausklang“, Festplatz/Raiffeisenstraße, ab 14.00 BRAMSCHE

Tuchmarkt - Textilhandwerker

und Textilkünstler präsentieren ihr Können und ihre Erzeugnisse, Tuchmacher Museum, 10.00-17.00 BRAMSCHE

Herbstkirmes - mit großem

Feuerwerk um 21.30, Marktplatz, ab 14.00 DISSEN

Sternfahrt zum ADFC-Jubiläum - Wir fahren über Dissen,

Wellingholzhausen, Borgloh, Holte, Holstenmündrup nach Osnabrück zum ADFC Jubiläumsfest. (40km), Bahnhof, 11.00 HASBERGEN

Ohrbecker Hüggelwiesn -

mit Live-Band „Schürzenjäger“, Info 05405 617711, Festplatz Ohrbeck, ab 18.00

P SIEHE OKTOBERFESTE MELLE Sternfahrt zum ADFC-Jubiläum - Die Tour startet am

Bahnhof in Melle und führt durch das Grönegau über Teile des Hase-Ems-Weges zur Großen Gildewart in Osnabrück. (25km), Bahnhof, 11.30 OSTERCAPPELN

6. Biker Day des MSC Venne

- Am Biker-Day sind alle motorisierten 2-Räder und auch Trikes herzlich willkommen. Eingeladen sind auch alle Zweirad Oldtimer- oder Youngtimerfahrer, Hof Vallowe, 10.30-16.00 QUAKENBRÜCK Motorradausfahrt für mehr Partnerschaft im Verkehr -

Fahrt von 40 km , dann Gottesdienst in Gehrde (15.00 Uhr). Später Kaffee und Kuchen., Autohaus Böcker , 14.00 WESTERKAPPELN Sternfahrt zum ADFC-Jubiläum - 11.20 Halen Bahnhof,

11.45 Wesen Sporthalle, 12.15 Lotte Eisdiele, 13.15 Büren Parkplatz Edeka (40km), Sporthalle, 10.00

Montag

26 KONZERTE MÜNSTER Benne - „Auf dem Weg Tour 2016“, Jovel, 20.00

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Sneak Preview - Mit Verlo-

sung vor dem Hauptfilm, 20.00

AUSSERDEM

Mit den Stadtteildetektiven auf Abenteuertour - India-

nerspiele im herbstlichen Wald. Bitte anmelden: 0541 188055, Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße, 16.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK 3. Messe für betriebliches Gesundheitsmanagement,

Schloss, ab 10.00

Offene Pilzsprechstunde,

Museum am Schölerberg, 18.00-19.00

Osnabrücker Bürgerforum für Atter - Diskussion und Ge-

spräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, Atterkirche, 19.30 Macht der Sterne, Planetarium, 19.30

BOHMTE Bohmter Markt - Abschlusstag - Traditionelles Erbsen-

suppenessen, Gewerbeschau), Familiennachmittag (ab 15.00), Zum Abschluss Lasershow und Marktparty, Festplatz/Raiffeisenstraße, ab 11.00 BRAMSCHE

Herbstkirmes - mit großem

Feuerwerk um 21.30, Marktplatz, ab 14.00

Mittwoch

28 KONZERTE

Dienstag

27

OSNABRÜCK Spätwerk: Kunst in existentiellen Zeiten - Saleem Ashkar - Klavierkonzert, Beetho-

ven Zyklus II, Felix-NussbaumHaus, 19.00

Percussiongruppe „Auf alle Felle“, Kapelle Johannisfried-

hof, 19.00

KONZERTE

STADTBLATT präsentiert

OSNABRÜCK

Benne - „Auf dem Weg Tour

Jordi Savall und Hesperion XXI - Ein musikalischer Dialog

zwischen Orient und Okzident zwischen der alten und neuen Welt; „Musica Viva Festival“, Bergkirche, 20.00 Still in the Woods - Jazz, Pop, Soul, Zauber von Os, 20.00 MÜNSTER Who’s the Bad Guy? - Singer-

Songwriter, Hot Jazz Club, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Studiclub - SemesterstartParty mit DJ Catch, Sonnendeck, 21.00

BÜHNE OSNABRÜCK Die Physiker - Friedrich Dürrenmatt, Theater am Domhof, 19.30

2016“, Kleine Freiheit, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Play Games - Kickern, Knif-

feln, Klönen , Bastard Club, 19.00 Punkkneipe - Offbeat-Dosenmucke, Kickern umsonst, SubstAnZ, 21.00

Heute erscheint das neue STADTBLATT.

KAUFEN!

BÜHNE OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Der Dicke Sternschnuppe - 2.

Lesung der Buchhandlung Zur Heide“, BlueNote, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Preisträgerin des 2. Osnabrücker Dramatikerpreises, Theater am Domhof, 11.30 Die Zauberflöte - Von Wolfgang Amadeus Mozart, Theater am Domhof, 19.30

KIDS

BRAMSCHE

OSNABRÜCK

Jens Neutag „Das Deutschland Syndrom“ - Kabarett,

Der Regenbogenfisch, Plane-

tarium, 16.00

KINO

Tequila-Party, Alando Palais,

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Rabennacht Classic - Gothic,

Hammed Khamis - I am not animal; „Kultur im Wohnzim-

Filmpassage: Kaffeeklatsch - Seniorenfilm

mer“, Haus der Jugend, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP

KIDS OSNABRÜCK Abenteuer Planeten, Plane-

Filmtheater Universum, 20.00

inkl. Kaffee & Kuchen, 14.00 Klassikerreihe: Shining, 20.30

KIDS

AUSSERDEM

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

schienen, abends schon gespielt, Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße, 18.00

Kukuks-Café für Menschen mit und ohne Kukuk, Balou,

15.00

Donnerstag

29 KONZERTE OSNABRÜCK Michael Fix - Funky feel good fingerstyle guitar aus Australien, Lutherhaus, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD Karate Andi, Forum, 20.00 Mike & The Mechanics „Tour 2016“, Ringlokschuppen, 20.00 P SIEHE MUSIK HAGEN MusicaViva-Abschlusskonzert mit Lautten Compagney und dem Ensemble Historischer Tanz Berlin; „Musi-

ca Viva Festival“, Ehemalige Kirche, 20.00 MÜNSTER Lea - Pop, Hot Jazz Club, 21.00

22.00

Goth-Rock, Wave, Minimal, Batcave, Oldschool EBM, Mittelalter, 80er, Hyde Park, 22.00

FILMSTARTS R War Dogs - Komödie, Kriegsfilm

tarium, 15.00

im Steigenberger Hotel Remarque 14. und 15.10.2016

FIFA17-Turnier - morgens er-

Karten an der Rezeption erhältlich. Tel. +49 541 6096-0

AUSSERDEM OSNABRÜCK Casinotag - Stündliche Verlosungen, 6 x 100 €, Spielbank, 16.00-21.00 150 Jahre IHK OsnabrückEmsland-Grafschaft Bentheim, OsnabrückHalle, 17.30 Wandlungen im seelischgeistigen Klima der Menschheit , Haus der Jugend, 19.30 Segen und Fluch einer Massenveranstaltung - Die

Olympischen Spiele sind gelaufen - und wie geht es jetzt weiter? Referent: Igor Birindiba Batista (Brasilien), Lagerhalle, 20.00 BRAMSCHE

Kinder und Jugendliche erklären Eltern ihre mediale Welt - Für alle interessierten

Eltern und Erwachsenen (gerne in Begleitung ihrer Kinder), Alte Webschule, 19.00

BÜHNE OSNABRÜCK Das Fest - Jede Familie hat ihr Geheimnis - Theaterstück

nach Thomas Vinterberg und Mogens Rukov, Lagerhalle, 19.30 Vom Himmel, Ein Stück, Figurentheater, 20.00

Trilogie der schönen Ferienzeit - von Carlo Goldoni,

Probebühne, 20.00 IBBENBÜREN

Die Deutschstunde - Theaterring III - nach Siegfried

Lenz, Bürgerhaus, 20.00 MÜNSTER

Michael Krebs, Aula am

Aasee, 20.00

Freitag

30

Hagen Rether Liebe

Samstag, 1.12.2016 OsnabrückHalle, 20.00 Uhr

CLUBS&PARTY

KONZERTE

LITERATUR

OSNABRÜCK UHU-Club, Grand Hotel, 20.00 Uni Party, Alando Palais, 22.00

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

BÜHNE OSNABRÜCK Der Vorname - Komödie von Matthieu Delaporte/Alexandre de la Patelliere, emma-theater, 19.30 Faisal Kawusi - Glaub nicht alles, was du denkst, Haus

LITERATUR Silke Scheuermann: „Wovon wir lebten“ - Lesung; „Littera-

LITERATUR

FOTO: KLAUS REINELT

ADFC Jubiläumsfest - Mit Lounge-Musik von Daniel Basso („Die Popolskis“, David Garrett, Ina Müller u.v.m.), Erlebnisvorträgen, Infos und Aktionen auf der Großen Gildewart, StadtgalerieCafe und Große Gildewart, 13.00-18.00

der Jugend, 20.00 P SIEHE BÜHNE

STADTBLATT präsentiert Fil - „Die Verschiedenheit der Dinge“ - Comedy, Lager-

Work in Progress I - Klavier-

konzert zur Vorbereitung auf „Jugend musiziert“, Musikschule in der Caprivistraße, 19.00 Statues on Fire - Punkrock, Support: Drugstop, Bastard Club, 20.00 Matthias Reim - „Phoenix Live 2016“, OsnabrückHalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP James First und My Defense

- Punk, Hardcore Punk, SubstAnZ, 20.00 Fly Away now presented by Ajourney Prod (Brasilien) -

mit Moonlight Burns (live), Dr. Vogel, 23.00

halle Spitzboden, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

BAD IBURG

GRONAU Bernd Stelter - „Wer heiratet,

Folk, Hip Hop, Reggae und Ska, Casablanca, 21.00

LÖHNE

CLUBS&PARTY

...“, Comedy, Bürgerhalle, 20.00 5. Löhner Comedy Slam -

Abdelkarim, Toni Mono, Bodo Bach, Sascha Korf, Kay Ray, Werretalhalle, 20.00

Live im Casablanca: Krügers Randgruppe - Schlagerpunk,

OSNABRÜCK Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro mit DJ Criz, Sonnendeck, 21.00

Zeit für ein Gedicht, Altstädter Bücherstuben, 17.00

KIDS OSNABRÜCK Der Zeit auf der Spur - Bibliotheksrallye - „Schönes

aus Kork“, Anm. 0541 323 2007, Stadtbibliothek, 15.30-17.00 Lange Lesenacht - In Kooperation mit dem Verein Lesewelt, Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße, 19.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK 6. Yoga Sommer Osnabrück

- Yogaunterricht auf Spendenbasis, Große Wiese im Bürgerpark, 17.30-19.00 OSNABRÜCK AquaFitness mit AquaZUMBA, Moskaubad, 19.00-19.45 African Dishes - Afrikanische Abende - Büfett mit Live

Acts, Reservierungen im Café, StadtgalerieCafé, 19.00 Musikschulenkonzert, Wohnstift am Westerberg, 19.00 STADTBLATT 9.2016 57


vorschau

58 STADTBLATT 9.2016

Donna Leon

P Die große Dame des Kriminalromans liest aus ihrem 25. Krimi mit Ermittler Commissario Guido Brunetti von der Polizei Venedigs, „Ewige Jugend“, sowie aus „Endlich mein“ (24. Fall). Donna Leon wurde 1942 in New Jersey geboren, lebt seit 1981 in Venedig und lässt ihren Bestseller-Commissario dieses Mal ein lange zurück liegendes Verbrechen an einem 15-jährigen Mädchen aufklären. Begleitet wird Leon von der Schauspielerin Annett Renneberg, die in den Verfilmungen die Rolle der Signorina Elletra spielt. 21.10. Theater am Domhof 11.11. Das Osnabrücker Kabarettfestival 2016: Christian Ehring OS, Lagerhalle 12.11. Das Osnabrücker Kabarettfestival 2016: Daphne de Luxe OS, Lagerhalle 12.11. Rüdiger Hoffmann Halle, Gerry Weber Event Center 13.11. Bülent Ceylan BI, Seidensticker Halle 13.11. Draußen nur Kännchen OS, BlueNote 14.11. Bodo Wartke & The Capital Dance Orchestra BI, Stadthalle 15.11. One Night of ELO Ibbenbüren, Bürgerhaus 16.11. Team Mikrokosmos OS, Haus der Jugend 16.11. Bernd Stelter Rheine, Stadthalle 17.11. Das Osnabrücker Kabarettfestival 2016: Tim Fischer OS, Lagerhalle 18.11. 11 Freunde Lesereise OS, OsnabrückHalle 18.11. Das Osnabrücker Kabarettfestival 2016: Barbara Ruscher OS, Lagerhalle 19.11. Paul Panzer OS, OsnabrückHalle 19.11. Das Osnabrücker Kabarettfestival 2016: Richard Rogler OS, Lagerhalle 19.11. Jürgen B. Hausmann Gronau, Bürgerhalle 23.11. Marek Fis OS, Rosenhof 25.11. Das Osnabrücker Kabarettfestival 2016: Annie Heger OS, Lagerhalle 26.11. Sebastian Pufpaff Rheine, Stadthalle 26.11. Das Osnabrücker Kabarettfestival 2016: Ingo Oschmann OS, Lagerhalle 29.11. A Musical Christmas Ibbenbüren, Bürgerhaus 30.11. Johann König OS, OsnabrückHalle 30.11. Martin Rütter MS, MCC Halle Münsterland

FOTO: PHILIPP RATHMER

2.11. Tommy Emmanuel BI, Rudolf-Oetker-Halle 1.10. Dieter Nuhr OS, OsnabrückHalle 1.10. Das zweite Gesicht Melle, Festsaal 1.10. Heiße Zeiten (+ 2.10.) Ibbenbüren, Schauburg 5.10. Thekentratsch OS, Haus der Jugend 6.10. Heiße Zeiten (bis 8.10.) Ibbenbüren, Schauburg 7.10. Claus von Wagner OS, OsnabrückHalle 8.10. Claus von Wagner MS, Hörsaal 1 8.10. Serdar Somuncu OS, OsnabrückHalle 11.10. 11. Komische Nacht OS, verschiedene Orte 11.10. Wicki Lingen, EmslandArena 12.10. Jens Thomas OS, Lagerhalle 13.10. Luke Mockridge Lingen, EmslandArena 13.10. Ralf Schmitz Gronau, Bürgerhalle 14.10. Der Tod - Death Comedy OS, Lagerhalle 14.10. Otto Lingen, EmslandArena 14.10. Michl Müller BI, Rudolf-Oetker Halle 15.10. Luke Mockridge Halle, Gerry Weber Stadion 17.10. Otto OS, OsnabrückHalle 17.10. Felix Lobrecht OS, Zauber von Os 18.10. Walter Trier OS, Stadtbibliothek 18.10. Sven Bensemann OS, Zauber von Os 20.10. Schöner Scheitern mit Susanne Pätzold OS, BlueNote 20.10. Thorsten Havener OS, OsnabrückHalle 21.10. Kaya Yanar OS, OsnabrückHalle 21.10. Thorsten Havener BI, Stadthalle 22.10. Lord of the Dance Lingen, EmslandArena 28.10. Die Feisten OS, Lagerhalle 28.10. Das Osnabrücker Kabarettfestival 2016: Dames Blonde OS, Lagerhalle 28.10. Sissi Perlinger Bad Rothenfelde, Kurhaus 28.10. Knacki Deuser Rheine, Stadthalle 29.10. Rüdiger Hoffmann OS, Rosenhof 29.10. Das Osnabrücker Kabarettfestival 2016: Bill Mockridge OS, Lagerhalle 29.10. Mirja Boes Rheine, Stadthalle 29.10. Hagen Rether BI, Rudolf-Oetker-Halle 29.10. Paul Panzer BI, Stadthalle 29.10. MAP: Hairspray (+ 30.10.) OS, Haus der Jugend 2.11. Peter Maffay Halle, Gerry Weber Stadion 2.11. Berhane Berhane OS, Haus der Jugend 3.11. René Marik OS, OsnabrückHalle 4.11. Das Osnabrücker Kabarettfestival 2016: Werner Koczware OS, Lagerhalle 5.11. Ralph Ruthe OS, OsnabrückHalle 5.11. Das Osnabrücker Kabarettfestival 2016: Dagmar Schönleber OS, Lagerhalle 10.11. Ingo Appelt OS, Rosenhof 10.11. Das Osnabrücker Kabarettfestival 2016: Thomas Reis OS, Lagerhalle 10.11. Bastian Bielendorfer Bünde, Universum

1.12. Hagen Rether OS, OsnabrückHalle 1.12. Glory Comedy Night: Amjad, Jan van Weyde, Herr Schröder, Falk Schug OS, Rosenhof 2.12. Das Osnabrücker Kabarettfestival 2016: Till Reiners OS, Lagerhalle 3.12. Das Osnabrücker Kabarettfestival 2016: Martina Brandl OS, Lagerhalle 3.12. Markus Krebs Gronau, Bürgerhalle 7.12. Benjamin Tomkins OS, OsnabrückHalle 8.12. Bernd Hoecker Bad Rothenfelde, Kurhaus 9.12. Georgette Dee OS, Lagerhalle 11.12. Pfoten hoch! OS, Rosenhof 14.12. Horst Lichter OS, Rosenhof 16.12. Tina Teubner OS, Lagerhalle 16.12. Dr. Eckart von Hirschhausen BI, Stadthalle 20.12. Martin Sonneborn OS, OsnabrückHalle 20.12. Lisa Feller OS, Lagerhalle 20.12. Kati Völker OS, Lagerhalle 25.12. Der kleine Prinz BI, Stadthalle 26.12. Der kleine Prinz OS, OsnabrückHalle 31.12. Das Phantom der Oper BI, Stadthalle 4.1. Ehrlich Brothers (+ 5.1.) BI, Seidensticker Halle 13.1. Wladimir Kaminer BI, Ringlokschuppen 13.1. Jens Heinrich Claassen OS, Lagerhalle 14.1. Ladies Night OS, Rosenhof 17.1. Stomp BI, Stadthalle 17.1. Michael Mittermeier OS, OsnabrückHalle 18.1. Stomp BI, Stadthalle 19.1. Torsten Sträter Melle, Feststaal 21.1. Torsten Sträter Vechta, Aula der Uni 29.1. Matthias Brandt OS, Theater am Domhof 3.2. Bastian Bielendorfer MS, Bürgerhaus Kinderhaus 9.2. Martin Rütter BI, Seidensticker Halle

FOTO: © REGINE MOSIMANN / DIOGENES VERLAG

BÜHNE

Steffen Henssler

P Immer auf Hochtouren – das ist Steffen Henssler. In seiner neuen Live-Show „Henssler tischt auf...!“ erlebt man hautnah, wie er mit Spaß und Lust ein tolles Menü kocht, die perfekte Sushi-Rolle zubereitet und so ganz nebenbei seine Gäste mit lustigen, interessanten und auch schrägen Geschichten aus seinem rasanten Leben unterhält. 8.11., OsnabrückHalle

11.2. Gerburg Jahnke OS, OsnabrückHalle 12.2. Das Phantom der Oper OS, OsnabrückHalle 14.2. Falco - Das Musical BI, Stadthalle 15.2. René Marik MS, MCC Halle Münsterland 22.2. Falco - Das Musical OS, OsnabrückHalle 23.2. Daddy Cool - Das Boney M. Musical BI, Stadthalle 3.3. Sebastian Pufpaff OS, OsnabrückHalle 4.3. Sebastian Pufpaff MS, Hörsaal 1 7.3. Das Phantom der Oper MS, MCC Halle Münsterland 8.3. Marlene Jaschke MS, MCC Halle Münsterland 11.3. Shadowland 2 BI, Stadthalle 12.3. Fritzi Haberlandt OS, Theater am Domhof 14.3. Marlene Jaschke OS, OsnabrückHalle 17.3. Jürgen Becker Melle, Festsaal 17.3. Willy Astor Lingen, Theater an der Wilhelmshöhe 17.3. Dieter Nuhr BI, Stadthalle 18.3. Ehrlich Brothers Halle, Gerry Weber Stadion 19.3. Willy Astor OS, OsnabrückHalle 19.3. Dr. Mark Benecke OS, Rosenhof 30.3. Martin Rütter Quakenbrück, Artland Arena 30.3. Patric Heizmann MS, Aula am Aasee 1.4. Jürgen Becker MS, Hörsaal 1 2.4. Chris Tall BI, Stadthalle 3.4. Sascha Grammel BI, Seidensticker Halle 6.4. Sascha Grammel Minden, Kampa-Halle 8.6. Johann König Ibbenbüren, Bürgerhaus 7.12. Markus Krebs OS, OsnabrückHalle

LESUNGEN 17.10. Dagmar Leupold OS, BlueNote 21.10. Donna Leon OS, Theater am Domhof 24.10. Clemens Berger OS, BlueNote 31.10. Sylvie Schenk OS, Blue Note 2.11. Das Osnabrücker Kabarettfestival 2016: Heinz Strunk OS, Lagerhalle 2.11. latinale 2016 - Amaranta Cabellero Prado OS, Ledenhof 7.11. Garry Disher OS, Blue Note 12.11. Sarah Kuttner MS, Aula am Aasee 22.11. Mathias Énard OS, Blue Note 5.12. Tillmann Rammstedt OS, Blue Note 21.12. Dennis Gastmann OS, Lagerhalle 20.1. Dennis Gastmann Lingen, Centralkino 30.1. Christoph Ransmayr OS, Blue Note 16.2. Peter Rühmkorf OS, Blue Note 28.3. Jan Weiler OS, Lagerhalle

KONZERTE 1.10. Frog Bog Dosenband OS, Halle Gartlage 1.10. Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen MS, Gleis 22 1.10. Matteo Capreoli OS, Zucker 1.10. Herman van Veen BI, Stadthalle 1.10. Kaput Krauts OS, SubstAnZ


Meisterkonzerte 2016/17

P Mit Igor Levit beginnt die Meisterkonzerte-Saison. Der russisch-deutsche Pianist spielt u.a. Beethovens berühmte Klaviersonate Nr. 23 f-Moll, „Appassionata“. Am 12.12. ist das Balsom Ensemble zu Gast, mit der englischen Weltklasse-Trompeterin Alison Balsom (Foto). Auf dem Programm steht ein festliches Adventskonzert mit Werken für Blechbläser und Pauken von Corelli, Purcell und Bach. Am 18.2.2017 kommt die NDR Radiophilharmonie unter der Leitung von Andrew Manze und Solist Franceco Piemontes (Piano). Beendet werden die Meisterkonzerte von Albrecht Mayer (Oboe) und seinem „I Musica di Roma“-Abend (21.3.). 28.11.-21.3.2017, OsnabrückHalle 2.10. Pluto’s Swinging Dixie Six OS, BlueNote 2.10. Wolkenfrei BI, Rudolf-OetkerHalle 2.10. Schiller live 2016 BI, Seidensticker Halle 2.10. Vanessa Mai BI, Rudolf-Oetker-Halle 2.10. Francoiz Breut MS, Gleis 22 3.10. Suicidal Angels & Skull Fist OS, Bastard Club 4.10. Sorry Gilberto OS, Zauber von Os 4.10. White Miles OS, Bastard Club 4.10. Scraper MS, Gleis 22 5.10. Michy Reincke Löhne, Werretalhalle 5.10. Florian Weber’s Criss Cross OS, BlueNote 6.10. Ssio OS, Rosenhof 6.10. Graceland OS, Lutherhaus 6.10. Ebbot Lundberg & The Indigo Children MS, Gleis 22 7.10. Heinz Rudolf Kunze & Verstärkung OS, Rosenhof 7.10. In Extremo BI, Ringlokschuppen 7.10. Farfarello OS, Lutherhaus 7.10. Heisskalt BI, Forum 7.10. Pyogenesis OS, Bastard Club 7.10. Carl Verheyen Hasbergen, Gaste Garage 7.10. Two Hearts In Ten Bands OS, Lagerhalle 8.10. Ernst Hutter & Die Egerländer Musikanten Lingen, EmslandArena 8.10. Okta Logue MS, Gleis 22 8.10. Mister Me OS, Kleine Freiheit 8.10. Zodiac OS, Bastard Club 8.10. Withered Skies Turn Red, Notions, The Poet’s Mistress OS, Ostbunker 9.10. Roll Agents - The Elvis Xperience

OS, Rosenhof 13.10. B.B. & The Blues Shacks OS, BlueNote 13.10. Neonschwarz + Haszcara OS, Kleine Freiheit 13.10. Bonfire BI, Forum 13.10. Kytes MS, Gleis 22 14.10. Enorm OS, Bastard Club 15.10. Trümmer MS, Gleis 22 15.10. Cliff Barnes & The Fear Of Winning OS, Rosenhof 15.10. Matze Rossi OS, Zucker 18.10. Mungo Jerry OS, Rosenhof 18.10. Dota MS, Gleis 22 19.10. Piet Buslay OS, Zauber von Os 19.10. Distemper OS, Bastard Club 20.10. Ok Kid BI, Forum 20.10. Tanzwut OS, Rosenhof 21.10. Ok Kid MS, Sputnikhalle 21.10. Ray Wilson & Band OS, Rosenhof 21.10. Michael Sagmeister Trio OS, Lutherhaus 21.10. Liedfett OS, Bastard Club 21.10. Drongos for Europe OS, SubstAnZ 22.10. Fantasy OS, OsnabrückHalle 22.10. White Lies OS, Rosenhof 22.10. Coffin’ Riders, El Camino, Lizardmen OS, Ostbunker 23.10. Maria Mena OS, Rosenhof 23.10. Thomas Stelzer Trio OS, BlueNote 24.10. Captain Planet + Leoniden MS, Gleis 22 25.10. Jamie Lee OS, Rosenhof 25.10. Komparse OS, Zauber von Os 26.10. Almost Charlie OS, Haus der Jugend 26.10. The Pukes OS, Kleine Freiheit 27.10. Andrew Roachford OS, Rosenhof 27.10. Mike Watt MS, Gleis 22 28.10. Runrig BI, Stadthalle 28.10. Phillip Boa and the Voodooclub OS, Rosenhof 28.10. Lucky Leles OS, Lutherhaus 29.10. Pepe Lienhard Big Band Lingen, EmslandArena 29.10. Sebastian Hackel OS, Westwerk 29.10. Silversun Pickups MS, Jovel 30.10. Messer & Tellavision BI, Forum 31.10. Die Höchste Eisenbahn MS, Gleis 22 2.11. Stas Mikhaylov Lingen, EmslandArena 2.11. The Fleshtones MS, Gleis 22 3.11. Red Hot Chili Pipers OS, Rosenhof 3.11. Celtic Journey OS, Lutherhaus 3.11. Drangsal MS, Gleis 22 3.11. Salut Salon BI, Rudolf-Oetker-Halle 4.11. Silly BI, Ringlokschuppen

4.11. Saitenfeuer OS, Bastard Club 4.11. Christian Steiffen (+ 5.11.) OS, Rosenhof 5.11. Orphaned Land OS, Bastard Club 5.11. Wayne Graham OS, Zucker 5.11. Tim Vantol MS, Gleis 22 6.11. Seven OS, Rosenhof 8.11. Seven BI, Ringlokschuppen 8.11. Die Höchste Eisenbahn OS, Kleine Freiheit 9.11. Tomandsara OS, Haus der Jugend 10.11. Fantasy BI, Rudolf-Oetker-Halle 10.11. Coogans Bluff & Brother Grimm BI, Forum 10.11. Jann Klose OS, Lutherhaus 11.11. Massendefekt & Steen BI, Forum 11.11. Beginner BI, Seidensticker Halle 11.11. Dean Brown & Band Hasbergen, Gaste Garage 11.11. Voxxclub Halle, Gerry Weber Event Center 11.11. Nada Surf OS, Rosenhof 11.11. Ira Atari OS, Zucker 12.11. Luxuslärm OS, Rosenhof 12.11. Friedemann & Band Hasbergen, Gaste Garage 12.11. Bambara MS, Gleis 22 12.11. Breathe Atlantis OS, Kleine Freiheit 13.11. Kudo OS, Lutherhaus 16.11. L’Aupaire MS, Gleis 22 16.11. Jan Plewka + Marco Schmedtje OS, Kleine Freiheit 16.11. Acoustic Guitar Night OS, Lutherhaus 17.11. Unzucht OS, Bastard Club 17.11. BAP Lingen, EmslandArena 17.11. Jacques Palminger & 440 Hz Trio OS, Kleine Freiheit 17.11. Lukas Rieger OS, Rosenhof 18.11. Revolverheld Lingen, EmslandArena 18.11. Wippsteert Restrup-Bippen, Theatersaal der Compagnia Buffo 18.11. Monsters of Liedermaching OS, Rosenhof 18.11. Bastian Baker OS, Kleine Freiheit 19.11. Jethro Tull Lingen, EmslandArena 19.11. Lions Head OS, Kleine Freiheit 20.11. Gregor Meyle OS, Rosenhof 22.11. Revolverheld Halle, Gerry Weber Stadion 22.11. Wolfmother MS, Jovel 23.11. JaKönigja OS, Kleine Freiheit 24.11. Onair OS, Rosenhof 24.11. Äl Jawala BI, Forum 25.11. Knorkator BI, Forum 25.11. Pothead OS, Rosenhof 25.11. Ohrenfeindt OS, Bastard Club 26.11. Peter Schilling & Band OS, Rosenhof 27.11. John Lees’ Barclay James Harvest OS, Rosenhof 29.11. David Garrett Halle, Gerry Weber Stadion 1.12. Northcote + Matze Rossi + Jon Snodgrass MS, Gleis 22 2.12. Deine Freunde BI, Ringlokschuppen 2.12. Poets of the Fall OS, Rosenhof 2.12. Christina Lux OS, Lutherhaus 2.12. Saxon OS, Hyde Park 3.12. Torfrock OS, Rosenhof 3.12. Schandmaul + Kayenzeit BI, Ringlokschuppen 3.12. Messer MS, Gleis 22 4.12. Beatrice Egli MS, MCC Halle Münsterland

6.12. Mark Forster MS, MCC Halle Münsterland 7.12. Reverend Hardy Hardon and the Church of Elvis OS, Rosenhof 7.12. DAME OS, Kleine Freiheit 8.12. Maerzfeld OS, Rosenhof 8.12. Sierra Kid OS, Kleine Freiheit 8.12. Trixie Whitley MS, Gleis 22 9.12. The Bollock Brothers + Hooligan Dublin MS, Gleis 22 9.12. John Diva and The Rockets of Love OS, Rosenhof 10.12. Killerpilze OS, Rosenhof 10.12. The Bollock Brothers MS, Gleis 22 10.12. Isolation Berlin OS, Kleine Freiheit 10.12. Mark Forster BI, Ringlokschuppen 11.12. Die Lochis BI, Ringlokschuppen 11.12. Tony Mono Rheine, Stadthalle 13.12. Keimzeit OS, Rosenhof 15.12. Steve’n’Seagulls OS, Rosenhof 15.12. Maeckes BI, Forum 16.12. The 12 Tenors Rheine, Stadthalle 16.12. Maeckes OS, Rosenhof 17.12. BAP BI, Seidensticker Halle 17.12. Jens Kommnick OS, Lutherhaus 18.12. Wise Guys OS, OsnabrückHalle 19.12. Phillip Boa and the Voodooclub MS, Skaters Palace 19.12. Godewind OS, OsnabrückHalle 22.12. Umse MS, Skaters Palace 26.12. Ski King & Band OS, Bastard Club 28.12. Subway To Sally BI, Ringlokschuppen 29.12. Custard Pies OS, Lagerhalle 29.12. The Busters BI, Forum 18.1. Einstürzende Neubauten OS, OsnabrückHalle 20.1. Ten Years After OS, Rosenhof 27.1. Echoes Acoustic OS, Rosenhof

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oder auch extern gegenüber den zuständigen Behörden, Dritten oder auch der Presse. www.whistleblowerinfo.de, www.whistleblower-net.de, www.wikileaks.de, www.transparency.de u. a. ADie offene Frauen-Gruppe 45+ trifft sich am 1. Donnerstag, 16.30–18.30 Uhr im Café Läer, Krahnstraße 7, in OS. Wir unterhalten uns u. a. über wechselnde Themen und freuen uns über weitere diskussionsfreudige Interessierte. Kontakt: Ayse Önel-Naundorf, Tel. 6004376, E-Mail: naundorf@osnanet.de ASuche ständig Brennholz aller Art. Bitte alles anbieten. Tel. 05401/3689619 A Sommerfest „Gesangsstudio Osnabrück“ & „Erlebensreich“ – Anja Klein/Sabine Meiners am So., 18.9.2016, Kulturkaserne am Limberg 1. 14.00 Uhr: Schnupperstunde Kindertanz, 15.00 Uhr: offenes Atelier, 16.00 Uhr: open stage, 17.00 Uhr: Gesangsworkshop für Jugendliche & Erwachsene ADie Osnabrücker Freizeitgruppe sucht noch Männer (zw. 30–45), die Interesse an neuen Leuten & bunt gemischten Freizeit-Aktivitäten haben! Mail: active-friendship@arcor.de ASehr schöner Raum, 65 qm, in der Altstadt. Ideal für Meditation, Yoga und Ähnliches. Für Vormittags, Nachmittags (außer Montag), Wochenenden. Tel. 01577/ 4388465 ABeruflicher (Wieder-)Einstieg nach Schule, Studium, Elternzeit geplant? Finden Sie Ihre individuellen Möglichkeiten im Jobcoaching. Dagmar Frerig, 0171/2716038, www.coachingundentwicklung.net ANaturverbundene Frau (44) sucht Komplizen oder Komplizin für Wanderungen, Radtouren, Ausflüge, Kanu, Zelten etc. Email: net.schroeder@web.de ANeu in der Wüste: ich (w., 39) bin mit meinem Sohn (3) in Nähe Rosenplatz gezogen und wünsche mir Kontakte zu anderen Müttern und Kindern zum Treffen, Spielen, Austausch und Tee trinken. Heike, Tel. 0176/78507814 ATheaterbegeisterte Neuosnabrückerin (50+) sucht Gleichgesinnte für gemeinsame Theaterbesuche. Mail: muensterstrasse9@ gmail.com AFür Hofprojektsgründung suchen wir selbstständige Menschen & Familien: Kunst/ Handwerk, Soziale Arbeit, Gartenarbeit. Geplant ist ein Haus mit Hilfe des Mietshäusersyndikates zu kaufen. Bei Interesse zum Projekt oder Angeboten zu Höfen im ländlichen Bereich MS/OS bitte melden.mitmachen@ emailn.de

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ABalkanmusik-Anschluss gesucht: ich (w., 39) suche Tanzkreise und Balkan-Gesangsgruppen in Osnabrück. Habe früher in einem Balkan-Frauenchor gesungen und möchte das gerne wieder aufleben lassen. Freue mich über jeden Tip! Heike, Tel. 0176/78507814 ATrip hop Band in Gründung (Gesang (w.), Gitarre (m.), Bass/Synth (m.)) sucht Schlagzeugerin oder Schlagzeuger (25–35 Jahre). Eigene Songs und Proberaum in OS vorhanden. Tel. 0160/93339232, matthias.kussin@gmx.de

AHallo,mein Darling! Wir haben gemeinsam eine sehr schwere Zeit durchgestanden und uns immer wieder unsere Liebe bewiesen und gezeigt. Zuletzt am Samstag in Enschede... Ich danke Dir dafür, dass Du da bist und mich liebst. Dein Ehemann Thorsten

Sports&Fun AAm Freitag, den 16. September findet wieder der Osnabrücker Gutenachtlauf statt. Es ist ein Tierschutz-Lauf von 5 bis 10 Kilometern. Treffpunkt ist um 21.30 Uhr auf dem Parkplatz des Osnabrücker Moskaubades. Infos unter www.laufengegenleiden.de und auch auf der lokalen facebookseite Gruppe Gutenachtlauf Osnabrück. Wir freuen uns auf euch!

Workshop ASommerfest „Gesangsstudio Osnabrück“ & „Erlebensreich“ – Anja Klein/Sabine Meiners am So., 18.9.2016 Kulturkaserne am Limberg 1. 14.00 Uhr: Schnupperstunde Kinder-

ANTIQUITÄTEN WERNER-VON-SIEMENS-STR. 12 · 49124 GEORGSMARIENHÜTTE KLÖCKNERGELÄNDE, EHEM. TOR 1 ABFAHRT „KUNST IM KREISEL“ RICHTUNG GEWERBEPARK ANTIQUITÄTEN UND KUNST IN HISTORISCHEN AMBIENTE 1200 QM AUSSTELLUNG, RESTAURIERTE UND UNRESTAURIERTE MÖBEL, KLEINANTIQUITÄTEN - ALLES AUS 3 JAHRHUNDERTEN

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tanz, 15.00 Uhr: offenes Atelier, 16.00 Uhr: open stage, 17.00 Uhr: Gesangsworkshop für Jugendliche & Erwachsene AT’ai Chi: Neue wöchentliche Gruppen, ab Mo. 5.9.16, 16.00–7.30 + 18.00–19.30 Uhr, Di. 6.9.16, 17.45–19.15 Uhr, Mi. 7.9.16, 10.30–12.00 Uhr und 18.00–19.30 Uhr, ZenGruppe ab Di. 6.9.16, 19.30–21.30 Uhr. Einstieg nach Rücksprache. Info und Leitung: Klemens J.P. Speer, Tel. u. Fax: 0541/804567, www.zen21.de und www.speer-taichichuan.de, E-Mail: info@klemens-j-p-speer.de AEinsteigerseminar des Schwertkampf Osnabrück e.V. – am 27. und 28.8.2016 von 10.00–16.00 Uhr lädt der Verein alle Interessierten zur historischen Kampfkunst nach Fiore dei Liberi ein. Weitere Informationen & Anmeldung unter www.schwertkampfosnabrueck.de AGewaltfreie Kommunikation – Seminar (Bildungsurlaub möglich) zur Konfliktbewältigung vom 10. bis 14. Oktober in Osnabrück (Mo.–Fr., Herbstferien). Der Kurs ist sowohl als berufliche Weiterbildung als auch als Veranstaltung für Bildungsurlaub anerkannt und offen für beruflich wie auch privat Interessierte. Weitere Infos: www.gewaltfrei-osnabrück.de, Tel. 0541/ 33238938 oder 0177/8522112 (M. Nelkowski)

Biete Wohnen A2 Zimmer in großem Haus (2-3er-WG), auf Wunsch möbliert, in der Wüste, befristet bis 31.8.2017 (eventuell länger), ab 1.10.2016 zu vermieten, auch für kürzere Zeiträume mietbar. Freundlicher Hund in Kniehöhe wohnt mit. Motto: Alles kann, nichts muss! Kosten: 350 €. weltenbummlerin2028@gmx.de ASchönes Zimmer mit hohen Dachschrägen kurzfristig zu vermieten, guter ÖPNV Anschluss (ca. 5 Min.), Uni und Stadtnähe (ca. 1 km), ruhig und gemütlich in der Wüste (300 €). weltenbummlerin2028@gmx.de ASchöner, heller Büroraum in der Altstadt (200 € warm) zu vermieten. Tel. 0541/3504614

Suche Wohnen ARuhige 2-ZKB gesucht, im Wohngebiet, keine Hausverwaltung, keine WG. Tel. 05407/ 349644

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Kleinanzeigenschluß für Oktober 2016: Donnerstag, 15. September 2016

würde ich gerne noch einmal aufnehmen. Bin in Begleitung von zwei Jungens gewesen. Gruene-Bohnen@outlook.de

Frau sucht Mann AWenn du, genau wie ich, auch nach 40 Jahren immer noch gerne auf Rock-Konzerte gehst und auch sonst kulturell interessiert bist, bist du vielleicht mein „Mann“ (zwischen 55 und 65)? Bewerbung gerne mit Bild an: joplin0910@ web.de ADie Arbeit ist getan, der Kühlschrank wieder voll, beim Sport war man auch noch, alle whats-apps gelesen und beantwortet, hier und da zum Plaudern schnell telefoniert, den Müll rausgebracht, Wäsche läuft, geputzt wird heute nicht mehr und dann der Gedanke „wäre es nicht toll jetzt wieder nette Menschen kennenzulernen und DEN EINEN zu finden“? Es ist 22 Uhr, um 6 geht der Wecker und ich denke mir „Hmmm ... Jetzt so k.o. noch unter die Leute macht dich nicht zum Partykracher“ und gehe ins Bett. Ich ... 37, sportlich spontan und vielleicht der letzte Diamant würde mich über deine Art des Alltagshumors freuen. grossstadtheldin@gmx.de

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Mann sucht Frau AWenn Du gerne ausgehst, vielseitig & begeisterungsfähig bist & Deinem Leben die schönen Seiten abgewinnst ... dann haben wir Vieles gemeinsam! Ich bin 40 +, 1,75 m, sportlich & leidenschaftlicher Motorradfahrer. Zudem humorvoll, charmant & gebildet. Und ich suche eine Freundin, für Kino, Kneipe & Kultur, in OS-City. Mail: easy-wind@arcor.de AOlá die Waldfee – ich bin 35 und habe Lust mal jemanden außerhalb der Osnabrücker Partymeile kennen und schätzen zu lernen. Schreib mir unter mrniceguy2016@web.de APretty woman gesucht! Hey Du, wünscht Du dir auch eine neue Beziehung? Bist Du (w, ab 40) ehrlich, treu und zuverlässig? Gehst Du gerne aus, reist Du gern und magst Spaziergänge? Dann melde Dich doch mal bei mir - zu verlieren gibt es doch nichts! Mail: schmetterlingeimbauch@gmx.de AWochenmarkt Dom, Samstag, 23. Juli, 13.30 Uhr, am Gemüsestand: Sie kauften grüne Bohnen und Bohnenkraut und es wurde sehr nett ein wenig geplaudert. Diese Plauderei

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STADTBLATT 9.2016 61


klick Wann: 19.8. Wo: Terrasse der Lagerhalle Was geht ab: Streetbeats mit Toni Kater aus Berlin Wir fragen: Wann hattest Du Deinen letzten Kater? TEXT & FOTOS KATHARINA LEUCK

IMPRESSUM

STADTBLATT osnabrück

erscheint in bvw werbeagentur + verlag GmbH Möserstraße 27 · 49074 Osnabrück Tel.: 0541 357870 · Fax: 0541 3578735 E-Mail: redaktion@stadtblatt-osnabrueck.de office@stadtblatt-osnabrueck.de kleinanzeigen@stadtblatt-osnabrueck.de werwowas@stadtblatt-osnabrueck.de Meinen letzten Kater hatte ich im Oktober 2015. Er hieß Gizmo und war rotgetigert.

Ganz spontan heute. Mit Toni Kater.

Vorgestern, nachdem ich im Tiefenrausch zum ersten Mal ein Space Gedeck probiert habe.

HERAUSGEBER: bvw verlag GmbH REDAKTION: Andreas Bekemeier (V.i.S.d.P.; Redaktionsleitung), Harff-Peter Schönherr, Mario Schwegmann, Roger Witte, Marco Bäcker PROGRAMMREDAKTION: Frederik Kathmann

Jetzt gerade, und sie heißt Toni. Davor war der letzte da, bis ich eine Katzenallergie bekommen habe.

Vor vier Wochen nach der Mannschaftsfeier der 3. Herren von BlauWeiß Schinkel. Ein toller Sommertag mit Grillen und Bier.

Ich bekomme eigentlich nie einen Kater. Ich kenne meine Grenzen.

AUTOREN/INNEN DIESER AUSGABE: Hedda Horch, Harald Keller, Frank Jürgens, Christian Lukas, Ralf Gotthardt, Silke Behling, Malte Schipper, Nina Bartholomaeus, Larissa Berlin, Carolin Rupp, Catharina Kronisch, Olaf Neumann, Mona Miserendino, Frederik Kathmann, Franziska Temmen, Katharina Leuck, Andreas Menke, Peter S. Timme, Hanna von Behr Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder, nicht unbedingt die der Redaktion. Abdruck, auch auszugsweise, nur nach Absprache mit dem Verlag. GESTALTUNG: Roger Witte, Anja Schulze, Sabrina Küster ANZEIGEN REGIONAL: Burkhard Müller es gilt die Anzeigenpreisliste 2016 ANZEIGEN ÜBERREGIONAL: Vermarktungsgesellschaft mbH i. G. Varrentrappstraße 53, 60486 Frankfurt Tel. 069 979517-10, www.citymags.de VERTRIEB: Pressevertrieb Ludwig Mölk, Osnabrück. Eigenvertrieb in Kneipen, Kinos, Läden und Frei-Hand-Verkauf im Stadtgebiet

Der letzte Kater? An den können wir uns leider nicht mehr erinnern ;-).

Am 8. Juli. Das war echt ein Kater unter erschwerten Bedingungen. Ich war vorher Trauzeuge auf einer Hochzeit.

Vor einem Jahr. Ich war mit meinen Mädels in Köln auf Tour. Gefühlt ist uns allen am nächsten Tag der Kopf halb explodiert.

intern & interna

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ine Redaktion ist wie ein Taubenschlag – es ist ein ständiges Kommen und Gehen. Zunächst ein kurzer Gruß an einen wertvollen Zuckerlieferanten für den diesmonatigen Produktionsprozess. „Mercí“ an Daniel Barkhau, für die üppig dimensionierte Packung Pralinen zum endgültigen Ausstand nach Deinem Praktikum in unserer Redaktion. Viel Glück auf Deinem Weg und vielen Dank für schokoladige Pausen. ann ein herzliches Willkommen an unseren neuen Programmredakteur Frederik Kathmann. Als Neuzugang in der Möserstraße wünschen wir ihm allzeit – ja, was? Einen guten Riecher dafür, wie man die Spreu vom Weizen trennt. Aber das machst Du schon, Frederik!

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62 STADTBLATT 9.2016

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o ein Neuer kommt, ist ein Alter gegangen: Daniel Rüffer geht nach 8 Jahren in seine Stadtblatt-Rente. Sich dabei stilecht mit der selbsteingeführten Dienstagspizza (an einem Montag) zu verabschieden, zeugt von der nötigen Chuzpe – aber auch von Großzügigkeit. Danke! Für Pizza und alles! ine kleine Nachricht an die Freifunker in Osnabrück. Vielleicht erreicht euch unser Klagen auf diesem Wege, wenn es schon unsere Mails nicht schaffen. Wir haben einen Router für freies Internet in unseren Räumlichkeiten aufgestellt – allein: er funktioniert nicht. Zumindest nicht so wie er soll. Helft doch uns und euren potentiellen Freifunkern dabei, ein Stück Osnabrück mit freiem W-LAN zu versorgen!

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DRUCK: Steinbacher Druck, Anton-Storch-Str. 15, Osnabrück Das STADTBLATT erscheint monatlich. Die Veranstaltungshinweise im Tagesprogramm und private Kleinanzeigen sind kostenlos. Eine Veröffentlichungsgarantie kann nicht gegeben werden. Für unverlangt eingesendete Manuskripte und Fotos wird keine Garantie übernommen. BANKVERBINDUNG: IBAN DE18 2659 0025 0311 3760 00 Volksbank Osnabrück ABO: Preis des Einzelheftes 2,00 € im Jahresabo (12 Ausgaben) 20,- € Studentenabo 17,- € zu überweisen auf das Konto IBAN DE88 2659 0025 0311 3760 01 bei der Volksbank Osnabrück Das OKTOBER STADTBLATT erscheint am Mi., den 28.9.2016 Redaktionsschluss Di. 13.9.2016


Du entscheidest! #unserOsnabrueck WOHNEN – SOZIAL UND BEZAHLBAR Die SPD sorgt für ein neues städtisches Wohnungsangebot mit fairen und gerechten Mieten, die alt und jung, Familien und Singles bezahlen können. Das Wohnungsangebot muss auch sozial geregelt werden, denn der Markt nimmt keine Rücksicht auf die Schwachen.

NEUE MITTE – INNENSTADT UND NEUSTADT WACHSEN ZUSAMMEN Die SPD löst einen jahrzehntelangen Stillstand im Zentrum unserer Stadt auf. Der Neumarkt wird mit uns autofrei. Wir sorgen damit für eine gesündere, attraktive und lebenswerte Innenstadt, in der die Menschen im Mittelpunkt stehen. Das Herz von Osnabrück muss wieder zusammenwachsen.

VERKEHR – ENTLASTUNG FÜR ALLE OSNABRÜCKER Die SPD sorgt für ein gesamtstädtisches Verkehrskonzept, das alle Stadtteile mit einbezieht. Die Bürger sollen vor Ort mitbestimmen, welche Lösungen für sie die besten sind und die Lebensqualität in den Quartieren steigern.

Unsere 80 SPD-Kandidaten in den Wahlbereichen setzen sich für SIE ein! Platz 1 im Wahlbereich 1

Platz 1 im Wahlbereich 2

Platz 1 im Wahlbereich 3

Platz 1 im Wahlbereich 4

(Gartlage, Innenstadt, Schinkel)

(Darum, Gretesch, Lüstringen, Schinkel-Ost, Widukindland)

(Fledder, Schölerberg, Voxtrup)

(Innenstadt, Kalkhügel, Nahne, Sutthausen)

Heidrun Achler

Frank Henning

Kerstin Lampert-Hodgson

Ulrich Hus

Förderschullehrerin

Landtagsabgeordneter

Med. Fachangestellte

Lehrer i.R.

Platz 1 im Wahlbereich 5

Platz 1 im Wahlbereich 6

Platz 1 im Wahlbereich 7

Platz 1 im Wahlbereich 8

(Hellern, Wüste)

Innenstadt, Westerberg, Weststadt)

(Atter, Eversburg, Hafen)

(Dodesheide, Haste, Pye, Sonnenhügel)

Susanne Hambürger dos Reis

Heiko Schlatermund

Heiko Panzer

Uwe Görtemöller

exam. Krankenschwester

Diplom Sozialwirt

Technischer Angestellter

Berufsschullehrer i. R.

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Stadtblatt 2016 09  

Das Osnabrück Magazin, September 2016

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